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    Stricker/innen hier und anderswo

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    Winter und Weihnachten stehen vor der Tür, die Handarbeitsbegeisterten zücken die Nadeln und bevölkern die Wollgeschäfte - und alle sind sie weiblich, jedenfalls in meiner Ecke von DE.

    Wie sieht es in anderen Ländern und Regionen aus? Ist Stricken überall ein rein weibliches Hobby?
    Muss man sich im Satz "X is a passionate knitter" grundsätzlich ein weibliches X denken?
    Gibt es, falls auch männliche Stricker vorhanden, Unterschiede in dem, was diese fertigen? ("Ein echter Mann strickt keine Pullis!")?

    Lasst mal hören!
    VerfasserGaleazzo (259943) 17 Nov. 14, 13:28
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    *wink*
    Ein 10/12jähriger Junge aus unserer Verwandtschaft findet Wolle toll und wollte unbedingt stricken lernen. Als er bei uns zu Besuch war, hat er sich daher selbst Wolle gekauft und mit Begeisterung in 4-5 Tagen einen gut 1,5m langen Schal gestrickt.
    Er war total stolz und hat das auch seinen Kumpels in der Schule erzählt/gezeigt. Er fand das gar nicht unmännlich.

    Allerdings ist es nicht zu einem dauerhaften Hobby geworden ;-)
    #1VerfasserGutelaune (519354) 17 Nov. 14, 13:38
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    Men’s knitting: is it 'the new yoga’?
    (source: http://www.telegraph.co.uk/men/thinking-man/1...)

    "A passionate knitter" may be not easily understood. What about "he/she is passionate about knitting". I believe/hope that the general perception in the UK would not be gender specific. Although, I must admit that I would be surprised to see a man knitting on the train. I cannot imagine anybody (m/f) knitting at the office.
    #2VerfasserDuckbill17 Nov. 14, 14:11
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    Zumindest einen Stricker gibt es hierzulande : http://maleknitting.de/
    Der Strick-Blog für Männer und ihre Fans
    :-)
    #3Verfasserno me bré (700807) 17 Nov. 14, 14:27
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    Es gibt doch echt für alles einen Blog. :-D

    Hat sich wohl wieder aufgehört, aber die 68er alternativ Grünbewegten scheinen fleißige Stricker gewesen zu sein, wenn man alten TV-Bildern z.B. aus dem Parlament glauben mag.
    #4Verfassertigger (236106) 17 Nov. 14, 14:42
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    Bei den Snowboard-Slopestyle-Bewerben bei den Olympischen Spielen in Sotschi war doch immer ein strickender Betreuer zu sehen - offenbar der Trainer der finnischen Slopestyler:
    http://www.welt.de/sport/olympia/article12467...

    In der Volksschule haben auch wir Buben Stricken und Häkeln gelernt, mir hat's gefallen* und ich kann mich nicht erinnern, dass sich jemand daran gestört hätte, aber vermutlich war man in dem Alter noch nicht ganz so in den Geschlechterrollenklischees verhaftet?

    *Der braun-orange Topflappen, den ich damals (vor gut 30 Jahren) für meine Mama gehäkelt habe, ist immer noch in Verwendung. Und nicht aus Nostalgie, sondern weil er immer noch in einem tadellosen Zustand ist.
    #5VerfasserRE1 (236905) 17 Nov. 14, 14:58
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    Topflappen... ach ja. Meine Mama bekam damals einen gelben mit rotem Rand.
    #6VerfasserGaleazzo (259943) 17 Nov. 14, 15:59
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    Wenn du auf DAS Strickforum gehst (www.ravelry.com), wirst Du sehen, dass auch verdammt viele Männer stricken. Historisch betrachtet war es auch bei weitem nicht immer unbedingt Frauensache.
    #7Verfassereasy (238884) 17 Nov. 14, 16:29
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    Mein Opa konnte Strümpfe stricken. Das hatte er aus Langeweile in französischer Kriegsgefangenschaft (I Weltkrieg) gelernt. Obwohl er ein richtiger Kerl war (Weiberheld und stark wie ein Bär) konnte er von diesem Hobby nicht mehr lassen. Während er eine Flasche Cognac geleert, zehn Zigarren geraucht, mit dröhnender Stimme im anhaltinischen Dialekt große Reden geschwungen hat, waren am Ende des Abends ein paar Socken für die kleine uri da. Er hat auch in der Kneipe gestrickt. Was andere Männer davon hielten, war ihm piepegal.
    #8Verfasserurihoch3 (656420) 17 Nov. 14, 16:38
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    Hehe ... ich selbst stricke (bisher) nicht, aber das erinnert mich an eine nette Geschichte.

    Wir hatten seinerzeit (Mitte der 80er) in unserer Kompanie einen Kameraden namens Alois N., der mit Anfang 20 schon aussah wie ein alter Veteran - wilder Rauschebart, ein Ohr keck abstehend ...

    Alois war, nun ja, etwas anders als andere Jungs. Beim nächtlichen Streifengang auf dem Kasernengelände mit scharfer Munition galt stets die eiserne Regel: Keiner läuft vor Alois her!

    Und er strickte gern - mit Leidenschaft und Hingabe.
    Als ein Kamerad mal hinzukam und scherzhaft fragte: "Na, Alois, stricksch an Panzer?", da erwiderte er in seiner unnachahmlich lässigen Art: "Nee, 'n U-Boot!"

    Leider weiß ich nicht, was aus unserem wackeren Kameraden und seinen wolligen Werken geworden ist ...
    #9VerfasserWoody 1 (455616) 17 Nov. 14, 16:48
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    Gilt häkeln im Sinne der Anfrage als stricken?

    Jedenfalls habe ich im Hessenfunk gestern etwas über zwei fränkische Unternehmer gehört - also, Männer -, die mit ihren Häkelmützen mittlerweile ein echtes Geschäft machen und ihre Häkelanleitungen auch für echte Kerle schreiben. Gesehen habe ich einen männlichen Mützen-Häkler allerdings noch nie persönlich.

    #10VerfasserKürbiss (242432) 17 Nov. 14, 16:49
    Kommentar
    Ich kam neulich mit einer Lehrerin an einer Realschule ins Gespräch, die gerade dabei war, eine vertüddelte Strick- oder Häkelarbeit (ich bin Handarbeits-Dummy und kann es nicht unterscheiden) teilweise aufzudröseln. Sie erzählte, sie habe mehrere türkische Jungs in ihrer Klasse, die im Unterricht bei ihr Stricken gelernt haben, das ungeheuer beruhigend finden und zwischendurch mal fragen: "Frau X, ich bin so nervös, darf ich ein bisschen stricken?"

    Also wie in #2: Stricken ist das neue Yoga!
    #11VerfasserRaudona (255425) 17 Nov. 14, 17:03
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    Ach ja...und in den 80er Jahren strickte fast jeder fast überall. In der Bahn waren genausoviele Menschen am Stricken wie heute mit Ohrstöpseln Musik hören und auf Mobiles herumtippen.
    Und daher in Schulen außerhalb des Handarbeitsunterrichts stri(c)ktestens verboten. Das konnten die Schüler damals nicht verstehen: Wieso? Ich kann doch trotzdem aufpassen! Die Lehrer verstanden das manchmal, durften es aber nicht zulassen, denn die Direktoren gehörten wohl zu den Nicht-Strickern und hatten leider keinerlei Verständnis. Schön, wenn das heute anders ist.
    #12VerfasserGutelaune (519354) 17 Nov. 14, 17:43
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    Das Stricken in den frühen Achtzigern demonstrierte eine Einstellung. Wer strickte, stellte sich damit gegen den Konsumzwang der Modekonzerne und gab außerdem ein Statement gegen den Krieg ab. Irgendwie.
    #13VerfasserRaudona (255425) 17 Nov. 14, 17:49
    Kommentar
    Re #12: ...und in den 80er Jahren strickte fast jeder fast überall. In der Bahn waren genausoviele Menschen am Stricken wie heute mit Ohrstöpseln Musik hören und auf Mobiles herumtippen.

    Tja, da gab es allerdings auch mal den Fall, wo ein Bus- oder U-/S-Bahnfahrer eine strickende Mitreisende über Lautsprecher aufforderte, das Stricken einzustellen, da er dies als besonderes Sicherheitsrisiko für (andere) Mitreisende betrachtete.

    Selbige Strickerin traute zuerst ihren Ohren nicht, musste aber schließlich das Stricken einstellen, da sonst die Fahrt nicht fortgesetzt worden wäre oder sie sich dem Risiko des Hinauskomplimentgierens aus dem Zug ausgesetzt hätte ...

    ... und wer möchte schon gerne bei einem Auffahrunfall, einem Zusammenprall, von Stricknadeln aufgespießt werden ?!? ...
    #14VerfasserCD (DE) (878283) 17 Nov. 14, 18:00
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    Wer strickte, stellte sich damit gegen den Konsumzwang der Modekonzerne...

    Stimmt, da gab's doch als Reaktion damals die Kampagne "Home sewing is killing fashion" :o)
    https://de.wikipedia.org/wiki/Home_Taping_Is_...
    #15VerfasserRE1 (236905) 17 Nov. 14, 18:01
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    @Raudona: „Frau X, ich bin so nervös, darf ich ein bisschen stricken?"

    Darüber musste ich herzlich lachen. Ähnlich erging es meinem Opa. Der erzählte, dass der französische Kommandeur seines Lagers angewiesen hatte, aufmüpfigen Insassen strickende Schicksalsgenossen als Aufpasser zur Seite zu stellen, um sie zu beruhigen.

    Zu diesen Männern zählte mein Opa. Er hat vermutlich sehr vielen Kameraden das Stricken beigebracht, damit sie nicht den Verstand verlieren. Die Socken, die er für mich gestrickt hat, waren im Bereich des Bündchens von kleinen Sternen umgeben. So gut konnte er stricken. Süß, oder?
    #16Verfasserurihoch3 (656420) 17 Nov. 14, 19:20
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    Uri, Dein Opa ist Klasse! :-)

    Danke für die zahlreichen Antworten*, es scheint also mehr Zufall zu sein, dass in meiner näheren Umgebung (früher in der Schule, jetzt in der Familie u. Nachbarschaft) nur Frauen strick(t)en oder häkelten.

    * Das soll nicht das Ende des (Woll-)Fadens sein, wer noch Bemerkungen, Anekdoten usw. hat - immer her damit!
    #17VerfasserGaleazzo (259943) 18 Nov. 14, 07:32
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    Naja - so reiner Zufall ist das wohl trotzdem nicht. Ja, es gibt auch Männer, die stricken. Und nicht bloß einen. Aber halt so wenige, dass vermutlich die meisten Menschen nie einem persönlich über den Weg laufen. Vermutlich sollte man in einer Gruppe von unter 200 Stricker(innen) noch nicht unbedingt damit rechnen, dass mindestens ein Vertreter der seltenen, männlichen Varietät darunter wäre, und Du kennst halt weniger als 200 Leute, die stricken ;-)


    Strick-Zeitschriften sehen so aus:
    http://goo.gl/Rz9HwP
    und heissen Verena, Annika, Gabi, Nicole, Ingrid oder Brigitte.

    Und Menschen, die stricken, sehen so aus
    http://goo.gl/H9FTYP

    Und der Strickblog 'für Männer' heisst eben auch extra maleknitting - damit auch klar ist, dass die Herren da auch hindürfen ;-)
    #18Verfasserpelican island (339101) 18 Nov. 14, 08:07
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    Männer, die stricken, sehen so aus.
    #19Verfassermanni3 (305129) 18 Nov. 14, 09:09
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    Jaaa! Arne und Carlos stricken Christbaumkugeln und haben schon mehrere Bücher herausgebracht.
    #20Verfasserciderhouserules (319301) 18 Nov. 14, 09:36
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    Ich mag keine Strick-Booms.
    Immer, wenn plötzlich alle Welt immer und überall strickt, gibt es nur noch dickes und extradickes Garn, mit dem auch der langsamte Stricker in 3 Tagen einen groben Pullover genadelt hat. Nirgends findet man mehr dünne Strickgarne, mit denen man wirklich feine Muster und komplizierte Bilder stricken kann - und mit denen ein Pulli eben 3-9 Monate Herstellungszeit hat.
    #21VerfasserEifelblume (341002) 18 Nov. 14, 09:45
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    manni, dass Männer wie Männer aussehen überrascht mich jetzt tatsächlich auch nicht ;-)
    #22Verfasserpelican island (339101) 18 Nov. 14, 09:50
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    pelikan, ich finde es allerdings überraschend, dass auf Deinem Bild mit den strickenden Menschen nur Menschinnen zu sehen sind;-)
    Edith: ok, bei genauerem Hinsehen muss ich zugeben: ein Alibi-Mann unter ca. 500 Frauen ;-)
    #23Verfassermanni3 (305129) 18 Nov. 14, 09:58
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    Vor langen grauen Jahren war Socken stricken angeblich ein Beruf, den nur Männer ausüben durften um damit den Lebensunterhalt für ihre Familien zu bestricken.

    Wer weiß jedoch, wie viele Frauen sich heimlich still und Nadel klappernd darüber hinweggestrickt haben.
    #24VerfasserMasu (613197) 18 Nov. 14, 10:09
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    apropos, kann mir jemand bestätigen (oder Alternativen aufzeigen), dass das, was wir im Deutschen spontan als Norwegerpulli bezeichnen würden, im Englischen als fair isle jumper bezeichnet würde - auch wenn die beiden, streng genommen, natürlich überhaupt gar nicht dasselbe sind?
    #25VerfasserSpinatwachtel (341764) 18 Nov. 14, 10:23
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    Auf dieser Seite
    http://www.bugknits.com/
    hat eine Dame ganz besonders feine Finger.... und selbstgemachte Mini-Nadeln...
    Sie strickt damit en miniature, gewissermassen.. wirklich tolle Sachen dabei..
    #26Verfassersleipnir (249147) 18 Nov. 14, 10:26
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    Die berufsmäßigen Stricker vergangener Zeiten haben in Schwabmünchen ein Denkmal, den Strickerbrunnen.


    Weil wir in Land und Leute sind, noch ein bisschen Butter bei die Fische oder auch Garn zue de Naodla:

    Über lange Zeit spielte die Strumpfstrickerei als Haupt- oder Nebenerwerb in Schwabmünchen und Umgebung eine große Rolle. Sie wurde als Heimarbeit betrieben. Ihre Blüte erreichte sie in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.

    Händler lieferten den Heimarbeitern das Grundmaterial: Rohbaumwolle. Bevor mit der Strickarbeit begonnen werden konnte, musste also die Baumwolle erst gereinigt ( mit Karden „gestrichen" ), kartätscht und versponnen werden. Diese Arbeiten wurden von allen Familienmitgliedern verrichtet. Auch Kinder bekamen ihre Aufgaben zugeteilt.

    Gestrickt wurde vor allem für den Export. Verleger vertrieben die Strümpfe auf dem nationalen und internationalen Markt. Die Ware der Schwabmünchner Stricker war von anerkannt hoher Qualität. Den Verlegerbrüdern Keck wurde auf der Augsburger Industrieausstellung 1829 aufgrund der Güte „ihrer" Schwabmünchner Strümpfe sogar eine Goldmedaille verliehen.

    Waren ihre Produkte auf den Märkten auch noch so begehrt - reich wurden die Schwabmünchner Stricker nicht von ihrer Arbeit. Für viele von ihnen war das Stricken die einzige Möglichkeit, nicht in völlige Armut abzusinken.

    In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts begann der Rückzug der Schwabmünchner Strumpfstrickerei. Die Industrialisierung in der Textilproduktion mit der Entwicklung mechanischer Spinn- und Strickmaschinen machte ihr ein Ende.


    #27Verfassermanni3 (305129) 18 Nov. 14, 10:49
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    Danke für die Zusammenfassung, irgendwie war das doch immer so: In sehr armen Gegenden schlugen sich die Familien mit Heimarbeit durch, bis ihnen die Industrialisierung den Garaus machte. Als Fabriksarbeiter hatten sie es dann auch nicht besser, nur dass sich zu Hause niemand mehr um die Kleinkinder und Großeltern kümmern konnte.
    #28Verfassertigger (236106) 18 Nov. 14, 11:56
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    In "Demolition Man" spielt Sylvester Stallone einen Cop, der 1996 eingefroren wurde, genau wie sein größter Gegner. Als der in der angeblich friedfertigen Zukunft wieder aufgetaut wird, muss auch der rüde Cop wieder ran. In seiner Frostzeit wurde er daraufhin untersucht, welche Potenziale er hat - und siehe da: Er hat im eingefrorenen Zustand Stricken gelernt. Einige der witzigsten Szenen (neben der freiwilligen Aufgabe des Fahrersitzes eines Hightech-Autos und der Produktion von Strafzetteln für unflätiges Schimpfen, die er als Klopapier in der ansonsten papierlosen Zukunft nutzt) beziehen ihren Charme aus Stallone als Stricker.
    #29VerfasserRaudona (255425) 18 Nov. 14, 13:01
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    Im Erzgebirge war Klöppeln Männer- und Frauensache. Zumeist haben Häusler sich in den Wintermonaten so ein Zubrot verdient. Das Weben war in fast allen europäischen Kulturen Beschäftigung für Männer und Frauen. Unter den berühmten Bildwirkern finden sich Frauen und Männer.

    Ich habe als Kind gerne gestickt. Im Urlaub fand ein gleichaltriger Junge meine Arbeiten schön. Er wollte, dass ich ihm einen Wolf aufs Hemd sticke. „Wenn du ihn malen kannst, dann kann ich ihn sticken.“ Gesagt, getan: Wir waren so stolz auf unser gemeisames Werk, dass wir uns gar nicht satt sehen konnten. Nie wieder hat sich ein Mann so sehr für meine Handarbeiten interessiert.

    @Galeazzo: Mein Opa war, aber er befindet sich schon lange in diesem Zustand.
    #30Verfasserurihoch3 (656420) 18 Nov. 14, 16:09
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    Der Strickboom in den 80er Jahren. Ach ja, seufz. Grobe naturgefärbte Wolle, Holzstricknadeln (von denen die Maschen nur schwer abglitten) und alle Wollgeschäfte hiessen
    Woll-Lust. Heraus kamen Norwegerpullover mit unbeholfenen Reh auf der Vorderseite.
    #31VerfasserJule (236478) 18 Nov. 14, 16:31
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    falls es egal ist, wie genadelt wird: den Mützen-Häkeltrend haben doch zwei Jungs nach Deutschland gebracht:
    http://www.myboshi.net/Story/
    #32VerfasserLa-potranca (509533) 18 Nov. 14, 16:47
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    Wir hatten (Ende der 70er) einen Mitschüler, der strickte. Damit war er der Einzige (Junge), wurde aber deswegen nicht gehänselt oder sonstwie drangsaliert. Erst, als er sich und seiner Freundin je einen Pullover gestrickt hatte, ging das Lästern los: Die Pullover waren (natürlich im Partnerlook) wollweiss mit einem braunen Streifen auf der Brust, und seitlich in diesem Streifen hatte er die Initialen des/der jeweils anderen eingestrickt. Nun waren seine Initialen CD...

    Fortan hiess es über seine Freundin: "An meine Haut lasse ich nur Wasser und ...." Wer erinnert sich an diesen Werbespruch? ;o))
    #33Verfasservirus (343741) 18 Nov. 14, 17:15
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    Hehe, virus, Werbeslogans sind das Schiboleh (äh, wie schreibt man das eigentlich?) der Neuzeit: Man beginne einen Slogan, und wer ihn vervollständigt, outet sich als einem bestimmten Jahrgang zugehörig!

    (Ich oute mich. Ich kenne den Spruch mit CD.)
    #34VerfasserRaudona (255425) 18 Nov. 14, 17:45
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    Ach Gottchen! - 'An meine Haut lasse ich nur Wasser und CD!' - Ja, ja !!! -

    Davor (zeitlich gesehen) gab es aber jene 'Tilly' (?), die bei ihren Kundinnen Maniküre vornahm und deren Hände/Fingernägel zuvor in einer grünen Lauge (Palmolive) badete/einweichte:

    "Sie baden gerade Ihre Hände darin!" ...
    #35VerfasserCD (DE) (878283) 18 Nov. 14, 18:40
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    Genau :-) Hier ein Werbespot mit Tilly: https://www.youtube.com/watch?v=dRznUl4di8A
    #36Verfasserharambee (91833) 18 Nov. 14, 19:11
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    Hach, und dann die Göttin der feinen linguistischen Nuance: Klementine!
    #37VerfasserRaudona (255425) 18 Nov. 14, 21:00
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    ... und dann auch noch die Schlaumeierfrage: Was ist 8 mal 4?
    #38Verfassermanni3 (305129) 18 Nov. 14, 21:31
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    *seufz* bin ich ALT!!! Ich kenn die Werbesprüche ALLE!
    Und sogar noch den Gilb, das HB-Männchen, die Prilblumen, den Prachtkerl dank Chappi ... :)


    Übrigens hatte ich in der Abiturklasse zwar keine strickenden Kollegen (Kolleginnen allerdings auch nicht), aber von mir existieren einige Fotos, auf denen ich in der hintersten Bankreihe sitze und an einem Schal o.ä. stricke. Ich finde, dabei konnte man sich - natürlich nur in Fächern, in denen man nichts mitschreiben musste - prima konzentrieren (besser als beim Männchenmalen oder Nullenfüllen oder Mosaikmuster auf Karopapier zeichnen). :)
    #39Verfasserminima (507790) 19 Nov. 14, 05:50
    Kommentar
    An der Uni haben wir wie wild gestrickt. Die Dozenten sahen es teilweise als Affront, teilweise verstanden sie auch, dass es bei der Konzentration hilft. Einer meinte: wenn die Nadeln ruhen und mitgeschrieben wird, weiss ich, dass ich etwas Wichtiges gesagt habe. Der rollte übrigens auch mal ein runtergefallenes Wollknäuel auf und überreichte es einer puterrot werdenden strickenden Studentin.

    #40VerfasserJule (236478) 19 Nov. 14, 09:38
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    In der Oberstufe wurde bei uns pausenlos gestrickt. Beschwert hat sich darüber ein Lehrer nur ein einziges Mal: als wir einen Film über Hiroshima sahen. Da fand er das Stricken pietätlos.
    #41VerfasserRaudona (255425) 19 Nov. 14, 11:49
    Kommentar
    @ Eifelblume: Da hilft nur eins: Garn selbst spinnen. Macht spaß und ist viel lohnender, als einfach in nen Wollladen zu gehen und sich über die Auswahl zu ärgern ;)

    @ Manni3, strickende Männer können durchaus auch so aussehen https://www.google.de/search?q=it+takes+balls...
    oder so:
    https://www.google.de/search?q=it+takes+balls...
    Da sind durchaus einige nicht un-lecker ausschauende bei :P

    Leider kann ich Links nicht so schön einbetten wie Du ^^
    #42Verfassereasy (238884) 19 Nov. 14, 11:54
    Kommentar
    OT: Pst, easy, das Einbetten ist ganz easy.
    Einfach der Anleitung für Hyperlinks auf Wikipedia folgen.
    #43VerfasserRaudona (255425) 19 Nov. 14, 11:59
    Kommentar
    @ Spinatwachtel
    Fair Isle vs. Norwegian.
    In meinen Augen sind die tatsächlichen Muster anders, aber ich hab es selbst noch nie ausprobiert, weil ich "2-colour stranded work" nicht mag. Wenn farbig, dann doppelgestrickt (Doubleface), insofern...


    Diese Person sagt ich hab nicht Recht:
    #44Verfassereasy (238884) 19 Nov. 14, 12:02
    Kommentar
    DANKE, Raudona, damit ist mir doch grad glatt wieder eingefallen, dass ich das ja schonmal konnte! :D
    #45Verfassereasy (238884) 19 Nov. 14, 12:04
    Kommentar
    easy @ unlecker: It takes balls to knit ;-)

    So sieht es aus
    ˂a href="URL"˃ Name ˂/a˃
    Für die spitzen Klammern musst Du aber die von der Tastatur nehmen - nicht von hier kopieren!!
    #46Verfassermanni3 (305129) 19 Nov. 14, 12:13
    Kommentar
    Ja, das ist sein "Markenname" ;)
    Danke für die Verlinkungshilfe :D

    (Wie siehts denn aus mit Stammtisch?)
    #47Verfassereasy (238884) 19 Nov. 14, 12:18
    Kommentar
    Ein Freund hatte während seines Medizin-Studiums gestrickt, weil es für ihn etwas beruhigendes hatte. Ansonsten kenne ich keine strickenden Männer. Aber ich kenne auch keine strickenden Frauen :-)
    #48VerfasserEl boludo (264345) 19 Nov. 14, 13:59
    Kommentar
    Ich hoffe, er hat beim Sezierkurs nicht gestrickt, El boludo. Ich stell mir da gerade was recht Unappetitliches vor...
    Aber als Arzt muss man sich ja auch mal die Zeit vertreiben: Eine Freundin erzählte, der Arzt habe während der Geburt ihres ersten Kindes am Computer Tetris gespielt. Stricken wäre produktiver gewesen, dann hätte nicht nur die Hebamme am Ende was vorzuweisen gehabt!
    #49Verfassertigger (236106) 19 Nov. 14, 14:25
    Kommentar
    Ein männlicher Strickmuster-Designer: http://westknits.com/index.php/blog/

    Mein Großvater hat gesponnen, wer die Wolle dann verstrickt hat kann ich mich nicht so genau erinnern, ich muss mal meine Mutter fragen. Könnte aber sein, dass er selbst Socken daraus gemacht hat. Ich kann mich nur erinnern, dass ich ihn als kleines Mädchen am Spinnrad sitzen sah.
    #50Verfasserwordhunter(AT) (375291) 19 Nov. 14, 14:39
    Kommentar
    Worauf die beruhigende Wirkung wohl zurückzuführen ist? Auf die immer gleiche Bewegung? Das Beschäftigtsein der Hände? Den freundlichen, wollig-weichen Charakter des Garns?
    #51VerfasserGaleazzo (259943) 19 Nov. 14, 15:03
    Kommentar
    Ja zu allen drei Punkten, wobei der dritte Punkt natürlich sehr davon abhängt, was man gerade verstrickt/verhäkelt ;o).

    Als männlichen Stricker könnte ich meinen ehemaligen Chef (türkischer Kneipier) anführen. Zumindest Socken kann er stricken, keine Ahnung, ob auch noch andere Dinge.

    Kleine Umfrage am Rande, ohne den Faden kapern zu wollen:
    Hab' ich nur den Eindruck, oder stehen Stricken und Häkeln für viele Leute in einer entweder-oder-Beziehung?
    #52VerfasserTumbleStaub (463468) 19 Nov. 14, 15:25
    Kommentar
    Dieser Faden hat mir Lust gemacht, den zweiten Socken endlich zuende zu stricken. Ich hatte den ersten vor ca. 3 Jahren in ca. zwei Wochen fertiggestrickt, und den zweiten dann immer liegenlassen.
    Nun habe ich also gestern abend mit Begeisterung wieder angefangen. Allerdings haben sich bei mir die Schultern total verkrampft dabei! Von Entspannung keine Spur! Liegt vielleicht an den sehr kleinen Holznadeln, der dünnen Wolle, dem Zählen bei der Ferse? Jedenfalls würde ich Stricken in der Uni als extrem stressig empfinden!!

    Ach so, und Häkeln ist für mich irgendwie Oma-haft, dazu fallen mir Spitzendeckchen und Klorollenverschönerer ein.
    #53VerfasserAnne_7 (731158) 19 Nov. 14, 15:33
    Kommentar
    Stricken wird übrigens auch in Gefängnissen angeboten...

    Washington Post: At prison, a knitting class that isn’t necessarily about knitting

    Und es gibt Studien über mögliche positive Auswirkungen auf die Gesundheit:

    Washington Post: Might crafts such as knitting offer long-term health benefits?
    #54VerfasserTumbleStaub (463468) 19 Nov. 14, 15:40
    Kommentar
    In unserem rosa Viertel, sehr zentral das, gibt es ein ganz kleines, nunmehr vielleicht arg popelig gealtertes Wollgeschäft.
    Ich guckte da schon manchmal durchs Schaufenster - ein Ein-Mann-Betrieb scheint's zu sein, mit einem älteren Herrn, sicher galt er vor 30, 35 Jahren als "Müsli", er trägt?/trug natürlich gemusterte Strickpullis.
    Laut website (diese ist von 2004!) ist er der Geschäftsführer.
    Werde da wohl mal reingehen und ihn ein wenig, en passant, befragen...

    ---

    Zur Frage, ob Stricken sich positiv auf die Gesundheit auswirkt, kann ich nur mitteilen, dass es das für mich nicht (mehr) ist, da ich oft in einen Krampf hineingeriet.... eine Zwanghaftigkeit bemächtigte sich meiner ("noch ne Reihe links, noch ne Reihe rechts, noch ne Reihe links, aber dann unbedingt noch ne Reihe zurück"), ..... und die Monotonie des Ablaufs und das Starren auf die Nadeln, eine Art Wettlauf und Ungeduld, und der innere Aufschrei, wenn sich der aus dem Inneren des Knäuels laufende Faden plötzlich in Schlingen verhedderte - *fluch*! - überwog dann mitunter die Freude am wachsenden Strickteil.

    ---
    Da fällt mir ein, dass mein zuletzt gestricktes Stück, der lange (unter Krampfanfällen in 3 Tagen fertiggestellte) grünmelierte 2-Meter-Schal, die Aufmerksamkeit eines älteren Mannes in einem Tagescafé, in dem ich etwas aß, auf sich zog. Der Typ kam irgendwann auf mich zu und fragte, ob der Schal verkäuflich ist; er würde mir 20 Euro geben. Ich habe das Geld angenommen, zumal er wohl weniger gekostet hatte. Später überlegte ich mir, dass ich vllt einem Schalfetischisten anheimgefallen war.
    Sei es drum...
    #55VerfasserBraunbärin (757733) 19 Nov. 14, 20:23
    Kommentar
    Schalfetischist! Hihi!

    Genau das mit dem Krampf, das meinte ich auch in #53! Meine Schultern sind jetzt noch ganz hart, vom Stricken gestern.
    #56VerfasserAnne_7 (731158) 19 Nov. 14, 21:19
    Kommentar
    Also da ich selbst ganz gern stricke und häkle, kann ich sagen, dass die zwei Arten einfach verschiedenen Zwecken dienen, z.B. mache ich um die Ärmel und Ausschnitte eines gestrickten Kleides einen gehäkelten Rand, weil der stabiler ist, oder ich häkle einen Hut, der fester sein soll und stricke eine Mütze, die weicher sein soll etc.
    Was die verkrampfte Haltung betrifft, könnte das nicht eher daran liegen, dass man etwas Ungewohntes macht?
    Und langweilige Muster stricken sich am Besten vor dem Fernseher oder bei einem Hörbuch. Oder am Kinderspielplatz. Oder in öffentlichen Verkehrsmitteln (eher Kleinteile, keine Pullover o.ä.).
    #57Verfasserwordhunter(AT) (375291) 20 Nov. 14, 10:12
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    Wordhunter, das Stricken in öffentlichen Verkehrsmitteln ist aber gefährlich! s. #14
    #58VerfasserRaudona (255425) 20 Nov. 14, 11:11
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    In der Reihe "Aus dem Archiv" von der Neuen Zürcher Zeitung gab es kürzlich einen interessanten Artikel zur Geschichte des Strickens.
    http://www.nzz.ch/dossiers/aus_dem_archiv/arc... bzw. http://static.nzz.ch/files/8/4/8/Fallmaschen_...
    Darin wird erklärt, wie schon die alten Ägypter strickten und im Mittelalter vor allem Männer sich diesem Handwerk widmeten: So wurde das Stricken ein regelrechtes, von Männern ausgeübtes Handwerk, und die Stricker waren in Zünften oder Innungen organisiert.... 

    #59VerfasserAni (238511) 20 Nov. 14, 11:17
    Kommentar
    #58 Ich stricke ja persönlich nicht in Öffis, weil ich Rad fahre, aber ich kenne einige Öffisstrickerinnen und die berichten, dass es eher selten Beanstandungen wegen der Gefährlichkeit der Stricknadeln gibt. Es soll sogar Fluglinien geben, die bestimmte Stricknadeln (Rundstricknadeln mit flexiblen Seilen und kurzen abschraubbaren Holzspitzen) mit ins Handgepäck lassen.
    #60Verfasserwordhunter(AT) (375291) 20 Nov. 14, 11:28
    Kommentar
    Ach jetzt weiß ich wieder, woran ich beim Thema Entspannung und Stricken in der Öffentlichkeit gedacht habe:
    Das ist eine Glosse von Christine Nöstlinger, "Glatt und verkehrt". Sie fängt an mit "Stricken ist momentan in" (hab das Buch nicht zur Hand, nur online gefunden, aber natürlich urheberrechtlich geschützt) und stammt offensichtlich aus den 80er Jahren. Da kommen nämlich auch die "von der TV-Kamera liebevoll eingefangenen strickenden Grün-Alternativen Abgeordneten" vor.
    :-)
    #61Verfassertigger (236106) 20 Nov. 14, 13:42
    Kommentar
    #60: ich hatte auf allen Flügen seit Oktober 2013 Strickzeug im Handgepäck mit und das war nie ein Problem (Germanwings, Air France, Kenyan Airways, Aer Lingus, Lufthansa, Swissair, Precision Air), und es waren nicht nur die von Dir beschriebenen Systeme mit abschraubbaren Spitzen sondern auch ganz normale Rundstricknadeln oder Nadelspiele aus Holz. Es gab sogar neugierige Stewards, die gefragt haben, was denn das werden soll...
    #62Verfasserspheniscus (301189) 20 Nov. 14, 13:49
    Kommentar
    Blöde Frage, eine Flugzeugentführung!
    #63Verfassertigger (236106) 20 Nov. 14, 13:52
    Kommentar
    tigger, nicht mit den dünnen Nadeln, die brechen ab bevor ich das Flugzeug zum Wunschflughafen umgeleitet habe...
    #64Verfasserspheniscus (301189) 20 Nov. 14, 14:08
    Kommentar
    @tigger: Für Flugzeugentführungen verwendet der stilsichere Terrorist eine tunesische Häkelnadel.
    #65Verfasserurihoch3 (656420) 20 Nov. 14, 16:23
    Kommentar
    Solange Bügel-BHs in Flugzeugen nicht verboten sind, kann man Strick- oder Häkelnadeln ruhig auch erlauben. Hat schon mal jemand das seitliche Ende eines solchen Bügels, von dem sich diese runde Plastikschutzschicht gelöst hatte, unter die Achselhöhle gekriegt? Sehr autsch!
    #66Verfasserminima (507790) 20 Nov. 14, 16:33
    Kommentar
    @ Braunbärin (#55)
    Das zwanghafte immer weiter Stricken Müssen ist besonders schlimm, wenn man ein "selbstmusterndes"* Garn hat ("Noch eine Runde, noch eine Runde, mal sehen, was das ergibt, ...)"

    @ Anne 7 : Das vor Jahren begonnene Sockenpaar waren hoffentlich keine Kindersocken? ;-)



    * Gibt es dafür einen Fachausdruck? Ich meine die Garne, die so gefärbt sind, dass sie bei der Verarbeitung automatisch bunte Muster erzeugen.
    #67VerfasserGaleazzo (259943) 21 Nov. 14, 13:22
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    @ Anne_7
    Magic Loop, 2-at-a-time. Die perfekte Lösung, auch für das 2.-Socke(Babyschuh/Ärmel)-Syndrom. ich hasse Nadelspiel und stricke alles immer nur auf Rundstricknadeln
    Magic Loop Erklärung

    ="http://knittinggiraffe.blogspot.de/2008/10/magic-loop-2-at-time-tutorial-part-1.html> Two-at-a-time

    #68Verfassereasy (238884) 21 Nov. 14, 13:31
    Kommentar
    Gibt es dafür einen Fachausdruck? Ich meine die Garne, die so gefärbt sind, dass sie bei der Verarbeitung automatisch bunte Muster erzeugen.

    Ich stricke zwar nicht, aber ich glaube, solche Wolle wird von manchen Leuten "wildernde Wolle" genannt.
    #69Verfasserharambee (91833) 21 Nov. 14, 13:33
    Kommentar
    Galeazzo: Farbeffekt, gemustert, Sockengarn an sich heißt meistens schon bunt (sonst steht "uni" dabei), im Englischen gibt es den Begriff "variegated" oder "self-striping" - das sind allerdings unterschiedliche Dinge.
    Der Effekt, wenn bei einem gemusterten Garn Farbfelder gleicher Farbe entstehen, heißt im englischen "pooling".
    #70Verfassereasy (238884) 21 Nov. 14, 13:37
    Kommentar
    A boy at my school in the 60s regularly used to knit on the train on his way to school. Someone must have found this unusual enough to arrange for an interview with the newspaper. One morning I saw an article about him, complete with a photo of him in school uniform with his knitting gear on the train.
    #71VerfasserStravinsky (637051) 21 Nov. 14, 13:40
    Kommentar
    nein, Galeazzo, keine Kindersocken!

    easy: Das mit den magic loop Rundnadeln muss ich mir mal genauer angucken. Man würde dann also beide Socken genau zur gleichen Zeit fertig haben? Dann braucht man aber auch zwei Knäuel, oder? Wenn ich dann jetzt also Socken anfinge, würden beide 2017 pünktlich zu Weihnachten gleichzeitig fertig!
    #72VerfasserAnne_7 (731158) 21 Nov. 14, 16:14
    Kommentar
    Du kannst den einen Socken mit dem einen Ende des Knäuels stricken und den anderen mit dem anderen Ende des Knäuels. Und ja, der Clue am ganzen ist, dass man beide gleichzeitig fertig hat. Das nervt viiiiiiel weniger als wenn man den einen fertig hat und mit dem anderen ganz von vorne beginnen muß.
    #73Verfassereasy (238884) 21 Nov. 14, 16:55
    Kommentar
    @Anne_7: Lass dich von easy nicht in die Abgründe des Strickens führen! Sobald Du die erste Socke gefertigt hast, schrumpft sie um das Maß, um das die zweite gedeiht. Diesen Rundnadel-Dämon wirst Du nie wieder los. Dagegen sind sockenfressende Waschmaschinen Wohltäter der Menschheit.

    Ich biete allerdings einen erprobten Exorzismus an, der Rundnadelnopfer gegen eine Aufwandsentschädigung von 4000 Euro in eine himmlische Strickzukunft führt.
    #74Verfasserurihoch3 (656420) 21 Nov. 14, 17:20
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    uri-connection? :))
    #75Verfasserminima (507790) 21 Nov. 14, 17:22
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    @minima: Rückst Du meinen Service ins betrügerische Milieu oder deutest gar an, ich steckte mit der Mafia unter einer Decke?

    Wenn Du Mütter kennen würdest, die trotz aller strickerischen Anstrengung stets nur eine Socke für ihre frierendes Kindlein hatten, würdest Du anders reden. Was sind schon 4000 Euro für das Wohl der Familie?

    Stopf doch Dein Geld Rundnadel-Lobbyisten wie easy ins Maul.
    #76Verfasserurihoch3 (656420) 21 Nov. 14, 17:47
    Kommentar
    LOL! :D

    Oooch uri, ich stecke die 4000 Euro in meinen nächsten Schottland-Urlaub und einen Teil davon den fleißigen Strickerinnen auf Skye in die Tasche. Glückliche Wolle von glücklichen Schafen und so.
    Mit den mitgebrachten Socken und Pullovern beglücke ich hier die armen, frierenden Kinder meiner Familie! :)
    #77Verfasserminima (507790) 21 Nov. 14, 17:56
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    4000 Euro in den Schottland-Urlaub stecken, aber die Rundnadel-Geschädigten sind egal! So sind sie, die Rundnadler ...

    @minima: Bei 4000 Euro für einen Urlaub ist doch sicher noch ein Plätzchen für einen armen Exorzisten frei. Ich esse auch nicht viel und erbitte nichts als Überfluss.
    #78Verfasserurihoch3 (656420) 21 Nov. 14, 18:11
    Kommentar
    Ich will auch mit! würd die Stricknadeln tragen...
    #79Verfassereasy (238884) 21 Nov. 14, 19:50
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    Na klasse! Genau so hab ich mir meinen Traumurlaub immer vorgestellt! Gleich zwei solcher ... hmmm ... Existenzen an der Backe! Eine Rundnadel-Socken-Zauberin und ein Nadelspiel-Exorzist!

    Naja, easy kann vielleicht den Zwei-Socken-Trick auf Marktplätzen zeigen. Und uri herumgehen und verbreiten, dass das nur funktionieren kann, wenn *Stimme senke* duuunkle Mächchchte im Spiel sind. Für den anschließenden Nadelspiel-Exorzismus mit Voodoo-Anklang braucht easy halt ein bisschen Mut und Vertrauen in uri ...

    Anschließendes Nadel-Besprechen ... das Nadelspiel sollte man dann zwischen 19,95 Euro (2 mm) und 99,95 Euro (12 mm) loswerden ...
    *$$-Zeichen vor dem inneren Auge*

    Wir reden da nochmal drüber, Kinners! *liebguck*
    #80Verfasserminima (507790) 21 Nov. 14, 20:39
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    Ich habe da ein ganz anderes Problem inzwischen. Ich habe nämlich jetzt grade festgestellt, dass der 2. Socken ein Stück länger geworden ist (also von der Spitze bis zur Ferse). Da ich bei der Spitze angefangen hatte, bin ich jetzt also über die Ferse rüber und habe sogar schon das Bündchen angefangen. Und jetzt mache ich das nicht alles wieder auf, NEIN. Lieber stricke ich jetzt stur bis zum Ende weiter, wasche dann den 2. Socken ein bisschen heisser als den ersten, und fange dann ein neues Paar mit magic loop an und sowas kann gar nicht passieren. Das kommt davon, wenn man drei Jahre wartet.
    #81VerfasserAnne_7 (731158) 21 Nov. 14, 23:02
    Kommentar
    Anne, behaupte doch einfach, das sei Absicht. Asymmetrische Socken, der letzte Schrei!
    #82VerfasserRaudona (255425) 22 Nov. 14, 10:31
    Kommentar
    Fertig! Die Socken sind wunderschön geworden. Ich werde sie verschenken und dazu schreiben: 'ich hoffe, dein einer Fuß ist einen Zentimeter länger als der andere'.

    Raudona:1 cm Unterschied gilt noch nicht als asymmetrisch.
    #83VerfasserAnne_7 (731158) 22 Nov. 14, 18:34
    Kommentar
    Re #83: 1 cm Unterschied gilt noch nicht als asymmetrisch.

    Kommt drauf an:

    1 cm kürzer (des einen Sockens) gegenüber 1 cm länger (des anderen Sockens) macht 2 cm Totalunterschied ... ;-))
    #84VerfasserCD (DE) (878283) 22 Nov. 14, 18:41
    Kommentar
    Hmm ich verkauf Wolle (allerdings nur in D) und muß sagen 99,9 % meiner Kunden sind weiblich und der eine männliche Kunde hat was für seine Frau gekauft.

    Mein eigener Mann weigert sich standhaft zur Nadel zu greifen aber kann durchaus "normale" Sockenwolle von Merino unterscheiden.

    Ach ja und meine Tochter will unbedingt handarbeiten lernen mein Sohn rümpft nur die Nase *schulterzuck*
    #85VerfasserSands (427472) 25 Nov. 14, 10:20
    Kommentar
    easy, nochmals vielen herzlichen Dank für den Rundnadel-Tipp! Ich habe jetzt zur Probe zwei Sockenanfänge gleichzeitig gestrickt - einfach toll, das System! Leider gibt es im Internet nicht sehr viele Anleitungen. Ich bin sogar auf eine gestossen, die mit ZWEI Rundstricknadeln strickt. Sah sehr kompliziert aus, ...
    neues Thema: ... zumal die Dame amerikanisch strickte, den Faden also auf dem rechten Zeigefinger hielt. Meine Mutter hat mir erzählt, eine englische Nachbarin habe sich eine Nadel beim Stricken unter den Arm geklemmt.Die wenigen strickenden Französinnen, die ich gesehen habe, haben den Faden für jede Masche extra mit der Hand über die Nadel gelegt. Also ich finde, die deutsche Art ist wirklich am einfachsten.
    #86VerfasserAnne_7 (731158) 25 Nov. 14, 12:35
    Kommentar
    Dann guck Dir mal Niederländerinnen beim Sockenstricken an: Nadelspiel mit 30 cm langen Nadeln, ein Ende wird unter den Arm geklemmt ;-). Aber einfach ist immer das, was man gewohnt ist.
    #87VerfasserRussisch Brot (340782) 25 Nov. 14, 13:56
    Kommentar
    Re ## 86, 87: ... ein Ende, eine Nadel (wird) beim Stricken unter den Arm geklemmt ...

    Ja, ja! - Wenn deutsche LehrerInnen nur wüssten, dass Stricken auch anders geht / aussehen kann, als 'treu-deutsch' vertraut, dann hätte ein mir persönlich bekannter Jugendlicher nicht frustriert das Strickzeug in die Ecke geschmissen ! ...
    #88VerfasserCD (DE) (878283) 25 Nov. 14, 19:02
    Kommentar
    In der Münchner Innenstadt gibt es ein alt eingesessenes Wollgeschäft mit mehreren Verkäufern, die auch selbst stricken.

    Stimmt es eigentlich, dass Rundstricknadeln in Italien früher weitgehend unbekannt bzw. ungebräuchlich waren?



    #89VerfasserLeseratz (238114) 26 Nov. 14, 14:55
    Kommentar
    @89: Rundstricknadeln kennt man bis heute nicht in Italien.

    Ich war im Sommer da - mit Strickpullover auf Rundstricknadel. Eine Italienerin kam schließlich fragen, was ich da mache. Sie war von einer größeren Runde handarbeitsinteressierter Damen vorgeschickt worden und erzählte, dass so ziemlich alle Italienerinnen am Hotel-Pool wissen wollten, ob ich stricke, häkle, oder eine ganz neue Technik mache.
    #90VerfasserEifelblume (341002) 26 Nov. 14, 15:35
    Kommentar
    Stimmt es eigentlich, dass Rundstricknadeln in Italien früher weitgehend unbekannt bzw. ungebräuchlich waren

    Zu Italien speziell kann ich nichts sagen, aber wann ist für Dich "früher"? Rundstricknadeln mit Kunststoffseilen gibt es naturgemäß noch nicht ewig. Von einer Großtante habe ich eine alte Rundsticknadel mit Seil aus vielen dünnen Matellfäden. Einzelne der Metallfäden sind gebrochen, die Nadel damit praktisch unbrauchbar, da die Metallenden sich nicht soweit kürzen lassen, daß Garn nicht daran hängen bleiben würde. Besonders flexibel ist sie auch nicht.

    Manche Strickarten bieten sich auch mehr für Rundstricknadeln oder auch Nadelspiele an, als andere. Mit der in Deutschland gebräuchlichen Art, den Faden über die linke Hand zu führen ist es super. Bei der angelsächsischen Wurfmethode mit rechts soll es schwieriger sein. Fair Isle wurde* mit drei(!) sehr langen Nadeln mit Spitzen anbeiden Seiten gestrickt, wie ein großes Nadelspiel aus drei Nadeln. Das hintere Ende der linken Hand gehaltenen Nadel steckte in einem um die Taille gebundenen Lederkissen. *wie ich gerade gesehen habe auch wird:
    http://www.dailykos.com/story/2012/01/15/1054... (ganz unten)
    http://www.oldandinteresting.com/knitting-she...
    #91VerfasserRussisch Brot (340782) 26 Nov. 14, 15:39
    Kommentar
    @88: Wenn deutsche LehrerInnen nur wüssten, dass Stricken auch anders geht / aussehen kann, als 'treu-deutsch' vertraut, dann hätte ein mir persönlich bekannter Jugendlicher nicht frustriert das Strickzeug in die Ecke geschmissen !

    Der hätte auf jeden Fall hingeschmissen. Die Methode ist völlig egal, keine bringt nennenswerte Vorteile gegenüber den anderen, insofern ist es auch unsinnig, mehrere Methoden zu lernen. Und jede Methode muss geübt werden. Es dauert (je nach persönlicher Begabung) mindestens 5 Meter Schal, bis man die Grundtechnik blind beherrscht. Wer die Geduld für diese 20.000 bis 30.000 einzelnen Maschen nicht aufbringt, wirft eben hin.
    #92VerfasserEifelblume (341002) 26 Nov. 14, 16:24
    Kommentar
    Re #89: Stimmt es eigentlich, dass Rundstricknadeln in Italien früher weitgehend unbekannt bzw. ungebräuchlich waren? ...

    Wenn man für 'Italien' mal den 'Mittelmeerraum' gelten lässt, dann stellt sich m.E. hier aber die Frage, wie denn der "Rock Christi", den er am Kreuz getragen hat, ohne Rundstricknadeln nahtlos ausfallen konnte, so dass die römische Soldteska ihn nicht mit dem Schwert teilte, sondern den Nachbesitzer auswürfelte ...
    #93VerfasserCD (DE) (878283) 26 Nov. 14, 16:48
    Kommentar
    #93 Wenn man keine Ahnung hat...* Man kann ohne Rundstricknadeln nahtlos rund stricken, ganz einfach mit Nadelspielen. Und mit Rundstricknadel gerade Teile.

    *Wobei ich jetzt keine Ahnung habe, ob der "Rock Christi" gestrickt war und wenn ja, nahtlos und ob das überhaupt irgendwo eine Rolle spielt - andereseits, über die Nullmenge kann man behaupten, was man will SCNR
    #94VerfasserRussisch Brot (340782) 26 Nov. 14, 16:58
    Kommentar
    Kann sich jemand an Haushaltsstrickmaschinen erinnern? Meine Mutter hatte so ein Ding (Ende der 50er Jahr erstanden). Wenn sie einmal jährlich große Strickambitionen ereilten, wurde das Monstrum vom Keller in die Wohnung geschafft.

    Etwas Anspruchsvolleres als ein Schal ist auf diesem Wunderwerk der Technik nie entstanden. Das zugehörige Musterbuch zeigte zwar extravagante Kreationen in Form von Hüten und Brautkleidern, aber meine Mutter weigerte sich standhaft, „überspannten Firlefanz“ (wahlweise auch „Kappes“) auf der Maschine herzustellen.

    Diese Strickmaschinen waren unglaublich schwer und weit über einen Meter lang. Wir waren immer sehr erleichtert, wenn die mütterlichen Strickaktivitäten so stark abnahmen, dass mein Vater eine Rückführung in den Keller verfügte. Immerhin blockierte die Maschine unseren Wohnzimmertisch, was uns zum Abendessen in die Küche zwang und uns Unterhaltung ohne Fernsehen abverlangte. Das waren die steinzeitlichen Augenblicke meiner Kindheit.
    #95Verfasserurihoch3 (656420) 26 Nov. 14, 17:00
    Kommentar
    RE #92: Der hätte auf jeden Fall hingeschmissen.

    Hätte er nicht! - Er war echt begeistert, dass er (mit den Anleitungen seiner englischen Großmutter) schon etwas produziert hatte.

    ... seine Strickambitionen wurden aber von einer Lehrerin durch eine sehr abfällige Bemerkung über die Haltung der Stricknadeln brutal zunichte gemacht, notabene, coram publico (und ohne zu fragen, wo er diese Art zu stricken denn her hätte.

    ... frag ihn selbst, dem Kommentar aus #92 gemäß musst du ihn ja persönlich kennen, oder ?!?

    ... hoffentlich bist du keine solche 'treu-deutsche' Lehrkraft, sprich: Pädagogin !
    #96VerfasserCD (DE) (878283) 26 Nov. 14, 17:01
    Kommentar
    In Peru gibt es eine Insel names Taquile, die dafür berühmt ist, dass nur die Männer stricken. Wenn dort ein junger Mann um eine Frau wirbt, muss er sie "bestricken". Die Mützen sind hübsch bunt und werden heutzutage natürlich gerne an Touristen verkauft.
    In schwedischen Büros wird man damit zum Hingucker!
    #97VerfasserSven DE (263308) 26 Nov. 14, 20:08
    Kommentar
    Hallo CD (DE), die Info, dass der dir bekannte Jugendliche schon eine andere Technik beherrschte, hast du in #88 vorenthalten.
    Selbstverständlich ist Umlernen so gut wie unmöglich. Man muss dann noch einmal ganz von vorne anfangen mit 20-30000 Übungsmaschen, um am Ende wieder dasselbe Ergebnis zu erzielen. Das tut sich keiner an.

    Der Rock Christi, der in Trier regelmäßig ausgestellt wird, besteht aus Leinen, er ist nicht gestrickt. Seine Echtheit ist erwiesen: In der Brusttasche war noch die Einladung zur Hochzeit von Kanaa. :-)
    #98VerfasserEifelblume (341002) 27 Nov. 14, 08:09
    Kommentar
    Na schön, stimmt! - Sorry ...

    Re 'Rock': ... aber 'ein Totenhemd hat keine Taschen', oder ?! - ;-)
    #99VerfasserCD (DE) (878283) 27 Nov. 14, 11:24
    Kommentar
    CD, der Heilige Rock war kein Totenhemd. Den hat Jesus zu Lebzeiten getragen und die römischen Soldaten haben ihn nach seinem Tod verknobelt.

    Übrigens, ich bin deiner Meinung: Die Lehrerin des dir bekannten Jugendlichen hätte sehen müssen, dass das Kind sich einer funktionierenden Methode bedient.
    Und wegen so jemandem bekommen wir hier beinahe Streit.
    #100VerfasserEifelblume (341002) 27 Nov. 14, 13:39
    Kommentar
    Toller Faden hier. Ich hab richtig schmunzeln müssen über die vielen tollen Meldungen.

    In der letzten "großen Strickzeit" (letztes Jahrhundert, 70er & 80er Jahre) habe ich diesem Hobby auch "frönen dürfen". Aber nicht - wie heute die neuen "freaks" - mit superdicker Wolle und Nadeln, die als Besenstiele taugen, sondern oft sogar mit Nadeln in Nadelstärke 2 plus 2 sehr dünnen Wollfäden. Es wurde nicht nur ein Pulli, nein es wurden zig Pullis und sogar ein tolles Twinset! Meine Schwiegerfamilie war berühmt-berüchtigt für ihre Strickwut, meine liebe Schwiegermutter hatte auch so eine Strickmaschine ("Knittax" xxx?) genau wie meine älteste Schwester. Darauf wurden unschlagbare Jungspullover gestrickt, die heute noch leben!
    Heut werden Schals gestrickt in allen Längen (ob notwendig oder nicht) und dann muss man die Stricker noch dafür loben, dass sie geradeaus (ein gerades Stück) stricken können. Ich habe so viel gestrickt (ja, man kann auch den Krampf bekommen vom vielen Stricken!!), dass ich jetzt liebend gerne darauf verzichte. Und bei Häkelsachen stellen sich mir heute die Nackenhaare auf, wenn ich sie sehe, soviel Häkelsachen habe ich hergestellt, dass ich für die nächsten 1000 Jahre geheilt bin vom Häkeln.

    Wer's braucht, bitte schön, nadelt schön, ich fühle mich auch in gekauftem "Gewirke" wohl.
    #101VerfasserPetzis girl (491666) 29 Nov. 14, 18:39
     
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