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    Customs and culture

    "Sie dürfen die Braut jetzt küssen"

    Topic

    "Sie dürfen die Braut jetzt küssen"

    Comment
    Hallo!

    Im Thread "Langeweile in Büchern" hatte jemand diesen schönen Link gepostet: http://www.krimi-homepage.de/Kripo/Die_13_Feh... .
    Bei Punkt 7 heißt es: "In deutschen Kirchen und Standesämtern sagt auch niemand am Ende der Trau-Zeremonie 'Sie dürfen die Braut jetzt küssen'."
    Neulich war ich auf einer standesamtlichen Hochzeit, und die Standesbeamtin sagte a Schluss genau das.
    Wurde das inzwischen von deutschen Standesbeamten übernommen, weil es in Film und Fernsehen so präsent ist?

    Fallen euch noch weitere Floskeln ein, die oft in amerikanischen Serien vorkommen und inzwischen im Deutschen verwendet werden?
    AuthorLena (de) (507850) 02 Nov 10, 13:32
    Comment
    Standesbeamte können ja sagen was sie wollen... klingt einleuchtend als "Etymologie". (Pffff...)

    Mir fällt das elendigliche "verscheißern" ein. Meiner Meinung nach gibt es das Wort nicht, es heißt immer noch "verarschen", das passt aber nicht in mehr oder weniger jugendfreie Filme, also haben es die Synchronisatoren erfunden. Und jetzt hört man es natürlich von der Jugend von heute.
    #1Authortigger (236106) 02 Nov 10, 14:19
    Comment
    Floskel fällt mir gerade keine ein, aber a propos Hochzeit.

    In Amerika verlässt das Brautpaar nach allen andern die Kirche, bei uns vor allen anderen. Das führt schon einmal zur Verwirrung in der Kirche, wenn die Gäste oder das Brautpaar zu viele Hollywoodfilme gesehen hat.
    #2AuthorChris (AT) (237739) 02 Nov 10, 14:51
    Comment
    #tigger

    Das Wort "verscheißern" kenne ich schon seit mehr als 50 Jahren. Erich Kuby hat es schon 1961 in seinem Buch "Sieg! Sieg!" verwendet.

    Brockhaus Deutsches Wörterbuch und Duden führen es auch auf.
    #3AuthorMiMo (236780) 02 Nov 10, 15:04
    Comment
    Ich hätte da eine Floskel: "Nein, nicht wirklich." Früher hieß das mal "Eigentlich nicht", aber durch die amerikanischen Serien "No, not really."

    Hier übrigens ein netter Artikel über den Einfluss von amerikanischen Serien: http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzei...

    Ich persönlich wäre ja sehr froh, wenn diese Jungesell(in)nenabschiede in ihrer Heimat geblieben wären (Babyshowers habe ich noch keine hier erlebt, gefallen mir aber auch überhaupt nicht).
    #4AuthorZoi (737276) 02 Nov 10, 15:11
    Comment
    Bei 'verscheißern' sehe ich förmlich Götz george als Horst Schimanski, wie er das sagt. Mir erscheint das nicht eingedeutscht - nicht wirklich ;-).

    Was mich nervt ist der Weihnachtsmann - der ja wirklich nicht in der Bibel vorkommt. In einem uralten Kinderbuch (ca. 100 Jahre) wird Knecht Ruprecht als Weihnachtsmann bezeichnet, ich persönlich kenne den wiederum als Mitfahrer des Nikolaus, der in der Nikolausbahn in Güterloh meine Tochter zum Mitkommen und Kohlekeller putzen aufforderte (in breitem Ostwestfälisch!). Aber auf den Weihnachtsmann könnte ich gut verzichten, der Nikolaus und das Christkind reichen mir diesbezüglich völlig.
    #5Authorkrazy_mom (D) (238333) 02 Nov 10, 15:38
    Comment
    "Sie dürfen die Braut jetzt küssen."
    "Wer sind Sie denn, dass Sie meinen, darüber befinden zu können?" wäre wohl die passende Antwort.
    #6AuthorLutz B (319260) 02 Nov 10, 16:16
    Comment
    Außerdem ist ja wohl total sexistisch! Warum wird nicht die Braut angesprochen mit "Sie dürfen den Bräutigam jetzt küssen"?

    ;-)
    #7AuthorJalapeño (236154) 02 Nov 10, 16:18
    Comment
    Und was sagt man erst bei einer Ehe unter Gleichgeschlechtlichen?
    Regt sich am Ende der eine voll auf, dass er ja wohl die Braut sei.
    #8Authortigger (236106) 02 Nov 10, 16:20
    Comment
    Geht auch anders. Standesbeamter nach der Trauung: "So. Äh, ja. Das wär dann jetzt der Moment, in dem man sich normalerweise küsst."
    #9AuthorCath (236489) 02 Nov 10, 16:24
    Comment
    @#2: In Amerika verlässt das Brautpaar nach allen andern die Kirche - das stimmt allerdings nicht; wo hast du das denn her? Auch in Amerika verlässt das frischgebackene Paar zuerst die Kirche. Es sei denn, die beiden kommen aus dem Schmusen nicht raus, bis die Kirche zugeschlossen wird.
    #10Authordude (253248) 02 Nov 10, 16:25
    Comment
    I was puzzled by that too. The only thing I can think of is that Chris happened to attend a wedding where the couple cared more about the photos after the ceremony than about finishing the ceremony itself, so they just stood there? Very strange.

    In my experience, there's always a recessional, and the whole wedding party does indeed process out. But for the photos, they simply walk around and come back in the other door, while the guests continue to the reception.

    The Sittenverfall aspect is that nowadays, a lot of people actually clap after the kiss. Absolutely tasteless in church, but a lot of people seem to get their idea of church from TV these days. Just goes to show that the bad influence of Hollywood isn't limited to one side of the pond. (-:
    #11Authorhm -- us (236141) 02 Nov 10, 17:49
    Comment
    I'd never clap in church. I'd be too afraid to spill my beer or drop my cigarette.
    #12AuthorB.L.Z. Bubb (601295) 02 Nov 10, 17:51
    Comment
    Und sowieso paßt der Satz nur ins prüde Amerika. Im freizügigen Europa haben sie sich vor der Hochzeit schon unzählige Male geküßt.
    #13Authorbluesky (236159) 02 Nov 10, 18:14
    Comment
    Back to topic:

    "Papa, ich liebe Dich"

    "Oh mein Gott"

    haben wir doch auch 1a aus amerikanischen Filmen und Serien übernommen, oder?
    #14AuthorB.L.Z. Bubb (601295) 02 Nov 10, 18:27
    Comment
    "ich liebe Dich" am Ende eines jeden Telefongesprächs, beim Abladen der Kinder vor der Schule usw. ist eine aus Amerika übernommene stereotype Lüge (für tigger: Verarsche).
    #15AuthorPachulke (286250) 02 Nov 10, 19:01
    Comment
    #13 Und sowieso paßt der Satz nur ins prüde Amerika. Im freizügigen Europa haben sie sich vor der Hochzeit schon unzählige Male geküßt.

    Völlig absurd, diese "Genehmigung", das stimmt.
    Klingt ja so, als würde ihnen jetzt erst die Erlaubnis dazu erteilt und als hätten sie das vorher noch nie getan. *Augenrollsmileysuch*

    Ich würde allerdings bezweifeln, dass Brautpaare auch im "prüden Amerika" sich vor der Hochzeit noch nie geküsst haben. ;-)

    Ist für mich auf derselben Ebene wie ein Brautpaar, das bereits seit zehn Jahren Tisch und Bett teilt und dann die Nacht vor der Trauung ganz keusch in getrennten Wohnungen verbringt. *NochmalAugenrollsmileysuch*


    #11 a lot of people seem to get their idea of church from TV these days. Just goes to show that the bad influence of Hollywood isn't limited to one side of the pond. (-:

    Interessanter Aspekt, noch nie drüber nachgedacht. Wir identifizieren wahrscheinlich Hollywood zu sehr mit "USA" allgemein.
    Interessierte Nachfrage: Gibt's bei Euch auch Trauungen, wo das Brautpaar zusammen einzieht?


    Zur Originalanfrage:
    Keine Floskel, aber auch aus amerikanischen Serien eingewandert: die Idee, die Braut könne sich noch am Altar schnell umentscheiden und davonlaufen.
    Sorry, ist zumindest für deutsche Serien viel zu spät. Sie ist zu dem Zeitpunkt längst rechtskräftig verheiratet. :D
    #16AuthorCalifornia81 (642214) 02 Nov 10, 19:59
    Comment
    Als meine Frau und ich vor 41 Jahren heirateten, sind wir noch zusammen in die Kirche eingezogen und der Pfarrer hat nichts vonwegen "Sie können die Braut küssen" gesagt.

    Als jetzt vor 4 Jahren meine Tochter (damals 31 Jahre alt) heiratete, bat sie mich, ich solle sie in die Kirche und zum Altar führen, wo dann der Bräutigam und die Trauzeugen schon warteten. Es war also ihr ausdrücklicher Wunsch, wobei ich nicht weiß, ob sie dabei von amerikanischen TV-Seien inspiriert war.

    Bei ihr sagte dann der Pfarrer (ein anderer als der vor 41 Jahren) den ominösen Satz "Jetzt dürfen Sie sich küssen". Das Brautpaar war überrascht, denn dieses Detail der Trauung war nicht mit den beiden abgesprochen worden, doch nutzten diese Erlaubnis brav aus...
    #17AuthorMiMo (236780) 02 Nov 10, 20:31
    Comment
    #17 Ja, guck doch mal die schwedische... wie heißt sie noch gleich... Viktoria - an. Das ist da genausowenig von alters her Tradition wie hier und wurde nur sehr ungern ins Protokoll eingebaut.
    Inzwischen wird es aber tatsächlich vielfach so empfunden, als wäre das doch "wie früher".

    Na ja, wie gaaaanz früher dann vielleicht, als die Braut noch keine eigenständige Rechtspersönlichkeit war und wie auf dem Viehmarkt per Handschlag zwischen Vater und Ehemann verschachert wurde... :-o
    Aber dahin wollen wir doch sicher nicht zurück, oder... ?
    Sonst müssten vorne am Altar konsequenterweise Schwiegerpapa und Schwiegersohn sich das Ja-Wort zum erfolgreichen Handel geben...
    #18AuthorCalifornia81 (642214) 02 Nov 10, 21:04
    Comment
    Und sowieso paßt der Satz nur ins prüde Amerika. Im freizügigen Europa haben sie sich vor der Hochzeit schon unzählige Male geküßt.

    Gab es denn jemals eine Zeit oder eine christliche Kultur, in der das Küssen vor der Ehe verboten (oder auch nur verpönt) war, sodass der Pfarrer die "offizielle" Erlaubnis erteilen muss? Wenn eine derartige kirchliche Erlaubnis mit der Eheschließung einhergeht, dann doch wohl für deutlich intimere Liebesbezeugungen als Küsse. Dazu kann der Pfarrer allerdings schlecht auffordern (das versuche ich mir gerade bildlich vorzustellen :-). Vielleicht soll ja der Kuss genau das symbolisieren?
    #19Authordirk (236321) 03 Nov 10, 08:43
    Comment
    Dirk, vielleicht war es ein Überbleibsel aus der Viktorianischen Zeit? Ich glaube nicht, dass Verlobte sich küssen durften! Gemacht haben es bestimmt viele, aber ansonsten war ja immer ein Anstandswauwau dabei. Auch in einigen Fällen auf der Hochzeitsreise (hab ich mal irgendwo gelesen).
    #20AuthorJule (236478) 03 Nov 10, 09:03
    Comment
    Ich habe immer gedacht, das mit dem Kuessen solle heissen: jetzt haben wir das ganze Gelaber hinter uns, die Formalitaeten sind erledigt, nun keonnt Ihr Euch entspannt kuessen, es ist vollbracht (sprich: Freuen Sie sich jetzt!) Je nach Pastor/Standesbeamten weiss man ja nie, was noch so alles kommt.
    #21Authorsursulapitschi (677359) 03 Nov 10, 09:30
    Comment
    returning to OP:
    Is it just me hiccupping when confronted with "Ich hab keine Idee!" for "Ich hab keine Ahnung!"
    #22Authorlaalaa (238508) 03 Nov 10, 09:46
    Comment
    Das habe ich zum Glück noch nie gehört.
    #23AuthorJalapeño (236154) 03 Nov 10, 09:48
    Comment
    #19 Diese Küss-Erlaubnis würde ich eben deswegen nicht für eine spezifisch kirchliche oder christliche, sondern für eine amerikanische Sitte halten.
    Sie wird dort ja sicher auch gemacht, wenn die Trauung von einem staatlichen sonstigen Beamten, also nicht in einer Kirche, durchgeführt wird.

    #22 Das ist ja gruselig. Hab' ich bewusst auch noch nie gehört, werde es aber jetzt bestimmt wahrnehmen, falls es mal kommt...
    #24AuthorCalifornia81 (642214) 03 Nov 10, 10:17
    Comment
    Meine damalige Verlobte (und jetzige Ex-Frau) wollte bei der Trauungsvorbereitung wissen, wann denn die Stelle käme, an der der Pfarrer sagt:

    "Wenn jemand einen Grund vorzubringen hat, der gegen diese Verbindung spricht, der möge jetzt sprechen oder für immer schweigen." (oder so ähnlich).

    Sie wollte erst gar nicht glauben, dass es das bei uns einfach nicht gibt.
    #25AuthorChris (AT) (237739) 03 Nov 10, 10:18
    Comment
    #25 Im Prinzip gibt bzw. gab es das schon, aber eben nicht in der Kirche (die ja hierzulande eben keine Rechtsfunktion hat, anders als in den USA), sondern auf dem Standesamt. Nannte sich "Aufgebot" und musste einige Zeit vorher bestellt und veröffentlicht werden. Ursprünglich, soweit ich weiß, mit eben genau diesem Zweck.
    #26AuthorCalifornia81 (642214) 03 Nov 10, 10:24
    Comment
    #26: ja, da hast du schon Recht. Ich hab aber ausdrücklich gemeint, dass dieser Satz bei der Trauung heruntergeleiert wird. Das macht weder der Pfarrer noch der Standesbeamte.
    #27AuthorChris (AT) (237739) 03 Nov 10, 10:28
    Comment
    Das stimmt natürlich. Und inzwischen hat man das Aufgebot ja nun auch abgeschafft. War seit Jahren ja auch wohl nur noch für Adresshändler (Haushaltswaren, Babykleidung...) eine interessante Information.
    #28AuthorCalifornia81 (642214) 03 Nov 10, 11:15
    Comment
    to the thread:

    I think nowadays couples who marry at church have a lot of "freedom" in creating their wedding ceremony. Priests nowadays seem to be more happy that couples still want to get married in church. In order not to keep (many of) them away they agree with practices that are not really conform with the acutal liturgical order. That's what I experienced through the last 20 years of churchgoing!


    OT, # 11, hm--us:
    Is it also an aspect of "Sittenverfall" when flight passengers clap after an airplane has landed safely? I am always stunned that "normal" people applaude the pilot after having brought down the aircraft to the ground without an accident. Hey, that's simply his/her job!!!!!

    #29AuthorPetzis girl (491666) 03 Nov 10, 11:18
    Comment
    Na ja, wie gaaaanz früher dann vielleicht, als die Braut noch keine eigenständige Rechtspersönlichkeit war und wie auf dem Viehmarkt per Handschlag zwischen Vater und Ehemann verschachert wurde... :-o

    Genau das ist der Punkt. Der Eine hat ja vorher auch um die Hand der Tochter des Anderen gebeten.
    #30Authorbluesky (236159) 03 Nov 10, 12:36
    Comment
    In dem Fall war das "dürfen" wahrscheinlich des Öfteren ein höfliches "müssen".
    #31AuthorB.L.Z. Bubb (601295) 03 Nov 10, 12:45
    Comment
    'Ich hab keine Ahnung/ich hab keinen Plan' sage ich schon ewig. ^.^'

    Immerhin, winken tue ich noch auf die 'klassiche' Art.
    #32AuthorMsLanna (422325) 03 Nov 10, 12:48
    Comment
    #30

    "Darf ich um die Hand Ihrer Tochter bitten?"

    "Nee, junger Mann, Sie müssen schon das ganze Mädel nehmen!"



    scnr
    #33AuthorGaleazzo (259943) 03 Nov 10, 12:49
    Comment
    #31 Von seiten der Braut, ja. Denn die wurde ja gar nicht gefragt.


    #29 Is it also an aspect of "Sittenverfall" when flight passengers clap after an airplane has landed safely? I am always stunned that "normal" people applaude the pilot after having brought down the aircraft to the ground without an accident. Hey, that's simply his/her job!!!!!

    Ich weiß nicht... Die, die über so etwas die Nase rümpfen, kommen mir ein bisschen so vor wie diejenigen, die über erstmalige Besucher eines klassischen Konzertes die Nase rümpfen, wenn diese in begeistertem Gefühlsüberschwang und Ahnungslosigkeit zwischen den Sätzen klatschen. Oh weh, wie schrecklich. :-o

    Ja, es ist mir bekannt, dass beides als verpönt gilt. Ja, und? Wenn ich eine Busreise mache, dann sage ich am Zielort auch zum Busfahrer "Danke, dass Sie uns so gut und sicher hergebracht haben", oder irgendein anderes nettes Wort des Dankes. Ist das auch ungehörig?
    Das Klatschen nach einem langen Flug ist für mich nichts anderes. Und wer einmal in schlimmen Turbulenzen war oder eine Landung unter ziemlich kritischen Windbedingungen miterlebt hat (habe ich), der nimmt das vielleicht nicht mehr so selbstverständlich als "Hey, that's simply his/her job".

    Ach so, ja, und im 18. Jahrhundert (oder so) soll es im Übrigen vollkommen üblich gewesen sein, zwischen den Sätzen im Konzert zu klatschen. Auf eine Predigt in der Kirche wurde mit Applaus oder dem Gegenteil reagiert, und nach einem guten Essen erwartete Martin Luther deutlich hörbare Körpergeräusche von seinen Gästen.
    Soviel zum Thema Sittenverfall in Deutschland... ;-)
    #34AuthorCalifornia81 (642214) 03 Nov 10, 13:09
    Comment
    'Ich hab keine Ahnung/ich hab keinen Plan' sage ich schon ewig. ^.^'

    Das ist ja auch richtig so. Du sagst eben nicht "ich habe keine Idee" wenn du meinst, du hast keine Ahnung.

    Dies ist nur die 6-gear Übersetzung aus dem Englischen, die es in den deutschen Sprachgebrauch geschafft hat, weil sie so ein bisschen richtig klingt. Das "macht Sinn", sozusagen...
    #35AuthorSauerlandelch (714588) 03 Nov 10, 13:36
    Comment
    Und wer applaudiert dem Lokführer?
    Wenn ein Linienflug abläuft wie geplant, bin ich auch nicht für Klatschen. Aber wenn's Turbulenzen gab oder die Landung offensichtlich kompliziert, von mir aus.

    Zwischen den Sätzen ist aber sehr lustig: Ich war mal bei einem Konzert von Edita Gruberova, in dem auch gleich dazwischen geklatscht wurde und die Connaisseure erbost gepschhhhhtet haben. Ihr Grinsen war das Amüsanteste daran! Aber gegen Ende durfte man doch nach jedem Teil ihres Gesanges klatschen, offenbar bestimmen die Connaisseure auch, ab wann die Begeisterung des Publikums mit ihm durchgehen darf?
    #36Authortigger (236106) 03 Nov 10, 13:36
    Comment
    Hmm, Sauerlandelch, dann hab ich da war durcheinander gebracht.
    Leider machen für mich viele Dinge (keinen) Sinn. Ich finde das total normal, hab aber mnal meine Schwetser gefrat (Germanist) und sie konnte mir auch nicht sagen, was ich stattdessen sagen soll. >.<<br/>

    Ist das mit dem Winken nur Einbildung von mir? ^.^'
    #37AuthorMsLanna (422325) 03 Nov 10, 13:43
    Comment
    @36 Na ja, ein Lokführer ist ja aber auch ziemlich außer Hörweite. ;-)

    Aber ja, ich bekenne mich dazu: Ich sage danke auch da, wo jemand einfach nur seinen Job gemacht hat. Einer netten Bedienung im Restaurant, oder was auch immer. Ja, sogar da, wo nicht mal Lebensgefahr bestanden hat. ;-)
    Und ja, ich bekenne mich dazu: Ich finde es noch nicht mal schlimm und schäme mich kein bisschen dafür. :-) Auch wenn irgendwelche Konventionen so etwas für verpönt erklären.


    #37 "Ergibt Sinn" statt "macht Sinn" scheint mir allerdings auch nur ein mehr oder weniger verzweifelter Versuch, die deutsche Sprache zu retten. Ursprünglich sagte man wohl eher "Das ist sinnvoll" oder "Das ist nicht sinnvoll".
    #38AuthorCalifornia81 (642214) 03 Nov 10, 14:01
    Comment
    MsLanna, was meinst du denn mit dem Winken?
    #39AuthorLena (de) (507850) 03 Nov 10, 21:39
    Comment
    @ California81, #34:

    Sorry, dass ich mich nicht gut genug ausgedrückt habe!
    Es spricht nichts, aber auch gar nichts dagegen, sich bei jemandem (zusätzlich, ausdrücklich, ausgesprochen freundlich..... usw.usw.) zu bedanken für etwas, das einem widerfahren ist, was gut geworden ist, für eine exzellente Bedienung o.ä.
    Aber muss das Klatschen im Flugzeug sein, wenn es ein "ganz normaler" Flug/eine ~ Landung war? Ich finde das einfach übertrieben!

    Mit dem Klatschen in einem Konzert ist das m. E. nicht ganz vergleichbar: Dort wird oft geklatscht, wo es (nach Ansicht der "connoisseurs") nicht hingehört. Siehe # 36, tigger.
    Hier gestatte ich dem Hörer schon, dass er klatscht (am Ende!), wenn es gut war (dann von mir aus auch "standing ovations", so es umwerfend war). Ich würde mich schon aus Angst vor den "Pschschschts" nicht getrauen, zwischen den Sätzen zu klatschen. Aber - wie gesagt - das ist nicht dasselbe wie bei einer normalen Flugzeuglandung.

    California81: Nix für ungut!
    #40AuthorPetzis girl (491666) 03 Nov 10, 22:38
    Comment
    Ist jetzt nicht speziell aus amerikanischen Serien, wohl generell einfach eine Interferenz, aber hört man immer öfter im deutschen Fernsehen:

    "At the end of the day..." - "Am Ende des Tages... [wirst du schon sehen, was du davon hast, ö.ä.]."
    #41AuthorWater Lily (746008) 03 Nov 10, 22:51
    Comment
    #40 California81: Nix für ungut!

    Das hatte ich jetzt überhaupt nicht als persönliche Unstimmigkeit aufgefasst... Wir sind einfach da unterschiedlicher Ansicht, und das darf man doch sein - oder?

    Es spricht nichts, aber auch gar nichts dagegen, sich bei jemandem (zusätzlich, ausdrücklich, ausgesprochen freundlich..... usw.usw.) zu bedanken für etwas, das einem widerfahren ist, was gut geworden ist, für eine exzellente Bedienung o.ä.

    Tja - wie gesagt, wir können da einfach nur "agree to disagree" sagen. Ich fände ein "danke" auch angemessen, wenn jemand seinen Job einfach normal und pflichtgemäß gemacht hat. Eine freundliche Verkäuferin (das hat auch nichts Außergewöhnliches zu sein - das ist ihr Job, freundlich zu den Kunden zu sein!), oder eben ein Pilot, der einen sicher ans Ziel bringt.

    Mit dem Klatschen in einem Konzert ist das m. E. nicht ganz vergleichbar: Dort wird oft geklatscht, wo es (nach Ansicht der "connoisseurs") nicht hingehört.

    Na ja, es sind halt die "connoisseurs" des Flugzeug-Knigges, die dann "Pschschscht" machen... oder zumindest naserümpfend zu den Klatschenden rübergucken... ;-)
    #42AuthorCalifornia81 (642214) 03 Nov 10, 23:52
    Comment
    re #25 (and others):
    -Meine damalige Verlobte (und jetzige Ex-Frau) wollte bei der Trauungsvorbereitung wissen, wann denn die Stelle käme, an der der Pfarrer sagt:
    -"Wenn jemand einen Grund vorzubringen hat, der gegen diese Verbindung spricht, der möge jetzt sprechen oder für immer schweigen." (oder so ähnlich).


    In the Catholic and Anglican communions, it used to be standard practice to "post the banns" for upcoming weddings. The purpose was to prevent illegal, clandestine marriages. The banns were simply announcements of the upcoming wedding. Anyone who had a legal or moral objection could go to the proper authority and register a complaint. See: banns

    The Book of Common Prayer includes the following:
    -Therefore if any man can shew any just cause, why they may not lawfully be joined together, let him now speak, or else hereafter for ever hold his peace.
    -And also, speaking unto the persons that shall be married, he shall say,
    -I REQUIRE and charge you both, as ye will answer at the dreadful day of judgement when the secrets of all hearts shall be disclosed, that if either of you know any impediment, why ye may not be lawfully joined together in Matrimony, ye do now confess it. For be ye well assured, that so many as are coupled together otherwise than God's Word doth allow are not joined together by God; neither is their Matrimony lawful.
    -At which day of Marriage, if any man do alledge and declare any impediment, why they may not be coupled together in Matrimony, by God's Law, or the Laws of this Realm; and will be bound, and sufficient sureties with him, to the parties; or else put in a Caution (to the full value of such charges as the persons to be married do thereby sustain) to prove his allegation: then the solemnization must be deferred, until such time as the truth be tried.
    -If no impediment be alledged, then shall the Curate say unto the Man, . . .


    http://www.pemberley.com/janeinfo/compraym.html
    #43AuthorRobert -- US (328606) 03 Nov 10, 23:53
    Comment
    @ Lena
    Winken entweder: Hand hoch und von links nach rechts wedeln.
    Oder: Hand hoch und die Finger rauf und runtert klappen. (Wie Oma und Opa)

    Ich sehe das kaum noch/nicht mehr und frag mich warum?
    Oder war das was lokales?

    wer weiß mehr?
    #44AuthorMsLanna (422325) 04 Nov 10, 07:58
    Comment
    Zum Thema "Klatschen in Konzerten":
    dass man zwischen den Sätzen (!) (z. B. einer Sonate, einer Sinfonie usw.) nicht klatscht, begründet sich damit, dass das Stück nach dem 2. Satz noch nicht vorbei ist. Die einzelnen Sätze sind i.d.R. vom Komponisten ja so gesetzt, dass durch Aneinanderreihung derselben das musikalische Gesamtwerk entsteht. Unterbricht man das durch Klatschen, dann platzt man sozusagen mitten in die Musik.
    Anders sieht das aus bei einem Konzert, wie tigger das von Edita Gruberova erwähnt hat. Sie hat wahrscheinlich einzelne Arien vorgetragen, womöglich aus jeweils unterschiedlichen Opern. Dann ist Klatschen nach jeder Arie "erlaubt", da das einzelne Musikstück jeweils zu Ende musiziert wurde. Hat sie jedoch ... wasweißich... eine Motette für Sopran und Orchester gesungen, dann wird zwischen den einzelnen Teilen/Sätzen eben nicht geklatscht. Voilà!
    #45AuthorDarth (563277) 04 Nov 10, 08:43
    Comment
    #45 So ist es. :-)

    #43 Du scheinst Dich ja gut auszukennen. Nur neugierigkeitshalber mal meine Frage aus #16 wiederholt, die leider ein wenig untergegangen zu sein scheint: Gibt es in den USA auch Trauungen, wo das Brautpaar zusammen einzieht?
    #46AuthorCalifornia81 (642214) 04 Nov 10, 09:32
    Comment
    @Darth: Es war ein Liederabend, da haben die Leute zwischen den einzelnen etwas längeren Strophen versucht zu klatschen. Das ist natürlich schon nicht richtig, aber ein penetrantes "pssssschhhht" stört mich da mehr.

    Man darf übrigens als Publikum nicht vergessen, dass für Künstler der Applaus wirklich wichtig ist. Besonders in großen Sälen sehen sie von der Bühne aus nur die erste Reihe mit den gelangweilten Honoratioren und Kritikern, echte Rückmeldung aus den dunkleren Teilen des Raumes ist aber viel wertvoller. Wer stellt sich sonst freiwillig wo hinauf und produziert sich! Daher bemühe ich mich immer, wirklich ordentlich laut und lange zu klatschen, wenn es mir gefallen hat.

    (Allerdings sehe ich den Linienflugkapitän nicht als Künstler an.)
    #47Authortigger (236106) 04 Nov 10, 10:14
    Comment
    @tigger:
    das Alter macht ja mehr oder weniger weise ;-), daher bin ich mittlerweile auch nicht mehr so stur und orthodox im Spenden von Applaus. Wenn die Begeisterung überschäumt, dann finde ich auch, dass sie raus muss! Meinetwegen also - wie im Jazz ja auch - gern auch mal "Szenenapplaus" (naja, vielleicht nicht gerade zwischen 2 Strophen eines Liedes...)!
    Manchmal stört's mich aber doch, z. B. wenn der Adagio-Satz mit einem "Cliffhanger"-Akkord endet, der Dirigent extra den Taktstock "drohend" oben behält, um sogleich den folgenden Presto-Satz anzustimmen, und trotzdem einer reinpatscht.
    Schlimmer als das sind aber definitiv(!) die Pschschscht-Rufer! Da sind wir uns einig.
    #48AuthorDarth (563277) 04 Nov 10, 11:05
    Comment
    Worüber ich mich immer bei der Hochzeit amüsiere:
    Hiermit erkläre ich Sie zu Mann und Frau!

    Was waren sie davor? Hund und Katze? ;-)
    #49Authordrkimble (463961) 05 Nov 10, 15:11
    Comment
    Wenn man das als Kurzform für Ehemann und Ehefrau (oder, im Englischen, da funktioniert's noch besser: husband und wife) liest ist das eigentlich nicht mehr so wirklich lustig, oder?
    #50AuthorCarullus (670120) 05 Nov 10, 15:22
    Comment
    #48 Volle Zustimmung! :-)

    #49 Wird das in Deutschland tatsächlich irgendwo gesagt?
    Oder auch wieder nur in Hollywood-Synchronisationen?

    Ich kann mich jedenfalls gar nicht erinnern, das bei einer deutschen Hochzeit jemals gehört zu haben.
    In der Kirche sowieso nicht, weil das hierzulande ja nicht der Rechtsakt ist. Und im Standesamt - ? Kann mich auch nicht an sowas erinnern...

    #50 "nicht so wirklich lustig" - ??
    Lass Dich damit nicht in einem Sprachforum erwischen... ;-)
    #51AuthorCalifornia81 (642214) 05 Nov 10, 17:53
    Comment
    Suche jemanden zum schreiben und reden um meine Ennglisch kenntnisse aufzubessern.

    Benutzte Skype!

    Er oder Sie egal, Hauptsache ist bessere Englischkenntnisse than me :)

    #52AuthorOkto (746598) 05 Nov 10, 19:29
    Comment
    Probier's mal hier. related discussion: Crossover Chat 255

    Und jetzt bitte wieder ontopic...
    #53AuthorGart (646339) 05 Nov 10, 19:46
    Comment
    In Ö sagt der Standesbeamte idR so etwas, ja ... "erkläre ich Sie kraft des mir verliehenen Amtes zu Mann und Frau".
    #54AuthorCarullus (670120) 05 Nov 10, 20:34
    Comment
    @#16, 46: Keine Floskel, aber auch aus amerikanischen Serien eingewandert: die Idee, die Braut könne sich noch am Altar schnell umentscheiden und davonlaufen.

    In the US, though, this is totally possible, since the church wedding is also the official wedding. I guess if someone wanted to present the German equivalent, the bride-to-be would have to run out of the Standesamt. Somehow it doesn't have the same cachet. :-)

    The traditional event has the groom standing at the front with the officiant and best man before the processional begins. Then the other attendants enter (bridesmaids, groomsmen, ring bearer, flower girl). The maid/matron of honor enters and is usually met by the best man. Finally the bride enters, escorted by her father. The guests rise for this entrance. The father escorts the bride to the front, kisses her and "hands her over" to the groom. They then turn to face the officiant for the ceremony.

    It would be unusual but not unheard-of for the bride and groom to enter together.

    (I've performed a couple of weddings and found the Book of Common Prayer quite useful.)
    #55AuthorRobert -- US (328606) 05 Nov 10, 21:25
    Comment
    #55 Danke für die Erklärung! Ist interessant, mal den Unterschied zwischen Hollywood und US-Realität zu hören.

    In the US, though, this is totally possible, since the church wedding is also the official wedding. I guess if someone wanted to present the German equivalent, the bride-to-be would have to run out of the Standesamt. Somehow it doesn't have the same cachet. :-)

    Eben, vermutlich deswegen sieht man es gelegentlich auch in deutschen Filmen. Und da ist es dann entweder schlecht recherchiert oder einfach nur absurd... ;-)

    It would be unusual but not unheard-of for the bride and groom to enter together.

    Tatsächlich, kommt also vor, wenn auch selten? Interessant.
    Ich hatte mich schon gefragt, was denn wohl z.B. Feministinnen machen, falls sie denn überhaupt heiraten. Lassen die sich auch übergeben? Widerspricht doch eigentlich ziemlich einem emanzipierten Frauenbild.
    #56AuthorCalifornia81 (642214) 05 Nov 10, 21:32
    Comment
    There are all sorts of non-traditional variations that are possible. The bride and groom have a lot of say in what happens at the wedding - unless one of them has a "momzilla" who wants to run the show.

    Here's another thread about non-traditional attendants and what to call them - related discussion: männlicher Trauzeuge der Braut - man of honor
    #57AuthorRobert -- US (328606) 05 Nov 10, 21:49
    Comment
    The father escorts the bride to the front, kisses her and "hands her over" to the groom.

    Genau, sag ich doch, s. #30. Wie ein Stück Vieh. (sorry) Da sind sich die fundamentalistisch-patriarchalischen Kulturkreise, egal, ob christlich oder muslimisch, nicht wirklich fremd.

    Tut mir leid, das mußte jetzt mal raus.
    #58Authorbluesky (236159) 06 Nov 10, 00:05
    Comment
    #58 Ähm... Bluesky, und wie genau kommst Du auf die Idee, dass das irgendetwas mit "christlichem Kulturkreis" zu tun hat?

    Ich weiß nicht, ob Deutschland nach Deinem Verständnis zum christlichen Kulturkreis zählt, aber hier zumindest ist diese Tradition nicht heimisch. Sie wandert derzeit stark nach Nordeuropa ein (siehe Viktoria, wo dieser Wunsch m.W. von kirchlicher Seite nur sehr widerwillig erfüllt wurde), aber traditionell ist das hier nicht. Unsere Großeltern und Urgroßeltern sind schon gemeinsam nach vorne gekommen, und ich glaube kaum, dass das alles Feministinnen der ersten Stunde waren.

    Im Moment erleben wir da also im Grunde einen - überhaupt nicht christlich motivierten - antiemanzipatorischen Rückschritt, wenn die Bräute jetzt alle an Papas Arm einziehen wollen.
    #59AuthorCalifornia81 (642214) 06 Nov 10, 00:23
    Comment
    In an etiquette book that's now somewhat dated, Miss Manners points out that in Jewish weddings it's traditional for the bride to process flanked by her parents and the groom flanked by his. That seems reasonable and less patriarchal, and there's no reason you couldn't do it in a Christian or secular ceremony as well.

    I thought of all the metaphoric sexist language about the church as the bride of Christ, but if that were the reason, it's odd that it would be only in the English-speaking churches, unless German-speaking ones just gave it up earlier. I would guess then that it probably does go back to the Book of Common Prayer, and wonder if it might have even had political overtones in those days, when queens like Elizabeth were getting uppity and not always deferring to their male counselors.

    Most modern Christian wedding services I'm familiar with now simply don't include the question 'Who gives this woman.' In my denomination there's one question instead to both families and one to the congregation, asking for their blessing and support.

    #60Authorhm -- us (236141) 06 Nov 10, 04:29
    Comment
    #60 in Jewish weddings it's traditional for the bride to process flanked by her parents and the groom flanked by his. That seems reasonable and less patriarchal, and there's no reason you couldn't do it in a Christian or secular ceremony as well.

    Die Variante habe ich überhaupt noch nie gehört, klingt aber sehr plausibel!
    Allerdings wird es wahrscheinlich nirgendwo so gehandhabt, oder? Schade eigentlich...
    #61AuthorCalifornia81 (642214) 06 Nov 10, 08:54
    Comment
    Sagt mal, wie ist das denn mit der ZAHNFEE? Ich kann mich irgendwie nicht dran erinnern, daß das damals(TM), als ich in dem Alter war, ein Thema war ...
    #62AuthorB.L.Z. Bubb (601295) 06 Nov 10, 12:41
     
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