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    Kinderfaden V

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    Wir kommen von hierher:

    Uns werden die Kindergeschichten wohl nie ausgehen!

    Um den neuen Faden zu eröffnen, ein selbstredendes Bild, das eigentlich keiner Übersetzung bedarf:
    Eine Mutter zur anderen: "Und was machst du, damit dein Kind Bücher liest?"


    Ich sage ja immer wieder: Beispiel ist die halbe Erziehung!
    VerfasserCARIOCA (324416) 13 Sep. 17, 16:43
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    Erziehung ist Beispiel und Liebe – sonst nichts.

    Friedrich Wilhelm August Fröbel(1782 - 1852), deutscher Pädagoge, Schüler von Pestalozzi, gründete 1840 den ersten Kindergarten

    Maria Montessori Hilf mir, es zu tun.

    #1VerfasserSchmuckmeier (814719) 13 Sep. 17, 22:43
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    Nach IV, 299 + 300 hier ein weiteres Kinderbild des australischen Fotografen Bill Gekas, der mit seiner fünfjährigen Tochter berühmte Gemälde des 17. Jahrhunderts nachempfunden hat:



    #2Verfassermars (236327) 14 Sep. 17, 14:52
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    #3Verfassermars (236327) 15 Sep. 17, 09:38
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    #4Verfassermars (236327) 16 Sep. 17, 14:22
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    „Eltern müssen hinschauen und nachfragen“

    ... Auch wenn der Nachwuchs Papas oder Mamas Smartphone benutzen darf, sollten die Eltern dabei sein. Ist das Kind im Internet unterwegs, reicht es nicht, einfach nur danebenzusitzen, sagt Ulric Ritzer-Sachs von der Online-Beratung der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke)

    „Eltern müssen hinschauen und nachfragen. Sie müssen kontrollieren, was die Kinder da machen.“ Eine Jugendsoftware hilft, problematische Inhalte einzuschränken, beispielsweise indem Seiten mit Altersbegrenzungen gesperrt werden.
    „Solche Programme bieten einen guten Grundschutz, Eltern sollten sich aber nicht hundertprozentig darauf verlassen“, sagt Langer. Sie empfiehlt, zusätzlich eine Kindersuchmaschine und eine spezielle Kinderstartseite zu verwenden. 
    „Dort werden Internetangebote daraufhin geprüft, ob die Altersangaben angemessen und die Seiten für Kinder empfehlenswert sind.“ Wenn der Nachwuchs lokal installierte Spiele nutzt, sollten Eltern den Internetzugang ohnehin besser ausschalten ...

    #5Verfassermars (236327) 19 Sep. 17, 09:28
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    CARIOCA verdanke ich dieses Video: "Le papa parfait"

    #6Verfassermars (236327) 21 Sep. 17, 11:35
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    L'allocation de garde d'enfant augmentée pour les familles monoparentales modestes

    Le gouvernement fait un geste en direction des familles modestes. La ministre de la santé Agnès Buzyn a annoncé ce mardi sur BFMTV une augmentation de 30% de l'allocation mensuelle de garde d'enfant pour les familles monoparentales modestes. La hausse pourrait atteindre 138 euros mensuels pour les familles plus pauvres

    "Aujourd'hui il y a trois millions d'enfants par mois qui vivent en dessous du seuil de pauvreté, beaucoup d'entre eux vivent dans des familles monoparentales", a souligné Agnès Buzyn, en expliquant que ces familles ont des difficultés d'accès aux crèches et de ce fait, parfois aussi, au travail. 

    #8Verfassermars (236327) 27 Sep. 17, 10:32
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    Markus findet vor dem Elternhaus einen Hunderteuroschein 
    und steckt ihn kurzerhand ein. Da meint ein Passant: 
    "Den mußt du doch im Fundbüro abgeben!"
    "Nein, der gehört meiner Mutti!"
    "Und woher willst du das wissen?"
    "Weil Papa sagt, daß Mutti immer das Geld zum Fenster rauswirft!“ 

    #9Verfassermars (236327) 02 Okt. 17, 11:10
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    Der Philologenverband Baden-Württemberg (PhV BW) meldet nach einer Umfrage bei über 140 Gymnasien des Landes einen weiterhin relativ hohen Anteil an überforderten Kindern.

    Von den zu Beginn des Schuljahres 2016/2017 in den fünften Klassen aufgenommenen Schülerinnen und Schüler hatten 4,6 Prozent Probleme – hochgerechnet rund 1.600 der Kinder in den fünften Klassen an den Gymnasien waren überfordert bzw. taten sich schwer.


    Weiterhin hatten sieben Prozent der zu Beginn des Schuljahres 2016/2017 in den sechsten Klassen angekommenen Schülerinnen und Schüler Probleme und liefen Gefahr, das Klassenziel nicht zu erreichen bzw. haben es nicht erreicht, – hochgerechnet sind dies rund 2.500 Kinder in den sechsten Klassen an den Gymnasien.

    Erstmals wurden in die Umfrage auch die siebten Klassen der Gymnasien einbezogen: Auch von den zu Beginn des Schuljahres 2016/2017 in die siebten Klassen eingetretenen Schülerinnen und Schülern zeigten sich über sieben Prozent überfordert.

    Der Philologenverband Baden-Württemberg stellt fest, dass der 2012 verfügte Wegfall der Verbindlichkeit der Grundschulempfehlung bis heute „wirkt“. Er hofft nun auf eine Verbesserung dieser Zahlen dadurch, dass die inzwischen beschlossene und erstmals für den Übergang auf die weiterführenden Schulen zum Schuljahr 2018/19 geltende Verpflichtung zur Vorlage der Grundschulempfehlung von Anfang an eine gezielte individuelle Förderung ermöglicht.

    Des Weiteren weist der Philologenverband BW darauf hin, dass die Ergebnisse der von der Ministerin angekündigten zentralen Vergleichsarbeiten (z.B. Ende Klasse 6) ebenfalls deutliche Hinweise auf eine „Fehlplatzierung“ eines Schülers geben werden. Wichtig im Sinne des Kindes ist es, dass ein Wechsel der Schulart so rasch vollzogen wird, dass das Kind nicht unnötig lange leiden muss wegen ständig schlechter Noten, wenn trotz Förderungsbemühungen eine klare Überforderung erkennbar ist. Kein Weg ist einem Kind verbaut, wenn es zunächst die Realschule besucht.


    #10Verfassermars (236327) 06 Okt. 17, 18:30
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    « T’es une moins que rien », « Tu as toujours été plus lent que ton frère », « Heureusement que tu es jolie ma chérie, ça t’aidera peut-être »… Cinq adultes apparaissent dans un clip vidéo, marqués à vie par « une petite phrase » entendue enfants. Le clip, intitulé Les mots qui font mal, est diffusé sur Internet depuis la mi-septembre et passera bientôt à la télévision. C’est la première campagne grand public lancée contre les violences verbales, pour sensibiliser les parents à l’impact des mots qu’ils utilisent. Gilles Lazimi, médecin généraliste et coordinateur de la campagne initiée par l’Observatoire de la violence éducative ordinaire (OVEO) et Stop VEO, Enfance sans violences, explique cette démarche et analyse comment la France avance lentement vers une éducation non violente.

    L’idée n’est pas de culpabiliser. Aujourd’hui, 90 % des parents sont bienveillants, et pourtant la plupart utilisent encore des méthodes dépassées. Les mots qui blessent n’aident jamais à grandir.

    #11Verfassermars (236327) 08 Okt. 17, 18:36
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    @10
    Ob man nicht langsam daran denken sollte, den ideologischen Unsinn von Inklusion und Chancengleichheit wieder abzuschaffen?
    Wie wäre es, wenn man unter dem Kampfbegriff "Chancengleichheit" die Kinder, deren Begabungen verstärkt im handwerklich-motorischen Bereich liegen, ihren Begabungen entsprechend fördern würde, anstatt immer weiter zu verbreiten, dass der Mensch erst beim Abitur anfängt.
    Man tut den Kindern und der Gesellschaft keinen Gefallen, wenn man die Anforderungen am Gymnasium immer weiter senkt, damit nicht so viele Kinder überfordert sind.

    So lange von allen Seiten vermittelt wird, dass (ich übertreibe mit Absicht) nur Asoziale kein Abitur haben, werden die meisten Eltern ihre Kinder aufs Gymnasium schicken, notfalls auf dem Klageweg.
    Die Volks- bzw. Hauptschule, die früher die Kinder auf die praktische Ausbildung vorbereitet hat, ist zum Lumpensammler verkommen.

    Die bindende Empfehlung durch die Grundschule halte ich für problematisch. Auch wenn die Lehrer nach bestem Wissen und Gewissen objektive Empfehlungen abgeben, da besteht eine Neigung, dem immer etwas schmuddeligen Kind mit dem unterdurchschnittlichen Wortschatz oder dem vorlauten Kind mit den unmöglichen Manieren keine Empfehlung fürs Gymnasium zu geben.

    Ich musste Ende der 60-er Jahre eine Aufnahmeprüfung am Gymnasium machen.

    Rückblickend scheint mir das eine hervorragende Sache gewesen zu sein: Am Gymnasium kannte man die Kinder nicht. Die Grundschule (die damals noch Volksschule hieß) gab keine Empfehlung oder Bewertung mit. Eine Aussortierung aufgrund des sozialen Hintergrundes war somit weitgehend ausgeschlossen.

    Nach bestandender Aufnahmeprüfung galten die ersten Monate am Gymnaium als Probezeit. Erst wer im ersten Halbjahr hinreichende Leistungen erbracht hatte, war endgültig Gymnasiast.
    #12VerfasserEifelblume (341002) 09 Okt. 17, 14:05
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    Bei uns ist gerade eine wütende Diskussion über die Definition von Kunst entbrannt und auch über deren Verhältnis zu Kindern.



    Die Vorgeschichte:
    Im Museu de Arte Moderna (MAM)in São Paulo wurde im Rahmen einer Ausstellung ein nackter, lebender Mann, der am Boden lag ausgestellt. Am Eingang des Museums wurde mitgeteilt, dass einige Inhalte der Ausstellung nicht für Kinder geeignet wären. Deren Zutritt zur Ausstellung wurde aber nicht verhindert, solange die Eltern dabei waren.
    Nun hatte eine Zuschauerin die schlechte Idee ihre kleine Tochter zu zwingen, den Körper dieses ausgestellten Mannes zu berühren. Die beiden krabbelten am Boden bis zu dem Mann und es war dem Kind sichtbar zuwider, den unbekannten nackten Mann zu berühren. Die Geschlechtsteile wurden nicht berührt, aber das Mädchen wurde angeleitet, Arme und Beine zu betasten.



    Der Streit fing schon damit an, ob ein nackter Mann überhaupt Kunst sei. Ich meine, Kunst (ars) deutet auf eine Fähigkeit hin, etwas Besonderes darzustellen. Ich vermag nicht zu erkennen, was der Künstler mit seinem mitgebrachten nackten Fotomodell kreiert haben könnte...

    Dann das mit dem Kind. Das MAM sagte, es hätte den Kinderschutzgesetzen durch die Warnung am Eingang des Museums Folge geleistet. Ich finde das problematisch. In Barcelona im Picasso-Museum gibt es ein Stockwerk, das für die "pornografischen" Bilder des Künstlers reserviert ist(Man wird es nicht glauben, wie viele es sind! Je älter und impotenter der alte Knacker wurde, desto mehr malte er Genitalien!!!). Dort sind Kinder nicht erlaubt, auch wenn die Eltern sie mitnehmen wollen.

    Und dann das mit dem Betasten. Das fand ich inakzeptabel! Es gehört zu den Grundsätzen der Vorbeugung gegen Kindesmissbrauch, dass man seinem Kind niemals zwingen soll, sich berühren zu lassen, aber auch nicht Körperteile eines Fremden zu betatschen.


    Naja, die Diskussion läuft, die Staatsanwaltschaft ermittelt, die Radikalsten verlangen sogar die SCHLIESSUNG des MAM, was natürlich Blödsinn ist.

    Was meint ihr dazu?
    #13VerfasserCARIOCA (324416) 13 Okt. 17, 15:33
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    Japan zeigt uns, wie man Kinderobesität vorbeugt!
    #14VerfasserCARIOCA (324416) 14 Okt. 17, 14:46
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    @13
    Inwiefern ein nackt daliegender Mensch Kunst sein soll, erschließt sich mir nicht. Positiv: Es ist EINMAL ein Mann, der hier ausgestellt wird.
    Vielleicht war das die Absicht des "Künstlers". Halbnackte und nackte Frauen sieht man ständig. Bei einem nackten Mann fängt der eine oder andere an, einmal wieder darüber nachzudenken, warum als "Kunst" dargestellte Frauen niemals vollständig bekleidet sein dürfen.
    Also keine Kunst, aber Anregung zum Nachdenken über Kunst.

    Die Aktion der Mutter finde ich absolut untragbar. Die Missbrauchspunkte dabei hat Carioca schon aufgezählt. Nebenbei ist es absolut unmögliches Benehmen, in einem Museum oder einer Ausstellung hinter eine Absperrung zu krabbeln und die ausgestellten Sachen zu begrapschen.

    Mutig hätte ich es hingegen gefunden, wenn ein(e) Erwachsene(r) ohne das Kind mitzuzerren den Nackten begrapscht hätte, um den nackt ausgestellten Menschen endgültig zum Objekt, zur Sache zu machen. Danach hätte man den Streit durchziehen können, ob es sich um die verhältnismäßig kleine Ordnungwidrigkeit "Absperrung überwunden und Kunstobjekt angefasst" oder um die Straftat "Sexuelle Belästigung" gehandelt hat.

    Übrigens: Warum soll der Anblick eines nackten Menschen für Kinder grundsätzlich nicht erlaubt / zumutbar sein? Die 68-er hatten die übertriebene Prüderie überwunden. Sie sind dabei stellenweise über das Ziel hinausgeschossen, aber alles zurück auf 19. Jahrhundert finde ich nicht gut. Es muss sich doch ein Mittelweg finden lassen.
    #15VerfasserEifelblume (341002) 15 Okt. 17, 08:52
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    #13+15 : On devrait lui mettre un signal d'alarme à cette œuvre d'art, une sirène assourdissante qui s'enclenche dès qu'on l'effleure -) !
    Une jolie chanson :
    Le fantôme, Henri Dès
    #16VerfasserClélia (601872) 17 Okt. 17, 12:13
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    Jeden Tag sterben 15.000 Kinder

    Etwa 5,6 Millionen Kinder kamen 2016 ums Leben – vor allem wegen schlechter hygienischer und medizinischer Versorgung. Auch Schwangeren müsste mehr geholfen werden.

    eden Tag sterben nach Angaben der UN etwa 15.000 Kinder unter fünf Jahren. Laut einem Bericht von Unicef, der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Weltbank starben im vergangenen Jahr 5,6 Millionen Kinder. Im Jahr 2000 waren es noch 9,9 Millionen. Rund 7.000 Kinder sterben pro Tag bereits als Neugeborene. Ihr Anteil stieg im selben Zeitraum von 41 Prozent auf 46 Prozent. Weitere 7.300 Babys werden bereits tot geboren. 


    Die Ursachen sind dem Bericht zufolge häufig Lungenentzündungen und Durchfall. Außerdem würden viele Kinder durch Umweltdreck und mangelnde Hygiene sterben, teilte die WHO bereits im März mit. Ein Drittel aller Neugeborenen stirbt wegen komplizierter oder zu früher Geburten. Viele Neugeborene könnten gerettet werden, wenn die Mütter während der Schwangerschaft und bei der Geburt besser versorgt werden würden, sauberes Wasser und Zugang zu Toiletten hätten. Außerdem müssten mehr Kinder geimpft werden.
    Es sei ein Skandal, dass 2017 Schwangerschaft und Geburt in einigen Regionen noch immer lebensbedrohlich für Frau und Kind seien, sagte der Gesundheitsdirektor der Weltbank, Tim Evans. Bis 2030 könnten mit besserer Versorgung laut dem Bericht 30 Millionen Neugeborene und 30 Millionen weitere Kinder unter fünf Jahren gerettet werden. "Wir haben das Wissen und die Möglichkeiten, wir müssen sie nur dort hinbringen, wo sie am meisten benötigt werden", sagte Stefan Swartling Peterson, Unicef-Gesundheitsdirektor. 
    #17Verfassermars (236327) 19 Okt. 17, 14:07
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    Die Kinder aus „gutem“ Hause bekommen die Verirrungen der Schulpolitik durch elterliches Zutun kompensiert, die Kinder aus „bildungsfernen“ Häusern aber bleiben in ihren Herkunftsmilieus eingekerkert ... Bildung geht nur mit Anstrengung, Disziplin, Sorgfalt, Durchhaltevermögen, Selbstkritik, Wissensdurst. Die um sich greifende Gute-Laune-Pädagogik schadet unseren Kindern. 

    Josef Kraus bei seiner Abschiedsrede als Präsident des Deutschen Lehrerverbandes
    #18Verfassermars (236327) 22 Okt. 17, 11:52
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    #19Verfassermars (236327) 24 Okt. 17, 10:02
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    "Warum heult Dein kleiner Bruder denn so?"
    „Morgen gibt es Herbstferien, und er hat keine bekommen.“
    "Aber warum das denn?"
    "Weil er noch nicht zur Schule geht!“

    #20Verfassermars (236327) 27 Okt. 17, 10:23
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    Noch einmal das Thema papy et mamie:


    #21Verfassermars (236327) 30 Okt. 17, 10:58
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    Verkehrschaos vor deutschen Schulen:

    Kurz vor acht heißt es vor vielen Schulen: Nerven bewahren. Autos blockieren die Straße, Busse kommen nicht mehr durch, Kinder auf Fahrrädern werden abgedrängt – von sogenannten "Elterntaxis", die Kinder direkt vor die Schulen kutschieren. 

    #22Verfassermars (236327) 03 Nov. 17, 16:58
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    Cybermobbing ist ein an Schulen weit verbreitetes Problem. Auch Lukas Pohland aus Nordrhein-Westfalen wurde zur Zielscheibe von Beschimpfungen und Drohungen im Netz. Und reagierte auf beeindruckende Weise.


    Lukas Pohland musste durch die Hölle gehen. Über Monate hinweg wurde der 13-Jährige aus Schwerte in seiner Schule von Klassenkameraden gehänselt, gemobbt und bedroht. Als das Cybermobbing immer schlimmer wurde, griff der Junge zu einer ungewöhnlichen Maßnahme.
    Eine Maßnahme, die er jetzt sogar im Landtag von Nordrhein-Westfalen vorstellen durfte. Dort hat Pohland den Abgeordneten seine Cybermobbing-Hilfe erläutert, die er mit Unterstützung einer Psychologin im Juni 2017 gegründet hat.

    "Ich habe Morddrohungen bekommen"
    „Ich habe selbst anonyme SMS-Nachrichten und sogar Morddrohungen bekommen“, sagt der Schüler im Gespräch mit FOCUS Online. Auch mit Bild-Montagen im Internet sei er gemobbt worden. Wieso er sich überhaupt noch auf die Straße traue, und wie hässlich er doch sei, waren laut dem 13-Jährigen noch die harmlosesten Schmähungen.
    Die ganze Geschichte ist umso tragischer, wenn man die Gründe für das Mobbing bei Lukas Pohland kennt. Der Hass seiner Mitschüler entlud sich überhaupt erst auf ihn, weil er sich schützend vor eine Mitschülerin stellte, die ins Visier der Mobber geraten war. Das Mädchen habe daraufhin irgendwann die Schule gewechselt, Lukas besucht jedoch immer noch seine alte Schule.

    Gefühl der Hilflosigkeit
    "Das schlimmste Gefühl war die Hilflosigkeit, dass einem weder die Schule noch die Polizei weiterhelfen konnten", erinnert sich der Schüler. Am meisten geholfen hätten ihm in dieser schweren Zeit seine Eltern und Freunde. Rat bei den Eltern zu suchen, das empfiehlt Pohland auch anderen Betroffenen. Wenn gar nichts mehr hilft, sollte man Anzeige bei der Polizei stellen.
    Heute hat Lukas Pohland Ruhe. Das Cybermobbing gegen ihn hörte auf, als seine Initiative Gehör in der Öffentlichkeit fand.

    Forderungen an Schulministerin
    Jetzt hat er gemeinsam mit der Cyberpsychologin Catarina Katzer in einem offenen Brief an die Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer (FDP) und die Abgeordneten des Landtags konkrete Maßnahmen gefordert. Die obligatorische Einrichtung des Fachs "Medienerziehung" an allen Schulen in Nordrhein-Westfalen gehört dazu. Darin soll es um Themen wie Cybergewalt gehen.
    Auch sogenannte Medienscouts könne er sich vorstellen. Dabei würden Schüler sich gegenseitig informieren und über die Nutzung digitaler Medien aufklären. "Jugendliche", sagt Pohland, "bekommen nicht beigebracht, wie man das Smartphone produktiv einsetzt.“

    #23Verfassermars (236327) 04 Nov. 17, 10:10
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    Eine traurige Geschichte:
    Der Vater meiner Kinder war ein durch und durch schlechter Mensch. Alle meine Kinder weigerten sich, in weiterhin zu sehen, als sie 18 waren. Bis dahin bestand er auf seinem Umgangsrecht, um die Kinder regelmäßig gegen mich aufhetzen zu können.

    Zu den Schwiegereltern hatte ich nie ein herzliches Verhältnis, aber ich respektierte, dass sie gute Großeltern waren, die ihre Enkel abgöttisch liebten. Es war für mich allerdings Aufgabe des Vaters, den Kontakt zwischen den Kindern und seinen Eltern zu erhalten.

    Die Kinder sprachen öfter von den Großeltern, sie erinnerten sich gern an sie, aber es bestand kein Kontakt.

    Vor einigen Monaten wurden die Kinder von den Behörden verständigt, ihr Vater sei verstorben, sie wären gesetzlich verpflichtet, die Beerdigung zu bezahlen. Sie haben ihn verbrennen und anonym verscharren lassen. Bei dieser Angelegenheit kamen sie nach Jahren erstmals wieder in Kontakt mit den weit entfernt lebenden Großeltern.

    Die alten Leute fragten, ob sie nicht vielleicht doch ihre Enkel jetzt wieder sehen dürften, es wäre doch in erster Linie der Vater gewesen, mit dem sie nichts zu tun haben wollten. Der Vater hätte seinen Eltern gesagt, die Kinder wollten auch mit ihnen keinerlei Kontakt, aber sie vermissen sie so sehr und wüssten so gern, was aus ihnen geworden ist.
    Nebenbei stellte sich heraus, dass die Großeltern dem Vater an den 18. Geburtstagen jeweils einen größeren Geldbetrag für das Geburtstagskind zur Weitergabe übergeben hatten. Dieses Geld haben die Kinder nie gesehen. Die Großeltern hielten das Ausbleiben eines Dankes für einen Beweis für Vaters Lügen.

    Man konnte nicht sofort zu einem Besuch aufbrechen, Arbeit, Kleinkinder, eine Schwangerschaft auf Seiten meiner Kinder, zu hohes Alter auf Seiten der Großeltern.

    Ein Wiedersehen wurde verabredet für die Weihnachtsferien. An den Berichten der Kinder spürte ich, wie unendlich alle Beteiligten sich darauf freuten.

    Jetzt ist der Großvater gestorben, ohne seine Urenkel jemals gesehen zu haben.
    #24VerfasserEifelblume (341002) 05 Nov. 17, 14:47
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    Ich finde es wichtig, dass der  LEO-Kinderfaden nicht überwiegend Beiträge über die „süßen Kleinen“ enthält, sondern auch Kindheitsprobleme anspricht. Die Geschichte in #24 ist nicht nur „traurig“, sondern erschütternd. Die bitteren Gefühle der Verfasserin sind gut nachzuempfinden. Ich nehme an, dass dieser schonungslose, aber mutig berichtete, so deprimierende Fall auch andere Leser zum Nachdenken bringen wird.
    #25Verfassermars (236327) 05 Nov. 17, 19:34
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    Deine Geschichte geht ordentlich unter die Haut, Blümchen !
    #26Verfasseroopsy (491382) 05 Nov. 17, 21:44
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    Merci Eifelblume d'avoir partagé avec nous cette histoire infiniment triste. Ces petits-enfants savent toutefois que leurs grands-parents les aimaient envers et contre tout. Personne ne pourra leur enlever cette précieuse certitude qui les accompagnera tout au long de leur vie.
    #27VerfasserClélia (601872) 06 Nov. 17, 06:05
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    Es gibt viele alternative Familienformen, nur westliche Gesellschaften leben so ein rigides "Vater, Mutter, Kind"-Modell. Kennen Sie das afrikanische Sprichwort "Es braucht ein Dorf, um ein Kind großzuziehen"? Das führt zwar jeder im Mund, doch niemand lebt so. Zwei Bezugspersonen sind für ein Kind jedoch zu wenig. Ich halte ein matrilineares Verständnis von Verwandtschaft für ideal, wie das beispielsweise in Burkina Faso üblich ist. Dort fühlen sich alle Frauen einer Familie für alle Kinder verantwortlich, die Kinder wachsen also mit mehreren Müttern auf. Wer die leibliche Mutter ist, ist irrelevant, ein Wort für "Tante" gibt es gar nicht. Die Brüder der Mutter fungieren als soziale Väter. Das ist quasi das Gegenteil des irrsinnigen Mutterwahns, den wir speziell in Deutschland pflegen, wo wir der Frau, die das Kind geboren hat, die komplette Verantwortung aufbürden.
    #28Verfassermars (236327) 09 Nov. 17, 11:12
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    Danke, mars, du sprichst ein großes Wort gelassen aus. Einer Frau wird die ganze Verantwortung aufgebürdet - mit allen Nebenwirkungen. Da könnte ich Romane schreiben. Darf ich ein bisschen? Es muss ja keiner lesen.

    Meine Erfahrung als alleinerziehende Mutter von 4 Kindern bestätigen das. Von wenigen SEHR rühmlichen Ausnahmen abgesehen ist jeder der Ansicht, er sei ein verantwortungsvoller Verwandter, Bekannter, Nachbar, wenn er die Fehler der Mutter unnachsichtig auflistet und nach dem Jugendamt schreit. Da die Mutter alleine zuständig ist, kann auch nur sie etwas falsch machen.

    Ich hatte einen 18-Stunden-Tag, ständig zu wenig Geld, wuselte mich irgendwie durch, immer am Rand des Zusammenbruchs, und jeder meinte, an mir herumkritteln und mir gute Ratschläge geben zu müssen, die überwiegend darauf hinausliefen, ich müsste eben mehr tun.

    Im Sorgerechtsprozess kann sich auch der Vater darauf beschränken zu betonen, dass er im Umgang mit den Kindern während der Ehe keine Fehler gemacht hat; nach der Devise, wer nichts macht, macht nichts falsch.
    Er drückt sich um den Unterhalt, fährt zweimal im Jahr in Urlaub und weist Familiengericht und Jugendamt sofort darauf hin, wenn die Kinder ärmlich gekleidet sind. Und das Jugendamt kommt nicht auf die Idee, ihm zu erklären, wenn er den geschuldeten Unterhalt pünktlich zahlen würde, könnte die Mutter den Kindern anständige Klamotten kaufen.

    Wenn ich zweimal im Jahr abends, wenn die Kinder schliefen, in die 100 m entfernte Dorfkneipe gegangen bin, um EINMAL mit Erwachsenen zu reden (so dumm die Kneipengespräche auch sein mögen), fand sich immer ein Nachbar, der unverzüglich den Vater verständigte, dass die Kinder nachts zwei Stunden allein gewesen waren - und der übersetzte das dem Jugendamt mit: Die treibt sich nächtelang herum.

    Dass der Zweijährige, der ständig Schuhe und Strümpfe auszog, egal was ich dagegen unternahm, im Winter barfuß das Haus verlassen hatte, wusste der Vater innerhalb einer halben Stunde. Dass ich die Haustür gehört und den Kleinen nach 10 Metern wieder eingefangen hatte, wurde natürlich als nicht zur Sache gehörend verschwiegen.

    Ein Extrembeispiel, aber trotzdem typisch für die Einstellung der lieben Mitmenschen war die Nachbarin, die den Kindern eine Tüte Gummibärchen schenkte mit der Bemerkung: Sollte euch die Mama gar nicht essen lassen, das ist ja so ungesund.

    Vor Jahren hat einmal eine Politikerin zur Abtreibungsdebatte gesagt: Wenn wir ein Gesetz hätten, das es jeder Mutter ermöglicht, innerhalb von 3 Monaten nach der Geburt das Kind dem Vater vor die Tür zu legen und von da an 300 DM im Monat zu bezahlen und mit sonst nichts mehr zu tun zu haben - wenn wir so ein Gesetz hätten, würde es kein halbes Jahr dauern und wir hätten die Abtreibungspflicht.

    Welch ein innerer Vorbeimarsch war mir die Abiturfeier der ältesten Tochter. Der Vater tauchte auf. Niemand wusste, woher der überhaupt den Termin und die Örtlichkeit kannte. Er wurde nicht geschnitten, aber nach einem höflichen "Guten Abend" gab es nichts zu sagen. Meine Tochter war eine der Jahrgangsbesten, sie räumte 3 Sonderpreise für hervorragende Leistungen ab, ich heulte vor Stolz. Nach der Feier standen wir zusammen, er stand von niemandem beachtet daneben. Lehrer kamen, um mir noch einmal ausdrücklich zu dieser Tochter zu gratulieren. Er stand da, die Hand schon ausgestreckt, um die Glückwünsche der Lehrer entgegenzunehmen (wenn die doch der Mutter gratulieren...), aber die Lehrer kannten ihn natürlich nicht, er hatte sich nie gekümmert. Als er dann sichtlich geknickt, alleine und von niemandem beachtet ging, da hat so ein kleines zufriedenes Stimmchen ganz tief in mir drin gesagt: Sie war die ganzen Jahre nur meine Tochter, an diesem stolzen Tag ist auch ganz alleine MEINE Tochter.
    #29VerfasserEifelblume (341002) 12 Nov. 17, 11:11
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    Hallo Eifelblume. Danke für deine Offenheit, das war mutig von dir. Deine Erlebnisse haben mich sehr berührt. *

    Bei uns will diese furchtbare Regierung nun die Abtreibung nach einer Vergewaltigung strafbar machen. Nur Männer kommen auf eine solche Idee!

    *Edit sagt: Bei der Schilderung der Abschlussfeier hätte mir der Vater deiner Tochter BEINAHE leid getan. Nur für eine Sekunde. Dann hat die Schadenfreude (dieses großartige unübersetzbare Wort!) gesiegt.

    #30VerfasserCARIOCA (324416) 12 Nov. 17, 14:10
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    Hallo Eifelblume,
    ich kenne die Geschichte aus Sicht eines der Kinder einer alleinerziehenden mehrfachen Mutter und eines Rabenvaters und erkenne sooo viel wieder! Diese unglücksseligen Buschtrommeln funktionieren sogar über Bundeslandgrenzen hinweg. Allerdings hatte bei uns das Jugendamt irgendwann den richtigen Eindruck gewonnen. Da hatten wir dann eine Zeit Ruhe zumindest vor den aktiven väterlichen Schikanen, weil er damit beschäftigt war, gegen die unverschämten Jugendamtsmitarbeiter vorzugehen.
    (Und wenn in der Nachbarschaft für irgendwelche Ereignisse gesammelt wurde, standen immer alle als "Familie X", Familie "Y" usw. auf Karten, Schleifen etc. - nur bei uns stand "Frau H". Eine Familie waren wir offensichtlich ohne Vater nicht!)
    Ja, die Schadenfreude von CARIOCA kann ich voll und ganz nachvollziehen und Du hast allen Grund, stolz auf DEINE Kinder zu sein, Eifelblume!!!
    #31VerfasserHe-le-na (743297) 13 Nov. 17, 11:11
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    Armbanduhren, mit deren Hilfe die eigenen Kinder ferngesteuert werden können, sind ein wachsender Markt.

    Das Anzeigen der Uhrzeit ist dabei Nebensache. Die Geräte dienen vor allem dazu, den Nachwuchs zu überwachen und jederzeit festzustellen, wo er sich befindet und was dieser tut und lässt. Die Bundesnetzagentur hat diesen Trend nun zumindest etwas eingeschränkt. Kinderuhren mit Abhörfunktion dürfen seit Freitag in Deutschland nicht mehr verkauft werden. Auch der Besitz ist verboten. Eltern, die solche Geräte gekauft haben, müssen sie vernichten, wollen sie sich nicht strafbar machen.
    #32Verfassermars (236327) 18 Nov. 17, 13:48
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    „Lola wurde am 1. August geboren und ihre Mutter postet zwei- bis dreimal die Woche Fotos von ihr auf Instagram oder Facebook. Wir sehen Lola auf der Brust ihrer Mutter, Lola im Einhorn-Pullover, Lola neben dem Familienhund, Lola mit Kopfschmuck und Lola zu Halloween in einem Pfauenkostüm.

    Lola ist die Tochter einer Freundin von mir und ich finde sie unglaublich süß. Ihre weichen schwarzen Härchen, das zerknautschte Gesicht, die kleinen knubbeligen Finger. Ich freue mich, wenn ihre Mutter Fotos online stellt, so kann ich das Leben der kleinen Lola verfolgen, obwohl sie mehr als 5000 Kilometer von mir entfernt in Kanada aufwächst. Ich bin immer kurz davor, die Fotos mit "Gefällt mir" zu markieren, aber ich mache es nie.
    Warum? Weil es mich aufregt, dass meine Freundin Fotos von ihr postet. Lola kann nicht selbst entscheiden, ob sie das möchte. Sie kann nicht selbst entscheiden, ob ich sie im Pfauenkostüm oder Einhorn-Pulli sehen darf. Oder andere Freunde ihrer Eltern. Die Eltern müssen für sie entscheiden und sie sollten sich stets fragen: Würde Lola wollen, dass wir Fotos von ihr im Pfauenkostüm auf Facebook oder Instagram zeigen?
    Es ärgert mich, dass Eltern ihre Kinder auf den sozialen Netzwerken zur Schau stellen, um Likes zu bekommen und Kommentare wie: "So niedlich", "kleine Prinzessin", "ich liebe ihr Outfit", "der Pulli ist fast so süß wie ihr Gesicht". Es ist traurig, dass die Aufmerksamkeit in den sozialen Netzen vielen Menschen so wichtig ist.
    Viele Eltern scheinen süchtig nach Likes zu sein und um diese Sucht weiter anzufeuern, benutzen sie ihre Kinder.
    Meine Freundin hat rund 50 Fotos von Lola im Pfauenkostüm machen müssen, bis einige zum Posten dabei gewesen sind, wie sie im Kommentar zu der Aufnahme schreibt. Die Zeit, die sie damit verbringt, ein Kostüm für die Kleine zu bestellen und 50 Fotos davon zu machen, hätte sie auch nutzen können, um mit ihr Greifen zu üben oder sie spazieren zu fahren.
    Der Account meiner Freundin ist privat. Das ist gut. So kann zumindest nicht jeder Idiot die Fotos sehen. Der Account einer anderen Bekannten von mir, es ist die Freundin einer Freundin, ist öffentlich. Sie hat mehr als 1000 Abonnenten und postet ebenfalls regelmäßig Fotos ihres Sohnes, nennen wir ihn Henri. Wir sehen Henri beim Baden, im Urlaub, auf dem Spielplatz.
    Was ist, wenn einer ihrer Abonnenten Henri so süß findet, dass er mehr über die Familie erfahren will und beginnt, den Account der Mutter genau zu studieren. Und herausfindet, wo sie spazieren geht, wo sie wohnt, wer ihre Freunde sind. Was ist, wenn er damit beginnt, sich an den gleichen Orten aufzuhalten, über den Gartenzaun zu schauen. Henris Kinderwagen wegzuschieben. Sie finden, ich übertreibe? Kann schon sein, aber es könnte alles passieren und Eltern sollten alles tun, um ihre Kinder vor möglichen Gefahren zu schützen.
    Weder meine Freundin noch meine Bekannte posten peinliche Bilder von ihren Kindern. Das ist auch gut so. Aber, es gibt Eltern, die ihre Babys beim Sabbern, Spucken, Kacken und Kotzen zeigen. Sie stellen Fotos online, auf denen ihre Babys nackt sind, ihre Kinder auf der Toilette sitzen. Natürlich kann man die Bilder wieder löschen. Aber vielleicht findet jemand diese Fotos lustig, macht einen Screenshot davon und lädt das auf einer anderen Seite hoch. Dann sind die Bilder im Netz und bleiben auch da …“ http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/f...
    #33Verfassermars (236327) 19 Nov. 17, 11:16
    Kommentar
    Mit dem Verschenken von Geld können Eltern ihre Kinder in die Lage versetzen, ein Eigenheim zu erwerben oder sich eine Existenz aufzubauen", sagt Wolfram Theiss, Spezialist für Erbschaft- und Schenkungsteuerrecht in München.

    Egal, ob Erbschaften oder Schenkungen: In beiden Fällen gibt es steuerliche Freibeträge. Das heißt, erst wenn der Betrag eine bestimmte Höhe überschreitet, müssen Steuern gezahlt werden. "Der Steuerfreibetrag ist umso höher, je enger die verwandtschaftliche Beziehung ist", erläutert Isabel Klocke vom Bund der Steuerzahler. Ehepartner können bis zu 500 000 Euro erben, ohne dass Steuern fällig werden. Kinder können 400 000 Euro steuerfrei erhalten – und zwar von jedem Elternteil.

    Großeltern können ihren Enkelkindern 200 000 Euro überlassen, ohne dass der Fiskus zugreift. Und auch für Geschwister, Nichten, Neffen und Lebensgefährten gibt es einen steuerlichen Freibetrag. Dieser Betrag liegt derzeit bei 20 000 Euro.

    Zwischen Erbschaften und Schenkungen gibt es aber einen wesentlichen Unterschied: "Im Gegensatz zu Erbschaften können bei Schenkungen die Steuerfreibeträge alle zehn Jahre aufs Neue ausgeschöpft werden", erläutert Klocke. Wer also frühzeitig damit beginnt, sein Vermögen zu verteilen und in Abständen von zehn Jahren an seine Nachkommen weitergibt, sorgt dafür, dass die Begünstigten im Ergebnis weniger oder keine Steuern zahlen müssen. Das lohnt bei großen Vermögen ...
    #34Verfassermars (236327) 22 Nov. 17, 13:49
    Kommentar
    Danke an alle für die lieben und mitfühlenden Kommentare.
    mars, ein dickes "LIKE" für deine Beiträge 32 und 33.

    Noch eine Geschichte zum meinem Leben als finanziell sehr arme alleinerziehende Mutter (wen das nervt, der möge verzeihen und einfach weiterscrollen).

    Die vielbeschworene Chancengleichheit war damals in den 90-er Jahren zu 100 % gegeben. Ich hatte hinten und vorne nicht das Geld, all die Schulbücher und 4 Bus-Monatskarten zum Gymnasium zu bezahlen. Auf Antrag und gegen Vorlage der Einkommensnachweise erhielten meine Kinder bis zum Abitur alle Schulbücher und die Fahrkarten zur Schule für mich kostenlos von der zuständigen Kreisverwaltung. Daran kann es nicht liegen, wenn sozial schwache ihre Kinder nicht auf die höhere Schule schicken.

    Aussortierung aufgrund des sozialen Hintergrundes habe ich nur ein einziges Mal erlebt. Das war bei der amtsärztlichen Untersuchung der Ältestesten vor der Einschulung. Ich hatte mangels Babysitter alle 4 Kinder dabei und gab auf Fragen meinen Familienstand wahrheitsgemäß mit getrennt lebend an. Amtsarzt und Amtspsychologe diagnostizierten dem Kind bei der 10-minütigen Untersuchung allgemeine Retardierung und Dyskalkulie. Ich bin damals auf die Barrikaden gegangen. Das Kind wurde von den Pädagogen (Lehrern) getestet und für schulreif befunden. Von Anfang an kam sie in allen Fächern gut bis sehr gut mit, keine Retardierung weit und breit. Mathematik hat sie (wohl wegen der Dyskalkulie - die Fachleute hier wissen, dass diese angeborene weitgehende oder völlige Unfähigkeit zu rechnen nicht heilbar ist) nur als Zweitfach studiert, das Hauptfach war Physik, beide Fächer hatte sie als Leistungskurs und sie hat das Abitur in beiden Fächern mit Note 1 gemacht.

    Bei den anderen Kindern habe ich maximal ein Geschwisterkind zur Einschulungsuntersuchung mitgenommen und dem Amtsarzt alle Angaben außer Namen, Adresse und Geburtsdatum des Kindes verweigert mit der Begründung, er sei kein Arzt meines Vertrauens sondern ein Vertreter der Behörde Gesundheitsamt und Behörden gebe ich keine persönlichen medizinischen Daten. Er war jedesmal stinksauer, zog alle Register bis an die Grenze der Erpressung und eine weniger energische Mutter als mich hätte er sicher erheblich eingeschüchtert.

    Ohne vollständige Familienanamnese inklusive Angabe zu Erb- und Geisteskrankheiten im weitesten Familienkreis, ohne Vorsorgeheft, Impfpass und Mutterpass konnte er offensichtlich mit knapper Not das Geschlecht des Kindes selbständig diagnostizieren. Ich habe schon so meine Vorurteile gegen einen, der Medizin studiert, um dann mit dem Gehalt eines Oberstudienrats beim Gesundheitsamt zu enden.

    Auf sein hilfloses "War das Kind mal krank?" erklärte ich ihm, eine folgenlos ausgeheilte Krankheit tut nichts zur Sache, eine nicht ausgeheilte Krankheit oder eine zwar ausgeheilte Krankheit, die aber eine Entwicklungsverzögerung verursacht hat, ist seine Aufgabe festzustellen. Wenn er das nicht kann, hat er den Beruf verfehlt.

    Er fand nur noch Kleinigkeiten. Eine retardierte Grobmotorik bei einem 5-jährigen, der Fahrrad fahren und schwimmen konnte, ein leichtes Lispeln beim "S", gegen das er Logopädie empfahl (Ich darauf: Der Logopäde treibt ihm sein S aus und in 4 Jahren muss er es mühsam wieder einüben für das englische TH - den Quatsch lassen wir schön sein).

    Niemals hat ein Lehrer wegen der geschiedenen Eltern, der Anzahl der Geschwister oder der finanziellen Einschränkungen meine Kinder in irgendeiner Weise vorsortiert.

    #35VerfasserEifelblume (341002) 22 Nov. 17, 20:12
    Kommentar
    Eifelblume, deine Schilderung hat uns einen kleinen Einblick in deine Seele gewährt...
    Jetzt wird mir verständlich, warum du auf manchen Beitrag hier extrem pikiert reagiert hast. Du hast einiges durchgemacht!
    Wenn der Spruch stimmt, dass das was dich nicht umbringt dich stark macht, dann bist du eine Power-Frau geworden! Diesen Eindruck habe ich!

    PS: Sammle diese Geschichten. Vielleicht wird mal ein Buch daraus. Du schreibst sehr gut!


    #36VerfasserCARIOCA (324416) 25 Nov. 17, 14:31
    Kommentar
    Das war, CARIOCA, ein gutes "Reframing" an die Adresse von Eifelblume, und ich stimme ihm zu. Ich kenne den Begriff "Reframing" aus dem NLP; ich stimme nicht allem zu, was in dieser Therapie praktiziert wird, aber das von Virginia Satir entwickelte "Umdeuten" hat mir eingeleuchtet: Etwas in einen neuen Rahmen, in ein anderes Licht setzen kann sich für einen selbst oder für andere als wichtig erweisen.
    #37Verfassermars (236327) 25 Nov. 17, 18:14
    Kommentar
    Geht es schon bei den Kindern los?


    #38Verfassermars (236327) 02 Dez. 17, 09:33
    Kommentar
    Quels sont les jouets dont il faut se méfier ?

    En Europe et aux Etats-Unis, plusieurs associations se sont inquiétées de la commercialisation de certains jouets connectés et ont alerté sur leur vulnérabilité.
    En France, l’association UFC-Que choisir a saisi la CNIL fin 2016 arguant notamment que deux jouets, le robot I-Que et la poupée Mon amie Cayla, tous deux fabriqués par Genesis Toys, disposaient d’un système de connexion non protégé.
    De fait, un tiers pourrait, sans connaissance particulière en informatique, prendre le contrôle par Bluetooth des jouets via son smartphone et espionner l’enfant. Il pourrait non seulement écouter ce qu’il dit mais aussi communiquer avec lui par l’intermédiaire du jouet.
    En janvier, deux ans après sa commercialisation, l’Allemagne a interdit la poupée Cayla à la vente. La CNIL, en cours d’enquête sur ces deux produits, n’a pas rendu de conclusions.

    Plus récemment, les associations de consommateurs britannique Which? et allemande Stiftung Warentest ont mené des tests sur plusieurs jouets connectés et révélé que certains pouvaient être problématiques : de même que pour Cayla et I-Que, le Furby Connect(Hasbro), l’ourson Toy-Fi Teddy et les peluches CloudPets permettent à une personne de pirater simplement le jouet avec un smartphone (les connexions ne requièrent pas de mot de passe ou d’authentification) et de communiquer via le jouet avec l’enfant.

    En novembre, la Bundesnetzagentur, l’agence fédérale de réglementation d’Internet en Allemagne, a interdit à la venteles montres connectées pour enfants disposant d’une fonctionnalité d’écoute à distance. Pour l’agence, ces objets sont assimilables à des « outils de surveillance ».

    #39Verfassermars (236327) 04 Dez. 17, 09:47
    Kommentar
    mars, das ist für mich der blanke Horror!
    #40VerfasserCARIOCA (324416) 05 Dez. 17, 01:02
    Kommentar
    Die Geschichte des Losers
    Mir kamen die Tränen...
    #41VerfasserCARIOCA (324416) 09 Dez. 17, 23:58
    Kommentar
    Dieser Supermarkt in Ohio schenkt jedem Kind unter 12 ein Stück Obst während des Einkaufs.
    So sollen sie lernen, dass es neben Junk Food auch frische Sachen gibt.

    #42VerfasserCARIOCA (324416) 10 Dez. 17, 10:03
    Kommentar
    Weihnachtslieder zum Mitsingen || Kinderlieder:


    #43Verfassermars (236327) 12 Dez. 17, 11:06
    Kommentar
    Un bébé né avec le cœur hors de la poitrine opéré avec succès

    Une malformation rare et une opération inédite. Un nourrisson né avec une ectopie cardiaque, c'est-à-dire avec le cœur en dehors de la poitrine, a été opéré avec succès le 22 novembre dernier à Leicester en Angleterre, rapporte Le Figaro.
    L'hôpital a détaillé cette incroyable histoire dans un communiqué. C'est à la neuvième semaine de grossesse que les parents de la petite fille, originaires de Nottingham, ont appris que le cœur et une partie de l'estomac de leur futur enfant se développaient en dehors de son corps.
    Enveloppée dans un sac stérile et opérée dans la foulée
    Malgré des chances de survie et de réussite d'une éventuelle opération très faibles, les parents ont souhaité poursuivre la grossesse. Les intestins du fœtus ont finalement repris leur place normale, mais le 22 novembre dernier, la fillette, prénommée Vanellope, est née prématurée, en bonne santé mais avec le cœur à l'extérieur du corps.
    Après l'accouchement, qui s'est déroulé sous césarienne, le nourrisson a été aussitôt enveloppé dans un sac en plastique stérile pour que son cœur ne soit pas contaminé par les bactéries. L'enfant a été anesthésiée et emmenée 50 minutes après au bloc opératoire.
    Les chirurgiens ont réussi à replacer le cœur de la petite fille dans sa poitrine, en faisant un trou dans cette dernière et en y plaçant une attelle spéciale.
    Vanellope se porte bien, et son état est stable. Elle est prise en charge par le service des soins intensifs.
    #44Verfassermars (236327) 14 Dez. 17, 09:48
    Kommentar
    Der Fotograf sagt zu dem kleinen Buben: "Paß auf, gleich 
    kommt hier vorne ein Vögelchen heraus!" Antwortet der Junge: 
    "Achten Sie lieber auf die richtige Blende und Belichtungszeit, 
    sonst ist die Aufnahme beim Teufel!"
    #45Verfassermars (236327) 16 Dez. 17, 09:47
    Kommentar
    Den folgenden Link verdanke ich CAFOUNIETTE,


    Er stellt dar, dass man bei der Kindererziehung nicht alles von der Schule erwarten darf.
    #46Verfassermars (236327) 19 Dez. 17, 14:16
    Kommentar
    Rolf Zuckowski : In der Weihnachtsbäckerei


    #47Verfassermars (236327) 20 Dez. 17, 11:22
    Kommentar
    Fragt der Verkäufer den kleinen Maxi:
    "Wie soll die Keksdose denn aussehen?"
    Max: "Wie sie aussieht, ist mir egal, Hauptsache der Deckel geht leise auf und zu.“

    #48Verfassermars (236327) 21 Dez. 17, 10:21
    Kommentar
    #46
    Je me demande où Cafouniette a trouvé ça. Ça part d'un excellent sentiment, mais si c'est un instit ou le directeur de l'école qui a écrit ce texte, il lui faudra réviser les règles de l'écriture en français. On n'écrit pas A Ne Pas Dire De Gros Mots avec une capitale à chaque mot.
    #49Verfasserjanvier (253084) 21 Dez. 17, 11:26
    Kommentar
    Die besten Weihnachtslieder an Heiligabend - Video Mix | Kinderlieder deutsch | Weihnachten


    #50Verfassermars (236327) 24 Dez. 17, 11:43
    Kommentar
    Drei Kinder unterhalten sich, und jedes will etwas mehr angeben. Das erste: "Wir sind zu Hause drei Kinder, und jedes hat sein eigenes Besteck!" Darauf das zweite: "Na und? Wir sind fünf Kinder zu Hause, und jedes hat sein eigenes Zimmer!" Schließlich das dritte Kind: "Ist doch gar nichts. Wir sind acht Kinder zu Hause, und jedes hat seinen eigenen Papi!“
    #51Verfassermars (236327) 28 Dez. 17, 14:37
    Kommentar
    mars! :-D

    Hier eine praktische Anleitung, wie kleine Kinder selbständig den Anorak anziehen können.
    #52VerfasserCARIOCA (324416) 28 Dez. 17, 21:17
    Kommentar
    Prima, CARIOCA! Auch auf diese Methode muss man erst einmal kommen! Schön zu sehen, wie zielstrebig die Kinder zur Sache gehen.
    #53Verfassermars (236327) 29 Dez. 17, 11:03
    Kommentar
    Not macht erfinderisch...

    Arme Kinder finden einen Weg, Pool zu spielen.

    #54VerfasserCARIOCA (324416) 31 Dez. 17, 15:42
    Kommentar
    Woher kommen die Kinobabys???
    Interessant! Auch interessant zu wissen, dass identische Zwillinge und Drillinge in dieser Branche heiß begehrt sind.

    #55VerfasserCARIOCA (324416) 31 Dez. 17, 17:15
    Kommentar
    "Logo": die Kindernachrichten es ZDF: https://www.zdf.de/kinder/logo


    #56Verfassermars (236327) 06 Jan. 18, 14:19
    Kommentar
    :-))


    :-))
    #57Verfasseroopsy (491382) 06 Jan. 18, 15:53
    Kommentar
    An mehreren Schulen in Deutschland legen Lehrer den Schülern Sandwesten um, wenn die Kinder unruhig sind. Ärzte lehnen das ab.

    Der therapeutische Nutzen der Sandwesten bei zappeligen und unkonzentrierten Schülern sei bisher nicht belegt, erklärte Josef Kahl, Sprecher des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte, am Montag in Köln. Zudem warnte er davor, unruhige Kinder dadurch "als Störenfriede oder gar als ADHS-Patienten zu stigmatisieren".

    Im Dezember hatten Medienberichte über den Einsatz von Sandwesten an Grund- und Förderschulen für Wirbel gesorgt. Die Westen wiegen bis zu sechs Kilo und sollen zappelige und unkonzentrierte Grundschüler im Unterricht beruhigen. "Die Westen helfen besonders Schülern, die viel herumzappeln oder eine Wahrnehmungsstörung haben", sagte die Hamburger Lehrerin Gerhild de Wall in einem Interview mit "Spiegel Online". "Diese Kinder haben häufig Probleme, Reize richtig einzuordnen. Durch die Westen können sie sich besser spüren und dadurch leichter konzentrieren, weil sie nicht ständig ihre Arme und Beine unter Kontrolle halten müssen."
    #58Verfassermars (236327) 09 Jan. 18, 10:54
    Kommentar
    Wenn das Kind permanent stört, ständig ermahnt wird und zweimal die Woche zur "Therapie" geht, ist keine Stigmatisierung zu befürchten?

    Könnte es sein, dass der Sprecher der Ärztelobby diese Westen vor allem deshalb ablehnt, weil sie im Gegensatz zu Psychotherapiegelaber helfen und im Gegensatz zu Medikamenten keine Nebenwirkungen haben - kurz, weil sie geschäftsschädigend sind?
    #59VerfasserEifelblume (341002) 09 Jan. 18, 11:11
    Kommentar
    Eifelblume, dein Verdacht ist nicht unbegründet. Allerdings hat laut meinem Link der Ärzteverband auch gesagt: Sinnvoller als Sandwesten sei es, "die Kinder besser zu fördern, kleinere Klassen einzurichten und mehr Bewegung in den Unterricht zu integrieren". Dagegen ist wohl nicht mehr viel zu sagen.
    #60Verfassermars (236327) 13 Jan. 18, 14:34
    Kommentar
    #61Verfassermars (236327) 18 Jan. 18, 09:19
    Kommentar
    Solche fürsorglichen Kinder sind derzeit wirklich willkommen:

    #62Verfassermars (236327) 19 Jan. 18, 10:02
    Kommentar
    @mars #60: +1

    Neulich besuchte mich eine alleinerziehende Mutter mit ihrem Zweijährigen und dem 9-jährigen ADHS-Kind, das in die Sonderschule geht. Wir bereiten gemeinsam einen Karnevals-Event vor.
    Mir erschien der Große nicht wirklich dumm. Er war hochinteressiert an unserem Projekt, stellte gute Fragen und brachte brauchbare Lösungsvorschläge für Probleme.
    Allerdings fuhr ihm die Mutter ständig über den Mund. Ich habe mehrmals mit Druck darauf bestanden, eine Idee des Jungen weiterzuverfolgen.

    Gleichzeitig musste der Kleine irgendwie davon abgehalten werden, sich in meiner nicht (mehr) kindgerechten Wohnung zu verletzen (oder mir allzuviel kaputt zu machen).
    Ich gab ihm Papier und Stifte. Es war offensichtlich, dass er überhaupt nicht wusste, was er damit soll. Ich malte einen Strich und der Kleine begann sofort begeistert zu malen. Ich war etwas entsetzt, dass ein Zweijähriger offensichtlich noch nie einen Stift in der Hand gehabt hatte, und fragte die Mutter, ob er zu Hause keine Malsachen hat. Nein, hat er nicht, er könnte Wände oder Möbel bemalen. Nach wenigen Sekunden nahm ihm die Mutter die Malsachen wieder weg. "Der vermalt dir sonst den ganzen Block." Ich sagte ihr, das sei das allerbilligste Papier, das ich für Enkelbesuche vorhalte, zum Verkritzeln gekauft. Trotzdem, der Kleine durfte nicht malen.

    Ich bot ihm die Enkel-Kuscheltiere an, die Mutter nahm sie ihm wieder weg. "Der wirft sie sonst alle auf den Boden."

    Der Kleine fing an, sich in den Küchenschränken umzusehen. Ich wies ihm den Schrank mit der Tupperware zu. Er wollte sich ganz brav auf diesen einen Schrank beschränken. Meine Enkel bauen damit immer Türme oder erbitten noch ein paar Kochlöffel und spielen kochen. Sie sind dann locker 2 Stunden beschäftigt, und aufgeräumt ist das Zeug in 5 Minuten. Wieder nahm ihm die Mutter die Sachen weg und machte den Schrank zu.

    Der Kleine fand zwei Tüten Altpapier (die bringe ich jetzt dann gleich in die Tonne - sag ich schon seit zwei Wochen). Er fing an, alte Zeitungen von einer Tüte in die andere zu räumen. Die Mutter nahm ihm die Tüten weg.

    Alles was er anfing, wurde von der Mutter nach weniger als einer Minute mit einem schrillen "Matthias NEIN" gestoppt.

    Die Mutter erklärte mir, da sie in Scheidung lebt, müsse sie jederzeit auf einen unangemeldeten Besuch des Jugendamtes vorbereitet sein. Ihre Wohnung sei in jeder Sekunde picobello, die Kinder dürften nichts ausräumen, nichts darf herumliegen. Sie sitzen den ganzen Tag vor dem Fernseher, da machen Sie weder Schmutz noch Unordnung.

    Ich frage mich jetzt: Hat der Große wirklich ADHS, oder wurde er genau wie sein kleiner Bruder vom ersten Tag an darauf trainiert, alles nach 20 Sekunden fallen zu lassen? Ist der Große wirklich als Sonderschulkandidat geboren, oder wurde er bei jedem Versuch, etwas zu erforschen und zu lernen gestoppt?

    Zusatzfrage: Sind Jugendamtmitarbeiter darauf geschult, auch in einer zu ordentlichen Wohnung ein potenzielles Problem zu sehen?
    #63VerfasserEifelblume (341002) 20 Jan. 18, 10:26
    Kommentar
    Eifelblume, was du berichtest, ist erschreckend, und deine Zusatzfrage scheint mir berechtigt. Ich kenne auch Personen mit einem fast neurotischen Sauberkeitswahn, der sich sogar in Waschzwang äußern kann. Bedenklich erscheinen mir schon Fälle, in denen eine Wohnung wie ein Museum gesehen und behandelt wird. Es gibt Leute, die sich schon durch ein Hausschuh-Abdruck im Teppich gestört fühlen, während man darin doch eine Erinnerung sehen kann, dass hier jemand zu Besuch war, dass Leben in der Wohnung ist ... Die Personen mit einer "Öko-Neurose" oder Ähnlichem in meinem Bekanntenkreis sind Frauen, das kann aber Zufall sein.
    #64Verfassermars (236327) 21 Jan. 18, 10:43
    Kommentar
    L’instauration d’un âge de présomption de non-consentement sexuel, en dessous duquel un mineur sera systématiquement considéré comme non consentant est en train d’être débattue. Le magazine people Voici n’a pas vraiment compris en quoi cela consistait. Ce n’est surtout pas un «permis de coucher avec des enfants» comme on a aussi pu le lire sur un site d’extrême-droite.


    #65Verfassermars (236327) 22 Jan. 18, 10:26
    Kommentar
    Dieses Kind scheint gans tierlieb zu sein ...


    #66Verfassermars (236327) 25 Jan. 18, 10:31
    Kommentar
    Wenn Kinder mal ihre Lieblingsspielsachen ausstellen würden, wieviele wären das wohl? Wahrscheinlich so vier oder fünf Sachen, mit denen sie am allerliebsten spielen, oder?

    Bei der Spielwarenmesse in Nürnberg zeigen knapp 3000 Spielwarenhersteller aus aller Welt rund eine Million Spielwaren ausgestellt. Darunter über 60.000 Neuheiten. 

    Kinder unter 16 Jahren dürfen allerdings nicht auf diese Messe. Die meisten Firmen haben ihre Spiele vorher von Kindern testen lassen. In Nürnberg sind hauptsächlich Leute unterwegs, die Spiele verkaufen.


    #67Verfassermars (236327) 31 Jan. 18, 10:19
    Kommentar
    @64: Damit müssten wir eigentlich in den Frauenfaden umziehen, aber die anderen hier werden es uns hoffentlich durchgehen lassen, wenn wir hierbleiben.

    Auch ohne genaue Zahlen kann ich deinen subjektiven Eindruck bestätigen. Ich kenne auch mehr weibliche als männliche Putzteufel und Ökospinner. Bei meiner Generation gibt es allerdings auch etliche Putzteufelinnen, die nicht aus ihrem eigenen übertriebenen Bedürfnis heraus agieren, sondern aus Angst vor dem Mann oder der Schwiegermutter.

    So lange den Kindern (um zum Fadenthema zurückzukommen) vorgelebt wird, dass die Frau alleine für Sauberkeit verantwortlich ist, sind Frauen stärker von Putzteufelitis gefährdet.
    Und für die Ökopanik dürfte vergleichbares gelten: Die Frau ist schuld, wenn Mann und Kinder sich nicht wohl fühlen, also hat sie auch die meiste Angst vor allem, was dem Wohlbefinden der Familie abträglich sein könnte.
    #68VerfasserEifelblume (341002) 31 Jan. 18, 11:21
    Kommentar
    Ist das nicht ein entzückendes Gespann? :

    #69Verfassermars (236327) 03 Feb. 18, 09:41
    Kommentar
    Und ist das nicht ein nettes Schmusen?


    #70Verfassermars (236327) 10 Feb. 18, 14:34
    Kommentar
    Wer die Lebenslaufbahn seiner Kinder zu verpfuschen gedenkt, der räume ihnen alle alle Hindernisse weg.

    Emil Oesch


    Ein Kind ist ein Buch, aus dem wir lesen und in das wir schreiben sollen.

    Peter Rosegger, österr. Schriftsteller


    Allerdings finde ich es schwierig, in das Kind immer das Richtige hineinzuschreiben ...
    #71Verfassermars (236327) 11 Feb. 18, 11:44
    Kommentar
    Eine interessante Analyse über das heutige Lehrsystem. Leider nur auf Englisch.

    Bei Youtobe kann man die Legende auf Englisch dazuschalten, der Link auf Facebook hat eine Legende auf Portugiesisch.


    #72VerfasserCARIOCA (324416) 14 Feb. 18, 18:50
    Kommentar
    http://www.spiegel.de/reise/aktuell/flug-von-...

    Flug von Deutschland in die USA: Kleinkind schreit acht Stunden lang
    Stundenlang schrie ein Dreijähriger auf einem Langstreckenflug fast ununterbrochen - die Mutter schien hilflos. Ein genervter Passagier filmte das Szenario.

    Ich bin schon viel geflogen in meinem Leben, aber das ist mir Gott sei Dank noch nicht passiert!
    Voriges Jahr auf den Flug nach Amsterdam wäre neben mir eine Mutti mit einem etwa zweijährigen Kind gesessen. Ich fürchtete schon das Schlimmste. Dann bat mich die Stewardess, den Platz zu wechseln und ganz woanders zu sitzen, damit Mutter und Kind es bequemer haben. Ich war erleichtert und bin gerne umgezogen!!! Im Nachhinein stellte sich heraus, dass das Kind sehr ruhig war und während des ganzen langen Flugs mucksmäuschenstill war!
    #73VerfasserCARIOCA (324416) 16 Feb. 18, 15:49
    Kommentar
    #74Verfassermars (236327) 20 Feb. 18, 16:18
    Kommentar
    Wogegen kann man sein Kind impfen lassen?

    1. Keuchhusten ?
    2. Struwelpeter-Syndrom ?
    3. Pneumokokken ?
    4- Scharlach ?
    5. Masern ?

    #75Verfassermars (236327) 24 Feb. 18, 10:16
    Kommentar
    Neues Wort gelernt: Struwelpeter-Syndrom!

    Ich glaube, gegen Keuchhusten und Masern gibt es Impfungen.
    #76VerfasserCARIOCA (324416) 25 Feb. 18, 03:45
    Kommentar
    CARIOCA, lerne es nicht falsch: mein zweites w habe ich nicht fest genug eingetippt: Es muss heißen "Struwwelpeter-Syndrom": Woher das Struwwelpeter-Syndrom kommt ( https://www.welt.de/gesundheit/article1596303... )
    #77Verfassermars (236327) 25 Feb. 18, 11:17
    Kommentar
    Danke mars! Ich hatte sofort selbst nachgeschlagen, was das Wort bedeutet! Noch nie zuvor davon gehört!
    #78VerfasserCARIOCA (324416) 25 Feb. 18, 15:32
    Kommentar
    Hartz-IV-Sanktionen treffen besonders oft Familien mit Kindern.

    In rund einem Drittel der Fälle lebt in Haushalten, denen die Leistungen gekürzt werden, mindestens ein Kind. Jede sechste Sanktion trifft Alleinerziehende. Das berichtet der Spiegel unter Berufung auf eine Anfrage der Linken-Parteichefin Katja Kipping an die Bundesagentur für Arbeit.

    Zwischen Oktober 2016 und September 2017 wurden rund 954.000 Hartz-IV-Bezieher und -Bezieherinnen sanktioniert. In 310.000 der betroffenen Haushalte leben auch Kinder, in 96.000 Haushalten mit nur einem Elternteil. Kipping forderte, die Sanktionen abzuschaffen. "Jede Sanktion bedeutet, dass die eh schon karge Hartz-IV-Leistung gekürzt wird", sagte sie.
    Auch das Deutsche Kinderhilfswerk (DKHW) fordert seit Längerem, Familien mit minderjährigen Kindern von Hartz-IV-Sanktionen auszunehmen. Es gebe sogar Familien mit Kindern, die gar keine Zahlungen erhielten. Das sei ungerecht und nicht mit der UN-Kinderrechtskonvention vereinbar, sagte die Vizepräsidentin des DKHW, Anne Lütkes.
    Mit dem Bezug von Arbeitslosengeld II gehen bestimmte Pflichten einher. Wer diese nicht erfüllt, dem können die Bezüge gekürzt werden. Sanktionen werden bei Verstößen gegen die sogenannten Verhaltenspflichten und gegen die Melde- und Mitwirkungspflichten verhängt. Genaue Bestimmungen hierzu nennt der Paragraf 31 des deutschen Sozialgesetzbuches. Wird etwa ein Jobangebot der Arbeitsagentur, das als zumutbar gilt, abgelehnt, eine zusätzliche Einkommensquelle verschwiegen oder die Teilnahme an einer Fortbildung verweigert, wird der monatliche Beitrag gekürzt. Auch wer Termine unentschuldigt versäumt, bekommt weniger Geld. 

    Die meisten Sanktionen würden allerdings für verpasste Termine beim Amt oder bei Ärzten und Psychologen verhängt, berichtet der Spiegel. Insgesamt betrug die Summe der gekürzten Leistungen, die die deutschen Jobcenter als Sanktionen in den vergangenen zehn Jahren bis zum Juli 2017 verhängten, 1,9 Milliarden Euro.



    #79Verfassermars (236327) 26 Feb. 18, 13:59
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    Auflösung von #75: Gegen das Struwwelpeter-Syndrom und gegen Scharlach kann man ein Kind nicht impfen lassen, aber gegen Keuchhusten, Pneumokokken und Masern.
    #80Verfassermars (236327) 27 Feb. 18, 11:45
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    Keine guten Aussichten für Jugendliche:


    #81Verfassermars (236327) 02 Mär. 18, 15:46
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    Auf die Frage der Mutter, warum er nicht zum Essen gekommen sei, als sie das erste Mal rief, antwortete der Lausbub: "Ich hab' dich erst beim dritten Mal gehört!"

    #82Verfassermars (236327) 06 Mär. 18, 10:01
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    Auch Kinder mögen unsere Erde, hier während des Karnevals in Québec:



    #83Verfassermars (236327) 07 Mär. 18, 10:14
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    Drei Kinder unterhalten sich, und jedes will etwas mehr angeben.

    Das erste: "Wir sind zu Hause drei Kinder, und jedes hat sein eigenes Besteck!" Darauf das zweite: "Na und? Wir sind fünf Kinder zu Hause, und jedes hat sein eigenes Zimmer!" Schließlich das dritte Kind: "Ist doch gar nichts. Wir sind acht Kinder zu Hause, und jedes hat seinen eigenen Papi!“

    #84Verfassermars (236327) 14 Mär. 18, 13:53
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    Attacke auf Lehrerin - Ein Siebenjähriger in Baden-Württemberg hat seiner Lehrerin ein Messer in den Bauch gestochen. Laut "Bild"-Zeitung gab es schon vor dem Vorfall Warnungen vor dem Kind.
    Scheinbar leben nicht nur brasilianische Lehrkräfte gefährlich... :'-(

    #85VerfasserCARIOCA (324416) 18 Mär. 18, 03:04
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    " la première image concerne la pédophilie au Vatican. La seconde aux abus sexuels infantilesde les touristes en Thaïlande, et le troisième concerne la guerre en Syrie. La quatrième image concerne le trafic d'organes sur le marché noir, où la plupart des victimes d'enfants des pays pauvres, le cinquième concerne le libre accès aux armes aux États-Unis. Et enfin, la sixième image se réfère à l'obésité, en accusant les grandes compagnies de fast-Food.
    La nouvelle série produite par l'artiste cubain Erik Ravello intitulée "les intouchables", ce sont des photographies d'enfants crucifiés par leurs oppresseurs, chacun pour une raison différente et un message clair, cherche à réaffirmer le droit des enfants à être protégés en particulier dans les pays Comme le Brésil, la Syrie, la Thaïlande, les États-Unis et le Japon ".


    Außerhalb Facebook habe ich die dazu gehörigen Bilder hier gefunden:
    #86VerfasserCARIOCA (324416) 21 Mär. 18, 15:41
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    Hat die Kleine Angst, das man ihr den Hund wegnimmt?


    #87Verfassermars (236327) 27 Mär. 18, 10:43
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    Jackie Coogan, ein Kinderstar
    Eine interessante Story: Das Kind in "The Kid" von Charlie Chaplin ist der selbe Schauspieler, der Onkel Fester in Familie Addams spielte!

    Seine Mutter und Stiefvater haben die ganzen Einnahmen des Kinderstars gestohlen und verprasst, die auf 4 Millionen Dollars geschätzt wurden. Er hat einen winzigen Bruchteil davon vor Gericht wieder zugesprochen bekommen.

    Daraufhin wurde mit dem sogenannten Coogan-Gesetz eine Gesetzeslücke geschlossen. Es bestimmt, wie das Geld von minderjährigen Schauspielern zu behandeln ist. Damit soll vermieden werden, dass sie von den Eltern schamlos bestohlen werden wie Coogan.
    #88VerfasserCARIOCA (324416) 02 Apr. 18, 18:24
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    Kein Aprilscherz

    Autofahrt nach Italien Mann lässt Töchter an Raststätte zurück

    Er war mit seinen Töchtern auf dem Weg zum Gardasee und legte bei München einen Tankstopp ein. Erst am Brenner bemerkte der Mann den Verlust - nachdem die Polizei 48 Mal versucht hatte, ihn anzurufen.

    An Autobahnraststätten wird vieles vergessen: Taschen, Hunde, Ehegatten. Ein Mann hat nun seine beiden Töchter auf einer Rastanalage zurückgelassen - offenbar ohne es überhaupt mitzubekommen.

    Das Trio war auf dem Weg zum Gardasee. Bei einem Tankstopp an der Rastanlage Holzkirchen-Süd in Oberbayern kletterten seine beiden Kinder aus dem Auto und gingen zur Toilette.

    Der Vater bekam davon nichts mit, wie die Polizei am Montag mitteilte. Als die 10 und 14 Jahre alten Mädchen zurückkamen, war ihr Vater bereits über alle Berge. Als die Autobahnpolizei durch die Mädchen davon erfuhr, begann eine nervenaufreibende Suche nach dem Mann, inklusive offizieller Fahndung.

    Die Kinder konnten der Polizei lediglich die Telefonnummer der Mutter zu Hause im nordhessischen Baunatal geben, da sie die Mobilfunknummer ihres Vaters nicht wussten.

    Doch als die Mutter schließlich erreicht wurde und die Mobilnummer ihres Mannes vorlag, war die Suche noch nicht beendet. Erst nach 48 Anrufversuchen meldete sich der 47-Jährige schließlich am frühen Samstagmorgen bei der Einsatzzentrale in Rosenheim.

    Der Mann war mittlerweile am Brenner und hatte immer noch nicht bemerkt, dass er die Kinder nicht mehr im Auto hatte. Er fuhr dann sofort zurück nach Holzkirchen, um seine Töchter abzuholen.

    #89VerfasserCARIOCA (324416) 03 Apr. 18, 20:25
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    Der Vater hat sich alle Mühe gegeben, sich unkenntlich zu machen: Bart, Perücke, Umhang mit Kapuze, Stiefel, Handschuhe. „Ich bin der Weihnachtsmann“, sagt er mit verstellter Stimme zu seinem Achtjährigen. „Du bist der Papi!“ lacht dieser. „Ich bin der Weihnachtsmann“ wiederholt der Vater. „Du bist der Papi“, sagt der Kleine bestimmt, „du warst auch der Osterhase und Ich habe dich schwer im Verdacht, dass du auch der Klapperstorch gewesen bist!“

    #90Verfassermars (236327) 10 Apr. 18, 11:15
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    Vom Deutschen her gesehen erscheint es manchen als eine der merkwürdigsten Lücken des Französischen (und des Englischen) , dass diese Sprachen überhaupt kein einzelnes Wort für die Geschwister haben und sich mit Bruder und Schwester behelfen.  So wenn es in den Buddenbrooks von einem Bruder und seiner Schwester heißt:  Um 11:00 Uhr stiegen die Geschwister in den Wagen“ und  ins Frz. übersetzt wird mit „le frère et la sœur“. Oder wenn es sich um mehrere Geschwister handelt: Du sprichst so lieblos von deinen Geschwistern = tes frères et sœurs.

    Mich stört aber die frz. Wortgruppenbildung nicht. Sie ist weniger „sexistisch“ als das dt. Geschwister: Haben darüber die Gender-Fans schon nachgedacht? Mich selbst stört es nicht, dass mein Bruder und ich „Geschwister“  sind! Ich kann mir aber die Empörung so mancher ‚Emanze‘ vorstellen, wenn unter den Gebrüdern auch Schwestern subsumiert würden! 

    Ähnliche Vermischungen  liegen auch in den anderen romanischen Sprachen vor: Die Italiener, Spanier und Portugiesen können bei i fratelli, les hermanos, os irmãos  auch die Schwester oder die Schwestern mitverstehen. Da lobe  ich mir doch das klare frz. frère(s)  et sœur(s)!

    #91Verfassermars (236327) 17 Apr. 18, 10:40
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    Es gibt auch die Gebrüder, mars.

    Ich finde viel schlimmer und sexistischer: Wenn es ausschließlich Brüder sind, sagt man oft Gebrüder. Aber Geschwister wird sowohl für nur Schwestern als auch für Bruder und Schwester verwendet.
    Ich will als Frau auch mein eigenes Wort haben, wenn keine Buben dabei sind!
    #92VerfasserEifelblume (341002) 17 Apr. 18, 16:46
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    Eifelblume, ich sagte es ja im 2. Abschnitt: "Ich kann mir aber die Empörung so mancher ‚Emanze‘ vorstellen, wenn unter den Gebrüdern auch Schwestern subsumiert würden!" Mich selbst stört es hingegen nicht, dass mein Bruder und ich „Geschwister“  sind, ich erwarte nicht, dass man uns beide die Gebrüder nennt. Viele sagen auch über uns: "Es sind Brüder", und so könnten sich auch weibliche Kinder eines Elternpaars damit abfinden, als Schwestern" bezeichnet zu werden.

    #93Verfassermars (236327) 23 Apr. 18, 14:25
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    Klein Fritzchen fehlte in der Schule. Am nächsten Tag bringt er eine Entschuldigung mit: 

    "Hiermit entschuldige ich das Fehlen von Fritzchen. Er war gestern sehr krank und konnte nicht in die Schule kommen. 

    Mit freundlichen Grüßen
    Meine Mutter

    #94Verfassermars (236327) 26 Apr. 18, 16:47
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    Am vergangenen herrlichen Sommersonntag am See erlebt:

    Zwei Helikoptermuttis, die pausenlos Anweisungen kreischten. Die Kinder mussten nach exakt 10 Minuten aus dem Wasser, wurden mit vielen Erklärungen, wie wichtig Hautkrebsprophylaxe ist, neu eingecremt, mussten exakt eine Viertelstunde mit T-Shirts auf der Decke sitzen, bevor sie wieder ins Wasser durften.
    Riesenpalaver um die Fütterung: Nein, du bekommst keine Kekse. Vitamine, Zucker bla bla bla, jetzt wird der Apfel gegessen. (Ich habe mich gefragt, warum diese Mutti dann überhaupt Kekse dabei hat).
    Kampf ums Trinken: Du musst trinken, du musst sofort trinken, sonst gehen wir heim. Noch mehr, los, noch einen Schluck.
    (Ich habe überlegt, ob ich rüber gehen und der Frau erzählen soll, dass in meiner Kindheit Trinken als ungesund galt, besonders bei Durst oder Hitze).
    Dann kam die Sorge, die Kinder könnten durch zu viel Bewegung in der Sonne irgenwie Ozon abbekommen, und Helikopters gingen.

    Gleich darauf kam eine andere Familie. Der kleinste sauste sofort zum Wasser, wurde vom lachenden Vater herausgezogen, nasse Jeans aus, Badehose an. Dann tobte der Vater bestimmt eine halbe Stunde mit den drei Kindern im Wasser herum, nahm noch ein alleinerzogenes Kind nach kurzer Rücksprache mit der Mutter (Darf er auch im Kreis durchs Wasser gezogen werden?) mit auf.
    Der ganz Kleine (ca. 3 Jahre) geriet mehrfach unter Wasser. Der Vater hatte alles im Griff, zog ihn jedesmal sofort wieder heraus und lachte mit ihm. Es war einfach ein Spaß zuzusehen. Kein hysterisches Beglucke, kein blödes Getue, keine Ängste, keine Angstmache.

    Die Mutter der drei schlief so lange. Dann ging es ab auf die Decke, die Kleinen bekamen Bademäntel an (da braucht man keine Sonnencreme) und aus der Kühltasche wurde das Picknick verteilt - ohne Vitaminpredigten. So weit ich sehen konnte, hatten sie keine Kekse dabei, sondern schnippelten frisches Obst, Gurken, Möhren, Paprikaschoten und dazu gab es Brezen und Mineralwasser - ohne Trinkzwang.

    Der Unterschied zu den gesundheitsbewussten Helikoptermüttern hätte nicht krasser sein können.
    #95VerfasserEifelblume (341002) 29 Apr. 18, 11:31
    Kommentar
    Das Schlimmste daran ist, dass sich die "Helikopterinnen" sehr wahrscheinlich für vorbildliche Mütter halten!
    #96VerfasserCARIOCA (324416) 29 Apr. 18, 14:16
    Kommentar
    Eifelblume, deine drastische Schilderung in #95 kann ich den Lesern dieses Fadens zur Lektüre nur empfehlen. Und zum Thema der Helikopter-Eltern zitiere ich diesen Abschnitt aus dem Focus:

    Helikopter-Eltern: Transport-, Rettungs- und Kampfhubschrauber

    Josef Kraus, Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, verfolgt mit Sorge die Entwicklung von fürsorglichen Erziehungsberechtigten hin zu kontrollierenden Helikopter-Eltern. Bei seinen Beobachtungen hat er eine Typologie herausgearbeitet: Er unterscheidet zwischen Transport-, Rettungs- und Kampfhubschraubern.

    Die Transporthubschrauber sind die „Mama“- oder „Papa“-Taxis, die ihre Kinder überallhin chauffieren. Sie befürchten, dass auf dem Weg zum Fußballtraining oder zur Schule Katastrophen auf ihre Sprösslinge lauern könnten. Und halten es für sicherer, vor der Turnhalle oder Schule ein Verkehrschaos auszulösen.

    Die Rettungshubschrauber möchten ihre Kinder vor Unannehmlichkeiten und Niederlagen bewahren. Sie bringen ihren Schützlingen den zu Hause liegengelassenen Turnbeutel direkt zum Sportunterricht. Oder eine kleine Portion Obst für die Nachmittagsstunden in die Schule.

    Die Kampfhubschrauber gehen noch einen Schritt weiter: Sie setzen sich aktiv für den Erfolg ihres Kindes ein. Dazu gehört der Besuch jeder Elternkonferenz. Die Helikopter-Eltern beschweren sich über Lehrpläne,Disziplinarmaßnahmen, das Schulessen und vor allem die Notengebung. „Manche schreiben gleich ans Ministerium, auch wegen einer Drei im Diktat“, sagt Ilka Hoffmann von der Lehrergewerkschaft Erziehung und Wissenschaft.
    #97Verfassermars (236327) 04 Mai 18, 10:52
    Kommentar
    mars, über die Unterscheidung zwischen Transport-, Rettungs- und Kampfhubschraubern habe ich sehr gelacht!
    #98VerfasserCARIOCA (324416) 04 Mai 18, 15:19
    Kommentar
    Ich würde gern eure Meinungen zu einem kleinen Problem hören:
    Meine Nachbarin zieht ihr Enkelkind groß, die Dreijährige ist nur selten bei den Eltern. Das Kind gehorcht nicht einmal ansatzweise. Hinzu kommt, die Kleine spielt nicht, sie macht nur alles sofort kaputt. Sie bekommt anstandslos ein Dutzend und mehr Wäscheklammern, während die Oma Wäsche aufhängt, die sie sofort gewaltsam zerbricht. Sie reißt alles aus, was wächst, und wirft es weg. Mittlerweile hat sie herausgefunden, dass man Besen oder Gartengeräte auf die Beeteinfassung legen und draufspringen kann, dann zerbrechen die Stiele sofort. Die Oma sagt "Lass das".... und schaut sofort weg, das Kind macht weiter.
    Ich habe Verständnis für das Kind, ich würde es auch nicht anders machen, wenn ich drei Jahre wäre und totales Ignorieren jeder Anweisung keinerlei Konsequenzen hätte.

    Nun zur Frage: Wenn das Kind durch den gemeinsam genutzten Garten tobt, nehme ich ihm MEINE Sachen sofort weg und scheuche sie aus den Kräuterbeeten sofort wieder hinaus. Punkt.
    Aber es juckt mich öfters in den Fingern, auch mal energisch einzugreifen, wenn es wieder einmal mit der Schere auf Omas Strickzeug losgeht, Omas Mineralwasserflasche ausgießt usw. und die Oma sagt nach eingefahrenem Modus "Lass das" und tut nichts.

    Was würdet ihr tun? Nur die eigene Wasserflasche verteidigen, oder auch die der Oma?
    #99VerfasserEifelblume (341002) 12 Mai 18, 07:51
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    Sans être un psychologue patenté, je suspecte qu'il y a un sérieux problème de relation entre l'enfant et ses grands-parent en raison de l'absence presque permanente des parents.
    #100Verfasserjanvier (253084) 12 Mai 18, 09:55
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    Eifelblume, das würde mich auch in den Fingern jucken, ja, sogar wahnsinnig machen. Diese Frau züchtet eine kleine Delinquentin heran.

    Was du im Kleinem siehst passiert auch bei uns im großen Rahmen, und das Prinzip ist das Gleiche. Bei uns werden Diebe und Räuber von der vorherrschenden linken Partei als "Opfer der Gesellschaft" äußerst nachsichtig behandelt. Wenn sich jemand gegen den Räuber wehrt oder wenn die Polizei den Räuber bei der Verfolgung verletzt, landen sie im Kittchen. Der Räuber bleibt frei und fröhlich... Sollte er tatsächlich eine Gefängnisstrafe erleiden, erhält er eine Art Stipendium vom Staat, damit seine Familie versorgt wird (das Opfer seiner Straftat bzw. dessen Hinterbliebenen hingegen erhalten gar nix).

    So wird dem Volk allmählich eine verdrehte Moralvorstellung eingebläut, indem der Täter keine/ kaum Konsequenzen zu befürchten hat. Eine gefährliche Einstellung.


    #101VerfasserCARIOCA (324416) 12 Mai 18, 14:06
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    Danke für die moralische Unterstützung, Carioca.

    Wir wollen doch hoffen, dass das Kind nicht direkt zur Delinquentin herangezogen wird. Die Kleine ist nicht bösartig. Sie ist nur nicht sehr intelligent, hat keinen Forscherdrang und weiß mit sich und den Sachen nichts anzufangen. Von der Oma kommt keine vernünftige Anregung, nur das stereotype "Lass das", ohne dass danach etwas passiert.

    Mein kleiner Enkel hat mit ca. 1 1/2 Jahren sehr intensiv erforscht, was passiert, wenn man Behälter aller Art umdreht. Er hat sie ganz langsam gekippt und aufmerksam beobachtet, was passiert. Das kleine interessierte Gesicht, wenn sich der Inhalt dem Rand näherte und dann hinunterfiel bzw. floss, war oft so faszinierend, dass ich tatenlos zugesehen habe, während seine Eltern Hechtsprünge quer durch das Zimmer machten, damit er den Apfelsaft nicht auf den Teppich kippt. OK, Fakt war, der Bengel hat alles ausgeschüttet, was er erwischen konnte. Aber da war erkennbares Forschen dahinter. Irgendwann war er sicher, dass wirklich alles hinunterfällt, wenn man Becher, Teller oder Schüssel umdreht, da hat er aufgehört. Seitdem kann man ihn seinen Teller selbst zum Tisch tragen lassen, er passt sogar auf und hält ihn gerade, während er ihn über Kopfhöhe auf die Tischplatte hievt.

    Das kleine Nachbarsmädchen wirft nur einfach alles durch die Gegend. Irgendwelche Effekte, "was passiert, wenn?" interessieren es nicht. Wenn ich nachdenke, eigentlich ist es viel schlimmer, dass sie keine Anregungen bekommt. Niemand zeigt ihr, was man mit Malbuch und Stiften machen kann. Also zerreißt sie das Buch und zerbricht die Stifte. Mittlerweile ist dieses Verhalten so eingefahren, dass es schwierig werden wird, ihr irgend etwas kreatives beizubringen.

    Just gestern ist die Situation etwas eskaliert. Das Kind hat gewohnheitsmäßig auf "Bleib da weg" nicht reagiert, aber diesmal war es nicht Schnittlauch oder Tulpen, sondern Brennnesseln. Und ich habe der Oma explizit erklärt, die hätte ich absichtlich nicht gejätet, damit das Kind nicht mehr bis zum Schnittlauch durchkommt. Die Kleine hat den Rest des Nachmittags nichts grünes mehr angefasst, aber die Oma war sehr ungehalten, dass ich meinen Beetanteil nicht kindersicher halte.
    #102VerfasserEifelblume (341002) 13 Mai 18, 10:44
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    Das macht mich traurig. Durch FÖRDERUNG kann man so viel erreichen! Manche Kinder starten von alleine, andere brauchen einen Schubs.

    Heute ist auch hier in Brasilien Muttertag. Ich wünsche dir und allen anderen Müttern bei Leo einen schönen Tag!
    #103VerfasserCARIOCA (324416) 13 Mai 18, 15:48
    Kommentar
    Ich denke, janvier hat völlig recht mit seiner Einschätzung (#100). Die Kleine bräuchte eine Therapie.
    Mit den Brennesseln würde ich es genauso machen wie Du, Eifelblume . Dass die Nachbarin deswegen sauer ist, würde ich gelassen wegstecken, Das Kind hat immerhin etwas dabei gelernt ...
    #104VerfasserDana (236421) 13 Mai 18, 16:22
    Kommentar
    Danke für alle Kommentare.
    Dana und janvier, danke auch euch beiden.
    Allerdings finde ich diese Psychologisierung von allem und jedem schlimm. Therapeuten sind im besten Falle nutzlos, meistens schaden sie sogar.
    Die Kleine bräuchte eine konsequente Erziehung. Eine oder zwei Stunden pro Woche Gehorsam üben bringt schon nichts, wenn es jemand macht, der sich mit Kindern wirklich auskennt.

    Aus den Brennnesseln hat sie eine Lehre gezogen. Sie müsste eben in mindestens 98 % der Fälle bildlich gesprochen in Brennnesseln fassen.
    #105VerfasserEifelblume (341002) 14 Mai 18, 10:11
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    Ich sehe das nicht so negativ mit der Psychotherapie. Vielleicht würde zudem der Rat eines Sachverständigen von der Oma z.B. eher angenommen ...
    Aber aus eigener Erfahrung lernen (Brennnesseln) ist mMn unübertroffen.
    #106VerfasserDana (236421) 14 Mai 18, 10:39
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    Dana, da könnten wir jetzt trefflich streiten, ob Psychologen "sachverständig" sind. Meiner persönlichen Erfahrung nach sind sie es nicht.
    Der Sohn einer Verwandten, die selbst Lehrerin ist, wurde beim Schulreifetest vom Psychologen als Autist diagnostiziert. Er reagierte nicht auf Ansprache. Seine eigene Wiedergabe des Tests: Mami, die haben so saudummes Zeug gefragt, da habe ich lieber gar nichts gesagt.

    Auf meine Frage, ob sie gegen dieses völlig aus der Luft gegriffene "Gutachten" nicht vorgehen wolle, damit ihrem Sohn nicht ewig der Autist nachhängt, sagte sie: Ach Quatsch, das steht doch nur in der Schülerakte und die geht nie nach draußen. Wir Lehrer geben auf die Psychogutachten keinen Pfifferling. Das einzige, was wir damit machen, ist, sie auf der Weihnachtsfeier der Lehrer zur allgemeinen Erheiterung vorzulesen.

    In #35 dieses Fadens habe ich über eine andere Erfahrung mit einem "sachverständigen" Psychologen berichtet.
    #107VerfasserEifelblume (341002) 14 Mai 18, 18:33
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    Deine Meinung sei Dir unbenommen. Dass der ganze Berufstand aus inkompetenten Deppen besteht, ist zumindest fraglich.
    Zudem halte ich es nach wie vor für möglich, wenn nicht für wahrscheinlich, dass die Oma auf so jemanden eher hört.
    #108VerfasserDana (236421) 14 Mai 18, 20:28
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    Dana, diese Oma versteht nicht bzw. ist nicht fähig es umzusetzen, wenn man ihr sagt: Nimm dem Kind verdammt nochmal die Schere weg.

    Ich wette, sie versteht erst recht nicht, wenn ein sachverständiger Fachmann ihr in wohlgesetzten Worten sagt, dass die Exploration der Interaktion zwischen ihr und dem Enkelkind zu dem Resultat geführt hat, dass insuffiziente Konsequenz bei der Ausübung der pädagogischen Autorität zu einer Retardierung der Sozialisation des Kindes führt.
    #109VerfasserEifelblume (341002) 15 Mai 18, 11:50
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    :-D !
    #110VerfasserCARIOCA (324416) 15 Mai 18, 14:03
    Kommentar
    Eifelblume, ich bestreite nicht, dass im Bereich der Psychotherapie - wie eigentlich in allen Berufen - nicht selten Misserfolge zu verzeichnen sind. Auch stehe ich gewissen Ansätzen von vornherein eher skeptisch gegenüber, z. B. dem Rebirthing oder der Familienaufstellung, doch gebe ich zu, dass sogar diese Strategien in Einzelfällen schon geholfen haben!

    Vor allem schere ich nicht alle Psychotherapeuten bzw. Psychologen über einen Kamm.  

    Es ist doch nicht zu bestreiten, dass mit Verhaltenstherapien, mit gesprächsttherapeutischen Methoden, mit Autogenem Training und Desensibilierung, mit Logotherapie, gewissen Formen der Gruppentherapie und manchen anderen regelmäßig sehr beachtliche und nachhaltige Erfolge erzielt werden. Deine Behauptung „Therapeuten sind im besten Falle nutzlos, meistens schaden sie sogar“ halte ich deshalb für eine völlig unzulässige Verallgemeinerung. 
    #111Verfassermars (236327) 19 Mai 18, 14:36
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    Wir wollen den Kinderfaden nicht kapern, lieber mars.

    Ich persönlich weiß von keinem einzigen Fall, wo ein Psychologe oder Psychotherapeut geholfen hätte, aber von vielen geradezu betrügerisch nutzlosen Therapien. Egal.

    Ich finde es ganz entsetzlich, dass ich hier ein Problem zur Diskussion stelle, das ganz eindeutig mit Erziehung zu tun hat - und sofort wird nach dem Therapeuten gerufen.
    Diese Psychologisierung schon von Kleinkindern finde ich unerträglich.
     
    #112VerfasserEifelblume (341002) 23 Mai 18, 11:32
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    Die "Psychologisierung" von Kleinkindern kann tatsächlich schwer erträglich sein. Wie es in schlimmen Fällen, z. B. bei deutlich autistisch veranlagten Kindern aussieht, kann ich als Laie schlecht beurteilen. Klar ist mir allerdings auch, dass Eltern ebenfalls nicht immer angemessen reagieren.
    #113Verfassermars (236327) 26 Mai 18, 13:53
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    Deux jours après avoir sauvé un jeune enfant en escaladant un immeuble parisien, Mamoudou Gassama a été reçu, lundi 28 mai, par Emmanuel Macron à l’Elysée. Le président de la République, a assuré au migrant malien de 22 ans que « tous (s)es papiers vont être régularisés ». M. Macron lui a également proposé d’engager les démarches en vue d’une naturalisation et il devrait intégrer le service civique des sapeurs-pompiers.

    Le jeune Malien sans papiers avait escaladé en une trentaine de secondes et à mains nues les quatre étages d’un immeuble du 18e arrondissement de Paris pour porter secours, samedi 26 mai, à un enfant de 4 ans suspendu dans le vide à un balcon et ne tenant qu’à une seule main. Les faits se sont déroulés aux environs de 20 heures, selon les pompiers et des sources policières, confirmant une information du journal Le Parisien.

    La scène, spectaculaire, a été filmée par des passants ébahis et a été vue plusieurs millions de fois sur Internet pendant le week-end. « Par chance, il y avait quelqu’un qui avait une bonne condition physique et qui a eu le courage d’aller chercher l’enfant », ont dit les pompiers, qui rappellent que, dans ce genre de situations, il faut les alerter le plus vite possible.


    Regardez aussi la deuxième vidéo!
    #114Verfassermars (236327) 28 Mai 18, 17:16
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    Auch der SPIEGEL brachte die Nachricht und meldete zu den Eltern des Kindes Folgendes:
    "Ersten Erkenntnissen zufolge waren die Eltern des vierjährigen Jungen nicht zu Hause, als das Kind vom Balkon zu fallen drohte. Der Vater des Jungen wurde in Untersuchungshaft genommen, wie aus Justizkreisen verlautete. Gegen ihn wird wegen Verletzung der Aufsichtspflicht ermittelt. Die Mutter war zu dem Zeitpunkt nicht in Paris." (http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/k... )

    So ist der eigentlich "Väterliche" der Migrant gewesen ...
    #115Verfassermars (236327) 29 Mai 18, 09:12
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    Die Leistung des jungen Mannes kann man überhaupt nicht mit Worten beschreiben. Hut ab, chapeau!

    Warum das Kind in diese Lage geriet, da kann man nur spekulieren.
    Verantwortungslose Eltern, die ein kleines Kind unbeaufsichtigt mit offener Balkontür zurücklassen und sich amüsieren gehen?
    Oder ein kleines Monster, das permanent kreischt und plärrt, alles in Reichweite kaputtmacht und mit dem jeder Gang über die Straße zum Spießrutenlauf wird? Der Vater hat alles sorgfältig gesichert, bevor er im Laufschrit zum Einkaufen gestartet ist; Klein-Monster hat alle Sicherungen geknackt....
    Oder das Kind schläft Nachmittags immer mindestens 2 Stunden, der Vater hat die Wohnung unmittelbar nach dem Einschlafen verlassen und nicht im Traum damit gerechnet, dass das Kind aufwacht?
    Oder der Raucher, der am Morgen zu Besuch kam und zum Rauchen auf den Balkon geschickt wurde, hat die Kindersicherung nicht wieder zugemacht, was die Eltern nicht bemerkt haben?
    Oder, oder, oder...

    Ich hoffe im Interesse von Eltern und Kind, dass da genau geprüft und ermittelt wird, ob die Eltern durch den Schreck bestraft genug sind und so etwas nie wieder vorkommen wird, oder ob das Kind vor Ihnen geschützt werden sollte.
    #116VerfasserEifelblume (341002) 29 Mai 18, 10:56
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    Eifelblume, Ersten Erkenntnissen zufolge waren die Eltern des vierjährigen Jungen nicht zu Hause, als das Kind vom Balkon zu fallen drohte. Der Vater des Jungen wurde in Untersuchungshaft genommen, wie aus Justizkreisen verlautete. Gegen ihn wird wegen Verletzung der Aufsichtspflicht ermittelt. Die Mutter war zu dem Zeitpunkt nicht in Paris.
    Vgl.
    #117VerfasserCARIOCA (324416) 29 Mai 18, 14:15
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    Was schreibt das Gesetz vor, wenn man Kinder auf seinem Fahrrad mitnehmen will?

    1. Sie müssen mindestens ein Jahr alt sein ?
    2. Sie dürfen höchstens sechs Jahre alt sein ?
    3, Der Radfahrer muss mindestens sechzehn Jahre alt sein ?
    4. Kindersitze müssen hinten angebracht werden ?
    5. In Anhängern darf man drei Kinder mitnehmen ?

    Nur zwei Behauptungen treffen zu. Welche sind es wohl?


    #118Verfassermars (236327) 30 Mai 18, 10:00
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    Carioca, das hatte ich verstanden, dass das Kind alleine war.
    Ich wollte lediglich (als ehemals Alleinerziehende Mutter, die immer an allem Schuld war) ein paar spekulative Möglichkeiten aufzählen, warum auch ein durchaus verantwortungsbewusster Vater so versagen kann.

    Nebenher: Nach diesem Video wird sich wohl mancher überlegen, ob man im 4. Stock unbesorgt bei geöffneter Balkontür schlafen kann. Ich hätte nie geglaubt, dass so ein Kletterakt möglich ist.
    #119VerfasserEifelblume (341002) 30 Mai 18, 10:34
    Kommentar
    @118: Ich tippe auf 2 und 3

    Tut man seinen Kindern eigentlich einen Gefallen, wenn man sie in Fahrradanhänger setzt? Ich stelle mir das äußerst unangenehm vor, beengt, stark eingeschränkte Sicht aber voll der Witterung ausgesetzt.
    Allerdings kenne ich persönlich kein Kind, das so transportiert wird, sodass ich keine Meinung von Betroffenen einholen kann.
    #120VerfasserEifelblume (341002) 30 Mai 18, 10:39
    Kommentar
    #120 Ich hatte so einen Anhänger, den mochten die Kinder ganz gerne, ihre Luxuskutsche ;-)
    Sie hatten weder eingeschränkte Sicht, die Seitenwände hatten so durchsichtige Plastikfenster, und das "Dach" konnte man aufgerollt lassen, noch waren sie der Witterung ausgesetzt (es war ein Regenschutz dabei).

    Bei unserem Anhänger konnte man auch die Achse abmachen und ihn als großen Kinderwagen zum Schieben benutzen -  war ganz praktisch, um beide Jungs schnell mal reinzusetzen (auch wenn der Große schon drei oder vier war) und zum Einkaufen zu huschen (die Einkäufe passten dann auch noch rein).
    Oft hab ich den Anhänger auch nur als "Lastwagen" für Sandspielzeug und Bälle usw. zum Spielplatz benutzt, während der Kleine auf dem Fahrradsitz hinter mir saß und der Große schon selbständig auf dem eigenen Rädchen nebenher fuhr.

    Wir haben das Teil dann noch ganz gut verkaufen können ;-)
    #121VerfasserBellydancer (1117479) 30 Mai 18, 13:00
    Kommentar
    Bei uns hat sich die Sitte durchgesetzt, Netzgitter auf dem Balkon zu spannen, wenn Kinder im Hause sind. Ich glaube, auch für Katzen soll es ein Schutz sein (weiß ich aber nicht).
    #122VerfasserCARIOCA (324416) 31 Mai 18, 00:34
    Kommentar
    Bellydancer, danke für den Erfahrungsbericht mit dem Fahrradanhänger.

    Grins - Lastwagen für Sandspielzeug - hihi.
    Das hat jetzt nur indirekt mit Kindern zu tun: Ist das Leben nicht herrlich, wenn sie aus dem Haus sind?

    Letzten Sonntag haben wir uns im Schwimmbad verabredet, die Kinder und ich.
    Sohn und Schwiegertochter schleppten jeder eine große, volle Tasche und hatten jeder ein Kind an der Hand.
    Tochter und Schwiegersohn hatten jeder ein Kind im Tragetuch, wobei der 2-jährige wie am Spies brüllte, die Transportmethode missfiel ihm, er hätte sich lieber ein wenig auf dem Parkplatz umgesehen. Der Kinderwagen war zum Gepäckwagen umfunktioniert, der Schwiegersohn musste ihn schieben, weil meine Tochter über den Turm nicht drübergesehen hätte.

    Und ich, die Oma: Ein Liegetuch, ein Handtuch und etwas Geld, um den Enkeln Eis zu kaufen, leichtes Gepäck :-)
    #123VerfasserEifelblume (341002) 31 Mai 18, 07:20
    Kommentar
    Ja, an diese Zeit kann ich mich erinnern... :-) Wobei ich keine Hilfe beim Tragen hatte, mein Mann ist nie ins Freibad mitgegangen. Er brauchte eher ein Spielzeug im Wasser, etwa ein Windsurfbrett. Aber dort wo wir surften durfte der Kleine nicht schwimmen...
    #124VerfasserCARIOCA (324416) 31 Mai 18, 16:02
    Kommentar
    Ach ja, was war man damals bepackt, als die Kinder noch klein waren! Und man durfte sie kaum eine Sekunde aus den Augen lassen.

    Ich erinnere mich noch gut an einen Tag am See - unter der Woche war ich immer mit meiner Mutter dort, so dass immer eine Erwachsene auf den Kleinen (2 Jahre) aufpassen konnte und die andere mal durch den See schwimmen konnte. Eines schönen Sonntags war ich mit meinem Mann dort - da funktionierte das System aber nicht so reibungslos: Ich schwamm wie üblich durch den See, und als ich zurückschwamm, stand mein Mann im seichten Wasser und ratschte seelenruhig mit einem Bekannten. Hinter ihm am Ufer patschelte unser Söhnchen. Söhnchen sah mich, winkte - und stapfte in den See - immer tiefer und tiefer, freudig lachend, bis ihm das Wasser bis zum Mündchen stand (er hatte auch keine Schwimmärmelchen an, weil ja normal immer ein Erwachsener dabei war). Ich schwamm wie eine Bekloppte, rief panisch nach meinem Mann: "De Klaaa! De Klaaa! Guck noch dem Klaane!!!", aber ich war noch zu weit weg und es war zu laut. Söhnchen bekam auch Panik und Köpfchen versank!!! In letzter Minute hab ich ihn erreicht. Was hab ich mit meinem Mann geschrien - der drehte sich um und raffte gar nichts :-D
    War ja noch Mal gut gegangen. Vielleicht war es auch nicht ganz so dramatisch, wie ich es empfunden habe - als junge Mutter, beim ersten, lang ersehnten Wunschkind ;-)

    Hach ja, und dann kommt so ein ganz kleines Zeitfenster, wo alles etwas entspannter ist, man die Kinder auch mal etwas unbeaufsichtigt lassen kann, wenn sie schon schwimmen können usw. - und plötzlich sind es rotzfreche Teenager und wollen um Gottes Willen die Eltern doch nicht mehr im Schwimmbad dabei haben :-D
    Schade eigentlich...
    #125VerfasserBellydancer (1117479) 31 Mai 18, 18:38
    Kommentar
    Bellydancer, danke für deine beiden so anschaulichen, sehr lebendig geschriebenen Beiträge. Sie sind eine willkommene Abwechslung zu unseren manchmal recht abstrakten Erörterungen.

    Ich löse nun auch das Rätsel # 118 auf: Eifelblume hatte recht: Nur 2 und 3 treffen zu. Zu 1 steht nichts im Gesetz - Kindersitze dürfen auch vorn am Lenker angebracht werden - Im Anhänger darf man nur 2 Kinder mitnehmen.

    #126Verfassermars (236327) 01 Jun. 18, 14:08
    Kommentar
    Genieß es Bellydancer. Schneller als du glaubst bist du die Oma, die auf die Kleinen aufpassen darf, damit die Eltern in Ruhe schwimmen können.
    :-)
    #127VerfasserEifelblume (341002) 02 Jun. 18, 12:21
    Kommentar
    Dans le train, un petit garçon et sa maman sont en face d'un vieillard à barbe blanche qui sommeille.
    Regarde, maman, dit le petit garçon, c'est Charlemagne.
    Petit imbécile, dit la mère, tu sais bien que Charlemagne est mort ...
    Mais alors,maman, c'est affreux ... Regarde, il vient juste de bouger!

    #128Verfassermars (236327) 04 Jun. 18, 18:46
    Kommentar
    Ich kann keine Bilder hochladen, aber ich denke, ich kann es beschreiben:

    Eine Karikatur, ein Lehrer (Typ Lämpel aus Max und Moritz) steht vor der Schulklasse, die aus einem Elefanten, einer Katze, einem Pinuin und einem Fisch besteht: "Um die Chancengleichheit zu wahren, klettern jetzt alle auf diesen Baum."

    Ich glaube, besser kann man Inklusion und Chancengleichheit nicht darstellen.
    #129VerfasserEifelblume (341002) 05 Jun. 18, 16:49
    Kommentar
    #130VerfasserCARIOCA (324416) 07 Jun. 18, 03:18
    Kommentar
    Ausgezeichnet, Eifelblume und CARIOCA! Karikaturisten übertreiben natürlich, aber hier treffen sie mit ihrem Anliegen m. E. voll ins Schwarze!
    #131Verfassermars (236327) 09 Jun. 18, 21:06
    Kommentar
    Sind das nicht liebe Bodyguards?

    #132Verfassermars (236327) 13 Jun. 18, 09:57
    Kommentar
    @132: Bei dem Bild sträuben sich mir die Haare. Das ist mindestens so verantwortungslos wie ein Kind im 4. Stock mit Zugang zum Balkon alleine lassen!
    Eine Bewegung, die die Hunde missverstehen, und das Kleine wird von 4 Hunden gleichzeitig angefallen.
    Aber da sind Hundehalter unbelehrbar. Egal, wie oft man ihnen sagt, dass kleine Kinder auch mit dem liebsten, besten, friedlichsten Hund niemals alleine gelassen werden dürfen, beim eigenen Kind und Hund ist das etwas gaaaanz anderes.
    #133VerfasserEifelblume (341002) 13 Jun. 18, 13:27
    Kommentar
    Eifelblume, mich hat das Foto auch überrascht. Getröstet hat mich allerdings der Gedanke, dass der Fotograf ja in unmittelbarer Nähe ist, das Kind also nicht ganz allein gelassen wurde.
    Wo schauen im Übrigen die wohl alle so interessiert hin? Es wird wohl nicht das Endspiel der Fußball-WM Panama - Tunesien sein ...
    #134Verfassermars (236327) 15 Jun. 18, 13:55
    Kommentar
    Kinder, die ihren Müttern entrissen werden, Flüchtlinge, die kein Hafen aufnimmt: Die westliche Abwehr der Migration droht, zivilisatorische Fortschritte aus Jahrhunderten zunichtezumachen.
    Ein Essay von Gustav Seibt
    Die schmutzigste Form der Abschreckung 
    Es war eine Meldung, die unter so vielem anderen Verstörenden vielleicht nicht sofort jeden erreicht hat: Die amerikanischen Behörden lassen an der mexikanischen Grenze Kinder von ihren Eltern trennen, wenn diese illegal die Grenze überschritten haben. Nach Angaben der amerikanischen Behörden wurden zwischen Mitte April und Ende Mai nach einer verschärften Direktive rund 2000 Kinder von ihren Familien getrennt. Der Menschenrechtskommissar der Vereinten Nationen Seid Ra'ad al-Hussein forderte die Trump-Regierung am Montag auf, die "skrupellose" Praxis zu beenden.
    Man kann vermuten, dass das Entsetzen, das diese Nachricht auslöst, der wichtigste Zweck der Maßnahme ist. Der administrative Eingriff in die symbiotische Verbindung zwischen Kindern und ihren Eltern, vor allem den Müttern, ist nicht nur grausam, er mobilisiert ein Maximum an Ängsten. Neben öffentlicher Folterung ist kaum etwas Schrecklicheres vorstellbar.

    Wir treten, so erscheint es, in ein neues Zeitalter öffentlicher Grausamkeit ein. Groß war das Entsetzen über die Enthauptungsvideos islamistischer Terroristen. Nun zeigen sich auch westliche Staaten von Fall zu Fall hartleibig. Die Grausamkeit soll hier einen unmittelbaren Zweck erfüllen, die Abschreckung. Denn die Vorstellung, man müsse ein Kind, das gerade gestillt wird, wegen Grenzverletzung bestrafen, werden wohl auch die amerikanischen Behörden nicht hegen.
    Zu den kostbarsten zivilisatorischen Fortschritten zählt die Zurückdrängung von öffentlicher Gewalt
    Wieder einmal wirken ein paar Jahrhunderte wie ausgelöscht. Offenbar kann man alles zurückdrehen. Denn Grausamkeit und Öffentlichkeit, das gehörte in der Geschichte der Staaten seit jeher zusammen. Diese existierten jahrhundertelang geradezu als "öffentliche Gewalt". Hinrichtungen, das waren ja immer große Schauspiele. Es war für die Menschen im Mittelalter und der frühen Neuzeit schwer möglich, so ein Schauspiel nicht wenigstens einmal im Leben zu sehen, auf Stadtplätzen und an Dorfrändern, mal als Enthauptungen durch Axt oder Schwert, mal als Hängung oder Verbrennung. In ausgesuchten Fällen wurde gevierteilt oder gerädert. Auch öffentliches Verschmachten in aufgehängten Käfigen war möglich. Diesen finalen Bestrafungen gingen in der Regel langwierige Folterungen in den Kerkern voraus, Befragungen, die "Beweise" für die Notwendigkeit öffentlicher Grausamkeiten liefern mussten.

    Danach ließ man die Opfer oft wochenlang an den Galgen hängen, gern an befahrenen Straßen oder an Flussufern. Kaum verwundert berichteten britische Reisende davon in der Barockzeit am schönen Mittelrhein. In Goethes Jugend durfte man an der Frankfurter Hauptwache Straftäter "trillern": Diese saßen in einem drehbaren Käfig, den müßige Bürger so lange anschubsen konnten, bis der Delinquent sich übergeben musste. Eine im einstigen Grausamkeitskontext fast gutartige Mitmachfolter, die erst allmählich aus der Mode kam. Galgen standen noch am Stadtrand von Weimar bereit, als dort schon die "Iphigenie" gedichtet wurde.
    Wer ein Auge dafür hat, wird in unseren Altmeistersammlungen zahllose solcher Szenen entdecken, eher bei den Holländern als bei den Italienern (diese konzentrierten sich auf die scheußlichen Martyrien der Heiligen). Könnten wir in die Vergangenheit reisen, die Allgegenwart solcher Szenen würde uns wohl am meisten befremden.
    Allerdings würden unsere Vorfahren, würden sie bei uns vorbeischauen, sich wohl ebenso über das Tötungsaufkommen in der abendlichen Fernsehunterhaltung wundern. Weniger überrascht wären sie wohl von Korrespondentenberichten aus Kriegsgebieten, vor allem nicht von der Gewalt gegen Frauen und andere Zivilisten. Und das ist nur die europäische Geschichte der Gewalt, der sich die anderer Weltgegenden anschließen könnten.
    ... Weiter geht es im verlinkten Artikel.
    #135VerfasserCARIOCA (324416) 19 Jun. 18, 21:02
    Kommentar
    Noch zum Thema
    Umgang mit Kindern an US-Grenze


    :'-((
    Ein Zyniker und Menschenfeind  
    Trump will per Dekret die Familientrennungen an der US-Grenze stoppen. Das Perfide an den Plänen ist: Nicht die Eltern dürfen zu ihren Kindern. Die Kinder sollen zu ihren Eltern – und damit ins Gefängnis.
    Ein Kommentar von Thorsten Denkler

    #136VerfasserCARIOCA (324416) 20 Jun. 18, 20:15
    Kommentar
    Wie lassen sich von Kindern hinterlassene Wachsmalstift-Spuren auf Türen und Möbeln entfernen?

    1. mit Mayonnaise einreiben ?
    2. mit Butterbrotpapier wegwischen ?
    3. mit Ketchup bestreichen ?

    Nur 1 Methode funktioniert. Welche ist es ?

    #137Verfassermars (236327) 21 Jun. 18, 11:25
    Kommentar
    Ich würde auf Butterbrotpapier tippen?

    Übrigens: Fettflecke bleiben frisch, wenn man sie täglich mit Butter bestreicht!
    #138VerfasserBellydancer (1117479) 22 Jun. 18, 09:39
    Kommentar

    In der Sendung "Wer weiß denn sowas?" wurde das Einreiben mit Mayonnaise empfohlen ...

    #139Verfassermars (236327) 23 Jun. 18, 13:37
    Kommentar

    Frankreich: Priester ohrfeigt weinendes Baby bei TaufeWeil ein Baby bei seiner Taufe weinte und sich nicht beruhigen ließ, hat ein französischer Priester ihm vor den Augen der Eltern einen Klaps auf die Wange gegeben. Die Diözese zog nach dem Vorfall Konsequenzen.


    Der Priester war 89 Jahre alt. Vielleicht schon zu senil für eine solche Zeremonie?


    http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/f...


    #140VerfasserCARIOCA (324416) 23 Jun. 18, 17:22
    Kommentar

    Man findet von dieser Misshandlung ganz leicht auch ein Video.


    Wie lange die Eltern oder Paten stillhalten! Es dauert eine gefühlte Ewigkeit, bis sich endlich einer traut, diesem Priester das immer noch jammervoll schreiende Baby wegzunehmen.


    Ich verstehe es einfach nicht, warum Geistliche und vor allem christliche Geistliche so sehr über den Dingen und Gesetzen stehen.

    #141VerfasserEifelblume (341002) 25 Jun. 18, 12:04
    Kommentar

    Ich lese gerade, dass er suspendiert worden ist.

    #142VerfasserCARIOCA (324416) 25 Jun. 18, 19:51
    Kommentar
    #143Verfassermars (236327) 05 Jul. 18, 14:00
    Kommentar

    Auch diese Skulpturen-Reihe mit dem "echten" Mädchen finde ich sehr hübsch:


    http://www.bilder-hochladen.net/files/big/lyn...


    #144Verfassermars (236327) 07 Jul. 18, 21:40
    Kommentar

    Ein sehr schönes Foto!!!

    #145VerfasserCARIOCA (324416) 07 Jul. 18, 23:05
    Kommentar

    Um Fläschchenmilchfabrikanten in den USA zu schützen stellt sich Amerika quer bei UN-Beschluss über die Förderung des Stillens! Mit Drohungen gegen arme Länder, die dafür stimmen wollten, erreichten sie auch, dass diese Länder gegen den Beschluss abstimmten!

    Der Showdown über das Thema wurde von mehr als einem Dutzend Teilnehmern aus mehreren Ländern erzählt, von denen viele um Anonymität baten, weil sie Vergeltungsmaßnahmen aus den Vereinigten Staaten fürchteten.


    Gesundheitsvertreter versuchten, einen weiteren Sponsor für die Resolution zu finden, doch mindestens ein Dutzend Länder, die meisten von ihnen arme Länder in Afrika und Lateinamerika, gaben nach Angaben von Vertretern aus Uruguay, Mexiko und den Vereinigten Staaten von sich, dass sie Repressalien befürchten.


    "Wir waren erstaunt, entsetzt und auch traurig", sagte Patti Rundall, Policy Director der britischen Advocacy-Gruppe Baby Milk Action, die seit den späten 1980er Jahren an Versammlungen der Versammlung als Entscheidungsgremium der Weltgesundheitsorganisation teilnahm .

    https://www.nytimes.com/2018/07/08/health/wor...

    #146VerfasserCARIOCA (324416) 09 Jul. 18, 05:00
    Kommentar

    Sieht es nicht so aus, als ob dieses kleine Mädchen Abstand halten will zu dem ganzen Getöse, das zurzeit die Welt erfüllt? Das wäre schön, denn die Kinder sind ja die Zukunft unserer Erde ...


    http://www.bilder-hochladen.net/files/big/lyn...

     

    #147Verfassermars (236327) 12 Jul. 18, 18:36
    Kommentar

    Die waren DER Renner auf einem Kindergeburtstag neulich.


    https://www.talu.de/wutball-selber-machen/


    Natürlich hatte die Mama des Geburtstagskinder fröhliche Gesichter aufgemalt. In den Knoten der Luftballons waren noch bunte Wollfäden als "Haare" mit eingeknotet.

    #148VerfasserEifelblume (341002) 16 Jul. 18, 10:51
    Kommentar

    Eine gute Idee, Eifelblume, für einen Kindergeburtstag. Morgen wird bei uns ein Enkelgeburtstag gefeiert, aber die meisten Teilnehmer werden da für die "Wutbälle" schon zu alt sein ...

    #149Verfassermars (236327) 21 Jul. 18, 09:48
    Kommentar

    Diese rührende Geschichte bekam ich neulich zu lesen (Den Verfasser kenne ich nicht.)


    Il y a plusieurs années, quand je travaillais comme bénévole dans un hôpital, j'ai connu une petite fille qui s'appelait Lise, elle souffrait d'une sérieuse maladie rare. Le seul espoir qu'elle s'en sorte semblait être qu'elle reçoive une transfusion sanguine de son petit frère de 5 ans qui avait miraculeusement survécu à la même maladie et avait développé les anti-corps requis pour la combattre. Le médecin expliqua la situation au petit frère et lui demanda s'il serait prêt à donner son sang à sa soeur. Je l'ai vu hésiter un instant avant de prendre une grande respiration etrépondre : " Oui je vais le faire si c'est pour la sauver. "

    Au cours de la transfusion, il était étendu dans un lit au côté de sa soeur et il a souri, comme nous tous, quand il a vu sa soeur reprendre des couleurs. Puis il a pâli et son sourire s'est fané. Il a levé les yeux vers le médecin et lui a demandé d'une voix tremblante : " Est-ce que je vais commencer à mourir tout de suite ? "

    Étant jeune, le petit garçon avait mal compris le médecin ; il croyait qu'il devait donner à sa soeur tout son sang pour la sauver.



    #150Verfassermars (236327) 26 Jul. 18, 10:33
    Kommentar

    Un homme tomba dans un trou et se fit très mal. 


    Un Cartésien se pencha et lui dit : « Vous n'êtes pas rationnel, vous auriez dû voir ce trou ».

    Un spiritualiste le vit et dit : « Vous avez dû commettre quelque péché ».

    Un scientifique calcula la profondeur du trou.

    Un journaliste l'interviewa sur ses douleurs.

    Un yogi lui dit : « Ce trou est seulement dans ta tête, comme ta douleur ».

    Un médecin lui lança 2 comprimés d'aspirine.

    Une infirmière s'assit sur le bord et pleura avec lui.

    Un thérapeute l'incita à trouver les raisons pour lesquelles ses parents le préparèrent à tomber dans le trou.

    Une pratiquante de la pensée positive l'exhorta : « Quand on veut, on peut ! »

    Un optimiste lui dit : « Vous avez de la chance: vous auriez pu vous casser une jambe ».

    Un pessimiste ajouta : « Et ça risque d'empirer ».

    Puis un enfant passa, et lui tendit la main... 

    #151Verfassermars (236327) 27 Jul. 18, 09:25
    Kommentar
    #152Verfassermars (236327) 28 Jul. 18, 10:40
    Kommentar

    Eine Hilfe für die "Kinder": Ein senkrechtes Streichholz wird nach rechts verschoben ...

    #153Verfassermars (236327) 30 Jul. 18, 09:13
    Kommentar

    Lösung zu #152. Ich danke manni3 für die Grafik:


    http://www.bilder-hochladen.net/files/big/8f9...


    #154Verfassermars (236327) 31 Jul. 18, 10:38
    Kommentar

    Man kann aber auch ein Streichholz nach links verschieben... :-)

    #155VerfasserHe-le-na (743297) 31 Jul. 18, 10:46
    Kommentar

    Sehr gut, He-le-na! Dann ergibt sich die Gleichung 6 + 3 = 9

    #156Verfassermars (236327) 31 Jul. 18, 10:54
    Kommentar

    "In Nordrhein-Westfalen steigt die Zahl der Kinder, die die Anforderungen einer Fahrradprüfung nicht mehr erfüllen. Das sagte Burkhard Nipper, der Direktor der Landesverkehrswacht, im Gespräch mit der Rheinischen Post


    Nipper zufolge müssen mittlerweile fünf bis zehn Kinder nach der Fahrradprüfung nachgeschult werden. Vor zehn Jahren hätten im Durchschnitt nur zwei Kinder pro Klasse einer Nachschulung bedurft. Den Schülerinnen und Schülern fehlt es nach Ansicht des Chefs der Verkehrswacht an der nötigen Motorik: "Die Beweglichkeit der Kinder ist deutlich zurückgegangen. Manche können nicht einmal mit einer Hand fahren oder fahren selbst beidhändig Schlangenlinien."


    Gefährlich sei diese Entwicklung vor allem deshalb, weil die Kinder mit dem Fahrrad nicht mehr sicher am Straßenverkehr teilnehmen könnten. Die Fahrradprüfung müssen nordrhein-westfälische Schüler in der dritten oder vierten Klasse absolvieren.

    Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) in Nordrhein-Westfalen sprach sich dafür aus, Fahrradfahren wieder stärker im Unterricht in Grundschulen zu behandeln. Außerdem sei es notwendig, ein flächendeckendes Netz sicherer Radwege zu garantieren, sagte Daniel Wegerich, der Geschäftsführer vom ADFC in Nordrhein-Westfalen der Zeitung. Weil es laut Wegerich vor allem in Städten oftmals an sicheren Radwegen mangelt, fahren Kinder immer weniger mit dem Fahrrad "und können es somit natürlich auch nicht richtig." So hätten die Schülerinnen und Schüler jedoch kaum die Möglichkeit, "selbstständiges Verkehrsverhalten" zu erlernen, sagte der Leiter der ADFC-Landesgeschäftsstelle."

    https://www.zeit.de/mobilitaet/2018-08/fahrra...

    #157Verfassermars (236327) 07 Aug. 18, 10:34
    Kommentar

    Ergänzend zu #157: Eine allgemeine Fahrradhelmpflicht für Kinder bis zu einem Alter von 12 Jahren besteht in Österreich, aber in Deutschland (noch) nicht, sie wird jedoch sehr empfohlen.

    #158Verfassermars (236327) 09 Aug. 18, 13:13
    Kommentar

    Was gilt für neugeborene Kinder?


    1) Ihre Haut kann sich gelb färben ?

    2) Ihre Haare wachsen kräftiger, wenn man sie schneidet ?

    3) Die meisten hellhäutigen Babys haben blaue Augen ?

    4) Eukalyptus-Öl kann für sie gefährlich sein ?

    5) Nach jeder Mahlzeit müssen sie ein "Bäuerchen" machen ?

     

    #159Verfassermars (236327) 11 Aug. 18, 13:56
    Kommentar

    Ein Tipp: Nur zwei Aussagen treffen nicht zu ...

    #160Verfassermars (236327) 14 Aug. 18, 12:21
    Kommentar

    Ich rate mal drauf los:

    Die Punkte 2) und 5) stimmen m. E. nicht.

    Das mit dem Haareschneiden hört man zwar öfter, aber warum sie nach dem Abschneiden kräftiger wachsen sollten, konnte mir noch niemand erklären. ("Ist halt so!" "Hat meine Oma schon so gemacht!" u. ä.)

    Und unser Sohn hat nur gelegentlich ein "Bäuerchen" gemacht. Was er als Baby einmal geschluckt hatte, gab er so schnell nicht wieder her - und wenn es Luft war! :-)

    #161VerfasserHe-le-na (743297) 14 Aug. 18, 13:57
    Kommentar

    He-le-na, ich gratuliere dir, du hast genau die beiden Aussagen benannt, die nicht zutreffen.

    #162Verfassermars (236327) 15 Aug. 18, 11:03
    Kommentar

    Auch kleine Kinder sollten nicht verwechselt werden:


    http://www.bilder-hochladen.net/files/big/lyn... 

    #163Verfassermars (236327) 17 Aug. 18, 18:37
    Kommentar

    Auch Kunst kann Eltern dazu anregen, mit dem Kind sinnvolle Gymnastik zu betreiben:


    https://www.bilder-hochladen.net/files/big/lm... 

    #164Verfassermars (236327) 21 Aug. 18, 10:13
    Kommentar

    La rentrée scolaire 


    L’ARS (l’Allocation de Rentrée Scolaire) est une aide financière versée par l’état aux familles modestes. Son montant en 2018 a été fixé entre 367,73 euros et 401,46 euros en fonction de l’âge de l’enfant.


    Cette prime de rentrée scolaire versée par la CAF ou par la MSA (selon le régime auquel vous êtes affilié) vise à aider les familles touchant des faibles revenus. Elle permet de prendre en charge les différents frais liés à la rentrée scolaire.

    Il est important de noter que l’Allocation de Rentrée Scolaire ne concerne pas les enfants en maternelle ainsi que ceux de plus de 18 ans même si ils sont encore scolarisés. Cette aide fait partie d’un ensemble d’aides destinées aux familles à l’instar de l’aide à la cantine.


    En cas de séparation, la prime rentrée scolaire est versée au parent qui a la garde effective du ou des enfants. En cas de garde alternée, l’ARS sera versée au parent qui en fait la demande en premier. L’aide ne peut en aucun cas être partagée.

    https://www.aide-sociale.fr/allocation-rentre...


    #165Verfassermars (236327) 03 Sep. 18, 10:32
    Kommentar

    "Se marier d’abord puis avoir des enfants : le schéma traditionnel est désormais largement minoritaire en France, puisque 59,5 % des naissances ont eu lieu hors mariage en 2017, selon des chiffres publiés, mardi 4 septembre, par l’Insee.


    Cette proportion a été multipliée par dix depuis les années 1960 (5,9 % seulement en 1965), et le seuil de 50 % de naissances hors mariage a été franchi il y a onze ans (50,7 % en 2007).


    Selon l’Insee, les naissances hors mariage sont particulièrement élevées en outre-mer (83,6 % dans les départements et régions d’outre-mer) et dans les départements de l’ouest (72,3 % dans les Côtes-d’Armor) ou du centre de la France (75,9 % dans la Creuse, 74,3 % dans le Cantal). Seuls le Rhône et la région parisienne ont encore une majorité de parents mariés à la naissance de leur enfant. Dans les Hauts-de-Seine, seules 40,4 % des naissances ont lieu hors mariage ..."

    https://www.lemonde.fr/les-decodeurs/article/...


    #166Verfassermars (236327) 04 Sep. 18, 17:56
    Kommentar

    Wenn Jungen und Mädchen in die Pubertät kommen ...


    1) sinkt der Kalorienverbrauch deutlich ?

    2) hören die Haare kurzfristig auf zu wachsen ?

    3) erhöht sich die Anzahl der Lidschläge pro Minute ?


    Welche der drei Behauptungen stimmt?

    #167Verfassermars (236327) 07 Sep. 18, 11:07
    Kommentar

    1) stimmt definitiv nicht - die können fressen wie die Scheunendrescher

    2) ganz sicher nicht, im Gegenteil - nun wachsen Haare überall!

    3) müsste nach dem Ausschlussverfahren richtig sein (ist mir aber noch nicht aufgefallen)


    Auf jeden Fall stinken die Pubertiere wie ebensolche und werden pampig und empfindlich ;-)

    #168VerfasserBellydancer (1117479) 07 Sep. 18, 11:14
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    Bellydancer, in der Sendung" Wer weiß denn sowas?" wurde Nr. 1 bejaht. Vielleicht können sie "fressen wie die Scheunendrescher", tun es aber nicht ...


    Und gleich ein neues Thema: Streiten sich Geschwister, sollten Eltern keine Partei ergreifen (?)


    Diese Sätze kennt jede und jeder aus seiner Kindheit – vorausgesetzt man ist kein Einzelkind: "Hast du schon wieder deinen Bruder gehauen?", "Du wechselst dich jetzt mal mit deiner Schwester ab": Eltern ergreifen bei Geschwisterstreit oft unwillkürlich Partei.


    Gewinnen können sie mit dieser Methode nur selten. Oft waren sie beim Auslöser des Konflikts nicht dabei, ziehen deshalb falsche Schlüsse und verstärken den Groll der Streithähne aufeinander nur noch weiter. Besser ist es, sich gar nicht in den Streit hineinziehen zu lassen und zu versuchen, so neutral und darüber hinaus auch so gelassen wie möglich zu bleiben, rät der Deutsche Kinderschutzbund.


    Dann ist es gut, den Kindern Hilfe zur Selbsthilfe anzubieten: Eltern können sie dazu ermuntern – natürlich je nach Alter – selbst eine Lösung zu finden. Dabei übernehmen Mutter oder Vater nicht die Rolle eines Schiedsrichters, sondern eher die eines Beraters. Dazu kann man die Kinder nacheinander schildern lassen, was ihrer Meinung nach passiert ist und was man nun tun könnte. Gemeinsam können dann alle überlegen, welche Ideen sich umsetzen lassen.


    Eingreifen sollten Eltern nur in Fällen, in denen die Kinder drauf und dran sind, sich gegenseitig zu verletzen, die Einrichtung auseinanderzunehmen oder der Lärmpegel nicht mehr auszuhalten ist. Dann ist es gut, die Kontrahenten für eine Weile räumlich zu trennen, bis sich die Stimmung wieder abgekühlt hat.

    http://www.badische-zeitung.de/streiten-sich-...

    #169Verfassermars (236327) 08 Sep. 18, 09:45
    Kommentar

    https://www.stern.de/nido/hamburg--kinder-dem...

    Dutzende Kinder haben in Hamburg unter dem Motto "Spielt mit mir! Nicht mit euren Handys!" gegen den Handy-Konsum ihrer Eltern protestiert. Sie wollen erreichen, dass Eltern sich weniger mit ihren Handys beschäftigen und ihren Kindern mehr Aufmerksamkeit schenken. Mit selbstgebastelten Plakaten zogen sie am Samstag durch St. Pauli und skandierten "Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr auf eure Handys schaut!". Aufgerufen zu der Demonstration hatte der sieben Jahre alte Emil Rustige aus Eppendorf, seine Eltern meldeten die Demonstration für ihn bei der Polizei an.

    Laut dem neuen Freizeit-Monitor haben die Deutschen immer weniger Zeit für andere, weil sie sich lieber mit ihrem Smartphone beschäftigen. Auch bei Kindern sind die Geräte beliebt: Knapp die Hälfte der 4- bis 13-Jährigen hat bereits ein eigenes Smartphone, berichtet die Kinder-Medien-Studie 2018.

    #170VerfasserCARIOCA (324416) 14 Sep. 18, 17:27
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    Das ist eine interessante Meldung, CARIOCA! Ich dachte bisher immer, dass es umgekehrt ist und die Eltern gegen den Handy-Konsum ihrer Kinder sind ...

    #171Verfassermars (236327) 21 Sep. 18, 14:20
    Kommentar

    Was ich in meinem (nicht repräsentativen) Umfeld wahrnehme: Die Handynutzung bei Kindern im Vorschulalter ist reziprok proportional zum Bildungsniveau der Eltern.

    Wenig gebildete Eltern hängen selbst ständig am Handy und stellen das Kind mit dem Handy vom letzten Jahr ruhig. Diese Kinder sind fast völlig unfähig zu jedweder kindgemäßen Beschäftigung. Sie können weder eine Schaukel in Gang bringen, noch klettern, noch malen und vor allem können sie sich auf nichts konzentrieren.


    Kinder von Eltern höheren Bildungsgrades haben keine Handys. Sie haben Bauklötze, Puppenküche und Schaukelpferd drinnen, Rutsche, Schaukel und Sandkasten draußen, dazu Dreiräder und erstaunlich früh auch schon Fahrräder.

    Aber der Höhepunkt des Tages ist auch für diese Kinder .... das Video auf dem Tablet vor dem Schlafengehen. :-)

    #172VerfasserEifelblume (341002) 21 Sep. 18, 15:32
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    Zum Problem der Berufswahl bei Jugendlichen


    Aljoscha Neubauer, Persönlichkeitspsychologe an der Universität Graz und Präsident der österreichischen Gesellschaft für Psychologie, erklärt in seinem neuen Buch „Mach, was du kannst“, dass sich Jugendliche bei der Berufswahl oft selbst in die Irre führen, weil sie gar nicht wissen, was sie gut können und was nicht. „Mach einfach, was dir Spaß macht!“ sei z. B. kein guter Tipp, sondern ein überzogener, einseitiger Ratschlag. Denn ob wir in einem Job gut sind oder nicht, hänge wesentlich stärker von unseren Begabungen ab als von unseren Interessen. 

    Neubauer stellt fest: Wenn jemand über wenig räumliches Vorstellungsvermögen verfügt, wird er nie ein erstklassiger Architekt oder Maschinenbauingenieur werden. Umgekehrt wird jemand mit gutem Sprachgefühl wahrscheinlich ein guter Dolmetscher, selbst wenn ihn das anfangs nicht so interessiert. Und während unsere Begabungen im Laufe unseres Lebens recht konstant blieben, änderten sich unsere Interessen.

    #174Verfassermars (236327) 05 Okt. 18, 11:28
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    Sie werden, was sie sind


    In der ZEIT vom 4. Oktober 2018 schreibt der Verhaltensgenetiker Robert Plomin auf S. 35 einen sehr ausführlichen Artikel unter der Überschrift „Sie werden, was sie sind“. Ich zitiere die ersten beiden Abschnitte:


    Wer Kinder großzieht, hat heutzutage eine anstrengende Aufgabe vor sich. Viele Eltern glauben, sie seien vollständig dafür verantwortlich, wie sich ihr Nachwuchs entwickele: wie gut ihre Kinder in der Schule sind; ob sie glücklich und zufrieden aufwachsen; wie umgänglich und freundlich sie werden. Die gute Nachricht für alle, die unter dieser umfassenden Verantwortlichkeit leiden: das ist nicht wahr. Wahr ist: Eltern sind zwar unerhört wichtig für das Leben ihrer Kinder. Zugleich aber haben sie auf deren persönliche Entwicklung kaum einen Einfluss.

    Stattdessen ist das größte Geschenk der Eltern an ihre Kinder ihr Erbgut. Für viele Menschen ist das schwer zu glauben. Eltern haben die tiefe Überzeugung, dass ihre Erziehung einen entscheidenden Faktor für das künftige Leben ihrer Kinder darstellt. Sie ernähren sie, sie helfen ihnen, lesen und schreiben zu lernen; sie ermutigen schüchterne Kinder oder bringen sie dazu, ein Instrument zu üben. Warum sonst sollten Eltern Beziehungsratgeber kaufen? Warum wird Ihnen ständig erklärt, wie sie es richtig machen, und zugleich die Angst geschürt, dass sie es falsch machen könnten? Nun ist der Einfluss der Eltern in manchen Bereichen nicht von der Hand zu weisen - wer zu Hause keine Manieren lernen, wird zeitlebens damit Mühe haben. Doch im Bezug auf Persönlichkeitsmerkmale wie Intelligenz, Schüchternheit oder Musikalität wird der Elterneinfluss enorm überschätzt …


    #175Verfassermars (236327) 07 Okt. 18, 09:20
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    Kinder lernen früh Fahrrad zu fahren, auf Bäume zu klettern, das Einmaleins. Zu kurz kommt eine der wichtigsten Fähigkeiten überhaupt: die Partykompetenz.


    "Fünf sind geladen, zehn sind gekommen / gieß Wasser zur Suppe, heiß alle willkommen." So steht es in ein Tuch gestickt, das in der Küche meiner Eltern an der Wand hängt, gleich über dem Esstisch.

    "Was soll das eigentlich bedeuten, Papa?", fragte unser Sohn eines Tages, als er lesen gelernt hatte, auf Besuch bei Oma und Opa. "Dann schmeckt die Suppe doch gar nicht mehr." - "Vielleicht nicht mehr so gut wie vorher", sagte ich. "Aber es ist genug für alle da." Mein Sohn löffelte nachdenklich seinen Grießbrei, dann sagte er: "Würd' ich nicht machen."


    Ich löffelte ebenfalls nachdenklich meinen Grießbrei. Wir haben unseren Kindern so viel beigebracht, laufen, sprechen, schwimmen, Fahrrad fahren, wie man klettert, ohne abzustürzen, wie man sein Zimmer aufräumen würde, wenn man es denn aufräumen wollte. Auch dass Gewalt keine Lösung und Gemüse gesünder ist als Schokolade. Aber was Gastfreundschaft bedeutet, das haben wir bislang vergessen, so genau zu erklären, wie es geboten wäre. Dass die Tür offen sein soll für Freunde und Menschen, die es werden wollen. Dass man großzügig sein und improvisieren können muss. Und dass man manchmal Wasser zur Suppe gießt, um das Wunder zu erleben: Zu zehnt schmeckt alles besser als allein.


    Wir haben sie gelehrt zu teilen, das schon: Jetzt gib deinem Bruder halt ein Stück ab, lass deine Schwester auch mal einen Schluck trinken. Doch ehrlich gesagt, geschah das bislang zur Vermeidung eines Wutausbruchs des Kindes, das sonst in die Röhre geguckt hätte, und um des lieben Friedens willen. Dabei hätten wir das Teilen längst unter ein attraktiveres Motto stellen sollen: Geteilte Freude ist doppelte Freude.


    Mehr dazu findet ihr hier: https://www.sueddeutsche.de/leben/kindererzie...

    #177Verfassermars (236327) 18 Nov. 18, 20:38
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    #178Verfassermars (236327) 03 Dez. 18, 13:54
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    Unter der Überschrift „Die Eltern führen sich auf wie ein Mob aus Teenies, der whatsappend, tratschend, allein mit sich befasst um sich herum alles verdrängt“ schrieb Joachim Bessing in der ZEIT vom 17. Januar auf S. 56 unter vielem anderen auch diesen Passus:


    Die späten Eltern drängen nicht etwa samt Nachwuchs in die Cafés und Boutiquen, weil der Nachwuchs diese Freizeitaktivitäten begehrt und einfordert, sondern weil ein mehr als 30 Jahre im Singledasein als Großstadtbewohner ausgehärtetes Individuum seine lieb gewonnenen Freizeitaktivitäten nicht aufgeben will, bloß weil es jetzt nebenbei zu einem Erziehungsberechtigten geworden ist. Das Aufeinanderhocken der Kleinfamilie fühlt sich selbst in der herrlichsten Wohngegend noch immer so an wie Isolationshaft. Da „schmeißt“, wie es im Jargon der späten Eltern heißt, „man doch lieber die Kinder zusammen“ und besetzt einen von früher, aus dem freien Dasein vertrauten Raum, um sich dort mit den anderen, denen es ähnlich geht, über ebendies auszutauschen: wie es einem dabei geht. 


    Dieser Typus der physisch und psychisch knapp vor dem biologischen Greisenalter zu Eltern gewordenen Städter - im Grunde eine ziemlich nach hinten verschobene Teenager-Schwangerschaft - blockiert die Zentren des geistigen Lebens …


    Was sagen die „späten Eltern“ unter uns zu diesem provokativen, aber sehr lesenswerten Text?

    #179Verfassermars (236327) 22 Jan. 19, 11:42
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    Als Ergänzung zu #179:


    Bessing erwähnt ein Berliner Café, das (zusätzlich zu einem Verbot für Laptops und Hunde) auch keine Kinderwagen mehr einlässt, und fährt dann fort: 


    "Es ist für Kinder einfach total langweilig, länger als für das Ausschlürfen eines mit warmen Milchschaum gefüllten Bechers nötig, also länger als 4 Minuten, in einem Café herumzusitzen. Und Kinder, die sich langweilen, aber noch keinen Begriff für das beunruhigende Gefühl der Langeweile haben, tun halt alles, auf ihren Gefühlszustand hinzuweisen. Das verträgt sich natürlich schlecht mit dem Bedürfnissen der übrigen Cafébesucher. Zeitunglesen zum Beispiel. Oder Nachdenken. In Ruhe und übrigens auch ungestört von den unendlichen Berichten von Kinderkrankheiten und Kindertagesstättenpolitika, die von den langsam ihren warmen Milchkaffee schlürfenden Erwachsenen lamentohaft vorgetragen werden."


    Allerdings konzediert Bessing auch: 


    „Irgendwann hat jeder das Anrecht auf eine Auszeit für sich. Selbst derjenige, der dann dieser Auszeit gar nicht alleine verbringen kann, weil er seine Truppe um sich geschart mit sich bringt.“


    #180Verfassermars (236327) 31 Jan. 19, 11:56
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    Zähle mich zu der angesprochenen Spezies, kann jedoch die beklagten Erscheinungen nicht bestätigen.

    Meine drei lebhaften Buben erheiterten in der Regel die Anwesenden.


    Passt entfernt zum Thema, doch den folgenden Aushang in einem Berliner Straßencafe fand ich witzig:

    http://debeste.de/18873/Unbeaufsichtigte-Kind...

    #181Verfassertruc-truc (901336) 02 Feb. 19, 17:21
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    Tommy Ist schon fünf Jahre alt und hat zum Kummer der Eltern noch kein einziges Wort gesprochen. Plötzlich beim Frühstück sagte er laut und deutlich: "Wo ist der Zucker?"

    Die Mutter fängt vor Vorfreude an zu weinen.

    Der Vater ist glücklich: "Tommy, du kannst ja sprechen. Warum hast du denn bisher nie etwas gesagt?"

    Tommy mürrisch: "Bis jetzt war ja immer alles in Ordnung."


    #182Verfassermars (236327) 10 Feb. 19, 13:14
    Kommentar

    SCNR: truc-truc, bist du sicher, dass es Erheiterung und nicht zusammengebissene Zähne bei den anderen Gästen ist? :-)

    Ich finde die Idee des kinderfreien Cafés oder Restaurants gar nicht so schlecht. Als Eltern kann man sich wunderbar darüber aufregen und demonstrativ in das Café gegenüber gehen. Im kinderfreien Café können dann die kinderlosen Sozialpädagogen die Vorteile uneingeschränkter Inklusion diskutieren.


    Kleine Anekdote von der niedlichsten Enkelin aller Zeiten auf meine Anmerkung, dass sie zwei verschiedene Strümpfe anhat: Oma, die mag ich beide so gern, da hab ich von jedem Paar einen angezogen.

    #183VerfasserEifelblume (341002) 12 Feb. 19, 15:26
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    Die Gerschichte der Enkelin ist süß. Da werden bei mir Erinnerungen wach.

    #184Verfassertruc-truc (901336) 12 Feb. 19, 23:04
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    Auch dieses herzige Bild zeigt wieder einmal, wie lieb Kinder mit Tieren umgehen können:


    https://www.bilder-hochladen.net/files/big/lm...


    #185Verfassermars (236327) 27 Feb. 19, 14:46
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    Bayern hat 13 Feiertage, Thüringen nur zehn. Da müsse sich was ändern und zwar bald, findet die rot-rot-grüne Landesregierung in Erfurt: Schon 2019 soll der Kindertag ein Thüringer Feiertag werden.


    Feiertags-Datum wird allerdings nicht der DDR-Kindertag am 1. Juni, sondern der 20. September. Das ist der UNO-Weltkindertag. Linken-Fraktionschefin Susanne Hennig-Wellsow erklärt:

    Die Koalitionspartner sind dem Anliegen eines Feiertags in Bezug auf Kinder- und Familienzeit sehr aufgeschlossen. Sie teilen aber das Datum 1. Juni nicht und die Vielzahl der Feiertage, die sich um diesen Zeitraum ballt. Deswegen habe man sich auf Arbeitsebene auf den 20. September verständigt, und das werde den Fraktionen vorgeschlagen.

    Die Linken wollten gerne den 1. Juni als Feiertag, die SPD lieber nicht, erklärt Birgit Pelke, stellvertretende SPD-Fraktionschefin. "Da machen die Kindereinrichtungen ihre Spiele, ihre Feste, ihre Veranstaltungen. Sie verbinden das meist mit dem Tag der offenen Tür. So ist das zumindest bei mir im Wahlkreis. Deswegen haben wir uns für den 20. September entschieden."


    https://www.mdr.de/nachrichten/politik/region...

    #186Verfassermars (236327) 08 Mär. 19, 11:54
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    Was wird direkt nach der Geburt bei Babys mit dem Apgar-Test untersucht?


    1) Atmung ?

    2) Augenreaktion ?

    3) Herzschlag ?

    4) Hautfarbe ?

    5) Reflexe ?


    #187Verfassermars (236327) 06 Apr. 19, 10:11
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    Die Geburt meiner Kinder ist jetzt lange her, aber ich meine, alle fünf Punkte treffen zu?

    Bei Nr. 4 - Hautfarbe ist natürlich nicht die Hautfarbe im Sinne von weiß oder dunkelhäutig gemeint, sondern ob die Haut eine gesunde Farbe hat bzw. ob das Neugeborene Gelbsucht hat?


    Edith hat nur noch schnell einen Tippfehler bereinigt (nervig, diese Funktion, dass jetzt alle Edits angezeigt werden).

    #188VerfasserBellydancer (1117479)  08 Apr. 19, 08:40
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    Es sind definitiv 5 Punkte, die untersucht werden, aber ich glaube, die Augenreaktion (2) ist nicht dabei. Ich komme jetzt allerdings nicht drauf, was der fünfte ist.

    Bei der Hautfarbe wird geprüft, ob rosig oder blau (Sauerstoffversorgung).

    Neugeborenengelbsucht bekommen die Babys wenn überhaupt erst nach ein paar Tagen.

    #189VerfasserEifelblume (341002) 08 Apr. 19, 10:15
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    Ich war bei der Geburt unserer drei Kinder dabei und kann mich einigermaßen erinnern. Ich meine, dass alle fünf Körperfunktionen untersucht wurden.

    (Besonders beeindruckend fand ich. wie sich die Hautfarbe in recht kurzer Zeit von blau-rot nach rosig veränderte).


    #190Verfassertruc-truc (901336)  09 Apr. 19, 08:04
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    Ich danke euch für eure Teilnahme und bringe diese Informationen:


    Laut den Meistern des Alltags wird die Augenreaktion meist erst später untersucht, das andere direkt nach der Geburt. Bei der Haut wird geschaut, ob sie sehr blass oder rosig oder gelb ist (was auch kein Grund zur Sorge sei).


    Der Apgar-Score, auch Apgar-Index genannt, ist ein Punkteschema, mit dem sich der klinische Zustand von Neugeborenen standardisiert beurteilen lässt. Mit Hilfe dieser ein, fünf und zehn Minuten nach der Entbindung durchzuführenden Beurteilung wird der Zustand des Neugeborenen und dessen Anpassung an das Leben außerhalb der Gebärmutter, also die Überführung des fetalen in den neonatalen Zustand, beschrieben. Weiter lässt sich der Effekt von Reanimationsmaßnahmen beschreiben. Der Score wurde 1952 von der US-amerikanischen Anästhesistin und Chirurgin Virginia Apgar auf der Jahrestagung der US-amerikanischen Anästhesisten vorgestellt und später nach ihr benannt. Die erste Publikation erfolgte 1953, ein zweiter Bericht mit einer größeren Zahl von Patienten wurde 1958 veröffentlicht.


    Die fünf Buchstaben des Namens Apgar lassen sich als Merkhilfe für die fünf Kriterien Appearance, Pulse, Grimace, Activity und Respiration des Punkteschemas nutzen. Ein Merkspruch im Deutschen lautet: APGAR = Atmung, Puls, Grundtonus, Aussehen, Reflexe. Im Sinne dieses Backronyms wird gelegentlich die Schreibweise APGAR-Score verwendet. (Wikip.)




    #191Verfassermars (236327) 09 Apr. 19, 11:00
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    Woraus lassen sich kleine Kinder-Musikinstrumente (im weitesten Sinne) basteln?


    1) Papprolle, Schrauben, Reis und Klebeband ?

    2) Pappe, Heißkleber und Kronkorken ?

    3) Blechdose, Luftballon und Gummiband ?

    4) Spülschwamm, Plastiklöffel und Frischhaltefolie ?

    5) Plastikschale und Gummibänder ?


    Woraus und wie das geht, könnte ihr bis nächsten Montag noch hier anschauen:


    https://www.swr.de/meister-des-alltags/sendun... , so ab der achten Minute.


    Die offizielle Auflösung bringe ich nach dem 23. April.


    #192Verfassermars (236327) 16 Apr. 19, 13:19
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    Mit allen fünf Vorschlägen lässt sich was basteln, mit dem man "Krach" machen kann!

    Nr. 1 ist offensichtlich: Eine Rassel - vorne und hinten mit Klebeband verschließen, vorher mit Reis und/oder Schrauben füllen.

    Nr. 2: Kronkorken mit Heißkleber auf Pappstreifen kleben, lassen sich dann aneinanderschlagen zum klappern; oder man macht ganz schmale, lange Pappstreifen, anderen Ende jeweils ein Kronkorken, so dass man einen ganzen "Strauß" hat, der beim Schütteln klappert

    Nr. 3 ist easy - eine kleine Trommel! Luftballon ist das Trommelfell, das über die Blechdose gespannt wird und mit Gummiband fixiert.

    Nr. 4: Spülschwamm kann man über verschiedene raue und glatte Oberflächen reiben, z.B. Tisch, Teppich, Hosenbein... ergibt je nach Oberflächenbeschaffenheit unterschiedliche Reibgeräusche; Plastiklöffel kann man rhythmisch auf den Tisch/den Oberschenkel/die kleine Trommel schlagen, Frischhaltefolie kann entweder rascheln, oder man spannt ein Stück zwischen die Finger und bläst dagegen

    Nr. 5: ist wieder ganz leicht - ein "Saiteninstrument", Plastikschale ist der Klangkörper und Gummibänder darüber gespannt können als Saiten gezupft werden

    #193VerfasserBellydancer (1117479) 17 Apr. 19, 08:58
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    Prima, Bellydancer, da scheinst du ja eine echte Expertin zu sein und ersparst mir lange Worte der Auflösung. Danke!

    #194Verfassermars (236327)  23 Apr. 19, 09:51
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    Lego Group, le premier fabricant de jouets au monde, a annoncé ce mercredi 24 avril qu’il allait lancer une nouvelle gamme de briques en braille, afin de favoriser l’enseignement de cette écriture particulière aux enfants aveugles et aux malvoyants.


    Le concept même d’un jeu éducatif. Les petites briques danoises les plus connues du monde s’apprêtent à promouvoir le braille, l’écriture des aveugles et des malvoyants. Lego Group a fait ce mercredi le lancement mondial de sa nouvelle gamme Lego Braille Bricks, au Carroussel du Louvre, à Paris, en présence de Sophie Cluzel, la secrétaire d’État au handicap. Chaque set de cette gamme contient environ 250 briques couvrant non seulement l’alphabet, mais aussi les chiffres de 0 à 9 et des symboles mathématiques. Le produit est actuellement testé en danois, norvégien, anglais et portugais et doit débarquer sur le sol français durant le troisième trimestre 2019. Le produit final est quant à lui prévu pour 2020 et sera distribué gratuitement à certains établissements.

    http://www.lefigaro.fr/conjoncture/lego-lance...

    #195Verfassermars (236327) 25 Apr. 19, 16:36
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    Frau Meier sitzt weinend im Sessel. Ihr Mann fragt entsetzt, was sie habe. Da schluchzt Frau Meier:

    Werner, ich glaube, wir sind zu streng mit Fritzchen. Als ich ihn gestern im Kaufhaus verloren hatte, wurde er nach seinem Namen gefragt. Und er hat geantwortet: "Fritzchen lass das!"

    #196Verfassermars (236327) 06 Mai 19, 14:52
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    Zum Thema: "Sollte man sein Kind impfen lassen?"


    Ärztechef: Wer als Mediziner Impfen ablehnt, soll sich von Patienten fernhalten.


    In der Debatte um eine Pflicht zur Impfung gegen die Masern will Bundesärztekammerpräsident Frank Ulrich Montgomery gegen Ärzte vorgehen, die Eltern von derartigen Impfungen abraten.


    In einem Interview mit dem FOCUS antwortete Montgomery auf die Frage, wie seine Organisation mit impfkritischen Ärzten umgehen wolle: „Man muss mit ihnen reden, und wenn sie sich nicht überzeugen lassen, muss man diese Kollegen soweit bringen, dass sie in einem anderen Bereich tätig werden, etwa im Labor oder als Gutachter.“


    https://www.focus.de/gesundheit/news/debatte-...

    #197Verfassermars (236327) 10 Mai 19, 16:46
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    Was hat sich da in den letzten ca. 50 Jahren so geändert, dass man jetzt ein Riesentamtam um eine Pflichtimpfung machen muss?

    Meine Generation wurde zur gesetzlich vorgeschriebenen Pockenimpfung im Kleinkindalter vom Gesundheitsamt vorgeladen und für die zweite Impfung wurden die Schulklassen geschlossen dem Amtsarzt im Sanitätsraum der Schule vorgeführt. Ich habe niemals mitbekommen, dass irgendjemand diese Vorgehensweise in Frage gestellt hätte.


    Kleine Anekdote dazu: Eine Extrem-Ökomutter aus meinem Bekanntenkreis lehnte jede Impfung als unnötigen Eingriff ins Immunsystem ab. Als ihr Söhnchen ca. 3 Jahre alt war, stellte sich heraus, dass er eine angeborene leichte spastische Lähmung hatte. Die Mutter ging mit ihm zu einer Behindertengymnastikgruppe.

    Dort erfuhr sie, dass einige der Teilnehmer gesund zur Welt gekommen waren und ihre Behinderung die Folge von Masern, Keuchhusten und Kinderlähmung war, andere waren durch Röteln der Mutter in der Schwangerschaft geschädigt. Kurz, sie sah, welche Folgen die "harmlosen, für die Entwicklung des Immunsystems förderlichen" Krankheiten haben konnten. Innerhalb der kürzestmöglichen Zeit ließ sie bei ihrem Kind alle Impfungen nachholen.

    #198VerfasserEifelblume (341002) 13 Mai 19, 16:08
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    Mit Verblüffung habe ich in der Zeitung die Entscheidung des Bundessozialgerichts gelesen, dass die Schulbücher für Kinder von Hartz-IV-Empfängern von den Sozialämtern bzw. Job Centern bezahlt werden müssen und nicht vom Regelsatz.


    Sowohl ich als auch meine Kinder bekamen vom ersten bis zum letzten Schultag sämtliche Bücher kostenlos, teils mit Ausleihsystem, teils mit Gutscheinen. Jedes Kind konnte jede Schulart besuchen, ein höherer Abschluss scheiterte in keinem Fall daran, dass kein Geld für Schulbücher da war.


    Offensichtlich wurde das mit den Hartz-IV-Gesetzen abgeschafft, sonst wäre das Bundessozialgericht nicht angerufen worden.

    Das ist ein Witz! Damit ist die vielbeschworene Chancengleichheit abgeschafft! Der Bildungserfolg hängt jetzt davon ab, wie viel Geld die Eltern für Schulbücher aufbringen können.

    #199VerfasserEifelblume (341002) 16 Mai 19, 10:30
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    Die Lernmittelfreiheit ist in jedem Bundesland gesondert geregelt. In manchen gibt es eine allgemeine Freiheit, in anderen kann man Schulbücher unter Verkaufspreis mieten. Aber es gibt auch das Modell, dass alle Schulbücher gekauft werden müssen und Bedürftige einen Lernmittelgutschein bekommen.

    Einen Überblick über die Regelungen gibt es hier.


    Was das Impfen angeht ist das glaube ich eine ungute Mischung, die in mehreren Bereichen relevant wird. Zum einen wird "den Institutionen" / "denen da oben" / in diesem Fall "der Pharmaindustrie und ihrer bei Politikern erfolgreichen Lobby"... nicht getraut, zum anderen ist Chemie / Schulmedizin / ... nicht natürlich genug und somit böse. Und das eigene Gefühl ist für viele sicherlich wichtiger, als wissenschaftliche Erkenntnisse (außer, wenn besagte Erkenntnisse mein Gefühl bestätigen, dann dürfen sie das).


    Aber die Mutter, von der Du erzählt hast, war doch einsichtig. Die meisten Behinderungen werden wohl erworben - an die genauen Zahlen erinnere ich mich leider nicht mehr. Genannt wurden sie in einer kritischen Betrachtung von Geburtsversicherungen (hießen irgendwie anders, aber auch darauf komme ich gerade nicht) - es ging um eine Versicherung, mit der man sich in bestimmten Grenzen gegen die finanziellen Risiken versichern konnte, die ein behindertes Kind mit sich bringen. Erworbene Behinderungen waren aber lt. dieser kritischen Betrachtung bei den meisten Versicherungen außen vor.


    Ist Kinderlähmung (meines Wissens) nicht in Deutschland seit Jahrzehnten nicht mehr aufgetreten?!

    Recherchieren bildet:

    "Die letzte in Deutschland erworbene Erkrankung an Poliomyelitis durch ein Wildvirus wurde 1990 erfasst. Die letzten beiden importierten Fälle (aus Ägypten und Indien) wurden 1992 registriert. In Zusammenhang mit dem Polio-Lebendimpfstoff (OPV) kam es jedoch in Deutschland jährlich zu ein bis zwei Vakzine-assoziierten paralytischen Poliomyelitis-Erkrankungen (VAPP). Daher wurde 1998 die Empfehlung des Einsatzes von OPV aufgehoben und stattdessen der generelle Einsatz von inaktivierter Polio-Vakzine (IPV) durch die Ständige Impfkommission (STIKO) empfohlen."

    Quelle: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull...

    #200VerfasserHe-le-na (743297) 16 Mai 19, 13:35
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    Die Impfgeschichte habe ich in den 80-er Jahren erlebt, He-le-na. Ich selbst habe die geschädigten Kinder nicht gesehen, aber die Bekannte erzählte, in der Gruppe ihres Söhnchens gäbe es ein Polio geschädigtes Kind.


    Danke für den Link zu den Lernmittelregelungen. Ich habe auch das besagte Urteil genauer recherchiert, da Hartz-IV-Empfänger laut Link in allen Bundesländern Lernmittelfreiheit haben.

    In Niedersachsen gibt es keine Lernmittelfreiheit für die gymnasiale Oberstufe. Vor diesem Hintergrund finde ich das Urteil absolut richtig. Da schafft es ein Kind aus einer benachteiligten Familie - und muss dann aufstecken, weil kein Geld für Bücher da ist. Das ist doch soziale Auslese par excellence.


    #201VerfasserEifelblume (341002) 17 Mai 19, 11:23
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    Ah, ich hatte Impfkritiker (automatisch) in unsere modernen "Gefühlszeiten" gelegt. Und auch die letzten Poliofälle viel früher vermutet.

    (Zitat von Isaac Asimov: “Anti-intellectualism has been a constant thread winding its way through our political and cultural life, nurtured by the false notion that democracy means that 'my ignorance is just as good as your knowledge.'”)


    In einem Bericht über "seltsame" Vorgehensweisen verschiedener Arbeitsagenturen (aus einem Inforadio - weiß aber nicht mehr wann und wo) wurde über einen Abiturienten aus einer Hartz-IV empfangenden Familie berichtet. Im Zeitraum der Abiturvorbereitung nahm sich der Agenturmitarbeiter vor, ihn in den Arbeitsmarkt zu vermitteln. Die Folge waren häufige Termine, Sanktionsandrohungen auf Grund einer zu geringen Anzahl an Bewerbungen etc. - schließlich gab er auf!

    Es gibt so viele frustrierende Fälle, aber wenn motivierten und klugen jungen Leuten das Leben so ruiniert wird, ärgert es einen besonders.

    #202VerfasserHe-le-na (743297) 17 Mai 19, 11:49
    Kommentar

    Das fing doch schon in den 80ern an, als die kostenlose Busfahrkarte ab der Oberstufe abgeschafft wurde! Das ist so ungerecht gegenüber den Kindern, die aus den hintersten Spessartdörfern ans Gymnasium fahren müssen – nicht nur, dass die viel früher aufstehen müssen als die Kinder, die am Ort oder in Fahrradnähe wohnen, nein, die Eltern werden dann in der Oberstufe auch noch zur Kasse gebeten. Könnt ich mich soooo drüber aufregen! (Obwohl ich gar nicht betroffen bin, meine Jungs können beide mit dem Rad in die Schule fahren). Aber jeder sollte das Recht haben, bis zum Schulabschluss kostenlos zur Schule befördert zu werden.

    #203VerfasserBellydancer (1117479) 17 Mai 19, 13:06
    Kommentar

    Wie bitte, Schülertransport gibt es auch nicht mehr?

    Ich finde es ja in Ordnung, wenn da eine Bedürftigkeitsprüfung stattfindet. Ein Gutverdiener kann auch ein bisschen in seine, aber keine Bücher und keine Busfahrt ab Klasse 11 heißt doch de facto: Kein Abitur für sozial Schwache.

    #204VerfasserEifelblume (341002) 17 Mai 19, 14:24
    Kommentar

    Vielleicht ist es auch unterschiedlich je nach Bundesland; wir wohnen in Bayern.

    Lehrmittelfreiheit gibt es schon noch, also die meisten Bücher werden von den Schulen kostenlos leihweise zur Verfügung gestellt.

    Man kann beim Landratsamt die Rückerstattung eines Teils der Kosten für den Bus beantragen; vermutlich können sozial Schwache auch eine komplette Kostenübernahme beantragen - das weiß ich nicht.


    Die Busfahrkarte für die Oberstufe wurde schon in den 80ern abgeschafft; mein Mann zum Beispiel stammt aus einem Spessartdorf. Für seine Eltern - beide schlecht bezahlte Arbeiter in den damals noch im Spessart verbreiteten Kleiderfabriken - war die Busfahrkarte durchaus ein Betrag, der sich bemerkbar machte (sie hatten vier Kinder!).

    #205VerfasserBellydancer (1117479) 20 Mai 19, 09:45
    Kommentar

    Lorsque l’enfant paraît, le cercle de famille

    Applaudit à grands cris ; son doux regard qui brille

    Fait briller tous les yeux,

    Et les plus tristes fronts, les plus souillés peut-être,

    Se dérident soudain à voir l’enfant paraître,

    Innocent et joyeux.


    Soit que juin ait verdi mon seuil, ou que novembre

    Fasse autour d’un grand feu vacillant dans la chambre

    Les chaises se toucher,

    Quand l’enfant vient, la joie arrive et nous éclaire.

    On rit, on se récrie, on l’appelle, et sa mère

    Tremble à le voir marcher.


    Quelquefois nous parlons, en remuant la flamme,

    De patrie et de Dieu, des poètes, de l’âme

    Qui s’élève en priant ;

    L’enfant paraît, adieu le ciel et la patrie

    Et les poëtes saints ! la grave causerie

    S’arrête en souriant.


    Victor Hugo (1830)

    #206Verfassermars (236327) 22 Mai 19, 11:06
    Kommentar

    In der heutigen Bad. Zeitung steht ein Interview mit Wolfgang Klein, dem Leiter des Digitalen Wörterbuchs der deutschen Sprache. Hier ein kurzer Auszug: 


    BZ: Man sagt, dass die heutigen Kinder nicht viel lesen und mehr ins Smartphone hineinstarren. Glauben Sie, dass davon eine Gefahr für den Sprachgebrauch ausgehen könnte? 


    Klein: Wenn Sie das so einschränken, stimme ich Ihnen zu. Die deutsche Sprache ist nicht schwächer geworden in ihren Möglichkeiten. Wie die Leute sie beherrschen: da habe ich Bedenken. Die andere Frage ist allerdings, ob die Leute, die mit ihrem Handy kommunizieren, früher mehr gelesen hätten. Kinder verwenden eine Mischform zwischen gesprochener und geschriebener Sprache. Das hat durchaus etwas Kreatives.


    #207Verfassermars (236327) 24 Mai 19, 15:42
    Kommentar

    Erfreuter Ausruf der jungen Mutter bei der Besichtigung eines zum Kauf stehenden Hauses: Uii, da sind ja schon zwei Hochbeete im Garten, für jedes Kind eines.


    Darauf der zur Besichtigung mitgekommene Bauingenieur, Vater größerer Kinder: Ja toll, dann hast du immer frisches Unkraut.

    #208VerfasserEifelblume (341002) 28 Mai 19, 17:01
    Kommentar

    Ich weiß nicht, ob ich über diese Künstlerin schon erzählt habe. Sie verwandelt aufgedonnerte Gestalten in hübsche, kindermäßig aussehende Barbie Puppen*. Aus dem Horrorkabinett wird ein Kinderzimmer.

    https://www.revistapazes.com/artista-retira-m...


    *in Wahrheit gehören die hässlichsten Exemplare nicht zur Barbie-Familie von Mattel.


    Hier zur

    Homepage der Tree Change Dolls

    https://treechangedolls.tumblr.com/


    https://www.youtube.com/watch?v=lG-7e1vaB18

    #209VerfasserCARIOCA (324416)  09 Jun. 19, 21:04
    Kommentar

    Wer sah als Jugendlicher so aus?


    https://www.bilder-hochladen.net/files/big/lm...


    #210Verfassermars (236327) 02 Jul. 19, 14:45
    Kommentar

    Bist du es, mars? :-)

    #211VerfasserCARIOCA (324416) 03 Jul. 19, 23:08
    Kommentar

    Ich habe geschummelt und eine Bildersuche gemacht (neugieriges Wesen <= ich!). Wäre ich sonst im Leben nicht drauf gekommen...</p>

    #212VerfasserHe-le-na (743297) 04 Jul. 19, 15:29
    Kommentar

    ????

    Wie macht man das? (Verzeihe die Ignoranz)

    #213VerfasserCARIOCA (324416) 04 Jul. 19, 20:48
    Kommentar

    Und, He-le-na, erklärst Du uns, wie man eine Bildersuche macht?


    Und mars, gibts Du vielleicht noch einen Tipp (Deutscher/Franzose/Politiker/Sänger/Schriftsteller...)?

    #214VerfasserBellydancer (1117479) 05 Jul. 19, 12:10
    Kommentar

    AHA! Ich habe mich kundig gemacht und Folgendes gefunden:


    https://support.google.com/websearch/answer/1...


    dann hier https://images.google.com/

    auf den kleinen Fotoapparat klicken

    Im sich öffnenden Menü kann man den Link von mars kopieren. Und voilà, da erfährt man, wer der junge Mann auf dem Foto sein soll!

    #215VerfasserCARIOCA (324416)  05 Jul. 19, 19:29
    Kommentar

    Danke Carioca, hat funktioniert :-)

    Hätte es zwar interessanter gefunden, wenn Mars erst noch ein paar Tipps zum Raten gegeben hätte, aber jetzt war ich doch neugierig und hab die Lösung auch über Bildersuche gefunden.

    #216VerfasserBellydancer (1117479) 08 Jul. 19, 10:32
    Kommentar

    Ihr habt es schon herausgefunden, wie die Bildersuche funktioniert. Ich war am Wochenende nicht am PC, sonst hätte ich es gerne erklärt.


    Mich erinnerte der Junge auf dem Bild an jemanden (jetzt alt, kenne ich vom Sehen, jedoch nicht mit Namen) - deshalb geschummelt. War es dann aber doch nicht...

    Entschuldigt die Rätselsprengung (und ich hoffe, wenigstens die Bildsuche ist nochmal nützlich!). 

    #217VerfasserHe-le-na (743297) 08 Jul. 19, 10:57
    Kommentar

    Schon ewig wollte ich auf deinen sehr guten Beitrag 177 zum Thema Partykompetenz und Teilen eingehen, mars.


    Könnte das ein Nebeneffekt der Helikopter-Erziehung sein?

    Alles muss immer perfekt durchgetaktet und durchgeplant sein. Geburtstag im Kindergartenalter schon mit Tischkärtchen, Sitzordnung und unter Berücksichtigung von Nahrungsmittelunverträglichkeiten bzw. ideologisch begründeten Nahrungsmittelablehnungen eines jedes Gastes. Kuchenstücke und Limoflaschen sind abgezählt.

    Da ist kein Platz für einen unerwarteten Gast.


    Nächster Grund: Man kommuniziert per Smartphone. Schon Kinder schicken SMS und Nachrichten via alle möglichen Netzwerke. Sie klingeln nicht mehr einfach bei ihren Freunden. Da können sich keine Gruppen spontan treffen.


    Ich erinnere mich, dass in "unserer Straße" zumindest im Sommer eine klare Verteilung war: Ich hatte den großen Garten mit Rutschbahn, Sandkasten und Schaukel, in dem sämtliche Kinder der umliegenden Häuser spielten. Obst kaufte ich kistenweise, es gab immer Obst für alle Kinder.

    Im Mietshaus schräg gegenüber gab es eineh Hof, der war die ideale Rennfläche für Dreirädchen und Bobbycars, auch für die Nachbarskinder. Mama Anne hatte immer Brot für alle Kinder, Mama Petra machte Pommes für alle und Mama Manuela hatte einen für meinen Geschmack absolut widerlichen Tee, nach dem die Kinder völlig verrückt waren und den sie literweise vorhielt.

    Die kleine Meute sauste durch die ganze Straße und wurde überall willkommen geheißen.


    Wie sollen Helikopterkinder das lernen, wenn sie weder alleine losziehen dürfen, noch unerwartet ein anderes Kind vor der Tür steht?


    #218VerfasserEifelblume (341002) 08 Jul. 19, 12:03
    Kommentar

    Schnell noch die Antwort auf #210: Der Abgebildete ist der junge Charles de Gaulle.


    Ich finde es auch gut, das einige jetzt auf diese Weise die Bildersuche bei Google kennengelernt haben.


    Eifelblume, "eure Straße" bot Kindern Verhältnisse, die ich heute vielen wünschen würde. Das war wirklich "die gute, alte Zeit".

    #219Verfassermars (236327)  09 Jul. 19, 13:43
    Kommentar

    Ein Erstklässler kommt nach Hause und wird von der Mutter mit der gewohnten Frage empfangen: "Was hast du denn heute gelernt?"

    "Ich hab gelernt, dass vier und vier neun ist."

    "Aber das ist doch falsch!" ruft die Mutter.

    "Ja", meint der Kleine, "dann hab ich heute nichts gelernt."

    #220Verfassermars (236327) 17 Jul. 19, 14:55
    Kommentar

    Eine Variante zu #210 und eine neue Gelegenheit, sich in google images zu üben:


    Wer wurde hier 1975 als Jugendlicher von der Polizei erwischt?


    https://www.bilder-hochladen.net/files/big/lm...


    #221Verfassermars (236327) 02 Aug. 19, 10:41
    Kommentar

    Na, den jungen Mann erkennt man recht gut. Die Brille ist fast noch die gleiche. (Eigentlich heißt er ja William)

    #222VerfasserKatz2 (473027) 02 Aug. 19, 11:31
    Kommentar

    mars das ist ZU LEICHT! :-D

    #223VerfasserCARIOCA (324416) 02 Aug. 19, 20:32
    Kommentar

    Ich gratuliere euch dazu, Katz2 und CARIOCA, dass ihr das Rätsel leicht fandet. Hier die Lösung:

    https://www.bilder-hochladen.net/files/big/lm...


    Fällt euch eine etwas schwierigere Aufgabe dieser Art ein? Es würde mich freuen, wenn ihr sie posten könntet.

    #224Verfassermars (236327) 08 Aug. 19, 10:04
    Kommentar

    Dürfen Jugendliche im Alter von 14 Jahren ...


    1) einen Lottoschein abgeben ?

    2) einen Job als Babysitter übernehmen?

    3) auf dem Pedelec mit 25 km/h zur Schule fahren ?

    4) alkoholfreies Bier kaufen ?

    5) eine Kettensäge im Schülerpraktikum benutzen ?


    #225Verfassermars (236327) 09 Aug. 19, 10:27
    Kommentar

    Ich versuche es mal:

    1) Nein, Glücksspiel erst ab 18

    2) Ja, kleine Jobs sind erlaubt

    3) Keine Ahnung, Mofa bis 25 km/h dürfen sie noch nicht. Gilt ein Pedelec als Mofa?

    4) Ja. Falls das Jugenschutzgesetz seit meiner Kindheit und der meiner Kinder nicht geändert wurde, dürfen Sie unter Aufsicht der Erziehungsberechtigten sogar Bier und Wein in der Öffentlichkeit trinken.

    5) Unter fachkundiger Aufsicht ja


    zu 4) Sicher nicht jedem bekannt: Jugendlichen unter 18 dürfen keine Pralinen mit branntweinhaltiger Füllung verkauft werden.

    Ich war vor Jahren sehr erstaunt, als mich ein eher flüchtiger Bekannter, der Leiter eines Supermarktes war, anrief und mir zum Geburtstag gratulierte. Es stellte sich heraus, dass er meiner minderjährigen Tochter ausnahmsweise eine Packung der berühmten roten Pralinen mit der Piemontkirsche überlassen hatte, weil sie glaubwürdig versichert hatte, die seien für die Mama zum Geburtstag. Er hat dann um die Überraschung nicht zu verderben bis zum Geburtstag gewartet und mit dem Anruf kontrolliert, ob die Pralinen wirklich bei mir gelandet waren.

    #226VerfasserEifelblume (341002) 09 Aug. 19, 12:17
    Kommentar

    Schön, Eifelblume, dass du dich beteiligt hast. Meines Wissens dürfen diese Vierzehnjährigen einen Job als Babysitter übernehmen, auf dem Pedelec mit 25 km/h zur Schule fahren und alkoholfreies Bier kaufen, wenn dieses tatsächlich hundertprozentig alkoholfrei ist.Bei 5 muss die Aufsicht tatsächlich fachkundig sein, z. B. im Rahmen einer echten Ausbildung.

    #227Verfassermars (236327) 12 Aug. 19, 21:45
    Kommentar

    Zu Eifelblumes Nr. 4) - Alkohol ab 14: Nein, erst ab 16 dürfen sie Bier trinken.


    Mein Stand dürfte aktuell sein, da meine Kinder 15 und 18 sind.

    Kleine Anekdote am Rande: Als der Große 16 geworden war, wollte mein Mann ihm bei jeder Gelegenheit ein Bier aufschwatzen, und der Bub wollte einfach nicht! Einmal waren wir in München im Augustiner-Biergarten, und mein Mann nervte die ganze Zeit "Des musste mol probiern, sou ä Bier krieste bei uns nit!" - "Probier doch wen'stens mol von moiner Moß!"... Ich sagte immer "jetzt lass doch den Bub in Ruhe, der darf jetzt Bier trinken, aber der MUSS nicht!!!" Herrschaftszeiten. (Inzwischen trinkt der Bub übrigens gerne ab und zu mal ein Gläschen Weißwein).

    Der Jüngere hingegen zählt schon die Tage, bis er 16 wird und offiziell was trinken darf (seufz!). Bei dem bin ich mir auch relativ sicher, dass der schon den einen oder anderen Schoppen mit seinen Kumpels gemacht hat - kann es ihm aber nicht beweisen, ist nur ein Verdacht. Übrigens verkündet mir der 15-jährige auch schon seit Monaten täglich, dass er schon weiß, wo er an seinem 18. Geburtstag hingeht: Ins nächste Tattoo-Studio. Na gut, dafür bin ich dann nicht mehr verantwortlich (und kann nur hoffen, dass er sich nicht Hals und Gesicht verunstalten lässt - darum bitten werde ich ihn sicher nicht, denn dann könnte es sein, dass er das dann grad extra macht).

    #228VerfasserBellydancer (1117479) 13 Aug. 19, 09:30
    Kommentar

    Zu Eifelblumes Nr. 4) - Alkohol ab 14: Nein, erst ab 16 dürfen sie Bier trinken.


    Ja, da dürfte dein Stand aktuell sein, meiner liegt 20 Jahre zurück.

    Wahrscheinlich wurde das geändert als auch das Mindestalter für Kauf und Konsum von Tabak von 16 auf 18 hochgesetzt wurde.


    Ich fand die Regelung, dass Bier und Wein in Begleitung Erziehungsberechtigter schon ab 14 erlaubt war, nicht schlecht. Der Reiz des Verbotenen war nicht so groß.

    #229VerfasserEifelblume (341002) 13 Aug. 19, 13:24
    Kommentar

    Die Regelung gilt auch immer noch (https://www.gesetze-im-internet.de/juschg/__9... ).


    Der relevante Text (eigene Hervorhebung):

    (1) In Gaststätten, Verkaufsstellen oder sonst in der Öffentlichkeit dürfen

    1.

    Bier, Wein, weinähnliche Getränke oder Schaumwein oder Mischungen von Bier, Wein, weinähnlichen Getränken oder Schaumwein mit nichtalkoholischen Getränken an Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren,

    2.

    andere alkoholische Getränke oder Lebensmittel, die andere alkoholische Getränke in nicht nur geringfügiger Menge enthalten, an Kinder und Jugendliche

    weder abgegeben noch darf ihnen der Verzehr gestattet werden.

    (2) Absatz 1 Nummer 1 gilt nicht, wenn Jugendliche von einer personensorgeberechtigten Person begleitet werden.

    

    Der Begriff "Jugendliche" ist bestimmt weiter vorne definiert... ja, gefunden:

    1) Im Sinne dieses Gesetzes

    1.

    sind Kinder Personen, die noch nicht 14 Jahre alt sind,

    2.

    sind Jugendliche Personen, die 14, aber noch nicht 18 Jahre alt sind,

    3.

    ist personensorgeberechtigte Person, wem allein oder gemeinsam mit einer anderen Person nach den Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuchs die Personensorge zusteht,

    4.

    ist erziehungsbeauftragte Person, jede Person über 18 Jahren, soweit sie auf Dauer oder zeitweise aufgrund einer Vereinbarung mit der personensorgeberechtigten Person Erziehungsaufgaben wahrnimmt oder soweit sie ein Kind oder eine jugendliche Person im Rahmen der Ausbildung oder der Jugendhilfe betreut.


    #230VerfasserHe-le-na (743297)  13 Aug. 19, 14:38
    Kommentar

    Danke, Helena, das wusste ich nicht. Das darf unser 15-Jähriger aber mal schön selber rausfinden - ich sag ihm das nicht ;-P

    #231VerfasserBellydancer (1117479) 14 Aug. 19, 09:08
    Kommentar

    Würde ich auch nicht machen... :-)


    Edit:

    Außerdem wäre er ja immer noch von Dir oder Deinem Mann abhängig - so gesehen würde ihm das Wissen ja nicht einmal etwas nützen.

    #232VerfasserHe-le-na (743297)  14 Aug. 19, 09:12
    Kommentar

    Stimmt - mit uns Alten will der eh keinen Schoppen machen :-)

    #233VerfasserBellydancer (1117479) 14 Aug. 19, 09:51
    Kommentar

    Hava Bozkurt leitet eine Kindertagesstätte in Hamburg und schlägt in der ZEIT vom 15. Juli auf S. 56 eine Pause für Kita-Kinder von mindestens 20 Tagen vor.


    Sie begründet das u. a. so: „Ich sehe in meiner Kita, dass Kinder immer häufiger ohne Pause hergebracht werden. Dabei vergessen Eltern, dass Kita für Kinder auch Arbeit ist. Die Kinder lernen hier ab dem ersten Tag Neues, sie müssen sich an Regeln halten und mit anderen Kindern umgehen. Kinder brauchen davon auch mal Erholung - genauso wie Schüler, die ihre Schulferien haben, und Arbeitnehmer mit vierundzwanzig Urlaubstagen im Jahr. Außerdem ist es wichtig für die Kinder, dass sie Zeit mit ihren Eltern verbringen, damit der familiäre Zusammenhalt gestärkt wird.


    Wie beurteilt ihr diesen Vorschlag der Erzieherin?  

    #234Verfassermars (236327) 15 Aug. 19, 10:46
    Kommentar

    Das ist ein guter Vorschlag. Kinder müssen in Ruhe verweilen können. Nicht immer Getümmel und 'Pflichten' um sich haben. Sich langweilen ist eine gute Methode zu regeneriern.

    #235VerfasserSchmuckmeier (814719) 19 Aug. 19, 21:39
    Kommentar

    Dem Vorschlag stimme ich auch zu.

    Kinder dürfen sich langweilen. Aus der Langweile heraus werden Kinder kreativ. Ich weiß es, da ich glücklicherweise viel Zeit mit eigenen Kindern verbringen durfte.

    Wenn Eltern und Erzieher zu großen Wert auf Bildung und Leistung legen, und das sehe ich oft, dann verkümmern der eigene Antrieb und die schöpferischen Möglichkeiten. Anreize und Anstöße geben, sicherlich, doch das Kind braucht in frühen Jahren in erster Linie freies Spiel und sucht sich die Pausen auf natürliche Weise.


    #236Verfassertruc-truc (901336)  21 Aug. 19, 09:27
    Kommentar

    Heute ist, wie immer am 20. September, Weltkindertag. Er wird in mehr als 145 Ländern gefeiert, oft mit bunten Festen. An dem Tag geht es aber auch um etwas Ernstes: Er soll die Erwachsenen daran erinnern, dass Kinder geschützt werden und dass sie Rechte haben. Zum Beispiel das Recht auf Gesundheit oder das auf Zeit zum Spielen. Dieses Jahr wird besonders ein Kinderrecht wichtig: frei seine Meinung sagen zu dürfen. Denn genau am Kindertag werden junge Menschen auf die Straße gehen und Lärm für ihre Zukunft machen. ( ~ F. Lehnert in der ZEIT vom 19. September 2019, S. 52 ) 

    #237Verfassermars (236327) 20 Sep. 19, 09:33
    Kommentar

    Odetta - Sometimes I Feel Like a Motherless Child


    https://www.youtube.com/watch?v=ZXg9UFUXFXU

    #238Verfassermars (236327) 26 Sep. 19, 10:53
    Kommentar

    Mal ganz unabhängig von allem Umweltgedöns:

    Das wäre schon für gesunde, normale Jugendliche schwer zu verkraften, aber was wird aus diesem psychisch schwer gestörten Kind, wenn der Riesenhype vorbei ist und kein Hahn mehr nach Greta Thunberg kräht?

    #239VerfasserEifelblume (341002) 01 Okt. 19, 15:19
    Kommentar

    Ich finde es immer wieder schön, wie sich Kinder um Tiere kümmern:


    http://www.bilder-hochladen.net/files/big/lm4...

    #240Verfassermars (236327) 16 Okt. 19, 11:10
    Kommentar

    Symptome des Typ 1 Diabetes bei Kindern


    Klassische Symptome beim Auftreten sind häufiges und übermäßiges Wasserlassen. Bei kleinen Kindern kann sich das durch Bettnässen bemerkbar machen. Kinder, die schon trocken waren, können wieder einnässen. Dazu kommt starkes Durstgefühl, Gewichtsverlust, Müdigkeit, Leistungsminderung. Treten diese Symptome bei Kindern auf, sollten die Eltern schnellstens einen Arzt aufsuchen. Bei Kindern und Jugendlichen zeigen sich die Auswirkungen und Symptome des Insulinmangels häufig viel heftiger als bei Erwachsenen. Sie sind daher stärker gefährdet, ein lebensgefährliches ketoazidotisches Koma durch die Blutzuckerentgleisung zu bekommen.

    Die Diagnose eines Diabetes mellitus Typ 1 ist für Kinder und Eltern erst einmal ein Schock. Doch sie sind dabei nicht allein. Ärzte, Diabetesberaterinnen, Psychologen und weitere Spezialisten stehen Ihnen zur Seite, um sie in der Therapie und im Alltag mit dem Diabetes zu unterstützen. Typ 1 Diabetiker können nach dem heutigen Stand der Wissenschaft gesund bleiben bis ins hohe Alter und mit den modernen medizinischen Errungenschaften ein Leben fast ohne Einschränkungen führen.

    https://www.diabetes-news.de/wissen/kinder-un...

    #241Verfassermars (236327) 21 Okt. 19, 11:19
    Kommentar

    Nach einem kurzen Auflachen macht das sehr nachdenklich (jedenfalls mich):


    https://www.google.de/url?sa=i&rct=j&q=&esrc=...

    #242VerfasserEifelblume (341002) 21 Okt. 19, 13:12
    Kommentar

    Ich stelle mir da die Frage, ob sich der Macher selber schon jemals über irgendetwas beschwert hat...


    #243VerfasserHe-le-na (743297) 21 Okt. 19, 14:37
    Kommentar

    "Papi, ich soll dir von meinem Klassenlehrer einen schönen Gruß bestellen. Und morgen Abend um acht Uhr ist Elternabend im kleinen Kreis."

    "Wieso im kleinen Kreis?"

    "Na ja, du und der Lehrer."



    An was für Elternabende erinnert ihr euch?

    #244Verfassermars (236327) 31 Okt. 19, 10:37
    Kommentar

    @244: Der Elternabend, an dem die gymnasiale Oberstufe mit dem Kurssystem in Rheinland-Pfalz den Eltern vorgestellt wurde.


    Immer wieder und nochmal und nochmal wurde gefragt, warum keine Leistungskurse in Sport und Kunst angeboten wurden. Irgendwann platzte mir der Kragen und ich rief dazwischen: "Weil man für Bildchen malen und Ball treten keine Hochschulreife bekommen kann."

    Damit war ich bei den anderen Eltern ziemlich untendurch.


    #245VerfasserEifelblume (341002) 31 Okt. 19, 14:32
    Kommentar

    De la chaise d’école au siège du bus, du canapé au lit, et rebelote le lendemain… Dans leur vie quotidienne, de nombreux adolescents ne fournissent que très peu d’efforts physiques.


    Trop peu, même, d’après l’Organisation mondiale de la santé (OMS), qui met en garde contre les effets délétères de cette inactivité dans une étude publiée vendredi 22 novembre dans la revue médicale The Lancet Child & Adolescent Health. A travers le monde, plus de 80 % des jeunes ne satisfont pas à la recommandation officielle qui est d’effectuer une heure d’exercice chaque jour.


    Pour parvenir à cette estimation, les chercheurs ont compilé des données recueillies dans le cadre scolaire auprès de 1,6 million d’adolescents âgés de 11 à 17 ans et résidant dans 146 pays différents. « Ces jeunes ont répondu à des questionnaires sur leurs dépenses physiques au sens large, comprenant le sport mais aussi les déplacements actifs comme la marche ou les tâches domestiques », explique Regina Guthold, de l’OMS, auteure principale de l’étude.


    Epidémie de paresse


    Basées sur des autoévaluations, ces données comprennent une part d’imprécision. Par ailleurs, seuls les ados allant à l’école ont été pris en considération, alors que, dans certains pays, ils sont nombreux à avoir arrêté leur scolarité. « Mais ces résultats sont probablement les meilleures estimations disponibles des tendances globales, régionales et temporelles pour les niveaux d’activité physique chez les adolescents », estime Mark Tremblay, de l’Institut de recherche du Centre hospitalier pour enfants de l’est de l’Ontario (Canada), dans un commentaire qui accompagne l’étude. Sa conclusion est sans appel : les ados sont trop sédentaires. Et le problème ne se cantonne pas aux pays riches. A titre d’exemple, en 2016, la prévalence de l’inactivité physique des jeunes était de 78,4 % en Moldavie, 87,5 % en Egypte, 93,4 % aux Philippines, 84,7 % au Pérou ou encore 87 % en France.

    https://www.lemonde.fr/sciences/article/2019/...


    #246Verfassermars (236327) 22 Nov. 19, 19:54
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    Digitalisierung in der Kita: per App über jedes Bäuerchen des Kindes informiert


    Zehn Kitas in der Schweiz informieren die Eltern praktisch in Echtzeit darüber, was ihr Sprössling während des Tages gemacht hat. Experten bezweifeln, dass dies zur Beruhigung der Mütter und Väter beiträgt.


    Zentraler Bestandteil des Austauschs ist der in vielen Krippen zum Standard gewordene Tagesrapport. Unter anderem wird der Stuhlgang der Kleinen detailliert dokumentiert. Eltern können sich ausserdem auf Wunsch Bilder aus dem Kita-Leben auf ihr Handy senden lassen und sind praktisch live dabei, wenn ihr Nachwuchs einen kleinen oder grösseren Entwicklungsschritt macht … 


    Für Eveline Hipeli, Dozentin für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich, haben solche Anwendungen sowohl gute wie auch schlechte Seiten. Für Eltern, die ihr Kind schon im Alter ab drei Monaten in fremde Obhut geben würden, sei es ein Grundbedürfnis, zu wissen, dass es ihrem Kind gut gehe. Es spreche nichts dagegen, dass die Kita den Eltern auch auf digitalen Kanälen mitteile, dass alles in Ordnung sei.


    Verlockung für Helikopter-Eltern


    «Allerdings spielt das neue Angebot auch jenen Eltern in die Hände, die ihr Kind schon bisher nicht loslassen konnten und überfürsorglich sind», sagt Hipeli. Gemeinhin spricht man in diesem Zusammenhang von sogenannten Helikopter-Eltern, die ihre Kinder ständig umschwirren. Mütter und Väter, die bisher drei- bis viermal im Tag in der Kita angerufen hätten, würden nun ständig besorgt auf ihr Smartphone schauen. «Sie wissen oft selbst nicht, wie viel Information ihnen guttut», betont die promovierte Kommunikationswissenschafterin und Medienpädagogin ...

    https://www.nzz.ch/schweiz/digitalisierung-in...


    #247Verfassermars (236327) 26 Nov. 19, 14:39
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    Die Sitten ändern sich, was gestern noch unabdingbar war, ist heute vielleicht schon altmodisch.


    Trotzdem, ich finde das Benehmen dieses Kindes unmöglich. Sie ist alt genug um zum wissen, dass man aufsteht, wenn man jemanden begrüßt - und jung genug um auf alle Fälle aufzustehen, wenn ein Erwachsener sie begrüßt.


    https://front.video.funke.press/p/106/sp/1060...

    #248VerfasserEifelblume (341002) 11 Dez. 19, 14:20
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    Eine berühmte Hollywoodschauspielerin zu ihrem Mann, einem berühmten Hollywoodschauspieler: "Liebling, schnell, komm mal her. Deine Kinder und meine Kinder verprügeln unsere Kinder."

    #249Verfassermars (236327) 26 Dez. 19, 16:14
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    Die Lehrerin versucht den Kindern die Begriffe Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft zu erklären.

    "Rosa, heute sagst du: 'Ich bin ein Kind.' Wie sagt du, wenn du groß geworden bist?"

    Rosa: "Ich habe ein Kind!"


    #250Verfassermars (236327) 02 Jan. 20, 10:30
    Kommentar
    #251Verfassermars (236327) 18 Jan. 20, 09:57
    Kommentar

    Ein wunderbares Kinderbuch, das die Konflikte - ja Fragen des Menschseins - in einer warmherzigen Art und Weise aufgreift und in einfache Geschichten verpackt, ist "Lustige Geschichten" von W. Sutejew. Auch die Illustrationen sind ergreifend treffend.


    Man kann das Buch auch in der Kindertherapie einsetzen, aber auch in der für Erwachsene


    .https://de.wikipedia.org/wiki/Wladimir_Grigor...

    #252Verfasserbella2 (333291) 18 Jan. 20, 21:42
    Kommentar

    Wieder einmal eine Multiple-Choice-Frage:


    Was kann einem Baby das Zahnen erleichtern, wenn man auf einen Plastikbeißring verzichten will?


    1) Brotrinde ?

    2) gekühlter Teelöffel ?

    3) Veilchenwurzel ?

    4) feuchter Waschlappen ?

    5) Eukalyptusöl ?



    #253Verfassermars (236327) 23 Jan. 20, 13:51
    Kommentar

    Antwort:


    1 - 4 sind denkbare Mittel, aber Eukalyptusöl wäre gefährlich und könnte zu Verkrampfungen führen.

    #254Verfassermars (236327) 28 Jan. 20, 17:55
    Kommentar

    Abends

    1

    Auf meinem Schoße sitzet nun

    Und ruht der kleine Mann;

    Mich schauen aus der Dämmerung

    Die zarten Augen an.

    Er spielt nicht mehr, er ist bei mir,

    Will nirgend anders sein;

    Die kleine Seele tritt heraus

    Und will zu mir herein.

    2

    Mein Häwelmann, mein Bursche klein,

    Du bist des Hauses Sonnenschein,

    Die Vögel singen, die Kinder lachen,

    Wenn deine strahlenden Augen wachen.


    Theodor Storm


    #255Verfassermars (236327) 01 Feb. 20, 09:08
    Kommentar

    @253

    Teelöffel ist zu hart und wird außerdem sofort warm.

    Brotrinde ist umstritten, das Baby kann Krümel in den Hals bekommen.

    Veilchenwurzel kenne ich nicht, kann nichts dazu sagen.


    Political Correctness hin oder her - wenn mein Baby oder Enkel sich sehr schwer täte, würde ich den mit Wasser gefüllten und gut gekühlten Plastikbeißring bevorzugen.


    OT: Es gibt noch etwas, wo ich Plastik unverzichtbar finde: Meine Implantate.


    Wo?



    In beiden Augen. Kunstlinsen, ohne die ich längst am Grauen Star erblindet wäre.

    #256VerfasserEifelblume (341002)  17 Feb. 20, 16:20
    Kommentar

    En France aussi il y a de beaux musées de poupées, par exemple au château Josselin


    http://www.bilder-hochladen.net/files/big/lyn...



    Il y a plus de 30 ans, Antoinette de Rohan découvre dans le grenier du château la collection de poupées commencée à la fin du 19ème siècle par Herminie de Rohan, l’arrière grand-mère de son époux, Josselin de Rohan.


    Il lui faudra plusieurs années pour inventorier et compléter cette collection, recherchant les origines, les particularités, les histoires de toutes ces poupées, rangées jusque-là dans des armoires. Enfin, en 1984, Antoinette de Rohan ouvre le Musée avec des centaines de poupées, la plus ancienne datant du 17ème siècle. Peu à peu, grâce à la générosité de très nombreux donateurs, la collection familiale s’enrichit de nouvelles poupées, de jouets et de jeux, ce qui permettra, à partir de 1988, la présentation d’expositions temporaires consacrées chaque année à un thème différent. Le Musée a vu arriver depuis sa création de nombreux jouetes offerts par de généreux donnateurs, ce qui lui permet de présenter aujourd'hui des expositions très variées et ludiques, autour du thème du jeu.


    http://www.chateaudejosselin.com/fr/le-musee-...



    #257Verfassermars (236327)  19 Mai 20, 17:30
    Kommentar

    Schon vor Corona ist mir das immer wieder aufgefallen:


    Ich bin in einer typischen 50-er Jahre Wohnsiedlung aufgewachsen. Mietshäuser mit 4 oder 6 Parteien, hinter den Häusern große Grasflächen, die vom Hausmeister regelmäßig gemäht wurden, mit Stangen zum Teppich klopfen oder zur Befestigung der Wäscheleinen.


    Diese Grünflächen waren in meiner Kindheit bei schönem Wetter immer voller spielender Kinder. Die Wäschestangen waren Fußballtore oder Turnrecks. Auf den gepflasterten oder asphaltierten Flächen vor den Garagen fuhren wir mit Kettcars oder Fahrrädern. Ständig gab es Ärger mit den EG-Bewohnern, die um ihre Fenster fürchteten, wenn wir Ball spielten, und wenn Wäsche hing, herrschte Krieg.


    Die Wohnsiedlungen gibt es noch. Aber nirgendwo spielen mehr Kinder. Wo sind die alle hin? Werden die nur noch von ihren Helikoptereltern zu eingezäunten Spielplätzen gebracht, sitzen die den ganzen Tag mit Tablet und Smartphone drinnen? Warum wird in den Mietsiedlungen nicht mehr draußen gespielt?

    #258VerfasserEifelblume (341002)  23 Aug. 20, 16:38
    Kommentar

    @ Eifelblume : J'ai bien aimé ton #258. En effet, ici aussi, les enfants habitant dans un même quartier ne jouent presque plus dehors comme autrefois. Leurs deux parents travaillent comme des esclaves (les pauvres n'ont pas le choix avec toutes les charges dont on les écrase) et leur paient des cours de musique, de judo ou d'autre chose pour les occuper pendant leur absence. Au pire, on les plante devant un écran. Le coronavirus n'a rien arrangé.


    Une note plus positive : Une chanson d'Aldebert :


    ... c'est quoi l'espoir?

    Du bonheur qui attend


    Et un souvenir?

    Un dessin sur la mémoire


    Et la poésie?

    Une épuisette à étoiles


    C'est quoi le bonheur?

    C'est maintenant ou jamais


    Mais dis papa, la vie c'est quoi?


    La vie c'est un peu de tout ça mais surtout c'est toi ...


    https://www.public.fr/Paroles-de-chansons/Ald...


    https://www.youtube.com/watch?v=D1H7uyWL4bU&l...

    #259VerfasserClélia (601872)  27 Aug. 20, 07:51
    Kommentar

    Sonntagsfrühstück bei meinem Sohn.

    Die Enkel werden mit einer gewissen Strenge erzogen, dazu gehört auch, dass sie sitzen bleiben müssen, bis alle fertig sind.

    Ich bin ohnehin ein ziemlich langsamer Esser, und bei so einem Großfamilienfrühstück brauche ich für ein Brötchen fast eine Stunde. Irgendwann platzte der 6-jährige heraus: Oma, wann bist du denn endlich satt?

    #260VerfasserEifelblume (341002) 28 Sep. 20, 10:10
    Kommentar
    #261Verfassermars (236327) 14 Okt. 20, 11:40
    Kommentar

    DIE ZEIT publizierte am 15. Oktober ein ganzseitiges Interview mit Carla Bruni, der Ehefrau des früheren französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy. Hier ein kurzer Auszug aus dem Interview:


    „ZEIT: Sie sind 52 Jahre alt. Ihr Mann ist 65. Sie haben eine neun Jahre alte Tochter. Sind ältere Eltern ein Nachteil für ein Kind? 


    Bruni: Manche Menschen sind nicht dafür gemacht, Eltern zu sein. Manche Männer sind sowohl im jungen Erwachsenenleben als auch im hohen Alter keine guten Väter. Was über die Elternfähigkeit bestimmt, ist also nicht das Alter, sondern der Charakter. Mein Mann Nicolas ist ein guter Vater. Das habe ich schon im Umgang mit seinen ersten drei Kindern beobachtet. Die sind jetzt erwachsen. Okay, er ist nun 65 Jahre alt, aber er hat eine unheimliche Energie …“


    Wie seht ihr die hier angesprochene Frage?

    #262Verfassermars (236327) 16 Okt. 20, 15:39
    Kommentar

    Auf dem Schulhof wird geprahlt: „Mir san drei Kinder, und jeda von uns hat a eigens Bsteck.“ Sagt der zweite: „Mir san viere daham, und jeds hat a eigens Zahnbürste!“ - Und der Dritte: Ha! Mir san fünf Kinder - und a jeds hat an eigna Vadda!“

    #263Verfassermars (236327)  18 Okt. 20, 16:34
    Kommentar

    @mars

    Zu Deiner #262


    Ich wäre in jüngeren Jahren weniger entspannt und deutlich ängstlicher gewesen, als ich es dann als ältere Mutter war. Auch die vielen Ratschläge Dritter hätten mich deutlich mehr beeindruckt (auch die schlechten) und ich hätte meinem eigenen Gefühl weniger vertraut.

    Ich kenne aber auch Eltern in meinem Alter, die viel ängstlicher sind (wer weiß, ob sie es schon vorher waren).


    Aus Teenagersicht sind vielleicht ältere Eltern noch peinlicher, als Eltern es eh schon sind.


    Ab einem gewissen Alter der Eltern mag auch das (zumindest bei uns) beliebte Raufen weniger schwungvoll ausfallen - ebenso andere körperliche Aktivitäten. Aber auch das ist eher (geratene) Statistik und für den Einzelfall nicht von Belang.


    Und die Erinnerung, wie man selber als Kind so war, ist bei den Menschen auch sehr unterschiedlich ausgeprägt. Auch da mag es einen statistischen Effekt geben, dass "der Jugend" von älteren Eltern mit weniger Verständnis (nicht im Sinne von Nachsicht, sondern wirklich von "ohne Erklärung verstehen") begegnet wird, aber es hängt doch sehr vom Einzelnen ab.

    Nichten und Neffen finden es immer SEHR spannend, wenn ich aus dem Nähkästchen plaudere...


    Ich denke auch, dass in Summe der Charakter da mehr Einfluss hat, als das Alter.


    Meine Mutter war der Ansicht, dass zu alte Eltern - Mütter wie Väter - für das Kind nicht gut sind. Wenn die Eltern schon bei zu hohem Blutdruck und Knieschmerzen angekommen sind, während die Kinder noch Kinder sind, das sah sie als schlecht an. Auch die erhöhte Wahrscheinlichkeit, dass aus den Kindern Waisen werden könnten, bevor sie erwachsen sind, sah sie als "Manko".

    #264VerfasserHe-le-na (743297)  19 Okt. 20, 12:46
    Kommentar

    He-le-na, deine differenzierte, behutsame Stellungnahme gefällt mir sehr gut. Du gehst nicht "apodiktisch" vor, sondern hast Wörter wie aber - mag - vielleicht - eher an den richtigen Stellen eingesetzt.

    #265Verfassermars (236327)  20 Okt. 20, 10:27
    Kommentar

    Das ist aber ein nettes Lob, danke! :-)

    #266VerfasserHe-le-na (743297) 20 Okt. 20, 11:18
    Kommentar

    Anders als He-le-na war ich in jungen Jahren weit weniger ängstlich als jetzt.

    Ob diese unterschiedliche Wahrnehmung daran liegt, dass man eben dann am wenigsten ängstlich ist, wenn die eigenen Kinder die Welt entdecken?


    In meinem Umfeld beobachte ich bei älteren Eltern weit mehr Geduld als ich mit den Kindern damals hatte.


    Mir scheint bei der späten Elternschaft nicht das Baby mit 40 das Problem, sondern das Null-Bock-Pubertier mit Mitte 50. Und junge Eltern haben später mehr von den Enkeln.


    Aber ein "richtiges" Alter zum Kinder kriegen gibt es nicht, niemand sollte sich da dreinreden lassen.



    #267VerfasserEifelblume (341002) 20 Okt. 20, 11:26
    Kommentar

    Nach Piaget ist bei einem kleinen Kind für das egozentrische Denken die Standpunkt-Illusion typisch.

    Das Kind sagt zum Beispiel, dass zwei Geschwister in seiner Familie leben, was richtig ist. Und wie viele Brüder hast du? - Einen, Paul. - Und Paul hat auch einen Bruder? - Nein. - Aber du bist sein Bruder? - Ja. - Also hat er einen Bruder? Nein.

    Der Junge weiß wohl, dass sie zu Hause zwei Brüder sind, aber er schafft es noch nicht, sich in die Lage seines Bruders zu versetzen, für den er selbst ein Bruder ist.

    #268Verfassermars (236327) 26 Okt. 20, 08:32
    Kommentar

    Mein älterer Sohn war da mit 4 Jahren schon weiter.

    Ich erwartete das 4. Kind, wir wussten, dass es ein kleiner Bub wird. Der Erstgeborene erklärte dazu: Das neue Baby wird dann aber nur mein Bruder, die beiden Mädchen haben ja schon mich als Bruder.

    #269VerfasserEifelblume (341002) 26 Okt. 20, 10:26
    Kommentar

    @Eifelblume: Wie nett! Ich kenne gut diese "Verfügungen"! Als mein kleiner Bruder auf die Welt kam, deklarierte meine große Schwester ihn als ihr Eigentum. Ich, in meiner Naïvität, sagte mir: na gut, dann gehört das nächste Kind eben mir! Das wäre dann Kind Nr. 6 gewesen, aber ich zweifelte keine Minute daran, dass es passieren würde! :-D

    So kam es, das ich die selbsternannte Beschützerin meiner kleinsten Schwester wurde! Bis heute noch sind wir beste Freundinnen.


    Nun zum eigentlichen Grund dieses Beitrags:

    SUPER Miniserie auf Netflix "Das Damengambit" spricht das Problem an, dass man in den USA früher (50er Jahren) den Kindern in Waisenhäusern regelmäßig Beruhigungsmittel verabreichte, damit sie "brav" sind. Als die Regierung diese Praxis verbot, waren bereits viele Kinder drogenabhängig.


    Hier der Trailer

    https://www.youtube.com/watch?v=gijHVZ5YW4g

    #270VerfasserCARIOCA (324416)  27 Okt. 20, 11:26
    Kommentar


    Zu viel zu tun, zu viel Stress: Vielen Eltern fehlt im Alltag einfach die Zeit, um ihren Kindern vorzulesen. Warum das so ist und was man dagegen tun kann, zeigt die Vorlesestudie 2020.


    Schon mit 15 Minuten Vorlesen am Tag fördern Eltern laut Experten empathische Fähigkeiten, Fantasie und Wortschatz ihrer Kinder – und sie können diese gemeinsame Zeit auch genießen. Studien zeigen außerdem: Kinder und Jugendliche, denen in ihrer frühen Kindheit vorgelesen wurde, entwickeln einen positiven Bezug zum Lesen und greifen später mit mehr Freude zu Büchern. Trotzdem lesen 32 Prozent aller Eltern in Deutschland ihren Kindern nur selten vor. Warum das so ist, erklärt die Vorlesestudie 2020 der Stiftung Lesen, der Wochenzeitung "Die Zeit" und der Deutschen Bahn Stiftung, die am Dienstag online vorgestellt wurde.


    Danach fehlt es Eltern häufig an Zeit und Bereitschaft zum Vorlesen. Etwa die Hälfte der befragten Eltern, die ihren Kindern nur selten vorlesen, gab an, dass es im Haushalt anderes zu tun gebe und sie zu erschöpft zum Vorlesen seien. "Vorlesen ist für viele der Befragten eine zusätzliche Belastung in ihrem Alltag", sagt Rainer Esser, Geschäftsführer der "Zeit"-Verlagsgruppe. 48 Prozent der Eltern glauben außerdem, dass ihren Kindern woanders schon genug vorgelesen werde, vor allem in der Kita. Für die Studie wurden bundesweit 528 Eltern befragt, die ihren Kindern maximal einmal pro Woche vorlesen.


    In den befragten Familien haben die Kinder auch deutlich weniger Bücher als im Durchschnitt. 68 Prozent gaben an, dass ihre Kinder maximal zehn Bücher haben. Mehr als die Hälfte gab aber auch an, dass sie es gut fänden, wenn ihre Kinder regelmäßig Bücher geschenkt bekämen. "Geschichten müssen zu den Familien kommen, egal ob als Buch oder digital", meint Jürgen Kornmann von der Deutschen Bahn Stiftung. Ein gutes Beispiel, um Eltern zum Vorlesen zu animieren, sei das Angebot "Einfachvorlesen.de", bei dem Geschichten kostenlos heruntergeladen werden können. Oder das Projekt "Buchstart", bei dem Kinder Bücher geschenkt bekommen.


    Rund die Hälfte der Eltern gab außerdem an, Vorlesen mache ihnen keinen Spaß, mehr als ein Viertel findet Vorlesen auch nicht wichtig. "Viele haben diese Erfahrungen in der eigenen Kindheit nicht gemacht und geben es daher auch an ihre eigenen Kinder nicht weiter", meint Simone Ehmig von der Stiftung Lesen. Viele glaubten, sie müssten schauspielern und ihre Kinder zum geduldigen Zuhören zwingen. Um dem entgegen zu treten, sei es wichtig, Vorlesen "vom Sockel zu holen". "Wir müssen den Eltern zeigen, dass Vorlesen nicht nur gut für die Bildung ihrer Kinder ist, sondern dass es vor allem die gemeinsame Zeit mit ihren Kindern zu einer schönen Zeit macht."

    Ein positives Beispiel aus der Praxis sei die «Impuls Deutschland Stiftung», die unter anderem Hausbesuche bei Familien vermittelt. "Dabei kommt eine geschulte Mutter in die Familie und zeigt in einem Rollenspiel, wie sie ihrem Kind vorlesen können", erklärt Daja Wübbens von der Stiftung. So könnten Ängste vor Büchern abgebaut werden, da das Buch im Rahmen des Programms immer wieder auftauche. Mittlerweile habe die Stiftung mehr als 40 000 Familien erreicht.


    https://www.focus.de/familie/eltern/vorlesest...

    #271Verfassermars (236327) 28 Okt. 20, 10:20
    Kommentar

    Was Eltern zum Thema Vorlesen auch wissen sollten: Kleinere Kinder wollen immer wieder dieselben Geschichten hören. Ein Erwachsener kann schwer nachvollziehen, was an Rotkäppchen am dritten Tag nacheinander noch interessant sein soll. Aber für die Kinder fühlt sich das richtig an.


    Ich habe früher meine Kinder reihum aussuchen lassen, welches Märchen sie als Gute-Nacht-Geschichte hören wollen. Wenn das Kind, das an der Reihe war, sich nicht entscheiden konnte, bot ich an, ein neues Märchen vorzulesen. Auf diese Art haben wir im Lauf mehrerer Jahre einen ziemlich umfangreichen Märchenschatz angelegt.

    #272VerfasserEifelblume (341002) 28 Okt. 20, 13:21
    Kommentar

    Ein sehr sinnvoller Hinweis, Eifelblume, und eine recht gute Methode. Da wäre ich gerne Kind bei dir gewesen.

    #273Verfassermars (236327) 28 Okt. 20, 13:30
    Kommentar

    Beim Gutenacht-Vorlesen wurde bei uns abgewechselt, Mal hat der Papa, mal die Mama vorgelesen. Aber jede Nacht war einer von uns dran. Später, als der Sohn in die Schule kam, musste er auch zuerst einen Teil, dann später alles für uns laut vorlesen. Das waren wertvolle Erfahrungen, sowohl fürs Kind als auch für uns.

    #274VerfasserCARIOCA (324416) 28 Okt. 20, 14:25
    Kommentar

    So träge sind Deutschlands Kinder


    Zu wenig Bewegung, mäßige Motorik, kein Bock auf Leistung: Der "Vierte Deutsche Kinder- und Jugendsportbericht" liefert alarmierende Erkenntnisse.


    Sind es die übervorsichtigen Helikoptereltern, die Schürfwunden am Knie fürchten? Oder ist es verlockender, Instagram-Star, YouTuber oder Influencerin zu werden als der nächste Bastian Schweinsteiger?


    Der Leistungssport hat es jedenfalls schon seit ein paar Jahren schwer, Kinder und Jugendliche zu begeistern. Der Befund des Kölner Sportwissenschaftlers Christoph Breuer, 49, ist eindeutig: "Der Anteil an Sportvereinen, die leistungsorientierte Nachwuchsförderung anbieten, ist in den vergangenen zehn Jahren deutlich rückläufig." Nur noch jeder vierte Verein sieht sich als Schmiede für Talente, die nach Pokalen und Meisterschaften streben. Das sei auch wegen mangelnder Nachfrage so, sagt Breuer, "weil Kinder oder Eltern Leistung im Sport weniger wertschätzen".


    Der Prorektor der Deutschen Sporthochschule in Köln sorgt sich allerdings weniger um Deutschlands Rang im olympischen Medaillenspiegel. Vielmehr bedauert Breuer, "dass Vereine ihr Potenzial als Sozialisationsinstanz nicht mehr so umfassend ausschöpfen können". Es gingen "Anstrengungsbereitschaft" und "Zielorientierung" verloren. Sport fällt als Schule des Lebens aus.


    https://www.spiegel.de/panorama/bildung/kinde...

    #275Verfassermars (236327) 29 Okt. 20, 20:39
    Kommentar

    Ich gebe zu, ich bin da voreingenommen, weil ich Sport ganz einfach hasse.


    Selbstverständlich müssen Kinder die Möglichkeit zu einer gesunden Entwicklung ihres Bewegungsapparates mit den zugehörigen kongnitiven Fähigkeiten bekommen, sie müssen toben, klettern, laufen, springen - und gelegentlich auch einmal hinfallen und wieder aufstehen.


    Aber wozu Leistungssport? Die meisten Sportarten sind bei exzessivem Training nicht mehr gesund und verursachen oft genug irreversible Schäden, durch übermäßige Beanspruchung oder als Folge schwerer Verletzungen. Alle meine Kinder sind grob- und feinmotorisch fit. Aber ein richtiger Sportler war nur einer, der Jüngste. Er ist heute Anfang 30 und kann kaum mehr gehen. Er kann nicht mit seinen Neffen und Nichten auf dem Boden spielen, weil er nur mit Mühe nach unten und hinterher garantiert nicht mehr hochkommt. Knapp 20 Jahre intensivster Fußball haben seine Knie völlig zerstört.


    Übervorsichtige Eltern, die jede Bewegung des Kindes verhindern, gibt es sicher. Aber wie bekommt man iein Kind dazu, IMMER NUR ruhig vor dem Fernseher oder am Tablet zu sitzen?. Meiner Ansicht nach geht das nur mit Ritalin oder anderen Drogen.


    Meine Erfahrung mit dem Medienkonsum bzw. zu meiner Zeit noch Fernsehkonsum sieht so aus: Die Kinder würden am liebsten den ganzen Tag nur fernsehen. Ich habe zeitweise zwischen den Mahlzeiten die Küche zugesperrt, sonst hätten die Kinder die Mahlzeiten verweigert und nur noch während der Nachrichtensendungen schnell irgendetwas aus dem Kühlschrank gegriffen.


    Alleinerziehend mit 4 Kindern war mir manchmal auch alles zu viel und ich habe sie wider besseres Wissen glotzen lassen, bis die Augen viereckig wurden, besonders an verregneten Winterwochenenden kam das vor. Aber der unausgelebte Bewegungsdrang der Kinder bei zu langem Fernsehkonsum kann nur denjenigen Eltern nicht auffallen, bei denen sowieso Hopfen und Malz verloren ist.

    Nach ein paar Stunden drehten die Kinder durch. Manchmal habe ich sogar stereotype Bewegungen beobachtet, wie man sie sonst nur bei schwer geistig Behinderten sieht. In jedem Fall gab es Streitereien, Geschrei, oft auch Stürze oder Dinge gingen zu Bruch, weil ein Kind den Blick starr auf den Bildschirm gerichtet blindlings um sich schlug.

    Spätestens dann war für mich Mau-Mau spielen mit 4 Kindern weniger stressig.

    Zumindest meine Kinder konnte man gar nicht dauerhaft in die Ecke setzen und mit einem Bildschirm ruhig stellen.


    Es spricht nichts dagegen, in einem Verein Fußball, Volleyball oder Tischtennis zu spielen, wenn das Spaß macht. Ich weiß, auch wenn mir das völlig unverständlich ist, dass manche Menschen gerne bis an die Schmerz- oder Zusammenbruchgrenze gehen. Ich kann mir aber absolut nicht vorstellen, dass irgend ein Kind auf der Welt Freude an solcher Überlastung hat. Ich weiß nicht, wie "Anstrengungsbereitschaft" und "Zielorientierung" in dem Artikel von Mars genau definiert sind. Sollte damit gemeint sein, Training bis zum völligen Erschöpfen und unter Inkaufnahme schwerer Verletzungen in der Hoffnung auf eine Olympiateilnahme, dann finde ich das äußerst fragwürdige Ideale.


    Jeder, der Kinder hat, hat beobachtet, wie zäh und zielgerichtet die Kleinen irgendwann im zweiten Lebensjahr wieder und wieder aufstehen, bis sie sicher laufen; wie sie sich anstrengen, sich mit ihrem beschränktem Wortschatz mitzuteilen, wie stolz sie sind, wenn das Fahrrädchen unter ihnen nicht mehr umfällt oder sie zum ersten Mal die Schleife in den Schuhbändern alleine gebunden haben. Normale Kinder sind anstrengungsbereit und zielorientiert.


    Ich behaupte hier einmal ganz plakativ, dass normale Kinder normaler Eltern keinen Sport nur um des Sportes willen brauchen.


    Edit: Ich bin aber gern bereit, darüber zu diskutieren oder über Argumente von Sportbefürwortern nachzudenken.


    #276VerfasserEifelblume (341002)  30 Okt. 20, 14:20
    Kommentar

    Eifelblume, ich hasse Sport nicht und habe selber welchen betrieben, allerdings sehr in Maßen: Tischtennis, Fußball mit Kollegen, Waldläufe. Das hat mir jeweils gutgetan, und ich weiß nicht, ob meine beruflichen Belastungen als Lehrer mit den häufigen 60-Stunden-Wochen ohne den sportlichen Ausgleich bei mir nicht früh zu einem Herzinfarkt geführt hätten. Ich betrieb Sport nicht um des Sportes willen, sondern um der Gesundheit willen und aus Spaß. 


    Meine Kinder habe ich auch zu sportlichen Betätigungen angehalten. Sie hatten z. B. Freude am Rollschuhlaufen, zwei Enkelinnen am Schwimmen. Dabei waren sie auch bereit, an Wettkämpfen teilzunehmen, insofern waren sie anstrengungsbereit und zielorientiert. Aber völlige Erschöpfung und Inkaufnahme schwerer Verletzungen kamen nie in Frage, weder für die Eltern noch für die Kinder selbst. 


    Ansonsten bin ich mit dem, was du schreibt, eigentlich einverstanden. 

    #277Verfassermars (236327)  30 Okt. 20, 18:24
    Kommentar

    Ich hoffe mal, dass mit "Anstrengungsbereitschaft" und "Zielorientierung" nicht "bis jenseits der Schmerzgrenze" gemeint ist.


    Wenn Kinder regelmäßig (und nicht nur gelegentlich, wenn die Sonne auf dem Weg dahin scheint und gerade nichts anderes interessanter ist) zu ihrem Sporttraining gehen und evtl. auch an Wettkämpfen teilnehmen, ist das glaube ich schon gut - auch in dem Sinne, dass man etwas durchhält.

    Wenn dann die Wettkämpfe auch großen Spaß machen und sehr erfolgreich verlaufen  und man so in den Leistungssport gerät, dann ist das eben so.


    Wenn einem der Fußballverein vorschreiben möchte, wann man nur in Urlaub fahren darf, da das Kind auch in den Ferien zu bestimmten Zeiten zur Verfügung stehen soll (bei (mehreren) Bekannten so gehört), finde ich das dagegen in den meisten Fällen übertrieben.


    Wenn sich für ein Kind keine Sportart findet, die gefällt, dann ist auch das halt so. Die Kinder dazu zu zwingen, sich jede Woche eine neue Ausrede einfallen zu lassen, geht nur allen auf die Nerven.


    Als mein Sohn noch klein und seine Sportart noch nicht gefunden war, habe ich an Keinen-Hund-vor-die-Tür-jagen-Tagen öfter mal einen Parcours in der Wohnung angelegt.

    Beispiel: Das große Sprunghindernis im Flur war eine Vorratspackung Toilettenpapier, Slalom wurde um die einzelnen Taschentuchpackungen gelaufen und aus der Küche musste ein Stück Obst zum anschließenden Verzehr mitgebracht werden.

    Irgendwann wurde dann vom Kind auch Zeitmessung "angeordnet" und es wurden mehrere Runden in der Hoffnung auf Zeitverbesserungen  gedreht [Anstrengungsbereitschaft im Wettbewerb mit sich selber ;-)]. Am Ende wurden dann die aus der Küche mitgebrachten Äpfel oder Möhrchen geknabbert und wir konnten uns weniger anstrengenden Tätigkeit zuwenden. Vorlesen oder Mau-Mau zum Beispiel!

    #278VerfasserHe-le-na (743297) 03 Nov. 20, 13:20
    Kommentar

    He-le-na!!!!! Das muss ja vor Urzeiten gewesen sein!!!


    Wenn man sich das heute vorstellt: Toilettenpapier als Spielzeug auf dem Boden, wo die kostbaren Rollen beim drüberspringen zertrampelt werden könnten.


    *g*

    #279VerfasserEifelblume (341002) 03 Nov. 20, 13:45
    Kommentar

    :-)

    #280VerfasserHe-le-na (743297) 03 Nov. 20, 14:43
    Kommentar

    Helena, du machst sämtliche Fäden langweilig. Deinen vernünftigen, reflektierten Äußerungen kann man doch nur zustimmen. Wogegen soll ich noch pesten und polemisieren? :-)


    So wie du es beschreibst und mars nachbessert bzw. präzisiert ist Sport selbstverständlich vernünftig und empfehlenswert.


    Ich bin selbstverständlich dafür, dass jedes Kind schwimmen lernen sollte.


    Ich habe einmal von einem Kind erzählt bekommen, das im Grundschulalter noch nicht richtig laufen konnte; das heißt, es konnte nur auf absolut ebenem, befestigten Boden gehen, nicht auf rutschigem oder unebenem Untergrund, es konnte nicht rennen und nicht springen. Von der Lehrerin angesprochen erklärten die Eltern, draußen spielen sei doch viel zu gefährlich. Das ist sogar mir ein bisschen zu viel Sportverweigerung - ganz abgesehen davon, dass ich nicht weiß, wie man ein Kind derartig ruhig stellt.


    Auch Helenas (ich hoffe, ich darf die Bindestriche weglassen, wenn wir entre nous sind) These, dass die regelmäßige Teilnahme an Trainingseinheiten Disziplin, Ausdauer und Pflichtbewusstsein schult, stimme ich zu. Wenn es den Kindern Spaß macht, sollen sie hingehen.


    Aber Sport unter Zwang lehne ich ab. Und wenn die richtigen Leistungssport-Kaderschmieden mangels Teilnehmern untergehen, finde ich das nicht schlimm.

    #281VerfasserEifelblume (341002) 03 Nov. 20, 15:29
    Kommentar

    Eigentlich war ich doch im Groben und Ganzen Deiner Meinung, oder?

    Den natürlichen Bewegungsdrang nicht unterdrücken, gesundheitliche und sonstige Schäden durch "zu viel" verhindern und wenn es Spaß macht: gut!

    Viel hängt einfach an der Definition von "Leistungssport" und den Trainingsmethoden. Selbst Profisportler kommen zum Teil ohne Langzeitschäden davon. Ob das an besserem Training oder an für den jeweiligen Sport passender körperlicher Ausstattung liegt - ich weiß es nicht.

    "Allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist!"


    Was die überängstlichen Eltern angeht, muss ich mich innerlich grinsend an mein Erstaunen erinnern, als ich einen komplett mit weichem Gummiboden versehenen Spielplatz betrat - meinen ersten dieser Art...


    Ich habe auch mal (schon lange her!) einen Artikel von einer Gruppe von Sportmedizinern gelesen, in der sie - sehr verallgemeinernd zusammengefasst - dafür plädierten, die Dicken mehr in Ruhe zu lassen. Sie nahmen die Therapieansätze mancher Diätärzte auseinander, bei denen die Kombination von Kohlenhydratreduzierung der Nahrung und Kohlenhydratverbrauch durch Sport ihrer Meinung nach völlig unausgewogen war. 

    Das größere Problem sahen sie z. B. in dem damals aufkommenden Marathon-Boom. Lauter Leute, die falsch (zu einseitig und oft auch zu ehrgeizig)  trainierten und nach Ansicht der Autoren in einigen Jahren/wenigen Jahrzehnten die orthopädischen Praxen fluten würden.


    OT - Extra für die Eifelblume:

    Man sollte auch dafür sorgen, dass Kinder mit dem Fahrrad zum Sport fahren. Wichtig ist es, ihnen einzutrichtern, dass Rotlicht an Ampeln für sie nicht relevant ist und Autofahrer immer Schuld sind. Freitags dürfen sie nicht trainieren, da sie nach dem Schulschwänzen noch weiterdemonstrieren sollen. Wenn sie genug demonstrieren, dürfen sie dafür im Gegenzug extra oft Flugzeuge, SUVs und Plastikgabeln benutzen und bei voll aufgedrehter Heizung lüften!

    Recht so? ;-)

    #282VerfasserHe-le-na (743297) 03 Nov. 20, 16:48
    Kommentar

    So gefällst du mir He-le-na :-)

    Nein, mit dem Fahrrad zum Sport, wie ich es meinem armen Fußballspieler immer angetan habe, ist gefährlich und schädlich. Sicherlich sind seine Knie mit Anfang 30 so kaputt, weil der arme Kerl zum Fußball radeln musste.

    Man muss sie mit dem Auto zum Sport fahren, damit sie sich nicht überanstrengen und die Gelenke eventuell sogar mit 40 noch gebrauchen können. Man hat seine Verantwortung als Eltern.

     

    Bei voll aufgedrehter Heizung mit Dauerkippfenster lüften haben sie sowieso gemacht - bis der Schimmel rund ums Kippfenster blühte - war ihnen nicht auszutreiben.


    Meine Abneigung gegen Sport habe ich ehrlich erworben. Bergtouren mit den Eltern, bei denen es gegen Weinen vor Erschöpfung das Angebot gab, genau hier sitzen zu bleiben, bis die anderen wiederkommen (im Grundschulalter). Sportlehrer, die einen mit vorgestern ausgegipstem Arm zum Handstand zwangen.


    Verdammt noch mal - wozu soll es gut sein, bis zum Erschöpfen durch die Pampa zu trotten? Ich sitze lieber im Sessel und stricke. Da kommen wenigstens schöne Pullover dabei rum. Was kommt von einer Wanderung rum? Jeder, der mich unbedingt zum Sport hetzen will, muss ein Paar Strümpfe und einen Schal stricken, dann gehe ich mit. Die genau koordinierte Feinmotorik beim Stricken ist wahrscheinlich für Jogger und Volleyballer genau das, was die Rückenschmerzen für mich beim Sport sind. Ich habe nie verstanden, wie man die empfindlichen Fingerknöchel oder Unterarme einem heranfliegenden Volleyball ausliefern kann. Ich hab den verdammten Ball gefangen, oder bin in Deckung gegangen. Ich hab mir doch den lebenswichtigen Reflex, einem bedrohlichen Gegenstand auszuweichen, nicht von einem Sportlehrer austreiben lassen!!


    Vor Jahren haben die Kollegen für eine ausscheidende Kollegin, die sehr gerne wanderte, zum Abschied eine Wanderung organisiert. Ich wollte kein Spielverderber sein und bin mitmarschiert - bis ich ungefähr 3 km vor dem Ziel vor Erschöpfung weinend zusammengeklappt bin. Ein sportlicher Kollege ist die 3 km zum Firmenbus am Zielplatz gesprintet, um mich einzusammeln. Das war Freitagabend. Die Nacht danach war kurz, ich konnte vor Schmerzen im ganzen Körper nicht schlafen. Den ganzen Samstag hing ich wie eine tote Leiche im Sessel, konnte mit Mühe ein Buch umblättern, stricken war nicht drin. Am Sonntag ging es so halbwegs wieder, aber ich hatte immer noch Schmerzen.

    Am Montag haben mir alle Kollegen erzählt, wenn ich öfter bis an die Erschöpfungsgrenze marschiere, würde ich irgendwann nach 15 km Wanderung fröhlich und schmerzfrei stricken.

    Da konnte ich nur fragen: Wenn das Ziel Schmerzfreiheit ist, das kann ich doch ohne Wanderung sofort haben, wozu der Umweg über wochenlanges, quälendes Wandertraining?


    BTM: Tanzen zählt für mich nicht als Sport. Ich kann Wiener Walzer rechts und links herum im 100-m-Tempo, echten Rock 'n' Roll, inzwischen ohne Werfen, aber mit gehüpftem Grundschritt, Samba, Cha-cha-cha, Jive - und natürlich die ganzen weniger schnellen Weltstandard- und Lateintänze, einschließlich Paso Doble und Slowfox.

    Jemand Lust auf einen Tango?


    Ich habe auch bei meinen Kindern die Tanzerei sehr gefördert. Was war das für ein herrliches Gefühl, als mein Söhnchen, der mir damals bis knapp ans Kinn reichte, mit Mama zum Wiener Walzer auf die Tanzfläche in der Dorfpizzeria trat - und wir beide alles plattfegten. Wir waren so schnell, dass einfach niemand es schaffte, die kleine Fläche zu betreten und sich einzupendeln, weil wir alle 3 Sekunden in vollem Lauf vorbeigerast kamen und dabei ständig ohne Zwischenpendeln von linksherum nach rechtsherum und zurück wechselten.

    #283VerfasserEifelblume (341002) 03 Nov. 20, 20:23
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    Kürzlich an einer Uferpromenade gesehen: Ein Kleinkind von höchstens 2 Jahren saust mit seinem Laufrädchen dahin, kommt vom asphaltierten Weg ab ins Gras, nur ein paar Zentimeter von der steilen Uferböschung entfernt. Und die Mutter ruft aus 2 m Entfernung ganz ruhig: Benni, fahr aber nicht ins Wasser.


    Mir haben sich die Haare gesträubt und Herr Eifel neben mir war auch schon sprungbereit. Aber dann fiel es mir wieder ein: Genau so habe ich es vor 35 Jahren auch gemacht. Mein Kind balancierte an irgendeinem Abgrund, alle Welt hielt den Atem an - und ich sagte nur "Zerreiß deine Strümpfe nicht." Diese Nerven hat man nur, solange die eigenen Kinder klein sind.

    #284VerfasserEifelblume (341002) 05 Mär. 21, 09:21
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    Fast die Hälfte aller Kinder weltweit ist durch die Auswirkungen des Klimawandels "extrem stark gefährdet". Zu dieser Einschätzung kommt das UN-Kinderhilfswerk Unicef in seinem Klima-Risiko-Index für Kinder. Betroffen sind demnach rund eine Milliarde von 2,2 Milliarden Mädchen und Jungen weltweit.

    In seinem Index listet die Unicef acht klima- und umweltbedingte Gefahren auf, wie etwa starke Luftverschmutzung, Wasserknappheit und Krankheiten. Als Folge identifiziert die Organisation fünf Bedrohungsstufen – 33 Länder werden dabei der gravierendsten Stufe "extrem stark gefährdet" zugeordnet. Dabei sei bemerkenswert, dass in diesen Ländern zwar eine Milliarde Kinder lebten, die Staaten aber nur neun Prozent der weltweiten CO2-Emissionen ausmachten.



    Besonders betroffen sind Kinder in Afrika

    Unicef zufolge ist aber jedes Kind weltweit von einer der aufgelisteten acht Gefahren bedroht. "Obwohl Kinder und Jugendliche am wenigsten für den Klimawandel verantwortlich sind, sind sie schon jetzt am stärksten von seinen Auswirkungen betroffen", heißt es in dem Bericht. Am meisten betroffen sind demnach Kinder in der Zentralafrikanischen Republik, im Tschad, in Nigeria, Guinea und Guinea-Bissau – Deutschland liegt auf Rang 142 von 163 untersuchten Nationen.


    #285Verfassermars (236327) 20 Aug. 21, 11:19
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    #286Verfassermars (236327) 23 Aug. 21, 15:53
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    #287Verfassermars (236327) 27 Aug. 21, 13:34
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    Lutte contre le harcèlement scolaire : l’exemple finlandais 


    Pour s’inspirer d’un pays pionnier, la secrétaire d’Etat chargée de l’éducation prioritaire Nathalie Elimas s’est rendue début novembre en Finlande. Depuis 2003, en effet, la loi finlandaise exige que chaque établissement adopte une stratégie en la matière. Le programme KiVa, élaboré par l’université de Turku, s’est construit autour de cette obligation depuis 2006. Neuf écoles sur dix s’en sont emparées avant qu’il ne devienne payant il y a cinq ans. Il est aujourd’hui utilisé par la moitié des écoles en Finlande et s’exporte dans une vingtaine de pays, de la Nouvelle-Zélande à l’Italie.

    Efficacité évaluée en continu

    Cette méthode se fonde avant tout sur la prévention. « Le but n’est pas de transformer les élèves victimes pour les rendre moins vulnérables ni de cibler directement les agresseurs mais de modifier le contexte de façon à ce que les nouveaux comportements du groupe découragent les harceleurs », souligne Christina Salmivalli, chercheuse et conceptrice du programme. Les élèves reçoivent dix heures de cours par an dans les classes équivalentes au CP, au CM1 et au collège. Il s’agit d’abord de travailler sur les émotions et sur sa place dans le groupe avant de parler spécifiquement du harcèlement


    https://www.lemonde.fr/societe/article/2021/1... 

    #288Verfassermars (236327) 16 Nov. 21, 10:36
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    Haben es diese Kleinen nicht gut?


    https://www.bilder-hochladen.net/files/big/lm...


    #289Verfassermars (236327) 20 Nov. 21, 19:18
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    In der Romantik betrachtete man die Kindheit verklärend als Gegenpol zur Bedrängnis des Alltags und der Erwachsenenwelt. Hölderlin schreibt: „Da ich noch ein stilles Kind war und von dem allen, was uns umgibt, nichts wußte, war ich da nicht mehr, als jetzt, nach all den Mühen des Herzens und all dem Sinnen und Ringen! Ja! ein göttlich Wesen ist das Kind, solang es nicht in die Chamäleonsfarbe des Menschen getaucht ist. Es ist ganz, was es ist, und darum ist es so schön.“[4] Auch Schumann spricht idealisierend von der Kindheit: „In jedem Kind liegt eine wunderbare Tiefe.“[5] Die unverdorbene Natürlichkeit der kindlichen Welt rückt diese in unmittelbare Nachbarschaft zur Natur, in der die Romantik eine Hauptquelle der Poesie sieht. Natürlichkeit und Kindheit sind Idealzustände, die der normale Erwachsene verloren hat und die es wiederzufinden gilt. Philipp Otto Runge: „Kinder müssen wir werden, wenn wir das Beste erreichen wollen.“[6]

    https://de.wikipedia.org/wiki/Kinderszenen 



    #290Verfassermars (236327) 26 Dez. 21, 19:08
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    Welche Namen können Eltern sowohl Jungen als auch Mädchen geben? (Das entscheidet der Standesbeamte)


    Friedel ?

    Luise ?

    Heinrich ?

    Luca ?  

    Toni ?

    #291Verfassermars (236327) 01 Apr. 22, 15:43
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    Antwort: Nur Friedel und Toni, die Kurzformen von Friedrich / Friederike bzw. von Anton / Antonia sein können sowie Luca. (Der Name Luca/Luka kann auch für Mädchen vergeben werden, in Kroatien und Ungarn etwa gilt er als rein weiblich. Als Name für Jungen ist er bei jedoch ca. 80-mal häufiger.)

    #292Verfassermars (236327)  07 Apr. 22, 09:27
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    Uli / Ulli ist doch auch für beide Geschlechter möglich, oder nicht?

    #293VerfasserStahlbauer (1259064) 07 Apr. 22, 09:36
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    En France, La loi du 11 germinal an XI (1er avril 1803) obligeait les parents à choisir un prénom dans divers calendriers (dont le calendrier républicain !) ou parmi les personnages de l'Histoire antique. 

    La loi n°93/22 du 8 janvier 1993 l'a supprimée. Les parents font comme ils veulent, sauf à nuire à l'enfant.

    L'officier d'Etat Civil ne peut rien refuser, il peut juste signaler au Procureur.


    Un des candidats à l'élection présidentielle veut revenir à la Loi de 1803.

    (comme si faire les Lois était la fonction du Président)

    #294VerfasserRetro loc (1325081) 07 Apr. 22, 11:47
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    Stahlbauer, du hast Recht. Meine Frage war die einer multiple-choice-Aufgabe der "Meister des Alltags", in der nur die von mir übernommenen Namen vorkamen.

    #295Verfassermars (236327) 07 Apr. 22, 14:58
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    Kinder kommen immer früher mit Tablets und Smartphones in Kontakt, die Online-Zeit für Heranwachsende ist zudem auf 111 Minuten pro Tag gestiegen. Ihre Erfahrungen geben die Kinder und Jugendlichen dabei als gemischt an. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Branchenverbands Bitkom.

    Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder plädiert anhand der Ergebnisse der Umfrage für eine frühzeitige Medienbildung der Heranwachsenden durch ihre Eltern: "Sie müssen frühzeitig begleitet und angeleitet werden, damit sie sich handlungssicher und selbstbestimmt in der digitalen Welt bewegen können." Denn Kinder und Jugendliche wüchsen heutzutage "wie selbstverständlich mit Smartphone und Internet auf." Eltern dürften mit dieser Aufgabe aber auch nicht allein gelassen werden. Hier sieht Rohleder auch Kindergärten und Schulen in der Pflicht.

    Zeit im Netz steigert sich rasch

    Nahezu alle Kinder und Jugendlichen zwischen sechs und 18 Jahren nutzen laut dem Bitkom ein Smartphone oder Tablet (98 Prozent). Selbst jüngere Kinder zwischen sechs und neun Jahren nutzen zumindest eines dieser Geräte (95 Prozent). Mithilfe von Smartphones und Tablets seien Kinder und Jugendliche im Schnitt fast zwei Stunden pro Tag im Internet unterwegs. Die Online-Zeit steige mit zunehmendem Alter stark an.

    So verbringen sechs- bis neunjährige Kinder durchschnittlich 49 Minuten pro Tag im Internet, 10- bis zwölfjährige Kinder sind schon eine Stunde und 27 Minuten pro Tag im Netz. Jugendliche ab 13 Jahren blieben über zwei Stunden im Internet, 13- bis 15-Jährige zwei Stunden und 20 Minuten. 16- bis 18-Jährige kommen auf zwei Stunden und 46 Minuten.

    Zumeist surfen Kinder und Jugendliche auch schon auf einem eigenen Gerät. Insgesamt besitzt jede oder jeder Zweite zwischen sechs und 18 Jahren ein Tablet (50 Prozent). Sechs- bis neunjährige Kinder haben zu 36 Prozent schon ein eigenes Tablet, ab 10 Jahren steigt der Wert auf mehr als die Hälfte. Auch der Smartphone-Besitz steigt mit dem Alter: Während 21 Prozent der sechs- bis neunjährigen Kinder ein eigenes Handy besitzen, sind es unter den 10- bis 12-Jährigen schon 86 Prozent. Unter den 13- bis 15-Jährigen haben 95 Prozent ein eigenes Gerät. Blickt man auf alle Kinder und Jugendlichen zwischen sechs und 18 Jahren besitzen 71 Prozent ein Smartphone.

    Smartphone-Nutzung steigt mit dem Alter

    Tablets werden etwas mehr von jüngeren Kindern verwendet. 85 Prozent der 10- bis 12-Jährigen verwenden Tablets, unter den 16- bis 18-Jährigen sind es noch 74 Prozent. Die Smartphone-Nutzung steigt mit dem Alter sehr deutlich. Sechs- bis neunjährige Kinder nutzen zu 66 Prozent Smartphones, in der Altersspanne von 10 bis 12 Jahre liegt der Wert schon bei 92 Prozent. Ab dem Alter von 12 Jahren gibt es kaum ein Kind ohne Smartphone.

    https://www.heise.de/news/Kinder-und-Jugendli... 


    #296Verfassermars (236327) 21 Jun. 22, 16:19
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    Philipp Otto Runge, "Die Hülsenbeckschen Kinder", 1805 


    https://www.bilder-hochladen.net/files/big/lm...

    #297Verfassermars (236327) 28 Jun. 22, 08:43
     
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