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    Der Goße Scwarze Vogel XII

    Topic

    Der Goße Scwarze Vogel XII

    Comment

    Der Fadentitel nimmt Bezug auf das Lied "Komm großer schwarzer Vogel" von Ludwig Hirsch. Die Tippfehler im Titel stehen absichtlich dort, weil sie Markenschutz genießen. 


    Es sollte sich idealerweise nicht einfach um einen Nekrolog im Sinne einer Sammlung von Todesnachrichten handeln, sondern um einen im besseren Sinne, nämlich dem einer (lobenden und/oder kritischen) Würdigung des Betreffenden. Schön wäre es darum, nicht lediglich die Nachricht zu posten und/oder einen Link einzustellen, sondern - wenn möglich - ein paar Zeilen zu schreiben.

    (c) Gart


    Wir kommen übrigens von hier.


    Authortwocents (460778) 25 Jul 22, 09:00
    Comment

    Paul Sorvino ist am Montag gestorben mit 83 Jahren.

    Er hat in vielen Filmen und Serien mitgespielt, besonders in Erinnerung habe ich ihn aber von einer Oscar-Verleihung, in der seine Tochter Mira den Oscar gewann, und er im Publikum saß und vor Glück weinte. Das hat mich damals sehr berührt.


    https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Sorvino


    #2AuthorHenriette DE (1151406)  27 Jul 22, 06:43
    Comment

    Bereits am 22.4 d.J. ist Judy Henske verstorben. Ich hab grad nach ein paar Namen aus meinen Sammlungen geschaut & bin dabei auf diesen Umstand gestoßen. In Europa nahezu unbekannt, ist sie mir vor Jahren (oder Jahrzehnten) durchs Radio bekannt geworden. Vielleicht können einge Amerikaner uns mehr über ihren Einfluss im Folk & Pop erzählen. Von mir nur dieses Kinderlied aus Chicago: https://www.youtube.com/watch?v=TdncoAyiaI0

    #3Authorjo-SR (238182)  31 Jul 22, 19:23
    Comment
    Lt. Uhura ist tot. Die amerikanische Schauspielerin Nichelle Nichols, die zwischen 1966 und 1969 in der Serie "Star Trek" die Kommunikationsoffizierin Uhura verkörperte, ist im Alter von 89 Jahren verstorben. Nichols hat mit ihrer Rolle das gängige TV-Image von farbigen Frauen, die bis dahin hauptsächlich Dienerinnen spielten, durchbrochen und dank dem Schöpfer von Star Trek, Gene Roddenberry, der durch die Zusammensetzung der Crew als früher Verfechter der Diversität bezeichnet werden kann, Fernsehgeschichte geschrieben.

    https://www.spiegel.de/kultur/tv/lieutenant-u...
    #4AuthorfehlerTeufel (1317098)  01 Aug 22, 01:02
    Comment

    Habe ich auch gerade gehört - was nicht vergessen werden darf: the first interracial kiss!

    #5AuthorSelima (107) 01 Aug 22, 06:06
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    ...on TV

    #6AuthorB_Elanna (240251) 01 Aug 22, 09:49
    Comment

    Kommt auf die Sichtweise an. Es war auf jeden Fall ein Ausrufezeichen, aber war es auch "the first interracial kiss on TV"?

    https://en.wikipedia.org/wiki/First_interraci...

    #7AuthorfehlerTeufel (1317098) 01 Aug 22, 09:55
    Comment

    Nu ja, dann halt der, von dem so häufig die Rede ist. Ist auch nicht so wichtig. Ich fand als Kind Lt. Uhura immer toll. Küsse haben mich damals noch nicht so interessiert.

    #8AuthorSelima (107)  01 Aug 22, 10:01
    Comment

    #8 +1

    #9AuthorfehlerTeufel (1317098) 01 Aug 22, 10:13
    Comment

    Die WELT: Nichelle Nichols ist am 30. Juli 2022 in Silver City, New Mexico, gestorben, sie war 89 Jahre alt. Bis Lieutenant Uhura im Jahr 2239 zur Welt kommt, hat sie jetzt ein wenig Zeit.

    #10Authormbshu (874725) 01 Aug 22, 12:55
    Comment

    [NB: Nachdem ich schon Black Uhuru immer schon an Lt. Uhura denken mußte, habe ich jetzt endlich mal nachgesehen, ob das nur eine zufällige Namensähnlichkeit ist: Nein. Beides leitet sich von Swahili "Uhuru" - Freiheit ab! Der Tag war schon nicht umsonst ;-]

    #11AuthorSelima (107)  01 Aug 22, 12:59
    Comment

    In sofern auch noch ein Dank an Gene Roddenberry für diesen sinnigen Namen.

    #12AuthorMasu (613197) 01 Aug 22, 14:31
    Comment

    Dieter Wedel, mit vollem Namen Dieter Karl Cäsar Wedel, starb schon am 13.7., unlängst danach seine Frau Uschi Wolters, ehemalige Studienrätin, wie gestern verlautete. Ehrlich gesagt habe ich nicht wirklich etwas von ihm gesehen, nicht dass ich mich erinnerte. In letzter Zeit muss ihn aber wohl ein anstehender Prozess wegen mehrerer Vergewaltigungsvorwürfe arg gebeutelt haben, der nun anlässlich seines Todes abgesagt wurde. Die mutmaßlichen kriminellen Akte liegen meist Jahrzehnte zurück und wurden erst im Laufe der #Metoo-Debatte in Erinnerung gebracht.


    Als Historiker wundert mich übrigens, wie man als getaufter Cäsar ausgerechnet an Cäsars Geburtstag sterben kann. Über dieses äußerst seltsame Phänomen werde ich wohl in nächster Zeit etwas zu grübeln haben. 🙂

    #13AuthorRightSaidFred (1322814)  02 Aug 22, 11:41
    Comment

    Hat sich also doch noch jemand gefunden ihn zu würdigen, nachdem die LEO-Gemeinde bisher dezent geschwiegen hat. Der letzte Vorwurf war ja noch nicht verjährt, deshalb das Verfahren. Iris Berben hat ihn übrigens als Dr. (darauf legte Hr. W besonderen Wert) Dieter Sch****wedel.


    Was das andere Phänomen angeht haben sich schon Crosby, Stills and Nash geäußert. In ihrem Song "I'm flying in Winchester Cathedral" heißt es


    And now I'm standing on the grave of a soldier that died in 1799

    And the day he died it was a birthday

    And I noticed it was mine.

    #14Authorbluesky (236159) 02 Aug 22, 15:46
    Comment

    Joachim Jauer, Kennzeichen D Journalist ist bereits am 29.7. gestorben

    Die Gocklgalerie frischt manchmal die Erinnerungen recht plastisch auf.

     joachim jauer – Google Suche

    #15Authorjo-SR (238182)  02 Aug 22, 15:56
    Comment

    Trude Unruh, die Gründerin der Grauen Panther, ist schon im November gestorben: https://www.zeit.de/2022/32/trude-unruh-senio...

    #16Authorvirus (343741) 03 Aug 22, 14:02
    Comment

    Der eine fuhr ja immer den Ferrari. Der Hausgeist einen 100er Audi.

    Dann war noch der Hubschrauberpilot, der ist jetzt nach einem Autounfall verstorben:

    Roger E. Mosley


    #17Authorjo-SR (238182) 08 Aug 22, 14:23
    Comment

    Wie schade.

    Olivia Newton-John ist nur 73 Jahre alt geworden.

    Wunderbare Erinnerung an mein Teenager-Erlebnis im Kino.... "Grease"...

    #18AuthorBraunbärin (757733) 08 Aug 22, 22:20
    Comment

    Re #17: Ich kannte Mosley hauptsächlich auch aus Magnum und habe ihn geliebt - also die Figur, die er darstellte! Fliegt diesen sagenhaft schicken Hubschrauber und rettet ständig seinen Kumpels den Allerwertesten. Immer loyal, nie nervtötend laut, sehr menschlich und un-schlag-bar im Umgang mit Higgins!


    TC: Hey, Higgie-Baby!

    Higgins: *knirscht hinter der steifen Oberlippe unhörbar mit den Zähnen*


    In anderen Krimiserien muss er mir auch begegnet sein, aber ich habe ihn darin erst nach Magnum wiederekannt. Danke, Mr Mosley, mögen Sie in Frieden ruhen.

    #19Authortalla (314655) 09 Aug 22, 11:57
    Comment

    Passend für unser Sprachforum: lange vor Bastian Sick erklärte Eike Christian Hirsch in den 70ern die Fallstricke der deutschen Sprache. Seine feinsinnigen Radiobeiträge im NDR habe ich schon als Jugendliche hin und wieder gehört - damals konnte ich das alles zwar noch nicht so schätzen, unterschwellig geprägt hat es mich aber doch. Nun ist Eike Christian Hirsch mit 85 gestorben.

    Publizist Eike Christian Hirsch gestorben | NDR.de - Kultur 

    #20AuthorB_Elanna (240251) 09 Aug 22, 12:14
    Comment

    Olivia Newton-John war übrigens eine Enkelin des Nobelpreisträgers Max Born. Ich fand das seinerzeit ganz interessant und wahrscheinlich war sie ja auch ein bisschen stolz da drauf. Auf Deutschlandfunk-Kultur spielte man ihr zu Ehren gestern am späten Abend im Kulturmagazin Fokus doch tatsächlich "You're the one that I want".

    #21AuthorRightSaidFred (1322814) 09 Aug 22, 21:53
    Comment
    Raymond Briggs ist mit 88 Jahren gestorben. Er war Illustrator und Autor so wunderbarer Bücher wie "Father Christmas Goes on Holiday", aber auch des bedrückenden "When the Wind Blows".

    https://variety.com/2022/tv/global/raymond-br...
    #22AuthorMr Chekov (DE) (522758) 10 Aug 22, 11:38
    Comment

    Sempé


    »Kleiner Nick«-Zeichner Jean-Jacques Sempé gestorben - DER SPIEGEL


    Der französische Zeichner Jean-Jacques Sempé starb in seinem Ferienort. Er wurde 89 Jahre alt.


    Ich bin so traurig.


    Frankreichs Premierministerin Élisabeth Borne würdige den Zeichner. »Sempé, das war die Zeichnung, das war der Text. Es war das Lächeln und die Poesie. Manchmal gab es Tränen in den Augen vor Lachen, heute Abend sind es Tränen der Rührung«

    #23AuthorIrene (236484)  12 Aug 22, 07:51
    Comment

    Oh nein, wieder eine Legende weniger. Ich bin sehr traurig.


    Vor einigen Jahren gab es im örtlichen Museum für Karikatur und kritische Grafik eine große Ausstellung mit seinen Werken - da war alles dabei, vom kleinen Nick über die Orchesterbilder bis zu wunderbaren Zeichnungen über das Rad fahren, und natürlich Originalzeichnungen zu dem wunderbaren Buch "Das Geheimnis des Fahrradhändlers". Das werde ich mir heute Abend aus dem Regal nehmen und in der schönen Geschichte und den wunderbaren Bildern versinken.

    #24AuthorB_Elanna (240251) 12 Aug 22, 09:16
    Comment

    #24 - Ich glaube, die Leute in dem von dir angesprochenen Museum haben ihn auch nicht vergessen:

    https://www.karikatur-museum.de/

    #25AuthorRightSaidFred (1322814) 12 Aug 22, 12:48
    Comment

    Oh, traurig das zu hören.


    Ich erinnere mich immer gern an das Buch mit diesem Text

    Je suis malade Je me sentais très bien hier, la preuve, j'ai mangé des tas de caramels, de bonbons, de gâteaux, de frites et de glaces, et, dans la nuit, je me demande pourquoi, comme ça, j'ai été très malade.


    aus Le Petit Nicolas - je suis malade


    Tja, ich weiß auch nicht, was daran falsch gewesen sein soll 😉

    #26Authorrennmotte (617913) 12 Aug 22, 13:48
    Comment

    #26 - Le Petit Nicolas ist auch einer der ganz wenigen Texte, die ich mit Vergnügen auf Französisch gelesen habe, sehr eingängig. Meine Favoriten waren die Erzählungen aus der Schule "Nicolas et les copains" u.Ä.

    #27AuthorRightSaidFred (1322814) 12 Aug 22, 14:02
    Comment


    Darryl Hunt von den einzigartigen Pogues ist am 8. August gestorben.

    http://www.pogues.com/

    Die Band hat mir lange Zeit sehr viel bedeutet.

    #28Authorrem65 (35473) 12 Aug 22, 20:06
    Comment
    Nach ihrem schweren Autounfall vor einer Woche, nach dem bereits klar war, dass sie nicht überleben würde, wurde die Schauspielerin Anne Heche für hirntot erklärt. Sie wurde 53 Jahre alt.
    Anne Heche ist mir in verschiedenen Rollen begegnet; mir hat ihre burschikose und leidenschaftliche Art immer sehr gefallen.
    https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/ann...
    #29AuthorfehlerTeufel (1317098) 13 Aug 22, 13:48
    Comment

    Unvergessen als übereifrige Präsidentenberaterin in 'Wag the Dog' -- in der Rolle wird sie von Robert De Niros und Dustin Hoffmans Figuren dauernd untergebuttert, sie stiehlt allerdings beiden Schauspielern locker die Schau.

    #30AuthorMr Chekov (DE) (522758)  14 Aug 22, 09:48
    Comment

    Ebenfalls Tagesschau: Anshu Jain, ein bedeutender Mitarbeiter der deutschen Bank ist verstorben


    #31Authorrenateheinz (1125123) 14 Aug 22, 10:17
    Comment

    #30 - Danke für den Tipp. Den Film "Wag the Dog" habe ich mal irgendwo abgestaubt, aber habe ihn bislang noch nicht gesehen. Muss ich also offenbar mal nachholen!

    #32AuthorRightSaidFred (1322814) 14 Aug 22, 12:44
    Comment

    Der war in den 90ern eine gelungene Satire auf die US-Politik und auf unsere manipulierte Wahrnehmung derselben -- wäre interessant, wie man ihn heute sieht, wo die US-Politik selbst zu einer völlig überdrehten (und nicht gerade lustigen) Satire geworden ist.

    #33AuthorMr Chekov (DE) (522758)  14 Aug 22, 13:17
    Comment

    #33 - Die Inhaltsangabe von "Wag the Dog" scheint mir aber auch auf eine ziemliche Geschmacklosigkeit hinzudeuten, frei nach dem Motto: Wir bombardieren aus Spaß eben mal ein Land, von dem sowieso keiner weiß, wo es liegt; wobei das ja aber doch eine offenkundige Anspielung auf den Jugoslawien-Konflikt und Bill Clinton darstellt.

    Und nun musste Anne Heche ja auch nicht unbedingt soviel Kokain schnupfen, wenn sie doch noch mit dem Auto wegwollte, dachte ich mir so, aber mal sehen, ob ich nach dem Film genau so um sie trauern werde wie um Heath Ledger, ebenfalls viel zu jung an Drogen gestorben, der mir insbesondere mit seiner Rolle in "The Patriot" absolut das Herz gebrochen hat, so dass ich oft mit den Tränen kämpfe und mir auf jeden Fall traurig zumute ist, wenn ich ihn nur irgendwo abgebildet sehe.

    #34AuthorRightSaidFred (1322814) 14 Aug 22, 21:42
    Comment

    Als Sofasportler ist mir Karl Senne durchaus ein Begriff, als Motorsportler & Segelflieger weniger.

    Traurige Nachricht: Karl Senne ist gestorben / Formel 1 - SPEEDWEEK.COM


    #35Authorjo-SR (238182) 16 Aug 22, 14:22
    Comment

    Und der Wolfgang Petersen, Filmregisseur u.a.

    ("Das Boot" - natürlich - "Die unendliche Geschichte" u.v.m.). ... , bereits vor ein paar Tagen.

    14. März 1941 in Emden; † 12. August 2022 in Brentwood, Kalifornien

    Einer nach dem anderen geht...


    #36AuthorBraunbärin (757733) 16 Aug 22, 21:08
    Comment

    Nachtrag zu No. 23 ff.: Heute wäre Sempé 90 geworden. Im BR sagte ein französischer Gesprächspartner über ihn: "Bei im hat auch alles, was weiß und leer ist, eine Aussage."

    #37Authormbshu (874725) 17 Aug 22, 09:14
    Comment

    Der Vollständigkeit halber: Germany's most popular audio drama - Land und Leute: Englisch ⇔ Deutsch Forum - leo.org

    Ist aber, in Kindheit & Jugend, komplett an mir vorbei gegangen. Nur die Covers sind mir in Erinnerung.

    #38Authorjo-SR (238182) 18 Aug 22, 07:42
    Comment

    Der Journalist, Schriftsteller und Drehbuchautor Felix Huby. Er schrieb u.a. 33 Tatort-Drehbücher und schuf so Figuren wie Max Palu in Saarbrücken oder Bienzle in Stuttgart.

    #39Authorbluesky (236159) 21 Aug 22, 12:06
    Comment

    Eva-Maria Hagen, die "Brigitte Bardot" der DDR, ist gestorben. Anfangs ziemlich systemkonform, hat sie ihre Einstellung zum SED-Regime mit der Partnerschaft mit Wolf Biermann gändert und ist ebenfalls in den Westen gezogen.

    Ich finde übrigens die Artikel über sie am besten, in denen sie nicht im ersten Satz gleich als Mutter von Nina und Grossmutter von Cosima charakterisiert wird.


    https://www.tagesspiegel.de/kultur/zum-tod-vo...

    #40Authorvirus (343741) 21 Aug 22, 12:22
    Comment

    re Felix Huby: Meine Schwiegermutter hatte ihn in der damals noch so heißenden Volksschule als Schüler; wenn später ein Fernsehfilm kam, in dem der Name Huby (gebildet aus Hungerhler) im Abspann auftauchte, sagte sie immer: "Was hatte dieser Kerle schon damals für eine blühende Phantasie!"

    #41AuthorPeter <de> (236455)  21 Aug 22, 12:48
    Comment

    Siehe auch: Der Goße Scwarze Vogel XI - #118

    Nun, sieben Monate später, ist der zweite des schrillen Zwillings gestorben. Wie, stand nicht da. Der kleine Artikel mit der Meldung des Todes, in der SZ, war pietätvoll formuliert.

    #42AuthorBraunbärin (757733)  24 Aug 22, 20:54
    Comment

    Bereits 2018 ist Robert Indiana gestorben. Darauf bin ich gerade gestoßen bei meinem täglichen artle der National Gallery of Art (Washington):

    https://www.nga.gov/artle.html

    https://www.nga.gov/collection/artist-info.44...


    Rober Indiana (eigentlich Clark) war ein Hauptvertreter der Pop Art. Am bekanntesten sind wohl die großen Wortskulpturen:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Indiana#...

    #43AuthorSelima (107) 30 Aug 22, 06:40
    Comment

    Verspätet zu No. 40: Cosma Shiva. Nicht Cosima. Auf die haben wir hier in Bayreuth das Monopol.

    #44Authormbshu (874725) 30 Aug 22, 13:29
    Comment

    Vor fast zwanzig Jahren war Eva Maria Hagen in unsere Stadt. Sie wurde zu ihrem Leben befragt, las aus "Eva und der Wolf", sang Lieder von Brecht und Biermann. Eine Frau, die mich fasziniert hat. Eines der nächsten Bücher, die ich lese, wird sein: "Eva jenseits vom Paradies".

    #45AuthorRed Poppy (876587)  30 Aug 22, 14:09
    Comment

    Former Soviet leader who ended the Cold War dies aged 92


    https://www.telegraph.co.uk/world-news/2022/0...


    #46AuthorBubo bubo (830116) 30 Aug 22, 22:45
    Comment

    Da muß ich an den Graf-Bobby-Witz denken, in dem er die Zeitungsmeldung über den Tod von Edison liest. Und ausruft: "Jetzt geht dös wieder los mit dö gelumperten Petroleumlampn!"

    #47Authormbshu (874725) 30 Aug 22, 22:49
    Comment

    I don't see what's funny about that.

    #48AuthorBubo bubo (830116) 30 Aug 22, 23:00
    Comment
    Analog zu Edison war auch Gorbatschow einzigartig. Auch ihm ist Großes, Bahnbrechendes gelungen. Der Witz besagt, dass mit Edison auch die elektrische Beleuchtung stirbt. Mit Gorbatschow ist der Freiheitsgedanke der Sowjetunion gestorben. So jedenfalls verstehe ich das.
    #49AuthorfehlerTeufel (1317098)  30 Aug 22, 23:56
    Comment
    Ich glaube/hoffe, das sollte auch nicht als witzig aufgefasst werden, sondern als Entsetzen, dass wir wieder vor einer Situation stehen, die die Menscheit als überwunden geglaubt/gehofft hat. Herr Gorbatschow hat der Welt Hoffnung auf eine neue Zeit gegeben. RiP.
    #50Authorschwäble (951819) 30 Aug 22, 23:59
    Comment
    Gorbatschow wurde übrigens nur 91 Jahre alt. Es ist zu hoffen, dass er aufgrund seiner Krankheit von den Ereignissen der vergangenen 6 Monate nicht viel mitbekommen hat.
    Er war ein Held meiner jungen Jahre. Er war der Erste, der scheinbar in Stein Gemeißeltes verändern konnte. Für eine kurze Zeit hatte man das Gefühl von Sicherheit.
    #51AuthorfehlerTeufel (1317098)  31 Aug 22, 00:04
    Comment

    #51- Dass die UdSSR bzw. Russland unter Gorbatschows Führung aber zunächst eine ganze Zeitlang noch tiefer ins Unglück, insbesondere in wirtschaftliches Elend gestürzt wurde, so dass Gorbatschow im Nachhinein in seinem Heimatland schnell zu einem extremst unbeliebten Politiker wurde, haben wohl viele im Westen gerne verdrängt. Und das wird übrigens wohl auch bis in die Gegenwart noch gerne getan, auch zumindest von einigen Schulbuchverlagen, eben um einem blütenweiß prowestlichen und teleologischen Geschichtsbild zu frönen, als habe Gorbatschow quasi der ganzen Welt als Vorbild gedient auf dem sich abzeichnenden Weg zur globalen Demokratie westlichen Zuschnitts.

    Eine andere Frage wäre sicherlich, ob Gorbatschow wirklich alleine für dieses neuerliche Elend Russlands verantwortlich zu machen ist, und das ist ja wohl eindeutig nicht so.

    #52AuthorRightSaidFred (1322814) 31 Aug 22, 09:45
    Comment

    No. 47 ff.: Graf Bobby glaubt, mit Edison stirbt auch die Glühbirne, und wir haben wieder nur Petroleumlampen.

    Gorbatschow stirbt, und wir haben wieder die alte Sowjetunion.

    #53Authormbshu (874725) 31 Aug 22, 09:50
    Comment

    #53 - Also doch kein altes Zarenreich? Fast hätte ich gesagt: Wie schade!

    #54AuthorRightSaidFred (1322814) 31 Aug 22, 10:05
    Comment
    #55Authorjo-SR (238182)  31 Aug 22, 10:42
    Comment

    #55 - Wenn ich doch auch nur so felsenfest bei meinen politischen Überzeugungen bleiben hätte können...

    Kann mich dir mur voll anschließen, und frage mich allerdings gerade, warum man als Foto ausgerechnet des Öfteren eines ins Netz stellt, auf dem Ströbele zumindest meinem Eindruck nach ziemlich exakt wie Klaus Kinski wirkt.

    #56AuthorRightSaidFred (1322814) 31 Aug 22, 12:02
    Comment

    Re #38 und #42: Es wäre ganz gut, wenn irgendwo in den Post hier der Name der/des Verstorbenen auftauchen würde.


    Fehlerteufel, Gorbatschow ist "nur" 91 Jahre alt geworden? Ich finde das schon relativ alt und bin auch ziemlich sicher, dass das über dem westdeutschen Durchschnitt liegt, von Russland ganz zu schweigen.


    Re Ich finde übrigens die Artikel über sie am besten, in denen sie nicht im ersten Satz gleich als Mutter von Nina und Grossmutter von Cosima charakterisiert wird.


    Im Spiegel wurde erst ihr Leben in der DDR beschrieben, dann ihr 'Umzug' in den Westen, und erst relativ spät im Text stand - sinngemäß -, dass es für sie als öffentliche Person eine ziemliche Umstellung für war, denn "die Hagen" war hier Nina. Das fand ich gut gelöst.

    #57AuthorGibson (418762) 31 Aug 22, 12:17
    Comment

    "Nur 91" bezieht sich auf related discussion: Der Goße Scwarze Vogel XII - #46, wo "... aged 92" steht.

    #58AuthorSelima (107) 31 Aug 22, 12:35
    Comment

    Oh, dann ergibt es Sinn, danke. Zu viele Posts dazwischen.

    #59AuthorGibson (418762) 31 Aug 22, 12:54
    Comment

    #56: So ein Kinski-Foto von Ströbele ist mir noch nicht untergekommen. Er hat übrigens am selben Gymnasium Abitur gemacht wie ich (wobei meins streng genommen damals noch eine separate Schule im selben Gebäude war, die Oberstufe hatten aber beide gemeinsam).

    #60AuthorJanZ (805098) 31 Aug 22, 13:41
    Comment

    Zum Tod der Religionswissenschaftlerin Ruth Lapide (faz.net)

    Hat mir in Radio, Fernsehen & in Schrift interessante & lehrreiche Stunden geschenkt.

     ruth lapide - YouTube

    #61Authorjo-SR (238182) 31 Aug 22, 15:57
    Comment

    Re Ruth Lapide: Oh ja, mir auch, wie auch ihr Mann Pinchas Lapide, der schon 1997 gestorben ist.

    #62AuthorSelima (107) 31 Aug 22, 15:59
    Comment

    #56 - z.B: bei web.de kam mir das so vor. Der Link bildet das Bild aber nicht ab, das ich meinte und das beim Verlinken oben stand. Es war jedenfalls heute am frühen Nachmittag dort das Aufmacherbild.

    eidt: Bereue übrigens mittlerweile, das Thema aufgebracht zu haben, eine gewisse äußere Ähnlichkeit besteht aber meiner Empfindung nach schon! 🙂

    #63AuthorRightSaidFred (1322814)  31 Aug 22, 16:04
    Comment

    Ich habe eben eine Kerze entzündet. Queen Elizabeth ist tot.

    #64AuthorLa chatte (823589) 08 Sep 22, 19:36
    Comment

    Das ging auf einmal so schnell. Ich habe sie immer bewundert. Was für eine Frau!


    Gehört habe ich heute ca. ab Mittag, dass die Ärzte um sie besorgt seien, sie sich aber angeblich wohl fühle. Alle Kinder und weitere Angehörige seien auf der Anreise. Sogar noch in den 19-Uhr-Nachrichten im Auto war noch nichts Gegenteiliges zu hören.

    Dann, als mein Mann und ich nach einer Infoveranstaltung gegen 20:30 nach Hause kamen, empfing uns unser Sohn: "Opa hat die Queen überlebt." Mein Schwiegervater ist 96 und bei recht guter Gesundheit.


    Artikel wird es zuhauf geben: https://www.zeit.de/politik/ausland/2022-09/k...


    Gerade fand ich noch diese durchaus tröstliche und auch etwas augenzwinkernde Passage in einem Life-Blog der "Zeit":


    Sieben Päpste und sechs James Bonds


    In den 70 Jahren ihrer Regentschaft hat die Queen unzählige Staats- und Regierungschefs kennengelernt. 15 Premierministerinnen und Premierminister ernannte die Queen selbst. Darüber hinaus erlebte Elizabeth 14 US-Präsidenten, sieben Päpste und sechs verschiedene James Bonds. Der italienische Journalist Gabriele Carrer wies auf Twitter darauf hin, wie oft die italienische Regierung während der Regentschaft Elizabeths wechselte: 62 Mal.

    #65Authorvirus (343741)  08 Sep 22, 21:23
    Comment

     Paddington Baer


    «Thank you Ma'am, for everything»

    #66AuthorMasu (613197) 08 Sep 22, 23:04
    Comment

    Das kam ja jetzt doch völlig überraschend, zumindest für mich. Sie hat ja gerade noch Liz Truss empfangen. Bin noch etwas sprachlos.

    #67AuthorGibson (418762) 09 Sep 22, 09:52
    Comment
    Auf der Zugfahrt gestern Nachmittag las ich, dass die Familie nach Balmoral eilt. Das war schon ein eindeutiges Zeichen. Dann das Bild von ihr, wie sie Liz Truss empfängt: zerbrechlich und kaum noch da.
    Und bei der Abendveranstaltung wussten die anwesenden britischen Offiziellen schon am frühen Abend Bescheid. Man hat noch eine Weile mit der offiziellen Verlautbarung gewartet.
    Ich habe schon geraume Zeit mit ihrem Ableben gerechnet, seit dem Tod ihres Ehemanns. Wenn man so lange beisammen ist und der andere dann plötzlich verschwindet, ist das nur schwer zu verkraften. Ich empfinde nicht so sehr Trauer, sondern Ehrfurcht und ein bisschen Neid angesichts dieses unvergleichlich ereignisreichen Lebens.
    #68AuthorfehlerTeufel (1317098)  09 Sep 22, 10:15
    Comment

    Zu #67: Meiner Frau, die sich für dieses Thema deutlich stärker interessiert als ich, ist aufgefallen, dass es vom Empfang der neuen Premierministerin keine bewegten Bilder gab.

    Sie meinte auch, die veröffentlichten Bilder sähen sehr gestellt aus, es wären evtl. sogar Photomontagen. Ich selber habe dazu keine Meinung.

    #69Authoreineing (771776) 09 Sep 22, 10:58
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    Ich meinte eher, dass ich von jemandem, der noch wichtige Staatstermine wahrnimmt, nicht erwarte, dass er drei Tage später tot ist. Dass sie schon seit einer Weile abbaute, war eindeutig, aber zwischen 'frail' und 'dead' ist ja noch ein Unterschied :-(. (In meiner natürlich begrenzten Erfahrung - die Großeltern - gehen dem Tod einige Tage oder auch Wochen Krankenhaus voraus, wenn es nicht ein plötzlicher Herzinfarkt ist.) Aber die Queen hätte es sich wohl so gewünscht - aktiv und im Dienst der Krone bis zum letzten Tag. Das Pflichtbewusstsein dieser Frau ist wirklich beeindruckend, ob man das nun für eine gute Sache hält oder nicht.


    Ich frage mich, ob ihr Tod von späteren Historikern als Zäsur gesehen werden wird. Bis dahin war noch alles einigermaßen in Ordnung, danach folgte die Klimakatastrophe, und der Höhepunkt von Europa als wirtschaftliche und politische Macht war überschritten. Nicht gleich am nächsten Tag natürlich, aber für Leute, die Ären (Äras?) denken, wird ja eher grob eingeteilt.

    #70AuthorGibson (418762) 09 Sep 22, 11:25
    Comment

    Mir geht es wie Gibson.

    Bei meinem Opa rief eines Abends das Heim an und meinte, die glaubten nicht, dass er die Nacht überlegen würde. Es hat dann aber noch fast 2 Wochen gedauert, bis er wirklich gestorben ist.

    So hatte ich das hier auch erwartet, dass klar war, dass es zu Ende geht, es aber durchaus noch einige Tage dauern kann.


    Die Nachrichten über ihren Gesundheitszustand und dass die Familie angereist ist, waren klare Anzeichen, dass es möglicherweise eine Frage von einigen Tagen ist. Dass es dann so schnell ging, hat mich dann auch überrascht.

    #71AuthorDodolina (379349) 09 Sep 22, 11:48
    Comment

    I’ve never loved the monarchy or Commonwealth as institutions, nor corgis, hunting and one or two other things, such as Elizabeth II’s annual Christmas address, so my sadness on learning of her death yesterday took me a bit by surprise. But not for long. What came to mind was the memory of a small boy first being told about her by my now long-dead father, then the continuity, stability, decency she embodied and projected for so many decades. What an amazingly still point in an (I think it’s safe to say) increasingly chaotic world.

     

    These two paragraphs from a tribute stick out for me:


    While the parties were going on in Downing Street, she was mourning her husband in a manner that complied with the regulations that applied to the rest of the country. That she behaved with such dignity, with such humility, surprised no one. It was, after all, entirely consistent with her conduct as monarch ever since she took the throne in 1952. The more standards slipped in other UK institutions, the more the Queen stood out.

    To have been in the public eye for 96 years and live in such a scandal-free manner, one which commanded respect in every corner of the globe, seems almost impossible in the 2020s, in the age of social media. And this is what the UK has lost: a bastion of dignity, decency, discretion and stability, who displayed those qualities in a way no other global statesman or stateswoman could emulate. Even the ever-growing number of republicans in the UK would afford her respect, as it is no understatement to claim that there has been no greater, more dedicated public servant to any country in the history of the world. She is, quite simply, irreplaceable.

    https://www.pharmaceutical-technology.com/com...

    #72AuthorBion (1092007) 09 Sep 22, 12:08
    Comment

    Über den Schlössern Windsor und Buckingham erschienen dem Vernehmen nach pünktlich zum Einholen der Flagge bzw. der offiziellen Bekanntgabe des Todes eindrucksvolle Regenbögen: https://www.townandcountrymag.com/society/tra...

    #73Authorotem por aomo res (756563) 09 Sep 22, 12:16
    Comment

    Wow, Bion, was für ein grossartiger Text! Den ich in so einem Journal nicht erwartet hätte...

    #74Authorvirus (343741) 09 Sep 22, 12:46
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    #72: Ich habe diese beiden Absätze mal auf facebook gestellt.

    #75Authorpenguin (236245) 09 Sep 22, 13:49
    Comment

    Gestern Abend hörte ich, dass Queen E noch bis zum Schluss guter Dinge war und Zitat: "ihre Mahlzeiten sehr genossen hat"


    So war es auch bei meinem Vater. Den einen Moment hat er noch Zeitung gelesen, und als er sich vor dem Abendessen die Hände waschen wollte, ist er einfach tot umgekippt. Plötzlicher Herztod.

    Perfekt!

    So ähnlich weiß ich es auch vom Vater eines Freundes. Sein Vater war auf dem Motorroller nach Hause unterwegs und ist ein paar Meter vorher mit plötzlichem Herztod umgekippt.


    Nein, nicht jeder hat ein wie auch immer geartetes Siechtum.

    Wobei ich seit Phillips Tod den Eindruck hatte dass sie von Tag zu Tag weniger wurde.

    #76AuthorMasu (613197)  09 Sep 22, 14:15
    Comment

    Nein, nicht jeder hat ein wie auch immer geartetes Siechtum.


    Das habe ich auch nicht behauptet, sondern im Gegenteil den Herzinfarkt explizit erwähnt. Der Tod der Queen kam für mich lediglich trotz der vorangegangenen Anzeichen, dass sie sich dem Ende nähert, überraschend.


    #77AuthorGibson (418762)  09 Sep 22, 14:42
    Comment

    In dem Moment wo ich las, dass die ganze Familie eiligst Richtung Balmoral unterwegs ist, hatte ich mit einem schnellen Ableben gerechnet.

    Alles andere hätte mich bei ihr überrascht. Pflichtbewusst bis zum letzten Atemzug. Bei ihr war kein Platz für Siechtum.

    #78AuthorMasu (613197) 09 Sep 22, 14:58
    Comment

    dass die ganze Familie eiligst Richtung Balmoral unterwegs ist


    Ja, sicher, da schon. Aber das kam eben überraschend. Für mich.

    #79AuthorGibson (418762)  09 Sep 22, 15:40
    Comment
    #69 Bitte sag deiner Frau, dass es auch vom ersten Treffen von Boris Johnson mit der Queen nur Fotos gibt. Aber vielleicht sind das ja auch Montagen?
    Die Treffen der Queen mit ihren Prime Ministers waren schon immer sehr diskrete Angelegenheiten. Ich bin mir relativ sicher, dass die Queen einfach keine Filmkameras dabei haben will und dass sie das auch bei Liz Truss nicht ändern wollte.
    #80AuthorQual der Wal (877524) 09 Sep 22, 16:09
    Comment

    Fotografin Jane Barlow hat am vergangenen Dienstag die letzten offiziellen Fotos von Königin Elizabeth II. gemacht. Die Monarchin sei zwar gebrechlich gewesen, aber bei guter Laune, sagte Barlow, die für die britische Nachrichtenagentur PA arbeitet, am Freitag. Sie habe mit der Königin über das Wetter und die dunklen Wolken am Himmel geredet, sagte Barlow der Agentur PA. Sie habe ein paar Porträts gemacht und dabei jede Menge Lächeln von der Königin bekommen.

    Anlass für den Fototermin war der Besuch der konservativen Politikerin Liz Truss, die von der Queen formell mit der Regierungsbildung beauftragt wurde, nachdem Boris Johnson den Posten wegen zahlreicher Skandale vorzeitig geräumt hatte. "Ich war zwar da, um ihr Treffen mit der neuen Premierministerin zu fotografieren, aber für mich waren die besten Bilder diejenigen, auf denen die Königin allein zu sehen ist", sagte Barlow. "Und sie haben natürlich jetzt noch mehr Bedeutung."

    Queen Elizabeth II. (✝96): So trauern Prinz Harry und Herzogin Meghan | Royals (t-online.de)

    #81AuthorMasu (613197) 09 Sep 22, 16:26
    Comment

    Die Dame war mir bis eben unbekannt, aber eins ihrer Werke ist ja in Deutschland weltbekannt:

    https://www.faz.net/-gzg-awe8n

    #82Authorjo-SR (238182) 10 Sep 22, 19:41
    Comment

    Aus dem Link: "Gelb ist Intelligenz, Rot ist Energie. Die zwei Sachen zusammen in meiner Maus waren mein Bestreben, denn ich bin genauso.“

    #83Authormbshu (874725) 10 Sep 22, 20:52
    Comment

    jo-SR, dein Posting sieht aus, als würde es sich auf die Fotografin der Queen beziehen, so dass ich dachte: wie, die ist jetzt gleich mitgestorben?

    #84AuthorGibson (418762) 11 Sep 22, 00:24
    Comment

    #82: Ist es zuviel verlangt, dass wenigstens der Name der Person in diesem Nachruffaden genannt wird?


    Isolde Schmitt-Menzel, Grafikerin der Maus aus "Die Sendung mit der Maus"

    #85Authorcorbie (745439) 11 Sep 22, 13:49
    Comment

    zu #69, (80, 81)


    #69: Meiner Frau, die sich für dieses Thema deutlich stärker interessiert als ich, ist aufgefallen, dass es vom Empfang der neuen Premierministerin keine bewegten Bilder gab. Sie meinte auch, die veröffentlichten Bilder (...) wären evtl. sogar Photomontagen.


    Oh weh, das klingt leider sehr nach einer der "unzähligen Verschwörungsmythen. Sie soll eine Echse und in Wahrheit schon lange tot gewesen sein". Es entsetzt mich, wie derartige Mythen um sich greifen.

    #86AuthorAchim Almschreck (1359109) 11 Sep 22, 15:09
    Comment

    #86 - Was soll das mit Verschwörungstheorien zu tun haben? Eher wohl ggf. wohl mit Alterserscheinungen.

    #87AuthorRightSaidFred (1322814)  11 Sep 22, 18:15
    Comment

    Achim Almschreck, scheinst ja ein Sensiblechen zu sein, wenn dich bereits das Entsetzen packt und die Furcht vor einer neuen Verschwörungstheorie in die Knochen fährt, wenn jemand vermutet, man verzichte evtl. auf die Veröffentlichchung von Filmaterial, um eine kurz vor dem Tod stehenden Menschen in seiner möglichen Gebrechlichkeit nicht bloßzustellen und um ihn vor den gierigen Blicken des sensationslüsternen Publikums zu schützen.

    Dass es anscheinend generell üblich ist, von der Ernennungszermonie eines neuen Premierministers bei der Königin / dem König nur Bilder aber keine Videos zu publizieren (s. #80), gehört - glaube ich - nicht zum eisernen Grundbestand der Allgmeinbildung.

    #88Authoreineing (771776) 11 Sep 22, 18:49
    Comment

    Und nun zum neuesten Gerücht. Morgen, nach Öffnung der Büros, wird dieser Charles verhaftet und Prinzessin Diana aus dem Zeugenschutzprogramm entlassen um als Queen den Job zu übernehmen.

    #89Authorjo-SR (238182) 11 Sep 22, 18:56
    Comment

    Keine direkte Verschwörugnstheorie: Aber es interessiert mich mal, ob ich der einzige bin, der im Namen der jetzigen Premierministerin einen ziemlich klaren direkten Bezug zu QE II sieht? Liz als umgangssrachliche Abkürzung von "Elisabeth" und "truss" ist ja ein Verb der englischen Sprache. Ich empfand jedenfalls allein den Namen der PM von Anfang an etwas geschmacklos.

    #90AuthorRightSaidFred (1322814) 11 Sep 22, 19:54
    Comment

    Javier Marías ist tot. Zwei seiner Bücher gehören zu meinen absoluten Lieblingsbüchern: "Morgen in der Schlacht denk an mich" und "Mein Herz so weiß". Vor allem ersteres hat mich schwer beschäftigt. "Mein Herz so weiß" ist eines der wenigen Büchern, bei denen ich gegen Ende zu in einem Kapitel die Luft angehalten habe und mich zwingen mußte zu atmen. Zwei andere Bücher von ihm haben mich deutlich weniger beeindruckt, eines davon habe ich in der Mitte aufgehört. Aber wegen der erstgenannten werde ich ihn immer sehr schätzen.

    #91AuthorSelima (107)  11 Sep 22, 20:11
    Comment

    #90, ich habe keine Ahnung, was du sagen willst. Es gibt Millionen von Elizabeths in England, und fast alle davon benutzen eine Kurzform (die Queen übrigens nicht 'Liz'). Was das Verb "truss" mit irgendwas zu tun hat, verstehe ich auch nicht. Und wie die Eltern bei der Geburt von Elizabeth Truss schon wussten, dass sie später mal geschmacklos Premierministerin wird, halte ich auch für irgendwie unwahrscheinlich.

    #92AuthorGibson (418762) 11 Sep 22, 20:12
    Comment

    #92 - Gibt's wirklich "Millionen von Elizabeths in England"? Und wenn ja, und wirklich viele mögen das ja wirklich sein, könnte das nicht vielleicht auch zumindest igelegentlich etwas mit QE II zu tun haben? Dein Beitrag wirkt schon auf geradezu provozierende und ziemlich hanebüchene Weise ignorant, muss ich sagen...

    #93AuthorRightSaidFred (1322814) 11 Sep 22, 21:01
    Comment

    Ich werde auch ignorant bleiben, da du ja offenbar nicht in der Lage bist, deinen Beitrag zu erklären. Oder nicht willst. Was auf das Gleiche hinausläuft.


    Edit:

    In the UK, figures compiled by the Office for National Statistics show that Elizabeth is consistently in the top 50 girls names.

    #94AuthorGibson (418762)  11 Sep 22, 21:05
    Comment

    Hier ist noch so ein Ignorant, der sich fragt, ob die Eltern der heutigen Premierministerin ihr tatsächlich einen* Spottnamen auf die Königin gegeben haben, im sicheren Wissen, dass ihre Tochter einmal Regierungschefin unter dieser Regentin werden wird – oder was uns die kryptischen Bemerkungen in ## 90 und 93 wohl sonst sagen wollen.


    *nur mit viel Fantasie als solchen einstufbaren

    #95AuthorCro-Mignon (751134)  11 Sep 22, 21:19
    Comment

    #94 - Dass Elizabeth ein beliebter Madchenname im UK ist, halte ich zum Beispiel angesichts der Popularität QEIIs für selbstverständlich. Angesichts der zum Beispiel im Vergleich mit Deutschland geringeren Einwohnerzahl halte ich eine geschätzte Anzahl von meheren "Millionen" allerdings für eine Übertreibung.

    Ursprünglich hielt ich "truss" übrigens instinktiv für eine unsauber ausgesprochene Variante von "trust", hielt das also für eher positiv konnotiert. Andererseits ist aber ja der Monarch auch durch die Verfassung in seinem politischen Einfluss ziemlich gedeckelt, "gefesselt" sozusagen.

    Eigentlich hätte ich gedacht, engagierte Teilnehmer an diesem Forum hätten schon einmal von der Lust der Briten am "Punning" gehört, das meines Erachtens weiterhin ganz offensichtlich bei der Taufe der Liz Truss angewendet wurde.

    In diesem Zusammenhang wäre ich dann vielleicht auch eher an Beiträgen von UK Muttersprachlern interessiert.

    #96AuthorRightSaidFred (1322814)  11 Sep 22, 21:40
    Comment
    https://www.n-tv.de/23582293
    Mein Herz so weiß war, so meine Erinnerung nicht trügt, der erste Bestseller, den MMR im Literarischen Quartett 'machte'.
    #97Authorjo-SR (238182) 11 Sep 22, 21:44
    Comment

    Hier im Nachhinein noch ein Link zu einem Bericht, der Liz Truss als Betreiberin eines chaotisch geführten Instagram-Accounts präsentiert, ... aber auch als leidenschaftliche "Punnerin"! (Aber man sollte sich zu diesem Thema vielleicht auch nicht länger, und vor allem nicht allzu lautstark streiten.)

    #98AuthorRightSaidFred (1322814)  11 Sep 22, 21:50
    Comment

    Deine Theorie ist also, dass vor 47 Jahren Mr and Ms Truss bei der Geburt ihrer Tochter dachten: Hm, warum geben wir ihr nicht einen total alltäglichen und weitverbreiteten Namen, damit es sich in Kombination mit ihrem Nachnamen wie ein völlig an den Haaren herbeigezogener spöttischer Witz auf die englische Königin anhört, wenn man Vor- und Nachname vertauscht und ignoriert, dass die Queen von niemandem "Liz" genannt wird?"


    Okay. Ich nehme das mal so hin.


    (Was allerdings Liz Truss' Neigung zum Pun mit ihrem Namen, auf den sie keinerlei Einfluss hatte, zu tun hat, ist mir auch wieder nicht klar. Ich bin eindeutig zu dumm, solchen komplexen Gedankengängen zu folgen.)


    Da es hier ja aber eigentlich um etwas völlig anderes geht, würde ich das Thema dann jetzt auch beenden.

    #99AuthorGibson (418762)  11 Sep 22, 22:17
    Comment

    Jetzt muss ich aber doch noch etwas Kritisches zur verstorbenen Queen schreiben - die Fernsehbilder und Kommentare wirken - bei Weitem nicht nur im UK! - so, als wären alle traurig, betroffen, voller Respekt und/oder Bewunderung und als gäbe es ausschließlich Gutes (oft ist es nur auch reichlich Banales) über sie zu berichten. Und das über Stunden, sogar Tage hinweg.


    "... es gibt durchaus Briten und Untertanen in den ehemaligen Kolonien, die weder mit dem Trubel um den Tod der Queen noch mit der Monarchie insgesamt etwas anfangen können. So forderte die Interessengruppe Republic, die sich für ein gewähltes Staatsoberhaupt einsetzt, bereits zwei Tage nach dem Tod der Queen eine "nationale Debatte" über die Zukunft der Monarchie./.../

    "Das ist wie eine Seifenoper", findet er (Marc Tuft, ein 64 Jahre alter Sportlehrer aus dem Londoner Arbeiterviertel Abbey Wood). Zwar seien die Gefühle der Menschen teilweise echt, doch vieles, was man im Fernsehen zu sehen bekomme, hält er für eine PR-Kampagne. Leute, die gerne über die Abschaffung der Monarchie sprechen wollten, kämen hingegen derzeit nicht zu Wort, so Tuft. Das werde als Respektlosigkeit ausgelegt./.../

    Weit mehr als eine Minderheitsmeinung ist die Kritik an der Monarchie in den ehemaligen Kolonien in der Karibik. /.../

     in Jamaika/.../ kondolierten die Regierungschefs und drückten Bewunderung für Elizabeth II. aus. Es wurden aber auch karibische Stimmen laut, die dies angesichts der Geschichte britischer Kolonialherrschaft ablehnten./.../

    Der Schriftsteller Ruel Johnson aus dem südamerikanischen Guyana zitierte etwa auf Facebook ein Gedicht des Poeten Martin Carter, der wegen Protests gegen die britische Herrschaft über das kleine Land 1954 inhaftiert worden war - zu dem Zeitpunkt war Elizabeth II. Königin und das heutige Guyana britische Kolonie. Dazu schrieb Johnson: "Kennt die Geschichte. Man hat euch ein sorgfältig kuratiertes Bild von Tassen Tee, Crumpets und Corgis vermittelt, obwohl das, was existiert, auf Blut und Ungerechtigkeit aufgebaut wurde."/.../

    die aus Nigeria stammende Professorin Uju Anya von der Carnegie Mellon University in den USA/.../: "Wenn jemand von mir erwartet, dass ich irgendwas anderes als Verachtung für die Monarchin zum Ausdruck bringe, die über eine Regierung Aufsicht führte, die den Völkermord unterstützte, der die Hälfte meiner Familie massakrierte und vertrieb und dessen Folgen die heute Lebenden immer noch zu überwinden versuchen, könnt ihr weiter fromm wünschen."

    https://www.sueddeutsche.de/panorama/adel-kri...



    Erstaunt habe ich erfahren, dass die BBC wegen des "royalen Rummels" nach dem Tod von Prinz Philip ein Beschwerdeformular auf ihrer Website für die Personen einrichten musste, denen diese Form der Berichterstattung zu weit ging.


    Als sich noch niemand vorstellen konnte, dass die ewige Queen Elizabeth II. irgendwann nicht mehr sein wird, sorgte eine studentische Aktion an der britischen Universität Oxford für Schlagzeilen. Studierende hatten im Juni 2021 beschlossen, ein Porträt der Monarchin in einem Aufenthaltsraum abzuhängen. Die Begründung: Das Abbild der Monarchin symbolisiere für einige "die jüngere Kolonialgeschichte" Großbritanniens./.../Die Empörung über diese Majestätsbeleidigung war groß./.../Angesichts des Ablebens der Queen vor einigen Tagen erlangen neben den Beileids- und Respektsbekundungen inzwischen auch kritische Stimmen immer mehr Gehör. Dabei geht es vor allem um das koloniale Erbe der Royals. Im Interview mit dem Berliner "Tagesspiegel" warf etwa der Hamburger Historiker Jürgen Zimmerer der britischen Königsfamilie vor, sie habe "auch ganz persönlich vom Kolonialismus profitiert". Und weiter: "Da geht es um Werte von Millionen Euro aus Ausbeutung." So sei "seit Jahrzehnten bekannt, dass in den Kronjuwelen Edelsteine aus kolonialen Raubzügen verarbeitet sind"./.../Der Professor am Arbeitsbereich Globalgeschichte der Universität Hamburg warf der verstorbenen Monarchin vor, sie habe sich auch später "nie kritisch zum britischen Kolonialismus geäußert". Vor allem in Malaysia, Kenia und Ägypten habe die britische Herrschaft koloniale Verbrechen begangen, erklärte der Experte für Kolonialgeschichte und fügte hinzu: "Das alles ist in ihrer Amtszeit passiert." Die Königin sei "entscheidend mitverantwortlich für die britische Politik" gewesen./.../

    "Hätte sich die Königin für Sklaverei, Kolonialismus und Neokolonialismus entschuldigt und die Krone aufgefordert, Reparationen für die Millionen von Menschenleben zu leisten, die in ihrem Namen geopfert wurden, dann würde ich vielleicht das Menschliche tun und mich schlecht fühlen", twitterte der Uni-Professor Mukoma Wa Ngugi. "Als Kenianer fühle ich nichts. Dieses Theater ist absurd."

    https://www.n-tv.de/politik/Nicht-alle-trauer...



    #100AuthorReeva (908916)  12 Sep 22, 13:34
    Comment

    für die Monarchin zum Ausdruck bringe, die über eine Regierung Aufsicht führte,


    Die Queen hat doch gar keine praktische Macht. Gut, sie hätte zurücktreten können und die Monarchie abschaffen, aber das ist vielleicht etwas viel verlangt von jemanden, der in dem System aufgewachsen ist und vermutlich daran glaubt.


    Natürlich ist niemand nur 'gut', und natürlich hat Großbritannien eine fürchterliche und blutige Geschichte. Aber dass es einen Riesenrummel um die Frau gibt, die seit 70 Jahren eine Institution im UK, in Europa und großen Teilen der restlichen Welt gibt, ist doch klar. Und völlig normal. Sich darüber zu beschweren, dass gerade jetzt die Leute, die die Monarchie abschaffen wollen, nicht gehört werden, ist entweder völlig weltfremd oder ein Versuch, sich als armes Opfer zu gerieren.

    Niemand hat die Leute gehindert, mit ihrer Kritik zu irgendeiner Zeit der letzten Jahrzehnte zu kommen. Aber ausgerechnet jetzt? Das ist doch auch nur ein Aufspringen auf den Medienzirkus.


    Als Kenianer fühle ich nichts. 

    Muss er ja auch nicht. Dass macht es aber nicht absurd, für ein paar Tage ausführlichst über den Tod von jemandem zu berichten, bei dem sehr viele Leute eben doch etwas fühlen.

    #101AuthorGibson (418762)  12 Sep 22, 13:48
    Comment

    Zu dieser im SZ-Artikel erwähnten und von Reeva zitierten

    aus Nigeria stammende Professorin Uju Anya von der Carnegie Mellon University


    Im SZ-Artikel wird diese Frau damit eingeführt, dass sie bei den Nachrichten, dass die Queen im Sterben läge, getwittert hat "mögen ihre Schmerzen unendlich sein".

    Bei aller berechtigten Kritik und Wut auf Großbritannien und meinetwegen auch auf die Queen im Besonderen, finde ich einen solchen Tweet respektlos und menschenverachtend. Damit verspielt diese Professorin in meinen Augen jedes Recht, sich über andere zu erheben.


    Ich weiß nicht, ob und wie sich die Queen in späteren Jahren zum Kolonialismus und auch der UK-Beteiligung unter ihrer eigenen Führung geäußert hat.

    Aber jetzt nach ihrem Tod auf Dingen von vor 60 Jahren rumzureiten, finde ich respektlos.

    #102AuthorDodolina (379349) 12 Sep 22, 15:16
    Comment

    Gut, sie hätte zurücktreten können und die Monarchie abschaffen


    Kann der britische Monarch die Monarchie abschaffen? Es würde mich nicht wundern, wenn er auch diese Macht nicht hätte. Schon gar nicht durch Rücktritt, denn dann hat er ja erst recht keine Macht mehr.

    #103AuthorJanZ (805098) 12 Sep 22, 15:36
    Comment

    Übrigens sind während der Amtszeit der Queen mehr britische Kolonien unabhängig geworden als unter allen ihren Vorgängern zusammen ...

    #104Authormbshu (874725) 12 Sep 22, 15:36
    Comment

    Ich weiß nicht, ob und wie sich die Queen in späteren Jahren zum Kolonialismus und auch der UK-Beteiligung unter ihrer eigenen Führung geäußert hat.


    Die Frage hatte ich mir auch gestellt und einen Freund gefragt, der Strafverteidiger in London ist. Der hat mir zum Thema eine Trilogie der Historikerin Jan Morris empfohlen, Pax Britannica. Außerdem hat er versichert, sie sei gegen Apartheid und für das Commonwealth gewesen.


    Bezeichnend ist auch dieser Artikel aus der New York Times:

    https://www.nytimes.com/2022/09/08/opinion/qu...

    und ich zitiere daraus:

    We may never learn what the queen did or didn’t know about the crimes committed in her name. (What transpires in the sovereign’s weekly meetings with the prime minister remains a black box at the center of the British state.) Her subjects haven’t necessarily gotten the full story, either. Colonial officials destroyed many records that, according to a dispatch from the secretary of state for the colonies, “might embarrass Her Majesty’s government” and deliberately concealed others in a secret archive whose existence was revealed only in 2011. Though some activists such as the Labour M.P. Barbara Castle publicized and denounced British atrocities, they failed to gain wide public traction.

    (...)

    During the last decades of her reign, the queen watched Britain — and the royal family — struggle to come to terms with its postimperial position.

    (...)

    In recent years, public pressure has been building on the British state and institutions to acknowledge and make amends for the legacies of empire, slavery and colonial violence.

    (...)

    She will be remembered for her tireless dedication to her job ... Yet it was a position so closely linked to the British Empire that even as the world transformed around her, myths of imperial benevolence persisted.

    #105Authorpenguin (236245) 12 Sep 22, 15:46
    Comment

    Would Nigeria have its modest prosperity without the English state language acquired through colonisation? And where would Kenya be if people there still communicated in the various tribal languages? Or India? The same applies to the legacy of the French colonies. I fear these countries consider themselves in a better position today without these close ties to former European colonial powers. But that is a big mistake.

    #106AuthorBubo bubo (830116) 12 Sep 22, 15:52
    Comment

    Genau. Auch China darbt ja dahin, weil es kein Englisch als einigende Sprache gibt.


    Oder anders ausgedrückt: Autobahn, anybody?

    #107AuthorGibson (418762) 12 Sep 22, 16:09
    Comment

    Ich fänd es besser, wenn das andernorts diskutiert werden könnte.

    #108AuthorSelima (107) 12 Sep 22, 16:11
    Comment

    Länder wie Indien, Kenia oder Nigeria würde es ohne die Kolonialisierung nicht geben.

    Sondern stattdessen andere Länder mit Grenzen entlang der dortigen Ethnien, denn die heutigen Grenzen sind von Europäern ohne jede Rücksicht auf Volkszugehörigkeit gezogen worden.


    Ob es den hypothetischen Ländern besser ginge, wenn es statt gewaltsamer Kolonialisierung eine friedliche Handelsbeziehung gegeben hätte mit gegenseitigem Respekt und gegenseitigem Fremdpsrachenlernen?

    Das werden wir nie wissen, denn so ist es eben nicht gewesen.


    Das führt jetzt aber weit weg von Elisabeth II, denn das meiste Unrecht der Kolonialisierung geschah vor ihrer Zeit, teils vor ihrer Geburt.

    #109AuthorDodolina (379349) 12 Sep 22, 16:12
    Comment

    Schon am 1. September:


    Barbara Ehrenreich, Aktivistin und Autorin, die unter anderen in den USA eine Undercoveraktion wie hier damals Günther Wallraff gemacht hat, um über das Leben im Mindestlohn zu berichten.

    #110AuthorGibson (418762) 12 Sep 22, 17:42
    Comment

    @107: We could ask the inhabitants of the former Crown Colony of Hong Kong whether they want the blessings of the British colonial era back or whether they prefer to see their future in the People's Republic of China and are glad to have finally shaken off the colonial yoke.

    #111AuthorBubo bubo (830116) 12 Sep 22, 18:35
    Comment

    Jean-Luc Godard ist tot | Kultur | DW | 13.09.2022

    Ich hab ja nur einen Film von ihm ganz gesehen & habe den Verdacht, daß man die anderen nicht anschauen kann.

    #112Authorjo-SR (238182) 13 Sep 22, 12:23
    Comment

    Ich habe nur Bericht erstattet. Und obwohl mir die nun schon seit Donnerstag andauernden täglichen Berichterstattungen wirklich zu ausführlich sind und mir ein bisschen auf den Keks gehen (und vorerst kein Ende in Sicht), würde ich es nie wagen, eine eigene profilierte Meinung zur Rolle der Queen in der kolonialistischen Vergangenheit ihres Landes zu äußern. Dazu habe ich (noch?) viel zu wenig Ahnung davon und müsste noch viel lesen.


    Nicht einverstanden bin ich mit Bubo bubos Vergleichen. Der erste ähnelt mir zu sehr den Rechtfertigungen der Kolonialherren, der zweite versucht m. E. Unrecht mit Unrecht zu vergleichen.


    Niemand hat die Leute gehindert, mit ihrer Kritik zu irgendeiner Zeit der letzten Jahrzehnte zu kommen. Aber ausgerechnet jetzt?

    Weißt du, ob, wenn ja, wie häufig oder intensiv sie das ja auch getan haben? Ob sie gehört und wahrgenommen oder ständig übergangen wurden? - Ich weiß es nicht.

    Dass nicht Gehörte und nicht Wahrgenommene Medienrummel nutzen, um dies zu ändern, ist nicht verwunderlich. Wurde z. B. auch von den Asylbewerbern in Melbourne gemacht, als Djokovic im selben Hotel war wie sie.


    Mit Jean-Luc Godard ist mir jo-SR zuvorgekommen.

    Der Jazzpianist Ramsey Lewis starb gestern.

    #113AuthorReeva (908916)  13 Sep 22, 16:56
    Comment

    Diese Woche starb auch Fritz Pleitgen. Heute nachmittag wird das 1:1-Gespräch mit ihm auf B2 wiederholt.

    #114AuthorSelima (107)  18 Sep 22, 11:43
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    Danke für den Tip !


    #115Authorrenateheinz (1125123) 18 Sep 22, 12:01
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    Oh, Entschuldigung! Das Gespräch mit Pleitgen kommt erst morgen.

    #116AuthorSelima (107) 18 Sep 22, 16:06
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    Das habe ich gemerkt, es gab was anders, auch interessantes! Macht aber nichts.

    #117Authorrenateheinz (1125123) 18 Sep 22, 17:44
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    Die britische Schriftstellerin Hilary Mantel ist gestorben


    https://www.tagesschau.de/ausland/europa/hila...

    https://www.spiegel.de/kultur/literatur/hilar...

    https://www.theguardian.com/books/2022/sep/23...


    Das erste Werk von ihr, das ich gelesen habe, war „Beyond Black“, bekannt ist sie wohl vor allem für die „Wolf Hall“-Trilogie - zwei der drei Bände wurden mit dem Booker Prize ausgezeichnet.

    #118AuthorDragon (238202) 24 Sep 22, 09:15
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    Oh, damit habe ich überhaupt nicht gerechnet. Ich wusste, dass sie krank war (chronisch?), aber sie war ja noch relativ jung. Ich mochte nicht alles von ihr, aber die Wolf-Hall-Trilogie mochte ich wirklich sehr.

    #119AuthorGibson (418762) 24 Sep 22, 19:06
     
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