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  • Topic

    William Shakespeare

    Comment
    Liebe Leos!

    Anlässlich Shakespeares 450. Geburtstags am 23. April, möchte ich euch zu einem kleinen Erfahrungsaustausch ermuntern. Welche Rolle spielt Shakespeare für euch persönlich, inwiefern hat er euer Leben geprägt?

    Bei mir verhält es sich so: Als wir in der Oberstufe Macbeth lasen, wurde mir klar, dass es nicht dabei bleiben würde. Da Shakespeare in seinen Werken den menschlichen Stärken und Schwächen überzeugend Ausdruck verleiht und mich alle Gefühle seiner Charaktere unmittelbar miterleben lässt, habe ich noch ungefähr zehn weitere Dramen gelesen bzw. gesehen. Obendrein sind seine ausdrucksstarken vielschichtigen Metaphern, seine Wortspiele, seine gesamte Sprachgewalt ein reiner Genuss für mich. Deshalb bereichern mich die Aufführungen seiner Stücke immer wieder, am meisten natürlich die der RSC. Zu meinen schönsten Erlebnissen zählt eine Exkursion nach Stratford und alles in allem ist William Shakespeare nicht mehr aus meinem Leben wegzudenken.

    Weche Rolle spielt 'Will' für euch?
    Authorcookie crumbler (484354) 09 Apr 14, 09:29
    Comment
    Heinz Erhardt zitier:
    Wenn ich beim Bier geschäkert hab, dann bin ich wohl ein Schäksbier?
    #1Authordrkimble (463961) 09 Apr 14, 09:47
    Comment
    Ich hatte die Ehre und Freude, Anglistik bei einem der führenden Shakespeareforscher Deutschlands zu studieren. Da war es kaum möglich, sich von der Begeisterung für den Dichter, die an diesem Lehrstuhl herrschte, nicht anstecken zu lassen. Ich habe Seminare über Shakespeare besucht, Arbeiten über ihn geschrieben, ihn als Examensthema gewählt, bin seit vielen Jahren Mitglied der Shakespeare-Gesellschaft, habe eine bescheidene, aber doch einige Dutzend Titel umfassende Büchersammlung zum Thema, und sobald ich mir endlich auch Troilus, Pericles und The Two Noble Kinsmen zu Gemüte geführt habe, werde ich das Gesamtwerk gelesen haben, davon viele Dramen mehrfach und natürlich in Englisch.

    Muss ich noch weiter ausführen, dass Shakespeare für mich eine gewisse Bedeutung besitzt? :-)

    Edith findet beim Durchlesen, dieser Beitrag klinge angeberisch. Das tut mir leid, aber so ist er überhaupt nicht gemeint. Er soll nur meine langjährige Faszination für Will erkennen lassen.
    #2AuthorCro-Mignon (751134) 09 Apr 14, 10:21
    Comment
    Ich finde es keine Angeberei, dass Shakespeare dein Wegbegleiter ist. Im Gegenteil, ich freue mich mit dir!

    Auf zahlreiche weitere Beiträge freue ich mich. Vielleicht berichtet uns jemand sogar von einer Begegnung der 'besonderen Art' mit Shakespeare. ;-)

    (# Edit: Wenn ich behaupte, dass ER es war, der mich zu meinem Anglistikstudium bewogen hat, übertreibe ich nicht.)
    #3Authorcookie crumbler (484354) 09 Apr 14, 10:29
    Comment
    Danke, cc, auch für diesen Faden!

    Da Du die RSC erwähnst: Es gibt Gelegenheit, eines ihrer bekanntesten (früheren) Mitglieder, Sir Kenneth Branagh, am 27. April im Deutschen Nationaltheater in Weimar zu erleben. Da wird ihm die Ehrenpräsidentschaft der Deutschen Shakespeare-Gesellschaft übertragen.
    #4AuthorCro-Mignon (751134) 09 Apr 14, 11:08
    Comment
    Gelegenheit - für Nicht-Mitglieder der Deutschen Shakespeare-Gesellschaft für mich???
    Her mit den Freikarten!!!
    #5Authorcookie crumbler (484354) 09 Apr 14, 12:07
    Comment
    @Cro-Mignon: Liege ich da richtig, dass Du Prof. Marvin Spevack meinst?

    When Professor Spevack came to Muenster, the project which made him internationally known was already on his mind: his pioneering computerized concordance to Shakespeare founded his reputation as one of the first (if not the first) scholar ever to utilize the computer for research in the humanities. Spevack’s nine-volume Complete and Systematic Concordance to the Works of Shakespeare (Hildesheim and New York, 1968-80) and soon after the one-volume Harvard Concordance to Shakespeare (Cambridge, MA, 1973) not only broke new ground for other computerized research in non-numerical disciplines but has also become, since then, a source and inspiration for electronic Shakespeare scholarship world-wide. Moreover, his Shakespeare Thesaurus (Hildesheim and New York, 1993) is the first in a row of similar attempts at classifying Shakespeare’s vocabulary.
    theshakespeareblog.com/.../remembering-professor-...
    #6AuthorReinhard W. (237443) 09 Apr 14, 12:39
    Comment
    (Hoppla, habe mich wohl etwas vertippt in #5. Das Wichtigste kann man verstehen - Freikarten!!!)

    Ob wir bis zum 23.04. den Faden voll bekommen, mit möglichst vielen Beiträgen aus ganz Europa (inkl. britische Inseln!) und der ganzen Welt?
    #7Authorcookie crumbler (484354) 09 Apr 14, 13:58
    Comment
    @cc: Was, noch kein Mitglied?! Jetzt aber schnell: Du hast nur noch zwei Wochen Zeit ...
    ;-)

    @Reinhard: Nein, ich meine Prof. Werner Habicht, den früheren Präsidenten der Deutschen Shakespeare-Gesellschaft:
    http://www.badw.de/mitglieder/o_mit/Habicht.pdf

    Bei Prof. Spevack zu studieren wäre aber ohne Zweifel auch sehr aufregend gewesen.
    #8AuthorCro-Mignon (751134) 09 Apr 14, 14:02
    Comment
    ---
    #9Authorno me bré (700807) 09 Apr 14, 14:06
    Comment
    Bréle, hat dir Will auch die Sprache verschlagen? Gräme dich nicht, das ist mir auch schon passiert. (Oder wolltest du auch Freikarten?)

    #8: Mitglied? Mal sehen. Eigentlich halte ich nicht viel von radikalen Keimzellen! ;-)
    #10Authorcookie crumbler (484354) 09 Apr 14, 18:03
    Comment
    *edit*

    I was interested in Shakespeare in college and grad school (is this thread a proxy for P.O.E.M.? (-: ), but haven't read much in later life and can't say I miss it unduly.

    I love the RSC too, with fond memories of a very young Branagh as Henry V, and Antony Sher as Richard III. But ever since I discovered the reasons for skepticism about the orthodox biography, I've been generally anti-Stratfordian, so I'm not sure April 23 is even relevant.

    There was just a documentary shown on PBS a few months ago about the Oxfordian theory that I thought was well done, with scholars (who tend to be sneered at by the rest of the academy) and notable actors such as Derek Jacobi, Jeremy Irons, and Mark Rylance. The film may have been the one called 'Last Will and Testament' by Roland Emmerich, I'm not sure; or there was evidently an earlier one on Frontline called 'The Shakespeare Mystery.' Looking at one of those might be a useful counterweight to the official 'birthday' hoopla, even though we can all enjoy the works regardless. (-:
    #11Authorhm -- us (236141) 09 Apr 14, 19:09
    Comment
    Es gab doch einmal die Behauptung, Shakespeare habe gar nicht existiert. Ist den inzwischen zweifelsfrei bewiesen, dass es ihn doch gab? Nicht auszudenken, wenn es sich bei seinen Werken gar nicht um Weltliteratur, sondern um das belanglose Geschreibsel eines unbekannten Zeilenschmierers handelte...
    #12AuthorEifelblume (341002) 10 Apr 14, 08:48
    Comment
    Es gab doch einmal die Behauptung, Shakespeare habe gar nicht existiert.

    Eine Erklärung für diese Behauptung ist meines Wissens die romantische Vorstellung, dass ein Genie der Dichtung, mit den Kopf in den Wolken, mit den Musen Melpomene und Thalia per Du usw. usw. unmöglich zugleich ein erfolgreicher Theaterunternehmer sein könne, sowie die Auffassung, dass ein Landei aus Stratford-upon-Avon unmöglich diese breite Bildung gehabt haben könne. (Entsprechend wurde mal der eine und mal der andere Adelige "verdächtigt", Shakespeare gewesen zu sein.)
    #13AuthorGart (646339) 10 Apr 14, 09:06
    Comment
    Sonnett 116 "Let me not to the marriage of true minds..." - in der Schule Anfang der 90er Jahre behandelt, kann ich immer noch auswendig, über 20 Jahre später. Wundervoll :-)
    Shakespeares Sonette waren für mich eine Offenbarung!
    #14AuthorAngiE (793171) 10 Apr 14, 10:58
    Comment
    Most memorable Shakespeare experience: Judi Dench playing Juliet (I suppose that must be said to date me somewhat...)

    Most curious Shakespeare experience: actually seeing the scene with the stage direction 'exit pursued by a bear'. This was an open-air production, so Antigonus really was chased into a shrubbery.
    #15Authorescoville (237761) 10 Apr 14, 11:24
    Comment
    Danke an alle, die sich bis jetzt gemeldet haben.

    (Bei dieser Gelegenheit fällt mir auf - wir haben doch so viele Mikes im Forum! Wo sind die nur plötzlich alle?)
    #16Authorcookie crumbler (484354) 10 Apr 14, 13:25
    Comment
    I like when Shakespeare inspires song writers e.g.

    Shakespeare songs by John Harle (ignore the pic - the music is worth savouring - Elvis Costello)
    What a piece of work is man - Hair 

    @escoville just for you: Judi Dench as Titania (methinks not in Regent's Park)
    #17Authornoli (489500) 10 Apr 14, 16:09
    Comment

    The lover and his lass:

    http://www.youtube.com/watch?v=v6RN9uZ_1NA

    Ich habe mal eine wunderbare Jazzversion davon gehört, weiß aber nicht mehr von wem, schade!
    #18Authorcookie crumbler (484354) 10 Apr 14, 17:54
    Comment
    In a recent NYT review of a book by (former) Supreme Court Justice Stevens, he is quoted as referring to:

    the plays attributed to William Shakespeare.

    the author of the Shakespeare canon

    Writings about the authorship of the plays attributed to William Shakespeare.
    #19AuthorJurist (US) (804041) 10 Apr 14, 18:02
    Comment
    @cookie is it possible that it was Cleo Lane with Johnny Dankworth - have not found a version on utube

    Alfred Deller was a counter tenor fond of Shakespeare songs. 
    #20Authornoli (489500) 10 Apr 14, 18:34
    Comment
    Hmm, ich bin wohl der erste Nicht-Shakespeare-Fan und -Kenner hier.

    In der Schule habe ich den "Merchant of Venice" mit Freude gelesen - gute Story, schöne Sprache. Deutsche Theateraufführungen von Sh.-Stücken dagegen kamen mir immer übertrieben "wichtig" und bedeutungsschwanger vor.

    On a lighter note: Eurem guten Doktor hat es immer gefallen, wenn der Blues-Recke Champion Jack Dupree im Konzert so zu reden anfing: "As Skakespeare said ..." Dann folgte immer ein schöner Schmuddelspruch, z. B.: "Young girl, never marry a basketball player because he always dribbles before he shoots."
    #21AuthorDr. Dark (658186) 10 Apr 14, 18:39
    Comment
    #22Authorcookie crumbler (484354) 10 Apr 14, 18:57
    Comment
    shall I compare thee 
    more 
    Cleo Laine + John Dankworth
    #23Authornoli (489500) 10 Apr 14, 22:18
    Comment
    @17

    Thanks for that clip, noli. I wonder when it dates from?
    When I saw her as Juliet she was already in her mid-20s, maybe a bit old already for that part. But she's just right for Titania here.

    My favourite settings of Shakespeare songs are by Michael Nyman in Prospero's Books (Greenaway's version of The Tempest). Sung by the great Sarah Leonard.
    #24Authorescoville (237761) 11 Apr 14, 08:59
    Comment
    As a Blackadder-hater and not to be outdone, I offer:

    https://www.youtube.com/watch?v=C5gFVSRJqYE

    (audio only).
    #26Authorescoville (237761) 11 Apr 14, 10:35
    Comment
    @escoville Sarah Leonard has an amazingly pure voice. she also works with John Harle (here one of his songs) Why do I think he is not sufficiently recognized?... I know he looks like some grey clerk but he is a genius with the saxophone ...
    #27Authornoli (489500) 11 Apr 14, 11:44
    Comment
    Was für ein schöner Faden!

    crumbly, mir ging es ganz ähnlich wie dir: Hamlet im Englisch-LK, und danach war ich infiziert. Wir hatten eine sehr engagierte (amerikanische!) Englischlehrerin, die es auch zumutbar fand, dass wir Stoppards Rosencrantz and Guildenstern are Dead gleich auch noch durchnahmen. Macbeth habe ich danach freiwillig gelesen.

    Den BBC-Hamlet mit Derek Jacobi und Captain Pic ... äh, Patrick Stewart hab' ich auch schon als Schülerin völlig freiwillig geschaut.

    Im Studium habe ich rückblickend gestaunt, wie wir als 17- oder 28-jährige auch nur annähernd erfassen konnten, welches Universum Shakespeare (und Stoppard auch) da geschaffen haben.

    Ja, und die Lieder aus Shakespeare-Stücken, wunderbar. Irgendwo habe ich eine CD vom Deller-Consort mit Shakespeare Songs. Muss ich mal wieder rauskramen.

    "The rain it raineth every day..."

    *Hach*
    #28AuthorSerendipity_4 (677936) 11 Apr 14, 11:56
    Comment
    Ah, wie schön ein Shakespeare-Faden!
    Ich kann mich nicht erinnern, dass ich in der Schule Shakespeare gelesen habe (ich habe aber auch Englisch nach der 11. Klasse nicht mehr weitergemacht, sondern Latein ;-)).

    Ich sehe aber wirklich gerne Shakespeare-Stücke. Ich bin, wie einige andere hier auch, besonders begeistert von RSC und habe Stücke mit RSC in Stratford upon Avon und in London gesehen. Eine besonderen Platz nimmt in meiner Erinnernung die "History Season" vor einigen Jahren ein, in der RSC acht History Plays (Richard II - Richard III) innerhalb von vier Tagen gespielt haben. Großartige Schauspieler (ich v.a. beeindruckt von Jonathan Slinger als Richard II und Richard III) und eine eindrucksvolle Inszenierung im Roundhouse in London.

    Othello ist ein Stück, das ich mich sehr begeistert. Ich finde es interessant zu sehen, welch unterschiedliche Gefühle Othello im Laufe des Stückes durchlebt und wie viele Aspekte dieser Figur relevant werden - begonnen von dem erfolgreichen Kriegsherrn, dem alles zu gelingen scheint und der die Frau, die er liebt, erobert hat, über die Phase, wo er nicht mehr Herr seiner Sinne ist und nicht mehr in der Lage ist, rational zu reagieren, bis zum Ende, wo alles zerstört ist und er keine andere Möglichkeit mehr sieht, als sich selbst zu töten. Ich hatte auch das Glück eine Reihe großartige Inszenierungen zu sehen, besonders erinnere ich mich an eine Aufführung vor etwa 10 Jahren in London (ich denke Trafalgar Studios) und letztes Jahr die Aufführung im National Theatre mit Adrian Lester.

    Für mich ist die Universalität der Shakespeare-Stücke einzigartig. Das Globe Theatre hatte in 2012 - parallel zu Olympics und Paralympics - ein Projekt "from Globe to Globe". In diesem gab es Aufführungen von 37 Shakesspeare-Stücken von Theatergruppen aus 37 Ländern in ebenso vielen oder mehr Sprachen (mit Untertiteln). Ich habe eine Reihe von Stücken gesehen und fand es faszinierend, den Sommernachtstraum aus Südkorea, eine Maori-Fassung von "Troilus und Cressida" und "Cymbeline" von der South Sudan Theatre Company zu sehen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies mit Stücken irgendeines anderen Autors möglich wäre.

    Ein Problem, das ich manchmal mit deutschen Aufführungen habe, ist die Sprache und die Inszenierung. Ich kann zwar nachvollziehen, dass man nicht unbedingt die klassische Übersetzung von Schlegel und Tieck verwenden will, aber ich finde es andererseits auch manchmal irritierend, wenn die Stücke in modernes Deutsch übertragen werden. Ich denke die schlimmste Aufführung eines Shakespeare-Stückes, die ich gesehen habe, war ebenfalls eine von Othello in München in den Kammerspielen. Die Übersetzung war modern und strotze von Fäkalausdrücken. Ich hatte nicht den Eindruck, dass dies dem Stück irgendwie geholfen hat.
    #29AuthorJenna2708 (36198) 11 Apr 14, 12:27
    Comment
    Jenna's mention of the History season reminded me of my first proper exposure to Shakespeare, back in the late 80s, I think. The English Shakespeare Company http://en.wikipedia.org/wiki/English_Shakespe... did a world tour, putting on performances of the Wars of the Roses. However, as it was a world tour (and went on for quite some time), they couldn't take any child actors with them, and required actors for the roles of the two princes in the tower everywhere they performed.

    In Frankfurt I was lucky enough to get to play the role of young Prince Edward, which was great fun- at about 9 or 10 years old, in a proper, big theater, before an audience of hundreds...
    #30AuthorRichard (236495) 11 Apr 14, 13:52
    Comment
    # noli:
    Was die Stimme anbelangt, hätte die Interpretin von 'lover and his lass' Cleo Laine gewesen sein können, vom Akzent her kam sie mir jedoch sehr 'unbritisch' vor. Ist nun auch schon 10 Jahre her, dass ich diese Version des Stücks gehört habe...
    #31Authorcookie crumbler (484354) 11 Apr 14, 15:46
    Comment
    Was Shakespeare für mich bedeutet? Nun, Shakespeare ... ist. Shakespeare hat unsere Kultur und unsere Sprache geprägt. Ja, auch die deutsche. Ein Liebhaber ist ein Romeo, ein Irrer ist König Lear. Sein oder Nichtsein, das ist eigentlich niemals die Frage, Shakespeare ist rund um uns.

    Ich war als 14-Jährige erstmals in Stratford-upon-Avon, kaufte mir einen Schwung niedlicher kleiner Kunstleder-Ausgaben ... "Macbeth" wurde im Englisch-Leistungskurs von meiner nicht sehr kompetenten Lehrerin zwar nicht sehr kompetent behandelt (in der Abi-Klausur strich sie mir sogar die Trennung "Shake-speare" als Fehler an - hallooo?), aber spätestens Orson Welles bügelte das wieder aus. "When shall we three meet again, in thunder, lightning or in rain" - vielleicht wurde meine Liebe zu Fantasyliteratur damals geweckt.

    Einzelne Sonette kannte ich auswendig, natürlich auch Szenen aus den Dramen und Komödien.

    Ich mag auch manche Bearbeitungen. Als Kind sah ich den "Sommernachtstraum" in den königlichen Gärten in Hannover-Herrenhausen - großartig, wie die Dämmerung dramaturgisch eingesetzt wurde, wie Kutschen aus der Tiefe der heckengesäumten Alleen auftauchten ... Und auf die Gefahr hin, dafür verbale Prügel zu bekommen: Die Musical-Version von Heinz Rudolf Kunze, die seit einigen Jahren in Herrenhausen aufgeführt wird, ist ebenfalls klasse.

    Mit der Frage, was Shakespeare für Deutsche bedeutet, beschäftigte sich Ende 2012 die BBC. Der Podcast ist leider nicht mehr online; ich habe ihn damals aufgezeichnet, falls ich jemandem die Datei schicken soll, bitte ich um eine PM.

    Und was mir gerade auffällt: Ich habe lange Jahre eine Figur von Shakespeare als Passwort verwendet.

    EDIT: Beim Blick auf den Wikipedia-Artikel fiel mir auf, dass der 23. April, den wir als vermutlichen Geburts- und als Todestag kennen, noch nach dem julianischen Kalender benannt wurde. Nach dem heute gültigen gregorianischen Kalender ist es der 3. Mai. Feiern wir an beiden Tagen?
    #32AuthorRaudona (255425) 11 Apr 14, 22:42
    Comment
    Hallo Raudona!

    Auf deinen Beitrag hatte ich schon gewartet. Schön, dass du dich meldest.

    Hatte noli damals nicht die BBC-Doku zu uns Leoniden gebracht? Schade, dass sie nicht mehr online ist. Jetzt wissen wir ja, woher wir sie bekommen können, lieben Dank!

    Und ja, wir feiern am 23. April und am 3. Mai, ohne uns sicher zu sein, ob viele Stücke 'Will' nur zugeschrieben wurden. Hauptsache es gefällt und wir können feiern!
    #33Authorcookie crumbler (484354) 12 Apr 14, 08:03
    Comment
    Notwithstanding that I did Shakespeare at school and at uni and enjoyed it both times, I've never really understood what makes him the greatest author ever and for all times. For me, personally, other authors have been far more important. I can't say that Skakespeare played any kind of role in or shaped my life.

    Dr. Dark, you're not alone :-)
    #34AuthorGibson (418762) 12 Apr 14, 10:51
    Comment
    Einige meiner liebsten Erinnerungen:
    - Eine Klassenfahrt nach London vor etwa 15 Jahren, bei der wir das rekonstruierte Globe Theatre besichtigt haben.
    - Eine Open-Air-Aufführung von "Romeo und Julia" in Bad Hersfeld 2008.
    - Eine Open-Air-Aufführung von "As You Like It" im Garten der Kathedrale von Norwich 2010.
    - Ein Buch des verehrten Martin Millar, in dem die Hauptperson die "Queen Mab"-Rede aus "Romeo und Julia" auswendig lernen muss ("O, then, I see Queen Mab hath been with you..."). Ich war hingerissen und habe sie selbst auswendig gelernt.

    Was die Frage angeht, ob Shakespeare die Stücke wirklich selbst geschrieben hat: Ich glaube, Ephraim Kishon hat sinngemäß gesagt, wahrscheinlich sei es tatsächlich jemand anders gewesen - nur hieß der andere genau so, lebte zur gleichen Zeit und war auch sonst nicht von Shakespeare zu unterscheiden. Fürs erste halte ich mich an diese Erklärung. :)
    #35Authorimaginary woman (398289) 12 Apr 14, 13:17
    Comment
    @27

    noli

    Seeing your not PM-able, I'll send it this way. This is Sarah Leonard singing 'counter-soprano' (so to speak):

    http://www.youtube.com/watch?v=Iy6ucDhCkV0
    #36Authorescoville (237761) 12 Apr 14, 13:35
    Comment
    Shakespeare, along with the King James version of the Bible, is a source of a very large number of expressions (clichés?) in English, perhaps comparable to the Luther Bible and Goethe in German(?). Have German translations of Shakespeare had any impact on modern German expressions?
    #37AuthorJurist (US) (804041) 12 Apr 14, 17:09
    Comment
    Einige Fragmente aus Shakespeares Werken, die Eingang in die deutsche Sprache gefunden haben:

    Der Stoff, aus dem die Träume sind ...
    Gut gebrüllt, Löwe!
    Schöne neue Welt
    Der Rest ist Schweigen.
    Sein oder nicht sein, das ist hier die Frage.
    Mich dünkt, ich wittre Morgenluft.
    Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als Eure Schulweisheit Euch träumen lässt.
    Etwas ist faul im Staate Dänemark.
    Ist dies schon Tollheit, so hat es doch Methode.
    Schwachheit, dein Name ist Weib.
    Bei Philippi sehen wir uns wieder.
    Ein Pferd, ein Pferd, mein Königreich für ein Pferd.
    Selten kommt etwas Besseres nach.
    Es war die Nachtigall und nicht die Lerche.
    Die ganze Welt ist eine Bühne und alle Frauen und Männer sind bloße Spieler.
    #38AuthorMiMo (236780) 12 Apr 14, 17:56
    Comment
    Have German translations of Shakespeare had any impact on modern German expressions? S. meine #32 und MiMos #38. Es gibt zahlreiche Ausdrücke, die direkt aus den Schlegel-Übersetzungen übernommen wurden; außerdem beziehen sich deutsche Dichter auf Shakespeare, so vergleicht Schiller seinen Schurken in "Die Räuber" mit Jago.
    #39AuthorRaudona (255425) 12 Apr 14, 17:59
    Comment
    Auch der 'Schafskopf' und diverse andere 'Titel' zählen m.W. dazu!

    Mal was ganz anderes:

    Ein gewisser Heinrich Heine hat sich schriftlich jeder von Shakespeares 'Leading Ladies' gewidmet!

    Wenn ein Jemand, eine Jemandin*, das Werk gelesen oder gar zur Hand hat, könnte Der- oder Diejenige hier vielleicht den genauen Titel und evtl. sogar die ISBN des Buches dazu einstellen ?!

    * Copyright by Wilhelm Busch: http://www.wilhelm-busch-seiten.de/werke/hele... 4. Bild
    #40AuthorCD (DE) (878283) 12 Apr 14, 20:29
    Comment
    Zu #40:

    Aber gern:

    Shakespeares Maedchen und Frauen mit Erläuterungen von H. Heine. Paris, H. Delloye, 1839 [= Erstausgabe].

    Ein deutscher Text zu einer von englischen Künstlern gefertigten Sammlung von Stahlstichen von 45 Frauengestalten aus Shakespeares Werken. Die Stiche waren ohne Begleittext zuvor in London und Berlin erschienen unter den Titeln The Shakespeare Gallery (1836-37) bzw. Shakespeare's Frauenbilder (1836-38).

    Nachzulesen u. a. in einer der Heine-Gesamtausgaben, z. B. der von Klaus Briegleb herausgegebenen Ausgabe "Sämtliche Schriften" im dtv, 1968-1976, dort im 4. Band, S. 171-293.
    #41AuthorCro-Mignon (751134) 12 Apr 14, 23:16
    Comment
    re #41 kann hier gelesen werden
    http://gutenberg.spiegel.de/buch/388/1
    #42Authornoli (489500) 12 Apr 14, 23:24
    Comment
    Hier ein Link zu Heines "Shakespeares Mädchen und Frauen"

    http://www.zeno.org/Literatur/M/Heine,+Heinri...

    Edith: Ich lasse meinen Alternativlink jetzt auch stehen, selbst wenn noli eine Minute schneller war. Wobei ich übrigens "ein gewisser Heine" sehr nett finde. ;-)
    #43AuthorJenna2708 (36198) 12 Apr 14, 23:25
    Comment
    ... und hier noch die ISBN der mir vorliegenden Ausgabe (ja, ich war in meinem 'Archiv'):

    ISBN 3-937389-92-X, Melzer-Verlag, 1. Auflage 2006

    Unabdingbar bei der Lektüre ist m.E. das Studium des Geleitwortes von Eduard Engel.

    Von diesem 'gewissen Heinrich Heine' gibt es zum Werk noch ein Vor- und ein Nachwort.

    @ Jenna: Das war ironisch i.S.v. 'kein Geringerer als H. H.' gemeint. - ;-)
    #44AuthorCD (DE) (878283) 13 Apr 14, 11:48
    Comment
    My old headmaster's first name was (unfashionably) Clarence. But his family and friends (and gravestone) called him 'George'. Why? The answer's in Richard III, Act 1 Scene 1:

    GLOUCESTER
    Brother, good day; what means this armed guard
    That waits upon your grace?

    CLARENCE
    His majesty
    Tendering my person's safety, hath appointed
    This conduct to convey me to the Tower.

    GLOUCESTER
    Upon what cause?

    CLARENCE
    Because my name is George.

    (We boys, of course, referred to him as Clarence.)
    #45Authorescoville (237761) 13 Apr 14, 12:09
    Comment
    @ CD(DE): dachte ich mir schon, dass das ironisch war. Fand ich in jedem Fall sehr nett.
    #46AuthorJenna2708 (36198) 13 Apr 14, 12:18
    Comment
    OT: escoville, gab es zu Zeiten eures Lehrers schon die TV-Serie "Daktari" mit dem schielenden Löwen Clarence? Das wäre dann eine Strafe gewesen ...
    #47AuthorRaudona (255425) 13 Apr 14, 16:07
    Comment
    Auch wenn ich Gefahr laufe, mich hier als Banause zu outen: Ich habe mir dieses Jahr Richard II von der RSC angesehen und ich fand die Vorstellung toll (David Tennant als Richard II), aber ich muss zugeben, trotz meinen ziemlich guten Englischkenntnissen hat mich das sprachlich eindeutig überfordert. Habt ihr mit diesem Shakespeare-Englisch denn keine Probleme?
    #48AuthorLilyMarlen (959486) 15 Apr 14, 15:45
    Comment
    Doch.
    #49AuthorRaudona (255425) 15 Apr 14, 15:49
    Comment
    Die Historien sind in der Tat anspruchsvoll! Angenehm überrascht war ich jedoch letzten Sommer, als ich 'The Taming of the Shrew' (American Drama Group) nahezu problemlos verstanden habe, ohne das Stück vorher gekannt zu haben. Daher meine Empfehlung: mindestens einmal im Jahr in eine englischsprachige Shakespeare Aufführung gehen!

    GuckstDuShakespeareOdawas:
    http://www.adg-europe.com/castle-tours.php?id=25

    #50Authorcookie crumbler (484354) 15 Apr 14, 20:24
    Comment
    Even native speakers have problems with Shakespearean English -- that's why there's so much debate (in every generation) about whether it's really something that teenagers should spend so much time on in school, compared to knowledge that's more practical in the modern day.

    I don't know how much of a live production I would expect to understand without preparation -- the RSC does as good a job as anyone at spitting out the text very distinctly, but it does often go by very fast.

    Movies with subtitles (and a pause button) can be useful, or it really does help to be familiar with the text before seeing a live production. The language may be understandably frustrating for intermediate learners, but for a lot of people in this forum who enjoy language for its own sake, I think you might find that you got used to it after reading a little more of it. (-:
    #51Authorhm -- us (236141) 15 Apr 14, 20:47
    Comment
    ...you might find that you got used to it after reading a little more of it.
    Bzw. watching a little more of it, weshalb ich hiermit nochmals auf die ADG hinweisen möchte(s. #50), die jedes Jahr durch ganz Deutschland tourt und S-Kommödien aufführt. Die Kommödien sind wesentlich leichter zu verstehen, da sie allein durch die Aufführung nahezu selbsterklärend sind. Besonders die Historien sind mit ihren ellenlangen kopflastigen 'soliloquies' ohne entsprechende Vor- und Nachbereitung auch für mich harte Nüsse!
    #52Authorcookie crumbler (484354) 15 Apr 14, 21:08
    Comment
    Complete Othello National Theatre production with Laurence Olivier, Maggie Smith and Frank Finlay, 1965. listen on the right of the screen you find a great selection of complete Shakespeare plays (BBC)
    #53Authornoli (489500) 15 Apr 14, 22:55
    Comment
    Danke, Noli! Den Untertitel finde ich äußerst hilfreich! ;-)
    #54Authorcookie crumbler (484354) 15 Apr 14, 23:32
    Comment
    Hier gäbe es dann noch das Gesamtwerk (leicht gekürzt)

    http://www.youtube.com/watch?v=yqmfrqAVeK0
    #55AuthorRichard (236495) 15 Apr 14, 23:42
    Comment
    @52: Allerdings ist es bei den Komödien peinlicher, wenn man den Witz nicht versteht. ;-)

    @48: Ich finde es manchmal auch schwierig, den Text zu verstehen. Bei mir hängt das es auch von meiner Tageform ab. Am besten finde ich es, wenn ich Zeit habe, vorher das Stück zu lesen. Mir gefällt die "Arden Shakespeare"-Reihe gut, die eine Reihe von Worten erklärt und auch sonst viel Hintergrundmaterial enthält. Allerdings scheitert das vorherige Lesen dann doch oft an der fehlenden Zeit.

    Ich habe die Vorstellung mit David Tennant auch gesehen. Mir gefällt Richard II gut, aber ich war nicht so ganz überzeugt von David Tennant. Was mich gestört hat war, dass bei ihm die Figur des Richard II sich wenig entwickelt hat. Ich finde es nur schwer vorstellbar, dass Richard selbst dann, wenn er die Krone und gewissermaßen sich selbst und sein gesamtes Selbstbild als von Gott auserwählten König, aufgibt, noch genau so oberflächlich wirkt, wie zu Beginn des Stückes. Mir hat da die Aufführung in 2008 mit Jonathan Slinger als Richard II besser gefallen. Naja, vielleicht war ich aber auch bei der Vorstellung mit David Tennant nicht in der richtigen Stimmung oder nicht ganz bei der Sache.
    #56AuthorJenna2708 (36198) 15 Apr 14, 23:42
    Comment
    #54 cookie - the subtitles are a special treat for hm -- us! ;--/
    #57Authornoli (489500) 16 Apr 14, 00:18
    Comment
    Zu #48:

    Natürlich ist die Sprache gerade für Nicht-E-Muttersprachler eine harte Nuss – ganz besonders am Anfang, aber auch für den erfahreneren Shakespeare-Leser. Das Schöne ist aber, dass man sich recht gut einlesen kann: Vielen heute ausgestorbenen Wörtern und Wendungen, nicht mehr aktuellen Bedeutungen noch existierender Wörter und ungewohnten grammatischen Strukturen begegnet man immer wieder, und man wird im Laufe der Zeit mit ihnen vertraut. Der Weg zum Verständnis beginnt mit einem besonders mühevollen, steilen Anstieg, flacht aber immer weiter ab; eben wird er freilich nie, und deshalb bleiben kommentierte einsprachige Ausgaben (New Arden, New Penguin und andere), zweisprachige (z. B. die hervorragende Werkausgabe im dtv mit Übersetzungen von Frank Günther), Parallelausgaben mit Original- und vereinfachtem, modernem englischen Text (z. B. "No Fear Shakespeare", Spark Notes), gute allgemeine oder spezielle Shakespeare-Wörterbücher (z. B. das von David und Ben Crystal) und notfalls eben auch deutsche Übersetzungen (unter denen es neben der stilbildenden, altvertrauten Schlegel-Tieck-Baudissin-Ausgabe auch hervorragende neue gibt), Werkzusammenfassungen und Synopsen auf Dauer unverzichtbar.
    #58AuthorCro-Mignon (751134) 16 Apr 14, 07:50
    Comment
    #52:
    Da war ich zweimal zu spendabel mit dem Buchstaben 'm'. Entschuldigung!

    #56:
    Kannste doch gut überspielen: Wenn die anderen lachen, fängst du auch an ;-)

    #57:
    Gut, dass du es sagst. Ich wollte mich schon für einen Russischkurs anmelden, um Othello zu verstehen.

    #58:
    Sobald ich pensioniert bin, mache ich mich an die Arbeit! :-)
    #59Authorcookie crumbler (484354) 16 Apr 14, 08:57
    Comment
    #60Authorjo-SR (238182) 18 Apr 14, 20:01
    Comment
    jo, dein Link funktioniert nicht.
    #61AuthorRaudona (255425) 18 Apr 14, 20:04
    Comment
    raudona, du hast gestört beim editieren

    Ich vergaß ein " & ein :o)
    #62Authorjo-SR (238182) 18 Apr 14, 20:06
    Comment
    'tschuldigung ;-) Eine Zeitlang habe ich PMs verschickt, wenn im letzten Beitrag ein offensichtlicher Fehler war; aber offenbar werden PMs nur sporadisch gelesen :(
    #63AuthorRaudona (255425) 18 Apr 14, 20:24
    Comment
    Ich weiß nicht, ob jemand von euch nah genug wohnt, aber in Neuss (zwischen Köln und Düsseldorf) findet jedes Jahr im Sommer ein Shakespeare-Festival statt, ist mir gerade eingefallen. Falls es jemand noch nicht kennt:

    http://www.shakespeare-festival.de/en/
    #64AuthorGibson (418762) 18 Apr 14, 22:35
    Comment
    Keine Zeile heute zu Shakespeares (mutmaßlichem) 450. Geburtstag und (belegtem) 398. Todestag auf LEO? Dann sei wenigstens auf die BBC verwiesen: Why Shakespeare is the world’s favourite writer.

    http://www.bbc.com/culture/story/20140422-sha...

    Übrigens – Weimar feiert ab morgen vier Tage lang:

    http://shakespeare-gesellschaft.de/en.html
    #65AuthorCro-Mignon (751134) 23 Apr 14, 22:18
    Comment
    http://www.theguardian.com/culture/2013/jul/1...

    And does anyone know when the Globe will be visiting Germany?

    #66Authormikefm (760309) 24 Apr 14, 08:29
    Comment
    Das Internet weiß etwas ;-)

    Auf die Schnelle:
    Sie kommen am 2. Mai in die Bremer Shakespeare Company und am 3. Mai in die Phönix Theaterwelt in Wittenberg.
    #67Authormanni3 (305129) 24 Apr 14, 08:52
    Comment
    Thanks manni - but not in Mainhattan? Will have do some research. :-)
    #68Authormikefm (760309) 24 Apr 14, 10:03
    Comment
    Hier ist der Link zur Website "Globe to Globe" mit allen Daten und allen Ländern. Insgesamt läuft das Projekt über zwei Jahre.
    http://globetoglobe.shakespearesglobe.com/ham...

    Die Bremen Shakespeare Company hat auch in dem Festival in 2012, das ich in #29 erwähnt habe, das Stück in deutscher Sprache gespielt (Timon of Athens). Insofern kommt das Globe Theatre jetzt auf einen Gegenbesuch.
    #69AuthorJenna2708 (36198) 24 Apr 14, 12:00
    Comment
    Hiermit möchte ich mich bei euch allen für eure Beiträge bedanken, ganz besonders bei jo-SR. Das BR-Feature hat mich zu etwas Besonderem angeregt. Auch denjenigen in und um München herum sei Dank, die mir dabei innerhalb und außerhalb des Forums unter die Arme gegriffen und mich motiviert haben.
    :-)
    #70Authorcookie crumbler (484354) 07 Aug 14, 13:32
    Comment
    OP/ original pronunciation
    Hörprobe gefällig?
    https://www.youtube.com/watch?v=gPlpphT7n9s&l...
    #71Authorcookie crumbler (484354) 11 Aug 14, 20:06
    Comment
    Shakespeare: Linksammlung


    0. Historical background
    https://www.youtube.com/watch?v=9P1IJqNDYjQ

    I. Language

    1. OP (origininal pronunciation), Globe Theatre
    https://www.youtube.com/watch?v=gPlpphT7n9s&l...

    2. Language/ insults:
    http://www.youtube.com/watch?v=vdCjKH5IKJ8


    3. Translating Shakespeare:
    https://www.youtube.com/watch?v=6ddQYhWaGLQ


    4. Shakespeare and rhythm - Shakespeare Hip Hop:
    https://www.youtube.com/watch?v=1ucYtOk_8Qo
    http://www.hiphopshakespeare.com/site/



    II. Sonnets

    1. 18: ‘Shall I compare thee to a summer’s day’ (song):
    https://www.youtube.com/watch?v=S7IPj7Jnac4

    2. 18: ‘Shall I compare thee…’ (audio version)
    https://www.youtube.com/watch?v=lKKGMozN0-I

    3. 116: ‘Let me not the marriage of true minds…’
    https://www.youtube.com/watch?v=I8Ysio3fQDw

    4. 116: original pronunciation OP
    https://www.youtube.com/watch?v=Qabr7nyHpVc



    III. Globe Theatre

    Globe Theatre + OP (original pronunciation)
    https://www.youtube.com/watch?v=gPlpphT7n9s&l...

    the Globe Theatre
    https://www.youtube.com/watch?v=m3VGa6Fp3zI



    IV. Plays (a)clips, b)summaries, c)study aids)

    1. Macbeth
    a)
    - Macbeth, Jeremy Freeston (dir.)
    https://www.youtube.com/watch?v=8ZjDqPCJOaI

    - Macbeth, Roman Polanski (dir.), (first part missing)
    https://www.youtube.com/watch?v=3Pt3OR4jB3I


    - Macbeth, 3x weird sisters: Roman Polanski (dir.), Geoffrey Wright (dir.), Rupert Goold (dir.)
    https://www.youtube.com/watch?v=clG8ha2D26g


    - Macbeth, weird sisters: Orson Welles (dir.)
    https://www.youtube.com/watch?v=Z1_I36qHDts


    - Macbeth, ‘tomorrow':
    https://www.youtube.com/watch?v=mcvh35RcoXA&l...
    https://www.youtube.com/watch?v=kqkJOAo94AU

    - Lady Macbeth, 4x ‘out damned spot’: Niclai Serebriakov (dir.), R. Polanski (dir.), Trevor Nunn (director, Judi Dench as Lady Macbeth), Rupert Goold (dir.)
    https://www.youtube.com/watch?v=VS_Z4zBDItw

    - Macbeth, all soliloquies (Trevor Nunn, dir. => 8:20 dagger scene!)
    https://www.youtube.com/watch?v=FGYIJanZ6mc

    b)
    GCSE bitesize:
    http://www.bbc.co.uk/schools/gcsebitesize/eng...

    CliffsNotes:
    http://www.cliffsnotes.com/literature/m/macbe...
    Encyclopedia Britannica:
    http://www.britannica.com/EBchecked/topic/353...

    BBC GCSE bitesize, youtube:
    https://www.youtube.com/watch?v=VfYWtBjucQE

    c)
    http://www.yorknotes.com/images/onlineguides/...

    2. Hamlet
    a)
    - ‘To be or not to be’, Christopher Plummer
    https://www.youtube.com/watch?v=8Ay2I7py3Og

    - Hamlet ‘to be or not to be’, Kenneth Brannagh
    https://www.youtube.com/watch?v=SjuZq-8PUw0

    b)
    GCSE bitesize:
    http://www.bbc.co.uk/schools/gcsebitesize/eng...

    Enc. Brit.:
    http://www.britannica.com/EBchecked/topic/253...

    BBC GCSE bitesize, youtube:
    https://www.youtube.com/watch?v=sejE19qL_SM

    c)
    http://www.cliffsnotes.com/literature/h/hamle...


    3. Romeo and Juliet

    a)
    sonnet (Franco Zeffirelli, dir. 1968)
    https://www.youtube.com/watch?v=EH7FqcjkmPE

    b)
    GCSE bitesize:
    http://www.bbc.co.uk/schools/gcsebitesize/eng...

    Enc. Brit.:
    http://www.britannica.com/EBchecked/topic/508...

    GCSE Bitesize, clip:
    http://www.bbc.co.uk/schools/gcsebitesize/eng...

    Spark Notes, youtube:
    https://www.youtube.com/watch?v=dRrvQ1vZxcg

    c)
    https://bhscoppola.files.wordpress.com/2011/1...


    4. A Midsummer Night's Dream

    a)
    Titania and Bottom:
    https://www.youtube.com/watch?v=yGgsJd4_r4k

    b)
    CliffsNotes:
    http://www.cliffsnotes.com/literature/m/a-mid...

    Enc. Brit.:
    http://www.britannica.com/EBchecked/topic/381...

    Spark Notes, youtube clip:
    https://www.youtube.com/watch?v=M1wMfOwlAZ8&l...

    c)
    http://www.cliffsnotes.com/literature/m/a-mid...


    5. Much Ado About Nothing

    a)

    Benedick and Beatrice argue:
    https://www.youtube.com/watch?v=gQHenB-Xv-g

    Benedick tricked:
    https://www.youtube.com/watch?v=mbF7LVDKEqk

    b)
    GCSE bitesize:
    http://www.bbc.co.uk/schools/gcsebitesize/eng...

    Enc. Brit.:
    http://www.britannica.com/EBchecked/topic/395...

    c)
    http://myweb.bloomu.edu/geb36930/image.gif
    http://3.bp.blogspot.com/-P6CvQbuo6O4/UXVREVJ...


    V. Spark Notes (short youtube plot clips)

    https://www.youtube.com/watch?v=M1wMfOwlAZ8&l...

    VI.
    BBC clips (mixed):
    http://www.bbc.co.uk/programmes/b01dtvpl/clips

    (Leider lückenhaft und nicht alphabetisch geordnet.)
    cc

    #72Authorcookie crumbler (484354) 12 Aug 14, 12:10
    Comment
    #62:
    Hier ein aktualisierter Link:
    http://cdn-storage.br.de/iLCpbHJGNL9zu6i6NL97...
    LG cc
    #73Authorcookie crumbler (484354) 28 Aug 15, 10:32
    Comment
    #34: "I've never really understood what makes him the greatest author ever and for all times"

    It's hard to believe that someone can have studied Shakespeare at university level and still refer to him as an "author". The correct term is "playwright".

    Apart from experiencing memorable performances by Anthony Sher (Leontes) and Ralph Fiennes (Coriolanus a.k.a. Leonard Rossiter), early confrontation with Shakespearian texts (R and J in year 9, Julius Caesar in yr 11, Othello and Measure for Measure sixth form) made me appreciate the the potential for beautiful use of language. Maybe this would have been the case with other prolific playwrights, but I can't think of any other who covered such a wide range of topics.

    One impressive take on hypocrisy that has stayed with me from Measure for Measure:

    "Twice treble shame on Angelo
    To weed my vice and let his grow.
    O, what may man within him hide,
    Though Angel on the outward side?"
    #74AuthorPipper (917363) 28 Aug 15, 21:27
    Comment
    Vielen Dank für die wunderbare Linksammlung, cookie crumbler! Ich hab sie jetzt erst bemerkt. Was für eine Fundgrube!

    Zu #74: The correct term is "playwright".
    Aber Dir ist schon bekannt, dass Shakespeare nicht nur Dramen geschrieben hat, sondern auch Versepen und Sonette, nicht wahr? Gibson jedenfalls weiß das offensichtlich, vielleicht gerade dank ihres Studiums. Der gängigste Oberbegriff für Verfasser von literarischen Werken verschiedener Genres ist author, oder nicht?
    #75AuthorCro-Mignon (751134) 28 Aug 15, 22:45
    Comment
    Die Fundgrube dürft ihr gerne erweitern! (Nebenbei möchte ich erwähnen, dass die Links in der Fundgrube Grundlage für ein paar sehr lebendige Schülerreferate waren und nicht nur dafür.)
    :-)
    #76Authorcookie crumbler (484354) 29 Aug 15, 00:25
    Comment
    @74

    Quite apart from the fact that Shakespeare wrote much besides plays, I think that most playwrights would be surprised to hear that they weren't the authors of their works.
    #77Authorescoville (237761) 29 Aug 15, 10:39
    Comment
    Of course he was a poet as well as a playwright. What he definitely was not is an author, unless there are some undiscovered novels of his knocking about that we don't know of?
    #78AuthorPipper (917363) 29 Aug 15, 10:58
    Comment
    Since when has 'author' meant 'novelist'? That is a positively weird definition. Anyone who writes, whether fiction (any genre) or non-fiction, is an author.

    Merriam-Webster def. of 'author': 'writer of a literary work' (and goes on: 'as a book' -- 'as' in MW-ese means 'such as').

    But that definition is rather narrow. There is also an NFAA: 'Non-fiction Authors' Association', and googling "non-fiction author" comes up with plenty of perfectly reputable hits.
    #79Authorescoville (237761) 29 Aug 15, 11:51
    Comment
    #74-#75; #77-#80:
    I'm not quite sure whether or not I should actually get furious when somebody calls Shakespeare an author - I tend to think I should not - ; still, I'd venture that is more popular to call him the greatest poet of all times, even more popular than calling him the greatest playwright.
    #80Authormaxxpf (361343) 29 Aug 15, 12:21
    Comment
    Wer bzw. was auch immer Shakespeare war oder nicht war, bitte lasst noch genügend Platz für die erweiterte Fundgrube! (Bin gespannt, was ihr noch alles findet!)
    Danke! :-)
    cc
    #81Authorcookie crumbler (484354) 29 Aug 15, 13:40
    Comment
    Die jahrzehntelange intensive Forschung nach der Identität des wahren Verfassers von Shakespeares Werken ist jetzt endlich zu einer epochalen Erkenntnis gekommen:

    "Shakepeares Werke stammen nicht von William Shakespeare, sondern von einem anderen Autor desselben Namens."
    ;-)
    #82AuthorMiMo (236780) 29 Aug 15, 15:59
    Comment
    Dieser Rezension nach hieß der eine Shakspere & der andere nannte sich Shakespeare.

    Schließlich erkennen selbst die Experten eine fast unüberbrückbare Kluft zwischen dem Stratforder Händler William Shakspere (ohne „e“ in der Mitte und ohne zweites „a“) und den ihm zugeschriebenen Meisterwerken

    http://www.theaterforschung.de/rezension.php4...

    Was aber als solches lächerlich ist da Schreibweisen damals noch nicht 'in Stein gemeißelt' rsp. in Wörterbüchern kodifiziert wurden.
    #83Authorjo-SR (238182) 29 Aug 15, 18:32
    Comment
    Das ist in der Tat lächerlich. Selbst die sechs allgemein als authentisch erachteten erhaltenen Unterschriften Shakespeares unterscheiden sich deutlich voneinander:

    "There are six surviving signatures, attached to four legal documents, that are generally recognised as authentic:
    a deposition in the Bellott v. Mountjoy case, dated 11 May 1612
    the purchase of a house in Blackfriars, London, dated 10 March 1613
    the mortgage of the same house, dated 11 March 1613
    his Last Will and Testament, which contains three signatures, one on each page, dated 25 March 1616

    The signatures appear as follows:
    Willm Shakp
    William Shakspēr
    Wm Shakspē
    William Shakspere
    Willm Shakspere
    By me William Shakspeare"
    https://en.wikipedia.org/wiki/Shakespeare's_h...
    #84AuthorCro-Mignon (751134) 29 Aug 15, 19:50
    Comment
    #79: Sorry, but if you referred to Shakespeare as an "author" in any exam from year 9 onwards, you would be marked down. The correct terminology for someone who writes plays is "playwright" and those who read them or watch them being performed are the "audience". Shakespeare is rightly referred to in most texts (I would say "all texts" but there is shoddy writing to be found everywhere, even in supposedly sophisticated language forums) as a playwright and poet, not an author.

    As is so often mentioned here, people read these forums in the hopes of improving their language skills. It would be doing them a disservice to allow them to believe that such lazy, general terms are correct in an academic context.

    As for the debate as to whether Shakespeare wrote the works attributed to him: I think it rather misses the point.
    #85AuthorPipper (917363) 29 Aug 15, 20:15
    Comment
    Zu #85: But if you referred to Shakespeare as an "author" in any exam from year 9 onwards, you would be marked down.

    Na, dann hat Samuel Schoenbaum, einer der führenden amerikanischen Shakespeare-Forscher des vergangenen Jahrhunderts, ehemals Präsident der Shakespeare Association of America und Verfasser des Standardwerks Shakespeare's Lives, ja Glück, dass er seinen Beitrag zum New Companion to Shakespeare Studies nicht an seiner Schule geschrieben hat:

    In 1623 Heminges and Condell honoured Shakespeare with a monument of another kind by collecting and publishing his plays. They dedicated the volume to the Earls of Pembroke and Montgomery, who, we are told, showed the author much favour while he lived.
    (S. Schoenbaum, "The Life of Shakespeare" in A New Companion to Shakespeare Studies, ed. Kenneth Muir and S. Schoenbaum, Cambridge UP 1971, p. 13)
    https://en.wikipedia.org/wiki/Samuel_Schoenbaum
    #86AuthorCro-Mignon (751134) 29 Aug 15, 21:25
    Comment
    Zu #85:

    Collins:
    author: a person who composes a book, article, or other written work

    Bekanntlich sind Theaterstücke "other written work", und ebenfalls bekanntlich ist "author/Autor" der Oberbegriff für poets/Dichter, novelists/Romanciers, playwrights/Dramatiker etc.

    "Perhaps it would not be easy to find any author, except Homer, who invented so much as Shakespeare, who so much advanced the studies which he cultivated, or effused so much novelty upon his age or country." (Samuel Johnson, 1765)

    "The most gigantic and bizarre ideas of this author have earned, after two hundred years, the right to be considered sublime."
    (Voltaire, 1733)
    #87AuthorMiMo (236780) 29 Aug 15, 23:36
    Comment
    Is this a quote from Shakespeare or a hip-hop artist?
    Take the quiz here: http://www.sporcle.com/games/the_hmh_project/...
    #88Authorlaalaa (238508) 30 Aug 15, 07:08
    Comment
    I have no idea what Pipper was on about, but of course it's perfectly all right to refer to Shakespeare as an author, as well as as a poet, sonneteer, playwright, dramatist, writer ...

    And of course the authorship question is not beside the point, but hugely important, though probably never empirically solvable barring further documentary finds. Why are the few existing signatures so scant, so illiterate-looking, and so dissimilar? Why is so little biographical evidence available, and zero literary manuscripts? What difference does it make to think that Shakespeare was a middle-class country schoolboy vs. a noble ward raised in the household of the secretary of state? Catholic traditionalist who mourned the old ways vs. Protestant reformer who flirted with Catholicism? Practical theater company owner vs. spendthrift dilettante street brawler? Dweller of London backstreets vs. European traveler?

    However you come down on these questions, they're not irrelevant.

    #89Authorhm -- us (236141) 30 Aug 15, 08:06
    Comment
    Enoch Powell, the English politician best known for prophesying 'rivers of blood' in Britain as a result of racial conflict, thought that the works of WS were written by a committee. But he also thought Jesus of Nazareth was stoned to death, not crucified (most historians regard the crucifixion has the one indubitable objective certainty about Jesus's life). On the radio programme 'Desert Island Discs' seven of his eight records were works by Wagner (the eighth was Beethoven's Sixth, in case he needed some relaxation).
    He was a government minister under Harold Macmillan, who had his place moved in the cabinet room because he couldn't stand his 'staring blue eyes'. I once walked past Powell in the street, and I can understand Macmillan.
    He refused membership of the House of Lords because he was only offered a life peerage, not a hereditary one (although he had no sons to inherit it).
    #90Authorescoville (237761) 30 Aug 15, 10:01
    Comment
    OT re #90: He refused membership of the House of Lords because he was only offered a life peerage, not a hereditary one (although he had no sons to inherit it).

    Maybe he was hankering after a special remainder? :-)
    #91AuthorKinkyAfro (587241) 30 Aug 15, 11:07
    Comment
    #89: That is, of course, your own opinion on this time-wasting conundrum, similar in my mind to the endless speculation about the identity of Jack the Ripper. You're right, there is no sufficient evidence, so the speculation is pretty meaningless and even self-indulgent.

    When I, and many others, read or see Shakespeare performed my first thought is not to create some kind of whodunnit, but to actually enjoy the work. Is it not commonly acknowledged that his work was transcribed after his death by his peers?

    Well done for finding a link to back up your argument! But what does the Oxford Handbook of Shakespeare have to say about the matter?
     
    https://books.google.de/books?id=0g-uqiY0X-oC...

    We could go back and forth like this.
    #92AuthorPipper (917363) 30 Aug 15, 12:03
    Comment
    #81 -
    Liebe Cookie Crumbler!
    Ich habe den Thread aus dem letzten Jahr erst in diesen Tagen entdeckt und freue mich sehr darüber, da ich just in diesem Sommerurlaub zum ersten Mal Stratford-upon-Avon besucht habe und dort auch in das Haus sah, in dem Shakespeare aufwuchs.

    Doch erst einmal muss ich dir widersprechen: Ursprünglich geht es in diesem Thread, so wie du ihn selbst angelegt hast, eben nicht um eine Materialsammlung, sondern um einen Gedankenaustausch darüber, was der gute Will einem jeden von uns eigentlich bedeutet.
    Gleichwohl gestehe ich, dass ich mir den Thread mit einem Lesezeichen vermerkt habe, um gelegentlich insbesondere auf deine Linksammlung zurückgreifen kann. Herzlichen Dank!
    Und, um das kurz anzudeuten, habe ich dazu eigentlich nur einen einzigen, aber meines Erachtens außerordentlich wertvollen, wenn auch insofern konventionellen Ergänzungsvorschlag zu machen, als es sich um ein Buch handelt, nämlich um die kleine, aber feine rororo-Monografie über Shakespeare von Alan Posener, die ich in diesen Sommerferien zum ersten Mal ganz durchgelesen habe und die mir als echter eye opener gedient hat, so empfinde ich es jedenfalls.

    Nun zu der eigentlichen Frage, was Shakespeare mir im Laufe meines Lebens bedeutet hat: In dem Zusammenhang kann ich dich nur dazu beglückwünschen, dass du von Vorneherein offenbar einen guten Draht zu ihm hattest, als du ihn in der Schule kennengelernt hast. Mit hat Macbeth in der Schule nicht so extrem viel gegeben, allerdings schon die Einsicht eben, dass es ggf. einen Bumerangeffekt haben kann, wenn man zu Mitteln der Gewalt greift, um an Machtpositionen zu kommen. Die Sprache an sich empfand ich trotz eines Jahrs als Austauschschüler in den USA als nahezu unverständlich und auf jeden Fall erschloss sich mir ihr ästhetischer Reiz in keinster Weise.
    Während des Studiums beschäftigte ich mich dann mit König Lear und lernte, es ist schwierig gerecht zu sein, wenn man von eitlen Schmeichlern umgeben ist. Noch immer kein wirkliches Gefühl für die Größe Shakespeares.
    Julius Caesar: sprachwissenschaftliche Analyse. Ich glaube mich erinnern zu können, dass die um Caesar trauernden Marcus Antonius oder Octavian sich zu viel weiter ausholenden, eloquenteren Reden hinreißen ließen als etwa Marcus Brutus, der Caesarmörder, der seine Tat sehr lapidar begründet.
    Sommernachtstraum: Die Vielfalt an amourösen Beziehungen verwirrt mich bis heute. Ich durchschaue sie nicht vollständig, sie interessiert mich auch nicht wirklich.

    James Thurber, dessen moderne Fabeln ich bis heute schätze, schrieb auch „The Macbeth Murder Mystery“. Es geht um eine versierte amerikanische Krimikennerin, die Macbeth in die Finger kriegt und die von Vorneherein durchschaut, dass Macbeth in dem Stück natürlich auf gar keinen Fall als Mörder in Frage kommt (!), da es dann ja dem Buch gar keine Spannung gebe! :-) Sie erklärt dann während der Lektüre, welche anderen Hintergrundfiguren für die Tat wirklich in Frage kommen. Eine interessante Satire über die Macht von Denkschablonen.

    Dann, im Schuldienst, musste ich die Sonette und Romeo & Juliet durchnehmen. Sehr interessant die inhaltliche Verflechtung des Films „Shakespeare in Love“ mit Motiven aus Romeo & Julia.

    Den Film Anonymous von Roland Emmerich fand ich auch spannend, die filmische Anzweiflung von Shakespeares Autorenschaft, die ja auf gründlichen Recherchen beruht, hat mich sehr überzeugt.

    Im letzten Jahr habe ich dann interessehalber einem Vortrag im neuen Düsseldorfer Haus der Universität beigewohnt, anlässlich eben des 450. Geburtstages von Shakespeare.
    Ich fand die Vorstellungen des Herrn Prof. Lüdeke dazu zwar punktuell erhellend, aber nun wiederum auch nicht besonders faszinierend, da sie mehr in einen Mikrokosmos zu tauchen schienen. Warum Shakespeare nun so etwas ganz Besonderes sei, wurde mir nicht wirklich deutlich.

    Im Anschluss an diesen Vortrag gab es dann überraschenderweise noch eine Buchvorstellung eines gerade emeritierten Professors Hans-Werner Scharf, der seine Übersetzung einer Sammlung von 44 Shakespeare-Sonetten veröffentlichte:
    http://www.amazon.de/William-Shakespeare-44-S...
    Kurios daran fand ich, dass er zunächst, wie es mir schien, improvisierend, darauf hinwies, dass ein Großteil der Sonette sich wohl an Männer richten, wörtlich drückte er sich so aus, dass z.B. das berühmte 18. Sonett (Shall I compare you to a summer’s day) offenbar ein Schwulen-Gedicht sei. Witzig fand ich das insofern auch, weil er dabei die Leiterin des Heinrich-Heine-Instituts augenzwinkernd anschaute, der ich wenige Wochen zuvor ein satirisches Gedicht über Antinous, den früh verstorbenen jugendlichen Liebhaber des Kaisers Hadrian zugesandt hatte, das durch meinen Besuch der Eremitage in Sankt Petersburg inspiriert worden war, wo nämlich eine Büste des Antinous noch im Sommer 2013 tatsächlich prominent ausgestellt war, trotz der aktuellen Homophobie in Putin-Russland.
    Wirklich begeistern konnte mich Scharf aber nicht, die Sonette in seiner Sammlung, die ich mittlerweile auch besitze, wirklich zu lesen, z.B. auch, weil er sich meiner Ansicht nach lächerlich gemacht hat, als er von den Schwierigkeiten des Übersetzers ins Deutsche sprach. Angeblich gebe es im Deutschen, anders als etwa im Englischen, nicht mehr als drei Wörter, die sich auf „Herz“ reimen. Wie ist das mit Schmerz, dem Scherz, dem März, der Terz oder dem Nerz zum Beispiel? Da bin ich mit meinen durchaus bescheidenen Zählkünsten schon bei 5 angelangt. Was ist dann aber auch noch mit der Sesterz, den Wörtern seit-, nord-, ost-, west-, süd- und himmelwärts? Scharf hatte vorher auch behauptet, im Englischen könne man Wörter durch ein –s verbinden (it’s, what’s usw.), im Deutschen ginge das nicht. Wie steht’s dagegen aber doch mit folgenden Reimen:
    Das schnelle Auto, da fährt’s – mir schlägt höher das Herz! Oder:
    Das süße Kindchen, da plärrt’s – hat die Mutter kein Herz?

    Auch Wolf Biermann, der seine eigenen Übersetzungen internationaler Liebeslieder bei uns in der Provinz vorgesungen hat, zu denen natürlich auch die Shakespeareschen Sonette gehören und den ich persönlich sogar für unsere Lokalzeitung interviewt habe, hat es nicht fertiggebracht, mich wirklich zu einer Sonett-Lektüre zu verführen, obwohl ich ihn sehr sympathisch und beeindruckend empfand.

    Allerdings hat meine Reise nach Stratford-upon-Avon in diesen Sommerferien dann eben doch erst einmal dazu geführt, dass ich mit einigem Ehrgeiz meine schon einige Jahre alte und auch zumindest angelesene Shakespeare-Monografie von Alan Posener, einem deutsch-jüdischen Intellektuellen, dann ganz durchgelesen habe. Hier wurde ich nicht nur geheilt von der Auffassung, Shakespeare könne seine Werke nicht selber geschrieben haben, sondern erhielt einen brillanten Einblick in die Shakespearesche Familiengeschichte, z.B. die Verwandtschaft mit der Familie Arden, die als politisch aktive Katholiken auch Verschwörer gegen Elisabeth I. hervorbrachte, also gab es auch einen guten Überblick über den historischen Kontext, eine Sensibilisierung für die großen dynastischen Konflikte erschien plausibel.
    Die einzelnen Stücke Shakespeares werden von Posener hervorragend analysiert, z.B. wird die Frauenfrage in Shakespeares Stücken beleuchtet, auch anhand interessanter zeitgeschichtlicher Bezüge, der Aspekt der Bisexualität wird auf absolut unaufgeregte und gut recherchierte Weise abgehandelt – so soll ja einer der Liebhaber Shakespeare der Graf von Southampton gewesen sein.
    Anschaulich und plausibel setzt sich Posener mit den politischen Implikationen von Shakespeares Werk auseinander, z.B. mit seiner Behandlung der Tudors in so vielen Werken oder auch der Juden im Kaufmann von Venedig.
    Spannend in seinem Abschnitt über die Shakespeare-Rezeption erschienen mir dann die mir bis dato vollkommen neuen Ausführungen Poseners, dass es im 19. Jahrhundert unter Dichtern populär war, das in vieler Hinsicht im europäischen Vergleich rückständige Deutschland mit Hamlet gleichzusetzen, was aus der Perspektive des späten 20. Jahrhunderts ja dann mit Blick auf Hitler als eine wohl ungewollt gelungene Prophetie erscheinen mag. Das soll Goethe z.B. in seinen drei Wilhelm Meister-Publikationen mehrfach tun und dies in den verschiedenen Ausgaben im Hinblick auf die sich verändernde politische Entwicklung auch immer wieder noch einmal anders ausdifferenziert haben.
    Das hat mich jetzt allerdings dazu gebracht, den Wilhelm Meister anzufangen, nicht etwa den Hamlet.

    Na ja, soweit so gut.

    Zum Schluss meine zwei aktuellen Lieblingszitate von Shakespeare, wie ich finde, sehr originell und trostreich:
    I am a man more sinned against than sinning. (King Lear)
    The fool doth think that he is wise, but the wise man knows himself to be a fool. (As you like it)
    #93Authormaxxpf (361343) 30 Aug 15, 18:00
    Comment
    Speaking of memorable performances, the behaviour of Benedict Cumberbatch's "rabid fandom" is making the Barbican install new technology so theatregoers filming the production on their camera phones can be evicted:

    http://zap2it.com/2015/08/benedict-cumberbatc...
    http://www.theguardian.com/culture/2015/aug/1...
    #94AuthorPipper (917363) 10 Sep 15, 10:23
    Comment
    Mein Lieblingszitat (Hamlet 1.Akt, 5.Szene):

    "I could a tale unfold whose lightest word
    Would harrow up thy soul, freeze thy young blood,
    Make thy two eyes like stars start from their spheres,
    Thy knotted and combined locks to part,
    And each particular hair to stand on end
    Like quills upon the fretful porpentine."

    Warum er wohl nicht "porcupine" geschrieben hat?
    #95AuthorDer Handelsmann (913179) 10 Sep 15, 17:51
    Comment
    ... komme gerade aus dem Urlaub und sehe mir lese mir die Beiträge vom September die Tage durch ...
    Danke vorerst und gute Nacht!
    #96Authorcookie crumbler (484354) 11 Sep 15, 00:37
    Comment
    Zu #95:

    porcupine (n.) c. 1400, porke despyne, from Old French porc-espin (early 13c., Modern French porc-épic), literally "spiny pig," from Latin porcus "hog" + spina "thorn, spine" (see spine). The word had many forms in Middle English and early Modern English, including portepyn, porkpen, porkenpick, porpoynt, and Shakespeare's porpentine (in "Hamlet").
    http://etymonline.com/index.php?allowed_in_fr...
    #97AuthorMiMo (236780) 11 Sep 15, 06:29
    Comment
    nochmal "porpentine":

    Ich vermute, dass Shakespeare - wenigstens zu der Zeit, als er Hamlet schrieb - entweder
    a) schwerhörig war (und seine Umgebung ihn bei Verhörern nicht zu korrigieren wagte)
    oder
    b) unter Zeitdruck stand (und ihm das korrekte Wort für Stachelschwein nicht so richtig einfallen wollte. Da hat er halt einfach etwas hingeschrieben, was so ähnlich klang. Und sein Verleger hat es geschluckt).

    Wieso Shakespeare aber dem Geist überhaupt die Stachelschwein-Metapher untergeschoben hat, wo er doch noch nicht mal zu wissen schien, wie das Vieh tatsächlich genannt wird, mag die Forschung klären.
    Hamlet reagiert jedenfalls auf die seltsame Äußerung seines verblichenen Vaters mit dem Ausruf "O God!", in den ich einen leisen Zweifel Hamlets an der geistigen Gesundheit des alten Königs hineinzuinterpretieren geneigt bin.
    Guten Morgen.
    #98AuthorDer Handelsmann (913179) 11 Sep 15, 09:16
    Comment
    Ich hab' gerade keine Zeit, das alles durchzulesen, aber in dem umfangreichen OED-Artikel findet sich sicher etwas zur Erklärung. Jedenfalls hat es nichts mit Shakespeares unterstellter Schwerhörigkeit zu tun :-)
    "porcupine, n.

    Pronunciation:
    Brit. /ˈpɔːkjᵿpʌɪn/ , U.S. /ˈpɔrkjəˌpaɪn/ , /ˈpɔrkiˌpaɪn/
    Forms: ... (Show More)
    Etymology: < Middle French porc espin, Middle French, French †porc espi, †porc espic, French porc-épic porcupine (c1230 in Old French as porc espi ; also in Middle French as porc d'espine: see note), ultimately < classical Latin porcus hog, pig (see pork n.1) or its Romance descendants + classical Latin spīna thorn (see spina n.; compare classical Latin spīnus thorn-tree) or its Latin or Romance derivatives (compare Italian spino used attributively in names of plants and animals (e.g. in pescespino , uvaspina ), although this is first attested comparatively late (16th cent.)), apparently ultimately after Byzantine Greek ἀκανθόχοιρος hedgehog < ancient Greek ἄκανθος thorn (see acanthus n.) + χοῖρος pig (see cherogril n.).
     
    Compare Old Occitan porc espi (c1350; Occitan pòrc espin), Catalan porc espí (1647; compare earlier porc crespí (1428)), Spanish puerco espín (a1348; also as puerco espino, puercoespín), Portuguese porco-espinho (15th cent. as porcos spins, plural; also as porco-espim), Italian porcospino (a1367 as porco spino; compare earlier French porches spin (plural) in Marco Polo (1298)), Middle Dutch porcaspijn ( < French). Compare also post-classical Latin porcupina (1432 in a British source), although the form and sense are uncertain.
     
    The exact relationship between the Romance words is uncertain and problematic; the French word is usually assumed to derive directly or indirectly from the Italian, although this is apparently first attested later.
    Old French, Middle French porc espi (perhaps compare the α form porcapie ) was apparently associated with Middle French espi , French épi (c1170 in Old French; < classical Latin spīcus , spīcum , doublets of spīca spike n.1). Middle French porc espic (French porc-épic ; compare ε forms) is influenced by pique- , stem of piquer (see pick v.1).
     
    The forms portepyne , portpen (see β forms) perhaps ultimately reflect Middle French porc d'espine ; however, compare French porte-épines (although this is apparently first attested later (1776; now rare)), the first element of which has been influenced by porte- porte- comb. form.
     
    Some of the β, γ, and δ forms perhaps go back to forms with mute c in French, e.g. the β form porpyn . However, forms such as the β form porpapyne clearly show assimilation taking place within English.
     
    Some forms apparently reflect folk-etymological alteration within English: the γ forms are influenced by point n.1 (perhaps via a form with excrescent t ); the δ forms are apparently after -entine (in e.g. serpentine n., turpentine n., etc.); the forms porcupig , porky pig (see ε forms) are after pig n.1
     
    The form porpentine in later use occurs chiefly in allusion to quot. 1603 at sense 1aδ. .
     
    In quot. ?a1425 at sense 1aα. after Middle French porcz spinous, plural (second half of the 14th cent. in the passage translated). Compare also Italian porco spinoso porcupine (14th cent. in a translation of Marco Polo; now apparently regional; compare earlier spinosa in the same sense (a1306)), Spanish (rare) puerco espinoso (1494; perhaps obsolete in this sense).
     
    In sense 2 after Middle French porc espic (1493 in the source translated in quot. 1503 at sense 2).

    a. Any of various large herbivorous rodents having the body and tail covered with defensive erectile spines or quills, and belonging to the families Hystricidae (of Africa, Asia, and south-eastern Europe) and Erethizontidae (of the Americas). brush-tailed, Malayan, tree-porcupine, etc.: see the first element.
    α.
    ?a1425 (▸c1400) Mandeville's Trav. (Titus C.xvi) (1919) 193 Wee clepen hem Porcz de spyne [v.rr. porcs espinoys; pors espis; Fr. Porcz Spinous].
    c1425 in G. R. Owst Lit.& Pulpit Medieval Eng. (1933) 459 (MED), Suche men bethe likned to..a porke-despyne, that is bred in Ynde and is covered with scharpe pynnes of horne.
    c1440 (▸?a1400) Morte Arthure 183 (MED), There come in at þe fyrste course..Pacokes..Pygges of porke despyne.
    ▸?a1500 R. Henryson tr. Æsop Fables: Trial of Fox l. 904 in Poems (1981) 38 Otter, and aip, and pennit porcupyne [v.r. porcapyne].
    c1500 (▸?a1437) Kingis Quair (1939) clv, The lyoun..The werely porpapyne.
    1530 J. Palsgrave Lesclarcissement 256/2 Porkepyn a beest, porc espin.
    1538 T. Elyot Dict. Histrix,..a beaste hauyng sharpe prickes on his backe, called a porkpine [1545, 1548, porkepyne].
    1601 P. Holland tr. Pliny Hist. World I. 215 The Porkpen hath the longer sharp pointed quilles, and those, when he stretcheth his skin, he sendeth and shooteth from him.
    1607 E. Topsell Hist. Fovre-footed Beastes 588 The Porcuspine or Porcupine.
    1613 S. Purchas Pilgrimage 831 Here are store of Deare, Hares, Conies, Hogs,..Porkepines.
    1676 Philos. Trans. (Royal Soc.) 11 714 That Porcupins kill Lions, by darting into their body their quills.
    1701 Fable of Cuckoo 4 [The eagle] skreek'd, like one possest with raging Fumes, Shaking, like Porcupines, her ruffled Plumes.
    1745 Philos. Trans. 1744–5 (Royal Soc.) 43 271 Some time ago there was found, on an Island adjacent to this, a large Snake, dead, with a Porcupine in its Belly.
    1796 R. Southey Joan of Arc vii. 179 Heavy, thick-bristled with the hostile shafts, Even like a porcupine.
    1817 N. Amer. Rev. May 21 On my way to Tombuctoo, and in its vicinity, I saw wolves, foxes, rabbits, antelopes, wild hogs, porcupines and elephants.
    1872 C. Darwin Expression Emotions Man & Animals iv. 93 Porcupines rattle their quills and vibrate their tails when angered.
    1924 M. H. Mason Arctic Forests 132 The porcupine leaves a footprint very like a miniature bear.
    1961 W. P. Keller Canada's Wild Glory iv. 194 Some authorities feel we have protected porcupines too long to the serious detriment of some fine forest.
    1994 Harrowsmith Mar. 48/1 A porcupine has few natural predators. However, wolverines, bobcats and, in this area, fishers are specialists at porcupine flipping.
    β.
    c1450 Jacob's Well (1900) 154 Lyche a beeste of Inde þat is clepyd a portepyn.
    1483 (▸1413) Pilgrimage of Soul (Caxton) iii. viii. 55 These sowles..were al ful of pryckes lyke to a portpen.
    ?1488 Caxton tr. Laurent Ryal Bk. lvi. sig. f vij v, Suche folke resemble the porpyn whiche is al ful of pryckes and sharpe poyntures.
    1552 R. Huloet Abcedarium Anglico Latinum Porpyn beaste, hauinge prickes on his backe, histrix.
    1570 P. Levens Manipulus Vocabulorum sig. Liii/1, A Porpin, histrix.
    1620 I. C. Two Merry Milke-maids v. i. sig. N4 b, But finding my selfe aboue ground, and hunger tumbling like a Porpin in my Maw, and doing the Somerset in my Guts, I smelt a Surloine of Beefe hot from the Spit.
    γ.
    ▸1440 Promptorium Parvulorum (Harl. 221) 394 Perpoynt [?a1475 Winch. Porpoynte], beest, Histrix.
    ▸1440 Promptorium Parvulorum (Harl. 221) 409 Poork poynt, beste, histrix.
    δ.
    1530 in Ancestor (1904) xi. 180 Prestwich..beryth to his creest a porpantine in his kinde.
    1545 R. Ascham Toxophilus i. f. 5, Nature gaue example of shotyng first, by the Porpentine, whiche doth shote his prickes.
    1562 W. Bullein Bk. Simples f. 80v, in Bulwarke of Defence What is the nature of a beast..called the Porpintine?
    1585 R. Greene Planetomachia i. sig. F3, The enuious Porcuntine, who coueting to strike others with her pennes leaueth her selfe void of any defence.
    1589 G. Puttenham Arte Eng. Poesie ii. xi. sig. ij, The Purpentines nature is, to such as stand aloofe, to dart her prickles from her.
    1603 Shakespeare Hamlet i. v. 20 Each particular haire to stand an end Like quils vpon the fretfull Porpentine.
    a1616 Shakespeare Henry VI, Pt. 2 (1623) iii. i. 363 And fought so long, till that his thighes with Darts Were almost like a sharpe-quill'd Porpentine.
    1657 J. Howell Londinopolis 24 Leopards, Linxes, and Porpentines.
    1776 T. Pennant Brit. Zool. (ed. 4, octavo) I. i. 79 Henry I. had his lions, leopards, lynxes, and porpentines (porcupines) in his park at Woodstock.
    1889 New Eng. Mag. Nov. 279/1 Which made their hairs to stand on end, like quills upon the fretful porpentine.
    1898 N. Amer. Rev. Nov. 688/1 In moods which give forth such words, Carlyle seems to write with a quill plucked from the fretful porpentine.
    1936 T. S. Eliot Coll. Poems 1909–35 147 How unpleasant to meet Mr. Eliot! With a bobtail cur In a coat of fur And a porpentine cat.
    1987 Washington Post (Nexis) 11 Oct. g2 He sees great soup plates of scarlet and white and purple, he sees softball-sized smaller flowers quilled like the fretful porpentine.
    ε.
    1561 J. Hollybush tr. H. Brunschwig Most Excellent Homish Apothecarye f. 13, They cluster together lyke porkenpickes.
    1600 J. Pory tr. J. Leo Africanus Geogr. Hist. Afr. ii. 90 Their game were hare, deere, porcupikes.
    1613 S. Purchas Pilgrimage 750 Pater nosters and chaines, enterlaced made of the haire of the Porkespicke died of diuers colours.
    1677 E. Coles Dict. Eng.-Lat. A Porcupike, Porcupine, Hystrix.
    a1700 Dragon of Wantley 84 in T. Percy Reliques (1765) III. iii. xi. 283 You would have thought him for to be, Some Egyptian porcupig.
    1890 Amer. N. & Q. 5 68 Porcupig, this old name for a porcupine [Fr., porc-épic] is familiar to many from the old comic ballad of 'More of More Hall.' It is pleasant to find in one of John Burroughs' books, that the mountaineers about the head-waters of the Delaware still call the porcupine by this old name.
    1967 in Dict. Amer. Regional Eng. (2002) IV. 289/1 [Michigan, New York] Porky pig.
    1975 J. Gould Maine Lingo 215 Porkpick, Mainer's woodland condescension for the porcupine, from the French porcpique, but reserved mainly for porkpick stew.
     
    b. An image of a porcupine used as a device or design. Order of the Porcupine n. [apparently after French ordre du Porc-épic, although this is apparently only recorded later in dictionaries of French (2nd half of the 18th cent.)] an order of knighthood established by Louis XII of France in 1394; hence Knight of the Porcupine.
    ?a1549 Inventory Henry VIII (1998) 273/2 Eight peces of hanginges of clothe of gold paned with crimson vellat embraudered with L in porpetynes and Rooses crowned.
    1578 in T. Thomson Coll. Inventories Royal Wardrobe (1815) 250 Ane uther cannon..markit with the porkpik.
    1589 G. Puttenham Arte Eng. Poesie ii. xi. 118 He gaue for his deuice the Porkespick.
    1615 E. Grimeston tr. P. d'Avity Estates 1188 Charles, Duke of Orleans..erected the order of the Knights of the Porcupine, carrying vpon their baudricks or belts, the figure of this beast.
    1725 J. Coats New Dict. Heraldry (rev. ed.) 279 Lewis [XII] of France..in the year 1394..instituted this Order of the Porcupine, which he had before chosen for his Device.
    1798 W. Seward Anecd. Distinguished Persons (ed. 4) III. 416 His device was a porcupine with this motto: Vires agminis unus habet. One man possesses the power of a whole troop.
    1862 Atlantic Monthly Dec. 712/1 One of these devices is a large image of a porcupine on an heraldic wreath, being the crest of the Lords de Lisle.
    1893 Scribner's Mag. May 502/1 Her device..is scattered over the walls..curving round the royal porcupine, the badge which Poet Charles had given to the Orleans family.
    1952 J. Evans Dress Mediaeval France iv. 42 Louis d'Orléans at the baptism of his eldest son Charles in 1394 founded the Order of the Porcupine or the Hood.
    1978 16th Cent. Jrnl. 9 16 An ingenious combination of cerf-volant (a symbol of France), porcupine (the Orleans family heraldic symbol), and entwined serpents swallowing human figures (the Visconti family crest).
     
    c. fig. A person or thing resembling or reminiscent of a porcupine, as being prickly, difficult to deal with, etc.; a prickly mass of things.
    1594 1st Pt. Raigne Selimus sig. K, What are the vrchins crept out of their dens, Vnder the conduct of this porcupine?
    1609 Shakespeare Troilus & Cressida ii. i. 27 Ther. Thou art proclaim'd foole... Aiax. Do not Porpentin [1623 Porpentine], do not, my fingers itch.
    1855 J. S. C. Abbot Napoleon at St. Helena xxviii. 415 And what sort of a subject would that one be? An absolute porcupine, on which he would find it impossible to lay a finger.
    1861 W. J. Fitzpatrick Life Dr. Doyle (1880) II. 7 This letter to Lord Farnham drew forth a porcupine of pens.
    1899 Bradford County (Pa.) Republican 30 Mar. 7/4 In appearance the sponge was a veritable porcupine, long, needlelike spicules standing out all over it.
    1916 Times 29 Sept. 8/1 The village..was a veritable porcupine, with prickles in all directions.
    1994 R. Davies Cunning Man 85, I bought a clinical thermometer—the first of a porcupine of such things I have owned—and took his temperature."
    #99AuthorLady Grey (235863) 11 Sep 15, 10:12
    Comment
    Zu #98:

    Ich denke eher, dass es ein "korrektes Wort" für 'Stachelschwein' zu Shakespeares Zeit gar nicht gab. In einem Zeitalter, in dem weder Wörterbücher (von ein paar Fremdwortsammlungen abgesehen) noch das Konzept einer einheitlichen Rechtschreibung existierten, hat man die Wörter halt so geschrieben, wie man sie gehört oder gelesen hatte, oder auch in volksetymologischer Manier analog zu Wörtern, zu denen man etymologische Beziehungen vermutete. MiMo hat in #97 ja schon eine Reihe von Schreibungen für porcupine vorgestellt; das OED nennt für die Zeit um 1600 noch etliche andere, darunter porcuspine, porkepyne, purpentine, porkespick und porpin. Das OED schreibt, die verschiedenen Formen "appear to be English corruptions, due to imperfect apprehension of the foreign word, and to 'popular etymology' identifying the ending with pen, point, etc." (OED, Printausgabe, 2nd ed. 1989)

    Edit: Geschrieben, bevor ich Lady Greys Beitrag gesehen hatte.
    #100AuthorCro-Mignon (751134) 11 Sep 15, 10:19
    Comment
    #99 #100: Das war sehr aufschlussreich (ernsthaft).

    Aber warum hat Shakespeare das Stachelschwein als Bild gewählt? M.W. sind die Tiere in Großbritannien (und auch in Dänemark) nicht heimisch (und waren es auch im 17. Jh. nicht). Na gut, ein paar naturkundliche Betrachtungen zum Stachelschwein gab es zu Shakespeares Zeiten... OK, das Wappen Ludwigs XII gab es auch. Aber dennoch. Wie kann er erwarten, dass sein Publikum den gezogenen Vergleich versteht? Warum nimmt Shakespeare nicht den Igel? Aus metrischen Gründen?
    Ich vermute: Product Placement. Ein heute in Vergessenheit geratener englischer Importeur von Stachelschweinen hat Shakespeare dafür bezahlt, dass er ein solches Tier im Hamlet (und anderswo) erwähnt. Und ich wäre nicht überrascht, wenn eine Ggle-Suche ergeben würde, dass der Name des Importeurs Hamlet lautete (oder eventuell Ghost).
    #101AuthorDer Handelsmann (913179) 11 Sep 15, 10:46
    Comment

    # 72 Ergänzung:

    IV plays

    4. A Midsummer Night's Dream
    a) scenes (clips)

    5. Much Ado About Nothing
    b) summaries:


    6. The Merchant of Venice
    a) scenes (clips)
    (Ab Minute 5: 'Hath not a Jew eyes? ...')

    b) summaries
    Enc. Britannica

    c) study aids

    #73
    Podcast nicht mehr auffindbar. Wer kann ihn finden? Darum geht's:




    #102Authorcookie crumbler (484354) 12 Jan 16, 14:54
    Comment


    Ed. Hat jemand den Podcast zu #73?
    Ich benötige ihn dringend!

    Danke!
    cc
    P.S.: Es hat sich schon jemand gemeldet. Danke! :-)

    Ed.2
    Hat geklappt! :-)
    #103Authorcookie crumbler (484354) 13 Jan 16, 14:06
    Comment
    Bin gerade über diesen Radiobeitrag über den Klang von Shakespeares Englisch gestolpert, und dachte, manche von Euch würde sich vielleicht darüber freuen. :-D
    #104AuthorLady Grey (235863) 27 Jan 16, 17:06
    Comment
    Vielen Dank, Lady Grey! Sehr interessant!
    #105AuthorCro-Mignon (751134) 27 Jan 16, 17:54
    Comment
    #106Authorjo-SR (238182) 27 Jan 16, 18:41
    Comment
    Dazu hatte ich doch schon einen Link in #72/ I.
    ;-)
    Trotzdem Danke, doppelt hält besser!
    :-)

    #107Authorcookie crumbler (484354) 01 Feb 16, 18:33
    Comment
    I'm sorry if this has already been mentioned, but Penguin/Vintage books has asked a series of novelists to write prose renditions of some of Shakespeare's plays which they're bringing out this year.

    So far there's The Gap of Time (Winter's Tail) by Jeanette Winterson and Skylock is My Nameby Howard Jacobson. Margaret Atwood is doing one, and Gillian Flynn, Anne Tyler, Jo Nesbø.

    edit: here's the link I was looking for

    #108Authorpapousek (343122) 02 Feb 16, 11:44
    Comment
    ed.:
    #108:
    Danke! Das Video in deinem ersten Link hat mich angenehm berührt.

    Hier noch ein GCSE-Bitesize-Clip zum
    Merchant of Venice:

    ed. 2:
    Ach, das hatte ich ja schon weiter oben verlinkt, ich Depp! Dann haben wir jetzt eben einiges doppelt, was soll's!
    #109Authorcookie crumbler (484354) 03 Feb 16, 19:40
    Comment
    Apropos 'Merchant of V.', ich habe heute gehört, dass er in die Kategorie 'comedy' eingeordnet wurde - ja, wer hat sich das den ausgedacht!?!
    #110Authorcookie crumbler (484354) 15 Feb 16, 14:29
    Comment
    Laut Collins hat "comedy" auch die Bedeutung:
    "(in classical literature) a play in which the main characters and motive triumph over adversity"
    #111AuthorMiMo (236780) 15 Feb 16, 15:16
    Comment
    Na ja, von der Hauptfigur Shylock lässt sich kaum behaupten, er sei der Widrigkeiten Herr geworden. Überlebt hat er, das ist alles; seine Tochter und sein Vermögen hat er verloren. Für die anderen zentralen Figuren geht freilich alles komödienhaft gut aus, nachdem manche zuvor in großer Bedrängnis waren.

    Der Merchant of Venice wird ja – zusammen mit Troilus and Cressida, All's Well That Ends Well und Measure for Measure – oft in die Untergruppe "Problemkomödien" (problem plays) eingereiht, die eigentlich hauptsächlich insofern Komödien sind, als niemand eines tragischen Todes stirbt.

    Zu diesen Problemkomödien schreibt Ulrich Suerbaum in seinem (übrigens als Einführung zu Shakespeares Stücken sehr empfehlenwerten) Shakespeare-Führer (2001):

    "Die Stücke dieser Gruppe divergieren. The Merchant of Venice steht in mancher Hinsicht den fröhlichen Komödien nahe, Troilus and Cressida den Tragödien. Was sie alle gemeinsam haben ist, dass sie nicht durchgehend heiter sind und dass die Probleme, die in ihnen mit voller Ernsthaftigkeit behandelt werden, keine leichte Lösung zulassen. Die Dramaturgie ist weniger auf turbulente Handlung als auf Debatte und Auseinandersetzung angelegt." (S. 62)
    #112AuthorCro-Mignon (751134) 15 Feb 16, 15:52
    Comment
    The Merchant of Venice wird deshalb auch Shakespeares 'problem plays' zugeordnet:
    In diesem Link heißt es:
    In the Promlem [sic] Plays there aren’t the happy endings that one would expect in a comedy, nor the tragic effect one would expect in a tragedy: it’s extremely difficult to talk about any of Shakespeare’s plays as pure tragedy or pure comedy. For example, in the most perfect of Shakespeare’s comedies, Twelfth Night, where the loving couples’ problems are resolved and they all end up with the prospect of living happily ever after, we are left with Malvolio whose life they have destroyed, and also, Sir Toby Belch, who marries Maria at the end, is not one of the happy people. In The Merchant of Venice too, there is a strong comic ending for some of the characters, but a darkness in the whole story of Shylock, who is destroyed, while also not being a tragic figure, although having some of the qualities of a tragic figure.
    #113Authorcookie crumbler (484354) 15 Feb 16, 16:40
    Comment
    Übrigens bin ich ganz kurz davor, einen neuen Faden zu eröffnen: Shakespeare in der klassischen Musik.
    Allerdings habe ich sehr wenig Ahnung von Musik, vielleicht fädelt deshalb jemand anders ein? Nun warte ich einfach mal ab, ob uns ein wunderbarer Faden gebastelt wird, von wem auch immer...
    #114Authorcookie crumbler (484354) 15 Feb 16, 16:59
    Comment
    ...es gäbe so viel zu hören, zu genießen und zu bestaunen...
    ...Verdi: Macbeth, Shostakovich: Lady Macbeth, Prokofiev: Romeo and Juliet, Mendelssohn: A Midsummer Night's Dream, Tchaikovsky: Romeo and Juliet, ... ... ...
    #115Authorcookie crumbler (484354) 15 Feb 16, 18:07
    Comment
    Verdi: (auch) Otelo, Falstaff
    #116AuthorMiMo (236780) 15 Feb 16, 19:44
    Comment
    O.K. Bastelst du uns ein Musikfädchen?
    ;-)))
    #117Authorcookie crumbler (484354) 15 Feb 16, 19:49
    Comment
    Meine erste und bisher einzige Begegnung mit Shakespear war in der 7. oder 8. Klasse, als wir Macbeth behandelt haben. In einer, unserem damaligen Kenntnisstandes entsprechenden, Comicversion. Gut gemacht, gefesselt hat es mich damals trotzdem nicht.

    Wo ich hier die ganze Begeisterung lese, denke ich, es waere mal Zeit sich erneut mit der Materie auseinander zu setzen. Diesmal in Originalsprache.
    #118Authorleylazah (1125741) 11 Mar 16, 14:18
    Comment
    Hier noch ein paar weiter Beispiele: Benjamin Britten: Midsummer Nigth's Dream, Rossini: Otello, Berlioz: Béatrice et Bénédict, etc.

    Das London Philharmonic Orchestra hat sein Programm von Januar - Juni 2016 Shakespeare400 gewidmet. Hier ist ein Link, wenn jemand an anderen Stücken interessiert ist, die auf Shakespeare basieren:
     
    #119AuthorJenna2708 (36198) 11 Mar 16, 17:13
    Comment
    Danke!
    :-)
    #120Authorcookie crumbler (484354) 11 Mar 16, 19:05
    Comment
    Eine Variation zum Thema Richard III.  
    Für heute Abend anstatt Fußball.
    #121Authorjo-SR (238182) 26 Mar 16, 18:16
    Comment
    Ich mag Shakespeare, aber als Nicht-Muttersprachler brauche ich oft die Mischung aus Hören und Lesen: Im Hörspiel geben die Phrasierungen den langen und manchmal auch ganz schön verschwurbelten Sätzen Struktur, und dabei kann ich dann gut mitlesen.
    Schade nur, dass die Arkangel-Box so teuer ist, um das Ding schleiche ich seit Jahren schon herum.

    Für mich ist Shakespeare eine Bank im Theater, da gehe ich dann gerne hin (außer es ist Titus Andronicus), und ich denke gerne an die schöne Aufführung des Sturms in den Kammerspielen München mit Hildegard Schmahl als Prospero.
    #122Authorfrischwasser (689006) 13 Apr 16, 08:57
    Comment
    Falls es jemand im Juli nach Venedig schafft: http://www.veniceghetto500.org/altri-eventi/i...
    #123Authorvirus (343741) 13 Apr 16, 09:18
    Comment
    @Frischwasser
    Vielleicht führt die Zentralbibliothek Gasteig, oder andere Bibliotheksfilialen, diese Kompilation? Du kannst auch Medienwünsche äußern, online, z.B.
    #124AuthorBraunbärin (757733) 13 Apr 16, 09:39
    Comment
    @Frischwasser BBC hat Ende der 70er Jahre (1978) alle Shakespeare Stücke aufgenommen. Dieses Box-Set ist nicht ganz so teuer wie das Arkangel-Box Set. Vielleicht wäre das etwas für Dich.


    #125AuthorJenna2708 (36198) 13 Apr 16, 12:18
    Comment
    Ich würde allerdings davor warnen, die '70er-BBC-Shakespeare-Box zu kaufen, ohne dass du im Voraus probeschauen kannst. Die Schauspieler sind zwar grösstenteils gut bis sehr gut, die Inszenierungen aber, na ja, konventionell ist noch höflich ausgedrückt, und das Potential des Mediums TV in keiner Weise ausgenützt. Während meiner Unizeit waren die BBC-Shakespeares als bestes Mittel bekannt, jemandem Shakespeare dauerhaft zu ruinieren. Die Production Values von BBC-Produktionen der '70er sind auch gewöhnungsbedürftig, wie auch die Schauspielkonventionen.

    Ich fand dafür die BBC-Shakespeare-Filme recht gut, die im Rahmen von The Hollow Crown (http://www.amazon.co.uk/Hollow-Crown-TV-Mini-...) gemacht wurden.
    #126AuthorThirith (1037221) 13 Apr 16, 13:28
    Comment
    @Thirith, auf Verfilmungen usw. bin ich nicht so scharf. Da ist die Qualität einfach zu wechselhaft... Es gibt Verfilmungen, die ich großartig finde: Titus (aber unerträglich!) mit Anthony Hopkins, Richard III mit Ian McKellen, und es gibt so etwas wie den Olivier-Hamlet, der mir überhaupt nichts gibt.

    Spannend finde ich dagegen "Shakespeare-Spinoffs" vom sehr mainstreamigen Shakespeare In Love bis zu dem herrlichen Rosencrantz And Guildenstern Are Dead.
    #127Authorfrischwasser (689006) 18 Apr 16, 11:33
    Comment
    #128Authorjo-SR (238182) 25 Apr 16, 20:08
    Comment
    ed.
    '#128: Wer weiß...?

    Andere Frage - zum Thema 'All the world's a stage...':
    Wie in obiger Erklärung verstehe auch ich 'entrance' und 'exit' als Geburt und Tod. Kann man davon ausgehen, dass der 'playwright' der Stücke, die wir Menschen aufführen, für Shakespeare Gott war? Stand Gott auch für Shakespeare an der Spitze der great chain of being? In diesem Punkt weiß ich leider zu wenig über Shakespeare und hätte gerne die Einschätzung von Experten gehört. (Cro?)

    #129Authorcookie crumbler (484354) 27 Apr 16, 19:32
    Comment
    #128

    Quintessenz lebenslanger Shakespeare-Forschung:

    "Die Werke William Shakespeares stammen nicht von ihm, sondern von einem anderen Autor desselben Namens."
    ;-)
    #130AuthorMiMo (236780) 27 Apr 16, 19:55
    Comment
    Diese Frage, "ob Shakespeare Shakespeare war und, wenn nicht, wer dann Shakespeare war", finde ich in sich schon bizarr.
    Die Lebensdaten der meisten großen antiken Dichter sind ähnlich lückenhaft, mit falschen und inkonsistenten Informationen durchsetzt. Und kein Mensch stört sich groß daran bzw. man akzeptiert eben, dass es Grenzen der Erkenntnis gibt.
    Wenn sich beispielsweise herausstellen würde, dass Shakespeare eine Frau war - warum sollte das irgendetwas an der Auslegung oder der Wertschätzung der Stücke ändern?

    Jetzt aber zurück zur eigentlichen Arbeit, ich bin ja nicht R2: "I've wasted time, now doth time waste me"

    #131Authorfrischwasser (689006) 28 Apr 16, 07:23
    Comment
    Cro,
    bist du do?
    s. #129

    #132Authorcookie crumbler (484354) 28 Apr 16, 08:01
    Comment
    #131: frischwasser, du meinst also, man könne ein Kunstwerk völlig losgelöst von seiner Entstehungsgeschichte deuten? Das allerdings finde ich "bizarr". Und dass sich kein Mensch an den lückenhaften Kenntnissen über antike Dichter störe, stimmt nun kein bisschen - zahlreiche HistorikerInnen widmen ihr Lebenswerk z.B. der Frage, wer Homer eigentlich war. https://de.wikipedia.org/wiki/Homer#Literatur
    #133AuthorRaudona (255425) 28 Apr 16, 15:44
    Comment
    #131 / #133:

    Zur "werkimmanenten Interpretation" siehe:
    #134AuthorMiMo (236780) 28 Apr 16, 18:02
    Comment
    Nochmal zurück zum Zitat “All the world’s a stage,/ And all the men and women merely players” aus 'As You Like It' unter Einbeziehung einiger Impulse aus den letzten Beiträgen. Wir Menschen als 'Schauspieler' auf einer großen Bühne haben also unsere 'exits and [...] entrances', die als Geburt und Tod zu verstehen sind. Vorgegeben sind unsere Rollen u.a. durch das Alter bzw. die Altersstufen eines Menschen 'his acts being seven ages'.

    Wir könnten jetzt textimmanent an die Textstelle herangehen, indem wir uns dem „sprachlichen Kunstwerk als solchem' hinwenden und es von 'seinem gesellschaftlichen Rahmen isolieren' (s. Link in #134). Mich interessiert allerdings, wie Shakespeare selbst zu Jaques' Aussage steht bzw. stand und wie stark er selbst dem elisabethanischen Weltbild verhaftet war. Dass dieses Weltbild seine Werke geprägt hat, steht außer Frage, doch wie sah er selbst die Welt als jemand, der stets in viele verschiedene Richtungen gedacht hat? War für ihn der Autor dessen, was wir alle täglich auf dieser großen Weltbühne aufführen kein anderer als Gott?

    Mir ist bekannt, dass man über Shakespeare (oder wer auch immer seine Stücke geschrieben hat) als Person wenig weiß und gerade deshalb fällt es mir schwer, diese Frage, die kürzlich im schulischen Rahmen aufkam, zu beantworten.

    Wer kann helfen?
    #135Authorcookie crumbler (484354) 28 Apr 16, 19:15
    Comment
    #133 @raudona: "man könne ein Kunstwerk völlig losgelöst von seiner Entstehungsgeschichte deuten".

    Nein, meine ich nicht. Aber eine Deutung losgelöst von der Lebensgeschichte des Autors - die geht sehr gut. Wenn über ihn wenig bis nichts bekannt ist, weil es eben keine Dokumente gibt, dann muss ich mich damit abfinden.

    (Das soll und darf niemanden davon abhalten, nach Herzenslust über Person und Leben des Autors zu spekulieren auf Basis der wenigen Dokumente und von mir aus auf Basis des Werks, solange man sich der Gefahr des Zirkelschlusses bewusst ist.)
    #136Authorfrischwasser (689006) 29 Apr 16, 08:54
    Comment
    #133: Also ich behaupte mal, dass der, der meine Texte anhand meiner Lebens- und ihrer Entstehungsgeschichte deuten will, auf dem Holzweg ist.
    #137AuthorCuauhtlehuanitzin (1009442) 29 Apr 16, 10:38
    Comment
    Nun, manchmal ist es tatsächlich besser, so wenig wie möglich über einen Verfasser zu wissen. Was jedoch meine Frage in #135 anbelangt, würde ich gerne mehr wissen.
    #138Authorcookie crumbler (484354) 30 Apr 16, 14:03
    Comment
    Ich schieb' den Shaky-Faden hoch, in der Hoffnung, dass jemand auf meine Frage eingeht. :-)
    #139Authorcookie crumbler (484354) 03 May 16, 08:25
    Comment
    Als ich jung war, habe ich viel ueber William Shakespeare in der Schule gelernt.  Seine Sprache ist sehr schwierig zu verstehen, und deshalb habe ich moistens (es ist mir nicht moeglich, das rightiges Wort zu schreiben) schlechte Erinnerungen von diese Englisch Unterrichten. 
    Sein Arbeit ist aber ausgezeichnet, wenn man es verstehen kann.
    Es ist vielleicht klar, dass ich Englisch bin!!! Es tut mir leid ueber meine Fehler!!!
    #140Authorjohnbull (1138704) 03 May 16, 10:54
    Comment
    @johnbull
    1. Schreib englisch, damit ich auch was lerne. ;o)
    2. Wenn seine Sprache schwierig ist, wie wärs mit übersetzen? Im Deutschen wird's gemacht. Sogar mit einem Buch das jünger ist als die Werke des Barden!
    #141Authorjo-SR (238182) 03 May 16, 11:52
    Comment
    Steve Hackett - A Midsummer Night`s Dream
    #142AuthorHarald Gerzsabek (871234) 04 May 16, 11:51
    Comment
    Da muss ich unwillkürlich an meine Zeit im LK denken, da haben wir mal "Romeo und Julia" aufgeführt, ich fand die Sprache einfach so unfassbar schön, finde ich immer noch! :)
    #143AuthorFrinch (1134495) 04 May 16, 14:17
    Comment
    ADG Castle Tour 2016

    Diesen Sommer mit 'The Tempest'

    Karten hier:

    (Und meine Frage von weiter oben - war sie zu banal?)



    #144Authorcookie crumbler (484354) 04 May 16, 17:10
    Comment
    Ich glaube nicht, dass man auf deine Frage eine eindeutige Antwort geben kann. In einem Literaturforum hatte ich gerade eine Diskussion über "The Taming of the Shrew": Ist das nun ein düsteres Paradebeispiel des elisabethanischen Machoismus, wie die feministische Lesart behauptet - war Shakespeare hier also nur ein Kind seiner Zeit - oder wollte er den Machos im Publikum den Spiegel vorhalten, wie es George Bernard Shaw deutete - war er also liberaler als seine Zeitgenossen? Darüber kann man sich jahrzehntelang die Köpfe zerreden.
    #145AuthorCuauhtlehuanitzin (1009442) 05 May 16, 10:15
    Comment
    #146Authorjo-SR (238182) 13 May 16, 10:21
    Comment

    Sturmwelten im internationalen Comic-Salon Erlangen, leider nur noch bis heute, 19.00 Uhr:

    Die junge Künstlergruppe Altera Fortis verkauft Shakespeare-Motive im Format 16x16 cm. (Ich habe 'the beast with the two backs' erworben.)

    Altera Fortis sind:

    Matthew Adams
    Josephe Vandel
    Sebastian König
    Petra Popescu
    Isabel Bollmann


    ed.:
    # 142:
    Hier ist Hackets Komposition:
    #147Authorcookie crumbler (484354) 29 May 16, 07:45
    Comment
    In meiner Erfahrung ist es gerade ein Markenzeichen von Shakespeare, dass seine Stücke nicht eine einseitige Meinung/Einstellung vertreten, selbst wenn sie so inszeniert werden können. Selbst offensichtliche Bösewichte haben oft Monologe oder Szenen, in denen ein gewisses Mitgefühl für sie erweckt wird, und Heldencharaktere werden nicht selten in ein kritisches Licht gerückt. Ein Shylock zum Beispiel ist moralisch durchaus fragwürdig, bekommt aber eine der berührendsten Reden in Shakespeares Werk.

    Es sind unter anderem diese vielen Facetten der Charaktere, die Shakespeare ausmachen (denn seine Plots sind oft weder originell noch durchgehend glaubwürdig) und dank derer seine Stücke dermassen vielseitig inzeniert bzw. interpretiert werden können. Persönlich finde ich deshalb auch, dass einseitige Interpretationen der Materie nicht gerecht werden.
    #148AuthorThirith (1037221) 30 May 16, 08:24
    Comment
    Das hat man davon, wenn man 'but soft...' (R & J) falsch schreibt...

    #149Authorcookie crumbler (484354) 11 Oct 16, 18:32
    Comment
    'Suspicion always haunts the guilty mind.' Henry VI, part III

    Cro, du da?

    Hast du Frankies Übersetzung zur Hand?



    Grüzels

    cc

    ed.:

    Frank Günther soll in der ersten Novemberwoche nach Mittelfranken kommen. Hab noch nicht gegoogelt, wann genau bzw. wo. Geht jemand hin?
    #150Authorcookie crumbler (484354) 29 Oct 16, 16:46
    Comment
    only btw I take it you've heard that in a new Shakespeare edition one of his co-writers, Christopher Marlowe, has been officially credited (wonder how they will pay the accumulated royalties...) here 
    #151Authornoli (489500) 29 Oct 16, 17:55
    Comment
    Sehen ja aus wie Zwillinge....
    #152Authorcookie crumbler (484354) 29 Oct 16, 19:09
    Comment
    OT: Marlowe attended the same school as me: but I don't recall seeing him there, he must have been in a different class. ;-)
    #153Authormikefm (760309) 29 Oct 16, 23:19
    Comment
    Different class, äääächt????
    #154Authorcookie crumbler (484354) 30 Oct 16, 01:09
    Comment
    Different class, äääächt????
    #155Authorcookie crumbler (484354) 30 Oct 16, 01:09
    Comment
    in a new Shakespeare edition one of his co-writers, Christopher Marlowe, has been officially credited (#151)

    I think you mean Bob Dylan.
    #156AuthorStravinsky (637051) 30 Oct 16, 09:37
    Comment
    with all this Shakespeare palaver, your students might enjoy hearing and then discussing this (if it's not too subversive...💣) @36:30 the zombie general of a dead white misogynist army and it's time to bury the bard
    #157Authornoli (489500) 30 Oct 16, 16:51
    Comment
    Mal wieder etwas Ernstes. Habe einen schönen Link gefunden und frage mich, ob ich nur zu blöd bin, den Artikel von Wenrich runterzuladen, oder ob das so beabsichtigt ist, dass ich/ man das nicht kann:


    Danke für Bestätigung, dass ich zu blöd bin bzw. dafür, dass es tatsächlich nicht so geht, wie ich es will.

    Ed. Auch des Markieren von Textstellen zum Kopieren scheint unmöglich zu sein...
    #158Authorcookie crumbler (484354) 12 May 17, 14:40
    Comment
    Von Google Books ist es mir auch noch nie gelungen, etwas herunterzuladen - ist wohl so gewollt.

    Übrigens, kennst Du das Bamberger Marionettentheater?


    Wir sind dabei, Stammgäste zu werden, u.a. wegen des Sommernachtstraums.
    #159Authormbshu (874725) 12 May 17, 14:45
    Comment
    Das ist ja fantastisch, das mit dem Marionetten-Sommernachtstraum im traumhaften Bamberg - herzlichen Dank dir!

    Zu #158:
    Eigentlich lohnt es sich auch gar nicht so sehr, sich da etwas raus zu kopieren. Einmal überfliegen reicht, habe ich gerade bemerkt.
    #160Authorcookie crumbler (484354) 12 May 17, 14:54
    Comment
    Sollten unter den stillen Mitlesern Englischlehrerinnen/ Englischlehrer sein, die Shakespeare bereits künstlerisch-praktisch z.B. in Form von Malerei (nicht Theater oder Fotographie) im Unterricht durchgenommen haben, bitte melden!
    Oder kennt jemand einen Kunstkollegen, eine Kunstkollegin, die etwas derartiges schon mal ausprobiert hat?
    Auch dann bitte melden!
    Danke!
    -
    Zum Thema Shakespeare + Kunstunterricht hier noch ein paar Links:
    #161Authorcookie crumbler (484354) 12 May 17, 14:59
    Comment
    Ich habe vor einer Woche "Romeo und Julia" mit Tischpuppen gesehen.

    #162AuthorCuauhtlehuanitzin (1009442) 15 May 17, 15:17
    Comment
    Wurde dieses meiner Ansicht nach nicht wirklich ernstzunehmende "Quizz" mit dem Titel
    "Which Shakespeare character are you?" schon erwähnt?

    Ich bin danach Prospero from The Tempest. Allzuviele Schlüsse würde ich aber daraus nicht ziehen, denn bei mehreren Fragen wusste ich nicht wirklich, was ich antworten sollte.
    #163Authorharambee (91833) 15 May 17, 15:55
    Comment
    Das "Quizz" macht Spass und demnach bin ich "Puck From A Midsummer Night’s Dream"

    Naja ... immerhin nicht Katherine aus Taming of the Shrew
    #164AuthorAGB (236120) 15 May 17, 17:22
    Comment
    Och Männo, ich bin auch Prospero. Dabei wollte ich viel lieber Puck sein *schmoll*.

    Aber ich hatte auch an mehreren Stellen keine eindeutigen Präferenzen.

    Againagainagain ... Pffff. Lorenzo.
    #165AuthorRaudona (255425) 15 May 17, 17:39
    Comment
    ...ich hebe es mir für später auf und hoffe, dass ich nicht Malvolio oder Caliban sein werde...

    ed.: Test durchgeführt:

    Ich bin JULIA - was hab' ich bloß falsch gemacht? Hilfe!
    #166Authorcookie crumbler (484354) 15 May 17, 17:39
    Comment
    Hmmm, um Puck zu werden, musst Du bei der ersten Frage "Mischief" auswaehlen...
    #167AuthorAGB (236120) 15 May 17, 19:06
    Comment
    Hello, I'm Lorenzo from "The Merchant of Venice" ...
    #168AuthorMiMo (236780) 15 May 17, 19:36
    Comment
    Ich auch - was mich jetzt eher überrascht, da ich mir bisher nicht aufgefallen war, dass Mimo und ich uns so ähnlich sind ;-)

    Like Lorenzo, you are pure at heart and love passion, nature and the arts.

    Ich fand's aber auch schwierig zu beantworten.
    #169AuthorGibson (418762) 15 May 17, 19:58
    Comment
    Nun, wer dann Jessica sein und wer ... ... ... ... ... Romeo ... ?

    (ed. Ich wurde mal mit Beatrice verglichen...)

    #170Authorcookie crumbler (484354) 15 May 17, 20:40
    Comment
    Ich bin Lorenzo geworden, obwohl ich bei der ersten Frage "mischief" ausgewählt habe!!

    Aber wenigstens bin ich bei Harry-Potter-Quizzes fast immer Ravenclaw. Manchmal Hufflepuff.
    #171AuthorRaudona (255425) 15 May 17, 22:29
    Comment
    Hm. Ich bin Romeo. Aber da ich mich bei einigen Fragen nicht ganz entscheiden konnte, werde ich es später nochmal versuchen, mal sehen, was bzw. wer dann herauskommt.
    #172AuthorDragon (238202) 15 May 17, 23:42
    Comment
    Sollten wir es nicht beide nochmal versuchen? Sonst blüht uns ein gar tragisches Ende und ich müsste mich erdolchen, alles nur wegen dir!
    #173Authorcookie crumbler (484354) 16 May 17, 06:44
    Comment
    Diesmal bin ich Puck. Ich glaube, das passt auch besser zu mir. Und bei der ersten Frage habe ich definitiv nicht mischief ausgewählt.
    #174AuthorDragon (238202) 16 May 17, 10:52
    Comment
    Ich bin Desdemona - das Geschlecht stimmt schon mal! ;)
    #175AuthorFragezeichen (240970) 16 May 17, 12:07
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    Ich mach's jetzt nicht noch einmal, denn ich stehe ganz einfach zu meinem Musikgeschmack und somit zu meinem Schicksal. Mein 'Fehler' war wohl, Grunge zu wählen und offensichtlich war Julia ein Grunge Girl. Jetzt, da Dragon Puck ist, habe ich vorerst keinen Grund mehr, mich zu erdolchen. Mal sehen, wer stellvertretend an meiner Seite in der Gruft vergammeln wird.
    #176Authorcookie crumbler (484354) 16 May 17, 12:21
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    Man kann auch mit Grunge Puck sein...
    #177AuthorDragon (238202) 16 May 17, 16:22
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    Ich bin scheinbar Puck. Kann nicht sagen, dass das sonderlich zutreffend ist, hätte aber bedeutend schlimmer sein können. Wenigstens hat Puck 'nice lines'.
    #178AuthorThirith (1037221) 16 May 17, 17:00
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    Mir sagen sie Desdemona nach.
    Womit habe ich das verdient?
    Und Klassik gab es nicht mal als Auswahlmöglichkeit.
    #179Authormbshu (874725) 16 May 17, 17:49
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    Ohne Werbung machen zu wollen: Shakespeare in Herrenhausen: http://www.hannover.de/Herrenhausen/Veranstal...

    Ich habe schon ein paar traumhafte Vorstellungen (Ein Sommernachtstraum als Ballett mit Musik von Mendelssohn-Bartholdy und Was Ihr wollt, sehr klassisch gespielt) dort miterleben dürfen. Wir werden auch dieses Jahr dabei sein (Die lustigen Weiber von Windsor) - das Ambiente und die zeitlosen Texte; unbeschreiblich. Die Übersetzung von Schlegel ist auch wirklich gute ("Denn der Regen, der regnet jeglichen Tag").
    #180Authorkrazy_mom (D) (238333) 16 May 17, 19:38
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    Im Quiz ist Juliet rausgekommen - ein unglückliches Ergebnis, weil das wirklich das einzige Stück von Shakespeare ist, was mir nicht gefällt. Mit Musik (Bellini, I Capuletti e i Montecchi) geht's. Und ich sehe mich eher als Ariel (aus The Tempest).
    #181Authorkrazy_mom (D) (238333) 16 May 17, 19:47
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    Aha, noch ein Grunge Girl, das in der Gruft enden wird...
    #182Authorcookie crumbler (484354) 17 May 17, 13:04
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    In the quiz, I turn out to be Prospero, a character I seriously dislike. Oh dear. Why couldn't I be someone amiable like Iago or Shylock? But seriously, I always imagine myself as Jaques (AYLI), but maybe this is because that was my 'O' level set book.
    #184Authorescoville (237761) 06 Aug 17, 13:05
    Comment
    but maybe this is because that was my 'O' level set book.
    Oder du kommst aus dem 'Forest of Arden'...


    Ich würde mich ja jetzt langsam gerne mal erdolchen, doch leider habe ich dazu noch keinen Romeo...
    #185Authorcookie crumbler (484354) 06 Aug 17, 17:40
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    ... in der Zwischenzeit noch zeichnerische Zusammenfassungen der Hauptwerke, reduziert auf's Wesentliche:



    und ein paar graphic novels bzw. Shakespeare comic books:
    R & J

    Mb

    gemischt:

    Und
    sock monkeys (David Jones) auf der Bühne:

    #186Authorcookie crumbler (484354) 06 Aug 17, 17:47
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    Ein Clip zu Millais Gemälde Ophelia:

    (Bin übrigens noch immer ohne Romeo s. #166)
    #187Authorcookie crumbler (484354) 03 Oct 17, 18:14
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    #188Authormbshu (874725) 04 Oct 17, 06:35
    Comment
    #189Authorcookie crumbler (484354) 20 Oct 17, 14:01
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    Zur Flüchtlingskrise - William Shakespeare

    #190Authorilliade (634962) 01 Nov 17, 20:25
    Comment
    #191Authorcookie crumbler (484354) 24 Nov 17, 18:18
    Comment
    Wie dem Fadenkönig ging es mir auch. Macbeth in der Schule gelesen, freiwillig und unwissentlich einige Textstellen memoriert, die ich noch heute kann - und danach wohl fast das meiste vom Meister verschlungen. Ich konnte mit Faust schon auch was anfangen, aber Shakespeare war dagegen noch ein wenig unmittelbarer, lautmalerischer usw. Ich war nach der Schule mal mit zwei Freunden auf Fahrt. Wir waren alle drei keine hervorragenden Schüler gewesen, das wäre zu meiner Zeit auch uncool gewesen. Aber als wir eines Nachts angeheitert an einer verlassenen Bühne vorbeikamen, erklommen wir sie und rezitierten wild aus Macbeth - und wunderten uns bei der Gelegenheit, dass wir das überhaupt noch erinnerten.
    #192AuthorAtalaya (1216271) 27 Nov 17, 21:46
    Comment
    Gerade komme ich aus einer sehr guten Hamlet-Aufführung in Budapest.

    Im Vígszínház, d.h. Lustspieltheater. Das sagt einiges über den ungarischen Nationalcharakter aus.

    #193Authormbshu (874725) 19 Dec 17, 23:50
    Comment
    zu # 187:

    Ich habe meinen Romeo schon seit längerer Zeit, allerdings außerhalb des Forums:
    Es güßt euch
    Julia
    #194Authorcookie crumbler (484354) 07 Jan 18, 16:19
    Comment
    Gekwitzt habe ich heute

    Resultat: You Are Puck From A Midsummer Night’s Dream

    Puck is one of the most-beloved Shakespeare characters of all time. He is witty and charming and, like you, believes it is always the right time to have fun. A Midsummer Night’s Dream is full of comedy and love. Although Puck is mischievous, he means well. You always look on the bright side and, like Puck, have a softer side that is quite deep.

    *blush*
    für das mischievous nehme ich mal verschmitzt, spitzbübisch, schlmisch als korrekte Übersetzung. *zwincker*
    #195AuthorMasu (613197) 08 Jan 18, 14:06
    Comment
    Puck, war das nicht derjenige welcher sagte...

    Life's a piece of shit when you look at it
    Life's a laugh and death's a joke it's true
    You'll see it's all a show keep 'em laughing as you go
    Just remember that the last laugh is on you

    And always look on the bright side of life...
    Ich mag den Sommernachtstraum von Shakespeare...
    #196Authormoustique (308708) 08 Jan 18, 14:15
    Comment
    #198AuthorMiMo (236780) 31 Jan 18, 05:37
    Comment
    David Tennant

    Hamlet soliloquy
    s. #198

    the Porter in Macbeth

    #199Authorcookie crumbler (484354) 31 Jan 18, 08:55
    Comment
    #200Authorcookie crumbler (484354) 04 Feb 18, 12:31
    Comment
    Macbeth, study aids:
    dagger scene



    #201Authorcookie crumbler (484354) 04 Feb 18, 13:35
    Comment
    #203Authorcookie crumbler (484354) 08 Jun 18, 14:08
    Comment

    Romeo must sing

    https://www.youtube.com/watch?v=cCgTSAOmZA8&l...

    mit Joyce DiDonato

    #204Authorcookie crumbler (484354) 27 Jun 18, 21:21
    Comment

    Schande über mich! Schande! ...


    Den Disclaimer vorweg: Ich liebe die Sonette, trage Macbeth- und Hamlet-Verse auf den Lippen und hab manches Stück genossen - vom alten Meister aus Stratford...


    Doch dann kam Leos neues Forum-Design - das mir flugs die Fadentitel auf äußerst übersichtliche Zeichenanzahl begrenzte. So lese ich kurz vor Mitternacht von diesem Faden: "William Sha...":


    Natürlich muss ich den sofort öffnen, interessiert mich ungemein! Denn "Star Treck" fand ich große Klasse.... https://eu.usatoday.com/story/life/tv/2016/08...


    Sag ich doch: Schande, äh Shande.... ;-)

    #205Authorlingua franca (48253) 28 Jun 18, 23:56
    Comment

    Dachte schon, du meintest: Schande, äh Shandy!

    https://www.laurencesternetrust.org.uk/


    Nun aber von Tristram zu Othello (im Unterricht)

    https://www.unterricht-englisch.de/blog/liter...

    #206Authorcookie crumbler (484354) 15 Nov 18, 19:42
    Comment
    #207Authorcookie crumbler (484354) 01 Dec 18, 12:23
    Comment

    Macbeth

    Oper von

    Guiseppe Verdi


    Eine Hörprobe mit dem Ensemble Europa Galante unter der Leitung von Fabio Biondi.

    https://www.br-klassik.de/aktuell/br-klassik-...


    #208Authorcookie crumbler (484354) 05 Jan 19, 10:55
    Comment

    Narcissitic tendencies: Donald Trump and Shakespeare's Macbeth

    https://www.pacificapost.com/narcissistic-ten...


    Macbeth, a psychological drama

    https://www.google.com/search?client=firefox-...

    #210Authorcookie crumbler (484354) 22 Jan 19, 17:34
    Comment
    #211Authorcookie crumbler (484354) 22 Jan 19, 17:42
    Comment
    #212Authorcookie crumbler (484354) 30 Jan 19, 10:43
    Comment

    Shakespeare kommt zu euch!


    http://www.adg-europe.com/?event=castle-tour-...


    Viel Freude wünsche ich euch!

    :-)

    #213Authorcookie crumbler (484354)  04 Jun 19, 17:44
    Comment
    Shakespeare hat viel Pathos (ich meine das im rein positiven Sinn!), Tiefe und Humor. Er ist darin herausragend unter den Dichterbarden.

    Er vermittelt mancherlei Werte und hat so einen bleibenden Eindruck auf die Sprache und Denkweise vieler hinterlassen. Ein paar schöne Zitate:

    "Friendship refreshes."

    “The earth has music for those who listen.”

    "What is past is prologue."

    "How poor are they that have not patience! What wound did ever heal but by degrees?”

    "Sweet mercy is nobility’s true badge.”

    "It is not in the stars to hold our destiny but in ourselves.”

    Allerdings habe ich mich seit meiner holden Jugend (Schulzeit) fast nie mehr mit Shakespeare beschäftigt.

    Andere Dinge erschienen mir wichtiger und weitreichender als Gedichte.

    Ich lernte über und von den Propheten, von A-Z, also "all inklusive" sozusagen.

    Dabei erscheint mir dass Shakespeare durchaus propheten-kompatibel ist. Oder zumindest eine Menge bei ihnen gelernt hat!


    #214AuthorGraceFromAbove (1267740)  25 Jul 19, 14:46
    Comment

    #214

    :-/ Some of those are rephrased and definitely not original quotes, and at least one, "The earth has music for those who listen", isn't connected to Shakespeare at all, it would seem. More than that, though, I have something of a dislike for reducing single lines from Shakespeare's plays into supposed statements by the man himself. They are things said by specific characters in specific contexts, and turning them into something to be printed on a t-shirt, fridge magnet or mug treats them as something they aren't. (For instance, I would hesitate to take anything Iago says - such as the thing about wounds healing but by degrees - at face value. Iago wasn't one for motivational poster speak.)

    #215AuthorThirith (1037221)  25 Jul 19, 15:55
    Comment
    https://www.google.com/amp/s/www.independent....

    Die Zitate stammen von hier. Ich hatte "Shakespeare on wisdom" gegoogelt um meine Bekanntschaft mit ihm aufzufrischen. Und war erfreut gleich auf verschiedenen Internetseiten eine Auswahl von Zitaten zu finden. Dort wo Zitate mehrfach vorhanden sind fand ich sie untereinander wortidentisch.

    Richtig ist dass man ein Gesamtwerk, das aus einer Fülle von Dialogen besteht, nicht ausreichend wiedergeben kann mit einem einzelnen Zitat. Und in den Dialogen können die verschiedenen Personen durchaus gegenteilige Standpunkte vertreten.

    Die Zitate sind ja auch einfach als ein paar Blumen oder Perlen aus einer Fülle von Weisheiten gedacht und wurden schon so ausgewählt dass sie etwas repräsentativ für den Autor sind. In dem Sinne noch Shakespeare-Zitate mit Quellenangabe und Pathos, zitiert aus dem "Hamlet": "There are more things in heaven and earth, Horatio, than are dreamed of in your philosophy"; zitiert aus "The merchant of Venice": "How far that little candle throws it's beams! So shines a good deed in a naughty world!" ; zitiert aus: "All's well that ends well": "No legacy is so rich as honesty".
    #216AuthorGraceFromAbove (1267740)  26 Jul 19, 00:00
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    #215: "More than that, though, I have something of a dislike for reducing single lines from Shakespeare's plays into supposed statements by the man himself."


    Einzelne Zeilen aus dem Werk eines Dichters als die konkrete Aussage und Haltung des Dichters zu betrachten, halte ich auch für fragwürdig (obwohl es manchmal lustig wäre: "It must not be denied but I am a plain-dealing villain." (Ado)).

    Aber einzelne Zeilen aus dem Werk herauszulösen und auch außerhalb des Kontextes zu betrachten kann etwas bringen. Manchmal, zugegeben nur einen Party-Kalauer ("B(e)reit sein ist alles!"), aber manchmal auch die Erkenntnis, dass diese einzelnen Sätze die Welt insgesamt schildern. (Wenn das zu pathetisch klingt: Das ist der Grund, warum ich nicht so bekannt bin wie Shakespeare - der konnte das besser durchziehen ;) )


    Wenn hier ein Motivationsposter mit einem Iago-Zitat hängen würde, würde ich mich nicht aufregen - ich würde über diese Ironie grinsen und weitermachen.

    #217Authorfrischwasser (689006) 26 Jul 19, 10:59
     
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