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    RPG "Abenteuer in den Eisbergen" Teil 3

    Topic

    RPG "Abenteuer in den Eisbergen" Teil 3

    Comment

    Willkommen beim RPG "Eisige Abenteuer" Teil 3


    Mitmachen kann jeder! Erfindet einen Charakter (Mensch, Elf, Ork, Goblin, oder sonstige Wesen. Alles ist möglich) und schreibt einfach mit....das ist ein wirklich lustiger Zeitvertreib, man kann seine Phantasie ausleben und spannende, lustige und abwechslungsreiche Geschichten erzählen.


    Ein paar Grundregeln:

    • -Jeder schreibt nur für seinen Charakter
    • -Jeder kann NPCs (Non players Character) erschaffen um die Geschichte interessanter/dramatischer zu machen.
    • -Über Verletzungen und den Tod seines Charakters kann nur der Spieler selbst entscheiden.
    • -Beachtet die Verwendung des "geschliffenen Wortes": Worte wie "Cool, Alter, OK, Dude, Brudi" usw gab es in unserem Mittelalter-Setting noch nicht.
    • -Wenn es etwas außerhalb der eigentlichen Handlung zu besprechen gibt, kennzeichnet das bitte wie folgt:
    • OOCText außerhalb, z.B. Ich weiß nicht weiter 🙂OOC Ende
    • Bei Abwesenheit bitte um kurze Info bzw. um Beauftragung den Charakter "mit zu schleppen".


    Aktuelle Charaktere/Mitschreiber:

    Mirmilla die menschliche Ingenieurin - Irene

    Aljascha die menschliche Junghexe - Sands

    Schupperich der Wasserdrache und die Waldelfen Bortagon und Lomma - häring

    Alrik der menschliche Junge aus dem Dorf Grundelwald - Masu

    Muckfumble Sneezefinger, magischer Waldschrat aus dem Knorrwald: Muckfumbe Sneezefinger

    Und natürlich:

    Morbius Grimm, menschlicher Nekromant der zunächst Remus und dann den schwarzen Kater als Wirt benutzt - NPC


    Vegangene Charaktere:

    Remus der Goblin, übernommen von Morbius Grimm als Knochengerüst - Merowinger

    Gilroy der Paladin, ermordet von seinen Brüdern - Merowinger

    Pepe der sprechende Gaukler-Hund, blieb beim alten Klausen - Tortentante


    Kurze Zusammenfassung:

    Die Gefährten haben sich auf Einladung von Morbius Grimm zusammengefunden um den Norden (die Eisberge) zu erkunden....nicht zuletzt wegen der Wasserknappheit im Süden und der Aussicht auf Schätze und Reichtum.

    Morbius Grimm hat ein Geheimnis und legt sich mit den Paladinen der Abtei bei Grundelwald an.

    Dort fährt seine transzendenter Geist in einen schwarzen Kater und begleitet seither unbemerkt die Gefährten.

    Im Knorrwald wird der junge Paladin Gilroy von seinen Brüdern ermordet, verrät aber die wahre Gestalt vom gesuchten Morbius Grimm.

    Auch die Paladine haben ein Geheimnis.

    Eines ist Gewiss: die Geheimnisse führen alle in die Eisberge!


    Wir kommen von hier:

    Teil 1: RPG Role play game *NEU* Kommen se rinn, könn se mitmachen! - Quasselzimmer: Englisch ⇔ Deutsch Forum - leo.org

    Teil 2: Role play game "NEU" Abschnitt 2 - Quasselzimmer: Englisch ⇔ Deutsch Forum - leo.org

    Author Muckfumble Sneezefinger (599515)  26 Aug 22, 07:54
    Comment

    Muckfumble springt von der Pranke des Wasserdrachen und tätschelt diese.


    "Sehr gemütlich, sehr gemütlich, vielen Dank."


    Dann springt er ungeahnt hoch in die Luft und schlägt die Hacken zusammen.

    "Ein Ausflug zum See? Was für eine gute Idee!"

    Er macht eine beschwichtigende Handbewegung.

    "Der See ist wegen der Trockenheit nicht all zu tief, da kann man sogar durchwaten, allerdings..."

    Der Waldschratschürzt die Lippen.

    "Es wohnt da halt schon jemand der nicht unbedingt eine Freude damit hat, wenn man durch sein Wohnzimmer schwimmt..."


    Vielsagend schaut er Schupperich von oben bis unten an.


    "Aber ich kann euch dort hinführen....folgt mir!"

    Schon springt der Waldschrat ins Gebüsch.


    "Los, los, hier entlang!"

    #1Author Muckfumble Sneezefinger (599515)  26 Aug 22, 08:06
    Comment

    OOC:

    öhm, jetzt steh ich im Wald. Gilroy hat die Gruppe doch zu einem Gewässer geführt, an dessen Ufer sie gerastet haben. Meiner Meinung nach war der Vorschlag der Waldelfen, eben dieses Gewässer zu durchqueren um erstmal die Verfolger abzuhängen - auf der Karte war zu sehen, dass der Weg einen großen Bogen schlagen muss (wegen Felsen einerseits und Sumpf andererseits) und der See also eine Abkürzung darstellt und vielleicht zu einem der Nebenpfade führt, die Alrik schon auf der Karte entdeckt hatte. Wohin also will die Gruppe denn jetzt?

    Ende OOC

    #2Authorhäring (1359813) 26 Aug 22, 08:24
    Comment

    OOC Haben wir nicht am Ufer eines Tümpels gelagert? Und was wir überqueren wollen ist ein See, wo der der genaue Unterschied ist müsste einem die Karte sagen können. Wollte schon fragen ob See =Tümpel oder ob es sich um unterschiedliche Gewässer handelt Ende OOC

    #3Author Sands (427472) 26 Aug 22, 08:37
    Comment

    OOC:

    Ich meinte wir lagern an einem Tümpel (kleiner Teich).

    Der See soll wohl weiter im Westen sein würde ich sagen.

    Da gibts eine Überraschung für Schupperich...

    OOC Ende.

    #4Author Muckfumble Sneezefinger (599515)  26 Aug 22, 08:44
    Comment

    OOC:

    ok. dann hatten wir unterschiedliche Vorstellungen davon wie groß der Tümpel ist. Der Beschreibung nach hatte ich ihn für groß genug gehalten, das Schupperich durchaus darin hätte schwimmen können (das Wasser war klar, der Boden tief), er wollte halt bloss nicht weil er zu deprimiert war so dass er entgegen seiner Gewohnheit am Ufer geblieben ist als sie dort ankamen


    PS: hm, sagte Muckfumble nicht, dass auch bei ihm das Wasser knapp sei? Und nun ein weiteres, größeres Gewässer - und auch noch im Westen ... herrje, falsche Richtung, würde ich sagen :-)

    Ende OOC

    #5Authorhäring (1359813)  26 Aug 22, 08:48
    Comment

    OOC Na wenn man Felsen oder Sümpfe umgehen muss liegt eben nicht alles absolut nördlich da muss man auch mal Umwege laufen, einen Umweg über eine Südseeinsel fände ich gut :) Und weniger Wassere heißt ja nicht alles ist ausgetrocknet sondern Seen flacher etc. Ende OOC


    "Na dann mal los... hoffe Muckfumble hat einen Weg im Kopf wo wir den Karren wenigstens bis zum Ufer mitnehmen können.." Aljascha hat bereits ihr übersichtliches Bündel geschultert und folgt Muckfumble.

    #6Author Sands (427472) 26 Aug 22, 09:01
    Comment

    "Dann heißt es wohl Abschied nehmen", wendet Schupperich sich an die Nestlinge. Ein vielstimmiges Fiepsen antwortet ihm. "Nehmt euch in acht, passt auf euch auf ... und vielleicht sehen wir uns ja einmal wieder. Ich habe mich sehr gefreut, dass ich euch hier angetroffen habe."

    Dann schaut er nachdenklich zu den anderen. Sie können sich partout nicht von diesem Karren trennen. So werden wir es nie schaffen, einen Vorsprung gegen unsere Verfolger herauszuholen. Ich hätte nie gedacht, dass es so anstrengend sein würde, in Gesellschaft zu reisen. Aber gut. Es ist, wie es ist. Was mir am wichtigsten war, habe ich schon gefunden: es gibt neue Nestlinge, und wenn Alrik sie richtig verstanden hat, ist das hier erst der Anfang. Und sie sind gut drauf, diese Kleinen. Ich brauche mir um die Zukunft wirklich keine Sorgen mehr zu machen. Wenn wir es nicht schaffen sollten, das Rätsel zu lösen, dann werden sie es eines Tages tun.

    "Ja also", sagt Schupperich freundlich und gibt Muckfumble einen ungemein vorsichtigen Stups mit der Pranke, wobei dieser kaum berührt wird. "Dann geh mal voran und zeige uns den Weg."

    #7Authorhäring (1359813) 26 Aug 22, 09:27
    Comment

    Mit flinken Füßen trappelt der Waldschrat durch den Wald, der inzwischen vorwiegend von kräftigen Buchen bewachsen war. Der frische Morgenwind rauschte in den bunten Blättern und im Osten blinkte die Sonne schon durch die Zweige.


    Der stickige Fichtenwald lag hinter ihnen und man bemerkte vor allem in den Mulden, dass es hier der Boden zusehens feuchter wurde. Die Pferde taten sich immer wieder schwer im weichen Waldboden und schließlich hatte sich der Karren der noch mit einigen Bündeln und der schweren Rüstung Gilroys beladen war endgültig im weichen Laubboden festgefahren.


    "Ojojoj...." murmelte Muckfumble als er den Karren inspizierte.

    "Den könnt ihr hier vergessen....mit dem Karren kommen wir hier nicht mehr weiter, der behindert uns nur."

    Er deutet in Richtung Nordwesten.


    "Es ist nicht mehr weit zum See, gleich hinter dem Hügel dort."

    "Nehmt was ihr dringend braucht vom Karren und lasst die Pferde ihres Weges ziehen, zu Fuß sind wir schneller."


    Und schon ist das Waldmännchen über den Hang hinaufgewuselt.

    #8Author Muckfumble Sneezefinger (599515)  26 Aug 22, 10:14
    Comment

    Aljascha schüttelt den Kopf, der Kerl trödelt oder hetzt davon, kann er auch normal gehen?


    "Na denn, wer braucht was und was kann hier bleiben? Alrik gib mir mal die Rucksäcke mit den Karten, und füll ihn noch mit Proviant auf. Die Rüstung von Gilroy braucht wohl keiner mehr ..." Aljascha beginnt die Ausrüstung in die verschiedenen Säcke und Rucksäcke zu verteilen....


    Wie es aussieht reisen wir zu Fuß und mit leichtem Gepäck also überlegt gut was ihr wirklich braucht.


    Sie schnallt noch eine Decke auf ihren Rucksack und ist bereits fertig mit dem packen ihrer Sachen.

    "Proviant sollten wir soviel mitnehmen wie möglich, das wird ja automatisch weniger wenn wir es aufessen..."


    "Ich kann noch was nehmen... " bietet sie an...


    OOC: Bin den Rest des Tages PC fern arbeiten.. Mitlesen geht vielleicht schreiben wird schwierig. Ende OOC

    #9Author Sands (427472) 26 Aug 22, 10:51
    Comment

    OCC für mich waren See und Tümpel immer das Gleiche. Laut Muckfumble war nur der Zulauf geringer und dadurch die Wasserqualität beeinträchtigt.

    OCC Ende


    Alrik packte die Karten und ein paar seiner Sachen in ein festes Bündel, damit auch nichts davon verloren gehen konnte. Erblickte den kleinen Drachen traurig an und hoffte sie irgendwann noch einmal besuchen zu können. Wie zur Antwort flatterten sie alle um ihn herum und stupsten ihn mit fröhlichem Gezirpe an, so dass er sich gleich besser fühlte.

    Wie von Aljascha geheißen stopfte er noch Proviant in den Rucksack und warf ihn sich auf den Rücken.

    "Ich wäre dann soweit"


    OCC: ich hab irL "etwas" Dringendes zu tun bekommen und vorläufig außerfädig OCC Ende

    #10Author Masu (613197) 26 Aug 22, 11:15
    Comment

    Lomma und Bortagon versuchen, nach Kräften zu helfen. Aber die zu verteilenden Gepäckstücke sind fast so groß wie sie selbst. Alles, was sie für sich benötigen, tragen sie ohnehin schon bei sich. Schulterzuckend ziehen sie sich vom Karren wieder zurück.

    Aber wie es aussieht, konnte alles wichtige auf den vorhandenen Schultern verteilt werden.


    OOC:

    Dann wünsche ich winkend ein schönes Wochenende in die Runde 🙂

    Ende OOC

    #11Authorhäring (1359813) 26 Aug 22, 11:36
    Comment

    Als Muckfumble den Rücken des Hügels erreicht bietet sich ihm ein traumhafter Ausblick.

    Seine Gesichtszüge erhellen sich und er lässt sich ächzend auf einem umgefallenen, halb verrotteten Buchenstamm nieder.


    Er knackt sich ein Stück der vermoderten Rinde ab, dreht sie um und nascht nun die fetten Engerline und Raupen zur verspäteten Nachmittags-Vesper.


    Am unteren Rand des Hügels breitet sich das Ufer eines Sees mit etwa einer Meile Durchmesser aus.

    Das klare Wasser glitzert und kräuselt sich in der tiefstehenden, goldenen Spätnachmittagssonne. Nach und nach erreicht der Nachmittagsschatten das flache, südliche Ufer und der Waldschrat spürt, dass es langsam aber sicher Herbst wird im Land. Die ersten goldgelben Blätter tanzen verspielt auf den kleinen Wellen des Sees und hin und wieder kräuselt sich das Wasser nach einem Sprung einer Forelle, die versuchte eines der tief über dem Wasser fliegenden Insekten zu schnappen.


    Was für eine Idylle...

    Hinter sich hört er schon das Klappern und reden der seltsamsten Wandergruppe die er seit langem gesehen hat.

    "Wasserdrache, Hexe, Waldelfen...tststs..."


    Mit seinen etwas eingetrübten aber immer noch wachsamen Augen schaut er versonnen hinaus auf den See und erinnert sich an die alten Tage als er noch ein unternehmenslustiger Jungspund war ...


    Seine Familie? Schon lange tot oder weggezogen. Einzig die Tierchen des Waldes, des Wassers und der Lüfte waren seine Gefährten.

    Hin und wieder ließ er sich im damals noch kleinen Dörfchen Namens Weinheim sehen dass inzwischen wohl Großweinheim hieß um sich Dies und Das unbedingt Notwendige beim Schuster oder in der Greißlerei im Tausch gegen Harz und Heilkräuter zu holen.

    Als jedoch die Kleinweinheimer wegen dem florierenden Geschäft mit den Salzhändlern und den Salzfahrern immer größenwahnsinniger wurden und das Dörfchen dann schließlich befestigten und die Straße durch das Dorf verlegten wurde (nicht zuletzt um Wegzoll einzuheben) hat er sich dort nicht mehr blicken lassen und ist schließlich über die vielen Jahre in Vergessenheit geraten.

    Vom kleinen Männlein aus dem Knorrwald zu dem seltsamen Waldschrat aus dem verwunschenen Knorrwald bis hin zum Geist aus dem dunklen Knorrwald wurde er schließlich genannt.


    Nun gut, er hatte natürlich der einen oder anderen Reisegruppe einen kleinen Schabernack angetan und manche von ihnen zu Tode erschreckt oder sich hin und wieder etwas in der Nacht von deren Vorräten geholt, aber natürlich nur soviel wie ihm als "Wegzoll" wohl auch Zustand. Dann versteckte er sich immer im Dickicht und lauschte den Geschichten und Berichten aus dem Nord, Süd, Ost und West und blieb so immer auf dem Laufenden was gerade so geschah im Land von König Garimbold dem Wackeren...oder war das schon Garimbold der Schläfrige? Manchmal entfielen ihm solche Details.


    Und so vergingen die Jahrzehnte, Dekaden und Jahrhunderte (?) Wie alt er war und wie lange er schon unter diesen Sternen wandelte konnte er beim besten Willen nicht sagen...das war auch eigentlich nicht wichtig...er war zufrieden wie es war...fast...


    Als die Salzleute sich nicht mehr auf den Wegen tummelten und die Salztransporte immer seltener wurden und schließlich ganz ausblieben verebbten auch die Nachrichten die er zu hören so sehr liebte.

    Dann kam immer weniger Wasser aus dem Norden, der See an dem er gerade saß reichte früher bis oben zum Rand des Hügels. Viele Tiere verließen den Wald ob der Trockenheit und fehlenden Nahrung und Fäulnis und Krankheit zogen in den Knorrwald ein.


    Er war nicht mehr der Jüngste, aber er fest entschlossen mit seinen neuen Gefährten in den Norden zu gehen um zu sehen was dort geschehen war....das war er seiner Heimat einfach schuldig.


    Und so wartete er gedultig auf seine Reisegefährten bis diese den schönen Ausblick mit ihm genießen konnten.



    #12Author Muckfumble Sneezefinger (599515) 26 Aug 22, 12:55
    Comment

    Mirmilla hatte ohnehin immer alles Nötige in ihrem Rucksack, packte noch einiges an Lebensmitteln dazu, und eine Decke oben drauf.

    "Also, ich kann meine Sachen gut selbst tragen. Pferd und Karren braucht es wegen mir nicht.

    Vorausgesetzt, Herr Schupperich hat die Güte uns überzusetzen."

    #13Author Irene (236484) 26 Aug 22, 13:25
    Comment

    Mehr oder weniger zusammen erreichen sie den Gipfel des Hügels und ein unglaublicher Blick auf einen kleinen schimmernden See eingerahmt von grünen Wiesen offenbart sich ihnen


    Oh wie schön ... denkt Aljascha, so friedlich und schön, fast könnte man vergessen wie es an anderen Stellen des Waldes ausgesehen hatte.

    Oben auf einem alten Baumstamm sitzt der seltsame Waldschrat und scheint auf sie zu warten.


    Bevor sie den Karren zurück gelassen hatte hatten sie diesen so gut wie möglich im dichten Unterholz versteckt, das Zugpferd davon gejagt und ihre Spuren so gut wie möglich verwischt. Ob es die Paladine bei einer Verfolgung täuschen könnte glaubte Aljascha nicht aber vielleicht würde es sie aufhalten.


    Nun denn, also über den See aber vielleicht wäre eine Pause erstmal gut, ihr knurrte schon der Magen… aber vielleicht wäre eine Rast näher am Ufer besser, wie wären nicht von ganz so weit sichtbar und Schupperich fände es bestimmt auch besser.


    Hubert grunzte vor sich hin, zu seinem Leidwesen hatte er auch noch 2 Säcke auf den Rücken gebunden bekommen aus denen es verführerisch nach Trockenfleisch, Äpfeln und Brot duftete, er kam aber leider nicht selber dran.


    Aljascha trat näher an den Waldschrat heran, „Was meint ihr spricht etwas dagegen direkt am Ufer zu rasten ihr sagtet es wohnt jemand dort? Aber egal wo, eine Rast brauchen wir wohl ….“


    Zur selbern Zeit schlüpft die Schleiche aus Aljaschas Hemd und ungesehen huscht sie durchs Gras zu Muckfumble, sie nimmt seine Witterung auf, beobachtet ihhn genau .. aber wendet sich dann ab und beginnt zu fressen. Von ihm scheint keine direkte Gefahr auszugehen...


    #14Author Sands (427472) 27 Aug 22, 12:45
    Comment

    Auch Schupperich ist erstaunt über den Anblick.

    "Das hätte ich nicht erwartet. Aber schön das es so etwas hier noch gibt. Eine kleine Rast wäre wohl angebracht, es ist schon früher Nachmittag." Er schaut auf seine Gefährten die doch etwas abgekämpft aussehen.

    Den Karren haben sie zwar zurück gelassen, aber das Zugpferd hat sich nicht lange verjagen lassen. Es ist von ruhigem Temperament und zu sehr an Menschen gewöhnt. In aller Seelenruhe ist es hinterher getrottet und steht nun ebenfalls da. Genau wie Hubert braucht es nicht gefüttert zu werden sondern verpflegt sich selbständig.

    #15Authorhäring (1359813) 29 Aug 22, 07:56
    Comment

    "Nun, werter Herr Schupperich, hier hat es die Natur noch gut mit uns gemeint."


    Muckfumble deutet über den See.


    "Der Moorsee wird neben dem Zufluss aus dem Norden auch von einer unterirdischen Quelle gespeist die im Westen zufließt."

    Der Waldschrat erhebt sich.

    "Das dürfte auch der Grund für den im Vergleich zu anderen Gewässern recht hohen Wasserstand sein."


    *PLOSCH*

    Weit draußen war ein lautes Platschen im Wasser zu hören.

    Mächtige, kreisförmig verlaufende Wellen nähern sich langsam dem Ufer und bringen das Wasser am Uferrand zum schwappen.


    "Oh....sie hat uns bereits entdeckt...hihi"

    Interessiert stützt Muckfumble seine Hände in die Hüften und schaut auf den See hinaus.

    #16Author Muckfumble Sneezefinger (599515)  29 Aug 22, 08:06
    Comment

    Die beiden Waldelfen haben die Nachhut gebildet und hoppeln mit etwas Abstand hinter den anderen her.

    "Meinst du, dass unsere Hasen so eine Reise durchhalten? Wird es ihnen nicht zu kalt werden? Vielleicht sollten wir auf Hubert umsteigen?"

    "Hubert? Na, das sag lieber nicht so laut. Ich fürchte, das würde ihm gar nicht gefallen."

    "Aber er war doch das Reittier von diesem Grimmius. Würden wir nicht schneller vorankommen, wenn jeder ein eigenes Reittier hätte?"

    "Hm, und wen würdest auf ein Wildschwein setzen wollen? Alrik vielleicht?"

    "Hm ... nein, ich fürchte, dafür ist er schon zu groß. Aber das Pferd könnte etwas für ihn sein."

    "Oder für Mirmilla. Sie macht nicht gerade einen glücklichen Eindruck jetzt. Ich glaube, sie wäre lieber gefahren als gelaufen. Und ich kann sie verstehen."

    "Sie hätten sich Reittiere mitgeben lassen sollen beim Alten Klausen. Diese kleinen Pferde mit den langen Ohren haben einen ganz passablen Eindruck gemacht. Wie hießen die doch gleich?"

    "Essel? Nein, Eesel. Ja, das waren wirklich kluge Tiere."

    "Umso merkwürdiger, was der Alten Klausen über sie erzählt hat."

    "Was denn?"

    "Das alle Welt sie für dumm hält."

    "Weil sie nicht gleich das machen, was man ihnen sagt. Sondern nur das, was sie selbst für richtig halten."

    "Ja, wahrscheinlich ist deswegen. Sag mal ... in gewisser Weise war Gilroy dann auch ein Eesel. Er hat ja partout nicht das gemacht, was man ihm gesagt hat. Er hatte seinen eigenen Kopf und seine eigenen Ansichten. Er hat ja nur wenig von sich erzählt, nur das er schon immer oben auf der Abtei gelebt hat, schon immer dem Orden beitreten wollte, und vor kurzem auch aufgenommen worden ist. Seine Narbe an der Stirn war ja noch ganz frisch. Und dann bringen sie ihn einfach um ... sie müssen ihn doch gekannt haben, und das er ein Heißsporn ist. Hätte er da nicht eine zweite Chance verdient gehabt? Jedenfalls ist es schade um ihn."

    Darauf wusste Bortagon nichts mehr zu antworten. Lomma hatte erst in diesem Sommer das Alter einer Erwachsenen erreicht und sah die Welt noch mit anderen Augen.

    "Mir scheint, sie haben es gerade deswegen getan - weil sie ihn gekannt haben", erwidert er schließlich. "Sie müssen ihre Truppe zusammenhalten, und das geht nur über strengste Disziplin."

    "Diszi-was?"

    "Dis-zi-plin. Das ist, wenn man dem anderen nicht vertrauen ... ach, schau: sie sind stehen geblieben. Offenbar sind wir an diesem See angekommen, von dem der Waldschrat gesprochen hat."

    #17Authorhäring (1359813) 29 Aug 22, 11:38
    Comment

    Unweit des Ufers bildet sich im glitzernden Wasser eine Art Bugwelle eines es knapp unter der Wasseroberfläche tauchenden Wesens..

    Schlängelnd nähert sich die Welle den Gefährten.


    Immer wieder blitzen in allen Regenbogenfarben glitzernde Schuppen an der Wasseroberfläche auf.


    Muckfumble steigt hinunter zum Ufer wo er seine Hände hinter dem Rücken verschränkt und grinsend in Richtung Bugwelle schaut die sich nun schneller nähert.


    #18Author Muckfumble Sneezefinger (599515)  29 Aug 22, 12:37
    Comment

    Aljascha sah sich das Spektakel aus hoffentlich sicherer Entfernung auf dem Hügel an.

    Den Gedanken an eine Rast am Ufer hatte sie verworfen was schon so eine Bugwelle hat muss riesig sein ... und auch wenn Muckfumble keine Angst zu haben schien war ihr die ganze Situation nicht geheuer.


    Hubert hatte inzwischen genug von den verlockenden Gerüchen auf seinem Rücken und nutzte die Ablenkung die der See ihm bot um sich solange an dem morschen Baumstamm zu kratzen bis einer der Säcke zu Boden fiel.

    Oh welch ein Festmahl. Hubert war glücklich wie schon lange nicht mehr, nette Gesellschaft und so ein gutes Essen... was will man mehr...


    OOC: Da Hubert ja vorher das Reittier eines Goblins war wird er sich auf jeden Fall auch von den Elfen reiten lassen, so sie es denn wollen,. und ja ich befürchte für Alrik ist er zu klein, hab ihjn mal als hüfthoch was Aljascha angeht beschreiben und Aljascha hat ne ganz durchschnittliche Größe.. 1,70 oder so... Ende OOC





    #19Author Sands (427472) 29 Aug 22, 20:29
    Comment

    Alrik wusste vor lauter Staunen kaum wo er zuerst hinschauen sollte. So viel Grün hatte er noch nie zuvor gesehen, so einen klaren See auch nicht.

    Vor lauter Staunen bemerkte er die Bugwelle erst kurz vor dem Ufer. VORSIIICHT brüllte er aus vollem Hals, dachte er doch die Welle würde Muckfumble von den Füßen reißen und ins Wasser ziehen.


    Als Alrik bemerkte dass Muckfumble ganz entspannt und grinsend der Welle entgegen sah, stoppte er und zog sich beschämt zurück.

    #20Author Masu (613197)  29 Aug 22, 23:06
    Comment

    Da tauchte ein blau schimmerndes Augenpaar vor Muckfumble aus dem Wasser....dann eine langes Drachengesicht und dann Nüstern so groß wie Muckfumble selbst.


    Die Nüstern sogen die Witterung der Gefährten ein.

    Und die liebreizenden Augen des Wasserwesens fixierten den Waldschrat und langsam erhob sich eine Drachendame aus dem Moorsee. Als sie vollends aufgetaucht war, reichte ihr langer Hals bis hinauf in die Baumwipfel...ihr mächtiger, für eine Drachendame doch sehr rundlicher Körper lag wie ein großes Boot im Wasser.. Ihre feinen Schuppen schillernden in allen Farben des Regenbogens und Wasser rann von ihrem Körper wie ein Wasserfall. Man erkannte aber deutlich weibliche, feinere Gesichtszüge als zum Beispiel bei Schupperich.


    "Werte Elsie vom Moorsee...es ist mir wie immer eine große Ehre euch hier zu treffen."

    Muckfumble legte seine Hand auf seinen Bauch und verbeugte sich tief während er seinen Filzhut lüftete und in einer ausladendne Handbewegung vom Kopf nahm.


    "Muckfumble Sneezefinger....du hast aber schon lange nichts mehr von dir hören lassen!" mahnte Elsie den Waldschrat.

    Dann wanderte ihr Blick über die Gefährten...

    "Na, wen hast du mir denn hier mitgebracht?"

    Ihr Blick blieb auf Schupperich hängen.

    "Und wer ist denn dieser stattliche Wasserdrache? Willst du uns nicht vorstellen?"


    Etwas verlegen und theatralisch wendete sie ihren Blick ab.

    #21Author Muckfumble Sneezefinger (599515)  30 Aug 22, 06:52
    Comment
    Ach, Dieberthe ... als Schupperich die Welle sieht, denkt er sofort an Dieberthe, die Wasserdrachin mit der er viele Jahrzehnte seiner Jugend verbracht hat. Wo waren sie nicht alles gewesen: in allen Meeren der Welt hatten sie sich herumgetrieben, sie hatten versucht in die Tiefsee zu tauchen (mit mäßigem Erfolg) und sie hatten gemeinsam auf einer Südseeinsel die Meeresschildkröten beim Schlüpfen beobachtet ... genau wie die Meeresschildkröteneltern würden auch sie niemals wissen, ob und was aus ihren Nachkommen einmal werden würde ... Ach, lange war das her. Ihrer beider Schuppen glänzten damals noch in allen Farben des Regenbogens, er hatte noch kein Moos hinter den Ohren angesetzt, und das Reisen war leichter da er noch einige Meter kleiner war.
    Doch was da vor ihm aus dem Wasser des Sees auftaucht, ist nicht Dieberthe - wie hätte sie auch hierher kommen sollen. Diese Drachin scheint noch jung zu sein, nach den Schuppen zu urteilen, aber schon einige hundert Jahre alt, wenn man die Größe in Betracht zog. Das mochte alles angehen, jeder Drache entwickelte sich entsprechend des Habitats, in dem er oder sie die längste Zeit lebte. Aber aus ihrer Rede wurde er nicht schlau.
    Erst vermutete Schupperich, dass noch ein zweiter Drache auftauchen würde, da die Drachin ihren Kopf suchend zur Seite wandte und etwas von einem stattlichen Drachen sagte. Als aber nichts weiter geschah, vermutete Schupperich, dass die Worte wohl an ihn gerichtet waren.
    Merkwürdige gute Sitten herrschen in dieser Region, überlegte Schupperich. Liegt es an meinem Alter, dass ich mich so schwer tue, mich daran anzupassen? Der eine setzt sich gleich auf meine Pranke, und die andere schaut mich nicht an, wenn sie mit mir spricht. Aber ich bin hier Gast und werde mein möglichstes tun, so wenig negativ aufzufallen wie es geht. Es reicht, dass wir uns in der Abtei unversöhnliche Feinde gemacht haben.
    Schupperich räuspert sich also und sagt:
    "Seid gegrüsst, Elsie vom Moorsee, auch im Namen meiner Freunde die eventuell etwas überrascht sind von eurem Anblick. Nehmt das bitte nicht persönlich, aber in den letzten hundert Jahren scheinen Drachen ein seltener Anblick geworden zu sein. Umso erfreulicher, euch heute hier wohlauf anzutreffen."
    #22Authorhäring (1359813) 30 Aug 22, 13:35
    Comment

    "Auch ich freue mich euch wohlauf anzutreffen." antwortet Elsie höflich.

    "Ihr habt meine Erlaubnis euch hier in meinem Revier aufzuhalten und euch an den Reichtümern des Sees zu laben."


    Muckfumble grinste über das ganze Gesicht.


    "Ja vielen Dank liebe Elsie!" sagt er anerkennend.

    "Wir würden uns über ein paar Fische und vielleicht Muscheln sehr freuen."


    Elsie nickte und verschwand in den Tiefen des Sees.

    Nach kurzer Zeit tauchte sie wieder auf und warf mehr als ausreichend zappelnde Fische und frisch gepflückte Muscheln vor Muckfumbles Füße.


    "Das nenne ich ein vorzügliches Abendmahl!"

    "Sagt, Elsie....warum führt euer See so wenig Wasser?" er deutet auf den Hügel weiter oben.

    "In guten Jahren steht doch dass Wasser hinauf bis zur Anhöhe oder?"


    Elsie schlängelt sich näher ans Ufer.

    "Seit vielen Jahren kommt immer weniger Wasser vom Norden herunter. Es ist eine Schande!"

    "Teilweise können die Fische gar nicht mehr zu ihren Brutplätzen hoch zu den Eisbergen wandern so tief ist der Wasserstand des Flusses." Die Drachendame seufzt.


    "Irgendwas geht im Norden vor, ich kann es im Wasser schmecken....Schwefel, Ruß, Tod und Fäulnis."

    #23Author Muckfumble Sneezefinger (599515) 30 Aug 22, 13:53
    Comment

    Aljascha kann den Blick kaum von dem Drachen nehem der da ans Ufer kommt, OK die erdte Überraschung damals über Schupperich war grösser immerhin hatte man ihr immer gesagt das es Drachen schon gäbe, aber sie inzwischen so selten seien das die meisten Leute nie einen zu Gesicht bekämen. Und nun war es nach Schupperich und den Nestlingen schon der nächste Drache.


    Während sie noch zum Ufer starrte hatte Hubert wohl seinen grössten Hunger gestillt und suchte laut schaubend nach Leckerbissen die noch unbedingt in seinen gut gefüllten Magen wollten.

    Aljascha drehte den Kopf.. „Oh Hubert, hattest du so einen Hunger .. „ sie ging zu ihm hin und kraulte den stämmigen Eber. „Na dann pack ich aber die Reste wenigstens für später zusammen, ist nun offiziell dein Futtersack..“ das zerstampfte angesabberte Zeug will ja nun wohl auch sonst kleiner mehr dachte sie.


    Sie trat näher an Muckfumble und die Drachen heran, Hubert, der die passende Größe hatte das Aljascha ihn die ganze Zeit kraulen konnte ohne sich zu bücken, direkt neben ihr.


    Außer einem „Seid gegrüßt werte Elsie vom Moorsee“ beschränkte sie sich allerdings erstmal aufs Zuhören


    #24Author Sands (427472) 31 Aug 22, 08:10
    Comment

    Alrik kam aus dem Bewundern und Staunen nicht mehr heraus.

    So viel Schönheit - also auf Drachen bezogen - hätte er sich nie vorstellen können.

    Er schlich sich an Aljaschas Seite, wo er sich sicher fühlte und gleichzeitig die Drachin noch besser bewundern konnte. Gleichzeitig - auch wenn die Drachendame harmlos wirkte - hatte er allein aufgrund ihrer schieren Größe ein wenig Angst vor ihr.

    Ja, Schupperich war auch ein Drache und sehr nett, aaaaaaaber.


    Schüchtern und mit piepsender Stimme plapperte er Aljascha nach. „Seid gegrüßt werte Elsie vom Moorsee“

    #25Author Masu (613197)  31 Aug 22, 08:34
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    Mirmilla hatte aufgehört zu staunen, ihr Weltbild war zu oft erschüttert worden. Die Ingenieurin in ihr wird aber sofort wach, als Elsie von Ruß und Schwefel spricht. Sie plappert los:

    "Vielen Dank für das freundliche Willkommen, Frau Elsie! Mein Name ist Mirmilla Honigtau, zu Euren Diensten! Wir sind unterwegs zu den Bergen im Norden, um nach der Ursache für den Wassermangel zu suchen. Es trocknen nämlich auch weiter im Süden und Osten die Wasserläufe aus, zum Beispiel in der Heimat von Herrn Schupperich. Ihr spracht von Ruß und Schwefel - gab es denn einen Vulkanausbruch? Wenn der die Quellen verschüttet hat, werden wir, so fürchte ich, nicht viel tun können."

    #26Author Irene (236484) 31 Aug 22, 09:13
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    Die beiden Waldelfen standen noch oben auf der Anhöhe, als die anderen bereits am Ufer standen und Elsie begrüßten. Von hier oben hatten sie bald erkannt, wer sich da dem Ufer näherte und das für die Gefährten zumindest aus dieser Richtung keine Gefahr bestand. Aber was mochte wohl aus ihren Verfolgern geworden sein?

    "Es schien für ihren Heiler kein Problem zu sein, ihre Verletzungen zu beheben. Ein wenig werden sie schon gebraucht haben, um sich wieder aufzurappeln. Aber wo sind sie jetzt?" rätselte Bortagon. Er hatte eine der hochgewachsenen Buchen erklommen und spähte angestrengt über den Wald. "Da liegt die alte Salzstraße. Niemand zu sehen. Dort hinten, dass muss Kleinweinheim sein. Auch dort ist alles ruhig. Großweinheim ist wohl noch zu weit entfernt, jedenfalls ist noch nichts davon zu sehen. Und die Abtei? Sprach dieser Paladin nicht davon, dass es hier eine weitere Abtei gäbe? Hoffentlich laufen wir denen nicht direkt in die Arme ... ob es wohl schon ausreicht, wenn wir uns vom Hauptweg fernhalten?"


    Seraphim hatte nur widerwillig den Rückzug befohlen. Der Widerstand, den diese harmlosen Irren zu leisten im Stande waren, hätte ihm normalerweise nur ein sarkastisches Lächeln entlockt. Und auch den fetten schwarzen Kater hatte er erspäht, er schien sie zu beobachten und höhnisch zu grinsen ob ihrer augenscheinlichen Schwäche.

    Pah! Seraphim hustete erneut, und wieder breitete sich eine feine Wolke schwarzer Sporen vor seinem Mund aus. Diese verdammten Pilze! Jeder seiner Paladine hatte mehr als genug davon eingeatmet, als sie auf der Lichtung auf die vermeintlich Schlafenden losgegangen waren. Die erste, unmittelbare Wirkung hatten sie abschütteln können, aber nun stellte sich heraus, dass es damit nicht getan war. Im schlimmsten Fall würde ihnen auch Acrimboldo nicht mehr helfen können - falls es ihnen nicht gelang, die Abtei am Weg zu Eisbergen rechtzeitig zu erreichen.

    Pah! Seraphim spuckte aus und traf den leblosen Körper, der vor ihm quer über dem Pferderücken lag. Er war ein Trottel, dachte er ungerührt.. Er wollte herausfinden, was es mit Morbius Grimm auf sich hat? Er wird es herausfinden ...

    Seraphim trieb sein Pferd zu Eile an. Die Brüder waren bereits gewarnt und vorbereitet, sofern sie seine Brieftaube erhalten hatten.

    #27Authorhäring (1359813) 31 Aug 22, 10:12
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    OOC Wissen wir denn, egal ob Player oder Character, wohin die Paladine abgezogen sind? Sie wollten glaube ich Verstärkung holen oder war das nur eine Vermutung? Wahrscheinlich sind sie also zurück zu Abtei? Und nicht so angeschlagen zur Abtei in (oder auf dem Weg in die) den Eisbergen weiter? Dahin hatte Seraphim doch ne Brieftaube geschickt oder?

    Ende OOC

    #28Author Sands (427472) 31 Aug 22, 13:14
    Comment

    OOC Bei den Brieftauben muss ich mich mal als stiller Mitleser mit einem sachlichen Fehler zu Worte melden: leider können die Viechers nicht beliebige Adressen anfliegen, sie können ausschließlich von unterwegs zum eigenen Schlag zurückkehren, der in diesem Falle wohl die bisherige Abtei ist. Soll die Brieftaube aber zur Abtei in den Eisbergen fliegen, müsste Seraphim sie von dort erhalten haben, damit sie auch dorthin zurückfliegen kann.. Kann natürlich sein, dass er da so einen Brieftaubenvorrat mit verschiedenen Adressen hat, bei Paladinen kenn ich mich jetzt nicht so aus 😉

    Ende OOC

    #29Author drkimble (463961) 31 Aug 22, 14:25
    Comment

    OOC : Na ja da es sich um eine Brieftaube von einer Abtei zur anderen ging gehen wir mal davon aus das die Paladine das wussten und für genau den Zweck passend Tauben dort hatten. Also ein Nachricht von Abtei 1 an Abtei 2 sollte möglich sein, genau wie andersrum .. eine Nachricht an Alten Straße 133 wäre wohl nicht möglich gewesen denk ich.

    Ende OOC

    #30Author Sands (427472) 31 Aug 22, 14:42
    Comment

    OCC: doch Sands - vorausgesetzt die Abtei 1 hat die Anschrift Alten Straße 133 *duckundrenn*

    OCC Ende



    Alrik kramte die Karten heraus, ob er den See darauf finden würde und um zu suchen ob und wie sie dann weiter reisen könnten. Als erstes suchte er den See, an dem sie den Pfad durch den Wald verlassen hatten um den kleinen Nebenpfad zu nutzen. JA, dort war der Moorsee eingezeichnet. Schon komisch, dass er ihn beim letzten Mal nicht gesehen oder zumindest nicht bewusst registriert hatte. An der Seite des Moorsees waren ein paar Zeichen, die er bevor sie hier angekommen waren nicht verstanden hätte. Das waren wohl Hinweise auf Elsie. Er musste noch viel über die Karten lernen.

    Weiter im Norden waren auch noch verschiedene Orte eingezeichnet, die ebenfalls mit Markierungen versehen waren. Wenn er nur wüsste wofür diese Zeichen standen. Mehrere der Zeichen machten auf ihn einen bedrohlichen Eindruck. Ob es sich dabei um Orte oder Minen oder sonstwas handeln könnte wusste er beim besten Willen nicht.

    Alrik blickte auf Muckfumble und wollte schon fragen, ob er vielleicht Aufklärung geben könnte.

    #31Author Masu (613197)  31 Aug 22, 15:26
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    Aljaschas Magen knurrt noch immer, sie nimmt die von dem Drachen gespendeten Fische, nimmt diese aus, spießt sie auf Stöcke und beginnt sie über einem schnell errichteten Feuer zu grillen.

    Mit den Muscheln weiß sie nichts anzufangen und überlässt sie wem auch immer wird sich schon wer mit auskennen, immerhin hatte Muckfumble sie sich gewünscht.

    Zusammen mit dem Brot vom Alten Klausen wird das ein ganz hervorragendes Abendessen, außerdem hatten sie alle seit dem hastigen Frühstück nichts mehr gegessen, .. OK außer Hubert der schon.


    "Wie geht es denn nun weiter, sollen wir besser heute noch übersetzen? Noch ist es hell genug und auf der anderen Uferseite wäre mir irgendwie wohler, wir hätten erstmal Elsie und den See zwischen uns und den Paladinen... " sie stockt... "ok vor uns sind dann wohl auch wieder Paladine, wie weit ist es denn noch bis zur Abtei und muss man auf diesem Weg zwangsweise dran vorbei oder führt er woanders lang...?"


    "Nein Hubert, lass das du musst doch noch satt sein... " sie verscheuchte Hubert, der gegrillten Fisch einen wunderbaren Nachtisch nach Brot, Äpfeln und dem Trockenfleisch fand, vom Feuer.


    "Das Essen ist dann auch bald fertig .. Schupperich dir habe ich keinen Fisch gegrillt ich glaube du bevorzugst den eh roh...."

    #32Author Sands (427472)  31 Aug 22, 18:34
    Comment

    OOC:

    Natürlich hat jede Abtei Brieftauben der anderen Abteien die dann nur zu ihrer "Heimatadresse" fliegen.

    Das ist das kleine 1x1 der Brieftaubenbesitzer 🙂

    Weiters wurden die Paladine der nördlichen Abtei (und vielleicht noch andere Mächte) vor der Reinkarnation Morbius' gewarnt.

    OOC Ende.


    Muckfumble wirf die Muscheln ins Feuer wo sie sich nach kurzer Zeit öffnen und dampfend einen wohlriechenden Duft verströmen.

    "Ohhhhooo....!" jubelt der Waldschrat über diese Köstlichkeit.

    Schlürfend saugt er die Leckerbissen aus der Schale.

    "Hier, die müsst ihr versuchen, sehr nahrhaft und köstlich!"

    Er hält Aljascha und Mirmilla jeweils eine dampfende Muschel unter die Nase.


    Dann wendet er sich an Mirmilla.

    "Eine studierte Ingenieurin....soso...mhmmm..." er mustert sie von oben bis unten.

    "Ich kenne mich ja nicht so gut mit den hohen Lehren aus, aber es klingt interessant wie ihr darüber sprecht."


    "Wir sollten tatsächlich erforschen wie es zu dieser Trockenheit kommt."

    "Elsie, wann ist euch das mit dem Schwefel aufgefallen?"


    Die Drachendame räkelt sich im Wasser....das Feuer schaut sie skeptisch an.

    "Nun Muck, ich habe dieses Unglück schon einmal erlebt....es war vor....ja wann war denn das....vor über 700 Jahren?"

    Sie reibt sich mit ihrer Pranke nachdenklich das Kinn.

    "Ja, es ist eine halbe Ewigkeit her....ich war noch ein junges Ding voller Flausen im Kopf...hihi..." Sie lacht verlegen.


    ----------

    Der schwarze Kater streifte entlang von Aljaschas Beinen und schnurrte nach Leibeskräften.

    BrrrrrrrBrrrrrBrrrrr

    Ich muss meine Tarnung noch aufrecht erhalten bis wir über die große Schlucht und die Brücke gelangt sind, dann schaffe ich es auch alleine....

    Desto näher sie den Eisbergen kommen, desto kräftiger wird sein Geist und seine Macht.

    Bald wird dieser Katzenkörper ihm nicht mehr als Wirt dienen können, er braucht einen größeren Wirt!


    ------------------------------

    Die Abtei namens "Frost" ist in heller Aufruhr.

    Die Nachricht ihrer Schwesterabtei im Süden hat die Paladine aus ihrer (wohl dem Klima geschuldteten) Lethargie gerissen.

    Eiligst werden Rüstungen geflickt und poliert, Schwerter gewetzt und Pferde gesattelt.

    Der oberste Paladin (der einen Rang über Seraphim steht) lässt sich von einem seiner jungen Knappen die Rüstung anlegen.

    Der hagere, großgewachsene Mann mittleren Alters betrachtet sich wohlwollend vor dem Spiegel.

    Hunger und Kälte haben Spuren in seinem grauen eingefallenen Gesicht hinterlassen, seine Augen treten deutlich aus den Höhlen hervor und werden von schwarzen Ringen umrahmt.


    Es klopft an der Tür und sein Adjudant tritt ein.


    "Mein Herr Melchior, Gol....der Meister im Norden ist informiert, er hat uns befohlen den Nekromanten aufzuhalten."

    Er räuspert sich.

    "Von Seraphim haben wir die Nachricht erhalten, dass sie erkrankt sind und über die Salzstraße schnell zu uns stoßen wollen."

    Der Adjudant druckst verlegen herum.

    "Anscheinend wurden sie von einer Art Waldgeist hinterhältig angegriffen...näheres weiß ich nicht."


    "Die Heiler sollen sich fertig machen ihnen entgegen reiten."

    Melchior macht nur eine kurze Handbewegung und der Adjudant verschwindet wieder.

    #33Author Muckfumble Sneezefinger (599515) 01 Sep 22, 07:36
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    Hm, siebenhundert Jahre ... überlegt Schupperich. Damals war ich noch ein junger Schlüpfling, fast noch ein Nestling, glaube ich. Ich habe erst spät angefangen, die Jahre zu zählen. Damals war ich viel unterwegs zwischen den warmen Gewässern der Südsee und den kälteren Gewässern der noch weiter südlichen Eismeere. Nach Tod, Verderben und Schwefel hat es dort nie geschmeckt, davon habe ich doch das erste mal gehört, als ich ... genau, als ich das erste Mal über den Äquator nach Norden geschwommen bin. Die vielen Geschichten von den Schatten der Nacht und der Macht des Feuers, die man sich dort erzählte und die ich nicht verstand ...

    Dann meldet sich sein Hunger, und er greift nach einem der rohen Fische, die noch am Ufer liegen.

    "Vielen Dank für die köstliche Bewirtung, werte Elsie."

    Dann wendet er sich an Mirmilla. "Ich habe einige Vulkanausbrüche erlebt, damals in der Südsee. Meist ist dabei neues Land entstanden, neue Inseln mitten im Meer, auf dem sich dann schnell neues Leben ansiedeln konnte. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Vulkan so zerstörerisch wirken kann, wie wir es hier an den Auswirkungen sehen. Wenn unsere Probleme auf einen Vulkan zurückzuführen sind, dann haben noch andere Kräfte ihre Pranken im Spiel."

    Kaum hat er ausgesprochen wird Schupperich klar, dass seine Erfahrungen nicht auf die jetzige Situation übertragbar sind - ein Ausbruch eines Vulkans, der auf einer großen Landmasse gelegen ist, konnte sehr wohl große Schäden anrichten, wie ihm jetzt wieder einfällt. Das wäre ihm in seiner Neugier ja beinahe einmal zum Verhängnis geworden.

    Dann schaut er hinüber zum Waldschrat. "Werter Muckfumble, wisst Ihr eigentlich näheres über diese Paladine? Wer sie sind, woher sie kommen, welche Ziele sie verfolgen?"

    #34Authorhäring (1359813) 01 Sep 22, 08:46
    Comment

    Aljascha probiert die ihr angebotene Muschel.. essbar aber große Jubelstürme löst es nicht in ihr aus, da bleibt sie lieber beim Fisch.


    Als der Kater ihr um die Beine streicht wird die Scheiche mehr als unruhig, sie windet sich hin und her, zischt hörbar „Nein nein .. das darf nicht sssein .. nein … tod.. tod „ und beruhigt sich erst wieder als Aljascha den Kater verjagte. Sollte an dem Verdacht das Morbius der Kater ist etwas dran sein, .. irgendwas ist auf jeden Fal merkwürdig an ihm. Hubert interessierte das alles nicht weiter er frist gerade mit Begeisterung die aussortierten Gräten und Fischinnereien..


    Zu den ganzen Überlegungen zu Vulkanen kann sie eh nichts beitragen, sie weiß was ein Vulkan ist aber damit hat es sich auch schon.

    Und so sitzt sie zuhörend dabei und versucht aus dem Gesagten Schlau zuwerden.


    „Wenn wir aufgegessen haben wird es langsam dunkel sein, wie wäre es wenn wir unser Nachtlager auf der anderen Uferseite aufschlagen? Solange ich nicht weiß wo die Paladine lang sind würde ich mich wohler fühlen wenn wir den See zwischen uns hätten? „


    Aljascha sieht sich fragend um ..


    #35Author Sands (427472) 01 Sep 22, 09:17
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    "Die Eisenmänner...jaja...sie sind vor gut hundert Jahren vom Norden her zu uns in den Süden gekommen."

    Der Waldschrat holt während seiner Erzählung eine Pfeife mit einem langen Holm aus seinem Ärmel. Mit einem kleinen Ast kratzt er Reste von altem Tobi aus der Rauchkammer.


    "Sie gehören dem Orden des heiligen Feuers an und sind wohl fromme Leute."

    Muckfumble stopft seine Pfeife mit altem Tobi und steckt sie mit einem brennenden Span aus dem Lagerfeuer an.

    Gleich verbreitet sich ein würzig süßlicher Duft rund um ihn. Den Rauch bläst er ein kleinen Kreisen aus seinem Mundwinkel.

    "Nun ich kenne nur die Geschichten von den Salzfahrern...laut ihren Erzählungen sind die Paladine gerne unter sich, lernen und lesen aus ihren hunderte Jahre alten Büchern und sind fromme, höfliche Zeitgenossen. Sie beherrschen wohl einige einfache Magie und können sich stärkende Tränke brauen."


    Sneezefinger lehnt sich gemütlich an einen umgefallenen Baumstamm, das Feuer flackert und lässt dabei seine Gesichtszüge alle paar Sekunden anders erscheinen. Geheimnisvoll erzählt er weiter.


    "Nun...die ältesten mir bekannten Geschichten erzählen aber auch von einem mächtigen Feuerdämon dem sie seit Jahrhunderten dienen sollen welcher Kinder und verirrte Reisende wie euch (er schaut dabei vielsagend in die Runde) entführt und sie zu seinen willigen Sklaven macht.

    Hoch oben jenseits der großen Schlucht soll er leben, tief im Berg in den Salzminen die einst von den Zwergen gegraben wurden."


    Er machte eine theatralische Pause.

    "Aber das sind nur Geschichten, erzählt von betrunkenen Salzfahrern, hihi...."

    Der Wind fährt ins Feuer und lässt die Flammen hoch lodern, Funken steigen in den Nachthimmel.


    "Aber ja, ihr habt Recht, wir sollten wohl schnell viel Weg zwischen uns und die Eisenmänner bringen."

    "Elsie, könnt ihr einen Teil von uns hinüber ans nördliche Ufer bringen?"


    Die Drachendame nickt zustimmend.


    "Herr Schupperich, helft ihr mir dabei?" fragt sie den Wasserdrachen.

    #36Author Muckfumble Sneezefinger (599515)  01 Sep 22, 10:53
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    Alrik, der die ganze Zeit essend und zuhörend daneben gesessen hatte, packte seine Karten schnell, doch sorgfältig zusammen, denn nass werden sollten sie auf keine Fall.

    Die Aussicht auf einem der beiden Wasserdrachen über den See gebracht zu werden war aufregend. Abgesehen von dem alten Ochsen auf dem er als kleiner Junge mal gesessen hatte, war er noch nie geritten.

    #37Author Masu (613197)  01 Sep 22, 11:22
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    Aljascha war froh das es erstmal weiter ging wenn auch erstmal nur zu einem geeigneten Platz für ein Nachtlager. Jetzt bei Neumond nachts weiter zu reisen wäre für sie ja OK aber sie befürchtete die anderen hätten doch Probleme mit der absoluten Finsternis und irgendwie gefiel ihr der Gedanke nicht im Schen von Fackelbeleuchtung weiter zu wandern.


    So räumte sie die Sachen die fürs Abendessen benötigt wurden wieder ein und nahm Hubert die beiden Säcke ab, was viele nicht wissen, Wildschweine sind ausgezeichnete und ausdauernde Schwimmer es wird für ihn ein leichtes sein das andere Ufer zu erreichen. Neben ihrem Rucksack und Stab, trug sie nun noch die beiden Säcke die vorher Hubert getragen hatte, aber sie musste sie ja nicht wirklich tragen sondern nur dafür sorgen das sie nicht nass würden.


    Bisher wissen nur Schupperich und Muckfumble das sie eine Hexe ist, ob Mirmilla, Alrik oder die Waldelfen es vermuten kann sie nicht mit Sicherheit sagen, zumindest wird wie sie sich besser auch von einem der Drachen über den See tragen lassen anstatt ihn einfach zu überfliegen. Lebenslange Heimlichkeit ist schwer abzuwerfen...



    #38Author Sands (427472) 01 Sep 22, 12:18
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    Fasziniert hatte Lomma beobachtet, wie Hubert sich zu einer Mahlzeit verholfen hatte. Sie hatte schon früher beobachten können, wie ungemein klug und zielstrebig Wildschweine sein konnten, aber sie hatte noch nie Gelegenheit gehabt, eines von so nahem zu sehen. Die riesigen Hauer, die rechts und links aus dem Maul ragten, flößten jedem der sich einem Wildschwein näherte unwillkürlich Respekt ein. Naja, jedem bis auf Aljascha, stellte Lomma fest. Sie krault Hubert sogar, und er ist dabei zahm wie ein Lamm. Faszinierend!

    Ihr Hase war ein guter Schwimmer, aber ob seine Ausdauer für eine so lange Strecke ausreichte? Vorsichtshalber würde sie ihn mit auf den Rücken eines der Drachen nehmen. Wie sie sehen konnte, hatte sich Schupperich schon ins Wasser begeben und längseits des Ufers festgemacht - das war wohl die treffendeste Beschreibung, denn er hatte alle drei rechten Beine so auf das Ufer gelegt, dass sie wie Landungsbrücken wirkten. Mit den linken Beinen kämmte er sacht das Wasser, als warte er ungeduldig darauf dass es endlich losging.

    Bortagon entschied sich dafür, den Hasen erstmal selbst schwimmen zu lassen. Er wollte ihm am Zügel halten und bei Bedarf würde er ihn an Bord nehmen können.

    Hauptsache, dieses Katervieh bleibt mir vom Leib, überlegte Bortagon. Diese kleine Überfahrt wäre die perfekte Gelegenheit, ihn loszuwerden, denn er wird wohl nur sehr ungern selber schwimmen. Aljascha hat ihn vorhin ja schon ordentlich verscheucht.

    Schnell sammelte Bortagon passende Wurfgeschosse und schickte sie in Richtung des Katers, der sich mauzend ein Stück zurückzog. Er schien zu ahnen, dass er kein gern gesehener Gast sein würde, und so hielt er sich an das Zugpferd, dass dem Beispiel der Drachen folgend in das Wasser gestiegen war. Es schien daran gewöhnt zu sein, Hindernisse auch schwimmend zu überqueren.

    Der Kater nutzte die Gelegenheit und war mit einem Satz auf dem Rücken des stämmigen Tieres. Das erschreckte sich derart, dass es sich hastig vom Ufer abstieß, aber seinen ungebetenen Reiter störte das nicht.

    Solcherart hatte nun jeder ein trockenes Plätzchen gefunden. Die kurze Überfahrt verlief ohne Zwischenfälle.

    #39Authorhäring (1359813)  01 Sep 22, 13:03
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    Die Gefährten konnten ohne weitere Probleme zum Ufer in Nordwestlicher Richtung übersetzen wo sie dann eine doch schon recht kühle aber ereignisloser Nacht verbrachten.


    Am nächsten Tag verabschiedete sich Elsie von der Reisegruppe und bald erreichten sie die Salzstraße und ersparten sich durch diese Abkürzung einen guten Tag im Vergleich zum Weg über die Salzstraße die sich im östlichen Rand des Knorrwaldes durch Großweinheim und dann durch Berg und Tal schlängelte.


    Auf der befestigen Straße kamen sie schnell voran, allerdings immer mit Aug und Ohr vor und hinter ihnen um unerwartetenÜberraschungen rechtzeitig aus dem Weg gehen zu können.


    Einmal mussten sie sich im Unterholz zwischen Büschen und Felsen verstecken als eine berittene Patroullie unter dem Banner von König Garimbold in flottem Trab hinter einer Biegung schon von weitem zu hören war.


    Schließlich erreichten sie eine Anhöhe die bereits nur noch karg mit niedrigen Büschen und knorrigen Latschen bewachsen war.

    Von dieser Anhöhe waren nun zum ersten mal die Eisberge zu sehen!


    Von West nach Ost zog sich das imposante Gebirgsmassiv mit dem höchsten der Berge, dem "Turum Mui" der wie ein König über den anderen nicht minder riesigen Bergen thronte.


    "Der Turum Mui...." sagt Muckfumble andächtig während er seinen Mantel bis oben hin zusammenhielt um sich vor dem kalten Wind zu schützen der auf der Anhöhe aus dem Norden herabwehte.

    #40Author Muckfumble Sneezefinger (599515) 01 Sep 22, 14:06
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    Mirmilla hatte einen Wollschal hervorgekramt und um ihren Kopf und Hals gewickelt.

    "Hier oben sollten wir nicht bleiben, hier kann uns jeder sehen!" murrte sie.

    "In welcher Richtung liegt diese andere Abtei? Können wir die möglichst heimlich umgehen?"


    #41Author Irene (236484) 01 Sep 22, 22:23
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    „Hinter uns sind also wahrscheinlich Paladine? Und vor uns liegt die Abtei im Norden, es ist also nur eine Frage der Zeit bis wir auf die einen oder die anderen stoßen?“


    Aljascha krault weiter Hubert und denkt nach.. „Mirmillas Frage ist berechtigt, es muss doch einen Weg geben die Abtei zu umgehen? Oder eine Möglichkeit sich zu verstecken bis die Paladine vor uns und die hinter uns sich treffen, sie würden denken wir haben uns wohl im Wald verlaufen. Einfach so weiterlaufen ist doch blanker Selbstmord..“


    #42Author Sands (427472) 02 Sep 22, 08:23
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    "Mirmilla hat Recht, hier stehen wir wie auf einem Präsentierteller", stimmt Schupperich zu. "Alrik, helfen die Karten uns hier weiter? Gibt es eine Möglichkeit, möglichst ungesehen voranzukommen, oder müssen wir von hier immer an der Straße folgen? Und eine Abtei habe ich auch noch nicht erspäht ... aber es juckt mich so in den Schuppen, sie muss hier irgendwo sein."


    Schupperich schaut auf die kleine Gruppe, die sich nach besten Kräften wintertauglich angezogen hat. Er ist immer noch etwas irritiert darüber, dass Elsie sich ihnen nicht angeschlossen hat. Ist sie denn nicht auch beunruhigt über die Veränderungen, die ja auch ihren eigenen Lebensraum betreffen? Fühlt sie denn nicht auch die Verantwortung, die sie trägt für ihren See, ihr kleines Tal und die darin lebenden Bewohner? Wer, wenn nicht die Drachen sollten mutig vorangehen und sich der Gefahr stellen? Sie wird ihre Gründe haben, denkt Schupperich. Doch nicht etwa Angst? Wenn sie wirklich auf einen Feuerdämon treffen sollten, dann wäre es allerdings hilfreich gewesen, einen zweiten Wasserdrachen ihrer Seite zu haben. In den alten Legenden waren es die Drachen gewesen, die das Feuer besiegt hatten. Von Ingenieurinnen, Waldschraten, Hexen, Jünglingen und Waldelfen war keine Rede gewesen ... aber gut, die Zeiten änderten sich. In den neuen Legenden würden sie alle einen Platz bekommen.

    #43Authorhäring (1359813) 02 Sep 22, 08:28
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    "Doch, ich glaube die gibt es", liess sich Alrik hören und kramte die große Nordkarte heraus.

    "Also ich bin mir nicht sicher, weil ich nicht alle Symbole verstehe. Vielleicht habt ihr eine Idee"



    OCC

    Alriks Ideen müssen ne Stunde warten - bis nachher OCC Ende

    #44Author Masu (613197)  02 Sep 22, 08:56
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    "Lasst uns erstmal eine etwas windgeschütztere Stelle suchen, am besten Abseits der Strasse so gut es geht. Hier direkt halte ich rasten für nicht so ideal..."


    Als ob er sie verstanden hätte bricht Hubert sich einen Weg durchs lichte Unterholz.. aber wahrscheinlich hat er nur schon wieder Hunger und sucht fressbares, sein ergaunerter Futtersack ist auf jeden Fall schon lange her und seither muss er sich selbst versorgen.

    Aljascha folgt ihm.... die Bäume wachsen hier spärlicher und der Boden ist felsig und trocken aber so hinterlassen sie wenigstens kaum Spuren und auch Schupperich und das Pferd würden hier problemlos durch kommen.


    "Ich denke hier kommt man durch, wie weit kann ich nicht sagen aber dahinten bei den größeren Felsen könnten wir wohl erstmal eine Rast einlegen?." sie sieht sich zu den anderen um.

    "Etwas Essen und die Karten studieren..."


    #45Author Sands (427472) 02 Sep 22, 09:43
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    Ja, so war es viel besser. Oben hatte der Wind doch sehr an der Karte gezerrt und sie ihm fast aus der Hand gerissen.


    Alrik deutete auf die Karte

    "Hier, seht ihr? Das scheint wieder ein kleiner Weg zu sein, der direkt auf diesen hochkant stehenden Halbkreis zusteuert. Mein Vater hat mir erklärt, dass es sich dabei um einen Höhleneingang handelt und dass es hier ein riesiges Höhlensystem gäbe." Alrik schob den Kater beiseite "Die Höhlen wurden in erster Linie von den Zwergen gegraben, die hier Salz und Erze gefördert haben. Und hier" - Alrik deutete auf kaum noch sichtbare, gepunktete Linien "sind auch noch Wege unterhalb der Erde eingezeichnet. Mein Vater hat mir erklärt, dass die meisten dieser Höhlen unterirdisch verbunden wären. Aber nur die Zwerge kennen sich da wirklich aus. Und dass es nette und auch unfreundliche Zwerge gäbe. Handel haben sie wohl alle mit ihren Waren getrieben, manche ihn sogar eingeladen sich mal die Höhlen anzusehen. Er sagte sie wären riesig und unglaublich beeindrucken. Dann wieder gäbe es welche, die nur sehr kleine niedrige Gänge hätten und in denen er nicht gehen konnte, sondern kriechen musste."

    Alrik sah zu Lomma und Bortagon "ihr könntet da bestimmt aufrecht durch gehen, aber "er blickte zu Schupperich "du wohl eher nicht."

    Er hielt kurz nachdenklich inne, schien zu überlegen, zu versuchen sich zu erinnern. Nachdenklich sprach er weiter. "Vater sprach von verschiedenen Sprachen und Dialekten. Manche gut verständlich, andere ihm völlig fremd."

    Er blickte in die Runde und fragte sich. ob die Karten jetzt hilfreich waren oder nur eine falsche Hoffnung.


    "Hier oben, das Symbol müsste die Abtei der Paladine sein. Glaube ich. Sicher bin ich mir nicht. Das dort "er deutete auf 3 weitere Symbole "könnten entweder Dörfer mit Menschen oder mit Zwergen sein.

    Vater war da sehr geheimnisvoll. Ich bin mir nicht sicher, ob es nicht noch andere Bewohner gibt"

    Nachdenklich sah er Lomma, Bortagon, Schupperich und Muckfumble an. Wer weiß was da sonst noch alles kreuchte und fleuchte

    #46Author Masu (613197)  02 Sep 22, 10:34
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    "Wo liegt denn eigentlich unser Ziel, es hieß immer nur die "Eisberge" aber die Eisberge sind groß?" Die Abtei war ja nie wirklich das Ziel, über die erste sind wir quasi gestolpert und eigentlich dachte ich wir wollten die zweite eher umgehen. Für mich klingen gerade selbst dunkle Tunnel im Berg verlockender....." sie dachte an das kurze Stück was sie bei der Flucht aus der Abtei im Berg zurück gelegt hatte.."na ja fasst verlockender..."


    #47Author Sands (427472) 02 Sep 22, 11:04
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    "Aber wir müssen doch dem Fluß folgen wenn wir wissen wollen warum hier alles austrocknet!"

    Muckfumble deutet auf das Rinnsal in dem eigentlich recht breit ausgewaschenem Flussbett.


    "Allerdings gelangen wir wohl besser ungesehen durch die Höhlen...der Weg an der Abtei vorbei ist einfach zu gefährlich!"


    Und so trottet Muckfumble hinterher, immer der Gruppe nach die sich nun zusehens von der Salzstraße in Richtung Nordwest entfernt.

    Wären sie noch eine Wegbiegung weiter gegangen hätten sie an einem Berghang östlich der Salzstraße die Abtei Frost erblicken können aus der eine Gruppe Reiter in ihre Richtung trabt.

    #48Author Muckfumble Sneezefinger (599515) 02 Sep 22, 11:14
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    "In den Tunneln werden wir Licht brauchen. Also, ich zumindest."

    Mirmilla hoffte, dass jemand eine Lösung dafür hatte, denn sie würde da nichts sehen können.


    #49Author Irene (236484) 02 Sep 22, 19:43
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    Aljascha hohlte tief Luft... "Also .. ".. nochmal dachte sie einen Moment nach ... ach was .. "ich weiß ja nicht wie gut wer im Dunklen sehn kann, aber ich kann euch zumindest eine Leuchtkugel erschaffen die dann bei euch bleibt und euch wie eine Fackel den Weg zumindest etwas erhellt, allerdings geht das nicht für jeden. Ihr müsstest also auf jeden Fall nahe bei Alrik bleiben, wie gut Muchfumble, Schupperich oder die Waldelfen im Dunklen sehen weiß ich allerdings nicht."


    Aljascha wartete auf eine Reaktion, nun war es raus. Wahrscheinlich hatte man eh schon vermutet das sie etwas zaubern konnte aber es war eben doch ein großer Unterschied zwischen dem Verdacht oder der Vermutung und der Gewissheit.

    #50Author Sands (427472) 03 Sep 22, 12:07
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    "Vielen Dank, Aljascha! Da bin ich sehr erleichtert!"

    Mirmilla war wirklich sehr erleichtert, und wollte lieber nicht darüber nachdenken, wie diese Leuchtkugel zustande kommen oder am Leben gehalten werden würde.

    #51Author Irene (236484) 03 Sep 22, 12:20
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    Alrik war begeistert. Im Schein der Leuchtkugel konnte er die Karte sehr gut lesen.
    Sein Geist war durch die ganzen Eindrücke der letzten Zeit nicht abgestumpft, nein. Nur war er nicht mehr ständig so erstaunt wie zu Beginn des Abenteuers. So nahm er die Leuchtkugel mit einer gewissen Selbstverständlich hin und kam nicht mal auf die Idee, dass es eben nicht selbstverständlich war, so eine Kugel um sich herum schweben zu haben.

    "Prima, dann können wir ja weitergehen„
    Und mit diesen Worten betrat er ohne zu Zögern den Tunneleingang.
    #52Author Masu (613197)  03 Sep 22, 20:59
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    Zwar war dies nicht der Haupteingang des Stollensystems, denn dort führten Schienen mit Loren in den Berg, wo früher Salze und das Erz abgebaut wurden.

    Aber auch dieser Eingang war breit und gut begehbar, allerdings hüllte sie schon nach den ersten paar 100 Meter fast völlige Dunkelheit ein.

    Aljascha konzentrierte sich kurz und schloss die Augen, als sie diese wieder öffnete konnte sie auch in der völligen Dunkelheit gut sehen.

    Für die Gefährten die sich nicht einer eingebauten Nachtsicht bedienen konnten hatte sie eben die Leuchtkugel erschaffen, die nun etwas über Mirmillas Kopf jeden ihrer Schritte folgte und den dunklen Tunnel wie eine Fackel erhellte.


    OOC: Damit ich mir nicht einfach erhexe was ich gerade brauche orientiere ich mich bei der Zauberei an den Zaubern den mein damals erstellter Hexen Charakter konnte, in diesem Fall „Katzenaugen“ und „Flim Flam“ aus dem DSA Universum. Ende OOC


    Sie hoffte sehr der Gang würde so breit bleiben, denn durch die engeren Wege von denen Alrik gesprochen hatte würde Schupperich wohl kaum durchpassen.

    #53Author Sands (427472) 04 Sep 22, 12:28
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    Sie waren noch nicht weit gekommen, als der Gang sich teilte.

    "Halt, bleibt stehen!" kommandiert Mirmilla.

    "Wenn wir hier wieder hinausfinden wollen, müssen wir unseren Weg kennzeichnen. Glücklicherweise war ich zu einer geologischen Exkursion unterwegs, als mich dieser Ausflug ereilte."

    Sie kramte einen kleinen Meißel und ein dazu passendes Hämmerchen aus ihrem Rucksack.

    "Ich werde vor jeder Abzweigung ein kleines Kreuz auf die rechte Seite des Weges, auf dem wir gekommen sind, anbringen. Zurück hinaus geht es dann immer dahin, wo links das Kreuz zu finden ist. Es ist sehr wichtig, dass Ihr Euch das merkt, falls wir getrennt werden!"

    Mirmilla ging in die Hocke und hämmerte ein kleines Kreuz in die Felswand.

    #54Author Irene (236484)  04 Sep 22, 14:25
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    Aljascha war schwer beeindruckt an was Mirmilla dachte.

    Sie sah flüchtig auf die Karte die Alrik nicht aus der Hand gab und stellte fest das sie gar nichts verstand.

    "Wir wissen aber schon wo wir lang müssen um unter dem Berg durch zu kommen und wenn wir Glück haben sogar den Fluss wieder treffen? Funktioniert eigentlich hier der Kompass, ich hab gehört zuviel Eisenerz im Fels kann ihn ablenken?" Sie wünschte auch hier unten könnte man sich nach dem Mond und den Sternen richten.


    Hubert trabte vergnügt neben ihr her und die Felsschleiche in ihrem Hemd verhielt sich auch normal und schien sogar zu schlafen sie schienen also gerade nicht in Gefahr zu sein.... so weit so gut...

    #55Author Sands (427472) 04 Sep 22, 17:23
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    Mirmilla lächelte und hoffte, dass das nicht überheblich wirkte. "Der Felsen um uns herum sollte dem Kompass nichts ausmachen, da kann ich Dich beruhigen. Aber wir müssen gut aufpassen, ob unser Weg und die Karte übereinstimmen. Das Ziel ist doch, nördlich der Abtei wieder aus den Stollen heraus und auf die Straße zu kommen, richtig? Alrik, in welche Richtung soll es nach Deiner Karte weitergehen?"


    #56Author Irene (236484) 05 Sep 22, 07:33
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    Aljascha nickte, wie gut das sich wenigstens Mirmilla und Alrik mit Karten auskannten. Oh in Sprachen war sie immer gut gewesen, fremde Dialekte und Sprachen waren ihr immer so zugeflogen aber sobald es um irgendwas Technisches ging fühlte sie sich wie ein Fisch auf de Trockenen.


    Ihr bester Freund, Tarim, damals in Festum war ein Zwerg, von ihm hatte sie fliessend Rogolan, eine der am meist gesprochenen Zwergensprache gelernt, ob es hier etwas bringen würde wenn sie auf Zwerge trafen wusste sie natürlich nicht, es gab unzählige Dialekt hatte Tarum ihr erzählt.

    Aber ob es hier in den verlassenen Stollen überhaupt noch Zwerge gab? Die Wege die sie bisher gegangen waren hatten sehr verlassen und nicht mehr benutzt gewirkt, und es hieß ja auch, dass kein Erz mehr in den Eisbergen gefördert wurde, was also sollten Zwerge hier noch tun?


    #57Author Sands (427472) 05 Sep 22, 07:50
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    Muckfumble pflückte vor dem Eintritt in die Höhle einige Äste der harzigen Kiefernlatschen und verstaute sie in seinem Umhang.

    Er schabte mit seinem kleinen Messer deren Klinge nicht länger als sein kleiner Finger war etwas von der Rinde ab und entzündete den dadurch gewonnenen Zunder mit einem Feuerstein.


    Dann entzündete er einen Latschenast an dessen Spitze knisternd eine kleine Flamme zu lodern begann.

    Der Waldschrat folgte den anderen in den Stollen, vorsichtig einen Schritt nach dem anderen setzend.

    #58Author Muckfumble Sneezefinger (599515) 05 Sep 22, 07:57
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    Einer der Paladine von der Abtei Frost die gerade mit dem Heiler Seraphim entgegen reiten beobachtete gerade die Umgebung als ihn ein seltsames ziehen im Kopf sein Pferd stoppen ließ.


    "Haaaaalt!" rief er seinen Brüdern hinterher.

    Diese blieben ebenfalls stehen und drehten ihre Pferde um.

    "Was ist los Chamuel?"


    "Ich spüre die Präsenz einer Hexe." antwortete dieser während er gegen Nordwesten schaute um vielleicht irgendetwas verdächtiges entdecken zu können.

    Er war jahrzehnte lang im Aufspüren von Hexen geübt und nur durch ihn gelang es den Paladinen die nördlichen Gefielde von Hexen zu säubern.


    "Seraphim berichtete von Hexenwerk als sie die Gesuchten angegriffen haben....vielleicht sind wir hier auf ihre Fährte gestoßen!"

    Chamuel wendete sein Pferd gegen Nordwesten.

    "Ich möchte mir das näher ansehen....3 Mann mit mir...die Richtung würde zu den alten Salzminen führen, vielleicht wollen sie die Abtei durch diese umgehen!"

    "Berichtet Seraphim und Melchior und schickt Männer an den nördlichen Ausgang jenseits der Schlucht.


    Chamuel trieb sein Pferd an, dicht gefolgt von 3 Männern.

    Eine kleine Gruppe mit dem Heiler ritt weiter Seraphim entgegen, während 2 Reiter zur Abtei Frost zurückkehrten.

    #59Author Muckfumble Sneezefinger (599515)  05 Sep 22, 08:15
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    Das hätte ich nicht gedacht, dass ich so schnell wieder in die Dunkelheit einer Höhle zurückkehre, dachte Schupperich leicht amüsiert. Und doch - welch ein Unterschied! Damals war ich sicher, den neuen Tag nicht mehr zu erleben ... aber die gute Luft und das klare Wasser haben damals wahre Wunder gewirkt. Doch die Lust die Welt zu bereisen war mir doch gründlich vergangen, und wie ich jetzt feststelle, ging es vielen Drachen so wie mir. Hm.

    Der Gang war gerade so groß, dass Schupperich gut darin vorankriechen konnte. Wenn sie tatsächlich würden zurückgehen müssen, würde er rückwärts kriechen müssen, denn zum Wenden war kein Platz, selbst an den Weggabelungen nicht.

    Diese Gänge sind alle künstlich angelegt, überlegte Schupperich weiter. Aber vielleicht gibt es weiter tiefer einen hübschen unterirdischen See? Oder einen unterirdischen Fluss? Nein, das ist unwahrscheinlich. Selbst wenn es soetwas hier gegeben haben mag, werden die Zwerge es trocken gelegt haben. Die Luft hier drin ist jedenfalls angenehm feucht und kühl, und das Wetter ist gut - es weht eine stetige Brise.

    Schupperich ging am Schluss der kleinen Gruppe. Hinter ihm waren die Gänge wieder in tiefe Dunkelheit gehüllt.

    #60Authorhäring (1359813) 05 Sep 22, 08:45
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    Die Waldelfen hatte es einige Überwindung gekostet, sich den verlassenen Stollen anzuvertrauen. Bortagon dachte an sein Erlebnis mit dem schwarzen Kater und außerdem an sämtliche Höhlenabenteuer in den heimatlichen Wäldern, bei denen er beinahe ertrunken wäre und außerdem stets befürchtet hatte, vom dort wohnenden Drachen erwischt und gefressen zu werden. Nie hätte er sich träumen lassen, mit eben jenem Drachen gemeinsam auf große Fahrt zu gehen.

    Die Hasen hielten zuerst auch nicht allzu viel von der Idee, sich unter die Erde zu begeben. Erst als die Leuchtkugeln aufflammten, änderten sie ihre Meinung und ließen sich brav am Zügel führen. Das Licht der Kugeln erinnerte an das sanfte Licht des Mondes, und das wirkte wohl beruhigend auf sie.

    #61Authorhäring (1359813) 05 Sep 22, 08:50
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    Morbius schlich den Gefährten in gehörigem Abstand hinterher in die Mine hinein.

    Lieber hier im Dunkeln verlaufen als draußen auf die blutrünstigen Paladine zu treffen....

    #62Author Muckfumble Sneezefinger (599515) 05 Sep 22, 08:55
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    So ohne Sonne und Mond war Aljaschas Zeitgefühl nur bedingt verlässlich, gefühlt liefen sie schon seit Stunden durch die Stollen.

    Mirmilla und Alrik schauten immer wieder auf die Karte und den Kompass, bei jeder Weggabelung setzte Mirmilla die kleine Markierung und auch wenn es bestimmt sehr sinnvoll war um sich nicht zu verlaufen so war es einem möglichen Verfolger dadurch auch sehr leicht ihren Weg durch die Stollen nachzuvollziehen.


    Welche Verfolger? Hinter ihnen schien alles still zu sein und Schupperich schirmte den Schein von Mucks Fackel und der kleinen Leuchtkugel durch seinen Körper nach hinten ab.

    Sie sollte nicht so Paranoid sein.


    "Wie lang ist der Weg noch durch den Berg? Wahrscheinlich werden wir hier unten für die Nacht rasten müssen....?"

    #63Author Sands (427472) 05 Sep 22, 11:11
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    Alrik schaute auf die Karte, versuchte abzuschätzen wie weit es noch sein könnte und meinte dann, Aljascha hätte wohl recht und eine Rast hier unten wäre wohl sinnvoll.

    Fragend schaute er zu Mirmilla, ob sie das auch so dachte.

    Die Zeichen auf der Karte machten ihm ein wenig Sorgen. Das Gefühl für Zeit und Richtung war ihm etwas abhanden gekommen und er baute darauf, dass Mirmilla mit ihrer Erfahrung unter Tage ihn schon korrigiert hätte, wenn er etwas offensichtlich falsch interpretiert hätte.

    #64Author Masu (613197)  05 Sep 22, 11:53
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    Nach weiteren gefühlten Stunden, in Wirklichkeit vielleicht eine oder zwei kamen sie an eine größere Höhle von der 3 Wege abgingen, die Höhle war groß genug das sogar Schupperich sich problemlos drehen, bewegen und auch mal strecken konnte. Eigentlich ein guter Lagerplatz aber mit 3 Ausgängen.oder eben Eingängen ... denkbar schlecht zu verteidigen wenn sie doch jemand angreifen sollte.


    Aber der vorher fröhlich grunzende Hubert war merklich schlecht gelaunt er hatte wohl Hunger und auch allen anderen käme eine kurze .. oder längere Rast wohl ganz gelegen.



    #65Author Sands (427472)  05 Sep 22, 12:54
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    Sehr viel tiefer im Berg, an Stellen an denen die Stollen viel enger und die Wege unregelmäßg in den Fels gehauen waren hörte man 2 Zwerge miteinander flüstern… sie schienen in die Dunkelheit zu lauschen und wenn jemand anwesend gewesen wäre um sie zu belauschen so hätte er wohl die Wörter Drax .. oder Gigrim vernommen.


    So aber war niemand nah genug um sie überhaupt zu bemerken und die Wörter verklangen ungehört in der Dunkelheit.


    #66Author Sands (427472)  05 Sep 22, 13:11
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    Die Gänge sind zwar nach allten Regeln der Kunst angelegt worden, aber mit schwergewichtigen Besuchern wie Drachen haben die Zwerge nicht gerechnet. Mehr als einmal knirscht es verdächtig unter seinen Pranken, als Schupperich sich in den engen Gängen bedächtig vorwärts schiebt.

    Ach, das kenne ich, denkt Schupperich. Es wird nicht lange dauern, und ich breche durch eine Decke in einen darunter liegenden Gang ein. Ich werde besser den Abstand zu den anderen vergrößern, damit keiner von ihnen mit hineinfällt.

    Manchmal bleibt Schupperich auch in dem engen Gang stecken und muss sich dann ordentlich recken und strecken, um weiterzukommen, und manchmal rieselt nach einem solchen Bemühen etwas 'Putz' von der Decke des Gangs.

    Aber der Boden hält wider Erwarten, und Schupperich fällt auch nicht die Decke auf den Kopf. Wie die anderen auch erreicht er die kleine Halle und atmet erstmal erleichtert auf.

    "Ja, eine Rast wäre angenehm. Aber Feuer sollten wir vermeiden", fügt er hinzu und sieht zu Muckfumble hinüber. "Ich habe zwar keine Ahnung, woraus diese Leuchtkugeln sind, aber wenigstens sind sie nicht schon von weitem zu riechen. Sie riechen eher überhaupt nicht ...." Schupperich nutzt die Gelegenheit, dass er sich hier ungehindert bewegen kann, um die Kugeln genauer zu betrachten. "Aber warm werden sie auch nicht. Ich fürchte, alle die Hunger haben werden heute mit kalter Küche vorlieb nehmen müssen."

    Schupperich dreht sich noch ein paar Mal im Kreis, dann lässt er sich vor zwei der Eingänge nieder, die er vollkommen verdeckt. "Ich für meinen Teil bin nur müde", sagt er und gähnt herzhaft. "Und irgendwo tief im Berg muss ein kleiner Bach sein ... ich höre es flüstern ..." Dann legt er seinen Kopf auf die vorderen Pranken und schließt die Augen um zu schlafen.

    #67Authorhäring (1359813)  05 Sep 22, 14:21
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    Mirmilla fragt: "Aljascha, brennt Deine Leuchtkugel weiter, während Du schläfst? Wenn nicht, solltest Du als erste schlafen, solange die Fackel noch nicht niedergebrannt ist. Bis dahin könnte ich Wache halten."

    Sie setzt sich neben den dritten Eingang, der nicht von Schupperich verdeckt ist.

    #68Author Irene (236484) 05 Sep 22, 15:11
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    Aljascha schaut kurz zu der Leuchtkugel, nein sie geht nicht aus wenn ich schlafe, nur wenn ich es will oder .. na ja wenn die Astralenergie aufgebraucht ist aber solange ich nicht ständig nebenher was weiß ich zauber reicht die normale Regeneration. Licht ist wie Fliegen, das geht eigentlich fast unbegrenzt, bei anderen Zaubern sieht das schon anders aus.


    Sie könnte jetzt einen Vortrag über aktiv gesprochene Zauber und Erhaltungszauber halten aber läßt es dann doch, lieber isst sie endlich etwas. Sie setzt sich mit Hubert neben sich an den vierten Durchgang und schaut sich ihre müden Reisegefährten an.

    Sie gähnt und fühlt sich genauso müde wie alle anderen aussehen... "Schlaf ruhig ich kann auch im Halbschlaf wachen, die Schleiche wird mich schon merken lassen wenn etwas ist und Hubert würde uns alle wecken, da bin ich mir ganz sicher.


    Sie wirft sich ihre Decke über und lehnt sich an die Felswand, unter ihrem Hemd spürt sie das beruhigende schnurren der Felsschleiche.



    #69Author Sands (427472) 05 Sep 22, 15:30
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    Alrik war sehr erleichtert, dass bis hierher die Karten anscheinend gestimmt hatten und er sie wohl auch richtig interpretiert hatte, war doch auch diese Höhle auf der Karte verzeichnet. Nur welchen der 3 Gänge sollten sie jetzt weiter nehmen? Bei zweien hielt er die Symbole die dort standen für Hinweise auf Bewohner, von einem davon würde sich nach kurzer Strecke noch ein schmaler Gang abzweigen und bei dem 3. Gang sah es für ihn so aus, als ob er deutlich enger werden würde. Da könnte Schupperich mehr als nur ein Problem bekommen. Er hatte eh schon mehrfach schleifende Geräusche gehört, wenn Schupperich sich durch eine Stelle durchzwängen musste. Aber jetzt würde er erstmal schlafen und sich danach mit Mirmilla und Aljascha beraten müssen, welchen Weg sie einschlagen wüzzzzz

    Noch während er diesen Gedanken hatte, schlief er schon fest ein.

    #70Author Masu (613197)  05 Sep 22, 15:48
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    Chamuel betrat die Mine und entzündete die Laterne die er vor sich hielt.

    "Hier rein...ich spüre die Reste eines ihrer Zauber."


    Die Paladine zogen ihre Waffen und folgten dem Sucher.


    An einer der Abzweigungen viel Chamuel eine frisch in den Fels geschlagene Markierung auf.

    Er folgte der Markierung um bei der nächsten Gabelung wieder diese Markierung zu finden.


    Der Paladin kniete nieder und untersuchte die Gesteinsbrösel die ganz frisch auf dem Boden lagen.


    "Hier sind wir richtig, schnell voran!"



    Als die Paladine eine Weggabelung genommen hatten erschien aus dem anderen Tunnel ein schwaches Licht.

    2 kleine, gedrungene Gestalten mit langen Bärten, Knollnasen und Lederkappen auf denen auf einer Halterung jeweils links und rechts 2 Kerzen wie ein Geweih getragen wurden erschienen. Ihre schweren Stiefel mit Metallkappen an den Spiztzen klapperten auf dem steinigen Boden.


    Die beiden lugten um eine Ecke und sahen den Paladinen hinterher. Dann tuschelten sie etwas miteinander und trappelten wieder davon in den Gang aus dem sie gekommen waren.


    Nach einigen Abzweigungen, Geheimgängen in versteckten Nischen und mehrfachem Wechsel der Ebene erreichten sie schließlich eine unscheinbare Wand mit einem kleinen Bohrloch. Dort steckte einer der Zwerge einen Schlüssel hinein und man hörte ein leises Schaben und Knirschen.


    Schnell liefen sie in einen gegenüberliegenden Gang und wieder in eine Nische wo sie sich durch eine enge steinerne Tür quetschten die sich sogleich hinter ihnen wieder verschloss.


    Sie mussten dem Salzfürsten Glamdring dringend Bericht erstatten!

    #71Author Muckfumble Sneezefinger (599515) 06 Sep 22, 07:34
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    OOC

    Bitte, wieso spüren die Paladine nun die Hexe, aber den Nekromanten nicht mehr?


    Meine Markierungen befinden sich jeweils vor der Abzweigung, sie können nicht anzeigen, ob die Gruppe nach rechts oder nach links gegangen ist. Eine Verfolgung sollte daher nicht möglich sein.


    OOC Ende

    #72Author Irene (236484)  06 Sep 22, 07:54
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    Aljascha spürte im Halbschlaf wie die Schleiche unruhig wurde und ihr Schnurren sich in leises Zischen wandelte. „Sssssssssiiiie kommen näher … ssssie folgen uns …. „ .. auch Hubert schien inzwischen aufgewacht zu sein und sah in Richtung des Ganges den sie gekommen waren, wo aber jetzt ein schlafender Drache den Weg versperrte.


    Sie stand auf und weckte Mirmilla und Alrik und stupste auch den schlafenden Drachen an. Die Waldelfen waren bereits aufgestanden als sie Aljaschas Bewegung wahrnahmen.


    „Ich glaube sie haben unsere Spuren gefunden und folgen uns .. wie weit sie sind kann ich nicht sagen...“ sie versuchte zu erspüren ob die Schleiche etwas dazu sagte aber ausser einem gezischten „näher .. näher …. „ konnte sie nichts weiter vernehmen.


    Aus einem der anderen Gänge hörte sie ebenfalls Geräusche………...


    OOC: Ich denke weil die Hexe gerade zaubert können die Paladine sie aufspüren. der Nekromant macht ja gerade nichts ausser eine Katze sein und uns folgen. Aber bevor die Paladine uns finden müsstensie erstmal über Morbius stolpern der ja hinter uns durch die Gänge tapst. Ende OOC

    #73Author Sands (427472)  06 Sep 22, 07:59
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    OOC:

    ich finde es auch gerade inkonsistent, wie schnell die Paladine plötzlich die Verfolgung aufnehmen können - wie entscheiden sie an einer Abzweigung, welcher Gang zu nehmen ist? Sie müssten ja bis zu nächsten Abzweigung laufen und schauen, ob dort eben dieser Gang markiert wurde (und zwar für den potentiellen Rückweg - das ist kein Ariadne-Faden).


    Bis jetzt haben sie die unnmittelbare Anwesenheit einer magischen Person gespürt, z.B. wurde Morbius 'gespürt' als er in der Abtei herumschlich. Daher wundert es mich schon, dass sie den Kater 'übersehen' - vor allem, da Morbius für sie das Hauptziel ist und die anderen nur Beifang.

    Ende OOC

    #74Authorhäring (1359813) 06 Sep 22, 08:31
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    Hubert drehte sich zu dem Gang aus dem Aljascha das Geräusch vernommen hatte … aus dem dunklen Gang näherte sich der Schein einer Fackel, die Geräusche wurden lauter.. eindeutig Schritte.. aber es klang nicht wie die eisernen Stiefel der Paladine sondern eher nach Ledersohlen.

    „Garoschem!“ 2 Zwerge betraten den Lagerplatz der Gefährten.


    „Fortombla hortomosch!“ erwidert Aljascha den Zwergischen Gruß und hofft inständig das die Zwerge nicht nur zwergisch sprechen.


    Die beiden Zwerge stoßen sich überrascht an, mit einer Antwort in Rogolan hatten sie nun wirklich nicht gerechnet, und sofort liessen sie einen Wortschwall auf Aljascha nieder in dem sie gerade mal jedes 10. Wort verstand.


    „Bitte sagt mir das ihr auch unsere Sprache sprecht… Dor'angrasch“


    Die Zwerge fangen das kichern an, „Natürlich tun wir das, wie sonst soltten wir sonst Handeln treiben mit euch Xomasch, nur die wenigsten sprechen unsere Sprache und wenn dann doch eher schlecht...“ Einer der Zwerge sieht zu seinem Begleiter, „Mein Name ist Grum und dies ist mein Bruder Grim..wir haben euch schon von weitem kommen hören, eurer Kommen hallt schon seit Stunden durch unsere Gänge..“ er blinzelt um Aljascha herum … „Drax .. ihr habt einen Drachen bei euch ..ist er ein Freund oder ein Gefangener…?“



    OOC: Paladine, ich finde es nur logisch das sie uns folgen können solange Aljascha einen Zauber aufrecht erhält, allerdings wird es länger dauern als sie dachten weil sie ja an jeder Weggabelung erstmal erkunden müssen welcher weg der mit den nächsten Zeichen ist, und ein grobes Gespür von "da ist eine Hexe" ist ja nicht wie eine Navigationssystem was ihnen den genauen Weg nennt gehen wir also davon aus das sie uns folgen aber eben nicht so dicht wie befürchtet. Ende OOC

    #75Author Sands (427472)  06 Sep 22, 08:36
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    Schupperich schnaubt leise durch seine Nüstern und antwortet dann amüsiert: "Nun, wenn Ihr es genau nehmen wollt, dann bin ich lediglich ein Relikt, ein Souvenir vergangener Zeiten. Aber einstweilen betrachtet mich als Freund." Dann tritt er vorsichtig näher und beriecht die beiden Zwerge. "Was macht Iht überhaupt hier? Die Gänge enthalten nur noch taubes Gestein, dass den Abbau nicht lohnt."

    #76Authorhäring (1359813) 06 Sep 22, 08:50
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    „Was wir hier machen? Was macht ihr hier? Wir wohnen hier. Schon seit immer, unser Onkel ist der Salzfürst Glamdring und auch wenn der Berg nicht mehr so viele Schätze enthält wie noch vor Jahrhunderten so ist er unser Zuhause und immer noch unser Auskommen.“



    #77Author Sands (427472)  06 Sep 22, 09:00
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    Ah, ich hatte vergessen wie Zwerge ticken, denkt Schupperich. Für sie ist das gesamte Bergmassiv 'hier', mitsamt allen Gängen und Gruben und Falltüren. Und natürlich wohnen sie 'hier'.


    "Ich meinte, was tut Ihr in diesem verlassenen Teil Eures Labyrinths aus Gängen?", formuliert er seine Frage neu. "Es muss lange her sein, dass hier in dieser Höhle gearbeitet wurde - seit wir hier hereingekommen sind, habe ich keine frischen Spuren mehr bemerkt. Zu holen ist hier schon lange nichts mehr. Deswegen dachten wir, könnten wir diesen einen Stollen für eine Umgehung nutzen, ohne zu stören ... unser Ziel liegt weiter im Norden, aber der direkte Weg, nun ja, ist uns versperrt."


    #78Authorhäring (1359813) 06 Sep 22, 09:31
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    Gerade als Chamuel meint etwas in einem Gang gehört zu haben und lauschend verweilt nimmt er eine andere, mächtigere Kraft wahr.

    Er schaut seine Gefährten vielsagend an und deutet in Richtung des nicht markierten Ganges.


    "Nekromant..." flüstert er kaum hörbar und man sieht die Adamsäpfel seiner Kameraden aufgeregt auf und ab springen.

    Sie fassen ihre Waffen fester und schleichen leise in das dunkle Gewölbe voran.


    Schließlich erreichen sie eine kleine Halle. In deren Mitte erkennen sie einen schwarzen Kater der dort sitzt und scheinbar vollkommen unbeteiligt seine Pfote leckt.


    "Da...da...ich sehe ihn!" Chamuels Herz schlägt deutlich schneller.

    "Macht euch bereit....wir müssen ihn erledigen so lange er noch in dieser schwächlichen Gestalt wohnt."


    Da schaut der Kater auf und spricht leise:

    "Gratulation....ihr habt Morbius Grimm gefunden...oder habe ich euch gefunden?"


    "Halt dein verseuchtes Maul du Totenbeschwörer!" zischt Chamuel.

    "Jetzt geht es dir an den Kragen!"


    Die Paladine schauen gebannt auf den Kater und bemerken nicht die massige Gestalt die aus einem der größeren Seitengänge schlurfend auf sie zukommt.


    Zu spät hebt Chamuel seine Laterne als ihm stinkender, schwarzer Schleim auf die Kopf tropft.

    "Was bei Golgol...."


    Weiter kommt er nicht. Der faulig stinkende und halb verweste Höhlentroll der gut doppelt so groß wie die Paladine ist ergreift mit seiner kräftigen Pranke Chamuels Kopf und drückt ihn fest zusammen. Noch kurz kann der Schädelknochen des Suchers widerstehen doch dann macht es ein matschendes und knackendes Geräusch und schon zerbirst der Kopf in eine schleimige Masse aus Knochen und Hirn während die Laterne aus seiner Hand zu Boden fällt.


    Die drei anderen Paladine sind starr vor Schreck und weichen zurück.


    Chamuels Körper sinkt in sich zusammen und bleibt als Haufen Blut und Knochen liegen. Der Höhlentroll macht einen Schritt nach vorne und ist nun in seiner ganzen Abscheulichkeit im Schein der Laternen zu erkennen. Dreieinhalb Meter stinkende Fäulnis, ausgebleichte Haare, in den Augenhöhlen keine Augen mehr und der linke Arm fehlt ihm vollständig. Das rechte Bein ist nur noch aus Knochen und Sehnen.


    Der Troll hebt den verstümmelten Körper Chamuels auf und schwingt ihn für die Paladine überraschend wie eine Keule gegen sie.

    Er trifft 2 von ihnen die sofort mit zertrümmerten Oberkörpern zusammensinken.


    Der letzte der Paladine nimmt all seinen Mut zusammen und schlägt wie von Sinnen auf den Troll ein.

    Dieser spürt natürlich keinen Schwerz und schlägt den Ordensmann mit einem Hieb gegen die Wand wo dieser bewusstlos liegen bleibt.

    Dann setzt sich der Troll hin, kippt um und bleibt ebenfalls leblos liegen.


    Der schwarze Kater nähert sich ihm und bleibt schnurrend vor seinem Kopf sitzen.

    Da würgt dieser plötzlich eine wabernde schwarze Masse hervor die zuerst wie ein Haarknäuel liegen bleibt. Dann beginnt diese über den Steinboden zu kriechen und findet schließlich seinen Weg über den Mund des Paladins seinen Weg in den neuen Wirtskörper...

    #79Author Muckfumble Sneezefinger (599515) 06 Sep 22, 09:53
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    Grim und Grum sind für Zwerge noch fast jugendliche mit ihren knapp über 40 Jahren standen sie kurz vor ihrer Feuertaufe und damit ihrem Eintritt in die Erwachsenenwelt der Zwerge.


    Sie nickten Schupperich zu, „Wir sind einfach neugierig wenn denn hier mal was passiert, ja dieser Teil des Berges ….“ spricht Grim und Grum fährt fort „… wird nicht mehr bearbeitet um so mehr erstaunte es uns als wir von hier Geräusche vernahmen.“


    „In den Norden wollt ihr also …„ er schaut skeptisch von einem zum anderen „...wir könnten euch durch den Berg führen, wir kennen Wege die sind auf keiner Karte und auch für einen Drachen groß genug … „

    „… aber dafür bräuchten wir erst das Einverständnis von Glamdring.. „


    „Wenn ihr uns folgen wollt bringen wir euch zu ihm….. „


    Aljascha nickt ihnen zu, ihre Erfahrungen mit Zwergen beschränkten sich auf ihren Freund Tarim in Festum und dieser hatte seine Verwandschaft immer als stur und dickköpfig beschrieben aber auch als ehrenvoll .. und was hatten sie auch für eine Wahl?


    #80Author Sands (427472)  06 Sep 22, 10:03
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    Das war ja ein kurzes Schlafvergnügen, denkt Mirmilla, die von dem Gespräch natürlich erwacht ist. Soso, Zwerge. Von denen hatte sie immerhin schon gehört, schließlich verkauften sie die Metalle, die für die Ingenieurskunst benötigt wurden.

    Sie steht auf und verbeugt sich höflich. Dann versucht sie, Alrik möglichst sanft zu wecken: "Komm, Alrik, wir müssen weiter." Sie nimmt ihm die Karte aus den Händen.

    #81Author Irene (236484) 06 Sep 22, 10:15
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    "Na dann, voran ihr Jungspunde....voran!"

    Muckfumble stöst den kleineren der Zwerge mit seinem Wurzelstab sanft an.


    "Los, los!"

    Muck weckt die Schlafmützen auf.

    Verstohlen blickt er in den Gang aus dem sie gekommen waren.

    Habe ich da Lärm gehört?


    Grum wischt empört den Wurzelstab von seinem Hintern und rügt sogleich Muckfumble.

    "Hör mal Alterchen....wir sind keine Jungspunde....also nicht in diesem Sinne...wir sind gestandene Zwerge!"


    "Jaja...gestandene Zwerge....ihr seid doch noch grün hinter den Ohren so wahr ich Muckfumble Sneezefinger heiße!" antwortet Sneezefinger keck.


    "Pfffft...der Alte hat wohl nicht alle Tassen im Schrank...sowas...." antwortet Grum und schreitet etwas beleidigt von dannen.

    "Folgt mir!"

    "Aber leise....wir sind hier nicht alleine." Fügt er flüsternd hinzu.



    #82Author Muckfumble Sneezefinger (599515)  06 Sep 22, 10:16
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    "Was ist ein Salzfürst?" fragt Lomma leise flüsternd. Bortagon hebt die Schultern und lässt sie wieder sinken. "Wird so ein Zwergen-Ding sein. Sie leben in riesigen Clans, haben für alles Hierarchien und Zuständigkeiten, und Glamdrin Salzfürst scheint derjenige zu sein, der für dieses Gebiet hier verantwortlich ist."

    Lomma schaudert spürbar. "Und zu dem müssen wir jetzt?"

    "Uns wird nichts anderes übrig bleiben. Hier in diesen Gängen sind wir allein auf uns gestellt verloren, ich weiß ja nicht mal, aus welcher Richtung wir gekommen sind geschweige denn wo wir weiterkommen. Alriks Karte und dieser Kompass sind schon formidable Erfindungen."

    Lomma zögert immer noch als überlege sie, welches grausame Schicksal vorzuziehen wäre. Kaum ein Waldelfe hat je einen Zwerg zu Gesicht bekommen, und wenn, dann als übellaunigen grimmigen Geselle, ausgestattet mit einem schwerem Hammer, geeignet jedem Waldelfen sofort den Garaus zu machen. Wesen, die mit bloßen Händen Gänge in hartes Gestein gruben, ging man besser aus dem Weg, da waren sich alle Waldelfen einig (was selten vorkam).

    "Ah, so schlimm wird es nicht werden. Grim und Grum machen doch einen ganz freundlichen Eindruck, hm?" versucht Bortagon Lomma Mut zu machen. "Und interessant wird es auch - was ist schon die Behausung eines Menschen gegen die der Zwerge? Stell dir einfach vor, wie du später davon berichten können wirst."

    #83Authorhäring (1359813) 06 Sep 22, 11:09
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    Aljascha ging vorne weg mit den Zwergen und Hubert lief neben ihr her, ihm war gleich wo es lang ging und mit wem, er war da ganz pragmatisch, solange es nur genug zu Essen gab .. und die Zwerge sahen recht gut genährt aus, also egal wo es hin ging, Essen scien es dort zu geben.



    Und so wanderten sie Gänge hoch und Gänge runter, durch Tore wo man auf den ersten Blicken weder welche sah noch welche vermutete. An ein paar Stellen zögerten Grim und Grum .. sahen dann zu Schupperich und schienen den Weg neu zu überdenken ob der Größe des Drachens.


    Aljascha erprobte ihr Rogolan an den beiden Zwergen und stellte fest das es für einfache Unterhaltungen noch ausreichte. Leider kannten sie Tarim, ihren Zwergenfreund aus Festum nicht, aber das wäre wohl auch zuviel Zufall gewesen besonders da die meisten Zwerge selten ihren Berg verließen und nicht wirklich in der Welt rum kamen.


    Eine gefühlte Ewigkeit führten die Zwerge sie durch die Gänge im Berg bis sie an ein großes Tor kamen, vor diesem standen 2 Zwerge, größer und stattlicher als Grim und Grum es waren. Statt alltäglicher Lederkleidung trugen sie Kettenhemden und der eine Zwerg eine riesige Streitaxt und der andere einen nicht minder riesigen Hammer.


    „Garoschem! Glamdring erwartet euch schon ...“ knurrten sie die Gefährten an und liessen sich nicht anmerken ob sie verwundert waren über die merkwürdige Reisegruppe oder zumindest doch den Drachen. Aber wahrscheinlich war ihnen bereits alles wichtige berichtet worden, an einigen Stellen hatte Aljascha das Gefühl gehabt man hätte sie extra Umwege geführt um Glamdring mehr Zeit zur Vorbereitung auf die Fremden zu geben...


    #84Author Sands (427472)  06 Sep 22, 12:12
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    Alrik hatte sich mangels der Karte, die Mirmilla ihm als er noch schlaftrunken war aus den Händen genommen hatte, versucht den Weg so in etwa zu merken. Wenn Aljascha ihn gefragt hätte, hätte er ihr sagen können dass sie insgesamt 3 Kreise gegangen und an zwei Kreuzungen doppelt vorbeigekommen waren. Sein Vater hatte ihm das schon als Kind erklärt und geübt, wie er sich so etwas leicht merken konnte. Nun, direkt zurückfinden wollten sie ja wohl nicht, aber wenn er die Karte wieder hätte, traute er sich zu den Weg wieder zu finden, den sie gehen wollten.

    Ach, er hoffte einfach - zumindest wirkten diese beiden Zwerge doch recht nett - dass sie ihnen einen auch für Schupperich geeigneten, guten Weg weisen würden.

    Erstmal war er sehr gespannt wo es jetzt hin ging.

    #85Author Masu (613197)  06 Sep 22, 15:51
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    "Wo ist eigentlich dieser Kater?" fragte Schupperich leise, als sie vor dem Tor standen und auf Einlass warteten. "Er ist uns doch in den Stollen gefolgt und den ganzen Tag hinter uns hergeschlichen ... hm, aber am Rastplatz dann habe ich ihn nicht mehr gesehen."

    War das jetzt ein gutes oder ein schlechtes Zeichen, überlegt Schupperich. So lange hatte Morbius sich getreulich an unsere Fersen geheftet, und nun macht er sich auf einmal selbständig? Hm ...

    Dann wurde Schupperichs Aufmerksamkeit von etwas anderem in Anspruch genommen. Das große Tor vor ihnen öffnete sich und ihnen wurde bedeutet hindurchzutreten.

    #86Authorhäring (1359813) 07 Sep 22, 09:23
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    Das große Tor was sich öffnete gab den Blick auf eine geräumige Halle frei, es gab eine riesige Feuerstelle und auf einem Thron an der Stirnseite der Halle saß ein in edle Kleidung gehüllter Zwerg.

    Auf dem Kopf trug er ein Mittelding aus einer Krone und einem Helm und er schaute die eintretenden von oben herab an. Was nur möglich war weil der Thron auf einem Podest stand.


    „Garoschem! Fremde…“


    Beim Eintreten von Schupperich hörte man aufgeregte Stimmen durcheinander reden … immer wieder fiel dabei das Wort Drax und fast alle anwesenden Zwerge griffen instinktiv zu ihren Waffen.Solange es die Chroniken der Zwerge gab waren Drachen und Zwerge sich nicht gerade wohlgesonnen gewesen.

    Zu oft beanspruchten sie die selben Berge, Höhlen und Schätze und Zwerge waren nicht gerade dafür bekannt Konflikte friedlich zu lösen.


    Glamdring hob eine Hand und brachte die anderen Zwerge damit zum Schweigen… Aljascha wollte gerade zur Erwiderung des Grußes ansetzen als Glamdring schon weiter sprach … „Ja ja Fortombla hortomosch.. und so weiter .. lasst den Drachen reden, was will er hier. Hier gibt es nichts zu holen, unsere Berge sind wie leer geräumt, was wollt ihr noch, ihr habt unsere Schätze, unser Wasser unsere Zukunft, was könnt ihr noch von uns wollen.. ?“ Er schaute Schupperich aus zusammen gekniffenden Augen böse an.


    #87Author Sands (427472) 07 Sep 22, 10:01
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    Zwerge! seufzte Schupperich lautlos. Wo auch immer er ihnen bisher begegnet war, immer hatten sie sich schützend vor ihre vermeintlichen 'Schätze' gestellt und ihm unterstellt, dass er sie ihnen wegnehmen wolle - dabei wollte er sie höchstens mal anschauen, und vielleicht etwas mit ihnen handeln ... Aber hier gab es nun wirklich nichts zu holen, wie dieser Glamdring ja ganz richtig selbst zugab, und trotzdem behandelten sie ihn, als wäre er ein schnöder Einbrecher. Naja, Zwerge eben. Ich sollte nachsichtig mit ihnen sein und ihre Umgangsformen nicht persönlich nehmen. Vielleicht sollte ich es wie Aljascha tun und sie in ihrer Sprache grüßen. Wie hieß das doch gleich?

    "Garoschem! Glamdring. Ich höre eure Worte und ich höre sie nicht - weder eurer Schätze noch eurer Zukunft wegen sind wir heute hier", begann Schupperich zu sprechen. Dabei versuchte er, sich unauffällig von der unangenehm heißen Feuerstelle wegzubewegen, aber jedesmal wenn er auch nur eine Pranke rührte ging ein unterdrücktes Murmeln durch die Menge.

    Schupperich begannen vor Hitze die Schuppen zu jucken und er wusste sich nicht anders zu helfen, als das Feuer in der Schale etwas zu bändigen. Er blies eisigen Atem darüber, der als Eiskristalle in die Glut fiel und dort zischend verlosch. Für einen Moment schienen die Flammen in der Bewegung erstarrt, dann züngelte das Feuer erneut aber deutlich niedriger als vorher.

    "Verzeiht das ich eure Beleuchtung etwas dimme. Mein Element ist das Wasser, nicht das Feuer. Und ich bin nur auf der Durchreise mit meinen Gefährten, die allesamt ebenfalls selbst genügend Schätze ihr Eigen nennen. Mit eurer Erlaubnis werden wir unsere Reise unverzüglich fortsetzen - die Zeit drängt. Die Dürre ist bereits bis weit in den Süden vorgedrungen, und alles spricht dafür, dass die Ursache für den Mangel an Wasser, den wir alle so bitter beklagen, oben in den Eisbergen zu suchen ist."

    #88Authorhäring (1359813)  07 Sep 22, 10:50
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    "Das ist eine sehr interessante Nachricht, oh Großer Glamdring, dass auch hier ein Wassermangel herrscht!" Mirmilla kann sich, wie immer, kaum bremsen, verbeugt sich etwas halbherzig und spricht schnell weiter:

    "Mein Name ist Mirmilla Honigtau, Magistra der Ingenieurskunst, zu Euren Diensten! Wie Herr Schupperich erklärte, sind wir auf der Suche nach dem Grund für das Versiegen der Flüsse. Geh ich recht in der Annahme, dass auch der Abbau von Salz und Erzen wegen des Wassermangels zum Erliegen kam? Habt Ihr eventuell weitere Informationen darüber, warum das Wasser wegbleibt?"

    Erwartungsvoll blickt sie den Zwergenherrscher an, nicht bemerkend, dass der immer zorniger wird.

    #89Author Irene (236484) 07 Sep 22, 11:38
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    „Magistra der Ingenieurskunst! Wettert Glamdring. „Weil wir Zwerge ja auch nichts von Ingenieurskunst verstehn. WAS?“! Er schaut verächtlich auf die junge Frau herab, „Wir haben schon Stollen und Bauwerke errrichtet da ward ihr noch nicht mal erdacht. Ja auf eine Magistra der Ingenieurskunst haben wir gerade gewartet um uns unser Leben zu erklären … „ er wird mit jedem Satz zorniger…


    Da schieben sich Grim und Grum vor die Gefährten, „Garasch Garosch sie meinen es nicht so… ich glaube sie fragen eher nach Antworten nach Lösungen für ihre eigenen Probleme. Was wenn ihre Probleme auch die unseren sind?“


    So schnell wir Glamdring die Zornesröte ins Gesicht gestiegen war so schnell schien sein Zorn auch wieder verraucht zu sein.


    Er schaut nachdenklich „. wie dem auch sei. Lasst uns erstmal etwas essen und trinken, ja auch ihr Drache. Barom für alle… „


    Oh Barom, gutes Zwergenbier, Aljascha leckt sich die Lippen.


    #90Author Sands (427472) 07 Sep 22, 12:09
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    Lomma und Bortagon hatten die Kapuzen ihrer Umhänge tief in ihre Gesichter gezogen, so lange sie Grim und Grum durch die schier endlosen Gänge folgten. Und kalt war es hier drin! Bibbernd zogen sie sich ihre Umhänge fester um den Körper. Wie konnte sich überhaupt jemand so lange ohne Unterbrechung unter der Erde aufhalten wie Zwerge? Die Häuser der Menschen hatten wenigstens immer Fenster, und überhaupt, vernünftige Wesen lebten unter freiem Himmel und schliefen unter dem Zelt der Sterne ...

    Dann betraten sie den großen, hellerleuchteten Raum und erstarrten fast vor Ehrfurcht. So viele Leute, wie hier versammelt waren, sahen sie sonst höchstens auf den jährlichen Stammestreffen, und auch dann waren es immerhin Waldelfen und keine zu allem entschlossenen Zwerge. Weder Bortagon noch Lomma verstanden ihre Sprache, aber aus Tonfall und Mimik konnten sie sich zusammenreimen, dass sie hier nicht mit Gastfreundschaft rechnen brauchten. Zum Glück schien der Salzfürst besonnen vorzugehen, er brachte die Menge zur Ruhe und sprach in der geläufigen Sprache mit ihnen, die auch die Menschen nutzten.

    Bortagon und Lomma standen am Rand der Gruppe, vielleicht hatten noch nicht mal alle Zwerge ihre Anwesenheit überhaupt bemerkt. Aller Augen richteten sich auf den Drachen, der sie alle überragte, auch den eilig improvisierten Thron auf dem Glamdring saß.

    Nach Schupperich trat Mirmilla vor und sprach direkt und ohne Umschweife.

    Im Saal war es mäuschenstill geworden, man konnte das leise Knistern der Flammen hören. In diese Stille hinein wettert Glamdring, dass es an den Wänden widerhallt.

    Ein letztes Mal gehen die beiden Waldelfen ihre Chancen durch: sie haben keine. Sie können weder irgendwo in Deckung gehen noch mit ihren Schleudern gegen die geharnischten Zwerge etwas ausrichten, schon gar nicht im Nahkampf.

    Wahrscheinlich werden wir einfach totgetrampelt, überlegt Bortagon. Dem Erdboden gleichgemacht, und sie werden es nicht mal bemerken. Beim Wakfels, das ist kein Ende wie ich es mir vorgestellt habe!

    Da springen Grim und Grum in die Bresche, das Blatt wendet sich, und die Zornesröte auf Glamdrings Wangen weicht ... ja, was? Erleichterung? Bortagon meint, so etwas wie Erleichtung in Glamdrings Miene wahrnehmen zu können.

    Und auch die Menge nimmt die Wendung der Ereignisse mit Jubel auf. Essen und Trinken und Zwergenbier, das ist nicht nur für Aljascha eine leckere Aussicht! Die Zwerge verteilen sich, eine Tafel wird aufgebaut, überall ist Bewegung und erst im letzten Moment schaffen es die Waldelfen ihre Hasen und sich selbst auf Schupperichs breitem Rücken in Sicherheit zu bringen.


    #91Authorhäring (1359813) 07 Sep 22, 12:30
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    Muckfumble war bis zuletzt still in einer Ecke gestanden und hat erst einmal die Lage sondiert.

    Waren die Zwerge wohl gesonnen? Sie waren ein stolzes Volk und ihre Stimmungsschwankungen waren stets mit Vorsicht zu genießen.


    Nun trat er vor den Thron und verneigte sich.

    "Werter König Glamdring, ich bedanke mich für eure Gastfreundschaft und euer Wohlwollen."


    Glamdring hob eine seiner buschigen Augenbrauen während schon das Zwergenbier in großen Karaffen hereingetragen wurden.

    "Wir sind auf der Flucht vor einigen....sagen wir einmal lästigen Zeitgenossen die uns vollkommen zu Unrecht verfolgen und uns an den Kragen wollen."


    Ein bewaffneter Zwergenkrieger steigt auf das Podest neben Glamdring und flüstert ihm eine Nachricht ein.

    Der König wiegt überlegend den Kopf hin und her.


    "Falls du von den Paladinen sprichst die euch gefolgt sind, geht von diesen keine Gefahr mehr aus."

    "Wir wissen stets was in in unserem Reich vor sich geht."


    Muckfumble lüftet etwas überrascht seinen Schlapphut.

    Wie konnten ihnen die Paladine so schnell folgen?

    "Oh...tja...also dann....vielen Dank!"

    Er wusste natürlich nichts von der kleinen Gruppe Paladine die ihnen von der Abtei Frost aus gefolgt waren.


    "Darf ich fragen ob ihr schon öfters Probleme mit den Paladinen hattet?"


    Glamdring antwortet:

    "Diese Brüder können uns gestohlen bleiben! Wir haben nichts zu schaffen mit diesem Menschenpack!"

    Der König erhebt sich.

    "Sie haben uns hier abgeschottet und ich glaube sie sind auch Schuld an unserem Wassermangel!"

    "Weit wir die Minen nicht mehr betreiben sind wir doch nur noch Ratten in einem Rattenloch für sie."


    Ein Murren geht durch die Reihen der Zwerge.

    "Wir haben schon Erkundungstrupps gegen Norden geschickt, keiner von ihnen ist je zurückgekehrt.

    "Was wir aber wissen ist, dass in den letzten Jahren ein reger Reiseverkehr von der Abtei Frost in Richtung Norden herrscht."

    "Vom Norden versiegt das Wasser und somit werden wohl die Paladine etwas damit zu tun haben!"

    Die Stimme des Zwergenfürstes wurde immer lauter und hallte nun von den Wänden wieder.

    #92Author Muckfumble Sneezefinger (599515) 07 Sep 22, 13:03
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    Mirmilla war sehr erschrocken, als der Zwergenfürst sie anbrüllte, und versucht, sich irgendwie unsichtbar zu machen. Aljascha könnte das vielleicht, denkt sie, ein bisschen neidisch.

    Dann sucht sie sich einen Platz am Ende der Tafel, möglichst weit weg von Glamdring, setzt sich und starrt vor sich hin, während sie versucht, möglichst viele Informationen aufzuschnappen.

    Zu gerne würde sie fragen, ob es im Norden Vulkane gab, oder ob die Zwerge Anzeichen von Erdbeben bemerkt hatten. Aber so neugierig ist sie nicht, dass sie nochmal so ein Donnerwetter provozieren will.

    Als der Zwerg neben ihr sich seinen Teller vollgeladen hat, nimmt sie sich auch etwas Brot und Käse und einen kleinen Krug Bier.

    #93Author Irene (236484)  07 Sep 22, 14:20
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    Der Zwerg neben Mirmilla prostet dieser fröhlich lachend zu, „Baroschem! Ihr esst wie ein Vögelchen, so eine schöne grosse Frau wie ihr, ihr müsst mehr essen ...“ er schaut sich um und sieht Hubert unter dem Tisch Essen aufklauben … „da er macht es richtig „ Lachend packt der Zwerg eine ganze Schweinshackse auf Mirmillas Teller, schenkt ihren Krug noch einmal voll und strahlt sie an.


    #94Author Sands (427472) 07 Sep 22, 15:14
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    Mirmilla weiß nicht, ob sie mitlachen oder pikiert sein soll. Schöne große Frau hat sie noch keiner genannt, aber der Vergleich mit Hubert ist dann doch...

    Sie entschließt sich für eiserne Höflichkeit. "Sehr freundlich von Euch, Herr..." Sie hebt den Krug und prostet ihm zu, nippt an dem Bier und säbelt sich ein Stück Fleisch ab.

    Solange sie kaut, muss sie nicht sprechen, also tut sie das besonders gründlich.

    Konversation war nie so ihr Ding.

    Schließlich schluckt sie runter und meint "Sehr schöne Halle hat Herr Glamdring hier."


    #95Author Irene (236484)  07 Sep 22, 16:54
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    "Ja nicht wahr, ist sehr hübsch und aufgeräumt ist heute auch .. und geputzt..." er nahm noch einen kräftigen Schluck. "Es kommen nicht mehr oft Gäste und noch seltener so hübsche." Wieder zwinkert er Mirmilla zu und will ihren Bierkrug wieder auffüllen muß aber feststellen das sie fast nichts getrunken hat.


    "Und ihr seid wirklich Ingenieurin? Baut ihr auch Stollen und Bergwerke? Oh was haben wir hier gebaut, der ganze Berg ist von Stollen durchzogen, wer sich hier nicht auskennt ist hoffnungslos verloren.." er lacht und nimmt noch einen kräftigen Schluck.


    Er wirkt auf einmal nachdenklich, "Nichts ist mehr wie es war, seit das Wasser weg ist. Die ganzen schönen Mühlen und Turbinen und Wasserräder alles steht still ...aber davon versteht ihr als Ingenieurin wohl mehr als ein einfacher Bergmann wie ich es bin. Oder ich es war ..." er trinkt seinen Krug leer und füllt ihn gleich wieder bis zum Rand voll.


    Er beugt sich zu Mirmilla und flüstert ihr ins Ohr "Ich sag euch es waren die Drachen, einige sagen es waren die Paladine aber glaubt mir es waren die Drachen.".. er schaut böse in die Richtung von Schupperich.






    #96Author Sands (427472)  07 Sep 22, 18:24
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    "Und wie, bitte, sollen die Drachen das getan haben, und warum?" Mirmilla zieht ihre Augenbraue hoch und rückt ein wenig weg von dem Zwerg.

    "Ich kann mir einige Dinge vorstellen, die als Ursache in Frage kämen. Drachen gehören nicht dazu, jedenfalls keiner wie unser freundlicher Herr Schupperich hier." Sie schaut demonstrativ in die Richtung, wo der Wasserdrache einige Fische verzehrt, die ihm die Zwerge serviert haben.

    "Entschuldigt mich." Mirmilla steht auf, nimmt ihren Bierkrug und schlendert in die Richtung, wo Aljascha und Alrik sitzen.

    #97Author Irene (236484) 07 Sep 22, 19:58
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    Als die meisten der Zwerge einen Platz gefunden haben und das Gedränge nachlässt, werden auch die beiden Waldelfen wieder mutiger. Ein Zwerg bringt einen Korb halbwegs frischer Kräuter und bietet ihnen an, auf die Hasen achtzugeben. Ein anderer Zwerg leitet die beiden zu einem Tisch und bittet sie Platz zu nehmen. Kaum sitzen sie, wird ihnen schon ein Brett mit Fleischstücken hingestellt, dazu Schüsseln mit Gemüse und kleine Krüge mit einem schäumenden Getränk darin. Und da alle der umsitzenden nach ihren Krügen greifen, sich etwas zurufen und dann daraus trinken, tun Lomma und Bortagon es ihnen nach.

    "Das ist mal was anderes als Quellwasser, was?" fragt der Sitznachbar fröhlich und schenkt ihnen nach. Bortagon nickt verlegen noch einmal am Krug, und auch Lomma scheint es zu schmecken.

    "Weißt du, vielleicht sind die Zwerge gar nicht so, wie es der Alte Bortagon immer erzählte", sagt Lomma etwas zu laut, um gegen den Lärm der Sitznachbar anzukommen.

    "Weißt du denn, welche Zwerge er kennen gelernt hat? Wir haben nie herausgefunden, wo genau er war um die Drachen zu suchen", erwidert Bortagon leicht angeheitert. "Außerdem war er nicht ganz richtig im Kopf."

    "Ja, aber erst als er wieder zurückkam."

    "Wäre er richtig im Kopf gewesen, wäre er ja überhaupt gar nicht erst losgegangen. Einen Drachen finden und ihm seine Magie abschwatzen! Daran hat doch noch nie jemand geglaubt. Das es einen Tag gibt, da muss der Drache jeden Wunsch erfüllen, der ihm vorgetragen wird, und das das der Grund ist, warum sie so versteckt leben ..." Bortagon begann zu kichern. Das ungewohnte Bier stieg ihm zu Kopf.

    Auf einmal tritt ein älterer Zwerg an ihren Tisch, stellt sich vor und fragt auch nach ihren Namen. "Nun, Bortagon, Ihr macht es besser als euer Urgroßvater, der vor euch diesen Namen getragen hat. Ihr zieht nicht aus, einen Drachen zu suchen, Ihr bringt ihn bereits mit." Mit einem Mal sind die Waldelfen wieder nüchtern. "Ganz recht", fährt der alte Zwerg fort. "Ich erinnere mich gut an den Waldelfen, der unsere Höhlen durchstöberte auf der Suche nach einem Drachen und sehr enttäuscht war, mit uns vorlieb nehmen zu müssen. Er ist dann weiter nach Norden gezogen, und wie ich jetzt höre, ist er tatsächlich wieder zurückgekehrt zu den Seinen." Die Waldelfen nicken stumm. "Was hat er denn erzählt von den Drachen dort oben im Norden?"

    "Dort gibt es keine Drachen", antwortete Lomma sachlich. "Das ist das, was er darüber erzählt hat", ergänzt sie hastig.

    "Er hatte seinen Verstand eingebüßt auf der Reise", erklärt Bortagon. "Er sagte nur noch zwei Dinge: 'Dort gibt es keine Drachen', und: 'Unendliche Macht und ewiges Leben'".

    Der Alte schiebt Lommas Sitznachbar zur Seite und quetscht sich an dessen Stelle. "Hört mal, ihr zwei. Hier können wir offen reden. Der Drache ist beschäftigt und wird euch nicht hören, egal wie gut seine Ohren auch sein mögen. Warum seid ihr wirklich hier?"

    "Es ist so wie alle schon sagten: wir wurden verfolgt, nicht von irgendwem, nein, sie haben einen Heiler der auch die Toten wieder aufstehen macht. Sie sind es auch, die das Wasser vergiften, weil sie uns alle vernichten wollen, damit sie die Welt für sich alleine haben und ihnen niemand mehr widerspricht", sprudelt es aus Bortagon heraus, der doch nicht so nüchtern ist wie er glaubt. "Zuerst haben sie die Menschen angestachelt, alle anderen Wesen zu vernichten, aber nun sind die Menschen selbst dran, und das passt ihnen naürlich nicht, deswegen haben wir uns mit ihnen zusammengetan, die Waldelfen und die Menschen haben sich zusammengetan, jawohl, und wir werden diesen Elenden das Handwerk legen! Und es wird wieder Wasser für alle geben! Wasser für alle! Und wenn die Zwerge sich uns anschließen, dann haben wir schon so gut wie gewonnen!"

    "Schön und gut, lieber Freund", redet der Alte beschwichtigend auf Bortagon ein. "Aber der Drache? Was hat der damit zu tun? Glaubst du nicht, dass er unterwegs ist um an dieser Macht oben in den Bergen teilzuhaben? Ewiges Leben, unendliche Macht? Ist es nicht das, was ein Drache will?"

    "Also ich weiß nicht", murmelt Lomma schlaftrunken. "Schupperich will eigentlich nur eine Handbreit Wasser unter dem Bauch, um besser schwimmen zu können. Fliegen kann er nämlich nicht, müsst ihr wissen, aber: Psst! Er mag es nicht, wenn man das weiß. Er kann auch kein Feuer spucken, weswegen er vorhin fast die Flamme gelöscht hat. Aber Wasser spucken kann er wie kein zweiter, und Eisregen, Schnee ... Hagel ... Blitze ... Gewitter ... und Regen nicht zu vergessen." Lommas Kopf sinkt auf ihre Brust, und sie kippt zur Seite weg. Bortagon kann sie gerade noch halten, so dass sie nicht vom Stuhl fällt. Dann ist auch er eingeschlafen.

    #98Authorhäring (1359813) 08 Sep 22, 07:31
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    Muckfumble hat neben Glamdring einen Ehrenplatz bekommen.

    "Ich verstehe eure Abneigung gegenüber den Paladinen....sie sind schon ein geheimnisvoller und arroganter Haufen."


    Glamdring steckt sich einen Bissen Bratwurst in den Mund und kaut laut vor sich hin.

    Mit vollem Mund antwortet er:

    "Nicht nur das, sie sind auch hinterhältig und verschlagen!"

    Er zeigt mit der Gabel auf Muckfumble.

    "Ihr seid doch dieser Waldgeist aus dem Knorrwald oder?"

    Muckfumble nickt verlegen.

    "Hab schon einige Geschichten über euch gehört..."


    Der Fürst schnappt sich nun die ganze Wurst und beißt davon ab.

    "Na, seis drum....wir Zwerge sind zwar gerne unter uns aber wir haben altes Wissen und fähige Alchemisten."

    Glamdring beugt sich zu Muckfumble hinüber und spricht leise weiter.


    "Im Wasser haben wir Schwefel und Ablagerungen von Magma gefunden....da oben im Norden tut sich etwas...irgendwas ist da in den letzten Jahren geschehen und es hat mit den tiefsten Gründen der Erde zu tun!"

    Er nickt vielsagend. Auch Muckfumble nickt nachdenklich.


    "Und was glaubt ihr soll das sein?" fragt der Waldschrat.

    Glamdring richtet sich wieder auf.

    "Nun....das gilt es herauszufinden...ich werde einen Erkundungstrupp mit euch mitschicken."

    "40 Mann sollten reichen um euch zu beschützen und die Sache dort oben aufzuklären."

    "Wir haben schnelle Bergziegen die wir euch zum Reiten anbieten können, da ist der Trupp in 2 Wochen oben im Norden am Fuße des Turum Mui.....ihr solltet euch aber warm anziehen und in unseren Vorratskammern ein paar Felle und Mützen heraussuchen....der Winter naht."


    "Dort oben gibt es eine Sippe von uns, ihr Fürst ist Kronk-Eishand...ein entfernter Verwandter von mir. Er wird euch in seinen Hallen willkommen heißen und vielleicht Licht in das Dunkel und das Geheimnis bringen können."


    Muckfumble nickte zufrieden, erhob sich und unterrichtete seine Gefährten über das Angebot des Salzfürsten.

    #99Author Muckfumble Sneezefinger (599515) 08 Sep 22, 09:11
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    Während Mirmilla langsam die Halle durchquert, bleibt sie immer wieder stehen, und tut so, als würde sie an ihrem Bier nippen. Sie mag Bier nicht besonders gerne, und das Gerede ihres Tischnachbarn hat sie misstrauisch gemacht. Sie beobachtet, dass auch viele der Zwerge zwar volle Bierkrüge vor sich stehen haben, aber daneben auch Becher mit Wasser stehen - mit Abstand zu den Gästen und durch Schüsseln und große Bierkrüge verdeckt.

    "Die wollen uns betrunken machen, und dann..." schießt es ihr durch den Kopf. Sie sieht sich nach den Gefährten um. Die Waldelfen hat es anscheinend schon erwischt, Alrik ist rot angelaufen und hat etwas glasige Augen. Aljascha wirkt beruhigender Weise noch sehr nüchtern. Ob Hexen und Drachen überhaupt betrunken werden?

    Mirmilla erreicht die anderen, als der Waldschrat dazu tritt und von seiner Unterhaltung mit Glamdring berichtet.

    #100Author Irene (236484)  08 Sep 22, 09:18
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    Im Vergleich mit anderen Landbewohnern konnte Schupperich nur schlecht sehen. Unter Wasser war ihm eine mangelnde Sehfähigkeit seinerseits jedoch noch nie aufgefallen und so hatte er auch lange nichts vermisst. Je länger er an Land unterwegs gewesen war, umso mehr hatte er gelernt sich auf seine Nase und vor allem seine Ohren zu verlassen.

    Aber hier in dieser Halle brüllte wirklich alles durcheinander, was irgendwie im Besitz von Stimmbändern war, und es war so gut wie unmöglich, einzelne Stimme oder gar Sätze herauszuhören.

    Nach einigem Zögern hatte er sich an dem rohen Fisch bedient, den ein Zwerg ihm serviert hatte. Immer wieder versuchte er, sich einen Überblick über die Lage zu verschaffen, aber inmitten des bunten Gewimmels konnte er nicht einen seiner Gefährten ausmachen. Mirmilla bemerkt er erst, als sie direkt vor ihm steht. Und da sind ja auch die anderen.

    Alrik geht etwas unsicher, überlegt Schupperich. Ist wohl vollkommen übermüdet, der arme Junge. Ebenso die Waldelfen, sie sind offensichtlich im Sitzen eingeschlafen. Na, ob hier der richtige Ort für eine Rast ist? Mir wäre es lieber, wir zögen so schnell wie möglich weiter. In Gesellschaft von Zwergen war noch nie gut ruhen.

    Da tritt der Waldschrat zu ihnen, er sieht ganz zufrieden aus und berichtet von Glamdrings Angebot.

    Die Aussicht auf ein weiteres Zusammentreffen mit Zwergen erscheint Schupperich nicht sehr verlockend. Aber haben sie eine andere Wahl? Gegen den Willen der Zwerge werden sie diesen Stollen wohl nicht so schnell verlassen können.


    "Sag, Muckfumble, was hat es eigentlich mit den merkwürdigen Worten auf sich, dass wir uns keine Sorgen mehr um unsere Verfolger machen müssten? Hat Glamdring dazu noch etwas gesagt?" Und wo ist wohl Kater Morbius abgeblieben, setzt Schupperich in Gedanken hinzu. Seine Anwesenheit in ihrem Reich kann den Zwergen nicht entgangen sein ...

    #101Authorhäring (1359813)  08 Sep 22, 11:09
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    "Nun, darüber hat Glamdring nicht weiter gesprochen, wird wohl ein Geheimnis bleiben."

    "Ich wollte den Zwergefürsten auch nicht weiter behelligen...die können ja so sprunghaft sein!"


    Muckfumble schaut vorsichtig über seine Schulter.


    "Packt eure Sachen zusammen und wir treffen uns bei der Ausrüstungskammer. Die Zwergendame Bruma wird uns dorthin begleiten."

    Bruma stand am Ausgang und winkte mit einem netten Lächeln, dicker Knollnase und roten, wenn auch mit einem Bartflaum bedeckten Wangen dem Waldschrat zu der diesen Gruß verlegen erwiederte.


    "Und lasst die Finger vom Zwergenbier...es ist stärker als das Menschenbier und hat schon manchen in die Knie gehen lassen..."


    Er sprachs und trippelte schon auf seinem Wurzelstab gestützt hinüber zu Bruma die sofort zu plappern begann:

    "Oh mein Herr Muckfumble....ihr seid ein stattlicher Mann, und wir werden sicher etwas in eurer Größe finden, wollt ihr Lieber ein Fell oder einen gewalkten dicken Wollmantel? Vielleicht auch wärmende Schuhe und dicke Socken dazu? Ein Schal wäre sicher auch hilfreich bei den Winden im Norden, die sind ja soooo kalt und schleichen sich durch alle Kleider und erst die Feuchtigkeit, ständig sind die Finger klamm, da helfen nur noch dicke Fäustlinge!"


    "Oh, sehr nett, Danke...." antwortet Muckfumble und deutet seinen Gefährten ihm zu folgen.

    #102Author Muckfumble Sneezefinger (599515) 08 Sep 22, 11:26
    Comment

    Aljascha genoss das gute Zwergenbier, ja es war stärker als das normale von Menschen gebraute aber auch um ein vieles besser. Durch die vielen Abende die sie mit ihrem Zwergenkumpel Tarim in diversen Festumer Gasthäuser verbracht hatte war sie es allerdings auch gewohnt.

    Sie passte etwas auf das Alrik, der neben ihr saß, nicht so viel trank das er von der Holzbank fiel abllerdings konnte sie nicht verhindern das Bier Plus Müdigkeit ihm schon bald die Augen fast zufallen ließen.


    Grum und Grim die sich ihnen gegenüber gesetzt hatten amüsierten sich sehr darüber wie Alrik mit dem Schlaf kämpfte.


    Als Muckfumble zu ihnen rüber kam und die Unterhaltung mit Glamdring zusammenfasste wurden Grumund Grum gleich hellhörig. „Oh ja da kommen wir mit, das wird ein Spaß. Endlich mal etwas anderes als das Leben im Berg. Für Alrik findet sich bestimmt schnell was warm,es zum Anziehen, er ist ja nicht so besonders groß und für euch wird sich schon auch was finden, Jascha“


    Sie sprangen schnell auf und folgten Bruma während sie auf Aljascha und Alrik einredeten.


    Aljascha daschte an das nette Angebot von Ausrüstng seitens der Paladine und war etwas skeptisch, aber bisher hatte sie Zwerge immer als ehrlich und ehrenhaft kennengelernt, sie wollte ihnen also zu gerne vertrauen.. Und Grim und Grum fand sie ausgesprochen unterhaltsam. Sie freute sich das sie auch mitkämen.



    #103Author Sands (427472) 08 Sep 22, 13:31
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    Hach was war die Welt schön, das Getränk echt gut, alles drehte sich- Alrik musste kichern und konnte doch kaum die Augen offen halten.

    Die Zwerge waren echt nett. Sein Vater hatte wohl Unrecht gehabt, die wollten ihnen bestimmt nichts Böses oder sie übertölpeln.

    hicks - er musste wieder kichern. Das war lust-hicks

    #104Author Masu (613197)  08 Sep 22, 16:43
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    Obwohl Muckfumbles Bericht sehr überzeugend klingt, ist Mirmilla weiterhin misstrauisch. "Wir sollten zusammenbleiben!" ruft sie dem Waldschrat, Aljascha und Alrik hinterher, in der Hoffnung, dass die wenigstens am Ausgang warten.

    Dann versucht sie, die Waldelfen zu wecken, was aber nur bei Bortagon einigermaßen gelingt. Vorsichtig nimmt sie Lomma auf trägt sie wie ein Baby, während sie überlegt, wie sie den betrunkenen Bortagon in die richtige Richtung lotsen kann.

    Sie wendet sich an den Drachen und sagt mit einem kläglichen Lachen: "Hoffentlich habt Ihr wenigstens einen klaren Kopf, werter Schupperich, meiner ist überfordert. Kommt Ihr mit, hinter den anderen her?"

    #105Author Irene (236484) 08 Sep 22, 17:12
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    Mirmillas Bemühungen haben nicht viel Erfolg, zumal sie ja schon Lomma trägt. Schliesslich hält Schupperich seine Pranke so auf, das Bortagon darüber stolpert und darin liegenbleibt.
    "So wird es wohl gehen. Zum Glück habt Ihr gleich erkannt, dass dieses Gebräu nicht gut tut. Na, die beiden hier werden wohl ordentlich Kopfschmerzen bekommen wenn sie ausgeschlafen haben. Mir selbst geht es gut, danke, denn ich trinke nicht aus Krügen. Nur die schlechte Luft hier drin macht mir zu schaffen ... der Rauch der Fackeln, der abgestandene Geruch ... ich bin froh wenn ich wieder draussen die Luft atmen kann."

    So schnell es geht folgen sie den anderen.
    "Hm, wie bekannt mir das alles vorkommt! Man verspricht ihnen Ausrüstung, und sie vergessen Freunde und Familie", murmelt Schupperich leise. "Mir gefällt das nicht. Von mir aus sollen diese Zwerge ruhig mitkommen, aber etwas stimmt hier doch nicht ..."
    #106Authorhäring (1359813) 08 Sep 22, 17:25
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    „Wartet doch bitte noch auf Mirmilla und die anderen! Bat Aljascha Grum und Grim, nicht das wir noch jemanden verlieren..“.. oh und ich glaube Lomma und Bartagon geht es nicht so gut… „..

    „Ach wohl nur zuviel Barom, ja wer es nicht gewohnt ist….. „ Die beiden Zwillingszwerge warteten aber geduldig bis die anderen aufgeschlossen hatte und Aljascha nahm Schupperich Bartagon ab, der nun wieder auf allen Beinen laufen konnte. Also Schupperich, Bartagon eher noch nicht wieder.


    „Na dann wollen wir mal auf zur Rüstkammer… oder besser zu einer Schlafkammer oder so. Gerade unseren kleinen Elfen Freunden würde etwas Schlaf wohl gut bekommen...“



    #107Author Sands (427472)  08 Sep 22, 20:26
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    Muckfumble wartete am Ausgang der Halle und schaute ob wohl alle mitkamen.

    "So, die Elfen und....Alle da."


    Nach einem kurzen Weg durch einige Gänge erreichten sie die Rüstkammer die vollgestopft mit Waffen, Rüstungen und eben auch Winterbekleidung war.


    Sneezefinger suchte sich ein Paar Fellstiefel und einen etwas zu langen Mantel aus Bärenfell aus dessen Ende hinter ihm am Boden streifte wie der Schleppe eines königlichen Gewandes. Noch eine Pelzkappe mit langen Ohrschützern und fertig war seine neue Ausstattung.


    Bruma stand ihnen zur Seite und schaffte für alle möglichst passendes Wintergewand herbei.

    Nur vor dem Drachen blieb sie stehen und schüttelte den Kopf.

    "Ich glaube für euch Herr Drache haben wir nichts passendes lagernd...."

    Sie griff in ein Regal und holte eine Fellmütze hervor, ebenfalls mit den langen, lappenartigen Ohrschützern daran.

    "Der vielleicht?"

    Sie streckte ihren pummeligen Körper und hielt dem Drachen die Mütze hin.

    #108Author Muckfumble Sneezefinger (599515) 09 Sep 22, 06:56
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    a Winterkleidung wäre echt nicht verkehrt denkt Aljascha und sucht sich eine Fellmütze, handschuhe, einen Mantel und alles zusammen was sie so braucht. Die angebotenen Waffen interesssieren sie nicht weiter, sie kann damit eh nicht umgehen und würde sich am Ende nur selbst damit verletzen und bleibt bei Stab und Dolch.


    Grim und Grum warten bis sie alles zusammen gesucht hat und bieten ihr an ihr die Bergziegen die sie für die Reise nehmen sollen zu zeigen.

    Aljascha sieht die kleinen aber starken Tier sketisch an, „Das ihr darauf reitet kann ich verstehen und auch Alrik und Muckfumble werden sich freuen nicht laufen zu müssen aber ich befürchte Mirmilla und ich haben dann doch zu lange Beine für die Tiere. Um das Gewicht macht sie sich weniger Sorgen denn auch wenn sie um einiges größer ist als ein durchschnittlicher Zwerrg so ist sie auf keinen Fall schwerer.


    Um sich macht sie sich dabei weniger Sorgen, dank „Spinnenlauf“ (OOC: Ein Zauber bei dem Hexen sogar an Wänden und Decken hochlaufen können, wie Spinnen eben. Ende OOC) und ihrem Stab kommt sie eigentlich immer überall hoch und lang.

    Aber man müsste noch eine Lösung für Mirmilla finden.. „Habt ihr vielleicht auch Bergponies, ich weiß sie sind nicht so Kletterexperten im Gelände wie die Bergziegen aber besser als nichts?“


    Sie schaut auf Hubert ..“Und wie gut klettern eigentlich Wildschweine? „ .. na wir werden sehn.


    Grim schaut auch auf Hubert, und nickte „Ich hab schon welche klettern sehn aber eher wie die Bergponies kein Vergleich zu den Ziegen, aber den Weg bis zu Kronk-Eishand sollte er schon schaffen. Ruht euch noch etwas aus, wie ziehen im Morgengrauen los,jetzt bei fibnsterster Nacht sieht man draussen ja nichts, Onkelchen hat für eine eine Schlafhöhle vorbereitet. Es macht eich doch nichts aus ale zusmamen in einer Höhöle zu lagern?“


    Aljascha denkt an die Einzelzimmer in der Abtei und findet eine gemeinsame Höhle sehr gut.


    #109Author Sands (427472) 09 Sep 22, 08:38
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    Schupperich ist immer noch verwirrt vom großzügigen Angebot der Zwerge. Eben noch betrachten sie ihn als potentieller Räuber und Bedrohung, und nun bieten sie ihm von ihren wirklich wertvollen Dingen an ...

    "Ähm, mit Verlaub, nehmt es nicht persönlich, werte Dame, aber - ich benötige keine weitere Ausrüstung als jene, die ich bereits von Natur aus mit mir herumtrage. Ich bin damit durch Eiswasser getaucht und durch Schneestürme gewandert, ohne das es mir etwas ausgemacht hätte."

    Dann wendet er sich leise an Muckfumble:

    "Warum auf einmal die große Eile, mein Freund? Die Hälfte unserer Gruppe braucht dringend eine Pause. Nun, da wir die Verfolger erstmal abgeschüttelt haben, sollte dafür wohl Zeit sein."

    #110Authorhäring (1359813) 09 Sep 22, 08:38
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    "Ich bin Morbius Grimm, der Schreckliche!" Die tiefe, dunkle Stimme hallt an den Wänden wieder. Aber es ist die Stimme eines Jünglings, kaum jenseits der zwanzig.

    Egal, Hauptsache endlich wieder ein Mensch, denkt Morbius erleichtert. Er nimmt den neuen Wirtskörper Stück für Stück in Besitz, lenkt Arme und Beine und tut seine ersten Schritte. Und stößt unsanft gegen einen steinernen Vorsprung im Gang.

    Wenn das Katzenvieh auch sonst nichts konnte, seinen Augen und sein Gehör waren überragend, ärgert Morbius sich. Egal, ich werde Licht machen müssen ... Und ich spüre ... ha, ein Paladin wie er im Buche steht. Ich spüre die Magie, ich kann ihr mühelos folgen ...

    Morbius gelangt an eine Abzweigung.

    Die Spur teilt sich, wird schwächer ... egal, ich werde sie schon wiederfinden, wenn es an der Zeit ist. Zuerst einmal muss ich mich um diesen neugierigen Gnom kümmern, der da hinten lauert ...

    "He, Du! Ja, Du! Komm raus, ich habe dich ohnehin bemerkt."

    Ein kleiner Zwerg tritt in das fahle Licht von Morbius Leuchte.

    "Du ... du bist ..." stottert er.

    "Natürlich bin ich", zischt Morbius drohend. "Du hast es doch selbst gesehen, nicht wahr? Na also ... und jetzt führe mich zum König dieses Berges. Ich habe ihm einen Vorschlag zu machen, den er nicht ablehnen wird."

    Der Zwerg stolpert unsicher voran und macht Anstalten, lieber in Ohnmacht zu fallen als den Fremden zu führen.

    "Du Dummkopf! Ich werde euch aus dieser Schmach befreien, in der Ihr nun schon so lange lebt! Wie die Ratten verkriecht Ihr euch in diesen Löchern, eine Schande ist das. Das wird sich ändern. Ihr werdet eine neue Expedition ausrüsten, genug Wagemutige werden unter euch ja wohl noch übrig sein. Und dann ..."

    Der Zwerg nickt schüchtern und eilt den Gang entlang voran, um Glamdring Bericht zu erstatten.

    #111Authorhäring (1359813) 09 Sep 22, 09:00
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    OOC Verständnisfrage zum Zeitablauf:

    Die Zwerge hatten in der Vergangenheit schon diverse Expeditionen in den Norden geschickt von denen keine zurückkehrte.


    Jetzt hat Glamdring eine Epedition zur Unterstützung unserer Freunde veranlasst, warum genau weiß bisher nur er …


    Und jetzt verlangt Morbius auch eine Expedition?


    War das Treffen zwischenMorbius und dem Zwerg zeitlich vorher, also ist das der Grund für den Sinneswandel .. und warum sollte sich ein ein Zwergenfürst von einem Paladin/nekromanten etwas befehlen lassen?

    Oder wollte Glamdring eh eine erneute Expedition schicken und nutzte die Gunst der Stunde um noch mehr Leute zu haben unter anderem Menschen, Waldelfen einen waldschrat und sogar einen Drachen.


    Und die Aufforderung von Morbius seine Expedition zu starten kam zufällig danach?


    Ende OOC

    #112Author Sands (427472) 09 Sep 22, 11:20
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    OOC:

    was bekannt ist:

    a) Morbius hat einen neuen Wirt gefunden - das war noch bevor die Gruppe auf die Zwerge Grim und Grum traf. Seinem Naturell würde es entsprechen von Glamdring Unterstützung einzufordern auf dem Weg nach Norden, wie diplomatisch er dabei vorgeht, hm ... wahrscheinlich wie bisher auch ;-)

    b) der Zwergenkönig ändert plötzlich seine Meinung - irgendeine neue Info muss er also bekommen haben, warum sonst sollte er 40 seiner Leute riskieren? allerdings teilt er seine neuen Gründe der Gruppe natürlich nicht mit, warum sollte er


    wie Glamdring nun auf Morbius reagiert bzw. ob sie sich überhaupt treffen ist ja noch nicht aufgeschrieben ... das ist ja das Schöne daran, Geschichte endlich selbst schreiben zu können ;-)

    Ende OOC

    #113Authorhäring (1359813)  09 Sep 22, 11:27
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    OOC Daher die Frage nach dem zeitlichen Ablauf... aber wenn das nicht klar bekannt ist dann werden wir uns wohl überraschen lassen müssen. ;) Ende OOC

    #114Author Sands (427472) 09 Sep 22, 11:35
    Comment

    Dopey rang seine Hände und war den Tränen nah, ein sehr seltener Anblick bei einem Zwerg.. „Lasst mich zu ihm es ist noch viel wichtiger als wichtig … ein Nekromant .. er hat .. Paladine .. tod … alle tod .. und er .. „


    Morbius hatte zu ihm aufgeschlossen, zwar hatte er die längeren Beine aber auf de uneben Boden der Gänge konnte er im Halbdunklen leider nicht schneller laufen.. er stiess Dopey zur Seite und baute sich vor der Wache zu seiner ganzen Größe auf, wie froh er war wieder einen menschlichen Körper zu haben und weder Goblin Skelett noch Katze.


    „ICH BIN MORBIUS GRIMM und VERLANGE MIT EUREM KÖNIG ZUSPRECHEN..“


    #115Author Sands (427472) 09 Sep 22, 12:30
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    Als sich alle in der Schlafhöhle niederlegten, überkam Alrik noch ein sehr menschliches Bedürfnis - kein Wunder - Bier treibt bekanntlich - und dies war das erste Bier seines Lebens gewesen.

    So stand er nochmals auf um sich eine Latrine oder so zu suchen, was sich als etwas schwieriger erwies als er gedacht hatte. Naja, so ein wenig benebelt war er ja auch noch.


    Hach, gefunden. Erleichtert setze er sich nieder und schlief im gleichen Augenblick ein.

    #116Author Masu (613197) 09 Sep 22, 16:12
    Comment

    Noch vor Tagesanbruch betrat Aljascha den Stall der Bergziegen, wo auch ein paar Bergponies und Hubert untergebracht waren.

    „Na mein Dicker“ sie kraulte Hubert hinterm Ohr, „wenn du doch nur etwas größer wärst, ich glaube auf dir würde ich reiten, bei Ponies oder Pferden bin ich mir nicht so sicher, aber wie kann ich den Zwergen erklären das ich zu Fuß mindestens so schnell klettern kann wie eine ihrer hoch gelobten Bergziegen?“


    Und wie kam es überhaupt zu dem Sinneswandel von Glamdring, im einen Moment verteufelt er noch die Drachen und dann will er uns helfen. Das passt doch alles nicht zusammen.. aber wie schon gesagt … hatten sie denn eine Wahl, gegen den Willen und ohne ihr Einverständnis durch die Berge der Zwerge reisen wäre wohl auch nicht wirklich zu empfehlen.


    „Guten Morgen Jascha, du bist früh auf. Gleich gibt es Frühstück in der großen Halle.. bevor wir dann los ziehen.“

    Grum schaute sie fragend an, „Was beschäftigt dich, du siehst nachdenklich aus?““Ach nur alles irgendwie komisch… sag mal wie war das mit den anderen Expeditionen? Wenn ihr nie wieder von ihnen gehört habt, was erwartet ihr wird diesmal anders sein?“


    #117Author Sands (427472) 10 Sep 22, 10:51
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    "Ruhig, Dopey. Also ein Nekromant seid Ihr. Und Morbius Grimm habt Ihr euch als Namen ausgewählt. Ihr kennt also die alten Legenden, und wollt in grosse Fusstapfen treten, sehr grosse, möchte ich meinen." Ropley wiegt bedächtig dem Kopf.
    Morbius schaute argwöhnisch auf den Zwerg, der keineswegs beeindruckt schien.
    "Eben der bin ich, in eigener Person", erwidert er mit einer Stimme wie Donnergrollen.
    "Morbius Grimm, der Heerführer in  der grossen Schlacht am Achmakartal, wie wir den Ort heute nennen. Nach seiner Niederlage in  Stücke zerhauen, die einzeln mit Zaubern gebannt und in alle Winde verstreut worden sind. Selbst wenn es jemandem gelingen sollte, alle Teile an einen Ort zu bringen, und Ihr wisst es selbst am besten, wie viele das versucht haben, selbst dann müsste noch das passende Gefäss gefunden werden, ihn wieder zu reinkarnieren."
    "Als er die Höhle betrat, war er ein fetter schwarzer Kater", flüstert Dopey tonlos. "Dann verliess er dessen Körper, und nahm jenen dort in Besitz. Es ist genau so gewesen, wie es in den alten Sagen beschrieben wird."
    Ropley sieht Dopey prüfend an. Er war bisher immer zuverlässig und vertrauenswürdig, trank niemals im Dienst und selbst ausserhalb des Dienstes nur wenig.
    "Dann wäre nur noch eine Frage zu klären, werter Morbius Grimm", fährt der Torwächter höflich fort. "Was führt euch ausgerechnet zu uns?"
    Morbius mahlt ungeduldig mit den Kiefern. Er weiss, dass er die Zwerge nicht vor den Kopf stossen darf, wenn er mit ihrer Kooperation rechnen will.
    "Die Fremden, die in euren Stollen unterwegs sind, drei Menschen und ein Drache, sind bis jetzt alles, was ich aufbieten kann. Denn ich gedenke wieder in den Kampf zu ziehen, und dieses Mal werde ich siegreich sein. Aber dafür brauche ich Krieger. Auch für Euch Zwerge steht viel auf dem Spiel bei diesem Kampf. Wollt Ihr euch in euren eigenen Bergen aushungern lassen, oder seid Ihr Manns genug zu kämpfen?"
    "Dopey, erstatte Glamdring Meldung." Der Angesprochene reagiert sofort und verschwindet durch eine kleine Tür im Felsen, die sich hinter ihm sofort wieder schliesst. Einen Moment später öffnet sich an anderer Stelle ein Durchgang, gross genug um einen ausgewachsenen Menschen passieren zu lassen.
    "Hier entlang. Geht ruhig voran, ich folge euch", sagt Ropley.
    #118Authorhäring (1359813)  10 Sep 22, 17:54
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    Alrik war erwacht. Das war nicht gerade die bequemste Nacht seines Lebens gewesen. Nun musste er nur noch zu den anderen zurückfinden.

    Auf seiner Suche fand er sich in einem Gang wieder und hörte zu seinem Erstaunen eine Stimme wie Donnergrollen die sich als Morbius Grimm bezeichnete. Vorsichtig legte er um die Ecke um völlig entsetzt einen jungen Paladin zu sehen, der mit einem grossen Zwerg sprach. Kurz darauf verschwanden sie durch eine Tür um zu Glamdring geführt zu werden.


    Aufgeregt fand er die Schlafhöhle und informierte die dort Anwesenden mit sich überschlagender Stimme über das was er gehört und gesehen hatte.

    #119Author Masu (613197) 11 Sep 22, 22:02
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    OOC

    @masu: können wir uns darauf einigen, dass jemand bemerkt hätte wenn Alrik die ganze Nacht nicht in der Schlafkammer gewesen wäre (zumindest die Zwergen-Wachen hätten ihn ja dort aufgestöbert wo er zusammengesunken war), und es also noch mitten in der Nacht ist? Dann würde es von der Zeit her nämlich wieder passen: meiner Meinung nach muss Morbius ungefähr zu der Zeit vor dem Tor gestanden haben, als die Gruppe in der großen Halle Rede und Antwort stehen musste. Und als Glamdring dann die Ankunft von Morbius gemeldet wurde, hat dieser den neuen Plan mit der Expedition gefasst.

    Das Morbius noch aus Gründen durch die Gänge geht und dabei laut mit jemandem spricht, würde zu ihm passen. Vielleicht geht ihm das alles nicht schnell genug mit dem Ausrüsten der Expedition o.ä.

    Dann würden die Gefährten jetzt bei Alriks Rückkehr in die Schlafkammer nur schlaftrunken aufblicken und glauben, dass Alrik noch etwas beschwipst ist und Gespenster gesehen hat - wäre das ok?

    Ende OOC

    #120Authorhäring (1359813) 12 Sep 22, 08:58
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    OOC: Da eine komplette Nacht auf der Latrine nicht nur sau unbequem, sondern auch saukalt werde könnte-

    Radio Eriwan antwortet: Im Prinzip, ja. Aber wann war/ist dann Aljascha unterwegs -(Noch vor Tagesanbruch) ?

    Die Zeitpfade empfinde ich momentan als etwas müssssteriös.


    Wo ist das Katervieh abgeblieben? War das nur noch eine Hülle und ist jetzt ein totes Fellbündel? Zur "Not" könnte der/das dann noch gefunden werden und Alriks Aussage untermauern.

    OOC Ende


    Alrik blieb fast der Mund offen stehen, doch besann er sich schnell und lief, die Gruppe zu informieren.

    In der Schlafhöhle angekommen sprudelten die Worte schnell und unsortiert aus ihm heraus, so dass die schlaftrunken Schauenden kaum wussten was er da berichtete.

    #121Author Masu (613197)  12 Sep 22, 10:24
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    OOC:

    puh, da bin ich erleichtert. Das hätte der arme Alrik auch nicht verdient gehabt 😉

    Beim nächsten RPG werden wir ein eigenes Metronom mitführen und mit Zeitstempeln arbeiten (nicht das das helfen würde ...)

    Ende OOC


    Schupperich hebt schlaftrunken den Kopf, als Alrik hereinstolpert und aufgeregt erzählt. Die Worte sprudeln nur so aus ihm heraus, aber so richtig schlau wird man nicht daraus. Irgendetwas muss Alrik auf dem Gang begegnet sein und ihn sehr erschreckt haben, aber ob das nun ein Kater, ein Paladin oder Morbius persönlich war ...

    "Ruhig, Junge, das ist noch die Nachwirkung vom ungewohnten Bier. Leg dich hin, schlaf dich aus, morgen früh sieht die Welt wieder anders aus", brummelt Schupperich. "Ich habe mich auch schon gefragt, was aus dem schwarzen fetten Kater geworden ist - er war uns noch auf den Fersen gewesen, als wir die Stollen betraten. Wir werden die Zwerge danach fragen, sicher haben sie ihn längst gefunden und jetzt liegt er irgendwo satt und zufrieden und schläft auch längst."


    Am nächsten Morgen brauchten manche länger, um richtig wach zu werden. Als Bortagon und Lomma endlich schlaftrunken die Augen öffneten, war Aljascha schon unterwegs, sie war schon vor Tagesanbruch zu den Ställen gegangen.

    "Puh, war das ein Abendessen. Mir ist immer noch ganz übel", sagte Bortagon und hielt sich den Kopf. "Was war das nur? Und wie bin ich hierher gekommen?"

    "Das war das gute Zwergenbier", brummt Schupperich. "Wer es nicht gewohnt ist, sollte die Finger davon lassen."

    "Nur noch Quellwasser", murmelt Lomma. "Sicher ist sicher."

    #122Authorhäring (1359813) 12 Sep 22, 10:55
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    Muckfumble rieb sie die kleinen Äuglein als er das Gebrabbel von Alrik vernahm.

    Er rappelte sich auf und ging zu dem Jungen der etwas größer war als er selbst.


    "Ruhig ruhig Jungchen....der Nekromant ist hier im Berg wieder aufgetaucht sagst du?"


    "Wenn das der Fall ist, dann müssen wir unbedingt hören was in der Unterredung mit dem Fürsten unterm Berg besprochen wird!"

    #123Author Muckfumble Sneezefinger (599515) 12 Sep 22, 10:57
    Comment

    Grum hüllte sich erstmal in Schweigen und fragte dann „Wie kommt ihr eigentllich an ein Wildschwein als Haustier? Er sieht aus wie ein Goblin Reitschwein, darum ist er wohl auch so zahm...“

    Aljascha winkte ab „Um Hubert geht es nicht, was geht hier vor? Woher der Sinneswandel von Glandring? Könnt oder wollt ihr es mir nicht sagen?“


    Grum seufzte „Ich weiß es doch auch nicht, gestern als wir alle in der großen Halle waren kam wohl ein Bote und wollte dringend etwas mit Glandring bereden. Erst wollte er nicht, dann folgte er dem Boten aber trotzdem. Vorher war sein Plan wohl euch zu versorgen, etwas Ausrüstung zu stellen und euch dann wieder weiter gen Norden zu schicken. Davon Zwerge zur Unterstützung mitzuschicken fiel kein Wort.

    Nach kurzer Zeit kam er wieder und auf einmal wollte er 40 meiner Brüder mitschicken und Bergziegen und so. Auch als Grim und ich erwähnten das wir gerne mitkämen war er einverstanden.. warum er seine Pläne änderte weiß ich doch auch nicht. Er wird schon seine Gründe haben, er tut nie etwas ohne Grund.“


    OOC Ja die Zeitlinie ist etwas konfus, ich bin davon ausgegangen das was auch immer passiert ist mit Glandring und Morbius geschehen ist während wir in der Halle waren, danach hat man sich ausgerüstet und schlafen gelegt. Früh also im Morgengrauen ist Aljascha dann aufgestanden weil sie nicht mehr schlafen konnte, nach Hubert und so sehen wollte, Ich dachte es würde nichts wichtiges weiter passieren .. Alrik wähnte ich schlafen auf dem Klo das er wieder kommen würde hat mich etwas überrascht.. wenn sie Alriks Zurückkommen also nur im Halbschaf mitbekommen hat dann schieb ich es auf die Müdigkeit und doch einen Krug zuviel Zwergenbier ;) Ach ja, warum auch immer ich glaube Aljascha vertraut Grim und Grum. Ende OOC


    #124Author Sands (427472) 12 Sep 22, 11:11
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    OOC:

    Wer kann schon Tag und Nacht unter Berge unterscheiden?

    Ich mache mir da nicht zu viele Sorgen was den zeitlichen Ablauf betrifft.


    Die Gefährten wachen auf und der Nekromant ist da.


    #125Author Muckfumble Sneezefinger (599515) 12 Sep 22, 12:08
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    Die Waldelfen bedanken sich bei Mirmilla dafür, dass sie sich so freundlich um sie gekümmert hat. Doch das Angebot der Zwerge, ein Frühstück einzunehmen was bereits für sie vorbereitet wurde lehnen sie ab.

    "Danke, wir suchen uns lieber selbst etwas", erklärt Bortagon kategorisch. Der Zwerg zuckt nur mit den Schultern und wünscht den beiden viel Glück.

    Tatsächlich durchstreifen die beiden Waldelfen die zahlreichen Gänge und Höhlen ohne den gewünschten Erfolg. Sie kommen zwar an einer Art Küche vorbei, aber sie wollen die essbaren Wurzeln lieber selbst ausgraben, wer wusste schon, was Zwerge sonst noch so aßen ...

    Schließlich standen sie vor dem großen Tor, das wie immer bewacht wurde.

    "Nanu? Wohin des Wegs?" fragt einer der Wächter.

    "Nach draußen", erwidert Lomma.

    "An die frische Luft. Wir haben Hunger und Durst", ergänzt Bortagon.

    Die Wächter stutzen, dann begreifen sie und fangen laut an zu lachen. "Nach draußen ... ha ha hahahaha ... an die frische Luft ... hi hihihi ... hört mal, ihr lustigen kleinen Wesen: da draußen habt ihr alleine jetzt nichts zu suchen. Hier drin seid ihr sicher. Solange ihr unsere Gäste seid, sind wir für eure Sicherheit verantwortlich ... ihr werdet noch früh genug aufbrechen und euer kleines Leben riskieren, solange ruht euch aus und esst und trinkt nach Herzenslust."

    "Das wollten wir ja gerade", grummelt Bortagon kaum hörbar.

    "Und schaut unbedingt in die Rüstkammer. Keopy, bring die beiden am besten gleich hin."

    #126Authorhäring (1359813) 12 Sep 22, 13:39
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    OCC: *seufz* so junge unerfahrene Bürschchen können einen ganz schön sprachlos zurück lassen. .

    Mal sehen womit er mich im Laufe der Zeit sonst noch so überrascht OCC Ende

    #127Author Masu (613197)  12 Sep 22, 16:08
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    Aljascha hatte gefrühstückt und verbrachte die weitere Wartezeit im Stall bei Hubert, der immer noch oder schon wieder frühstückte.


    "Na der kann fressen, hört er damit auch mal auf?" Grum schaute beeindruckt auf den Keiler.

    "Ich glaube nur wenn es nichts essbares mehr für ihn gibt, satt kennt er nicht, nur es gibt was oder eben nicht..." nachdenklich tätschelte sie den großen Eber.

    "Na wenn es weiter nach Norden geht wirst du dich noch umschauen mein Dicker."

    Hubert schaute kurz vom Fressen auf, schnaubte zufrieden. Er mochte es gekrault zu werden .. sein ehemaliger Goblin Reiter hatte ihn zwar immer gut versorgt aber Gekrault hatte er ihn nicht.


    OOC: Von mir aus kann es weiter gehen aber ich mag die Zeitlinien nicht noch mehr verwirren indem ich die Gruppe los ziehen lasse solange Muckfumble noch was über das Gespräch in der Nacht rauszufinden gedenkt, ansonsten entfernen sich die verschieden Zeitlinien immer weiter von einander und das verwirrt mich zusehr ... Ende OOC

    #128Author Sands (427472)  13 Sep 22, 07:48
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    In der Rüstkammer stehen die Waldelfen etwas verloren zwischen den für sie viel zu großen Ausrüstungsgegenständen. Keopley sucht eifrig nach Dingen, die ihnen nützlich sein könnten, muss aber auch einsehen, dass den beiden nichts davon passen würde.

    "Dann werden wohl auch die Bergziegen zu groß für euch sein", sagt der Zwerg seufzend.

    "Wie, Bergziegen? Wir haben doch unsere Hasen", unterbricht Lomma aufgeregt. "Oder ..."

    "Keine Sorge, den Hasen geht es gut. Aber die Berge werden steiler, das Gras weniger - es wäre besser, ihr würdet die Hasen bei uns zurücklassen. Wir kümmern uns um sie, bis ihr zurück seid."

    "Hier lassen, in diesen dunklen Höhlen ohne Tageslicht und frische Luft? Kommt überhaupt nicht in Frage. Die Hasen können auf Schnee sehr gut laufen, sie haben schon mehr als einen Winter erlebt."

    Weder Lomma noch Bortagon haben eine konkrete Vorstellung, was sie in den Bergen eigentlich erwartet - das einzige Gebirge, dass sie bis jetzt kennen, ist die Hügelkette die den heimischen Wald begrenzt.

    "Wie ihr meint. Den Weg bis Kronk Eishand sollten sie noch schaffen", sagt der Zwerg schulterzuckend. "Kann ich sonst noch etwas für euch tun?"

    "Nun, wärmere Sachen für den Winter wären schon angebracht", überlegt Bortagon. "Wenn Ihr uns ein großes Stück weiches Leder besorgen könntet? Dann könnten wir uns daraus passende Schuhe, Mützen und Handschuhe machen. Und vielleicht ein Stück dickes Wolltuch, unsere Umhänge haben doch auf der Reise schon einiges mitmachen müssen."

    Der Zwerg schaut nachdenklich auf die kleinen Gestalten und sucht dann passende kleine Stücke Leder und Tuch heraus.

    "Wie lange werdet ihr brauchen, bis alles fertig ist?" fragt er zweifelnd.

    "Mit diesen prächtigen Materialien? Da müssen wir nur ein wenig zurecht schneiden und ein bisschen nähen, das Leder ist ja schon richtig gegerbt und das Tuch gut gewalkt. In spätestens zwei Stunden sind wir mit allem fertig."

    #129Authorhäring (1359813) 13 Sep 22, 08:37
    Comment

    Muckfumble eilt in die große Halle wo von allen Seiten die Zwerge teilweise in Kriegsrüstungen herein kommen.

    Glamdring nimmt gerade auf seinem Thron platz als ein Paladin in Begleitung mehrerer Zwergenwachen den Raum betritt.


    "Ohhh...Ahhh...." staunen die anwesenden Zwerge.


    Der Waldschrat hält sich schön im Hintergrund und beobachtet die Szenerie.


    Der Paladin wird vor zum Thron aber mit einigem Sicherheitsabstand und einer Reihe Zwergenkrieger Links und Rechts zwischen dem Fürsten und dem jungen Mann vorgeführt.


    "Glamdring edler Salzfürst!" ruft Morbius schmeichelnd von weitem.

    Der Zwergenfürst nickt wohlwollend.

    "Morbius Grimm....was verschafft uns die zweifelhafte Ehre nach so vielen Jahren? Mein Torwächter meinte, ihr seid in dieser Paladin-Gestalt reinkarniert?" antwortet der Zwergenfürst.


    "Nun....ich kämpfte einst mit eurem Ur-Ur-Ur Großvater Seite an Seite in der großen Schlacht am Turum Mui wie ihr wisst..."


    Glamdring unterbricht Morbius.

    "Alles nur alte Geschichten aus alten Büchern und aus alten Fabeln...."

    "Wer sagt mir, dass ihr wirklich Morbius Grimm seid und kein dahergelaufener Paladin-Spion?"

    Die kräftige Zwergenstimme hallte laut durch den Raum.

    Durch die Zwerge ging ein Raunen und gleich wurden Stimmen laut den Paladin festzusetzen wenn er keinen Beweis erbringen könnte.


    Morbius Grimm kochte innerlich vor Wut und am liebsten würde er diese Versammlung gleich mit Tod und Verderben auflösen.

    Er erhob die Hände seitlich und atmete tief ein und ein wilder kurzer Sturm aus schwarzem Nebel durchfuhr die Versammlung. Der schwarze Sturm zog an den Bärten und Hauben der Zwerge, Kerzen und Fackeln begannen zu flackern und durch eine dunkle Macht wurden sie mit einem Schlag zum erlöschen gebracht.


    Muckfumble musste seinen Hut festhalten damit er nicht hinweggeweht wurde.


    Die Zwerge schrien und fluchten wild durcheinander, Wachen wurden herbeigerufen, alles stolperte und fiel übereinander, es rumpelte und pumpelte. Nach einiger Zeit wurden Fackeln aus den Gängen geholt um die ausgelöschten Leuchtmittel wieder zu entzünden.


    Langsam wurde es wieder heller in der Halle...


    Da sahen es die Zwerge:

    Der tote Körper des jungen Paladin lag vor den Füßen des Salzfürsten, die Zwerge wie auch Glamdring wichen erschrocken zurück.

    Mit offenen Mündern schauten sie sich staunend an.


    Wo war Morbius Grimm geblieben?

    #130Author Muckfumble Sneezefinger (599515) 13 Sep 22, 08:45
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    OOC:

    nur zur Einordnung für die Zeitlinie:

    Alrik kommt mitten in der Nacht zurück, alle ausser Muckfumble sind zu müde/schenken seinen Worten keinen Glauben, Muckfumble schleicht sich raus und in den großen Saal und beoachtet dort Morbius Auftritt


    ansonsten sind wir schon am nächsten Morgen in der Zeit zwischen Frühstück und Mittagessen und der Aufbruch zum nächsten Etappenziel steht unmittelbar bevor

    Ende OOC

    #131Authorhäring (1359813) 13 Sep 22, 09:38
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    Aljascha sitzt auf einem Strohballen im Stall und spielt mit dem sich dazu gesellten Grim eine weitere Runde Zwergenskat. Bis es weiter geht scheint es wohl noch zu dauern und so hat Aljascha alle Zeit der Welt ausführlich mit den beiden Zwergen zu plaudern. Besonders interessiert sind sie an ihren Erklebnissen mit ihrem Kumpel Tarim in Festum.


    "Ein Zwerg der seine Sippe verlässt und allein sein Glück sucht ist sehr verwunderlich und selten." bemerkt Grim, "also für mich wäre das nichts. Unser Vater war Bergmann, unser Großvater .. der Ur-Großvater. Ja es wurden früher auch mal Kriege geführt, so steht es in den Chroniken und so erzählen es die alten Sagen, aber mal ehrlich will man das wirklich?"

    Grum schaut seinen Bruder an, "Hmmm, ich finde es klingt spannend was Jascha erzählt. Und du willst doch jetzt auch mit zu Kronk.?

    "Ja aber den Weg bin ich schon oft geritten, weiter muss es auch nicht sein .. eigentlich müsste es gar nicht sein aber ich möchte auch nicht von Magda für einen Feigling gehalten werden ..."druckst er rum.

    Grum schmunzelt ... so so Magda. Also ich finde Abenteuer besser als Frauen.... oh sorry Jascha .. so hab ich das nicht gemein .." Grum stottert ,,"ihr seid ja auch keine Frau.. äh so meine ich das auch nicht ..." er wird knallrot während sich Aljascha sich zu Hubert ins Stroh fallen lässt.


    OOC: Ja So habe ich die Zeitlinie auch verstanden, ich hoffe nur das Geschehen im Saal entwickelt sich nicht zu einem eigenen Abenteuer, sonst heiraten Jascha und Grum während sie warten und bekommen kleine Zwergen-Hexen *lach* War wohl etwas voreilig von mir davon auszugehen das nach dem Schlafengehen bis zum Morgen nichts wesentliches mehr passiert.. aber egal ich lese gespannt mit aber habe selber keine Idee wo Morbius nun ist. Ende OOC


    #132Author Sands (427472)  13 Sep 22, 10:03
    Comment

    Glamdring springt von seinem Thron auf und ruft die Wachen herbei.

    "Findet mir diesen Möchtegern-Nekromanten!"

    Die gerüsteten Zwerge schwärmen jeweils zu Zweit aus um nach Morbius zu suchen.


    Da tritt Muckfumble aus den hinteren Reihen der wild durcheinander redenden Zwerge hervor und bleibt kurz vor Glamdrings Thron stehen wo der tote Paladin liegt.

    Er stubst den Leichnam mit seinem Stock an.


    "Auf ein Wort unter 4 Augen werter Fürst?"

    Glamdring deutet ihm näher zu treten.

    Muckfumble stellt sich an die Seite des Zwergenfürsten und flüstert ihm ins Ohr.

    "Und was, wenn der Nekromant nun einen von Euch als Wirt benützt?"

    Erschrocken hebt Glamdring den Kopf und streicht sich nachdenklich durch den Bart.


    "Das wäre natürlich äußerst bedenklich!" raunt er Sneezefinger zu.

    "Der Nekromant ist nicht ohne Grund hier aufgetaucht, er wollte uns wohl zu einem Heer rekrutieren dass ihm im Norden im Kampf helfen sollte....was auch immer dort lauert...."

    Muckfumble nickt ebenfalls und streicht sich auch nachdenklich durch seinen Bart.

    "Es scheint, als ob Morbius Grimm noch eine offene Rechnung hätte...sicher ist er schon in seinem Wirtskörper unterwegs in Richtung Norden."

    Glamdring nickt zustimmend.

    "Wir sollten nicht zögern loszuziehen...wer weiß, was der größenwahnsinnige Kerl dort oben aufweckt!"

    Beide streichen sich wieder nachdenklich den Bart und schauen auf die aufgeregte Menge.


    "Ich werde mir persönlich die Vorgänge im Norden anschauen und gleich meiner Verwandtschaft dort einen Besuch abstatten!"

    Muckfumble ist etwas überrascht, dass der Zwergenfürst persönlich nach Norden gehen möchte, nickt aber zustimmend.


    Glamdring erhebt sich erneut von seinem Stuhl und schlägt mit seiner Faust auf seine Brust. Mit kräftiger Stimme versucht er sein Volk zu übertönen:

    "Hört, ihr Zwerge des Salzgebirges! Hört was ich euch zu sagen habe!"

    Schon wird es ruhiger in den Reihen der aufgebrachten Zwerge.

    "Ich befehle einen Kriegstrupp zusammenzustellen! Im Norden braut sich etwas zusammen, wir können es seit Jahren spüren!"

    Die Zwerge bekunden rufend ihre Zustimmung.

    "Die Prophezeiungen in unseren Schriften scheinen sich zu bewahrheiten! Im Norden werden wir gebraucht! Unsere Brüder und Schwestern vom Volke des Kronk Eishand haben seit langer Zeit nichts mehr von sich hören lassen und unsere Erkundungstrupps sind nicht zurückgekehrt! Folgt mir Richtung Norden, folgt eurem Fürsten! Für die Zwerge!"


    Die Stimme Glamdrings ist immer laut und mächtiger, ja, donnernd geworden, die Zwerge brüllten jetzt "für Glamdring, für Glamding" wild durcheinander und stoßen ihre Waffen rythmisch auf den Boden. Das "Klonk, Klonk Klonk" hallt durch die Stollen und Hallen.


    "Zu den Waffen, zu den Waffen, rüstet Euch, Aufbruch, Aufbruch! Für Volk und Ehre!"

    Jubelnd springen die Zwerge durch die Gänge und in Richtung der Rüstkammern.


    Man hat das Gefühl, dass sie schon lange auf diesen Befehl gewartet haben...endlich hinaus aus den kargen Hallen und Höhlen, endlich hinaus ins Abenteuer!


    Glamdring nickt zufrieden und schlägt sich immer wieder auf die Brust während ihm sein Volk zujubelt....seine Augen glänzen vor Stolz und Freude dass sein Volk ihm so bereitwillig folgt.

    #133Author Muckfumble Sneezefinger (599515) 13 Sep 22, 10:39
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    OOC:

    hm, jetzt bin ich glatt versucht den Aufbruch noch hinauszuzögern 🙂

    Aber nein, ich fürchte die Elfen bekommen dann einen Höhlenkoller ... lass uns also die Handlung vorantreiben.

    Ende OOC


    Schupperichs Bewegungsspielraum war ziemlich eingeschränkt. Die meisten Gänge waren auf Zwergen- maximal auf Menschengröße ausgelegt, und unterirdische Wasserläufe gab es auch nicht in nennenswertem Umfang. Nach einem lustlos verspeisten Frühstück begann Schupperich auf und ab zu tappen, soweit es die Räumlichkeiten zuliessen.

    "Worauf warten wir eigentlich noch?" fragte er ungeduldig einen der Zwerge, die eilig hin und her hasteten.

    "Wir sind gerade dabei, Proviant zu verpacken und die Bergziegen zu satteln. Spätestens nach dem Mittag werden wir losziehen."

    #134Authorhäring (1359813) 13 Sep 22, 10:40
    Comment

    Mirmilla hatte sich in der Kleiderkammer Handschuhe, eine Mütze und einen wasserfesten Umhang mit Kapuze geben lassen und in ihrem Rucksack verstaut.

    Jetzt blickt sie etwas verwirrt auf das geschäftige Treiben der Zwerge. Wollen die etwa alle mitkommen?

    Und wohin?

    Sie gesellt sich zu dem Drachen und meint: "Wir sollten wohl beratschlagen, wohin wir gehen wollen, wenn wir hier herauskommen. Wisst Ihr, wo Aljascha und der Waldschrat sind? Und die Waldelfen?"

    #135Author Irene (236484) 13 Sep 22, 11:06
    Comment

    "Es geht los, es geht los!"

    Muckfumble springt erfreut in die Kammer wo die anderen Gefährten gewartet haben.


    "Ein ganzer Kriegstrupp wird mit uns gegen Norden ziehen, Glamdring persönlich wird ihn anführen!"

    "Morbius ist wieder einmal verschwunden....was wissen die Götter wo oder in wem er wieder steckt."

    "Immer den gewappneten Zwergen nach, alle ziehen in Richtung Norden...im Tal vor dem nördlichen Tor wird die Heerschau sein!"


    Der Waldschrat packt sein Bündel und steckt sich eine Pfeife mit starkem Tobi an um seine Nerven zu beruhigen.


    #136Author Muckfumble Sneezefinger (599515) 13 Sep 22, 11:22
    Comment

    "Aljascha wollte nach Hubert sehen, und die Waldelfen haben nach einem Ort mit guter Beleuchtung gefragt, sie wollten noch etwas vorbereiten", antwortet Schupperich auf Mirmillas Frage, da stürzt Muckfumble in die Kammer und berichtet die neuesten Entwicklungen.


    "Wie ... ein ganzer Kriegstrupp? War gestern abend nicht die Rede gewesen von ... vierzig? Vierzig von den Zwergen für eine erste Expedition bis zu Kronk Eishand?" fragt Schupperich entgeistert. "Und was ist mit Morbius? Wo sollte der denn herkommen - der ist in der Abtei in sicherer Verwahrung. Ich hatte ja manchmal den Verdacht, dass er wohl in den schwarzen Kater gefahren sein könnte, aber ... bei Lichte betrachtet war das unsinnig. Katzen tun was ihnen beliebt, und dieser beliebte es nun einmal, uns zu verfolgen."


    Dann wendet er sich an Mirmilla und flüstert so leise wie möglich:

    "Vielleicht hat der Schrat auch etwas falsch verstanden. Aber sollte es tatsächlich so sein wie er sagt, dann hege ich keinerlei Ambitionen in einer wie auch immer gearteten Heeresschau dabei zu sein. Sollen sie ihre Konflikte austragen wann und wo es ihnen beliebt, davon kommt das Wasser ganz sicher nicht zurück. Und wegens des Wassers sind wir ja hierher gekommen. Habt ihr vielleicht schon etwas in Erfahrung bringen können? Gibt das Gestein hier vielleicht Aufschluss? Glamdring erwähnte Schwefel, genau wie Elsie ..."

    #137Authorhäring (1359813) 13 Sep 22, 11:33
    Comment

    Mirmilla versucht, ebenso leise zu antworten:

    "Ich denke, dass wir schon weiter nach Norden gehen müssen, um die Ursache für den Wassermangel zu finden. Hier gibt es ja auch einen Mangel an Wasser. Der Schwefel kann bedeuten, dass tatsächlich ein Vulkanausbruch stattgefunden hat, kann aber auch andere Ursachen haben. Aber Ihr habt recht: Wir sollten uns von den Zwergen absondern, sobald wir wieder herauskommen aus diesem Berg.

    Ach, da kommt ja Aljascha!"

    Sie winkt der Hexe zu, die gerade die Höhle betritt.

    #138Author Irene (236484) 13 Sep 22, 12:04
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    Im Stall wird es auf einmal hektisch, Zwerge fingen an Bergziegen zu satteln, sie beluden andere mit Ausrüstung und Proviant und überall herrschte eine fröhliche Hektik.


    „Grim, Grum hier steckt ihr, los los ihr wolltet doch auch mit. Wo sind eure Sachen … los los Glamdring wartet bestimmt nicht auf euch Trödeltanten ...“


    Die Zwerge verabschiedeten sich schnell von Aljascha und rannten los sich selber anziehn, Sachen packen und soweiter .. „Bis später Jascha wir sehen uns …..“ riefen sie ihr winkend zu und ließen sie im Chaos stehn.


    Aljascha zuckte mit den Schultern, winkte ihnen noch zu dann holte sie Hubert aus seinerr Stallbox. „Na komm Dicker wir suchen die anderen es scheint bald los zugehen.“


    Auf dem Weg zurück in die Kammer warf sie sich ihre zusammen gesuchte Winterkleidung über , schulterte ihren übersichtlichen Rucksack und merkte das die anderen schon auf sie zu warten schienen.


    #139Author Sands (427472) 13 Sep 22, 12:15
    Comment

    Unbemerkt hatten auch Lomma und Bortagon die Schlafkammer betreten. Sie hatten ihre Hasen abgeholt und ihre neue Ausrüstung verstaut. Sie hörten gerade noch die letzten Sätze von Muckfumble. Kurze Zeit später betritt auch Aljascha den Raum.

    Suchend schaut Lomma sich nach Alrik um.

    #140Authorhäring (1359813) 13 Sep 22, 12:20
    Comment

    Mirmilla entdeckte den Jungen neben seinen Sachen sitzend, sehr blass und ängstlich. Sie redete ihm gut zu: "Komm, Alrik, lass Dir helfen. Die Zwerge werden uns hinausbringen, und an der frischen Luft wird es uns allen besser gehen. Ich packe Dir hier noch eine zusätzliche Decke ein, die wirst Du brauchen können. Bitte halte Deine Karten bereit, damit wir nachher die Straße und den Flusslauf (oder was davon noch übrig ist) wiederfinden können."


    Sie schaute ihm in die Augen und fügte an: "Draußen können wir dann noch einmal besprechen, was da heute Nacht los war."

    #141Author Irene (236484)  13 Sep 22, 12:53
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    Alrik war heilfroh, dass Mirmilla ihn gefunden und ihm Anleitung gegeben hatte. Er würde es natürlich nie zugeben oder gar zeigen, aber er hatte schon gewaltig Bammel.


    "Klar Mirmilla, ich hab alles im Griff!" Mit zitternden Händen griff er sein Kartenbündel, nun ergänzt mit warmer Kleidung. Waffen hatte ihm keiner gegeben. So hatte er nur sein Taschenmesser, welches er wie immer gut geschärft hatte.

    #142Author Masu (613197)  13 Sep 22, 13:39
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    Schupperich überdenkt Muckfumbles Worte noch einmal. In Anbetracht der Aufregung, die in die Zwerge gefahren ist, und des erneuten Sinneswandels von Glamdring steckt vielleicht doch Morbius selbst dahinter. Das würde dann auch erklären, warum die Paladine ihnen so unerbittlich auf den Fersen waren.

    "Ihr sagt, vor dem nörlichen Tor im Tal ist der Sammelpunkt? Dann wird also jetzt von jedem erwartet, sich schnellstmöglich dorthin zu begeben ..." Schupperich passt einen Zwerg ab, der gerade den Gang entlang kommt und fragt nach dem Weg, und zwar nach einem, der auch für jemanden mit Schupperichs Größe geeignet ist. Der Zwerg hat es eilig weiterzukommen und gibt der Gruppe hastig ein paar grobe Richtungsangaben. Und schon ist er hinter der nächsten Ecke verschwunden.

    #143Authorhäring (1359813) 13 Sep 22, 14:02
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    Diesmal gab es keine Umwege (und Mirmilla hielt nicht mehr alle auf mit Kreuzchen-an-die-Ecke-hämmern), aber es dauerte doch geraume Zeit, bis die Gruppe schließlich in einem Gewusel aus Zwergen, Bergziegen und auf Ziegen reitenden Zwergen aus dem Berg gespült wurde. Nach dem Sonnenstand war es schon Nachmittag.

    Die Zwerge laufen geradewegs nach Norden, in spitzem Winkel auf die Straße zu, die um den Berg herum und dann ebenfalls nach Norden verläuft. Aber einen Flusslauf kann Mirmilla vom Höhlenausgang aus nicht entdecken.

    #144Author Irene (236484) 13 Sep 22, 14:10
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    Endlich wieder frische Luft und Himmel, Sonne wenn auch schon eine recht tief stehende, Aljascha ist erleichtert aus dem Berg wieder raus zukommen. Und wenn es ihr schon so geht wie muß es da erst Lomma und Bortagon gehen.


    Sie lässt die Zwerge an sich vorbeii wuseln, und kurz vor der Strasse kommen sie zum stehn und scheinen sich dort zu sammeln. Sie stellen sich in militärisch wirkenden Formationen auf, aber nicht ohne dabei ein großes Chaos zu veranstalten.


    Glamdring brüllt Befehle aber viel Ordnung bringt das nicht in den Zwergen Auflauf.

    Für einen kurzen Augenblick meint Aljacha in den ganzen Wirrwarr auch Grum und Grim zu entdecken aber sicher ist sie sich nicht.


    Sie hält sich etwas abseits von dem ganzen Trubel und sucht nach Alrik. „Was sagt denn die Karte was unser Weg ist, der selbe wie der der Zwerge oder bietet sich ein anderer Weg an. Mit ihnen zu reisen wäre vermutlich wirklich erstmal das sicherste?“


    Ein Zwerg kommt mit zwei Bergponies am Zügel auf sie zu „.. bitte hier euer Reittier, ich sehe schon eure Beine sind wohl zu lang für die Ziegen und die eurer Gefährtin ebenfalls. Die Ponies sind nicht so trittsicher wie die Ziegen aber erstmal wird es schon gehen… oh die anderen warten schon auf mich….“ schnell hastet er in Richting der wartenden Zwerge und läßt Aljascha mit 2 Ponies einfach stehn.


    Aljascha tätschelt die weichen Ponie Nüstern, „Na meine Hübsche nimm es mir nicht übel aber reiten mag ich einfach nicht.“

    #145Author Sands (427472) 13 Sep 22, 14:41
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    "Ich würd so ein Pony schon reiten wollen, ist besser als sich die Füße wundlaufen" lacht Mirmilla, wird aber sofort wieder ernst.

    "Bis die Zwerge weiterziehen, sollten wir noch mal darüber reden, wo wir hinwollen. Herr Schupperich und ich, wir wollten ja nach der Ursache für das Austrocknen der Wasserläufe suchen. Dazu müssten wir die Stelle finden, wo der Fluss früher seinen Ursprung hatte. Wer will dorthin mitkommen?"



    #146Author Irene (236484)  13 Sep 22, 14:59
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    Alrik breitete eifrig die Karten aus und versuchte ihren jetzigen Standort zu finden.

    "Da, seht ihr diese Markierung? Das müsste dieser Ausgang aus dem Berg sein. Und da müsst das Flussbett sein und dort " wieder deutete er auf die Karte "die Salzstrasse.


    Ich möchte zum Ursprung des Flusses. Nur wenn er wieder Wasser führt, kann mein Dorf wieder so schön werden wie es mein Vater und die Großmutter früher erzählten."

    Erwartungsvoll sah er die anderen an.

    #147Author Masu (613197)  13 Sep 22, 15:18
    Comment

    Aljascha überlegt hin und her, Alrik wird wohl bei Schupperich und Mirmilla bleiben wollen, wenn sich die Wege wirklich trennen sollten und wie würde sie sich entscheiden?


    "Wenn sich die Wege trennen.. bleibe ich bei euch... wir sind uns durch Zufall vor Schupperichs Höhle begegnet und auch wenn Morbius uns anfangs den Floh nach Norden zu ziehen ins Ohr gesetzt hat so hat sich doch auf der Reise bisher viel geändert. Und statt Gründe für die Reise zu geben schien mir Morbius nur einfach nach Norden zu wollen und versuchte uns zu locken mit dem was er glaubte was wir wollten. Mich interessieren aber Schätze nicht und die Frage warum das Wasser überall weg ist scheint mir eheblich wichtiger und .. interessanter. Außerdem .. ganz ehlich .. Morbius ist ganz schön blutrünstig und mir scheint er geht über Leichen ,, OK nicht überraschend bei einem Nekromanten. Also ich hab nichts gegen Nekromanten ein guter Bekannter meiner Mutter war Dämonenbeschwörer.. oh weh ich fange an zu faseln ,,, Alrik, was sagt denn die Karte wo geht es lang?"


    Aber insgeheim hoffte sie doch das sich ihre Wege nicht würden trennen müssen, noch nicht ... denn mit den Zwergen reisen erschien ihr schon sehr viel sicherer für den Moment.

    #148Author Sands (427472)  13 Sep 22, 15:28
    Comment

    Alrik sah sich de Karte nochmals an und bestätigte seine Vermutung von vorher.

    Er schaute sich um, ob Grim oder Grum in der Nähe war und seine Angabe bestätigen würde.

    Auch wenn nicht, war er sich sicher die richtige Stelle gefunden zu haben.


    "Schaut bitte her. Dies ist der Ausgang aus dem wir gekommen sind, dort sollte der Fluss sein und da die Strasse. Zur Quelle im Norden geht es hier links."

    #149Author Masu (613197)  13 Sep 22, 20:15
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    Mirmilla schaute Alrik über die Schulter.

    "Also könnten wir noch ein ganzes Stück der Straße folgen. Für mich sieht das so aus, als ob diese andere Zwergenfestung genau unterhalb der Quelle liegt."

    Die anderen Zwerge sollten also wissen, was los ist, dachte sie.

    #150Author Irene (236484) 13 Sep 22, 20:23
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    Schupperich schaute nachdenklich auf das seltsame Treiben im Tal, da stellte sich ein älterer Zwerg zu ihnen, nickte den Waldelfen kurz zu und sagte: "Mein Name ist Gorimbor, ich gehöre zu den engsten Beratern des Königs unter dem Berg. Gestern abend noch dachte ich, unser größtes Problem sei ein Drache, doch heute morgen weiss ich es besser. Morbius Grimm ist zurück, und Glamdring scheint den Verstand verloren zu haben. Er scheint mich nicht mehr zu kennen und ist überdies überzeugt davon, auf meinen Rat verzichten zu können. Ihr wisst, wer euch da in Gestalt eines schwarzen Katers gefolgt ist?"

    "Um ehrlich zu sein ... zur fraglichen Zeit hielt ich mich in anderen Weltteilen auf, als ich hierher kam waren die Ereignisse schon zu Legenden geworden, die sich manche Drachen erzählten."

    "Dann lasst mich Eurem Gedächtnis auf die Sprünge helfen: Morbius Grimm war ein glückloser Feldherr in einer Schlacht vor mehr als siebenhundert Jahren. Es war ein Kampf der Elemente, das Feuer drohte die Welt zu verbrennen und in ewige Dunkelheit zu stürzen. Auch die Drachen nahmen an diesem Kampf teil ..."

    "Und sie gingen siegreich daraus hervor", unterbricht Schupperich.

    "So sagen es ihre Legenden? Nun, dann wisset, das Morbius damals auf der Seite der Drachen kämpfte."

    "Was wollt ihr damit sagen?"

    "Das wird sich zeigen. So, jetzt sind alle da", wechselt der Zwerg abrupt das Thema und zeigt zu einer Gruppe Zwerge die nicht weit entfernt von ihnen zusammen gekommen ist. Grim und Grum sind dabei und auch Burma.

    "Das sind vierzig zuverlässige, mutige und in vielen Kämpfen erprobte Mitglieder meines Volkes. Sie werden euch begleiten auf eurem Weg nach Kronk Eishand. Der König unter dem Berg hält sein Wort. Wenn ich euch noch einen Rat geben darf: meidet die Straße und haltet euch an den Weg den das Wasser einst nahm."


    #151Authorhäring (1359813) 14 Sep 22, 06:09
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    Muckfumble hat die Unterhaltung zwischen Gorimbor und Schupperich interessiert mit angehört.

    "Also wird der Großteil des Kriegstrupps mit Glamdring ziehen und die 40 mit uns?"


    Gorimbor nickte.

    "Ja, wir 500 ziehen der Salzstraße entlang zum Turum Mui zu Kronk Eisenhands Reich."

    "Glamdring meinte, ihr wäret doch nur hinderlich auf dieser Expedition und ihr sollt euch um das Geheimnis des schwindeten Wassers kümmern wenn es euch beliebt."


    Muckfumble ist einigermaßen überrascht.

    "Nun gut...wenn der Fürst unterm Salzberg uns als Ballast ansieht dann bedanken wir uns sehr herzlich für die 40 Mitreisenden."

    Der Waldschrat schaut auf seine Gefährten.


    "Dann wollen wir uns aufmachen und entlang dem Wasserlauf gen Norden ziehen umd dem Geheimnis in den Eisbergen auf die Spur zu kommen? Seid ihr alle dabei?"


    Der kleine Mann stößt mit dem Wurzelstab auf den Boden, einige kleine Käfer krabbeln rundherum um den Stab aus der Erde hervor.

    #152Author Muckfumble Sneezefinger (599515) 14 Sep 22, 07:14
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    Aljasscha sieht verwundert von einem zum anderen, sie hatte sich gefreut das sich ihre Wege doch noch nicht trennen würden und sie der Salzstrasse folgend fast bis zur Quelle gelangt wären, na ja was heißt Quelle dort wo oder Fluss wohl aus dem Berg kam, Quellen waren ja meiste noch tiefer im Berg, oder höher am Berg oder so, das wusste Mirmilla bestimmt besser.


    Warum sich von der Strasse fernhalten? Und wenn sie sich von der Haupttruppe Zwerge und der Salzstrasse fernhalten sollen warum kamen dann trotzdem 40 Zwerge mit ihnen, bei der Anzahl war doch auch nichts mit heimlich das alte Flussbett hoch gehen. Das machte für sie alles keinen Sinn.


    Sie wollte gerade ihr Gedanken zu der absurden Lage gegenüber den anderen äussern als sie einen Zwerg näher kommen sah.


    „Gerade losen die Zwerge aus wer euch begleiten muss und wer mit dem Haupttrupp zu Kronk zieht, scheinbar wollen lieber alle mit dem Haupttrupp ziehen, ich hab mich aber gleich freiwillig gemeldet. Kann auch sein das ihr gar keine 40 Begeiter findet, noch sträuben sich die meisten.“ Grum hielt mit seiner Bergziege neben Aljascha und strahlte diese an.

    #153Author Sands (427472) 14 Sep 22, 07:55
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    Genauso verwundert, doch irgendwie erleichtert hörte Alrik diese Worte. Nun gut, dann also dem Flussbett folgen.

    Er sah sich die Karte genauer an um herauszufinden, ob sie dort irgendwelche Überraschungen erwartete.

    "Hm, wenn ich das hier richtig interpretiere, könnten sich an dieser Stelle Stromschnellen und dort ein Wasserfall befinden. Das heißt dann wohl wir haben einen durchaus beschwerlichen Weg vor uns und werden mit Sicherheit deutlich länger brauchen als die Zwerge auf der Strasse."

    #154Author Masu (613197)  14 Sep 22, 09:18
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    "Na so ausgetrocknet wie der Fluss ist sind die Stromschneller ein Bächlein und der Wasserfall eine fast trockene Treppe, oder so ... wir werden sehn." sagt Aljascha.


    "Puh was ein Chaos... Glamdring wütet rum, so hab ich unseren Onkel noch nie erlebt. Die anderen weigern sich mit euch Fremden zu gehn sondern wollen lieber alle zusammen im Haupttrupp bleiben. Mit einem Drachen wollen sie schon mal gar nichts zu tun haben und langsam wettern sie auch gegen Menschen, die ja auch nur Unheil bringen. Zu Waldelfen oder dem Herrn Waldschrat haben sie noch nichts gesagt aber ich befürchte das läßt nicht mehr lange auf sich warten.... vielleicht sollten wir einfach so losgehen?" Grim schaut die Gefährten und seinen Bruder an.


    "Ja wir sind nur zwei und nicht 40 versprochene Kämpfer aber zumindest sind wir nicht unwillig mit euch zu ziehen das ist doch auch schon was, oder?"


    Wieder guckt er fragend in die Runde.



    #155Author Sands (427472)  14 Sep 22, 09:52
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    "Ja, wir sollten so schnell wie möglich los." Mirmilla schaut stirnrunzelnd nach Nordwesten. "Die Wolken dort versprechen Regen, und zwar viel davon. Da kann sich das Flußbett schnell wieder füllen, so dass wir uns am Ufer entlang bewegen müssen. Außer Herrn Schupperich, natürlich."

    Auch Mirmilla findet das Verhalten des Zwergenkönigs sehr seltsam, will es aber nicht laut aussprechen. Sie hat noch kein Vertrauen zu den beiden neuen Begleitern gefasst - vielleicht sind sie Spione.

    Und auch dieser Waldschrat ist ihr nicht ganz geheuer.


    #156Author Irene (236484)  14 Sep 22, 10:01
    Comment

    Schnell war die übersichtliche Ausrüstung und einiges an Proviant auf Bergziegen und das ungerittene Bergpony verteilt.


    „Wenn das mit den Hasen doch zu mühsam wird könnt ihr auch auf Hubert reiten.“ Bot Aljascha den Waldelfen an.


    „Wir reiten schon mal los, wenn ihr euch einigt und noch wer mit will, immer dem Fluss entlang ….“ rief Grim noch den anderen Zwergen zu und winkte ihnen zu.


    Das Flussbett war steinig und von Felsbrocken durchsetzt, Aljascha konnte sich vorstellen wie ein reizender Fluss sich seinen Weg um die Felsen bahnte aber jetzt war es nur ein armseeliges Rinnsal in der Flussmitte und sehr viel Steinen und Geröll zu den Ufern hin.

    Zum Rand hin wurden die Steine kleiner und die Felsbrocken wurden zu Kieselsteinen und Sand und die Gefährten kamen gut voran.

    #157Author Sands (427472) 14 Sep 22, 10:30
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    OOC

    Sind jetzt nur Grim und Grum mit von der Partie?


    OOC Ende


    Hie und da waren noch einige höhere Büsche und Sträucher zu entdecken, allerdings war die Gegen größtenteils nur mit dürrem, borstigen Gras, Flechten und nur kniehohem Strauchwerk bedeckt. Die Landschaft wurde zusehens karger und vom Nordwesten blies ein eisiger Wind die ersten Wintergrüße vom Turum Mui herab.


    Gut, dass sich die Gefährten großteils am sandigen Rand des Bachbettes bewegten, dort waren sie von neugierigen Blicken und vom kalten Wind eingermaßen geschützt. Oben am Uferbereich gab es kaum Deckung, höstens vielleicht hinter einem der größeren Steine.


    Muckfumble zog sich seinen Schal enger um den Hals und trottete neben Mirmilla dahin.


    "Sagt, Frau Mirmilla, was hat euch dazu bewegt die hohe Wissenschaft zu lernen? Das ist ja nicht gerade eine typische Frauen-Zunft?"

    #158Author Muckfumble Sneezefinger (599515) 14 Sep 22, 10:50
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    OOC ja Grim und Grum sind zumindest erstmal die einzigen Zwerge die mit den Gefährten reiten. Ob noch weitere Zwerge folgen oder ob sie alle mit den Fremden nix weiter zu tun haben wollen weißman nicht. Vielleicht kommen ja noch Zwerge nach? Ende OOC

    #159Author Sands (427472) 14 Sep 22, 11:00
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    Mirmillas linke Augenbraue hob sich, als sie Muckfumble musterte.

    "Ihr seid wohl schon länger nicht mehr aus Euren Wäldern herausgekommen, werter Herr. Heutzutage tun auch die Frauen das, was sie möchten. Mich hat die Technik schon immer interessiert, ich habe als Kind ganze Tage in der Mühle meines Onkels verbracht, um zu verstehen, wie sie funktioniert. Als Onkel Robert starb, hat er mir genug Geld vererbt, dass ich zur Universität gehen und dort weiterlernen konnte."

    Warum will er das wissen, fragte sie sich.


    Dann fielen die ersten Regentropfen und Mirmilla hüllte sich in ihren neuen Kapuzenmantel.

    "Seid vorsichtig, wenn der Fluss anschwillt!" ruft sie den anderen zu.


    #160Author Irene (236484) 14 Sep 22, 12:02
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    "He, Hallo!" ruft eine weibliche Stimme hinter ihnen.

    "Wartet auf mich!"


    Ein kräftig Zwergendame kommt hinter der Gruppe dahergelaufen, ein Zwergpony hinter sich herziehend das mit zwei Bündeln beladen ist.


    Es ist Bruma!

    "Hejo!" ruft Muckfumble der Zwergin zu und winkt mit seinem Wurzelstab über dem Kopf.


    Schnaufend erreicht sie die Gefährten.

    "Wolltet ihr ohne mich aufbrechen meine Lieben?" fragt sie mit mütterlichem Ton.

    "Ich habe noch Verpflegung und warme Decken eingepackt, wer weiß schon welchem Wetter wir trotzen müssen, haha! lacht sie freundlich.


    "Willkommen Frau Bruma, wir freuen uns, wenn ihr uns begleitet und auch den Frauenanteil unserer Gruppe erhöht!"

    ruft Muckfumble der Zwergenfrau zu.

    Die Stämmige Zwergin trägt ein fein gearbeitetes leichtes Kettenhemd und darüber noch einen ausladenden Brustpanzer der ihre weiblichen Attribute betont. Am Kopf trägt sie eine Fellhaube die ihr schwarzes, wuscheliges Haar bändigt. Ihr Haut ist deutlich dunkler als die ihrer Sippe im Salzberg, sie scheint wohl eher einem Zwergenvolk aus den südlichen Gefielden abzustammen.


    "Nun Frau Bruma, wenn ihr die Letzte seid die uns folgt, dann sind wir komplett." Der Waldschrat blickt nochmal über seine Schulter.

    #161Author Muckfumble Sneezefinger (599515) 14 Sep 22, 12:52
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    Hubert trottete neben Aljascha her, nach den ersten paar Abstecherrn in die Büsche und Gräser hatte er sich damit abgefunden das hier nicht mit reichlichem Futter zu rechnen war. Also gab er es auf und hoffte man würde bei der nächsten Rast auch an ihn denken.


    Grim und Grum ritten auf ihren Bergziegen am Uferrand entlang und während Grum angeregt mit Aljacha plauderte gab Grim keinen Mucks von sich und schien nicht wirklich gut aufgelegt.


    Als er die ersten Regentropfen bemerkte zog er sich die Kapuze tiefer ins Gesicht und seuzfte auf. „Nicht auch das noch, wenn das mal nicht ein handfestes Unwetter wird, Wetterumschwünge sind hier sehr häufig.“

    Er sah sich um…. „Ne zum Unterstellen ist hier auch nichts .. an der Strasse gibt es einige Wälder und sogar das ein oder andere Schutzhäuschen aber hier am Fluss .. „ er zuckte mit den Schultern.


    „Ach was, das büschen Regen, ...“ Grum wirkte doch um einiges vergnügter als sein Bruder und trieb seine Bergziege zu einem schnelleren Trab an. „Noch 2 Flußbiegungen weiter und wir kommen zu dem alten Tosch-Stollen, trostlos inzwischen und nix zuholen aber unterstellen können wir uns dort erstmal .. na wenn wir bis dahin nicht weggespült werden ...“ Aus dem kleinen Rinnsal war inzwischen zumindest schonmal ein Bach geworden.


    #162Author Sands (427472) 14 Sep 22, 12:58
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    "Ah! Regen! Endlich! Ich nehme das als gutes Omen", verkündet Schupperich pathetisch. Er ist als einziger der Gruppe mitten im Flussbett entlang getappt, da er ohnehin zu groß ist um sich hinter irgendetwas zu verstecken. Tatsächlich hat er mit diesem Wetterereignis nichts zu tun, es regnet einfach. Immer dichter fallen die Tropfen. Insgeheim hofft Schupperich darauf, dass die Regenmenge reichen möge, um den Fluss wenigstens kurzzeitig wieder seine alte Größe zu geben.

    #163Authorhäring (1359813) 14 Sep 22, 12:58
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    Den Waldelfen ist das Wetter ziemlich egal - sie leben das ganze Jahr über unter freiem Himmel, und ihre Wollmäntel sind nach dem Weben so dicht gefilzt worden, dass sie nur sehr sehr langsam nass werden, selbst wenn sie direkt ins Wasser fallen würden. Allerdings stellen die beiden mit Erschrecken fest, dass die Zwerge ihre Tuche auf andere Art fertigen und schon nach kurzer Zeit von Wasser triefen.

    "Na zum Glück haben wir unsere alten abgeschabten Mäntel behalten", freut sich Lomma. "Die neuen halten zwar schön warm, aber jetzt hätten wir ganz schön dagestanden ..." Dann schaut sie zu Grim und Grum hinüber. "Wir können euch zeigen, wie man Kleidung herstellt die mit dem Wetter besser zurecht kommt", bietet Lomma ihnen an. "Also, später. Auf dem Rückweg", ergänzt sie verlegen.

    "Das Wetter ist kein Problem", erwidert Grum, "da vorne ist schon der alte Stollen. Ein kleines Feuer, und alles ist wieder trocken. Kann eure Wunderkleidung das auch?" fragt er und zwinkert.


    #164Authorhäring (1359813) 14 Sep 22, 13:51
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    Noch verwandelte sich der Regen nicht in ein Unwetter aber der Fluss wurde stetig breiter und die Wolken immer dunkler..


    „Kommt an das linke Flussufer, wenn wir die Höhe des Tosch Stollen errreichen sind wir schon auf der richtigen Uferseite und wer weiß wir breit der Fluss noch wird“ ruft Grum den anderen zu. Immer weiter drängte der breiter werdende Fluss die Gefährten ans Ufer.

    Bis auf Schupperich der wohl bald schwimmer kann wenn der Wasserpegel weiter in dem Tempo steigt.


    Inzwischen auf dem matschigen Uferstreifen hält Grum seine Ziege an und hebt eine Hand, „Folgt mir …. es ist nicht mehr weit. Früher wurden die Stollen immer so angelegt, dass wenn möglich das Erz und das Salz auch mit Schiffen abtransportiert werden konnte. Wir sind gleich da...“


    Aljascha versucht einen Stolleneingang zu erkennen aber alles was sie erkennt ist Geröll, die hügelige karge Landschaft aber einen Stolleneingang erkennt sie nicht.


    Bis Grum anhält und mit der Hand auf einen kleinen Hügel deutet, dort geht es rein, "da vorne ist schon der alte Stollen. Ein kleines Feuer, und alles ist wieder trocken. Kann eure Wunderkleidung das auch?" fragt er die Waldelfen und zwinkert.


    #165Author Sands (427472)  14 Sep 22, 13:53
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    Es geht ein Stück hügelan über rutschiges Geröll, und dann ist es geschafft.

    "Nicht schon wieder eine Höhle!" seufzen Lomma und Bortagon fast gleichzeitig, aber sie sehen ein, dass sie das Wetter besser erstmal abwarten sollten bevor sie weiterziehen. So trittsicher wie die Bergziegen sind ihre Hasen dann doch nicht.

    Grum kramt ein wenig im dunklen Höhleneingang herum und hat bald darauf genug trockenes Brennmaterial zusammengescharrt um ein kleines Feuer zu entzünden.

    "Nanu, wo bleibt denn der Drache?" wundert Grum sich. "Er will bei dem Wetter doch nicht etwa draußen bleiben?"

    "Ich glaube, er gehört zu denen die solches Wetter richtig gut finden", erwidert Lomma lachend. Und vielleicht möchte er auch den Zwergen nicht zu nahe treten, es ist ja sehr deutlich geworden das sie den Umgang mit Drachen lieber meiden, fügt sie in Gedanken hinzu. Dann schaut sie nach Alrik. Während der kurzen Wanderung schien er sich etwas erholt zu haben und hatte wieder fröhlicher dreingeschaut, aber nun in der Dunkelheit der Höhle schienen in die Ereignisse der letzten Nacht wieder einzuholen.

    "Sag mal, Alrik ... mitten in der Nacht, als du in die Schlafkammer gelaufen kamst - was war da eigentlich passiert?"

    #166Authorhäring (1359813)  15 Sep 22, 08:05
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    Aljascha kümmerte sich erstmal um die Ziegen, Ponies und um Hubert, und sucht dann weiter in den Beuteln und Säcken nach etwas essbarem. Ganz schön viel Zwergenbrot hier zumindest mehr als Zwerge denkt sie und legt es beiseite, für ein menschliches Gebiss ist es wohl eher nicht geeignet.

    Ein Stück wirft sie Hubert zu der daran schnuppert, reinbeisst und es wieder ausspuckt.. und dann Aljascha vorwurfsvoll ansieht. Warum gibt die sonst so nette Frau ihm jetzt Kieselsteine? Er versteht die Welt nicht mehr.

    Aljascha lacht .. „Na du frisst doch sonst auch alles?“ Sie gibt ihm statt des steinharten Zwergebrotes ein paar Äpfel und setzt sich dann zu Grum, dem sie das Zwergenbrot in die Hand drückt. „Tarim sagte ihr esst das wirklich, na dann bitte es ist genug da...“


    Gespannt lauscht sie wie Alrik den Bericht der letzten Nacht wiederholt, jetzt im wachen macht es allerdings auch alles nicht wirklich Sinn. Schon wieder dieser Morbius und was ist im Glamdring gefahren und was überhaupt soll das alles?


    #167Author Sands (427472) 15 Sep 22, 09:12
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    "Meiner Meinung nach hat das alles mit uns zu tun", meint Bortagon darauf. Auf die fragenden Blicke hin erklärt er: "Wären wir nicht angekommen, wäre bei den Zwergen alles so geblieben, wie es war. Sie hätten vielleicht darüber nachgedacht, eine weitere Expedition zu schicken, sie hätten darüber nachgedacht, was sie tun können, damit wieder mehr Wasser fließt, sie hätten darüber diskutiert wie mit der Bedrohung durch die Paladine umgegangen werden soll - und das wäre auch heute noch so, wären wir nicht plötzlich aufgetaucht. Wie muss das für Glamdring wohl ausgesehen haben? Da kommen wir - also, wir zwei, Lomma und ich, ein junges Menschenkind, Alrik, und zwei Menschenfrauen, Mirmilla und Aljascha, und erklären kurzerhand: keine Sorge, wir lösen das Problem schon. Ach ja, und den Drachen und den Waldschrat nicht zu vergessen. Was mögen sie von uns gedacht haben, als sie unserer ansichtig wurden? Und dann, was mögen sie gedacht haben, als sie von unseren Plänen gehört haben? Ich kann mir vorstellen, sie waren es sich selbst schuldig, nun ebenfalls eine Initiative zu zeigen. Jetzt, wo wir außer Sicht sind, wird sich ihr Mütchen vielleicht ganz schnell wieder abkühlen ..."

    #168Authorhäring (1359813) 15 Sep 22, 11:23
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    Alrik hatte versucht zu erklären was er letzte Nacht gesehen hatte. Eigentlich war das nur ein Paladin, der mit einem Zwerg sprach.

    Na ja, ein Paladin der sich selbst mit erhobener Stimme als Morbius Grimm bezeichnete. Keine gute Kombination wie Alrik fand.

    Und dann war der Paladin dem Zwerg durch eine Tür gefolgt. Viel war es wirklich nicht was er gehört und gesehen hatte.

    #169Author Masu (613197)  15 Sep 22, 16:14
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    "Ich habe es mit eigenen Augen gesehen wie Morbius in Gestalt des Paladins vor dem Fürsten stand und dann mit einer Handbewegung alle Lichter löschte." wirft Muckfumble ein während er genüsslich an seiner Pfeife pafft.


    Er stochert mit seinem Stock in der Glut in der ein trockener Holzscheit plötzlich mit einem Knall zerspringt und Funken bis an die Decke des Stollens aufwirbelt.


    "Ich habe euch ja schon von den Geschichten aus dem Norden der Salzfahrer erzählt....was wenn sie auch nur zum Teil wahr wären?"

    Der Waldschrat schaut in die Runde.

    "Wenn dort oben wirklich etwas altes, böses wieder erwacht ist? Unsere Welt ist voll von Guten und Bösen Wesen....bisher hielt sich alles im Gleichgewicht, bis eben vor einigen Jahren als die Trockenheit kam. Orc-Spähtrupps im Süden, durchgedrehte Paladine, größenwahnsinnige Nekromanten...wo hin wird uns das führen?"

    "Ich meine mich an eine alte Geschichte erinnern zu können...wenn ich mich nur erinnern könnte...das war was mit Feuer und Flammen...


    Muck seufzt nachdenklich.

    "Ich weiß nur, dass den südlichen Landstrichen langsam aber sicher die Lebensader abgeschnitten wird. Schlechte Ernten, Hungersnot, Einfälle von Orc-Trupps, Aufruhr unter den Völkern, darniederliegender Handel und sterbende Wiesen, Tiere und Wälder."


    Bruma steht hinter Muck und legt ihm die Hand auf die Schulter.

    "Nana...." meint sie tröstend.

    "Wir Zwerge haben wohl auch zu lange gezögert etwas zu unternehmen....um so mehr verwundert mich der plötzliche Aufbruch von Glamdring....das ist so gar nicht seine Art."

    Grim und Grum nicken zustimmend.


    "Wir werden mit euch die Ursache für das fehlende Wasser untersuchen und Glamding Bericht erstatten. Er wird dann wissen was zu tun ist."


    Muck nickt zustimmend, seine Augen nicht von der heißen Glut nehmend. Die Flammen spiegeln sich in seinen Augen wieder und es scheint als würde er weit zurück in seine Vergangenheit reisen um sein Gedächtnis zu erforschen...



    #170Author Muckfumble Sneezefinger (599515) 16 Sep 22, 07:54
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    Währenddessen in der Abtei Frost...


    "Chamuel und seine Männer wurde das letzte mal bei der Kreuzung zum Zwergenreich unter dem Berg gesehen und seither gibt es keine Spur mehr von ihnen!" hallte es durch den großen Saal.

    "Ihre Pferde wurden angebunden vor dem Eingang gefunden und ein Zwergenheer unter der Führung von Glamdring persönlich hat die Stollen in Richtung Norden verlassen....DAS ist ein Problem!"


    Melchior schlägt mit der Faust auf den Tisch so dass die Becher wackeln und Wein verschüttet wird.

    Seraphim rieb sich die Stirn.

    "Ja das ist ein Problem, aber das größere Problem ist der Nekromant....er kann dem Meister gefährlich werden, er konnte im letzten Krieg nur mit mehr Glück als Vernunft verbannt werden....jetzt ist er zurück und ich verwette meine Abtei dafür, dass er gut getarnt mit den Zwergen gegen Norden reist....sie standen ihm damals zur Seite und so wird es auch Heute sein!"


    Melchior springt auf und stützt seine Hände auf den Tisch.

    "Dann lasst uns aufbrechen und diese Zwergenbande in Richtung Norden verfolgen."

    "Wir kommen von Süden und der Meister schicht seine Horden von Norden...wir können sie dann mit einem Zangenangriff aufreiben und ein für alle mal besiegen!"


    Seraphim erhebt sich ebenfalls.

    "Meint ihr nicht, wir haben zu wenig Krieger für diese Unternehmung?"

    "Gut 500 Krieger reisen mit Glamdring".


    Melchior macht eine abschätzige Handbewegung.

    "Krieger? Pah! Verlaustes, verdrecktes und behäbiges Zwergenpack, mehr nicht."

    "Wir haben 100 starke Paladine und ein dutzend Heiler und Alchemisten, wir nehmen es mit jeweils 10 dieses Packs auf!"


    "Vergesst den Nekromant nicht!" ermahnt ihn Seraphim.

    "Dem werden wir schon Herr werden..." beruhigt ihn Melchior.


    "So dann, brechen wir sofort auf. Wir sind schnell mit unseren Pferden und die Späher berichten uns laufend über die Bewegungen der Zergenarmee."


    Und so setzt sich die Heerschar der Paladine in flottem Trab in Bewegung in Richtung Norden, dem Zwergenheer hinterher.

    #171Author Muckfumble Sneezefinger (599515) 16 Sep 22, 08:16
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    „Also die Zwerge sind die Salzstrasse lang, Morbius ist scheinbar wieder da aber wie und wo wissen wir nicht mit Sicherheit?“ Aljascha sieht die Anwesenden an und überlegt …“Ich würde vermuten Morbius ist mit den Zwergen mit, mit wem oder in wem weiß man nicht, oder doch? Ich kann mir nicht vorstellen das er als Pseudo Feldherr bei unserer kleinen Gruppe bleibt oder als kleiner Fußsoldat der nichts zu melden hat mit dem Trupp der Zwerge mitzieht.“


    Aljascha setzt ich ans Feuer. „Bruma bei den Vorräten die du noch eingepackt hast ist nicht zufällig auch Kaffee? Ich kann besser denken mit Kaffee...“


    Bruma nickt und wuselt gleich los, kramt in Taschen und Beuteln und hält dann eine Kanne und eine verbeulte Dose hoch. „Aber sicher habe ich Kaffee dabei...nur einen Moment..“ sie schaut nach draußen … „ach was Moment, lasst euch Zeit ich glaube heute Abend wird das nichts mit dem Weiterreisen…. Wir lagern am besten hier für die Nacht.“


    Aljascha nickt ihr zu schaut dann in die Runde, wer war anwesend als Morbius verschwand und wer benimmt sich seither unerklärlich und anders als sonst?“ Ich Blick wandert zu den 3 Zwergen.


    Grum schaut sie mit große Augen an … „Ihr meint wirklich .. ? Das kann nicht sein … Onkelchen?“

    #172Author Sands (427472)  16 Sep 22, 08:24
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    Irgendwo im Turum Mui...


    "Ja mein Herr....die Zwerge um Kronk Eishand haben wir zurückgedrängt in die tiefsten Stollen ihres Reiches...wir haben seit Wochen keinen Mucks mehr von ihnen gehört und wir bewachen jeden Verbindungsgang mit einer Hundertschaft und einem Höhlentroll."


    Der mächtige, wenn auch etwas fette Ork Häuptling steht an einem dunklen Abgrund und spricht in die finstere Tiefe hinein.

    Seine mächtigen Hauer aus den Unterkiefern sind mit zahlreichen Ringen verziehrt und seine gelblichen Augen sitzen in Wulstigen Augenhöhlen. Sein schwarzes Haar hat er zu einem hohen Pfereschwanz zusammengebunden der seine spitzen Ohren freilegt die ebenfalls mit allerlei Knochen und Ringen geschmückt sind.

    Um seinen Hals trägt der Ork eine Kette aus getrockneten Zwergenohren und an seinem breiten Ledergürtel eine Reihe von Zwergenschädeln, ebenfalls getrocknet und geschrumpft.


    Leise hört er eine dunkle, säuslende Stimme aus der Tiefe:

    "Dann bringe jetzt deine Horde in Stellung und vernichte die Zwerge endgültig..."


    "Ja mein Herr..." spricht Bartok während er seine Faust auf seine mächtige Brust legt.

    Er lauscht noch ein wenig in die Dunkelheit ob er noch weitere Anweisungen von seinem Meister erhält und stapft dann davon als es Still bleibt.

    Nach einigen Abzweigungen und Toren schwillt der Lärm von Stimmen und Gegröle deutlich an und schließlich erreicht er einen großen Felsendom in dem sich eine große Schar von Orks tummelt.


    Als Bartok den balkonartigen Felsvorsprung betritt beginnen Trommel tief zu schlagen und zu wummern.

    "Bartok, Bartok, Bartok!" stimmt die Ork-Meute in den rythmischen Schlag der Trommeln mit ein.


    Der Heerführer hebt die Hand und es wird langsam stiller im Felsendom.

    "Brüder von Karr, hört mir zu!"


    "Und Schwestern!" tönt es aus den hinteren Rängen von einer weiblichen Ork-Stimme.

    "Und Schwestern...har har har!" lacht Bartok.

    Die Orks stimmen lachend und grölend mit ein.


    Als sich die Menge beruhigt hat spricht er weiter.

    "Unser Meister und Anführer hat endlich den Befehl gegeben auszuziehen und gegen Süden zu marschieren.

    "Ein dreckiges kleines Zwergenheer ist hierher unterwegs und wir werden sie zertreten wie wir es schon mit ihren Erkundungstrupps gemacht haben!" Zustimmendes Grunzen erklingt aus den Reihen der Orks, während Bartok zufrieden über die Zwergenschädel an seinem Gürtel streichelt.


    "Zum Kampf, zum Kampf meine Brüdern und Schwestern!"

    "Zum Kampf, Zum Kampf, ZUM KAMPF!" brüllt das ganze Ork-Heer.



    #173Author Muckfumble Sneezefinger (599515) 16 Sep 22, 08:43
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    Grum schaut sie mit große Augen an … „Ihr meint wirklich .. ? Das kann nicht sein … Onkelchen?“



    Grim fällt ihm ins Wort, „..das würde auch erklären warun er gleich zum Krieg bereit macht, sonst hat er immer alles erst 104mal durchdacht, hin und her überlegt, dreimal verworfen und dann erstmal wieder vertagt.“


    „Aber was bedeutet das nun für uns? Ist es gut oder schlecht oder egal das wir nicht mehr bei dem Zwergentrupp sind? Ja ich muss gestehen das ich Morbius nie wirklich getraut habe aber… „ Aljascha nimmt von Bruma einen Kaffee entgegen ….

    “… ich habe diesen Morbius nie kennengelernt .. aber in den alten Chroniken steht er hat damals mit den Zwergen zusammen gegen das Böse aus dem Norden gekämpft ..“ wirft Grim ein. „Das er sich jetzt gegen sie stellt halte ich für unwahrscheinlich.“

    Grum nickt seinem Bruder zu „Und jetzt ist er auf dem Weg zu Kronk, … aber wenn Morbius wirklich im Onkelchen steckt, was ist dann mit ihm, bisher hatte er glaube ich nur Tote zurück gelassen wenn er den Wirt wechselte...?

    #174Author Sands (427472)  16 Sep 22, 10:30
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    Lomma trippelt zum Eingang des Stollens und schaut vorsichtig hinaus. Vom Flussbett ist noch mehr viel zu sehen. Eine träge schlammig-braune Masse wälzt sich talabwärts. Einen Moment hat Lomma Sorge, dass Schupperich davon mitgerissen worden ist, aber dann erkennt sie, dass der sich halb ans Ufer gelegt hat und Wasser und Schlamm über seinen breiten Rücken laufen lässt. Der Boden ist aufgeweicht, und das Wasser steht in tiefen Pfützen. Der Regen hat zwar aufgehört, aber es wird wohl noch ein paar Stunden dauern bis alles Wasser sich verlaufen hat.

    Seufzend kehrt Lomma zu den anderen zurück. Sie werden wohl wirklich die Nacht hier verbringen müssen! Na, dann will ich wenigstens schauen, ob wir hier auch allein sind, überlegt Lomma und macht sich eine kleine Fackel zurecht.

    "Nanu, wo willst du hin?" fragt Bortagon erstaunt. "Den Stollen erforschen?"

    "Nur ein paar Schritte gehen", erwidert Lomma und leuchtet die Wände des Stollens an. "Sagt mal, ist dieser Stollen schon lange verlassen? Lebt hier auch gewiss niemand mehr?" fragt sie Grum. Dann hält sie inne. "Da, das an der Wand ... Bortagon, schau auch mal ... wie die Adern im Gestein verlaufen, und dazu die Spuren der Spitzhacken. Wenn man es von hier betrachtet, im Schein der Fackel, mit den flackernden Schatten - sieht es auch wie ein Nachrichtenbaum. Und da oben ist tatsächlich eine Nische!" Lomma reicht die Fackel an Bortagon weiter und klettert geschickt an der Wand hoch, greift in die Nische und holt ein kleines steinernes Plättchen daraus hervor.

    "Ohne Zweifel eine Nachricht", stellt sie fest. "Vom Alten Bortagon. Er war hier! Und hier steht: Dies war der einzige Baum, den ich hier noch finden konnte."

    "Schade", sagt Bortagon. "Er muss die Nachricht geschrieben haben, als er schon nicht mehr bei Verstand war."

    #175Authorhäring (1359813) 16 Sep 22, 12:45
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    Aljascha und Grum sehen einander fragend an.. wie aus einem Mund sagen sie „Und mehr stand da nicht….?“


    Grim schiebt sie zur Seite und schaut sich das Plättchen an, da muss noch mehr zu finden sein DAS ist doch keine Nachricht die den Aufwand sie zu verstecken lohnt.

    Zu Lomma gewand redet er weiter: „Hier wird schon sehr lange nichts mehr abgebaut und bewohnt war der Stollen nie. Selbst zu der Zeit als der alte Bortagon hier weilte waren die Stollen schon still gelegt, was also hatte er hier verloren.

    Grim schaute ratlos, „Es hieß er hat nach Drachen gesucht oder nach einem Drachen..“ er schüttelt wieder den Kopf „.. ich weiß es nicht, es ist schon so lange her, selbst die Erzählungen sind so alt das man Realität nicht mehr von Sagen trennen kann. Es muss etwa zur Zeit des großen Krieges gewesen sein.. aber mehr weiß0 ich leider auch nicht.. er sieht hilfe suchend zu Grum und Bruma. „Bruma kam erst sehr viel später von ihrer Sippe weiter im Süden zu uns und ganz ehrlich Grum weiß in Geschichte weniger als ich.“

    #176Author Sands (427472)  16 Sep 22, 13:36
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    Lomma dreht nachdenklich den flachen Stein in der Hand hin und her. Ich hätte genau dieselbe Nachricht geschrieben, denkt sie dabei. Diese Zeichnug im Felsgestein, die Farben, das erinnert sehr an einen Baum ... ich kann gut verstehen, dass er die Gelegenheit genutzt hat, eine Nachricht zu hinterlassen. Dieses Stück Stein sieht sogar fast aus wie ein Stück Rinde ... es fühlt sich an wie ein Stück Heimat, wie ein Stück Wald wo gar keine Bäume mehr sind ...
    Bortagon räuspert sich und sagt laut: "Das gehört zu unseren Ritualen, dass wir für andere unserer Sippe Nachrichten hinterlassen. Wir leben sehr verstreut und man sieht sich manches Jahr nur auf den Stammestreffen und vielleicht nicht mal da, und so kann man Kontakt halten, anzeigen dass man noch lebt, auf Besonderheiten hinweisen ... Lomma und ich haben auch Nachrichten hinterlegt, wann immer sich die Gelegenheit bot, seit wir den Ezomir überquert haben und wir haben Ausschau gehalten nach Nachrichten von anderen Waldelfen. Leider gab es nicht oft Gelegenheit: in Alriks Dorf waren die Bäume in einem zu schlechten Zustand, beim Alten Klausen waren sie meist noch zu jung, nur im Wald wo Elsie wohnt war es leichter gewesen. Aber dies ist das erste Mal, das wir eine Nachricht gefunden haben, deshalb ist das für uns etwas besonderes, egal wie banal der Inhalt für einen Außenwaldler erscheinen mag."
    "Keine Drachen", ergänzt Lomma und schaut in das Dunkel der Höhle. "Sonst hätte er das geschrieben. Das war nämlich das Ziel seiner Reise gewesen. Damals mussten viele unserer Vorfahren auf eine ungewisse Reise gehen, weil der Wald immer weniger wurde. Manche haben noch verrücktere Dinge unternommen: sie wollten zu den Menschen und mit ihnen darüber verhandeln, wieviel Wald sie stehen lassen müssen und wieviel sie abholzen dürfen. Dabei sprachen sie damals nicht mal die Sprache der Menschen. Aber wir haben das dann gelernt. Jedenfalls, der Alte Bortagon kam zurück und niemand wusste, wo er eigentlich alles gewesen war. Bis jetzt." Lomma nimmt ihr kleines Messer aus der Tasche und beginnt, ihrerseits eine kurze Nachricht in den Stein zu ritzen.
    "Das ist schwieriger als ich dachte", stellt sie schnell fest. "Und ich dachte, er hätte zufällig einen Weichstein gefunden und einfach die gute Gelegenheit genutzt ..." Lomma tritt einen Schritt zurück und betrachtet noch einmal die Spuren im Felsgestein, die sie so sehr an einen Baum erinnert haben. Ihr Vorfahr war also hier gewesen. Hatte er einfach nur vor dem Regen Schutz gesucht? Oder lohnte es sich, tiefer in den verlassenen Stollen hinein zu gehen?
    #177Authorhäring (1359813) 16 Sep 22, 21:01
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    Aljascha versteht die Elfen schon aber sie selber hätte wohl eine andere Nachricht hinterlassen, „Geht nicht weiter da sind Höhlentrolle, viele!!!“ oder „Der Stollen ist sicher immer geradeaus weiter gehen.“ oder „Sackgasse, ihr könnt gleich wieder umdrehen..“ sie sieht aber ein das diese Nachrichten nicht als Wegweise oder Anweisungen gedacht waren sondern einfach nur eine Art Kontaktaufnahme waren, für irgendwann und nichts mit aktuellen praktischen Belangen zu tun hatten.

    Sie dachte an den Botenvogel den sie ganz am Anfang der Reise zu ihrer Sippe geschickt hatte, sie hatte auch nur geschrieben „Macht euch keine Sorgen, muss nur einen Umweg machen. Jascha.“ … sie kicherte innerlich „Macht euch keine Sorgen...“ der Satz der unweigerlich dazu führen würde das man sich Sorgen macht.. so ähnlich wie etwas gut wegzulegen um es nicht zu verlieren … zack schon weg und verloren.


    Stellte sich aber nun die Frage was tun, am nächsten Morgen weiter dem Flussbett folgen, durch den Stollen weiter gehen?

    Sie wusste es doch auch nicht, irgendwie fand sie das Flussbett sympathischer, nicht schon wieder ein dunkler Stollen ohne Luft und Himmel und vielleicht war es ja eh egal .. vielleicht war das Ziel das Gleiche. Vielleicht gaben Alriks Karten da Auskunft?


    „Wir sollten alle zusammen mal besprechen was wir nun weiter machen, wo und wie es weiter gehen soll. Hubert und ich schauen mal nach Schupperich.“


    Mit diesem Gedanken trat Aljascha mit dem Wildschwein neben sich hinaus in die Dämmerung und ging hinunter zum Flußbett, wo der Fluss schon viel von seiner Breite eingebüßt hatte.

    „Schupperich…?!?“ Es dauerte etwas bis sie den Drachen im Schlamm erkannte, wie er da am Flussbett am Ufer lag und alle 4 von sich streckte.

    „Kommst du mit in den Stollen? Wir müssen mal sehen wie es nun weiter gehen soll….

    #178Author Sands (427472)  17 Sep 22, 09:01
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    Langsam erhob sich Schupperich und begann, die getrocknete Schlammkruste abzustreifen. Wie soll es nun also weitergehen, überlegte er. Kann es so überhaupt weitergehen? Der Regen war so schnell verschwunden wie er gekommen war - wie schön war doch den Anblick der Nebel dampfenden Wälder am Berghang gewesen, früher ... als das Wasser noch nicht ungebremst ins Tal hinab schoss und alles an Erde mitnahm, was nicht niet- und nagelfest war. Die wenigen verbleibenden Zwergbäumchen und das wenige harte Gras, das an manchen Stellen  noch wuchs, konnten ja froh sein, wenn sie nicht selbst mitgerissen wurden ... Eigentlich konnten die Zwerge fast dankbar sein, dass das Wasser ausblieb ... es würde sonst noch schneller dafür sorgen, dass nur noch das kahle Gestein übrig bliebe ...
    "Ja, wie soll es weitergehen?" sagt Schupperich zu Aljascha während sie den Hang hochstapfen. "Hier sind Kräfte am Wirken, die sich unserem Verständnis entziehen, also, jedenfalls meinem. Hier hat sich etwas über eine lange Zeit entwickelt, nur haben wir es erst jetzt bemerkt, also, ich jedenfalls. Es wird vielleicht ebenso lange dauern, um die Wirkung wieder umzukehren. Und wir werden es nicht allein tun können. Sagte Alrik nicht, das dieser ... naja, Fluss, oben bei Kronk Eishand entspringt?  Ein Gefühl sagt mir, dass sich dort oben unser Schicksal entscheiden wird. Wenn es einen Weg gibt, ungesehen dorthin zu gelangen, sollten wir ihn gehen."
    Dann sind beide in der Höhle angelangt.
    #179Authorhäring (1359813) 17 Sep 22, 13:41
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    Alrik grübelte nich über die Nachricht auf dem Plättchen.

    "Könnte dss heißen, das euer Vorfahr hier einen Wald vermutet hatte, aber alle wirklichen Bäume entweder abgeholzt oder eingegangen wären, so dass er nur diesen in den Fels geschlagenen Baum finden konnte?"

    Alrik rollte die Karte aus. Dort war soweit er das verstand ein Wald eingezeichnet. Er versuchte im Schein der Fackel genauer hin zu sehen. Dort stand etwas. Alrik starrte wie gebannt auf die Karte und versuchte die Schrift zu entziffern.

    Hinter dem Höhleneingang in dem sie saßen ging wohl ein Gang in den Berg. Das würde dazu passen, das von hier aus Waren verschifft wurden.

    "Mirmilla, Aljascha, schaut ihr bitte mal her? Könnt ihr das lesen? Da steht etwas was ich nicht verstehe.

    Tosch-Stollen. Vorsicht.! Gog? Ogg?"

    Er kam nicht weiter.

    #180Author Masu (613197)  17 Sep 22, 17:32
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    "Hmm Tosch ist Rogolan für unter dunklen Bäumen. Grim, Grum kann es sein das dieser Berg früher bewaldet war?"

    Aljascha sah zwischen der Karte und den Zwergen hin und her.

    Grim nickte, ja daher hat der Stollen ja seinen Namen.

    "Die Bäume waren irgendwann weg aber der Name blieb..." er kratzte sich den Bart.

    #181Author Sands (427472) 17 Sep 22, 21:10
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    Schupperich zwängte sich in den niedrigen Stollen hinein , blieb aber gleich am Eingang stehen und schnupperte aufgeregt. Dann bemerkte er die beiden Waldelfen, die immer noch wie gebannt vor der Felswand standen.
    "Ah, Ihr habt die Nachricht gefunden? Erstaunlich, ich dachte immer, diese Sprache in Bildern wird nur unter Drachen gelehrt", ruft er aus.
    "Sprache in Bildern?", fragt Lomma, " wovon sprichst du?"
    "Und woher weisst du, dass wir hier eine
    Nachricht gefunden haben?", ergänzt Bortagon.
    "Ihr steht doch direkt davor", erwidert Schupperich belustigt. "Ach so ... ihr betrachtet wohl nur das Bild? Hm ... es ist zwar etwas beschädigt aber noch lesbar. Mal sehen, dort steht: letzter Ausbruch zur Zeit der Quam, also, Moment, vor über tausend Jahren. Gefahr eines neuen Ausbruchs gering, weitläufige naturbelassene Höhlensysteme, keine Nachbarn. Gegend zur Besiedlung aber nicht geeignet. Neigung zum Austritt von giftigen Dämpfen ab ... das ist nicht mehr lesbar. Warnung: in kleinen Mengen genossen - Hochgefühl, Halluzinationen, Hellsichtigkeit ... bei langanhaltender Anwendung: bleibende Schäden ... Aha. Es wird davor gewarnt, sich nördlich von hier häuslich niederzulassen, jedenfalls wenn man ein Feuerdrache ist. Das wäre schlecht für die Gesundheit, auch wenn schon lange keine vulkanischen Aktivitäten mehr stattefunden haben. Hier steht, bis jetzt hat noch jeder dort den Verstand verloren. Das klingt nicht gerade wie eine Einladung ..."
    #182Authorhäring (1359813) 18 Sep 22, 09:22
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    Aljascha ebenso wie Grim und Grum hören dem Drachen gebannt zu.


    „Also ganz ehrlich mich verwirrt das alles … wenn schon Abenteuer warum nicht geht nach x und befreit die Prinzessin, die sich dann in einen Frosch verwandelt und zufrieden mit den anderen Fröschen im Burggraben wohnt? .. halt irgendwas einfaches überschaubares.. irgendwie hatte ich gehofft sobald wie in den Eisbergen sind wird sich schon eine Lösung für alle Probleme zeigen …..“ Aljascha schüttelt den Kopf.. „Ganz schön naiv, oder?“


    Aljascha greift nochmal zu Alriks Karte … „hmmmm Gog? Ogg? Ok bedeutet Schwarz aber nen das steht da nicht … anderseits wenn man bedenkt das es Menschen waren die wohl diese Karten erstellten und diese wahrscheinlich nicht unbedingt flüssiges Rogolan sprachen… „


    Grum nahm Aljascha die Karte aus der Hand, putzte seine Brille und sah sich die Stelle nochmal näher an … „Tosch-Stollen. Vorsicht ! Rogmarog… das heißt „Oberster Richter“ in eurer Sprache… und dann steht da noch Dorkkasch, was Feind heißt… oder .. „ er druckst etwas rum … „ Kind des Bösen ….“ noch leiser fügt er hinzu „oder Drache“


    „Na toll und wenn wir das zusammen nehmen mit dem was Schupperich in dem Wandbild gelesen hat dann haben wir es hier im Berg mit einem verrückt gewordenen Drachen zu tun, oder wie? Also ich würde glaube ich lieber weiter das Flussbett hoch wandern bis wir auf Kronk und seine Sippe treffen?“ Aljascha setzt sich neben das Feuer, abwesend streichelt sie die Schleiche durch ihr Hemd, diese schnurrt nur vor Wohlbehagen, eine akute Gefahr auch von verrückten Drachen scheint es also nicht zu geben.

    Wer weiß es ist ja auch schon so lange her vielleicht ist der Drache wirklich verrückt gewesen und in einen Felsspalt gestürzt.. oder so...



    #183Author Sands (427472)  19 Sep 22, 08:30
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    OOC:

    die Variante mit den Fröschen gefällt mir 🙂 vielleicht kriegen wir das noch irgendwie untergebracht 😀

    Ende OOC


    "Also mich kriegen keine zehn Bergziegen mehr in eine Höhle", erklärt Lomma kategorisch. "Wenn selbst die Drachen davor warnen. Und überhaupt, wollen wir wirklich noch die Nacht hier verbringen? Es müsste fast Vollmond sein ..." Lomma läuft zum Höhleneingang und schaut nach draußen. "Ja, wir haben Vollmond ... und klaren Himmel. Und das Wasser ist wieder zum Rinnsal geworden. Das müsste gehen."

    Lomma geht zu ihrem Hasen und führt ihn am Zügel zum Stolleneingang.

    #184Authorhäring (1359813) 19 Sep 22, 09:01
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    "Oh, eine idyllische Vollmondwanderung? Da bin ich dabei!"

    Bruma ist auch aufgestanden und macht ihr Zwergpony abmarschbereit.

    Auch ihr ist im Stollen nicht wohl zu Mute. Zuviele Drachen hier....ganz eindeutig.


    Muckfumble rappelt sich auf und packt sein Bündel.

    "Es sind wohl noch ein paar Tage bis wir im Norden ankommen, wir sollten keine Zeit verlieren..."




    #185Author Muckfumble Sneezefinger (599515)  19 Sep 22, 09:46
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    "Na da keiner wirklich Lust auf noch eine Höhle hat und der Mond scheint können wir auch gerne weiter gehen." Aljascha hilft die Ziegen und Ponies zusatteln und zu beladen.

    "Alrik, hast du die Karte wieder eingepackt... gut dann kann es wohl wieder los gehen, hoffen wir das Wetter hält aber bei der sternklaren Nacht draussen sieht es gut aus."



    #186Author Sands (427472) 19 Sep 22, 09:54
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    Mit einem leisen Seufzer packt auch Mirmilla ihre Sachen und macht sich bereit, durch die kalte Nacht weiter nach Norden zu ziehen.

    #187Author Irene (236484) 19 Sep 22, 10:25
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    Alrik war ganz froh, nicht wieder in ein Höhlensystem gehen zu müssen. Die Nacht war so hell, da sollte es keine Probleme beim Gehen geben.

    #188Author Masu (613197) 19 Sep 22, 11:49
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    Zwar begeistete Aljascha der Gedanke an den dunklen Stollen nicht aber irgendwie ließ er sie auch nicht los … war der alte Bortagon nicht auf der Suche nach einem Drachen gewesen, hatte er einen gefunden bevor er verrückt wurde? Was wenn es den Drachen noch gab? Vielleicht war das Geheimnis des verschundenen Wassers gar keins, vielleicht hatten die Zwerge in ihrem Eifer einfach die Flüsse begradigt,Wälder abgeholzt und so den Wassermangel selbst verschuldet .. aber warum jetzt und in diesem Ausmaß? Ihre Gedanken drehten sich so sehr im Kreis das sie zuerst das leise Zischen der Schleiche gar nicht wahnahm.



    Beeilt euch, die Schatten warten nicht….. schnell schnell … „ Aljascha hörte es ganz dortlich in ihrem Kopf… „Kannst du nicht klarer reden, verdammt… welche Schatten… „

    Grum sah sie verwirrt an als er sie plötzlich reden hörte … „Mit wem redet ihe Jascha?“ er sah sich suchend um aber er sah niemanden.

    Kronk braucht euch, die Schatten…. Sie sind fast da ...schnell schnell...“

    „Kronk und seine hunderte von Zwerge brauchen uns? Nicht eher wir sie? ..“ Doch die Scheiche antwortete Aljascha nicht sonder gab nur noch ein gelegentliches gezischtes „Schnell schnell...“ von sich.

    Aljascha informierte die Mitreisenden über das was die Schleiche ihr zu versteh gegeben hatte und zu einer weiteren Erklärung wusste sie auch nichts zu sagen

    #189Author Sands (427472) 19 Sep 22, 12:37
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    Schupperich maß den Worten der Schleiche großes Gewicht bei. "Sie sieht nur so klein und unscheinbar aus, in Wirklichkeit ist sie viel größer. Wenn sie sagt, dass Eile geboten ist, dann sollten wir das ernst nehmen."

    "Moment, sollen wir wirklich gleich weiter ... und wenn noch weitere Nachrichten ... oder Spuren?" fragte Bortagon zaghaft.

    "Nach hundert Jahren? Welche Spuren kann es da noch geben? Und weitere Nachrichten finden wir am ehesten, wenn wir weiterziehen", erklärte Lomma.

    "Und wenn er nun wirklich ... wenn er nun wirklich einen Drachen gefunden hat? Und ihm sein Wunsch erfüllt wurde?" Bortagon flüstert so leise, dass nur Lomma ihn hören kann.

    "Das wäre ja ... nun, ich habe in letzter Zeit so viel gesehen und gehört, dass ich eigentlich nichts mehr für unmöglich halte. Wir werden sehen. Vielleicht bekommen wir die Gelegenheit, es auszuprobieren ... aber jetzt schnell. Sonst bleiben wir hinter den anderen zurück."


    Das Wetter hielt, und die kleine Gruppe kam überraschend gut voran.

    #190Authorhäring (1359813)  19 Sep 22, 13:13
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    Alrik kannte die Karten mittlerweile recht gut und schaffte es sogar im Gehen mit der Vollmondbeleuchtung sie zu lesen.

    Er trabte zu Grim und Grum um mit ihnen zu sprechen.

    "Wie schnell ist ein Zwergenheer? Wieviele km kommt es pro Tag vorwärts? Hatte der Regen einen Einfluss auf die Strecke die sie zurück gelegt haben? Wie lange hatten wir in der Höhle gelagert, hat das Heer in der Zeit sich auch untergestell oder ist es einfach weitermarschiert weil es keine ausreichenden Unterstellmöglichkeiten gibt und"


    Alrik überschüttet die beiden so mit seinen Fragen, dass er gar nicht merkte, dass er ihnen keine Chance zum Antworten gab.

    Gleichzeitig versuchte er abzuschätzen wie schnell sie waren und wo sich Weg und Flussbett näher kamen und wann und wo sie am Besten zum Zwergenheer dazu kommen konnten.

    #191Author Masu (613197)  19 Sep 22, 22:44
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    Grim und Grum ritten neben der Bergziege von Alrik her und hörten sich die Tausend Fragen geduldig an.

    Dann sahen sie einander an und Grim dann Alrik. „Langsam mein Junge, also der Weg das Flussbett hoch ist länger als die Salzstrasse und Zwerge stellen sich nicht unter, wenn sie ein Ziel haben haben sie ein Ziel und da werden Rasten und so auf das Nötigste beschränkt. Und schneller als wir sind sie auf jeden Fall, es sind geübterer Reiter auf den Bergziegen. Soldaten eben….“ er hohlte schnell Luft und redete weiter bevor Alrik noch eine Frage dazwischen werfen konnte.

    „Der Regen war gar nicht so schlimm und mit dem reißenden Fluss hatten die Zwerge auf der Salzstrasse ja kein Problem.. es ist unwahrscheinlich das wir vor dem Zwergenheer bei Kronk sind. Es sei denn sie warten auf uns, aber warum sollten sie das tun…?“

    Die Brüder sahen sich an und nickten.. „Aber wir sollten sehen das wir weiter kommen.. irgendwie habe ich ein ungutes Gefühl, Und ein paar Tage wird es sowohl für uns al auch für sie noch dauern bis zur Kronks Festung, Liegt ja auch nicht gerade um die Ecke. Kronks Feste ist schon sehr hoch in den Eisbergen.“

    Aljascha ging neben den Bergziegen her, neben ihr Hubert der immer wieder Abstecher in Gebüsche machte auf der Suche nach Fressbarem. Sie nahm sich vor in der nächsten Nacht mal zu sehen wie weit die Zwerge waren und ob alles OK war.

    Die Schleiche schien sich wieder beruhigt zu haben, bis auf ein gelegentliches „Sssschnell...“ nahm Aljascha nichts wahr, obwohl sie versuche die Schleiche nach Details zu befragen…


    #192Author Sands (427472) 20 Sep 22, 08:08
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    Der helle Schein des Vollmonds spiegelte sich in den nassen Kieseln im Flussbett und verlieh ihnen einen milchig-weißen Schimmer. Sie sehen aus wie die Schuppen eines sehr alten Drachen, sinnierte Schupperich versonnen. Ich sollte innehalten und einige aufheben, vielleicht sind es tatsächlich welche - die ausgefallenen Schuppen eines anderen Drachen bringen dem Finder Glück ... aber nein, wir haben keine Zeit für solche Kinkerlitzchen, wir müssen weiter.

    Die Erinnerung traf Schupperich unvorbereitet - er taumelte, wusste auf einmal nicht mehr, welchen Fuß er vor welchen zu setzen hatte, und war nur froh, dass er es trotzdem irgendwie schaffte weiter gerade aus zu laufen. Wir haben keine Zeit für solche Kinkerlitzchen, wir müssen weiter ... Das war der Satz, der den letzten großen Streit eingeleitet hatte, jener letzte Streit, nach dem sie sich aus den Augen verloren hatten, weil jeder seine eigenen Wege gegangen war. Dieberthe hatte verkündet, alleine weiter nach Norden zu ziehen, auf der Suche nach den kristallklaren Bergseen mit türkisgrünem Wasser, aber das seien Dinge, von denen er überhaupt nichts verstände und für er leider keinen Sinn hätte. Und er hatte verkündet, dass er besseres mit seiner Zeit anzufangen wüsste, und dass ihn diese Reise die Flüsse hinauf sowieso schon lange genervt hätte und dass er ins Meer zurückkehren würde, da hätte man wenigstens Platz um sich einmal lang auszustrecken. Aber ins Meer war er niemals zurückgekehrt ... er hatte versucht zu vergessen, er hatte versucht, eine Aufgabe für sich zu finden, aber wie es aussah, hatte das Schicksal nicht vor, ihn einfach so davon kommen zu lassen.

    Ab und an hatte er noch von Dieberthe gehört, man hatte sie gesehen, wie sie flussaufwärts schwamm, den Bergen entgegen ... er hatte anfangs oft gedacht, sich einen Ruck geben und ihr einfach folgen zu können. Dann jedoch war er träge geworden, hatte seine Höhle immer seltener verlassen, und vielleicht wäre er eines nicht allzu fernen Tages lebendig versteinert, wenn, ja, wenn ...

    Schupperich seufzte tief und offenbar so laut, dass alle anderen es bemerken mussten.

    "Das machte der Vollmond", beeilte er sich zu erklären. "Bei Vollmond werde ich immer sentimental."

    Angenommen, Dieberthe hat ihren Weg unbeirrt fortgesetzt - so war es immer ihre Art gewesen, sie hat sich nie von einem einmal gefassten Ziel abbringen lassen - ob sie dann wohl auch in diese Gegend gekommen ist? Und ob sie ihren klaren türkisgrünen Bergsee gefunden hat? Was sie wohl zu den Zwergen gesagt hat? Sie war ja nie scheu gewesen, hat sich nie versteckt, und hatte immer Freude an allem was glänzte ... und sie konnte unausstehlich werden, wenn sie etwas haben wollte.

    Schupperich schüttelte sich unwillkürlich. Es wäre wirklich ihre Art gewesen, den Zwergen ihr Gold und ihre Edelsteine zu neiden. Ich habe nie verstanden, was sie damit eigentlich wollte ...

    #193Authorhäring (1359813) 20 Sep 22, 09:15
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    In der Zwischenzeit bei Kronk Eisenfaust…. „Das kann nicht sein das kann nicht sein .. nein nein das kann nicht sein …. „ unaufhörlich läuft Kronk hin und her .. die Höhle ist geräumig aber doch fast zu eng für all die Zwerge die sie nun beherbergt...

    „Gut sie kommen nicht zu uns, nie und ninmer aber … was sollen wir tun … warten.. worauf.“ er wirkt ungehalten und ungeduldig.

    „Wir kämpfen, wir kennen unseren Berg besser als sie .. sie werden schon sehen … mit wem sie es zutun haben .. „ der ältere Zwerg mit dem langen Bart wirkt aufgebracht und haut mit seinem Streithammer gegen den Fels.

    „Es sind zuviele, und in den engen Gängen kann man nicht kämpfen da walzen sie uns einfach nieder.. einfach durch ihre Anzahl. Ja Höhlenorks sind keine würdigen Gegner aber .. verdammt wenn es doch nicht so viele wären ...“ Kronk denkt nach.

    „Hach viele …. aufgeben ist keine Alternative … es muss was passieren Ich sage wir greifen sie an … „

    „Ruhe Dorin ich versuche zu denken… Sie sind viele aber sie sind dumm wie Höhlenorks eben dumm sind, vielleicht kann man sie in eine Falle locken? Bringt mir die Karten des Berges … los schnell…"

    #194Author Sands (427472) 20 Sep 22, 09:57
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    Als die Gruppe zum Nachtlager anhält, denn bei aller Eile so ganz ohne Schlaf kommen weder die Ziegen. Ponies noch ihre Reiter aus, setzt sich Aljascha etwas abseits.

    Sie wartet bis zumindest die Zwerge schlafen und schleicht sich dann aus dem Lager...



    Sich möglichst ausser Sicht und nah am Boden halten fliegt Aljascha in Richtung die die Zwerge auf der Salzstrasse genommen haben und folgt diesen. Nach einer Weile kommt sie an das Zwergenheer, sie umfliegt es großräumig und folgt der Strasse weiter nach Norden.

    „Noch ein ganz schönes Stück und kalt ist es geworden,“ denkt sie und folgt der Strasse bis sie Licht in der Dunkelheit entdeckt, ein großes Aufgebot an .. an ja was … Menschen? Zwerge sind es keine. Sie fliegt vorsichtig näher…. Immer auf Deckung bedacht. Orks? Da lagern unzählige Orks?

    Zwerge kann sie keine ausmachen, nur Oks und noch mehr Orks, alle schwer bewaffnet und so wie sie klingen übel gelaunt.

    Die Schleiche fängt wieder an sich zu rühren „Da sind sssie die Schatten .. sie sind da … viele .. noch mehr werden kommen …… Schatten kann man nicht aufhalten … Schatten sind wie Wasser wie ein Fluss … sie kommen … „



    Sie muss zurück .. schnell .. und dann muss sie sehen wie man Kronk und seinen Leuten helfen kann und verhindern das Glamdring in die Orks hinein läuft … und … sie lacht innerlich … aber es ist ein verzweifeltes Lachen … wie sollen sie das machen 1 Drache, 3 Zwerge, 2 Waldelfen, 2 Menschenfrauen und ein Junge? Eine Armee sieht anders aus … nun ja eine Armee haben wir … sie denkt an die Zwerge… aber es sind soooo wenige verglichen mit der Menge an Orks.



    OOC Ich war schon versucht aus den Orks 4 Stück plus einem größenwahnsinnigen Anführer zumachen. Ende OOC

    #195Author Sands (427472) 20 Sep 22, 10:35
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    OOC

    du hast es gut - ich bin versucht einen Weg zu finden die Orks in Frösche zu verwandeln ... aber das wäre als magische Fähigkeit von wem auch immer etwas sehr abwegig 😉

    Ende OOC


    In der Zwischenzeit bei Kronk Eishand: Aufgeregt kommt ein junger Zwerg in die Versammlung gestürzt, er ist ganz außer Atem und seine Augen glühen vor Begeisterung. "Ich komme gerade von den tiefen Abgründen! Wir wollten wieder einmal prüfen, ob die Erde zu vibrieren beginnt. Keine Sorge, sie vibiert nicht! Aber die Dämpfe treten wieder aus ..." Der Zwerg beginnt wie irre zu kichern. "Ist das nicht wunderbar? Ich finde das toll! Ich bin auch nur gekommen, um es euch zu sagen, ich gehe gleich zurück in die Tiefe ..."

    "Du bleibst erstmal hier, bis du wieder klar denken kannst! Ausgerechnet jetzt, als ob wir nicht schon genug Probleme hätten ... Leute, ihr habt es gehört! Trefft die bekannten Vorkehrungen! Ich brauche euch alle bei klarem Verstand, habt ihr mich verstanden? Was ist, Dorin?"

    "Mit Verlaub, aber könnte das nicht ein Wink des Schicksals sein? Wir haben seit dem letzten Auftreten unsere Bewetterung stetig verbessert - wir sind jetzt in der Lage, die Dämpfe gezielt abzuleiten, durch Nebenschächte, Hauptschächte, wie wir wollen ... sie werden sie einatmen ohne etwas zu bemerken, und wenn ihr kleines bisschen Verstand dann völlig vernebelt ist, haben wir vielleicht eine Chance."

    #196Authorhäring (1359813)  20 Sep 22, 11:21
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    OOC:

    Oh sorry, Frühstart...es geht noch weiter bis Post #300 🙂

    #201Author Muckfumble Sneezefinger (599515) 20 Sep 22, 11:58
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    Tief im Berg, in einem stetig wachsenden See, dümpelte etwas partiell Glitzerndes depressiv herum.

    #202Author Masu (613197)  20 Sep 22, 14:53
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    Aljascha sieht zu das sie so schnell wie möglich zu den anderen zurück kommt ohne gesehen zu werden, kurz überlegt sie die Zwerge um Glamdring zu warnen aber noch sind diese nicht soweit das dafür nicht noch Zeit wäre. Zuerst will sie sich mit den anderen besprechen denn gerade die vor dem Eingang der Feste lagernden Orks sehen nicht aus als seien sie nur zum Spaß dort.

    Verdammt verdammt verdammt, sie hätte auch in Festum bleiben können, ein netter Arbeitsplatz als Schreiber war ihr gewiss gewesen, auch nach dem Rauswurf der Schwesternschaft .. warum war ihr das nicht genug gewesen? Und was hatte sie nun davon Nekromanten, Orks, Zwerge, Paladine ... verdammt verdammt verdammt....

    #203Author Sands (427472)  20 Sep 22, 15:12
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    Währenddessen weiter nördlich...


    Bartok sitzt in seinem Streitwagen der von sechs Wargen gezogen wird.

    Der Wagen selbst ist mit allerlei Knochen, Schädeln und verwesenden Körperteilen von eindeutig zwergischer Herkunft geschmückt.


    "Schickt die Wargspäher aus, kundschaftet ihre Flanken enlang des Bergkammes im Osten und entlang des Flusslaufes im Westen aus."

    Und schon reiten zwei Ork-Spähtrupps aus jewels zwei Spähern auf hässlichen Wargs in Richtung Süden davon. Der Vollmond und die klare eisige Nacht ermöglicht ihnen ein schnelles Vorankommen und gute Sicht. Geifernd und Hechelnd nähern sich die Orkspäher dem Flußlauf und folgen diesem in Richtung Süden....

    #204Author Muckfumble Sneezefinger (599515) 21 Sep 22, 08:20
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    In ihrer Eile landete Aljascha direkt vor der Höhle, weckte die anderen und berichtete sofort von allem was sie gesehen hatte.

    Sie bemerkte gar nicht das Grum, Grim und Bruma sie mit großen Augen ansahen und einige Schritte zurück wichen.

    „Was sollen wir denn nun tun, gibt es einen Weg in den Berg, in dem sich Kronk wohl verschanzt hat, ohne das die Orks uns sehen? Wir müssen die Zwerge um Glamdring warnen und … ich braiuch erstmal nen Kaffee….“

    Bruma eilte zum Feuer und den diversen Taschen und Beuteln froh etwas tun zu können was klar und einfach und wie immer war.

    Grim und Grum sahen sich an, schüttelten den Kopf und sahen wieder zu Aljascha. „Ihr.. du .. bist eine ...“ „Ja ja aber dafür haben wir jetzt keine Zeit, was können wir denn tun .. direkt Glamdring informieren, er braucht bestimmt noch einen Tag bis zur Feste. Wie bekommen wir heraus ob Kronk und seine Zwerge überhaupt noch leben … ach ich weiß es doch auch nicht...“ Aljascha setzt sich neben das Feuer und lässt sich nach hinten fallen.

    #205Author Sands (427472) 21 Sep 22, 08:27
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    "Was sollen wir schon ausrichten gegen eine Ork-Horde?" Muckfumble grübelt ebenfalls nach.

    "Ich kann vielleicht mit ein paar Kräutern und Tränken ein paar Verwundete versorgen oder zum Schutz ein paar Ranken wachsen lassen, dann bin ich mit meiner Weisheit am Ende."


    Grim und Grum liefen nachdenklich im Kreis.

    "Wir müssen sie warnen, ganz klar!" Grim wendet sich an Aljascha:

    "Jascha, flieg zu Glamdring und warne unsere Truppen vor dem Orkheer...unser Onkel wird wissen was zu tun ist!"



    #206Author Muckfumble Sneezefinger (599515) 21 Sep 22, 08:35
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    OOC; Ich liebe pragmatische Zwerge, im einen Moment bekommen sie vor Staunen den Mund nicht zu und im nächsten geben sie Befehle als sei es das normalste der Welt das da eine Hexe am Feuer sitzt (OK liegt,, umgefallen ist). .. so schon unterwegs Ende OOC


    Aljascha sieht sich zu den anderen um und wartet ob noch jemand anderes eine bessere Idee hat. Aber nur Grum nickt wie zum Einverständnis während die anderen eher ratlos scheinen.

    „Ja das wird wohl das beste sein.. „ Sie steigt wieder auf den Stab, zieht sich das Tuch und den Schala fester um den Kopf und macht sich auf den Weg zu Glamdring und dem Zwergentrupp.

    Dort angekommen landet sie etwas abseits, und läuft Glamdring suchen. Sie wird von einem Zwerg zum nächsten geschickt, von hat schon fast die Hoffnung aufgegeben als sie eine laute donnernde Stimme hört.. „HA, .. wenn das nicht Aljascha ist … wo kommt ihr denn her?“

    Schnell und in kurzen Sätzen berichtet Aljascha was sie vor Kronks Feste gesehen hat und das Grim und Grum sie geschickt haben um ihn zu warnen.


    Glamdring schaut sie streng an und fast denkt Aljascha nun wird er die Botin erschlagen so ungehalten wirkt er.


    „GORIMBOR .. zu mir .. „ ruft Glamdring der in Aljaschas Ohren fast so klingt wie Morbius. Sie schüttelt den Kopf sieht aber zu das sie in der Nähe beibt um zu hören was weiter geschieht...

    #207Author Sands (427472) 21 Sep 22, 09:03
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    Gorimbor stiefelt heran und nimmt Haltung vor Glamdring an.

    "Ja mein Herr Glamdring?"


    "Verdoppelt die Wachen, macht das Heer kampfbereit!"

    "Frau Aljascha hat gemeldet, dass uns ein Ork-Heer im Norden im Weg steht!"

    "Schickt Späher in alle Richtungen aus, nicht dass wir hier in eine Falle laufen!"


    Glamdring wendet sich wieder an Aljascha.

    "Habt Dank für eure Hilfe und Nachricht."

    "Bitte fliegt zurück zu eurer Gruppe und zieht schnell nach Norden und versucht das Orkheer zu umgehen, haltet euch bedeckt, wir treffen uns am Turum Mui...der Feuersbrut gehört dort ein für alle mal der Garaus...." Glamdring hat herrscherisch seine Faust geballt...

    Glamdring stockt plötzlich und scheint aus einem Tagtraum aufzuwachen.

    "Also...ich habe mich wohl etwas in Rage und Vermutungen geredet....ich meine natürlich, dass dem Verschwinden unserer Erkunder und dem Schweigen von Kronk Eishand auf den Grund gegangen werden muss!"

    #208Author Muckfumble Sneezefinger (599515) 21 Sep 22, 10:09
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    Währenddessen im Süden hinter dem Zwergenheer...


    Der Voraustrupp galoppiert ins Lager der hundert Paladine.

    "Herr Melchior, Herr Melchior!" ruft der Anführer des Trupps.


    Melchior eilt, in ein dickes Bärenfell gehüllt aus seinem Zelt.

    "Was gibt es zu berichten?"

    Der Späher verneigt sich.


    "Wir haben das Zwergenheer vom nächsten Bergkamm aus ausgemacht!" berichtet dieser atemlos.

    "Zeigt es mir auf der Karte! Seraphim, zu mir!" befiehlt Melchior.

    Nach kurzer Zeit befinden sich Seraphim, Melchior und der Späher in seinem Zelt über eine Landkarte gebeugt.


    "Hier können wir sie erwischen....sie sind keine zwei Stunden Ritt vor uns."

    Melchiors Finger fährt einem eingezeichneten Graben entlang.

    "Hier im Osten durch die alte Klamm hindurch....eng aber machbar, dann kommen wir aus diesem schmalen Tal direkt bei ihrer östlichen Flanke heraus."


    "Eine Umgehungstaktik um ihnen im Morgengrauen in die Flanke zu fallen..." erörtert Seraphim.

    "Aber es sind um die 500 Zwerge, bis an die Zähne bewaffnet und gut gerüstet, das Verhältnis 5 zu 1 scheint mir doch zu gefährlich zu sein."


    Melchior schaut vom Kartentisch auf und legt Seraphim seine behandschuhte Hand auf die Schulter.

    "Keine Sorge Bruder Seraphim, der Norden wird da sein."

    #209Author Muckfumble Sneezefinger (599515) 21 Sep 22, 10:22
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    Der zwergische Spähtrupp bewegte sich etwas abseits der Salzstraße zwischen den Hügeln entlang in Richtung Norden.


    "Habt ihr das gehört?"

    Die Zwerge zügeln ihre Bergziegen.

    "Was?" fragt einer der Zwerge.

    "Mir scheint, ich hätte ein Jammern und Weinen gehört" flüstert der vordere Zwerg.


    Angestrengt lauschen sie....

    Da kommt ihnen eine kleine, in Lumpen gehüllte Gestalt entgegen gehumpelt, jammernd und wehklagend.

    "Wer ist da? Halt!" zischt der Anführer des Trupps.


    Die Gestalt bleibt stehen und fällt auf die Knie...

    "Zu Hilfe, zu Hilfe...Bitte." Jammert eine weibliche Stimme.

    #210Author Muckfumble Sneezefinger (599515) 21 Sep 22, 10:36
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    Das partiell Glitzernde machte ein paar träge Flossenschläge die dazu führten dass etwas Wasser durch eine kleine Öffnung schwappte und in die Tiefe fiel. Dort traf es auf einen glühenden See und zerstäubte an dessen Oberfläche. Dieses Zerstäuben sprengte wiederum kleinste Partikel ab, die als Dämpfe nach oben schwebten.

    Dämpfe die erst euphorisch machten und langfristig als nicht wirklich gesund angesehen werden konnten.

    #211Author Masu (613197)  21 Sep 22, 12:33
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    Hubert ist verwirrt, erst ist die Frau weg, dann ist sie wieder da und kaum ist er wach genug um sich zu freuen ist sie auch schon wieder weg.Nun denn erst mal Frühstück, vielleicht versteht er die Welt dann besser. Die kleine Zwergen Frau steckt ihm immer wieder Leckereien zu und tätschelt ihn freundlich daran könnte er sich gewöhnen.

    Irgendwie sind alle gerade ungewöhnlich ruhig und irgendwie abwarten, aber warum? Wollte man nicht weiter nach Norden ziehen? Ob er schon mal vorgehen sollte, vielleicht ist die nette Frau schon dort? Aber die kleine Frau hat noch was zu essen …. Hubert seufzt.

    Eine Weile fliegt Aljascha in Richtung des Stollens doch dann sieht sie die Morgendämmerung aufziehen, verdammt das war es dann mit Fliegen. Den Rest musste sie dann wohl laufen…. wie gut das es nicht mehr ganz so weit war.

    Hmmm zumindest war sie sich nun sicher das Morbius in Glamdring steckte, was das für Glamdring bedeutete wusste sie nicht zu sagen. Aber er hatte ihr gesagt sie solle zurück fliegen und Glamdring hatte nicht gewusst das sie eine Hexe war und daher fliegen konnte. Sie war extra ausserhalb des Lagers gelandet um unter den Zwergen keinen Tumult zu verursachen, der eintgeisterte Blick von Grim, Grum und Bruma hatte ihr da wirklich gereicht.

    Morbius hatte wohl anfangs auch nicht gewusst das sie eine Hexe war, aber was wusste sie was Nekromanten wussten. Aber da er sie als Kater doch länger begleitet hatte musste ihm auch bekannt gewesen sein das sie eine Hexe war und eben auf ihrem Stab fliegen konnte.

    Nun denn sie wusste also wo sich Morbius aufhielt, wenn doch alle anderen Geheimniss und Fragen ebenso leicht zu klären wären...

    #212Author Sands (427472) 21 Sep 22, 16:28
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    Schupperich wartet ungeduldig darauf weiterziehen zu können und schaut nach Aljascha aus. Es ist schon hell und sie ist immer noch nicht da. Ob ihr etwas zugestoßen ist? Wir hätten sie nicht alleine gehen lassen dürfen, ärgert er sich. Aber wie hätten wir sie begleiten sollen? Sie ist die einzige die flugfähig ist von uns. warum nur haben die Zwerge sich so überstürzt auf den Weg gemacht? Sie haben weder die Lage aufgeklärt noch die zurückbleibenden in der Feste ordentlich gesichert. Das müssen die Dämpfe sein, vor denen sie Inschrift gewarnt hat. Nun ist es zu spät. Sie rennen in ihr Verderben, und niemand kann sie aufhalten. Eigentlich könnte ich genauso gut umkehren und zurück in meine Höhle gehen.

    So denkt Schupperich und weiß doch gleichzeitig dass er bleiben wird. Irgendwo hier ist sie, Dieberthe. Sie muss sich versteckt haben, ihre Anwesenheit ist kaum spürbar.





    #213Authorhäring (1359813) 21 Sep 22, 16:50
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    Tief im Berg tat sich etwas. Trotz ihrer seit Jahrhunderten anhaltenden Depression drang ein Gefühl aus sehr fernen Tagen hervor und Erinnerungen an ein früheres Leben blitzten auf.

    #214Author Masu (613197) 21 Sep 22, 17:36
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    Die Zwergenspäher bringen die alte, in armselige Lumpen gekleidete und tief gebückt watschelnde Zwergenfrau ins Zelt von Glamdring.


    "Mein Herr Glamdring, seht wer uns über den Weg gelaufen ist!"

    Sie schieben die Zwergin näher zu Glamdring.


    Diese steht ganz ruhig da, ihren Blick gesenkt.

    "Nun, wer bist du und was treibst du mitten in der Nacht?" fragt der Fürst streng.


    "Ich bin eine alte Frau von der Sippe von Kronk Eishand und bringe euch eine Nachricht..." wispert die Alte lieblich, noch immer den Blick gesenkt. Sie reibt sich ihre dunkelblau gefärbten Hände, wohl eine Ursache der Kälte in der Nacht die schon unter den Gefrierpunkt gefallen ist.


    Glamdil ist verdutzt...

    "Eine Nachricht von Kronk Eishand...woher sollte dieser wissen, dass..."

    Weiter kommt er nicht.


    Das alte Weib fällt auf alle Viere und krabbelt einer Spinne ähnlich mit fauchenden Lauten auf den Fürsten zu.

    Dieser weicht erschrocken zurück und auch die Späher springen entsetzt zurück.

    Sie hebt nun ihren Kopf und eine blaugraue Fratze einer alten Menschenfrau mit tief eingefallenen Augen mit scharzen Ringen herum kommt zum Vorschein.


    Da zückt sie einen Dolch der mit einer schwarzen Flüssigkeit beschmiert ist und stößt ihn in Richtung Glamdrings Hals.


    "Golgolad lässt Grüüüüsssssssssen!"

    #215Author Muckfumble Sneezefinger (599515) 22 Sep 22, 07:49
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    Aljascha konnte zwar klettern und laufe wie eine Bergziege aber viel schneller als eine solche war sie dann doch nicht und es war noch ein ganz gutes Stück bis zum Stollen.

    Zwar konnte sie den Wegabkürzen in dem sie fast Fluglinie über den Berg laufen konnte, selbst steile Berghänge und tiefe Schluchten machten ihr nichts und so kam sie zwar schnell voran aber bis zum Mittag oder so würde es wohl noch dauern bis sie den Stollen erreichte, befürchtetet sie.

    Sie wünschte sie hätte daran gedacht einen Botenvogel an die Gruppe loszuschicken damit diese sich schon mal weiter in Bewegung in Richtung Kronk setzten aber das hatte sie natürlich versäumt und jetzt bei Tageslicht war es ihr leider nicht mehr möglich.

    Es half ja nichts es war wie es war also Beine in die Hand und weiter laufen… wenn sie jetzt anfing über was wäre wenns und verschluderte Möglichkeiten nachzudenken, nein ihr Ziel durfte gerade nur sein möglichst schnell den Stollen und die anderen zu erreichen.

    -

    Hubert war des Wartens überdrüssig, was es an Frühstück gegeben hatte war gegessen und er hatte noch immer Hunger. Die nette Frau war noch immer weg, die kleine Frau steckte ihm Kieselsteine (aka Zwergenbrot) zu und ihr „Na mein Dicker“ klang irgendwie anders als wie wenn die nette Frau es sagte. Der Junge hatte mal wieder die Papierstücke vor der Nase und die andere junge Frau kümmerte sich gar nicht um ihn.

    Ihm war langweilig… und so fing Hubert an im Stollen weiter auf Nahrungssuche zu gehen.. erst diesen Gang entlang.. und dann jenen, … er fand ein paar Pilze die kaum gefunden schon weg inhaliert waren….aber satt war er noch immer nicht….

    #216Author Sands (427472) 22 Sep 22, 08:05
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    Und Hubert war nicht der einzige den es in das Berginnere zog. Erst zögernd, dann immer zügiger folgten ihm Lomma und Bortagon, die Hasen führten sie am Zügel hinter sich her. Die Hoppler waren augenscheinlich nicht gerade begeistert, aber die beiden Waldelfen hatte eine innere Unruhe erfasst der sie nicht länger widerstehen konnten. Was, wenn sich hier eine weitere Nachricht von ihrem Urahn befand, und nur darauf wartete, endlich entdeckt zu werden? Die Stollen wurden in regelmässigen Abständen von hölzernen Stempeln gestützt, vielleicht erwies sich einer von ihnen als ehemaliger Nachrichtenbaum?
    Die anderen bemerkten, dass sie sich immer weiter entfernten, und riefen ihnen nach, sie sollten besser zum Eingang zurückkommen.
    "Wir bleiben immer in der Nähe von Hubert", rief Lomma zurück. "Er wird uns schon den Weg zurück zeigen."
    #217Authorhäring (1359813) 22 Sep 22, 09:10
    Comment

    ooc

    Bin verwirrt. Wir waren doch schon in der Nacht aus dem Stollen heraus und weiter nach Norden gegangen?

    ooc ende

    #218Author Irene (236484) 22 Sep 22, 09:13
    Comment

    Glamdring kann so eben ausweichen und seine Leibwachen-Zwerge überwältigen die alte Frau, die nun gar nicht mehr wie eine alte Frau scheint und legen sie in Ketten.


    „DU wagst es deine Hand gegen M.. äh Glamdring dem Fürsten unter dem Berg zu erheben…?“

    Er schaut angewidert auf die Gestalt die nun in Ketten vor ihm liegt.. während er noch auf wie gebannt starrt scheiht der Leib sich aufzulösen … er hörrt noch ein irres Kichern … „Ihr werdet noch sehen …. ihr werden es noch spüren ...“ und vor ihm liegt nur noch ein Lumpenbündeln in Ketten, der Körper hatte sich einfach aufgelöst.

    #219Author Sands (427472) 22 Sep 22, 09:13
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    OOC
    Ich gebe zu, ich bin auch verwirrt und habe mir irgendwann aber gedacht, wir werden wohl das Nachtlager wieder in einem ausgedienten Stollen aufgeschlagen haben, davon scheint es dort reichlich zu geben.
    #220Authorhäring (1359813) 22 Sep 22, 09:18
    Comment

    OOC Ihr habt recht, da hab ich wohl den ersten Stollen bzw. die Abreise daraus voll verdrängt, verdammt wenn Aljascha die Trödelige jetzt zurück zum Stollen läuft ist ja keiner mehr da wenn wir eigentlich woanders sind ,, *rumhühnerhaarerauf*.. Ende OOC

    #221Author Sands (427472) 22 Sep 22, 09:29
    Comment

    OOC - mein Nachlesen sagt mir, dass wir in #205/206 noch in einer Höhle sitzen bzw Hubert, Lomma und Bortagon sich von dort aus tiefer ihn den Berg hinein gewagt haben. OOC Ende

    #222Author Masu (613197)  22 Sep 22, 09:57
    Comment

    OOC Aber das muss schon ein anderer Stollen sein denn ab #184 machen wir uns weiter auf den Weg nach Norden. Ich glaube auch das hab ich verbockt weil die dusselige Aljascha zurück zum Stollen wollte statt zurück zur Gruppe. Egal wir sind in einer Höhle ,, irgendwo im Berg Ende OOC

    #223Author Sands (427472)  22 Sep 22, 10:04
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    OOC Stimmt, in #195 liegen wir im Nachtlager, was Aljascha nutzt um mal eben einen Erkundungsflug zu machen.

    Hm, wenn sie vor diesem zurück kommend vor der Höhle landet, was das Nachtlager wohl in einer solchen - dann haben wir wohl nicht im Flussbett genachtlagert. Ende OCC

    #224Author Masu (613197) 22 Sep 22, 10:13
    Comment

    OOC

    Also....die Gruppe lagert nun wieder in einem Stollen, die Nacht in der Aljascha bei Glamding war ist vorüber.

    Die Gefährten erwarten die Rückkehr der Hexe und harren der Dinge im Stollen.

    Die Waldelfen sind mit Hubert im Stollen auf Erkundungstour.

    OOC Ende

    #225Author Muckfumble Sneezefinger (599515) 22 Sep 22, 12:54
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    Unweit des Stollens hat einer der Warge eine Witterung aufgenommen.

    Schnüffelnd und geifernd nähern sich die zwei Orks auf ihren Reittieren dem Stollen von Norden aus...

    #226Author Muckfumble Sneezefinger (599515) 22 Sep 22, 12:58
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    Im Norden beim Orkheer...


    Bartok nickt zufrieden als er den Bericht der Späher vernimmt, dass das Zwergenheer in einer Senke, keine zwei bis 3 Stunden entfernt ihr Lager aufgeschlagen hat.


    "Dann gilt es jetzt...ruft die Horde! Wir brechen sofort auf!" befieht er seinen Hauptmännern.

    Diese stürmen aus seinem Zelt und brüllen die dementsprechenden Befehle.


    Wumm Wumm Wumm Wumm


    In monotoner Einheit werden die Kriegstrommeln geschlagen, Waffen klirren und das Grunzen und Heulen wird immer lauter.

    Träge setzt sich die Orkhorde in Bewegung.

    Vorne weg die Lanzenträger, dahinter die Axtkämpfer und dann die Schwertträger die auch mit leichten Bögen bewaffnet sind.

    Mitten drinnen die Standartenträger der einzelnen Waffengattungen und die Trommler die ihre mächtigen Kriegstrommeln.

    Links und rechts traben kleinere Trupps auf Wargen neben dem Hauptheer in der Deckung der Büsche mit

    Ganz hinten rollt Bartok in seinem Streitwagen dahin.


    "Bei Morgengrauen greifen wir an!"

    #227Author Muckfumble Sneezefinger (599515) 22 Sep 22, 13:07
    Comment

    OOC Zeit? Es müsste doch jetzt helllichter Tag sein .. Aljascha vermutete bis Mittag etwa ist sie am Stollen, also bleibt bis zu dem Ork Angriff auf die Zwerge noch der Rest des Tages und die kommende Nacht. Oder war das Morgengrauen gemeint nach der Nacht in der Aljascha zu rück vom Zwergencamp in Richtung Stollen geflogen ist? Ende OOC


    Hubert irrt auf seiner Suche nach Fressbarem immer tiefer in den Stollen, er biegt mal hier ab mal dort aber dank seiner ausgezeichneten Riechfähigkeiten macht er sich keine Sorgen wie er zurück finden soll. Das die Elfen ihm folgen merkt er dabei gar nicht.


    Aljascha hat den Stollen fast erreicht, langsam tun ihr doch die Füße weh, wenn sie das nächste Mal auf Erkundigungstour muss dann wird die den Mond besser im Blick behalten um nicht zum Laufen gezwungen zu sein, schwört sie.


    #228Author Sands (427472) 22 Sep 22, 13:23
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    Alrik war nicht so der Fan des Höhlenlebens und wollte noch ein wenig frische Luft schnappen, wer weiß ob nicht jemand auf die glorreiche Idee kam Hubert und den Elfen in den Berg zu folgen.

    Sich grinsend an diese Worte seiner Mutter erinnernd ging er zum Höhleneingang und trat in den Sonnenschein.

    aaaaaaah - er holte tief Luft, als ein komischer Geruch vom Nordwind zu ihm getragen wurde.

    Irritiert schlich er vorsichtig zu der Anhöhe, die Richtung Norden lag. War da ein totes verwesendes Tier?


    Über den Rand der Anhöhe spähend sah er - ja was war das?

    Sehr seltsame Tiere(?) mit Reitern (?) die Waffen trugen? Sie waren noch ein gutes Stück entfernt, doch flößten sie ihm Angst ein.

    Schnell kroch er zurück und rannte in die Höhle wo er möglichst leise und doch sehr eindringlich erzähle was er gesehen hatte.

    #229Author Masu (613197)  22 Sep 22, 13:59
    Comment

    "Nun gilt es" sagte Schupperich ernst. "Ich hatte gehofft daß wir die Höhlen meiden können. Ich hoffe bloß das Aljascha vor ihnen hier eintrifft ..."

    #230Authorhäring (1359813) 22 Sep 22, 14:09
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    Nach dem Bericht der Hexe war Mirmilla sehr alarmiert gewesen, hatte ihr Kettenhemd angezogen, die Waffen geprüft und den Helm bereit gelegt. Obwohl sie lieber einfach davongelaufen wäre.

    Unbehaglich blickte sie die anderen an:

    "Naja. Wenn es nur zwei sind, sollten wir das schaffen können. Aber besser wär es schon, wenn Aljascha rechtzeitig wieder zurückkäme."

    #231Author Irene (236484) 22 Sep 22, 14:41
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    Aljascha kann den Stolleneingang bereits sehen, was sie aber noch sehen kann lässt ihr Blut gefrieren, 2 Orkspäher kommen den Eingang immer näher und nicht nur das sie sitzen jeder auf einem Warg was sie noch bedrohlicher wirken lässt.

    Verdammt, und sie scheinen nicht nur zufällig dort zu sein sie wirken als ob sie eine Witterung aufgenommen hätten und einem Geruch folgten.. dem Geruch ihrer Freunde.

    Nun gut es waren 2 und das sollte doch zu schaffen sein.. besser als vor ihnen bis auf weiteres auf der Flucht zu sein? Sie hoffte Hubert ist in der Nähe und die anderen Kampfbereit… sie schleicht langsam näher und sieht zu wie die Orks absteigen und auf den Höhleneingang deuten, hören oder gar verstehen kann sie sie nicht.

    #232Author Sands (427472) 22 Sep 22, 15:35
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    "Kann ich irgendwas machen?" Fragte Alrik mit piepsiger Stimme. Er hatte Angst

    #233Author Masu (613197) 22 Sep 22, 15:52
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    "Bring die Tiere hinein, bitte, Alrik, und bleibe bei ihnen. Dann sind sie ruhiger!"

    Mirmilla versuchte, die Feinde zu erspähen, aber vor dem Eingang wuchsen etliche junge Fichten, welche die Sicht verdeckten.

    Da!

    Rascheln auf der linken Seite! Orks? Aljascha?

    #234Author Irene (236484) 22 Sep 22, 16:50
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    "Du bist ein tapferer Junge, Alrik", sprach Schupperich und nickte ihm freundlich zu. "Stell dich am besten hinter mich und halte mir den Rücken frei." Dann geht er so dicht wie möglich an den Eingang, ohne selbst gesehen zu werden.
    Ah, wir haben Glück. Aljascha ist ganz in der Nähe, aber nicht zu nahe, und sie haben sie noch nicht entdeckt. Und es ist jetzt auch kalt genug ... also los.
    Schupperich holt noch einmal tief Luft, dann schnellt sein Kopf vor, die Orks bemerken ihn, aber noch ehe sie einen Piep sagen können, hat sie der kalte Eisatem schockgefroren. Eine breite, rauhreifbedeckte Schneise führt nun von der Höhle den Hang hinunter bis fast an den Fluss heran. Schupperich klettert bedächtig den Abhang herunter und gibt den zu Statuen erstarrten einen Stipps.
    "Schade, dass man sie nicht in Bäume verwandeln kann, dann würden sie einen guten Zweck erfüllen ... aber vielleicht ... Aljascha? Muckfumble? Kennt Ihr nicht einen passenden Spruch dafür?"
    #235Authorhäring (1359813) 22 Sep 22, 16:56
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    OOC Da aktualisiere ich einmal nicht .. und ihr fangt ohne mich nen Kampf an Ende OOC


    Neue Version:


    Aljascha kam aus ihrem Versteck und rannte zu Schupperich. Sie machte ein paar Gesten und ihr Stab fuhr auf die Köpfe der Orks nieder und diese zersprangen sammt ihrer Reittiere in ihrem gefrorenen Zustand in 1.000.000 Einzelteile.

    ...tief im inneren des Stollens spitzte Hubert die Ohren... er hörte Geschrei und Kampfgeräusche.. verärgert grunzte er auf .. und die nette Frau schien auch zurück zu sein.... schneller als man dachte raste Hubert den Weg den er gekommen war wieder zurück Richtung Eingang...... dabei überrannte er fast ... ohne es zu merken die Waldelfen...



    #236Author Sands (427472)  22 Sep 22, 16:59
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    "Das geht natürlich auch", stellte Schupperich fest.

    Irgendwo im Stollen tappen die Waldelfen durch das Dunkel. Mit knapper Not sind sie Hubert ausgewichen, der plötzlich und ohne Vorwarnung losgelaufen ist.
    "Schöne Bescherung. Und nun?"
    "Abwarten ... ich hatte gerade etwas entdeckt. Hier drüben. Komm mal her und schau dir das an." Bortagon hebt vorsichtig einen dünnen, fast durchsichtigen Stein hoch.
    "Das ist doch ... fühl mal, die regelmässigen Riffel! Das ist eine Schuppe, eine riesige Schuppe, wie von einem ... "
    "Wie von einem Drachen", beenden beide gleichzeitig den Satz.
    "Wir müssen zurück zu den anderen. Hier gibt es Drachen! Warum nur hat der Alte Bortqgon das Gegenteil behauptet?"
    "Und wenn sie nur zufällig hier liegt? Die könnte wer weiss wer hier her geschleppt und hier vergessen haben."
    "Ja, könnte ... aber würden dann noch mehr hier liegen? Hier ist wieder eine. Und noch eine!"
    #237Authorhäring (1359813) 22 Sep 22, 18:38
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    Tief im Berg rieselt ihr ein Schauer den Rücken entlang und Wasser schwappte.

    Ihr?

    Ja, stimmt, sinnierte sie. Ich bin eine Sie.

    #238Author Masu (613197)  22 Sep 22, 22:52
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    „Und nun? Wo ein paar Orkspäher sind sind bestimmt auch andere und wenn ihre Kameraden nicht zurück kommen um Meldung zu machen werden sie bestimmt neue und vielleicht mehr Orks schicken?“ Gibt Aljascha zu bedenken.

    „Vielleicht sollten wir wirklich sehen ob wir ungesehen durch den Berg zu Kronk kommen oder zu der Quelle des Flusses, egal wohin aber gerade fühle ich mich hier dem Flußbett folgend nicht mehr wirklich sicher.“

    Grim und Grum kommen aus dem Stollen beide ihre Streitäxte schwingend, Bruma trägt ein Kurzschwert und schaut sich verbissen nach möglichen Gegnern um.

    „Alles gut, Schupperich hat sie schon erledigt, aber wenn es nicht nur zwei gewesen wären sondern ein ganzer Trupp.. ich mag gar nicht dran denken.“

    In diesem Moment kommt Hubert aus dem Stollen gestürmt und diesmal sind es die Zwerge die fast zu Boden gerissen werden. Er sieht Aljascha und stürmt auf sie zu um sich ihr dann wie ein Schoßhund vor die Füße zu werfen. „Na mein Dicker, alles gut… ich freu mich auch dich zu sehen...“

    #239Author Sands (427472) 23 Sep 22, 07:59
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    Die beiden Warge, welche die beiden Orks zurückgelassen haben lauerten über dem Höhleneingang.

    Heiser Heulend springen sie nun inmitten der Gefährten hinein und schnappen gierig mit ihren gelben Reißzähnen nach Hubert und Mirmilla.


    Muckfumble springt in ungehahnter Wendikeit hervor und stellt sich der Ingenieurin zur Seite.

    "Zurück du Bestie!" quietscht er, während er drohen seinen Stab dem riesigen Maul des Warges entgegenhält.

    #240Author Muckfumble Sneezefinger (599515) 23 Sep 22, 08:32
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    OOC ne ne ne du kannst uns gerne neue Warge auf den Hals hetzten aber nicht de zwei "Sie machte ein paar Gesten und ihr Stab fuhr auf die Köpfe der Orks nieder und diese zersprangen samt ihrer Reittiere in ihrem gefrorenen Zustand in 1.000.000 Einzelteile." Die sind zu Eiswürfeln zersprungen! Ende OOC

    #241Author Sands (427472) 23 Sep 22, 08:36
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    OOC "Reittiere" leider überlesen. Streicht Post #240

    OOC Ende

    #242Author Muckfumble Sneezefinger (599515) 23 Sep 22, 08:40
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    "Es scheint hier nicht mehr sicher zu sein!"

    Muckfumble schaut sich die zersplitterten Körper der Warge und Orks an die im Rinnsal des Flusses langsam wieder abkühlen und davongeschwemmt werden.


    "Der Norden rührt sich und wenn ich eins und eins zusammenzähle, dann sind das Späher des Orkheeres das im Norden Glamdring Salzfürst entgegensteht."

    "Langsam wird es hier ungemütlich und wir sollten auf der Hut sein!"

    Der Waldschrat kneift die Augen zusammen und beobachtet feindselig den Horizont.

    #243Author Muckfumble Sneezefinger (599515) 23 Sep 22, 08:55
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    Schupperich steht unschlüssig auf dem Abhang unterhalb des Stollens. Im Moment sind jedenfalls keine weiteren Orks zu sehen. Er wendet sich um und klettert wieder hinauf zum Stolleneingang.

    Und da ist es wieder, ganz zart nur. Irgendwo hier muss sie sein ...

    Da hört Schupperich die leisen Stimmen der Waldelfen, tief aus dem Stollen: "Schupperich, komm! Schnell! Das musst du dir unbedingt ansehen! Wir haben Schuppen gefunden, Drachenschuppen!"

    Sie haben was?! Schupperich glaubt, seinen Ohren nicht zu trauen. Sind die beiden etwa auch verrückt geworden? Aber möglicherweise haben sie wirklich ... ist Hubert deswegen so schnell aus dem Stollen gestürmt? Hat er sich vor etwas erschreckt?

    Schupperich hält es nicht länger auf der Stelle. So schnell ihn seine Füße tragen, verschwindet er in dem Stollen, aus dem das Rufen der Waldelfen kommt.

    #244Authorhäring (1359813) 23 Sep 22, 09:12
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    „Seh ich auch so...“ Aljascha krault weiter den dicken Bauch von Hubert.

    „Also wo lang soll es weiter gehen? Aber last uns erst mal zurück in den Stollen gehen dann stehen wir nicht ganz so auf dem Präsentierteller. Und nach der letzten Nacht und dem Marsch am Vormittag brauch ich ehrlich gesagt was zwischen die Zähne .. und was heißes zu trinken wäre toll.“


    Statt Hubert ist es nun Schupperich der an ihr vorbei stürmt .. sie befürchtet auf ein Frühstück wird sie noch warten müssen...



    #245Author Sands (427472) 23 Sep 22, 09:16
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    Alrik brauchte nicht lange zu überlegen. Sein Bedarf an Frischluft und Sonnenschein war erstmal gedeckt und die Höhlenwanderung erschien ihm so in einem weit helleren Licht.

    Er schnappte sich seine Sachen und lief Schupperich hinterher.

    #246Author Masu (613197) 23 Sep 22, 11:46
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    Mirmilla seufzt mit theatralischer Geste "Rinn in die Kartoffeln, raus aus die Kartoffeln! Wer soll da noch durchblicken?"

    Sie schaut die anderen an: "Wollen wir einfach hier warten? Ich schätze, mindestens Alrik kommt bald zurück, der sieht doch gar nichts in den Stollen."

    #247Author Irene (236484)  23 Sep 22, 12:36
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    "Warten wir erstmal, vielleicht kommt Schupperich ja wieder und ohne Karte los zustürmen bringt doch eh nichts befürchte ich. Und die Karte hat Alrik mitgenommen."


    Ob sich Hubert als Spürschwein eignen würde? Egal Aljascha will jetzt erstmal etwas essen und als Bruma ih einen Kaffee reicht erhellt sich ihre Miene.


    "Bitte etwas ist noch in der Kanne, nicht mehr frisch aber heiß." sagt die Zwergin und packt weiter Sachen zusammen.


    #248Author Sands (427472) 23 Sep 22, 13:00
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    Die Waldelfen machen unterdessen eine interessante Entdeckung: je näher Schupperich ihnen kommt, umso heller leuchten die Drachenschuppen die sie in den Händen halten. Zum Glück, denn Schupperich stürmt wortlos an ihnen vorbei und weiter in den dunklen Gang hinein. Als er sich entfernt, verblasst der Glanz wieder.

    "Los, hinterher! So hat er das also gemacht!" ruft Bortagon aufgeregt und läuft los.

    "Warum? Du meinst ... das Leuchten? So hat der Alte Bortagon den Drachen gefunden? Das heißt ... er hatte eine Schuppe gefunden?" fragt Lomma und beeilt sich, dem Drachen zu folgen.

    "Wie sonst?" antwortet Bortagon im Laufen.

    #249Authorhäring (1359813) 23 Sep 22, 13:15
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    Alle Sachen sind gepackt, die Reste gegessen und weder Alrik noch Schupperich sind bisher wieder aufgetaucht.

    „Na vielleicht sollten wir doch nach ihnen sehen? Vielleicht findet Alrik im Dunken nicht zurück oder es ist was passiert?“

    Sie zaubert wieder eine Leuchtkugel die über Mirmillas Kopf schwebt und ruft Hubert zu sich.

    „Komm Dicker,, sei ein braves Spürschwein und such Alrik und Schupperich…!“ Sie hat kaum zu ende gesprochen da setzt Hubert sich in Bewegung und trabt fröhlich in einen der Gänge, Aljascha hofft er weiß was er tut...“

    „Wollen wir alle gehen oder will einer hier warten?“

    Grim, Grum und Bruma schütteln jeder den Kopf.. „Lasst und lieber zusammen bleiben, wer weiß was uns in dem Stollen erwartet.“ sagt Grim und Grum und Bruma nicken.

    #250Author Sands (427472) 23 Sep 22, 13:40
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    Was uns erwartet, sind möglicherweise giftige Dämpfe, denkt Mirmilla, aber sie will auch nicht alleine bleiben.

    Sie schultert ihren Rucksack und greift nach den Zügeln der Ponies, um sie zu führen.

    #251Author Irene (236484) 23 Sep 22, 13:46
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    Alrik versucht mit Schupperich Schritt zu halten, muss jedoch feststellen dass jener irgendwie viel schneller ist als er selbst. Ob das an der Anzahl Beine liegt? Japsend läuft er um eine Ecke um fast über irgendwas zu stolpern. Von Schupperich ist nichts mehr zu sehen. Der Gang ist stockdunkel.

    Ööh. wohin sollte er jetzt gehen? Weiter oder zurück? Vorsichtig versuchte Alrik sich vorwärts zu tasten und stolperte dabei wieder. Der Boden war hier uneben. Er griff sich einen der flachen, riffeligen Steine - vielleicht konnte er sich bei Bedarf damit verteidigen - und versuchte sich wieder Richtung Höhlenausgang zu orientieren.

    #252Author Masu (613197)  23 Sep 22, 14:03
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    Hubert läuft schnaufend vorraus, er ist aufgeregt und froh das es weiter geht und das alle wieder da sind und überhaupt. Das es Stockdunkel ist stört ihn dabei wenig, Wildschweine haben eh keine besonders guten Augen und orientieren sich mehr nach dem Geruch und sein Rüssel sagt ihm ganz eindeutig wo es lang geht. Der Geruch von dem Jungen und von dem Drachen sind unverkennbar und die Waldelfen scheinen hier auch lang gegangen zu sein.


    Das sein Schnaufen in den Gängen wiederhallt und durch den halben Berg zuhören ist ist ihm nicht klar und wenn es ihm bewusst wäre, es wäre ihm wohl auch egal.


    Viel Vorsprung hatte der Junge ja nicht und so dauerte es nicht lange bis er ihn eingeholt hatte, aber war er krank? Warum kauerte er zitternd auf der Erde, er war es doch nur … Hubert. Vorsichtig stuppste er ihn an….

    #253Author Sands (427472) 23 Sep 22, 14:19
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    Erschrocken sprang Alrik auf. Einen Schrei konnte er so gerade eben noch unterdrücken.

    Bisher hatte er den Keiler nur vorsichtig beobachtet. Es war schon ein riesiger Keiler mit großen gelben Hauern, mit denen Alrik sicher keine Bekanntschaft machen wollte.

    Jetzt aber, da Hubert ihn schon fast zärtlich anstupste brach die Anspannung aus Alrik heraus, die sich seit dem Verlassen seines Heimatdorfes so nach und nach unbemerkt aufgestaut hatte.


    Vor Erleichterung fiel Alrik Hubert um den Hals und drückte ihm einen dicken Schmatz auf die Rüsselscheibe.


    OCC: der arme Hubert ;-) OCC Ende

    #254Author Masu (613197)  23 Sep 22, 14:31
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    Aljascha war erleichterter als sie zugeben wollte als sie Hubert und die kleine Gestalt, die sie direkt als Alrik identifizierte, im Dunklen des Stollens auftauchen sah. Schupperich konnte auf sich selber aufpassen, die Waldelfen wohl auch aber Alrik war eben doch noch sehr jung.

    Um so erleichterter war sie wie gesagt als sie die Zwei sah. Hubert stand stolz ihn gefunden zu haben neben Alrik und wich nbicht von seiner Seite.

    „Na mein Dicker das hast du ganz toll gemacht …. und nun fehlen uns noch die Waldelfen und der Drache...“

    Hubert wollte schon losstürmen besann sich dann aber anders und blieb immer schon bei Fuss bei Alrik, so als ob er es mal gelernt hätte. Aljascha schmunzelte, na da hatten sich wohl zwei gesucht und gefunden..

    „Sieht so aus als ob Schupperich den gang lang ist und er war ja wohl hinter den Waldelfen her .. ich denke wir sollten dem Gang einfach weiter folgen und sehen ob wir sie finden….“


    OOC Warum armer Hubert? Ich glaube er mag es wenn er gemocht wird. Ende OOC



    #255Author Sands (427472) 23 Sep 22, 16:08
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    Mirmilla wendet sich an die Zwerge:

    "Sagt mal, habt Ihr eine Ahnung, was das für ein Gas sein könnte, das die Leute verrückt macht? Normales Grubengas ist es ja nicht, das wäre tödlich. Ich hab da aber einen Verdacht. Vielleicht hilft bei diesem Gas der Trick mit der offenen Flamme. Habt Ihr Kerzen oder Lampen dabei? Dann könnte einer vorausgehen und die Flamme beobachten. Wenn sie die Farbe verändert, wäre das ein Hinweis."

    #256Author Irene (236484) 23 Sep 22, 17:53
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    Grim und Grum sehen sich an und schütteln den Kopf, „normales Grubengas ja aber alles andere müsstet ihr unsere Alchemisten fragen Frau Mirmilla, aber die sind weit entfernt entweder in unserer Feste oder bei Kronk, er müsste auch Alchimisten in seinen Diensten haben.“

    „Aber...“ entgegnet Bruma „Wir haben Laternen mit, um genau zu sein 2, gefüllt mit bestem Petroleum.“ Sie dreht sich beifalhaschend hin und her als hätte sie persönlich die Lampe oder das Petroleum erfunden.


    #257Author Sands (427472) 24 Sep 22, 10:41
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    "Sehr gut! Dann los, den anderen hinterher! Entzündet eine Laterne, und beobachtet die Flamme. Wenn sie sich purpurn verfärbt, ist das ein Warnsignal, dann sollten wir umkehren"

    Mirmilla hoffte, dass sie die Alchemie-Lektionen richtig im Gedächtnis behalten hat. Das einzige Lehrbuch, das sie dabei hatte*, gab nicht viel her dazu.


    *Ihr erinnert Euch vielleicht: Sie bot es Morbius Grimm an, als sie sich kennenlernten.

    #258Author Irene (236484) 25 Sep 22, 07:48
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    Alrik hatte gar nicht mehr an den flachen, riffligen Stein gedacht den er noch umklammert hielt.

    Kaum erhellte Burmas Laterne die Dunkelheit schien der Stein bunt glitzernd aufzuleuchten.

    Staunend hielt Alrik sie Aljascha, Mimilla und den Zwergen hin. " Schaut mal. Das sieht ja fast wie eine von Schupperichs Schuppen aus"

    #259Author Masu (613197)  25 Sep 22, 13:41
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    Aljascha sieht sich den „Stein“ den Alrik zeigt an, „Ja das sieht aus wie eine Drachenschuppe, ich glaube die Von Schupperich sind heller aber wer kann das schon so genau sagen, wo er sich doch fast unsichtbar machen kann.“ Sie sieht den Gang lang wo Hubert schon weiter geht…..

    „Wo hast du sie denn gefunden?“



    „Warte auf uns Hubert…. „ aber der Keiler war bereits um die Ecke verschwunden, kurz darauf hörten sie ein schreckliches Aufschreien und erschrecktes Quitschen… Aljascha rannte ohne nachzudenklen hinter Hubert her .. und sah .. zwei sich aneinander klanmmernde Waldelfen und einen etwas verdattert guckenden Hubert.

    Er wollte den kleinen Gestalten doch nix tun, er war doch nur ausversehen fast auf sie drauf getreten… ,,,warum kam es ihm vor als guckten alle ihn vorwurfsvoll an...


    #260Author Sands (427472) 26 Sep 22, 12:39
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    Alrik drängelte sich an Aljascha vorbei und nahm Hubert schützend in den Arm.

    "Er wollte den Lomma und Bortagon doch nix Böses tut! Hubert ist der liebste Keiler den ich mir vorstellen kann. Und wenn sie ihn so erschrecken". Anklagend sah er auf Lomma und Bortagon, nicht merkend wie ulkig das Ganze aussah. Als ob die beiden zarten kleinen Waldelfen irgendetwas gegen Hubert ausrichten konnten.

    #261Author Masu (613197) 26 Sep 22, 13:24
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    Die beiden Waldelfen waren so schnell wie möglich dem davoneilenden Drachen gefolgt, doch das tapp-tapp-tapp seiner Pranken wurde immer leiser, die Gänge immer verzweigter, und ihre Sicht reichte nicht aus, um das Tempo lange mitzuhalten zu können.

    Lomma und Bortagon waren gerade stehengeblieben um sich zu orientieren, als sie von Hubert förmlich überrannt wurden. Da keiner der beiden damit gerechnet hatte, erschreckten sie sich gehörig, aber zum Glück wurde niemand verletzt. Huberts Stoßzähne unvermittelt auf Augenhöhe zu sehen war wirklich in Anblick, nach dem man erstmal tief durchatmen musste.

    "Hier ist ein Kommen und Gehen heute", seufzt Bortagon, "wir müssen aufpassen, dass wir die Geister nicht aufwecken. Keine Sorge, Alrik, das ist nur ein Sprichwort bei uns. Hier gibt es keine Geister. Das leise tapp-tapp-tapp kommt von Schupperich. Was auch immer in ihn gefahren ist, aber er läuft und läuft und läuft ... oh. Jetzt ist es still ..."

    #262Authorhäring (1359813) 26 Sep 22, 13:31
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    Tief im Berg wurde Dieberthe - Dieberthe? Sie grübelte - ja richtig, sie hieß Dieberthe, unruhig.

    Ein sehr lang vermisstes, vertrautes Gefühl wurde immer stärker. Sollte es etwa sein, dass ihr langjähriger Freund aus Jugendtagen in der Nähe wäre?

    Die ihr noch verbliebenen Schuppen begannen zart zu leuchten und vereinzelt aufzublitzen. Während Schupperich immer die Gabe besessen hatte mit der Umgebung zu verschmelzen, war es bei ihr genau umgekehrt. Sie begann zu leuchten und zu glitzern, was es Betrachtern meistens nahezu unmöglich machte ihre Gestalt auszumachen.

    Dieberthe begann unruhig auf und ab zu schwimmen und die so von ihr verursachten Wasserbewegungen brachten immer größere Mengen Wasser dazu, nicht nur durch die Öffnung, sondern ganz über den Rand zu schwappen.

    #263Author Masu (613197)  26 Sep 22, 16:25
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    OOC

    Ich bin leider diese Woche verhindert.
    Bitte Muckfumble einfach mitnehmen.


    OoC Ende
    #264Author Merowinger (1359650) 27 Sep 22, 10:59
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    Derweil in Kronk Eishand


    "Es funktioniert! Es funktioniert!" ruft der Erkunder, der gerade in schnellem Lauf im großen Saal angelangt ist. "Sie bemerken es erst, wenn es zu spät ist! Sie sind vollkommen benebelt, versuchen zu fliehen und verletzen sich dabei dann gegenseitig! Und wo die Luft wieder rein ist, können wir ihnen den Rest geben!"

    Bisher hatten die Zwerge noch keinen Test unter realen Bedingungen durchführen können, denn es hatte sich nie vorhersagen lassen, wann die gefährlichen Gase aufsteigen wieder auftreten würden. Umso zufriedener nimmt man die neuen Entwicklungen zur Kenntnis.

    "Wer weiß, wie lange uns das Schicksal noch gewogen ist. Wir werden so schnell wie möglich aufbrechen - ruft alle zum Sammeln!"

    #265Authorhäring (1359813) 27 Sep 22, 16:13
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    „Da sind wir ja fast alle wieder zusammen, fehlt noch Schupperich, aber zusammen mit unserem Spürschwein", Aljascha grinst zu Hubert, „und den vereinzelten Drachenschuppen die wohl auch Schupperich verfolgt, werden wir ihn schon finden.“

    Allen vor ran Grim mit einer Laterne in der Hand der ihnen den Weg leuchtete und auf eine Farbveränderung der Flamme achtet sowie Hubert der an jeder Wegkreuzung ohne nachzudenken zu wissen schien wo es lang ging, ging die Gruppe immer weiter die Gänge tiefer in den Berg hinein.


    OOC: Praktisch so ein Spürschwein, dank nochmal an Möwe die ihn in Grundelwald wieder auftauschen ließ um sich von Aljascha adoptieren zu lassen, wenn Möwe nicht gewesen wäre Hubert ständ wohl immernoch nei Schupperichs Höhle. Ende OOC



    #266Author Sands (427472)  28 Sep 22, 08:12
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    *freu*


    #267Author Möwe [de] (534573) 28 Sep 22, 08:54
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    Dieberthe spürte noch etwas in ihrer Nähe. Eine Unruhe, wo vorher lange komplette Ruhe gewesen war. Gab es in ihrem Berg noch andere Bewohner außer ihr? Vage kamen Erinnerungen an, an

    ja an was?

    Im Dunkel ihrer Erinnerungen tauchten verschwommen die Abbilder einiger Zwerge auf. Ja, sie kannte Zwerge schon aus ihrer Zeit der Wanderung.

    Diese Unruhe kam von den Zwergen. Eine Unruhe die nicht gegen sie gerichtet war. Doch die Zwerge wollten kämpfen.

    Und nun übertrug sich diese Unruhe auf sie. Dieberthe bewegte sich ruckartiger als vorher.

    Und wieder schwappte Wasser. Diesmal in einem stetigen Strom.

    #268Author Masu (613197) 28 Sep 22, 09:13
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    „Halt.“ ruft Grim, „die Flamme wird hier etwas dunkler… vielleicht nur Zufall oder das komische Gas in sehr geringer Konzentration… Mirmilla was denkst du?“

    Grum geht zu seinem Bruder, wenn wir den nächsten Gang links gehen und dann gleich wieder rechts dann kommen wir in einen der Hauptstollen, diese sind eigentich immer besser belüftet .. allerdings sind wir dann nicht mehr auf der Spur von Schupperich? Ist das Gas eigentlich leichter oder schwerer als Luft, also würde es die kleinen Waldelfen zuerst beeinflussen oder eher Mirmilla und Aljascha ?“

    #269Author Sands (427472) 28 Sep 22, 10:33
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    "Das weiß ich leider auch nicht." antwortet Mirmilla. "Ich erinnere mich nur an die alte Beschreibung einer seltenen Droge, die eben die Flammen verfärbt. Da der Dampf durch die Stollen aufsteigt, kann er eigentlich nicht schwerer sein als Luft. Möglicherweise wirkt er sich aber nicht auf alle gleich schlimm aus. Die Droge wurde Nebula Draconis genannt, also Drachennebel."

    Sie zuckte mit den Schultern. "Wenn wir zu dem anderen Stollen gehen, können wir dann trotzdem die Richtung finden, in die Schupperich geht?"

    Nach einer kleinen Denkpause fügt sie an: " Es könnte auch helfen, wenn wir feuchte Tücher vor Mund und Nase binden. Aber sicher bin ich nicht."

    #270Author Irene (236484) 28 Sep 22, 10:47
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    OOC Jetzt will man mir also einen Maulkorb vorschreiben, da mach ich nicht mit ich bestehe auf meine Freiheit mich zu vergiften mit was ich will und wer sagt denn das feuchte Tücher nicht viel gefährlicher sind als dieses komische Gas.. ihr Schlafschafe ....11!!2 Ende OOC


    „Oft war ich nicht hier aber Zwergenstollen sind meist nach einem ähnlichen Prinzip angelegt und ich denke das wird auch hier so sein… „ Grum kichert „Der Zwerg der sich in einem Stollen verläuft muss wohl erst noch geboren werden. HaHaHa ... Ich glaube wir haben einen eingebauten Richtungssinn.“

    Grim flüstert leise „Na ja die Zwerge die sich in einem Stollen verlaufen haben konnten ja auch niemandem davon erzählen..“ aber er muss Grum recht geben einen besseren Orientierungssinn als zumindest Menschen haben Zwerge auf jeden Fall.


    „Dann würde ich sagen wir versuchen in den Hauptstollen zu kommen und sehen von dort weiter.“ Sagt Aljascha während sie ihr Kopftuch anfeuchtet und sich vor Mund und Nase binden, selbst wenn es nicht helfen sollte schaden kann es auch nicht.


    #271Author Sands (427472) 28 Sep 22, 11:21
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    Lomma hat fasziniert beobachtet, wie sich die Flamme verfärbg hat, als sie mit dem violett angehauchten wabernden Nebeln in Berührung kam. Erst jetzt wird ihr klar, dass die Menschen die Schwaden gar nicht sehen können. Gut, sie selbst wäre auch fast reingelaufen, weil sie mit den Gedanken woanders war, aber der Geruch der in der Nase sticht hatte sie rechtzeitig gewarnt.
    Nun folgt sie Aljaschas und Mirmillas Beispiel, schüttet ein wenig Wasser auf ihr Schaltuch und bindet es sich dann vor Mund und Nase fest.

    Die Zwerge gehen unterdessen munter plaudernd voran und weisen den anderen einen gangbaren Weg.

    Wo Schupperich wohl ist, überlegt Lomma. Er scheint irgendwo zu stehen ... wäre er weitergelaufen, hätten sie die Erschütterungen spüren müssen. Aber Moment, was war das denn ... irgendwo tief im Berg grummelte etwas, ein tiefes, umheimliches Poltern erklang, und dann ... Lomma war sich sicher, richtig gehört zu haben, platschte etwas auf eine grosse Wasserfläche.
    #272Authorhäring (1359813) 28 Sep 22, 17:41
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    Alrik beeilte sich auch für Hubert und sich selbst ein Tuch zu befeuchten und vor Mund und Nase zu binden.

    Er musste kichern. Bei Hubert war das nicht ganz so einfach, der wollte das Tuch unbedingt fressen. Hubert hatte auch schon lange nichts zu fressen bekommen. Alrik strich ihm über die Flanken - waren da etwa schon Rippen zu spüren? Naja, nicht wirklich. Hubert war schließlich ein stattlicher Keiler. Dann lief er schnell mit Hubert den anderen hinterher.

    #273Author Masu (613197)  29 Sep 22, 09:41
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    Bis Hubert und Alrik die anderen erreicht hatten hatte Hubert das Tuch längst gefressen.

    #274Author Sands (427472) 29 Sep 22, 09:44
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    Schupperich stand lange an dem kleinen Abhang, an dem es zu einem langgestreckten, grünschimmernden See hin steil hinab ging. Etwas schimmerte und funkelte weit draussen auf dem Wasser, aber nichts regte sich.
    "Dieberthe?", flüsterte Schupperich so leise, das er es selbst kaum hören konnte. "Dieberthe? Bist du das? Oder spielen mir meine Sinne einen Streich? Kann das wirklich wahr sein? Hast du deinen ruhigen klaren Bergsee also gefunden?"
    Zögernd schiebt Schupperich sich Stück für Stück vorwärts. Es riecht echt, es sieht echt aus, es fühlt sich echt an ... und wenn er doch nur Halluzinationen hat? Wenn er einfach das sieht, was er gerne sehen würde?
    Da verliert Schupperich den Halt und rutscht ungebremst den Abhang hinunter. Laut platschend schlägt er unten auf dem Wasser auf.
    Der See war also schon mal real, stellt Schupperich erleichtert fest und taucht genussvoll in das kühle Nass.
    #275Authorhäring (1359813) 29 Sep 22, 10:03
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    Dieberthe hatte sich auf die Unruhe hinter den Felsen konzentriert und dümpelte bewegungslos am Rand des Sees

    als völlig überraschend Gerumpel und ein lautes Platschen hinter ihr ertönten, gefolgt von einer großen Welle die sie ein Stück weiter an die Wand drückte.

    "Autsch" das würde eine dicke Beule geben.

    Konsterniert drehte Dieberthe sich um um nachzusehen was da passiert war als das Gefühl der Vergangenheit sie traf.

    "schupperocj?" Sie verhaspelte sich. "Schupperich?" Mit großen Augen rauschte sie ans andere Ende des Sees.

    #276Author Masu (613197)  29 Sep 22, 13:23
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    Die restliche Truppe folgte den Zwergen durch den Hauptgang immer weiter in den Berg hinein. Wie vorausgesagt, konnte man dort einen stetigen Luftzug aus der Richtung des Eingangs spüren, so dass die Dämpfe kaum noch wahrzunehmen waren. Schließlich endete der Stollen auf einem Balkon, fast an der Decke einer riesigen Grotte. Weit unter ihnen war ein Glitzern und Funkeln, das tausendfach gebrochen durch die Wellen eines Sees, den ganzen Raum der Höhle erhellte.

    Mit großen Augen standen alle am Rand des Balkons und starrten in das zauberische Strahlen. Sogar die sonst so redselige Mirmilla hauchte nur ein ganz leises "Oh".

    #277Author Irene (236484)  30 Sep 22, 11:46
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    „Ja..“ sagte Grim „sieht sehr schön aus, aber das war es auch schon Edelsteine gibt es dort nicht, nichts zu holen… „ er zuckte mit den Schultern, für ihn war die Sache damit erledigt, irgendwas im Wasser reflektiert wohl das Licht aber was haben wir", er benutzte das wir welches ihn selber aber auch Generationen von Zwergen vor ihm meinen konnte, "nie herausgefunden.

    Irgendwie ist nichts in dem See, bestimmt nur eine Laune der Natur Lichtbrechung im Wasser ist ja immer so eine Sache ...“ er tat das wunderschöne Funkeln mit eine Handbewegung ab. Wenn es weder Edelsteine oder Erz betraf verloren Zwerge eben schnell das Interesse.



    #278Author Sands (427472)  30 Sep 22, 12:26
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    Dieberthe hörte ihr unbekannte Stimmen. Nein, Schupperich hatte damals anders geklungen glaubte sie sich zu erinnern.

    Erschrocken legte sie den Rückwärtsgang ein und erzeugte eine heftige Welle, die wieder einmal über den Rand des Sees schwappte und das Loch darin ein wenig vergrößerte.

    Tief unter diesem Loch war eine andere Öffnung, die sich im Laufe der Zeit mit flachen steinartigen Dingen zugesetzt hatte.

    #279Author Masu (613197) 30 Sep 22, 14:47
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    Durch die Erschütterungen der Wassermassen waren winzige Risse in den Wänden entstanden, durch die das Wasser sich nun einen neuen Weg suchen konnte. Zischend schoss Wasser durch das Gestein, tief und tiefer in den Berg, bis es endlich auf die träge daliegende Masse geschmolzenen Gesteins in einer der Kammern des schlafenden Vulkans traf.

    Und auch der natürliche Abfluss, durch den das Wasser lange Zeit abgeflossen war, bevor es sich zum See gestaut hatte, bröckelte langsam auf. Die heftigen Schwimmbewegungen der beiden Wasserdrachen trugen das ihre dazu bei.

    Schupperich wusste nicht, ob er wach war oder träumte. Er war vollständig untergetaucht und sah deutlich die wohlbekannte glitzernde Gestalt von Dieberthe, aber sie entfernte sich von ihm! Hastig tauchte er auf.
    "Dieberthe, bist du es? Ich bin es, Schupperich!", rief er so laut, dass es von den Wänden widerhallte.
    #280Authorhäring (1359813) 30 Sep 22, 16:33
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    Von allen Seiten prasselten diese Worte, im Klangraum der Grotte widerhallend auf Dieberthe ein und trafen sie wie ein Trommelfeuer.

    War er es wirklich? Ihr Jugendfreund, von dem sie sich im dümmsten Streit ihres Lebens getrennt hatte?


    Vorsichtig drehte Dieberthe sich wieder um um mit einem "Oh Gott, wie albern" langsam schneller werdend auf den stattlichen Wasserdrachen zu zu schwimmen.


    "Schupperich? Ich dachte ich sehe dich nie wieder."

    Verwirrt und aufgeregt blitze und funkelte sie in allen Regenbogenfarben, obwohl sie einen doch beträchtlichen Teil ihrer Schuppen aus Gram verloren hatte.

    #281Author Masu (613197)  30 Sep 22, 23:33
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    Währenddessen bei Kronk Eishand

    Mit wachsender Besorgnis hat man dort beobachtet, wie mehr und mehr Gase austreten. Man hat zwar schon herausgefunden, dass man sich mehr schlecht als recht mit feuchten Tüchern dagegen schützen kann, aber irgendetwas scheint da in den Tiefen des Berges vorzugehen.
    Kein Zwerg verlässt leichtfertig seine Wohnstatt (vor allem nicht die dort lagernden Schätze) ...
    "Die tiefen und mittleren Stollen komplett evakuieren, sofort!", ordnet Kronk an.
    "Aber ... aber ... die Kammern mit ...."
    "Nur mitnehmen, was wir zum Leben brauchen: Lebensmittek, Kleidung, Waffen! Achtet auf die jüngsten und auf die schwachen!"
    "Aber ... soll das heissen ..."
    "Das soll heissen, das wir diese Orks soweit zurückdrängen, bis sie mit ihren Eingeweiden von den Klippen hängen! Da unten im Berg ist etwas wieder zum Leben erwacht, dass uns weitaus gefährlicher werden kann als ein paar hässliche Ausgeburten des Bösen ... wer sind wir, dass wir uns vor der Gefahr verkriechen? Na also!"
    Und mit der Kraft und dem Mut der Verzweifelten, die nichts mehr zu verlieren aber alles zu gewinnen haben, stürzen die Zwerge sich aufs neue in die Kämpfe.
    Die Orks, verwöhnt von den früheren leicht errungenen Siegen gegen nur jeweils wenige Zwerge auf einmal, geraten immer mehr in die Defensive. Sie kämpfen mit die Wirkungen des Drachennebels, mit den
    Tücken des Geländes, in dem die Zwerge unvermutet auftauchen und wieder verschwinden können, und mit ihrer eigenen sinkenden Kampfmoral.
    Es ist das eine, chancenlose Kreaturen niederzumetzeln, ohne selbst dabei nennenswert in Gefahr zu geraten, und etwas ganz anderes, wenn es ernsthaft ans eigene Leben geht.
    Und dann passiert noch etwas, mit dem keiner gerechnet hatte: die getöteten Orks erheben sich erneut ... aber sie hören nicht mehr auf ihre Anführer, sie stellen sich sogar schützend vor Zwerge, und mehr noch, sie greifen ihre eigenenTruppen an ...
    "Ein Nekromant!", keucht Kronk völlig ausser Atem, "bei allen Schätzen des Berges, ein Nekromant!"
    #282Authorhäring (1359813) 01 Oct 22, 08:30
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    Wieder zurück im See unter dem Berg

    Sie ist es, jubiliert Schupperich innerlich, sie ist es wirklich! Ach, wieviele Abenteuer haben wir doch zusammen erlebt ... wie konnten wir uns nur so zerstreiten? Wie bin ich doch dumm gewesen ... aber ... wie sieht sie nur aus? Sie ist kaum noch ein Schatten ihrer selbst. Warum habe ich nur solange gewartet? Aber sie lebt! Hauptsache, sie lebt!
    "Dieberthe!", ruft Schupperich leise, damit nur die Angesprochene ihn hört. "Es tut mir so leid, dass ich mich nie auf den Weg zu dir gemacht habe. Sag, wie ist es dir ergangen? Ich kann gar nicht sagen wie sehr es mich freut, dich hier wiederzusehen. Lass uns vergessen was war, lass uns einen neuen Anfang wagen ..."
    #283Authorhäring (1359813) 01 Oct 22, 12:47
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    "Ach Schupperich, dass wir uns wieder sehen." seufte Dieberthe. Zwei dicke Tränen rannen aus ihren Augenwinkeln und platschten auf die Wasseroberfläche.

    "Als ich damals diese Grotte fand, voll mit edlen Steinen, war ich sicher dass sich alle meine Träume erfüllen würden. Erst nach und nach erkannte ich, dass Edles nicht alles auf der Welt ist. Doch dich zu suchen traute ich mich nicht. Irgendwas verstopfte dann den Abfluss des Teiches am Grunde der Grotte und so nach und nach entstand dieser See."

    Dieberthe ahnte nicht, dass die Grotte eine hervorragende Akustik hatte und die Beobachter auf der Empore alles verstehen konnten.

    "Zu Beginn war alles sehr lustig. Ich hatte die Steine und Goldadern gefunden und keiner der Zwerge die hier irgendwo wohnen wusste etwas davon. Doch so ganz alleine zu sein kann durch Schätze nicht aufgewogen werden. "

    Dieberthe seufte erneut. "Ich würde liebend gerne einen Neuanfang mit dir wagen"



    Alrik hatte wie alle anderen staunend vom Balkon aus das Geschehen verfolgt. Er sah Mirmilla, Grim und Aaljascha an. "Kann das wirklich sein, dass all das Wasser hier jenes ist, was im Fluss fehlt? Dass wir hier den Grund für die Dürre gefunden haben? Kann jemand an den Grund des Sees kommen und die Verstopfung beseitigen? Was passiert wenn all das Wasser wieder frei abfließen kann? Kann Schupperich das machen? "

    Wieder einmal konnten die anderen kaum den Schwall an Fragen so schnell erfassen wie sie aus Alkrik heraussprudelten.


    Unten in der Grotte wurden auch Schupperich und Dieberthe aufmerksam.

    Erschrocken fragte Dieberthe " Schupperrich, hörst auch du diese Stimme? Was ist das? Von was für einer Dürre spricht er? Als ich hergekommen bin bin ich durch prächtige Wälder und fruchtbare Felder gereist."

    #284Author Masu (613197)  01 Oct 22, 18:20
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    In Schupperichs Kopf wirbeln die Gedanken durcheinander wie bunte Blätter im heulenden Herbstwind.
    Dieberthe, er hatte sie wiedergefunden, sie lebte - aber in welch jammervollem Zustand ... wie lange sie hier wohl ausgeharrt hatte? Ob sie wohl bereit war, zurück an die Sonne zu gehen?
    "Ach du, der Glanz von Gold und Edelsteinen verblasst neben dem Funkeln deiner Augen", gurrt Schupperich sanft.
    Dann bemerkt er, dass sie nicht allein sind - er hört die aufgeregten Stimmen seiner Freunde, und plötzlich wird ihm auch wieder bewusst, wieso und weshalb er überhaupt hergekommen ist.
    "Wenn ich mich hier so umschaue ... dies war eine Grotte, sagst du? Und jetzt ist es fast ein Meer geworden ... draussen fehlt es tatsächlich an Wasser, die Flüsse trocknen aus, die Wälder wachsen kaum noch nach ... und ja, es fehlt schon lange das Wasser aus den Bergen, vielleicht ... wollen wir es versuchen? Bist du bereit dazu? Wenn das Wasser abfliesst, wird hier kein See mehr sein ... die Zwerge sagten, die Stollen sind schon lange stillgelegt. Es sollte also kein Problem sein ..."
    Schupperich tauchte hinunter zum Grund.
    Die Erschütterungen, die durch diemWassermassen gegangen sind als Schupperich hinein platschte, hatten bereits dafür gesorgt, dass neue Risse entstanden und Wasser abfliessen konnte, das vorher blockiert war. Und wo das Wasser erstmal, in Bewegung war ... Das aufgeregte Schwimmen der beiden grossen Wasserwesen besorgte das Weitere - der Schlamm wurde aufgewirbelt, der bisher die Fugen abgedichtet hatte. Der Rest war eine Kleinigkeit ...
    #285Authorhäring (1359813) 02 Oct 22, 10:14
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    "SCHAUT " quietschte Alrik. "Da kommen Luftblasen hoch und die Wasseroberfläche bewegt sich."

    Aufgeregt hüpfte er auf und ab ohne das leise Knirschen zu bemerken.


    Unten im Wasser spürte Dieberthe wie ihre Lebensgeister zurück kamen. Es war ein gutes Gefühl.

    "Autsch!" Zum zweiten Mal an diesem Tag bekam sie einen Schlag auf den Kopf. Diesmal von oben.

    Entsetzt blickte sie Richtung Balkon und sah wie er zu bröckeln begann.

    #286Author Masu (613197)  02 Oct 22, 21:13
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    Aljascha bemerkte ein Vibrieren im Fels und hörte kleinere Felsbrocken nach unten stürzen.. „Zurück näher an die Wand! Grim, Grum wo stehen wir sicher wenn die Empore abstürzt?“

    Grum schaute trotz der fallenden Steine noch seht entspannt… „Alles gut .. zurück an die Wand reicht dann stehen wir nicht meher über dem Abgrund sondern auf festem Fels...“

    „Grum siehst du das ... dort wo das Wasser langsam sinkt. Das Glitzern.. Gold? Edelsteine? … ich dachte in dem See war nichts zum Abbauen … und„ er stutzt „ist das da noch ein Drache? „

    Die Zwerge starren gebannt herunter in den See, der langsam kleiner zu werden scheint...



    #287Author Sands (427472) 02 Oct 22, 23:03
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    Mirmilla hielt sich lieber an das, was sie gelernt hatte. Im Kopf überschlug sie das ungefähre Volumen des Sees und bemerkte dann: "Das kann es nicht gewesen sein. Ich meine, selbst wenn das Wasser aus diesem See tatsächlich in den Fluss abfließt, an dem entlang wir hierhergekommen sind, dann kann das nicht der einzige Grund für die Dürre gewesen sein."

    Sie schob sich ein Stückchen vor, und versuchte zu erkennen, was vor sich ging. Dann rief sie: "Herr Schupperich, seid Ihr das?"

    #288Author Irene (236484) 03 Oct 22, 06:50
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    Gurgelnd verschwand das Wasser des Sees und gab den Blick frei auf die Wände der Grotte.
    Hach, es war wirklich wunderschön hier, seufzte Schupperich. Sonst interessierte ihn nicht viel, er hatte nur Augen für Dieberthe. Ihr fehlten viele Schuppen, aber die werden sicher bald nachwachsen, sagte er sich. Wenn sie erstmal was gutes zu essen bekommt und sich an der frischen Luft bewegt und vor allem aus diesem abgestandenen Wasser herauskommt .... apropos herauskommen ... von Seiten des Stollens, aus dem Schupperich ursprünglich gekommen war, fiel das Ufer bzw. die Wände steil ab. Sie würden auf die andere Seite gelangen müssen, dorthin, wo das Wasser zugeflossen war. Dort senkte sich das Ufer nur langsam und man konnte gut hinaufgelangen. Und ein frischer Luftzug war aus dieser Richtung auch zu spüren.
    Dann bemerkt er die etwas prekäre Lage der Freunde oben auf der Galerie. Ah, sie kommen zurecht, stellt er erleichtert fest. Na, das wird eine Überraschung für sie sein, uns beide hier zu sehen.
    "Mirmilla? Geht es euch gut?", ruft Schupperich zurück, aber in gemäßigter Lautstärke. "Darf ich euch Dieberthe vorstellen? Dieberthe, das sind meine Freunde, mit denen ich hierher gereist bin."
    Bald ist der See nur noch ein schmaler Bach. Hier und dort sind Felsen abgebrochen, aber im großen und ganzen scheint die Höhle noch stabil zu sein.
    "Das wäre geschafft", sagt Schupperich zufrieden. "Aber ob das schon reicht? Oder haben wir jetzt nur das Tal kurz unter Wasser gesetzt wie vorhin der Sturzregen?"
    #289Authorhäring (1359813) 03 Oct 22, 09:45
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    Lomma und Borgagon sind wie anderen an die Wand zurückgewichen, als der Balkon zu bröckeln beginnt. Grim und Grum und auch Bruma schauen ganz vergnügt drein und das würden sie ja wohl nicht tun, wenn unmittelbar Gefahr drohte, denkt Bortagon. Und er beginnt aufgeregt auf und ab zu trippeln.
    "Das ist ja unglaublich! Ein Drache, in der direkten Nachbarschaft der Zwerge! Über Jahrhunderte, mindestens!"
    "Gut dass sie nichts davon gewusst haben", antwortet Lomma. "Wer weiss, was sie dann angestellt hätten."
    "Du meinst ... der alte Bortagon war hier, er hat Dieberthe getroffen, aber dann hat er allen erzählt, es gäbe hier keine Drachen, damit niemand nach ihr sucht und sie ihre Ruhe hat. Das muss ich sie unbedingt selbst fragen."
    "Vielleicht hat er sie nur gesehen, aber gar nicht mit ihr gesprochen? Hej, wo willst du hin? Warte auf mich!"
    Bortagon hat schon damit begonnen, eilig die Felsen hinabzuklettern um zum Grund der Grotte zu gelangen, und Lomma beeilt sich ihm zu folgen. Es ist etwas schwieriger, als einen Baum hinab zu klettern, der glitschige nasse Untergrund bietet manchmal nur wenig Halt, aber irgendwie geht es.
    #290Authorhäring (1359813) 03 Oct 22, 10:18
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    Als Alrik begriffen hatte, dass sein Hüpfen wohl was mit dem Bröckeln zu tun hatte, stand er nur noch bewegungslos, wie erstarrt am Geländer und traute sich nicht mehr sich zu bewegen. Von dort konnte er das Ablaufen des Wassers beobachten und wie die Wände immer tiefer zu werden schienen. Hatte er das auch verursacht? Alrik schämte sich in Grund und Boden.


    OCC: Kinder! Nehmen alles persönlich OCC Ende


    Dieberthe blickte zu Schupperich. Er kannte dieses bunte Häufchen und hatte sie seine Freunde genannt.

    "Hallo." hauchte Sie Richtung oben "Willkommen. Ich bin Dieberthe. Entschuldigt bitte mein Aussehen. Ich bin etwas überrascht und konnte mich nicht zurecht machen."

    Dieberthe war so lange alleine gewesen, dass sie noch immer das Verhalten einer wohlerzogenen Jungdrachin hatte. Da hatten auch die Abenteuer mit Schupperich nichts dran geändert

    "Ich kann euch leider nichts zu Essen anbieten." ergänzte sie peinlich berührt, hatten doch die paar Fische hier in den letzten Jahren kaum für sie selbst gereicht. Und selbst die wurden gerade mit dem ablaufenden Wasser hinweg gespült.


    Während sie noch sprach, sah sie zwei kleine Gestalten die Wand herunter klettern.

    " Passt bitte auf, es könnte rutschig sein."

    #291Author Masu (613197)  03 Oct 22, 13:04
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    OOC:

    Bin wieder da!

    OOC Ende


    Muckfumble hat sich alles genau mit angesehen und ist erfreut eine Drachin hier in den Gewölben vorzufinden.

    Das kann aber nicht die Ursache für den Wassermangel im Süden sein, dachte er sich.

    Da muss es etwas größeres, mächtigeres in den Tiefen der Eisberge geben....


    Währenddessen, etwas südlich des Turum Mui...


    Die letzen Orks flohen in die Richtung der Höhlen des Turum Mui aus denen sie gekrochen waren...

    Bartok humpelte hintendrein, ihm fehlte die linke Hand die mit einem, mit dunklem Blut verklebten Stofffetzen notdürftig verbunden war.

    Er blickte über seine Schultern und sah das deutlich dezimierte Zwergenheer vor denen eine Schar toter und wiedererweckter Orkbrüder und Zwerge herlief und alle noch lebenden Orks erschlug.


    Vorne an der Spitze des Heeres trabte Glamdring auf seiner Bergziege, in seinen Augen ein schwarzer wabernder Schimmer.


    Hinter dem Heer bot sich entlang der Salzstraße der Anblick einer Schlacht...

    In östlicher Richtung, gleich vor dem Ausgang einer schmalen Schlucht lagen Pferdekadaver und viele Rüstungen von gefallenen Paladinen. Als sie das Zwergenheer mit einem Flankenangriff überraschen wollten liefern sie in eine Falle des Zwergenfürsten.

    Dieser hatte das Heer der Paladine schon seit einem Tag beobachten lassen und hat die Finte des Heerführers vorausgesehen.

    Die Zwerge haben eiligst Felsbrocken über der Schlucht gelockert und dann im richtigen Augenblick auf das Heer der Paladine fallen lassen, viele von ihnen erschlagen, und vielen von ihnen den Weg abgeschnitten.


    Nun stießen sie hinter den flüchtenden Orks nach um ihnen endgültig den Garaus zu machen.


    Ehrfürchtig blickte Glamdring auf den Turum Mui der mächtig und ganz oben an der Spitze von einer Schneefahne umweht da stand.


    Langsam zerfielen die wiedererweckten Orks und Zwerge bis schließlich keiner der Untoten mehr auf den Beinen war.

    Die restlichen lebenden Zwerge, wohl an die 200 Männer und Frauen folgent Glamdring nur noch zögerlich. Zu überrascht waren sie von der plötzlichen Wendung und den auferstehenden Toten.

    Schließlich blieben die restlichen Zwerge stehen und blickten verängstigt auf ihren Anführer.

    "Wir gehen nicht weiter! Hier ist schwarze Magie im Spiel! Was ist hier los?" riefen sie Glamdring zu der schließlich seine Ziege auf einen Felsvorsprung trieb und nun die Zwerge überblickte.


    "Fürchtet euch nicht, mein Volk!" rief er ihnen nun zu.

    "Ein großer Sieg war unser und unsere Erben werden noch lange davon in ihren Liedern berichten!"

    Die Zwerge schauten sich fragend an.


    "Was für ein Spiel treibst du hier mit uns Herr Glamdring?" rief einer der Zwergenhauptmänner seinem Anführer zu.

    "Nun, das würde wohl dein Verständnis etwas überfordern, mein Freund...."




    #292Author Muckfumble Sneezefinger (599515) 04 Oct 22, 08:04
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    Das Rumoren und die fallenden Felsbrocken wurde immer weniger, der Berg schien sich zu beruhigen. Ja beruhigen, fast kam er Aljascha wie ein lebendiges Wesen vor.

    „Nun denn ..“ sie wand sich an die Zwerge..“ gibt es einen Weg durch den Berg herunter in die Grotte? Ich befürchte nicht alle von uns können mal eben zu den Drachen herunter klettern.“ für sie selber wäre es eine Kleinigkeit aber be den anderen sah sie schwarz.

    Grim schaute etwas ratlos .. „Na ja bis eben gab es die Grotte ja gar nicht, gut es gab sie wohl schon aber sie wurde ja dann überflutet. Es gibt einige Stollen die unter Wasser standen und daher nicht bearbeitet werden konnte. Von der Richtung her könnte es sein das sie zu der Grotte führen … könnte aber auch nicht sein …. „

    Grum schaute nur gebannt auf das Glitzern unten in der Grotte und brummte etwas unverständliches.


    „Na dann wer nicht wagt der nicht gewinnt.. hier oben bleiben können wir nicht wir müssen erstmal zu den anderen und ich befürchte dan weiter nach Norden….“

    #293Author Sands (427472) 04 Oct 22, 08:27
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    In den Tiefen des Turum Mui


    "Bartok, du hast verssssssagt!" zischt die tiefer Stimme aus dem unendlichen scheinenden Abgrund.

    "Mein Herr, ihr habt so recht, ich bin unwürdig!" jammert der Orkanführer.

    "Der Nekromant ist mit den Zwergen...er kommt näher, wir konnten nur mit Müh und Not in die Höhlen fliehen!"


    Die Wände der Höhle und der Schlucht vor der Bartok steht beginnen zu erzittern.

    "Dassssss ist nicht akzeptabel!" spricht der Herr aus der Tiefe, in der nun ein oranger Schein von ganz unten empor steigt.

    "Dannnn, werde ich mich wohl selbst um Morbius Grimm kümmern müssen..."

    Bartok schluckt aufgeregt.

    "Ich...ich trommle unser restlichen Heer zusammen, wir sammeln uns in der großen Halle und kämpfen bis zum Tode für euch, Meister!"


    Der Orkhäuptling humpelt davon und schon schon sind die Kriegstrommeln zu hören deren dumpfer Klang durch die altehrwürdigen Hallen des Turum Mui klingt.


    Kronk Eishand steht in voller Rüstung zwischen seiner Zwergenschar.

    "Hört ihr das ihr Zwerge des Turum Mui?" Kronk ballt die mit Hand.

    "Das sind die Trommeln ihres eigenen Unterganges!"

    "JAAAAA, TOT, TOT, TOT!" schreien seine Zwerge.


    "Wir vertreiben diese Monster nun endgültig aus unseren Hallen!"

    "Zum Kampf ihr Zwerge Turum Muis, zum Kampf!" brüllt er, und schon setzt sich das Zwergenheer in Bewegung in Richtung der großen Halle des Eisberges...

    #294Author Muckfumble Sneezefinger (599515) 04 Oct 22, 09:38
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    Die Gänge die Grim sie dann führte waren eng und feucht man merkte das sie lange unter Wasser gestanden hatten .. „den genauen Weg kenn ich nicht, nur die ungefähre Richtung. Ich hoffe wir kommen dort an wo wir hin wollen. Ich kann es aber nicht versprechen...“ Grim plapperte ohne Unterlass vor sich hin während Grum merkwürdig still war.

    Gelegentlich meinte Aljascha die gemurnelten Worte Juwelen, Gold .. Edelsteine oder Reichtum zu verstehen. Aber sicher war sie sich nicht.

    An einigen Kreuzungen kratzte Grim sich den Bart, drehte den Kopf hin und wer schien zu überlegen wie es weiter gehen sollte. Teilweise wurden die Gänge enger und Aljascha war froh das Schupperich nicht bei ihnen war wenn er wäre an vielen Stellen nicht durchgekomen. Dann schalt sie sich eine Närrin, wenn Schupperich bei ihnen wäre bräuchten sie nicht diese modrigen nassen Wege gehen sondern hätten im Hauptgang weiter gehen können.

    Aber langsam überkam sie das Gefühl das auch Grim nicht mehr wusste wo sie waren, wie war das noch mit Zwerge verirren sich nicht in Stollen? Vor ihre inneren Auge sag sie wie verwunderte Zwerge in vielen Hundert Jahren auf ihre Gebeine stießen. Ob sie nach den Ponies und Ziegen in ihrer Not auch Hubert essen würden, oder würden sie eh verdursten bis es soweit kam? Aljascha hing ihren etwas trübseligen Gedanken nach und rannte direkt in Grim. Der stauchelte und dem dabei sein triumphierendes „Tada … „ im Hals stecken blieb.

    Wenig elegant oder gar triumphierend stolperten Grim und Aljascha in die gesuchte Grotte und landeten direkt vor Schupperichs Füßen.



    #295Author Sands (427472) 04 Oct 22, 10:32
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    "Psst, Pssst!" ermahnte der Waldschrat seine Gefährten.

    "Seid still, bleibt stehen....hört ihr das auch?"


    Ganz ganz leise ist ein eintöniges, gleichmäßiges Wummern durch die Gänge zu hören.

    #296Author Muckfumble Sneezefinger (599515) 04 Oct 22, 12:21
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    Faden geschlossen.

    #300Author Muckfumble Sneezefinger (599515) 04 Oct 22, 13:02
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