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  • Betrifft

    Poor etlich

    Kommentar
    There exist:
    -- wenig and wenige
    -- viel and viel
    -- einig and einige
    -- manch and manche

    But there's only "etliche".

    Why doesn't etlich exist (without e)?
    Verfasseropine (680211) 23 Feb. 11, 07:58
    Kommentar
    http://www.canoo.net/services/OnlineGrammar/I...
    Der Singular existiert sehr wohl. Er ist nur ziemlich ungebräuchlich.
    #1Verfasser tigger (236106) 23 Feb. 11, 08:07
    Kommentar
    Thanks tigger, but I still can't envisage "etlich" used just like that.
    I didn't see an example in your link. Can you give an example sentence?
    #2Verfasseropine (680211) 23 Feb. 11, 08:35
    Kommentar
    Please read the whole page. There are examples.
    #3Verfasser tigger (236106) 23 Feb. 11, 08:38
    Kommentar
    I did see that part, but it's still with add-ons (-es), etc.

    I literally mean, is it possible to use "etlich" <- Nothing after the "h".<br/>Sorry if I'm being confusing.
    #4Verfasseropine (680211) 23 Feb. 11, 08:45
    Kommentar
    Möglich vielleicht, aber nicht besonders sinnvoll - "etliche" sind immer viele, viel mehr als "manch einer". Und auf Unzählbares (wenig Brauchbares, viel Gutes etc.) passt "etlich" nicht.
    #5VerfasserHeidi23 Feb. 11, 08:49
    Kommentar
    @opine: nein, weil der Nominativ Singular etlicher/etliche/etliches heisst. Und einig hat erst mal auch nichts mit einig-er/-e/-es zu tun. Und manch ist auch nur eine poetische Form von mancher/-e/-es
    Nur bei viel und wenig funktioniert das ganze ohne add-ons...
    @heidi: doch man schon etliches Kleingeld/Glueck o.ä. haben- ist nur ungebraeuchlich
    aber eben nicht etlich Glueck- so heisst das halt nicht (hoechstens in Gedichten)
    #6Verfasser sursulapitschi (677359) 23 Feb. 11, 08:53
    Kommentar
    Okay, I think I've found something:
    Mai. angekündigten wahl das Churhaus Pfalz etlich viel millionen Golds angewendet", sondern auch sich seithero fast Unerschwingliches hat kosten lassen, ...
    http://books.google.com/books?id=W8lmCegS-jAC...

    That's like sursulapitschi, #6, says.

    Thanks
    #7Verfasseropine (680211) 23 Feb. 11, 08:57
    Kommentar
    opine: Dir gefaellt in dem Zusammenhang vielleicht auch "erklecklich"
    #8Verfasser sursulapitschi (677359) 23 Feb. 11, 08:57
    Kommentar
    (Heppel &) Ettlich gibt's nicht (mehr). Das hat zu gemacht bzw. heißt heute Rohrer & Brammer :-)
    http://www.sueddeutsche.de/muenchen/heppel-am...
    #9Verfasser Selima (107) 23 Feb. 11, 09:01
    Kommentar
    #8. Thanks for the new word! So all these work:
    -- etlich viel ...
    -- etlich wenig ...
    -- erklecklich viel/wenig ...
    #10Verfasseropine (680211) 23 Feb. 11, 09:02
    Kommentar
    jetzt versteh ich leider wieder mal nicht, was Du sagen willst...
    #11Verfasser sursulapitschi (677359) 23 Feb. 11, 09:04
    Kommentar
    #11. Du sagtest, dass "etlich", ohne add-ons, kann man vor "viel" und "wenig" verwenden.
    Das stimmt schon, oder?

    Ich dachte es ginge eventuell auch mit "erklecklich", eine neues Wort für mich.
    #12Verfasseropine (680211) 23 Feb. 11, 09:08
    Kommentar
    nein, so meinte ich das nicht, ich meinte man kann sagen "viel/wenig Geld" aber es heisst manches/einiges/etliches/erkleckliches Geld und erklecklich passt nicht ganz (ich find das Wort nur gerade so schoen) darein, weil man auch sagen kann:
    Das ist ganz schoen viel/wenig/erklecklich(glaub ich jedenfalls...).
    Man kann aber nicht sagen: das ist manch/etlich/einig. Geht einfach nicht. Man kann zwar sagen: das ist Einiges/Etliches/Manches, aber dann ist es substantiviert. Die Woerter scheinen also eine etwas andere Funktion zu haben.
    #13Verfasser sursulapitschi (677359) 23 Feb. 11, 09:19
    Kommentar
    Dazu im WB der Grimm-Brüder:

    etlich , aliquis, quidam, nonnullus, ein fast eigenthümlich hochdeutsches adjectivpronomen, dessen ursprung dennoch schon in einer gothischen partikel haftet. ich werde darauf bei der älteren nebenform etslich zurückkommen. Adelung im wb. und im lehrg. §. 282 will einig der edlern schreibart, etlich dem gemeinen leben zuweisen, das ist aber ganz falsch, etlich erscheint von altersher in der schriftsprache. (...)

    etslich und verderbt etzlich, mhd. ëteslîch, ëtslîch, ahd. ëtislîh, ëteslîh, ëdeslîh, ëddeslîh, ëthaslîh (Graff 1, 146), unter welchen ëddeslîh die älteste form und der partikel ëddo zunächst steht. ëddo aber ist das goth. aiþþau, scheint also schon verdünnung eines älteren, nirgend aufzuweisenden eiddô, dessen diphthong nicht nur im goth. ai, sondern auch im lat. au von aut und autem hinlänglichen grund findet. wir gerathen hier in eine der ältesten und dunkelsten conjunctionen. offenbar liegen goth. iþ und das in aiþþau, eiddô steckende aiþ, aid den lat. partikeln it, wie es in iterum enthalten ist, aut und autem verwandt und die lautverschiebung stimmt nur in diesem fall, denn die übrigen ahd. formen verwischen wieder alle spur des gesetzes. möglich aber ist auch, dasz das ahd. ëtas, ëtes und ëtalîh unmittelbar auf iþ zurück geht und nicht aus aiþ gekürzt wurde. wie nun die vorstellungen aut und forte in einander greifen, dies zu untersuchen gehört noch nicht hierher, sondern erst unter die conjunction oder, hier ist blosz gelegen an der bildung ëddes, ëdes, ëtes, die sich mit lîh und wie wir nachher sehen werden, mit den fragwörtern was, wer, wie und wo verbindet, kein entsprechendes goth. aiþþis ist in den bruchstücken überliefert, wäre gleichwol denkbar und könnte den bekannten allis, raihtis, halis zur seite stehen, ja mit rücksicht auf aiþþau sogar aiþþaus (analog dem filaus) lauten. in den frühsten ahd. glossen erscheint wirklich ein allein auftretendes ëthas tandem (Hattemer 1, 212a), wo es nicht mit dem vorausgehenden wanne demum zu verbinden ist, wie auch hernach ethashuanne tantundem folgt. dies praefix ëtes oder ëta, welchem vielleicht gleiches alter einzuräumen ist, hat nun deutlich in den wörtern ëteslîh, ëtalîh, ëteshuër, ëtahuër, ëteshuaʒ, ëtahuaʒ u. s. w., die kraft des lat. ali in aliquis, aliquid, aliquot u. s. w. d. h. es kommt dadurch in die vorstellung etwas unsicheres, wie wir es auch durch irgend ausdrücken, der etsliche, etliche ist irgend einer, etswas, etwas irgend was hier mag schon vorläufig daran erinnert werden, dasz selbst in den disjunctionen aut, ëddo, ëdo, odo, oder ein anklang von alius und alter ist, da durch aut die einheit, durch alter die einzahl überschritten und aufgehoben erscheint.
    Diese höher schwebenden fragen bei seite gesetzt, reizt es zu forschen, welche mhd. dichter ëtslîch, ëteslîch statt ëtelîch, so wie die nachfolgenden ëteswâ, ëteswaʒ u. s. w. statt ëtwâ, ëtwaʒ gebrauchen oder welche beide nebeneinander anwenden. willkür der schreiber hatte doch hier viel freie hand: (...)
    http://germazope.uni-trier.de:8080/Projekte/W...
    #14Verfasser Selima (107) 23 Feb. 11, 09:48
    Kommentar
    Thanks Selima.

    I just did another search.

    There seems to be a prevalent usage of "etlich viel", and that was really my question,
    whether "etlich" can exist on its own, in contemporary speech. It does as an adj., AFAIK,
    and as far as I can tell from the hits on Google.
    #15Verfasseropine (680211) 23 Feb. 11, 10:01
     
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