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  • Topic

    Unsere Umwelt 19

    Comment

    Der letzte Faden.


    Gegen Ende ging's um nachhaltige Ernährung, Waschpapier und Pseudogenügsamkeit.

    AuthorSelima (107) 12 Jun 22, 20:23
    Comment

    Auch diese Äußerung habe ich schon von militanten Umweltschutzforderern gelesen: Ich kaufe nie neue Klamotten, ich leihe mir was von Bekannten.


    Von mir gäbe es nichts...

    #1AuthorStahlbauer (1259064) 13 Jun 22, 13:21
    Comment

    OT Textilien: Mein dreißigjähriges Kleid (aus dem alten Faden) passt übrigens noch. Das Blümchenmuster ist wieder topaktuell und meine Nachbarin war begeistert. Als ich ihr sagte, wie alt der Lappen ist, antwortete sie: "Nein! Sieht aus wie neu!"

    #2AuthorWittGenStein (1323045)  13 Jun 22, 20:44
    Comment
    Jetzt krieg ich aber gleich die Motten! Dein dreißigjähriges Kleid passt noch?!? Wie? Was? Wieso? *vorneidgrünundgelbanlauf*
    #3AuthorfehlerTeufel (1317098) 13 Jun 22, 21:53
    Comment

    OT s. Rezeptefaden / Ernährung (und Laufsport; früher Langstrecke) 😉

    #4AuthorWittGenStein (1323045)  13 Jun 22, 22:06
    Comment

    SCNR: fehler Teufel, gleich wirst du noch ein bisschen grüngelber: Mein 42 Jahre alter Motorradanzug passt auch noch. Zusatzbosheit: Das älteste meiner 4 Kinder ist 39...

    #5AuthorStahlbauer (1259064) 14 Jun 22, 08:10
    Comment

    Mein dreißigjähriges Kleid (aus dem alten Faden) passt übrigens noch. 


    Vor 30 Jahren hätten mich keine 10 Pferde dazu gekriegt, ein Kleid zu tragen.

    (Sagt man das mit den Pferden noch? Ich habe es ewig nicht mehr gehört.)

    #6AuthorDaja (356053) 14 Jun 22, 10:13
    Comment

    [Ich muss doch noch einmal auf das Spülthema zurückkommen: Mein Heißwasser in der Küche ist gerade kaputt, also fülle ich das Becken mit dem Wasserkocher, wodurch ich die Menge gut nachvollziehen kann. Bei 10 Litern ist das Becken 2/3 gefüllt, also zur Verwendung voll, sonst schwappt ja alles über den Rand. "Handspülen im Spülbecken verbraucht für 12 Maßgedecke ca. 50 Liter." aus dem letzten Faden stimmt also wirklich nicht. 12 Maßgedecke würde ich in maximal 2 Portionen spülen, macht also 20 Liter.]

    #7AuthorGibson (418762) 16 Jun 22, 14:19
    Comment

    Wenn du wirklich eine komplette Spülmaschinenbeladung mit 2 Becken voll Wasser spülst, würde ich von deinem Geschirr nichts essen oder trinken wollen.


    Aber wie gesagt, selbst wenn meine Spülmaschine kein Energie- und Wasserspargerät wäre, würde ich sie benutzen. Ich hasse Handspülen.

    #8AuthorStahlbauer (1259064) 16 Jun 22, 15:33
    Comment

    Wir reden von (den von dir aufgebrachten) Maßgedecken. Darunter fallen z.B. keine Pfannen und Töpfe.


    Ich habe überhaupt noch nie 12 Maßgedecke gespült, weil man auf Parties nicht für jeden Gast


    je ein Stück

    • Essteller ø26 cm
    • Suppenteller ø23 cm
    • Dessertteller ø19 cm
    • Untertasse ø14 cm
    • Tasse 0,2 l
    • Trinkglas 250 ml
    • Messer 203 mm
    • Gabel 184 mm
    • Suppenlöffel 195 mm
    • Teelöffel 126 mm
    • Dessertlöffel 156 mm


    braucht (oder jedenfalls nicht auf meinen Parties), und andere Gästerunden sind kleiner. Aber es ging ja hier um Vergleichsgrößen, nicht ums wahre Leben.

    #9AuthorGibson (418762) 16 Jun 22, 15:50
    Comment

    🙂

    Gibson, auch bei mir werden etliche Normteile ersetzt durch Töpfe, Schneidbrettchen, Tupperbehälter...

    Ich weiß eben genau, wie viel in eine vollgepackte Spülmaschine hineinpasst. Diese Geschirrmenge, egal wie sie sich zusammensetzt, bekommt man mit 2 Spülbecken voll Wasser nicht sauber.


    Zudem spüle ich Durchschläge, Küchenmesser, Kartoffelschäler usw. nicht "mal eben" während des Kochens unter fließendem Wasser, sondern stecke sie mal eben in die Spülmaschine, die erst eingeschaltet wird, wenn sie voll ist. Beim Handspülen wird in der Regel nicht gesammelt, bis die Geschirrmenge da steht, für die man genau ein Spülbecken voll braucht, sondern das Frühstücksgeschirr bekommt seine Beckenfüllung, für das Mittagessen mit Töpfen und Pfannen werden 2 Becken voll fällig (plus das Wasser, mit dem die Kleingerät "mal eben" zwischendurch gespült wurden, das Abendbrotgeschirr bekommt wieder sein Becken voll.


    Aber selbstverständlich darf jeder spülen wie er will. Ich bleibe nur dabei, dass von Hand spülen etwa so wassersparend ist wie Wäsche von Hand waschen.

    #10AuthorStahlbauer (1259064) 17 Jun 22, 08:42
    Comment

    Beim Handspülen wird in der Regel nicht gesammelt, bis die Geschirrmenge da steht, für die man genau ein Spülbecken voll braucht, sondern das Frühstücksgeschirr bekommt seine Beckenfüllung, für das Mittagessen mit Töpfen und Pfannen werden 2 Becken voll fällig (plus das Wasser, mit dem die Kleingerät "mal eben" zwischendurch gespült wurden, das Abendbrotgeschirr bekommt wieder sein Becken voll.


    Sorry, da hast du völlig falsche Vorstellungen von Handspülern.

    Ich spüle immer erst, wenn ich auch ein Becken voll habe. Ausnahmen sind sehr selten und nur bei stark verschmutzem Geschirr, das da nicht lange stehen soll. In der Regel sind aber Teller und Schüsseln so leer gegessen, dass die auch eine Weile stehen können.


    Dreimal am Tag wird niemand spülen und wer nach dem Mittagessen spült, säubert dann auch Topf und/oder Pfanne am Ende im gleichen Wasser.

    Ich spüle oft am Wochenende nur einmal, weil einmal auswischen der Pfanne reicht, um die am nächsten Tag wieder zu verwenden und erst dann richtig zu spülen. Und auch meine Küchenmesser werden im normalen Spülwasser gereinigt. Außer, es haftet noch was sichtbar dran und ich brauche das Messer für was anderes. Ganz selten wische ich das zwischen Obst und Herzhaftem wie Wurst mal feucht ab.


    Da ich unter der Woche in der Kantine esse, fällt da auch kaum Geschirr an, so dass selten mehr als zweimal die Woche gespült wird.

    Ausnahmen gibt es eigentlich nur, wenn ich zum Beispiel Muffins backe (oft auf Vorrat zum Einfrieren). Da werden dann schon Backformen und Teigschüsseln zügig gespült, aber das kommt auch nur alle paar Monate mal vor. Und auch dann mache ich oft die Teigschüssel voll Wasser und spüle Rührgeräte da drin, ohne das ganze Spülbecken voll zu machen.

    #11AuthorDodolina (379349)  17 Jun 22, 09:38
    Comment

    Sorry, da hast du völlig falsche Vorstellungen von Handspülern.

    (Dodolina an Stahlbauerin). Ja!

    Ich habe weiter oben geschildert, wie wassersparend das bei mir (bei MIR) geht. Nix mit Becken voll mehrmals am Tag.

    Und derzeit nehme ich das Wasser aus der gespülten Teetasse z.B. fürs Balkonblumengießen an der Küche. (Ein 2-Liter-Plastikgefäß neben dem kitchen sink.) Ich muss auch nicht 3x am Tag zuhause spülen - aus diversen Gründen.

    #12AuthorBraunbärin (757733) 17 Jun 22, 09:53
    Comment

    Wer von Hand so spült wie von Stahlbauer beschrieben, der würde auch eine Spülmaschine täglich laufen lassen (ob voll oder nicht).

    Man kann eben nicht einen sparsamen Umgang mit der Spümaschine mit dem größten Verschwender unter den Handspülern vergleichen. Bei beiden Spülmethoden wird es solche und solche geben.

    #13AuthorDodolina (379349) 17 Jun 22, 09:58
    Comment

    Dein "Schwamm, bisschen heißes Wasser und gut ist es" nennt man spülen unter fließendem Wasser. Wenn du auf diese Art eine komplette Spülmaschinenfüllung Stück für Stück "mal eben" gespült hast, sind gut und gern 200 Liter Wasser weg.


    Übrigens: Die Klimaanlage in meinem Auto bleibt auch in diesen Tagen ausgeschaltet, zum Sprit sparen. In meiner Wohnung heißt die "Klimaanlage" alle-Fenster-auf.

    #14AuthorStahlbauer (1259064) 17 Jun 22, 10:00
    Comment

    Ja, Stahlbauer, aber das mache ich eben nicht.

    Zum "mal schnell abwischen für morgen" reichen mit 100ml (höchstens) kaltes Wasser und das mache ich nur einmal pro Woche für die Pfanne und maximal 1-3 Mal die Woche für ein Küchenmesser, oft auch gar nicht.


    Heiß spülen mache ich nur für größere Geschirrmengen und dann natürlich nicht unter fließendem Wasser.


    Wie gesagt: Du vergleichst hier den größten Wasserverschwender unter den Handspülern mit deinem sparsamen Einsatz der Spülmaschine.

    Das kann schon nicht mehr hinken, sondern braucht einen Rollstuhl, so wenig sinnvoll ist dieser Vergleich.



    Zum (taktischen) Themawechsel:

    Ich habe kein Auto und auch keine Klimaanlage. Meine Wohnung kühle ich nachts mit offenen Fenstern, tagsüber sind die zu, damit die Wärme nicht rein kommt.

    #15AuthorDodolina (379349)  17 Jun 22, 10:07
    Comment

    Wir sind ein Vierpersonenhaushalt (+ zwei Katzen) und spülen idR unter der Woche zweimal (morgens/abends), am Wochenende dreimal (ich finde Spülmaschinen gruselig bis eklig). Ich beginne bereits mit dem Spülen, während das Wasser einläuft und dreh das beizeiten (so 4-5cm Wasserhöhe) ab, weil ich dann gerne noch unter klarem Wasser nachspüle und sich das Becken so nach und nach füllt. Morgens ist es dann nicht mal halbvoll, weil da weniger Geschirr = weniger Wasser ist. Abends kommt es drauf an, was bzw ob wir kochen. Wenn wir unter der Woche abends Schnittchen machen, dann wird's auch da nicht mehr. Bei größerem Kochaufwand wird dann auch das Becken voll.


    Wir haben ein Familienauto, ich erledige alles mit dem Rad und für so kürzere (Wochenend-)strecken nehmen wir jetzt auch das Rad (zB ins Freibad, das sind von uns 4km - dafür braucht man kein Auto). Klimaanlage für's Haus besitzen wir nicht. Warum auch, gibt ja Fenster und wir wohnen in gemäßigten Breiten.

    #16AuthorHugolinchen (464632) 17 Jun 22, 10:18
    Comment

    Ich habe in der Wohnung gar keine Klimaanlage.


    Bei 30 Grad benutze ich die im Auto allerdings schon. In der Stadt muss man dauernd anhalten, das ich mir einfach zu heiß, wenn ich keinen Wind durch die Fenster kriege, und auf der Autobahn, abgesehen davon, dass ich mit zwei offenen Fenstern wie Struwwelpeter aussehe, ist es zu laut und ich finde das stressig. Aber ich fahre auch nicht so viel.

    #17AuthorGibson (418762) 17 Jun 22, 10:19
    Comment

    Bevor Stahlbauer jetzt auf die Idee kommt, da den Wasserverbrauch von Hugo auszurechnen und mit ihrem "einmal die Woche Spülmaschine" für eine Person zu vergleichen:

    Ein solcher Haushalt würde auch eine Spülmaschine mindestens zweimal die Woche laufen lassen, wenn öfter gekocht wird auch öfter. Denn so viel Geschirr hat man ja gar nicht, dass 4 Personen eine Woche genug haben.


    Stahlbauer, wenn du so selten die Spülmaschine anstellst und auch Töpfe und Pfannen damit säuberst:

    Hast du dann für jeden Tag eine eigene Pfanne/Töpfe?

    Oder wie machst du das, wenn du ein benutztes Kochgeschirr nochmal brauchst, bevor die Spülmaschine an war?

    (Ich vermute mal, da wirst auch du "mal eben" was soweit sauber machen, dass man es wieder verwenden kann.)

    #18AuthorDodolina (379349)  17 Jun 22, 10:24
    Comment

    Dodolina, das mit dem Schwamm und bisschen heißes Wasser hat Braunbärin im vorigen Faden als vorbildliche Spülweise gemeldet, das galt nicht dir.


    Beim Verbrauchsvergleich beziehe und bezog ich mich auf die Studie der Stiftung Warentest, die eine genormte Menge Geschirr mit Normverschmutzung in der Spülmaschine und von Hand spülen ließ. Die ergab, dass ein optimal arbeitender Handspüler ca. 3-mal so viel Wasser verbraucht wie die Spülmaschine, und der mal-eben-bisschen-heißes-Wasser-Spüler ein vielfaches.

    Zu den Umweltaspekten der Reinigungsmittel hieß es, die seien so unterschiedlich in Wirkung und Zusammensetzung, dass man keinen vernünftigen Vergleich anstellen kann.


    Natürlich kann man die Sachen auch mit Küchenkrepp auswischen anstatt sie zu spülen. Das ist Einstellungssache, für mich möchte ich das eher nicht


    Edit: Als jahrzehntelanger Spülmaschinennutzer habe ich von allem genug, um die Spülmaschine in jeglicher Kombination voll zu kriegen. Außerdem bereite ich nicht allzuviel in Kochtöpfen zu, weil ich die Mikrowelle bevorzuge


    Edit 2: Als ich noch die 4 Kinder im Haus hatte, lief die Maschine sogar öfter als einmal täglich. Aber sie war immer optimal gefüllt.

    #19AuthorStahlbauer (1259064)  17 Jun 22, 10:26
    Comment

    Dodo, das braucht keiner ausrechnen, wir haben nen Verbrauch von ca. 110 Kubikmetern. Wir haben mal bei 100 Kubikmetern angefangen, aber die Kinder werden größer und passen nicht mehr zu zweit in die Wanne ;o)

    Macht pro Tag pro Kopf etwa 75,5 Liter. Da muss ich mir jetzt keine Spülmaschine anschaffen, um da auf Krampf vermeintlich Wasser zu sparen.

    #20AuthorHugolinchen (464632)  17 Jun 22, 10:38
    Comment

    Dodolina, das mit dem Schwamm und bisschen heißes Wasser hat Braunbärin im vorigen Faden als vorbildliche Spülweise gemeldet, das galt nicht dir.


    Ok, ich habe das nochmal nachgelesen. Bei der Beschreibung denke ich nicht an ein "Spülen unter fließendem Wasser". Das hieße für mich nämlich, dass während des ganzen Wischens das Wasser laufen würde.


    Ich sehe da bei Braunbärin eher einen Schluck Wasser im Teebecher (dann Wasserhahn zu, also nur 100ml Wasser oder so) und dann wird der Becher ausgewischt. Mit dem dann sowieso nassen Schwamm kann man auch noch einen Teller und ein Messer abwischen, schon ist das Geschirr vom Abendessen mit nur einem Schluck Wasser sauber.

    Und das ist durchaus wassersparend.

    #21AuthorDodolina (379349) 17 Jun 22, 10:42
    Comment

    Ich habe jetzt nicht erneut nachgeschlagen, aber wenn ich mich richtig erinnere, war es bei der alten Studie, auf die sich immer noch viele beziehen, so, dass recht vielen Menschen beim Abwaschen zugesehen wurde und dass dabei eben gemessen wurde, wieviel Wasser sie verbrauchen. Die Werte, die dann in der Studie angegeben werden, sind eben die Mittelwerte über die tatsächlich verbrauchten Wassermengen. Auch damals wurde schon beobachtet, dass es eine große Bandbreite beim Wasserverbrauch gibt. Der damals ermittelte Durchschnittsverbrauch kann also deutlich verringert werden und vermutlich ist das im Laufe der Jahre auch passiert. Im Gegenzug sind aber auch die Spülmaschinen sparsamer geworden.


    Mein Gefühl ist immer noch, dass optimal genutzte Spülmaschinen beim Resourcenverbrauch mit sehr bewusst waschenden Handwäschern mithalten können, zumindest wenn man die für die Herstellung der Spülmaschine benötigten Ressourcen unberücksichtigt lässt. Bei den Handwäschern lässt man ja den Ressourcenverbrauch für Schwämme und Bürsten auch unberücksichtigt. Das klingt erstmal wie ein Nebenaspekt,aber im Laufe der jahre kommt da ja auch einiges zusammen.


    Im Ergebnis behaupte ich, ohne das wirklich belegen zu könen: Die Frage, ob man mit der Hand mit der Spülmaschine wäscht, ist aus Umweltsicht gar nicht die entscheidende Frage. Viel wichtiger ist, dass man die gewählte Methode möglichst optimal einsetzt.

    #22Authorharambee (91833) 17 Jun 22, 10:45
    Comment

    Ja, so kann man es machen - aber ich habe doch lieber wirklich sauberes Geschirr, nicht nur angefeuchtet und notdürftig abgewischt. Das war auch bei der Warentest-Studie die Vorgabe: Sauber muss das Geschirr hinterher sein.


    Nur so als Test: Würdest du in einem Restaurant essen wollen, wo das Geschirr nur mit einem nassen Schwamm kurz abgewischt wurde?

    #23AuthorStahlbauer (1259064) 17 Jun 22, 10:48
    Comment

    Ich finde solche Vergleiche extrem schwierig. Man darf ja nicht nur den reinen Wasserverbrauch rechnen, sondern auch die Energie (und deren Herkunft) zum Erhitzen des Wassers (und im Fall der Spülmaschine für den Trocknungszyklus), die Chemie in den Reinigungsmitteln und die Energie und den Rohstoffverbrauch bei der Herstellung der Spülmaschine und deren Entsorgung. Ich vermute, wenn man viel Zeit und gute Quellen hat, kann man irgendwie herausbekommen, wie viel Geschirr man am Tag verbrauchen und wie lange die Lebensdauer einer Spülmaschine sein muss, damit die Anschaffung und der Betrieb besser für die Umwelt ist als von Hand zu spülen.


    Ich persönlich bin sehr froh über meine Spülmaschine, die Zeiten, in denen ich erzwungenermaßen alles von Hand spülen musste, brauchen nicht wieder zu kommen. Aber das ist ja eine Frage der Bequemlichkeit, nicht der Umweltfreundlichkeit.


    Edith stellt fest, dass harambee mit den gleichen Gedanken schneller war.



    Edit2: bzgl. Restaurant: Ich musste gelegentlich bei Kindergartenveranstaltungen die Industriespülmaschine beladen. So ein Ding, das knallheiß wird und nach Chlor riecht, allerdings nur 2-3 Minuten pro voller Geschirrschublade benötigt. Diese Teile würde ich nicht mit Haushaltsspülmaschinen vergleichen wollen, sowohl was den Energieverbrauch, als auch die Chemiekeule betrifft. Persönlich verbanne ich diese Dinger sehr schnell aus meinem Gedächtnis, weil mir sonst jede Restaurantmahlzeit nach Chlor schmecken würde. Aber das mag ein Spleen sein.

    #24Authorgrinsessa (1265817)  17 Jun 22, 10:51
    Comment

    Stahlbauer, es ging ausdrücklich um Teller, auf denen vielleicht ein paar Brotkumen sind und ein abgelecktes Messer.

    Beides enthält keine fettigen Verschmutzungen (mehr), so dass eine Reinigung mit Wasser und ein bisschen Mechanik vollkommen ausreicht.

    Bei Hauptgerichttellern (wie in Restaurants), die in der Regel fetthaltige Speisen enthalten haben, muss man natürlich richtig mit Spülmittel spülen.


    Ist halt auch die Frage, was man isst und was dann überhaupt da ist, was gereinigt werden müsste. Spülmittel und Seite sind dazu da, Fett an das Spülwasser zu binden.

    Bei Schmutz auf Wasserbasis (dazu zählt auch Speichel beim abgeleckten Messer) oder nur trockenen Krümel ist das vollkommen unnötig, letztere könnte man auch trocken abwischen und der Teller wäre so sauber wie vorher.

    #25AuthorDodolina (379349) 17 Jun 22, 11:04
    Comment

    grinsessa, ich kenne diese Restaurantspülmaschinen nur mit einer Handbrause daneben, mit der das Geschirr nach dem Maschinenspülgang nachgespült wird. Das Wasser in der Spülmaschine wird mehrfach verwendet, der starke Reiniger und die hohe Temperatur stellen sicher, dass das Geschirr wirklich hygienisch gereinigt wird.

    Die Reinigerrückstände werden mit klarem Wasser abgespült, da brauchst du keine Angst vor Chlor zu haben.

    #26AuthorStahlbauer (1259064) 17 Jun 22, 11:23
    Comment

    Das ist klar, Dodolina.

    Dem einen genügt es, wenn man mit bloßem Auge nichts mehr sieht, der andere möchte eben kein abgelecktes Messer nur trockengerieben und wieder eingedeckt sehen. Da zieht jeder seine Grenzen anders.


    Jeder darf sich abgelecktes Geschirr auf den Tisch stellen und das gröbste von gestern aus der Pfanne wischen und sie erneut verwenden. Für mich persönlich wäre da die Grenze zwischen Wasser sparen und unhygienischen Zuständen weit überschritten, ich werde mein Geschirr weiterhin nach jeder Benutzung spülen.

    #27AuthorStahlbauer (1259064)  17 Jun 22, 11:32
    Comment

    "Jeder darf sich abgelecktes Geschirr auf den Tisch stellen"


    SB, ich schlage vor, Du liest - und verstehst - die Beiträge zunächst, bevor Du darauf antwortest.


    "Teller, auf denen vielleicht ein paar Brotkumen sind und ein abgelecktes Messer.

    Beides enthält keine fettigen Verschmutzungen (mehr), so dass eine Reinigung mit Wasser und ein bisschen Mechanik vollkommen ausreicht."


    OK?


    Ich hege aber wenig Hoffnung.

    #28AuthorB.L.Z. Bubb (601295)  17 Jun 22, 11:50
    Comment

    Dann möchte ich meine Frage aus #18 wiederholen:

    Wenn du sagst, dass du deine Spülmaschine nur ca einmal die Woche anstellst, hast du dann so viele Töpfe und Pfannen, dass dir das reicht? Oder spülst du die dann doch zwischendurch mal von Hand?


    Ich habe übrigens nicht von "trockengerieben", sondern von "mit nassem Schwamm abgewischt" geschrieben. Das ist ein Unterschied, denn der nasse Schwamm reinigt das Messer nicht schlechter als einer, an dem außerdem noch Spülmittel ist.

    Das ist reine Chemie, dass man wasserbasierten Schmutz auch mit reinem Wasser abkriegt.


    Und bei der Pfanne würde ich das auch nicht als einzige Reinigungsmethode auf Dauer machen. Für einen Tag reicht das aber auch mal, in der Zeit wird da nichts schimmlig oder sonst irgendwie problematisch. Und ich habe ja dazu gesagt, dass ich die dann sonntags richtig mit spüle, wenn ich sie samstags nur ausgewischt habe.

    Da sind keine Reste drin, die sich über Wochen angesammelt haben.

    #29AuthorDodolina (379349)  17 Jun 22, 11:52
    Comment

    Dodolina, wie ich bereits antwortete: Ja, ich habe als langjährige Spülmaschinennutzerin von allem genug, um in jeder Kombination die Maschine bis zum Anschlag voll zu bekommen, egal, ob es die ganze Woche nur Rohkost gab, oder ob ich jeden Tag koche.


    Ich weiß, das ist für den passionierten Handspüler unvorstellbar, aber bei mir gibt es tatsächlich keinerlei "mal eben unter dem Wasserhahn".


    Beim Abwischen mit dem nassen Schwamm werden entweder x Teile mit einer einzigen Schwammtränkung abgewischt - das finde ich, äh ich sag lieber nicht, was ich das finde. Oder der Schwamm wird nach jedem Teil ausgespült, dann ist das Spülen unter fließendem Wasser.

    #30AuthorStahlbauer (1259064) 17 Jun 22, 13:15
    Comment

    Bei mir läuft die (volle) Spülmaschine alle zwei bis drei Tage (3 Personenhaushalt). Töpfe/Pfannen, Küchenmesser und die meisten Kochutensilien werden von Hand gespült, weil das der Lebensdauer deutlich zuträglich ist.

    Klar, man kann einige Sachen mit minimalem Aufwand öfter benutzen (z.B. Wasserglas einen Tag lang, Kaffeetasse oder Teetasse entsprechend, oder den Teller mit den besagten Brotkrumen).

    Wahrscheinlich bin ich einschlägig vorbelastet (ich arbeite mit Lebensmitteln im industriellen Massstab), aber "mit Schwamm und ein bisschen warmen Wasser" lässt bei mir mehrere hygienische Warnglocken läuten. Bei einem Einpersonenhaushalt vielleicht weniger kritisch, aber je größer der Haushalt ist, desto mehr.


    Eine andere Sache, die ich bei dieser Debatte interessant finde: mit welcher Temperatur spülen die Handspüler? Meine Spülmaschine bei 30 Grad; wenn ich mit der Hand spüle ist das Wasser meistens mindestens handwarm*. Ich glaube es wird vielfach unterschätzt, wieviel Energie es kostet, Wasser aufzuwärmen.

    *Natürlich sind das ganz gerne die stärker "verschmutzten" Sachen.


    Ich habe mal scherzhaft berechnet, dass die drei (großen) Tassen Tee (zugegeben, einzeln gemacht mit dem Wasserkocher) mehr Energie aufbrauchen, als der Fernseher, auf dem ich 2 Stunden lang ein Rugby-/Fussball/Hurlingspiel anschaue, währenddessen ich den Tee trinke.

    #31AuthorWik (237414)  17 Jun 22, 14:03
    Comment

    ...lässt bei mir mehrere hygienische Warnglocken läuten


    Keine Sorge Wik, Dodolina und Braunbärin lecken ihr Geschirr sauber ab, bevor sie zur Endreinigung mit Schwamm und ein bisschen warmem Wasser schreiten.


    Ich gehe davon aus, dass sie den Schwamm auch fast jedes Jahr einmal austauschen. 🙂

    #32AuthorStahlbauer (1259064) 17 Jun 22, 15:28
    Comment

    Ok. Bin wieder draußen. Dieser Troll nervt. Dass sie auch verletzt, mag sie kichernd zur Kenntnis nehmen. Viel Spaß in deinem Leben noch, Stahlbauerin.

    #33AuthorBraunbärin (757733)  17 Jun 22, 15:49
    Comment

    Manchmal muss ich schon ein wenig schmunzeln, wie hier um jeden Tropfen heißen Wassers gefeilscht wird. Naja, ich schätze mal wir werden in den nächsten Jahren durch die steigenden Preise von ganz allein zur Sparsamkeit erzogen.

    #34AuthorGreenhouse (19027) 17 Jun 22, 15:51
    Comment
    Zumindest bin ich äußerst selten krank, so wahnsinnig gesundheitsschädlich kann mein Spül-, Wasch- und Putzverhalten also nicht sein.

    Auch wenn ich nicht täglich dusche, Klamotten mehrfach trage, bevor ich sie wasche und auch mal was fast sauberes nur mit Wasser reinige, bevor ich es wieder verwende.
    Aber wahrscheinlich habe ich genau deswegen ein robustes Immunsystem und keine Allergien.
    #35AuthorDodolina (379349) 17 Jun 22, 16:15
    Comment

    "Dieser Troll nervt."


    Yep.

    #36AuthorB.L.Z. Bubb (601295) 17 Jun 22, 16:18
    Comment

    He, sorry, Dodolina. Du hattest ausdrücklich abgeleckt und feucht abgewischt als hinreichende Reinigung bezeichnet. Ich finde das im höchsten Maße ekelhaft.


    Setzt du das so "gesäuberte" Geschirr auch deinen Gästen vor?


    Ich kenne ein paar Menschen, die nur selten duschen. Die fühlen sich absolut wohl damit. Es sagt ihnen ja keiner, dass sie schlicht stinken. Man hält möglichst viel Abstand von ihnen, atmet flach und ist heimlich froh, dass einem in den letzten Jahren wenigstens der Händedruck erspart bleibt.

    #37AuthorStahlbauer (1259064) 17 Jun 22, 16:41
    Comment

    #35 Auch wenn ich nicht täglich dusche, Klamotten mehrfach trage, bevor ich sie wasche und auch mal was fast sauberes nur mit Wasser reinige, bevor ich es wieder verwende.


    Mache ich genauso. Bei vielen Sachen wird je nach Produkt auch nur trocken abgewischt, wo möglich. Das hängt immer davon ab, was wie zubereitet und verzehrt wird.


    Ich bin nur leider beruflich sehr auf Hygiene konditioniert, wenn es um Lebensmittel geht.

    Aus Erfahrung sind warmes Wasser und ein Schwamm ohne ausreichendes Spülmittel (das inaktiviert nebenbei Bakterien und manche Viren sehr zuverlässig) gerne Kontaminationsquellen.

    Wie gesagt, im größeren Maßstab (Gastronomie, Catering, Industrie), nicht unbedingt in kleinen Haushalten. Wenn das für dich funktioniert, ist das gut. Ich kann leider nicht aus meiner Haut... ;)


    #38AuthorWik (237414) 17 Jun 22, 17:00
    Comment

    Der Unterschied zwischen "nicht jeden Tag" und "nur selten" ist dir nicht bekannt, Stahlbauer? Leo als Sprachforum hilft da weiter, wenn du eine Anfrage stellst.

    #39AuthorGibson (418762) 17 Jun 22, 17:06
    Comment
    Klar, Wik, in Großküchen und in der Lebensmittelindustrie gelten natürlich andere Maßstäbe.
    Da muss das Zeug ja auch noch transportiert und gelagert werden (teilweise warm). Das muss natürlich so keimfrei sein wie möglich.

    Im Haushalt schaut man sich eben den Verschmutzungsgrad und die Art der Verschmutzung an und reinigt entsprechend. Mal trocken, mal nur eben abwischen und mal richtig mit Reinigungsmittel, je nach Bedarf.

    Hier muss eben auch nicht alles keimfrei sein, denn totale Keimfreiheit ist auch nicht gut und kann zu Allergien führen. Nicht ohne Grund sind Allergien bei Bauernhofkindern, die in Stall und Dreck spielen, viel seltener als bei Kindern in sterilen Haushalten.

     

    Stahlbauer findet vermutlich alle als stinkend, die nicht wie eine halbe Parfümerie riechen. Für ist genau das (Parfum) Gestank, da ist mir natürlicher Eigengeruch lieber, solange es nicht zu extrem wird.
    #40AuthorDodolina (379349)  17 Jun 22, 18:24
    Comment

    Ich benutze einen Teller, wenn ich mal drei Tage nur Stullen esse, eben diese drei Tage,

    wenn nichts darauf klebt.

    Wenn was klebt wird es abgewischt, wenn es richtig klebt abgewaschen.

    Krümel kommen in den städtischem Kompost und fertig.

    Auch ein Wasserglas wird durchaus mal 2--3 Tage genutzt und zwischendurch eventuell mal schnell ausgespült.

    Geschirr das ich an meinem Arbeitsplatz benutze wird vor und nach dem Gebrauch von Hand, mit heißem Wasser und Spüli und Schwamm, gereinigt.

    Und nein, wir haben da keine Spülmaschine.

    Weil: Kein Platz, nur drei Kollegen im Laden.

    Zudem momentan meist Einzelschichten.

    Soviel Geschirr, dass wir da eine Spülmaschine vollbekommen würden haben wir auch nicht da. :-D

    Und bis die voll wäre, würde die Geruchsbelästigung die Kunden vertreiben..

    #41AuthorLanni (1131571) 17 Jun 22, 18:43
    Comment
    DFTFT!
    #42AuthorB.L.Z. Bubb (601295) 17 Jun 22, 18:55
    Comment

    DFTFT?

    #43AuthorWik (237414) 17 Jun 22, 19:39
    Comment
    DFTFT!
    #44AuthorB.L.Z. Bubb (601295) 17 Jun 22, 19:39
    Comment

    Edit: Gelöscht, irrelevant.


    #45AuthorWik (237414)  17 Jun 22, 19:45
    Comment

    Gestern hat mich eine gute halbe Stunde lang ein Dieselmotor erfreut, der genau vor meiner Wohnung stand, weil dort einige Bauzäune abgebaut wurden. Nach 10 Minuten bin ich nach unten gegangen und habe den Fahrer - freundlich - gefragt, ob man den Motor nicht abstellen könne, während die Männer arbeiten. Er hat mir denn ebenso freundlich erklärt, dass das leider nicht möglich sei, da es vorgeschrieben sei, dass sein Laster die Warnblickanlage und Rundumlicht eingeschaltet haben muss, und wenn er das den ganzen Tag macht und immer den Motor ausstellt, ist irgendwann die Batterie leer. Das habe ich eingesehen und wir haben uns in Frieden getrennt.


    Aber: erstens war das am hellichten Tag, und zwar gestern bei 30 Grad so hell, dass eh niemand das Blinken sehen konnte. Und zweitens waren für die Aktion extra die Parkbuchen abgesperrt und freigehalten worden, so dass der Laster völlig sicher außerhalb der Fahrbahn stand. Wer in dieser Situation in den Laster fährt, den halten auch Warnlichter nicht auf. Und so mache ich dem Fahrer keine Vorwürfe, zweifle aber die Weisheit einer Regelung an, die nicht nur die Anwohner nervt, sondern auch ganz super - nicht - für die Umwelt ist.

    #46AuthorGibson (418762) 18 Jun 22, 19:13
    Comment

    Gibson, das ist wohl so ein Fall, wo Sicherheit am Arbeitsplatz vorgeht. Schwierig zu sagen, bei welchem Licht die Warnlichter sinnvoll sind oder eher nicht, deswegen gilt: immer an.


    https://www.spiegel.de/wirtschaft/urteil-imke...

    Imker bekommt Schadensersatz für Glyphosate-kontaminierten Honig vom “Landwirt”, auf dessem Gelände die Bienenweide war.

    Ich kenne die rechtliche Lage nicht, und auch nicht die Einzelheiten dieses Falls. Anscheinend geht es nicht um Umweltschutz, oder einem Schaden für die Bienen, sondern darum, dass der Imker den Honig nicht verkaufen konnte durch die Schuld des Ausbringers. Das kommt mir ein bisschen seltsam vor, weil ja die Bienen des Imkers (wahrscheinlich wohl ohne Genehmigung des Besitzers) den Nektar vom Grundstück des Ausbringers entwendet haben… (nicht ganz ernst gemeint).

    Wie dem auch sei, das wird sicher den Einsatz von Agrochemie etwas einschränken, wenn da jemand strategisch günstig Bienenkörbe aufstellt 😇

    #47AuthorWik (237414) 20 Jun 22, 18:06
    Comment

    Besorgniserregender Rückgang der Insektenbiomasse:

    https://www.wetteronline.de/wetterticker/b7bc...

    #48AuthorStahlbauer (1259064) 22 Jun 22, 09:00
    Comment

    Im verlinkten Artikel geht es um eine Heuschreckenplage auf Sardinien. Wenn das eine Spitze sein sollte gegen vermeintlich hysterische Insektenschützer, ist die ziemlich daneben.

    #49AuthorSelima (107)  22 Jun 22, 09:31
    Comment
    Stahlbauer weiß, dass ihr Beitrag Quatsch ist ... also nur Provokation. Ich stelle für die Zukunft den Ignorier-Knopf zur Verfügung.

    ... nö, verdient keine Antwort ...
    #50Authorschwäble (951819)  22 Jun 22, 10:12
    Comment

    "also nur Provokation"


    Where's the news? Axing fur a fwiend.

    #51AuthorB.L.Z. Bubb (601295) 22 Jun 22, 10:53
    Comment

    Seit im Sommer der Garten immer trockener wird und das Regenwasser in der Zisterne knapper:

     

    Das Wasser, das beim Obst- und Beerenabwaschen für Schulbrot-Dosen/Konfitüre-Kochen etc. anfällt (oder beim Abspülen nicht fettiger/ekliger Dinge), fange ich in einer Schüssel in der Spüle auf.

    Da es meist klar ist, während es noch rumsteht, kann man auch seine Hände kurz reindippen, sofern sie nicht intensiverer Reinigung bedürfen und/oder das Wasser zum Reinigen anderer hygieneunkritischer Sachen "wiederverwenden".

    Regelmäßig wird die Schüssel saubergebürstet.


    Entweder kommt das Wasser gleich ins Kräuterbeet oder die Tomaten oder zurück zu den Beerensträuchern oder wird bei Zeitknappheit in einem Eimer gesammelt und später in den Garten gegossen.

    Wasserersparnis/Wiederverwendung: 40-60 l am Tag nur durch mich allein. Die anderen Familienmitglieder sind noch zu bequem.


    Und - das Beispiel macht im Freundeskreis Schule. :o)

    #52AuthorLinchen (D) (490306) 22 Jun 22, 15:06
    Comment

    Ja, das machen wir auch. Ich fange auch Wasser z.B. vom Spargelkochen auf und verwende es als Gießwasser - nicht nur zum Wassersparen, sondern auch, weil das für die damit gegossenen Pflanzen gleich ein Dünger ist.


    Auf 40 - 60 Liter pro Tag kommen wir allerdings nicht...

    #53Authorbavarianna (1035365)  22 Jun 22, 16:21
    Comment

    Meine Mutter hat früher morgens beim Duschen das Wasser, das erstmal kalt aus der Brause kam, in einem Eimer aufgefangen bis es warm war, und das Eimerwasser dann auch im Garten oder ggf. in der Toilette verwendet.


    Könnte ich auch mit anfangen ....

    #54Authorneutrino (17998) 22 Jun 22, 16:34
    Comment

    Das machen wir auch. Bei 5 Litern pro Dusche kommt am Ende des Monats einiges zusammen, auch wenn man nicht jeden Tag duscht...

    #55AuthorTheoD (392230) 22 Jun 22, 16:52
    Comment

    Wenn ich den Kopf zuletzt wasche, spare ich am meisten Wasser beim Duschen. Früher, als ich die Brause von oben nach unten laufen ließ, fror ich schneller und ließ deshalb das warme Wasser länger laufen. Arbeitet man sich mit dem Wasser von den Füßen aufwärts nach oben und macht beim Einseifen Wasserpausen, spart man eine ganze Menge.


    PV-Anlagen-Informationsmaterial bei der Stadt beantragt. Da die Stadt PV-Anlagen fördert, kommt wahrscheinlich demnächst eine an meinen Balkon.

    #56AuthorWittGenStein (1323045)  23 Jun 22, 15:19
    Comment

    Das Thema Ernährung, pflanzliche Fette und Palmöl wurde im Rezeptefaden angesprochen und kann hier vertieft werden.


    related discussion: Vegetarisch und vegan kochen und essen, ein A... - #97

    #57AuthorWittGenStein (1323045) 23 Jun 22, 22:07
    Comment

    Dazu recht aktuell ein wissenschaftlicher Artikel, der den Klimaeffekt von Lebensmitteltransporten abschätzt: https://www.nature.com/articles/s43016-022-00531-w

    Habe nur die Zusammenfassung gelesen, aber anscheinend verursacht der Transport deutlich mehr CO2 als bisher angenommen.

    Also, mehr regional kaufen!

    #58AuthorWik (237414) 24 Jun 22, 09:56
    Comment

    Leider habe ich zum Volltext selbst vom Unirechner keinen kostennlosen Zugriff. 32 Dollar werde ich dafür aber nicht zahlen. Das abstract kann ich lesen, aber das (oder der??) ist recht kurz.


    Der Titel lautet:


    Global food-miles account for nearly 20% of total food-systems emissions


    Und jetzt diskutiere ich gerade mit mir, ob 20 % viel sind oder nicht. Ganz wenig ist es nicht, aber man wird ja bei weitem nicht um diese 20 % reduzieren können. Wenn man es täte, würde das vermutlich die Wirtschaft einiger Länder, die Lebensmittelexporteure sind, erheblich durcheinanderwirbeln. Damit will ich natürlich nicht sagen, dass die Devise "mehr regional kaufen" falsch ist, aber ...

    #59Authorharambee (91833) 24 Jun 22, 10:15
    Comment

    Du hast schon recht, das ist natürlich komplexer als ich es anklingen lasse...

    Die 20% sind mir auch erstmal nicht ins Auge gefallen, aber die Aussage, dass der CO2 footprint des Lebensmitteltransports in der aktuellen Studie deutlich höher eingeschätzt (Faktor 3,5 - 7,5) wird als zuvor, gerade bei Obst und Gemüse.

     

    Natürlich würde eine Verringerung des internationalen Lebensmittelhandels eine große Auswirkung auf viele Regionen und Länder, und auch für so manchen Verbraucher gerade in den nördlicheren Ländern.

    Wir können viele Produkte nicht 1:1 ersetzen, sei es Bananen, Mangos, Avocados, Kaffee, Kakao (obwohl niemand hier in diesem Faden sowas kaufen würde ;)), und auf manche (z.B., Kaffee, Tee) möchte ich nicht verzichten. Aber das sind dann halt Luxusgüter, die man entsprechend konsumiert.

    Aber viele dieser Produkte verdrängen natürlich auch einheimische Sachen, die manche jüngeren Menschen nicht mehr wirklich kennen.

    Ich habe z.B. erst in Irland Pastinaken kennengelernt, das war auch mal in Deutschland ein weitverbreitetes Wurzelgemüse. Schwarzwurzeln, verschiedene Kohlarten, rote Beete, .... Relativ einfache Sachen, die aber vielfach entweder als langweilig verschrieen, oder sehr teuer sind (weil nicht ausreichend angebaut wird). Man könnte einiges tun, wenn man einheimische Gemüse, die an das Klima angepasst sind, mehr nutzen würde, anstatt Paprikas, Auberginen etc in Masse aus Südspanien zu importieren (oder Bohnen aus Kenia, Spargel aus Peru, Erbsenschoten aus Marokko).

    Klar, Kohl klingt erst mal altbacken und langweilig, aber wenn man Kimchi draufschreibt, ist es auf einmal total super!


    Handel mit Getreide und anderen Massenwaren (Sonnenblumenöl, oder auch Palmöl) ist durchaus auch ökologisch sinnvoll, wenn die Anbaubedingungen woanders deutlich effektiver sind. Das darf aber, meine Meinung nach, nicht dazu führen, dass manche Länder über Jahrzehnte strukturell auf die Einfuhr von Grundnahrungsmitteln angewiesen sind.


    Ich maße mir nicht an, das alles vollständig zu überblicken, und gebe offen zu, dass ich aus Bequemlichkeit mein Einkaufsverhalten nicht immer nach diesen Forderungen ausrichte. Ich fand es aber interessant, dass die erwähnte Studie (auch wenn der Abstract naturlich nur wenig sagt) den Transport als deutlich negativer einschätzt als vorherige.

    #60AuthorWik (237414) 24 Jun 22, 17:47
    Comment

    Falls ich den Eindruck erweckt habe, dass ich das nicht interessant war, dann habe ich mich unglücklich ausgedrückt (-;

    #61Authorharambee (91833) 24 Jun 22, 17:53
    Comment

    ;) Betrachte es als Verdeutlichung meines vorherigen Beitrages.


    #62AuthorWik (237414)  24 Jun 22, 18:19
    Comment

    Spektrum der Wissenschaft bietet einen Artikel über die Gründe der Forstbrände und warum sie hausgemacht sind.

    Es wird darauf hingewiesen, daß es einen riesigen Unterschied zwischen Forsten und Wäldern gibt. Die Forste sind mit Fichten oder Kiefern aufgeforstet, die in Reih und Glied stehen, deren Nadeln fallen und trocknen und damit auf dem Waldboden geeignetes Futter für Brände darstellen.

    In Deutschland gibt es mehr Forste als Wälder.

    Wälder in Deutschland bestehen sowohl aus Laubbäumen als auch aus Nadelbäumen, manche nur aus Laubbäumen wie Buchenwälder. Sie sind lange nicht so brandanfällig und halten kleinere Brände besser aus.


    Da die Tendenz in Deutschland zu Forsten und eben zu Nutz"wald" ging, richten Brände bei uns eben einen Riesenschaden an. Wie in Brandenburg.


    Die Unterscheidung zwischen Forst und Wald ist wohl die wesentliche. Die Natur kann das eindeutig besser als der Mensch.


    #63Authorulinne (894128) 27 Jun 22, 10:14
    Comment

    Vermutlich geht es in #63 um dieses Interview:


    https://www.spektrum.de/news/waldbraende-waru...

    #64Authorharambee (91833) 27 Jun 22, 10:21
    Comment
    #65AuthorWittGenStein (1323045)  27 Jun 22, 14:16
    Comment

    Überfischung der Weltmeere nimmt zu – WWF warnt vor "Katastrophe" - [GEO]


    Mehr als ein Drittel aller Fischbestände waren schon 2019 überfischt. Und die Plünderung der Meere geht weiter, berichtet die Welternährungsorganisation FAO. Das bedroht für die Ernährungssicherheit von Milliarden Menschen, warnt der WWF

    Ungeachtet aller Warnrufe nimmt die rücksichtslose Plünderung der Weltmeere weiterhin rapide zu. Bereits 35,4 Prozent aller Fischbestände waren 2019 überfischt. Das geht aus dem Fischereibericht der Welternährungsorganisation (FAO) hervor, der am Mittwoch auf der zweiten Ozeankonferenz der Vereinten Nationen in Lissabon veröffentlicht wurde. 


    .............................

    #66Authorulinne (894128) 01 Jul 22, 09:02
    Comment

    Nach Angaben des Ministeriums werden in Spanien jährlich gut 1,36 Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen. Das sind rund 30 Kilogramm pro Bürger. Deshalb hat Spanien (wie Frankreich und Italien) ein Gesetz gegen Lebensmittelverschwendung erlassen. Wer verschwendet, wird dafür zur Kasse gebeten. https://www.br.de/nachrichten/deutschland-wel...


    zu #66

    Welcher Fisch darf noch auf den Tisch?

    Stand: 01.07.2022 12:02 Uhr

    https://www.ndr.de/ratgeber/kochen/warenkunde...

    Laut Doku

    -> am besten gar keinen Salzwasserfisch, denn selbst Bio Lachs in nicht nachhaltig...

    => hier geht's weiter


    Der Karpfen ist schließlich einer der wenigen Fische, die man ohne schlechtes Gewissen essen kann.

    => zum Karpfenteich




    #67AuthorWittGenStein (1323045)  02 Jul 22, 22:24
    Comment
    Ja, Fisch habe ich tatsächlich aus Gewissensgründen zu 99% abgeschworen, obwohl ich Fisch liebe :-/
    #68AuthorB.L.Z. Bubb (601295) 03 Jul 22, 18:17
    Comment

    ...wie übel das mit dem Bio Lachs ist, wurde mir auch erst durch obige Doku klar...

    #69AuthorWittGenStein (1323045)  03 Jul 22, 18:48
    Comment

    Gute Aktion


    Eine Optikerkette sammelt alte Brillen, damit sie weiterhin genutzt werden können.

    #70AuthorWittGenStein (1323045) 04 Jul 22, 18:24
    Comment

    Italien: Zwei deutsche Bergsteiger bei Gletscherbruch in Dolomiten verletzt | ZEIT ONLINE


    Experten sehen Klimawandel als Ursache

    Der Geologe Massimo Frezzotti von der Universität Rom Drei sagte der Nachrichtenagentur AFP, der Gletscherbruch sei durch ungewöhnlich warmes Wetter als Folge des Klimawandels erfolgt. "Die derzeitigen Bedingungen an dem Gletscher entsprechen denen Mitte August, nicht Anfang Juli", sagte er. Am Tag vor dem Gletscherbruch war eine Rekordtemperatur von zehn Grad auf dem Gipfel des Gletschers gemessen worden. Auch der frühere Extrembergsteiger Reinhold Messner machte die Erderwärmung verantwortlich. Die Gletscher würden wegen der ungewöhnlich hohen Temperaturen immer instabiler.

    Der Weltklimarat IPCC zählte die Gletscher- und Schneeschmelze in seinem im März veröffentlichten Bericht zum Klimawandel zu den zehn schwersten Bedrohungen durch die Erderwärmung. Bis zum Jahrhundertende könnten die Gletscher in Skandinavien, Zentraleuropa und im Kaukasus demnach zwischen 60 und 80 Prozent an Masse verlieren.

    ...................................................................................

    #71Authorulinne (894128) 05 Jul 22, 06:38
    Comment

    Apropos Einsparung von Heizenergie und Wasser: Heute früh kam im NDR-Info ein Interview mit der Hautärztin Sabine Zenker, die auch aus dermatologischer Sicht zu weniger, kälter und kürzer rät. Es reicht eine kurze Dusche, bei der lediglich die notwendigen Stellen (Achseln, Genitalbereich) eingeseift werden udn bitte nicht der Rest des Körpers. Ansonten auch gern mal zwischendurch nur eine "Katzenwäsche" wirklich notwendiger Stellen. Wobei Katzenwäsche ein Begriff ist, der nicht hilfreich ist.

    https://www.ndr.de/nachrichten/info/KG-Dermat...


    Da kommt mir das Bild meines Großvaters, der sich im Feinrippunterhemd morgens Gesicht, Achseln, Oberkörper wusch.

    #72AuthorSelima (107)  05 Jul 22, 06:45
    Comment

    Ich bin seit dem Wochenende stolze Besitzerin eines Lastenanhängers für mein Fahrrad. Ich habe ursprünglich mit einem Lastenfahrrad geliebäugelt, aber nichts ohne E gefunden. Außerdem nimmt so ein Lastenfahrrad viel Platz in Anspruch und mein Bestands-Fahrrad ist zwar alt, aber noch sehr gut fahrtüchtig. Bis jetzt bin ich sehr glücklich mit der Entscheidung für eine modulare Lösung. Den Anhänger kann ich schnell und unkompliziert vom Fahrrad abkoppeln und hoffentlich auch im Supermarkt vor mir herum schieben.


    Gestern Abend habe ich zwecks Probefahrt schon mal das kleine Recycling (Glas, Alu) mit dem Fahrrad zum Container gebracht. Am Freitag wird es ernst (oder lustig): dann geht es zuerst zum Markt und dann direkt zu den Supermärkten (bis jetzt bin ich nur dann geradelt, wenn ich NUR zum Markt wollte - Supermärkte bzw. die Kombi Supermärkte/Markt immer mit dem Auto).

    #73Authorbavarianna (1035365) 05 Jul 22, 13:05
    Comment

    Glückwunsch zum Lastenanhänger, bavarianna!

    Ist es nicht schön, mit Glas und Alu im Anhänger durch die Stadt zu radeln? Es scheppert so herrlich und jeder dreht sich nach dir um, weil er meint, dass jemand wegen just married mit Blech und Glas klappert. Dabei ist es eine reine Geschäftsfahrt zum Container... 😉

    #74AuthorWittGenStein (1323045)  05 Jul 22, 13:40
    Comment

    "Ich habe ursprünglich mit einem Lastenfahrrad geliebäugelt, aber nichts ohne E gefunden."


    Hättste mich mal gefragt. https://mycargobike.de/produkt/omnium-cargo/


    Die machen die allergeilsten Lastis ever. Kumpel von mir ist mit seinem bis nach Italien gefahren.

    #75AuthorB.L.Z. Bubb (601295) 05 Jul 22, 13:46
    Comment

    Das wäre mir persönlich viel zu teuer...



    ...übrigens verleihen viele Städte mittlerweile Lastenräder, wenn mal etwas Schwereres transportiert werden muss...

    #76AuthorWittGenStein (1323045) 05 Jul 22, 13:55
    Comment

    Nicht nur Städte, auch Geschäfte wie IKEA oder so.

    Die verleihen auch nicht nur an Kunden, die was gekauft haben.

    #77AuthorDodolina (379349) 05 Jul 22, 13:56
    Comment

    #72: Da plöppt mir das Bild meiner Oma in den Kopf, die in der Parfümerie gefragt wird, wofür sie die gewünschte Seife denn benutzen möchte. Sie, völlig entgeistert: "Zum Waschen. Den Hals, zum Beispiel." (Und ich als Jugendliche nebendran: Wofür, zum Henker, braucht man Seife am Hals?)

    #78Authorgrinsessa (1265817) 05 Jul 22, 14:15
    Comment

    "Das wäre mir persönlich viel zu teuer..."


    Alles eine Frage der Prioritäten. Ich hab mir vor Jahren mal ein Bullitt gekauft, das hat sich mittlerweile so was von dermaßen rentiert ... Allein die Transporte von Gasflaschen und Katzenstreu ...

    #79AuthorB.L.Z. Bubb (601295) 05 Jul 22, 14:41
    Comment

    Die Bullitt Dinger sehen sehr stabil aus...


    Der Vorteil am Anhänger ist, dass man ihn jederzeit abhängen kann. 😉

    #80AuthorWittGenStein (1323045) 05 Jul 22, 15:27
    Comment

    Ich hab auch mal nen Anhänger gehabt. Fand ich schrecklich. Kippelig, unsicher, unhandlich ... Mit dem Bullitt kann ich richtig Geschwindigkeit machen, wie mit nem richtigen Rad ;-)

    #81AuthorB.L.Z. Bubb (601295) 05 Jul 22, 15:35
    Comment

    Tja, man muss nur den richtigen Anhänger haben, mit dem geht's nämlich auch... Isch sach dir, die von Croozer sind nicht kippelig und super leicht, so dass du ordentlich in die Pedale treten kannst. Nur Ein- und Ausparken im engenFahrradschuppen ist manchmal etwas schwierig, weil da so viele andere Räder im Weg sind. 😉

    #82AuthorWittGenStein (1323045)  05 Jul 22, 16:38
    Comment

    "Isch sach dir, die von Croozer sind nicht kippelig und super leicht, so dass du ordentlich in die Pedale treten kannst."


    Been there, done that, got the t-shirt ;-) Wenn ich die Kohle hätte, hätte ich neben dem Bullitt noch n Omnium.

    #83AuthorB.L.Z. Bubb (601295) 05 Jul 22, 16:45
    Comment

    Na ja, ein Radrennen würde ich mit dem C. auch nicht unbedingt fahren, mit B. und O. allerdings auch nicht. HiHi.

    #84AuthorWittGenStein (1323045) 05 Jul 22, 16:51
    Comment

    Lastenradrennen gibt es hier des öfteren. Mit Autoreifen oder vollen Wasserkanistern. Ist immer ne Riesengaudi.

    #85AuthorB.L.Z. Bubb (601295) 05 Jul 22, 17:03
    Comment

    Dass das ne Gaudi is, das glaub ich dir. 😂

    Egal ob mit Anhänger oder mit Lastenrad würde ich das Rennen eh verlieren. So reintreten wie früher geht bei mir nicht mehr... Aber für meine Einkäufe taugt der Anhänger sehr. Da passt echt eine Menge rein und bei Regen wir nichts nass.

    Man muss sich halt vorher gut überlegen, was man will. Wer Rennen fahren möchte, sollte sich lieber keinen C. zulegen. 😉

    #86AuthorWittGenStein (1323045)  05 Jul 22, 17:06
    Comment

    Ich werde vermutlich noch ein wenig an gepolsterten Einkaufstaschen arbeiten, damit es keine unerwünschten Havarien im Anhänger gibt. Unsere Thermotaschen sind eh schon recht weich, aber vermutlich braucht es für Getränkeflaschen (also volle) noch eine Lösung. Und eine einigermaßen wasserabweisende Abdeckung oben drüber werde ich mir wohl auch basteln. Der erste Fahrtest war echt positiv, der Anhänger bleibt schön in der Spur und hat ein stabiles Fahrverhalten. Wie gesagt, ich bin neugierig auf den ersten tatsächlichen Wocheneinkauf und auf die Reaktionen, wenn ich mit dem Ding in den Supermarkt gehe.


    Von dem Lastenfahrrad, auch von einem ohne E, bin ich auch deshalb wieder abgekommen, weil es einfach ein zusätzliches Gefährt ist. Mein Fahrrad ist ja schon da. 😉

    #87Authorbavarianna (1035365) 05 Jul 22, 17:13
    Comment

    Mal wieder was Positives: https://www.rte.ie/news/2022/0710/1309465-cra...

    In Irland werden in den letzten Jahren ehemalige Hochmoore, die zum Torfabbau trockengelegt wurden, wieder vernässt. Dabei geht es in erster Linie um Klimaschutz, aber natürlich schafft das auch Lebensraum für allerlei Pflanzen und Tiere. Ich glaube ich hatte letztes Jahr schonmal verlinkt, dass Kraniche zum ersten Mal seit gottweißwann gebrütet haben, aber ich fan es schön zu lesen, dass sie wiedergekommen sind.

    #88AuthorWik (237414) 11 Jul 22, 06:35
    Comment

    In Irland werden in den letzten Jahren ehemalige Hochmoore, die zum Torfabbau trockengelegt wurden, wieder vernässt.


    Und ich habe gestern Abend einen Überweisungsträger ausgefüllt (BUND Naturschutz, BN), wo ich ein Scherflein dazu beitrage, dass Moore in Bayern vom BN quadratmeterweise gekauft werden können. Auch wenn ich in Bezug auf dieses ganze commitment eher pessimistisch bin, denn für mich geht die Welt erstmal weiter in Richtung Untergang. Dennoch:... Apfelbäumchen pflanzen, ein paar Hektar Moor vernässen...

    #89AuthorBraunbärin (757733) 11 Jul 22, 08:00
    Comment

    Braunbären, das klingt teuer… Irland ist ja weitestgehend ökologische Wüste, die Vernässung der Moore hier funktioniert auch nur, weil das Land von einem Staatsbetrieb verwaltet wird. Geplant zur Vernässung sind insgesamt knapp über 170 km2. Die benachbarten Landwirte sind alles andere als begeistert.

    Auch sonst wird gerne um jeden Quadratmeter zur landwirtschaftlichen Nutzung gekämpft, aber wenigstens geht es langsam in die richtige Richtung.



    #90AuthorWik (237414) 11 Jul 22, 09:10
    Comment

    Bei mir um die Ecke wurde gerade ein ziemlich großer Büroblock für Deloitte fertiggestellt (ich wünschen ihnen von Herzen, dass alle Mitarbeiter Homeoffice machen und das Geld zum Fenster rausgeschmissen wurde). Modern, elegant, langweilig, eben ein Bürogebäude. Es gibt auch eine relativ große Freifläche/ Innenhof/ Durchgang - voll versiegelt. Gepflastert, mit ein paar strategisch platzierten Blumenrabatten mit Bänken. Kein Baum, kein Grashalm. Das kann man sich doch nur übergeben. Klimawandel war ja auch vor einigen Jahren, als sie mit dem Bauen angefangen haben, keine ganz neue Idee. Aber wenn man Schatten und Gras - vielleicht sogar Wasser - anlegt, dann müsste Deloitte ja einen Gärtner bezahlen, der die Anlage pflegt. Und es kann natürlich nicht sein, dass sie 0,00000000000000001 % weniger Profit machen, damit jemand anders einen Vorteil hat.


    Wer genehmigt sowas? Leben die Leute vom Bauamt alle in Höhlen?

    #91AuthorGibson (418762) 11 Jul 22, 20:14
    Comment

    Schrecklich, die Hitzemeldungen aus GB... 😢

    #92AuthorWittGenStein (1323045) 19 Jul 22, 23:56
    Comment

    #92 inwiefern “schrecklich”? Ernstgemeinte Frage.

    Natürlich ist das für die Engländer ungewohnt, sehr unangenehm, und für den ein oder anderen auch gefährlich.

    Alarmierend ist es, als Zeichen des Klimawandels und Signal, dass was passieren muss, und zwar dringend.


    #93AuthorWik (237414) 20 Jul 22, 07:24
    Comment

    "Signal, dass was passieren muss"


    Diese Signale sind seit Jahrzehnten deutlich sichtbar. Was wurde getan? Ein Scheißdreck. Egal wo.

    #94AuthorB.L.Z. Bubb (601295) 20 Jul 22, 07:57
    Comment

    Klar, aber die Vergangenheit können wir leider nicht mehr ändern

    #95AuthorWik (237414) 20 Jul 22, 08:07
    Comment

    @93

    Für mich persönlich schrecklich, weil ich einige Sommer dort erlebt habe ganz ohne Dürre und Brände und - weil es erst der Anfang ist...

    #96AuthorWittGenStein (1323045) 21 Jul 22, 09:05
    Comment

    Eine Serie auf arte https://www.arte.tv/de/videos/RC-019708/europ... präsentiert Lösungsansätze für die dringendsten Probleme Europas: Ernährung, Energie, Mobilität, Digitalisierung. Ich habe die ersten beiden Teile gesehen und fand einige Ansätze recht gut, andere erschreckend (Retortenfleisch, vollautomatisierte Gewächshäuser voller KI und weitgehend ohne dreckige Erde u.a.).

    #97AuthorSelima (107) 01 Aug 22, 09:07
    Comment

    Oh, besten Dank dafür. Dokus sind mir sehr willkommen, wenn ich unfreiwillig ans Bett gefesselt bin.

    #98AuthorWittGenStein (1323045) 02 Aug 22, 13:48
    Comment

    Gefesselt? Auch noch unfreiwillig? Aber immerhin hamse dir ne Fernbedienung in die Hand gedrückt. 😉

    #100AuthorKapustiner (1229425) 02 Aug 22, 21:14
    Comment
    Tote Fische in der Oder - wir f***en die Umwelt einfach noch ein bisschen mehr :-(

    https://m.tagesspiegel.de/berlin/massenhaftes...
    #101AuthorB.L.Z. Bubb (601295) 12 Aug 22, 09:41
    Comment

    Seltsam, dass man immer noch nicht zu wissen scheint, was das Fischsterben verursacht hat. Man liest von erhöhten Salzkonzentrationen oder von höher als erwarteten Sauerstoffwerten im Wasser. Schwermetalle als Ursache scheinen ausgeschlossen…


    #102AuthorWik (237414) 15 Aug 22, 17:19
    Comment

    "There is no innocence in ignorance", kommentiert Biologe Dr. Mark Benecke in seinem Vortrag time is up. Ich verlinke ihn mal:


    https://youtu.be/Z_p9yYXZuCI

    #103AuthorWittGenStein (1323045)  19 Aug 22, 09:11
    Comment

    Die Energiewende scheint jetzt auch in Bayern angekommen zu sein. Soeben gab es im Radio eine Warnung für Autofahrer: Auf der Autobahn liegt ein Solarmodul.

    #104AuthorIrene (236484) 20 Aug 22, 15:07
    Comment

    Das kann schon mal vorkommen in Bayern, dass man einander im Streit mit Solarmodulen bewirft. Das kann dann schon mal danebengehen und auf der Straße landen. Dumm gefallen. ;-)

    #105AuthorWittGenStein (1323045)  20 Aug 22, 20:52
    Comment

    Es gibt keinen Großabnehmer mehr, aber die Bohrlöcher lassen sich nicht so einfach stilllegen. Was macht man da aus lauter Verzweifelung? Ganz einfach, man fackelt das Gas sinnlos ab 😡😡. Da sind doch alle Bemühungen um weniger Co2 nur noch ein Witz.


    Russland verbrennt Gas „für 10 Millionen Euro am Tag“

    https://www.fnp.de/politik/putin-russland-ukr...


    In Deutschland wurde wieder deutlich mehr Steinkohle verbrannt um Strom zu erzeugen. Einfach daher, weil das Gas fehlt. Das nehmen die Grünen aus ideologischen Gründen eher hin als den Weiterbetrieb von CO2-freien Atomkraftwerken.

    Wie Putin die Umwelt schädigt, was für ein gigantisches Ausmaß ist, das wird kein Mensch jemals genau auflisten können. Ich hasse diesen Typen.

    #106Authorzacki (1263445) 29 Aug 22, 10:58
    Comment

    Mir ist es ein komplettes Rätsel, warum der Mythos vom problemlosen Weiterbetrieb der Atomkraftwerke einfach nicht verschwinden will. Einmal ganz davon abgesehen, dass Atomkraft extrem teuer ist und die Lagerung von Atommüll nach wie vor nicht geregelt.

    #107AuthorSelima (107) 29 Aug 22, 11:02
    Comment
    Ja, klar, aus "ideologischen Gründen" ...

    https://blog.campact.de/2022/08/warum-atomkra...
    #108AuthorB.L.Z. Bubb (601295) 29 Aug 22, 11:02
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    Dass manche Politker (und Fachleute) wider besseres Wissen, diesen Mythos weiterverbreiten, ist das eine. Das andere ist, dass wirklich jeder, der sich dafür interessiert, mittlerweile einhundertausendfach lesen und hören konnte, dass das nicht nur eine Schnapsidee ist, sondern kompletter Schwachsinn. Selbst die Betreiber von Atomkraftwerken sagen das.

    #109AuthorSelima (107) 29 Aug 22, 11:09
    Comment

    War da nicht sogar was, dass man Ersatz für die abgebrannten Brennstäbe 8-10 Monate im Voraus bestellen müsste?

    Allein deswegen wäre ein spontaner Weiterbetrieb kaum machbar und dagegen hilft auch keine spontane Sicherheitsüberprüfung, selbst wenn die keine Mängel ergeben würde.



    Solange man nur auf CO2 schaut und den vielen verbauten Beton ignoriert, sind Atomkraftwerke super. Über die Umweltschäden einer kaum sicher möglichen Endlagerung müssen sich ja erst zukünftige Generationen Gedanken machen. Die bedanken sich dann, dass sie die Probleme lösen müssen, die ihre Vorfahren ihnen eingebrockt haben.

    Mal zur Erinnerung: Wir reden von Zigtausenden von Jahrzehnten, die wir das Zeug sicher unterbringen müssen. Da spielt sogar die Plattentektonik der Erde mit bei diesen Zeitmaßstäben, die wohl überall irgendwelche Lecks erzeugen kann.


    Das ist die gleiche Strategie wie beim CO2: Ignorieren und von Experten geforderte Schutzmaßnahmen für die Zukunft auf die lange Bank schrieben, bis es nicht mehr geht.

    Je weniger Atommüll produziert wird, desto geringer ist das Problem der Endlagerung, das trotzdem jetzt schon riesengroß ist.

    #110AuthorDodolina (379349) 29 Aug 22, 11:17
    Comment

    Ihr seid doch nur ideologiegetrieben!!!!

    #111AuthorB.L.Z. Bubb (601295) 29 Aug 22, 11:21
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    Ich sehe die Kernenergie in der momentanen Lage auch nicht als Lösung der Energieprobleme. Soweit ich weiß sind die Betreiber der noch laufenden Kernkraftwerke in Deutschland auch nicht für eine Laufzeitverlängerung. Hat wahrscheinlich neben den relative hohen Kosten auch mit dem Planungszeiten zu tun, die beim Betreiben solcher Anlagen üblich sind, das sind eher Jahre als Wochen.


    Irland ist stark von Gasimporten aus dem UK angewiesen, irgendjemand hat da auch kürzlich vorgeschlagen, ein Atomkraftwerk zu bauen, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen und Ausstoß an CO2 zu verringern. Der Vorschlag wurde aber als zu komplex und teuer abgelehnt, und auch, weil es viel zu lange dauern würde, so ein Projekt zu realisieren.


    Das Problem mit der Endlagerung finde ich in dieser spezifischen Diskussion aber irrelevant. Ob ein paar Kraftwerke in Deutschland zur Überbrückung, sagen wir mal, 5 Jahre länger laufen, ändert die Gesamtmenge des radioaktiven Materials, das gelagert bzw “entsorgt” werden muss, doch nur unwesentlich. Oder hab ich da falsche Vorstellungen?


    #112AuthorWik (237414) 29 Aug 22, 12:20
    Comment

    Ob ein paar Kraftwerke in Deutschland zur Überbrückung, sagen wir mal, 5 Jahre länger laufen, ändert die Gesamtmenge des radioaktiven Materials, das gelagert bzw “entsorgt” werden muss, doch nur unwesentlich. Oder hab ich da falsche Vorstellungen?


    Naja, genauso kann man auch sagen, wenn jetzt einen Winter in ein paar Kraftwerken in Deutschland nochmal Kohle verbrannt wird, dann ändert das die Gesamtmenge an CO2 in der Atmosphäre auch nur unwesentlich.


    Von daher finde ich das schon ein vergleichbares Argument, denn bei beidem gibt es bereits ein Riesenproblem und ein paar Monate oder wenige Jahre mehr oder weniger so weiter machen. Diese paar Jahre sind nicht das große Problem, sondern das Gesamtsystem.


    Jeder Atommüll, den man irgendwie vermeiden kann, sollte vermieden werden, genauso wie jedes kg CO2, das man vermeiden kann.

    "Ist jetzt auch egal" ist keine Lösung, sondern es braucht eine grundlegende Veränderung. Auch wenn die nicht von heute auf morgen möglich ist.

    #113AuthorDodolina (379349)  29 Aug 22, 12:42
    Comment

    Wir versorgen gerade Frankreich mit Strom aus Gas, weil deren Atomkraftwerke zum guten Teil entweder gewartet werden müssen odere nicht gekühlt werden können (siehe Dürre).

    Da laut Ankündigung die Dürren weiter zunehmen, werden auch die Kühlungsmöglichkeiten abnehmen.

    Das spricht nach meinem Dafürhalten sehr gegen Atomkraftwerke, insbesondere Neue.

    Gegen Krieg sind sie auch nicht gefeit. Die Lagerung der Überbleibsel steht auch noch aus.


    Was spricht gegen die Bestückung aller öffentlichen Flachdächer (Krankenhäuser, Schulen, Kindergärten, Theater.......) mit Photovoltaik?

    Und ein bißchen mehr Forschungsgelder in Richtung Speicherung?


    Strompreis siehe auch: Merit-Order-Prinzip

    Quelle: Spektrum der Wissenschaft

    Warum das teure Gas auch den Strompreis mit nach oben reißt

    Seit Mitte des Jahres 2021 kennt der Strompreis in Deutschland nur eine Richtung:

    steil nach oben. Woran das liegt und was jetzt passieren muss.


    #114Authorursus maritimus (1364942)  30 Aug 22, 15:19
    Comment

    Was spricht gegen die Bestückung aller öffentlichen Flachdächer (Krankenhäuser, Schulen, Kindergärten, Theater.......) mit Photovoltaik?

    Und ein bißchen mehr Forschungsgelder in Richtung Speicherung?


    Vermutlich nichts, aber das kriegen wir bis zum Winter nicht mehr hin. Im Moment geht es darum, kurzfristig etwas zu finden. Und da neige ich auch eher dazu, existierende Kraftwerke, egal welche, begrenzt weiterlaufen zu lassen. Mit dem Krieg in der Ukraine konnte ja nun keiner rechnen, als die Laufzeiten beschlossen wurden. Und ob es für die Umwelt besser ist, wenn jetzt alle in Panik elektrische Heizstrahler kaufen?

    #115AuthorGibson (418762) 30 Aug 22, 16:18
    Comment

    #113

    "Ist jetzt auch egal" ist keine Lösung, sondern es braucht eine grundlegende Veränderung. Auch wenn die nicht von heute auf morgen möglich ist.


    Ich kann deinen Gedankengang nachvollziehen, und ich bin keineswegs für "Ist jetzt auch egal".

    Ich bin nur nicht davon überzeugt, dass eine kurzzeitige Verlängerung des Betriebs der noch laufenden Reaktoren einen messbaren Effekt auf die Entsorgungsproblematik hat. Nach Angaben des Spiegels scheint eine Verlängerung aber wahrscheinlicher zu werden, man könnte mit den bestehenden Brennelementen wohl noch bis April arbeiten.

    https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen...



    #116AuthorWik (237414) 30 Aug 22, 18:03
    Comment

    #116: Artikel ist leider hinter einer Bezahlschranke. Aber wenn das so ist, dass die Brennelemente noch bis April reichen, dann wäre ich tatsächlich auch für den Weiterbetrieb. Man verschrottet ja auch kein vollgetanktes Auto. (Ich weiss, der Vergleich hinkt, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass "angefangene" Brennstäbe harmloser sind als komplett verbrauchte. Und falls diese "angefangenen" Brennstäbe woanders noch verbraucht werden könnten, sehe ich auch keinen Vorteil für unseren Planenten.)

    Aber vielleicht hat ja jemand hier aus dem Forum mehr Ahnung als ich und kann noch ein paar Fakten liefern.

    #117AuthorZugi (797273) 30 Aug 22, 18:19
    Comment

    Ach, bei mir war (noch?) keine Bezahlschranke.

    Kurze Zusammenfassung aus dem Gedächtnis:

    es wurde berichtet, dass die Betreiber der drei noch laufenden Kraftwerke aufgefordert wurden, einen neuen “Stresstest” mit veränderten Parametern anzufertigen. Es ging um Versorgungssicherheit des Netzes, die Sicherheit der Reaktoren, geschätzten Effekt auf die Elekttizitätskosten (und wahrscheinlich noch viel mehr). Unter anderem soll gefragt worden sein, wie lange der Betrieb mit den jetzigen Brennelementen aufrecht erhalten werden könne (anscheinend bis April für zwei der Reaktoren und bis Juni für den dritten), und wie schnell neue Elemente beschafft werden könnten. Das Bundesumweltministerium bestreitet, dass es so einen veränderten Stresstest gegeben habe.

    wie gesagt, aus dem Gedächtnis…


    Ich weiß nicht, wie das zu beurteilen ist, und wie gesagt, ich denke nicht, dass eine Laufzeitverlängerung die Lösung der Probleme ist. Ich überlasse das dann den Experten und Politikern zu beurteilen, was das geringste Übel im Gesamtkontext ist.


    #118AuthorWik (237414) 30 Aug 22, 18:56
    Comment

    #117 ich kann mir nicht vorstellen, dass "angefangene" Brennstäbe harmloser sind als komplett verbrauchte


    Die Dinger brennen ja nicht einfach ab wie ein Zündholz. Durch die Kernspaltung entsteht ein stark strahlendes Gemisch, das erst mal jahrelang (!) gekühlt (!) vor Ort zwischengelagert werden muss, bevor an einen Weitertransport überhaupt zu denken ist.


    PS. Wo steht eigentlich was von "angefangen"? 😉

    #119AuthorKapustiner (1229425)  30 Aug 22, 19:49
    Comment

    Durch die Kernspaltung entsteht ein stark strahlendes Gemisch, das erst mal jahrelang (!) gekühlt (!) vor Ort zwischengelagert werden muss,


    Und dabei macht es einen Unterschied, ob sie zwei Jahre benutzt wurden oder drei?


    Wo steht eigentlich was von "angefangen"? 

    Verstehe ich nicht. Es geht doch um die Laufzeitverlängerung der Kraftwerke mit bereits in Benutzung stehendem Material. Also nicht um neue Brennstäbe, das ist ja das, was (im Moment jedenfalls) niemand will.

    #120AuthorGibson (418762)  30 Aug 22, 20:12
    Comment

    Vielleicht haben sie da noch alte unbenutzte Brennstäbe rumliegen?


    OK, dann fackeln wir die vielleicht tatsächlich besser hier ab, bevor sie in die Ukraine verkloppt werden.

    #121AuthorKapustiner (1229425) 30 Aug 22, 20:17
    Comment

    Ich kann dir nicht folgen und habe das Gefühl, dass du die Situation nicht verstehst. Ich versuche es ein letztes Mal:


    Zur Zeit gibt es drei aktive Atomkraftwerke. Diese benutzen Brennstäbe. Wenn man die Kraftwerke länger laufen lässt, werden genau diese Brennstäbe etwas länger benutzt, als ursprünglich geplant. Nirgendwo liegt etwas ungenutzt herum.

    #122AuthorGibson (418762) 30 Aug 22, 20:58
    Comment

    ...etwas länger benutzt, als ursprünglich geplant.


    Genau so hatte ich das auch verstanden. Und ich glaube nicht, dass der ohnehin saugefährliche Abfall durch längere Nutzung der Brennstäbe signifikant noch gefährlicher wird. Aber ich lasse mich gern vom Gegenteil überzeugen, mein Wissen über Kernenergie hält sich in Grenzen. Aber grundsätzlich bin ich KEIN Befürworter von Kernenergie, nicht dass ich völlig falsch verstanden werde...

    #123AuthorZugi (797273) 31 Aug 22, 09:53
    Comment

    Ich war davon ausgegangen, dass die aktuellen Brennstäbe so geplant waren, dass die zum geplanten Ende der Laufzeit auch ausgebrannt sind und man für eine Verlängerung der Laufzeit neue brauchen würde. Unendlich benutzen kann man die ja auch nicht, denn irgendwann ist das spaltbare Uran weg (oder zumindest soweit weg, dass keine Kettenreaktion mehr funktioniert).


    Wenn das nicht so ist und die aktuellen Brennstäbe einfach weiter benutzt werden können, dann sieht das natürlich anders aus.

    Dann sollte man die wirklich über diesen Winter noch komplett ausbrennen.


    Obwohl damit immer noch nicht das Problem gelöst ist, weil Atomkraftwerke eher für die Grundlast verwendet werden, während Kraftwerke aus fossilen Energien flexibler sind und daher die Spitzen besser abfangen können.

    Diese Spitzen gibt es sowohl durch die ungleichmäßigen Erneuerbaren, aber auch im Verbrauch, wenn alle gleichzeitig aufstehen oder kochen. Dafür geht es aktuell noch nicht ohne fossile Energieträger, dafür brauchen wir eigentlich sehr viel mehr Speicher für erneuerbare Energien, z. B. als grüner Wasserstoff oder in Pumpspeicherkraftwerken.

    #124AuthorDodolina (379349) 31 Aug 22, 10:15
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    Das Problem, dass zumindest für Isar 2 die notwendige Prüfung schon ein, zwei Jahre überfällig ist, besteht ja weiter. Soll darüber wirklich mit einem Achselzucken hinweggegangen werden? Ein, zwei, drei, fünf Monate ... macht ja nichts? Wird schon nichts passieren?

    #125AuthorSelima (107) 31 Aug 22, 10:21
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    ...die notwendige Prüfung schon ein, zwei Jahre überfällig ist


    Dann frage ich mich aber, wieso das Kraftwerk überhaupt weiterbetrieben werden durfte. Irgendwelche obskuren Sondergenehmigungen? Und auch wenn das Ding vom Netz genommen wird, es muss ja trotzdem noch für die Abklingzeit weiterlaufen, auch wenn kein Strom mehr produziert wird. Dafür braucht es doch auch Prüfungen und Genehmigungen, oder?


    Wie schon geschrieben, ich kenne mich da nicht aus. Vielleicht sollte ich mich doch mal intensiver mit dem Thema befassen.

    #126AuthorZugi (797273) 31 Aug 22, 10:43
    Comment

    Wenn das nicht so ist und die aktuellen Brennstäbe einfach weiter benutzt werden können,


    Soweit ich das verstanden habe, kann man die quasi "strecken". Neue Brennstäbe sind meines Wissens nicht in der Diskussion, verkünde hier aber auch nur Wissen, dass ich schon vor einigen Wochen gelesen habe. Kann auch sein, dass ich mich falsch erinnere.

    #127AuthorGibson (418762) 31 Aug 22, 11:26
    Comment

    Die Abkling-Kühlzeit beträgt einige Monate, nicht mehrere Jahre und in dieser Zeit muss keine Kettenreaktion überwacht, sondern nur noch gekühlt werden. In dieser Zeit braucht man längst nicht mehr alle Systeme, die man für den laufenden Betrieb gebraucht hat.

    Danach kommt der Rückbau und Abtransport, da strahlt zwar immer noch was, aber da muss dann nur noch die Betonhülle halten und keine technischen Überwachungs- und Kühlsysteme (jedenfalls viel weniger, weil eben nichts mehr zu unkontrollierten Kettenreaktionen führen kann).


    Eigentlich sind die deutschen Atomkraftwerke nur für den Betrieb zugelassen, wenn alle 10 Jahre eine große Untersuchung stattfindet. Die letzte dieser Prüfungen hat man mit Verweis auf die kurze Restlaufzeit nicht oder nur sehr eingeschränkt gemacht, soweit ich weiß, bei allen Kraftwerken.


    Ich weiß nicht, wer das genau beschlossen hat, dass da keine große Überprüfung mehr gemacht werden muss.

    Aber wenn dieses Argument für das Ende 31.12.2022 galt, dann gilt es vermutlich bis 31.3.2023 (frühes Ende der nächsten Heizperiode) genauso, das sind ja gerade mal 3 Monate. Da glaube ich nicht, dass die Entscheidung anders ausgefallen wäre.

    Wenn es aber um "nochmal 1-3 Jahre" geht, dann wäre die Entscheidung anders gefallen und die Prüfung muss so schnell wie möglich gemacht werden.

    #128AuthorDodolina (379349)  31 Aug 22, 11:31
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    Für die drei deutschen Kraftwerke gab es zuletzt 2009 eine umfängliche Sicherheitsprüfung, weil die turnusmäßige Begutachtung vor drei Jahren wegen der geplanten Abschaltung erlassen wurde. Dabei seien bereits Mängel bekannt: etwa verformte Brennelemente bei Isar 2 und Risse in den Dampferzeugern von Neckarwestheim und Emsland. „Für die drei noch betriebenen Atomkraftwerke besteht das Risiko eines Unfalls“, warnte die Physikerin.

    https://www.rnd.de/politik/atomkraftwerke-sic...


    Wir sind dann bei 3 Jahren plus ein paar Monate. Wenn 3 Jahre und ein paar Monate schon nichts ausmachen, warum dann nochmal 6 oder 12 oder 24? Entweder gibt es Fristen oder nicht. Ich kann auch nicht meinen TÜV nicht machen lassen, weil ich das Auto eh in 3 Jahren (und vielleicht ein paar Monate mehr) weggeben will. Und ein Auto ist deutlich weniger gefährlich als ein Atomkraftwerk.

    #129AuthorSelima (107) 31 Aug 22, 16:05
    Comment

    Hab mich mal noch etwas umgelesen. Der Plan ist, wenn ich es recht verstehe, die Meiler mit verringerter Last zu fahren, damit das Brennmaterial sich weniger schnell verbraucht.


    Die Gesamtmenge des produzierten Stroms (und Abfalls) dürfte damit in etwa die gleiche bleiben, sie verteilt sich nur über einen größeren Zeitraum. Oder mache ich mal wieder einen Denkfehler?


    Der Sinn erschließt sich mir nicht wirklich. Kommt mir ungefähr so vor, als würde Selima versprechen, sich nur noch mit max. 30 km/h fortzubewegen, und dürfte im Gegenzug 3 Monate ohne TÜV fahren.

    #130AuthorKapustiner (1229425) 03 Sep 22, 17:52
    Comment

    So habe ich es auch verstanden.

    Der "Vorteil": Im Vergleich zur Stilllegung Ende 2022 wird etwas mehr von der Gesamtmenge des produzierten Stroms im Winter/zur kalten Jahreszeit produziert. Bestimmt unser wichtigstes Thema im Moment... 🙁

    (Böser Verdacht: Da muss man sich keine ernsthaften Gedanken machen, sondern kann schön entlang bekannter Parteilinien diskutieren, so dass die Politikerwelt wieder etwas einfacher erscheint!


    Edit: Oder vielleicht möchten wirklich einige Diskussionsteilnehmer einen Wiedereinstieg ins Gespräch bringen - wer weiß!?!)

    #131AuthorHe-le-na (743297)  07 Sep 22, 16:03
    Comment

    Oder vielleicht möchten wirklich einige Diskussionsteilnehmer einen Wiedereinstieg ins Gespräch bringen - wer weiß!?!)

    Jein, ... Meiner Meinung nach ist eine Laufzeitverlängerung keine Lösung für die aktuellen Probleme. Ich gehe davon aus, dass die jetzt beschlossene Streckung der Laufzeiten eine kurzfristige Lücke verringern kann (wenn denn die Sicherheit gewährleistet werden kann).

    Langfristig finde ich die Frage legitim, ob es es "bessere" Alternativen (und da ist jede Interpretation zu "bessere" erlaubt) zur momentanen Energiepolitik gibt.

    #132AuthorWik (237414)  07 Sep 22, 18:44
    Comment

    Zurück zu den eher kleinen Fragen:


    Das feste Shampoo damals war ja für meine Haare ein völliger Reinfall, aber ich habe jetzt festes Duschgel probiert, und das ist prima. (Fragt mich nicht, was der Unterschied zur guten alten Seife ist. Ich habe aber den Eindruck, dass es viel mehr und schneller schäumt und der Schaum auch leichter ist. Die Inhaltsstoffe sind vermutlich auch andere, da habe ich aber nicht nachgeforscht. Jedenfalls finde ich es sehr angenehm.) Es ging mir dabei nicht nur um die Plastikersparnis - kleine Pappschachtel statt mittelgroßer Plastikflasche - sondern vor allem um die Weichmacher, die ich jetzt vermeiden kann.

    #133AuthorGibson (418762)  07 Sep 22, 20:27
    Comment
    Gibson, der Unterschied liegt in der chemischen Zusammensetzung.

    Für mich und meine feinen, leicht fettenden Haare ist Haarseife GE-NI-AL!
    Allerdings musste ich ein bisschen ausprobieren, bis ich die mit dem richtigen Fettanteil gefunden hatte. Eine Zeitlang habe ich auch (Körper-)Seife in der Dusche und am Waschbecken verwendet. Leider führt die mit unserem sehr kalkigen Wasser zu furchtbaren Belägen, auch im Abflussrohr. Da festes Duschgel, bzw. seifenfreie Waschstücke sich chemisch anders verhalten, nutze ich jetzt deren Vorteil, ohne diese Nachteile.
    Nur auf die Haarseife kann ich nicht verzichten, da gibt es für mein Problemhaar auch kein gleichwertiges seifenfreies festes Shampoo.
    #134Authorschwäble (951819)  08 Sep 22, 15:54
    Comment

    #133 Das freut mich sehr. Vielleicht nehmen das andere als Ansporn, noch etwas rumzuprobieren. Meine allererste Haarseife war auch ein totaler Reinfall. Mittlerweile hatte ich schon mehrere gut bis sehr gute und ab und an mal wieder eine weniger gute. Die beste ist immer noch die Kugel, die ich damals verlinkt hatte und die ganz ohne Verpackung auskommt. Die festen Seifen sind auch extrem ergiebig - jedenfalls die, die ich ausprobiert hab.

    #135AuthorSelima (107)  08 Sep 22, 16:36
    Comment

    In Frankreich hatte Macron den Franzosen wegen der Energiekrise das Ende von "Überfluss und Sorglosigkeit" angekündigt, eine Ansage, die von vielen Seiten kritisiert wurde, weil viel zu viele Bürger beides auch vorher schon nicht kannten und die mit dem nötigen Kleingeld munter so weiter machen wie bisher, angefangen beim Präsidenten selbst und bei seinem Umfeld.

    Er wurde im Urlaub beim Jetskifahren fotografiert; die Chauffeure der Dienstlimousinen der Minister mussten an heißen Tagen den Moteur laufen lassen, während die Herren drinnen tagten. Ohne Klimaanlage wäre ihnen beim Wiedereinsteigen zu heiß geworden.


    Nach den Politikern machten reiche Privatpersonen und Firmen Schlagzeilen, die auch in Zeiten der Energieknappheit für alle ausgiebigst ihre Privatjets nutzen.

    Lionel Messi verzeichnet von Juni bis August 52 Flüge, "368 Flugstunden in drei Monaten oder soviel wie eine Durchschnittsfranzose in 150 Jahren" war in den Medien zu lesen.


    Sein Verein, der PSG, wurde vom Direktor der Bahn ins Visier genommen, weil der PSG für ein Spiel in Nantes, zwei Stunden im Zug (samt Spezialangeboten der SNCF für Service und Bequemlichkeit) von Paris aus, für die gesamte Mannschaft und ihre Entourage ein Privatflugzeug gebucht hatte. Viel Polemik anschließend in allen Medien, einschließlich der sozialen. Vor allem, nachdem der Trainer auf die Kritik geantwortet hatte, "warum nicht gleich in einem Strandsegler" und Mbappé den "Witz" zum Lachen fand. Es wurde auch schnell klar, das Flüge bei ihnen durchaus gängige Praxis dann ist, wenn sie ziemlich unnötig sind.


    Folgen die Unternehmen, die weiterhin unzählige Meetings in Privatjets wahrnehmen, obwohl während der Coronapandemie erstens klar wurde, dass die sehr, sehr oft am Bildschirm gemacht werden können und zweitens durchaus reguläre Flüge oder schnelle Verbindungen mit der Bahn oder auf der Autobahn existieren.


    Wie schnell eine gute Absicht einen gegenteiligen Effekt haben kann, zeigt sich im französischen Verbot von Linienflügen, wenn sinnvolle Alternativen mit dem Zug oder auch mit dem Auto existieren: ruckzuck nahmen hier die Privatflüge drastisch zu.


    Frankreich nimmt bei Privatflügen international eh eine Spitzenrolle ein. Dass neben Paris vor allem die Flughäfen der Côte d'Azur hiervon betroffen sind, lässt mich daran zweifeln, dass es sich vorwiegend um geschäftliche und berufliche Reisen handeln soll, alle dringend erforderlich.

    #136AuthorReeva (908916) 09 Sep 22, 10:53
    Comment

    #136: Ist doch immer so, was für den Pöbel gilt, braucht die Eliten nicht zu kümmern...

    #137AuthorZugi (797273) 09 Sep 22, 11:09
    Comment

    Sind "Vermögende" automatisch Eliten? Unter Elite verstehe ich etwas Besonderes, die Besten einer Gruppierung o.ä., aber Vermögen ist idR vererbt und kaum mal Verdienst.

    #138Authorursus maritimus (1364942) 15 Sep 22, 06:36
    Comment

    Stimmt. Ich hätte besser schreiben sollen "...Eliten, und jene, die sich dafür halten..."


    Und ja, ich weiß: das ist grob vereinfacht und durchaus auch boshaft.

    #139AuthorZugi (797273) 15 Sep 22, 09:25
    Comment

    Völlig OT zu den gefühlten Eliten:

    Kürzlich stand ich vier Stunden in einer Schlange an einem Flughafen (völliges Chaos durch ausgefallene Flüge und Verspätungen). Vorne angekommen ging eine Frau einfach an uns vorbei, drängte sich an einem Schalter zwischenrein. Ich hab sie darauf angesprochen, dass das unverschämt sei und sie sich gefälligst hintenanstellen solle. Ihre Antwort: Ich darf das, ich hab ein Businessticket und außerdem Kinder.

    #140AuthorSelima (107) 15 Sep 22, 10:45
    Comment

    #140: ...und außerdem Kinder...

    Das ist ja nun völlig bescheuert.

    #141AuthorZugi (797273) 15 Sep 22, 11:49
    Comment

    Sowas ist mir auch schon ein paarmal passiert. Am Flughafen, beim Autovermieter, ... Was macht man in so einer Situation? Als - halbwegs - zivilisierter Mensch kann man so jemanden ja nicht einfach umhauen. Also, selbst wenn man grundsätzlich bereit wäre, Frauen zu hauen ...

    #142AuthorB.L.Z. Bubb (601295) 15 Sep 22, 11:55
    Comment

    Die Kinder (wenn sie dabei sind) wären der einzige Grund, den ich akzeptieren würde, warum man bestimmte Menschen an stundenlangen Schlangen vorbeischeust.

    Ebenso Senioren oder Schwangere, die einfach rein körperlich nicht so lange stehen können.


    So werden ja auch oft Familien beim Boarding bevorzugt ins Flugzeug gelassen, bevor die Masse der Normalsterblichen dran kommt. Finde ich völlig ok.

    Dann aber bitte offen durch Mitarbeiter vorbeigeschleust und nicht einfach selbst vorgedrängelt. Wer sich einfach durchdrängelt, sollte durch den Mitarbeiter am Schalter freundlich, aber bestimmt, abgewiesen werden, wenn der das mitbekommt.


    #143AuthorDodolina (379349) 15 Sep 22, 12:06
    Comment

    #141 Definitiv, denn es gab in der Schlange viele Menschen mit übermüdeten Kindern (mein Anstehen fing um 8 Uhr abends an), die sich alle sehr zivilisiert verhalten haben.


    #142 schwierig. Diese Person hat letztlich ihren Willen bekommen, eben weil ich sie nicht weggezerrt habe, aber auch, weil das Schalterpersonal nicht eingeschritten ist. Die hätten sie einfach nicht bedienen sollen. Wenigstens habe ich von den hinter mir in der Schlange Stehenden ein paar anerkennende Blicke, Schnauber etc. bekommen - und ich hab mich nicht über mich ärgern müssen, weil ich nichts gesagt habe.

    Dass die Airline auch ansonsten versagt hat und uns geraten hat, den Rest der Nacht in der Wartehalle zu warten, war dann das Sahnehäubchen dieses erfreulichen Ereignisses. [Haben wir nicht getan und letztlich eine zwar sehr kurze Nacht, aber mit einem wunderbaren Frühstück durchgesetzt.]


    #43 kleine Kinder sind ein Argument. Aber die Kinder waren nirgends zu sehen, es waren, wie gesagt, viele andere Leute mit Kindern da ... etc. pp.

    #144AuthorSelima (107)  15 Sep 22, 12:13
     
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