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    Quasselzimmer

    Mr. Darcy 244 Leseratten diskutieren ihr Futter

    Betrifft

    Mr. Darcy 244 Leseratten diskutieren ihr Futter

    Kommentar

    Wer bekommt dieses Jahr den Nobelpreis in Literatur? Die Entscheidung wird hier ab morgen diskutiert.


    Aber auch leichte Kost wird hier nicht verachtet. Geschmäcker sind glücklicherweise nicht gleich.


    Hier kommen wir her:


    Siehe auch: Mr.Darcy 243 - Mit viel Lesestoff in ein neue...

    Verfasser Liese (238947) 06 Okt. 21, 08:59
    Kommentar

    Ich wollte mir im Urlaub eigentlich die Verfilmung von "Eugénie Grandet" ansehen. Hatte aber glücklicherweise gutes Wetter, sodass ich lieber draußen etwas gemacht habe.

    #1Verfasser Liese (238947) 06 Okt. 21, 09:13
    Kommentar

    Vielen Dank für den Leseratten-Faden, Liese!


    Hattest du einen schönen Urlaub? Was hast du so alles gesehen?


    Lesetechnisch habe ich gerade einen Krimi von Carola Dunn angefangen, der wird bestimmt wieder nett.

    #2Verfasser Red Poppy (876587) 06 Okt. 21, 09:23
    Kommentar

    Vielen lieben Dank für den neuen Faden, Liese.

    Ich lese gerade "Identitti" und finde es sehr mühsam. Ich habe aber die Befürchtung, dass genau dieses Buch den Deutschen Buchpreis erhält. Es passt gerade so schön in die ganzen Gender- und People of Colour-Debatten. Nicht falsch verstehen: Ich finde diese Themen durchaus sehr wichtig, aber ich habe das Gefühl die Autorin wollte dermaßen überspitzen, dass das leider dem Lesefluss nicht allzu gut bekommt.

    Wenn es nach mir ginge, bekäme den Nobelpreis Jonathan Franzen, aber wie üblich werde ich komplett daneben liegen.

    Die Schnachnovelle steht auf meinem Kino-Wunschzettel, wurde bisher aber noch nicht abgearbeitet.

    #3Verfasser santacrocce (799098) 06 Okt. 21, 10:27
    Kommentar

    Zwar lese ich Jonathan Franzen nicht so gern, doch den Nobelpreis würde ich ihm gönnen.


    Mit dem Ins-Kino-Gehen ist das immer so eine Sache - entweder ich schaffe es zeitlich nicht oder der Film kommt nicht in die Provinz. So ist die Liste der Filme, die ich (noch) nicht gesehen habe, länger als die Liste meiner Kinobesuche.


    Sehen wollte ich u.a.:

    Narziss und Goldmund

    Fabian

    Die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull

    Die Schachnovelle

    Keine Zeit zu sterben


    Der neuest James Bond läuft zwar auch hier, doch werde ich ihn mir wohl auf DVD anschauen, denn ich habe keine Lust auf zweidreiviertel Stunden Kino.

    #4Verfasser Red Poppy (876587) 06 Okt. 21, 11:08
    Kommentar

    Vielen Dank fuer den Futterfaden, Liese!


    Ich bin irgendwie gar nicht mehr scharf drauf, ins Kino zu gehen. Laut, stinkig, ungemuetlich - auch schon vor Corona. Der neue James Bond wird wohl auch hier als DVD oder so auftreten.


    Gelesen habe ich von Axel Hacke Im Bann des Eichelhechts, ein Buch ueber Sprachverdreher aller Art, was natuerlich sehr amuesant und lesbar geschrieben ist.


    Und Capricorn von Simon Reeve (Fernsehreisender, den ich schon mal erwaehnt habe) - ueber seine BBC-Serie 2007 oder so. Auch da war die Welt schon von der Klimakatastrophe bedroht, und Grausamkeit und Armut waren viel zu weit verbreitet. (Ich frage mich manchmal, ob er nicht ab und zu den grossen Zorn bekommt, dass es immer so weiter geht? Und immer mehr abgeholzt und ausgebeutet wird?)


    Von Alberto Angela habe ich jetzt das Buch ueber Mona Lisa und Leonardo angefangen, das mir meine lieben Buchhaendlerinnen geschenkt haben. Sehr weit bin ich noch nicht, aber es hat auch viele schoene Bilder (gute Qualitaet fuer ein Taschenbuch) und ich bin gespannt (die Kleopatra-Biographie sitzt da auch noch...die lese ich aber weiterhin nur schlueckchenweise).

    #5Verfasser Jabonah (874310) 06 Okt. 21, 15:18
    Kommentar

    Vielen Dank für den neuen Faden, Liese!


    Hm, also die Schachnovelle werde ich mir wohl nicht im Kino ansehen. Ich hatte eine längere Rezension dazu im TV gesehen. Der Berichtende schwärmte sehr für den Film. Aber die Bilder und Szenen haben mich nicht sehr überzeugt. Ich befürchte, da ist zu viel langatmiges Geschwafel drin, für meinen Geschmack.

    In diesen Filmkritiken werden ja oft die "besten" Szenen gezeigt (die mit Action und Handlung). Und wenn man dann den Film tatsächlich sieht, hat man oft das Gefühl, dass die Teaser eine Mogelpackung waren.


    Apropos Schach. Da lief ja "Das Damengambit" im Pay-TV. Das war mal ein gelungener Film über Schach, fand ich.


    Ansonsten bin ich im Moment eher "blutrünstig" unterwegs. Das Pay-TV hat eine koreanische Serie "Squidgame" im Programm. Sehr düster, sehr gewalttätig und gleichzeitig sehr nachdenklich machend. Hat mich nachhaltig beeindruckt. Ich könnte mir vorstellen, dass da auch ein Manga/Comic oder ein Roman als Vorlage genommen wurde.


    Da fällt mir ein, könnten die den Nobelpreis nicht mal für einen Comic vergeben 🙂


    #6Verfasser Hassos Frauchen (270200) 06 Okt. 21, 15:26
    Kommentar

    Poppy, unsere Filmliste ist nahezu identisch - nur der Fabian fehlt bisher bei mir. Vielleicht sollten wir uns zusammentun 🙂 Ansonsten ist es schon so, dass man wegen Lockdown etc. in letzter Zeit viele Filme auf DVD geschaut hat, aber für mich persönlich kann nichts ein Kino-Erlebnis ersetzen. Ich liebe einfach die gemeinsame gespannte Erwartung, den Duft von Popcorn, selbst das Geraschel um mich herum. Auch Opern und Theaterstücke schaue ich mir eher ungern im Heimkino an, da fehlt irgendwas. Lesetechnisch liege ich gerade bei "Identitti" in den letzten Zügen und bin nicht unglücklich darüber, dass es nun fast geschafft ist. Aber immerhin habe ich dieses Jahr zwei Bücher von der Shortlist gelesen, und "Vati" von Monika Helfer hat mir auch ausgesprochen gut gefallen. Juli Zeh und Eva Menasse hätten da meiner Meinung auch mit drauf gehört , aber das ist ja, ähnlich wie der von mir sehr verehrte Mr. Franzen, immer Geschmacksache.

    Jabonah, ich beneide dich sehr um deine nette Buchhändlerin, einen Alberto Angela bekommt man doch sehr gerne geschenkt 🙂

    Ich darf heute das neue Buch von Michaela Karl abholen, darauf freue ich mich auch schon sehr.

    #7Verfasser santacrocce (799098) 07 Okt. 21, 10:07
    Kommentar

    "Damengambit" habe ich auch sehr gern gesehen.


    Als ich seinerzeit "Die Schachnovelle" zum ersten Mal gelesen habe, war ich total beeindruckt. Den alten Film aus dem Jahr XX habe ich auch gesehen und bin sehr gespannt auf den neuen Film.

    Du hast ja mal geschrieben, HF, dass du nichts zum Thema "Drittes Reich" gerne liest; dazu gehört dann auch "Die Schachnovelle".

    #8Verfasser Red Poppy (876587) 07 Okt. 21, 10:10
    Kommentar

    Gestern in der Mediathek einen Film nach einer Kurzgeschichte von F. von Schirach gesehen: "Der weiße Äthiopier". Hat mir sehr gut gefallen. Jetzt überlege ich, ob ich vom Herrn v. Schirach mal nach Kurzgeschichten für meinen E-Book-Reader schaue.

    Kennt einer von euch den Autor und weiß, wie er schreibt?


    Und schon was in Sachen "Nobelpreis für Literatur" bekannt?

    #9Verfasser Hassos Frauchen (270200) 07 Okt. 21, 12:46
    Kommentar

    Ich glaube, der Nobelpreisträger bzw. die Nobelpreisträgerin wird immer um 13:00 Uhr bekanntgegeben.

    #10Verfasser Red Poppy (876587) 07 Okt. 21, 12:50
    Kommentar

    Abdulrazak Gurnah aus Tansania hat den Nobelpreis bekommen.


    Im Kulturfaden zum Afrikacup 2019 hatten wir dies über ihn herausgefunden:


    Abdulrazak Gurnah wurde 1948 auf der Insel Sansibar (Tansania) geboren, damals britische Kronkolonie. Nach der Unabhängigkeit und der Revolution auf Sansibar ging er 1964 ins Exil nach Großbritannien. An der Uni von Canterbury unterrichtet er Literatur und schreibt Romane und Sachbücher. Seine Romane handeln immer wieder von seiner ehemaligen Heimat, der Kolonialherrschaft auf Sansibar, von der Situation afrikanischer Migranten in England.

    Zu seinen Büchern zählen „Donnernde Stille“, „Das verlorene Paradies“ und „Die Abtrünnigen“. Mehr hier: https://www.afrikaroman.de/autor/abdulrazak-g...

    #11Verfasser Red Poppy (876587)  07 Okt. 21, 13:08
    Kommentar

    Ich habe mir eben den Livestream angeschaut. Nachdem ich nun Poppys´ Post gelesen habe, finde ich es ungemein amüsant, das der Wortlaut aus dem Kulturfaden nahezu identisch mit der eben vorgetragenen Begründung ist. Der Name sagte mir erst mal nichts, aber im Nachhinein habe ich festgestellt, dass ich "Das verlorene Paradies" sogar gelesen habe.

    #12Verfasser santacrocce (799098) 07 Okt. 21, 13:25
    Kommentar

    Interessant. Das schaue ich mir näher an, wenn ich nicht mehr am Bürorechner sitze.

    #13Verfasser Hassos Frauchen (270200) 07 Okt. 21, 13:40
    Kommentar

    Ist wieder mal schade für die Buchhändler, da von dem Autor aktuell kein einziger Titel verfügbar ist

    #14Verfasser santacrocce (799098) 07 Okt. 21, 13:41
    Kommentar

    Und auch auf den einschlägigen Gebrauchtbücherplattformen sind die Preise für seine Bücher, sofern überhaupt im Angebot, zusehends gestiegen.


    Ich finde es auch schade; das wäre nämlich die Gelegenheit, um die Bücher eines weniger bekannten Schriftstellers an den Leser zu bringen. In vier oder sechs Wochen ist der erste Hype schon wieder vorbei.

    #15Verfasser Red Poppy (876587)  07 Okt. 21, 13:55
    Kommentar

    So sehe ich das auch, das ist die letzten Jahre ja oft so abgelaufen. Man fragt sich allerdings auch, warum gerade diese Bücher nicht schon längst wieder aufgelegt und beworben wurden. Das sind ja nach wie vor brandaktuelle Themen. Vermutlich nicht bestsellertauglich ..., und nun hat man den Salat.

    Ich frage mich oft, ob nicht gerade der Bereich Kunst und Kultur auch einem Bildungsauftrag nachkommen sollte/muss und somit auch weniger kommerzielles Denken gefragt ist. Ich habe nicht den Eindruck, dass das gerade bei den Branchenriesen noch so gelebt wird. Nur ist das in unseren Zeiten wohl auch nicht mehr so einfach.

    Die Kurzgeschichten von Herrn von Schirach habe ich fast alle gelesen, mir gefällt der Erzählstil sehr.

    #16Verfasser santacrocce (799098) 07 Okt. 21, 14:07
    Kommentar

    Es gibt Politiker (ich kenne einen solchen Lokalpolitiker persönlich), die halten Kunst und Kultur nicht für so wichtig und spielen diese Bereiche gern gegen Schulen, Kindergärten und Spielplätze aus.


    Wir haben hier im Nachbarort noch einen kleinen privat geführten Buchladen. Dort bekommt man zwar auch die Bestseller (allerdings nicht stapelweise), sondern auch weniger bekannte Bücher kleinerer Verlage. Solche Buchgeschäfte sollte man unterstützen.


    Von Herrn von Schirach habe ich vielleicht zwei Bücher gelesen, nicht alle. Und was ich gelesen habe, hat mir gut gefallen, auch wenn ich generell nicht so der Fan von Kurzgeschichten bin.

    #17Verfasser Red Poppy (876587)  07 Okt. 21, 14:15
    Kommentar

    Oh, mein Siebhirn hat sich nicht mehr an Abdulrazak Gurnah aus dem Fussballfaden erinnert. Ich habe noch nichts von ihm gelesen, aber Romane sind im allgemeinen auch nicht meine Lieblingslekture.

    Und ja, Fluechtlinge (Nationalismus und andere Fanatismen) sind eins der wichtigsten Themen ueberhaupt; ich faende es auch richtig, dass solche Buecher mher beworben werden sollten. (Wie allerdings der Buchhandel damit umgehen sollte, dass Wekre von Nobelpreistraegern verfuegbar sind, weiss ich auch nicht. Man will ja im Zweifelsfalle geheim bleiben, oder gibt es da Auswahllisten?)

    #18Verfasser Jabonah (874310)  07 Okt. 21, 14:38
    Kommentar

    Ich war ja auch mal kommunalpolitisch aktiv, diese Sorte Mäuse gibt es da massenweise. Ich habe damals mit Händen und Füßen dagegen gekämpft, dass die öffentliche Bibliothek und die Bücherschränke geschlossen/abgeschafft werden. Da hieß es dann auch immer "Wenn Sie verantworten können, dass die Schule/Schwimmhalle/Friedhöfe... nicht erhalten werden können". Gerade, weil wir hier überhaupt keinen Buchladen mehr haben, bin ich da komplett uneinsichtig. Na ja, inzwischen sind 5-6 Jahre vergangen, und die Bibliothek und der Bücherschrank sind noch da. Hoffentlich bleibt das auch noch lange so.

    #19Verfasser santacrocce (799098) 07 Okt. 21, 14:45
    Kommentar

    Liese, danke für den neuen Faden. Schön, dass wir dieses mal deutlich weniger als ein Jahr zum Füllen gebraucht haben - das zeigt einerseits, dass uns der Lesestoff nicht ausgeht, aber auch, dass wir immer noch so viel zu bereden / beschreiben haben.


    Ich melde uns zurück aus dem Urlaub. Wir waren ganz teutonisch-touristisch in Italien, allerdings nicht direkt am Gardasee, sondern 5 km im Hinterland in einem tollen Agriturismo. Dort waren wir schon im letzten Jahr. Dieses mal wußte ich, dass sie einen Pool haben und hatte meinen Badeanzug dabei. Es war auch eine Woche lang tolles am-Pool-in-der-Sonne-liege-und-Lesewetter. An den letzten beiden Tgaen in Limone war das Wetter nicht mehr ganz so gut, so dass wir schon einen Tag eher als vorgesehen zurückgekommen sind. Drei Bücher sind im kleinen Regal im Agriturismo geblieben, eines habe ich von dort mitgenommen, und die verrückten Finnen mußte ich ja auch wieder mit heimnehmen. Zum Wochenende gehen sie auf die Reise zu Masu und ich brauche sie nicht zurück - gerne behalten oder weitergeben.


    Zuhause wartete schon das "Mauermädchen" auf mich. Das kam schon vor dem Urlaub hier an, wurde aber nicht den Handwerkern gegeben, die immerhin das Paket für die Nachbarn angenommen haben, sondern zum Abholen auf die Post gebracht. Als ich es am Freitag abholen wollte, stand ich vor verschlossener Tür - unsere Filiale hat sehr eigenwillige Öffnungszeiten, wenn sie nicht alle Schichten abdecken können, wird nicht etwa Verstärkung angefordert, sondern geschlossen. Am Samstag leider auch, und am Sonntag sind wir gefahren. Netterweise hat es dann meine Nachbarin für mich abgeholt. Ich freu' mich darauf, es zu lesen, danke nochmal an Poppy!


    Jetzt haben wir ein paar Tage zum Wiedereingewöhnen. Die Seele geht zu Fuß, sagte meine Mutter immer, und damit hatte sie sehr Recht. Die Sonne haben wir mitgenommen, und jetzt freu' ich mich auf den Herbst und herbstliche Lesevergnügen am Kamin mit einem Glas italienischem Rotwein (in größeren Mengen mitgebracht). Geht aber auch zu Fuß, muß also noch ein paar Tage ruhen, bis er man ihn trinken kann.

    #20Verfasser B_Elanna (240251) 07 Okt. 21, 19:42
    Kommentar

    Die Seele geht zu Fuß - Das gefällt mir sehr gut! Im Moment ist meine Seele im Düsentempo unterwegs und das tut ihr gar nicht gut. Aber ich bin optimistisch, es kommen auch wieder bessere Zeiten.


    Deine Beschreibung, B_Elanna, klingt nach Entspannung und nach einem schönen Urlaub! Ich drücke dir die Daumen, dass du vieles davon in den Alltag mitnehmen kannst.

    #21Verfasser Red Poppy (876587)  08 Okt. 21, 09:40
    Kommentar

    Mal sehen, wie schnell die Bücher von Abdulrazak Gurnah nachgedruckt werden. Gerade habe ich erst einen Artikel gelesen, dass die Druckereien zum Teil Probleme mit der Papierlieferung haben. Viele Papierhersteller haben in den letzten Monaten aufgrund der gestiegenen Nachfrage die Produktion von Pappen hochgefahren.


    In der Buchhandlung habe ich das neue Buch von Kerstin Gier entdeckt. Ich hatte vorher gar nicht mitbekommen, dass es herauskommen soll. Wieder gut zu lesende Fantasy für Jugendliche und sonstige Menschen. Hier kam im letzten Faden die Frage auf, ob in einem Roman gendergerechte Sprache verwendet werden sollte. In diesem Buch wird sie wegen der Lesbarkeit nicht verwendet, bis auf in einem Satz und im Nachwort. Fand ich eine elegante Lösung.


    Auf meine Leseliste ist das neue Buch von Wilfried N'Sondé gekommen. Habe eine vielversprechende Rezension gelesen, werde dann berichten.


    In einem der anderen Fäden habe ich gelesen, dass Büchereien offensichtlich in manchen Bundesländern unter Kultur und nicht unter Bildung fallen und dort deshalb 3G gilt. Hier darf zum Glück jeder in die Bücherei.


    Mein Urlaub war vollgestopft mit Großstadt, Museen und vielen Menschen. Das war eine wunderbare Ablenkung zum Alltag. Leider habe ich keine vernünftige Buchhandlung gefunden, das ist in Badeorten einfacher.

    #22Verfasser Liese (238947) 08 Okt. 21, 09:42
    Kommentar

    Dass es ein neues Buch von Kerstin Gier gibt, habe ich auch mehr zufällig mitbekommen. Jetzt liegt das Buch auf dem SUB und wartet, bis es dran ist.

    #23Verfasser Red Poppy (876587) 08 Okt. 21, 09:51
    Kommentar

    Gestern sind übrigens meine gewonnenen Krimis angekommen:


    "Schweig" von Judith Merchant

    "Glaube mir" von Alice Feeney

    "Narbenherz" von Anne Mette Hancock

    "Tote schweigen nie" von A.K. Turner


    Die Bücher sind alles Neuerscheinungen aus 2021 und ich kenne noch keins. Nur von Judith Merchant habe ich schon mindestens zwei Bücher gelesen.

    #24Verfasser Red Poppy (876587) 08 Okt. 21, 15:14
    Kommentar

    Herzlichen Glückwunsch zu dem schönen Paket, Poppy. Die beiden bisher erschienenen Hancock-Titel habe ich sehr gerne gelesen.

    #25Verfasser santacrocce (799098) 11 Okt. 21, 08:56
    Kommentar

    Das klingt wirklich nach schöner Lektüre, Poppy.


    Ich habe am Wochenende einen Bildband von Paperboyo aka Rich McCor durchgeschaut.

    Die Bilder sind wirklich witzig. Der Mann hat seine Fotos von berühmten Sehenswürdigkeiten mit Scherenschnitten in ganz was anderes verwandelt. Zu jedem Bild gibt es eine kleine Geschichte. Das Buch habe ich für 2 Euro auf einem Grabbeltisch entdeckt und finde, dass es eine wirklich gute Entdeckung war.

    #26Verfasser Hassos Frauchen (270200) 11 Okt. 21, 09:04
    Kommentar

    Am Wochenende habe ich "Vergissmeinnicht" von Kerstin Gier gelesen. Ein richtiges Wohlfühlbuch! Schade nur, dass es wahrscheinlich wieder ein Jahr dauert, bis der nächste Band erscheint.

    #27Verfasser Red Poppy (876587) 11 Okt. 21, 10:46
    Kommentar

    Poppy, dir viel Spaß beim Lesen deines Gewinns!


    Ich lese gerade erneut "Die Spiegelreisende", werde mir aber den vierten Band sparen. Die ersten Bücher sind so großartig, da will ich mir das enttäuschte Gefühl nicht wieder antun.

    #28Verfasser Liese (238947) 11 Okt. 21, 19:21
    Kommentar

    Liese, das kann ich sehr gut verstehen. Ich habe Band 1-3 wirklich geliebt, Band 4 hat mich dann völlig ratlos und enttäuscht zurückgelassen. Ich habe auch den Teenie-Töchtern unserer Freunde nur die ersten drei Bände geschenkt. An diesem Leseerlebnis möchte ich nicht Schuld sein 🙁

    #29Verfasser santacrocce (799098) 12 Okt. 21, 08:03
    Kommentar

    Was Band 4 von "Die Spiegelreisende" angeht, kann ich euch nur zustimmen. Ich bin mir aber sicher, Liese, dass sich die Teenie-Töchter eurer Freunde den vierten Band besorgen werden - einfach, weil sie wissen wollen, wie es weitergeht.

    #30Verfasser Red Poppy (876587) 12 Okt. 21, 08:48
    Kommentar

    Ich bin verwirrt.


    Als letzte Urlaubslektüre hatte ich einen von den Bretagne-Krimis über Kommissar Dupin dabei – der sich natürlich ganz besonders an frankophile Bretagne-Liebhaber richtet. Das Buch strotzt nur so vor Hinweisen auf die bretonische Lebensart, Touristen in Concarneau, Künstlerdörfer etc. und verströmt von der ersten bis zur letzten Seite irgendwie „Urlaub in Frankreich“. Und das, wo mein Köpfchen noch im Italienurlaub weilt. Das ist ein komisches Gefühl beim Lesen, ich sag’s Euch.


    Memo an mich: keine Reisekrimis mit zuviel Lokalkolorit in den Urlaub mitnehmen. 

    #31Verfasser B_Elanna (240251) 12 Okt. 21, 11:00
    Kommentar

    Poppy, bisher haben sie es sich verkniffen. Ich habe sie allerdings auch mit anderen Büchern abgelenkt ...

    #32Verfasser santacrocce (799098) 12 Okt. 21, 12:04
    Kommentar

    Sorry, santa, es waren die Teenie-Töchter deiner Freunde und nicht Lieses...


    Aber es ist gut, dass sie sich ablenken lassen!

    #33Verfasser Red Poppy (876587) 12 Okt. 21, 12:06
    Kommentar

    Gestern habe ich mit "Böses Blut", einem neuen Fall für Cormoran Strike angefangen. Ein dicker Schinken mit über tausend Seiten. Ich wurde schon vorgewarnt, dass das Buch zwischendurch Längen aufweist; aber da ich die anderen Bücher aus der Reihe gern gelesen habe, halte ich das wohl durch.

    #34Verfasser Red Poppy (876587) 13 Okt. 21, 14:06
    Kommentar

    santa, was für ein schönes Geschenk für die Teenie-Töchter deiner Freunde.


    Heute habe ich einen Zeitungsartikel gelesen, dass die Druckerei, die damals die Bücher von Abdulrazak Gurnah gedruckt hat, bereit ist für Neuauflagen. Sie warten nur auf den Auftrag des Verlags.

    #35Verfasser Liese (238947) 13 Okt. 21, 18:30
    Kommentar

    Da ich in meinem Auto leider keinen CD-Player mehr habe und keine Lust, Dutzende von Hörbüchern auf USB-Stick zu ziehen, habe ich mir ein tragbares Gerät gekauft, das nun auf dem Beifahrersitz liegt und per Kabel mit dem Radio verbunden ist. Das ist jetzt zwar nicht so praktisch, aber es fiel mir sonst keine andere Lösung ein.


    So höre ich jetzt testweise "Ein plötzlicher Todesfall" und finde das Hörbuch, obwohl wunderbar gelesen von Christian Berkel, total langweilig, wie auch das Buch. Da sind mir die Krimis von Frau Rowling doch lieber.


    Gestern habe ich übrigens die letzte Folge von "Downton Abbey" gesehen. Ein gelungener Abschluss einer gelungenen Serie. Ok, vielleicht zum Ende hin ein wenig viel Friede und Freude, aber immerhin fand zusammen, was zusammen gehörte. Ich habe diese Serie genossen und mich allein schon an den Bildern des Intros erfreut. Nun werde ich mir den ersten Spielfilm besorgen und auf den zweiten im Kino warten.

    #36Verfasser Red Poppy (876587)  14 Okt. 21, 09:15
    Kommentar

    Ach, bei Downton Abbey bin ich auch noch dran 🙂

    Ich glaube, ich bin mittlerweile am Beginn der 5. Staffel.


    Das Problem mit dem fehlenden CD-Player im Auto habe ich mit dem neuen Wagen auch. Dafür kann der auf mein Handy zugreifen und ich kann jetzt beim Autofahren dänisches Radio hören.

    Echt klasse!

    Vermutlich würde es auch gehen, wenn ich mir ein Audible-Abo zulege und dann über das Handy im Autoradio Hörbücher höre. Aber ich scheue vor den Abo-Kosten zurück. Ich mag diese Zwangs-Abos einfach nicht.

    #37Verfasser Hassos Frauchen (270200) 14 Okt. 21, 09:37
    Kommentar

    Ich hatte mal ein Leseabo, jeden Monat 4(?) Bücher. Es wurde irgendwann schwierig welche auszusuchen die mich interessieren. Die dümpeln noch ungelesen auf meinem Tolino....

    Um Audible kreise ich wie ein wie-heißen-die-Vögel-nochmal-die-angeblich-Monate-im-Flug-verbringen-können und kann mich nicht zur Landung entschließen. Als einzelne Hörbücher sind sie nicht günstiger als andere, als Abo wären es wohl deutlich mehr als ich hören würde.

    Ich bin eh so eine Radioausschalterin wenn Held das Haus verlässt. Ich mag Ruhe.


    Eine Kollegin hat mich mal mit den J.D.Robb (Nora Roberts) Krimis um Lieutenant Eve Dallas bekannt gemacht. Sie spielen im New York "der Zukunft". Nicht schlecht, nur zu viele. Ab und zu ganz nett, jeden direkt beim Erscheine wäre mir zuviel. Sehr glaubhaft sind sie nicht gerade, aber eine gutes Abtauchen aus dem Alltag.

    #38Verfasser Masu (613197)  14 Okt. 21, 10:35
    Kommentar

    Jetzt weiß ich wieder, weshalb mir das Buch "Ein plötzlicher Todesfall" nicht gefallen hat: nur unsympathisches Personal, viele Flüche, Schimpfwörter, Beleidigungen und Schmuddeligkeiten. Damals, als ich es gelesen habe, habe ich auf die Enttäuschung zurückgeführt, dass es eben kein Harry-Potter-Versatztstück ist und auch kein Krimi, wie auf dem Umschlag angedeutet. Jetzt, beim Hören, stelle ich fest, dass es auch andere Gründe dafür gibt.


    Ich werde das Hörbuch zur Seite legen und mir mit etwas anderem den Weg zur und von der Arbeit verkürzen.

    #39Verfasser Red Poppy (876587) 15 Okt. 21, 09:04
    Kommentar

    Danke B_Elanna für die verrückten Finnen. Ich bin gespannt


    Ich Schlaumasu hatte mir diverse Hörbücher im Netz markiert und dann mal eben alle Cookies und so gelöscht.

    Nun habe ich ein super leeres Opera. Kein einziger tab.

    #40Verfasser Masu (613197)  15 Okt. 21, 15:43
    Kommentar

    Ich suche mir in letzter Zeit immer mal Krimis, die irgendwie an mir vorbeigegangen sind damalsTM bei Erscheinen. (Was bei vielen auch eindeutig kein großer Verlust war…).


    Erwähnen möchte ich die Fiona Griffiths- Reihe von Harry Bingham. Im ersten Band fragte ich mich die meiste Zeit, warum die Protagonistin eigentlich so eine schwer gestörte Persönlichkeit sein muß. Dafür kommt erst gegen Ende eine nachvollziehbare Erklärung, sonst hätte ich vermutlich gar nicht weitergelesen. In den Folgebänden ist genau das dann aber von Bedeutung: Zum Einen, weil die Suche nach dem Auslöser der Erkrankung auch eine Krimihandlung ist, die die Klammer für die Bände bildet. Zum Anderen, weil sie dadurch Dinge tut und erträgt, die einem „normalen“ Polizeibeamten wohl nicht einfielen bzw. auszuhalten wären. Nach vier Bänden mußte trotzdem eine Pause her.


    Dann Colin Dexters Inspector Morse. Wird seit Jahrzehnten in den allerhöchsten Tönen gelobt und hat mich ziemlich enttäuscht. Ob man mit der Vorgehensweise und dem Führungsstil des Inspectors wohl tatsächlich im UK der 70er Jahre seinen Arbeitsplatz behalten hätte? Falls jemand euch die Reihe kennt: Wird das besser, soll ich dem zweiten Band gelegentlich eine Chance geben?


    Die in #38 gesuchten Vögel dürften übrigens Mauersegler sein.

    #41Verfasser C3PO (877869) 15 Okt. 21, 18:37
    Kommentar
    Ich wollte mich auch mal wieder melden, aber eher einfache Kost. Bei Alberto Angelo bin ich daher leider noch nicht über das Vorwort hinaus gekommen, obwohl das eindeutig Lust auf den Haupttext machte. Aber an dem Tag bin ich leider in viele Bücher nicht hineingekommen, das lag an mir.

    Die Zeit der leichten Kost ist jetzt aber eher wieder vorbei, ich lese gerade ein Buch über Etrusker (von Friederike Bubenheimer-Erhart), was ich sehr interessant finde.

    @Poppy: von Freja Stark kenne ich das Buch: The Valleys of the Assassins, was mir auch gut gefallen hat. Die Biografie: Passionate Nomad - The Life of Freya Stark von Jane Fletcher Geniesse ist auch gut.
    @Jabonah: wie heißt das Buch von Freja Stark nochmal, das Du empfohlen hattest? Ich finde es nicht mehr - wahrscheinlich Knöpfe auf den Augen
    #42Verfasser Schnute_4 (1307731) 16 Okt. 21, 11:29
    Kommentar

    Ich habe etwas Sci-Fi für Jugendliche gelesen, von Amy Kaufmann. War nicht so nach meinem Geschmack, zu viele beiläufige Tote. Und Militärakademien für Jugendliche läuft für mich unter Kindersoldaten.


    Dann habe ich auf DVD "Dido Elisabeth Belle" ausgeliehen. Beruht auf einer interessanten wahren Geschichte, die Tochter einer Sklavin und eines Lords wurde von ihren adligen Verwandten aufgezogen. Der Onkel war höchster Richter und hat ein paar wegweisende Urteile in Richtung Sklavenbefreiung getroffen. Leider ist die Umsetzung nicht gelungen, die Heldin ist im Benehmen viel zu modern.

    #43Verfasser Liese (238947) 17 Okt. 21, 19:13
    Kommentar

    Am Wochenende konnte ich endlich in "Böses Blut" weiterlesen; irgendwie war ich in der Woche abends so müde, dass ich sofort eingeschlafen bin und nur wenige Seite lesen konnte. Auch wenn mich die vielen Seiten etwas abschrecken (das ist eigentlich etwas für Urlaubstage), unterhält mich das Buch schon gut.

    #44Verfasser Red Poppy (876587) 18 Okt. 21, 10:09
    Kommentar

    Poppy, als ich diesen Galbraith-Backstein zu Weihnachten bekam, musste ich auch erst mal schlucken (...und meine Arme trainieren). Ich habe mich dann bei der Lektüre aber keine Sekunde gelangweilt.

    Wir haben am Wochenende einen Ausflug nach Lübeck gemacht, daher bin ich nicht allzu viel zum Lesen gekommen. Gestern Abend habe ich habe "Hell strahlt die Dunkelheit" von Ethan Hawke beendet. Ich freue mich ja immer, wenn ein schreibender Schauspieler das dann auch wirklich beherrscht, ...und in diesem Fall auch noch ausgesprochen gut. Dazu gibt es zur Handlung noch eine große Portion Shakespeare, das erfreut mein Leserinnenherz ja immer.


    #45Verfasser santacrocce (799098)  19 Okt. 21, 07:48
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    Galbraith-Backstein - das ist der richtige Ausdruck dafür 🙂.


    Fährst du zur Buchmesse, santa? Unsere VHS hat auch in diesem Jahr wegen Corona keine Fahrt organisiert und einen privaten Besuch haben wir nicht in Betracht gezogen, weil es Klatschmohnmann nicht gut ging und jeder Buchmessenbesuch ja mit viel Lauferei verbunden ist. Ich bedaure es schon, denn die beiden Buchmessen waren immer Highlights im Jahr.

    #46Verfasser Red Poppy (876587) 19 Okt. 21, 08:26
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    Buchmesse ist ein gutes Thema. Ich fahre (wieder mal) nicht hin. Frankfurt ist einfach zu weit weg von mir und ich habe zu wenige Urlaubstage, um davon welche für Messebesuche (anstrengend!) zu verschwenden.


    Interessant fand ich einen Bericht gestern über die Gewinnerin des Deutschen Buchpreises, Antje Rávik Strubel mit dem Roman "Die blaue Frau". Ich weiß nicht, wie die Dame schreibt. Das Thema scheint mir aber ganz lesenswert. Vielleicht kennt einer von euch die Schriftstellerin? Ich habe von ihr vorher noch nichts gelesen.

    #47Verfasser Hassos Frauchen (270200) 19 Okt. 21, 10:14
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    Buchmesse fällt dieses Jahr leider aus. Die Mutter meiner Begleitung liegt im Sterben, und allein mag ich nicht. Ich brauche immer jemanden zum Austauschen und gemeinsam freuen. Ich denke, ich werde es nun wohl endlich mal mit der Leipziger Buchmesse versuchen, dort war ich bisher noch nie.

    Ich hoffe aber sehr, dass es dem Klatschmohnmann nun wieder besser geht.

    Ich habe "Die blaue Frau" noch nicht gelesen, von den Titeln der Shortlist habe ich nur "Identitti" und "Vati" geschafft.

    #48Verfasser santacrocce (799098) 19 Okt. 21, 12:29
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    @Schnute, das Buch von Freya Stark, das mir so gut gefallen hatte, war Baghdad Sketches. Toll geschrieben und wunderbar atmosphaerisch, so zum Eintauchen.


    Valleys of the Assassins habe ich mir aus der Bibliothek geholt, bin aber noch nicht dazu gekommen. Alberto Angelas Leonardo--Mona Lisa Buch ist interessant, und dann lese ich noch Jews and Words von Amos Oz und Fania Oz-Salzberger, was ein wirklicher Genuss ist. Auch zum Eintauchen, wenn auch ganz anders. Und schwer zu beschreiben (schaffe ich aber vielleicht wann anders).



    #49Verfasser Jabonah (874310) 19 Okt. 21, 15:30
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    @ Jabonah: Danke schön!!
    #50Verfasser Schnute_4 (1307731) 20 Okt. 21, 16:51
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    #38 Um Audible kreise ich wie ein wie-heißen-die-Vögel-nochmal-die-angeblich-Monate-im-Flug-verbringen-können und kann mich nicht zur Landung entschließen. 


    Mauersegler ist auch gut C3PO.

    Kaum ist eine Woche vorbei fällt es mir schon ein - ich dachte an Albatrosse.

    #51Verfasser Masu (613197)  20 Okt. 21, 17:08
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    Gerade lese ich "Evelina" von Frances Burney. Diese Autorin war ein Vorbild für Jane Austen. Es liest sich sehr gut, die Heldin ist zwar nicht mit den Sitten der guten Gesellschaft vertraut, hat aber einen guten Instinkt. Die Figuren sind überzeichnet, es wird auch mal geflucht und die Oma hat einen Liebhaber.

    #52Verfasser Liese (238947) 20 Okt. 21, 19:28
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    Am Wochenende hatte ich endlich Gelegenheit, ein paar Stunden ab Stück zu lesen. Und jetzt bin ich mit "Böses Blut" durch. Zwar hätte Frau Rowling durchaus einiges straffen können, doch habe ich mich bei keiner der über tausend Seiten gelangweilt.

    #53Verfasser Red Poppy (876587) 25 Okt. 21, 09:22
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    Ich habe eine Artikel über Dockarbeiterinnen auf La Réunion gelesen. Dort hat vor gut zehn Jahren die erste Frau angefangen, mittlerweile sind über 10% der Dockarbeiter weiblich. Eigentlich super im Sinne der Gleichberechtigung, es wurde aber angedeutet, dass dieser recht gut bezahlte Job per Klüngelwirtschaft sonst von Vater auf Sohn vererbt wird und die Frauen sind alle Töchter von Dockarbeitern.


    Dann habe ich noch "Accabadaro" von Michela Murgia gelesen, was in Sizilien spielt. Eine Frau adoptiert ein Mädchen aus einer zu kinderreichen Familie. Erst spät merkt das Mädchen, dass die Pflegemutter eine "accabadaro" ist, die Sterbehilfe leistet. Unerwartet hat mir das Buch mit seinen Schilderungen sardischer Sitten gut gefallen.

    #54Verfasser Liese (238947) 25 Okt. 21, 19:12
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    Ich habe jetzt einen leichteren Krimi "Das Windsor-Komplott" von SJ Bennett angefangen. Die Geschichte lässt sich gut an und ist nicht so ganz ernst zu nehmen, denn die Queen ermittelt.

    #55Verfasser Red Poppy (876587) 26 Okt. 21, 09:54
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    Ich habe schon wieder bei einer Buchverlosung gewonnen und bin schon wieder enttäuscht. Dieses Mal sind es sogar sieben Bücher. Ich hatte gehofft, dass Anna Karenina und Don Quijote dabei sind. Von wegen! Es sind Autoren, die mich entweder nicht interessieren oder deren Romane ich nicht noch einmal lesen möchte: Hemingway, Orwell, Steinbeck, Camus, Defoe, Scott Fitzgerald und Garcia Marquez, dessen Roman Der Herbst des Patriarchen ich noch nicht gelesen habe. Die Vorfreude war am schönsten!


    Der Roman, der mir in der letzten Zeit am besten gefallen hat, war: La porte du voyage sans retour von David Diop. Der Autor ist Sohn eines senegalesischen Vaters und einer französische Mutter. Er wuchs im Senegal auf. Er ist Dozent für französische Literatur in Pau. Sein Roman Nachts ist unser Blut schwarz wurde 2021 mit dem International Booker Prize gekürt.

    La porte du voyage sans retour bezeichnet die Insel Gorée im Senegal, von wo aus die Sklavenschiffe ausliefen. Diop ließ sich vom Botaniker Michel Adanson inspirieren, der im 18. Jh. fünf Jahre lang durch die französisische Konzession reiste. In Diops Roman verliebt er sich in eine Afrikanerin. Für die beiden gibt es kein Happy End.


    Gefallen hat mir auch Die Tore von Damaskus von Lieve Joris. Die Autorin verbringt einige Monate bei einer syrischen Soziologin in Damaskus. Zwar ist das Buch schon vor einigen Jahren erschienen, verliert aber nichts an Akualität - der allgegenwärtige Geheimdienst, Vetternwirtschaft, Armut etc. Der Mann der Soziologin, ein Kommunist, sitzt schon zehn Jahre im Gefängnis ohne Aussicht auf Entlassung.

    Ich wusste nicht, dass die Aleviten zu der ärmsten Bevölkerungsschicht gehörten. Die Männer arbeiteten auf den Feldern der sunnitischen Großgrundbesitzer und die Frauen als Hausangestellte. Während der französischen Mandatszeit dienten sie als einzige Bevölkerungsschicht in der Armee, auf die sich dann später Assad stützen konnte.


    Von Joris habe ich noch Mali Blues gelesen, auch nicht schlecht. Es beschreibt eine Reise durch den Senegal, Mauretanien und Mali.


    Mein Post ist viel zu lang geworden. Daher erspare ich euch die lange Liste meiner weiteren Lektüre.

    #56Verfasser kisan (466721)  28 Okt. 21, 10:43
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    "Das Windsor-Komplott" gefällt mir gut. Ich habe zwar keine Ahnung, ob die Queen so denkt, spricht oder handelt, doch das weiß ich bei "The Crown" auch nicht. Ich freue mich jedenfalls auf das Wochenende, den Feiertag und die Urlaubstage nächste Woche mit erweiterten Lesezeiten.

    #57Verfasser Red Poppy (876587) 29 Okt. 21, 09:00
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    Ich habe die Verfilmung von "Lady Susan" angeschaut, die merkwürdigerweise in "Love & Friendship" umbenannt wurde, was der Titel eines anderen Frühwerkes von Jane Austen ist. Hübsch anzusehende Schauspieler, nur ist bei der Übertragung des Romans in Briefen in ein Drehbuch der Witz größtenteils verloren gegangen.


    Dann habe ich den ersten Teil der Memoiren des Fürsten Talleyrand beendet, die ich immer mal wieder zwischendurch lese. Wenn man sich nur ein bisschen für die französiche Geschichte interessiert, sehr empehlenswert und gut lesbar. Für Leser von Balzac ist interessant, dass damals wohl tatsächlich viel durch einflussreiche Frauen im Hintergrund passierte. Wer gefiel, wurde den aufstiegsfördernden Männern vorgestellt.


    Angefangen habe ich mit dem neuesten Buch von Wilfried N'Sondé. Ich würde sagen, dass er ein europäischer Schriftsteller ist, nur fünf Jahre im Kongo, dann 20 in Frankreich, dann 25 in Deutschland und jetzt wieder Frankreich.

    #58Verfasser Liese (238947) 31 Okt. 21, 10:53
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    *aufKalenderguck*


    Wollen wir dieses Jahr wieder Bücherwichteln? Ich würde Teilnahmewünsche sammeln. Nötige Infos: Adresse, grober Buchgeschmack, Sprachen.



    #59Verfasser Liese (238947) 04 Nov. 21, 18:48
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    Gerne wichtel ich wieder mit, Liese! Hast PM.


    Gelesen habe ich das Buch "Im Kernschatten des Mondes" von Margot Lee Shetterly. Dieses Buch ist die Vorlage zum Film "Hidden Figures", den ich zuerst gesehen habe. Während der Film mir sehr gut gefallen hat, stehe ich dem Buch etwas zwiespältig gegenüber. Die Autorin hat es sicher gut gemeint, wenn sie gefühlt alle schwarzen Mathematikerinnen erwähnt, die für die NASA oder deren Vorgängerorganisation gearbeitet in den 1940er, 50er und 60er gearbeitet haben; doch für mich war es sehr unübersichtlich, auch die 70 Seiten Fußnoten machen das Lesen nicht einfacher. Das Thema ist jedenfalls sehr spannend.


    Eine Freundin hat mir "Die verschwundene Schwester" ausgeliehen. Das Buch ist im Grunde wie die anderen: nett zu lesen, doch irgendwie künstlich aufgebläht, damit auch alle Schwestern bei der Suche eine Rolle spielen. Und dann ist das Buch zu Ende, die Geschichte aber noch nicht. Also warten wir auf das nächste, hoffentlich letzte Buch, beendet von dem Sohn der verstorbenen Autorin, das 2022 erscheinen soll. Nun ja.


    Zurzeit lese ich "OC" von Ursula Poznanski. Das ist wieder ein Jugendbuch, wieder mit einem aktellen Thema: eine Gruppe Studierender beschließt aus einer Partylaune heraus, eine Verschwörungstheorie in die Welt zu setzen. Das funktioniert auch, doch das "Spiel" gerät außer Kontrolle. Sehr spannend geschrieben!

    #60Verfasser Red Poppy (876587) 08 Nov. 21, 08:54
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    Ich komme im Moment fast gar nicht zum Lesen. Das "real life" kommt mir irgendwie dauernd dazwischen.

    Seit Freitag ist ein neuer Caddy im Haus (nicht meiner, aber ich bin hautnah in die Ereignisse mit verwickelt) und das Auto zickt total herum. Da war nur Betriebsanleitung lesen und mit dem Support telefonieren dran.

    Erkenntnisse:

    1.) Die Anleitung hätte ich um Längen besser geschrieben. Wenn ich sowas hier in der Firma "verbrechen" würde, gäbe es wohl die Kündigung 🙁

    2.) VW kann vielleicht Autos bauen, aber von Digitalisierung versteht dort keiner was. Vermutlich funktioniert die im Auto verbaute SIM-Karte nicht ...

    3.) ... unser Support ist jeden Tag rund um die Uhr für Sie da ... Ach wie nett. Nur am Wochenende nicht.


    Immerhin bin ich so gut wie fertig mit dem Roman von A. Indridason. Das ist jetzt nicht gerade ein Highlight an Literatur. Aber man kann es ganz gut weglesen. Ein Roman eher für Männer. So eine Mischung aus Schätzing und Comic. Die Helden überleben Sachen, da staunt man nur ...

    #61Verfasser Hassos Frauchen (270200) 08 Nov. 21, 10:42
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    Ach ja, das neue Buch von Ursula Poznanski heißt nicht "OC", sondern "Shelter". "OC" ist das erfundene Symbol für die erfundene Verschwörung....


    Arnaldur Indridason habe ich auf einer Lesung erlebt. Er ist sehr sympathisch und Isländisch eine coole Sprache, von der ich nichts, kein Wort nicht, verstanden habe.

    #62Verfasser Red Poppy (876587) 08 Nov. 21, 10:54
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    Beim Wichteln kann ich dank Brexit leider nicht mehr mitmachen; Post von und nach UK ist einfach zu teuer und kompliziert geworden. :'''(


    Das Buch von Alberto Angela ueber Leonardo da Vinci und Mona Lisa habe ich jetzt durch - interessant, aber nicht so befriedigend wie manches andere von ihm. Es ist mehr so ein Bericht ueber die Zeit, Kunst, und Umwelt Leonardos - wie gesagt, durchaus interessant. Vielleicht nicht so ganz, was ich erwartet habe.


    Valley of the Assassins von Freya Stark habe ich angefangen; spannend wie immer, aber ihre Entschlossenheit, archaeologische Artefakte fuer wenig Geld aufzukaufen finde ich eher unsympathisch...na, bisher ist sie nicht so erfolgreich.

    #63Verfasser Jabonah (874310) 08 Nov. 21, 10:55
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    Moin,

    ich wichtele gerne wieder mit. Und wenn Du magst, Liese, übernehme ich gerne den zweiten Part bei der Zuteilung.


    Ich lese die "neuen Gartengeschichten" von Eva Demski, die mir letzte Woche in die Tasche gehüft sind. Eigentlich war es ein purer Etikettenkauf - weil so schöne Illustrationen von Michael Sowa drin sind. Und weil ich so gerne Bücher über Gärten und Gärtnern lese.

    Eigentlich ist dieses Buch aber eher ein Pandemiebuch. Die einzelnen Erzählungen entstanden über das Jahr 2020 verteilt und stehen stark unter dem Eindruck des Lockdowns und der Coronamassnahmen. Was das mit den Menschen macht, ist anschaulich und nachvollziehbar dargestellt. Es war für mich das erste Mal überhaupt, dass die Pandemie überhaupt in Buch oder Film mal eine Rolle spielte. Im TV wird das ja komplett ausgeklammert. Ich bin mir nur noch nicht sicher, ob ich das schon lesen möchte. Momentan ist mir das Thema im Alltag noch zu präsent.

    #64Verfasser B_Elanna (240251) 08 Nov. 21, 12:52
    Kommentar

    Guten Mittag,

    beim Bücherwichteln wäre ich dieses Jahr auch gerne wieder mit dabei (auch wenn es bei mir lesetechnisch nach wie vor seeeeehr zäh geht). Sollen dann die "Interessense-Nachrichten" alle erstmal an Dich, Liese, und Du teilst das dann ggf. mit B'Elanna?

    Danke fürs Organsisieren!

    #65Verfasser estrellita (236267) 08 Nov. 21, 13:12
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    @Poppy: isländisch kann ich auch nicht. Aber manches versteht man doch. In isländischen Krimis tauchen gerne mal Polizisten auf, die "Lögreglan" als Aufschrift auf der Jacke haben. Im Dänischen ist "lov" das Gesetz. Und "reglan" klingt wie irgendwas regeln/ordnen. Ich habe mir das also als Gesetz-Hüter = Polizist übersetzt.

    So macht Sprache lernen Spaß!


    @Jabonah: vielleicht kannst du auf elektronischem Wege beim Wichteln mitmachen. Es gibt ja mittlerweile auch eine Menge E-Books und viele haben doch auch einen Reader. Dann brauchst du die Post nicht zu bemühen.

    #66Verfasser Hassos Frauchen (270200) 08 Nov. 21, 13:48
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    HF hat Recht, Jabonah. Außerdem gibt es verschiedene Möglichkeiten Bücher in England zu verschenken. Mach doch mit, es findet sich ein Weg!

    #67Verfasser Red Poppy (876587) 08 Nov. 21, 13:51
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    Ich habe jetzt das Isländische nur gehört, nicht gelesen. Und von dem Gesprochenen her konnte ich nichts ableiten.

    #68Verfasser Red Poppy (876587) 08 Nov. 21, 13:56
    Kommentar

    Also wenn ihr meint, mache ich natuerlich gerne beim Wichteln mit.

    (Ich habe auch kein Problem damit, was vom Amazonas oder der E-Bucht schicken zu lassen, aber das wollte ich umgekehrt niemandem zumuten - und es ist dann auch nicht so nett persoenlich.)

    Fuer Vorschlaege bin ich offen :-)


    Indridason habe ich eine Zeitlang auch gelesen. Einerseits fand ich die Buecher gut, aber dann auf Dauer etwas samey, zu grau, und irgendwie ohne Fortschritt (ist aber schon ein paar Jahre her; vielleicht ist er ja jetzt vorangekommen). Fuer mich war Island in jungen Jahren immer irgendwie paradiesisch, nett und entspannt - keine Ahnung, warum; ich war noch nie da und kenne auch niemanden von da; vielleicht spielt das auch eine Rolle.

    #69Verfasser Jabonah (874310) 08 Nov. 21, 17:22
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    Ja, alle Infos bezüglich Wichtelns an mich. Entweder per PM oder wer die Adresse kennt per Mail. Bitte auch mir bereits bekannte Anschriften hinschreiben, ist einfacher beim Zuteilen.


    Ich lese weiter "Femme du ciel et des tempêtes" von Wilfried N'Sondé. Bislang gefällt es mir sehr gut. Etwas unerwartet, dass ein kongolesisch-stämmiger Franzose ein Buch in Sibirien spielen lässt.


    Ich finde Isländisch gesprochen recht gut verständlich, wenn man Schwedisch kann.

    #70Verfasser Liese (238947) 08 Nov. 21, 19:33
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    Guten Morgen. Ich würde auch gerne wieder mit wichteln. Ich konnte mich leider nicht früher melden, lag fast zwei Wochen flach. Danke schon mal an die Organisatorinnen 🙂

    #71Verfasser santacrocce (799098) 11 Nov. 21, 08:12
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    Oh, du Arme! Dann noch gute Rekonvaleszenz an dich, santacrocce.


    Ich habe heute mit einem neuem Buch angefangen: "Allwissend" von Jeffery Deaver. Ich kenne den Autor nicht. Das Buch stammt aus der offenen Telefonzelle im Nachbardorf. Dort bringe ich immer mal meine "Altlasten" hin und wenn ein Buch interessant erscheint, nehme ich es mit.


    Der Anfang ist so lala. Zu viele Personen auf einmal. Ich muss mal schauen, ob ich da den Überblick behalte.

    #72Verfasser Hassos Frauchen (270200) 11 Nov. 21, 13:05
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    Jeaffrey Deaver habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Damals fand ich die Krimis um Lincoln Rhyme total faszinierend, doch irgendwann habe ich aufgehört. Mittlerweile habe ich ganz viele Bücher von J.D. herumstehen, die ich nicht gelesen habe und auch nicht mehr lesen werde. Vielleicht sollte ich mal wieder den nächsten Bücherschrank aufsuchen.

    #73Verfasser Red Poppy (876587) 11 Nov. 21, 13:12
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    Am Wochenende soll das Wetter (leider) wieder schlechter werden. Falls es mich wirklich davon abhält, in den Garten zu gehen und Gartenschnitt für die braune Tonne zu sammeln, dann kann ich mal wieder ein paar Stunden zum Lesen nutzen. Neben "Shelter" warten noch einige andere spannende/interessante Bücher auf mich. Ich hoffe nur, dass mich morgen bei dem geplanten Buchladenbesuch nicht noch mehr davon anfallen!

    #74Verfasser Red Poppy (876587) 12 Nov. 21, 12:54
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    Ich habe am Wochenende "Shelter" zu Ende gelesen. Ich bin etwas zwiegespalten; das Buch hat total spannend als Thriller begonnen und endet wie ein Jugendbuch. Gut, es ist ein Jugendbuch und ich bin vielleicht zu kritisch.


    Mein derzeitiges Kontrastprogramm ist "Monschau" von Steffen Kopetzky. Hier geht es um einen Pockenausbruch in der Eifel Anfang der 1960er Jahre. Ein Arzt von der Düsseldorfer medizinischen Akademie versucht gemeinsam mit einem jungen griechischen Assistenzarzt die Situation in de Griff zu bekommen. Die Geschichte dieser Epidemie wird geschickt verwoben mit Ereignissen der NS-Zeit, die in den 1960er Jahren noch sehr präsent ist. Dieses Buch gefällt mir ausgesprochen gut und ich bin sicher, dass ich mir auch noch weitere Bücher von Kopetzky zulegen werde.

    #75Verfasser Red Poppy (876587) 15 Nov. 21, 10:38
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    Red Poppy, das Buch habe ich kürzlich auch gelesen, und es hat mir sehr gut gefallen.

    #76Verfasser Serendipity_4 (677936) 15 Nov. 21, 11:13
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    Meine Kollegin hat gerade zugesagt, mir das Buch "Propaganda" von Steffen Kopetzky auszuleihen; ich bin gespannt auf das Buch.

    #77Verfasser Red Poppy (876587) 15 Nov. 21, 15:58
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    Poppys Buch klingt wirklich interessant. Hat irgendwie einen sehr aktuellen Bezug, finde ich.


    Bei meiner Lektüre von Jeffery Deaver komme ich gut voran. Es ist wirklich spannend, wenn ich auch nach wie vor etwas Mühe habe, die Personen auseinander zu halten.


    Als leichte Bettlektüre lese ich jetzt noch "Die Tochter der Pferdefrau" von Jutta Beyrichen. Naja. Wirklich nur leichte Lektüre. Aber ich habe das Buch auch aus einem Bücherschrank. Und da wird es nachher auch wieder landen.

    #78Verfasser Hassos Frauchen (270200) 16 Nov. 21, 07:56
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    Hat irgendwie einen sehr aktuellen Bezug, finde ich. - Das ist richtig. In einem Kapitel geht es um die Flutkatastrophe in Hamburg und darum, wie die Verwaltung verzweifelt versucht, eine Warnung an die Bevölkerung ins Fernsehen oder ins Radio zu bringen. Der zuständige Mensch an diesem Abend beim ersten Programm meinte auf die Anfrage, es laufe gerade "Familie Hesselbach" und das könne man nicht unterbrechen, ohne die Zuschauer zu verstimmen.

    #79Verfasser Red Poppy (876587) 16 Nov. 21, 09:22
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    Immer nehme ich mir vor, hier regelmäßig zu schreiben!


    Ich fresse 😉 ja Krimis ... in einer Menge, dass ich tatsächlich weder Autor*in noch Titel des aktuell gelesenen auswendig weiß 🙈.

    #80Verfasser Serendipity_4 (677936) 16 Nov. 21, 10:12
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    Also ich muss auch immer erst eine Google-Suche machen, bevor ich Titel und Autor zusammen habe. Ich kann mir doch auch so schlecht Dinge merken 🙂


    Mit meiner Arbeitskollegin habe ich in der Frühstückspause einen Bücheraustausch abgemacht. Sie bekommt leihweise "Eine Billion Dollar " vom Eschbach von mir gegen "Die Brückenbauer" von Jan Guillou. Das hat sie gerade gelesen und fand es toll. Bin mal gespannt!

    #81Verfasser Hassos Frauchen (270200) 16 Nov. 21, 10:33
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    Oha, Weihnachten kommt immer so plötzlich… Ich schließe mich der Wichtelrunde an, wenn ich darf. (PM an Liese ist raus). Ich hätte auch nichts gegen ein ebook einzuwenden, so es als epub daherkommt. So einen Link hier über PM zu verschicken, funktioniert aber vermutlich nicht 🤔?


    Mit dem Krimikonsum geht es mir ähnlich. Viele sind solide „Alltagskost“, die muß ich hier nicht alle kommentieren. Gerade habe ich aber „Lost in Fuseta“ angefangen und ärgere mich. Plumpe Ansammlung von Klischees, sprachlich alles andere als ein Meisterwerk. Die eigentliche Krimihandlung ist bisher nicht in die Gänge gekommen, hoffentlich kann die noch bißchen was retten.

    #82Verfasser C3PO (877869) 16 Nov. 21, 12:30
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    Nö, C3PO, kann sie nicht.

    Der Einbandtext hatte mich neugierig gemacht, die Klischeedichte enttäuscht.

    Mittel- bis langfristig wirkt es auf mich sogar so, als ob Autismus "heilbar" wäre.


    Au ja, Wichteln! Ich wäre wieder dabei.

    #83Verfasser Masu (613197)  16 Nov. 21, 12:48
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    Schade, C3PO, dass dir die Bücher um Lost nicht gefallen. Aber sie sind halt unterscheidlich, die Geschmäcker. Aber hattest du, Masu, die Bücher nicht verschlungen?

    #84Verfasser Red Poppy (876587) 16 Nov. 21, 13:04
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    Ja, ich habe mir sogar ein zweites geholt.

    Im Nachhinein ist mir dann aufgegangen was mich gestört hat. Es klingt immer wieder so etwas an, als ob der Kontakt mit einer ihn liebenden Frau den Autismus von Leander Lost vermindern würde. Wirkte auf mich etwas unglaubhaft.

    #85Verfasser Masu (613197)  16 Nov. 21, 14:22
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    Tja, wenn sie irgendjemandem Freude machen, haben sie ja ihre Daseinsberechtigung. Aber ich gehöre eindeutig nicht zur Zielgruppe (und werde bestimmt keinen weiteren Band anschaffen); man hat halt auch mal Pech. Ich würde es ja zur Adoption freigeben, aber es ist ein ebook.

    #86Verfasser C3PO (877869) 16 Nov. 21, 14:26
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    Ich habe "Der Sohn des Donnergottes" von Arto Paasilinna gelesen. Die alten finnischen Götter stört es, dass sie nur noch 500 Anhänger haben und schicken einen der ihren nach Finnland. Man merkt, dass es ein Buch aus den 80ern ist, ist aber immer noch unterhaltsam.


    Masu, ich hatte nicht gelesen, dass du dich hier schon als Wichtel gemeldet hast, bevor ich die PM ob du mitmachen willst, geschickt habe.

    #87Verfasser Liese (238947)  16 Nov. 21, 20:05
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    Arto Paasilinna habe ich vor Jahren mit großer Freude gelesen: Die Giftköchin, Der heulende Müller, Im Wald der gehenkten Füchse, Der wunderbare Massenselbstmord - um nur einige seiner schrägen Romane zu nennen.


    Es klingt immer wieder so etwas an, als ob der Kontakt mit einer ihn liebenden Frau den Autismus von Leander Lost vermindern würde. - Ich kenne persönlich keinen Autisten, weiß nicht, wie sie ticken, denken oder fühlen. Was ich darüber weiß, habe ich mir angelesen und erfahren, dass Autisten durchaus Beziehungen aufbauen können, die nur anders sind. Aus den Krimis habe ich nicht herausgelesen, dass Losts Autismus geheilt werden könnte.

    #88Verfasser Red Poppy (876587) 17 Nov. 21, 08:42
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    Meldeschluss fürs Wichteln ist der 4.12.


    Gelesen habe ich wenig, dafür den Garten winterfest gemacht und eine der letzten Kruschecken vom Umzug aufgeräumt.

    #89Verfasser Liese (238947) 21 Nov. 21, 11:11
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    "Monschau" habe ich durchgelesen. Ich fand es sehr gut. Den Namen des Autoren werde ich mir merken. Und ich hoffe, dass meine Kollegin bald das Vorgängerbuch "Propaganda" findet.


    Jetzt lese ich gerade einen Krimi - "Glaube mir" von Alice Feeney - eines der Bücher, die ich gewonnen habe. Zuerst war ich etwas enttäuscht, weil die Handlung so durchschaubar schien; doch dem ist nicht so. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

    #90Verfasser Red Poppy (876587) 22 Nov. 21, 09:10
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    Ich habe übers Wochenende "Die Brückenbauer" angefangen. Liest sich leicht und gut. Das Buch spielt erstmal in Norwegen, wo ein junger Ingenieur bei Bergen eine Bahnlinie bauen soll (ist so Ende des 19. Jhds angesiedelt). Sein Bruder scheint dann nach Afrika zu gehen und dort Bauprojekte zu betreuen. Mir gefällt die Schilderung von Norwegen und ich kriege Lust, da hinzufahren und mir alles anzuschauen (kenne Bergen nicht, nur Oslo).

    Ansonsten hatte ich ziemlich viel Ärger mit meinem E-Auto. Da war plötzlich die Batterie total entladen. Nein, nicht die Fahrbatterie. So ein E-Auto hat tatsächlich noch eine Starterbatterie. Und die war komplett leer. Doofes Auto. Zum Glück habe ich ja dank meines "Oldies" ein Batterieladegerät. Mal sehen, wie das Thema noch weitergeht ...

    #91Verfasser Hassos Frauchen (270200) 22 Nov. 21, 09:53
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    Ich habe gerade "Frozen Souls" von Rita Herron ausgelesen. Nachdem man ja auf Klappentexte eh nix mehr geben kann, weil auch noch der blödeste Schund hochgejazzt wird, habe ich ... es trotzdem gekauft. Allerdings als E-Book.


    Vermutlich hätte man was aus der Handlung machen können, aber ich habe bei amerikanischen Krimis/Thrillern der letzten Jahre immer wieder den Eindruck, als ob Handlung und Personal und vor allem das Setting einfach flach sind.


    Die Handlung ist verstörend, aber der Bösewicht im Zentrum der Story ist derart eindimensional, dass es bei mir einen schalen Geschmack hinterlässt. Nö.

    #92Verfasser Serendipity_4 (677936)  24 Nov. 21, 09:12
    Kommentar

    Mein Wochenende war stundenweise dem Roman (?)

     Das letzte Abendmahl für Commissario Luciano gewidmet.


    《Originell und hochspannend...》Italien Magazin

    《Italiens bester Krimiautor.》Corriere della Sera


    Die Handlung ist überwiegend Krimi mit verschiedenen Handlungssträngen. Für meinen Geschmack etwas zu viele und eher verwirrend als spannend. Insgesamt las sich das Buch eher schwierig, da die Wechsel zwischen Personen und Stränden teils sehr schnell gehen - 2 Seiten finde ich für ein 'Kapitel' schon recht kurz

    Bei manchen Büchern kann um mich herum die Welt untergehen doch ich lese weiter, hier nicht.

    #93Verfasser Masu (613197)  29 Nov. 21, 06:51
    Kommentar

    "Glaube mir" von Alice Feeney war gar nicht so schlecht, wie zunächst gedacht. Die Geschichte war recht spannend und auf den Täter bin ich lange nicht gekommen.


    Dann habe ich "Sieben Heringe" von Jürgen Wiebicke gelesen. Kurz vor ihrem Tod spricht Jürgen Wiebicke zum ersten Mal mit seiner Mutter über ihr Leben und ihre Kriegserlebnisse und begleitet sie in den Tod. Die Unfähigkeit zu sprechen dieser Generation ist das Thema und wie wichtig es für sie ist, vor dem Sterben Erinnerungen weiterzugeben. Ich wollte, es hätte das Buch schon früher gegeben.


    Anschließend habe ich einen tollen Krimi eingeschoben: "Der Rabbi und der Kommissar" von Michael Bergmann, den ich uneingeschränkt empfehlen kann.

    #94Verfasser Red Poppy (876587) 29 Nov. 21, 09:04
    Kommentar

    estrellita, willst du noch beim Wichteln mitmachen? Ich habe bislang keine Nachricht von dir erhalten.


    Ich lese gerade den dritten Band von Sommerby. In der Fiktion wird Olpenitz bestimmt von der riesigen Ferienhaussiedlung verschont werden.

     

    #95Verfasser Liese (238947) 01 Dez. 21, 19:58
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    Oh, Sommerby, schön! Unsere Bücherei hat leider nur Band 1 und3 (ich weiß nicht, warum….); denkst Du, wir können mit Band drei weitermachen?


    wg. wichteln! Ja gerne, danke fürs erinnern! Ich gehe mal in mich und schreibe Dir später. Leider finde ich meine Angaben vom letzten Mal nicht mehr

    #96Verfasser estrellita (236267) 01 Dez. 21, 20:17
    Kommentar

    Sommerby kenne ich gar nicht. *Notiz mache*


    Begonnen habe ich gestern mit "Propaganda" von Steffen Kopetzky, dem Vorgängerroman zu "Monschau", der auf mehreren Zeitebenen spielt, zum Teil 1944, zum Tail 1970. Ob noch andere Zeitebenen kommen werden, werde ich sehen.

    #97Verfasser Red Poppy (876587) 02 Dez. 21, 08:47
    Kommentar

    Habe gestern mit meiner traditionellen Weihnachtskurzgeschichte angefangen, die ich jedes Jahr für unsere Familie schreibe und dann Heiligabend vorlese. In diesem Jahr geht es um den Chefredakteur einer kleinen, fikitiven Zeitung, der sich über die ganzen schlechten Nachrichten ärgert, die er liest. Er entscheidet sich dazu, eine Weihnachtszeitung nur mit witzigen, spannenden, kuriosen und herzerwärmenden Neuigkeiten zusammenzustellen. Der Clou wird sein, dass ich die dazugehörige Zeitung auch in Echt zusammenbastle. Habe gestern vergnügliche Stunden vor dem Internet verbracht und Ideen gesammelt. Leo hatte auch einiges, das ich verwenden werde :-)

    #98Verfasser Hassos Frauchen (270200) 03 Dez. 21, 09:41
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    Von Herrn Kopetzky habe ich vor einigen Jahren "Risiko" gelesen, das hat mich auch schwer begeistert. Gar nicht begeistert hat mich hingegen der gerade beendete 9. Band rund um das Sonderdezernat Q von Jussi Adler-Olsen. Nachdem ich die ersten Bände förmlich inhaliert habe, nimmt die Lesefreude inzwischen mit jedem Band weiter ab. Wenn ich nicht so neugierig wäre, würde ich mir den finalen 10. Band wohl schenken. Die Erzählweise wird immer gestelzter, es kommt keine rechte Spannung mehr auf, der ganze Handlungsablauf ist verworren. Entweder macht sich da das Alter und die überstandene Erkrankung bemerkbar, oder dem Autor sind die Ideen ausgegangen, und er will es einfach noch irgendwie zu Ende bringen.

    Ganz großartig liest sich hingegen bisher "Die Liebe in Zeiten des Hasses" von Florian Illies. Erzählt wird die Geschichte der ausklingenden 20er-Jahre und des parallel immer stärker werdenden Nationalsozialismus. Das Buch ist in drei Teile gegliedert: "Vorher", "1933" und "Danach". Ähnlich wie bei Volker Kutscher beginnt es mit einem Tanz auf dem Vulkan und wird dann mit fortschreitender Geschichte immer beklemmender. Aber es ist trotzdem tröstlich, dass Liebe fast alles übersteht.

    Davor habe ich den dicken Schmöker "Der Traumpalast" von Peter Prange verschlungen, ebenfalls in den 20ern beginnend. Es handelt von der Entstehung des Films und bildet gleichzeitig, wie bei Prange üblich, ein Gesellschaftspanaroma anhand ausgewählter Protagonisten ab. Ich habe doch ein recht ausgeprägtes Faible für diese Epoche und stelle immer wieder fest, dass sich Geschichte (gerade) wiederholt.

    Hassos Frauchen, das ist wirklich eine ganz tolle Idee - Chapeau ! 🙂

    #99Verfasser santacrocce (799098)  03 Dez. 21, 09:46
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    Oh weh. Der 9. Fall vom Sonderdezernat Q liegt auch hier bei mir auf dem Stapel Bücher, die ich noch lesen will. Da werde ich meine Hoffnungen wohl herunterschrauben müssen. Schade. Ich mochte die Geschichten um Carl Mørk und seinen "Helfer" Assad immer sehr. Aber so ist das wohl bei Serien, die zu lange laufen. Irgendwann ist die Luft raus.

    #100Verfasser Hassos Frauchen (270200) 03 Dez. 21, 10:02
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    Ich finde deine Idee auch toll, HF, und wünschte, mir würde so etwas einfallen. Im Moment fällt mir nichts ein, keine kreative Idee für Geschichten.


    Auf den neuen Fall vom Sonderdezernat Q habe ich mich auch schon gefreut. Schade!

    #101Verfasser Red Poppy (876587)  03 Dez. 21, 10:12
    Kommentar

    Na, vielleicht gefällt es Dir ja auch, ist ja Geschmackssache. Ich fand schon die letzten 2-3 Fälle nicht mehr berauschend, aber ich möchte halt trotzdem gerne wissen, wie sich am Ende alles auflöst. Der Autor hat ja verkündet, dass die Serie auf 10 Bände angelegt ist, und pfiffig wie er ist, hat er zumindest einen Cliffhanger mit Knalleffekt platziert. Vielleicht berappelt er sich im letzten Band ja auch noch mal, ich gebe die Hoffnung nicht auf.

    #102Verfasser santacrocce (799098) 03 Dez. 21, 10:15
    Kommentar

    Irgendwie beruhigend zu wissen, dass mit Band 10 Schluss ist und die Serie nicht endlos weiterläuft. Bei manchen Reihen scheinen sich die Protagonisten nicht zu entwickeln oder sie agieren in einem zeitlosen Raum; das nervt manchmal.

    #103Verfasser Red Poppy (876587)  03 Dez. 21, 10:43
    Kommentar

    estrellita, ihr könnt mit Band 3 von Sommerby weitermachen, es wird nur wenig auf Band 2 verwiesen. Ich glaube, deine Kinder sind alt genug, dass sie nicht mehr an den Weihnachtsmann glauben.


    Ich verteile dann morgen die Bücherwichtel. Bis dahin kann sich noch spontan angemeldet werden.


    Gelesen habe ich das neue Buch von Teri Terry. Nicht schlecht, aber wenn man die älteren Bücher kennt, erkennt man viel wieder. Die erste Serie war nach meinem Geschmack am besten.

    #104Verfasser Liese (238947) 04 Dez. 21, 08:53
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    Guten Morgen und danke, Liese, für die Warnung: die kleine glaubt noch ans Christkind, die großen möchten noch :)

    Ich freu mich aufs Wichteln!

    #105Verfasser estrellita (236267) 04 Dez. 21, 10:02
    Kommentar

    estrellita, dann wartet noch ein, zwei Jahre mit dem Buch.


    Ich habe jetzt an meine Häfte der Wichtel die Adressen verschickt. B'Elanna wird sich bestimmt bald um die anderen kümmern.


    Auf dem Stapel liegt ganz oben der neueste Band der "Unsichtbaren Bibliothek". Mal sehen, ob er mir wieder besser gefällt als der Vorgänger.

    #106Verfasser Liese (238947) 05 Dez. 21, 13:08
    Kommentar

    Hallo Ihr Lieben,

    ich hätte Euch gerne schon zugeteilt, muss aber noch eine Auskunft von Liese abwarten! Bitte habt noch etwas Geduld.


    So richtige Weihnachtsstimmung will noch nicht aufkommen. Liegt vielleicht auch daran, dass der 1. Advent schon im November war, das passt für mich nicht so recht. Dazu kommt, dass arbeitsmäßig gerade unendlich viel zu tun ist und ich nach Feierabend nur kaputt bin. Zu mehr als Sofa reicht es unter der Woche einfach nicht. Immerhin habe ich die ersten Plätzchen gebacken.


    Aus dem öffentlichen Bücherschrnak ist mir ein Doppelband von Shulamit Lapit in die Hände gefallen. ihre Krimiserie um die Lokalreporterin Lisi Badichi spielt in Israel während des Golfkriegs Anfang der 90er Jahre. Die Krimihandlung selbst ist nicht allzu actionreich, was mir an dem Buch bisher gut gefallen hat sind die Beschreibungen über das Alltagsleben in Israel, über das ich bisher wenig bis gar nichts wußte.


    #107Verfasser B_Elanna (240251) 05 Dez. 21, 17:17
    Kommentar

    Dazu kommt, dass arbeitsmäßig gerade unendlich viel zu tun ist und ich nach Feierabend nur kaputt bin. Zu mehr als Sofa reicht es unter der Woche einfach nicht. - *Unterschreib* Immerhin komme ich auf dem Sofa auch schon mal zum Lesen....


    Lesetechnisch bin ich gerade bei "Propaganda" von Steffen Kopetzky. Das Buch ist zwar anders, als ich erwartet habe, gefällt mir aber trotzdem.


    Samstag war ich im kleinen Buchladen meines Vertrauens und habe erfahren, dass Bücher als Lebensmittel gelten. Das befürworte ich, denn auch für mich sind Bücher "Lebens-Mittel".

    #108Verfasser Red Poppy (876587) 06 Dez. 21, 09:42
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    Vielen Dank an die Wichtel-Organisatorinnen!

    #109Verfasser Red Poppy (876587) 08 Dez. 21, 11:41
    Kommentar

    *Nachles*


    Heute Abend will ich mir ein paar neue Bücher auf den Reader laden. Hab' keinen Plan! Krimis wären toll, aber zum Beispiel lässt sich Frau Crombie Zeit mit ihrem nächsten. *Schmoll*

    #110Verfasser Serendipity_4 (677936) 08 Dez. 21, 13:50
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    Was waren denn die letzten Bücher von Frau Crombie? Ich glaube, ich habe schon lange keines mehr gelesen.

    #111Verfasser Red Poppy (876587) 08 Dez. 21, 14:10
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    Ich habe "Femme du ciel et des tempêtes" von Wilfried N'Sondé beendet. Es war anders als erwartet, hat mir aber dennoch gefallen. Mir besonders im Gedächtnis geblieben sind Vergleiche von Gegenden im Kongo und in Sibirien, in denen sie als sehr ähnlich dargestellt werden. Arme Bevölkerung, die in ihrer Armut keine Rücksicht nimmt, sichtbar u.a. an herumfliegendem Plastikmüll. Manches war mir dafür etwas zu mystisch.


    Ich stecke noch mitten im neuesten Band der Unsichtbaren Bibliothek. Wenn es nicht noch unerwartete Wendungen gibt, war es der letzte Band, den ich gelesen habe. Die Geschichte macht keinen Fortschritt, im vorigen Band Angedeutetes wird nicht weiter ausgeführt und die wiederauferstandene Bösewichter finde ich langweilig.


    Ich hoffe, alle die möchten haben jetzt ihren Wichtel.

    #112Verfasser Liese (238947) 10 Dez. 21, 14:13
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    "Propaganda" von Steffen Kopetzky habe ich durch. Es hat mir nicht ganz so gut gefallen, wie "Monschau". Vielleicht lag es an den vielen Kriegsbeschreibungen und Strategierläuterungen. Als Ergänzung zu "Monschau" lohnt es sich auf alle Fälle das Buch zu lesen.


    Im Moment lese ich "Die vergessene Generation" von Sabine Bode. Hier geht es um die Generation der Kriegskinder, die von 1930 - 1945 geboren wurde und darum, welche Traumata sie mit sich tragen.

    #113Verfasser Red Poppy (876587) 13 Dez. 21, 10:34
    Kommentar

    Dazu kommt, dass arbeitsmäßig gerade unendlich viel zu tun ist und ich nach Feierabend nur kaputt bin. Zu mehr als Sofa reicht es unter der Woche einfach nicht. - *Unterschreib* Immerhin komme ich auf dem Sofa auch schon mal zum Lesen....


    Die Lesesession endet typischerweise mit Absturz des Buches/tolinos.

    Der Tolino hat mittlerweile leichte Macken im Gehäuse. irgendwie muss ich mal die ganzen gespeicherten Bücher anderweitig speichern, nicht dass er irgendwann schlapp macht und ich den Zugriff auf *nuschel* Bücher verliere

    #114Verfasser Masu (613197) 13 Dez. 21, 10:54
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    Masu, beschäftige dich mal mit dem Stichwort „Tolino-Cloud“, eigentlich sollten deine Bücher da bereits „anderweitig gespeichert“ sein.

    #115Verfasser C3PO (877869) 13 Dez. 21, 11:40
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    Merci. Irgendwo hab ich mal sowas gesehen - nur nie damit beschäftigt.

    Es war vielleicht unschlau, dass ich die letzten xx Bücher direkt vom Verkäufer auf den Tolino gezogen habe und nicht wie zu Beginn erst auf den Schleppi, und von dort auf den tolino

    #116Verfasser Masu (613197) 13 Dez. 21, 11:55
    Kommentar

    Ich höre gerade "Eine ganz dumme Idee" von Fredrik Backmann, das ist etwas absurd-abstrus und gefällt mir gut. Von ihm habe ich schon gehört "Oma lässt grüßen und sagt es tut ihr leid", "Britt-Marie war hier" und "Ein Mann namens Ove", die mir sehr gut gefallen haben.

    Ansonsten denke ich auf meinem Wichtel herum und überlege, was git passen könnte.... :)

    #117Verfasser estrellita (236267) 14 Dez. 21, 09:04
    Kommentar

    denke ich auf meinem Wichtel herum und überlege, was gut passen könnte.... :)

    *gnihihi* *handreich*

    #118Verfasser Masu (613197) 14 Dez. 21, 09:09
    Kommentar

    denke ich auf meinem Wichtel herum und überlege, was gut passen könnte.... :) - ich glaube, ich habe etwas gefunden 🙂

    #119Verfasser Red Poppy (876587) 14 Dez. 21, 09:26
    Kommentar

    Ich habe das Herumdenken beendet und gestern Abend etwas Passendes gefunden. Damit habe ich jetzt offiziell sämtliche Weihnachts-Weggebsel beisammen, juchu.

    Ich lese gerade "Das verlorene Paradies" des diesjährigen Literaturnobelpreisträgers. Es handelt vom Beginn der deutschen Kolonialherrschaft in Afrika und den damit einhergehenden "Veränderungen". Meiner Meinung nach ist das ein Thema, welches in der Literatur viel zu wenig Beachtung findet, daher bin ich sehr froh über die Neuauflage in Folge der Preisverleihung. Gleichzeitig ist es aber auch eine Coming.of-Age-Geschichte und ein Reisebericht. Mir gefällt das Buch ausnehmend gut, daher kann ich dieses Jahr mit dem Preisträger gut leben. Das ist längst nicht immer so. Ich hoffe, es sind noch weitere Nachdrucke in der Pipeline.


    #120Verfasser santacrocce (799098) 14 Dez. 21, 10:36
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    Das Buch von Alberto Angela ueber Leonardo und Mona Lisa habe ich inzwischen durchgelesen; es ist interessant, aber nicht ganz so einnehmend wie viele andere seiner Buecher - das liegt auch daran, dass er nicht chronologisch vorgeht, was mir immer schwer faellt. (Ich komme besser mit mehreren Parallelgeschichten klar, als mit einer, die vor- und zurueckschaut...)


    Und dann sah ich (wenn ich doch nur wuesste, wo), Kassia St Clair empfohlen, und habe 'The Golden Thread' gelesen - ueber Stoffe, ihre Geschichte, Herstellung, und Einfluss auf die Menschheit. (Das hat mich noch mehr darin bestaerkt, moeglich keine neue Kleidung mehr zu kaufen, sondern aufzutragen, was ich habe, und vielleicht mal mit second-hand Sachen aufzustocken.) Ich kann es wirklich empfehlen; es ist spannend und interessant, und die einzelnen Kapitel bilden abgeschlossene Essays, so dass man das Buch auch langsam bzw. stueckweise lesen kann.

    Jetzt lese ich 'The Secret Lives of Colour' von ihr (ich habe mich seinerzeit waehrend des Studiums sowohl linguistisch als auch soziologisch immer mal wieder mit Farben beschaeftigt; das kommt mir also entgegen). Auch gut und interessant, aber nicht ganz so mitreissend, wie das erste Buch.


    Nicht lesen (aber empfehlen) kann ich die autobiographischen Berichte von Fluechtlingen aus Afghanistan. Gulwali Passarlay und Waheed Arian haben beide ihre Erfahrungen aufgeschrieben, und ich kann es einfach nicht ertragen; es macht mich so traurig und wuetend (und hilflos) wie Menschen einander behandeln.


    Mit dem Buch von Gurnah werde ich es mal versuchen, wenn ich ein bisschen mehr Zeit habe - bin schon gespannt. Danke fuer die Anregung (ich hatte ja mal geschaut, was es so alles von ihm gibt, und war etwas ueberfordert).

    #121Verfasser Jabonah (874310) 14 Dez. 21, 22:05
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    Inzwischen habe ich uebrigens auch ‘Der Rabbi und der Kommissar gelesen’ - nach der Leseprobe fand ich es so ganz nett. Aber mehr als so ganz nett wurde es dann auch nicht. Wieder muss ich anmerken, dass das eine Idee ist, aus der man was haette machen koennen, wenn der Verlag nicht ein voellig unausgegorenes Manuskript gedruckt haette. Vielleicht haette ich doch Lektorin werden sollen…

    Erstmal ist das Buch kein Krimi. Das ist ein Problem, denn es wird als Krimi angepriesen. Und die Personen, die mit Schwung vorgestellt werden, werden nicht weiter entwickelt sondern bleiben zweidimensional. Und obwohl ein paar Ecken von Frankfurt erwaehnt werden, habe ich keine Vorstellung von Frankfurt. Ich habe den Eindruck, der Autor (der es nicht noetig haette, mittelmaessige Buecher zu schreiben) wollte zeigen, dass Judentum unheimlich cool aber gleichzeitig normal ist. Hm. Und wie alt ist der Rabbi, wenn er 1986 geboren ist und Corona erwaehnt wird? Kann ihn sein Freund ‘seit ueber 40 Jahren kennen’ und gleichzeitig eine 80-jaehrige Dame ‘mit sechs Jahren nach Auschwitz’ gekommen sein? Hm.

    Wie gesagt, alles Sachen, die ein/e gute/r Lektor/in vor der Veroeffentlichung haette anmerken sollen. Hm.

    (Es kann aber gut sein, dass ich den naechsten Band auch noch lese. Vielleicht lernt der Autor ja – von einer amerikanischen Autorin las ich vor einiger Zeit ein Blog in dem sie sich fuer ‘Anfaengerfehler’ in ihrem ersten Buch ‘entschuldigte’. Kommt also auch vor.)


    Etwas OT: Was mir auch schon bei anderen Buechern aufgefallen ist, die Corona erwaehnen, als sei es halt so eine Krankheit aber nicht (mehr) ausserordentlich relevant, ist dass Leute sich die Haende geben, umarmen, zur Begruessung oder zum Dank kuessen etc. Das soll ja wahrscheinlich eine Normalitaet bedeuten, aber mich ueberzeugt es ueberhaupt nicht. Ich glaube, es wird noch einige Zeit so sein, dass Leute sich nicht spontan umarmen, wenn sie sich laenger nicht gesehen haben und dass ganz allgemein mehr auf Abstand geachtet werden wird (und ich faende es gar nicht schlimm, in einem Buch zu lesen, dass jemand seine Maske aufsetzt, bevor er in den Bus steigt, oder zwei Freunde beim Begruessen kurz stutzen und dann sagen, wir sind ja beide geimpft, und sich dann erst umarmen). Finde ich so.

    #122Verfasser Jabonah (874310) 17 Dez. 21, 21:42
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    Danke Jabonah. Kassia St Clair werde ich mir mal anschauen. Ich bin mit Kleidung selbst nähen groß geworden. Dazu gehört (für mich) auch lange tragen. Und Farben sind auch meines.


    Seit Tagen wollte ich den 'Jane Austen Folgeroman" von P..James (Death comes to Pemberley) verwichteln.

    Ging irgendwie nicht. Heute war ich endlich im hiesigen Minibuchladen. Als Erstes fiel mir eine sehr hübsch gebundene Ausgabe von Stolz und Vorurteil in die Hände. Ich habe bisher nur den Film stückweise gesehen. Wird Zeit es endlich zu lesen, finde ich.

    Im Laden sprach mich eine junge Mitarbeiterin an. Auf meine Frage ob sie Neuerscheinungen oder ausgezeichnete Bücher haben konnte sie nicht helfen.

    ABER!

    Das Buch das sie da in der Hand haben ist auch sehr gut.

    *innerlich kicher* Danke.

    Dann haen mich noch ein Wichtelbuch und ein Drittes angelacht. Wobei ich das Wichtelchen am Liebsten selbst gleich gelesen hätte... *seufz* das Leben ist hart

    #123Verfasser Masu (613197) 18 Dez. 21, 20:08
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    Von "Britt-Marie war hier" habe ich die Verfilmung zufällig während eines Fluges gesehen, hat mir gut gefallen. Im Film sieht man das normale, ländliche Schweden, ohne malerische Landschaft. Meine Mutter zitiert gelegentlich noch "ein Tag nach dem anderen, Britt-Marie".


    Ich habe jetzt "Das dunkle Gewölbe" (Band ? der Unsichtbaren Bibliothek) beendet. Irgendwie fehlt mir der rote Faden der Geschichte und bei der Enthüllung am Buchende hatte ich das Gefühl, dass das schon in einem der ersten Bücher rauskam. Ich wünsche mir einen Abschlussband und dann etwas Neues von der Autorin.


    Dann habe ich aus der Onleihe die Serie "Geschichten aus der Nightside" von Simon Green gelesen. Der Autor schreibt so ähnlich wie Neil Gaiman.



    #124Verfasser Liese (238947) 18 Dez. 21, 20:20
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    Oh ich wusste gar nicht, dass es eine Verfilmung von Britt-Marie gibt!


    Hier kam heute Wichtepost an, vielen Dank! (Nein, reingeguckt habe ich natürlich noch nicht - bis zum 24. werde ich mich gedulden :) )

    #125Verfasser estrellita (236267) 20 Dez. 21, 10:51
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    Hier gabs auch Post! Vielen Dank, lieber Wichtel - nicht zuletzt fuer Mr Js Gesichtsausdruck als er das Paket betrachtete. 'Da steht drauf, es kommt aus Deutschland, aber die Briefmarke ist britisch!? Das verstehe ich nicht!'

    Genial :*)

    #126Verfasser Jabonah (874310) 20 Dez. 21, 11:01
    Kommentar

    Ich sage auch Danke! Gerade kam mein Wichtelumschlag hier an. Bin gespannt, werd mich aber brav bis zur Bescherung beherrschen.

    #127Verfasser C3PO (877869) 20 Dez. 21, 12:18
    Kommentar

    Ich hatte gestern auch ein Wichtel-Päckchen da liegen. Vielen Dank, lieber Wichtel! Wir hatten eine Aushilfszustellerin da, die die Hausnummer falsch interpretiert und so das Päckchen einige Häuser weiter abgegeben hatte. Zum Glück konnte die Nachbarin meinen Namen dem richtigen Haus zuordnen, so dass ich nicht wichtelbuchfrei Weihnachten feiern muss. Ich habe den Umschlag natürlich aufgemacht, um die Verpackung zu entsorgen und das Büchergeschenk auf den Geschenketisch zu legen; unausgepackt, natürlich. Da stelle ich mit großer Freude fest, dass mein Wichtel noch ein nicht eingepacktes Buch - sozusagen zum sofortigen Gebrauch - mitgeschickt hat. Ein Buch, das ich schon länger lesen wollte... *freu* Liebe Wichtel: vielen Dank!

    #128Verfasser Red Poppy (876587)  22 Dez. 21, 10:24
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    Zurzeit lese ich ein älteres Buch von Thomas Hettche, nach "Herzfaden" für mich das zweite: "Die Liebe der Väter". Hier geht es um einen Vater, der mit seiner unehelichen Tochter die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr auf Sylt verbringt. Die Beziehung zwischen den beiden ist schwierig, weil die Eltern des Kindes sich zwei Jahre nach dessen Geburt unfreundschaftlich getrennt haben.

    Ich bin noch nicht ganz durch, doch irgendwie stehe ich dem Buch gespalten gegenüber. Einerseits mag es daran liegen, dass die Problematik im Buch dank neuer Gesetze so nicht mehr existiert. Auf der anderen Seite erfahre ich nur durch die unfreundlichen, ja hasserfüllten Gedanken und Worte des Vaters von der Mutter des Mädchen; ziemlich einseitig, das Ganze. Wobei der Autor bislang zu vergessen scheint, dass die Geschichte drei Seiten hat und das Mädchen eigentlich das Opfer ist.

    #129Verfasser Red Poppy (876587) 23 Dez. 21, 09:01
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    Frohe Weihnachten!


    Lieber Wichtel, dein Paket kam gestern pünktlich. Das Buch kannte ich noch nicht, habe aber andere der Autorin gern gelesen. Und der beigelegte Schmuck hat uns zum Lachen gebracht, weil der -künstliche- Weihnachtsbaum zu schwach war. Jetzt ruht er auf drei Zweigen. Vielen Dank!


    #130Verfasser Liese (238947) 25 Dez. 21, 09:40
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    Guten Morgen und frohe Weihnachten liebe Ratten des Lesens.

    Ich habe gestern brav diesem Nichtlaster gefrönt und mich in das Buch

    'Der Gesang der Flusskrebse' von Delia Owens vertieft und wurde komplett hineingesogen.


    Der Rezension von NDR Kultur schließe ich mich an.

    "Eine Verbeugung vor der Schönheit dieser Sumpflandschaft, eine grandios erzählte Liebesgeschichte und ein packender Kriminalroman. Insgesamt ein Lektüreerlebis, wie man es selten findet.'

    #131Verfasser Masu (613197)  25 Dez. 21, 10:44
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    Frohe Weihnachten auch von mir! Bin an der schönen Nordsee und habe schon 2 Stunden Spaziergang bei schönstem Sonnenschein hinter mir. Die Flusskrebse habe ich dieses Jahr auch gelesen. Hatte mir gut gefallen. Aktuell bin ich bei Charlotte Roth " Weil sie das Leben liebten". Die Zeit (20er Jahre in Berlin) gefällt mir gut. Sehr authentisch beschrieben. Mit den Charakteren kann ich mich aber nicht so anfreunden. Die sind alle seltsam. Aber ich habe noch anderen Lesestoff dabei. Wenn es mir nicht gefällt, nehme ich mir ein anderes Buch vor.
    #132Verfasser Hassos Frauchen (270200) 25 Dez. 21, 14:37
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    Fröhliche Weihnachten! Und vielen Dank an meinen Wichtel; ich habe „Jenny“ von Sigrid Undset im Original bekommen! Ich kenne es noch nicht und freue mich schon drauf. Von der kunstvoll gefalteten Weihnachtskarte war ich beeindruckt, und das Bücherlesezeichen finde ich toll - danke!

    #133Verfasser estrellita (236267) 25 Dez. 21, 19:32
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    Heute Abend, nach drei Tagen Völlerei, habe ich mein Wichtelbuch ausgepackt. Ich habe eine Biographie von Vicki Baum bekommen und bin begeistert! Viele ihrer Bücher habe ich gerne und auch mehrfach gelesen, auch das autobiografisch geprägte "Marion". Nun bin ich auf die wirkliche Biografie gespannt. (Menschen im Hotel, das berühmteste ihrer Bücher, fand ich allerdings immer schon eher langweilig). ich freue mich auf den Lesespaß. Als "Beifang" gabe es noch ein sehr hübsches Lesezeichen und eine offensichtlich selbst gemalte Karte mit Leowichteln. Vielen Dank an meinen Wichtel, das ist ein tolles Geschenk!

    Frohes Fest Euch allen 🙂

    #134Verfasser B_Elanna (240251) 25 Dez. 21, 21:54
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    Lieber Wichtel, woher kennst du mich so gut?? Annemarie Schimmels Autobiographie werde ich mit grossem Interesse lesen! Tausendundeinen Dank :*)

    #135Verfasser Jabonah (874310) 26 Dez. 21, 22:25
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    Ich gestehe, keine Ahnung zu haben, was mich in meinen Wichtelbuch erwarten wird 😯. Den Beifang hingegen kenne und schätze ich! Ich bin zwar keine großes Süßmaul, aber bei Edelmarzipan aus der Hansestadt werde ich schwach.

    Dankeschön!

    #136Verfasser C3PO (877869) 27 Dez. 21, 12:38
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    Den Roman von Charlotte Roth habe ich durch. Aber er war nicht so meins, wie man so schön sagt. Die Autorin hat mir zu platt ihre Meinung von dem, was sie für richtig hält, in jedem Satz wie mit dem Holzknüppel übergebraten. Das war mir zu viel. Dann noch das übliche 3. Reich-Bashing. Das hätte sie subtiler machen können.

    Jetzt lese ich "Die Malerin des Nordlichts" von Lena Johannson. Das fängt ganz nett an, obwohl ich mir nicht sicher bin, ob 1922 das Freilichtmuseum in Oslo schon gebaut war. Muss ich mal das weise Internet befragen.

    #137Verfasser Hassos Frauchen (270200) 27 Dez. 21, 17:49
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    Die Malerin des Nordlichts hat mich sehr beeindruckt. Auch wenn es zu Signe Munch nicht viele Daten gab, hat die Autorin einen sensiblen, leicht melancholischen Roman geschrieben, der die Lebensgeschichte der Malerin plausibel beschreibt. Hat mir sehr gut gefallen! Jetzt bin ich beim 9. Fall vom Sonderdezernat Q. Santacrocce hatte den ja auch gerade gelesen. Zumindest der Anfang ist spannend und typisch Jussi Adler Olsen. Mal sehen, wie der Gesamteindruck am Ende ist.

    Ich wünsche euch Leseratten einen guten Rutsch und viele gute Bücher 2022!

    #138Verfasser Hassos Frauchen (270200) 31 Dez. 21, 13:59
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    Ein gutes Jahr 2022!


    Über die freien Tage habe ich mir die Serie "Sanditon" angeschaut. Bis auf die ersten 20 Minuten hat diese 6-stündige Serie nichts von Jane Austen. Das Ende ist extrem unbefriedigend, da es kein Happy-End für die Heldin gibt. Von den übrigen Mängeln ganz zu schweigen. Also lieber eine der bewährten Verfilmungen ansehen.

    #139Verfasser Liese (238947) 02 Jan. 22, 18:41
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    Ich wünsche euch ein schönes neues Jahr!


    Gelesen habe ich ein Weihnachtsgeschenk: Die Glasperlenmädchen von Lisa Wingate. Der eine Erzählstrang spielt in der Zeit nach dem Bürgerkrieg, in nach dem Ende der Sklaverei in den Südstaaten der USA ein junge Frau versucht, ihren Anspruch auf ein Stück Land zu belegen und mit Hilfe von der Glasperlen ihre Familie wiederzufinden, die von Sklavenhändlern an unterschiedliche Orte verkauft wurden. Die andere Erzählebene ist in den 1980er Jahren angesiedelt; hier versucht eine junge Lehrerin in Louisiana ihr Schüler zu motivieren, indem sie ihnen die Aufgabe gibt, ihre Familiengeschichte zu erforschen.

    Eigentlich zwei interessante Themenbereiche, die jedoch etwas zäh erzählt und am Ende auch nicht so richtig miteinander verknüpft werden. Ich glaube, man hätte mehr daraus machen können.

    Mehr hätte ich gern gelesen über die Menschen, die mit Hilfe von Zeitungsinseraten ihre verschleppten Familenangehörigen suchen.

    #140Verfasser Red Poppy (876587)  04 Jan. 22, 13:30
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    Weiters habe ich "Neuleben" von Katharina Fuchs gelesen. Die Geschichte von zwei jungen Frauen Anfang der 1950er Jahre in Berlin. Ein interessantes Buch über die Situation der Fau in der Nachkriegszeit, als der Ehemann seiner Frau Arbeit und Weiterbildung verbieten und den Wohnort bestimmen konnte. Die zweite Frau in dem Buch beschließt allein zu bleiben, muss aber sich als Jurastudentin gegen die vorurteilsbeladenen Professoren und auch Kommilitonen durchsetzen.

    #141Verfasser Red Poppy (876587) 04 Jan. 22, 13:43
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    Das dritte im Urlaub gelesene Buch ist der neueste Krimi von Nele Neuhaus "In ewiger Freundschaft". Ein Krimi mit bekannten und neuen Protagonisten und mit einem Plot aus der Welt der Bücher, Verlage und Autoren. Die Ermittler ermitteln solide und nachvollziehbar, die Privatleben werden gestreift, aber nie ausgewalzt. Das Buch ist voller Anspielungen auf real existierende Bücher, Schriftsteller und Kritiker und wurde mir über die vielen Seiten hinweg nie langweilig.

    #142Verfasser Red Poppy (876587) 04 Jan. 22, 14:03
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    Was haltet ihr von so Seiten wie Momox oder rebuy zum Verkaufen von Büchern?

    Ich hab mittlerweile einen echt großen Stapel hier liegen. Die Bücherregale in Supermärkten sind weitgehend verschwunden und sogar die Box am Rathaus ist weg.

    #143Verfasser Masu (613197) 04 Jan. 22, 22:16
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    Unsere Bücher-Tausch-Telefonzelle im Nachbardorf ist nach wie vor da (zum Glück!)

    Von Momox und Co. halte ich nichts. Die Geschäftsidee ist zwar gut, aber ...


    Vor einer Weile hatte ich mal im Rahmen einer Renovierung mein Büro gestrichen und alle Bücher durchgeschaut. Drei Stapel gab es: unbedingt behalten, erstmal behalten und weggeben.

    Ich habe dann auf dem Momox-Portal alle Bücher zum Weggeben durchgesehen. Für keines hätte ich mehr als 10 oder 20 Cent bekommen. Man durfte den Momox-Leuten aber nur Bücher zuschicken, wenn man einen Gegenwert von wenigstens 20 Euro zusammen hatte. Selbst alle meine Bücher zusammen (so 4 Kartons) hätten dazu nicht ausgereicht. Also ist das eigentlich in meinen Augen ein Schwindel.

    #144Verfasser Hassos Frauchen (270200) 05 Jan. 22, 07:12
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    Merci.

    Das passt zu meinen ersten Recherchen. Wenn es richtig gut war, hätte es 80ct gegeben, bei recht vielen gab es ein "nein danke, uninteressant". Ich hab wohl einen seltsamen Geschmack

    Da wäre das Porto höher als der Gesamtbetrag.

    Dann lieber doch wegwerfen und dem Autor die Gelegenheit geben, seine Bücher neu zu verkaufen. Ist schließlich seine Lebensgrundlage.


    #145Verfasser Masu (613197) 05 Jan. 22, 08:45
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    Ich wünsche allen Darcys noch ein frohes & gesundes neues Jahr - möget Ihr alle glücklich sein/werden !

    Recht herzlich bedanken möchte ich mich noch bei meinem Wichtel. Das Buch "Kieler Schatten" traf pünktlich Heiligmorgen ein und wurde am Abend freudig ausgepackt. Ich bin sehr begeistert und schon ausgesprochen lesevorfreudig.

    Ich kaufe und verkaufe gebrauchte Bücher recht oft auf der booklooker-Plattform. Das funktioniert bisher sehr gut. Im Gegensatz zu anderen Anbietern ist die Provision nicht allzu hoch, und es gibt bei Problemfällen einen vernünftigen Kundenservice.

    #146Verfasser santacrocce (799098)  05 Jan. 22, 09:53
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    @Masu: wenn es Bücher aus dem Bereich Sci-Fi oder Fantasy sind, die du weggeben willst, hätte ich vielleicht Interesse daran.

    #147Verfasser Hassos Frauchen (270200) 05 Jan. 22, 10:22
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    Von Momox/Medimops halte ich gar nichts. Für mich ist die Firma unlauter. Vor einiger Zeit habe ich einen Bericht bei Wiso gesehen, in dem Wiso-Mitarbeiter testweise Bücher angeboten haben. Medimops hat behauptet, die eingeschickten Bücher könnten so nicht weiterverkauft werden und wenn der Verkäufer sie zurückhaben wollte, müsste er das Porto zahlen. Die Wiso-Leute, die eines der Bücher nagelneu im Laden gekauft und dann gekennzeichnet hatten, haben auf die Rücksendung verzichtet. Etwas später ist dieses Buch im Verkaufsangebot aufgetaucht, es wurde für viel Geld bestellt und, siehe da, es handelte sich um das markierte Buch.


    Die höchsten Preise (relativ gesehen) gibt es bei Momox für die neuesten Bücher. Und die kann ich viel besser über Booklooker anbieten und verkaufen.

    #148Verfasser Red Poppy (876587) 05 Jan. 22, 11:18
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    Von Medimops halte ich auch überhaupt nichts. Mir gefällt schon die Masche nicht grundsätzlich jeden Angebotspreis zu unterbieten und so den kompletten Markt kaputt zu machen. Das kann ohnehin nur über unlautere Methoden und Masse funktionieren. Ich bestelle da schon lange nicht mehr, aber leider sind die inzwischen so riesig geworden, dass man gar nicht mehr dagegen ankommt.

    #149Verfasser santacrocce (799098) 05 Jan. 22, 13:25
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    Medimops und Momox gehören zusammen: Momox kauft, Medimops verkauft.

    #150Verfasser Red Poppy (876587) 05 Jan. 22, 13:27
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    Danke euch. Dann schau ich mir booklooker mal an.

    #151Verfasser Masu (613197) 05 Jan. 22, 13:46
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    Ich habe auch sehr gute Erfahrungen mit Booklooker, sowohl im Kauf als auch im Verkauf. Damit habe ich angefangen, als der Haushalt meiner Eltern aufgelöst werden musste. Ich habe einiges zu wirklich guten Preisen verkaufen können. Schön ist, dass bei jedem Angebot, das man einstellt, der günstigste bisher angebotene Preis für das Buch aufgelistet wird, dann hat man einen Anhaltspunkt, wo man ansetzen kann.


    In meiner unmittelbaren Umgebung gibt es zwei der öffentlichen Bücherschränke. Einer davon wurde neu gebaut, nachdem der alte abgebrannt ist. Der neue ist supergut sortiert, da habe ich schon einiges hingebracht und mitgenommen. Ich mag die Bücherschränke, weil man da immer auch an Sachen kommt, auf die man sonst nicht gekommen wäre. Manchmal auch echte Schätzchen.


    In eisgrauen Zeiten haben wir hier im Faden nach Interessenten für abzugebende Bücher gefragt. Und Darcys der ersten Stunden erinnern sich vielleicht noch an die Treffen, bei denen ein großer gemeinsamer Büchertausch zum Programm gehörte 🙂

    #152Verfasser B_Elanna (240251) 06 Jan. 22, 09:50
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    "Die Unschärfe der Welt" von Iris Wolff ist das Buch, das mir mein Wichtel geschickt hat. Vielen Dank dafür; es gehört zu den Büchern, die auf meine Lese-Wunsch-Liste stehen. Auf den Beifang von Axel Milberg ("Düsternbrook") bin ich auch gespannt. Allerdings muss sich Herr Borowski schon anstrengen, wenn er mit Herrn Tauber mithalten will.


    Als ich die ersten Male hier mitgelesen und mich noch nicht getraut habe, mich anzumelden, habe ich von den diversen Darcy-Treffen erfahren und die Teilnehmer beneidet: neue Leute kennenlernen, gemeinsam eine Stadt erkunden, über Literatur reden und Bücher tauschen.

    #153Verfasser Red Poppy (876587)  07 Jan. 22, 08:37
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    Das neue Buch von Michel Houellebecq erscheint heute. Dazu habe ich schon ein paar interessante Zeitungsartikel gelesen. Zum Beispiel ist der aktuelle französiche Wirtschaftsminister Bruno Le Maire eine Inspiration für den Minister im Buch. Der reale Minister ist wohl selber Schriftsteller und hat im November noch schnell sein zwölftes Buch herausgebracht, da die Minister dieses Jahr aufgrund des Wahlkampfes keine Bücher herausbringen sollen. Ich zweifele noch, ob ich den neuen Roman von Houellbecq lesen werde. Über 700 Seiten mit dem Leitthema Sterben des Vaters verlocken mich nicht.


    Schon vor längerer Zeit hatte ich gelesen, dass in der Arbeitsgruppe der französichen Regierung zu langfristigen Zukunftsstrategien auch Sci-Fi-Autoren sitzen.

    #154Verfasser Liese (238947) 07 Jan. 22, 15:48
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    Gelesen habe ich das Buch von Edgar Selge "Hast du uns endlich gefunden". Es hat mir sehr gut gefallen, auch die Art wie Edgar Selge schreibt, wie er sich als Erwachsener in das Kind, das er war, hineinversetzt, wie er aus beiden Perspektiven schreibt. Wie er Sätze schreibt, wie: "Ich will nicht einer sein, der den liebt, der ihn schlägt." Nicht jeder Schauspieler kann auch schreiben. Herr Selge kann, finde ich.


    Anschließend habe ich mir mal wieder einen schwedischen Krimi vorgenommen "Die Lüge" von Mattias Edvardsson. Eine junge Frau ist des Mordes angeklagt. Aus der Sicht von Vater, Mutter und der Tochter wird erzählt, wie eine augenscheinlich heile Familie zu zerbrechen droht und wie alle Familienmitglieder auf ihre Weise versuchen, die Familie zu schützen. Ich muss gestehen, ich hatte etwas anderes erwartet und bin von dem über 500 Seiten dicken Schinken, der für mich einige Längen hatte, etwas enttäuscht.

    #155Verfasser Red Poppy (876587)  10 Jan. 22, 09:40
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    Achje, das Weitergeben von Buechern ist so ein Thema, das mich auch immer wieder beschaeftigt. Zum Glueck gibt es ja in GB Charity Shops, wo ich immer mal einiges loswerde, aber mit deutschen Titeln werde ich da natuerlich nichts. Inzwischen wandert das eine oder andere Paperback in den Papiermuell. Ist zwar schade, aber wenn ich es nicht mehr lesen will und auch niemanden kenne, an den ich es geben kann, was soll ich tun? Verdienen werde ich bestimmt nichts an so einzelnen Buechlein. (Ein paar Serien habe ich auch, aber da denke ich doch, ich lese sie vielleicht mal wieder. Wenn ich mal im Bett liegen sollte, tut Altbekanntes manchmal gut. Hm.)


    Gelesen habe ich den neusten Asterix, den hat Sohn1 mir in D besorgt. Das Plot ist zwar schwach, der Stil aber ziemlich lustig.

    Und dann lese ich zum einen von Alberto Angela 'AMORE e sesso nell'antica ROMA' (so steht es drauf, so dass man im Vorbeigehen nur 'Liebe' und 'Rom' sieht, und nur bei genauerem Hinsehen merkt, dass es auch um Sex geht...) Natuerlich geht es eigentlich um zwischenmenschliche Beziehungen und ihre soziologischen und rechtlichen Hinter- (und Ab-) -gruende. Sehr interessant. Was mich wundert ist, dass er einerseits sagt, maennliche Roemer heirateten als Teenager, andererseits aber immer wieder darauf rumreitet, dass die armen kleinen Maedchen alle mit alten Maennern verheiratet wurden. Wen haben denn die armen kleinen Jungs geheiratet?? Und dass 'durchschnittliche Lebenserwartung 29' nicht heisst, alle fuehlten sich mit 27 alt und dem Tode nahe, muss ihm auch mal jemand sagen.


    Zum anderen ein uneingeschraenkt zu empfehlendes Buch: 'Being Mortal' von Atul Gawande. Es geht darum, wie Menschen (recht USA-zentrisch) mit dem Alter bzw. dem nahenden Lebensende umgehen; wie es positiv gestaltet werden kann und was zu bedenken und beachten ist (und was alles falsch gemacht werden kann; oft aus Unwissenheit) etc. Teils sehr schwer zu ertragen, aber wirklich faszinierend. (Ist ja auch ein Thema, ueber das sich eigentlich jede*r Gedanken machen sollte.) Kritisieren muss ich, dass es in erster Linie um mehr oder weniger gutsituierte Menschen geht, auch wenn er gelegentlich betont, welche positiven Moeglichkeiten auch Menschen mit staatlicher Krankenversicherung haben. Das finde ich einfach schwer zu beurteilen, weil ich oft denke 'oh, was sowas wohl kostet; das kann ich mir doch sowieso nicht leisten' - also von der bahnbrechenden Operation bei der Koryphaee bis hin zum betreuten Wohnen. (Wie gesagt, USA-zentrisch; vielleicht gibt es vergleichbares auch mit Blick auf andere Laender.)

    #156Verfasser Jabonah (874310) 12 Jan. 22, 21:39
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    ...aber da denke ich doch, ich lese sie vielleicht mal wieder. Wenn ich mal im Bett liegen sollte, tut Altbekanntes manchmal gut. - Stimmt, das kenne ich so auch. Für diese Fälle habe ich Agatha Christie-Krimis oder einen der Harry-Potter-Bücher (meistens den ersten, denn der ist nicht so düster).


    Zu den "gemütlichen" Büchern gehören auch die von Carola Dunn. "Miss Daisy und der Tote im Wasser" lese ich gerade.


    Zum Glueck gibt es ja in GB Charity Shops, wo ich immer mal einiges loswerde - Im Oxfam-Buchladen in Oxford habe ich gesehen, dass die Bücher, die dort abgegeben werden, nur eine bestimmte Zeit im Laden bleiben. Entweder werden sie verkauft oder abgeholt und wahrscheinlich entsorgt. In diesem Geschäft gibt es übrigens auch eine Abteilung für fremdsprachige Bücher, wo ich auch gern mal schaue.


    Ich versuche immer einige Bücher in einem öffentlichen Bücherschrank loszuwerden. Dann gibt es hier eine Kirchengemeinde, die Büchermärkte veranstaltet (oder in Vor-Corona-Zeiten veranstaltet hat) und auch Bücher online verkauft; die ist auch gern Abnehmer für gebrauchte Bücher.

    #157Verfasser Red Poppy (876587)  13 Jan. 22, 09:28
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    Morgen treffe ich mich mit einer Freundin, die noch ein Buchgeschenk für mich hat. *vorfreu*


    In den letzten Tagen hatte ich kaum Zeit zum Lesen. Dass man auch immer arbeiten muss.... Gut, dass bald Wochenende ist.

    #158Verfasser Red Poppy (876587) 14 Jan. 22, 15:27
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    Das Buch, dass die Freundin für mich in petto hatte, war "Die unhöfliche Tote" von S.J. Bennet. Mal schauen, wann ich dazu komme, es zu lesen.


    Ausgelesen habe ich das Buch mit Miss Daisy, das ich wieder nett fand, auch wenn es zwischendurch einige Längen aufwies. Für meinen Geschmack.


    Bei meinem Besuch in einer Buchhandlung, um einen Gutschein einzulösen, habe ich den zuletzt in Übersetzung erschienenen Band von Benedict Jacka erstanden und "Sommerhaus am See" von Thomas Harding. Letzteres Buch habe ich schon halb durch. Hier schreibt der Engländer Thomas Harding ein Buch zur deutschen Geschichte, erzählt am Beispiel des Sommerhauses, das seine Urgroßeltern in den 1920er Jahren am Glienicker See bei Berlin gebaut haben.

    #159Verfasser Red Poppy (876587) 17 Jan. 22, 09:15
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    Ich bin nun mit dem 9. Fall vom Sonderdezernat Q durch. Hat mir sehr gut gefallen. Es endet sehr spannend. Da muss ich definitiv den 10. (und letzten) Fall auch noch lesen, wenn er denn herauskommt.


    Gestern habe ich mir dann von der Mutter den 3. Band der 7-Schwestern-Reihe von Lucinda Riley besorgt. Wenn man nicht alle 7 Bände in einem Rutsch weg liest, ist die Serie eigentlich gut geschrieben und recht unterhaltsam.

    #160Verfasser Hassos Frauchen (270200) 17 Jan. 22, 12:51
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    Der 9. Fall von Sonderdezernat Q steht auch auf meiner Leseliste; ich möchte aber abwarten, bis das Buch als TB erscheint. Und vorher habe ich noch ganz viele ungelesene Bücher auf dem Stapel liegen....


    Ich lese noch immer das "Sommerhaus am See". Thomas Harding beschreibt sehr gut die Geschichte der verschiedenen Deutschlands in den letzten hundert Jahren am Beispiel der fünf Familien, die in diesem Haus über die Jahre gewohnt haben. Es ist weniger ein Roman als eher ein Sachbuch, dessen Stil mir sehr gut gefällt.

    #161Verfasser Red Poppy (876587) 19 Jan. 22, 08:54
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    Das Sommerhaus am See fand ich auch toll. Die Entwicklung des Grundstuecks und Deutschlands dazu ist faszinierend. (Und Mr J hat ja eine aehnliche Familiengeschichte; das hat uns das ganze noch naeher gebracht.)

    #162Verfasser Jabonah (874310) 19 Jan. 22, 12:04
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    In der Mediathek von Arte läuft gerade die Verfilmung von "Vanity Fair" ("Jahrmarkt der Eitelkeiten") von William Makepeace Thackeray. Es ist eine Serie mit mehreren Folgen und die Ausstattung ist wirklich toll. Was mir am Anfang gewöhnungsbedürftig vorkam, ist die zum Teil moderne Musik im Hintergrund. Aber nach einer Weile achtet man nicht mehr darauf.

    Ich bin gerade bei der Folge, wo die ganzen Engländer in Brüssel auf die Schlacht mit Napoleon warten. Sehr skurril, aber gut gemacht. Ich habe jetzt echt Lust, das Buch dazu zu lesen 🙂


    #163Verfasser Hassos Frauchen (270200)  19 Jan. 22, 14:52
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    Die Serie finde ich auch sehr gelungen, ich habe mir vor einigen Jahren die DVD gegönnt. Das Buch ist auch großartig. Man könnte das auch wunderbar auf die Gegenwart übertragen. Mit den ganzen Influencern etc. ist Eitelkeit ja durchaus ein sehr aktuelles Thema.

    Ich habe gerade den neuen Hannover-Krimi von Susanne Mischke gelesen und mich dabei wieder köstlich amüsiert. Die Fälle sind zwar nicht übermäßig aufregend, aber mir sind die Figuren im Laufe der Jahre sehr ans Herz gewachsen. Dazu kommt natürlich, dass in "meiner Einflugschneise" ermittelt wird und ich die Schauplätze alle vor Augen habe.


    #164Verfasser santacrocce (799098) 20 Jan. 22, 10:04
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    @santacrocce: in welchem Teil von Hannover spielt das denn? Ich war früher vor allem in Bemerode/Kirchrode/Kronsberg unterwegs, als ich da noch gewohnt habe.

    #165Verfasser Hassos Frauchen (270200) 20 Jan. 22, 11:34
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    Hassos´ Frauchen, an ganz verschiedenen Schauplätzen. Dieser Band in erster Linie in einer Tanzschule im Zooviertel. Als roter Faden zieht sich durch alle bisher 11 Bände eine Tapas-Bar in Linden und der am Rande des Deisters lebende Kommissar. Ermittelt wurde u.a. bereits auf dem Stöckener Friedhof, am Maschsee, im Steintorviertel, in Waldhausen, in der Prepper-Szene ...Man unternimmt eigentlich literarische Streifzüge kreuz und quer durch Hannover, getroffen wird sich "Unterm Schwanz" , an der Kröpcke Uhr oder der Pferdetränke in Linden. Wenn man diese Orte alle kennt, ist das durchaus vergnüglich, für Nicht-Hannoveraner vielleicht auf Dauer ein wenig ermüdend.

    #166Verfasser santacrocce (799098) 20 Jan. 22, 12:25
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    "Sommerhaus am See" habe ich durch. Ein faszinierendes Buch mit vielen Fotos vom Haus und den Menschen, die dort gewohnt haben und mit Grundrissen und Kartenauszügen, wodurch alles viel anschaulicher wird. Leider habe ich zu spät gesehen, dass es hinten im Buch Stammbäume gibt, die sicher beim Lesen hilfreich gewesesen wären und auch durchnummerierte Anmerkungen zu den einzelnen Kapiteln. Vergeblich habe ich im Text nach Fußnoten gesucht. Mag sein, dass viele Fußnoten den Lesefluss gestört hätten, doch hätte ich die Anmerkungen lieber passend zu Textstelle als in einem Rutsch gelesen.

    Mir ist auch eingefallen, dass ich vor Jahren über das Projekt Sommerhaus in einer Zeitung gelesen und mir gedacht habe, dass dies sicher einen Besuch wert wäre, sollte ich jemals wieder nach Berlin kommen.

    #167Verfasser Red Poppy (876587) 20 Jan. 22, 12:42
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    Ich habe das Sommerhaus-Buch an einen Berliner Freund zu Weihnachten verschenkt. Auch dort stieß es auf große Begeisterung. Ich denke, ich werde es mir nun selbst auch noch zulegen

    #168Verfasser santacrocce (799098) 20 Jan. 22, 13:14
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    Das Sommerhaus hat übrigens auch eine gute Webseite mit einem Film, auch mit historischen Aufnahmen, über das Haus und seine Rettung.

    #169Verfasser Red Poppy (876587)  20 Jan. 22, 13:21
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    Anschließend an das Sommerhaus habe ich als Kontrastprogramm einen finnischen Krimi gelesen: "Was wir verschweigen" von Arttu Tuominen. Der beste Krimi Finnlands in 2020. Ich hätte es wissen müssen: alles ziemlich düster, viele blutige, gewalterfüllte Szenen, alles unsympathische Ermittler mit verschiedenen Macken und unglücklichen Privatleben, eine Ermittlung, die den Unsympathie-Anteil von einem Ermittler etwas auf den anderen verlagert, ein Ende, das viele Fragen offenlässt. Anscheinend soll der geneigte Leser sich sofort auf den zweiten Band stürzen. Ich bin da eher abgeneigt.


    Dann habe ich als Kontrastprogramm zum Kontrastprogramm "Pfoten vom Tisch" von Hape Kerkeling gelesen. Doch auch hier wurde ich enttäuscht. Ich habe mehr persönliche Geschichten und Erfahrungen vom Autor erwartet und keinen einhundertdrölften Katzeratgeber mit Auflistung sämtlicher existierenden Katzenarten und am Ende, um das Buch vollzubekommen, einen Abdruck des Märchens "Der gestiefelte Kater".

    #170Verfasser Red Poppy (876587) 24 Jan. 22, 10:19
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    Jetzt bin ich beunruhigt: "Was wir verschweigen" liegt auch bei mir gerade ganz oben auf dem Stapel. Jetzt bin ich aber eher unmotiviert zu diesem Buch zu greifen und werde mich wohl erst mal anderweitig verlustieren. Von "Pfoten vom Tisch" habe ich mir neulich eine Lesung angeschaut und festgestellt, dass die Erheiterung eher durch den vortragenden Hape und nicht durch den Inhalt des Buches verursacht wurde. Ich habe daraufhin von weiterer Lektüre abgesehen. Ich bin aber ohnehin nicht so der Katzenmensch, ich mag nur halt den Hape gern.

    #171Verfasser santacrocce (799098) 24 Jan. 22, 11:28
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    Lass dich nicht abschrecken, santa. Wir sind ja nicht immer einer Meinung was Bücher angeht.


    Ich persönlich habe mich schon vor einiger Zeit von skandinavischen Krimis verabschiedet. Daher mein "Ich hätte es wissen müssen".

    #172Verfasser Red Poppy (876587) 24 Jan. 22, 11:34
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    Poppy, wir haben da aber doch sehr oft einen ähnlichen Geschmack, ...und nach literarischer Düsternis ist mir gerade nicht, da ist der Blick aus dem Fenster völlig ausreichend.

    #173Verfasser santacrocce (799098) 24 Jan. 22, 11:42
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    Zu grau für skandinavische Krimis? …dann empfehle ich Euch die Reihe der Norderney-Krimis von Elsa Dix. Den ersten Band habe ich im Bücherschrank in der Nachbarschaft gefunden und (weil ich auch gerade zuviel Grau um mich herum habe) gleich gelesen. Das Ermittlerduo aus einer jungen Dame der Oberschicht, die ihr Leben als Lehrerin unabhängig gestalten will und deshalb der Heirat abgeschworen hat, und dem Sohn eines Schlachthofbesitzers, der gegen den Willen seines Vaters als Journalist vorankommen will, lebt durch den „society clash“ und macht Spaß. Die Romane spielen im Jahr 1912, der „Belle Epoque“, als Norderney als Seebad für die Sommerfrische der Gesellschaft der letzte Schrei war.

    Den ersten Band habe ich verschlungen und mir dann gleich den nächsten bestellt. Mal gucken, ob er ähnlich gut ist. 3 Bände gibt es insgesamt.


    Im ZDF habe ich gestern eine Ankündigung für „Agatha Christie’s Hjerson“ gesehen. Nun wird also ein von einer literarischen Figur ersonnener literarischer Charakter verfilmt – quasi doppelt fiktiv (oder potenziert fiktiv²?). Ich bin gespannt. 

    #174Verfasser B_Elanna (240251) 24 Jan. 22, 13:50
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    Der Krimi um den Hjerson ist schon in der Mediathek eingestellt. Ich habe ihn mir gestern voller Erwartung angeschaut (denn Teil 1 spielt auf einer Fähre zu den Ålandinseln). Aber insgesamt war das nicht so mein Fall. Viel Gerede, auch nicht sehr spannend. Irgendwie konstruiert, fand ich. Ich habe beschlossen, dass ich mir dazu keine weiteren Folgen ansehen werde.

    #175Verfasser Hassos Frauchen (270200) 24 Jan. 22, 14:10
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    Wir haben gestern über diese Serie diskutiert und waren ziemlich einhellig der Meinung, dass es sich bei dieser Serie, die außer dem Namen des Protagonisten nichts von Agatha Christie hat, um einen Etikettenschwindel handelt. Ob die Erben wohl Geld brauchten?

    #176Verfasser Red Poppy (876587) 24 Jan. 22, 14:35
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    Danke für den Tipp, B-Elanna. Band 1 von Elsa Dix wurde soeben bestellt.

    Die Hjerson-Serie habe ich am Wochenende auch entdeckt, bin da aber auch eher skeptisch. Mir erschließt sich das Konzept nicht so wirklich.

    #177Verfasser santacrocce (799098) 24 Jan. 22, 14:55
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    Danke für den Tipp, B-Elanna. Band 1 von Elsa Dix wurde soeben bestellt. +1

    #178Verfasser Red Poppy (876587) 24 Jan. 22, 15:05
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    Gestern Abend habe ich in den ersten Teil der Hjerson-Serie reingeschaut. Ich glaube, das ist nichts für mich.

    #179Verfasser Red Poppy (876587) 25 Jan. 22, 14:20
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    Hallo liebe Darcys, ich wollte mich schon viel eher gemeldet haben... darf ich, auch wenn der Januar fast vorbei ist, trotzdem Allen noch alles Gute für die restlichen 11 Monate von 2022 wünschen? Wenn ja, dann Euch Allen alles Gute für 2022 🙂


    Sommerhaus am See und Elsa Dix hören sich vielversprechend an, die Bücher sind schon auf meiner Leseliste notiert.


    Ich habe in den letzten Wochen leider nicht so viel gelesen. Gut bis sehr gut gefallen haben mir "Das Rosie-Resultat" (wie auch schon die beiden Bände davor) und "Der Gesang der Flußkrebse" . Mit dem Buch "Die letzte Reise der Meerjungfrau" von Imogen Hermes Gowar bin ich dagegen nicht warmgeworden, die letzten 100 Seiten habe ich nur noch überflogen. Das kommt bei mir auch nur selten vor. Zum Glück was das Buch aus der Stadtbücherei.


    Momentan lese ich ein Buch aus einem Bücherschrank (Die Zuckerbäckerin von Petra Durst-Benning). Es spielt 1816 in Stuttgart, so richtig warm geworden bin ich damit noch nicht....aber ich bin auch erst auf Seite 40 ... mal sehen, wie es sich entwickelt (bei den historischen Anspielungen fände ich aber die eine oder andere Erklärung ganz nett, wer ist schon mit dem württembergischen Herrschergeschlecht so vertraut, daß er Anmerkungen wie "die erste Frau ist ja auch verschwunden" versteht. Und ja, man findet die Erklärung im Internet, aber trotzdem).


    Den Film "Der Junge muß an die frische Luft" finde ich übrigens richtig gut gemacht (das fiel mir nur gerade noch zum Thema Hape Kerkeling ein


    #180Verfasser Schnute_4 (1307731) 25 Jan. 22, 20:39
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    Das erste Rosie-Buch fand ich ganz nett, doch hat es mich nicht verlockt, die weiteren Bände auch zu lesen. Historische (Kriminal-)Romane sind auch nicht meine Vorzugslektüre. Die Vergangenheit, in der für mich Bücher angesiedelt sein dürfen, ist das 20. Jahrhundert und vielleicht noch die letzten Jahre des 19. Jahrhunderts.


    “Ich nehm gerne noch ein Eierlikörchen. Dat Leben muss doch irngswie weitergehn.” (H-P.K.)

    #181Verfasser Red Poppy (876587)  26 Jan. 22, 12:42
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    Ich lese gerade "Die Unschärfe der Welt" von Iris Wolff, ein Geschenk von meinem Wichtel. Es ist ein sehr poetisches Buch, das mir gut gefällt. Ich bin noch nicht sehr weit, doch gespannt, wie sich die Geschichte entwickelt.

    #182Verfasser Red Poppy (876587) 28 Jan. 22, 09:44
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    Mein Wichtelbuch habe ich auch kürzlich gelesen, "Das Flüstern der Magie", es hat sich gut gelesen.


    Dann noch "Utterly Dark and the Face of the Deep" von Philip Reeve. Das Buch ist vom Stil viel ruhiger als seine übrigen Bücher. Es hat mich an "Deeplight" von Frances Hardinge erinnert. Beide inspiriert von alten Karten, an deren Rändern Seeungeheuer vor ein paar namenlosen Inselchen lauern.


    "Vanitiy Fair" habe ich vor vielen Jahren gelesen. Keine besonders liebenswerten Figuren, wenn ich mich richtig erinnere. Ich glaube, es war mein erstes Buch, in dem das Leben in Feldlagern mit rauschenden Festen geschildert wird.

    #183Verfasser Liese (238947) 29 Jan. 22, 16:04
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    "Die Unschärfe der Welt" ist ein leises Buch, mit vielen wunderschönen Sätzen. In den Mittelpunkt der sieben Kapiteln stellt Iris Wolff jeweils eine andere Figur, die aber alle etwas miteinenander zu tun haben. Ein Buch über das Banat, eine waghalsige Flucht, den Fall des Eisernen Vorhangs und ein Leben in Westdeutschland. Ein Buch über eine Familie, deren Bande auch über die verschiedenen Jahrzehnte und Ort halten.


    Das von mir bestellte Buch von Elsa Dix ist am Samstag angekommen. Ich bin gespannt.

    #184Verfasser Red Poppy (876587)  31 Jan. 22, 09:27
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    Den Seebad-Krimi von Elsa Dix habe ich nun angefangen. Das Buch fängt sehr schön die Stimmung der Zeit ein und macht Lust, mal wieder auf einer Insel Urlaub zu machen. Die Krimihandlung selbst muss sich noch entwickeln; die Tote ist immerhin schon tot.

    #185Verfasser Red Poppy (876587) 01 Feb. 22, 08:54
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    Jetzt habe ich tatsächlich die ersten beiden Seebad-Krimis von Elsa Dix gelesen. Beide Bücher haben mir sehr gut gefallen, keinen Moment habe ich mich gelangweilt. Im März erscheint das dritte Buch. Vielen Dank für den Tipp, B-Elanna!


    #186Verfasser Red Poppy (876587) 06 Feb. 22, 18:03
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    Oh, das freut mich, dass Dir die Bücher auch so gut gefallen. Ich bin in der Mitte von Band 2.

    Die Hinweise auf das "judenfreie" Borkum haben mich neugierig gemacht und ich habe etwas weitergeforscht. Es gab tatsächlich um die Jahrhundertwende einen "Bäder-Antisemitismus", zu dem es auch einen umfangreichen Wiki-Artikel gibt. Mir war das bisher nicht bekannt.

    Noch etwas, was für Elsa Dix' Buch spricht - wenn einen eine Randnotiz, die für die Handlung eigentlich nicht so relevant ist, neugierig macht und zum Recherchieren animiert, hat die Verfasserin alles richtig gemacht, oder?


    Zu Hjerson möchte ich auch noch ins Senftöpfchen greifen:

    Ich habe die beiden ersten Teile gesehen und fand sie nicht soo schlecht, wenn man sie außerhalb des Agatha-Universums betrachtet. Eben typisch skandinavisch. Wir gucken das weiter als nette Sonntag-Abend-Unterhaltung. Eigentlich wollte ich in der AC-Autobiografie nach Hjerson gucken, aber in der deutschen Version ist kein Glossar und die englische ist verschwunden in irgendeinem der vielen Bücherstapel, die es hier im Haus gibt.


    Am Wochenende haben wir mal die CD-Regale durchforstet und ein Wiederhören mit selten gehörten Musikern gefeiert. Das war richtig schön - eine Kombination aus Urlaubs- und Konzerterinnerungen mit einem Glas Wein und Kerzenschein.

    #187Verfasser B_Elanna (240251)  07 Feb. 22, 11:32
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    Ich schließe mich dem Dank an B_Elanna an. Auch ich habe gestern mit Elsa Dix begonnen und bin bisher ebenfalls sehr angetan. Es ist doch ganz wunderbar, dass man hier im Forum seine Vorlieben so schön teilen und weiterverbreiten kann. Ich zumindest möchte Euch nicht mehr missen 🙂

    #188Verfasser santacrocce (799098) 07 Feb. 22, 13:40
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    Das nächste Buch auf meinem Stapel ist "Die Anomalie" von Hervé Le Tellier. Ich habe schon viel davon gehört und bin sehr gespannt.

    #189Verfasser Red Poppy (876587) 07 Feb. 22, 15:15
    Kommentar

    Von dem Buch habe ich auch schon gehört. Das will ich mir auch noch anschaffen. Bin mal auf deine Kritik gespannt!

    #190Verfasser Hassos Frauchen (270200)  07 Feb. 22, 15:36
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    "Die Anomalie" hat mich noch lange nach der Lektüre sehr beschäftigt. Ich bin sehr gespannt, was Ihr davon halten werdet.

    #191Verfasser santacrocce (799098) 07 Feb. 22, 15:43
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    "Die Anomalie" klingt sehr lesenswert!

    Kommt auf den Stapel herunterzuladender E-Books.

    #192Verfasser Serendipity_4 (677936) 07 Feb. 22, 16:33
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    Habe es jetzt endlich geschafft, Hörbücher auf mein Handy zu laden und kann jetzt wieder beim Autofahren Geschichten hören.

    Aktuell läuft bei mir gerade "Zum Leuchtturm" von Virginia Woolf.

    Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich diese Geschichte mag. Das ganze stammt aus der ARD-Audiothek und ist wie ein Hörspiel gemacht (also viele Sprecher).

    #193Verfasser Hassos Frauchen (270200) 09 Feb. 22, 11:09
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    HF, ich habe "Zum Leuchtturm" letztes Jahr gelesen. Ein sehr spezieller Stil, eigentlich nur Überlegungen der Figuren und praktisch keine Handlung. Mit hat es gefallen, aber wenn es dir nicht so gefällt, dann wird es nicht mehr "besser".


    Ich musste ein paar Bücher von Diana Wynne Jones nachbestellen, weil sie schon so zerlesen sind. Es gab sie gerade im Paket, sodass ich für 10 Bücher so viel bezahle wie ich sonst für die vier bezahlt hätte, die ich wollte. Jetzt habe ich einen kleinen Vorrat für spontane Geschenke.

    #194Verfasser Liese (238947) 09 Feb. 22, 13:16
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    Naja, mir gefällt vor allem dieses "mit verteilten Rollen" lesen nicht. Ein ruhiger Vorleser oder eine Vorleserin würde es mir besser ermöglichen, die Beschreibungen vor meinem inneren Auge zu sehen. Die Geschichte ist wie eine Diashow - lauter fast statische Szenen hintereinander, die aber schon ein Gesamtbild ergeben.

    Ich denke, das eignet sich zum Lesen mehr als zum Hören.

    #195Verfasser Hassos Frauchen (270200) 09 Feb. 22, 13:34
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    Ich hoere zwar nicht viele Buecher, aber 'mit verteilten Rollen' mag ich auch nicht. Eine gute und vielseitige Vorlesestimme ist mir lieber.


    Mit Alberto Angela zum Thema LIEBE undseximalten ROM bin ich jetzt fertig. Interessant, aber was ich ueber die soziale Struktur im alten Rom dazugelernt habe, finde ich nicht erfreulich. (Und mit dem, was ich ueber die roemische Einstellung zu Liebe und Sex gelernt habe, werde ich jetzt keinen Roemerroman mehr in Ruhe lesen koennen, in dem auf moderne Sensibilitaeten Ruecksicht genommen wird.)


    Leider ist auch das Buch von Colin Thubron ueber Zentralasien zu Ende. Das werde ich sicher mal wieder lesen, denn seine Beschreibungen sind oft ein Genuss.

    Nun werde ich mich vielleicht mal den Weihnachtsbuechern zuwenden :-)

    #196Verfasser Jabonah (874310) 10 Feb. 22, 10:29
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    Moin zusammen,

    ich bin durch mit Elsa Dix, schade! Nun muss ich auch auf Band 3 warten. Immerhin habe ich bald Geburtstag, und da werden wohl mal wieder mehr Bücher auf der Wunschliste stehen. Auch die "Anomalie", das hört sich gut an nach dem, was ihr beschreibt.

    Und was zum gucken: "In 80 Bäumen um die Welt" von Jonathan Drori. Eine Bekannte hat das Nachfolgebuch "In 80 Pflanzen um die Welt", das hat mir beim Durchblättern schon so gut gefallen.


    Im Garten ist heute die erste Zwergiris aufgetaucht und gestern Abend flog ein Kranichzug über das haus. Der Frühling ist nicht mehr aufzuhalten.

    Habt einen schönen Tag.

    #197Verfasser B_Elanna (240251) 10 Feb. 22, 11:18
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    Bei mir sind auch die Zwergiris da 🙂

    Lesetechnisch habe ich den 3. Band der sieben-Schwestern-Reihe durch. Die Schattenschwester hat mir sehr gut gefallen. Da habe ich gestern gleich mit Band 4 (die Perlenschwester) angefangen.

    Außerdem "Bratkartoffeln und rote Beete" von Nora Roberts. Das stand in unserem offenen Bücherschrank. Sah abgegrabbelt und alt aus, ist aber von 2004. Eher seichte Lektüre, aber das liest sich einfach, so abends vor dem ins Bett gehen oder in der Mittagspause.

    #198Verfasser Hassos Frauchen (270200) 14 Feb. 22, 08:25
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    Gerade habe ich mich gefragt, was wohl Zwer-Giris sind...... :-) Bei mir im Garten blüht jedenfalls das winterharte Alpenveilchen, das ist immer vorneweg.


    "Die Anomalie" habe ich angefangen; das Buch lässt sich gut an. Leider habe ich es daheim liegenlassen, als wir Freitag übers Wochenende weggefahren sind. So musste ich das Regal meiner Schwägerin durchforsten und habe einen Roman von Bettina Storks "Das geheime Lächeln" gefunden; ein netter Unterhaltungsroman über eine Frau Anfang fünfzig, die durch Zufall auf die Spur ihrer Großmuter gerät. Anschließend habe ich noch etwas Vertrautes gelesen, einen Krimi von Agatha Christie. Ich gebe aber zu, dass ich lieber bei der Anomalie geblieben wäre.

    #199Verfasser Red Poppy (876587) 14 Feb. 22, 08:54
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    Mit "Die Anomalie" bin ich ein gutes Stück weitergekommen. Das Lesen macht richtig Spaß, aber auch sehr nachdenklich. Letztendlich geht es wohnl nicht um die Frage, warum ein Flugzeug mit allen Menschen darin "kopiert" wurde, sondern wie die Personen, die es nun zweimal gibt, damit umgehen.

    #200Verfasser Red Poppy (876587) 16 Feb. 22, 08:54
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    Ich habe gerade "Sylter Lügen" von Ben Kryst Tomasson ausgelesen. War nix.

    Sylt als Krimi-Location ist ja schon eine ganze Weile en vogue, das war wohl quasi unvermeidlich. Ärgerlich finde ich aber die kolossale Unoriginalität.


    Geheimgehaltene Beziehung innerhalb des Kriminaler-Personals? ✅

    Offene Werbung für eine Konditorei mit vielfacher Wiederholung? ✅

    Eher unoriginelle Gruppierung von Hobby-Ermittlerinnen? ✅


    Das mit der real existierenden Konditorei finde ich am ärgerlichsten; Hans-Peter Wolff hat damit in seinen Ostfriesland-Krimis ja angefangen und betreibt es ad nauseam; da muss man das doch nicht auch noch abkupfern. Nä.


    Jetzt gerade lese ich "Something to hide" von Elizabeth George; das lässt sich ganz gut an.

    #201Verfasser Serendipity_4 (677936) 16 Feb. 22, 09:22
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    Sylter Lügen habe ich nach der Hälfte des Buches an die Seite gelegt, gefiel mir überhaupt nicht, habe ich schon an den Bücherschrank weiter gegeben.

    #202Verfasser Fienchen_19 (748404) 16 Feb. 22, 09:34
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    "Die Anomalie" habe ich durch, doch mit dem Ende bin ich nicht zufrieden. Habe ich etwas verpasst, überlesen? *grübel*

    #203Verfasser Red Poppy (876587) 18 Feb. 22, 08:40
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    Mal sehen, ob ich dieses Wochenende dazu komme, mir die "Anomalie" zu bestellen.

    Der Dauersturm nervt sehr. An schlafen ist da nachts nicht zu denken. Entsprechend müde bin ich.

    Habe jetzt ein gutes Stück von der "Perlenschwester" gelesen. Das gefällt mir auch ganz gut. Aber das Setting in Thailand/Australien ist nicht so meins, vielleicht weil ich beides nicht kenne.

    #204Verfasser Hassos Frauchen (270200) 18 Feb. 22, 10:25
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    Fällt mir gerade ein: Hat jemand Interesse an "The Pearl Sister"?


    Und/oder an einem Krimi von Stephan Ludwig "Zorn - Wo kein Licht".


    (Beides Taschenbücher)


    Dann bitte melden.

    #205Verfasser Red Poppy (876587)  18 Feb. 22, 10:54
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    Das Ende der "Anomalie" hat mich auch sehr ratlos zurückgelassen. Allerdings handelt es sich ja auch um ein ungewöhnliches Buch, daher habe ich mich damit arrangiert.

    Ich lese gerade "Löwenherz" von Monika Helfer, den dritten Band ihrer Familiengeschichte. Nachdem sie zuvor ihre Großeltern und ihren Vater thematisiert hatte, handelt das neue Buch nun von ihrem Bruder Richard. Sprachlich wieder eine Wucht, und auch inhaltlich finde ich alle drei Bücher großartig. Es ist wirklich erstaunlich, wieviel an Erzählstoff eine einzige Familie liefern kann.

    #206Verfasser santacrocce (799098) 18 Feb. 22, 12:03
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    Das Ende der "Anomalie" hat mich auch sehr ratlos zurückgelassen. - da bin ich ja beruhigt, dass es nicht nur mir so ging.


    "Vati" von Monika Helfer liegt noch auf meinem SUB. Dass es einen dritten Band gibt, habe ich bislang verdrängt.....

    #207Verfasser Red Poppy (876587) 18 Feb. 22, 12:38
    Kommentar

    Gelesen habe ich "Future History 2050" von Thomas Harding, dem Verfasser von "Sommerhaus am See". Es geht um einen besonderen Fund in einer Berliner Bibliothek: In einem Archivkasten werden Dokumente gefunden, die aus dem Jahr 2050 zu stammen scheinen. Nach dem Klimakollaps haben die Superreichen uf der Welt einen totalitären Staat etabliert. Die 15jährige Billy beginnt sich für Geschichte zu interessieren und befragt ihr Großmutter, die von den Ereignissen und Versäumnissen von früher berichtet. Billy schreibt fleißig mit und fragt sich, ob man die Katastrophe vielleicht hätte abwenden können.

    Es handelt sich um ein sehr schön gemachtes Buch, mit vielen Abbildungen von fiktiven Dokumenten, Fotos und Ansichtskarten aus den Jahren 2020 bis 2050.

    #208Verfasser Red Poppy (876587) 21 Feb. 22, 10:45
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    Außerdem habe ich am verregneten Sonntag den zuletzt erschienenen Band aus der Magier-Reihe von Benedict Jacke gelesen: "Die Mörder von London". Wieder ein sehr spannender Teil der Reihe, leider mit offenem Ende, so dass ich die Neuerscheinung im Mai kaum erwarten kann.

    #209Verfasser Red Poppy (876587) 21 Feb. 22, 11:01
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    Gelesen habe ich nicht sehr viel. Ich war durch die Sturmnächte tagsüber zu müde. Dafür habe ich auf Arte 3 Staffeln einer Serie um die Queen Viktoria als junge Frau entdeckt. Die Serie gefällt mir und ich habe so ein wenig "Binge looking" betrieben, d.h. Staffel 1 ist durch 🙂

    #210Verfasser Hassos Frauchen (270200) 21 Feb. 22, 11:29
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    Da wir langsam wieder Reiseplaene schmieden, habe ich ein Buch ueber die Alhambra gelesen. Einerseits war es interessant (denn ich wusste eigentlich gar nichts darueber), andererseits bin ich etwas ratlos. Man sollte doch denken, dass jemand, der so ein Buch schreibt, von seinem Thema fasziniert oder gar begeistert ist. Und ich glaube auch, dass der Autor das ist, es kommt nur so gar nicht rueber - ganz merkwuerdig. Immerhin habe ich gelernt, dass der Gebauedekomplex vor 200 Jahren eine von Zigeunern bewohnte und allgemein zugemuellte Halbruine war, die nur langsam und vor allem im 20. Jh. renoviert worden ist. (Wie so oft ist da also nicht viel Authentisches mehr...) Na, wenn wir hinkommen, werde ich ja sehen, ob mir das Buch was gebracht hat.

    #211Verfasser Jabonah (874310) 21 Feb. 22, 12:51
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    In der Alhambra war ich tatsächlich auch schon mal. Ist schon ewig her, ca. 1985/86 im November.

    Es war ein sonniger Herbsttag und total leer. Sie drehten in einer Ecke gerade einen Historienfilm.

    Ich muss aber sagen, dass mir Toledo viel mehr gefallen hat als Granada. Das war irgendwie viel mittelalterlicher und authentischer.

    Spielte nicht auch "Der Medicus" zum Teil in Granada?

    #212Verfasser Hassos Frauchen (270200) 21 Feb. 22, 13:18
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    Welch Zufall, auch wir haben gerade eine Alhambra-Reise angedacht. Wir suchten mit Freunden ein gemeinsames Urlaubsziel und stellten fest, dass wir dort alle noch nicht waren. Zur Vorbereitung wurde mir "Im Schatten des Granatapfelbaums" empfohlen. Hast du das zufällig auch gelesen, Jabonah ?

    #213Verfasser santacrocce (799098)  21 Feb. 22, 13:56
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    Ich glaube, der fünfte Band der Sieben Schwestern "Die Mondschwester" spielt in Granada. Bist du schon so weit, HF?

    #214Verfasser Red Poppy (876587) 21 Feb. 22, 16:31
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    Wir planen, Malaga, Cordoba und Granada zu besuchen (bot sich so an). Toledo wuerde mich auch interessieren, aber ich war noch nie in Spanien, bin also in jedem Fall gespannt. Ich weiss, dass ich das Granatapfelbaumbuch mal hatte, aber es kann sein, dass ich es nicht gelesen habe (das hatte glaube ich mein Vater mir weitergegeben). Aber wenn ich es noch in einer Kiste finde - urgs, man weiss ja nie - werde ich es mal lesen... Vielen Dank fuer den Tipp, santa!

    Das Buch das ich gelesen hatte heisst uebrigens sinnigerweise Alhambra und ist von Robert Irwin. Es ist voller (zum Teil wirklich interessanter!) Details, aber eine richtige Vorstellung hat es mir einfach nicht vermittelt. Hm.

    #215Verfasser Jabonah (874310) 21 Feb. 22, 17:26
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    Ich war vor 5 Jahren mal in Granada und in Córdoba und beides hat mir sehr gut gefallen, insbesondere auch die Alhambra (allerdings kenne ich Toledo nicht). Das Buch von Irwin habe ich mir danach gekauft… ich bin aber noch nicht dazu gekommen, es zu lesen.

    Den 4. Band der Spiegelreisenden habe ich vor ein paar Tagen ausgelesen, mir hat er gut gefallen. Mit dem Ende kann ich auch leben, vielleicht weil ich schon vorgewarnt war, daß es nicht unbedingt gefällt…

    Zur Zeit lese ich „The reluctant widow“ von Georgette Heyer. Ich mag die Autorin und finde ihre Bücher immer wieder ausgesprochen kurzweilig und amüsant, ideal zum Entspannen.

    Danach geht es entweder an „Stille Jahre in Gertlauken“ von Marianne Peyinghaus (da habe ich nochmal Lust zu) oder an eins der noch ungelesenen Bücher. Stille Jahre in Gertlauken handelt von einer 20 jährigen Lehrerin, die 1941 von Köln nach Gertlauken in Ostpreußen versetzt wird, wo es lange Zeit sehr friedlich ist
    #216Verfasser Schnute_4 (1307731) 21 Feb. 22, 21:00
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    Den „Granatapfelbaum“ habe ich vor längerer Zeit mal gelesen und als durchaus empfehlenswert in Erinnerung. Aber wenn die Erinnerung nicht trügt, nicht unbedingt als „Reiseführer“ geeignet, mehr zur Auffrischung/Erweiterung des Geschichtswissens.


    Wo wir gerade bei Bäumen sind: Elif Shafak, The Island Of Missing Trees. Ein zypriotischer Feigenbaum beobachtet „seine“ Menschen und erzählt davon, Bürgerkrieg bis Gegenwart. Teils richtig gut, teils „häh?“. Aber das macht nichts und soll kein Verriß sein.


    Mehr Unterhaltung als Literatur war Matilde Asensi, The last Cato (Original: El último catón) – wer Spaß an den Büchern um Inspector Khalifa von Paul Sussman hatte, ist hiermit bestimmt auch nicht schlecht beraten.

    #217Verfasser C3PO (877869) 21 Feb. 22, 22:07
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    #214: der 5. Band wartet noch 🙂


    Ich wollte mir gestern die Anomalie bestellen und das dumme brasilianische Flüsschen hat meine Bestellung irgendwie nicht angenommen. Muss ich heute mal schauen, was da los war. Wenn die so zickig sind, bestelle ich mir das bei Thalia oder im Buchladen in der Kleinstadt um die Ecke. So. Das ham se nun davon!

    #218Verfasser Hassos Frauchen (270200) 22 Feb. 22, 08:03
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    Ich habe mal wieder einen Krimi von Elizabeth George angefangen: "Bedenke, was du tust" ( ‎A Banquet of Consequences). Zuletzt war ich ja nicht so begeistert von dieses Krimis, doch vielleicht werde ich bei diesem ja überrascht.

    #219Verfasser Red Poppy (876587) 22 Feb. 22, 08:40
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    Ich lese gerade ein Sachbuch, "Das Watt", von einem Biologen, der lange in List auf Sylt tätig war und dort jetzt noch lebt. Der Stil ist sehr persönlich gefärbt, viele Erinnerungen an Forschungen, auch mit internationalen Kollegen.Es liest sich, als würde er es einem erzählen.


    Dann noch ein paar Fehlgriffe in der Bücherei getan und diese nach wenigen Seiten entnervt weggelegt.


    Georgette Heyer ist immer wieder nett. Neulich habe ich etwas von einer modernen Schriftstellerin gelesen, die versucht hat, den Stil nachzumachen. Die Dame heißt Julia Quinn, das Buch erreichete bei weitem nicht die Qualität ihres Vorbildes. Kann ich daher nicht empfehlen. Stattdessen lieber die mit Magie aufgepeppten Bücher von Caroline Stevermer und Patricia Wrede lesen, "The enchanted choclate pot" und Fortsetzungen.

    #220Verfasser Liese (238947) 27 Feb. 22, 18:35
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    Elizabeth George hat mich jetzt insofern überrascht, als ich den Roman gar nicht so schlecht fand (mal vom Ende abgesehen, das für mich eher unbefriedigend ist).


    Ist Julia Quinn nicht die Autorin der Bücher, die Basis der Netflix-Serie Bridgerton sind? Die erste Staffel habe ich gesehen, hat mich nett unterhalten.


    Als nächstes Buch lese ich "Schlaf" von Haruki Murakami. Das Buch hat sich sozusagen von der Seite in meinen SUB gemogelt und da ich es zurückgeben muss, lese ich es als nächstes. Es ist übrigens toll aufgemacht, mit seitengroßen Illustrationen von Kat Menschik.

    #221Verfasser Red Poppy (876587) 28 Feb. 22, 11:59
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    Ja, einen Fehlgriff habe ich auch getan. Wem 'The Dictionary of Lost Words' begegnet, der/die sei gewarnt; es ist mitnichten ein Dictionary, auch nicht ein literarisches. (Das Thema, welche Woerter Maenner in ihre Lexika aufnehmen und welche nicht, und ob und wie sich die Sprache/der Sprachgebrauch von Maennern und Frauen unterschieden und unterscheiden, ist ja spannend. Aber nicht so.)


    Angefangen habe ich von Simon Reeve 'Journeys to Impossible Places'. Reeve ist ja einer der sympathischsten und informativsten Menschen im britischen Fernsehen, und das Buch ist auch so.

    Und die Autobiographie von Lemn Sissay 'My Name is Why' habe ich auch angefangen (unfassbar, was in der zweiten Haelfte des 20. Jhs fuer versteinerte Vorstellungen herrschten). Ich lese wieder zu viel auf einmal...

    #222Verfasser Jabonah (874310) 28 Feb. 22, 12:26
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    Oh, „My Name Is Why“ liegt auch auf meinem SUB, ich hatte vor einiger Zeit mal ein Interview mit Lemn Sissay gehört, in dem er schon ein wenig von seiner Kindheit erzählt hat,

    #223Verfasser Dragon (238202) 28 Feb. 22, 12:54
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    @ Liese: danke für den Tip bzgl. „The chocolate Pot“, das hört sich vielversprechend an!
    #224Verfasser Schnute_4 (1307731) 02 Mär. 22, 18:57
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    Ich habe in letzter Zeit leider absolut keinen Nerv zum Lesen.

    Dennoch - in der ARD Mediathek entdeckte ich den Film Jane Eyre 

    Das Buch kenne ich (noch) nicht, der Film hat mich - so ruhig er auch ist - gefesselt.


    Jane Eyre - Filme im Ersten - ARD | Das Erste

    Die Erzählkraft von Charlotte Brontës weltberühmtem Roman wurde hier glänzend umgesetzt. Cary Joji Fukunagas Neu-Interpretation von 2011 stellt viele Verfilmungen dieses viktorianischen Stoffes in den Schatten. Geschickt erzählt er Jane Eyres Kindheit und Jugend in kurz skizzierten Rückblenden und sorgt so für zusätzliche Spannung und Dramatik. Eine der stärksten filmischen Umsetzungen des Klassikers, der bei aller Romantik auch seine mysteriösen und schaurigen Momente hat. 

    #225Verfasser Masu (613197) 03 Mär. 22, 12:01
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    Bei Jane Eyre mochte ich die Schauspielerin. Sie ist nicht so ein gestyltes Modepüppchen. Passt gut zu der Romanvorlage finde ich.


    Habe nun auch mit der Anomalie angefangen. Hm. Also dieser Blake ist mir abgrundtief unsympathisch und die "Schreibe" des Autors auch. Ich lese noch eine Weile weiter. Aber wenn da nicht bald mehr passiert, dann wird das Buch in den offenen Bücherschrank wandern.

    #226Verfasser Hassos Frauchen (270200) 03 Mär. 22, 13:02
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    Am Wochenende habe ich zwei Krimis gelesen:


    JB Lawless: Tod in der Bibliothek

    JB Lawless ist ein Pseudonym von Julian Barnes, den ich als Autoren eigentlich sehr schätze. Das Buch allerdings hat mich nicht überzeugt. Der Klappentext hatte mich neugierig gemacht, der Krimi jedoch konnte meinte Erwartungen nicht erfüllen. Den zweiten aus der Reihe werde ich mir definitiv nicht kaufen.


    Karen Baugh Menuhin: Die Toten von Melrose Court

    Dieses Buch war die Empfehlung eines Freundes und hat sich wirklich gelohnt. Interessante Leute, ein interessanter Ort und eine spannender Fall.



    #227Verfasser Red Poppy (876587) 07 Mär. 22, 08:59
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    Nachdem ich es hier empfohlen hatte, musste ich glatt "Sorcery& Cecilia or the enchanted chocalate pot" erneut lesen.


    Poppy, ich kann mir vorstellen, dass die Verfilmung der Bücher von Julia Quinn besser ist als die Bücher. Ich fand die Nebenfiguren so flach, die füllen Schauspieler dann mit Leben.


    Gute Buchempfehlungen bekomme ich real nur in der Bücherei. Das wird für die Angestellten durch Selbstausleihe und automatische Rückgabe jetzt deutlich schwieriger.


    Ich lese immer noch im Buch über das Watt. Der Autor traut sich zu schreiben, dass es kein natürliches Gleichgewicht gebe, sondern der Zufall durch bspw. Eiswinter eine große Rolle spielt. Vielleicht ist das ja bei echten Wissenschaftlern im Bereich der Biologie häufig, in der Populärwissenschaft doch eher die Ausnahme. Das große natürliche Gleichgewicht ist sehr romantisch, aber ob es auch tatsächlich herrscht?

    #228Verfasser Liese (238947) 07 Mär. 22, 19:46
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    Gelesen habe ich "Schlaf" von Haruki Murakami. Bei "Schlaf" handelt es sich um eine Erzählung, die als separates Buch mit tollen Illustrationen von Kat Menschik neu herausgegeben wurde. Das Buch habe ich nicht verstanden, ich weiß nicht, was Marukami mir damit sagen will. Die Bilder sind jedoch toll, das Buch ist allerdings für die paar Seiten Text völlig überbezahlt.


    Kat Menschik hat übrigens noch mehr Bücher von Haruki Murakami illustriert. Aber, wie schon gesagt, sind die Bücher für die kurzen Texte zwar sehr schön gemacht, aber ziemlich teuer.

    #229Verfasser Red Poppy (876587)  08 Mär. 22, 08:52
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    Poppy, das erinnert mich an ein Büchlein mit Gedichten von Ursula LeGuin, das ich habe. Etwas sechs Gedichte, dazu ein paar Fotos. Nett, aber doch etwas teuer, da ähnliche Preislage wie sonst ein ganzes Buch mit Gedichten.


    Ich habe mir den neuesten "Dune"-Film angesehen. Bessere Bildqualität als in den älteren Filmen. Aber wenn man das Buch nicht kennt bestimmt recht unverständlich. Außerdem war es nur ein erster Teil, was mir vorher nicht klar war. Für meinen Geschmack auch zu viele Kämpfe, die werden in Filmen ja gerne ausgedehnt, obwohl sie im Buch recht kurz sind. Bis auf die Ilias, in der gefühlt jeder einzelne Kämpfer mit Familie vorgestellt wird.


    Das Buch übers Watt habe ich beendet. Durch den Erzählstil ist es unterhaltsam und es regt dazu an, sich weiter zu informieren, da die Themen nur gestreift werden konnten.

    #230Verfasser Liese (238947) 13 Mär. 22, 20:13
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    Vor einigen Jahren habe ich mir eine CD mit Gedichten von Mascha Kaleko gekauft. Dachte ich zumindest, denn auf dieser CD wurde ein einziges Gedicht mit einer Länge von ungefähr 15 Sekunden gelesen. Das fand ich für 5 Euro schon sehr unverschämt. Ich habe die CD dann mit einer Beschwerde zurückgeschickt, zumal die Laufzeit in der Beschreibung nicht angegeben war.


    Gelesen habe ich von S.J. Bennett "Die unhöfliche Tote", das zweite Buch mit der Queen als Ermittlerin. Ich fand beide Bücher sehr nett, in Bezug auf die Queen nicht zu aufdringlich oder anbiedernd.


    Außerdem habe ich von Benjamin Myers "Offene See" gelesen. Hier geht es um den jungen Robert, der kurz nach dem zweiten Weltkrieg seine Stadt in einer englischen Bergbauregion verlässt, um seiner Sehnsucht nach Weite, Landschaft und Meer nachzugehen. In einem Küstenort lernt er eine ältere unkonventionelle Frau kennen, die sein ganzen Leben verändert. Ein Buch, das sich zu lesen lohnt, wenn man bereit ist, die vielen kitschigen Metaphern und Vergleich, gerade auf den ersten zwanzig Seiten zu ignorieren.

    #231Verfasser Red Poppy (876587) 14 Mär. 22, 08:29
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    Poppy, "Offene See" habe ich zu Anfang des Jahres auch gerne gelesen. Ich musste mich ein paar Seiten lang einfinden, aber dann hat es mir gut gefallen. In der Bücherei habe ich zufällig sein nächstes Buch, "Der perfekte Kreis" gesehen und ausgeliehen, aber noch nicht gelesen.

    Aktuell bin ich kurz vorm Ende von "Achtsam morden am Ende der Welt", dem dritten Band der Achtsam-Morden-Reihe. Danach ist noch der erste dran, dann habe ich sie durch. Liest sich gut weg, finde ich.

    Liese, das Watt-Buch klingt irgendwie interessant, ist das auch etwas für Leute ohne "Watt-Vorbildung" oder Hintergrund in die Richtung? Was meinst Du?

    #232Verfasser estrellita (236267) 14 Mär. 22, 08:35
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    In dem Buch "Future History 2050" von Thomas Harding sind ja, wie ich oben schon schrieb, Abbildungen von fiktiven Artefakten. Eine dieser Abbildungen zeigt das Compact Oxford English Dictionary in zwei Bänden, das - laut Buch - den Inhalt der zwanzigbändigen Ausgabe verkleinert enthalten sollte. Ich habe mich natürlich gleich kundig gemacht, ob es diese Ausgabe wirklich gibt. Und, siehe da, ich bin tatsächlich fündig geworden und habe eine relativ günstige Ausgabe erstanden: Zwei große, dicke Bände in einem Schuber mit Schublade, das eine Lupe enthält, die man zum Lesen auch braucht. 8 kg wiegt das Ganze. Ich bin begeistert von diesem Stück.

    #233Verfasser Red Poppy (876587) 14 Mär. 22, 10:15
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    Ich bin im Arbeitsberg verschüttet. Aber einmal kurz Luftholen muss gestattet sein 🙂


    das Compact Oxford English Dictionary in zwei Bänden

    Interessant! Was es alles gibt! Ein Kollege von mir hatte sich mal den kompletten Brockhaus von 1912 antiquarisch besorgt. War das witzig! Die Europakarte sah so anders aus! Und die Texte z.B. zu Radioaktivität waren ... amüsant! Auch wenn so ein Nachschlagewerk um Objektivität bemüht ist, merkt man doch, dass 1912 eine andere Geisteshaltung vorherrschte.


    Lesetechnisch habe ich den 4. Band der sieben Schwestern durch und mit Band 5 angefangen. Wieder leichte, nette Unterhaltung für den Abend (vor dem Schlafengehen).


    Die Anomalie gefällt mir hingegen gar nicht. Ich denke, das Buch werde ich nicht mal zu Ende lesen. Mir fehlt Handlung. Der Autor (und die Übersetzer) scheint nur Spaß an verschwurbelter Sprache zu haben. Das ist so Germanistik-Studenten-Stil. Aufgeblähtes Blabla mit vielen absurden Worthülsen und Metaphern, die in meinen Augen alle falsch sind. Überhaupt nicht meins.


    So. Und nun wieder weitermachen mit dem Freistellen der Fotos ...




    #234Verfasser Hassos Frauchen (270200) 14 Mär. 22, 14:25
    Kommentar

    estrellita, das Buch ist eindeutig für interessierte Laien geschrieben. Der Autor ist Karsten Reise, hatte ich versehentlich nicht erwähnt. Vielleicht ist es sogar in eurer Bücherei vorhanden.

    #235Verfasser Liese (238947) 14 Mär. 22, 15:00
    Kommentar

    Danke! Direkt nachgeguckt: ist sogar gerade entleihbar :) da werde ich der Bücherei gleich mal einen Besuch abstatten.

    #236Verfasser estrellita (236267) 14 Mär. 22, 15:36
    Kommentar

    Ich habe gerade ein weiteres Buch von Thomas Harding gelesen: "Hanns und Rudolf". Hier geht es um die Geschichte eines Großonkels von Thomas Harding, der nach dem Krieg für Großbritannien als Nazi-Jäger ermittelt hat und u.a. den Lagerleiter von Auschwitz fassen konnte. Ein sehr interessantes Buch, das Geschichte aus wieder einem anderen Blickwinkel darstellt.

    Alle drei Bücher des Autoren, die ich bislang gelesen habe, sind lesenswert. Das letzte war leider nur sehr schwer zu einem akzeptablen Preis zu bekommen.

    #237Verfasser Red Poppy (876587) 17 Mär. 22, 15:59
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    Im Urlaub habe ich einige nette und einige weniger nette Bücher gelesen.


    Zu der ersten Kategorie gehören:


    "Stay away from Gretchen" von Susanne Abel. Die Mutter eines Radiomoderators leidet zunehmend unter Demenz. Und immer häufiger erzählt sie von ihrer Vergangenheit, von der Flucht aus Ostpreußen, von ihrem Leben in Heidelberg in der Nachkriegszeit und von ihrer Beziehung zu einem afroamerikanischen Besatzungsoldaten.

    Auch wenn der Schluss etwas konstruiert ist, so ist es doch ein intensiver und berührender Roman.


    "Der Donnerstagsmordclub" von Richard Osman. Ein unterhaltsamer Krimi, der in einer Seniorenresidenz spielt, in der vier ältere Damen und Herren einen Club gegründet haben, um ungelöste Mordfälle zu lösen. Als dann ein echter Mord passiert, ist der Club gefragt.


    "Die Toten im Nebel" von Anette Hinrichs. Dies ist der vierte Teil der Reihe "Nordlicht", in der immer dann ein deutsch-dänisches Sonderermittlungsteam einberufen wird, wenn es um Verbrechen geht, die einen Bezug sowohl zu Dänemark als auch zu Deutschland haben. Eine spannende Konstellation, die auch im vierten Band zum Tragen kommt.

    #238Verfasser Red Poppy (876587)  28 Mär. 22, 09:54
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    Entdeckt habe ich eine neue Jugendbuch-Trilogie aus Frankreich: "Die Stadt ohne Wind" von Éléonore Devillepoix. Kennt die Bücher jemand? Der erste Band lässt sich gut an; ich hoffe nur, dass ich nicht vom letzten Buch enttäuscht werde, wie bei "Die Spiegelreisende".


    Edit hat gerade gesehen, dass es wohl nur zwei Bände geben wird. Eine Dilogie also, keine Trilogie.

    #239Verfasser Red Poppy (876587)  30 Mär. 22, 09:23
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    Hallo zusammen,

    nochmal ein großes Dankeschön an meinen Wichtel für die Biographie von Vicki Baum. Ich habe sie mit viel Vergnügen gelesen und richtig Lust dazu bekommen, mir auch ihre Bücher noch einmal vorzunehmen.


    Meine beiden Wunschbücher über die Bäume und die Anomalie lagen tatsächlich auf dem Geburtstagstisch.

    Von Baum zu Bäumen, passt doch. 🙂


    Von einer Mitleserin aus diesem Faden habe ich eine Geburtstagskarte aus Martinique bekommen. Das war die weitgereisteste Geburtstagspost, die ich je bekommen habe. Danke!!






    #240Verfasser B_Elanna (240251)  31 Mär. 22, 11:28
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    Welche Biografie von Vicki Baum hast du gelesen, B_Elanna?


    "Die Stadt ohne Wind" habe ich durch; die Geschichte und die Personen haben mir gut gefallen. Schön, dass es nicht mehr lange dauert, bis der zweite Teil erscheint.


    Zurzeit lese ich "Die Enkelin" von Bernhard Schlink. Laut Denis Scheck ein "biederer Roman" voller "Holzhammerdidaktik" vom "Diesel unter den deutschen Erzählmotoren". Mir gefällt das Buch, wie mir auch alle anderen Bücher von Schlink, angefangen mit den Selb-Romanen, gut gefallen haben.

    #241Verfasser Red Poppy (876587) 04 Apr. 22, 09:30
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    "Vor Frauen wird gewarnt" von Heidi Rehn. Der Titel ist angelehnt an Vicki Baums Roman "Danger from Deer / Vor Rehen wird gewarnt". Eigentlich geht es nur um die Berliner Jahre 1926-1932, in denen Vicki beim Ullstein Verlag arbeitete und neben ihren Romanen auch für die diversen Zeitschriften des Verlags schrieb. Dabei lebte sie von ihrem Mann und den beiden Kindern getrennt, was für die damalige Zeit absolut ungewöhnlich war.

    In dieser Zeit entstanden "Hell in Frauensee", "stud.chem. Helene Willfüer" und "Menschen im Hotel", die den Ruhm von Vicki Baum als Schriftstellerin begründeten bzw. festigten.

    Wie gesagt, hat mir sehr gut gefallen.

    #242Verfasser B_Elanna (240251) 04 Apr. 22, 11:06
    Kommentar

    "Die Stadt ohne Wind" habe ich bislang noch nicht gelesen. Wie gefällt es dir Poppy?


    Es gibt jetzt von den ersten Büchern von Erik L'Homme eine Fortsetzung, die jemand anderes geschrieben hat. Im Zuge dessen gibt es einen Schreibwettbewerb für Jugendliche, bei denen die Gewinner sich mit den beiden Autoren treffen.


    Aktuell lese ich eine niederländische Jugenddystopie.


    Vorher mal wieder etwas Talleyrand. Es ist bedrückend, wie ein so intelligenter Mensch, der sich für Friedensverträge eingesetzt hat, bei denen der Gegner halbwegs sein Gesicht wahren kann, sich für die Kolonalisierung Afrikas ausgesprochen hat.

    #243Verfasser Liese (238947) 07 Apr. 22, 17:48
    Kommentar

    Ja, ich finde es auch oft schockierend, wenn man liest, wie sich jemand voller guter Ideen/Gedanken/Ideale zu anderen Themen (Frauenrechte, Sklaverei, Kolonialismus...) aeussert.


    Gelesen habe ich von Ulrike Sterblich und Heiko Werning Von Okapi, Scharnierschildkroete und Schnilch. Ein prekaeres Bestiarium, eine interessante Sammlung von 'Portraits' bedrohter Tiere. Zum Teil natuerlich bedrueckend (Tierschutz koennte man auch noch auf die obige Liste setzen), aber insgesamt mit dem freundlich-freundschaftlichen Ton, den Ulrike Sterblich ja gut kann (und Heiko Werning offensichtlich auch). Und eben sehr interessant, gerade bei nicht kuschligen oder bunten Viechern...


    Angefangen habe ich Worn von Sofi Thanhauser. Aehnlich wie das neulich mal erwaehnte The Golden Thread erzaehlt es die Geschichte und Gegenwart verschiedener Textilien (auch Umweltschutz und Raubbau koennten noch auf die Liste oben), mit mehr Blick auf die USA, aber natuerlich auch auf die globalen Auswirkungen... und mein Bestreben, keine neuen Kleidungsstuecke mehr zu kaufen, wird bestaerkt.


    In Andalusien waren wir inzwischen (das Buch von Tariq Ali habe ich nicht mehr gefunden); die Alhambra ist ganz unglaublich. Aber das Buch von Robert Irwin hat mir wenig geholfen (denn ich habe es nicht auswendig gelernt *gg*); ich habe mich nur die ganze Zeit gefragt, ob das, was man sieht, original oder restauriert ist (er wies ja in seinem Buch darauf hin, wie vergammelt und vernachlaessigt das alles bis vor etwa hundert Jahren war). Inzwischen ist es schoen und sauber und so ueberladen mit Dekorationen, dass einem die Augen wehtun.



    #244Verfasser Jabonah (874310) 07 Apr. 22, 21:21
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    Willkommen zurück, Liese! Ja, die Idee und die Personen in "Stadt ohne Wind" haben mich recht gut unterhalten; den zweiten Band, der im Mai erscheint, habe ich schon bestellt. Allerdings hätte die Geschichte etwas spannender und dramatischer sein können; aber dann denke ich mir, dass es eben ein Jugendbuch ist und ich als Jugendliche das etwas anders beurteilen würde.


    Gestern habe ich mit einer Freundin telefoniert und u.a. auch über die Ukraine und Russland gesprochen. Da kamen wir auf Anatoli Pristawkin zu sprechen, einen 2008 verstorbenen russischen Schriftsteller, der Vorsitzender der Begnadigungskommission des Präsidenten war und viel über das russische Justizsystem geschrieben hat. Ich habe mir nochmal zwei seiner Bücher herausgesucht.

    #245Verfasser Red Poppy (876587) 08 Apr. 22, 09:11
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    Oben, beim Schwarzen Vogel, habe ich gelesen, dass Michael Degen gestorben ist. Sein Buch "Nicht alle waren Mörder" hat mich beim Lesen sehr berührt. Beim Räumen hatte ich kürzlich noch ein zweites Buch von ihm in der Hand - "Familienbande". Ich glaube, das werde ich jetzt noch einmal hervorkramen.


    Aktuell lese ich "Die Schule am See" von Sandra Lüpkes. Dies ist ein Roman um eine reformpädagogische Schule, die in den 1920er Jahren tatsächlich auf Juist existiert hat. Der Stil von Frau Lüpkes ist zwar nicht so toll - so verstehe ich zum Beispiel nicht, warum sie das, was einer der Schüler berichtet, im Präsens geschrieben hat - doch die Schule interessiert mich. Bislang war ich zweimal auf Juist, doch von dieser Schule am Meer habe ich noch nie gehört.

    #246Verfasser Red Poppy (876587) 12 Apr. 22, 15:34
    Kommentar

    Poppy, "Nicht alle waren Mörder" habe ich auch gelesen... Wie du schreibst, es berührt einen sehr.


    Von Sandra Lüpkens habe ich zwei Krimis gelesen, mir fallen die Titel leider nicht mehr ein, waren auch nicht mein Fall.

    #247Verfasser Fienchen_19 (748404) 12 Apr. 22, 15:43
    Kommentar

    Von Sandra Lüpkes habe ich vor Jahren "Die Sanddornkönigin" gelesen. Aber das auch nur, weil ich zu Besuch war und kein Buch mithatte. Der Krimi hat mich jetzt nicht umgehauen, darum war ich auch bei "Die Schule am Meer" zuerst skeptisch. Aber der Wunsch, mehr über diese Schule zu erfahren, überwog meine Skepsis.

    #248Verfasser Red Poppy (876587) 13 Apr. 22, 13:24
    Kommentar

    Ich schau mal kurz rein und gebe ein Lebenszeichen von mir 🙂

    Derzeit lese ich nicht viel und bin mit anderen Projekten beschäftigt (ein Roman im Groben fertiggeschrieben, den nächsten angefangen).


    Mir gefallen derzeit so wenige Kaufbücher, dass ich alle meinen alten Geschichten hervorgesucht habe und in meine eigene "Bücherwelt" abgetaucht bin. Ist auch mal schön. Wie alte Freunde wiedersehen.


    Habt ein langes, fröhliches Wochenende und genießt Sonne, Bücher und liebe Menschen!

    #249Verfasser Hassos Frauchen (270200) 14 Apr. 22, 13:02
    Kommentar

    Das Wetter lädt ja eher zum Draußensein als zum Schmökern auf dem Sofa ein.


    Ich lese weiterhin das Jugendbuch von Marloes Morshuis. Das gibt es wohl auch in englischer Übersetzung. Es ist bislang allerdings nicht so außergewöhnlich, dass ich es euch besonders ans Herz legen würde.


    #250Verfasser Liese (238947) 19 Apr. 22, 17:37
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    Ich habe gerade Catriona McPherson's neues Buch gelesen, In Place of Fear. Ein Krimi (mit einer neuen Protagonistin; ob eine Serie draus wird, wird sich zeigen), der in Edinburgh in den ersten Tagen des National Health Service 1948 spielt. Ich muss gestehen, dass ich den historischen Aspekt interessanter fand als den Krimi selbst...und das Ende war etwas abrupt. Trotzdem gut zu lesen.


    Mit Worn bin ich fertig (und habe mir jetzt in der Bibliothek noch ein paar Buecher zum Thema Textilien bestellt - ich moechte noch mehr wissen, sowohl zur Geschichte als auch zur konkreten Herstellung und den damit zusammenhaengenden Umweltfaktoren).


    Und nachdem My Name is Why ploetzlich halbgelesen wieder verschwand (es kam ja aus der Onleihe), habe ich es mir jetzt im Angebot auf mein k*ndle geholt. Denn ich wollte doch gerne weiter darin lesen!

    #251Verfasser Jabonah (874310) 25 Apr. 22, 14:49
    Kommentar

    Ich habe den zweiten Band vom Donnerstagsmordclub gelesen - "Der Mann, der zweimal starb". Dieses Buch habt mir sehr gut gefallen, sogar besser als der erste Band.


    Dann ein Buch von Kent Haruf "Unsere Seelen bei Nacht". In einer amerikanischen Kleinstadt klopf die ältere Witwe Addie eines Abends an die Tür ihres ebenfalls verwitweten Nachbarn und fragt ihn, ob er nicht die Nächte bei ihr verbringen möchte, einfach um nicht allein zu sein. Louis stimmt zu es zu probieren und entwickelt sich mit der Zeit eine tiefe Freundschaft zwischen den beiden. Eine Beziehung, die in der kleinen Stadt natürlich auffällt und auch die erwachsenen Kinder von Addie und Louis auf den Plan ruft.

    Es ist ein schmales Buch, aber ruhig und doch eindringlich erzählt.

    Als ich gelesen habe, dass das Buch mit Jane Fonda und Robert Redford verfilmt wurde, habe ich mir am Wochenende auch den Film bei Netflix angesehen. Der Film ist ganz dicht am Buch und auch recht bewegend.

    Nur das Ende hat mich weder im Film noch im Buch so richtig überzeugt. Aber das soll keinen davon abhalten, das Buch zu lesen bzw. den Film zu sehen.


    Eine Empfehlung habe ich noch: Amélie Nothomb "Der japanische Verlobte". Die belgische Autorin ist angeblich (es gibt unterschiedliche Aussagen) in Japan geboren und hat dann später mit Anfang zwanzig zwei Jahre dort gelebt und gearbeitet. In diesem Besuch beschreibt sie, wie sie den jungen Japaner Rinri kennen und lieben lernt. Sie verbringen viel Zeit miteinander, voller Leichtigkeit und Heiterkeit, aber auch überschattet von kulturellen Missverständnissen.

    Das Arbeitsleben in Japan hat die Autorin im Buch "Mit Staunen und Zittern" beschrieben, das ich allerdings noch nicht kenne.

    #252Verfasser Red Poppy (876587)  25 Apr. 22, 15:04
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    Beim Baumarktbesuch staundend im Regal entdeckt: Löwenzahnsamen! Bald auch überall kostenfrei zu pflücken, wunderschöne Pusteblumen.


    Dann habe ich "Zweiunddieselbe" gelesen und erst auf der letzten Seite gemerkt, dass ich es schon kannte. Obwohl das Thema wichtig ist - wie weit darf die Medizin gehen? - bleibt das Buch so oberflächlich, dass es mir nicht in Erinnerung blieb.


    Poppy, das Buch liest sich interessant. Ich will demnächst mal nach Belgien. Ob die flämischen Buchhandlungen wohl französische Bücher führen?

    #253Verfasser Liese (238947) 25 Apr. 22, 16:38
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    Ob die flämischen Buchhandlungen wohl französische Bücher führen? - In meiner Naivität würde ich antworten: Natürlich, müssen sie doch. Aber ich hatte früher auch einmal einen Kollegen aus Belgien, von dem im Vorfeld gesagt wurde, er beherrsche alle drei Landessprachen fließend. Und was war? Deutsch konnte er.

    #254Verfasser Red Poppy (876587) 26 Apr. 22, 08:23
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    Nach meiner - allerdings nicht besonders aktuellen - Erfahrung in Flandern wuerde ich mich nicht wundern, wenn franzoesische Buecher nur schwierig zu finden waeren...


    Das Buch klingt wirklich interessant. Auch was ihr von Vicki Baum (die ich bisher nur dem Namen nach kannte, aber nicht einordnen konnte) klingt interessant.


    Und ich glaube, ich fand den ersten Band vom Thursday Murder Club ein bisschen besser als den zweiten. Vielleicht wegen des Ueberraschungsfaktors? Obwohl ich mich dann im zweiten Band natuerlich freue, Leute wieder zu treffen...und jetzt schon gespannt auf den dritten bin!

    #255Verfasser Jabonah (874310) 26 Apr. 22, 10:48
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    Beim Baumarktbesuch staundend im Regal entdeckt: Löwenzahnsamen! Bald auch überall kostenfrei zu pflücken, wunderschöne Pusteblumen.

    Diese Sorte Löwenzahn bildet keine Blüten aus und schmeckt toll im Salat. Ich habe die letztes Jahr schon ausprobiert und dieses Jahr gerade wieder ausgesät. Den Löwenzahn aus meiner Wiese würde ich hingegen nicht essen. Dessen Blätter sind schon bei jungen Pflanzen hart und ledrig.


    Meine derzeitige Lektüre: "Ostpreußische Sagen". Das Buch fand ich auf einem Grabbeltisch und es ist sehr wissenschaftlich aufgemacht. Da viele der Urtexte aus dem Mittelalter stammen, muss ich beim Lesen ganz schön überlegen. Die Sprache ist schwer, teilweise sogar eine Art Platt(?)

    Trotzdem sehr interessant, die Berichte woher die "Scandianer" (alter Name der Prussen) gekommen sind und welchen Glauben sie hatten.

    #256Verfasser Hassos Frauchen (270200) 26 Apr. 22, 13:30
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    Ich lese gerade "Wo auch immer ihr seid" von Khuê Pham. Die Autorin ist eine deutsche Journalistin, die mit diesem autobiografisch geprägen Buch ihren ersten Roman veröffentlicht hat. Die Protagonistin beginnt das Buch mit dem Geständnis, dass sie ihren Namen nicht aussprechen könne. Die Familiengeschichte wird auf mehreren Ebenen erzählt. Da ist die Geschichte des Vaters, der nach Deutschland geht, um dort Medizin zu studieren, die Geschichte des Onkels, der nach Ende des Vietnamkriegs mit Mutter und Geschwistern in die USA flieht und die Geschichte der Erzählerin, von Kiêu/Kim, die während eines Besuchs in den USA anlässlich des Todes der Großmutter mit ihrer Familie, ihren Wurzeln und einem Familiengeheimnis konfrontiert wird.


    Das Buch ist gut geschrieben und äußerst interessant, zumal ich nur sehr wenig über Vietnam und die Vietnamesen weiß.


    Im Laufe dieser Lektüre bin ich auf das Buch "Der Gesang der Berge" von Nguyễn Phan Quế Mai gestoßen, in dem es auch um eine vietnamesische Familiengeschichte geht. Ich glaube, dieses Buch wird auch demnächst auf meinem SUB landen.

    #257Verfasser Red Poppy (876587)  03 Mai 22, 11:06
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    HF, mit deiner Erklärung, dass es eine andere Sorte ist, ist der Löwenzahnsamen verständlicher. Im Baumarkt sah ich vor meinem inneren Auge Leute an einer Stelle die Pusteblumen bekämpfen und dafür dieselben Pflanzen liebevoll im Beet pflegen.


    Ich habe ein Kinderbuch von Kirsten Boie gelesen, dass es mal wieder geschafft hat unterhaltsam zu sein, bei einem Thema, das andere zu einem "Problembuch" verarbeitet hätten. Es war "Entführung mit Jagdleopard", mit alkoholkranker Mutter und verantwortungsscheuer Oma.


    Es soll ein neues Buch von Holly Black geben, ich bin gespannt.

    #258Verfasser Liese (238947) 04 Mai 22, 17:21
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    Das klingt schon wieder nach einem sehr lesenswerten Buch, Poppy!

    *auf die Liste setz*


    Von mir kommt mal wieder ein rant zum Thema Krimi...hab mir in der Bibliothek ein Buch zu Agatha Christies Mord- und Ermittlungsmethoden geholt (die Autorin wurde von Christie zu ihrer Berufswahl als Forensikerin [heisst das so?] angeregt). Und dann schreibt sie in ihrer Einleitung darueber, wie wahnsinnig innovativ Christies Buecher sind, weil sie so darauf achten, dass alles korrekt und wirklichkeitsgetreu ist. Sie hat also offensichtlich keine anderen Krimis gelesen, denn schon Conan Doyle (die Filmaufnahme habe ich am Wochenende grade wieder gesehen) hat Wert darauf gelegt, dass Sherlock Holmes moeglichst wissenschaftlich untersucht, von R A Freeman (dessen Buecher angeblich Pflichtliteratur fuer angehende Scotland Yard Detektive Anfang des 20. Jhs waren) ganz zu schweigen...also bin ich genervt und weiss nicht, ob ich weiter lese! *müpf*

    #259Verfasser Jabonah (874310) 05 Mai 22, 09:48
    Kommentar

    Nachdem hier (und anderswo) der Thursday Murder Club so gelobt wurde, habe ich ihn jetzt auch gelesen. Anfangs offen gesagt ziemlich enttäuscht, aus zwei Gründen: Ich kann es generell nicht ausstehen, wenn Romane (egal welchen Genres) im Präsens erzählt werden. Und dann dauert es recht lange, bis die Angelegenheit Fahrt aufnimmt, weil zunächst viel sentimentales Geplauder dahinplätschert. Aber Durchhalten lohnt sich.

    #260Verfasser C3PO (877869) 10 Mai 22, 13:42
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    Nachdem eine gute Bekannte zwei Bücher von Maxim Leo empfohlen hatte ("Wo wir zu Hause sind", die Geschichte seiner Familie und einen Krimi), habe ich mir die beiden Bücher bestellt und zunächst mit dem Krimi "Waidmannstod" angefangen. Der Krimi spielt in Brandenburg und gefiel mir eigentlich recht gut, obwohl der Kommissar etwas gewöhnungsbdürftig ist. Aber auch dieses Buch ist im Präsens geschrieben und auch mich stört das enorm.


    Jetzt lese ich die Geschichte der Familie Leo. Hier fällt mir das Präsens nicht unangenehm auf.

    #261Verfasser Red Poppy (876587) 11 Mai 22, 09:56
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    Geschichten im Präsens mag ich auch nicht, weder lesen noch selbst schreiben. Keine Ahnung, warum das so ist.

    Neben meiner etwas anstrengenden, aber immer noch interessanten Lektüre zu den ostpreußischen Sagen, habe ich den 6. Band der 7-Schwestern-Reihe von Lucinda Riley begonnen.

    Der spielt jetzt in Kenia. Wie bei vielen Mehrfach-Serienbüchern bemerke ich auch hier immer Wiederholungen in Stil und Handlung. Aber ich mag den Stil der Autorin. Das liest sich abends vor dem Schlafengehen leicht weg (bis mir die Augen zufallen und ich das Licht ausmache).

    #262Verfasser Hassos Frauchen (270200) 11 Mai 22, 10:28
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    (bis mir die Augen zufallen und ich das Licht ausmache) - Bei mir ist das etwas anders: Ich lese, bis mir die Augen zufallen, dann macht Klatschmohnmann das Licht aus. 😉

    #263Verfasser Red Poppy (876587) 11 Mai 22, 10:38
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    Moin,

    der dritte Band der Norderney-Krimis von Elsa Dix ist da - ich habe ihn mir gestern über Booklooker gelesen bestellt - und lustigerweise bei der Frau, bei der ich auch schon den zweiten Band gekauft hatte.

    Freu mich auf ein neues Lesevergnügen.


    Aktuell lese ich den neuesten Band der kulinarischen Krimis von Tom Hillenbrand um den luxemburger Koch Xavier Kieffer, der eigentlich nur kochen möchte, aber immer in irgendwelche finsteren Sachen verwickelt wird, bei denen es meist um Lebensmittel geht. Dieses Mal geht's um Honig. Den esse ich sowieso nicht so viel, da macht es nichts, dass man nach der Lektüre dieser Bücher auch regelmäßig die Food-Protagonisten für eine Zeit meiden möchte.

    Leider ist auch die Story dieses Mal zäh wie Honig. Das Schema nutzt sich eben auch ab.

    #264Verfasser B_Elanna (240251) 12 Mai 22, 09:44
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    Den dritten Band der Norderney-Krimis habe ich auch schon auf dem SUB liegen. Dieses Mal habe ich ihn geschenkt bekommen - im Tausch gegen einen Stapel anderer Bücher. Ich bin gespannt.

    #265Verfasser Red Poppy (876587) 12 Mai 22, 12:42
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    Gelesen habe ich am Wochenende den fünften Band von "Lost in Fuseta" von Gil Ribeiro. Das Buch war recht spannend und hat mir gut gefallen; die Frage ist nur, wie realistisch die Story ist. Aber gut, es ist ein Roman. Ich habe gelesen, dass die Reihe für das Fernsehen verfilmt worden ist. Ich bin gespannt.


    Die "Kalte Mamsell" hat es nun vom SUB auf mein Nachtschränkchen geschafft.

    #266Verfasser Red Poppy (876587) 16 Mai 22, 09:05
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    Am Freitag war ich in Goslar zum Einkaufen. Da sind mir 3 Bücher im offenen Bücherschrank in den Rucksack gehüpft! Hat mich gefreut. Der Bücherschrank war ordentlich aufgeräumt und gut sortiert (altes und neues gleichermaßen vorhanden).


    Bin gut zur Hälfte durch mit meinem neuen Roman. Das ist echt eine "Räuberpistole", aber macht sehr viel Spaß beim Ausdenken und Schreiben. Die Geschichte, die ich davor geschrieben habe, geht gerade in der Familie herum zum Korrekturlesen. Erstaunlich - sogar meine Mutter liest es (obwohl Fantasy mit Beschwörungen etc.) und findet es gut 🙂


    Ansonsten hänge ich etwas beim 6. Bandes der 7-Schwestern und finde, es ist jetzt ziemlich zäh und irgendwie konzeptlos, so als hätte die Autorin zwischendrin keinen richtigen Plan mehr gehabt, was sie eigentlich schreiben soll. Vor Band 7 werde ich wohl erstmal eine Pause einlegen und andere Sachen lesen.

    #267Verfasser Hassos Frauchen (270200) 16 Mai 22, 09:50
    Kommentar

    Ähh, mal eine ganz blöde Frage. Ich schaue gelegentlich in diesen Faden rein und hole mir Anregungen für neuen Lesestoff. Dabei stoße ich immer wieder auf die Abkürzung SUB. Was bedeutet das? Abzuarbeitender Lesestapel? Klärt mich doch bitte auf! :-)

    Lost in Fuseta (5) habe ich auch schon ruckzuck durchgelesen. Mir gefällt die Mischung aus Situationskomik und Krimi.

    #268Verfasser Corvus Corax (761716) 16 Mai 22, 16:17
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    SUB - steht für "Stapel ungelesener Bücher", auch bekannt als MTBR (Mount to be read)


    #269Verfasser B_Elanna (240251) 16 Mai 22, 17:27
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    Danke B_Elanna! Man lernt doch nie aus..!!!

    #270Verfasser Corvus Corax (761716) 16 Mai 22, 19:31
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    Flämische Buchhandlungen haben eine große Auswahl an Büchern übers Klöppeln, in allen Landessprachen und Englisch. Französische Bücher gab es nur wenige. Dafür habe ich eine gute Auswahl an vergriffener Fantasy auf niederländisch gefunden, gleich Geschenke gekauft. Insgesamt war ich von Belgien sehr angetan.


    Meine Bücherei hatte "Stadt ohne Wind" vorrätig. Poppy, danke für den Tipp! Layout und Klappentext hätten mich sonst vielleicht abgeschreckt. Es hat auch mir gut gefallen. Ich finde, dass die Geschichte dadurch gewonnen hat, dass ein Teil der Hauptfiguren gerade mit der Magierausbildung fertig ist und nicht so genau weiß wie weiter. Häufig verlassen wir unsere Helden an diesem kritischen Punkt.




    #271Verfasser Liese (238947) 21 Mai 22, 20:52
    Kommentar

    Der zweite Band von "Stadt ohne Wind" ist schon anvisiert; ich bin gespannt.

    #272Verfasser Red Poppy (876587) 23 Mai 22, 13:54
    Kommentar

    Bis dahin lese ich „Revolution im Herzen“ von Claudia und Nadja Beinert. Hier geht es in erster Linie um Helena Demuth, dem Dienstmädchen im Hause von Westphalen und später auch beim Ehepaar Marx sowie der späteren Geliebten von Karl Marx. Es ist ein Roman, aber recht unterhaltsam geschrieben. Und hoffentlich eine schöne Vorbereitung auf einen Besuch in Trier.


    "Die kalte Mamsell" habe ich übrigens durch. Die Zeit von 1913 scheint mir passen wiedergegeben zu sein, die Krimihandlung ist zwischendurch auch recht spannend, mit überraschender Wendung am Schluss (obwohl man es sich irgendwie hat denken können). Die Beziehung zwischen den beiden Protagonisten geht nicht so richtig voran; ich kann mir auch nicht so recht vorstellen, wie das gelingen soll. Nun ja, ich werde mich überraschen lassen.

    #273Verfasser Red Poppy (876587)  24 Mai 22, 11:19
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    Momentan bin ich auf dem Südfrankreich Trip

    Madame le Commissaire und die Villa der Frauen von Pierre Martin

    ist ein - wer errrät's - Krimi! der in der Provence spielt.

    Eine taffe Kommissarin, die sich immer mal verrennt, ihr schrulliger Assistent Apollinaire mit unerwarteten Geistesblitzen, weitere liebenswerte Figuren.

    Nicht mein erstes Madame le Commissaire Buch, auch nicht mein letztes.


    Das zweite war das erste Buch einer Reihe von Anthony Coles

    Ein Gentleman in Arles

    Peter Smith hat ein bewegtes Leben als Unternehmensberater, Lehrer für Kunstgeschichte und britischer Geheimdienstler hinter sich und beschließt nun, in mittleren Jahren, dem verregneten England den Rücken zu kehren und sich zusammen mit seinem Windhund Arthur im schönen Arles zur Ruhe zu setzen. Schluss mit Trubel und Nebelwetter, sein knurriges Temperament sehnt sich nach Sonne, köstlichem französischem Essen und Ruhe.

    Tja, sag ich da nur. Auch hier wird das nicht mein letztes Buch aus dieser Reihe gewesen sein.


    Beide Bücher lesen sich flüssig, sind unterhaltsam und in meinen Augen recht gut geschrieben.

    Das reicht mir zum darin versumpfen und abzuschalten.

    #274Verfasser Masu (613197) 24 Mai 22, 14:30
    Kommentar

    Der Anthony Coles klingt nett, Masu; da habe ich mir mal die Leseprobe zugekindlet. Mal sehen.


    Ich kaempfe mich gerade durch Unwell Women, ein dickes Buch darueber, wie die Medizin im Laufe der Jahrtausende Frauen meistens vernachlaessigt, missverstanden, und auf ihre Gebaerfunktion reduziert hat. Es ist faszinierend und deprimierend, und ich habe das Gefuehl, manches haette man straffen oder vielleicht auch anders strukturieren koennen um es verstaendlicher und kohaerenter zu machen. Ganz sicher bin ich mir aber nicht; dazu verstehe ich einfach nicht genug vom Thema. So ueberlese ich halt manchmal eine Seite.

    #275Verfasser Jabonah (874310)  25 Mai 22, 14:52
    Kommentar

    Wenn es nicht so umständlich geworden wäre dir mal eben ein Buch zu schicken....


    Och doof, nu isses schon weggeschenkt

    Ein Standardbrief bis 20 Gramm von Deutschland nach UK kostet 1,10 Euro. Ein Kompaktbrief bis 50 Gramm kostet 1,70 Euro, ein Großbrief bis 500 Gramm kostet 3,70 Euro und ein Maxibrief bis 1kg 7,00 Euro.

    Versandratgeber für England / UK (paketda.de)

    #276Verfasser Masu (613197)  25 Mai 22, 15:37
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    Pünktlich zum Feiertag ist das neue Buch von Holly Black angekommen. Nach Klappentext ihr Debüt als Erwachsenenautorin. Außerdem lag ein Büchlein von Erik L'Home im Päckchen, MASCA (MAnuel de Survie en Cas d'Apocalypse). Sehr humorvolle Schilderung wie sich ein Junge nach einem dauerhaften Stromausfall durch die Natur zu seiner Familie durchschlägt.

    #277Verfasser Liese (238947) 25 Mai 22, 18:59
    Kommentar
    Ich glaube, den Tip „The Thursday Murder Club“ habe ich von Euch, oder? Der war super, danke dafür, ich finde es sehr angenehm zu lesen, kurzweilig, humorvoll, schön.

    Davor habe ich: „ Die Journalistin“ von Maria Reig gelesen (es spielt Anfang des 20. Jh. in Madrid und handelt von einem Mädchen, das Journalistin werden möchte). Ich fand es langatmig und teilweise die Hauptperson sehr nervig.

    Zum Entspannen finde ich auch immer wieder die Bücher von Janet Evanovich sehr angenehm und schräg, „Dangerous Minds“ hielt was es versprach…

    Leider komme ich zur Zeit viel zu selten zum Lesen, mein SUB wächst und wächst… es kann nur besser werden

    Die Buchreihe um Madame le Commissaire lese ich auch gerne.
    #278Verfasser Schnute_4 (1307731) 25 Mai 22, 19:32
    Kommentar

    Ach, dascha lieb, Masu! Vielleicht wende ich mich mal vertrauensvoll an dich, wenn ich ein Buch hier partout nicht bekommen kann (Anthony Coles gibt's fuer wenige £sd aufs Kindle) :*)


    Ich denke noch immer ueber das Praesens beim Thursday Murder Club nach. (Ist das in der Uebersetzung beibehalten?) Ich fand es zuerst befremdlich, habe mich aber schnell dran gewoehnt. Es ist glaube ich gut gemacht, und keine Interferenzen mit Dingen, die wirklich im Perfekt (also Past) sein muessen. Aber warum Osman im Praesens schreibt, was ja auf Englisch noch viel seltener ist als auf Deutsch, wuesste ich doch gerne. (Nicht zuletzt weil ich zur Zeit ein deutsches Sachbuch uebersetze, das durchweg im historischen Praesens geschrieben ist, und immer noch ueberlege, ob es Sinn hat, das auch im Englischen zu machen, oder ob es die Leser eher nerven wuerde.)

    #279Verfasser Jabonah (874310) 25 Mai 22, 21:05
    Kommentar

    Gerade eben habe auch ich den letzten „Madame le Commissaire“ von Pierre Martin auf den „Gelesen-Stapel“ gelegt. Ich finde die Serie sehr unterhaltsam und freue mich jedes Jahr auf den neuen Band. Vielleicht muss man jetzt etwas länger warten, denn ich habe gelesen, dass der Autor im September eine neue Serie startet, in der sich alles um einen „Monsieur le Comte“ dreht. Natürlich lebt dieser Comte auch an der französischen Riviera.


    Mein nächstes Buch wird auch wieder ein Provence-Krimi sein.

    Geheimnisvolle Garrigue von Cay Rademacher. Capitaine Roger Blanc ermittelt schon zum 9. Mal. Die Krimis finde ich spannend und über die Zeit sind einem die Protagonisten mit ihren persönlichen Katastrophen und Schrullen ans Herz gewachsen.

    #280Verfasser Corvus Corax (761716)  25 Mai 22, 22:58
    Kommentar

    Das Buch von Holly Black (Book of Night) war eine Enttäuschung. Offenbar zeichnen sich Erwachsenenbücher ihrer Meinung nach dadurch aus, dass sie keinen Humor haben. Den verwendeten Slang fand ich merkwürdig. Und haufenweise Verwendung von wahrscheinlich sehr kurzlebigen kulturellen Phänomenen wie TikTok. Schade, die Autorin hat einige Bücher verfasst, die mir sehr gut gefallen hatten.

    Das Buch von Erik L'Homme war wie erwartet unterhaltsam. Falls ihr ein Geschenk für einen abenteuerlustigen 10-jährigen sucht, der des Französischen mächtig ist, ist es eine gute Wahl.

    #281Verfasser Liese (238947) 30 Mai 22, 17:30
    Kommentar

    Das Himmelfahrtswochenende stand unter dem Motto "Diamantene Hochzeit" der Eltern und "Besichtigungstermine für Wohnungsverkauf". Entsprechend wenig Zeit hatte ich zum Lesen.

    Band 6 der sieben Schwestern von Lucinda Riley ist durch. Mit jedem Band wird die Reihe schlechter. Den 7. Band schenke ich mir jetzt.


    Bin nun bei "Die Schandmaske" von Minette Walters. Ich finde die "Schreibe" etwas nüchtern. Aber ich lese mich ein.


    Werde im Juni wenig Zeit für Leo haben (Kurzarbeit und Urlaub). Aber ich schaue ab und an mal rein.

    #282Verfasser Hassos Frauchen (270200) 31 Mai 22, 10:30
    Kommentar
    Du verpaßt auch wirklich nichts, Hassos Frauchen, wenn Du den 7. Band nicht liest. Ich fand die Gegenwartsgeschichte so hanebüchen, das konnte auch der historische Teil nicht mehr ausgleichen. Schönen Urlaub!


    Ich habe vor X Jahren mal die Schandmaske gelesen, fand aber „Die Bildhauerin“ und v.a. „Dunkle Kammern“ besser…
    #283Verfasser Schnute_4 (1307731) 31 Mai 22, 12:46
    Kommentar

    Ah, danke für das Feedback, Schnute. Ich habe ja den Verdacht, dass die Autorin das nicht mehr selbst geschrieben hat, sondern Ghostwriter die Geschichte nach ihren Ideen "vollendet" haben. Lucinda Riley ist kurz nach der Veröffentlichung des 7. Bandes verstorben.


    Ich hatte mal eine Geschichte von Jane Austen (ich glaube, es war "Sanditon") gelesen, die von ihr selbst nur angefangen und dann in der heutigen Zeit von irgendwelchen anderen Autoren fertiggeschrieben wurde. War auch nicht so toll.


    Das Buch von Minette Walters stand im öffentlichen Bücherschrank. Mal sehen. Wenn ich noch andere Werke von ihr finde, nehme ich die auch mit.

    #284Verfasser Hassos Frauchen (270200) 31 Mai 22, 15:16
    Kommentar

    Ich fand den letzten Band von Lucinda Riley auch am schlechtesten, was vor allem an der haarsträubenden, unglaubwürdigen Geschichte lag; doch auch die anderen waren für meinen Geschmack nicht so toll, weil sie sich durch das immer gleiche Handlungsmuster ziemlich ähnelten. Der achte Band, der im nächsten Jahr erscheinen soll und die Geschichte des Vaters erzählt, ist komplett von einem anderen Autoren geschrieben.


    Früher habe ich die Krimis von Dick Francis, die alle irgendwie im Reitermilieu, spielen sehr gern gelesen. Doch dann wurde Herr Francis älter (was ich vor allem daran festmachte, dass die Krimis nicht mehr so brutal waren) und dann hat sein Sohn hat ihn beim Schreiben unterstützt. Mittlerweile ist Dick Francis tot und sein Sohn schreibt Krimis rund um Pferde, aber das Niveau ist ein anderes.


    In meinem Urlaub jetzt habe ich einiges gelesen. So ein Buch, dass ich normalerweise nicht in die Hand genommen hätte, da es mir aus der Zeit gefallen scheint und ich lieber moderne, aktuelle Sachen lese. "Ostwind-Westwind" von Pearl S. Buck ist das letzte Buch, das im Rahmen einer VHS-Veranstaltung gemeinsam gelesen wird. Früher, so vor ca. 50 Jahren, habe ich die Bücher von Pearl S. Buck gern gelesen und auch viele gekauft, aber dann war die Zeit für mich vorbei. Und, ich muss gestehen, sie ist es immer noch. Ich habe das Buch durch; es ist gut zu lesen, auch das Thema ist interessant. Doch lieber wäre mir ein Roman aus dem heutige China gelesen, das mir zeigt, wie die Menschen dort heute denken.


    Anschließend habe ich einen weiteren älteren Roman gelesen, "Der Erbe von Latchets", der 1949 unter dem Titel "Brat Farrar" erschienen ist. Dieser Krimi ist so raffiniert gestrickt, dass man ihn auch heute noch sehr gut lesen kann. Wie überhaupt alle Krimis von Josephine Tey.


    #285Verfasser Red Poppy (876587) 07 Jun. 22, 11:41
    Kommentar

    Manche Bücher altern würdevoll, andere sind kurzlebig.

    Aktuell lese ich einen Jugendfantasy-Roman mit einer unglaublich dummen Heldin. Sie ist Schmiedin, ihre Waffen sollen den Frieden sichern. Und ist dann völlig entsetzt, als eine Kundin die Waffen einsetzen will. Ich habe es nur noch nicht weggelegt, weil die Autorin den Mut hat, eine Heldin zu beschreiben, die nur mit Menschen reden kann, die sie mag und sonst leicht Panikattacken bekommt. Bestimmt gibt es ein Fachwort für diese Macke.


    Ich konnte die Fortsetzung von "Stadt ohne Wind" in der Onleihe vormerken. Sollte zum Wochenende klappen.

    #286Verfasser Liese (238947) 07 Jun. 22, 18:01
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    Die Fortsetzung von "Stadt ohne Wind" liegt schon auf dem Stapel; für meine Zugfahrt auf dem Wochenende habe ich allerdings (schmale) Taschenbücher bevorzugt., Ok, ich gebe es zu, ein dickeres TB habe ich mitgenommen und mittlerweile zur Hälfte durch: "Der vermisste Weihnachtsgast" von Louise Penny. Die Autorin schafft es wirklich in ihren Büchern eine besondere Atmosphäre zu schaffen.

    #287Verfasser Red Poppy (876587) 08 Jun. 22, 10:02
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    Ich lese gerade Das Siegel von Rapgar von Alexey Pehov, und obwohl ich bereits ein gutes Drittel gelesen habe, weiß ich immer noch nicht so recht, was ich davon halten soll.

    Die Geschichte an sich gefällt mir, auch wenn sie ein wenig altertümelnd daherkommt. Der Protagonist ist mir symphatisch, aber erscheint bisher noch ein wenig flach.

    Pehov hat hier eine vielschichtige Welt erdacht mit mannigfalten Wesen, so scheint das Buch zwar auf den ersten Blick detailreich zu sein, doch versäumt es (bisher jedenfalls) tatsächlich ins Detail zu gehen. Ich würde mir gerne vorstellen können, wie die einzelnen Wesen aussehen, aber aufgrund mangelnder Beschreibung gelingt mir das nicht so recht.

    Fazit: Das Interesse ist groß, aber ich fühle mich permanent ein wenig enttäuscht.



    #288Verfasser Greenhouse (19027) 10 Jun. 22, 09:40
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    Bei dem Buch "Das Siegel von Rapgar" von Alexey Pehov hatte ich anfangs auch Probleme, in das Buch hineinzukommen. Aber dann hat es mir sehr gut gefallen.


    Mit meinem Louise-Penny-Krimi komme ich nicht so recht weiter. Ich hoffe nun auf ausreichend Zeit am Wochenende.

    #289Verfasser Red Poppy (876587) 10 Jun. 22, 13:11
    Kommentar

    Beendet habe ich Anathem von Neal Stephenson, die 800 Seiten haben ein paar Längen und der Schluß ist irgendwie etwas abgehackt geraten, aber insgesamt habe ich mich damit gut unterhalten.


    Josephine Tey kannte ich überhaupt nicht und habe mir Brat Farrar auf Poppys Empfehlung heruntergeladen. Für mein Empfinden dauert es etwas mit dem „Warmlaufen“, aber die Handlung entwickelt sich jetzt. Der Titelfigur kommt gerade erstmals der Verdacht, der sich der geneigten Leserschaft schon länger aufdrängt...


    Eine Verständnisfrage an Poppy zu den drei Nachrichten, die die Familie davor bewahren, selbst im „Clarion“ erwähnt zu werden: eine Klatschgeschichte über „the husband of a principal boy“ – ich habe keine Ahnung, was das bedeuten soll. Kann die Übersetzung da Klarheit bringen?

    #290Verfasser C3PO (877869) 10 Jun. 22, 17:43
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    Principal boy, sagt das OED, ist ' the leading male role in a pantomime, usually played by a woman; an actress playing this role'. Also in diesem Fall der Mann einer solchen Schauspielerin (die eher nicht auf vornehmen Buehnen auftritt).


    Ich finde Josephine Tey auch grossartig. Allerdings ist mir die Loesung zu Brat Farrar nie so recht klar geworden. (Ich habe mich schon gefragt ob in der Ausgabe, die ich vor ein paar Jahren gelesen habe, irgendeine Zeile fehlte, weil ominoes auf ein Ereignis hingewiesen wurde, an dem ich nichts Erklaerendes finden konnte...aber vielleicht habe ich ja auch nur ein Brett vorm Kopf.)

    #291Verfasser Jabonah (874310) 10 Jun. 22, 22:59
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    Danke, Jabonah! Damit ist es verständlich. Ich bin jetzt damit durch und bilde mir ein, die Intrige verstanden zu haben. Aber das hier aufzudröseln, wäre vielleicht Spoilern?

    #292Verfasser C3PO (877869) 11 Jun. 22, 10:24
    Kommentar

    Ich hätte gern nachgesehen, C3PO, wie die erwähnte Passage übersetzt wurde. Aber ich habe das Buch schon wieder weitergegeben. Zumindest kam mir in der Übersetzung nichts unverständlich vor.


    "Der vermisste Weihnachtsgast" von Louise Penny habe ich durch. Am Anfang war ich ziemlich verwirrt und habe einiges nicht verstanden. Aber da ich die Bücher nicht in Reihe lese, kann es natürlich sein, dass die Handlung direkt an die des vorhergenden Bandes anknüpft. Am Schluss dann hat sich alles geklärt. Gleich gebe ich das Buch zurück und frage die Person, der es gehört, ob sie das vorangegangene Buch kennt und mir etwas dazu sagen kann.

    #293Verfasser Red Poppy (876587) 11 Jun. 22, 12:44
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    Danke auch dir – aber Jabonah hat mich in #292 ja schon vom Schlauch geholt. Und zum Verständnis der eigentlichen Handlung ist es auch nicht wichtig. Es hat mich nur gestört, so gar nicht zu kapieren.

    #294Verfasser C3PO (877869) 11 Jun. 22, 14:33
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    C3PO, koenntest du mir vielleicht eine PN mit deiner Loesung der Brat-Farrar-Verwicklung schicken? Damit es kein Spoiler fuer die Nachwelt ist?


    Die letzten Baende der Charlotte MacLeod-Reihen sind auch alle jeweils ghostgeschrieben, wenn ich mich recht entsinne. Sie sind abstrus und zum Teil mit uebersinnlichem Einschlag, auch wenn der sprachliche Ton mE insgesamt ganz gut getroffen ist...


    Angefangen habe ich Fabric von Victoria Finlay. Wieder ein hochspannendes Buch zur Textilherstellung, -entwicklung und -industrie. Nicht ganz so gruselig wie das vorige (s. #244), und mit fuer meinen Geschmack ziemlich viel Erwaehnungen der verstorbenen Eltern und wie sie auf einmal deren Stimmen hoert und die sie retten/auf wichtiges hinweisen etc...aber damit kann ich leben, denn es ist wie gesagt wirklich interessant. (Und waere auch fuer den Umweltfaden passend...)


    Und ich bin gespannt, wie sich der Lesefaden oben in L&L weiter entwickeln wird ;-)

    #295Verfasser Jabonah (874310) 13 Jun. 22, 14:47
    Kommentar

    Und ich bin gespannt, wie sich der Lesefaden oben in L&L weiter entwickeln wird 😉 - Ich auch; wenn sich daraus ein Buchgruppenfaden entwickelt, dann wäre das gut. Aber ansonsten werden auch Bücher genannt, die jemand gelesen hat.


    Zwei Reihen von Charlotte MacLeod habe ich gelesen, keine Ahnung, ob es noch mehr gibt. Ich habe mich beim Lesen jedenfalls immer gut amüsiert. An Übersinnliches kann ich mich allerdings nicht erinnern.


    C3POs Lösung würde mich auch interessieren.

    #296Verfasser Red Poppy (876587) 13 Jun. 22, 15:00
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    Oh, dann muß ich ja einen Moment Arbeit investieren 😊. Poppy, dann mußt du aber auch sagen, ob du es genau so siehst/verstehst. Jabonah natürlich auch, aber wenn da was fehlte...

    #297Verfasser C3PO (877869) 13 Jun. 22, 16:27
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    Vielen Dank fuer die ausfuehrliche Berichterstattung, C3PO!


    Hm, ich bin jetzt etwas verwirrt...denn das war mir (wimre) alles klar. Also, dass es so gelaufen sein 'muss'. Aber ich hatte halt in Erinnerung, dass der Text irgendeine Beobachtung erwaehnt, die zu dem Geistesblitz fuehrt, der tatsaechlich Beweiskraft haette. Denn so waere es ein Fall von Brat sagt, X war's und muss es so gemacht haben, und X sagt, gar nicht wahr, und beweisen kannst du es auch nicht.

    (Beispiel: Detektiv zieht sich waehrend der Party in ein anderes Zimmer zurueck um zu denken. In dem Zimmer liegen a,b,c Sachen dekorativ rum. Um 11 kommt ein Ehrenmann und sagt, 'oh das ist mein b, das muss ich hier gelassen haben als ich um 9 hier war'. Und dann sagt der Moerder 'ich kann den Mord um 12 gar nicht begangen haben, denn da war ich in dem Zimmer wo a,b,c rumlagen'. Und der aufmerksame Leser und der Detektiv wissen, dass b aber nur von 9-11 da gelegen hat. Wohingegen der unaufmerksame oder abgelenkte Leser erst vom Detektiv darauf aufmerksam gemacht wird. Sorry, etwas verworren - aber halt so ein scheinbar unwichtiges Detail bzw. Bemerkung, die man so mitliest, die dann aber total wichtig war.)

    #298Verfasser Jabonah (874310) 13 Jun. 22, 17:23
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    Danke für deine Nachricht, C3PO.


    Genauso habe ich es auch verstanden. Gerade weil X sagt, nein, vehement behauptet, Brat könne nicht der Verstorbene sein, wächst der Verdacht in Brat und dem geneigten Leser, dass er es nur wissen kann, weil er etwas mit dem Tod, dem Verschwinden zu tun hat. Und der Täter gibt es ja auch zu.


    Am Schluss ging es mir vielleicht etwas zu schnell. Auch habe ich es vermisst, dass der Urheber des ganzen "Spiels" nicht wieder auftaucht; er hätte eigentlich noch ein Wörtchen mitreden müssen, weil er ja noch weitere Geld von Brat erwartet hat.

    #299Verfasser Red Poppy (876587) 13 Jun. 22, 17:38
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    Ah, dann hatte ich dich mißverstanden, Jabonah. Ich habe das Buch schon zurückgegeben (war aus der open library) und kann daher nicht noch mal nachsehen, aber ich denke es waren mehrere solche Kleinigkeiten, z.B. Äußerungen sowohl des Schmiedes als auch des (für mich schwer verständlichen) Schafhirten über die Vorlieben, Abneigungen und Eigenheiten der beiden Jungen. Da erzählen zwei alte Knabe so nostalgisch vor sich hin, und man (ich) hält das zunächst für „Lokalkolorit“ und nicht für dann aber total wichtig.


    Und Poppy, ich hatte mich auch erst gefragt, was aus dem „Urheber“ wird – aber dem muß ja eigentlich klar sein, daß auch sein Spiel jetzt aus ist und er am Besten den Mund hält, oder?


    Dazu fand ich es erstaunlich, was man so alles zum Schutz des Rufes von Familien, zarten Kinderseelen, Andenken Verstorbener etc. unter den Teppich kehren kann.


    Aber insgesamt hat mir nicht schlecht gefallen.


    (Haben wir jetzt das, was von manchen im Siehe auch: Was lest Ihr gerade? * angedacht wird?)

    #300Verfasser C3PO (877869) 13 Jun. 22, 17:54
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