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    Quasselzimmer

    Role play game "NEU" Abschnitt 2

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    Role play game "NEU" Abschnitt 2

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    Wir kommen von hier: RPG Role play game *NEU* Kommen se rinn, könn se mitmachen! - Quasselzimmer: Englisch ⇔ Deutsch Forum - leo.org


    Mitmachen kann jeder. Erfindet einen Charakter (Mensch, Elf, Ork, Goblin, oder sonstige Wesen. Alles ist möglich) und schreibt einfach mit....das ist ein wirklich lustiger Zeitvertreib, man kann seine Phantasie ausleben und spannende, lustige und abwechslungsreiche Geschichten erzählen.


    Ein paar Grundregeln:

    -Jeder schreibt nur für seinen Charakter

    -Jeder kann NPCs (Non players Character) erschaffen um die Geschichte interessanter/dramatischer zu machen.

    -Über Verletzungen und den Tod seines Charakters kann nur der Spieler selbst entscheiden.

    -Wenn es etwas außerhalb der eigentlichen Handlung zu besprechen gilt, kennzeichnet das bitte wie folgt:

    OOC

    Text außerhalb, z.B. Ich weiß nicht weiter 🙂

    OOC Ende


    Letzter Sachstand:

    Die Paladine haben den Nekromanten Morbius in einem Kästchen gefangen gesetzt.

    Der Drache Schupperich, die beiden Waldelfen Lomma und Bortagon, die (Hexe?) Aljascha und die Ingenieurin Mirmilla überlegen, ob und wann sie weitergehen sollen, um das Rätsel des versiegenden Wassers zu lösen. (Falls die Paladine sie gehen lassen)

    VerfasserIrene (236484) 01 Aug. 22, 19:07
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    "Haben wir ihn"? Fragte Gilroy neugierig.

    Die Paladine näherten sich vorsichtig der heiligen Schatulle und knieten sich rund herum auf den Boden.

    "Wir sollten ihn umgehend töten!" Meinte einer von ihnen als sie auf die nun ruhig dastehende, kleine Schstulle blickten.

    "Nein, wir werden ihn zuerst im Tempel befragen." Wandte Seraphim ein.

    Er blickte auf die Gäste des Hauses.

    "Nun, ihr seht alle erschöpft und müde aus."

    "Ich bin Seraphim, Oberster der Paladine vom heiligen Feuer."

    Der Alte verbeugt sich leicht vor den Anderen.

    Wir laden euch ein, in unserer Abtei zu speisen und zu übernachten...unsere Rüstkammer steht euch ebenfalls zur Verfügung."

    "Ihr könnt dann Morgen eure weiteren Wege planen....hier ist es nicht sicher". Besorgt blickt er auf die Töpfe am Herd.

    "Besprecht euch kurz, wir warten draußen."

    Die Paladine verlassen die Hütte und stehen leise murmelnd draußen im Hof.

    #1VerfasserMerowinger (1359650) 01 Aug. 22, 22:52
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    Mirilla nimmt ihren Helm ab und verstaut ihn wieder.

    "Also, ich würde das Angebot gern annehmen, meine Ausrüstung noch etwas zu verbessern. Der hier... "sie fuchtelt ein bißchen mit dem Bratspieß herum "...liegt nicht gut in der Hand. Dann könnten wir morgen früh weiter Richtung Norden loslaufen."

    Sie schaut die anderen an. "Also, wenn es noch gilt, dass wir in die Berge wollen."

     

    #2VerfasserIrene (236484) 02 Aug. 22, 05:36
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    Aljascha nickte „Ich trau den Paladinen zwar nur soweit wie ich Hubert werfen kann aber wie sieht die Alternative aus? Also sollten wir uns in der Abtei ausruhen und ausrüsten… und uns dann ausgeruht und besser ausgerüstet auf den weiteren Weg nach Norden machen. „


    Es fröstelte Aljascha leicht als sie zur Abtei sieht, sie wusste aber nicht ob es an den Paladinen lag oder an der Aussicht weiter in Richtung der Eisberge zu ziehen.


    „Kommt Alrik, vielleicht finden wir ja sogar etwas wärmeres zum Anziehen in deiner Größe.“


    #3VerfasserSands (427472) 02 Aug. 22, 09:59
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    "Nun gut, ich komme auch mit", brummt Schupperich. "Eure Behausung erinnert mich an meine Höhle, auch wenn es nicht das Wasser war, dass die Gänge gegraben hat. Anschauen kann ich es mir ja mal."

    Was sie wohl mit ihrem Gefangenen vorhaben, überlegt Schupperich. Ob sie wohl in der Lage sind, ihn ausreichend zu bewachen? Letzlich war es überraschend einfach, ihn einzufangen. Aber gut, auf die einfachsten Dinge kommt man oft erst zuletzt, das geht mir ja genauso. Und doch verstehe ich immer noch nicht, wo dieser Morbius überhaupt herkam ... und ausserdem macht mich ihr grosszügiges Angebot misstrauisch. Wer gibt schon freiwillig und einfach so von seinen Schätzen etwas ab? Für einen Drachen ist das undenkbar.
    Aber gut, ich werde meine Gefährten auf keinen Fall alleine lassen, gerade weil es auch eine Falle sein könnte.
    #4Verfasserhäring (1359813) 02 Aug. 22, 10:42
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    Alrik sah nachdenklich von Aljascha zu Mirmilla und zurück. Aljascha war ja nett, aber definitiv eine anscheinend nette Hexe. Mirmilla war da schon eher nach seinem Geschmack. Anpackend und sie mochte gute Waffen. Hm, bis jetzt musste er sich nicht entscheiden und wärmere Sachen und was zu essen konnte er gut gebrauchen.


    Vorsichtshalber hielt er Abstand zu den Paladinen und Gilroy und dem schwarzen Kasten. So ganz sicher war er sich nicht was es mit dem Kasten auf sich hatte, aber alle Erwachsenen und Schupperich schienen sich einig zu sein.


    Als sie Richtung Abtei gingen glänzte und glitzerte sie irgendwie - unheilvoll?

    #5VerfasserMasu (613197)  02 Aug. 22, 10:47
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    "Wir danken für das freundliche Angebot" erklärt Bortagon würdevoll. "Aber alles was wir benötigen haben wir bereits bei uns, und ausruhen können wir uns am besten unter freiem Himmel."
    Er schaut zu Lomma, aber diese hat keine Einwände. Die Aussicht, ein wie ein steinernes Schwalbennest an einem Berghang hängendes Gebäude zu betreten, ist für einen Waldelfen alles andere als verlockend.
    Was gewachsen oder entstanden ist, damit kennen sie sich aus und dort verspüren sie auch keine Angst, dort wissen sie um die Gefahren und wie man sie vermeidet. Aber das entsetzliche Knacken der Steine in von Menschen gemauerten Häusern, das Heulen des Windes und das Ächzen der Balken, das jagt ihnen kalte Schauer über den Rücken weil sie jedesmal fürchten müssen, das gleich alles über ihnen zusammenstürzt.
    "Wir schauen uns dann ein wenig im Tal um und schliessen uns euch wieder an, wenn ihr von der Abtei nach Norden aufbrecht."
    #6Verfasserhäring (1359813) 02 Aug. 22, 10:55
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    "Na dann ist wohl erstmal alles geklärt, wollen wir die werten Herrn Paladine mal nicht länger warten lassen." Aljascha sah sich suchend um ob sie noch etwas von ihrer sehr übersichtlichen Ausrüstung wo liegen gelassen hatte kam zum dem Schluuss das sie alles hatte und trat vor die Hütte zu den Paladinen.


    "Na denn... ich denke wir können...."



    #7VerfasserSands (427472) 02 Aug. 22, 11:19
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    Zufrieden grunzend trottet Hubert mit der Gruppe mit. Wohin sie gehen, ist ihm egal, Hauptsache, er kann bei der lieben Frau bleiben, die ihn so freundlich gekrault und mit ihm gesprochen hat.

    #8VerfasserMöwe [de] (534573) 02 Aug. 22, 11:24
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    Nach etwa einer halben Stunde Fußmarsch in Richtung Norden (die Paladine ritten langsam voran). Erreichte die Gruppe den steilen schmalen Weg der hinauf zur Abtei führte.

    Aufgeschnürt in einer Reihe ging es dann den gut befestigten Pfad hinauf bis in den Vorhof der Abtei.

    "Nun, willkommen in unserer bescheidenen Behausung." Seraphim deutete auf die prunkvoll leuchtende Abtei.

    Eigor wird euch eure Zimmern zeigen.
    Zum 6. Glockenschlag gibt es ein Abendmahl im großen Saal.

    Eigor humpelte tief gebückt aus dem dunklen Eingangstor hervor.Er war in eine braune Kutte gekleidet...seine Gestalt war klein, übergewichtig und sein Gesicht seltsam schief.

    "Eigor ift tfu euen Diensten Herr...Eigor tfeigt den Flemdingen ihe Tfimmer!"


    Er rieb sich die wulstigen Finger.

    "Kommt, kommt! Winkte er den Ankömmlingen.

    "Folgt Eigor...guter Eigor!"
    Schon war er wieder halb humpelnd und halb springend im Eingangstor verschwunden.

    "Kommt, kommt! Hallte es aus der Abtei
    #9VerfasserMerowinger (1359650) 02 Aug. 22, 12:42
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    OOC
    Die Abtei mag zwar grossse Hallen haben, aber ich kann mir nicht vorstellen dass Tore, Gänge, Treppen und Türen breit und hoch genug für einen Drachen sind. Schupperich ist zwar vom Hof in die Hütte gestürmt, aber ich frage mich immer noch wie das von statten ging ohne das alles einstürzte ...
    OOC Ende

    Die Luft, die aus dem dunklen Tor strömt, riecht muffig und abgestanden, jedenfalls für Schupperichs Verhältnisse. Fliessendes frisches Wasser scheint es dort drin nicht zu geben, stellt er enttäuscht fest. Aber wo sollte das auch herkommen, in dieser Höhe.
    Schupperich legt den Kopf auf den Boden, um besser durch das Tor schauen zu können.

    "Ähm, also ... ich bin keine Schlange, dass ich auf meinem Bauch durch diese engen Stollen kriechen könnte", sagt Schupperich dann. "Doch das soll euch nicht aufhalten. Ich werde schon einen anderen Weg finden."
    #10Verfasserhäring (1359813) 02 Aug. 22, 13:05
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    Das Eingangstor besteht aus einem kurzen gemauerten Gang durch die Umfassungsmauer, breit und hoch genug für vier Reiter nebeneinander. An jedem Ende des Ganges gibt es ein zweiflügeliges Tor aus dicken Eisenholzbalken und ein Fallgitter. Im Innenhof führt eine gepflasterte Straße, die von Standbildern flankiert wird, auf ein großes, tempelartiges Gebäude mit mehreren Türmen zu. Eigor führt sie nach rechts zu einem Nebengebäude, bestehend aus einer zentralen Halle mit 13 Türen. Vier der Türen stehen offen und führen in geräumige Schlafzimmer mit breiten Betten.

    "Bescheidene Behausung! Ha!" denkt Mirmilla.

    Sie fragt Eigor: "Ist das die große Halle, von der Herr Seraphim sprach, wo es Essen gibt?"


    #11VerfasserIrene (236484) 02 Aug. 22, 13:19
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    Aljascha überlegt ob die Waldelfen mit ihrer Entscheidung lieber draußen zu nächtigen anstatt sich in die Abtei zu begeben nicht die schlauer waren als sie.

    Aber nun denn.. sie lies Hubert in den Stallgebäuden nachdem sie ihn gut versorgt wusste und folgte dem eigentümlichen Eigor weiter in die Abtei.


    Die Zimmer die er ihnen zeigte waren ordentlich, sauber und warn. In einem offenen Karmin flackerte ein Feuer, es gab ein großes Bett mit Baldachin und siogar einen Sessel am Fenster. Irgendwie hatte Aljascha mehr mit einer Klosterzelle gerechnet und so war sie doch arg überrascht. In dem einen Zimmer hätte locker die ganze Gruppe Platz gefunden, inkl. dem Drachen wenn er denn durch die Tür gepaßt hätte, aber sie hatten jeder ein eigenes Zimmer zugeteilt bekommen, ob dieses ein Vor- oder Nachteil oder einfach nur Luxus war wusste sie nicht zu sagen.


    Oh sogar eine Waschschüssel stand auf der Kommode. Aljascha wusch sich und sah dann gebannt aus dem Fenster... inweiter Ferne sah sie eine Bergkette. Waren das schon die Eisberge oder waren die viel weiter entfernt? Ach wenn sie doch damals in Geographie besser aufgepaßt hätte....

    #12VerfasserSands (427472) 02 Aug. 22, 13:19
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    Schupperich sich wehmütig hinterdrein, als die anderen durch die Burgtore gehen und schliesslich aus seinem Blickfeld ganz verschwinden. Dann tappt er missmutig auf dem Platz herum und beäugt die niedrigen Mauern, hinter denen es steil nach unten geht. Er könnte dort hinauf klettern und über die Mauern und Dachfirste balacierend einen weiteren Innenhof erreichen, überlegt er, aber ... nun ja, er ist ein Wasserwesen und nicht für solch luftige Spaziergänge gemacht. Er hat schlicht und ergreifend Höhenangst, und ihm wird schon schwindlig, wenn er nur über die Mauern in die Tiefe schaut.
    Wozu hat die Natur mir Flügel mitgegeben, wenn ich damit nicht fliegen kann?, ärgert Schupperich sich wieder einmal. Und warum baut überhaupt jemand in die Höhe, wenn man genauso gut in die Tiefe bauen kann? Und warum lebt überhaupt jemand ausserhalb des Wassers?
    Schupperich unternimmt noch einige zaghafte Versuche zu klettern, dann lässt er sich im Schatten einer Mauer nieder.

    Es riecht nach Rauch, stellt Schupperich fest. Jemand kocht auf offenem Feuer, das wird wohl das versprochene Abendessen sein.
    #13Verfasserhäring (1359813) 02 Aug. 22, 17:41
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    Auf Mirmillas Frage antwortete Eigor mit unverständlichem Genuschel. Achselzuckend trat sie wieder in den Saal, um nach den anderen zu sehen. Im Zimmer neben ihrem war Aljascha, und noch eins weiter Alrik. Die vierte Tür war jetzt geschlossen, wohl weil ja der Drache gar nicht mitgekommen war.

    Da hatte jemand die Gesellschaft genau im Blick. Ob sie wohl auch belauscht würden?

    Mirmilla klopfte an Alriks Tür.

    #14VerfasserIrene (236484) 03 Aug. 22, 06:23
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    Die Waldelfen hatten eigentlich das Tal durchstreifen wollen, aber immer wieder kehren sie zur Felswand zurück und schauen nach oben zur Abtei. Der Weg, den ihre Gefährten hochgegangen sind, ist so angelegt, dass er von oben gut überblickt werden kann. Nicht einmal eine Maus könnte unbemerkt dort entlang laufen - falls die Ausguckposten wirklich besetzt sind.
    Die Waldelfen bleiben stets in Deckung, soweit das eben geht, notfalls steigen sie auch ab und führen ihre Hasen am Zügel hinter sich her.

    "Das gefällt mir alles nicht. Wozu braucht es sowas hier in der Einöde?"
    "Warum? Ist doch klar: die Waren, die früher hier transportiert worden sind, müssen sehr wertvoll gewesen sein. Von hier aus konnte man alles gut übersehen und im Zweifel eingreifen."
    "Hm, und als die Händler ausblieben? Warum sind diese Paladine nicht weitergezogen? Dorthin, wo es etwas zu beschützen gab?"
    "Um das herauszufinden, müssten wir wohl doch ..."
    "Nein, auf keinen Fall!"
    "Vielleicht finden wir einen Weg ..."
    Lomma hält überrascht inne. Eine grosse Katze mit langem glänzendem Fell schleicht vor ihnen durch das Gebüsch. Ganz konzentriert verfolgt sie ihre Beute. Anschleichen, abwarten, springen, zupacken - sichtlich zufrieden mit ihrer Beute, einer kleinen Maus, die sie im Maul hält, macht die Katze kehrt und schleicht zurück zur Felswand. Ein paar Schritte noch, dann tut sie einen Satz nach oben und ist verschwunden. Einige Fuss über dem Erdboden klafft ein kleines rundes Loch im Gestein, Wasser tröpfelt heraus. Das Rollen und Klackern kleiner Steinchen verrät, dass sich dahinter ein Gang befinden muss.
    "Diese Katze muss ihr Futter nicht ganz alleine bestreiten, irgendjemand krault ihr das lange seidige Fell und pflegt sie. Das heisst, dieser Gang führt hoch zur Abtei! Ihr nach!" ruft Lomma aufgeregt.
    "Moment, und die Hasen?"
    "Du passt solange darauf auf", entscheidet Lomma. "Du bist schliesslich der Ältere!"
    "Ja, aber ich komme kaum mit einem von ihnen zurecht", muss Bortagon kleinlaut zugeben.
    "Aber ich weiss viel mehr über Menschen", wendet Lomma ein. Eine Weile stehen beide unschlüssig herum. Schliesslich nimmt Lomma die Zügel von Bortgons Hasen. "Viel Glück!"
    "Danke. Ich fürchte ich werde es brauchen." Und flink wie ein Eichhörnchen erklimmt Bortagon den Vorsprung, an dessen Ende die runde Öffnung liegt. Schon ist er darin verschwunden. Ab und an rieselt ein kleines Steinchen herunter und bleibt vor Lommas Füssen liegen.
    #15Verfasserhäring (1359813) 03 Aug. 22, 11:57
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    Weiter oben im Gang kauert eine dunkle Gestalt. Grüne Augen spähen aufmerksam in Bortagons Richtung.. Der dicke schwarze Kater hat seine langhaarige Gefährtin mit erfolgreich erlegter Beute zurückkommen sehen und beschlossen, draußen nun selbst sein Glück zu versuchen. Wie es aussieht, braucht er gar nicht so weit zu gehen - wenn ihn nicht alles täuscht, ist seine Mahlzeit schon auf dem Weg zu ihm und den Geräuschen nach sogar etwas größer als ein armseliges Mäuschen.


    Geduckt, mit gesträubten Schnurrhaaren und tänzelndem Hinterteil, macht er sich bereit zum Sprung.


    -------------------------------------------------------------


    OOC:

    häring, sind deine Elfen NPC oder nicht? (Du sagtest neulich "nicht mehr unbedingt", aber das ist doch recht vage.) Von Deiner Antwort hängt jetzt ab, ob ich den Burschen fressen darf oder nicht...


    Edit: Falls Du Dich noch nicht festlegen willst - würdest Du mir erlauben, ihn zu fangen? Ich lasse ihn dann am Leben. Außer natürlich, er hätte die Gefahr rechtzeitig erkannt und irgendwie abgewendet. ;-)


    OOC Ende

    #16VerfasserMöwe [de] (534573)  03 Aug. 22, 12:07
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    Pünktlich zu sechsten Stunde tönte ein lauter Gong, es schien aus dem Erdgeschoss zu kommen, von dort wo man den großen Saal vermutete.

    Eigor stolperte über die Gänge und rief alle zum Abendessen, zumindest unsere kleine Gruppe, denn sonst schien niemand in dieser Etage untergebracht zu sein.

    Gruppe? Sie waren ja nur noch zu dritt, denn weder Schupperich noch die Waldelfen hatte Aljascha irgendwo gesehen egal wie gebannt sie den Weg und die Gegend um die Abtei beobachtete, soweit es eben der Blick aus dem Fenster zuließ.


    Wie dumm sich von Ausrüstung und einem Abendessern ködern zu lassen, viel lieber wäre sie jetzt draußen im Wald anstatt bei dieser seltsamen Bruderschaft.

    Ach was, stell dich nicht so an, was soll schon sein.. sagte sich Aljascha und folgte Eigor hinunter zum großen Saal

    ..



    #17VerfasserSands (427472) 03 Aug. 22, 13:24
    Kommentar

    OOC:

    Da ich nicht mehr lange bleiben und abwarten kann, mach' ich einfach mal was. Wenn nicht okay, ignoriert es.

    OOC Ende.


    ---------------------


    Das Größer-als-eine-Maus ist jetzt nahe genug. Der Kater springt, packt zu....


    Hoppla! Das ist doch etwas größer als erwartet, und es wehrt sich heftig. Kein Gedanke daran, noch ein bisschen mit ihm zu spielen, ehe er es erledigt; der Kater hat alle Mühe, es festzuhalten. Fast hätte er es fallenlassen, als es ihm einen heftigen Schlag auf die Nase versetzt hat. Und so richtig lecker riecht dieses Wesen auch nicht. Wer weiß, ob man es überhaupt fressen kann, ohne Verdauungsbeschwerden zu bekommen... Nein, er wird es lieber seinem Herrn schenken. Normalerweise bringt ihm so etwas Extra-Streicheleinheiten und ein besonderes Leckerli ein.


    Stolz erhobenen Hauptes trägt der Kater seinen nun schon etwas schwächer zappelnden Gefangenen durch die Abtei, bis er Seraphim gefunden hat, und lässt Bortagon vor ihm zu Boden fallen.

    #18VerfasserMöwe [de] (534573) 03 Aug. 22, 13:29
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    OOC: @möwe gut gelöst 😁. Sagen wir, die Waldelfen sind PC (player characters), aber ich habe keinen Alleinvertetungsanspruch 😊 (da ich nicht weiss ob es ok wäre mehrere Figuren zu führen).
    Hätte mich aber auch gewundert wenn Bortagon sich einfach hätte fressen lassen, zumal von einer Hauskatze! Aber aus der Übung scheint er schon etwas zu sein, dass er die Gefahr nicht bemerkt hat ...
    Ende OOC

    Der Gang war schmal, recht steil und rutschig, und anders als die Katze der er folgte kannte Bortagon sich hier überhaupt nicht aus und hatte so grosse Mühe nicht zu stürzen und ins Rutschen zu kommen. Endlich weitet sich der Gang, hier scheint eine Art Plateau zu sein. Der richtige Platz um kurz auszuruhen, denkt Bortagon. Aber er hat noch nicht mal Zeit, diesen Gedanken zu Ende zu denken, denn spitze Zähne packen ihn am Schlafittchen und durchdringen mühelos seinen Mantel. Bortagon wehrt sich nach Kräften, und ein gezielter Tritt auf die Nase bringt ihn auch fast ans Ziel. Aber schon hat der Angreifer wieder zugepackt, etwas vorsichtiger zwar aber nun liegt Bortagon quer im Maul des Viehs, und kann sich kaum noch rühren.
    Katzen bringen ihre Beute oft lebendig nach Hause, überlegt er, damit sie noch ein wenig mit ihr spielen können. Noch ist also nicht alles verloren. Bortagon ist die Kapuze über den Kopf gerutscht, und so kann er kaum sehen, wo das Katzenvieh ihn überall langträgt. Das macht den Rückweg nicht einfacher, seufzt er leise. Endlich bleiben sie stehen. Bortagon spürt, dass er zu Boden fällt, hört noch ein forderndes Mauzen, dann verliert er die Besinnung.
    #19Verfasserhäring (1359813) 03 Aug. 22, 14:50
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    "Tretet ein!" ruft Seraphim aus dem großen Saal der von einigen Fackeln beleuchtet wird.

    In der Mitte brennt eine etwas 3 Meter lange und 1 Meter breite Feuerstelle die den Raum wärmt und gleichzeitig als Grillfeuer für das Spanferkel funktioniert in den zischend die schmackhaften Säfte und das Fett des Tieres tropfen.


    "Bitte nehmt Platz!" Seraphim deutet freundlich auf die hölzerne Bank mit den schweren Eichentischen.


    Ein bleicher Koch übergießt das zischende Spanferkel mit einer nach Knoblauch riechenden geschmolzenen Butter als sich die Leute hinsetzten. In silbernen Bechern wurde ein kräftigender Rotwein kredenzt.


    "Werte Gäste, wir haben den Nekromanten befragt, allerdings wollte er uns keine Auskunft zum Grund seiner Ankunft hier in unserer Abtei geben...ein wirklich zäher und ungehobelter Bursche!"

    Seraphim wirft Gilroy einen vielsagenden Blick zu.


    Gilroys Augen funkeln vielsagend.

    Der junge Paladin spricht mit ruhiger und besonner Stimme weiter.

    "Wir haben es hier mit einem der mächtigsten Nekromanten aus dem 2. Zeitalter zu tun...Morbius Grimm ist einer der wohl begabgesten Totenbeschwörer die jemals gelebt haben."

    Er blickt vielsagend in die Runde.

    "Dass ihr noch am Leben seid, grenzt an ein Wunder."


    "Es scheint, dass seine Kraft erst wieder im wachsen ist, und uns ist es unerklärlich wie er so lange Zeit, ich meine ich rede hier von 700 Jahren unentdeckt bleiben konnte."


    "Ihr scheint ihn zu kennen und nun müssen wir wissen, wie er sich reinkarnieren konnten....welche Umstände dazu führten, dass er nun plötzlich wieder aufgetaucht ist."


    Seraphim und Gilroy schauen ihren Gästen tief in die Augen...es folgt Schweigen...



    #20VerfasserMerowinger (1359650) 03 Aug. 22, 17:22
    Kommentar

    Alrik schaute sich in dem ihm zugewiesenen Raum um und war völlig überwältigt. So etwas hatte er noch nie gesehen und so ein Bett.

    Er probierte vorsichtig sich darauf zu legen und versank schier in der weichen Matratze.

    Nein, sowas war nichts für ihn und er beschloss die Nacht lieber auf dem Boden nah am wärmenden Kamin zu verbringen.

    In dem Moment rief Eigor zum Essen.

    Als Alrik der Stimme folgte sah er US dem Augenwinkel einen großen dicken schwarzen Kater, der etwas im Maus trug. Komisch. Für eine Maus zu groß, für eine Ratte auch. Und vor allem trugen weder Mäuse noch Ratten Stoffmäntel.


    Gebannt folgte er den Ausführungen von Seraphim und Gilroy. Die Art wie Seraphim und Gilroy Blicke wechselten irritierte ihn.

    #21VerfasserMasu (613197)  03 Aug. 22, 17:36
    Kommentar

    Aljascha räusperte sich in die unangenehme Stille hinein, „Ich denke da kann ich euch nicht weiter helfen, als ich zu der Gruppe stieß war Morbius schon .. na eben Morbius,, ich weiß nicht wer er vorher war oder wie er zu dem kleinen Knochenmann wurde.

    Aljascha zuckte mit den Achseln.

    „Wirklich keine Ahnung. Ich wünschte ich könnte euch helfen aber leider kann ich es nicht.“


    Etwas erinnerte sie das Spanferkerl an Hubert und auch wenn Hubert sehr viel größer war als das im Vergleich mickrige Ferkel so beschloss Aljascha in diesem Moment es mal mit vegetraischer Ernährung zu versuchen.


    #22VerfasserSands (427472) 03 Aug. 22, 18:20
    Kommentar
    OOC:
    Hat es Bortagon in die grosse Halle verschlagen in der die anderen der Gruppe gerade Platz genommen haben? Alriks Beobachtung deutet darauf hin ... wenn ihn noch wer anders gesehen hat: er könnte erste Hilfe gebrauchen (der Kater hat ihn ordentlich durchgeschüttelt, aber gebrochen ist wohl nichts)
    #23Verfasserhäring (1359813) 03 Aug. 22, 19:25
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    Der Duft von gebratenem Fleisch steigt Schupperich in die Nase. Ein herrlicher, ein köstlicher Duft! Für so einen Duft hat er schon einmal alles vergessen und sogar seinen geliebten Schlafplatz in der Höhle verlassen ...
    Prüfend setzt er die erste Pranke auf die Aussenmauer. Hält. Die zweite Pranke. Hält. Langsam zieht er die restlichen vier Beine nach. So kann man erstaunlich gut balancieren, stellt Schupperich erfreut fest. Den gegabelte Schweif kann ich zusätzlich zum abstützen nutzen, und meine Krallen sind doch ganz praktisch zum festhalten in den Mauerritzen. Hm, und das duftet so gut!
    Schon ist Schupperich im Innenhof angekommen. Langsam trottet er die Allee mit den Standbildern entlang.
    "Wüsste gerne, wer diese Leute sind", murmelt Schupperich. "Ist das die Magie der Menschen? Verwandeln sie ihre Feinde in Stein? Hab mal gehört, so was sei durchaus möglich ..."

    Der Duft führt nach links, in ein tempelartiges Gebäude. Mühsam quetscht Scbupperich sich durch die Pfeiler hindurch, aber bald geht es für ihn nicht weiter. Der Weg führt eine schmale Treppe hinunter. Schupperich schiebt sich rückwärts zurück ins Freie.

    "Wollen mal sehen, ob diese künstlichen Höhlen nicht über Fenster verfügen. Soweit ich weiss, haben die Behausungen der Menschen immer Fenster ..."

    Der Hunger macht Schupperich mutig. Er klettert bedächtig die Mauern entlang und späht nach einer passenden Öffnung.
    #24Verfasserhäring (1359813) 03 Aug. 22, 19:44
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    "Ich habe leider auch nichts über Morbius zu sagen. Ich bin ganz zufällig in eine Unterhaltung zwischen ihm und dem Drachen gestolpert, als ich jenseits des Flusses im Wald unterwegs war. Dann kam auch sofort der Angriff der Orks, und dabei wurde ich am Kopf getroffen und war besinnungslos."

    Mirmilla erwidert den Blick der Ordensmänner fest und fährt fort

    "Keine Ahnung, was der Knochentyp in dem Kampf getan hat. Ich verstehe meistens gar nicht, was er meint mit seinem Gerede. Ich bin nur aus Neugier mitgekommen, weil ich, nun ja, einfach immer neugierig bin." Sie grinst etwas kläglich.

    #25VerfasserIrene (236484) 04 Aug. 22, 07:11
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    Der Kater ist beleidigt. Sein Herr beachtet weder das mühsam eingefangene und zu ihm geschleppte Geschenk zu seinen Füßen, noch des Katers um Belohnung bettelndes Maunzen. Stattdessen redet er über unverständliche Dinge und widmet sich ausschließlich diesen lästigen Fremden, die die gewohnten Abläufe in der Abtei durcheinandergebracht und dafür gesort haben, dass ihm (dem Kater) niemand mehr Aufmerksamkeit schenkt.

    Nun gut, wer nicht will, der hat schon. Vorsichtig nimmt der Kater Bortagon wieder ins Maul und schaut sich nach einem würdigeren Empfänger um.


    Ah, da hinten, die junge Fremde... auf den ersten Blick zurückhaltend, still und unauffällig wirkend, aber doch entschlossen und mit einer ordentlichen Portion Neugier ausgestattet... ein Mensch mit kätzischer Wesensart... Ja, so jemand verdient das Geschenk.


    Der Kater legt Bortagon vor Irene ab und umschmeichelt ihre Beine.


    ---------


    OOC: In #18 hatte der Kater Bortagon zu Seraphim geschleppt; den Ort hatte ich offengelassen ,da ich nicht wusste, wo er war. Wenn S. jetzt in der Halle ist, sind Bortagon und der Kater auch dort. Daher nun wie oben.


    #26VerfasserMöwe [de] (534573)  04 Aug. 22, 08:26
    Kommentar

    „Nun, da weder ich noch Mirmilla euch eure Fragen beantworten können, egal wie gerne wir es tät so können wir uns wohl darauf einigen das wir über Morbius nicht wirklich etwas wissen.

    Alrik haben wir erst im Ort getroffen er hat Morbius also gar nicht kennen gelernt und wird euch daher auch nicht weiter helfen können.

    Was ich noch sagen kann ist das ich ihn als etwas größenwahnsinnig und unfreundliche empfand. „


    Aljascha sieht sich das Speiseangebot auf dem Tisch an…


    „Wenn wir dann mit dem Essen anfangen könnten, es war ein langer Tag und ich habe wirklich einen Drachenhunger…...“ Aljascha stutzt.


    Fehlt da nicht wer, wo ist Schupperich, ja in die Zimmer käme er nicht sagte er und die Flure seien auch zu eng aber er wollte doch zum Essen wieder zu uns stoßen…


    „Äh werter Herr Seraphim, habt ihr unseren Begleiter Schupperich gesehen, ihr habt ihn doch in der Hütte kennengelernt. Wenn er zu groß für eure Abtei ist könnte man das Abendessen vielleicht nach draußen verlegen damit auch er seinen Hunger stillen kann...“


    Aljascha sieht fragend zu Seraphim...

    #27VerfasserSands (427472) 04 Aug. 22, 09:17
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    OOC: Aaah.. .Korrektur zu #26:


    ... legt Bortagon vor Mirmilla ab...


    Sorry.

    OOC Ende

    #28VerfasserMöwe [de] (534573)  04 Aug. 22, 09:23
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    Schupperich hat nach seinen Möglichkeiten versucht, ins Innere der Abtei vorzudringen. Er hat aber nur relativ kleine Fensternischen vorgefunden, durch die nicht einmal sein Kopf gepasst hätte. Aber immerhin hat er einige Blicke ins Innere werfen können. Zuletzt hat er kurz in einen grossen Saal geschaut, in dem ein ausgedehntes Feuer brannte. Hinter dem Feuer hat er die Umrisse seiner Gefährten erkannt.
    Nun tigert er auf dem Innenhof auf und ab.

    "Das sieht nicht gut aus", murmelt Schupperich nervös. "Gar nicht gut. So ein riesiges Feuer! Wollen sie sie alle umbringen, oder was? Am Ende bei lebendigem Leib rösten? Ich muss etwas tun!
    Wenn ich doch nur ein wenig kleiner wäre ... allerdings wäre ich dann nicht mehr zu viel nütze ... und nicht die kleinste Wolke am Himmel! Nein, das sieht gar nicht gut aus!
    Ein Gewitter hilft mir hier nicht weiter ... oder doch? Es würde das Feuer löschen ... ja, das wäre ein Anfang!"

    Schupperich hält inne, setzt sich hin und konzentriert sich. Das wenige Wasser in der Umgebung reicht nur für einen weiteren kleinen Regenguss. Es bilden sich nicht einmal Pfützen im Hof.
    #29Verfasserhäring (1359813) 04 Aug. 22, 12:05
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    Mirmilla zuckt etwas zusammen, als sie eine Berührung an ihren Beinen bemerkt. Ach, nur eine Katze. Mirmilla beugt sich hinunter, um das Tier zu streicheln - da sieht sie den Waldelf liegen. Vorsichtig hebt sie ihn hoch und bettet ihn vor sich auf den Tisch.

    "Ich unterbreche das Gespräch ungern, aber kann hier jemand helfen?" ruft sie laut. Dann versucht sie, seine Kleidung etwas zu lockern, und bespritzt ihn mit einigen Tropfen Wasser aus ihrem Trinkglas. "Ich glaube, er lebt noch, aber ich weiß wirklich nichts über die Kunst, Waldelfen zu behandeln."


    #30VerfasserIrene (236484) 04 Aug. 22, 12:26
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    Der Kater freut sich, dass er Mirmilla richtig eingeschätzt hat. Sie hat bemerkt, was er ihr gebracht hat, ihn zum Dank gestreichelt, und nun hat sie sein Geschenk aufgehoben und spielt damit, wie sich das gehört. Ob sie es anschließend auch fressen wird, wartet er nicht ab, denn er selbst ist inzwischen wirklich hungrig und macht sich, da ihn offenbar niemand in der Halle füttern mag, auf die Suche nach Fressbarem in den anderen Räumen.



    #31VerfasserMöwe [de] (534573) 04 Aug. 22, 13:23
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    Aljascha horcht auf, zwar ist heilen für Wahr nicht ihr Spezialgebiet aber mehr als nichts kann sie wohl allemal.


    „Erstmal an die frische Luft mit ihm, wenn ich eins über Waldelfen weiß ist es das sie nach draußen gehören und nicht in Gebäude.“


    Mit Hilfe einer Servierplasse trägt sie den zierlichen Körper in den Innenhof. Dort angekommen kniet sie neben Bortagon nieder und tastet ihn vorsichtig ab.

    Sie nimmt ihr Kopftuch ab und spuckt mehrmals kräftig drauf um dann den kleinen Körper des Waldelfen damit abzutupfen.


    „Ich glaube er wird wieder...“ sie sieht sich um.


    „Oh Hallo Schupperich…!“ Ihr Blick fällt auf den Drachen.


    #32VerfasserSands (427472)  04 Aug. 22, 13:25
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    Alrik war noch sehr jung, aber durch die Lebensumstände in Grindelwald ein sehr guter Beobachter geworden, wie schon sein Vater und seine Großmutter immer wieder stolz bemerkt hatten.

    In dem Moment wo der Kater das Bündel bei Mirmilla ablegte, sie sich hinunterbeugte, das Bündel hoch hob und Bortagon auswickelte zuckte Unmut über das Gesicht von Seraphim.

    In dem Moment jedoch, als Aljascha ihn nahm und den Saal verließ war es kein Unmut mehr, sondern blanke Wut, was noch durch ein tiefschwarzes Aufblitzen seiner Augen verstärkt wurde.

    Bei Gilroy dagegen war es in beiden Fällen nur Unmut, nicht diese ungezügelte Wut.


    Alrik stand auf, folgte Aljascha nach draußen und hoffte das auch Mirmilla ihnen folgen würde.

    #33VerfasserMasu (613197)  04 Aug. 22, 14:30
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    „Ah Alrik, sehr schön bleibst du einen Moment bei Bortagon.“


    Aljascha huscht zurück in den großen Saal, Herr Seraphim nichts für ungut und vielen Dank für eure Gastfreundschaft aber ich denke gerade ist es für mindestens zwei Mitglieder unsere Gruppe einfacher draußen zu speisen und da würden wir ihnen gerne Gesellschaft leisten.

    Hastig packt sie einige Gemüsegerichte, Brot Butter und Käse zusammen und winkt Mirmilla ihr zu folgen und noch mitzunehmen was sie tragen kann.


    „Ach und Herr Schupperich würde sich bestimmt über das Spanferkel freuen, wenn ich so unbescheiden sein darf. Vielleicht mag uns ja einer eurer Brüder tragen helfen?!


    Bevor Seraphim auch nur einen Ton sagen konnte ist Aljascha auch schon mit ihrer „Beute“ im Innenhof verschwunden.

    #34VerfasserSands (427472) 04 Aug. 22, 15:40
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    Alrik beugte sich zu Bortagon herunter und untersuchte ihn vorsichtig. Außer ein paar blauen Flecken und vielleicht ein paar Dellen im Selbstwertgefühl schien Bortagon unverletzt zu sein.

    Von seiner Großmutter hatte er gelernt zu massieren. Aber bei so einem kleinen Körper wie dem von Bortagon musste er sehr vorsichtig sein. Behutsam begann er die Beine und Arme zu massieren und von oben nach unten über den Rücken zu streichen.

    #35VerfasserMasu (613197)  04 Aug. 22, 16:18
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    Als seine Gefährten heil und unversehrt auf den Hof treten ist Schupperich hoch erfreut. Da habe ich zum Glück die Lage völlig falsch eingeschätzt.

    Dann fällt sein Blick auf den Waldelf. Er sieht zerschlagen aus, aber scheint auf dem Weg der Besserung zu sein.

    "Soso, ein Katzenvieh hatte ihn im Maul. Schöne Manieren! Ah, er kommt wieder zu sich", brummt Schupperich zufrieden. "Ich schätze mich glücklich, Gefährten wie euch zu haben. Oh, und an das leibliche Wohl ist auch gedacht! Vielen Dank dafür! Ich hoffe ich kann mich einmal dafür erkenntlich zeigen.
    Aber ... das ist jetzt nicht der arme Hubert? Nein? Gut, das wäre mir nämlich nicht recht gewesen."

    Schupperich stillt seinen ärgsten Hunger, dann schaut er die anderen an. Sie sehen tatsächlich etwas erholter aus.
    #36Verfasserhäring (1359813) 04 Aug. 22, 18:15
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    Zuerst nimmt Bortagon ein Stimmengewirr war. Aber keine lauten Schritte, keine scheppernden Rüstungen.

    Puh, das nenne ich Zufall! Das Katzenvieh hat mich nicht zu den Paladinen gebracht, sondern zu meinen Reisegefährten. Wahrlich, sie sind auch weitaus sympathischer.

    Bortagon richtet sich vorsichtig auf und bedankt sich bei seinen Helfern. Wie er es gewohnt ist möchte er ihnen dazu die Hand schütteln, aber in Anbetracht des Grössenunterschieds muss er sich mit dem kleinen Finger begnügen.
    "Ich weiss auch nicht, wie das passieren konnte. Katzen sind eigentlich keine Unbekannten für mich ... Mir ist nur noch ein wenig schwindlig. Das verfliegt bestimmt gleich wieder, ich brauche nur frische Luft."
    #37Verfasserhäring (1359813) 04 Aug. 22, 18:26
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    Aljascha setzt sich mit einem dick mit Butter bestrichenem Stück Brot in den Innenhof und beobachtet das Treiben.


    Die Paladine trugen wirklich, wenn auch laut meckernd, das Spanferkel am Spieß zu Schupperich und auch alle anderen Reisegefährten schienen versorgt zu werden.


    „Was bilden die sich eigentlich ein… , wir sind doch nicht ihre Hausdiener ... wo ist den Eigor wenn man ihn braucht… was kommt als nächstes Betten aufschlagen und Waschwasser hochtragen…. „ Nein die Paladine scheinen alles andere als erfreut zu sein…


    Und je mehr diese meckerten um so vergnügter wirkte Aljascha.


    Aber was war mit Seraphim, zwar hatte er keinen Einspruch eingelegt als sie das Essen in den Innenhof verlegen wollte und irgendwie schien er er sehr bemüht was die Versorgung anging .. aber irgendwas stimmte nicht.. es war nur so ein Gefühl.


    Jetzt gegen Abend weiter zu ziehen war wohl nicht so schlau, zumal es Bortagon.zwar wieder besser zu gehen schien aber war er wirklich wieder reisetauglich, Aljascha bezweifeltr es, war aber kein Experte für Waldelfen.


    Vielleicht sollte sie anbieten bei Bortagon im Hof zu schlafen, andererseits fand sie das oven auf sie wartende Bett schon sehr verlockend, .. hmm Schupperich kann ja eh nur im Hof schlafen …

    Huch… hat eigentlich wer Hubert gefüttert? Schnell sprang sie auf und kümmerte sich um das schon auf das wartenden Wildschwein

    #38VerfasserSands (427472) 04 Aug. 22, 20:13
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    Mirilla war sehr erleichtert, dass es Bortagon wieder besser ging, und beteiligte sich eifrig am Umzug der Tafelrunde in den Hof. Aber auch ihr fällt auf, dass Seraphim immer grimmiger dreinschaut.

    Während sie schließlich das frische Brot, reichlich Salat und den feinen Käse genießt, versucht sie, die Paladine noch etwas auszufragen. Zunächst ganz harmlos, über das Alter der Gebäude und die verwendeten Materialien ("Ganz wunderbar, diese Marmorfassaden, kommt der aus Carara?"), dann bohrt sie tiefer in die Geheimnisse: "Ich würde ja bei so einer großen Anlage eigene Brunnen bauen. Bestimmt habt Ihr die auch?" und schließlich "Ich würde so gerne auch die anderen Gebäude besichtigen. Wäre es wohl möglich, dass ich ein bisschen herumlaufe?"

    Bei der Gelegenheit wollte sie eventuelle Fluchtwege suchen und nach Lomma Ausschau halten.

    #39VerfasserIrene (236484) 05 Aug. 22, 07:21
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    Noch während Aljascha überlegte was sie tun sollte sah sie wie Mirmilla nach einigen Gesprächen mit Mitgliedern der Bruderschaft Richtung der Nebengebäude ging.

    Nicht weiter verwunderlich, immerhin sagte sie von sich selbst sie sei neugierig und als Ingenieurin wohl an Gebäuden interessiert.


    Aljascha zog es mehr in ihr Bett, das sie zwar lieber woanders stehen hätte als in der Abtei, aber immerhin schien es bequem zu sein und Aljascha wusste schon nicht mehr wann sie das letzte Mal in einem Bett geschlafen hatte.


    Sie kraulte Hubert noch ein letztes mal und wollte sich gerade auf den Weg zu dem ihr zugewiesenen Zimmer achen, als sie aus den Augenwinkeln sah wie Eigor Mirmilla folgte. Er gab sich dabei Mühe nicht gesehen zu werden und hiel zeinigen Abstand aber er folgte ihr.


    Aljascha öffnete Huberts Stalltür und flüsterte ihm ins Ohr. „Komm wir folgen Eigor beim Mirmilla verfolgen.“


    Für einen kurzen Moment hätte Aljascha fast gekichert als sie sich vorstellte wer nun seinerseits sie verfolgen würde… Schupperich lag neben Bortagon am Feuer , von dern Paladinen Seraphim eingeschlossen war nichts zu sehen ….


    #40VerfasserSands (427472) 05 Aug. 22, 11:15
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    Inzwischen ist Schupperich darüber informiert worden, was die Paladine über Morbius herausgefunden haben und das sie wissen möchten, wie sie zusammengefunden haben.

    "Tja, darüber bin ich mir auch nicht ganz im klaren. Es begann mit einem Goblinreisenden, der in meiner Höhle Schutz gesucht hatte vor einem Gewitter. Es war nichts ungewöhnliches an ihm, im Gegenteil, er war ganz gesund, ich hätte ihn fast gefr ... äh, nicht so wichtig. Am nächsten Morgen haben wir uns nett unterhalten, und ich habe mich nur kurz umgedreht um in meiner Höhle nach dem rechten zu sehen, da plötzlich entbrennt hinter mir ein Feuer, eine regelrechte Höllenhitze! Und aus war's mit dem armen Goblin, nichts mehr da als seine Knochen. Später dann habe ich zwei Flaschen im Sand gefunden, fast geschmolzen durch die Hitze, und habe sie mir genauer angeschaut. Es waren keine von meinen, soviel steht fest. Wo auch immer sie herkamen - gut möglich, dass der Goblin sie bereits dabei hatte. Gut möglich, dass er gewusst hat was er da tat. Es tut mir leid, dass ich euch nicht mehr berichten kann.

    Was diesen Morbius selbst betrifft - nun, sein Weg führte ihn in den Norden, und der meine führt mich ebenfalls dorthin. Er sprach von Schätzen die er zu heben gedachte, Gold, Edelsteine, was es in den Bergen halt so gibt. Ich rechne ebenfalls auf Schätze, allerdings anderer Art. Die Flüsse führen immer weniger Wasser, das Schmelzwasser aus den Bergen fliesst spärlich oder bleibt ganz aus. Euer Tal ist auch bereits betroffen, Ihr habt es sicher längst gemerkt. Unsere Gruppe ist klein und wir wissen nicht, welche Gefahren uns erwarten. Wenn Ihr euch uns anschliessen möchtet, wir können Unterstützung gebrauchen."

    So plaudert Schupperich und schlägt sich ungeniert den Bauch voll mit Gebratenem. Nach und nach leert sich der Hof. Einer nach dem anderen zieht sich in seine Gemächer zurück. Nur Bortagon bleibt draußen beim Drachen sitzen. An Schlaf ist für beide nicht zu denken.

    #41Verfasserhäring (1359813)  05 Aug. 22, 11:24
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    Seraphim hat sich den Bericht von Schupperich interessiert angehört und immer wieder ruhig und besonnen genickt und nachgefragt.


    Der alte Paladin bedankte sich beim Drachen und wünschte ihm ebenfalls eine geruhsame Nacht.


    Im Tempelsaal der Abtei stand die schwarze Schatulle auf dem Altar Golgolads, vor dem Altar kniete Gilroy in ein Gebet versunken.


    "Lass mich raaaaaaaaus!" säuselte es aus dem Inneren des Nekromanten-Gefängnisses.

    "Lass mich raaaaaaaus..."


    Gilroy öffnete langsam seine Augen und ein Beobachter würde merken, dass er anscheinend gerade in tiefer Meditation war. Er blickte besorgt auf die Schatulle.


    "Dein Meisssssster sagt niiiiiicht die gaaaanze Wahrheit." flüsterleise sind die Worte nur für Gilroy hörbar.

    "Er belügt dich was meine Perssssson betrifft."


    "Nein....du lügst." antwortet Gilroy gleich leise.

    "Nekromanten sind Meister der dunklen Künste, ihr beherrscht es, Alle um euch zu manipulieren."


    Die Schatulle erzittert.

    "Uuund wenn ich dir ssssssage, dass ich einen Beweissss für den Betrug von Seraphim habe?"

    "Kennst du iiiiihn? Woher er kommt? Wie aaaaaalt er ist?"


    Gilroy schüttelt den Kopf.

    "Er ist der ehrwürdige Meister der Abtei, dass ist er schon ewig....er lehrte uns allen die Schriften von Golgolad, dem Herren des Lichts und des Feuers. Du lügst wenn du dein dreckiges Maul aufmachst."


    Der junge Paladin erhebt sich und wendet sich ab um zu gehen.


    "Iiiiich bin Morbius Grimm, ich war daaaa vor 700 Jahren....und ich habe Golgolad gesehen, gegen ihn gekämpft und verloren....ich habe viele seiner Horden mit den mächtigsten meiner Zauber niedergestreckt...."

    "Golgolad ist kein Gott mein Junge, er ist kein Heiliger....er ist der schwarze Tod....er ist das Feuer, er ist der höchste von Ihhhhhnen...."


    Gilroy steht mit dem Rücken zur Schatulle, als er jemanden imSchatten eines der Wandteppiche entdeckt.


    "Hör nicht auf ihn...." hallt es durch den Tempelsaal.

    "Er versucht dich nur zu manipulieren, dich aufzuhetzen."

    Seraphim tritt aus dem Schatten hervor...in voller Rüstung mit gezogenem Schwert steht er vor ihm.


    Gilroy legt überlegend seinen Kopf zur Seite.

    "Erwartes du heute noch einen Kampf?" fragt er seinen Meister, der sich langsam nähert.


    Seraphim baut sich in seiner ganzen Grüöße vor ihm auf, überragt ihn wohl um einen Kopf.

    "Nun...meine Nachforschungen haben ergeben, dass unsere Gäste zu viel Wissen...sie könnten früher oder später eine Gefahr für uns bedeuten."


    "Eine Gefahr? Was redest du da für wirres Zeug?" fragt Gilroy erstaunt. Er breitet seine Hände aus.

    "Sind sie nicht unsere Gäste? Und du sprichst von Mord?"


    "Der dumme Kater hat ja schon fast einen von ihnen erledigt, leider hat der dreckige kleine Waldläufer überlebt....nicht zu letzt, weil ihm seine Gefährten so schnell Hilfe geleistet haben.


    Gilroy wankt....diese Aussagen sehen dem eigentlich so gütigen Seraphim gar nicht so ähnlich.

    "Was...was redest du da? Du hast den Kater geschickt? Sie wissen zu viel?"

    Der junge Paladin macht einen Schritt zurück.


    "Heute ist eine Blutnacht mein Junge....heute schicken wir diese neugierigen Wanderer und den Nekromanten ins Jenseits...ein für alle mal."


    "Entweder du bist für uns oder gegen uns..."

    Leise treten die restlichen Paladine aus den Schatten des Tempelsaales, alle in voller Kriegsausrüstung.


    "Nein...nein...." Gilroy hebt beschwichtigend die Hände.

    "Das widerspricht den Worten Golgolads, den Worten die du uns gelehrt hast!"


    "Ich töte keine Gäste der Abtei im Schlaf!"


    Stille folgte diesen Worten...





    #42VerfasserMerowinger (1359650) 05 Aug. 22, 13:03
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    Mirilla wandert in der zunehmenden Dunkelheit durch das Gelände der Abtei. Jede Tür, die in ein Gebäude hineinführen könnte, ist verschlossen.

    Je weiter sie sich von dem Platz, wo sie gesessen hatten, entfernt, desto mehr Anzeichen von Verwahrlosung und Verfall bemerkt sie. Die Wege werden uneben , die Fassaden werden bröckelig und schließlich entdeckt sie ein kleineres Haus, aus dessen kaputtem Dach sogar ein Baum wächst. Diese Tür kann sie öffnen, denn sie hat kein Schloss mehr und hängt schon schief in den Angeln. Vorsichtig späht sie hinein, und bereut, dass sie keine Laterne mitgenommen hat. Aber mit der Zeit kann sie zumindest schemenhaft erkennen, dass sich offenbar zwei steinerne Sarkophage in dem Haus befinden. Die Deckel sind mit Reliefen geschmückt, die vielleicht Flammen darstellen sollen, aber schlecht zu erkennen sind.

    Als Mirilla sich umdreht, um wieder hinaus zu gehen, sieht sie aus dem Augenwinkel eine Gestalt. Langsam tastet sie sich in diese Richtung, aber stolpert dabei wieder einmal, und fällt fast hin. Sie ist über einen Knochenschädel gestolpert, allerdings einen größeren als der von Morbius war.

    Sie ruft in die Dunkelheit: "Hallo, wer ist denn da?"

    #43VerfasserIrene (236484)  05 Aug. 22, 13:14
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    Viele scheinbar verschlossene Türen später schließt Eigor zu Mirmilla, die gerade in eine kleine Hütte getreten ist, auf. 

    Er humpelt zur Tür 


    "Eigor wird tfi tfu tzeinem Herren bringen .. guter Eigor… Der Herr wird Eigor dankbar ttfein"


    Der dunkle Schatten hebt eine Keule und … doch noch bevor Eigor zuschlagen kann stürzt Hubert aus der Dunkelheit auf ihn los und wirft ihn mit seinem Gewicht zu Boden.


    Dem großen Keiler hat Eigor nicht viel entgegen zu setzen und schon bald liegt er ohnmächtig liegt vor der Hütte im Staub.


    Aljascha stopft Eigor ihr Kopftuch in den Mund und schleicht zur Hüte, während Hubert auf Eigor liegen bleibt.


    „Mirmilla...“ flüstert sie in die Dunkelheit… „..alles OK? Ich bin es Aljascha.. ihr habt nicht zufällig ein Seil bei euch damit ich Eigor fesseln kann?“


    #44VerfasserSands (427472) 05 Aug. 22, 14:32
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    Mirmilla kann nicht genau erkennen, was der Tumult vor der Hütte bedeutet. Aber Aljascha erscheint ihr allemal vertrauenswürdiger als die Bewohner dieser Abtei.

    "Natürlich hab ich ein Seil, Moment." Sie fischt eine Rolle aus ihrem Rucksack.

    "Aber dieser Seraphim wird das nicht mögen, wenn wir seinen Diener hier fesseln. Warum ist er so wütend auf uns? Er hat uns doch hierher eingeladen."

    Sie seufzt.

    "Das wird wieder nix mit Bett und Vorräten und Ausrüstung, was?"

    #45VerfasserIrene (236484) 05 Aug. 22, 15:55
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    "Kann sein das Seraphim es nicht mag wenn wir seinen Diener fesseln. Aber hättet ihr es gemocht wenn er euch diese Keule auf den Kopf gehaun hätte?" Sie deutet auf die neben Eigor liegende Keule während sie Eigor verschnürrt wie einen Rollbraten.


    "Ich glaube ich mag hier einiges nicht und verstehen tu ich noch viel weniger. Aber ich befürchte du hast Recht ich würde mir keine großen Hoffnungen auf neue Ausrüstung und Vorräte machen.. vielleicht sollten wir einfach von hier verschwinden... solange wir noch können..."

    #46VerfasserSands (427472) 05 Aug. 22, 16:08
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    Der Drache hat Bortagon angewiesen, auf seinem Rücken Plazu zu nehmen und es ja nichtbzu wagen, von dort herunterzufallen. Nun trottet Schupperich die Allee mit den Standbildern entlang zum Torgebäude. Natürlich sind die schweren Torflügel geschlossen und die Fallgitter heruntergelassen.
    "Nichts zu machen", brummt Schupperich. Da zeigen sic die ersten Strahlen des Mondes über den Bergspitzen. "Ah, das tut gut. So lässt sich vielleicht doch etwas machen." Der Drache hält seine Nüstern an das Holz und atmet tief ein. Ein trockenes Knistern ist zu hören. Das Holz schrumpft zusammen.
    "Das hat leider nicht geklappt", sagt Bortagon enttäuscht. "Versuch es nochmal!" Schupperich verbeisst sich ein Lachen. Dann hebt er eine Pranke und drückt ein Loch in die Tür. Das Holz zerbröselt als wäre es nur Mehl. "Das ist ... du hast das Wasser rausgezogen! Kannst du ... kannst du das auch bei lebendigen Wesen?"
    "Ja, wenn der Mond so wie heute scheint. Aber das wäre grausam ..."
    "Ach, und von einem Schwert zerteilt zu werden ..."
    "Ich sehe worauf du hinaus willst. Ich töte um zu essen, aber manchmal muss man wohl auch töten um nicht gefressen zu werden. Das ist eine ungewohnte Perspektive für mich, denn eigentlich stehe ich am Ende der Nahrungskette."
    "Die Torflügel sind hin, auch wenn man es nicht sieht, aber das eiserne Fallgitter ... was ist damit?"
    "Was soll damit sein? Entweder jemand zieht es hoch oder wir werden samt und sonders über die Dächer fliehen müssen. Aber jetzt lass uns zurück zum Vorplatz gehen ... ich höre dort Stimmen ..."
    #47Verfasserhäring (1359813) 05 Aug. 22, 16:31
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    Verwundert Alrik sah Aljascha nach wie sie mit Hubert auf den Fersen in der Burg verschwand. Er drehte sich zu Schupperich und bemerkte, dass auch er und Bortagon verschwunden waren. Äh. Was sollte er jetzt machen? Durch das gute Essen müde geworden beschloss er in die ihm zugewiesene Kammer zu gehen und sich neben dem Kamin zum Schlafen hinzulegen. Dort hatte er dicke Teppiche und Schaffelle gesehen, die ein gemütliches Nachtlager versprachen.

    Leise wie es seine Art war, ging er Richtung großer Halle.


    Was war das? Klirren und Scheppern wie von Metall? Laute Stimmen? Er zögerte und ging dann vorsichtig weiter.

    In der Halld standen die Paladine, bis auf Gilroy in voller Rüstung.

    Worten die er nicht verstehen konnte folgte Stille.


    Eine ungute Stille.

    Erschrocken zuckte Alrik zurück und trat dabei an eine Statue, die sogleich ins Schwanken geriet und u gute Kniescheibe Geräusche machte.


    Alle Köpfe der Paladine wandten sich ihm zu.


    Alrik konnte nicht anders als loszurennen, weg von diesem Ort.

    #48VerfasserMasu (613197)  06 Aug. 22, 10:50
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    Während sie hinter Aljascha hereilte, verstaute Mirmilla den Rest des Seils in ihrem Rucksack und setzte ihren Helm auf. Als sie sich dem Platz des Festmahls nähern, sehen sie, wie Alrik aus dem Gebäude gerannt kommt, gefolgt von einer Schar schreiender Paladine mit gezückten Waffen. Von der Torseite baut sich Schupperich drohend auf.

    Mirilla zückt ihre Waffen (und flucht leise, dass sie den Bratspieß zurückgelassen hat!), als sie von einem augenscheinlich wütenden Hubert überholt wird.

    #49VerfasserIrene (236484) 07 Aug. 22, 19:59
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    OCC :  u gute Kniescheibe Geräusche = ungute knirschende Geräusche

    #50VerfasserMasu (613197) 07 Aug. 22, 23:17
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    Unterdessen ist der Kater in den Hof zurückgekehrt und hat seinen Hunger an den dort achtlos zurückgelassenen Resten des Abendessens gestillt. Gesättigt, macht er sich auf seine nächtliche Kontrollrunde durch die Abtei, schnuppert hier, markiert dort sein Revier, schreckt Spinnen auf...

    Und hier - sieh an, die sonst fest verschlossene Tür zum Tempelsaal steht einen Spalt offen. Diese Gelegenheit muss er unbedingt nutzen! Der Kater schlüpft hinein. Drinnen riecht es nach wütenden Menschen, ein bisschen nach Angst und da ist noch etwas... Die Spitzen seiner Schnurrhaare beginnen zu kribbeln. An die Wand geduckt schleicht der Kater näher zum Altar. Was ist das für ein Kästchen? Sein Schnurrbart kribbelt nun fast unerträglich, sein Nackenhaar sträubt sich, aber seine Neugier zwingt ihn, sich das näher anzusehen.


    Er springt auf den Altar - sein ganzer Körper vibriert jetzt von einer seltsamen Spannung - , bepfotelt den Verschluss, stupst und schiebt.... Mit einem satten KRACH! fällt die Schatulle zu Boden und der Deckel öffnet sich einen winzigen Spalt


    ------


    OOC: Ich bin nicht sicher, ob sich noch Paladine im Tempelsaal befinden, aber wenn ja, sind sie durch die anderen Ereignisse bestimmt so abgelenkt, dass der Kater unbemerkt dort herumschleichen konnte.


    #51VerfasserMöwe [de] (534573)  08 Aug. 22, 08:31
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    Aljascha lässt den gefesselten Eigor einfach vor der Hütte liegen, um den kann man sich auch noch später kümmern und beeilt sich zurück zum Innenhof zukommen, denn sie glaubt von dort Geräusche gehört zu haben.


    Als sie dem Innenhof näher kommen hört sie deutlich das Klirren von Rüstungen und noch bevor sie das Gesehene verarbeiten kann stürmt auch schon Hubert an ihr vorbei und stürzt sich mitten in die Gruppe von gerüsteten und bewaffneten Paladinen die einem davon laufenen Alrik folgen.


    Aljascha stößt ein lautes Zischen aus und schaut gebannt auf die Gruppe von Paladinen, die dank Huberts überraschendem Angriff schon sehr ins Straucheln geraten.

    Wie aus dem Nichts huschen nun auch noch Schlangen auf die Paladine zu, wickeln sich um ihre Beine, bringen einige ganz zu Fall und hindern sie auf jeden Fall an der weiteren Verfolgung von Alrik.


    Wie gut das die Paladine alle schwere Rüstungen tragen, denn so fällt es den einmal gestürzten auf jeden Fall schwerer wieder aufzustehen.


    ----------------

    OOC: @Möwe Ne ich denke die Paladine waren schon dabei Alrik zu verfolgen und gerade sind sie wohl genug abgelenkt

    #52VerfasserSands (427472) 08 Aug. 22, 08:52
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    völlig OOC: "bepfoteln" - danke für dieses Wort! Ein Wort wie tausend Bilder (oder so ähnlich 🙂)

    Ende OOC


    Das Mondlicht scheint auf Schupperichs Panzer und lässt ihn silberhell aufleuchten. Anstatt wie sonst mit seiner Umgebung zu verschmelzen, strahlt der Drache als wäre er selbst ein Mond. Er senkt seinen Kopf und atmet kalten Nebel aus, der den Boden mit einer knisternden Reifschicht überzieht.

    #53Verfasserhäring (1359813) 08 Aug. 22, 09:06
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    Die der angeknacksten Schatulle entströmende magische Strahlung ist mörderisch und trifft den sich ihr nähernden Kater mit voller Wucht. Kurz noch durchzuckt ihn der Gedanke, dass das eben vielleicht nicht seine beste Idee war - dann verflüchtigen sich seine sämtlichen neun Leben und alles wird schwarz.



    -------------------------------


    OOC: Klassischer Fall von "Neugier ist der Katze Tod" ;-)


    @häring

    "bepfoteln" - freut mich, wenn's gefällt! :-)

    Ich habe übrigens große Freude am Schupperich, der ist super geworden!

    OOC Ende

    #54VerfasserMöwe [de] (534573)  08 Aug. 22, 09:50
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    OOC: LOL und das am Weltkatzentag OOC Ende

    #55VerfasserMasu (613197)  08 Aug. 22, 12:26
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    Alrik rannte auf Aljascha und Mirmilla zu, sah Hubert heranstürmen, zischende Schlangen und hörte die krachen zu Boden stürzenden Paladine.

    Kreidebleich stoppte er seinen Lauf und sah schwer atmend zurück. Aus dem Türspalt zum großen Saal kam ein dunkler Blitz, der die Farben verblassen und die Welt kurzzeitig dunkel werden ließ.

    #56VerfasserMasu (613197)  08 Aug. 22, 12:35
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    Die Paladine um Seraphim schaffen es sich der Schlangen mit einigen Schwerthieben zu entledigen.


    Ohne ein Wort zu sagen gehen sie siegessicher auf ihre ehemaligen Gäste in einer Linie zu.


    Die Lage scheint aussichtslos.


    Da öffnet sich hinter Aljascha eine schmale Tür und in dieser erscheint Gilroy in der einen Hand ein blutiges Schwert, mit der anderen Hand hält er sich sie Seite wo unter dem Kettenhemd Blut hervorquillt.


    "Hierher...hierher..." röchelt er erschöpft, sein Gesicht bleich und grau.

    "Sie wollen euch alle töten! Folgt mir, schnell!"

    Da verschwindet der junge Paladin auch schon im Gewölbe des schmalen Ganges der zur Futterkammer des Stalles führt wo die treuen Rösser der Paladine angebunden sind.


    Eine Spur aus Blutstropfen weist den Gefährten den Weg.


    Ein schwarzer flauschiger Schatten schlüpft kurz nach Gilroy in den Gang und schnuppert an den dunkelroten Blutstropfen.

    #57VerfasserMerowinger (1359650)  08 Aug. 22, 12:43
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    OOC:

    #55 Ja mei, was kann ich denn dafür, dass der Kerl ausgerechnet heute seine Nase und Pfoten in Dinge steckt, die ihn nichts angehen?! OOC Ende

    #58VerfasserMöwe [de] (534573)  08 Aug. 22, 12:50
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    "Na los, das ist dein Einsatz!" brüllt Bortagon dem Drachen ins Ohr, weil der nach seinem Geschmack etwas zu lange bewegungslos auf der Stelle steht. "Der Nebel war doch schon mal ein guter Anfang!" Der Waldelf hält sich mit einer Hand an einem Horn des Drachen fest, und kann kaum still stehen vor Aufregung. Wie kann man nur so träge und behäbig sein!


    Schupperich ist das Gehüpfe zuwider und fast ist er versucht, den Kopf zu schütteln um den lästigen Störenfried loszuwerden. Es passieren sowieso schon genug Dinge auf einmal, die alle zur Kenntnis genommen werden müssen. Außerdem wäre es wenig zielführend, wenn er es dem Waldelfen gleichtun und aufgeregt von hier nach dort springen würde. Also wirklich!

    Schupperich holt tief Luft, und atmet dichten Nebel aus, der sich wie Watte auf den Platz legt. Sofort sind alle Geräusche nur noch gedämpft wahrnehmbar, und man kann kaum weiter schauen als bis zur eigenen Nasenspitze.

    "Das gibt ihnen einen Vorsprung", murmelt der Drache zufrieden.

    "Möglicherweise", antwortet Bortagon zurückhaltend. "Aber der Gang, den das Katzenvieh genommen hat, ist viel zu schmal für sie ..."

    #59Verfasserhäring (1359813) 08 Aug. 22, 13:08
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    Bei der Annäherung an den Platz hatte sich Mirmilla in den Schatten der Mauern gehalten, so dass sie nie direkt im Mondlicht sichtbar war. Mit der kurzen Reichweite ihrer Waffen konnte sie nur versuchen, seitwärts oder von hinten die weniger geschützten Teile der Rüstungen zu treffen.

    Als Alrik und dann die Paladine stehen bleiben, nutzt sie die Gelegenheit, springt geduckt zu und stößt einem der Kerle ihr Messer in die Kniekehle, durchtrennt die Sehnen, und zieht sich und ihr Messer blitzschnell in den Schatten zurück. Der getroffene Paladin stürzt schreiend zu Boden. Der Eisnebel, den Schupperich ausgebreitet hat, legt sich über die liegende Gestalt und erstickt die Schreie.

    Dann bemerkt Mirmilla Gilroy und läuft schnell zu der Tür. Sie zögert aber, Schupperich mit den verbliebenen fünf Paladinen alleine zu lassen. Und Hubert steckt ja auch noch mitten im Getümmel.


    OOC

    Hab ich richtig gezählt?

    OOC

    #60VerfasserIrene (236484)  08 Aug. 22, 13:23
    Kommentar

    OOC:

    inkl Gilroy waren es 7. Die Frage ist, ob Gilroy schon einen der 6 endgültig ausser Gefecht gesetzt hat. Dann wären es mMn nur noch 4

    OOC Ende

    #61VerfasserMasu (613197) 08 Aug. 22, 13:51
    Kommentar


    Aljascha bemerkt wie die Schlangen träger werden, wird wohl am kalten Nebel liegen denkt sie noch als sich die Paladine aufzurappeln scheinen und die letzten Schlangen niederstrecken, die sich daraufhin in Nebel auflösen und verschwinden.


    Sie überlegt noch weitere Schlangen zu rufen aber dann sieht sie aus den Augenwinkeln wie sich eine Tür öffnet und hört den jungen Paladin Gilroy …


    "Hierher...hierher..." röchelt er erschöpft, sein Gesicht bleich und grau.

    "Sie wollen euch alle töten! Folgt mir, schnell!"


    Einem Paladin trauen, ihm folgen? ... aber die anderen Paladine scheinen das mit dem Töten ernst zu meinen und sie sind verdammt gut gerüstet und bewaffnet. Aljascha folgt Gilroy und raunt Mirmilla und Alrik im Vorbeihuschen zu, „Kommt... solange Hubert und Schupperich sie ablenken...“


    Und wenn sie uns wirklich alle töten wollen dann ist es vielleicht gar keine schlechte Idee sich aufzuteilen.


    #62VerfasserSands (427472) 08 Aug. 22, 14:02
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    Meine Kräfte lassen nach. Der Nebel ist kaum einen Meter hoch und löst sich auch schon wieder auf. Woher nimmt der nur seine Macht?

    "Los, los! Ab über die Dächer! Sie sind jetzt im Gebäude....

    "Moment, Moment! Das wäre keine nachhaltige Lösung des Problems. Ich würde mich ja gerne vernünftig mit ihnen unterhalten aber ich fürchte dort keine Vernunft vorzufinden. Also bleibt uns nur, kurzen Prozess mit ihnen zu machen wenn wir sie nicht bis in alle Ewigkeit auf unseren Fersen haben wollen."

    Schupperich näherte sich dem Anführer der Paladine und wollte ihn mit einem gezielten Schlag mit dem Schweif an der Mauer zu zerschmettern. Aber der Schlag ging fehl und traf stattdessen den ganz außen stehenden Paladin. Auch die Wucht war abgemildert. Der Mann war zwar zusammen gesackt aber wohl noch am Leben.

    #63Verfasserhäring (1359813) 08 Aug. 22, 16:33
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    Mirmilla steht immer noch zögernd an der Tür, die Gilroy geöffnet hatte. Sie sieht, wie Hubert einen der Paladine umrennt und dann auf sie, oder eher auf die Tür durch die Aljascha verschwunden ist, zustürmt.

    Sie tritt zur Seite, lässt Hubert durch, tritt dann ebenfalls ein und schließt die Tür. Dann rennt sie so schnell sie kann Aljascha hinterher.

    Schupperich würde mit den verbliebenen und jetzt ziemlich angeschlagenen Paladinen schon fertig werden.


    Als sie den Stall erreicht, sitzen Aljascha und Alrik bereits im Sattel, und Gilroy hält ein weiteres Pferd für Mirmilla bereit.

    Reiten??? So hoch droben??? Mirmilla befürchtet das schlimmste. Ungeschickt erklettert sie das Tier und hält sich dann verzweifelt fest. Die Pferde sind unruhig wegen der ungewohnten Reiter, und weil das Wildschwein nun überall herumschnüffelt.

    Gilroy führt die drei zu einem Tor, und man sieht ihm an, dass er sich kaum noch auf den Beinen halten kann.

    Als er die Riegel öffnet, fragt Mirmilla:

    "Kommt Ihr denn nicht mit, Gilroy?"

    #64VerfasserIrene (236484) 09 Aug. 22, 07:24
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    Sehr viel OOC: Ich habe gerade ein paar Probleme: 

    1. Vorstellungsproblem, die Stallungen, ich kann mir nicht vorstellen das der Erbauer einer Burg/Abtei extra ein Tor und Fallgitter einbauen lässt und es einem dann ermöglicht einfach aus dem Stallgebäude davon zu reiten kaum das man einen Nebeneingang benutzt. 


    2. Wer spielt Hubert, ist er ein NPC den jeder spielen kann, das wäre auch OK aber da ich (damals am Brunnen) fragte ob ich ihn adoptieren kann und das OK bekam hatte ich ihn halt auch irgendwie „eingeplant“ .. also bei Schupperich zur Ablenkung lassen statt das er uns direkt folg.


    3. Was mach ich freiwillig ohne Not auf einem Pferd? Ich hatte es so verstanden das man andere Charaktere in „die Richtung schuppsen kann die für einen praktisch wäre ,, also fragen ob er/sie mitkommt… man glaubt was zu hören, wern zu sehen .. aber immer so das der andere doch anders handeln kann und es eben nur so schien… wenn aber direkt gesagt wird das Aljascha und Alrik schon in den Sätteln sitzen komm mir das etwas übereilt vor.

    Mein letzter Stand gestern war das ich noch gar nicht weiß was mit Alrik ist und wer wem folgt etc.


    4. Ist Gilroy nicht der Character von Merowinger? Was weiß ich was er mit ihm vor hat, vielleicht ist dies eine Fall und er will uns alle metzeln einem Paladin ist alles zuzutrauen, vielleicht kennt er einen Geheimgang aus der Abtei, vielleicht vielleicht. Es ist immer schwierig andere Charactere zu spielen, ja es ist oft sehr verlockend wenn man die Story vorran bringen will, wenn man selber eine gute Idee hat etc.


    Und bei „passiven“ Geschichten bin ich mega entspannt, schlagt mich KO, bindet mich aufs Pferd und reitet mit mir davon .. egal für die Situation konnte ich nix, muss ich mit klar kommen. Aber aktiven Aktionen wäre ich immer vorsichtiger…


    5. Und jetzt bin ich etwas ratlos was ich/Aljascha machen soll…  vielleicht habe ich es auch nur falsch verstanden oder stell mich an,, ich trink erstmal noch nen Kaffee


    Ende OOC



    #65VerfasserSands (427472) 09 Aug. 22, 08:12
    Kommentar

    OOC


    Ich teile gerade das 'Vorstellungsproblem' - ich hätte auf einen Geheimgang getippt o.ä. aber einfach mit den Pferden davon galoppieren halte ich für sportlich (zumal ja die Falltore noch unten sind). Möglicherweise hat sich die Geschichte da vergaloppiert ? 🙂


    2. Ok, ich hatte auch kurz gedacht Hubert ist *vogelfrei* aber ja, Hubert wird eigentlich von dir weitergeschrieben, stimmt 🙂


    3. Ich vermute, die Geschichte brauchte etwas Action? Ich hatte Mirmilla aber zugetraut, dass sie gerade nicht durch die Tür geht sondern bleibt, auch ohne Spieß. Hängen an den Wänden von so Festsälen nicht immer alle möglichen Waffen rum? Alrik ist ja auch gegen eine leere Rüstung gestoßen ...


    Mein Stand ist auch das nicht klar ist wo Alrik gerade ist.


    4. Gilroy hatte ich auch als Charakter von Merowinger verstanden. Und was Gilroy bezweckt ist mir ebenfalls nicht klar. Könnte genauso gut ein Feind sein wie ein Freund. Ist eben sehr hitzköpfig, dieser junge Mensch 😉 Ich würde da auch erstmal abwarten, wie Gilroy weiter handelt (auch wenn das Warten gerade schwer fällt, aber so ist das halt)


    5. Kaffee ist immer eine gute Idee! Oder der sprichwörtliche Tee. Da Schupperich allein bzw. auch mit dem Waldelfen zusammen nichts ausrichten kann und also auch gerade ratlos ist, klopfe ich die Abtei mal auf weitere Bewohner ab. Außer Eigor muss es da noch zwei drei Bedienstete geben, irgendwer hat schließlich das Essen gekocht, die riesigen Wandteppiche ausgeklopft und die Gästezimmer so behaglich gehalten 😉

    #66Verfasserhäring (1359813) 09 Aug. 22, 08:35
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    OOC: Sands, nein, du stellst dich nicht an, sondern die Einwände sind berechtigt. Jeder sollte seinen eigenen Charakter spielen dürfen; gerade die nicht vorhersehbaren Reaktionen der anderen machen das Spiel ja interessant.

    Wie beim Spiel mit meinem Kater: Ich wollte eigentlich, dass Seraphim Bortagon nimmt und irgendwie auf ihn reagiert, als das ausblieb, musste ich ihn halt zu jemand anderem bringen (Mirmilla) und hoffen, dass sie sich darauf einlässt. Auch wollte ich Morbius befreien, konnte aber bloß den Kasten mit dem Nekromanten runterwerfen und Mero selbst musste entscheiden, ob sein Charakter die Gelegenheit zur Flucht nutzt. (Die von mir erwähnte ausströmende magische Energie, die den Kater tötete, war ja nicht Morbius selbst, sondern die Kiste war einfach damit aufgeladen.) Übrigens glaube ich, er hat tatsächlich einen neuen Wirt gefunden ;-)


    Hubert ist, wie ich es verstanden habe, seit der Brunnenszene Dein Charakter.

    OOC Ende

    #67VerfasserMöwe [de] (534573)  09 Aug. 22, 08:39
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    OOC

    Ok, dann hab ich wohl einiges falsch verstanden.

    Bitte also #64 streichen.

    In #56 steht, dass Alrik, gefolgt von den Paladinen, im Hof auf Schupperich trifft.

    Da steht er also immer noch.

    Ist Aljascha dem Gilroy gefolgt, oder wartet sie auf Mirmilla und Alrik?

    Edit fügt an: Bitte um Entschuldigung

    OOC Ende

     

    #68VerfasserIrene (236484)  09 Aug. 22, 08:53
    Kommentar

    Inga war es gewohnt, unsichtbar zu bleiben und im Verborgenen zu wirken. So hatte sie es schon immer gehalten, in all den Jahrzehnten, die sie hier auf der Abtei lebte. Sie hatte von früh bis spät gerackert, obwohl die Arbeit nie ein Ende genommen hatte. Aber es gab niemanden mehr, der es verstand die Mauern instand zu halten, es gab niemanden mehr, der ein Dach eindecken konnte, und es war schon lange niemand mehr gekommen um bei ihnen nach Arbeit zu fragen. Was getan werden musste, erledigten sie selbst so gut sie vermochten. Und so verfiel die Abtei immer mehr, nur noch wenige Gebäude waren tatsächlich in bewohnbarem Zustand. Aber es wohnte ja auch kaum noch jemand hier. Inga war eine der wenigen, die überhaupt noch übrig waren vom ehemals zahlreichen Gesinde.


    Einziger Trost in den letzten Jahren war für sie der Knabe gewesen, ein Findelkind, den sie liebevoll genährt und gepflegt hatte und der nun, trotz ihrer unausgesprochenen Bedenken, in den Orden eingetreten war und fortan auf den Namen Gilroy hörte. Es hatte ihr das Herz zerrissen, als ihr diese Entscheidung zu Ohren gekommen war, aber natürlich hatte sie nicht gewagt, etwas dazu zu sagen.


    Inga wurde von allen für dumm und zurückgeblieben gehalten, weil sie so gut wie nie sprach und immer alles tat, was man ihr auftrug, aber sie hatte immer noch Augen und Ohren und nachts, wenn alles schlief, dachte sie sich ihren Teil.


    Wenn sie nur dem Jungen nichts antun. Alles andere geht mich nichts an. Aber der Junge! Er ist mein Augapfel, der Trost meiner alten Tage! Wer ihm etwas antut, der soll meine Rache spüren.


    Und nun das! Inga bebte vor Zorn, als sie, versteckt in ihrem Winkel, mitansehen musste was ihrem Liebling geschah. Das werden sie büßen, murmelte sie grimmig aber lautlos. Büßen werden sie! Ich werde auch ihnen das Liebste nehmen, das sie haben! Jawohl, das heilige Feuer werde ich ihnen nehmen, das Feuer, dass ich so lange Jahre unaufhörlich am Brennen gehalten habe! Sie sollen ihr Liebstes verlieren, so wie ich mein Liebstes verlieren musste!


    Mit langsamen Schritten schlurft Inga in die Küche. Das Gehen fällt ihr schwer, aber sie beeilt sich, so gut sie kann. Sie greift nach dem Kübel, der stets wassergefüllt neben der Herdstelle steht. Irgendjemand hat vor langer Zeit einmal Rollen daran befestigt, so dass sie es leichter hatte, ihn durch die riesigen Räume zu ziehen. Dann greift sie nach dem Reisigbesen, der stets griffbereit hinter der Tür lehnt, und macht sich auf den Weg. Niemand achtet auf sie.


    Zischend verlöscht das Feuer, das über Jahrzehnte, vielleicht sogar Jahrhunderte hindurch gebrannt hatte. Es scheint sich zu wehren, Inga schüttet Becher um Becher hinein, es zischt und dampft und beginnt zu brodeln, schließlich schlägt sie mit dem Reisigbesen auf die nun kleinen, nur noch schwach züngelnden Flammen ein.


    Verlösche, brüllt sie tonlos. Verlösche, so wie er ausgelöscht wurde! Selbst seinen Namen haben sie ihm genommen! Auch du sollst deinen Namen verlieren! Niemand soll mehr wissen, wer du bist und wie du heisst!


    Plötzlich ist es still. Auf merkwürdige Weise still. Man hört noch das Lärmen draußen auf dem Platz, aber es fehlt ein Geräusch. Das Knistern und Knacken der Flammen fehlt. Die Fackeln, die den Raum erhellten, sind ebenso verloschen wie das Herdfeuer und das Feuer in den Feuerschalen.


    Und erst jetzt, wo es dunkel ist und kein Lichtschein mehr auf die Wände fällt, sieht Inga das Leuchten. Der weiße Marmor, aus dem die Abtei gebaut wurde und aus dem auch die Wände des Raumes bestehen, in dem das heilige Feuer so lange brannte, er leuchtet, schimmert wie silbernes Mondlicht, leuchtet aus sich selbst heraus als säße in seinem inneren eine schwache, aber lebendige Kraft ...


    OOC:

    keine Ahnung was die Inga da gemacht hat und ob es für die Geschichte überhaupt relevant ist, aber es wollte heraus 🙂

    @irene: irren ist menschlich - du hast also bewiesen, dass du echt bist und kein Bot ;-) der Character Mirmilla gefällt mir sehr, bin sehr gespannt wie es weitergeht

    Ende OOC

    #69Verfasserhäring (1359813)  09 Aug. 22, 09:00
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    Aljascha folgt Gilroy durch die enge Tür und beeilt sich ihm zu folgen so gut es in der Dunkelheit eben geht. Immer wieder stolpert sie über Unebenheiten im Boden und die gemauerten Wände schienen nach einiger Zeit zu rohem Fels zu werden.


    Ist dies ein Weg aus der Abtei oder eine Falle? Sie weiß es nicht aber Gilroy schien wirklich verletzt gewesen zu sein. Weit vor ihr sah sie den Schein einer Fackel und hoffte das es ein Ausgang ist…


    Sie versucht zu lauschen ob sie Schritte hinter sich hört, ob Alrik oder Mirmilla ihr gefolgt sind? Ihr Herz schlägt gerade zu laut um etwas anderes wahrzunehmen...


    #70VerfasserSands (427472) 09 Aug. 22, 09:28
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    OOC #88 (auch wenn das Warten gerade schwer fällt, aber so ist das halt) Ja das ist oft das Problem, wenn man eigentlich einer weitere Idee im Kopf hat aber erst auf die Reaktion von einem anderen Charakter warten muss. Und ja gerade wenn diese Reaktion dann anders ist als man selbst erwartet hat/gehofft/gedacht hat dann ist das zwar irgendwie blöd aber macht eben den Reiz aus. Besonders wenn man die eigenen Ideen sowie die Reaktionen/Aktionen der Mitschreiber alle irgendwie unter einen Hut bekommen muss. ..


    #71VerfasserSands (427472) 09 Aug. 22, 09:38
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    Vorsichtig tastet sich Aljascha weiter an der Wand entlang, sie müsste Gilroy doch längst eingeholt haben. Gut, der junge Paladin kannte bestimmt den Weg aber er war verletzt und er wollte doch das man ihm folgte, warum also sollte er einfach im Dunklen verschwinden? Oder hatte es eine Abzweigung oder eine Tür gegeben die sie übersehen hatte … war dies doch eine Falle.


    Der Schein der Fackel, oder hatte sie sich den nur eingebildet war inzwischen ganz verloschen und es umgab sie völlige Dunkelheit.

    „Mit mir nicht...“ dachte sie und legte sich die Hand über die Augen und konzentrierte sich einen Moment. Als sie die Hand wieder von den Augen nimmt sieht sie den dunklen Gang in dem sie sich befindet, ja wie gefühlt scheint er direkt in den Fels gehauen zu sein.


    Zurück erscheint ihr kleine Alternative also schreitet sie weiter voran. Der Gang geht mal Bergauf, dann Bergab er hat Kurven und Knicke was er nicht hat ist wohl ein Ende.


    Doch… für einen Moment glaubt Aljascha einen Windzug zu spüren.. sollte es doch einen Ausgang geben….


    #72VerfasserSands (427472) 09 Aug. 22, 10:07
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    OCC: huch, das ging jetzt schnell OCC Ende


    Eh Alrik sich versah waren Aljascha, Hubert und Mirmilla durch die schmale Tür verschwunden, die Mirmilla hinter sich geschlossen hatte. Als er hinterher laufen wollte, fand er sie nicht nur verschlossen vor, auch war kein Griff zu sehen um sie zu öffnen.


    Erschrocken sah er nach hinten. Das Kampfgetümmel war leiser geworden als Schupperich einen der Paladine getroffen hatte. Dennoch waren für seinen Geschmack noch zu viele auf den Beinen.

    Bevor der Nebel sich endgültig auflösen würde musste er hier weg.


    Hektisch schaute er sich weiter um und beschloss wieder Richtung große Halle zu laufen. Vielleicht, so hoffe er, würde keiner denken, dass er ausgerechnet dort Schutz oder Verstecken suchen würde.

    Also rannte er geduckt an den Mauern entlang und hoffe übersehen zu werden.


    Als er die große Halle erreichte konnte er im Halbdunkel der erlöschenden Flamme gerade doch eine gebückte Gestalt sehen, die manisch mit einem nassen Besen auf die heilige Flamme eindrosch.

    Kurz darauf wurde es dunkel und nein, doch nicht dunkel.


    Die Wände leuchteten. Was für ein mystischer Anblick.


    Alrik war durch sein bisheriges Leben nicht gerade verwöhnt worden und hatte erst recht kaum Gelegenheiten gehabt etwas zu lernen.

    Das dies keine natürliche Ursache haben konnte war ihm sofort klar.


    Er stand wie angewurzelt und staunte. Das Leuchten hatte etwas Gutes an sich.

    #73VerfasserMasu (613197)  09 Aug. 22, 10:14
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    OOC: Hubert ist noch im Innenhof und was mit Mirmilla ist wüssen wir nicht .. Aljascha horcht nochmal .. ne keine Ahnung.

    #74VerfasserSands (427472) 09 Aug. 22, 10:35
    Kommentar

    Als Inga ihren Löschversuch startet sprang sprang ein Span eines durch die plötzliche Abkühlung berstenden Holzes aus dem großen Kelch und landete zuerst unbemerkt unter einem der großen Wandteppiche.


    Das Feuer des Kelches erlosch und barg den Tempelsaal in gespenstische Finsternis. Der Span jedoch der unter der Wanddekoration lag gloste noch immer pulsierend vor sich hin.


    Da...ein Windstoß der durch den Saal wehte! Der Span fing wieder Feuer und entzündete eine der langen Fransen des Teppichs. Die Flamme wuchs und binnen weniger Sekunden stand der Teppich lichterloh in Flammen.


    Dem ersten Teppich folgten die Teppiche Links und Rechts, schon begann das Gebälk oben in der Kuppel an zu dampfen...

    ..................


    Seraphim hat sich geschickt geduckt als der Schweif des Drachen auf ihn zu schoss.

    Einer seiner Brüder der nicht so auf merksam war wurde jedoch schwer getroffen und ging zu Boden.


    Da erblickte er die erste Flamme die aus dem Schindeldach des Tempelsaales loderte.


    "Feuer....FEUER!" rief er panisch, den Blick nicht mehr vom Tempelsaal nehmend.

    "Zurück, schützt den Tempelsaal, die Bücher! Holt Wasser, löscht den Brand!"


    Die restlichen Paladine zogen sich zurück und liefen zum Brunnen um Wasser zu schöpfen und ihre Abtei vor dem Raub der Falmmen zu schützen.


    Das war die Gelegenheit für die Gefährten zu entfliehen.

    #75VerfasserMerowinger (1359650) 09 Aug. 22, 10:36
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    Alrik zuckte zusammen, als der eine Wandteppich plötzlich in Flammen aufging.

    Binnen kürzester Zeit stand alles Brennbare im Saal in Flammen. Die Flammen hatten etwas an sich das ihn erschauern ließ.


    In der zuckenden Helligkeit konnte er eine dunkle Öffnung sehen, möglicherweise ein Gang für Bedienstete durch den er entfliehen konnte.

    Alrik rannte mal wieder los, ins Unbekannte, und fand sich schnell außerhalb der Saalmauern in einem Raum wieder, der wohl als Küche diente.


    Wohin jetzt? Irgendwoher mussten die Sachen ja in den Raum hineinkommen.

    Dort - eine weitere Tür. Er stürmte auf sie zu.

    #76VerfasserMasu (613197)  09 Aug. 22, 10:50
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    OOC:

    Ich kann mich so ein zwei mal am Tag beim Schreiben beteiligen.

    Gilroy ist jetzt mein Hauptcharakter

    Morbius hat es geschafft im Kater zu reinkarnieren, ihr könnt ihn als NPC auf der Reise Richtung Norden schreiben.

    OOC Ende


    Gilroy schaffte es noch ein Pferd vor einen schmalen Karren zu spannen, immer wieder wankte er und ging leicht in die Knie.


    "Los, los bevor sie durch den Gang kommen!" rief er während er ächzend auf den Kutschbock stieg.

    "Einer muss hoch auf den Turm und das Tor hochziehen.....es ist ....es ist ein einfacher Mechanismus....nur den Hebel umlegen...nur...."


    *Rums*

    Gilroy fällt hinterrücks bewusstlos auf den Karren.

    #77VerfasserMerowinger (1359650) 09 Aug. 22, 10:57
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    Alrik fand sich in einer Wendeltreppe wieder, die steil nach oben ging.

    Ohne nachzudenken rannte er die Treppe hinauf, bis auf ein Plateau mit Aussicht in den Burghof und nach draußen auf die Zugang zur Burg.


    Zufällig schaute er zuerst in den Hof. Dort sah er wie Gilroy einen Karren bestieg und nach oben zu ihm deutete bevor er rückwärts in den Karren stürzte.


    Alrik hatte zwar die Worte nicht verstanden aber da direkt vor ihm ein kräftiger Hebel war, zog er einfach mal daran.


    Rumpelnd ging das Tor auf.


    Alrik rannte die Treppe wieder hinunter und hoffte irgendwie zum Tor zu gelangen.

    Da - eine Abzweigung die er beim hinaufrennen nicht gesehen hatte. Er lief sie entlang und fand sich direkt neben dem nun offenen Tor wieder.

    #78VerfasserMasu (613197)  09 Aug. 22, 11:06
    Kommentar

    Immer dem Blutgeruch folgend, hat der schwarze, flauschige Schatten nun auch das Ende des Ganges erreicht, sprintet zum Karren und rollt sich neben dem bewusstlosen Gilroy zusammen.


    ------------------------



    OOC: Wer fährt denn jetzt den Karren?

    #79VerfasserMöwe [de] (534573) 09 Aug. 22, 11:19
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    OOC:; @Möwe Das hab ich mich auch schon gefragt. Na ich bin mir sicher gewesen das es sich um einen Geheimgang handelt .. und das man so nach draussen kommt, nun denn machen wir das beste draus….. ;)

    Aber den Karren kann ich gerade nicht lenken und ich glaube auch Hubert ist euch dafür keine Hilfe



    Ja ein Ausgang irgendwie schon, wenn man eine Maus wäre … aber selbst ein Waldelf hätte wohl Schwierigkeiten sich durch den schmalen Spalt ins Freie zu quetschen. Na zumindest war sie dem Gang nicht immer weiter tief in den Berg gefolgt, das war doch schon mal eine Erkenntnis.


    Na zumindest endete der Gang nicht an dem winzigen Spalt sondern führte weiter. Doch wohin? Inzwischen war sich Aljascha sicher, dass es ein Fehler gewesen war dem Paladin zu folgen. Sie hätte auf ihr Bauchgefühl hören sollen…


    Immer weiter ging Aljascha den Gang entlang, bis sie zu einer Abzweigung kam, die jedoch direkt in den Berg führte und so entschied sie sich lieber weiter dem Gang zu folgen von dem sie vermutete das er den Berghang entlang führte.


    Nach einer gefühlten Ewigkeit stieß sie auf einen großen Spalt in der Bergwand, groß genug für einen Menschen und erleichtert trat sie ins Freie. Wo sie direkt schmerzhaft vom Mondlicht geblendet zusammen zuckte.


    Soweit so gut, direkt vor dem Spalt lief nur ein schmaler Sims entlang aber leider kein Weg nach unten.

    Aljascha seufzte nun gut … es ist wie es ist .. sie schaute gebannt in die Ferne und nach einer ganzen Weile kam ihr Wanderstab den sie in „ihrem“ Zimmer in der Abtei gelassen hatte direkt in ihre Hand geflogen.

    Dann wollen wir doch mal sehen wo ich die anderen finde und wie es ihnen ergangen ist.. Aljascha setzte sich seitlich auf ihren Wanderstab und ehe sie es sich versah landete sie auch schon auf einer kleinen Lichtung etwas Abseits von Weg und Tor.



    #80VerfasserSands (427472) 09 Aug. 22, 11:24
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    Mirmilla hatte zu lange gezögert, und dann war die Tür zugefallen, hinter der Aljascha verschwunden war.

    Also konzentriert sie sich wieder darauf, ob sie noch einem Paladin ein paar Schmerzen bereiten könnte. Aber noch bevor sie sich für einen Angriff entscheiden kann, bemerkt sie die Veränderungen - das Erlöschen aller Fackeln, die sichtbare Erschütterung der verbliebenen Paladine und schließlich Brandgeruch aus der großen Halle.

    Dann sieht sie den Karren und Gilroy, wie er zusammenbricht. Sie sprintet hinüber und klettert auf den Karren - gerade als das Fallgitter hochgeht.

    #81VerfasserIrene (236484) 09 Aug. 22, 11:26
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    Kutschieren hat Mirmilla schon als Kind gelernt, sie fährt los. Sie ruft Schupperich ein "Bis bald!" zu lenkt den Karren durch das Tor ins Freie.

    Alrik konnte gerade noch aufspringen.

    #82VerfasserIrene (236484) 09 Aug. 22, 11:31
    Kommentar

    Hubert sieht wie sich das Tor öffnet und den Karren an ihm vorbei fahren .. sofort spurtet er hinterher.. ist zwar die andere nette Frau die den Karren lenkt aber er hat nicht vor schon wieder von allen verlassen zu werden.

    So ist er zumindest schon mal bei der einen Frau und dem Jungen.

    #83VerfasserSands (427472) 09 Aug. 22, 11:43
    Kommentar

    Der Feuerschein blendet den Drachen und er zieht sich erschrocken einige Schritte zurück. Dann bemerkt er das Leuchten. Er streicht mit einer Pranke vorsichtig über die Steine, die sich sogar ein wenig warm anfühlen.

    "Es ist ..." beginnt er versonnen, aber er bringt den Satz nicht zu Ende. Mit einem Mal strafft sich seine Gestalt, er nimmt eine feierliche Haltung ein und brüllt: "Für diesmal mögt Ihr gewonnen haben! Aber ich werde wiederkommen!" Dann fügt er leise, kaum hörbar hinzu: "Halte durch. Es kann nicht mehr lange dauern."

    Schupperich vergewissert sich, dass der Waldelf auf seinem Rücken sitzt.

    "Da, das Fallgitter hebt sich! Haben sie es also geschafft! Also los."

    "Von mir aus gerne. Ich hatte schon befürchtet, du würdest ihnen Hilfe beim Löschen anbieten wollen", flaxt Bortagon. "Alrik habe ich gerade gesehen, er ist jetzt kurz vor dem Tor. Die anderen werden auch dort sein."

    "Glaubst du oder weißt du? Ich bleibe, bis ich alle in Sicherheit weiss ..."

    Bortagon hat Aljascha im Schatten eines Gebäudes verschwinden sehen. Jemand hatte von innen die Tür geöffnet, es war eine Person die keine Rüstung getragen hatte. Und nun? Wie konnte er wissen, was sie dort erwartete?

    "Ich weiß", lügt Bortagon. "Zum Tor, schnell! Sieh doch, Mirmilla lenkt den Wagen ..."


    Schupperich sieht ein, dass hier nichts mehr zu tun bleibt, und setzt sich endlich in Bewegung. Er erklimmt wieder eine Mauer und überklettert das Torhaus, der Karren ist nur wenige Meter vor ihm. Die schmalen Serpentinen sind ihm bergauf zwar angenehmer als bergab, weil er aufpassen muss dass er mit seiner Masse nicht ins Rutschen kommt und den Karren am Ende noch unter sich begräbt, aber so weit geht alles gut.

    #84Verfasserhäring (1359813)  09 Aug. 22, 11:46
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    "Fliehe mein Sohn, Fliehe!" ruft Inga ihrem Ziehsohn hinterher, ihre mit Brandblasen übersähte Hand hebend. Ihr Leinenkittel hängt ihr nur noch in verkohlten Fetzen vom Leibe.


    Mit letzter Kraft und schwer atmend band sie die restlichen Pferde los und trieb sie mit Schlägen auf die Flanken hinaus beim Burgtor. Dort hustete sie ein letztes Mal, fiel auf die Knie und dann der Länge nach in den Boden.


    Sie starb wie sie geleb hatte, im staub und Dreck...

    #85VerfasserMerowinger (1359650) 09 Aug. 22, 12:26
    Kommentar

    Kaum war Alrik am Tor angekommen, kam der von Mirmilla gelenkte Wagen herangerumpelt. Mit einem beherzten Satz sprang er in den vorbeifahren Wagen, um kurz daraufauch Hubert neben sich zu finden.

    Er war schwer beeindruckt, dass def Keiler so hoch springen konnte.


    Ein letztes Mal sah Alrik zurück zur brennenden Burg. Hinter ihnen erscholl das panische Wiehern der anderen Pferde, die hinter ihnen angestürmt kamen. Und wieder sah er die Gestalt die die Flamme gelöscht hatte. Sah wie sie einen flehenden Blick dem Wagen hinterher schickte und dann zusammenbrach.

    #86VerfasserMasu (613197)  09 Aug. 22, 13:04
    Kommentar

    Aljascha machte sich auf zum Weg und sah in Richtung Abtei. Das große beeindruckende Gebäude war zwar noch da aber bei Weitem nicht mehr so beeindruckend wie zuvor.

    Große Teile des Daches waren eingestürzt, die kleineren Nebengebäude fast völlig ausgebrannt und zwischen allem schrie und wütete Seraphim.


    Er fluchte und brüllte Befehle und schien völlig außer sich zu sein.


    Vorsichtig schlich Aljascha näher um zu verstehen was vor sich ging…. „Diese verdammten Fremden, sucht die Pferde wir müssen ihnen folgen … sie haben alles zerstört.. Morbius hat alles zerstört...“…


    Aljascha lächelte, das sah ganz danach aus als seinen alle entkommen. Sehr schön.

    Sie folgte den Weg ins Tal , dier Spuren die Schupperich hinterlassen hatte waren ja nicht zu übersehen..

    #87VerfasserSands (427472) 09 Aug. 22, 17:34
    Kommentar

    Als sie das Tal erreichen, lenkt Mirilla das Gespann an die Seite und hält an. "Alrik? Wie ... Hubert???"

    Sie muss lachen, als das Wildschwein aus dem Karren springt und leicht schwankend im Gebüsch verschwindet. Offenbar werden auch Schweine seekrank in einem schwankenden Gefährt.

    Aber dann macht Mirmilla schnell die Zügel fest, steigt nach hinten und schaut, wie es ihren anderen Passagieren geht.

    #88VerfasserIrene (236484) 09 Aug. 22, 19:44
    Kommentar

    Während der Fahrt hatte Alrik schon versucht die Wunden Gilroys zu finden und notdürftig zu versorgen. Viel war ihm nicht möglich gewesen hatte er doch kein Verbandszeug, Wasser oder Sonstiges dabei gehabt. Er hatte nur eine Art Druckverband mit Hilfe seines Wamses und seines Gürtel hinbekommen.


    Bei der Fahrt war sein Blick auch auf sein Heimatdorf gefallenen. Seitdem die Burg brannte schien das Dorf irgendwie heller geworden zu sein, als ob ein Fluch von ihm abgefallen war.


    Alrik musste lachen. Hatte er doch bis vorgestern gedacht es sei abenteuerlich sich abends auch nach dem Einbruch der Nacht noch vor der Hütte herum zu drücken.

    Nun jedoch war er sich sicher, dass das Abenteuer gerade erst begonnen hatte.


    Jetzt, da Mirmilla anhielt fiel sein Blick wieder auf Gilroy. Er sah wirklich nicht gut aus.

    Im Gebüsch hörte er Hubert. Armer Kerl.

    #89VerfasserMasu (613197)  09 Aug. 22, 20:49
    Kommentar

    Bortagon war hoch erfreut, am Fuß der Serpentinenstraße wieder auf Lomma zu treffen. Sie hielt die Hasen am Zügel, bereit sofort loszuhoppeln, und war sehr überrascht als der Karren und auch Schupperich erstmal anhielten.


    "Was bei Wakfels habt Ihr dort gemacht? Ich hatte den Eindruck, gleich fliegt das ganze Tal in die Luft!"

    "Ach, eigentlich haben wir nichts gemacht. Es ist ihr eigenes Feuer, dass sich gegen sie gewendet hat."


    Die beiden Waldelfen gehen zum Karren hinüber und lugen über die Ladekante hinein.


    "Nicht der schon wieder!" entfährt es Lomma, als sie Gilroy sieht.

    "Nicht der schon wieder!" echot Bortagon, als er des schwarzen Katzenviehs ansichtig wird.

    "Der hat uns gerade noch gefehlt!" seufzen sie im Chor.

    #90Verfasserhäring (1359813) 10 Aug. 22, 08:02
    Kommentar

    Ah, bis auf Aljascha sind alle hier, dachte Alrik als er sich umsah.

    Neben dem Wagen standen auch die Pferde, die mit ihnen aus der Burg geflogen waren. Er bezweifele dass alle reiten konnten, er selbst hatte es noch nie probiert und diese für einen Ritter in Rüstung geeigneten Pferde waren riesig.

    Beim Gedanken Bortagon oder Lomma samt Hasen auf einem der Pferde zu sehen - Alrik kicherte.


    OCC: keine Ahnung ob die Pferde zu etwas nütze sind. Hauptsache die Paladine müssen erstmal laufen

    OCC Ende

    #91VerfasserMasu (613197) 10 Aug. 22, 08:30
    Kommentar

    Morbius beschließt, sich erst mal bedeckt zu halten und auszuruhen. Der Befragung durch die Paladine zu widerstehen, hat ihn einiges an Kraft gekostet, ebenso die Gewöhnung an schon wieder einen neuen Körper. Probeweise lässt er seine Krallen ein- und ausfahren. Nicht schlecht. Jedenfalls besser, als ein Knochenmännchen zu sein, das keiner ernst nimmt. Er probiert ein Schnurren. Klappt. Wenn er sich gut genug unter Kontrolle behält, werden seine Gefährten nur einen träge blinzelnden, dicken Kater sehen. Leute sehen immer nur das, was sie sehen wollen. In Wahrheit alles andere als träge, beobachtet er durch halb geschlossene Augen das weitere Geschehen.

    #92VerfasserMöwe [de] (534573)  10 Aug. 22, 08:43
    Kommentar

    Langsam folgte Aljascha den Weg ins Tal weiter, neben den deutlich sichtbaren Spuren Schupperichs waren dort auch noch die Spuren eines Pferdekarrens, sollten die Freunde-- Aljascha stutzte .. Freunde? 2 Waldelfen, 1 Drache, eine junge Frau aus der sie nicht ganz schlau wurde, ein Junge und ein verletzter Paladin und von dem toten oder nicht toten und verschwunden oder nicht verschwundenen Nekromanten wollte sie gar nicht erst anfangen.

    Es war wohl eine der merkwürdigsten Gruppen die sich vorstellen konnte .. und dabei hatte sich noch Hubert das Wildschwein vergessen.


    Aljascha taten die Füße weh aber jetzt wo die Sonne gerade aufgegangen war würde ihr wohl nichts anderes übrig bleiben als zu laufen, alles andere wäre wohl doch zu auffällig wo sie kurz davor war das Dorf zu erreichen.


    OOC: Der Kampf etc. an der Abtei ging ja doch recht schnell, wahrscheinlich um einiges schneller als die Zeit die Aljascha durch den Berg geirrt ist, aber sie wird euch schon finden, die hinterlassenen Spuren sind ja mehr als eindeutig :) OOC Ende


    Kaum hielt der Karren an sprang Hubert auf die Erde, seine Beine fühlten sich wackelig an und sein Magen auch.

    Hunger hatte er. Das Abendessen war noch nicht sooo lange her gewesen aber irgendwie hatte Hubert immer Hunger und in jedem Wald gab es doch etwas zu essen soviel wusste er.


    Er achtete aber sehr darauf den Jungen und die junge Frau in der Nähe zu wissen. Nicht das schon wieder wer verschwand und er wieder allein zurück gelassen würde.


    #93VerfasserSands (427472) 10 Aug. 22, 09:05
    Kommentar

    Die Pferde sind ohne Zaumzeug und Sattel, gerade so wie sie im Stall gestanden hatten als das Feuer ausbrach. Der Drache betrachtet sie neugierig, solche Tiere hat er noch nicht oft aus der Nähe gesehen.

    "Es ist auf alle Fälle besser, wenn wir sie mitnehmen, sonst fallen sie unseren Verfolgern in die Hände. Mirmilla, was meinst du? Können wir sie am Wagen anbinden? Und ihr zwei Hoppler, ab auf den Karren. So kommen wir schneller voran."

    Bortagon ist von dem Vorschlag empört, denn das hieße neben dem Kater Platz zu nehmen, der ihn schon einmal hat umbringen wollen. Lomma, die von der Geschichte noch nichts weiß, weist Bortagon zurecht: "Er hat recht, so kommen wir schneller voran. Je weiter wir uns von diesem verflixten Tal entfernen, umso besser."

    "Wir sind aber nicht vollständig", wendet Bortagon schüchtern ein.

    "So, sind wir nicht? Und warum nicht?" hakt Schupperich nach und bläht die Nüstern.

    "Weil ... weil ... weil Aljascha einen geheimen Gang entdeckt hat und ... und ... und jetzt durch die Berge irrt ... und ... und ... es wird ein bisschen dauern, sie kennt den Weg ja nicht", stottert Bortagon verlegen. Oh wenn es doch nur wahr wäre, was er sich da gerade ausdenkt!

    "Aha. Glaubst du oder weißt du?"

    "Ich weiß", antwortet Lomma an Stelle von Bortagon. "Dieser Berg muss voller geheimer Gänge sein, wie ein madiger Pilz im Herbst. Hier gab es früher einen Wasserfall, einen unterirdischer Fluss ... ich habe es mir angeschaut, nachdem Bortagon den Gang erklettert hat. Auch dieser Gang ist vom Wasser ausgewaschen worden. Früher oder später wird Aljascha also einen Gang finden der sie nach draußen führt."

    #94Verfasserhäring (1359813)  10 Aug. 22, 09:45
    Kommentar

    Gilroy stöhnte leise, die Stirn kaltschweißig, das Gesicht aschfahl.


    Mit brüchiger Stimme sagte er. "No....Norden....Golgolad...er...er" seine Hände zucken und beginnen mit einem unsichtbaren Gegner zu ringen.


    OOC:

    Wir kennen nun 3 Gegner....Seraphim und die restlichen Paladine,die Hexe aus dem Dorf die in Richtung Norden geflohen ist und Golgolad das unbekannte Wesen, ebenfalls im Norden.

    Wohin sollen wir uns wenden? :-)

    OOC Ende

    #95VerfasserMerowinger (1359650) 10 Aug. 22, 09:55
    Kommentar

    OOC

    Wieder einkassiert

    #96VerfasserIrene (236484)  10 Aug. 22, 10:04
    Kommentar

    OOC:

    wenn du so suggestiv fragst, dann natürlich:

    Heeeeey, ab in den Süden, der Sonne hinterher, ejo was geht, der Sonne hinterher ...

    achso, du meintest die Character der Geschichte?

    Hm ...

    Kurs Nordnordnordost?

    ;-)

    Ende OOC

    #97Verfasserhäring (1359813) 10 Aug. 22, 10:06
    Kommentar

    Am östlichen Horizont kündigt sich der neue Tag an, es wird etwas heller.

    Gilroy scheint schwer verletzt zu sein, was aber außer Mirmilla niemanden zu interessieren scheint. "Alrik, hast Du den Druckverband angelegt? Das hast Du gut gemacht! Komm, hilf mir, ihn auszuziehen."

    Vorsichtig trennt sie die blutverkrustete Oberkleidung auf. "Wir brauchen Wasser." Mirmilla nimmt ihren Helm* ab und drückt ihn Alrik in die Hand. "Vielleicht gibt es einen Bach in der Nähe? Oder könnte Herr Schupperich etwas erübrigen?"

    Aus ihrem Rucksack holt sie ein Päckchen Verbandszeug, eine Nähnadel und ein Röllchen Garn. Dann spricht sie die Waldelfen an: "Darf ich Euch um einige Blättchen Wegerich bitten? Und falls es noch nicht zu spät im Jahr ist: gibt es noch Arnika? Das wäre sehr hilfreich!"



    *Geneigte Leser werden sich erinnern: der Helm ist auch ein Kochtopf

    #98VerfasserIrene (236484) 10 Aug. 22, 10:08
    Kommentar

    OOC: Nach der netten Zusammenfassung bin ich sehr dafür nach Süden zu ziehen :) Vielleicht auf eine nette Insel weit ab von Allem…. ? Ende OOC


    Aljascha seufzte, die Sonne stand immer höher, sie war müde und befürchtetet die Freunde, ja sie nannte sie im Kopf der Einfachheithalber mal so.. kamen mit ihrem Pferdekarren gerade schneller voran als sie.

    Sie überlegte ob sie sich nicht einfach ein nettes Plätzchen zum Schlafen suchen sollte und bei Einbruch der Nacht wären sie ja eh schwupps ohne Mühe eingeholt.


    Aljascha gähnte und dachte seufzend an ihren Rucksack der entweder noch neben dem Bett in der Abtei stand oder in dieser verbrannt war. So aus de Kopf konnte sie nicht sagen ob sich die Gästzimmer im abgebrannten Teil der Abtei befunden hatten.


    Nun denn, man kann auch ohne Decke schlafen und zu Essen hatte sie eh nichts dabei gehabt. Schnell ging sie ihr Hab und Gut durch, einen Wanderstab in der Hand und einen Dolch am Gürtel, na das war ja wirklich üppig. Wollten wir nicht in die Abtei um auszuruhen und uns besser auszurüsten? Sie kicherte leise „Na da hatte wohl weder das eine noch das andere geklappt.“


    Sie verschwand im Unterholz, suchte sich einen großen Laubhaufen und krabbelte hinein. Wird schon gehen .. muss ja ... gähnt sie...


    #99VerfasserSands (427472) 10 Aug. 22, 10:11
    Kommentar

    OOC

    Gerne nach Norden, aber erst, wenn uns Gilroy noch mehr erzählt hat

    🙂

    OOC Ende

    #100VerfasserIrene (236484) 10 Aug. 22, 10:21
    Kommentar

    Weil Mirmilla sie so freundlich gebeten hat, machen die Waldelfen sich auf den Weg und schaffen das Gewünschte schnell herbei. Von sich aus wären sie nicht aktiv geworden, sie betrachten den großgewachsenen Menschen mit Misstrauen. Zu gegenwärtig ist ihnen noch, wie er mit gezogenem Schwert in der Hütte der Alten stand.

    "Hier bitte, wenn du das verwenden kannst? Und dies hier ist für dich und Alrik - eine süße Wurzel, man muss etwas darauf kauen, zuerst ist sie bitter. Stärkt die Nerven. Könnt ihr sicher gebrauchen."


    Schupperich tut, als sehe und höre er nichts. Er ist ganz in den Anblick der Abtei versunken. Seine Schuppen schimmern ab und an milchig weiß, und wenn er nicht aufgerichtet und mit offenen Augen da sitzen würde könnte man meinen er sei wieder mal eingeschlafen.

    #101Verfasserhäring (1359813) 10 Aug. 22, 10:44
    Kommentar

    Alrik war müde. Statt sich zur Nachtruhe zu begeben war der Abend doch um einigen lebhafter geworden als er es sich je hätte ausdenken können.

    Er konnt das Gähnen nicht mehr unterdrücken und seine Augenlider wurden schwer.

    Schlaf wäre schön

    #102VerfasserMasu (613197) 10 Aug. 22, 11:18
    Kommentar

    Schupperich ist tief in Gedanken versunken.

    Kann das wirklich wahr sein? Kann ich so blind gewesen sein? Es war zum Greifen nah vor meinen Augen, und ich habe es nie gesehen? Oder war damals alles noch - anders? Ach, damals, als die Seen noch voller Wasser und vor allem voller Fische waren? Wie oft bin ich in diese kleine Tal gekommen, und wie oft habe ich übersehen, was doch offensichtlich war ... oder kann sich etwas in so kurzer Zeit so verändern? Es ist doch kaum hundert Jahre her, seit mein Weg mich das letzte Mal hierher geführt hat. Wie war das damals? Erinnere dich endlich, das ist ja nicht auszuhalten, so ein schlechtes Gedächtnis kann man gar nicht haben ... Jetzt sehe ich es wieder vor mir. Ein Wasserfall, nichts großartiges, ein stetiges Rieseln eher, sprudelndes Wasser über grünes Moos. Und darüber, wie ein Mond aus Stein, ein winziges Gebäude. Hah! Ich würde zu gerne einmal diesen Seraphim in die Pranken bekommen, auf das er mir Rede und Antwort steht! Aber vorerst einmal sollten wir sehen, dass er nicht uns in die Pranken bekommt. Was machen eigentlich die anderen?

    Ah, gut, Mirmilla versorgt den Verwundeten, und die Waldelfen unterstützen sie. Alrik sieht aus als ob er gleich im Sitzen einschläft. Hubert frisst sich voll, und dieser merkwürdige Kater liegt da und tut harmlos. Ich weiß nicht recht. Sollte ich ihn verscheuchen? Aber niemand scheint an ihm Anstoß zu nehmen, von Bortagon mal abgesehen. Soll ruhig mitkommen, solange er nicht erwartet, dass ihn jemand füttert ...


    "Mirmilla? Wie sieht es aus, können wir noch ein Stück fahren? Hältst du noch durch? Je weiter wir von diesem Ort entfernt sind, umso besser. Sobald wir einen sicheren Ort gefunden haben, rasten wir und holen den Schlaf nach. Alrik, du ruhst dich am besten jetzt schon aus, dafür übernimmst du dann die erste Wache."

    #103Verfasserhäring (1359813) 10 Aug. 22, 12:56
    Kommentar

    "Ja, ich kann schon weiterfahren, sobald ich diese Wunde versorgt habe. Wenn möglich, zu einer Wasserstelle, sonst hält das Pferd nicht mehr lang durch."

    Schnell legt Mirmilla die Wegerichblätter auf die Wunde an Gilroys Seite und legt einen Verband darüber.

    Dann packt sie ihre Sachen wieder ein, setzt sich zurecht und nimmt die Zügel.

    "Wo soll es denn hingehen? Weiter die Straße runter kommt glaube ich eine Abzweigung. Oder sollen wir in das Dorf zurück, wo Alrik zuhause ist?"

    #104VerfasserIrene (236484) 10 Aug. 22, 14:32
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    "Ich schlage vor, noch ein Stück die Strasse entlang zu fahren", sagt Lomma und klettert nach vorne auf den Kutschbock. "Vielleicht eine Viertelstunde in diese Richtung, ich bin heute nachmittag dort vorbeigekommen. Dort ist eine kleine Höhle, eine Art künstlicher Unterstand, allerdings ziemlich verfallen, aber Wasser gibt es dort. Und es liegt sehr versteckt, der Pfad, der vom Hauptweg dorthin abzweigt ist völlig überwuchert ... aber wenn Schuperich vorangeht müsste es gehen."

    "Das hört sich nach einem passenden Ort an", stimmt Schupperich hastig zu. Seine Kehle fühlt sich an wie ein Reibeisen. Nicht nur die
    Pferde brauchen dringend Wasser, denkt er, ich auch. Er dreht sich noch einmal zur Abtei um. Von Aljascha ist nirgends etwas zu sehen.
    Ich hoffe sie kommt gut durch, seufzt er im Stillen.
    #105Verfasserhäring (1359813) 10 Aug. 22, 19:35
    Kommentar

    Müde und etwas schlecht gelaunt trottet Hubert mehr oder weniger hinter dem Karren her.

    Um nichts in der Welt wird er wieder mit einem fahren, dieses Gewackel und Geschaukel und wenn es unterwegs mal verlockend riecht dann kann man auch nicht mal eben schnell im Vorbeigehen was Essbares aufspüren.

    Nein Karren sind nichts für ihn,mit so einem menschlichen Unfug hat er abgeschlossen.


    Was soll es denn als nächstes sein, soll er auf einem Pferd reiten? Er schaut auf die mitgeführten Streitrösser. Na groß genug wären sie ja aber ich denke als Braten würden sie sich besser machen…


    Hubert läuft das Wasser in der Schnauze zusammen .. ja so ein feiner über dem Feuer gebratener Pferdebraten …. das wäre jetzt genau das Richtige….

    #106VerfasserSands (427472) 11 Aug. 22, 09:08
    Kommentar

    Als Alrik erwachte stand der Wagen in einer kleinen Höhle. Er musste wie ein Stein geschlafen haben, dass er von der Fahrt nichts mitbekommen hatte.


    Mirmilla, Bortagon, Lomma und Gilroy schliefen mehr oder minder leise. Nur Schupperich war noch wach wie es aussah. Den Kater konnte er nicht sehen. aber das fiel ihm nicht auf. Wie auch? Einen schwarzen Kater konnte man in dunkler Nacht schon mal übersehen.


    Alrik setzte sich auf und kletterte aus dem Wagen. Er würde Wache halten. Wer weiß wer oder was sich hier in der Gegen rumtrieb. Dass die Paladine auftauchen würden hoffte nicht. So ohne Pferde und in der Nacht würden sie ihnen wohl kaum folgen können.


    Alrik schaute sich aufmerksam um. Kein Feuer. Gut, das würde zu weit zu sehen und zu riechen sein und einen viel zu großen Hinweis auf sie geben.


    Die Nacht war tief, doch der Mond schien hell am Himmel. Bisher war er in der Nacht maximal vor der Hütte gewesen, aber noch nie so weit weg von Häusern. Die Schatten die der Mond warf tauchten alles in ein gespenstisches Licht.


    Gruselig


    Er erschauerte.


    Da! Was war das? Alrik seufzte erleichtert auf, als ein Fuchs mit einer Maus in der Schnauze vorbeischnürte. Doch wenn er genau hingehört hätte, hätte er wohl das Wispern hören können, welches von der linken Seite kam.


    OCC: ich habe absolut keine Ahnung wer oder was da wispert. Ich hab nur etwas genauer hingehört als Alrik

    OCC Ende

    #107VerfasserMasu (613197)  11 Aug. 22, 09:15
    Kommentar

    OOC:

    weil in #98 die Morgendämmerung zu ahnen war denke ich mir, wir sind jetzt nicht mehr in derselben Nacht, in der wir von der Abtei geflohen sind. Aber im Herbst wird es ja auch schon recht früh wieder dunkel, gerade je weiter man nach Norden kommt ... 😉

    Ende OOC


    Den von Lomma beschriebenen Unterstand hatten sie wohlbehalten erreicht, und auch tatsächlich Wasser in Form einer kleinen, hübsch eingefassten Quelle dort vorgefunden. Es scheint ein ehemaliger kleiner Rastplatz zu sein, man kann noch ahnen wo die Händler Pferde und Wagen untergestellt haben.

    Gilroys Verletzungen machen ihm sehr zu schaffen, er ist noch nicht zu Bewusstsein gekommen, nur manchmal spricht er wie im Fieber. Man versucht nach besten Kräften ihm zu helfen, aber fast scheint es aussichtslos. Sie suchen nacheinander die nähere Umgebung ab, aber es ist so gut wie nichts essbares zu finden, außer für die Waldelfen.

    Schließlich, die Sonne steht schon hoch am Himmel, beschließen die Gefährten erstmal selbst auszuruhen. Immerhin scheinen sie keine unmittelbaren Verfolger zu haben, und noch besteht auch die Hoffnung, dass Aljascha wieder zu ihnen stoßen wird.

    Die Dämmerung bricht herein, gefolgt von einer pechschwarzen Nacht, die kaum vom Mond erhellt wird, der immer wieder hinter Wolken verschwindet.

    Schupperich döst vor sich hin, halb schläft er, halb lauscht er auf die Geräusche der Nacht. Gerade denkt er über die Wolken nach, und dass sie wohl ein gutes Zeichen sind dafür, dass das Tal sich wieder erholen wird.

    Dann schreckt er aus seinen Gedanken auf. Genau wie Alrik hat er ein feines Geräusch wahrgenommen. Sind das Stimmchen? Flüstert da jemand?

    #108Verfasserhäring (1359813) 11 Aug. 22, 09:57
    Kommentar

    Bei den ersten Mondstrahlen beginnt Aljascha sich zu rühren, sie krabbelt aus dem Laubhaufen und streckt vorsichtig die steifen Glieder.

    Wobei sie durchaus schon schlechter und härter geschlafen hat denkt sie bei sich.


    Ihr Mund ist trocken und ihr Magen knurrt, Frühstück wäre jetzt was. Mal sehen ob sich was findet … während sie sich die ein oder andere Spinne und Käfer aus dem Haar zupft schaut sie sich suchend um.

    Eine handvoll Beeren später, eine frische Quelle war nicht zu entdecken und das abgestandene Wasser in einigen Baumstümpfen sah wenig verlockend aus, wollte Aljascha sich auf den Weg machen un die anderen zu finden.


    Als sie ein leises Zischen wahrnimmt „Hieeerr“

    Aljascha stutzt und sieht sich um, doch da ist nichts. „Hieeeeer...“ diesmal etwas weiter weg wie ihr scheint ... sie folgt der Stimme. Stimme? Oder ist es nur in ihrem Kopf? Aljascha weiß es nicht aber sie empfindet keine Boshaftigkeit und so folgt sie der „Stimme“ bis sie hinter einigen kleineren Felsen einen winzigen Teich, mehr eine Pfütze entdeckt. Der Mond spiegelt sich in dem klaren Wasser und ohne nachzudenken stillte Aljascha ihren Durst.


    Dann sieht sie sich suchend um, sieht aber niemanden der zu der Stimme gehören könnte.


    „Ist da jemand?“ fragt sie leise in die Stille und schalt sich selber einen Dummkopf was erwartete sei denn jetzt .. „ Ja hier ich bin ein böser Dämon und du hast gerade vergiftetes Wasser getrunken..“ .. oder „Ja ich bin eine verwunschene Fee und du hast drei Wünsche frei.“ ?


    Sie sah sich weiter suchend um, nein da war nichts, nur eine Pfütze im Mondlicht mitten in einem Wald am Berghang.

    Es wurde Zeit sich auf den Weg zu machen ...“


    „Hiiiieeeerrrrrrrr…….“ Verflucht nochmal, was war das wer war das was sollte das …

    Aljascha nahm aus den Augenwinkeln eine Bewegung wahr, da hinter dem Felsen, sie stürzte drauf zu und sah eine kaum kaum unterarmlange Schlange vor sich. Schlange? Na eher eine Felsschleiche oder so… Aljascha atmete tief durch und nickte, sie wusste nicht warum aber irgendwie hatte sie mit etwas anderem gerechnet, etwas größerem..... sie nahm die kleine Felsschleiche auf und steckte sie unter ihr Lederhemd.

    #109VerfasserSands (427472) 11 Aug. 22, 10:26
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    Aljascha setzt sich auf ihren Stab und ganz nah am Wegesrand und am Boden bleibend verfolgt sie die Spur des Karrens und von Schupperich.

    „Das ist schon bequemer als Laufen“ denkt sie „..und schneller. Ist es auch.. leider auch auffälliger...“ während sie einerseits die Aufmerksamkeit auf den Weg richtet um die Spur ja nicht zu verlieren empfindet sie andererseits ein wohliges Schnurren von der Felsschleiche. Als die Spur den Weg zu verlasssen scheint landett sie, nimmt den Stab in die Hand wie es sich gehört und folgt vorsichtig der Spur die Schupperich und der Karren hinterlassen haben.


    Oh ja, da steht ein Karren, halbversteckt in einem Unterstand, das werdern sie ja wohl sein …. denkt sie als sie die unverkennbaren Umrisse von Schupperich sieht.

    „Ich bins.. Jascha… „ flüstert sie und hofft niemanden zu erschrecken…



    OOC: Die Felsschleiche hat nicht geflüstert ;) und ich war es auch nicht, wer oder was auch immer das war ich glaube ich hab es durch meine Ankunft verschreckt.

    #110VerfasserSands (427472)  11 Aug. 22, 10:46
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    OOC:

    jaja, der Schupperich: Ohren wie ein Luchs und Augen wie ein Maulwurf ...

    oder er war zu müde um zu merken, wie deutlich ihre Spuren sind. hm ...


    #111Verfasserhäring (1359813) 11 Aug. 22, 12:01
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    Wie in der Nacht zuvor hat sich der "Kater" dicht neben Gilroy platziert und fühlt mit seinen feinen Katzensinnen, wie dessen Lebenskraft immer weiter schwindet. "Wenn das so weitergeht," denkt er zufrieden,"wird hier demnächst ein frischer Körper für mich frei. Entweder als neue Wohnstatt oder als williges Werkzeug in meinen Händen. Wir werden sehen. Meine Zeit wird kommen. Bald, sehr bald..."

    #112VerfasserMöwe [de] (534573) 11 Aug. 22, 12:14
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    Alrik schreckt hoch als er Aljaschas Flüstern hört.

    "Aljascha, gut dass du wieder hier da bist, ich habe dich vermisst" brach es aus ihm heraus, froh nicht mehr allein wach zu sein.

    Als er in ihre Richtung schaut, erblickte er den Kater der sich halb auf Gilroys Gesicht gelegt hatte.


    "Komm, weg da. Du erdrückst ihn ja geradezu. Das Katzen sich so gerne auf das Gesicht eines Menschen legen"

    Mit diesen Worten hob Alrik den Kater hoch und setzte ihn neben dem Wagen ab.

    Fast erschien es ihm, als ob Gilroy erleichtert geseufzt hätte.


    Aus dem Gebüsch hörte er Wispern und - Kichern?

    #113VerfasserMasu (613197)  11 Aug. 22, 14:55
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    „Alles Klar Alrik?“ Aljascha sieht ihn besorgt an, er sieht zwar übernächtigt und etwas besorgt aus aber sonst OK.

    Leise um niemanden zu wecken geht sie weiter zu dem Karren auf dem Gilroy liegt und als sie ihm eine Hand auf die Stirn legt bemerkt sie sein hohes Fieber.


    „Kannst du mir frisches Wasser und vielleicht ein paar Tücher holen Alrik? Und dann leg dich ruhig wieder hin, ich habe den ganzen Tag geschlafen ich kann Wache halten.“


    Sie untersucht Gilroys Wunden, sieht nicht gut aus. Ob sie da was tun kann? Sie ist sich nicht sicher, erstmal weg mit den alten Verbänden, sie kühlt und wäscht die Wunden aus und als Alrik gerade die neuen Verbände holt spuckt sie auf die stark entzündete Wunde. Ob es wirkt sie weiß es nicht, es steht wohl recht schlecht um Gilroy und auch wenn es sich bei ihm um einen Paladin handelt so wünscht Aljascha ihm doch nichts böses.


    Sie versucht Gilroy noch dazu zubringen etwas Wasser zu trinken aber ob ihr mehr gelingt als seine Lippen zu benetzen und er wirklich etwas trinkt kann sie nicht sagen.


    Sie setzt sich in den Karren und horcht in den Wald, ist da ein Geräusch? Nein sie ist sich sicher das es nur der Wind in den Bäumen ist.

    Aljascha sieht zu dem Kater, eine schwarze Katze .. wie passend. „Na komm mal her … Mietzekatze...“ lacht sie leide und versucht den Kater anzulocken, der ihr aber nur einen skeptischen Blick zuwirft und in der Dunkelheit verschwindet.


    Na dann eben nicht… Aljascha schließt die Augen, aber sie schläft nicht sondfrn lauscht dem Schnurren der Felsschleiche und den Geräuschen des Windes.


    ------------------------------------------


    OOC: Und jetzt beschmuse ich den IR Nachbarskater der sich wenigstens anlocken läßt :)

    OOC2 Eine Felsschleiche ist sowas wie eine Blindschleiche, zwar irgendwie eine Schlange aber irgendwie auch nicht. Zumindest nicht giftig und eher klein sonst würde ich sie ja nicht unterm Hemd tragen. Eine Python oder Kobra wäre auf jeden Fall cooler :)


    #114VerfasserSands (427472)  11 Aug. 22, 16:26
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    OOC: ist die Felsschleiche verwandt oder verschwägert mit der Aeskulapnatter?

    #115VerfasserMasu (613197) 11 Aug. 22, 16:33
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    OOC Hmm wenn ich drüber nachdenke ist eine Felsschleiche ja eher eine Echse als eine Schlange (so wie eine Blindschleiche) also wohl eher mit Schupperich verwand :D

    #116VerfasserSands (427472) 11 Aug. 22, 16:48
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    OOC:

    Felsschleiche klingt jedenfalls netter als *Blindschleiche*, auch wenn die Schleiche ja nichts dafür kann was mit ihrem Namen angestellt wird. Ich finde sie niedliche Tierchen. Wenn wir es irgendwann einmal doch noch auf eine südliche Insel schaffen, bin ich sicher, dass sich dann eine passende coole Kobra findet 😉

    Ende OOC


    Wieder kicherte es leise, obwohl niemand zu sehen war. Nur ein leichter Windhauch streifte die Gräser und Büsche. Es war, als ginge ein unsichtbares Wesen den Weg entlang und striche zärtlich mit den Händen rechts und links über alles, was dort wuchs.

    "Hier ..." flüsterte es erneut. "Hier ... soll euch niemand finden. Hier ... sollt ihr in Sicherheit sein. Hier .... sollt ihr in Ruhe rasten und gesunden."

    Waren das tatsächlich gesprochene Worte, oder raschelten nur die trockenen Blätter im Wind? Wie dem aus sei, wo auch immer die Stimme entlang schritt, erholte sich das niedergetrampelte Gras, glätteten sich die zerknickten Zweige, verwischten sich die Spuren der Räder und niemand hätte mehr sagen können, dass hier vor kurzem erst eine ganze Gruppe mit Pferden und Wagen und einem Wasserdrachen noch dazu vorbeigekommen war.

    "Hier ..." Wieder kicherte jemand ausgelassen. "Hier ... werde ich sie auf eine falsche Fährte locken." Und wie von Geisterhand entstanden neue Spuren auf dem Weg, die deutlich zeigten, dass die Gruppe das Tal in großer Eile nordostwärts verlassen hatte. "Hier ... werden sie suchen. Hier ... werden sie nichts finden!"

    #117Verfasserhäring (1359813) 11 Aug. 22, 17:03
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    Alrik versuchte sich zu erinnern, was ihm seine Großmutter vor ein paar Jahren beigebracht hatte. Er hoffte es war die Zeit als sie noch nicht die Hexe war.


    Seine Großmutter war im ganzen Dorf für ihre Heilkünste und ihr Kräuterwissen bekannt gewesen. Dennoch hatte sie nie jemanden als Hexe bezeichnet, sondern sie war immer eine hoch geachtete Frau gewesen.


    Wegerichblätter und Arnika waren schon mal sehr gut, aber seine Großmutter hatte noch andere Kräuter und Tinkturen, die bei Schnittwunden zur schnelleren Heilung und bei Fieber zur Abkühlung halfen.

    Er würde kurz vor Sonnenaufgang, dann wen die Heilkräfte am besten waren durch den Wald Streifen und hoffentlich etwas finden.


    Er grinste schief. Wie die Kräuter aussahen, ja daran konnte er sich erinnern. Wie sie wirkten und was er damit machen musste, das glaubte er auch noch zu wissen. Solange ihn niemand nach den Namen fragen würde war alles gut.

    Er döste nochmal ein.


    #118VerfasserMasu (613197) 11 Aug. 22, 18:30
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    Im Morgengrauen ging Alrik in den Wald um hoffentlich ein paar Kräuter mit heilenden Wirkungen zu finden.

    Er blickte sich um. Seine Großmutter hatte immer gesagt 'Schau an den Rändern einer Lichtung'. Er musste also eine Lich „Hieeeeer...“ er stutzte.  „Hieeeeer...“


     „Hieeeeer...“ es zog ihn fast magisch an. Alrik wusste unwillkürlich dass dise Stimme helfen konnte

    „Hieeeeer...“

    Schon nach wenigen Schritten wurde der Wald lichter

    „Hieeeeer...“ und als er die Lichtung betrat kam ihm schon der Duft frischer Kräuter entgegen.


    Alrik stand regelrecht in einer Apotheke und begann zu sammeln. Bei einem Kraut war er sich nicht sicher und als er es berühren wollte, bog es sich vor seinen Händen weg, so dass er es nicht fassen konnte.

    Komisch.

    Egal, er betrachtete seine Ernte und beschloss damit wieder zur Gruppe zurück zu kehren.

    Doch, wo musste er jetzt lang? Wo war er aus dem Wald gekommen?

    „Hieeeeer...“ wieder diese, ja, Stimme?


    Und wieder folgte Alrik ihr, um nach wenigen Schritten wieder am Lagerplatz anzukommen. Komisch, der Hinweg war doch viel länger gewesen. War er im Kreis gelaufen?


    Alrik ging zum Wagen in dem Gilroy lag und legte die Kräuter neben ihm ab.

    Der dicke Kater fauchte ihn ungehalten an.

    #119VerfasserMasu (613197) 12 Aug. 22, 06:46
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    Mirilla erwachte von den Geräuschen des Morgens: Geraune in den Wipfeln, Alrik raschelt im Gebüsch und die Katze faucht.


    Als sie sich aufsetzt, sieht sie, dass jemand Gilroy einen frischen Verband angelegt hat und stellt erfreut fest, dass Aljascha den Weg zu ihnen gefunden hat. Als sie zu dem Krankenlager tritt, sieht sie erfreut die frischen Heilkräuter und sortiert sie gleich nach innerlicher und äußerlicher Anwendung. Dann fragt sie (niemandem im besonderen) "Soll ich mal Kräutertee machen?", setzt die Katze etwas weiter weg auf den Boden und legt die drei Stängel Katzenminze daneben, die sie in dem Kräuterhaufen gefunden hat.


    #120VerfasserIrene (236484) 12 Aug. 22, 07:39
    Kommentar

    Was vorher geschehen war:


    Aljascha hatte gehört wie Alrik noch vor Sonnenaufgang aufgestand und war ihm in einigem Abstand gefolgt. So beobachte sie wie er anfing Kräuter zusammeln und war kurz davor zurück zum Karren zu schleichen als ihr auffiel wie er immer wieder innehielt .. dann weiter suchte .. wieder wartete .. es erinnerte sie an die letzte Nacht als sie Wasser gesucht hatte .. und dabei einer kaum hörbaren Stimme gefolgt war. Aber so sehr sie sich bemühte sie hörte keine Stimme. Nicht im Wind, nicht in den Bäumen und auch nicht in ihrem Kopf.


    Alrik hatte bereits einen armvoll Kräuter gesammelt und Aljascha sah zu das sie zurück zum Lager kam bevor auch Alrik sich auf den Rückweg machte.


    Am Karren angekommen stutzte sie.. auf der ganzen Lichtung waren die Wagenspuren verwischt, sie ging am Rande der Lichtung entlang bis zu dem Weg den sie das erste mal gekommen war und auch hier schienen alle Spuren beseitigt.


    Sie meinte etwas zu hören und setzte sich schnell wieder in den Karren und schloß die Augen….


    Als sie Mirmilla Kräutertee erwähnen hört schreckt sie aus ihren Gedanken auf. “Guten Morgen Mirmilla, Tee? Ja gerne. Und wie geht es unserem Patienten heute?...“


    Sie ringt mit sich, soll sie von gestern Nacht erzählen, von heute früh.. den Spuren oder eher deren Abwesenheit am Morgen.

    Ja es wird wohl das beste sein aber noch besser wird sein zu warten bis die anderen auch wach sind.


    Aus den Augenwinkeln sieht sie den Kater wieder um den Karren schleichen und je näher er kommt um so lauter wird das Zischen der Felsschleiche unter ihrem Hemd.

    #121VerfasserSands (427472) 12 Aug. 22, 08:45
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    Die Waldelfen erwachen erfrischt und ausgeruht.

    "Ich habe geträumt, wir wären wieder zu Hause", sagt Lomma versonnen. "Alles war genauso wie dort: es roch so, und ich habe sogar die Windharfen der Windkinder gehört ..."

    "Na das ist ein Zufall", unterbricht Bortagon sie. "Genau das gleiche habe ich auch geträumt! Und ... sag mal, hörst du das auch? Träume ich denn immer noch?"

    "Nein ... ich höre es auch! Hach, ist das nicht herrlich?" Lommas Augen leuchten vor Freude. "Ich werde sie begrüßen gehen! Ob sie uns gefolgt sind? Oder ob hier ebenfalls Windkinder leben?"

    Bortagon zuckt mit den Achseln.

    "Wer wollte das wissen? Die Wissenschaft hat sie, so weit ich weiß, noch nicht entdeckt und erforscht. Wahrscheinlich interessieren sie sich nur für Dinge, die sie sehen und anfassen können."

    Lomma überhört den leisen Spott.

    "Die Wissenschaft hat schon vieles nützliche entdeckt und erforscht. Mirmillas Kenntnisse in der Heilkunde zum Beispiel, ich habe einiges von ihr lernen können."

    In diesem Moment hören sie Mirmilla fragen: "Soll ich mal Kräutertee machen?"

    "Tee? Kräuter-Tee? Was mag das sein?" fragt Bortagon flüsternd.

    "Eine Art, Kräuter zuzubereiten, nehme ich an", antwortet Lomma ebenso leise. Dann ruft sie laut: "Guten Morgen, Mirmilla! Ich hätte gernen einen Tee. Und Bortagon auch." Und schon ist sie beim Wagen und schaut neugierig zu, was Mirmilla nun mit den Kräutern macht.


    OOC:

    Die Waldelfen kennen, so scheint mir, unsichtbare und/oder körperlose Geisterwesen, die sie 'Windkinder' nennen. Sie wissen auch nicht viel über diese Wesen, nur dass sie eben nicht für sie sichtbar sind, dass man sie aber hören kann und dass sie einem manchmal harmlose Streiche spielen, aber auch gute Taten tun wie z.B. einer verirrten Person den Weg nach Hause zu weisen. So richtig sicher, ob es die Windkinder wirklich gibt oder ob es nur eine Nebenwirkung von Pilzgenuss ist, sind die Waldelfen aber auch nicht.

    #122Verfasserhäring (1359813)  12 Aug. 22, 09:16
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    Mit einem nicht hörbarem inneren Seufzer begint Aljascha zu erzählen als alle in der Nähe des Karrens sind... wie sie nachts nach Wasser gesucht hatte und ihr eine „Stimme“ in ihrem Kopf quasi den Weg zeigte.

    Sie erzählt wie sie im Morgengrauen Alrik beim Kräutersuchen gefolgt war, von den Spuren die nachts noch da waren, sonst hätte sie vielleicht gar nicht hergefunden und wie in der Früh alle Spuren weg waren.

    „Gibt es sowas wie Waldgeister die Reisenden helfen? Quasi ihre Nöte zu lindern oder größten Wünsche zu erfüllen…?“


    Hatte diese Macht sie auch zu der Felsschleiche geführt? Sie hatte anfangs gedacht die Felsschleiche sei es gewesen die sie zu dem Wasser geführt hatte, die sie gerufen hatte .. aber davon erzählte sie nichts.

    #123VerfasserSands (427472) 12 Aug. 22, 09:23
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    Lomma und Bortagon schauen sich verlegen an.

    "Naja, es gibt jede Menge Geister", beginnt Lomma zögernd. "Die meisten nehmen wir wohl gar nicht war, und umgekehrt. Aber manchen kommen wir, nun, ins Gehege, ob wir wollen oder nicht, und dann reagieren sie darauf. Bei uns zu Hause kennen wir zum Beispiel die Windkinder. Sie sind sehr verspielt, und man weiß nie: war das vielleicht nur der Wind? Daher ihr Name. Wen sie mögen, dem helfen sie manchmal, und wenn man sie aus Versehen ärgert, dann ärgern sie zurück. Wir haben heute nacht ihr Harfenspiel gehört ..."

    #124Verfasserhäring (1359813) 12 Aug. 22, 09:32
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    "Ich hatte einen komischen Traum, darin habe ich auch eine unsichtbare Stimme gehört" erzählt Mirmilla, während sie den Tee in zwei Holzschalen und die leere Kaffeebüchse füllt. "Ich bin jedenfalls froh, dass Du uns gefunden hast, Aljascha."

    #125VerfasserIrene (236484) 12 Aug. 22, 09:37
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    "Mehr Trinkgefäße habe ich nicht, Ihr müsst sie Euch teilen." Sie nimmt eine der Holzschalen und wendet sich Gilroy zu.

    "Kann mal jemand das Katzenvieh verscheuchen, und Gilroy etwas stützen, ich möchte versuchen, ob er auch etwas Tee trinken kann."

    Wieso ist diese Katze so gar nicht an der Katzenminze interessiert, sondern nur an Gilroy? Da stimmt doch was nicht.

    Einmal mehr ist Mirmilla ziemlich verwirrt.

    #126VerfasserIrene (236484) 12 Aug. 22, 09:47
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    Aljascha hift Mirmilla mit Gilroy und je näher sie der Katze kommt um so lauter zischt die Schleiche, na laut ist relativ es ist wohl eher ein kaum hörbares zischeln was man eher nur hört wenn mandie Schleiche unterm hemd trägt. Und um so unruhiger die Schleiche wird um so weiter entfernt sich der Kater, na eine große Freundschaft wird das wohl nicht zwischen den Beiden.

    #127VerfasserSands (427472) 12 Aug. 22, 10:01
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    OCC: Hach - die Windkinder gefallen mir! Ich wusste überhaupt nicht warum ich das mit dem Wispern erstmalig hingeschrieben habe. Was bei herausgekommen ist gefällt mir OCC Ende

    #128VerfasserMasu (613197) 12 Aug. 22, 11:01
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    "Also ich weiß nicht recht, dieser Kater erinnert mich doch sehr an den verschwundenen Morbius", meldet sich Schupperich zu Wort. "Nicht wegen der Farbe des Fells, und nicht wegen der Größe - aber er guckt genauso, wenn man bei Morbius von gucken sprechen konnte. Und wie er legt er offenbar großen Wert darauf, beachtet zu werden und im Mittelpunkt zu stehen. So ein verwöhntes Katzenvieh springt doch nicht einfach auf den erstbesten Karren, der das gemütliche Zuhause verlässt, hm? Na, Morbius! Hat es dir die Sprache verschlagen?"

    Der Wasserdrache hat sich langsam mit dem Kopf an den Kater angenähert und schaut ihm nun direkt in die Augen.

    "Miau!" erwidert Morbius beleidigt. "Miiiiiiaaaaaauuu ...." Miau? Miau??!! Sollte das alles sein, was von seiner ehemals schönen Stimme übrig war? Ganz nach Katzenart streckte er die Glieder, würdigte Schupperich keines Blickes mehr und stolzierte von dannen.

    #129Verfasserhäring (1359813) 12 Aug. 22, 11:15
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    Nach kurzem Grübeln erzählte Alrik, dass er in der Burg gesehen hatte wie der Kater in den großen Saal geschlichen war und kurze Zeit darauf ein dunkler Blitz aus dem Türspalt zum großen Saal kam, der die Farben verblassen und die Welt kurzzeitig dunkel werden ließ.

    #130VerfasserMasu (613197)  12 Aug. 22, 11:28
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    Morbius sollte der Kater sein?

    Aljascha dachte nach, er war in dem Knochmann gewesen, bei dessen Tod in die alte Hexe gefahren, sie war sich gar nicht sicher ob es eine Hexe gewesen war, hätte sie das nicht erkannt? Egal dann war er in der Schatulle der Paladine und nun .. im Kater?


    Sie sah wie der Kater mit erhobenem Schwanz im Wald verschwand. Sehr merkwürdig, eigentlich war alles merkwürdig seit sie vor der Höhle damals, es war kaum ein paar Tage her aber es kam ihr vor wie eine Ewigkeit die Fremden und eben auch Morbius getroffen hatte.


    Alles war ich da Besser vorgekommen und spannender als zurück zur Sippe zu gehn und zu beichenten das der Zirkel sie wegen "Aufsässigkeit" heraus"gebeten" hatte. So ein Blödsinn, ein paar Regeln hatte sie hinterfragt.. mehr nicht.


    Aljascha stand auf und schaute nach Gilroy, dem ging es nicht viel besser aber auch nicht schlechter, sollten sie weiter nach Norden ziehen oder erstmal rasten bis er .. vielleicht .. wieder zu Kräften gekommen war.?


    Oh da war Hubert, komm Hubert wir zwei gehen und suchen nach Beeren und Pilzen und was der Wald uns so bietet.. mein Magen knurrt... Hubert grunzte (solte wohl heißen, oh mein Magen knurrt immer).. zusammen verließen sie die Lichtung..





    #131VerfasserSands (427472) 12 Aug. 22, 12:55
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    Auch Schupperich wurde umso unruhiger, je höher die Sonne stieg. War es richtig, solange an einer Stelle zu bleiben? Die Pferde waren getränkt aber hungrig, sie waren Hafer gewohnt. Die Gefährten hatten sich einmal gründlich ausschlafen können, aber um ihre Ausrüstung stand es schlechter als zuvor. Hatte es unter diesen Umständen überhaupt noch einen Sinn weiterzuziehen? Sollten sie nicht besser das nächste Frühjahr abwarten, wenn besseres Reisewetter herrschte, und dann mit einer wohl ausgerüsteten Expedition starten?

    Dummes Zeug, schilt Schupperich sich selbst. Soll ich mich etwa in Huggenburg auf den Marktplatz stellen und die Leute um Hilfe bitten? Und danach in Mückenhain, Smuggelnugg und Nifflingen, bis sich genügend Freiwillige gefunden haben? Die Menschen würden den Ernst der Lage doch erst dann begreifen, wenn bei jedem persönlich vor Haustür der Brunnen trocken gefallen war.

    "Wenn wir nur wüßten, wie es oben in der Abtei aussieht", wendet er sich an die anderen. "Ist tatsächlich niemand mehr da, der die Verfolgung aufzunehmen könnte? Oder müssen wir mit einem Angriff von ihrer Seite rechnen? Es sind ja nicht mehr viele, aber sie können uns immer noch gefährlich werden."

    #132Verfasserhäring (1359813) 12 Aug. 22, 13:26
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    Aljascha warf den fast leeren Sack mit Pilzen auf den Boden vor Schupperich, "ich bin für weiterziehen, im Wald gibt es kaum noch Beeren oder Pilze. Ein paar fischlose Tümpel habe ich gesehen und diese Quelle ist unsere Rettung aber zu Essen gibt sie uns leider nichts.


    "Liegt auf dem Weg noch irgendein Ort den man ohne zu große Umwege erreichen könnte?" Sie sieht zu Mirmilla, ihre eigenen Geographiekenntnisse sind gut um immer nach Hause zu finden aber Karten lesen ist nicht so ihrs.

    Über den Stand an der Abtei kann ich mich gerne schau machen, ich bin den Weg ja letzte Nacht schon gefl.. äh . laufen... das ist gar nicht so weit wie es scheint.

    Mein Vorschlag wäre wir bleiben noch eine Nacht, die Perde müssen eben mit Zweigen Blättern und so klarkommen und morgen sehen wir je nach Stand in der Abtei weiter?"


    "Noch eine Frage, kennt sich wer mit Pilzen aus, Hubert scheinen sie geschmeckt zu haben ich selber kann gerade mal einen "Eitrigen Krötenschemel" erkennen, Pflanzenkunde war immer nur unwesentlich besser als meine Geograpfiekenntnisse."

    #133VerfasserSands (427472)  12 Aug. 22, 13:56
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    OCC: hat Mirmilla ein Zweitfeuerzeug um das Feuer für den Tee zu entzünden oder müsste sie auf das Schupperich geliehene, von Lomma konfiszierte zurück greifen? Irgendwo im Hintergrund ist immer noch der Beobachter, der ein identisches Feuerzeug bei sich liegen hat und es jederzeit auffindbar.... ihr wisst schon OCC Ende

    #134VerfasserMasu (613197)  12 Aug. 22, 15:48
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    OOC

    Wir haben einen ganzen Tag im Unterschlupf verbracht, da gab es reichlich Gelegenheit, ein Schupperich-Lagerfeuer zu entzünden und in Gang zu halten.

    OOC Ende

    #135VerfasserIrene (236484) 12 Aug. 22, 15:57
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    Schon die ganze Nacht und den Morgen über hatte Pepe die Gruppe beobachtet, den Windkindern zugehört und gehofft, daß sie sich alle irgendwann um ein Feuer setzen würden, damit er seinen großen Auftritt haben könnte. Während der Zeit hatte er sich einsam gefühlt, hungrig und allein.

    Statt eines großen Feuers hatte es nur ein kleines gegeben, um Tee zu kochen.

    Pepe bevorzugte zwar stärkere Getränke, aber die momentane Stimmung war friedlich, was für ihn sicherlich hilfreich war.

    Also ging er mit großen Schritten auf die Lichtung neben dem Feldübersprung und sprach die Gruppe an:

    "Willkommen, meine Damen und Herren, Kinder, Wesen und Tiere,

    Seit Tag und Nacht habt Ihr hier Rast gemacht,

    Aber habt Ihr auch gedacht,

    Dass Ihr mir eine Pacht vermacht?

    Drei Goldstücke stehen mir zu,

    Macht Ihr hier noch länger Ruh."

    Nun verbeugte Pepe sich und schwang dabei seinen Hut, an dem drei große Hahnenfedern steckten.

    "Ich merke schon, Ihr staunt mich an.

    Ein jeder hat schon vom gestiefelten Kater gehört, aber bei einem sprechenden Hund mit Hut staunt Ihr?

    Das hätte ich nicht erwartet."

    Pepe ging an mit drei Bällen zu jonglieren, während er darauf wartete, eine Antwort zu erhalten.

    Er hoffte sehr, den Preis dann noch verhandeln zu können.


    #136VerfasserTortentante (1363185)  12 Aug. 22, 17:40
    Kommentar

    Alrik fiel die Kinnlade herunter.



    OCC Willkommen Tortentante OCC Ende

    #137VerfasserMasu (613197)  12 Aug. 22, 20:26
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    OOC
    Der unsichtbare Chronist sagt, dass die Waldelfen und Schupperich schon am ersten gemeinsamen abendlichen Lagerfeuer festgestellt haben, dass das Feurzeug nicht für sie geeignet ist und sie es daraufhin ganz freundlich an Mirmilla zurückgegeben haben. 😊

    @tortentante: willkommen an Deck
    Ende OOC

    Schupperich klappt ein paarmal erstaunt mit den Augenlidern, als er der bepelzten Gestalt ansichtig wird, die ohne grosses Federlesen in ihre Mitte getreten ist und sogleich begonnen hat, kleine Kunststückchen vorzuführen.
    Das habe ich doch schon mal gesehen, überlegt er. Ja, wie nennen diese Leute sich doch gleich? Gockler? Kugler? Ja, ich glaube, das ist ein Kugler! Die Leute damals auf dem Markt in Grindelwald haben sie geliebt und wie verrückt in die Hände geklatscht und gerufen ...
    "Brav! Brav!" ruft Schupperich also pflichtschuldig, denn so hat er es in Erinnerung. Dazu schlägt er seine Krallen auf einen flachen Stein, denn das kommt seiner Meinung nach dem Klatschen der Menschen am nächsten. Er versucht, sich unauffällig umzuschauen, denn seiner Erfahrung nach kam ein Kugler selten allein.
    #138Verfasserhäring (1359813) 12 Aug. 22, 22:44
    Kommentar

    Freudig lächelnd nimmt Pepe die Bravorufe des großen Schuppentieres entgegen.

    Dabei bemerkt der Beagle nicht, dass auch sein Schwanz wedelt.

    Sie mögen mich! Wenn ich mich jetzt geschickt anstelle, nehmen sie mich mit, denkt Pepe.

    "Habt Ihr genug Gold, so seid Ihr mit hold,

    Habt Ihr es nicht, äh,

    Habt Ihr es nicht,

    Mach ich ein traurig Gesicht..."

    Pepe kommt ins Stocken.


    OOC Vielen Dank für Euer Willkommen.

    Ich habe Eure Geschichte vor drei Tagen entdeckt und war ganz begeistert!!!

    #139VerfasserTortentante (1363185)  12 Aug. 22, 23:26
    Kommentar

    Aljascha ist erstmal Sprachlos. Aber was hat sie erwartet .. „ich spreche mit einem Drachen, folge einem Nekromanten, Heile einen Paladin, akzeptiere Windkinder .. „ denkt sie und schüttelt den Kopf.


    Vielleicht waren doch was mit den Pilzen und sie halluzieniert, ja das wird es sein. Einen in schlechten Reimen sprechenden Hund der auch noch jongliert?

    Es kann sich nur um einen Bauchredner handeln der einen Hund sprechen läßt.. aber wie geht das Jonglieren, eine Illusion. Das ich da nicht eher drauf gekommen bin.. Aljascha ist mit ihrer Erklärung erstmal zufrieden .. ja so wird es sein….


    Sie sitzt dösend im Schatten und versucht weiteres Denken einzustellen, immerhin hat sie die letzte Nacht kaum geschlafen und wenn sie wirklich bei der Abtei nach dem Stand der Dinge gucken will dann wird es in der nächsten Nacht nicht anders aussehen….. gefährlich wirkt die Situation ja nicht und Schupperich und Hubert sind ja auch noch da..... die Schleiche unter ihrem Hemd schnurrt sanft und Aljascha fallen ständig die Augen zu ....


    OOC: Erstmal willkommen hier im Thread und auf der Lichtung. .. @ allenstillen Mitleser: Was die Gruppe braucht sind keine jonglierenden Fabeltiere.. sondern einen großen starken Kämpfer und einen reichen Geldgeber *lach*

    #140VerfasserSands (427472)  13 Aug. 22, 09:19
    Kommentar
    "Ich habe noch nie einen Wolf mif so einer Frisur gesehen", sagt Bortagon flüsternd zu Lomma. Die zuckt die Schultern.
    "Das wird wohl jetzt Mode sein in den Städten", antwortet Lomma leise. "Dort möchte man eben auch in jeder Jahreszeiten etwas Veränderung haben, denke ich mir, sonst wäre das Leben dort wirklich zu langweilig."
    "Nun, man kann jedenfalls kaum noch erkennen, dass er eigentlich ein Wolf ist. Sehr interessant."
    "Aber irgendwie scheint er etwas von ums zu wollen", murmelt Lomma. Dann ruft sie laut:
    "Hey, du! Halt mal für einen Moment still! Was für einer bist du eigentlich?"


    OOC
    Hach, einen grossen starken Kämpfer haben wir doch schon, der wird sich schon wieder erholen von seinem Krankenlager. Und vom Geldverdienen scheint dieser Pepe ja etwas zu verstehen (oder auch gerade nicht 😁) - zumindest unsere finanziellen Sorgen werden also bald gelöst sein (sagt meine Glaskugel ...)
    #141Verfasserhäring (1359813) 13 Aug. 22, 10:25
    Kommentar

    Pepe hört auf zu jonglieren und wendet sich an Lomma.

    "Hallo, winzig kleine Frau!

    Ich bin Pepe. Bis vor kurzem gehörte ich zu einer Gaukler Gruppe, aber die, haben mich, äh, die habe ich verlassen.

    Jetzt bewache ich hier diese Gegend und sorge dafür, dass niemand hier rastet, der hier nichts zu suchen hat.

    Zur Not kann ich kräftig zubeißen.

    Bei Euch tu ich das natürlich nicht, stimmt's?

    Wohin reist Ihr?"



    #142VerfasserTortentante (1363185) 13 Aug. 22, 12:41
    Kommentar

    Aljascha hebt müde ein Augenlid und schaut sich den kleinen Hund genauer an, er redet wirklich selbst.. höchst merkwürdig...


    Und ja natürlich hat er die Gauklergruppe verlassen ... so wie ich völlig freiwillig den Zirkel verlassen habe .. sie versucht ein Schmunzeln zu verstecken. Und irgendwie hat sie nach der Hilfe der Windkinder fast das Gefühl mehr ein Recht zu haben hier zu sein als der kleine Flohteppich da vor ihr.

    #143VerfasserSands (427472) 13 Aug. 22, 13:46
    Kommentar
    Auch Schupperich muss sich ein Schmunzeln verbeissen. Oha, ein Wächter möchte er sein! Eine grosse Aufgabe für so ein kleines Wesen. Aber ich selbst war damals auch nicht viel grösser, als ich mein Tal und meine Aufgabe fand. Ob er wohl noch wächst? Und damals war ein Wasserdrachen für alle ein sehr ungewohnter Anblick: jeder dachte, ich könne Feuer speien und fliegen ... was haben sie damals nicht über mich gelacht. Nun ja, das ist lange her. Was für eine Sorte Wesen dieser Pepe wohl sein mag? Auf jeden Fall ein geselliges. Wenn mich nicht alles täuscht, ist er des Alleinseins überdrüssig und möchte sich uns anschliessen.
    "Sei gegrüsst, Pepe! Mein Name ist Schupperich, ich wache über ein Tal ... südwestlich von hier. Ich bin ausgezogen, um eine Gefahr zu bannen, die mein Tal bedroht, und die auch hier schon zu Spuren hinterlassen hat. Dies hier sind meine Gefährten und Freunde. Im Moment ruhen wir uns etwas aus, bevor wir weiterziehen. Sag an, kennst du dich aus in dieser Gegend?"
    #144Verfasserhäring (1359813) 13 Aug. 22, 14:16
    Kommentar

    Alrik klappte den Mund wieder zu.

    'Du bist doch ein Hund. Sowas wie du kam vor Kurzem mit einer Gruppe Menschen und Tieren am Dorf vorbei, doch zogen sie gleich weiter ohne die versprochene Aufführung.'

    Seine Großmutter hatte noch den Kopf geschüttelt und gemeint, sowas wie die brauchen wir hier nicht.


    Alrik war sich sicher dass Pepe nicht zu der Gruppe gehört hatte. Eher war er wie ein Schatten im Gebüsch gesessen und hatte sehnsüchtig Richtung Dorf geschaut.

    Es konnte aber auch sein, dass Alrik sich da täuschte.


    Alrik wandte sich an Schupperich. Sein Vater hatte eine große Sammlung Karten der Umgebung gehabt, war er doch Führer eines der größten Ochsenkarrens gewesen und hatte auch die Fahrten der anderen Karren koordiniert. Sein Vater hatte Alrik immer wieder davon erzählt, schließlich war es seit Jahrhunderten Brauch dass der älteste Sohn die Rolle des Vaters übernahm.

    #145VerfasserMasu (613197)  13 Aug. 22, 15:24
    Kommentar

    "Was für eine Aufführung möchtest Du denn sehen, Junge?" Fragte der Beagle Alrik.

    Der Hund ging auf den Jungen zu und zauberte eine Münze aus dessen Ohr.

    Pepe freute sich, das Staunen in Alriks Augen zu sehen (OOC darf man das etwas schreiben? Oder kann nur Masu entscheiden, ob Alrik staunt oder sich über den Trick ärgert oder sich langweilt? Falls ich mit dem Satz Grenzen überschritten habe, entschuldige Masu. Ende OOC)

    " Die Münze brauch ich allerdings wieder zurück. Hab nicht so viele.

    Ihr habt nach dem Weg gefragt.

    Im Süden kenne ich mich nicht aus, aber wenn man nach Norden der Straße folgt kommt erst Kleinweinheim, dann Großweinheim.

    Richtig groß ist das aber auch nicht. In beiden Orten war ich mit der Gauklergruppe, mit der ich unterwegs war.

    Danach teilt sich der Weg.

    Entweder man geht weiter Richtung Norden oder man biegt ab nach Westen und kommt zu einer großen Burg.

    Die gehört dem Graf von Wedel und da wohnt meine Cousine, die Sabine.

    Wollt Ihr in die Richtung?", fragte Pepe hoffnungsvoll.

    #146VerfasserTortentante (1363185)  13 Aug. 22, 16:56
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    Alrik war noch in Gedanken versunken als Pepe auf ihn zukam und einen Münztrick zeigte.

    Alrik staunte, doch hielt dies nicht lange an und er versank wieder in die nachdenkliche Stimmung von vorher.


    Morgen würde er 16 Jahre alt werden, der Tag an dem sein Vater ihn erstmals mit auf die große Tour nehmen wollte. Sein Vater hatte ihm die Karten gezeigt, ihm Geschichten erzählt und viel zum Lernen gegeben.

    Dinge die er schon vor der großen Fahrt wissen sollte.


    Nachdenklich betrachtete er Pepe.

    Wenn er so überlegte - seine Großmutter hatte ihm immer ermahnt freundlich zu Fremden zu sein. Als die Gaukler kamen war sie sehr unfreundlich zu ihnen gewesen. Ungewöhnlich unfreundlich. Er erinnerte sich dass sie sehr abfällig wie er damals dachte, über eine Frau gesprochen hatte. So im Nachhinein dachte er dass es schon die Hexe war und dass sie irgendwie ängstlich gewirkt hatte.

    Die Frau war eine Wahrsagerin gewesen die sich rühmte Menschen durchschauen zu können.

    Vielleicht hatte die Hexe gespürt, dass die Wahrsagerin sie wirklich durchschauen konnte und deshalb versucht die Gauklertruppe so schnell wie möglich wieder zu vertreiben.


    Alrik versuchte die trüben Gedanken abzuschütteln. Er könnte einen Freund gebrauchen der ihn auf andere Gedanken bringen konnte.

    Die Frauen, Schupperich, Bortagon und Lomma und Hubert waren echt coole Begleitpersonen, aber nicht wirklich das was ein Junge sich wünschte.

    #147VerfasserMasu (613197)  13 Aug. 22, 20:51
    Kommentar
    OOC
    @masu: hat Alrik das mit den Karten laut zu Schupperich gesagt hat oder hat er still darüber nachgedacht?
    #148Verfasserhäring (1359813) 13 Aug. 22, 20:56
    Kommentar

    OCC laut gesagt OCC Ende

    #149VerfasserMasu (613197) 13 Aug. 22, 20:59
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    Wo bin ich da nur hineingeraten? fragt sich Mirmilla, als der sprechende Hund auftaucht.

    Sie nimmt die Brille ab, und fasst sich an die Nasenwurzel.

    Offenbar ist alles, was sie gelernt hat, nicht viel wert in einem Land, wo die Gestalten aus Sagen und Märchen unter der hellen Sonne herumlaufen.

    Mit einem Achselzucken wendet sie sich wieder Gilroy zu. Das Fieber scheint gesunken zu sein.

    #150VerfasserIrene (236484) 14 Aug. 22, 06:45
    Kommentar

    OOC:

    @Tortentante Wie kann man sich Pepe vorstellen, wie einen normalen Hund der halt reden und so kann? Aber wie trägt er dann einen Hut und so? Oder eher so wie auf Bildern oft der „Gestiefelte Kater“ dargestellt wird. Was passiert wenn er den Hut abnimmt und auf allen Vieren läuft, sieht er dann aus wie ein normaler Beagle? Aber wie bekommt er die Fingerfertigkeit zum Jonglieren oder Zaubertricks mit seinen Pfoten hin?


    @masu Dann ist Alrik aber eher klein und schmächtig und sehr schüchtern für sein Alter? Frag nur gerade weil heute mein Junior 16 geworden ist und er ist größer als ich und vorher war Alrik oft als der „Kleine“ dargestellt, ich hätte ihn bisher eher auf 10-11 geschätzt eher noch jünger und selbst das kam mir schon alt vor im Vergleich zur 13jägrigen Juniorin hier im Haus. Da muss ich ganz schön umdenken…


    Ende OOC



    Aljascha verläßt ihren Platz im Schatten und schaut kurz nach Mirmilla und Gilroy.

    Sie tritt zurück zu den anderen … „Wenn es keine ernsthaften Erkenntnisse von der Abtei gibt würde ich Morgen schon bei Sonnenaufgang aufbrechen und weiter nach Norden ziehn. Kleinweinheim und Großweinheim klingt doch beides vielversprechend um unsre Ausrüstung aufzubessern. Was sollen wir eigentlich mit den Pferden machen? Verkaufen klingt gut aber wer würde sie gebrauchen können ausser schwer gerüstete Reiter aber die finden sich selten in kleinen Dörfern.. vielleicht hat der dortige Fleischer Interesse an ihnen? Vielleicht ist aber auch das zu auffällig und wir lassen sie einfach frei?

    Ich würde dann auch weiter nach Norden ziehen und keinen Umweg für den Cousinenbesuch einplanen ..“ Sie schaut lächelnd zu Pepe.


    Sie wünschte ja wirklich sie wüßte warum er die Gauklergruppe verlassen hatte, sie hatte bisher immer gedacht Gaukler wären in etwa wie die fahrenden Sippen der Norbaden, wo der Zusammenhalt sehr groß war und schon einiges passieren musste bis jemand „gegangen“ wurde...


    #151VerfasserSands (427472) 14 Aug. 22, 11:44
    Kommentar

    OCC: Sands, ich fühle mich erwischt. Zwecks erstes RPG für mich und mittelalterlich auch nicht voll fit... wenn wir davon ausgehen, dass Kinder zu der Zeit viel früher in den Arbeitsprozessen eingesetzt wurden... wäre es in Ordnung wenn Alrik morgen 12 würde? Da sein Vater ja auch schon unbekannt lange verschwunden ist, Alrik sich aber an vieles erinnern kann muss er ja schon ein gewisses Alter haben.

    OCC Ende

    #152VerfasserMasu (613197)  14 Aug. 22, 12:19
    Kommentar

    Als der schwarze Kater sich auf Gilroys Brust setzte träumte der Paladin einen wilden Traum von einer Schlacht, Feuer, Blut und Tod.


    Zwei gewaltige Heere kämpften in einer kargen, steinigen und eisigen Landschaft gegeneinander....ein Schlachtgetümmel, abgetrennte Gliedmaße, Dreck, Gedärme, verbrannte Körper....ein furchtbarer Anblick.


    Auf einem spitzen Felzvorsprung stand eine große hagere Gestalt, ganz in einen roten Umhang gehüllt.

    Die Gestalt sprach in einer unbekannten Sprache, allerdings war deutlich zu erkennen, dass es sich wohl um den Anführer eines der Heere handelte...er sprach mit einer alles überhallenden Stimme und warf mit einem Handstreich die ersten Reihen der anstürmenden Gegner neider. Jeder der von seinem Heer getöteten Gegner erhob sich wieder und wandte sich gegen seine vormaligen Waffenbrüder.


    "Nekromant...." stöhnte Gilroy leise, für die anderen nicht hörbar. Er schaute in 2 schwarze Katzenaugen...


    Als der schwarze Kater weggescheucht wurde, war es ihm leichter ums Herz. Sein Körper begann zu heilen und immer wieder nahm er durch die halboffenen Augen Silhouetten und weiche Frauenstimmen wahr. Sanfte Hände versorgten ihn...dann fiel er wieder zurück in einen dunklen Schlaf.


    OOC:

    Sehr schön weiter geschrieben liebe Mitschreiber!

    Gilroy bleibt weiterhin nicht ansprechbar und im Fieber.


    #153VerfasserMerowinger (1359650) 14 Aug. 22, 13:00
    Kommentar

    " Wenn wir gleich losziehen, können wir heute Abend in Kleinweinheim sein und morgen Abend in Großweinheim.

    Ich kann Euch den Weg zeigen, wenn Ihr mich mitnehmt.

    Eventuell erlasse ich Euch dann die drei Taler, die Ihr mir schuldet" , Pepe lächelt scheu.

    Kleinweinheim sind aber nur ein paar Bauernhöfe und ein Schmied.

    In Großweinheim gibt es auch eine Schenke, einen Waffenschmied und sogar einen Händler, der komisches Zeit verkauft, Tränke und so was. Mit war das nicht geheuer.

    Der Graf könnte die Pferde bestimmt gebrauchen.

    Ich könnte ein gutes Wort für Euch einlegen!"

    Pepe klatscht freudig in die Vorderpfoten.

    #154VerfasserTortentante (1363185) 14 Aug. 22, 21:44
    Kommentar

    "Hm, du gehst mit großen Schritten, kleiner Pepe", sagt Schupperich langsam. "Hab Geduld mit uns. Wir haben einen Verletzten dabei, deshalb kann der Karren nur langsam fahren, auf diesem holperigen Wegen."

    Dann wendet er sich an Alrik:

    "Was du da über die Karten deines Vaters gesagt hast, finde ich äußerst interessant. Da er die Strecke wie kaum ein anderer gekannt haben dürfte, wären diese Karten für uns sicher sehr hilfreich. Ich wäre dafür, dass du sie holst, und vielleicht hast du noch einige andere Dinge, die dich auf deiner Reise begleiten sollten - allerdings möchte ich ungern jemanden ins Dorf gehen lassen, solange dort Seraphim und die Seinen auf uns lauern könnten. Ich bin, offen gestanden, schon ganz nervös, weil wir bis jetzt noch nichts von ihnen gehört haben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie im Feuer umgekommen sind ..."

    #155Verfasserhäring (1359813) 15 Aug. 22, 08:20
    Kommentar

    Alrik freute sich, dass Schupperich die Karten für nützlich hielt und sie sich ansehen wollte.

    Der Gedanke alleine ins Dorf zu gehen war ihm aber nicht geheuer.

    Seine Eltern und die Großmutter hatte er dort verloren und seine Schwester war ebenfalls verschwunden.

    Und die Vorstellung Seraphim oder anderen Paladinen dort zu begegnen - Alrik fröstelte.


    Dennoch, außer den Karten könnte er eventuell noch, ja was denn?

    Er wandte sich an Schupperich und die anderen.

    "'Wir sind als Kinder immer durch den Höhlengang aus und ins Dorf geschlichen. Der Gang beginnt ein paar hundert Meter nördlich vom Dorf in der Nähe der Steilwand und ist nicht sehr groß. Du würdest da wohl eher nicht durchpassen.

    Was außer den Karten würde euch denn noch nützlich erscheinen? Im Haus sind noch die beiden Rückenbeutel in denen mein Vater seine Kleidung mitnahm. Wären warme Sachen nicht sinnvoll, jetzt wo es Herbst wird und wir nach Norden gehen wollen? Und Lampen? Und vielleicht das große Messer? Und die Heilsalben?"

    Unsicher sah er die anderen an. Allein würde er das alles nicht schleppen können.

    #156VerfasserMasu (613197)  15 Aug. 22, 09:32
    Kommentar

    "Davon kann keine Rede sein, dass du allein gehst", erwidert Lomma prompt. "Wir begleiten dich selbstverständlich!" Sie blickt hinüber zu Bortagon, der widerstrebend mit dem Kopf wackelt.

    "Ich weiß nicht, ob ausgerechnet wir eine große Hilfe wären ..."

    "Pah, dann sind wir eben eine kleine Hilfe! Hauptsache, erste und prompte Hilfe!" sagt Lomma enthusiastisch. Sie war erst wenige Male in einer Siedlung der Menschen gewesen und sieht hier zugleich eine gute Gelegenheit, wieder etwas mehr über die Lebensweise der Menschen zu erfahren.

    "Gut, gut!" brummelt Bortagon. "Wir können vorauslaufen und schauen, ob der Weg frei ist. Wir können den einen oder anderen Rat geben, welche Dinge nützlich und brauchbar sein könnten unterwegs. Aber viel tragen können wir nicht."

    Dann schaut er fragend zu Aljascha und Mirmilla.

    #157Verfasserhäring (1359813) 15 Aug. 22, 10:05
    Kommentar

    Aljascha nickt zu Schupperich, "sicher komm ich mit.. den Karren nehmen wäre wohl übertrieben oder? Wobei wir damit wohl schneller wären als zu Fuß? Ich weiß ja nicht was transportiert werden muss.


    "Der Hinweg war es fast eine Tagesreise von der Abtei bis zum jetzigen Lagerplatz, zu Fuß wären wir wohl eher noch ein Stück langsamer? Wenn es nur um die Karten geht kann ich sie gerne mitbringen wenn ich eh bei der Abtei nach dem Stand schaue heute Nacht ist .. einen Rückenbeute voll Krams könnte ich auch mitbringen wenn

    Wie wichtig sind die Karten bzw. beeinhalten sie auch die Gegend jenseits der Strassen nach Norden?..."

    Aljascha denkt weiter nach.. "Na ja allerdings weiß ich ja nicht wo was ist ... "


    OOC:

    @Tortentante Wie kann man sich Pepe vorstellen, wie einen normalen Hund der halt reden und so kann? Aber wie trägt er dann einen Hut und so? Oder eher so wie auf Bildern oft der „Gestiefelte Kater“ dargestellt wird. Was passiert wenn er den Hut abnimmt und auf allen Vieren läuft, sieht er dann aus wie ein normaler Beagle? Aber wie bekommt er die Fingerfertigkeit zum Jonglieren oder Zaubertricks mit seinen Pfoten hin?




    #158VerfasserSands (427472)  15 Aug. 22, 11:31
    Kommentar

    "Mir scheint, du verfügst über Mittel und Wege, um Reisezeiten zu verkürzen, Aljascha", sagt Schupperich freundlich. "Wäre es möglich, Alrik dabei mitzunehmen? Mir wären die Karten am wichtigsten - ich hoffe darin etwas von den Erfahrungen zu finden, die Alriks Vater gesammelt hat. Ausrüstung lässt sich später noch beschaffen, es liegen ja genügend Orte auf unserem Weg. Es wird bald dunkel ... gehe ich recht in der Annahme, dass du die Nacht brauchst, um deine Kräfte gut einsetzen zu können?"


    OOC

    @Tortentante: ich bin ebenfalls daran interessiert zu erfahren, wie Pepe im Detail aussieht - könntest du etwas mehr darüber schreiben? Läuft er auf zwei oder auf vier Beinen (würde er neben dem Karren herlaufen oder lieber darauf sitzen bzw. evtl. auf einem Pferd reiten können? Hat er immer 'zwei Pfoten frei' oder muss er sich dafür erst aufrichten? Vom Temperament her passt Beagle wunderbar, finde ich 🙂

    #159Verfasserhäring (1359813)  15 Aug. 22, 13:20
    Kommentar

    Aljascha sah zu Schupperich, dann sah sah sie sich zu den anderen um. Marmilla war beim Gilroy am Karren, die Waldelfen waren nicht zu sehen und Alrik war mit Pepe beschäftigt.

    Sie seufzte leise und gab Schupperich ein Zeichen ihr zu folgen.

    Als sie ausser Sicht- und vor allem Hörweite der anderen waren sah sie Schupperich länger an.

    „Ja ich kann die Reisezeit für mich verkürzen und das am besten und schnellsten bei Mondschein, es geht auch tagsüber aber das ist sehr viel anstrengender und auch auffälliger..“ Sie atmete tief durch.. „.. es ist so ….. ich bin eine Hexe .. und .. ich kann auf meinem Stab fliegen...“ .. so nun war es raus.


    „Ich befürchte weder Mirmilla noch Alrik würden es verstehen oder aber in mir nur die „böse“ Hexe sehen, aber nicht jede Hexe ist wie was auch immer Alriks Großmutter besessen hat. Gilroy ist ein Paladin und dem Neuen trau ich eh kein Stück bis ich mehr über ihn weiß .. aber du .. als Drache verstehst wahrscheinlich wie es ist Sachen Geheim zuhalten, etwas zu verbergen … gerne will ich helfen aber .. „ sie schluckt ..“.. nicht wenn es heißt vor Fremden und jedem zu offenbaren wer und was ich bin … „

    #160VerfasserSands (427472)  15 Aug. 22, 14:06
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    "Ich danke dir für dein Vertrauen und versichere dir, daß auch du mir vertrauen kannst. ", Flüstert Schupperich so leise wie möglich. "Es tut mir sehr leid wenn ich dir zu nahe getreten bin. Ich hatte vermutet, daß du deine Fähigkeiten verschweigst weil du glaubst noch nicht gut genug zu sein. Das du einige außergewöhnliche Fähigkeiten hast, ist eigentlich ziemlich offensichtlich. Seit kurzem begleitet dich sogar eine der wenigen weisen Schleichen. Hm, du magst Recht haben: manchmal können die Menschen ein X nicht von einem U unterscheiden. Aber mir geht es ja nicht anders. Das ich diese grausame Kreatur erst durchschaut habe, als ich in ihrem Netz saß, das ärgert mich immer noch."

    Schupperich schaut zu den anderen hinüber

    "Es wird sicher ausreichen, wenn die Waldelfen Alrik begleiten, vielleicht schließt dieser Pepe sich ihnen auch an. Eine gute Spürnase hat er ja."

    #161Verfasserhäring (1359813) 15 Aug. 22, 16:16
    Kommentar


    Aljascha schaute Schupperich fragend an aber sie fragte nicht was er mit „im Netz der schrecklichen Creatur“ meinte, wenn man Geheimhaltung bei den eigenen Geheimnissen wünschte dann muss man auch die Geheimnisse anderer akzeptieren.

    Vielleicht würde eine Zeit kommen wo wir alle offen mit unserer Vergangenheit umgehen können, vielleicht irgendwann.


    „Wie gesagt selber könnte ich die Karten holen aber da käme es drauf an wie gut Alrik beschreiben kann wo ich sie finde,.. oder ich kann einfach so mit komnmen, für einen kurzen Abstecher von Dorf zur Abtei wird sich schon eine Ausrede für mich finden, das ist ja dannwirklich nur ein Katzensprung… beim letzten Wort sah sie sich suchend um .. wo war eigentlich der komische Kater, nicht in der Nähe hoffte sie iummerhin war die Schleiche still.

    Wenn wir eh die Zeit abwarten müssen ist es auch egal ob ich mitgehe oder möglichst schnell zur Abtei komme um danach dann hier zu warten.“


    #162VerfasserSands (427472) 15 Aug. 22, 17:58
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    Alrik sah Schupperich und Aljascha miteinander sprechen und ging zu ihnen hinüber.

    Er sah die beiden fragend an. " und ihr meint wirklich, dass meines Vaters Karten hilfreich sein könnten? Er hatte welche vom Norden, wo er die Salze, Erze und anderen Güter abgeholt hat und die anderen Karten von den Orten, wohin er sie gebracht hatte. Die Karten liegen alle wohl verwahrt in den beiden großen Kisten unter dem Bett der Großmutter. Ich glaube nicht, dass die Hexe davon gewußt hat."

    #163VerfasserMasu (613197) 15 Aug. 22, 20:44
    Kommentar

    "Unter dem Bett finde ich, wie groß sind denn die Kisten? Also wenn einer allein die Karten tragen kann wäre es kein Problem, dann könnte ich auch alleine danach gucken und man könnte sich direkt bei Sonnenaufgang aufmachen in Richtung Kleinweinheim. So wie Pepe erzählte werden wir wohl eh bis nach Großweinheim weiter müssen. Und du sagtest ihr hättet auch sowas wie eine Kiepe, damit sollten die Karten ja leicht zu tragen sein."


    Aljascha machte ein nachdenkliches Gesicht, "So würde es auf jeden Fall Zeit sparen."

    #164VerfasserSands (427472) 16 Aug. 22, 00:31
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    "Dann sollten wir es so machen", schlägt Schupperich vor. "Bald bricht die Nacht herein, dann wird Aljascha aufbrechen. Im Schutz der Dunkelheit wird sie sicher sein.
    Und für dich, Alrik, ist morgen ein wichtiger Tag. Leider kannst du ihn nicht mit deinem Vater gemeinsam begehen, aber ich hoffe, du nimmst mit uns vorlieb. Hm, lass mich überlegen, wie wir das würdig gestalten können. Vielleicht setzen wir uns zusammen an ein kleines Feuer, und du erzählt uns ein paar Geschichten? Ich denke, das wird für uns alle interessant. So können wir uns auf die Reise einstimmen, und wenn Aljascha mit hoffentlich guten Nachrichten zurückkommt, brechen wir auf. Die Pferde sind ausgeruht, wir haben den Karren, es wird eine gute und bequeme Reise werden, da bin ich mir sicher. Der einzige, der sich seine Sohlen ablaufen muss, das bin ich", fügt Schupperich hinzu und seufzt theatralisch. Er möchte den Jungen auf andere Gedanken bringen, denn Alrik scheint doch etwas bedrückt zu sein von der angespannten Lage.
    Während erspricht, geht Schupperich zu den anderen zurück und bedeutet Alrik ihm zu folgen.
    #165Verfasserhäring (1359813) 16 Aug. 22, 06:43
    Kommentar

    Alrik folgte Schupperich und begann zu reden.


    Ja, unter dem Bett. Wir haben früher alle gemeinsam darin geschlafen, bis - Alrik schluckte - bis erst die Mutter und dann der Vater spurlos und ohne Grund verschwand. Seitdem hatten Alrik und seine Schwester dort nicht mehr schlafen wollen. Das Bett war für sie wie verhext und sie waren jede Nacht schreiend darin aufgewacht bis die Großmutter ihnen gesagt hatte sie sollten sich ein Nachtlager neben dem Herd einrichten. Dort hatten sie wieder ruhig schlafen können.

    Wenn du in die Hütte kommst ist die Schlafstatt links hinten. Es ist ja nur ein Raum.

    Die Karten sind aufgerollt und nur so groß - Alrik deutete eine Armlänge an - damit sie auch auf dem Karren gut zu nutzen sind. Die Rucksäcke sind aus starker Leinwand und wasserdicht und hängen neben dem Bett.

    Auf den Kisten ist je ein Kompass aufgemalt und markiert welche Karten darin sind.


    Beim Gedanken nicht mehr in die Hütte zu müssen wurde Alrik leichter ums Herz. Er wollte nicht sehen oder riechen ob und was da noch auf dem Herd stand. Er schauderte. Nein, er wollte nie mehr zurück


    Und du meinst du wirst das wirklich alles schaffen? Alrik sah Aljascha bewundernd und dennoch leicht zweifelnd an.

    #166VerfasserMasu (613197)  16 Aug. 22, 07:17
    Kommentar

    Mirmilla hat inzwischen am Grund ihres Rucksacks noch ein paar Trockenfrüchte und Kekse gefunden. Mit dem restlichen Tee konnte sie daraus einen dünnen Brei anrühren und Gilroy einige Löffel davon einflößen.

    Den Rest isst sie selbst auf. Wenn die anderen sich von ihr zurückziehen - bitte sehr. Sie würde den Karren mit Gilroy darauf noch bis zu dieser Ortschaft Weinheim fahren, und dann einfach nach Hause gehen. Und sich einen neuen Beruf suchen.

    Seufzend scheucht sie einmal mehr das Katzenvieh weg, das wieder versucht, auf Gilroys Lager zu springen.

    #167VerfasserIrene (236484) 16 Aug. 22, 08:26
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    Morbius kocht innerlich vor Wut über die Geringschätzung, mit der er behandelt wird. Er, der in seinen besten Zeiten mit einem bloßen Wink seiner Hand ganze Schlachten für sich entscheiden konnte, er, vor dem seine Gegner zitterten... Aber er darf sich nichts anmerken lassen und versucht, das in seinen Augen aufglimmende dunkle Flackern zu unterdrücken. Schlimm genug, dass der verflixte Drache Bescheid zu wissen scheint. Oder hat er nur ins Blaue hinein geraten? Wie gut, dass seinem Verdacht niemand sonst Beachtung geschenkt hat.


    Er braucht wirklich dringend einen neuen Körper, Gilroy ist momentan seine einzige Hoffnung. Aber anstatt weiter dahinzuschwinden, scheint sich dieser sogar leicht zu erholen?! Wenn er, Morbius, doch nur dauerhaft in seiner Nähe bleiben und ein bisschen mit seiner dunklen Energie auf ihn einwirken könnte. Aber wie, wenn er sich ständig verjagen lassen muss? Ach, hätte er doch bloß seine alte Kraft zurück oder wäre noch jugendliche 300. Er spürt jedes einzelne seiner 700 Jahre...

    #168VerfasserMöwe [de] (534573)  16 Aug. 22, 08:48
    Kommentar

    OOC:

    ich für meinen Teil hatte gehofft, dass Merowinger noch etwas zum Verbleib von Seraphim und seinen Paladinen verlautbart - ich wollte mir nicht anmaßen zu entscheiden, ob diese nun auf die falsche Spur hereingefallen sind oder nicht und was sie überhaupt gerade tun. Meine Glaskugel sagt, dass sie sicherlich nicht die Hände in den Schoß gelegt haben werden, sondern stante pede die Verfolgung aufgenommen haben. Sportlich wie sie sind wird ihnen ein kleiner Fußmarsch nicht geschadet haben, sondern lediglich die Mitnahme der Ausrüstung beeinflusst haben ...

    Die Ungewissheit über mögliche Verfolger war für mich der Hauptgrund im Versteck auszuharren.

    #169Verfasserhäring (1359813) 16 Aug. 22, 09:01
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    So, Alrik geht es wieder besser, stellt Schupperich zufrieden fest. Dann fällt sein Blick auf Mirmilla. Sie hat sich den ganzen Tag auf das kleine Lagerfeuer achtgegeben und sich auch um den schwerverletzten gekümmert. Ohne zu Klagen hat sie alle Strapazen der Reise ertragen. Dabei hat sie eigentlich niemand wirklich gefragt, ob sie überhaupt mitwill ... sie stolperte ja eher durch Zufall auf meine heimatliche Lichtung, wollte die Gesteinsformationen untersuchen ... und dann der Überfall der Ork, und ehe sie es sich versah, war sie auch schon unterwegs. Hm. Ob sie wohl damit gerechnet hatte, solange unterwegs zu sein? Ob sie schon vermisst wird?

    "Mirmilla? Ich frage mich ... nun, äh ... wir sind so so ... äh ... überstürtzt aufgebrochen, das ... äh ... also, was ich meine, ist: wenn ich mich recht erinnere, warst du auf einer Expedition, als wir uns trafen. Du wirst sicherlich schon längst zurückerwartet, und vielleicht macht man sich große Sorgen um deinen Verbleib, und niemand weiß, wo du bist und dass du gesund und, äh, munter bist ... also, worauf ich hinauswollte ..." Der Drache verstummt und kratzt sich ratlos die Schuppen hinter seinem rechten Ohr. Hach, früher ist mir das aber deutlich gefallen, mich klar auszudrücken, denkt er. Bin ich schon so lange aus der Übung? "Also, naja, wenn wir eine größere Siedlung erreichen, dann wäre das eine Möglichkeit, den deinen eine Nachricht zukommen zu lassen."

    #170Verfasserhäring (1359813) 16 Aug. 22, 09:45
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    Nach einem eher kargen Abendessen aus den letzten gefundenen Pilzen, Beeren und einem halb vertrockneten Beutel Zwiebeln der noch im Karren lag packt Aljascha ihre Sachen und verabschiedet sich von dem Rest der Gruppe.


    „Je eher ich aufbreche um so eher bin ich wieder da, wartet nicht auf mich wenn ich noch nicht wieder da bin bei Sonnenaufgang dann fahrt schon mal los, den ersten Teil der Reise wird man auch ohne Karten schaffen.“

    Sie packt ihren Stab und verläßt mit großen schnellen Schritten, soweit es im Wald möglich ist, den Lagerplatz.


    Hubert schaut ihr aus seinen kleinen Schweinsaugen nach.. wollte die nette Frau ihn schon wider verlassen? Er wollte eh noch im Wald nach etwas essbarem suchen und tat das dann mal in die Richtung in die die Frau verschwand.


    Außer Sichtweite stieg sie auf ihren Stab und flog im Zickzack um Bäume und die Baumwipfel, bevor der Mond aufgegangen war traute sie sich nicht höher zu fliegen aber Laufen war ihr nun wirklich zu mühsam. Ihr Plan war es die Abtei zu erreichen bevor sie nur noch hoffentlich schlafende Paladine vorfand. Sie wollte schließlich wissen was dort gerade geschah.


    Hubert schaute ihr verwundert nach, na sowas das hatte er auch noch nicht gesehen.


    OOC: Mein Gedanke zu den Paladinen war, sie sind gerade schlecht ausgerüstet (Pferde weg) und teilweise angeschlagen und egal wie sehr Seraphim wütet und wettert es wird noch etwas dauern bis sie die Verfolgung aufnehmen können/werden. Sie sind als kommende Gegener also nicht aus der Welt oder haben aufgegeben aber keine akute Bedrohung

    #171VerfasserSands (427472) 16 Aug. 22, 10:07
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    OOC: wieviel Paladine gibt es eigentlich noch. Ursprünglich inkl Gilroy 7, ohne ihn 6, wurde nur Gilroy verletzt oder hat er auch einen anderen verletzt?

    1 wurde durch Morbius äh, entsorgt, einer durch Schupperich verletzt, einem wurde von Mirmilla die Kniesehnen durchtrennt?

    Wieviel sind jetzt noch kampffähig, -bereit etc?

    OOC Ende

    #172VerfasserMasu (613197)  16 Aug. 22, 13:36
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    "Sehr freundlich, werter Schupperich" antwortet Mirmilla "Aber auf mich wartet niemand. Ich wüßte nur gern, wann es weitergeht. Wir Menschen haben Hunger und ich habe das Gefühl, dass mich nur noch der Schmutz aufrecht hält. Ich gäbe was für ein Bad und frische Kleidung. Und Gilroy hier, der bräuchte eine richtige medizinische Behandlung, nicht nur meine Stümperei."

    Sie streicht mit einem feuchten Tuch über Gilroys Stirn.

    "Ich wollte schon gern mitkommen nach Norden, aber wahrscheinlich halte ich Euch nur auf. Meine Kenntnisse sind ja eher nutzlos gegen Zauberei und mächtige Wesen."

    #173VerfasserIrene (236484)  16 Aug. 22, 14:46
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    Hm, wo sie recht hat, hat sie recht, denkt Schupperich. Hoffentlich steht uns in diesem Weinheim ein freundlicherer Empfang bevor.
    Er hat das Gefühl, etwas aufmunterndes wäre jetzt angebracht, aber ihm fällt nichts ein.  Auch Pepe sitzt ganz still da und sagt kein Wort mehr, und dabei war er den ganzen Tag kaum zu bremsen gewesen ... Aber glaubt Mirmilla wirklich, dass sie die Gruppe nur aufhalten würde? "Meine liebe Mirmilla", setzt Schupperich an. "Ihr und eure Kenntnisse werden uns am Ende weiterhelfen, nicht Magie und Zauberei. Das ist sowieso nur eine Frage der Perspektive. Mit meinen Augen betrachtet, sind so Dinge wie dein Feuerzeug zum Beispiel auch reine Magie. Es hängt eben immer davon ab, was man kennt und wo man weiss, wie es funktoniert, und was man noch nicht kennt."
    Es wird Zeit, dass sie weiterziehen, denkt Schupperich seufzend. Hoffentlich bringt Aljascha gute Nachrichten ...
    #174Verfasserhäring (1359813)  16 Aug. 22, 18:05
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    OOC; Ich glaube nach den Paladinen wurde schon mal gefragt, geschätzt waren es dann 5-6 weil keiner wusste wie verletzt die Verletzten waren, also wer war nach kurzer Pause und nem Pflaster wieder einsatzbereit und wer nicht .. aber je nachdem was man braucht waren 12 Paladinen gerade einkaufen oder was aus dem Keller holen und kaum denkt man man sei in der Überzahl ist man es doch nicht, so meine Erfahrung mit RPGs :D

    OOC Ende


    Aljascha flog unterhalb der Baumgipfel solange noch ein Rest Sonne zu sehen war, immer bedacht von den hohen Bäumen verdeckt zu sein. Zwar schien die Gegend menschenleer aber man wusste ja nie.


    Anders als auf dem Hinweg musste sie diesmal nicht nach Spuren suchen denn der Berg an dessen Abhang die Abtewk stand war von weitem zu sehen und so konnte sie beium Fliegen ihre Gedanken schweifen lassen.

    Wenn sie doch nur ein ganzes Fass Flugsalbe hätte, sie würde den ganzen Karren einsalben und mit allen Gefährten zusammen bis in die Eisberge fliegen, sie lächelte verträumt vor sich hin als sie sich die Gesichter von Alrik und Mirmilla vorstellte, die wohl bisher mit Zauberei nur wenig und auf jeden Fall keine guten Erfahrungen gemacht hatten. Hmm bei Gilroy war sie sich nicht sicher ob sie ihn auch mitnehmen würde.. immerhin war er ein Paladin.. oh wen man an sie dachte .. langsam kam sie der Abtei näher und im dichten Wald unweit des Tores setzte sie zur Landung an.


    Vorsichtig schlich sie zum Tor und sah dort im Hof Seraphim und 5 seiner Brüder, 2 davon mit leichteren Verbänden, einer auf Krücken aber alle scheinbar mit schlechter Laune.

    Die Abtei war vom Feuer gezeichnet und statt in der großen Halle schienen die Paladine ihr Abendessen im Innenhof einzunehmen, während langsam der Mond aufging.


    „Ohne Pferde macht das alles doch keinen Sinn und Acabar kann gar nicht mehr laufen… wie sollen wir da Leute verfolgen…. „ „Harmlose Reisende schienen das zu sein, sind doch selber auf den Necromanten reingefallen … „ „Ist es nicht wichtiger die Abtei wieder auf zu bauen… „ ein uneiniges Stimmengewirr klang nicht nach gefährlichen Gegnern sondern eher danach als ob sie sich erstmal die Wunden leckten.

    Seraphim stürmte energisch zwischen seinen Brüder herum und schien auf sie einzureden aber man schenkte ihm nicht ganz die Aufmerksamkeit wie er es wohl gewohnt war denn er wirkte recht unzufrieden … “Ich habe genug von euch .. Jammerlappen alle zusammen ,,, los Vandermouth du machst dich auf und sagst bescheid das wir neue Pferde brauchen, und mehr Brüder … ich will diesen Morbius … ich muss ihn finden ... los los los verlier keine Zeit...“

    „Aber zu Fuß brauche ich ja ewig … „ „Ach was … beeilt euch. und hört mit dem Gejammer auf .. keine Woche … höchstens .. und dann geht e s diesem Morbius an den Kragen“…


    Aljascha schlich wieder zurück an den Waldesrand denn einer der Paladine trat auf den Weg und begann den Weg ins Tal...

    #175VerfasserSands (427472) 16 Aug. 22, 19:10
    Kommentar

    Na super, sie musste wohl oder übel auch laufen, Fliegen wäre jetzt wirklich zu riskant, nicht das der Paladin sie noch entdeckte.

    Aljascha folgte dem Paladin den Weg runter ins Tal immer drauf bedacht genug Abstand zwischen ihnen zu lassen.

    Zu Fuß dauerte es eine gute halbe Stnde bis runter zum Ort und Aljascha wartete gespannt darauf welchen Weg der Paladin von dort nehmen würde. Wenn er Richtung Norden gehen würde dann wäre sie auf jeden Fall schneller bei ihren Freunden als der Paladin und man könnte ihm eine Falle stellen und seine Bitte nach Pferden und Unterstützung würde nie ihr Ziel erreichen, wenn er in eine andere Richtung gehen würde dann würde der Abstand mit etwas Glück reichen das die Paladine die Spur verlieren würden.. Aljascha wartete.


    Am Wegkreuz schien er kurz zu warten, schlug dann aber den Weg gen Süden ein, Aljascha wartete bis sie den Paladin nicht mehr sah und betrat Grindelwald.


    Schnell hatte sie die Hütte von Alrik und seiner Familie erreicht, die Karten gefunden und eingepackt, ebenso wie der Kompass der wie Alrik gesagt hatte auf der Kiste lag.

    Schnell stöberte sie noch in den Kisten auf der Suche nach etwas brauchbarem, sie fand etwas Kleidung die Aldriks Größe zu haben schien, 2 Messer eine Pfanne und .. hörte ein Geräusch im Hof.

    Nein da war nichts.. hatte Alrik nicht nicht was von Heilsalben gesagt? Sie sah sich weiter im Zimmer der Großmutter um und fand einige Tiegel und Töpfe, was wo drin war konnte sie so nicht sagen aber schaden konnte es wohl nicht.


    Die gepackten Rucksäcke auf Rücken und Brust schlich sie wieder aus dem Dorf und als sie den Waldrand erreicht hatte machte sie sich auf den Weg zurück zum Lagerplatz der Freunde zu fliegen. Im Schutz der Dunkleheit konnte sie auch den direkten Weg nehmen und brauchte keinen ZickZack Kurs um Baumwipfen einhalten.


    Noch weit vor Sonnenaufgang war sie wieder zurück, landete auf einer Lichtung nicht weit vom Lagerplatz entfernt und machte sich auf den Rest des Rückweges.


    -------------


    OOC Das Tochterkind kam gerade nach Hause und erzählte sie hätte mit ihrer Freundin D & D (Dungeons & Dragons) gespielt :D


    #176VerfasserSands (427472)  16 Aug. 22, 20:00
    Kommentar

    OOC:

    mir gefällt das Bild: '12 Paladine waren gerade einkaufen oder im Keller' ... jetzt hab ich einen visuellen Ohrwurm 😀

    bin jedenfalls froh, dass sie sich als doch recht handhabbar herausgestellt haben - nach ihrer ersten Vorstellung mit ihren Ritualen hätte ich ihnen alles mögliche zugetraut 🙂

    Ende OOC


    Am Lagerplatz hatte man schon gespannt auf Aljaschas Rückkehr gewartet. Der Karren war angespannt, die wenigen Habseligkeiten bereits einpackt und das Lagerfeuer sorgfältig ausgetreten. So leise wie möglich setzte die Gruppe sich in Bewegung. Sie kehrten zur Salzstraße zurück und folgten ihr weiter nach Norden. Wenn nichts dazwischen kam, konnten sie bis zum Mittag schon in Kleinweinheim sein.

    #177Verfasserhäring (1359813) 17 Aug. 22, 08:06
    Kommentar

    Unauffällig zwischen ein Deckenbündel und die Seitenwand des Karrens gekauert, reist auch ein schwarzer, flauschiger Schatten wieder mit.

    #178VerfasserMöwe [de] (534573) 17 Aug. 22, 09:00
    Kommentar

    Als Aljascha wohlbehalten zurückkam wäre Alrik ihr fast um den Hals gefallen. Im letzten Moment konnte er sich noch zurückhalten. Himmel war ihm das peinlich.

    Er durchstöberte die Sachen die sie mitgebracht hatte. Sogar sein Lieblingspullover war dabei, den seine Mutter noch kurz vor ihrem Verschwinden gestrickt hatte.

    Er sah sie an: "Danke Aljascha. Du hast genau die richtigen Karten gefunden. Ich hatte schon Sorge, dir den Ort nicht genau genug beschrieben zu haben."

    Er lies sich schwungvoll auf ein Deckenbündel an der Seitenwand des Karrens fallen.

    #179VerfasserMasu (613197)  17 Aug. 22, 09:40
    Kommentar

    Pepe war sich nicht sicher gewesen, wie er am bequemsten reisen konnte.

    Wenn die Gaukler unterwegs gewesen waren, hatte er immer mit auf dem Kutschbock des Planwagens gesessen.

    In den Karren war er trotzdem nicht gestiegen. Dort roch es nach Katze und nach irgendetwas, was Pepe schaudern ließ.

    Natürlich konnte er auf allen Vieren laufen. Aber er tat es nicht gerne in der Öffentlichkeit.

    Sein blaues Cape, das innen viele verschiedene Taschen hatte, hing dann in einem Winkel, daß manchmal Zaubergegenstände aus dem Taschen fielen. Außerdem hatte Pepe den Eindruck sich dann zu blamieren. Er war zwar nicht besonders eitel, aber er hatte doch den Eindruck, ein bisschen lächerlich zu wirken, wenn er mit Hut und Cape auf allen Vieren lief.

    Kurz bevor der Karren sich auf den Weg gemacht hatte, war der Beagle auf eines der Pferde gesprungen, die hinten an den Karren gebunden waren.

    Jetzt sass Pepe gemütlich auf dem breiten Pferderücken und genoss die Aussicht. Er war gerne unterwegs, jetzt wo er ein neues Rudel hatte. Was für Abenteuer würden sie wohl erwarten?

    "Alrik, jetzt wo Du ein Mann bist, habe ich etwas für Dich", rief der Beagle fröhlich. "Ich verrate aber noch nicht, was. Du darfst gespannt sein. Aber ein Messer kann jeder gebrauchen. Aber ich verrate nicht, was das Besondere daran ist. Ich sage Dir nur, so etwas Schönes hast Du noch nie gesehen!"

    #180VerfasserTortentante (1363185) 17 Aug. 22, 10:29
    Kommentar

    Sehnsüchtig sah Aljascha zu Pepe, es sah schon bequem aus wie er da auf dem breiten Pferderücken thronte. Aber sie hatte es eben nicht so mit Pferden, sie waren ihr zu groß und meist taten sie nicht was sie sollten und im Gegensatz zu ihrem Stab reagierten sie eben nicht auf unbewusste Gewichtsverlagerungen, Gedanken oder Befehlen.

    Da lief sie dann doch lieber, aber momentan war sie einfach so müde, 2 Nächte in Folge hatte sie nun nicht geschlafen und dazwischen zwar ausgeruht und gedöst aber ein geruhsamer Schlaf war eben doch etwas anderes.


    Im Karren war zum einen wenig Platz für noch eine Person und irgendwie wollte sie weder so nah bei dem Paladin sein noch wollte sie Schupperich ganz alleine laufen lassen, also blieb ihr nur die Wahl ebenfalls zu laufen.


    #181VerfasserSands (427472) 17 Aug. 22, 13:17
    Kommentar

    OOC @häring Na wenn es nur nach mir gegangen wäre hätte ich die Paladine im Feuer umkommen lassen, aber ich befürchte Merowinger hatte noch was mit ihnen vor und wenn nicht kann man sie so immer noch "rausschreiben". Hätte Merowinger sie beschrieben wären sie bestimmt besser weggekommen aber ich mag eben weder IC noch OOC Paladine *lach'

    #182VerfasserSands (427472) 17 Aug. 22, 13:25
    Kommentar

    OOC

    @sands: mir ging es genauso, die windkinder hätten sie dann halt in die Irre in einen Sumpf geführt und sie wären nie wieder gesehen worden ... aber ich denke auch, merowinger hat sich solche Mühe mit ihnen gegeben, da werden sie uns wohl auf Fersen bleiben (aber erst nach ihrer Reha, bzw. wenn sie vom Einkaufen zurück sind *hüstel*)

    #183Verfasserhäring (1359813) 17 Aug. 22, 13:48
    Kommentar

    OOC

    Eine stille Mitleserin meldet sich zu Wort: Ich finde es total klasse, was ihr hier macht! Mit Lesen bin ich erst in der Mitte des ersten Fadens und ich freue mich, dass noch so viel Faden vor mir liegt. Allerdings muss ich zwischendurch auch arbeiten, das macht es schwierig......

    #184VerfasserRed Poppy (876587) 17 Aug. 22, 13:55
    Kommentar

    OOC;

    Poppy, das hört man gern! :-) Danke für die netten Worte und weiter viel Spaß!


    Ich hoffe, Merowinger taucht bald mal wieder auf und kümmert sich um seine Leute. Nicht nur um die Paladine, sondern auch um Gilroy und Morbius. Ich wollte eigentlich (fast) nur noch mitlesen, und stattdessen habe ich jetzt vertretungsweise einen abgetakelten, alten, an Selbstüberschätzung leidenden Nekromanten an der Backe... :-/ Ich hätte nichts dagegen, ihn seinem Schöpfer wieder zurückzugeben.

    OOC Ende

    #185VerfasserMöwe [de] (534573)  17 Aug. 22, 14:11
    Kommentar

    abgetakelten, alten, nicht an Selbstüberschätzung leidenden Nekromanten - weil dran leiden tut der Kerl nu wirklich nicht


    Alrik sah Schupperich und Aljascha laufen. Pepe hatte ihn als erwachsen bezeichnet was ihn echt stolz machte.

    Behende sprang er vom Karren - stöhnte da irgendwas erleichtert auf? - und ging ebenfalls. Er wollte ja nicht faul aussehen und das Karrenpferd hatte eh schon genug zu ziehen.


    #186VerfasserMasu (613197)  17 Aug. 22, 14:20
    Kommentar

    Als sie den ersten Bauernhof erreichen, ist Mirilla so zermürbt von den Anstrengungen und dem Hunger, dass sie jede Vorsicht sausen lässt, und auch nicht merkt, dass die Gefährten etwas weiter zurückgeblieben sind. Sie fährt schnurstracks auf den Brunnen neben dem Haus zu, steigt vom Karren, schirrt das Pferd aus und nimmt einen Eimer, um Wasser zu schöpfen.

    Sie hat den alten Mann nicht bemerkt, der aus dem Haus gehumpelt kam. In der linken Hand hält er einen Knüppel und fuchtelt damit herum, während er auf sie einschimpft. "He, was fällt Dir ein, du kannst doch hier nicht einfach hereinkommen! Das ist mein Hof, Du hast hier nichts verloren! Hau sofort ab, Du dumme Trine!"


    Mit einem Seufzer dreht Mirmilla sich um, und will den Hofbesitzer bitten, wenigstens dem Pferd einen Eimer Wasser zu gönnen.

    Da erstarrt der alte Mann mitten in der Bewegung und starrt sie nur noch an. Dann flüstert er "Siri?" Er schluckt.

    "Siri... das kann doch nicht sein." Er schüttelt den Kopf. "Du...Du bist nicht Siri."

    "Nein" antwortet Mirmilla "Ich heiße Mirmilla, Mirmilla Honigtau. Bitte entschuldigt, dass wir hier so einfach eindringen. Es ist sehr ungehörig, aber wir sind schon lange unterwegs, und das Pferd benötigt Wasser. Würdet Ihr bitte erlauben? Wenn Ihr es erübrigen könntet, würde auch ich gern einen Schluck Wasser haben."

    Aber der Alte schüttelt nur den Kopf.

    "Ja also, dann nicht. "

    Mirmilla macht Anstalten, das Pferd wieder anzuschirren, aber das wird bockig und weicht zurück.

    Sie spricht beruhigend auf das Tier ein und geht langsam darauf zu "Komm schon, mein Merry, nur noch Stückchen. Bald gibt es Wasser für Dich."

    Der alte Mann hat sich wieder aus seiner Erstarrung gelöst "So habe ich das gar nicht gemeint, ich war nur so erstaunt. Gib Deinen Tieren ruhig Wasser, und wenn Du möchtest habe ich auch etwas zu essen für Dich. Komm hinter das Haus, da ist eine Bank." Er dreht sich um humpelt zurück ins Haus.

     

    #187VerfasserIrene (236484)  17 Aug. 22, 14:40
    Kommentar

    OOC

    @möwe das ist deine Chance! Mach aus Morbius einen geläuterten liebenswürdigen Kater ... Der Faden hat ja noch ein paar Gelbkasten ...

    Ende OOC


    Der Morgen war fast frühlingshaft mild und die Gruppe kam gut voran. Am späten Vormittag passierten die Wanderer einen kleinen Hain mit Obstbäumen, der gut gepflegt wirkte und noch so manches Erntereife Obst bot.

    Es gehört sich zwar nicht, aber das wenige was wir brauchen können die Besitzer sicher entbehren, denkt Schupperich und pflückt vorsichtig einen Apfel.





    #188Verfasserhäring (1359813) 17 Aug. 22, 14:41
    Kommentar

    OOC

    Addendum: Ich gehe davon aus, dass mindestens ein weiteres Pferd, und der darauf reitende Pepe bei Mirmilla sind.

    Oder nicht?

    OOC Ende


    #189VerfasserIrene (236484) 17 Aug. 22, 14:45
    Kommentar

    OOC

    Da haben sich die Posts überschnitten. Aber passt schon, dann steht Schupperich noch beim Obst während Mirmilla schon beim Brunnen ist. Aber wo ist Pepe? Hm ...

    Ende OOC


    Schupperich lässt sich gerade eine späte Birne schmecken als er feststellt dass der Karren, die daran gebundenen Pferde und damit auch Mirmilla außer Sicht sind.

    "Also los, hinterher", seufzt er. "Wer weiß, was uns hier für ein Empfang bevorsteht ..."







    #190Verfasserhäring (1359813)  17 Aug. 22, 15:57
    Kommentar

    Alrik schlang noch die Reste einer Birne hinunter und sah zu, dass er Schupperich folgte.

    #191VerfasserMasu (613197) 17 Aug. 22, 20:38
    Kommentar

    Pepe war durch das sanfte Geschüttel auf dem breiten Pferderücken eingenickt.

    Er erwachte erst, als ein fremder Alter mit Mirmilla schimpft.

    Pepe denkt nach:

    Soll er sich knurrend neben Mirmilla stellen?

    Bevor Pepe entscheiden kann, wir er Mirmilla am besten helfen kann, ist der Alte auch schon wieder verschwunden.

    Erst jetzt fällt dem Beagle auf, wie blass Mirmilla ist.

    "Ich kann die Pferde versorgen, wenn Du schon zum Essen gehen willst", bietet er freundlich an.

    "Ich hab das schon oft gemacht. Bei den Gauklern."

    #192VerfasserTortentante (1363185) 17 Aug. 22, 21:37
    Kommentar

    Ach ja, der Hund kann ja sprechen! Mirmilla hatte das schon total verdrängt.

    Sie bezweifelt aber, dass er wirklich Wasser schöpfen und die Pferde versorgen kann.

    "Vielen Dank, Pepe, das ist nett! Aber mit dem Wasser bin ich gleich fertig." Sie kippt den letzten Eimer in den Steintrog neben dem Brunnen.

    "Wenn ich Dich bitten dürfte: Könntest Du unseren Kranken bewachen, solange ich weg bin? Ich möchte ihn ungern ganz allein hier liegen lassen. Ich werde versuchen, ob ich hier auch einen Bissen für Dich bekommen kann!"

    Sie fährt fort: "Hoffentlich kommen die anderen bald!"

    #193VerfasserIrene (236484)  18 Aug. 22, 08:12
    Kommentar

    Schupperich schleppt sich die staubige Straße entlang. Die paar Früchte haben zwar seinen ärgsten Durst gestillt, aber sein Wasserhaushalt ist immer noch dermaßen aus dem Gleichgewicht, dass er sich fühlt, als wäre er eine wandelnde Wüste. Da erschnuppert er einen frischen Duft - nicht weit neben der Straße ist ein kleiner Weiher. Nicht groß, aber vielleicht gerade groß genug. Er biegt unvermittelt vom Weg ab und stapft auf das Gewässer zu.

    "Geht ruhig schon weiter", ruft er den anderen zu, indem er sich kurz umdreht. "Ich finde euch schon wieder!" Dann hat er den Weiher erreicht und gleitet vorsichtig in das kühle Nass. Ah! Endlich wieder Wasser! Hier bleibe ich erstmal eine Weile ...


    Die Waldelfen nehmen Schupperichs Auszeit schulterzuckend zur Kenntnis und folgen weiter dem Weg.

    "Da, schaut, da vorne steht der Karren und die Pferde! Mirmilla und Pepe werden dort auf dem Bauernhof auf uns warten", ruft Lomma aufgeregt.

    #194Verfasserhäring (1359813) 18 Aug. 22, 08:19
    Kommentar

    Es ist doch nicht zu fassen! Gerade hatte Morbius gehofft, sich, während Mirmilla und Pepe mit den Pferden und dem Frühstück beschäftigt wären, etwas näher mit Gilroy befassen zu können - und jetzt bleibt dieser blöde Hund als Wächter beim Karren zurück. Und da hinten kommen schon die anderen...

    Also weiter den harmlosen Kater spielen... Mäuse fangen wäre vielleicht nicht schlecht, das tun Katzen doch?

    Er springt vom Karren, stolziert für alle deutlich sichtbar über den Hof und verschwindet in der Scheune.


    ------------


    OOC

    @häring, zu Deiner Idee gestern:

    Bin nicht sicher, ob sich M. wirklich ändern lässt. Eingebildete alte Knacker halten ja oft sehr hartnäckig an ihren Eigenschaften fest... ;-)



    #195VerfasserMöwe [de] (534573)  18 Aug. 22, 08:49
    Kommentar

    OOC

    *gg* der Körper eines hinterhältigen Flusenviechs ist schon ganz richtig für Morbius den Schrööööcklichen *gg*

    OOC Ende


    Alrik war erleichtert den Karren und Mirmilla zu sehen. Er war schon etwas erschrocken gewesen, als sie plötzlich weg waren. Wer weiß was ihnen hätte geschehen können.

    Als Schupperich so plötzlich abbog und von der Bildfläche verschwand kam ihm das schon komisch vor, aber die Reaktion der Waldelfen beruhigte ihn wieder.

    Schnell lief er zum Karren.

    #196VerfasserMasu (613197)  18 Aug. 22, 11:16
    Kommentar

    OOC

    @möwe ich hatte 😉 vergessen - aber ja ich finde auch Morbius als Kater passt sehr gut 🙂

    Ende OOC


    Als die Waldelfen am Hof eintreffen, sehen sie gerade noch den schwarzen Kater in der Scheune verschwinden.

    "Er wird Hunger haben und sich eine Maus fangen", vermutet Bortagon. "Das würde heißen, es ist doch ein normales Katzenvieh."

    "Wollen wir hinterher gehen?" Fragt Lomma.

    "Nein, schau lieber wo Mirmilla ist. Ich bleibe bei Pepe beim Wagen. Lass am besten deinen Hasen auch hier."

    #197Verfasserhäring (1359813) 18 Aug. 22, 14:35
    Kommentar

    Als Mirmilla um das Hauseck biegt, sieht sie nicht nur die angekündigte Bank, sondern auch einen gedeckten Tisch. In kleinen Weidenkörben liegen Brötchen, Käse, Äpfel und einige Scheiben kalter Braten.

    Der alte Mann sitzt auf der Bank und bedeutet ihr, sich daneben zu setzen.

    "Nimm nur, Mädchen, lass es Dir schmecken!"

    Das lässt sie sich nicht zweimal sagen, und greift zu.

    Nach den ersten Bissen fällt ihr aber wieder ein, dass sie kein Geld hat, und außerdem noch ein paar ebenfalls hungrige Gefährten im Schlepptau.

    "Ihr seid sehr freundlich, Herr, dass Ihr eine Fremde bewirtet. Leider kann ich es Euch nicht entgelten, deshalb sagt mir bitte, was ich für Euch tun kann. Oder meine Gefährten, die sicher bald nach mir die Straße entlang kommen werden. Wir sind eine recht gemischte Gesellschaft, und vielleicht können wir Euch irgendwie zur Hand gehen...?" Mirmilla guckt den Mann ein bisschen zweifelnd von der Seite an.

    Aber der lacht nur und sagt "Du siehst wirklich aus wie meine Siri damals!"

    Dann beginnt er zu erzählen:

    Siri war seine Verlobte gewesen "Bald 50 Jahr her, und sie sah Euch wirklich sehr ähnlich", als eines Morgens ein kräftiger junger Mann von Norden die Straße herunter kam. Er war gekleidet wie ein Ritter und ritt ein großes Pferd, und erzählte wilde Geschichten von Drachen in den Bergen, die er erlegt hatte, und von großen Schätzen, die dort oben versteckt seien. Er zeigte Siri einen blau leuchtenden Edelstein, versprach ihr mehr davon und machte ihr so lange den Hof, bis sie ihm ganz verfallen war. Eines Morgens war der Ritter verschwunden, samt Pferd und Edelstein - und Siri.

    Der damals noch junge Bauer hatte in alle Himmelsrichtungen nach ihr gesucht und geforscht, aber nie eine Kunde erhalten, wo Siri hingegangen war oder was mit ihr geschehen ist.

    "Seither bin ich misstrauisch, wenn Fremde zu uns kommen. Das entschuldigt aber natürlich nicht mein Geschimpfe vorhin. Bitte nehmt also diese Mahlzeit als Entschuldigung an. Und wenn es noch für Eure Gefährten reicht: Nur zu!"

    #198VerfasserIrene (236484) 18 Aug. 22, 15:14
    Kommentar
    Lomma schaut fragend zu Aljascha und Alrik. Die beiden sehen völlig übermüdet aus, aber auch ziemlich hungrig.
    "Was ist mit euch? Bleibt Ihr auch beim Karren, oder kommt Ihr mit hinter das Haus? Der Bauer scheint ja wohlgesonnen zu sein ... Vielleicht hat er etwas Brot und Tee für uns übrig?"
    #199Verfasserhäring (1359813) 18 Aug. 22, 19:42
    Kommentar

    "Ihr seid wirklich großzügig, werter Herr! Dann will ich mal nachsehen, ob meine Gefährten eingetroffen sind!"

    Mirmilla nimmt die Körbe und trägt sie nach vorne.


    "Wo ist den Schupperich abgeblieben?" fragt sie, während sie die Körbe abstellt. Sie holt noch Wasser für alle und löst dann Pepe von der Krankenwache ab.


    Dann erzählt sie den anderen, was sie von dem Bauern gehört hat.


    #200VerfasserIrene (236484)  18 Aug. 22, 20:10
    Kommentar

    Aljascha hört neugierig zu, alle Wege schienen immer irgendwie in den Norden zu führen oder aus den Bergen zukommen es war schon irgendwie zu merkwürdig um reiner Zufall zu sein.

    Und diese Siri soll ausgesehen haben wie Mirmilla, vielleicht war es ja eine verwandte aber dann hätte MIrmilla doch den Namen gekannt.


    Sie nahm dankend ein Stückt Brot und Käse, trank einen großen Schluck Wasser und lehnte sich an den Karren.


    "Schupperich ist wohl schwimmen gegangen... ihm setzte das fehlende Wasser wohl am meisten zu und ich denke da ist er in einem Teich gerade gut aufgehoben. Er wird uns schon finden und wenn nicht finden wir eben ihn.


    Während sie noch über den Norden, die Eisberge, Edelsteine und Zufälle nachdachte sah sie Hubert den Weg entlang trotten.

    Er warf sich ihr zu Füssen und nahm nicht mal was von dem angebotenen Brot, kein Wunder hatte er doch quasi im Alleingang den Obsthain von Fallobst befreit.


    OOC. Ich bin morgen den ganzen Tag auf nem Kinderstadtfest arbeiten und weit und breit kein PC ;) Aljascha ist also bestimmt auch morgen noch viel zu müde für große Aktionen :D



    #201VerfasserSands (427472) 18 Aug. 22, 23:35
    Kommentar

    Als Mirmilla von dem Ritter, Drachen und dem blauen Stein erzählte wurde er nachdenklich, kletterte auf den Wagen und begann in den Karten zu stöbern. Irgendwie hatte diese Erzählung etwas in seinen Erinnerungen ausgelöst.

    Alrik zog drei der Karten vom Norden, Nordosten und Nordwesten hervor und breitete sie nebeneinander aus.

    #202VerfasserMasu (613197) 19 Aug. 22, 06:42
    Kommentar

    "Gut das Schupperich gerade baden ist - was würde er wohl zu so einem drachentötenden Ritter sagen?" sagt Bortagon.

    "Schupperich? Wer ist das?" merkt der Alte auf.

    "Ja, ein weiterer Reisegefährte", erklärt Bortagon zögernd. "Er liebt das Wasser, und als er vorhin den Weiher sah, da ist er gleich, nun, hineingegangen, um, naja, ein Bad zu nehmen. Er war wirklich schon ganz ausgetrocknet."

    Man sieht dem Alten an, dass er neugierig ist und noch weiter fragen möchte, aber er bleibt still und wartet, ob sein Gäste von selbst erzählen möchten. Er guckt auch nicht mehr so finster und grimmig wie zu Anfang, im Gegenteil, seine Miene hellt sich mehr und mehr auf, er wirkt erleichtert. Dann betrachtet der Alte interessiert die Karten, die Alrik ausgebreitet hat.

    "Das sind sehr gute Karten, mein Junge. Solche hatten früher die Führer der Ochsengespanne, die das Salz aus den Bergen transportierten. Ich hätte nicht gedacht, dass ich so etwas noch einmal zu sehen bekomme ... " Dann schaut er seine Gäste lange an. Er scheint zu ahnen, woher sie gerade kommen und wohin sie gehen, aber er scheint nicht offen darüber sprechen zu wollen.

    "Die Pferde, die ihr mit euch führt ... es sind nicht die euren, aber dafür könnt ihr nichts. Ich an eurer Stelle hätte genauso gehandelt. Jetzt haben wir hoffentlich eine Weile Ruhe vor diesen Räubern, die unsere Vorräte plündern. Ihr könnt die Pferde in der Scheune unterstellen, dann fallen sie nicht so auf. Und ebenso den Karren. Den Kranken ..." Der Alte betrachtet den Paladin sehr lange, bevor er weiterspricht. "Bringt ihn in die Stube. Ich gehe derweil zur weisen Frau und bitte sie um ihre Hilfe. Bitte, ruht euch aus und stärkt euch. Das wenige, das ich tun kann um euch zu unterstützen, will ich gerne beitragen."


    OOC:

    irgendwoher müssen die Paladine und das Dorf ja das Essen bezogen haben, und meine Vermutung wäre, unter anderem aus diesem Kleinweinheim, quasi als Naturalsteuerabgabe, und wohl nicht ganz ohne Widerstand der Einwohner. Daher die Freude des Alten, dass die Paladine offenbar eine Schlappe erlitten haben.

    PS: war die damals verschwundene Siri vielleicht Miris unbekannte Großmutter? Hm ...

    #203Verfasserhäring (1359813)  19 Aug. 22, 08:15
    Kommentar

    Alrik strahlte als der Alte die Karten so lobte. Sobald er von der weisen Frau wieder zurück wäre, hoffte Alrik einen Teil seiner Fragen beantwortet zu bekommen.


    OCC: falls der Alte die weise Frau mitbringen würde, könnte Alrik auch sie löchern 🙂 OCC Ende

    #204VerfasserMasu (613197)  19 Aug. 22, 09:05
    Kommentar

    Es dauerte nicht lange bis der alte Mann mit der Weisen Frau zurückkehrte.

    Während sie mit dem Alten Mann zur Hütte geht versucht Aljaschzu erspüren ob sie Magie in ihr fühlen kann, Jas meist sind weise Frauen einfach nur Heilerinnen, Hebammen oder Kräuterkundige aber manchmal verbirgt sich auch mehr dahinter. Witzigerweise haben Hexen oft recht wenig mit Heilung oder Kräuterkunde zu tun, sie muss nur an ihr eigeness Halbwissen was Heilungen angeht und ihr quasi Vollversagen in Sachen Kräuterkunde denken.


    Aber von der alten Frau die ins Haus geführt wird kann sie keine Spur von Magie erkennen, es scheint sich wirklich um eine Heilerin zu handeln, .. oder aber eine Hexe mächtig genug um ihre Aura gut zu verbergen.

    Ach was derart mächtige Hexen hausen nicht in Orten wie Kleinweinheim…


    Aljascha geht zurück in den Schuppen, rollt sich auf einigen Decken auf dem leeren Karren zusammen und holt Schlaf nach.


    #205VerfasserSands (427472)  19 Aug. 22, 22:49
    Kommentar

    Die alte Frau nimmt die Verbände der Wunden ab und sieht sie sich genau an.. Dann sieht sie sich um und sieht Alrik der sich hinter ihr in die Hütte geschlichen hat. "Geh Junge hol mir heißes Wasser .. das sieht aber gar nicht so schlecht aus, das könnte schlimmer sein. Wer hat ihn denn bisher versorgt.. "


    Geschäftig werkelt sie weiter ... reinigt hier, tupft da und salbt und cremt. Sie scheint zu wissen was sie tut, ohne wirkliche Besorgnis und mit völliger Souveränität verpasst sie Gilroy frische Verbände.


    "So nun noch einen Tee gegen das Fieber und wir können nicht viel mehr tun als abzuwarten..." Sie schaut sich nach Alrik mit dem heißen Wasser um ...


    OOC: Der blöde Paladin sah gar nicht gut aus da hab ich ihn mal eben verarzten lassen, ausserdem ist mir gerade langweilig, und Aljascha schläft ja noch.


    #206VerfasserSands (427472) 21 Aug. 22, 15:41
    Kommentar
    Lomma hat interessiert zugeschaut, wie die Heilerin den Kranken behandelt hat. Als sie wieder nach draussen auf den Hof geht, kommt gerade Bortagon zurück. Er hatte nach Schupperich wollen.
    "Und? Was macht unser Wasserfreund?"
    "Hat einen schönen Tag. Sagt, er will nicht vor heute abend weiter."
    "Als ob sie sich abgesprochen hätten", erwidert Lomma grinsend. "Aljascha und Mirmilla ruhen sich aus, nur Alrik und Pepe sind noch munter. Gerade versucht er, der Heilerin und dem Alten ein Loch in den Bauch zu fragen. Hast du sonst etwas wichtiges bemerkt?"
    "Tja, das wird sich zeigen ob es wichtig ist. Ich habe oft Spuren von Pferdehufen gesehen, es scheint nicht selten zu sein, dass hier Berittene entlang kommen. Fuhrwerke dagegen kommen nur sporadisch vorbei. Die Leute hier halten ihre Hütten in Ordnung und sie pflegen ihre Umgebung ... ich habe einige dabei beobachtet, wie sie junge Bäume gepflanzt haben. Sehr sympathisch, muss ich sagen."
    #207Verfasserhäring (1359813) 21 Aug. 22, 17:28
    Kommentar

    Alrik war leise in die Hütte geschlichen. Er hatte ja soviel Fragen. Ob er sich trauen konnte sie zu stellen?


    In dem Moment sah ihn die weise Frau an und wies ihn an heisses Wasser zu holen. Alrik lief sofort los, hatte er das doch für seine Großmutter auch schon oft getan.


    Nachdem die Heilerin ihr Werk vollendet hatte begann er, erst schüchtern, dann immer mutiger werdend zu reden wie ein Wasserfall und den beiden Löcher in den Bauch zu fragen.

    Ob der Alte ihm die Karten erklären könnte, dass sein Vater mit dem Ochsenkarren Salze und andere Güter transportiert hatte, welche Kräuter seine Großmutter verwendet hatte, was sie für Salben bereitet hatte, ob der Alte wusste woher die Salze und Güter genau gekommen waren, weil auf den Karten war so Einiges verschlüsselt vermerkt, dass sein Vater durchaus von Gefahren gesprochen, ihm aber erst auf seiner ersten Fahrt mehr sagen wollte wozu es nie gekommen war und und

    Lachend wurde ihm Einhalt geboten.

    #208VerfasserMasu (613197)  21 Aug. 22, 21:39
    Kommentar

    Die alte Frau lachte während sie einen Tee für den Verletzten aufsetzte.


    „Wie soll ich denn Fragen beantworten wenn du kaum zwischen den Fragen Luft holst?“


    Sie schaute auf die verbeulte Teekanne und sah wie durch sie hindurch … „Manchmal kommen noch Reisende diese Strasse lang aber sie scheinen es immer nur eilig zu haben, aber was auch sollten sie hier wollen? Selbst Grossweinheim hat schon bessere Zeiten gesehen aber hier gibt es nicht mehr viel für das sich das Halten lohnt… der alte Klausen hat hier noch diesen Hof aber wer weiß wie lange er ihn noch bewirtschaften kann, es gibt noch ein paar Obstbauern in der Gegend. Aber Fremde? .. nein durch Kleinweinheim kommt nur noch wer woanders hin möchte .. und eh sie hier sind sind sie auch schon auf der anderen Seite des Ortes wieder raus … „


    Sie goß den Tee in eine Tasse und reichte sie Alrik, versucht ob er, sie zeigte auf den Verletzten, etwas trinken mag dann setzt euch ruhig wieder zu mir und ich will euch gerne erzählen was ich weiß…


    Sie erzählte von den Salzstöcken und Erzvorkommen in den Eisbergen und das früher auf der Salzstrasse ein ständiger Kommen und Gehen war, gerade Großweinheim sei früher richtig groß.. ja auch heute gäbt es dort Händler und einen kleinen Markt, ein Gasthaus und einen Schmied aber der Glanz vergangender Tage sei lange verloschen…


    „Zu den Karten oder den weiteren Weg nach Norden kann ich aber wenig sagen, ich habe mein ganzes Leben hier in Kleinweinheim verbracht. Schon meine Tante war Hebamme und Heilerin hier im Ort.. und ich habe alles von ihr gelernt … aber als Hebamme brauchte mich hier schon lange keiner mehr. Wer noch jung genug ist um Kinder zu haben zieht in die größeren Städte .. „ sie hält inne. „Aber es ist schön mit jungen Leuten reden zu können .. und zu den Karten und Wegen kann euch der Alte-Klausen bestimmt mehr erzählen, in seiner Jugend war er selber mit einem Ochsenkarren unterwegs .. bis das mit seiner Siri passierte … „ sie stockte wieder .. „ für sie wollte er den Hof seines Vaters übernehmen um ihr ein Hein für eine Familie bieten zu können ...“ die alte Frau verstummte….


    #209VerfasserSands (427472)  22 Aug. 22, 09:22
    Kommentar

    OOC:

    Bin zurück!

    OOC Ende


    +++++++++++++++++++++++++++++++++


    Der Verband der Heilerin tat Gilroys Zustand sehr gut und der bittere Tee senkte sein Fieber recht schnell.

    Immer öfters wurde sein quälender Schlaf von Wachphasen abgelöst.


    Schließlich erhob er sich mit wackeligen Beinen von seiner Liegestatt und wankte hinaus ins Freie um erst einmal seine Notdurft etwas abseits des Hauses zu verrichten. Er wusch sich sein Gesicht und seinen massigen Oberkörper am Brunntrog und blickte in sein im waberndenden Brunnenwasser reflektiertes Antlitz.


    Die letzten Tage haben schwer an ihm gezehrt....sein Geist war noch etwas vernebelt und seine Glieder fühlten sich schwer und gelähmt an dicke Bartstoppeln ließen ihn 10 Jahre älter erscheinen....das gefiel ihm gar nicht schlecht.


    Jemand hatte sich um ihn gekümmert....er kann sich nur an sanfte, sorgenvolle Stimmen und an schreckliche Albträume erinnern....Morbius Grimm kommt ihm wieder in Erinnerung, allerdings weiß er, dass dieser sicher in der schwarzen Schatulle in der Abtei verwahrt ist.


    ......

    Aus einer der Luken der Scheune heraus beobachteten ihn zwei neugierige Katzenaugen genau.

    Verflixt! Da hat sich dieser elende Kerl also doch schneller wieder erholt als gehofft. Die unnötigen Weiber haben es geschafft ihn wieder auf die Beine zu bringen.

    Warte nur....sobald ich einen geeigneten Körper finde werde ich ihn die Macht von Morbius Grimm spüren lassen...


    Der Kater springt elegant vom Heuboden in den Stall hinab und sucht weiter zwischen den Kornsäcken nach fetten Mäusen. Später wird er sich noch ins Haus schleichen und sich einen warmen Platz in der Nähe des Herdes suchen um die Gespräche zu belauschen und neue Pläne zu schmieden.

    #210VerfasserMerowinger (1359650)  22 Aug. 22, 10:35
    Kommentar

    Seraphim öffnete den kleinen Taubenkäfig und holte Trude, seine beste und schnellste Brieftaube heraus.

    Er streichelte ihr zart über den Rücken was sie mit leisem Gurren beantwortete. Die zuvor verfasste kleine Schriftrolle öffnete er nochmals und las sich den kurzen Text noch einmal durch:


    Der Dunkle ist auferstanden. Richtet eure Augen gegen Süden, schickt Späher aus.

    Wir folgen ihm und hoffen ihn rechtzeitig erreichen und liquidieren zu können.

    In seinem Gefolge befindet sich ein junger Paladin, keine Gnade für ihn!

    Gezeichnet, Seraphim


    Er rollt nun die Schriftrolle zusammen und steckt sie in das kleine Röhrchen das an einem Bein der Taube hängt. Dann hebt er die Taube in den Himmel wo sie sogleich die Schwingen ausbreitet und mit kurzen Flügelstößen schnell in den Himmel entschwindet.

    Ihr weg führt sie einige Meilen entfernt vom Aufenthaltsort der Gefährten schnurstracks in Richtung Norden.

    #211VerfasserMerowinger (1359650) 22 Aug. 22, 10:53
    Kommentar

    Nach der Zwangspause mit dem Warten auf Gilroys Genesung fühlt Aljascha sich so ausgeruht wie schon lange nicht mehr.

    Der alte Bauer der sich als der „Alte-Klausen“ herausstellte, ob es auch einen “Jungen-Klausen“ gab hatte sie irgendwie nie erfragt, war die Gastfreundschaft in Person und besonders an Mirmilla schien er einen Narren gefressen zu haben.


    Auch Thea die „Weise Frau“ Heilerin und Hebamme des Dorfes verbrachte sehr viel Zeit mit ihnen und schien es zu genießen ihnen alte Geschichten zu erzählen und ihr Wissen zu teilen.


    Zu Gilroy dem jungen Paladin blieben sie allerdings so distanziert wie sie zu allen anderen freundlich waren.

    „Vielleicht solltest du für die weitere Reise lieber deine Kleidung wechseln schlug Klausen vorsichtig vor, wirf zumindest etwas über … die Paladine aus der Abtei sind hier nicht so gerne gesehen und wahrscheinlich wäre es für euch einfacher wenn man euch nicht gleich als solchen erkennt gab er zu bedenken.


    OOC: Willkommen zurück Merowinger

    #212VerfasserSands (427472) 22 Aug. 22, 12:15
    Kommentar

    Gilroy befand sich nach 3 weiteren Tagen Ruhepause deutlich auf dem Weg der Besserung.

    Seine Gesichtsfarbe wirkte nun rosig, sein Gemütszustand verbesserte sich auch zusehens.


    "Ich wollte mich für eure Fürsorge und die Pflege bedanken." er verbeugte sich steif, seine verletzte Seite mit einer Hand haltend vor den Gefährten, insbesonders vor der Heilerin, Mirmilla und Aljascha.

    "Ohne euch hätte ich wohl nicht überlebt...ich stehe in eurer Schuld, mein Schwert soll das eure sein."


    Ehrfürchtig und etwas kleinlaut sprach er diese Worte...er meinte dieses Angebot auch genau so.


    "Meine Brüder haben mich verraten und hintergangen....Seraphim hat mir den fast tötlichen Hieb versetzt."

    Der Paladin setzte sich zu den anderen Gefährten.

    "Anscheinend steckt hinter der ganzen Sache ein großes Geheimnis....dieser Nekromant den wir gefangen nahmen hat versucht mich auf seine Seite zu ziehen....Morbius Grimm, Goldolad dem wir Paladine dienen....ich weiß gar nicht mehr was ich glauben soll."


    Gilroy reibt sich nachdenklich das Brandmahl auf seiner Stirn.


    "Der Nekromant hat mir im Tempelsaal gesagt, dass nichts ist wie es scheint, dass der eigentliche Feind nicht er, sondern Seraphim und Golgolad sind, dass wir Paladine anscheinend die Bösen sind...aber wie kann das sein? Wir studieren Golgolads Schriften seit Jahrhunderten!"


    Der Paladin sackt nachdenklich in sich zusammen.

    "Oder ist alles nur eine große Lüge?"

    Immer wieder sieht er Seraphim vor sich, wie er sein Schwert gegen ihn erhebt...


    .........

    Der schwarze Kater räkelt sich genüsslich in einem Korb mit Schurwolle, streckt sich und lässt seine Krallen aufblitzen.

    Ist der junge Paladin vielleicht doch nicht so dumm wie er aussieht?

    Soll ich mich jetzt schon zu erkenne geben?

    Nein....lassen wir den jungen Tölpel doch einfach von alleine auf die Wahrheit kommen...

    Ich....bin Mooooorbius Griiiimm, der schröcklichste der schrö......Schnurr, Schnurrr....

    Der Kater ist wieder genüsslich neben dem knisternden Feuer weggedöst.

    #213VerfasserMerowinger (1359650) 22 Aug. 22, 12:52
    Kommentar

    OOC

    Drei weitere Tage Ruhepause? Und ist Schupperich die ganze Zeit im Teich geblieben?

    OOC Ende


    #214VerfasserIrene (236484) 22 Aug. 22, 14:57
    Kommentar

    OOC

    Wenn ja dann war er aber bestimmt sehr zufrieden. Ich denke Aljascha oder die anderen werden ihn mal besucht haben oder die Waldelfen, um ihm zu informieren wie es um Gilroy steht.. hey er sitzt zufrieden in einem Tümpel Fisch gibts da bestimmt auch .. ich wetter er will da gar nicht wieder weg.

    OOC Ende

    #215VerfasserSands (427472) 22 Aug. 22, 15:03
    Kommentar

    OOC

    Na irgendwann wird ihm hoffentlich wieder einfallen, warum er in dem Tümpel und nicht in der heimischen Höhle sitzt und seine Schuppen schütttelnd wieder bereit zur Weiterreise und Weltrettung heraus kommt.

    Er hat es "der Burg" versprochen

    OOC Ende

    #216VerfasserMasu (613197) 22 Aug. 22, 15:23
    Kommentar

    Aljascha sieht den jungen Paladin nachdenklich an, es ist bestimmt nicht leicht sich von denen verraten zu fühlen denen man ganz besonders vertraut und sein ganzes Leben gewidmet hatte.


    „Wie sieht es denn inzwischen aus Gilroy, fühlt ihr euch wieder reisetauglich? Und was habt ihr überhaupt vor? Weiter nach Norden? Oder zieht es euch wooanders hin?“


    OOC: Wollen wir weiter nach Norden oder die verschwundene Siri suchen, was aber schwierig wied nach über 50 Jahren ist die Spur doch etwas kalt. Ende OOC


    In den letzten Tagen hatten sie alles an Proviant und Ausrüstung was sie dachten zu gebrauchen mit Hilfe von Klausen und Thea gegen die verbliebenden Pferde getauscht.

    Großweinheim war zum Glück groß genug das weder Fremde noch die imposanten Pferde dort sofort auffielen.


    #217VerfasserSands (427472) 22 Aug. 22, 15:46
    Kommentar

    OOC

    Wir wollten sowieso nach Norden in die Berge, um herauszufinden, warum das Wasser weniger geworden ist.

    Siris Geschichte sollte nur nochmal auf die dortigen Drachen und Geheimnisse hinweisen.

    OOC Ende



    #218VerfasserIrene (236484) 22 Aug. 22, 16:28
    Kommentar

    Alrik nutzte jede Gelegenheit mit dem alten Klausen zu sprechen und sich in die Geheimnisse der Karten einweisen zu lassen. Er konnte nur hoffen, dass er sich die Fülle der Informationen alle merken konnte und nichts durcheinander bringen würde. Gab es doch wohl Gefahren, die auch der Alte nicht klar aussprechen wollte, als ob es Unglück bringen würde darüber zu sprechen. Alrik war sich nicht sicher, ob Klausen seinen Vater gekannt und von dem Unglück dass ihn ereilt hatte wusste. wusste doch auch Alrik nicht wirklich was seinem Vater widerfahren war. Seine Großmutter hatte seine Fragen nie beantwortet und immer das Thema gewechselt.

    #219VerfasserMasu (613197) 22 Aug. 22, 16:48
    Kommentar

    Schupperich genoss den Aufenthalt im dem frischen, sauberen Wasser über alle Maßen. Der Uferschlamm erwies sich als sehr hilfreich gegen die hartnäckig juckenden Stellen auf seinen Schuppen, die ausgerechnet immer an Stellen lagen, die er selbst nicht erreichen konnte. Die Fische, die ihm sorglos bis direkt ins Maul schwammen, waren ausnahmslos genießbar bis sehr lecker, und ab und an kamen Menschen vorbei, blieben am Weiher stehen oder setzten sich auf eine nahe Bank, plauderten miteinander und so erfuhr Schupperich nebenbei noch einiges über die Siedlung Kleinweinheim. Seine Freunde kamen tagsüber vorbei, um nach ihm zu sehen und ihm die Neuigkeiten mitzuteilen, die sie vom Alten Klausen und von der Heilerin Thea erfahren hatten.

    Nachts, im Schutz der Dunkelheit, machte Schupperich sich selbst auf den Weg. Er ging zuerst entlang des Bachbettes, dass in Sichtweite der alten Salzstraße entlangplätscherte. Um darin zu schwimmen war es leider zu flach, aber es kühlte angenehm die Pranken, die vom ungewohnten Laufen auf hartem Untergrund arg angegriffen waren.

    "Ich fürchte, ich werde mir ernsthaft Gedanken um Schuhe machen müssen. Schließlich bin ich kein Pferd und habe keine Hufe, die ich mir beschlagen lassen könnte. Ich hoffe, dass ich irgendwann einmal herzlich darüber werde lachen können. Schuhe! Ich und Schuhe!"

    Bedächtig sammelte Schupperich kleine weißschimmernde Kiesel aus dem Bachgrund, die im Licht des abnehmenden Mondes sanft von innen heraus zu leuchten schienen. Wenn er eine Prankevoll zusammen hatte, verstaute er sie in einer tiefen Hautfalte zwischen seinen Bauchschuppen.

    Am Abend des zweiten Abends suchte er den frisch aufgeforsteten Baumbestand auf, den Bortagon schon beobachtet hatte und der unweit des Weihers lag. Zu seiner Überraschung stellte Schupperich fest, dass Menschen zwischen den Bäumchen herumschlichen.

    "Heda!" rief er sie an. "Was habt Ihr hier zu tun zu so später Stunde?" Die Menschen, vier an der Zahl, zuckten erschrocken zusammen als sie die tiefe Stimme poltern hörten. Das sie niemanden sehen konnten, dem die Stimme zuzuordnen war, machte es für sie nicht einfacher. Schupperich grinste zufrieden. Na endlich. Meine Tarnung funktioniert wieder.

    "Was habt Ihr hier zu schaffen, frage ich euch? Sehe ich da eine Säge blinken? Pfui, hinfort damit, aber schnell!"

    "Das ... das ist keine Säge", stotterte eine dünne Stimme. "Das ist mein Stab. Ich habe ihn poliert damit er nicht rostet. Er ist besser als jeder Knüppel, das verspreche ich euch. Niemand wird sich an diese Bäumchen wagen, auch Ihr nicht!"

    Wie sich schnell herausstellte, waren die Männer hergekommen, um die Setzlinge zu bewachen und vor Diebstahl zu schützen. Holz würde knapp werden, erzählten sie, und deshalb zahlten Händler höchste Preise. Aber wenn der Wald verschwände, dann würde auch ihre Lebensgrundlage verloren gehen, das sehe man ja, wenn man der Straße in die Berge folgen würde.

    "Dort ist alles öde und leer, der Boden verweht, weil keine Wurzel ihn mehr hält, und das Wasser versickert oder läuft gleich ab."

    "Und wieder das Wasser", brummte Schupperich. "Also verdanke ich es euch, dass mein Aufenthalt in eurer Siedlung so angenehm ist?"

    "Vor allem wohl dem Alten Klausen. Er war einer der ersten, der Bäume nachgepflanzt hat. Er hat auch alle davon überzeugt, dass die Brunnen strengt von den Latrinen zu trennen sind, und er redet allen ins Gewissen, wenn sie schwach werden und Holz einschlagen wollen um es teuer zu verkaufen."

    Am dritten Abend wurde Schupperich langsam unruhig. Wie er gehört hatte, ging es dem Paladin wieder besser, und auch was Reiseproviant und Ausrüstung anging, waren seine Freunde nun gut aufgestellt. Also konnte einer Weiterreise eigentlich nichts im Weg stehen ...

    #220Verfasserhäring (1359813) 22 Aug. 22, 17:26
    Kommentar

    Als der Alten Klausen sah, dass der junge Paladin wieder auf die Beine gekommen war und begann, sich selbst zu helfen, ging er in seine Kammer und öffnete einen alten, reichverzierten Schrank. Eine dicke Staubschicht verriet, dass diese Türen schon lange nicht mehr geöffnet worden waren. Im Schrank selbst lagen und hingen auf Borden und Bügeln sorgfältig hergestellte Kleidungsstücke - Alltagskleidung und Festtagskleidung, einfache Kittel für die tägliche Arbeit auf dem Hof und schön bestickte Hemden, Röcke und Hosen für Feiertage.

    "Ja, die Größe dürfte wohl passen", murmelte der Alte und begann, einzelne Stücke zusammenzusuchen. "Dies für den Alltag, und dies ..." der Alte griff tief in eine Schublade und holte eine warme, aus Wolle gefilzte Weste mit passender Mütze und Gürtel hervor. " ... falls sie es bis dorthin schaffen."

    Dann verschloss er die Türen des Schranks wieder sorgfältig und ging, mit der Kleidung auf dem Arm, zurück in die gute Stube.

    "Ich habe euch noch nicht erzählt, warum man mich den Alten Klausen nennt. Es ist so - nachdem Siri verschwunden war und ich sie auch nach langer Suche nicht finden konnte, verkroch ich mich auf diesem Hof, meine Eltern waren inzwischen beide verstorben, und wollte nichts mehr wissen von dieser Welt. Aber dann bekam ich einen Sohn, keinen leiblichen Sohn, aber ich habe ihn immer so behandelt, als ob er es wäre. Niemand weiß, wer seine Eltern waren, aber ich habe ihn aufgezogen mit der Hilfe meiner Freunde, und schließlich hieß er überall nur: der junge Klausen. Er war wohl so alt wie du jetzt, junger Paladin Gilroy, als er in die Berge zog, um zu ergründen was dort vor sich ging. Über zehn Jahre ist das jetzt her. Ich habe niemals etwas von ihm gehört. Das mag gut sein, das mag schlecht sein. Ich jedenfalls gebe die Hoffnung nicht auf, ihn eines Tages wiederzusehen. Er war auch ungefähr so groß und kräftig wie ihr, junger Gilroy. Diese Sachen könnten euch also passen - Ihr müsstet es allerdings in Kauf nehmen, für einen einfachen Bauernburschen gehalten zu werden. Kämmt euch die Haare in die Stirn und tragt eine Mütze, das ist in dieser Gegend nicht unüblich. Ich denke, Ihr werdet noch genügend Gelegenheit bekommen, euren Mut und eure Tapferkeit unter Beweis zu stellen, so dass eine solche Verkleidung euch nicht zu sehr kränken sollte."


    OOC:

    wie hat sich Mirmilla entschieden? Hat sie immer noch vor, in Kleinweinheim die Gruppe zu verlassen? Kommt stattdessen Thea mit? Oder ... oder ... oder ... ? @irene: du kannst mich doch nicht so im Ungewissen lassen 😉

    #221Verfasserhäring (1359813)  22 Aug. 22, 17:40
    Kommentar

    Bis auf eine warme Jacke und ein neues Kopftuch, ihres hat wohl immer noch Eigor fehlt Aljascha nichts für die weitere Reise und so haben sie, Hubert und die Schleiche unter ihrem Hemd schon quasi vor allen anderen gepackt.


    "Wie sieht es aus, wollen wir bis zum Morgen warten oder lieber schon gegen Abend losziehen? Und gehen wir über Großweinheim oder lieber drum rum und vermeiden den Ort so gut es eben geht? Mit oder ohne Karren, mit wäre wohl erstmal besser, oder?"

    Fragend sieht sie zu den anderen.


    OOC; Also Thea wird wohl hier bleiben denk ich, sie fühlt sich wie der "Alte Klausen" zu alt für solche Abenteuer.

    #222VerfasserSands (427472) 22 Aug. 22, 20:23
    Kommentar

    Mirmilla langweilte sich.


    Sie hatte ihre Vorräte ergänzt und sich mit drei weiteren Dolchen und einem leichten Kettenhemd ausgerüstet. Außerdem hatte sie sich einen Satz Wurfmesser zugelegt, mit denen sie hinter dem Haus übte. War aber auf Dauer auch nicht so spaßig.


    Sie würde gern weitergehen, oder zurück, oder überhaupt irgendwo hin. Hummeln im Hintern, hatte ihre Tante, bei der sie aufgewachsen war, das genannt. Mirmilla beschloss, noch am selben Abend mit den anderen darüber zu sprechen, besonders mit Schupperich. Wenn der weiterging, wollte sie mit.


    #223VerfasserIrene (236484) 22 Aug. 22, 20:31
    Kommentar

    "Habt Dank." antwortete Gilroy während er nachdenklich auf die Kleidung starrt die ihm der alte Klausen gegeben hat.


    Er begiebt sich in eine Ecke und beginnt die Kleidung anzulegen.

    Eine einfache braune Wollhose, braune Stiefel die etwas zu groß waren, ein Leinenhemd, eine graue Lodenjacke, ein schwarzer, rissiger Ledergürtel und eine schwarze Kappe die man etwas schräg aufsetzte, ganz so wie man es hier in der Gegend halt so trägt. Ein rotes Halstuch machte den Abschluss.

    Die Kappe zog sich Gilroy so weit wie möglich in die Stirn, damit man sein Brandmal nicht so schnell erkennen konnte.


    "Wir müssen auf jeden Fall mit dem Karren reisen. Meine Rüstung lasse ich nicht zurück." forderte Gilroy ein.


    Er nahm sich einen Becher Tee vom über dem Feuer wallenden Kessel.

    "Ich muss auf jeden Fall nach Norden." Er starrte ins Feuer.

    "Nur dort finde ich Antworten auf die Ereignisse der letzten Tage..."

    "Der Verrat Seraphims, die Wahrheit über Golgolad und die Wahrheit über den Nekromanten Morbius Grimm."

    Gilroy ballte die Faust.

    "Aber ich muss euch warnen...im Norden wartet nichts gutes auf uns...mindestens eine weitere Abtei, kurz vor den Eisbergen ist mir bekannt, keine Ahnung ob da noch Brüder wohnen... die Hängebrücke über die Salinenschlucht ist gefährlich alt und vorher müssen wir noch durch den Knorrwald wo schon viele Reisende einfach verschwunden sind...bevor wir durch das dürre verkrautete Hochland durch zunehmende Kälte ziehen."


    "Aber ich fürchte mich nicht....ich muss nach Norden....für die Wahrheit und für die Rache an Serpahim und Golgolad."


    "WER IST DABEI?" fragt er in die Runde.


    Goldene, halbgeschlossene Katzenaugen beobachteten den Paladin scheinbar gelangweilt.

    Guter Junge....schnurrr....


    ---------------------------------------------

    Währenddessen wurde in der Abtei alles für die Abreise bereit gemacht.

    Satteltaschen wurden über die noch übrigen Pferde geworfen und Sättel festgezurrt, Waffen poliert und geschärft.

    Nervös trappelten die Gäule vor sich hin.


    Seraphim und drei weitere Paladine der Abtei machten sich auf den Weg in Richtung Norden.


    #224VerfasserMerowinger (1359650)  23 Aug. 22, 08:04
    Kommentar

    „Na dann ist das ja geklärt, wir packen alles was mit muss auf den Karren und ich schlage vor wir fahren dann noch heute los. Gibt es noch andere Wege als die Salzstrasse entlang, zumindest bis wir an Großweinheim vorbei sind, ich bezweifel ob es so schlau ist wenn Schupperich da mitten durch den Ort stapft.“


    Aljascha sieht fragend zu Alrik und Mirmilla, „Ihr habt die Karten studiert, gibt es einen Weg um Großweinheim? „

    #225VerfasserSands (427472) 23 Aug. 22, 08:15
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    "Ich war einmal in der Abtei vor den Eisbergen....wir sind damals Großweinheim durch den Knorrwald umgangen...ist sogar eine Abkürzung von einem Tag wenn man den Weg direkt durch den Wald nimmt."


    Gilroy deutet auf die Karte in der Großweinheim am östlichen Rand des Knorrwaldes liegt und ein feiner, sich in schlangenlinenen ziehender Strich quer durch den Knorrwald von Süd nach Nord führt.


    "Das ist dann unser Weg."

    #226VerfasserMerowinger (1359650) 23 Aug. 22, 08:42
    Kommentar

    Die Waldelfen schauen etwas skeptisch auf die Karte.

    "Wartet einen Moment", bittet Lomma. "Sagtet Ihr nicht, dass wir mit dem Karren unterwegs sein werden? Müssen wir mit einem solchen Ungetüm nicht auf einer befestigten Straße bleiben?" Lomma schaut fragend zu Bortagon. Den eigenen heimatlichen Wald voller umgestürtzter Bäume und dornigem Unterholz vor Augen können sie sich beim besten Willen nicht vorstellen, das so ein Vorhaben durchführbar wäre.

    #227Verfasserhäring (1359813)  23 Aug. 22, 08:53
    Kommentar

    „Zumal wir nicht wissen ob uns die Paladine inzwischen verfolgen..“ Aljascha schluckt.. „...wir also quasi vor uns und hinter uns Paladine haben, kein wirklich gutes Gefühl. Kommt denn der Karren durch den Wald? Ansonsten müssen wir doch mit leichtem Gepäck reisen..“ Aljascha schielt zu Gilroys massiver Rüstung die mit allen anderen Sachen auf dem Karren liegt.


    „Auf jeden Fall sollten wir langsam los… weiß Schupperich schon bescheid, ist alles gepackt ...“


    Aljascha verabschiedet sich vom alten Klausen und von Thea. „Wir danken euch sehr, ihr ward uns eine so große Hilfe, das könnt ihr euch nicht vorstellen. Ich hoffe wir können das Rätsel der Eisberge lösen ...“


    OOC: 2 Doofe ein Gedanke, man merkt das wir keine Rüstung mitnehmen wollen;) Denke der Karren ist ja kein großes Ochsengespann und da es gehen muss wird es schon gehen, Gilroy lässt doch seine Rüstung nicht zurück. .p Ende OOC



    #228VerfasserSands (427472)  23 Aug. 22, 08:57
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    "Der Karren passt durch den Wald, das ist eine alte Abkürzung der Salzfahrer...die haben sich dadurch den Wegzoll des Großweinheimer Adels gespart".


    "Es ist zwar nur ein einfacher Hohlweg, sollte aber kein Problem sein wenn ich mich recht erinnere."

    Gilroy kratzte sich am Hals, die Lodenjacke juckte fürchterlich.


    #229VerfasserMerowinger (1359650) 23 Aug. 22, 09:02
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    In Erwartung der Abreise hatte Schupperich sich bei Einbruch der Dämmerung auf den Weg zum Hof des Alten Klausen gemacht. Schon von weitem hörte er die leisen Stimmen seiner Freunde.

    "Ah, ich komme also nicht zu früh", freute er sich. "Es geht wirklich los. Aber worüber diskutieren sie denn? Über den Weg, den sie nehmen wollen. Klug erkannt, ich würde in Großweinheim nur unnötiges Aufsehen erregen. Hm, er kennt eine Abkürzung? Hm ..." Schupperich schnaufte leise. Er tappte noch ein paar leise Schritte, und stand nun unmittelbar neben der kleinen zum Aufbruch bereiten Schar. Bis jetzt hatte ihn noch niemand bemerkt.

    "Dann wollen wir mal hoffen, dass du dich recht erinnerst", sagte Schupperich laut. "Die Nächte sind dunkel, bald ist Neumond. Ideal also, um ungesehen voranzukommen."

    #230Verfasserhäring (1359813) 23 Aug. 22, 09:16
    Kommentar

    Aljascha ist froh als es wieder los geht, komisch wie sehr sie sich an ihre Mitreisenden inzwischen gewöhnt hat.

    Hubert läuft vor ihr her und scheint sich ebenfalls zu freuen das man wieder unterwegs ist.


    Nach einer ganzen Weile des Weges durch die, für sie nicht ganz so dunkle, Dunkelheit stockt sie. Wenn dies der Weg ist den die Paladine schon immer zur Abtei in den Eisbergen genommen haben.. dann werden auch Paladinen die sie vielleicht verfolgen diesen Weg nehmen.


    OOC:

    Ist eigentlich auch Pepe mitgekommen oder ist er weiter zur Cousine Sabine :D ?

    Ende OOC

    #231VerfasserSands (427472) 23 Aug. 22, 09:46
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    Der Name Knorrwald hatte in Bortagon die Erinnerung an die ihm vertrauten Wälder geweckt, und die Sehnsucht, endlich wieder an einen solchen Ort zurückzukehren. Im Gegensatz zu ihm hatte Lomma alles, was mit den Menschen zu tun hatte - seien es ihre Häuser, ihre Haustiere, ihre Einrichtungsgegenstände, ihre Werkzeuge und Waffen - begeistert begutachtet und unter die sprichwörtliche Lupe genommen.

    Nun schaut er nachdenklich auf den rumpelnden Karren und alle die Sachen, die gut verpackt darauf liegen. Das muss wohl alles mit, seufzt er lautlos. Wie sich herausgestellt hatte, waren Menschen nicht in der Lage ihre Nahrung und Ausrüstung in ihrer jeweiligen Umgebung zu finden. Das musste daran liegen, dass sie so unvernünftig groß gewachsen waren ... Wie gut, das die Natur es mit ihnen besser gemeint hatte. Und wer weiß, vielleicht war dieser Knorrwald ja doch ein angenehmes Fleckchen Erde, möglicherweise lebten entfernte Verwandte dort ... aber was hatte der Paladin gesagt? Ein Hohlweg führe hindurch? Man würde sehen müssen, was das wieder war.

    In Bortagons Vorstellung mutierte der idyllische grüne Wald, wie er ihn kannte, zu einer bizarren Landschaft, die von tiefen Gräben durchzogen war, in denen jeweils kleine Karren wie der ihre langsam dahinzuckelten.

    #232Verfasserhäring (1359813) 23 Aug. 22, 12:08
    Kommentar

    Der Weg war besser als Aljascha befürchtet hatte, ja hin und wieder waren Zweige über den Weg gewachsen, der ein oder andere umgefallene Baum, zum Glück nur kleine, musste vom Weg gezogen werden aber alles in allem kamen sie schneller voran als vermutet.


    Am wolkigen Himmel sah man nur eine schmale Mondsichel, ja Schupperich hatte Recht bald war Neumond, dann würde völlige Dunkelheit sie umgeben.

    Sie führte das Zugpferd denn für sie war der Weg und eventuelle Hindernisse klar zu sehen, auch Hubert sah zwar nicht so besonders gut aber gerade in dem Halbdunkeln noch besser als ein Mensch.

    Wie gut Drachen sehen konnten? Sie wusste es nicht aber Schupperich stapfte zielsicher voran.


    Noch kamen sie so gut voran aber wenn es noch Dunkler werden würde kämen die anderen wohl um Fackeln nicht herum, irgendwie war ihr Unwohl bei dem Gedanken für alle sichtbar durch den Knorrwald zu ziehen.

    #233VerfasserSands (427472)  23 Aug. 22, 12:13
    Kommentar

    Als die Gefährten den Knorrwald betraten wurde es umgehend stiller um sie...

    Dichter Fichtenwald deren Baumwipfel jegliches Sonnenlicht schluckten und daher nur kahler muffiger Weldboden übrig war umwuchs den Hohlweg auf dem sie dahin rumpelten.


    Der Lärm des Fuhrwerkes wurde sogleich vom Wald verschluckt. Hie und da entdeckte man vielleicht eine eilige Maus die schnell das Weite zwischen einem der vielen kleinen Löcher zwischen den Wurzeln suchte.

    Spinnweben in Köcherform zierten manche hohlen umgefallenen Bäume.


    Gilroy widerten Spinnen an. Er schüttelte sich und klopfte im vorbeigehen zufrieden auf den Karren in dem seine Rüstung lag und sein Schwertknauf etwas aus dem Bündel herausragte.


    Immer wieder schaute er über seine Schultern, fast als ob er vielleicht eine Bewegung, ein Wiehern oder ein Klappern wahrgenommen hätte.


    Er wandte sich an Aljascha:

    "Ich traue dem Frieden nicht...der Wald ist seltsam, so still....so tot." Seine braunen Augen suchten immer die Umgebung ab.


    "Ich glaube in etwa 2 Meilen kommen wir zu einem Tümpel wo wir die Pferde tränken und Rast für die Nacht machen können."

    "Was meinst du?"


    Im Augenwinkel erblickte er ein an einem Ast hängendes Kunstwerk, zwei kleine Äste zu einem "X" zusammengebunden mit ein paar Federn und dem ausgebleichten Schädels eines kleinen Vogels darauf.


    "Was mag das sein?"




    #234VerfasserMerowinger (1359650) 23 Aug. 22, 12:36
    Kommentar

    OOC Sonnenlicht? ich dachte wir sind nach der Dämmerung also Einbruch der Nacht los? Oder dauerte es bis zum nächsten Tag den Wald zu erreichen?

    #235VerfasserSands (427472) 23 Aug. 22, 12:41
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    Alrik schauderte beim Anblick des "X", hatte er vom alten Klausen bestätigt bekommen, was sein Vater ihm vor Jahren schon eingeschärft hatte.

    "X" bedeutete Gefahr.

    Er hielt sich dicht bei Schupperich und Aljascha, bei denen er sich am sichersten fühlte. Ja, klar. Mirmilla war auch toll. Er hatte sie die letzten Tage beim Üben mit den Wurfmessern beobachtet und sich überlegt, ob sie ihn auch mal üben lassen würde. Zu fragen hatte er sich dann doch nicht getraut. Und Hubert - der Keiler war wie ein Rammbock wenn ihm was im Weg stand.

    Alrik seufzte erleichtert. Alleine hätte er sich nicht getraut hier entlang zu gehen. Doch mit diesen Gefährten fühlte er sich sicher.

    #236VerfasserMasu (613197) 23 Aug. 22, 12:50
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    OOC:

    Korrigiere auf "Tageslicht"

    OOC ENDE

    #237VerfasserMerowinger (1359650) 23 Aug. 22, 13:12
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    OOC: Tageszeit.:. wir sind bei Einbruch der Nacht los, anfangs normaler Weg und Wald , dann irgendwann bei beginnendem Tageslicht der Eintritt in den Knorrenwald. Dazwischen zwar verschiedene Pausen etc. aber kein Nachtlager .. das suchen wir gerade …

    So sollte es wieder halbwegs stimmen.. das sind die Vorteile vom Rollenspiel mit „Meister“ da ist immer wer der dafür sorgt das alle die gleiche Tageszeit haben oder so ..

    Ende OOC


    Sie würde noch bis Neumond warten und dann erkunden was inzwischen mit den Paladinen war, leckten sie immer noch ihre Wunden, hatten sie inzwischen Verstärkung bekommen, aber einfach aufgegeben sie zu verfolgen...?

    Sie würde sich besser fühlen wenn sie wüßte das außer der Abtei vor ihnen nicht auch noch hinter ihnen Paladine waren.


    Sie wand sich Gilroy zu als dieser sie ansprach, „Ich trau dem ganzen Wald nicht, ja es ist zu still, man hört keine Vögel keine normalen Geräusche des Waldes, nichts. Als ob da nichts ist, niemand .. oder als ob alle vor etwas Angst haben.“


    Sie schaut sich das Ojekt aus Zweigen an das Gilroy ihr zeigt. Sowas habe ich noch nicht gesehen aber es ähnelt Markierungen wie sie von Waldgeistern an besonderen Stellen angebracht werden, ob als Warnung oder zum Schutz, ich weiß es nicht. Magisch ist es auf jeden Fall nicht ...“


    #238VerfasserSands (427472) 23 Aug. 22, 13:23
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    Solche Art Bäume hatten weder Bortagon noch Lomma je gesehen, jedenfalls nicht in dieser Größe und Anzahl. Sie zweifelten, ob das Wort Wald für dieses was-auch-immer überhaupt das richtige Wort war. Unwillkürlich schauderten sie und zogen ihre Mäntel fester um sich.

    Bei einer weiteren kurzen Rast durchstöberte Lomma unauffällig den Waldboden, aber außer einigen Stücken übelriechender schleimiger Substanz, die ein Pilz oder wer-weiß-was sein mochte, fand sie nichts. Nichts essbares, nichts ungenießbares, nur Schicht um Schicht von den pieksenden spitzen Blättern, mit denen die Bäume sich hier zu schmücken pflegten. Nicht das kleinste Bodenlebewesen. Nur ein fauliger Gestank, der ab und zu aufstieg. Angeekelt wandte sie sich schließlich ab.

    "Ich hoffe, dass wird die einzige Überraschung bleiben, die dieser Ort bereit hält", sagte sie leise zu Bortagon.

    "Deine Hoffnung würde ich gerne teilen, aber ich fürchte, bei unserem Glück werden wir auch noch auf jene treffen, die diese unheimlichen Markierung angebracht haben."

    "Auf Waldgeister? Ich frage mich, wie die Geister eines solchen Ortes wohl so sind ..."

    Bortagon schüttelte nur ungläubig den Kopf. "Ich hingegen habe keinerlei Verlangen, das herauszufinden."

    Die Rast war zu Ende und die Gruppe setzte sich wieder in Bewegung. Die zwei Meilen schienen sich endlos hinzuziehen, und man war schon fast bereit für eine erneute Rast, als endlich ein fahles Glitzern zwischen den dunklen Baumstämmen auf einen kleinen Tümpel hinwies.

    "Da wird sich Schupperich aber freuen", mutmaßte Lomma. "Hauptsache, er ist mit einem kurzen Bad zufrieden und bleibt nicht gleich den ganzen Tag."

    Aber Schupperich blieb, ganz entgegen seiner Gewohnheit, ein Stück entfernt vom Ufer des Tümpels stehen und nippte nur vorsichtig.

    "Es ist trinkbar", sagte er dann sachlich. "Aber es schmeckt scheußlich."

    #239Verfasserhäring (1359813) 23 Aug. 22, 13:49
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    Nach etwa 2 Meilen erreichen sie ein Waldstück, dass nun in einen Mischwald übergegangen ist.

    Der Tümpel wird etwa einen Durchmesser von 50 Metern haben, gelbliche Blätter schwimmen auf dem klaren, sich im leichten Wind kräuselnden Wasser. Der Grund des Teiches war nicht zu erkennen....er schien schwarz und Dunkel...


    Hier im Mischwald wurde die Vegetation etwas üppiger soweit man dass in der weit fortgeschrittenen Dämmerung wahrnehmen konnte.


    "Hier passt es gut, wir sollten hier am Felsen unser Nachtlager aufschlagen und ein kleines Feuer entzünden um uns einigermaßen warm durch die Nacht zu bringen."


    Gilroy holte seine Rüstung hervor und legte sich den Brustpanzer und nahm sein Breitschwert in die Hand wo er sich lässig drarauf abstütze.


    "Zur Schlafenszeit werde ich die erste Wache übernehmen...ich traue dem Frieden hier nicht."


    Unweit war das leise "Tschiwit Tschiwit" eines Käuzchens zu hören.


    Der mitgereiste schwarze Kater sprang leichtfüßig ins Unterholz, wohl um sich eine Maus zum Abendessen zu holen.


    ----------------------

    "Hier!" rief Acrimboldo seinem Meister zu.

    "Deutliche Spuren die in den Knorrwald führen...sie haben den Waldweg genommen und nicht den Weg nach Großweinheim!"


    Seraphim ritt heran und schaute ebenfalls auf die Spuren.

    "Sie müssen langsam sein mit dem Karren....vielleicht holen wir sie ein!"


    Schon treibt er sein Pferd an, und im halsbrecherischen Ritt geht es duch den düsteren Wald, die Fackeln in ihren Händen erhellen ein wenig des Waldweges.

    #240VerfasserMerowinger (1359650)  23 Aug. 22, 13:53
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    Direkt am Tümpel scheint es zumindest etwas Vegetation zu geben, so wie bei einer Oase in der Wüste gedeihen um den Tümpel ein paar kärgliche Pflanzen und auch Vogelgezwitscher ist hier zu vernehmen, wenn auch wie gedämpft und so als sei der Natur selber unwohl das sie sich hierher gewagt hatte.


    Nein, Aljascha konnte sich nicht vorstellen das irgendwer gerne hier war, egal ob Baum, Pilz, Insekt oder Vogel.

    Die Schleiche huschte kaum das sie ein Lager aufgeschlagen hatten aus Aljaschas Hemd und verschwand am Ufer, Fressen.. Erkunden… ?


    Aljascha probierte das Wasser und fand es OK, nun kannte sie sich aber auch nicht so aus wie Schupperich, es war eben Wasser und wenn Schupperich sagte es sei trinkbar dann glaubte sie ihm.

    Wasser, ein Abendessen, ein Lager was nicht nur aus einem Feldboden bestand was wollte man mehr.

    #241VerfasserSands (427472) 23 Aug. 22, 14:54
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    Seraphim treibt sein Pferd an ohne auf den Weg zu achten. Da sackt der rechte Vorderhuf seines Reittieres im Boden ein und versinkt bis zum Knöchel. Das Tier strauchelt, fängt sich aber sofort und auch der Reiter ist nur kurz aus dem Gleichgewicht geraten. Trotzdem hält Seraphim an und steigt ab, um die Stolperfalle genauer in Augenschein zu nehmen.
    Am Boden ist nichts ungewöhnliches zu erkennen, aber als er seinen Blick schweifen lässt sieht er das kleine aus Ästen gebundene und mit Federn geschmückte Kreuz.
    "So so", murmelt er. "War das etwa alles, was euch eingefallen ist?" Er wendet sich an seine Begleiter. "Löscht die Fackeln! Sie sind nicht mehr weit ..."
    #242Verfasserhäring (1359813) 23 Aug. 22, 18:39
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    Alrik brütet über der Karte, die den Knorrwald zeigte. War da eine kleine Linie die einen anderen Weg zeigte?

    Einen Weg, den die Paladine möglicherweise nicht kannten?

    Sollte er Gilroy ausfragen, ob er den Weg kannte? Oder doch nicht? Er schien sich von den Paladinen entfernt zu haben. Stimmte das oder verstellte er sich? Wie sehr er jetzt seinen Vater vermisste.


    Alrik war so in Gedanken versunken, dass er die 3 Augenpaare, die ihn aus dem Dickicht beobachteten nicht bemerkte.

    #243VerfasserMasu (613197) 23 Aug. 22, 22:51
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    Mirmilla war erleichtert gewesen, als sie wieder aufbrachen.


    Jetzt am Teich war ihr aber zunehmend unbehaglich zumute. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass sie zum ersten mal ein Kettenhemd über eine längere Zeit trägt. Es drückt ein bisschen auf die Schultern und über der Brust. Aber ausziehen will sie es auch nicht. Nicht dass Gilroy sie für schwach oder dumm hält!


    "Ich kann ja dann die zweite Wache übernehmen. Weckt mich!" sagt sie ein bisschen zu fröhlich.


    Dann versucht sie, den Laubhaufen, der ihr Nachtlager werden soll, etwas zurecht zu schieben, legt sich hin und schließt die Augen. Wie seltsam still es hier ist.

    #244VerfasserIrene (236484) 24 Aug. 22, 06:38
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    Felsboden… Waldboden.. einerlei, Aljascha schlief schlecht und wachte im Laufe der Nacht ständig auf. Es war aber auch eine unheimliche Gegend, der ganze Wald hatte etwas verlassenes unnatürliches.


    Ob die anderen besser schliefen? Hätten sie vielleicht doch besser den Weg über Großweinheim nehmen sollen? Aber wer wusste das schon und später ist man immer schlauer, sie wünschte sich eine „Seherin“ zu sein dann .. ach was brachte es schon .. wenn .. dann und überhaupt.


    Sie sah zum Mond der kaum noch zu sehen war, weit im Osten kündigte sich der Sonnenaufgang an, bisher nur nur durch ein unheimliches Zwielicht aber lange konnte es nicht mehr dauern bis dieses gruselige Nacht vorbei war.


    Sie stand auf und sah sich nach den anderen um, … auf einmal zischte es in ihrem Hemd, es war die Feldschleiche … „siiiiiiieeee kommmmmen…. Siiiiie sind bald hier ...“ gleichzeitg hörte sie ein Krachen und Trampeln und einen wildgewordenen Hubert der durch das trockene Unterholz in Richtung des Weges den sie gekommen waren rannte ….


    Aljascha sprang auf und starrte ins Zwielicht aber noch konnter sie nichts erkennen ...

    #245VerfasserSands (427472) 24 Aug. 22, 07:49
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    Seraphim und seine Paladine entdeckten in einiger Entfernung den schwachen Schein eines Lagerfeuers.


    Leise deutete er seinen Brüdern.

    Sie banden die Pferde an und schlichen mit gezogenen Waffen in einer Reihe durch den Knorrwald, sie querten dabei ein richtiggehendes Feld aus Bovist-Pilzen die ihnen einen üblen Geruch bescherten.

    "Wuäää, das stinkt hier" beschwerte sich Acrimboldo der sogleich von Seraphim mit einem stengen Blick getadelt wurde.


    Einkesseln deute Seraphim seinen Brüdern die zustimmend nickten.


    Die Paladine umringten das Lagerfeuer in großem Bogen und traten gemeinsam aus dem dunklen Wald hervor um ihre Jagd zu einem Ende zu bringen...


    Sie entdeckten einige Wolldecken unter denen wohl die gesuchten schliefen.

    "Auf Sie!" brüllte Seraphim und schon schlugen er und seine Brüder auf die Bündel mit ihren Schwertern drein.


    Die Paladine atmeten schwer als sie ihr blutiges Werk vollbracht hatten. Seraphim begann zu wanken und irgendwie drehte sich alles um ihn herum. Er zog eine der Decken weg und entdeckte dort nur einen Haufen Blätter und Pilze.


    "Was bei Golgolad ist...."

    Er bekam kein weiteres Wort heraus, sein Zunge wurde irgendwie geschwollen und unbeweglich.

    Seraphim sackte auf die Knie und sah noch wie auch seine Kameraden stöhnend zusammenbrachen.


    Alle blieben sie paralysiert liegen, noch atmend aber unfähig sich zu bewegen.


    Da trat aus dem Schatten des Waldes noch jemand hervor....er erkannte nur eine braune kleine Gestalt mit einem knorrigen Wurzelstab in der Hand.


    Eine gackernde Stimme sagte: "Hab ich euch ihr Lumpen...hihi...meinen Pilzen entkommt keiner....hihi...so wahr ich Muckfumble Sneezefinger heiße...hihi".


    Dann sah er noch in das bärtige, schmale Gesicht eines alten Männchens und dann wurde es dunkel um ihn.


    -------------


    Eine Meile weiter des Weges schreckt ein Knacksen im Wald den auf der ersten Wache stehenden jungen Paladin auf. Es scheint als hörte Gilroy das klirren von Waffen und Rufen von Männern.

    "Achtung!" wendet er sich an seine Gefährten.

    "Ich höre etwas!" er hebt sein Schwert.


    Er legt seine Hand ans Ohr um besser zu hören.

    Dann war es auch schon wieder ruhig.

    "Hat das noch jemand gehört?"






    #246VerfasserMerowinger (1359650) 24 Aug. 22, 08:07
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    "Hat das noch jemand gehört?"


    Aljascha schaut zu Gilroy, „Ja ich denke Hubert, das muss der Grund gewesen sein das er hier wie ein Irrer lang gerast ist.“

    „Lass uns schaun was da los ist…“ Aljascha griff nach ihrem Stab und rannte Hubert hinterher ...

    #247VerfasserSands (427472) 24 Aug. 22, 08:22
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    Schupperich hebt müde den Kopf.

    "Bleib ruhig, Gilroy. Uns will niemand etwas böses", sagt er langsam, dann legt er den Kopf wieder zwischen die Pfoten und lässt seinen trüben Gedanken weiter freien Lauf.

    'Hier hätte es mindestens einen Drachen geben müssen. Es ist aber niemand hier. Nur ein Tümpel voller bitterer Tränen. Gewiss, es müssen kleinere Drachen gewesen sein, jünger, unerfahrener ... sie müssen sich hier sicher gefühlt haben ... und nun waren sie für immer fort. Was sind das nur für Wesen, diese Menschen!'

    Schupperich dreht noch einmal den Kopf und betrachtet den jungen Paladin, der immer noch in Hab-Acht-Stellung aufmerksam lauscht. 'Was wohl aus ihm werden wird? Oder muss ich fragen: was wohl aus ihm geworden wäre?'


    #248Verfasserhäring (1359813) 24 Aug. 22, 08:24
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    "Was? Moment!"

    Gilroy hebt noch fragend seine Hand, da war Aljascha schon an ihm vorbei.


    "Warte!" rief er ihr nach.

    Er schüttelte den Kopf.

    "Die hat aber Hummeln im Hintern."


    Er blickte noch zu seinen Reisegefährten zurück, diese schienen sich aber in Sicherheit zu befinden.

    "W...w...wartet hier, wir erkunden erst einmal die Lage."


    Dann lief er auch schon los in Richtung Süden, Aljascha und dem der rasenden Wildsau Hubert hinterher....



    #249VerfasserMerowinger (1359650)  24 Aug. 22, 08:25
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    OOC Hubert ist alles aber keine Wildsau *pfff.. ein Wildschwein, ein Eber ein Keiler . Aber keine Wildsau. Wenn er das gehört that geh ihm besser aus dem Weg dann ist er schwer beleidigt :) Ende OOC


    Aljascha läuft weiter den Weg entlang den sie gekommen sind, sie kann zum Glück auch in der Morgendämmerung alles so gut sehen wie am hellichten Tag., wobei .. den Weg und Hubert Spur hätte wohl jeder folgen können.


    Als sie zu einer kleinen Lichtung kommt wird sie langsamer, ja sie erinnert sich an diesen Platz … sie hatten alle so schnell wie möglich weiter gewollt weil es hier so unerträglich nach diesen schleimigen Pilzen stank.

    Sie bleibt stehen und sieht auf dem Boden 4 Paladine die sich aber nicht mehr rühren und neben ihnen steht ein kleiner bärtiger Mann, eher ein Zerg oder ein Kobold.. ein Waldgeist?


    Die Gestalt dreht sich zu Aljascha um noch bevor diese die Lichtung betreten hat.

    Er schaut sie aus zusammen gekniffenden Augen an … „Hmm und wer seid nun ihr…. Ihr seid anders ….. „

    Aljascha kommt einen Schritt näher … „Aljascha Bagoltin .. ich bin eine Schwester des Wissens.“ der kleine Mann geht langsam um Aljascha herum .. „So so .. und was habt ihr mit denen zu tun?“ er deutet flüchtig auf die am Boden liegenden Paladine.


    „Sie verfolgen meine Gefährten und mich …. ähhh sollten wir sie nicht besser fesseln .. nur so zur Sicherheit.. ich würde mich besser fühlen.. und wenn ihr nichts dagegen habt könnten wir dann zurück zu unserem Lager und mit allen Besprechen was passiert ist… „


    „Euer Lager …? Ihr meint meinen Teich?.. nun denn….“ Er wedelt einmal flüchtig durch die Luft und ein paar Baumranken winden sich um die Handgelenke und Knöchel der Paladine … „wenn ihr euch dann besser fühlt ...“


    Gerade will er mit Aljascha die Lichtung verlassen als er Gilroy sieht.. „Ahh noch einer … „



    #250VerfasserSands (427472)  24 Aug. 22, 08:53
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    Was er sieht, ist ein Paladin in Rüstung und Waffen - und auf die ist Muckfumble überhaupt nicht gut zu sprechen. Hier war es besser, erst zu handeln und dann Fragen zu stellen.

    "Beiseite, Schwester", bedeutet er Aljascha und drängt sie mit seinem Wurzelstab zur Seite.

    #251Verfasserhäring (1359813) 24 Aug. 22, 09:11
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    Auf einen Stoß des knorrigen Wurzelstabes des kleinen Männleins auf den Waldboden hin wachsen kräftige Wurzeln aus dem Boden rund um Gilroy. Sie legen sich schnell um die Beine, Hände und den Hals der langsam zugedrückt wird.


    "Ich...ich...." der Paladin lässt sein Schwert fallen, verliert sein Mütze und ringt nach Luft.

    Das Brandmal der Paladine vom heiligen Feuer ist auf seiner Stirn klar zu erkennen.


    "Dich werde ich gleich zu deinen Gesellen legen mit deinem Breitschwert und deinem Feuer...hihi...."


    Muckfumble schnürt die Wurzel enger um Gilroys Hals...



    #252VerfasserMerowinger (1359650) 24 Aug. 22, 09:13
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    „Wartete.. er ist ein … also er ist nicht wie .. er …. „

    Aljascha weiß selbst nicht was sie sagen möchte und selbst jetzt bekommt sie das Wort Freund nicht über die Lippen.


    „Also wer seit ihr, was wollt ihr hier und habt ihr hier nicht schon genug zerstört...“ er deutet mit dem Knorrenstab grob Richtung Wald.

    Er wand sich wieder Aljascha zu … „Ihr sagtet ihr habt noch mehr Gerfährten hier .. na dann los .. ich will sie kennen lernen .. ich hoffe sie sind mehr wie ihr und weniger wie er ...“


    Er stürzt den Weg entlang, die 5 Paladine lässt er erstmal einfach liegen, Hubert rennt ihm begeistert nach und auch Aljascha folgt ihm wenn auch langsamer zum Lager.

    #253VerfasserSands (427472)  24 Aug. 22, 09:21
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    Drei kleine Augenpaare beobachteten Alrik aus dem Dickicht. Drei kleine Schnäuzchen nahmen Witterung auf. Drei piepsige Stimmchen teilten aufgeregt mit, was sie erschnuppert hatten. Sie sprachen ihre eigene Sprache, so dass niemand sie hätte verstehen können, selbst wenn er sie gehört hätte.

    Schupperich hatte seine Vorderpranken über die Augen gelegt. Er wollte niemanden sehen und niemanden hören, am liebsten würde er sogar nie wieder aufstehen. Natürlich kannte er die alten Geschichten, die ihm als junger Drache immer erzählt worden waren:

    'Die Anzahl der Drachen auf der Erde ist immer gleich. Wenn ein Drache geht, entsteht aus dem, was zurückbleibt, irgendwann ein neuer Drache. Manchmal dauert das etwas, aber es geschieht - sobald die Zeit reif ist. Und jeder neue Drache ist auf seine Weise einzigartig - die Erfahrungen, die der vorherige Drache gemacht hat, was er erlebt, gesehen und gehört hat - all das wird in diesem neuen Drachen wiedergeboren, immer gleich und doch immer neu.' Er hat schon damals keinen Trost in diesen Worten gefunden, und er vermag ihn auch jetzt nicht zu finden.

    Da hört er ein aufgeregtes Fiepsen. Im Nu ist er auf den Beinen.

    'Ich muss mich verhört haben! Nestlinge! Ich habe Halluzinationen - ich glaube schon, ich höre Nestlinge! Oh weh ... und jetzt sehe ich sie auch noch ... und sie haben mich auch gesehen. Wie denn das? Ist das gar keine Halluzination? Sind das etwa wirklich ...?'

    Drei winzig kleine Drachen mit noch ganz weichen Schuppen sind aus dem Dickicht geschlüpft. Sie müssen nicht laufen, was mit ihren Stummelbeinchen auch recht mühsam wäre, sie können mithilfe ihrer großen, fast durchsichtigen Flügel bequem fliegen. Sie erinnern eher an übergroße, etwas zu plumpe Libellen, aber der charakteristische Drachenkopf ist schon gut sichtbar ausgeprägt.

    "Mirmilla! Alrik! Seht euch das an!" ruft Schupperich aufgeregt. "Aljascha, Lomma, Bortagon! Und ... wo ist er denn? Gilroy? Schaut euch das an! Sie haben die alten Drachen getötet, aber hier sind sie wieder! Alle sind sie wieder da! Ist das nicht wunderbar? Kommt her, meine Lieben! Ach, wie lange habe ich keine Nestlinge mehr gesehen!"


    #254Verfasserhäring (1359813) 24 Aug. 22, 09:36
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    OOC: Passt bloß auf, dass der Kater die niedlichen kleinen Flattertiere nicht zu Gesicht bekommt...

    OOC Ende

    #255VerfasserMöwe [de] (534573) 24 Aug. 22, 09:49
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    OOC:

    naja, dann würde Schupperich zur Abwechslung mal zur rasenden Wildsau - also lieber Pfoten weg ... ;-)

    Ende OOC

    #256Verfasserhäring (1359813) 24 Aug. 22, 11:30
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    OOC

    Da hier offensichtlich mein guter Name gefallen ist...

    OOC Ende

    ***************************************************************


    "Nicht so schnell mein Täubchen, nicht so schnell." mokiert sich der gute alte Muckfumble.

    Er beschleunigt seine Schritte.

    "Du, du hast Magie an dir, ich spüre deine Aura."

    Er deutet vielsagend mit seinem Wurzelstab auf die Hexe.


    "Ich bin nur ein alter Waldschrat der seit langer Zeit alleine im Knorrwald lebt, ich freue mich immer über Gesellschaft. Ausser die Eisenmänner, die mag ich nicht mit ihren Schwertern und Hämmern!"



    #257VerfasserMuckfumble Sneezefinger (599515) 24 Aug. 22, 11:31
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    Gilroy lag nun da neben den anderen Brüdern und es dämmerte bereits. Er war ganz benommen vom Würgen durch die Wurzeln von Muckfumble Sneezefinger.


    Neben ihm bemerkte er eine Bewegung...es war Seraphim der als erster munter wurde.

    Dem alten Paladin brummte der Schädel jedoch konnte er sich aus den Wurzelfesseln befreien, nicht zuletzt weil wohl die Kraft des Naturzaubers deutlich abgenommen hat seit dieser Waldschrat nicht mehr in der Nähe war.


    Auch die restlichen drei Brüder reckten sich unter den Wurzeln die sie gefesselt hielten.

    Acrimboldo erbroch sich erst einmal und wischte sich die grünliche Kotze aus dem dichten Bart.

    "Was...was war das?" fragte er schläfrig.

    "Wir wurden wahrscheinlich von den stinkenden Pilzen vergiftet und paralysiert."


    Seraphim erhebt sich.

    "Aber seht was uns für ein schönes Geschenk hinterlassen wurde!"

    Mit dem Stiefel stubst er den schlafenden Girloy an.

    #258VerfasserMerowinger (1359650)  24 Aug. 22, 11:40
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    Ja ein Waldschrat, natürlich warum sie da nicht gleich drauf gekommen war. Sie hatte nur bisher noch keinen getroffen nur von ihnen gehört.


    „Ja ich kann Magie wirken, zumindest etwas ich bin noch relativ am Anfang meiner Ausbildung. Und wenn ihr Gesellschaft mägt dann kommt weiter mit und trefft meine anderen Gefährten, ich verspreche auch es ist kein anderer der Eisenmänner dabei.. Na ja da ist Mirmilla sie trägt gerade ein Kettenhemd.. aber das ist was anderes .. kommt mit und seht für euch selbst….“



    OOC: Nur zur Klarstellung Seraphim und alle Paladine (inkl. Gilroy) sind gerade auf der Lichtung mit den Pilzen), der Waldschrat und Aljascha auf dem Weg zum Lager, Hubert irgendwo da im Wald und der Rest inkl. der kleinen Drachen im Lager/beim Tümpel? .. Wo sind Lomma und Bortagon und wo ist Pepe .. Hunde sollte man im Wald anleinen. Ende OOC



    #259VerfasserSands (427472) 24 Aug. 22, 12:34
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    Als erster wird der schwarze Kater auf die winzigen Drachen aufmerksam. Anschleichen, ducken, abspringen - das ist alles eins. Dann daneben schnappen, weil die angepeilte Beute wendiger ist als erwartet, einen Prankenhieb abbekommen und einige Meter über den zum Glück weichen Waldboden kugeln ...

    Schupperich würdigt den Kater keines weiteren Blickes. Er versucht lieber, mit den Nestlingen Kontakt aufzunehmen. Sie sind zwar noch klein von Wuchs, aber offenbar nicht erst gestern aus dem Ei geschlüpft. Aber wie alt sie sein mögen, wo sie wohnen, wovon sie leben, was hier vorgeht - das alles bleibt ihr Geheimnis. Aus ihrem Fiepsen und Piepen und Pfeifen wird Schupperich nicht schlau. Die drei bemühen sich zwar redlich, aber sie müssen schließlich auch einsehen, dass der Große sie einfach nicht verstehen kann. Etwas betrübt lassen sie sich auf Schupperichs breitem Rücken nieder.


    OOC

    Lomma und Bortagon haben offensichtlich einen guten Schlaf, aber sind prinzipiell beim Lager am Tümpel.

    Ende OOC

    #260Verfasserhäring (1359813)  24 Aug. 22, 12:42
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    Die Waldelfen hatten für sich und ihre Hasen nach einer passenden Mulde im Waldboden Ausschau gehalten und schliesslich auch etwas passendes gefunden. Sie glaubten zwar nicht, dass der Gruppe eine beschauliche Nachtruhe vergönnt sein würde, aber sie glaubten ebensowenig daran, dass sie etwa daran würden ändern können. Sie würden die Dinge so nehmen müssen, wie sie kamen - gegen nur einen Paladin hatten sie ja schon kaum den Hauch einer Chance. Sie beschlossen, sich bestmöglich zu tarnen und ansonsten abzuwarten. Da die Nacht vorerst ruhig blieb, fielen ihnen dann doch die Augen zu. Erst Schupperichs aufgeregtes Gebrabbel weckte sie wieder auf.

    "Kneif mich mal, Lomma", sagt Bortagon schlaftrunken. "Siehst du auch, was ich sehe? Sind das etwa die Waldgeister?"

    #261Verfasserhäring (1359813) 24 Aug. 22, 12:57
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    "Oh ja, eine Hexe bist du und das ist schön...viel zu wenig magische Wesen hier im Wald, viel zu wenig!"


    Muckfumble rückt seinen viel zu großen, aus braunem Loden gewalkten Schlapphut mit dem gekrümmten Spitz darauf etwas zurecht und streicht sich die grauen langen, etwas verfilzten Haare aus dem Gesicht. Seine kugelrunde, rote große Nase und seine buschigen Augenbrauen werden sichtbar. Der Waldschrat reicht Aljascha gerade einmal bis zur Hüfte. Seine Haut ist runzelig und schmutzig und seine Zehen, die aus den beiden ausgelatschten Lederschuhen vorne wie Zungen herausschauen sind mit Dreck verkrustet und unter den knubbeligen Zehennägeln hat sich schon ordentlich Schmutz angesammelt.


    "Seit die Salzleute nicht mehr durchkommen habe ich schon lange keine Reisenden mehr gesehen...die wollen alle in die große Stadt und dort Abenteur zu erleben....sowas...die Jugend von Heute...tststs..."


    Er klemmt sich den Wurzelstab unter den Arm und fistelt mit flinken kleinen Fingern eine Pfeife mit einem langen Holm hervor. Aus einem Beutel stopft er etwas würzigen Tobi rein und drückt diesen mit seinem schmutzigen Daumen fest.


    "Die hätte ich mir auch vorhin am Feuer anstecken können...ich bin ja mal ein Dussl...hihi..."

    "Habt ihr Feuer, dort wo wir hingehen?"

    #262VerfasserMuckfumble Sneezefinger (599515)  24 Aug. 22, 13:29
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    Die behandschuhte Hand traf Gilroy im Gesicht und riss eine weitere blutende Wund oberhalb der rechten Augenbraue auf.


    "Wo ist der Nekromant?" brüllt Serphim.

    Die beiden anderen Paladine halten Gilroy fest während Serpahim erneut zum Schlag ausholt.

    "Wo ist er? Sag es oder ich schwöre bei Golgolad, dass sind deine letzten Atemzüge!"


    "Ich...ich weiß es nicht...pffft" sprach Gilroy lallend während er Blut ausspuckte.


    "Meister, er kann nur in einen der Flüchtigen gefahren sein!" meinte Acrimboldo der mit verschränkten Armen neben Seraphim stand.

    "Die Schatulle war leer als der Brand gelöscht war. Irgendjemand muss ihn befreit haben!"


    Gilroy schaute aus dem blutunterlaufenen Augenwinkel auf die Beiden. Seine Nase war gebrochen und es fiel ihm schwer zu atmen.


    Wer soll Morbius befreit haben? Der eitle Morbius Grimm hätte sich in einer menschlichen Gestalt niemals so lange zurückhalten können...er muss also in eine andere Gestalt....oder ein Tier....nein, das kann nicht sein...es muss der Kater sein! Immer wenn er sich in meiner Nähe befunden hat, hatte ich diese Albträume und mir ging es schlechter. Es MUSS der Kater sein! Ein fauler Kater hätte nie sein gemütliches Zuhause verlassen um mit uns in Richtung Norden zu fahren....was hat Grimm für ein Geheimnis?


    Gilroy atmet brodelnd aus.


    Ich muss die anderen warnen, dem Nekromanten ist Alles zuzutrauen!


    Er zögert...

    Nein...Aljascha hat ihn verraten und einfach liegen gelassen...dafür wird sie büßen müssen.


    "Ich...hust...ich weiß wo er ist...ich weiß es..." spricht er er schöpft und bricht fast zusammen. Die harten Schläge die ihm wohl eine Rippe gebrochen haben und seine Lunge dadurch perforiert wurde setzen ihm stark zu. Er spuckt wieder Blut.


    "Richtet ihn auf..." befiehlt Seraphim. Er steht vor dem übel zugerichteten jungen Paladin.

    "Dann erzähl mal mein Junge."


    Gilroy spuckt einen Batzen geronnenes Blut in das Gesicht von Seraphim.

    "Er ist eine Meile weiter bei unseren ehemaligen Gästen. Es muss der schwarze Kater sein."


    Seraphim nimmt Gilroy beim Haarschopf und zieht den Kopf nach hinten. Er schaut seinen ehemaligen Novizen von oben bis unten an.

    "Unser schwarzer Kater sagst du? Unser fetter schwarzer Kater aus der Abtei?"

    Gilroy nickt schweigend.


    Süffisant sagt Seraphim:

    "Danke..."


    Mit der anderen Hand zieht er in einer schnellen Bewegung seinen Dolch über die Kehle von Gilroy.

    Zuerst ist nur ein schmaler roter Streifen zu sehen, dann rinnt plötzlich ein Schwall hellen Blutes aus der Schnittwunde.


    Überrascht schaut Gilroy Seraphim in die Augen während er vorn über kippt und stirbt noch bevor er den Waldboden berührt hat.


    *******************************************************************

    OOC:

    Und das passiert wenn man seine Kameraden im Stich lässt ;-)

    OOC Ende



    #263VerfasserMerowinger (1359650)  24 Aug. 22, 14:11
    Kommentar

    OOC Hey, immerhin hab ich den Waldschrat daran gehindert dich zu vergiften oder so, konnte ja keiner wissen das er so arg was gegen Paladine hat (da ist er wohl nicht der einzige) und das er so laaaangsam ist.. dachte wir hetzen zum Lager zurück. Erklären was passiert ist und holen Gilroy- Ich dachte ja Seraphim kann sich nicht gar so schnell befreien (daran biste aber selber schuld). Dann wäre doch alles gut gewesen.

    Tja aber iss ja nicht meine Geschichte … sondern sie ist für uns alle da…;) Ende OOC


    Aljascha bejaht die Frage des Waldschrates, „Ja ja wir können Feuer machen aber nun kommt.“

    Das Wort Beeilung scheint es in seinem Wortschatz nicht zugeben, was wohl auch kein Wunder ist wenn man alleine im Wald wohnt. Sie läuft nun vor in der Hoffnung das er ihr schon aus Neugier folgen wird.


    Am Rand der Lichtung bleibt sie stehen … „Es gibt zu wenige magische Wesen im Wald?“ Sie schüttelt den Kopf, am Ufer steht Schupperich und auf seinem Rücken sitzen 3 winzige .. ja was eigentlich .. „Dragenflies.. wenn jetzt noch die Waldelfen auftauchen würden es gäbe hier auf der Lichtung mehr magische Wesen als Muckfumble je auf einen schlag gesehen hat...

    #264VerfasserSands (427472)  24 Aug. 22, 15:33
    Kommentar

    Alrik war über den Studium der Karten eingenickt. Vom lauten Rufen Schupperichs geweckt sah er zu seinem Staunen 3 kleine Drachen mit schillernden Flügeln um Schupperich herumflattern.

    Noch bevor er dies begreifen konnte, hörte er rechts und links von sich noch weiters Piepsen und Pfeifen. n

    Noch 4 weitere winzige Drachen umtanzten ihn und er hatte das Gefühl dass sie ihn auslachen würden.

    Nein, nicht nur das Gefühl. - er verstand sie - glaubte er.


    Vorsichtig sprach er sie an. "hallo ich bin Alrik aus dem Dorf Grindelwald. Und wer seid ihr?"

    Piepsend und pfeiffend glaubte er zu verstehen. **

    "Wir sind die Drachen des Knorrwaldes. Wir sind ein altes Geschlecht und unsere Vorfahren waren schon immer hier"


    ** ob das jetzt seiner blühenden Fantasie entsprang oder stimmt, muss sich noch herausstellen

    #265VerfasserMasu (613197)  24 Aug. 22, 15:53
    Kommentar

    Beim Alten Klausen lag der Hofhund in der Sonne und schlief.

    Er träumte und schnarchte dabei, als wollte er einen Wettbewerb gewinnen.

    Er träumte davon, dass er wieder jung war.

    Er träumte davon, mit den Menschen sprechen zu können und auf zwei Beinen zu laufen.

    Als er erwachte, wunderte er sich, was sein alter Kopf für Fantastereien erschaffen konnte.

    Um sich zu vergewissern, dass alles immer noch seine Ordnung hatte, trottete Pepe zum alten Klausen, stupste dessen Hand an und ließ es sich anschließend wohlig gefallen, von der alten knöchernen Hand gekrault zu werden....

    OCC ich finde ganz toll, was Ihr schreibt. Aber ich habe gemerkt, dass ich zum Einen im Moment zu wenig Zeit dafür habe. Zum anderen habe ich auch dass Gefühl, mit den hier vorhandenen Talenten nicht mithalten zum können.

    Von daher werde ich als stiller Mitleser weiter die Geschichte genießen.

    OCC Ende

    #266VerfasserTortentante (1363185) 24 Aug. 22, 17:46
    Kommentar

    Auch Mirmilla war von Schupperichs Rufen aufgewacht. Sie fuhr hoch, die Waffen griffbereit, und rief schlaftrunken etwas, das wie "Dummes Zeug!" klang (wahrscheinlich ein Traumrest). Dann starrte sie mit immer größer werdenden Augen auf die kleinen Drachen.

    Drachenkinder?

    Dann bemerkte sie auch Aljascha und deren neuen Begleiter, die gerade durchs Gebüsch kamen.

    Mirmilla hatte das dringende Bedürfnis, etwas ganz normales zu tun, etwas, das sich nach realer Welt anfühlte. Also fragte sie: "Gibt es Frühstück?"


    #267VerfasserIrene (236484) 24 Aug. 22, 18:24
    Kommentar

    OOC LOL Mirmilla muss mit Held verwandt sein. OOC Ende


    Alrik wurde von Mirmillas Worten aufgeschreckt und begann Kaffee zu machen.

    Sie hatte recht, etwas Normalität würde ihnen gut tun.

    #268VerfasserMasu (613197)  24 Aug. 22, 18:34
    Kommentar
    OOC

    Tja liebe Leute, mit Gilroy als Char war ich nicht mehr so zufrieden, darum hab ich ihn rausgeschrieben.

    Das mit den Kameraden und im Stich lassen war natürlich nur eine kleine Neckerei.

    Gilroy hat die Paladine auf die richtige Spur gebracht. Die Jagd geht dann mal richtig los.

    Muckfumble ist natürlich nicht zufällig aufgetaucht. Ich habe ihn von einem alte RPG hier auf Leo bei dem ich ihn geschrieben habe aus dem Tiefschlaf geweckt.

    Er ist mein neuer Hauptcharakter und ich springe jetzt zu ihm rüber.

    Mal sehen wo uns unsere Reise in den ungewissen Norden hinführt!

    Ich freue mich auf jeden Fall, dass wir hier so eine illustre und engagierte Runde sind.

    Die Storyline für das Abenteuer in den Eisbergen ist auf jeden Fall in groben Zügen in meinem Kopf.

    @Tortentante
    Spring gerne wieder rein wenn du Zeit und Lust hast! PEPE hat mich immer an den Hund D'Artagnon ausder Zeichentrickserie "Die 3 Musketiere" erinnert

    MEROWINGER OVER AND OUT

    OOC ENDE
    #269VerfasserMerowinger (1359650)  24 Aug. 22, 18:50
    Kommentar
    "Waldgeister? Nein, das sind ... naja, irgendeine Form von Drachen, nehme ich an. Aber dort, da im Schlepptau von Aljascha ... das muss ein Waldgeist sein", flüstert Lomma aufgeregt. Als Mirmilla an das Frühstück erinnert, ist sie ebenfalls erleichtert. Aber irgendwas stimmt hier doch nicht ... warum hat Aljascha das Lager überhaupt verlassen? Doch sicher nicht, um diesen merkwürdigen Waldschrat von irgendwo abzuholen ...
    "Wo ist eigentlich Gilroy? Hat jemand Gilroy gesehen?", fragt sie in die Runde.

    OOC
    Hm, der Waldschrat hat gebummelt, aber Seraphim hat wie man lesen konnte keine Zeit vertrödelt - sie müssten also fast zeitgleich beim Lager eintreffen? Haben wir wenigstens noch Zeit, Morbius den so lange ersehnten neuen Wirtskörper zukommen zu lassen?

    Ich finde es plausibel, das Alrik die Kleinflügler verstehen kann - mir scheint, sie gehören zur gleichen Generation (und vielleicht ist Schupperich auch schon etwas schwerhörig ...)
    #270Verfasserhäring (1359813) 24 Aug. 22, 19:41
    Kommentar

    Alrik erschrak als die 4 kleinen Drachen ihn plötzlich ganz aufgeregt umschwirrten und heftig anstupsten. Kaum konnte er verstehen was sie zirpten

    'sie kommen -Eisenmänner - nahe - drachentöter - böse'

    Alrik beeilt sich seinen Gefährten alles so eindringlich wie leise mitzuteilen.

    Kaum war er damit fertig, verschwanden die 4 blitzartig im Wald, als ob sie masslose Angst hätten.

    Alrik bekam Gänsehaut


    #271VerfasserMasu (613197) 24 Aug. 22, 19:58
    Kommentar

    Aljascha atmet schwer als sie sie die Lichtung betritt, "Ich glaube nicht das wir Zeit für Frühstück haben... "Seraphim und drei seiner Brüder haben uns gefunden, Muckfumble, sie zeigt auf den Waldschrat, " hat sie aufgehalten und von Ranken fesseln lassen, sie und Gilroy aber wer weiß wie lange es hält."


    Sie sieht sich um.


    "Sie sind einfach schneller als wir so ohne Karren und zu Pferde, ich denke durch Weglaufen werden wie sie nicht los."


    Die Schleiche in ihrem Hemd zischt aufgeregt .. "Siiiiiii sind da .... sie sind da ....." Hubert grunzt aggressiv.


    Aljascha beobachtet den Waldrand, sie wartet darauf das die Paladine durchs Unterholz brechen .. verdammt sie hatte gehofft sie wären noch verschnürrt auf der Lichtung aber es sieht nicht danach aus.


    Sie zischt leise und vor ihr entstehen 4 Schlangen die direkt aus der Erde zu kommen scheinen, sie schaut ihren Stab aber aber gegen die gut gerüsteten Paladine ist ein Stab wohl nicht die idealste aller Waffen. Was sie tun kann ist es zu versuchen die Paladine in ihren schweren Rüstungen zu Fall zu bringen, wer auf dem Boden liegt kann nicht mehr so gut kämpfen...





    #272VerfasserSands (427472)  24 Aug. 22, 20:02
    Kommentar

    Bitzschnell setzt Mirmilla ihren Helm auf, und zieht zwei Dolche.

    "Alrik, schnell unter den Karren!" murmelt sie und versucht zu erraten, aus welcher Richtung die Feinde kommen würden.

    #273VerfasserIrene (236484) 24 Aug. 22, 21:40
    Kommentar

    Aljascha beobachtet den Waldrand um das Lager, einfach den Weg entlang stürmen werden die Paladine wohl kaum aber wo sind sie … oder haben sowohl die Schleiche als auch die Mini Drachen überreagiert und sie sind noch gar nicht so nah… kaum hat sie diesen hoffnungsvollen Gedanken gedacht als auch schon Hubert an ihr vorbei ins Unterholz stürzt… im Halbschatten der Bäume sieht sie das glänzen einer metallernen Rüstung und eh sie sich versieht scheien aus allen Himmelsrichtungen schwer gerüstetet und bewaffnete Paladine ins Lager zu stürzen…


    Die Schlangen winden sich um diverse Beine und bringen Paladine wenn schon nicht zu Fall doch zum stolpern, Aljasche wirbelt ihren Stab um ihn dann einem gerade die Lichtung betretenen Paladin an den Kopf zu werfen. Der Stab beginnt sogleich den Paladin nach Strich und Faden zu vermöbeln, was dank der massiven Rüstung wohl eher zur Irritation, man stelle sich vor es wird nonstop gegen den Helm den man trägt gedängel, als ob man in einer Glocke sitzt, als zu wirklichen Verletzungen führt.



    #274VerfasserSands (427472) 25 Aug. 22, 07:50
    Kommentar
    Aha, die Paladine, und Gilroy ist bei ihnen. Deshalb also haben sie uns so schnell gefunden. Ob sie schon erkannt haben, was mit ihrem schwarzen Kater passiert ist? Wo ist der eigentlich? Eben sass er doch noch dort auf dem Baumstumpf und tat betont desinteressiert. So überlegt Schupperich, als die ersten Angreifer das Lager erreichen.
    Ich sollte ihnen jetzt wohl besser etwas einheizen, seufzt Schuppericb lautlos. Pech für sie, dass ich nur ein Wasserdrache bin. Sie werden mit einer Abkühlung vorlieb nehmen müssen. Aber ich muss vorsichtig sein, sonst verletze ich auch meine Freunde ...
    Schupperich holt tief Luft und speit einen Strahl eiskalten Wassers auf einen der Angreifer. Die Wucht reicht aus, um diesen von den Füssen zu holen, für einen Moment liegt er platschnass und hilflos auf dem Rücken. Dann gefriert das tropfende Wasser zu einem dünnen Eispanzer und lässt den Paladin mitten in der Bewegung erstarren. Da Schupperich aber seine Aufmerksamkeit nicht nur auf diesen einen konzentrieren und die Umgebungstemperaturen noch deutlich über dem Gefrierpunkt liegen, lässt die Wirkung schnell nach.
    #275Verfasserhäring (1359813) 25 Aug. 22, 08:10
    Kommentar

    Im selben Moment kommt auch neben Mirmilla ein Paladin aus dem Gebüsch. Sie geht einen Schritt zur Seite und nach hinten, so dass sie neben dem Feind steht, geht in die Knie, schneidet in bewährter Manier die Kniesehne durch, erhebt sich wieder und macht schnell ein paar Schritte, damit der Verletzte nicht auf sie fällt.

    Dieser hat die Geistesgegenwart, mit seinem Schwert nach Mirmilla zu schlagen, trifft sie allerdings nicht mit voller Wucht, so dass das Kettenhemd eine schlimmere Verletzung verhindert. Die Prellung an der linken Seite ist allerdings sehr schmerzhaft. Als der auf die Knie gegangene Paladin erneut ausholt, kann sie nur mit Mühe ausweichen und verliert das Gleichgewicht. Sie fällt in ein dorniges Gebüsch, das sie am schnellen Aufstehen hindert. Noch halb liegend zieht sie ihre Wurfmesser aus den Stiefelschäften und sucht ein Ziel.


    OOC

    Ich dachte Gilroy haben sie die Kehle durchgeschnitten???

    OOC Ende

    #276VerfasserIrene (236484)  25 Aug. 22, 08:20
    Kommentar

    OOC

    Ja aber das wissen bisher ja nur die Paladine und Gilroy. Schupperich muss sich also verguckt haben, aber Paladine sehen ja alle gleich aus ... kennste einen kennste alle und so....

    Ende OOC


    Es herrscht ein heilloses Chaos, Hubert stürzt sich auf einen Paladin der bisher noch stand und bringt diesen zu Fall und auch wenn der Paladin ihm einiges an Schnittwunden zufügt so gewinnt dann doch die pure Kraft und das Gewicht von Hubert gegen den Paladin, der irgendwann gar nicht mehr versucht aufzustehen und einfach liegen bleibt.


    Aljascha sieht sich um, ein Paladin liegt vor Hubert der immer aggressiv grunzt wenn dieser sich bewegt, einer liegt Pitschnass im Matsch und auch wenn er nicht mehr tiefgefroren ist so wirkt er nicht mehr so wirklich voller Elan, ein weiterer Paladin wälzt sich mit durchtrennter Kniesehne im Dreck erreicht aber keinen Gegner in seiner Reichweite und der letzte Paladin wirkt zwar unverletzt aber auch abgelenkt durch ständige Schläge auf seinen Helm. Schläge mit dem Schwert stoßen den Stab nur kurzzeitig davon, der ofort umdreht und wieder auf de Helm seines Opfers eindrischt.

    Dazwischen huscht noch eine Schlange um diverse Beine, die restlich müssen sich nach Schlägen der Paladine wieder in Nebel aufgelöst haben.


    Alrik kauerte noch unter dem Karren und von den Mini-Drachen oder Waldelfen war nichts zusehen.

    #277VerfasserSands (427472)  25 Aug. 22, 08:26
    Kommentar
    OOC
    Schupperich hatte von Aljascha gehört dass die Paladine inkl. Gilroy unweit ihres Lagers sind. Gesehen hat er da noch keinen von ihnen, sondern sich erstmal gedacht: guck an, hat er uns also an sie verraten. Warum sonst hätte er dort bleiben sollen? Er weiss ja noch nicht, was passiert ist
    Ende OOC

    "Hast du passende Steine gefunden?" fragt Lomma. Bortagon schüttelt den Kopf.
    "Du musst dir Zweige anspitzen. Wie für die Jagd auf Eichhörnchen."
    "Dafür nehme ich Netze, die sind zu schnell für meine Schleuder."
    "Dann ist jetzt xie richtige Gelegenheit zum Üben", erklärt Bortagon und versucht, Zuversicht auszustrahlen.
    Ihre Hasen lassen sie in der Mulde zurück, dort werden die Tiere gut getarnt hocken bleiben, und erst fliehen, wenn ihnen unmittelbar Gefahr droht. Die Waldelfen erklimmen geschickt einen Baum und hangeln und springen durch ein Gewirr von Ästen, bis sie eine günstige Position gefunden haben. Mit wenigen Handgriffen hat Bortagon ein Stück Zweig so präpariert, dass er es als Projektil füf seine Schleuder nutzen kann. Er zielt, schiesst und trifft.
    "Wie bei der Eichhörnchenjagd", kommntiert er trocken. "Immer in die Augen. Nimm den dort aufs Korn, der keinen Helm trägt. Warte, bis er in deine Richtung schaut."
    Lomma zielt und trifft.
    "Das muss dann wohl dieser Krieg sein, von dem ich die Menschen schon so oft habe sprechen hören", sagt sie leise wie zu sich selbst.
    #278Verfasserhäring (1359813) 25 Aug. 22, 09:33
    Kommentar

    Entsetzt sah Alrik den Kampf auf dem Lichtung toben. Einer nach dem andern gingen drei der Paladine zu Boden, nur einer äh prügelt sich mit einem Stock?

    Alrik begann hysterisch zu kichern. Es sah aber auch einfach zu komisch aus.

    Neben ihm begannen auch die kleinen Drachen zu kichern. Nanu? Waren sie etwa zu ihm zurückgekehrt und hatten gemeinsam mit ihm unter dem Karren ausgeharrt?


    Die Drachen sirrten zu Mirmilla und halfen ihr, sich aus dem Dorngestrüpp zu befreien. Lustig sag das aus, als sie abwechselnd die Dornen mit mikrofeinen Feuerstrählchen und dann mit Eiswasser traktierten, so dass die Dornen einer nach dem anderen abfielen.

    Waren das etwa unterschiedliche Drachen? Schupperich hatte einen beeindruckenden Eiswasserstrahl gespuckt, 3 der Kleinen machten das auch. Als Eiswasser spucken. Bis zu Beeindruckend war noch etwas Unterschied. Die anderen 4 spuckten Feuer.

    Alrik staunte. Auch wenn er schon von Drachen gehört hatte und Schupperich ganz sicher einer war. Dass es tatsächlich auch Feuer speiende gab - zu Beeindruckend, siehe oben - zeigte Alrik eine ganz neue Welt.

    #279VerfasserMasu (613197) 25 Aug. 22, 09:58
    Kommentar

    Acrimboldo spricht einen Heilspruch auf seine Mitstreiter.

    Die Angegriffene Gruppe wehrt sich doch stärker als gedacht.


    "Zurück, zurück!" ruft Seraphim seinen Kameraden zu.

    Sie scheinen Chancenlos gegen diese Horde wild gewordener Sonderlinge.

    Angestrengt versucht er den schwarzen Kater zu entdecken, allerdings ohne Erfolg.



    Wie die geprügelten Hunde verschwinden die Paladine wie sie gekommen waren.


    Muckfumble hat inzwischen Schutz unter dem Karren neben Alrik gesucht. Der Nahkampf war nicht seine Stärke und der Junge scheint etwas Gesellschaft gut zu vertragen.

    "Eisenmänner...tststs...." er legt eine Hand auf Alriks Schulter.

    "Keine Angst mein Junge....wir stehen das gemeinsam durch!" sagt er beruhigend. Dann murmelt er ein paar unverständliche worte und schon wächst eine dichte Kugel aus Wurzeln und Dornen um sie herum und hüllt sie ein wie ein Kokon.

    Der Kampflärm wird leiser und kleine Glühwürmchen erhellen das innere der Deckung.

    #280VerfasserMuckfumble Sneezefinger (599515) 25 Aug. 22, 09:59
    Kommentar

    Hubert wüted den fliehenden Paladinen nach, er grunzt und teilt noch den ein oder anderen Hieb aus.


    Aljascha sieht den Paladinen und Hubert nach und wirkt nachdenklich.

    "Sie werden wiederkommen, soviel steht wohl fest. ... Ist jemand ernsthaft verletzt? Ich glaube ich brauche jetzt erstmal einen Kaffee und Frühstück und dann sollten wir überlegen was wie es weiter gehen soll. Hubert und die Mini-Drachen werden uns schon warnen wenn die Paladine zurück kehren... " .. und meine Felsschleiche auch denkt sie.


    Aljascha selber ist völlig unverletzt, Nahkampf ist nicht so ihrs und meistens gelingt es ihr sich aus dem Getümmel rauszuhalten und den Dolch nur zum Essenschneiden zu verwenden-


    Die letzte Nebelschlange hat sich inzwischen auch aufgelöst und Aljascha dachte sehnsüchtig an ihre Mutter, wenn diese Schlangen beschwor um für sie zukämpfen waren es Giftschlangen, aber ihre Mutter hatte auch einfach mehr Erfahrung und wesentlich mehr Macht.





    #281VerfasserSands (427472)  25 Aug. 22, 10:37
    Kommentar

    Der Kokon um Alrik, die Drachen-Schlüflinge und Muck verschwindet wieder im Boden.


    Der alte Sneezefinger trippelt zu Aljascha (sein langer brauner Umhang schleift dabei am Boden und wie von magischer Hand werden seine Spuren dadurch verwischt).


    "Das war ja einfach...hihi..."

    "Die waren wohl nicht darauf aus uns alle zu erledigen...und das Jungchen, dass ich gefesselt hatte war auch nicht dabei..."


    Dann geht er weiter zu Schupperich und begrüßt ihn recht herzlich in "seinem" Wald.

    Ehrfürchtig verbeugt er sich vor dem Wasserdrachen.

    "Herr Drache, es ist mir eine große Ehre euch in meinem Wald willkommen zu heißen." Er macht eine einladende Bewegung in Richtung Teich.

    "Das Wasser ist trinkbar aber es schmeckt scheußlich gegenüber dem klaren Quellwasser dem es eigentlich entspringt." Seit nur noch ein Rinnsaal aus den Eisbergen herunter fließt ist hier nichts mehr wie es früher war."


    Muckfumble setzt sich auf einen der Füße des Drachens und lehnt sein Kinn auf die Hände auf während er nachdenklich auf den Tümpel schaut.

    "Wie schaut es bei euch im Süden aus? Auch so trocken?"


    ...................................


    Morbius hatte recht vergnügt den gescheiterten Angriff der Paladine gut versteckt in einem Baum beobachtet.

    Was für Idioten...wenn Gorgolad nichts besseres aufzubieten hat, dann habe ich wohl leichtes Spiel in den Eisbergen...gnihihi....

    #282VerfasserMuckfumble Sneezefinger (599515)  25 Aug. 22, 11:06
    Kommentar

    Ja wo war Gilroy? Es war nicht so als ob Aljascha den Paladin vermisste, aber er hatte auf ihrer Seite gestanden, gegen Seraphim und seine Brüder.

    Bei dem Angriff der Paladine war er nicht dabei gewesen, hatten sie ihn einfach auf der Lichtung zurück gelassen weil sie ihm nicht trauten?

    Es war inzwischen hellichter Tag da war nix mit mal eben rüber fliegen und gucken kicherte sie … ob sie die Schleiche schicken konnte?

    Sie war sich nicht sicher ob sie der kaum unterarmlangen Schleiche Befehle geben konnte, war ihre Verbindung bereits groß genug?

    Wieder dachte Aljascha an ihre Mutter, diese hatte eine große Pechnatter als Vertrautentier gehabt, oft schien es als ob sie sich einfach ein Gehirn teilten, noch bevor ihre Mutter Wünsche aussprach schon entsprach die Schlange ihnen. Ja sie war mächtig gewesen, sowohl ihre Mutter als auch die Schlange … sie schaute zu der vergleichsweise winzigen Schleiche. Nicht mal eine wunderschöne Goldschleiche sondern eine einfache unscheinbare Felsschleiche

    .. aber sie schien sie ausgewählt zu haben… und so versuche Aljascha ihr mit den Gedanken zu verstehen zu geben was sie wissen wollte … „Was war mit Gilroy geschehen…?“


    Unbemerkt von den anderen huschte die Schleiche davon...


    #283VerfasserSands (427472) 25 Aug. 22, 11:28
    Kommentar

    OOC: Meine Erfahrungen was RPGs angeht sind eher Meister geführtes DSA, alles reglementiert oder wird ausgewürfelt, wir hatten dazu noch eine „Labergruppe“ wo alles ausdiskutiert werden wollte um so ungewohnter war es dann, dass man „hier“ machen kann was man möchte .. na ja in bestimmtem Ausmaß.

    Anfangs sehr gewöhnungsbedürftig besonders wenn man irgendwas geplant hatte … „in der Nacht mach ich dann dies und jenes,“ und ein andere Mitspieler in seiner Erzählung mal eben mehrere Tage und Nächte übersprang.


    Oder wenn auf einmal Charaktere auftauchten die man so gar nicht auf dem Schirm hatte .. WTF wieviele Mini-Drachen denn noch ? :)


    Inzwischen finde ich gerade das sehr reizvoll und ich hoffe doch sehr das sich noch viele Stille Mitleser aufraffen mitzuschreiben. (@Tortentante keine Zeit kann ich voll verstehen, aber ich fand das was du geschrieben hast nicht besser oder schlechter als das was alle anderen hier schreiben oder sich ausdenken. Also das sollte kein Grund sein nicht zu schreiben)

    Ende OOC ich wende mic mal meiner Schleiche zu

    #284VerfasserSands (427472) 25 Aug. 22, 13:53
    Kommentar

    Schupperich erwidert die Begrüßung des Waldschrat mit der gleichen Huld und Freudlichkeit. Als dieser sich dann auf seiner Pranke niedersetzt, ist Schupperich irritiert. 'Ich war noch nie in einer Gegend, wo es Teil der guten Sitten ist, ungefragt auf anderen Platz zu nehmen. Nun ja.'

    Dann plaudert er höflich über das Wasser und dass dies der Grund sei, der sie so weit nach Norden geführt habe. Aus den Augenwinkeln sucht er nach dem schwarzen Kater. Endlich entdeckt er ihn: auf einem kräftigen Ast sitzend, und nicht weit davon sieht er auch bei die beiden Waldelfen, in ein Gespräch vertieft. Man könnte meinen, der Kater belausche die beiden.

    'Der junge Paladin war nicht unter den Angreifern', überlegt Schupperich weiter. 'Meine Schlüssen waren voreilig, und mir schwant böses, was sein Schicksal betrifft. Was hätte noch aus ihm werden können, wenn ...' Er seufzt. 'Wenn, ja - wenn ...'

    Dann wendet er seine Aufmerksamkeit den jungen Drachen zu. Bei genauerer Betrachtung stellt er fest, dass keiner der kleinen Schwimmhäute zwischen den Zehen hat. Dafür sind die kleinen Pranken mit weichen Flaum bedeckt, der an Federn erinnert. 'Ob das wohl bedeutet, dass sie auch als erwachsene Drachen noch flugfähig sein werden? Zu wünschen wäre es ihnen.'

    #285Verfasserhäring (1359813) 25 Aug. 22, 14:03
    Kommentar

    OOC:

    oh ja, es ist organisiertes Chaos, was wir hier betreiben :-) es funktioniert, aber keiner weiß wieso ;-)

    und es ist ganz wie im echten Leben: da hat man sich sorgfältig überlegt, was man tun möchte, und dann kommt es erstens anders und zweitens als man denkt


    PS: es muss ja nicht jeder Character unbedingt den weiten Weg bis in die Eisberge mitgehen wollen. Das hier ist ja nicht das Märchen von der Gans, an der alle festkleben die sie einmal berührt haben.

    #286Verfasserhäring (1359813) 25 Aug. 22, 14:17
    Kommentar

    Die Schleiche husche davon, ja sie wusste genau was die Hexe wollte, wie hatte der Drache sie genannt “eine der wenigen weisen Schleichen“ . aber was wusste er schon, alle Schleichen waren weise, die meisten weise genug um unter ihren Steinen zu bleiben und tagsüber die Sonner zu genießen.


    Nur wenige schlossen sich einer Hexe an, nicht weil sie nicht gewollt hätten aber meist suchten Hexen nur nach großen beeindruckenden Tieren, Pech oder Smaragdnattern, Giftschlangen, große Würgeschlangen.. wer bitte hörte da schon das leise Rufen einer Schleiche. Viele behaupteten sogar sie seien gar keine Schlangen..

    Immer weiter huschte die kleine Scheiche zu der Lichtung auf der sie Gilroy den Paladin das letzte Mal gespürt hatte. Er war tod das wusste sie aber was war dann mit ihm geschehen… hier war es gewesen… die Lichtung war leer, Pilze und herausgerissenne Ranken lagen herum aber keine Paladine.


    Pferdespuren führte von der Lichtung weg.. kein Gilroy .. keine Paladine … ob sie ihn mitgenommen hatten.. sie wusste es nicht .. konnte es nicht spüren, er war tod .. so tod… sie machte sich auf den Rückweg .. zurüch zu den anderen …


    --

    Aljascha konnte die Schleiche spüren bevor sie sie sehen konnte, als sie näher kam nahm sie sie hoch und steckte sie wieder unter ihr Hemd.

    Sofort sah sie Bilder und Gedanken, Seraphim wie er Gilroy die Kehle durchschnitt Paladine die durch den Wald schlichen, den Kampf im Lager und auch wie die Paladine auf ihren Pferden davon ritten … wie weit und wohin konnte sie nicht sehen…


    Sie faste alles zusammen und berichtete ihren Gefährten von dem was sie gesehen hatte.. sie stellte es einfach als Tatsache dar und hoffte einfach darauf das keiner großartig nachfragen würde woher sie das wusste .. nachdem Auftauchen der Nestlinge, dem Waldschrat und dem Kampf mit den Paladinen war alles so unglaublich geworden das es ihr eh schon egal schien…..

    #287VerfasserSands (427472) 25 Aug. 22, 14:51
    Kommentar

    OOC WTF wieviele Mini-Drachen denn noch ? :)

    wenn Alrik ihr Gezirpe richtig verstanden hat werden die 7 auf jeden Fall im Wald bleiben.

    OOC Ende

    #288VerfasserMasu (613197) 25 Aug. 22, 15:08
    Kommentar

    Lomma und Bortagon hatten gesehen, wie Aljascha sich einige Schritte vom Lager entfernte. In der Annahme, dass sie etwas Privatsphäre suchte, hatten sie ihr nicht weiter nachgeschaut. Stattdessen waren sie den Baum herabgeklettert und zurück zu den anderen gegangen. Als Aljascha dann berichtete, schauten sie sich nachdenklich an. Sie dachten beide das gleiche, ohne das sie es aussprechen mussten, und sie waren sich ebenso einig, dass sie es nicht zur Sprache bringen würde, wenn Aljascha selbst es nicht tat.


    "Sie werden fortgeritten sein, um Verstärkung zu holen", sagte Lomma schnell, gleich nachdem Aljascha geendet hatte. "Wir sollten auch machen, das wir von hier wegkommen. Bortagon und ich haben vorhin schon darüber diskutiert. Auf Alriks Karte kann man es auch gut sehen: wenn wir den See überqueren würden, kämen wir in ein Gebiet, dass abseits dieses Weges liegt - denn auf der einen Seite muss der Weg die Felsen umgehen, auf der anderen Seite liegt ein Sumpf."

    #289Verfasserhäring (1359813) 25 Aug. 22, 15:14
    Kommentar

    Alrik schwirrte der Kopf vom den ganzen Gezirpe der kleinen Drachen die um seinen Kopf flatterten.

    Er konnte nicht alles verstehen, aber begriff was sie ihm sagen wollten.

    Sie würden den Tümpel noch viele Jahre nicht verlassen können. Hier war ihr Schlupfort und hier würden sie bleiben bis sie alt genug wären, sich jeder einen eigenen Tümpel zu suchen. Bis dahin würden auch noch weitere Generationen aus dem Wasser des Tümpel schlüpfen und jede ältere Generation hatte die Aufgabe auf Jüngere aufzupassen und ihr Wissen an sie weiter zu geben.

    #290VerfasserMasu (613197)  25 Aug. 22, 15:36
    Kommentar

    Mirmilla nahm den Helm ab und suchte ihre Waffen zusammen.

    Gilroy tot? Mirmilla war entsetzt.

    In was für eine Geschichte war sie da nur hineingeraten?

    Am liebsten wäre sie in Tränen ausgebrochen, aber so eine Blöße wollte sie sich nicht geben. Nicht vor der Hexe.

    Dann fragte sie: "Also über den See, wie kriegen wir das hin? Ich kann schwimmen, aber meine Sachen sollten besser nicht nass werden. Gibt es da ein Boot oder sowas? Für ein Floß ist wohl nicht genug Zeit, oder?"


    #291VerfasserIrene (236484)  25 Aug. 22, 18:23
    Kommentar

    "Wenn wir am Ufer des Sees die Räder vom Karren machen, hätten wir dann nicht ein Floss? Ok kein gutes aber um dern Teil unserer Sachen die nicht schwimmen sollen zu befördern so,lte es vielleich reichen."


    Aljascha sah fragend in die Runde, sie hatte wenig Ahnung von Flößen Karren oder Wagen, vielleicht stellte sie sich das alles auch zu einfach vor. "Und am anderen Ufer bringt man die Räder einfach wieder an .. und zack wieder ein Karren... " sie war sich nicht sicher ob sie nun etwas ausserordentlich schlaues oder dummes gesagt hatte.

    #292VerfasserSands (427472)  25 Aug. 22, 18:47
    Kommentar
    "An den Karren hatten wir dabei nicht gedacht", sagt Lomma verlegen. "Sondern ... naja, an Schupperich. Als wir den Esomir überquert haben, hat er Morbius auf seinen Rücken genommen."
    Schnupperich schnauft hörbar, als er diesen Vorschlag hört. Aber er muss zugeben, dass es ein vernünftiger Vorschlag ist.
    "Das Holz des Karrens wird lange brauchen, bis es im Wasser soweit gequollen ist, dass es einigermassen dicht ist", erwidert er bedächtig. "Und wer weiss, wann diese 'Eisenmänner' wiederkommen. Wenn es euch nichts ausmacht, lasse ich euch auf meinem Rücken Platz nehmen. Das Pferd allerdings muss selbst schwimmen. Was auf dem Karren gelagert ist, sollten wir in Traglasten aufteilen. Ein paar können wir auf der anderen Seite des Tümpels dann dem Pferd anhängen, aber den Rest werden wir wohl unter uns aufteilen müssen. Oder hat jemand einen anderen Vorschlag?"
    #293Verfasserhäring (1359813) 25 Aug. 22, 19:07
    Kommentar

    "Jemand muss das Pferd reiten, also, lenken, denn es wird kaum von selbst soweit schwimmen, und es kennt ja die Richtung nicht. Wie groß ist denn der See überhaupt?" wendet Mirmilla ein. Sie bezweifelt, dass das Pferd imstande ist, lange zu schwimmen.



    OOC

    Kann jemand bitte rechtzeitig einen Folgefaden einrichten und verlinken? Ich bin weit weg von zu Hause und habe keine gescheite Tastatur

    OOC ENDE

    #294VerfasserIrene (236484)  25 Aug. 22, 19:15
    Kommentar

    OOC

    Ich schreibe einen neuen Faden

    OOC Ende

    #295VerfasserMuckfumble Sneezefinger (599515) 26 Aug. 22, 07:38
    Kommentar

    Aljascha nickt, "Auf jeden Fall sollten wir uns schleunigst aufmachen zum See, wie groß er dann wirklich ist sehen wir ja dann. Wenn ich ab die Trockenheit überall denke ist er bestimmt auch nicht mehr so groß wie auf der Karte."



    #296VerfasserSands (427472) 26 Aug. 22, 07:51
    Kommentar
    #297VerfasserMuckfumble Sneezefinger (599515) 26 Aug. 22, 07:55
    Kommentar
    #298VerfasserMuckfumble Sneezefinger (599515) 26 Aug. 22, 07:55
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    #299VerfasserMuckfumble Sneezefinger (599515) 26 Aug. 22, 07:55
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    #300VerfasserMuckfumble Sneezefinger (599515) 26 Aug. 22, 07:55
    Die Diskussion zu diesem Artikel ist geschlossen.
     
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