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    Selbstgemachter Witz)

    Kommentar

    Hallo Zusammen! Ist es alles roger bei meinem Witz?


    Trifft die Katze den Gnomen. Sagt die Katze:

    - Wer bist du?

    "Ich bin ein Gnom. Ich begehe Gemeinheiten, mache alles kaputt, schreie nachts, ich werde dir nicht schlafen lassen. Und du?"

    Darauf die Katze ...

    "Dann bin ich auch ein Gnom".


    Danke schön!

    Beste Grüße

    erzähler

    Verfasser Erzaehler (1284751) 09 Apr. 20, 15:11
    Kommentar

    Trifft die Katze den Gnom. Sagt die Katze:

    "Wer bist du?"

    "Ich bin ein Gnom. Ich begehe Gemeinheiten, mache alles kaputt, schreie nachts, ich werde dich nicht schlafen lassen. Und du?"

    Darauf die Katze:

    "Dann bin ich auch ein Gnom".



    Mit Deinem Witz ist sonst alles in Ordnung, schau: :-D


    #1Verfasser Selima (107) 09 Apr. 20, 15:17
    Kommentar

    Danke schön! Ich habe immer gedacht, dass der Gnom auch die N-Deklination hat. ;-)

    Könntest Du bitte kurz erklären, warum Dich und nicht Dir? ist das die Konstruktion von "sich lassen"?


    Ich habe hier "lassen" im Sinne von "erlauben, gestatten" benutzt)

    #2Verfasser Erzaehler (1284751) 09 Apr. 20, 15:24
    Kommentar

    Trifft eine Katze einen Gnom (würde ich sagen. Hee, das mit dem "alles kaputtmachen" stimmt doch gar nicht.)

    #3Verfasser eastworld (238866) 09 Apr. 20, 15:24
    Kommentar

    Trifft eine Katze einen Gnom (würde ich sagen


    Ich auch.


    Könntest Du bitte kurz erklären, warum Dich und nicht Dir? ist das die Konstruktion von "sich lassen"?


    „Jemanden etwas tun lassen“ steht mit dem Akkusativ. Ich fürchte, das muss man einfach lernen.

    #4Verfasser JanZ (805098) 09 Apr. 20, 15:37
    Kommentar

    Stimmt, "ein" ist im Deutschen typisch für solche Witze.


    Was die Deklination von Gnom angeht: So steht's tatsächlich in der Deklinationstabelle in LEO, als des Gnomen, dem Gnomen, den Gnomen. Im Duden wird beides als richtig gelistet: https://www.duden.de/rechtschreibung/Gnom

    Für mich klingt des/dem/den Gnomen einfach sehr ungewohnt.


    Was die Sache mit 'lassen' angeht: Die übliche Konstruktion ist lassen mit Infinitiv + Akkusativ, also wie in Deinem Beispiel jemanden schlafen lassen. Die Alternative ist lassen mit Dativ- und Akkusativobjekt: Ich lasse Dir Deinen Glauben. Diese Konstruktion funktioniert mit Infinitiv nicht.

    #5Verfasser Selima (107)  09 Apr. 20, 15:39
    Kommentar

    Ist mir noch nie aufgefallen, dass das menschliche Objekt bei diesen beiden Verwendungen von „lassen“ in verschiedenen Fällen steht. So lernt man auch noch was über seine Muttersprache :-).

    #6Verfasser JanZ (805098)  09 Apr. 20, 15:48
    Kommentar

    [... mir auch erst, als ich grad im Duden nachgeschaut hab. Über meine Muttersprache hab ich hier durch Fragen von DaFlern so einiges gelernt, was in der Schule nie Thema war.]

    #7Verfasser Selima (107)  09 Apr. 20, 15:53
    Kommentar

    Danke schön! Ehrlich gesagt, habe ich den Passiversatz und das einfache Lassen verwechselt)

    #8Verfasser Erzaehler (1284751)  09 Apr. 20, 16:04
    Kommentar

    Ich habe um Ergänzung der LEO-Flektion gebeten: Siehe auch: gnome - der Gnom /Pl.:/ die Gnomen

    #9Verfasser lingua franca (48253) 09 Apr. 20, 16:27
    Kommentar

    Hinweis: "Ist es alles roger bei meinem Witz?" --> Ist alles roger mit meinem Witz? ('roger' ist schon eine interessante Wortwahl hier).


    Und zum Witz: Ist nicht eher ein Kobold gemeint? Auch wenn der nur Leuten Streiche spielt und nicht unbedingt Gemeinheiten begeht. Oder du könntest schreiben 'böser Gnom'. 'Gnom' allein ist für mich nicht selbsterklärend.

    #10VerfasserBraunbärin (757733)  09 Apr. 20, 16:49
    Kommentar

    #10: 'Gnom' allein ist für mich nicht selbsterklärend.


    Hm, vor fünf Jahren hast du diese Definition unterschrieben:

    "Gnome sind ein bisschen unheimlich - sie haben irgendwelche übernatürliche Fähigkeiten, die sie nicht immer nur auf gute Weise einsetzen, und meist furchterregende Gesichter."

    Siehe auch: Zwerg, Gnom und Wichtel - #7

    Und der Duden nennt für die mythologische Bedeutung "Kobold, Zwerg" als Synonyme:

    https://www.duden.de/rechtschreibung/Gnom


    Für mich ist ein Gnom per se maliziöser als ein Kobold. Von daher habe ich kein Problem mit der Wortwahl - zumal der OP-Gnom sich auch noch ausführlich selbst beschreibt.

    #11Verfasser lingua franca (48253) 09 Apr. 20, 17:01
    Kommentar

    Mir gefallen der Gnom und seine Selbstbeschreibung, aber Braunbärin hat nicht unrecht: Von einem Kobold würde man dieses Verhalten mit größerer Selbstverständlichkeit erwarten.

    #12VerfasserMr Chekov (DE) (522758)  09 Apr. 20, 17:48
    Kommentar

    re #6, #7: Für mich, nach meinem Bauchgefühl, sind das zwei unterschiedliche "lassen": Das eine hat eine gewisse Verwandtschaft zu "loslassen", das andere eher zu "überlassen". Kann das jemand nachvollziehen? Oder geht das nur mir so?

    #13Verfasser netteLimette (1278631) 09 Apr. 20, 18:13
    Kommentar

    Da hast Du natürlich vollkommen recht, netteLimette. Mir kam's oben nur auf die Grammatik an. Der Duden hat, wenn ich mich recht erinnere, 8 oder noch mehr unterschiedliche Bedeutungen von lassen.

    #14Verfasser Selima (107) 09 Apr. 20, 18:29
     
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