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    Wörter, die Ihr nicht ausstehen könnt 2017/1

    Topic

    Wörter, die Ihr nicht ausstehen könnt 2017/1

    Comment
    Wir kommen von hier, und ziehen auf mannis Wunsch ins Quasselzimmer um: related discussion: Wörter, die Ihr nicht ausstehen könnt - 2016/2
    Authorvirus (343741) 06 May 17, 13:28
    Comment
    Heute morgen wieder gehört:
    Merkel erteilt Forderungen nach weiteren Steuersenkungen eine Absage.

    *Spei*
    #1AuthorCuauhtlehuanitzin (1009442) 12 May 17, 08:39
    Comment
    Evtl. OT, aber mir fällt kein passenderer Faden dazu ein:
    Auf einer Damentoilette habe ich gestern die üblichen Behälter mit Papiertüten für Binden usw. an der Wand hängen sehen, an sich nichts Besonderes, wäre nicht der unübersehbare Aufdruck Lady Killer. Ist wohl witzig gemeint, nur kann ich absolut nicht darüber lachen.

    Warum einfach, wenn's auch umständlich, doppelt gemoppelt oder euphemistisch geht??
    Bauliche Veränderungen (anstatt Umbauten);
    aus gesundheitlichen Gründen (wegen Krankheit);
    käuflich erwerben (kaufen / erwerben);
    "schwarze Null" / "rote Null"


    #2AuthorLeseratz (238114) 29 May 17, 22:23
    Comment
    "schwarze Null" / "rote Null"

    Da hätte mich dann auch noch die Variante interessiert, wie man das direkter sagen können soll ...
    #3AuthorJanZ (805098) 29 May 17, 22:45
    Comment
    auf Null rauskommen ?
    weder im Plus noch im Minus sein ?
    #4Authorno me bré (700807) 29 May 17, 22:50
    Comment
    Jetzt frage ich mich gerade, was genau eigentlich "schwarze Null" und "rote Null" bedeuten.
    #5Authortigger (236106) 29 May 17, 23:18
    Comment
    Mit der roten und schwarzen Null wird es sich so verhalten, wie mit der negativen und positiven Null bei Computern :-) Stichwort "IEEE-754 Fließkommaarithmetik" für die Nerds unter uns.

    Im Ernst: Genau Null ist ja fast unmöglich, aber die Zahlen können sich der wahren Null beliebig nahe annähern und wenn sie nahe genug* dran sind, sind sie praktisch gesehen von einer echten Null nicht mehr zu unterscheiden. Je nachdem, aus welcher Richtung man sich nun der Null nähert, ist es eine schwarze oder rote Null. Bei Interesse vervollständige ich auch gern die Analogie zur Fließkommaarithmetik ...

    * für eine jeweils geeignete Version von "nahe genug"
    #6AuthorNorbert Juffa (236158) 30 May 17, 06:42
    Comment
    Mich hebt's immer wieder bei diesem '[etwas war] zum Schmunzeln'.
    Der Wortklang vielleicht? - Dieses 'Schm' und dann dieses 'unz' 'unz' 'unz', dazu der Gesichtsausdruck? Heaven knows...
    #7AuthorBraunbärin (757733) 01 Jun 17, 16:57
    Comment
    "(Zum) Schmunzeln" finde ich etwas altbacken, etwa so wie "schmackhaft". Was nicht heißt, dass ich es nicht selber auch manchmal sage :-).
    #8AuthorJanZ (805098) 01 Jun 17, 20:01
    Comment
    @#3ff.: Mathematisch betrachtet habt Ihr bestimmt recht. Mir ging es um Formulierungen wie "Das Unternehmen schreibt eine schwarze Null, letztes Jahr hatten wir noch eine rote Null geschrieben.", wenn eh klar ist, dass die betreffende Firma null-komma-null Gewinn macht oder schon der Pleitegeier kreist.

    Grauslig finde ich auch die wenig eleganten und mittlerweile omnipräsenten Textbausteine das macht etwas mit XY / ... was das mit XY macht ... Man könnte doch schlicht und einfach sagen:
    sich auswirken; beeinflussen; Einfluss haben; verursachen; zu ... führen; u.v.m.
    #9AuthorLeseratz (238114) 08 Jun 17, 22:52
    Comment
    Leseratz, dazu hatten wir doch sogar einen ganzen Faden. Ich finde ihn nur nicht mehr...

    #10Authorvirus (343741) 09 Jun 17, 10:26
    Comment
    Ich hab was neues, *grusel*: Das Doppeleinhorn!

    #11Authorvirus (343741) 09 Jun 17, 18:35
    Comment

    Prio 1

    #12AuthorBraunbärin (757733) 21 Jun 17, 11:02
    Comment
    "Arbeitstitel (z.B.) Hansi und Lieschen" (Abb. ähnlich),
    wenn Nachwuchs geplant ist oder demnächst ins Haus steht.
    #13AuthorLeseratz (238114) 09 Jul 17, 12:57
    Comment
    Mich stört "Abb. ähnlich", wenn es sich nicht wirklich um eine Abbildung handelt.

    Und "nicht wirklich", wenn nicht wirklich nicht wirklich gemeint ist. Aber das sagt ja nun wirklich heute niemand mehr. Oder ?
    #14AuthorCaptain Albern (744380) 11 Jul 17, 14:41
    Comment
    "Nutzfahrzeuge" und "Mehrzweckhallen" finde ich gruselig. Weil der Zweck so im Vordergrund steht und man sich vorstellen kann, wie hässlich das Ganze dann wird
    #15AuthorAnglophil (1104026) 11 Jul 17, 14:44
    Comment
    Bei "Schnäppchenjäger, aufgepasst!" könnte ich davonrennen.
    #16AuthorBraunbärin (757733) 11 Jul 17, 14:54
    Comment
    Ooooch, "Abb. ähnlich" mag ich gern bei LEO. Die Postings drumrum sind meistens sehr lustig.
    #17Authortigger (236106) 11 Jul 17, 14:59
    Comment
    "Edith"
    "das gugelt gut"
    #18Authoreastworld (238866) 11 Jul 17, 15:11
    Comment
    Die Edith und die Meredith magst du nicht?

    Aber dein Letzteres finde ich auch blöd.
    #19Authortigger (236106) 11 Jul 17, 15:15
    Comment
    Ja, dieses Tante Edith und Tante Wiki etc. nervt echt. Sorry, Leute.
    #20AuthorPizzaburger (978634) 11 Jul 17, 15:26
    Comment
    Bei uns in der Firma "eskaliert" es öfter mal.
    #21Authorulinne (894128) 14 Jul 17, 10:02
    Comment
    *gg* Wir haben in unserer Geschäftskontrolldatenbank öfter "eskalierte Geschäfte": Das ist, wenn eine Unterschrift, ein Laufzettel, eine Versicherung fehlt... Ich finde den Ausdruck ziemlich komisch, weil es so übertrieben wirkt.
    #22Authorvirus (343741) 14 Jul 17, 10:40
    Comment
    unabhängig, eigenständig, eigenverantwortlich, effizient.

    Sorry, in meinem Text kommt das alles derzeit bis zum Erbrechen vor, in jeder dritten Zeile. Da ist man nicht einfach fähig, eine Frage zu beantworten, nein, sie wird "unabhängig" beantwortet, am liebsten noch "unabhängig und eigenständig". Wenn einer was tut, dann garantiert "eigenverantwortlich". Und jede vorhandene Quelle wird nicht einfach genutzt, sondern effizient genutzt. Das Dokument wäre fünf Seiten kürzer, wenn sich ein Lektor dieses hohlen Phrasendreschs angenommen hätte!

    Edith meint: Ganz zu schweigen von -orientiert, dem Lieblingswort meiner Phrasendreschmaschine. Jedes zweite Substantiv ist wahlweise attributiert mit forschungsorientiert, anwendungsorientiert, geschäftsorientiert, managementorientiert, aufgabenorientiert, lösungsorientiert, und wenn Klein-Fritzchen seine Hausaufgaben macht, dann natürlich ergebnisorientiert. Sonst kommt ja nichts raus bei. Außer hohlem Gebrabbel.

    Meredith fügt hinzu: Und gerade, wenn du meinst, es gehe nicht mehr hohler, dann liest du von der teamorientierten Gruppenarbeit zum Erwerb einer entwicklungsorientierten Handlungskompetenz.
    #23AuthorCuauhtlehuanitzin (1009442) 17 Jul 17, 15:40
    Comment
    Cua.., Du übersetzt nicht zufällig aus einer 'Lehrerhandreichung'?

    Der Regenbogenpresse-Textbaustein "XY tut das-und-das und erhält Schock-Nachricht" geht mir zunehmend auf die Nerven, nach dem Motto "X hat einen Apfel gegessen, Y hat ihn dabei fotografiert, das Bild ins Netz gestellt und 500 Leute haben's 'geliked'."
    #24AuthorLeseratz (238114) 21 Jul 17, 20:13
    Comment
    weiland

    töricht

    Kommen beide weniger gesprochen, aber z.B. in Zeitungen vor... wirken auf mich furchtbar veraltet und bieder.
    #25AuthorPizzaburger (978634) 24 Jul 17, 09:40
    Comment
    Blättere ein Kochbuch aus den 90er Jahren durch.

    Immer wieder kommt vor: mundgerecht ... "Schneiden Sie der/die/das XY in mundgerechte Stücke."

    Weder mag ich den Klang dieses Wortes (..nd..cht...) noch das was es aussagen soll. Dass es mir überhaupt vorkaut, dass ich etwas so zuschneiden soll, dass es "in einen Mund" passen soll. In was denn sonst?

    Und gibt es mundungerechte Stücke? ;-)

    #26AuthorBraunbärin (757733) 13 Aug 17, 16:05
    Comment
    Hab ich's schon genannt oder mir nur immer wieder gedacht? Mir graust jedes Mal bei "geschockt". Was zum Teufel ist aus dem anständigen deutschen "schockiert" geworden?
    #27Authortigger (236106) 13 Aug 17, 22:57
    Comment
    tiggerr , yes *high five* ! Ich find's fürchterlich...

    Geschockt klingt für mich immer nach Elektro-Behandlung eines Herzpatienten. Bislang konnte ich mich aber der Leserkommentare immer noch enthalten...
    #28Authorvirus (343741) 13 Aug 17, 23:08
    Comment
    @24
    geliked

    buahhhh
    #29Authorulinne (894128) 14 Aug 17, 07:23
    Comment
    Manchmal finde ich es traurig, dass mit zunehmenden Englischkenntnissen der Deutschsprachigen Fremdwörter nicht mehr eingedeutscht werden. "Geleikt" würde doch zwischen Keks, Schal und Streik gar nicht auffallen!
    #30Authortigger (236106) 14 Aug 17, 07:39
    Comment
    "Alles gut!" (statt z.B. "Passt scho(n)!", "Stimmt.", "In Ordnung." etc.) kann ich bald nicht mehr hören.
    #31AuthorLeseratz (238114) 17 Aug 17, 21:57
    Comment
    Goldmensch/Goldstück/Goldstückchen - hat sich in einigen rechtsradikalen Kreisen, wohl bezugnehmend auf ein Zitat von Martin Schulz, für "Ausländer"/"Flüchtlinge" eingebürgert.
    #32AuthorBenatarsComrade (1182552) 24 Aug 17, 03:01
    Comment
    Kein Buch, keine Zeitschrift hat mehr ein Deckblatt, ein Titelbild oder einen Einband - es hat nur noch ein Cover.
    #33AuthorCuauhtlehuanitzin (1009442) 27 Aug 17, 21:27
    Comment
    Das Wort 'königlich' hat wohl ausgedient? Mein mail-Programm bombardiert mich mit schlechtem Stil in den Schlagzeilen (die ich kaum zu ignorieren schaffe), u.a. immer mit dem 'royal' - 'royalem Nachwuchs' ('royalen Haarwuchs', 'royalem Bartwuchs', 'royalem Lächeln', you name it).
    'königlich' hat wohl ein paar Buchstaben zu viel?
    #34AuthorBraunbärin (757733) 04 Sep 17, 19:35
    Comment
    Hier in « F » hat man ein herrliches Werkzeug erfunden, um sich der Verantwortung für die Zukunft zu entziehen:

    La Planète

    Was hab' ich die Ohren voll vom Engagement für den Planeten. Der Planet leidet und wenn du den Strohmriesen anrufst, damit er dir eine Rechnung mehr aufs Auge klebt, hast du was für den Planeten gemacht.

    Ich glaube, wir gehen dem Planeten sonst wo vorbei und er wird uns das bei Zeiten zu verstehen geben. Hagen Rether hat das alles schon schön erklärt (siehe dort).
    #35Authoroops. (237995) 05 Sep 17, 07:37
    Comment
    Ich kann das Wort 'Angriff' oder - schlimmer - 'Attacke' nicht mehr hören. Wiederum in meinem webmail-Programm. Genüsslich wird da ausgeteilt...
    #36AuthorBraunbärin (757733) 05 Sep 17, 07:42
    Comment
    Auch wenn Folgendes nicht ganz zum Fadenthema passen mag:

    Vorhin las ich in einer ganzseitigen Werbung in der SZ einen großgedruckten Satz, der in seiner Gesamtheit, trotz so heller Worte wie "Freude", "genießen", "Inspiration", so unschön, übertrieben, letztlich nichtssagend ist:

    "Meine Inspiration ist das Leben - und die Freude, jeden einzelnen Moment in vollen Zügen zu genießen."
    Ralph Lauren

    Hm. Warum übertreibt man bloß so....? ich hätte z.B. 'jeden einzelnen Moment' gestrichen und es durch ein schlichteres 'es' ersetzt.
    'Inspiration' ist für mich auch ausgelutscht.
    Dito 'genießen'. ... usw.

    Menschen, die nicht wie ich sind, werden sich vielleicht angesichts dieses Satzes den Modemacher als ein Ideal, eine Lichtgestalt vorstellen. Der selbst beim WC-Gang dauerinspiriert ist - oder beim Streit mit der Ehefrau "voller Freude" ist ...oder oder oder...
    #37AuthorBraunbärin (757733) 07 Sep 17, 12:06
    Comment
    Zu #30: Habe neulich eine Werbung gesehen: „I leik it“ – für Leikeim-Bier.
    #38AuthorC3PO (877869) 07 Sep 17, 12:28
    Comment
    ...-Muffel

    Rettungsgassen-Muffel
    Sport-Muffel
    Technik-Muffel
    Impf-Muffel

    usw.
    #39AuthorPizzaburger (978634) 22 Sep 17, 15:46
    Comment
    genfrei 

    Gestern wieder benutzt: "Wir müssen den Verbrauchern genfreie Produkte/Lebensmittel/Sojaprodukte/... anbieten" - das wird unmöglich sein. Höchstens "gentechnikfrei" geht, aber genfreie Produkte müssten aus Metall oder Plastik sein!
    #40AuthorBenatarsComrade (1182552) 14 Oct 17, 19:49
    Comment
    @Braunbärins #37
    "Meine Inspiration ist das Leben - und die Freude, jeden einzelnen Moment in vollen Zügen zu genießen."

    Vielleicht besitzt der gute Ralph ja eine BahnCard 100?
    ;-)
    #41AuthorLeonhard <de> (608265) 14 Oct 17, 20:49
    Comment
    "Das will ich nicht mehr missen"

    Die Leute die das sagen kommen sich dabei aus irgend einem Grund immer unheimlich intellektuell vor
    #42AuthorLiaata (1211168) 18 Oct 17, 14:47
    Comment
    Lolli(es) - Wohin sind nur all die fruchtigen Lutscher verschwunden???
    #43AuthorLeseratz (238114) 09 Nov 17, 20:50
    Comment
    Ein Zeichen setzen

    Erinnert mich mittlerweile schwer an Ablasszahlungen. Konsequenzen keine, man hat seine Schuldigkeit getan. Ungefähr so effektiv wie Menschenketten. Die haben - so sehr die Teilhabenden das auch glauben möchten - noch nie irgendjemand beeindruckt.
    #44Authorulinne (894128) 10 Nov 17, 08:04
    Comment
    Mich gruselt es immer bei dem Wort "Säuberung", verwendet in dem Sinne, dass politisch oder ethnisch Missliebige beseitigt werden. Ich verstehe nie, wieso das heute noch verwendet wird.
    Dem Diktator, der sich seiner Gegner entledigt, mag das durchaus wie eine Säuberungsaktion erscheinen. Alle anderen, die das Geschehen nicht so toll finden, sollten sollten das eigentlich mit weniger positiven Worten beschreiben.
    #45AuthorKopfloser_Nick (1064761) 10 Nov 17, 11:01
    Comment
    Das Wort hat m.E. aber inzwischen eine so negative Konnotation, dass man kein neues mehr braucht.
    #46AuthorJanZ (805098) 10 Nov 17, 11:51
    Comment
    « Ordi »

    Das ist wohl die frz. Übersetzung des einst so geläufigen Wortes „Compi”. Man muss den Leuten zugute halten, dass das Wort wenigstens nicht so missverständlich ist wie ihr « portable ».
    #47Authoroops. (237995) 11 Nov 17, 11:17
    Comment
    Personalfreisetzung - klingt so verbindlich und harmlos, aber für den Betroffenen bedeutet
    es das Gegenteil, nämlich eine Zwangssituation die nicht mal eben so zu bewältigen ist.
    #48AuthorNeulm (614696) 11 Nov 17, 15:47
    Comment
    "sozialverträglich"


    #49Authorulinne (894128) 13 Nov 17, 07:48
    Comment
    Noch besser: sozialverträgliches Frühableben.
    Das ist aber wohl ein absichtlich zynischer Euphemismus.
    #50Authortigger (236106) 13 Nov 17, 07:55
    Comment
    Das ist wirklich böse. Habe ich zum Glück noch nie gehört.
    #51Authorulinne (894128) 13 Nov 17, 10:12
    Comment
    War das nicht sogar einmal Unwort des Jahres?
    #52AuthorLeseratz (238114) 13 Nov 17, 21:53
    Comment
    Jepp, war es. 1998. Grauslicher Begriff, damals wie heute.
    #53Authorsoopay (1126699) 13 Nov 17, 23:47
    Comment
    Verantwortung

    Wenn wirklich Verantwortung übernommen wird, ist ja schön, aber im politischen Diskurs ist dieses Wort völlig nichtssagend - im besten Falle wird damit jemand anderem der Schwarze Peter zugeschoben.
    #54AuthorBenatarsComrade (1182552) 25 Nov 17, 03:05
    Comment
    Das kam mal in einer komplizierten Kabarettnummer von Günther Paal vor, die "Museum der Missverständnisse" hieß: Die sinnlosesten Sätze der Menschheit. Unter anderem:
    - Ich übernehme die politische Verantwortung.
    - Wenn ich will, kann ich jederzeit aufhören.
    #55Authortigger (236106) 25 Nov 17, 06:37
    Comment
    #56AuthorGart (646339) 16 Feb 18, 12:51
    Comment
    übergriffig

    Sehr gern missbraucht von Leuten, die es selbst sind, aber nicht wahr haben wollen.
    #57Authorlisalaloca (488291) 16 Feb 18, 13:13
    Comment
    - Ich übernehme die politische Verantwortung.

    Sinnlos vor allem, weil noch nie in der Praxis aufgetreten.
    #58AuthorCuauhtlehuanitzin (1009442) 16 Feb 18, 18:21
    Comment
    Wie sähe denn die Übernahme der politischen Verantwortung deiner Meinung nach aus?
    #59AuthorJanZ (805098) 16 Feb 18, 18:56
    Comment
    Wie ein freiwilliger Rücktritt.
    #60AuthorCuauhtlehuanitzin (1009442) 17 Feb 18, 10:23
    Comment
    Dann würde ich aber vorschlagen, dass Du in #58 "noch nie" durch "(äußerst) selten" ersetzt :-)
    #61Authorlisalaloca (488291) 17 Feb 18, 10:47
    Comment
    Winter Wonderland
    #62AuthorPizzaburger (978634) 20 Feb 18, 08:49
    Comment
    Gaudiwurm

    Ich hassehassehasse dieses Wort. Gegen Würmer an sich hab ich nicht mal was, aber das depperte Wort Gaudi allein rubs me schon the wrong way. Dann noch in dem depperten Kontext von Fasching und ich krieg aggressiven Ausschlag.
    #63AuthorYarith (877626) 21 Feb 18, 09:37
    Comment
    #63: Nie gehört - ist das deutsch für Polonäse? Klingt auf jeden Fall gruselig, da kann ich zustimmen.
    #64Authorcorbie (745439) 21 Feb 18, 11:30
    Comment
    angedacht
    auseinanderdividieren
    #65Authorcassandra (430809) 21 Feb 18, 11:35
    Comment
    so dermaßen

    @#63: Meine Schwester sagt dann "Isch krisch Plack!" - auch ein Igittausdruck für mich.
    #66Authorlisalaloca (488291) 21 Feb 18, 14:52
    Comment
    Townhall Meeting

    Das gab es bei uns in der Firma wenn sich alle zusammen finden mussten und über die neuesten Ereignisse gesprochen wurde. Natürlich wurde hier nur stets das erzählt und gefragt was die Geschäftsführung wollte. Somit an sich schon ein lächerliches Meeting, aber der Name hat dem Ganzen noch das Krönchen aufgesetzt :-)
    #67AuthorPinoPino (1220383) 21 Feb 18, 16:44
    Comment
    #64: GW ist eine scherzhafte Bezeichnung für einen Faschingsumzug und wird zur Faschingszeit hier (Unterfranken) im Lokalradio bis zum Erbrechen verwendet. "Der GW schlängelt sich durch die Innenstadt ..." Wuärgs.
    #68AuthorYarith (877626) 22 Feb 18, 08:27
    Comment
    #68: Vielen Dank. Ich bedaure dich.
    #69Authorcorbie (745439) 22 Feb 18, 10:08
    Comment
    Ist doch eh längst Fastenzeit.
    #70Authortigger (236106) 22 Feb 18, 11:38
    Comment
    Zeitnah

    wohlige Wärme - es scheint nahezu unmöglich, einen Ofen ohne diesen Ausdruck zu bewerben

    quasi - verwendet ein Kollege quasi in jedem zweiten Satz

    praktisch - verwendet meine Schwiegermutter in praktisch jedem zweiten Satz
    #71Authormart1 (1226586) 22 Feb 18, 15:56
    Comment
    Topping, weil man stattdessen in den meisten Fällen schlicht und einfach Belag, Auflage, Sauce/Soße oder obendrauf* schreiben könnte.  

    * wie auf den Speiskarten vieler bairischer Wirtshäuser und im neuen Münchner Milchreise-Laden.

    Ticket ersetzt als omnipräsentes Universalsynonym, oft zu Lasten der Verständlichkeit und abwechslungsreichen Ausdrucksweise, zunehmend einen ganzen 'Strauß' einprägsamer(er) Begriffe, z. B. Fahrschein/-karte/-ausweis; Flugschein (nicht die Pilotenlizenz, sondern die Berechtigung als Passagier mitzufliegen), Platzreservierung, Eintrittskarte, Parkschein, Strafzettel, Reinigungs- und Schuhreparaturbelege, Garderobenabschnitt, Kassenbon, etc.
    Dazu gibt es einen mindestens 30 Jahre alten Witz: "Der Schwarzfahrer hat ein Ticket bekommen, weil er kein Ticket gelöst hat."

    bessere Hälfte
    #72AuthorLeseratz (238114) 22 Feb 18, 20:18
    Comment
    Die bessere Hälfte kann ich noch steigern: Göga
    #73Authorcassandra (430809) 22 Feb 18, 20:26
    Comment
    Unfassbar
    Auch die langweiligste Nachricht wird mit unfassbar beworben. Mittlerweile ist dieses Wort für mich ein Indiz für Bedeutungslosigkeit
    #74AuthorMasu (613197) 22 Feb 18, 21:25
    Comment
    Mein zweites Wort, dass ich nicht mehr hören kann ist hervorragend.
    Alles was ein Bekannter isst, trinkt, kauft, macht und tut ist
    her-vor-ragend
    Klingt mittlerweile nur noch nach Mittelmaß.
    #75AuthorMasu (613197) 22 Feb 18, 21:34
    Comment
    Im Endeffekt - kürzlich habe ich mich mit einer Frau unterhalten, die es geschafft hat, das in jedem Satz unterzubringen. Ich war beeindruckt. Und genervt!!
    #76Authortigger (236106) 22 Feb 18, 23:06
    Comment
    Spannend
    Ist in gewissen Kreisen ein Synonym für "unlösbar", z.B.
    Fortbildungsveranstaltung - Frage eines Teilnehmers - Vortragender: "Äääh, ja, das ist jetzt eine ganz spannende Frage..."
    Oder: Dienstbesprechung - Vorgesetzter will Mitarbeiter dazu bringen, irgendwas besonders Mühsames zu erledigen, also sagt er: "Und jetzt kommen wir zu einem besonders spannenden Problem..."
    Grrrrrr!!



    #77AuthorQwertzu (1172343) 22 Feb 18, 23:49
    Comment
    Globulis oder ein Globuli
    Es ist mir schon bewusst, dass nicht jeder Lateinunterricht hatte, um zu wissen, dass Globuli schon der Plural ist. Dennoch ... aaarrghh
    Die Kügelchen können mir schon gar nicht mehr zu den Ohren hinaus kullern, weil diese so voll davon sind, dass nix mehr 'rein geht.
    #78Authorlisalaloca (488291) 23 Feb 18, 15:47
    Comment
    Und wenn die Leute immer Zuchini sagen für Zucchini, statt 'Zuckini' ...

    ---

    Vielleicht passt Folgendes hierher:

    Auf einem Lieferwagen der Fa. "Fruitique" steht groß da:
    "Genuss mit Herz und Verstand"
    Finde ich schräg zusammengeklöppelt.
    'Mit Herz und Verstand' war/ist? eine Floskel aus Kontaktanzeigen.

    Verstanden hätte ich noch "Genuss für Bauch und Verstand"...

    Aber auch das Wort 'Genuss' wird seit langem schon überstrapaziert.
    #79AuthorBraunbärin (757733) 23 Feb 18, 19:32
    Comment
    Die Bezeichnung 'Singer-Songwriter/in' ersetzt leider zunehmend 'Liedermacher/in', 'Komponist/in', etc.
    #80AuthorLeseratz (238114) 08 Mar 18, 21:06
    Comment
    In Wiederholung meiner #34 zu 'royal'.
    Neu heißt es jetzt 'das Royal-Baby'.
    #81AuthorBraunbärin (757733) 10 Mar 18, 15:02
    Comment
    Da muss ich an "Gelée Royal" von Roald Dahl denken, brr...
    #82Authorvirus (343741) 10 Mar 18, 17:39
    Comment
    Schock. Auf der Suche nach Beispielen fördern selbst oberflächlichste Recherchen ein ganzes Schock an Schocks wie folgt zutage:

    X schockt Y mit Z!
    Schock-Fund
    Schock-Report
    Trennungs-Schock!
    Schock-Moment
    Preis-Schock
    Umfrage-Schock: ...
    Schock-Prognose: ...
    Schock-Nachricht für XY
    Diesel-Schock!
    Spar-Schock
    Schock-Diagnose
    Schock-Foto

    Ein Wort immerhin, bei dem man im Internet weiß: da muss man nicht draufklicken.
    #83AuthorGart (646339) 21 Mar 18, 08:51
    Comment
    Ja, Gart, schrecklich. Erinnert mich an die BILD mit ihrer WUT.
    Benzin-WUT
    Stau-WUT
    etc.
    #84AuthorBraunbärin (757733) 21 Mar 18, 13:10
    Comment
    .. und Alarm, oft noch mit Ausrufezeichen, z.B.
    Baby-Alarm!
    Schnuller-Alarm
    Windel-Alarm
    Stil-Alarm
    Kalorien-Alarm
    ...

    #85AuthorLeseratz (238114) 21 Mar 18, 21:50
    Comment
    Es ist ja auch niemand mehr schockiert, sondern alle nur noch geschockt. Was denn, mit dem Defibrillator?!?
    Ich krieg jedesmal grüne Pickel...
    #86Authorvirus (343741) 22 Mar 18, 07:00
    Comment
    Virus, das wollte ich auch schon schreiben; Du bist mir zuvorgekommen.
    Abgesehen versteht man zumindest im Bairischen unter einem bzw einer 'G(e)schockten ' etwas völlig Anderes als unter einem/einer Schockierten.
    #87AuthorLeseratz (238114) 22 Mar 18, 21:15
    Comment
    #86 & #87: siehe #27 ;)
    #88AuthorYarith (877626) 23 Mar 18, 09:32
    Comment
    Das Wort "Mama", so wie es in den Schlagzeilen der Medien oder in der Werbung oder in blogs verwendet wird, wie z.B. in - ich guhgle mal wild:

    - "Sääändy wird wieder Mama!"
    - "So geht es uns Mamas"
    - "Frühlingsschuhe für uns Mamas"
    - "Was Mamas von Jungs wissen müssen"
    - "Damit Mama mal eine Auszeit hat"
    etc. etc. etc.

    Hier würde doch ein neutrales 'Mutter'/'Mütter' genügen... oder wäre angebracht!

    Was mich daran stört, kann ich nicht genau ausdrücken, aber "Mama/s" klingt z.B. ... (je nach Kontext) verniedlichend. Oder so nach 'nudge-nudge', wir, die Gruppe...

    Ebenso mochte ich es nie gern, als "die Mama von XY" bezeichnet zu werden. Auch wenn mein Kind mich "Mama" nannte (mittlerweile: "Mutter", auch beim direkten Anreden) - und ich mir "Mami" und "Mutti" verbat.
    #89AuthorBraunbärin (757733) 26 Mar 18, 14:19
    Comment
    "Emotional" in der Überschrift von Nachrichten. Das Wort ist ein schöner Unwichtigkeitsindikator: entweder handelt es sich um eine - übrigens wahrscheinlich distanzgeminderte - Nachricht über einen Gefühlsäußerung von irgendwem (mit Langweiligkeitsvermutung). Beispiel: So emotional gedenkt Yvonne Catterfeld ihrem verstorbenen Freund (sic)

    Oder jemand meinte mal wieder: wozu sachlich, wenn's auch mit Druck auf die Tränendrüse geht. Variante: jemand verweist auf den Umstand, dass er bei einem bestimmten Thema ein bestimmtes Gefühl verspürt, so als sei das schon ein Argument und nicht, wie gewöhnlich, die Frucht irgendeiner Affektheuristik. Beispiel: Emotionaler Appell eines Blabla an Bundestagsabgeordnete: Wann werdet ihr endlich dafür sorgen, dass (usw.)
    #90AuthorGart (646339) 01 Apr 18, 15:02
    Comment
    Meet & Greet
    Style / stylish

    die Denke (statt: Denken, Denkweise, Gedanken, Überlegungen)
    die Lache (statt: das Lachen, Gelächter)
    die Grinse (statt: das Gegrinse, das Grinsen)
    die Mucke (statt: Musik, Muskeln)
    die Tanke (statt: Tankstelle, Zapfsäule)
    die Traute *brrr* (statt: sich trauen, Mut, Wagemut, Risikobereitschaft)

    #91AuthorLeseratz (238114) 14 Apr 18, 20:48
    Comment
    selbsternannt. In normales Deutsch übertragen: "Der hat eine andere Meinung als ich und vertritt sie mit Nachdruck, was mir ganz gehörig gegen den Strich geht. Argumentativ dagegen vorgehen kann oder will ich nicht. Ich kann ihm aber auch sonst nichts am Zeug flicken: weder ist diese Meinung extremistisch, noch will es mir gelingen, ein argumentum ad personam zusammenzusuchen. Bevor am Ende jemand denkt, der könnte vielleicht Recht haben, nenne ich ihn eben einen selbsternannten Datenschützer, einen selbsternannten Ausbaugegner oder was halt grade Sache ist".
    #92AuthorGart (646339) 18 May 18, 11:22
    Comment
    Verschwörungstheorie

    Mag ja sein, daß sich Leute irgendwas im Kopf zusammenspinnen, das sie dann als gegeben annehmen.

    Oft ist allerdings auch ganz schön was dahinter. Sonst würde man mit Whizzleblowern nicht so drastisch verfahren.
    #93Authorulinne (894128) 18 May 18, 13:11
    Comment
    Die Bezeichnung 'Singer-Songwriter/in' ersetzt leider zunehmend 'Liedermacher/in', 'Komponist/in', etc.

    Naja, Liedermacher (wie Reinhard Mey, Hannes Wader und vielleicht Hermann van Veen) machen Lieder eines ganz bestimmten Genres, an das man etwa bei Carly Rae Jepsen eher nicht denken würde. Und "Komponist/in" bezeichnet nun mal nur die eine Hälfte von "Singer-Songwriter".

    #89: Das sehe ich ähnlich. Gerade jüngere Frauen scheinen statt "Mutter" generell nur noch "Mama" zu sagen. Mir käme das nie über die Lippen, obwohl oder gerade weil ich meine Mutter auch "Mama" nenne. Aber gegenüber anderen von "meiner Mama" zu sprechen, klingt für mich entweder kindisch oder zu intim.
    #94AuthorJanZ (805098) 23 May 18, 18:50
    Comment
    Aber Luther war noch ein Liederschreiber.
    #95AuthorCuauhtlehuanitzin (1009442) 23 May 18, 19:31
    Comment
    #94 "Intim" ist der Punkt. "Mama" (gesprochen "Mamma") klingt für mich nach pars pro toto.
    #96AuthorDaja (356053) 24 May 18, 10:27
    Comment

    Das Onboarding neuer Mitarbeiterinnnen und Mitarbeiter

    Warum, bitte: 'der Prozess des Onboarding' .... (stellt eine Herausforderung dar. ... etc.) ?

    Ich mag dieses Wort einfach nicht dauernd hören oder lesen.

    (Hilft aber nichts.)

    #97AuthorBraunbärin (757733) 08 Sep 18, 17:51
    Comment

    #97: Kenne ich (zum Glück noch?) nicht. Meint man damit so etwas wie die "Integration"? Könnte Mutti auch vom "Onboarding neuer Flüchtlinge/Migranten" reden, wenn sie wollte?

    #98AuthorBenatarsComrade (1182552) 08 Sep 18, 20:43
    Comment

    "Mutti" als Synonym für die Kanzlerin. Ich empfinde die Bezeichnung im Zusammenhang mit dem Amt der Regierungschefin als despektierlich und herablassend.

    #99Authortwocents (460778) 08 Sep 18, 23:42
    Comment

    Liveschalte. Arrgh!


    Merkel spricht in Liveschalte mit Alexander Gerst (heute in der FAZ)


    Wo ist die gute alte Schaltung geblieben??

    #100Authorvirus (343741) 11 Sep 18, 06:46
    Comment

    Das Verb „einbinden“.

    Kommt mir vor wie System, Struktur und Systemstruktur. Jetzt binden sie noch Sachen in die Systemstruktur ein und haben wieder ein paar Zuhörer verloren... das war leicht.


    Oder man versteht überhaups gar nix von Informatik und will einfach. Whatever. Einbinden halt. Weißt scho'

    #101Authoroops. (237995) 02 Oct 18, 07:53
    Comment

    Die seltsame Grammatik in diversen Chats.


    "...einen Keks rüberschieb..."


    Ich kann das nicht lesen, das macht mich krank. Ich will damit niemand zu nahe treten, weil ich auch weiß, daß es einfach üblich ist. Ich selbst würde so nie schreiben.

    #102Authorulinne (894128) 02 Oct 18, 08:39
    Comment

    Society-Experte

    statt Klatschtante....muss man für diesen Beruf studieren?


    ebenfalls sehr weit oben auf meiner Ekel-Skala:

    Gesprächsbedarf

    #103AuthorCAB59 (1240706) 08 Oct 18, 09:37
    Comment

    intelligente Waschmaschine 


    Netzwerktaugliche Steckdosen, Stromzähler, Toaster oder anderes technisches Gedöns. Na toll, jetzt kann die Waschmaschine mit dem Toaster kommunizieren... Daten austauschen... Was daran in irgendeiner Weise "intelligent" sein soll ist mir bis heute unklar.

    Marketing-blabla um in sein neues Produkt irgendwelche Emotionen hineinzubekommen und Leute dazu bewegen den teuren Quatsch zu kaufen?

    Die Stromzähler haben wenigstens den Vorteil, abgelesen werden zu können, ohne das man direkt davor stehen muss... aber sind die deswegen "intelligent"?

    #104AuthorSindala (237270) 08 Oct 18, 11:09
    Comment

    Als Kind habe ich es wirklich gehasst, wenn mein Vater hundertprozentig gesagt hat. Warum weiß ich auch nicht mehr.

    #105Authornaka-naka (629692) 08 Oct 18, 11:25
    Comment

    Das „hundertprozentig” war, glaube ich, Mode in den 70er Jahren und Anfang der 80er. Ich erinnere mich, das gehört und integriert zu haben, bevor ich wusste, was überhaupt Prozente sind.

    #106Authoroops. (237995) 13 Oct 18, 06:12
    Comment
    tiggerino (4) will derzeit von mir immer "jetzt sofort" was. Vorzugsweise auch gleichzeitig dessen Gegenteil. Mittlerweile bin ich so allergisch drauf, dass er es sogar selbst merkt und auf das im Kindergarten selbstverständliche "kannst du bitte" umschwenkt. :-P
    #107Authortigger (236106) 13 Oct 18, 13:05
    Comment
    Re #102: Huh? Das Erikativieren ganzer Sätze kann hohe Kunst sein, wie wir hier bei LEO sehen!
    Allerdings nicht in den ernsthaften Sprachforen, das ist tatsächlich sehr angenehm.

    (Ich bin erst kurz bei Facebook und war angenehm überrascht, als ein Gruppenmitglied zurechtgewiesen wurde, weil sie die Krankheitsgeschichte ihres Sohnes in offensichtlich muttersprachlichem, aber völlig unleserlichem Deutsch erzählen wollte. Das war aber auch die einzige Ausnahme.)
    #108Authortigger (236106) 13 Oct 18, 13:10
    Comment

    *, **, ***, 1, 2, 3


    Nicht wirklich Wörter, aber so richtig schlecht wird mir bei (übertriebenen Mengen) an Fußnoten.


    Beispiel:

    https://www.xbox.com/en-US/xbox-one-x (ganz unten)

    Die deutsche Version hat "nur" 5 Fußnoten (https://www.xbox.com/de-DE/xbox-one-x)


    Ich habe schon Microsoft-Seiten gehabt, bei denen die acht Fußnoten länger als der eigentliche Inhalt der Seite waren.

    Gleiches Spiel bei Telekommunikationsanbietern und ähnlichem Gesocks.


    Für mich eine wirklich abstoßende Praxis. Sobald ich die zweite Fußnote in einem gewerblichen Text sehe, bin ich weg. :)

    #109AuthorDuugu (965864) 13 Oct 18, 16:13
    Comment

    #109: Nicht Fußnoten an sich sind das Schlimme (bei wissenschaftlichen Texten müssen Fußnoten sogar unbedingt sein!), sondern der Missbrauch solcher Fußnoten durch die Kapitalistenvereine (vulgo: "Gesocks", wie du sie betitelst), um Hinweise, Kleingedrucktes, Haftungsausschlüsse etc. so vorm Verbraucher zu verstecken, dass sie keiner liest.

    #110AuthorBenatarsComrade (1182552) 13 Oct 18, 17:33
    Comment

    #110: Da hast du natürlich vollkommen recht. Mich stören vor allem die unnötigen Fußnoten.


    Beispiel:

    Xbox Live ist in allen Regionen weltweit verfügbar.*


    Da kann man sich doch nur noch vor den Kopf fassen.


    *Außer in Quebec

    #111AuthorDuugu (965864) 14 Oct 18, 16:52
    Comment

    Analysieren


    Nach der gestrigen Wahl hat fast jeder Politiker, der von einem Reporter

    vor Kamera und Mikrofon gezerrt wurde, davon gefaselt, dass man jetzt

    erst einmal das Wahlergebnis analysieren müsste, bevor man sich dazu

    äußern könnte. Sollten die nicht vor der Wahl wissen, was die Leute bewegt?

    War der Ausgang nicht vorab zu 99% klar? Ging es nicht nur noch darum,

    wie viele entweder "Freie Wähler" oder "AfD" wählen? Und wie desaströs es

    für CSU und SPD wird?

    Was muss man da noch analysieren?

    Können die sich dieses Nullgeschwafel nicht mal abgewöhnen?

    #112AuthorSindala (237270) 15 Oct 18, 08:23
    Comment

    Gestern erst wieder gehört: nachher gleich.


    Entweder nachher oder gleich, aber doch bitte nicht beides auf einmal in einem Satz!


    #111: diese unnötigen Fußnoten macht die Tagesschau auf der Facebook-Seite bei ihren Bilder-Postings gerne. Das bringt mich jedes Mal zur Weißglut.

    #113Authornaka-naka (629692) 15 Oct 18, 09:14
    Comment

    Dieses "Alles gut!", jeden Tag mehrmals.

    (Was sagte man eigentlich "früher"? Keine Ursache? Kein Problem? Ist schon okay?)

    #114Authoreastworld (238866) 15 Oct 18, 09:33
    Comment

    "ich parshippe jetzt" - na dann viel Vergnügen, tschuldigung gehe mal kotzen.....

    #115AuthorCAB59 (1240706) 15 Oct 18, 13:05
    Comment

    @#114: Endlich jemand, dem's genauso geht wie mir, eastworld. Genauso grauslig ist das omnipräsente "Ich muss jetzt los!" (anstatt: "Ich geh jetzt./Ich muss jetzt gehen." oder "Ich pack's (jetzt):".

    Was sagte man eigentlich "früher"? - "Passt scho(n)!", "Geht scho(n)", sagt man hier in Bayern nach wie vor.


    Fundsache aus einer Pressemeldung über die diesjährige Grippeimpfung:

    "Impfe" - "... weil heute Kassenpatienten eine wirksame Impfe (sic!) erhalten ..."


    außerdem:

    tippi-toppi


    #116AuthorLeseratz (238114) 14 Nov 18, 21:54
    Comment

    Re #115: Ich oute mich mal als unzureichend belesen: Was bedeutet "ich parshippe" überhaupt? "parboiling" kenne ich, "parshipping" dagegen nicht.


    Was ich nicht ausstehen kann: ask als Substantiv im Sinne von "question" oder "request". "I guess my ask here is ...". Vor circa fünf bis sechs Jahren breitete sich das wie Lauffeuer in Managementkreisen aus.

    #117AuthorNorbert Juffa (236158) 14 Nov 18, 22:28
    Comment

    "Mach dir keinen Kopf!"


    Oh Mann, wenn ich Köpfe machen könnte würde ich mir ganz sicher einen neuen machen.

    Kopf -> Tischplatte

    #118Authortraveler in time (757476) 15 Nov 18, 08:02
    Comment

    Re #117 Paarschippen... ;-)

    #119AuthorSindala (237270) 15 Nov 18, 09:28
    Comment

    @#114: Endlich jemand, dem's genauso geht wie mir, eastworld. Genauso grauslig ist das omnipräsente "Ich muss jetzt los!" (anstatt: "Ich geh jetzt./Ich muss jetzt gehen." oder "Ich pack's (jetzt):".


    Was ist gegen „Ich muss jetzt los“ einzuwenden?


    Was sagte man eigentlich "früher"? - "Passt scho(n)!", "Geht scho(n)", sagt man hier in Bayern nach wie vor.


    Und außerhalb von Bayern? Ich komme zwar von da, kann mich aber trotzdem nicht erinnern, was man früher sagte.


    Re #115: Ich oute mich mal als unzureichend belesen: Was bedeutet "ich parshippe" überhaupt? "parboiling" kenne ich, "parshipping" dagegen nicht.


    Parship ist eine Online-Partnerbörse, die dieses Verb in ihrer Werbung verwendet. Manche tun das als mehr oder weniger ironisches Zitat auch, aber ob das nun Grund zum Erbrechen ist …

    #120AuthorJanZ (805098) 15 Nov 18, 09:31
    Comment

    Zum Thema parschippen noch...

    https://www.youtube.com/watch?v=BwaUgiB6jFg

    #121AuthorCaptain Albern (744380) 15 Nov 18, 09:33
    Comment

    #114: 'Schon gut' ist eine der früheren Verwendungen.


    Klingt anscheinend heute bei manchen nach 'jaja' und ungenügender Wertschätzung. Nein, alles ist natürlich wunderbar, immer.

    #122Authorcorbie (745439) 15 Nov 18, 13:31
    Comment

    CO2-Bepreisung bzw.

    über den Preis regeln


    Soll keine Steuer sein, irgendetwas soll aber doch teurer werden. Kein CDU- oder CSU-Politiker und keine CDU/CSU-Politiker*In konnte mir bei irgendeinem der Wahlsendungen erklären, wie man damit das Klima retten soll.


    Festung Europa und (Macht die) Grenzen dicht!:


    schlicht rechtspopulistischer bis rechtsradikaler Schwachsinn, der Menschen den Warlords von Libyen ausliefert.


    (schwere) Regierungskrise/(schwere) Staatskrise:


    Ach, komm. Ja, eine Krise ist da, in Österreich muss neu gewählt werden, das Verhalten der FPÖ-Politiker und auch anderer Rechtspopulisten ist inakzeptabel, aber unser Nachbarland wird schon nicht dem Bürgerkrieg anheimfallen. "Staatskrise" würde ich eher im Irak oder in afrikanischen Ländern vermuten.


    Lieblingsprojekt:


    der Koalitionspartner ist immer strikt dagegen, und es ist immer angeblich zu wenig Geld da. Aber die Gorch Fock kann man immer reparieren...


    Und:


    Sie sehen jetzt: Wahlwerbung. Für den Inhalt ist ausschließlich die jeweilige Partei oder politische Vereinigung verantwortlich.

    #123AuthorBenatarsComrade (1182552) 22 May 19, 01:41
    Comment

    Ich denke, mit CO₂-Bepreisung wird ein "cap-and-trade"-System gemeint sein, wie es schon seit einigen Jahren in Kalifornien praktiziert wird. Jede Menge Details hier: https://www.arb.ca.gov/cc/capandtrade/capandt...


    Bei CO₂-Bepreisung reduzieren Unternehmen Kosten (und erhöhen somit ihre Profite) wenn sie ihren CO₂-Ausstoß senken. Unser Energieversorger z.B. sitzt deshalb wiederum seinen Kunden im Nacken, um ihnen weniger Elektrizität und weniger Gas zu verkaufen. Jeden Monat bekommen wir eine Nachricht, ob wir mehr oder weniger verbrauchen als im Vorjahresmonat, wieviel unser "year-to-date"-Verbrauch unter oder über dem von jetzten Jahr liegt, und wie unser Haushalt sich gegen ca. hundert vergleichbare Haushalte schlägt. Und immer noch einige praktische Tipps dazu, wie man seinen Strom- und Gasverbrauch senken könnte.


    Der Versorger gab eine Zeit lang auch Zuschüsse bei der Anschaffung besonders energieeffizienter Haushaltsgeräte. Gleichzeitig ist der Energieversorger selbst bemüht, seinen Anteil an regenerativer Stromerzeugung weiter zu steigern.


    Wer CO₂-Senken bereitstellt, z.B. durch Aufforstung, kann meines Wissens auch Geld herausbekommen. Wenn ich die Statistiken richtig interpretiere, funktioniert cap-and-trade in Kalifornien im Allgemeinen recht gut. Nur bei unserem größtem Einzelproblem, dem Verkehr, scheint das noch nicht viel zu nützen. Die Leute lieben halt ihre Radpanzer SUVs, und es werden immer mehr und sie werden immer größer. Auch die in Vergleich zu anderen Bundesstaaten hohen Kraftstoffsteuern haben da noch keine Änderung bewirkt. Wer sich ein teures SUV leisten kann, kann sich auch den teuren Sprit dazu leisten ...


    Wenn ich das rechtliche Konstrukt richtig verstehe, arbeitet cap-and-trade mit Abgaben im Gegensatz zu einer "carbon tax", also einer CO₂-Steuer. Ein Rechtsanwalt kann uns das vielleich näher erläutern, ich bin da nicht firm bei den verschiedenen Begriffen.

    #124AuthorNorbert Juffa (236158)  22 May 19, 02:10
    Comment

    #123: „Festung Europa“ ist aber nach meinem Eindruck ein linker Kampfbegriff, der genau die strikte Abweisung von Einwanderern kritisieren soll.


    Und natürlich ist es eine Regierungskrise, wenn die Gefahr besteht, dass es die derzeitige Regierung demnächst außerplanmäßig nicht mehr gibt. Wenn ich so krank bin, dass es mich vielleicht auch bald nicht mehr gibt, nennt man das auch Krise, auch wenn es dem Rest der Welt vielleicht herzlich egal ist.


    Und was genau kannst du an dem Satz mit der Wahlwerbung nicht ausstehen?

    #125AuthorJanZ (805098)  22 May 19, 10:18
    Comment

    teilen


    im Sinne von teilhaben lassen, anderen bekanntmachen, zur Verfügung stellen.


    Das kommt von “share” und ist wohl vor Jahren mal irgendwo verkehrt und zu schnell abgelesen worden. Jetzt teilen Typen ihre Programmierarbeit im Internet.


    Ich werde das niemals anders verstehen: Die zerschneiden ihr Zeug in zwei Teile. Und damit hat sich das! Bäh! Was'n %&¹!!}@

    (Danke fürs Korrigierenlassen)

    #126Authoroops. (237995)  18 Jul 19, 08:27
    Comment

    Infektionsgeschehen


    Schlimme Sache, aber auch kein schönes Wort.

    #127AuthorMr Chekov (DE) (522758) 02 Jul 20, 09:14
    Comment

    Blockwart


    Dass das Einfordern der Einhaltung von Regeln, die ein friedliches Miteinander sicherstellen, in letzter Zeit zunehmend als Einschränkung der Persönlichkeitsrechte angesehen wird, geht mir gewaltig auf den Sack.

    #128AuthorYarith (877626) 08 Sep 20, 11:43
    Comment

    Jemanden als Blockwart zu bezeichnen, ist in (fat) jedem Fall zu heftig, das ist klar. Aber in manchen Fällen artet dieses "Einfordern der Einhaltung von Regeln" eben auch in Denunziation etc. aus, vor allem auch im Internet.

    #129AuthorBenatarsComrade (1182552) 08 Sep 20, 13:50
    Comment

    ....vor allem auch im Internet.


    Und dann ist es der Blogwart.

    #130AuthorAnalphabet (1034545) 08 Sep 20, 14:11
    Comment

    related discussion: Wörter, die Ihr nicht ausstehen könnt 2017/1 - #39


    Heutzutage wieder inflationär im verharmlosenden Sinne gebraucht. "Querdenker" und andere Corona-Leugner sind für mich keine Masken- oder Abstands-Muffel oder Maßnahmenmuffel, sondern einigermaßen gefährliche Verweigerer.

    #131AuthorBenatarsComrade (1182552) 15 Nov 20, 15:44
    Comment

    Manche Wörter und Wendungen werden mir erst unausstehlich durch ihren jeweiligen Gebrauch, der vielleicht mehr einer Mode gleichkommt.


    Da wären jetzt gleich zwei:

    1. DNA (« ADN »). Ich weiß nicht wie das zur Zeit in D gehandhabt wird. Aber was immer jemand in Frankreich aus Überzegung/Tradition verrichtet, vielleicht auch einfach weil es sein Beruf ist oder weil er Lust darauf hat, ist in seiner DNA: „Das haben wir so in unserer DNA“. Sagt Ihr noch DNS (würde mich wundern)? Ich gehe einstweilen davon aus, dass jemand, der so spricht, keine Ahnung hat, wovon er redet.
    2. In vorderster Linie (« en première ligne »). Dort landet inzwischen so ziemlich jeder. Je nach Thema und Zeitpunkt. Die Arbeiter von der Müllabfuhr, die Manager (von der Müllabfuhr.., ganz sicher), Busfahrer, Busunternehmer, Fahrgäste (im Bus).., is auch egal. Und DAS ist wohl der eigentliche Zweck des aktuellen Gebrauchs dieses Ausdrucks: Es Ist Egal, aber wir möchten das gar nicht breit treten.


    Edits: Fehler.

    #132Authoroops. (237995)  03 Apr 21, 08:39
    Comment
    'Knallhart' macht sich gerade auf den Weg, mich zu nerven.
    'Kommt jetzt der Knallhart-Lockdown?'
    'Diese Knallhart-Maßnahmen gelten über Ostern'
    'Knallhart-Ausgangssperre in Hintertupfingen'
    #133Authoredoardo_1_4 (1297108) 03 Apr 21, 08:54
    Comment

    Inflationär gebraucht wird mittlerweile auch "... ganz vorne mit dabei...", auch dort, wo's garantiert nicht passt, zum Beispiel in den hinteren Rängen der Fußball-Bundesliga, beim 25. Platz der "Top-50-Songs" oder in ähnlichem Kontext.

    #134AuthorLeseratz (238114) 05 Apr 21, 12:23
    Comment
    'Pieks' als Synonym für 'Corona-Impfung'.
    'Wie schnell bekomme ich den Pieks?'
    'Der Pieks für die Freiheit.'
    'Ich hatte gestern meinen ersten Pieks'.
    Sorry, aber für mich ist das Babysprache.
    #135Authoredoardo_1_4 (1297108) 22 Apr 21, 19:32
    Comment

    Warum heißt es Zweitimpfung und nicht Twin Pieks?

    (c) ein Twitteruser

    #136AuthorYarith (877626) 23 Apr 21, 09:19
    Comment

    Edith stellt gerade beschämt fest, dass man den 'Pieks' ohne 'e' schreibt und wundert sich, dass ihr in einem Sprachforum niemand auf die Finger gehauen hat ;), man denke sich #135 mit "Piks" und "piken".

    #137Authoredoardo_1_4 (1297108)  25 Apr 21, 10:28
    Comment

    Es gibt seit März dieses Jahres sogar eine Zeitschrift zum Thema Impfungen mit dem "Pieks". Die Herausgeber finden diese Schreibweise einfach schöner (wikipedia). Nun denn.

    #138Authoropadeldok (1319435) 25 Apr 21, 10:43
    Comment

    Diesmal kein (einzelnes) Wort, sondern eine Wendung in Lokalzeitungen:


    "Alkohol und Drogen" (z.B. "Der Fahrer stand unter Alkohol- und Drogeneinfluss." oder "Es waren Alkohol und Drogen im Spiel.")!

    Alkohol ist schließlich auch eine Droge. Ich würde nur schreiben "unter Drogeneinfluss", oder auch "unter Einfluss legaler und illegaler Drogen". Wer Alkohol und Drogen trennt, verharmlost meiner Meinung nach den Alkohol.

    #139AuthorBenatarsComrade (1182552) 08 Jul 22, 01:04
    Comment

    ... wobei "Alkohol und Drogen" anschaulicher ist als "legale und illegale Drogen". Bei letzterem würde ich mich fragen, ob der Unfallfahrer außer Heroin auch noch ein Alka-Seltzer genommen hat.

    #140AuthorMr Chekov (DE) (522758)  08 Jul 22, 05:54
    Comment

    "XY - tot!"



    Das kennt man ab und zu aus Clickbaiting-Überschriften. Ich bin im "bizarre-headlines"-Faden drauf gestoßen: Deutsche öffnete auf Parkplatz den Kofferraum - tot!

     

    (fiktiv):


    Mann drehte den Wasserhahn auf - tot!

    Er surfte auf Sex-Seite - tot!

    Frau bekam diese Sprachnachricht - tot!

    Im Internet gesurft/Mit dem Handy gespielt - tot!

    etc., aber sowas ist weder korrektes Deutsch noch eindeutig und klar. Darauf klicke ich nicht, und zum Glück habe ich einen E-Mail-Provider, der es auch nicht erfordert, sowas bei Betreten der Webseite zu lesen.

    #141AuthorBenatarsComrade (1182552)  27 Jul 22, 23:54
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    Ahhhh, ich habe gerade einen erwachsenen Mann "was machen denn deine Ellis heute" sagen hören. (- Tot.)
    #142Authortigger (236106) 18 Aug 22, 16:03
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    "Ellis" = "Eltern"?

    #143AuthorMr Chekov (DE) (522758) 18 Aug 22, 17:32
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    Da hab’s doch mal ein Lied, oder nicht? Who the f*** is Ellis?

    #144AuthorWik (237414)  18 Aug 22, 17:46
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    Who the f*** is Ellis?


    Ganz einfach! Die Mutter von Pumuckl. ;-)

    #145Authoropadeldok (1319435) 18 Aug 22, 19:01
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    @ Wik #144:


    "Da hab's doch mal ein Lied, oder nicht? Who the f*** is Ellis?" (hab's ist ein Mix aus gab's und hat's, oder 😀)

     

    Nein, der Song hieß Living next door to Alice von Smokie.


    Und als bei einem Liveauftritt Sänger Chris Norman den Titel ins Mikro schmachtete, grölte das Publikum Who the fuck is Alice?


    So entstehen gevögelte geflügelte Worte.

    #146AuthorAnalphabet (1034545) 20 Aug 22, 16:28
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    Ja, Ellis = Eltern. Das sagen aber doch bitte zwölfjährige Mädchen und keine doppelt so alten Männer. Was sagt er als nächstes, Tschüssikowski?
    #147Authortigger (236106) 22 Aug 22, 06:40
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    Ich hatte mal einen Chef (damals schon Ü50), der seine Telefongespräche ständig mit "Supi! Dann mal Tschauiii!" beendete. 🙄

    Dann hätte ich "Tschüssikowski" fast noch besser gefunden ;).

    #148Authoredoardo_1_4 (1297108) 22 Aug 22, 06:56
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    #146 Analphabet vielleicht hätte ich meinem Kommentar noch ein paar Emoticons zufügen sollen. Aber da die Frage kam wer oder was Ellis ist, konnte ich nicht widerstehen. Hab’s ist das Ergebnis von kleiner Tastatur und dicken Fingern.


    Eines meiner Hasswörter ist “performen”. Sie performte das Lied xyz.

    #149AuthorWik (237414) 22 Aug 22, 07:29
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    Und was bitte bedeutet "featuring"? "Künstler" XY featuring YZ. Wer singt wessen Lied? Singt XY mit YZ oder umgekehrt?

    #150Authorvirus (343741) 22 Aug 22, 09:04
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    Benefit

    sprich: "Bännefitt"

    Gibt Kollegen, die benutzen das anstelle von "Vorteil" oder "Verbesserung".

    "XYZ wird geändert und zukünftig so und so gemacht." - "Und welchen Bännefitt hab ich davon?" "Wo ist der Bännefitt dabei?"


    (*seufz*)

    #151AuthorToffifeenstaub (925533) 26 Aug 22, 10:55
     
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