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  • Topic

    EM-Stilblüten

    Comment
    Wenn das Reporter-Mundwerk schneller ist als der Verstand:

    "Ein Angriff folgt dem nächsten ..."

    Diese "geniale" Formulierung habe ich in der Berichterstattung nun schon mehrmals gehört - vermutlich war's auch immer dasselbe helle Köpfchen (Béla Réthy?) ...

    Oder auch:

    "Sie hätten sich so gern einen Freistoß gewünscht!"

    (Aha - und warum konnten sie sich den nicht einfach wünschen?)


    Sicher gibt's da noch mehr schlaue Sprüche der Kommentatoren, oder?
    AuthorWoody 1 (455616) 26 Jun 16, 21:19
    Comment
    Ich habe immer den Eindruck, dass die Radiokommentatoren für Bundesligaspiele zu den ausgeschlafensten und schlagfertigsten Menschen unter allen deutschen Muttersprachlern gehören, die sich eigentlich nie sprachliche Entgleisungen erlauben. Bei Fernsehkommentatoren sieht das meinem Eindruck nach allerdings schon wieder ganz anders aus! :-)
    #1Authormaxxpf (361343) 26 Jun 16, 21:23
    Comment
    re #1 : Genau wegen denen tu' ich mir das einfach nicht mehr an ...

    PS : 'tschuldging Woody, das ist wohl jetzt schon etwas OT ...
    #2Authorno me bré (700807) 26 Jun 16, 21:26
    Comment
    Über Kevin De Bruyne und zwei andere Belgier:
    "Die drei gehören zusammen wie siamesische Zwillinge."
    (Wenn ich mich nicht verhört habe.)
    #3AuthorEmil 14 (299747) 27 Jun 16, 00:11
    Comment
    Ich finde den Vergleich nicht halb so hinkelig, wie er sich zuerst anhören mag. Der Zusammengehörigkeit tut die Erweiterung von zwei auf drei Mitgehörer keinen Abbruch.
    #4Authorwor (335727) 27 Jun 16, 09:57
    Comment
    @4:

    Aber drei Zwillinge wären dann m. E. doch einer zu viel ...
    #5AuthorWoody 1 (455616) 27 Jun 16, 10:02
    Comment
    Zumal es siamesische Drillinge wohl doch nicht gibt. Solchen Unsinn macht die Natur auch wieder nicht.
    #6Authortigger (236106) 27 Jun 16, 10:30
    Comment
    Vielleicht hat ja jemand Lust auf ein Fußball-Bingo? Die häufigsten, schönsten, blödesten Floskeln.


    Wie immer eine schöne Idee von der 'Floskelwolke'. Viel Spaß.
    #7AuthorNonNee (478187) 27 Jun 16, 10:45
    Comment
    Zumal es siamesische Drillinge wohl doch nicht gibt.

    Oder doch? ;-)
    #8Authormikefm (760309) 27 Jun 16, 11:00
    Comment
    Sind das wohl belgische Siamesen, mikefm?
    #9Authortigger (236106) 27 Jun 16, 11:34
    Comment
    "Die drei halten zusammen wie Pech und Schwefel." - wäre doch wohl absolut ok, oder!!!
    Und hier sind Pech und Schwefel auch nur zwei Komponenten. Warum sollen drei nicht genauso gut wie zwei zusammen halten können??
    #10Authorwor (335727) 27 Jun 16, 12:30
    Comment
    So schlimm finde ich die Beispiele im OP nun auch wieder nicht. Was ist denn an "Ein Angriff folgt dem nächsten" zu kritisieren? Die Redewendung "folgt dem nächsten" ist Teil der Alltagssprache. Warum sollen Fußballreporter das nicht sagen dürfen?
    #11Authorharambee (91833) 27 Jun 16, 12:30
    Comment
    Nee, harambee, wenn ein {Irgendwas} auf das nächste folgt, dann haben wir ein ernsthaftes Problem mit dem Raum-Zeit-Gefüge. Auf der USS Enterprise kann man sich aus sowas immer noch eine behelfsmäßige Phaserwaffe bauen, aber im wirklichen Leben klappt das nicht.
    Es ist einfach ein in Unordnung geratener Satz.
    Auf einen Angriff folgt der nächste.
    Angriff folgt auf Angriff.

    #12AuthorLutz B (319260) 27 Jun 16, 12:55
    Comment
    Tja, natürlich kann man sich die Frage stellen: "Warum sollen Fußballreporter keinen Unsinn reden dürfen?" ...

    In einem Sprachforum wie LEO darf dieser Unsinn aber wohl allemal diskutiert werden.
    #13AuthorWoody 1 (455616) 27 Jun 16, 13:13
    Comment
    Lutz, dieses logische Problem war mir schon bewusst, aber das ändert nichts daran, dass die Formulierung in der Alltagssprache sehr verbreitet ist, wie eine Googlesuche meiner Ansicht nach zeigt:

    24 Funde auf Zeit online

    26 Funde in der Süddeutschen:

    114 Funde im Spiegel:

    26 Funde bei Bild:

    23 Funde in der TAZ:

    36 Funde in der FAZ:

    Damit will ich nicht sagen, dass das eine Formulierung ist, die man zwingend in eine Doktorarbeit zu literarischen Themen einbauen muss. Ich glaube aber, dass dies eine Formulierung ist, die sich verselbständigt hat und die viel benutzt wird. Ich finde, Fußballreporter dürfen so sprechen und man muss sich darüber nicht unbedingt aufregen. Man darf natürlich ;-)
    #14Authorharambee (91833) 27 Jun 16, 13:13
    Comment
    Ich hab auch grübeln müssen bei dem "Angriff", obwohl es mir auch bei der Reportage aufgefallen war, daß da irgendwas nicht stimmt.
    Dank Lutz B.s freundlicher Erläuterung meine ich mich aber jetzt auch zusätzlich zu erinnern, daß die Phrase eigentlich "Ein Angriff folgt auf den anderen" heißt und dann auch das Raum-Zeit-Gefüge keinen Schaden nehmen sollte.
    Ein wenig sinnentleert bleibt es aber immer noch, denn wie sollte es auch anders sein.
    #15AuthorAdvohannes (785343) 27 Jun 16, 13:14
    Comment
    @15:

    *Ein wenig sinnentleert bleibt es aber immer noch, denn wie sollte es auch anders sein.*

    Der Sinn ist hier m. E. durchaus ersichtlich: Es gibt nicht nur einen Angriff, sondern es folgen mehrere hintereinander ...
    Aber es kann eben logischerweise nicht der erste auf den zweiten folgen.

    (Auch wenn eine derartige Wendung "Teil der Alltagssprache" sein sollte ...)
    #16AuthorWoody 1 (455616) 27 Jun 16, 13:18
    Comment
    Kurz und gut, die Alltagssprache ist ein Trottel.
    #17Authortigger (236106) 27 Jun 16, 13:25
    Comment
    #14, 17: Immerhin ist bei FAZ, Spiegel und Zeit das "folgt dem anderen" in der Überzahl. Bei der Bild ist es andersherum, Süddeutsche und TAZ mögen beides lt. Google gleich gern.
    #18AuthorMattes (236368) 27 Jun 16, 14:15
    Comment
    Theoretisch ist es auch denkbar, dass die Formulierung bei einem kleinen Teil der Nutzer bewusst gewählt wird, denn wenn ein Ereignis dem nächsten folgt, zeigt das doch, dass es so viele Ereignisse der beschriebenen Art gibt, dass man die zeitliche Reihenfolge gar nicht mehr nachverfolgen kann. ;-) Mir gefällt ein solches Bild.
    #19Authorharambee (91833) 27 Jun 16, 14:21
    Comment
    Kurz und gut, die Alltagssprache ist ein Trottel. (#17)
     
    … z.B. der Ausdruck head over heels – gemeint wäre eigentlich heels over head.
    #20AuthorStravinsky (637051) 27 Jun 16, 15:35
    Comment
    Ein Angriff folgt dem nächsten ist mindestens so falsch wie von einer größeren und einer kleineren Hälfte zu sprechen. Trotzdem sagen das so viele, weil die größere Hälfte in der Schule nicht aufgepasst hat.
    #21AuthorEifelblume (341002) 27 Jun 16, 15:41
    Comment
    … z.B. der Ausdruck head over heels – gemeint wäre eigentlich heels over head.

    Gibt es den Ausdruck in einem anderen Zusammenhang als "head over heels in love"? Da verstehe ich ihn nämlich nicht als "Hals über Kopf", sondern eher "von Kopf bis Fuß".

    Weitere Beispiele: back and forth oder die berüchtigte Mund-zu-Mund-Propaganda.
    #22AuthorJanZ (805098) 27 Jun 16, 16:16
    Comment
    #22: For head over heels my Paperback Oxford Dictionary only lists your meaning, but Merriam-Webster’s entry reads 1a: in or as if in a somersault: HELTER-SKELTER – b: UPSIDE DOWN – 2: very much: DEEPLY (head over heels in love)
    #23AuthorStravinsky (637051) 27 Jun 16, 16:47
    Comment
    @ wor #10:
    "Die drei halten zusammen wie Pech und Schwefel." - wäre doch wohl absolut ok, oder!!!
    Ich denke ja, aber das, weil Pech und Schwefel eher amorphe Substanzen sind, nicht zwei Individuen.
    Natürlich kannst Du auch sagen, dass der Satz "Hanni, Nanni und Fanni gehören zusammen wie Peter und Paul." völlig normal und ohne jeden komischen Gehalt ist, aber in dem kommt auch kein Zahlwort vor. Jetzt werd' bloß nicht spitzfindig und erkläre mir, dass "Zwilling" kein Zahlwort sei.
    Insgesamt zeigt dieser Faden, dass die EM-Reporter entweder keine Stilblüten treiben oder dass kaum einer über das Gehörte berichtet oder dass ihnen keiner zuhört.
    #24AuthorEmil 14 (299747) 29 Jun 16, 01:14
    Comment
    Ich wollte einen total verunglückten Satz von Effenberg beitragen, leider habe ich ihn wieder vergessen... Sprachlich wurde der nur noch getoppt von Lewis Holtby in der folgenden Sendung mit Beckmann. Da hab ich kaum einen geraden Satz gehört. Aber mit Stilblüten hat das ja nichts zu tun...
    #25AuthorPizzaburger (978634) 29 Jun 16, 09:27
    Comment
    Ist nicht EM, aber Standard-Reportersprech:

    "läuft eine schnellere Zeit"...

    Ich schaffe die Minute nach wie vor nur in 60 Sekunden, wie mag die schnellere Zeit der Sportler aussehen?
    #26AuthorKarin H. (236988) 29 Jun 16, 16:14
    Comment
    @26:

    Hm, das hört sich für mich auch nach einer etwas anderen Sicht auf das Raum-Zeit-Gefüge an - vielleicht sollte man da mal die Leute von der Enterprise fragen (siehe #12) ...
    #27AuthorWoody 1 (455616) 29 Jun 16, 17:10
    Comment
    nicht wirklich gesagt, aber von titanic kongenial erdacht:
    "So, das war der Anstoß, bin in spätestens 90 Minuten wieder da, die Blauen sind Frankreich, Sie kommen schon klar! Mutter, was ist denn?"

    #28AuthorMiss Take (399408) 29 Jun 16, 21:51
    Comment
    #22: "die berüchtigte Mund-zu-Mund-Propaganda."

    ...kann ich gar nicht falsch finden. Natürlich läuft die Kommunikation Mund-zu-Ohr. Aber das ist ja noch keine Propaganda, die wird erst daraus, wenn ein Mund etwas sagt und der nächste Mund das dann weiter verbreitet etc.
    #29AuthorJesse_Pinkman (991550) 30 Jun 16, 08:50
    Comment
    Hmm, so habe ich es noch gar nicht gesehen. Ich habe "Mund-zu-Mund-Propaganda" immer als etwas seltsame Zusammenziehung von Mundpropaganda und Mund-zu-Mund-Beatmung verstanden.
    #30AuthorJanZ (805098) 30 Jun 16, 09:56
    Comment
    #20

    I suppose what "arse over tit" loses in gentility it makes up for in accuracy.
    #31AuthorMikeE (236602) 30 Jun 16, 11:19
    Comment
    Great tit? Blue tit? Which arse over which tit?

    Eine kleine Geschichte über einen kleinen Vogel:

    Ein kleiner Vogel flog Richtung Süden, um dem Winter zu entgehen. Es
    war jedoch so kalt, dass der Vogel einfror und auf ein großes Feld
    fiel. Als er da so lag, kam eine Kuh daher und setzte einen großen
    Kuhfladen auf den Vogel. Als der Vogel so im Kuhfladen lag,
    realisierte er, wie warm es dort war. Der Kuhfladen taute ihn tat-
    sächlich auf. Er lag dort warm und glücklich, und bald fing er vor
    Freude an zu singen. Plötzlich kam eine Katze daher und hörte den
    Vogel singen. Die Katze begann zu suchen und entdeckte den Vogel
    im Kuhfladen, grub ihn aus und fraß ihn.

    Daraus lernen wir:
    1. Nicht jeder, der dich ankackt, ist dein Feind!
    2. Nicht jeder, der dich aus der Scheiße holt, ist dein Freund!
    3. Wenn du in der Scheiße sitzt, halt deinen Mund!


    #32Authormanni3 (305129) 30 Jun 16, 11:34
    Comment
    #33 - Also auf jeden Fall meine ich behaupten zu dürfen, dass beim Spiel gestern auch den Radioreportern der ARD beim Elfmeterschießen mal die Nerven durchgegangen sind, so dass sie den Überblick verloren haben und zum Schluss behaupteten, Deutschland habe mit 6 zu 5 gewonnen.
    #33Authormaxxpf (361343) 03 Jul 16, 09:28
    Comment
    Nee, da hatte der Reporter schon recht:

    0:1 Insigne
    1:1 Kroos
    Zaza schießt Elfmeter über das Tor
    Buffon hält gegen Müller
    1:2 Barzagli
    Özil schießt Elfmeter gegen den Pfosten
    Pelle schießt Elfmeter neben das Tor
    2:2 Draxler
    Neuer hält gegen Bonucci
    Schweinsteiger schießt Elfmeter über das Tor
    2:3 Giaccherini
    3:3 Hummels
    3:4 Parolo
    4:4 Kimmich
    4:5 De Sciglio
    5:5 Boateng
    Neuer hält gegen Darmian
    6:5 Hector
    #34AuthorQual der Wal (877524) 03 Jul 16, 09:46
    Comment
    Zum Gesamtergebnis fehlen dann aber die beiden Tore aus der normalen Spielzeit. Das Elfmeterschießen mag Deutschland mit 6:5 gewonnen haben, das Spiel aber mit 7:6.
    #35AuthorJesse_Pinkman (991550) 04 Jul 16, 12:29
    Comment
    Das wird aber normalerweise nicht addiert, sondern getrennt genannt: 1:1, 6:5 i.E.
    #36AuthorJanZ (805098) 04 Jul 16, 12:31
    Comment
    # 36: Ja, genau so.
    Das Spiel endete unentschieden.
    Das Elferschießen dient nur dazu, auszuknobeln, wer weiterkommt. Früher wars mal das Golden Goal, man könnte aber genauso gut eine Münze werfen, Spenden im geschlossenen Briefumschlag für Blatter sammeln oder mit Schnick-Schnack-Schnuck entscheiden.
    #37Authormanni3 (305129) 04 Jul 16, 13:14
    Comment
    Früher wars mal das Golden Goal,

    Das Golden Goal ist aber was anderes: Da endete die Verlängerung sofort, wenn eine der Mannschaften ein Tor schoss. Das hat zwar die Wahrscheinlichkeit für ein Elfmeterschießen verringert, es aber nicht komplett ersetzt. Wenn keiner ein Golden Goal schoss, mussten weiterhin die Elfmeterschützen ran.

    man könnte aber genauso gut eine Münze werfen,

    Genau so hat man es vor der Einführung des Elfmeterschießens auch gemacht (oder jedenfalls sonstwie gelost). Hat halt noch weniger mit fußballerischem Können zu tun.
    #38AuthorJanZ (805098) 04 Jul 16, 13:28
    Comment
    Völlig OT, aber irgendwie kommt mir gerade diese Frage:

    Hat es eigentlich irgendwann und in irgendeinem Land mal einen Live-Fußballkommentar gegeben, der von einer Frau gesprochen wurde?
    #39Authordirk (236321) 04 Jul 16, 13:57
    Comment
    related discussion: Zählfaden #3563 - Die Nachtblume - #286 ff.

    In Deutschland erst kürzlich zum ersten Mal: Claudia Neumann. Der Shitstorm tobt noch.
    Im Radio war die erste Sabine Töpperwien, wie im Zählfaden diskutiert. :-)
    #40Authortigger (236106) 04 Jul 16, 13:59
    Comment
    Oh, danke, tigger. Da müssen aktuelle Geschehnisse wohl irgendwie über den Hyperraum oder das morphische Feld auf mein Hirn eingewirkt und ihm diese bohrende Frage eingeimpft haben ...

    Habe weder den Zählfaden gelesen noch irgendwas von Claudia Neumann oder Sabine Töpperwien mitbekommen.
    #41Authordirk (236321) 04 Jul 16, 14:42
    Comment
    @40 :-O Und die Welt dreht sich noch (das ist keine Frage; habe gerade prüfend aus dem Fenster geguckt).
    Zumindest wird die AfD ein Thema nach Flüchtlingen und Brexit haben; und vielleicht dauert's ja einfach noch 'ne Weile, bis die Erde knirschend zum Stillstand kommt.
    #42Authorwor (335727) 04 Jul 16, 16:36
    Comment
    Und die Welt dreht sich noch (das ist keine Frage; habe gerade prüfend aus dem Fenster geguckt).

    Wie hast du das denn durch einen Blick aus dem Fenster festgestellt?
    #43AuthorJanZ (805098) 04 Jul 16, 16:47
    Comment
    Ich habe mir Zeit gelassen und visuelle Präzisionsmessungen vorgenommen. Außerdem habe ich genauestens auf Sekundärhinweise, wie etwa vier Reiter, ein donnernde Stimme aus den Wolken, sich öffnende Spalten ins Erdinnere, Pest, Cholera, Krieg und gehörnte Hufträger sowie Knirschgeräusche geachtet: nichts!
    Ergo: ... und sie dreht sich noch!
    #44Authorwor (335727) 04 Jul 16, 17:10
    Comment
    Ich habe die Spiele mit Kommentar von Claudia Neumann nicht gesehen, aber schlimmer als mit Steffen Simon und Bela Rethy kann's eigentlich nicht gewesen sein...
    #45AuthorPizzaburger (978634) 04 Jul 16, 17:11
    Comment
    ...aber schlimmer als mit Steffen Simon und Bela Rethy kann's eigentlich nicht gewesen sein...

    Ich bin ja durchaus überzeugt, das Frauen genauso viel wie oder auch mehr schaffen können als Männer. Aber nein, das kriegen sie wirklich nicht hin!
    #46AuthorAdvohannes (785343) 04 Jul 16, 17:57
    Comment
    Nach allem, was ich gelesen habe, war Claudia Neumann wesentlich besser als Bela Réthy oder Steffen Simon.
    Warum sind Männer da eigentlich so unflexibel? Die Kommentatoren, die Reporter - alles müssen Männer sein, weil...? Weil des hammer immer schon so gmacht?

    Man denke an die spanische Fußballreporterin, die dann mit Casillas (?) liiert war. Oder hier in Schweden sitzt immer mindestens eine Frau (manchmal auch zwei) in der Kommentatorenrunde und bespricht das Spiel hinterher und vorher genauso kompetent wie die Herren; bei der EM gerade ist es die Journalistin Johanna Frändén. Es ist weder besser noch schlechter, sondern einfach total normal.
    #47AuthorQual der Wal (877524) 04 Jul 16, 18:20
    Comment
    Wobei das ja bei allen Sportarten so ist: Tennis, Eiskunstlauf, Turnen, Leichtathletik... fast immer nur Männer als Kommentatoren.


    #48AuthorPizzaburger (978634) 05 Jul 16, 08:53
    Comment
    Eiskunstlauf wird doch nicht von Männern kommentiert...?! Und Bodenturnen und rhythmische Sportgymnastik auch nicht. Aber insgesamt stimmt es, dass in Deutschland und Österreich die Sportarten auch bei den Kommentatoren streng zwischen Männern und Frauen aufgeteilt sind.

    Immerhin haben wir in Österreich jetzt endlich ernsthafte Skispringerinnen, und die beste ist schon so alt, dass sie sicher bald ins Kommentatorinnenfach wechselt! :-D (Besser als der unsägliche Andreas Goldberger ist sie sicher.)
    #49Authortigger (236106) 05 Jul 16, 09:19
    Comment
    Doch, natürlich. Bei Eurosport jedenfalls schon (woanders sieht man solche Exotensportarten ja nicht mehr)... 
    #50AuthorPizzaburger (978634) 05 Jul 16, 09:25
    Comment
    Eiskunstlauf wird doch nicht von Männern kommentiert...?!
    Gerade dazu fällt mir ein Beispiel früher "Gegenemanzipation" ein:


    "teilweise etwas zu schwärmerisch, ausschweifend und lehrmeisterlich"
    #51AuthorEmil 14 (299747) 05 Jul 16, 13:27
    Comment
    Auf Eurosport kommentiert doch eh nur Sigi Heinrich. Egal, um welche Sportart es geht. Gefühlt jedenfalls.

    Und Rudi Cerne hat früher (in den 90er Jahren IIRC) definitiv Eiskunstlaufen kommentiert. Neben Christa Haas. Oder der eine bei der ARD, die andere beim ZDF - oder umgekehrt. Da will ich mich jetzt nicht festlegen.
    #52Authorskye (236351) 05 Jul 16, 13:46
    Comment
    Auf Eurosport kommentiert doch eh nur Sigi Heinrich. Egal, um welche Sportart es geht. Gefühlt jedenfalls.
     
    Dann kennst Du den Snooker-Kommentator Rolf Kalb nicht. Der ist Kult:

    Seine Unterschrift ist begehrt wie die eines Stars.
    #53AuthorStravinsky (637051) 05 Jul 16, 14:15
     
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