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    RPG "Abenteuer in den Eisbergen" Teil 4

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    RPG "Abenteuer in den Eisbergen" Teil 4

    Comment

    Willkommen beim RPG "Eisige Abenteuer" Teil 3


    Mitmachen kann jeder! Erfindet einen Charakter (Mensch, Elf, Ork, Goblin, oder sonstige Wesen. Alles ist möglich) und schreibt einfach mit....das ist ein wirklich lustiger Zeitvertreib, man kann seine Phantasie ausleben und spannende, lustige und abwechslungsreiche Geschichten erzählen.


    Ein paar Grundregeln:

    • -Jeder schreibt nur für seinen Charakter
    • -Jeder kann NPCs (Non players Character) erschaffen um die Geschichte interessanter/dramatischer zu machen.
    • -Über Verletzungen und den Tod seines Charakters kann nur der Spieler selbst entscheiden.
    • -Beachtet die Verwendung des "geschliffenen Wortes": Worte wie "Cool, Alter, OK, Dude, Brudi" usw gab es in unserem Mittelalter-Setting noch nicht.
    • -Wenn es etwas außerhalb der eigentlichen Handlung zu besprechen gibt, kennzeichnet das bitte wie folgt:
    • OOCText außerhalb, z.B. Ich weiß nicht weiter 🙂OOC Ende
    • Bei Abwesenheit bitte um kurze Info bzw. um Beauftragung den Charakter "mit zu schleppen".


    Aktuelle Charaktere/Mitschreiber:

    Mirmilla die menschliche Ingenieurin - Irene

    Aljascha die menschliche Junghexe - Sands

    Schupperich der Wasserdrache und die Waldelfen Bortagon und Lomma - häring

    Alrik der menschliche Junge aus dem Dorf Grundelwald - Masu

    Muckfumble Sneezefinger, magischer Waldschrat aus dem Knorrwald: Muckfumbe Sneezefinger

    Und natürlich:

    Morbius Grimm, menschlicher Nekromant der zunächst Remus und dann den schwarzen Kater als Wirt benutzt - NPC


    Vegangene Charaktere:

    Remus der Goblin, übernommen von Morbius Grimm als Knochengerüst - Merowinger

    Gilroy der Paladin, ermordet von seinen Brüdern - Merowinger

    Pepe der sprechende Gaukler-Hund, blieb beim alten Klausen - Tortentante


    Kurze Zusammenfassung:

    Die Gefährten haben sich auf Einladung von Morbius Grimm zusammengefunden um den Norden (die Eisberge) zu erkunden....nicht zuletzt wegen der Wasserknappheit im Süden und der Aussicht auf Schätze und Reichtum.

    Morbius Grimm hat ein Geheimnis und legt sich mit den Paladinen der Abtei bei Grundelwald an.

    Dort fährt seine transzendenter Geist in einen schwarzen Kater und begleitet seither unbemerkt die Gefährten.

    Im Knorrwald wird der junge Paladin Gilroy von seinen Brüdern ermordet, verrät aber die wahre Gestalt vom gesuchten Morbius Grimm.

    Auch die Paladine haben ein Geheimnis.

    Eines ist Gewiss: die Geheimnisse führen alle in die Eisberge!

    Auf ihrer Reise nach Norden begegnen die Gefährten Muckfumble Sneezefinger und der Wasser-Drachen Dame Elsie vom Moorsee.

    Unbeirrt ziehen sie weiter nach Norden wo sie im großen Salzberg auf die Salzzwerge unter der Führung vom Fürst unter dem Berg Glamdring treffen. Dieser scheint ebenfalls Geheimnisse zu haben und zieht nun mit einem Kriegstrupp nach Norden tum Turum Mui um die dortigen Vorgänge aufzuklären.


    Unsere Kleine Gruppe ist inzwischen in einem Stollensystem in der Nähe des Turum Muis angekommen wo sie die verschwundene Drachendame Dieberthe wieder gefunden haben.


    Die Schlacht zwischen Glamdrings Zwergenheer, den Orks vom Turum Mui und den Paladinen der Abtei Frost ist geschlagen und nun bahnt sich das letzte Gefecht in den Tiefen des Turum Mui an...


    Wir kommen von hier:

    Teil 1: RPG Role play game *NEU* Kommen se rinn, könn se mitmachen! - Quasselzimmer: Englisch ⇔ Deutsch Forum - leo.org

    Teil 2: Role play game "NEU" Abschnitt 2 - Quasselzimmer: Englisch ⇔ Deutsch Forum - leo.org

    Teil 3: RPG "Abenteuer in den Eisbergen" Teil 3 - Quasselzimmer: Englisch ⇔ Deutsch Forum - leo.org

    Author Muckfumble Sneezefinger (599515)  20 Sep 22, 11:55
    Comment

    Aljascha klopfte sich den Staub von den Kleidern und lauschte.. ja sie nahm ein deutliches gleichmässiges Wummern wahr.

    Grim nickte „Kriegstrommeln und wenn mich nicht alles täuscht dann die der Orks. Zwerge benutzen auch Trommeln aber die klingen anders. Es scheint auch ein ganz schönes Stück weg zu sein, tief im Berg.“

    Grum hörte nicht einmal zu, er lief wie hypnotisiert a den Grottenwänden auf und ab und immer wenn er auf eine bestimmte Stelle kam dann wendete er sich später wieder ab und schüttelte enttäuscht den Kopf … „Aber es hat doch überall geglitzert, da muüssen doch Edelsteine sein …. es müssen einfach.. „

    Grim sah seinem Bruder zu schüttelte dann den Kopf „Klarer Fall von Höhlernkoller, Glitzern im einem Berg führt dann zu den Wahnvorstellungen, Manchmal wird es sogar von Lichtschein ausgelöst oder von Spiegelungen auf Werḱzeug ... oder von funkelnden Wasserdrachen ..“ er sah zu Dieberthe.

    „Wir müssen ihn nach draußen schaffen, sonst wird es nur immer schlimmer … „ und vielleicht braicht uns Glamdring beim Kampf gegen die Orks, ein Wunder das er noch lebt ...“

    Aljascha denkt „lebt“ ist ein etwas merkwürdiger Begriff bei allem was mirt Morbius zu tun hat und das dieser inzwischen in Glamdring steckt da ist man sich ja sicher.

    #1Author Sands (427472) 04 Oct 22, 13:58
    Comment

    Merci Muckfumble.


    Dieberthe blickt verblüfft auf diese kunterbunte Truppe die dort zu Schupperichs Füßen landete und musste kichern. Drei Menschen, einer davon ein Junge der nur aus Armen und Beinen zu bestehen schien die er erst entknoten musste. Dann noch - ihre Augen wurden groß - 3 Zwerge, ein Waldschrat und Ponies, Ziegen und Hasen.

    Einer der Zwerge hatte diesen zwergischen Blick. Sie seufzte.

    Während sie noch darüber sinnierte, wie sehr ihr das Gold und die Edelsteine die Sinne vernebelt hatten, spürte sie das Wummern unter ihren Füßen und erschauerte.

    Sie schaute sich um. Gut, die Schätze waren aktuell unter einer schmierig schleimigen Schicht verborgen. Die konnte sie den Zwergen später noch zeigen. Sie brauchte sie nicht mehr.

    #2Author Masu (613197)  04 Oct 22, 14:01
    Comment

    Kriegstrommeln? Mirmilla wunderte sich. Sie hätte eher an ein Hammerwerk oder große Pumpen gedacht.


    Sie verneigte sich ein bisschen schief in Richtung der Drachin und murmelte ein "Sehr erfreut, Euch kennenzulernen".

    #3Author Irene (236484) 04 Oct 22, 14:14
    Comment

    Zuerst konnte es Bortagon gar nicht schnell genug gehen, was ihm die eine und die andere Schramme einbrachte. Aber endlich auf dem Boden der Grotte angekommen, besann er sich langsam wieder.

    Wie riesig hier alles war! Wie klein selbst Dieberthe und Schupperich in der Grotte wirkten ... und wie klein und verloren er selbst wohl hier aussah ... noch vor nicht allzu langer Zeit hatte er über seinen Vorfahren gelächelt, der geglaubt hatte, er müsse nur den richtigen Drachen am richtigen Tag zur richtigen Zeit um das Richtige bitten, und alle Probleme wären gelöst. Und nun musste er feststellen, dass er selbst dem gleichen Glauben erlegen gewesen war - als ob alle ihre Probleme eine gemeinsame, alleinige Ursache hätten ... Bortagon lächelte schief, als ihm das bewusst wurde. Ein Fluss von vielen war jetzt wieder am Fließen, ein Fluss nur von vielen ... sie hatten einen Mosaikstein gefunden zu einem Puzzle, das vielleicht weitaus größer war als sie sich alle zusammen vorstellen konnten. Vielleicht mussten noch viel mehr ihre Lebensweise ändern, sozusagen ihren gewohnten See aufgeben, so wie Dieberthe es jetzt getan hatte. Die Zwerge zum Beispiel würden aufhören müssen, alles verfügbare Holz abzuschlagen um es im Bergbau zu verwenden und in ihren Hüttenwerken, und sie, die Waldelfen, würden aufhören müssen immer nur wegzulaufen und nach noch vorhandenen Wäldern zu suchen sondern endlich anfangen die noch vorhandenen Wälder zu schützen und zu erhalten. Das alles würde lange dauern, viel länger als er und selbst Lomma noch zu leben erwarten konnten, aber war das ein Grund, es nicht zu wagen?

    Wie sagte seine Großmutter immer: nach dem Baum ist vor dem Baum und nach dem Kampf ist vor dem Kampf. Und wenn hier noch hundert Drachen in hundert unterirdischen Seen sitzen, wir werden sie alle finden und das Wasser wird wieder fließen, steigerte Bortagon sich in seinen Gedankengang hinein. Und wenn es keine Drachen sind, sondern Orks, auch dann werden wir es schaffen!

    Bortagon war so in seinen Gedanken vertieft, dass er gar nicht merkte, wie Lomma ihn überholte. Sie konnte es kaum erwarten, zu Dieberthe zu gelangen und sie zu fragen, was ihr schon so lange auf dem Herzen lag:

    "Werte Dieberthe, wenn ich mich vorstellen darf: Lomma ist mein Name, Waldelfin vom Stamm der Flussauenläufer. Vor hundert Jahren ungefähr ist einer unserer Vorfahren hier in dieser Gegend gewesen, er suchte nach Drachen. Sagt an, habt Ihr ihn vielleicht getroffen?"


    Kurz darauf erscheinen die anderen am Rand der Grotte und streben eilig auf sie zu. Und irgendwo setzt ein Wummern ein. Sie haben das Schöpfwerk in Gang gesetzt, vermutet Bortagon. Ein Wassereinbruch ist in einem Bergwerk sicherlich eine vorhersehbare Gefahr. Als er die anderen von Kriegstrommeln sprechen hört, wundert er sich. Was sollen das für Trommeln sein, dass man sie tief unter dem Berg hören kann? Ihm kommt es eher so vor, als habe der gesamte Berg begonnen zu singen ... neben dem lauten Pochen ist noch ein tiefes Brummen zu hören. Den Berg auf schnellstem Weg zu verlassen, scheint ihm mit Abstand die beste Idee zu sein.


    #4Authorhäring (1359813) 04 Oct 22, 16:15
    Comment

    Lomma schaut kurz zur Seite, wo Bortagon steht, und quiekt erschrocken auf. "Weg da!", ruft sie und schubst den überraschten Waldelfen zur Seite. "Siehst du das nicht? Drachennebel! Er steigt direkt aus der Felsspalte auf, über der du gestanden hast ... Los, komm, da vorne öffnet sich ein Stollen, groß genug, dass auch Schupperich durchpasst. Schnell, bevor wir alle Halluzinationen bekommen. Du weißt doch noch, dass die Warnung gesagt hat?"

    Bortagon nickt benommen und stolpert vorwärts in die Richtung, die Lomma ihm gewiesen hat.

    #5Authorhäring (1359813) 05 Oct 22, 17:11
    Comment

    Dieberthe zuckte zusammen. "Drachennebel? So nennt ihr diesen unheilvollen Nebel? Ja, ich habe euren Vorfahren getroffen und ihn davor gewarnt. Mir selbst macht dieser Nebel nichts aus, für so ziemlich jeden anderen ist er sehr gefährlich.

    Ah, da ist der Tunnel durch den ich damals hier her gekommen bin. Die Grotte war für mich der Inbegriff an Schönheit, Glanz und Wert. Ihr könnt ja die Gold- und Metallader sehen und die Anhäufung edler Steine."

    Sie warf einen flüchtigen Blick auf die Wände der Grotte, die schleimig, aber bunt schilderte.

    " Ach so" sie lächelte " so könnt ihr ja nichts sehen."


    Diberthe holte Luft und blies einen Eisstrahl auf die Wand, welcher den Schleim sofort gefrieren liess. Durch das Gewicht des Eises kippte dieses wie in Zeitlupe herunter und gab den Blick auf immense Schätze frei.

    Dieberthe seufzte. " Hach was hat mich das damals geblendet. Wie gleichgültig ist es mir heute, da Schupperich mich fand."


    Sie lächerle Schupperich an

    "Lasst uns gehen. Ich sehne mich danach wieder die Sonne zu sehen."

    #6Author Masu (613197)  05 Oct 22, 19:30
    Comment

    In dem Moment wo Grum die Schätze sah war es um ihn geschehen, er heulte auf und warf sich auf die Berge von edlem Metall und Steinen… „Meins … alles meins.. ich hab es zuerst gesehen...“ er stand mit gezückter Axt vor den anderen und fauchte sie nur noch an. „Meins .. meins .. geht weg .. alles meins … geht geht geht … GEHT“ Seine rot unterlaufenden Augen schienen nicht einmal mehr seinen Bruder als solchen zu erkennen.


    Grim war ebenfalls sprachlos als er die Schätze sah aber nicht ebenso Kopflos wie sein Bruder. „Wir müssen hier raus … der Nebel bringt dich um den Verstand …. wir kommen später wieder und dann können wir alles mitnehmen und bestimmt auch noch mehr abbauen jetzt wo die Grotte nicht mehr unter Wasser steht...“ doch Grum schien kein Wort zu verstehen und begann die Axt nach seinem Bruder zu schwingen und krächzte „Finger weg … du Dieb… FINGER WEG …„


    Während die Brüder sich gegenseitig anstarrten hatte keiner gemerkt wie Bruma langsam näher gekommen war und dann mit voller Wucht und einem lauten „KLONG“ die Gusseiserne Pfanne auf Grums Schädel niedersausen lies.

    Grum sackte langsam in sich zusammen.


    „Ich denke wir sollten jetzt wirklich langsam gehen.“ sprach sie und verschnürrte Grum mit Grims Hilfe auf einem der Zwergenponies.

    #7Author Sands (427472)  06 Oct 22, 08:53
    Comment

    Muckfumble fasst mit an und sie schleppten den bewustlosen Grum die Gänge entlang.

    "Wohin sollen wir uns nun wenden?" fragte der Waldschrat Grim.


    So richtig wohl fühlte sich Sneezefinger nicht in dieser kargen und steinigen Gegend.

    Er liebte den Wald, das Grün der Wiesen und die lebendige Natur....hier gab es nur grauen Stein...

    #8Author Muckfumble Sneezefinger (599515) 06 Oct 22, 09:08
    Comment

    In der großen Halle des Turum Mui, der sogenannten "Donnerkuppel" strömten am nördlichen Ende die restlichen Orks unter der Führung des humpelnden Bartok herein. Hinter ihnen aus den Gängen drang ein gespenstischer roter Lichtschein hervor. Ihr Trommeln brachten die Halle zum erbeben und manchmal viel eines der vielen Sinterröhrchen von der Decke und zerfiel in tausend kleine Kalksteinchen.


    Am südlichen Ende marschierte Glamdring mit seiner Schar Zwerge ein, auf ihren Lanzen trugen sie die aufgespießten Köpfe ihrer Gegner, sie schlugen mit ihren Äxten und Kriegshämmern auf ihre Schilder und Rüstungen was wiederrum das hochtönige Gegenstück zu den Orktrommeln bildete.


    Die beiden Heere brachten sich in Stellung. Die Zwerge bildeten drei Reihen einer schier undurchdringlichen mit Lanzen gespickten und durch schwere Schilde bewehrte Mauer, während die Ork Horde eher einer wilden brodelnden Masse entsprach. Immer wieder flogen vereinzelt Speere der Orks in Richtung der Zwerge ohne diesen einen Schaden zuzufügen.

    #9Author Muckfumble Sneezefinger (599515) 06 Oct 22, 09:15
    Comment

    OOC Pssst der bewusstlose Grum ist auf einem Zwergenpony vertaut, den müssen wir nicht tragen Ende OOC


    Grim führt das Pony den Gang entlang auf den Dieberthe gedeutet hatte. „Ich denke hier entlang...“ er sah fragend zu der Wasserdrächin. „Nur schnell nach draußen, Grum braucht frische Luft. Bergkoller. Drachennebel und dann die Schätze das war einfach zuviel für ihn.“ Na hoffentlich waren die Schätze echt und nicht nur ein Resultat des Nebels denkt er für sich und beschließt auf jeden Fall wieder zu kommen um die Schätze zu bergen.


    Hubert rennt ihnen nach und auch Ajascha will nur noch nach draußen, sie hhat wirklich fürs erste Genug von Bergen, Stollen und Höhlen...

    #10Author Sands (427472) 06 Oct 22, 09:33
    Comment

    Zum Glück hat Hubert sich um die Hasen der Waldelfen gekümmert, als diese wie vernebelt die steile Felswand hinabgekraxelt sind. Wie ein gutes Hüteschwein hat er sie vor sich hergetrieben und so kommt es, dass Lomma und Bortagon sie wieder wohlbehalten in Empfang nehmen können. Lomma ist so erleichtert, dass sie Hubert dafür am liebsten umarmen würde. Bortagon hat Mühe sie davon zu überzeugen, stattdessen besser aufzusitzen und so schnell es geht weiter zu hoppeln.


    Schupperich schaut zufrieden zu Dieberthe, und versteht irgendwie die ganze Aufregung nicht. Warum wollen alle so schnell weg von hier? Es geht ihnen doch gut hier ... kann das ewige Gehetze denn nicht mal ein Ende haben? Pah, Drachennebel ... wenn er Dieberthe nichts ausmacht, warum sollte ich dann davon betroffen sein, denkt sich Schupperich. Es ist doch so schön hier, da Dieberthe völlig recht ...

    Erst als Grum die Beherrschung verliert und mittels Bratpfanne zur Räson gebracht werden muss, klingelt es auch bei Schupperich im Oberstübchen.

    "Ja, nichts wie weg hier", murmelt er verlegen und beeilt sich den anderen zu folgen. Bald erreichen sie den Stollen, durch den Dieberthe einstmals diese Grotte betreten hatte.

    #11Authorhäring (1359813) 06 Oct 22, 11:48
    Comment

    Links, rechts .. hoch wieder rechts ..links runter … durch enge Gänge durch die die Drachen kaum passten bis zu einem breiten Hauptstollen in dem sie alle nebeneinander hätten gehem können so breit war er .. na ja fast alle.

    Aljascha hatte schon bald die Orientierung verloren und hoffte Dieberte und die Zwerge wussten wo es lang ging, auch Hubert würde wahrscheinlich nach draußen finden dachte sie, bei sich selber war sie sich nicht so sicher.

    Aber nach viel gelaufe und etwas Gekletter was sich aber im Rahmen hielt sah sie das Zwielicht der Abenddämmerung.

    „Stop wir sollten hier lagern und erstmal überlegen wie es weiter gehen soll. Grim kannst du sagen wie weit die Trommeln entfernt sind, oder was sie bedeuten? Jetzt wo wir erstmal aus dem Berg raus sind müssen wir sehen was die beste Entscheidung ist, verstecken oder kämpfen? Kommen wir weiter nach Norden und können dabei die Orks und Zwerge umgehn. Und wenn es geht so ganz ohne weitere Stollen bitte...“

    #12Author Sands (427472) 06 Oct 22, 17:54
    Comment

    OCC: *Brumaknutsch*. Ich liebe Pragmatismus OCC Ende


    Dieberthe war selber erstaunt, dass sie nach so vielen Jahren, Jahrzehnten oder gar noch länger(?) den Weg nach draußen so gut gefunden hatte.

    Als sie das Zwielicht der Abenddämmerung sah wurde ihr etwas mulmig zu Mute.

    Es war alles so lange her.

    Vorsichtig schob sie sich - wie sie fand völlig unmerklich und unauffällig - an Schupperichs Seite. Eine Drachin würde schließlich niemals Schwäche zeigen. Sie war froh dass sie den Ausgang der Höhle zum Abend hin erreicht hatten.

    Der Morgen würde aufregend werden.

    #13Author Masu (613197)  06 Oct 22, 18:05
    Comment

    Alrik hatte sich die ganze Zeit so gut es ging an Huberts Seite gehalten. Er war schon froh um seinen starken Freund.

    Beim Anblick von Dieberthe war ihm die Kinnlade herunter geklappt und er stand wie erstarrt. Erst ein Stupser von Hubert hatte ihn aus seiner Erstarrung gelöst.

    Himmel, war dies ein schöner Drache. Hatte er doch in seiner Jugend immer nur von gefährlichen, bösen, grauen Drachen gehört, erschloss sich ihm nun eine neue Welt.

    #14Author Masu (613197) 06 Oct 22, 18:24
    Comment

    „Mach den Mund wieder zu Alrik..“ Aljasscha musste innerlich lachen als sie sah wie Alrik Dieberthe anstarrte. „.. ja nun sind es wohl schon 2 Drachen, aber nach den Nestlingen und Elsie dachte ich nicht noch ein weiterer Drache würde dich noch überraschen.“

    Sie reichte allen inzwischen etwas trockenes Brot herum .. Vorräte waren zwar noch genug da aber nicht so wirklich reinzvoll. Brot und Trockenobst, Trockenfleisch sogar Trockenfisch war noch da … was frisches wäre schön. Egal besser als Hunger haben.

    #15Author Sands (427472) 06 Oct 22, 19:52
    Comment

    Nachdenklich auf dem Brot herumkauend versuchte Mirilla sich zu orientieren. Der Stollen, aus dem sie herausgetreten waren, öffnete sich nach Norden. Vor ihnen lag eine Geländemulde, die mit vertrocknendem Gras und spärlichen Büschen bewachsen war. Die Reittiere hatten sich sogleich darüber hergemacht. Jenseits der Mulde erhoben sich weitere Berge, die teliweise mit Schnee bedeckt waren.

    "Da haben wir aber Glück gehabt, dass wir noch unterhalb der Schneegrenze herausgekommen sind." murmelte sie, "Aber wohin soll es weitergehen?"

    Sie konnte keinen Weg zwischen den Bergen erkennen. Es sah aus, als ob dort, wo ein nach Nordwesten führendes Tal sein sollte, eine glatte, mit Eis bedeckte Wand die beiden Felswände verband.


    "Alrik, reichen Deine Karten bis hierher?" fragte sie.

    #16Author Irene (236484)  07 Oct 22, 12:26
    Comment

    Ja wo und wie sollte es weiter gehen, eine Strasse oder einen Weg konnte Aljascha so auch nicht erkennen aber irgendwo musste es ja weiter gehen. 

    Sie fragte die Zwerge ob sie wüsten wo es zur nächsten Strasse gehen könnte, aber so wirklich kannte sich keiner von ihnen hier aus, auch Dieberthe konnte sich nicht wirklich daran erinnern wie genau sie damals hierher gekommen war, bis auf ein unsichereres „Irgendwie da lang.“ mit einer Klauenbewegung grob Richtung Westen.

    Doch irgendwo musste es einen Weg, eine Strasse geben denn einfach so durch das Gebirge klettern das war nun wirklich nicht praktikabel.

    Ja vielleicht waren Alriks Karten eine Hilfe auch wenn sie abseits der Wege eher ungenau waren so könnten sie ausreichen die grobe Richtung zur nächsten Strasse zu zeigen. 

    Und ansonsten blieb ja noch die Luftaufklärung dachte Aljascha ….



    #17Author Sands (427472) 07 Oct 22, 13:54
    Comment

    Schupperich betrachtete nachdenklich die Brotkrume und reichte sie dann an Alrik weiter, der Junge schien immer hungrig zu sein. Er selbst hatte in Dieberthes Höhlensee den einen oder anderen Fisch erwischt und war daher satt.

    Jedenfalls war er froh, dass er endlich, wenn auch nur von weitem, Schnee zu sehen war. So hatte er sich die nördlichen Berge eigentlich immer vorgestellt - eisig und unwirtlich und nur von hartgesottenen Zwergen bewohnt, die dem Wetter genaus trotzten wie dem Gestein.

    "Wäre es nicht an der Zeit, mehr über unsere Gegner herauszufinden? Ich kann schlecht anderen vorwerfen, überstützt in eine Schlacht zu ziehen, und dann dasselbe tun. Woher kommen diese Orks eigentlich? Was wollen sie überhaupt hier? Ich weiß nur, dass Orks nicht besonders helle sind und alleine keine drei Schritte geraus gehen können - wer also leitet sie an, wer gibt ihnen ihre Ziele vor? Wer hat sie veranlasst, die Menschen aus den Bergen zu vertreiben, die dort jahrhundertelang ihr Salz geholt haben, wer veranlasst sie dazu, die Zwerge am Bergbau zu hindern und sie aus ihren Höhlen zu vertreiben? Welchen Nutzen könnte man daraus ziehen? Und wo könnte dieser geheimnisvolle Jemand zu finden sein, der ganze Armeen von Orks sein eigen zu nennen scheint ..."

    #18Authorhäring (1359813) 07 Oct 22, 19:38
    Comment

    Alrik kramte seine Karten heraus und begann darauf herum zu schauen.

    "Das hier ist der Turum Mui, nicht? Also zumindest waren wir dort."

    Er schob die Karte hin und her, versuchte herauszufinden in welche Himmelsrichtung er gerade schaute und an welchem Rand des Massivs sie sein müssten. "Also, ich bin mir nicht sicher. Entweder könnten wir hier, oder hier oder hier sein."

    Er deutete auf 3 verschiedene Stellen der Karte, welche er in Richtung Aljascha und Mirmilla schob. Vielleicht konnten sie ja irgendwie mehr herausfinden als er.


    "Oh, danke." Er nahm den Brotkanten den Schupperich ihm reichte. Lecker ging anders, aber viel besser als hungrig zu sein.

    #19Author Masu (613197)  07 Oct 22, 19:41
    Comment

    Dieberthe stand am Ausgang der Höhle und konnte sich kaum am Anblick der Welt sattsehen. Diese Weite. Sie seufzte und entspannte sich etwas.

    Einerseits hatte sie gedacht dies sei der Weg gewesen wie sie in den Berg gelangt war, andererseits sah alles der anders aus als sie in Erinnerung hatte. Sie meinte sich an mehr Bäume zu erinnern und vor allem an viel mehr Schnee. Zu welcher Jahreszeit war sie damals hergekommen?

    "Sag mal," sie wandte sich an Schupperich " wann haben wir uns damals getrennt? Weißt du das noch? Ich denke ich war so etwas ein halbes Jahr unterwegs bevor ich den Berg und die Grotte fand"

    #20Author Masu (613197) 07 Oct 22, 19:52
    Comment

    Mirmilla versuchte mit Hilfe der Karte, ihres Kompasses und des Sonnenstandes abzuschätzen, wo sie sich befanden. Eigentlich hätte es der mittlere der drei Punkte sein müssen, die Alrik benannt hatte. Aber auf der Karte war keine Eiswand, sondern eine Schlucht mit einem Fluss zwischen den beiden nördlichen Bergen eingezeichnet. Der Weg dort hindurch war allerdings mit einem Totenkopf gekennzeichnet, die Berge hießen Rabenkopf und Totenwand - wenn es denn die richtige Stelle war.

    "Irgendetwas ist hier ganz und gar nicht so, wie es sein sollte" teilte sie den Gefährten mit. Diese Mauer da ist nicht natürlich, das ist keine Felswand. Es wäre interessant, einmal vorsichtig hinüber zu spähen. Aber ich klettere da sicher nicht hoch. Die Bergziegen könnten das vielleicht, aber mit Reiter?" Sie zögerte und schaute Aljascha fragend an.


    #21Author Irene (236484) 08 Oct 22, 10:25
    Comment

    Aljascha nickte, ja das sollte man sich wirklich aus der Nähe ansehen. Von hier aus sah die Felswand aus wie komplett mit Eis überzogen, wie eine vereiste Felswand eben.

    Dieberthe sagte alles sähe anders aus als in ihrer Erinnerung, konnte es sein das das diese Felswand damals noch nicht da war?

    Aber was sollte die Wand? Und wo war sie hergekommen und was war dahinter? Es juckte Aljascha direkt nachzusehen, aber bis zum Einbruch der Dunkelheit würde sie noch warten müssen.

    Während sie wartetet teilte sie sich einige Äpfel mit Hubert, den guten Teil aß sie selber, die Teile mit Druckstellen verfütterte sie an den Keiler. Bzw. warf sie Alrik zu der damit der Keiler fütterte.

    Als der Mond hoch am Himmel stand wickelte sich Aljascha fest in einen Schal ein, packte ihren Stab mit den behandschuhten Händen und trat an den Stolleneingang.

    „Na dann wollen wir doch mal sehen was es mit der Feldwand auf sich hat und was dahinter ist.“ Kaum hatte sie zu ende gesprochen als sie sich auf den Stab schwang und Richtung Felswand davon flog.

    Der Wind wehte ihr kalt ins Gesicht und je höher sie flog um so kälter wurde es.

    Die Felswand sah nicht nur aus wie mit Eis überzogen, sie war es auch, eisig und spiegelglatt. Immer höher flog Aljascha .. bis sie schließlich an die obere Kante der Mauer angekommen war. Die Mauer, dann darum schien es sich wirklich zu handeln war oben flach und breit genug um auf ihr zu landen… und auf der anderen Seite .. Aljascha bekam den Mund nicht mehr zu. Auf dieser Seite der Mauer war Wasser viel Wasser, viel mehr Wasser als Aljascha je auf einmal gesehen hatte.

    Auf Alriks Karte war ein Fluss eingezeichnet gewesen der hier entlang floss zwischen 2 Bergen hindurch .. aber was sie sah war ein Meer, ja ein Meer. Der Begriff See traf es nicht, es war riesig. So weit sie sehen konnte war Wasser … an beiden Seiten bildeten Berge eine natürliche Begrenzung aber das ganze Tal in das die Schlucht führen sollte war mit Wasser gefüllt.


    Und nun? Dort kamen sie nicht weiter ausser vielleicht mit einem Boot… oder war es am Ende all das verschwundene Wasser … sie musste schnell zurück und Bericht erstatten.


    #22Author Sands (427472) 08 Oct 22, 15:56
    Comment
    Schupperich konnte sich beim besten Willen nicht mehr an die Jahreszeit erinnern - damals war ihm das Konzept von Jahreszeiten, wie es in diesen Breitengraden herrschte, auch noch überhaupt nicht vertraut. Aber es war eine wald- und wasserreiche Gegend gewesen, da war es sich sicher.

    Dann kam Aljascha von ihrer Erkundung zurück und berichtete, was sie gesehen hatte.
    Ehrfürchtig schaute Schupperich auf die Eiswand. Mit mulmigem Gefühl dachte er an die dahinter aufgestauten Wassermassen. Wenn dieser Damm bricht ... nein, dann will selbst ich als Wasserdrache nicht dabei sein.
    #23Authorhäring (1359813) 08 Oct 22, 16:53
    Comment

    Alrik hatte die Unbedarftheit der Jugend und meinte " Dann bohren wir einfach ein kleines Loch in diese Wand. Dann fließt das Wasser ab und alles wird gut, oder?"

    Er bemerkte nicht die Blicke drr anderen und wollte schon losstürmen um mit seinem Messer die Eismauer auf zuhacken.

    #24Author Masu (613197) 08 Oct 22, 17:17
    Comment

    "Halt, Alrik, bleib da!" lachte Mirmilla. "Dein Messer würde eher stumpf, als dass Du der Mauer Schaden zufügst! Davon abgesehen wäre es keine gute Idee, die Mauer von unten zu schwächen. Oder sie auch nur zu beschädigen, ehe wir mehr wissen."

    Sie zog die Stirn in Falten und fing an laut nachzudenken: " Mal sehen. Jemand baut eine Mauer, die Wasser aufstaut. Zu welchem Zweck? Eine Wassermühle ist hier jedenfalls nirgends zu sehen. Für eine Fischzucht ist das viel zu groß. Wenn die Mauer birst, verschlingt die Flutwelle alles bis hinunter in Schupperichs Tal, und überschwemmt vermutlich auch alle Bergwerksstollen. "

    Dann fuhr sie fort: " Wenn diese Zerstörung der Zweck der Mauer ist, will ich nicht hier sein, wenn es passiert. Ich glaube aber, dass das Eis ...Wieso ist da überhaupt Eis? Das Wasser dahinter ist doch nicht gefroren, oder Aljascha?"

    Mirmilla wartete gar nicht auf die Antwort, sondern fuhr leiser werdend fort: "Als ob nur etwas versteckt werden sollte. Oder jemand eingesperrt."

    #25Author Irene (236484) 09 Oct 22, 19:18
    Comment

    Aljascha schüttelte den Kopf, „Nein es ist ganz normales Wasser auf der anderen Seite der Wand. Wie gesagt viel Wasser so viel Wasser habe ich noch nie auf einmal gesehen,. Und die Wand ist spiegelglatt wie Eis … an ihr könnten auch die Bergziegen nicht hochklettern, am Berg selber kein Problem aber die Wand selber auf keinen Fall.“

    Ich denke auch nicht das wir sie so einfach zerstören oder auch nur verletzten könnten, selbst wenn wir wollten.“ Sie lächelte Alrik zu „Und ich glaube selbst mit den Äxten der Zwerge besteht da wenig Chance, noch viel weniger mit deinem Messer.“

    „Würde man ein ganzes Tal mit Wasser fluten um etwas zu verstecken? Und einsperren …? Das müsste ja etwas riesiges sein ..?“

    Aljascha schaut ratlos.

    #26Author Sands (427472) 09 Oct 22, 20:18
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    In der Donnerkuppel des Turum Mui...


    Die Zwerge rückten vor...Schritt für Schritt bewegten sich ihre Reihen dicht geschlossen wie eine mächtige Schildkröte nach vor.

    Befehle wurden gebrüllt und dicht hinter der letzten Reihe ging Glamdring mit seiner Leibwache mit nach vor.

    "Vorwärtes meine Brüder! Vorwärts!" brüllte er.


    Auch die Orks bewegten sich zwischen den Felsen vorwärts, ihrem Gegner entgegen.

    Dann begannen sie zu laufen und springen und plötzlich waren die beiden Heere ineinander verkeilt, Äxte wurden geschwungen, Schwerter krachten aufeinander, Stahl traf auf Stahl und Knochen. Wildes Gebrüll, Schreie, Kreischen, Knirschen erfüllte die Donnerkuppel. Die Orks waren natürlich kräftiger als die Zwerge, allerdings waren die Zwerge geschickte Kämpfer und stark gepanzert....und so wogte der Kampf hin und her.


    Glamdring stand inmitten seines Heeres und kämpfte auch gegen die heranstürmenden Orks....er erschlug alle die sich ihm in den Weg stellten. In einem kurzen Augenblick der Ruhe schloss er die Augen, hob die Hände und eine schwarze, wabernde Schockwelle ging von ihm aus und jeder Tote der von ihr ergriffen wurde erhob sich und wendete sich gegen die Horde der Orks.


    Gerade als er noch in Trance seines Nekromanten Zaubers stand, stürmte Bartok mit erhobenem Krummsäbel daher.

    Er erblickte den Nekromanten und lief brüllend auf ihn zu, bereit ihm den Garaus zu machen...

    #27Author Muckfumble Sneezefinger (599515) 10 Oct 22, 07:27
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    „Bis zum Morgengrauen sollten wir noch ausruhen und schlafen wer schlafen kann ..“ Aljascha sah grinsend zur schnarchenden Bruma. „.. und dann erkunden was in dem neu erschaffenen See zwischen den Bergen vor sich geht, die Wand kommt weder ihr noch die Reittiere hoch aber am Berghang sollte es gehen, einfach wird es nicht aber haben wir eine andere Wahl? Zurück in den Berg will wohl keiner von uns, OK vielleicht abgesehen von den Zwergen. Den ganzen Weg zurück um den Berg herum um die andere Seite von dort zu erreichen würde ewig dauern und was dann? Irgendwo da kämpfen die Orks und Zwerge da möchte auch nicht gerade dazwischen geraten.. aber für alternative Vorschläge bin ich echt offen… wobei einfach zurück gehen und darauf hoffen das dieser Staudamm, und nichts anderes scheint es zu sein, ewig hält kann es ja auch nicht sein ….“ Insgeheim träumt Aljascha wieder von einer warmen friedlichen Südseeinsel.

    Die Schleiche unter ihrem Held verhält sich die ganze Zeit ungewöhnlich ruhig, nur zum Fressen verlässt sie Aljascha kurz nur um dann wieder unter ihrem Hemd zu schlafen. Aljascha wertet das mal als gutes Zeichen, weil sie es so möchte … es kann aber auch sein das es der Schleiche hier einfach zu kalt ist….

    #28Author Sands (427472)  10 Oct 22, 08:51
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    Lomma und Bortagon haben noch etwas so großes gesehen, das offensichtlich nicht auf natürlichem Wege entstanden ist. Und sie fragen sich, was das wohl für ein Wesen sein mag, das so etwas vermag - und ob es vielleicht noch in der Nähe weilt ...
    Mit Schaudern wenden sie sich ab und wickeln sich in ihre Mäntel.
    "Jemand hat die Menschen vertrieben und auch die Zwerge davon abgehalten herzukommen. Warum? Damit sie dies hier nicht sehen und nicht versuchen den Bau zu verhindern? Oder damit sie sich nicht am Bau beteiligen können? Vielleicht wird darin auch niemand eingesperrt, sondern jemand wird damit in Schach gehalten? Ein riesiger Löschteich, um ein riesiges Feuer zu löschen?"
    Unruhig laufen die beiden auf und ab.
    "Um wegzulaufen und die Leute zu warnen ist es zu spät, wenn der Damm tatsächlich brechen sollte wäre das Wasser schneller als wir. Aber irgendwie glaube ich nicht, dass das der Zweck dieses Bauwerks war. Da steckt mehr dahinter, aber das bekommen wir von hier unten nicht heraus."
    #29Authorhäring (1359813) 10 Oct 22, 16:52
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    Kurz vor dem Einschlafen murmelte Alrik "Mein Dorf braucht doch Wasser"


    Dieberthe tat der Junge leid und sie rollte sich wie eine beschützende Mauer um ihn und Herbert herum zusammen.

    Wenn nur - aargs - ihre Haut nicht überall so jucken würde. Sie wollte sich schon kratzen, als sie bemerkte dass ihre Schuppen nachzuwachsen begannen.

    "Oh" sie lächelte und schlief zufrieden ein.

    #30Author Masu (613197)  10 Oct 22, 17:41
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    Aljascha starrte stumm ins Feuer. Viel war von der Nacht nicht mehr übrig und schlafen konnte sie eh nicht mehr. Es war alles so verworren und jedesmal wenn sie dachte sie hätten ein klares Ziel kam alles ganz anders. Ob sie das Rätsel des verschwundenen Wassers je lösen würden? Aber sie mußten es enfach, wie Alrik schon sagte sein Dorf brauicht das Wasser und nicht nur sein Dorf, das Wasser gehörte in die Flusse und Bäche und Teiche und … nicht in diesen riesigen . Ja was .. Stausee? Sie kannte Stauseen nur in viel kleiner aber im Prinzip war es wohl egal ob ein Bieber einen Fluss aufstaut um einen Teich zu bilden oder man einen einen Fluss aufstaut um einen Mühlteich oder so entstehen zu lassen. Es war das eine wie das andere … aber bei diese riesigen Wasserreservoir fehlten ihr wirklich die Ideen zum Nutzen.

    Aber wer sollte so ein Bauwerk ohne Grund erschaffen haben? War war überhaupt mächtig genug es überhaupt zu erschaffen?


    Aljascha schüttelte den Kopf, sie verstand es einfach nicht.



    #31Author Sands (427472) 10 Oct 22, 18:52
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    In der Donnerkuppel...


    Der Kampf zwischen den Orks und der Zwergenarmee von Glamdring wogte hin und her, doch schließlich wurde die Zwerge mit jedem erschlagenen und wiederauferstandenen Ork der sich gegen seine eigene Horde wendete stärker.


    Bartok lief brüllend und geifernd auf den Zwergenfürst zu und holte zu einem mächtigen Hieb aus um ihm den Kopf abzuschlagen.

    Doch Morbius Grimm war nicht so einfach zu erledigen. Der Zwergenfürst, in dem er steckte, erahnte den Schlag und wie von Zauberhand verpuffte sein Körper in eine schwarze Rauchsäule um hinter dem verdutzten Bartok wieder zu materialisieren.


    Der Nekromant zückte einen Dolch und stach damit von hinten unten zwischen die Schulterblätter des grünlichen Ork-Hauptmannes.

    Sofort drang dunkles Blut aus der Wunde und Bartok sank grunzend auf die Knie. Von vorne kamen zwei Zwerge zur Hilfe und stachen mit einer Lanze in den Bauch des Ork. Der zweite holte mit seinem Streithammer aus und schlug dem Ork damit den Schädel ein.


    "Go...go...golgolad...hilf uns!" stöhnte er noch leise.

    Bartok spürte noch die Stiche und dann war es aus mit ihm.


    Die Orks erkannten, dass ihr Anführer gefallen war und so brüllten sie zum Rückzug, dicht gefolgt von den Zwergen flohen sie in die Gänge aus den sie gekrochen waren. Dort erklang aber plötzlich auch Kampfeslärm, klirren von Rüstungen und Geschrei.


    "Baooooom, Baooooom" ertönte es aus den Gängen.

    Glamdrings Zwerge horchten auf, nur zu gut war ihnen der Klang des Zwergenhorns bekannt!

    "Das ist EISHANDS Horn!" jubelten sie.

    "Kronk Eishand lebt! Sie erschlagen die Orks in den Gängen, hinterher! Hinterher, haut drauf und erledigt sie!" brüllten die Zwerge jubelnd, den Sieg vor Augen.


    Doch da erschütterte plötzlich ein Erdbeben die Donnerkuppel und die ersten Steine fielen von der Decke!

    Die Luft erwärmte sich schlagartig und aus einigen Rissen qualmte beißender Rauch aus tiefster Tiefe herauf.


    Golgolad war aufgewacht...

    #32Author Muckfumble Sneezefinger (599515) 11 Oct 22, 07:14
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    Die Erschütterungen waren auch am Stolleneingang zu spüren, wo die Gefährten lagerten. Von der Bergflanke lösten sich Steine und prasselten vorbei, der Untergrund erzitterte.

    Erschrocken sprang Mirmilla auf (auch sie hatte nicht geschlafen), packte ihre Sachen und rief "Los, los, aufwachen! Das ist ein Erdbeben, wir müssen weg!"

    "Alle aufsitzen, wir müssen schnell weg hier!"

    Mehr noch als den Steinschlag fürchtete Mirmilla, dass der Damm brechen könnte, denn dann wären sie alle verloren. Die einzige Chance auf Rettung war, möglichst hoch auf den nächsten Berg, den Rabenkopf, zu laufen.


    #33Author Irene (236484) 11 Oct 22, 07:48
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    „Wir dürfen auf keinen Fall zu nah an der Feldwand den Berg hoch...“ gibt Aljascha zu bedenken „ dort würden wir sofort mitgerissen wenn wir nicht höher als der Wasserpegel klettern. Das Wasser steht fast so hoch wie die Wand selber. Also besser ein ganzes Stück weiter weg vom Damm .. da ist es auch bewaldeter und der Aufstieg hoffentlich leichter.“

    Besorgt sah sie zu den beiden Drachen, wie gut Drachen wohl klettern können?



    #34Author Sands (427472) 11 Oct 22, 08:24
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    Dieberthe zuckte hoch als die Erde unter ihr zu beben begann. Sie hörte Aljascha und Mirmilla reden und ohne groß nachzudenken schleuderte sie Alrik auf ihren Rücken und begann die Bergflanke zu erklimmen. So ein 6-Bein-Antrieb hatte echte Vorteile.

    #35Author Masu (613197) 11 Oct 22, 09:04
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    Das beantwortet wohl die Frage nach den Kletterfähigkeiten von Drachen, na hoffen wir das es auch so bleibt wenn es wirklich felsig wird.

    „Na dann los ...“ Schnell schnappte sich Aljascha ihren Rucksack und ihren Stab und mit Hubert auf den Fersen began sie Dieberthe zu folgen.

    Die Zwerge saßen schon auf ihren Bergziegen und auch dir anderen folgten so schnell wie möglich...



    #36Author Sands (427472) 11 Oct 22, 09:33
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    "Ich kann nicht mehr....ich kann nicht mehr." schnauft Muckfumble und lässt sich mit hängenden Schultern und schwerer Atmung auf einem Stein nieder.


    "Geht ohne mich, ich bin hier in diesem kargen Gebirge zu nichts Nütze."

    "Meine Zauberkraft und ich brauchen den grünen Wald und das Leben darin, hier am kargen Fels kann ich nichts ausrichten und ich spüre wie meine Kraft mit jedem Schritt schwindet..."


    Er klopfte Aljascha mit seiner knubbeligen Hand auf den Arm.

    "Lebt wohl Frau Hexe, ich hoffe wir sehen uns im Knorrwald wieder."

    "Auf Wiedersehen ihr Drachen, Menschen und Zwerge!"


    Er winkt den anderen hinterher als diese sich auf den Weg nach oben machen.

    Der Waldschrat schlendert gekrümmt davon und verschwand alsbald hinter einem Felskamm in Richtung Süden.


    OOC:

    Ich lasse Muckfumble mal ein wenig ruhen und werde mit einem anderen, aktiveren Charakter zurückkehren.

    Inzwischen schreibe ich den Kampf zwischen Golgolad und Morbius weiter.


    #37Author Muckfumble Sneezefinger (599515)  11 Oct 22, 12:45
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    Stirnrunzelnd blickte Mirmilla dem Waldschrat hinterher. Sie hatte ihm nie so recht getraut und war fast erleichtert, dass der komische Kauz verschwunden ist.

    Während das Pony trittsicher nach oben strebte, blickte Mirilla immer wieder zurück zu dem Berg, aus dem sie eben gekommen waren. Es gab weitere Erschütterungen, heftigen Steinschlag und manchmal Dampfschwaden. Hoffentlich! Hoffentlich würden sie es rechtzeitig schaffen! Sie versuchte zu erkennen, ob der Damm Risse oder andere Veränderungen zeigte.


    #38Author Irene (236484) 11 Oct 22, 17:02
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    Ohne viel Federlesens hatte Schupperich die beiden Waldelfen samt ihrer Hasen aufgesammelt und vorsichtig in seinen Pranken verstaut. Dann kletterte er eilig bergan, wobei er ebenso wie Dieberthe gut vorankommt.

    Lomma schaute durch eine Lücke zwischen den Drachenkrallen ins Freie. Anders als die anderen, die sich auf das schwierige Gelände konzentrieren mussten, hatte sie Muße genug um sich die Staumauer genauer anzusehen. Je länger sie die Mauer anschaute, umso weniger glaubte sie, dass sie aus Eis war. Von Eis überzogen, vielleicht, und darunter schimmernd weisses Gestein, ab und an von einer vorwitzigen Flechte oder ähnlichem bewachsen ... an irgendetwas erinnnerte sie das.
    "Die Abtei!", stellt sie schliesslich fest. "Es erinnert mich an das Gestein, aus dem die Abtei gebaut war! Bortagon, was meinst du dazu? Und jetzt scheint es auch von innen heraus zu leuchten ..."
    Die beiden Waldelfen tauschen die Plätze, so dass Bortagon nun Ausschau halten konnte.
    "Wollt ihr wohl aufhören zu zappeln", knurrt Schupperich leise.
    #39Authorhäring (1359813) 11 Oct 22, 17:46
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    In der Donnerkuppel...


    Die Wand aus Stein zerbarst und eine riesige, mit Krallen bewährte Pranke aus Lava, Asche, Feuer, Glut, schwarzem Rauch und Dampf griff hindurch und erschlug mit einem Hieb zehn der heranstürmenden Zwerge.


    Das Zwergenheer erstarrte im Augenblick und sie trauten ihren Augen nicht.

    Die Pranke zog sich zurück und durch das gut fünf Meter hohe Loch starte ihnen das Drachen-Auge eines von innen heraus glühenden Wesens aus schwarzen Schuppen entgegen.


    "Das ist der Feuerdrache Golgolad, der Herrscher des Feuer und der Zerstörung!" brüllte Glamdring alias Morbius.

    "Zurück ihr Narren, hinein in die Stollen zu Kronks Zwergen!" befahl der Zwergenfürst seiner restlichen Schar von vielleicht 150 Zwergen.


    Im wilden durcheinander stürmten die Zwerge in die sicheren Stollen um ihren Brüdern zur Seite zu stehen.


    Aus dem Loch drangen Schwefelschwaden und die Zwerge begannen zu husten und zu keuchen.

    "Moooooorbiusssss Grimm!" zischte Golgolad auf der anderen Seite.


    Morbius erstarrte und blickte in das Auge des riesigen Drachen.

    "Heute wirst du sterben, verfluchte Echse!" antwortete Morbius.


    Das Auge verschwand und es wurde der mit mannshohen, schwarzen Zähnen befährte Rachen des Feuerdrachen sichtbar.

    Plötzlich entstand ein Sog und Morbius wäre fast durch das Loch gezogen worden.

    Drachenatem! Durchfuhr es den Nekromanten. Da sah er wie sich eine zuerst blau, dann violett und schließlich gelbrot schimmernde Flamme im Rachen bildete und sich offensichtlich zu einem Feuersturm aufbaute.


    Morbius floh in Richtung der Stollen und schaffte es gerade noch dem Feuerstoß zu entkommen.

    Dieses Drachenfeuer war so heiß, dass die Felsen schmolzen und glühend zurückgelassen wurden.


    Die Donnerkuppel wurde in ein gleißendes Licht aus Feuer, Asche und Rauch getaucht. Von den gefallenen Zwergen und Orks blieb nur noch Asche.


    Morbius lief und lief bis er schließlich in eine kleinere Halle stolperte und der länge nach hinfiel.


    Als er mit rußgeschwärztem Gesicht aufsah erblickte er schwere Eisenstiefel, reichlich mit Zwergenrunen verziert....

    "Na wenn das nicht mein Vetter Glamdring Salzfürst ist..." brummte Kronk Eishand während er ihm seine bleichblaue Hand entgegenstreckte...


    #40Author Muckfumble Sneezefinger (599515)  12 Oct 22, 07:18
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    „Das mit dem Wasser ist sehr interessant ,.. und der Staudamm auch … und so..“ brummte Grim. „Aber wollten wir nicht Glamdring und Kronk helfen.. nun entfernen wir uns immer weiter von der eigentlichen Schacht.. ich kann die Kriegstrommeln schon nicht mehr hören… „ Grum saß ungeduldig auf seiner Bergziege die immer weiter den immer steiler werdenen Berg erklomm.

    „Ein Zwerg mehr oder weniger macht auf dem Schlachtfeld wohl keinen Unterschied aber vielleicht finden wir hier einen Weg den Kampf zu entscheiden… „ überlegt Grim. „.. und wenn nicht haben wir scheinbar zumindest das verschwundene Wasser gefunden.“ seufzt er.

    Bruma die auf ihrer Bergziege knapp hinter den Zwillingen reitet sagt dazu gar nichts .. sie starrt nur wie gebannt in Richtung des Staudamms, aber dort bewegt sich bisher zum Glück gar nichts, kein Riss, keine Feldbrocken, die Wand steht als würde gar nichts geschehen.

    #41Author Sands (427472) 12 Oct 22, 08:10
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    Aljascha war den anderen schon voraus geeilt, sie konnte auch an senkrechten Felsen hinauf klettern und so quasi in Fluglinie den Weg zum oberen Rand des Staudammes meistern.

    Noch einfacher wäre fliegen gewesen aber .. na ja Tag Nacht Mond Licht und so… es ging halt nicht.



    Bis zur Baumgrenze würden es ihre Freunde auch ohne Hilfe schaffen, wie sie den blanken Fels aber hochklettern sollten? Sie hoffte Mirmilla hatte Seile in ihrem Rucksack, damit könnte es gehen auch wenn sie dann die Reittiere und Hubert zurücklassen würden müssen. Und die Darchen.. wahrscheinlich konntensie mit ihren Kralkle nwie mit Steigeisen auch jede Wand hoch, da hatte sie sich bisher immer unnötig Gedanken gemacht….

    Auf einem kleinen Plateau kurz unterhalb der Baumgrenze setzte sich Aljascha an eine klerine Kiefer und wartetet auf ihre Freunde die noch ein gutes Stück entfernt waren...


    #42Author Sands (427472) 12 Oct 22, 08:28
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    Alrik konnte den wilden Ritt wirklich nicht genießen. Noch nie hatte er soviel Abstand zum Boden gehabt und war so durchgeschüttelt worden. Fast hätte er seinen Rucksack mit den Karten verloren. Nur mit schnellen Verrenkungen bekam er ihn noch zu fassen, verlor halb den Halt und drohte abzurutschen.

    Dieberthe verlangsamte kurzfristig ihre Schritte und schob Alrik mit einer ihrer Pranken zurück auf ihren Rücken. Dann wurde sie wieder schneller.

    Irgendwas an der Mauer irritierte sie und sie hatte das Gefühl, etwas in ihren Jahren der Abgeschiedenheit im Berg vergessen zu haben. Etwas oder jemanden. Sie musste nach oben.

    Schnell

    Als Echse, ein Drache war eine Echse mit 6 Beinen und guten Krallen, konnte sie schließlich Felsen erklimmen

    Zu Alriks Entsetzen wurde sie nochmals schneller, schien kaum mehr den Boden zu berühren. Hoffentlich waren sie bald oben.


    In dem Moment hatte Dieberthe die Mauerkrone erreicht und blieb abrupt stehen.

    Alrik flog über ihren Kopf hinweg und landete mit einem großen Platsch im Wasser.

    #43Author Masu (613197)  12 Oct 22, 08:32
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    Schupperich war noch ein ganzes Stück hinter Dieberthe geblieben. Er bemerkte, dass Aljascha einen guten Rastplatz gefunde hatte und nur darauf wartete, dass die anderen nachkamen. Einen Moment verharrte er unschlüssig und schaute auf die kleinen Fell- und Wollknäuel in seiner Hand (also die Waldelfen und die Hasen). Dann setze er alle zusammen unweit von Aljascha ab, besser gesagt, er liess sie voraichtig aus seinen Pranken purzeln. Als er sich vergewissert hatte, dass sie alles gut überstanden hatten (Lomma rieb sich den Kopf, Bortagon rief ihm etwas zu, er schien ärgerlich zu sein, und die Hasen hoppelten zwei, drei Schritte), setzte er den Aufstieg fort.

    Eine Ahnung hatte ihn erfasst, etwas das er nicht hätte benennen können wenn ihn jemand gefragt hätte. Das letzte Mal hatte er sich so gefühlt ... ja genau, in dem kleinen Tal mit der Abtei, die so schmählich von den Paladinen besetzt worden war. Sie hatten dort nichts zu suchen gehabt, ihr Feuer und Rauch hatte die gute Luft dort verpestet und die Kräfte gelähmt.

    Er kannte das, was er zu sehen erwartete, nur vom Hörensagen, und die alten Geschichten schwiegen sich darüber aus, ob die ewigen Wesen, wie sie genannt wurden, ihren Mitwesen wohlgesonnen waren oder nicht und wie sie überhaupt aussahen. Waren es wirklich drachenartige Wesen? So jedenfalls erzählten es die alten Drachen. Und so musste es sein - warum sonst sollten Drachen ihre Gegenwart spüren können? Was Schupperich sicher wusste war dass sie nahezu ewig lebten, was sie durch ein unglaublich langsames Lebenstempo erreichten, so sagte man. Es hiess, ein ewiges Wesen könnte leicht für einen Berg oder eine Insel gehalten werden, es sollte auch vorgekommen sein, dass sie mit wohnlichen Höhlen verwechselt wurden, über Generationen von nichtsahnenden Bewohnern besiedelt bis eines Tages ...
    Schupperich schüttelte sich, dass seine Schuppen geräuschvoll klapperten. Die Gegenwart, die er spürte, fühlte sich leicht und freudig an, fast ein wenig, als würden sie bereits erwartet. Im Tal mit der Abtei hatte Schupperich nur Wut und Angst gespürt und das fahle Gefühl von Machtlosigkeit und Ohnmacht.

    Schupperich hörte ein Platschen, und nahm an, das Dieberthe in den See gesprungen war. Aber Moment, Dieberthe stand noch oben an der Mauerkrone ...

    Kann Alrik eigentlich schwimmen?, fragte Schupperich sich plötzlich. Nein, wo hätte er es lernen sollen, antwortete er sich. Oh, dann müssen wir ihm helfen. Moment, warum müssen wir ihm helfen? Wo ist Alrik überhaupt? Ist er nicht bei den anderen?

    Dann erreichte Schupperich die Mauerkrone. Wasser, soweit das Auge reichte. Und leichte Kräusel auf der Oberfläche, obwohl kein Wind wehte ...
    #44Authorhäring (1359813) 12 Oct 22, 17:47
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    Dieberthe stand wie erstarrt, fühlte sich gut und verwirrt und.........


    Alrik konnte nicht schwimmen. Als er mit einen Platsch im Wasser landete blieb ihm vor Schreck die Luft weg. Er wusste nicht wo oben und unten war. Es war kalt und gleichzeitig spürte er eine Art Wärme.

    Er strampelte wild umher, stieß irgendwo an und seine Beinmuskeln zuckten unwillkürlich. Er schoss durchs Wasser und

    LUFT, er war an der Luft. Japsend sog er sie ein, um dann wieder zurück zu sinken.

    Er sah das Ufer, er sah Dieberthe, er sah Schupperich.

    Er ging wieder unter.

    Und wieder stieß er irgendwo an und schnellte nach oben. Diesmal plumpste er auf das Ufer und konnte sich festkrallen.

    Himmel war das hier kalt.


    Dieberthe erwachte aus ihrer Starre und zog ihn zu sich heran.

    "Oh weh, du bist ja ganz nass! Was ist dir denn passiert? Wieso bist du ins Wasser gesprungen?"

    Schnell zog sie ihn zu sich heran und suchte ihn in ihrer Achselhöhle zu wärmen.

    OCC Ich hoffe ihre Achselhöhle ist ausreichend groß OCC Ende

    Alrik klapperte so mit den Zähnen, dass er nicht antworten konnte. Sie schien überhaupt nicht mitbekommen zu haben, dass sie ihn bei ihrem Stopp über ihren Kopf hinweg ins Wasser katapultiert hatte.

    #45Author Masu (613197)  12 Oct 22, 18:13
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    "Wir sollten so schnell wie möglich weiter nach oben, ich glaube nicht, dass es hier schon sicher ist!"

    Mirmilla stieg nicht von ihrem Pony ab, als sie Aljascha und die anderen erreichte. "Nur ein Stückchen noch, da oben ist eine Art Weg, da können wir näher zu den Drachen aufschließen. Ist eigentlich Alrik bei ihnen?"

    Nach ein paar weiteren Schritten blieb das Pony stehen und weigerte sich, an den letzten Bäumen vorbei auf den Fels zu treten.

    Dort saß ein riesiger schwarzer Vogel, der die Gruppe beäugte. "Drachchchen" krächzte er. "Krrriechchch?"

    Mirmilla, die das Wundern längst verlernt hatte, stieg ab und verneigte sich. "Guten Tag! Die Drachen dort oben sind unsere Reisegefährten, und wir sind ganz harmlos. Zum Kriegsgeschehen können wir leider auch nichts sagen. Würdet Ihr uns bitte vorbeilassen?"

    Der Vogel schüttelte sich, und drehte den Kopf hin und her. Dann krächzte er "Wachchcher?"

    Mirmilla zögerte. Wasser? Wache? Was könnte der Vogel meinen? "Ja, also, wir müssten bitte dringend weiter nach oben, zum Wasser." Hilfesuchend schaute sie Aljascha an.


    #46Author Irene (236484) 13 Oct 22, 07:23
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    Aljascha blieb dicht bei Mirmilla, den Weg hinter den Felsen hatte sie vorher gar nicht gesehen, sie hatte wohl immer nur nach oben auf einen direkten Weg geachtet.

    In engen Serpentinen schlängelte sich der Weg weiter am Fels entlang nach oben, teilweise schien es sogar in den Berg gehauene Stufen zugeben.

    Als Mirmilla plötzlich anhielt und Aljascha fast ihr Pony umgerant hätte sah sie vorsichtig nach oben an ihr vorbei.

    Auf einem Felsen saß ein großer Rabe und krächzte sie an .. "Drachchchen" .... "Krrriechchch?"

    Dass Pony weigerte sich an dem Vogel vorbei weiter zugehen, "Wachchcher?" krächzte er weiter aber was meinte er damit?

    Der Rabe legte den Kopf schief und sah gebannt zu ihnen herüber, er schien zu warten, doch auf was .. einen kämpferischen Eindruck machte er nicht und so trat Aljascha einen Schritt an Mirmilla vorbei.

    Die Schleiche unter ihrem Hemd begann wieder zu schnurren, so würde man es wohl nennen wenn es eine Katze wäre, aber sie klang dabei nicht wirklich besorgt oder aufgeregt.

    Aljascha sah den großen schwarzen Vogel an, sie konzentrierte sich vollkommen auf ihn und schien in seine Gedanken einzutauchen. Wie in Bruchstücken sah sie Drachen, große Drachen, um ein vielfaches größer als Schupperich. Drachen die miteinander zu kämpfen schienen, Feuer … ja einige der Drachen spuckten Feuer so wie man es aus den alten Büchern mit Sagen und Geschichten kannte… sie sah auch Wasser, große Mengen Wasser. Das Wasser brodelte und blubberte wie in einem überdimensioniertem Kochtopf… „ die Bilder in ihrem Kopf schienen sich immer schneller zu verändern, mal war hier eine Eiswüste, dann loderndes Feuer, Drachen, Zwerge, Schnee, Feuer … Regen, Eis …. „ Aljascha sank ohnmächtig zu Boden.


    Der Rabe hüpfte näher, legte den Kopf schief und krächzte „Hälfen…...“



    #47Author Sands (427472) 13 Oct 22, 08:06
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    Grim sah wie Aljascha zu Boden sank …. „Ja ich werd dir helfen, du lausiges Federvieh, warte nur … „ schneller als man von einem Zwerg erwartet hätte war er von seiner Ziege gesprungen und zu Aljascha gesprungen, die schwere Streitaxt gezückt trat er auf den Raben zu …. und wurde von Hubert gnadenlos überrannt der nur so schnell wir möglich nach der „netten Frau“ gucken wollte.

    Die Ziegen scheuten, das Pony warf Mirmilla ab und es brach ein heilloses Chaos aus.

    Von dem Aljascha nichts mitbekam da sie immer noch bewusstlos auf dem Boden lag.



    Der Rabe flatterte ein kleines Stück weiter auf einen anderen Felsen, außerhalb der Reichweite der Streitaxt und Hubert…..

    #48Author Sands (427472) 13 Oct 22, 08:30
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    OCC Mirmilla war schon vorher abgestiegen.OCC


    Erschrocken hatte sich Mirmilla neben Aljascha hingekniet, ihren Kopf und Schultern angehoben und in ihrem Arm gebettet. "Aljascha, hallo, Aljascha!" Mirmilla vergewisserte sich, dass die Hexe atmete, tätschelte ihre Wangen und versuchte, das Chaos zu ignorieren.

    "Hallo, Aljascha, komm wieder zu Dir!"




    #49Author Irene (236484) 13 Oct 22, 08:49
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    Langsam schien Aljascha wieder zu sich zu kommen, sie öffnete die Augen und versuchte sich aufzusetzen.. Oh man war es ihr unangenehm das Bewusstsein verloren zu haben, was war denn eigentlich geschehen?

    Der Rabe schien sie noch immer zu beobachten, hatte er auch in ihren Gedanken lesen können so wie sie in seinen? Aber was hatte sie denn eigentlich gesehen, ein Kampf zwischen Drachen… ?

    Sie stand langsam auf „Danke Mirmilla, geht schon wieder.“ Sie ging auf den Felsen, auf dem der Rabe saß zu und flüsterte „Freund oder Feind? Auf welcher Seite stehst du … Totenvogel oder Traumbringer?...“ Die Felsschleiche brummte nur leise und beruhigend und auch der Rabe sah sie nur abwartend an ohne Anstalten von Argwohn oder Boshaftigkeit.

    „Bishdariel... ?“ flüsterte sie fast nicht hörbar und sah sich dann zu den anderen um.. „ Los lasst uns zu den anderen aufschließen, sie können nicht mehr weit sein….. der Rabe wird uns nichts tun.“

    So ganz sicher war sie aber erst als er sie in aller Ruhe ziehen ließ weiter zu Schupperich, Dieberthe und Alrik.


    Fast unmerklich folgte der große Schwarze Vogel ihnen…..



    #50Author Sands (427472)  13 Oct 22, 09:28
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    In den Gängen des Turum Mui...


    "Kronk, lieber Vetter!" Glamdring erhebt sich und will Kronk umarmen....doch dieser hält ihn mit der Hand auf der Brust zurück.


    "Nein, nein, nein mein Lieber....Vetter....oder was auch immer du bist"!

    Kronk verschränkt die Arme vor seinem langen weißen doppelzöpfigen Bart.

    "Wir haben gesehen, wie du die Grünhäute wieder auferstehen hast lassen und auch unsere Brüder."


    Ein Murren ging durch die Reihen der anwesenden Zwerge.


    "Wer bist du und was willst du?" fragt Kronk streng, während seine Zwergenschar mit den erhobenen Waffen näher kommt.


    "Ganz ruhig, ganz ruhig..." beschwichtigt Morbius die Schar.

    Mit einem Finger drückt er eine Axt nach unten, die ihm schon gefährlich nahe gekommen ist.


    Er atmet tief ein....

    "Ich bin Mooooorbius Grimm....Nekromantenfürst und nun auch Rächer meiner Schwester Marinda Grimm die einst vor 700 Jahren von Golgolad geraubt wurde um die Gefolgschaft der Nekromanten zu erpressen."


    "Ohhh....ahhhh...." tuschelten die Zwerge.


    "Golgolad besiegt damals das Zergenheer unter König Truid dem Vierten, wohl ein Anverwandter von Euch der damals Herrscher unterm Turum Mui war."

    "Mich selbst entzog er aus meinem Körper und verbannte meinen Geist und meine Seele in zwei Behälter die durch eine glückliche Fügung schließlich wieder zusammen fanden."


    "Zauberei....schwarze Magie!" raunten die Zwerge.


    "Die Orks, und die Paladine des ewigen Feuers waren stets die Erfüllungsgehilfen von Golgolad...ihnen versprach er die Freiheit, Land und Reichtum."

    "Ich bin in Glamdring gefahren um unentdeckt dem Turum Mui möglichst Nahe zu kommen und endlich dem verfluchten Feuerdrachen den Garaus zu machen....der Plan war mit einer Gruppe aus dem Süden dem Geheimnis auf die Spur zu kommen....mit viel Glück fand sich ein Wasserdrache...ja, ihr hört richtig...ein Wasserdrache...das einzige Geschöpf, dass diesem Feuerdämon an den Kragen gehen kann.


    "Ein Wasserdrache....sowas!" die Zwerge wichen immer weiter zurück und gaben Morbius ein wenig mehr Platz.


    "Pah....ein Wasserdrache...sowas gibts doch gar nicht!" schimpfte Kronk.

    "Doch, doch! Er ist direkt auf dem Weg hierher um Golgolad zu besiegen!" bekräftigt Morbius.


    "Wasser ist der Schlüssel zum Erfolg, Wasser!" Morbius stand mit erhobenem Finger vor den staunenden Zwergen.


    "Wasser gibt es genug in dem Staudamm den die Orks gebaut haben um das Feuer in der tiefen Schlucht des Turum Mui neu zu schüren, damit der Feuerdrache wieder auferstehen kann....durch das Wasser aus den Bergen wurde die Lava des Berges härter als hart gehalten und durch das fehlende Wasser ist nun Golgolad wohl wieder....naja...wie soll man sagen....aufgetaut." bestätigte Kronk schulterzuckend.



    #51Author Muckfumble Sneezefinger (599515) 13 Oct 22, 12:48
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    Die beiden Waldelfen sind nach unsanften Ende des Transports in Schupperichs Pranken noch etwas benommen, beeilen sich aber auf die Beine zu kommen und mit ihren Hasen am Zügel den anderen zu folgen auf dem schmalen Pfad bergan. Sie gehen ganz am Schluss und kamen erst dazu, als einer der Zwerge axtschwingend losrannte und Aljascha wie vom Blitz gefällt am Bodem lag.
    "Beim Wakfels", flüstert Bortagon erschrocken.
    "Ein sprechender Rabe", ergänzt Lomma leise. "Ich habe noch nie einen Raben sprechen gehört."
    Ganz langsam gehen sie weiter. Erleichtert sehen sie, wie Aljascha wieder die Augen aufschlägt und hören, wie sie zu ihm spricht.
    So ganz sind die Waldelfen nicht davon überzeugt, dass der Rabe ihnen nichts tun wird. Aber mit Hubert an ihrer Seite fühlen sie sich einigermassen sicher.
    "Ob das alles gerade wirklich passiert?", flüstert Lomma. "Vielleicht sind wir verrückt geworden? Das würden wir selbst ja nicht merken ..."
    "Beim Wakfels, das bisschen Drachennebel wird uns schon nichts ausgemacht haben. Und so kurz vor dem Ziel werden wir doch nicht einfach schlapp machen. Du hast doch gehört, dass Wasser ist dort hinter dem Damm. Auch der Rabe sprach von Wasser. Und er wird uns helfen. Was kann jetzt noch schief gehen? Bald ist es geschafft, und ehe wir es uns versehen sind wir wieder daheim in den Flussauen."
    "Beim Wakfels, das wäre schön", seufzt Lomma.
    Hinter ihnen krächzt der Rabe.
    #52Authorhäring (1359813) 13 Oct 22, 20:37
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    Als sie den quer verlaufenden Weg erreichen, der sie zur Dammkrone führt, bemerkt Mirmilla, dass der riesige schwarze Vogel auffliegt. In Kreisen steigt er nach oben und ruft dabei immer lauter "Drrrachchchen! Krrriechchchch! Hchcherrrbei CHchorrachch!"

    Immer lauter und dringlicher klingen seine Rufe, und unwillkürlich werden die Gefährten schneller, bis sie schließlich am Damm und damit bei den Drachen ankommen.

    "Kommt runter vom Damm" ruft Mirmilla den Drachen zu. "Es wird da zu gefährlich! Seht, da schwappt immer mehr Wasser über den Rand, und das Eis zeigt Risse".


    Der Vogel hat sich wieder beruhigt und lässt sich etwas entfernt auf einem Felsen nieder. Neben ihm landet eine (sehr viel kleinere) Saatkrähe. Und noch fünf. "Korah!" rufen sie. Daneben kann Mirmilla noch eine kleine Schar Dohlen, mehrere Eichelhäher und einen Wanderfalken landen sehen. Immer mehr Vögel kommen von allen Seiten und scharen sich auf dem Berg zusammen. Es ist, als ob der Große seine Truppen herbeigerufen hätte.


    Mirmilla wendet sich wieder dem Damm zu. Dort hat sich ein kleiner Wasserfall gebildet, der auch Eisstücke losbricht und in die Tiefe mitreißt.

    #53Author Irene (236484) 14 Oct 22, 10:07
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    Dieberthe reisst sich vom Anblick des Sees los als ihre Freunde - ja, Freunde - den Weg entlang kommen und Mirmilla ihre Warnung ruft.

    Während sie auf das höher gelegene Ufer klettert bemerkt auch sie den kleinen entstehenden Wasserfall.


    Aus der Tiefe des Stausees spürt sie eine Kraft zu ihnen emporsteigen. Irritiert schaudernd schüttelt sie sich. Dabei klirren ihre neu wachsenden Schuppen und glitzern wie sie es selbst noch nie sah.

    Was mochte dort im See verborgen sein? Eine Ahnung davon, dass sie möglicherweise bald finden würde wonach sie so viele Jahre gesucht hatte stieg in ihr hoch. War sie wirklich so kurz vor ihrem Ziel von Schätzen die ihr heute nichts mehr bedeuteten vom Weg abgekommen?

    Dennoch hatte sie das Gefühl Alrik beschützen zu müssen und zog ihn noch näher an sich heran.


    Alrik konnte kaum noch atme, so fest hielt Dieberthe ihn.

    #54Author Masu (613197)  14 Oct 22, 20:03
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    Schupperich hört das aufgeregte Rufen und dann sieht er auch, dass die Dammkrone bröckelt.
    "Wie geht es dem Jungen?" , fragt er besorgt Dieberthe. "Kann er gehen?"
    Und langsam, Schritt für Schritt zieht er sich in Richtung des stabilen Felsens zurück, in der Hoffnung, dass Dieberthe ihm folgt.
    Das Knirschen und Knacken des Eises klingt leise aber trotzdem bedrohlich.

    Unterdessen stehen die beiden Waldelfen staunend vor der versammelten, immer grösser werdenden Vogelschar. Viele der Arten kennen sie, sie haben sie in den heimischen Wäldern gejagt (und manchmal wurden sie von ihnen gejagt). Es ist merkwürdig, sie alle hier so friedlich versammelt zu sehen.
    #55Authorhäring (1359813) 14 Oct 22, 20:08
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    OCC Männer 😀. Er hofft dass sie ihm folgt, dabei ist sie schon vorgegangen 😊🙃 OCC Ende

    #56Author Masu (613197)  14 Oct 22, 23:05
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    Als schließlich alle Abenteurer auf sicherem Fels stehen, hüpft der Große Vogel auf die Drachen zu und spricht sie an.

    "CHCHCHolchcholad erwachchchcht! Drrrachchchchen Krrrriechchchch? Ichchchch chchchälfen! Kchchchorrrachchch chchchälfen, halle chchchchälfen!" krächzt er, "Wirrrr chchchelfen!"


    Mit Mühe versteht Mirmilla einen Teil der Rede. Die Vögel wollen also helfen? Beim Kriechen? Und was soll "Cholcholad" sein? Sie hofft, dass die anderen mehr verstehen, und wendet sich wieder der Beobachtung des Dammes zu. Vom Wasserbau versteht sie immerhin etwas.


    Im Gegensatz zu den Erbauern dieser Mauer. Wo sich das Eis gelöst hat, wird erkennbar, dass die Mauer aus hellen Steinen mit viel Mörtel dazwischen aufgetürmt wurde. Ohne das Eis hätten Wind und Niederschläge den längst aufgelöst. Offenbar hat auch niemand damit gerechnet, dass der Stausee eines Tages einfach voll ist und sich über die Staumauer ergießt. Mirmilla hätte ein Überlaufwehr eingebaut, damit das Wasser kontrolliert ablaufen hätte können. Im jetzigen Zustand würde der Wasserfall in hundert Jahren die Staumauer unterspült haben und zum Einsturz bringen. Wenn die nicht schon in 50 Jahren geborsten sein würde wegen der Erosion des Mörtels.


    OCC Wer einen Grammatikfehler findet, darf ihn behalten 🙂 OCC Ende

     

    #57Author Irene (236484)  15 Oct 22, 07:26
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    Aljascha sah gebannt zu den sich sammelnden Vögeln, was wünschte sie ihre Mutter wäre hier, sie hatte es verstanden mit Wildtieren zu Kommunizieren etwas was Aljascha bisher noch nicht wirklich gemeistert hatte.

    Sie lächelte, wahrscheinlich verstand dieser Vogel sie besser als sie ihn.

    „Ihr wollt den Drachen und uns beim Krieg gegen Golgolad helfen? Und das Wasser ist der dabei wichtig……. „ der große Rabe krächzte und schlug mit den Flügeln … „hmmm aber wie … Golgolad ist wohl ein Feuerwesen so hieß es immer … also kann man ihn vielleicht mit viel Wasser bannen oder besiegen oder doch zumindest schwächen … „ Sie schaut nachdenklich auf den Stausee… „Mirmilla, ihr kennt euch da besser aus aber gäbe es die Möglichkeit das Wasser aus dem Stausee in den Turum Mui zu leiten? Grim, Grum .. Bruma kennt ihr euch mit dem Stollensystem dort aus … ? Oder weiß iregendwer wie es mit Stollen und Höhlen in diesem Tal aussah bevor es zu einem See wurde?“


    Aljascha sah fragend in die Runde...



    #58Author Sands (427472) 17 Oct 22, 08:05
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    OOC
    @masu ja, ja, das war das bereits berühmte Phänomen 'besser nochmal f5 drücken vor dem absenden, huch, zu spät' :-)
    Ende OOC

    Schupperich hört gespannt der Übersetzung von Aljascha zu. Golgolad? Ein Feuerwesen? Erwacht? Hm ... war das am Ende eines der Wesen, die er als ewige Wesen aus den alten Geschichten kannte? Schupperich überlegte. Was ihm in den Sinn kam und was vielleicht der aktuellen Situation am ähnlichsten war, waren die Vulkaninseln in der Südsee. Ein Vulkan konnte tausende Jahre friedlich schlummern und plötzlich erwachen ... wenn das hier der Fall war, konnte das verheerend für die gesamte Region werden. Dieses Golgolad-Wesen musste wieder beruhigen werden, aber wie? Es würde wohl schwerlich ausreichen, ein leises Schlaflied zu singen. Ob eine kalte Dusche wirklich half, den Übermut zu kühlen? Andererseits hatte er gesehen, wie heisse Lava ins Meer geflossen war und dort unweigerlich abkühlte ...
    "Wir werden tun was wir können", antwortete Schupperich dem Raben. Dann wartete er ab, was Mirmilla zu Aljaschas Vorschlag meinte.
    #59Authorhäring (1359813) 17 Oct 22, 09:18
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    "Ja," sagte Dieberthe, "aber wir müssen aufpassen. Der Nebel ist immer dann entstanden, wenn einzelnen Wassertropfen auf das heiße Gestein getropft sind. Wenn zuviel Wasser gleichzeitig kommt, könnte es zu eine regelrechten Explosion kommen. Und das wäre das Ende zumindest eines Teils des Turum Mui und vor allem aller Zwerge die noch in den Höhlen sind. Und dass könnt ihr nicht wollen, oder?" Sie blickte fragend auf die 3 Zwerge und alle anderen.

    Dieberthe wunderte sich über sich selber. Diese Gedanken schienen aus einer anderen Welt zu kommen, einer Welt ihrer Kindheit und der Geschichten die ihr als Schlüpfling und Jungdrachin erzählt worden waren.

    Sie lächelte versonnen beim Gedanken wie Schupperich und sie und ihre Freunde den Geschichten mit offenen Mündern gespannt gelauscht hatten.

    Ihr hatten diese Geschichten damals Angst gemacht. Versonnen blickte sie auf die Wassermassen und den Berg den es zu fluten galt und ihr schien, die Ängste ihrer Jugend wären noch zu klein gewesen.

    #60Author Masu (613197) 17 Oct 22, 10:55
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    Alrik hatte sich inzwischen aus der Umklammerung Dieberthes lösen können.

    "Sollten wir nicht zumindest versuchen die Zwerge zu warnen?"

    Beim Gedanken nochmal in die Höhlen zu gehen war ihm unwohl, aber wenn es sein musste würde er es tun.

    Ihm lief ein Schauder über den Rücken. Ob Hubert wohl mitkommen würde? Mit ihm an seiner Seite würde Alrik sich viel sicherer fühlen. Vorsichtig schob er sich aus Dieberthes Armen und zu Hubert hinüber um sich an seinen starken Freund zu lehnen.

    #61Author Masu (613197)  17 Oct 22, 11:01
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    Aljascha sieht Alrik an, „Ja die Zwerge müssen gewarnt werden, sie einfach in ihren Gängen und Stollen zu ertränken geht gar nicht, immerhin sind sie nicht der Feind sondern Freunde.“

    Die 3 anwesenden Zwerge nicken zur Bekräftigung.

    „Für uns wäre der Weg sehr weit und es würde wohl zu lange dauern, und vergesst nicht in dem Berg sind soweit wir wissen auch unzähliche Orks und Golgolad, denen möchte ich nicht unbedingt über den Weg laufen… hmmm .. sobald wir einen Plan haben wie wir das Wasser in den Berg bekommen … vielleicht … „ sie schaut zu dem großen Raben … „könnten wir einen Botenvogel schicken. Magisch könnte ich es auch .. aber leider nicht am Tage und ich hoffe doch sehr das uns eher was einfällt ...“

    #62Author Sands (427472) 17 Oct 22, 11:45
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    "Also, das Ziel ist, das Wasser aus dem See dahin zu schicken, wo wir gerade herkommen, richtig? Und ohne die Zwerge n Bedrängnis zu bringen?" Mirmilla überlegte. "Ich habe schon von Tauben gehört, die in Bergwerken herumflogen. Aber finden die denn die Zwerge und dann auch wieder hinaus?"

    "Rein technisch haben wir zwei Möglichkeiten: am Fuß des Dammes ein Loch bohren, oder die Dammkrone von oben abtragen. In beiden Fällen würde das Wasser zuerst die Mulde füllen und dann durch den Stollen, aus dem wir kamen, in den Berg laufen. Wenn wir unten ansetzen, geht es vielleicht schneller, aber die Gefahr ist groß, dass der ganze Damm nachgibt und alles wegfegt, was unterhalb ist. Von oben müssten wir die Steine Reihe für Reihe abtragen, so dass der Wasserfall immer stärker wird. Das ist mühsam, und ist auch gefährlich, jemand könnte stürzen. Wir könnten aber die Steine dazu nützen, eine Art Kanal aufzuschütten, so dass das Wasser schneller beim Stolleneingang ankommt."


    #63Author Irene (236484) 17 Oct 22, 18:11
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    Grim schaut zu Grum .. und Grum zu Grim, dann zuckt er mit den Schultern. „Also wirklich gut kennen wir uns hier nicht aus, das ist alles Kronks Reich und auch wenn er quasi der Onkel unseres Onkels ist so waren wir doch eher selten hier. Was ich weiß ist das es hier vom Rabenkopf aus keine direkte Verbindung zum Turum Mui gibt.“ Grim nickt, „Aber von der Totenwand aus, allerdings müssten die Stollen inzwischen unter Wasser liegen wenn sie keiner abgedichtet hat. Und von hier aus müsste man über den Damm .. oder wieder ins Tal und ganz um die Bergkette herum. .. oder über den Stausee .. aber da ist die Strömung wohl inzwischn zu stark und würde uns über die Dammkrone spülen.“


    Aljascha schaut zu Schupperich und Dieberthe .. „Wenn die Zwerge euch beschreiben würden wo die alten Stollen sein müssten, könntet ihr dort hinab tauchen und sehen ob es sie noch gibt, ob sie abgedichtet wurden und wenn ja wie. Oder ist die Strömung für euch auch zu stark? Man würde sich auf jeden Fall das Bauen eines neuen Kanals sparen wenn man schon vorhandene Stollen nutzen könnte?"“




    #64Author Sands (427472) 17 Oct 22, 18:28
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    Dieberthe schaute sich die Strömungen an der Staumauer kritisch an.
    "Nun, die sind erstmal nur oberflächlich. Ich denke nicht dass sie uns grosse Schwierigkeiten machen würden"
    Insgeheim überlegte sie ob die Kräfte die sie in der Tiefe des Sees zu spüren glaubte ebenso beherrschbar sein würden.
    Nachdenklich sah sie zu Es Schupperich hinüber. Ob er dasselbe spürte wie sie?
    #65Author Masu (613197)  17 Oct 22, 23:34
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    "Wenn wir erst noch den anderen Berg volllaufen lassen müssen, bevor das Wasser zum Turum Mui gelangt, dauert es erstens länger und zweitens könnte es sein, dass es nicht genügend Wasser ist für beide Berge. Aber es wäre sicher hilfreich, zu wissen, wie es auf dem Grund des Sees aussieht. Auf alle Fälle sollte zuerst das Problem gelöst werden, wie wir die Zwerge informieren."


    Kaum hatte Mirmilla geendet, als der Große Vogel wieder anfing zu sprechen: "Wirrrr chchchälfen. Fälchentauben brrrrrinchchchen Nachchchrichchcht. Adlärrrrr brrrrinchchchen Chchchwärrrge?"

    "Also, schreibt ihr Zwerge lieber Nachrichten, die die Felsentauben überbringen können, oder will einer von Euch sich von einem Adler hinfliegen lassen?" Mirmilla musste sehr an sich halten, nicht loszulachen bei der Vorstellung von fliegenden Zwergen.

     

    #66Author Irene (236484) 18 Oct 22, 06:23
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    Grum schaut erschrocken bei der Erwähnung von Adlern, eine Nachricht will er gerne schreiben aber fliegen? Auf einem Adler? Er ist doch nicht verrückt. Energisch schüttelt er den Kopf.

    Bruma winkt auch gleich ab nicht so jedoch Grim. Was ein Spaß er wäre der erste fliegende Zwerg und könnte ein Held in den Chroniken werden. Soll Grum doch zur Sicherheit auch noch eine Nachricht schreiben aber er will gerne versuchen die Nachricht direkt zu übermitteln. Es wäre doch gelacht wenn er die Zwerge nicht retten könnte. Er wäre ein Held … DER Held vom Turum Mui. In seinen Gedanken stellt er sich schon eine Statue und einen eigenen Feiertag vor…..

    #67Author Sands (427472) 18 Oct 22, 08:21
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    Aljascha schaut auf die Karten die Alrik ausgebreitet hatte. Zumindest grob versteht sie inzwischen was wo ist und wo sie sind..

    „Hmm alles nicht so einfach… das Wasser soll also in den Turum Mui. … bitte Mirmilla verzeiht wenn ich großen Blödsinn rede ich bin keine Ingenieurin und denke einfach mal ins Blaue… Grum könnt ihr mit zeigen wo es in der Totenwand evtl. Stollen in Richtung Turum Mui gibt? Ich würde einfach lieber schon vorhandenen Stollen als Wasserleitung nutzen als neue Kanäle zu bauen zumal der Weg ja auch nicht gerade kurz ist. Wenn wir natürlich das Stollensystem in der Totenwand erst voll laufen lassen müssten wäre das Wasser ja im falschen Berg. Wenn es aber statt in den Turum Mui ins Tal hinunter rauscht ist auch keinem geholfen und das abfliessende Wasser könnte sehr viel Zerstörung anrichten … „ Aljascha schaut unsicher.

    Grum schaut ebenfalls auf die Karte .. hmm die Eingänge zu den Stollen die ich kenne waren hier und hier .. „ er zeigt auf 2 Stellen auf der Karte die schon lange unter Wasser liegen müssen. „Von dort führen mehrere Stollen unter dem Berg durch und auf der anderen Seite wieder heraus. Aber ich kenn nur die großen Hauptstollen, tut mir leid. Und wenn die Stollen nicht abgedichtet sind oder gar zum Einstürzen gebracht wurden würde das Wasser wohl einfach durch den Berg laufen, das tut es aber nicht. Also werden die Stollen nicht frei sein.“ er schaut unglücklich „Klar wir können uns dann auch durch den Berg graben, kein Problem aber das dauert und ob die Länge eines Menschenlebens dafür reicht wage ich zu bezweifeln.“

    „Aber wenn die Stollen frei wären dann hätten wir eine Wasserleitung bis zum Turum Mui?“

    Grum nickt „Ja zur anderen Seite des Turum Mui, aber wie gesagt die Stolle können ja gar nicht frei sein .. das Wasser wärde ja sonst nicht hier im Stausee geblieben!“



    #68Author Sands (427472) 18 Oct 22, 08:48
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    Schupperich schwirrt zugegebenermaßen der Kopf. Stollen hier, Gänge da, frei, verschlossen, dieser Berg, jener Berg ... und welcher Berg war jetzt eigentlich welcher? Er hatte unter Tage keine Orientierung mehr gehabt, in welche Richtung sie eigentlich unterwegs gewesen waren, er war wenn überhaupt nur dem Geruch des Wassers gefolgt.

    Aber einer der Vorschläge war doch nach seinem Geschmack. Dieberthe und er könnten in die Tiefen des Sees tauchen und sich dort unten einmal umsehen - aber gerne doch! Das war wenigstens etwas, bei dem er buchstäblich in seinem Element war. Und es erinnerte ihn an früher, an die vielen Tauchgänge, die Dieberthe und er gemeinsam unternommen hatten ... und ja, er war überzeugt dort unten war jemand oder etwas, und seine Neugierde würde ihn noch ganz kribbelig machen, wenn er nicht bald etwas unternahm.

    Schupperich räuspert sich verlegen und blickt zu Dieberthe.

    "Also, wir haben schon tiefere Seen durchschwommen und stärkeren Strömungen getrotzt", sagt er dann. "Wollen wir es noch einmal wagen?" Dann blinzelt er gegen die Sonne und schaut genauer hin. Tatsächlich, Dieberthes Schuppen wachsen bereits wieder nach! Was für ein schöner Anblick. Und so wie sie geklettert war hatten auch ihre Kräfte sich bereits wieder gut erholt. Einen kleinem Ausflug sollte also nichts im Wege stehen.

    #69Authorhäring (1359813) 18 Oct 22, 09:07
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    Warum sollte ausgerechnet ein Zwerg fliegen, dachte Bortagon verwundert. Die viel naheliegendere Idee wäre doch, einen von ihnen zu schicken, also genauer gesagt, ihn - so viel schwerer als auf einem Hasen zu sitzen konnte es auf dem Rücken eines Adlers auch nicht sein. Und der Anblick von dort oben musste großartig sein ... allerdings hatte er keinen der Zwerge von Kronk Eishand je gesehen, und es war fraglich, ob sie ihn überhaupt ernst nehmen oder verstehen würden. Adler würden sie sicher schon gesehen haben, aber Waldelfen? Hm, es war wohl wirklich besser, wenn einer der Zwerge diese Aufgabe übernahm.

    Ansonsten konnten er und Lomma nicht viel tun, außer mit verständlislosen Mienen auf Alriks Karte schauen und den Blick immer wieder über das Wasser schweifen lasssen.

    "Da!" ruft Lomma aufgeregt und stupst Bortagon an. "Schau mal, siehst du das auch? Da vorne, am anderen Ende des Sees, da steigen, wenn ich mich nicht komplett irre, kleine Luftblasen auf! Jetzt wieder! Moment, jetzt nicht mehr ... aber jetzt wieder!"

    "Ja, ich sehe sie auch. Komm, wir sagen den Wasserdrachen bescheid!"

    #70Authorhäring (1359813) 18 Oct 22, 09:16
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    Dieberthe lächelte. Ach was hatte sie es vermisst etwas mit Schupperich zu unternehmen.
    "Gerne, dieser See ist so außergewöhnlich, dass ich ihn gerne erkunden würde."
    In dem Moment kamen die Waldelfen aufgeregt auf sie zu und es sprudelten mit ihrer Beobachtung heraus.
    Dieberthe folgte mit ihrem Blick den ausgestreckten Armen der Elfen.
    "Oh, ihr habt Recht. Großartig dass ihr das gesehen habt. Wollt ihr von hier oben aus schauen?"
    Ohne eine Antwort abzuwarten setzte Dieberthe sich die Elfen auf ihren Kopf und hob ihn so hoch sie konnte.
    Ja, dort hinten stiegen immer wieder kleine Luftblasen auf.
    #71Author Masu (613197) 18 Oct 22, 10:05
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    Bortagon blieb die Stimme im Hals stecken, und Lomma ging es genauso. Ehe sie es sich versahen, saßen sie auf dem Drachenkopf und wurden in die Luft gehoben, in einer Geschwindigkeit, die sie noch nicht erlebt hatten. Dann stellten sie fest, dass Dieberthe ihren Kopf nun ruhig hielt und sie von hier oben tatsächlich eine fantastische Aussicht hatten, und nahmen vorsichtig das Atmen wieder auf.

    "Das war wie Fallen, nur umgekehrt", flüstert Lomma. "Und schau mal, jetzt kann man auch sehen, dass die Luftblasen nicht immer aus derselben Stelle aufsteigen. Dieberthe, siehst du es auch?" fragt Lomma sher laut. Dann stellt sie fest, dass sie ja nicht wirklich weit von Dieberthes Ohren entfernt ist und also gar nicht so zu schreien braucht. "Ich habe sowas mal in einem Teich gesehen, da waren es Faulgase vom Seegrund, die ab und an aufgestiegen sind", fährt sie in normaler Lautstärke fort. "Ach, wie schade dass ich nicht so tief tauchen kann um selbst mal nachzuschauen."

    Die Zwerge schauen nun auch neugierig auf das Wasser und ergehen sich in Spekulationen, was es wohl sein könnte das sie da sehen.

    #72Authorhäring (1359813) 18 Oct 22, 10:41
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    Auch Aljascha beobachtet den See. Wenn das Aufsteigen der Luftblasen nur an einer Stelle gewesen wäre hätte sie auf einen schlecht abgedichteten Stollen gehofft aus dem Luft aufstieg aber so?

    Sie schüttelte den Kopf, dort unten muss etwas sein, etwas was sich bewegt…. Sie musste ohne es zu wollen kichern …. die Chancen stehen gut das es mal wieder ein Wasserdrache ist. Vor dieser Rreise hatte sie Drachen noch für sehr selten wenn nichtgar inzwischen ausgestorben oder reine Sagengestalten gehalten … aber inzwischen erschienen sie ihr fast normal. Immerhin hatte sie in der letzten Zeit mehr Drachen getroffen als Hunde oder Katzen ….

    #73Author Sands (427472) 18 Oct 22, 11:07
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    Dieberthe hatte das japsende Atmen der Waldelfen mitbekommen und schämte sich, dass sie so überraschend gehandelt hatte.

    "Tut mir leid, manchmal denke ich einfach nicht nach. Ich hoffe es geht euch gut da oben" Sie versuchte die Augen zu verdrehen. Tatsächlich, das ging. Lomma und Bortagon schauten nicht mehr verschreckt, sondern fasziniert über den See.

    "Ich finde es toll wie gut du sehen kannst Lomma. Wir Wasserdrachen können unter Wasser besser sehen als über Wasser."

    Auch sie beobachtete wie die Luftblasen wie Perlschnüre an der Oberfläche zerplatzten.

    "Du, Schupperich, kannst du dich noch an die Geschichten erinnern die uns als Schlüpflingen erzählt wurden? Ging es da nicht auch um uralte Wasserdrachen und einen Kampf mit Feuerdrachen? Ich kann mich nur noch sehr dunkel daran erinnern. Vielleicht fällt mir noch mehr ein wenn wir darüber reden"

    Dieberte wunderte sich erstmal über sich selbst. Nach einsamen Jahrhunderten - dass es Jahrhunderte gewesen sein mussten, soviel hatte sie von Schupperich erfahren - die sie allein in der Grotte verbracht hatte, hatte sie gefühlt in den letzten Tagen mehr geredet und gelacht als je zuvor. Naja, als in der Zeit ohne Schupperich.

    #74Author Masu (613197) 18 Oct 22, 11:52
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    Grum hatte in der Zwischenzeit Papier und einen Stift aus Brumas unergründlichen Beuteln und Säcken gekramt, "Was soll ich denn schreiben, das sie alle den Berg verlassen sollen weil wir ihn fluten wollen? Oder soll ich besser noch warten was die Drachen auf dem Grund des Sees finden?" Grum sah fragend zu den anderen.

    #75Author Sands (427472)  18 Oct 22, 13:18
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    "Schreib doch einfach: Wassereinbruch mit ungeahnten Ausmaßen steht kurz bevor, gezeichnet wir alle", schlägt Grim vor. "Und dann mache ich mich auf den Weg. Was wissen wir den , wie es am Turum Mui aussieht inzwischen, vielleicht ist die Schlacht längst im Gange", drängelt er. Grum nickt und beginnt zu schreiben.

    "Oh, ich erinnere mich an die alten Geschichten, sie waren das erste was mir einfiel als ich dieses Knochenkerlchen, diesen Morbius, das erste Mal sah. Da hiess es doch in den alten Sagen, dass die Schatten wieder erwachen würden, das Feuer alles verzehren würde bis nur noch Knochen bleiben würden ... aber ich weiss nicht mehr, wie der Kampf damals gewonnen wurde. Das Ende der Sagen war mir immer unglaubwürdig erschienen, ich dachte, ja ja, erzählt ruhig von vergangenen Heldentaten, es war ja niemand dabei der euch heute widersprechen könnte. Und wenn ich jetzt so darüber nachdenke ... hiess es nicht auch, das kein Sieg endgültig sei, und dass jede neue Generation diesen Kampf würde aufs neue kämpfen müssen?
    Aber dieser Staussee erscheint mir jetzt wie ein guter Verbündeter. Lass uns nachsehen, was dort unten ist. Vielleicht ist dort unten schon jemand dabei, den Plan in die Tat umzusetzen, den wir hier erst diskutieren ..."
    #76Authorhäring (1359813) 19 Oct 22, 07:00
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    Aljascha setzte sich zu Bruma und Grum, oh wie sie es hasste zu warten. Sowohl einige Felstauben, denn Grum hatte den Text gleich ein paar Mal geschrieben und auf verschiedene Tauben verteilt sowie Grim auf einem riesigen Adler waren auf und davon geflogen und nun blieb nicht mehr viel ausser zu warten.

    Warten darauf was die Drachen auf dem Boden des Sees vorfinden würden und warten und hoffen das ihre Nachrichten ihr Ziel erreichen würden.


    „Grum, gibt es denn keine alten Sagen und Geschichten über den letzten Kampf gegen Golgolad? Wie haben die Zwerge und ihre Verbündeten damals gewonnen?“

    Grum schaut entschuldigend, dann schüttelt er den Kopf. „Nichts brauchbares, mehr so allgemeines .. heroische Schlacht, epischer Sieg, und so …. davon das ein Wasser opder gar ein Wasserdrache geholfen haben soll wurde nichts erwähnt...“

    Bruma sah auf die Oberfläche des Sees unter der die Wasserdrachen verschwunden waren..“ Pah was wissen denn die alten Sagen schon. Überall in den Chroniken steht das Drachen böse sind und unsere Feinde, nur unseren Tod und unsere Schätze wollen … kommen euch Schupperich und Dieberte böse vor .. also wie kann man glauben was in den Chroniken steht…. Wahrscheinlich ist alles dort erlogen und wir Zwerge hatten mit dem „epischen“ Sieg gar nichts zu tun...“



    #77Author Sands (427472) 19 Oct 22, 08:16
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    Alrik kicherte. Die Waldelfen auf Dieberthes Kopf sahen lustig und zugleich verwegen aus wie sie da standen. Ihre Mäntel flatterten im Wind und sie wirkten so als ob sie auf Abenteuerfahrt wären. Naja, irgendwie waren sie alle hier auf Abenteuerfahrt.

    Bei dem Gedanken in diesen tiefen See zu tauchen, wer weiß wie weit es hinter der Staumauer noch hinunter ging, schauderte ihn.

    Gut dass er das nicht musste. Aber es war bestimmt toll. Sehnsüchtig blickte er über den See. Er wollte was machen. Nur hier so rum zu stehen war einfach nicht seins. Aber war konnte er schon ausrichten? - Vaters Karten!

    Alrik kramte wieder einmal in seinem Rucksack und holte eine kleine, fast unscheinbare Karte hervor, die er bisher noch nicht ausgepackt hatte. Sie war mit gewachstem Stoff umwickelt und sorgfältig mit einem Lederband verknotet. Von dieser Karte, so sagte sein Vater damals, ging eine Gefahr aus da sie einen Bereich zeigte den zu erkunden gefährlich sei, denn

    ja was denn?

    er grübelte.

    JA! Gefährlich, denn in diesem Gebiet hausten riesige alte Wesen, die zu treffen gefährlich werden konnte.


    Mit zitternden Fingern löste Alrik die Knoten und begann die Karte aus ihrer Umhüllung zu befreien. Er musste vorsichtig sein, die Karte schien sehr alt und brüchig zu sein.

    Es war eine viel detailliertere Karte

    von - er riss die Augen auf - da war das Totenkopfzeichen das er schon vorher auf der großen Karte gesehen hatte.

    "Schaut!"

    Vorsichtig wickelt Alrik die Karte weiter aus, Wieder eine Warnung und dann lag sie vor ihm. Die Karte zeigte, er schnappte nach Luft, den Rabenkopf und die Totenwand und dazwischen einen kleinen See mit...


    Alrik schob die Karte wortlos zu Aljascha und Mirmilla hinüber und rückte selbst etwas von ihr weg.


    ..einem Bild eines Kampfes zwischen Drachen. Riesigen Drachen.

    #78Author Masu (613197)  19 Oct 22, 09:22
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    Dieberthe, die immer noch auf den See blickte spürte eine Welle aus Angst zu ihr herüber schwappen. Als sie sich umsah erblickte sie einen kreidebleichen Alrik, der vor einer Karte zurückwich.

    Sie stutzte, was konnte denn an einer Karte so schlimm sein? Langsam um die Waldelfen nicht durchzuschütteln, drehte sie sich um um die Karte zu begutachten.


    Als sie die Abbilder kämpfender Drachen sah rief sie "Schupperich, komm her! Ich glaube ich weiß jetzt was mir hier her gezogen hat"

    #79Author Masu (613197) 19 Oct 22, 09:31
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    Aljascha sah sich die Karte an, ja es schien dieses Tal zu sein, doch dort wo jetzt der riesige Stausee war war damals nur ein winziger Teich gewesen, sie würde es auf keinen Fall See nennen.

    Auf der Seite der Totenwand waren auch ein paar Stollen eingezeichnet, zumindest dachte sie sich das es wohl Stollen sein müssten, immerhin waren sie mit Spitzhacke und Hammer Symbolen gekennzeichnet.

    Aber waren die Drachen wirklich Drachen? Oder war es nur eine besondere Art Karten zu verzieren sie hatte auch damals im Kontor schon Seekarten gesehen wo neben dem obligatorischen Kompass auch Seeungeheuer gezeichnet waren. Oder waren die etwa auch alle mit einem echten Grund da gewesen? Um vor Monstern zu warnen?

    Sie wünschte sich sie hätte sich damals mehr mit den Karten beschäftigt aber ganz ehrlich sie hatten sie nie näher interessiert. Schriften und Sprachen hatte sie schon immer viel spannender gefunden.

    #80Author Sands (427472) 19 Oct 22, 10:02
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         Die Waldelfen nutzen die Gelegenheit, als Dieberthe den Kopf senkt um die Karten zu betrachten, und klettern eilig zurück auf festen Boden.

    Schupperich schaute lange auf die Karte.
    " Wer mag das gezeichnet haben? Die Bilder passen zu den alten Sagen, die unsere Vorfahren erzählten, aber sie hätten nie eine solch kleine Karte zeichnen können. Und wie es aussieht, kämpfen diese Drachen miteinander ... und das scheint uns nun auch bevor zu stehen. Mir müssen Golgolad, wenn das sein Name ist, zeigen das seine Macht begrenzt ist, auf das er wieder tausend Jahre braucht sich davon zu erholen. Ich glaube immer mehr, dass dies der Grund war, aus dem jemand das Wasser aufgestaut hat. Es ging gar nicht darum, uns zu schaden indem uns überall das Wasser fehlt, es ging darum uns vor viel grösserem Schaden zu schützen ..."
    Schuperich wendet sich um und geht langsam zum Ufer. Dort bleibt er noch einmal stehen.
    "Die Zwerge werden inzwischen  wohl genug Zeit gehabt haben um sich in Sicherheit zu bringen. Und beim nächsten Beben nimmt der Damm noch mehr Schaden - wir können nicht mehr warten."
    Und dann gleitet er in das klare Wasser und taucht. Das Wasser ist erfrischend kalt, die Sicht ist gut ...
    #81Authorhäring (1359813) 20 Oct 22, 07:58
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    Dieberthe nickte und folgte Schupperich an den See. Sie würde ihn nicht alleine lassen. Das war ein Kampf, der jeden Wasserdrachen benötigen würde.

    Sie hoffte sehr, dass das Gefühl welches sie beim Anblick des Sees gehabt hatte sie nicht getrogen hatte und sie am Grunde des Sees einen alten erfahrenen Wasserdrachen finden würden.


    Sie blickte Alrik an und sprach

    "Alrik, bewahre die Karte gut auf, verpacke sie wieder wasserdicht und schütze sie um jeden Preis. Sie muss für die nächsten tausend Jahre bewahrt werden"

    Mit diesen Worten glitt auch sie ins Wasser.


    Alrik befolgte ihre Worte und wickelte die Karte, nachdem alle nochmals einen langen Blick darauf getan hatten, wieder ein und verschnürte das Bündel sorgfältig.

    #82Author Masu (613197)  20 Oct 22, 09:10
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    Als die Drachen im See verschwunden waren, konnten die verbliebenen Wanderer nicht mehr viel tun.

    Mirmilla trat einen Schritt auf den Großen Vogel zu, verneigte sich leicht, und sprach ihn an: "Ich habe noch eine Bitte an Euch. Könntet Ihr einige Eurer scharfäugigen Truppen ausschicken, um zu beobachten, was auf dem See geschieht? Und auch auf der anderen Seite des Turum Mui? Das würde uns sicher helfen!"

    "CHchchcälfen! Kchchchorach chchchchälft" antwortete der Vogel, wandte sich um und krächzte einiges Unverständliches. Sofort erhoben sich mehrere Vögel aus der Schar. Eine Gruppe Seeadler, begleitet von zwei Kormoranen, begann über dem See zu kreisen, während einige Falken Richtung Süden über den Berg verschwanden.

    Mirmilla setzte sich, den Rücken an die Felswand gelehnt, und überlegte, was sie noch tun könnte. War nicht viel: sie schlief sofort ein.

    #83Author Irene (236484) 21 Oct 22, 10:13
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    Der See war kristallklar, perfekt temperiert und Dieberthe konnte wunderbar sehen wie Schupperich unter ihr in die Tiefe glitt. Er steuerte anscheinend auf einen der eingezeichneten Gänge zu.

    Sie legte die Beine fest an, schlug mit dem Schwanz und so wurde ihr Abstieg schneller um zu ihm aufzuholen.

    #84Author Masu (613197) 21 Oct 22, 11:11
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    Lomma und Bortagon waren unruhig am Ufer auf uns ab gewandert. Sie hielten Ausschau nach den fliegenden Boten, die Mirmilla ausgeschickt hatte, und hoffte, dass sie mit guten Nachrichten zurückkamen. Und sie behielten die Oberfläche des Sees im Auge, ob sich dort etwas tat.
    Eine gefühlt viel zu lange Zeit tat sich überhaupt nichts. Die Sonne schien, als wäre es ein Tag wie jeder andere, irgendwoher zirpte und summte es, eine Libelle tanzte über das Ufer ...

    Und dann geschah alles auf einmal: die Erde begann zu beben, der Berg unter ihnen schien kein massiver Fels mehr zu sein sondern ein bockendes Tier, dass sie abwerfen wollte. Die Waldelfen waren froh, jetzt nicht unten im Tal zu sein, wo grosse Felsbrocken niederprasselten und ganze Hänge ins Rutschen kamen. Gleichzeitig war auf einmal Bewegung in die Wassermassen gekommen, es bildeten sich Strudel, es dröhnte ohrenbetäubend, und es schien, als wollte das Wasser sowohl hinab in die Erde als auch hinauf in den Himmel steigen.
    Die Hasen der Waldelfen taten, was sie bei drohender Gefahr immer taten: sie drückten sich in einer Bodenmulde eng an den Boden und liessen sich nicht aus der Ruhe bringen. Das ist bewundernswert, dachte Lomma, während sie versuchte sich mit beiden Händen an einem Strauch festzuhalten um aufrecht stehen bleiben und besser sehen zu können.
    Am liebsten hätte sie die Hände fest auf die Ohren gepresst, um das schreckliche Gebrüll nicht mehr hören zu müssen. Waren das nur die Drachen, die sie da hörte? Oder waren das die Elemente selbst, das Tosen des Wassers und das Bersten der Erde?
    Die Welt schien völlig aus den Fugen zu geraten. Aus den neu entstandenen Spalten im Gestein stieg Rauch auf, mal weiss wie Wasserdampf, mal grau, beissend und nach Schwefel stinkend ...
    #85Authorhäring (1359813) 22 Oct 22, 17:44
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    Tief unten im See war Dieberthe erschrocken, als sie aus dem Augenwinkel einen riesigen Schatten herankommen sah.

    Er war es.

    Ein alter Wasserdrache.

    Er kam dicht an sie und Schupperich heran. In ihrem Kopf entstanden Bilder. Ohne ein Wort zu sagen erzählte der Alte ihnen was vor Urzeiten geschehen war.


    Die Bilder wechselten in immer schneller werdender Reihenfolge. Bilder von Wasserdrachen die gegen einen Feuerdrachen kämpfte. Ein gewaltiger, brutaler Kampf musste es gewesen sein.

    Im Hintergrund sah sie auch Zwerge kämpfen, jedoch nur unscharf.

    In erster Linie war es die Geschichte der kämpfenden Drachen. Eine Geschichte eines Kampfes von Wasser und Feuer, den im Endeffekt das Wasser gewann. Wenn auch nur soweit, dass das Feuer stark geschwächt und eingeschränkt werden konnte. Es war keine Geschichte eines Sieges.


    Dann folgten in irrer Geschwindigkeit Jahreszeitenwechseln. Dieberthe verstand dass es sich dabei um die seitdem vergangenen Jahrhunderte handelte.


    Und dann änderte sich die Geschichte wieder. Die Wechsel wurden langsamer und sie sah den Feuerdrachen wieder erstarken, während die Wasserdrachen immer schwächer wurden.


    Dieberthe schauderte. Wenn schon zwei große alte Wasserdrachen das Feuer nicht mehr in Schach halten konnten.

    Dann verstand sie. Sie sah eine Mauer wachsen und Wasser aufstauen.


    Der alte Drache erhöhte die Geschwindigkeit, zog an ihr und Schupperich vorbei zum Grund des Sees auf der Seite der Totenwand. Er stoppte kurz an einer Stelle und schlug mit dem Schwanz gegen die Wand. Dann schoss er ein Stück weiter und wiederholte es an einer zweiten Stelle, dann an einer Dritten.

    Himmel, das waren die drei Markierungen auf der Karte.

    Dieberthe schwamm zur ersten Stelle und begann darauf einzuschlagen. Erst lösten sich kleine Felspartien, nein eine zugemauerte Stelle brach auf.

    Sie blickte kurz auf. Ja, alle 3 Wasserdrachen schlugen auf vermauerte Stolleneingänge ein.

    Das Wasser begann seine Arbeit zu machen und die Öffnungen vergrößerten sich immer schneller werdend.


    Plötzlich kam der Alte und stieß sie weg. Dieberthe verstand. Der erste Schritt war getan, jetzt mussten sie erstmal das Wasser seinen Teil erledigen lassen.

    Die Drachen zogen sich von der Wand zurück. Der Berg bebte, die Mauer begann zu bröckeln. Die Stollen wurden geflutet und es entstanden Strudel, die die Wand weiter mit Macht schwächten.

    #86Author Masu (613197)  22 Oct 22, 18:40
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    Grim hatte sich den Flug auf dem Rücken eines Adlers irgendwie ... heroischer vorgestellt. Nun war er fast froh, dass niemand ihn dabei beoachten konnte, wie er, wahrscheinlich grün im Gesicht, sich mit steifen Finger krampfhaft versuchte festzuhalten und dabei nicht die Besinnung zu verlieren. Der Auftrag, sagte Grim sich immer wieder, ich habe einen Auftrag zu erfüllen. Wer weiss, ob die Felstauben überhaupt begriffen haben, wo sie hin müssen. Hah, da biegt die erste schon falsch ab. Hab ich es doch gewusst. Ob mein Vögelchen wohl besser weiss, wo es lang muss? Und wenn nicht, wie kann ich ihm das übermitteln?
    Grim presste probehalber seinen rechten Hacken in die Seite des Adlers, in der Hoffnung, dass dieser dann weiter rechts fliegen würde. Stattdessen krächzte der Vogel wütend und stiess abrupt einiger Meter tiefer, so dass Grim alle Mühe hatte sich festzuhalten.
    Herrje, so geht es also nicht, seufzte Grim. Aber dann begriff der Zwerg, dass es überhaupt nicht notwendig sein würde, dem Adler den Weg zu weisen. Der schlaue Vogel hatte den kürzesten Weg genommen, natürlich, als Herrscher der Lüfte konnte er Abkürzungen nehmen, die einem Zwerg verwehrt waren.
    Grim straffte sich, setzte sich so aufrecht hin wie möglich und atmete tief durch, um die letzten Anflüge von Übelkeit zu vertreiben. Ja, so war er bereit, gesehen zu werden.
    "Ist das ... das gibt es nicht! Was ist das für ein Zauber? Schaut euch das an! Seht ihr das auch? Hab ich jetzt etwa Halluzinationen?" Riefen die Zwerge durcheinander, als sie des fliegenden Duos ansichtig wurde .
    Gut, die Landung verlief nicht ganz nach Grims Wünschen - um den Speeren der Zwerge auszuweichen, suchte der Adler nach einem kurzen Überflug instinktiv eine etwas abseits gelegene Stelle aus, um Grim absteigen zu lassen. Der Zwerg bedankte sich artig, was der Vogel zu erwidern schien. Dann eilte er zu seinen Kameraden.
    "Wichtige Meldung, ich habe eine wichtige Meldung zu machen! Die Stollen müssen evakuiert werden, ein Wassereinbruch steht unmittelbar bevor!"
    #87Authorhäring (1359813) 24 Oct 22, 19:18
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    "Ein Zwerg der einen Adler reitet!" brüllte Kronk als er den jungen Zwerg bei der Landung beobachtete.

    "Lasst ihn zu mir!" sagte Morbius, der aber von Kronks mächtiger Pranke nach hinten geschoben wurde.


    "Was berichtest du, tapferer Zwerg und wie ist dein Name?" fragt Kronk mit verschränkten Armen.

    "Und beeil dich, wir haben hier einen etwas gereitzten Feuerdrachen im Gang nebenan...."


    "Das ist Grim, aus meiner Sippe..." ereiferte sich Morbius.

    #88Author Muckfumble Sneezefinger (599515) 25 Oct 22, 09:40
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    Kronk Eishand schaut Morbius nur verächtlich an und zischt etwas unverständliches. Wenn es nicht so sinnlos wäre, einen Nekromanten umbringen zu wollen, hätte er das längst getan um Glamdring zu rächen. So mischen sich Trauer und Wut in seinem Herzen und müssen beide dort eingeschlossen bleiben, bis er Zeit für sie finden würde ...


    Grim tritt vor, mit geradem Rücken und festem Blick.

    "Mein Name ist Grim, von Glamdrings Sippe. Ich war mit dem Drachen und den anderen Fremden unterwegs, bis hinauf zum Stausee, von dem ihr sicher wisst. Ich bringe eine Botschaft: die Stollen müssen sofort evakuiert werden, denn jeden Moment kann dort Wasser einbrechen, eine gewaltige Menge Wasser, der ganze See, um genau zu sein", antwortet er.

    "So", erwidert Kronk Eishand und mustert den vor ihm stehenenden Zwerg gründlich. Ist das wieder ein Trugbild, oder ist er echt? "An diese Möglichkeit habe ich bereits gedacht ..."

    In Grims Kopf überschlagen sich noch die Gedanken. Was hat er gerade gehört? Ein Feuerdrache? Das war ja genau wie auf dem Bild auf der Karte!

    "Die Drachen kämpfen", unterbricht er aufgeregt. "Ich habe es gesehen! Es ist alles wie damals vor tausend Jahren! Und wieder wird das Wasser gewinnen", fügt er schnell hinzu.

    "Ja, nur das es keine Wasserdrachen mehr zu geben scheint, außer diesem einen alten Exemplar, von dem mir berichtet wurde, das wohl bei euch vorbeigeschaut hat."

    "Oh, da wäre ich mir nicht so sicher! Wasserdrachen können überall sein, Kronk Eishand, ich habe es selbst gesehen. Sie leben in abgelegenen Stollen, in unterirdischen Seen, einer hat sich uns schon angeschlossen!" berichtet Grim hektisch.

    "So, ist das so", erwidert Kronk Eishand mürrisch und müde. Dann kann ich mir denken, was ihr Plan ist, überlegt er. Sie müssen über eine Karte verfügen, diese Drachen, sie kennen unsere Stollen besser als wir selbst. Sie werden versuchen, die ertrunkenen Stollen zu öffnen, die wir so mühsam verschlossen haben ... und dann muss das Wasser nur noch ... "Die Baumeister zu mir", befiehlt Kronk Eishand mit neuer Energie, "Wettermeister, Wassermeister, alle! Die anderen kümmern sich um die Orks und um die Evakuierung. Lasst die Schätze in den Kammern zurück, Freunde - wir werden neue haben, und mehr, als wir uns je eträumt haben! Jetzt gilt es, einen Kampf zu gewinnen!"

    #89Authorhäring (1359813) 26 Oct 22, 12:47
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    Die Schleiche in Aljaschas Hemd wurde unruhiger sie wand sich hin und her und begann leise aber durchgängig zu zischen und je unruhiger die Wasseroberfläche wurde um so unruhiger wurde auch die Schleiche.

    An der Wasseroberfläche erkannte man das die Strömung sich änderte, das Wasser schien nicht mehr über den Damm zu fließen sondern in die Gegenrichtung, ja das Wasser schien langsam ganz langsam in den Berg zu fließen.

    „Ich glaube sie haben es geschafft und die Stollen sind geöffnet … ich hoffe sehr unsere Nachrichten haben die Zwerge noch früh genug erreicht und sie haben den Berg verlassen.“ sagte Aljascha und sah abwechselnd auf das Ufer an dem man ein mionimales Senken des Wasserspiegels sehen konnte und zur Dammkrone an der das überschwappende Wasser etwas weniger zu werden schien.

    Ob es reichte? Das Wasser floss so extrem langsam durch die Stolleneingänge

    #90Author Sands (427472) 27 Oct 22, 09:28
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    Dieberthe beobachtete gemeinsam mit dem Alten und Schupperich wie das Wasser die Stollen flutete. Ob das reichen würde? Der Weg durch den Berg war weit und es würde viel Wasser fließen müssen bis es im Turum Mui angekommen sein wird. Auch der Alte schien diese Gedanken zu hegen, denn er sendete wieder Bilder. Bilder des Zweifels.

    Langsam und nachdenklich liess er sich zum Grunde der Staumauer treiben, wo - Dieberthe glaubte kaum richtig zu sehen - Steinblöcke die wie eine Führung angeordnet waren. Sollte diese Steinblöcke das austretende Wasser in eine bestimmte Richtung leiten?

    Die Bilder in ihrem Kopf zeigten wie der Alte die Staumauer in der Mitte der Steinblöcke öffnete und das Wasser wie in einem gezielten Strahl den Talgrund überquerte und genau auf den Stolleneingang durch den sie den Turum Mui verlassen hatte traf.

    Hm, Dieberte fiel ein, dass Mirmilla doch was mit Wasser zu tun hatte. Vielleicht konnte sie das erklären was sie hier sah.

    Sie tauchte auf um sich mit Mirmilla zu beraten.

    #91Author Masu (613197) 27 Oct 22, 09:52
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    Alrik, der die ganze Zeit auf den See gestarrt hatte wurde langsam unruhig. Hier passierte nichts und er wollte doch was tun. Ja, der Wasserstand sank, aber so langsam, als ob nicht wirklich was passierte.

    Sie waren durch so viele Gänge und Hallen gegangen, wie sollte das Wasser reichen um den Turum Mui zu fluten?


    Just als er gerade frustriert begann an einen Stein zu treten tauchte Dieberthe vor ihnen auf.


    #92Author Masu (613197) 27 Oct 22, 09:55
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    Aljascha bemerkte ein vibrieren und diesmal war es nicht die Schleiche, ein dumpfes Rumpeln schien aus Richtung der Staumauer zu kommen.

    Oh nein wenn der Damm brach, das Wasser würde ungehindert ins Tal rauschen uns alles überschwemmen, alle Dörfer durch die sei auf dem Ẃeg hierher gekommen waren, auch Alriks Heimatort… sie hatten doch allen Helfen wollen ... nicht sie ertränken…

    Doch als sie zur Staumauer sah stand diese unversehrt da, nur der Wasserspiegel schien weiter ein ganze ganz ganz kleines bischen gesunken zu sein.

    Sie kletterte an der Bergflanke schneller als eine Bergziege soweit herauf und herum bis sie den Fuß der Staumauer gut sehen konnte.

    Sie schien nun unten eine Öffnung zu haben, aber es war kein wahlloses Stück herausgebrochen sondern es schien gezielt Wasser abzufließen, das direkt auf die gro0e Stollenöffnung zufloss aus der sie gekommen waren. Es war als ob das Wasser einem festen weg folgte als ob jemand vor Ewigkeiten bereits getan hatte was Mirmillas Plan gewesen war, einen Kanal zu bauen der das Wasser in den Berg leitet.

    Aljaschs hoffte nur das Wasser würde weiter diesen Weg nehmen und nicht doch noch die Staumauer zum Einsturz bringen. Schnell kletterte sie wieder zurück zu den anderen um ihnen zu berichten was sie gesehen hatte….

    #93Author Sands (427472) 27 Oct 22, 10:31
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    "Ja, genau, eine Zielführung für das Wasser hin zu dem Stollen, das war, was ich vorgeschlagen hatte. Ich konnte nur nicht wissen, dass es so etwas am Fuß der Staumauer gibt, und dass da unten eine Öffnung möglich war, ohne dass alles zusammenbricht."

    Mirmilla sah etliche der Kundschaftervögel zum Großen Raben zurückkehren, und hoffte, dass sie gute Nachrichten brachten.

    "Kchchchcorrrrach! Schwergchchche verrrrlachchchchen. Ssssänd chchchcherausss. Schwergchchche gchchcherrrettt!" Stirnrunzelnd versuchte Mirmilla zu übersetzen: "Die Zwerge haben also den Berg verlassen und sind gerettet? Das sind gute Nachrichten, die Eure Kundschafter bringen! Vielen Dank!"

     



    #94Author Irene (236484) 27 Oct 22, 12:57
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    Dieberthe hörte erfreut von der Rettung der Zwerge. Auch wenn sie nie wirklich Kontakt zu ihnen hatte, waren es doch über Jahrhunderte ihre Nachbarn gewesen.

    "Was meint ihr, soll ich wieder tauchen und nachfragen ob wir den Wasserfluss weiter erhöhen können?"

    #95Author Masu (613197)  27 Oct 22, 13:06
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    "Nein, ich denke, es ist genau richtig so! Schaut, es kommt gerade so viel Wasser aus dem See, wie der Stollen fassen kann. Wenn die Öffnung größer wäre, würde nur Wasser ungenutzt abfließen."

    Mirmilla deutet hinüber.

    "Und da, es scheint als ob der ganze Bergstock des Turum Mui unter Dampf steht!"

    #96Author Irene (236484) 27 Oct 22, 13:28
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    Als die Zwergenschar rund um Kronk und Morbius gerade die Donnerkuppel durchquerte nachdem sie sich versichert hatten, dass Golgolad nicht dort lauern würde, hörten sie hinter sich ein Zischen und Fauchen, ein Grollen und Donnern.


    Die Zwerge eilten schnell möglichst leise weiter und stoppten als sie bereits Wasser durch die südliche Seite der Halle rinnen sahen.

    "Grim hatte recht, das Wasser kommt!" Kronk leitete die Zwerge in einen Gang der in Richtung Süden und eine Etage höher führte.


    "WASSER? IST DAS ALLES WAS IHR ZU BIETEN HABT?" flüsterte eine tiefe Drachenstimme hinter ihnen.

    Golgolad hatte sich durch die große Öffnung die er vorhin gebrochen hat hindurchgezwängt.


    Morbius blieb mit offenem Mund und großen Augen stehen.

    "Was für ein Monster!" flüsterte er als er sich dem riesigen Feuerdrachen gegenüber stand.

    Die schwarzroten Schuppen glühten von Innen heraus wie Lava, Dampf und Rauch stieg vom ganzen, langezogenen Körper empor.

    Der Drache war schnell geschätzt 20 Meter hoch wenn er seinen Kopf ausstreckte, seine Rückenhöhe muss wohl um die 10 Meter hoch sein. Die schwarzen Flügel hatten eine Spannweite von gut 4 Metern und sein mit mannshohen Stacheln bewärter Schwanz war nocheinmal 20 Meter lang.


    "Irgendwie hatte ich dich als eine kleinere Eidechse in Erinnerung!" schrie ihm Morbius entgegen.

    "Ein kleiner, dickbäuchiger Schwabbelsalamander!"


    Kronk drehte sich zu Morbius um.

    "Was machst du da? Komm, wir fliehen!"

    Doch Morbius stützt seine Hände in die Hüften.

    "Flieht nur, Kronk Eishand! Ich gehe hier nicht weg. Ich beschäftige den Drachen und verschaffe euch Zeit."

    "Meine Reise endet hier...das ist meine Bestimmung!"


    "So sei es..." sagt Kronk, klopft dem Nekromanten auf die Schulter und verlässt als letzter Zwerg die Donnerkuppel.

    #97Author Muckfumble Sneezefinger (599515)  28 Oct 22, 09:54
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    Schupperich empfängt wie Dieberthe die Bilder des alten Wasserdrachen, aber er braucht eine Weile, bis er sie versteht. Und Schupperichs Antworten scheint der Alte auch nicht zu verstehen. Da hat man ihm beigebracht, mit allen möglichen und unmöglichen Wesen zu sprechen, und nun das, seufzt Schupperich wieder. Vor seinem inneren Auge steigen die Bilder auf, wie sie damals als Nestlinge unterichtet wurden, wie sie unter der warmen Sonne des Südens die verschiedenen Sprachen der Welt gelernt haben, und wie sie schließlich auf die Reise gegangen sind, immer der Nase nach, Neues zu entdecken und zu erforschen ...

    Und auf einmal scheint der Alte verstanden zu haben. Er schickt ihm Bilder von gerade erwachsenen Drachen, die die Welt durchstreifen ... einige davon erkennt Schupperich wieder. Ja, die hatte er doch getroffen - damals, nachdem Dieberthe und er sich getrennt hatten und eigene Wege gegangen waren. Sie hatten viele Geschichten zu erzählen gehabt, zum Beispiel dass bald die Zeit anbrechen würde, in der Feuer und Wasser wieder gegeneinander kämpfen würden und sie versuchen würden, für diesen Kampf Verbündete zu finden, und das das Feuer sich ausgebreitet und die Herzen vieler Wesen eingenommen hätte, die nun bereit waren, alles für das Feuer zu tun ...

    Vielleicht hatten sie das damals wirklich so gemeint, überlegt Schupperich. Vielleicht waren das gar keine Geschichten gewesen, die man abends wenn es dunkel wurde erzählte, um sich zu unterhalten und die Zeit zu vertreiben. Das Feuer hatte Verbündete gefunden ... natürlich, die Orks! Zu der Zeit begannen die Orks in einigen Regionen lästig zu werden, wenn Schupperich sich recht erinnerte. Er hatte das nicht mehr aktiv weiterverfolgt, aber jetzt, wo er darüber nachdachte, hatte man immer öfter und aus immer mehr Regionen von ihnen gehört. Irgendjemand hatte die Orks so stark gemacht wie nie zuvor, und irgendwer hatte ja auch den Orden der Paladine mit Macht und Stärke versehen.

    War am Ende das der Grund gewesen, warum sie ausgebildet und auf ihre Reise geschickt worden waren? Hatten sie den Wasserdrachen des Nordens zu Hilfe kommen sollen, weil ... Schupperich schluckte. Weil von den Wasserdrachen des Nordens kaum noch einer übrig war?

    Der Alte stimmte ihm zu. Er zeigte ihm Bilder der verlorenen Gefährten, jedes Mal war es einer weniger. Schupperich konnte spüren, dass der Alte darüber traurig und verbittert war.

    Dieberthe erforschte unterdessen weiter den Seegund und entdeckte die regelmäßig angeordneten Steinblöcke. Sie schaute fragend zu dem Alten, und kurz darauf sah Schupperich die Bilder wie der Alte die Staumauer öffnete.

    Schupperich sah, wie Dieberthe eilig auftauchte. Sie wird sich mit den anderen beraten, ihnen berichten, dass wir die Stollen öffnen konnten, und ...

    Die Bilder des alten Drachen unterbrachen Schupperichs Gedanken. Er zeigte wieder und wieder, wie sie auf bestimmte Blöcke schlagen mussten, um sie zu lockern und schließlich ganz zu lösen, ohne dass die restliche Mauer dabei Schaden nahm.

    Schupperich ließ das Grübeln sein und begann zusammen mit dem Alten, die Bilder in die Tat umzusetzen. Allein hätte der alte Drachen das niemals schaffen können, erkannte Schupperich. Aber ob es schon ausreichte, die Stollen zu fluten? Schupperich wusste um die Abneigung von Feuerdrachen gegen zuviel Wasser und vor allem den Wärmeverlust, der damit einher ging. Aber um einen überhitzten Feuerdrachen abzukühlen, war gefrorenes Wasser besser als flüssiges. Er schickte dem Alten Bilder dieses Vorschlags. Wenn Dieberthe, der Alte und er sich durch die überfluteten Stollen dem Feuerdrachen unbemerkt nähern würden ...

    #98Authorhäring (1359813) 28 Oct 22, 11:34
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    Morbius löste sich aus der Gestalt von Glamdring und bildete nun eine mannshohe Gestalt aus wabernder Masse wie schwarzes Öl, welches manchmal tief aus der Erde hervortrat.


    "Du hast meine Schwester getötet und nun ist der Tag der Abrechnung gekommen!" Morbius stimme überschlägt sich im Zorn und hallt von den Wänden der großen Donnerkuppel zurück.


    "Deine Horden der Finsternis haben wir schon erledigt, und jetzt bist du an der Reihe, du Schurke!"

    Die Stimme des Nekromanten ist immer donnernder und hallender geworden.


    "KRAMARAT AWADARA CULPUS UUUUUUULGUUUUUUUUT!" Morbius wirkt mit weit ausgestrecken Händen einen Zauber.

    Aus seinen Händen erwachsen feine schwarze Fäden die sich über den Felsboden ausbreiten und dann aus der Umgebung schwarze Wolken in unterschiedlichsten Gestalten herauslösen. Es sieht aus, als würde sich eine Armee aus gefallenen Seelen erheben die hier in der Halle schon ihr Leben gelassen haben. Große, Kleine, Dünne, Dicke...


    Diese Seelenerscheinungen legen sie an die großen Felsbrocken und Stalagtiten in der Halle die schon von der Decke gefallen sind.

    Die Felsbrocken erheben sich nun und schweben in einem halbkreis um den Nekromanten.


    Golgolad schaut sich die Vorstellung mit zur Seite geneigtem Kopf an. Immer wieder züngelte eine Flamme aus seinem riesigen, mit schwarzen Zähnen bewährten Maul.


    "Ich bin...MOOOOORBIUS GRIMM!"

    Und da flogen die Steinbrocken auf Golgolad zu und trafen ihn hart auf Brust, Hals und Kopf.

    Der Feuerdrache taumelte ächzend während er seine Pranken schützend vor sich hält.

    #99Author Muckfumble Sneezefinger (599515)  28 Oct 22, 12:15
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    Dieberthe spürte eine Veränderung in der Tiefe. Bilder die nur undeutlich bei ihr ankamen.

    "Ich muss wieder runter. Haltet Abstand vom See und der Mauer und ab Besten geht ihr hinter den Berg, ich weiß nicht was mit dem Turum Mui passieren wird. Ich weiß nur, dass Schupperich und ich die Aufgabe unseres Lebens erfüllen müssen. Falls wir nicht wiederkommen, was nicht unmöglich ist, geht zu Elsie und den Nestlingen und erzählt Ihnen was hier passiert ist. Schupperich und ich vertrauen auf euch."

    Mit diesen Worten tauchte sie ab. Das letzte was die Freunde von ihr sahen war ihr Leib und Schwanz, glitzernd in einem Feuerwerk aus Farben, die steil aus dem Wasser ragten, bevor sie in hoher Geschwindigkeit darin verschwand.


    Dieberte beeilte sich so schnell wie möglich abzutauchen und zu dem Alten und Schupperich zu gelangen.

    Sie lachte auf - es galt die Welt zu retten.

    #100Author Masu (613197)  28 Oct 22, 14:31
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    Alrik hatte begonnen die Geschehnisse der letzten Stunden, eine Beschreibung der Mauer, die Informationen über die Stolleneingänge und den Mauerdurchbruch und den Wasserfluss in den Turum Mui sorgfältig aufzuschreiben.

    Durch die alten Karte hatten sie viele Informationen bekommen, die die Wasserdrache dazu gebracht hatten die Stolleneingänge am Seegrund zu öffnen.

    Alrik hoffte, dass seine Aufzeichnungen vielleicht irgendwann für irgendetwas gut sein würden. Bis dahin musste er so viele Informationen wie möglich aufschreiben und aufzeichnen. Allein schon dieser Damm!

    Er fragte Mirmilla ob sie ihm dabei behilflich sein könne, wusste sie doch sehr viel über solche Sachen.

    #101Author Masu (613197) 28 Oct 22, 15:32
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    "Natürlich helfe ich Dir, Alrik!" antwortete Mirmilla. "Aber zuerst sollten wir auf Dieberthe hören und noch ein Stück weiter nach oben gehen, weg von der Staumauer."


    Tatsächlich fanden sie ein Stück weiter oben und westlich eine Art Felshöcker, hinter dem sie notfalls in Deckung gehen könnten. Von dort hatten sie einen guten Blick sowohl auf den See (oder was noch von ihm übrig war, der Pegel sank weiter) wie auch auf den Turum Mui.

    Dieser dampfte immer noch aus verschiedenen Spalten und Löchern, und die Dampfwölkchen wurden von der untergehenden Sonne rot gefärbt. Oder war das Feuer, das aus dem Berg kam?


    #102Author Irene (236484) 28 Oct 22, 16:04
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    Aljascha beobachtete die Wasserfläche und ebenso den Berg, Oh wie sie es hasste nichts tun zu können. Ihre Mutter hatte immer gesagt Ungeduld sei ihr zweiter Vorname und… na ja Neugier wohl ihr dritter…


    Was die Drachen unter Wasser machten wusste sie nicht aber es schien zu wirken, der Wasserpegel des Sees sank wenn auch sehr langsam und auch aus der Staumauer bahnte sich ein stetiger Wasserfluss seinen Weg in den Stollen.

    Der Berg selber dampfte und stöhnte wie ein überhitzter Wasserkessel. Was wenn der ganze Berg in die Luft flog? War das überhaupt möglich?

    Sie fragte Grum der neben ihr stand aber dieser meinte der Berg hätte genug Öffnungen und ein ausgeklügeltes Lüftungssystem und es bestände keine Gefahr.. aber ganz ehrlich er sah irgendwie schon besorgt aus.

    Langsam sah sie die Sonne untergehen und ungeduldig ging sie hin und her … sobald sie konnte würde sie nachsehen was auf der anderen Seite des Berges geschah, sie konnte nicht einfach nur abwarten ...



    #103Author Sands (427472) 28 Oct 22, 18:31
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    Dieberthe hatte von Schupperich erfahren was er dem Alten vorgeschlagen hatte.

    Sie stimmte ihm zu. Das könnte den Unterschied machen den Feuerdrachen zu besiegen.

    Jetzt ging es nur darum, durch welche Gänge sie am besten in den Berg gelangen würden.

    #104Author Masu (613197) 28 Oct 22, 21:47
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    Lomma beobachtete interessiert, was Alrik da tat.

    Er verfasst eine Nachricht, überlegte sie. Er möchte diese Informationen an die Nachkommenden übermitteln. Aber seine Nachricht ist zu groß, er wird keinen Baum finden, dem er sie anvertrauen kann. Allerdings nutzen Menschen keine Nachrichtenbäume, jedenfalls habe ich noch nie einen Menschen dabei beobachten können ... wie also machen sie das? Er kann das ja nicht von jetzt an für alle Zeit mit sich herumtragen. Oder doch? Überleg doch mal, hatte er die Karten nicht schon immer bei sich? Nein, jetzt fällt es mir wieder ein! Er hat sie ja extra geholt, damals, als wir aus dem Tal aufgebrochen sind, in dem sein Dorf liegt. Sie waren verwahrt gewesen im Haus seiner Großmutter, in einem Rucksack, wenn ich mich nicht irre. Das ist eine faszinierende Idee. Auf das Haus passt sowieso jemand auf, weil immer jemand dort ist, weil die Menschen ohnehin in Häusern wohnen und sich die meiste Zeit dort drinnen aufhalten. Deswegen brauchen sie überhaupt keine Nachrichtenbäume, die für sie auf die Nachrichten achtgeben, bis jemand kommt der sie lesen darf. Und deswegen können sie überhaupt so ausführliche Nachrichten hinterlassen. Und deswegen ...

    "Ja?" fragte Lomma überrascht. Bortagon war neben sie getreten und hatte sie angestupst. Nun hielt er ihr eine essbare Wurzel hin. "Denkst du schon wieder über die Menschen nach? Dann iss erstmal was, denken macht hungrig."

    "Danke." Lomma nahm die Wurzel und begann gedankenverloren daran zu knabbern. "Ob sie es wohl schaffen?" fragte sie dann.

    "Du meinst, ob die Drachen es schaffen?"

    "Ja, wer sonst?"

    "Wir alle", erwiderte Bortagon ernst.

    "Ach, hier oben hinter den Felsen sind wir sicher, egal was passiert. Du hast doch gehört, worum Dieberthe uns gebeten hat. Dort unten, da tobt ein Kampf, der ist um Längen zu groß für uns. Meinst du, man würde uns überhaupt bemerken, wenn wir versuchten, uns dort einzumischen?"

    "Das weiß ich - aber egal wie es ausgeht und ob das Wasser gewinnt oder das Feuer: werden wir es schaffen?"

    "Ich verstehe nicht, worauf du hinauswillst", musste Lomma zugeben. "Meinst du: nach dem Kampf ist vor dem Kampf?"

    "Ich meine, was werden wir tun? Wir haben auf dieser Reise soviel gelernt, wir haben viele andere Wesen kennen gelernt, wir haben neue Freunde gefunden und neue Feinde - wir sind nicht mehr dieselben. Wir können nicht einfach zurückkehren und tun, als wäre nichts gewesen. Dann würden wir wie unser Vorfahre enden: wir würden verrückt werden. Also, wir beide. Menschen verkraften so etwas vielleicht besser. Um das einzuschätzen, kenne ich sie zuwenig."

    "Du ... du denkst an den neuen Damm, der in Huggenburg gebaut werden wird, sobald Mirmilla dorthin zurückgekehrt sein wird?" fragte Lomma vorsichtig.

    "Den Damm werden sie auch ohne sie bauen", erwiderte Bortagon. "Es wird eine andere Ingenieurin von dieser Universität kommen, auf der auch Mirmilla gelernt hat. Vielleicht ist unser Fluss schon nicht mehr da, wenn wir wieder zurück sind."

    "Das ... nein. Selbst wenn, es kann rückgängig gemacht werden, so wie hier. Kein Damm ist für die Ewigkeit gebaut", erklärte Lomma zuversichtlich. "Wir mögen nicht mehr dieselben sein, aber wer ist das schon? Die Welt ist nicht mehr dieselbe wie vor Beginn unserer Reise, warum sollten wir es dann sein?" Lomma sprudelte förmlich über vor jugendlicher Unbekümmertheit, und endlich ließ Bortagon sich davon anstecken. Es würde schon werden, sagte er sich, auch wenn sie im Moment nicht mehr tun konnten als feste die Daumen zu drücken.

    #105Authorhäring (1359813) 30 Oct 22, 20:02
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    Durch welche Gänge gelangten sie am besten in den Berg, überlegte auch Schupperich nun. Sollten sie noch einmal auftauchen und die Zwerge danach befragen? Aber welche Auskunft würden sie ihnen geben können? Vielleicht war der längste Gang nicht unbedingt der schlechteste, vielleicht war einer der Gänge auch zu schmal für einen Drachen ...

    Versuch macht klug, beschloss Schupperich schließlich. Jeder von uns wählt einen der drei Gänge, wer nicht weiterkommt, kehrt um. Ob wir uns auch durch das Gestein hindurch miteinander verständigen können? Warum nicht? Es ist nur ungewohnt für mich, ich habe mich noch nie auf diese Weise unterhalten, aber ich gewöhne mich bereits daran. Es ist soviel angenehmer und einfacher, als die Stimmbänder in Bewegung zu setzen und dann Laute zu formen. Und eigentlich habe ich doch schon unten am Fuß des Dammes die Anwesenheit des alten Drachen gespürt, wenn auch nicht so deutlich. Es müsste also gehen. Jeder versucht es durch einen anderen Gang.

    Kaum hatte Schupperich seinen Vorschlag losgeschickt, da nickte der alte Wasserdrache schon zustimmend, drehte bei und verschwand im mittleren der drei Stollen. Gut, dann nehme ich den linken, ließ Schupperich Dieberthe wissen, und schon war auch er in der Bergwand verschwunden.

    Die Strömung reichte aus, um ihn rasch vorwärts zu treiben ohne das er selbst hätte paddeln müssen, und der Gang war auch breit genug für ihn um gut durchzupassen. Von den anderen beiden empfing er nur unklare Bilder, aber auch sie schienen gut voranzukommen.

    #106Authorhäring (1359813) 30 Oct 22, 20:02
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    Dieberthe schwamm zum rechten Tunnel und liess sich hineinziehen. Ab und an wurde der Gang etwas schmaler, und die Strömungsgeschwindigkeit erhöhte sich. Entgegen ihrer Erwartung bog der Gang sehr bald ab und durchquert nicht die gesamte Teufelswand, sondern ging direkt Richtung Turum Mui. Er war wohl von vornherein dafür gebaut eine direkte Verbindung zu schaffen. Die alten Baumeister hatten gute Arbeit geleistet.

    Durch die Wand spürte sie das der Alte und Schupperich ebenfalls gut voran kamen.

    #107Author Masu (613197)  31 Oct 22, 00:15
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    „Ach, wenn wir eh nur warten können, esst doch erstmal was … „ Bruma zauberte aus den wenig mitgebrachten Beuteln eine Mahlzeit, die zugegeben hauptsächlich aus Zwergenbrot bestand, was eh nur sie und Grum essen konnten weil es zu hart für den durchschnittlichen Kiefer war, aber besser als nichts.

    Aljascha sah weiter der Sonne beim Untergehen zu, was hier oben im Norden relativ schnell ging. Von den Drachen die schon eine Wreile unter der Wasseroberfläche verschwunden waren sah und hörte man nichts mehr und sie wurde immer ungeduldiger.

    Als auch der letzte Schein der untergehenden Sonne verschwunden war schloss sie ihre Jacke, wickelte sich ihr Tuch um den Kopf und schwang sich auf ihren Stab. Heimlichkeiten hatten in dieser Gruppe wohl ausgedient immerhin wussten alle was sie war und so flog sie mit „ Ich muss einfach wissen was passiert …. „ auf den Lippen in Richtung Turum Mui davon.

    Hubert sah ihr nach, gerne wäre er ihr gefolgt aber er musste doch auf Alrik aufpassen, und so legte er sich neben den Jungen und wartete….

    Aljascha flog auf direktem Weg über den Berg auf der Suche nach den Zwergen, denn auch wenn die Vögel die Botschaft gebracht hatten das diese den Berg verlasen hatten so wollte sie es doch gerne mit eigenen Augen sehen.



    Der Turum Mui dampfte weiter und errinnerte sie sehr an den alten Einkochtopf ihrer Großmutter, Von dem die Mutter immer gesagt hatte „Irgendwann fliegt uns das Ding um die Ohren… „ Die Mume hatte immer gelacht und gesagt „Ach ach was ihr immer abt, dreh ich hier.. öffne ich das Ventil, dreh ich da und hier … „ Und genau das hatte sie getan, an vielen Knöpfen und Reglern, Drehknöpfen und Ventilen gedreht und sie hatte den Topf immer unter Kontrolle … Aljascha wünschte ihre Mume wäre da um am Turum Mui zu drehen denn der Berg wirkle wirklich als würde er bald in die Luft fliegen und dem Druck des Wasserdampfes nicht mehr lange stand halten.

    Aus allen sichtbaren und nicht sichtbaren Öffnungen schien inzwischen Wasserdampf zu entweichen, kleine Gerölllawinen bahnten sich ihren Weg ins Tal und an einigen Stellen bewegte sich der Berghang als würde er atmen, kein beruhigendes Bild.

    #108Author Sands (427472) 01 Nov 22, 07:58
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    Wenn nur den Drachen nichts passiert, was wenn sie auf den Feuerdrachen treffen … sie überlegte .. was wenn sie nicht auf ihn treffen .. sie befürchtete inzwischen, egal was Grum gesagt hatte das der Berg explodieren würde.

    An einem Berghang sah sie ein paar aufgeregte Zwerge und setzte zur Landung an, den Zwergen blieben die Münder vor Staunen offen stehen… war diese Frau gerade wirklich geflogen .. ja sie hatten Gerüchte gehört das bei den Fremden, den Menschen von denen Grim erzählt hatte auch eine Hexe war aber wirklich geglaubt hatte ihm keiner.

    Andererseits, einem Zwerg der auf einem Adler fliegt dem ist wohl alles zu zutrauen .. auch das seine Geschichten stimmen.


    „Kann ich helfen und solltet ihr nicht längst weiter weg vom Berg in Sicherheit sein?“

    „Ja eigentlich schon aber die Gerölllawinen haben einen Hauptstollen verschüttet, den wollten wir wieder öffnen .. damit mehr Druck entweichen kann … „ nun folgten technischc Einzelheiten über diverse Druckangaben und vielen Zahlen aber was er ihr damit sagen wollte verstand Aljascha nicht wirklich… sie wünschte Mirmilla wäre hier, sie würde es bestimmt verstehen. Aber wie sollte sie die Ingenieurin hierher bekommen… einen von den Waldelfen könnte sie wohl auf dem Stab mitnehmen aber selbst Alrik wäre dafür wahrscheinlich schon zu schwer und Mirmilla war wenn auch recht zierlich doch größer als der Junge. Ob die Adler einen Menschen tragen könnten…


    Sie schrieb Mirtmilla auf jeden Fall eine Nachricht, sie beschrieb den Stand der Dinge und einiges an Fachkauderwelsch das die Zwerge ihr diktierten und beschwor einen Botenvogel aus dem Nichts der die Nachricht überbringen würde.

    Wieder bekamen die Zwerge ihre Münder nicht wieder zu als aus Nebel zu bestehende Vogel mit der Nachricht davon flog.



    #109Author Sands (427472)  01 Nov 22, 09:28
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    Eine richtige Vorstellung, was sie wohl erwartete, hatte Schupperich nicht. Der alte Wasserdrache hatte ihm ein Bild geschickt, in dem Schupperich ein riesiges, geflügeltes Wesen erkannt hatte, und daraus hatte er geschlussfolgert, dass der Feuerdrache wohl am ehesten versuchen würde, irgendwie aus den Tiefen des Berges zu entkommen, in den er voller langer langer Zeit gesperrt worden war. Es war nicht schwer sich vorzustellen, welche Verwüstungen ein flugfähiges feuerspeiendes Ungeheuer in kurzer Zeit anzurichten vermochte.
    Schupperich hatte das Ende des Ganges erreicht, soweit er mit Wasser gefüllt war. Die Temperatur lag merklich höher als es für einen unterirdischen Gang zu erwarten gewesen war.
    Nun, dem ist abzuhelfen, dachte Schupperich, und hauchte eisigen Atem aus.
    Gnah, vorsichtig, junger Drache, ermahnte Schupperich sich in Erinnerung an seine alten Lehrer. Wenn das Gestein zu schnell abkühlt, wird es noch mehr Risse bekommen und dadurch instabil. Das ist, im Moment jedenfalls, nicht mein Ziel. Fangen wir mit ein wenig Regen an, genug Feuchtigkeit ist in der Luft ja enthalten.
    Das Wasser kondensierte an den langsam abkühlenden Wänden, novemberkühle Nebel bildete sich und erste Eiskristalle fielen zu Boden.
    Langsam schob Schupperich sich vorwärts. Immer der Wärme nach und dem anschwellenden Lärm. Ah, Stimmen! Die eine erkannte er als die des Zwergenfürsts Glamdring, der wütend immer neue Verwünschungen ausstiess. Die andere war ihm unbekannt, stand in Sachen Fluchen und Poltern dem Nekromanten aber in nichts nach.
    Wenn mich nicht alles täuscht, wendet der Feuerdrache, den um den wird es sich hier wohl handeln, mir den Rücken zu und scheint mich noch nicht bemerkt zu haben. Hinter der nächsten Biegung müssten sie zu sehen sein. Ich werde Dieberthe und den Alten informieren ... ah, sie sind auch in der Nähe. Wenn es jetzt noch gelänge, mit Morbius Kontakt aufzunehmen ...
    #110Authorhäring (1359813) 01 Nov 22, 19:05
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    Auch Dieberthe tauchte auf. Schupperichs Informationen drangen klar und eindeutig zu ihr durch, auch der Alte signalisierte dass er verstanden hatte. Ebenso wie Schupperich bahnten sie sich beide den Weg, vorsichtig die Umgebung abkühlend.

    Dieberthe hatte nicht bemerkt, wie gut ihre Schuppen bereits nachgewachsen waren. Der Effekt jedoch war einzigartig. So wie jeder Wasserdrache einzigartig war. Schupperich verschmolze mit dem Hintergrund, der Alte wirkte wie eine Steinwand und sie erstrahlte in jedem einzelnen Lichtstrahl der sie traf, ihre Formen verschwanden in der Helligkeit und blendete wenn sie es wollte ihr Gegenüber.

    Vielleicht sollten Sie diese ihre Fähigkeiten nutzen. Schupperich und der Alte konnten sich so besser anschleichen, sie könnte den Feuerdrachen besser blenden und ablenke. Sie schickte diese Botschaft an die beiden hinaus und wartete auf ihre Antworten.

    Der Alte sollte aus seiner Erfahrung heraus hoffentlich einen guten Vorschlag machen können.

    #111Author Masu (613197) 01 Nov 22, 23:17
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    Fast schien es Aljascha als ob an bestimmten Stollen schon etwas weniger Dampf austrat, sollte das Wasser bereits für Kühlung gesorgt haben? Sollte es so einfach gewesen sein, man leitet einen Bergsee in einen Berg und das wars?

    Irgendwie konnte sie es nicht glauben. Und wie um ihre Skepsis zu bestätigen fing es an anderer Stelle des Berges wieder an zu zischen und zu pfeifen, weitere Gerölllawinen polterten den Abhang hinab.

    #112Author Sands (427472) 02 Nov 22, 09:31
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    Golgolad wich überrascht zurück, auch wenn das Gestein ihm nur ein paar zerbeulte Schuppen zufügte.

    Ein wenig Schmerz war auch dabei, aber am meisten schmerzte die Unverfrohrenheit des Nekromanten wirklich zu glauben ihn besiegen zu können.


    Als der Gesteinssturm abebbte richtete sich Golgolad in seiner ganzen Größe in der Halle auf.

    "Morbius Grimm....ich hätte mir denken können, dass man dich nicht so schnell los wird, du hinterhältiger Totenbeschwörer!" fluchte der Feuerdrache.


    "Spüre nun mein Feuer, wie es schon deine Schwester gespürt hat!"

    Der Feuerdrache atmet tief ein und eine blaue Flamme entstand in seinem Rachen, die, angereichert mit Sauerstoff zu einem gleißenden Feuerball wurde.


    Kurz war es still in der Donnerkuppel und dann folgte eine Feuersturm wie ihn die Welt noch nicht gesehen hat.

    Die Halle war erfüllt von Feuer, Glut, Asche und Funken!


    Golgolad legte seinen ganzen Hass in diesen Feuersturm der sich durch die Gänge ausbreitete und schließlich seinen Weg nach oben ins Freie fand wo er aus einen Ausgang in der Nähe des Stausees empor stieß wie das heißeste Feuer aus einem Herd-Loch...

    #113Author Muckfumble Sneezefinger (599515) 03 Nov 22, 06:41
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    „Sind denn noch Zwerge im Berg?.. „ sie drehte sich in Richtung Stausee um als es von dort gerade immer lauter rumpelte und zischte … dann sah sie eine gewaltige Feuersäule aus dem Berg nach oben schießen. Oh verdammt wie hatte sie annehmen können es sei alles so einfach, das sah ihr nicht danach aus als sei der Kampf entschieden oder gar gewonnen.


    Einer er Zwerge meldete sich mit leiser Stimme zu Wort, „Kronk und Glamdring müssten noch im Berg sein. Kronk wollte als letzter seinen Leuten folgen aber er kam nicht heraus und Glamdring..“ er zuckte mit den Schultern. „Er ist irgendwie anders… aber er war auch schon lange nicht mehr hier...“ Gorm, so hieß der selbst für einen Zwerg etwas schmächtige Kerl, schaute entschuldigend zu Aljascha, als sei er persönlich dafür verantwortlich das die 2 Zwergenfürsten den Berg nicht mit den anderen verlassen hatten.

    Sie dachte nach Schupperich hatte immer erst mal wieder etwas Verschnaufen müssen wenn er größere „Wasserangriffe“ getätigt hatte, sollte es da einem Feuerdrachen nach solch einem Feuersturm nicht ähnlich gehen? Wäre dies vielleicht die Gelegenheit zu sehen ob es im Berg noch etwas gab ausser Asche?

    Was hatten sie schon zu verlieren. „Schnell Gorm was ist von hier der kürzeste Weg zur Großen Halle.“

    Der Zwerg überlegte und während er noch überlegte schubste ihn ein weiterer Zwerg aus dem Weg.

    „Mein Name ist Algrim ich habe an den Lüftungsschächten mit gebaut … es gibt einen Weg direkt in die Halle, also verzweigt und direkt ist vielleicht etas übertrieben… und .. na ja es ist sehr eng und wird zu den Enden immer enger. Es war nie angedacht das dort jemand lang muss .. oder soll.. es sind eben Luftschächte…. Aber vielleicht kann man dort etwas einmleiten wasser oder so …?“


    Aljascha schüttelte den Kopf, wie sollten sie Wasser erst den Berg hinaufbringen und selbst wenn das gelänge dann würde es so in die Halle tröpfeln das es dort keine Wirkung hätte.

    Sie hatte eine andere Idee, sie nahm die Schleiche aus dem Hemd und und sah sie konzentriert an.


    Mutter konnte ihrer Schlange per Gedanken Befehle geben, mit ihre auch über weite Strecken kommunizieren, gut das war ihre Vertraute gewesen und sie hatten ein besonderes Band. Die Schleiche war genau genommen ja nicht einmal eine Schlange… aber sie würde es zumindest versuchen …..

    #114Author Sands (427472) 03 Nov 22, 10:31
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    Dieberthe konnte den Feuerdrachen irgendwo vor sich hören und verstehen. Als sie die Worte "Spüre nun mein Feuer, wie es schon deine Schwester gespürt hat!" tauchte sie unwillkürlich ab und vereiste das Wasser um sie herum.

    Als der Feuersturm durch die Halle und Gänge tobte war sie relativ sicher. Denn Hitze geht in erster Linie nach oben und sie lag unter einem Eisschild.

    Kaum war der Sturm vorbei spürte sie den Alten "JETZT" brüllen und rannte durch den verrußten Gang Richtung Golgolad. Auf der anderen Seite des Feuerdrachens kam ihr der Alte entgegen, welcher den nun erschöpften Golgolad mit seinem noch immer mächtigen Eisatem angriff.

    Himmel war der Feuerdrache groß, kein Wunder dass es der Alte nicht alleine geschafft hatte ihn unter Kontrolle zu halten.

    Dieberthe war fast genauso nahe wie der Alte und legte ihre ganze Kraft in ihren Atem.

    #115Author Masu (613197)  03 Nov 22, 11:39
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    Auf das Kommando des Alten stürmte auch Schupperich voran. In weiser Voraussicht hatten die Zwerge die Gänge so angelegt, dass sie sternförmig und leicht abschüssig auf den großen Kuppelsaal zuliefen. So war es ein leichtes für jeden der heranstürmenden Drachen, noch eine große Menge Wasser vor sich herzuschieben.

    In Sekundenschnelle fegte ein eisiger Wirbelsturm durch den Kuppelsaal und verwandelte ihn in einen glitzernden Dom aus Eis. Das Loch in der Decke, dass sich durch den Feuerstoß erheblich vergrößert hatte, war zum Glück noch nicht groß genug, als dass der Feuerdrache hindurchgepasst hätte, und jetzt war es erstmal verschlossen. Durch die Öffnung in der Decke fiel etwas Licht herein, vielfach gebrochen durch die dicke Eisschicht, und gab den Blick frei auf bizarre Formationen aus Eis und Schnee, die überall in der Halle aufgetürmt lagen. Selbst wenn man wusste wonach man suchen musste war es schwer zu ahnen, wer oder was darunter versteckt sein mochte.

    Feine Eiskristalle tanzten durch das Dämmerlicht, und die Luft war so schneidend kalt, dass einem Menschen das Atmen schwer gefallen wäre. Für einen Moment war es so kalt, dass selbst die Zeit stillstand.

    #116Authorhäring (1359813) 03 Nov 22, 12:12
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    "Ihr elenden Wasserwürmer wagt es mich anzugreifen?!" brüllt Golgolad als er den Angriff der Wasserdrachen wahrnimmt.


    Schon zieht er erneut Luft in seine Nüstern um den nächsten Feuersturm ausspeien zu können.

    Doch was ist das? Die vielen Eiskristalle, die plötzliche Feuchtigkeit und die Kälte lassen ihn spüren, dass der Feuerstoß diesmal nicht so mächtig werden wird.


    Sein Wanst versucht sich aufzublähen doch da spürt er plötzlich eine eiserne Umklammerung um seinen Körper.


    Es ist Morbius Grimm in seiner Gestalt als wabernde Masse, diesmal hat diese menschliche Züge, jedoch Hundert Arme die sich wie ein Octopus um den Körper des Feuerdrachen schlingen!


    "Los los! Kühlt ihn ab, löscht sein Feuer!" brüllt Morbius angestrengt.

    #117Author Muckfumble Sneezefinger (599515) 04 Nov 22, 07:26
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    Dieberthe nahm Morbius wahr, wie er den Feuerdrachen umklammert und seine Anweisungen brüllt.

    Eigentlich mag sie ihn ja nun wirklich nicht, doch hier und jetzt ist er der perfekte Verbündete.

    Sie saugt neue Luft ein und speit ihren Eisatem direkt in Nüstern und Rachen des Feuerdrachens. Es gilt das Feuerzentrum auszuschalten. Jetzt müsste Morbius den Drachen etwas aus seiner Umklammerung lösen, damit ihr Eisstrahl nicht nur außen an ihm abprallt, sondern tief in ihn eindringen kann.

    #118Author Masu (613197)  04 Nov 22, 09:00
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    Alrik saß derweil, tja, wie auf heißen Kohlen weil er nur sehen konnte wie sich die Flanken des Turum Mui bewegten, Gerölllawinen herabstürzten. Wie gut dass sie hier oben in relativer Sicherheit saßen.

    Wie aus dem Nichts heraus kam ein Vogel in sein Blickfeld, der einen Zettel trug. Das war bestimmt Nachricht von Aljascha.


    "Hier her! Hier her!" er sprang auf und ab um die Aufmerksamkeit des Vogels zu wecken. Dass der Vogel auch so genau wusste wo er hin sollte kam ihm nicht in den Sinn.

    Der Vogel landete direkt neben Alrik, der sofort nach dem Zettel griff. Was da drauf stand verstand er nicht, nur dass er für Mirmilla war. Schell lief er hinüber um den Zettel weiter zu reichen.

    #119Author Masu (613197) 04 Nov 22, 09:56
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    Bruma sah zum Turum Mui hinüber, überall schien es zu dampfen und Gerölllawinen polterten die Berghänge herunter und auch der ein oder andere Feuerstrahl war sichtbar.

    Das sah alles nicht besonders gut aus und an Nachtruhe war so natürlich auch nicht zu denken.

    „Grum meint ihr die anderen haben geschafft aus dem Berg rauszukommen? Was wenn nicht? Oder nicht alle? ..“ gebannt sah sie weiter zu dem Berg „was wenn der Staudamm bricht.. was wenn … „

    „Ach was der Druck auf dem Damm hat schon merklich nachgelassen durch das abfliessen des Wassers, wenn er bisher nicht gebrochen ist wird er wohl kaum jetzt damit anfangen ...Schaut der Stausee ist nur noch halb so riesig.“

    „Halb so riesig ist aber noch verdammt zu groß zum Schwimmen, meint ihr man könnte den Damm wieder betreten, das wäre der kürzeste und einfachste Weg zum Turum Mui und jetzt wo das Wasser nicht mehr über die Dammkrone spült…?“

    „Wartet hier ich seh mir das mal näher an, Mirmilla wollt ihr mitkommen…. ?“ Grum sah sich suchend um und sah wie Alrik schreiend um einen dunklen Schatten herum sprang, ihn mehrfach umflog .. und sich dann wieder in Nebel aufzulösen schien.

    Hubert stürzte sofort auf Alrik zu und versuchte das weiße Etwas zu fressen was der Nebel faallen gelassen hatte doch Alrik war schneller als er.

    „Halt, oder es gibt morgen Wildschwein am Spieß!!“ rief Bruma und sah wie Alrik den Zettel vor Hubert erreichte und damit auf Mirmilla zurannte.



    OOC. Menno nun hatte ich eine so schöne Episode über Bruma. Hubert und den Zettel geschrieben und da kommt mir Alrik dazwischen. Was trotz spontanem umschreiben doch nicht passt einfach überlesen ..“ Ende OOC



    #120Author Sands (427472) 04 Nov 22, 10:04
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    OOC: oh, oohhh, Alrik bekommt gerade rote Ohren


    Wenn du die Episode noch hast, einfach abschicken. Wäre bestimmt schade sie zu löschen *das Schlimmste ahne*

    OCCEnde

    #121Author Masu (613197)  04 Nov 22, 10:13
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    OOC Alles gut war schon gelöscht, hatte das selbe Ende also Mirmilla auf die Nachricht aufmerksam machen nur mit etwas Hubert, Bruma und der Drohung ihn zu Wildschweinbraten zumachen wenn er den Zettel wirklich frisst.... also alles gut. Ende OOC

    #122Author Sands (427472) 04 Nov 22, 10:21
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    Mirmilla versuchte, den Zettel zu lesen, was ihr im Lampenschein auch leidlich gelang.

    "Wie es aussieht, sind alle Zwerge entkommen. Aber das wussten wir ja schon von den Vägeln" verkündete sie. "Außerdem befürchten die Zwerge wohl ein Problem weil ein Hauptstollen verschüttet wurde. Die Rede ist von Schotten und Druckventilen. Daher vermute ich, dass das ganze Wasser, das aus dem See zum Turum Mui geflossen ist, jetzt dort drin aufgestaut wird." Stirnrunzelnd dachte sie weiter nach. "Aber das ist doch genau das, was erreicht werden sollte: Dass die Wasserdrachen den Feuerkerl bekämpfen können. Das Wasser hilft ihnen dabei." Mirmilla hätte im Übrigen auch nicht gewusst, wie sie den Wasserdruck hätte verringern können. Wenn dieser himmelhohe Feuerstrahl vorhin nicht sowieso schon alles zunichte gemacht hatte, konnten sie ohnehin nur weiter abwarten.

    Deshalb schrieb sie auf die Rückseite des Zettels: Wasserdruck belassen, bis Nachricht von den Wasserdrachen kommt. Dann bat sie wiederum den Großen Raben um Hilfe: "Könntet Ihr bitte diese Nachricht zu Aljascha bringen lassen? Sie ist auf der anderen Seite des Turum Mui."

    Der Rabe krächzte eine Schleiereule herbei und verkündete "Chuchuchchuuu chchchälft mit Nachchchrrrichchcht!" Die Eule nahm den Zettel in die Krallen und verschwand lautlos in der Nacht.


    #123Author Irene (236484) 04 Nov 22, 11:35
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    Die Schleiche hatte genau verstanden was Aljascha von ihr wollte, eigentlich verstand sie immer sehr gut was Aljascha wollte oder erwartete meist verstand sie es besser als die junge Hexe selber. Das war daher eher das Problem, sie war wohl noch nicht soweit ihr Zischen richtig zu verstehen oder die Gedanklen und Bilder die sie versuchte ihr zu senden richtig zu deuten.

    Eigentlich waren es früher, also ganz früher meist die Felsschlcichen oder wie sie wegen ihrer Farbe oft genannt wurden Goldschlcichen, gewesen die zu Vertrautentieren von Schlangenhexen wurden. Aber mehr und mehr hatten große beeindruckende Vertrautentiere gesucht und sie in den Nattern und Würgeschlangen auch gefunden. Oh nichts war gegen eine Pechnatter einzuwenden aber sie waren vergleichsweise dumm dachte die Schleiche … und während sie problemlos den engen Luftungsgängen zur großen Halle folgte überlegte sie warum Katzenhexen nun Panther als Vertraute bevorzugten, Rabenhexen einen Ader wollten …

    Sie erreichte den Durchlass zur großen Halle, und sah .. nichts, also nicht wirklich nichts aber das das Loch im oberen Teil der Kuppel war vollkommen zugefroren und von einer eine dicken Eisschicht überzogen.

    Wütend zischte die kleine Schleiche, ausser Schatten und einem Wechsel von Hell und Dunkel der auf Bewegungen in der Halle hindeuteten konnte sie nichts ausmachen.

    Sie sendete die Bilder an Aljascha in der Hoffnung das die Entfernung nicht zu groß war um sie wahrzunehmen und hoffte auf bessere Sicht.

    #124Author Sands (427472) 04 Nov 22, 11:38
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    Aljascha war völlig auf die Schleiche konzentriert und selber erstaunt wieviel sie auf einmal wahrnahm, teilweise schien sie alles durch die Augen der Scheiche zu sehen, allerdings nur wenn sie sich völlig auf diese Konzentrierte.

    Wie durch Watte nahm sie die Aufregung der Zwerge wahr und sah oder fühlte wie die Schleiche durch die Gänge kroch.

    Doch dann landete ein Vogel auf ihrer Schulter und riss sie aus der Konzentration. Sie wollte schon das Fluchen anfangen bis sie den Zettel bemerkte den der Vogel brachte, oh das wird eine Nachricht von Mirmilla sein.

    Sie überflog die Zeilen ohne sie zu verstehen und gab den Zettell dann an Algrim weiter, direser nahm ihn entgegen las die Zeilen und setzte gleich mit de Fluchen an das Aljascha noch unterdrückt hatte.



    „Wasserdruck, wen interessiert Wasserdruck, wenn das Wasser verdampft wird’s gefährlich, der Berg verwandelt sich in eine Dampfmaschine ohne Überdruck ventil .. und WUMM fliegt uns der Berg um die Ohren….“ Algrim fuchtelte wild mit den Händen.

    Aljascha sah vom Berg zum Zwerg und wieder zurück zum Zwerg. Ihr schien es als ob der Berg sich beruhigt hätte, der Dampf nachgelassen hätte und die Gerölllawinen weniger geworden wären… das sagte sie den Zwerg auch so .. der aber weiter mit den Händen fuchtelte … und wütende Geräusche ausstieß...



    #125Author Sands (427472) 04 Nov 22, 12:51
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    "Ich weiss, was ich als nächstes tun werde", erklärte Bortagon, nachdem die Waldelfen eine Weile schweigend da gesessen und ihren Gedanken nachgehangen hatten. "Ich werde zum Alten Klausen zurückgehen und zum Knorrwald. Mit Bäumen kenne ich mich aus. Vielleicht kann ich dort hilfreich sein bei der Wiederaufforstung rund um das Dorf und der Gesundung des Waldes."
    "Das klingt interessant", erwiderte Lomma. "Ich weiss noch nicht recht. Ich könnte mir vorstellen, eine Weile im Dorf vom Alten Klausen zu leben, aber eigentlich ... eigentlich möchte ich schon noch weiter herumreisen. Alleine wäre das schwierig, aber vielleicht kann ich mich für eine Weile an Mirmilla oder Aljascha anschliessen? Sie werden wohl in ihre Dörfer zurückkehren wollen, da könnte ich ja mitkommen, wenn ihnen das Recht wäre."
    "Das klingt ebenfalls interessant", atwortete Bortagon. "Mach das ruhig. Du bist genau im richtigen Alter dafür."

    Während dessen stieg in der grossen Halle das Wasser langsam aber stetig an. Schupperich konnte schon problemlos schwimmen. Der Boden der Halle war überzogen von feinen Rissen, die durch das Tauen und Wiedervereisen des Wassers immer tiefer und länger wurden.
    Es war nur eine Frage der Zeit, bis der Boden nachgeben und alles in sich zusammenstürzen würde, dachte Schupperich und teilte seine Befürchtungen mit den anderen. Wir sollten uns beizeiten zurückziehen.
    #126Authorhäring (1359813) 05 Nov 22, 11:58
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    Dieberthe war mittlerweile ziemlich erschöpft. Den Feuerdrachen einzueisen hatte sie viel Kraft gekostet.

    Wo war eigentlich der Alte? Sie schaute sich gerade nach ihm um, als sie Schupperichs Vorschlag sich zurück zu ziehen hörte.

    Ja, dass klang nach einer guten Idee.

    Ob sie den Feuerdrachen besiegt oder zumindest für lange Zeit geschwächt hatten? Sie wusste es nicht, auch nicht was mit Morbius passiert war, denn als er den Drachen im Griff hatte und sie ihren Eisstrahl gespieen hatte, hatte er möglicherweise auch etwas davon abbekommen.

    So oder so, sie hatte sich so darauf konzentriert den Feuerdrachen zu vereisen, dass sie nicht einmal sagen könnte was Schupperich und der Alte in der Zeit gemacht hatten.

    #127Author Masu (613197)  05 Nov 22, 17:13
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    Alrik hatte sich aus der Deckung getraut und war zur Dammkrone zurück gegangen. Der Damm schien von innen heraus zu leuchten oder gar erleichtert zu seufzen. War er in Wirklichkeit irgendwie belebt?

    So ein ähnliches Gefühl hatte er schon bei der Abtei gehabt.

    #128Author Masu (613197) 05 Nov 22, 17:16
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    Bruma trat näher an Alrik heran und sah auch auf den Damm, „Du siehst das Leuchten auch, oder? Bei uns zuhause im Süden glaubt man das Steine ein Gedächnis haben und die Essenz von Lebewesen aufnehmen können die lange in ihnen gelebt haben. Wieviele Jahrhunderte hat es einen Wasserdrachen in diesem See gegeben oder einen Feuerdrachen im Berg? Und wielange wird es noch welche geben …. „ Bruma seufzte. „Ich kann nicht glauben das es hier endet, ja der Berg scheint sich beruhigt zu haben aber für wie lange? Fängt dann alles wieder von vorne an?


    Wenn hier wieder Wasser gestaut werden sollte dann wird der Süden vertrocknen, der Kreislauf des Wassers wird gestört sein. Vielleicht wird sich die Natur daran gewöhnen.. aber werden Menschen, Zwerge und Tiere .. ach alle Lebewesen das auch können? Ach verdammt .,. vielleicht war dieser Damm die Rettung gegen den Feuerdrachen … aber .. ich denke trotzdem er sollte verschwinden damit man ihn nie wieder schließen und das Wasser aufstauen kann."

    #129Author Sands (427472) 07 Nov 22, 09:09
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    Das Gerumpel und Grollen des Berges ließ kaum nach aber die Wände schienen etwas aufgetaut zu sein denn die Schleiche konnte wieder erkennen was in der Kuppel geschah, na ja sie konnte sehen das relativ wenig geschah ausser das der Wasserspiegel in der großen Hall immer weiter anstieg.

    Sie nahm Bewegungen im Wasser wahr aber ob es die Wasserdrachen waren oder was mit dem Feuerdrachen geschehen war konnte sie nicht sagen. Aber irgendwas war da noch im Gange, das Wasser dampfte leicht und so schnell wie die vereisten Stellen auftauten musste es noch eine Wärmequelle geben. Der Feuerdrache? Sie versuchte alles was sie sah an Aljascha zu senden aber sie fand ihre Gedanken nicht wieder… irgendetwas schien die Verbindung unterbrochen zu haben und nun fand sie sie nicht wieder …. zum ersten mal seit sie Aljascha zu dem kleinen Tümpel in der Nähe der Abtei gerufen hatte fühlt sie sich völlig allein.



    Die Risse im Feld wurden größer, das Grollen lauter und während sich die Schleiche völlig auf die Suche nach den Gedanken Aljaschas konzentrierte merkte sie nicht wie der Loch durech das sie sah sich vergrößerte und sie rutschte mit einem leisen „Patsch“ in die Große Halle in das steigende Wasser….

    #130Author Sands (427472) 07 Nov 22, 09:40
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    Bortagon hatte sich unauffälljg dazu gesellt, als Bruma mit Alrik gesprochen hatte. Mit ähnlichen Gedanken hatte er sich auch schon getragen. War das nun mal eben so und musste das eben sein, dass alle tausend Jahre ein Feuerdrache erwachte und dann versuchte, alles zu zerstören was in seiner Reichweite war?
    "Naja, für das Gleichgewicht der Welt wird es wichtig sein, dass es sowohl Feuer- als auch Wasserdrachen gibt. Wer weiss, was passiert wenn ein Wasserdrache so durchdreht? Eine weltweite Eiszeit vielleicht? Da wäre es dann doch gut, wenn einer da wäre der wieder alles auftauen kann.
    Vielleicht ist die Zeit der Drachen auf dieser Erde aber auch einfach abgelaufen. Wenn ich das richtig verstanden habe, unterliegen sie auch schon lange gravierenden Veränderungen: die Nestlinge bleiben kleiner als ihre Vorfahren, es gibt immer weniger Nachkommen und diese leben dann wohl bei weitem nicht mehr so lange wie die Drachen das von früher kannten. Kein Wunder also, das alle Welt sie für ausgestorben hält. Ich habe ab und an versucht mit Schupperich darüber zu sprechen, aber er bekam dann immer schlechte Laune."
    #131Authorhäring (1359813) 07 Nov 22, 18:51
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    Golgolads Kräfte schwanden, sein inneres Feuer war kaum noch ein Stück glühender Kohle.

    Die Umklammerung des Nekromanten, die gespeite Eiseskälte der Wasserdrachen und der steigende Wasserpegel schwächten den Feuerdrachen zusehens.


    Wankend wich er zurück, mit so starker Gegenwehr hat er nicht gerechnet.

    Mit letzter Kraft schlüpft er durch das riesige Loch, durch das er gekrochen kam und schleifte sich schließlich bis an den Rand der tiefen Schlucht aus der er vor kurzer Zeit gekrochen kam.


    Tief sog er mit seinen Nüstern den heißen Schwefeldampf ein der tief unten aus der glühenden Lava hervortrat.


    Morbius hat sich schon in der großen Halle von ihm gelöst und lag nun als wabernde Masse vor den Wasserdrachen.


    "Das war ein gutes Stück Arbeit! Ich wusste, dass wir es gemeinsam schaffen können!"

    "Nun machen wir ihm endgültig den Garaus!"

    #132Author Muckfumble Sneezefinger (599515) 08 Nov 22, 07:08
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    Dieberthe horchte auf. So hatte sie sich das nicht vorgestellt. Gut, eigentlich hatte sie sich gar nichts vorgestellt, nur aus ihrem Innersten heraus intuitiv gehandelt. Das musste die Weisheit der Jahrmillionen sein.


    "Hm, wir könnten das Loch unten erweitern, damit das Wasser hinein und in die Schlucht läuft.

    Nur was passiert wenn die Wassermassen auf die glühende Lava trifft? Sie wird nicht einfach abkühlen. Wir wissen doch dass die Dämpfe die dann entstehen giftig sind."

    #133Author Masu (613197)  08 Nov 22, 09:49
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    Schupperich hatte die große Halle schon fast verlassen, als er nocheinmal innehielt. Der Feuerdrache hatte sich zurückgezogen und war so geschwächt, dass er in nächster Zeit keinen Schaden mehr anrichten konnte. Warum sollten sie ihm nun noch nachsetzen? Was meinte der Nekromant überhaupt mit "endgültig den Garaus machen"? Schupperich beginnt zu ahnen, warum Morbius damals in die Flaschen gebannt worden war, aus denen der unglückselige Goblin Remus ihn dann wieder befreit hatte ...

    "Wir haben unsere Aufgabe hier erfüllt", antwortet Schupperich dann. "Das Feuer hat in diesen Bergen seinen Platz, und wir sollten es nicht von hier vertreiben. Zu jeder Kraft wird es immer eine Gegenkraft geben, und das ist auch gut so. Feuer und Eis gemeinsam formen diese Welt, und irgendwo dazwischen leben wir. Apropos, wir wissen nicht, wie es unseren Gefährten ergangen ist. Hoffentlich ist ihnen nichts auf den Kopf gefallen."

    "Ich schlage vor, wir lassen dieses Wasser hier im Berg", ertönte die Stimme des alten Wasserdrachen. "Wir verschütten den Riss und die Gänge, durch die der Feuerdrache empor gekommen ist, und versiegeln alles mit einem unterirdischen See, der vom Regenwasser gespeist werden und als kleine Quelle an der anderen Seite des Berges wieder austreten wird. Das Wasser wird dem Wüterich helfen, einen kühlen Kopf zu bewahren, und es wird zugleich die Zwerge daran erinnern, dass es Dinge unter der Erde gibt, die man besser in Ruhe läßt."

    #134Authorhäring (1359813) 08 Nov 22, 13:08
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    Morbius erhebt seine Masse zu einer menschlichen Gestalt.

    "Und die vielen getöteten Zwerge, Menschen und Orks?"

    "Das vergessen wir einfach ganz schnell?"


    Die Masse bewegt sich schnell auf Schupperich zu.

    "Das ist eure Lösung, Herr Schupperich?"

    "Das ganze Morden und Töten darf sich dann wiederholen sobald sich Golgolad wieder erholgt hat?" seine Stimme hallt laut und anklagend durch die Donnerkuppel.

    #135Author Muckfumble Sneezefinger (599515) 08 Nov 22, 13:17
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    "Das Ganze Leben und Sein ist eine Balance, die nicht zerstört werden darf." liess Dieberthe sich hören.

    "In den letzten Jahren hatte Golgolad wieder zu viel Kraft geschöpft, und das Sein in ein Ungleichgewicht gestürzt.

    So wie ich das sehe ist dieses Gleichgewicht nun wieder hergestellt, Golgolad in die Tiefe verbannt.

    Wir Wasserdrachen sprechen mit einer Stimme. Das Wasser hier im Berg soll einen See über dem Feuer bilden, gespeist durch den Regen.

    Das Wasser welches jetzt noch im großen See ist, soll wieder durch das Tal fließen und die Welt tränken, der Damm abgebaut werden.

    Unsere Aufgabe ist erfüllt und wir werden uns wieder zurückziehen.


    Die Frage ist nun, Morbius, was du zu tun gedenkst."

    #136Author Masu (613197)  08 Nov 22, 13:36
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    "ICH BIN MORBIUS GRIMM, und ihr wagt es mir zu widersprechen?!" hallt es erneut durch die Donnerkuppel.

    "Hört auf mit dem Gelaber über Gleichgewicht und Nachsicht! Golgolad ist ein Monster, ein Mörder und Verführer! Und wie kommt ihr eigentlich darauf, dass ihr hier das Sagen habt? Ich werde den Drachen dann selbst erledigen, wenn es euch an Mut fehlt!"


    Schnell schlüpft seine Gestalt durch das Loch in Richtung der tiefen Schlucht vor der Golgolad liegt.

    Doch was erblickt Morbius dort?


    Gleich den Wasserdrachen, die kleiner werden, wenn sie ihrem Element zu lange fern bleiben, liegt hier nun ein kleiner Feuerdrache, gerade mal mannsgroß und vor Erschöpfung schlafend.


    "Was ist denn hier passiert?" fragt sich Morbius während er den Feuerdrachen umkreist und von allen Seiten begutachtet.

    "Um so besser..." meint er kaltherzig.

    "Nun wird mein ermordete Schwester und alle anderen Opfer endlich gerächt..."


    Die schwarze, wabernde Masse beginnt den wehrlosen Drachen wie eine Würgeschlange zu umwinden. Fester und fester zieht sich Morbius um den Drachenleib der unfähig ist aufzuwachen oder sich zu wehren...

    #137Author Muckfumble Sneezefinger (599515)  09 Nov 22, 07:46
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    Der alte Wasserdrache hatte, nachdem Dieberthe zu Ende gesprochen hatte, unverzüglich begonnen, die Gänge und Höhlen umzugestalten. Er sandte den beiden jüngeren Bilder, wie sie am besten vorgehen könnten - der Alte hatte offenbar die Struktur des Berges schon lange studiert und schien jeden Stein und jede Windung darin zu kennen.

    #138Authorhäring (1359813) 09 Nov 22, 09:16
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    Dieberthe nickte. Ja, so würden sie das machen. Der Alte hatte das gut geplant. Sie begann seinen Vorschlägen folgend mit den Arbeiten.


    Als sie dafür die Halle durchquerte stieß sie auf einen Schleiche, die dort auf der Wasseroberfläche schwamm.

    "nanu? Wo kommst du denn her?" fragte sie lächelnd. "Bist du etwa von oben gekommen?"

    Dieberthe hob die Schleiche auf ihren Rücken bevor sie weiterschwamm.

    #139Author Masu (613197)  09 Nov 22, 09:49
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    Oben auf dem Berg wurde Alrik immer unruhiger. Plötzlich sprudelte es aus ihm heraus.

    "was passiert da drüben? Der Berg ist ganz ruhig geworden, sollen wir nicht mal nachsehen gehen, wo sind Schupperich und Dieberthe, ist ihnen etwas passiert? Und von Aljascha haben wir auch nichts mehr gehört und den Zwergen und"


    Er blickte hektisch von den Zwergen zu den Waldelfen, Mirmilla und dem Raben hin und her

    #140Author Masu (613197) 09 Nov 22, 09:55
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    „Ruhig mein Junge,,,“ Bruma legte einen Arm mütterlich um Alrik obwohl sie kaum größer ist als der aufgeregte Junge. „Das der Berg sich beruhigt hat ist ein gutes Zeichen aber wie sollten wir nachsehen, kannst du durch die Stollengänge schwimmen und die Wasserdrachen verfolgen? Also ich kann das nicht...“ sie schaute sich um… „von uns kann das keiner.“

    Sie drückte Alrik an sich „Ich denke wir hätten eine Nachricht von Aljascha bekommen wenn es nötig gewesen wäre… wir können wohl wirklich nichts weiter tun als warten und hoffen ….“

    „Papperlapapp..“ ..warf Grum ein „Die Warterei macht einen doch völlig fertig, helfen tut es auch nicht … „ er überlegt einen Moment „wir könnten schon anfangen das Wasser zum Fluss umzuleiten, ich denke wir sind uns einig, dass das Land das Wasser braucht. Und wie es aussieht kann der Berg nicht mehr viel fassen, vor dem Stollen drüben staut sich schon eine gehörige Menge Wasser an.“


    ...Wasser? Feuer? Drachen? Hubert versteht die Welt nicht mehr… die nette Frau könnte mal wieder kommen und Frühstück wäre nett, gefühlt hat er schon seit Ewigkeiten nichts mehr gefressen.

    Zumindest der Junge ist noch da ...

    #141Author Sands (427472) 09 Nov 22, 10:17
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    Der Berg grummelte nur noch leise, allerdings bildeten sich teilweise feine Risse und Gerölllawinen gab es weiterhin, wenn auch kleinere, ja der Berg schien sich beruhig zu haben.

    Die Zwerge schauten von einem zum anderen und sogar der aufgebrachte Algrim schien sich etwas zu entspannen.

    „Wir sollten vom Berg verschwinden und uns mit den anderen Zwergen treffen, hier können wir gerade wohl eh nichts mehr ausrichten ...“ er sah auch zu Aljascha hinüber die mit mit einem leeren Gesichtsausdruck vor sich hin starrte. Folgen konnte sie der Schleiche nicht dazu war sie zu groß und trotz aller Konzentration fand sie die Gedanken der Schleiche nicht wieder. War ihr etwas passiert? Hatte sie sich einfach davon gemacht… sie wusste es nicht.. sie konnte nicht hier bleiben aber weggehen konnte sie auch nicht .. also starrte sie weiter ins Nichts.


    Die Schleiche hörte den Drachen und auch dem Nekromanten gut zu, nicht das ihr etwas wichtiges entging. Sie „sendete“ jedes Wort zu Aljascha aber ob es auch bei der jungen Hexe ankam,keiner hatte ihr gezeigt wie die Kommunikation untereinander funktioniert und so konnte die Schleiche nur hoffen das ihre Beobachtungen bei Aljascha ankamen.


    Auf einmal wurde sie angehoben und einer der Wasserdrachen hob sie auf ihren Rücken, ja das war viel bequemer als selber schwimmen.

    #142Author Sands (427472) 09 Nov 22, 10:45
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    "Öffnet die Schleusen!" brüllte Kronk Eishand und legte selber mit Hand an um die mächtigen Zahnräder zu drehen um noch mehr Wasser in die Gänge fluten zu lassen.


    Gemeinsam griffen die Zwerge zu und im Takt eines Liedes drehten sie an den Zahnrädern.


    Wo bist du Drach` in finstrer Schlucht, hast Unheil bracht` du Tunichtgut!

    Nun lassen wir das Wasser sausen und treiben dir unt`aus die Flausen!


    Wasser saus, Wasser braus wir löschen dir die Flamme aus, Wasser saus, Wasser braus

    wir löschen dir die Flamme aus!


    Da öffneten sich die Schleusen die über viele Jahre von den Orks gehalten wurden um Golgolad die Wiederauferstehung zu ermöglichen.


    Wieviel Tod und Furcht hat der Feuerdrache zuerst im Hintergund agierend und dann offen mit seiner Orkarmee über die Zwerge gebracht? Hunderte, Tausende wurden in den letzten Tagen dahingeschlachtet.

    Nun ist die Zeit der Rache nah!


    Das Wasser steigt kontrolliert in den Gängen und in der Donnerkuppel.

    Schon schwappt es durch das Loch und rinnt in die tiefe Schlucht wo gerade Golgolad von Morbius zu Tode gewürgt wird.

    Die magische Masse des Nekromanten hat den Feuerdrachen nun endgültig umhüllt und drückt ihn erbarbungslos zusammen.


    Ja...Ja...JAAAAAA! jubelt Morbius als er spürt wie der Drache immer kleiner wurde und sich langsam verdichtet.


    KAAAAAWUMMMMMM!


    Eine mächtige magische Entladung in Form einer schwarzen Stoßwelle fegt durch die Schlucht, die Donnerkuppel, und die Gänge bis hinaus aus dem Berg.

    Die Zwerge rund um Kronk purzeln durcheinander, sie können sich nicht auf den Beinen halten.


    Als sich der Nebel vor dem Felsvorsprung vor der Lava-Schlucht lichtet, liegt da nur noch ein dampfender Stein halb im Wasser, abgerundet, glatt, so groß wie eine Handfläche. Außen ist der Stein mystisch schwarz wie die Nacht doch auch irgendwie lebendig....als würde unter seiner glatten, harten Oberfläche eine wabernde, lebendige Masse bestehend. Hin und wieder blitzte aber auch eine rotgelbe Masse aus dem Inneren des Steins hervor. Hätte man den Stein berührt, dann würde man das pulsieren eines Herzens verspüren....


    Da schwappen auch schon die Wassermassen über den Stein, hüllen ihn ein, schwemmen ihn in einen Gang weiter in die Tiefen des Berges, verfolgt von Geröll und Schlamm der durch die Zwerge entfesselten Fluten. Schließlich wird es stumm um den Stein herum....kein klackern, reiben und drängen mehr, kein Tageslicht mehr, keine Luft, keine Bewegung....


    Endlich Frieden....

    #143Author Muckfumble Sneezefinger (599515) 09 Nov 22, 10:54
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    KAAAAAWUMMMMMM!


    Eine schwarze Stoßwelle fegt aus allen Öffnungen des Bergs, als ob es ihn komplett angehoben und wieder abgesetzt hätte.


    Alrik wurde von den Beinen gerissen und klammert sich erschrocken an Hubert.

    #144Author Masu (613197)  09 Nov 22, 11:11
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    Aljascha wird zu Boden geworfen und fast wäre sie in eine Spalte im Berg gerutscht, langsam kommt sie wieder zu sich und rappelt sich auf.

    Den Zwergen scheint auch nichts weiter passiert zu sein und so macht sie sich mit ihnen zusammen auf den Weg herunter ins Tal wo sie dann von Grim freudig begrüßt wird.


    „Wir sollten uns erstmal sammeln und sehen ob jemandem was passiert ist, was ist mit den Wasserdrachen? Ich denke Mirmilla, Alrik, Bruma, Grum sowie die Waldelfen waren weit genug weg um in Sicherheit zu sein .. aber was ist mit den Wasserdrachen..?“ und der Schleiche wagt sie kaum zu denken.



    #145Author Sands (427472) 09 Nov 22, 12:19
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    Als die Druckwelle den Berg erschütterte, hatten die Drachen ihr Vorhaben bereits beendet und waren auf dem Weg durch die Stollen zurück in den nun ehemaligen Stausee. Die Wassermassen im neu angelegten See konnten einen Großteil der Druckwelle aufnehmen, die Drachen wurden die letzten Meter durch den Stollen nur etwas unsanft durch das Wasser gewirbelt und purzelten dann mit Schwung wieder ans Tageslicht.

    Das erste was Schupperich dann sah war das Funkeln und Glitzern von Dieberthes Schuppen. Der alte Wasserdrache tauchte schon wieder hinunter zum Grund des nun flacher gewordenen Sees.

    #146Authorhäring (1359813) 09 Nov 22, 12:39
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    Dieberthe tauchte lachend auf. Sie hatte zufällig einen Wellenkamm erwischt und - gelernt ist gelernt - sich ganz flach gemacht, so dass sie aus dem Berg surfen konnte. Sie schaute nach oben, ja, die Schleiche saß noch auf ihrem Rücken.

    "ich hoffe du bist nicht allzu nass geworden"

    Sie mochte sich täuschen, aber das sah fast wie ein Grinsen aus.

    Direkt hinter ihr tauchte Schupperich auf. Der Alte hingegen blieb ihm Berg, So wie sie seine letzten Nachrichten verstanden hatte, würde er hier bleiben. Ihnen jedoch hatte er eine gute Reise gewünscht.


    "So, da sind wir wieder. Bin ich froh, dass letztendlich alles gut ausgegangen ist. Lass uns die anderen suchen gehen"

    #147Author Masu (613197)  09 Nov 22, 13:09
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    Aus den Spalten und Höhlen des Turum Mui fließt nun rütliches Wasser heraus, dass zuerst die Bäche und dann den Fluß in Richtung Süden speist.


    Mit dem Wasser werden tote Zwerge und Orks als stumme Zeugen des Kampfes unterm Berg herausgespült.

    #148Author Muckfumble Sneezefinger (599515) 09 Nov 22, 14:04
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       Schupperich sieht mit wachsender Begeisterung, wie gekonnt Dieberthe über die Wellen surft. Hach, ganz wie früher, seufzt er lautlos. Damals waren die Tage leicht und unbeschwert ...
    Dann wird er nachdenklich. Und wie nun weiter? Dort oben in der Nähe der Dammkrone sehe ich ein paar winkende  Gestalten, dass könnten die Zwerge und die anderen sein. Das Wasser fliesst wieder, der Esomir wird wieder genug Wasser haben, und ich könnte ... Da fällt Schupperich die Begegnung im Knorrwald wieder ein und die kleine Schar Nestlinge, die dort in einem Tümpel zu Hause war. Ich sollte nachsehen, wie es ihnen inzwischen ergangen ist. Und dann könnte ich sie mitnehmen in das Tal, wo es früher so viele wunderbare Seen gegeben hatte, wie eine funkelnde Kette blauer Juwelen lagen sie durch das ganze Tal verteilt. Dort hätten sie genügend Platz. Ja, und dort in dem Tal befindet sich auch das Dorf, in dem Alrik aufgewachsen ist. Ob er wohl dorthin zurückmöchte? Mir scheint er hat Interesse am Wandern gefunden. Nun  es wird jedenfalls ein paar Tage dauern, bis das Wasser bis dorthin gekommen sein wird, Wasser fliesst schliesslich nicht bergauf, aber ich kann ja ebensowenig fliegen und werde ein paar Tage für den Weg brauchen. Was Dieberthe wohl dazu sagt?
    Schupperich schickte Dieberthe seine Frage als Bilderfolge: die Nestlinge in ihrem Tümpel, das Tal wie es früher ausgesehen hatte, wie es zuletzt aussah und wie es hoffentlich bald wieder sein würde.
    #149Authorhäring (1359813) 09 Nov 22, 17:03
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    Alrik wurde ganz aufgeregt, als er die Wasserdrachen aus den Stolleneingänge schwimmen sah und sprang wie ein Flummi auf und ab.

    " da sind sie, da sind Schupperich und Dieber - wooooow" Dieberthes Anblick verschlug ihm die Sprache, war sie doch von Sonnenstrahlen getroffen ein einzigartiger Anblick.

    #150Author Masu (613197) 09 Nov 22, 22:24
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    Kaum war sie aus dem Berg gesurft schüttelte Dieberthe sich kräftig und erzeugte so eine Explosion herzlichsten Farben.

    Kaum hatte sie Schupperichs Bilder empfangen drehte sie sich lächelnd zu ihm um und bekundet ihre Bereitschaft diesen wie sie fand guten Plan mit ihm gemeinsam durch zu führen.

    Den Abbau des Staudamms konnten Sie guten Gewissens den Zwergen um Kronk Eishand überlassen.


    In der Zwischenzeit, schlug sie Schupperich vor, könnten sie noch ein paar Fische fangen damit sich alle vor dem Rückweg gemeinsam stärken könnten. Vielleicht sollten sie auch Kronk Eishand und alle Zwerge dazu einladen.

    #151Author Masu (613197)  09 Nov 22, 22:32
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    Bruma war von Dieberthes Vorschlag begeistert, wenn die Drachen Fische lieferten würde sie diese gerne zubereiten und zusammen mit den Resten aus ihren Beuteln und Säcken würde es schon ein brauchbares Essen werden.

    Allerdings wagte sie zu bezweifeln das sie damit hunderte von Zwergen satt bekäme, vielleicht sollten sie heute nur im kleinen Kreise bleiben, überlegen was weiter geschehen solle etwas zu Ruhe kommen, drüber schlafen und dann weiter sehen.

    Sie warteten ja nun auch noch auf Grim und Aljascha …. kaum hatte sie den Gedanken zu ende gedacht als ein riesiger Adler am Ufer landete und Grim absetzte. Oh dann fehlt wohl nur noch Aljascha.. und wie aufs Stichwort trat eine etwas ramponierte Aljascha ans Ufer. Sie war auf dem Rückweg vom Sonnenaufgang überrascht worden und etwas unsanft vom Erdboden gebremst worden, was aber gleich vergessen war als sie die todgeglaubte Schleiche am Ufer sah.


    Ja Essen und dann etwas Ruhe für alle… und dann beim Frühstück … bei reichlich Kaffee, die Zwerge werden doch wohl Kaffee haben.. ist auch Zeit für weitere Pläne.

    #152Author Sands (427472) 10 Nov 22, 08:05
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    Bauuuuuuu....Bauuuuuuu!


    Die tiefen gestimmten Hörner kündigten das Nahen von Kronk Eishand an.

    Umgeben von seiner Schar Zwerge kam der Herr unterm Berge aus einem kleinen Eingang hervor, sichtlich ermüdet, gealtert und erschöpft.


    Sein langer, üblicherweise in zwei Zöpfe geflechteter Bart war zerzaust und gar nicht schön anzusehen.

    Seine Zwerge waren nicht weniger gezeichnet...verwundet, humpelnd, teilweise mit provisorischen, blutgetränkten Verbänden versorgt.


    Kronk näherte sich den Drachen und der restlichen Gruppe.

    Ächzend kniete er sich vor den Drachen nieder...seine Zwerge taten es ihm gleich.

    "Nun...es ist äußerst selten, dass ein Zwerg vor jemandem auf die Knie geht, aber ihr habt meinen größten Dank!"

    "Ihr habt den Feuerdrachen besiegt und uns unsere Heimat wieder zurück gegeben."

    "Seid euch gewiss, dass ihr Zeit unseres Lebens immer in unseren Hallen willkommen seid."


    Der Zwergefürst blickt nachdenklich auf den dampfenden Turum Mui.

    #153Author Muckfumble Sneezefinger (599515) 10 Nov 22, 08:42
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    Aljascha hing ihren Gedanken nach als der Zwergenfürst zu ihnen trat und seine Rede hielt.

    Wie sollte es jetzt weiter gehen, sie war Schupperich und den anderen gefolgt um ein Treffen mit ihrer Sippe erstmal zu verschieben, ein klares Ziel, auch wenn es die Eisberge waren, schien ihr verlockender als ein Treffen mit allen Verwandten und den Fragen was sie nun mit ihrem Leben anstellen wollte.

    Ganz ehrlich sie wusste es nicht. Langsam verfütterte sie was sie an Essbarem noch hatte an Hubert. „Und du mein Dicker wo zieht es dich nun hin?…. „

    Sie würden einfach zurück gehen und sehen ob das Wasser im Knorrenwald angekommen war, wie es dem alten Klausen und Thea ging, was mit Alriks Heimatort geschehen war und vielleicht ganz vielleicht würde sie auch bei ihrer Sippe vorbei sehen. Aber nur vielleicht… sie hatte die Hoffnung auf dem Weg würde ihr ein neues Abenteuer begegnen.. vielleicht weit weit im Süden wo es warm und sonnig war… wie ein Rauschen hörte sie Kronk noch reden aber schlief dann die Schleiche unter dem Hemd an Hubert gelehnt ein.



    #154Author Sands (427472) 11 Nov 22, 09:16
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    Dieberthe wurde die Stimmung zu, ja - äh, zu rührselig.

    "Schupperich, kommst du mit Fische fangen? Wir können alle was zu essen gebraucht denke ich."

    Kaum hatte sie den Satz zu Ende gesprochen plätscherte das Wasser im See hinter ihr und der alte Drache tauchte mit einen riesigen Fisch auf.

    "Der See ist zu klein geworden für all die Fische hier drin. Wie wäre es, möchtet ihr was abhaben?"


    Dieberthe grinste, sah sie doch die lächelnden Gedanken des Alten. Er hatte wohl mitbekommen was sie hier oben gesprochen wurde und wollte so eine noch engere Verbindung aller Beteiligen erreichen. Gibt es doch kaum eine bessere Vorsorge als sich beim gemeinsamen Schmaus besser kennen zu lernen und Freundschaften zu schließen.


    "Wunderbar! Was für ein großartiger Gedanke" Im Stillen zwinkerte sie dem Alten zu. "Wir helfen dir sehr gerne! " Sie drehte sich um "Bruma, könntest du bitte ein Feuer bereiten? Ich helfe inzwischen dem Alten".

    Mit diesen Worten tauchte sie in den See, wobei sie noch ein zweites Platschen hörte. Schupperich war auch geflüch- äh, zum Helfen abgetaucht.

    #155Author Masu (613197)  11 Nov 22, 09:44
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    Auch Alrik machte sich so seine Gedanken. Einerseits wäre es schön als Held ins Dorf zurück zu kommen, andererseits war er der Letzte seiner Familie und mit den anderen Dorfbewohnern hatte er nie viel zu tun gehabt.

    Es interessierte ihn schon auch was mit der Abtei geschehen war. Und den niedlichen Schlüpflingen und und

    Hach, wenn er nur wüsste was die anderen vorhaben.

    Er könnte sich gut vorstellen mit diesem bunten Haufen weiter zu ziehen.

    Während er so sinnierte kuschelte er sich wieder an Hubert, der - von 2 Seiten belagert - zufrieden grunzte.

    #156Author Masu (613197) 11 Nov 22, 09:50
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    Das Schlussbild erinnert dann etwas an das wiederkehrende Gelage am Ende eines Asterix-Abenteuers - mit der Ausnahme, dass kein geknebelter Barde im Baum hängt und es statt Wildschwein ein Fischbuffet gibt 😉

    #157Author drkimble (463961) 11 Nov 22, 11:18
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    Kronk und seine Sippe humpelte davon, sie werden wohl einige Tage und Woche Ruhe brauchen um sich von der Schlacht zu erholen.

    Danach werden sie mit harter Arbeit und ihrem Wissen über Bergbau und Technik ihrer Heimat wieder zu altem Glanz verhelfen.


    Die Orks sind besiegt, der Feuerdrache ist tot, der Nekromant ebenfalls, was soll also schon passieren in den nächsten tausend Jahren?

    #158Author Muckfumble Sneezefinger (599515) 11 Nov 22, 12:37
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       Schupperich hoffte sehr, dass man ihm seine Erleichterung nicht allzu sehr ansah als er eilig im Wasser des Sees abtauchte. Aus den Reden der Zwerge war er noch nie so richtig klug geworden, und aus ihren Taten erst recht nicht. Wenigstens schienen sie ihre Befürchtungen, er wäre nur hinter ihren Schätzen her, zumindest für den Moment vergesssen zu haben.
    Hach, wie war das herrlich sich im klaren Wasser zu ahlen und dabei das Schimmern von Dieberthes Schuppen zu betrachten. Und noch nie war es so leicht gewesen, soviele Fische auf einmal zu fangen ... das erinnerte ihn an ein Erlebnis in der Südsee, als er Menschen dabei beobachtet hatte, wie sie im flachen Wasser Fische zusammengetrieben hatten ...
    #159Authorhäring (1359813) 11 Nov 22, 12:40
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    OOC:


    Ich Bitte alle Mitschreiber und Interessierte, auch gerne zukünfitige Mitschreiber in den Quasseley Faden zu kommen um die weitere Entwicklung unseres RPGs zu besprechen.


    RPG Quasseley über dies und das - Quasselzimmer: Englisch ⇔ Deutsch Forum - leo.org


    Bis gleich, euer Remus Merowinger

    #160Author Muckfumble Sneezefinger (599515)  11 Nov 22, 12:47
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    "Was glaubst du, werden sie den Berg jetzt in Ruhe lassen?" fragt Bortagon nachdenklich. Lomma hat sich gerade herzlich von einer Zwergin und ihrem kleinen Kind verabschiedet und ihnen heilsame Kräuter mitgegeben, die diese noch nicht kannten. Nun schaut sie  überrascht auf.
    "Wie, in Ruhe lassen? Es sind Zwerge. Sie werden tun, was sie immer getan haben. Sie sind so stur wie die Steine, durch die sie sich durchgraben."
    "Dann wird also eines gar nicht schönen Tages jemand den Feuerdrachen erneut aufwecken, und alles geht wieder von vorne los ..."
    "Oder er wird eines unschönen Tages von allein erwachen. Und? Traust du unseren Nachfahren ..." Lomma beschreibt mit ihrer Hand einen weiten Bogen über das ganze Tal "... etwa nicht zu, dass auch sie schaffen werden, was wir geschafft haben?"
    Nun lächelt auch Bortagon.
    "Jetzt jedenfalls hätte ich am liebsten einen Kaffee", sagt Lomma kategorisch. "Also, um ehrlich zu sein, am liebsten wüsste ich erstmal, was dieser Kaffe eigentlich ist - mir ist keine Pflanze bekannt die solche Früchte trägt. Aljascha meinte, sie wächst weiter im Süden, wo es wärmer ist ... ob unsere Hasen wohl für so eine weite Reise geeignet sind?"
    #161Authorhäring (1359813) 11 Nov 22, 13:06
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    Gegen Mittag/ Am Ufer des Bergsees : Aljascha wacht langsam auf, geweckt von Hubert und Alrik die beide scheinbar um die Wette schnarchten… oder waren sie es gar nicht gewesen die sie geweckt hatten? Neben ihr saß Grim und schaute auf den See, er bemerkte wie Aljascha wach wurde und drehte such zu ihr um .. „Sie haben es wirklich getan, einfach so.. und was mach ich nun?“

    “Na erstmal mir erzählen wovon du eigentlich redest.“

    „Ich wollte das gar nicht … wirklich nicht, es ist einfach passiert und alle waren sie sich einig … und jetzt weiß ich nicht was ich tun soll und Grum hält es auch für eine gute Idee ...“

    Aljascha verlor langsam die Geduld mit Grim.. „Nun sag schon was ist los..“


    Grim seufzte theatralisch, „Sie haben mich zum nächsten Salzfürsten unter dem Berg gewählt, Grum und ich sind doch die Neffen von Glamdring und dann die Sache mit dem Adler und .. na ja ich fände ja Grum besser geeignet aber .. na ja die Sache mit dem Adler .. und ach ich weiß auch nicht und .. ach .. wir sind doch viel zu jung für sowas ...“


    Grim starrte weiter auf den See.


    „Ich dachte ich könnte vielleicht mit euch ziehen.. aber so … „ Er seufzte noch theatralischer..

    #162Author Sands (427472) 11 Nov 22, 14:56
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    Gegen Mittag/ Am Ufer des Bergsees unweit der Stelle, an der Aljascha erwacht


    Es wird wirklich Zeit, dass wir uns wieder auf den Weg machen. Hier finde ich beim besten Willen nicht mehr genug Wurzeln, die ich ausgraben könnte. Ich meine, ich will ja keinen Kahlschlag hinterlassen.

    Lomma kriecht über den kalten Boden und steckt mal hier, mal dort die Hände in das Erdreich, zieht sie jedoch immer wieder enttäuscht zurück. Und dabei knurrt ihr Magen schon vernehmbar.

    Ich hoffe mal, Bortagon hatte mehr Glück und hat für die Hasen noch eine Stelle gefunden, an der sie satt werden.

    Und wie sie so in Gedanken versunken sucht und gräbt, hört sie die leise Unterhaltung von Grim und Aljascha. Klein wie sie ist und durch ihren erdfarbenen Umhang gut getarnt wird sie von keinem der beiden bemerkt. Normalerweise würde sie sich nun einfach still davonschleichen und so tun, als hätte sie nichts gehört. Aber die beiden jungen Leute sind Lomma sympathisch, ausserdem sind sie ungefähr in ihrem Alter, und auch nur einen von ihnen so niedergeschlagen zu sehen macht sie ebenfalls traurig.

    "Warum solltest du nicht mit uns ziehen, nur weil du jetzt ein Anführer bist?" platzt es aus Lomma heraus. Sie richtet sich zu voller Größe auf und klopft sich die Erde von den Händen. "Im Gegenteil, jetzt musst du doch gerade losziehen! Wer zum Anführer gewählt wird, muss doch erstmal alle aufsuchen und mit ihnen sprechen. Früher, da hat es manchmal mehrere Jahre gedauert, bis ein Anführer alle Stämme einmal besucht hatte, heute allerdings reicht meist ein Sommer und ein Winter", fährt Lomma nachdenklich fort. "Das, äh, also ... bei uns ... ist das so", stottert Lomma und verstummt. Bei Zwergen könnte das durchaus ganz anders sein, wird ihr siedenheiß bewusst. Was wusste sie schon von deren Lebensweise? Und von den Pflichten, die ein Anführer bei ihnen hatte? "Ähm ... also, ich bin zufällig in der Nähe gewesen ... Wurzeln suchen", fährt Lomma unsicher fort und versucht die Blicke der beiden zu deuten. Hat sie jetzt einfach nur großen Blödsinn erzählt, oder sind die beiden sauer, dass sie belauscht wurden?

    #163Authorhäring (1359813) 13 Nov 22, 17:41
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    selber Ort selbe Zeit ;)


    „Ach setz dich dich zu uns …. „ Grim sah Lomma freundlich an. „Bei uns Zwergen ist es etwas anders, wer herrschen soll soll nicht auf Wanderschaft gehen, nicht das Land erkunden oder gar Abenteuer erleben .. ja ein Herrscher soll mutig sein und so aber wo er das beweisen soll … „ Grim zuckte mit den Schultern.

    „Aber ich will das doch auch gar nicht .. hier ist alles wie immer, Jahrhunderte lang …. Generationen lang… und sowas wie der Kampf der Drachen passiert alle Tausend Jahre und dann ist wieder alles wie immer … „

    „Na sowas wie der Kampf der Drachen passiert auch im Rest der Welt nur alle Tausend Jahre...“ lenkt Aljascha ein, „ansonsten geht es um so spannende Sachen wie Was ess ich zum Abendessen und wer soll die Ziegen melken. Aber du hast Recht wenn man auf Wanderschaft ist steigt die Chance das man in ein Abenteuer stolpert...“Sie schaut schweigend auf den See…


    „Egal, ich komnme einfach mit, Grum kann gerne Salzfürst werden. Also wenn ihr mich mitnehmt, so ganz alleine weiß nicht …. das trau ich mich dann doch nicht...“

    Aljascha nickt ihm zu, das klingt doch nach einem Plan.

    „Wir können ja erstmal Schupperich und Dieberthe zu den Nestlingen begleiten, Muckfumble besuchen und dann den Alten Klausen und allen erzählen was hier passiert ist ... und dann sehen wir weiter. Entweder wie finden ein Abenteuer oder ein Abenteuer findet uns …



    #164Author Sands (427472) 13 Nov 22, 19:47
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    Auch Alrik war zwischenzeitlich wach geworden und hatte die Gespräche mitgehört. Ob er fragen sollte?

    Die Unsicherheit führte dazu, dass er kaum einen Ton heraus bekam und so fragte er mit (Himmel war ihm das peinlich)

    piepsender Stimme

    "Äh, ich würde ja , also falls ähem, würdet ihr mich vielleicht " er druckste mit hochrotem Kopf herum " also meine Eltern sind beide tot und die Großmutter" ihm stiegen Tränen in die Augen "also ich weiss nicht.." Seine Stimme erstarb.


    Alrik war plötzlich so unsicher. Die ganze Zeit war er so tapfer gewesen hatte er sich mutig und stark gefühlt, aber jetzt wo das Ziel erreicht war, sie das Wasser gefunden hatte und und war er richtiggehend in ein Loch gefallen und wusste nicht weiter.


    Er schaute Aljascha, Lomma und Grim mit weit aufgerissenen Augen an. "Ich hab doch nur euch"

    #165Author Masu (613197)  13 Nov 22, 21:59
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    selber Ort wenige Sekunden später ;)


    Dieberthe war dem See entstiegen und hörte Alrik lächelnd zu.

    "Aber natürlich Alrik, natürlich kommst du mit. Du musst mir doch die Nestlinge vorstellen. Ich habe gehört dass du sie prima verstehst und wenn ich Schupperich mit ihnen helfen soll, musst du mich ihnen vorstellen "

    Sie zwinkerte den anderen zu.

    #166Author Masu (613197)  13 Nov 22, 22:04
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    "Na, dann ist ja alles geregelt." Mirmilla nahm ihren Rucksack auf. "Ich gehe auch nach Süden bis zur ersten Abzweigung nach Westen, dann werde ich zurückkehren nach Sununu."

    Sie grinste ein bisschen schief: "Wollen wir los?"

     

    #167Author Irene (236484) 14 Nov 22, 07:52
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    Aljascha legt einen Arm um Alrik, „Klar kommst du mir. Auch och denke wir sollten direkt aufbrechen jedesmal wenn wir erst noch eine Nacht bleiben wollten, Vorräte aufstocken oder sonst was .. war irgendwie immer eine blöde Idee...“


    Grim nickte, ich werde mit Grum reden, er soll wissen wo ich bin und warum und wenn wir zurück gehen kommen wir ja eh durch unseren Berg. Und wenn ich euch für dort die Gastfreundschaft der Zwerge anbiete dann tu ich das ohne Hintergedanken.. wobei.. mit zwei Drachen und ohne Verfolger wäre es vielleicht doch einfacher dem Fluss Richtung Süden zu folgen anstatt durch den Berg zugehen… ich glaube die meisten hier haben erstmal genug von Höhlen und Stollen…“


    Bruma hatte interessiert zugehört, „Vorräte sind keine mehr da .. aber die Ponies und die Bergziegen könntet ihr für die Reise nehmen … wenn der neue Salzfürst keine Enwände hat „ schmunzelt sie.

    Grim lacht „Das sollte Grum mal wagen, also Einwände zu haben . Immerhin kann er gerne neuer Salzfürst sein aber er ist doch mein kleiner Bruder, ok er ist etwa 3 Minuten jünger aber jünger ist jünger. .. und die Bergziegen behaltet mal hier sie gehören in die Berge aber die Ponies nehmen wir gerne ...“


    Grim verabschiedete sich von Bruma und ging schnell seinen Bruder suchen um mit diesem zu klären was zu klären war. Die Aussicht auf eine Reise Richtung Süden klang soviel besser als Glamdrings Nachfolger zu werden, er würde dann gerne mal später zu Besuch kommen und von seinen Abenteuern erzählen. Also wenn es denn welche gab….


    Und so suchten alle ihr Hab und Gut zusammen und machten sich Reisefertig …..

    #168Author Sands (427472)  14 Nov 22, 07:57
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    Schupperich trennte sich nur ungern von dem klaren Wasser des Sees. Aber als er sah wie die kleine Gruppe in Aufruhr geriet und sich augenscheinlich reisefertig machte, da hielt es auch ihn nicht länger. Er sandte dem Alten einen letzten Gruß und erhielt auch eine Antwort von ihm - wo immer dieser jetzt sein mochte, wahrscheinlich im Berg selbst, denn im See konnte er ihn nirgends mehr entdecken.

    Als Wasserdrache war Schupperich sehr dafür, bei der Rückreise die dunklen Stollen und Tunnel zu vermeiden, zumal der Fluss jetzt wieder genug Wasser führte um bequem darin zu schwimmen.

    #169Authorhäring (1359813) 14 Nov 22, 09:23
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    OOC
    Wenn ich das richtig verstehe, sind alle bereit für den Rückweg und  es steht auch fest, welche Charaktere wann wo bleiben wollen bzw. sich von der Gruppe trennen möchten um eigene Wege zu gehen und welche Charaktere mitgehen möchten.

    Wie wäre es, nun einen Sprung zu machen zu dem Zeitpunkt, an dem nur noch die weiterreisenden Charaktere dabei sind (z.B. irgendwo in der Nähe von Huggenburg) ? Oder 'braucht' noch jemand die Rückreise um z.B. einen Charakter zur Gruppe dazukommen zu lassen?
    Ende OOC
    #170Authorhäring (1359813) 14 Nov 22, 12:49
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    OCC gerne eine Sprung. OCC

    #171Author Masu (613197) 14 Nov 22, 13:17
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    OOC Wenn ich die Karten richtig im Kopf habe ... "nachAlrikruf" wäre die erste mögliche Gabelung nach Westen an der Mirmilla uns verlassen wollte in Großweinheim? Oder? Dann lasst und doch beim Altern Klausen in Kleinweinheim einkehren, die Drachen haben wir ja schon unterwegs bei den Nestlingen gelassen ,.,, hmm wie Elsie wohl auf Dieberthe reagiert .. aber will ich das wirklich wissen? .. ich denke nicht... Ende OOC


    #172Author Sands (427472) 14 Nov 22, 14:57
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    Sie hatten den Knorrenwald hinter sich gelassen und waren kurz vor Kleinweinheim. Aljascha genoss den Weg geradezu, kein Vergleich zu dem eiligen Fliehen vor den Paladinen und dem nach Norden hetzen.

    Sie hatten lange bei Elsi Pause gemacht und Schupperich und Dieberte verabschiedet und sie mit einem ganzen Haufen von Nestlingen zurück gelassen.. nun näherten sie sich Kleinweinheim, genauer gesagt dem Hof des Alten Klausen.


    Und was hatte sich die Umgebung bereits in der kurzen Zeit verändert, die Bäume schlugen aus, das Grün der Wiesen wirkte satter und es schien eine ganz andere Atmosphäre zu herrschen, es wirkte alles wie Frühling .. na kein Wunder es war ja auch Frühling aber .. ein richtiger Frühling ..


    Hubert schien als einziger dem letzten Besuch des Hofes nachzutrauern denn es gab jetzt im Frühjahr natürlich viel weniger Fallobst als im letzten Herbst.

    #173Author Sands (427472) 14 Nov 22, 15:25
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    OCC hmm wie Elsie wohl auf Dieberthe reagiert .. aber will ich das wirklich wissen?

    Positiv natürlich. Erstens sind wir Wasserdrachen sehr freundliche Wesen, @ Elsie und Dieberthe sowieso und drittens ist Elsie froh die ganze Erziehungsverantwortung nicht mehr alleine tragen zu müssen

    *auf neues Wandbild deut*

    Drei lachende Altdrachen, umringt von einer großen Schar Nest- und oooh @.@, sogar ganz jungen Schlüpflingen

    OCC Ende

    #174Author Masu (613197)  14 Nov 22, 16:11
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    „Ja das gibt’s ja nicht, ihr seid wieder da und wenn ich mich in der Natur so umsehe ihr habt es geschafft … das Wasser ist wieder da .. ach kommt doch erstmal rein … „der Alte Klausen plapperte wie es keiner dem damals eher wortkargen Mann je zugetraut hätte..


    „Wo ist denn der Herrr Drache .. soll auch herkommen er kann ja auf dem Hof essen .,.. ach ich freu mich so …. THEA wir haben Besuch.. du glaubst es nicht wer wieder da ist.“

    Thea, die alte Frau und Heilerin betrat den Hof und sah sie lächelnd an .. „Oh habt ihr einen Drachen gegen einen Zwerg getauscht?“ Sie lachte wie ein junges Mädchen und winkte die ganze Gruppe ins Haus und versorgte sie mit heißem Tee und Apfelwaffeln.



    Thea sah wohl den fragenden Blick von Aljascha die etwas überrascht von Thea zum Alten Klausen und zurück blickte.

    „Ach nachdem ihr weg wart wurde es hier noch einsamer, wir dachten wir wären daran gewöhnt das es eben so sei und so sein müsse. Aber dann kam der erste Frost und wir hatten eben nicht genug Brennholz um zwei Hütten zu heizen.. und so na ja und wir haben gemerkt wenn man zwei Haushalte zusammen wirft dann kann gewinnt eigentlich jeder. ...“


    OOC: Ich wollte unbedingt noch Thea und den Alten Klausen zusammen bringen, mir taten die 2 alten Leute leid wie da jeder so in seiner Hütte saß. Ende OOC



    #175Author Sands (427472) 15 Nov 22, 08:52
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     OOC
    Elsie und Dieberthe und Schupperich: jaja, Kinder und ein ganzes Dorf und so ... 😁 zu zweit wäre das auch wirklich nicht zu schaffen gewesen.
    Ende OOC

    später am selben Tag, im Obsthain in der Nähe

    Lomma und Bortagon konnten es kaum glauben, wie sich der Knorrwald verwandelt hatte. Und auch rings um das Dorf war alles viel grüner und schöner, als sie es sich hatte vorstellen können.
    Nun waren sie nocheinmal in den Obsthain gewandert, wo sie im letzten Herbst so lecker gegessen hatten. Von den anderen hatte Bortagon sich bereits verabschiedet, und hier nun sollte sich auch ihre Wege trennen.
    "Schau mal, erinnerst du dich? Das ist einer der letzten 'sprechenden Bäume' zwischen hier und den Eisbergen", sagte Lomma und seufzte. "Ich würde zu gern nachschauen, ob ... aber wer sollte inzwiwchen schon hier gewesen sein. Nur Waldelfen nutzen Nachrichtenbäume."
    "Ha! Das werden wir gleich wissen!" rief Bortagon aufgeregt. Er war wieselflink am Stamm hinauf geklettert und holte nun vorsichtig ein Stück Rinde aus einer Spechthöhle. "Das ist ja ... das glaube ich nicht! Estragon! Er muss noch ganz in der Nähe sein, die Nachricht ist noch ganz frisch ..."
    Da hörte Lomma schon ein verräterisches Kichern.
    "Gebt es zu, ihr habt mich übersehen! Ich habe euch schon gesehen, als ihr ins Dorf gekommen seid." Estragon wollte sich schier ausschütten vor Lachen über seinen gelungenen Trick.
    Dann berichteten sie in aller Kürze, was sie auf ihrer Reise jeweils erlebt hatten.
    "Kaum war das Wasser wieder da, habe ich mich auf den Weg gemacht. Du weisst ja, wie eng unser Wald war, wir haben uns ja fast auf den Füssen gestanden. Ich bin immer euren Nachrichten gefolgt, es war ganz leicht."
    "Beim Wakfels!" rief Bortagon aus. "Und zu Fuss bist du gelaufen, den ganzen Weg?"
    "Naja, ihr hattet ja schon zwei Hasen mitgenommen ..."
    "Ja, darüber habe ich auch schon nachgedacht", sagte Lomma leise. "Und jetzt bin ich endlich zu einer Lösung gekommen. Estragon, ich übergebe dir meinen Hasen. Pass gut auf ihn auf, ja?"
    "Und du?" fragte Bortagon verblüfft. "Willst du etwa doch nicht ...?"
    "Doch, und ob ich will. Aber solange die anderen zu Fuss gehen, kann ich ihnen gut folgen, und wenn sie die Ponies nehmen, setze ich mich auf Hubert. Das klappt schon. Oder ich frage einen Adler, naja, für den Anfang vielleicht einen kleineren Vogel."
    Estragon wollte gerade erwidern, dass sie den ja schon hätte, aber Bortagon schnitt ihm das Wort ab.
    "Es ist jedenfalls einfacher, als unterwegs allein für einen Hasen sorgen zu müssen. Und uns kommt das sehr gelegen. Estragon, du weisst doch sicher, wie man mit einem Hasen umgeht?"
    Estragon nickte eifrig, dabek wussten sie alle drei, dass er noch nie auf einem Hasen gesessen hatte.
    "Wird schon schief gehen!" rief Lomma den beiden fröhlich zu und machte sich auf den Weg zurück zum Haud von Thea und dem alten Klausen.
    #176Authorhäring (1359813) 15 Nov 22, 11:52
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    Im Kerker von Großweinheim zur etwa selben Zeit


    "He, Shifty!" der Nachtwächter des Verlieses rüttelte an den Gitterstäben, die auf der Pritsche zusammengekauert liegende Gestalt in dem schwarzen Umhang rührte sich jedoch nicht.


    "Morgen wirst du baumeln, Hähä!". Der fette Wärter in der Uniform der Stadtwache von Großweinheim rieb sich den stacheligen Dreitagebart, gähnte vor sich hin und schlurfte davon.


    Nach seinem Rundgang erreichte er die Wachstube und setzte sich auf die unter seinem Gewicht verdächtig knarzende Bank.

    Er gähnte wieder ausgiebig. Da hörte er schon das rasseln der Schlüssel der Tagschicht im Schloß.

    "Endlich!" rief er seinem Kameraden entgegen als dieser die Wachstube betrat die sozusagen als unüberwindliches Hinderniss zwischen Kerker und dem Burghof fungierte.


    "Jaja, nur keine Hektik" sprach die Ablöse, während der Tagwächter sorgsam die mit Eisen beschlagene Eichentür wieder hinter sich mit dem größten Schlüssel am Bund verschloss.

    Der Tagwächter war groß und schlank, die graublau gestreifte Uniform schlackerte um seinen dürren Körper. Den flachen Eisenhut trug er lässig zur Seite geneigt. Nachdenklich kratzte er sich im Nacken.


    "Die Ratten haben haben mich wieder die ganze Nacht wach gehalten. Die Biester kratzten und scharrten in den Gängen als gäbe es kein Morgen." jammerte der dicke Wärter.

    "Wenn ich die erwische, dann gibt es eine mit dem Besen!"


    "Ja Ja, wenn du dich nur beschweren kannst!" lachte der Tagwächter und klopfte dem Dicken auf die Schultern.


    "Los, geh heim und genieße den Tag mit deiner Alten."

    Der Nachtwächter erhob sich ächzend (auch die Bank ächzte) und zog sich die Pumphosen hoch.


    "Wir sehen uns zur sechsten Stunde!" winkte er seiner Ablöse zu während er schon in Richtung Ausgangstür unterwegs war.


    #177Author Shifty_B (1372990) 15 Nov 22, 13:56
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    Vor dem Haus des Alten Klausen, die Frühjahrssonne genießen … kurz bevor Lomma im hohen Gras sichtbar wird


    Aljascha hatte zusammen mit Mirmilla, Alrik und Grim den beiden Alten von ihren Erlebnissen in den Eisbergen erzählt, vom Verbleib Schupperichs, den Nestlingen und den anderen Drachen.

    Thea und der Alte Klausen kamen aus dem Staunen gar nicht mehr raus.


    „Und was habt ihr jetzt vor?“ Fragte Thea. „Wartet schon das nächste Abenteuer auf euch oder geht es wieder nach hause?“


    OOC: 1. Ich dachte Bortagon wollte beim Alten Klausen Bäume pflanzen oder verwechsel ich da was? Und 2. @Irene wenn du noch mitliest jetzt wäre dies deine Chance deine Meinung zu ändern und doch weiter mit uns zu ziehen. ;D Ende OOC


    „Na von zuhause komm ich ja gerade“ antwortete Grim.. „mich zieht es raus in die Welt. Mal sehen was uns widerfährt… „


    Aljascha grinst, „Wahrscheinlich widerfahren uns Bettwanzen im nächsten Gasthof oder so, aber zumindest teilweise werden wir wohl erstmal einfach weiterziehen und sehen was geschieht. Zuerstmal nach Großweinheim, von dort gibt es eine Kutsche in Richtung Sununu die Mirmilla wohl nehmen möchte.“ Aljascha sieht sie fragend an so ganz ist sie noch nicht überzeugt das Mirmmilla sie wirklich verlassen will.

    „Und wie gesagt Grim, Alrik, Hubert, Lomma und ich wollen zusammen weiter reisen,,,..“ Aljascha schaut auf als sie ein Geräusch vernimmt.. „Oh da kommt Lomma ja.“

    #178Author Sands (427472)  15 Nov 22, 15:18
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    Alrik schaute den Alten Klausen und Thea an und fragte, ob sie sich vielleicht nochmal die Karten, diesmal speziell die Karten des Westens und Südens ansehen könnten.

    Den Norden kannten sie für seinen Geschmack jetzt ausreichend gut.

    Er und die anderen würden alles was sie in der Zeit der Wanderung gesehen und gelernt hatten gerne mit ihnen teilen, damit hoffentlich der Handel und Warentransport wieder aufgenommen werden würde und alle Beteiligten davon profitieren könnten.

    Außerdem hatten sie sogar einen Brief von Grum dabei, also so einen Art Passierschein der die Freundschaft zwischen Zwergen und Menschen, Waldelfen, Wasserdrachen und Hexen beschrieb.

    #179Author Masu (613197)  15 Nov 22, 16:08
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    OOC Ey Hexen sind auch Menschen so wie du und ich, MasuHasu, Sonst musst du auch schreiben zwischen "Zwergen und Menschen, Waldelfen, Wasserdrachen, Hexen und zwölfjährigen Jungen."

    #180Author Sands (427472) 15 Nov 22, 16:24
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    OOC *blush* OOC Ende

    #181Author Masu (613197) 15 Nov 22, 17:19
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    OOC
    Ja Bortagon bleibt in der Gegend und betätigt sich als Knorrwald-Ranger. Aber anders als Lomma ist er nicht menschenaffin und wird von den Bewohnern dort wohl nur sporadisch bemerkt werden wenn überhaupt 😊
    #182Authorhäring (1359813) 15 Nov 22, 19:24
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    Im Kerker von Großweinheim


    Die Tagschicht kam, die Tagschicht ging und nun sitzt wieder der fette Wärter auf der Bank und döst vor sich dahin.

    Da hört er im Halbschlaf wieder das altbekannt kratzen und schaben der Ratten!

    Grunzend erwacht er.


    "Na wartet ihr Viehcher, heute geht es euch an den Kragen!" flucht der Wärter dem ein lauter Furz entwischt, als er sich ächzend erhebt.

    Er greift in die Ecke hinter der Tür nach dem Reisig-Besen und begibt sich auf die Rattenjagd.


    Vorsichtig schleicht er durch die Gänge...


    "Komm Ratti Ratti, komm....Papa hat was leckeres für dich!" sagt der Wärter, den Besen bereit um zuzuschlagen.

    In den nur spärlich mit Fackeln ausgeleuchteten Gängen gibt es allerdings genügend finstere Ecken um nicht entdeckt zu werden.

    #183Author Shifty_B (1372990) 16 Nov 22, 06:36
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    Morgens auf dem Klausen-Hof


    Der Abend war wie im Flug vergangen, viele Geschichten wurden erzählt, gelacht und gescherzt und nach einem Abendessen schliefen alle gut und sicher im Heuschober des Klausen Hofes.

    Der Morgen verlief ähnlich ausgelassen, nur mit Frühstück statt Abendessen und nur beim Abschied machte sich eine gewisse Melancholie breit.

    „Bist du sicher das du nicht beim Alten Klausen bleiben möchtest, ich denke Thea und er würden sich sehr freuen?“ fragte Aljascha Alrik während sie die Reste des Frühstücks an Hubert verfütterte.

    Nachdem Alrik aber keine Anstalten machte sich von Hubert trennen zu wollen machte man sich nach vielen Umarmungen und dem Versprechern bestimmt wieder vorbei zukommen auf den Weg nach Großweinheim.


    Alrik, Grim und Mirmilla auf den Ponies und Lomma, Aljascha und Hubert auf ihren Füßen, wobei Aljascha nicht müde wurde Lomma Hubert als neues Reittier anzupreisen.

    #184Author Sands (427472) 16 Nov 22, 07:57
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    OOC

    Es bleibt dabei, Mirmilla ist raus. Sie wäre schon früher abgebogen, wenn ihr sie nicht zum Klausenhof verschleppt hättet. Also lasst sie bitte in Großweinheim die Kutsche nehmen, bevor das Unheil aus dem Gefängnis seinen Lauf nimmt. Danke. OOC ENDE



    #185Author Irene (236484) 16 Nov 22, 09:00
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    Kurz nach dem Aufbruch vom Klausen-Hof


    Alrik hatte es auf dem Hof prima gefallen, aber nein, bleiben wollte er nicht. Er hatte mit den beiden lang und ausführlich über den Karten gebrütet und war sich nun sicher, sie noch besser zu verstehen. Da hatte er schon einen echten Schatz von seinem Vater bekommen.

    Quietschvergnügt saß er auf seinem Pony, schaute sich die Welt von oben an und freute sich auf das was kommen würde.

    #186Author Masu (613197)  16 Nov 22, 09:09
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    OOC So soll es sein, und wir haben Mirmilla nicht verschleppt sie ist freiwillig mitgekommen .. sie wollte halt lieber in Großweinheim in eine Kutsche steigen und nicht bis nachhause laufen. ;) Ich hoffe nur das "Unheil" kennt den Fahrplan und wartet bis nach Abfahrt der Kutsche ... nicht das Mirmilla auf den letzten Metern noch was passiert. Ende OOC

    #187Author Sands (427472) 16 Nov 22, 09:12
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    Im Kerker von Großweinheim


    "Verfluchte Biester!" schreit der Wächter als er in einer dunklen Ecke eine Bewegung sieht.

    Schon saust der Besen herab auf das wuselnde Tier dass er aus dem Augenwinkel herab wahrgenommen hat.


    "Hab ich dich!" jubelt er, als er leises Quietschen in regelmäßiger Reihenfolge vernimmt.

    Er rückt den Sack mit den Kienspänen zur Seite um einen besseren Blick auf den erlegten Nager zu bekommen.

    Doch da ist nichts zu sehen!

    "Was zum...?

    Etwas weiter hört er wieder das gleichmäßige Quietschen, diesmal klingt es spöttisch, ja sogar wie ein hämisches Lachen!

    "Duuu DUUUU!" Flucht der Wächter, wild um sich schlagend und die Ratte durch die Gänge verfolgend.


    Was er nicht mitbekommen hat ist das Häufchen Kalkverputz bei den Türangeln an der außen angeschlagenen Gittertür einer der Zellen.

    #188Author Shifty_B (1372990)  16 Nov 22, 10:40
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    Großweinheim gegen Mittag


    Dank der Ponies waren sie sehr gut und schnell vor ran gekommen und erkundigten sich nach einer Weiterreisemöglichkeit.

    So erfuhren sie das die erhoffte Postkutsche nur etwa wöchentlich fuhr, manchmal auch nur alle paar Wochen oder seltener.

    Mirmilla seufzte, und nun? Wochenlang hier warten? So hatte sie sich die Fahrt nach Hause nicht vorgestelt.

    Ein Mann der mit seinem Karren vor dem Gasthof stand hatte ihr Problem mitbekommen.

    „Also nicht das ich mich einmischen würde wollen … aber ich hörte von eurem Problem. Ich selber fahre weiter nach Westen, immer der Postroute folgend. Wenn keine Kutschen fahren übernehme ich kleine Aufträge und mache kleine Besorgungen es wäre mir eine Freude helfen zu können.“ Er sah sich die kleine Gruppe näher an.. „...spätestens in Dreibrücken solltet ihr auf eine normale regelmäßig fahrende Postkutsche stoßen. Und bis dahin würde ich mich …. gegen eine kleine Aufwandsentschädigung gerne als Fahrer anbieten...“


    Mirmilla seufzte erleichtert das klang gut, so würde sie es machen.

    Sie verhandelte die größe der Aufwandsentschädigung mit dem Mann und reichte ihm kurz darauf ein paar Münzen. Diese und eine weitere handvoll die er direkt Mirmilla für die Reise gab hatte Grim vorher heimlich aus einem ledernen Geldbeuten gefischt den er unter dem Wams trug,



    Da der Mann es sehr eilig hatte los zukommen, um noch vor Einbruch der Dunkelkeit den nächten Gasthof zu erreichen verabschiedeten die Freunde sich schnell und Mirmilla versprach sich irgendwie zu melden wenn sie gut angekommen wäre.


    Man winkte dem davon fahrenden Karren noch nach und die verbliebenen Freunde sahen sich an.


    „Und nun? Was wäre mit einem Mittagessen im Gasthof und dann sehen wir weiter...“ Grim hoffte man hörte seinen Magen nicht knurren

    #189Author Sands (427472) 16 Nov 22, 11:11
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    Lomma hätte nicht sagen können, wie sie sich Grossweinheim vorgestellt hatte, grösser jedenfalls als Kleinweinheim, aber gleich so gross? Mit dem gemütlichen Huggenburg hatte das geschäftige Treiben nun so gar nichts gemein. Unwillkürlich lief Lomma immer dichter neben Hubert und kletterte schliesslich auf seinen breiten Rücken. Die anderen Passanten machten um ihn einen respektvollen Bogen, und das war ihr gerade ganz recht.

    Und da standen sie nun vor einem gefühlt riesigen Gasthaus, dem Lärm nach zu urteilen mussten sich ganze Völkerscharen darin aufhalten, mutmasste Lomma. Aber essen mussten sie ja nun einmal. Die Ponies liessen sie etwas abseits an einer gut gefüllten Futterkrippe zurück, dann betraten sie das Gasthaus, Grim an der Spitze und  Lomma und Hubert am Schluss.
    "Ja Moment hörensiemalsagensiemalwassolldasdenn?!" Ein rotgesichtiger Mann stürzte auf den Eingang zu und gestikulierte heftig. Er sprach so schnell, dass Lomma Mühe hatte ihn zu verstehen. "Dakönntejajaderkommenwokämenwirdenndahin?! Daswildschweinbleibtaberdraussen!!"
    Lomma stellte sich aufrecht auf Huberts Rücken und brüllte nun ihrerseits:
    "Und das soll ein Gasthaus sein? Behandelt man so seine Gäste? Manieren sind das! Ich werde mich beschweren!"
    Der Rotgesichtige schwieg einen Moment verblüfft. Bis er sich wieder gefangen hatte, hatte die kleine Schar längst an einem freien Tisch Platz genommen.
    "Das Wildschwein ..." stotterte der Mann verlegen. "Ich habe es doch gerade noch gesehen ..."
    "Du stehst im Weg, Mann!" herrschte ihn eine ebenfalls rotgesichtige Frau an, die mit beiden Händen ein volles Tablett geschickt durch die Menge manövrierte und ihrem Mann dabei wie zufällig den Ellbogen ordentlich in die Rippen knuffte.
    "Jaja", murmelte der Mann und trat an den Tisch der Reisenden. "Willkommen im Gasthaus zum goldenen Schwan. Womit kann ich dienen? Deftiges, herzhaftes, nahrhaftes und dazu ein Zimmer für die Nacht?"
    #190Authorhäring (1359813) 16 Nov 22, 14:47
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    "Ja und zwar in der Reihenfolge. Und haben sie Zwergenbier? Wenn ja zwei Krüge und einen großen Krug Wasser und dazu bitte 4 Trinkkrüge und eine Schale und am besten gestern ... " polterte Grim los und warf dabei einige Münzen klirrend auf den Tisch."

    #191Author Sands (427472) 16 Nov 22, 14:56
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    Im Kerker von Großweinheim


    Die Person, oder besser gesagt der schwarze, mit Stroh gefüllte Umhang auf der Pritsche, lag noch immer genau so da wie am Tag davor.

    In der finsteren Ecke neben der Gittertür konnte man aber die Umrisse einer Gestalt erkennen.


    Gut so Fez, jetzt mach die Runde und komm wieder zu mir zurück, die Zeit drängt.


    Sein gegenüber antwortet in seinen Gedanken:

    Wenn du nicht so dämlich gewesen wärst und nicht wieder einmal die Gräfin beglücken musstest, dann wären wir gar nicht hier und wir hätten keine Eile!


    Die Gestalt in der Ecke seufzt.

    Du willst wirklich JETZT darüber diskutieren? Morgen gehts mir an den Kragen, wir haben echt andere Sorgen!


    Wir? Hähä. Antwortet "Fez"

    #192Author Shifty_B (1372990)  17 Nov 22, 07:36
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    Noch immer in der Gaststube des Gasthofes zur Mittagszeit


    Grim ermahnte Lomma und Alrik noch das sie wenn sie denn Zwergenbier wollten dieses mit viel Wasser mischen sollten, eigentlich eine Sünde, das gute Bier aber nach den bisherigen Erfahrungen waren die Zwei nicht wirklich an Alkohol gewöhnt.

    Eine junge Schankmaid brachte die Getränke und eine große Platte mit Fleisch und einen Korb Brot dazu. Dabei versuchte sie Hubert der neben dem Tisch stand so gut wie möglich ignorieren und ihm trotzdem großräumig aus dem Weg zugehen.


    Also alles auf dem Tisch verteilt war eilte die Wirtin selber an den Tisch…. „Ich hoffe es ist alles zu eirer Zufriedenheit, Ein Zimmer werde ich gleich vorbereiten..“sie sah zu der selssamen Mischung der Gruppe .. „ich hoffe es macht keinem etwas aus sich das Zimmer zu teilen, .. das Schwein muss aber in den Stall…. „

    Aljascha nickte der Wirtin zu, „Ist schon gut, aber wir haben einen Raum für uns? Keinen Schlafsaal mit wildfremden Reisenden … ?“


    „Nein nein.. natürlich.. kann ich sonst noch etwas bringen…. „



    #193Author Sands (427472) 17 Nov 22, 08:52
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    "Na hören Sie mal, Sie ungehobelte Person!" quiekt Lomma empört. "Das ist kein Schwein, sondern Hubert!" Alle Feinheiten der Menschensprache sind ihr zwar noch nicht vertraut, aber Schimpfwörter kennt sie schon einige.
    "Und überhaupt, wie es hier aussieht. Wollen wir hier wirklich über Nacht bleiben?" wendet sie sich an Grim. Der zuckt grinsend mit den Schultern: "Nun, vor heute Abend würden auf kein Gasthaus  mehr treffen, selbst wenn wir einen Wagen hätten. Also bleiben wir hier."
    Lomma schüttelt sich unwillkürlich. "Puh, wenn das so ist, brauche ich erstmal frische Luft. Komm Hubert."
    Hubert grunzt vergnügt, aber er macht keine Anstalten der Waldelfin zu folgen, ebensowenig wie er ihre Bemühungen beachtet hat, ihn unter dem Tisch versteckt zu halten.
    "Ich zeige euch den Weg, eurer ... Hubert wird sicher untergebracht, darauf habt ihr mein Wort", sagt die Schankmaid. Auf ihren Wink erhebt sich Hubert und scharwenzelt zur Tür.
    "Frische Luft brauche ich trotzdem", erklärt Lomma. "Ich werde den Stadtschreiber aufsuchen. Da gibt es jemanden, dem ich eine Nachricht schicken möchte." Lomma denkt dabei an ihren guten Bekannten, den Chronisten von Huggenburg.
    Draussen atmet sie  erstmal tief durch.
    #194Authorhäring (1359813) 17 Nov 22, 12:15
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    gleichzeitig

    Für Alrik war alles neu. Er war noch nie in einem so großen Gasthof gewesen. Er staunte über den Menge Leute, aber noch viel mehr staunte er über Lomma, hatte er sie doch bisher für schüchtern gehalten. Es war ihm in der Stube zu laut und zu voll und, er verzog die Nase, und es stank. Lomma hatte schon Recht. Sauber war es hier drin wirklich nicht.

    Aber solange Aljascha hier drin blieb konnte er das auch und griff bei Brot und Fleisch herzhaft zu.

    #195Author Masu (613197)  17 Nov 22, 15:44
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    Während die anderen im Gasthaus sitzen


    Lomma spazierte durch die breiten Straßen in Richtung Markt und beruhigte sich langsam wieder. Das ist doch hier gar nicht so anders als in Huggenburg, sagte sie sich immer wieder. Da war es auch laut und voll gewesen, sie hatte es nur nicht ganz so laut und ganz so voll in Erinnerung gehabt. Eine Stadt ist eben kein Wald, wie Großmutter sagen würde.

    Trotzdem war sie froh, als sie endlich ein Haus sah, dass dem des Chronisten in Huggenburg zum verwechseln ähnlich sah. Das wird es sein, freute sich Lomma und schlüpfte unerkannt zur Tür hinein, die einen Spalt breit offenstand. Und richtig fand sie auch bald einen Raum, der mit einem Schreibpult ausgestattet war, darauf Federkiel, Tintenfass und Pergamentrollen. Vom Schreiber selbst war aber nichts zu sehen, und so beschloss Lomma zu warten. Sie hatte eine ziemlich genaue Vorstellung davon, wie so ein Schreiber auszusehen hatte, und als zwei Männer eilig den Raum betraten, die so gar nicht dieser Vorstellung entsprachen, versteckte sie sich vorsichtshalber.

    "Wenn ich es dir doch sage!" Der eine Mann, großgewachsen und kräftig mit grau-schwarzen Haaren, redete beschwörend auf den anderen, etwas kleineren Mann mit dunkelblonden Haaren ein. "Wir müssen jetzt handeln! Reagieren, bevor die anderen es tun! Bevor die andern überhaupt wissen, was los ist! Schnelligkeit, das ist unser eigentliches Kapital."

    "Du hast gut reden. Jahrelang war das hier ein verschlafenes Nest, du weisst ja, diese verdammten Wegelagerer, weiter als zum Knorrwald kam man ja gar nicht mehr. Wo soll ich denn jetzt auf die Schnelle zuverlässige Leute samt Pferden hernehmen?"

    "Morgen trifft die erste Lieferung ein, und je schneller wir sie im Süden auf den Markt bringen, umso besser für uns! Du musst auch nur dafür sorgen, dass sie sicher in Auerbach eintrifft, dort nimmt Johann sie in Empfang, er ist bereits informiert ..."

    Lomma hätte gerne noch den Rest der Unterhaltung mitangehört, aber der rot-weiß gestreifte Kater, der sich ebenso unauffällig wie sie ins Zimmer geschlichen hatte, macht ihr da einen Strich durch die Rechnung. Im letzten Moment erst bemerkte sie ihn, als der Kater schon zum Sprung angesetzt hatte. Fauchend fasste er ins Leere, während Lomma wie ein Blitz aus dem Zimmer raste.

    #196Authorhäring (1359813) 17 Nov 22, 17:50
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    Immer noch im Gastraum des Gasthofes


    Als sie gut gegessen und etwas getrunken hatten bemerkte Aljascha das Alrik doch recht still geworden war, zwar beobachtete er das Geschehen um sich herum mit großem Interesse aber wirklich wohl schien er sich nicht zu fühlen.


    „Komm wir bringen unsere paar Sachen aufs Zimmer und suchen dann nach Lomma und sehen was die Stadt sonst noch so zu bieten hat ….“ Aljascha leerte ihren Bierkrug und sah zu Grim und Alrik.


    Grim schaute in seinen leeren Krug … „Ich hab doch gerade erst nen neuen Krug geordert, das Bier ist gut.“ er leckte sich die Lippen.. „es fängt doch gerade erst an gemütlich zu werden ...“ die Schankmaid stellte einen Schäumenden Bierkrug vor Grim.. „Wohl bekomms Herr Zwerg.“ Sie zwinkerte ihm zu.



    Aljascha verdrehte innerlich die Augen „Also ich denke wir werden erstmal unsere Sachen aufs Zimmer bringen und du kannst ja hier die Stellung halten..“


    Aljascha und Alrik sahen das die Ponies und Hubert gut untergebracht und versorgt waren brachten dann ihre Sachen auf das ihnen zugewiesene Zimmer und nachdem Aljascha das Schloss der Tür noch mit einem Zauber magisch verschlossen hatte trat sie zurück in den Schankraum in dem Grim noch immer am Tisch sahs.

    Inzwischen in Gesellschaft von einigen Menschen und einem anderen Zwerg und diversen Bierkrügen, leer wie voll.

    Aljascha trat zu ihm und drückte ihn eng an sich. „Na dann bleib mal hier mein Bester, der Junge und ich sehen uns draußen mal um.“ Sie löste die innige Umarmung, klopfte ihm noch auf den Rücken und trat lächelnd zu Alrik ins Freie.


    „So dann wollen wir doch mal sehen ob wir Lomma finden, oder ein Abenteuer .. oder unser Glück…. Sie strich sich übers Hemd und lächelte zufrieden.

    #197Author Sands (427472) 18 Nov 22, 08:19
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    Im Kerker zur zwölften Stunde


    Draußen hörte man, wie der Nachtwächter auf der Straße sein Lied sang und seine Runde drehte#.


    "Hört ihr Leute, lasst euch sagen, die Uhr hat gerade Zwölf geschlagen!"


    Eine braun/weiß gescheckte Ratte kratzte und nagte an der Mauer über der oberen Türangel.

    Das kostet extra!

    Die Gestalt in der Zelle rüttelte vorsichtig an der Pritsche die mit zwei Ankern an der Wand befestigt ist.

    Schließlich löst sich die schhwere Pritsche aus abgewetztem Eichenholz aus der Verankerung.


    Jaja...immer kostet alles Extra...es gibt dann einen Schluck vom besten Wein aus Arbor für dich.

    Aber erst, wenn ich hier draußen bin!


    Fez beendete sein Werk, sein kleines Mäulchen war ganz weiß vom Kalkputz.


    Fertig Shifty! Leg los!


    Shifty legte den Kopf in den Nacken und atmete tief durch.

    Den Umhang schnell übergeworfen und schon wurde die Pritsche als langer Hebel verwendet um die Gittertür auszuhängen.


    "Schön leise!" flüsterte Shifty.

    Das Brett begann zu knarzen und zu ächzen während sich die riesige Gittertür langsam, Millimeter für Millimeter aus den Angeln heben ließ.

    Schließlich endete der Reibungswiderstand der Metallbolzen.

    "Das ging ja einfach...hihi..." flüsterte Shifty.


    #198Author Shifty_B (1372990) 18 Nov 22, 09:08
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    In den Strassen von Großweinheim immer noch irgendwie um die Mittagszeit


    Grim hatten sie also in Gasthof gelassen und Hubert im Stall und so schlenderten Aljascha und Alrik alleine durch die Stadt und hielten Ausschau nach der Waldelfin.

    Ausser Menschen und ein paar wenigen Zwergen sowie einer handvoll Goblins sahen sie auch unzählige Stassenhunde und -katzen aber eine Waldelfin war bisher nicht dabei.

    „Sind Städte nicht wunderbar“ Aljascha strahlte, „es erinnert mich an meine Zeit in Festum, wobei Festum noch viel größer und als echte Hafenstadt noch viel betriebsamer ist. Tagsüber habe ich dort als Schreiberin in einem Kontor gearbeitet und abends war ich entweder mit Freunden aus oder es gab Treffen der Schwesternschaft.. ach es war eine schöner Zeit…..“


    #199Author Sands (427472) 18 Nov 22, 09:50
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    Zur selben Zeit als Aljascha und Alrik durch die Strassen schlendern

    Lomma hielt erst inne, als sie sich mitten im dichten Gewühl auf dem Markt wiederfand. Die gestreifte Katze war ihr offensichtlich nicht gefolgt, und auch sonst schien niemand von ihr besondere Notiz zu nehmen. Lomma atmete erleichtert auf und begann, sich in Ruhe umzusehen. Den Grossteil des Marktes nahmen die Lebensmittelhändler ein, wie sie schnell feststellte. Manche boten sogar eine Auswahl an leckeren Wurzeln und Knollen, bemerkte sie zufrieden. Daneben gab es Essgeschirr und Holzlöffel sowie allerlei seltsam gebogenes Eisen dessen Zweck sich Lomma nicht erklären konnte.
    Schliesslich landete sie im eher stillen Teil des Marktes, wo die Waren nicht lautstark angepriesen wurden und die Händler sich damit begnügten, hinter ihren Ständen zu warten bis die Kunden von sich aus Interesse signalisierten. Hier gab es noch viel wunderliche Dinge zu sehen, getrocknete Kröten zum Beispiel oder ausgestopfte Eichhörnchen. Aus ihrer Perspektive konnte Lomma allerdings meist nur die Dinge sehen, die vorne am Rand des Verkaufstisches standen und jene, die unter dem Stoffdach aufgehängt waren.
    Sie kam gerade an einem Stand mit Schmuck vorbei, als sie fast der Schlag traf. Eine der Broschen trug eine Inschrift, die für die Menschen wahrscheinlich einfach nur schön aussah, aber Lomma erkannte eindeutig die Handschrift des alten Bortagon. Hier gibt es keine Drachen, stand da auf polierten Stein, einem Rindenstück täuschend echt nachgebildet. Ohne weiter zu überlegen, kletterte Lomma flink an einer Stange empor die das Dach abstützte. So konnte sie dem überraschten Händler direkt ins Gesicht sehen.
    "Diese Brosche da, woher haben Sie die?"
    "Diese da? Oh, ein sehr schönes Stück, Sie haben einen ausgezeichneten Geschmack ..."
    "Darüber kann man streiten", unterbrach ihn Lomma. "Aber woher kommt sie? Wer hat sie hergestellt?"
    "Ah, Sie interessieren sich für den Stein? Einen Moment, davon habe ich noch weitere Exemplare." Der Händler holte zielsicher ein kleines Kästchen unter dem Tisch hervor und öffnet es. Darin lagen drei weitere Broschen, alle aus dem gleichen Stein und alle mit einer Nachricht. Zwei davon kannte sie: Kommt zum grossen Treffen im letzten Julimond, gezeichnet Korbinian, und: wir haben es leider nicht zum Treffen geschafft, geschrieben von ihr selbst in ungelenker Handschrift. Wie viele Jahre war das her, überlegte Lomma. Sieben, oder acht? Lomma lächelte bei der Erinnerung. Es war eine der ersten Nachrichten gewesen, die sie geschrieben hatte. Offenbar fanden manche Leute gefallen an den verschnörkelten Linien und gravierten nach diesem Vorbild Schmuckstücke.
    "Wissen Sie, es geht die Sage, dass diese Steine versteckte Botschaften enthalten", sagte der Händler mit gesenkter Stimme. "Sie werden von einem verborgenen Volk im Süden gefertigt, und manche glauben sogar, dass sie magische Kräfte besitzen."
    "Was Sie nicht sagen", erwiderte Lomma und hatte Mühe ernst zu bleiben. Dann betrachtete sie die dritte Nachricht genauer. Die Linien waren nur mühsam zu entziffern, als ob die Nachricht schon alt und verwittert wäre. Lommas Herz schlug vor Aufregung schneller.
    "Diese da! Diese brauche ich!"
    "Gerne. Das macht drei Silberlinge."
    "Wie, ich soll dafür bezahlen? Aber Nachrichten sind kostenlos und ... ja, das ist eine wunderschöne Arbeit und jeden Silberling wert." Gerade noch rechtzeitig fiel ihr ein, dass dies ja nicht die Originalnachricht, sondern eine Kopie war, in die jemand viel Mühe gesteckt hatte. Und diese Mühe musste sie jetzt mit drei Silberlingen bezahlen. "Aber ich habe die Silberlinge nicht bei mir. Warten Sie bitte auf mich, ich bin gleich zurück!"
    #200Authorhäring (1359813) 18 Nov 22, 10:22
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    Immer noch in den Strassen von Großweinheim zur selben Zeit


    Aljascha sah sich um, die Schleiche hatte auf einmal angefangen zu zischen. Sie griff nach dem dicken Lederbeutel den sie zusammen mit der Schleiche unter ihrem Hemd trug. „Alles da .. was hat sie denn dann … Gefahr klingt anders … ach verdammt ...“ sie konzentrierte sich auf die kleine Goldschleiche unter ihrem Hemd und sah vor sich auf einmal das Bild von Lomma…

    Sie riss die Augen auf und sah sich um .. hatte die Schleiche Lomma entdeckt? Der Weg war voller Menschen, heute war Markttag und der Weg zu besagtem Markt war voller Menschen.

    Da ganz am Rande des Weges, nahe an den Häusern sah sie die kleine Waldelfin die von Hauseingang zu Hauseingang huschte … „LOMMA, hier sind wir warte …. „

    #201Author Sands (427472) 18 Nov 22, 10:39
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      Goldener Schwan, es kann doch nicht so schwer sein einen goldenen Schwan wiederzufinden, seufzt Lomma, ungeduldig mit sich selbst. Da hört sie auf einmal jemanden ihren Namen rufen. Vor Schreck wäre sie fast über ihre eigenen Füsse gestolpert. Ach, das war bloss Aljascha, stellt sie erleichtert fest. Aljascha? Wie kommt sie denn hierher? Weiss sie vielleicht schon alles? Sie ist ja eine Hexe! Bestimmt weiss sie schon alles! Und da ist ja auch Alrik!
    "Hallo! Ich bin hier!" Lomma ruft und winkt und rennt eilig auf die beiden zu. "Ich brauche ganz dringend drei Silberlinge! Habt Ihr so etwas? Und wenn nicht, woher kann man sie bekommen? Ich brauche nämlich unbedingt diesen Stein, und der Händler will dafür drei silberne Dinge, also, für die Nachricht, aber ich konnte nicht alles lesen, dass müsste ich mir nämlich genauer anschauen, weil, es ist  kompliziert und eigentlich noch gar nicht so alt, obwohl es so verwittert ist..." Lomma spricht viel zu schnell und gestikuliert dabei heftig mit Händen und Füssen, aber in ihrer Aufregung merkt sie das gar nicht.
    #202Authorhäring (1359813) 18 Nov 22, 12:45
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    Alrik sah Lomma bewundernd an. Wie hatte er sie nur für schüchtern halten können?

    Sie hatte sich alleine in dieses Treiben getraut, hatte etwas Wichtiges gefunden und wohl sogar mit einem der Händler gesprochen. Das alles hätte er sich nicht getraut.

    Alrik sah Aljascha bittend an. "Hast du Silberlinge die du Lomma geben kannst?"

    #203Author Masu (613197) 18 Nov 22, 21:54
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    Aljascha wuselte Alrik durch die Haare, „aber sicher doch, aber lass uns erst sehen was Lomma gefunden hat.“


    Ja, Aljascha hatte genug Geld, immerhin hatte sie den dicken Geldbeutel von Grim mitgenommen, um zu verhindern das er das ganze Geld was Grum ihnen mitgegeben hatte direkt im ersten Gasthof vertrank oder verspielte.

    Sie zählte ein paar Münzen ab und steckte sie in ihren eigenen Geldbeutel dann lies sie sich von Lomma den Weg zu dem Strassenhändler zeigen.


    „Guten Tag werter Herr, meine Freundin hat ein Schmuckstück bei ihnen gesehen was sie sich näher ansehen wollte.“

    „Oh .. ja sie meinen bestimmt diesen gravierten Stein, ist es nicht ein wundervolles Stück und sehr selten man sagt sie werden von einem Volk im Süden gefertigt und ihnen soll Magie innewohnen….“ der Händler hätte nicht gedacht das dieses kleine Wesen wirklich wiederkommen würde aber es schien so als ob er heute doch noch ein Geschäft machen würde …. „..nur 4 Silberlinge und sie gehört euch… werte Dame...“


    Aljascha sah sich den Stein näher an, „Soso Magie also … „ sie drehte den Stein hin und her … „ja er ist ganz hübsch aber magisch? Das wage ich zu bezweifeln …. „ während sie sich das Schmuckstück näher ansah ringelte sich die Goldschleiche von unter ihrem Held um ihr Handgelenk.

    Gebannt starrte der Händler nun auf die kleine Schlange und trat einen Schritt zurück.

    Aljaschas fixierte ihn mit ihrem Blick.. „..ich würde Magie erkennen wenn sie da wäre … aber es ist eine hübsche Arbeit und weil sie meiner Freundin so gut gefällt sagen wir 1 Silberling … „sie warf eine Münze auf den Verkaufstresen und fixierte den Händler weiter.

    „Das klingt wie ein fairer Preis werte Dame, soll ich den Stein einpacken .. nein .. auch gut...“ er starrte weiter auf die kleine Schlange um Aljaschas Handgelenk, griff nach der Münze und trat schnell einen Schritt zurück …

    Aljascha nahm den Stein an sich und reichte ihn an Lomma weiter, sie nickte dem Händler noch freundlich zu und entfernte sich mit langsamen bedächtigen Schritten.

    Ausser Sichtweite lehnte sie sich an eine Hauswand und atmete tief durch, puh hätte nicht gedacht das es wirklich klappt, einfältiger Narr, wobei ich glaube selbst mit einem Silberling hat er noch Gewinn gemacht.


    Kaum ware Aljascha, Alrik und Lomma ausser Sichtweite entspannte der Händler sich wieder und nuschelte „Hexenwerk … elendiges… „ bevor er den Silberling polierte und lächelnd in seinen Beutel fallen lies.

    #204Author Sands (427472) 19 Nov 22, 10:25
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    Während Aljascha souverän mit dem Händler verhandelte, nutzte Lomma die Gelegenheit um den Stein genauer zu betrachten.
    Wir sind in grosser Gefahr, entzifferte sie wieder, aber der Rest schien unlesbar geworden zu sein. Dann stutzte sie. Die Nachricht war nicht verwittert, sondern nur ungewöhnlich klein geschrieben, blitzte eine Idee in ihrem Kopf auf. Sie müsste sie irgendwie vergrössern, aber wenn sie sich konzentrierte, ging es vielleicht auch so ...
    In dem Moment wurden Aljascha und der Händler sich einig, eine Münze wechselte klimpernd den Besitzer und Lomma schloss daraus, dass sie nun ihrerseits den Stein an sich nehmen konnte ohne dafür verfolgt zu werden.
    Und auf einmal hatte sie das Gefühl, eine grosse Verantwortungzu tragen. Eilig verbarg sie den kostbaren Stein in einer Tasche, die sie unter ihrer Kleidung trug und schaute sich misstrauisch um. Heute abend im Zimmer des Gasthauses werde ich ihn mir genauer anschauen, beschloss sie. Vielleicht kann Grim etwas dazu sagen, was das für ein Stein ist und wo man ihn findet. Und hatte sie bei den Zwergen nicht auch einmal einen Kristall gesehen, der alles grösser erscheinen liess was man dadurch betrachtete?
    Vorerst jedoch wollte Lomma so tun, als sei nichts besonderes geschehen.

    Die kleine Gruppe schlenderte weiter über den Markt und schauten sich interessiert um. Sie hatten den Rand des Marktplatzes erreicht, hier waren nur noch wenige Menschen unterwegs.
    "Hey, Ihr da! Ja, Euch meine ich." Der Mann, der nach Lommas Ansicht überhaupt nicht wie ein Stadtschreiber aussah, rief sie quer über den Platz hinweg an und kam dann freundlich lächelnd auf sie zu, kaum dass die Gruppe stehen geblieben war. "Mein Name ist Markus, ich bin Kaufmann. Mir scheint, ihr wollt zu mir? Ich habe euch eigentlich erst morgen erwartet."
    Ach herrje, seufzte Lomma, von diesem Zwischenfall habe ich den beiden ja gar nichts erzählt. Und nun glaubt dieser Markus auch noch, wir wären diejenigen die ihm diese äusserst eilige Lieferung bringen ... und ich dachte, das wäre das Haus des Stadtschreibers ... wie peinlich. Vor lauter Verlegenheit wird Lomma ganz blass und bekommt kein Wort heraus.
    #205Authorhäring (1359813) 19 Nov 22, 11:53
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    Aljascha lächelt den Fremden freundlich an „Entschuldigung, sie müssen uns verwechseln, wir wüssten nicht das uns hier überhaupt jemand erwarten sollte. Wir haben hier in Großweinheim nur eine Freundin verabschiedet. Aber wie unfreundlich von mir, mein Name ist Aljascha Bagoltin aus Festum und dies sind Alrik und … „ sie sieht sich suchend nach Lomma um, die sich hinter Alrik versteckt hatte „ah da ist sie ja .. meine Freundin Lomma.“

    #206Author Sands (427472) 20 Nov 22, 18:51
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       Der Kaufmann legt nachdenklich die Stirn in Falten. "Aus Festum also? Nein, dann seid Ihr es nicht. Mir war nur, als ob ich einen von euch schon einmal gesehen hätte ..."
    Lomma räuspert sich. "Das war eine Verwechselung meinerseits. Ich war auf der Suche nach dem Stadtschreiber und hatte mich in der Tür geirrt."
    "Auf der Suche nach dem Stadtschreiber? Interessant. Vielleicht kann ich euch stattdessen behilflich sein?"
    "Das wäre wunderbar", strahlt Lomma erleichtert. "Ich möchte eine Nachricht an einen guten Bekannten in Huggenburg schicken, er ist dort Chronist ..."
    "Mit dem grössten Vergnügen! Wie es der Zufall will, ist der Gelehrte Johann aus Huggenburg auch mein guter Bekannter. Und jetzt fällt mir auch ein, woher ich euch zu kennen glaubte: sag, Alrik, so war doch dein Name, war dein Vater nicht bei den Salzfahrern gewesen? Du siehst jedenfalls jemanden sehr ähnlich, den ich damals dort kannte."
    #207Authorhäring (1359813) 20 Nov 22, 20:43
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    Alrih erstrahlte. "Ihr kanntet meinen Vater?
    Ja, er war ein Salzfahrer und hat oft Züge geleitet. Sagt, kanntet ihr ihn gut? Ich möchte noch so viel erfahren und muss noch soviel lernen "
    Alrik sah den Kaufmann bewundernd an und hätte am liebsten gefragt und gefragt, doch sah er Aljascha grinsen und hörte errötend auf. Vielleicht könnte er später noch mehr über seinen Vater erfahren und vor allem noch mehr Informationen über die Karten erhalten. Alrik seufzte, bei dem Händler bei dem Lomma den Stein gekauft hatte, hatte noch etwas gelegen das ihn interessiert hätte. Nur waren sich Aljascha und der Händler so schnell einig geworden, dass er hat nicht dazu gekommen war etwas zu sagen
    #208Author Masu (613197)  20 Nov 22, 22:36
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    „Na auch Großweinheim ist wohl nur ein Dorf wo jeder jeden kennt.“ lacht Aljascha .. sie denkt einen Moment nach „und Huggenburg wohl auch.“


    Markus sah lächelnd auf die Gruppe „Ja es scheint so .. aber wenn ihr gar nicht die seid dür die ich euch erst hielt, dann habe ich jetzt auch etwas Zeit. Würdet ihr mir die Ehre erweisen mit mir einen Tee zutrinken, dabei könnte ich euch von Alrik erzählen, ja auch dein Vater hieß Alrik mein Junge.

    Und eine Botschaft an Johann ist auch schnell aufgesetzt..! er nickt Lomma freundlich zu.


    „Aber ihr kennt uns doch gar nicht...“ wendet Aljascha ein.

    „Familie von Alrik ist mir immer willkommen und wer Johann kennt der ist mir auch willkommen … kommt rein, Ich lass Tee und Gebäck bringen...“

    #209Author Sands (427472) 21 Nov 22, 07:50
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    Währenddessen im Goldenen Schwan


    Grim gibt eine Runde nach der anderen, für seinen neuen Kumpel den Zwerg Gomlin, für seine Kartmitspieler für sich … er fühlt sich einfach nur wohl. Raus aus den engen Gängen und Schächten, ohne das beobachtende Auge der Sippe und besonders von dem ach so vernünftigen Grum und davor Glamdring.

    Ja mit den anderen mit zureisen war die beste Wahl die er je getroffen hatte, darauf gleich noch ein Runde.

    #210Author Sands (427472) 21 Nov 22, 08:30
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    Im Kerker zur zwölften Stunde


    Da kippte die Gittertür nun langsam in den Gang hinaus, Shifty hielt sich verzweifelt daran fest.

    Schließlich landete das metallene Ungetüm scheppernd auf dem Steinboden.


    Schier unendlich hallte der Lärm durch die Gänge des Kerkers.


    Fez sitzt kopfschüttelnd neben Shifty, den Blick zwischen der Tür und dem zusammengezogenen Gesicht von Shifty wechselnd.


    Ich sag jetzt mal nix dazu....

    Da hören die beiden schon ein Poltern und hölzernes Knacken, gerade so als ob jemand mitsamt seiner Sitzbank auf dem Hintern gelandet wäre.

    In den anderen Zellen rührt sich auch etwas. Man hört dort ein Stöhnen und hier ein Schimpfen. Schmutzige Hände beginnen an den Gitterstäben zu schütteln. Der Lärm wird immer lauter!

    #211Author Shifty_B (1372990)  21 Nov 22, 10:47
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    "Los jetzt Fez, jetzt zählt jede Sekunde!"


    Shifty schnappt sich den schwarzen Mantel und wirft ihn über.

    Die schwarzen Weichleder Stiefel machen kein Geräusch bei den eiligen Schritten.


    Er kommt von Links! Denkt Fez zu Shifty

    Dann nehmen wir den Gang Rechts rum! Antwortet Shifty


    Eilig huschen die Beiden von Schatten zu Schatten. Die Fackeln meiden sie, ihre Welt ist die Dunkelheit!


    Keuchend, und sich den Hintern reibend nähert sich der fette Wärter der zerstörten Zelle.

    "Was zum Henker ist denn hier geschehen...Auweh...?"

    Vorsichtig nähert er sich der Zelle.

    "Shifty?"


    In der Zwischenzeit sind die beiden Ausbrecher schon den Halbkreis im Kerker gelaufen und haben die schwere Eichentür im Wächterraum erreicht.


    "Bitte lasse den Schlüssel hier sein, Bitte lass den Schlüssel hier sein!" zischt Shifty.


    Fez springt auf das Sims wo fünf verschiedene Schlüsselbünde hängen.


    Der ist es!"

    Die Ratte deutet mit ihren kleinen Pfötchen aufgeregt auf einen Schlüssel.


    Shifty schnappt sich den Schlüssel, steckt ihn ins Schloss und dreht ihn....

    *Klick*

    Die Türklinke lässt sich hinunterdrücken und die frische Luft der Freiheit kitzelt die Nase.


    Leise huschen sie hinaus in den Gang der in den Arkadenhof führt.

    Wohin jetzt? fragt Shifty

    Da rüber, die Ranken hoch und aufs Dach! antwortet Fez.


    Leise und stets die Fackeln meidend huschen die Beiden hinüber über den Arkadenhof zu einem Rankgitter dass bis hinauf zum Dach führt.

    #212Author Shifty_B (1372990) 21 Nov 22, 13:32
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    Am Nachmittag im Haus des Kaufmanns

    "Keine Sorge, der Kater ist unter Aufsicht", erklärt der Kaufmann augenzwinkernd als er bemerkt, wie Lomma sich immer wieder besorgt umsieht. "Und wie steht es mit euch, liebe Freunde, möchtet ihr noch etwas Tee?" Dann nimmt er den Gesprächsfaden wieder auf: "Nun, es war keine leichte Zeit für den Handel, ihr habt es ja sicher selbst gesehen auf eurer Reise, kaum ein Markt der noch floriert, die Wege in desolatem Zustand, die Dörfer ... ach, genug davon. Mir scheint, eure Reise steht unter einem guten Stern, denn das Wasser ist vor kurzem wieder zurückgekehrt. Ist das vielleicht der Grund eurer Reise? Möchtet ihr vielleicht Freunde und Verwandte im Süden besuchen, die aufgrund der Umstände umziehen mussten, um ihnen die frohe Botschaft zu überbringen, dass sie zurückkommen können? Verzeiht, wenn ich euch so unverblümt ausfrage. Ich bin nämlich in einiger Verlegenheit. Für morgen erwarte ich eine kleine Lieferung, die so rasch wie möglich weiter nach Auerbach gebracht werden muss. Keine lange Strecke, höchstens eine Woche südlich von hier, wenn man zu Pferd ist. Meine eigenen Pferde allerdings sind derzeit alle auf verschiedenen Strecken unterwegs, ich bin dabei neue Ochsenkarren aufzutun, dazu Führern und Packer. Wenn auch nur einer darunter ist, der das Format des alten Alrik hat, werde ich mehr als zufrieden sein. Unter seiner Führung sind die Gespanne stets pünktlich und vollständig eingetroffen, dem hat so schnell niemand etwas vorgemacht ... es war ein schwarzer Tag, als wir erfuhren ..." der Kaufmann seufzte und hatte Mühe, die trüben Gedanken beiseite zu schieben. "Weisst du, junger Alrik, dass dein Vater alle Routen genau aufgeschrieben hat, die er angeführt hat? Diese Karten sind ein wahrer Schatz. Für den, der sie zu lesen weiss. Er hatte sein ganz eigenes System um Informationen darin einzutragen und grosse Angst, dass die Karten in falsche Hände geraten könnten."
    #213Authorhäring (1359813)  21 Nov 22, 16:34
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    Alriks Augen wurden größer und größer, es erfüllte ihn mit großem Stolz so von seinem Vater reden zu hören. Er hatte immer geahnt das sein Vater ein guter Ochsenführer war, aber dass er so hoch gelobt wurde. Er errötete und wusste vor Aufregung kaum wohin mit Händen und Füßen.

    Ob er dem Kaufmann erzählen und zeigen sollte, dass er Karten seines Vater besaß? Oder doch nicht. Die Erfahrungen der letzten Wochen hatte ihn erwachsener und vorsichtiger werden lassen. Nicht seinen Reisegefährten, ach Freunden gegenüber, aber allen anderen.

    Die Reaktion von Lomma beim Anblick des Kaufmanns hatte ihn etwas misstrauisch gemacht, doch die Lobeshymnen von Markus dem Kaufmann waren verlockend und es viel ihm schwer nicht mit Worten heraus zu platzen

    Er schaute zu Aljascha und hoffte sie würde seine Not erkennen und ihn anleiten.

    Einen kleinen Test konnte er ja versuchen.


    "Vielen Dank Herr Markus für die ehrenden Worte mit denen ihr meinen Vater würdigt.

    Habt ihr diese Karten von denen ich flüchtig weiß gesehen und zu lesen verstanden?

    Sind es nur Karten oder hatte mein Vater noch Anderes?"


    Alrik dachte an das goldfarbene Messingteil, welches er beim Händler auf dem Markt gesehen hatte. Er war sich recht sicher, dass sein Vater mit so etwas immer hantiert hatte und es immer an einer starken Kette um den Hals getragen hatte weil es ihm so wertvoll gewesen war.

    Nur, wie kam es dann zum Händler auf den Markt? Ob der etwas über den Verbleib seines Vaters wusste?

    #214Author Masu (613197) 21 Nov 22, 17:36
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    Aljascha stelt ihre Tasse ab, „Was für eine Lieferung wäre das denn wenn man dafür keinen Wagen braucht? Und zu Pferde, na ja wir haben Bergponies aber ob die die Strecke in einer Woche schaffen würden?“ Sie schaut Markus skeptisch an, „ Und wir sind ja auch keine Kurierreiter sondern einfache Reisende.“

    Sie nimmt einen weiteren Schluck Tee.

    „Wobei, wir wollten ja eh weiter nach Süden, oder? Diese Reise gäbe uns einen Grund und ein Ziel.“ Sie schaut zu Alrik und Lomma.

    #215Author Sands (427472) 21 Nov 22, 17:36
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    Alrik wurde unsicher.

    Ja, er würde gar zu gerne Richtung Süden gehen, doch wenn er mehr über den Verbleib seines Vaters erfahren könnte. Es hatte nur Gerüchte gegeben dass ihm etwas Schreckliches passiert wäre, aber keiner hatte wirklich Auskunft geben können. Seine Mutter war darüber vor Gram vergangen.

    Er seufzte


    "Wisst ihr mehr als nur dass meinem Vater Schreckliches widerfahren sei? Wir haben nie wirklich etwas erfahren" Seine Stimme würde brüchig und erstarb, Tränen traten in seine Augen

    #216Author Masu (613197)  21 Nov 22, 17:39
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    Markus legte eine Hand auf die von Alrik.

    „Es tut mir leid mein Junge, Alrik war ein mutiger Mann und er leitete seine Karawanen wie kein Zweiter. Ja trug nicht nur die Verantwortung für sein Ochsengespann, nein er führte ganze Karawanen hoch in die Eisberge und weit runter in den Süden. Es war eine Reise in den Süden von der er nicht wiederkehrte.“ Markus atmete tief durch, „Keiner kehrte von dieser Reise wieder heim. Und keiner weiß was genau geschah, man fand später Spuren ganz weit unten bei Afurar. Spuren der Ladung, eines Karren, .. aber über 40 Mann waren wie vom Erdboden verschluckt, einfach weg, man hat nie wieder was von ihnen gehört. Auch verschwunden sind wohl all seine Karten und Aufzeichnungen…. „ er zog seine Hand zurück und sah Alrik traurig an. „Ich wünschte ich könnte dir mehr sagen.“

    #217Author Sands (427472)  21 Nov 22, 18:39
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    Alrik schluckte schwer. Dass sein Vater nicht alle Karten dabei gehabt hatte wollte er nicht sagen. Aljascha sah auch nicht so aus, als ob sie dies sagen wolle. Ihm deuchte es könnte besser sein seinen Besitz von Karten nicht weiter zu erwähnen.


    " Ich danke euch Herr Markus. Das bedeutet mir viel"

    #218Author Masu (613197) 21 Nov 22, 19:47
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    Markus klopfte Alrik auf die Schulter, „Du bist sehr tapfer mein Junge, du erinnerst mich sehr an deinen Vater.“

    Dann wandte er sich Aljascha zu,, „Bei der Lieferung handelt es sich um verschiedenes, Kunstwerke, Schmuck, kleine Schätze der Ingenieurskunst der Zwerge. Lange konnten wir Gegenstände aus der Produktion der Zwerge nicht weiter in den Süden verkaufen weil es eben keine befahrbaren Routen zwischen den Eisbergen und dem tiefen Süden gab. Nun scheint der Weg in und auch aus den Eisbergen wieder offen zu sein und der Süden giert nach Schätzen aus dem Norden.“

    Er rieb sich nachdenklich das Kinn. „Aber Bergponies? Ein sehr praktisches Rettier im Norden für Wahr, aber für den weiteren Weg in den Süden wären wohl Pferde praktischer oder ein Pferdefuhrwerk. Ein Ochsengespann wäre nicht von Nöten, nicht für diese Lieferung. Aber währt ihr denn überhaupt bereit für mich diese Lieferung zu übernehmen?“


    Aljascha schaute wieder zu Alrik und Lomma, „Das kann ich alleine nicht entscheiden aber wie gesagt wir wollten eh nach Süden ….. „

    #219Author Sands (427472) 21 Nov 22, 20:06
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    Alrik nickte, er würde mitgehen.

    Wenn Sie wieder unter sich waren, würde er Aljascha um einen weiteren Besuch auf dem Markt bitten. Er hatte das Gefühl, dieses nicht mit Fremden teilen zu wollen. Sei es dass das Teil vielleicht nur für ihn wertvoll sein könnte als Erinnerung an seinen Vater, sei es dass es ihnen beim Deuten der Karten hilfreich sein könnte.

    Aber wer weiss, vielleicht hatte er sich auch getäuscht, ansehen wollte er es sich dennoch

    #220Author Masu (613197)  21 Nov 22, 20:49
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    Lomma war in Gedanken immer noch bei der Bemerkung des Kaufmanns, ob sie unterwegs wären um den fortgezogenen Verwandten mitzuteilen, dass sie zurückkommen könnten. In der Tat war vor etlichen Jahren eine kleine Gruppe fortgezogen, als die  Menschen fast die Hälfte des Waldes gerodet hatten und nun nicht mehr genug Nahrung für sie alle da war. Sie war noch ganz klein gewesen damals, es musste ungefähr zu der Zeit gewesen sein, als jährliche Stammestreffen noch viel weiter westlich abgehalten wurde ... Dann fiel es Lomma wieder ein: deswegen hatten sie ja auch eines der Treffen verpasst, weil ihre Eltern sich nicht hatten entscheiden können, ob sie fortziehen oder bleiben sollten. Und war der alte Bortagon eigentlich zu der Zeit schon von seiner Drachensuche zurückgekehrt gewesen? Dann wäre es ja möglich, dass ...
    Sie war so vertieft in ihre Erinnerungen dass sie das Gespräch nur mit einem halben Ohr verfolgte. Schliesslich bemerkte sie, wie Aljascha und Alrik sie fragend ansahen.
    "Wie es aussieht, weisen alle Spuren nach Süden", sagte sie nachdenklich. "Also, ich meine,  werden wir denn hinfinden, ohne Führer und Karte?" ergänzte sie hastig. Ihr schien es ebenso ratsam wie Alrik, die Karten in ihrem Besitz unerwähnt zu lassen.
    "Den Weg bis Auerbach könnt ihr gar nicht verfehlen. Wenn ihr weiter nach Süden kommt, solltet ihr aber nach einem zuverlässigen Führer Ausschau halten."
    #221Authorhäring (1359813) 21 Nov 22, 21:28
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    Mitten in der Nacht auf den Dächern von Großweinheim


    Die Flucht über die Dächer gestaltete sich schwieriger als gedacht.

    Vorsichtig bewegte sich Shifty die Dachfirste entlang. In der stockdunklen Nacht die Orientierung zu behalten fiel schwer.

    Nicht nur einmal warnte Fez rechtzeitig vor einer Dachluke oder einem plötzlich aus dem Nichts auftauchenden Abgrund der in eine der Gassen der Stadt führte.


    Hier runter in den Innenhof! meldete sich Fez und deutete auf ein etwas weiter unten liegendes Dach eines Stalles oder eines Unterstandes. Shifty glitt über die Dachkehle hinunter, sprang die 2 Meter auf das darunter liegende Dach hinunter und landete leise wie auf Samtpfoten in geduckter Haltung. Fez landete auf Shiftys Rücken.


    Das ist das Haus von Markus dem Kaufmann....hier gehen täglich Waren rein und raus, habs ausgekundschaftet! Es sollte ein leichtes sein sich hier auf einem der Wagen zu verstecken und ungesehen die Stadt als blinder Passagier verlassen zu können! Fez sprang von Shiftys Rücken und kletterte über einen der Pfosten die das Vordach trugen hinunter in den Innenhof.


    Innenhöfe ohne eine schnelle Fluchtmöglichkeit lagen Shifty gar nicht. Ein mulmiges Geführ machte sich im Magen breit. Oder war es einfach nur der Hunger der Shifty plagte?

    #222Author Shifty_B (1372990)  22 Nov 22, 08:12
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    Nachmittags ..vom Kaufmann zum Goldenen Schwan


    Sie verließen das Haus des Kaufmannes, sie waren übereingekommen das er sich um ein passendes Pferdefuhrwerk, Reiseproviant etc. kümmern würde und sie am nächsten Morgen noch einmal vorstellig werden sollten um zu sehen ob die Lieferung die sie weiterbefördern sollten inzwischen eingetroffen war.


    „Na wenn wir uns um Reiseproviant und so nicht kümmern müssen wie sieht es mit anderen Sachen die wir vielleicht für die Reise in den Süden noch brauchen? Wir sollten mal sehen was Grim so macht, ihn informieren und wenn nötig müssen wir dann auch noch mal auf den Markt zum Einkaufen? Und was machen wir mit den Ponies?“


    Sie machten sich auf den Weg zum Goldenen Schwan, dort angekommen sahen sie wie Grim arg mitgenommen auf den Stufen der Schankstube saß.

    „Da seid ihr ja, ihr glaubt es nicht aber ich komm nicht ins Zimmer, die Wirtin hat schon gesagt wenn ihr nicht wiederkommt wird sie Hubert an den Metzger verkaufen und wenn das nicht reicht soll ich meine Zechschulden abarbeiten...“

    Aljascha schaute überrascht, „Wir waren doch nur einen halben Tag weg? Was iost denn passiert?“

    Grim druckste rum, „Also ich habe einen Freund getroffen, also ich kannte ihn vorher nicht aber er kannte jemanden den ich auch vielleicht kannte und .. na ja wir haben zusammen getrunken, und dann Karten gespielt .. und noch etwas getrunken und dan kamen ein paar Freunde von ihm dazu und wir haben noch etwas getrunken .. und gegessen … „

    „.. und noch mehr getrunken …. „ mischte sich nun die Wirtin ein.. „ und als er zahlen sollte sagte er er hätte sein Geld wohl auf dem Zimmer vergessen. Ich habe ihm alles aufs Zimmer schreiben lassen aber als dann auch noch eine hohe verspielte Summe dazu kam hab ich ihn hochgeschickt sein Geld zu holen. Er kam wieder und sagte er könne die Tür nicht öffnen… mein Mann konnte sie auch nicht öffnen und unser Knecht auch nicht.. aufbrechen wollten wir sie aber nicht, ich habe gehofft ihr kommt wieder solange wir das Schwein noch hier haben….“


    Aljascha schluckte als die Wirtin ihr die Summe nannte die Grim ihr schuldete, wenn sie noch die Unterkunft für die Nacht dazu rechnete und ein Abendessen und Frühstück, .. sie schluckte nochmal. Oh ja das Geld würde reichen aber der Beutel wäre dann nicht mehr so prall gefüllt. Sie würden zu sehen müssen das sie die Bergponies gut verkauft bekämen um den Verlust auszugleichen…


    Aljascha ging nach oben aufs Zimmer und tat so als ob sie von dort das geschuldete Geld holte, was sie dann der Wirtin gab.

    Grim schaute schuldbewusst und etwas kleinlaut.. und wie war euer Tag so..?



    #223Author Sands (427472) 22 Nov 22, 08:31
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    Alrik staunte nicht schlecht als er Grim zuhörte. Wenn sie einen Wagen von Markus bekommen würden, was sollten sie dann mit den Bergponies machen? Am besten wäre wohl sie zu verkaufen.

    Er erinnerte sich an die Worte seines Vaters "Wenn du etwas verkaufen willst, sieh zu dass es so gut wie möglich aussieht."

    "Was meinst du Aljascha, soll ich die Ponies gut striegeln und bürsten, damit jeder sehen kann was für gute Tiere sie sind?"

    Noch ehe Aljascha antworten konnte ging Alrik in den Stall, die Ponies zu pflegen.

    Naja, und natürlich auch um nach Hubert zu sehen, dessen Leben Grim im wahrsten Sinne des Wortes so auf's Spiel gesetzt hatte.

    #224Author Masu (613197)  22 Nov 22, 08:49
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    Aljascha berichtet von dem Treffen mit Markus und von ihren weiteren Plänen. Grim schien nicht im mindesten angetrunken zu sein, trotz der hohen Zeche, die Konstitution von Zwergen ist einfach erstaunlich.

    „Ja den Kaufmann kenn ich, als die Wege nach Großweinheim noch passierbar waren haben wir oft Handeln mit ihm getrieben. Er war immer ein harter Verhandlungspartner und ließ sich nicht übervorteilen aber er war auch fair, ich denke man kann ihm trauen. Aber .. schenken wird er uns nichts, er ist eben auf seinen Profit bedacht bei allem was er tut …. immer... „

    Dann bot Grim an sich um den Verkauf der Ponies kümmern zu können, wusste er doch wer für Reisen in die Berge immer Interesse an Bergponies hätte.


    „Gut machen wir das so … Alrik magst du mit auf dem Markt kommen, mal sehen was uns noch fehlt, auch an Kleidung oder so...“

    #225Author Sands (427472) 22 Nov 22, 09:37
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    "Klar! Ich würde auch gerne nochmal zu dem Händler wo Lomma ihren Stein bekommen hat." Er überriss in kurzen Worten was er dachte dort gesehen zu haben und wie es ihnen vielleicht gute Dienste leisten könne.

    "Vielleicht kann Hubert ja mal die Wildsau spielen und wir bekommen das billiger weil der Händler uns loswerden möchte." Alrik kicherte vergnügt

    #226Author Masu (613197)  22 Nov 22, 10:06
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    Aljascha lachte, „Ne den Hubert lassen wir mal im Stall, wir wollen ja den Händler nicht wütend machen weil Hubert seine Waren zerstört.

    Bevor sie zu dem Händler den Alrik meinte kauften sie neue Kleidung und Decken und einiges mehr an praktischen aber so wie Alrik dachte eher langweiligen Sachen, doch dann kamen sie zu dem Händler bei dem sie auch schon den Stein für Lomma erstanden hatten

    Der Händler sah sie schon von Weitem herannahen während er schon fast dabei war seinen Stand für heute zusammen zu packen.

    „Oh ihr seid es.. was kann ich für euch tun .. aber ich sag es gleich ich nehme einmal gekaufte Sachen nicht zurück,“ Er trat einen Schritt zurück und beobachtete wie der Junge der jungen Frau etwas auf der Auslage zeigte und ihr etwas ins Ohr flüsterte.


    „Ihr meint das Astrolabium? Ja ein sehr schönes Stück, es kann zum Navigieren genutzt werden und es besitzt einen Kompass und sogar eine Sonnenuhr, ein sehr praktischer Gegenstand und von allerhöchster Präzision. Aber nicht günstig … für wahr nicht günstig … 50 Silberlinge muss ich schon dafür haben und damit verdiene ich dann auch kaum was daran. Ich schneide mir damit ins eigene Fleisch … aber weil ihr es seid… nur weil ihr es seid ….“

    Aljascha blickte ihn wieder konzentriert an und die Goldschleiche began sich wieder um ihr Handgelenk zu winden und stieß leise Zischlaute aus.

    Sie nahm den Gegenstand den der Händler Astolabium genannt hatte in die Hand und drehte ihn hin und her. Ja sie hatte so etwas schon einmal gesehen, in ihrem Astronomie Unterricht hatte die Lehrerin so etwas besessen allerdings in größer und es stand auf ihrem Pult. Dieses Astrolabium war fein gearbeitet und klein genug um mit einer Kette um den Hals getragen zu werden.

    Gesehen hatte sie es schon aber wie man damit umgingt wusste sie nicht, also na ja nur etwas .. wie schon so oft auf dieser Reise bedauerte sie nicht besser aufgepasst zu haben.

    „Na ja es ist sehr alt und abgenutzt und sehr hier da sind Kratzer und Macken drauf...“

    „Aber es funktioniert einwandfrei. Es ist eine seltene Arbeit der Zwerge, nur Brilliantzwerge können so detailreiche Arbeiten herstellen, kein Vergleich zu den groben Arbeiten der Salzzwerge aus den Eisbergen.“


    Nervös schaute der Händler auf die Goldschleiche, die sich immer weiter auf den Tresen schlängelte.

    „Aber 50 Silberlinge?“ Aljascha überflog im Kopf den Restinhalt ihres Beutels. „50 Silberlings dafür bekäme ich ja ein Pferd oder sogar zwei...“ Sie kramte in ihrem Beute und warf dem Händler dann 10 Silberlinge und ein paaar Kreuzer und Heller auf den Tresen.. „Mehr ist der Tand nicht wert… „ sprach sie langsam und sah den Händler weiter konzentriert an.

    Der Händler griff schnell nach dem Geld und hörte sich selber sagen „Es ist eine Freude mit euch Geschäfte zu machen … „ Aljascha sah ihn weiter konzentriert an und bat Alrik das Astrolabium an sich zu nehmen. Langsam und mit bedächtigen Schritten entfernten sie sich dann von dem Stand des Händlers…


    Dieser zählte langsam das Geld, hob den Kopf und flüsterte „Hexenwerk elendiges..“ na zumindest hatte er keinen Verlust gemacht immerhin war der Gegenstand schon vor vielen Jahren irgendwie in seinen Besitz gelangt, von wem er ihn gekauft hatte wusste er schon gar nicht mehr, wahrscheinlich zusammen mit viel anderem Tand.

    #227Author Sands (427472) 22 Nov 22, 10:28
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    Im Hof von Markus dem Kaufmann


    Nachdem sich Shifty und Fez ein paar alte Äpfel aus einer Kiste im Pferdestall gestohlen hatten saßen sie nun zwischen den vielen Kisten in dem finsteren und ruhigen Innenhof und kauten an den weichen aber süßen Äpfeln.


    Besser als nichts, aber ein guter Schinken oder ein Stück Kääääääse.....Käääääääseeeee! Seufzte Fez sehnsüchtig vor sich hin.

    "Wir müssen nehmen was wir kriegen Fez, da hilft alles Jammern nichts....es kommen auch wieder bessere Zeiten!" antwortet Shifty.


    Ein Lichtschein aus einem der Fenster erweckte Shiftys Aufmerksamkeit.

    Das Fenster war nur angelehnt und es waren leise Stimmen zu hören.


    Die Neugier packte Shifty...es war immer gut und wichtig auf dem Laufenden zu sein und Informationen zu sammeln.

    So schlichen die beiden Nachtvögel zum Fenster und lauschen.

    Alles war nicht verständlich, aber einige Wortfetzen konnten sie verstehen.


    "Ja, die machen das....grünes Pferdefuhrwerk...morgen Früh....Richtung Süden"


    Fez und Shifty schauten sich mit großen funkelnden Augen an.

    Unsere Freifahrt aus der Stadt!


    Shifty kicherte leise und Fez quietschte auch mehrmals hintereinander.


    Da näherte sich jemand dem Fenster und die beiden gingen schnell in Deckung.

    Das Fenster wurde geschlossen und die Stimmen waren nur noch als unverständliches Murmeln zu hören.

    #228Author Shifty_B (1372990) 22 Nov 22, 11:26
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    OOC Spricht Fez eigentlich oder kann Shifty nur dessen Gedanken lesen? Ich meine wir hatten einen sprechenden Hund, auch wenn es sich nur als Traum herausstellte, warum also keine sprechende Ratte? ende OOC

    #229Author Sands (427472) 22 Nov 22, 11:37
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    Auf dem Rückweg vom Markt.


    Alrik hatte es geschafft, dass Astrolabium mit bebenden Händen anzunehmen, so dabei doch so weit unter Kontrolle gehalten, dass das Zittern nicht sichtbar war. Er konnte es während des Gehens nur flüchtig anschauen doch sah er sofort, dass dieses Teil seinem Vater gehört hatte, denn seien Dinge waren alle mit einem Eigentumszeichen versehen gewesen.

    Dankbar und glücklich schaute er Aljascha an. "Das ist es!" flüsterte er "das gehörte meinem Vater. Da sind auch mehrere Zeichen darauf wie ich sie auf den Karten schon sah."

    Kurz zuckte es in ihm, ob der Händler vielleicht den Ursprung wusste, woher er es bekommen hatte, doch ein warnender Blick von Aljascha hieß ihn schweigen.

    Er blickte kurz zu Lomma hinüber, die ebenfalls einen unerwarteten Schatz bei diesem Händler erstanden hatte. Es war wohl ihr Glückstag.

    #230Author Masu (613197) 22 Nov 22, 11:40
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    OOC

    Fez spricht nur in Gedanken mit Shifty

    Gedanken werden in Kursivschrift dargestellt.

    😉


    OOC Ende

    #231Author Shifty_B (1372990) 22 Nov 22, 12:00
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    Am Rande des Markts.


    Ohne dass sie es merkten stutzte eine junge Frau als sie an ihr vorbei schlenderten.

    "Alrik, Sohn des Alrik?" rief sie.

    Alrik horchte auf. "Alrik aus Grundelwald? Bist du das?"

    Er drehte sich um und blieb stehen. Bei ihrem Anblick breiteten sich widersprüchliche Gefühle auf seinem Gesicht aus,

    war es doch Johanna, einen Cousine vom Zweig seiner Mutter.

    Johanna lief auf Alrik zu und wollte ihn schon umarmen, doch als sie sein Gesicht sah ließ sie lachend davon ab.

    "Kennst du mich noch? Ich hatte immer so viel Spaß mit dir, du hast dich immer so gut auf dem Arm nehmen lassen."

    Alrik knurrte ein "Ja, ich kenn dich" hervor. Früher hatte Johanna ihn immer geärgert und er sich besonders darüber, dass er immer und immer wieder auf sie hereingefallen war. Aber diese Zeiten waren vorbei.

    "Was willst du? Ich habe keine Zeit für Spielchen". Johanne verstummte und sah ihn überrascht an. Das Kind war erwachsener geworden.

    "Wir mussten vor Jahren das Dorf verlassen und sind nun hier heimisch geworden. Meine Eltern haben hier Lohn und Brot gefunden und es geht uns recht gut. Sie würden sich sicher sehr freuen, wenn du mitkämest und bei uns bleiben würdest. Was meinst du?"

    Alrik sah zu Aljascha hinüber. Eigentlich war er doch mit ihr hier und wollte mit ihr und den anderen in den Süden. Nein nicht eigentlich, er wollte in den Süden.

    "Ich weiß nicht, ich bin mit Freunden hier und wir wollen morgen aufbrechen und weiter reisen."

    #232Author Masu (613197) 22 Nov 22, 12:15
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    Am späten Nachmittag im Gasthaus zum Goldenen Schwan


    Nachdem die Aufregung sich gelegt und jeder seine Aufgabe gefunden hatte (Alrik und Aljascha wanderten zum Markt und Grim versuchte die herausgeputzten Ponies meistbietend zu verkaufen), blieb Lomma allein in dem Zimmer zurück, dass die Gruppe im Gasthaus zum Goldenen Schwan gemietet hatte. Ihr schwirrte der Kopf und sie wollte sich ausruhen. Es war ihr auch recht, das Aljascha die Tür verriegelte - es gab genug Ritzen und Spalten in den hölzernen Wänden durch die sie schnell nach draußen kommen würde, sollte das nötig sein.

    Aus alter Gewohnheit suchte Lomma nach einem Platz in der Astgabel eines alten Baumes, nur das sie in Ermangelung eines Baumes mit dem Dach des wuchtigen Bauernschrankes vorlieb nehmen musste. Der Wind pfiff leise durch die Ritzen, und wenn sie die Augen schloss, dann war es fast als wäre sie im Wald.

    Naja, fast. Ihr knurrte der Magen, denn das Mittagessen hatte sie ja verschmäht und auf dem Markt hatte sie nichts essbares kaufen wollen, da sie immer noch hoffte, selbst ein paar Wurzeln ausgraben zu können. Allerdings musste sie dafür wohl warten, bis endlich Ruhe in der Stadt eingekehrt war. Was soll's, tröstete sich Lomma, die saftigsten Wurzeln findet man ohnehin beim Vollmond.

    #233Authorhäring (1359813) 22 Nov 22, 14:03
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    Aljascha sah Alriks hilfesuchenden Blick.

    „Ich denke es spricht nichts dagegen wenn Alrik euch besucht, Familie ist wichtig, aber gerade heute ist es denkbar schlecht, wahrscheinlich müssen wir ganz in der Früh los und es sind noch Vorbereitungen zu treffen. .. Wenn wir wieder zurück sind wird sich Alrik sicher bei euch melden, nicht wahr?“


    Johanna setzte einen etwas beleidigten Gesichtsausdruck auf und schaut zwischen Aljascha und Alrik hin und her .. „Und wer seid ihr dass ihr glaubt über Alrik bestimmen zu können?“ Sie schob ihr Kinn nach vorne und sah Aljasche herausfordernd an.

    „Ich bestimme nicht über ihn, er ist doch kein Kind mehr. Er kennt seine Aufgaben und seine Verantwortung….“ sie spricht leise aber bestimmt und konzentriert sich ganz auf ihr Gegenüber, wenn die Schleiche ihr auch diesmal hilft … „kennt ihr auch die Euren?“

    Johanna wird auf einmal ganz blass, auf einmal ist ihr nicht ganz wohl. Sie muss nach Hause, ihre Eltern warteten bestimmt schon … was machte sie hier eigentlich noch sie sollte längst zu hause sein.

    Schnell winkt sie Alrik, und mit einem „Wir sehen uns wenn du wieder da bist...“ ist sie auch schon verschwunden…


    „Mist nun hast du sie gar nicht mehr fragen können wo sie denn wohnt.. so was blödes."

    #234Author Sands (427472) 22 Nov 22, 18:06
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    Alrik grinste schief. Es hatte echt schon was für sich mit einer Junghexe unterwegs zu sein.

    Erleichtert drehte er sich um und ging mit Aljascha zur Herberge zurück.

    #235Author Masu (613197) 22 Nov 22, 19:23
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    Rückweg zu Goldenen Schwan


    Auf dem Weg zurück zum Goldenen Schwan war Aljascha in Gedanken versunken, ihre Mutter hatte mit einem Blick die meisten Menschen zu allem möglichen bringen können, sie selber zum Aufräumen zum Beispiel, Al,jascha lächelte bei der Eriunnerung. Sie hatte sie oft gefragt wie man das macht, aber die Antwort die sie bekam war immer nur „Du wirst es wissen wenn es soweit ist.“


    Nun sie wusste es immer noch nicht. Als Lomma wegen des Steins bei dem Händler gefragt hatte war alles irgendwie automatisch passiert, nach dem Auftauchen der Schleiche hatte sie sich so stark gefühlt so als ob sie alles erreichen könnte. Aber dem war wohl nicht so, irgendwie wusste sie das sie den Händler nie dazu hätte bringen können ihnen das Schmuckstück zu schenken, genauso wenig wie später bei dem Astrolabium. Aber sie schien seinen Wunsch etwas zu verkaufen so steigern zu können das ihm das Verkaufen wichtiger wurde als einen hohen Preis zu erzielen.

    Auch bei Johanna hatte sie nur deren schlechtes Gewissen der Hausarbeit fern zu bleiben verstärkt.

    Na und vielleicht hatten sie auch etwas Respekt vor der Schleiche gehabt… oder vor ihr selber?


    Aljascha schüttelte den Kopf, sie würde herausfinden was sie konnte und was nicht und schon wieder wünschte sie sich sie hätte damals in Festum besser aufgepasst, sie hätte soviel lernen können anstatt nur an ihr Vergnügen zu denken.


    #236Author Sands (427472) 23 Nov 22, 07:43
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    Frühmorgens im Innenhof des Kaufmannes Markus


    Shifty träumte gerade von dem schön runden und weichen Körper der Gräfin als ein Rumpeln und Knirschen den Traum zerplatzen ließ.


    "Ohhh, Clothilde...." stöhnte Shifty, einen Haufen Jutesäcke zärtlich umklammernd.


    Ohhhh Clothilde....äffte Fez Shifty nach.

    Wach auf, da tut sich was! Fez hüpfte aufgeregt auf Shiftys Brust auf und ab, auf das Einfahrtstor des Innenhofes deutend.


    "Was? Wie? Warum?" schlaftrunken öffnete Shifty die Augen und schielte durch die Kisten hindurch hinter denen sie sich im Unterstand verschanzt haben.

    "Oha....da kommt unsere Mitfahrgelegenheit!" freute sich Shifty.


    Ein von einem großen Ackergaul gezogener Planenwagen mit allerlei Kisten darauf wird von einem Knecht in den Innenhof geführt.

    Die Morgendämmerung bricht gerade herein als sich die Hintertür des Handelshauses öffnet und Markus heraustritt.


    "Morgen". brummt er.

    "Morgen" brummt der Knecht zurück.

    "Bring die Kisten in den Lagerraum. Ich verpacke dann die Ladung und um Sechs sind sie wieder auf dem Fuhrwerk" befahl Markus dem Knecht der kurz nickte und mit der Entladung der leeren Kisten begann.


    #237Author Shifty_B (1372990) 23 Nov 22, 07:54
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    Im Lagerhaus .. verdammt früh


    Markus begann Kiste zu packen, kleine Kisten voller zwergischer Kostbarkeiten, Schmuckstücke, Werkzeug, auch Waffen und Rüstungsteile. Alles was die berühmten Werkstätten der Zwerge zu bieten hatten. Die kleinen Kisten kamen in größere Kisten, alles wurde mit viel Stroh ausgestopft, gepolstert und später vernagelt. Einige Kisten versah er zusätzlich noch mit seinem Siegel. In andere Kisten kamen Bücher und auch ein paar Kisten die er gar nicht erst aus – oder neu verpackte. Er war extrem gut gelaunt, war doch die für heute versprochene Lieferung bereits am Abend eingetroffen und so konnte er sie bestimmt heute schon weiter nach Auerbach schicken.


    „Huch Findus.. pass auf das ich dich nicht mit einpacke“ er nahm den rot-weißen Kater aus einer der Kisten und setzte ihn auf die Erde.


    Er ging auf den Hof und besah sich das Fuhrwerk, ja es war groß genug, und die Ladung auch nicht besonders schwer…. Aber was sollte er mit dem Gaul den der Knecht mit angeschleppt hatte? Da könnte er die Ladung auch mit nem Ochsengespann schicken… nein da müsste was schnelleres her.. Schnelligkeit war das A und O.

    Aber in seinem Stall standen gerade nur einige Reitpferde und wahrscheinlich musste er dankbar sein das er überhaupt einen Gaul für das Fuhrwerk bekommen hatte. Er musste sich dringend um neue Pferde kümmern wenn jetzt die Wege wieder passierbar waren.


    Er rief dem Knecht zu das er die letzten Kisten nun auf den Wagen packen könne und alles reisefertig vertauen, er würde erstmal frühstücken.

    #238Author Sands (427472) 23 Nov 22, 08:41
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    früh am Morgen im Gasthaus zum goldenen Schwan

    Als Lomma von ihrer Nachtwanderung zurück kommt, dämmert es bereits. Bis kurz vor Mitternacht hatten sie noch die Erlebnisse und Entdeckungen des Tages besprochen, besonders Grim schien keine Ruhe zu finden ehe er nicht jedem einzeln Besserung gelobt und gleichzeitig seine unverzichtbaren Fähigkeiten betont hatte. Einen vergrößernden Kristall nannte er jedoch leider nicht sein eigen.

    "Ich bin so froh, dass wir heute wieder abreisen", verkündet Lomma. "Selbst nachts findet man an diesem Ort keine Ruhe. Streunende Wildschweine habe ich gesehen, dazu kleine und große Katzen, die über die Dächer poltern und ich glaube sogar ein Ork. Also jedenfalls etwas großes und schweres, das schimpfend und fluchend durch die Gassen lief. Und kaum essbare Wurzeln, wenn man überhaupt etwas grünes sieht."
    "Du hast also Hunger", brummt Grim noch etwas verschlafen. "Gleich gibt's Frühstück."
    #239Authorhäring (1359813) 23 Nov 22, 09:41
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    Nach einem ausgiebigen Frühstück im Goldenen Schwan packen unsere Reisenden ihre Sachen, holen Hubert aus dem Stall und machen sich auf den Weg zum Hause des Kaufmannes Markus.


    Mit Grims Einverständnis hatte Aljascha nach Begleichung der Rechnung den Geldbeutel wieder an sich genommen und sicher unter ihrem Hemd verwahrt. Mit dem Geld für die Ponies war der Betrag wieder auf eine stattliche Summe angewachsen und gab ihnen eine gewisse Sicherheit.


    Kaum waren sie in Sichtweite des Hauses als auch schon das Haupttor aufgerissen wurde.

    „Da seid ihr ja, wie schön. Ich hatte schon befürchtet ihr hättet es euch anders überlegt, kommt rein kommt rein…. „ er zeigte auf den bepackten Planwagen. „Das ist die Lieferung von der ich redete, es sieht mehr aus als es ist. Na ja viel ist es vielleicht schon aber schwer ist es nicht wirklich.“ Markus winkte sie näher heran.. er begrüßte auch Grim nachdem er ihm als eine weiterer Mitreisender vorgestellt wurde.

    „Ein Zwerg, für wahr vortrefflich.. äh und ein Wildschwein?“ er schüttelte etwas ratlos den Kopf „ Aber kommt erstmal rein, ich kann euch bei einem Kaffee die Reiseroute erklären, es ist auch ganz einfach .. der Weg nach Auerbach ist leicht zu finden...“ er winkte alle hinein ins Haus und schloss dann direkt vor Huberts Rüssel die Tür. Na er war wohl nicht mit eingeladen gewesen.. dachte der Große Eber und began sofort sich im Hof und Stall nach Fressbarem umzusehen...

    #240Author Sands (427472) 23 Nov 22, 12:14
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    Im Haus des Kaufmanns Markus


    Als Alrik bemerkte dass seinem Freund Hubert die Tür vor dem Rüssel zugeschlagen worden war wurde ihm der Kaufmann ein bisschen unsympathisch und er überlegte, ob er kurz zurückgehen und die Tür öffnen sollte. Aljaschas Blick, die das ebenfalls gesehen hatte hielt ihn dann aber doch davon ab. Schließlich würden sie in Kürze auf Reisen gehen und dann nichts mehr direkt mit dem Kaufmann zu tun haben, dachte er.

    Nun gut, den Karren mit den Waren hätten sie dann schon in Obhut. Und sicher würde Aljascha ein gutes Fuhrgeld aushandeln können. Er würde sich bei Hubert hinterher entschuldigen und ihn einfach noch mehr kraulen. Gegen den Stall und das gute Futter der Herberge hatte er ja auch nicht protestiert.

    Alrik kicherte - wahrscheinlich würde Hubert jetzt im Moment schon die Pferderaufen leerfressen.

    #241Author Masu (613197)  23 Nov 22, 12:27
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    Jetzt war die Chance für Shifty und Fez gekommen!

    Auf leisen Sohlen sprangen sie auf die Ladefläche und versteckten sich ganz weit hinten zwischen den Kisten die unter einer kräftigen Plane aus Stoff geschützt wurden.


    Jetzt nur noch abwarten,Tee trinken!


    Ausgehende Warentransporte wurden am Stadttor nicht kontrolliert, und somit standen die Chancen gut, ungesehen davon zu kommen.

    #242Author Shifty_B (1372990) 23 Nov 22, 12:43
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    Räumlichkeiten der Stadtwache


    „Was soll das heißen verschwunden? Nichts verschwindet einfach so … und schon mal gar nicht aus meinen Kerker.. „ ein Offizier der Stadtwache redete mit erhobener Stimme auf 2 einfache Soldaten ein.

    „Findet ihn aber SOFORT. Verdoppelt die Wachen an den Stadttoren und erhöht die Patrouillen in der Stadt, Nichts und Niemand verläßt diese Stadt… habt ihr mich verstanden …


    OOC Ja mei was ist der Kerl aufgebracht,was zum Teufel hat denn der arme Shifty ausgefressen? Ende OOC



    #243Author Sands (427472) 23 Nov 22, 13:01
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    OOC

    Es wäre auch zu einfach gewesen 😉

    OOC Ende

    #244Author Shifty_B (1372990) 23 Nov 22, 13:44
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    Räumlichkeiten der Stadtwache


    "Jawoll. Herr Oberhauptmann, Suchen!"

    Mit diesen Worten rannten die beiden Soldaten zur Tür hinaus und um die nächste Ecke.

    "Mensch, immer datt gleiche. Der verliert einen und wir müssen suchen. Wo soll'n wer denn anfangen, wat meinste?"

    Die beiden Soldaten berieten sich kurz zu welchem Tor sie zuerst gehen sollten um den Kameraden zu sagen wonach sie zu suchen hatten. Wobei, wonach denn überhaupt. Sie wussten nicht mal wie "er" denn aussah. Sie beschlossen also zu einem Tor nach dem anderen zu gehen und wandten sich erstmal zum nächstgelegenen nach links. Der Offizier dachte wohl sie würden rennen, aber dafür war die Stadt einfach zu voll und so mussten sie sich durch den belebten Markt schlängeln. Da half auch kein Rufen "Platz da für die Wache!", die Leute schauten nicht mal wirklich auf.

    #245Author Masu (613197)  23 Nov 22, 16:01
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    Im Innenhof des Kaufmannshauses

    Nach etwas zähen Gesprächen hatte man sich schliesslich doch auf einen für alle Seiten zufrieden stellenden Lohn für die Fahrt  einigen können. Nun stand man nachdenklich im Innenhof, wo der fertig gepackte Wagen stand, angespannt und bereit loszufahren.

    Unweit des Hauses befand sich das südliche Stadtor. Und wenn man wie Lomma mitten in der Tordurchfahrt stand, konnte man die Menschen sehen, die sich gerade davor anstauten. Und nicht nur Menschen, auch ganze Herden von Schafen, Ziegen und Schweinen, die die Nacht im Schutz der Stadt verbracht hatten und nun ungeduldig darauf warteten, auf ihre Weidegründe zu gelangen.

    "Zum dritten Mal, Wilbur, du kennst mich doch und auch meine Schafe", rief ein Mann mittleren Alters empört. "Was soll denn das heissen, nichts und niemand verlässt die Stadt? Bin ich niemand? Sind meine Schafe nichts? Werde ich etwa verdächtigt? Dann sag es, oder lass mich passieren!"
    "Aber, beruhige dich, natürlich kenne ich dich, aber du weisst: Befehl ist Befehl!", versucht Wilbur den aufgebrachten Schäfer zu beruhigen. "Es ist ... nun, es wird etwas vermisst, und es muss um jeden Preis verhindert werden, dass es unbemerkt die Stadt verlässt!" Wilbur kommt ordentlich ins Schwitzen, denn so genau weiss er ja selbst nicht, wer oder was gesucht wird. Und die Menge vor dem Tor wird langsam ungeduldig.
    "Und was haben meine Schafe damit zu tun? Glaubst du vielleicht, jemand hat sich unter ihrem Bauch in ihrem Fell versteckt?" Und ehe der arme Wilbur etwas antworten kann, hat der Schäfer schon das ihm am nächsten stehenden Schaf unter die Vorderbeine gefasst und hochgehoben, damit sich jeder davon überzeugen kann, dass es keine Schätze aus der Stadt schmuggelt. Das Schaf blökt erschrocken und bockt, wodurch die ganze Herde in Unruhe kommt.
    "Ja, also, du und deine Schafe, ihr dürft passieren", entscheidet Wilbur in höchster Verlegenheit. Und auf gleiche Weise winkt er alle durch, die er persönlich kennt und die jeden Morgen um diese Zeit das Tor passieren.
    Der Planwagen des Kaufmann Markus gehört allerdings nicht dazu. "Stop! Anhalten!", ruft Wilbur auf sein Zeichen verstellen mehrere Wachen den Weg. "Zuerst muss genau festgestellt werden, wer und was die Stadt hier warum verlässt!"
    #246Authorhäring (1359813) 23 Nov 22, 22:10
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    Shifty hat sich sehr gefreut, als es endlich losging und sich der Planwagen rumpelnd in Bewegung setzte.

    Erst als laute Stimmen vernehmbar wurden spitzten die beiden Flüchtenden ihre Ohren.


    Wasn jetzt schon wieder? Fez klettere Innen an einer der Streben die die Plane hielten hoch und verschwand durch einen Spalt in dem geölten Tuch.


    Ohoh....Lenker und Fahrzeugkontrolle! vernahm Shifty in Gedanken.

    Das hat uns noch gefehlt! dachte Shifty zurück.


    "Dann hilft alles nichts, Frechheit siegt!"

    Shifty rappelte sich hinter den Kisten hervor, klettere ans Ende des Planwagens, öffnete die hintere Klappe, setzte sich hin und ließ die Beine rausbaumeln als ob das der normalste Tag des Lebens wäre.


    Die Torwache inspizierte die Papiere und beäugte die Gruppe aufs genaueste.

    "Dann wollen wir mal sehen ob sich nicht auf dem Wagen der Gesuchte Schurke versteckt!"


    Zwei Mann umkreisten den Wagen und standen nun vor der hinteren Klappe.

    Dort saß eine Gestalt in Schwarz gekleidet, ein Tuch vor dem Mund, die braunen Augen kampflustig aufblitzend.


    "Na, wen haben wir denn da?" fragte einer der Wachen, langsam seine Hellebarde senkend.

    "Seit wann werden denn Reisende hier am Stadttor so penetrant belästigt?" fragt Shifty.


    "Seit dem wir einen flüchtigen Dieb und Frauenverführer suchen!" kam die Antwort. Aber nicht vom Stadtwächter, sondern von einem auf einem prächtigen Pferd sitzenden Edelmannes.

    Dem Grafen folgte ein Ritter in schwarzer Rüstung, das Visier herunten und die Hand am Schwertgriff. Offensichtlich sein persönlicher Leibwächter.

    Der Graf hielt sich ein weißes mit allerlei Ornamenten besticktes Taschentuch angewidert vom Gestank der Straße vor die Nase.

    Er fuchtelte damit herum und bedeckte immer wieder seine gepuderte Nase. Der Mann war schon gehobenen Alters, seine Glatze verdeckte er mit einem Schopf Haare die er sich offensichtlich von der Seite übergekämmt hatte. Sein Seitenscheitel war somit knapp über dem Ohr und bot somit einen etwas lächerlichen Anblick.


    "Das könnte er sein, der Schurke den ich auf frischer Tat ertappt habe als er die Gräfin schänden wollte!" meinte der Graf süffisant.

    "Zeigt mir den Schelm!" er sah zu seinem Leibwächter und fuchtelte in Richtung Shifty.

    Der Ritter stieg schweigend von seinem Pferd, zog sein Schwert und ging zum Verdächtigen.


    Die beiden Stadtwachen traten gebückt zurück, war doch der Graf auch gleichzeitig der Bürgermeister der Stadt, und mit ihm wollten sie sich nicht anlegen.


    Der schwarze Ritter blieb vor Shifty stehen und deutete mit einer Kopfbewegung und knirschender Rüstung Shifty aufzustehen und vor zu treten.

    Shifty legte den Kopf zur Seite und sprang von der Kante des Wagens.

    Der fette Graf hat doch dein Gesicht gar nicht gesehen als du bei der Gräfin im Schlafzimmer warst. Wie soll der dich denn erkennen? dachte Fez zu Shifty.


    "Nun zeige er sein Gesicht!" murmelte der Graf mit hoher Stimme, wieder mit dem Taschentuch fuchtelnd.

    Der schwarze Ritter hob langsam sein Schwert und hakte mit der Spitze bei Shiftys Tuch ein, dass Mund und Nase verdeckte....


    Da fiel das Tuch hinunter und ein Raunen ging durch die inzwischen neugierig versammelte Menge vor dem Stadttor, dass dann von lautem Gelächter abgelöst wurde. Der schwarze Ritter, die Torwächter und der Graf schauten sich verdutzt an...

    #247Author Shifty_B (1372990)  24 Nov 22, 07:41
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    OOC Da war ich wohl zu langsam, ignoriert den folgenden Text also einfach aber wo ich ihn schon mal geschrieben hatte. Und es war so ein einfacher unkomplizierter Weg raus ..."


    "Stop! Anhalten!", ruft Wilbur auf sein Zeichen verstellen mehrere Wachen den Weg. "Zuerst muss genau festgestellt werden, wer und was die Stadt hier warum verlässt!"

    Grim zügelt das Pferd und hält direkt vor den Wachen an. „Seid gegegrüßt, mein Name ist Grim, Sohn des Balbarosch und Bruder von Grum dem Salzfürsten unter dem Berg. Und dies ist Aldrik, Sohn des Alriks und berühmten Salzfahrers und wir haben eine Fuhre Zwergischer Kleinodien auf dem Wagen die wir, im Auftrag des Kaufmannes Markus, von hier nach Auerbach bringen sollen.

    Aljascha, die neben dem Wagen geht und Lomma die auf Hubert sitzt erwähnt er erstmal nicht, sie machen seiner Meinung nach einen weit weniger vertrauenswürdigen Eindruck als er und Alrik.


    Einer der Soldaten läßt sich von Grim die Papiere geben und studiert diese, hmmm die Siegel sehen echt aus und Markus ist ihm gut bekannt.

    „Bruder des Salzfürsten? Und dann schickt man euch eine Lieferung fahren?“ er schüttelt den Kopf.

    Grim nickt, „Ja ich soll die Verbindungen zischen den Zwergen und Menschen wieder stärken jetzt wo Handel wieder möglich ist…. „ „Ja ja schon gut, fahrt rechts ran ich muss die Ladung überprüfen.“

    Grim, stöhnt auf, hatte Markus nicht etwas von Eile und Schnell gesagt und er hatte ein höheres Entgeld versprochen wenn sie möglichst schnell nach Auerbach kämen. Den ganzen Wagen abladen und wieder aufladen, das würde ja ewig dauern.. aber was hatte er für eine Wahl.


    Er fuhr den Wagen also an den Rand der Strasse und stieg vom Kutschbock.

    Aljascha stand in relativer Nähe und konzentrierte sich auf die Wache.. Es dauert dir zu lange du läßt uns schnell weiter reisen … die Schleiche fing an sich um ihr Handgelenk zu winden und Aljascha dachte weiter an eine schnelle Weiterfahrt.. der Soldat blätterte nocghmal in den Papieren und war gerade drauf und dran sie weiter zu winken, denn es war ja alles OK… es war der Wagen von Markus und ausserdem warteten schon die nächsten Reisenden…

    „Was dauert denn da so lange Wilbur? Abladen, wir müssen sehen was auf dem Wagen ist...“ eine weitere Wache war an den Wagen getreten und schaute was denn da so lange dauerte ….


    Aljascha zog sich etwas zurück, 2 Wachen beeinflussen wollen, nein das war das Risiko nicht wert nur für etwas Zeitersparnis.


    Wilbur und die andere Wache fingen an die Plane über der Ladung zu Lösen. „Schau dir die vielen kleinen Kisten und Kästen an, wie soll sich denn in denen wer verstecken, Ottmar es wird ewig dauern wenn wir die alle kontrollieren sollen ..“ Wilbur rieb sich den Bart und seufzte.

    Ottmar sah hilfesuchend zu dem Zwerg, der ihn aber ignorierte, Kontrolle der Ware war nun wirklich nicht seine Aufgabe… Ottmar kletterte auf den Wagen und begann ein paar Kisten zur Seite zu schieben, Wilbur hatte ja recht mit den kleinen Kisten aber es gab ja auch Große, er hebelte die erste auf und fand .. noch mehr Kisten und Kästen. Auch von der letzten Kiste schob er die Plane und fand doch nur weitere in Stroh verpackte kleine Kisten…. Er schaute noch einmal auf die Papiere, „Ihr könnt die Ladung wieder fest machen und weiter fahren ..“ Sprach er und reichte einem grimmig guckenden Zwerg die Papiere.

    Unnter der zur Seite geschobenen Plane schien sich etwas zu bewegen aber das fiel niemandem auf….


    Ende OOC und zack raus aus der Stadt ...

    #248Author Sands (427472)  24 Nov 22, 08:04
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    Grim hatte schon die Papiere die ihnen Markus mitgegeben hatte in der Hand als er bemerkte wie hinter dem Wagen ein Tumult ausbrach.


    Der Schurke den sie suchten auf ihrem Wagen? Oh das war nicht gut das war gar nicht gut. Wie war er denn dort überhaupt hingeraten und warum?

    Er wand sich nun an die letzte verbliebende Torwache, „Wie sieht es aus, können wir dann weiter fahren, ihr habt doch was ihr gesucht habt…. „

    „Ja aber .. er war auf eurem Wagen...“ der Wächter hielt das Pferd fest und schaute etwas ratlos ..“ wartet ich muss das abklären, das kann ich nicht entscheiden… halt wartet ihr dürft hier nicht durch … halt..“ immer mehr Personen und auch Fuhrwerke kamen in die Stadt an der abgelenkten Stadtwache vorbei… und direkt hineien in die Menschenmenge die sich inzwischen um den Wagen gebildet hatte.

    Grim konnte nicht sehen was hinter dem Wagen passierte aber das plötzlich ein Raunen durch die Menge ging das hörte er wohl und auch schallendes Gelächter in das die Menge alsbald ausbrach.

    #249Author Sands (427472)  24 Nov 22, 09:41
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    Währendessen draussen vor dem Stadttor

    Lomma war auf Hubert vor dem Wagen hergeritten und nur kurz von den Wachen angehalten worden.
    "Wer seid Ihr, wohin wollt Ihr?", herrschte sie ein ihrer Meinung nach ziemlich ungepflegt aussehender Mensch sie unhöflich an.
    "Ich bin Lomma vom Stamm der Flussauenläufer und ich folge einem Hilferuf, den ..."
    "Lassen wir sie lieber passieren", raunte einer der Wächter, der blass bis unter die Haarspitzen geworden war. "Der Cousin eines Schwagers meines Onkels hat einmal einen vom kleinen Volk gegen sich aufgebracht, und als er am nächsten Morgen aufwachte, stellte er fest, dass er ... naja, jedenfalls, er hat es bitter bereut."
    Lomma schnaubte leise, als sie das hörte. Sie erinnerte sich gut an die Geschichte, und besagter Mensch hatte seine Strafe mehr als verdient gehabt. Die Wachen aber glaubten, dass Lomma auf sie wütend wurde und beeilten sich, sie unauffällig durchzuwinken. Dann taten sie, als hätten sie weder Reiter noch Reittier gesehen und wandten ihre volle Aufmerksamkeit ihren Kollegen zu, die sich mit der Kontrolle des Planwagens befassten.

    Lomma war froh, diese seltsame Stadt endlich hinter sich lassen zu können und liess Hubert freien Lauf. Der war offensichtlich genauso angetan von dieser Aussicht, er stürmte im vollen Schweinsgalopp mitten auf eine saftige Wiese.
    Überrascht stellte sie fest, dass der Wagen am Tor aufgehalten worden war. Einen  Moment überlegte sie, ob sie zurückkehren sollte, aber da nahm etwas anderes ihre Aufmerksamkeit gefangen. Vor ihr im hohen Gras lief gebückt ein junges Mädchen. Erst dachte Lomma, dass sie etwas suchte, aber dann wurde ihr klar, dass das Mädchen versuchte sich möglichst ungesehen von der Stadt zu entfernen und sich dabei nur nicht besonders geschickt anstellte. Lomma grinste, als sie das Mädchen erkannte. Das musste Johanna sein, von der Alrik den ganzen Abend erzählt hatte. Sie beschloss, ihr einen kleinen Streich zu spielen. Hubert verstand schnell, was Lomma von ihm wollte und begann, sich von der einen Seite anzuschleichen, während Lomma von der anderen her näherte. Das Mädchen war so damit beschäftigt sich versteckt zu halten, dass sie keinen von beiden bemerkte.
    Als Hubert plötzlich wie aus dem Boden gewachsen vor ihr stand und zur Begrüssung freundlich grunzte, quieckte sie erschrocken auf, stolperte und fiel der Länge nach hin. Lomma fand das erst ziemlich lustig, aber als sie in die schreckgeweiteten Augen des Mädchens sah verging ihr das Lachen.
    "Das ist Hubert", sagte Lomma ernst und bog das Gras zur Seite, so dass sie zu sehen war. "Und du bist Johanna, nicht wahr? Hubert tut dir nichts. Wir wollten dich nur ein bisschen ärgern, so wie du Alrik früher immer geärgert hast."

    OOC
    Ich nabe Johanna aus der Stadt schleichen lassen, weil die Gelegenheit gerade so günstig war. Wenn masu was anderes mit dem char vorhatte, bitte Einspruch einlegen, dann hat Lomma sich halt geirrt und ein anderes Mädchen  getroffen.
    Wenn Johanna aber heimlich der Gruppe nachschleichen möchte, hilft Lomma ihr sicher gerne dabei.
    Ende OOC
    #250Authorhäring (1359813) 24 Nov 22, 10:41
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    OOC Johanna dankt OOC Ende


    Am Abend vor dem Aufbruch


    Johanna hatte lange überlegt, ob sie ihren Eltern etwas vom Treffen mit Alrik erzählen sollte. Versuchsweise hatte sie beim Abendbrot ein wenig über ihre Vergangenheit in Grundelwald zu sprechen begonnen wobei ihre Eltern sie sehr erstaunt angesehen hatten. Im Endeffekt musste sie schweigen, da ihr Vater zu ihrem Schreck nichts mehr davon hören wollte. Früher hatte er immer mal wieder davon geredet, wie traurig es doch gewesen wäre dort fort zu gehen und in die Stadt ziehen zu müssen. Jetzt jedoch hatte er eine gute Stellung, und war er wohl fett und überheblich geworden und wollte nichts mehr mit seinem alten Leben zu tun haben.

    Ihre Mutter hatte allem mit gesenktem Blick gelauscht.


    Später am Abend hatte sie noch bei ihrer Mutter gesessen und Sachen geflickt. Dabei hatte ihre Mutter sehr leise und für den schnarchenden Vater unhörbar gesagt, dass er sich arg verändert hätte. Während er früher voller Pläne gewesen sei die Welt zu erobern, war jetzt davon rein gar nichts übrig geblieben. Dabei hatte sie dem Vater nur deshalb die Hand zur Ehe gereicht weil er ihr Abenteuer und mit ihr die Welt zu entdecken versprochen hatte. Und nun saß sie hier, machte Auftragsnäherei für eine reiche Familie und würde außer dem Weg von Grundelwald hier her nie mehr etwas von der Welt sehen.

    Da wusste Johanna woher ihr Drang in die Welt zu gehen kam. Sie schlug sowieso in allem sehr nach ihrer Mutter.

    "Und du, meine Tochter, worüber denkst du jetzt nach?"

    Die Frage kam unerwartet und Johanna zuckte zusammen. Ihr Antlitz lief rot an und sie wusste kaum etwas zu sagen.

    "Sprich mein Kind, zieht es dich in die Welt so wie es mich einst zog?" Johanna zögerte erst, doch dann platzte es aus ihr heraus dass sie schon lange fort wolle, dass sie Alrik in Begleitung einer Frau gesehen hatte, dass er gesagt hatte sie würden am Morgen die Stadt verlassen, wie erwachsen er geworden war und... Sie hörte kaum auf zu reden, so voll war ihr Herz.

    Ihre Mutter wusste kaum ob sie lächeln oder weinen sollte, wusste sie doch im gleich Augenblick dass dies ihre letzten Stunden mit ihrer Tochter gewesen sein würden.

    "Nun mein Kind, lass uns ein paar Sachen für dich packen, damit du in der Welt zurecht kommst.

    Jetzt da das Wasser wieder zurück ist wird es den Menschen besser gehen und dein Vater wird dich bald verheiraten wollen. Entweder du gehst jetzt, oder nie"

    Und so geschah es.

    #251Author Masu (613197)  24 Nov 22, 11:53
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    Am Morgen 


    Kurz nachdem ihr Vater das Haus verlassen hatte, drängte ihre Mutter Johanna noch ein gutes Frühstück auf, half ihr beim Packen ihres Bündels und steckte noch genug Brot und Räucherwaren für ein paar Tage hinein. Als sie dies nicht annehmen wollte meinte ihre Mutter nur, sie bräuchte das nicht mehr weil Johanna ja nicht mehr am Tisch sitzen würde.


    Nach ein paar hastigen Umarmungen und guten Wünschen lief Johanna zur Tür hinaus und lief zielstrebig zum Stadttor. 


    Dort angekommen hatte sich schon eine Menschenmenge gebildet welche von den Wachen aufgehalten wurden. Als sie sich umsah entdeckte sie Alrik neben einem Zwerg auf dem Bock eines hoch beladenen Wagens sitzen. Sie konnte ihr Glück kaum fassen als dann noch das Tor für die Bewohner frei gegeben wurde. Der Wächter kannte auch sie und lies sie anstandslos passieren. 


    So lief sie eilig durch das Tor in die Freiheit.

    Nur, was nun? Kaum der Stadt entronnen fühlte sich die Freiheit schon anders an. Was sollte sie nun tun? Am besten erstmal etwas verstecken, damit sie danach dem Wagen ungesehen folgen konnte. Vorausgehen konnte sie wohl kaum, denn der Weg gabelte sich mehrfach.

    Und so lief Johanna in eine hohe Wiese die sie beglückt entdeckte und versuchte sich darin zu verbergen.

    Das Bündel stellte sich dabei doch als recht hinderlich dar.


    Vorsichtig geduckt schlich sie durch das Gras als plötzlich ein riesenhafter Keiler mit immens großen Hauern vor ihr stand. Vor Schreck stolperte sie und fiel der Länge nach hin.

    Kaum lag sie wurde das Gras auf der anderen Seite weggebogen und eine freundlich aussehende kleine - ja was denn? - sprach sie an.

    Johanna konnte erst nur mit dem Kopf nicken. Woher wusste sie? Wie hatte sie sie gefunden? War sie so schlecht darin sich zu verbergen.

    Hunderte Gedanken schossen ihr durch den Kopf, doch als der Keiler ihr Bündel inspizieren wollte sprang sie auf.

    "Weg da, das ist mein Essen!"

    Und die Kleine - sie wusste immer noch nicht wer oder was sie war - bog sich vor Lachen.

    #252Author Masu (613197)  24 Nov 22, 12:16
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    Hubert grunzte, er hatte doch seit dem Frühstück nichts mehr gegessen und er hatte Hunger, nun gut er hatte immer Hunger aber musste man ihn deshalb anschreien?

    Und wer war denn nun schon wieder dieses fremde Mädchen?

    Die kleine Waldelfin schien sie zu kennen und Aljascha hatte ihm gesagt er solle gut auf die Waldelfin aufpassen .. und nun?

    War sie Freund oder Feind? Auf jeden Fall hatte sie sehr lecker riechende Sachen in ihrem Beutel.



    #253Author Sands (427472) 24 Nov 22, 12:39
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    Beim Stadttor


    "Und dass soll der Liebhaber deiner Frau sein?" brüllt jemand unterkannt aus der Menge heraus.

    "Jahahahahah....Prust....Gröhl". Die Menge amüsiert sich köstlich.


    Der schwarze Ritter hebt das Schert an Shiftys Wange und dreht den Kopf zu sich.

    Er glaubt nicht was er da sieht...


    Eine Frau?!


    Der schwarze Ritter blickt in tiefbraune Augen, ein zartes Gesicht mit gebräunter Haut und einigen Sommersprossen rund um die Nase.

    Die schwarzen Augenbrauen und die dunklen Augen lassen einen südländischen Einschlag erahnen. Nun sind auch die Rundungen einer Frau jungen Alters unter dem schwarzen Umhang zu erahnen.


    Shifty zieht trotzig die Luft durch die Nase ein und bewegt mit einer Fingerspitze das drohende Schwert weg von ihrem Gesicht.

    "Nun, werter Herr Bürgermeister, es würde mich doch sehr wundern, wenn eure hochwohlgeborene Gräfin, und Mutter eurer Kinder mit mir ein Techtelmechtel gehabt hätte!"


    "Gnahahahahah" amüsiert sich wieder die Menge.

    Der Graf hält sich überrascht wieder sein Tüchlein vor die Nase und tupft sich ein paar Schweißperlen ab.

    Verlegen beginnt er zu stottern: "Nun---also....ähhh". Die Menge ist nun still geworden und erwartet mit einem Grinsen die Antwort des Herrn Bürgermeisters.

    Es wäre natürlich Unmöglich, eine Schande und Gotteslästerung wenn seine Frau mit einer anderen Frau...also gar nicht auszudenken!

    Was würden die Leute denken, wenn er als Mann die Bedürfnisse seiner Frau....NEIN, NEIN, das kann nicht sein!


    "Nun, dann liegt hier natürlich ein Irrtum vor!" beschwichtigt der Graf Shifty und die Menge.

    "Sucht weiter ihr Stadtwachen, sucht weiter und lasst die armen Leute ihr Tagwerk tun!"

    Schon zieht der Herr Bürgermeister an den Zügeln seinen Pferdes und reitet eilig davon.


    Der schwarze Ritter jedoch starrt Shifty immer noch an. Durch die dunklen Sehschlitze seines Visiers sind seine Augen nicht zu sehen.

    Die Diebin hält mit hochgerecktem Kinn dem Blick des Ritters stand!

    Schließlich lässt er sein Schwert sinken, schnauft verächtlich und schreitet dann von dannen um auf sein Pferd zu steigen und seinem Herren zu folgen.


    Bravo! Bravo! ganz tolle Leistung! denkt Fez zu Shifty während er lässig angelehnt im hinteren Teil des Planwagens lehnt.

    "Hat doch bestens geklappt!" antwortet Shifty, als sie an ihm vorbei geht und gemütlich an den Wachen vorbeispaziert. Sie jongliert einen Apfel den sie im vorbeigehen einem der Bauern ungesehen aus dem Korb entwendet hat.


    "He, Danke fürs mitnehmen Leute!" grüßt sie Grimm, Alrik und Aljascha während sie herzhaft in den Apfel beißt.





    #254Author Shifty_B (1372990) 24 Nov 22, 12:47
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    .

    #255Author Sands (427472)  24 Nov 22, 12:48
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    OOC:

    Schon erledigt Sands 😉

    OOC Ende

    #256Author Shifty_B (1372990) 24 Nov 22, 12:49
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    Als der Keiler so vor ihr zurückwich bekam Johanna gleich ein schlechtes Gewissen.

    "Hast du Hunger?" Ihre Mutter hatte ihr so viel eingepackt, ein klein wenig davon könnte sie wohl entbehren.

    Ihre Mutter hatte ihr beigebracht, das sie Essen teilen soll wenn sie Freundschaften gewinnen wolle.

    "Also gut" seufzte sie, schnürte ihr Bündel auf und entnahm ihm ein Stück Geräuchertes. "Tut mir leid, aber mehr kann ich dir jetzt nicht abgeben, ich weiß nicht wie lange es reichen muss." Sprach's und reichte Hubert das Geräucherte, welches er erstaunlich vorsichtig nahm.

    #257Author Masu (613197)  24 Nov 22, 12:49
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    Aljascha hatte Lomma auf Hubert durch Stadttor reiten sehn, einzelne Reisende schienen sie nicht aufzuhalten aber sie konnte doch nicht ohne Alrik, Grim und dem Wagen die Stadt verlasen… noch während sie darüber nachdachte was zu tun sei lenkte das Schauspiel hinter dem Wagen sie ab...


    Der angebliche Schurke war eine Frau? Na dann war es wohl auch kein Schurke sondern einfach nur eine harmlose Frau, aber warum hatte sie sich versteckt, denn das sie nicht auf dem Wagen gessessen hatte als sie los gefahren waren, da war sie sich sicher.

    War sie etwa doch nicht so harmlos?


    Aljascha hing noch ihren Gedanken nach als sie merkte wie das Fuhrwerk sich langsam in Bewegung setzte, die Stadtwachen schienen aufgehört zu haben nach jemandem zu suchen und begannen den Stau aufzulöäsen. Schnell sprang sie dem Wagen hinterher


    "He, Danke fürs mitnehmen Leute!" grüßt die geheimnisvolle Person sie und biß in einen Apfel.

    #258Author Sands (427472) 24 Nov 22, 13:02
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    Während des Tumults vor dem Tor auf einer Wiese ein Stück entfernt

    Lomma beoachtet amüsiert, wie Hubert mal wieder nur an das Eine denkt, nämlich fressen. Als das Mädchen ihm schliesslich etwas abgibt, wird sie nachdenklich. Sie weiss nicht, wie lange es reichen wird? Was meint sie damit? Und vor wem hat sie sich eigentlich versteckt?
    Lomma zählt eins und eins zusammen und fragt geradeheraus: "Du bist auf der Flucht, nicht wahr? Vor mir brauchst du keine Angst zu haben. Ich verrate dich nicht, und für einen Menschen bist du hier so gut wie unsichtbar. Ach, übrigens, mein Name ist Lomma. Und du schaust gerade so, als ob du jemanden wie mich noch nie gesehen hättest. Ihr Menschen nennt mich und meinesgleichen Waldelfen. Lass dir ja nicht einreden, dass es uns gar nicht gäbe. Und du? Bist du tatsächlich die Johanna, die unser Alrik aus Grindelwald kennt und er gestern auf dem Markt traf und von der er den ganzen Abend erzählt hat?"
    #259Authorhäring (1359813) 24 Nov 22, 13:37
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    Johanna überlegte blitzschnell was sie nun preisgeben sollte.

    "Lomma, was für ein schöner Name. Und eine Waldelfe, ich habe von euch schon gehört aber auch dass es euch nicht wirklich geben würde. Du kennst meinen Namen? Kennst du denn Alrik auch?" sie kicherte "Muss wohl, woher sonst wüsstest du wer ich bin, aber nein, wieso weißt du das, auf dem Markt habe ich dich nicht gesehen. Den ganze Abend von mir geredet, kann nicht sein, gestern war er so abweisend. Und Flucht? Och nö, so würde ich das nicht nennen, meine Mutter weiß Bescheid und ich will ja mit Alrik in den Süden. Da will er doch nicht, nicht wahr? Und wenn er mich zu früh bemerkt wird er mich bestimmt abweisen also muss ich mich eine Weile versteckt halten und kann dann erst zu ihm dazu stoßen."

    Irgendwie hatte Johanna den Eindruck als ob Lomma sich amüsieren würde als ihr einfiel was ihre Mutter immer gesagt hatte "Kind, red nicht soviel!"

    #260Author Masu (613197)  24 Nov 22, 14:55
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    Unterwegs .. inzwischen bestimmt schon Mittag, eine Uhr hat Aljascha nicht aber ihr Magen hat ganz leichten Hunger


    So, da waren sie also wieder unterwegs. Grim und Alrik saßen auf dem Kutschbock und Aljascha lief nebenher.

    Der Weg war recht einfach zu finden, immer geradeaus hatte Markus gesagt bis zur nächsten Weggabelung und dann nach Westen und dann immer Gerade aus der Strasse folgen und eigentlich sollte Auerbach dann auch schon fast ausgeschildert sein. Auch Angaben zu den Gasthöfen die auf dem Weg lagen hatte Markus gemacht und ihnen extra Geld für Kost und Logis mitgegeben.

    Auch vor Wegelagerern hatte er sie gewarnt, aber wer mit Feuerdrachen, Orks und Palladinen fertig wird, der hat auch vor ein paar Wegelagerern keine Angst dachte Aljascha.

    Aber erstmal mussten sie Lomma und Hubert wiederfinden.

    #261Author Sands (427472)  24 Nov 22, 15:19
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     Mittags

    Die Zeit verging wie im Fluge und ehe es Lomma sich versah, stand die Sonne schon an ihrem höchsten Punkt. Johanna konnte viele interessante Dinge erzählen, auch wenn Lomma nur eine vage Vorstellung davon gewann, was ein Haushalt war und welche Arbeiten darin verrichtet wurden. Aber sie konnte gut nachvollziehen, dass Johanna davon die Nase gründlich voll hatte. So wie es aussah, war sie kaum einmal aus der Stadt heraus gekommen, geschweige denn das sie mal Zeit für sich gehabt hätte, immer hatte es etwas zu tun gegeben für sie, und immer war alles andere wichtiger gewesen als das, was sie selbst gerne getan hätte.
    Und sie verstand auch, warum Johanna es vorgezogen hatte, ihnen unentdeckt zu folgen. Reisen kostete einen Menschen eine Menge Geld - für Essen, Trinken, Unterkunft, Ponies ... und Geld schien Johanna nicht dabei zu haben. Und wer lebte wie eine Waldelfe, blieb besser auch unentdeckt wie eine Waldelfe. Lomma jedenfalls tat ihr bestes, um Johanna dabei zu helfen.
    Und Hubert tat sein Bestes, um auf Lomma acht zu geben.
    Erst als Johanna vorschlägt eine kurze Rast einzulegen fällt Lomma auf, dass weder Grim noch Aljascha noch Alrik wissen, wo sie abgeblieben ist.
    "Hubert, du bleibst hier bei Johanna", ordnet Lomma an. "Ich gehe rüber zum Wagen und erfinde eine Ausrede, warum ich lieber querfeldein laufen möchte anstatt den Weg zu nehmen." Insgeheim muss Lomma zugeben, dass sie ohnehin viel lieber quer über die Wiesen wandert als den Fahrweg zu nehmen, der oft auch noch unnötige Umwege nahm.
    Hubert grunzt und läuft dann hinter Lomma her.
    "Hubert! Du sollst doch ... na gut. Aber wehe du verrätst was."

    Als Lomma mit Hubert den Planwagen erreicht, setzten beide eine Unschuldsmiene auf. Grim bringt das Pferd zum stehen, als er ihrer ansichtig wird, und Lomma nutzt die Gelegenheit um rasch auf den Kutschbock zu klettern. In der Hand hat sie einen grossen Strauss Wiesenkräuter, den sie dem verblüfften Alrik reicht mit den Worten: "Die solltest du kennen, bevor du in die Fusstapfen deines Vaters trittst. Die Wiesen sind voll davon, da konnte ich einfach nicht wiederstehen." Hubert grunzt bestätigend. "Ansonsten ist nichts besonderes passiert, ich bin einfach ein bisschen ins Laufen gekommen. Es ist aber auch eine wunderschöne Gegend."
    #262Authorhäring (1359813) 24 Nov 22, 19:17
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    Als Lomma Alrik einen Strauß Wiesenkräuter in die Hände drückte sah er sie vollkommm verdattert an. Was sollte er denn mit Wiesenkräutern anfangen? Selbst wenn er einen Ochsenkarren führen würde, die Ochsen würden sich doch ihr Futter selber suchen. Und was hatte Lomma mit den Wiesen? Dazu dieser Unschuldsblick.

    Er liess seinen Blick kritisch über die Wiese schweifen.

    #263Author Masu (613197)  24 Nov 22, 22:32
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    Auf dem Weg in Richtung Süden


    Shifty hat ein paar Worte verstanden die am Kutschbock gesprochen wurden.

    Es sollte also in Richtung Süden gehen.


    Die junge Frau trottete hinter dem Fuhrwerk mit.

    Zuerst waren noch mehr Menschen, Pferde, Fuhrwerke und Esel auf der staubigen Straße anzutreffen, nach einiger Zeit und nach einigen Weggabelungen die die anderen Reisenden in alle Himmelsrichtungen verstreuten war Shifty nun alleine hinter dem Fuhrwerk unterwegs.

    Sie konnte leicht Schritt halten, der Ackergaul war nicht all zu schnell unterwegs.


    Nach Süden, hä? dachte Fez, noch immer unentdeckt, von der Ladefläche herab.

    Tja, bleibt mir wohl nichts anderes übrig oder? antwortete Shifty.

    Du weißt noch, was dich dort unten erwartet? fragte Fez.

    Jaaaaa, ich weiß es noch...ist mir aber egal....hier oben muss mal Gras über die Sache mit der Gräfin und den Edelsteinen des Grafen wachsen.

    Dann frag die Leute von der Kutsche ob du mitreisen darfst...alleine zu reisen ist zu unsicher! drängte Fez

    Nein, nein, Danke....ich kenn die doch nicht! antwortete Shifty.


    Shifty kickte gelangweilt eine kleine Haselnuss vor sich her die sie am Straßenrand entdeckt hatte. Sie trat sie etwas zu fest und sie flog in Richtung Fez der sie gekonnt auffing und Shifty mit zusammengekniffenen Knopfaugen ansah.

    Uhhh....die junge Prin....die junge Dame ist ja sooooo schüchtern! witzelte die Ratte.

    Dann werde ich mal nachhelfen!


    Schnell kletterte er mit der Haselnuss in einer Pfote auf das Planendach des Gespannes hinauf und warf die kleine Nuss in Richtung Aljaschas Hinterkopf.



    #264Author Shifty_B (1372990)  25 Nov 22, 06:35
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    Nahe der Strasse nach Auerbach, irgendwann Nachmittags


    Sie hatten gerade zu einer kleinen Pause gehalten, das Pferd brauchte Wasser und die anderen Reisenden hatten auch so ihre Bedürfnisse und ein kleiner Happen zu Essen war auch nicht zu verachten, in der Nähe eines Baches und eines Haselnusshains angehalten als Aljascha sich den Kpf rieb.


    Nicht schon wieder so eine blöde Haselnuss, wenn man alle Nüsse die ihr schon auf den Kopf oder das Wagendach gefallen sind aufgehoben hätte man hätte einen wunderbaren Hasennusskuchen draus machen können, dachte sie. Sie schaute sich um und wunderte sich etwas, standen die nächste Haselnussbäume doch weiter am Wegesrand und nicht hier direkt am Bach, na egal dann wird sie ein Vogel verloren haben.


    „Können wir weiter Grim? Was sagt denn euer Wunderwerkzeug? Schaffen wir es vor Einbruch der Dunkelheit bis zum nächsten Gasthof?“


    Grim hatte den ganzen bisherigen Weg versucht Alrik die Funktionsweise des Astrolabiums zu erklären, ganz besonders wie man damit die Zeit misst. Für Richtungen war der Kompass den Alrik in der Tasche trug wohl praktischer, wenn gleich auch dieser gerade unnötig war denn sowas wie „Die Strasse folgen bis zum Gasthof „Drei Eichen“ an der nächsten Weggabelung, konnten sie gut auch ohne Kompass finden.


    Grim grinste, “Nach letzter Messung von Alrik ist es gerade 4 Uhr nachts.. ich glaube noch verlassen wir uns besser auf unsere eigenen Sinne.. Bis zur Dunkelheit? Na wird schon- muss ja.“

    #265Author Sands (427472) 25 Nov 22, 07:45
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    Auf dem Weg nach Auerbach, nachmittags

    Lomma hatte sich den Weg bis zum Gasthof beschreiben lassen, den die Reisenden bis zum Abend zu erreichen hofften und sich dann wieder verabschiedet. Sie hatte noch auf ein entferntes Wäldchen gezeigt und erklärt, dass sie einen Abstecher dorthin unternehmen wollte, aber am Abend im Gasthof wieder zur Gruppe stossen würde.
    Hubert liess sich von Aljascha noch ausführlich kraulen, dann verschwand er hinter Lomma im hohen Gras.

    Querfeldein kamen Lomma und Johanna tatsächlich schneller voran als wenn sie dem Weg gefolgt wären, der sich mal nach rechts, mal nach links durch das leicht hügelige Gelände schlängelte. Sie hielten regelmässig Ausschau und bemerkten daher auch bald die einzelne Person, die in immer gleichem Abstand hinter dem Wagen herzuckelte. Sie wurde langsamer, wenn der Wagen an einer Steigung langsamer wurde, gerade als wollte sie es vermeiden, den Wagen zu überholen. Lommas Misstrauen war aber schon vorher geweckt worden: in einer Senke des Wäldchens hatten sie Überreste eines Lagerfeuers entdeckt und Reste mehrerer Mahlzeiten, alles nicht älter als höchstens drei Tage.

    "Der Kaufmann hat uns vor Wegelagerern gewarnt", murmelte  Lomma. "Was meinst du, Johanna? Will da jemand den Wagen auskundschaften? Oder ist es nur jemand aus der Grossweinheim, der zufällig den gleichen Weg hat?"
    #266Authorhäring (1359813) 25 Nov 22, 08:26
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    Shiftys Füße taten schon weh und Fez' Haselnusswurf hat nicht den erwünschten Erfolg gebracht.


    Sie war zwar recht gut zu Fuß, aber eigentlich auch zu faul um so lange hinter einem Fuhrwerk herzulaufen, wenn es doch viel angenehmer wäre auf der Ladefläche mitzufahren wie ursprünglich geplant. Geld hatte sie keines und ihr die Fahrt zu erkaufen. Die Edelsteine, die sie in ihren Mantel eingenäht hatte würde sie nicht dafür benützen...


    Shifty blieb stehen und stemmte die Hände in die Hüften.

    "Heda! Heda!" rief sie dem Fuhrwerk hinterher.

    #267Author Shifty_B (1372990) 25 Nov 22, 09:22
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    "Heda! Heda!" rief sie dem Fuhrwerk hinterher.


    Aljascha sah sich um, war das nicht die Frau aus Großweinheim, die die für den Schurken gehalten wurde und auf ihrem Wagen mitgefahren war? . Aljascha blieb stehn und ging der jungen Frau entgegen

    „Seid gegrüßt, habt ihr auf unserem Wagen etwas vergessen… als ihr heimlich mitreisen wolltet? Oder warum scheint ihr uns zu folgen?“

    #268Author Sands (427472) 25 Nov 22, 09:55
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    "Ich ähhhm, tja..." stotterte Shifty, sich die Kapuze etwas aus dem Gesicht streifend. Ihr rabenschwarzes Haar und die braunen Augen blitzten dabei darunter hervor.


    "Ja, ich habe sozusagen etwas auf eurem Wagen vergessen, und dafür möchte ich mich auch nochmal entschuldigen...also nicht für das was ich vergessen habe, sondern für mich als blinde Passagierin...also....ich ähhhm...ich rede Unsinn, haha..." sprach sie verlegen.


    "Ach übrigens...ich heiße Shifty Burbridge..." lächelnd hielt sie Aljascha die Hand hin.


    Sie schielte etwas an Aljascha vorbei in Richtung Wagen wo sich Fez sich quietschend mit einer Hand den Bauch hielt und sich mit der anderen am Rand der Ladefläche abstützte.


    "Hör auf damit!" zischte Shifty ihn an, ihre Augenbrauen drohend hebend.

    #269Author Shifty_B (1372990)  25 Nov 22, 10:11
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    Aljascha ergriff die Hand "Aljascha Bagoltin. Na dann holt was ihr vergessen habt, wenn ihr denn wirklich was vergessen habt?" Aljascha musste grinsen. "Und wenn ihr den selben Weg habt wie wir, springt auf, dem Gaul wird es nichts ausmachen wenn er euch noch zieht, euren Füßen wohl schon."


    OOC: Wie alt ist Shifty so in etwa Aljascha stell ich mir Anfang - Mitte 20 vor (immerhin hat sie erst eine Ausbildung begonnen und danach/davor/wahrend dessen noch als Schreiber gearbeitet... würde Aljascha seie also eher als jünger ansehen oder gleich alt oder älter? Ende OOC

    #270Author Sands (427472) 25 Nov 22, 10:42
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    OOC:

    Eine Gute Idee! Vielleicht könnt ihr alle mal schnell eine ähnliche Beschreibung eurer Charaktere hier reinschreiben damit sich alle Mitleser ein Bild von euren Charaktern machen können!


    Shifty ist 19 Jahre alt, 1,70 Meter groß. Sie hat eine schmale aber kompakte und für eine Frau recht muskulöse Gestalt

    Ihr Haar ist schwarz, gewellt und schulterlang, ihre Augen sind mandelförmig und ihre Augenfarbe ist braun, ihre lippen sind voll, wegen der anhaltenden Trockenheit aber etwas rissig.


    Sie trägt weiche bequeme Wildlederstiefel, eine schwarze Hose aus feiner Wolle, eine Bluse ebenfalls aus Wolle.

    Ihr schwarzer Umhang hat viele Taschen und eine große Kapuze. Das Ganze wird von einem Ledergürtel zusammengehalten.

    Um den Hals trägt sie ein schwarzes Tuch das groß genug ist Mund und Nase zu verdecken. Am linken Ringfinger trägt sie einen Goldring mit einem schwarzen Stein.


    OOC Ende

    #271Author Shifty_B (1372990) 25 Nov 22, 10:55
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    Johanna hatte sich wie ihr von Lomma gesagt wurde abseits des Weges gehalten. Hier lief es sich viel besser, da der Boden weich war und sie einfach geradeaus gehen konnte. Ab und zu schaute sie nach dem Wagen um sicher zu gehen, dass sie ihn nicht verlor.

    Es war ein gutes Gehen, der Beutel nicht zu schwer, die Sonne schien und ihr ging es einfach gut.


    Kurz bevor Lomma wieder bei ihr auftauchte sah sie erstmalig Spuren dass auch andere diese Weg abseits des Weges gegangen waren. Bald darauf betrachteten Lomma und sie die Überreste eines Lagerfeuers.

    "Nun, wenn jemand hier entlang geht, wird er - genau wie ich - nicht daran interessiert sein gesehen zu werden. Ich kann nur hoffen dass es keine Wegelagerer sind. Auf jeden Fall müssen wir vorsichtig und leise sein und die Gegend aufmerksam betrachten." Hubert grunzte zustimmend. Johanna lächelte und gab ihm - Freundschaft und so - wieder ein Stückchen Geräuchertes. Sie musste nur aufpassen, der Keiler war mächtig, mächtig hungrig. Sie grinste.

    #272Author Masu (613197) 25 Nov 22, 11:37
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    OOC Johanna ist eine Cousine von Alrik und etwas älter als er. Sie ein kleines Geheimnis um ihr Alter, ich schätze dass sie 3 Jahre älter als Alrik ist, also 15 Jahre. Sonst hätte ihre Mutter sie sicher nicht so bereitwillig gehen lassen. Sie ist ein hübsches Mädchen mit rehbraunen Haaren und Augen. Letztere auch gerne als Rehaugen bezeichnet.

    Sie ist gewandt, hat ihre Arbeiten immer gut erledigt, ist zuverlässig und sie kann sogar lesen und schreiben.

    OOC Ende

    #273Author Masu (613197)  25 Nov 22, 11:43
    Comment

    Auf dem Karren

    Alrik schwirrte der Kopf von all dem, was Grim ihm über das Astrolabium erklärt hatte und noch angedeutet hatte. Himmel, das konnte doch nicht so schwierig sein - Himmel war das alles schwierig.

    Er versuchte sich wieder daran die Zeit zu errechnen. Diesmal kam er der Sache schon näher, statt 4 Uhr des Morgens war es jetzt laut seiner Berechnung 7 Uhr Nachmittags. Er blickte in den Himmel um nach der Sonne zu sehen. Naja. Es war kurz nach Mittag. Er wurde schon besser.

    #274Author Masu (613197)  25 Nov 22, 11:50
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     OOC
    Lomma ist eine ganz normale ausgewachsene Waldelfe, ohne besondere Merkmale: weder besonders gross noch besonders klein, d.h. einem durchschnittlichen erwachsenen Menschen geht sie ungefähr bis zum Knie. Sie ist schlank und sehnig, wie es ein Leben in ständiger Bewegung erfordert, ein Mensch würde sagen: zierlich. Ihre Haut ist von Wind und Wetter gegerbt und von der Farbe junger Buchenrinde, in langen strengen Winter allerdings wenn man sich kaum an die Luft traut bekommt sie die blässliche Farbe von Silbermoos. Ihre Haare haben die Farbe reifer Bucheckern und ihre Augen die Farbe von reifen Schlehen. Sie trägt die typische Kleidung aus Eichhörnchenleder und - fell: einen knielangen Rock, der in ein langärmeliges Wams übergeht, Leggings, aus Bast geflochtene Schuhe sowie bei Kälte oder Regen einen bodenlangen dicken aus Wolle gefilzten Mantel mit grosser Kapuze, den sie nachts als Schlafsack nutzt und sonst tagsüber als Bündel auf dem Rücken trägt.
    Im vergangenen Sommer hat sie erfolgreich die letzte Prüfung auf dem Weg zum Erwachsenwerden absolviert. Eine Zeitrechnung bzw. Zählung der Lebensjahre eines Individuums wie die Menschen kennen die Waldelfen nicht.
    Waldelfen haben auch erst vor recht kurzer Zeit damit begonnen, die Sprachen der Menschen zu lernen, für eine Verständigung im Alltag reicht es meist (wobei Waldelfen nach Möglichkeit den direkten Kontakt mit Menschen vermeiden). Durch ihre gemeinsame Reise in die Eisberge hat Lomma umfangreiches Wissen über menschliche Sprache, Gewohnheiten usw. sammeln können, aber vieles ist ihr nach wie vor rätselhaft.
    Ende OOC
    #275Authorhäring (1359813) 25 Nov 22, 17:54
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    Auf der Straße in Richtung Süden


    Shifty ließ hinten im Wagen ihre Beine gemütlich im Takt der Hufe auf der staubigen Straße baumeln von der Ladefläche baumeln.

    Fez saß auf ihrer Schulter und beobachtete die verkehrt vorbeiziehende Welt.


    Der schwarze Ritter schien nicht so richtig überzeugt gewesen zu sein, hatte ich zumindest das Gefühl. meinte Fez.

    Ja, da war irgendetwas seltsam...ich habe seine Augen zwar nicht gesehen, aber ich hatte auch das Gefühl, dass er mich am liebsten aufgespießt hätte. Antwortet Shifty


    Und? Was ist nun dein Plan? Ich meine ich bin überall dabei, vor allem wenn es ein wenig Profit bringt! Fez machte eine weit ausholende Pfotenbewegung.

    Tja, mal sehen wie weit wir in den Süden kommen. Wenn wir bis hinunter zum südlichen Ozean und dann noch weiter runter ein Schiff nehmen bis Abdul'Alal reisen, könnte ich doch meiner Mutter einen Besuch abstatten.


    Fez quietschte lachend leise vor sich hin und klopfte Shifty auf die Schulter.

    Na sicher doch...

    #276Author Shifty_B (1372990)  28 Nov 22, 10:24
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    Alrik war es unsympatisch, dass diese Shifty so aus dem Nichts aufgetaucht war. Das war etwas völlig anderes, als ein Wasserdrache der bei ihm daheim zusammen mit Aljascha angekommen war, oder Dieberthe, bei der sie als Gruppe angekommen waren.

    Nein, er mochte Shifty nicht wirklich. Und dann noch die Ratte.

    #277Author Masu (613197)  29 Nov 22, 12:31
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    Als am Abend die Herberge ins Blickfeld der Reisenden kam, tauchte Lomma wie von ungefähr wieder neben dem Wagen auf, den fröhlich grunzenden Hubert im Schlepptau. Das Wildschwein wirkte überraschend satt und zufrieden. Aljascha fiel das auch  sofort auf, aber sie sagte erstmal nichts dazu.
    Im Gegenzug sagte Lomma auch nichts zu der neuen Mitreisenden, in der sie schnell die Person erkannte, die dem Wagen schon seit Grossweinheim gefolgt war. Später beim Essen würde sie sich mit ihr bekannt machen. Der Kleidung nach zu urteilen war die Person nicht um das nötige Kleingeld verlegen gewesen, sondern lediglich um eine Mitfahrgelegenheit. Lomma hatte ja selbst miterlebt, wie schwierig es gewesen war, für Mirmilla eine passende Beförderungsmöglichkeit zu finden.

    Und wie Lomma so darüber nachdachte, welche Bedeutung Pferde und Wagen und weiche Betten unter festen Dächern für die Menschen hatten, da bekam sie auf einmal Zweifel, ob Johanna wirklich mehrere Nächte im Freien gut überstehen würde. Vielleicht konnte sie ihr eine Decke bringen, in der Herberge gab es davon sicher genug ...

    Unterdessen waren sie am Gasthaus angelangt. Grim schickte sich an, das Pferd auszuspannen, aber schon eilte ein Knecht herbei, ihm die Arbeit abzunehmen.
    #278Authorhäring (1359813) 29 Nov 22, 18:01
     
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