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    Unübersetzbare Wörter

    Comment
    Das Deutsche hat unzählige wunderbare Ausdrücke. Aber für so manchen Sachverhalt redet man sich leicht den Mund fusselig, während in einer anderen Sprache ein Wort oder eine Wendung genügen würde. In internationalen Blogs und Onlineforen sammeln, tauschen und diskutieren Laien und Übersetzer einmalige Worte, die Nichtmuttersprachler neidisch machen. Eine kleine Auswahl aus aller Welt.

    z. B. "l'esprit d'escalier"
    Dieses Gefühl, wenn nach einem Gespräch - zu spät! - plötzlich die passende Antwort, der schlagfertige Konter, die angemessene Reaktion im Kopf wirbelt. Genau das hätte gesagt werden müssen, klar, und jetzt ist es leider zu spät. Auf Französisch nennt sich der zeitversetzte Geistesblitz "l'esprit d'escalier", also wörtlich übersetzt der Sinn oder der Geist der Treppe. Wie passend, erscheint bei diesem Ausdruck doch sofort die Person vor dem inneren Auge, die mit jeder Stufe deutlicher weiß, was sie in dem Raum, den sie gerade hinter sich lässt, hätte sagen wollen.


    16 Beispiele aus aller Welt heute in sueddeutsche.de
    Viel Vergnügen beim Blättern :-)
    Author manni3 (305129) 10 Apr 13, 19:11
    Comment
    Vielen geht es sicherlich so mit dem deutschen "nachvollziehbar" ... das deckt ein Bedeutungsspektrum ab, dem die geläufigen Übersetzungen (nicht nur ins Englische) nicht voll gerecht werden können :
    Dictionary: nachvollziehbar
    #1Author no me bré (700807) 10 Apr 13, 19:20
    Comment
    Danke für den Link - viele davon hätte ich auch gerne. Es gibt so viele Sachen, für die eindeutig ein Wort fehlt. Das ging mir auch bei "The Meaning of Liff" so; man liest es erst mal, weil es ein Witz ist, aber dann findet man jede Menge Wörter für Dinge, die man schon immer vermisst hat :)
    #2Author Gibson (418762) 10 Apr 13, 19:33
    Comment
    Untranslatable words vary from the everyday to the weird. An everyday German word that's impossible to translate into English is (un)übersichtlich, while a weird word that's untranslatable into any language is Gaelic taghairm: 'seeking inspiration by lying on an oxhide behind a waterfall'.
    #3Author escoville (237761) 10 Apr 13, 19:52
    Comment
    #0: Unübersetzbare Wörter

    handbagging? (... aus aktuellem Anlass ... :-))
    #4AuthorKinkyAfro (587241) 10 Apr 13, 20:08
    Comment
    I suffer from a serious case of tsundoku...
    #5Author Lara Chu (AmE) (236716) 10 Apr 13, 21:06
    Comment
    manni, danke für die wunderbare Entdeckung und für's Teilen!

    Und escoville, danke für taghairm!
    #6Author Serendipity_4 (677936) 10 Apr 13, 21:15
    Comment
    z. B. "l'esprit d'escalier"

    Verblüffenderweise kennt man den Begriff nebenan im Franzosen-LEO nicht. Im übrigen hat das Deutsche schon seit dem frühen 19. Jh. dafür die wörtliche Übertragung "Treppenwitz". Also von wegen unübersetzbar!
    #7AuthorValeriana Ebonstar (894625) 10 Apr 13, 21:54
    Comment
    Hier wird das "Drachenfutter" (ein mir unbekanntes Wort, ich kannte bislang nur den "Drachenfelsen", die Emporen in älteren Baulichkeiten, wo die Ehefrauen getrennt von ihren Männern saßen) empfohlen: http://matadornetwork.com/abroad/20-more-awes...

    Und hier der "Kummerspeck": http://mentalfloss.com/article/28315/15-wonde...
    #8Author Gart (646339) 10 Apr 13, 22:05
    Comment
    Aus aktuellem Anlass füge ich mal "gelenkschonend", "umweltneutral" und "Einstreuspareffekt" hinzu, mit denen ich mir heute einen abgebrochen habe. Überhaupt ist das Wort "schonend" schon als solches praktisch unübersetzbar.

    Gart, die Nr. 13 aus deinem Link ...

    13. Snorker
    Early English – [SNORK-er] According to an 1808 English dictionary, snorker is an insult that means “one who smells at objects like a dog” and implies getting into other people’s business (Dodson 11).
    Read more at http://matadornetwork.com/abroad/20-more-awes...

    ... ist auf gut Deutsch ganz einfach eine Schnüffelnase. Und die Nr. 17 ist ein Brückentag. Punktum.
    #9AuthorValeriana Ebonstar (894625) 10 Apr 13, 22:11
    Comment
    http://mentalfloss.com/article/28315/15-wonde...Slampadato (it) ist in DACH einfach "solariumbraun".
    #10Author Gart (646339) 10 Apr 13, 22:27
    Comment
    Kennt jemand wirklich allumfassende Übersetzungen für "awkward" (in LEO allein 15 Adjektivübersetzungen) und "sophisticated" (22 Adjektivübersetzungen)? Bei beiden Wörtern gibt es zwar je nach Situation einigermaßen passende Übersetzungen, aber sie sind so wunderschön vage und gleichzeitig kann man sich immer etwas Konkretes darunter vorstellen ...

    #7: VE, ein Treppenwitz ist aber etwas ganz anderes als eine zu spät eingefallene witzige Bemerkung. Ein Treppenwitz ist ein Vorfall, der wie ein schlechter Witz wirkt (s. auch Duden); so werden historische Fehlentwicklungen oft als "ein Treppenwitz der Geschichte" bezeichnet.
    #11Author Raudona (255425) 10 Apr 13, 22:45
    Comment
    Ich wage zu behaupten, dass es keine unübersetzbare Wörter gibt, sondern allenfalls gute und weniger gute Übersetzungen.
    #12AuthorXXXXXX (884941) 10 Apr 13, 23:20
    Comment
    @Raudona: nein, nein, es stimmt schon - Treppenwitz ist das deutsche Wort für ésprit d'escalier. Die andere Bedeutung kam wahrscheinlich wegen der doppelten Bedeutung von "Witz" zustande (wit vs joke).
    #13Authormewe AT (760907) 11 Apr 13, 00:30
    Comment
    Duden leitet den deutschen Treppenwitz zwar vom französischen Begriff her, die Bedeutung hat sich aber im Deutschen verschoben. Zumindest ist mir der Treppenwitz nie als "verspäteter Einfall" begegnet, und auch Duden gibt nur die eine Bedeutung "Vorfall, der wie ein schlechter Witz wirkt" an. http://www.duden.de/rechtschreibung/Treppenwitz Und hier ausführlich: http://de.wikipedia.org/wiki/Treppenwitz

    Ich hätte aber noch ein deutsches Schätzchen:

    "Na?" Ich habe schon mehrfach versucht, Menschen anderer Muttersprache diese allumfassende Begrüßung ("Hallo, schön, dich zu sehen, wie geht es dir?") zu erklären, und erntete jeweils ungläubige Blicke - das alles in einem kurzen Wörtchen?
    #14Author Raudona (255425) 11 Apr 13, 08:10
    Comment
    #9, wenn man näher hinguckt, gibt es auf dieser Website noch mehr solche Sachen, die eigentlich wenig bemerkenswert sind, wie etwa #19 "Potlatch". Folgt eine Beschreibung des Potlatch. Gut.

    Wenn ich aber nun hinginge und ein auch recht kurioses Ereignis, für das das Arabische oder Chinesische nur folgende weitschweifige Umschreibung bieten kann - "Fest, bei welchem sich Leute verkleiden, Berliner essen, Umzüge anschauen gehen und viel zu viel trinken" - mit dem knappen Wort "Karneval" bezeichne, dann finde ich das nicht so fürchterlich bemerkenswert...
    #15Author Gart (646339) 11 Apr 13, 08:23
    Comment
    @ 13, 14 - Duden 7 etym. WB:
    ... die Bedeutung entwickelte sich über "verspäteter Einfall, versäumte Gelegenheit" zu "wie ein alberner Witz wirkende Begebenheit, die zu einem sie begleitenden historisch bedeutsamen Vorgang in keinem angemessenen Verhältnis steht."
    #16Author manni3 (305129) 11 Apr 13, 08:27
    Comment
    #7: VE, ein Treppenwitz ist aber etwas ganz anderes als eine zu spät eingefallene witzige Bemerkung. Ein Treppenwitz ist ein Vorfall, der wie ein schlechter Witz wirkt (s. auch Duden); so werden historische Fehlentwicklungen oft als "ein Treppenwitz der Geschichte" bezeichnet.

    Das ist ein Irrtum, Raudona. Der "Treppenwitz der Weltgeschichte", wie es korrekt heißt, ist keine historische Fehlentwicklung, sondern eine nachträglich aufgesetzte Uminterpretation historischer Ereignisse, ganz im Sinne von "l'esprit d'escalier". Das geht auf das gleichnamige Buch von 1882 zurück, in dem W.L.Hertslet solche Ereignisse gesammelt und interpretiert hat. Hertslet bezieht sich in seiner Einleitung zu diesem Buch ausdrücklich auf den "l'esprit d'escalier der Geschichte, die sich mit solchen Verschönerungen nicht begnügt, sondern ihre Pointen meist geradezu erfindet!":
    http://archive.org/stream/dertreppenwitzde01h...

    "Na?" Ich habe schon mehrfach versucht, Menschen anderer Muttersprache diese allumfassende Begrüßung ("Hallo, schön, dich zu sehen, wie geht es dir?") zu erklären, und erntete jeweils ungläubige Blicke - das alles in einem kurzen Wörtchen?

    Was heißt "kurzes Wörtchen"? In der Pfalz macht man einfach "Ö!", und alles ist gesagt. Ein praktisch beliebiger Inhalt vermittelt sich allein durch Länge und Betonung.
    #17AuthorValeriana Ebonstar (894625) 11 Apr 13, 09:29
    Comment
    Na (sic) gut, führen wir das mal ein bisschen aus:

    A: "Na?"
    B: "Na?"
    A: "Und?"
    B: "Jooo ... Und selbst?"
    A: (einseitiges Achselzucken, Kopfnicken)
    B: "Na dann!"
    A: "Na dann!"

    Und nun "Treppenwitz, die X.": Möglicherweise hat sich die Bedeutung seit 1882 um eine Winzigkeit verändert ... Heute wird der Ausdruck Treppenwitz auch – abweichend von der ursprünglichen Bedeutung – für „Ironie des Schicksals“, „alberner Witz“ oder „unangemessenes, lächerliches Verhalten“ verwendet. So werden geschichtliche Begebenheiten, die – vor allem im Nachhinein – absurd oder ironisch wirken, als „Treppenwitz der Geschichte“ bezeichnet. (s. meinen Wiki-Link in #14)
    #18Author Raudona (255425) 11 Apr 13, 10:32
    Comment
    @ 10

    This view has respectable precedents, not least Eugene Nida (Theory and Practice of Translation). But it is not correct. Of course you can paraphrase in the target language, but that's not the same as translating. Every language categorizes the world differently, and at best you can hope for a good overlap. In that sense, every word is untranslatable (but let's not be pedantic). However, sometimes the overlap is literally zero.
    #19Author escoville (237761) 11 Apr 13, 11:04
    Comment
    @ 18

    I've sometimes toyed with the idea of compiling a polyglot glossary of interjections, but decided it would probably be impossible. While there are good overlaps (e.g. 'ugh' / 'igitt'), how do I paraphrase, let alone translate, 'nanu'?
    #20Author escoville (237761) 11 Apr 13, 11:09
    Comment
    Und ich weiß endlich, was ein Treppenwitz ist, habe das Wort nie verstanden und es in etwa als: Witz, den man erst allmählich, also stufenweise versteht, verstanden (vgl. langsam fallender Groschen:-)
    #21Author corbie (745439) 11 Apr 13, 11:54
    Comment
    Raudona, hier in der Region existiert diese Variante:

    A: "Na?"
    B: "Na?"
    A: "Und?"
    B: "Muß, Ne?
    A: (Kopfnicken)
    B: "Na dann!"
    A: "Bis denne!"
    #22Author Harri Beau (812872) 11 Apr 13, 11:56
    Comment
    Teils um eine Wurzel in diesem Faden zu schlagen, und weil es mich wirklich nervt, keine gute Übersetzung für dieses Wort zu finden:
    un/selbstständig (Verhalten)

    how do I paraphrase, let alone translate, 'nanu'?
    Es ist mir immer noch nicht gelungen, meinem australischen Freund nahezubringen, dass die neugierige/ermutigende Ein-Wort-Nachfrage "Na?" weder unhöflich noch scharf klingt - so empfindet er sie nämlich.
    #23Author Lady Grey (235863) 11 Apr 13, 12:04
    Comment
    @18 + 22: Auch gern in Zeile 4:
    B: "Muscha, nä?"

    Aus Nordhessen habe ich Folgendes gelernt:
    "Isn deiner?"
    = "Hallo liebe xy, ich würd gern mit deinem Gatten sprechen, ist er gerade in der Nähe?"
    #24Author anorak (489071) 11 Apr 13, 12:07
    Comment
    schaffe : Allein diesen Begriff für Nichtschwaben grob zu umreissen, würde mehrere tausend Worte verlangen.
    #25Author wor (335727) 11 Apr 13, 12:17
    Comment
    "Isn deiner?"
    = "Hallo liebe xy, ich würd gern mit deinem Gatten sprechen, ist er gerade in der Nähe?"


    Ha ha! Wusste gar nicht, dass die Hessen so maulfaul sind!
    #26Author Lady Grey (235863) 11 Apr 13, 12:20
    Comment
    @18, 22 und 24:

    Im Saarland, selbst beobachtet.
    Supermarkt, zwei offensichtlich miteinander bekannte Damen fahren mit dem Einkaufswagen aufeinander zu.

    Person 1: Unn?
    Person 2: Joo. (mit langem, offenem "O" natürlich :-) )

    Gespräch beendet, alles gesagt, man fährt mit dem Einkaufswagen weiter in verschiedene Richtungen.
    Tja, wir Saarländer brauchen nicht viele Worte, um gepflegte Konversation zu betreiben ;-)
    #27Authorzwieselhaar (573183) 11 Apr 13, 12:21
    Comment
    As those of us who've done any dubbing or sub-titling know, translation is subject not only to the internal constraints discussed above, but to external constraints of, for example, available space.

    But sometimes these constraints are a blessing. German in particular has a tendency to garrulousness. I have an American friend, a computer technician, who always got worked up that in Windows 95/98, 'dos cue' came out as 'ms-dos Eingabeaufforderung'. And as I noticed on the Berlin S-Bahn last week, 'mind the gap' turns into 'Bitte beachten Sie den Abstand zwischen Tür und Bahnsteigkante'.
    #28Author escoville (237761) 11 Apr 13, 12:23
    Comment
    ich würd gern mit deinem Gatten

    Just a question from a non-native, but 'dein' and 'Gatte' seems to me to be a register clash.
    #29Author escoville (237761) 11 Apr 13, 12:27
    Comment
    @#19:
    You're referring to #12, not #10, aren't you?

    #23: Es ist mir immer noch nicht gelungen, meinem australischen Freund nahezubringen, dass die neugierige/ermutigende Ein-Wort-Nachfrage "Na?" weder unhöflich noch scharf klingt - so empfindet er sie nämlich.

    So do I. I'd go as far as calling it a false friend, as it is sometimes used in English, though with a different meaning.
    #30AuthorKinkyAfro (587241) 11 Apr 13, 12:30
    Comment
    re #27 : Das sind sogar hörbar zwei -o-o- ...
    :-)
    #31Author no me bré (700807) 11 Apr 13, 12:34
    Comment
    @ 28 'mind the gap' turns into 'Bitte beachten Sie den Abstand zwischen Tür und Bahnsteigkante'
    Was würdest Du erst sagen, wenn da nur stünde "Achtung! Spalt!" ;-)

    #32Author manni3 (305129) 11 Apr 13, 12:39
    Comment
    @29 - stimmt, das war Absicht...
    #33Author anorak (489071) 11 Apr 13, 12:43
    Comment
    @ 28 und 32
    Vor einigen Jahren wurde bei der Münchner U-Bahn die Aufforderung "Zurückbleiben bitte!" angeblich zur beschleunigten Abfertigung auf "Zurückbleiben!" verkürzt. Daraufhin beschwerten sich viele Leute über den barschen Ton und die MVG kehrte zu "Zurückbleiben bitte!" zurück ;-)
    #34Author manni3 (305129) 11 Apr 13, 12:48
    Comment
    Und das bringt uns zu der für Nichtmuttersprachler unübertrefflichen Kombination: "ACHTUNG, bitte!!!"
    #35AuthorValeriana Ebonstar (894625) 11 Apr 13, 12:54
    Comment
    In London heißt das aber "Mind the gap between the train and the platform".
    #36Author Raudona (255425) 11 Apr 13, 13:01
    Comment
    Raudona, musst Du wieder alle Vorurteile in Frage stellen? ;-))
    #37Author manni3 (305129) 11 Apr 13, 13:03
    Comment
    "im Allgemeinen/in der Regel/grundsätzlich". 

    Deutsche Lehrbuchautoren für Universitäten verwenden das sehr gerne, um zu verhindern, dass irgendein studentischer Besserwisser mit einem Sonderfall als Gegenbeispiel auftrumpft.
    #38AuthorValeriana Ebonstar (894625) 11 Apr 13, 13:38
    Comment
    I guess 'railway language' is different anyway. I remember a stout lady in a train approaching Oxford at least 10 years ago, probably longer, gathering her numerous bags and parcels, and muttering to herself, when the tape "Oxford - the train terminates here" was run: 'Sounds like they are going to blow the darn thing up any minute!'

    Untranslatable English words: design, feature, offshore
    Untranslatable German words: zeitnah, bereits
    #39Author krazy_mom (D) (238333) 11 Apr 13, 14:27
    Comment
    Oh ja, "zeitnah" ist wunderbar! Ebenso wie "fußläufig"!
    #40Author Raudona (255425) 11 Apr 13, 14:30
    Comment
    # 40: "Ebenso wie "fußläufig"!"

    "Läufig" wär' halt zweideutig ;-))
    #41Author Serendipity_4 (677936) 11 Apr 13, 14:34
    Comment
    krazymom, in welchem Kontext kann man "bereits" nicht mit "already" übersetzen?
    #42Author Lady Grey (235863) 11 Apr 13, 14:51
    Comment
    "Bereits im zweiten Beitrag wurde darauf hingewiesen ..."
    "Bereits 1972 wurde die Prügelstrafe abgeschafft ..."

    Das Gegenstück dazu ist "erst": "Erst 1972 wurde die Prügelstrafe abgeschafft ..."

    #41: Doooriiis, Dippy ist aaaaalbern! ;-)
    #43Author Raudona (255425) 11 Apr 13, 15:00
    Comment
    Jahaaa :-))

    Hm, "albern" ... gibt es dafür wohl 1:1-Entsprechungen z.B. im Englischen? (Ich schau jetzt nicht im Wörterbuch nach).
    #44Author Serendipity_4 (677936) 11 Apr 13, 15:06
    Comment
    Mir persönlich fehlt im Englischen das "doch". Klar kann man das anders sagen, aber es fühlt sich irgendwie nicht genauso befriedigend an.
    #45Author igm (387309) 11 Apr 13, 15:28
    Comment
    Igm, kannst Du mal einen Beispielsatz nennen, wo das genaue "doch" fehlt?
    #46Author Lady Grey (235863) 11 Apr 13, 15:35
    Comment
    "doch" sind in Wirklichkeit drei Wörter: ein Partikel, ein Adverb und eine Konjunktion. Davon oft noch in mehreren Bedeutungen. Es ist unfair, hierfür ein einziges englisches Wort haben zu wollen.
    #47Author Harri Beau (812872) 11 Apr 13, 15:38
    Comment
    In London heißt das aber "Mind the gap between the train and the platform".

    No. That is the version used in the busier Berlin stations. In London it's just 'mind the gap', which you can hear at http://www.youtube.com/watch?v=7ojomTUt0X4

    (See also the wikipedia article 'Mind the Gap', which comes up with the curious information that the French version is an Alexandrine).


    I'm not saying, incidentally, that the German version OUGHT to be shorter, I'm just saying that it isn't. This is also in a sense a translation problem: 'Mind the gap' is not easy to 'translate' into German.
    #48Author escoville (237761) 11 Apr 13, 15:38
    Comment
    Lücke beachten!

    Wenn das so eingeführt worden wäre wie das "zuuurücktreten bitte!" dann hätten wir uns auch daran gewöhnt.
    #49Author Harri Beau (812872) 11 Apr 13, 15:43
    Comment
    @46
    Gerne! Ein einfaches Beispiel:
    A: Du magst ja keine Schokolade.
    B: Doch!
    #50Author igm (387309) 11 Apr 13, 15:49
    Comment
    #51AuthorValeriana Ebonstar (894625) 11 Apr 13, 15:50
    Comment
    #50: Das wäre also das Adverb in der Bedeutung 3

    als gegensätzliche Antwort auf eine negativ formulierte Aussage oder Frage in Konkurrenz zu »ja« bei einer positiv formulierten Frage und in Opposition zu »nein«
    http://www.duden.de/rechtschreibung/doch_Adve...
    #52Author Harri Beau (812872) 11 Apr 13, 15:54
    Comment
    Ich sehe das so:

    A: I guess you don't like chocolate.
    B: You bet I do!

    Kann ja auch mal in die andere Richtung sein, dass es keine Ein-Wort-Lösung gibt.
    #53Author Lady Grey (235863) 11 Apr 13, 15:56
    Comment
    Folgebeobachtungen:
    1. Das glatte Gegenteil von Prägnanz, aber Partikelketten à la "ja nun vielleicht aber auch mal" und ihr Nuancenreichtum bei der Wortstellung fehlen mir auch in der Fremdsprache.
    2. Re "unfair": "Fair" fehlt wiederum im Deutschen. Und "exposure".
    #54Author igm (387309) 11 Apr 13, 16:02
    Comment
    Nachdem Serendipity hier gleich selbst posted, muss man natürlich auch sagen, dass "serendipity" nicht übersetzbar ist. ;-)
    #55Author Jenna2708 (36198) 11 Apr 13, 16:04
    Comment
    Zu unfair hätte ich auch unredlich sagen können, es klingt nur ein wenig angestaubt.
    #56Author Harri Beau (812872) 11 Apr 13, 16:05
    Comment
    Das soll mal jemand probieren - mich zu übersetzen ;-)
    #57Author Serendipity_4 (677936) 11 Apr 13, 16:10
    Comment
    Vorwärts oder rückwärts? ;-)
    #58Author Lady Grey (235863) 11 Apr 13, 16:14
    Comment
    Mein Lieblingsverb ist "ziehen". Es hat laut Duden 26 verschiedene Bedeutungen. Das sollen andere Völker erst einmal nachmachen.
    http://www.duden.de/rechtschreibung/ziehen

    Kennt jemand ein Wort, was noch vielfältiger ist?
    #59Author Harri Beau (812872) 11 Apr 13, 16:18
    Comment
    @ 59

    My old schoolmaster always used to talk about the '57 varieties' of 'tenir' in French, and he too mentioned 'ziehen' in this context (and Zug). However Duden's 26 meanings may correspond to more or fewer than 26 translations in other languages. For example I doubt if any English dictionary distinguishes between but = aber and but = sondern. And you might think that 'day' only has one meaning, but it has at least two if you translate it into Swedish, and even that doesn't exhaust the possibilities.
    #60Author escoville (237761) 11 Apr 13, 16:29
    Comment
    Der Link ist toll, herzlichen Dank!!
    Ich habe da noch eins aus meiner täglichen beruflichen Praxis: "Compliance" - wird gerne als "gesetzeskonform" oder "regelkonform" bezeichnet, das trifft es aber nicht ganz, denn es beinhaltet die Einhaltung von Regeln, Gesetzen, Richtlinien und Anweisungen, aber unter Umständen auch die allgemein geltende ethische Ausrichtung eines Verhaltens. Ein oft gehörter Satz: "Bin ich da noch compliant?" oder "Das ist bestimmt nicht compliant."
    ____
    Zur Vollständigkeit den Dialog aus #22 noch mal in hiesiger Sprechweise (wie immer Marburger Land):
    A: "Gude"
    B: "Jo"
    --- Pause ---
    A: "Un'wie?"
    B: "Als weida. Un'dir?"
    A: "Jo, muss."
    B: "Ei dann..."
    A: "Bis bald."

    Wenn A nach Hause kommt kann er erzählen, dass er B getroffen hat und er sich gut mit ihm unterhalten hat. B geht es gut, vielleicht ist er ein bisschen im Stress.
    #61Author Nyota Uhura (796577) 11 Apr 13, 16:51
    Comment
    #62Author mordnilap (835133) 11 Apr 13, 22:53
    Comment
    #63Author Puppengesicht (807439) 11 Apr 13, 23:18
    Comment
    #48: RE "Mind the gap": Wir haben beide Recht (ist das nicht schön?). IN den Zügen wird die lange Ansage verwendet: "Please mind the gap between the train and the platform." Z.B. hier: http://www.youtube.com/watch?v=wY-OI1WjdwU

    Es hätte mich gewundert, wenn das nur in Berlin zu hören gewesen wäre - meine Tochter konnte nämlich den langen Spruch nach einem London-Urlaub aufsagen :-)
    #64Author Raudona (255425) 12 Apr 13, 00:14
    Comment
    Danke, Raudona, ich dachte auch schon, ich könne meinem Gedächtnis nicht mehr trauen ...
    #65Author Lady Grey (235863) 12 Apr 13, 00:19
    Comment
    Frei nach Otto:

    Ich habe das zuletzt gesagte akustisch nicht vollständig erfassen können. Würden Sie Ihre Ausführen freundlicherweise wiederholen?

    oder auch

    Hä ???
    #66AuthorAndiH (335362) 12 Apr 13, 07:52
    Comment
    Mein Lieblingsverb ist "ziehen". Es hat laut Duden 26 verschiedene Bedeutungen. Das sollen andere Völker erst einmal nachmachen.
    http://www.duden.de/rechtschreibung/ziehen

    Kennt jemand ein Wort, was noch vielfältiger ist?


    "To put" bringt es im Pons auf über hundert deutsche Übersetzungsmöglichkeiten.

    Eines der merkwürdigsten unübersetzbaren Wörter taucht hier zwar ständig auf, wurde aber trotzdem nicht als unübersetzbar erwähnt: mind.
    #67AuthorValeriana Ebonstar (894625) 12 Apr 13, 09:17
    Comment
    Hä ?? war genau das Wort, das meine englische Gastfamilie in Brighton erklärt haben wollte. Damals ;-) war ich zusammen mit einem anderen Mädchen aus Mannheim (also zwei "Monnemer" Mädchen) dort in Sprachferien, und wir machten uns einen Spaß daraus, unseren 4 kleinen Gastgeschwistern Monnemer Diaklektwörter beizubringen, mit denen die dann bei ihren Freunden angegeben haben.
    Aber auch die Leute in Südengland haben sowas: die sagten "ay?" [a-i] für "wie bitte", was ganz ähnlich klingt.
    #68Author gemini58 (826606) 12 Apr 13, 09:22
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    What we English people call ugliness in German art is simply the furious reaction against what Germans call süsses Kitsch, the art of the picture postcard, and of what corresponds to the royalty ballad. It has for years been their constant reproach against us that England is the great country of Kitsch. Many years ago a German who loved England only too well said to me, 'I like your English word plain; it is a word for which we have no equivalent in German, because all German women are plain.' He might well have balanced it by saying that English has no equivalent for the word Kitsch. [Edward J. Dent, "The Music of Arnold Schönberg," "The Living Age," July 9, 1921]
    http://www.etymonline.com/index.php?allowed_i...
    #69Author afterhours (758017) 12 Apr 13, 10:05
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    Hä ?? war genau das Wort, das meine englische Gastfamilie in Brighton erklärt haben wollte.

    "Uh?"
    #70AuthorValeriana Ebonstar (894625) 12 Apr 13, 10:21
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    Unmaking
    Das Gegenteil von making im Sinne von erschaffen. make = machen, wie in Wagenmacher, Stellmacher usw., aber der Deutsche kann nichts unmachen oder entmachen. Ich las gerade einen Text, in dem unmaking recht unzulänglich als "auflösen" übersetzt war. Etwas Besseres fiel mir aber auch nicht ein.

    Meine Chefin beklagte sich gestern, es sei schon sehr dreist von dem Neukunden, in einem Probetext von 300 Wörtern Länge den völlig unübersetzbaren Ausdruck "das Gelingen der Energiewende" einzuflechten. related discussion: Energiewende - #5
    #72AuthorValeriana Ebonstar (894625) 17 Apr 13, 08:30
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    #73Author no me bré (700807) 01 Jun 13, 23:13
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    Valeriana

    Your boss is timid. The expression is quite easily translatable: 'the success of the [proposed] transition to renewables'.
    #74Author escoville (237761) 02 Jun 13, 12:52
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    Credits. In der amerikanischen SF die übliche Währungseinheit galaktischer Imperien. Wird bei deutschen Verlagen gerne als "Kredite" übersetzt und passt daher auch in den Falsche-Freunde-Faden.
    #75AuthorValeriana Ebonstar (894625) 03 Jun 13, 09:32
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    @75 tatsächlich?
    In der gegebenen Bedeutung sind beides Neukreationen. Das mag im Deuschen ungewöhnlich erscheinen, da man hierzulande sprachlich konservativer ist, aber erst einmal ist eine Wortschöpfung nicht 'falsch'.
    #76Author wor (335727) 03 Jun 13, 09:49
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    Kredite für Credits finde ich auch nicht schlechter als Sonderziehungsrecht für Special Drawing Right in nicht milchbasierten Imperien.
    #77Author mordnilap (835133) 03 Jun 13, 13:42
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    #76: Wirklich? Wie ist die Neukreation im Englischen denn historisch/etymologisch zu erklären?
    #78AuthorValeriana Ebonstar (894625) 04 Jun 13, 08:18
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    Zu "mind the gap": Das kenne ich aus London auch sowohl in der kurzen als auch in der langen Version.

    Jedesmal, wenn ich in Berlin bin (bin vor 14 Jahren da weg), wundere ich mich über die "höflichen" Ansagen. Das war früher (damals - TM) anders, da hiess es zackig "zurückbleiben!" in guter preussischer Manier. Das höfliche "bitte" klingt denn auch in meinen Ohren ziemlich erzwungen und aufgesetzt...

    Unübersetzbar sind ja manchmal schon Wörter in der gleichen Sprache. Was sagt "der Deutsche" anstelle des schönen schweizerischen "schubladisieren"? Oder wie umschreibt man eine Situation, in der es "harzt"? :)
    #79Author virus (343741) 04 Jun 13, 09:02
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    #67: Eines der merkwürdigsten unübersetzbaren Wörter taucht hier zwar ständig auf, wurde aber trotzdem nicht als unübersetzbar erwähnt: mind.

    It’s short for “mind you” – “wohlgemerkt” is often close, I’d say.
    #80Authormikefm (760309) 04 Jun 13, 09:26
    Comment
    - Wertschöpfungssteuer (Wertschöpfung = value added. Aber value-added tax ist die Mehrwertsteuer!)
    - schaltfaul
    - Oberlehrer (auf der Autobahn)
    - Dreikäsehochregression

    Und mein persönlicher Klassiker:
    - Dabei
    (Wie in: "Wir verwenden die indirekte Berechnungsmethode nach Müller-Lüdenscheidt. Dabei wird X aus Y und Z ermittelt ...")
    #81Author Cuauhtlehuanitzin (1009442) 22 Oct 14, 12:30
    Comment

    Fadenausgrabung - mit einem Exzerpt aus dieser gestrigen Radiosendung:

    Eines der Beispiele für ein unübersetzbares Wort - aus der Sprache 'Yaghan'. (Exzerpt: Yaghan ist die Sprache einer ethnischen Gruppe, die bis Anfang des 20. Jhdts. auf Feuerland gelebt hat. Diese Gruppe wurde durch Krankheiten europäischer Siedler fast vollständig ausgerottet, sodass es heute nur noch eine einzige Muttersprachlerin gibt [...] In Yaghan gibt es ein Wort, das es als "das prägnanteste Wort der Welt" in das Guinnessbuch der Rekorde geschafft hat, weil es eine derart komplexe Situation beschreibt:

    Mamihlapinatapai

    Es wird so umschrieben: "Zwei oder mehr Menschen sitzen zusammen und kommen durch Blickkontakte zu der stillschweigenden Übereinkunft, dass etwas unternommen werden muss, aber niemand möchte den ersten Schritt tun."

    ---

    Die anderen Beispiele sind auch schön, wenn auch kürzer, wie etwa ein japanisches Wort für "ungelesene Bücher zuhause stapeln"....

    #82AuthorBraunbärin (757733) 28 Jul 17, 14:04
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    Das Buch muss ich haben, danke für den Tipp! ;-)
    #83Author virus (343741) 28 Jul 17, 14:25
    Comment
    Sehr spannend, danke für den Beitrag:-)

    Ich frage mich schon eine halbe Ewigkeit, ob es eine passende Übersetzung von tactile gibt.
    Das Wort wurde damals in Zusammenhang mit einem Lehrer gebraucht, der ständig alle Leute angefasst hat. Es war nicht unbedingt ein Grapschen, sondern eher wie Thomas Gottschalk, der den Stars in "Wetten dass...?" auf die Pelle gerückt ist.

    Hat jemand eine Idee?


    #84AuthorJaks (823098) 28 Jul 17, 14:27
    Comment
    ”Kalsarikännit" ist finnisch und bedeutet "Sich alleine zu Hause in Unterhosen betrinken." Irgendwie beneide ich die Finnen , dass sie dafür ein Wort haben.“

    #85Author B.L.Z. Bubb (601295) 28 Jul 17, 14:28
    Comment
    @Jaks, wg. 'tactile' (person)

    Man hört schon mal die doch etwas merkwürdige Formulierung "Sie/Er ist ein sehr/eher körperlicher Mensch", wenn jemand viel körperliche Nähe braucht, Berührungen etc. braucht. Passt das für deinen Kontext? (Einen Grapscher würde ich aber natürlich einen Grapscher nennen.)
    #86AuthorBraunbärin (757733) 28 Jul 17, 14:38
    Comment
    @Jaks, wg. 'tactile' (person)
    Meine Mutter sagt: "das ist ein Anpecker". Sicherlich nicht in allen Situationen geeignet...
    #87Author Anne_7 (731158) 28 Jul 17, 14:56
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    Das habe ich noch nie gehört. Klingt für mich irgendwie komisch, aber das heisst natürlich nicht, dass es nicht stimmt. Vielleicht kann ich mich damit anfreuden;-)
    Mein Azubi meinte eben, dass die heutige Jugend so jemanden als touchy bezeichnet. Naja... ist in meinen Augen eher eine Übelsetzung
    #88AuthorJaks (823098) 28 Jul 17, 15:05
    Comment
    Einer, der immer gleich auf Tuchfühlung geht, hätte man damals (TM) gesagt,

    #89Author Cuauhtlehuanitzin (1009442) 28 Jul 17, 19:46
    Comment
    Auf 'gigil' ist nicht nur die SZ gekommen (#0), Jahre später auch die BBC:


    ahorita’: "Understanding this word takes not a fluency in the language but rather a fluency in Mexican culture"

    #90Author Ingeborg (274140) 28 Jul 17, 21:20
    Comment
    a tactile person: im alten Österreich gab es den Knopfabdreher, der sein Gegenüber am Jackett- oder gar Hemdknopf packte und so lange zutextete, bis der Knopf ab war
    #91Author mbshu (874725) 28 Jul 17, 22:49
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    Danke für den schönen Buchhinweis! (Dieser Eintrag ist primär ein Knoten im Taschentuch für mich selbst ;) )
    #92Author soopay (1126699) 28 Jul 17, 23:06
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    #75: An galaktische Imperien hätte ich nicht als Erstes gedacht - kenne mich aber auch nicht unbedingt auf diesem Gebiet aus - sondern an Sachen wie "Facebook Credits" oder Ähnliches, also an digitale und/oder fiktive Währungen, die man mit Echtgeld "erwerben" kann.

    Und hier hätte ich mit "Facebook-Punkte" oder "Facebook-Guthaben" übersetzt.

    Bezüglich der galaktischen Imperien aber... da bleibt "Credits" wirklich fast unübersetzbar. Vielleicht wäre das Erfinden einer fiktive Währung wie "Solus" oder "Galacto" oder so das Beste?
    #93Author BenatarsComrade (1182552) 29 Jul 17, 01:36
    Comment
    #82: Ich fürchte ja, dass ein (das? die?) Mamihlapinatapai sehr oft bei EU- und anderen Gipfeln auftritt...
    #94Author BenatarsComrade (1182552) 29 Jul 17, 01:37
    Comment
    #93: Bei Perry Rhodan war man da kreativer: Zu Anfang zahlte man mit dem Solar, später mit dem Galax. Gerüchten zufolge soll sich Theo Waigel davon zum Euro inspiriert gefühlt haben, worauf er einen Gastauftritt in der Serie bekam unter dem Pseudonym T-Legiaw..
    #95Author Cuauhtlehuanitzin (1009442) 29 Jul 17, 12:15
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    Das in #82 erwähnte japanische Wort, das "ungelesene Bücher zuhause stapeln" bedeuten soll, ist tsundoku und bedeutet "Kaufen von Büchern, ohne sie zu lesen; Horten von Büchern", bezieht sich also nicht auf "zuhause" und "stapeln". Man kann z.B. Bücher auch in Regalen einer stillgelegten Schreinerei horten (ich kenne einen solchen Fall).


    #96Author MiMo (236780) 29 Jul 17, 13:04
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    MiMo, das wunderbare japanische Wort wurde hier sogar schon in #5 erwähnt (wenn auch nicht erläutert).
    #97Author lingua franca (48253) 29 Jul 17, 13:30
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    Interessant,wie die Wörter des Links im OP immer wieder auftauchen (s. auch Braunbärins #82). Ein Gutes hat es aber, 'tsundoku' werd ich jetzt nicht mehr vergessen :-).
    #98Author Ingeborg (274140) 29 Jul 17, 14:25
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    tactile würde ich mit "angriffig" übersetzen. Kein verbaler oder sonstiger Angriff, sondern ein körperlicher. Auch: Der Mensch ist ein "Anfasser". brrr - jemand, der einem bei seines Erchtens wichtigen Argumenten die Hand auf den Arm legt. *schüttel*
    #99Author virus (343741) 29 Jul 17, 19:28
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    Das bekannteste dänische unübersetzbare Wort ist wohl hygge(lig), dem jetzt in Deutschland ein eigenes Magazin gewidmet wurde. Das finnische Pendant (in der Unübersetzbarkeit und Bekanntheit, nicht der Bedeutung) dürfte wohl sisu sein.
    #100Author JanZ (805098) 29 Jul 17, 23:14
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    Österreichisch-Wienerisch: Oida - ein youtube-Renner


    #101Author manni3 (305129) 30 Jul 17, 10:05
    Comment
    Das kann der Pfälzer kürzer: !
    #102Author Cuauhtlehuanitzin (1009442) 30 Jul 17, 15:54
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    Ich kenne für Pfälzisch nur "Jou".
    Da steckt alles drin:
    Begrüßung,
    na, wie geht´s,
    schön, dich zu sehen....

    #103Author ulinne (894128) 31 Jul 17, 10:17
    Comment
    Auch in der Schweiz gibt's sowas: Das schöne bärndütsche Wort ÄUÄ . Für den, der Berndütsch und Züridütsch versteht...
    #104Author virus (343741) 31 Jul 17, 15:34
     
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