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    Berliner Luft schnuppern 4

    Kommentar
    Siehe auch: Berliner Luft schnuppern 3 - #300

    Fast drei Jahre hat es gedauert, bis der Vorgängerfaden voll war. Was vielleicht zeigt, wie provinziell Berlin immer noch ist. Und der Schönefelder Flughafen ist auch nicht fertig geworden in dieser ganzen Zeit.

    Dafür gingen mehrere von mir frequentierte Kneipen, wenn ich denn mal in Berlin bin, pleite.

    Dennoch wage ich es hier anzubieten:

    Berlin vaut bien un nouveau fil!

    Verfasser Pachulke (286250) 07 Apr. 15, 16:21
    Kommentar
    Pachulke, du hast Recht: „Berlin vaut bien un nouveau fil!“, selbst wenn oder gerade weil die deutsche Hauptstadt auch etwas Provinzielles an sich hat. Ich finde es sehr sinnvoll, dass wir hier in diesem deutsch-französischen Forum parallel laufende Fäden zu den Hauptstädten Frankreichs und Deutschlands haben. Ich hoffe, dass sich wieder einige Leoniden am historischen Berlin, aber auch am heutigen, mit seinen Menschen, seiner Kultur, seinen Landschaften, mit seinen Chancen und seinen Problemen interessiert zeigen werden.

    Jeder kann uns persönliche Erinnerungen mitteilen, Besonderheiten von Berlin darstellen, Einblicke in die Geschichte der Stadt geben, aktuelle Meldungen verlinken oder eben eine Frage zu Berlin stellen, die vielleicht von einem Mitlesenden beantwortet werden kann, besonders auch von dir Pachulke, die du dich schon so oft als exzellenter Berlin-Kennerin erwiesen hat, mit viel Sachverstand, mit kritischem Blick und besonders mit viel Witz!

    Danke, Pachulke, den Startschuss gegeben zu haben!

    #1Verfasser mars (236327) 07 Apr. 15, 17:24
    Kommentar
    Merci, Pachulke, de continuer à nous donner envie de respirer l'air de Berlin !

    #2Verfasser Isabelle. (609042) 07 Apr. 15, 19:47
    Kommentar
    Wien grüßt Berlin ! Danke, Pachulke, für den neuen Faden.
    #3Verfasser oopsy (491382) 08 Apr. 15, 08:45
    Kommentar
    Wien grüßt Berlin !
    #3Verfasser oopsy

    Den Peymann kennt Ihr ja wohl in Wien:

    https://tdict.leo.org/forum
    /viewGeneraldiscussion.php?idThread=1289564&idForum=18&lp=ende&lang=de#followup100

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/lob...

    Theatermonarch Peymann: Der letzte aufrechte Despot
    Eine Kolumne von Jan Fleischhauer

    Regisseur Claus Peymann: Aus Kulturpolitiker einen "Lebenszwerg" gemacht

    Die Monarchie gilt in Deutschland seit 1918 als abgeschafft. Das ist ein Irrtum: Ausgerechnet in der Bastion linken Denkens, dem deutschen Theater, hat sie sich bis heute erhalten. Ihr herrlichster Herrscher: Intendant Claus Peymann vom Berliner Ensemble.
     

    http://www.tagesspiegel.de/kultur/tim-renner-...

    Tim Renner antwortet Claus Peymann
    Kaufen Sie sich eine Hose!

    von Rüdiger Schaper
    Nach Claus Peymanns Verbalattacke auf Tim Renner antwortet nun der Kulturstaatssekretär: Er schlägt dem Direktor des Berliner Ensembles vor, Essen zu gehen. Aber nur, wenn sich Peymann eine neue Hose kauft.


    **************************************

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/marode-geba...

    Berlins Hochbauämter fahnden nach einsturzgefährdeten mobilen Schulbauten. Anlass ist die Sperrung von gleich drei Gebäuden in Steglitz-Zehlendorf, bei denen Statiker eine mangelnde Standfestigkeit diagnostiziert hatten. Der gleiche Gebäudetyp kam in West-Berlin Ende der 80er (!) Jahre vielfach zum Einsatz, als die vorhandenen festen Schulgebäude nicht ausreichten, um die wachsenden Schülerzahlen aufzunehmen. Betroffen sind aktuell die Mühlenau-, die Kronach- und die Sachsenwald-Grundschule. Die Mobilbauten waren eigentlich nur für eine Nutzungsdauer von zehn (!!) Jahren ausgelegt.
    .....
    Der Gebäudetyp läuft unter der Bezeichnung „MUR“ – der Abkürzung für „Mobile (!!!) Unterrichtsräume“. [\i]

    ****

    Wg. der Bombengefahr Weltkrieg Zwo in Berlin bekamen meine Ururgrosseltern neben ihre Datsche im Dunstkreis von Berlin für weitere ausgebombte Familienangehörige ein hölzernes Behelfsheim gestellt.

    Das Behelfsheim steht heute noch und wird von Nachfahren einer DDR-Kulturschaffenden genutzt, denen das Grundstück unter vielen Winkelzügen von Roten Socken zugeschanzt wurde.

    Vor drei Jahren standen in der Nähe auch noch von britischen Besatzern errichtete Nissenhütten, in denen eine uns bekannte Studentin hauste.

    Soviel zum Bauwesen in Berlin.

    #4Verfasser Pachulke (286250) 15 Apr. 15, 08:58
    Kommentar
    Pachulke, du sprichst in #4 Claus Peymann an. Da fiel mir Folgendes ein:

    Mit einer Oberstufenklasse besuchte ich einmal in Wien das Burgtheater, und zwar eine Aufführung von Büchners „Woyzeck“. Die Schüler kannten das relativ kurze „Fragment“ und rechneten mit einer kurzen Aufführung. Aber der „letzte aufrechte Despot“ Claus Peymann machte ihnen einen Strich durch die Rechnung. Durch sehr lange Sprech- und Handlungspausen überdehnte er das Stück und machte es wirklich abendfüllend. Überraschend war die Klasse auch davon, dass alles auf einer schräg montierten Bühne spielte ... Ich selbst fand, dass diese Regieeinfälle nicht schlecht zu Büchners Anliegen passten. Aber eigenwillig wirkte die Aufführung schon ...

    #5Verfasser mars (236327) 17 Apr. 15, 13:13
    Kommentar
    19 avril 1999 : Le Reichstag est réinvesti par le Bundestag

    Brûlé par les nazis en 1933 puis restauré une première fois en 1972, le Reichstag retrouve enfin son statut de siège du Parlement Allemand. Cette rénovation se caractérise par la reconstruction de la coupole en verre qui trône à 47 mètres. Le verre est choisi comme symbole de la transparence de la démocratie tandis que cette reconstruction s’inscrit dans un ensemble de projet visant à moderniser Berlin et à lui redonner la stature d’une grande capitale.
    #6Verfasser mars (236327) 19 Apr. 15, 16:51
    Kommentar
    Das traditionelle «Myfest» hat heute in Berlin-Kreuzberg begonnen.

    Bereits seit dem Morgen stellten Händler rund um die Oranienstraße und den Mariannenplatz ihre Stände auf. Zu dem Straßenfest wurden wieder zehntausende Besucher erwartet, auf knapp 20 Bühnen gab es Musik.

    Am Abend (18.00 Uhr) wurden zur sogenannten revolutionären 1.-Mai-Demonstration rund 20 000 bis 30 000 Teilnehmer erwartet. Die Demonstranten zogen vom Spreewaldplatz in Kreuzberg nach Neukölln und wieder zurück zum Lausitzer Platz. Rund 7000 Polizisten waren im Einsatz. Am Donnerstagabend war die Walpurgisnacht weitgehend friedlich verlaufen.

    MyFest im Görlitzer Park: http://www.berlinonline.de/converjon/?width=6...

    #7Verfasser mars (236327) 01 Mai 15, 19:39
    Kommentar
    Ein Festtag der Orchesterdemokratie: Das gibt es kein zweites Mal auf der Welt, dass ein Orchester seinen Chef in direkter Wahl bestimmt. Das gibt es nur in Berlin.

    Die ZEIT vom 29.4.15 beginnt einen sehr ausführlichen Artikel über das „Maestro-Syndrom“ mit diesen Worten:

    Der 11. Mai 2015 wird die Musikwelt verändern, möglicherweise radikal. Am 11. Mai wählen die Berliner Philharmoniker einen neuen Chefdirigenten, und unabhängig von den heißen Tipps und Namen, die für die Nachfolge von Simon Rattle ab der Saison 2018/19 kursieren, haben sie bei dieser Wahl die rare Chance, alles anders zu machen. Ja zur Elite! Nein zu noch mehr Markt und Musikvermittlung! Werden sie das wagen?

    Dies ist die Geschichte einer weiten Reise, und ginge es nach den Indizien, die sich während einer solchen Reise neben allem Großen, die Welt und die Musik Bewegenden ansammeln, dürfte Mariss Jansons neuer Chefdirigent der Berliner Philharmoniker werden. Die tote Maus etwa im Treppenhaus der Bayerischen Akademie der Schönen Künste in München (die dort liegt, weil die Akademie gerade renoviert wird) wäre so ein Indiz. Ein Mäuschen, über das sich Ende März die Münchner Kul-turschickeria auf dem Weg zu einer Podiumsdiskussion mit Jansons beugt und rätselt: Sind die Tage des Letten beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks gezählt? Hat die Kulturpolitik ihn endgültig in Richtung Berlin vergrault? Mit dann 75 Jahren stünde Jansons, einer der Top-Favoriten für die Rattle-Nachfolge, im Zenit seiner künstlerischen Reife. Keine schlechte Wahl ...
    ...
    #8Verfasser mars (236327) 03 Mai 15, 10:49
    Kommentar
    Zehn Liebenthaler Wildlinge - eine regionale Pferderasse - haben seit Mittwoch ein neues Zuhause in einem Naturpark in Berlin-Schönefeld.

    http://www.berlinonline.de/converjon/?width=6...

    Er gehört zu einem insgesamt rund 500 Hektar grünen Band, das rund um den Hauptstadtflughafen entsteht. Natur und Landschaft in Flughafennähe soll damit Raum zurückgegeben werden, sagte Karsten Mühlenfeld, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH.

    Die Flughafengesellschaft zahlt in den kommenden 14 Jahren rund 34 Millionen Euro dafür an den Naturschutzfonds Brandenburg.

    In dem Park leben nun zehn Wallache im Alter von zwei bis drei Jahren. Nach Angaben des Landkreises Dahme-Spreewald entstehen rund um den Flughafen drei neue Landschaftsparks.
    #9Verfasser mars (236327) 14 Mai 15, 15:02
    Kommentar
    Erstmals Makkabi Spiele in Berlin: «Wichtiges Symbol»

    Die 14. Europäischen Makkabi Spiele in Berlin haben aus Sicht von LSB-Präsident Klaus Böger eine außerordentliche gesellschaftspolitische Bedeutung. «Das ist ein wichtiges Symbol. Das ist ein Triumph über Wahn und Ideologie und zeigt, dass Sport am Ende siegt», erklärte der Chef des Landessportbundes Berlin (LSB) am Dienstag.

    70 Jahre nach dem Ende des Holocausts und 50 Jahre nach der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und Israel finden die jüdischen Spiele erstmals in Deutschland statt. Vom 27. Juli bis 5. August messen sich in der Hauptstadt 2300 Sportler aus 36 Ländern in 19 Sportarten. Auch Gastnationen unter anderen aus den USA, Australien und Chile werden sich beteiligen.

    «Das wird ein Flair von Olympia sein», erklärte die frühere Schwimmerin Sarah Poewe. Sie war die erste jüdische Sportlerin, die nach 1936 eine Olympia-Medaille für Deutschland holte, und ist nun Patin für die Schwimm-Wettbewerbe.

    #10Verfasser mars (236327) 02 Jun. 15, 16:43
    Kommentar
    Auf arte gab es neulich einen tollen Film (gedreht 1927, von Adolf Trotz), der hieß "Die Stadt der Millionen", ein Stummfilm in schwarz-weiß, sehr interessant, da das Berliner Leben zwischen den Weltkriegen beschrieben wird. Teilweise mit witzigen "special effects", sehr ausführlichen Beschreibungen und kleinen gespielten Szenen. Wirklich sehenswert! Ein echtes Zeitdokument.
    http://cinema.arte.tv/de/artikel/die-stadt-de...
    #11Verfasser Anne_7 (731158) 02 Jun. 15, 17:08
    Kommentar
    Das Lippenstiftmuseum

    Der Visagist und Sammler öffnet für Besucher seine einzigartige private Lippenstift-Ausstellung mit Exponaten, Plakaten sowie Rezepturen vom Barock über das 19. Jahrhundert sowie die Stummfilm-, Tonfilm- und Farbfilmära über die Nachkriegszeit bis heute.
    http://www.lippenstiftmuseum.de/Inhalte/DasMu...

    Bilder:
    http://www.lippenstiftmuseum.de/Bilder/Gruppe...

    http://p5.focus.de/img/incoming/origs3970729/...
    #12Verfasser oopsy (491382) 05 Jun. 15, 09:09
    Kommentar
    Zwei Jahre nach Baubeginn wird heute (12.00 Uhr) Richtfest für das wiederaufgebaute Berliner Stadtschloss gefeiert. Unter dem Namen Humboldtforum soll die Schloss-Kopie von 2019 an ein Kunst- und Kulturzentrum werden.

    Unter anderem sollen dort die außereuropäischen Sammlungen der Berliner Museen unterkommen. Der Wiederaufbau geht auf eine Entscheidung des Bundestags zurück.

    Beim Richtfest werden unter anderem Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) und der Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Hermann Parzinger, sprechen. Am Abend ist auf der Baustelle ein Konzert mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin geplant. Am Samstag und Sonntag gibt es einen Tag der Offenen Tür.

    2007 hatte der Bundestag beschlossen, das Berliner Schloss mit drei historischen Fassaden und dem Schlüterhof wieder aufzubauen. Mit der Rekonstruktion der einstigen Preußen-Residenz für rund 590 Millionen Euro wurde der Italiener Franco Stella nach einem Architekten-Wettbewerb beauftragt. Den Großteil der Kosten trägt der Bund. 105 Millionen Euro für die barocken Fassaden und den Schmuck der Kuppel müssen durch Spenden hereinkommen.


    #13Verfasser mars (236327) 12 Jun. 15, 11:44
    Kommentar
    Unter anderem sollen dort die außereuropäischen Sammlungen der Berliner Museen unterkommen.

    #13Verfasser mars


    Und ich dachte immer die außereuropäischen Sammlungen wären im KaDeWe.

    Siehe auch: [it-de] . KaDeWe, Alsterhaus und Oberpollinger an La ...

    http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/neue-ei...

    KaDeWe wird zum Kaufhaus der Welt
    http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/neue-ei...

    Jedenfalls ist es noch eine Weile hin, bis das Stadtschloss fertig ist und bis dahin lohnt es sich schon noch in die Museen nach Dahlem zu fahren.

    http://www.smb.museum/museen-und-einrichtunge...

    Insbesondere vor Urlaubsreisen in die entsprechenden Regionen lohnt es ungemein, sich vorher schlau zu machen im Ethnologische Museum 
    http://www.smb.museum/museen-und-einrichtunge...
    und im Museum für Asiatische Kunst
    http://www.smb.museum/museen-und-einrichtunge....
    Wertet den Urlaub ziemlich auf.

    Danach in die FU oder den alten Krug neben dem U-Bahnhof Thielplatz, das ist der strohgedeckte und der in FU umgetauft werden soll, weil soviele Studenten ihre UNI nicht finden und bis Ruhleben durchfahren http://www.tagesspiegel.de/berlin/bezirke/zeh...:
    http://alter-krug-berlin.de/
    oder in den Biergarten der Luise
    http://luise-dahlem.de/
    oder in die Domäne Dahlem
    http://de.wikipedia.org/wiki/Dom%C3%A4ne_Dahlem.

    Nicht weit ein Villenviertel, das oft in Fernsehproduktionen auftaucht, von Schmonzette bis Tatort. Besonders "Im Vogelsang", eine Strasse mit Birkenwäldchen à la Kirschgarten auf dem Mittelstreifen und die Strasse "Im Gehege".
    #14Verfasser Pachulke (286250) 12 Jun. 15, 12:14
    Kommentar
    Die Berliner Philharmoniker haben einen neuen Chefdirigenten gefunden: Kirill Petrenko wird ab 2018 Nachfolger von Sir Simon Rattle. Der russische Dirigent ist zurzeit musikalischer Leiter an der Bayerischen Staatsoper in München.

    Im zweiten Anlauf haben die Berliner Philharmoniker einen Nachfolger für Sir Simon Rattle gefunden. Die Musiker wählten am Sonntag Kirill Petrenko zum neuen Chefdirigenten. Rattles Vertrag als Chefdirigent und Künstlerischer Leiter endet 2018.

    Petrenko war in Berlin von 2002 bis 2007 Generalmusikdirektor der Komischen Oper Berlin. Der russische Dirigent ist zurzeit musikalischer Leiter an der Bayerischen Staatsoper in München. Orchestervorstand Peter Riegelbauer sagte in Berlin, der Klangkörper habe sich auf einer Orchesterversammlung am Sonntag mit großer Mehrheit auf Petrenko geeinigt. Dieser habe die Wahl im Anschluss in einem Telefonat angenommen und wörtlich gesagt: "Ich umarme das Orchester." (http://www.heute.de/kirill-petrenko-wird-neue... )

    #15Verfasser mars (236327) 23 Jun. 15, 09:05
    Kommentar
    Auch die Queen schnuppert Berliner Luft.

    Blick ins Boot; während alle anderen winken, beobachtet die Königin interessiert die Besuchermassen am Spree-Ufer:

    http://bilder.bild.de/fotos-skaliert/queen-46...


    #16Verfasser mars (236327) 25 Jun. 15, 13:30
    Kommentar
    Berlin schwitzt, der Wannsee ist voll. Doch Berlin bietet zahlreiche Alternativen für die schnelle Abkühlung nach der Arbeit oder am Wochenende.

    Liebe Berlinerinnen, liebe Berliner, fahrt nicht zum Wannsee! Nicht mal ein kleines Gästehandtuch findet hier noch Platz zwischen all den Badedecken! Zu schönes Wetter, zu viele Menschen – so tönt es bei Temperaturen um die 30 Grad aus den Radios. Na klar, sobald es heiß ist, packen alle ihre Badehose ein und dann nichts wie raus zum... Allen Erfahrungswerten und Warnungen zum Trotz quälen sich viele zur bekanntesten Badestelle der Stadt. Weil sie kein Auto haben oder nur wenig Zeit für ein wenig Abkühlung nach Feierabend. Dabei bietet die Stadt auch gerade dafür so viele Alternativen.

    Die Berliner Bade-Karte von Visit Berlin: http://www.tagesspiegel.de/images/berlin-bade...

    #17Verfasser mars (236327) 05 Jul. 15, 14:39
    Kommentar
    Erst Zeugnisse, dann endlich frei: Schüler in Berlin und Brandenburg starten an diesem Mittwoch in die Sommerferien. Vorher jedoch müssen einige bangen, ob sie die Versetzung in die nächste Klasse geschafft haben. Schüler, die sich wegen schwacher Leistungen Sorgen machen, können sich wieder an eine Telefon-Hotline der Berliner Bildungsverwaltung wenden. «Schimpfen ist hier wenig hilfreich», raten die Experten den Eltern. Das neue Schuljahr beginnt am 31. August. Bis dahin heißt es: ausschlafen, keine Hausaufgaben, Freizeit.

    #18Verfasser mars (236327) 15 Jul. 15, 09:19
    Kommentar
    Aus griechischem Anlass:
    http://termine.kostas-papanastasiou.de/2013_1...

    Das Berliner Forum Griechenlandhilfe (c/o Kostas Papanastasiou, Grolmanstraße 28, 10623 Berlin) ist daher mit „Ärzte der Welt“ Deutschland eine Kooperation eingegangen, um auf unbürokratische Weise zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung notleidender Menschen in Griechenland beizutragen.

    ************************************

    Realität im Cliché

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/hitler-und-...

    Spenden im Rahmen dieser Aktion können steuerfrei unter dem Stichwort „Griechenlandhilfe“ auf das folgende Spendenkonto eingezahlt werden:

    „Ärzte der Welt“
    Deutsche Kreditbank,
    Konto Nr. 1004 333 660
    Bankleitzahl: 120 300 00
    IBAN: DE061203 0000 1004 333660
    SWIFT BIC: BYLADEM1001


    https://www.youtube.com/watch?v=Qr3f_39F_uY

    Der Unterzeichner Kostas Papanastasiou ist der Wirt der griechischen Taverne Terzo Mondo in der Grolmanstraße 28, 10623 Berlin, einen halben Block vom Kudamm.

    http://www.terzomondo.de/
    https://www.youtube.com/watch?v=LugoGaWa_ZM

    Er hat in ersten Folgen vor zig-Jahren als Wirt Sarikakis in der Lindenstrasse ein griechisches Restaurant betrieben, dass dann wenig später für Jahrzehnte an seinen Filmsohn überging.

    Zuerst war Terzo Mondo in der Kant. An der Brandmauer, die frei lag, weil das Nachbarhaus nach Kriegsbomben zerstört war, stand jahrelang der Schriftzug "Macht aus Buback Zwieback". Die Ermordung Bubacks beschäftigt ja heute noch dank des Drucks seines Sohnes auf Justiz und Polizei die Oeffentlichkeit.

    http://www.theguardian.com/world/2015/jul/17/...

    [Alexis]Tourists in Greece: 'Don't tell the cook we're German'

    Relations between Greek and German politicians may be tense amid the economic crisis, but empathy is easy to find on the streets of both countries
    The view from Germany

    Kostas Papanastasiou, 78, is preparing for another long night at Terzo Mondo, his Greek taverna in the west Berlin district of Charlottenburg. He’s often up talking until the last customer leaves, usually after 2am. For him, and for all the Greeks in Germany, it has been another exhausting week.

    “There’s a newspaper here in Germany that shows Alexis Tsipras lying on his stomach with a boot in the small of his back,” he says of the Greek prime minister. “On the boot is written Europe. That’s how I see it. Europe is breaking us.
    A protest against the Greek bailout conditions in Berlin.
    Facebook Twitter Pinterest
    A protest against the Greek bailout conditions in Berlin. Photograph: Björn Kietzmann/Demotix/Corbis

    “If the Germans really wanted to help they have a historic experience of that,” says Papanastasiou, who came to study in Berlin in 1956 and founded a Greek society to help Gastarbeiter (migrant workers) arriving after him.

    “When Germany was on its back after the war in 1953 it was helped financially,” he says. “Three years later I was in Berlin in the middle of the economic miracle. Then the Greeks came to Germany for work.”

    Now it’s happening again. The new generation of Greeks who have arrived in Germany since the start of the crisis are just as exhausted.

    Siehe auch: [en-de] das geteilte Berlin

    **********************************
    Realität im Cliché

    http://www.tagesspiegel.de/kultur/palina-roji...

    Palina Rojinski im Interview
    "Meine Brüste sind ja eine Realität"
    09.09.2012 00:15 UhrVon Ulf Lippitz und Julia Prosinger

    Palina Rojinski, moderierende Schauspielerin und Ex-Sportlerin, im Interview über Paris Hilton, russische Kavaliere und wie sie ihrer Oma Dubstep erklärt. Und über Orgasmen auf dem Alexanderplatz.

    Treffen Sie viele Russen in Berlin?
    Ja, auch über meine Eltern, denen ich Deutschland oft noch erklären muss. Aber vor allem erkenn ich Russen sofort auf der Straße. Erstaunlich eigentlich, so anders sehen sie ja nicht aus. Es ist der Blick, der Gang, der Lippenstift.

    Es gibt typisch russischen Lippenstift?
    Der ist perlmuttrosa, dazu rotes Rouge – das muss man doch boykottieren. Denen fehlt einfach das Maß. Neulich war ich auf einer Familienfeier hier im Hotel Interconti: Da sang eine alte russische Frau im Spitzenkleid – pinker Lippenstift, rotes Rouge, klar – mit dickem russischen Akzent „Let’s Get Loud“ von Jennifer Lopez. Sie sah aus wie ein Papagei. Wenn ich durch Charlottenburg laufe, denke ich manchmal: Das ist versteckte Kamera. Sie erfüllen alle Klischees. Mein Freund und ich nennen das KaDeWe KaDeRu. cf. #14 oben

    Aber wenn Sie heute nach Russland fahren, sind Sie die Deutsche?
    Vor ein paar Jahren, als ich in meinen Hängehosen, Skaterschuhen und Schlabberpullis durch Petersburg lief, sagten meine gesamten Verwandten: Wie kann man seine Weiblichkeit nur so zerstören, wie kannst du dich so hässlich machen!

    letzte Aenderung 9.8.2015
    #19Verfasser Pachulke (286250) 15 Jul. 15, 13:04
    Kommentar
    50 ans après, la tour de télé est-allemande devenue l'emblème de Berlin

    http://www.lepoint.fr/images/2015/08/11/32401...

    Sur des tee-shirts, en forme de verre à cocktail, en flacon de parfum... Cinquante ans après sa mise en chantier en août 1965, la Fernsehturm de Berlin-Est, avec son million de visiteurs annuel, est la star des boutiques de souvenirs berlinoises.

    La tour de télévision de 368 mètres avec son antenne, érigée par la défunte République démocratique allemande (RDA), devait démontrer la supériorité technique de l'Allemagne communiste et remplir d'admiration les Berlinois de l'Ouest, l'édifice étant l'un des rares visibles au-delà du mur.

    Et un demi-siècle plus tard, 25 ans après la réunification, en terme de notoriété, elle distance de loin son homologue ouest-allemande, une sorte de mini tour Eiffel construite dans les années 1920 et dont le restaurant panoramique, situé à seulement 55 mètres de hauteur, ne peut faire d'ombre à celui du globe de la tour d'Alexanderplatz.

    Une ascension impressionnante donc, à plus de 200 mètres, qui a ravi Grit Probst, une vacancière originaire de Saxe, dont c'est la première fois au sommet depuis 1978, du temps de la RDA. "Rien n'a changé !", s'exclame cette quarantenaire. "Sauf peut-être l'ascenseur, maintenant le toit est transparent. Mais en tout cas, il y a toujours autant d'attente qu'à l'époque !"
    Son fils Mathis Probst, 11 ans, n'a pas résisté à l'attrait des nombreux produits dérivés vendus un peu partout à Alexanderplatz: il tient fièrement une tour miniature blanche et dorée dans ses mains. "J'étais très surpris, de là-haut on peut vraiment voir tout Berlin !", s'émerveille-t-il.

    Alors même qu'un autre bâtiment symbole de la RDA, le palais de la République - qui fut le siège du parlement est-allemand - a fini d'être rasé en 2008, la Fernsehturm et sa sphère de 32m de diamètre ont réussi à reléguer au second plan leur passé communiste pour devenir un symbole de la ville réunifiée ... (http://www.lepoint.fr/culture/50-ans-apres-la... )

    #20Verfasser mars (236327) 11 Aug. 15, 22:08
    Kommentar
    Am frühen Morgen des 13. August begannen bewaffnete Grenzpolizisten mitten in Berlin das Straßenpflaster aufzureißen. Asphaltstücke und Pflastersteine wurden zu Barrikaden aufgeschichtet, Betonpfähle eingerammt und Stacheldrahtverhaue gezogen. Die Absperrung lief entlang der sowjetischen Sektorengrenze mitten durch Berlin. Geschütze und Panzer fuhren auf, der Berufsverkehr musste für sämtliche Bewohner der Randgebiete Berlins neu organisiert werden. Der Minister für Verkehrswesen der DDR, Erwin Kramer, befahl bereits um Mitternacht, den S-Bahn-Verkehr zwischen den Westsektoren Berlins und der DDR zu unterbrechen.

    In der Nacht vom 17. zum 18. August wurde der Stacheldraht durch eine Mauer aus Hohlblocksteinen ersetzt. Als der Morgen graut, war die Grenze dicht.

    Erschütternde Szenen spielten sich in den Tagen des Mauerbaus entlang der Sektorengrenze ab: Von einem Tag auf den anderen wurden die Menschen in West- und Ostberlin voneinander getrennt, Straßen, Plätze und Häuser wurden geteilt, die Bahn-Verbindungen unterbrochen. Die Sperranlage schnitt über 50.000 Ost-Berliner von ihren Arbeitsplätzen im Westen ab. Die DDR-Regierung verringerte die Zahl der Grenzübergangsstellen zwischen beiden Stadthälften auf sieben. Fassungslos stehen sich die Westberliner auf der einen, die Ostberliner auf der anderen Seite an der Sektorengrenze gegenüber. Auf der Ostseite halten Kampfgruppen und Volkspolizei die Umstehenden mit Maschinengewehren in Schach, in West-Berlin schirmt die Polizei die Grenzanlagen vor den aufgebrachten Bürgern ab ... (http://www.lpb-bw.de/mauerbau.html )

    #21Verfasser mars (236327) 13 Aug. 15, 10:56
    Kommentar
    Wasser Marsch in Berlin

    Vorbild Rom: Grüne wollen Trinkwasserspender überall

    24 öffentliche Trinkwasserspender gibt es in Berlin. Die Grünen-Abgeordnete Clara Herrmann will 200. Das soll Werbung für die Stadt machen – und den Müll bekämpfen.

    http://www.tagesspiegel.de/images/intitiative...

    „Ich will 200 Brunnen für Berlin“, sagt Clara Herrmann, haushaltspolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Derzeit gibt es erst 24 davon. Einer steht seit 2013 im Gleisdreieckpark: An einem heißen Tag kommen innerhalb weniger Minuten mehr als ein Dutzend Jogger, Kinder und Radfahrer vorbei, um sich zu erfrischen.

    „Die Menschen nutzen das Angebot sehr intensiv. Deswegen sind 24 Trinkwasserbrunnen viel zu wenig“, sagt Herrmann. In anderen Städten wie Rom oder Wien gibt es sehr viel mehr Wasserspender. So stellt die österreichische Hauptstadt den Wienern 900 Trinkwasserbrunnen zur Verfügung. Außerdem setzen die Wiener bei Großveranstaltungen wie Demonstrationen, Stadtfesten und Konzerten sogar mobile Wasserspender ein.



    „Gerade vor dem Lageso wären mobile Wasserspender eine ideale Lösung für die Versorgung der Flüchtlinge“, schlägt Herrmann vor. Mit verhältnismäßig geringen Mitteln könne der Senat den Berlinern Zugang zu 200 weiteren Wasserspendern in ganz Berlin verschaffen.

    Herrmanns Rechnung geht so: 5000 Euro kostet ein neuer Brunnen. Eine Million Euro bräuchte man also für die von ihr geforderten 200 Brunnen. „Der Stillstand auf dem BER kostet den Senat jeden Tag eine Million.“ Die könne man doch besser investieren. Das sehen die Berliner Wasserbetriebe ähnlich. „Wir begrüßen die Idee“, sagt eine Sprecherin. Zwar haben die Wasserbetriebe gerade zwei neue Brunnen gestiftet, und drei weitere folgen in Kürze. Große Sprünge, wie Herrmann sie vorschlägt, seien aber Aufgabe der Stadt ... (http://www.tagesspiegel.de/berlin/wasser-mars...


    #22Verfasser mars (236327) 19 Aug. 15, 10:22
    Kommentar
    Meisterwerke aus fünf Jahrhunderten: Im Berliner Martin-Gropius-Bau macht die gewaltige Sammlung Würth Kunstgeschichte auf individuelle Art anschaulich.

    Reinhold Würth ist Herr über ein Firmenimperium mit 65.000 Mitarbeitern, aber auch ein leidenschaftlicher Kunstsammler: Sein Kunstimperium ist inzwischen auf 15 Museen angewachsen. Nun stellt er unter dem Titel „von Hockney bis Holbein“ 400 Werke in Berlin aus, die vom späten Mittelalter bis in die unmittelbare Gegenwart reichen. Sie konfrontieren die Objekte der Wunderkammern der Renaissance und des Barock - etwa einen Schmerzensmann aus Elfenbein von Paul Egell (um 1720) - mit den hintersinnigen Miniaturen Tomi Ungerers. Oder eine sakrale Skulptur wie die schmale, ätherische Muttergottes von Tilman Riemenschneider aus dem späten 15. Jahrhundert mit Siegfried Anzingers »Berlinerin« von 1994, die nackt und deshalb ungleich präsenter ist.

    Der Sonderveröffentlichung WELTKUNST des ZEIT-Kunstverlags entnehme ich zu der Ausstellung auch die folgende Hinweise von Christiane Meixner: Körperlichkeit symbolisiert auch der »Sterbende« von Alfred Hrdlicka, während die ebenfalls kopflosen Figuren »Black Crowd« von Magdalena Abakanowicz aus dem Jahr 2000 in ihrer anonymen Gruppe untergehen. Solche inhaltlichen wie formalen Bezüge zwischen den Epochen prägen das gesamte untere Geschoss im Martin-Gropius-Bau. Ein Gemälde wie »Van Gogh an der Mauer II« (1978) von Rainer Fetting spielt unmissverständlich auf die Wahlverwandtschaften der Künstler an. Wer Max Liebermanns »Jungen nach dem Bade« von 1903 passiert, die im Dunst des späten Impressionismus mit der Sandlandschaft verschmelzen, und anschließend die »Nude on Beach« von Roy Lichtenstein aus den Siebzigerjahren in den Blick nimmt, der sieht eines der großen malerischen Sujets in stetem Wandel.

    Eine Veränderung, wie sie sich ebenfalls in den Porträts spiegelt. Aus der Johanniterkirche in Schwäbisch Hall, wo die Sammlung Würth ihren Sammlungsbestand alter Kunst präsentiert und nur gelegentlich für eine Schau wie jetzt »Von Hockney bis Holbein« verleiht, stammt das eindrucksvolle Bildnis der Susanna von Bayern, das Hans Süß von Kulmbach um 1518 malte. Oder das Doppelporträt eines Ehepaares, das ein schwäbischer Meister fast ein Jahrhundert früher schuf. Was für ein Kontrast zu Christian Schads selbstgewissem, höchst urbanem »Fräulein Mulino von Kluck«, einer neusachlichen Darstellung von 1930. Und noch mehr zu Fernand Leger, der seinen Frauenkopf 1953 aus ein paar schwarzen Konturen und blockhaften Farbstreifen zusammensetzte.

    Dennoch fügt sich jedes Porträt in seine Zeit, als ausdrucksstarkes Dokument einer Ästhetik, die das Wissen und die Fantasie des Betrachters mit einschließt. Überstrahlt werden alle diese Gesichter von der überirdisch schönen »Schutzmantelmadonna« von Hans Holbein dem Jüngeren, einem der bedeutendsten Tafelbilder des 16. Jahrhunderts. Es war der teuerste Ankauf des Sammlers; seit 2012 hat die Madonna ihren festen Platz in der Johanniterkirche.

    Sichtbarkeit und Zugänglichkeit sind wichtig für Reinhold Würth, der sich ein Leben ohne Kunst nicht vorstellen kann. Seine Erwerbungen nennt er eine „Investition für die Seele“.

    Die Ausstellung ist ab morgen bis zum 10. Januar 2016 zu sehen.

    #23Verfasser mars (236327) 10 Sep. 15, 16:26
    Kommentar
    Schrauber oder Sammler?

    Vor dem Werk vieler Schrauber habe ich schon respekt. Aber was ist die Leistung des Sammlers. Horten als Tugend? Na ja, dieser Faden hier ist ja weitgehend auch nur ein Hort von Informationen, die Dritte bereitstellen.

    Reinhold Würth ist Herr über ein Firmenimperium mit 65.000 Mitarbeitern, aber auch ein leidenschaftlicher Kunstsammler

    #23Verfasser mars


    http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/reinhol...


    Reinhold Würth im Interview
    "Berlin ist immer noch so grausam provinziell"
    Von Henrik Mortsiefer

    Schraubenmilliardär und Sammler Reinhold Würth zeigt seine Kunst im Berliner Gropius-Bau. Im Tagesspiegel spricht er über Flüchtlinge, den Wert der Kunst und das provinzielle Berlin.


    http://www.tagesspiegel.de/kultur/kunstsammlu...

    Die Zahlen müssen stimmen, das zuerst. Bei der Präsentation der Sammlung Würth im Martin-Gropius-Bau verlas ein Unternehmenssprecher zunächst die solide Bilanz der Würth-Gruppe: 10 Milliarden Euro Umsatz, 68 000 Beschäftigte, davon 30 000 Verkäufer. Dann erst kommt die Kunst.

    Auch als Sammler verleugnet Reinhold Würth den Kaufmann nie. Mit 14 Jahren trat er in die väterliche Schraubengroßhandlung ein. Nach dem Tod des Vaters muss er schon mit 19 die Geschäfte führen. Heute 80-jährig, mischt er immer noch im Unternehmen mit.


    Rheinhold Würth, das ist doch der Schraubensammler! Allerdings wenn Schrauben in Berlin, dann nur C. Adolph am Savignyplatz.

    http://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmer...

    http://www.arte.tv/de/ein-laden-in-berlin-deu...

    EINE DOKUMENTATION VON CLAUS WISCHMANN


    Nicht nur Nieten und Nägel bringt Margit Savary an den Mann, sie führt außerdem noch die Buchhaltung der Eisenwaren-Institution C. Adolph am Savignyplatz in Berlin-Charlottenburg. Gemeinsam mit ihrem Mann verkauft sie die wunderlichsten Dinge der Eisenwarenwelt.

    Siehe auch: Berliner Luft schnuppern 2 - #176



    Ueber den Savignyplatz in Charl'bg wurde hier schon in mehreren Fäden gesprochen.

    Mehr Westen geht nicht

    Siehe auch: Berliner Luft schnuppern 2 - #162
    ##162 - 166, 176, 177, 182, 194, 207, 240, 274

    Siehe auch: Berliner Luft schnuppern 3 - #244
    ## 244, 251, 292

    Siehe auch: ¸¨°º¤ø„¸¸„ø¤º°¨¸„ø¤º°... - #234

    Siehe auch: ’S Kulturcafé ┬┬ ▄ ▄ ▄ ▄ ... - #269

    Siehe auch: [en-de] Hotels in Berlin - kinderfreundlich

    Jetzt schreibt der Tagesspiegel über die Veränderungen des Platzes seit der Wiedervereinigung (keine Angst, der Platz ist fast ossifreie Zone, wie Goering- Eckardt möglicherweise sagen würde*):

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/bezirke/kud...

    25 Jahre Deutsche Einheit in Berlin
    Der Savignyplatz - wie Sülze und Champagner

    11.09.2015 von Sven Goldmann
    Florians, Gainsbourg, Zwiebelfisch, 68er. Der Savignyplatz hat einen ganz speziellen Charme. "Hier hat sich seit 1989 irre viel verändert", sagen Anwohner.

    Ich selbst war vor zwei Wochen zuletzt dort. Im Zwiebelfisch. Keine Veränderung. Dieselben Leute wie vor sechs Wochen, sechs Jahren, in den Spätsechzigern. Eben Grieneisens Wackelkandidaten.

    Siehe auch: [en-de] Currywurst Berlin

    Siehe auch: [en-de] I'm looking forward to trying currywurst. - I...

    Siehe auch: [en-de] "who knows"

    Siehe auch: [en-de] Motiv-krawatten wo kaufen? - #23
    #24 ist Fehlinformation.

    Siehe auch: [en-de] Berlin für Fortgeschrittene

    Siehe auch: [en-de] Plättstube

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/bezirke/kud...

    Händler sehen sich auf dem Abstellgleis
    02.06.2015 18:42 UhrVon Cay Dobberke und Klaus Kurpjuweit

    In den Charlottenburger Bahnbögen am Savignyplatz laufen die Verträge mehrerer Läden aus. Die Betreiber befürchten einen Strukturwandel zugunsten von Filialisten.
    Hier ein Schmankerl von Hanna Schygulla

    http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/sonnta...

    Charlottenburg sollte es sein. Die Gegend ist ihr vertraut, das Gewachsene behagt ihr, „das hat was Beruhigendes“, die vielen Altbauten auch. „Ich bin ja die Schönheit von Paris gewohnt.“ Mit dem Place des Vosges, ihrer „Oase“, kann der Savignyplatz nicht ganz mithalten, sie läuft schon mit Wehmut durch die Straßen von Paris. „Es hat mir noch nie so gut gefallen wie jetzt.“ Berlin hat andere Reize, sie mag zum Beispiel die Direktheit seiner Bewohner. Die Franzosen, musste sie feststellen, sind ziemlich kompliziert.

    http://www.tagesspiegel.de/themen/partnersuch...

    https://de.wikipedia.org/wiki/Savignyplatz

    http://www.tripadvisor.com/Attraction_Review-...

    Hefner Bar. Befindet sich am Savignyplatz, direkt an der Ecke zur Kantstraße. Die Einrichtung ist klassisch schlicht, das Personal sehr freundlich und kompetent. Die Bar hat verschiedene Gin- und Bourbon-Sorten im Angebot, zu empfehlen ist der Whiskey Sour.

    Schwarzes Café. Es gibt hier tatsächlich schwarze Wände, aber die sind nicht unbedingt der Grund dafür, dass das Café in der Kantstraße 148 so beliebt ist. Vielmehr liegt es an der umfangreichen Speisekarte sowie der Tatsache, dass der Laden rund um die Uhr geöffnet ist. Ein Auffangbecken für Gestrandete und Nachtschwärmer, die selbst dann noch nicht heim wollen, wenn in der Gegend längst alles geschlossen hat.

    http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/sonnta...

    Chinesisches Charlottenburg
    Berlins Chinatown
    17.06.2013 von Björn Rosen

    Qualle mit Spitzbeinen, Lackmöbel, Tee – all das findet man entlang der Kantstraße. In Charlottenburg hat asiatisches Leben schon lange Tradition. Ein Rundgang.


    ******************************************************************

    *) http://www.fr-online.de/digital/goering-eckar...

    GÖRING-ECKARDT
    Ossi-Kommentar sorgt für Aufruhr
    #24Verfasser Pachulke (286250) 12 Sep. 15, 18:02
    Kommentar
    So feiert Berlin rund um den 3. Oktober

    Festivals, Lichtshows, Konzerte: Das Vierteljahrhundert der Wiedervereinigung wird in der ganzen Stadt gefeiert. Hier ein Überblick, wo man was erleben kann.

    Wohl am spektakulärsten wird auch diesmal wieder das Festival der Einheit am Brandenburger Tor. Für drei Tage verwandelt sich die Straße des 17. Juni von Freitag bis Sonntag in eine Festmeile mit Live-Musik, Ess-und Trinkbuden und Attraktionen für Kinder und Erwachsene.

    JUBILÄUMSFEIER PLATZ DER REPUBLIK

    Der Bundestag verspricht am Abend des 3. Oktober eine Mischung aus Musik, Beiträgen junger Künstler und einer multimedialen Installation, die das Reichstagsgebäude von 19 Uhr bis Mitternacht in ein neues Licht hüllen soll.

    DIE LÄNDER LADEN EIN

    Die sieben Ländervertretungen an den Ministergärten erwarten von 10 bis 17 Uhr tausende Gäste beim Tag der offenen Türen. Teil des Programms: Das Fest „Jazz in den Ministergärten“

    FEIERN IM ZEUGHAUS

    Das Deutsche Historische Museum im Zeughaus Unter den Linden kündigt ein buntes Programm für Jung und Alt an, die Sonderausstellung „Alltag Einheit. Porträt einer Übergangsgesellschaft“ erklärt die historischen Hintergründe näher.

    FESTKONZERT IM KONZERTHAUS

    Um 20 Uhr beginnt am Sonnabend im großen Saal des Konzerthauses das Festkonzert zum 25. Jahrestag der deutschen Einheit, mit dabei sind das Konzerthausorchester Berlin und der Philharmonische Chor Berlin.

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/programm-zu...


    #25Verfasser mars (236327) 03 Okt. 15, 10:05
    Kommentar
    Über Currywurst war hier schon öfters die Schreibe, am ausführlichsten wohl in
    Siehe auch: Berliner Luft schnuppern 3 - #53

    aber auch in den Beiträgen davor und danach und 2 in diesem Faden.

    Ganz aktuell schreibt die Mottenpost wieder einmal etwas zum Thema:

    http://www.morgenpost.de/berlin-history/artic...

    Stadtgeschichte
    Konnopke - Hier geht's nicht nur um die Wurst 

    Von Stefan Kirschner

    Er hat vier politische Systeme überstanden, steht noch an derselben Stelle und ist noch in Familiernbesitz: Konnopke’s Imbiss wird 85.

    Touristen sind jetzt die treuesten Kunden der Currywurstverkäufer

    Siehe auch: la barraque où l'on vend des saucissses au c...

    Siehe auch: Currywurstbude - boutique a saucisse a curry

    Vier Tage später vermeldet auch der Tagesspiegel die Bucherscheinung:

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/familie-kon...

    Familie Konnopke in der Schönhauser Allee
    Vom Wurstmaxe zur Berliner Legende
    07.10.2015 von Bernd Matthies

    Vor 85 Jahren gründete die Familie Konnopke ihr kleines Unternehmen. Ein neu erschienenes Buch schildert seine Geschichte.
    [....]
    der Zeitgeist setzt sich durch: Die vegane Currywurst kommt. „Läuft wie geschnitten Brot“, sagt Dagmar Konnopke.

    ist jawahrscheinlich auch nur Brot!

    #26Verfasser Pachulke (286250) 04 Okt. 15, 20:22
    Kommentar
    94 Prozent der Berliner Schüler an Gymnasien und Integrierten Sekundarschulen haben den Schulabschluss am Ende der Jahrgangsstufe 10 geschafft.

    Das waren rund 29 000 Schülerinnen und Schüler, wie die Bildungsverwaltung am Freitag mitteilte. Dabei unterschieden sich die Ergebnisse kaum von denen aus dem vorangegangenen Schuljahr, hieß es. 97 Prozent der Gymnasiasten schafften den Mittleren Schulabschluss (MSA), 420 scheiterten. An den Integrierten Sekundarschulen konnten 64 Prozent den MSA schaffen, 11 Prozent machten gar keinen Abschluss.

    #27Verfasser mars (236327) 18 Okt. 15, 14:47
    Kommentar
    Zu Schulen kann ich aktuell wenig sagen, allenfalls, mit zugehaltener Nase, über Berliner Schulklos.
    Von der Schule, an der ich Abitur machte (nicht in Berlin, lt. Direktor damals das grösste Gymnasium Deutschlands an der Schülerzahl gemessen) habe ich jetzt gehört, dass es auf allen Etagen Toiletten gibt. Zu meiner Schulzeit gab es dort einen Raum im Keller, Boden und Wände total geteert mit Pissrinne, Zugang nur vom Schulhof, Klopapier unbekannt.

    In den höheren Klassen gab es eine Rolle Klopapier aus Mitteln der Elternspende (1 DM monatlich je Schüler plus 50 Pfennig für den Schullandheimverein) im Klassenschrank. Schrankschlüssel bei dem Schüler, der Sohn der Elternsprecherin war. Später sah ich dann in einer Berliner Schule, dass auf jedem Blatt Klopapier "Senat von Berlin" aufgedruckt war. Zu der Zeit gab es auch im KaDeWe Klopapier mit dem Aufdruck KaDeWe auf jedem Blatt.

    ***********************************************************************

    http://www.tagesspiegel.de/politik/25-jahre-d...

    25 Jahre Deutsche Einheit
    Mein Osten

    01.10.2015 von Pascale Hugue

    Unser Deutschland war Westdeutschland: Wie ich als Französin die im Sterben liegende DDR und die Wende erlebt habe.
    [....]
    Die im Sterben liegende Demokratische Republik durchlebte ihre letzten Monate und wir Franzosen stellten fest, dass es da noch ein anderes Deutschland gab.

    Eingezwängt, schulmeisterlich und nicht gerade witzig
    Denn unser Deutschland, das war Westdeutschland. Wohlgeordnete Städte, ganze Viertel, die nach dem Krieg rasch und reizlos wieder aufgebaut worden waren, funkelnde Mercedes am Straßenrand, dazu die unumgängliche Fußgängerzone mit ihren Blumenkübeln und ihren auf Alt getrimmten Lampen – Apotheose der Trostlosigkeit, wenn man sich am Sonntagnachmittag hierher verirrte. In den adretten Dörfern erstickten die Fachwerkhäuser unter Geranienkästen. Für die meisten Franzosen war Deutschland ein in seinen Wohlstand eingezwängtes Land, schulmeisterlich und nicht gerade witzig. Reich, das ja, aber sexy – nein, wirklich nicht.
    [....]
    Mir kam es so vor, als sei ich ins Europa der 50er Jahre gereist. Diese Exotik riss mich hin. Und ich verliebte mich in die DDR.
    [...]
    Wir empfanden sogar, dass uns mit den Ossis ein gemeinsames Schicksal verband, eine Art warme Solidarität angesichts dieser Wessis, deren wirtschaftliche Erfolge und zunehmendes politisches Selbstbewusstsein wir nur schwer ertrugen. „Was haben Frankreich und die DDR gemeinsam?“, fragte ein Witz in der Zeit der Wiedervereinigung. Antwort: „In beide Länder sind die Deutschen einmarschiert!“

    *************************************************

    STUDIE ÜBER BERLINER DIALEKT
    Wie gut können Sie Berlinern?

    Nicht nur „icke“ und „jut“, sondern auch „Chansonettenbrüstchen“, „Puseratze“ und „Bredullje“: Der Berlinerische Dialekt ist geprägt von einem geradezu comichaften Bildreichtum – und er ist in der Stadt beliebt. Was ist schließlich schon so ein dröger Begriff wie Geld, verglichen mit der Puseratze?

    Berlin - Berliner Zeitung - Lesen Sie mehr auf:

    http://tinyurl.com/ptagkzj

    http://www.tagesspiegel.de/wissen/ost-west-sp...

    Ost-West-Sprachvergleich für Lehrer
    „Da ham wa urst jekuckt“

    18.11.2014 von Susanne Vieth-Entus
    Berlinerisch aus der Konserve: Bei einem Workshop an der Humboldt-Universität wird der Sprachwandel der Nachwendezeit greifbar gemacht.
    [...]
    Es geht auch um Befindlichkeiten
    Die Aussagen der Befragten, die im Digitalen Wörterbuch der Deutschen Sprache als "Berliner Wendekorpus" gespeichert sind, geben Aufschluss über Fragen der Ost-West-Identität, der Befindlichkeiten und über die Erwartungen, die sich an den Mauerfall knüpften. Vor allem aber werden die sprachlichen Unterschiede deutlich: Die Ost-Berliner berlinern durchgängig, während bei den West-Berlinern der Berliner Dialekt kaum noch durchscheint. Zudem benutzen die Ost-Berliner Worte wie „urst“ („wir ham urst jekuckt“ statt „wir haben sehr geguckt“), die im West-Teil kaum bekannt waren, oder nutzen das Wort „Freundschaft“ anders („morjen kommt Freundschaft uff Besuch“) , während es in West-Berlin üblicher war, von „Freunden“ zu sprechen.

    http://www.sueddeutsche.de/wissen/linguistik-...


    23. Oktober 2015, 19:01 Uhr
    Linguistik
    Die Regeln von morgen

    Sprachen verändern sich schon immer und überall auf der Welt. Die Angst der Sprachschützer vor dem Verfall des Deutschen ist überflüssig, der Widerstand gegen den Wandel ohnehin aussichtslos.
    Von Andreas Frey

    ******************************************************

    Ick seh Dir im Glase

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/was-lange-g...

    Was lange gärt
    "Berliner Berg Bier" will Berliner Weiße wieder etablieren
    24.10.2015 von Ronja Ringelstein

    Die Gründer von "Berliner Berg Bier" wollen Braugeschichte schreiben – und die Berliner Weiße wieder in aller Munde bringen.
    [....]
    Und dann soll es auch eine Biersorte geben, die aus den Kneipen weitgehend verschwunden ist: Die Berliner Weiße – so, wie sie vor 150 Jahren gebraut wurde.
    [....]
    Die Echte ist ohne Sirup
    [....]
    Denn so lange die Gründer woanders brauen müssen, können sie ihr Herzstück, die Weiße, noch nicht herstellen. Die würde nämlich das restliche Bier verderben.

    Der Nichtkenner stellt sich unter der Berliner Weiße das bunte Waldmeister- oder Himbeersirup-Gemisch vor – doch da wissen Weber und sein Braumeister Hodges mehr: „Die echte Weiße wird nach norddeutscher Tradition nicht mit Sirup getrunken“[...]. Die Besonderheit am Weiße-Braustil sei, dass das Bier mit Milchsäurebakterien und Wilder Hefe vergoren wird. „Das sind eigentlich Schädlinge, die man nicht in der Brauerei haben will – denn wenn du die Bakterien einmal in der Brauanlage hast, kannst du dort kein anderes Bier mehr herstellen, ohne dass es verdirbt“[...]. Deshalb müssten sie auch zwei verschiedene Abfüllanlagen in ihrem Keller einbauen. „Wir werden auch alle Schläuche und Tanks in Weiße und restliches Bier trennen müssen“[...].

    Zugabe von Säure

    In Berlin habe es noch bis vor 150 Jahren hundert Brauereien gegeben, die nur die traditionelle Weiße produziert hätten, erzählen die beiden. Inzwischen mache das nur noch eine, „BrewBaker“ in Moabit. In der industrielleren Herstellung von Bier wurde dieser traditionelle Braustil aufgegeben, Berliner Kindl Weiße etwa, entstehe durch die Zugabe von Säure in normal hergestelltes Bier. [....]

    Meine Vermutung:

    Der Säurezusatz ist der Grund, warum diese unechte Weisse nur bedingt lagerfähig ist, während echte Weisse wie Wein mit den Jahren reift. Noch im Kalten Krieg konnte man im KaDeWe "überlagerte" Weisse weit jenseits jeden fiktiven Mindesthaltbarkeitsdatums als teure Spezialität kaufen, soweit der Sommelier sie für gute Kunden überhaupt raus rückte.

    letzte Revision 26,10.2015
    #28Verfasser Pachulke (286250) 21 Okt. 15, 16:36
    Kommentar
    Pachulke, sämtliche Teile deines letzten Beitrags sind m. E. wieder ganz große Klasse. Ich habe alle mit viel Interesse gelese, den ersten in meiner Eigenschaft als Lehrer, den zweiten als Deutscher mit frz, Anhang, den dritten als Freund der Mundarten und den vierten als einer, der gerne Berliner Weiße trinkt.

    Zur Berliner Mundart will ich beisteuern, dass in einer Reclam-Ausgabe (UB 18099) die Maifäferszene in Buschs "Max und Moritz" ins Berlinerische übertragen wurde. Hier der Anfang:

    Hast n Onkel anne Panke,
    Havel oda Krumme Lanke,
    Biste stille, hälst de Klappe,
    Onkels sind oft nich von Pappe.
    Issa morjens uffjewacht,
    Frachste gleich: »Wie war de Nacht?«
    Ooch, oba wat brauchen kann,
    Mit de Zeitung fängste an.
    Oda hatdat mitn Rücken,
    Tut dit Rheume wieda zwicken,
    Kramste schnell de Salbe vor,
    Schmierst un salbstn bis ant Ohr.
    Oda schniefta seine Prisen,
    Krichta sich nich ein vont Niesen,
    Ruft man: »Onkelchin, zum Wohle«,
    Detda sich keen Schnuppen hole.
    Tapptda heimwärts ma, der Olle,
    Nach de zehnte, zwölfte Molle,
    Hilfstn aus de Jacke raus,
    Ziehst ihn ooch de Stiebein aus.
    Kurz un jut, man tut un macht,
    Imma uff sein Wohl bedacht.
    Max un Moritz war dit schnuppe.
    Onkeln helfen? Denkste Puppe!
    Wo se jrad for Onkel Fritze
    Ausjedacht sich jute Witze!
    Wenn im Mai de Kefas krabbeln,
    Inne Bäume fliejen, zappeln,
    Weeß im Dorf ja jedet Kind,
    Det dit bloß de Kefas sind ...


    Bist du, Pachulke, mit dieser Übertragung einverstanden? Was meinen andere Berlin-Experten?

    Siehe auch: ’S Kulturcafé ▄ ▄ ┬┬ ▄ ▄ Nr. 3... - #140

    #29Verfasser mars (236327) 28 Okt. 15, 14:17
    Kommentar
    Kostenlose Uni in Lichtenberg für neugierige Kinder

    Jährlich im November öffnet die KinderUni Lichtenberg (KUL) ihre Tore zu einer Vorlesungsreihe für Kinder ab acht Jahren.

    Echte ProfessorInnen halten in einem Hörsaal der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW Berlin) Vorlesungen aus ihren Fachgebieten.


    In der Eröffnungsveranstaltung geht es um die vielen Gesichter von Wasser. Prof. Dr. Stephan Seeck erwartet die Kinder mit Experimenten und verständlichen Erklärungen. Am Ende gibt es eine Mitmach-Aktion, bei der sich Kinder in Moleküle verwandeln können.

    Neben der Eröffnungsveranstaltung mit hohem Besuch, die mit Fotos dokumentiert wird, gibt es im November sechs weitere Vorlesungen. Darin wird beispielsweise beantwortet, warum Hochhäuser nicht umfallen, woher unsere Kleidung kommt und warum Roboter ein Gewissen bräuchten.

    Erwachsene nur teilweise erwünscht

    Erwachsene dürfen zu den Vorlesungen mitgebracht werden, müssen aber die Sitzplätze für Kinder frei machen. Für Eltern gibt es an den Samstagen eigene Veranstaltungen. Dort spricht unter anderem die Bezirksstadträtin für Jugend und Gesundheit in Lichtenberg, Dr. Sandra Obermeyer, über den Weg zur familiengerechten Kommune.

    Die KUL ist eine Kooperation der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, der Hochschule für Wirtschaft und Rechtspflege Berlin und des Bezirksamtes Lichtenberg. Ermöglicht wird die KUL durch die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH.

    #30Verfasser mars (236327) 04 Nov. 15, 10:06
    Kommentar
    #31Verfasser oopsy (491382) 05 Nov. 15, 11:05
    Kommentar
    Millionen für Berliner Kultur

    Der Bund fördert die Berliner Kultur in den kommenden Jahren mit Millionensummen. Insgesamt seien Maßnahmen im Wert von 740 Millionen Euro beschlossen worden, knapp 120 Millionen davon für 2016.

    So kann die Stiftung Preußischer Schlösser und Gärten 2016 mit 1,8 Millionen Euro aus dem geplanten 200-Millionen-Euro-Sanierungsprogramm für ihre Anlagen rechnen. Unter anderem können das Märkische Museum, das Alliierten-Museum und das Haus der Kulturen der Welt künftig größere Summen abrufen. Davon profitieren zum Beispiel auch die Berliner Festspiele.

    Zusätzlich zu den ohnehin eingeplanten Mitteln für den Wiederaufbau des Berliner Schlosses stellte der Bundestag zehn Millionen Euro für den Neptunbrunnen zur Verfügung. Damit könnte der 1969 auf dem Alexanderplatz aufgestellte Springbrunnen in den kommenden Jahren saniert werden und an den angestammten Schlossplatz zurückkehren.

    http://www.berlinonline.de/binaries/asset/ima...

    #32Verfasser mars (236327) 13 Nov. 15, 16:59
    Kommentar
    „Berlin im Schockzustand“, so überschreibt ZEIT-Online einen Artikel über die vorherrschenden Berliner Gefühle am 14. November:

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-11/pa...

    Ernst, wie man sie selten gesehen hat, betritt Angela Merkel im schwarzen Hosenanzug das Foyer des Kanzleramtes, um die Anschläge von Paris in der vergangenen Nacht zu kommentieren.

    "Wir erleben einen Alptraum von Gewalt und Terror", sagt die Kanzlerin sichtlich erschüttert. An die Angehörigen der Opfer und die Verletzten gewandt fügte sie ungewöhnlich emotional hinzu: "Wir deutschen Freunde fühlen uns Ihnen so nah, wir weinen mit Ihnen." Die Toten hätten das Leben freier Menschen leben wollen in einer Stadt, die das Leben feiert. "Und sie trafen auf Mörder, die genau dieses Leben in Freiheit hassen."

    Dass Merkel dieser Auftritt nicht leicht fällt, ist ihr deutlich anzumerken. Ihre Stimme ist belegt, mehrfach muss sie sich räuspern, um überhaupt fortfahren zu können. Und sie versucht, so viel Solidarität auszudrücken, wie nur irgend möglich: "Dieser Angriff auf die Freiheit gilt nicht nur Paris, er trifft uns alle", sagte Merkel. "Deshalb werden wir gemeinsam die Antwort geben. Unser freies Leben ist stärker als der Terror."

    Einige Stunden später tritt im Willy-Brandt-Haus der SPD-Parteivorsitzende Sigmar Gabriel vor die Kameras und äußert sich an manchen Punkten fast wortgleich: "Dieser Terror geht gegen uns alle", sagt er. Er richte sich gegen alles, woran wir in Europa im Kern glaubten. Ein freier Staat sei immer verletzlicher als ein Staat, der die Freiheit der Sicherheit unterordnet. Umso entschlossener werde man nun zusammenstehen ...

    http://www.zeit.de/politik/2015-11/terroransc...


    #33Verfasser mars (236327) 15 Nov. 15, 11:54
    Kommentar
    Wireless im Lustgarten: Bald gibt es kostenloses Freiluft-WLAN für Berlin

    In vielen europäischen Großstädten gehört es schon seit Jahren zum gewohnten Komfort: Das WLAN an öffentlichen Plätzen. Nun wurde ein Vertrag über den Betrieb eines kostenlosen WLAN-Netzes für Berlin unterzeichnet.

    Damit bestätigte der stellvertretende Senatssprecher Bernhard Schodrowski am Donnerstag einen Bericht des RBB. Unterzeichnet worden sei der Vertrag zwischen dem Land Berlin durch den Leiter der Senatskanzlei Staatssekretär Björn Böhning (SPD) und dem ausgewählten Betreiber, der ABL Social Federation aus Fürth, im Roten Rathaus. Der Vertragsabschluss hatte sich immer wieder verzögert, weil es noch Einzelheiten zu klären gab.

    Demnach sollen insgesamt 650 Hotspots in der Stadt installiert werden, darunter am Roten Rathaus, am Brandenburger Tor, auf dem Gendarmenmarkt, an der Philharmonie und am Theater des Westens. Voraussichtlich ab Anfang 2016 soll man mit seinem Smartphone kostenlos in der Stadt surfen können. Der Senat fördert das Projekt mit 170 000 Euro Anschubfinanzierung für zwei Jahre. Die zusätzlichen Kosten will das Unternehmen durch Werbepartner aufbringen.
    #34Verfasser mars (236327) 27 Nov. 15, 13:08
    Kommentar
    In #24 oben habe ich über den Savignyplatz in Charl'bg geschrieben. Jetzt klappt die FAZ nach:

    http://blogs.faz.net/berlinabc/2015/12/04/sav...

    Savignyplatz
    4. Dezember 2015 von Holger Klein | 1 Lesermeinung

    Ich musste zum Savignyplatz, um ein paar Flaschen Wein zu besorgen. Der Savignyplatz ist einer meiner Berliner Sehnsuchtsorte, von denen ich kaum Schlechtes zu berichten weiß.

    Und dann hat der kleine Blogger der FAZ Grieneisen bzw. den Zwiebelfisch neben Habitare, das er erwähnt, vergessen.

    Haben wir schon von GEORGE GROSZ im Zusammenhang mit dem Savignyplatz gesprochen. Er hat ja sein eigenes Plätzchen Kudamm/Ecke Schlüter, hier im Forum schon erwähnt:
    Siehe auch: Berliner Luft schnuppern 3 - #205
    Siehe auch: Berliner Luft schnuppern 2 - #100
    Siehe auch: Berliner Luft schnuppern 2 - #190
    Siehe auch: Berliner Luft schnuppern 2 - #194

    https://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilme...
     
    Eine Bronzetafel wurde bereits am 6.12.1977 an dem Haus Savignyplatz 5 angebracht. Hier ist Grosz pfeiferauchend bei der Arbeit mit den für seine Zeichnungen typischen Figuren eingraviert. Die Tafel enthält folgenden Text:

    In diesem Hause starb
    GEORGE GROSZ
    Zeichner und Maler
    1893 – 1959

    Wer noch verkehrte am Savignyplatz:

    http://www.berlinfuerblinde.de/erlebnis/schwe...

    Gerhart Hauptmann
    Hedwig Courths-Mahler
    Karl Liebknecht
    Friedrich Hollaender
    Franz Diener
    Max Schmeling
    Erich Mühsam
    Ernst Thälmann
    Arnolt Bronnen
    Gottfried Benn
    Hans Albers
    Otto Schily
    Horst Mahler
    Natascha Ungeheuer
    Alice Schwarzer
    Klaus Wagenbach und Exe Katja
    Loriot
    Pachulke und fast alle Freunde

    Berücksichtigte man die sieben Seitenstrassen des Platzes, wüchse diese Liste exponentiell.
    #35Verfasser Pachulke (286250) 05 Dez. 15, 23:18
    Kommentar
    Interessant, Pachulke, wer da alles am Savignyplatz verkehrte! Und schön, dass du dich mit deinen Freunden auch in die Liste einbezogen hast ...


    Ich selbst komme auf diesen Beitrag zurück: Siehe auch: Berliner Luft schnuppern 3 - #227 und möchte ihn mit dieser neuen Meldung ergänzen:

    Berliner Initiative will Volksbegehren zu Radverkehr starten

    Fahrrad-Fans wollen in Berlin ein Volksbegehren für besseren Radverkehr starten. Unter anderem fordern sie 200 Kilometer Fahrradstraßen und breite, asphaltierte Radwege an allen Hauptstraßen. Die 50 gefährlichsten Kreuzungen sollen entschärft werden und 200 000 neue, sichere Fahrrad-Parkplätze entstehen. Die Initiatoren wünschen sich auch «grüne Welle» bei Tempo 20 an mindestens 50 Straßenabschnitten und 100 Kilometer Radschnellwege. In den kommenden Monaten solle ein Fahrrad-Gesetz erarbeitet werden, sagte Initiator Heinrich Strößenreuther der Deutschen Presse-Agentur. Die Unterschriftensammlung solle im April oder Mai beginnen. Für einen Erfolg muss die Initiative nicht nur Rad-, sondern auch zahlreiche Autofahrer in Berlin überzeugen.


    #36Verfasser mars (236327) 12 Dez. 15, 17:50
    Kommentar
    In Berlin gibt es seit einiger Zeit eine Volksbegehrensmanie:

    In Zehlendorf begehrt das Volk Hundekot, anderswo Gaslaternen, ist gegen TTIPP-Imperialismus, gegen Miete ist man auch, Gas, Strom und Wasser begehrt man zurück, Kaiser Wilhelm wohl noch nicht, Unterrichtsgarantie in den Schulen wollte man auch (ich war immer froh wenn die Schule oder eine Stunde ausfiel - hat mir nicht geschadet.), die Völker begehrten auch schon mal, neu wählen zu dürfen und die alte deutsche Rechtschreibung zu benutzen.

    https://mietenvolksentscheidberlin.de/

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/flughafen-t...

    Flughafen Tegel soll offen bleiben
    Volksbegehren für Weiterbetrieb von Tegel geht an den Start

    Rechtlich ist das allerdings nahezu chancenlos.

    http://www.berlin-braucht-tegel.de/

    Was muss, das geht auch – Berlin braucht den Flughafen Tegel

    ********************

    Im Vorgängerfaden gab es Infos zur Rausch-Schokolade

    Siehe auch: Berliner Luft schnuppern 3 - #18 ## 18, 22/23

    Hier etwas Neues:

    http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/berline...

    Berliner Traditions-Schokoladenfirma
    Rausch gibt Supermarkt-Geschäft auf
    von Maris Hubschmid

    Weil Verlustgeschäfte drohen, verkauft Rausch seine Schokoladenprodukte statt bei Edeka und Co. künftig nur noch im eigenen Haus am Gendarmenmarkt und online. Die Hoffnung lautet: Direktvertrieb.

    Um andere Berliner Schokolade ging es hier:

    Siehe auch: Berliner Luft schnuppern 2 - #182

    und hier

    Siehe auch: Berliner Luft schnuppern 3 - #22 ##22 & 244

    Der Preis der Sünde
    Von Maris Hubschmid

    Schokolade gehört zur Vorweihnachtszeit – gekauft wird sie das ganze Jahr. Der Markt ist groß, die Preisunterschiede auch. Aber sind sie wirklich gerechtfertigt?

    http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/schokol...

    Zur wirtschaftswissenschaftlichen Untermauerung der Schokoladensucht.

    http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/elfenb...

    Elfenbeinküste
    Schokolade ist unfair

    Von Dagmar Dehmer
    Eine Gewerkschafterin aus der Elfenbeinküste will den Kakaobauern dabei helfen, mehr zu verdienen. Nur dann sieht sie eine Chance, die Kinderarbeit auf den Plantagen in Westafrika zu überwinden.
    [...]
    Doch was ist ein fairer Preis? Das staatliche Kaffee- und Kakao-Amt zahlt den Kakaobauern in der Elfenbeinküste einen Mindestpreis, der seit 2013 mehrfach angehoben worden ist. Nach Angaben von Inkota liegt er derzeit bei 1,67 Dollar pro Kilogramm. Die rund 800 000 Kleinbauern, die in dem westafrikanischen Land Kakao anbauen, bewirtschaften im Schnitt rund 3,5 Hektar. Ihr Ernteertrag liegt bei etwa 0,5 Tonnen pro Hektar. Sie leiden darunter, dass seit 1980 die Weltmarktpreise dramatisch gefallen sind. Außerdem hat sich der Anteil, den die Kakaobauern vom Verkauf ihrer Ware bekommen, dramatisch verringert. 1980 kamen noch rund 16 Prozent des Schokoladenpreises bei ihnen an, heute sind es noch knapp sieben Prozent.


    Geniessers Dilemma:
    Faire Schokolade oder Bioschokolade ist nicht immer auch die qualitativ bessere. Man fragt sich, warum nicht jede teuere Schokolade fair ist. Die Preise am oberen Ende sollten das immer hergeben.

    Zuletzt editiert 18.12.2015
    #37Verfasser Pachulke (286250) 12 Dez. 15, 18:26
    Kommentar
    Am Neujahrstag sollen 600 Beschäftigte der Berliner Stadtreinigung (BSR) die Hauptstadt von den Spuren der Silvesternacht wie Raketenresten, Böllern und Müll befreien.

    «Das ist deutlich mehr Als an einem gewöhnlichen Sonn- oder Feiertag», sagte eine BSR-Sprecherin am Mittwoch. Es stünden 150 Kehrmaschinen und Sammelfahrzeuge bereit. Ab 2.00 Uhr seien bereits Reinigungskräfte mit Besen und Schippen unterwegs. Zuerst sollen die vielbesuchten Plätze und Straßen der Stadt sowie die Umgebung der Feiermeile zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule gereinigt werden. Vom 2. Januar an will die BSR im übrigen Stadtgebiet den Unrat beseitigen.

    "Was hier abgeht an Feuerwerk und Böllern, das erlebt keine andere Großstadt", sagt Berlins Feuerwehrchef. An Neujahr patrouilliert eine verdoppelte Stadtreinigungsmannschaft, um die Überreste des Raketenrauschs verschwinden zu lassen.

    Der Rutsch ins Jahr 2016 lief recht friedlich ab - gerade auch auf der größten Silvesterparty Deutschlands am Brandenburger Tor. Die Polizei verzeichnete auf der Feiermeile keine größeren Vorkommnisse. Von der Terrorwarnung in München hat dort entweder niemand etwas mitbekommen, oder siewurde ignoriert ...

    #38Verfasser mars (236327) 01 Jan. 16, 13:51
    Kommentar
    Am Neujahrstag sollen 600 Beschäftigte der Berliner Stadtreinigung (BSR) die Hauptstadt von den Spuren der Silvesternacht wie Raketenresten, Böllern und Müll befreien.

    #38Author mars


    Na denn Prosit Neujahr auch den Strassenfegern.

    Die BSR war ja im Kalten Krieg, jedenfalls zu Zeiten der Regierenden Schütz und Albertz und vorher die Schlägertruppe des Senats. Die bekamen damals Dienstfrei, um Demonstrationen aufzumischen.

    Bei der Reinigungsorgie an Neujahr frage ich mich schon seit Jahren, ob der zugehörige Feiertagszuschlag zum Lohn per Tarifvertrag oder Betriebsvereinbarung Besitzstand der Strassenkehrer ist. (Historisch sind da ganz skurrile Vereinbahrungen belegt, Stichwort Laubgroschen zum Beispiel.)

    Ich jedenfalls würde erst am nächsten Werktag kehren.

    Auch heute noch gibt es Skurriles:
    http://www.berliner-zeitung.de/archiv/geschae...

    ****************************************

    Hier eine originelle Berliner Netzspinne mit den Berliner Mietpreisen für Zweizimmerwohnung von 70 qm:

    http://www.morgenpost.de/berlin/article206888...

    **********************************************

    http://www.morgenpost.de/kultur/article206893...

    Pierre Boulez nun leider tot. Habe ihn mehrmals in Berlin gesehen (gehört?).

    https://www.youtube.com/watch?v=dyXGfztLEMA

    Beim suchen nach diesem Link fand ich noch diesen schönen Tango:

    https://www.youtube.com/watch?v=mY9baGZRil0

    und den:

    https://www.youtube.com/watch?v=GnyAgOWhMnk

    ***********************************************************

    No Borders, No Nations
    #39Verfasser Pachulke (286250) 06 Jan. 16, 19:13
    Kommentar
    Danke, Pachulke, für dei neuesten Nachrichten aus Berlin. Ich kann nur mit einer aufwarten:

    Berlin braucht wegen der steigenden Schülerzahlen nach Grünen-Berechnungen im kommenden Jahrzehnt 60 bis 70 neue Schulstandorte.
     
    «Wir können uns acht Jahre Planungs- und Bauzeit nicht leisten», kritisierte die Bildungsexpertin der Fraktion, Stefanie Remlinger, am Mittwoch. Nötig seien Investitionen von 1 bis 1,5 Milliarden Euro bis 2025. Dafür und zur schnelleren Sanierung der bereits jetzt maroden Gebäude wollen die Grünen die Finanzierung der Schulen neu organisieren. Das Papier des Fraktionsvorstands wollen sie am Samstag auf einer Klausur diskutieren.
     
    Modell der BIM auf Bezirke übertragen
    Wenn das Modell der auf Landesebene agierenden Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) auf die Bezirke übertragen werde, könne der Sanierungsstau innerhalb von zehn Jahren aufgelöst werden, sagte Finanzpolitikerin Clara Hermann. Das wäre fünf Jahre schneller als die rot-schwarze Landesregierung plant. «Dafür braucht man nicht zwangsläufig mehr Geld», betonte Hermann. Die Grünen beziffern den Sanierungsstau an den Schulen auf rund zwei Milliarden Euro.
     
    Die Bezirke, so die Grünen-Idee, sollen für ihre Schulgebäude Miete an eine Schul-BIM zahlen, die daraus Sanierung, Instandhaltung und Hausmeisterarbeiten zahlt. So gebe es nur einen Topf und nicht wie bisher unterschiedliche Sonderprogramme. Zugleich würden ungenutzte Gelder nicht mehr verfallen, sondern könnten angespart werden. Verantwortlich für die Gebäude blieben die Bezirke. (http://www.berlinonline.de/aktuell/4261129-40... )
     
     
    #40Verfasser mars (236327) 13 Jan. 16, 14:21
    Kommentar
    Wenn das Modell der auf Landesebene agierenden Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) auf die Bezirke übertragen werde, könne der Sanierungsstau innerhalb von zehn Jahren aufgelöst werden, sagte Finanzpolitikerin Clara Hermann. Das wäre fünf Jahre schneller als die rot-schwarze Landesregierung plant. 

    Dann wird das Modell also greifen, wenn alle heute Betroffenen Ihr Abi haben.

    ***************************************************
    „Kriminalitätsfurcht-Paradox“
    Nachdem ich in #39 einen Stadtplan vorgestellt habe, der zeigt, wo man sich eine Wohnung leisten kann, jetzt hier den Plan der zeigt, wo man ohne Personenschutz nicht hingehen soll:


    DIE 23 UNSICHERSTEN ORTE DER STADT
    Wo Berlin gefährlich ist
     Von Andreas Kopietz
    In Berlin gibt es Gegenden, die man besser meiden sollte. 76.000 Menschen werden jährlich Opfer von Gewalt, gleich in mehreren Kiezen häufen sich die Straftaten. Kann man sich in dieser Stadt noch sicher fühlen?
    Tagesspiegel Checkpoint dazu:
    Die „Berliner Zeitung“ widmet sich heute den 23 als „kriminalitätsbelastet“ eingestuften Orten. Auffällig ist das Gedränge der Brennpunkte in Friedrichshain, Kreuzberg und Nordneukölln. Von den Außenbezirken tut sich nur Spandau hervor, wo vor allem Laden- und Taschendiebe unterwegs sind. Früher hätte man die in den Keller der Zitadelle gesteckt, aber da überwintern jetzt geschützte Fledermäuse.

    Schönes Neues Jahr wünsch ich.

    Ihr schafft das
    #41Verfasser Pachulke (286250) 15 Jan. 16, 23:06
    Kommentar
    ... Es ist kein Zufall, dass in Berlin jeder etwas anderes unter Stadtmitte verstehen kann – das schnelle Wachstum zu Beginn des 20. Jahrhunderts, der Zusammenschluss zu "Groß-Berlin" und später die Teilung über 40 Jahre haben Berlin zu einer polyzentrischen Stadt gemacht.
     
    Das Stück Stadt, das historisch neben dem Gründungskern die Alte Mitte ausmachte, sieht heute traurig aus. Zwischen Fernsehturm und Spree, wo sich vom 13. Jahrhundert an die Häuser der Neustadt schmalbrüstig aneinanderdrängten, liegt heute flankiert von der vierspurigen Karl-Liebknecht-Straße auf der einen, der Grunerstraße auf der anderen Seite und unterbrochen von der Marienkirche, dem Neptunbrunnen, dem Marx-Engels-Forum vor allem viel freie, schlecht gestaltete Fläche. Und jede Menge Baustellen.
     
     
    Genutzt wird dieses Quartier intensiv: Tausende wohnen in den Plattenbauten ringsum, die zu DDR-Zeiten den Eliten vorbehalten waren, Touristen, Studenten und Pendler suchen sich ihre Wege zwischen Museumsinsel, Schlossplatz und Uni, allein 1,2 Millionen Menschen im Jahr besuchen den Fernsehturm. Die U-Bahn-Linie U5 wird gerade verlängert, vor dem Rathaus entsteht ein U-Bahnhof, rund um die Marienkirche wird der Eingangsbereich neu gestaltet – und am westlichen Rand entsteht auf dem Areal des früheren Stadtschlosses der riesige Nachbau, der mit dem Humboldt-Forum zum Anziehungspunkt im Herzen der Stadt werden soll ...
     
    Viel mehr zur Berliner Mitte findet ihr hier: http://www.badische-zeitung.de/kunst-1/neuges...
    #42Verfasser mars (236327) 22 Jan. 16, 10:31
    Kommentar
    Das berühmteste Bilderpaar der deutschen Romantik, Caspar David Friedrichs "Mönch am Meer" und "Abtei im Eichwald", ist erstmals seit Generationen wieder in (fast) originalem Zustand zu sehen. Die Alte Nationalgalerie in Berlin hat die beiden Gemälde von 1810 in dreijähriger Arbeit restauriert.
     
    Zahlreiche Übermalungen, Retuschen und bis zu sieben Schichten vergilbter Firnis wurden abgetragen. Obwohl Caspar David Friedrich nach seinem Tod 1840 zunächst in Vergessenheit geraten war, wurde das Bilderpaar zu einem der meist interpretierten Werke der Kunstgeschichte. "Das ist die günstigste Neuerwerbung, die die Staatlichen Museen jemals getätigt haben. Das sind zwei neue Bilder", sagte Generaldirektor Michael Eissenhauer bei der Vorstellung der Werke. Sie sind bis zum 22. Mai in einer Sonderausstellung mit Details zur Restaurierung auf der Museumsinsel zu sehen.

    #43Verfasser mars (236327) 23 Jan. 16, 09:48
    Kommentar
    Das sind zwei neue Bilder", sagte Generaldirektor Michael Eissenhauer bei der Vorstellung der Werke. Sie sind bis zum 22. Mai in einer Sonderausstellung mit Details zur Restaurierung auf der Museumsinsel zu sehen.
    Author
      mars (236327)

    In der FAZ wurden die beiden Gemälde interaktiv gezeigt: vorher/nachher
    Bei dieser Bildschirmdarstellung finde ich persönlich keine Präferenz für die nicht bzw. für die restaurierte Fassung.  Viel interessanter finde ic-h die Erklärung der Fusstellung des Mönchs, bisher für mich ein Rätsel und die mich immer an einen der Disneyzwerge aus Cinderella denken lies:
    auf dem Mönchsbild lässt sich die Fehlstellung der Füße des Eremiten, den Friedrich anfangs in Seiten- statt Rückenansicht zeigen wollte, jetzt noch weniger übersehen als zuvor. 

    Lt. der Ueberschrift klingen ja die Bilder und die Abtei hat aufgehört zu Brummen-. Deshalb beim Betrachten  der „Abtei im Eichwald“ leise vor sich hinsummen eines der schönsten Lieder:

    Youtube hat eher eine verstimmte Version

    Der Mond ist aufgegangen
    ...
    und aus den Wiesen steiget
    der weisse Neger Wumtata.

    Aber Achtung: das Friesenlied alias Nordseewalzer passt kaum zum Mönch im Taucheranzug

    Aber was bedeutet schon die eigene Rezeption. Z.B. hängen im Foyer meines Arbeitgebers zwei riesengrosse Werke eine zeitgenössischen Franzosen. Wirklich gross. Cinemascope-ToddAO-Ektachrome-Breitwand. Mehr als zwei Meter hoch und endlos breit.
    Ich habe immer nur Blauweiss gesehen. Jetzt hat mein Brötchengeber einen Bildband publiziert mit vielen seiner Kunstschätze. (Darunter auch das, das in meinem Büro hängt.) In dem Band nimmt jedes dieser Breitleinwände zwei Kunstdruckseiten ein. Und siehe da, in diesem kleinen Grossformatfoto „erkenne“ ich plötzlich beide Bilder und wenn ich sie jetzt im Original anschaue, sogar en passant, erkenne ich sie viel besser als vorher. … nd sie erkannte ihn.
    Gelernt habe ich heute auch noch etwas. In der Kunstkrempelsendung im Fernsehen. Bei wertvollen oder alten Stücken, Bildern, Fotos, Druckwerken:
    nie Tesafilm benutzen! Auch nicht provisorisch.

    ***********************

    Nachdem ich weiter oben ## 39 & 41 Stadtpläne mit den No-Go-Areas und den teueren Mieten* vorgestellt habe und im Vorgängerfaden ##292-301 Siehe auch: Berliner Luft schnuppern 3 - #292 die englischen und französischenn-Stationen hier jetzt in der Mottenpost den Berliner Zugezogenenatlas.

    Danach kommen aus Baden-Baden 723 Berliner, aus Wien 2995 und aus meiner Heimatstadt nur 263, 2848 aus Paris, Metz 128.

    In der Rangliste der rund 1700 Geburtsorte spiegelt sich zwar die aktuelle Entwicklung seit dem Spätsommer noch nicht wieder. Doch bereits Ende Juni 2015 war die syrische Hauptstadt Damaskus mit 4332 in Berlin lebenden Menschen in der Top 50 (Rang 45) - noch deutlich vor einer westlichen Metropole (Paris: Rang 82, London: Rang 96, New York ist mit Rang 123 nicht einmal in der Top 100).

    Leider haben es die Verfasser versäumt, aus ihren Rohdaten die Gesamtzahl aller Berliner Nichtberliner auszuwerfen und gestatten nicht die Ermittlung von Kollektiven wie z.B. Schwaben (mit und ohne Stuttgart und Neu-Ulm),

    Mal sehen wann der Atlas der in der Welt zersteuten Berliner erscheint.

    Hier ein paar in der Royal Albert Hall

    Hörerkommentar in Youtube:
    Die spinnen die tommys!!!



    ***************************************************************

    #44Verfasser Pachulke (286250) 23 Jan. 16, 16:11
    Kommentar
    Danke, Pachulke, für deine wieder so kenntnisreichen, konkreten, ausführlichen Informationen!

    Ich muss es viel kürzer machen:

    Die Auswahl der zehn Inszenierungen für das 53. Berliner Theatertreffen deutsch-sprachiger Bühnen steht.
     
    Die meisten Produktionen kommen aus der Hauptstadt:  Ausgewählt wurde u. a. Yael Ronens Nahost-Stück „The Situation“ (Regie Yael Ronen) vom Maxim Gorki Theater. Außerdem dabei ist Regisseur Herbert Fritsch mit der surrealen Sprechoper „der die mann“ nach Konrad Bayer - entstanden an der Berliner Volksbühne. Die dritte Inszenierung aus Berlin ist „Väter und Söhne“ von Brian Friel nach Iwan Turgenjew (Regie Daniela Löffner) vom Deutschen Theater.
     
    Das Theatertreffen findet vom 6. – 22.Mai statt.

    #45Verfasser mars (236327) 04 Feb. 16, 13:22
    Kommentar
    Drei Spitzenorchester in Berlin laden Flüchtlinge und ihre Helfer zu einem Konzert am 1. März ein.
     
    Die Berliner Philharmoniker, das Konzerthausorchester und die Staatskapelle sollen an dem Abend nacheinander auftreten - unter der Leitung ihrer Chefdirigenten Simon Rattle, Iván Fischer und Daniel Barenboim. Sie wollten «geflüchteten Familien ein Zeichen des Willkommens geben», teilten die Orchester am Dienstag mit. Den Helfern wollten sie Dank und Anerkennung entgegenbringen. Rund 2200 kostenlose Tickets werden für das Konzert in der Philharmonie vergeben. Hilfsorganisationen können Flüchtlinge und Helfer online anmelden.
     

    #46Verfasser mars (236327) 10 Feb. 16, 18:45
    Kommentar
    IGA 2017: Campus zur Entdeckung von Natur und Gartenbaukunst entsteht
     
    Am Fuß des Kienbergs wird anlässlich der IGA 2017 ein großer Lernort entstehen. Auf der 600 Meter langen und 20 Meter breiten Fläche werden Kinder und Jugendliche gemeinsam Beete gestalten, neue Habitate für Tiere und Pflanzen erschaffen und die Heilkräfte von Wildkräutern, sowie die Herkunft unseres Essens kennen lernen.
     
    "Es wird ein Ort für Aktionen und Begegnungen, das „grüne Klassenzimmer“ der IGA zum Lernen und Ausprobieren.", so die Veranstalter. Das Umweltbildungsprogramm entsteht dabei in enger Zusammenarbeit mit der GRÜNEN LIGA Berlin .
    Schon in Kürze werden vor Ort die ersten Vorbereitungen für den IGA-Campus sichtbar, der nach dem Konzept des Berliner Landschaftsarchitekturbüros "atelier le balto" gestaltet wird.
     
    Aktuell findet ein einwöchiger Workshop vor Ort unter Anleitung des Teams von "atelier le balto" mit Studierenden aus Deutschland, Frankreich und Österreich statt. Dabei sammeln die zukünftigen LandschaftsarchitektInnen Erfahrungen im Gehölzschnitt.
     
    Im Fokus der Tätigkeiten stehen gezielte Schnittmaßnahmen an vorhandenen Bäumen und Sträuchern, um interessante Blickbeziehungen zu den Kienbergterrassen zu schaffen und damit ein stimmiges Gesamtbild zu schaffen. Die schwedische Unternehmensgruppe Husqvarna, die zu den Sponsoren der IGA zählt, stellt die erforderlichen Gartengeräte wie Bodenfräsen und Schnittguthäcksler für den Einsatz bereit. Während des Workcamps besteht zudem reichlich Gelegenheit für die Studierenden, sich untereinander auszutauschen und Berlin kennen zu lernen. „Daneben möchten wir einen Dialog zwischen dem Laissez-faire (Freiheit lassen) und Savoir-faire (know how) anregen,“ sagt Véronique Faucheur von atelier le balto. (http://www.berlinonline.de/marzahn/nachrichte... )
    #47Verfasser mars (236327) 19 Feb. 16, 13:29
    Kommentar
    http://www.berlinonline.de/binaries/asset/ima...
     
    «Radweg Deutsche Einheit» soll zum Saisonstart fertig sein.
     
    Der Berliner Abschnitt des geplanten «Radwegs Deutsche Einheit» soll zum Beginn der Fahrradsaison fertig sein.
     
    Das geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Antwort der zuständigen Senatsverwaltung auf eine parlamentarische Anfrage der Linken hervor. Demnach soll die Strecke von 30,8 Kilometern in der Hauptstadt Ende April oder Anfang Mai fertig werden.
     
    Er  soll auf insgesamt 1100 Kilometern durch sieben Bundesländer von Bonn nach Berlin führen und Symbol für die Wiedervereinigung sein. Start- beziehungsweise Endpunkt in Berlin sind Bundesverkehrsministerium und Brandenburger Tor. «Eine geeignete Wegverbindung» muss dort der Senatsverwaltung zufolge aber noch geplant und beschildert werden.

    #48Verfasser mars (236327) 03 Mär. 16, 18:06
    Kommentar
    44
    Danach kommen aus Baden-Baden 723 Berliner, aus Wien 2995 und aus meiner Heimatstadt nur 263, 2848 aus Paris, Metz 128.

    Das ist doch dann im Vergleich zu beispielsweise Wien ein hübscher, weit höherer Prozentsatz für deine Heimatstadt.
    #49Verfasser Ceesem (719060) 04 Mär. 16, 13:45
    Kommentar
    Deutsches Symphonie-Orchester plant in Berlin neuen Flashmob
     
    Das Deutsche Symphonie-Orchester (DSO) plant in Berlin einen neuen Flashmob. Das Spitzenorchester will am Pfingstmontag (16. Mai) zusammen mit Laien in einem Einkaufszentrum am Potsdamer Platz spielen. Dirigent Kent Nagano übernimmt die musikalische Leitung, wie das Orchester am Mittwoch ankündigte. Einen «Symphonic Mob» soll es nicht nur in der Hauptstadt geben - im Sommer und Herbst planen weitere Orchester an vier weiteren Orten Flashmobs. Die Berliner Musiker hatten sich bereits im vergangenen Jahr mit Laien zusammengetan.
     
    Das DSO ist eines der Spitzenorchester in Berlin, es wird in diesem Jahr 70 Jahre alt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es als RIAS-Symphonie-Orchester durch den Rundfunk im amerikanischen Sektor gegründet. Das Jubiläumskonzert am 6. November wird ebenfalls von Nagano dirigiert, der lange beim DSO war und heute in Hamburg arbeitet. Das Orchester holt in der neuen Saison auch andere frühere Chefdirigenten zurück, etwa Vladimir Ashkenazy und Ingo Metzmacher.

    #50Verfasser mars (236327) 06 Apr. 16, 18:58
    Kommentar
    Siehe auch: Berliner Luft schnuppern 2 - #264

    Habe schon einmal auf Mark Twain hingewiesen und auch auf seine Probleme mit den Berliner Hausnummern. Um die nicht mehr aufkommen zu lassen, gibt es jetzt die Berliner Hausnummernkarte:

    Drei Kategorien gibt es:
    - Hufeisen-Nummerierung
    - Zickzack-Nummerierung
    - Nicht eindeutig

    Am Potsdamer Platz, Ort des zuvor von mars angekündigten DSO-Flashmobs gilt die ältere Hufeisennummerierung. Wieso eigentlich DoppelEmm?


    #51Verfasser Pachulke (286250) 11 Apr. 16, 14:36
    Kommentar
    Pachulke, erst durch deinen Beitrag wurde mir bewusst,  wie schwierig es sein kann, an manchen Orten eine allgemein befriedigende Nummerierung der Häuser durchzuführen Ich bewundere auch die so außerordentlich akribische Untersuchung von Bernhard Wittstock, der dieser Problematik in Berlin nachging.  
     
    Und zu deiner sprachlichen Frage: Die Rechtschreibreform schlug vor, nummerieren und Nummerierung an die Schreibung von Nummer anzupassen. Eine vergleichbare Regelung war auch, dass das Verb plazieren wie  Platz mit tz geschrieben werden sollte: --> platzieren. Ich persönlich fand als Deutschlehrer diese Vorschläge sinnvoll.
    #52Verfasser mars (236327) 12 Apr. 16, 19:42
    Kommentar
    http://utf.rdir.de/form.do?agnCI=875&agnFN=fu...

    Aus dem Tagesspiegel Checkpoint:

    Ein schönes Beispiel für die Folgen des allgegenwärtigen Verwaltungskuddelmuddelshaben Antonia Märzhauser und Jan Jasper Kosok für den „Freitag“ recherchiert - es geht um einen Späti, einen Radweg und um „Stress ohne Grund“. Exklusiver Höhepunkt der Geschichte: „Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann ist sprachlos.“ Also das sollte man sich nicht entgehen lassen.

    Leserkommentar zum im Freitag beschriebenen Sachverhalt
    :
    "Da fehlen einfach Schmiergelder ans Ordnungsamt wie in 180 anderen Laendern ueblich."

    *****************
    Nanu, was ist denn das? „Wie der Tagesspiegel die Unabhängigkeit er SPD rettete“, steht hier ... - ach so, es handelt sich um einen Text von Christoph Marx über den erfolgreichen Kampf gegen die Vereinnahmung der SPD durch die KPD vor 70 Jahren. „Ein historisches Lehrstück in Sachen Pressefreiheit“, schreibt der Historiker. Prädikat wertvoll.
    #53Verfasser Pachulke (286250) 22 Apr. 16, 07:21
    Kommentar
    Keine gute Nachricht für die Berliner Luft: Alle Jahre wieder Grillmüll in Berliner Parks.

    Mit Beginn der Grill-Saison türmen sich in Berlins Stadtparks wieder die Müllberge. «Das Problem ist nicht das Grillen selbst. Die Leute räumen ihre Hinterlassenschaften nicht weg und halten sich nicht an die Regeln», sagte Jens-Holger Kirchner (Grüne), Bezirksstadtrat für Pankow. Außerdem würden viele Menschen außerhalb der gekennzeichneten Bereiche grillen. In anderen Bezirken sorgen inzwischen Sicherheitsdienste auf den Grünflächen für Ordnung - oder Parks werden fürs Grillen gesperrt.

    Wie wird es heute Abend in den Berliner Parks aussehen?

    #54Verfasser mars (236327) 05 Mai 16, 16:54
    Kommentar
    Müll in Parks,wildes Grillen

    Nada passt doch dieser Stadtplan aus der

    BZ gut dazu:





    #55Verfasser Pachulke (286250) 06 Mai 16, 04:44
    Kommentar
    Deutsches Theater: Neue Version von «Berlin Alexanderplatz»

    Am Deutschen Theater Berlin hat am Donnerstagabend eine neue Theaterfassung von Alfred Döblins berühmtem Großstadtroman «Berlin Alexanderplatz» Premiere gefeiert. In der Regie von Sebastian Hartmann kam das Mammutwerk in einer vierstündigen Fassung auf die Bühne. In der Rolle des tragischen Helden Franz Biberkopf brillierte Schauspieler Andreas Döhler. Er spielte den gerade aus der Haft entlassenen Mann mit den guten Vorsätzen als feinnervigen, fiebrigen Menschen, der einer unsicheren Zukunft entgegensieht.
    In Berlin liefen schon einige Aufsehen erregende Produktionen von «Berliner Alexanderplatz». Frank Castorf zeigte die Geschichte vor 16 Jahren im leerstehenden Palast der Republik in einem fünfstündigen Theatermarathon. Schauspieler Ben Becker wurde 1999 als Franz Biberkopf am Maxim Gorki Theater gefeiert. Skandalregisseur Volker Lösch inszenierte «Berlin Alexanderplatz» 2009 sogar ganz skandalfrei an der Schaubühne.

    #56Verfasser mars (236327) 13 Mai 16, 09:47
    Kommentar
    Ungetrübter Badespaß in Berliner Gewässern

    Die Berliner Badegewässer präsentieren sich zum offiziellen Beginn der Badesaison an diesem Sonntag in guter Qualität. Das Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) hat keine der 39 Badestellen beanstandet. Die Wasserqualität aller Stellen sei mit «gut» oder «sehr gut» bewertet worden, teilte das LAGeSo mit. Auch an in den letzten Jahren als «mangelhaft» eingestuften Badestellen können die Berliner demnach in diesem Jahr bedenkenlos baden.

    So rät das LAGeSo nicht weiter vom Baden an den Stellen «Kleine Badewiese» und «Grunewaldturm» an der Unterhavel ab. Neu auf der Liste der offiziellen Badestellen ist das Freibad Halensee. Umfangreiche Bauarbeiten der Berliner Wasserbetriebe und eine neue Filteranlage hätten die Wasserqualität in dem Gewässer in Charlottenburg-Wilmersdorf deutlich verbessert, teilte das Amt mit.
    Bis zum Ende der Badesaison am 15. September wird die Wasserqualität der Badestellen alle 14 Tage überprüft. Wegen der besonderen Belastung durch die Zuflüsse von Spree und Havel aus dem Berliner Stadtgebiet werden die Badeorte entlang der Unterhavel sogar wöchentlich getestet. Die Messergebnisse veröffentlicht das LAGeSo laufend online.

    #57Verfasser mars (236327) 14 Mai 16, 13:04
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    Berlin bekommt ein Museum für Straßenkunst.

    Offizieller Baustart für das "Museum for Urban Contemporary Art" in der Bülowstraße in Schöneberg ist am Donnerstag, wie die Kuratoren am Dienstag ankündigten. Die Eröffnung ist für Mitte 2017 vorgesehen. Leiterin und Kuratorin des Museums, in dem künftig Street- und Urban-Art aus der ganzen Welt ausgestellt werden soll, ist die deutsch-amerikanische Galeristin Yasha Young.
    Young leitet bereits das Berliner Street-Art-Projekt "Urban Nation" der Stiftung Berliner Leben, für das sie bislang mehr als 190 internationale und einheimische Street-Art-Künstler nach Berlin geholt hat. Die konnten sich dann an ausgewählten Berliner Hauswänden verwirklichen.

    Früher verpönt - heute Teil des modernen Stadtbildes
    Herzstück des Museums wird den Angaben zufolge die Urban-Nation-Kunstsammlung sein, deren Grundstock die Schenkungen nationaler und internationaler Künstler sind. Zudem wird das Museum die Buchsammlung der US-Fotojournalistin Martha Cooper beherbergen. Ihre Fotos dokumentieren die Entstehung und Entwicklung der Urban Art in den vergangenen Jahren, heißt es.


    #58Verfasser mars (236327) 18 Mai 16, 10:45
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    Berlin landet beim Wohlstand auf Rang 400 von 402

    Jung, dynamisch, kreativ. Das ist das Bild, das Politiker so gerne von Berlin zeichnen. Die Stadt ist aber auch arm, hilfsbedürftig und kriminell. Wer den neuen Zukunftsatlas des Prognos-Instituts liest, könnte meinen: Es gibt zwei Städte namens Berlin in Deutschland. Auf der einen Seite ist da die Gründer-Hauptstadt, in der so viele neue IT-Jobs geschaffen werden wie in keiner anderen Metropole Deutschlands. Allein zwischen 2013 und 2015 sollen 11 000 neue Arbeitsplätze in der Berliner Tech-Szene entstanden sein. Eine Stadt, der die Wissenschaftler fünf Sterne für die starke Digitalisierung geben. Auf der anderen Seite ist da aber auch die Stadt, in der die Kriminalität so hoch ist, wie in kaum einer anderen Region der Bundesrepublik. Eine Stadt, in der noch immer ungewöhnlich viele Menschen auf Sozialleistungen angewiesen sind. Eine Stadt, die in puncto „Wohlstand und soziale Lage“ auf Platz 400 von 402 landet.
    Das zeigt: Berlin ist im Aufschwung – doch der Aufschwung kommt bei einem Großteil der Berliner nicht an.
    Dabei steht die Hauptstadt im Gesamtranking der 402 Kreise und Städte Deutschlands gar nicht so schlecht da. Um die Zukunftsfähigkeit der Regionen zu bestimmen, haben die Prognos-Forscher Kriterien wie Wirtschaftskraft, Arbeit, Wohlstand, soziale Lage und Innovation untersucht. War Berlin dabei in der Gesamtschau lange weit abgeschlagen, zählt die Stadt nun zu den Aufsteigern: Noch bei der letzten Untersuchung 2013 belegte Berlin Platz 224, jetzt ist es bereits Platz 114.


    #59Verfasser mars (236327) 28 Mai 16, 17:20
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    Rote Ampeln, falsche Fahrbahn, Macken auf dem Radweg? Völlig egal, wenigstens für ein paar Stunden: Am Sonntag haben sich mehr als 100.000 Radler bei der Sternfahrt ausgetobt - viele Berliner Straßen waren für Autos gesperrt:


    #60Verfasser mars (236327) 06 Jun. 16, 13:55
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    Pachulke, was meinst du zu folgendem Kommentar:

    Berlin ist die Welthauptstadt des Achselzuckens

    Der Flughafen wird nicht fertig, die Staatsoper eröffnet später, am Lageso frieren Flüchtlinge im Matsch: In Berlin funktioniert vieles nicht. Warum? Weil keiner in den Behörden sich zuständig fühlt, meint Katja Bauer heute in der Bad. Zeitung: 

    Berlins ist toll – aber leider auch die Welthauptstadt des Achselzuckens. Der Flughafen wird nicht fertig? Wie bedauerlich. Die Staatsoper eröffnet später? Na so was. Am Lageso frieren Flüchtlinge im Matsch, während drinnen der Job des Aktensuchers erfunden wird? Eieiei. Die Zahl der Geschichten, bei denen man sich an den Kopf fasst, ist groß. Aber immer, wenn man denkt, es geht nicht noch chaotischer, dann legt Berlin einen drauf. Wie auch jetzt wieder.
    Das jüngste Kapitel in der Geschichte des Versagens liegt jenseits des bisher Vorstellbaren: Die Berliner werden ihr Abgeordnetenhaus womöglich nicht wie geplant am 18. September wählen können – wenn nicht ganz schnell was passiert. Davor hat gerade eben die Landeswahlleiterin in einem Brandbrief gewarnt. Grund: die neue Software – eingeführt im März – funktioniert nicht. Und dann ist da noch ein organisatorischer Irrwitz, der an Rechtsbruch grenzt: Wer zu- oder umzieht, kann sich nicht anmelden, weil er schlicht keinen Termin dafür bekommt.

    So langsam geht auch all jenen die Puste aus, welche die Stadt immer verteidigt haben gegen den missgünstigen Rest der Republik. Eine Stadt, die an ihrer Geschichte als geteilte Stadt trägt – Strukturschwäche, gigantischen Erwartungen. Und in der auch vieles besser wird: weniger Arbeitslose, enormes Wachstum. 50 000 Menschen ziehen jedes Jahr nach Berlin – und, ja, das überlastet die Infrastruktur. Nur: Wer damit erklären will, dass in Berlin so wenig klappt, der lügt sich in die Tasche. Die Stadt hat ein Verwaltungsproblem. Aber sie hat vor allem ein Mentalitätsproblem.
     
    Das drohende Wahldebakel ist wie ein Déjà-vu: Man denkt sofort an den Pannenflughafen BER, dessen Eröffnung immer weiter herausgezögert wurde: Nun soll ein "Zeit- und Maßnahmenplan" helfen, der aber schon "zu spät angesetzt" ist. Der verantwortliche Staatssekretär weilt in Urlaub. Und sein Vertreter tut, was man als Verantwortlicher in dieser Stadt tut: alles von sich schieben.

    Nähme man all die Energie zusammen, die jeder darauf verwendet, seine Unzuständigkeit zu begründen, dann wäre viel geholfen. Aber das Gegenteil passiert. Zwölf Bezirke hat die Stadt, jeder für sich eine Großstadt, die am Tropf des Senats hängt, aber nicht weisungsgebunden ist. Die ineffektiven Strukturen zermürben die vom Sparen demotivierten Mitarbeiter. Das begünstigt eine mentale Haltung, die ohnehin im zweistufigen System angelegt ist: Wenn’s knirscht, überprüft man, wer verantwortlich sein könne und schaut den Vorgängen zu, wie sie gegen die Wand fahren. Wenn dann die Krise da ist, werden Ersatzbehörden erschaffen, die dann mühsam aufräumen. Selbst der Regierende Bürgermeister Michael Müller erklärte in Krisen, er sei nicht zuständig. Dieses Denken kann man außerhalb Berlins niemandem erklären. Und mit Achselzucken lässt es sich nicht ändern.


    #61Verfasser mars (236327) 14 Jun. 16, 14:51
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    Der Onkel Tobias vom RIAS ist da

    Tscha,was soll man sagen. Was ich sagen würde oder wollte, kann sich jeder zusammenreimen, der den Tagesspiegel Checkpoint liest.
    Nachdem es in Berlin kein grosses Kabarett mehr gibt, hat der Checkpoint diesen Part übernommen.


    der Insulaner verliert die Ruhe nich ...
    z.B. heute:


    heute ist einer dieser Tage, an denen man Berlin einfach nur noch mehr lieben muss - und das liegt, ganz klar, an der „Fête de la Musique“ (mehr dazu weiter unten). Und falls Sie wissen wollen, welche Songs in welchen Bezirken an den anderen Tagen des Jahres am meisten gehört werden, empfehle ich einen Blick auf die Spotify-Analyse von Hendrik Lehmann und Sabrina Markutzyk auf unserer neuen Seite „Digital Present“. Aber jetzt erstmal ...
      
    … zu ein paar aktuellen Paukenschlägen:
      
    Flughafenchef Mühlenfeld hat die Aufnahmeprüfung im Club der Berufsberliner bestanden - beim IHK-Frühstück gab er die einzig richtige Antwort auf die Frage, ob der BER 2017 oder 2018 eröffnet: „Das ist eigentlich egal.“ Tatsächlich kostet die Nichteröffnung ja auch nur 1 Mio Euro am Tag. Mühlenfeld hat sich damit qualifiziert für den Job als Background-Sänger der BVG-Boys (Hit: „Is mir egal“). Da kann man nur hoffen, dass sein neuer 1. Pressesprecher einen guten Helm hat, denn wenn der seinen Job ernst nimmt, wird er wie sein Vorgänger Abbou jetzt mit dem Kopf auf die Tischplatte schlagen 

    … denn das war ja noch nicht alles: „Mühlenfeld gibt Termin der Terminbekanntgabe bekannt“ - so beschreibt die „B.Z.“ süffisant den Umstand, dass der Manager seinem regierenden Aufsichtsratschef Müller öffentlich den Oktober für die nächste Verschiebungsfeierlichkeit diktiert. Also erst kurz nach der Wahl (wenn denn am 18.9. gewählt wird - dazu mehr weiter unten). Und dann gab es noch …

    … ein paar andere spitze Bemerkungen des völlig enthemmt auftretenden FBB-Vorstandschefs: „Wir haben einen sehr politischen Aufsichtsrat, das macht die Sache nicht leichter“ z.B., und: „Ich warte auf den Tag, an dem die Bundespolitiker mit der S-Bahn zum Flughafen fahren, weil man sonst nicht hinkommt.“ Alles was fürs Jahrbuch „How to make friends 2016“ - eigentlich gibt’s dafür nur eine Erklärung: Die IHK ist auf einen enorm begabten Kabarettisten hereingefallen (aber nein, sie versichern: Es war der echte).

    Ähnlich kurios ging es im Innenausschuss zu: Die SPD verweigert der CDU einstweilen die Eröffnung von Frankies Videothek - ihr Spitzenkandidat Michael Müller hatte den ausufernden Kameraplänen von Innensenator Henkel im Senat noch zugestimmt (CP von gestern). Wie fahrlässig (oder hinterhältig) der Last-Minute-Wahlkampfhit der CDU zusammengestoppelt ist, bestätigte in aller scheinbaren Unschuld ausgerechnet der PolPräs: „Das Projekt ist ja auch noch nicht zu Ende gedacht.“ Noch nicht zu Ende gedacht? So wird also in diesem Senat bis zur letzten Platzpatrone Politik gemacht.
     
    Die Landeswahlleiterin war übrigens gestern ebenfalls vom Innenausschuss vorgeladen worden. Sie wartete 3,5 Stunden vergebens (ging bei ihr ja auch nur um Pillepalle) - dann zog sie unangehört weiter in den Datenausschuss und gab dort zu Protokoll, sie könne noch nicht sagen, dass die ordnungsgemäße Durchführung der Abgeordnetenhauswahl sicher ist. Zur Aufnahme in den Club der Berufsberliner (siehe oben) reicht das nicht.
     
    An der Volksbühne gibt’s Theater - die Belegschaft protestiert mit einem offenen Briefgegen den neuen Intendanten: „Eine konzeptionelle Linie der künstlerisch-strukturellen Weiterentwicklung unseres Theaters ist in den Ausführungen Chris Dercons und seiner Programmdirektorin Marietta Piekenbrock nicht zu erkennen.“ Oje … es bleibt also offenbar doch alles so, wie es ist.

    Kurzstrecke
     
    Zu einer Gehaltserhöhung für angestellte Lehrer konnte sich der Senat nicht durchringen (mehr dazu unter „Demonstration“), stattdessen wurde kurz vor den Zeugnissen dieObergrenze für zulässige Bestechung erhöht: Geschenke bis zu 50 Euro sind jetzt ok - pro Klasse. Wir lernen: Berlin versucht wirklich mit allen Mitteln, die Noten zu verbessern.
     
    Ok, ok … Sie müssen nicht anrufen, Frau Scheeres - jetzt mal im Ernst: Das ist wirklich „lebensnäher“ als die 10 Euro, die es  bisher waren - auch wenn dafür noch immer keine vernünftige Loriot-Figur drin ist. Dazu der Kommentar von Wilhelm Bendow: „Na, dann ist die Sache für mich erledigt.“

    Aus dem selben Sketch („Auf der Rennbahn“) stammt auch der Satz „Seien Sie mir nicht böse, aber Sie sind ein selten dämlicher Hund!“ Der Bello-IQ spielt im neuen Hundegesetz allerdings keine Rolle - da ging es zuletzt vor allem um die Korrelation von Beinlänge und Leinenzwang. In dieser Woche soll das Gesetz jetzt endlich verabschiedet werden, mit einer wichtigen Änderung: Dann müssen auch Minis wie dieser hier auf der Straße angeschnallt werden - sicher ist sicher.

    Wahl in Gefahr? Die nächste BER-Verschiebung droht? Pah, da gibt’s doch Wichtigeres für die Aktuelle Stunde in der letzten Parlamentssitzung vor der Sommerpause - zum Beispiel den Straßenfeger „25 Jahre Bundeshauptstadt Berlin“. Das zum Blick zurück ...

    … und jetzt der nach vorne: Gibt es eine Stadt, die besser geeignet wäre als Berlin für einen „Zukunftskongress Staat und Verwaltung“? Na bitte. Und deshalb findet der hier auch statt (ob’s was hilft, werden wir dann in zweieinhalb Jahrzehnten hören).

    Das Quartiersmanagement scheint aus Sicht der Stadtentwicklungsverwaltung ein Flop zu sein – eine ungefilterte Berichterstattung ist jedenfalls unerwünscht: Den Beteiligten vom Mehringplatz wurden jetzt Auskünfte zu ihrer Arbeit untersagt.

    Falls Sie mal dringend in Ruhe Ihre Mails checken wollen - im Französischen Dom und in der Gedächtniskirche wird heute der „Godspot“ freigeschaltet (kostenloses Wlan). Statt Werbung läuft im Hintergrund ein Gottesdienst.

    Im Sommerschlussverkauf der Koalition (200 stark rabattierte Wahl-Goodies) werden jetzt auch sechs verlängerte U-Bahnlinien angeboten - der Senat soll das jedenfalls mal prüfen (Q. „Morgenpost“).

      Zitat
    „Ein leerer Aktenordner ist keine Genehmigungsunterlage.“

    Chris Halecker, Baubeigeordneter und Vize-Landrat von Dahme-Spreewald, über den Stand der Dinge beim BER vor dem Spitzentreffen aller beteiligten Behörden und Institutionen am kommenden Montag. (Q: „Lausitzer Rundschau“)

    „Es ist selbst für meine Oma leichter, am Türsteher im Berghain vorbeizukommen, als einen Termin auf dem Bürgeramt zu bekommen.“

    Antje Kapek, Mitglied des Führungsquartetts der Grünen, gestern Abend beim Sommerfest ihrer Fraktion.

    Encore
    Eine Nachricht schockt die Nation - Fotografierverbot am Strand von Boltenhagen! Hm, und wie ist das in den Berliner Bädern? Natürlich mal wieder very special. Ungeachtet der Bilderverbotsempfehlung der Deutschen Gesellschaft für das Bäderwesen, an die sich fast alle anderen halten, steht davon in der Berliner Hausordnung nichts - angeblich soll es aber in die nächste rein. Kleiner Haken: Die Linse ist auf unendlich eingestellt - wann die nächste HO kommt, kann natürlich niemand sagen (und will es wohl auch nicht). Inoffizielle Begründung: Das ist zu schwer zu kontrollieren.

    So geht das täglich in BeBerlin.

    Der Insulaner hofft unbeirrt,
    dass ....

    Der Checkpoint vomMittwoch vor dem BREXIT:

    ************************************************************************************

    Jetzt noch etwas für Überflieger:


    Interaktive Luftbildaufnahmen
    Berlin 1928 und heute - eine Zeitreise per Mausklick
    Ach guck ma - einst stand hier die Siegessäule, heute ist hier Wiese ... Mit dieser interaktiven Tagesspiegel-Karte können Sie aus dem Berlin des Jahres 1928 in das heutige gleiten und zurück.
    TEXT: ANDREAS CONRAD, VISUALISIERUNG: TAGESSPIEGEL DATA
    #62Verfasser Pachulke (286250) 21 Jun. 16, 17:10
    Kommentar
    Herzlichen Dank, Pachulke, für deinen erneut so reichhaltigen Beitrag mit verschiedenen Paukenschlägen, bis hin zu dem Teil für "Überflieger"! ... Eine grandiose Mischung.
    #63Verfasser mars (236327) 02 Jul. 16, 20:40
    Kommentar
    Kann man in und um Berlin herum bald wieder bessere Luft schnuppern?

    Die märkischen Wälder haben sich in den vergangenen 30 Jahren erholt.

    Dies ist das Fazit aus drei Jahrzehnten Waldzustands-Monitoring in Brandenburg, wie der Landesbetrieb Forst am Mittwoch am Rande einer Fachkonferenz in Eberswalde mitteilte. Allerdings bereite den Experten die zunehmende Trockenheit aufgrund des einsetzenden Klimawandels Sorgen. Am besten kämen Kiefern mit den sich verändernden Bedingungen zurecht. «Problemkind» sei die Eiche.
    Das internationale Monitoringsystem wurde 1986 auch auf dem Gebiet des jetzigen Bundeslandes Brandenburg eingeführt. Ein Stichprobennetz durchzieht seitdem das Land. In regelmäßigen Abständen werden der Zustand von Bäumen kontrolliert und Messdaten wie Witterung, Klima, Fremdstoffbelastung und Kronenzustand erhoben.


    #64Verfasser mars (236327) 06 Jul. 16, 14:31
    Kommentar
    Die Ausstellung „Gegenstimmen“ im Martin-Gropius-Bau zeigt dissidentische DDR-Kunst seit Wolf Biermanns Ausbürgerung.

    Tier gegen Mensch, Freiheit gegen Staatsräson. Hans-Hendrik Grimmlings Triptychon „Umerziehung der Vögel“ von 1977.


    Mit großen Augen schaut die junge Frau den Betrachter an, ihr Kopf steckt in einer Plastiktüte. Die transparente Hülle um ihren Hals schnürt sie selbst zu. Ein Suizid mit Ankündigung? So ungefähr mag es sich für Cornelia Schleimeangefühlt haben, damals in der DDR, Anfang der Achtziger. Allerdings hat die Tüte auf dem nächsten Foto Schlitze zum Atmen. Auf dem dritten Bild zieht die Künstlerin sie hoch. Auch sonst machte sich Cornelia Schleime damals bei der Performance von Zwängen frei, sie trug zwar einen Mantel, allerdings nichts darunter.
    „Ich halte doch nicht die Luft an,“ lautet der Titel des Happenings, von dem nur die Fotoserie blieb. Wie so viele Werke der Künstlerin ging auch die Serie bei ihrer Ausreise in den Westen seltsamerweise verloren. Die Behörden kannten keine Gnade, wenn ein Dissident das Land verließ. Beim Fotografen Bernd Hiepe fanden sich die Negative erst jetzt wieder. Für die Ausstellung „Gegenstimmen. Kunst in der DDR 1976 bis 1989“ im Martin-Gropius-Bau wurden die Bilder nochmals vergrößert. Jetzt hängen die Aufnahmen an der Wand: eine Wiederbegegnung mit der Vergangenheit, mit dem Sumpf und der Tristesse des untergegangenen Staates, mit dem Aufbegehren und der kreativen Renitenz der darin lebenden Künstler.
    ...


    #65Verfasser mars (236327) 16 Jul. 16, 14:23
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    Wahl zum Abgeordnetenhaus in Berlin Welche Partei passt zu Ihnen? Wahl-O-Mat hilft:


    Welche Partei soll man wählen? Die Zeiten sind vorbei, in denen Herkunft und soziale Lage vorherbestimmten, welcher Partei man den Vorzug gab. Die Wähler von heute sind flexibel, ein kompliziertes Völkchen, manchmal auch ratlos bis zum sonntäglichen Spaziergang ins Wahllokal. Da kann es nicht schaden, rechtzeitig Informationen einzuholen, mit der Familie, mit Freunden oder in der Schule zu diskutieren. Und es gibt einen Ratgeber, der den meisten Wählern Spaß macht: der Wahl-O-Mat. Für die Abgeordnetenhaus- und Bezirkswahlen am 18. September geht er an diesem Dienstag an den Start – und ist seit 11.15 Uhr unter www.tagesspiegel.de/wahlomat abrufbar.

    #66Verfasser mars (236327) 02 Aug. 16, 22:13
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    Wahl-O-Mat

     Schon mal die 38 Fagen angeschaut? Manche sind so bekloppt, dass einem vor dem gemeinen Berliner graust. Wenn das diejenigen Themen wiederspiegelt, mit denen eine Landesregierung sich in der nächsten Wahlperiode beschäftigen soll?

    Und erst andere wirklich wichtige und brennende Sachen. die fehlen!

    Jetzt verstehe ich besser, warum die Politiker ihr Wahlvolk so verachten.
    #67Verfasser Pachulke (286250) 03 Aug. 16, 21:07
    Kommentar
    Pachulke, ich habe mir den Wahl-O-Mat nicht genau angeschaut, da ich ohnehin nicht mit abstimmen darf.

    Ich erinnere lieber an das, was heute vor 55 Jahren in Berlin begann, an den Bau der Mauer ...

    Der Tagesspiegel schreibt dazu u. a. :

    Es gehört zu den Selbstschutzreflexen der meisten Menschen, dass sie beim Rückblick auf ihr eigenes Leben dessen positive Phasen als dominierend empfinden. Aber gerade nach Zeiten von Diktatur und Gewalt überdeckt das oft nur die uneingestandenen Traumata, unter denen viele, nach Jahren des Unrechtes, Schreckens und der geraubten Freiheit, leiden.
    Das ging Überlebenden des Bombenterrors des Zweiten Weltkriegs so wie denen, die aus den Konzentrationslagern befreit wurden, oder Soldaten, die noch einmal davongekommen waren. Und so legen sich, auch wenn darüber kaum geredet wird, 55 Jahre nach dem Bau der Mauer und nahezu 27 Jahre nach ihrem Fall, Schatten über die Psyche derer, die in der Zeit zwischen dem 13. August 1961 und dem 9. November 1989 auf der östlichen Seite dieses monströsen Bauwerks leben mussten.

    Das betrifft nicht nur die Familien, denen geliebte Menschen durch Tod, Unfall oder Mord bei Fluchtversuchen entrissen wurden, sondern auch die vielen Tausend, Zehntausend, deren berufliche Entwicklung blockiert oder deren privates Glück zerstört wurde, weil sie nicht so dachten, wie die Machthaber vorgaben. Im Rückblick ist es nur für Historiker wichtig, ob Chruschtschow oder Ulbricht den entscheidenden Impuls zum Mauerbau gab ...


    #68Verfasser mars (236327) 13 Aug. 16, 18:45
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    Festival der Riesendrachen auf dem Tempelhofer Feld


    Am 10. September 2016 findet ab 11 Uhr zum fünften Mal das Festival der RIESENDRACHEN auf dem Tempelhofer Feld statt. Drachenflieger aus ganz Europa kommen zusammen und zeigen ihre bis zu 20 Meter hohen und rund 50 Meter langen Drachen.

    Das STADT UND LAND-Festival der RIESENDRACHEN ist inzwischen eine feste Größe im Berliner Eventkalender, im letzten Jahr wurden knapp 75 000 Besucher gezählt. Höhepunkte sind in diesem Jahr Europas längste Turbine mit einer Länge von rund 45 Metern, ein 47 Meter langer Oktopus und ein riesiger Wal. Aber auch diverse andere Tiere sowie ein 12 Meter langer Super Mario, Helden wie Batman, Superman und Elvis, der King, werden für ein buntes Spektakel am Himmel sorgen. Der Eintritt ist frei.


    Diese Drachen werden wirklich Berliner Luft schnuppern, und das in beträchtlicher Höhe ...


    #69Verfasser mars (236327) 04 Sep. 16, 14:21
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    Deutsch-Französisches Berlin


    Sie kam aus Polen, war Jüdin, liebte Frankreich. Françoise Frenkel bezauberte in ihrem „Maison du Livre“ das Berlin der Vorkriegsära. Was ist geblieben vom frankophilen Geist jener Jahre? Eine Spurensuche im Hier und Jetzt. 
    #70Verfasser Pachulke (286250) 09 Sep. 16, 06:58
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    Abgeordnetenhauswahl am 18. 9.:

    1. Michael Müller bleibt Regierender Bürgermeister von Berlin. Mit rund 23 Prozent holt er zwar eines der schlechtesten SPD-Ergebnisse seit der Wiedervereinigung, liegt aber immerhin noch ein paar Prozentpunkte vor CDU, Grünen und Linken. Große Freude muss aber deshalb nicht bei der SPD ausbrechen. Die Partei stellt seit 15 Jahren das Stadtoberhaupt, ist ausgezehrt, hat das Pleiten-Pech-und-Pannen-Image der Hauptstadt - Stichworte Flughafenbau, überforderte Verwaltung - nur immerzu schöngeredet.

    2. Die Zeichen stehen jetzt auf Rot-Grün-Rot - in dieser Reihenfolge, weil die Grünen wohl die zweitstärkste Kraft in einer solchen Konstellation wären. Für ein Zweierbündnis reicht es nicht, weder für die bisherige Regierungskoalition Schwarz-Rot noch für Rot-Grün oder Rot-Rot. Die Grünen hatten bereits vor der Wahl ein Bündnis mit der CDU abgelehnt, eine Dreierkonstellation unter Einschluss der Christdemokraten dürfte deshalb ausgeschlossen sein. Nun mag Müller in Sachen des "R2G" genannten Linksbündnisses nicht als Überzeugungstäter durchgehen, doch wird er damit zweifelsohne ein bundespolitisches Signal setzen. R2G in der Hauptstadt würde demonstrieren, dass für die SPD eine Regierung jenseits der Großen Koalition machbar ist.

    #71Verfasser mars (236327) 18 Sep. 16, 19:59
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    Kennt Ihr schon Muckefunk? Die deutsch-französische Radiosendung aus den Berliner Kiezen?

    #72VerfasserklaraF (1090178) 03 Okt. 16, 12:54
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    klaraF, ich freue mich sehr, dich auch in diesem Faden anzutreffen. Darf ich fragen, ob du persönlich mit Berlin zu tun hast? 

    Natürlich habe ich deinen Link angeklickt und auch nähere Angaben auf Französisch vorgefunden: 

    „Muckefunk est l’émission radio franco-allemande sur Infothek88Vier, la radio des quartiers berlinois. Tous les mois, depuis juin 2014, ce laboratoire radio bilingue raconte Berlin du point de vue franco-allemand. Muckefunk c’est plus de 20 personnes allant de journalistes expérimentés à des passionnés de radio. Et on peut y participer@muckefunk.de

    Dass Muckefunk mit Muckefuck zusammenhängt, ist klar, und auch die Etymologie des Getränks wird dir bekannt sein. Ich kannte bislang die erste, die Wikipedia bringt, nämlich die Erklärung, dass die Bezeichnung Mocca faux (französisch für falscher Kaffee) 1870 während des Deutsch-Französischen Krieges oder während der französischen Besetzung des Rheinlandes unter Napoleon volksetymologisch eingedeutscht wurde.

    Der Duden 7 – Das Herkunftswörterbuch bringt eine andere Etymologie und benennt als Herkunft die seit dem 19. Jahrhundert im Rheinisch-Westfälischen belegte umgangssprachliche Verwendung Muckefuck als dünnen Kaffee, der sich aus dem rheinischen Mucken für braunen Holzmulm und dem rheinischen fuck für faul gebildet habe.

    #73Verfasser mars (236327) 04 Okt. 16, 10:27
    Kommentar
    coucou mars, danke für Deine Antwort...

    Auch ich kannte bisher nur die Etymologie über den mocca faux, allerdings in der Variante, dass ihn die Hugenotten mit nach Berlin gebracht hätten.

    ... und ja, ja, ich habe persönlich mit Berlin zu tun - ich lebe (ab und an) hier. ;-)
    Ich habe diesen Faden erst gestern entdeckt und gleich mit Freude den Artikel über Françoise Frenkel gelesen.
    #74VerfasserklaraF (1090178) 04 Okt. 16, 13:19
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    Berlins Bürgermeisterin und Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen Dilek Kolat hat zwei Kämpferinnen für Frauenrechte mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt.

    Patricia Schneider und Mariam Abrahami-Notten erhielten die Auszeichnung für ihr jahrelanges und herausragendes Engagement für Frauen, Kinder und Jugendliche.

    Patricia Schneider erhält das Bundesverdienstkreuz für ihren Einsatz für von Gewalt betroffene Frauen und Kinder. Sie ist Mitgründerin des Vereins BIG e. V. und Initiatorin der „BIG-Hotline“. BIG e. V. hilft seit 1994 Frauen, die Opfer häuslicher Gewalt wurden. Die BIG-Hotline gibt es seit 1999. Die in Berlin gesammelten Erfahrungen konnte Patricia Schneider auch auf die Bundesebene übertragen. Sie wirkte als Gutachterin an der Entwicklung eines bundesweiten Hilfetelefons „Gewalt gegen Frauen“ mit. Neben ihrem Engagement für die betroffenen Frauen hat Patricia Schneider auch immer die Einbeziehung des Kinderschutzes in die Interventionspraxis sowie die Arbeit mit Jugendlichen zur Prävention von häuslicher Gewalt mitgedacht.

    Mariam Abrahami-Notten erhält die Auszeichnung, weil sie sich seit vielen Jahren für die Gewährleistung von Bildung und Sicherheit für Kinder und Jugendliche sowie die Förderung wirtschaftlicher Eigenständigkeit und beruflicher Perspektiven für Frauen einsetzt. Zu Ihrem Engagement gehört vor allem die konkrete Hilfe durch den Aufbau und die Unterstützung von Projekten und Hilfsorganisationen. Ein Schwerpunkt dieser Arbeit liegt zum Beispiel im afghanischen Kultur- und Kommunikationszentrum Berlin und in der Berliner FrauenfrAKTION. Außerdem hat sie den Unterstützungsverein für afghanische Kriegsopfer „Scheherazade“ mitbegründet, der zum Ziel hat, die Opfer der Kriege in Afghanistan zu unterstützen und ihre Not zu lindern. Der Verein baute ein Waisenhaus und eine Schule in Saradj und unterhält mehrere Projekte zur Selbstversorgung von Frauen und Witwen. Es gibt außerdem ein Frauenbüro für die dortige Frauenorganisation, eine Teppichweberei, eine Schneiderei und eine Bäckerei sowie einen kleinen Kindergarten. https://www.berlinonline.de/mitte/nachrichten...

    #75Verfasser mars (236327) 13 Okt. 16, 11:58
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    Über mehrere Minuten hat das Publikum in der Philharminie zugunsten der Staatsoper Unter den Linden Sonntag die Sängerin Cecilia Bartoli und den Dirigenten sowie Pianisten Daniel Barenboim mit Standing Ovations bedacht.

    Zum letzten Benefizkonzert zugunsten der Renovierung der Staatsoper begleiteten Barenboim und seine Staatskapelle Berlin die Italienerin zu Arien von Haydn und Mozart in der ausverkauften Philharmonie.
    Im ersten Teil des Abends trat Bartoli in einem langen Kleid in Himmelblau auf und begeisterte die Zuhörer mit der Haydn-Arie «Arianna a Naxos» sowie Mozarts Konzertarie für Mezzosopran, Klavier und Orchester. Im zweiten Teil sang Bartoli zwei Arien aus der Oper «La clemenza di Tito» als Hosenrolle. Anschließend spielte Barenboim Mozarts Klavierkonzert in A-Dur KV 488, was die Zuhörer am Ende von ihren Plätzen riss.

    Die Renovierung der Staatsoper hatte sich um Jahre verzögert - nun soll in knapp einem Jahr das historische Haus für das Publikum wieder öffnen. Ursprünglich sollte dies 2013 geschehen. Der Wiedereinzug wurde unter anderem durch neu entdeckte Schäden und dem problematischen Untergrund immer wieder verschoben.


    #76Verfasser mars (236327) 01 Nov. 16, 10:11
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    Interessant für Leoniden:

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    #77Verfasser mars (236327) 15 Nov. 16, 14:35
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    Zunächst zur harten Wahrheit: Die Currywurst schmeckt nicht. Das Bier ist lau. Im Winter zieht es durch die Lücke im steinernen Rund. Und die Laufbahn um das Spielfeld ist nun mal Mist, selbst wenn sie Hertha-blau leuchtet. Man kann also verstehen, dass Hertha BSC das weitläufige Olympia-Gelände am Westend verlassen will und den Bau einer neuen, reinen Fußballarena vorantreibt, die dem Verein gehört (oder zumindest seinen Investoren). Doch im Fußball geht es auch immer um Gefühl: Und deshalb sollte Hertha im Olympiastadion bleiben. Denn das Stadion ist wie der Verein: rau, aber robust. Und immer (zuletzt immer öfter) für eine begeisternde Überraschung gut. 

    Hier ein guter Blick auf das Stadion:
     

    #78Verfasser mars (236327) 23 Nov. 16, 15:51
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    Joachim Gauck übergab gestern Abend in Berlin den mit 250 000 Euro dotierten Deutschen Zukunftspreis 2016.

    Für die Entwicklung des Baustoffs Carbonbeton bekamen ihn Ingenieure aus Sachsen. Damit setzten sich die Wissenschaftler der Technischen Universität Dresden gegen Teams aus Bayern und Baden-Württemberg durch. Diese hatten superhelle Autoscheinwerfer mit Laser-Lichtquelle sowie eine reibungsreduzierende Oberfläche für Zylinder von Motoren entwickelt. Das Gewinner-Produkt gilt als langlebige Alternative zu Stahlbeton. Der Zukunftspreis ist einer der bedeutendsten Wissenschaftspreise in Deutschland. 


    #79Verfasser mars (236327) 01 Dez. 16, 11:25
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    Das legendäre Café Kranzler am Berliner Ku’damm war ein Jahr lang geschlossen. Am Sonntag wird es nach Niedergang und Umbau von einem Szenewirt neu eröffnet.

    Hier, wie es im Jahr 1960 aussah: 



    … Klagen über den Niedergang der Kaffeehauskultur gibt es in Berlin so viele wie Pappbecherträger in der U-Bahn – aber jetzt naht womöglich Versöhnung zwischen Coldbrew und Draußen-nur-Kännchen: Ein Hipsterwirt aus Mitte wird am Sonntag das ehrwürdige und seit langem erfolglose Café Kranzler am Kurfürstendamm wiederbeleben. Auch außerhalb Berlins kennt man den Kaffee-Experten Ralf Rüller – weil er eine Mutter bat, ihr Baby nicht im Schaufenster seines puristischen Lokals "The Barn" im Prenzlauer Berg zu stillen, entbrannte vor einigen Monaten eine heftige öffentliche Diskussion, die sogar mit einer Petition bis ins Bundesfamilienministerin schwappte.

    Eine Boulevardzeitung verpasste Rüllers Laden den Namen "Café Herzlos". Es gab aber auch viel Zuspruch für den Wirt, denn in dem kinderreichen Bezirk herrscht ausreichend Auswahl an Cafés mit Spielecken und Stillkissen. Rüller, der mit seinem ersten Café in Mitte begonnen hatte, ist eben ein Kaffee-Extremist und in seinem Lokal mit eigener Rösterei treffen sich Menschen, für die der Genuss des Heißgetränks eine Art Hochamt darstellt. Störungen unerwünscht. Auch Laptops sind verboten …

    Mehr findet ihr hier: 

    #80Verfasser mars (236327) 02 Dez. 16, 11:36
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    Der Aufbau für die große Silvesterfeier am Brandenburger Tor in Berlin beginnt schon an Weihnachten. Vom zweiten Weihnachtsfeiertag an (26.12.) rollen Laster mit Bauteilen für die großen Bühnen am Brandenburger Tor und auf der Straße des 17. Juni an. Das teilten die Veranstalter mit. Im weiteren Verlauf der Woche werden dann zahlreiche Buden und die Absperrgitter rund um das Feiergelände aufgestellt. Die Partymeile öffnet für erste Besuche am 30. Dezember und dann natürlich am Silvestertag ab mittags.
    Das Gelände und die umliegenden Straßen sind mehr als eine Woche für den Durchgangsverkehr gesperrt. Mehr als 100 000 Besucher werden am Brandenburger Tor und auf der zwei Kilometer langen Feierstrecke auf der Straße des 17. Juni erwartet. Auf den Bühnen sollen Musiker wie Marianne Rosenberg, Bonnie Tyler, DJ BoBo, Jermaine Jackson und Rainhard Fendrich auftreten. Das ZDF will live übertragen.
    Die Veranstalter und die Polizei wollen ein besonderes Augenmerk auf die Sicherheit legen. Das gelte sowohl für mögliche Terroranschläge als auch für sexuelle Belästigungen und Übergriffe gegen Frauen, hieß es. Die Kontrollen an den Eingängen werden wie früher streng sein.

    So sah es 2015 / 2016 aus: 667x500 

    #81Verfasser mars (236327) 07 Dez. 16, 10:14
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    So gesund wie zuletzt vor 20 Jahren: Berlins Wälder haben sich erholt

    Berlins Wälder sind so gesund wie seit 20 Jahren nicht mehr. Das geht aus dem neuen Waldzustandsbericht hervor, den die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz am Freitag vorstellte.
    Danach ist ein gutes Drittel der Bäume (39 Prozent) gesund. Rund die Hälfte weist leichte Schäden auf, elf Prozent sind deutlich krank. Erholt haben sich vor allem die Eichen, die mehr als ein Fünftel der Flächen in Berlins Wäldern bedecken. 2011 und 2012 hatten 70 Prozent von ihnen deutliche Schäden, nun sind es 21 Prozent. Ursache für den positiven Trend ist vor allem die günstige Witterung ohne extreme Hitze- und Kälteperioden. Nach wie vor belasten aber Stickstoffe aus Verkehr und Landwirtschaft die Bäume.
    #82Verfasser mars (236327) 18 Dez. 16, 10:03
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    Andrang bei Deutschlands größter Silvesterparty

    Die Straße des 17. Juni begann sich zu füllen, erste Schlangen bildeten sich vor Eingangstoren und Buden. Der Andrang auf Deutschlands größter Silvesterparty scheint ungebrochen - ungeachtet des Terroranschlags und verschärfter Sicherheitskontrollen.

    Bereits am frühen Nachmittag kamen zahlreiche Besucher zum Brandenburger Tor. Am Eingang und vor den Buden drängten sich ähnlich viele Menschen wie im vergangenen Jahr, wie eine Sprecherin des Veranstalters sagte. Anders als 2015 spielte auch das Wetter mit: Bei knackigen 3 Grad stand am Nachmittag keine einzige Wolke am Himmel über der Partymeile zwischen Siegessäule und Brandenburger Tor.

    Um 20.15 Uhr sollte dann unter dem Motto «Willkommen 2017» das Hauptprogramm starten. Moderiert von Johannes B. Kerner und Andrea Kiewel sollen zahlreiche nationale und internationale Künstler das Publikum in Partystimmung versetzen. Um Mitternacht soll das neue Jahr dann mit einem spektakulären Feuerwerk begrüßt werden. Besucher dürfen keine Böller oder Feuerwerkskörper mitbringen. Die Veranstalter erwarten rund eine Million Gäste.

    Diese müssen sich auf verschärfte Sicherheitskontrollen einstellen. Nach dem Lkw-Anschlag auf dem Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz mit zwölf Toten und mehr als 50 Verletzten hatten die Veranstalter das Sicherheitskonzept noch mal überarbeitet. Die Besucher werden am Einlass abgetastet. Rucksäcke und andere Gepäckstücke dürfen die Gäste nicht mitnehmen. Um das eingezäunte Gelände herum wurden Betonklötze aufgestellt, die einen Anschlag wie vor der Gedächtniskirche verhindern sollen.

    Rund 1700 Polizisten sind auf der Partymeile entlang der Straße des 17. Juni im Einsatz, dazu kommen 700 Helfer. Nach den sexuellen Übergriffen in Köln in der Silvesternacht 2015 rät die Polizei dazu, bei unwillkommenen Annäherungen und Berührungen Umstehende oder Sicherheitsdienste sofort um Hilfe zu bitten. (https://www.berlinonline.de/aktuell/4700008-4... )
    #83Verfasser mars (236327) 31 Dez. 16, 17:01
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    Und hier ein Bild vom Feuerwerk am Brandenburger Tor:


    #84Verfasser mars (236327) 01 Jan. 17, 18:53
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    Vor ihrem Umzug ins Berliner Schloss haben das Ethnologische Museum und das kleinere Museum für Asiatische Kunst im Berliner Stadtteil Dahlem am Wochenende noch einmal mehr als 5000 Besucher angezogen. Diese Zahl nannte die Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) am Sonntagabend. Zuvor waren die beiden Einrichtungen von Freitag bis Sonntag länger als üblich geöffnet und hatten ein besonderes Programm geboten. Nur das Museum Europäischer Kulturen bleibt am bisherigen Standort Dahlem im alten Berliner Westen.

    Unter dem Motto «Das besondere Wochenende» gaben zum Abschied die Direktoren und Kuratoren Einblick in die Umzugsvorbereitungen und Zukunftspläne. Unter anderem wurden eine letzte Reise auf der Seidenstraße, eine öffentliche Teezeremonie und ein «Best of» aus Dahlem geboten. Die beiden außereuropäischen Sammlungen sollen von 2019 an Ausstellungsschwerpunkt des neuen Humboldt Forums im rekonstruierten Berliner Schloss sein.

    #85Verfasser mars (236327) 09 Jan. 17, 09:08
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    2017 entsteht das Hochhaus neben dem Einkaufszentrum „Alexa“:


    Das neue Jahr bringt den Linksruck in Berlins Wohnungspolitik und Städtebau und wird zugleich das Jahr der Hochhäuser:

    neu geplante, sanierte, umgebaute Hochhäuser, Wohnhochhäuser und 150 Meter hohe Türme, am Alexanderplatz und am Breitscheidplatz, in Steglitz und Friedrichshain, kurzum: in vielen Quartieren wächst Berlin in die Höhe, weit über die viele Jahrhunderte gehütete Traufhöhe von 22 Metern hinaus.
    Der Markt macht’s möglich und haucht sogar den berüchtigtsten Bauruinen Berlins neues Leben ein. Für den Umbau von Berlins langjährigstem Bauskandal, dem Steglitzer Kreisel, liegt die Genehmigung des Bezirks vor: Bis zu 260 Wohnungen sind im ehemaligen Bürohochhaus geplant, beginnen sollen die Arbeiten im Frühjahr. Damit endet ein ewiger Skandal, der mit der Pleite der Sagen umwobenen Architektin und femme fatale Sigrid Kressmann-Zschach in den 1970er Jahren begann, in einer Politaffäre mit Rücktritten mündete, jahrzehntelangem Leerstand zur Folge hatte, zunächst als Rohbau und später als asbestverseuchte Ruine


    #86Verfasser mars (236327) 19 Jan. 17, 11:00
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    Und im Keller des Steglitzer Kreisels steckt ein weiterer U-Bahnhof für eine Linie U10 ex F nach Lichterfelde (Drakestrasse*), die nach heutiger Langfristplanung nie gebaut werden wird.




    *) wäre interessant für FU-Studenten.
    #87Verfasser Pachulke (286250) 19 Jan. 17, 12:51
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    1-format6001.jpg 

    Am Himmel über Tegel bleibt es laut – auch in der Nacht. Geht die Entwicklung im Nachtflugverkehr weiter wie bisher, wird es noch mehr Krach in den Schlafzeiten geben. Dabei steht seit dem Wochenende ohnehin fest, dass in Tegel noch länger als bisher geplant Flugzeuge starten und landen, weil die BER-Inbetriebnahme nun frühestens 2018 statt Ende  2017 möglich ist.

    Die Zahl der Starts und Landungen in Tegel zwischen 22 Uhr und 5.59 Uhr ist nach Zahlen der Flughafengesellschaft seit 2002 von 5101 auf 9633 im vergangenen Jahr gestiegen. Nur in wenigen Jahren dazwischen hatte es einen leichten Rückgang gegenüber dem Vorjahr gegeben. Ansonsten war die Zunahme fast stetig. Wie auch jetzt wieder: 2015 gab es in der Nachtzeit "nur" 8862 Flüge.


    #88Verfasser mars (236327) 24 Jan. 17, 10:16
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    Sicherer Heimweg: Taxi-Tickets für Nachtschwärmer

    Junge Nachtschwärmer in Brandenburg kommen weiterhin zum halben Preis mit dem Taxi nach Hause. Die «Fifty-Fifty-Tickets» für Taxifahrten sind auch 2017 in den Servicecentern der AOK Nordost erhältlich, wie die Krankenkasse auf ihrer Internetseite mitteilt. Jugendliche zwischen 16 und 25 Jahren können die Tickets an Wochenenden und Feiertagen sowie deren Vorabenden zwischen 20.00 und 8.00 Uhr für Fahrten in Brandenburg nutzen. Die Tickets wurden 1995 eingeführt - wegen der hohen Zahl junger Verkehrstoter. Das Modell gilt als Erfolg und wurde auch in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern übernommen.

    #89Verfasser mars (236327) 03 Feb. 17, 11:09
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    Sicherer Heimweg: Taxi-Tickets für Nachtschwärmer

    #89 Author   mars 

    In Luxemburg bietet die Autoversicherung AXA ähnliches an:

    AXA Luxembourg étend son « Joker Taxi » à toutes les tranches d’âge d’assurés auto

    JAN. 25 2016
     
    Depuis plus de 10 ans, AXA Luxembourg est activement engagée dans la prévention des accidents de la route. Dans ce domaine, l’offre Joker Taxi a été un véritable succès. Mise en place en 2009 à destination des jeunes, elle leur permet d’être raccompagnés en taxi lorsqu’ils estiment ne pas pouvoir reprendre le volant après une soirée arrosée ou pour un petit coup de fatigue. Cette mesure a sans doute contribué à sauver des vies. Aujourd’hui, AXA Luxembourg étend ce service à toutes les catégories de conducteurs.


    Fatigué, stressé, dans l'incapacité de conduire : AXA vous offre le taxi trois fois par an. Offert aux assurés auto AXA.

    Valable 24h/24 et dans un rayon de 70km de votre domicile. Pour peu qu'ils soient sur le même chemin, vous pouvez même ramener des amis !

    Un seul numéro à appeler : +352 45 30 55 

    Interessant dabei: die Luxemburger Taxis scheinen mir die teuersten der Welt zu sein. Zum Flughafen und zurück kommt in die Grössenordnung von eine Woche Malle.

    Dann gibt es am Wochenende den Night Rider, eine Art Sammeltaxi, das man individuell bezahlt oder gegen eine Jahrespauschale von 60 € zahlt es die Wohngemeinde.

    Die zahlt auch am Wochenende zwei Nachtbuslinien um 01 und um 03 Uhr aus der Stadt Luxemburg in den Speckgürtel!

    Un bus spécial circule tous les vendredis et samedis soir de Luxembourg-Ville via Kopstal vers toutes les localités de la commune de Kehlen. Le transport est assuré par la société DEMY-CARS et est gratuit pour les usagers. 



    Warum schreibe ich das? Um zu zeigen, was man alles tun kann, um das Saufen ausser Haus organisatorisch zu ermöglichen.

    #14 oben *****#14 oben *****#14 oben *****#14 oben *****#14 oben *****#14 oben *****

    Dahlemer Museen geschlossen


    Abschied von den Museen Dahlem
    Zum Schluss noch ein Besucherrekord
    Die Dahlemer Museen waren an diesem Wochenende Besuchermagneten - wie einst zu ihren besten Zeiten. Der Abschiedskummer war bei vielen fast so groß wie die Warteschlangen vor den Kassen. 

    Ethnologisches Museum noch geöffnet:
    Museum der Europäischen Kulturen, Arnimallee 25, bis 2. 7.; Di bis Fr 10–17 Uhr, Sa / So 11–18 Uhr.


    Museum Europäischer Kulturen
    Rote Liebe
    Nach der Schließung der ethnologischen Sammlungen: Wie das Museum Europäischer Kulturen in Dahlem um Besucher kämpft. 

    28.1.17 VON NICOLA KUHN
    #90Verfasser Pachulke (286250) 04 Feb. 17, 21:14
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    Pachulke, die "Taxi-Tickets für Nachtschwärmer" sind sicher ein zweischneidiges Schwert, aber wenn schon die AOK und AXA mitmachen ...

    Und vielen Dank für die Hinweise auf die gegenwärtige Situation bei den genannten Berliner Museen.

    #91Verfasser mars (236327) 05 Feb. 17, 11:41
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    In Berlin kann wieder einmal andere Luft geschnuppert werden:

    Zur Internationalen Tourismus-Börse (ITB) in zwei Wochen erwarten die Veranstalter rund 180 000 Besucher in Berlin. Die 26 Hallen seien mit rund 10 000 Ausstellern aus 180 Urlaubsregionen komplett belegt, sagte Messe-Manager Martin Buck am Mittwoch. Partnerland der Reisemesse vom 8. bis 12. März ist das südafrikanische Botswana, stärkstes Gastland mit mehr als 50 Ausstellern die Türkei. Mehr Aussteller kommen auch aus Asien, vor allem aus dem arabischen Raum, wie Buck sagte.

    Außer mit Bildern, Katalogen und Prospekten wollen viele Aussteller die Besucher in diesem Jahr digital in die Urlaubswelten eintauchen lassen. Virtuelle Rundgänge mit Hilfe von Virtual-Reality-Brillen soll es an einer Reihe von Ständen geben, etwa durch den Kölner Dom oder am Kilimandscharo. Die ITB ist an den ersten drei Tagen Fachbesuchern vorbehalten, am Wochenende 11./12. März steht sie allen Interessierten offen.


    #92Verfasser mars (236327) 23 Feb. 17, 10:24
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    Berlin erwägt höhere Strafen für Radweg-Parker. Polizei und Senat haben die Unfallbilanz 2016 veröffentlicht. Zur Sprache kamen die großen Probleme im Berliner Straßenverkehr - und Ideen zur Abhilfe. 

    Polizei und Politik denken um: Es wird in diesem Jahr keinen Blitzermarathon geben, aber mehr stationäre Blitzer in der Stadt. Dies kündigten Polizei und Senat am Freitag bei der Vorstellung der Verkehrsunfallbilanz für 2016 an. Die Zahl der Unfälle ist um 2,5 Prozent auf rund 141 000 gestiegen, die Zahl der Toten um acht auf 56. Verhalten positive Nachrichten gab es bei den Verletzten: Die Zahl der Leichtverletzten sank um knapp 500 auf 15 000, die Zahl der Schwerverletzten lag nahezu konstant bei etwas mehr als 2000. Polizeipräsident Klaus Kandt nannte drei Gründe für die vielen Unfälle: „Es werden grundlegende Regeln missachtet, es fehlt Konzentration und es mangelt an Rücksicht.“

    Opfer waren vor allem die schwächeren Verkehrsteilnehmer, wie sie bei der Polizei heißen. Zwei Drittel der Getöteten waren zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs. Fast die Hälfte der Getöteten waren Senioren. Die Unfälle verursacht haben in der Regel Autofahrer. Ein Indiz dafür, dass immer aggressiver die Verkehrsregeln missachtet werden, ist die Zahl der sogenannten „qualifizierten Rotlichtverstöße“. In diesen Fällen ist schon länger als eine Sekunde Rot. In zehn Jahren hat sich die Zahl der Ertappten verdreifacht, von 2600 auf 7600 (siehe Grafik). Die Zahl der installierten Säulen hat sich in dieser Zeit nur gering von 15 auf 19 erhöht, bekanntlich hatte die Politik viele Jahre auf neue Geräte verzichtet – aus falsch verstandener Rücksicht gegenüber Autofahrern, wie die Grünen kritisiert hatten. Wieso die Zahl aller automatisch registrierten Rotlicht-Verstöße derart schwankt, ist unklar. Ein Grund soll sein, dass es in manchen Jahren erhebliche Ausfallzeiten der Säulen durch Bauarbeiten gab. Umso erschreckender, dass die Zahl der harten Verstöße im Langzeitvergleich so angestiegen ist.
    Berlin erwägt höhere Strafen für Radweg-Parker
    Polizei und Senat haben die Unfallbilanz 2016 veröffentlicht. Zur Sprache kamen die großen Probleme im Berliner Straßenverkehr - und Ideen zur Abhilfe. 
    #93Verfasser mars (236327) 10 Mär. 17, 10:30
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    In Berlin soll man bessere Luft schnuppern können:

    Berlins Umwelt- und Verkehrssenatorin Regine Günther (parteilos) will schnell mehr Tempo 30-Zonen auf großen Hauptstraßen. Zu hohe Stickoxidwerte dort würden die Gesundheit von 20 000 bis 25 000 Menschen in Berlin gefährden, sagte sie am Mittwoch im Inforadio des RBB. «Und da ist Tempo 30 eine Maßnahme, die wir machen können und die werden wir jetzt beherzt angehen.» Derzeit würden Straßen mit besonders schlechter Luftqualität geprüft. Dazu gehörten die Leipziger Straße, die Frankfurter Allee, die Silbersteinstraße und die Karl-Marx-Allee.
    Die Berliner Wirtschaft hatte in der Vergangenheit die rot-rot-grünen Pläne zur Ausweitung von Tempo-30 auf Hauptverkehrsstraßen kritisiert.
    «Wir sind in Berlin mit den Stickoxidwerten, die wir haben, in einer sehr prekären Lage. An sehr vielen Hauptstraßen sind die Grenzwerte deutlich überschritten, manchmal doppelt so hoch», sagte die Senatorin. Das sei kein Zustand, den man so lassen kann.


    #94Verfasser mars (236327) 22 Mär. 17, 11:52
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    Aufsehenerregender Diebstahl in Berlin: Aus dem Bode-Museum ist in der Nacht zu Montag eine 100 Kilo schwere Goldmünze im Wert von 3,7 Millionen Euro gestohlen worden. Die Diebe konnten offenbar die Alarmanlage umgehen.

    Im Berliner Bode-Museum ist in der Nacht zu Montag eine 100 Kilogramm schwere Goldmünze gestohlen worden. Das bestätigte die Polizei dem rbb am Montag. Danach sind die Diebe offenbar gegen 3:30 Uhr mit einer Leiter von den angrenzenden S-Bahngleisen aus durch ein Fenster in das Gebäude eingedrungen. Möglicherweise wurde der Diebstahl durch Bauarbeiten am Museum begünstigt.

    Die Diebe hatten es offenbar nur auf die Münze abgesehen, andere Gegenstände wurden nach jetzigem Stand nicht gestohlen. Auf Kunstdelikte spezialisierte Ermittler des Landeskriminalamts sind derzeit noch mit der Spurensicherung beschäftigt.
    Wie die Diebe den Alarm umgehen und die Beute abtransportieren konnten, ist derzeit noch völlig unklar. Die Münze hat einen Durchmesser von 53 Zentimetern, das entspricht ungefähr einem Autorad.

    Die Goldmünze trägt den Namen "Big Maple Leaf", sie wurde im Jahr 2007 von der Royal Canadian Mint geprägt und war damals die größte Goldmünze der Welt. Sie gilt aufgrund ihres hohen Feingold-Standards als eine der wertvollsten und reinsten Goldmünzen der Welt. Es gibt nur fünf Münzen dieser Art auf der Erde.

    Auf der Münze wurde der symobolische Wert von einer Million kanadischer Dollar geprägt, aber ihr realer Wert liegt weit höher. An den Börsen wird ein Kilo Gold derzeit mit 40.422 Dollar gehandelt, allein der Materialwert der Münze beträgt also umgerechnet rund 3,7 Millionen Euro.

    Seit Dezember 2010 befindet sich der "Big Maple Leaf" in den Ausstellungsräumen des Münzkabinetts im Bode-Museum. Die Münze ist nach Angaben der Stiftung Preußischer Kulturbesitz eine Leihgabe aus Privatbesitz. Sie zeigt das Bild der britischen Königin Elizabeth II. Die Rückseite zeigt drei Ahornblätter, Symbole des Prägelandes Kanada. Sie wurde von der "Royal Canadian Mint", der königlichen kanadischen Münze, geprägt.
    Es sei möglich, dass es sich um den Auftragsdiebstahl eines Sammlers handle, sagte ein Polizeisprecher. Es sei ein "so spezielles Exponat, sodass ein freier Verkauf auf dem Markt nahezu ausgeschlossen erscheint". Wahrscheinlicher sei, "dass die Täter versuchen, die Münze einzuschmelzen". ( https://www.rbb-online.de/panorama/beitrag/20...)


    #95Verfasser mars (236327) 28 Mär. 17, 09:55
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    Marzahn wird nicht erst durch die IGA interessant

    Zuerst dachten alle ans Zentrum. Das Tempelhofer Feld sollte Schauplatz der Internationalen Gartenausstellung werden. 2012 platzte die Idee, Marzahn-Hellersdorf sprang ein. Nun rückt der Stadtrand für 186 Tage in den Mittelpunkt. Wenn am Gründonnerstag die IGA eröffnet, richten sich viele Hoffnungen darauf: dass die Berliner einen besseren Eindruck von „MaHe“ bekommen, dass der Nordosten zur attraktiven Alternative einer wachsenden Stadt wird und der Bezirk nachhaltig aufblüht.

    Diese Wünsche wenden sich gegen ein Klischee, das immer eine Verzerrung war. Die alte Melodie klingt so: Marzahn-Hellersdorf ist Platte, das heißt Hartz IV, und das bedeutet Nazis. Es gibt tatsächlich Probleme in einigen Kiezen mit hoher Armut und der Flucht in einfache Antworten. Aber zum Bezirk gehören auch Biesdorf, Kaulsdorf und Mahlsdorf mit ausgedehnten Einfamilienhausgebieten und das grüne Wuhletal. Und Bürger, die sich einbringen wollen. Viele Bewohner der Plattenbauten berichten, wie gern sie darin leben. Die Arbeitslosigkeit liegt unter dem Berliner Schnitt ...
    #96Verfasser mars (236327) 09 Apr. 17, 13:09
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    Neue Zahlen belegen, dass den Berliner Schulen durch die Sparpolitik des Landes jeder dritte Euro für den Erhalt der Gebäude verlorenging. Einige Bezirke hielten sich besonders zurück. 

    Durch Einsparungen bei der Bauunterhaltung sind den Berliner Schulen seit 1997 mehr als eine Milliarde Euro verloren gegangen. Dies belegt eine neue Übersicht der Senatsverwaltung der Finanzen, die dem Tagesspiegel vorliegt. Demnach hätten seit 1997 mehr als drei Milliarden Euro in die rund 800 Schulen fließen müssen, wenn Berlin den Empfehlungen für die kommunale Bauunterhaltung gefolgt wäre. Stattdessen wurden nur zwei Milliarden Euro investiert. 
    Der inzwischen festgestellte akute Berliner Schulsanierungsstau ist allerdings noch weit höher als eine Milliarde Euro, weil „durch die versäumte Instandhaltung größere Schäden erfolgt sind“, heißt es in der Antwort auf eine noch nicht veröffentlichte Anfrage des SPD-Abgeordneten Joschka Langenbrinck. Nach Angaben der Finanzverwaltung hat Steglitz-Zehlendorf am wenigsten in die Schulsanierung investiert.

    #97Verfasser mars (236327) 21 Apr. 17, 10:53
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    #98Verfasser mars (236327) 27 Mai 17, 16:45
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    Der Bundestag hat sich mit klarer Mehrheit zum Bau des Einheitsdenkmals in Berlin bekannt. 


    Auf Antrag von Union und SPD soll das Projekt jetzt noch vor der Bundestagswahl auf den Weg gebracht werden. Auch die Grüne unterstützten in der Nacht auf Freitag das Vorhaben. Die Linken stimmten dagegen. Einweihung soll im Herbst 2019 sein, am 30. Jahrestag des Mauerfalls. Die Wettbewerbssieger Milla & Partner aus Stuttgart reagierten erfreut auf die Entscheidung. „Nach einem Jahr der Ungewissheit sind wir froh, das vor sieben Jahren begonnene und seit bald zwei Jahren baureife Werk nun umsetzen zu können“, erklärten Geschäftsführer Johannes Milla und Architekt Sebastian Letz.

    Trotz der klaren Mehrheit scheint aber schon jetzt sicher: Die Denkmal-Debatte wird damit nicht beendet sein, gehen die Meinungen doch schon lange, in etliche Richtungen und jetzt wieder besonders heftig auseinander. 
    Die Kultur ist ja Debattenthema wie lange nicht mehr. Ob es sich um Schlosskuppelkreuze, Volksbühnen-Räuberräder oder die Wiedererrichtung der Schinkelschen Bauakademie handelt, nur ein paar Schritte von der „Einheitswippe“ auf dem Sockel des ehemaligen Kaiser-Wilhelm-Denkmals entfernt.
    Bei der Waage währt der Streit allerdings schon ewig. So viel Zwietracht beim Gedenken an die Einheit, keine schöne Geschichte. Man kann sie auch nicht schönreden, indem man die Debatte zum Denkmal erklärt, wie es beim ebenfalls lange umstrittenen Holocaust-Mahnmal oft hieß. Sie ist eher unselig, belebt zwar die Diskussion um die Akteure der friedlichen Revolution und die nicht von allen DDR-Bürgern gewünschte schnelle Wiedervereinigung, spiegelt aber keineswegs die vielbeschworene Mauer in den Köpfen Vielmehr leidet sie unter der Standortfrage (Bitte ein „authentischer“ Ort! Besser „nur“ Leipzig?), unter restaurativen Bestrebungen (die Kolonnaden sollen wieder her) und dem Unwillen etlicher Zeitgenossen gegenüber allem, was zeitgenössisch ist. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier ...
    #99Verfasser mars (236327) 03 Jun. 17, 13:49
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    Von Anne_7 gab es mal den Hinweis auf einen Stummfilm, der Berlin in Schwarz-Weiß zeigt. Er lief bei Arte, jetzt auch auf YouTube.

    Die Stadt der Millionen. Ein Lebensbild Berlins, A. Trotz (1925)

    Schöne Zeitreise!
    #100VerfasserCaroline E. (46608) 04 Jun. 17, 22:55
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    Der Bundestag hat sich mit klarer Mehrheit zum Bau des Einheitsdenkmals in Berlin bekannt. 


    #99 Author   mars

    nämlich der Einheitswippe.

     Die Wettbewerbssieger Milla & Partner aus Stuttgart reagierten erfreut auf die Entscheidung. „Nach einem Jahr der Ungewissheit sind wir froh, das vor sieben Jahren begonnene und seit bald zwei Jahren baureife Werk nun umsetzen zu können“, erklärten Geschäftsführer Johannes Milla und Architekt Sebastian Letz.

    Aus Stuttgart?! Als die DDR noch interessiert wusste der gemeine Stuttgarter nicht einmal, wo sie im Dierke zu finden war. Ich weiss das, denn, aus Berlin kommend, hat es mich traurige fünf Jahre lang nach Zuffenhausen verschlagen, Porsche und Stammheim immer im Blickfeld.

    Bei der Berliner Baudirektorin aus der Schweiz beisse ich mir erst einmal auf die Zunge. Was ich nicht mag: Vorurteile.

    Mir ist die Symbolik einer Wippe überhaupt nicht einsichtig, weder für Ein- noch für Zwietracht.

    Was auffällt: zu Details hält man sich sehr zurück. In öffentlich zugänglichen Quellen gibt es nichts zu Betriebsweise, Zu- und Abgang, Betriebskosten, Instandhaltung, Betriebsgefahr, Hausrecht und Hausordnung (Ballspielen verboten), Kapazität, Mechanismus, Hersteller, Beleuchtung, Haftung, Versicherung, wippende Schneelasten, Aufschlüsselung der Kosten, Vorsorge für Unvorhergesehenes, Bauzinsen, Amortisation usw. usf.

    Man muss befürchten, dass das Ding meistens still stehen wird wie in Berlin jeder anständige Fahrstuhl oder jede vernachlässigte Rolltreppe in öffentlicher Hand (cf. S- und U-Bahn).

    Und wenn es funktioniert und alle Einheitserwartungen erfüllt, wird sich jede stolze Stadt so ein Ding zulegen, genau wie auf fast allen Kinderspielplätzen langsam zerfallende Piratenschiffe herum stehen.

    Und wird es gar ein ganz grosser Erfolg, so werden sich London, New York , Tokyo, Singapur, Paris etc. noch viel grössere Wippen bauen lassen (Namensvorschlag für London nach dem "London Eye": The London VIP) und Berlin bleibt beschämt zurück..

    Wäre die Wippe so doll, wie ihre Protagonisten behaupten, gäber sie längst in Disneyland und eine kleinere, schäbige Version im Phantasialand zu Brühl.

    Prognose: der wippende BER oder die wippende Staatsoper und der Präsident der Schausteller und des fahrenden Gewerbes wird Einheitskanzler in Personalunion. Und der Bundestag wird junge Männer zum Mitfahren mit dem Regierungszirkus suchen.

    Mann, habe ich einen Rochus auf die verrotteten Berliner Behörden. War gerade 10 Tage in Berlin. Das gab Stoff für zwei Erzählnachmittage, bei denen alle Zuhörer bestätigen, lange nicht solch einen interessanten Nachmittag erlebt zu haben. Die Erzählungen spielen Schlüter/Ecke Mommsen, Adnan, Savignyplatz und Knesebeck, Taxen und deren Kutscher,, Busfahrer, Berliner Schnauze, Bezirksämter Wilmersdorfer und Hohenzollerndamm, Rotes-Kreuz-Krankenhau Spandauer Damm, Nachtapotheken, Grüne (Tatsache und mit blutendem Herzen), Telefonhotlines der Verwaltung (durchwegs coldlines only), Einweihung von Kindespielplatz mit Knutschkugel und Spritzen im Spielsand, Bezirksstadtrat bei der Arbeit, cachierte Korruption, Strom und Gas usw.

    **************************************************


    Von Anne_7 gab es mal den Hinweis auf einen Stummfilm, der Berlin in Schwarz-Weiß zeigt. Er lief bei Arte, jetzt auch auf YouTube.

    Die Stadt der Millionen. Ein Lebensbild Berlins, A. Trotz (1925)

    Schöne Zeitreise!
    #100 Authorin Caroline E.

    Kannte viele Schnipsel aus dem Film aber nicht das ganze Werk. Danke Caroline.

    Ruft man den Film bei Youtube ab, so offeriert jedenfalls mein Youtube noch andere ähnliche Langfilme aus der Stummfilmzeit, der Zwischenkriegs- und Nachkriegszeit.

    Komme gar nicht mehr zum Schlafen.

    Als modernen Berlinfilm empfehle ich:
    Frühling in Berlin, ein deutscher Episoden-Spielfilm aus dem Jahr 1957 von Arthur Maria Rabenalt mit starkem Werbecharakter für Berlin. Das Drehbuch verfasste Curt Johannes Braun. Uraufgeführt wurde das Werk am 25. Oktober 1957.

    Die Außenaufnahmen entstanden an den Originalschauplätzen in Berlin.

    Ein Stadtbildnis wie Julien Duviviers Paris-Film kam trotz der gleichfalls angewandten Episodentechnik nicht zustande. Rabenalt bietet nur verschwommene Kitschgeschichten, denen einige lokale Redensarten flüchtig aufgeheftet sind.

    Dennoch, sehenswert heute. Dem Ende des Films ist der Titel dieses Fadens unterlegt:
    #101Verfasser Pachulke (286250) 09 Jun. 17, 18:16
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    Pachulke, dein Beitrag ist ja wieder einmal sehr, sehr reichhaltig. Deine Bedenken gegenüber der Wippe sind gut nachvollziehbar; der von mir in #99 zitierte Tagespiegel hatte den „ewigen Streit“ ja  auch nicht schöngeredet. Ich bin gespannt, wie man in fünf Jahren über die Wippe denken und reden wird. 

    Fällt aus den zwei „Erzählnachmittagen“, die du erwähnst,  vielleicht auch für diesen Faden etwa Launisches ab? 

    Die Film-Hinweise dürften für manchen, der hier mitliest, ebenfalls interessant sein. Danke für alles! 

    #102Verfasser mars (236327) 12 Jun. 17, 10:59
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    Hauptbahnhof Berlin:

    Inaugurée en 2006 après plus de 11 ans de travaux, la gare centrale de Berlin est l'un des projets architecturaux les plus importants d'Allemagne. Érigée selon les plans de Meihnard von Gerkan, elle possède un immense hall de verre de 321 mètres de long. Ses deux tours de 46 m sont équipées de 6 ascenseurs panoramiques qui permettent aux quelques 300 000 passagers quotidiens de se mouvoir. Plus grande gare d'Europe, la Hauptbahnhof impressionne par sa démesure et sa modernité ! 

    Die Ostseite des Berliner Hauptbahnhofs vom Alexanderufer aus gesehen:


    #103Verfasser mars (236327) 15 Jun. 17, 10:02
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    Ein Sommergewitter ist am 22.6. über Berlin hinweggezogen und hat dabei ganze Straßezüge im Norden verwüstet



    #104Verfasser mars (236327) 23 Jun. 17, 09:26
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    Schon wieder hat das Wetter Berlin übel mitgespielt:


    Der Ausnahmezustand wegen des Unwetters bleibt weiterhin bestehen. 600 Feuerwehrleute sind immer noch im Einsatz.

    #105Verfasser mars (236327) 30 Jun. 17, 10:40
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    Der Hype um die beiden Pandas erfasst die ganze Stadt Berlin. Meng Meng und Jiao Qin sind mehr als niedliche Tiere – sie sind in vielfacher Hinsicht Symbol für China.


    Viele werden sie einigermaßen überhaben, die kugelrunden, schwarz-weißen Mistviecher, die nach vierjähriger Verhandlung vor gut zehn Tagen endlich aus China nach Berlin ausreisen durften. In dieser Woche wurden sie mit viel Brimborium, inklusive Aperol Spritz und Kanzlerin der Öffentlichkeit präsentiert. Da kommen zwei Pandas in den Zoo, und schon steht die ganze Stadt kopf, so die allgemeine Rede.

    Besonders wurde in diesem Zusammenhang gern argumentiert, was für eine Unverschämtheit es doch sei, wie sehr die Chinesen die Bedingungen diktieren, unter denen sich Berlin ihre Pandas borgen darf. Eine Million Euro kosten den Zoo Meng Meng und Jiao Qing.

    Dass am vergangenen Mittwoch so viele hohe Tiere zugegen waren, lag vor allem daran, dass die Chinesen bei der Übergabe die höchste protokollarische Ebene erwarten. Anders als in den 1980ern verschenkt China seine Pandas nicht mehr, sondern sie werden wenigen Ländern gegönnt. Man muss sich demütigst anstellen, um einen zu bekommen.
    #106Verfasser mars (236327) 08 Jul. 17, 15:13
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    Badesee statt Klassenzimmer, Ausschlafen statt Pauken für den Mathe-Test: Nach Ausgabe der Zeugnisse an diesem Mittwoch starten etwa 400 000 Berliner Schüler in die Sommerferien. Für 15 000 von ihnen werden es die letzten sein - jedenfalls in der Schulzeit: Sie haben ihr Abitur gemacht, nun beginnt für sie «der Ernst des Lebens».

    Bei aller Freude über gut sechs Wochen Freizeit - die Zeugnisse am Ende des Schuljahres sind nicht für jeden Schüler ein Grund zum Jubeln. Schlechte Noten oder gar Sitzenbleiben sorgen für Ärger auch bei den Eltern. Deshalb sind am Mittwoch wieder Sorgentelefone freigeschaltet, an die sich Schüler und Eltern wenden können. Von 10.00 bis 13.00 Uhr bieten Experten der Senatsverwaltung für Bildung Hilfestellung an.

    Die Ferien dauern bis zum 1. September. Dann setzt sich an den Schulen ein Trend fort, den es seit einigen Jahren gibt: Die Zahl der Schüler steigt. An den allgemeinbildenden Schulen rechnet die Bildungsverwaltung im neuen Schuljahr mit rund 317 000 Schülern, das sind etwa 6000 mehr als bisher. Laut einer RBB-Umfrage in den Bezirken wurden bisher etwa 30 000 Kinder zur Einschulung angemeldet. Das seien rund 500 mehr als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres.

    #107Verfasser mars (236327) 19 Jul. 17, 09:01
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    Berlin versinkt im Regen

    Die jüngsten Wolkenbrüche in Berlin zeigen: Betroffen von diesem Wettlauf sind auch Städte, die weitab der hochwassergefährdeten Flüsse liegen. Wenn U-Bahnen und S-Bahnen nicht mehr fahren, wenn Flüge nach Berlin auf Rostock oder Hannover umgeleitet werden müssen, spürt man, dass die Natur auch in die Orte eindringt, in denen der Mensch das Rennen gemacht zu haben schien.

    Deshalb sollen Städte wie Berlin zur „Schwammstadt“ werden: Begrünte Dächer und Mulden sollen das Regenwasser wie ein Schwamm speichern und langsam wieder abgeben. Das ist nichts anderes als eine Art innerstädtischer Polder.
    Der Unterschied ist nur: An der Oder haben die Menschen gelernt, mit der Gefahr zu leben. In Berlin müssen sie sich ihrer erst noch bewusst werden.
    #108Verfasser mars (236327) 28 Jul. 17, 10:14
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    #109Verfasser mars (236327) 03 Aug. 17, 14:05
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    Fußgängerzonen sind Gift für die Stadt

    Fußgängerzonen sind, sofern es sich nicht gerade um mediterrane Altstadtgässchen handelt, ein städtebaulicher Rohrkrepierer. Es lernt nur niemand daraus. Gerade erst hat die BVV Friedrichshain-Kreuzberg auf Antrag der Grünen beschlossen, die Zossener Straße zwischen Bergmann- und Gneisenaustraße in eine Fußgängerzone umzuwandeln. Eine fragwürdige Beglückungsmaßnahme. Im besten Fall bleibt es beim Aufstellen von Pflanzenkübeln aus Beton, im schlechtesten wird die Straße zum Durchlauferhitzer für besinnungslosen Konsum, zum Inkubator für Bekleidungsketten. Als ob der einzige Sinn und Zweck von Stadt (und des Daseins) darin bestünde, Klamotten zu kaufen. Soll so das neue Kreuzberg aussehen?

    Der Preis wird am Abend gezahlt. Dann kippt die Straße in Minuten von einem Extrem ins andere: eben noch Shoppingrausch, jetzt tot. Fußgängerzonen sind urbane Sojafelder: eine einzige Monokultur. Für traumatisierte Zugezogene aus Westdeutschland, wo ganze Innenstädte in riesige Open-Air-Einkaufszentren verwandelt wurden, war und ist Berlin auch deshalb so großartig, weil diese Entwicklung hier kaum eine Chance hatte. Die wenigen Beispiele, wo es doch versucht wurde – wie in der Wilmersdorfer Straße – sind abschreckend genug. Jetzt soll Berlin offenbar auch in diesem Punkt Mainstream werden.
    #110Verfasser mars (236327) 10 Aug. 17, 13:43
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     Vorsicht, Baustelle! Radfahrer müssen in Zukunft keinen gefährlichen Slalom mehr um aufgerissenen Asphalt fahren. Sie bekommen eine Bahn markiert, auch wenn der Platz für Autos dadurch schrumpft.

    „Die Sicherheit des Radverkehrs hat Vorrang vor der Leichtigkeit des Kfz-Verkehrs“, heißt es im neuen Mobilitätsgesetz des Senats. Mit dem Entwurf (38 Seiten) setzt Rot-Rot-Grün Prioritäten: Radler, Fußgänger, Busse, Tram first!
    „Je mehr umsteigen, desto schneller kommen alle voran“, sagt Verkehrssenatorin Regine Günther (54, parteilos). „Vor allem die, die aufs Auto angewiesen sind.

    Das Ziel: 2025 sollen Berliner in der City jeden dritten Weg von etwa fünf Kilometern auf dem Rad zurücklegen (derzeit 18 Prozent). Mit viel Geld wird die Infrastruktur fit gemacht, ab 2019 fließen jährlich 51 Mio. Euro. (http://www.bild.de/regional/berlin/radfahrer/... )
    #111Verfasser mars (236327) 23 Aug. 17, 11:06
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    BERLIN taz | Am Haupteingang des Flughafens Berlin-Tegel, gleich neben einem zur Wurstbude umgebauten S-Bahn-Waggon, liegt ein Mann bäuchlings auf dem Boden. Jacke, Mütze und Brille weisen die bronzene Figur als Sportpiloten früherer Tage aus, an den Armen aber trägt er Flügel aus Vogelfedern. Die Skulptur verbindet die Ikarus-Sage mit dem Namenspatron des Flughafens, Otto Lilienthal, der bei einem Flugexperiment starb, und es dürfte weltweit keinen zweiten Airport geben, der seine Gäste mit dem Sinnbild eines tödlichen Absturzes empfängt.

    Über fünf Jahre ist es nun her, dass Berlin-Tegel kontrolliert zu Boden gebracht werden sollte. Dann aber platzte – mehrfach hintereinander – die Eröffnung des planerisch komplett verkorksten Großflughafens BER vor den Toren der Hauptstadt und nichts war mehr wie geplant. Tegel machte weiter und wuchs dabei und wurde unverhofft zum Liebling vieler BerlinerInnen, die sich auf einmal ein Leben ohne TXL – so das internationale Kürzel – nicht mehr vorstellen können. Am 24. September werden sie bei einem parallel zur Bundestagswahl durchgeführten Volksentscheid ihr Kreuzchen bei „Ja“ machen: „Ja“ zum „dauerhaften Fortbetrieb“ des letzten Flughafens auf Berliner Boden.
    #112Verfasser mars (236327) 17 Sep. 17, 10:33
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    Heute vor 60 Jahren wurde in Berlin die Kongresshalle für die Öffentlichkeit geöffnet.
    #113Verfasser mars (236327) 18 Sep. 17, 11:47
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    In einem Volksentscheid haben sich 56,1 Prozent der Berliner für die Offenhaltung Tegels ausgesprochen, nur 41,7 Prozent stimmten dagegen. Die Wahlbeteiligung lag bei 71,3 Prozent.

    Das ist ein Sieg, der die Stadt zerreißt, schreibt Gerd Nowakowski, Leitender Redakteur beim Tagesspiegel. Die eindeutige Mehrheit für einen Weiterbetrieb ist ein Misstrauensvotum gegen den Regierenden Bürgermeister Michael Müller. 

    Nun müssen sie alle erstmal wieder auf den Teppich kommen, schreibt Stefan Jacobs in seiner Vorausschau. Und das wird ganz schön schwierig. Auch der Senat kann nicht einfach zur Tagesordnung übergehen, auch wenn vorher alle betont hatten, dass der Volksentscheid nicht bindend ist.


    #114Verfasser mars (236327) 25 Sep. 17, 14:06
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    Nicht alle Berliner Standesämter erwarten einen hohen Andrang zur Ehe für alle. 

    Neben der Eheschließung spielt vor allem das Umwandeln der Lebenspartnerschaften eine Rolle. Im Bezirk Tempelhof-Schöneberg, wo eine Szene-Hochburg liegt, haben sich dafür 41 Paare angemeldet. "Hier gibt es schon ein großes Interesse", sagte eine Sprecherin des dortigen Standesamts.

    In Treptow-Köpenick und Charlottenburg-Wilmersdorf haben sich erst sehr wenige Paare für die Eheschließung angemeldet. Auch in Steglitz-Zehlendorf wird keine Veränderung der aktuellen Zahlen erwartet. Allerdings werden schwule und lesbische Paare dort nicht gesondert gezählt. "Das Wesentliche des Gesetzes ja gerade die rechtliche Gleichstellung", erklärt der stellvertretende Bürgermeister Michael Karnetzki.
    #115Verfasser mars (236327) 28 Sep. 17, 11:20
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    Die AG City stellte am Mittwoch verschiedene Projekte für die Gegend rund um Zoo und Kudamm vor. Eins davon ist „Der Hardenberg“. Architekt des futuristischen Glasturms ist Christoph Langhof. Er hat bereits das Upper West am Breitscheidplatz entworfen.


    Damit das neue Hochhaus, das mit Sonnen- und Windenergie versorgt würde, keine Luftnummer bleibt, muss das Land Berlin noch Einsatz zeigen ...

    #116Verfasser mars (236327) 12 Okt. 17, 13:33
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    C’est l’une des images fortes du week-end. Avant leur match face à Schalke, les joueurs du Hertha Berlin ont mis un genou à terre, comme l’ont fait avant eux plusieurs joueurs de football américain, pour « une ville de Berlin plus tolérante et ouverte, maintenant et à jamais ».

    Colin Kaepernick est le premier joueur à avoir réalisé ce geste, avant le début des rencontres de football américain, au moment de l’hymne national, pour protester contre les violences raciales de la police, aux Etats-Unis. Kaepernick se retrouve aujourd’hui sans club, mais depuis les attaques de Donald Trump, de nombreux joueurs ont pris la relève.
    Ce n’est pas la première fois que le club allemand défend de telles valeurs. En 2016, il s’en était pris à ses propres supporteurs qui avaient réalisé une bannière homophobe à l’occasion d’un match contre Cologne. Un an plus tard, il avait attaqué le parti d’extrême droite AfD pour « avoir diffusé une photo d’un de ses élus locaux avec Marvin Plattenhardt, l’un de ses joueurs », expliquait alors L’Equipe.


    #117Verfasser mars (236327) 19 Okt. 17, 10:11
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    Berlin am Tag einer Love Parade:

    #118Verfasser mars (236327) 21 Okt. 17, 17:33
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    Die heute erschienene ZEIT titelt auf der halben ersten Seite:

    Babylon Berlin. Warum in der deutschen Hauptstadt nichts funktioniert - und trotzdem jeder hinwill.

    Die Abrechnung von Harald Martenstein und Lorenz Maroldt im Zeitmagazin S. 18 - 31 kann ich jedem, der sich für Berlin interessiert, nur dringend empfehlen.

    #119Verfasser mars (236327) 02 Nov. 17, 14:19
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    Eine erste Linie der Berliner Pneumatischen Depeschenbeförderung (Rohrpostsystem) wurde heute vor 152 Jahren in Betrieb genommen.

    #120Verfasser mars (236327) 18 Nov. 17, 13:34
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    Es ist eine Absage an alle Debatten über mögliche Engpässe auf dem BER, die in den vergangenen Monaten insbesondere im Zuge des Tegel-Volksentscheids geführt wurden. Engelbert Lütke Daldrup, Chef der Flughafengesellschaft, sitzt auf 60 Metern Höhe im Tower des BER, hinter ihm im Nebel das nie fertig werdende Terminal, und sagt: „Wir werden die Kapazitäten bereitstellen können, die gebraucht werden.“

    Der „Masterplan BER 2040“, den der seit Januar amtierende Flughafenchef am Dienstag vorstellte, weist weit über eine mögliche Eröffnung hinaus und definiert zwei Ausbaustufen. Durch neue Terminals und Andockstationen für die Flugzeuge sowie mehr Check-in-Schalter, Sicherheitskontrollstellen und Gates sollen bis 2030 bereits 48 Millionen Passagiere im BER abgefertigt werden können. 2,3 Milliarden Euro stehen hierfür zur Verfügung,

    Nach der letzten Ausbaustufe 2040 sollen es sogar 55 Millionen Passagiere sein. Im vergangenen Jahr wurden in Tegel und Schönefeld zusammen etwa 33 Millionen Fluggäste gezählt. Die Prognosen für die nächsten Jahre weisen trotz der Pleite von Air Berlin weiter nach oben.
    Schon kurz nach der Eröffnung des BER, laut Lütke Daldrup im Jahr „20-x“, soll mit dem Terminal 1E eine neue Abfertigungshalle für sechs Millionen Passagiere in Betrieb gehen – laut Plan im Frühjahr 2020. Die Fertigstellung eines zweiten Hauptterminals ist fünf Jahre später geplant ...
    #121Verfasser mars (236327) 22 Nov. 17, 14:35
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    Als der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) und seine Stellvertreter, Ramona Pop (Grüne) und Klaus Lederer (Linke), am Montag ihre Bilanz des ersten Jahres der Landesregierung zogen, verbreiteten sie ganz bewusst Zufriedenheit, Zuversicht und vor allem Einigkeit. 

    "Zwischen uns passt es", hieß es. Zwei Tage später präsentierten die rot-rot-grünen Fraktionschefs ihre Änderungen am Haushaltsentwurf des Senats – und auch sie vermittelten ein Bild guter Zusammenarbeit in einem ihrer Meinung nach erfolgreichen Bündnis.

    Dabei passt die gelöste Stimmung überhaupt nicht zu dem, was der Senat in seinem ersten Jahr geleistet hat.

    Sie passt nicht zu den großen Ansprüchen, mit denen Rot-Rot-Grün angetreten war, nicht zum verlorenen Volksentscheid über den Flughafen Tegel und auch nicht zur Lebenswirklichkeit vieler Berliner. Wer heute in dieser Stadt eine Wohnung sucht, erntet Mitleid. Doch der Wohnungsneubau stockt und bleibt weit hinter dem errechneten Bedarf und den selbst gesteckten Zielen zurück. Was noch beunruhigender ist: Es deutet nichts darauf hin, dass sich das im Laufe der Legislaturperiode ändert. Angesichts der eklatanten Wohnungsnot in Berlin müsste der Neubau bezahlbarer Quartiere, auch für die Mittelschicht, eine viel größere Rolle in der Senatspolitik spielen. Und private Bauherren müssten viel stärker beteiligt werden, die städtischen Gesellschaften allein können die Aufgabe nicht schultern.

    Wer einen Termin im Bürgeramt oder eine Geburtsurkunde für sein Neugeborenes braucht, muss ebenfalls sehr viel Geduld aufbringen. Verbesserungen wurden versprochen, erfüllt wurden sie nicht. Nun soll im nächsten Jahr der Funke zünden. Immerhin: Im kommenden Doppelhaushalt ist das Geld für 5000 weitere Stellen im öffentlichen Dienst vorgesehen. Unklar ist, ob die Stellen auch besetzt werden können, denn auch im öffentlichen Dienst fehlt Fachpersonal. Auch diejenigen, die die angekündigte Verkehrswende erwartet hatten, wurden vertröstet. Das Mobilitätsgesetz kommt später, neue Radwege wurden bislang nicht gebaut. Das Baustellenmanagement ist immer noch verheerend. Und statt vier neuer Tramlinien wird es bis 2021 wohl nur eine geben. Da verwundert es nicht, dass die Berliner Landesregierung in aktuellen Umfragen die unbeliebteste aller Bundesländer ist.
    #122Verfasser mars (236327) 03 Dez. 17, 09:56
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    Trotz des Terroranschlags letztes Jahr scheinen die Berliner Weihnachtsmärkte noch attraktiv zu sein. Hier eine Übersicht:


    #123Verfasser mars (236327) 17 Dez. 17, 10:42
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     Berlin hat statistisch mit seinen großen Museen unter den Bundesländern die meisten Besucher.

    In der Bundeshauptstadt kamen 2015 pro Einwohner 4,6 Besuche, dagegen waren es im Saarland nur 0,6. Insgesamt zählten die Museen 114 Millionen Besuche. Dies geht aus dem am Dienstag erstmals vom Statistischen Bundesamt in Wiesbaden veröffentlichten Bericht zu Museen und Bibliotheken hervor.

    #124Verfasser mars (236327) 20 Dez. 17, 11:04
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    Mauerpark-Sensationsfund:  Archäologen entdecken DDR-Fluchttunnel

    Man hätte es sich denken können: Dass genau an diesem Ort, an dem die Stadt einst für Jahrzehnte geteilt war, noch unterirdische Reste der jüngsten deutsch-deutschen Geschichte zu finden sind. Hinweise gab es einige, sagen Experten wie der Archäologe und Mauerforscher Torsten Dressler. Jetzt liefert er den praktischen Beweis.
    Mit seinem Grabungsteam hat Dressler am Eingang zum Mauerpark einen bedeutenden archäologischen Fund freigelegt, der bisher einmalig in der Geschichte Berlins ist: Einen Fluchttunnel, der einst 80 Meter vom Westen in den Osten führte, Teile eines unterirdischen Meldesystem der DDR-Grenztruppen und Gebäudereste des früheren Nordbahnhofs, an den Berliner Mauer einst reichte. Freigelegt wurde zudem eine etwa 20 Tonnen schwere Betonplatte mit massiven Stahlträgern, die früher aus der Erde ragten und nach dem Mauerbau einen Grenzdurchbruch in den Westteil verhindern sollten.

    Die Archäologen sind fündig geworden, weil der Eingang zum Mauerpark derzeit eine Baustelle ist. Die Berliner Wasserbetriebe legen unter dem Park einen unterirdischen Stauraumkanal an. Diesen Kanal fräst eine Tunnelbohrmaschine unter der Erde. Das Gerät wird am Parkeingang unter die Erde gebracht.

    Berliner Historiker und Archäologen reagierten am Mittwoch begeistert. Die Funde seien „in dieser Komplexität und in ihrem Erhaltungszustand in Berlin bisher einmalig und daher von besonderer Bedeutung“, sagt Karin Wagner, Leiterin für Gartendenkmalpflege und Archäologie beim Landesdenkmalamt Berlin. Manfred Wichmann von der Stiftung Berliner Mauer sagt: „Die Funde zeigen insbesondere, wie die Grenzanlagen die bestehende Stadtstruktur durchschnitten und zerstörten, und wie sich der Grenzstreifen bis 1989 beständig änderte. Hier sind die Schichten der Stadtgeschichte gut zu identifizieren.“ Wichmann sagt auch, die Funde würden die Rigorosität des Grenzstreifens und die enormen Ressourcen verdeutlichen, die in den beständigen Ausbau der Grenzanlagen flossen.
    Auch der Archäologe Torsten Dressler ist erfreut, denn solche Funde habe es bisher an keiner anderen Stelle der 160 Kilometer langen Mauer gegeben. „Die Geschichte der deutschen Teilung wird hier auf engstem Raum sichtbar dokumentiert.“ Torsten Dressler beschäftigt sich im Rahmen seiner Dissertation mit der Geschichte der Berliner Mauer, er weiß aus Fachbüchern und Unterlagen der Staatssicherheit von insgesamt vier Fluchttunneln in der Gegend rund um den heutigen Mauerpark. Den ersten hat nun freigelegt.
    Tunnelbauer am Fundort
    Der 1, 40 Meter breite und 3,70 Meter lange Einstieg auf dem Boden einer früheren Lagerhalle des Nordbahnhofs sollte ins 80 Meter entfernte Wohnhaus an der Oderberger Straße/Ecke Eberswalder Straße reichen. Fluchthelfer hatten ihn von März bis Juni 1963 angelegt, konnten ihn aber nie nutzen. Denn die Sache war aufgeflogen, die Stasi hatte den Tunnel entdeckt, kurz bevor er fertig war. Skizzen in Stasi-Akten belegen das. Und so hat es auch einer der Tunnelbauer, ein heute 73-jähriger Berliner, Dressler vor wenigen Tagen direkt am Fundort erzählt. Das sei ein sehr berührender Moment gewesen, sagt Dressler. Der Fluchttunnel lag damals direkt an der Mauer. Im Zuge eines Gebietsaustausches verschob sich die Sektorengrenze im Jahr 1988 auf einer Länge von 50 Metern weiter in den Westen.
    #126Verfasser mars (236327) 11 Jan. 18, 10:22
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    Ein schöner Blick auf Berlin rund um den Fernsehturm:

    #127Verfasser mars (236327) 17 Jan. 18, 10:34
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    Der Berliner Karneval auf dem Kudamm im Februar 2018 fällt aus - wegen Geldmangels. 

    Der „Hauptstadtzug“ könne wegen zu hoher Kosten nicht mehr finanziert werden, sagte die Vize-Präsidentin des Vereins „Festkomitee Berliner Karneval“, Christiane Holm, dem „Tagesspiegel“ (Samstag).
    Der bisherige Sponsor, eine Kölner Kostümhandlung mit Filiale am Alexanderplatz, könne die hohe Summe nicht mehr tragen. „Andere Geldgeber sind nicht in Sicht. Die Bezirksbürgermeister sind uns zwar gewogen, aber geben keine finanzielle Unterstützung“, erklärte Holm auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

    Die Grundkosten für Sicherheitsdienste, Organisation und Genehmigungen würden bis zu 60.000 Euro betragen. „Dazu kommen dann weitere Kosten für Werbung und Ausstattung des Karnevalsumzugs. Wir liegen dann bei 120.000 Euro. Das ist zu viel für uns“, so Holm weiter.

    #128Verfasser mars (236327) 29 Jan. 18, 11:53
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    Genau vor 116 Jahren, am 18. 2. 1902, wurde in Berlin das erste Teilstück der neuen U-Bahn zwischen Stralauer Tor und Potsdamer Platz offiziell in Betrieb genommen.
    #129Verfasser mars (236327) 18 Feb. 18, 11:17
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    ... Es gibt in Berlin 1600 Kilometer Hauptverkehrsstraßen. Natürlich sollen nicht alle auf einmal auf eine Spur pro Richtung „reduziert“ werden, „um Platz für Fahrradfahrer oder Straßenbahnen zu schaffen“, das soll laut Andreas Knie, Fachmann für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel, „peu à peu“ geschehen, wie alles in Berlin. „Zuerst dort, wo schon viele Radfahrer und Fußgänger unterwegs sind.“

    Derselbe Fachmann hat ausgerechnet, dass es zu viele Autos in der Stadt gibt, die „zu viel Platz in Anspruch nehmen“. 90 Prozent der Zeit würden sie nur „nutzlos in der Gegend herumstehen“. Besser ausgenutzt, könnten von den 1,2 Millionen Pkw, die in Berlin fahren, 850.000 „wegfallen, ohne die Fahrleistungen einzuschränken“.

    Ich liebe solche alternativen Statistiken! Ich frage mich nicht nur, wie sie zustande kommen, ich überlege auch, wie man sie auf andere Bereiche übertragen könnte. Auf Hotelbetten zum Beispiel. Die meiste Zeit des Tages stehen sie ungenutzt herum. Wenn man sie in drei Schichten zu je acht Stunden belegen würde, könnten von den 136.000 Berliner Hotelbetten etwa 90.000 wegfallen, ohne die Übernachtungskapazitäten einzuschränken. Es ist nur eine Frage der Organisation. Da Berlin ohnehin eine Stadt ist, in der rund um die Uhr gefeiert wird, käme es nicht darauf an, ob der Besucher sein Bett von 8 Uhr bis 16 Uhr belegt oder von Mitternacht bis 8 Uhr morgens. In einigen Obdachlosenheimen ist das bereits gängige Praxis.
    #130Verfasser mars (236327) 28 Feb. 18, 11:41
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    In der Hauptstadt ist die Kriminalität weiter gesunken.

    Im Vorjahr wurden 520 437 Straftaten registriert, wie aus der polizeilichen Kriminalstatistik hervorgeht. Das waren rund 48 400 weniger als 2016. „Berlin ist wieder ein Stück sicherer geworden”, sagte Innensenator Andreas Geisel (SPD) am vergangenen Freitag bei der Vorstellung der Statistik. In einem „Tagesspiegel“-Interview sprach er jetzt über das mangelnde Sicherheitsgefühl in der Stadt.

    Berlin sei objektiv sicherer geworden, sagte er, jedoch gebe es „tatsächlich das Problem der Verwahrlosung des öffentlichen Raumes in bestimmten Kiezen.“ 

    Dazu käme eine „lang geübte Zurückhaltung, bestimmte Regeln bei jedem durchzusetzen.“ Deswegen würde es nun darum gehen, die „soziale Kontrolle zurückzugewinnen.“ ( https://www.bild.de/regional/berlin/verbreche....)
    #131Verfasser mars (236327) 07 Mär. 18, 16:25
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    Völkerverständigung wird im Kanaan in Prenzlauer Berg gelebt: Jeden Samstag gibt es dort ein großes israelisch-palästinensisches Frühstück. Wir wissen zwar nicht, ob Jesus gegessen hat, was dort serviert wird, möglich wäre es aber. Nebenbei bekommt man neben leckerem Essen auch Geschichten hinter den Gerichten. Eine Reservierung ist nötig.

    Feiertage eignen sich besonders gut, um etwas für andere zu tun. Morgen findet im Ulrichs in Schöneberg ein Benefiz-Gulasch-Essen statt, zugunsten von Mann-O-Meter, einer wichtigen Anlaufstelle für die Berliner queere Community.

    Die Grippewelle ebbt ab, trotzdem schadet es nicht, das Immunsystem abzuhärten. Ein Ansatzpunkt ist das Spreetreiben: In Neu Zittau bei Erkner geht's am Samstag um 13 Uhr für die Mutigen in die Spree und dann lassen sie sich bis zum Strandbad Erkner treiben. Schwimmer und Nichtschwimmer können sich dann ab nachmittags am Osterfeuer im Strandbad aufwärmen.


    Honigwein aus Hörnern, Feuerspucker und Gaukler, kämpfende Ritter: Am Osterwochenende locken Mittelaltermärkte mit Exotischem aus vergangenen Zeiten. Am nächsten liegt das Oster-Ritterfest in der Zitadelle Spandau von Samstag bis Ostermontag, 2. April. Highlight in der historischen Festung sind die Ritterturniere, bei denen sich berittene Kämpfer miteinander messen ...

    #132Verfasser mars (236327) 30 Mär. 18, 13:19
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    haus-der-statistik.jpg

    Das Haus der Statistik in Mitte wird noch jahrelang einen trostlosen Anblick bieten. Die Fenster des Stahlskelettbau-Komplexes an der Ecke Otto-Braun-Straße/Karl-Marx-Allee sind ausgebaut, der Wind pfeift hindurch. Das soll der Durchlüftung dienen, vor allem aber auch der Nutzung durch Obdachlose entgegenwirken, von der Schlafplätze mit abgelegter Kleidung, Konservendosen und Flaschen zeugen. Aber es gibt jetzt einen Zeitplan, bis wann die Liegenschaft am Rande des Alexanderplatzes hergerichtet sein wird: Im Mai 2024 wird es soweit sein. – Quelle: https://www.berliner-zeitung.de/30032420 ©2018 ...
    #133Verfasser mars (236327) 18 Apr. 18, 19:46
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    Fußballfans, die nicht nach Russland zur Fußball-WM reisen, können dennoch live mitfiebern: Auch in diesen Sommer soll es eine Fanmeile mit Public Viewing vor dem Brandenburger Tor geben.

    Vom 17. Juni an - dem ersten Auftritt der deutschen Mannschaft bei der WM - sollen alle Spiele der Nationalelf auf einer Hauptleinwand sowie sechs weiteren Großleinwänden übertragen werden, wie der Veranstalter am Donnerstag mitteilte. Auch die Begegnungen in der K.O.-Runde sollen gezeigt werden. An zahlreichen Ständen können Fans außerdem essen und trinken.
    Zur Sicherheit der Besucher plant der Veranstalter nach eigenen Angaben, Taschen und Rucksäcke auf dem Gelände zu verbieten. Wie das Sicherheitskonzept von Seiten der Polizei genau umgesetzt werden soll, konnte das Bezirksamt Mitte am Donnerstag noch nicht sagen.
    Die Berliner Fußball-Fanmeile wurde zum ersten Mal zur Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland auf der Straße des 17. Juni aufgebaut. Zuletzt hatten Zehntausende Fußballfans 2016 bei der Europameisterschaft dort gefeiert. Auch zum Jahreswechsel ist der Platz am Brandenburger Tor beliebter Ort zum Feiern und gilt mit mehreren Hunderttausend Gästen als größte Silvesterparty Deutschlands.
    #134Verfasser mars (236327) 04 Mai 18, 10:29
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    Viele Zuschauer werden an Pfingsten beim 23. Karneval der Kulturen in Kreuzberg erwartet. Um 13.30 Uhr beginnt der Kinderkarneval mit Umzug ab Mariannenplatz und anschließendem Volksfest bis 19 Uhr. Höhepunkt ist heute der traditionelle Großumzug mit 4000 Teilnehmern.

    ► Aufgehitzte Gemüter können sich im Strandbad Wannsee von 10 bis 19 Uhr abkühlen – oder einfach nur Vitamin D tanken.

    ► Zum Pfingstfest öffnen in der langen „Nacht der offenen Kirchen“ in Berlin zahlreiche Gotteshäuser.

    Auch im Umland finden viele Volksfeste statt. Das Kloster Neuzelle bei Eisenhüttenstadt feiert seinen 750. Geburtstag. Beim Mühlentag am Montag sind rund 100 märkische Mühlen geöffnet. In Rheinsberg geht es bei den Musiktagen klassisch zu. Im Volkspark Potsdam steigt jeweils von 10 bis 23 Uhr ein Ritterfest.

    #135Verfasser mars (236327) 20 Mai 18, 13:32
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    Hitze über 30 Grad, die Sonne knallt und die Stadt schwitzt. Aber die Berliner sitzen auf dem Trockenen. Die Hälfte der Freibäder ist noch dicht.

    Obwohl in der Hauptstadt seit Wochen Sommer ist, machen das Humboldthain-Bad (Wedding), das Kinderbad Monbijou (Mitte), das Sommerbad am Insulaner (Steglitz), das Columbiabad (Neukölln), das Sommerbad Wuhlheide (Oberschöneweide) und Pankow sowie das Kinderbad Platsch (Marzahn) voraussichtlich erst am Sonnabend auf. Im Sommerbad Mariendorf geht es mit dem 23. Juni noch später los. Staaken-West soll sogar erst am 5. Juli in die Saison starten und am 19. August schon wieder schließen.
    #136Verfasser mars (236327) 31 Mai 18, 10:36
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    Die Hitze hält in Berlin immer noch an. Hier machen Feuerwehrmänner die Oderberger Straße (Prenzlauer Berg) richtig nass:


    https://www.bz-berlin.de/data/uploads/2018/08...

    #137Verfasser mars (236327) 02 Aug. 18, 10:23
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    "In der deutschen Hauptstadt gibt es 1,92 Millionen Wohnungen. Airbnb listet knapp 25.000 Unterkünfte dort auf, in die man sich einmieten kann für ein paar Tage oder auch länger. 


    Darunter findet sich alles, vom Gästezimmer mit Klappcouch bis zum riesigen Luxusloft. Es gibt auch Konkurrenzanbieter, doch die bringen nur wenige Tausend Angebote zusammen. Nur etwas mehr als ein Prozent der Wohnungen in Berlin also wird gelegentlich über Home-Sharing-Plattformen vermietet, oft sind es nur einzelne Zimmer. Das ist, im Großen und Ganzen der Wohnungsnot, fast nichts.


    Viele Airbnb-Gastgeberinnen und -Gastgeber betreiben das Untervermieten dabei nicht als Geschäft. Sie verdienen sich so bloß etwas dazu. Um sich die eigene Wohnung weiter leisten zu können. Oder weil sie Berufspendler sind und die Bleibe in Berlin oft unnütz leer steht. Manche finanzieren sich so den Urlaub – in der Zeit, in der sie weg sind, lassen sie andere bei sich übernachten. Was spricht dagegen?

    In Berlin: das Gesetz. Seit dem 1. August begehen Airbnb-Gastgeber gemäß des dort ursprünglich 2014 erlassenen und zuletzt novellierten Zweckentfremdungsverbots eine Ordnungswidrigkeit, sofern sie sich keine Registriernummer ausstellen lassen vom Bezirk, in dem sich die Wohnung befindet. Menschen, die mehr als die Hälfte der Wohnfläche ihrer Bleibe temporär vermieten, brauchen zusätzlich eine Genehmigung, deren Ausstellung erstaunliche 225 Euro kostet. Das höchstmögliche Bußgeld fürs Vermieten ohne diese Genehmigung beträgt 500.000 Euro. Die Stadt Berlin, so kann man es sehen, droht einem kleinen Teil ihrer Bürger also mit dem finanziellen Ruin, falls diese jemanden bei sich schlafen lassen."

    https://www.zeit.de/digital/2018-08/airbnb-be... 


    #138Verfasser mars (236327) 07 Aug. 18, 10:40
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    Le Kényan Eliud Kipchoge, le maître du marathon mondial, a pulvérisé aujourd'hui, dimanche 16 septembre, le record du monde en remportant le marathon de Berlin en deux heures, une minute et 39 secondes.


    Le précédent record avait été établi sur le même parcours berlinois en 2014, par un autre Kényan, Dennis Kimetto, qui avait bouclé les 42,195 km en deux heures, deux minutes et 57 secondes.

    « Mon seul mot est merci ! », a lancé Eliud Kipchoge peu après l’arrivée, remerciant tout son entourage et les organisateurs berlinois, après avoir célébré son exploit presque à la manière d’un footballeur, montrant qu’il lui restait encore de l’énergie.


    https://www.lemonde.fr/sport/article/2018/09/...

    #139Verfasser mars (236327) 16 Sep. 18, 17:41
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     Zum zweiten Mal finden die zentralen Einheitsfeierlichkeiten des 3. Oktober in Berlin statt. Eine Million Besucher werden bis heute Abend erwartet. 


    Die Festmeile ist seit Montag geöffnet, alle Infos zu Sperrungen und einen Überblick der Veranstaltungen gibt es hier.


    - Zum Abschluss des Festes gibt es am Abend ein großes Konzert mit Nena, Samy Deluxe, Patrice, Namika und Philipp Poisel. 


    - Die S-Bahn fährt am Mittwoch die ganze Nacht durch.



    #140Verfasser mars (236327) 03 Okt. 18, 11:16
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    Das Sorgenkind Spree leidet stark unter dem trockenen Sommer. In den nächsten Wochen entscheidet sich, ob und wie der Pegel der Spree durch Wassernachschub gehalten werden kann.


    Zunächst kommen am Montag Vertreter aus Berlin, Brandenburg, Sachsen und des Bundes zu Beratungen zusammen, eine Entscheidung werde aber erst für Anfang November erwartet, sagte Derk Ehlert aus der Berliner Umweltverwaltung am Freitag. Bisher tragen Einspeisungen aus Speichern und Talsperren in Brandenburg und Sachsen dazu bei, dass der Wasserstand konstant gehalten werden kann.

    Nach monatelanger Trockenheit ist der Wassernachschub bereits so gering, dass die Fließrichtung der Spree sich teilweise umgekehrt hat: „Die Spree dümpelt rückwärts“, sagte Ehlert. An manchen Stellen könne nicht mehr von einem fließenden Gewässer die Rede sein. Zumindest bis Ende des Monats sollen die Wasserreserven noch ausreichen, danach droht aber eine Schließung der Schleusen, wie in der Vorwoche bekannt geworden war. Die Schifffahrt müsste dann eingestellt werden. Die Trinkwasserversorgung ist nicht gefährdet.

    https://www.bz-berlin.de/berlin/sorge-um-pege...

    #141Verfasser mars (236327) 19 Okt. 18, 18:03
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    Guten Abend,

    Kann mir jemand irgendwelche Informationen geben?

    Wir kommen in einigen Wochen mit dem Bus vom Flughafen Tegel mit unserem Gepäck an.

    Ich suche eine Gepäckaufbewahrung in der Nähe des Brandenburger Tores, an der wir unser Gepäck abstellen können (32 Leute).

    Vielen Dank im Voraus.

    #142Verfasser Isabelle. (609042) 20 Okt. 18, 20:07
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    Weltfrauentag soll in Berlin zum Feiertag werden – vielleicht schon 2019


    Berlin gehört zu den Bundesländern mit den wenigsten Feiertagen. Die Hauptstadt hat vier Tage weniger als etwa Bayern. Das soll sich ändern – möglicherweise schon im nächsten Jahr.


    Die Berliner bekommen einen weiteren gesetzlichen Feiertag. Als erstes Bundesland will der Stadtstaat den Internationalen Frauentag am 8. März zu einem arbeitsfreien Feiertag machen. Eine breite Mehrheit der Berliner Grünen stimmte am Samstagabend auf einem Parteitag dafür. Zuvor hatten sich im rot-rot-grün regierten Berlin Linke und SPD auf dieses Datum festgelegt. Damit der Feiertag schon 2019 gilt, muss es im Abgeordnetenhaus schnell gehen.

    http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/de...

    #143Verfasser mars (236327) 26 Nov. 18, 20:11
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    Gepäckaufbewahrung in der Nähe des Brandenburger Tores


    #142 Verfasser Isabelle.


    https://www.nannybag.com/de/gepackaufbewahrun...


    https://bagbnb.com/de/gepaeckaufbewahrung/berlin


    Erfahrung habe ich mit den beiden Angeboten nicht, kenne auch die Aufbewahrungsorte nicht. Die Fotos und Beschreibungen der beiden Webseiten machen nicht den Eindruck, als seien die Betreiber auf 32 Koffer eingestellt.


    Schliessfächer auf Bahnhöfen (Zoo, Haupt, Ost, Alex, Friedrichstr.) bieten sich an.

     

    Tipp:

    Bei den Schliessfächern der ehemaligen Bundesbahn sind die untersten Fächer zum gleichen Preis meist etwas grösser als die darüber - manchmal kommt es ja auf den letzten Zentimeter an. Bei den ex-Reichsbahnfächern ist es nicht so.

    #144Verfasser Pachulke (286250) 14 Dez. 18, 10:11
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    Unter dem Titel „Berlins bestes Experiment“ stellt die ZEIT vom 28. Februar 2019 auf S. 59 u. a. auch Folgendes fest:


    Anfang 2020 soll das Humboldt-Labor öffnen, der Kurator Gorch Pieken hofft auf 3 Millionen Besucher jährlich. „Die meisten Menschen haben Schwellenangst - die würden niemals einfach so in eine Universität reinlaufen“, sagt er. Aber sich mit dem Touristenstrom ins Humboldt-Labor treiben lassen, wo der Magenstein eines Dinosauriers ausliegt und der Klimawandel erklärt wird, kostenlos natürlich, das könnte klappen. Das Schloss in Berlin-Mitte, das manche lieben für seinen Prunk und andere verachten für sein Preußentum, wird nicht nur Ausstellungsort für die Berliner Museen sollen. Auch die drei Universitäten der Stadt bekommen hier Raum, fast 1000 Quadratmeter … 

    #145Verfasser mars (236327) 06 Mär. 19, 14:03
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    #144

    Gepäckaufbewahrung in der Nähe des Brandenburger Tores


    Merci Pachulke pour les liens que tu as envoyés.

    Finalement notre groupe d'une trentaine de personnes a pu laisser à l'aller et au retour de notre voyage

    ses bagages à la consigne de la Hauptbahnhof dans une salle prévue pour garder les sacs de groupes.


    Coût : 90 euros pour 30 bagages toute la journée.

    #146Verfasser Isabelle. (609042) 06 Mär. 19, 14:56
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    https://www.smb.museum/typo3temp/assets/_proc...


    Bis Mitte September ist in der Alten Nationalgalerie in Berlin noch das Gemälde „Straße in Paris, Regenwetter“ von Gustave Caillebotte zu sehen.


    Das ungewöhnlich große Bild (212 auf 276 cm) aus dem Umfeld der Impressionisten wurde erstmals 1877 in Paris ausgestellt. Es zeigt eine sternförmige Kreuzung des neuen Paris. Das Regenbild, neben den Parkettschleifern wohl Caillebottes bekanntestes Werk, hängt heute für gewöhnlich im Art Institute of Chicago und ist nur nach Berlin gelangt, weil die Berliner im Gegenzug den Wintergarten von Édouard Manet ausgeliehen haben. In der Alten Nationalgalerie hängt die „Straße in Paris, Regenwetter“ nun zusammen mit den anderen Impressionisten der ständigen Sammlung, was eine geglückte, referenzfreudige Gesamtschau ergibt. Von besonderer Raffinesse sind allerdings die Vorstudien und Bleistiftzeichnungen, die man ausgewählt hat, um die Arbeitsweise des Künstlers zu veranschaulichen. (Die ZEIT, vom 16. Mai 2019)

    #147Verfasser mars (236327) 28 Mai 19, 09:04
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    Des loyers plafonnés et gelés dès 2020 pour une durée de cinq ans. Cette mesure, proposée par la mairie de Berlin mardi, devrait devenir une loi à l’automne.


    Près de 1,6 million d’anciens logements de la capitale seraient concernés par ce projet, qui encadrera également les hausses de loyers d’appartements rénovés : toute augmentation supérieure à 50 centimes par mètre carré après une modernisation devra être approuvée par les autorités locales. La future loi, portée par le gouvernement de coalition des sociaux-démocrates, radicaux et écologistes, prévoit aussi une amende pouvant atteindre 500 000 euros pour les propriétaires ne respectant pas les conditions.


    Cette mesure est jugée nécessaire par de nombreuses associations de droits des locataires, les loyers ayant presque doublé depuis dix ans à cause de la gentrification de la capitale. Reiner Wild est le directeur général de la Berliner Mieterverein, une association de locataires comptant 171 000 membres. Son organisation va participer aux discussions pour la rédaction de cette loi.


    https://www.liberation.fr/planete/2019/06/20/...

    #148Verfasser mars (236327) 20 Jun. 19, 20:47
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    Beamten-Deutsch ist in einem Berliner Bezirk ab sofort passé. Deren Webseite ist nun in Leichter Sprache online.


    Der erste Berliner Bezirk bietet seinen Internet-Auftritt ohne Beamten-Deutsch an. Friedrichshain-Kreuzberg ist jetzt auch in Leichter Sprache online.

    Die Webseite soll so von Menschen, die z. B. noch Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache haben oder funktionale Analphabeten sind, benutzt werden können.


    Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann (53, Grüne): „Schwerpunkt in der Auswahl der übersetzten Seiten sind die bezirklichen Dienstleistungen im Rahmen Soziales, Kind und Familie, Bürgerämter und Gesundheit.“ Nicht ganz so einfach ausgedrückt, aber dafür gibt’s ja jetzt den neuen Online-Auftritt ...

    https://www.bz-berlin.de/berlin/friedrichshai...

    #149Verfasser mars (236327) 19 Jul. 19, 13:25
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    Das «Futurium - Haus der Zukunft» soll ein Forum für Wissenschaft, Wirtschaft und Politik in der Hauptstadt sein. 

    Das Haus befindet sich im Regierungsviertel und soll den Beitrag von Wissenschaft, Forschung und Technologie für die Gestaltung der Zukunft aufzeigen. Initiator des Projektes ist das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Zu den beteiligten Partnern gehören unter anderen die Max-Planck-Gesellschaft, die Helmholtz-Gemeinschaft und die Fraunhofer Gesellschaft.

    Architektur, Photovoltaik und Skywalk

    Das Futurium befindet sich zwischen Reichstag und Hauptbahnhof, direkt an der Spree. Bereits aus der Ferne sind die großen Panoramafenster sichtbar. Die Berliner Architekten Richter und Musikowski setzten bei Ihrem Entwurf auf Offenheit und klare, skulpturale Formen. Das gesamte Gebäude entspricht dem Standard eines Niedrigst-Energiehauses. Das «Futurium - Haus der Zukunft» bietet auf drei Etagen rund 3.200 Quadratmeter Ausstellungsfläche. Auf dem Dach des Hauses bietet der sogenannte «Skywalk» nicht nur einen Blick auf die zahlreichen Kollektorfelder für Photovoltaik, sondern bietet ebenfalls eine tolle Aussicht auf den Spreebogen und das Kanzleramt.

    Stefan Brandt übernimmt Leitung des Berliner Futurium

    Der Hamburger Kulturmanager wechselte zum 1. Juni 2017 an das Berliner Veranstaltungs- und Experimentierforum. Der 41-Jährige werde als Direktor die inhaltliche Leitung des Hauses übernehmen, teilte das Futurium im März mit. Für den kaufmännischen Part in der Geschäftsführung ist Nicole Schneider zuständig. Ein Eröffnungstermin wurde noch nicht kommuniziert.

    Feierliche Eröffnung des Futurium am 5. September 2019

    Mit einer großen Eröffnungsfeier soll das Berliner Futurium am 5. September 2019 eröffnet werden. Eine Ausstellung, das Futurium Lab und ein Veranstaltungsforum sollen ab dann in einer dreijährigen Testphase bis Ende 2022 kostenfrei zu besichtigen sein.

    https://www.berlin.de/museum/4920901-2926344-...

    #150Verfasser mars (236327) 14 Aug. 19, 09:47
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    Im Berliner Abgeordnetenhaus werden Ideen diskutiert, die Clubs der Stadt künftig als Kultureinrichtungen einzustufen. Bisher gelten sie rechtlich als Vergnügungszentren, was u.a. beim Beantragen von Fördergeldern zu Problemen führt.


    „Clubs sind ein wichtiges Element der Berliner Kultur“, sagte nun SPD-Kulturpolitiker Frank Jahnke bei der Kulturauschusssitzung im Abgeordnetenhaus. Auf Antrag der CDU-Fraktion wurde die aktuelle Situation der Berliner Clubs besprochen, bzw. auf Antrag von Grünen, Linken und SPD die Zukunftsperspektiven der Häuser beraten.

    Weitgehende Einigkeit besteht zwischen allen Fraktionen, dass eine Einstufung der Clubs als Kultureinrichtungen erfolgen muss, um diesen etwa beim Neubau von Wohnhäusern bezüglich des Lärmschutzes stärkere Rechtsmittel zu erlauben. Einzig die AfD bezweifelt, dass jeder Club die Bezeichnung „Kultur“ verdient.

    Kultursenator Klaus Lederer (Linke) zeigte großes Verständnis, verwies bei den Kompetenzen aber auf den Bundestag. „Ich glaube nicht, dass wir da eine Mehrheit hätten, aber es ist schon wichtig, diese Diskussion zu führen“, so Lederer ...

    https://www.bz-berlin.de/berlin/berliner-club...

    #151Verfasser mars (236327) 04 Sep. 19, 14:17
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    Mehr als 5000 Demonstrationen finden jährlich in Berlin statt.


    Am Sonntag gingen rund 200 Schafe auf die Straße!

    Der Grund: Viele Schäfer fürchten um ihre Existenz. Denn: Für die Wolle wird zu wenig Geld gezahlt. Ein Kilo Schafswolle bringt rund 50 Cent. Bei fünf Kilo pro Schaf und Kosten von 2,50 Euro für den Scherer bleibt nichts übrig.


    https://www.bz-berlin.de/berlin/mitte/schafe-... 


    #152Verfasser mars (236327) 16 Sep. 19, 11:16
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    https://img.morgenpost.de/img/berlinmarathon/...


    Berlin-Marathon:


    Man sollte sich nichts vormachen: Es ist eine Qual. 42,195 Kilometer Asphaltschrubben, Kniedemolieren, Schwitzen. Aber Berlin, so heißt es, belohnt einen dafür. Die Elite-Läufer brechen auf der flachen Hauptstadtstrecke einen Weltrekord nach dem anderen. Zuletzt 2018: 2:01:39 Stunden. Die andere Läufer loben die Stimmung an der Strecke, die Musik, die Verrückten in ihren Kostümen, die Feier danach. Berlin eben.

    Und so fiel ein Rekord, noch bevor der 46. BMW Berlin-Marathon angefangen hatte. 46.983 Läuferinnen und Läufer aus 150 Nationen. Gab’s noch nie. Der Regierende Bürgermeister Michael Müller überschlug sich mit Lobestweets: #Sportmetropole, #Berlinlegend. https://www.morgenpost.de/sport/berlinmaratho...


    #153Verfasser mars (236327) 29 Sep. 19, 19:42
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    In der Debatte um ein mögliches neues Hertha-Stadion gibt es Bewegung zwischen den verschiedenen Parteien. Heute findet eine erste gemeinsame Besprechung zwischen Clubvertretern, Teilen der Senatsverwaltung und der Tegel Projekt GmbH statt, wie Herthas Stadionmanager Klaus Teichert gestern in einer Diskussionsrunde mit Mitgliedern berichtete. Dabei soll es unter anderem um den potenziellen Standort am Zentralen Festplatz nahe des Flughafens Tegel gehen.

    https://www.bz-berlin.de/berlin-liveticker?page=2

    #154Verfasser mars (236327)  05 Nov. 19, 13:58
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    Berlin/Grünheide. Reno, Schanghai und jetzt Grünheide bei Berlin: Die geplante Fabrik des US-amerikanischen Elektroauto-Herstellers Tesla könnte nach Angaben aus Berlin und Brandenburg bis zu 8000 Arbeitsplätze bringen. 


    Das Projekt löst in Wirtschaft und Politik fast einhellig Begeisterung aus. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) bezeichnete Teslas Entscheidung als "Meilenstein" für den Ausbau der Elektromobilität. "Die Ankündigung von Elon Musk zeigt, wie wichtig der Automobilstandort Deutschland für den Hochlauf der Elektromobilität in Europa ist", urteilte auch der Verband der Deutschen Automobilindustrie. Doch noch sind viele Fragen offen.


    Die geplante Fabrik in Grünheide soll auf einer Industriefläche nahe der Autobahn A 10 entstehen, wo derzeit noch Wald ist. Nach Angaben von Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) sollen geschätzt "in der ersten Ausbaustufe über 3000 Arbeitsplätze" entstehen. Orientiert an der Planung für die Tesla-Fabrik in Schanghai sagte er, dann "wären wir vermutlich bei 7000 bis 8000 Arbeitsplätzen". Die Investitionen lägen in mehrfacher Milliardenhöhe. Der Start der Bauarbeiten sei für das erste Quartal 2020 geplant. Subventionen sind im Rahmen von EU-Beihilfen geplant.


    Brandenburg hat nach Angaben von Regierungschef Dietmar Woidke (SPD) etwa sechs Monate mit Tesla verhandelt. Woidke sieht in der Fabrik ein Projekt mit Signalwirkung für Europa. "Das erste Mal gelingt es, hier bei uns in Brandenburg zu zeigen, dass Klimaschutz und Schaffung von Wohlstand und Arbeitsplätzen Hand in Hand gehen können", sagte Woidke. Brandenburg sei deutschlandweit bei der Erzeugung erneuerbarer Energien pro Fläche und Einwohner vorn. Die Ansiedlung "bedeutet eine der größten Investitionen in der Geschichte unseres Landes".


    In Grünheide war auch ein möglicher Standort für ein neues BMW-Werk, das aber nach Sachsen ging. Bis zum künftigen Hauptstadtflughafen BER, der im Oktober 2020 eröffnet werden soll, sind es von Grünheide etwa 25 Autominuten. Hinzu komme die Nähe zu Berlin mit seinen Fachkräften und Talenten, betont die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft.


    https://www.morgenpost.de/wirtschaft/article2...

    #155Verfasser mars (236327) 14 Nov. 19, 09:25
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    Hoteliers locken bei der Aktion „Erlebe deine Stadt“ Berliner in ihre Häuser – im Januar bereits zum zehnten Mal.


    Vom 4. bis 5. Januar laden 86 Hotels die Ortsansässigen zum Übernachten ein, und das zu so günstigen Konditionen, dass daran nichts verdient wird. Doppelzimmer für zwei mit Abendessen und Frühstück und eventuell einer Abendveranstaltung für 138 Euro (fünf Sterne) oder 118 Euro in Vier- und Drei-Sterne-Hotels – das ist ein Sonderangebot, nicht nur im Adlon, das 2020 zum ersten Mal teilnimmt. 

    Auch Regent, Hotel de Rome, Grand Hyatt und Waldorf Astoria sind beispielsweise dabei. Wer eher Landgefühl sucht, kann beispielsweise im Seehotel Grunewald oder im Hotel „Das Schmöckwitz“ übernachten. Und 19 Veranstalter geben noch ein Couponheft dazu, das vergünstigten Eintritt beispielsweise im Legoland, Interconti-Spa oder Bröhan-Museum verspricht.


    Kieker, der die Aktion vor zehn Jahren hier erfunden hat, sieht sich durch zahlreiche Nachahmer in Barcelona, Hamburg oder Frankfurt bestätigt. Rund 50.000 EDS-Übernachtungen wurden seither in Berlin insgesamt gezählt, und das mit alljährlich steigender Tendenz. Hotels wie das Ameron Spreebogen oder das Waldorf haben ihre Kapazitäten dafür erhöht und rücken statt bisher 25 sogar 40 Zimmer heraus – an sich kein Problem, denn das erste Januarwochenende ist traditionell und trotz des Touristenbooms immer noch eine ziemlich tote Zeit für die Großstadthotellerie.

    https://www.tagesspiegel.de/berlin/aktionswoc...


    #156Verfasser mars (236327)  20 Nov. 19, 10:06
    Kommentar

    Aus Ärger über die Agrarpolitik der Bundesregierung sind mehrere Tausend Bauern aus ganz Deutschland zu einer Kundgebung in Berlin zusammengekommen. Vor dem Brandenburger Tor sprachen Redner zum Auftakt von einer "unglaublichen Solidarität". Das zeige, dass die Landwirte etwas bewegen könnten, wenn sie zusammenhalten. Zu der Demonstration rollten auch Tausende Traktoren in die Hauptstadt. 


    Auf Transparenten stand: "Ist der Bauer ruiniert, wird dein Essen importiert", "Wer Bauern quält, wird abgewählt" oder "Gemeinsam statt gegeneinander". Der Protest richtet sich unter anderem gegen geplante schärfere Vorgaben zum Insekten- und Umweltschutz und weitere Düngebeschränkungen zum Schutz des Grundwassers. Die Bauern warnen vor einer Existenzgefährdung von Betrieben und fordern von der Politik eine stärkere Einbeziehung bei neuen Umweltauflagen.

    https://www.stern.de/panorama/weltgeschehen/n... 

    #157Verfasser mars (236327) 26 Nov. 19, 14:06
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    L'acteur anglais Jeremy Irons sera le président du jury de la compétition du 70e Festival de Berlin, qui se déroulera cette année du 20 février au 1er mars prochain.  


    La grande classe britannique pour présider le jury du prochain Festival de Berlin. Les organisateurs de la Berlinale 2020 ont annoncé la désignation de l'acteur anglais Jeremy Irons comme président du jury de la compétition - il succède dans ce rôle à l'actrice française Juliette Binoche. 

    «Avec son style unique, Jeremy Irons a incarné certains personnages emblématiques qui m'ont accompagné tout au long de mon parcours au cinéma, me faisant prendre conscience de la complexité des êtres humains. Son talent et les choix qu'il a faits à la fois en tant qu'artiste et en tant que citoyen me rendent fier de l'accueillir en tant que président du jury pour la 70e édition de la Berlinale », a déclaré le nouveau directeur artistique du festival, Carlo Chatrian. «C'est avec un grand plaisir et un honneur non négligeable que j'assumerai le rôle de président du Jury International pour la Berlinale 2020, a déclaré de son côté Jeremy Irons au sujet de sa présidence du jury.

    https://www.parismatch.com/Culture/Cinema/Fes...

    #158Verfasser mars (236327) 10 Jan. 20, 14:00
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    Berlin-Mitte - Auf der Einkaufsmeile Friedrichstraße droht erneut der Wegzug eines Flaggschiffs – der Galeries Lafayette.


    https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metrop...

    #159Verfasser Isabelle. (609042) 15 Jan. 20, 06:54
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    Das Berlinische steckt voller alter Sprüche


    https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metrop...

    #160Verfasser Isabelle. (609042) 02 Aug. 20, 08:49
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    Sehr schön, Isabelle, das ist ja eine echte sprachliche Fundgrube!

    #161Verfasser mars (236327) 04 Aug. 20, 09:13
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    Das Verwaltungsgericht Berlin hat einem Eilantrag bezüglich der Sperrstunde stattgegeben! Doch der Senat will gegen dieses Urteil vorgehen.


    Wie Anwalt Niko Härting am Freitag auf B.Z.-Anfrage bestätigte, sei es ab sofort sechs Berliner Bars erlaubt, auch nach 23 Uhr geöffnet zu sein. Jedoch darf ab diesem Zeitpunkt kein Alkohol mehr ausgeschenkt werden, wie ein Gerichtssprecher am Freitag sagte.


    Ob dies eingehalten wird, müssen nun die Behörden der Hauptstadt kontrollieren. Es ist zu erwarten, dass sich weitere Gastronomen auf den Beschluss berufen und länger öffnen.


    Die Bars hatten zuvor einen Eilantrag gegen die Sperrstunde eingereicht. Sie kritisierten die Corona-Maßnahme als unverhältnismäßig. Aus ihrer Sicht gibt es keine überzeugende Begründung für die Schließung der Gaststätten um 23 Uhr. Mit einer Sperrstunde für die Gastronomie werde erreicht, dass sich junge Menschen dann an anderen Orten träfen, für die keine Hygienekonzepte gelten, so die Argumentation ...

    https://www.bz-berlin.de/berlin/gericht-kippt...

    #162Verfasser mars (236327) 16 Okt. 20, 16:32
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    Bonjour,

    Un fil sur Berlin?! Det is dufte"!

    Merci


    #163Verfasser arnaud briand (683157) 16 Okt. 20, 16:59
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    Arnaud briand, die Berlin-Fäden existieren bereits seit 2011. Siehe auch: Berliner Luft schnuppern


    Der erste Beitrag wurde, wie du nachlesen kannst, von kitine mit den folgenden Worten eingeleitet: „Ce nouveau fil parce que je pense (ainsi que mars et oopsy) que Berlin, tout comme Paris et Vienne, vaut également le voyage. Venez respirer l'air berlinois, tout d'abord avec les Berliner Philharmoniker …“ 


    Ich selbst fügte im Folgebeitrag dies hinzu: 


    An Berlin ist man ja nicht nur in Deutschland, sondern auf der ganzen Welt interessiert, am historischen Berlin, aber auch am heutigen, mit seinen Menschen, seiner Kultur, seinen Landschaften, mit seinen Chancen und seinen Problemen. 


    Ich nehme nicht an, dass jetzt alle auf dich [Kitine] als Berlinerin setzen und von dir lange Texte erwarten, sondern dass viele selber etwas beitragen können, indem sie berichten, was sie über Berlin wissen oder denken, oder indem sie Fragen stellen und dann eine Antwort bekommen, von wem auch immer – oder auch mal keine! Ich bin sicher, dass dieser Faden im Laufe der Zeit auf mindestens 100 Beiträge kommen wird.“ 


    Inzwischen sind  wir schon im vierten Faden. Ich würde mich sehr freuen, wenn auch du, arnaud briand, dich gelegentlich mit Hinweisen oder Fragen beteiligen könntest. 

    #164Verfasser mars (236327) 16 Okt. 20, 17:47
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    Die Alte Potsdamer Straße soll lebendiger werden! Bis Frühjahr 2022 werden die Potsdamer-Platz-Arkaden saniert und mit neuem Konzept versehen. 


    Deutlich mehr Außen-Gastronomie soll dem sterilen Viertel zu einem Publikumsanstieg verhelfen. Bis es soweit ist, bringt der Immobiliendienstleister Brookfield Properties mit wechselnden Kunstwerken Farbe auf die Baustelle.

    Derzeit zu sehen: das Wandbild „In the Aftermath of Everything There is Still Something“ (2020) des Italieners Millo (41). Im Werk gehe es um „die Essenz einer Stadt, und was wir draus machen“, erklärt Pressesprecher Lutz Ackermann für den nicht anwesenden Künstler. Die thematisierte „Wiedergeburt einer Stadt“ passe zur Zeit nach Corona genauso wie zur Umgestaltung des unwirtlichen Potsdamer Platzes. Das Prinzip Neugestaltung spiegelt sich auch in den geometrischen Formen des 13 mal 13 Meter großen Bildes „Redefine“ (2020) des Berliner Künstler-Duos 44flavours. Julio Rölle (39) und Sebastian Bagge (39) sagen: „Uns interessieren Räume, die sich wandeln.“

    https://www.bz-berlin.de/berlin/mitte/der-pot...

    #165Verfasser mars (236327) 20 Okt. 20, 10:36
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    Dass sich die deutsche Wissenschaft international nicht zu verstecken braucht, zeigt der diesjährige Nobelpreis für Chemie. Er wurde bekanntlich an die Amerikanerin Jennifer Doudna und an die Französin Emmanuelle Charpentier verliehen, doch arbeitet Charpentier seit 2013 in Deutschland! Dazu erklärte Bundesforschungsministerin Anja Karliczek u. a. :


    Frau Charpentier leitet seit 2018 die „Max-Planck-Forschungsstelle für die Wissenschaft der Pathogene“ in Berlin, nachdem sie 2015 den Ruf zur Direktorin der Abteilung „Regulation in der Infektionsbiologie“ am Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie in Berlin angenommen hatte. Sie hatte Biochemie und Mikrobiologie an der Universität Pierre und Marie Curie in Paris studiert und auch promoviert. Nach Forschungsaufenthalten in den USA habilitierte sie sich an der Universität Wien und ging danach nach Schweden. Dann kam sie nach Deutschland.


    Von 2013 bis 2015 war sie Professorin an der Medizinischen Hochschule Hannover und leitete die Abteilung Regulation in der Infektionsbiologie am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig. Im Jahr 2014 erhielt sie eine Alexander von Humboldt-Professur, über die ausländische Spitzenwissenschaftler für eine Forschungstätigkeit in Deutschland gewonnen werden. Von 2015 bis 2018 war sie Direktorin am Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie in Berlin. Im Jahr 2016 erhielt sie den Leibniz-Preis – eine der renommiertesten Auszeichnungen, die die deutsche Wissenschaft zu bieten hat. Seit 2018 ist Frau Charpentier Gründungs- und kommissarische Direktorin der Max-Planck-Forschungsstelle für die Wissenschaft der Pathogene in Berlin.

    (https://www.bmbf.de/de/karliczek-gratulation-... )

    #166Verfasser mars (236327)  26 Okt. 20, 21:07
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    Von zu Hause in die Welt! In diesem Jahr entführen uns die Berliner Philharmoniker und ihr Chefdirigent Kirill Petrenko beim Silvesterkonzert 2020, das in der leeren Philharmonie Berlin stattfindet, in südliche Gefilde: Hauptreiseziel ist Spanien, wo wir mit Manuel de Fallas Introduktion und Feuertanz aus El amor brujo in die Welt des Flamenco und Cante jondo eintauchen.

    #167Verfasser mars (236327) 31 Dez. 20, 11:30
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    Berlin inaugure le Humboldt Forum, qui ressuscite son passé impérial et colonial


    L’ensemble monumental, copiant à l’identique l’ancien château des rois de Prusse, a été présenté en visite virtuelle pour la première fois mercredi. A l’origine de décennies de controverses, il exposera des objets issus de pillages.


    Quand le nouveau grand aéroport de Berlin a ouvert, le 31 octobre, avec huit ans de retard sur le calendrier initialement prévu, beaucoup se sont interrogés sur l’opportunité d’une telle infrastructure, au moment où le trafic aérien s’enfonce dans la pire crise de son histoire.

    La même question se pose à propos du Humboldt Forum, vaste ensemble monumental édifié sur la célèbre île aux Musées, au cœur de la capitale allemande, et inauguré sous la forme d’une visite virtuelle, mercredi 16 décembre, en raison de l’épidémie de Covid-19 : quel sens y a-t-il en effet, à reconstruire en 2020 une copie à l’identique de l’ancien château des rois de Prusse, qui plus est pour y exposer des objets issus en grande partie de pillages datant de l’époque coloniale ?

    Parmi eux figurent notamment des bronzes du Bénin. Fabriquées entre le XVIe et le XVIIIe siècles, ces sculptures métalliques ont été spoliées en 1897 par les Britanniques dans la capitale de l’ancien royaume du Bénin (aujourd’hui Benin City, au Nigeria), avant d’être réparties dans plusieurs musées européens, notamment à Berlin.


    Mercredi 9 décembre, l’ambassadeur du Nigeria en Allemagne a fait savoir, sur Twitter, que son pays avait écrit au gouvernement d’Angela Merkel pour réclamer leur restitution, alors que plusieurs centaines de ces pièces de grande valeur doivent prochainement quitter le Musée ethnologique de Berlin, situé à l’ouest de la ville, pour être exposées dans le nouveau Humboldt Forum.


    La Fondation du patrimoine culturel prussien, qui gère les musées publics berlinois, a déclaré « ne pas avoir reçu une telle demande de restitution », tout en précisant être en contact avec les autorités nigérianes, afin de « trouver une solution pour que ces objets puissent être exposés » dans leur pays d’origine.


    La réalité est plus compliquée, comme l’a rappelé l’historienne Bénédicte Savoy dans une tribune parue mardi dans la Frankfurter Allgemeine Zeitung. Coautrice d’un « Rapport sur la restitution du patrimoine culturel africain », remis à Emmanuel Macron en 2018, cette professeure d’histoire de l’art à l’Université technique de Berlin y révèle que la Fondation du patrimoine culturel prussien s’était déjà vu réclamer les bronzes du Bénin par le Nigeria en 1972. A l’époque, son directeur s’y était opposé, expliquant que les musées de Berlin avaient subi trop de pertes pendant la seconde guerre mondiale pour accepter de se séparer de nouvelles pièces trente ans plus tard…


    https://www.lemonde.fr/culture/article/2020/1...

    #168Verfasser mars (236327)  01 Mai 21, 15:44
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    #169Verfasser mars (236327) 11 Aug. 21, 20:29
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    #170Verfasser mars (236327)  22 Aug. 21, 16:14
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    Merci pour cette vidéo, mars, que je diffuserai à mes élèves.

    Images bouleversantes des conséquences de la guerre ...

    #171Verfasser Isabelle. (609042) 22 Aug. 21, 19:36
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    Ih freue mich, Pachulke, dass du bei der Rückkehr in den von dir gestarteten Faden auf einen Beitrag gestoßen bist, den du im Unterricht gebrauchen kannst. Vielleicht gelingt mir das später noch einmal, ich finde nach wie vor zutreffend, was ich in #1 geschrieben habe: „Berlin vaut bien un... fil!“, selbst wenn oder gerade weil die deutsche Hauptstadt auch etwas Provinzielles an sich hat. Ich finde es sehr sinnvoll, dass wir hier in diesem deutsch-französischen Forum parallel laufende Fäden zu den Hauptstädten Frankreichs und Deutschlands haben. Ich hoffe, dass sich wieder einige Leoniden am historischen Berlin, aber auch am heutigen, mit seinen Menschen, seiner Kultur, seinen Landschaften, mit seinen Chancen und seinen Problemen interessiert zeigen werden" .Und ohne seine Vergangenheit ist auch das heutige Berlin nicht richtig zu verstehen.

    #172Verfasser mars (236327)  22 Aug. 21, 19:52
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    Bunt und hell und der Blick auf das Morgen gerichtet: Das Festival of Lights leuchtet sich am Freitag in seine 17. Auflage. Unter dem Motto "Creating Tomorrow" werden Dutzende Gebäude und Bauwerke der Stadt von Künstlern angestrahlt.

     

    Zahlreiche Gebäude und Wahrzeichen Berlins werden ab Freitag in bunte Lichter gehüllt. Das Festival of Lights startet in seine 17. Auflage.

    Zum Auftakt sollen am Abend um 20 Uhr alle Illuminationen des Festivals in der ganzen Stadt eingeschaltet werden. Das Gros der Installationen und Beleuchtungen wird dann auch während der Festivaltage bis zum 12. September täglich von 20 Uhr bis Mitternacht zu sehen sein.

    "Creating Tomorrow - Das Morgen erschaffen"

    Das Motto des Festivals lautet in diesem Jahr "Creating Tomorrow - Das Morgen erschaffen". Die teilnehmenden Unternehmen und Organisationen werden damit dazu aufgerufen, mit ihren Lichtinstallationen Zukunftsbilder zu gestalten.

    Die Breite der Interpretationen dieses Themas zeigte sich bereits bei der Ankündigung der teilnehmenden Aktivisten, Objekte, Initiativen und Unternehmen, die erklärten, mit ihren Installationen auf Nachhaltigkeit, wissenschaftliches Entdeckertum, Digitalisierung, E-Mobility, Menschlichkeit, Diversität und kulturelle Vielfalt aufmerksam machen zu wollen.

    https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2021/09...

    #173Verfasser mars (236327) 03 Sep. 21, 11:31
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    L’Orchestre philharmonique de Berlin toujours au sommet sous la direction de Kirill Petrenko

    En deux concerts donnés à la Philharmonie de Paris, les 4 et 5 septembre, la prestigieuse phalange s’est illustrée dans un programme mêlant œuvres rares et grand répertoire. 


    Quelques jours à peine après le mémorable concert de l’Orchestre du Festival de Bayreuth, la Philharmonie de Paris mettait à nouveau les petits plats dans les grands en recevant, pour deux concerts, la Rolls des phalanges symphoniques, le prestigieux Berliner Philharmoniker (Orchestre philharmonique de Berlin) sous la direction de son chef, Kirill Petrenko.

    Première étape, le samedi 4 septembre, avec un programme intelligemment conçu, mêlant pièces rares – de Paul Hindemith, les Métamorphoses symphoniques sur des thèmes de Carl Maria von Weber (après l’ouverture d’Oberon dudit Weber) – et grand répertoire : la Neuvième symphonie, de Schubert, dite la « Grande ».

    Un solo de cuivre ouaté de brume : le fameux thème du roi des fées, Obéron, dont le cor magique signe l’ouverture de l’opéra du même nom (inachevé) de Weber, n’arborera pas l’habituel ton conquérant. Kirill Petrenko a paradoxalement installé la musique sous l’égide du silence et du fantastique. Première claque : l’extrême aisance virtuose qui se dégage de cet orchestre, une excellence individuelle que transcende celle du groupe. Du premier au dernier des violons, même engagement, même énergie, la même longueur d’archet sur les mêmes notes. Vertigineux.

    Le chef austro-russe de 49 ans, qui a succédé à Sir Simon Rattle à l’été 2019, dirige serré. Rien n’échappe à cette battue omnisciente, souple et précise, sobre et soudainement spectaculaire. Après un Weber délié, Hindemith. Une musique puissamment architecturée, à la rythmique obsédante. Exilé aux Etats-Unis, après avoir fui le régime nazi en Suisse, le compositeur livre ces Métamorphoses symphoniques sur des thèmes tirés de pièces pour piano à quatre mains de Weber. A la suite du martial « Allegro », « Turandot » et ses cloches suspensives, son « fugato » final aux accents jazzy. Un long solo de flûte (toujours excellentissime, le Franco-Suisse Emmanuel Pahud) conclura l’ « Andantino », avant la « Marsch » finale au fier rythme pointé.


    https://www.lemonde.fr/culture/article/2021/0...

    #174Verfasser mars (236327) 07 Sep. 21, 18:04
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    Berliner Luft konnte der frz. Astronaut Thomas Pesquet allerdings nicht schnuppern, als er dieses Foto vom nächtlichen Berlin aufnahm: https://www.bilder-hochladen.net/files/big/lm... 

    #175Verfasser mars (236327) 19 Sep. 21, 12:37
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    Die SPD hat gestern die Abgeordnetenhauswahl in Berlin gewonnen.

    Die Partei mit Spitzenkandidatin Franziska Giffey erreichte am Sonntag nach Auszählung aller Stimmbezirke 21,4 Prozent und landete vor den Grünen, die auf 18,9 Prozent kamen.

    Die CDU erreichte 18,1 Prozent, die Linke 14,0 Prozent, die AfD kam auf 8,0 Prozent, die FDP erzielte 7,2 Prozent.

    Wie bisher kann Berlin damit künftig nur von einem Dreierbündnis regiert werden.

    #176Verfasser mars (236327) 27 Sep. 21, 08:00
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    Der Lieblingsmaler des Alten Fritz: Das Schloss Charlottenburg zeigt den Rokoko-Meister Antoine Watteau


    Als Friedrich der Große 1746 das Gemälde „Ladenschild des Kunsthändlers Gersaint“ von Antoine Watteau (1684-1721) kaufte, zahlte er dafür 1700 Reichsmark.

    Die Stiftung Schlösser und Gärten musste für den Rückkauf des berühmten Gemäldes 1983 erheblich tiefer in die Tasche greifen. „Das Bild kostet damals 15 Millionen Mark“, berichtet Schlösserchef Christoph Vogtherr (56).

    Nach dem Pariser Louvre besitzt die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten die bedeutendste Sammlung seiner Werke. Zum 300. Todestag des französischen Malers lädt jetzt eine große Ausstellung rund um sein Meisterwerk in den Neuen Flügel von Schloss Charlottenburg. Bis zum 9. Januar werden unter dem Titel „Antoine Watteau. Kunst – Markt – Gewerbe“ neben sechs Gemälden und sechs Zeichnungen von Antoine Watteau insgesamt 130 von seinem Stil inspirierte Bilder und Objekte ausgestellt.

    Watteau gilt neben Giovanni Battista Tiepolo (1696-1770) als einer der größten Maler des 18. Jahrhunderts. Seine berühmten „Fêtes galantes“ (galantes Fest) mit Liebespaaren in lieblichen Landschaften lösten einen regelrechten Hype in der Kunstszene aus. „So ließ Friedrich der Große seine Hofmaler in Watteaus Stil malen“, berichtet Kuratorin Franziska Windt (60). Besonders Antoine Pesne (1683-1757) setzte sich intensiv mit Watteaus Werk auseinander.

    Aber auch Kunsthandwerker bannten seine Motive auf Tapisserien, Wanddekorationen, Fächer und Kaminschirme. Die Königliche Porzellanmanufaktur (KPM) schuf Figuren im Watteau-Stil. Sie wurden vom König als modische Luxusgüter an Europas Fürstenhäuser verschickt.


    Bis 9. Januar, Spandauer Damm 10-22, Di-So 9-17.30 Uhr, 14 Euro


    https://www.bz-berlin.de/kultur/das-schloss-c...


    #177Verfasser mars (236327) 04 Nov. 21, 16:43
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    Schon länger war bekannt, dass Gerhard Richter einen großen Teil seines Werks der Nationalgalerie in Berlin überlassen will. Nun ist ein entsprechender Vertrag unterzeichnet worden. Außer Berlin darf sich auch Dresden freuen.

    Die Nationalgalerie in Berlin erhält 100 Werke von Gerhard Richter. Ein langfristiger Leihvertrag zwischen der Gerhard Richter Kunststiftung und der Stiftung Preußischer Kulturbesitz wurde am Montag in Köln – dem Wohnsitz des Malers – unterzeichnet.

    Die Werke sollen zunächst in der Neuen Nationalgalerie gezeigt werden und später dann im Museum des 20. Jahrhunderts, das gerade gebaut wird. Im Obergeschoss soll es dort einen Gerhard Richter gewidmeten Raum geben.


    https://www.bz-berlin.de/kultur/100-werke-von... 

    #178Verfasser mars (236327) 12 Nov. 21, 09:20
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    #179Verfasser mars (236327)  27 Nov. 21, 19:57
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    Die Staatlichen Museen zu Berlin besitzen neben dem Museo Nazionale del Bargello in Florenz und dem Victoria & Albert Museum in London eine der weltweit größten und vielfältigsten Sammlungen von Werken Donatellos. Gemeinsam mit der Fondazione Palazzo Strozzi haben sich diese Museen zusammengeschlossen, um drei monografische Ausstellungen zum Werk Donatellos zu organisieren. Zuvor noch nie gemeinsam gezeigte Skulpturen und Reliefs aus Marmor, Terrakotta und Bronze machen diese Schauen zu echten „Once-in-a-Lifetime“-Erlebnissen.

    https://www.museumsportal-berlin.de/de/ausste...

    #180Verfasser mars (236327)  14 Sep. 22, 09:34
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    https://www.bilder-hochladen.net/files/big/lm...


    Die Spree in Berlin ist ab sofort auch ein Transportweg für Pakete. Ein mit Solarenergie betriebenes Schiff der Deutschen Post bringt seit Donnerstag Lieferungen vom Südhafen Spandau zum Westhafen, wie das Unternehmen mitteilte. Von dort sollen Zusteller auf elektrischen Lastenrädern die Pakete zu den Empfängerinnen und Empfängern bringen.

    Angesichts der immensen Paketmengen in den vergangenen Jahren sei das Projekt ein Versuch, bei der Umstellung auf umweltfreundlichere Zustellungsarten auch die Wasserstraßen Berlins zu nutzen, hieß es.


    Photovoltaik auf dem Schiffsdach

    Das elektrisch angetriebene Schiff hat laut Unternehmen eine Länge von etwas mehr als zehn Meter und ist zweieinhalb Meter breit. Es fährt geräuschlos. Durch die Nutzung von Photovoltaik auf dem Schiffsdach könne ausreichend Strom für den Antrieb und die Bordenergie gewonnen werden, hieß es. Für Zeiten ohne Sonne werde die Energie in Batterien gespeichert.

    Es ist nach Angaben der Post das erste Pilotprojekt dieser Art in Deutschland.

    Bei einem erfolgreichen Testbetrieb des Solarschiffes in Berlin würde Deutsche Post DHL prüfen, inwieweit ein Ausbau der Solarschiffsflotte möglich wäre, hieß es. Zudem würde eine Erweiterung der Transportroute von Spandau über den Westhafen nach Neukölln und Mariendorf geprüft werden.


    https://www.t-online.de/region/berlin/id_1000...


    #181Verfasser mars (236327) 17 Okt. 22, 13:21
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    #182Verfasser mars (236327) 20 Okt. 22, 19:39
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    Darf ich euch einen "Berliner" anbieten?


    https://www.bilder-hochladen.net/files/big/lm...


    Berliner, Krapfen oder Pfannkuchen – wie Sie die Gebäckkugel mit der Marmeladenfüllung auch nennen wollen: Lecker schmeckt sie allemal. Der Teig wird aus Eiern, Milch und Butter hergestellt und anschließend in Fett schwimmend ausgebacken. Üblicherweise gehört Erdbeermarmelade hinein, aber auch mit Aprikosenmarmelade gefüllt gibt’s das Gebäck oft im Angebot. Der Zucker obendrauf setzt dazu einen süßen Akzent. Mit 500 Kalorien pro Stück ist der Berliner allerdings nicht gerade für eine Diät geeignet.

    https://www.chefsculinar.de/berliner-17229.htm 


    #183Verfasser mars (236327)  25 Okt. 22, 11:14
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    Eine Seite, mit deren Hilfe laut Angie angenehm kühle Plätzchen in Berlin zu finden sind. Sicher nützlich, wenn die Temperaturen wieder steigen:


    https://erfrischungskarte.odis-berlin.de/abou...

    #184Verfasser mars (236327) 27 Nov. 22, 19:46
     
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