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    Mr Darcy 245 - ein virtueller Buchclub?

    Topic

    Mr Darcy 245 - ein virtueller Buchclub?

    Comment

    Habe versehentlich die #300 verfaßt, daher hier ein neuer Faden.


    Zuletzt sprachen wir über Josephine Tey, Brat Farrar.


    Und zwar hier related discussion: Mr. Darcy 244 Leseratten diskutieren ihr Futter

    AuthorC3PO (877869)  13 Jun 22, 17:56
    Comment

    Ich habe eine Empfehlung für euch:

    Amy Stanley, Stranger in the Shogun's City: A Japanese Woman and Her World.

    Ein gut recherchierter historischer Roman, der im Tokio des 19. Jahrhunderts spielt und mich fasziniert hat.

    Ist auch übersetzt und heißt dann "Tsunenos Reise: Eine moderne Frau im Japan des 19. Jahrhunderts"

    #1Authorpenguin (236245)  13 Jun 22, 23:13
    Comment

    Und für Krimi-Fans kann ich Harry Bingham und die Bücher der Fiona-Serie empfehlen, gibt es ebenfalls auf Deutsch. Ich habe alle 6 Bände gelesen, aber er hat die Serie leider bisher nicht fortgesetzt, der 6. Band ist auch schon wieder 5 Jahre alt.

    #2Authorpenguin (236245) 14 Jun 22, 07:19
    Comment

    Vielen Dank für die Tipps, Penguin. Historische Romane lese ich ungern, wobei das 19. Jahrhundert gerade noch geht. Krimihinweise sind immer gern willkommen.


    Ich habe mir letzte Woche "Eine Frage der Chemie" von Bonnie Garmus besorgt und wollte es ziemlich bald lesen. Doch dann hat Klatschmohnmann das Buch entdeckt und als alter Chemiker gleich hineingeschaut. Tja, nun ist er auf Seite 232 und rückt das Buch erstmal nicht wieder heraus, obwohl er sonst so gut wie nie Romane liest. Ich hoffe, er entdeckt für sich endlich, wie faszinierend es sein kann, sich in einer Geschichte zu verlieren.


    Aber es ist ja nicht so, als hätte ich nicht genug zu lesen. Das Buch "Der Trafikant" von Robert Seethaler wollte ich schon immer mal gelesen habe und als ich es auf einem Büchermarkt entdeckt habe, habe ich es gleich mitgenommen. Ich bin noch nicht sehr weit, aber Franz aus dem Salzkammergut hat schon den Professor Freud kennengelernt. Die Trafik, in der Franz beschäftigt ist, liegt im 9. Bezirk in Wien. Und da ich dort auch einmal gewohnt habe, versuche ich immer, mir die Straßenzüge ins Gedächtnis zu rufen.

    #3AuthorRed Poppy (876587) 14 Jun 22, 08:45
    Comment

    Ich musste jetzt erstmal nachschauen was eine Trafik ist. Wieder was gelernt 🙂

    #4AuthorChetara (616991) 14 Jun 22, 09:06
    Comment

    Dann hoffe ich, dass der Klatschmohnmann das Buch bald wieder rausrückt. Ich lese es auch gerade, und es unterhält mich ausgesprochen gut. Auch "Der Trafikant" hat mir sehr gut gefallen, obwohl das natürlich keine heitere Lektüre ist.

    Rebecca Gable hat neulich in ihrem Forum eine Krimi-Reihe von Susanne Goga empfohlen. Ein Kommissar Wechsler ermittelt im Berlin der 20er-Jahre. Ich dachte, ich könne mich damit über die Wartezeit auf den neuen Kutscher und die neue Staffel von "Babylon Berlin" trösten. Und was soll ich sagen ? Es gefällt mir mindestens genauso gut ! Bisher sind acht Bände erschienen, die ich mir inzwischen alle zugelegt habe. Drei wurden letzte Woche bereits inhaliert.

    #5Authorsantacrocce (799098) 14 Jun 22, 11:38
    Comment

    Von Susanne Goga habe ich auch schon gehört. Aber acht Bände schrecken mich schon ab.... Wann soll ich das alles lesen, wenn noch so viel Ungelesenes herumliegt? *seufz*


    Am Freitag ist nicht weit von Poppy-Wohnstadt eine Benefiz-Lesung u.a. mit Volker Kutscher. Ich habe ihn zwar schon mal gehört und gesehen (er ist sehr offen und erzählfreudig), aber ein zweiter Besuch kann ja nicht schaden. Er kommt mit zwei schreibenden Kollegen, die im selben Provinzkaff leben wie er.

    #6AuthorRed Poppy (876587) 14 Jun 22, 12:45
    Comment

    Drei Schriftsteller an einem Ort sind kein Provinzkaff, sondern eine Künstlerkolonie.

    🙂

    #7AuthorIrene (236484) 14 Jun 22, 13:01
    Comment

    #Irene: Sehr schön! 🙂

    #8AuthorRed Poppy (876587) 14 Jun 22, 13:04
    Comment

    Danke für den Lacher, Irene 🙂

    Ich war auch schon auf einer Lesung von Herrn Kutscher und auf der Buchmesse bei einer Diskussionsveranstaltung mit dem damaligen MP-Kandidaten. Thema waren die 20er Jahre des 20. und 21. Jahrhunderts im Vergleich. Der Kandidat kam dann sehr schnell ins Schwitzen, da Herr Kutscher um Längen besser vorbereitet war und ja auch studierter Historiker ist. Man konnte fast Mitleid haben.

    #9Authorsantacrocce (799098) 14 Jun 22, 14:22
    Comment

    Vielen Dank fuer den virtuellen Buchclub, C3PO.


    Ich konnte Kutscher leider gar nicht recht was abgewinnen, auch wenn ich die Idee eigentlich ganz gut fand. Also lese ich vielleicht mal bei Susanne Goga rein.


    Sage mal, Masu, hast du das Provence-Buch in Uebersetzung gelesen? Dann verdient der/die Uebersetzer*in mindestens eine Medaille. Ich habe angefangen es zu lesen, und finde es unheimlich anstrengend, mich durch die unlogischen Absaetze, die Verwirrung zwischen gestern, vorgestern, heute morgen, und das Hinundher von Madam und Madame zu arbeiten. Sowas kann natuerlich in der Uebersetzung viel besser sein. (Das sind alles Nervsachen, die ein/e Editor auch im Original haette korrigieren koennen - aber auch eine Kusine (zB), die mal drueber liest! So jemanden hatte er offensichtlich nicht.) Wenn ich also nicht auf jeder Seite mehrmals ueber solchen Bloedsinn stolpern wuerde, haette ich vielleicht auch mehr Spass an der Geschichte. Hm.

    #10AuthorJabonah (874310) 14 Jun 22, 14:50
    Comment

    Die beiden Bände, die ich von Kutscher gelesen habe, fand ich ziemlich düster. Das hat mir gereicht.


    Das Provence-Buch ist das erste und letzter dieser Reihe und von diesem Autor, das ich gelesen habe. Ich hatte das Exemplar in dt. Übersetzung. Auch ich hatte Probleme bei Madam und Madame. Für einen Herzpatienten säuft der Typ viel zu viel. Erstaunlich, dass er trotz seines Alkoholkonsums zum Schluss zur Höchstform aufläuft. Ich könnte wetten, dass das Geplänkel zwischen ihm und der Schönen in den nächsten Bänden immer so weitergeht. Gestört hat mich auch dieses Reiseleiter-Getue. Und schließlich Arthur trägt auch nicht zur Unterhaltung bei. Bisou im Plural schreibt sich mit s, und nicht wie im Buch mit x. 


    Momentan lese ich gerade "L'escalier de Chambord" von Pascal Quignard - seltsamer Roman, in den ich mich noch einlesen muss.


    Heute ist auch "Vienna" von Eva Menasse mit der Post gekommen. Aus Versehen habe ich die Jubiläumsausgabe bestellt: Sie ist so klein wie ein Gesangbuch! Passt wenigstens in die Handtasche.

    Hat schon jemand von euch "Dunkelblum" gelesen?




    #11Authorkisan (466721) 14 Jun 22, 15:49
    Comment

    "Dunkelblum" liegt noch kaum berührt auf dem Nachtschränkchen. Ich konnte mich noch nicht so recht dazu aufraffen. Vielleicht dann, wenn Klatschmohnmann mit Elizabeth Zott nicht so recht fertig werden sollte.


    Eines dieser Provence-Bücher habe ich auch mal gelesen, ich kann mich aber nicht genau daran erinnern.

    #12AuthorRed Poppy (876587) 14 Jun 22, 16:04
    Comment

    Ich habe Dunkelblum gelesen und war sehr begeistert. Man muss sich ein wenig an den ausgedachten Dialekt gewöhnen, aber nach einigen Seiten war ich so im Lesefluss, dass mir das nicht mehr aufgefallen ist. Vienna hat mir auch sehr gut gefallen.

    Bei den Kutscher-Bänden finde ich es gerade faszinierend, dass sie eher heiter im Partyleben der 20er beginnen und dann durch die mächtiger werdenden Nationalsozialisten immer düsterer und beklemmender werden. Ich kann mir vorstellen, dass sich die Menschen genauso gefühlt haben.

    #13Authorsantacrocce (799098) 15 Jun 22, 11:46
    Comment

    Gelesen habe ich "Der Trafikant" von Robert Seethaler. Das Buch ist in einer klaren Sprache geschrieben, die die tragischen Dinge, die passieren und noch passieren werden, noch deutlicher, noch schrecklicher machen. Allerdings habe ich mich gefragt, ob ein Jugendlicher sich wirklich so gewählt ausdrücken kann, wie der Franz in seinen Briefen an die Mutter oder teilweise auch in seinen Gesprächen mit Freud. Überhaupt Freud - wozu braucht Seethaler diesen großen Namen im Buch? Ich bin sicher das Buch hätte auch ohne ihn funktioniert.

    Insgesamt aber eine Leseempfehlung. Sollte ich irgendwo auf die Verfilmung stoßen, werde ich sie mir auf jeden Fall ansehen.


    Ein kleines Büchlein von Amélie Nothomb "Böses Mädchen" konnte ich gestern lesen. Hier geht es um die sechzehnjährige Blanche, unscheinbar und schüchtern, die richtig stolz ist, als die beliebte und schlagfertige Christa sie zur Freundin wählt. Rasch merkt sie aber, dass Christa böse und intrigant ist, dass sie versucht Blanche noch kleiner, sich in ihrem Zimmer und ihrer Familie breit zu machen. Antichrista, so nennt Blanche Christa insgeheim und malt sich Rachefeldzüge aus, die umzusetzen sie allerdings nicht schafft. Erst als Blanches Eltern sich mehr und mehr auf Christas Seite schlagen und nicht verstehen, dass Christa lügt und ihre Tochter das eigentliche Opfer ist, besorgt Blanche Beweise.

    Es ist, wie gesagt, ein schmales Buch, dass mich allerdings sehr gefesselt hat, so dass ich mit Lesen nicht aufhören konnte.

    #14AuthorRed Poppy (876587) 17 Jun 22, 09:26
    Comment

    Ich habe "Die Kalte Mamsell" fertiggelesen, den dritten Band der Norderney-Krimis von Elsa Dix. Das Buch hat mir wieder sehr gut gefallen, aber ich denke nciht, dass es besser ist als die bisherigen zwei. Gegenüber Band 1 und 2 enthält es noch mehr Action, die Hauptfiguren dürfen sich weiterentwickeln und im "Abspann" gibt es Informationen über den Zeppelinflug, der im Buch eine wichtige Rolle spielt.

    Das Ende und die ganze Handlung um Viktorias Familie finde ich allerdings arg konstruiert und etwas zu "filmisch". Das Buch schließt mit dem Hinweis, dass 1914 "ihr Jahr" werden würde. Für mich, die aus der Perspektive von 100 Jahren später zurückblickt, bleibt das ein Kloß im Hals, und genauso dürfte es auch gemeint gewesen sein.

    Es wird also wohl eine Fortsetzung geben, und was der Krieg mit der Urlaubsidylle Norderney macht, darauf bin ich gespannt.


    Macht jemand von Euch mit bei "Leo liest ein Buch"? Ich haben mich nur im Eiltempo durch die Posts gelesen und nicht nach den Absendern geguckt....

    #15AuthorB_Elanna (240251) 17 Jun 22, 18:01
    Comment

    Da Klatschmohnmann noch immer nicht mit Bonnie Garmus durch ist und Dunkelblum noch immer still auf dem Nachtkästchen ruht, habe ich jetzt den zweiten Teil von "Die stadt ohne Wind" vor mir liegen. Ich bin noch nicht durch, aber während des Lesens habe ich mich gefragt, für welches Alter dieses Jugendbuch wohl gedacht ist, denn es werden schon grausame Foltermethoden geschildert. Mir fällt ein, dass mir der erste Teil zu wenig dramatisch vorkam und ich das der Tatsache zugeschrieben habe, dass es ein Jugendbuch ist. Jetzt bin ich anderer Meinung.

    Eben habe ich nachgesehen: Altersdempfehlung 12 - 19 Jahre. Eine ungewöhnliche Altersangabe, finde ich, mit der ich aber leben kann.

    #16AuthorRed Poppy (876587)  19 Jun 22, 07:51
    Comment

    Ich habe den zweiten Teil von "Stadt ohne Wind" beendet. Der erste Teil hat mir deutlich besser gefallen. Ich hatte mehr erwartet. Schade.


    Dann habe ich ein Buch von Jennifer Estep gelesen, sehr gut lesbar geschrieben. Kann ich als reine Unterhaltungslektüre empfehlen. Die Übersetzerin interessiert sich offenbar nicht für Essen, denn es tauchen mysteriöse Brüsslerer Sprossen anstelle von leckerem Rosenkohl auf.

    #17AuthorLiese (238947) 19 Jun 22, 18:27
    Comment

    Habe im Urlaub gehört, dass von Suzanne Collins ein Prequel zu den "Hunger Games" geschrieben wurde und schon 2020 herausgekommen ist. Das werde ich mir wohl besorgen und habe daher schon mal die bereits bekannten 3 Bände aus dem Schrank genommen und lese sie zum zweiten Mal.

    Nett! Ich fand schon beim ersten Lesen, dass die Romane deutlich besser als die Verfilmung sind. Der Eindruck hat sich jetzt wieder bestätigt.

    Blöd nur, dass ich jetzt immer mal die doofen Filmschauspieler im Kopf habe. Beim ersten Lesen habe ich noch meine eigene Fantasie gehabt und die war deutlich besser als laue Verfilmung mit den schlechten Schauspielern, die überhaupt nicht zu meiner Fantasiewelt passten.

    #18AuthorHassos Frauchen (270200)  20 Jun 22, 07:30
    Comment

    Ich lese gerade ein weiteres Buch von Maxim Leo. Diesmal schreibt er über seine Familie in der DDR. Da ich schon einiges über die neuere deutsche Geschichte gelesen haben, fallen mir immer wieder Parallelen auf, zum Beispiel zu Monika Braschs Buch "Ab jetzt ist Ruhe".


    Macht jemand von Euch mit bei "Leo liest ein Buch"? - Ja, ich mache mit. Bislang kenne ich nur Lesegruppen im echten Leben, daher bin ich gespannt.

    #19AuthorRed Poppy (876587)  20 Jun 22, 09:17
    Comment

    Macht jemand von Euch mit bei "Leo liest ein Buch"? Ich habe erst überlegt. Ich bin aber ab dem 3.7. für drei Wochen im Sommerurlaub. Da möchte ich nur nach Lust und Laune lesen und auch nicht darüber diskutieren. Wobei ich etwa die Hälfte der zur Auswahl stehenden Bücher schon gelesen habe, da könnte ich schummeln 🙂

    #20Authorsantacrocce (799098) 20 Jun 22, 11:35
    Comment

    Macht jemand von Euch mit bei "Leo liest ein Buch"?

    Den Faden habe ich auch heute entdeckt. Doch beim Überfliegen musste ich feststellen, dass keines der genannten Bücher auch nur ansatzweise mein Interesse weckt. Ich bin wohl doch nur ein hoffnungsloser Fall von "Triviallektüre"-Leserin zur erbaulichen Unterhaltung 🙂

    Ich würde lieber einen neuen Asterix-Band lesen, als irgendwas mit Krieg/Problemen/Politik/Kultur ...


    #21AuthorHassos Frauchen (270200) 20 Jun 22, 12:41
    Comment

    Es ist ja auch wunderbar, dass man eines der Bücher lesen kann, die nicht ausgewählt wurden. Klatschmohnmann ist jetzt mit "Eine Frage der Chemie" durch. Ich habe ihn gefragt, ob es für ihn irgendwie platt und trivial gewesen wäre. Das hat er verneint; er hat sich gut unterhalten gefühlt und war auch von den überaschenden Wendungen angetan. Ok, er ist jetzt kein geübter Romanleser, doch zumindest hat er keinen Hund erwähnt, der ihm als Charakter besonders aufgefallen wäre.

    #22AuthorRed Poppy (876587) 20 Jun 22, 12:46
    Comment

    Ich bin wohl doch nur ein hoffnungsloser Fall von "Triviallektüre"-Leserin zur erbaulichen Unterhaltung 🙂

    Und dagegen spricht absolut nichts ! "Evelyn Hugo" aus der Liste dort kann ich aber empfehlen. Das liest sich ganz leicht weg und ist genau richtig für einen sonnigen Tag auf der Liege. "Eine Frage der Chemie" eigentlich auch, ich war nach knapp zwei Tagen damit durch ..., und der Hund ist wirklich großartig 🙂



    #23Authorsantacrocce (799098)  20 Jun 22, 12:55
    Comment

    @Poppy: findest du nicht, dass ein Buch mit dem Titel "Eine Frage der Chemie" im ersten Moment nach einem staubtrockenen Lehrbuch klingt? 😉


    Ich war während meines Urlaubs übrigens ein paar Tage in Thale/Harz. Dort bekam ich den Tipp, einmal "Winterströme" und "Im Labyrinth der Täler" von Bernd Wolff zu lesen. Kennt das jemand? Darin sollen die Reisen von Goethe im Harz verarbeitet sein.



    #24AuthorHassos Frauchen (270200) 20 Jun 22, 13:00
    Comment

    findest du nicht, dass ein Buch mit dem Titel "Eine Frage der Chemie" im ersten Moment nach einem staubtrockenen Lehrbuch klingt? - da hast du recht, HF. Aber ich habe es mir gekauft, weil es gut besprochen worden ist. Und Klatschmohnmann hat sich als alter Chemiker das Buch gerade wegen des Titels geschnappt. Und hat zum ersten Mal seit langer Zeit wieder einmal einen Roman gelesen und das sehr gern.


    Bernd Wolff sagt mir gar nichts.

    #25AuthorRed Poppy (876587) 20 Jun 22, 13:09
    Comment

    Das Siegel von Rapgar von A. Pechow habe ich jetzt durch und bleibe dabei, dass die Geschichte ansich zwar ziemlich gut ist, mir aber die Beschreibungen der unterschiedlichen Wesen entweder nicht ausreichen, oder schlichtweg zu spät kommen (erst in der 2. Hälfte des Buches), um einen durchgehenden Lesegenuss bei mir zu erzeugen. Ist ein bisschen schade, das Buch hätte richtig gut sein können, denke ich.

    #26AuthorGreenhouse (19027) 20 Jun 22, 15:21
    Comment

    Trotz anfänglicher Schwierigkeiten hat mir am Schluß "Das Siegel von Rapgar" recht gut gefallen, aber nicht so gut, dass ich weitere Bücher von diesem Autor lesen wollte.

    #27AuthorRed Poppy (876587) 20 Jun 22, 15:27
    Comment

    Mir hat "Die Siegel von Rapgar" gut gefallen, leider ist es vergriffen. Ich hatte es nur aus der Onleihe. Und leider ist der dritte Band der neuesten Serie von Alexey Pehov noch nicht mal in Aussicht. Ich fürchte, das war's. Das Gemeine ist, dass das Buch auf Russich bestimmt schon vor Jahren erschienen ist.


    Wir hatten hier vor Ewigkeiten zusammen "Deutschland - Ein Wintermärchen" von Heine gelesen. Selbst bei diesem recht kurzen Werk waren wir sehr unterschiedlich fertig und die Diskussion entsprechend stockend. Davor gab es einen Versuch mit "Die Brüder Kamasorow", das Buch war viel zu lang.


    Bei "Eine Frage der Chemie" würde ich spontan an einen Liebesroman denken. Die haben doch gerne solche Titel.


    HF, "falsche" Verfilmungsbilder aus dem Kopf zu kriegen ist schwierig. *denkt an Aragorn aus "Herr der Ringe"*



    #28AuthorLiese (238947) 20 Jun 22, 19:16
    Comment

    Liese, der Aragorn im Film sah zumindest so aus, wie ich ihn mir vorgestellt habe. Legolas nicht.

    Zwischen Lesen und Film lagen allerdings einige Jahrzehnte.....und meine Lieblingscharaktere waren immer die Ents in Band 2.


    An Diskussionen zu dem Heine-Buch erinnere ich mich überhaupt nicht mehr. Es gab glaube ich, nicht so viel dazu zu sagen. Bei den Brüdern hab ich nach 80 Seiten aufgegeben angesichts der Vielzahl der Charaktere mit jeweils mindestens drei verschiedenen russischen Namen.


    Der Leo-Leseclub hat sich nun für das japanische Buch entschieden. Die Diskussion hat mich immerhin dazu inspiriert, zu einem Buch zu greifen, das schon seit einiger im Regal darauf wartet, gelesen zu werden: "Die Französin, die Geisha werden wollte" von Isabelle Artus. Bin bei Kapitel 11 und bisher gefällt es mir sehr gut. Es sind ein paar sehr blumige und wundeschöne Formulierungen darin: "Sie mochte Reisen nicht und Reisende noch viel weniger. Ihrer Ansicht nach benötigte man nicht mehr als ein Buch, um irgendwo anders hinzukommen und die Rückkehr war auch bequemer."

    Das Original ist französisch und heißt "La petite boutique japonaise" - und von dem kleinen Japanladen am linken Ufer der Seine geht die Geschichte dann irgendwann in das große Japan.


    Ein Schnäppchen vom Grabbeltisch des großen Buchladens in der Bahnhofstrasse.....

    #29AuthorB_Elanna (240251) 20 Jun 22, 19:36
    Comment
    Vor kurzem habe ich für eine VHS Gruppe ein Buch von Pearl S. Buck gelesen (habe ich das schon erzählt?): Ostwind-Westwind. Zuerst wollte ich mich verweigern und diesen alten Schinken ignorieren. Aber dann habe ich mich natürlich doch zusammen genommen und das Buch gelesen.
    Und, siehe da, ich war sehr angetan. Es geht um das alte Thema Moderne und Tradition, Ost und West, Jung und Alt, Aufbruch ins Unbekannte und Bindung an das Vertraute.
    Jetzt weiß ich wieder, weshalb ich vor Jahrzehnten viele Bücher von Frau Buck gelesen habe.
    #30AuthorRed Poppy (876587) 20 Jun 22, 21:15
    Comment
    Das habe ich auch gelesen und möchte es sehr. Mit einigen anderen konnte ich dagegen weniger anfangen.
    Ich war 14 oder so, als ich es das erste Mal gelesen habe. Mir ist ganz besonders in Erinnerung geblieben, wie ihr Mann ihr die eingebundenen Füße wieder aufgemacht hat, auf die sie so stolz war....
    #31AuthorB_Elanna (240251) 20 Jun 22, 21:30
    Comment
    In dem Alter war ich ungefähr auch..

    Ja, die Lotusfüße. Wir haben nachgelesen und herausgefunden, dass den kleinen Mädchen die Zehen gebrochen wurden, damit man sie unter dem Ballen festbinden konnte. Dann haben wir uns natürlich gefragt, ob die Zehen nach dem Aufbinden der Füße wohl wieder gebrochen werden mussten... Doch darüber war nichts zu finden.
    #32AuthorRed Poppy (876587) 20 Jun 22, 22:29
    Comment

    @Poppy: Oh ja! An das Buch mit dem Aufbinden der gebundenen Füße erinnere ich mich auch sehr gut!

    Ich hatte mal mit 13 oder 14 alles aus dem heimischen Bücherregal der Eltern gelesen. Da war alles drin, was der heimische Buchclub damals so im Programm hatte. Neben Pearl S. Buck, A.E. Johann, Arno Surminski, auch Simmel und Konsalik. Die fand ich aber damals blöd, weil zu viel "Kalter Krieg" und "Spionage". Das war nie so mein Thema.

    @Liese: Dass mit dem A. Pehov ist ja schade. Ich glaube, russische Autoren haben derzeit gar keine Chance bei deutschen Verlagen. Wohl dem, der die Bücher im Original lesen könnte ... (ich nicht, ich hatte französisch ...)


    Edit fügt noch an: da gab es auch so unselige Schnulzen mit "Angelique" im Titel ... kennt die noch wer?

    #33AuthorHassos Frauchen (270200)  21 Jun 22, 10:32
    Comment

    Meine Eltern hatten diese Bücher nicht im Regal, dafür war ich im Buchclub und habe mir damals einige Bücher von Pearl S. Buck gekauft; ich weiß noch genau, wie sie aussahen. A.E. Johann habe ich nie gelesen, dafür Arno Surminski. Simmel mochte ich gern, den mag ich auch heute noch; zwei Bücher habe ich von ihm aufbewahrt: "Es muss nicht immer Kaviar sein" und "Jimmy ging zum Regenbogen". Konsalik dageben fand und finde ich schrecklich. Ich habe ja vor Jahren u.a. Russisch studiert und die Mutter meines damaligen Freundes hielt es für passend, mir Konsaliks mit Titeln wie "Liebesnächte in der Taiga", "Der Arzt von Stalingrad" usw. zu schenken.

    Das alles ist allerdings schon viele Jahre her und ich glaube nicht, dass ich noch Pehov im Original lesen könnte. Leider.


    Von "Angelique" habe ich seinerzeit das erste Buch gelesen und anschließend alle weiteren fünfunddrölfzig Bände ohne Bedauern ignoriert.

    #34AuthorRed Poppy (876587) 21 Jun 22, 10:46
    Comment

    Also für die "Angelique"-Bücher war ich damals definitiv zu jung. Über die ganzen Szenen, wo sich die Protagonisten vor dem Feuer/im Gebüsch/auf dem Küchentisch miteinander vergnügten, habe ich hinweggeblättert, weil ich das blöd fand 🙂

    Und dann merkte man erst, wie dünn die Handlung eigentlich war ...

    Gwen Bristow ist mir noch eingefallen aus dem heimischen Bücherschrank. Und "Götter, Gräber und Gelehrte".

    Die meisten der Titel waren Übersetzungen aus dem Englischen. Ich kann mich (außer an die Ostpreußen-Bücher) an überhaupt keine deutschen Autoren erinnern. Meine Eltern haben immer nur mal im Urlaub gelesen und entsprechend standen sie oft ratlos im Buchclubladen und wussten nicht, was sie eigentlich kaufen sollten. Sie waren dann froh, dass meine Schwester und ich Interesse an Büchern hatten. Aber die Auswahl an Jugendliteratur war halt bescheiden. Deutsche Jugendbuchklassiker kenne ich daher so gut wie gar nicht. Nur so Sachen von Enyd Blyton, Karl May und was so im Buchclub zu bekommen war.


    #35AuthorHassos Frauchen (270200) 21 Jun 22, 11:19
    Comment

    Pearl S. Buck, John Steinbeck, Graham Greene, das waren die Schriftsteller, die meine Eltern so in ihrem Bücherschrank hatten. Simmels Werke standen in einer Ferienwohnung in Bodenmais. Ich habe damals einfach alles verschlungen, was mir in die Finger kam.


    Die Angelique Bücher habe ich gelesen just als wir im Geschichtsunterricht Ludwig XIV durchnahmen. Hat mir eine 1 eingebracht, da Anne Golon sehr gut recherchiert hatte und die politischen Gegebenheiten der Zeit treffend und spannend wiedergegeben hat. Ich fand die Bücher also gar nicht so dünn, sondern recht informativ. Interessant fand ich auch, was über die Herstellung von Kaffee und Schokolade geschrieben wurde oder über das Pariser Armenviertel und die Bettlerbanden.

    Kicher, hier geht wohl gerade die Begeisterung mit mir durch, aber ich habe die Angelique Romane wirklich geliebt.

    #36AuthorGreenhouse (19027) 21 Jun 22, 11:55
    Comment

    Uh, da habe ich wohl ganz viel überblättert ... ich kann mich nicht an Schokoladeherstellung oder Bettlerbanden erinnern.

    Den Ludwig XIV hatten wir auch in der Schule. Da musste ich immer an eine Paris-Reise mit dem Wohnwagen denken. Ich ca. 9 Jahre und von den Eltern durch alle Museen geschleppt. Am besten fand ich damals Malmaison und dieses "Spieldorf" von Marie Antoinette im Garten von Versailles. Ach ja. Und das "Henkerbeil", das mein Vater auf einem Flohmarkt erstanden hatte (war aber wohl nur ein Werkzeug zum Zuckerrohr abschneiden 🙂

    Die Paris-Tour hat mir aber leider keine 1 im Unterricht eingebracht, weil ich mir nie irgendwelche Jahreszahlen merken konnte.

    #37AuthorHassos Frauchen (270200) 21 Jun 22, 15:23
    Comment

    Ich lese gerade wieder ein Buch von Maxim Leo: "Haltet euer Herz bereit". Der Titel klingt ausgesprochen kitschig, das Buch ist es aber nicht. Der Autor beschreibt hier die Geschichte seiner DDR-Familie über drei Generationen. Er beginnt bei den Großvätern, die aus unterschiedlichen Gründen und von verschiedenen Seiten kommend nach dem Krieg einen neuen Staat mit aufbauen wollen. Ich finde das Buch sehr interessant, auch wenn ich einen Teil der einen Großvater-Geschichte schon aus dem Buch "Wo wir zu Hause sind" kenne.

    #38AuthorRed Poppy (876587) 22 Jun 22, 11:13
    Comment

    Sage mal, Masu, hast du das Provence-Buch in Uebersetzung gelesen?

    @Jabonah Upps. Hatte ich überlesen.

    Du meinst den Gentleman in Arles? Mangels Französisch (1 Zwangsjahr sagt glaube ich genug aus) 

    Ich musste erstmal suchen in welcher Sprache das Original ist.

    A Retirement Disturbed: A Story of Murder and Mystery in Provence (Peter Smith in Provence Book 1)


    Ich habe es wie dir jetzt schon klar ist, auf deutsch gelesen und mir sind keine Madam Madame Ungereimtheiten aufgefallen. Ich bin z. Zt nicht gut drauf und habe es möglicherweise entweder hirnlos gelesen oder schlicht hirnlos gelesen, mich einfach nur berieseln lassen. Obendrein bin ich zur Zeit oft müde und schlafe während des Lesens ein. Trägt auch nur bedingt zum Nachvollziehen einer Handlung bei.


    Die von kisan in #11 gemachten Anmerkungen kann ich nachvollziehen

    Ich hatte das Exemplar in dt. Übersetzung. Auch ich hatte Probleme bei Madam und Madame. Für einen Herzpatienten säuft der Typ viel zu viel. (Höchst) Erstaunlich (und ziemlich unglaubwürdig), dass er trotz seines Alkoholkonsums zum Schluss zur Höchstform aufläuft. Ich könnte wetten, dass das Geplänkel zwischen ihm und der Schönen in den nächsten Bänden immer so weitergeht. Gestört hat mich auch dieses Reiseleiter-Getue

    #39AuthorMasu (613197)  22 Jun 22, 14:17
    Comment

    Ach ja, Angélique....

    die hat mich auch durch die Teenagerjahre begleitet und mir zu einer guten Geschichtsnote verholfen. Die Sexszenen habe ich quergelesen, haften geblieben ist nur, wie sich Angélique in Band 2 mit ihrem Ehemann auf dem Boden in irgendeinem Raum in Versailles vergnügt hat und dabei prompt von der Hofgesellschaft überrascht wurde - der Skandal war weniger, dass sie beim Sex ertappt wurde, aber mit dem eigenen Mann, das ging ja gar nicht!

    Und dann der kleine Sohn, der als Sänger Furore machen und kastriert werden sollte...


    Alles, was in der "neuen Welt" spielte, damit konnte ich dann kaum noch etwas anfangen. Heute ärgere ich mich fast ein wenig darüber, dass da so wenig hängengeblieben ist, denn es gibt so wenige historische Romane über die Pionierzeit Kanadas (die Jalna-Saga fällt mir da noch ein, kennt ihr die auch?)

    Neulich standen alle Angélique-Bücher geschlossen im öffentlichen Bücherschrank. Ich gebe zu, ich habe mit mir gekämpft, ob ich sie mitnehme und nochmal lese.


    "Götter, Gräber und Gelehrte" habe ich verschlungen. Es ist auch heute noch ein Standardwerk und ich habe mir das Familienexemplar bei der Haushaltsauflösung sichergestellt. Man kann ja nicht seine ganzen Kenntnisse der europäischen Frühgeschichte nur aus Asterixheften beziehen....


    Deutsche Kinderbuchklassiker habe ich natürlich ebenfalls verschlungen, was mir in die Hände fiel. Wir hatten Lesekarten für die Bücherei in unserer Heimatstadt und für den Ort, in dem mein Opa wohnte, bei dem wir immer die Ferien verbracht haben. Lesestoff gab's immer.

    Kennt ihr noch "Raumschiff Monitor" und "Geheimagent Lennet"? Und die Jungens von Burg Schreckenstein?


    #40AuthorB_Elanna (240251) 23 Jun 22, 11:23
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    Die Jalna-Saga kenne ich auch. Und ich habe damals auch alle Bände mit Begeisterung gelesen und bedauert, als die Reihe zu Ende war. Dann habe ich noch die Bücher der bereits erwähnten Gwen Bristow gelesen, die alle in Nordamerika zur Pionierzeit spielten und die ich auch alle sehr mochte. Die zuletzt genannten Bücher stehen immer noch im Regal, auch weil sie gut aussehen.


    Enid Blyton fand ich toll und die Bücher von Berte Bratt. Ich habe doch sehr mit mir gerungen, als Jabonah ihre Berte-Bratt-Sammlung anbot.


    "Raumschiff Monitor", "Geheimagent Lennet" und die Jungens von Burg Schreckenstein - das waren doch alles Schneider-Bücher, oder?


    Ich hatte schon sehr früh eine Karte für die Stadtbücherei, die in der Dorf-Dependance leider nur montags geöffnet hatte und bei der ich nur max. zehn Bücher ausleihen durfte.... Irgendwann war mir die Filiale dann zu klein und ich bin in die Hauptstelle gewechselt.

    #41AuthorRed Poppy (876587) 23 Jun 22, 11:42
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    Berte Bratt! Meine Sammlung ist fast vollständig. Ich habe sogar mal mit einer Freundin einen Brief an Frau Bratt geschrieben und tatsächlich eine Antwort bekommen. Den Brief habe ich selbstverständlich auch noch.


    Und Gwen Bristow habe ich auch sehr gemocht und besitze noch fast alle Bücher (in der gebundenen Buchklub-Ausgabe, die Flohmarkt-Taschenbücher habe ich nach und nach ersetzt, wenn mal wieder eine Ausgabe im Bücherschrank verfügbar war). Die lese ich auch heute noch gerne, zuletzt "Celia Garth", das ist mein Lieblingsbuch von ihr.


    Später habe ich die historischen Romane von James A. Michener schätzen gelernt. Tolle Schinken, in denen man sich verlieren kann.


    #42AuthorB_Elanna (240251) 23 Jun 22, 12:00
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    Michener - gut, dass du ihn erwähnst! Ich mag seine Bücher, die oft mit dem Urknall beginnen und bis in die Gegenwart reichen ("Hawaii" ist ein gutes Beispiel dafür).

    #43AuthorRed Poppy (876587) 23 Jun 22, 12:03
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    ...und die Colorado Saga und das Buch über die Chesapeake Bay.

    Und alles, was ich über die Geschichte Südafrikas weiß, habe ich von Michener. Leider endet seine "Gegenwart" in der Regel Mitte der 70er, allenfalls 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts seitdem ist doch schon eine ganze Menge Geschichte passiert.



    #44AuthorB_Elanna (240251) 23 Jun 22, 12:36
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    Leider endet seine "Gegenwart" in der Regel Mitte der 70er, allenfalls 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts seitdem ist doch schon eine ganze Menge Geschichte passiert. - Das stimmt leider. Aber das ist oft bei Büchern, dass ich mir wünsche, die Geschichte würde weiter erzählt....


    Die Colorado-Saga habe ich gelesen, bevor ich meine Freundin vor Jahren dort besucht habe. Und da wir nach San Francisco wollte, hat die Freundin mir auch noch "Die Kalifornische Sinfonie" von Gwen Bristow ans Herz gelegt.

    #45AuthorRed Poppy (876587) 23 Jun 22, 12:44
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    Für San Francisco ist doch "Calico Palace/Alles Gold der Erde" viel passender. Mein zweites Lieblingsbuch von GB nach Celia.

    Zur Geschichte San Francisos geht auch noch wunderbar "Vor Rehen wird gewarnt / Danger from Deer" von Vicki Baum. Das hat sogar vor nicht all zu langer Zeit Thea Dorn im literarischen Quartett vorgestellt und ich war sehr überrascht, dass sie ein Buch empfohlen hat, das ich a) gelesen habe und b) auch schon ziemlich alt und definitiv keine recycelte Neuerscheinung ist.


    Poppy, jetzt wünsche ich mir ein Buch von einem von den Erben Micheners autorisierten Ghostwriter:

    "Chesapeake, Hawaii, Alaska & Co. - wie es weiterging"

     

    #46AuthorB_Elanna (240251) 23 Jun 22, 12:59
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    All diese Bücher, die ich zum Teil in jungen Jahren in den Ferien gelesen habe, erinnern mich sehr an unbeschwerte Zeiten.... *seufz*


    "Chesapeake, Hawaii, Alaska & Co. - wie es weiterging" +1

    #47AuthorRed Poppy (876587) 23 Jun 22, 13:07
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    Von Susanne Goga habe ich auch schon gehört. Aber acht Bände schrecken mich schon ab....


    Da Susanne Goga nur eine Straße weiter wohnt, habe ich immer zeitnah mitbekommen, wenn sie wieder eine neue Leo-Berlin-Geschichte veröffentlicht hat. So hatte ich sehr große Abstände zwischen den einzelnen Bänden, was aber kein Problem war, da die Kriminalfälle jeweils in sich abgeschlossen sind, und die Erinnerung an das Privatleben der Wechslers immer schnell wieder da war.

    #48AuthorDaja (356053) 23 Jun 22, 13:54
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    Hach, die Jungens von Schreckenstein stehen teilweise noch auf dem Boden (moechte die jemand? ;-)) Ich habe relativ spaet angefangen, die zu lesen, und war dann einige Jahre lang ein grosser Fan - weniger von den Geschichten per se, als von der ganzen 'Welt' dort; leider wurden die Buecher zum Ende einerseits einheitlicher, andererseits moderner. Hm.


    Angelique kenne ich nur dem Namen nach; die dutzende Baende haben mich immer abgeschreckt (aber ich habe sonst viele historische Romane gelesen und daraus einiges gelernt; leider passte es nie in den Geschichtsunterricht in der Schule). Desiree war eine Zeitlang bei uns in der Klasse viel gelesen.


    Meine Eltern hatten immer viele Buecher (ich bin gerade dabei, die Wohnung meiner Mutter zur Aufloesung vorzubereiten; alleine hier stehen 16 Meter Buecher. Bei meinem Vater sind es eher noch mehr.) Und wir bekamen immer kistenweise dtv junior Baende - meine Grossmutter arbeitete an der Messe, und damit hing das irgendwie zusammen. Hachja.


    Was ist mit Erich Kaestner und James Kruess? Die kann ich immer noch nicht weggeben; lese immer mal wieder drin und geniesse :-)

    #49AuthorJabonah (874310)  24 Jun 22, 06:56
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    Ach ja, Desiree - das erste Buch, das ich in den Ferien aus dem Bücherschrank meiner Tante gelesen habe. Daraus habe ich viel gelernt, Dinge, die ich heute noch weiß.


    James Krüss habe ich irgendwie nie gelesen, ich weiß garnicht, warum. Erich Kästner dafür umso lieber und häufiger. Seine Bücher habe ich alle noch. Meine letzte Anschaffung war "Das blaue Buch - Geheimes Kriegstagebuch 1941 - 1945"; gelesen habe ich es allerdings noch nicht.


    Und, natürlich, Astrid Lindgren! Bullerbü und Pippi Langstrumpf usw. haben mich durch die Kindheit begleitet.

    #50AuthorRed Poppy (876587) 24 Jun 22, 09:00
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    Ach ja Erich Kästner und James Krüss... Von ersterem habe ich Die Konferenz der Tiere aus den 50ern. Muss ich direkt mal nachschauen, aus welchem Jahr genau. Meine Enkelkinder lieben es und behandeln es mit so demütiger Ehrfurcht, dass ich mir das Schmunzeln kaum verkneifen kann.


    Astrid Lindgren... Natürlich! Interessanterweise habe ich nie Pippi Langstrumpf gelesen. Bis heute nicht. Meine Lieblingsbücher waren Mio mein Mio / Klingt meine Linde / Im Wald sind keine Räuber und Die Brüder Löwenherz. Bullerbü war auch schön, aber sehr schnell etwas für "kleine Kinder", also etwas das man vorgelesen bekam, nix was man las, wenn man selbst lesen konnte. Jedenfalls aus meiner damaligen Sicht als "große" 6 Jährige, kicher...

    #51AuthorGreenhouse (19027) 24 Jun 22, 09:36
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    Kennt Ihr die Teenager-Bücher von Astrid Lindgren: Kerstin und ich" und die drei Bände über Kati in Amerika, Italien und Paris? Die sind wunderschön und sehr lustig und definitiv für ältere Leserinnen geeignet (so im Berte-Bratt-Alter). Ich lese sie immer noch gerne hin und wieder und freue mich daran, dass sie so herrlich altmodisch und trotzdem irgendwie zeitlos sind. Pippi Langstrumpf als Buch hat mich lange nicht so fasziniert wie die Verfilmung mit Inger Nilsson, die ich vor den Büchern kannte.


    James Krüss habe ich in jedem Lesealter verschlungen.

    Andere deutsche Kinder- und Jugendbuchklassiker sind von Max Kruse (Urrrrmeli....), Otfried Preußler und die supergeniale Ubique-Terrarum-Reihe von Herbert Kranz.


    Desirée habe ich natürlich auch gelesen und habe das Buch noch.


    Meine kleine französische Geisha will sich jetzt übrigens vom linken Seine-Ufer nach Japan begeben auf der Suche nach ihrem abgetauchten bretonischen Samurai.


    #52AuthorB_Elanna (240251) 24 Jun 22, 11:10
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    Gwen Bristow und Michener habe ich auch mal sehr geliebt. Fast mein komplettes Wissen über das Judentum stammt aus seinem Wälzer "Der Tell". Das hatte mir mal ein Kollege überlassen, der all seine Taschenbücher ausgemistet hatte. Hawaii habe ich neulich aus dem Bücherschrank gerettet, das werde ich doch gleich mal in meine Urlaubsbücher-Tasche umpacken. Nur was nehme ich dafür bloß wieder raus ...

    "Der Tell" heißt übrigens inzwischen "Die Quelle". Nur, falls es jemand sucht.


    #53Authorsantacrocce (799098)  24 Jun 22, 11:34
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    "Der Tell" heißt übrigens inzwischen "Die Quelle". Nur, falls es jemand sucht. - Danka, santa. Ich habe mich schon gefragt, welches Buch von Michener ich da nicht kenne....

    #54AuthorRed Poppy (876587) 24 Jun 22, 13:47
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    Von der Ubique-Terrarum-Reihe von Herbert Kranz habe ich bis eben noch nie gehört gehabt. Schnell gegoogelt und man, klingt das interessant, B-Elanna! Ich werde mir das erste Buch unbeding zulegen müssen, denn das klingt ganz nach etwas, das ich sehr gut mit meinen Enkelkinder lesen kann.

    #55AuthorGreenhouse (19027) 24 Jun 22, 15:40
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    Geheimagent Lennet und die Schreckensteinbücher kenne ich auch. Von letzteren haben mir die ersten glaube ich nicht gefallen… aber so genau weiß ich das auch nicht mehr..

    Kennt einer von Euch Trixie Belden? Die Reihe fand ich auch klasse.

    „Kerstin und ich“ von Astrid Lindgren kenne ich auch. Ich war erst sehr skeptisch, als ich es geschenkt bekam. Als ich es dann endlich gelesen habe, fand ich es sehr schön und lese es heute noch. Ansonsten habe ich auch sehr gerne Mio mein Mio sowie die Kalle Blomkvist Reihe gelesen (und finde es jammerschade, daß es die schwarz-weiß Filme nicht auf DVD gibt).

    James Krüss ist auch an mir vorbeigegangen, keine Ahnung warum.

    Eins meiner absoluten Lieblingsbücher aus meiner Kindheit/Jugend (das ich auch immer noch gerne lese) ist: „Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt“ Und v.a. finde ich es sehr faszinierend, daß es in Deutschland eine Dreiecksburg gab (Wewelsburg). Ich konnte es gar nicht glauben, als ich einigen Jahren an der Burg vorbeigefahren bin. Besichtigt habe ich sie jedoch noch nicht.

    Leider komme ich gerade wenig zum Lesen und wenn ist es eher leichte Kost…. vielleicht ist es ja nochmal Zeit für Robbi und Co
    #56AuthorSchnute_4 (1307731) 24 Jun 22, 19:36
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    Zurzeit lese ich zwei Bücher. Das eine im Rahmen von "Leo liest...", das andere handelt von der Geschichte der jüdischen Nähmaschinenfabrikanten Wertheim. Die Geschichte der Familie ist hochinteressant und tragisch, eingebettet in den jeweiligen historischen Kontext.


    Was mir nicht so gut gefällt, ist die Tatsache, dass die Ghostwriterin nicht auf dem Titel genannt wird, sonderen am Schluss der Danksagungen (obwohl sie sicher den größten Teil des Texts verfasst hat). Außerdem gefällt mir der reißerische Titel nicht ("Das verschollene Erbe der Wertheims"). Der Verfasser, ein unehelicher Sohn eines vorgeblich unehelichen Sohns eines Wertheims, lässt den Beweis fehlen, dass er wirklich zur Familie Wertheim gehört.

    #57AuthorRed Poppy (876587) 27 Jun 22, 09:54
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    Dank Kurzarbeit gerade ein langes Wochenende hinter mir. Meine wohlmeinende Cousine hat mir einen 6-Liter-Eimer Süßkirschen vorbeigebracht, so dass das Wochenende ganz unter dem Aspekt: Was kann man alles daraus machen? stand 🙂

    Hefeklöße mit Kirschsauce, Eierlikörkuchen mit Kirschen, Marmelade mit Schuss, rote Grütze und dann noch ein paar Tüten eingefroren und natürlich so was gefuttert.

    Jetzt mag ich gerade keine Kirschen mehr!


    Bin lesetechnisch beim 2. Band der Hunger Games und stelle fest, dass ich die Handlung gar nicht mehr auf dem Schirm hatte. Da passiert ja doch viel mehr als in den Filmen!


    Edit: die "Leo liest"-Bücher fand ich beide nicht besonders spannend vom Thema her. Aber die Besprechungen hier auf Leo sind interessant!

    #58AuthorHassos Frauchen (270200)  28 Jun 22, 11:48
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    Ich glaube, HF, das Wochenende hätte ich gern bei dir verbracht. Ich liebe Süßkirschen; da ich aber gelesen habe, dass sie ernährungstechnisch nicht zu empfehlen sind, das sie viel Zucker enthalten, futtere ich sie nur mit schlechten Gewissen. Blöd, ich weiß.


    Von den Filmen zu den Hunger Games war ich damals enttäuscht; irgendwie hatte ich mir mehr davon versprochen.

    #59AuthorRed Poppy (876587) 28 Jun 22, 11:53
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    Ich habe das Wochenende auch mit Süßkirschen verbracht: 7 kg durfte ich bei Freunden pflücken. Ein guter Teil ging an Nachbarn und Familie, und aus dem Rest habe ich Amarenakirschen gemacht. Es gab viel Sirup als Nebenprodukt, den habe ich in Flaschen abgefüllt und nutze ihn für Limonade, Sekt, und einfach in Joghurt einrühren - oberlecker und schön kirschig.

    Und die Küche hat geduftet, wunderbar. Leider klebte sie auch....

    Eigentlich mag ich Sauerkirschen lieber - die sind meistens ohne Proteine.....

    #60AuthorB_Elanna (240251) 28 Jun 22, 12:08
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    Haha, die Sauerkirschen hängen noch am Baum. Die kommen in ca. 2 Wochen 🥴

    #61AuthorHassos Frauchen (270200) 28 Jun 22, 13:21
    Comment

    Bei meiner Tante kamen die Sauerkirschen immer pünktlich zu meinem Geburtstag, so dass ich mich immer dann, wenn ich in den Ferien bei ihr zu Besuch war, auf einen Biskuitboden mit Sauerkirschen und Sahne freuen konnte...

    #62AuthorRed Poppy (876587) 28 Jun 22, 13:56
    Comment

    Hmmm! Das hätte mir auch gefallen!


    Und da wir hier ja in einem Buchfaden sind. Mal eine Frage von mir:

    Sammelt ihr eure Lieblingsrezepte eigentlich auch noch ganz altmodisch in einem Sammelbuch?

    Ich habe vor vielen Jahren von meiner Mutter ein Rezeptsammelbuch mit den beliebten Familienrezepten geschenkt bekommen.

    Mittlerweile sind aber so viele neue Rezepte dazu gekommen, dass ich ein neues Sammelbuch angefangen habe.

    Ich probiere erst ein neues Rezept und wenn es gut ist, dann drucke ich es aus und füge es dem Sammelbuch zu. Viele von den Rezepten sind aber schon so oft von mir gemacht worden, dass ich sie nicht mehr brauche. Trotzdem ist es eine schöne Erinnerung!

    #63AuthorHassos Frauchen (270200)  28 Jun 22, 14:16
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    Ich habe mir mal vor Jahren meine Lieblingsrezepte aus Kinder-/Jugendtagen von meiner Mutter diktieren lassen; das Büchlein habe ich noch. Dann haben meine KollegInnen mir zu einem runden Geburtstag ein Koch-Ringbuch mit eigenen Rezepten geschenkt. Allerdings schreibe ich selbst da nichts hinein. Meine Rezepte sind größtenteils eine Lose-Blatt-Sammlung. Regelmäßig schaue ich die Rezepte durch und sortiere aus, was ich doch nie nachkochen werde.

    #64AuthorRed Poppy (876587) 28 Jun 22, 14:23
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    Ich habe mal ein Ringbuch mit Landfrauen-Rezepten bekommen. Das war damals eine Aktion unserer Marketing-Abteilung für gute Kunden. Hinten gab es noch etliche leere Seiten, die habe ich eifrig gefüllt. Ansonsten unterhalte ich eine lose Blattsammlung in einer Mappe und suche mir jedes Mal wieder einen Wolf. Ich nehme mir seit Jahren vor das irgendwie thematisch zu ordnen.

    Am Wochenende habe ich den zweiten Gretchen-Band von Susanne Abel gelesen. Nachdem der erste Band eher von der Geschichte der dementen Mutter und ihres "verlorenen" Kindes handelte, thematisiert "Was ich Euch nie gesagt habe" nun den Lebensweg des Vaters und das Schicksal von Kindern, die durch anonyme Samenspender gezeugt wurden. Der erwachsene Sohn, Thomas, erfährt auf diesem Weg von etlichen Halbgeschwistern und muss sich im Rahmen seiner Familiengeschichte auch mit dem Schicksal von Frauen beschäftigen, die unter den Nationalsozialisten medizinischer Versuche ausgesetzt waren. Grundsätzlich ist das schwere Kost, aber mit leichter Hand zu Papier gebracht. Ich habe mich vorher noch nicht wirklich mit diesen entwurzelten Kindern beschäftigt. Es muss sehr belastend sein nicht zu wissen, vom wem man abstammt.

    #65Authorsantacrocce (799098) 28 Jun 22, 16:01
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    Noch zu #52, ich habe die "Kati in Amerika/Paris/Italien" Bücher ganz fasziniert gelesen. Wegen der dort beschriebenen Schwierigkeiten beim Reisen. Wie kompliziert es sein konnte, im Ausland an Geld zu kommen.

    Lustig, dass wir immer James Krüss und "Robbi, Tobbi und das Fliewatüt" zusammen erwähnen. Bei "Mein Urgroßvater und ich" heißt der Held Boy und der Autor von Robbi hieß auch Boy. Das war lange Zeit meine einzige Berührung mit dem Namen. Mittlerweile kenne ich sogar jemanden, der so heißt.


    Aus der Bücherei habe ich mir einen Unterhaltungsfilm zum Thema Wirtschaftskrise wegen der Immobilienblase in Amerika ausgeliehen, "The big short". Nicht schlecht, nur dass im Film die Hauptfiguren zu sympathisch wegkommen. Das sind genauso geldgeile Drecksäcke wie die anderen Banker. Aber nur dadurch ist der Film nicht unerträglich.


    Auf dem Stapel liegt ein Buch von Vicki Baum oben, ihr hattet sie hier erwähnt, da sprang mir ihr Name in der Bücherei ins Auge.


    Ich möchte diesen Sommer mal nach Sommerby. Ob es dort trotz Ostseeressort Olpenitz noch so idyllisch ist?

    #66AuthorLiese (238947) 28 Jun 22, 20:42
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    Re: Sommarby im Südseecamp/bei Soltau in der Heide - Da war ich schon einige Male. Die Ferienhäuser sind nett, aber nicht "oldie"-geeignet, das heißt, für meine gehbehinderte Mutter sind die Dusche und die Treppe nach oben nicht mehr machbar.


    Wer noch fitt ist, kann schön zwischen den Wohnwagen, Mobile Homes und Feriendomizilen spazieren gehen. Man kann auch schöne Ausflüge machen (ins Outlet-Center nach Soltau, nach Bispingen oder wandern).


    Allerdings ist das Südseecamp in der Ferienzeit total voll. Wir waren immer nur in der "saure Gurken"-Zeit da und dann war es klasse!


    Habe gestern von meinen Eltern gehört, dass sie das Buch "Wo wir Kinder waren" von Kati Naumann gar nicht mochten. Komisch. Ich fand es super und hätte geschworen, dass sie es auch gut finden würden. So kann man sich mit Buchempfehlungen täuschen!

    #67AuthorHassos Frauchen (270200) 29 Jun 22, 09:24
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    So kann man sich mit Buchempfehlungen täuschen! - Das stimmt wohl! Ich denke mir oft, dass dieses oder jenes Beuch bestimmt etwas für diesen oder jenen sein muss. Oft liege ich richtig, doch manchmal bekomme ich als Antwort die Frage, warum ich gedacht hätte, dass......


    Nun ja, "Wo wir Kinder waren" von Kati Naumann klingt so, als könnte es mir gut gefallen. Danke, HF, für's In-Erinnerung-rufen".


    Ich lese gerade "Eine Frage der Chemie". Das Buch ist ausgesprochen unterhaltsam und gefällt mir sehr gut. Die Charaktere sind ungewöhnlich (manche sehr gewöhnlich), auch der Hund.

    #68AuthorRed Poppy (876587) 30 Jun 22, 09:04
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    Ich lese gerade den ersten Band von der Wikinger Saga Nordblut von Mira Valentin. Lässt sich ziemlich gut an und scheint mir eine Mischung aus Geschichte und Mythologie zu sein. Eric der Rote kommt hier vor, sein Sohn Leif der Glückliche und weitere Zeitgenossen. Ich glaube, hier wurde ganz gut recherchiert, ich werde da wohl noch Begleitliteratur benötigen sowohl was Geschichte als auch Mythologie angeht. Ist ein Thema mit dem ich mich bisher viel zu wenig befasst habe.


    #69AuthorGreenhouse (19027) 30 Jun 22, 09:49
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    Von Mira Valentin habe ich noch nie gehört. Das heißt aber nichts. Auf der Leipziger Buchmesse gibt es immer eine große Abteilung zum Thema Fantasy und ich kenne dort nur einen Bruchteil der Autoren. Darum orientiere ich mich dort an der Shortlist für den Seraph, den Phantastik-Preis, der auf der Messe verliehen wird.


    "Eine Frage der Chemie" habe ich durch. Das Buch bekommt von mir eine eindeutige Leseempfehlung.

    #70AuthorRed Poppy (876587) 01 Jul 22, 15:36
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    HF, du hast mich falsch verstanden. Ich will nicht in die Lüneburger Heide, sondern in das Sommerby aus den Büchern von Kirsten Boie. Nach Studium der Landkarte sind die Ziele Olpenitz, Maasholm, Schleimünde und Kappeln.


    Ich habe mal ein schwedisches Geschichtsbuch gelesen. Da sind die Wikinger hauptsächlich Bauern und die wilden Banden nur eine Minderheit. So unterschiedlich sind die Blickwinkel. Es wurde aber darauf eingegangen, dass im Ausland ein anderes Bild von den Schweden dieser Zeit vorherrscht.

    #71AuthorLiese (238947) 01 Jul 22, 15:57
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    Die Sommerby-Bücher von Kirsten Boie werden hier regelmäßig erwähnt. Und jedesmal nehme ich mir vor, zumindest das erste Buch der Reihe zu besorgen. Vielleicht klappt es ja dieses Jahr.


    Gelesen habe ich "Ella und Laura - Von den Müttern unserer Väter" von Ana und August Zirner. Ein weiteres Buch aus der Reihe Familienerzählungen, das heißt, hier wird versucht, das Leben der Großmütter zu erforschen und nachzuerzählen. Die beiden Autoren, Vater und Tochtern, haben einen anderen Ansatz gewählt, als anderen, die zum selben Thema schreiben. Zunächst war ich etwas irritiert, schlussendlich war ich mit dem Buch dann doch zufrieden.


    Der neue Krimi von Linda Castello war dann das nächste Buch. Auch wenn ich mich zeitweise über diese Reihe geärgert und die Glaubwürdigkeit von so vielen Morden in einem engen Kreis beanstandet habe, habe ich mich damit ausgesöhnt. Das Problem gibt es ja auch bei den Ostfriesen-Krimis oder den Midsomer Murders. Hauptsache der Krimi ist spannend und unterhaltsam.

    #72AuthorRed Poppy (876587) 05 Jul 22, 12:58
    Comment

    August Zirner - ist das der Schauspieler? Den finde ich sehr gut.....

    #73AuthorB_Elanna (240251) 05 Jul 22, 13:05
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    Ja, der Schauspieler. Er hat mit seiner Tochter dieses Buch geschrieben.

    #74AuthorRed Poppy (876587) 05 Jul 22, 13:07
    Comment

    Das Buch von Vicky Baum hat mir gut gefallen. Danke fürs Empfehlen!


    Gerade hat sich eine Freundin aus China für die nette Urlaubskarte bedankt. Die ist erstaunlicherweise nach 9 Monaten noch angekommen. Wer weiß, wann die Weihnachtskarte da sein wird.

    #75AuthorLiese (238947) 05 Jul 22, 14:55
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    Während des Studiums habe ich in den Semesterferien als Briefträger gejobt. Einmal habe ich beim Aufräumen in der hintersten Ecke des Briefesortierregals eine Urlaubskarte aus einem der Vorjahre gefunden. Da der Empfänger noch an der genannten Adresse wohnte, habe ich die Karte persönlich zu gestellt; alle waren hoch erfreut.


    Ich denke aber nicht, dass die Karte in China auch so versteckt war.

    #76AuthorRed Poppy (876587)  05 Jul 22, 15:00
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    Welches Buch von Vicki Baum hast Du denn gelesen? Sie hat ja so viele geschrieben.....


    #77AuthorB_Elanna (240251) 05 Jul 22, 15:01
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    "Menschen im Hotel".


    Ich denke, dass Corona die verspätete Zustellung verursacht hat.

    #78AuthorLiese (238947) 05 Jul 22, 15:05
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    Ich habe (weil rumreisend) die dicken Buecher eine Weile zur Seite gelegt, und zwei duenne gelesen: 'Dieses Gefuehl, dass etwas nicht stimmte' von Ilka von Zeppelin, das ihre Kindheit waehrend des 2. Weltkriegs beschreibt (veroeffentlich wurde es erst 2006, glaube ich; wann sie es geschrieben hat, steht nicht dabei). Zum Teil sehr direkt kindlich, zum Teil irgendwie distanziert. Und obwohl sie manchmal beschreibt, dass sie Ereignisse oder Bemerkungen nicht versteht, ist mir nicht ganz klar, was der Titel soll. Davon abgesehen ist es allerdings sehr interessant; wieder ein neuer Blickwinkel auf das unglaubliche Leid, dass die Nazis und der Krieg verursacht haben. (Und faszinierend, was Menschen alles aushalten und ueberleben koennen.)

    Das zweite duenne Buch ist von Axel Hacke, 'Ueber den Anstand in schwierigen Zeiten', und ist, wie alles was ich von ihm kenne, eine Freude zu lesen. Ueberlegungen und Zitate zum Thema Anstand, kleine Gespraeche, bei denen man das Gefuehl hat, dabei zu sein.


    Von Trixie Belden habe ich nur wenig gelesen; damit bin ich nicht so recht warm geworden. Aber Astrid Lindgrens Jugendbuecher fand ich sehr gut.

    Vieles von James Kruess habe ich hier noch stehen. Gerade die Geschichten der 101 Tage finde ich immer wieder sehr schoen, mit dem Wechsel zwischen Rahmenhandlung (die er mW zum Teil erst spaeter dazugeschrieben hat) und Geschichten und Gedichten.

    #79AuthorJabonah (874310) 05 Jul 22, 17:40
    Comment

    'Ueber den Anstand in schwierigen Zeiten' hat Klatschmohnmann letztes Jahr erstanden und mit Freude gelesen. Ich glaube, ich sollte es mal für mich hervorkramen. Bislang kenne ich von Axel Hacke nur "Der weiße Neger Wumbaba" und den Folgeband.


    James Krüss ist irgendwie an mir vorbeigegangen.


    Zurzeit lese ich das Leo-liest-Buch. Für danach liegt schon der zweite Teil von "Stay away from Gretchen" bereit "Was ich nie gesagt habe" von Susanne Abel.

    #80AuthorRed Poppy (876587) 08 Jul 22, 09:45
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    Bin auch noch beim Leo-liest-Buch 2. Außerdem lese ich jetzt Band 3 der Hunger Games nochmal. Das Prequel soll Montag vom großen Fluss A***** geliefert werden. Fein. Dann kann ich gleich weiterlesen!


    James Krüss ist irgendwie an mir vorbeigegangen.

    +1

    #81AuthorHassos Frauchen (270200) 08 Jul 22, 09:53
    Comment

    Mit dem 2. Buch von Leo liest habe ich erst einmal aufgehört, nachdem ich zwei Drittel gelesen habe. Aber die Diskussion kommt nicht so richtig in Gang, so werde ich also das Buch zu Ende lesen.


    Zwischendurch habe ich mir auf HF Empfehlung "Wo wir Kinder waren" von Kati Naumann besorgt. Ich habe mir ja gedacht, dass dieses Buch mir gefallen würde, und so war es auch. Ich mag solche Familienromane, die Geschichten und Geschichte erzählen und von Dingen berichten, die ich nicht wusste. So wusste ich zum Beispiel nicht, dass Sonneberg eine alte Spielzeugstadt ist. Ich habe sogar im Netz nach Puppen und Stofftieren von dort gesucht.


    HF, haben deine Eltern erzählt, was ihnen an diesem Buch nicht gefallen hat?

    #82AuthorRed Poppy (876587) 09 Jul 22, 16:25
    Comment

    Astrid Lindgren konnte ich nie so recht was abgewinnen, James Krüss und Max Kruse dagegen schon. Ob Mein Urgroßvater und ich ein heutiges Kind auch noch so begeistern könnte? Was ist mit Preussler? Mark Twain? Irgendwann auch alles, was ich von Karl May in die Finger bekam.


    Poppy, ich könnte mir vorstellen, daß https://www.dtv.de/buch/vergiss-kein-einziges... was für dich sein könnte. Der Titel ist dämlich, zugegeben. Aber hier noch eine Kritik dazu: https://www.borromaeusverein.de/medienprofile... .


    Edith möchte noch sagen, daß keinerlei weltanschauliche Neigungen meinerseits den zweiten Link bestimmt haben – es war einfach der erste, der mehr als die paar dürren Zeilen des Verlags zu bieten hatte.

    #83AuthorC3PO (877869)  09 Jul 22, 16:57
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    @Poppy: Ja, das haben sie. Mein Vater fand den Schreibstil nüchtern und blöd. Er ist nicht in das Buch reingekommen und hat es gleich nach den ersten Seiten wieder weggelegt.

    Meine Mutter hat etwas mehr gelesen und sich hoffnungslos zwischen den beiden Handlungsebenen (die alte Generation/die junge Generation) verzettelt. Sie fand es verwirrend und konnte sich nicht merken, welcher Name welche Person war. Da hat sie aufgegeben.


    Beide Eindrücke hatte ich selbst nicht. Ich mochte den Schreibstil sehr und fand auch die beiden Handlungsebenen nicht verwirrend.

    #84AuthorHassos Frauchen (270200) 11 Jul 22, 08:18
    Comment

    Ja, heute Kinder können sich acuh noch für "Mein Urgroßvater und ich" und den "Leuchtturm auf den Hummerklippen" und die "Glücklichen Inseln hinter dem Winde" (das ich selbst erst zusammen mit meinen Kindern gelesen habe) begeistern :)


    Ich lese gerade "Die Macht der Geographie", bin aber noch nicht sehr weit. Ich finde es sehr interessant, der Autor zeigt auf, wie die geograohischen Gegebenheiten schon immer und auch immer noch Einfluss auf Ländergrenzen, Krieg, Frieden und das Verhältnis von Nachbarländern haben.


    Außerdem zur Hälfte durch habe ich "Amerikas Gotteskrieger", in dem die Autorin aufzeigt, wie lange die religiöse Rechte in den USA schon ihren Einfluss vergrößert, welche Netzwerke sie geschaffen haben. Interessant und ernüchternd auf jeden Fall. Zu lange am Stück schaffe ich aber nicht, es zu lesen, weil mir dann der Kopf schwirrt.


    Und zur Abwechslung und zum "Weglesen" habe ich mir aus unserer Bücherkiste "Euer schönes Leben kotzt mich an" mitgenommen, "ein Umweltroman aus dem Jahr 2015", geschrieben 2012. Im UK werden "Energieguthabenkarten" eingeführt, weil die Treibhausgasemissionen zu hoch sind und sie sind das erste Land, das rigoros dagegen vorgeht. Erzählt wird aus der Sicht einer 16jährigen. Bin jetzt bei zwei Monaten nach der Einführung, und es gab Plünderungen, Frost, Hass, Jobverluste etc.

    #85Authorestrellita (236267) 11 Jul 22, 08:52
    Comment

    Beide Eindrücke hatte ich selbst nicht. Ich mochte den Schreibstil sehr und fand auch die beiden Handlungsebenen nicht verwirrend. - mir ging es wie dir, HF; ich habe zwar zwischendurch auf den Stammbaum geschaut, um mich zu vergewissern, verwirrend fand ich das Buch nicht. Den Namen von Kati Naumann werde ich mir merken.


    Danke für den Tipp, C3PO; ich glaube auch, dass mir das Buch gefallen könnte. Ich habe es mir notiert.


    Zum Weglesen hat eine Freundin mir Madame le Commissaire und die Villa der Frauen von Pierre Martin ausgeliehen; dies Buch liegt jetzt auf der Bettkante.

    #86AuthorRed Poppy (876587)  11 Jul 22, 09:06
    Comment

    Gestern kam nun "The ballad of songbirds and snakes" von Suzanne Collins an und ich habe gleich mal reingelesen.

    Erstmal ist mir aufgefallen, dass die Schrift in meinem Buch recht klein ist und das Buch dicker als die 3 "Hunger games"-Bände. Mir kommt der Stil irgendwie erwachsener vor. Die Autorin beschreibt die Umgebung und die Stimmung ausführlicher als bei den ersten Bänden. Insgesamt aber ein vielversprechender Anfang. Recht düster und depressiv. Mal sehen, wie sich das so weiterentwickelt.

    #87AuthorHassos Frauchen (270200) 12 Jul 22, 07:23
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    "Ferien auf Saltkrokan" ist auf Französich jetzt in Erstübersetzung erhältlich. Pippi erfreut schon seit Jahrzehnten die Herzen der französichen Kinder und auch die Fernsehserie zu Saltkrokan wurde in Frankreich ausgestrahlt, aber das Buch gibt es erst jetzt.

    #88AuthorLiese (238947) 14 Jul 22, 20:22
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    In einem amerikanischen Unterhaltungsroman las ich kürzlich eine unbeabsichtigt sehr lustige Szene. EIne Frau, die 20 Jahre in Europa verbracht hat, berichtet ihrer Familie von den Unterschieden. Aus meiner Sicht der beste Teil war die Erzählung, dass die Menschen in Europa für ihren Einkaufswagen bezahlen.



    #89AuthorLiese (238947) 17 Jul 22, 21:07
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    Ich lese gerade "Ein Garten über der Elbe" von Marion Lagoda. Es ist ein schönes und informatives Buch über die Geschichte des römischen Gartens in Blankenese, der von einer Frau als erste Obergärtnerin Deutschlands angelegt wurde. Ich lerne viel über Gartenanlagen und Pflanzen, allerdings kommt - für meinen Geschmack - das Leben der Gärtnerin etwas zu kurz; bislang zumindest.

    #90AuthorRed Poppy (876587) 18 Jul 22, 09:05
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    "Ein Garten über der Elbe" habe ich durch. Wenn man bei den Ärzten sitzt, hat man zum Lesen ausreichend Zeit. Mein erster Eindruck hat sich bestätigt: die 25 Jahre, die die Gärtnerin Hedda in diesem Römischen Garten verbracht hat, werden irgendwie zu schnell abgehandelt. Aber dennoch lohnt sich das Buch, ich werde es weiter empfehlen.

    Es animiert dazu das, was vom Garten übrig ist, tatsächlich in Blankenese zu entdecken (sollte ich jemals wieder nach Hamburg kommen und noch in der Lage sein, die vielen Treppen hochzusteigen...). Oder in den im Buch erwähnten Büchern zu blättern, wie "Nachsommer" von Adalbert Stifter oder "Von Gartenzimmern und Zaubergärten" von Helga Schütz.

    #91AuthorRed Poppy (876587)  18 Jul 22, 20:18
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    Als ich letzte Woche kzH war, habe auch ich den zweiten Gretchen-Band von Susanne Abel gelesen, "Was ich Euch nie gesagt habe". Das Thema bzw. die Themen waren wieder hoch interessant und in diesem Buch wieder gut umgesetzt.

    Das Buch ist als Fortsetzung zu "Stay away from Gretchen" angelegt. Klar, das macht es für den Schreiber und auch für den Leser einfacher, weil die Vorgeschichte bereits angelegt und bekannt ist. Irgendwie finde ich aber, dass es nicht nur unglaubwürdig, sondern auch zu viel für den armen Thomas ist, der nicht nur mit einer Halbschwester mütterlicherseits aus dem ersten Band konfrontiert ist (die aber keine Rolle mehr spielt) sondern auch mit mehreren Halbgeschwistern väterlicherseits. Lange Rede, kurzer Sinn: Es hätte mir persönlich besser gefallen, wenn das Thema in einer "neuen Umgebung" behandelt worden wäre.

    #92AuthorRed Poppy (876587)  20 Jul 22, 10:48
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    Ich habe letzte Woche einige Bücher aus meinem Schrank aussortiert. Die kommen in den offenen Bücherschrank im Nachbardorf.

    Ist doch immer wieder erstaunlich, wie sich Lesegeschmack mit der Zeit verändert. Die Bücher hatte ich alle mal gelesen. Als ich jetzt wieder reingeschaut habe, fand ich die alle nicht mehr sonderlich gut.

    Ich bin übrigens neugierig, wie die "Leo liest ..."-Abstimmung ausgeht 🙂

    Ansonsten lese ich immer noch das Prequel zu den Hunger Games und wünschte, meine Mittagspause wäre länger ...

    #93AuthorHassos Frauchen (270200) 21 Jul 22, 11:20
    Comment

    Ich bin übrigens neugierig, wie die "Leo liest ..."-Abstimmung ausgeht - und wundere mich schon manchmal...


    Zurzeit lese ich übrigens wieder "Mary Shelleys Zimmer. Als 1816 ein Vulkan die Welt verdunkelte" von Timo Feldhaus.

    #94AuthorRed Poppy (876587) 21 Jul 22, 17:13
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    Ich habe die ersten Kapitel von Gurnahs Paradise gelesen, es dann aber weggelegt. Es ist wunderschoen geschrieben, aber die Geschichte ist ziemlich traurig und bedrueckend und dafuer sind mir die Charaktere nicht mitreissend genug. Schade.


    Auch sonst komme ich nur langsam mit meinen interessanteren Buechern voran. Colour von Victoria Findlay (deren Buch ueber Fabric die Bibliothek leider wiederhaben wollte; das muss ich ein andermal zu Ende lesen) ist eine Reise in und durch natuerliche Farbpigmente. Es ist faszinierend, welche Anstrengungen Leute unternehmen, um schoene Farben zu bekommen. Entangled Life von Merlin Sheldrake ist spannend; es geht darum, dass Pilze eigentlich ueberall sind und viel mehr koennen und auch tun als man so denkt. (Leider nicht spannend genug geschrieben...)

    Und Learning from the Germans von Susan Neiman. Da geht es um Vergangenheitsbewaeltigung, und was die US-Amerikaner da falsch anpacken. Seltsamerweise haengt sie alles am Wort 'Vergangenheitsaufarbeitung' auf (fuer mich eine Nebenform von Vergangenheitsbewaeltigung), und uebersetzt 'Aufarbeitung' als 'Working-off', was ich leicht daneben getroffen finde. Denn wenn ich etwas 'work off' - zB Aerger oder Pfunde - dann ist es am Ende weg (also ABgearbeitet), aber wenn ich etwas AUFarbeite habe ich es danach noch, aber es ist verstaendlicher und/oder besser. Hm.

    #95AuthorJabonah (874310) 22 Jul 22, 11:11
    Comment

    Ich habe eine Kurzgeschichtensammlung von Stephanie Burgis gelesen. Gefallen hat mir die Idee in einer Geschichte, dass Aschenputtels Schuh zufällig einem anderen Mädchen passt, das gar nicht begeistert ist.

    Das Buch war über Amazon verlegt, also nicht über andere Händler erhältlich. Für die Kunden ein Rückschritt.

    #96AuthorLiese (238947) 24 Jul 22, 11:15
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    In der Kinovorschau bei uns habe ich gelesen, dass "Der Gesang der Flusskrebse" verfilmt worden ist; der Film ist wohl ab Ende August hier zu sehen. Vielleicht kann ich ja unseren Frauen-Kino-Club nach Corona wieder aktivieren, so dass wir uns den Film gemeinsam ansehen können.

    #97AuthorRed Poppy (876587) 26 Jul 22, 11:07
    Comment

    Ah, interessant. Das würde ich mir auch mal anschauen. Aber ich warte wohl, bis es im TV kommt.


    Bin noch mit "The ballad of songbirds and snakes" beschäftigt. Das ist wirklich spannend und nimmt überraschende Wendungen. Ich mag sowas ja!

    Zu dumm, dass meine Pausen in der Arbeit immer so kurz sind. Da muss ich dann mitten in der spannendsten Szene das Buch beiseite legen und mich wieder den drögen Internettexten widmen 😕

    #98AuthorHassos Frauchen (270200) 26 Jul 22, 13:42
    Comment

    HF, ich staune immer, dass du es schaffst über die Mittagspause zu lesen und dann das Buch wieder wegzulegen.


    Das neue Buch von Maggie Stiefvater ist (für mich überraschend) das Buch zum Disney-Film "Merida". Den Film mochte ich nicht besonders, mal abwarten wie es mir mit dem Buch ergehen wird. Es ist jetzt nach unten auf den Stapel gerutscht.


    In einem Bericht über die L'Oréal-Erbin stand, dass sie die reichste Frau der Welt aber nur der drittreichste Mensch Frankreichs ist.

    #99AuthorLiese (238947) 29 Jul 22, 14:29
    Comment

    Ich bräuchte mal eine Empfehlung von euch. Auf einem Discord-Server (so was wie ein Forum) nehme ich an einer reading challenge teil - aufgebaut wie ein Bingozettel. Jetzt lese ich mich gerade durch die Jack Reacher Serie und mache daher nur in wenigen Kategorien Kreuzchen. Für ein Bingo müsste ich einen Roman eines "Author of South or Central American ancestry" lesen. Hat da jemand einen Vorschlag? Wahrscheinlich wäre ich da im Spanisch-Forum erfolgreicher, aber mein Spanisch reicht nicht mal dafür die Empfehlungen zu verstehen. Daher müsste ich dann auch zur deutschen oder englischen Übersetzung des Romans greifen.


    Genre an sich ist erst mal egal.

    #100Authorfab kat (303993)  31 Jul 22, 12:03
    Comment

    Der Gesang der Flusskrebse" verfilmt worden ist

    Hm, vom Buch war ich nur marginal begeistert. Vielleicht wäre dies mal eine Geschichte die für mich per Bildsprache besser funktioniert.

    #101AuthorMasu (613197) 31 Jul 22, 12:32
    Comment

    fab kat, darf es auch ein Brasilianer sein?


    Da kann ich Flut von Daniel Galera empfehlen.

    #102Authorpenguin (236245) 31 Jul 22, 14:48
    Comment

    penguin, natürlich! Ich war vorhin nur zu faul noch portugiesisch zu tippen :) Was ich noch weniger spreche als spanisch, mir die Antworten in dem Forum also noch viel weniger helfen würden. Den Tipp guck ich mir an.

    #103Authorfab kat (303993) 31 Jul 22, 14:50
    Comment

    Wie wäre es mit dem Klassiker "Das Geisterhaus" von Isabell Allende???

    Gabriel García Márquez hat auch lesenwerte Bücher geschrieben, wie "Die Liebe in den Zeiten der Cholera" oder "Hundert Jahre Einsamkeit".

    #104AuthorCorvus Corax (761716)  31 Jul 22, 14:59
    Comment

    "Die bewohnte Frau" von Giaconda Belli aus Nicaragua.

    "Ganz die Deine" von Claudia Pineiro (Argentinien)

    Antonio Skarmeta (Chile) "Mit brennender Geduld" (über Pablo Neruda und seinen Postboten)

    Oder Gedichte von Pablo Neruda.

    #105AuthorRed Poppy (876587) 31 Jul 22, 18:36
    Comment

    Danke, ich guck mal durch, ob da für mich was dabei ist. Die Challenge läuft noch bis Ende August, also etwas Luft ist noch.

    #106Authorfab kat (303993) 31 Jul 22, 22:09
    Comment

    Ah, zu südamerikanischen Autoren habe ich leider keine Empfehlung. Aber die bereits genannten könnten mich zum Teil auch interessieren.


    ich staune immer, dass du es schaffst über die Mittagspause zu lesen und dann das Buch wieder wegzulegen. Meine Mittagspause ist ja eine halbe Stunde lang und ich habe nicht jeden Tag Lust, mit den Kollegen zu quatschen. Aber es fällt mir schon schwer, das Buch wegzulegen, wenn es spannend wird.


    "The ballad of songbirds and snakes" habe ich jetzt durchgelesen. Die ersten beiden Teile waren super geschrieben. Spannend und wendungsreich. Teil 3 ließ mich dann ratlos zurück und ich habe den Teil nur noch quergelesen. Es war so, als ob die Autorin keinen Plan hatte, wie sie aus einer Liebesgeschichte eine Schurkengeschichte machen sollte. Doofes Ende und irgendwie unbefriedigend.


    Zu dem Gesang der Flusskrebse: Vielleicht wäre dies mal eine Geschichte die für mich per Bildsprache besser funktioniert. Da befürchte ich genau das Gegenteil. Da werden wahrscheinlich nur viel nackte Haut und Sexszenen gezeigt und die einsame, etwas depressive Stimmung des Buchs mit der kargen Landschaft und den wundersamen Sammlungen der Heldin gar nicht richtig gewürdigt werden. Ich hatte relativ viele Bilder dazu im Kopf. Der Film kann für mich eigentlich nur enttäuschend sein.


    Oh. Und dann noch etwas Werbung in eigener Sache:

    Seit gestern ist meine neueste (Fantasy-)Geschichte im Laden:

    Das Portal - E.S. Harmondy - Hardcover - epubli


    Vielleicht hat ja jemand Lust, es zu lesen 😘

    #107AuthorHassos Frauchen (270200) 01 Aug 22, 07:22
    Comment

    Ich kann auch gut in der Mittagspause lesen. Wir haben hier zwei Draußen-Sitzplätze - einen mit Markise, einen unter einem Baum. Hier kann ich gut für eine halbe Stunde abschalten. Wie HF kann auch ich das Buch schwer weglegen, wenn es spannend ist.


    Am Wochenende habe ich einen Cosy-Krimi gelesen: Mord und Limoncello. Das Buch hat mich rein optisch angesprochen mit dem Titelbild in S/W und den knallgelben Zitronen sowie dem zitronengelben Buchschnitt. Das Buch ist jetzt kein Thriller, hat mich aber gut unterhalten. Bestimmt gibt es eine Fortsetzung - vielleicht "Mord und Tomatsauce" mit Titelbild in S/W und knallroten Tomaten sowie tomatenrotem Buchschnitt? Oder "Mord und Gurkensalat / Auberginenauflauf" mit.....

    #108AuthorRed Poppy (876587)  01 Aug 22, 09:25
    Comment

    Moin,

    meinen Post von gestern zu südamerikanischen Autoren hat der Löwe verschluckt....

    Ich hatte eigentlich ergänzen wollen, dass eigentlich fast alle Bücher von Isabel Allende lesenswert sind (also die, die ich gelesen habe). Besonders gut gefallen haben mir "Von Liebe und Schatten" und "Eva Luna". Es gibt auch eine Reihe von Jugendbüchern um Aguila und Jaguar, die sind richtig gut.

    Anfang der 90er war Laura Esquivel sehr populär. Vielleicht kennt Ihr das Buch "Like Water for chocolate", das auch verfilmt wurde.

    Aus der Zeit stammt auch "Tante Julia und der Kunstschreiber (La tia Julia y el escribidor)" von Mario Vargas Llosa und "How the García Girls lost their accents" von Julia Alvarez. Das habe ich damals supergerne gelesen, so eine Art "Joy Luck Club" (Amy Tan) auf südamerikanisch.

    Anfang bis Mitte der Neunziger hatte ich eine Phase, in der ich sehr viele Bücher von Schriftstellerinnen gelesen habe, die die Einwanderung in die USA und das Leben als ethnische Minderheit zum Thema hatten. Amy Tan gehörte natürlich dazu, aber auch Isabel Allende, Julia Alvarez und Gloria Naylor.


    Eine Reading challenge klingt super, wollen wir das hier auch machen? Erzähl bitte etwas mehr darüber, fab kat!

     

    #109AuthorB_Elanna (240251) 01 Aug 22, 10:29
    Comment

    Erzähl bitte etwas mehr darüber, fab kat! +1

    Ich kann mir da gar nichts drunter vorstellen. Aber ich würde da eventuell auch mitmachen (kommt auf die Bedingungen an)

    #110AuthorHassos Frauchen (270200) 01 Aug 22, 10:39
    Comment

    Erzähl bitte etwas mehr darüber, fab kat! +2

    Ich kann mir da gar nichts drunter vorstellen. Aber ich würde da eventuell auch mitmachen (kommt auf die Bedingungen an) +1


    #111AuthorRed Poppy (876587) 01 Aug 22, 10:40
    Comment

    Da muss ich heute Abend reinschauen. Vom Büro aus geht das nicht.


    Edit (von zuhause): ist ja spannend! Das muss etwas von der anderen Seite des Atlantik und/oder von jüngeren Leuten sein. Kannte ich bisher nicht.


    Ich finde die Idee toll. Aber die meisten Bingokarten haben 5x5 Felder. Das ist schon recht viel. Mir würden schon 4x4 oder auch 3x3 für den Einstieg (bis Ende des Jahres 2022?) reichen.

    Fantasy, Sci-Fi, Abenteuer, Reise, Historisch, Biografie hätte ich z.B. keine Probleme etwas zu finden. Aber wenn es dann um andere Themen geht (Krieg, LGBTQ, Gedichte), das wäre für mich echt eine Herausforderung.

    #113AuthorHassos Frauchen (270200)  01 Aug 22, 12:55
    Comment

    Sorry, ich guck hier fast nur abends rein, aber B_Elanna hat's gefunden. Ein 5x5 Feld, wie Bingo, mit diversen Themen. In der Challenge an der ich teilnehme, gelten Bingoregeln, wer eine Reihe, Spalte oder diagonal 5 hat, bekommt ein kleines Goodie. Wenn man hier bei Leo Anhänge machen könnte, würde ich euch zeigen, was die Themen sind.


    Neben den südamerikanischen Autoren, gibt es auch ein Feld für schwarze Autoren, eins für asiatische oder von den pazifischen Inseln stammende Autoren, Bücher aus einer anderen Sprache (ja, Zielpublikum sind eher Amerikaner), LGTBQ+ Charakter, körperlich oder geistig eingeschränkter Charakter, aber auch ganz allgemein Belletristik, Fantasy, True Crime, Historical Fiction, etc. pp.


    "Meine" Challenge ging 3 Monate über den Sommer, 1. Juni bis 31. August. Ein Buch pro Feld, ein Buch nur einmal.


    Das erste Bingo in der Gruppe gab es dann auch schon am 29. Juni, und der Herr hatte praktisch schon den halben Zettel voll.


    Es geht einfach darum, den Horizont vielleicht ein bisschen zu erweitern (siehe meine Anfrage), Hauptsache ist aber das Lesen allgemein. Wenn ich keine Gedichte mag, muss ich mir halt ein anderes Bingo aussuchen, als die Reihe oder Spalte, in der die drin sind.

    #114Authorfab kat (303993)  01 Aug 22, 20:08
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    Nun ja, man könnte es ja so machen, dass man eine vorher festgelegte Anzahl von Büchern auch in zwei Kategorien eintragen dürfte. Dann wären auch 5x5 Einträge gut zu schaffen bis Jahresende. Fab Kats Bingo klingt sehr nach dem Link der Seattle Times. Die anderen sind nicht so sehr US-geprägt, wenn ich mich erinnere.
    #115AuthorB_Elanna (240251) 01 Aug 22, 22:57
    Comment

    Die Regeln können ja gemacht werden, wie man will. Das waren/sind nur die Regeln, der Challenge an der ich aktuell teilnehme. Weniger Felder gehen natürlich auch.

    #116Authorfab kat (303993) 01 Aug 22, 23:20
    Comment
    Die Anzahl der Felder finde ich schon ok, damit man etwas mehr Auswahlmöglichkeiten hat. Wenn man nur das liest, was man immer liest, braucht man kein Bingo....
    #117AuthorB_Elanna (240251) 01 Aug 22, 23:32
    Comment

    Dann schlage ich mal 5x5 Themen vor:


    Reisebuch| Gedichte| Klassiker| Krimi| spielt im Weltraum

    | | (älter 100 Jahre)| |

    --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Biografie      | Thema Krieg| Autor aus Afrika | Nobelpreis | Liebesroman

    | |  | |

    --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Fantasy | Sachbuch | Thema Krankheit | Jugendbuch | Autor aus Korea

    |     | | |

    --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Sci-Fi  | Thriller  | preisgekrönte| LGBTQ  | Freundschaft

    |     | Autorin  | |                                  

    --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Kurzge-  | Graphic | am Meer                 | Tiere| Berge

    schichten|  Novel| | |


    Ich schlage vor, das Bingo-Lesen läuft so bis zum Ende des Jahres und man kann bis zu 2 Bücher auch in zwei Kategorien gleichzeitig einsortieren.

    Was haltet ihr davon?

    #118AuthorHassos Frauchen (270200) 02 Aug 22, 10:14
    Comment

    Das klingt gut, HF. Dabei ist einiges, was ich normalerweise nicht lesen würde.


    Kurz zum Verständins: älter als 100 Jahr bezieht sich auf "Klassiker"?

    #119AuthorRed Poppy (876587) 02 Aug 22, 10:17
    Comment

    Oh, sorry für das "verhauene" Format. In der Vorlage war es eine schöne Matrix .... 😕


    Ja, als Klassiker würde ich z.B. C. Dickens oder Jane Austen sehen.

    #120AuthorHassos Frauchen (270200) 02 Aug 22, 10:20
    Comment

    Hier nochmal etwas übersichtlicher:

    Reisebuch / Gedichte / Klassiker (älter 100 Jahre) / Krimi / spielt im Weltraum

    Biografie / Thema Krieg / Autor aus Afrika / Nobelpreis / Liebesroman

    Fantasy   / Sachbuch / Thema Krankheit / Jugendbuch / Autor aus Korea

    Sci-Fi / Thriller / preisgekrönte Autorin / LGBTQ / Freundschaft

    Kurzgeschichten / Graphic Novel / am Meer / Tiere / Berge

    #121AuthorHassos Frauchen (270200) 02 Aug 22, 10:27
    Comment

    Also ich wäre dabei (lese gerade ein passendes Buch.... 😉 )

    #122AuthorRed Poppy (876587) 02 Aug 22, 10:30
    Comment

    Sehr schön, ich bin auch dabei. Auf dem Stapel liegt einiges passendes.

    2 Bücher in zwei Kategorien finde ich gut.

    Jetzt geh ich mal nach Autoren aus Korea suchen.

    #123AuthorB_Elanna (240251) 02 Aug 22, 10:48
    Comment

    Das neueste Buch aus dem "Leo liest..."-Faden passt auch! Zweitverwertung, sozusagen.

    #124AuthorRed Poppy (876587) 02 Aug 22, 10:51
    Comment

    Jepp. Das "Leo liest"-Buch ist bei mir eingeplant. Mal sehen, was noch so in meinem Fundus zuhause zu finden ist und wo ich mich anderweitig umsehen muss.

    Da habe ich gleich wieder einen Grund, die Tausch-Telefonzelle im Nachbardorf aufzusuchen.

    #125AuthorHassos Frauchen (270200) 02 Aug 22, 11:28
    Comment

    Thema Tiere habe ich auch gerade: Ein kleiner Roman von Eugen Ruge "Cabo de gata". Hier geht es um einen Mann mittleren Alters, der in Berlin seine Zelte abbricht und nur mit Hängematte, Schreibheften und wenig Gepäck sich auf den Weg nach Spanien macht und in Cabo de gata am Mittelmeer landet / strandet. Hier versucht er vergeblich sein erstes Buch zu schreiben und freundet sich mit einer Katze an. Wahrscheinlich nimmt es ein dramatisches Ende, aber so weit bin ich noch nicht.

    #126AuthorRed Poppy (876587) 02 Aug 22, 11:39
    Comment

    Wie gehen wir den vor? Melden wir uns, sobald wir eine Reihe voll haben? Erzählen wir zwischendurch von den Büchern, die wir lesen?

    #127AuthorRed Poppy (876587) 02 Aug 22, 11:41
    Comment

    Ich würde vorschlagen, wir können gerne zwischendurch mal schreiben, welches Buch wir in welcher Kategorie gerade lesen. Und natürlich melden wir uns, wenn wir eine Reihe oder Diagonale voll haben.

    Was loben wir denn als Preis aus? Einen (virtuellen) Leselöwen in Gold, Silber, Bronze und Messing? Trostpreis ein (virtueller) Plüschlöwe? Gibt es Preise für Teilerfolge? Können wir alles noch festlegen.

    #128AuthorHassos Frauchen (270200) 02 Aug 22, 12:41
    Comment

    Ich weiß noch nicht, ob ich mitmache, damit's aber für die, die mitmachen, ein wenig einfacher ist, hier ein Bingozettel: https://docs.google.com/document/d/15XGN-k6ZN... zum selber speichern, drucken, was auch immer.


    #129Authorfab kat (303993) 02 Aug 22, 19:31
    Comment
    Das ist ja super, vielen Dank!
    #130AuthorB_Elanna (240251) 02 Aug 22, 21:29
    Comment

    Das ist praktisch, vielen Dank, fab kat.

    #131AuthorRed Poppy (876587) 03 Aug 22, 08:53
    Comment

    Ja, ich habe mir meinen Bingozettel auch schon ausgedruckt und angefangen, die Rubriken zu sichten. Meine Kollegin hat mir heute in der Frühstückspause schon mal einen Buchtipp gegeben. Ein Verwandter von ihr hat eine Sammlung von Sagen aus dem Harz veröffentlicht. Prima Tipp für die Kurzgeschichten!

    Und von meiner Schwester bekam ich einen Tipp für eine Graphic Novel: "The Walking Dead". Na, mal sehen, ob das was für mich ist. Die Serie bei dem geflixten Netz fand ich trashig. Bin nach zwei Folgen ausgestiegen.

    Aber wir möchten ja auch mal beim Bingo-Lesen unsere Komfortzone verlassen 🤗

    #132AuthorHassos Frauchen (270200) 03 Aug 22, 09:44
    Comment

    Kennt ihr die Abenteuer der Schwarzen Hand von Hans-Jürgen Press? Das waren Kinderkrimis aus den 70ern, die jede Woche im Stern auf der Kinderseite erschienen - immer mit einem kurzen Text über den Fortgang der Geschichte und einer Zeichnung, auf der irgendwo ein weiterer Hinweis bzw. die Lösung zu sehen war.

    Hab ich beim Ausmisten auf dem Dachboden im Elternhaus wiedergefunden... zählt das als Graphic Novel?


    Den Krimi habe ich gerade in der Mache und bin dabei, den Bücherstapel neu zu sortieren.

    John Steinbeck's "Cannery Row" fällt sogar in drei Kategorien: "Am Meer", "Kurzgeschichten" und "Nobelpreis" .


    Ist "Per Anhalter durch die Galaxis" ein Reisebuch?


    Fragen über Fragen, nur durch einen einfachen Zettel....

    #133AuthorB_Elanna (240251) 03 Aug 22, 09:55
    Comment

    Oh, da fällt mir ein, dass ich "Jonas oder der Künstler bei der Arbeit" von Albert Camus mal erstanden haben. Jetzt kann ich es endlich lesen. 🙂

    #134AuthorRed Poppy (876587) 03 Aug 22, 10:06
    Comment

    Die Abenteuer der schwarzen Hand klingeln ganz dunkel in meiner Erinnerung. Aber meine Eltern haben den Stern nur im Urlaub gekauft. Somit kann ich mich nicht an fortlaufende Abenteuer-Comics erinnern. Ich würde das gelten lassen. Ich würde auch "Asterix" gelten lassen 🙂


    Ich habe noch ein dänisches Kinderbuch im Schrank. Mal sehen, ob ich das schon im Original schaffe ...


    Edit würde "Per Anhalter durch die Galaxis" eher in die Sparte "spielt im Weltraum" schieben.

    #135AuthorHassos Frauchen (270200)  03 Aug 22, 10:14
    Comment

    "Die Abenteuer der schwarzen Hand" - kenne ich nicht, habe aber schon davon gehört.


    Der oben erwähnte Jonas ist übrigens als Graphic Novel erschienen, deswegen habe ich ihn überhaupt erwähnt.


    Ich sehe schon, die ganze Aktion mahct mir jetzt schon richtig Spaß!

    #136AuthorRed Poppy (876587)  03 Aug 22, 10:20
    Comment

    Asterix als Graphic Novel, cool!

    Dann mache ich heute Abend mein erstes Kästchen voll.

    "Tomtebobarnen" von Elsa Beskow ist ein Kinderbuch in Reimen, ein Klassiker und als Bilderbuch auch eine Graphic Novel. Und Fantasy 🙂

    #137AuthorB_Elanna (240251) 03 Aug 22, 10:49
    Comment

    Boh!!! Applaus, Applaus für B_Elanna!

    Liest du das im schwedischen Original? Meine Hochachtung!

    Wir mussten im Dänisch-Unterricht letztens das traditionelle Midsommerlied lesen und übersetzen. Altes Dänisch, gereimt ... da bin ich ausgestiegen!

    #138AuthorHassos Frauchen (270200) 03 Aug 22, 10:54
    Comment

    Klar. Das Buch ist noch von meiner Oma und ich habe es als Kind schon heiß geliebt und liebe es noch.

    Mein Opa hat es uns "vorgelesen", wenn wir bei den Großeltern zu Besuch waren. Da er kein Schwedisch konnte (die Schweden-Connection kam über meine Oma), hat er natürlich nur eine mehr oder weniger selbst erfundene an den Bildern orientierte Geschichte erzählt.

    Als meine Oma starb, durfte sich jeder ein Erinnerungsstück aussuchen und ich habe natürlich das Buch genommen. Da ich als einzige aus der Familie schwedisch verstehe, gab es auch keine Diskussionen, zum Glück.


    #139AuthorB_Elanna (240251) 03 Aug 22, 11:04
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    Gestern ist mir ein schmales Buch von Marion Brasch in die Hände gefallen: "Lieber woanders". Ich kenne Marion Brasch von ihrem Buch "Ab jetzt ist Ruhe" über ihre außergewöhnlich Familiengeschichte (,die sie in Klatschmohn-Stadt in Vor-Corona-Zeit vorgestellt hatte).


    "Lieber woanders" erzählt in kurzen Abschnitten abwechselnd von einem Tag im Leben der beiden Protagonisten. Der Leser erfährt, dass die beiden, Toni und Alex, von Schuldgefühlen geplagt sind, seit sie sich Jahre zuvor in einem schicksalhaften Moment begegnet sind. An diesem beschriebenen Tag werden sie sich (durch Zufall?) wieder begegnen. Schicksal oder Zufall? Was wäre, könnte man die Zeit zurückdrehen?


    Interessanterweise kommt in diesem Roman eine Figur vor, die im Titel eines weiteren Buches von Marion Brasch steht. Vielleicht besorge ich mir dieses Buch auch, um festzustellen, ob es sich um dieselbe Person handelt.

    #140AuthorRed Poppy (876587) 04 Aug 22, 09:31
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    Ich hatte gestern noch Spaß, nach Graphic Novels zu recherchieren. Es gibt ja sogar Goethe und andere Klassiker als Graphic Novels! Staun!


    Gelesen habe ich jetzt den Anfang des ersten Bandes der Grishaverse-Reihe "Shadow and Bone" von Leigh Bardugo. Hm, nach dem Film hätte ich mehr Action erwartet. Aber ich habe auch nur ein paar Seiten gelesen. Ich hoffe, es wird noch besser.

    #141AuthorHassos Frauchen (270200) 04 Aug 22, 10:14
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    Ich glaube zwar nicht, dass ich ein Bingo schaffen werde, aber ich würde gern mitmachen und zumindest versuchen, die Bücher, die ich in nächster Zeit lese, irgendwo unterzubringen. Extra Bücher kaufen, nur um irgendwas Koreanisches oder irgendwas über Krankheit zu lesen, möchte ich definitiv nicht. Schade nur, dass ich aus meinem Bücher-Abo bei Shakespeare & Co. die Graphic Novel über die erste weibliche Testesserin beim Guide Michelin schon gelesen habe (wobei, das war ja eher eine Biographie, gilt das dann als Graphic Novel?), da habe ich ansonsten nichts in der Richtung herumliegen. Aber für Reise, Biographie oder Gedichte (letztere sind auch überhaupt nicht mein Genre) habe ich aus dem Abo noch das eine oder andere da, was endlich weggelesen werden sollte.

    #142AuthorDragon (238202) 04 Aug 22, 10:42
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    @Dragon: fein. Ich freue mich über jeden der auf die eine oder andere Art mitmacht.

    Es kommt doch gar nicht darauf an, ob man alle Vorgaben "schafft". Der Spaß bei der Buchauswahl und das Lesen an sich ist doch vieeeeel wichtiger!


    Es gibt leider immer weniger Lesende unter den Jüngeren. Ich hoffe wirklich nicht, dass Lesen irgendwann "obsolet" ist.

    #143AuthorHassos Frauchen (270200)  04 Aug 22, 12:35
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    Edith hat es sich anders überlegt und die blöde Geschichte wieder gelöscht.

    #144Authorpenguin (236245)  05 Aug 22, 17:31
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    #143 Es gibt leider immer weniger Lesende unter den Jüngeren. Ich hoffe wirklich nicht, dass Lesen irgendwann "obsolet" ist.


    Die Tendenz, dass immer weniger Jugendliche lesen, gibt es sicher, aber ich finde es schweirig zu beurteilen, ob die Tendenz dramatisch ist. Seit 1998 gibt es ja die jährliche jim-Studie ( https://www.mpfs.de/studien/ , Bericht für 2021 unter https://www.mpfs.de/fileadmin/files/Studien/J... )


    Danach haben haben im Jahr 2021 32 % der Jugendlichen täglich oder mehrfach die Woche ein gedrucktes Buch gelesen. Das ist gegenüber 2020 ein Rückgang um drei Prozentpunkte, aber 2020 war auch ein Ausreißer, denn in dem Jahr wurde wegen Corona mehr gelesen. In den Anfangsjahren der jim-Studie lag der Anteil noch bei knapp über 40 %, in 2014 bei 39 %, so dass es sicher einen Rückgang gab. Der Anteil der Jugendlichen, die täglich oder mehrfach die Woche ein E-Book lesen, lag 2021 bei 10 %, aber ich habe beim schnellen Überfliegen nicht herausgefunden, wieviele dieser 10 % auch regelmäßig ein gedrucktes Buch lesen. Wenn die Schnittmenge nicht so groß ist, dann sind die Zahlen aus dem Jahr 2021 in der gleichen Größenordnung wie vor 10 Jahren.


    Interessant und schade, aber auch nicht allzu überraschend finde ich, dass die Zahl der regelmäßigen Leser mit dem Alter deutlich abnimmt. In der Altersgruppe 12-13 lesen noch 38 % täglich oder mehrfach in der Woche ein gedrucktes Buch, in der Altersgruppe 18-19 sind es nur noch 28 %.


    Ebenfalls nicht allzu überraschend: Der Anteil der regelmäßigen Leser unter den Gymnasiasten liegt mit 39 % deutlich höher als bei Haupt- und Realschülern mit 23 %. Dass Mädchen häufiger lesen als Jungen (36 % gegen 29 %), überrascht mich auch nicht.

    #145Authorharambee (91833) 06 Aug 22, 11:09
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    Ich glaube nicht, dass irgendwann keine Bücher mehr gelesen werden, aber dass es weniger geworden ist, überrascht mich auch gar nicht. In meiner Kindheit gab es Bücher, drei Fernsehprogramme und Plattenspieler. Heute gibt es Bücher, Hörbücher, unendliche viele Streaminig-Plattformen, soziale Medien und das Internet, und alle Zeit, die man mit den anderen Dingen verbringt, fehlt beim Lesen. Ich merke es auch an mir, dass ich weniger Bücher lese, weil ich einfach auch andere Sachen lese, höre und gucke - das heißt aber nicht, dass niemand mehr lesen wird. Lesen ist eine ebenso eigene Erfahrung wie einen Film zu gucken oder zu spielen, und ich denke, dass es neben diesen anderen Erfahrungen bestehen wird. Manchmal will man lesen, manchmal etwas anderes machen.

    #146AuthorGibson (418762)  06 Aug 22, 15:34
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    Gerade gelesen habe ich "Die magischen Buchhändler von London" von Garth Nix. Leider hat sich der Übersetzer nicht die Mühe gemacht, die deutschen Titel der dort erwähnten Bücher herauszufinden. Es hat sich gut gelesen. Es ist aber nicht der Klassiker geworden, den ich das Gefühl hatte, dass er ihn schreiben wollte.


    Ich finde Kategorien wie "Schwarzer Autor" schwierig. Zählen Dumas und Puschkin dazu?


    Das Leseverhalten von Jugendlichen ist angesichts der großen Menge von Alternativen doch noch recht erfreulich. Ich finde da eher Wohnungen gruselig, wo die einzigen Bücher im Kinderzimmer sind.

    #147AuthorLiese (238947) 07 Aug 22, 10:41
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    "Die magischen Buchhändler von London" von Garth Nix wollte ich auch immer mal lesen, weil mir seine anderen Bücher auch recht gut gefallen haben.


    Ich finde Kategorien wie "Schwarzer Autor" schwierig. - Das finde ich auch; aber eine solche Kategorie haben wir nicht, wenn ich mich recht entsinne.


    Als wir noch regelmäßig auf einem Büchermarkt Bücher verkauft haben, kamen oft Kinder mit einer Handvoll kleiner Münzen vorbei und wollten dafür ein Buch kaufen. Und immer haben sie eines bekommen oder auch zwei.


    In unserem Wohnzimmer sollen eigentlich auch keine Bücher stehen oder herumliegen, höchstens die, die gerade gelesen werden (was aber nicht klappt). Unser Wohnzimmer ist leider recht klein und mit Esstisch und Stühlen auch schon voll, so dass kein Platz für Bücherregale ist.

    #148AuthorRed Poppy (876587) 08 Aug 22, 10:16
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    Bei uns sind die Bücher auf das ganze Haus verteilt - der "Hauptbücherschrank" im Wohnzimmer ist nicht besonders groß, aber wir haben in jedem Zimmer ein Regal stehen, auch im Keller. Seit ich verstärkt Bücher über Booklooker verkaufe, ist ein Bereich im Keller nur für Bücher reserviert, die ich abgeben will.

    "Ladenhüter" wandern von dort aus nach einiger Zeit in den öffentlichen Bücherschrank, ebenso gelesene Kandidaten, die gleich wieder freigelassen werden.


     

    #149AuthorB_Elanna (240251) 08 Aug 22, 10:22
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    Wir haben die Wände im Flur mit Bücherregalen ausgestattet. Hier stehen die Bücher meiner Sammelreihe, die sich dort sehr gut machen und dazu noch dekorativ sind. Generell streiten sich bei uns Regale und Bilder um Wandplatz. Im Moment gewinnen die Bücherregale, was mir aber nicht überall gut gefällt. Platz für Bilder wäre noch im Treppenhaus, doch da komme ich nur unter Einsatz meines Lebens mit Hammer und Nagel an die Wände.

    #150AuthorRed Poppy (876587) 08 Aug 22, 10:35
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    Ich finde da eher Wohnungen gruselig, wo die einzigen Bücher im Kinderzimmer sind.

    Ich wollte gerade schreiben: ... kenne ich nicht. Aber dann musste ich mich doch korrigieren. Die Wohnzimmer der Schulfreundinnen haben alle keine Bücher im Regal. Jedenfalls nicht sichtbar.


    Mir geht es da wie Poppy und B_Elanna. Bücher in (fast) jedem Raum.

    Im Wohnzimmer stehen die absoluten Lieblinge, die niemals nicht weggegeben werden und die schon oft gelesen wurden. Im Büro und in meinem Hobbyraum sind die Regale voll, ebenso im Schlafzimmer. Sogar auf dem Klo liegt immer etwas Lesbares. Nur in der Küche habe ich nichts (mehr). Die Kochbücher sind mal wegen des Platzmangels ausquartiert worden.

    #151AuthorHassos Frauchen (270200) 08 Aug 22, 11:38
    Comment

    Heute ist Tag der Buchliebhaber!


    (Habe gerade eine Mail bekommen: "Alles Gute zum Tag der Buchliebhabenden!")

    #152AuthorRed Poppy (876587) 09 Aug 22, 10:55
    Comment

    Zu den Buchliebhabern (m/w/d) zähle ich mich auch.


    Ich habe jetzt erstmal einen ganzen Rutsch in dem "Leo-liest"-Buch "Olive Kitteridge" gelesen. Ich enthalte mich jetzt erstmal noch eines Kommentars dazu ...


    Ansonsten schon mal den schwedischen Krimi angelesen, der irgendwo an der Westküste in den Bergen spielt (mein Bingo-Buch für die Rubrik "Berge"). Kann aber noch nichts dazu sagen.


    Die Bingo-Bücher habe ich mir alle als E-Books organisiert. Das hat den Vorteil, dass ich im Urlaub nicht so viel mitschleppen muss. Aber ich weiß jetzt auch den Titel/Autor gerade nicht und kann nicht nachschauen, weil Reader -> zuhause neben meinem Bett und ich -> Arbeit


    #153AuthorHassos Frauchen (270200) 09 Aug 22, 12:39
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    Ich habe jetzt einen Krimi für unsere Bingo-Aktion gelesen. Nein, falsch. Ich habe einen Krimi gelesen, den ich für das Bingo nutzen kann. "Die Bronzestatue" von Stella Blomkvist, eine Island-Krimi. Mir hat das Buch überhaupt nicht gefallen, aber ich habe es mal eingetragen, obwohl ich sicher bin, dass ich bis Jahresende noch einige bessere Krimis lesen werde.

    #154AuthorRed Poppy (876587) 10 Aug 22, 11:01
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    Ich habe das YA-Buch fertig gelesen. Am Freitag bin ich zufällig bei einem öffentlichen Bücherschrank vorbeigekommen, in dem jemand seine Berte Bratt-Sammlung entsorgt hat. Eines der Bücher hatte ich tatsächlich noch nicht. hab's an dem Abend noch durchgefräst (es wurde eine lange Nacht). Als ich in dem Alter der eigentlichen Zielgruppe war, habe ich bestimmt 3-4 Tage für ein solches Buch gebraucht, obwohl ich damals schon schnell gelesen habe.

     

    #155AuthorB_Elanna (240251) 10 Aug 22, 12:19
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    Entdecke gerade die Märchen von Oscar Wilde. Das Buch besitze ich schon mindestens seit 25 Jahren: mittlerweile ziemlich vergilbte Signet Classic-Ausgabe. Bin gerade sehr für offen für den Charme dieser durchaus poetischen und typisch märchenhaft geschriebenen, aber eben auch satirischen und meist sozialkritischen Texte, die mich streckenweise und auch im Abschluss meist bewegt zurücklassen.

    #156AuthorRightSaidFred (1322814) 11 Aug 22, 01:17
    Comment

    Mensch, da komme ich nach 5 Wochen aus dem Urlaub und anschließender Corona-Erkrankung zurück und finde hier so eine tolle Bingo-Aktion vor ! Ich bin sehr begeistert und habe mir umgehend den Zettel ausgedruckt. Ich bin sehr gespannt, wie sich das entwickelt. Mir ist der blöde Virus leider "aufs Gehirn geschlagen", ich konnte mich 0 konzentrieren und daher auch nicht lesen. Das hat mich doch sehr frustriert, und ich habe jetzt großes Nachholbedürfnis. Zumindest die Rubrik Thriller kann ich schon mal abhaken, ich liege gerade in den letzten Zügen mit dem neues Band von Samuel Björk.

    Ich habe mir auch gerade ein Märchenbuch von Oscar Wilde angeschafft, da mich das Bild von Alphonse Mucha auf dem Einband so angesprochen hat und überhaupt der ganze Band wunderschön aufgemacht ist. Ich habe die in der Schulzeit schon mal gelesen, kann mich aber nicht mehr wirklich daran erinnern.

    Mich gruseln bücherfreie Wohnungen auch immer, im Freundeskreis gibt es mehrere davon. Ich selbst habe eine Galerie, die komplett von Bücherregalen umringt ist, und überall im Haus bilden sich Ableger. Ich wurde dann neulich mal von einem Besucher gefragt, warum ich diese ganzen Staubfänger nicht endlich ab- und mir ein E-Book anschaffe. Große Empörung !

    #157Authorsantacrocce (799098)  11 Aug 22, 08:30
    Comment

    Noch mal kurz zum Verständnis: Wenn man z.B. einen koreanischen Krimi liest - deckt der dann zwei Kategorien ab ???

    #158Authorsantacrocce (799098) 11 Aug 22, 08:48
    Comment

    Hallo Santa, schön, dass du wieder da bist! Weiter oben haben wir festgelegt, dass maximal zwei Bücher auch in zwei Kategorien zählen - der koreanische Krimi zählt also in zwei Kategorien, wenn er allerdings zufällig in den Bergen spielen würde, könntest du das Buch nicht noch in einer dritten Kategorie nehmen.

    #159AuthorB_Elanna (240251) 11 Aug 22, 09:16
    Comment

    Wenn man z.B. einen koreanischen Krimi liest - deckt der dann zwei Kategorien ab ??? - Ich glaube zwei Kategorien sind möglich.

    Ich habe jetzt ein Buch gelesen, das ich gleich in drei Kategorien eingetragen habe. Vorläufig. Ich bin sicher, ich werde bis Jahresende noch anderes, passendes gelesen haben. Bei Krimi habe ich ein Buch stehen, das mir nicht gefallen hat und das ich dann bei Gelegenheit gegen ein anderes austauschen werde.


    Heute ist übrigens der 125. Geburtstag von Enid Blyton. Stand in der Zeitung auf der Kinderseite. Wieder ein Anlass, um mich an die Abenteuer-Reihe ("Bill will Dill") und die Geheimnis-Serie um den schlauen Dicki zu erinnern.


    Edit stellt noch fest, dass sie mit dem aktuellen Leo-liest-Buch angefangen hat.

    #160AuthorRed Poppy (876587)  11 Aug 22, 09:19
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    Danke schön B_Elanna, das habe ich wohl überlesen.

    Viel Spaß mit dem Olive-Buch, Red Poppy. Ich mochte ja beide Bände sehr gerne, aber das scheint so eine Man-liebt-oder-man-hasst-sie-Geschichte zu sein. Wobei mir gerade einfällt, dass sich die Verfilmung noch auf meiner Watchlist befindet ...


    #161Authorsantacrocce (799098) 11 Aug 22, 09:51
    Comment

    Mein Leo-liest-Buch ist noch nicht da, obwohl ich es schon vor fast 2 Wochen bestellt habe. Das kenne ich sonst bei Booklooker-Käufen nicht. Wahrscheinlich ist der Verkäufer im Urlaub und kann zwar die Zahlungsanweisungen verschicken, aber nicht das Buch. Blöd, so kann ich wieder nicht von Beginn an mitmachen.


    In Post 118 hatte HF das mit den zwei Büchern in zwei Kategorien vorgeschlagen. Drei fände ich auch ein bisschen viel, wenn, dann würde ich lieber die Anzahl der Bücher, die man doppelt eintragen darf, auf drei, maximal vier erhöhen.


    Enid Blyton habe ich als Kind viel gelesen. Hanni und Nanni und die Möwenfels-Serie haben allerdings nur jeweils 6 Bände, die von Enid Blyton sind, die restlichen 25.000 Fortsetzungen wurden von deutschen Autoren unter dem Namen Enid Blyton veröffentlicht. Besonders bei Hanni und Nanni merkt man den unterschiedlichen Stil. Der unterschiedliche Duktus ist mir damals sogar als Teenager aufgefallen.

    #162AuthorB_Elanna (240251) 11 Aug 22, 09:54
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    Ich habe auch gerade ewig auf ein booklooker-Buch gewartet und hatte den Verkäufer im Verdacht. Ein Postbote berichtete mir dann aber, dass aktuell viele Sendungen aufgrund Personalmangels liegen bleiben ..., und händigte mir dann prompt zwei neun Tage alte Briefe aus. Das Buch tauchte dann zwei Tage später auf, abgestempelt 16 Tage zuvor. Insofern: Es besteht noch Hoffnung, B_Elanna 🙂

    Ich denke auch, zwei Kategorien reichen aus. Sonst wird es ja irgendwann auch zu einfach.

    #163Authorsantacrocce (799098) 11 Aug 22, 11:27
    Comment

    Mein Ehrgeiz ist ja, pro Kategorie ein Buch zu lesen und einzutragen. Wenn ich jetzt ein Buch in drei Kategorien eintrage, dann ist das nur für mich...


    Ich habe ein Buch bei E-Kleinanzeigen gekauft und bezahlt, das nie bzw. noch nicht angekommen ist. Versandt wurde es wohl vor vier Wochen. Ein wenig ärgere ich mich, dass der Verkäufer keine Anstalten macht, eine Regelung zu finden. Kostenteilung zum Beispiel. Auch ist die Anzeige immer noch drin und weder als reserviert noch als verkauft markiert.

    #164AuthorRed Poppy (876587) 11 Aug 22, 11:34
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    Ich habe leider auch keine Versandmitteilung bekommen, die kriegt man sonst immer.

    Bis zum Wochenende warte ich noch, und dann wende ich mich an Booklooker, die vermitteln ja in einem solchen Fall.

    Mein aktuelles Buch ist der 5. Band der Serie "Lost in Fuseta". Leander Lost, der Protagonist, hat das Asperger Syndrom. Ich scheue mich, das als "Krankheit" zu klassifizieren, deshalb wird das Feld "Thema Krankheit" in diesem Fall leer bleiben, das Buch passt aber auch für "Krimi" und "am Meer".


    Nebenbei vor dem Einschlafen blättere ich in einem genialen Bücherschrank-Fund über die Geschichte der Karl May-Verfilmungen in Deutschland mit vielen Fotos, in dem auch die Verfilmungen vor dem großen Winnetou-Hype in den 60er Jahren nicht unerwähnt bleiben. Sehr interessant und weckt (mal wieder) Jugenderinnerungen. Werde ich etwa alt?

    #165AuthorB_Elanna (240251) 11 Aug 22, 13:13
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    ...über die Geschichte der Karl May-Verfilmungen. - Nein, du wirst nicht alt. Winnetou ist wieder in: in meinem Kino-Newsletter wird ein neuer Film über den jungen Winnetou angekündigt!

    #166AuthorRed Poppy (876587) 11 Aug 22, 14:28
    Comment
    Melde den ordnungsgemäßen Eingang einer Sendung Oliven. 🤗
    #167AuthorB_Elanna (240251) 13 Aug 22, 16:00
     
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