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    Mit was schreibt ihr?

    Kommentar

    Angeregt durch die Posse mit den klecksenden Stiften (Link) habe ich mich gefragt, welche Schreibgeräte die Leoniden hier benutzen, also mal abgesehen von elektronischem Kram wie Mac, PC, Tablet etc.


    Ich benutze seit einigen Jahren einen Füller, einen Kaweco Sport Classic, den ich auch meistens dabei habe. Kleckst nicht, und läuft auch in der Tasche nicht aus. Für schnelle Notizen bei der Arbeit verwende ich einen ordinären Bleistift (kleckst auch nicht 😉).

    Verfasser Zugi (797273) 19 Sep. 22, 16:13
    Kommentar

    Also, erst mal bin ich ja der Meinung, dass es heißen muss "Womit schreibt ihr?", aber ich weiß, dass ihr mir da nicht alle zustimmen werdet 🙂.


    Und um die Frage zu beantworten: Fast ausschließlich mit Kugelschreiber, Marke egal. Meinen Füller habe ich nach meiner Schulzeit noch für besondere Anlässe verwendet, aber das ist inzwischen eine ziemliche Schmierei (an den Händen wie auf dem Papier), so dass ich davon komplett weg bin.

    #1Verfasser JanZ (805098) 19 Sep. 22, 16:36
    Kommentar

    Für Notizen auf der Arbeit und zu Hause benutze ich am liebsten einen gut gespitzten HB-Bleistift.


    Wenn es "offizieller" sein muss, nehme ich irgendeinen Kugelschreiber, Marke egal, bloß schmieren darf er nicht. Oder einen Farbfilzstift ("Fineliner"). Meine alten Füller benutze ich schon lange nicht mehr, die sind zum Schluss immer eingetrocknet.


    Nicht böse gemeint: "Womit schreibt ihr?" wäre schöner formuliert 😉


    Edit: #1 war eben noch nicht da...

    #2Verfasser karla13 (1364913)  19 Sep. 22, 16:44
    Kommentar

    #1: Damit habe ich gerechnet. Aber "womit" und "somit" sind mir irgendwie verhasst, also Wörter, die ich einfach nicht mag und deshalb vermeide. Und "mit was" klingt für mich nicht falsch, gehört für mich zum normalen Sprachgebrauch.


    Edit, #2: Na dann, Asche auf mein Haupt und Sorry...

    #3Verfasser Zugi (797273)  19 Sep. 22, 16:46
    Kommentar

    Du scheinst damit nicht alleine zu sein. Ich höre und lese "mit was", "für was" etc. öfter, finde es aber auch nach Jahren immer noch nicht schön. Dafür spendiere ich meiner "Schmierei" noch ein zweites -er- 🙂.

    #4Verfasser JanZ (805098) 19 Sep. 22, 16:49
    Kommentar

    Vorweg: "mit was" klingt für mich falsch ("was" ist kein Dativ), "für was" lasse ich durchgehen ("was" ist ein Akkusativ).


    Ich schreibe mit jedwedem Kugelschreiber, dessen ich habhaft werde. Ich habe einen zum Rausschieben an meinem Taschenmesser, das ich am Schlüsselbund habe, einen oder zwei in der Handtasche, am Telefon einige griffbereit ...


    Als ich meinen Job wechselte, habe ich für meine lieben Kolleg*innen Kugelschreiber mit meinen Kontaktdaten bedrucken lassen. Die Kugelschreiber haben mehrere Zusatzfunktionen (Schraubendreher, Wasserwaage, Touch-Spitze, Lineal), solche Multifunktionsspielereien liebe ich 🙂

    #5Verfasser Raudona (255425) 19 Sep. 22, 16:54
    Kommentar

    Zu #2 @Zugi


    Interessant, wie unterschiedlich die Geschmäcker sind. Ich liebe womit und somit.

     

    Damit habe ich gerechnet.

    Mag ich auch gern. Allerdings nicht auseinandergerissen ("Da habe ich mit gerechnet.").


    Zu deinem Edit: Ach Quatsch, ist doch egal, jeder hat so seine Vorlieben! 🙂

    #6Verfasser karla13 (1364913)  19 Sep. 22, 17:03
    Kommentar

    Ich hab ja mit alles (wahlweise norddt.: "mit ahlns") gerechnet, aber nicht mit das!


    😀

    #7Verfasser B.L.Z. Bubb (601295)  19 Sep. 22, 17:10
    Kommentar

    Allerdings nicht auseinandergerissen ("Da habe ich mit gerechnet.").


    Das schreibe ich hier bei LEO oft; es ist für mich auf einer Ebene mit "ich sag" statt "ich sage" und soll darstellen, dass ich hier im Allgemeinen "rede" und nicht eine schriftliche Unterhaltung führe. Umgangssprache halt, und auch durchaus bewusst. Ich bin auch über "Mit was" nicht gestolpert, obwohl ich es nicht in einer weniger informellen Situation schreiben würde.


    Ich schreibe auch fast nur mit Kugelschreiber(n), allerdings sorgsam ausgewählten, die gut in meiner Hand liegen, hübsch sind und sich beim Schreiben so anfühlen, wie ich es mag. Also keine Werbegeschenke, die zufällig herumliegen. (Was nicht heißt, dass die Werbegeschenke meine Anforderungen nie erfüllen. Aber wenn mir der Stift nicht liegt, benutze ich ihn nicht, mir ist Haptik etc. schon wichtig.) Alternativ nehme ich auch Bleistifte, dann aber nur weiche, ab B3 aufwärts.

    Füller habe ich seit Jahrzehnten nicht benutzt, glaube ich.


    Raudona, so einen hätte ich auch genommen, ich liebe diese Multifunktionstoolteile ;-)

    #8Verfasser Gibson (418762)  19 Sep. 22, 17:21
    Kommentar

    Ich schreibe mit dem, was zur Hand ist. In unserem Haushalt diffundieren alle Arten von Stiften durch irgendwelche Ritzen und sind dann verschwunden. Also schreibe ich notfalls auch mit einem mehrfarbigen Buntstift, wenn es denn sein muss. Nachrichten an den Hort oder Lehrer*innen ins Hausaufgabenheft sehen gern sehr bunt aus, weil eben gerade nur ein orangefarbener/lila/grüner Fineliner in der Nähe war.


    Briefe, Geburtstagskarten und solche Dinge schreibe ich meist mit einem Tintenroller oder Fineliner, damit wird meine Schrift am ansehnlichsten. Dafür gehe ich notfalls auch in den Ritzen suchen :-) Postkarten nach Möglichkeit mit einem Kugelschreiber. Skizzen oder Berechnungen oder ähnliches natürlich mit Bleistift.

    #9Verfasser grinsessa (1265817)  19 Sep. 22, 17:27
    Kommentar

    Briefe, Geburtstagskarten und solche Dinge schreibe ich meist mit einem Tintenroller oder Fineliner


    Stimmt, für "elegant" habe ich auch so einen. Der aber immer dann leer ist, wenn man ihn braucht, weil er zwischendurch monatelang nicht benutzt wurde...

    #10Verfasser Gibson (418762) 19 Sep. 22, 17:34
    Kommentar

    "In unserem Haushalt diffundieren alle Arten von Stiften durch irgendwelche Ritzen und sind dann verschwunden"


    Dazu hatte Douglas Adams eine sehr plausible Theorie.


    “Somewhere in the cosmos, he said, along with all the planets inhabited by humanoids, reptiloids, fishoids, walking treeoids and superintelligent shades of the color blue, there was also a planet entirely given over to ballpoint life forms. And it was to this planet that unattended ballpoints would make their way, slipping away quietly through wormholes in space to a world where they knew they could enjoy a uniquely ballpointoid lifestyle, responding to highly ballpoint-oriented stimuli, and generally leading the ballpoint equivalent of the good life.


    And as theories go this was all very fine and pleasant until Veet Voojagig suddenly claimed to have found this planet, and to have worked there for a while driving a limousine for a family of cheap green retractables, whereupon he was aken away, locked up, wrote a book and was finally sent into tax exile, which is the usual fate reserved for those who are determined to make fools of themselves in public.”


    WIMRE hat besagter Veet auch einen florierenden Handel mit gebrauchten Kugelschreibern aufgezogen.

    #11Verfasser B.L.Z. Bubb (601295) 19 Sep. 22, 17:36
    Kommentar

    Überwiegend mit Kugelschreiber - möglichst etwas schwerere die gut in meiner Hand liegen. So leichte oder dünne mg ich nicht.

    Wenn ich Zeit habe oder es schön werden soll, liebe ich es mit Füllfederhalte zu schreiben.

    Der Kleckser liegt im Schreibtisch im RO und ist dadurch etwas schlecht gepflegt, was er mir mit Klecksen dankt.

    Privat habe ich einen alten Montblanc geerbt, den ich sehr liebe.


    Ansonsten, für die schnelle Notiz nehme ich was mir gerade in die Hand fällt. Gerne liegen an den neuralgischen Punkten (z.B. Einkaufliste Küche) günstige aber gut in der Hand liegende Schreibgeräte.

    #12Verfasser Masu (613197) 19 Sep. 22, 18:08
    Kommentar
    Mein 2. Staatsexamen hab ich damals (tm) mit nem Meisterstück (den ich günstig auf dem Flohmarkt geschossen hatte) geschrieben. Danach ging's rapide bergab, und jetzt schreibe ich fast nix mehr mit der Hand.

    Meine Sauklaue ist seitdem noch schlimmer geworden.
    #13Verfasser B.L.Z. Bubb (601295)  19 Sep. 22, 18:54
    Kommentar

    Bleistifte! Bleistifte!* Und sie haben (zumindest auf der Arbeit) genauso diese Eigenschaft der "unattended ballpoints" to slip away to someone / somewhere else...

    Für Offizielles gerne Fineliner (Arbeit) oder einen der paar wenigen guten Kugelschreiber, die wir daheim haben. Füller sind alle lange eingetrocknet.


    *Wir haben einen batteriebetriebenen Bleistiftspitzer im Büro, ganz altes Modell (wenn auch nicht der gute alte Caran d'ache Stahlspitzer mit Kurbel). Gerne kommt unser Chefchef zu uns und spitzt seine Bleistifte... kommunikatives Teil! 😉

    #14Verfasser virus (343741) 19 Sep. 22, 20:34
    Kommentar

    Kugelschreiber. Allerdings schreibe ich wenig von Hand, da beinahe unlesbar.

    #15Verfasser Wachtelkönig (396690) 19 Sep. 22, 20:55
    Kommentar

    Für so einen Spitzer mit Kurbel würde ich ja glatt von Druckbleistiften auf normale umsteigen :-)

    #16Verfasser Gibson (418762) 19 Sep. 22, 21:07
    Kommentar

    Für Notizen vor allem mit Bleistift und mittlerweile wieder relativ häufig - die grauen dreieckigen von Faber in schlank und dick. Mit Druckbleistiften bin ich noch nie zurechtgekommen.


    So einen Kurbelspitzer hab ich hier stehen - 70er Jahre in modischem Orange. Die Dinger sind genial.

    #17Verfasser Selima (107)  19 Sep. 22, 21:18
    Kommentar

    Kugelschreiber liegen hier in einer Schachtel, genügend, die fangen aber an zu schmieren. Ich schreibe mit Bleistift und radiere aus, was hinfällig geworden ist.

    Weihnachtskarten etc schreibe ich mit Gold- oder Silberfeinliner.

    #18Verfasser renateheinz (1125123) 19 Sep. 22, 21:39
    Kommentar

    Als einstiger Schreibgerätefetischist schreibe ich heute - von Sondererfordernissen abgesehen - mit allem was zur Hand ist. Und tue einst unvorstellbare Dinge: Notizen, Mitschriften, Konzepte mit Whiteboardmarkern, schwachbrüstige Bleistifte auf tiefgrauem UWS-Papier, abwischbare Folienstifte auf Gebrauchsgut...

    Ganz gerne nutze ich inzwischen radierfähige Ballpens.

    #19Verfasser Der Rosenkohl (1288711) 19 Sep. 22, 21:48
    Kommentar

    Zu #19 @Der Rosenkohl


    Ganz gerne nutze ich inzwischen radierfähige Ballpens.

    Stimmt, die finde ich auch praktisch und ästhetisch im Schriftbild.


    Komischerweise fiel mir bei 'radierfähig" gerade das Aufkommen der Tintenkiller in den frühen Siebzigern ein. Was war das für eine "Revolution"... 😂


    #20Verfasser karla13 (1364913) 19 Sep. 22, 22:06
    Kommentar

    Here’s King Charles III’s frustration with the leaking fountain pen (“O God, I hate this!” – “Every stinking time!” – “I can’t bare [sic] this bloody thing!”).

    https://www.youtube.com/watch?v=2Encm187scA

    (Edith: Note the woman grinning in the background.)


    I regularly use my collection of ten Pelican fountain pens, each with a different colour of ink*, for my proofreading. I still often read on paper printouts. For one client I read texts with three columns per page; I use a different colour for each column – ostensibly for better orientation, but secretly because I simply love writing in all these different colours.

     

    *Brilliant red, pink, brilliant black (how can black be brilliant?), royal blue, cornflower blue, brilliant green, coffee brown, orange, fern green, eider blue (= violet).

    #21Verfasser Stravinsky (637051)  19 Sep. 22, 23:05
    Kommentar

    Zu #21 @Stravinsky


    > I regularly use my collection of ten Pelican fountain pens, each with a different colour of ink*, for my proofreading.

    Beeindruckend!


    > I use a different colour for each column – ostensibly for better orientation, but secretly because I simply love writing in all these different colours.

    🤣


    #22Verfasser karla13 (1364913) 19 Sep. 22, 23:21
    Kommentar

    Zu #0


    Zum Sprachlichen:

    "mit was [schreibst du]?" ist Kindersprache.

    "mit was für einem [Stift / Schreibwerkzeug o.ä. schreibst du]?" ist Umgangssprache.

    "womit [schreibst du]?" ist Schriftdeutsch.


    Zum Gegenständlichen:

    Ich schreibe mit dem Computer. Da ich Morbus Parkinson habe, kann ich mit der Hand nicht mehr leserlich schreiben. (Trotzdem schenken mir wohlmeinende Freunde/Bekannte/Verwandte zu Geburtstagen und Weihnachtsfesten luxuriöse Schreibwerkzeuge. An einer Ecke meines Schreibtischs (= Computerstellplatzes) stapeln sich z.B. ein Set aus Tintenfässchen, Füllfederhalter und Kugelschreiber, diverse Kulis in diversen Etuis, eine schöne schmale schwarze Schachtel, verziert mit silbernen Symbolen keltischen Ursprungs, darin ein eleganter Drehbleistift und ein wuchtiger Kugelschreiber ...)

    #23Verfasser MiMo (236780)  20 Sep. 22, 04:34
    Kommentar

    Re #21:

    ostensibly for better orientation, but secretly because I simply love writing in all these different colours.

    Hach, Stravinsky, dafür könnte ich dich knutschen!


    Da ich eine ähnliche Vorliebe für Farbvielfalt habe, verwende ich seit Jahr und Tag Vierfarbenkugelschreiber, bevorzugt die eines französischen Herstellers mit drei Buchstaben, dessen Logo ich bis zu einem Frankreichaufenthalt vor Jahrzehnten nur von Feuerzeugen kannte. Seit einigen Jahren gibt es diese Vierfarbenkulis in verschiedenen Farbvarianten: Standard (schwarz - blau - grün - rot), Pastell (lila - türkis - hellgrün - rosa) und und noch einige neuere Varianten (leuchtende Farben, Metallic). Diese Kugelschreiber sind überraschend solide, obwohl sie nach billigem Plastikschredder aussehen. In der irrigen Annahme, mir mal etwas "Ordentliches" zulegen zu müssen, habe ich es drei Mal mit Mehrfarbkulis von Markenherstellern in Metall versucht, deren Mechanik aber durch die Bank schnell aufgegeben hat. Die französischen Plastikteile dagegen sind praktisch untotbar (es sei dann, man rollt mit dem Bürostuhl drüber - *hüstel*) und die Minen wirklich gut, mit ihnen lässt sich auch prima zeichnen. In Frankreich gibt's sie in verschiedenen Minenstärken an jeder Ecke.


    Ansonsten gern Bleistifte; seit ein paar Jahren habe ich auch einen Metallminenstift, den ich sehr angenehm zum Schreiben und auch für Skizzen finde. Leider habe ihn oft nicht auf dem Schirm, so dass er unverdient viel Zeit in der Schublade verbringt.


    Die Leidenschaft für Füllfederhalter kann ich ästhetisch (nicht unbedingt beim Geha-Schülerfüller, aber gibt ja auch anderes) nachvollziehen, finde sie allerdings in der Handhabung nervig. Ich brauche im Alltag etwas Unempfindlicheres. Wenn verkünstelt, dann bitte gleich mit Federhalter und Tusche (die ist nach dem Trocknen wenigstens wasserunlöslich) oder ähnlichem Kalligraphiegerät.

    #24Verfasser talla (314655) 20 Sep. 22, 06:40
    Kommentar

    Just gestern habe ich mir einen Gelschreiber gekauft, für Fälle, in denen es mal etwas schöner sein soll als mit dem Kuli, zum Beispiel Geburtstagskarten. Eine solche steht diese Woche an.

    #25Verfasser JanZ (805098) 20 Sep. 22, 09:10
    Kommentar

    #21: Toll. Mein schlicht-schöner Waterman-Füller (hat mal 30 DM gekostet, nachtblaue Tinte) ist wohl leider endgültig eingetrocknet.


    Schreibe überwiegend mit Kulis, die so rumfliegen, Protokolle gerne mit Bleistift, Grußkarten gerne mit farbigen Filzstiften.

    #26Verfasser corbie (745439) 20 Sep. 22, 10:26
    Kommentar

    "mit was [schreibst du]?" ist Kindersprache.


    Quatsch.


    (Und "Schreibwerkzeug" für "Umgangssprache" ist auch nett :-)

    #27Verfasser Gibson (418762)  20 Sep. 22, 10:35
    Kommentar

    corbie, eigentlich bekommt man jeden eingetrockneten Füller mit warmem Wasser und viel Geduld wieder flott.

    #28Verfasser B.L.Z. Bubb (601295) 20 Sep. 22, 10:49
    Kommentar

    Ich schreibe nahezu immer und überall, d.h. also auf Arbeit und zu Hause, mit Tintenrollern einer bestimmten Marke. Und zwar, weil Stifte bei mir danach gewählt werden, wie sie über das Papier "gleiten". Kennt ihr das auch? Dass sich das "richtig" anfühlen muss beim Schreiben? Billige Kugelschreiber gleiten nicht richtig oder bleiben hängen oder kratzen über das Papier.

    Wobei dann auch noch das Papier dazu passen muss. Nichts Schlimmeres als zu glattes oder zu raues Papier! :)

    @19: Als aktiver Schreibgerätefetischist ist meine Vorstellung von Himmel ein Schreibwarengeschäft, in dem ich unbegrenzt einkaufen kann!

    #29Verfasser zweihundertzehn (855890) 20 Sep. 22, 10:51
    Kommentar
    Absolut! Nur mit guten Kugelschreibern schreibt man gern.
    Die - radierbaren - Tintenroller waren bei meiner Tochter Vorstufe zur Füllfeder in der 2. Klasse, besonders gut für die Grobmotoriker, die eine Feder nur zerstören würden. Jetzt müssen sie aber mit echter Tinte schreiben, jedenfalls bei benoteten Arbeiten.
    #30Verfasser tigger (236106) 20 Sep. 22, 11:05
    Kommentar

    Ich habe mir sagen lassen, dass die radierbaren Tintenroller für das berufliche Umfeld nicht geeignet wären, weil sie sich nicht kopieren lassen bzw. mit der Zeit verblassen. Ist für Grundschüler und deren Werke natürlich egal, für die benoteten Arbeiten aber vielleicht schon wichtig?

    #31Verfasser zweihundertzehn (855890) 20 Sep. 22, 11:13
    Kommentar

    Ja genau, sie sind nicht dokumentenecht. Das ist aber nachvollziehbarerweise vorgeschreiben für Schularbeiten (=Klassenarbeiten).

    Ich bin übrigens heikel und führe gewisse Bücher in meinem Beruf auch nur mit dokumentenechten Stiften.

    #32Verfasser tigger (236106)  20 Sep. 22, 11:17
    Kommentar

    Im Alltag schreibe ich das meiste auf Tastatur(en) und hasse daher Touchscreeneingaben wie die Pest. Wenn ich am Handy (ganz selten Tablet) mehrere mehrzeilige Nachrichten schreiben muss, packe ich meine Bluetooth-Tastatur aus, was nach wie vor öfters mal ungläubig bestaunt wird.


    So bleibt nicht mehr viel Handschriftliches. Trotz früherer Beschäftigung mit Technischem Zeichnen oder Kalligraphie schreibe ich nie mit Tusche oder Tinte, weil mir die Geräte immer eintrocknen. Das gilt leider auch für Gelstifte, die ich sonst gern mag. Für schön geschriebene Karten kaufe ich manchmal einen Kalligraphie-Filzstift mit schmaler, flacher Spitze, der bis zur nächsten Gelegenheit dann wieder eintrocknet.


    Da ich von Hand ziemlich klein schreibe, habe ich für Unterschriften, Notizen etc. immer einen Kugelschreiber am Rand der rechten Hosentasche klemmen. Normalerweise einen einfachen Parker (Jotter) mit feiner schwarzer Mine, die fast soviel kostet wie der Stift selbst. Oft sind die nicht erhältlich, dann eben blau, Hauptsache fein.

    Standardkugelschreiber benutze ich nie, weil die meisten schmieren oder schlecht anlaufen, außerdem eine zu große Strichstärke haben.


    Aufgegeben habe ich Druckbleistifte (fein, 0,3mm, HB), vor allem weil fast alle angebauten Radiergummis schmieren, aber auch, weil die Spitze mir die Hosentasche von innen zerfetzt haben. Die Parker-Clips tun das zum Ausgleich auf der Außenseite. Es scheint für mich keine perfekte Lösung zu geben. Radierbare Tintenroller/Gelstifte finde ich klasse, aber es gibt sie nicht mit feiner Strichstärke. Und im Endeffekt streiche ich eher, als dass ich radiere.


    Und ganz on topic: Hut ab vor Stravinsky, #21. Ich würde ja glatt etwas schreiben, damit ich von dir eine Korrekturfahne bekomme. Nur muss ich erstmal üben, wie ich genügend Fehler einbaue über die gelegentlichen hinaus. Es sollte ja noch einigermaßen plausibel aussehen.




    #33Verfasser reverend (314585) 20 Sep. 22, 11:19
    Kommentar

    Fountain pens are a key tool in the oppression of the left-handed minority!! Down with fountain pens!! Power to the pencil!!

    #34Verfasser covellite (520987) 20 Sep. 22, 11:22
    Kommentar

    Stifte nicht mehr in die Hosentasche stecken?

    Herren haben es wirklich nicht leicht, wenn sie kein kleines Federmäppchen in der Herrenhandtasche mit sich herumtragen wollen.


    Äh, es gibt Linkshänderfedern... alle Lehrerinnen betonen jedes Jahr bei allen Elternabenden, dass Linkshänder Linkshänderfedern und -scheren bekommen müssen! Es steht auch auf allen Einkaufslisten noch mal extra drauf, und im Schreibwarenladen wird man darauf hingewiesen.

    Und es gibt eine bestimmte Schreibtechnik, damit bei Linkshändern die Tinte nicht verschmiert.

    #35Verfasser tigger (236106)  20 Sep. 22, 11:22
    Kommentar

    #28: Das habe ich schon ein paarmal gemacht, Ergebnis ist aber irgendwie nicht von Dauer.

    #36Verfasser corbie (745439) 20 Sep. 22, 11:29
    Kommentar

    Komisch.

    #37Verfasser B.L.Z. Bubb (601295) 20 Sep. 22, 11:32
    Kommentar

    Kugelschreiber (wenn sie gut gleiten, siehe #29) und Tintenroller. Allerdings beschränkt sich mein handschriftlicher "Output" auf Notizen zur Arbeit und ein paar Glückwunschkarten im Jahr (und sieht dementsprechend aus).

    #38Verfasser eastworld (238866) 20 Sep. 22, 11:38
    Kommentar

    @covellite YES!!


    But at some point I also read that left-handers shouldn't write with biros, either, because biros were made to be pulled and not pushed. I have used this doubtful statement to justify the purchase of expensive rollerball* pens for the last twenty years or so. It is true I find writing with a biro very uncomfortable, but the last time I had this conversation with a left-hander they claimed biros were the best sort of pens for left-handers.


    *I have only just learned this word in English. I mean these types: https://www.ryman.co.uk/uni-ball-ub-150-eye-r...

    #39Verfasser papousek (343122) 20 Sep. 22, 11:41
    Kommentar

    Äh, es gibt Linkshänderfedern...


    I know. I haven't found them to be any improvement. More power to anyone who has.


    Und es gibt eine bestimmte Schreibtechnik, damit bei Linkshändern die Tinte nicht verschmiert.


    Sure, there are a few (side writing, under writing, over writing + varying degrees of rotation of the paper). I've never found one that works and allows me to write quickly, comfortably and efficiently... but obviously that's on me... :-P


    It's simpler just to eliminate the source of the problem - the fountain pen.


    #40Verfasser covellite (520987)  20 Sep. 22, 12:00
    Kommentar

    Die "radierbaren" Tintenroller löschen mit Reibungshitze. D.h. wenn das Papier mal in der Sonne oder auf der Heizung liegt, ist die Schrift möglicherweise weg. Ich kannte eine Lehrerin, die in der Frühzeit dieser Technik solche Tintenroller zum Korrigieren von Abitur-Arbeiten nutzte und die Arbeiten zwischendurch auf dem Fensterbrett ablegte - da bekam "burn out" eine ganz greifbare Bedeutung.


    #40: Da schließe ich mich an, obwohl ich Rechtshänderin bin. Mit Füller habe ich nie gern geschrieben: verschmierte Finger, ständig Patronen nachkaufen (bis ich eine Patrone zum Tinteaufziehen fand, aber das war auch Schmiererei), empfindliche Federn ... Und (deutsche) Linkshänder*innen, die mit Füller Schreiben gelernt haben, erkennt man zuverlässig an dem unbequem verdrehten linken Arm, der einen Kreis um das Blatt herum bildet, damit die Hand nicht über das Geschriebene geschoben wird. (covellite, du hast mein Mitgefühl!)

    #41Verfasser Raudona (255425)  20 Sep. 22, 12:12
    Kommentar

    I wrote with left handed fountain pens when I was at school (not out of choice) and survived the experience, but as an adult my choice is a heavily-tilted paper and a rollerball.

    #42Verfasser papousek (343122)  20 Sep. 22, 12:13
    Kommentar

    Es gibt auch das umgekehrte Problem bei der Händigkeit.


    In Ländern mit linksläufiger Sprache wie Arabisch oder Hebräisch wird m.W. fast nur mit Kugelschreiber geschrieben. Interessanterweise scheint der Anteil an LinkshänderInnen in der Kalligraphie aber nicht so viel höher zu sein als bei uns, obwohl es doch logisch wäre. Das jedenfalls haben schon mehrere MuttersprachlerInnen im Gespräch behauptet. Keine Ahnung, ob das auch statistisch fundiert ist.

    #43Verfasser reverend (314585) 20 Sep. 22, 12:37
    Kommentar

    ostensibly for better orientation, but secretly because I simply love writing in all these different colours.

    Hach wie kann ich das nachvollziehen.

    Ich beschäftige mich so ein kleines bisschen mit Zentangle - beruhigt mich und vor allem fördert die Motorik die durch jahrelanges Tastaturtraktieren arg eingerostet war.- und so sind mir mehrere günstigere Lamy Füller zugelaufen - Vorteil - die pink Tusche ist im pink Füller, die türkise im Türkisen, die petrolfarbige im Dunkelblauen mit türkisen Punkten - muss ich das weiter ausführen?

    Eingetrocknete Füller werden ausführlich in warmem Seifenwasser gebadet. kann etwas dauern, die Finger sind hinterher auch bunt. - Wie gesagt, ich mag bunt.

    Sie nach dem Baden wieder farbig zu bekommen dauert auch bis das Wasser draußen ist.


    P.S: Ich habe keine Meise




    ich hab 'nen ganzen Schwarm

    #44Verfasser Masu (613197)  20 Sep. 22, 12:53
    Kommentar

    Hach, Stravinsky, dafür könnte ich dich knutschen! (#24)

    *blush*

    #45Verfasser Stravinsky (637051) 20 Sep. 22, 13:45
    Kommentar
    “ Äh, es gibt Linkshänderfedern... alle Lehrerinnen betonen jedes Jahr bei allen Elternabenden, dass Linkshänder Linkshänderfedern und -scheren bekommen müssen! Es steht auch auf allen Einkaufslisten noch mal extra drauf, und im Schreibwarenladen wird man darauf hingewiesen.
    Und es gibt eine bestimmte Schreibtechnik, damit bei Linkshändern die Tinte nicht verschmiert”

    Ja, heutzutage ist das alles kein Problem, die Linkshänder unter meinen Neffen haben selbstverständlich entsprechende Schreibtechniken gezeigt bekommen und konnten auch unter verschiedenen Linkshänderfüllern wählen. Meine Grundschulzeit hingegen begann in den 1970er Jahren, da musste man schon dankbar sein, wenn man ohne blöde Kommentare von der Lehrkraft mit links schreiben durfte. Glaub ja nicht, dass mir irgendwer irgendeine Schreibtechnik beigebracht hätte, mit der man entspannt und ohne zu schmieren schreiben kann. Da war ich eher bei der von Raudoma beschriebenen verkrampften Handhaltung. Und ich hatte theoretisch die Wahl zwischen Pelikan mit Linkshänderfeder und Geha mit Linkshänderfeder. Warum es bei mir der Pelikan wurde, weiß ich nicht, vielleicht hatte der Schreibwarenladen schlicht kein anderes Modell vorrätig. Ich habe es jedenfalls jahrelang gehasst, und meine ohnehin damals nicht besonders schöne Schrift wurde mit Füller keinesfalls besser.
    Später standen mir dann auch andere Füller zur Verfügung, so dass das Schriftbild besser wurde, und an der Uni habe ich sehr viel mit dem Füller geschrieben, bis dahin habe ich es auch einigermaßen schmierarm hinbekommen. Ich weiß nicht, was aus meinem letzten Füller geworden ist, ich habe ihn jedenfalls nicht mehr.

    Ich habe seitdem auch Gelschreiber, Tintenroller, Faserschreiber etc. ausprobiert, aber viele davon funktionieren für mich nicht, weil sie entweder schmieren oder für mich nicht gut in der Hand liegen. Bleistifte dürfen nicht zu weich sein, sonst schmieren auch die. Und Druckbleistifte mag ich nicht besonders. Am liebsten schreibe ich heutzutage daher mit Kugelschreibern, wobei ich aber auch da etwas wählerisch bin, weil mir wichtig ist, dass sie gut in der Hand liegen und dass sie nicht kratzig schreiben.
    Aber eines Tages werde ich mir nochmal einen Füller zulegen.
    #46Verfasser Dragon (238202) 20 Sep. 22, 15:09
    Kommentar

    Re Probleme von Linkshändern: Eigentlich müssten ja arabisch oder hebräisch schreibende Rechtshänder ganz ähnliche Probleme haben. Insofern wäre der Markt für entsprechende nicht schmierende Schreibutensilien doch eigentlich auch schon vor Jahren groß genug gewesen, und entsprechende Techniken müssten doch eigentlich auch schon vorhanden gewesen sein. Vermutlich ist nur niemand auf die Idee gekommen dort mal nachzufragen.

    #47Verfasser Selima (107) 20 Sep. 22, 16:21
    Kommentar
    Ja, das ist mir klar, schrecklich war das früher. Man kennt ja die umerzogenen älteren Legastheniker mit der Sauklaue, dann die mittlere Generation die nie unterstützt wurde. Erst jetzt ist üblich, dass man Linkshänder entsprechend unterrichtet. Und Umgewöhnen gilt als Körperverletzung.
    #48Verfasser tigger (236106)  20 Sep. 22, 21:22
    Kommentar

    Ich bin seinerzeit auch umgewöhnt worden, entsprechend schlecht ist meine Handschrift, weswegen ich meistens am PC schreibe. Schreibe ich persönliche Briefe, Karten etc. dann verwende ich einen Lamy-Füller mit blauer Tinte.


    Die Idee bunter Tinten fasziniert mich. Als Schülerin habe ich öfter grüne, rosa oder hellblaue Tinte verwendet, wobei ich die rosafarbene (oder war es violett?) Tinte wegen der Nähe zur Korrekturfarbe der Lehrer bei Klassenarbeiten nicht mehr einsetzen durfte.


    Wir haben hier übrigens ein alteingesessenes Schreibwarengeschäft, dass ältere und alte Füllfederhalter reinigt und auf Vordermann bringt.

    #49Verfasser Red Poppy (876587) 21 Sep. 22, 08:48
    Kommentar

    Zu #49 @Red Poppy


    OT

    Da dieser schöne Faden (Dank an @zugi dafür) ja schon ein paar kleine Schlenker gemacht hat: Ich musste eben etwas kichern bei "... und auf Vordermann bringt."


    (Nicht, dass ich das allseits beliebte Thema "Gendersprache" wieder bemühen, noch als Verbesserung "Vorderperson" vorschlagen möchte...)

    #50Verfasser karla13 (1364913) 21 Sep. 22, 13:39
    Kommentar

    Ich habe es selbst noch nicht ausprobiert/ausprobieren müssen, aber den Tipp gehört, dass durch Wärme verschwundene Schrift von radierbaren Tintenroller wieder erscheint, wenn man das Papier ins Eisfach legt. Einer verzweifelten Bekannten habe ich diesen Trick weitergegeben, und bei ihr hat er tatsächlich funktioniert.

    #51Verfasser kikært (236250) 21 Sep. 22, 14:34
    Kommentar

    Cool (pun intended)! Jetzt muss ich mir einen radierbaren Tintenroller besorgen, nur um dieses Experiment zu machen.

    #52Verfasser grinsessa (1265817) 21 Sep. 22, 15:41
    Kommentar

    Jetzt muss ich mir einen radierbaren Tintenroller besorgen, nur um dieses Experiment zu machen.


    Nee, brauchste nich: Konnte nicht wiederstehen, das auszuprobieren🤓

    Drei Befunde:

    • 1: Mit Mikrowelle kann man dunkelblau beschriebene Seite im Nu komplett unsichtbar machen.
    • 2: Halbe Stunde Tiefkühlung lässt hellgraue Schrift wiederauferstehen!
    • 3: Bleibt auch bei Zimmertemperatur tadellos lesbar.

    FUNKTIONIERT!👍

    #53Verfasser Achim Almschreck (1359109) 21 Sep. 22, 15:55
    Kommentar

    Und jetzt bitte das Experiment erweitern:

    Was passiert, wenn man das länger in der Tiefkühlung lässt, wird die Schrift dann immer dunker?

    Und wird es auch wieder blau?

    Und dann natürlich nochmal: Kann man das noch ein zweites Mal wegzaubern und wiederherstellen? In gleicher Qualität?


    Wir wollen hier doch gründlich sein bei Jugend forscht.

    #54Verfasser Dodolina (379349) 21 Sep. 22, 15:57
    Kommentar

    Ich glaub's dir ja, aber Experimente machen mehr Spaß, wenn man sie selber durchführt...steht schon auf der Einkaufsliste.

    #55Verfasser grinsessa (1265817) 21 Sep. 22, 15:58
    Kommentar

    😜 Dauerkühl-Experiment läuft, Dodolina. Ergebnisse morgen...


    😁Lass dich nicht abhalten, grinsessa. Es gibt noch so viele Parameter....

    #56Verfasser Achim Almschreck (1359109)  21 Sep. 22, 16:00
    Kommentar

    Mikrowelle finde ich spannend, die macht ja nicht alles heiß. Reicht es auch, wenn man das beschriebene Papier auf der Fußbodenheizung liegen lässt? Wenn ja, für wie lange?

    #57Verfasser grinsessa (1265817) 21 Sep. 22, 16:02
    Kommentar

    Ich glaube, ich bin bei grinsessa und muss das auch mal selbst ausprobieren.

    Dann kann ich mir auch beliebig viele Experimentschritte ausdenken und selber machen.


    #58Verfasser Dodolina (379349) 21 Sep. 22, 16:02
    Kommentar

    Zu56 @Achim Almschreck


    Dauerkühl-Experiment läuft.

    🤣


    Ergebnisse morgen...

    SPANNUNG...

    #59Verfasser karla13 (1364913) 21 Sep. 22, 16:04
    Kommentar

    Ich würde auch mitmachen, nur - wo bekomme ich jetzt eine Fußbodenheizung her? ;-)


    Zu den Parametern: "normales" Papier, 80g/qm, reinweiß, Oberfläche nicht gestrichen, ohne Zusatzstoffe (aber meinetwegen chlorgebleicht), natürlich holzfrei, nicht verdichtet; im Prinzip also das Papier, das die meisten für Drucker und Kopierer verwenden, aber eben kein Fotopapier. Natürlich kann es auch (nicht-graues) Recyclingpapier sein, wenn die anderen Parameter stimmen. Das macht heute höchstens noch bei der Lichtechtheit einen minimalen Unterschied, wenn überhaupt.


    Umfasst der Versuch nur blaue Tintenroller oder auch andere Farben bzw. Gelstifte?

    #60Verfasser reverend (314585) 21 Sep. 22, 17:56
    Kommentar

    Was passiert, wenn man das länger in der Tiefkühlung lässt, wird die Schrift dann immer dunker?


    Zwischenbefund: Ja: 🧐 Aus hellgrauer Schrift wurde nach weiteren 3h mittelblaugraue Schrift...


    Olfaktorischer Nachtrag zu Erst-Befund (und bei weiterer Exploration zu beachten)👃: Die frisch gefrostete beschriebene Seite des Blattes schien einen fast stechenden chemischen Geruch zu verstömen...

    #61Verfasser Achim Almschreck (1359109) 21 Sep. 22, 19:00
    Kommentar

    Klasse! (pun intended)

    Wir hätten eine ganze Batterie von verschiedenfarbigen radierbaren Tintenrollern, da tiggerchen sich die in der 2. Klasse eingebildet hat. Ihre Lehrerin ist flexibel, die korrigiert halt in einer Kontrastfarbe.

    Aber leider läuft unsere Fußbodenheizung noch gar nicht!

    #62Verfasser tigger (236106) 22 Sep. 22, 10:40
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    😀 Ihr seid ja fleißig! Mein Vater hat übrigens mal ein Knöllchen bekommen, weil sein Besucherparkschein [ich wohne in einer Zone mit Anwohnerparken] mit so einem Tintenroller ausgefüllt war und die Schrift im warmen Auto verschwand. Ups.

    #63Verfasser kikært (236250) 22 Sep. 22, 11:34
    Kommentar

    🕵️‍♂️Zum Forschungsauftrag #54: 📝


    1) Was passiert, wenn man das länger in der Tiefkühlung lässt, wird die Schrift dann immer dunker?

    Ja: die Nachdunklung erstreckt sich über mehrere Stunden, erreicht aber nicht mehr die ursprüngliche Farbintensität (s. 2)


    2) Und wird es auch wieder blau?

    ✔️Ja: allerdings nicht mehr so intensiv. Aus dem ursprünglichen Dunkelblau ist nach >15h ein mittleres Graublau geworden.


    3) Und dann natürlich nochmal: Kann man das noch ein zweites Mal wegzaubern... (?)

    ✔️Ja: problemlos.


    4) ...und wiederherstellen?

    ✔️Ja: Wiederlesbarmachung funktioniert auch beim zweiten Mal.


    5) In gleicher Qualität?

    Abschließende Qualitätsbeurteilung ist derzeit noch nicht möglich.


    (Die Olfaktorik [#61] ist wohl unbeachtlich. Vorangegangene hieiesige Wahrnehmung beruhte auf einem "zugrundeliegenden" Kunststoff-Flaschenkühler am Ende seiner Lebensdauer.)

    #64Verfasser Achim Almschreck (1359109) 22 Sep. 22, 13:03
    Kommentar

    APPLAUS! Thanks for sharing! (Und so hübsch gestaltet!)

    #65Verfasser karla13 (1364913) 22 Sep. 22, 13:18
    Kommentar

    *Tintenroller-Diplom überreich*

    Danke für die ausführliche Forschungsberichterstattung.

    #66Verfasser Dodolina (379349) 22 Sep. 22, 13:51
    Kommentar

     "womit" und "somit" sind mir irgendwie verhasst

    Seltsam - die haben ja grammatisch nicht das Geringste miteinander zu tun. "so" ist ja keine Präposition. Ich hätte jetzt eher auf "damit, wofür, dagegen, worum..." getippt. Magst du die auch nicht?


    Vorweg: "mit was" klingt für mich falsch ("was" ist kein Dativ), "für was" lasse ich durchgehen ("was" ist ein Akkusativ).

    Um Deklinationen, Akkusativ und Dativ geht's nicht. In "womit" wäre "wo" ja auch kein Dativ. womit, wogegen, dazu, dabei..." - die sind alle nicht deklinierbar. Es geht um Personen und konkret benannte Dinge bzw. um Abstraktes, nicht Konkretisiertes.


    Mein 2. Staatsexamen hab ich damals (tm) mit nem Meisterstück (den ich günstig auf dem Flohmarkt geschossen hatte) geschrieben.

    Wirklich? An welcher Uni war das denn erlaubt?


    Mir ist das "mit was" auch sofort ins Auge gesprungen. Irgendwann hatte ich mich hier bei LEO schon mal über diese präpositionalen Pronomen/Adverbien ausgelassen und die vage Vermutung geäußert, dass sie leise, still und unbeachtet immer weniger gebraucht werden. Ich glaube, Peter hatte mir damals zugestimmt.

    Nicht dass ich mir dann vorgenommen hätte, eine eigene Statistik zu erstellen, aber instinktiv halte ich seitdem jedes Mal inne und stutze, wenn ich mal wieder auf "um was geht es, mit was kann ich Ihnen helfen, gegen was bist du allergisch, aus was ist das gemacht" usw. stoße. Bevor ich dann wieder weiterlese, muss ich quasi automatisch an meine damalige Vermutung denken und fühle mich bestätigt.

    Egal, ob es sich um deutschsprachige Autoren handelt ober deutschsprachige Übersetzer, Sprachprofis sollten sie ja eigentlich alle sein, sie haben alle eine sehr ausgeprägte Tendenz zu vergessen, dass es diese Pronominaladverbien gibt, vor allem die Übersetzer.


    Ich schreibe höchst selten noch was mit der Hand. Notizen oder Einkaufszettel mit den Stiften, die gerade greifbar sind, meistens Bleistifte, Filzstifte aller Art oder Kulis (oft Werbegeschenke). Ich hatte auch mal Füller und teure Kugelschreiber, habe aber vergessen, wohin ich sie verlegt habe. Einige darunter fingen auch an auszulaufen oder hatten irgendeine andere Macke, die extrem benutzerunfreundlich war..


    Bei Dokumenten und Grußbotschaften natürlich keine Bleistifte.



    #67Verfasser Reeva (908916) 22 Sep. 22, 14:12
    Kommentar

    Mein 2. Staatsexamen hab ich damals (tm) mit nem Meisterstück (den ich günstig auf dem Flohmarkt geschossen hatte) geschrieben.

    Wirklich? An welcher Uni war das denn erlaubt?


    Keine Uni; 2. juristisches Staatsexamen. Wieso sollte die Verwendung von Füllern nicht erlaubt sein? Oder bezog sich das "erlaubt" auf das "günstig" 😉?

    #68Verfasser B.L.Z. Bubb (601295) 22 Sep. 22, 14:17
    Kommentar

    #67: Magst du die auch nicht?


    Mit den anderen habe ich kein Problem...

    Und erklären kann ich meine Aversion auch nicht...

    #69Verfasser Zugi (797273) 22 Sep. 22, 15:46
    Kommentar

    Ok. Jura, da gibt's, so viel ich weiß, dann bei der zweiten Staatsprüfung keine Examensarbeit mehr (Hausarbeit), sondern "nur noch" Klausuren. Die werden ja bis auf Ausnahmen alle mit der Hand geschrieben.


    Ich hatte an die Lehrer gedacht, wo es im zweiten Staatsexamen umgekehrt war. Ob die mittlerweile an der Uni den Master machen und dann nur noch eine Staatsprüfung, entzieht sich meiner Kenntnis.

    Bei allen HA werden natürlich getippte Versionen verlangt, egal, welches Institut, egal welches Fach. Vor dem PC-Zeitalter eben mit Schreibmaschine.

     

    Aber selbstverständlich war beim Zweiten Staatsexamen der Lehrer auch die Uni nicht mehr involviert. Von daher war meine Frage in jeder Hinsicht ausgesprochen dämlich.Schnell vergessen, bitte.

    #70Verfasser Reeva (908916) 22 Sep. 22, 16:16
    Kommentar

    Reeva, Präpositionen regieren Kasus. Darum ist "mit was" für mich tutticompletti falsch, "für was", "gegen was" zwar auch nicht schön, aber nicht ganz so schmerzhaft.


    Und wiederum stellt sich mir die Frage, warum wir "darohne" nicht benutzen. aufenthalten - Language lab: English ⇔ German Forums - leo.org MitarbeiterInnen (warum I gross geschrieben?) - Language lab: English ⇔ German Forums - leo.org


    EDIT: In #70 ersetzt du "bei denen" (als Relativpronomen) durch "wo". Passt irgendwie auch zum Thema.

    #71Verfasser Raudona (255425)  22 Sep. 22, 16:17
    Kommentar

    "Ok. Jura, da gibt's, so viel ich weiß, dann bei der zweiten Staatsprüfung keine Examensarbeit mehr (Hausarbeit), sondern "nur noch" Klausuren."


    Wir hatten ja nix, damals(tm). Auch keine Examensarbeiten. Nur Klausuren. Fünf im ersten, acht im zweiten, WIMRE. Jeweils sechs Stunden. War echt hart. Und das im Schneetreiben. Draußen. In kurzen Hosen. Die jungen Leute heute wissen ja gar nicht, wie gut sie es haben.

    #72Verfasser B.L.Z. Bubb (601295) 22 Sep. 22, 16:45
    Kommentar

    Bei diesen zusammengezogenen Adverbien/Pronomen eben nicht - da wird nichts regiert. Und für das Fragepronomen "was", falls du es lieber so halten willst wie zugi, mit zwei Wörtern, gäbe es gar keinen Dativ wie es z. B. bei Personen möglich ist.


    "Darohne" und worohne" gehören eben nicht zu den 19 Präpositionen, mit denen (sic!) die Kombination gebildet werden kann. Keine Ahnung, wer, wo und wann diese Regel aufgestellt hat.


    Ja, mein "wo" ist nicht vom Feinsten, liegt an einer nicht ganz zu Ende gebrachten Umformulierung.

    #73Verfasser Reeva (908916) 22 Sep. 22, 16:50
    Kommentar

    Wie interpretierst du "klingt für mich falsch" (#5) als "falls du es lieber so halten willst"?


    Dass es kein Fragepronomen für Sachen im Dativ gibt, ist doch gerade der Punkt.

    #74Verfasser Raudona (255425) 22 Sep. 22, 16:56
    Kommentar
    Das brauche ich nicht zu interpretieren. Das ist eindeutig.

    "du" stand bei mir entweder für die theoretische Möglichkeit, die dir auch bei Widerwillen mmer gegeben ist, oder stellvertretend für "man".

    Es gibt für "was" nach "mit" keinen anderen Dativ als "was" - das ist *für mich* kein schlimmeres Problem als ein "was" nach "gegen".

    Beiden Wechselpräpositionen im Akkusativ wie im Dativ ist in beiden Fällen nicht der "richtige" oder der "falsche" Kasus *mein* Problem, sondern die Wortwahl.

    Auf was sitzt der Mann? - Ich kannes nicht erkennen.
    Auf was willst du dich setzen.?

    Kein Unterschied für mich. Beides klingt schlecht.

    #75Verfasser Reeva (908916) 22 Sep. 22, 19:01
    Kommentar

    Fünf im ersten, acht im zweiten, WIMRE. Jeweils sechs Stunden. War echt hart. Und das im Schneetreiben. Draußen. In kurzen Hosen. Die jungen Leute heute wissen ja gar nicht, wie gut sie es haben.


    Hach, Bubb, du hast es echt nicht leicht gehabt. Wenn doch die jungen Leute nur wüssten, was (sic!) alles besser ist für sie... 😉

    #76Verfasser virus (343741) 22 Sep. 22, 21:46
    Kommentar

    #67 "Ich hatte auch mal Füller und teure Kugelschreiber, habe aber vergessen, wohin ich sie verlegt habe."


    Douglas Adams hat dazu folgende Recherche durchgeführt.

    Ich zitiere:

    "Diesen Fiet Vujagig plagte nach einer nächtlichen Sause mit Zaphod Beeblebrox und ungezählten Pangalaktischen Donnergurglern immer brennender die Frage, was wohl mit all den Kugelschreibern passiert sei, die er sich im Laufe der letzten Jahre gekauft und dann irgendwann verloren hatte.

    Es folgte eine lange Phase gewissenhafter Nachforschungen, die ihn durch die ganze Galaxis und zu den Hauptzentren unerwarteter Kugelschreiberverluste führten Schließlich trat er mit einer kuriosen kleinen Theorie vor die Öffentlichkeit, die damals ziemlich fasziniert davon war Irgendwo im All, sagte er, gibt es neben all den Planeten, die von Humanoiden, Reptiloiden, Fischoiden, wandelnden Baumoiden und superintelligenten Schatten von blauer Färbung bewohnt werden, auch einen Planeten, der ausschließlich kugelschreiberoiden Lebensformen vorbehalten ist. Und dieser Planet ist es, sagte er, zu dem sich unbeaufsichtigte Kugelschreiber auf den Weg machen, indem sie still und heimlich durch Wurmlöcher im Kosmos in eine Welt entschwinden, in der sie, wie sie wissen, sich eines durch und durch kugeischreiberoiden Lebensstils erfreuen können, der auf weitgehend kugelschreiberonentierte Attraktionen zugeschnitten ist - kurz: in der sie die Kugelschreibervorstellung eines glücklichen Daseins verwirklichen können.

    Und wie das mit Theorien so ist, war alles Friede, Freude, Eierkuchen, bis Fiet Vujagig plötzlich behauptete, er habe diesen Planeten gefunden und dort eine Zeitlang als Chauffeur für eine Familie billiger grüner Wegwerfkugelschreiber gearbeitet woraufhin er verhaftet und eingesperrt wurde, ein Buch schrieb und schließlich in eine Steueroase entlassen wurde, was üblicherweise das Schicksal alt derer ist, die sich mit aller Entschlossenheit öffentlich lächerlich machen.

    Als eines Tages eine Expedition zu den Raumkoordinaten ausgeschickt wurde, die Vujagig für den Kugefschreiberplaneten angegeben hatte, stieß sie lediglich auf einen kleinen Asteroiden, auf dem ein einsamer alter Mann wohnte, der hartnäckig behauptete, das sei alles nicht wahr - obwohl man später dahinterkam, daß er log. Ungeklärt blieb trotz allem die Frage, wie jedes Jahr die mysteriösen 60.000 Atair-Dollars auf sein brantisvogonisches Bankkonto kamen, und natürlich, was es mit Zaphod Beeblerox' äußerst lukrativen Geschäften mit gebrauchten Kugelschreibern auf sich hatte."

    #77Verfasser jo-SR (238182)  23 Sep. 22, 07:48
    Kommentar

    jo, s. #11 😉


    OK, das mit dem Kugelschreiberhandel hab ich verbuchselt 😉

    #78Verfasser B.L.Z. Bubb (601295)  23 Sep. 22, 07:55
    Kommentar

    Also, erst mal bin ich ja der Meinung, dass es heißen muss "Womit schreibt ihr?", aber ich weiß, dass ihr mir da nicht alle zustimmen werdet (re #1) -- genau ... zumindest mündlich hätte ich auch "mit was" gefragt ... jedenfalls in meiner näheren Umgebung hier ... :-))



    Ich schreibe, mit dem,was ich gerade zur Hand habe ... was Notizen angeht ... handschriftliche Texte meist mit Dauerschreiber ... äääh Kugelschreiber, Unterschriften grundsätzlich mit einem Blauen ... ansonsten auch Tintenroller oder Bleistift, auch Druckbleistift (ich hab noch welche von früher, von meiner ersten Berufsausbildung, welche mit dünnen Minen und welche mit dicken, für letztere hab' ich noch so einen Karussell-Anspitzer ...


    Einen von den guten edlen Tintenfüllern mit Goldfeder hab' ich auch noch ... der ist vor ein paar Umzügen in einer der Kisten, die es schon wieder nicht zu Auspacken geschafft haben, verschütt' gegangen ... mit den letzten beiden Patronen, die da reinpassen ... sicherlich gäb's noch welche zum Nachkaufen ... mal sehen, beim nächsten Umzug vielleicht ...


    Dauerschreiberminen hab' ich erst letzte Woche neue nachgekauft ... beim örtlichen Schreibwarenhändler ... für alle drei Lieblingschreiber ... weil die gut in der Hand liegen und die Minensorten gut und flüssig schreiben ...


    #79Verfasser no me bré (700807) 23 Sep. 22, 19:02
     
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