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  • Sujet

    vasistas = wasistdas?

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    Kennt jemand die Etymologie des französichen Worten vasistas? Es komm bestimmt von "Was ist das?", aber wie ist es zustande gekommen?
    Auteurlina_p06 Fév. 06, 14:06
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    #1Auteurhermann06 Fév. 06, 14:11
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    #2Auteur;O)06 Fév. 06, 15:21
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    related discussion (Follow Ups: 12)
    http://tinyurl.com/eyhx7 (Follow Ups: 15)
    #3Auteurl'esprit_inconnu06 Fév. 06, 17:08
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    Also, mein Französischprof (Franzose) hat mir damals mal erzählt, dass das aus Kriegszeiten stammt, wo deutsche Soldaten angeblich sowas nicht kannten und darauf gezeigt haben und "Was ist das?" fragten. An die Einzelheiten kann ich mich leider nicht mehr erinnern. Müssen ziemlich viele gewesen sein, die immer wieder die gleiche Frage gestellt haben, sonst hätte sich das nicht eingebürgert ;-)). Aber es kommt tatsächlich von der Frage "Was ist das?" Das ist sicher.
    #4Auteuranna06 Fév. 06, 17:09
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    Also mir hat man erzählt, und ich find meine Version scheiße, dass die napoleonischen Soldaten in Deutschland immer an der Tür geklopft ham, die Leute dann durch das kleine Türfenster: "Wer ist da" gesagt haben und daraus "vasistas" wurde. Ich weiß, sehr unlogisch.
    #5AuteurRievilo06 Fév. 06, 20:56
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    @Rievilo: Es ist aber auf jeden Fall logischer als die Version von Anna. Ich kann mir schon eher vorstellen, dass aus "wer ist da" - "was ist das" wird (so sehr habens' die Franzosen ja auch nicht mit Fremdsrachen), als dass deutsche Soldaten sich pausenlos nach einem Fenster erkundigen. Aber die Vorstelleung ist extrem erheiternd! Fiese bewaffnete Soldaten, die wissen wollen was ein Fenster ist! Gröhl!!
    #6AuteurIrma07 Fév. 06, 08:42
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    http://www.cornelsen.de/teachweb/1.c.35918.de...

    Nicht besonders schöne Erklärung. Aber immerhin.
    #7Auteuranna07 Fév. 06, 09:10
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    Im "dictionnaire historique de la langue francaise Le Robert" ist die Erklärung gleich der von Anna. Noch dazu:
    "C'est un emprunt "délocutif", qui suppose un contact entre un milieu germanique et des francophones (peut-être des militaires)... etc "
    #8Auteurclo07 Fév. 06, 19:52
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    Genau weiß es keiner.
    Aber laut einiger Links im Internet, soll es schon von Napoleons Soldaten kommen, die aus einem Fenster ängstliche Deutsche hörten: "Was ist das?"
    Aber auf alle Fälle ist es früher als seit dem 2. Weltkrieg, schon im 19. Jahrhundert, angewandt worden. Allerdings ein wenig anders geschrieben.
    Also wie es @ Rievilo auch meint...

    Andere meinen es kommt von den Elsässern, da mehr Verbindung zur deutschen Sprache.

    Es gehört zu einigen deutschen Wörtern, die im Französischen akzeptiert sind.



    #9AuteurJosef08 Fév. 06, 03:45
    Commentaire
    Es gibt einige Wörter aus dem deutschen die im französischen vorkommen (zumeist aus der Zeit des Krieges da sich die Franzosen nicht mit den Deutschen befassen wollten..)

    so zB.: le Führer oder le bunker (auch le blockhaus)

    Warum die Deutschen andauernd "Was ist das?" gefragt haben liegt daran dass es zu dieser Zeit in Deutschland einfach noch keine Dachfenster gegeben hat und deswegen war es was neues für die Deutschen..

    lg,
    pH
    #10AuteurPro_Higgins01 mar 07, 17:31
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    Pro_Higgins: Dachfenster hatte es schon gegeben, aber eben noch nicht die Halbrund-Fenster über dem Torbogen!

    Und zu den and. zit. Wörtern: geht ja heute weiter:

    la Bundeswehr, les Länder (Länders, laender, laender etc...)

    (und eben auch vor allem, was sie nicht sonderlich mögen...)

    Fürs Engl. ist es das Gegenteil: le weekend, le ferry-boat etc...

    #11AuteurGermain (295465) 04 mar 07, 23:27
    Commentaire
    Es gibt ein vom Goethe-Institut herausgegebenes Buch mit dem Titel "Ausgewanderte Wörter". "Le vasistas" steht da auch drin. Die Erklärung dort: es komme aus dem U-Boot-Krieg und habe ursprünglich die Luke bezeichnet, aus der man oben aus dem U-Boot schauen konnte. Das würde auch erklären, warum das Wort sowohl "Oberlichtfenster" als auch "Guckfenster" bedeuten kann. Ob das stimmt? Keine Ahnung!
    #12Auteurblueflower19 mar 07, 13:02
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    Die Information in dem Buch des Goethe-Instituts ist vermutlich falsch. Nach meinem Etym. Wb. (Gamillscheg) stammt das frz. "vasistas" aus dem 18. Jahrhundert! Wie der folgende Auszug aus dem TLFI zeigt, haben das Wort auch schon Stendhal und Flaubert benutzt:

    A. Vieilli. Panneau mobile qui s'adapte à la portière d'une voiture. Souvent, on était en marche, lorsque son chapeau, d'un mouvement brusque entrait dans la diligence par le vasistas, tandis qu'il se cramponnait, de l'autre bras, sur le marchepied, entre l'éclaboussure des roues (FLAUB., Mme Bovary, t. 2, 1857, p. 116).
    B. CONSTR. Petit vantail vitré, pivotant sur un de ses côtés, ménagé dans une porte ou une fenêtre, et que l'on peut ouvrir indépendamment de celle-ci. Fermer un vasistas. Le boudoir de Mme Le Grand (...) avait une belle fenêtre sous les arcades de Rivoli et un vasistas sur l'escalier (STENDHAL, Lamiel, 1842, p. 181). C'était (...) une pièce longue, étroite, mal éclairée par un vasistas trop haut placé, où l'électricité brûlait toute la journée (SIMENON, Vac. Maigret, 1948, p. 67).
    Prononc. et Orth.: [vazistas]. Att. ds Ac. dep. 1798. Étymol. et Hist. 1760 constr. (Comptes de la duchesse de Mazarin ds R. anecdotique, t. 16, janv.-juin 1892, p. 411). Déformation de l'all. was ist das?, littéral. « qu'est-ce que c'est? », nom donné p. plaisant. à cette ouverture par laquelle on peut s'adresser à quelqu'un; cf. un Wass-ist-dass (1776, MORAND, Mém. sur les feux de houille, 2 ds QUEM. DDL t. 3). Fréq. abs. littér.: 73. Bbg. COLOMB. 1952/53, p. 94, 121, 548. EWFS2, p. 884. GIESE (W.). Lexicologisches. Mél. Baldinger (K.). Tübingen, 1979, p. 680. GOHIN 1903, p. 330. QUEM. DDL t. 3.

    Laut meinem Brockhaus entwarf G.A. Zédé erst 1888 ein frz. U-Boot, un das erste brauchbare U-Boot (mit Elektromotoren) soll der Ire Holland 1898 gebaut haben.
    #13Auteurmars (236327) 19 mar 07, 15:27
    Commentaire
    Erklärung aus Le Robert de la Langue française . "vasistas [vazistAs] n. m.
    • 1760; all. was ist das ? « qu'est-ce que c'est ? », question posée à travers un guichet"
    Es würde die Häufigkeit der Frage "was ist das" erklären, da man an einem Schalter oft verzweifelt ist! Warum diese deutsche Frage im Französischen einfach übertragen wurde,bleibt dennoch unklar. Vielleicht mussten deutsche Soldaten (Kriegsgefangene) sich irgendwie bei den französischen Behörden anmelden (oder umgekehrt französische Soldaten bei deutschen Behörden)
    #14AuteurAD1441 (308623) 20 mar 07, 12:05
    Commentaire
    Die Erklärungen auf dieser page sind alle unzutreffend,
    denn hätten Deutsche in Frankreich die Frage nach diesen Dachfenstern (Gauben) gestellt "was ist das", so hätte dies wohl kaum das ursprünglich französische Wort verdrängt. Tatsächlich waren es französische Soldaten zu Napoleons Zeiten, vornehmlich im Kölner Raum (siehe auch Enstehung der Marke 4711) die erstmalig die Gauben sahen, welche in Frankreich unbekannt waren. Die häufigen Fragen der Soldaten auf deutsch "was ist das" haben die Kölner verballhornt indem sie hämisch "was ist das" wiederholten, im Sinne von "Eure dauernde Fragerei nervt uns". Das endete damit, daß die Soldaten glaubten, dieses Ding hieße wirklich so. Das ist jedenfalls eine Erklärung wie es zeitgenössige Schilderungen aus dem Rheinland hergeben.

    Umgekehrt wurden auch Redewendungen adaptiert. So denn eine Mutter zur Tochter noch heute sagt "mach keine Fisematentchen", damit meint "lass dich auf Nichts ein" (mit Männern) so stammt dies aus dieser Zeit, als die Soldaten die jungen Mädchen mit "visiter ma tente" locken wollten.
    #15AuteurMMfrancais20 mar 07, 17:31
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    Für vasistas und Fisimatenten gibt es -zig Erklärungen, keine davon ist wirklich belegt. Zum vasistas hier ein interessanter (und zumindest 'wissenschaftlicher') Link : http://www.tv5.org/TV5Site/lf/merci_professeu...
    #16AuteurYps (236505) 20 mar 07, 21:26
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    Ich kenne den Begriff aus einem Pariser Wortspiel:
    "Vasistas - petit fenêtre, grand carré", sinngemäß: Was ist das - kleiner Durchblick, grosser Aufputz. Damit haben sich die Pariser über die deutschen Besatzungssoldaten im zweiten Weltkrieg lustig gemacht.
    #17AuteurBosse18 avr 07, 14:41
    Commentaire
    Auch ich habe bereits in der Schule gelernt, daß die Franzosen die Fenster nicht kannsten, als Sie während eines Krieges in Deutschland weilten.
    #18AuteurJürgen foros.de31 Mai 08, 18:24
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    mir hat man in frankreich auch die version der soldaten, die nicht wissen was es sei und fragten "was ist das", erzählt. da ich im nord-pas-de-calais bin, wo während des 1. und 2. weltkrieges sehr viele deutsche soldaten stationiert waren, erscheint mir diese erklärung doch recht plausibel.
    #19Auteurlaura labyrinthe (591766) 03 Juin 09, 14:55
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    Laura, beachte allerdings, dass nach Beitrag 13 das Wort vasistas bereits im 18. Jahrhundert existierte!
    #20Auteurmars (236327) 03 Juin 09, 15:04
     
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  • Pinyin
     
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  • En phonétique
     
 
 
:-) transformé automatiquement en 🙂