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  • Betrifft

    in / im Text einfügen

    Kommentar

    Bonjour!

    Une difficulté constante pour un francophone c'est de distinguer in / im.

    En principe "im" représente une position fixe et "in" un déplacement, avec l'exemple souvent cité:

    die Flasche steht im Kühlschrank, stell die Flasche in den Kühlschrank.

    Soweit so gut.

    Mais dans certains contextes c'est nettement moins évident:


    Je suis en plein soleil: ich steht gerade in die Sonne oder in der Sonne (ich bin in den Sonnenstrahlen oder im Stern selbst nicht!)



    Kannst du bitte deinen Text in das Dokument / im Dokument einfügen? (Da "bewegt" man einen Text ohne sich selbst oder das Dokument zu bewegen: ist das eine Bewegung?)


    Quelqu'un aurait-il un truc pour me faire comprendre ces cas difficiles plus facilement?


    VerfasserGrossbouff (465598)  23 Jun. 22, 10:51
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    Mit "stehen" ist es einfach: Frage "wo stehe ich?" wo + Dativ, Antwort: "Ich stehe in der Sonne/im Schatten"

    Das dazugehörige Bewegungsverb ist "stellen + Akkusativ" , Frage "wohin stelle ich mich ?", Antwort "Ich stelle mich in die Sonne/in den Schatten/ins Wasser" .

    Bei deinem zweiten Beispiel könnte man meiner Meinung nach beides sagen.


    also "in den Text einfügen" oder "im Text ..."
    #1VerfasserRegenpfeifer (1228344)  23 Jun. 22, 10:58
    Kommentar

    #1

    +1

    #2Verfasserleloup54 (865959) 23 Jun. 22, 11:20
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    Ja zu #1 ... und zu #2 ...


    ... ich würde im gegebenen Fall aber eher "in den Text einfügen" bzw."den / einen Text in das Dokument einfügen" den Vorzug geben ...

    #3Verfasserno me bré (700807) 23 Jun. 22, 11:44
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    einfügen

    Nach einfügen in steht gewöhnlich der Akkusativ, weil damit eine Richtung bezeichnet wird (Frage: wohin?): neue Steine in ein Mauerwerk einfügen; ein Zitat in einen Text einfügen. Lediglich beim Zustandspassiv kommt auch der Dativ vor (Bezeichnung des Ortes, der Lage; Frage: wo?): Wie viel Steinchen sind in diesem Mosaik eingefügt?


    Duden Das Wörterbuch der sprachlichen Zweifelsfälle: Richtiges und gutes Deutsch, Mannheim 2012


    #4Verfassertheah (1325760) 25 Jun. 22, 09:38
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    2 kleine Anmerkungen :

    • Die Aussagen zu stehen/stellen gelten für den alemannischen Sprachraum nur eingeschränkt.

     

    • Die Wendung "Ich steh' auf dicke Bohnen" (J'aime bien...) wird nach meiner Wahrnehmung mehrheitlich mit dem Akkusativ gebildet.
    #5VerfasserLudwig (236353) 25 Jun. 22, 10:42
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    #5 @ Ludwig :"Ich steh' auf dicke Bohnen" : Der Ausdruck heißt ja auch "auf etw.(Akk) stehen", und ist nicht das "normale" Verb "stehen" .....


    "Die Aussagen zu stehen/stellen gelten für den alemannischen Sprchraum nur eingeschränkt": vielleicht, wenn es umgangssprachlich gebraucht wird, grammatikalisch richtig ist auf jeden Fall: "stellen = Bewegung = Akkusativ" und "stehen = Position= Dativ" !

    Ich stelle die Vase auf den Tisch - jetzt steht sie auf dem Tisch.

    #6VerfasserRegenpfeifer (1228344)  25 Jun. 22, 11:03
    Kommentar

    "auf etwas stehen": Ich schrieb das, weil ich im Ruhrgebiet Sätze höre wie "ich steh auf der Anna".

    Südlich der A8 darf man sich halt über Sätze wie "Steh auf die Mauer" oder "Sitz/Hock auf den Stuhl" nicht wundern.

     

    #7VerfasserLudwig (236353) 25 Jun. 22, 11:25
    Kommentar

    @Ludwig: Ich wundere mich nicht, aber es ist grammatikalisch falsch, und hier im Forum sollte man Wert auf "richtige" Sprache legen.

    #8VerfasserRegenpfeifer (1228344)  25 Jun. 22, 11:56
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    Dies ist nicht der richtige Faden für so eine Diskussion. Aber ich lehne die Idee rundweg ab, dass es nur ein einziges richtiges Deutsch gebe.

    #9VerfasserLudwig (236353) 25 Jun. 22, 14:45
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    es gibt im Deutschen sehr viele Fälle, bei denen mehrere Versionen möglich, also gleichzeitig richtig sind.

    -edit- und es gibt das Deutsch, das man in der Schweiz spricht, das in Österreich


    Und "ich lehne die Idee rundweg ab" :), dass es bezüglich der Orthografie schlimm ist, wenn etwas bestimmtes als richtig gilt, und alles andere eben nicht.

    Es geht um den Umgang mit richtig und falsch, denke ich.

    Anstatt letztendlich jede persönliche Version und sei sie noch so abwehgich, als "auch richtig" zu bezeichnen, bloß weil man halbwegs errät, was sie bedeutet, sollte man doch die "richtigen" Versionen lehren,

    ohne jemanden für dumm zu halten, wenn er sie nicht auf Anhieb befolgt.

    Aber so nach der dritten Wiederholung sollte man es schon begriffen haben, ich finde, das ist nicht zuviel verlangt.

    Eine interessante Diskussion.

    Und wo sonst sollte man sie führen?


    -edit- Die Zeiten, in denen einem Richtig und Falsch mit dem Rohrstock eingebläut wurde, liegen doch endgültig hinter uns, oder etwa nicht ?





    #10Verfasserama-ryllis (1081929)  27 Jun. 22, 10:33
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    ama-ryllis +1

    Bien sûr que suivant les régions, on entend toutes sortes de manières peu orthodoxes de s'exprimer et qu'il faut respecter cette diversité, mais, pour un francophone, les réponses de Regenpfeifer ont l'avantage d'être parfaitement justes et claires. Si l'on parle à un apprenant d'innombrables cas particuliers, on l'embrouille et il risque d'être complètement perdu. Il a besoin d'une règle générale qui lui évite de faire de grosses fautes.

    #11VerfasserClélia (601872)  04 Jul. 22, 08:09
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    #11 @Clélia: Danke, Clélia ! Es liegt mir fern, irgend jemanden zu diskriminieren ....

    #12VerfasserRegenpfeifer (1228344)  04 Jul. 22, 09:33
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    #12, Regenpfeifer, ich habe Deine Angaben, so richtig sie auch immer sind, noch kein einziges Mal als diskriminierend oder zurechtweisend empfunden! :)


    Man könnte auch sagen: Lassen wir doch unseren Gesprächspartner entscheiden, ob er "richtig" oder "falsch" sprechen möchte. Dafür allerdings muss er auch die richtige Version kennen. ;)


    #13Verfasserama-ryllis (1081929) 04 Jul. 22, 10:55
     
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