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    Sprachlabor

    "Mami" in Switzerland; what age child, roughly?

    Betrifft

    "Mami" in Switzerland; what age child, roughly?

    Kommentar

    Is "Mami" more for very young children, or also used by older children or those in a specific social class? Wondering whether to make it a mummy or a mum.

    Verfasser CM2DD (236324) 26 Nov. 21, 12:18
    Kommentar

    Das ist weder vom Alter noch von der sozialen Schicht abhängig, sondern hängt vom individuellen Gebrauch in jeder Familie ab. Manche Leute nennen ihre Mutter "Mama" und manche "Mami", manche auch "Mutti", zeitlebens.

    #1Verfasser mad (239053)  26 Nov. 21, 12:21
    Kommentar

    Keine Erfahrung aus der Schweiz, aber mir fiel sofort der folgende Faden ein, in dem jemand aus der Schweiz schrieb:

    "Und für meine Ohren tönt das schweizerische "Mami" und "Papi", welches auch erwachsene Arbeitskollegen im Gespräch mit anderen verwenden, immer noch recht übel, obwohl ich mein ganzes Leben in der Schweiz gelebt habe."

    Siehe auch: Meine Mama, mein Papa - #81


    #2Verfasser Mattes (236368)  26 Nov. 21, 12:29
    Kommentar

    Great, thanks. I guess I'll make it "mum", then.

    (You have such a good memory, Mattes!)

    #3Verfasser CM2DD (236324)  26 Nov. 21, 12:30
    Kommentar

    "Mami" in Switzerland


    Grosi sagt man auch, das ist die englische nana.


    "Mario B. erschlug sein Grosi mit dem Hammer": Siehe auch: grandma - das Grosi

    #4Verfasserzacki (1263445) 26 Nov. 21, 12:40
    Kommentar

    re ##2,4, und dann gibt es noch Siehe auch: mummy - das Mami

    :-)

    #5Verfasser no me bré (700807) 26 Nov. 21, 12:53
    Kommentar

    das schweizerische "Mami" und "Papi"


    Das Schweizerische an diesen Koseformen ist aber nicht das -i, sondern der sächliche Artikel (heißt es eigentlich auch "das Papi", oder sind nur Frauen sächlich?)

    Einfach "Mami" und "Papi" bzw. "Omi" und "Opi" als zeitlebens intrafamiliär verwendete Kosenamen für die Eltern/Großeltern sind auch in vielen bundesdeutschen Familien normal. Siehe #1.

    #6Verfasser dirk (236321) 26 Nov. 21, 16:03
    Kommentar

    Wobei ich noch nie jemandem begegnet bin, der seine Eltern so genannt hätte. Wie häufig das in der Schweiz ist, weiß ich nicht.

    #7Verfasser JanZ (805098) 26 Nov. 21, 16:42
    Kommentar

    Omi und Opi gibt es meines Wissens in der Schweiz nicht ("Grosi" und... "Grosspapi" oder Nonno > im Tessin sowieso, in der Deutschschweiz auch manchmal). Aber, wie schon erwähnt, der sächliche Artikel ist entscheidend: "Lebt dein Mami noch?" Mutti sagt hier kein Mensch.


    Und ja, jedes Alter.

    #8Verfasser virus (343741)  30 Nov. 21, 09:13
    Kommentar

    In Süddeutschland sind Mami und Papi sehr verbreitet - vielleicht ein Nord-Süd-Gefälle? Von meiner Schweizer Verwandtschaft kenne ich auch "Grossmami" [schweizerisch mit -ss- geschrieben] und "Grosspapi".

    #9Verfasser Oedipa (676921) 30 Nov. 21, 10:30
    Kommentar

    Bei uns daheim, auch Süddeutschland, waren es Mama und Papa (Babba).

    Bei einem früheren Freund gab es zu Hause einen Vadder. Das war der Opa.

    Cousins und Cousinen von Klatschmohnmann, ebenfalls in Süddeutschland, nannten auch als Erwachsene ihre Eltern Mami und Papi.

    Klatschmohnmann hatte Vati und Mutti.


    #10Verfasser Red Poppy (876587) 30 Nov. 21, 12:02
    Kommentar

    Meine Nichten (Südwestdeutschland) - allerdings ein Elternteil zugezogen aus dem wilden "Norden" sagen beides: "Mama/Papa" aber auch "Mami/Papi".

    #11Verfasser edoardo_1_4 (1297108) 30 Nov. 21, 16:46
    Kommentar

    #6

    Der sächliche Artikel ist in der Tat Frauen vorbehalten - nicht grundlegend anders als beim hochdeutschen "Mädchen", aber viel verbreiteter. Auf Schweizerdeutsch (oder zumindest Berndeutsch) würde man bei weiblichen Kosenamen, die auf -i enden, häufig die Neutrum-Form verwenden: Vreneli, Rösi, Ursi usw. Ist wohl auch als Verstärkung der Koseform gemeint, aber na ja...


    #8

    Es gibt zwar kein "Mutti", dafür aber das Wort "Mueti" (oder auch "Müeti"). Und je mehr ich diese Wörter hier eintippe, desto unsicherer werde ich, was davon effektiv existiert und was mein Berndeutsch-Algorithmus im Hirn automatisch generiert hat...

    #12Verfasser Thirith (1037221)  30 Nov. 21, 17:04
    Kommentar

    Mit Mueti/Müeti hast du recht: https://www.google.com/search?client=firefox-...

    #13Verfasser virus (343741) 30 Nov. 21, 17:10
    Kommentar

    Dann fehlt ja noch die Gegenprobe, wie verbreitet "Mama" und "Papa" in der Schweiz ist. Weniger als in Deutschland und Österreich?

    #14Verfasser JanZ (805098) 30 Nov. 21, 17:42
    Kommentar

    Ich bin Primarlehrerin in der Zentralschweiz (1. und 2. Klasse). Die meisten Kinder sagen Mami und Papi, Mama höre ich ab und zu. Väter werden Papi oder Dädi genannt. Bei den Grosseltern sind Grossmami und Grosi sowie Grosspapi und Grossdädi am häufigsten, Omi (auch mit sächlichem Artikel) und Opi gibt es gelegentlich auch.


    Ich selber habe drei fast erwachsene Söhne. Seltsamerweise nennt mich jeder anders - Mami, Mama und Mom. Wobei das die direkte Anrede ist; ich glaube wenn sie über mich reden bin ich für alle "s Mami".

    #15Verfasser senggigi (590817) 30 Nov. 21, 18:12
    Kommentar

    Danke! Das bestätigt meine Einschätzung, dass das Schweizerische an der Anrede „Mami“ nicht nur der Artikel, sondern auch die Häufigkeit der Verwendung ist (wenn auch nicht die Existenz an sich).

    #16Verfasser JanZ (805098) 30 Nov. 21, 18:46
    Kommentar

    Noch ein bisschen 'anecdotal evidence' aus Bern: ich habe mit Kindern und Jugendlichen kaum etwas zu tun. Wenn Freunde und Arbeitskolleginnen über ihre Eltern reden, dann brauchen sie entweder Vatter oder Mueter oder dann eben Mami und Papi, und in den letzten 5-10 Jahren verschiedene neuere Variationen, z.T. auf englische Varianten (wie das von senggigi erwähnte Dädi oder etwas, das sich sehr ähnlich wie das englische mum anhört, aber auch einfach eine Verkürzung von Mama sein könnte, etwa "mini Mam"). Mama und Papa höre ich eigentlich nur bei mir und meiner Schwester, und wir reden ein leicht seltsames Hochdeutsch. Ansonsten würde ich letztere in der Schweiz als sehr selten einschätzen.

    #17Verfasser Thirith (1037221) 01 Dez. 21, 08:26
    Kommentar

    OT: und wir reden ein leicht seltsames Hochdeutsch

    Warum das denn? *garnichtneugierigsei*

    #18Verfasser virus (343741) 01 Dez. 21, 09:12
    Kommentar

    Unser Hochdeutsch haben wir von unserer englischen Mutter gelernt, während unser süddeutscher Vater viel weniger präsent war (es waren nun mal die '70er/'80er). Zuhause war Hochdeutsch die Sprache, in der wir uns verständigt haben, da meine Schwester und ich uns scheinbar geweigert haben, Englisch zu reden, als wir sehr klein waren - wahrscheinlich, weil unsere Eltern miteinander ausschliesslich Deutsch geredet haben. D.h. unsere Muttersprache Deutsch wurde uns von einer Nicht-Muttersprachlerin beigebracht. Dazu kommen die 'confounding factors', dass wir in Bern aufgewachsen und in den Kindergarten und die Schule gegangen sind, d.h. viel Berndeutsch gehört und gesprochen haben, aber im TV liefen meistens die deutschen Programme, zumindest bis die ersten englischsprachigen Sender aufgeschaltet wurden.


    Unsere schwäbischen Cousins und Cousinen waren immer der Meinung, dass unser Deutsch ziemlich schräg war. Keine Ahnung, was unser Schweizer Umfeld über unser Berndeutsch gedacht hat. 🙂


    P.S.: Dies alles ist auch der Grund, weshalb meine Schwester und ich mit Katzen grundsätzlich Hochdeutsch reden. 😜

    #19Verfasser Thirith (1037221)  01 Dez. 21, 10:09
    Kommentar

    Mam/Mum/Mom höre ich in Deutschland von jungen Leuten, vor allem Frauen, auch immer wieder.

    #20Verfasser JanZ (805098) 01 Dez. 21, 11:50
     
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