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    “Helme für Fußgänger 16.0" NEU: Rücksichtnahme im Straßenverkehr

    Topic

    “Helme für Fußgänger 16.0" NEU: Rücksichtnahme im Straßenverkehr

    Comment

    Wir kommen von hier:


    related discussion: “Helme für Fußgänger 15.0" NEU: Rücksic...


    Der alltägliche Verkehrswahn!

    Author Hawkace (237330) 22 Nov 22, 10:52
    Comment

    Niemand latscht in die Fahrbahn und erwartet, dass der Autoverkehr sofort bremst. Der Radfahrer muss natürlich immer und überall sofort Rücksicht nehmen ... Narf.


    Dafür kommen mir immer mal wieder Radfahrer auf dem Gehweg in die Quere, gerne morgens um 6 ohne Beleuchtung, mit ziemlicher Geschwindigkeit. Froh bin ich schon, wenn sie entgegenkommen, dann kann ich rechtzeitig ausweichen - in die Büsche oder eine zufällige Einfahrt. Von hinten heranrasende finden es nicht nötig, mich auf die Gefahr aufmerksam zu machen. Ein Auto ist mir auf dem Gehweg noch nicht begegnet, die halten sich an ihre Fahrbahn.

    Merke: Es gibt in allen Gruppen Blöde und Unvernünftige und Verallgemeinerungen helfen niemandem.

    #1Author Irene (236484) 22 Nov 22, 11:02
    Comment

    Es ging bei meinem Beitrag nicht um die Idioten, die meinen, sie müssten auf dem Gehweg fahren, und dann noch verlangen, dass alle Welt auf sie Rücksicht nimmt. Die Typen gehen mir auch massiv auf den Zeiger.


    Es ging mir darum, dass niemand erwartet, dass das Auto hält, wenn man als Fußgänger in die Fahrbahn latscht, ohne zu schauen, dass also jeder den Vorrang des Autos anerkennt. Latscht man einem Fahrrad auf der Fahrbahn in den Weg, ist das was anderes.

    #2Author B.L.Z. Bubb (601295) 22 Nov 22, 11:08
    Comment

    zu 301 im alten Faden:


    "Wie grinsessa sagt, ist man als Radfahrer leicht fünfmal so schnell wie ein Fußgänger.

    Wie kommt man darauf, dass ein belebtes Miteinander bei den Geschwindigkeitsunterschieden problemlos funktionieren könnte?"


    Und Autos sind zehnmal so schnell und wiegen das hundertfache. Dennoch sollen die Radfahrer das Problem sein. Das ist doch nicht folgerichtig.

    #3Author B.L.Z. Bubb (601295) 22 Nov 22, 11:10
    Comment

    Nein, das Problem sind nicht "die Radfahrer", sondern dass man in Möwetown offenbar davon ausgeht, dass Fußgänger und Radfahrer sich eine Straße teilen sollen, ohne jede Trennung einfach durcheinanderwuseln.

    Das finde ich als Radfahrer eine Zumutung und würde so eine "Straße" meiden. Dieses "langsam und vorsichtig und hochkonzentriert fahren und schnell reagieren", das laut Möwe da nötig ist, ist eben kein angenehmes Fahren für einen Radfahrer.


    Fahrradfreundlich wäre es, wenn wirklich parallele Fahrradstraßen eingerichtet werden (Fußgänger auch da auf den Gehweg verbannt), aber nicht parallel zu "reine Fußgängerzone" eine "gemeinsame Straße".

    Dann hätten die Fußgänger die Fußgängerzone, die Radfahrer parallel ihre Fahrradstraße und außen rum die Autostraßen.


    Dodostadt hat sowas übrigens, hier gibt es eine Strecke aus Fahrradstraßen, auf denen man bequem an der Fußgängerzone der Innenstadt vorbei kommt. Die Autos nehmen die Ringstraßen ganz außen rum.

    #4Author Dodolina (379349)  22 Nov 22, 11:17
    Comment

    Also mir kommen schon gelegentlich Autofahrer auf die Gehwege - da wo es zu schmal ist für zwei Autos, man aber keine Lust hatte, rechtzeitig oder überhaupt zu warten, da kann man auch mit zwei Reifen auf dem Gehweg fahren. Das kommt aber seltener vor als Radfahrer auf dem Gehweg. Die brauch ich auch nicht. Das machen besonders gern die unbeleuchteten, weil man sie ja auf der Straße nicht sehen würde. Seufz.....

    #5Author grinsessa (1265817) 22 Nov 22, 11:27
    Comment

    Dodolina, mir ging es um räumlich getrennte Wege, wie in der Friedrichstraße. Die Mischung von Fußgängern und Radfahrern in Fußgängerzonen und ähnlichem halte ich auch für suboptimal.

    #6Author B.L.Z. Bubb (601295) 22 Nov 22, 11:31
    Comment

    Dajastadt hat eine Fahrradstraße mit getrennten Fahrbahnen für beide Richtungen. Zwischen den beiden Fahrbahnen verläuft eine Fußgängerallee. Autos sind nicht gänzlich verboten, haben sich aber den Radfahrern anzupassen (was die meisten auch tun).


    Vor der Umwidmung zur Fahrradstraße war die Allee in der Mitte von Radfahrern und Fußgängern gemeinsam zu nutzen, während außen Autos fuhren. Hin und wieder sieht man auch heute noch (6-7 Jahre später) einzelne Radfahrer in der Mitte auf dem Fußweg. Ich frage mich, ob die nicht kapiert haben, wie das mit der Fahrradstraße gemeint ist, oder ob sie auf der Fahrbahn mal von Autofahrern böse bedrängt wurden (das kam besonders am Anfang öfter vor, als die Autofahrer das Konzept "Fahrradstraße" noch nicht kapiert hatten oder nicht einsehen wollten, dass unsere Stadt sowas braucht).

    #7Author Daja (356053) 22 Nov 22, 11:42
    Comment

    Da ist einem die Pappe geklemmt worden, weil er 159 Parkverstöße und 15 Geschwindigkeitsüberschreitungen in einem Jahr angesammelt hat (https://www.tagesspiegel.de/berlin/159-parkve...) und bei der BZ wird Verständnis geäußert (https://www.bz-berlin.de/meinung/falschparker...).


    *facepalm*

    #8Author B.L.Z. Bubb (601295) 22 Nov 22, 11:48
    Comment

     sondern dass man in Möwetown offenbar davon ausgeht, dass Fußgänger und Radfahrer sich eine Straße teilen sollen, ohne jede Trennung einfach durcheinanderwuseln.

    Das finde ich als Radfahrer eine Zumutung 


    So was ähnliches haben wir seit kurzem in Düsseldorf auch - eine der Haupteinkaufsstraßen ist jetzt nach viel generellem Umbau autofrei. In der Mitte, wo früher die Autos fuhren, sind jetzt theoretisch die Radfahrer, links und rechts davon die flanierenden Fußgänger. Leider ist das ganze baulich überhaupt nicht und optisch so gut wir gar nicht getrennt - auf der breiten Mittelspur sind kleine weiße Räder auf das Pflaster gemalt, aber der Bereich hat die gleiche Farbe wie der Rest. Das ganze sieht aus wie eine sehr breite Fußgängerzone. Kein Fußgänger schnallt, dass in der Mitte der Radweg ist. Für Radler geht nur Schrittgeschwindigkeit und Dauerklingeln. Das ist wirklich unglaublich dämlich designt. Warum werden für solche Projekte keine Leute herangezogen, die selbst radeln?

    #9Author Gibson (418762) 22 Nov 22, 11:56
    Comment

    Dodolina, mir ging es um räumlich getrennte Wege, wie in der Friedrichstraße. Die Mischung von Fußgängern und Radfahrern in Fußgängerzonen und ähnlichem halte ich auch für suboptimal.


    Mir ging es vor allem um die Mischung, deswegen hatte ich auch den Post von Möwe dazu zitiert.

    Auf dem Flussuferweg in Dodostadt klappt das Miteinander gut.

    Die eine Flussseite hat einen reinen Fußweg, die anderen einen Fuß-Radweg, wobei darum gebeten wird, dass Fußgänger möglichst die andere Seite benutzen sollen.


    Allerdings gibt es auf der reinen Fußwegseite deutlich weniger Aufgänge zu Brücken und bei Regenwetter auch Matsch, während die gemeinsame Seite asphaltiert ist.

    Es gibt also durchaus Gründe, als Fußgänger die gemeinsame Seite zu nehmen. Da gehen aber wirklich 99% der Fußgänger ganz rechts und nicht kreuz und quer. Deswegen klappt das Miteinander hier, weil Fußgänger vorhersehbar und leicht zu überholen sind. Gruppen oder Hundehalter gehen in aller Regel entweder auf der Wiese neben dem asphaltierten Weg oder eben auf der Fußwegseite.



    Bei der Straße in Dajastadt haben vermutlich einige noch gar nicht mitbekommen, dass der Mittelstreifen gar kein Radweg mehr ist.

    So ein paar Stellen habe ich vor meiner Haustür auch, wo vor ca 5 Jahren Schilder und Markierungen für den Radweg (durch Linie vom Fußweg getrennt) entfernt wurden. Da fahren immer noch jede Menge Radfahrer auf dem jetzt reinen Gehweg rum.

    #10Author Dodolina (379349) 22 Nov 22, 11:59
    Comment

    #9 Das ganze sieht aus wie eine sehr breite Fußgängerzone. Kein Fußgänger schnallt, dass in der Mitte der Radweg ist.


    Und schon melden sich Stimmen, die die Schadowstraße zur reinen Fußgängerzone (mit "Radfahrer absteigen"-Schildern) machen wollen. Ohne bauliche Trennung sehe ich aber auch nicht, wie die häufig wechselnde Fußgängerschaft intuitiv verstehen soll, wo Rad- und wo Fußweg ist. Es kommen ja Leute aus dem weiten Umkreis zum Einkaufen dorthin. Da wartet man vergeblich auf einen Lerneffekt.

    #11Author Daja (356053)  22 Nov 22, 12:24
    Comment

    Unsere wuselige Gemeinschaftsstraße oder eher -zone beginnt als "normale" Fahrradstraße mit getrennten Fußwegen rechts und links, aber im Bereich der Geschäfte und Restaurants ist sie dann durchgehend gepflastert ohne baulich erkennbar getrennte Fußwege. Mag sein, dass es so gedacht war, wie von Gibson geschildert (Radler in der Mitte, Fußgänger außen) aber das weiß keiner. Vielleicht sind sogar Radmarkierungen auf dem Boden - ich habe bisher nicht drauf geachtet. Musste mich ja auf die Fußgänger konzentrieren.

    #12Author Möwe [de] (534573) 22 Nov 22, 12:29
    Comment

    Ich werfe es den Fußgängern auch nicht vor; die können das nicht wissen. Ist einfach doof geplant.

    Ich fände es auch nicht dramatisch, wenn es ganz zur Fußgängerzone würde, das ist es zur Altstadt hin ja auch und wäre keine große Umstellung. Aber nicht so ein Durcheinander.


    Re #8: Besonders regt mich bei dem Kommentar auf, dass es in dem kurzen Kommentar überhaupt keine Argumente gibt. Beziehungsweise das 'Argument', dass ja jeder schon mal ein Knöllchen gekriegt hat. Was diese unbestreitbare Tatsache mit den 159 Knollen und 15 speeding tickets zu tun hat, versucht er gar nicht erst zu erklären. Auch wenn ich zufällig seiner Meinung wäre: das ist einfach grottenschlechter Diskurs und schon allein deshalb die Bytes nicht wert, mit denen es geschrieben ist.

    #13Author Gibson (418762) 22 Nov 22, 12:38
    Comment

    *Sarkasmus ein*


    Aber Gibson, ist doch ganz einfach: Freiheit!

    Freie Fahrt für freie Bürger! Schließt die Freiheit ein, zu parken wo man will. Frag nur mal Herrn Lindner. Oder frag Herrn Kubicki, der beschwert sich über die Regelungswut der anderen Parteien, die immer alles verbieten wollen.


    *Sarkasmus aus*

    #14Author Irene (236484) 22 Nov 22, 13:32
    Comment

    #13: Ich hatte den Eindruck, dass der Kommentar nicht vollständig angezeigt wurde. Sonst kann ich ihn mir nicht erklären. Das Fazit wäre ja, dass es nachvollziehbar ist, wenn man jeden zweiten Tag ein Knöllchen bekommt, weil es zu wenige Parkplätze gibt und die wenigen zu teuer sind.

    #15Author grinsessa (1265817) 22 Nov 22, 13:52
    Comment

    Nö, das ist BZ. Bei den Lesern reicht die Aufmerksamkeitsspanne nicht weiter.

    #16Author B.L.Z. Bubb (601295) 22 Nov 22, 14:02
    Comment

    Ganz gut gelöst scheint mir das Miteinander in Bochum auf der Bongardstraße (direkte Verbindung zwischen Bahnhof und Rathaus). Dort gibt es in der Mitte eine fast niveaugleiche, aber trotzdem abgesetzte und damit baulich erkennbare Fahrbahn für Fahrräder, den Lieferverkehr der Anrainer und Linienbusse, und rechts und links davon breite Streifen, die Fußgängern vorbehalten sind. In Hagen gibt es beim Theater etwas Ähnliches, wenn auch nicht ganz so konsequent umgesetzt.

    #17Author Pottkieker (871812)  22 Nov 22, 14:28
    Comment

    dass der Kommentar nicht vollständig angezeigt wurde


    Das habe ich eine ganze Weile auch gedacht, aber dann nichts weiter gefunden, trotz intensiver Suche. Da habe ich dann auch gefolgert, dass es zu mehr nicht gereicht hat.

    #18Author Gibson (418762) 22 Nov 22, 14:42
    Comment

    Bei den Knöllchen kann man sich sicher streiten, auch wenn die reine Anzahl auch eine Aussage darstellt, wie dieser Verkehrsteilnehmer zu Regeln generell steht. Aber nicht angepasste oder überhöhte Geschwindigkeit ist eine der Hauptursachen für schwere Unfälle. Da wäre mir manchmal die kanadische Methode auch bei uns willkommen - bei mehreren speeding tickets in einem definierten Zeitraum kann die Versicherung den Schadensfreiheitsrabat nach oben anpassen.

    #19Author AGB (236120) 22 Nov 22, 15:19
    Comment

    Naja, alle zwei Tage ein FESTGESTELLTER Parkverstoß lässt ja drauf schließen, dass die Dinkelziffer bei diesem Exemplar noch wesentlich höher ist.

    #20Author B.L.Z. Bubb (601295) 22 Nov 22, 15:25
    Comment

    #20 Von der Roggen- und Gersteziffer ganz zu schweigen.


    scnr

    #21Author Möwe [de] (534573) 22 Nov 22, 15:48
    Comment

    auch wenn die reine Anzahl auch eine Aussage darstellt, wie dieser Verkehrsteilnehmer zu Regeln generell steht.


    Das ist das Problem. Falschparken allein ist sicher kein Grund, jemanden die nötige Reife zum Führen eines Autos abzusprechen. Aber offenbar gilt für diesen Mann ja: ich kaufe mir meine eigenen Regeln, ich kann's mir leisten. Und da bin ich schon froh, dass er aus dem Verkehr gezogen wird, bevor diese Einstellung zu Verletzungen führt.


    #21: ;-))

    #22Author Gibson (418762) 22 Nov 22, 17:31
    Comment

    Cyclists Break Far Fewer Road Rules Than Motorists. That's the headline of an article in Forbes magazine. The first paragraph reads, A new study from the Danish Road Directorate shows that less than 5% of cyclists break traffic laws while riding yet 66% of motorists do so when driving. The Danish Cycling Embassy, a privately-funded NGO, puts this down to visibility: law breaking by cyclists is “easy to notice for everyone” but transgressions by motorists, such as speeding, are harder to spot.


    The full article is here: https://www.forbes.com/sites/carltonreid/2019...

    #23Author Martin--cal (272273) 22 Nov 22, 18:47
    Comment
    Und Regelverstöße seitens Autofahrern sind moralisch irgendwie "akzeptiert(er)" - 59 km/h statt 50, 38 statt 30, 120 statt 100, alles völlig im Rahmen und keiner Rede wert. Aber wehe, wehe und dreimal wehe dem Radfahrer, der ohne Gefährdung anderer eine rote Ampel überfährt ;-)
    #24Author B.L.Z. Bubb (601295) 22 Nov 22, 18:56
    Comment

    Right, all motorists know that a speed limit is a Soll-Vorschrift, not a Muss-Vorschift. 😉 related discussion: Muss-Vorschrift / Soll-Vorschrift

    #25Author Martin--cal (272273) 22 Nov 22, 19:08
    Comment
    😂
    #26Author B.L.Z. Bubb (601295) 22 Nov 22, 19:16
    Comment

    In einem Link unter dem von Martin geposteten Artikel gefunden:

    Beanland’s study concludes that “cycling experience is associated with more efficient attentional processing for road scenes” and she suggests that road safety would be improved for all if more motorists also cycled.


    https://www.forbes.com/sites/carltonreid/2018...


    Anscheinend hat eine englische Versicherung herausgefunden, dass Autfahrer, die auch Fahrrad fahren, bedeutend weniger Schaden verursachen 🙂

    #27Author grinsessa (1265817)  22 Nov 22, 22:05
    Comment

    Autofahrer, die auch Fahrrad fahren, bedeutend weniger Schaden verursachen. I'm sure that's true. Just this morning, a driver cut me off (OT - how do you say that in German?) to enter a driveway - I had to brake hard to avoid crashing into her. It's something I would never do when I drive a car.

    #28Author Martin--cal (272273) 22 Nov 22, 22:23
    Comment

    how do you say that in German?


    jemanden schneiden: sie hat mich geschnitten

    #29Author Gibson (418762) 23 Nov 22, 00:28
    Comment

    🙂

    #30Author Martin--cal (272273) 23 Nov 22, 01:01
    Comment

    Da finde ich es doch beruhigend, wenn die Autofixierung eine durchgehende Komponente in der Beschlußfassung von allgemein gültigen Regeln gilt

    Ein interessantes Interview zur neuesten Vorlage des FGSV zum Thema Verkehrsplanung: "Parkplätze sollen künftig breiter werden, weil Fahrzeuge breiter geworden sind, schlägt die Forschungsgesellschaft FGSV vor."

    https://www.deutschlandfunkkultur.de/parkplat...


    Zwei Fragen dazu:

    Wer hat schonmal von de FGSV gehört?

    Und wer kann dem schlüssigen Argument der FGSV etwas entgegensetzen?

    Ich finde es schon etwas erschreckend, wie selbstverständlich der geneigte Autokäufer es hinnimmt, dass das neue Automobil immer mehr Raum in Anspruch nimmt, wenn es doch auf der anderen Seite heißt: Öffentlicher Raum ist teuer und es steht davon immer weniger zur Verfügung.

    Vor allen Dingen unter dem Umstand, dass der größte Teil dann doch nur allein im Fahrzeug unterwegs ist. Eine immer größer werdende Anzahl von Passagieren ist somit schonmal kein Argument für diese überbreiten und überlangen Boliden.

    #31Author petewald_DE (1202508) 23 Nov 22, 09:21
    Comment

    Naja, wenn man die Markierungen der einzelnen Plätze auf Parkplätzen und in Parkhäusern breiter macht, dann gibt es eben weniger einzelne Plätze.

    Damit passt man einerseits die Infrastruktur der Realität an (es passen ja nicht mehr alle SUVs in die markierten Linien, wenn man auch noch aussteigen können will) und reduziert die Zahl der Parkplätze, die zur Verfügung stehen.


    Man kann ja nicht plötzlich das Parkhaus größer machen oder dem Supermarktparkplatz noch 20qm hinzufügen, damit da die gleiche Zahl an Plätzen drauf passt wie vorher, nur eben breiter.

    Und bei Parkstreifen am Straßenrand ist es eh egal, da ragen die Autos ja jetzt schon teilweise über den Rand und der Spiegel nimmt Platz von der Fahrspur weg.


    Wenn man die Parkstreifen verbreitern will (am besten die Fahrspuren auch), dann reicht es eben nicht mehr für 2 Spuren pro Richtung.

    Also gibt es nur eine Autospur pro Richtung und der Platz, der übrig bleibt, wird eine schöne Fahrradspur pro Richtung. Ist doch super.

    #32Author Dodolina (379349)  23 Nov 22, 09:26
    Comment

    ...und reduziert die Zahl der Parkplätze, die zur Verfügung stehen


    Was wiederum zur Folge hat, dass entweder neue Parkhäuser u./o. auf Kosten der Umwelt (Vernichtung von Grünflächen) neue Parkplätze errichtet werden oder die armen Autofahrer in ihrer Not Bürgersteige und Radwege zuparken "müssen".

    Oder auch beides.


    Man sollte die Autos wieder kleiner bauen. Früher haben auch ganze Familien in einen Käfer oder R4 gepasst. Mit Gepäck.

    #33Author Möwe [de] (534573)  23 Nov 22, 09:31
    Comment

    Man reduziert ja nur die zählbaren Parkplätze, wenn man die Markierungen an die echte Breite anpasst. Wenn auf heutige 6 Markierungen eh nur 5 Autos passen, ist es auch egal, wenn man da nur noch Linien für 5 Plätze hinmalt.

    Immerhin würden dann die Anzeigen an Parkhäusern wieder stimmen, weil wirklich jedes Auto nur einen der gezählten und marktierten Plätze braucht. Dann funktionieren auch Parkleitsysteme wieder und man muss viel weniger nach einem wirklich freien (und nicht nur frei angezeigten) Platz suchen.


    Diese Änderung der Markierungen würde also wenig an der Realität ändern, aber auch den Autofahrern das Leben leichter machen.


    Klar sollte man wieder kleiner bauen.

    Wobei es mit 3 Kindersitzen hinten heute schon ein breites Auto braucht, wo früher die Kinder weniger geschützt waren, weil ohne Sitz. Das ist schon eine Entwicklung, die nicht ganz verkehrt ist, aber eben die Breite braucht.

    So ganz einfach kann und sollte man nicht mehr Familien in kleine Autos stecken.

    Erst wenn die Kinder keine Sitze mehr brauchen (so ab 10 oder 11 Jahren), kann man wieder zusammenrücken.

    #34Author Dodolina (379349) 23 Nov 22, 09:43
    Comment

    Wenn nur Familien mit mindestens 3 Kindern im Kindersitzalter breite Autos kauften, hätten wir keine Last mit halben Plätzen, die in Parkhäusern übrig bleiben.

    #35Author Daja (356053) 23 Nov 22, 09:53
    Comment

    Man sollte die individuellen Parkplätze mit Lichtschranken markieren, so dass Leute, die zwei Plätze beanspruchen, auch für zwei Plätze bezahlen. Oder noch besser durch kleine Mäuerchen. Dann müssen die Leute, deren Autos zu groß sind, eben am Stadtrand parken und den Bus in die Innenstadt nehmen. Ich habe etwas ähnliches wie Möwe auch schon mal hier geschrieben: der Ansatz, die Stadt an die Autos anzupassen statt umgekehrt, wäre in einer nicht irren Welt reine Satire.


    Für Leute, die tatsächlich drei oder mehr Kinder im Kindersitz haben, könnte man spezielle Parkplätze ausweisen.

    #36Author Gibson (418762)  23 Nov 22, 11:06
    Comment
    Das Problem haben auch viele Eigenheimbesitzer, die in den 70/80er Jahren gebaut haben inclusive damals Normgerechter Einzelgarage, die heutzutage nur noch für Kleinwagen Platz bietet. Der beliebte SUV kämpft dann mit den nicht-Garage-Besitzern um einen der wenigen Parkplätze am Strassenrand.
    #37Author drkimble (463961) 23 Nov 22, 11:14
    Comment

    Warum die Kärren immer und immer breiter werden müssen, verstehe ich auch nicht. Das bedeutet mehr Gewicht, mehr Spritverbrauch, mehr Platzverbrauch - ohne einen wirklichen Vorteil. Wenn man das gesetzlich irgendwie regeln könnte ... Meinetwegen könnt sogar mein Kleinwagen noch schmäler sein. Wenn man ab und an mal einen alten Mini, R4 oder Fiat 500 auf der Straße sieht, kann man kaum glauben, wie schmal die waren und doch ganze Familien in den Italienurlaub gebracht haben. Wenn man dageben diese superbulligen neuen Minis dagegen anschaut ...


    An einem P+R-Parkplatz in München gibt es extra breite Parkplätze für Leute mit Kinderwägen, so dass man den Kinderwagen neben da Auto schieben kann. Da wär's mal interessant, ob die überbreiten SUVs die gute Idee der Parkplatzplaner nciht schon wieder ausgebremst haben.

    #38Author Selima (107)  23 Nov 22, 11:18
    Comment

    Das mit den Extraparkplätzen gibt es ja eigentlich schon für Kinderwagen. Wenn man ein Baby im MaxiCosi aus dem Auto hebt, braucht man viel Platz, unabhängig von der Breite des Autos. Aber leider gibt es genug Leute, die die praktisch in Ausgangsnähe liegenden Parkplätze für sich beanspruchen, auch wenn sie kein Baby oder Kinderwagen dabei haben.

    #39Author grinsessa (1265817) 23 Nov 22, 11:23
    Comment

    Wir haben extra ein Auto mit drei Kindersitzen gesucht - und keinen SUV! Aber ja, das ist schon ein Problem. Jetzt sind wir schon länger aus dem Kinderwagenalter raus, aber die extra breiten Parkplätze für Familien waren echt super, weil man da eben auch die Tür weiter aufmachen konnte, um das Kind in die Babyschale zu legen, oder sich gut zum Anschnallen ins Auto beugen konnte.


    Edith schlägt mit grinsesssa ein :)

    #40Author estrellita (236267)  23 Nov 22, 11:24
    Comment

    Wie viel Extrabreite verdanken die Autos eigentlich ihren Seitenairbags?

    #41Author Daja (356053) 23 Nov 22, 11:33
    Comment
    Bei uns im Wohnviertel gibt es viel! zu wenig Parkplätze,weil eben Familien mit erwachsenen Kindern mehrere Autos haben.

    Ebenso gibt es zwei Supermärkte mit großen Parkplätzen, die nach Ladenschluss abgesperrt werden. Ich nehme an, das hat mit Haftung zu tun. Vielleicht gibt es auch die Sorge, dass Fahrzeuge nicht rechtzeitig zu Ladenöffnungszeiten wieder weg sind?

    Wäre es nicht sinnvoll eine rechtliche einfache Lösung zu finden, wo so viel verbaute Fläche stundenlang leer steht? Die Schließzeit ist ja länger als die Öffnungszeiten.

    Was meint ihr dazu?
    #42Author senseless.at (777729) 23 Nov 22, 11:45
    Comment

    Natürlich braucht es Familien- und ja auch Behindertenparkplätze, die mehr Platz bieten als ein normaler Parkplatz.

    Und auch ein Rollstuhl oder Rollator im Kofferraum geht mit den alten Kleinwagen nicht. Der B-Max von älteren Verwandte ist zwar kein SUV, aber viel kleiner dürfte der Kofferraum nicht sein wegen dieser Mobilitätshilfen.


    Auch viele Ältere ohne das AG (außergewöhnlich gehbehindert) im Behindertenausweis brauchen Hilfe beim Aufstehen oder einfach mehr Platz, weil sie dir Tür weit aufmachen müssen, um sich daran festzuhalten.


    Gerade für Ältere ist es auch einfacher, wenn der Sitz höher ist.

    Ein höheres Auto braucht für eine stabile Straßenlage aber auch mehr Breite.

    Und dann wird es zum Wettrüsten, weil man in kleineren, niedrigeren Autos einfach weniger Überblick hat und deswegen mehr der größeren, hohen Autos verkauft werden.

    #43Author Dodolina (379349) 23 Nov 22, 11:45
    Comment

    Schau dir mal die großen Parkplätze an, die zwar befahrbar nach Geschäftsschluss sind, wo aber Parkverbot dran steht. Morgens muss erst mal eine Kehrmaschine drüberfahren, um die Spuren der Nacht, Flaschen, Dosen, Kartons etc. zu beseitigen. Und die überquellenden Abfalleimer müssen ausgeleert werden. Wer zahlt??

    #44Author renateheinz (1125123) 23 Nov 22, 16:55
    Comment

    Nach der Beschreibung in #44 parken die Leute da aber nicht, sondern feiern. Oder tragen zur Bevölkerungsvermehrung zu (obwohl das vermutlich eher ein US-Klischee ist). Das ist was anderes.


    Man könnte theoretisch eine Schranke einrichten (haben manche Supermarkparkplätze eh) und die Plätze von 23 Uhr bis 7 Uhr monatsweise vermieten. Aber praktisch ist das wahrscheinlich zu spät für die meisten Arbeitnehmer und sonstige Kfz-Besitzer. Man kann ja schlecht von Arbeitsschluss bis elf um den Parkplatz kreisen. Ich glaube eher nicht, dass nach Ladenschluss der größeren Supermärkte noch hunderte von Leuten einen Parkplatz suchen. Und die, die nach Mitternacht nach Hause kommen, stehen meist nicht um 6 Uhr auf. Deshalb sehe ich im Moment nicht, wie man diesen Platz nutzen könnte.

    #45Author Gibson (418762)  23 Nov 22, 19:10
    Comment

    Allenfalls sonntags, z. B. als zusätzliche Parkflächen für benachbarte Sportanlagen, Veranstaltungsstätten oder Lokale, die dann vielleicht sogar den größten Zulauf haben.

    #46Author Pottkieker (871812) 23 Nov 22, 19:52
    Comment

    Ich komme auf dem Weg zur Arbeit an mehreren Supermärkten vorbei, oft sehr früh am Morgen, noch vor sechs Uhr. Dabei kann ich sehen: Die Parkplätze werden dann von den anliefernden LKW benötigt, um an die Laderampe und wieder hinaus zu rangieren. Sind teilweise sehr groß und mit Anhänger. Wenn die Parkplätze mit PKW belegt wären, hätten die Fahrer*innen Probleme beim Rangieren und würden noch eine Hilfe zum Einweisen benötigen.

    #47Author Irene (236484) 23 Nov 22, 21:03
    Comment
    Ich verstehe eure Argumente.

    LKW Anlieferung wäre kein Problem, weil diese auf der anderen Gebäudeseite erfolgt.
    Da zu den abendlichen Öffnungszeiten nur ein kleiner Teil des Parkplatzes benötigt wird und auch in den Morgenstunden nur wenige Plätze besetzt sind (die Tagesrandzeiten haben nicht so viele Kunden und es gibt sehr viele Parkplätze) gäbe es wahrscheinlich Möglichkeiten den Anrainern zumindest Teile zur Verfügung zu stellen, aber wahrscheinlich ist der Aufwand zu groß.
    #48Author senseless.at (777729) 23 Nov 22, 22:53
    Comment

    Die Weihnachtsfeier im Pflegeheim war gut besucht. Kein Wunder, die Band ist ja auch spitze. Leider gibt es nur Parkmöglichkeiten für die Mitarbeiter und die normalen Besucher. Der heutige Parkplatzmangel führte dazu, dass die Besitzer von zwei Autos dreimal ausgerufen werden mussten, ihr Goldstück aus der Rettungszufahrt zu entfernen. Es ist doch immer wieder schön zu sehen, wie die besinnliche Jahreszeit dazu führt, dass Menschen ihre Herzen für andere öffnen und auch an ihre Sorgen und Bedürfnisse denken.

    #49Author Schw4rzbeere (949126) 30 Nov 22, 18:55
    Comment
    Übrigens hat einer der Supermärkte jetzt eine Tafel aufgestellt, dass der Parkplatz an Sonn- und Feiertagen genutzt werden darf.
    Ich finde das hilfreich, weil zumindest Besucher leichter einen Platz finden.
    #50Author senseless.at (777729) 01 Dec 22, 00:12
    Comment

    Auf Spiegel.de: autofahrer-muessen-an-hamburger-ampel-kuenftig-um-gruen-betteln


    Den Ausdruck "Bettelampel" kannte ich bisher nicht...

    Aber die Umkehr dieses Konzepts finde ich gut.

    #51Author Zugi (797273) 02 Dec 22, 13:55
    Comment

    Ich hab mir das eben mal angesehen - scheint mir das gleiche Prinzip, wie die bislang schon existierenden Bedarfsampeln, die allerdings über Sensor-Schleifen im Straßenbelag ansprechen. Ampel immer Rot, fährt ein Auto vor, läuft die Schaltung an und gibt grün, sobald es für den Kreuzungsbereich passt. Was diesen Ampeln bislang fehlte, war eine Art Dauergrün für Fußgänger oder auch Radfahrer.


    Wenn nun Radfahrer und Fußgänger beide Dauergrün haben, wer von den beiden muss dann auf wen achten und Vorrang geben?

    #52Author La chatte (823589) 02 Dec 22, 14:22
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    Das kommt sicher auf die Kreuzung an. Wenn (hoffentlich meist) Rad- und Fußweg voneinander getrennt sind, kann man einigermaßen leicht nebeneinander herleben. Auf gemeinsam genutzten Wegen muss meines Wissens primär der Stärkere/Schnellere auf den Schwächeren/Langsameren achten (so wie auf der Fahrbahn die Autos auf die Radfahrer), was den Langsameren aber nicht davon befreit, auf seine Umgebung zu achten und vor Richtungswechseln nach hinten zu gucken.


    Es ist augenscheinlich gar nicht so einfach, den notwendigen Sicherheitsabstand vom Langsameren einzuhalten. Meine Kinder flitzen auch immer ganz eng an Fußgängern vorbei, obwohl ich ihnen jedes Mal sage, sie sollen Abstand halten. Und sogar schon das Experiment gemacht habe, wie es sich anfühlt, wenn man steht und einer schlenzt 20cm neben einem vorbei. Das haben sie damals sogar eingesehen. Aber es verfängt nicht. Genau so wenig wie bei gewissen Autofahrern.

    #53Author grinsessa (1265817) 02 Dec 22, 14:37
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    An Autokreuzungen gibt es auch bisher eine Dauergrün für Fußgänger in Richtung der bevorzugten Straße, die eben genau wie die Autos in diese Richtung nur warten müssen, wenn Querverkehr die Ampel anfordert.


    Die neue Funktion besteht darin, das System nicht für nachrangige Straßen an Ampelkreuzungen zweier Straßen zu verwenden, sondern auch an reinen Fußgängerüberwegen, wo nur ein Fußweg oder ein Fuß-Rad-Weg oder Fußweg neben Radweg die Straße kreuzt.

    Und neu ist dabei, dass bei Aktivierung der Schleife eine Infrarotkamera eingesetzt wird, die den aktuellen Querverkehr (Fußgänger und Radfahrer) im Blick hat und die Phase entsprechend steuert.

    #54Author Dodolina (379349) 02 Dec 22, 14:45
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    Karlsruhe hat einen ähnlichen Versuch wohl abgebrochen:


    https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemb...


    "Lange Wartezeiten für alle: Dauergrün-Ampeln in Karlsruhe noch kein Erfolg


    Dauergrüne Ampeln für Fußgänger und Radfahrer sorgen für mehr Wartezeiten für alle Verkehrsteilnehmer. Das ist das Zwischenergebnis eines Pilotprojekts in Karlsruhe.


    Das Karlsruher Projekt hat bundesweit für Aufsehen gesorgt. Seit November wird eine Fußgängerampel getestet, die dauerhaft Grün zeigt. Autofahrer müssen hier warten und selbst Grün anfordern. Das Zwischenergebnis ist für die Beteiligten eine Überraschung: Alle Verkehrsteilnehmer müssen nun länger warten."

    #55Author B.L.Z. Bubb (601295) 02 Dec 22, 15:19
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    In Karlsruhe scheinen die Ampeln aber für jedes herannahende Auto die Fußgängerampel auf rot geschaltet zu haben. Das ist ja was ganz anderes, als wenn die Ampel erst feststellt, ob Fußgänger oder Radler im Kreuzungsbereich sind, bevor die Autos grün bekommen.

    #56Author grinsessa (1265817) 02 Dec 22, 15:23
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    Vor Allem war die Begründung, dass eben zu oft geschaltet würde und es dadurch zu oft zu Wartezeiten kommt.

    Dann muss man eben eine Schaltung einbauen, die den Fußgängern eine gewisse Dauer der Grünphase garantiert und ebenso eine maximale Länge der Rotphase. Dann warten Fußgänger und Radfahrer bestimmt nicht länger als vorher, die Autos allerdings schon.


    Aber das Grundargument stimmt schon:

    Sinnvoll ist das nur, wenn es an der Stelle deutlich mehr querenden Fuß-Rad-Verkehr gibt als Verkehr entlang der Straße (Autos und ggf ebenfalls Radfahrer).

    Aber es wäre ja schon viel gewonnen, wenn es da eingesetzt würde, wo es eben sinnvoll ist.



    In Dodostadt gibt es Bettelampeln, die man als Fußgänger erst einschalten muss, wenn man sie benutzen will.

    Das ist evtl sinnvoller, weil Fußgänger bei wenig Verkehr einfach ohne Ampelnutzung gehen. Und das auch dürften, denn "Ampel aus" ist ja nicht "Ampel rot".

    Nur bei mehr Verkehr fordert man sich ein grün an und wartet dann weniger als ohne Ampel auf eine Lücke im Verkehr. Da kenne ich 2 Ampeln, an denen das so ist und offenbar problemlos funktioniert.

    #57Author Dodolina (379349) 02 Dec 22, 15:30
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    Ein Forschungsprojekt will herausfinden, ob Unfallberichte zu Gunsten des Autofahrers formuliert werden.

    "Der Autoverkehr hat in Deutschland seit Jahrzehnten Priorität vor Fußgängerinnen und Radfahrern. Ein internationales Forschungsteam will klären, ob das auch sprachlich so ist."

    "Als Beispiel wird diese Formulierung angeführt: Ein Fußgänger sei mit einem Auto zusammengestoßen, weil der Autofahrer nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte."

    Näheres dazu hinter folgendem Link zu Deutschlandfunk Nova

    https://www.deutschlandfunknova.de/nachrichte...

    #58Author petewald_DE (1202508) 21 Dec 22, 12:12
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    Wie mir gestern anschaulich vor Augen geführt wurde, gibt es auch im neuen Jahr Radfahrer, für die ich Nachhilfe beim Bubb brauche, um ihre Blödheit angemessen zu beschreiben, Da mir die Geschichte ohnehin niemand glauben würde, werde ich sie Euch vorenthalten, und sage - passend zum Fadenthema - nur soviel: Sie trugen nicht mal Helme und haben die Sache trotzdem weitgehend unverletzt überstanden!


    Mir ist natürlich klar, dass es im neuen Jahr auch bei den anderen am Straßenverkehr teilnehmenden Gruppen Mitglieder gibt, die bei Wettbewerben um das Negativbeispiel des Jahres schwerlich außen vor gelassen werden können.

    #59Author harambee (91833)  02 Jan 23, 11:00
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    Andeuten und dann nicht erzählen ist aber gemein, Harambee.

    #60Author Dodolina (379349) 04 Jan 23, 10:19
     
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