•  
  • Übersicht

    Quasselzimmer

    RPG Role play game *NEU* Kommen se rinn, könn se mitmachen!

    Betrifft

    RPG Role play game *NEU* Kommen se rinn, könn se mitmachen!

    Kommentar

    Hallo Liebe Leoniden!


    Vor ziemlich genau 15 Jahren gründeten wir das RPG "Gekreuzte Wege"

    Legendäre Charaktere wie Yulivee, Leylura, Lupo, Kat und mein Wenigkeit (Remus Merowinger) haben eine epische Geschichte erzählt.


    Nun hätte ich wieder Lust auf ein wenig Abenteuer!


    Wer hat Interesse? Natürlich sind alt eingesessene Spieler aber auch sehr gerne junge/neue Leutz herzlichst willkommen.


    Nun denn, ich fange mal an.


    + + + + + + + + +


    Der schwüle Spätsommerabend hat trotz eines beeindruckenden, purpurfarbenen Sonnenunterganges schnell in eine regnerische kalte Frühherbstnacht umgeschlagen.


    Zuerst war es nur fernes Donnergrollen und drückend feuchte Luft die im dichten Laubwald unbeweglich ohne ein Lüftchen in den Senken hing. Dann schwoll auch schon der kräftige Wetterwind den das Gewitter vor sich her trieb zu einem Sturm an.


    Remus war froh, dass er noch rechtzeitig einen geeigneten Lagerplatz gefunden hat, und so briet er ohne Sorge den frisch erlegten (und auch sehr unvorsichtigen) Hasen über einem kleinen Feuer das er in der

    vermeindlich unbewohnten Höhle entfacht hatte.


    Der Duft von frisch gebratenem und gewürzten Fleisch zog hinein in die Höhle die wohl wie ein natürlicher Kamin einen ständigen Luftzug in sich einatmete.


    Als ein ohrenbetäubender Donnerknall durch den Wald hallte schaute Remus besorgt in Richtung Höhleneingang...Habe ich da gerade eine Bewegung im kurz vom Blitz erleuchtete Wald gesehen?


    Er vergewisserte sich, dass sich seine Waffen in Griffnähe befanden....

    VerfasserMerowinger (1359650)  21 Jun. 22, 13:05
    Kommentar

    So gebannt starrte Remus in den Wald und auf das, was er dort zu sehen geglaubt hatte, dass ihm das Geräusch des Wesens, das sich weit, weit hinten in den dunklen Tiefen der Höhle hinter ihm zu regen begann, nicht wahrnahm. Und selbst wenn er es gehört hätte, hätte er es wohl für das Rascheln des Windes im trockenen Laub am Höhlenboden oder das Knistern des Feuers gehalten. Das Geschöpf witterte in Richtung des Feuers, streckte sich und näherte sich vorsichtig.

    #1VerfasserMöwe [de] (534573) 21 Jun. 22, 13:22
    Kommentar

    Nein, da war Nichts...Remus wartete den nächsten Blitz ab und entspannte sich wieder. Ein Busch in Form einer Gestalt wankte im Gewittersturm vor sich hin und hatte seinen Augen einen Streich gespielt.


    Er nahm den gebratenen Nager am Spieß vom Feuer und biss vorsichtig ein Stück Fleisch herunter, prustend und nach Luft hechelnd versuche er den brennheißen Bissen zu kühlen...


    Ein zäher Bursche, aber das Fleisch wird wohl auch noch für morgen reichen.

    Zwischendurch nahm er einen Schluck aus seinem aus Ziegenleder genähten Wasserschlauch.


    Das Gewitter verzog sich langsam und Remus legte noch einen kräftigen Ast ins Feuer um zumindest für die ersten Stunden seines wohl kurzen Schlafes ein wenig Wärme zu spüren. Satt und zufrieden legte er sich neben das Feuerchen und schlief unter seiner kratzigen Wolldecke schnell ein...

    #2VerfasserMerowinger (1359650) 21 Jun. 22, 13:30
    Kommentar

    Remussens noch unbemerkter Mitbewohner kroch näher. Das helle Feuer tat ihm in den Augen weh und ließ ihn blinzeln, auch der Rauchgeruch behagte ihm nicht, aber der Duft des Fleisches zog ihn unwiderstehlich an. Prüfend beschnupperte er den schlafenden Remus und rollte ihn ein wenig hin und her, doch der gebratene Hase schien ihm genießbarer. Also streckte er seinen langen schuppigen Hals aus, nahm den Rest von Remus' Mahlzeit zwischen die Zähne und zog sich mit seiner Beute ins dunkle, kühle Höhleninnere zurück.

    #3VerfasserMöwe [de] (534573)  21 Jun. 22, 13:44
    Kommentar

    Draußen vor der Höhle, dicht an die Felswand gedrückt naschte Remus' treues Reittier namens "Hubert" an einem Strauch mit roten Hagebutten.....das Gewitter ließ in völlig unbeeindruckt und der Regen schien ihm sogar gut zu tun.

    #4VerfasserMerowinger (1359650) 21 Jun. 22, 13:47
    Kommentar

    Ein Albtraum in dem ein Ork in einer Bäckerschürze Remus gerade in einen Strudel einrollte ließ unseren Höhlenbesetzer aus dem Schlaf schrecken.


    Verdattert schaute er sich um...er muss sich im Schlaf wild bewegt haben, fand er sich doch eine Elle weit weg vom Feuer wieder.

    Als sein Blick auf den Spieß fiel, auf dem eigentlich sein morgiges Essen stecken sollte sprang er erschrocken hoch!


    Potzblitz!


    Tief sog er die morgendliche Luft durch seine Nase um vielleicht einen unerwarteten Geruch wahrzunehmen während er einen kräftigen Ast aus dem Feuer zog und ihn als Fackel benützte um die nähere Umbebung zu untersuchen.


    Draußen war schon ein Silberstreif am Horizont zu erkennen.


    Aus dem Ärmel seines aus grober Wolle gesponenen Mantels rutschte ein unterarm-langes Holzrohr in seine kleinen schmutzigen Hände.


    Angestrengt lauschte er in die Höhle hinein als er im Laub und Sand eine seltsame Schleifspur entdeckte.


    Tropf....Tropf....Tropf

    #5VerfasserMerowinger (1359650)  21 Jun. 22, 13:59
    Kommentar

    OOC:

    Willkommen Möwe! 🙂

    #6VerfasserMerowinger (1359650) 21 Jun. 22, 14:02
    Kommentar

    OOC:

    Danke! :-)

    #7VerfasserMöwe [de] (534573) 21 Jun. 22, 14:13
    Kommentar

    Angestrengt lauschte Remus in die Dunkelheit...Nichts...


    Er verzog seinen Mund zu einer Grimasse und da wurden die noch wenigen, gelblichen Zähne in seinem Mund sichtbar die wie ein paar einzelne Baumstümpfe eines kahlgeschlagenen Waldes empor ragten.


    "Nein, so einfach kommst du mir nicht davon...du Dieb..."

    Er löschte das Feuer und die Fackel und schlich gebückt weiter in die Höhle hinein.

    Das fluoriszierenden Pilzmycel an den Wänden erzeugten ein wenig schumrige, grünliche Beleuchtung der Höhle.


    Lautlos, wie es den Sprösslingen seines Stammes schon in die Wiege gelegt wurde tapste er immer tiefer in die Höhle. Seine Sinne waren aufs äußerste angespannt!


    Ein Essensdieb darf nicht so einfach davon kommen.

    Seine linke Hand umklammerten das Holzrohr während die rechte Hand einen kleinen, Dornenpfeil in die hintere Öffnung schob.


    Na warte du....

    #8VerfasserMerowinger (1359650)  21 Jun. 22, 14:39
    Kommentar

    Nach Beendigung seiner Mahlzeit - nur ein vergessenes Knöchelchen lag noch am Boden - war der schuppige Höhlenbewohner tief im hinteren Teil der Höhle, dort wo in der Dunkelheit das Wasser gespenstisch hallend von Decke und Wänden tropfte und im Laufe der Jahrtausende bizarre Tropfsteinformationen gebildet hatte, in einen ebenfalls dort vorhandenen Fluss getaucht, hatte sich mit der Strömung zu seinem bevorzugten Ruheplatz treiben lassen und schlief nun perfekt getarnt auf von Moos und Algen bewachsenen Steinen.


    Er fühlte sich vollkommen sicher, denn selbst wenn er nicht von der Färbung her vollständig mit seiner Umgebung verschmolzen gewesen wäre, hätte ihn auf jeden Fall sein kräftiger Schuppenpanzer geschützt, den weder Dornen, noch Pfeile, noch die schärfste Lanze oder Klinge zu durchdringen im Stande waren.

    #9VerfasserMöwe [de] (534573)  21 Jun. 22, 14:48
    Kommentar

    Draußen vor der Höhle durchschnitt mit einemmal das Schreckensgeschrei eines Tieres in höchster Not die Morgenluft.

    #10VerfasserMöwe [de] (534573) 21 Jun. 22, 15:30
    Kommentar

    Hubert!


    Rief Remus erschrocken und eiligen Schrittes stürmte er wieder zurück zum Höhleneingang.

    Soll der Dieb doch mit seiner Beute glücklich werden...Remus war ein geschickter Jäger und Fallensteller, er finge sich heute auch einen anderen Leckerbissen.


    Als Remus den Höhleneingang erreichte versuchte er sich eiligst einen Überblick über die Lage zu machen.


    Hubert hatte seinen Kopf gesenkt und raste gerade in vollem Schweinsgalopp auf einen zerlumpten und offenbar abemagerten Wolf zu. Im Augenwinkel sah er noch mindestens 2 weitere Wölfe im Gebüsch.


    Der mächtige, borstige Keiler war größer als die ihn bedrohenden Wölfe....es wäre nicht dass erste mal, dass er es mit mehreren der Räuber aufgenommen hätte. Seine gelblichen, mächtigen Hauer würden das Fell des Wolfes aufreißen und tiefe, stark blutende Wunden schlagen. Eine gleichzeitige Attacke von 3 Gegnern würde er aber wohl kaum unverletzt überstehen!


    Remus kauerte sich hinter einen Stein und machte sein Blasrohr schussbereit.



    #11VerfasserMerowinger (1359650) 22 Jun. 22, 07:49
    Kommentar

    Auf den mit Moos und Algen bewachsenen Steinen lag ein schuppiger Höhlenbewohner und wälzte sich in unruhigem Schlaf. Langsam aber sicher wurde ihm klar, dass er einen großen Fehler begangen hatte.



    'Ich hätte es dabei belassen sollen, das fremde Wesen in Augenschein zu nehmen. Warum um alles in der Welt habe ich seine Mahlzeit mitgenommen? Es wird danach suchen, sobald es erwacht ist, und wo wird es suchen? ... Ach, aber dieser Duft! Wie konnte ich dem widerstehen, nach all den langen Jahren in denen ich mich von rohem, kalten Fisch ernähren musste ... Und hätte ich vielleicht fragen sollen? Mich vorstellen gar? Nein, das Wesen hat keine Ahnung, wo es hingeraten ist, es kommt von weit her. Es wird bald von alleine weiterziehen.'



    Erschreckt schlug er die Augen auf. Was war das für ein Lärm am Eingang der Höhle? Ein Überfall etwa? Schleunigst erhob sich der Bewohner und schüttelte sich die Schuppen zurecht.



    'Es hilft nichts, es ist meine Aufgabe' seufzte er. 'Jetzt, wo ich es gehört habe, muss ich nachschauen, was los ist. Vielleicht ist es auch die Ablösung, auf die ich schon so lange warte ... Zeit würde es. Ich bin ein pflichtbewusster Wächter, aber irgendwann hat selbst meine Geduld ein Ende ...'



    Unter solcherlei Gedanken glitt er lautlos ins Wasser und machte sich auf den Weg zum Höhleneingang.



    'Hoffentlich ist es nichts wichtiges. Ich hasse Unruhe. Ich will weiterschlafen ... Ich schaue nur kurz, dass alles in Ordnung ist, dann gehe ich gleich wieder schlafen. Es wird schon nicht der Erwartete sein ... Nein, ganz bestimmt nicht. Der Ewartete würde niemals so einen Lärm verstalten ...'


     

    #12Verfasserhäring (1359813) 23 Jun. 22, 07:08
    Kommentar

    OOC:

    Willkommen Häring!

    Ich hoffe Möwe ist einverstanden wenn du sein/ihr Wesen weiterschreibst.

    Ich bin mir nicht ganz sicher ob es ihr/sein Charakter ist oder ein NPC (Non player character)


    Vielleicht ein paar der wichtige Infos für ein geschmeidiges RPG:


    -Jeder schreibt nur für seinen Charakter

    -Jeder kann NPCs (Non players Character) erschaffen um die Geschichte interessanter/dramatischer zu machen.

    -Über Verletzungen und den Tod seines Charakters kann nur der Spieler selbst entscheiden.


    VIEL SPASS!

    #13VerfasserMerowinger (1359650) 23 Jun. 22, 08:41
    Kommentar

    Der Wolf der Hubert gerade zähnefletschend angreift sieht gar nicht gesund aus...er scheint die wenigste Bedrohung zu sein.


    Ein weiterer, kräftiger Wolf taucht auf und sprintet seitlich auf Hubert zu um ihn von der Flanke her zu attackieren.


    Da haben Huberts mächtige Hauer schon den Brustkorb des kränklichen Wolfes aufgerissen und helles Blut spritzt auf Huberts Kopf. Der Wolf windet sich auf der Seite liegend in seinem eigenen Blut und immer wieder schlägt der Keiler seine Hauer mit kräftigen Aufwärtsbewegungen seines breiten Schädels in die dampfenden Eingeweide seines Opfers.


    Ffffft

    Schon trifft der erste Giftpfeil aus Remus' Blasrohr den angreifenden Wolf im Nacken....binnen 3 Sekunden verlangsamt sich sein Angriff und kurz bevor er den inzwischen blutverschmierten Hubert erreicht fällt er zuckend zu Boden.


    Mit freudigem Kichern duckt sich Remus wieder hinter den Felsen.


    Zu spät bemerkt er den schwarzen Wolf mit gelben Augen der sich unbemerkt im Tumult an ihn von Hinten herangeschlichen hat.


    "Ojojoj" flüstert Remus der sich ruhig an den Stein lehnt....auch wenn sein Pfeil trifft....der Wolf hat noch ein paar Sekunden um ihn den Kopf abzubeißen!


    Hilfe wäre jetzt mehr als notwendig!

    #14VerfasserMerowinger (1359650) 23 Jun. 22, 08:50
    Kommentar

    OOC:


    Ich bin sehr froh, dass jemand den Schupperich adoptiert hat - danke, häring! - und freue mich, wie häring ihn weiterentwickelt hat. Er war am Dienstag einfach so in der Höhle erwacht und wollte in diese Geschichte hineingeschrieben werden. ;-)

    Ob ihr ihn weiterleben und -handeln lasst, überlasse ich jetzt Euch.


    Habe leider nicht die Zeit, richtig mitzumachen, werde aber immer mal mitlesen, wie es weitergeht.

    #15VerfasserMöwe [de] (534573)  23 Jun. 22, 09:33
    Kommentar

    OOC:

    Danke für die Erläuterungen und die 'Adoptionserlaubnis' :-) ich bin neu im Genre und versuche mein Möglichstes - gebt mir einen dezenten Hinweis wenn ich allzu arg falsch abbiege ...

    Das der Schupperich unbedingt in die Geschichte möchte, dieser Eindruck hat sich mir auch aufgedrängt :-D



    KRACH


    Schupperich zögert immer noch, seinen Kopf aus der Höhle zu strecken. Sein langer Hals ist zwar gut geschuppt und vor allen Zähnen sicher, aber wie unangenehm das war, wenn jemand versuchte da reinzubeißen. Vor allem, wenn derjenige sich dann dabei übernahm und stillschweigend an seinem Hals verreckte, die Fangzähne natürlich so gründlich verhakt, dass man wochenlang warten musste bis es von allein wieder abfiel! Schupperich mochte gar nicht daran denken.


    'Aber es hilft ja nichts. Ich bin nun mal verpflichtet nach dem Rechten zuschauen. Zum Glück ist es noch Dunkel, die Sonne blendet mich immer so.'


    WUSCH


    Mit einer lässigen Bewegung des Kopfes lehrt Schupperich einen Wolf das Fliegen, als würde er eine lästige Fliege wegwedeln. Er nimmt jedenfalls an, das es sich um einen Wolf handelte, so genau kennt er sich damit nicht mehr aus. Es war mehr Zufall als Absicht gewesen, denn eigentlich hatte er nach dem kuriosen Wesen schauen wollen, dem er seine Mahlzeit und damit eigentlich diesen ganzen Ärger zu verdanken hatte.

     

    Und da sitzt er ja. 'Woran erinnert der mich bloss', überlegt Schupperich angestrengt. 'Ich fürchte, nicht nur mein Schlaf-Felsen sondern auch mein Gehirn hat über die Zeit Moos angesetzt. Na, es wird mir schon wieder einfallen.'

    #16Verfasserhäring (1359813) 23 Jun. 22, 11:27
    Kommentar

    Der Wolf vor Remus wird plötzlich mit einem Schlag eines schuppigen Kopfes weggefegt.

    Mit offenem Mund sitzt Remus nun da und schaut mit großen Augen das Ding an dass aus dem Höhleneingang gekrochen kommt....


    Es ist ein....


    OOC:

    Beschreib mal deinen Schupperich!

    #17VerfasserMerowinger (1359650)  23 Jun. 22, 11:37
    Kommentar

    Es ist ein... ein... ja was eigentlich...? Der noch immer wütend hin und her peitschende geschuppte Kopf mit länglicher Schnauze und ein langer Hals sind erkennbar. Aber der Rest? Die glänzenden Schuppen reflektieren die ersten Strahlen der nun aufgehenden Sonne in gleißenden Blitzen, der noch im Halbschatten des Höhleneingangs liegende übrige Teil des Körpers ist farblich nach wie vor mit der Umgebung verschmolzen - oder spiegelt er auch diese wider? - das ganze Geschöpf bebt vor Erregung... All das macht es unmöglich, seine Größe und Gestalt genau auszumachen, ja fast will es scheinen, als würde es sich in stetem Wechsel in einen flirrenden Wirbel aus Licht und Farbe auflösen und dann wieder neu zusammensetzen.


    Doch was auch immer es sein mag, es scheint, obwohl über die Störung seines Schlafes sichtlich aufgebracht, eher neugierig als bösartig zu sein.


    -------------------

    OOC:

    Ich hoffe, ich durfte nochmal, und übergebe jetzt wieder an häring. ;-)


    Vielleicht konkretisiert sich die Gestalt des Schupperichs ja noch mit der Zeit. Oder er bleibt vage und veränderlich, was ja auch reizvolle Möglichkeiten eröffnet.

    #18VerfasserMöwe [de] (534573)  23 Jun. 22, 13:11
    Kommentar
    OOC: eine schöne Beschreibung für den Schupperich, danke Möwe.

    Erst jetzt wurde Schupperich bewusst, dass er sich zu voller Grösse entfaltet hatte. In dieser Grösse konnte er schwerlich in die Höhle zurückkriechen, es blieb also nur die Flucht nach vorn. Das Wesen vor ihm schaute ihn verwundert, aber keineswegs ängstlich an. Und dann waren da noch die Bestien, eine lag zerschmettert am Boden. Wen auch immer er vor sich hatte, sie mussten Kämpfer sein, der vierbeinige wie der zweibeinige. Er beschloss daher, vorerst in voller Grösse zu bleiben und sich einmal ganz zu zeigen. Behutsam kroch er ganz aus der Höhle heraus und stellte sich in Positur. Lediglich das Flimmern konnte er für den Moment zumindest nicht abstellen, das überkam ihn manchmal wie ein Schluckauf.

    'Von der Schnauze bis zur Schwanzspitze eine respektable Echse, sechs Beine, Gabelschweif, nur einen Kopf und keine Hörner, aber ich brauche mich wahrlich nicht zu verstecken. So wunderbare Barteln wie ich haben nur wenige. Lediglich die Flügel sind etwas zu klein geraten, taugen mehr zum Schwimmen als zum Fliegen. Aber das ich ein Wasserdrache bin, werden sie spätestens an meinen Fußspuren sehen, die Schwimmhäute zwischen den Zehen sind unverkennbar. Aber sie sagen ja gar nichts. Hat es ihnen die Sprache verschlagen? Kann ich überhaupt noch sprechen?'

    Der Schupperich versuchte ein freundliches Lächeln, verbarg so gut es ging seine Zähne und erhob seine rechte Vordertatze zum Gruss, ganz so wie es ihm vor langer Zeit beigebracht worden war. Dann begann er sich zu räuspern, aber es dauerte eine ganze Weile, bis der Frosch aus dem Hals war. Doch dann endlich sagte er mit tiefer Stimme:

    "Fremdlinge, die ich hier noch nie gesehen habe! Mein Name ist Schupperich der Kleinst .. nein, Klügste, und mir obliegt es, in dieser Region zu schlaf ... äh, ich meine natürlich, für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Sagt, was führt euch hierher?"

    Und zum Zeichen, dass er friedlich gesinnt war, lagerte Schupperich sich gemütlich auf den Boden, den langen Hals nahm er zurück so dass er die Femden in respektvollem Abstand auf Augenhöhe betrachten konnte.
    #19Verfasserhäring (1359813) 23 Jun. 22, 19:08
    Kommentar

    "Wouwouwou....ganz ruhig mein Dicker!"


    Remus hebt beschwichtigend die Hände und rappelt sich unbehofen hoch. Er ist gerade so groß wie der Kopf des Ungetüms dass ihm gegenübersteht.


    "Ich...ich...tu dir nix" stammelt er, einen verstohlenen Blick auf Hubert werfend der sich gerade an einem Hinterlauf eines Wolfes gütlich tat.


    "Ho ho hochwohlgebohrener Herr Drache..." schwungvoll verbeugt sich Remus vor dem Wasserdrachen während er mit einem Fuß einen ehrfürchtigen Kreis in den Waldboden hinter sich zeichnet. Sein Blasrohr verschwindet unbemerkt im weiten Ärmel seines Mantels.


    "Verzeiht uns die Störung...wir sind auch gleich wieder weg." unterwürfig windet Remus seine Hände.

    "Wir sind friedliche Gesellen auf der Reise nach Huggenburg um unsere Anverwandten zu treffen."


    Hubert grunzt mit blutverschmiertem Maul und trottet in hüpfenden Schritt in Richtung Remus.

    Gar so friedlich sieht der in Blut gebadete Keiler nicht aus....

    #20VerfasserMerowinger (1359650)  24 Jun. 22, 07:21
    Kommentar

    Schupperich ist, wie alle Wasserdrachen, im Grunde seines Herzens ein gutmütiger Kerl. Eigentlich würde er die Fremden nun weiterziehen lassen, aber ..


    'Der Fremdling beherrscht das Feuer', überlegt er. 'So wie in dem alten Spruch:

    Wenn das Feuer verzehrt, was die Seele gequält ...

    oder hieß es: was die Seele begehrt? Und wie ging es dann weiter?

    Schlimm schlimm, mein Gedächtnis ist richtig eingerostet.

    Emmerich der Kundige war der Einzige damals, der das Feuer beherrschte. Was wohl aus ihm geworden ist? Eigentlich hätte schon lange jemand kommen und mich ablösen müssen. Was da wohl los ist? Ich müsste mich auf den Weg machen ...

    Aber der Weg führt über Land, kaum ein Fluss weit und breit. Ich müsste mir zuverlässige Begleiter suchen. Ob die Fremdlinge wohl geeignet wären? Zumindest der eine hat jedenfalls gute Manieren.'


    "Auf der Reise nach Huggenburg seid Ihr?" fragt Schupperich laut. "Dieser Ort ist mir fremd. Liegt er nördlich von hier, oder westlich? Wieviele Tagesreisen habt Ihr noch vor euch?"



    #21Verfasserhäring (1359813) 24 Jun. 22, 07:56
    Kommentar

    "Nun....hrrrrm" Remus räuspert sich um sogleich eine staatsmännische Haltung anzunehmen.


    "In nördlicher Richtung, noch 2 Tagesreisen werter Herr Drache"


    Er mustert den Wasserdrachen....

    "Für euch wohl nur eine Tagesreise wenn ihr den Esomir-Fluss nehmt, gleich unten im Tal...allerdings gibt es da zwei Wasserfälle und einen Ork-Späher Trupp den wir vor einem Tag aus guter Entfernung am Ufer des Flusses entdeckt haben."


    Remus geht einen Schritt näher an den Drachen und mustert die spiegelnden Schuppen der Echse.

    Interessante Tarnung....die Schuppen spiegeln die Umgebung und lassen den Drachen mit der Umgebung verschmelzen....


    

    #22VerfasserMerowinger (1359650) 24 Jun. 22, 08:19
    Kommentar

    Da dämmert es Remus und sein Goblin-Instinkt regt sich.


    Drache bewache, Drache erwache...hat ihm schon seine Großmutter erzählt.


    Er kombiniert: Ein Drache der seit langer Zeit in eine Höhle lebt....Drachen bewachen häufig Schätze....sie sind raffgierig und lieben Gold und Edelsteine...könnte ja eine lukrative Sache sein!


    "Nun Herr Drache....darf ich fragen was ihr so in dieser Höhle treibt?" Remus reibt sich sein Kinn.

    "Ganz schön Einsam....so lange alleine....und etwas....zu bewachen?"


    #23VerfasserMerowinger (1359650) 24 Jun. 22, 08:36
    Kommentar

    Schupperich äugt blinzelnd in die aufgehende Sonne. Es verspricht, ein sonniger Tag zu werden. Schupperich ist das gar nicht recht. Je wärmer die Sonne ihm auf die Schuppen brennt, umso mehr wird er zusammenschrumpfen, und er kann nichts dagegen tun. Erst wieder im Wasser würde er dann wieder größer werden können, wenn er das wollte. Zum Glück weiß der Fremde nicht, wie beschwerlich das Reisen für einen Wasserdrachen ist, es sei denn ... es sei denn ...



    'Der Esomir! Wie konnte ich den nur vergessen!' denkt Schupperich und hat Mühe, seine Außendarstellung unter Kontrolle zu behalten. Am liebsten wäre er jetzt auf und ab gegangen, aber die Gefahr dabei die Fremdlinge völlig unterzubuttern ist zu groß. 'Der Esomir war seinerzeit nur ein kleines Flüsschen, aber einen Versuch ist es wert ...'


    Doch dann erwähnt der Fremde die Höhle, und ein merkwürdiges Glitzern tritt in seine Augen. Verdammt, denkt Schupperich, ich kann jetzt unmöglich meinen Posten verlassen. Wenn ich den Fremdling nur weglocken könnte ...


    "Bewachen?" wiederholt Schupperich leise und bläst die Luft aus den Nüstern aus. "Ich bin ein Wasserdrache. Ich hüte das Wasser, und das kann niemand bewachen, es sucht sich seinen Weg allein.


    Aber wo Ihr die Orks erwähnt ... Ist es nicht fahrlässig von euch, für eine Reise zu den Anverwandten ein solches Risiko auf euch zu nehmen? Wie Ihr seht, bin ich gut getarnt, und keine Waffe kann mir etwas anhaben. Ich könnte euch ein Stück auf eurem Weg begleiten, nur für alle Fälle."


    So spricht Schupperich, aber insgeheim denkt er sich: ich werde sie in die Irre führen und mich dann gänzlich unsichtbar machen. Müssen sie eben umkommen, nur so können sie niemandem erzählen, dass sie hier waren.





    #24Verfasserhäring (1359813) 24 Jun. 22, 12:09
    Kommentar

    OOC: Wie ist das mit den geographischen Gegebenheiten - gibt es eine bekannte 'Landkarte' für diese Welt die ich nachlesen könnte? Oder wie wird das sonst gehandhabt? Die innere Landkarte des Schupperich ist zwar total veraltet, sollte aber ja nicht völlig aus der Welt gefallen sein.

    #25Verfasserhäring (1359813) 24 Jun. 22, 12:44
    Kommentar

    OOC:

    Die Landkarte einfach selbst erfinden! Alles ist möglich.

    #26VerfasserMerowinger (1359650) 24 Jun. 22, 13:22
    Kommentar

    Unterdessen irgendwo in den Tiefen der Höhle, die Schupperich so lange nicht verlassen hatte:


    Tropf

    Tropf

    Tropf


    plätscher


    Tropf

    Tropf Tropf

    Tropf


    plätscher plätscher

    Tropf Tropf Tropf


    PLATSCH


    Laut: "Sach ma, hast du sie noch alle? Du hättest mich beinah ersäuft, du ..."

    Geflüstert: "SCHSCHSCH! Du Hornvieh! Leise!"


    Geflüstert: "Sach mal hast du sie noch alle, du hättest mich beinah ..."

    Laut: "Du Hornvieh! Sei doch verdammt noch mal endlich still, oder ich zeig dir, wie ersäufen geht!"

    #27Verfasserhäring (1359813) 24 Jun. 22, 18:50
    Kommentar

    Vor der Höhle:


    Schupperich hebt lauschend den Kopf. Alle seine Sinne sind auf einmal angespannt. Mit einem Ruck wendet er sich um und strebt eilig dem Höhleneingang zu.


    WUSCH


    Ein Schwall kalten Wassers schwappt auf den Höhlenboden und spült die Reste des Lagerfeuers heraus. Der Schupperich ist verschwunden. In der Morgensonne blinkern ein paar nasse Holzscheite und ein altes Bündel, das in irgendeiner Ecke der Höhle gelegen haben muss.

    #28Verfasserhäring (1359813) 27 Jun. 22, 07:53
    Kommentar

    Erstaunt schaut Remus dem Wasserdrachen hinterher.

    "Was bei Axolet...."?


    Hubert suhlt sich in einer der Lacken des Wassers das aus der Höhle schwappte um das Blut der Wolfes den er erledigt hatte abzuwaschen. Kauf fertig widmet er sich wieder grunzend den Beeren und Gräsern des Waldes.


    Remus fällt ein Bündel aus brauem Stoff auf dass mit dem Wasser aus dem Höhleneingang gespült wurde.


    "Ohooo!" ruft er freudig aus und springt hoch.

    Händereibend nähert er sich dem Bündel.


    "Ein Schaaaatz vielleicht?"


    Vorsichtig öffnet er die Schnur die das Bündel zusammenhält...

    #29VerfasserMerowinger (1359650) 27 Jun. 22, 14:24
    Kommentar
    Währenddessen in der Höhle

    Zwei kleine Wesen zappeln scheinbar hilflos in Schupperichs Klauen. Sie schimpfen und fluchen fürchterlich, aber das allein hilft ihnen nicht weiter. Doch ihre dünnen Finger sind nicht so schwach wie sie aussehen - sie bohren sich zwischen die Schuppen des Echsenpanzers und tief in das Fleisch. Mit Müh und Not gelingt es Schupperichs, sie auf einer erhöhten Galerie der Höhle abzusetzen. Tropfsteine versperren ihnen dort den Weg. Und da sitzen sie nun und schimpfen mit dünnen Stimmchen.

    "Du müsstest ja so rumschreien. Alles hat so gut geklappt, bis du angefangen hast ..."

    "Ich? Ich soll schuld sein? Beim Wakfels, deine Schuld ist das! Du hast den Weg vergessen und willst es nicht zugeben. Ja, mit Bortagon, mit dem wäre mir das nicht passiert."

    "Pah, du und dein feiner Herr Bortagon! Von wem hatte ich denn meine Informationen, he? Und wo ist er jetzt, der feine Herr? Ich werde es dir sagen: abgehauen ist er. Nie und nimmer steht er Schmiere. Eher hat er uns an die Orks verraten, damit er nicht mit uns teilen muss."

    Schupperich lauscht aufmerksam.
    #30Verfasserhäring (1359813)  27 Jun. 22, 15:52
    Kommentar

    Draußen vor der Höhle


    Seit zwei Tagen schon hält Bortagon dort aus. Selbst im Gewitter hat er seinen Platz nicht verlassen, erst als die Wölfe kamen, hat er sich hoch in das Geäst eines Baums gerettet. Er ist so klein wie seine Kameraden, dem Goblin geht er gerade bis zum Knie, wenn überhaupt. Er ist schmal und dünn und biegsam wie ein Weidenzweig. Gekleidet ist er in Hosen aus geschmeidigem Leder mit passendem Wams, dazu ein braungrauer Umhang aus verfilzter Wolle mit großer Kapuze. Wenn er sich darin einwickelt, sieht er aus wie ein harmloser Stein am Wegesrand. Jetzt, wo er auf dem Baum sitzt, hat er ihn mit einem Gürtel eng um den Leib geschlungen, damit er besser klettern kann.


    Im Moment beobachtet er den Goblin, der langsam auf das Bündel zugeht, dass aus der Höhle geschwommen kam. Bortagon platzt fast vor Neugier. Ist darin etwa schon das gesuchte Artefakt? Der alte Bortagon hatte ihm nur eine sehr ungenaue Beschreibung gegeben, wie er auch nur wenig über den Drachen und seine Gewohnheiten gewusst hatte. Das war seinen Kameraden nun zum Verhängnis geworden.


    Bortagon kriecht noch ein Stück weiter zur Astspitze, um besser sehen zu können. Da passiert es ...

    #31Verfasserhäring (1359813)  28 Jun. 22, 10:02
    Kommentar

    In dem Bündel befinden sich zwei Fläschchen...eines mit einer blauen und eines mit einer roten Flüssigkeit.


    Der neugierige Remus beäugt die beiden Behälter und schüttelt sie.


    Vorsichtig öffnet er den Korken des blauen Fläschchens und er schnuppert daran.

    "Hmjam....Heidelbeerschnaps, so ein Glück" murmelt er und trinkt das Fläschen mit zwei Zügen leer.


    Ein angehem warmes Gefühl macht sich in seinem Bauch breit.

    Er öffnet das rote Fläschchen, "Mhmmm....Himbeerschnaps, juche!"

    Und schon stürzt er den Inhalt des Fläschchens hinunter.


    "Das war ja mal lecker!"



    #32VerfasserMerowinger (1359650) 28 Jun. 22, 10:20
    Kommentar

    Bortagon krallt sich mit den Finger in den Zweigspitzen fest, um nicht herunterzufallen. Eine leichte Brise schüttelt die Äste des Baumes, aber noch ist er unbemerkt geblieben.


    Fassungslos hat er mit angesehen, wie der Goblin einfach den Inhalt der beiden Flaschen in seinem Schlund verschwinden ließ ...


    "Eine blaue und eine rote", murmelt er. "Blau steht für das Wasser, Rot für das Feuer. Aber dem Goblin scheint nichts passiert zu sein. Entweder der Zauber ist nach so langer Zeit wirkungslos geworden, oder es sind ganz normale Wässerchen, die irgendein Wanderer hier mal vergessen hat."

    #33Verfasserhäring (1359813) 29 Jun. 22, 07:53
    Kommentar

    Es grummelt in Remus' Bauch und das warme Gefühl ist inzwischen zu einem immer heißer brodelnden Vulkan angeschwollen.


    Remus fällt auf die Knie und hält sich den verkrampfenden Bauch.


    "Oh oh....das war wohl doch kein Schnäpschen?"


    Plötzlich schüttelt Remus ein Streck-Krampf und er reißt seine Hände in die Höhe.

    Sein kleiner Körper beginnt immer schneller zu zucken während aus seinem Mund, seinen Augen und seinen Ohren ein gleisendes Licht strahlt.


    Hubert hebt fragend grunzend seinen Kopf aus dem Schlamm in dem er nach Essbarem wühlt.


    Seine Schrei wird immer schriller und steigert sich in Lautstärke und Tonhöhe.


    "iiiiiiiiiIIIIIIIIII"


    Einige Vögel flattern nervös in den Sträuchern auf und flüchten vor diesem seltsamen Geschehen.

    #34VerfasserMerowinger (1359650) 29 Jun. 22, 09:58
    Kommentar
    Flink wie ein Wiesel klettert Bortagon den Baum herunter.

    "Himmel Arsch und Zwirn", flucht er leise, "das WAR der Trank der Tränke! Wie konnte er nur! Wie konnte er nur! Jetzt ist der Trank verloren, weh uns, weh!"

    Der Fremde leidet offensichtlich grosse Schmerzen. Aber wie um alles in der Welt soll ein kleiner Zwerg-Waldelf jemandem helfen, der sich mit einem so mächtigen Zauber angelegt hat? Ob es noch eine Chance gibt?

    Bortagon läuft in den Höhleneingang und schöpft eine Handvoll Wasser aus einer übrig gebliebenen Pfütze. Er giesst es dem Goblin über die Stirn. Es ist nur ein Tropfen auf einen heissen Stein.
    #35Verfasserhäring (1359813) 29 Jun. 22, 19:40
    Kommentar

    Remus Körper verkrampft sich in einem finalen Schlag wobei der die kleine Gestalt trifft und diese in hohem Bogen davon fliegt.


    KAAAAAAWUMMMM!


    Remus zerreist es in gleisendes Licht, sein Fleisch verbrennt in einem Lichtblitz....seine übriggebliebenen, bleichen Knochen fliegen in alle Himmelsrichtungen davon.


    Kein Blut, kein Fleisch, nur bleiche Knochen bleiben übrig.


    "Grunz"? Hubert schaut erschrocken auf um dann gleich wieder genüsslich weiter im Schlamm zu wühlen.

    #36VerfasserMerowinger (1359650)  30 Jun. 22, 10:19
    Kommentar

    OOC und komplett aus dem Off:


    Ich lese mit, Faden ist als Lesezeichen gespeichert.

    Es juckt in den Fingern... aber eigentlich hab ich keine Zeit mitzuschreiben.


    Naja... Time will tell... 😀

    #37Verfassertraveller in time (589684) 30 Jun. 22, 11:12
    Kommentar

    Bortagon rappelt sich auf und steht eine Weile erstmal nur mit offenem Mund sprachlos da. Die Lichtexplosion vor seinen Augen hat ihn völlig geblendet. Er blinzelt verzweifelt, aber seine Sicht wird nur ganz langsam besser. Noch ist alles furchtbar verschwommen.


    "Naja, irgendwo war das logisch - wenn Feuer und Wasser zusammenkommen, dann gibt es eine Explosion", murmelt er. Etwas liegt da noch, soviel erkennt er gerade. Komisch nur, dass das Reittier so ruhig bleibt, denkt Bortagon noch. Ist wohl froh, dass es seinen Reiter los ist ... oder ist es so abgebrüht, dass ihm gar nichts mehr etwas ausmacht? Bortagon läuft es kalt den Rücken runter.


    Er taumelt in Richtung Höhleneingang, weg von Hubert der ihm plötzlich unheimlich ist. Aus der Höhle hört er ein Geräusch. Flüstert da jemand seinen Namen? Und jetzt: lacht da etwa jemand, tief und dröhnend? Von dem Gebrüll gerade ist Bortagon noch ganz taub. Hat er zu allem Überfluß noch einen Tinnitus bekommen?


    Er sieht seltsame Dinge: schwebende Wesen umkreisen ihn, stupsen ihn an, Lichtblitze zucken wie bei einem Gewitter und er weiß nicht, ob das alles vor seinen Augen oder nur in seinem Kopf stattfindet. Vorsichtig betastet er seinen Kopf, ob der bei dem unfreiwilligen Flug eben Schaden genommen hat.

    #38Verfasserhäring (1359813) 30 Jun. 22, 12:01
    Kommentar

    OOC:

    Sorry Häring, musste dich wegschubsen damit dein Charakter bei der Explosion keinen Schaden nimmt.

    OOC ENDE


    ********************************


    #39VerfasserMerowinger (1359650) 30 Jun. 22, 12:56
    Kommentar

    OOC:


    Die Knochen sehen eigentlich noch ganz brauchbar aus. Wenn man die einsammeln, zusammensetzen und ihnen mit einem Blitz Leben einhauchen würde....

    Aber ich kann ja nicht lauter Charaktere erschaffen, um die ich mich dann nicht weiter kümmern kann...


    Ich beobachte mal weiter, was ihr macht. Dass sich Remus zerlegt hat, hat mich jedenfalls überrascht.

    #40VerfasserMöwe [de] (534573)  30 Jun. 22, 12:59
    Kommentar

    OOC: es geht mir wie Möwe, ich bin überrascht wie Remus sich auf einmal zerlegt hat. Ich hoffe, ich bin hier jetzt nicht alleine ... Na, immerhin ist Hubert noch da, vielleicht hat er sich inzwischen sattgefressen ;-)

    #41Verfasserhäring (1359813) 01 Jul. 22, 08:33
    Kommentar

    Bortagon wird angestupst und plumpst prompt auf den Hintern. Er ist immernoch orientierungslos und kann nichts richtig sehen.


    "Los, nichts wie weg hier", flüstert ihm eine bekannte Stimme ins Ohr. "Solange der Drache noch beschäftigt ist"


    "Du? Ich dachte, der Drache hätte euch gefre ..." stotttert Bortagon.


    "Kein Stück", erwidert sein Kamerad. "Warte, wir haken dich unter."


    Bortagon spürt, wie er rechts und links untergehakt wird. Zusammen gehen sie ein paar Schritte.


    "Habt Ihr gesehen, was passiert ist?"


    "Kein Stück! Nur den furchtbaren Krach, das hat den Drachen abgelenkt, und wir konnten uns Dünne machen. Er hatte uns wohl für schlechte Zeiten aufheben wollen, na, nun muss er hungrig schlafen gehen."


    "Und ... und der Trank? Habt Ihr ..."


    "Haben wir, haben wir! Das heißt - wir wissen jetzt, wo er ist - aber der Drache war schneller, wir waren soooo dicht dran, da hat er uns geschnappt. Wir müssen abwarten, bis er einmal für längere Zeit die Höhle verlässt."


    "Ihr habt ... Ihr habt den Trank gesehen? Seid ihr sicher?" fragt Bortagon ungläubig.

    #42Verfasserhäring (1359813) 01 Jul. 22, 08:42
    Kommentar

    Gnihihi...endlich hat sich ein Dummer gefunden der mich befreit hat...was für ein Tölpel...


    Eine gestaltlose schwarz wabernde Masse, die flüssig zu sein scheint aber dann auch wieder doch eher wie eine Wolke aussieht bewegt sich am Boden kriechend zum bleichen Schädel des zerplatzen Remus.


    Mal sehen ob ich mir nicht ein Gefäß für mich zusammenbauen kann.


    Gnihihi


    Die Masse schlüpft über eine Augenhöhle in den Knochenschädel und dort wo man gerade noch bis an die Hinterwand der Kopfes gesehen hat befindet sich jetzt eine schwarze Masse.


    Der Schädel beginnt plötzlich zu Zittern und dann sogleich leicht auf und ab zu springen.

    Das Unterkiefer, welches ein paar Meter entfernt liegt fängt ebenfalls zu zittern an.


    #43VerfasserMerowinger (1359650) 04 Jul. 22, 09:08
    Kommentar
    "Naja direkt gesehen habe ich es nicht, dazu war es zu dunkel, wir hatten ja nur die zwei Leuchtkäfer dabei. Der Einstieg war zu schmal um mehr Ausrüstung mitzunehmen, das weißt du ja selbst."

    Bortagons Augen erholen sich, und langsam sieht er wieder klar. Zuerst bemerkt er, das sein Umhang angesengt ist, aber das Lederwams hat die Hitze gut abgehalten. Dann stellt er fest, dass seine Augenbrauen fehlen, ebenso wie seine Wimpern.
    'Hätte der Fremde mich nicht weggeschlagen, dann wäre ich in diesem Feuersturm umgekommen', denkt Bortagon beklommen.

    "Und der Drache ist mit euch aus der Höhle gekommen? War er es, der so schauerlich gelacht hat?"

    "Der Drache? Gelacht? Nein, im Gegenteil: er sah furchtbar erschrocken aus, ist richtig zusammen geschrumpft vor Angst!"

    "Unsinn, Drachen schrumpfen nicht! Aber gelacht hat er wirklich nicht ..."

    "Und er ist wohl geschrumpft, ich hab es genau gesehen. Verdunstet ist er regelrecht, der ganze Höhleneingang war voller Wasserdampf."

    "Stimmt, das ist mir auch aufgefallen ..."

    Während seine Kameraden noch darüber streiten, ob Drachen sich in Luft auflösen können oder nicht, kriecht Bortagon vorsichtig zum Rand des großen Steins hinter dem sie sich versteckt halten.

    Der Drache ist nirgends zu sehen. Die knöchernen Überreste des Fremden liegen gähnend weiss in der prallen Sonne. Doch was ist das? Etwas bewegt sich dort, schwarz und formlos wie ein ... wie ein ... Bortagon findet keine passenden Worte für das was er sieht. Es sieht lebendig aus, und auch wieder nicht.

    "Brrrr, ist das kalt." Bortagon fröstelt, und das obwohl die Sonne heiß vom Himmel brennt.
    #44Verfasserhäring (1359813) 04 Jul. 22, 15:02
    Kommentar

    Der Unterkiefer des verstorbenen Remus klappert über den Boden und wird wie von unsichtbarer Hand in Richtung Schädel gezogen.


    *Klapp*


    Der Unterkiefer hat sich mit dem Schädel verbunden.

    Ahhhh....endlich wieder eine Gestalt!


    Sogleich beginnen die restlichen Knochen zu klappern und sich ruckartig zu bewegen. Alles zieht sich in Richtung des nun komplettierten Schädels zusammen.


    *Klapp, Schnapp, klönk*


    Ein Knochen nach dem Anderen findet sich an der Richtigen Stelle ein.


    Das Knochengerüst nimmt Formen an...

    #45VerfasserMerowinger (1359650) 05 Jul. 22, 08:24
    Kommentar

    Als Bortagon sich wieder seinen Kameraden zuwendet, verstummen die sofort.


    Einer nach dem anderen kriechen sie langsam zum Rand des Steins und lugen vorsichtig in die Runde.


    "Also, jemand muss den anderen Bescheid sagen", flüsterte der Kleinere der Beiden. "Ich werde das übernehmen."


    Und schon macht er auf den Hacken kehrt und ist im dichten Unterholz verschwunden.


    "Naja, seine Nerven. Zwei Tage in dieser unheimlichen Höhle, das schlaucht, musst du wissen", flüsterte der verbliebene Kamerad. "Er wird sich nur verlaufen. Und selbst wenn, dann wird ihm niemand glauben. Es ist besser, wenn ich ihm nachgehe."


    Bortagon nickt ihm stumm zu als Zeichen dafür, dass er einverstanden ist. Er als der Älteste der Gruppe wird bleiben und weiter beobachten.


    "Unternimm nichts ohne uns", flüstert sein Kamerad noch, dann ist auch er außer Sichtweite.

    #46Verfasserhäring (1359813) 05 Jul. 22, 14:20
    Kommentar

    Die Knochen des armen Remus haben sich zusammengesetzt und mit einem leisen *Flub* verschwinden sie im schwarzen, angesengten, kleinen Mantel.


    Wie von Geisterhand bewegt, erhebt sich der Mantel und bleiche Knochenfinger schlüpfen aus den Ärmeln.

    Der Schädel bleibt unter der großen Kapuze verborgen.


    "WEEEEHEEEE EUCH IHR MADEN!"


    Die Gestalt hebt in einer mächtigen Geste die Arme über den Kopf, so als wollte sie einen Zauber wirken.

    #47VerfasserMerowinger (1359650) 06 Jul. 22, 07:22
    Kommentar
    Bortagon beobachtet gespannt die Geschehnisse vor der Höhle. Auf einmal bemerkt er, dass jemand schräg hinter ihm steht. Langsam dreht er sich um. Niemand zu sehen - aber Bortagon kann den Atem hören und das Rascheln von trockenen Schuppen auf dem Sand. Dann bemerkt er, dass die Luft glitzert und flirrt.

    "Der Drache!" flüstert er erschrocken.

    "Ganz Recht, Waldling. Aber keine Angst, ich werde dich nicht fressen. Bist oft genug durch meine Höhle gekrochen - wenn ich gewollt hätte, wärst du längst nicht mehr da. Ich weiss, durch welches Loch in der Decke du bei mir ein und auszugehen pflegst. Ich hätte es längst verstopft, wenn ich es gewollt hätte. Aber du bist kein Schatzsucher. Darum habe ich es geduldet."

    Bortagon hat es einigermaßen die Sprache verschlagen.

    "Du ... Du bist..." stottert er.

    "Ganz Recht, Waldling. Aber lass uns das später erörtern. Wir zwei haben dringenderes zu tun."

    "Das ... Das war das Feuer" stammelte Bortagon. Ein Wasserdrache ist stärker als ... Als das Feuer."

    "Das dort ist mehr als Feuer. Ein Wasserdrache allein ist nicht stark genug. Du siehst ja selbst ... Ich habe mich völlig verausgabt, ich bin nur noch ein Schatten meiner selbst."

    Bortagon spürt eine Drachenpranke auf seiner Schulter. Sie ist viel kleiner, als er erwartet hatte. Der ganze Drache ist nicht mehr viel größer als das Pferd, das der Fremde dabei hatte ...
    #48Verfasserhäring (1359813) 06 Jul. 22, 15:05
    Kommentar

    Mit tiefer Stimme ruft er: "Üüüüüüch bin Mooooorbius Grimm der schrööööööcklichste aller Nekromanten"


    "Hchääääm"


    Die Gestalt räuspert sich und blickt an sich hinunter...

    "Was ist das für eine Fistelstimme und mickrige Gestalt"?


    "In welchem Körper bin ich da gelandet?"


    Die kleinen knochigen Finger zupfen verächtlich am schwarzen Mäntelchen


    "Nein, nein, nein!"

    Schnell rennt sie zu einer Pfütze vom Wasser dass noch langsam aus der Höhle heraus läuft und blickt erschrocken in ihr Spiegelbild.


    "Das....das darf nicht wahr sein...nach so langer Zeit....bin ich ein Knochengerüst und stecke in einem Zwergenkörper fest?"


    #49VerfasserMerowinger (1359650) 07 Jul. 22, 07:06
    Kommentar

    Der Waldling verbeißt sich mühsam ein Kichern. Der hat den Ernst der Lage noch nicht erkannt, denkt sich Schupperich kopfschüttelnd.


    Besorgt blickt Schupperich zum blitzblankblauen Himmel empor. Keine einzige Wolke in Sicht, von Regenwolken ganz zu schweigen. Wenn er noch lange in dieser sengenden Sonne steht, wird er irgendwann auf Heuschreckengröße zusammengeschrumpt sein, überlegt er. Aber zurück in die Höhle, ins kühle Nass, und neue Kraft und Größe tanken? Wer weiß, was in der Zwischenzeit alles passiert!


    Und er ist ja schließlich verantwortlich für Ruhe und Ordnung in dieser Region. Hach, das war deutlich einfacher, als noch keine Nekromaten in welcher Größe auch immer hier ihr Unwesen trieben, seufzt er lautlos.


    Und was war das für ein alles vernichtendes, unlöschbares Feuer? Feuer ... mit Feuer hatte alles angefangen, mit dem Feuer, auf dem der Fremde, der sich Remus nannte, sich eine so leckere Mahlzeit bereitet hatte und das Schupperich an etwas erinnert hatte, ein uraltes Gedicht, das er als kleines Kind oft gehört hatte ... wie ging es doch gleich?


    Schwele, Feuer, schwele!

    Vergifte Leib und Seele!

    Pflanz die Gier in die Herzen

    Auf das unter Schmerzen

    nach Schätzen

    sie hetzen!

    Schwele!


    Wehe, Ihr Drachen, wenn die Schatten erwachen!

    Wehe, Ihr Armen, es gibt kein Erbarmen!


    Brenne, Feuer, brenne!

    Nimm fort, was ich nicht kenne!

    Lässt du mir die Knochen

    dann komm ich gekrochen

    um zu neuem Leben

    mich zu erheben!

    Brenne!


    Und wie ging es dann weiter? Schupperich zermartert sich vergeblich den Kopf. Er weiß nur noch, dass am Ende alles gut ausging und die Drachen, die Wasserdrachen vor allem, dem bösen Spuk ein Ende gesetzt haben. Die Schatten wurden in eine Flasche gebannt ... in eine Flasche ... Schupperich schaut noch einmal über den Platz vor der Höhle, und erst jetzt fallen ihm die beiden leeren Fläschchen auf, von der Hitze des Feuers sind sie ganz verformt und kaum noch als solche zu erkennen.

    #50Verfasserhäring (1359813) 07 Jul. 22, 11:22
    Kommentar

    "Unfassbar! Wie lange war ich eingesperrt, zerrissen, verbannt?"


    Morbius richtet sein klappriges Knochengestell auf.


    Ein Gedankenblitz durchfährt die wabernde Masse in seinem Schädel.

    Bilder seiner alten Gestalt...großgewachsen, schwarzhaarig, bleich...tauchen auf.

    Ein Kampf auf Leben und Tod!

    Blitze, Donner, eine Armee von Untoten!


    Jetzt ist Morbius selbst ein Untoter....eine von einem Zauber erhaltene traurige Gestalt.


    "Ojojojoooooiiiiii" Morbius setzt sich auf einen Stein und beginnt bitterlich zu schluchzen....

    #51VerfasserMerowinger (1359650) 07 Jul. 22, 11:48
    Kommentar

    Schupperich rinnt der Schweiß von der Stirn. Egal, denkt er, ich werde mich in meine Höhle zurückziehen. Gemütlich schlurft er zum Eingang der Höhle. Ah, schön kühl und nebelfeucht! Hier kann man es aushalten, hier kehren die Kräfte schnell zurück.


    Schupperich blinzelt in die Sonne. Zwei Flaschen waren es, überlegt, und aus beiden hat der arme Tropf getrunken. Die eine kenne ich, aber die andere ... wo die wohl hergekommen ist? Na, jedenfalls eine interessante Mischung, die daraus entstanden ist!


    Dann räuspert er sich und schüttelt seine Schuppen zurecht, so dass er besser sichtbar ist.

    "Hör zu, Morbius Grimm, der schrecklichste aller Nekromanten!" sagt er laut. "Mein Name ist Schupperich, und ich wohne hier. Geh mir auf die Nerven, und ich freß dich! Du Made."

    #52Verfasserhäring (1359813) 08 Jul. 22, 08:52
    Kommentar

    Morbius sitzt mit dem Rücken zum Höhleneingang.

    Als Schupperich zu ihm spricht blickt er auf.


    "Oha....wer spricht da"?

    "Wer wagt es mich mit dem Tode zu bedrohen?"


    Mit ein paar schnellen Sätzen klappert der Untote Nekromant zum Höhleneingang wo er sich vorne heraussen auf einen Stein stellt um etwas größer zu erscheinen.


    "Wöööör waaagt es, mich herauszufordern?"

    "Zeige dich du Schuppenwicht!"


    Energisch stützt er seine Arme in die Hüften.

    #53VerfasserMerowinger (1359650) 08 Jul. 22, 09:10
    Kommentar

    Schupperich schüttelt sich noch einmal dass sein Schuppen klappern. Er ist überzeugt, dass er zu sehen sein müsste. Aber vielleicht braucht man dafür richtige Augen?


    "Na, nu mal halblang!" grummelt er. "Bedrohen, herausfordern, das sind ja große Töne für so ein kleines Wesen. Wo hat man dich denn höfliches Benehmen gelehrt, hm?


    Also sag an: wer bist du, woher kommst du, und wohin führt dich dein Weg? Vielleicht begleite ich dich ein Stück, vielleicht auch nicht."

    #54Verfasserhäring (1359813) 08 Jul. 22, 09:51
    Kommentar

    Noch geblendet vom hellen Sonnenlicht kneift Morbisus seine imaginären Augen zusammen.


    "Jetzt sehe ich dich..bist du eine Eidechse oder sowas?"

    Er zeigt mit dem Knochenfinger auf Schupperich.


    "Wunderbar....du bedrohst mich damit mich zu fressen - wobei du an meinen Knochen wohl nicht viel Fleisch finden wirst - und scheltest mich für meine "guten Manieren?"


    Morbius schüttelt seinen Kopf.

    "Neugier ist der Katze Tod!"

    "Gar so schlau scheinst du Kriecher nicht zu sein....willst einen Untoten töten...verzeih wenn ich lache!"


    Der Nekromant beugt sich nach hinten und lacht herzlich über den einfältigen Drachen.

    "Ho ho ho!"

    #55VerfasserMerowinger (1359650) 08 Jul. 22, 10:08
    Kommentar

    Ei, ei, ei, bei dem liegen Lachen und Weinen aber sehr dicht beieinander, denkt Schupperich und wiegt nachdenklich den Kopf. Hat vielleicht nicht mehr alle Latten am Zaun, der Arme. Na, dann wollen wir mal nicht so sein.


    "Ich denke, ich sollte mich geehrt fühlen, dass Ihr euch so viele Gedanken um mein Wohlbefinden macht", erwidert Schupperich würdevoll grinsend.


    "Aber in Punkto Ernährungsberatung hättet Ihr vielleicht selbst erstmal Rat einholen sollen. Aber mich geht es ja nichts an. Sich einen Goblin zum Wirt suchen, na, wer's mag. Wahrscheinlich wart Ihr auch in eurem vorherigen Dasein eher bescheiden und zurückhaltend unterwegs. Man nimmt halt, was man kennt."

    #56Verfasserhäring (1359813) 08 Jul. 22, 10:30
    Kommentar

    "Gut, gut, gut...du willst es nicht anders du frecher Wicht".

    Morbius nickt vor sich hin....nicht er hat sich den Wirt ausgesucht sondern der Wirt ihn....er fühlt sich in seiner Ehre gekränkt.


    Er legt seine knochigen Finger aneinander und murmelt ein paar Zauberworte.

    Ein dumpfer Knall und ein Druckwelle die ganz kurz die Umgebung verdunkelt breitet sich rund um den Nekromaten aus. Er beginnt fließende Bewegungen mit seinen Händen zu vollführen.


    "Erwachet meine Sklaaahaaaahahaaaaven!"


    Da erheben sich die toten Wölfe trotz ihrer teilweise schweren Verletzungen.


    "Holt euch die Eidechse!"

    Mit großer Geste zeigt er auf Schupperich und schon trotten die 3 Wölfe knurrend und geifernd in ihre Richtung, ihre Eingeweide hinterherschleifend.


    "Nüüüüüümand stellt sich gegen Mooooorbius Grimm, den füüüürchterlichstenen aller Nekromanten!"

    quietscht der knochige Bursche während er klappernd auf seinem Stein auf und abspringt und die Faust gegen Schupperich erhebt.


    *****************************************

    OOC:

    Man stelle sich Morbius' Stimme und Gestalt wie einen Jawa Schrottsammler aus dem Star Wars Universum vor.

    #57VerfasserMerowinger (1359650)  08 Jul. 22, 11:56
    Kommentar

    Aha, seine Kräfte gehorchen ihm also noch, denkt Schupperich. Dabei sah dieser Goblin so harmlos aus ... wenn ich nur wüsste, wo der diese verdammte Flasche her hatte ...


    "Ah, Geschenke!" ruft Schupperich laut. "Das ist eine Sprache, die ich verstehe! Gäste, die mir Geschenke bringen! Ach, wie lange habe ich darauf verzichten müssen!"


    Schupperich geht ein Stück rückwärts in die Höhle hinein. Die Wölfe folgen ohne zu zögern.


    "Ihr wart lange - nun ja, weg vom Fenster, wie man so schön sagt - in der Zwischenzeit hat sich doch einiges verändert. Geschenke überreicht man heute etwas anders als in der barbarischen alten Zeit. Ich werde euch zeigen, wie."


    Der erste Wolf will gerade seine blutigen Zähne in Schupperichs rechten vorderen Arm versenken, da greift ihn der Drache geschickt mit der linken vorderen Pranke und steckt den verduzten Wolf in einen großen Sack, der eben noch versteckt in einer Nische lag. Fest verschnürt fliegt der Sack in das Dunkel am Ende der Höhle.


    "Wenn Ihr gestattet, werde ich mir später ansehen, was Ihr mit mitgebracht habt", spricht Schupperich weiter, während er Wolf zwei und drei fachgerecht verpackt und in eine dunkle Ecke wirft.


    "Setzen wir einstweilen unser equickliches kleines Gespräch fort. Der fürchterlichste seid Ihr also. Nun, das ist keine Kunst, wenn man der einzige seiner Art ist."

    #58Verfasserhäring (1359813) 08 Jul. 22, 13:15
    Kommentar

    OOC:

    Gibt es weitere Interessierte oder Mitleser? Ihr seid herzlichst eingeladen mitzuschreiben!

    TRAUT EUCH :-)


    Erfindet einen Charakter (Mensch, Elf, Ork, Goblin, oder sonstige Wesen. Alles ist möglich)

    und schreibt einfach mit....das ist ein wirklich lustiger Zeitvertreib, man kann seine Phantasie ausleben und spannende, lustige und abwechslungsreiche Geschichten erzählen.


    Ein paar mehr Charaktere sind immer toll!



    #59VerfasserMerowinger (1359650) 08 Jul. 22, 13:39
    Kommentar

    OOC:

    Erfindet eine neue Spezies oder adoptiert eine der herumlaufenden Waldelfen. Nehmt einen Ork unter die Fittiche oder schickt einen zweiten Drachen vorbei ... von mir aus auch Pegasus persönlich. Lasst euch von eurer Muse küssen, und los!

    Alles, wirklich alles, aber bütte, büüüüüüütte, keinen zweiten Nekromanten ;-)


    Für den Anfang kann man ja auch erstmal als Statist einsteigen: beim Pilzesammeln verlaufen, mal kurz nicht aufgepasst, schwupp, schon steht man mitten drin im Geschehen bzw. versteckt sich erstmal hinter einem Stein/Baumstamm, von wo aus man mutig beobachtet und fleißig berichtet ...

    #60Verfasserhäring (1359813) 08 Jul. 22, 14:00
    Kommentar

    "Wasserdrachen! Was für ein Unsinn!" Mirilla flucht ausgiebig vor sich hin, während sie versucht, einen Weg durch das Unterholz zu finden. Warum, oh, warum hat sie sich nur breitschlagen lassen? Eine Ingenieurin auf der Suche nach blödsinnigen Sagengestalten? Ihr Vorschlag für eine Wassermühle samt kleinem Stauteich war doch einfach nur logisch. Aber nein, die Bauern hatten darauf bestanden, dass der Wasserdrache dadurch geweckt würde und schreckliches Unheil über sie bringen würde.

    Mirilla stolperte wieder mal. "Dreimal verfluchter Aberglaube! Mistdrache, vermaledeiter!"

    #61VerfasserIrene (236484) 08 Jul. 22, 21:02
    Kommentar

    Eigentlich wollte sie ja nur die Versorgung ihrer Heimatstadt Huggenburg sicherstellen und dazu den Esomir ein bisschen aufstauen. Aber die Leutchen dort konnten mit so neumodischen Dingen wie Wassermühlen nichts anfangen. Und sie waren soooo abgergläubisch!

    Immerhin hatte man ihr zugestanden, ihre Pläne nochmal anzusehen, wenn sie beweisen konnte, dass es oben in der Höhle keinen Drachen gab. Wie beweist man, dass etwas nicht gibt? Geht nicht, hatte sie auf der Großen Universität in Magaraga gelernt. Also musste sie selbst nachsehen gehen.

    *Wasserdrachen!" war schon fast ein eigenes Schimpfwort für Mirilla geworden.


    #62VerfasserIrene (236484)  08 Jul. 22, 21:23
    Kommentar

    Plötzlich fällt ihr die völlige Stille im Wald auf, alle Vögel waren verstummt. Dann eine Stimme:

    "Nüüüüüümand"

     Was zum ...

    Mirilla duckt sich und schleicht vorsichtig in die Richtung der Stimme.

    #63VerfasserIrene (236484) 08 Jul. 22, 21:37
    Kommentar

    OOC

    Was bedeutet das eigentlich, OOC?


    #64VerfasserIrene (236484)  08 Jul. 22, 21:49
    Kommentar
    OOC
    @Irene: herzlich willkommen im Strudel der Ereignisse :-D
    ich habe mir OOC als obviously off character zusammengereimt. Keine Ahnung, ob das stimmt, aber so kann ich es mir gut merken
    #65Verfasserhäring (1359813) 09 Jul. 22, 07:32
    Kommentar
    Der kleinere der beiden Waldelfen, die für menschliche Masstäbe schon ziemlich klein sind, rennt in blinder Panik durch das Unterholz. Er schaut weder rechts noch links und nur mit Mühe geradeaus und es ist ein Wunder, dass es noch zu keinem Unfall gekommen ist.

    RUMS

    Da passiert es. Etwas recht Großes kreuzt seinen Weg, und der Waldelf findet sich genau vor zwei schweren beschuhten Füßen wieder. Das Wesen stolpert und hält kurz inne, hat aber den kleinen Waldelf, der sich instinktiv unter seinem Mantel zusammengekauert hat, nicht bemerkt. Schließlich geht es weiter.

    Der Waldelf braucht einen Moment, bis er sich wieder soweit berappelt hat, dass er weiterlaufen kann.

    "Beim Wakfels", keucht er außer Atem, "Das war ein Mensch! Das glaubt mir nun wirklich niemand!"
    #66Verfasserhäring (1359813)  09 Jul. 22, 07:43
    Kommentar

    OOC (Out Of Character) 😉


    Guten Morgen liebe Mitschreiber und insbesonders Irene!

    Willkommen!

    Ich freue mich auf deinen Charakter.

    #67VerfasserMerowinger (1359650) 11 Jul. 22, 06:56
    Kommentar

    "Du...du...du..." stottert Morbius während er drohend seine kleinen Fäuste in Richtung des Wasserdrachens schüttelt.


    Aber er sieht ein, dass ihm der Drache überlegen ist...noch....


    Schmollend dreht er sich auf seinem Stein um und beäugt Schupperich herablassend über die Schulter hinweg.


    "Ich bin zwar der unbarmherzigste aller Nekromanten, aber der Einzige bin ich mit nichten. Es gibt da noch ein paar....sagen wir mal "Anfänger" oben im Norden, jenseits der Nebelberge, die können mir aber nicht das Wasser reichen". Der Nekromant wischt sich einen imaginären Fussel vom Mantel und schnaubt verächtlich.


    "Es scheint ich wurde bei einem Kampf auf Leben und Tod, Gut gegen Böse verbannt und in 2 Flüssigkeiten extrahiert. Das muss wohl Jahrhunderte her sein....als ich einst hier and diesem Orter stand, vor dieser Ewigkeit, waren hier keine Bäume, kein Gras, nur verbrannte Erde, und jetzt säumen Baumriesen diesen Ort."


    "Dass mich ausgerechnet so ein einfältiger Waldkobold wieder zum Leben erweckt war wohl einfach nur Pech."


    Hubert nähert sich grunzend.


    "Meine Erinnerungen sind sehr lückenhaft und verschwommen, nur manchmal blitzen Bilder auf von den Geschehnissen der Vergangenheit."


    Hubert schnuppert an den Knochenfüßen von Morbius.


    "Verschinde du Vieh!" quietscht Morbius.

    "Erlaube es dir nicht den ärgsten aller Nekromanten zu berühren."


    Verärgert stößt Morbius die Schnauze von Hubert von sich weg.


    "Und du, mein schuppiger Kamerad, was treibst du so? Wer bist du, wo kommst du her und wohin geht deine Reise?"


    Der Nekromant dreht sich zu Schupperich um und verschränkt fragend seine Ärmchen vor der Brust.

    #68VerfasserMerowinger (1359650) 11 Jul. 22, 07:10
    Kommentar

    "Hm, wer ich bin und wo ich herkomme? Ich bin ein Drache - ich bin irgendwann irgendwo aus einem Ei geschlüpft und habe hier meine Bestimmung gefunden. Mein ist das Wasser, und ich bin das Wasser, wenn du verstehst, was das bedeutet. Hier sorge ich für Ruhe und Ordnung. Die Zeit, von der du sprichst, kenne ich aus den uralten Sagen meiner Vorfahren. Es war eine Zeit, als das Feuer die Erde beherrschte.


    Unsereiner kam kaum einmal zur Ruhe, ständig auf der Flucht, schreckliche Zeiten das. Ich ziehe nicht gerne wahllos durch den Raum, warum auch? Alles, was mich interessiert, kommt früher oder später zu mir.


    Aber etwas hat sich verändert in den letzten Dekaden. Meine Zeit hier scheint abzulaufen ... das Wasser wird schlammig, wo es früher klar und trinkbar war. Die Bäume sind riesig, aber sie dursten, Ihr Laub wird vor der Zeit welk, ihre Stämme trocknen aus, und ihre Nachkommen bleiben klein und mickrig. Das bedeutet, dass meine Geschwister ihre Posten verlassen haben ... oder das sie vertrieben wurden ... ich werde mich auf die Reise machen müssen, um nach ihnen zu sehen.


    Aber wem erzähle ich das? Was mich bedrückt, ist für dich sicher ein Grund zur Freude, wo der Tod doch dein Metier zu sein scheint ... Vielleicht ist das alles ja gar kein Zufall, und du bist nur der Vorbote eines noch größeren Unglücks."


    Schupperich hat sich in das Dunkel der Höhle zurückgezogen, so dass von außen nur ein Schimmern und Blinken zu sehen ist wie von einer spiegelnden Wasseroberfläche in der Sonne, nur das in die Höhle eben gar keine Sonne hineinscheint.






    #69Verfasserhäring (1359813) 11 Jul. 22, 08:25
    Kommentar

    Angestrengt lauschend und dabei immer wieder stolpernd, tastet sich Mirilla weiter durch das Unterholz auf die Stimmen zu. Leise, leise!

    Sie schiebt ein paar Zweige auf die Seite und blickt nun auf eine Lichtung vor einer Felswand. Eine seltsame Szenerie: Ein Wildschwein mit einem Sattel, ein kleines Skelett mit Mäntelchen, und eine große Eidechse scheinen sich zu unterhalten. Eine sehr große Eidechse. Das kann ja wohl nur ein Traum sein! Mirilla kneift sich in den Arm.

    "Aua" stöhnt sie und lässt die Zweige los, so dass sie zurückschnellen. Mirilla duckt sich und hofft, dass diese seltsamen Gestalten (und du bist sicher, dass du nicht träumst, hm?) sie nicht bemerkt haben.

     

    #70VerfasserIrene (236484) 11 Jul. 22, 08:31
    Kommentar

    Anscheinend nochmal gut gegangen, denn keiner fällt über Mirilla her. Sie versucht, etwas näher an die Lichtung heranzukommen.

    #71VerfasserIrene (236484) 11 Jul. 22, 08:36
    Kommentar

    "HmHmHm..." Morbius reibt sich sein Kinn.

    "Alte Zeiten sagst du...Feuer..."

    Er setzt sich auf seinen Stein und lässt die klapprigen Beine baumeln während er sich mit den Armen abstützt.


    "Erzähl mir mehr von diesen Feuerzeiten....mir sagt das was."


    Ein kurzer Gedankenblitz von einer riesigen gehörnten Gestalt aus Feuer und Stein durchzuckt seinen schwarz wabernden Geist.

    War es ein Kampf oder eine Union mit der Schreckensgestalt? Er kann es noch nicht deuten.


    Ein verdächtiges Knacksen einen Astes im Gebüsch lässt ihn die Büsche am Rande der Lichtung vor der Höhle mit prüfendem Blick durchstreifen...

    #72VerfasserMerowinger (1359650) 11 Jul. 22, 09:09
    Kommentar

    Bortagon ist hin und hergerissen zwischen den Ereignissen. Einerseits der Schlagabtausch zwischen dem ... ja, was eigentlich? So etwas hat Bortagon noch nie gesehen. Die Knochen werden von schwarzen wabernden Nebeln zusammengehalten, die Kiefer bewegen sich beim Sprechen, und wie ertönt da eine Stimme, so ganz ohne Stimmbänder? Das ist doch wirklich unbegreiflich! ... und dem Wasserdrachen. Andererseits ... Bortagon wagt es kaum Luft zu holen.


    Ganz vorsichtig dreht er noch einmal den Kopf zur Seite, und schaut das seltsame Wesen an, dass sich da nicht ganz geräuschlos der Lichtung genähert hat. Nach allem, was er im Laufe seines Lebens über diese Spezies erfahren hat, kann es sich hier eigentlich nur ... also, unter Umständen, und mal angenommen ... also, wenn er nicht von der Aufregung einen Nervenkoller bekommen hat ... dann steht da ein Mensch unmittelbar in seiner Nähe.


    "Beim Wakfels!" entfährt ihm ein leiser Seufzer. "Hoffentlich werde ich nicht entdeckt! Oh, was habe ich für schlimme Geschichten gehört über Menschen und was sie kleinen harmlosen Waldelfen antun ..."


    Ein kalter Schauer läuft Bortagon über den Rücken. Fast möchte er aus seinem Versteck laufen und die beiden Streithähne um Hilfe bitten, unbekannte knochenklappernde Gestalt hin oder her.

    #73Verfasserhäring (1359813) 11 Jul. 22, 10:37
    Kommentar

    Mirilla überlegte ihre Handlungsoptionen - und versuchte möglichst nicht aufgeregt zu sein. Baupläne und Dampfmaschinen bauen konnte sie, aber wie plant man den Umgang mit Knochenmännchen und Riesenechsen? Und wer weiß, was da noch für komische Gestalten herumschleichen. Aber vielleicht hatten die wichtige Informationen für sie. Am besten setzte sie erst mal ihre Brille auf, das hatte immer beruhigende Wirkung und schüchterte die frechen Kommilitonen ein bisschen ein. Und dann: was könnte sie als Waffe bereit halten? Sie kippte den Inhalt ihres Rucksacks aus. Da war ein metallener Topf, der könnte ein Wurfgeschoss...vergiss es. Eine Gabel, ein kleines Messer, ja, vorsichtshalber in die Tasche ihrer grünen Jacke damit. Die Bücher, die Landkarte und der Kompass waren in einem Kampf nutzlos, aber ohne sie würde sie den Heimweg nicht finden. Sie räumte alles wieder in den Rucksack und stand auf.

    "Du reißt dich jetzt mal zusammen und gehst auf die Lichtung. Was soll schon passieren?" sagte sie sich.


    Der Auftritt verunglückte. Sie stolperte mal wieder über ihre eigenen Füße bzw. über die Stiefel, die eben nicht ihre eigenen waren, sondern ausgeliehen, und eigentlich zu groß für sie.

    Sie fiel platt auf den Bauch zu Füßen des komischen Knochenmännchens. Wenigstens blieb die Brille heil.

    #74VerfasserIrene (236484) 11 Jul. 22, 12:05
    Kommentar

    Schupperich zögerte mit einer Antwort. Zuerst wollte er unauffällig in das kleine Lager schauen, ob auch keine seiner Flaschen fehlte. Erleichert atmete er auf. Gück gehabt. Obwohl ihm die eine Flasche bekannt vorgekommen war, war es doch keine von den seinen gewesen. Na, das wäre ja auch noch schöner gewesen, wenn er hier unter vielen anderen Dinge auch eine Truppe in Flaschen verbannter Nekromanten beschützte!


    "Die Feuerzeiten?" antwortet er dann und schlurft wieder zur Gänze aus der Höhle heraus. "Das ist lange her, weit vor meiner Zeit - ich kenne sie nur aus den alten Liedern und Geschichten. Sie handeln von Tod und Verderben und enden mit der Versöhnung von ..."


    Schupperich verstummt abrupt und bäumt sich auf, so dass er auf seinem Hinterteil zu sitzen kommt. Mit dem hintersten Beinpaar stützt er sich ab, so dass sein Oberkörper aufrecht stehen bleibt. Mit dem mittleren Beinpaar wedelt er nervös durch die Luft, als wolle er Fliegen verscheuchen. Die beiden riesigen vordersten Pranken hängen schlaff herunter. Es sieht fast so aus, als würde er vor dem kleinen Wesen zurückweichen, das da urplötzlich auf die Lichtung gestolpert kommt.


    Seine großen Kiefer klappen mehrfach auf und wieder zu, aber es kommt kein Wort heraus. Endlich hat er seine Stimme wieder.


    "Sie handeln von Tod und Verderben", wiederholt er, "und enden mit der Versöhnung von ... Menschen? Bist du ein Mensch?"


    Seine Neugier hat die Oberhand gewonnen. Er lässt sich wieder auf alle sechs Beine herunter und legt auch den Kopf auf den Boden, um den Neuankömmling besser beriechen zu können.

    #75Verfasserhäring (1359813)  11 Jul. 22, 12:57
    Kommentar

    "Hahaaaa" ruft Morbius zufrieden aus, als eine noch nicht genau erkannte Person vor ihm auf die Knie fällt.

    "Endlich eine sterbliche, einfache Seele die ihren Platz kennt"

    Er verschränkt seine Arme hinter dem Körper.


    "Nun, kleines Mädchen....was ist euer begehr?"

    Morbius hebt die Nase um sich selbst ein wenig größer zu machen.

    Um sogleich mit garstigem Flüstern weiter zu sprechen...


    "Was traut ihr euch den mööööööchtigsten aller Nekromanten unter die Augen zu treten?"

    Er beugt sich langsam immer näher an Person vor sich hinunter.

    #76VerfasserMerowinger (1359650) 11 Jul. 22, 13:00
    Kommentar

    "Äh. Verscheihung, Herr Möchte-alle-Neckrokant!" Mirilla spuckte vorsichtig ein paar Steinchen aus, die sie bei dem Sturz in den Mund bekommen hatte. "Ich wollte Euch nicht erschrecken." Sie stand auf und hätte ich sich vor Schreck fast wieder hingesetzt, als sie bemerkte wie groß die Echse wirklich war.

    "Ähm." Sie rückte die Brille gerade und versuchte, würdig auszusehen.

    "Ja, also, darf ich mich zunächst vorstellen? Mein Name ist Mirmilla Honigtau, Magistra der Ingenieurskunst der Großen Universität Magaraga, ehemalige Hofbaumeisterin von Sununu!" Letzteres war nur ein bisschen übertrieben, sie hatte sich da mal hinbeworben, aber dann das Schiff verpasst.

    #77VerfasserIrene (236484) 11 Jul. 22, 13:28
    Kommentar

    Sie wartete, dass die anderen sich vorstellten, und zupfte noch ein paar Blättchen aus ihren schwarzen Zöpfen, rückte die Brille mehrmals zurecht und wurde immer nervöser. War das vielleicht, eventuell, doch ein...Drache?

    #78VerfasserIrene (236484) 11 Jul. 22, 13:39
    Kommentar

    "Du riechst nicht nach Feuer ... und auch nicht nach Wasser ... wie ist dein Name? Honigtau? Ja, nach Honig duftest du, du trägst deinen Namen zurecht!"


    Schupperich denkt, ein Lob kann erstmal nicht schaden, denn er hat das meiste von dem, was Mirmilla gesagt hatte, überhaupt nicht verstanden. Ingenier? Kunst? Universität? Hofbau? Meisterin? Einzig das Wort Sununu hatte er richtig einordnen können, dort war ein mal als ganz frisch geschlüpfter Drache gewesen, als er noch auf Wanderschaft war.


    Er räuspert sich, richtet sich wieder auf und legt eine zufällige Pranke auf die Brust, da, wo das Herz sitzt.


    "Ich freue mich, deine Bekanntschaft zu machen, Mirmilla Honigtau, die Weitgereiste! Mein Name ist Schupperich der Kleine. Ich wohne hier."

    #79Verfasserhäring (1359813) 11 Jul. 22, 13:50
    Kommentar

    "Hoho...mich erschreken"

    Morbius ist ziemlich desinteressiert.

    "Und Marille Honigdings?" Morbius ist keinen Schritt zurückgewichen.

    "Was schleichst du hier herum`und belauscht Fremde aus den Büschen?"

    "Bist du etwa eine von DENEN?"


    Schwarze, tote, leere Augenhöhlen blicken streng auf das Mädchen.

    #80VerfasserMerowinger (1359650) 11 Jul. 22, 14:46
    Kommentar

    Mirmilla schenkt dem Nekrokrokant ein halbes schiefes Grinsen, mit dem sie schon früher die kindischen Scherze der anderen Studenten abgewehrt hatte, und wendet sich wieder an den viel interessanteren Gesprächspartner. Sie verneigt sich leicht "Vielen Dank für die freundliche Begrüßung, werter Schupperich! Es tut mir leid, dass ich Eure Ruhe störte. Ich wollte eigentlich, äh, den Oberlauf des Esomir erkunden. Interessante Steinformationen suchen, und, äh, ein paar Skizzen zu der schönen Landschaft anfertigen. Ihr habt es ja wirklich seht idyllisch hier! Würdet Ihr mir gestatten, einige Untersuchungen zur Geomorphologie dieser Felsen anzustellen?"

    Dass sie das Tal unter Wasser setzen würde, wenn sie den Esomir aufstaute, musste sie ihm ja nicht gleich unter die Nase binden. Unter die Schnauze. Haben Drachen Schnauzen oder Mäuler? Und sind sie gefährlich, diese Drachen? Wie aufregend dieser Ausflug geworden war!

    #81VerfasserIrene (236484) 11 Jul. 22, 17:25
    Kommentar
    Schupperich hat in seinem Leben eigentlich noch nie so nahen Kontakt zu einem Menschen gehabt. Entsprechend kann er seine Neugier kaum zügeln.

    Ganz ganz vorsichtig langt er nach Mirmillas Brille und betrachtet sie interessiert. Dann verfährt er ebenso mit dem Rucksack. Ganz sacht schiebt er eine Kralle unter den Trageriemen und hebt ihn hoch, so dass Mirmilla ihn loslässt um nicht mit hochgehoben zu werden.

    Leider kann Schupperich den Verschluss des Rucksacks nicht öffnen, daher schüttelt er solange bis alles von selbst hinauspurzelt. Interessant, denkt er. Ein paar von diesen Dingen kenne ich doch und weiss, wofür sie gut sind.

    Dann sieht er auf und räuspert sich verlegen.

    "Ja, äh, niedliche Gerätschaften tragt Ihr da mit euch herum. Braucht Ihr die noch? Es ist üblich, beim ersten Besuch ein Gastgeschenk mitzubringen.

    Äh, hm, also, ich meinte, Ihr interessiert euch für Steine? Für die Geologie des Berges? Hm ..."

    Schupperich wiegt nachdenklich den Kopf.

    "Da kann ich Euch nur von abraten. Die Gebirge hier sind voller verborgener Krater, in die man leicht auf Nimmerwiedersehen hineinfallen kann."
    #82Verfasserhäring (1359813) 11 Jul. 22, 19:27
    Kommentar

    "Blablabla"

    Morbius mag es gar nicht unterbrochen zu werden.


    "Sag, Mimi...äh...wie war doch dein Name?"


    "Sag, gibt es in deiner Stadt einen Alchemisten?"

    "Dem müsste ich mal einen Besuch abstatten....nur....interessenshaber natürlich."


    Der Nekromant kickt ein kleines Steinchen vor seinen Beinen weg.

    Ein paar Pulver und Tränke wären hilfreich...bei meiner....Mission.

    In Gedanken reibt sich Morbius die Hände.

    #83VerfasserMerowinger (1359650) 12 Jul. 22, 07:33
    Kommentar

    Mirmilla erstarrt vor Schreck, als sich die riesige spitze Kralle ihrem Gesicht nähert und ihre Brille anhebt. Das Amulett der Heiligen Ingenia schien aber zu wirken, denn die Brille und ihre Augen bleiben heil. Als der Drache dann ihren Rucksack ausleert, weicht das Entsetzen der Empörung. Was fällt dem ein? Und dann noch ein Geschenk verlangen! Aber interessant: die Echse will nicht, dass ich mich hier umsehe!


    Also geht sie erst mal auf die Fragen des Knochenmännchens ein:

    "Mirmilla, Mirmilla Honigtau, Herr...?. Bei mir zuhause gibt es meines Wissens keine Alchemisten, die Stadt ist klein. Allerdings hatte ich selbst einige Vorlesungen und praktische Übungen zur Alchemie. Seht hier:" Sie ergriff ein Buch mit schillernd grünem Einband, das der Drachen aus ihrem Rucksack geschüttelt hatte.

    "Dieses Lehrbuch habe ich als sehr nützlich für Anfänger gefunden. Gerne kann ich es Euch für Studienzwecke überlassen!"

    Sie wendet sich wieder an den Drachen: "Selbstverständlich würde ich auch Euch, werter Schupperich, gerne eine Kleinigkeiten darbieten, die Ihr nützlich finden könntet!"

    Sie ergreift eine kleine rot lackierte Metalldose und präsentiert sie dem Drachen. "Hier zum Beispiel ein exotisches Gewürz von den fernen Hakao-Inseln. Sehr beliebt zur Verfeinerung von Fleischgerichten!"

    In Wirklichkeit weiß sie gar nicht genau, was in der Dose ist. Sie hatte sie von einem Händler anstelle von Wechselgeld bekommen, bei dem sie ihren Reiseproviant eingekauft hatte.

    Schnell versucht sie, ihre Sachen wieder in den Rucksack zu räumen.


    #84VerfasserIrene (236484)  12 Jul. 22, 10:27
    Kommentar

    "Ha, ich hab's gewusst", murmelt Bortagon in seinem Versteck. "Die beiden gehören zusammen, das ist doch klar wie Quellwasser." Bortagon schüttelt den Kopf über die Naivität des Drachen, der sich lieber mit dem Krimskrams beschäftigt anstatt die Gefahr zu erkennen und darauf zu reagieren.


    "Aber so sind sie, die Drachen. Ihre Neugierde wird noch einmal ihr Verderben sein. Die Flaschen die den Nekromanten erweckt haben stammen ja auch aus seiner Höhle ... wahrscheinlich wusste er gar nicht, was er da aufbewahrt."


    Er reckt vorsichtig seinen Kopf hervor, um besser sehen zu können.


    "Aber der Mensch ist ja auch nicht auf den Kopf gefallen, also, zumindest ist sie schnell wieder aufgestanden. Wenn es überhaupt ein Mensch ist. Wie ruhig sie bleibt ... und dabei ist sie so gut wie unbewaffnet ... davon kann man noch was lernen ... und was sagt sie da? Sie will das Tal erkunden? Ha, ich wusste es! Ich wusste es!"


    Bortagon schlägt wütend seine linke Faust in die rechte Handfläche.


    "Irgendwie müssen wir sie aufhalten." Fragend sieht Bortagon sich um. Seine Kameraden sind noch lange nicht zurück, und allein kann er nicht viel ausrichten. Oder doch?

    #85Verfasserhäring (1359813) 12 Jul. 22, 10:31
    Kommentar

    "Ein Buch....sie will mir was von Büüüüchern erzählen?" sagt er mit freundlichem Ton


    Er deutet mit dem Daumenknochen auf Mirmilla während er hinter sich blickt und mit einer imaginären Person spricht.


    "Wie niedlich!"

    Der Ton ist nicht mehr so freundlich.

    "Ich brauche einen Alchemisten mit vollem Lager und keine Lehrbücher!"


    In diesem Moment erblickt Morbius 2 Ork-Späher die fast schon die Lichtung erreicht haben.


    Der größere der beiden bleibt stehen und klopft seinem Kumpel auf die Schulter und deutet auf die Gruppe am Höhleneingang. Aufgeregt gehen sie in Deckung.


    "BAAAAAUUUUUUU BAUUUUUUUUU" erklingt das Horn des Spähers um die am Fluß lagernde Gruppe auf Beute aufmerksam zu machen.


    "bauuuuuuu bauuuuuuuu" klingt es aus einiger Ferne als Antwort vom Flußufer des Esomir.


    Die Orks marschieren!

    #86VerfasserMerowinger (1359650)  12 Jul. 22, 12:50
    Kommentar

    Mirmilla schaut das Knochenmännchen bedauernd an: "Da kann ich Euch leider nicht weiterhelfen. Ich könnte Euch nur noch ein Pulver gegen Kopfschmerzen..." Das laute Signal lässt sie kurz innehalten, dann fährt sie merklich kläglicher fort: "...und ein Mittel gegen Übelkeit..."

    Sie holt zwei weitere Metalldosen mit bunter Aufschrift hervor, um sie dem Knochenmännchen anzubieten. Der beachtet sie aber gar nicht mehr.

    #87VerfasserIrene (236484)  12 Jul. 22, 13:16
    Kommentar

    Schupperichs Magen hat schon seit einer Weile verdächtig geknurrt. Und als Mirmilla auch noch "Gewürz für ein Fleisch" erwähnt, wird das Knurren noch einmal bedenklich lauter.


    'Oder ist das gar nicht mein Magen? Ah, ja, am Himmel sammeln sich langsam die ersten Gewitterwolken. Also wird auch der heutige Tag in einem formidablen Gewitter enden. Hah, diesmal aber werde ich das nicht verschlafen, nein, ich werde im Regen ...'


    Schupperich kommt nicht mehr dazu, sich vorzustellen, wie schön so ein Gang im Gewitterregen ist. Als das Signal der Orks ertönt, ist er endlich wieder im hier und jetzt.


    "Ja, ja, von wegen zwei Tagesreisen entfernt", brummt er, und hängt noch einen leisen Fluch an. Dann sieht er einige kleine Gestalten, die schnurstracks der Höhle zustreben. Wilde Kaninchen sind darunter, einige Eichhörnchen, und einer der Waldelfen.


    "Ah schau an, der ist ja auch noch da", murmelt Schupperich und hebt den Waldelfen mitten aus dem Lauf vorsichtig hoch. Der arme Kerl stammelt etwas unverständliches, und Schupperich läßt ihn weiter laufen.


    Dann wendet er sich an die beiden anderen. Mirmillla sieht etwas unbehaglich aus, während Moribus zu grinsen scheint - soweit man das bei ihm erkennen kann.


    "Da habt Ihr ja genau die richtige Truppe mitgebracht, um ein paar idyllische Bodenformationen zu untersuchen", sagt er dann zu Mirmilla.



    #88Verfasserhäring (1359813) 12 Jul. 22, 13:41
    Kommentar

    Sie versucht ein freundlich wirkendes Lächeln, aber es wirkt dann doch mehr wie eine Grimasse. Das Wechselbad aus Schrecken und Neugier setzt ihr doch gehörig zu. So schnell sie kann, packt sie die letzten Sachen in den Rucksack, schnallt ihn um, und versucht eine Verbeugung in die ungefähre Richtung des Drachen. "Also, ich sollte dann besser...also, bevor das Gewitter anfängt...In welcher Richtung liegt gleich noch der Fluss? ... Was meint Ihr mit 'mitgebracht'?...Ich hab niemand mitgebracht!"


    Gesichtsausdrücke von Drachen oder Knochendingern zu interpretieren war nie ihre Stärke. Panik kriecht an ihrem Rücken hoch.

    Bitte nicht Zähneklappern! Sonst fühlt sich der Knocherich auch veralbert, oh, Heilige Ingenia, beschütz mich!


    #89VerfasserIrene (236484) 12 Jul. 22, 18:39
    Kommentar

    OOC

    Für die geneigten Mitwirkenden und interessierte Leserinnen:

    Fräulein Honigtau hat ein kleines kognitives Problem, resultierend aus einem Kindheitstrauma mit einem rachsychtigen Hauskobold. Seither hat sie Schwierigkeiten mit ihrem Vornamen. Mirilla - Mirmilla? Sie ist sich nie sicher, was richtig ist. Bitte fragt nicht!

    #90VerfasserIrene (236484) 12 Jul. 22, 18:58
    Kommentar

    OOC:

    Was für eine geniale Gruppe wir hier vor der Höhle haben 🙂

    Mal sehen wie sie sich im Kampfe bewährt.

    #91VerfasserMerowinger (1359650) 13 Jul. 22, 07:38
    Kommentar

    Schon kracht es im Geäst. Der Ork-Trupp den Remus unten am Fluß entdeckt hat scheint schnell näher zu kommen.


    *Bauuuuuu Bauuuuuu* klingt es schon viel näher.


    "Jaaaaa, JAAAAA!" jubelt Morbius.

    "Lasst die Kreaturen zu mir kommen!"


    Er wendet sich an seine "Mitstreiter".

    "Ihr müsst nur ein paar von ihnen erledigen...dann, dann, dann kann ich sie wiedererwecken und sie

    gegen ihre eigenen Brüder einsetzen.....hahaaaaa!" Der Nekromant wird ganz nervös.


    Kampflustig schwingt er seine Fäuste vor dem Körper.

    "Kommt nur ihr Wichte!"


    Inwzischen hört man schon das Scheppern der Rüstungen und Klingen die die Orkmeute mit sich führt.


    #92VerfasserMerowinger (1359650) 13 Jul. 22, 07:43
    Kommentar

    "Aber natürlich", brummelt Schupperich beleidigt. "Aber na kar erledige ich dir ein paar Orks, damit du sie zu deinen persönlichen Werkzeugen machen kannst. Mit denen werde ich dann nicht so leicht fertig wie mit ein paar halbaufgefressenen Wölfen ... Schöne Gesellschaft, das! Ach, wäre ich doch nur in meiner Höhle geblieben! Ich hätte weiterschlafen sollen! Was gehen mit die Streitigkeiten anderer Leute an?"


    Aber Schupperich hat nicht die Absicht, sich in seine Höhle zurückzuziehen. Inzwischen fallen vereinzelt die ersten Regentropfen, aber bis das Gewitter sich entlädt, wird es wohl noch eine Weile dauern. Er macht sich ein wenig Sorgen um Mirmilla, die tatsächlich Anstalten macht den Platz zu verlassen und den Orks in die Arme zu laufen.


    Er schwingt eine seiner Pranken zur Seite und versperrt Mirmilla damit den Weg.


    "Also wenn Ihr unbedingt sofort zum Esomir wollt, und zwar in einem Stück und vielleicht sogar lebendig, dann empfehle ich einen kleinen Umweg. Durch die Höhle fließt ein unterirdischer Fluss, verzweigt sich etwas, aber da müsstet Ihr nur der stärksten Strömung folgen, und tritt dann als Zufluss des Esomir ungefähr drei Kilometer von hier wieder ans Tageslicht. Aber bevor Ihr geht: war da nicht ein Feuerzeug in Eurem Rucksack?"


    Dann beginnt der Drache, einige kleine Steine aufzusammeln, die in der Umgebung der Höhle liegen. Er geht zu einer schlanken, passend gegabelten Birke und biegt das Stämmchen soweit zurück, dass er einen Stein in die Astgabel legen kann.


    SCHWIRR ... plong


    "Der erste zu weit, der zweite zu kurz, der dritte trifft", erklärt Schupperich und legt den nächsten Stein nach, diesmal einen etwas größeren.


    SCHWIRR ...

    #93Verfasserhäring (1359813) 13 Jul. 22, 08:21
    Kommentar

    Auf einen ernsten Kampf hatte sich Mirmilla natürlich nicht vorbereitet, als sie zu ihrer Wanderung aufbrach.

    Ganz hilflos war sie aber nicht.

    Also, schnell wieder auspacken. Der Drache wollte das Feuerzeug? Kann er haben, auch wenn sie bezweifelt, dass er es bedienen kann mit seinen Riesentatzen.

    Sie holt das Essbesteck aus der Jackentasche, und legt die Jacke beiseite. Darunter kommt ein mit Metallplättchen verstärktes Lederwams zum Vorschein. Den vermeintlichen Fächer mit Gittermuster klinkt sie in eine Aussparung an dem Kochtopf, und setzt sich den entstandenen Visierhelm auf den Kopf. Das Messer, eigentlich ein Dolch, in der Rechten, die Gabel mit spitz zugefeilten Zinken in der Linken, schickt sie noch ein stilles Stoßgebet an ihren alten Nahkampflehrer.

    Dann ist sie bereit für den Kampf.

    #94VerfasserIrene (236484) 13 Jul. 22, 11:02
    Kommentar

    *Groooaaarrr*


    Die Vorhut der Meute stürmt mit gezogenen Waffen und gebleckten Zähnen auf die Lichtung.


    Es waren Steppen-Orks die in ihrer Erscheinung und Größe nach irgendwo zwischen den Nord-Orks aus den Nebelbergen und den weiter südlich beheimateten Sand-Orks standen. Nicht ungefährlich für Wanderer und kleinere bewaffnete Gruppen aber doch besiegbar.


    "Auf sie mit Gebrüll!" befahl Morbius von seinem Felsen herab auf dem er aufgeregt auf und ab sprang.


    "Schupperich, lass die Wölfe aus den Säcken los, die können vielleicht ein paar erledigen!"


    Ein schwarzer Ork-Pfeil trifft den Nekromanten, geht aber wie nichts durch seinen Mantel und sein Klappergestell hindurch.


    "Hahaaa du faulzähniger Schinkstiefel!"


    "Üüüüüüüch bin MOOOOOOrbius Grimm!"


    Mit Gebrüll wanken 2 Orks auf Mirmilla und den Wasserdrachen zu.

    Der eine hat ein einfaches rostiges Schwert in der Hand, der andere einen großen Morgenstern den er in Richtung Mirmillas Kopf schwingt...



    #95VerfasserMerowinger (1359650) 13 Jul. 22, 11:24
    Kommentar

    Der Einfachheit halber nimmt Schupperich nun den Stein selbst in die Hand und wirft ihn nach dem Ork, der halt am dichtesten dran ist. Der Ork geht zu Boden, ist aber noch am Leben.


    "Na endlich, getroffen. Der bleibt erstmal, wo er ist", stellt Schupperich zufrieden fest. Er dreht sich um, um die eingesackten Wölfe aus der Ecke zu holen, und schwingt dabei seinen gegabelten Schweif einmal quer über den Platz. Moribus und Mirmilla ducken sich rechtzeitig, einer der Orks nicht, daher wird er ausgeknockt.


    Die Wölfe sind noch schlechterer Laune als zuvor schon. Schupperich greift sie sich einzeln, packt sie kurzerhand am Schweif und lässt sie einmal kreiseln, bevor er sie mit Schwung in Richtung der herannahenden Orks auf die Reise schickt. Er blickt ihnen noch kurz interessiert nach, dann schaut er wie seine Kameraden sich so schlagen. Er sieht, wie Mirmilla mit einem gezielten Faustschlag einen Ork zu Boden schlägt und betrachtet nachdenklich seine eigene große Pranke.


    "Na, jeder nach seiner Fasson", murmelte er, greift sich einen großen Stein und bringt ihn ins Rollen. "Ha, schon wieder getroffen!" freut er sich. "Gleich zwei auf einmal! Langsam beginnt mir das Spass zu machen!"


    Erst nach und nach wird ihm klar, dass das Leben ganz schön hart sein kann, wenn man kleiner als ein Drache ist und vor allem ohne dessen schützenden Schuppenpanzer zurecht kommen muss. Außerdem bricht die Dämmerung herein, durch die dunklen Gewitterwolken früher als gewöhnlich.

    #96Verfasserhäring (1359813) 13 Jul. 22, 12:23
    Kommentar

    Mirmilla hat ihre Stiefel weggeschleudert und springt nun ein ums andere Mal den Orks an die Brust. Der erste fällt dabei schon um, wahrscheinlich eher, weil er mit sowas nicht gerechnet hatte. Im Fallen reißt er seinen Hintermann um, indem in dessen Spieß fällt. Der nächste, den Miri anspringt, bleibt zwar auf den Beinen, bekommt aber dafür Messer und Gabel in die Augen gerammt. Die Gabel bleibt leider stecken.

    Der Dritte bekommt die Faust auf die Nase, bevor sie wieder das Messer ansetzt.

    Um sie herum fallen noch ein paar andere um, wie vom Stein getroffen. Das Geschrei ist unbeschreiblich.


    #97VerfasserIrene (236484) 13 Jul. 22, 12:51
    Kommentar

    Mirmilla hat das Feuerzeug aus ihrem Rucksack geholt und beiseite gelegt. Gerade als sie sich für den Kampf rüstet, huscht eine kleine Gestalt an ihr vorbei, greift das Feuerzeug und ist wieder verschwunden.


    Für den Drachen mag das Feuerzeug viel zu klein sein, für einen Waldelfen ist es genau richtig. Bortagon hat zwar immer ein Stück Zunderschwamm und Feuersteine dabei, aber gerade bei diesem feuchten Wetter ist das nicht so einfach, damit auf die Schnelle Feuer zu schlagen.


    Bortagon grinst breit, als er den Drachen bei seinen Katapult-Versuchen beobachtet. Seine eigene Schleuder hat er längst parat, und auch passende spitze Steine.

    #98Verfasserhäring (1359813) 13 Jul. 22, 12:53
    Kommentar

    OOC:

    Guter Kampf! Bitte drauf achten nur den eigenen Charakter handeln zu lassen.

    OOC ENDE


    Morbius wirkt seinen Nekromanten-Zauber....die von Schupperich wieder befreiten Wölfe springen auf die Orks der vordersten Reihe zu.

    "Tanzt ihr Puppen....taaaaaanzt" brüllt er.

    Tiere und einfach Kreaturen wie es die Orks sind, lassen sich recht einfach wieder auferstehen und kontrollieren.

    Bei Menschen und höher entwickelten Lebensformen braucht es mehr Kraft und Konzentration.


    Mit einem kräftigen "Whhhup" wirkt er den nächsten Zauber der wie eine dunkle Stoßwelle ein paar Meter (früher hatte Morbius die Kraft, ein ganzes Tal zu erreichen) in die Reihe der Orks fährt. Die von der Stoßwelle erreichten, gefallenen Orks erheben sich grunzend und greifen ihre verdutzten Brüder nun hinterrücks an.


    Der Kampf scheint sich zum Sieg für die bedrängte Gruppe zu wenden!

    #99VerfasserMerowinger (1359650)  13 Jul. 22, 14:33
    Kommentar

    ****** OOC *******


    100 Posts! JUUUUUBEL!!!


    🙂

    #100VerfasserMerowinger (1359650) 13 Jul. 22, 14:51
    Kommentar
    Schupperich hat das Tun von Moribus mit Argusaugen beobachtet und immer auch einen grossen Stein für ihn reserviert gehabt. Aber nun muss er zugeben, dass der Nekromant und er wohl wirklich auf derselben Seite kämpfen. Aber ob das von Dauer sein kann?

    In der Ferne sind die ersten Blitze zu sehen und Donnergrollen zu hören. Auch dieser heisse Tag wird mit einem ordentlichen Gewitter zu Ende gehen.

    Schupperich schaut sich unauffällig nach Mirmillas Feuerzeug um.

    'Das hatte sie doch extra rausgeholt ... aber nun ist es weg. Wie ärgerlich. Ich hätte es so gut gebrauchen können ...'
    #101Verfasserhäring (1359813)  13 Jul. 22, 19:08
    Kommentar

    Mirilla ist verwirrt. Die Kerle, die sie umgehauen hat, stehen plötzlich wieder auf und gehen auf ihre Kumpane los.

    "HEEEE, bleib gefälligst da, du Mistkerl!" brüllt sie, "Oder gib mir wenigstens meine Gabel zurück! Heee!"

    Nachrennen scheint aber sinnlos, weil da plötzlich auch noch Wölfe herumlaufen.

    Wen könnt ich denn als nächstes erledigen?

    Sie bemerkt nicht, dass sich einer aus der Horde von hinten auf sie stürzt. Mit einem schweren Knüppel haut er auf ihren Kopf - der Helm dröhnt wie eine Glocke. Sie geht in die Knie, fällt seitlich um und dann wird alles schwarz.

    #102VerfasserIrene (236484) 13 Jul. 22, 19:09
    Kommentar

    OOC

    Miri ist nur ohnmächtig.

    #103VerfasserIrene (236484) 13 Jul. 22, 19:43
    Kommentar
    Als Schupperich auffällt, das Miri am Boden liegt, glaubt er zuerst er selbst hätte sie im Eifer des Gefechts aus Versehen umgeworfen. Dann bemerkt er den verbeulten Helm und reimt sich zusammen was passiert ist.

    Eine unglaubliche Wut steigt in ihm auf. Das Schimmern seiner Schuppen wird zu einem hektischen Flackern. Er holt tief Luft ...

    RRRROOOOAAAAAAARRRRR

    Das Gewitter hat auf einmal an Stärke zugenommen. Faustgrosse Hagelkörner dreschen auf alles ein, was noch kreucht und fleucht. Regentopfen dick wie Pfannkuchen schlagend platschend auf dem Boden auf. Einer der Baumriesen wird von einem Blitz getroffen und bricht brüllend auseinander.
    #104Verfasserhäring (1359813) 14 Jul. 22, 06:47
    Kommentar

    OOC


    Ah, endlich das Gewitter! Hatte mir in einem wachen Moment heute Nacht schon vorgenommen, es heute früh selbst losbrechen zu lassen, falls keiner von Euch dran denken würde.


    Gute Unterhaltung bisher - macht wirklich Spaß, mitzulesen!

    #105VerfasserMöwe [de] (534573) 14 Jul. 22, 08:17
    Kommentar

    OOC


    @möwe: das freut mich 🙂




    #106Verfasserhäring (1359813) 14 Jul. 22, 09:14
    Kommentar

    Die Reihe der Orks ist stark gelichtet.

    2,3 liegen in den letzten Atemzügen und werden gerade von den eigenen Brüdern masakriert.


    Morbius geht langsam die Kraft aus....der jahrhunertelange separierte Schlaf fordert seinen Tribut.


    Die wiedererweckten Orks und die Wölfe brechen zusammen. Die letzten Keucher und Todesschreie verstummen.


    Da tritt ein mächtiger, viel größerer Ork auf die Lichtung...schwer gepanzert, mit Helm, Brustpanzer, Schützern auf Armen und Beinen. In Händen hält er eine riesige Axt mit Doppelklinge.


    "Oh oh...." seufzt Morbius während er von seinem Stein springt und hinter Schupperich beim Höhleneingang Deckung sucht.


    "Erledige du den....ich hab schon meinen Beitrag geleistet." Der Nekromant schubbst den Drachen am Hintern an.

    #107VerfasserMerowinger (1359650) 14 Jul. 22, 11:47
    Kommentar

    Plitsch! Platsch!

    Schwere Regetropfen durchnässen alles und wecken Mirmilla. Sie blinzelt ein bisschen und versucht zu erfassen, was eigentlich los ist. War da nicht ein Kampf, und zwar ein lauter? Oder kam der Krach nur vom Gewitter? Zumindest die Kopfschmerzen sind aber nicht geträumt, und auch das Messer neben ihrer blutbefleckten Hand spricht für einen Kampf.

    Sie nimmt das Messer und versucht sich aufzusetzen, was aber nicht gutgeht. Oh ist mir schwindlig. Besser noch nicht bewegen.

    #108VerfasserIrene (236484) 14 Jul. 22, 12:15
    Kommentar

    Schupperich ist außer sich und blind vor Wut. Kaum hat er einen Ork zerschmettert, steht der auch schon wieder auf. Er hat verdrängt dass gleich neben ihm ein Nekromant am Wirken ist. "Aufhören", brüllt Schupperich, "das muss aufhören!" Und wieder krachen Blitze.


    Die kleinen Rinnsale an den Hängen sind längst zu Sturzbächen geworden, aber noch denkt Schupperich nicht daran dem Regen Einhalt zu gebieten. Im Gegenteil, immer stärker lässt er es prasseln und klatschen. Der Boden der Ebene ist nur noch ein schlammiger Morast.


    "So komme ich ihnen nicht bei", flucht Schupperich und fletscht seine Zähne. "Ich werde sie in ihre Einzelteile zerlegen und in alle Winde verstreuen!" Gesagt, getan. Er bekommt einen Ork in die Pranken und reißt und rückt an ihm, bis dessen Gliedmaßen sich mit einem schmatzenden Geräusch vom Körper lösen.


    "Viel zu aufwändig", murmelt der Drache und sieht sich nach geeignetem Werkzeug um. Die Orks tragen genug davon herum, nur sind die meisten Waffen so klein dass Schupperich sie nicht gut gebrauchen kann.


    Endlich steht er einem größeren Ork gegenüber. Der ist stärker und zäher als die anderen und gibt erst auf, als ihm der Drache mit einem kräftigen KNURPS den Kopf abbeisst und angewidert ausspuckt.


    Auf einmal ist es still.


    Auch der Regen hat aufgehört.


    Ringsum ist niemand mehr auf den Beinen, weder Ork noch Wolf.


    "Na bitte, warum nicht gleich so", murmelt der Drache zufrieden.

    #109Verfasserhäring (1359813) 14 Jul. 22, 13:01
    Kommentar

    "Wouuuu" Morbius hebt beschwichtigend die Hände und klopft Schupperich auf das Vorderbein.

    "Das nenne ich mal Schlagkraft mein Dicker!"


    Er verschränkt die Arme vor der Brust.

    "Und Milli, brummt der Schädel?"

    "Hähä....wohl noch wenig Erfahrung mit den Biestern, hä?


    Er geht zu Milli und klopft ihr mit steifer Hand anerkennend auf die Schulter.

    "Nana....das wird schon wieder."


    Tatsächliche Empathie fühlt der Nekromant nicht....früher vielleicht einmal, als er noch menschlich und jung war....Er weiß aber noch wie man seinem Gegenüber Gefühle mehr schlecht als recht vorgaukeln kann.


    #110VerfasserMerowinger (1359650)  14 Jul. 22, 13:16
    Kommentar
    Bedrückt betrachtet Schupperich die Schneise der Zerstörung, die der Kampf hinterlassen hat. Das fahle Mondlicht macht den Anblick auch nicht besser.

    "Und wohin nun mit dem Wasser? Der Esomir würde Hochwasser führen, wenn ich es dorthin ablaufen liesse ... nein, besser ist es, das Wasser bleibt hier in der Ebene, und bald wird dieser Morast ein tiefer, undurchdringlicher Sumpf werden. So soll es sein."

    Dann wendet der Drache sich seinen Mitstreitern zu. Mirmillas Rucksack ist in eine Felsspalte geraten, Schupperich zupft ihn vorsichtig dort heraus und legt ihn vor Mirmilla hin.

    "Ich weiss ja nicht wie es euch geht, aber ich habe jetzt Hunger. Wer Fisch mag, ist herzlich eingeladen. Apropos, wie haltet Ihr es eigentlich mit dem Essen, Moribus? Woraus zieht Ihr eure Kraft?"
    #111Verfasserhäring (1359813) 14 Jul. 22, 14:47
    Kommentar

    Endlich schafft es Mirmilla doch, sich aufzusetzen. Als sie den Helm abnimmt, zeigt sich eine große Beule mitten auf ihrem Scheitel.

    "Vielen Dank für das freundliche Angebot, werter Schupperich, aber mit Fisch habe ich es nicht so. Wenn Ihr aber etwas sauberes Wasser für mich hättet, damit ich mein Kopfwehpulver einnehmen kann? Ich vermute, dass das mein Rucksack ist, auch wenn er vorhin noch nicht da lag." Sie kramt nach der Dose, und stellt fest, dass das Feuerzeug weg ist. Vermutlich hat es der Drache, aber das ist schon ok.

    Ihre Jacke liegt ein Stück weiter weg, deshalb steht sie auf und geht ein paar sehr wackelige Schritte. Dabei versucht sie, mit den vom Sturm abgerissenen Blättern das Blut der Orks von ihrem Wams zu wischen. 

    Schließlich wendet sie sich wieder an ihre Mitstreiter: "Benötigt sonst noch jemand Medizin? Ich habe einen Erste-Hilfe-Kurs absolviert. Summa cum laude! Und notfalls habe ich auch ein Buch über Tiermedizin dabei, da könnte ich nachschlagen, wenn ich was nicht weiß." Sie lächelt die beiden freundlich an.

    #112VerfasserIrene (236484) 14 Jul. 22, 15:24
    Kommentar

    "Erste Hilfe...Paperlapap!"

    Morbius springt zu einem der Orks und haut ihm mit einem der herumliegenden kleineren Schwerter zwei mal auf den Kopf bis dieser zerspringt.


    "So sieht hier die Erst Hilfe aus."

    "Bei diesen Kerlen muss man auf Nummer sicher gehen, dass sie wirklich Ratzfatz tot sind!"



    #113VerfasserMerowinger (1359650)  14 Jul. 22, 16:31
    Kommentar
    Tiermedizin? Schupperich schüttelt sich, dass seine Schuppen rasseln. Was Menschen so alles einfällt, denkt er. Ich frage lieber nicht, was genau damit gemeint ist. Und erste Hilfe? Warum fällt ihr das erst jetzt ein? Die erste Hilfe braucht man vor einem Kampf, oder wenigstens währenddessen ...

    "Wasser? Natürlich." Schupperich schlurft in seine Höhle und kommt kurz darauf mit einer tönernen Amphore zurück, die wohl gut zwei Liter Flüssigkeit fassen kann. "Quellwasser, etwas kalt aber frisch. Eisenhaltig, daher der Geschmack."

    In einer anderen Hand trägt er eine tropfnasse, aus Weidenruten geflochtene Fischreuse. Darin zappeln drei kapitale Fische. "Ja, also wenn keiner sonst will ..." sagt er, greift sich einen heraus und lässt ihn in seinen geöffneten Schlund fallen. "Warm schmecken sie natürlich besser" erklärt der Drache kauend. "Aber ich bin ein Wasserdrache, mit Feuer kann ich nicht dienen. Früher, in den alten Zeiten, da gab es nur Drachen - sie beherrschten das Feuer ebenso wie das Wasser. Sie kämpften gegen den 'Schrecken der Nacht', wie es in den Liedern heisst, und besiegten ihn."
    #114Verfasserhäring (1359813) 14 Jul. 22, 18:22
    Kommentar

    Mirilla bedankt sich für das Wasser, gießt etwas davon in den Helm-Topf und rührt mit einem Ästchen etwas von dem Kopfwehpulver hinein. Dann trinkt sie die Brühe aus, schüttelt sich ein bisschen.


    Dann setzt sie sich wieder auf den Boden und hört interessiert zu, was der Drache so erzählt.

    Sie fragt: "Aber...wieso habt Ihr denn dann mein Feuerzeug genommen, werter Schupperich? Ich schenke es Euch gerne, aber ich mein, wenn Ihr nicht Feuer machen wollt, braucht Ihr es doch nicht?"

    #115VerfasserIrene (236484) 14 Jul. 22, 18:35
    Kommentar

    Schupperich schaut erstaunt auf.

    "Nicht brauchen? Doch, ja, also, wie soll ich das erklären ..." Schupperich hustet ein wenig und bläht die Nüstern. Nebel steigt auf, und ein paar verstreute Hagelkörner fallen zu Boden. "Früher konnten die Drachen Feuer spucken, wenn ihnen danach war. Ich kann das nicht. Deswegen hätte ich gerne Euer Feuerzeug gehabt ... um ein ... ein bisschen zu üben", erklärt er verlegen. "Wasser schön und gut, aber wer nimmt so einen Drachen denn ernst? Warum wohl sonst sind meine Geschwister alle ... abhanden gekommen."

    #116Verfasserhäring (1359813) 15 Jul. 22, 08:27
    Kommentar

    "Also, da unten in Huggenburg haben die Leute schon gehörigen Respekt vor Euch. Sie wollten nicht einmal erlauben, dass ich, äh..." Hoppla, beinahe verplappert! "...mich hier nur ein bisschen umsehe."

    Schnell weiterreden, damit er nicht darüber nachdenkt!

    "Wenn wir genug trockenes Holz finden, könnten wir doch die Überreste der Mistkerle verbrennen, bevor sie noch stärker stinken. Sie alle zu verbuddeln wäre sicher mühsamer, oder was meint Ihr?"

    #117VerfasserIrene (236484) 15 Jul. 22, 10:51
    Kommentar

    Schupperich wird auf einmal ganz sentimental. "Ach, früher ... da war immer etwas los. Gar nicht weit von hier, vielleicht zwei oder drei Wochen flussaufwärts, da wohnte Dieberthe ... sie schickte mir immer so nette Fundstücke, direkt aus den Bergen. Das Wasser des Flusses, in dem Dieberthe wohnte, hatte eine ganz eigene, grünliche Farbe. Und zu Zeiten der Schneeschmelze, wenn jener Fluss Hochwasser führte ... ach, ist das lange her. Es ist fast, als ob in den Bergen im Winter kein Schnee mehr fiele! Absurd ... ach." Schupperich seufzt noch einmal tief.


    Dann räuspert er sich und blickt sich erschrocken um.


    "Ja, also, Feuerholz? Wo soll denn jetzt nach dem Regen trockenes Holz herkommen? Sehe ich aus, als ob ich Holz auf Vorrat halte?" Na, das fehlt mir noch, denkt Schupperich, dass diese neugierigen Wesen anfangen meine Höhle zu durchstöbern.


    "Und überhaupt, Moribus wird sicher etwas dagegen haben, wenn wir seine neue Untertanen einfach ... naja, verbrennen ..."


    Das ist eine gute Idee, denkt Schupperich, denn aus der Asche kann er sie sicher nicht wieder auferstehen lassen. Wer weiß, wann ihm sonst einfällt, seine Armeen gegen uns zu richten ... Diese Mirmilla versteht wirklich was von Hilfe!

    #118Verfasserhäring (1359813) 15 Jul. 22, 12:03
    Kommentar

    Viel Stoff zum Nachdenken!

    Der Drache ist mächtig, aber gutmütig und ein bisschen sentimental.

    Den Knochentyp kann Mirmilla nicht einschätzen. Offenbar hat sie in ihrer Ohnmacht einiges verpasst.


    Jedenfalls ist sie furchtbar müde - der Schlag auf den Kopf, das Medikament, die lange Wanderung.

    Sie scharrt einen Haufen Blätter als Bett zusammen, wickelt sich in ihre Jacke, nimmt den Rucksack als Kopfkissen und legt sich hin. "Gute Nacht, werte Mitstreiter! Ich brauche dringend etwas Schlaf!"


    Kaum hingelegt, schläft sie ein. Aber es ist immer noch ganz dunkel, als sie wieder aufwacht. Sie lauscht. Heimliche Tierchen der Nacht, leises Knacken und Schnuppern, und sehr leise Stimmen-

    #119VerfasserIrene (236484) 15 Jul. 22, 20:46
    Kommentar
    Schupperich hängt noch eine Weile seinen Gedanken nach. Was für ein ereignisreicher Tag ... Hungrig wie er ist vertilgt er noch die beiden anderen Fische, dann stellt er den Fangkorb wieder ordentlich zurück an seinen Platz in der Strömung des unterirdischen Flusses. Er scheucht ein paar verschreckte Kaninchen auf, die sich nach dem Unwetter noch nicht wieder rausgetraut hatten. Sonst ist alles ruhig und friedlich.

    Bevor er schliesslich einschläft, denkt er nochmal über seine Reisepläne nach. Warum nicht den Fluss hinaufschwimmen und selbst nachsehen, was los da los war? Er war ja kein Baum, der bleiben musste wo er gewachsen war ... und in seiner Jugend, bevor er ein Hüter wurde, war er ja auch viel unterwegs gewesen ...

    Leise singt der Wind in den Wipfeln der Bäume ein Abendlied.
    #120Verfasserhäring (1359813) 16 Jul. 22, 10:11
    Kommentar
    Bortagon hatte nur kurz in der Höhle des Drachen Schutz gesucht. Hier bot sich ihm zwar die Möglichkeit, die Suche nach dem Trank fortzusetzen - aber das Risiko dass der Drache ihn dabei überraschte war viel zu hoch. Bortagon schlüpfte durch eine Felsspalte ungesehen ins Freie und beobachtete aus sicherer Entfernung den Ausgang des Kampfes.

    Jetzt sitzt er in einer kleinen Mulde, die er zuvor mit Riesig abgedeckt hat, und schaut in die roten Flämmchen eines kleinen Lagerfeuers. Ab und an holt er eine kleine Flöte hervor und spielt eine kurze Melodie. Endlich hört er das Trappeln kleiner Füsse. Das Feuerchen ist schon längst heruntergebrannt. Bortagon schiebt das Reisig beiseite.

    Vor sich sieht er zwei gesattelte Hasen, die eifrig nach schmackhaften Kräutern suchen. Daneben stehen Leu und Lomma, zwei Bortagon wohlbekannte Waldelfen.

    "Wir sind gleich aufgebrochen, als wir die Nachricht erhielten. Die anderen sind in Alarmbereitschaft."

    "Majorans Bericht war sehr verwirrend, und auch Estragon konnte uns wenig genaues sagen. Was ist denn nun eigentlich los?"

    "Eine ganze Menge, macht euch auf was gefasst. Also ..." Und Bortagon berichtet, was er beobachtet und erlebt hat.
    #121Verfasserhäring (1359813) 16 Jul. 22, 12:45
    Kommentar

    Mirmilla konzentriert sich, wie sie es von ihrem Kampfmeister gelernt hat. Sie dreht sich auf den Rücken und achtet genau darauf, aus welcher Richtung das Gewisper kommt. Ihre Augen taugen ja nicht so viel, auch wenn keine Wolken das Sternenlicht verdecken.


    Langsam dreht sie sich in die Richtung, aus der das Gewisper kommt, und kriecht vorsichtig, mit Pausen dorthin. Ihre Neugier ist, wie immer, stärker als jede Furcht.

    #122VerfasserIrene (236484) 16 Jul. 22, 21:04
    Kommentar

    Ärgerlich seufzend murmelte der Beobachter am anderen Ende der Funkstrecke*

    "Na logisch. Anstatt sich auszuschlafen muss sie schon wieder durch die Gegend robben. Mein Gefühl hat mich nicht getrogen, die Kleine ist immer für eine Überraschung gut. Dass sie eine so gute Kämpferin ist hatte ich nicht erwartet. Und ausgerechnet jetzt braucht das Ding eine neue Akkuladung"*

    Nur ein feises Rauschen hätte einem äußerst aufmerksamen Zuhörer verraten, dass sich ein Quadrocopter***allerneuester Bauart vom Vorsprung in der Wand über dem Höhleneingang erhob und geräuschlos davonflog.



    * der Beobachter scheint ein Angeber zu sein. Funkstrecke pft.

    ** aka was zu fressen

    *** doppel pft eine Horde geschwätziger Fledermäuse trifft es schon besser.

    #123VerfasserMasu (613197)  17 Jul. 22, 04:06
    Kommentar
    OOC
    @masu: high-five 😀
    #124Verfasserhäring (1359813) 17 Jul. 22, 18:32
    Kommentar
    Schupperich schläft viel zu gerne, als dass er sich dabei schnell stören zu liesse.
    Ich habe unruhig geträumt, weiter nichts, denkt er und lässt den Kopf wieder sinken.
    Eingerollt wie eine zu gross geratene Katze liegt er als lebende Türschwelle vor seiner Höhle.
    Wenn da einer hinein will, werde ich es merken ... und alles andere interessiert mich vorerst nicht.

    #125Verfasserhäring (1359813) 17 Jul. 22, 18:39
    Kommentar

    Gut, gut....sie schlafen Alle...

    Morbius braucht keinen Schlaf, er hat lange genug geschlafen.


    Oben in den Bergen gibt es also keinen Schnee mehr? Sehr verdächtig...könnte eine Spur sein, ein Hinweis...


    Da tippe ich doch geradewegs, dass dort irgendwas haust, dass die Temperatur des Berges steigen lässt...vielleicht ist es sogar einer von IHNEN?


    Wenn das so wäre...dann könnte ich endlich meine Mission beenden...

    Aber ich brauche Hilfe...und Abklenkung, alleine schaffe ich das nicht.

    Verstohlen blicken seine schwarzen Augenhöhlen zu dem Mädchen und dem Drachen...


    Morgen Früh wird er ihnen ein Angebot machen, dass sie nicht ablehnen können.

    #126VerfasserMerowinger (1359650) 18 Jul. 22, 11:32
    Kommentar

    Mirmilla schafft es nicht, den wispernden Stimmen so nahe zu kommen, dass sie ein Wort hätte verstehen können. Immer ist ein Gebüsch oder ein toter Ork im Weg, und schließlich verstummen die Stimmen ganz. Leider hat sie auch etwas die Orientierung verloren. Sie steht auf und versucht, die Stelle zu finden, wo sie zuvor geschlafen hatte. Dabei findet sie immerhin ihre Stiefel wieder, die sie schnell anzieht. Dann dreht sie sich langsam im Kreis und erschrickt wieder (aber nur ein kleines bisschen). Beinahe wäre sie über eine Hintertatze des Drachen gestolpert, der sich zum Schlafen hingelegt hatte. Wenigstens kennt sie jetzt die Richtung zu ihrem Schlaflager und ihrem Rucksack. Schnell huscht sie dort hin, legt sich nieder und schläft sogleich wieder ein.

    #127VerfasserIrene (236484) 18 Jul. 22, 14:25
    Kommentar

    Vom Wasser aus ihrer Dürrestarre wiedererweckt, entkriecht dem sumpfig gewordenen Boden eine dicke Krixfliege mit in der Dunkelheit phosphoreszierendem Leib. Nachdem sie zunächst am Blut des zerschlagenen Orks genippt hat, nimmt sie Kurs auf Morbius' Schädel, kriecht in eine der Augenhöhlen und nimmt einen ordentlichen Rüsselvoll der darin befindlichen schwarzen Masse zu sich.



    ------------------------------------------------------------------------------------------------------

    OOC:

    Die Fliege ist ein NPC (wenn ich richtig verstanden habe, dass ein NPC keine der spielergesteuerten Figuren, sondern einfach so da ist.) Falls jemand sie adoptieren mag, gerne.

    #128VerfasserMöwe [de] (534573)  18 Jul. 22, 15:15
    Kommentar

    OOC:

    Genau, ein NPC ist ein "Non player character" und kann von jedem gespielt werden.

    OOC ENDE

    ...........................................................................................


    PATSCH

    Die Knochenhand des Nekromanten trifft die durstige Fliege treffsicher, die schwarze Masse die der Schlag herausgequetscht hat wandert über den Arm hinauf in den Schädel von Morbius und verbindet sich wieder zu einem wabernden Etwas.


    Nicht Heute...


    Zusammengeduckt lehnt sich Morbius an seinen inzwischen lieb gewonnenen Stein und lässt seine Gedanken spielen:


    Wenn es einer von ihnen ist, dann sicher einer der Generäle...nicht ER, nein....ER würde sich nicht so weit in den Süden herunter begeben, ER der fürchterlichste der Fürchterlichen. Oder doch?


    Nein...ER ward damals vor vielen Jahren schwer getroffen worden von den Horden der Untoten, den eigenen gefallenen Generälen....was für ein Anblick....so knapp....so nah war ich daran.


    Morbius grinst innerlich während er seine Gedanken in die Vergangenheit entfliegen lässt.



    #129VerfasserMerowinger (1359650)  18 Jul. 22, 15:24
    Kommentar
    Nachdem Bortagon seinen Bericht beendet hat ist er todmüde und will nur noch schlafen. Aber seine Gefährten fragen ihm geradezu Löcher in den Bauch.

    "Wie war das mit diesem Hobbit?"

    "Goblin!"

    "Ja, Goblin, meinte ich doch. Der hatte doch den Spähtrupp der Ork schon bemerkt, hat er doch gesagt?"

    "Ja, hat er. Nach Huggenburg sei er unterwegs, zu Verwandten, hat er gesagt."

    "Und wie er hiess? Hat er das auch gesagt? Seine Verwandten werden sich Sorgen machen ..."

    "Die werden ihn schon kennen, und spätestens wenn sein Reittier aufgefunden wird, dann können sie sich denken, was passiert ist."

    "Ja, aber jemand müsste nach Huggenburg ..."

    "Ach was, das ist jetzt nicht wichtig. Wie war nochmal der Name von diesem Knochentyp?"

    "Morbius."

    "Aber vorhin hast du was anderes gesagt."

    "Hm ... Morbius der Schreckliche so nennt er sich selbst. Aber der Drache nennt ihn immer Moribus."

    "Vielleicht verwechselt er ihn mit jemand?"

    "Oder er ist schon ein bisschen verkalkt. Kein Wunder, wenn man in einer Tropfsteinhöhle wohnt ..."

    "Das ist jetzt auch egal. Lasst mich schlafen, der Tag war lang ..."

    "Moment, eines weisst du noch nicht! Das habe ich erst vor kurzem aus Huggenburg erfahren!"

    "Wie bitte? Du ... in Huggenburg?!"

    "Jaha, das ihr es wisst. Ich habe einen guten Bekannten dort gefunden, er ist Chronist ..."

    "So wie du!"

    "Unterbrich mich nicht immer. Also, mein Bekannter dort spricht wenig, hört viel und schreibt alles auf. Und jetzt passt auf: vor einiger Zeit hat man dort Pläne entwickelt, den Esomir aufzustauen. Es soll noch mehr Mühlen geben, noch mehr Menschen, noch weniger Wasser für alle flussabwärts! Die grosse Mehrheit der Einwohner ist dagegen, aber man sagt, die Ingenieure und Baumeister sind schon losgezogen, um das Gelände zu erkunden. Na, klingelt's?"

    Wie auf Kommando verstummen alle drei. Dann bestimmen sie, wer die erste Wache übernehmen soll, und Bortagon kann endlich einschlafen.
    #130Verfasserhäring (1359813) 18 Jul. 22, 19:26
    Kommentar

    Mit jedem Schritt zog es Aljascha fast die Stiefel aus so schlammig war das Gebiet, „Geh den Esomir hoch, halte dich etwas fern vom Ufer da ist das Terrain trocken haben sie gesagt, da brauchst du höchstens 5 Tage bis Huggenburg und dort findest du den Rest der Sippe ...“


    Nah am Ufer war es nass schlammig aber weiter weg eben auch, dazwischen gab es kaum einen trockenen Streifen, sehr komisch, wo kam denn nur das ganze Wasser her denn auf dem ersten Teil ihrer Reise war dem nicht so gewesen.

    Na das würde noch spannend werden bei der Suche nach einem trockenen Schlafplatz.


    Schritt für Schritt entfernte sie sich weiter vom Fluss und in der Abenddämmerung erreichte sie endlich felsigeres und trockeneres Gebiet.


    Auch nicht wirklich einladend hier dachte sie und sehnte sich nach einer Matratze und einem echten Bett, ach was Bett, weicher Waldboden würde ihr schon genügen aber hier hatte sie wohl nur die Wahl zwischen Matsch und Felsen, ganz wunderbar.

    Weiter den Hang hinauf schien es eine Höhle zu geben aber bei Dunkelheit eine fremde Höhle zu betreten hielt sie für nicht so eine schlaue Idee.

    Sie rollte sich also in ihre Decke kaute noch auf etwas Trockenfleisch rum und kaum hatte sie die Augen geschlossen war sie auch schon eingeschlafen.


    ------------------------------------


    OOC: Wenn jemand über sie stolpern sollte,, sie ist ein Mensch, kein NPC und möchte nicht adptiert oder umgebracht werden ;)


    OOC 2. Vor über16 Jahren erschuf ich diesen Charakter für meine damalige DSA Runde, dann durfte sie aber nur einmal mitspielen, Umzüge Kinder und das Leben an sich kamen dazwischen und so lag sie jahrelang in einem alten Aktenordner. Bis ich euch hier lesen durfte und mir dachte … vielleicht weck ich die Kleine mal und warte ab was passiert...

    #131VerfasserSands (427472)  19 Jul. 22, 08:20
    Kommentar

    OOC

    @sands: moin 🙂

    DSA steht für Das Schwarze Auge?

    #132Verfasserhäring (1359813) 19 Jul. 22, 10:35
    Kommentar

    Nach einer sternenklaren Nacht setzt langsam die Morgendämmerung ein. Kräftig Orange-gelbe Sonnenstrahlen lugen vorsichtig über den östlichen Horizont und versprechen einen neuen warmen Spätsommertag. Die bodennahe Luft über der sumpfigen Wiese ist von Wasser so gesättigt, dass sie einen feinen Nebenschleier bildet. Einzele Bäume ragen daraus hervor wie Masten eines riesigen Schiffes, dass über ein Nebelmeer fährt. Die feinen Nebeltröpfchen streuen das Licht, so dass die ganze Horizontlinie in morgengoldrotfarbenes Strahlen getaucht wird.


    HATSCHI! Irgendjemanden hat die morgenkühle Luft zu sehr in der Nase gekitzelt. Ein Schwarm Vögel fliegt erschrocken auf. Der Wald erwacht.

    #133Verfasserhäring (1359813) 19 Jul. 22, 10:44
    Kommentar

    OOC:

    Willkommen Sands!

    OOC Ende


    Die anderen sind noch gar nicht so richtig aufgewacht, da geht Morbius schon murmelnd im Kreis herum, die Ärmchen hinter dem Rücken verschränkt.


    "Reichtum, unermesslicher Reichtum, Wasserdrachen, reinstes Gebirgswasser, unangetastet, Bibliotheken, Alchemielabore....alles liegt da unangetastet....alt, uuuuralt."


    Er spricht gerade so laut, dass man ihn auch aus einiger Entfernung hören kann...

    #134VerfasserMerowinger (1359650) 19 Jul. 22, 11:27
    Kommentar

    Es ist noch nicht ganz hell aber die Nacht scheint vorbei zu sein wie Aljascha mit steifen Knochen feststellt, fahles Licht kündigt den neuen Tag an.

    Sie streckt sich und tastet ohne aufzublicken nach ihrem Wasserbeutel. Kaffee wäre jetzt auch nicht schlecht denkt sie aber auch diesen Morgen wird ein Frühstück aus Wasser, Trockenfleisch und etwas trockenem Brot reichen müssen. Man sollte nur von Gasthof zu Gasthof reisen denkt Aljascha und stellt sich ein ausgiebiges Frühstück und eine große Kanne Kaffee vor.


    Während sie noch mit ihren Gedanken an Frühstück, ihren steifen Knochen und dem felsigen Untergrund kämpft schein es ihr als ob sie eine Stimme hört.


    „Klar nun hörst du schon Stimmen, so fängt das an … wer soll denn hier sein mitten im Nirgendwo. So ein Blödsinn.“


    Aljascha setzt sich auf.. doch da ist eine Stimme, was gesagt wird kann sie nicht verstehen aber es sind keine Rufe , Schreie oder Gejammer was schon mal ein gutes Zeichen ist, denn wer böses im Schilde führt würde doch bestimmt viel leiser sein?


    Aljascha steht auf, packt ihren Kram schnell zusammen und geht in Richtung der Stimme, in der Hoffnung auf ein richtiges Frühstück.


    ---------------


    OOC: Ja DSA ist Das schwarze Auge, hier liegen Charaktere seit der ersten Edition "rum" aber inzwischen bin ich etwas eingerostet und meine Kleine Norbadin erst. .. ach ja und auch Moin :)

    #135VerfasserSands (427472) 19 Jul. 22, 11:49
    Kommentar

    Schupperich ist irgendwo zwischen wachen und schlafen ... im Traum taucht er durch einen Bergsee, grünlich schimmert das Wasser unter den Strahlen der Sonne ... weit unter ihm ziehen Häuser und Paläste vorbei, manche aus Stein, manche durchsichtig wie aus Glas ... alles ist aufgeräumt und in bestem Zustand, aber nirgendwo ist auch nur das kleinste Lebewesen zu sehen - als wären alle Bewohner kurz unsichtbar geworden ... Schupperich ist sich sicher, noch nie zuvor hiergewesen zu sein, und doch fühlt er sich hier zu Hause. Hier könnte ich bleiben, seufzt er. Hier muss ich mich nicht vor der Sonne in meiner Höhle verstecken, hier kann ich ganz und gar im Wasser leben ... und genug zu bewachen gibt es hier auch ...


    Bei diesem Gedanken fährt Schupperich der Schreck in die Glieder. Er rappelt sich auf und blinzelt verschlafen in die Morgensonne.


    "Ach, du bist das bloss, Morbius", murmelt er enttäuscht. Doch seine Neugier ist geweckt. Was murmelt der Nekromant denn da? Wovon spricht er? Was weiß dieses Knochenmännchen noch alles ...?

    #136Verfasserhäring (1359813) 19 Jul. 22, 13:11
    Kommentar

    Noch bevor sie die Stimme wirklich verstehen kann sieht sie Bewegung vor der Höhle, denn der dunkle Fleck den sie am Abend zuvor für eine Höhle gehalten hatte ist wirklich eine.


    Irgendwas bewegt sich dort, etwas Großes, was genau ist im Gegenlicht der aufgehenden Sonne nicht zu erkennen.

    Vor der Höhle scheint eine kleiner Gestalt im Kreis zu gehen, sehr merkwürdig. Von dieser Gestalt die sie von weitem an ihren alten Freund Jaak, einem Goblin erinnerte kommt auch die leise Stimme, die sie noch immer nicht verstehen kann.


    Aljascha sucht hinter dem einzigen Felsen zwischen sich und der Höhle Deckung und beobachtet die Situation.


    Ohne ihre Deckung zu verlassen kann sie nicht näher an die Höhle heran und wenn sie nicht näher heran geht versteht sie die Stimme nicht, irgendwie würde sie aber schon gerne wissen was die kleine Gestalt redet.


    Hmmm unweit des Höhleneingangs liegt noch eine Gestalt oder sind es Sachen auch das ist nicht so leicht zu erkennen verflucht wenn sie doch nur näher ran käme …


    Gebannt starrt sie zur dunklen Höhle, ist das eine Schlange? Sie meint Schuppen zu erkennen .. aber reichlich groß für eine Schlange.. aber es wäre sehr praktisch …


    Verdammt es hilft alles nichts, ungesehen kommt sie wohl nicht näher an die Höhle heran….


    Sie tritt also aus der Deckung des Felsens und bewegt sich auf die Höhle zu … wer nicht wagt etc.


    „Hallo … ?“


    ---------------

    Aljascha (ok das könnt ihr ja nicht sehen): Mensch, nicht besonders groß oder klein, Lederkleidung, Kopftuch, normales Reisegepäck, bewaffnet nur mit einem Dolch


    OOC: Ich habe heute zu viel Zeit und drück mich vor "Sinnvollem" ;)


    #137VerfasserSands (427472)  19 Jul. 22, 13:56
    Kommentar

    "Ja kann denn das die Mööööglichkeit sein?"

    "So kann ich nicht Arbeiten!"


    Der kleine Morbius plustert sich auf als eine Gestalt auf die Lichtung tritt.

    Schnellen Schrittes geht er darauf mit erhobenem Zeigefinger zu.


    "Duuuuu....DUUUUU!"


    Morbius versucht sich aber gleich wieder zu entspannen.

    Er atmet mit einem rauschenden Geräusch tief ein wobei sich die wabernde Masse in seinem Schädel ausbreitet und wieder zusammenzieht.


    "Also, wer bist jetzt du und was schleichst du hier herum?"

    "Nimm gefälligst Haltung an wenn du mit MOOOOOOORBIUS GRIMM sprichst....dem Schröööööcklichen aller Schrööööklichen!"


    Morbius hat inzwischen das Skelett so weit als Wirt besiedelt, dass er dieses inzwischen verformen kann.

    Er zieht den Unterkiefer hoch und kneift ein Auge zusammen.


    Fragend starrt er auf die Person vor sich....

    #138VerfasserMerowinger (1359650) 19 Jul. 22, 16:48
    Kommentar

    Mirmilla erwachte nur widerwillig. Die Beule am Kopf tat wieder weh, dazu auch ihr Rücken (war wohl ein Stein unter ihrem Laubhaufen) und hungrig war sie auch.

    Sie setzt sich auf und hält Ausschau nach der Wasseramphore vom Vorabend.

    Da entdeckt sie neben dem vor sich hin brabbelnden Knochentyp (Moribundus? Egal) und dem Schupperich noch eine weitere Person, die mit einem fragenden "Hallo" die Lichtung betritt.

    Wirkt nicht feindlich, aber das kann ja täuschen. Wo ist mein Messer?

    Sie steht auf und streckt ich ein bisschen, klopft auf ihre Jackentasche und sagt laut "Guten Morgen!" 


    #139VerfasserIrene (236484) 19 Jul. 22, 16:53
    Kommentar

    Aljascha sieht die kleine Gestalt auf sich zukommen, sich aufplustern und sie anfahren…


    ….„"Nimm gefälligst Haltung an wenn du mit MOOOOOOORBIUS GRIMM sprichst....dem Schröööööcklichen aller Schrööööklichen!"“


    Es fällt ihr schwer sich das Lach zu verkneifen, auch wenn es sich um ein Skelett handelt reicht es ihr doch kaum bis an die Hüfte und ganz ehrlich wirkt die Gestalt auch nicht wirklich bedrohlich oder schrecklich …


    „Seid gegrüßt Herr Grimm, mein Name ist Aljascha Bagoltin und ich bin auf dem Weg nach Huggenburg zu meiner Sippe, ich komm hier quasi nur zufällig vorbei.“


    Sie sieht sich fragend um, eine junge Frau steht etwas zerzaust auf und begrüß sie mit einem "Guten Morgen!", hinter dem merkwürdigen Mini-Skelett sieht Aljascha noch eine andere Gestalt und es ist nicht wir vermutet oder eher erhofft eine Schlange sondern ein Drache.

    Kaum zu glauben, sie hatte schon viel von Drachen gehört und ihre Mutter hatte auch schon mal einen gesehen, behauptete sie zumindest aber sie waren wohl sehr selten geworden.


    Ich wollte nicht stören aber beim Aufwachen ward ihr kaum zu überhören werter Herr und .. meine Dame.


    Sie nickte der jungen Frau freundlich zu.


    Und ihr… sie schaute verwundert zu dem Drachen im Höhleneingang.. seit wirklich ein Drache?

    #140VerfasserSands (427472) 19 Jul. 22, 17:43
    Kommentar
    Schupperich ist nicht angetan von der Unterbrechung. Gerade jetzt, wo dieser harte Knochen endlich anfing zu reden! Und dann so eine Frage ...

    "Natürlich bin ich ein Drache", brummt Schupperich etwas verstimmt. "Ich wohne hier, wenn's recht ist."

    Na sowas, da kommen an zwei Tagen mehr Menschen hier vorbei als sonst in zweihundert Jahren ... und alle haben sie etwas mit Huggenburg zu tun. Am Ende ist das gar kein winziges Dorf mehr, in dem nur eine kleine Handvoll Leute leben?

    "Also, seid gegrüsst, Aljascha Bagoltin, mein Name ist Schupperich", fügt er versöhnlich hinzu. "Ich wollte gerade frühstücken - möchtet Ihr vielleicht auch etwas Fisch?"
    #141Verfasserhäring (1359813) 19 Jul. 22, 18:01
    Kommentar

    "Fisch? Gerne, meine Mutter bereitete den besten gegrillten Hering zu den die Welt je gesehen hat, OK sie kochte sonst auch fast nichts aber das ist eine andere Geschichte...darf ich hoffen das es sich nicht um rohen Fisch handelt?"


    Aljascha setzte sich zu Schupperich und bot ihm ihr letztes Brot und Trockenfleisch an, bedient euch werter Herr Drache.Auch der jungen Frau und Morbius nickte sie freundlich zu.


    "Kaffee habt ihr nicht zufällig im Angebot?"


    "Erzählt, was macht ihr hier, wer ist wer und warum?Und überhaupt und so.... "

    #142VerfasserSands (427472)  19 Jul. 22, 19:34
    Kommentar

    Schupperich ist angenehm überrascht, dass sein Angebot so gut ankommt. Allerdings fragt er sich, was wohl 'roh' bedeuten mag ... Nachdenklich schaut er seinen menschlichen Gast an und das, was sie mitgebracht hat. Schließlich hat er eine Idee: ah, sie meint wohl ohne Schuppen und Gräten! Na, da soll nicht das Problem sein. Er trottet in seine Höhle, schaut die Fangreusen durch und hat auch bald etwas passendes gefunden. Mit geübten Krallen nimmt er einen mittelgroßen Wels aus und filetiert ihn. Ein flacher Stein, der als Teller herhalten kann, findet sich auch schnell.


    "So, wohl bekomm's", sagt Schupperich, und schnuppert neugierig an Brot und Trockenfleisch. Dabei muss er sehr vorsichtig vorgehen, damit er wirklich nur daran riecht und es nicht gleich inhaliert. Dann verspeist er genüßlich den Fisch, den er für sich selbst mitgebracht hat.


    "Ja, wer ist wer und warum ... vorgestern hätte ich euch diese Frage noch beantworten können. Aber seitdem ist viel passiert. Vorgestern war ich noch ein einfacher Wasserdrache, ich hatte meine Aufgabe, ich hatte meine Ruhe. Aber heute weiß ich, dass ich zu lange geruht habe - etwas ist im Gange, und ich werde herausfinden, was das ist."

    #143Verfasserhäring (1359813) 20 Jul. 22, 08:56
    Kommentar

    Während Aljascha einen Fisch, der zwar ausgenommen aber doch roh ist entgegen nimmt und vorsichtig anfängt zu esen Gar nicht schlecht da hat sie schon schlechteres gegessen sieht sie sich die Leute vor der Höhle näher an.


    Ein Wasssrdrache also, Mutter hatte gesagt es gäbe kaum loyalere Lebewesen als Drachen, es sei denn man hat sie verärgert dann gäbe es keine schlimmeren Feinde, Dann seien sie nachtragend und rachsüchtig und kaum wieder zu besänftigen.

    Hmm Schupperich wirkte eigentlich ganz freundlich aber sie würde doch besser aufpassen ihn nicht ernsthaft zu verärgern… besser iss


    Der kleine Knochenmann wirkte etwas größenwahnsinnig, der Größe nach war er wohl mal ein Goblin gewesen aber was dann mit ihm geschehen war? Dämonologie oder Nekromantie oder so war ja nie so meins, ich hätte da besser aufpassen sollen. Vielleicht wüsste ich dann mehr ... auf jedfen Fal sollte an ihn wohl trotz seiner Größe *Aljascha musste schmunzeln* nicht unterschätzen…


    Und die junge Frau, na viel hatte sie bisher ja nicht gesagt oder getan, gefährlich wirkt sie auf jeden Fall nicht.. aber wie war das noch mit den stillen Wassern...

    #144VerfasserSands (427472) 20 Jul. 22, 09:03
    Kommentar

    "Naja, ich verzeihe dir mal....dass du MOOOOORBIUS GRIMM nicht kennst."


    Morbius schlendert zu Aljascha, Mirmilla und Schupperich.

    "Ich bin ein verwunschener.... Zauberer und bin in das Knochengerüst eines Tölpels gefahren".


    Klappernd setzt er sich im Schneider sitz hin und verschränkt schmollend die Ärmchen.

    "Ich konnte mich letzte Nacht wieder erinnern, dass ich auf der Reise in Richtung des nördlichen Gebirges war."

    "Riesige Flüsse, glasklares Gebirgswasser, nicht so eine Brühe wieder Esomir."

    Morbius schielt verstohlen zu Schupperich hin.


    "Auch an eine Wasserdrachin kann ich mich erinnern, eine schillernde Persönlichkeit wenn ich mich recht entsinne.....wie sie da so gebadet hat im türkisen Gebirgswasser...olala..."


    Der Nekromant springt auf und fuchtelt vor Mirmilla mit großer Geste herum.

    "Eine Bibliothek, so groß wie du sie noch nie gesehen hast, angelegt von den Zwergen des Eisgebirges."

    Er stellt sich neben Mirmilla und macht eine weit ausholende Handbewegung während er gebannt in die Zukunft zu blicken schien.

    "Karten und Aufzeichnungen über die Bodenbeschaffenheiten, Flüsse, natürliche Staubecken, uralte Anleitungen zum Bau von Wasserleitungen, Speicherbecken....alles was das Herz begehrt!"


    "Und Schätze....Schäääääätze mehr als ihr jemals tragen könntet!"

    #145VerfasserMerowinger (1359650) 20 Jul. 22, 10:59
    Kommentar

    Schupperich kribbelt es unangenehm unter den Schuppen. Was spricht dieser Morbius da? Von verfügbarem Wissen, ganzen Bibliotheken gar? Sollten die Eiszwerge wirklich so unvorsichtig gewesen sein, ihr Wissen niederzuschreiben, anstatt es nur mündlich weiterzugeben? Wie leicht konnte solches Wissen in falsche Hände geraten! Da wäre es höchste Zeit, einmal vorzuschauen und für Ordnung zu sorgen!


    Und natürlich könnte man bei der Gelegenheit, also, wenn man schon mal da wäre ... Schupperich seufzte leise. Wenn es nicht schon längst zu spät war ...

    #146Verfasserhäring (1359813) 20 Jul. 22, 11:39
    Kommentar

    Aljascha nimmt sich noch einen Fisch, das Brot und Trockenfleisch ist inzwischen verschwunden das hat Schupperich wohl inhaliert.


    Das nördliche Gebirge ist also Morbius Ziel, na sehr subtil lockt er uns ja nicht gerade. Und entweder er möchte mich lieber nicht dabei haben oder er weiß nicht mit was er mich locken kann, wobei … Schätze gehen ja eigentlich bei fast jedem und auch wenn er es nicht weiß liegt er mit „Wissen“ ja gar nicht so verkehrt bei mir…


    Sie nimmt einen weiteren Bissen und denkt nach, es klingt auf jeden Fall interessanter als weiter nach Huggenburg zu wandern und dort der Sippe zu erklären warum man überhaupt da ist obwohl sie die Ausbildung noch gar nicht beendet hat.

    Aljascha seufzt, wenn Morbius wirklich die Wahrheit spricht was sie eigentlich nicht glaubt aber wer kann das schon wissen dann wartet am Ende des Weges eine Bibliothek voller Wissen auf sie, na und wernn nicht dann vielleicht ein Abenteuer?


    „Werter Herr Grimm, kommt man auf dem Weg ins nördliche Gebirge vielleicht durch Huggenburg dann hätten wir ja zumindest eine zeitlang einen ähnlichen Weg?“


    #147VerfasserSands (427472) 20 Jul. 22, 12:14
    Kommentar

    "Leider nicht, Huggenburg liegt ja im Südosten und wir müssten in Richtung Norden."


    Morbius seufzt.


    "Tja, aber wenn es euch natürlich nach Huggenburg zieht und ihr auf ein gutes Abenteur mit reichlicher Belohnung, Ehre, und vielen Geschichten verzichten könnt..."


    Der Knocherich zuckt mit den Schultern und legt den Kopf zur Seite.

    #148VerfasserMerowinger (1359650) 20 Jul. 22, 12:38
    Kommentar

    Und er hat ja recht, der Esomir ist nur noch eine trübe Brühe, man mag ja kaum noch die Fische essen, die darin schwimmen, überlegt Schupperich weiter. Und sicher kommen daher auch diese häßlichen Flecken auf meinem Schuppenpanzer, die so unangenehm jucken und vor allem meine Tarnung zunichte machen.

    Ob ich hier nun auf meinen Posten bleibe oder gehe, macht eigentlich keinen Unterschied.


    Wenn ich wirklich etwas bewirken möchte, muss ich den Problemen auf den Grund gehen. Und der erste Anhaltspunkt, den ich dafür habe, ist das fehlende Schmelzwasser aus den Bergen. Dort muss irgendetwas los sein. Dort muss ich hin.


    Und dieser Grimm-Knochen scheint seine eigenen Gründe zu haben - ich glaube kaum, dass man ihn mit Schätzen locken kann. Vielleicht ist er gar kein so schlechter Kerl. Einmal haben wir schon gemeinsam gekämpft, warum kein zweites Mal?


    "Wir sollten ohne Umwege Richtung Norden gehen", stimmt Schupperich zu. "Wenn wir zu lange warten, setzt in den Bergen der Winter ein, bevor wir oben angekommen sind."


    Oder eben gerade nicht, denkt er. Gibt es das? Gibt es etwas, das stärker ist als der Winter?

    #149Verfasserhäring (1359813)  20 Jul. 22, 12:58
    Kommentar

    Noch nie in ihrem Leben hat Aljascha sich mehr einen Kaffee gewünscht.. sie denkt nach …


    was zieht sie denn wirklich nach Huggenburg? Ihre Schwester Karena mit der immer weiter wachsenden Schar von Nichten und Neffen? Die Tante die nicht müde wird sie nach ihren Zielen im Lebern zu befragen oder etwa Jago der ihr wieder schöne Augen macht?


    Eigentlich kann sie darauf gut verzichten, aber sie werden sich sorgen und was wenn sie nach ihr suchen? Aljascha seufzt, die Entscheidung noch ein paar Tage bis Huggenburg zu verschieben wäre ihr mehr als Recht gewesen.


    Ach was, zur Sippe kann sie doch auch später noch zu jeder Zeit, jetzt klingt es viel interessanter heraus zu finden was es mit dem komischen Knochenmann auf sich hat und wenn auch noch der Drache mitkommt?


    „Nun denn werter Herr Grimm, wenn ihr nicht nur den Drachen und die junge Dame dabei haben wollt, ich glaube ich wäre bereit für ein Abenteuer…."




    #150VerfasserSands (427472)  20 Jul. 22, 13:04
    Kommentar

    Mirmilla hat genau zugehört und denkt nach.

    Nach Norden? Wollte sie eigentlich nicht.

    Andererseits: Neugier war schon immer ihre stärkste Motivation.

    Also, los, nach Norden.


    Sie nimmt ihren Rucksack und kramt eine braun lackierte Dose hervor.


    "Kaffee hab ich, aber ich fürchte, mein Feuerzeug ist verschwunden. Ob das mit kaltem Wasser schmeckt?"

    Sie lächelt die Neue an.

    "Ich heiße Mirilla, Mirilla Honigtau. Eigentlich wollte ich mich hier nur ein bisschen umsehen.

    Bevor ich nach Norden gehe, müsste ich aber meine Gabel wiederfinden. Sie steckt da in einem von den Orks."

    Mirmilla schaut sich suchend um.

    "Nanu, wo sind die denn hin?"

    Unsicher schaut sie Schupperich an. "Ich hab das nicht geträumt von gestern Abend, oder?"

    #151VerfasserIrene (236484) 20 Jul. 22, 16:49
    Kommentar

    Mirilla kann gar nicht so schnell gucken wie Aljascha ein Feuer gemacht hat.. neben Neugier ist Kaffee die größte Motivation die sie sich vorstellen kann.


    "Schön dich kennen zu lernen Mirilla"


    "Scheint als ob wir dann alle mit nach Norden gehen, gibt es denn unterwegs die Möglichkeit Proviant zu besorgen, Ausrüstung.. eine neue Gabel?"

    #152VerfasserSands (427472) 20 Jul. 22, 17:07
    Kommentar

    Mirilla reicht Aljascha den Helm, äh, den Topf zum Kaffeekochen.


    "Muss mal meine Landkarte anschauen" Sie kramt wieder in ihrem unerschöpflichen Rucksack.

    #153VerfasserIrene (236484) 20 Jul. 22, 17:14
    Kommentar

    "Soso, ihre Gabel braucht die Kleine. Ihr Modell 'lebensgefährlich' am Besten. Wie sie damiit essen kann, ohne sich aufzuschlitzen ist mir schleierhaft. Was solls, ihr Problem."

    Der Beobachter, der ein wirklich guter Beobachter und Zuhörer war, schnippte mit den Fingern und ließ einen der Quadrocop.., pft eine der Fledermäuse sogleich eine perfekte Kopie des besagten Besteckteils zu Mirilla bringen. Sie würde das Teil ganz zufällig so fallen lassen, dass die Kleine gar nicht anders konnte, als an einen glückliche Zufall zu glauben.

    #154VerfasserMasu (613197) 20 Jul. 22, 19:40
    Kommentar
    Schupperich schaut interessiert zu, wie Mirmilla in ihrem Rucksack kramt. Überaus praktisch, so ein abnehmbarer Beutel, überlegt er. Da könnte ich die wichtigsten Dinge mitnehmen und müsste sie nicht unbewacht hier zurücklassen. Liegt da nicht ein Beutel passender Grösse irgendwo im Lager? Nein, ich glaube nicht. Aber das Tuch, das Aljascha um ihren Kopf gebunden hat, bringt mich auf eine Idee ...

    "Hm, Ausrüstung? Ich hätte ein paar Angelhaken anzubieten und steinerne Messerklingen. Unkaputtbar seit Jahrtausenden, aber vielleicht nicht auf der Höhe der Zeit. Ah ja, und einen Helm habe ich, glaube ich, noch irgendwo herum liegen. Ich schau mal nach."

    Schupperich schlurft in seine Höhle und beginnt in grosser Eile kleinere und grössere Gegenstände aus verschiedenen Ecken hervorzuholen und zu einem Bündel zu verschnüren. Manches wirft er auch einfach ins Wasser, und manches zerbricht krachend unter seinen Pranken.

    Geschafft. Was jetzt noch übrig ist, kann keinen grossen Schaden mehr anrichten. Ah, Moment, was ist das denn noch? Ein Kettenhemd in Goblingrösse? Ob Morbius dafür wohl Verwendung hat? Guck an, und hier liegt tatsächlich noch ein Helm, der Mirmilla passen könnte ...

    Schupperich lässt die beiden letzten Fundstücke uneingepackt und trägt sie aus der Höhle.

    "So, jemand Ausrüstung? Aua!" Schupperich zieht sich mit schmerzverzehrtem Gesichg eine wohlbekannte Gabel aus der Pranke. "Als Waffe sehr gut geeignet, kann ich bestätigen", grummelt er so leise wie möglich.
    #155Verfasserhäring (1359813)  20 Jul. 22, 20:17
    Kommentar

    "Na, das hat ja schon mal funktioniert", freute sich der Beobachter, wobei er weder mit der Tollpatschigkeit von Schupperich, noch mit der überragenden Widerstandsfähigkeit der Gabel gerechnet hatte.


    Mirilla ein Feuerzeug zukommen zu lassen würde unwesentlich schwieriger werden. Erstmal abwarten, was der Waldelf damit anstellen würde, beschloss er.

    #156VerfasserMasu (613197)  20 Jul. 22, 20:27
    Kommentar

    "Oh, wie schön!" bricht es aus Mirmilla heraus. "Nein, natürlich ist es nicht schön, dass Ihr Euch verletzt habt, werter Schupperich! Aber ich bin sehr froh, dass meine Gabel wieder da ist!"

    Und ganz ohne Ork-Schädel. Sehr seltsam.

    "Soll ich die Wunde untersuchen? Ich könnte einen Kräuter-Umschlag machen, damit...sich nichts entzünd...äh. Andererseits habe ich keine Ahnung von Drachen." Sie läuft rot an, nimmt mit einer kleinen Verbeugung die Gabel entgegen, und verstaut sie in der Jackentasche.


    #157VerfasserIrene (236484) 20 Jul. 22, 20:33
    Kommentar

    Überrascht hörte und sah der Beobachter Worte und Mimik Mirellas.

    Klein, klug und kritisch. Sie entwickelte sich in seinen Augen immer mehr zu einer Herausforderung.

    Zufrieden rieb er sich die Hände.


    Mirilla ein Feuerzeug zukommen zu lassen würde unwesentlich wohl um einiges schwieriger werden. Erstmal abwarten, was der Waldelf damit anstellen würde, beschloss er.

    #158VerfasserMasu (613197)  20 Jul. 22, 22:50
    Kommentar

    Aljascha wirft einen flüchtigen Blick auf den großen Berg Krams den Schupperich vor die Höhle trägt. Sie muss schmunzeln und denkt sich dass er wohl noch nicht so oft auf Reisen war.


    Mit der jahrelangen Erfahrung der Reisenden sortiert sie das Wichtige vom vielleicht wichtigen vom Trödel und kommt zu dem Schluss das sie eigentlich nichts weiter braucht als was sie eh dabei hat.


    Robuste Lederkleidung, einen Dolch und einen Wanderstab, da mag sie sich nicht mit Helmen oder Kettenhemden belasten. Ein Wasserbeutel, eine Zunderbox, Angelzeug und noich dies und das… dazuhölzernes Essbesteck und eine Schale, was man eben so dabei hat. Schreibzeug, einige leere Beutel die mal Trockenfleisch und Brot und anderen Proviant enthielten finden sich auch noch in ihrem Rucksack. Aber das war es auch schon, warum viel Ausrüstung mit sich tragen wenn man das meiste auch unterwegs findet?


    Aber Proviant wäre schon schön, klar kann man unterwegs jagen und verhungern muss man in dieser Gegend wohl eher nicht aber sie befürchtet mit einem Drachen in der Reisegruppe wird man eher nicht von Gasthof zu Gasthof wandern.


    „Wie ist denn nun der Plan? Wir wissen wer und wohin … wie sieht es denn mal dem Wann aus, sofort? Morgen in der Früh?“ Aljascha nimmt noch einen Schluck Kaffee aus ihrer Schale.


    #159VerfasserSands (427472) 21 Jul. 22, 07:55
    Kommentar

    Die kleinen Piekser der Gabel sind fast nicht zu sehen. Eigentlich war es nur die Aufregung und dann der Schreck - Schupperich hatte seine gewohnte Höhle seit hunderten von Jahren nicht mehr verlassen, also, nicht länger als für einige Stunden oder Tage oder höchstens Wochen, und nun wollte von jetzt auf gleich alles hinter sich lassen und auf eine ungewisse Reise gehen - er erkannte sich selbst nicht wieder.


    "Wir sollten wenigstens die Mittagshitze noch abwarten", schlägt Schupperich vor. "Mir bekommt die pralle Sonne nicht gut."


    Dann schaut er zu Mirmilla hinüber, die eine Karte aus ihrem Rucksack gezogen hat.


    So viele Siedlungen, denkt Schupperich. Überall wohnen jetzt schon Menschen. Dann besieht er die kleine Gruppe, mit der er loszuziehen gedenkt.


    Ich werde mich irgendwie an sie anpassen müssen. Gut, so klein wie ein Goblin muss ich mich nicht machen, aber auf Menschengröße sollte ich schon zusammenschrumpfen. Wenn wir durch trockene Gebiete kommen, wird das sowieso unvermeidbar sein, dass ich an Größe verliere. Aber ich kann nicht wie sie aufrecht gehen, und meine drei Beinepaare habe ich auch immer noch.


    Hm, ich werde mich wohl auf meine Tarnung verlassen müssen. Schupperich schüttelt sich, um seine Schuppen richtig zu legen. Nun sollte das Licht so reflektiert werden, dass ich kaum noch zu sehen bin.

    #160Verfasserhäring (1359813) 21 Jul. 22, 08:45
    Kommentar

    Die drei Waldelfen haben nach einer kurzen Nacht und ebensolcher Diskussion beschlossen, erstmal weiter zu beobachten. Aber in Bortagons Kopf reifen längst neue Pläne.


    Die Idee mit dem Trank war reiner Nonsens. Am Ende wäre uns vielleicht dasselbe passiert wie dem armen Goblin. Nein, Drachenzauber ist für Drachen, wir müssen unseren eigenen Zauber finden.


    Das die kleine Truppe zu einer Reise aufbrechen möchte, kommt für die Waldelfen überraschend, besonders, dass der Drache sich dieser Reise anschließen möchte. Einerseits ist man entsetzt: was soll werden, wenn kein Drache mehr über Ruhe und Ordnung wachte? Aber andererseits: was konnte ein Drache allein schon tun, vor allem, wenn er hauptsächlich in seiner Höhle lag und schlief?


    "Wir müssen ihnen folgen", sagt Bortagon entschlossen. "Also, ich werde das tun. Ihr werdet zurückreiten und den anderen berichten."


    "Aha, und warum du?" widerspricht Lomma energisch.


    "Ich bin der Älteste."


    "Hm. Aber du warst noch nie außerhalb des Waldes. Ich war immerhin schon einmal bis Huggenburg ..."


    "Hört auf euch zu streiten", ordnet Leu an, "ich reite zurück, ihr folgt ihnen."


    "Wie? Dann bleibt nur ein Hase übrig - sollen wir uns den teilen? So können wir mit ihnen niemals Schritt halten."


    "Also gut", gibt Leu nach, "ich laufe zu Fuß zurück, ihr nehmt jeweils einen Hasen. Zufrieden?"


    Man tauscht letzte Grüße aus, und Leu verschwindet im Unterholz und ist bald außer Sicht.


    "Sag mal: kannst du überhaupt einen Hasen reiten?"


    "Selbstverständlich!" erwidert Bortagon im Brustton der Überzeugung. Als Lomma skeptisch bleibt, schultert er sein Bündel und schwingt sich auf den Rücken des einen Hasen. "Hei-ho!"


    Wie sich schnell herausstellt, sind Bortagons Kenntnisse über Hasen eher theoretischer Natur. Mit einiger Mühe kann er sich zwar am Sattel festhalten, aber er kann den Hasen weder lenken noch zum Anhalten bewegen und zu allem Überfluss fliegt ihm auch noch sein Bündel vom Rücken. Und weiter geht die wilde Jagd. "Nein, nicht dorthin!" bittet Bortagon vergebens. "Wir wollten ihnen unerkannt folgen!"


    Das sieht der Hase aber anders. Er rennt mitten hinein in die kleine Gruppe, die vor der Höhle versammelt ist, buckelt ein letztes Mal, und Bortagon verliert endgültig den Halt. Er fällt zum Glück weich und kann sich gleich wieder aufrappeln.


    Und da steht er nun, mit seiner Größe von knapp über einem Fuß, unter lauter Riesen. Verlegen klopft er sich den Staub von seinem langen wollenen Mantel und streicht sein Lederwams zurecht. Der Hase hingegen ist ein Stück weitergehoppelt und grast, als wäre nichts vorgefallen. Lomma hat ihren Hasen beim Zügel genommen und stellt sich neben Bortagon.


    "Guten Morgen, die werten Damen und Herren", sagt sie laut und deutlich wie möglich. Aus Erfahrung weiß sie, dass Menschen sie nur schwer verstehen, wenn sie in ihrer normalen Lautstärke spricht. "Wir sind zwei Waldelfen vom Stamm der Flussauenläufer. Wir haben ... ähm ... von euren Plänen Kenntnis genommen, und möchten uns euch anschließen auf der Reise in den Norden."

    #161Verfasserhäring (1359813) 21 Jul. 22, 10:28
    Kommentar

    Verdutzt sah sie auf die 2 kleinen Gestalten die mit ihren Reithasen vor der Höhle auftauchten.


    Ja von Waldelfen hatte sie schon gehört aber bisher war sie noch keinen persönlich begegnet, irgendwie hatte sie sich Elfen größer und beeindruckender vorgestellt.

    Aber auch Drachen, oder zumindest Schupperich, erschienen ihr wesentlich weniger beeindruckend als sie nach all den Geschichten und Legenden gedacht hätte.


    "Seid gegrüßt"


    Na wenn es so weiter geht mit Neuankömmlingen wird es wohl noch dauern bis wir loskommen, wahrscheinlich reisen Waldelfen dann auch lieber tagsüber und Morbius am liebsten nachts und der eine zu Fuß oder auf nem Floß... na bitte .... dann will ich aber fliegen...


    Aljascha nickt den Neuankömmlingen freundlich aber abwartend zu.

    #162VerfasserSands (427472) 21 Jul. 22, 12:30
    Kommentar

    Waldelfen? Haben das Knochending und der Drache nicht gereicht? Was denn noch alles? Unsichtbare Flugapparate?

    Mirmilla weiß nicht mehr, was sie denken soll. Deshalb hält sie erst mal den Mund - ganz gegen ihre Gewohnheit.

    #163VerfasserIrene (236484) 21 Jul. 22, 14:55
    Kommentar

    "Jajajaja....alle mitkommen!" drängt Morbius Grimm die ganze Gruppe.


    "Los, los, zusammenpacken und ab dafür...die Schätze der Eisberge rufen!"


    Morbius macht anstalten loszugehen. Am Rand der Lichtung bleibt er stehen und winkt den Kameraden ihm zu folgen.



    #164VerfasserMerowinger (1359650) 21 Jul. 22, 15:17
    Kommentar

    Na nun hat er es aber eilig?


    Gepackt hat sie ihre paar Sachen ja längst, das ist der Vorteil wenn man eh gerade unterwegs ist. Schupperich hat es da wohl schwerer wenn er seit ewig hier wohnt und nicht aufs Reisen vorbereitet ist.


    Mirmilla? Mirilla? Ha ich nen sie einfach Miri? Oder Illa?


    "Also von mir aus kann es los gehen. Was sagt denn die Karte wo es lang gehen soll?"


    Aljascha hat ihren Rucksack auf gesetzt, den Wanderstab in der Hand und geht in die Richtung von Morbius.

    #165VerfasserSands (427472) 21 Jul. 22, 15:28
    Kommentar
    "Du, die haben uns gar nicht gesehen", wispert Lomma.

    "Doch, ich denke schon. Aber sie glauben wohl, dass wir ihnen weder nützen noch schaden werden. Also ignorieren sie uns."

    Bortagon steigt wieder in den Sattel. Diesmal ist er vorsichtiger und lässt den Hasen nur langsam hoppeln. Sobald er die Lichtung verlässt, verschwinden er und sein Reittier fast völlig im hohen Gras. Er und Lomma haben Morbius schnell eingeholt und trotten nun in sicherem Abstand neben ihm her.
    #166Verfasserhäring (1359813) 21 Jul. 22, 15:51
    Kommentar
    Jetzt, wo es Ernst wird, bekommt Schupperich auf einmal doch kalte Füsse. Aber dann sieht er, wie die anderen wacker voranschreiten und beeilt sich, sein Bündel zu greifen.

    Leb wohl, mein liebes Tal. Wenn ich widerkomme - falls ich wiederkomme - wirst du ein anderer Ort sein. Dann schaut er sich noch ein letztes um. Und noch ein allerletztes Mal.

    "Dann also auf zu neuen Taten!" Etwas ungelenk aber nicht gerade langsam setzt der Drache sich in Bewegung.


    #167Verfasserhäring (1359813) 21 Jul. 22, 15:58
    Kommentar

    Morbius blickt etwas verächtlich auf die beiden noch kleineren Waldelfen hinab.

    Was werden sie im nützen? Vielleicht als kleine Spione die niemand sieht oder nützliche Ablenkung?


    "Nun, ihr kleinen Racker, wie soll ich euch nennen?"

    "Mein Name ist Morbius Grimm, wiedergeborener Nekromant und..."

    Morbius spricht mit deutlich tieferer und verrückt klingender Stimme weiter...

    "Schrecklichster aller Schrecklichen..."


    Er hebt bedrohlich seine nicht vorhandenen Augenbrauen.

    "Was sind denn so eure Fähigkeiten, ihr kleinen Gesellen?"


    Ich kann mich an die Waldelfen erinnern, vor hunderten von Jahren habe ich sie schon in die Schlacht geschickt, sie sind mir gefolgt wie Lemminge hä, hä hä!


    #168VerfasserMerowinger (1359650) 21 Jul. 22, 18:02
    Kommentar

    OOC:

    Häring, ich mag deine Elfen! Allerdings stelle ich mir die Waldelfen immer noch wie zb Legolas aus HdR vor.

    Vielleicht kannst du uns deine kleinen Gesellen näher beschreiben? Sind das eher Wichteln oder Elfen mit kleinen Flügeln und Feenstaub ;-)?

    OOC ENDE

    #169VerfasserMerowinger (1359650) 21 Jul. 22, 18:05
    Kommentar
    OOC:

    Ich stelle mir Waldelfen schon so wie Legolas und Co vor, d.h. ohne Flügel und Feenstaub, aber halt in klein. Pfeil und Bogen stelle ich mir im Wald eher nicht so hilfreich vor, eher Schleuder und Klinge. Zu gross sollten sie auch nicht sein - Hirsche leben ja nun gerade nicht im Wald, sondern im relativ offenen Land. Vor meinem inneren Auge sehe ich eine Mischung aus menschlichem Waldläufer (leben im, von und mit dem Wald) und Eichhörnchen (also klein, flink und unglaublich wendig, nicht die Farbe 😁).
    #170Verfasserhäring (1359813) 21 Jul. 22, 19:27
    Kommentar
    "Mein Name ist Bortagon. Und dies ist ..." Bortagon muss innehalten, weil sein Hase seine volle Aufmerksamkeit beansprucht.

    "Ich bin Lomma. Wir verfügen nur über ganz bescheidene Fähigkeiten, vor uns braucht sich niemand fürchten. Wir können etwas das Wetter voraussagen, Wunden heilen, essbare Kräuter und Wurzeln ausgraben, dergleichen halt."

    "Naja, aber das ist nicht alles!" schaltet sich Bortagon ein. "Wir sind auch gute Schützen und ..."

    "Du musst es ja wissen, du bist schliesslich der Ältere!" zischt Lomma ihm zu und Bortagon verstummt.

    "Hm, und, also, wir könnten beim Pfadfinden behilflich sein", fällt ihm dann ein. "Wenn wir uns etwas nordnordöstlich halten, kommen wir auf eine alte Salzstrasse, die genau auf eine Furt zuführt. Das spart uns später einen langen Umweg am Steilufer des Flusses."
    #171Verfasserhäring (1359813) 21 Jul. 22, 19:42
    Kommentar
    OOC
    Nachtrag: der Wald in dem die Gruppe gerade ist stelle ich mir als einen Wald vor, der noch keinen Holzfäller oder Förster gesehen hat und auch keiner dieser überaus aufgeräumten Buchenwälder ist, in denen man kaum Verstecken spielen kann, sondern soetwas wie einen Urwald ähnlich diesem https://de.m.wikipedia.org/wiki/Bia%C5%82owie...

    Dann ist es kein Wunder, dass die Waldelfen bisher übersehen wurden ;-)

    #172Verfasserhäring (1359813) 21 Jul. 22, 20:25
    Kommentar

    Ja, vielen Dank auch.

    Mirmilla spült den Kaffeetopf mit dem letzten Wasserrest aus der Amphore, packt ihn ein und schultert den Rucksack.

    "Folgen wir also den Waldelfen?"


    #173VerfasserIrene (236484)  21 Jul. 22, 21:41
    Kommentar

    " Was für Waldelfen ein Steilufer sein mag, ist für uns nur eine Bodenwelle.Mirmilla? Was sagt denn die Karte dazu?" fragt Schupperich .

    #174Verfasserhäring (1359813) 22 Jul. 22, 07:13
    Kommentar

    "Wunderbar!" Morbius klopft dem Waldelfen vorsichtig auf die Schulter.


    "Dann geht voran und zeigt uns den Weg." Mit scheuchenden Handbewegungen treibt er Bortagon voran.


    "Das Ziel sind die Eisberge oben im Norden."


    Morbius springt leichtfüßig über die Hindernisse des Urwaldes in dem sie sich gerade bewegen.


    Na hoffentlich kommen die Anderen auch so gut zurecht wie die fleissigen Waldelfen!

    #175VerfasserMerowinger (1359650) 22 Jul. 22, 10:15
    Kommentar

    Strasse klingt gut, zwar kommt Aljascha auch in der Wildnis oder mitten im Wald zurecht aber Spaß macht es ihr nicht. Zu mühsam ist das auf und ab, Wurzeln, Gräben, Baumstümpfe… ein Weg wäre schon schön. Er musste ja nicht mal gepflastert sein ein Trampelpfad würde ihr ja schon reichen.


    Immer wieder huschen ihre Augen über den Waldboden, hinter Wurzeln … nein.. unter dem Stein den sie wie zufälig beiseite tritt.. nein auch nicht… die Mutter hatte gesagt „Vertrau auf den Zufall.“

    Vielleicht der Drache? Das war auf jeden Fall Zufall, oder?

    Aber wer hätte davon schön mal gehört, winzige Drachen mehr Echsen vielleicht aber ausgewachsene Wasserdrachen? Wohl kaum…


    Langsam wäre auch eine Pause nicht schlecht aber Morbius und die Waldelfen legten ein Tempo vor ... sie glaubte bis zum Abendsbrot *magenknurr* schon in den Eisbergen zu sein.

    #176VerfasserSands (427472) 22 Jul. 22, 10:31
    Kommentar

    Nach 2 Tagen ereignisloser Wanderung erreicht die Gruppe die vom Waldelfen versprochene Salzstraße und die nicht weit entfernte Furt über den Ostwärts weiter fließenden Esomir in Richtung Norden.


    Desto weiter die Gruppe in Richtung der Eisberge gelangt ist, umso kälter wurde es vor allem in der Nacht.

    Der Spätsommer hier oben geht wohl schneller in den kalten, nebligen Herbst über als im breiten Tal durch das der Esomir sich in breiten Schlingen in südlichen Gefielde zieht.


    Da und dort haben sich die Blätter der mächtigen Laubbäume schon in kunterbunte Farben verwandelt.


    Ja, der Winter naht....


    Etwas abseits der Furt schlagen die Kameraden ihr Nachtlager auf. Das queren der Furt in den Nachtstunden scheint doch zu gefährlich zu sein.


    Morbius ist zufrieden mit dem Fortschritt der letzten Tage.

    Alle Teilnehmer an der Queste scheinen guten Mutes zu sein.

    Desto näher sie aber dem Gebirgsmassiv der Eisberge kommen, desto mehr hat er aber das Gefühl, dass sich eine unsichtbare Last auf die Gemüter mancher Beteiligten legt.


    Irgendetwas lauert dort oben....vielleicht ist ER es?

    #177VerfasserMerowinger (1359650)  22 Jul. 22, 10:56
    Kommentar

    Nacht: Endlich waren alle eingeschlafen, so hoffe Aljascha wenigstens. Sie kroch vorsichtig unter ihrer Decke hervor und schlich weiter hinter eine Gruppe von Bäumen. Einen Moment wartete ob sich im Lager etwas bewegte oder ihr gar jemand folgte. Aber sie schien unbemerkt aus dem Lager gekommen zu sein.


    Sie schleicht noch ein Stück weiter bis sie sich hinter ein paar Bäumen befand und atmete erleichtert auf.

    Sie verschränkt ihre Finger führt ein paar merkwürdige Gesten aus und vor ihr erscheint eine Krähe die aus Rauch oder Nebel zu sein scheint, Aljascha zieht einen Zettel aus ihrer Tasche und kritzelt ein paar Worte darauf und scheint den Vogel damit los zuschicken.

    Wieder schaut sie sich um und seufzt, so erledigt.


    Erleichtert schleicht sie zurück ins Lager legt sich wieder unter ihre Decke und schläft recht schnell wieder ein.

    #178VerfasserSands (427472)  22 Jul. 22, 11:34
    Kommentar

    Des Beobachters eine Augenbraue zog sich unmerklich nach oben.

    Eine Nebelkrähe? Ein Zettel?

    Höchst interessant. Gut dass die Fledermäuse die die Abreise verpasst hatten, der breiten Schneise die Schupperich unwillkürlich in dem Wald hinterlassen hatte gut folgen und die Gruppe einholen konnten. Sie würden die Krähe mit einem Fangspiel verwirren. , den Zettel kopieren und dann beide wieder freilassen.

    Der Ausflug der illustren Gesellschaft könnte sehr interessant werden

    #179VerfasserMasu (613197) 22 Jul. 22, 12:14
    Kommentar

    Eisberge? Norden?

    Warum sind wir nicht unterwegs in den Süden? Süd-Östliche Steppe, da war ich auch noch nie .. da muss es doch auch Schätze geben, Geheimnisse, Bibiotheken?… und was es dort auf jeden Fall gibt ist Wärme.


    Aljascha kommt zwar selber aus einer eher nödlichen Gegend und zu große Hitze mag sie eigentlich noch weniger als große Kälte aber hier fühlt sie sich gerade einfach kalt an.


    Die Temperatur, die Stimmung, was als kurzweiliger Ausflug begann ist schon lange kein kurzweiliger Spaß mehr


    Was hat Morbius wohl vor? Wo will er hin? Er scheint als einziger das Ziel genau vor Augen zu haben.


    #180VerfasserSands (427472) 22 Jul. 22, 12:18
    Kommentar

    Den beiden Waldelfen ist jetzt doch etwas mulmig und sie finden keinen Schlaf. Immer wieder stehen sie auf, sehen nach den Hasen und finden hier und dort was zu tun. Auf der anderen Seite des Flusses ist zwar auch Wald, aber es ist ein anderer als der, in dem sie sich auskennen. Und noch weiter dahinter liegen die Ebenen, in denen die beiden Hasen mal zu Hause waren, bevor sie eingefangen und zu Reittieren gezähmt wurden. Im ganzen Stamm gibt es nur fünf dieser Tiere. Und überhaupt, jetzt ist die letzte Gelegenheit, den anderen noch eine Nachricht zu hinterlassen.


    Lomma sammelt kleine Rindenstücke auf und ritzt Zeichen hinein. Bortagon sucht derweil nach einem Baum, der den Anforderungen entspricht. Nicht zu groß soll er sein, nicht zu auffällig, und mit einer bestimmten Anzahl an Hohlräumen. Endlich hat er einen gefunden. Er tastet nach eventuell von anderen hinterlegten Nachrichten, und wird tatsächlich fündig. Das Stückchen Rinde ist schon sehr alt und die Zeichen kaum noch lesbar.


    "Das könnte alles möglich heißen. Von 'Gute Reise' bis 'Vorsicht, Gefahr'."


    "Wir werden es herausfinden. So, unsere Botschaft ist hinterlegt. Aber Moment mal ... was ist denn das da drüben? Siehst du das auch?"


    "Was? Ach, das ist nichts. Eine Eule auf der Jagd. Kein Grund zur Beunruhigung."


    Kurz darauf schlafen die Waldelfen friedlich.



    #181Verfasserhäring (1359813) 22 Jul. 22, 12:21
    Kommentar

    Schupperich für seinen Teil ist sehr zufrieden mit dem Gang der Ereignisse. Er hatte zwar am ersten Abend schrecklichen Muskelkater, aber inzwischen fühlt er sich so wohl und lebendig wie schon seit hundert Jahren nicht mehr.


    'Wofür so ein bisschen Bewegung nicht alles gut sein kann! Und außerdem bringt mich jeder Schritt den Bergen näher, mitsamt den klaren Bergseen und den Schmelzwasserflüssen ... wehe dem, der es gewagt hatte, dort dem Lauf der Dinge zu stören!'


    'Das Wasser an der Furt steht ungewöhnlich tief für die Jahreszeit. Es wird ein Kinderspiel sein, sie zu durchqueren. Aber die anderen wollten ja unbedingt auf den Morgen warten. Wie kann man vor so ein bisschen Wasser solche Angst habe. Hach, was werden das für herrliche Zeiten sein, wenn der Esomir endlich wieder so klar und reißend sein wird wie früher einmal ...'

    #182Verfasserhäring (1359813) 22 Jul. 22, 12:44
    Kommentar

    Mirmilla bereut längst, dass sie mitgekommen ist.

    Permanent so schnell wie möglich durch's Dickicht, Ziel unklar, keine Zeit für irgendwelche Untersuchungen, und den Kaffee hat diese Aljascha alle gemacht. Das letzte Brot ist aufgebraucht, und zum Fallenstellen ist auch keine Zeit.

    Die Landkarte bietet wenig Hoffnung auf bessere Zeiten. Ein Stück jenseits der Furt müsste es eigentlich eine Burg mit einem kleinen Weiler (und eventuell mit einem Gasthof) geben, aber die Karte war alt, und wer weiß, wie die Bewohner auf diese komische Truppe reagieren würden.


    Mirilla dreht sich unruhig auf ihrem Lager, und wacht immer wieder auf. Eine vernünftige Mahlzeit, das wär was, und ein warmes Bad, und dann ein richtiges Bett!

    #183VerfasserIrene (236484) 22 Jul. 22, 15:58
    Kommentar

    Noch vor Sonnenaufgang öffnet Aljascha die Augen, was dieser Tag wohl bringen würde?


    Gut sie hatten die Furt erreicht und waren dem Ziel, wohl wieder etwas näher gekommen aber was das Ziel war? Sie wusste es nicht.


    Frühstück wäre jetzt schön, aber der Kaffee war getrunken, das Brot gegessen… Rührei? Ja eine grosse Pfanne Rührei… ob Miri wohl aus ihrem Topf-Helm auch eine Pfanne improvisieren konnte wenn sie die Eier lieferte? Sie selber war ja eher eine notdürftige Köchin, Fleisch auf nen Stock spießen und über ś Feuer halten das bekam sie noch hin… hmm ob man die Reit-Hasen der Waldelfen vielleicht ….. ne lieber Rührei.


    Und so machte sich Aljascha auf das Dickicht zu durchforsten und man glaubt es kaum nach relativ kurzer Zeit hatte sie eine überraschend große Menge der verschiedensten Eier zusammen die sie Miri stolz brachte.


    Bis auf die Eier hatte sie sehr zu ihre Leidwesen nichts gefunden.


    #184VerfasserSands (427472) 22 Jul. 22, 16:18
    Kommentar
    Lomma knabbert an einer schmackhaften Wurzel, für sie ein sättigendes Frühstück. Aber um einen Menschen davon sattzumachen, müsste man einen halben Wald umgraben. Ob sie den beiden Kräuter zu ihrem Omelett anbieten soll? Aber wo soll sie solche Mengen hernehmen?

    "Diese Strasse war früher eine beliebte Handelsroute. Auf der anderen Seite des Flusses gab es früher einen kleinen Marktflecken, zu Fuss vielleicht zwei Tagesreisen, also, für jemand wie mich. Meine Grosseltern waren oft dort gewesen, meine Eltern nur ein, zweimal und ich selbst noch nie. Vielleicht gibt es diesen Ort noch? Es gab damals dort Gasthöfe und Herbergen für Menschen, Goblins und Waldelfen ... so sagt man."

    Bortagon klappt die Kinnlade herunter. Was redet Lomma denn da? Hat sie etwa vergessen, warum die Waldelfen dem Markt seit langem ferngeblieben sind?

    Natürlich nicht, zischt Lomma leise. Aber vielleicht leben dort inzwischen ganz andere Leute, die nicht so abergläubisch sind.
    #185Verfasserhäring (1359813) 22 Jul. 22, 21:21
    Kommentar

    Aljascha hört Lomma gebannt zu.

    "Gasthöfe, Herbergen?"


    Das wäre die Möglichkeit Proviant zukaufen und Ausrüstung aufzustocken. Auch wenn Morbius wohl nichts essen muß oder friert oder schläft, ich glaube ich fände wärmere Kleidung, Proviant und ein heißes Bad gar nicht so verkehrt.


    "Also ich wäre dafür mal zu sehen ob es dort noch eine Siedlung gibt, wer ist dabei?"


    Etwas macht ihr die Erwähnung von abergläubischen Menschen Sorge, aber das sei lange her ... sagte Lomma.



    #186VerfasserSands (427472) 22 Jul. 22, 23:33
    Kommentar
    Schupperich hatte am Vorabend einige Angelhaken in die Strömung gehängt und auf ein fettes Frühstück gehofft. Die Ausbeute waren drei winzige Fische die zu essen kaum lohnt, aber Schupperich knurrt der Magen.

    "Ich bin dabei!" stimmt er daher Aljaschas Vorschlag freudig zu. "Ich erinnere mich noch gut an den kleinen aber fischreichen Teich dort. Als ich das letzte Mal dort war ... wie lange mag das her sein? Egal, jedenfalls hatte man damals jeden mit offenen Armen empfangen, sei er gross oder klein."
    #187Verfasserhäring (1359813) 23 Jul. 22, 09:04
    Kommentar
    OOC
    In Wirklichkeit hat Schupperich dort öfter mal den Karpfenteich geplündert und die Leute waren nicht gerade begeistert darüber. Allerdings wussten sie sich auch nicht wirklich zu helfen. Das ist nun aber schon so lange her, das dort keiner mehr an Drachen glaubt.
    #188Verfasserhäring (1359813) 23 Jul. 22, 09:08
    Kommentar

    Es wird immer seltsamer und seltsamer, denkt Mirmilla. Lebendig gewordene Sagengestalten, und woher, um Alles in der Welt, kommen diese Eier, die Aljascha da anschleppt? Welche Vögel legen im Herbst? Das ist doch unnatürlich. Ist die Aljascha etwa eine Hexe oder sowas?

    Vorsichtig schlägt sie jedes Ei einzeln auf und riecht daran, bevor sie alle zusammenquirlt und eine Eierspeise daraus macht und jedem (außer Moribundus) eine Portion davon austeilt.

    Schmeckt nicht schlecht.

    #189VerfasserIrene (236484)  24 Jul. 22, 20:21
    Kommentar

    "Esst euch nur die Bäuche voll!" ermuntert Morbius die Reisenden.


    Ihr werdet eure Kraft noch brauchen...


    Ein Nekromant in der Gestalt eines Knochengerüstes würde wohl gar zu viel unerwünschte Aufmerksamkeit errechen.

    Er hat Verständnis für das Anliegen der Gruppe Proviant zu besorgen, schließlich waren sie nicht, so wie er, gestaltlose Wesen.

    Von Menschen und Gasthöfen würde er sich aber lieber fern halten.


    "Nun denn, wenn all gegessen haben, last und die Furt durchqueren."

    "Schupperich, darf ich dich bitten, dass ich auf deinen Schultern über den Fluss reisen darf? Es besteht wohl die Gefahr, dass ich vom Wasser mitgerissen werde."


    #190VerfasserMerowinger (1359650)  25 Jul. 22, 07:46
    Kommentar
    Widerwillig stimmt Schupperich zu. Am anderen Ufer angekommen, schaut er nachdenklich auf das Knochenmännchen. Gut, dieser trägt einen Umhang der das meiste verdeckt, aber einem Knochenschädel mit waberndem Innenleben ins Gesicht zu blicken würde sicher einiges an Aufsehen erregen, überlegt er.

    "Vielleicht könntet Ihr, hm, euer Gesicht verbergen? Mit einer Kapuze, die Ihr euch, nun, tief in die Stirn zieht? Sonst sehen wir aus wie eine reisende Zirkustruppe, mit Verlaub. Also, nicht das ich ein Problem damit hätte."

    Auf die Idee, dass er selbst auch kein alltäglicher Anblick ist, kommt Schupperich nicht. Gewiss, die beiden Menschen hatten erstmal überrascht reagiert, aber konnte man daraus Rückschlüsse über den Rest der Menschen ziehen? Wohl kaum. Mit den Menschen dieses Dorfes jedenfalls war er stets gut zurecht gekommen ...
    #191Verfasserhäring (1359813) 25 Jul. 22, 08:09
    Kommentar

    OOC: Morbius trägt bereits einen Mantel mit tief ins Gesicht gezogener Kapuze (ählich den Jawas aus Star Wars).

    OOC ENDE


    "Wenn wir ins Dorf kommen, dann werde ich wohl etwas außerhalb auf auch warten."

    Ich kann keine neugierigen Fragen zu unserem Ziel brauchen....


    "Ich schlage vor, Stillschweigen über unsere Absichten und unser Ziel zu bewahren, nicht dass wir ungebetene Mittwisser haben."


    #192VerfasserMerowinger (1359650) 25 Jul. 22, 08:34
    Kommentar
    Schupperich atmet erleichtert auf. Schon mal ein Problem weniger, denkt er. Dann streckt er den Kopf in die Höhe und schnuppert.

    "Das Dorf muss ganz in der Nähe sein. Ich kann Rauch riechen und Gebratenes."

    Auf der Strasse kommen alle gut voran, und schon gegen Mittag sind zwischen den nur noch vereinzelt stehenden Bäumen abgeerntete Felder und windschiefe Häuser zu sehen. Auf einer etwas entfernten Anhöhe ragt ein Burgturm auf.
    #193Verfasserhäring (1359813)  25 Jul. 22, 09:48
    Kommentar

    Eine Ortschaft an einer Salzstrasse, also einer echten Handelsroute hatte sie sich etwas anders vorgestellt, größer, vornehmer, wohlhabender.

    Ja es war eine Siedlung und ja es gab auch einen Gasthof aber einladend sieht anders aus.

    Alles etwas herunter gekommen, verwahrlost ungepflegt.. aber es war eine Ortschaft, Zivilisation.


    Aljascha lachte, na ja zumindest scheint es erstmal so. Mal sehen was es hier so an Händlern gibt. Traurig dachte sie an ihre mit Daunen gefütterte Jacke zuhause, sie befürchtete allerdings da war der Weg doch zu weit um sie zu holen.

    #194VerfasserSands (427472) 25 Jul. 22, 10:22
    Kommentar

    Es dämmerte bereits im Dorf namens Grundlwald...

    Die wenig Bewohner der windschief zusammengezimmerten Fachwerkshäuser beendeten ihr Tagwerk, wenn sie überhaupt einer Arbeit nachgingen.


    Die hohe Zeit des Ortes schien schon lange vorüber. Die Salzvorkommen, von den Zwergen des Gebirges herausgehauen und die aus den Eisbergen mit Ochsenkarren herunter transportiert wurden verebbten in den letzten Jahren und somit verebbten auch die Transporte, die Arbeit, die Wegzölle und der Reichtum des Landstriches.


    Die Jungen zog es in die Städte in der Nähe....Huggenburg, Flußstadt und Greifenstein, dort fanden sie wenigsten Arbeit und ein Dach über dem Kopf.


    Einzig die Abtei des Ordens der Paladine vom heiligen Feuer an der Tal-Enge in Richtung Norden schien in prächtigem Zustand. Die Banner wehten im Wind und die Türme glitzerten in der tief stehenden Sonne in goldener Farbe. Eine Glocke mit tiefem, sich über das Tal ausbreitendem Klang, schlug die sechste Stunde an diesem kalten Herbstabend.


    Morbius blickte zu der aus weißem Marmor gebauten Abtei....irgendetwas ließ ihn innerlich erschauern, soweit dass in seiner eingeschränkten Erscheinung möglich ist.

    Da war etwas in seiner Vergangenheit, dass ihm Sorgen bereitete. Er konnte aber noch nicht genau einordenen was es war....es war aber sicher nichts Gutes.


    Während die Gruppe vor den bereits geschlossenen Toren des leicht befestigten Dorfes ankam verabschiedete sich Morbius salutierend und sprang entlang der Mauer aus Pfählen um das Dorf zu umgehen. Es zog ihn magisch in Richtung Abtei.

    #195VerfasserMerowinger (1359650)  25 Jul. 22, 11:26
    Kommentar

    Tore schon zu?

    Was ist denn das?

    Aljascha donnert mit ihrem Stab gegen das Tor.


    "Hey ihr da...° oops das Tor war zwar schon geschlossen aber nur angelehnt. Ein Wachposten lässt sich auch nicht blicken also stößt sie das Tor weiter auf und tritt hindurch.


    Etwas wundert es sie das die kleine Siedlung überhaupt Tore hat aber die Umzäununu und die Tore sind wohl ein Überbleibsel aus einer besseren Zeit.

    Da niemand auf ihr Rufen und Gepoltert zu reagieren scheint nimmt sie die Suche nach einem Gasthof selber in die Hand. Abgeblätterte Farbe, unleserliche Schilder.. sollte es hier am Ende gar keinen Gasthof geben?

    Aus den Augenwinkeln sieht sich ein paar Strassenkatzen und eine menschliche Gestalt die sich in der dunklen Gasse bewegen,


    „Ey da, Junge. Kommt her.“

    Der Knabe zuckt erschrocken zusammen …

    „Gibt es hier eine Unterkunft für erschöpfte Reisende? Ein Abendmah,l ein Badehaus …. (Aljascha träumt sich in eine echte Stadt mit allen Annehmlichkeiten) eine Taverne,..?“

    Zögerlich schüttelt der Junge den Kopf.


    „Nichts von alldem?“


    Der Junge schüttelt weiter den Kopf und flüstert „Ihr solltet nicht mehr auf den Strassen sein um die Zeit..“

    „Es ist kaum sechs was soll das ...“

    „Kommt mit, vielleicht bei meiner Großmutter im Stall,.. aber seid still .. und schnell….“


    Mit schnellern Schritten führt der Junge sie durch die dunklen Strassen des Ortes, hin zu einem etwas baufälligen Schuppen.


    Aljascha ist zu verwundert u die Situation in Frage zu stellen, Drachen, Goblin-Nekromanten, Waldelfen und jetzt ein unheimlicher Ort? Sie wundert sich über gar nichts mehr.


    Der Junge, der sich als Alrik vorstellt (OOC: Alle oder zumindest 90% aller Jungen und NPcs heißen Alrik) verspricht seine Großmutter um Essen, Decken Wasser zu bitten und die verwirrten Reisenden bittet er um Ruhe. Ruhe bis zum Sonnenaufgang.

    #196VerfasserSands (427472) 25 Jul. 22, 13:05
    Kommentar

    Nach einen Abenessen aus Brot und einer dünnen und nicht mehr wirklich heißen Gemüsesuppe, einem Bett im Heu und einem schnarchenden Drachen neben sich, zumindest denkt Aljascha es ist der Drache verscht sie einzuschlafen?


    Aber ihre Gedanken lassen sie nicht zur Ruhe kommen … Was soll das alles, war das der gemütlliche Gasthof den sie sich gewünscht hatte, was soll das alles, die geschlossenen Tore, Ruhe bis zum Sonnenaufgang… Palladine?

    Irgendwas aus alten Geschichten kam ihr in den Sinn … Palladine?


    #197VerfasserSands (427472) 25 Jul. 22, 13:14
    Kommentar
    Die Seen und Teiche, die die Siedung wie eine blau schimmernde Perlenkette umgeben hatten sind kaum noch wiederzuerkennen: das Wasser ist brackig und fast völlig zugewachsen. Die kleinen Bäche, die sie gespeist hattem, sind trocken gefallen.
    Aber wenigstens gab es ein kleines Abendessen, tröstet Schupperich sich und fällt in einen unruhigen Schlaf.

    Die beiden Waldelfen haben mit einiger Mühe ihre Reittiere versorgt. Für gewöhnlich halten sie sich nicht in geschlossenen Gebäuden oder überhaupt in Gebäuden auf. Aber Alrik hatte sie mit Nachdruck darum gebeten, bis Sonnenaufgang absolute Ruhe zu bewahren.

    Das scheint aber nicht für alle in der Stadt zu gelten. Immer wieder hört man merkwürdige Geräusche.

    "Man könnte meinen hier spukt es. Kein Wunder, dass die Leute so abergläubisch geworden sind, wie man bei uns erzählt."
    #198Verfasserhäring (1359813) 25 Jul. 22, 13:35
    Kommentar

    OOC; Ich weiß wir spielen hier quasi in allen Welten und nicht in einer Bestimmten. Daher versuch ich auch alles nicht ganz so genau zu nehmen.. aber kann man in dieser Welt Paladine in etwa mit Praios Geweihten aus DSA vergleichen? Ich frage für eine Freundin die mal ganz schlechte Erfahrungen mit Praiosgeweihten gemacht hat.. Die Arme wurde in einem Abenteuer etwa ein Dutzendmal verbrannt aber das ist eine andere Geschichte...

    #199VerfasserSands (427472)  25 Jul. 22, 13:45
    Kommentar

    Morbius erreichte den Fuß der in den Fels hinein gebauten Abtei beim Einbruch der Nacht.

    Der weiß leuchtende Marmor strahlte wie eine Aura aus sanftem Licht über ihm.


    Dann wollen wir mal...

    Schnellen Schrittes lief er die drei Serpentinen des schmalen Weges wo gerade mal zwei Pferde aneinander vorbei passten hinauf. Auf der Talseite erblickte er einen Aufzug der mit einigen Klobenrädern umgelenkt war. Wohl der Lastenaufzug für die Abtei die am südlichen Felsen der Talenge klebte wie ein Vogelnest einer zu groß geratenen Schwalbe.


    Er passierte drei enge, befestigte Tore deren Gitter hochgezogen und unbewacht waren. Sollte die Abtei einmal angegriffen werden waren diese wohl geschlossen und die Tore mit Paladinen besetzt....


    Oben angekommen fand er sich auf einem kleinen befestigten Vorplatz vor dem verschlossenen Haupttor der Abtei. Auch dort war keine Wache zu sehen. Vorsichtig huschte er im Schatten zwischen den brennenden Fackeln die an Halterungen im Fels und der Mauer der Abtei befestigt waren in Richtung Tor.


    Er lauschte...

    Ganz leise war ein monotoner, tiefer Gesang zu hören.

    Sanft versuchte er das Tor aufzudrücken...


    Versperrt.


    Er untersuchte den Vorplatz und näherte sich der niedrigen Mauer die vor dem Sturz ins Tal bewahrte.

    Mit einem klappernden Spung war er auf der Mauer und balancierte in Richtung Abteimauer. Er lugte ums Eck und sah nicht weit entfernt den hölzernen Aufzug der bis zum offenen Versorgungsgang hochgezogen war.


    Das müsste ich mit Anlauf schafften...


    Er setzte ein paar Schritte zurück und rannte los. Mit einem kräftigen Sprung erreicht er die hölzerne Plattform des Aufzuges.

    Pfuh, geschafft!


    An die Wand gedrückt schlich er in den modrig riechenden Versorgungsgang der von einer einsamen Fackel erleuchtet war. Kaum war er um die erste Ecke geschlichen hörte er kräftige, klirrende Stiefelschritte. Schnell ging er hinter einem Fass auf dem ein langes Tau lag in Deckung und spähte zwischen Wand und Fass hindurch.


    Der Schein einer Fackel näherte sich, das leise Knistern des verbrennenden, in Öl getränkten Lappens war zu vernehmen. Die Schritte kamen bedrohlich näher!


    Ojojoj....das war dann wohl ein kurzer Ausflug! Bedauerte er sich selber.


    Durch den Spalt erblickte er eine hünenhafte Gestalt, eine Plattenpanzer mit hohem Kragen in goldener Farbe, darunter ein Kettenhemd dass bis zu den Knien reichte. Auch die Beine waren mit Rüstungsplatten geschütz. An den Füßen trug der Hüne richtig schwere Stiefel, ebenfalls mit Metallplatten bestückt.


    Das Gesicht des Mannes war noch im Dunkeln, doch dann plötzlich dreht er es in Richtung Morbius und der riesige Paladin schien ihm direkt in die Seele (oder was davon übrig war) zu blicken. Eine Narbe durchzog von der Stirn hinunter bis zum Unterkiefer das Gesicht des schon in die Jahre gekommen Mannes der nur noch ein Auge hatte und das verlorene mit einer ledernen Augenklappe verdeckte.


    "Was kräuchst du im Schatten...?" fragte er ruhig mit sonorer Bassstimme in die Finsternis in Richtung Morbius Versteck...


    #200VerfasserMerowinger (1359650)  25 Jul. 22, 14:04
    Kommentar

    OOC:


    Ich würde die Paladine in unserer Geschicht nicht so spezifisch auf DSA auslegen.

    Das schöne ist, dass wir sie uns so richten können wie wir wollen. Das ist ja unsere Geschichte...


    Paladine stelle ich mir als fromme, der jeweiligen Gottheit ergebenen Ritter vor.

    Schwer gepanzert (Tanks), schwerfällig aber tötlich wenn sie mit ihrem Streithammer, der Streitaxt oder dem Langschwert einen Treffer landen.

    Sie haben auch begrenzte magische Fähigkeiten wie etwas Heilzauber oder den "6. Sinn" was andere magische Geschöpfe betrifft.

    Früher waren sie Schutzherren der jeweiligen Gebiete im Kampf gegen "das Böse" oder was nicht ihren Glaubensvorstellungen entsprach.

    #201VerfasserMerowinger (1359650) 25 Jul. 22, 14:17
    Kommentar

    OOC: (passt das überhaupt? Kann ja nicht IC schreiben 😀)

    Paldin ist ganz allgemein ein Ritter eines religiösen Ordens. kommt also auf den Gott drauf an wie sie sich verhalten. Orden des heiligen Feuers hört sich aber sehr nach Praiosäquivalent an.

    #202Verfassertraveller in time (589684) 25 Jul. 22, 14:18
    Kommentar

    OOC: Das wir uns hier nicht im DSA Universum befinden ist klar, wenn doch wäre vieles einfacher weil reglementierter aber auch wesentlich unlustiger weil reglementierter :)

    Oft hat man aber automatisch ein Bild vor Augen, sei es man sich erstmal Waldelfen anders vorstellt aber ich finde es gerade interessant wenn Charactere dann doch anders sind. ich habe bei Aljascha schon meinen DSA Character als Ausgangspunkt genommen aber ihn dann locker weiter entwickelt ganz froh das ich das ganze DSA Regelwerk und Tabellen etc, im ihrem Koffer lassen konnte.


    Deine Erklärung trift aber die Praios Geweihten ganz gut, nur das sie scheinbar nicht einer bestimmten Gottheit "zugeteilt" werden, das ganze noch mit nem großen Schluck Diablo und etwas WoW genischt und wir scheinen deine Paladine zu haben.


    Ich glaube meine Jascha mag sie nicht.

    #203VerfasserSands (427472) 25 Jul. 22, 14:29
    Kommentar

    Morgengrauen, woher das Wort wohl kommt, ihr graut auch etwas vor dem Morgen.


    „Guten Morgen ihr Schlafmützen, die Oma hat Frühstück gemacht wenn ihr welches wollt... Waschen geht nur draussen in der Tränke aber besser als nix…. „ Alrik wirkt vergnügt und lebhaft kein Vergleich zu dem zögerlich ängstlichen Jungen vom Abend zuvor.


    Draussen begrüßt sie der Duft von frisch gebackenem Brot, Schinken, Eiern und .. Kaffee… Aljascha weiß nicht ob sie das karge Nachtmahl nur geträumt hat oder ob es sich jetzt um einen Traum handelt.


    Neugierig begutachtet Alrik die Fremden, ganz besonders den Drachen und die Waldelfen.

    „Hab ich doch gestern nicht geträumt, euch gibt es also wirklich.!“

    Aljascha und Mirmilla werden da vergleichsweise gelangweilt aufgenommen, klar es sind Fremde und daher schon interessant aber natürlich kein Vergleich zu Drachen oder Elfen.


    Hat aber auch sein Gutes so kann man wenigstens in Ruhe Frühstücken...


    #204VerfasserSands (427472) 25 Jul. 22, 14:56
    Kommentar

    OOC Als ein schweigender Mitleser: wäre es vielleicht hilfreich, wenn solche Begriffe wie Paladin, Norbardin etc, die von den geschätzen Beitragenden eingebracht werden, im Text irgendwie für die/den interessierten Leser/in kurz eingeführt werden könnten? Als alter DSA- Spieler kenne ich Norbarden, aber ich könnte verstehen, wenn andere Ehemalige diese Volksgruppe nicht kennen.

    Andererseits kenne ich den Begriff Paladin aus dem Sagenkreis Karls des Großen, und nicht als eine Art Ordensritter (kurze Internetsuche ergibt, dass das wohl in D&D und auch in WoW so verwendet wird)...

    Ich würde mich gerne dem Spiel anschließen, bin aber in nächster Zeit nur sehr eingeschränkt verfügbar, und werde deswegen nur lesend folgen.

    #205VerfasserWik (237414) 25 Jul. 22, 17:21
    Kommentar
    Schupperich war die ganze Nacht von Alpträumen geplagt worden - ein Zustand, der ihm bis jetzt unbekannt war. Wenn er überhaupt träumte, dann von realen vergangenen Erlebnissen, aber nicht so eine seltsame Aneinanderreihung von Schrecklichkeiten. Waren das Vorahnungen? Ach was. Erst mal frühstücken.

    "Grossmutter hat immer daran geglaubt, dass Ihr eines Tages zu uns zurückkehrt", wiederholte Alrik ein ums andere Mal. "Sie hat immer zu mir gesagt: Halt die Augen offen, Junge, eines Tages wird es soweit sein. Nun wird alles gut."
    #206Verfasserhäring (1359813) 25 Jul. 22, 19:28
    Kommentar

    Zurückkehren? Mirmilla runzelte die Stirn.

    Also, ich jedenfalls war noch nie hier, wahrscheinlich meint er den Drachen.

    "Wir danken Deiner Großmutter sehr für die großartige Bewirtung! Gibt es vielleicht etwas, das wir für Euch tun können?"

    #207VerfasserIrene (236484) 26 Jul. 22, 05:20
    Kommentar

    Ein kleines Mädchen steht auf einmal vor Lomma und Bortagon. "Ich bin Alissa", kräht sie fröhlich und beginnt, um die beiden herumzutanzen.

    "Das ist kein Kind sondern ein Brummkreisel", brummt Schupperich gutmütig. Schon hat Alissa ihn entdeckt und erklimmt geschickt seinen Rücken. Ihre kräftigen kleinen Finger entfalten geschickt die sorgfältig zusammengelegten Drachenflügel.

    "Flieg!" ruft das Mädchen begeistert. "Ich bin eine Wolke! Flieg!"

    "Ähm, ich bin ein Wasserdrache, ich kann nicht fliegen."

    "Aber du hast Flügel!"

    "Gewiss. Aber zum Schwimmen. So, wie Fische Rückenflossen haben. Sie sind viel zu klein, um mich durch die Luft zu tragen. Siehst du?" Und zum Beweis schlägt Schupperich ein paar Mal mit seinen viel zu kleinen Flügeln. Alissa ist immer noch skeptisch.

    "Du musst nur mehr üben!" erklärt sie überzeugt.

    "Alissa, Kind, komm hilf mir mit den Hühnern - hier, gib ihnen ihr Futter." Eine gebeugte alte Frau ist auf den Hof getreten. "Seid willkommen, Freunde. Ich bin Alriks und Alissa Großmutter."

    #208Verfasserhäring (1359813) 26 Jul. 22, 07:32
    Kommentar

    Die schwarze Masse in dem Knochengerüst zuckte merklich zusammen als der Paladin in seine Richtung blickte und ihn offenbar direkt ansprach.


    "Na, komm raus..." spricht der Paladin.

    Morbius schnauft innerlich und will sich schon aus seinem Versteck begeben...


    Mjau...Mjau...Brrrrrrrrr

    Oben auf dem Fass, zusammengerollt in der Mitte des Taues räkelt sich nun eine weiße Katze, streckt sich und reckt sich und leckt erst einmal ihre Pfote bevor sie Morbius mit einem verächtlichen Blick straft und vom Fass auf den Boden springt. Sie läuft zum Paladin und schmiegt sich an die schweren Stiefel seiner Rüstung.


    "Gutes Mädchen...mal sehen ob ich nicht ein Stück Speck für dich in der Speisekammer finde...komm..."

    Der Hüne hebt nocheinmal die Fackel um den Gang in dem Morbius hinter dem Fass kauer zu erleuchten.

    Er entdeckt ihn nicht.


    Die schweren Schritte entfernen sich und Morbius entspannt sich wieder.


    Ganz leise schleicht er nun weiter, vorsichtig lauschend....alles war ruhig.


    Er erreichte eine Wendeltreppe die nach oben führte. Mit ein paar Sprüngen war er auch schon oben und lugte vorsichtig in den langen Gang von dem einige Türen in nördliche Richtung führten.


    Der Gesang den er vorhin schon leise wahr nahm war nun schon lauter zu vernehmen.


    "Mhmmhmmmmhmmmmm" tönte es monoton. Er konnte den Ursprung der Geräusche hinter der großen, eichenen Tür am Ende des Ganges ausmachen.


    An die Wand gedrückt schlich er weiter um sich das ganze genauer anzusehen...

    #209VerfasserMerowinger (1359650)  26 Jul. 22, 07:44
    Kommentar

    OOC: Sorry für den lagen Text vorab...ich hoffe er langweilt euch nicht.

    OOC ENDE



    Die Eichentür stand einen Spalt offen und als Morbius hindurch schlüpfte erschütterte ihn eine Welle von lange nicht mehr gespürter Magie.


    Taumelnd lief er hinter einen der großen Wandteppiche. Er schüttelte seinen Kopf und griff sich links und rechts an die Wangenknochen.


    Was war das denn?

    Ich habe diese Art von Magie schon einmal gespürt...wann war das aber noch?

    Er kann sich (noch) nicht daran erinnern.


    Langsam fängt er sich wieder und schleicht hinter dem Vorhang weiter. Als er das andere Ende erreicht beobachtet er aus dem Schatten heraus die Szenerie:


    Eine Gruppe von 5 Paladinen, alle in schwerer Rüstung gekleidet stand um einen mannshohen goldenen Kelch herum. Der Kelch war offenbar mit Lampenöl gefüllt und im Kelch loderte eine fast schwebende, rote Flamme.

    Am Boden wo der Kelch stand, war in den weißen Marmor ein siebenzackiger Stern mit feinstem Mosaik gelegt worden. An jeder Spitze der der 6 Zacken stand ein Paladin, auch der Paladin mit der großen Narbe im Gesicht den Morbius schon im Keller angetroffen hatte.


    Die heilige Flamme der Bruderschaft!


    Nun verstummte der monotone Singsang der Bruderschaft.


    Der offensichtlich älteste der Paladine welcher mit einer reichlich verziehrten weißen Robe über seiner Rüstung gekleidet war auf deren Rücken ein roter Kelch mit einer roten Flamme darauf gestickt war erhob feierlich seine Hände...man konnte eine Nadel fallen hören so still war es in dem Tempelsaal der Abtei.



    "So erhebe dich nun, Argon vom Grundelwald und empfange das heilige Feuer!"


    An der siebenten Spitze lag ein nackter junger Mann auf dem Bauch den Morbius aus seinem Versteck heraus gar nicht gesehen hatte. Dieser erhob sich nun auf seine Knie.


    Was für eine umposante Gestalt!

    Mindestens so groß wie der Paladin den Morbius schon unten in den Katakomben angetroffen hatte.

    Weiße, reine Haut, eine haarige Brust, massig und und doch muskulös, braunes, oben langes Haar das bis in den Nacken reichte, seitlich kurz geschoren. Ein kantiges Gesicht mit hohen Wangenknochen rundete die Erscheinung ab.


    Nun traten zwei der anderen Paladine an den jungen Mann heran und hakten sich unter seinen Schultern ein als wollten sie ihn festhalten.


    Der alte Paladin mit dem weißen Umhang schritt langsam zum lodernedne Feuer und holte aus dem Kelch einen langen Stab an dessen Ende eine kleine Platte befestigt war.


    Ein Brandeisen etwa?


    Der Alte hob das rot glühende Eisen aus dem Kelch und streckte es in die Höhe während er sprach:

    "So nimm nun an die Erhöhung in den Stand eines Paladins des heiligen Feuers!"


    Argon nickte mit erfülltem Blick.


    "Auch ihr, meine treuen Brüder werdet euer Gelöbnis hier und heute gemeinsam mit Argon wiederholen!"

    Die anwesenden Paladine senkten den Blick ehrfürchtig und knieten sich scheppernd nieder.


    "Widersagst du dem Bösen und all seien Verlockungen?"

    "Ich widersage!" sprachen die Paladine gemeinsam mit Argon während sie sich mit der rechten Hand auf die Brust schlugen.

    "Widersagst du dem Eheweibe und all ihren Verlockungen?"

    "Ich widersage!"

    "Widersagst du dem Reichtum und dem Eigentum, auf dass dein Geist nicht getrübt werde von den Lastern der Ungläubigen?"

    "Ich widersage!"

    "Widersagst du der Trinksucht und der Hurerei auf dass sie dich nicht blenden mögen in deinem Glauben?"

    "Ich widersage!"

    "Schwörst du der Bruderschaft des heilgen Feuers Treue und Gehorsam bis zum Tode?"

    "Ich schwöre!"


    Der alte Paladin trat vor und das Brandeisen hielt er knapp vor der Stirn des jungen Argon.

    "So nimm nun an, das heilige Mal der Bruderschaft und erhebe dich mit dem neuen Namen den du dir selbst gewählt hast, GILROY LICHTHAMMER"


    Morbius war ganz gebannt von dem Ritual....er schüttelt nun seinen Kopf und einige Bilder von einer leuchtenden Aura umgebenen Paladinen mit erhobenen Waffen auf einem Berg von toten Körpern durchzucken seinen Geist. Ob sie Freund oder Feind waren konnte er nicht sagen.


    Da reckte nun Argon seine Stirn nach vorne und drückte sie gegen das glühende Mal.

    Zischend fraß sich das heiße Eisen in die Stirn des jungen Mannes. Seine Augen begannen zu tränen und sein kräftiges Kiefer vor Schmerz zu kauen und zu mahlen. Sein kräftiger Körper bäumte sich auf, wurde aber von den Paladinen links und rechts von ihm festgehalten.


    Dann war es zu Ende....Gilroy verließ die Kraft und er fiel in sich zusammen.

    So lag er nun da, schwer atmend neben dem Kelch.


    Der alte Palading legte das Brandeisen zurück in den Kelch und öffnete die Fiebel seines weißen Mantels.

    Er und drei weitere Paladine entfalteten nun diesen Mantel und legten ihn über den zusammengekauert daliegenden Gilroy.


    "Das ist der Mantel der Paladine... trage ihn mit Stolz und möge das heilige Feuer, die Bruderschaft und dieser Mantel dich stets in deinem Glauben bestärken und dich beschützen."


    "Wiedergebohren als Gilroy Lichthammer empfangen wir dich im Kreise der ewigen Bruderschaft....Ignis"

    "IGNIS" wiederholten die anderen Paladine und hielten ihre rechte Hand an die gepanzerte Brust"


    "Ignis..." stöhnte Gilroy schwach unter dem Mantel.


    Die fünf Paladine gingen nun und ließen Gilroy alleine in dem stillen Tempelsaal zurück.

    Der weiße Mantel hob und senkte sich im Takt von Gilroys Atem....

    #210VerfasserMerowinger (1359650) 26 Jul. 22, 08:46
    Kommentar

    OOC sehr spannend! Zwar kein Verein bei dem ich Mitglied werden würde aber sehr interessant beschrieben 😀

    Ich grübel noch, wie wohl die Beziehung dieses Ordens zum Dorf sein mag




    #211Verfasserhäring (1359813) 26 Jul. 22, 09:57
    Kommentar

    Die alte Frau setzte sich zu den "Fremden" , nicht ohne noch mehr Brot mitgebracht zu haben, Wurst, Käse, Butter und eine weitere Kanne Kaffee… „Nehmt reichlich, es ist genug da.“


    Aljascha bedankt sich und nimmt sich gerne noch eine Tasse Kaffee.

    „Ich dank euch sehr, auch im Namen meiner Freunde, aber ich verstehe es nicht ganz… sie schaut sich verwirrt um zu dem alten Schuppen dem baufälligen Haus… und dann zu den vollgeladenen Tellern und Schüsseln.


    Sie dachte an den zitternden ängstlichen Alrik und sah hinüber zu ihm und seiner Schwester die gerade auf Schupperich herum turnten.


    „Warum waren schon so früh die Tore geschossen, kein Leben auf den Strassen.. warum war alles so … anders.“


    „Ach Kindchen, es war wie immer. Wenn das Zeichen zur sechsten Stunde ertönt hat man zuhause zu sein, das Feuer zulöschen und die Nachtruhe einzuhalten. Daher konnte ich euch gestern auch nur die Reste vom Abendbrot bieten.. anstatt einem richtigen Essen.“ Sie zeigt auf die gut gefüllten Teller.


    Wenn die Sonne aufgeht gehen wir wieder unserem Tagewerk nach und wie von Geisterhand sind die Vorratsräume wieder gefüllt aber wenn dann gegen Abend das Zeichen zur sechsten Stunde ertönt ist eben wieder Ruhe, im ganzen Ort…“


    Und das war schon immer so?“


    „Ich glaube es war mal anders, ich meine mich an eine Zeit zu erinnern in der wir abends noch ums Feuer saßen und sangen, wo Fremde regelmäßig im Gasthof einkehrten, die Teiche und Bäche voller Fische waren und die Bäume noch Früchte trugen…!


    Die alte Frau seufzte, dann sah sie zu Schupperich und den Waldelfen, damals als es noch Fabelwesen in dieser Welt gab.

    #212VerfasserSands (427472) 26 Jul. 22, 10:14
    Kommentar

    OOC1: @Wik Im Prinzip hast du da recht gerade wenn man "aus verschiedenen Welten" kommt sollte man vieleicht meh erklären. Im Fall der Norbain ist es für de Story aber ja doch erstmal völig unwichtig ob sie Norbadin ider Nivesin oder sonst was ist, man hätte es wohl einfach weglassen sollen. Ich versuch auf jeden Fall mehr zu beschreiben und nicht als Bekannt vorauszusetzen, ist eben das erste Mal das ich RPG ohne fest gelegte "Welt" versuche.


    OOC2: Due must doch so viel schreiben, wir sind ja alle nicht dabei und würden sonst nie erfashren wie es Morbius so ergeht. Ich habe auch schon diverse Ideen wie man die Handlungsstränge wieder zusammenführen kann, aber das spannende ist hier ja das sich nicht ein "Meister" eine Geschichte ausdenkt und einen durchführt sondern alle beteiligten mit dran rummeistern *lach*


    OOC3: An alle stummen Mitleser, traut euch versucht es mal, mitschreiben ist ganz einfach. Und wer merkt es geht nicht der hat halt nur ein kurzes Gastspiel.. aber ich freu mich über jeden der hier noch so auftaucht.

    #213VerfasserSands (427472) 26 Jul. 22, 10:24
    Kommentar

    OOC:

    Auch Paladine haben eine Oma :-)

    OOC Ende


    Im Tempelsaal war es ruhig...nur hin und wieder hörte man die Zugluft unter der inzwischen geschlossenen Eichentür hindurch. Der weiße Mantel bewegte sich dann ganz leicht.


    Morbius war mucksmäuschenstill um ja keine Aufmerksamkeit zu erregen.

    Er hatte genug gesehen, hier war er nicht sicher.

    Magische Rituale, Paladine die ihm sogleich den Garaus machen könnten, nichts wie weg...


    Am besten ich schleiche mich davon...nur nicht zuviel Zeit hier verbringen...


    Gerade als er sich auf Zehenspitzen davon machen wollte hört er Gilroys schwache Stimme unter dem Mantel:


    "Ich....ich....kann dich spüren...."


    Morbius bleibt wie versteinert stehen und blickt sich hilfesuchend nach einer Katze um die vielleicht gerade irgendwo herumstreunt...


    Nichts...


    "Du wanderst im Schatten...aber ich kann deine Magie spüren....eine uralte Magie...schwach...aber doch für mich zu spüren..."


    Der Mantel bäumt sich langsam wie ein weiß verschneiter Hügel auf.


    Morbius, der eigentlich nur die schwarze Masse im Schädel des Knochengerüstes unter dem Mantel und der tief herunter gezogenen Kapuze ist, beginnt von innen heraus ganz leicht rot zu glimmen...er versucht vorsichtig einen Zauber zu wirken...


    Die Anspannung im Tempelsaal, das sich in einem fast unmerklichen Flirren und Summen wahrnehmen lässt ist unerträglich...


    "Wages es nicht...." spricht Gilroy flüsternd unter seinem Mantel der inwzischen deutlich zeigt, dass er schon auf den Knien ist.


    "....Nekromant!" 


    Wiederhallend wirft der steinerne Saal das leise aber scharf gesprochene Wort zurück und verstärkt sich im Geiste von Morbius Grimm zu einem unendlichen Echo...


    #214VerfasserMerowinger (1359650) 26 Jul. 22, 10:37
    Kommentar

    Aljascha schaut auf den Teller mit Frühstück und auf einmal mag es ihr nicht mehr so richtig schmecken.

    Was geht hier nur vor und warum?


    Warum die frühe Nachtruhe? Aber tagsüber wird man wieder gut versorgt und alles ist gut?

    Sie kommt sich gerade vor wie ein umsorgtes Haustier, was zwar tagsüber gut gefüttert wird aber nachts das Haus nicht verlassen darf.


    Sie fragt nach Händlern und der Möglichkeit sich mit Ausrüstung und Proviant für die Weiterreise auszurüsten und erntet nur ein entschuldigendes Lächeln.


    "Ja früher gab es hier wohl einen Markt aber so wie die Gasthöfe und Tavernen war das einmal. Ich bin schon alt und kann mich kaum daran erinnern, wir haben ja hier alles was wir brauchen, Reisende kommen kaum mehr her und wem unsere Leben so wie es ist nicht mehr reicht der geht eh von hier fort." Die alte Frau seufzt.. "Wenn Alrik und Alissa älter sind werden sie mich auch verlassen wie schon ihre Eltern, ohne ein Wort oder ein Zeichen. So ist der Lauf der Welt so war es immer so wird es immer sein ... "

    #215VerfasserSands (427472) 26 Jul. 22, 11:33
    Kommentar

    Morbius kommt hinter dem Vorhang hervor.


    "Nun....Paladin..." Morbius spricht mit leiser, tiefer Bassstimme.

    "Ich spüre auch, dass du schwach bist, dass du bereit bist zuzuschlagen..."


    Der weiße Umhang bewegt sich.

    "Aber ich warne dich, lege dich nicht mit einer Macht an, die du nicht verstehst und die du nich beherrschen kannst.." Morbius legt seinen Kopf zur Seite.


    Langsam richtet sich Gilroy zu seiner ganzen Größe auf, nackt, nur den Umhang über seiner Schulter stand er nun vor Morbius Grimm, seine Arme ruhten hängend neben seinem Körper aber seine Hände ballten sich zu Fäusten. Er erkennt nun die Gestalt vor sich und sieht die wabernde schwarze Masse in dem Schädel.


    "Die Prophezeiung aus dem Buch Golgolads hat sich nun doch bewahrheitet....der totgesagte Fürst der Finsternis hat sich erhoben...um sein Werk zu beenden..." Gilroy schließt die Augen, hebt sein Kinn und atmet tief ein.


    Dann beginnt seine Brust zu zucken und seine Mundwinkel heben sich zu einem Lachen.

    Zuerst leise und dann immer lauter lacht er aus vollem Herzen während er seine Arme ausbreitet.


    Sein Lachen wiederhallt im steinernen Saal.

    Morbius sieht sich verwirrt um.

    Hat der nicht mehr alle Tassen im Schrank?


    "HAHAHAHAHAHAHAHAHA!" tönt es um ihn herum und in ihm drinnen.


    Gilroy öffnet wieder seine Augen.

    "Der große Feuerbändiger, der schwarze Schlächter der Tiefe, verbannt vor Jahrhunderten sucht sich ausgerechnet diesen mikrigen Körper zur Reinkarnation aus?" Der Paladin zeigt auf Morbius.


    "Wie armselig."


    Morbius will sich gerade rechtfertigen, seiner Meinung nach liegt hier wohl eine grobe Verwechslung vor als der Paladin mit einer Rolle vorwärts am Kelch vorbei hechtet und in Richtung Ausgangstür sprintet.


    "BEI GOLGOLAD! ER IST HIER! ER IST HIER!" schreit er aus voller Brust und reist die Tür auf um seine Brüder zur Verstärkung zu holen.


    "Was? Nein, nein...ich .....also ....Nein!" Morbius hebt beschwichtigend seine Knochenhände.


    Da rumpelt und klappert es draußen im Gang, Rufe, Knurren, Poltern!


    Schon fliegt der zweite Flügel der Eichentür auf und die Paladine stürmen mit ihren Waffen in den Händen herein.


    "Wo ist er?" ruft der Einäugige der mit einem glitzernden Langschwert hereinstürmt.

    "Dort!"

    Schon kommen 5 mächtige Paladine auf Morbius zugerannt.

    #216VerfasserMerowinger (1359650) 26 Jul. 22, 12:27
    Kommentar

    Schon längere Zeit hat ein großer weißer Vogel auf dem Dach des Bauernhauses gesessen und unbemerkt das Gespräch zwischen Aljascha und der alten Frau belauscht.

    Als die Alte einen Moment nach ihren mit dem Drachen spielenden Enkelkindern sehen geht, flattert der Vogel rasch auf Aljaschas Schulter und raunt ihr zu: "Menschen, die ihre Mutter und ihre Kinder plötzlich und ohne ein Wort oder Zeichen verlassen... ein Dorf, das Nacht für Nacht ausgestorben daliegt... unfruchtbare Bäume und leere Seen... Ich selbst habe noch nicht gewagt, der Sache auf den Grund zu gehen und fliege zur 6. Stunde selbst in mein Nest - aber wenn einer von Euch genug Mut aufbringt, könnte es sich vielleicht lohnen, wenn er oder sie in der Nacht auf bliebe und beobachten würde, was geschieht, nachdem alle in ihre Behausungen verbannt sind..."

    Doch schon kehrt die alte Frau zurück und der Vogel verschwindet so schnell, wie er gekommen war.

    #217VerfasserMöwe [de] (534573)  26 Jul. 22, 12:35
    Kommentar

    Als die Großmutter nocheinmal kurz den Raum verlässt, kommt Alrik herein, beugt sich zu den Fremden und flüstert:

    "Früher hat sie was anderes gesagt. Da haben wir gemeinsam Widerstand geleistet. Aber dann ist das mit meinem Vater passiert und seitdem hat sie allen Mut verloren. Meine Schwester und ich, wir geben nicht auf. Deswegen wollen wir auch bleiben, obwohl alle uns wegschicken wollen. Und jetzt, wo Drachen und Elfen zurück sind, wird bald alles wieder wie früher. Eigentlich ist noch genug Salz in den Bergen, Vater war selbst mal dort. Aber es gibt keine Ochsen mehr und keine Karren und keine Treiber. Und niemand will mehr auf den Feldern arbeiten, seit wir alles, was wir brauchen, von ... von ihnen erhalten Die Gier hat alle unsere Leute gefressen, hat Großmutter früher immer gesagt. Das Feuer hat ihre Herzen verbrannt. Und ..." Da kommt die alte Frau zurück und Alrik verstummt.


    "Ihr könnt bei uns bleiben, solange ihr wollt", sagt sie ruhig. "Ausrüstung können wir euch keine geben, aber ihr könnt den Winter bei uns abwarten. Und Alrik, Schlag dir besser die Flausen aus dem Kopf. Es gibt keine Drachen, es hat nie welche gegeben. Das Wachsen der Bäume, das machen Sonne und Regen. Das ist keine Zauberei."


    Pffff, denkt Schupperich, jetzt erst Recht. Er konzentriert sich, und bald ziehen sich graue Wolken am Himmel zusammen. Kurz darauf fallen die ersten Tropfen.


    "Hurra!" rufen beide Kinder im Chor. Die Alte schüttelt nur den Kopf.

    #218Verfasserhäring (1359813) 26 Jul. 22, 12:38
    Kommentar

    Mit Mühe und Not kann sich Morbius unter dem ersten Schwerthieb hinweg ducken.

    Da saust auch schon ein weiterer Hieb von oben herab um ihn direkt in der Mitte zu spalten.


    Geschwind, eher einer schwarzen Rauchwolke gleich weicht der Nekromant aus.

    Die Zeit zu reden ist vorbei!


    *Wusch*

    Eine schwarze Rauchwolke kommt aus dem Mantel von Morbius und nebelt den Paladin der am nächsten steht ein. Dieser beginnt zu würgen und zu husten. Er lässt sein Schwert hinunter hängen und fällt auf die Knie. Seine Augen treten aus seinem Kopf hervor und seine Halsschlagader schwillt an.


    "Bruder!" ruft einer der Paladine und eilt zu ihm, doch kurz bevor er ihn erreicht, fällt sein Bruder schlaff wie ein Sack Kartoffeln zur Seite. Er ist tot.


    "Zurück im Namen des Herren, Ausgeburt der Finsternis!" ruft der alte Paladin ohne sich Morbius weiter zu nähern.

    "Zu mir meine Brüder!"


    Die Paladine stellen sich im Halbkreis nebeneinander während Morbius zurück weicht.

    "Ihr habt angefangen!" brüllt er sie zornig an.


    Als die Krieger ihre Schwerter erhoben und vor sich miteinander verkreuzten entsprang den Klingen plötzlich eine gleissende Welle strahlenden Lichtes.

    Morbius riss noch die Arme vors Gesicht um sich zu schützen, doch schon erfasst ihn die Welle welche ihn quer durch den Saal unter einen der Wandteppiche schleuderte.


    Benommen rappelte er sich auf, da kam schon die nächste Welle auf ihn zu.

    Diesmal war er jedoch einigermaßen vorbereitet und er sprang hoch, klammerte sich am Teppich fest und kletterte einer Spinne gleich hinauf bis zu einem wunderbar verziertem Glasfenster das drei Paladine zeigte, die auf einem gehörnten, schwarzen, monströsen Schädel standen und ihre Schwerter darin hineingebohrt hatten.


    "Was...?"

    Da traf ihn die dritte Welle und er wurde durch das geborstene Glasfenster hinaus in die kalte Herbstnacht geschleudert.


    Er fiel und fiel....

    #219VerfasserMerowinger (1359650)  26 Jul. 22, 12:56
    Kommentar

    OOC: Das ganze Erlebnis zwischen Morbius und den Paladinen spielt sich in der Nacht ab als die anderen mehr oder weniger friedlich im Schuppen von Alriks Grossmutter geschlafen haben?




    #220VerfasserSands (427472) 26 Jul. 22, 13:11
    Kommentar

    OOC: Genau.

    Ich stoße dann zeitlich wieder zu euch.

    #221VerfasserMerowinger (1359650) 26 Jul. 22, 13:22
    Kommentar

    OOC: Dann können wir ja aus dem Frühstück noch ein gemütliches Brunchen machen :) Noch nen Kaffee bitte liebe Großmutter.

    #222VerfasserSands (427472) 26 Jul. 22, 13:26
    Kommentar

    Erst der Vogel dann Alrik, irgendwas ist hier wirklich sehr merkwürdig.


    Der Vogel hatte sie darin bestärkt das man der Sache mal nachgehen müsste, was geschah in diesem Dorf. Und warum?


    - Merkwürdigerweise fand Aljascha es gar ncht merkwürdig das ein Vogel mit ihr Sprach, was wiederum schon etwas merkwürdig war.


    Und warum behauptete die Großmutter es gäbe keine Drachen wenn sie doch sah wie ihre Enkel mit einem spielten? Ok besser gesagt auf einem spielten.


    Aljascha beschloss sich mal den Rest des Ortes anzusehen, verabschiedete sich für den Moment und betrat die Dorfstrasse.


    Die Häuser waren herunter gekommen, Händler oder einen Gasthof gab es weit und breit nicht und an einigen Häusern waren Türen und Fenster mit Brettern vernagelt.

    Der ganze Ort wirkte als hätte er mal viel mehr Menschen als Zuhause gedient, nun lag er einsam und halb verlassen da.

    Die Tore des Ortes waren zu dieser Tageszeit weit geöffnet aber auf de Strassen befanden sich trotzdem nicht wirklich mehr Menschen als in der Nacht.


    Aljascha sah sich weiter um, was besonderes gab es eigentlich nicht zu sehen… selbst die Felder außerhalb der Stadt wirkten heruntergekommen, halb abgeerntet, wie vergessen…


    .. einzig die Burg oder Abtei wirkte nicht wie vergessen, das große imposante Gebäude auf der Anhöhe, weiß strahlte hell und weiß in der Sonne, ein krasser Gegensatz zu den heruntergekommenden Gebäuden hinter ihr.

    #223VerfasserSands (427472) 26 Jul. 22, 14:29
    Kommentar

    Mirmilla kommt sich überflüssig und ziemlich fehl am Platz vor.

    Sie kann mit den seltsamen Reden der Dörfler nichts anfangen, Aljascha und der Drache lassen sie links liegen, und sie fragt sich, warum sie nicht einfach nach Hause geht, bevor der Winter kommt.

    Ich sollte aufstehen, Proviant packen und nach Süden loslaufen! 

    Aber sie bleibt sitzen und sinkt noch ein bisschen mehr in sich zusammen. Die dunklen Wolken, die der Drache beschworen hat, scheinen auch ihre Seele zu verdunkeln.

    #224VerfasserIrene (236484) 26 Jul. 22, 15:01
    Kommentar

    Bortagon plagen Zweifel. Während Lomma den beiden Kindern Alrik und Alissa unentwegt Fragen stellt, sitzt er da und grübelt.

    Ok, irgend etwas geht hier nicht mit rechten Dingen zu. Aber ist das meine Aufgabe, das wieder in Ordnung zu bringen? Habe ich nicht bereits genug zu tun? Braucht mein Stamm nicht gerade jetzt meine Hilfe? Was, wenn der Esomir tatsächlich aufgestaut wird, während ich hier herumsitze ... Warum brauchten eigentlich alle mehr Wasser, als da war? Und wo war das Wasser hin, das früher so zuverlässig da gewesen war? Es konnte doch nicht alles versickert sein ...


    Moment: hatte Mirmilla nicht gesagt, dass sie sich damit auskannte? War sie nicht deswegen zu Schupperichs Höhle gekommen, weil dort die Gesteinsformationen so interessant waren? Gewiss hatte sie damit das Labyrinth der unterirdischen Wasserläufe gemeint, die den ganzen Berg durchzogen. Und hatte sie nicht von Kenntnissen im Wasserbau gesprochen?


    Bortagon erhob sich und ging zu Mirmilla hinüber, die tief in Gedanken versunken schien.

    "Entschuldige bitte, ich störe dich nur ungern, aber mir brennt eine Frage auf dem Herzen, und vielleicht weißt du mehr darüber als ich. Die Menschen lehren an ihren Universitäten viele Künste, die unsereinem verborgen sind. Wie ist das zum Beispiel mit dem Wasser: ich habe immer gedacht, es kommt wie es will, es geht wie es will, und bis zu einem gewissen Maße kann ein Wasserdrache wie Schupperich es beeinflussen. Aber ... nun ja, wie soll ich es ausdrücken ... es gibt nur wenige Wasserdrachen, und wo keine sind, müsste es wohl andere Wege geben, für genügend Wasser zu sorgen ... die Leute hier müssten also lernen, sozusagen 'Wasserbau' zu betreiben, nicht wahr? Und ist 'Wasserbau' nicht dein, nun, Spezialgebiet? Ich meine, du hättest mal so etwas erwähnt."

    #225Verfasserhäring (1359813) 26 Jul. 22, 21:52
    Kommentar

    Als der Waldelf sie anspricht, versucht Mirmilla, die dunklen Schleier beiseite zu schieben. Es gelingt ihr mit einiger Mühe, den Kopf zu heben und Bortagon anzuschauen.

    "Wasserbau" flüstert sie "ist doch sinnlos."

    Tränen laufen über ihr Gesicht und plötzlich wird ihr bewusst, dass diese Worte nicht aus ihr selbst gekommen waren. Eine fremde Macht hatte ihren Verstand beeinflusst und sie in Zweifel und Traurigkeit versinken lassen.

    "So ein Unsinn!" will sie rufen, aber heraus kommt nur eine Art krächzen. Sie versucht mit aller Kraft, dieses Fremde aus ihrem Kopf zu drängen, räuspert sich, schüttelt den Kopf, versucht sich aufzurichten. Sie kann sich nur sehr langsam bewegen, aber immerhin scheint ihr eigener Wille zurückzukehren.

    Der Waldelf scheint ihre Not zu sehen, er wartet immer noch auf eine Antwort.

    Schließlich kann sie auch wieder sprechen "Ent..schuldige, bitte. Es...geht...mir nicht...so gut. "

    Erneutes Kopfschütteln, neuer Anlauf: "Also, Wasserbau, ja. Hab ich gelernt, aber da war nie die Rede von Wasserdrachen. Oder Waldelfen."

    Mirmilla versucht zu lächeln, aber das wirkt ziemlich kläglich. "ich kann Wasser aufstauen, oder weiter verteilen, aber ich kann auch nur Wasser nutzen, das vorhanden ist. Wenn keines da ist, nutzt auch kein Bauwerk. Außer vielleicht ein Brunnen. Einen Brunnen könnte ich bohren, so dass man an das Grundwasser herankommt."

    Ihre Stimme wird wieder leiser: "Aber Wasser, das verschwunden ist, kann ich auch nicht...Da ist wieder..." Sie flüstert: "der Schatten"

    #226VerfasserIrene (236484)  27 Jul. 22, 08:38
    Kommentar

    Bortagon schaut besorgt zu Mirmilla. Was ist auf einmal mit ihr? Sie ist doch sonst nicht um Worte verlegen? Sie wirkt auf einmal kraftlos, mutlos ... etwas scheint sie niederzudrücken. So wie Schupperich vorhin, denkt Bortagon. Auf einmal sah er unglaublich erschöpft aus, und nun liegt er da und scheint zu schlafen.

    "Also, Wasser muss ja irgendwo sein. Das gibt es nicht, dass es irgendwo kein Wasser mehr gibt. Wenn die Bäche trocken fallen, dann brauchen die Leute hier Brunnen. Ja, das wäre doch etwas. Hauptsache, sie wachen aus dieser Lethargie auf." Dann hält Bortaon inne. Was hatte Mirmilla gerade gesagt? Sie hat noch nie von Wasserdrachen und Waldelfen gehört gehabt? Das scheint sie irgendwie zu bedrücken.

    "Weißt du, ich habe immer geglaubt, Menschen sind blutrünstige Monster, die nichts anderes im Sinn haben als uns zu schaden und die man deshalb bekämp ... ähm, von denen man sich deshalb unbedingt fernhalten muss. Aber jetzt, wo ich euch kennengelernt habe ... naja, wir haben oft Probleme mit Menschen, die unseren Lebensraum zerstören und so Dinge. Ich habe immer gedacht, die Menschen machen das mit Absicht, aber vielleicht habe ich mich da geirrt - vielleicht habt ihr uns einfach übersehen. Kann ja vorkommen, jeder macht mal Fehler."

    #227Verfasserhäring (1359813) 27 Jul. 22, 08:50
    Kommentar

    Gilroy war in seine Kammer gelaufen und hat sich so schnell wie möglich seine frisch aufpolierte Rüstung angelegt. Ein Unterfangen, dass gar nicht so einfach war. Noch dazu unter Druck!


    Zuerst das leinene Untergewand, dann den Lederwams um den Oberkörper vor Scheuerstellen zu schützen.

    Rein in die mit weichem Leder gefütterten schweren Stiefel. Das Kettenhemd war schnell übergeworfen.

    Beinröhre, Kniestück, Schenkelstück, die lange schwere Schenkeldecke dann das Brustsstück, Brechrand, Achselstück und die mächtige, seitlich bis zu den Ohren reichende Halsberge. Weiter ging es mit dem Armzeug, den Armkacheln und zu guter letzte mit den Rüsthandschuhen.


    Fertig.


    Ein schneller Griff zu seinem Streithammer und schon lief er (nach vielen Minuten) hinunter in den Gang der in den Tempelsaal führte.

    Seine Hände fassten die Hammerstiel fester, seine Handschuhe knirschten.

    "Brüder?" rief er hallend in den Gang hinein.

    "Hier, hier!" hörte er aus dem Tempelsaal.


    Scheppernd lief er in den Saal, bereit einem Dämon den Schädel einzuschlagen....

    Da knieten die Brüder neben dem toten Kameraden mit gesenktem Haupt. Gilroy eilte zu ihnen und kniete sich neben sie.


    "Es war ein Nekromanten-Zauber, er war binnen Sekunden tot!" berichtete ihm der alte Paladin mit brüchiger Stimme.

    "Er konnte entfliehen!" der Alte blickte hinauf zum geborstenen Fenster.


    "Finde ihn und bring ihn zu uns, wir brauchen ihn lebend...wir müssen ihn verhören und Informationen aus ihm heraus kriegen!".

    "Doch gib Acht..." er blickt auf den toten Kameraden.

    "Er ist noch schwach, aber trotzdem gefährlich...du musst ihn überraschen und überrumpeln."


    Gilroy nickt und erhebt sich.

    "Wie ihr befehlt Seraphim, Ignis!"

    "Ignis!" Antworten die Brüder im Chor.


    "Nimm Srirach und Golgolads heilige Schatullaus dem Tabernakel am Seitenaltar, in ihr kannst du seine Seele für einige Zeit einsperren, dort kann er dir laut der Prophezeiung nichts anhaben."


    "Wir werden so schnell wie möglich nachkommen. Ich meine wir treffen uns zur Mittagsstunde im Dorf.


    "Gut!" antwortet Gilroy kurz angebunden, dreht sich um und verschwindet bereits aus der Halle.

    "Und vergiss das kleine Buch nicht, sonst wird es mit der Anwendung der Schatulle schwierig!" Seraphim hofft, dass er seinen letzten Zuruf noch gehört hat.


    Gilroy hat die Schatulle gefunden. Eine kleine schwarze Konstruktion mit einem kleinen Schloss und einem feuerroten Rubin darauf.

    Und das soll reichen?


    +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

    OOC:

    Mir ist noch nicht ganz klar was ihr im Dorf vor habt. Unterliegen die Reisenden etwa einem Täuschungszauber?



    #228VerfasserMerowinger (1359650)  27 Jul. 22, 11:32
    Kommentar

    Der Beobachter kam beim Anblick von Mirmillas und Schupperichs Verhalten ins Grübeln, hatte er doch schon mehrfach versucht mehr von den Dorfbewohnern und dem unerklärlichen Versiegen der Salzabbaus zu erfahren. Bisher hatte er keinen der Informanten je wieder gesehen oder von ihnen gehört. Ein Unding und mehr als nur ungewöhnlich. Dem Reden des jungen Alrik nach zu urteilen wirkte das was-auch-immer in erster Linie bei Erwachsenen, sprach er doch klar und wirkte verständig.

    #229VerfasserMasu (613197)  27 Jul. 22, 11:49
    Kommentar

    +++++++++++++++++++++++++++++++

    OOC

    Die Idee war, dass das Versiegen des Wassers, das der Drache und die Elfen beklagen, das Verschwinden der Salzhändler und die komischen Vorgänge im Dorf zusammenhängen. Ein Bösewicht (Dämonin, Zauberer oder so) hat ....

    sich das Salzbergwerk unter den Nagel gerissen, die Quelle des Flusses umgeleitet, und unterjocht seither alle Menschen, die in die Nähe kommen. Wenn keine kommen, lockt er sie an. Abschrecken will er aber alle, die ihm gefährlich werden könnten: den Drachen, die Ingenieurin....

    OOC Ende

    +++++++++++++++++++++++++++

    #230VerfasserIrene (236484) 27 Jul. 22, 13:07
    Kommentar

    OOC: Bossgegner? Zu früh, da sind wir dann ja gleich fertig mit der Quest 😉

    Ich habe da ne Idee!

    OOC ENDE

    #231VerfasserMerowinger (1359650) 27 Jul. 22, 13:22
    Kommentar

    OOC:

    Was ist eigentlich aus Hubert geworden? Habt ihr den armen Kerl einfach bei der Höhle zurückgelassen?

    OOC Ende

    #232VerfasserMöwe [de] (534573) 27 Jul. 22, 13:54
    Kommentar

    Gilroy steht unten am Fuße der Abtei zwischen bunten Glasscherben und blickt hinauf zum zerborstenen Fenster, gute 80 Meter über ihm.


    Srirach wiehert unruhig hinter ihm und schüttelt den schwarzen Kopf mit der weißen Blässe.

    Der mächtige Noriker Hengst schabt ungeduldig mit den Vorderhufen im Staub.


    Diesen Sturz kann keiner überlebt haben....zumindest niemand der nicht schon tot ist.

    Sein schwerer Stiefel tritt auf einen Goblin-Schädel der in hundert Stücke zerbirst.

    *krrrracks*


    Grübelnd geht Gilroy zu Srirach.

    "Er ist entkommen...irgendwie hat er es geschafft hier weg zu kommen...er kann jetzt in allen Gestalten stecken....einem Vogel, Fuchs, Hasen....oder einem Menschen." spricht er zu seinem Reittier während er ihm den Hals tätschelt.


    Es führt keine Spur von der Stelle des Aufpralles weg, auch kann er keine magische Schwingung erspüren.


    Er beschließt den Wald in der näheren Umgebung zu untersuchen um vielleicht eine Spur des verschwundenen Nekromanten zu finden.

    #233VerfasserMerowinger (1359650) 27 Jul. 22, 14:11
    Kommentar

    OOC:

    Tja Hubert, die arme Sau....🙂

    #234VerfasserMerowinger (1359650) 27 Jul. 22, 14:12
    Kommentar

    Gerade als die liebe Großmutter im gastfreundlichen Haus Wasser am Herd zustellte und sie unbeobachtet warw wurde ihr Blick ganz starr und ihre Augen verfärbten sich ganz kurz und unbemerkt komplett Schwarz.

    Ihr Kopf zuckte kurz und ihr Mund verzog sich zu einer hässlichen, unmenschlichen Fratze.


    Im nächsten Augenblick war jedoch wieder ihr liebliches Lächeln und ihr unschuldiges altes Gesicht zu sehen.


    "Noch jemand Tee oder Kaffee?" fragte sie herzlich als sie sich wieder zu ihren Gästen umdrehte.

    #235VerfasserMerowinger (1359650)  27 Jul. 22, 14:34
    Kommentar

    Noch ehe jemand antworten konnte, war von draußen plötzlich ein lautes Grunzen und Quieken zu hören und mächtige Hauer kratzten an der Tür. Ein großer Keiler mit altem getrocknetem Blut, abgebrochenen Zweigen, Blättern und Schlammspritzern im Fell und Schaum der Erschöpfung vor dem Maul bemühte sich verzweifelt, ins Haus zu gelangen. Zwei Tage und Nächte hindurch war Hubert gerannt, auf den Spuren der Reisenden, immer auf der Suche nach seinem ehemaligen Reiter, der so plötzlich in einem Knall verschwunden gewesen war.

    Er hatte ihn nicht wiedergefunden, aber etwas an dieser Stimme, die er soeben im Haus gehört hatte, brachte etwas in ihm zum Klingen. Er wusste selbst nicht, warum, aber fühlte: Dort hinein musste er, zu der Person, der die Stimme gehörte.

    Er stieß ein weiteres Mal heftig gegen die geschlossene Tür.


    ------------------------------------------------


    OOC: Ist es okay, dass ich Euch Hubert wiedergebracht habe? Sonst ignoriert diese Passage einfach.


    #236VerfasserMöwe [de] (534573)  27 Jul. 22, 15:30
    Kommentar

    OOC:

    Save the Hubert!

    #237VerfasserMerowinger (1359650) 27 Jul. 22, 15:42
    Kommentar

    Aljascha fühlte sich von der Abtei gleichzeitig angezogen wie auch abgestoßen, irgendwas etwas stimmte hier so ganz und gar nicht.

    Langsam und vorsichtig ging sie immer näher zur Abtei und wusste dabei nicht wirklich warum sie dabei schlich und sich möglichst im Verborgenen hielt.


    Sie sah keine Menschenseele. Nur das beeindruckende Gebäude stand vor ihr im Sonnenlicht. Überall schien es zu funkeln und zu glittzern.. aber nein… da lagen bunte Schwerben im Gras und reflektierten das Sonnenlicht.


    Aljascha fühlte sich immer unwohler je näher sie dem Gebäude kam, sie beschloss das es langsam auch Zeit für den Rückweg wurde, immerhin hatte sie auch niemandem gesagt das und wielange sie weg sein würde. Vielleicht machte man sich schon Gedanken.. wobei .. Morbius war nun auch schon ewig weg und keiner schien sich wirklich Sorgen zu machen.


    Sie ging langsam zurück in den Ort und mit jedem Schritt fühlte sie sich etwas besser.

    Bald würde es Zeit fürs Mittagsessen sein dachte sie und wenn Alriks Großmutter wieder so gastfreundlich ist wie beim Frühstück… Aljascha leckte sich sie Lippen und ihr Magen knurrte etwas…


    Nein es war gar nicht ihr Magen… vor der Tür des Hauses zu dem sie wollte wütete ein großer Keiler, grunztete und knurrte und warf sich immer wieder gegen die Tür.


    Aljascha nahm den Seiteneingang zwischen den leeren Ställen und dem Schuppen und sah ihre Reisekammeraden oder zumindest einen Teil davon … Morbius war immernoch nicht zu sehen.


    „Ähh entschuldigung, falls ihr es noch nicht gehört habt, da wütetet ein Wildschwein vor der Tür...“


    #238VerfasserSands (427472) 27 Jul. 22, 16:16
    Kommentar

    Verdammtes Mistvieh! beschwerte sich Mortischa über das Schwein, dass Einlass begehrte.

    Es wird meine "Gäste" noch aufwecken aus meinem Illusionszauber!


    Tiere konnte sie nicht verzaubern.

    Ihre langen, warzigen Finger mit den gelblichen, scharfen Fingernägeln ergriffen den Riegel der Tür und öffneten sie einen Spalt.


    Sie blickte nocheinmal zurück auf ihre Gäste die starr am Boden der Hütte saßen.

    "Gscht, Gscht!" fauchte sie Hubert an, der sie ganz erschrocken anschaute und Quietschend das weite suchte.


    Mortischa fuhr sich durch die zwei Büschel ihres gelblichen Haares, dabei kratzte sie sich eine der Eiterbeulen auf, die ihren hässlichen Kopf überwucherten.

    "Hoppala" grinste sie und naschte das gelbliche Eiter mit ihrem verbleibenden Zahn unter ihren Fingernägeln heraus.


    "Dann wollen wir uns mal unser Mittagsmahl vorbereiten...hihihi..."

    Sie tänzelte zum Herd auf dem schon einige Töpfe standen. Aus einem ragte eine gut gekochte runzlige menschliche Hand und in einem anderen Topf brodelten gerade die Gedärme eines vor kurzem vorbeigekommenen neugierigen Wandersmannes.


    Verträumt schaut sie in die Gedärme.

    Oh, er hat ja so lieb mit Alrik gespielt...


    Ja, der "Meister" wird mit mir zufrieden sein....

    Als erstes werde ich den Drachen schlachten....er verbraucht den Großteil meines Zaubers!

    +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++


    OOC: Das wäre jetzt mal meine Erklärung für die seltsamen Vorgänge im Dorf

    Alles nur eine Illusion...


    #239VerfasserMerowinger (1359650)  27 Jul. 22, 16:30
    Kommentar

    Gilroy hat die Gestalt aus einiger Entfernung durch den Wald hindurch beobachtet.

    Wohlweislich hat er sich in Deckung gehalten.


    "Hm." schnauft er kurz angebunden.

    Es war Jahre her, dass sich jemand auf dieser Straße so weit in den Norden getraut hat.

    Er selbst wurde vor 18 Jahren als Findling von jemandem vor dem Tor der Abtei abgelegt. Seine Eltern sind ihm unbekannt. Und auch egal...


    Seither kommt vielleicht alle paar Wochen der alte Jockel mit dem Proviant für die Abtei vorbei (und der hat es dann auch immer sehr eilig so schnell wie möglich wieder in Richtung Süden zu reisen), aber an andere Leute kann er sich nicht so recht erinnern.


    Das Dorf? Da sind die letzten Kleinkeuschler vor vielen Jahren verschwunden...plötzlich weg. Sicher nicht zuletzt wegen den trockenen Sommern und den schlechten Ernten. Das Salz verebbte und so verebbten auch die Transport und die Menschen die hier durchkamen oder sich ansiedelten.


    Seiterher ist das Dorf dem Verfall preisgegeben. Gilory und den anderen Paladinen hat Seraphim verboten sich dem Dorf zu nähern...wegen der Schenke, den Huren und dem liederlichen Leben dort...umso mehr wunderte es den jungen Paladin als Seraphim ein Treffen beim Dorf vorschlug.


    Die Paladine? Die hat das verlassene Dorf nicht weiter gestört, sie lebten lieber ihr zurückgezogenes Leben und wenden sich dem Studium der alten Schriften und der Übung mit ihren Waffen zu.

    Die Tore der Abtei blieben verschlossen, die wichtigsten Nachrichten kamen mit der Proviantlieferung.


    Gilroy war nun neugierig geworden und folgte der zierlichen Gestalt (eine Frau etwa?) bis zur dichten Dornenhecke vor dem nördlichen Tor.

    #240VerfasserMerowinger (1359650)  27 Jul. 22, 16:51
    Kommentar

    "HAH! Mortischa!"

    Lies sich der Beobachter beim Blick durch die geöffnete Tür zu einer seiner äußerst seltenen Äußerungen hinreißen.


    Diesmal würde sich Onkel Drumknott sicher nicht mit verächtlichem Blick Augen rollend abwenden, sondern es seinem Arbeitgeber zu Gehör bringen. Endlich, endlich eine Gelegenheit, sich bei seinem Idol Lord Vetinari in ein positives Licht zu rücken.


    Lange Zeit war es allen - nun, zumindest ihm - ein Rätsel, wo diese Hexe abgeblieben war. Soweit er sehen konnte prangte an der Hand noch das Erkennungszeichen seines letzten Abgesandten, von dem er seit Tagen nichts mehr gehört hatte.

    Gut dass er von den menschlichen Späher zu seinen Quadroc, Fledermäusen gewechselt war. Denen konnte die Hexe anscheinend nichts anhaben.

    Endlich würde Licht in die Vorgänge im Dorf zu bringen möglich sein.

    Also, vielleicht.

     

    +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

    OOC: Ich sollte doch mal wieder alle meine Scheibenwelt Bücher lesen und um Fehlende ergänzen.

    Nicht nur dass der Beobachter glühender Fan von Lord Vetinari ist, er dünkt sich auch auf dem Wege ein wunderbarer Nachfolger werden zu können.

    Erwähnte ich bereits dass er sich a wengle überschätzt?


    Mal so richtig OOC:

    Ich habe noch nie bei einem Rollenspiel mitgelesen, geschweige denn mitgemacht.

    Ist es erlaubt aus einer, ääh, realen Welt wie der Scheibenwelt hier Charaktere auftreten zu lassen, bzw Verbindungen herzustellen?

    Wenn nicht, müssten sich die Verwandtschaftsbeziehungen etc inLuft auflösen, aka nur geträumt.

    #241VerfasserMasu (613197)  27 Jul. 22, 17:03
    Kommentar

    OOC:

    Liebe*r Masu, Danke, dass du dich in diesem RPG einbringen möchtest.

    Mich persönlich verwirren deine Einträge ehrlich gesagt ein wenig, da ich nicht mit der Scheibenwelt vertraut bin.

    Deine Idee von 2 "Dimensionen/Welten" klingt schon richtig gut, hier würde es aber wohl den Rahmen sprengen.

    Ich möchte dich ganz herzlich einladen doch einfach mit einem Charakter hier bei uns einzusteigen! Der (mittelalterlichen) Phantasie, den Wesen, der Magie, den Abgründen, der Liebe, der Hoffnung und der Freude sind keine Grenzen gesetzt!

    #242VerfasserMerowinger (1359650) 27 Jul. 22, 17:47
    Kommentar

    OOC:

    ich bin mit der Scheibenwelt ebenfalls nicht vertraut, fand dafür die Einträge von Masu nicht verwirrend (nur etwas zu spärlich 🙂) und freue mich, jetzt mehr zu lesen. Bis jetzt passt für mich das Geschehen in die Geschichte: die Truppe hat einen unsichtbaren Mitwisser/Verfolger/Besserwisser auf den Fersen, der sich jetzt tatsächlich einmal nützlich machen und Mortischa außer Gefecht setzen könnte. An eine Art Täuschungszauber hatte ich auch gedacht, ich bin nur nicht so schnell darauf gekommen, wo die Wurzel des Übels zu suchen ist 😉 (ich war ehrlich gesagt eher misstrauisch gewesen gegen die Leute in der Abtei)


    PS: Hubert For Future 😀


    PPS: so eine Art Cameo-Auftritt bekannter Figuren finde ich schwierig, weil das u.U. nicht von allen Mitschreibern erkannt wird. Aber es spricht ja nichts dagegen, dass es hier Namensvettern gibt. Wir setzen den berühmten Disclaimer: alle Ähnlichkeiten mit lebenden und sonstigen Personen der realen Welt sind rein zufällig 🙂

    #243Verfasserhäring (1359813)  27 Jul. 22, 21:41
    Kommentar

    An diesem Tage war im Dorfe Grindelwald manches anders als gewohnt. Von den wenigen Menschen, die überhaupt nur zu sehen waren, blieb ab und an einer stehen und murmelte überrascht vor sich hin.

    "Was tue ich denn hier? Es geht auf den Herbst zu, und ich habe die Ernte noch nicht eingebracht! Nun aber hurtig ... ach. Ernte? Was ... nein. Es ist ist alles in Ordnung. Ich muss in mein Haus gehen. Alles in Ordnung."

    "Moment, da war doch eben ... warum stehe ich hier auf der Straße? Eben war ich doch noch in meiner Werkstatt - wo ist denn der Händler hin, eben war er noch da und wollte mir ... ach. Händler? Gibt es nicht mehr. Es ist alles in Ordnung. Ich muss in mein Haus gehen. Alles ist in Ordnung."

    "Ach du grüne Neue! Ich wollte doch längst ... ach. Ich muss in mein Haus gehen. Alles ist in Ordnung."


    Es half auch nicht gerade, dass ein wilder Keiler durch die Straßen tobte. Immer wieder blieb jemand stehen, und stellte überrascht fest: "Da ist wohl ein Goblin in der Stadt! Schau an, es ist wohl wieder Markt? Wie schön! Aber was ist nur in das Tier gefahren ... ach. Ich muss in mein Haus gehen. Alles ist in Ordnung."


    Auch Alrik begann, sich völlig neue Fragen zu stellen. "Ich erinnere mich ... ich erinnere mich! Es waren schon öfter Fremde hier! Kein Drache, keine Waldelfen, aber ... ich habe mit ihnen gesprochen! Sie wollten uns helfen! Aber dann waren sie auf einmal nicht mehr da, und ich habe sie vergessen. Wie konnte ich soetwas vergessen! Ich weiß doch auch noch alles, was Großmutter mir früher erzählt hat? Und wenn diese Fremden ... wenn die jetzt wieder auf einmal nicht mehr da sind?"

    "Sie müssen fliegen!" rief Alissa fröhlich. Sie hatte sich unbemerkt an Alrik angeschlichen und freute sich diebisch, ihn erschreckt zu haben.

    "Was verstehst du davon, du bist noch klein!" erwiderte Alrik mürrisch.

    "Fliegen! Sie müssen fliegen!" wiederholte Alissa und versteckte sich wieder.


    Etwas war ins Stocken geraten. Ein Mechanismus, der jetzt schon lange Zeit reibungslos funktioniert hatte, hatte an einer Stelle zu stottern begonnen. Das Dorf Grindelwald war dabei, zu sich zurückzufinden. Aber dieses Dorf war nur ein kleiner, unbedeutender Außenposten eines größeren Ganzen, ein kleines Rädchen im großen Getriebe. Wenn es fiele, wäre das erstmal nur das Problem der dort eingesetzten offensichtlich unfähigen Verwalterin. Sie würde nicht auf Gnade hoffen dürfen, aber auch die Menschen hätten nocht nicht viel gewonnen, weder die in Grindelwald selbst noch all jene, die noch gar nichts von ihrem Unglück ahnten. Der Boden hier war bereits unfruchtbar geworden, und die Flüssen fielen unaufhaltsam immer weiter trocken, es war nur eine Frage der Zeit, bis das ganze Land die kommende Katastrophe zu Kenntnis nehmen müsste.

    Doch selbst der Ausfall eines kleinen Rädchens kann der Beginn einer Entwicklung sein, die letztlich zum Stillstand des gesamten Mechanismus führte. Die Verwalterin wusste das wohl, und darum setzte sie alles daran, Grindelwald in ihrem Bann zu halten. Außerdem zürnte sie über die Undankbarkeit der Menschen. Wurden sie nicht mit allem versorgt, was sie brauchten, ohne dass sie dafür einen Finger krumm machen mussten?

    #244Verfasserhäring (1359813) 27 Jul. 22, 22:23
    Kommentar

    OOC hiermit lösen sich alle Verbindungen zur Scheibenwelt mit einem leises PUFF in einer kleinen Staubwolje auf.

    Korrigierter Beitrag


    _________________


    "HAH! Mortischa!"


    Lies sich der Beobachter beim Blick durch die geöffnete Tür zu einer seiner äußerst seltenen Äußerungen hinreißen.


    Lange Zeit war es allen - nun, zumindest ihm - ein Rätsel, wo diese Hexe abgeblieben war. Soweit er sehen konnte prangte an der Hand im Kochtopf noch das Erkennungszeichen seines letzten Abgesandten, von dem er seit Tagen nichts mehr gehört hatte.


    Gut dass er von den menschlichen Späher zu seinen Fledermäusen gewechselt war. Denen konnte die Hexe anscheinend nichts anhaben


    Endlich würde Licht in die Vorgänge im Dorf zu bringen möglich sein.

    Also, vielleicht.


    Der Beobachter ließ sofort eine Schar wilder Keiler von Fledermäusen geleitet zum Dorfe Grindelwald aufbrechen. Sie sollten dort gezielt so randalieren, dass Mortischa abgelenkt wurde und so ihren Illusionszauber weiter schwächen. Gezielt eingesetzt sollten sich Mirilla und Schupperich befreien und eine Revolution gegen Mortischa und ihren Meister beginnen können.



    PS. Ich bin ja dem Gebäude gegen über misstrauisch. Was wenn diese weiss glitzernden Abtei auch eine Illusion ist, aber in Wirklichkeit ein Kerker, in dem die Paladine unwissend und gutgläubig ihren Studien nachgehend gefangen gehalten werden?

    #245VerfasserMasu (613197)  28 Jul. 22, 00:24
    Kommentar

    Aljascha sah ihre Reisegefährten mehr oder weniger apathisch im Hof sitzen, einzig Alrik und Alissa wirkten munter auf sie.


    Im Haus selber schien sie Geräusche aus der Küche wahrzunehmen. „Ah die Großmutter...“ sie übertrat die Türschwelle und was sie sah lies ihr das Blut in den Adern gefrieren.. in den Töpfern brodelten faulige Fleischreste und sie glaubte sogar menschliche Überreste zuerkennen.


    Sie hörte die alte Frau an der Haustür etwas rufen oder sprechen und als sie die Frau wiederkommen hörte zog sich in die leere Vorratskammer zurück.

    Ja alte Frau traf es wohl besser als Großmutter denn wo sie vorher eine alte gutmütige Frau zu sehen glaubte war sie sich jetzt nicht sicher was sie sah…


    Sie konzentrierte sich auf die alte Frau und klatschte dreimal in die Hände… wie von Zauberhand verwandelte sich die gütige alte Frau .. ihre Haare wurden weniger, strähnig und von einem fahlen Gelb. Ihr Kopf war von Eiterpusteln bedeckt … ja sie wurde vor Aljaschas Augen zu dem was der Volksmund wohl als Hexe bezeichnen würde.


    Ha, DU wer bist du ..WAS bist du …. HALT Stop SO geht das nicht...“


    Kaum hörte man das Händeklatschen im Hof wurde auch dort alles noch baufälliger, Alissa verwandelte sich in eine Taube und die Reisenden schienen langsam wie aus einem Schlaf zu erwachen.


    Aljascha stand der alten Frau gegenüber, wenn es denn eine Frau war, und zitterte ... vor Wut ..Überraschung und Angst.


    IHR WAGT ES EUCH MORTISCHA ENTGEGEN ZUSTELLEN?“


    Aljascha trat mit ausgestreckter Hand auf die Gestalt (Frau mochte sie sie nicht mehr nennen) zu und sah sie mit drohendem Blick an.


    WIR SEHEN UNS WIEDER….. HEXE….


    Mit diesem Satz löste sich die Gestalt in eine Rauchwolke auf.



    OOC: Illusionszauber, OK soweit waren wir ja schon aber warum und woher? Wer ist der Meister? Was ist mit der Abtei? Was ist mit Morbius und kommt er wieder und wenn ja in wem und so ? Und ist er für uns oder gegen uns, selten hatte ich ein Gruppenmitglied was ich so wenig einschätzen konnte.

    Sorry das ich den Illusionszauber nicht bestehen lassen konnte aber eine Hexe die so starke Magie nicht erkennt? Das konnte ich nicht länger durchhalten, ausserdem hätte ich es nie geschafft DAS Mittagessen zu essen :)

    #246VerfasserSands (427472)  28 Jul. 22, 08:01
    Kommentar

    Aljasscha war noch immer wütend, ganz besonders auf sich selbst da hatte sie sich ja ganz schön einlullen lassen. Hier hast du Essen und Kaffee und alles ist gut.

    Sie mochte gar nicht dran denken was oder wen sie da gegesen und getrunken hatte, sie schüttelte sich.


    Ohne weiter auf ihre Mitreisenenden zu achten, sie hatte immer noch die Hoffnung sie würden aufwachen sich an nichts erinnern und sie müsste keine unliebsamen Fragen beantworten.


    Draussen auf der Strasse schien das Dorf noch baufälliger und Menschen sah Aljascha auch kaum auf der Strasse. Ein paar wenige kreuzten ihren Weg aber sie schienen alle mit sich selbst beschäftigt zu sein und achtet kaum auf sie.


    Sie trat vor das Tor und irgendwie hatte sie gedacht auch dort hätte sich was geändert. Felder wären auf einmal üppig und fruchtbar oder so .. aber dem war nicht so.

    Die Abteil lag noch immer strahlend im Sonnenlicht, die Wälder um den Ort wirkten abweisend und verwahrlost und für einen Moment wünschte Aljascha sich nichts mehr als bei ihrer Sippe in Huggenburg zu sein anstatt hier.


    Nachdenklich setzte sie sich an den ausgetrockneten Brunnen am Marktplatz des Dorfes und bis sie von einem Wildschwein vorsichtig angestuppst wirde.


    OOC @Merowinger Brauchst du Hubert noch oder kann der weg? Nein nicht weg aber ich würde in sonst adoptieren, Aljascha sucht einen Vertrauten was aber eigentlich nie und nimmer nicht ein Wildschwein sein kann aber wo er doch schon mal da ist …. und wen kümmert hier das DSA Regelwerk :?

    #247VerfasserSands (427472) 28 Jul. 22, 08:56
    Kommentar

    OOC:

    Gut gelöst Sands!

    Dein Charakter ist mir noch zu unbekannt, ich habe zB nicht herausgelesen (oder überlesen), dass Aljischa eine Hexe ist.

    OOC Ende

    +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++


    Gilroy drückte die Dornenhecke zur Seite und entdeckte einen schmalen Pfad der durch das Dickicht durch das Tor in das verlassene Dorf GrUndelwald führte.


    Er blickte nochmlas über die Schultern, Seraphim war aber noch nicht angekommen.

    Der Paladin wollte nicht länger warten und ging den Pfad entlang.


    Da kam ihm in rasender Geschwindigkeit, unnatürlich zuckend eine alte Frau, die sich, als sie an ihm schreiend vorbei lief, als eine absolut hässliche, entstellte Gestalt entpuppte. Mit kurzen, schnellen, hektischen Schritten war sie auch schon beim Tor hinaus und verschwandt in Richtung Norden.


    Gilroy riss sich den Streithammer vom Rücken, doch da war der Spuck auch schon wieder vorbei.

    "Hexenwerk..." zischte er, packte den Hammer fester und ging entschlossen ins Dorf hinein um der Sache nachzugehen...

    #248VerfasserMerowinger (1359650) 28 Jul. 22, 09:10
    Kommentar

    Hubert versteht die Welt nicht mehr. Warum verlassen ihn alle, denen er sich anschließen will, so plötzlich und auf so seltsame Weise? Erst sein Reiter, der in einem Knall explodierte; dann der eigenartige kleine Knochenmann, der noch nach seinem alten Herrn roch und dem er so mühsam gefolgt war, und nun hatte auch noch die zunächst so nett wirkende alte Frau mit dem guten Essen, zu der er sich so unerklärlich hingezogen gefühlt hatte, ihn erst verjagt und sich später in Luft aufgelöst.

    Aber da ist ja noch diese andere, jüngere Frau. Sie scheint ihm etwas widerstandsfähiger zu sein als die anderen, mächtiger, vielleicht eine gute neue Herrin für ihn... Er stupst sie probeweise an. Als sie nicht gleich reagiert, legt er seinen mächtigen, borstigen Kopf in ihren Schoß, schaut mit etwas, das er für einen seelenvollen Augenaufschlag hält, zu ihr hoch und macht sein bestes: "Ich bin ein armes, verlassenes Schwein"-Gesicht.


    ---------------------


    OOC: Damit beende ich das Hubert-Ausleihen für mich. ;-)


    #249VerfasserMöwe [de] (534573)  28 Jul. 22, 09:18
    Kommentar

    OOC @Merowinger Na sie trägt ja auch keinen Button wo der Heldentypus draufsteht aber die Vermutung, dass sie eine Hexe sein Könnte wurde schon von „Mitreisenden“ geräussert. Wobei das Illusionenbannen hat sich ja in der Küche abgespielt als alle anderen auf dem Hof waren, also ist es ja eher Spielerwissen das sie wohl eine Hexe sein könnte und kein Heldenwissen. Boah das zu trennen fand ich schon immer verdammt schwierig.


    OOC2 Danke Möwe, wer wird einem geschenkten Hubert schon von der Brunnenkante stoßen.

    Sagt die Schlangen-Hexe die eigentlich auf der Suche nach einer Schlange war und sich schon coole Namen überlegt hatte. Aber wie sagte schon ihre Mutter immer „Vertrau dem Zufall.“



    Aljascha schaute auf als der große Wildschweinkeiler ihr seinen mächtigen Kopf wie ein kleines Hündchen auf den Schoß legte.

    Er wirkte friedlich und eher vorsichtig abwartend, so ganz und gar nicht seinem Aussehen entsprechend.

    „Na wer bist du denn, wo kommst du denn her?“

    Sie kraulte das Schwein vorsichtig hinter dem Ohr.

    Von Wildschweinen als Reittiere von Goblins hatte sie ja schon gehört und auch Goblin Schamanen mit Wildschweinen waren ihr ein Begriff, von Schmuseschweinen hatte sie bisher aber noch nicht gehört. Aber solange er so friedlich war und sie SO ansah was solls, nun musste nur noch ein schöner Name her…


    #250VerfasserSands (427472)  28 Jul. 22, 09:49
    Kommentar

    In der Zwischenzeit war die Schar wilder Keiler, die der Beobachter ausgesandt hatte am Ortsrand von Grindelwald angekommen und wollte beginnen auftragsgemäß zu randalieren.

    Verwirrt sahen sie sich um. Das Dorf war in einem so schlechten Zustand dass sie nicht wussten was sie dort noch umgraben sollten.

    Der Beobachter, dem gleichzeitig mit den Keilern diese Erkenntnis kam lies sie von den Fledermäusen Richtung Felder und Berge umleiten. Sie sollten auf die Suche nach Wasser und Pflanzen gehen und dabei den Boden so umpflügen, dass eine Aussaat von Getreide vorbereitet werden konnte.


    OOC. da Mortischa (vorläufig?) verschwunden ist sehe ich keine Grund, das Dorf aufmischen zu lassen. Obwohl lustig wäre es schon und würde die Bewohner etwas mehr aus ihrer Lethargie aufwecken.

    #251VerfasserMasu (613197)  28 Jul. 22, 10:05
    Kommentar

    ++++++++

    OOC

    Bin jetzt leider etwas aus dem Tritt geraten. Ich dachte, Morbius hätte die Großmutter besetzt. Dann war das aber Mortischa. Wo ist jetzt der Nekromant?

    OOC Ende

    ++++++++++++++

    #252VerfasserIrene (236484) 28 Jul. 22, 10:18
    Kommentar

    OOC Ich dachte, Morbius hätte die Großmutter besetzt.

    Dachte ich auch.

    #253VerfasserMasu (613197) 28 Jul. 22, 10:21
    Kommentar

    Mirmilla fühlte sich plötzlich wieder frei und fröhlich, die Schatten waren spurlos verschwunden, und sie musste herzlich lachen über den Anblick von Aljascha und dem sie umschmeichelnden Wildschwein.

    "Ist das Dein neues Haustier? Wo hast Du das denn her?" fragte sie, während sie aufstand zu Aljascha hinüberging. "Und was hast Du sonst noch herausgefunden bei Deiner Tour durchs Dörfchen?"


    #254VerfasserIrene (236484) 28 Jul. 22, 10:24
    Kommentar

    Aljascha schaut vom Wildschweinkraulen auf. "Haustier? Weiß nicht, er war auf einmal da .. er polterte gegen die Haustür benahm sich wie wild und nun .. seht selbst nun ist er wie ausgewechselt....“

    Sie sah sich auf dem Marktplatz um, "Bis auf das Schwein habe ich eigentlich nichts gefunden und wenn ich ehrlich bin hat das Schwein eher mich gefunden."


    Aljascha windet sich innerlich, wie sollen sie das Rätsel lösen ohne Ehrlichkeit untereinander. Aber kann sie der Fremden vertrauen, soll sie erzählen was geschehen ist ? Solange sie denken kann wurde ihr eingetrichtert nicht zu sagen was sie ist nur der Sippe und dem Zirkel zu vertrauen… keinen Außenstehenden zuviel Preis zugeben.

    Fast wünscht sich Aljascha den Illusionszauber zurück.


    Sie atmet tief durch …. lass uns zurück zu den anderen gehen...


    #255VerfasserSands (427472) 28 Jul. 22, 10:50
    Kommentar

    OOC: Wurde die Großmutter auch irgendwann wegen ihrer Renitenz ermordet und verspeist oder kann ich sie wieder auftauchen lassen?

    OOC Ende

    #256VerfasserMasu (613197) 28 Jul. 22, 11:25
    Kommentar

    OOC: Keine Ahnung was die Großmutter betrifft, ich persönlich würde denken es kommt auf die Erklärung an. Es weiß ja keiner was passiert ist, ist es die Großmutter gewesen oder jemand der nur ihre Gestalt angenommen hat, war die Großmutter schon vorher besessen, eine Hexe was auch immer ... oder wurde sie gegessen beseitigt und ersetzt ... ich weiß es auf jeden Fall nicht. Ich persönlich würde mir dazu überlegen braucht man die Großmutter noch oder reicht evtl. Alrik als Auskunftsgeber.. hat man mit der Großmutter noch was vor ... und weil sich das alles ja jeder für sich überlegt gibt es ja erstmal keinen alle übergreifenden Plan. Wenn du sie gebrauchen kannst lass sie wieder auftauchen aber mit einer Erklärung wenn nicht dann nicht.


    Mir hat Hubert auch nicht gefehlt wenn die Möwe ihn nicht wieder zu uns geschickt hätte aber manchmal weiß man erst das ein NPC gar kein NPC ist weil er immer wieder kommt und man ihn nicht wieder los wird.

    #257VerfasserSands (427472) 28 Jul. 22, 11:53
    Kommentar

    OOC

    Morbius ist "noch" verschwunden.

    Die Großmutter wurde von der Hexe verspeist und dafür hat sie ihre Gestalt vorgetäuscht.

    Die Hexe ist in Richtung Norden (Eisberge) davon....vielleicht sehen wir sie ja wieder 🙂


    Jetzt mal weniger OOC schreiben und die Geschichte voran treiben *Händeknackenlasse*


    OOC Ende

    ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++


    Als Gilroy die Tür des alten Hauses mit einem kräftigen Stiefeltritt polternd eintritt, bietet sich ihm ein seltsames Bild.


    2 Frauen die mit einem Wildschein kuschelten, ein Wasserdrache auf dem zweil kleine Waldelfen herumturnten.


    "Was bei Goldgolad geht hier vor sich?"


    Er hebt drohend seinen Streithammer.

    Er fühlt die Spuren der Magie die hier noch vor kurzem war.

    Sofort sträuben sich seine Nackenhaare.


    Das kann nur eines bedeuten...der Nekromant ist hier!


    "Tritt hervor beim heiligen Feuer von Golgolad du dreckiger Nekromant!"

    #258VerfasserMerowinger (1359650) 28 Jul. 22, 12:46
    Kommentar

    Das Wildschwein sprang auf, stellte die Nackenhaare hoch und sah den Neuankömmling aus kleinen Augen böse an. Er knurrte leise und seine Augen funkelten bedrohlich.


    Aljascha sprang ebenfalls auf und schaute das Kampfschwein überrascht an, war es doch eben noch ein Kuschelschwein gewesen.


    "Wer seid ihr und was wollt ihr hier?"

    "Alrik sagt nicht das ist ein Freund der Familie?"


    Aljascha sah den Fremden herausfordernd und Alrik fragend an.


    Mit Hubert (warum auch immer war der Name in ihrem Kopf erschienen, Hubert, das Schwein hieß Hubert, was für ein merkwüdiger und uncooler Name aber sie war sich sicher) an ihrer Seite fühlte sie sich gleich viel mutiger als sonst.


    --------------------------------


    OOC (hau mich doch) Vielleicht braucht es dann einen "OOC" Faden denn um OOC werden wir wohl nicht herum kommen denn wo sons lassen soch sonst Unklarheiten oder Fragen klären?

    #259VerfasserSands (427472) 28 Jul. 22, 13:41
    Kommentar

    Gilroys Augen funkelten feindselig als diese Frau (wann hatte er das letzte mal eine Frau gesehen?) ihn mit seltsamem Dialekt ansprach.


    "Was ich hier will?" fragte er, den Kopf etwas zur seite legend.

    "Die Frage ist, was treibt ihr hier alle in diesem verlassenen Dorf?"


    Erst jetzt erblickt er die menschlichen Überreste in den Kochtöpfen.


    "Kanibalen!" erschüttert tritt er einen Schritt zurück. Sein Blick wechselt zwischen Aljascha und dem Herd.


    Der Paladin hebt mit geweiteten Augen seinen Hammer über den Kopf, bereit ihn auf den nächst besten Schädel herunter sausen zu lassen...

    #260VerfasserMerowinger (1359650) 28 Jul. 22, 13:51
    Kommentar

    Mirmilla ist etwas zur Seite gewichen, damit sie und Aljascha bei einem Kampf genügend Platz hätten.

    Dann schimpft sie auf den Mann ein:

    "So ein ungehobelter Patron ist mir schon lang nicht mehr begegnet! Wer hat Euch denn erzogen? Wenn man Fremden begegnet, noch dazu Damen, kann man doch nicht einfach drauflos dreschen!"

    Sie wird immer lauter, in der Hoffnung, dass Schupperich auch endlich aufwacht und sich zeigt. "Was fällt Euch ein, uns irgendwelche Wörter an den Kopf zu werfen! Ihr seid ein BARBAR, der DRACHEN soll Euch holen!"

     

    #261VerfasserIrene (236484)  28 Jul. 22, 14:11
    Kommentar

    Noch bevor Aljascha antworten konnte stürzte sich Hubert mit seinem ganzen Gewicht auf den Paladin.

    Dieser kommt ins straucheln und weiter wäre auch nichts passiert aber dank seiner mehr als schweren Rüstung wird er zu Boden gerissen, knallt mit den Kopf gegen die Wand und sieht erstmal Sterne.

    Zwar verliert er nicht das Bewusstsein aber etwas benommen ist er doch.


    "Jetzt mal ganz in Ruhe .. es ist nicht so wie es aussieht,,, wir sind keine Kannibalen und in absolut friedlicher wenn auch leicht verwirrter Absicht hier ... so und wer seid nun ihr?"

    #262VerfasserSands (427472) 28 Jul. 22, 14:16
    Kommentar

    "Ich ein Barbar? Dass ich nicht lache!"

    "Ihr habt hier MENSCHENFLEISCH auf dem Herd stehen und nennen mich einen Barbar?"


    Dieses Weib hat Mut....gefällt mir....


    Der mittelgroße Drache in der Ecke döst weiter vor sich hin, von ihm scheint keine Gefahr auszugehen.


    "Dann erklärt mir doch was ihr hier tut und was euch in diese verlassene Gegend bringt!"

    Seine Handschuhe umklammern den Hammerstiel fester, bereit zuzuschlagen wenn ihm die Antwort nicht gefällt.

    #263VerfasserMerowinger (1359650) 28 Jul. 22, 14:16
    Kommentar

    Ignoriert meinen Post, Mirmilla macht das schon, Hubert knurrt weiter und ich gucke böse, kann das oben leider nicht mehr editieren

    #264VerfasserSands (427472) 28 Jul. 22, 14:19
    Kommentar

    OOC:

    @Sands

    Bitte beachten, dass nur der Schreiber des Charakters (in diesem Fall ist Gilroy derzeit mein Hauptcharakter) Verletzungen, Stürze usw. schreiben kann.


    Einfach bis zum Angriff schreiben und den Char-Schreiber dann selbst entscheiden lassen wie er reagiert.

    #265VerfasserMerowinger (1359650) 28 Jul. 22, 14:27
    Kommentar

    Mirilla wirft einen schnellen Blick in Richtung Topf.

    "Ich weiß nichts über Menschenfleisch, und auch nicht, woran Ihr das erkennen wollt. Ich habe jedenfalls nichts von diesem Gulasch gegessen."

    Sie spricht schnell weiter "Mein Name ist Mirmilla Honigtau, Magistra der Ingenieurskunst der Großen Universität Magaraga. Ich bin auf einer Forschungsreise zur Erkundung der, äh, Salzstraße und, äh, der nördlichen Gefilde. Dazu habe ich mich anderen Reisenden angeschlossen, und wir haben in diesem Dorf übernachtet. Eine freundliche Dame hat uns bewirtet, und ich bin sicher, dass sie auch keine Kanibalin ist."

    Suchen blickt sie sich um. Wo war Alrik, wenn man ihn brauchte.

    #266VerfasserIrene (236484) 28 Jul. 22, 14:32
    Kommentar

    OOC: @Merowinger OK , dachte es sei OK weil ich dem Guten ja keine wirklichen Verletzungen zugefügt habe, zumal nicht ganz klar war ist er nun Char oder NPC. Ausserdem ist das ja gar nicht passiert weil sich die Posts ja überschnitten hatten. ;)

    #267VerfasserSands (427472) 28 Jul. 22, 14:47
    Kommentar

    OOC: Alles Gut, Sands!

    OOC Ende

    +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++


    "Und wessen Hand sehe ich dann in diesem Topf da schwimmen?"

    "Erzählt mir hier keine Lügengeschichten, ich warne euch Mirmilla Honigtau!"


    Er spürt noch immer die Magie wie wabernden Nebel um sich, doch langsam wird das Gefühl schwächer.


    Er hat schon vieles über Zauber, Magie und Hexen in der großen Bibliothek der Abtei gelesen.

    Druden, Wiedergänger, Gule, Vampire, Harpien, Nachtalben, waren ihm nichts neues.


    Bei Mirmilla hatte er das Gefühl, dass sie die Wahrheit sagt.

    Er hebt sein markantes Kinn und lässt den Hammer langsam sinken.


    "Ich muss Seraphim holen, dass hier muss er sich ansehen...anscheinend war hier vor unserer Nase etwas furchtbares im Gange!"


    Plötzlich rumpelt die kleine schwarze Schatulle in der Tasche in seinem Umgang.

    "Wusste ich es doch...der Nekromant ist doch hier!"



    #268VerfasserMerowinger (1359650)  28 Jul. 22, 14:48
    Kommentar

    Aljascha legte beruhigend die Hand auf Huberts Rücken, der Keiler reichte ihr fast bis an die Hüfte und wirkte gerade alles andere als schmusebedürftig.


    „Gestattet mein Name ist Aljascha Bagoltin und ich bin Schreiberin in einen Kontor in Festum*, ich war auf dem Weg zu meiner Familie in Huggenburg als ich auf meine Mitreisen traf und mich ihnen anschloss.


    Eine Kanibalin bin ich ebenfalls nicht, die Küche wurde von einer alten Frau benutzt und sie bereite uns hier ein vorzügliches Frühstück zu, wie das Mittagessen aussehen wird weiß ich noch nicht… sie scheint aber irgendwie verschwunden zu sein, vielleicht ist sie zum Markt oder bei den Nachbarn.


    Hubert grollte immnernoch still vor sich hin, hatte aber die Augen inzwischen halb geschlossen.


    *Die Namensgleichheit der Stadt mit einer Stadt aus einer anderen Welt ist rein zufällig und nicht beabsichtigtm OK vielleicht schon denn es handelt sich auch um eine Hafenstadt


    #269VerfasserSands (427472) 28 Jul. 22, 15:20
    Kommentar

    Edit gelöscht

    #270VerfasserIrene (236484)  28 Jul. 22, 15:28
    Kommentar

    Alrik, der sonst tagsüber so selbstbewusst gewirkt hatte, schaute mit großen Augen aus seinem Versteck hervor.

    Die Verwandlung der geliebten Großmutter hatte ihn sehr erschreckt. Wie lange war sie schon nicht mehr wirklich da? Wieviele seiner Geheimnisse hatte er dieser Hexe erzählt?


    So einen großen und starken Mann wie Gilroy hatte er noch nie gesehen. Sein Vater war in seinen Augen schon ein starker Mann gewesen, doch kein Vergleich zu diesem Riesen.

    Nicht einmal der Keiler hatte ihn entscheidend aus dem Konzept bringen können.

    Wo kam er her? Was war er? Was wollte er hier? War er Freund oder Gefahr?


    Vorsichtig kam er hinter dem Vorhang hervor und schlich sich neben Mirmilla.


    #271VerfasserMasu (613197) 28 Jul. 22, 18:19
    Kommentar

    Mirmilla legte Alrik die Hand auf die Schulter, um ihn ein bisschen zu beruhigen.

    "Da bist Du ja, Junge! Könntest Du bitte diesem unhöflichen... Mann... bestätigen, dass wir nicht von hier sind und mit dem Gulasch da", sie deutete auf den Herd, "nichts zu tun haben?"



    #272VerfasserIrene (236484) 28 Jul. 22, 19:59
    Kommentar

    Alrik blickte Richtung Topf, konnte sein Würgen kaum unterdrücken und nickte kaum sichtbar.

    An reden war nicht zu denken.

    #273VerfasserMasu (613197) 28 Jul. 22, 21:32
    Kommentar

    Schupperich erwachte mit fürchterlichen Kopfschmerzen. Aber das kam nicht daher, dass die Waldelfen an ihm herumgezerrt und gezogen hatten, um ihn endlich zu wecken. Seine Glieder schmerzten, als hätte er wieder Muskelkater, als hätte er sich ungeheuer angestrengt. Was war eigentlich geschehen? Sie hatten das Dorf erreicht, Unterkunft gefunden ... nette Gastgeber, wie er zugeben musste, auch wenn die Großmutter etwas seltsam gewirkt hatte. Hatte sie ihm doch in die Augen gesehen und gleichzeitig verleugnet, dass es Drachen gäbe. Dann der kleine Regen ... das konnte ihn doch nicht so erschöpft haben! Schupperich blinzelt sich den Schlaf aus den Augen und begreift endlich. Mirmilla und Aljascha waren in Gefahr! Jetzt hieß es schnell handeln, bevor es zu spät war!


    Mit aller Kraft, die ihm zu Gebote steht, springt er auf die Füße und einen großen Satz auf den Angreifer zu. Er sieht ihn nur von hinten und kann nicht erkennen, wer oder was es war. Am Ende wieder ein Ork, mutmaßt Schupperich, na, der sollte ihn kennen lernen! Er ergreift ihn mit beiden Vorderpranken, so dass der Kerl seinen Arme nicht mehr rühren kann, und reißt ihn erstmal hoch in die Luft.


    Vor Wut schnaubend betrachtet er die doch recht große Gestalt. War das am Ende ein Mensch? Möglicherweise. Aber er war eindeutig bewaffnet und gewillt gewesen, seine Waffe gegen offensichtlich unbewaffnete einzusetzen. Noch einmal würde Schupperich nicht abzuwarten und tatenlos zuzusehen, wie Mirmilla einen Schlag über den Kopf bekam, zumal sie jetzt nicht einmal einen Helm trug.


    "Wer ... wer wagt es ..." fauchte der Drache, außer sich und blind vor Wut. "Ich wohne hier zwar nicht, aber Ruhe und Ordnung sind mir immer noch ein Anliegen! Wer bist du, dass du die Wehrlosen bedrohst? Schämst du dich nicht, deine Kraft so zu missbrauchen? Sprich!"

    #274Verfasserhäring (1359813) 28 Jul. 22, 22:28
    Kommentar

    "Lass mich los du Feigling!" brüllt Gilroy.

    "Der Nekromant, der Mörder, er ist ist hier, ich muss ihn fangen!"


    Mit aller Kraft versucht sich der Paladin zu befreien.


    Er ächzt und kämpft gegen den festen Griff des Drachen an der ihn von hinten angegriffen hat.

    Sein kräftiger Brustpanzer schützt ihn aber vor jeglicher Verletzung durch die Drachenklauen.


    *RRRRUMS*


    Die Tür wird aufgetreten und es stürmen die fünf übrigen Paladine, angeführt von Seraphim in die Hütte.

    "Was geht denn hier vor sich?" fragt Seraphim ruhig, die Hand aber am Heft seines Breitschwertes.


    Sein Blick schweift ruhig durch den Raum, die Lage sondierend. Ganz eindeutig ist der alte Paladin nicht dass erste mal in einer kritischen Situation wie dieser. Der junge Hitzkopf Gilroy hat hier wohl über das Ziel hinaus geschossen.


    "Ist der Nekromant hier?" fragt Seraphim den gefangen Gilroy.


    "Ja Meister, ich kann ihn spüren!"

    "Ich auch..." antwortet Seraphim

    #275VerfasserMerowinger (1359650) 29 Jul. 22, 07:29
    Kommentar

    Nekromant? Mörder? Schupperich hört die Worte des Fremden, kann aber keinen Sinn darin erkennen. Sie spüren, das jemand hier ist? Ziemlich schräge Vögel, wären sie nicht so gefährlich!


    "Von was sprecht Ihr?" fragt Schupperich, nun schon etwas ruhiger. Die Neuankömmlinge haben kaum Notiz genommen von Aljascha, Mirmilla und Alrik, und das wertet der Drache als gutes Zeichen. Er senkt seine Pranke und lockert seinen Griff soweit, dass der Fremde sich selbst herauswinden kann.


    "Wir hatten vor kurzem eine Auseinandersetzung mit einer Gruppe Orks, die uns völlig grundlos angegriffen haben. Wollt Ihr das tatsächlich Mord nennen, dass wir uns ihnen entgegen gestellt haben?"

    #276Verfasserhäring (1359813) 29 Jul. 22, 07:45
    Kommentar

    "Herr Drache verzeiht, aber ihr wisst wohl nicht mit wem ihr es zu tun habt!"


    Seraphim ballt die Faust.

    "Wir haben es hier mit einem Nekromant des schwarzen Ordens der Nekromonger zu tun wenn ich mich nicht täusche."


    Der Alte blickt vielsagend in die Runde.


    "Er hat heute Nacht einen meiner Brüder mit einem Zauber ermordet und konnte fliehen bevor wir ihm habhaft wurden."


    "Steht ihr etwa auf der Seite dieser dunklen Seele?" seine Stimme wurde bedrohlicher.


    Inzwischen konnte sich Gilroy aus der Pranke befreiten und stolperte in eine Ecke, möglichst weit weg vom Drachen. Die schwarze Schatulle in seinem Mantel began nun immer kräftiger zu rumpeln, als wolle sie befreit und zur Arbeit gerufen werden. Während Seraphim mit dem Drachen sprach versuchte Gilroy einen Hinweis auf den Nekromanten zu finden.


    Da entdeckter er unter dem Herd ein Paar kleine rot funkelnde Knopfaugen...


    #277VerfasserMerowinger (1359650) 29 Jul. 22, 09:14
    Kommentar

    "Moment, heute Nacht? Alle von uns waren heute nacht hier in dieser Hütte", widerspricht Schupperich empört. "Ja, alle ... bis auf Morbius ... na sowas. Der kleine Kerl hatte es sehr eilig gehabt, als ich ihn das letzte Mal sah. Aber einen von euch töten? Dazu wäre er wohl kaum in der Lage. Seine Stärke ist es, die wieder aufstehen zu lassen, die andere bereits getötet haben ..."

    Aus den Augenwinkeln beobachtet er den Gilroy voller Misstrauen, aber seine Wut hat sich gelegt. Was weiß er schon über Morbius? Mag sein, dass die Paladine recht haben, mag sein, dass sie ihn aus anderen Gründen suchen. Über diese wusste er sowenig wie über jene.


    OOC:

    wahrscheinlich kann ich erst heute abend weiterschreiben. Hoffe der Drache steht nicht im Weg herum 🙂

    #278Verfasserhäring (1359813) 29 Jul. 22, 09:24
    Kommentar

    Als alle durch das Eingreifen des Drachens abgelenkt sind, nutzt Mirilla die Zeit. Sie kramt ihren Helm und das Visier aus dem Rucksack und setzt ihn auf. Dann ergreift sie einen Bratspieß, der neben dem Herd an der Wand lehnt. Ist vielleicht besser als Waffe gegen diese gepanzerten Kannibalenjäger geeignet, als ausgerechnet ein Essbesteck...

    #279VerfasserIrene (236484) 29 Jul. 22, 11:18
    Kommentar

    Piepsend ließ sich Alriks Stimme vernehmen. Sein Mut begann wieder zu steigen

    " was ist ein Nekromant und warum wollt ihr ihn fangen?"

    #280VerfasserMasu (613197) 29 Jul. 22, 11:52
    Kommentar

    Sollte dieser Morbius wirklich einen dieser Paladine besiegt haben können? War er tatsächlich so mächtig? Schupperich dachte wieder an die alten Legenden, an die er sich erinnert hatte, als das magische Feuer den armen Goblin verbrannte und Morbius hatte auferstehen lassen.


    Wehe Ihr Drachen, wenn die Schatten erwachen ...

    Wenn das Feuer verzehrt hat, was die Seele begehrt hat ...


    Er hat sich kaum vorgestellt, da hat er mir auch schon untote Wölfe auf den Hals gehetzt. Kein besonders freundliches Vorgehen, dass muss man sagen. Wer weiß, war er da nur noch nicht im Vollbesitz seiner Kräfte? Brauchte er Zeit, um sich zu erholen? Hat er sich hier etwa mit seinen Spießgesellen getroffen, wollte er deshalb unbedingt auf diese Reise gehen? Einen Kampf Mann gegen Mann würde Morbius wohl kaum gegen einen Paladin bestehen, aber wenn er nicht mehr allein war ...?


    "Morbius?" ruft Schupperich laut. "Bist du hier? Dann komm heraus und zeige dich! Wenn du einen Paladin besiegen kannst, solltest vor dich vor uns ja nicht verstecken müssen, trotz deiner lächerlich geringen Größe."


    #281Verfasserhäring (1359813) 29 Jul. 22, 22:27
    Kommentar

    Aljascha trat an Alrik heran und legte ihm eine Hand auf die Schulter.

    „“Nekromanten sind eigentlich nur Zauberer die sich hautsächlich mit schwarzer Magie beschäftigen, Totenbeschwörung, Dämonologie, wenn du weißt das das ist? „ … sie schaut zu den Paladinen hinüber. „Ob es böse ist oder nicht liegt wohl an der Betrachtungsweise und was man mit besagtem Wissen errreichen möchte… „


    Sie wartet auf eine Reaktion der Paladine „Einige Menschen sagen alles an Magie ist widernatürlich und gehöre verboten… andere eben nicht….“


    Sie schluckt und sieht vorsichtig von Schupperich zu den Paladinen und zurück .. „Komm Alrik lass uns nach den Hühner gucken. Mirmilla.. kommt ihr mit….?


    Aljascha führt Alrik, gefolgt von Hubert, der irritiert von einem zum anderen guckt, nach daußen in den Hof.


    #282VerfasserSands (427472) 30 Jul. 22, 11:48
    Kommentar

    Alrik war erleichtert das Aljascha die Initiative ergriffen hatte und folgte ihr widerspruchslos nach draußen, froh der gespannten Atmosphäre im Haus entrinnen zu können.

    Auch wenn es ihm nie so klar gewesen war, hatte er dennoch Führung durch einen Erwachsenen vermisst. Seine Eltern waren beide unerklärlich im Fall der Mutter, schrecklich im Falle des Vaters verschwunden und seit einiger Zeit hatte er das Gefühl gehabt der Großmutter nicht mehr vollends vertrauen können. Das Schreckliche warum hätte er sich so nicht vorstellen können.


    Und dennoch. Aljascga hatte seine Schwester in eine Taube verwandelt. Konnte er ihr wirklich vertrauen?

    Alrik seufzte. Warum war plötzlich alles so schwierig geworden?


    Die Hühner. Die Hühner waren hoffentlich immer noch einfach Hühner und brauchten Futter.

    Alrik ging zum Gehege und der Futterkiste.

    #283VerfasserMasu (613197)  30 Jul. 22, 19:43
    Kommentar

    Lomma und Bortagon hatten ihr bestes getan, um den Drachen aus seiner Lethargie zu reißen, und als es gelungen war, hatten sie gerade genug Zeit sich selbst in Sicherheit zu bringen. Der Drache war wutentbrannt aufgesprungen und hatte weder rechts noch links geschaut, und nur der Schnelligkeit der beiden Waldelfen war es wohl zu verdanken gewesen, dass sie dabei nicht zu Schaden gekommen war.


    "Was für ein Tag."

    "Und er hat gerade erst angefangen."

    "Und ich dachte, das aufregendste was uns passieren wird ist dass unsere Hasen ausbrechen und wir sind wieder einfangen müssen ... oh. Wie ich sehe, ist genau das passiert. Sie haben sich losgerissen ..."

    "... und sind durch die Lücken im Zaun gesprungen. Hoffentlich ist es noch nicht zu spät!"


    Die beiden Waldelfen spurteten los, ohne sich um die weiteren Ereignisse zu kümmern. Für sie war jetzt am wichtigsten, ihre Reittiere wohlbehalten wieder zu finden.


    "Wenn wir Glück haben, waren sie nur hungrig und sind Futter suchen."

    "Hunger habe ich auch! Das Essen war ja nicht geniessbar, dass die alte Frau serviert hat. Alles gekocht und gebraten, aber weder Wurzeln noch Kräuter dabei. Grrr."

    "Was soll man hier auch sonst essen? Hast du irgendwo frisches grünes Gras gesehen? Es ist alles verdorrt und verfault, aber ... riechst du das?"

    "Und ob! Das riecht nach frischem Wasser! Und jetzt höre ich es auch! Hier muss irgendwo eine Quelle sein!"

    Die Waldelfen rannten weiter, so schnell ihre kleinen Beine sie trugen, und erreichten bald eine kleine grüne Oase. Eine kleine Fontäne sprudelte aus dem Boden und ergoß sich in ein steinernes Becken, das Wasser floss über und benetzte den Boden, aus dem kleine Gräser wuchsen.

    "Das ist mir nicht geheuer ..."

    "Ach was. Der Zauber, der über dieser Gegend gelegen hat, ist gebrochen, und nun erholt sich die Natur wieder."

    "Aber ... so schnell? Ist denn das möglich?"

    "Du siehst es ja. Vielleicht liegt es an der Gegenwart des Wasserdrachen, oder vielleicht sieht es hier jetzt einfach so aus wie an dem Tag, bevor diese Gegend verzaubert wurde. Und da sind ja auch unsere Hasen. Sie fressen in aller Ruhe, und es bekommt ihnen gut."


    Die beiden Waldelfen ließen die Hasen noch in Ruhe zu Ende fressen und führten sie dann zurück zu der Hütte, in der sie übernachtet hatten.

    #284Verfasserhäring (1359813) 30 Jul. 22, 21:53
    Kommentar


    „Puh und wie sollte es nun weiter gehen?“

    Aljascha beobachtete Alrik beim Füttern der Hühner… Morbius war verschwunden, die Paladine verfolgten einen Nekromanten, kann sich dabei nur um Morbius hanndeln denn so häufig sind Nekromanten nun auch wieder nicht und hatte er nicht oft genug verlauten lassen er sei der Schrecklichste Nekromant von allen. Aljascha musste grinsen.


    Das Leben in Grundelwald, so schien das Dorf wohl zu heißen wenn sie es richtig mitbekommen hatte schien sich seit dem Illusionbannen wieder etwas normalisiert zu haben. Zwar es noch weit entfernt von idylisch aber hart war das Leben ja an den meisten Orten.

    Die Waldelfen schienen verschwunden zu sein und Schupperich war in der Hütte bei den Paladinen…


    „Ja wie soll es weitergehen Hubert?“ Sprach sie zu dem Schwein, welches sich gerade in der kleinen Pfütze unter der Wasserpumpe suhlte.

    „Wir zwei könnten einfach zu meiner Sippe nach Huggenburg gehen, wenn sie denn noch da sein sollten. Vielleicht käme auch Alrik mit wenn er nicht alleine hier bleiben möchte. Ob Marmilla weiter in den Norden wollte oder zurück wusste sie auch nicht … schwierig schwierig. Aber der einzige der unbedingt und auf jeden Fall nach Norden zu den Eisbergen wllte schien verschwunden zu sein… und seine wilden Versprechungn zu Schätzen, Bibliotheken, Wissen etc.r schienen ihr immer weniger glaubhaft.


    #285VerfasserSands (427472) 31 Jul. 22, 13:00
    Kommentar
    Während er die Hühner versorgte lauschte Alrik was Aljascha da mit dem Keiler besprach. Sie schien doch harmlos zu sein.
    Ganz zufällig und vollkommen unauffällig, dachte er, rückte er näher an die beiden heran.
    "Mein Vater sprach früher immer wieder davon, wie wertvoll die Schätze der Berge sind." sagte er leise, unhörbar für Aljascha wie er glaubte.
    #286VerfasserMasu (613197)  31 Jul. 22, 16:58
    Kommentar

    Bortagon ist sehr zufrieden, als sie wieder zurück ins Dorf reiten. Ihm ist wohl bewusst, dass er keinen Anteil daran gehabt hatte, dass der Zauber gebrochen worden war. Er freut sich einfach, weil sie sich nun auf den Heimweg machen konnten. Das Wasser war wieder da, Schupperich würde ebenfalls zufrieden sein und mit ihnen in das Tal zurückkehren. Es war eine lange und abenteuerliche Reise gewesen, er würde viel zu erzählen haben - was konnte man sich mehr wünschen?


    Lomma hingegen brütet still vor sich hin.


    "Die Magie der Menschen verwirrt mich", sagt sie schließlich.


    "Wieso? Lass die Menschen ihre Sachen machen, und kümmern wir uns um unsere."


    "Aber wäre ess nicht besser, wenn wir mehr darüber herausfinden würden? Und es gibt ja nicht nur so trostlose Magie, wie sie dieser Morbius verwendet. Hast du gemerkt, das diese Aljascha ebenfalls magisch ist? Aber auf eine viel sympathischere Art und Weise."


    "Bah, Menschen sind Menschen. Wir sollten uns wieder von ihnen fernhalten, wie wir das immer getan haben."


    "Nun, sie halten sich aber nicht von uns fern. Also müssen wir soviel wie möglich über sie herausfinden. Hast du vergessen, dass Mirmilla in ihrer ganzen langen Ausbildung nie von Waldelfen gehört hat?"


    "Ja, und? Umso besser."


    "Nein, ganz und gar nicht. Ich sage dir, wir kehren auf keinen Fall jetzt schon zu unserem Stamm zurück. Wir werden weiter mit ihnen ziehen, vielleicht sogar bis in die Eisberge."


    "Ich hatte eigentlich nicht den Eindruck, dass sie wirklich dort hin wollen. Und außerdem, dass Wasser ist wieder da ..."


    "Das Wasser ist wieder da. Welches Wasser denn?! Dieser kleine Springquell, den wir gesehen haben? Davon tritt der Esomir nicht über die Ufer. Da steckt doch mehr dahinter! Ich jedenfalls werde weiterziehen, auch ohne dich."


    Bortagon brummelt etwas unverständliches, dann sagt er: "Das würdest du glatt tun, du Kücken. Aber so schnell wirst du mich nicht los. Also gut: Wir folgen ihnen, solange wir das mit unseren Hasen können. Wenn das Gelände zu unwegsam wird und wir zu Fuß weitermüssten, kehren wir um. Ah, und da vorne ist ja auch schon die alte Hütte. Es ist besser, wenn von nun an immer einer von uns bei den Hasen bleibt ..."


    "Einverstanden. Dann werde ich schauen, was unsere Reisegefährten machen." Lomma huscht in den kleinen Innenhof, wo alles sehr idyllisch aussieht. Die Hühner picken eifrig ihre Körner, und über allem scheint eine warme Spätherbstsonne.

    #287Verfasserhäring (1359813)  31 Jul. 22, 21:42
    Kommentar

    Mirmilla geht nicht mit, als Aljascha den Jungen nach draußen lockt. Sie ist zwar nicht scharf auf einen Kampf, aber sie möchte auch Schupperich nicht alleine lassen gegen einen Haufen Männer in Rüstungen. Wer weiß, ob er seine Gewitterstürme auch innerhalb einer Hütte entfesseln kann. Vielleicht kann sie mit ihrem Bratspieß wenigstens den einen oder anderen ablenken. Und wenn es nicht zu einem Kampf kommt: um so besser, dann kann sie vielleicht etwas Neues lernen.

    #288VerfasserIrene (236484) 01 Aug. 22, 08:02
    Kommentar
    OOC:

    Ich bin die nächsten 3 Wochen auf Urlaub und kann daher nur sporadisch mitschreiben.

    OOC ENDE


    Gilroy wirft die Schatulle in Richtung Herd und sofort springt diese wie von magischer Hand auf.

    Ein unsichtbarer Sog erfasst die Ratte die sich unter derm Herd versteckt hält.

    Verzweifelt versucht diese sich an einem der schmiedeeisenen Standfüßen festzuhalten, doch die Schatulle scheint daraufhin seinen Sog nur noch zu verstärken.

    Die pelzige Ratte mit den roten Augen kämpft quietschend gegen den Angriff an bis sich eine schwarze Masse aus ihr löst und diese wie von einem Wirbelsturm erfasst um die eigene Achse drehend in der Schatulle verschwindet.

    Der Deckel fällt zu, das Schloss schnappt ein und die Schatulle springt noch hin und her.

    Gilroy hat wie gebannt das Schauspiel betrachtet.

    Seraphim jedoch murmelte während der Jagd die magischen Worte aus dem Buch Golgolads um den Nekromanten zu bannen.

    #289VerfasserMerowinger (1359650)  01 Aug. 22, 08:18
    Kommentar

    Aus der Hütte hörte Aljascha ein Poltern und den SingSang der Paladine aber nach eeinem Kampf klag es nicht und da weder Schupperich noch Mirmilla Alarm schlugen dachte sie sich nichts weiter dabei.


    Ihr fiel wieder ein das Mirmilla versuchte heraus zufinden was mit dem Wasser des Esomirs geschehen war und war das nicht auch der Hauptgrund für Schupperich gewesen seine Höhle zu verlassen... aber lag die Lösung wirklich in den Eisbergen oder hatte Morbius das nur behauptet um uns damit zu locken. Aber warum wollte Morbius in das Eisgebirge?

    Und was war mit den Waldelfen? Wo waren die Waldelfen überhaupt.. ach da ist ja Lomma. Sie sah wie die kleinere der kleinen Waldelfen den Innenhof betrat.


    Ich gaube wir sollten mal sehen was alle denken wie es weitergehen soll, weiter ins Eisgebirge oder liegt de Lösung woanders. Oder einfach zurück nach Huggenburg .. was auch irgendwie verlockend klang...



    #290VerfasserSands (427472) 01 Aug. 22, 11:57
    Kommentar

    Schupperich ist sich nicht sicher was da gerade passiert ist. Die wabernde schwarze Masse die in die Schatulle gezogen wurde - war das dieser Morbius gewesen? Da hatte er wohl versucht, in einen anderen Körper zu fahren, aber noch weniger Glück gehabt als mit seinem vorherigen Wirt ...


    Jedenfalls droht keine Gefahr mehr, stellt Schupperich erleichtert fest. Die Paladine haben bekommen was sie gesucht haben. Für weitere höfliche Konversation mit den schwerbewaffneten sieht Schupperich keinen Anlass.


    Er will sich gerade an Mirmilla wenden, da sieht er wie Aljascha die Hütte betritt.


    "Wie sieht es aus bei euch? Seid ihr erholt genug um weiterzureisen? Hier im Dorf konntet ihr euch zwar nicht ausrüsten, aber ich würde die Hoffnung noch nicht aufgeben. Diese Paladine dort sind weder Jäger noch Bauern - aus der Quelle, aus der sie ihre Nahrung und Ausrüstung schöpfen können wir uns vielleicht auch bedienen."


    #291Verfasserhäring (1359813) 01 Aug. 22, 12:54
    Kommentar

    OOC Nichts für ungut Häring, ich liebe es wie du NPCs adoptierst und ihnen Leben einhauchst. Du kannst mich auch KO schlagen wenn es passt oder so.

    Kein Ding, aber wenn mein Char gerade überlegt alle zu befragen wie es denn weiter gehen soll dann ist es irgendwie subotimal sie "zum Aufbruch blasen zulassen". Es ist nicht ihre Art zum Aufbruch zu drängeln und sie ist kein NPC, sie hat ihrern eigenen Kopf (OK meinen, aber trotzdem)


    Komm gerne raus in den Innenhof und halte deine Ansprache dort selber ;)

    #292VerfasserSands (427472) 01 Aug. 22, 13:22
    Kommentar

    OOC: Ich glaube er hält die Ansprache selbst. Das ist wohl Schupperich der da spricht. Er kommt Aljascha also eher zuvor, nimmt ihr die Ansprache also weg und legt sie ihr nicht in den Mund.

    So versteh ich das zumindest.

    #293Verfassertraveller in time (589684) 01 Aug. 22, 13:30
    Kommentar

    OOC Ja, ich dachte auch, dass Schupperich die gerade hereinkommende Aljascha anspricht und von ihr wissen will, was sie und die anderen jetzt vorhaben.

    #294VerfasserMöwe [de] (534573) 01 Aug. 22, 13:33
    Kommentar

    OOC OK wenn da so gemeint war dann ignoriert meinen Einwand einfach, ich war etwas überrascht weil ich eben noch friedlich im Innenhof stand und zwar in die Hütte lauschte aber gar nicht rein wollte.

    Schande auf mein Haupt.. und hey ihr lieben Mitleser wer Zeit hat mir die Augen zu öffnen kann doch auch gerne selber mitschreiben ;)

    #295VerfasserSands (427472)  01 Aug. 22, 13:38
    Kommentar

    OOC: ja die Ansprache war von Schupperich nicht von Aljascha. Das habe ich schon gemerkt dass sie kein NPC ist 😀 Ich hatte es so verstanden dass sie die Hütte betritt nachdem sie gelauscht hat, und da für Schupperich dort alles erledigt ist will er halt weiter und möchte sich freundlich erkundigen ob die anderen auch so weit sind. Er wollte ja gerade keinem auf die Füße treten 😀

    Im Zweifel hat dann halt nur Mirmilla gehört was Schupperich gesagt hat.

    #296Verfasserhäring (1359813) 01 Aug. 22, 14:33
    Kommentar

    Hier geht es weiter:

    Role play game "NEU" Abschnitt 2 - Quasselzimmer: Englisch ⇔ Deutsch Forum - leo.org 


    OOC

    Wir können ja hier noch ein bißl diskutieren, wie wir weitermachen wollen.

    🙂

    Lassen uns die Paladine einfach gehen, nehmen sie Alrik zu sich, oder kommt er mit?

    #297VerfasserIrene (236484)  01 Aug. 22, 19:10
    Kommentar

    Alrik sah Irene flehend an.

    Natürlich komme ich mit. Ich will doch herausfinden was mit meinem Vater passiert ist. Er hat mir viele Geschichten aus dem Gebirge erzählt.


    Alrik verstummte und hoffe das Aljascha und Mirmilla ihn mitnehmen würden

    #298VerfasserMasu (613197) 01 Aug. 22, 20:50
    Kommentar
    OOC
    Ich habe das Gefühl das die Paladine die nächste Zeit etwas wortkarg bleiben 😉 aber da sie ihren Fang gemacht haben und wir ihnen nichts getan haben sollten sie uns eigentlich kommentarlos gehen lassen. Ich vermute aber, einer von ihnen wird sich (unauffällig) der Reisegruppe anschliessen 😊
    *Alrik zuwinke* du bist noch jung und beeinflussbar, du musst unbedingt in gute Gesellschaft kommen (also bei uns bleiben), wenn du dann volljährig bist kannst du immer noch in jeden beliebigen Orden eintreten 😁
    Die Waldelfen hatte ich als sidekicks und Pausenclowns eingeführt aber mittlerweile sind sie mir ans Herz gewachsen und für mich nicht mehr unbedingt NPC ...
    Zum weiteren Weg: ich würde nur ungern nach Huggenburg sondern lieber weiter in die Berge ziehen. Da einige noch Ausrüstung brauchen, denke ich, wir treffen auf das Dorf wo die Leute leben die die Paladine mit Nahrung versorgen.
    #299Verfasserhäring (1359813) 01 Aug. 22, 21:37
    Kommentar

    OOC Natürlich gehen wir weiter nach Norden... erinnert mich an ein DSA Abenteurer für 100 Jahren wo der jetzige Mr. Sands nur (intern) die Info vom Meister hatte "egal was der Rest der Gruppe möchte du musst nach Norden..." ,, boah was haben wir diskutiert IC und OOC und geredet und was war .. natürlich ging es nach Norden...


    Noch heute, 30 Jahre und 2 Kinder später ... wenn Mr. Sands eine Endlosdiskussion abkürzen will die eh zu nichts führt grinst er mich an und meint "Ich muss nach Norden...." na denn .. auf nach Norden...

    #300VerfasserSands (427472) 02 Aug. 22, 09:46
    Die Diskussion zu diesem Artikel ist geschlossen.
     
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  
 
 
  • Pinyin
     
  • Tastatur
     
  • Sonderzeichen
     
  • Lautschrift
     
 
:-) automatisch zu 🙂 umgewandelt