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    Wortsammelsurium Nr. 9

    Kommentar

    Hier kommt das neue Sammelsurium!


    Wer die letzten Funde erkunden möchte, muss hier nachsehen:


    Siehe auch: Wortsammelsurium Nr. 8

    Verfasser Dana (236421) 11 Okt. 21, 11:19
    Kommentar

    Danke, Dana, ich freue mich auch über den neuen Faden. Ob wir wohl eines Tages 3000 Funde gesammelt haben werden?


    Hier eine Vokabel, die ich bisher nicht kannte: l'agioteur m. - der Agioteur, der Börsenspekulant, der Börsenmakler



    #1Verfasser mars (236327) 11 Okt. 21, 13:59
    Kommentar

    Je ne connaissais pas le verbe "sabbern".

    fort joli verbe

    baver sabbern  | sabberte, gesabbert |

    #2Verfasser ymarc (264504) 11 Okt. 21, 21:33
    Kommentar

    Und eine Abwandlung davon ist


    sabbeln.


    Neben der Bedeutung sabbern wird das Wort (lt. Duden) auch gebraucht für


    [unaufhörlich und schnell] reden, sprechen; schwatzen.

    #3Verfasser Dana (236421) 12 Okt. 21, 09:45
    Kommentar

    zozoter

    zozoter [ugs.] lispeln  | lispelte, gelispelt |

    J'ignore si ce verbe a déjà été mentionné.

    +

    ein komischer Kauz ugs. un drôle de zozo 

    #4Verfasser ymarc (264504)  12 Okt. 21, 12:43
    Kommentar
    peigner la girafe = eine sinnlose Arbeit machen, nichts tun, Däumchen drehen
    #5Verfasser mars (236327) 15 Okt. 21, 07:35
    Kommentar

    eine sinnlose Arbeit machen, nichts tun, Däumchen drehen = coincer la bulle


    et par extension: buller

    #6Verfasser Retro loc (1325081) 15 Okt. 21, 09:06
    Kommentar

    Pour moi

    buller =Fainéanter, paresser, ne rien faire, être inactif

    https://www.languefrancaise.net/Bob/29080


    coincer la bulle = Se reposer, somnoler, dormir ; dormir les yeux ouverts ; ne rien faire, attendre que le temps passe, être inactif, paresser ; faire une pause [« pose » sic]

    https://www.languefrancaise.net/Bob/52165

    (à ne pas confondre avec "chier des bulles".)


    Bulle = Farniente, repos, attente, inactivité

    https://www.languefrancaise.net/Bob/66836


    #7Verfasser patapon (677402) 15 Okt. 21, 13:04
    Kommentar

    Triskaidekaphobie wird die abergläubische Angst vor der Zahl Dreizehn genannt.

    Auf Französisch: Triskaïdékaphobie


    Verbreitet ist die Furcht vor dem Kalenderdatum Freitag, der 13.; die phobische Störung in Bezug auf diesen Tag wird auch Paraskavedekatriaphobie genannt (über lateinisch parasceuē oder parascēves, dies von altgriechisch παρασκευή paraskeuḗ, deutsch ‚Freitag').

    Auf Französisch: Paraskevidékatriaphobie



    Ich finde, ich hätte ohne Weiteres leben können, ohne diese scheußlich klingenden und für mich unaussprechlichen Wörter kennen zu müssen.



    #8Verfasser CARIOCA (324416) 16 Okt. 21, 17:00
    Kommentar

    la téléconsultation = die Videosprechstunde 



    #9Verfasser mars (236327) 24 Okt. 21, 20:46
    Kommentar

    buchen ist nicht nur ein Verb, sondern auch ein Adjektiv: "en hêtre"

    #10Verfasser mars (236327) 30 Okt. 21, 19:15
    Kommentar

    FOMO = la « peur de rater quelque chose »

    https://www.lemonde.fr/idees/article/2021/11/... 

    #11Verfasser mars (236327) 03 Nov. 21, 12:55
    Kommentar

    #8

    As-tu remarqué que la presse parle toujours des "attentats du 13 Novembre" (2015) à Paris et jamais des "attentats du vendredi 13 Novembre" ?

    #12Verfasser Retro loc (1325081) 03 Nov. 21, 13:29
    Kommentar

    Sykophanten (von griechisch σῦκον sýkon, deutsch ‚Feige‘, φαίνω phaínō, deutsch ‚ich zeige, bringe ans Licht‘) wurden im antiken Athen Bürger genannt, die sich ein Gewerbe daraus machten, anderen, meist begüterten Bürgern in erpresserischer Absicht anzudrohen, sie durch falsche Angaben und Verleumdungen in Misskredit zu bringen.

    https://fr.wikipedia.org/wiki/Sycophante

    ---------------------------

    Ich freu mich damisch über den neuen Faden.

    #13Verfasser oopsy (491382)  14 Nov. 21, 07:35
    Kommentar

    la folie kann auch "Lustschlösschen" (wie etwa den Linderhof) bzw. herrschaftlicher Landsitz bedeuten-

    #14Verfasser mars (236327)  18 Nov. 21, 11:05
    Kommentar

    la sursollicitation - die Überbeanspruchung, die übermäßige Belastung 

    #15Verfasser mars (236327) 20 Nov. 21, 19:14
    Kommentar

    le mobinaute = der Mobilsurfer, der Handysurfer (Ich werde die Bezeichnung als Neueintrag vorschlagen)

    #16Verfasser mars (236327) 22 Nov. 21, 10:22
    Kommentar

    Unter Date Rape (englisch date „Verabredung“, rape „Vergewaltigung“) wird ein erzwungener Sexualverkehr oder eine ungewollte sexuelle Handlung durch einen Bekannten im Zusammenhang mit einer ansonsten einvernehmlich eingegangenen Verabredung verstanden. Es ist eine spezielle Form der Vergewaltigung.[1] In der deutschsprachigen Literatur findet sich sowohl der Anglizismus date rape als auch die Übersetzung Rendezvous-Vergewaltigung.

    ......

    In den letzten Jahren wurde Date Rape als erzwungener sexueller Kontakt bei der ersten Verabredung unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen bekannt.[7][8] Dabei spielten auch so genannte Date-Rape-Drugs (K.-o.-Tropfen) eine Rolle. 

    https://de.wikipedia.org/wiki/Date_Rape

    #17Verfasser oopsy (491382) 06 Dez. 21, 17:08
    Kommentar

    Neotenie oder Neotänie (gr. νέος neos ‚jung‘ und τείνειν teínein ‚strecken‘, ‚ausdehnen‘) bezeichnet in der Zoologie den Eintritt der Geschlechtsreife im Larvenzustand ohne Metamorphose, z. B. bei Schwanzlurchen. Der Begriff wurde 1885 durch den Zoologen Julius Kollmann bei der Untersuchung von Entwicklungsverzögerungen bei Kaulquappen geprägt.

    Später wurde der Begriff im Bereich der Domestikationsforschung für das Phänomen der Verjugendlichung, die Beibehaltung von Jugendmerkmalen, verwendet.

    https://fr.wikipedia.org/wiki/Néoténie


    #18Verfasser oopsy (491382) 12 Dez. 21, 09:21
    Kommentar

    re #18, da geh' ich ran ...

    #19Verfasser no me bré (700807) 12 Dez. 21, 11:24
    Kommentar

    Fein ;)

    #20Verfasser oopsy (491382) 12 Dez. 21, 11:36
    Kommentar
    #21Verfasser no me bré (700807) 12 Dez. 21, 12:06
    Kommentar

    👍👍👍👍👍

    #22Verfasser oopsy (491382) 12 Dez. 21, 12:54
    Kommentar

    Amigurumi (jap. 編み包み) ist eine Zusammensetzung der beiden japanischen Verben amu (編む, dt. Stricken) und kurumu (包む, dt. einhüllen, verpacken). Es bezeichnet eine japanische Strick- oder Häkelkunst, mit der kleine Tierpuppen, Gegenstände, Lebensmittel oder auch anthropomorphe Objekte (縫い包み, nuigurumi) hergestellt werden. In der Regel entsprechen die Amigurumifiguren dem Kindchenschema oder ähneln Mangacharakteren und -wesen. Die kleinen Puppen eignen sich zum Spielen, Sammeln oder zum Beispiel auch als Schlüsselanhänger. Im Regelfall sind Amigurumi zwischen 10 und 15 Zentimeter groß.[

    https://fr.wikipedia.org/wiki/Amigurumi

    #23Verfasser oopsy (491382) 13 Dez. 21, 19:01
    Kommentar

    Remonstranz: Eine Remonstranz war in der Frühen Neuzeit eine offizielle Beschwerde eines Staatsorgans gegen ein anderes, meist von Seiten eines Parlaments, einer Ständeversammlung oder eines Gerichtshofs gegen den Souverän, in der Rechtsverweigerungen und Machtmissbrauch kundgetan wurden.[1] Die Entsprechung im kirchlichen Recht war das Gravamen (Liste von Gravamina) gegenüber Kirche und Klerus. Teilweise werden beide Begriffe auch nicht klar unterschieden.[2] Die Gegenvorstellung eines Beamten gegen eine Weisung seines Vorgesetzten wird als Remonstration bezeichnet.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Remonstranz


    Die Große Remonstranz: https://fr.wikipedia.org/wiki/Grande_Remontrance

    #24Verfasser oopsy (491382) 04 Jan. 22, 07:23
    Kommentar

    Kalsarikännit : "Entspannungstechnik" aus Finnland, übersetzt soviel wie "Unterhosensaufen"


    https://de.wikipedia.org/wiki/Kalsarikännit

    #25Verfasser Regenpfeifer (1228344) 04 Jan. 22, 08:20
    Kommentar

    Der Salzmetzen war ein Volumenmaß im Königreich Bayern und Regensburg und war ein Salzmaß. Abweichungen in anderen Regionen waren üblich.

    1 Salzmetzen = 4 Mässl/Salzmässl = 16 Köpfel = 672 Pariser Kubikzoll = 13,33 Liter

    1 Köpfel = 1 Viertel-Mässl

    1 Salzmetzen = ½ Mehlstrich [Wiki]


    Das ist für mich eine (?) Salzmetze:

    https://www.zwiebelmuster.eu/dosen-c2151/zwie...



    #26Verfasser oopsy (491382)  19 Jan. 22, 09:18
    Kommentar

    Als eingeschworene Jungfrau, auch geschworene JungfrauSchwurjungfraudie Bleibenden oder albanische Mannfrau (albanisch burrnesha oder virgjinesha; englisch sworn virgin; bosnisch/kroatisch/serbisch ostajnica oder muskobanja)[1] wird auf dem Balkan eine Frau bezeichnet, die in ihrer Familie und in der Gesellschaft die Rolle eines Mannes übernimmt und dabei in aller Regel völlig auf sexuelle Beziehungen, Ehe und Kinder verzichtet. Die Frau legt vor den Ältesten der Gemeinde oder des Stammes einen Schwur ab und wird fortan als Mann behandelt. Sie trägt Männerkleidung und Waffen und kann die Position des Familienoberhaupts übernehmen. Hauptursachen für dieses Verhalten sind die Vermeidung einer ungewollten Ehe oder das Fehlen eines männlichen Familienoberhaupts.

    Um 2010 lebten noch einige Dutzend eingeschworene Jungfrauen in Albanien, die alle aus dem traditionalistischen Norden des Landes stammen. In den letzten Jahren ist ihre besondere Lebensweise in den Fokus der wissenschaftlichen Forschung und der Medien geraten. Im Jahr 2017 identifizierte eine Forscherin in TropojaShkodra und Tirana noch 24 „Schwurjungfrauen“.[2]

    https://fr.wikipedia.org/wiki/Vierge_sous_serment

    #27Verfasser oopsy (491382) 01 Feb. 22, 12:02
    Kommentar

    Danke, liebe oopsy, von der eingeschworenen Jungfrau höre ich zum ersten Mal. Sachen gibt's 😉

    #28Verfasser Dana (236421) 01 Feb. 22, 17:05
    Kommentar

    la surfaceuse, la resurfaceuse, la Zamboni PATINAGE - die Eis(bearbeitungs)maschine, der Eishobel, die Zamboni

    Bringe ich demnächst als Neueintragsvorschlag



    #30Verfasser mars (236327) 20 Feb. 22, 10:58
    Kommentar

    la forcipressure: die Blutstillung durch Abklemmen eines Gefäßes 



    #31Verfasser mars (236327) 23 Feb. 22, 15:27
    Kommentar

    Beserlpark ist in Wien eine scherzhafte Bezeichnung für eine "kleine kümmerliche Parkanlage". Neuerdings wird der Ausdruck auch ohne abwertenden Charakter für eine Kleinparkanlage verwendet.


    Das aus dem Wiener Dialekt stammende und inzwischen sowohl in der Umgangssprache als auch manchmal in der Schriftsprache verwendete Wort bezeichnet eine kleine städtische Parkanlage vom Ausmaß einer größeren Verkehrsinsel oder einem begrünten und öffentlichen Vorplatz eines Gebäudes bis zur maximalen Größe eines Häuserblocks[2] und ist von Häusern umgeben.


    Die Etymologie:

    - Der Wortbestandteil Beserl hatte ursprünglich nichts damit zu tun, dass in kleinen, vernachlässigten Parks verkümmerte Sträucher oder Bäume wuchsen, die man in der Wiener Mundart als Beserln bezeichnete.


    - Als die ursprüngliche Bedeutung des Ausdrucks "beseln" in Vergessenheit geriet, übertrug man das Wort Beserlpark auf kleine, kümmerliche Parkanlagen, deren Sträucher oder Bäume wie Besen aussahen. Diese Erklärung gab beispielsweise Arthur Schnitzler in seiner posthum erschienenen Autobiographie Jugend in Wien, die dieser vorwiegend 1915 und 1918 unter dem Titel Leben und Nachklang. Werk und Widerhall ausgearbeitet hatte: "Die häufigsten Zusammenkünfte hatten wir in den neuen Anlagen am Donaukanal, dem eben neuangelegten Quaipark, der im Volksmund wegen seines damals noch nicht sehr üppigen Baumwuchses der »Beserl«-Park hieß, was uns übrigens nicht sonderlich kümmerte, da wir uns meist in den dunkeln Abendstunden trafen, nach den Klavierlektionen, die Fännchen in befreundeten Familien erteilte."


    Über den Beserlpark gibt es noch viel nachzulesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Beserlpark


    #32Verfasser oopsy (491382) 01 Mär. 22, 07:50
    Kommentar

    Tabak | wissen.de

    https://www.wissen.de/rechtschreibung/tabak

    Alter Tobak. sagt man gelegentlich, um etwas als abgestanden, altmodisch oder von geringem Neuigkeitswert zu qualifizieren.


    Der passt zum Siehe Wörterbuch: Schnee von gestern ... hätte aber mE. einen eigenen Neueintrag verdient ...


    #33Verfasser no me bré (700807) 29 Mär. 22, 12:17
    Kommentar

    le papier pumicif (vieilli) =  das Pastellpapier [: rauhes Zeichenpapier (mit Bimssteinpulver)]



    #34Verfasser mars (236327) 03 Apr. 22, 18:46
    Kommentar

    La mammalogie est une discipline scientifique spécialisée dans l'étude des mammifères.

    Ses experts s'intéressent entre autres à l'origine, au comportement, à la génétique ou encore à la dynamique des populations de ces animaux poilus, homéothermes et dotés de mamelles. Les interactions interspécifiques, comme les liens qu'ils entretiennent avec leur environnement, peuvent également faire l'objet de travaux de recherche.

    https://www.futura-sciences.com/planete/defin... 


    Ich möchte die Bezeichnung demnächst als Neueintrag vorschlagen. Im Deutschen wird sie auch Säugetierkunde genannt.


    #35Verfasser mars (236327)  07 Apr. 22, 18:59
    Kommentar

    Leo hat von drei Möglichkeiten, die mir gerade spontan einfallen, nur eine bisher im Wöbu ...

    "sich ausweisen" - "montrer ses papiers (d'identité)" ...

    ... noch fehlen "ausgewiesene Kandidaten" - "candidats désignés / investis" ...

    ... und auch "jemanden ausweisen" - "expulser quelqu'un" ...

    (wobei es zu Siehe Wörterbuch: expulser schon einige Einträge gibt ...


    Siehe auch: ausgewiesene Kandidaten

    #36Verfasser no me bré (700807)  11 Apr. 22, 21:05
    Kommentar
    #37Verfasser oopsy (491382)  24 Apr. 22, 09:26
    Kommentar
    #38Verfasser oopsy (491382) 26 Apr. 22, 11:20
    Kommentar

    #38 -

    Reepschnur ist ein statisches – d. h. dehnungsarmes – Seil mit geringem Durchmesser. Der Name stammt von Reep, was in der Seefahrt ein Tau oder eine Trosse bezeichnet. Als Bestandteil von persönlicher Schutzausrüstung unterliegt sie der EU-Norm EN 564. Schnüre mit kleinerem Durchmesser unterliegen keiner Norm. Wikipedia


    Die Reeperbahn in Hamburg hat daher ihren Namen.

    Vielleicht bringt man in Österreich eher (Wein-)Reben mit der Schnur in Verbindung... ? :)

    #39Verfasser ama-ryllis (1081929) 26 Apr. 22, 12:19
    Kommentar

    Herzlichsten Dank ama-ryllis für die Information.


    Ich konnte für Österreich nicht wirklich eine brauchbare Etymologie finden. Aber Weinrebe ist schon eine gute Vermutung :)

    #40Verfasser oopsy (491382) 26 Apr. 22, 19:11
    Kommentar

    Der gute alte Apothekerpreis - ein unverhältnismäßig hoher Preis

    https://www.dwds.de/wb/Apothekerpreis#:~:text....


    https://www.duden.de/rechtschreibung/Apotheke...

    #41Verfasser oopsy (491382)  27 Apr. 22, 15:17
    Kommentar

    Was es nicht alles gab: Das Kranzgeld Als Kranzgeld bezeichnete man in Deutschland eine finanzielle Entschädigung, die eine „unbescholtene“ Frau (siehe unten) von ihrem ehemaligen Verlobten einfordern konnte, wenn sie auf Grund eines Eheversprechens mit ihm Geschlechtsverkehr hatte und er anschließend das Verlöbnis löste. Gleiches galt auch für neuverlobte Witwen.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Kranzgeld

    #42Verfasser oopsy (491382) 04 Mai 22, 08:45
    Kommentar

    Es gibt ihn tatsächlich, den Mondregenbogen


    https://vollmond-info.de/mondregenbogen-ein-s...

    #43Verfasser oopsy (491382) 05 Mai 22, 09:20
    Kommentar

    Sehr interessant, oopsy! Ich habe einen solchen Mondregenbogen noch nie gesehen.

    #44Verfasser mars (236327) 05 Mai 22, 09:32
    Kommentar

    soutacher qc. = etw. soutachieren, etw. mit einer schmalen, geflochtenen Schnur für Besatzzwecke / mit einer Besatzlitze versehen 



    #45Verfasser mars (236327) 07 Mai 22, 07:52
    Kommentar

    Sanktimoniale


    • Sanctimoniales, quae sub monasticae regulae norma degunt („geistlichen Frauen, die unter der Ordnung der monastischen Regel leben“) und
    • sanctimoniales, quae se canonicas vocant („geistlichen Frauen, die sich Kanonissen nennen“).


    Ganz spannend die Kanonissen, die in einem Kloster sogar 16 adelige Verwandte nachweisen mussten.

    [Wiki]


    #46Verfasser oopsy (491382) 13 Mai 22, 12:58
    Kommentar

    Wiki:


    Aux premiers temps de l'institution, seule la noblesse « de race » existait, et il suffisait d’un père et d’une mère nobles pour être admis. Au xve siècle, on exigea des postulantes 4 quartiers de noblesse; au xviie, ce sont 8 quartiers exigés et enfin au xviiie, c'est 16 quartiers qu’il fallait prouver, c’est-à-dire la noblesse de tous les arrière-arrière-grands-parents. Cette disposition écartait les familles anoblies des bénéfices du canonicat, au profit des vieilles familles de l'aristocratie.


    En fait il y eut en France quelques chanoinesses au XIXe siècle mais elles étaient rattachées à un chapitre étranger, surtout allemand.


    On trouvait des chapitres de dames nobles en Allemagne et en Autriche, et dans l'est de la France principalement, dans les Flandres, le duché de Lorraine, et en Franche-Comté, toutes terres qui ont un temps relevé du Saint-Empire romain germanique, 

    #47Verfasser Retro loc (1325081)  13 Mai 22, 13:13
    Kommentar

    le méteil = das Weizen-Roggen-Gemisch



    #48Verfasser mars (236327) 19 Mai 22, 14:41
    Kommentar

    Der Seemannsprache unkundig, hörte ich heute: "ein Boot kranen" und finde auch Quellen dazu im Netz.

    https://www.google.com/search?q=Ein+Boot+kran...

    #49Verfasser oopsy (491382) 24 Mai 22, 15:44
    Kommentar
    #50VerfasserJohanna (236135) 24 Mai 22, 16:11
    Kommentar

    Ich kannte sie bis heute nicht: Die Baumperle


    Baumperlen, wachsen an Baumstämmen und sind als kleine Knuppel oder Knolle zuerkennen. Die Baumperle zeigt an, dass ein Heilungsprozess im Baum stattfindet. Wenn sie sich sehr leicht lösen lässt, ist die Heilung abgeschlossen. Ein im Baum innenliegendes Problem, wurde somit abgekapselt.

    Wiki finde ich keine, aber es gibt genug Quellen.

    #51Verfasser oopsy (491382) 29 Mai 22, 19:32
    Kommentar

    Le pluriversel, pour un « monde fait d’une multitude de mondes »

    Avec ce terme, d’abord utilisé par les intellectuels décoloniaux d’Amérique latine, il s’agit de reconnaître l’apport des autres traditions philosophiques face à l’universalisme occidental eurocentré.



    #52Verfasser mars (236327) 14 Jun. 22, 08:52
    Kommentar

    l’enrobeuse (pour bonbons etc.) = die Überziehmaschine / die Überzugsmaschine 



    #53Verfasser mars (236327) 18 Jun. 22, 09:38
    Kommentar

    Eine Beige (teilweise Biege, in Dialektform Biige oder Big, Biig, Biigi bezeichnet in der Schweiz, in Süddeutschland und Südwestdeutschland einen Stapel, Stoß oder einen regelmäßig aufgeschichteten Haufen von Gegenständen gleicher Art und Beschaffenheit. So können beispielsweise Bücher, Hefte, Münzen oder Teller zu einer Beige aufgebeigt werden und beim Kartenspielen (Jassen) wird der Stapel Karten als Beige bezeichnet.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Beige 



    #54Verfasser mars (236327) 01 Jul. 22, 07:56
    Kommentar

    Abgrundfisch - noch nie gehört, vorher


    Aus der Wiki: Ein Abyssal Fish , Abyss Fish oder Deep Fish ist eine Fischart , die den größten Teil ihres Lebens im Abyss verbringt . Abyssische Fische sind ein wichtiges Element der abyssischen Fauna und eine beträchtliche Fischereiressource . Bekannt für ihr monströses Aussehen, sind die meisten kaum zehn Zentimeter lang, nur wenige überschreiten den Meter. Aufgrund ihrer schwierigen Zugänglichkeit ist wenig über ihr Verhalten bekannt, es kann nur aus ihrer Anatomie abgeleitet werden.

    Die durchschnittliche Tiefe der Ozeane beträgt rund 3.800  m , sodass der Abgrund mehr als 85% des Gesamtvolumens ausmacht. Die Hohe See ist daher der größte Lebensraum der terrestrischen Biosphäre. Für das Verständnis der Ausbreitung der biologischen Vielfalt ist die Untersuchung von Abgrundfischen ein wichtiges Element.


    Im Laufe der Geschichte unseres Planeten gab es viele Tierarten, die ihn durchquert haben. Doch nicht alle gehen heute weiter, entweder aus katastrophalen Gründen oder einfach, weil sie nicht die evolutionären Mechanismen erreicht haben, die notwendig sind, um den Lauf der Zeit und die Evolution selbst zu überleben. Dies ist bei einem der einzigartigsten Fische da draußen nicht der Fall. Ich erzähle dir davon Abgrundfische.

    https://www.depeces.com/de/pez-abisal.html


    Wie heißt der Abgrundfisch?

    Abgrundfisch, der zur Ordnung Stomiiformes gehört und in gemäßigten und warmen Gewässern aller Ozeane verbreitet ist und in Tiefen von etwa 5.000 Metern vorkommt. Sie hat einen länglichen Körper ähnlich einer Schlange (daher ihr Name) mit einer Länge von etwa 35 cm, wobei das Männchen größer ist als das Weibchen.

    https://hablemosdepeces.com/de/peces/en-que-l...



    #55Verfasser oopsy (491382)  03 Jul. 22, 15:55
    Kommentar

    Gautschen ist ein bis ins 16. Jahrhundert rückverfolgbarer Buchdruckerbrauch, bei dem ein Lehrling nach bestandener Abschlussprüfung im Rahmen einer Freisprechungszeremonie in einer Bütte untergetaucht und/oder auf einen nassen Schwamm gesetzt wird.

    In seiner ursprünglichen Bedeutung bezeichnet der Begriff „Gautschen“ den ersten Entwässerungsschritt nach dem Schöpfen des Papiers, das Ablegen des frisch geschöpften Papierbogens vom Sieb auf eine Filzunterlage.

    [Wiki]


    Vor dem Gutenbergdenkmal beim Lugeck in der Wiener Innenstadt sind am Freitag Absolventinnen und Absolventen "Der Graphischen" einem ebenso traditionsreichen wie nassen Brauch in der Druckbranche unterzogen worden: Beim Gautschen - seit 2021 Immaterielles UNESCO-Kulturerbe - wurden die sogenannten Kornutinnen und Kornuten in einen Wasserbottich getaucht. Damit sollen, so die Legende, Fehler der soeben zu Ende gegangenen Ausbildungszeit abgewaschen werden.

    Historische Gautschfeier in der Wiener Innenstadt (msn.com)


    Danke B. H. für den Begriff.

    #56Verfasser oopsy (491382)  04 Jul. 22, 07:41
    Kommentar

    Heute ist der: Internationaler Tag der Stadtschreier – International Town Criers

    ERKLÄRUNG:

    Diese Position bezeichnete einen Beschäftigten der Gemeinde, dessen Hauptaufgabe die mündliche Verbreitung amtlicher Bekanntmachungen und sonstiger Angelegenheiten in einem Ort war. In der Regel übernahmen ausschließlich Männer dieses Amt, das in vielen Städten auch die Überbringung von Amtsbescheiden usw. umfasste.

    Während man im angelsächsischen Sprachraum von Town Crier bzw. Bellman spricht, ist der Beruf des Stadtschreiers in Deutschland eher unter der Bezeichnung Gemeindediener bzw. Ausrufer oder Ausscheller bekannt. Letztgenannte Bezeichnung ergab sich hauptsächlich durch den Umstand, dass die Gemeindediener häufig eine Glocke bei sich führten, mit der sie die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf ihre Verkündung zogen.

    https://www.kuriose-feiertage.de/internationa...


    Danke W.M.

    #57Verfasser oopsy (491382) 11 Jul. 22, 08:02
    Kommentar

     le climatorassurisme : on ne nie plus le problème, mais on le minimise »

    https://www.lemonde.fr/planete/article/2022/0...

    die Bagatellisierung der Klimaprobleme

    #58Verfasser mars (236327) 20 Jul. 22, 09:36
    Kommentar

    #58 "Quand la situation nous échappe, feignons d'en être les auteurs"...

    #59VerfasserRetroloc (1323950) 20 Jul. 22, 09:44
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    das läppert sich = ça finit par faire pas mal; cela s’accumule


    #60Verfasser mars (236327) 09 Aug. 22, 15:52
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    #60 - Kenne ich nur mit ‘’zusammen‘‘ ...


    „Da läppert sich ganz schön was zusammen.“


    Ça finit par chiffrer. Ça finit par cuber.

    #61VerfasserJohanna (236135)  09 Aug. 22, 17:01
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    Das läppert sich ... kenne ich als eigenständigen Ausdruck ...

    ... auch wenn mir die Wendung "da läppert sich ganz schön was zusammen" ebenfalls bekannt ist ...

    #62Verfasser no me bré (700807) 09 Aug. 22, 17:19
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    Ich kenne läppert sich nur ohne zusammen. Es gibt wohl beides.

    #63Verfasser Dana (236421) 11 Aug. 22, 09:53
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    Gebackene Mäuse: In Österr. eine traditionelle Süßspeise, die durchaus auch für Vegetarier geeignet ist. Gebacken werden nämlich natürlich keine Mäuse, sondern (ungefähr an Mäuse erinnernde) Germteig-Bällchen. Sehr beliebt ist die Variante, bei der der Teig mit Rosinen und etwas Rum versetzt wird und die gebackenen Mäuse im Zimtzucker, bisweilen auch in Mohn gewälzt werden.

    https://www.wirtshauskultur.at/woerterbuch?fb...

    #64Verfasser mars (236327) 13 Aug. 22, 16:48
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    Gestern war eine alte Schulfreundin zu Besuch und ich erzählte von meiner Arbeit und dass wir bald eine Schulung über die Herstellung von Fondant haben.

    Die Freundin kannte diese süße Leckerei nicht (sie wohnt in Österreich, da scheint es nicht weit verbreitet zu sein).

    Da die Freundin aber Lehrerin ist (unter anderem für Latein) interessierte sie sich sehr für die Herkunft des Wortes. Wir haben dann im allwissenden Internet nachgeschaut und herausgefunden, dass Fondant von frz. fondre (schmelzen) abstammt. Die Zuckermasse ist so fein, dass sie quasi im Mund schmilzt. ich glaube, ich werde mir auf dem Heimweg eine Packung kaufen!

    #65Verfasser Hassos Frauchen (270200) 15 Aug. 22, 14:20
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    Mein Schwiegervater war ganz verrückt nach Fondant! Das erinnerte ihn an seine Studentenzeit in München... In unserem Kaff gab es so was nicht...

    #66Verfasser CARIOCA (324416) 15 Aug. 22, 14:50
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    Wie erfreulich, Hassos Frauchen, dass du auch einmal im Frz.-LEO auftauchst. 😊

    #67Verfasser mars (236327) 15 Aug. 22, 20:15
    Kommentar

    Gebackene Mäuse: In Österr. eine traditionelle Süßspeise, die durchaus auch für Vegetarier geeignet ist. Gebacken werden nämlich natürlich keine Mäuse, sondern (ungefähr an Mäuse erinnernde) Germteig-Bällchen. Sehr beliebt ist die Variante, bei der der Teig mit Rosinen und etwas Rum versetzt wird und die gebackenen Mäuse im Zimtzucker, bisweilen auch in Mohn gewälzt werden.

    https://www.wirtshauskultur.at/woerterbuch?fb...


    #68Verfasser mars (236327) 18 Aug. 22, 08:25
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    https://www.duden.de/rechtschreibung/gebaerde...

     gebärden

    Wortart:      schwaches Verb

     ... Bedeutungen (2)

    ... 2.   die Gebärdensprache verwenden; in Gebärdensprache zum Ausdruck bringen

       Beispiel              Gehörlose gebärden gemeinsam das Vaterunser ...


    #69Verfasser no me bré (700807) 19 Aug. 22, 13:16
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    raboter les dépenses = die Ausgaben kürzen

    raboter - sparen 



    #70Verfasser mars (236327) 14 Sep. 22, 10:24
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    #70 raboter ≠ sparen


    raboter, donner un coup de rabot >> réduire, diminuer (les dépenses, les coûts ..)  - kürzen, reduzieren

    Il faut d’abord réduire les dépenses pour pouvoir faire des économies.

    Erst kürzen, dann sparen.

    #71VerfasserJohanna (236135) 15 Sep. 22, 10:20
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    Wer die Ausgaben kürzt, spart auch irgendwie. Wenn ich raboter alsNeueintrag vorschlage, werde ich mich wohl auf "raboter les dépenses" beschränken.

    #72Verfasser mars (236327) 15 Sep. 22, 10:35
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    l’auxiliaire m,f de vie - die Pflegekraft



    #73Verfasser mars (236327)  18 Sep. 22, 09:01
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    feien = durch vermeintliche Zaubermittel schützen

    #74Verfasser mars (236327) 20 Sep. 22, 17:50
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    La tyrolienne:

    https://fr.wikipedia.org/wiki/Tyrolienne_(outil)


    Pour moi, ça s'appelle une crépinette, comme la recette de cuisine (https://fr.wikipedia.org/wiki/Cr%C3%A9pinette)


    A ne pas confondre avec "l'autre" tyrolienne (Seilrutsche) :

    https://fr.wikipedia.org/wiki/Tyrolienne_(tra...

    #75Verfasser Retro-Loc (1365203)  23 Sep. 22, 12:40
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    Als Osmoregulation wird in der Biologie die Regulation des osmotischen Drucks der Körperflüssigkeiten eines Organismus bezeichnet. Jeder Organismus muss verhindern, dass die Konzentration gelöster Stoffe in seinen Zellen zu hoch oder zu niedrig wird. Die Osmoregulation sorgt für einen verträglichen Wassergehalt, bei vielen Tieren darüber hinaus für einen annähernd gleichbleibenden Zustand im Körper (Homöostase). [Wiki]

    https://fr.wikipedia.org/wiki/Osmorégulation


    Ihr bekanntester Vertreter: Der Bullenhai, der im Meer und auch im Süßwasser leben kann.

    #76Verfasser oopsy (491382)  24 Okt. 22, 17:24
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    Sehr interessant, oopsy!


    Hier ein wohl noch selteneres Wort:  laine jettice - Ausschusswolle 

    #77Verfasser mars (236327) 26 Okt. 22, 08:34
    Kommentar

    der Kieberer / Kiberer österr., pej.= l’agent de (la) police (judiciare)



    #78Verfasser mars (236327) 27 Nov. 22, 17:37
     
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