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    Was lest Ihr gerade? - Folge 2

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    Was lest Ihr gerade? - Folge 2

    Kommentar

    2011 eröffnete Galeazzo in der Rubrik "Land und Leute" einen Faden mit diesem Titel. Es gab dann eine Schreibpause (posters' block?) von elf Jahren, bis es im Juli 2022 wieder weiterging - mit dem Mitteilen und Teilen des immer individuell geprägten Lesestoffs. Siehe auch: Was lest Ihr gerade? * - #301 

    Viel Freude!

    Verfasser Seltene Erde (1378604)  26 Apr. 23, 19:31
    Kommentar

    Dann weihe ich mal ein:


    How High We Go in the Dark von Sequoia Nagamatsu, allerdings als Hörbuch. Jedes Kapitel handelt von einer anderen Person und wird auch von einem anderen Sprecher bzw. Sprecherin gelesen, und zwei davon fand ich leider wirklich schlecht, das hat mir diese beiden Kapitel ziemlich verleidet.


    Das Ende gefiel mir nicht sehr, aber sonst fand ich es gut. Erinnert mich etwas an "Cloud Atlas". Ich werde es vermutlich, wenn ich genug vergessen habe, noch mal selbst lesen, mit meiner eigenen Stimme im Kopf und in meinem eigenen Tempo.


    Etwas OT gucke ich übrigens gerade "Station Eleven", das ich als Buch sehr mochte, und die Serie - obwohl sie wohl ziemlich abweicht - gefällt mir bisher auch gut. Für Buchverfilmungen sind solche Miniserien wirklich das ideale Medium. "Ein Buch gucken" nenne ich das.


    Ein Buch richtig lesen kann ich gerade nicht, weil ich in der Pause des LEO-liest-Buchs hänge... ;-)

    #1Verfasser Gibson (418762)  26 Apr. 23, 20:01
    Kommentar

    "Himalaja - Mit dem Fahrrad durch Kaschmir, Nepal und Sikkim" - von Bettina Selby.

    Verlag Piper. Anno 1994, das Original jedoch von 1984.

    Selby ist eine Engländerin, geboren 1934 - scheint noch zu leben.

    Mit Ende 40 legte sie los mit ihren Radreisen. In diesem Buch erzählt sie von ihrer Radreise von Karachi bis Kathmandu. Ich finde es spannend.

    Das Buch ist aus dem Englischen übersetzt (sehr gut - sonst könnte ich es nicht lesen).

    Komischerweise ist in der Fotostrecke kein einziges Foto der Autorin (zumindest nicht in meiner Ausgabe) - das wäre heute nun wirklich anders! -, sondern nur von den Menschen und Landschaften, denen sie begegnete. Auf der Rückseite ein verschwommenes Porträt. Ich brauche möglichst immer ein Bild vor Augen und fand ein wenig was auf G°°gle. Hier schrieb sie wohl mal was über sich. http://www.bettinaselby.com/bettinas.htm (Man störe sich nicht an dem in der zweiten Zeile erwähnten "11. Weltkrieg".)

    Ob jemand hier ihre anderen Bücher kennt?

    #2Verfasser Seltene Erde (1378604)  02 Mai 23, 18:46
    Kommentar

    Ewald Arenz, Die Liebe an miesen Tagen

    Ernst Kreuder, Die Gesellschaft vom Dachboden

    Ernst Kreuder, Herein ohne anzuklopfen

    #3Verfasser MiMo (236780)  31 Mai 23, 10:17
    Kommentar

    Leichte Kost gegen den Digitalisierungsfrust in der Arbeit:

    Ein Buch von dem Journalisten Georg Cadegiannini und seiner Familie mit den 6 Kindern.

    "Aus Liebe zum Wahnsinn"

    (Sehe gerade, mittlerweile sind es 7. Das Buch ist schließlich von 2012.)

    #4Verfasser Seltene Erde (1378604) 01 Jun. 23, 19:14
    Kommentar

    Corpus Delicti von Juli Zeh

    Die Autorin überzeugt ich immer wieder - dies hier ist eine Geschichte, die schräg anmutet, aber wenn ich an Orwell 1984 zurückdenke und nun sehe, wo wir gelandet sind, ist "die Methode", die in diesem Buch regiert, gar nicht so abwegig.

    #5Verfasser La chatte (823589) 01 Jun. 23, 19:25
    Kommentar

    Ned Beauman: Venomous Lumpsucker


    Ein Titel, den ich unwiderstehlich fand, und dann stellte sich heraus, dass der Inhalt auch interessant klang.

    #6Verfasser Gibson (418762)  08 Jun. 23, 19:28
    Kommentar

    "Tagebuch eines Buchhändlers" von Shaun Bythell, der ein Antiquariat in Schottland führt.

    #7Verfasser Red Poppy (876587) 08 Jun. 23, 22:15
    Kommentar

    The Fortune Men von Nadifa Mohamed

    Gerade erst angefangen, nachdem ich vor ca einem Jahr eine Besprechung dazu gehört habe. (Kaufen geht im Zeitalter von eBooks schneller als lesen)


    Und ein wenig OT: Dank an Dragon, da sie mehrfach (auch hier) den Podcast Backlisted empfohlen hat und sie wirklich interessante Themen/Bücher haben.

    #8VerfasserDixie (426973) 08 Jun. 23, 23:27
    Kommentar

    Buch - Viktor Frankls "Der Mensch vor der Frage nach dem Sinn"


    Podcast (u.a.): "The History of the English Language"

    #9Verfasser Knittelcity (282544) 09 Jun. 23, 03:46
    Kommentar

    Ich kann "Lenin kam nur bis Lüdenscheid" empfehlen. Von 2005. Richard David Precht (geb. 1964) beschreibt mit viel politischem Hintergrund seine Kindheit und Jugend.

    https://www.booklooker.de/B%C3%BCcher/Richard... (süß, er aufm Cover als Kleiner)

    #10Verfasser Seltene Erde (1378604)  19 Jun. 23, 09:40
    Kommentar

    Tade Thompson: Far from the light of heaven.

    #11Verfasser Gibson (418762) 19 Jun. 23, 13:37
    Kommentar

    "Dark Matter" von Blake Crouch. Science-Fiction-Thriller-Kracher, sehr spannend, intellektuell anregend und streckenweise emotional; sehr empfehlenswert. Wird angeblich als Miniserie verfilmt.


    @ 11: Dazu habe ich neulich eine begeisterte Rezension auf Youtube gesehen. Sag mal Bescheid, wie es Dir am Ende gefallen hat.

    #12Verfasser mad (239053)  19 Jun. 23, 14:18
    Kommentar

    Gerade beendet: Zora Neale Hurston: Their Eyes Were Watching God


    Jetzt John Steinbeck: Früchte des Zorns

    #13Verfasser cassandra _1 (1375961) 19 Jun. 23, 15:51
    Kommentar

    Mit großem Vergnügen Howards End von E.M. Forster.

    #14Verfasser penguin (236245) 19 Jun. 23, 22:28
    Kommentar

    So, ich bin durch mit Tade Thompson. Es hat mir eigentlich gut gefallen (es ist schon das zweite von dem Autor), nur das Ende fand ich irgendwie unbefriedigend, als hätte es eine Deadline gegeben und das letzte Stücke wäre weniger sorgfältig geschrieben und durchdacht. Außerdem habe ich etwas nicht verstanden, aber das mag an mir liegen - vielleicht habe ich schlicht etwas überlesen. Aber generell hab ich es gern gelesen, mochte Sprache, Charaktere und Handlung und werde auch noch mehr von ihm lesen.

    #15Verfasser Gibson (418762) 21 Jun. 23, 13:39
    Kommentar
    Soeben erworben:

    Der Verfassungsschutz. Wie der Geheimdienst Politik macht. (Ronen Steinke)


    "Der Verfassungsschutz ist dafür da, die Demokratie zu schützen. Doch er verhalte sich in seiner Überwachungspraxis in Teilen demokratieschädigend, sagt der Autor Ronen Steinke in seinem neuen Buch. Eine Diskussion über die Legitimität des deutschen Verfassungsschutzes sei überfällig, sagt der Jurist in SWR2.
    Der Inlandsgeheimdienst, so Steinke, der in Deutschland mit 8000 Agentinnen und Agenten unterwegs sei, überwache im Land auch Menschen, die sich legal politisch engagieren. „Diese Menschen, die lauschen und horchen, sind nicht auf der Suche nach Straftätern, sondern sie wollen herausfinden, wie die Leute politisch ticken und wir sollten darüber nachdenken, ob das zu einer Demokratie passt“, sagt der Autor. [...] Es mache große Schlagzeilen, dass der Verfassungsschutz die Partei AfD im Visier hat. Doch es würde niemand bemerken, dass auch kleine, harmlose Gruppen und Menschen beobachtet und überwacht würden, wie zum Beispiel Gentrifizierungsgegner*innen oder Klimaaktivist*innen." [...]

    https://www.swr.de/swr2/literatur/neues-buch-...
    #16Verfasser WittGenStein (1323045)  02 Jul. 23, 20:00
    Kommentar

    Robert Reininger, Die Metaphysik der Wirklichkeit

    Susanne Schmida, Perspektiven des Seins

    #17Verfasser MiMo (236780)  02 Jul. 23, 22:06
    Kommentar

    Nachdem mir seine feinsinnigen Geschichten in "Raumpatrouille" so gut gefallen haben, habe ich mir das Folgebuch, "Blackbird", von Matthias Brandt, ausgeliehen; da ist er nun 15 und heißt Motte.


    »Was Blackbird so besonders macht, so klar, so unabweislich, so bewegend, dass man sich auf einer und derselben Seite kaputtlachen kann, um im nächsten Moment den Tränen nah zu sein, das sind die Sprache, das Gespür für Rhythmus, Szenen, Bilder und Proportion.« ("FAS")

    »Ein wunderbares Buch – so cool wie herzergreifend.« ("Publik-Forum")

    »Es ist sanftmütig, manchmal brutal traurig, lässt den Leser aber auch immer wieder mal lachen. ("Hessische/Niedersächsische Allgemeine")

    »Brandt balanciert gekonnt auf dem Seil hin zur Komik. So schmerzhaft-schön und von innen heraus können Jugenderinnerungen nur beschrieben werden, wenn man sie selbst erlebt hat.« ("F. F. dabei")

    »Gerade innerhalb der Dialoge beweist Matthias Brandt sein Können und lässt den Leser am Ende in einer ebenso bedrückenden wie auch beseelten Stimmung zurück.« ("Rezensöhnchen")

    »Was für ein Lesevergnügen!« ("TV Star")

    »Große Erzählkunst über kleine Dinge – der Leser wird sich in vielen Dingen wiedererkennen.« ("radiolounge")

    »Brandt brilliert mit enormem Gespür für adäquate Situationen, Charaktere, Bilder, für ein eigenes Tempo, einen dialogstarken Sound.« ("Münchner Feuilleton")

    »Der Debütroman des deutschen Schauspielers und Kanzlersohns Matthias Brandt [liest sich] wunderbar humorvoll.« ("Oberösterreichische Nachrichten")

    »eine wunderbare Coming-of-Age-Geschichte« ("Badische Zeitung")

    #18Verfasser Seltene Erde (1378604)  04 Jul. 23, 08:09
    Kommentar

    Werner Bergengruen, Der Großtyrann und das Gericht

    #19Verfasser MiMo (236780) 06 Jul. 23, 04:08
    Kommentar

    Alva

    und das Rätsel der flüsternden Pflanzen

    von Yarrow Townsend


    Ein Kinderbuch, das ich für meine Neffen gekauft habe und vorsichtshalber vor Übergabe lese. Eine schöne Geschichte der 12jährigen Alva, die eben so gar nicht perfekt ist, einer Umweltgeschichte und einer Geschichte von Freundschaft, die nicht selbstverständlich entsteht. Ich habe Freude dran.

    #20Verfasser La chatte (823589) 06 Jul. 23, 07:27
    Kommentar

    "Aurora", von Kim Stanley Robinson. Es zieht sich etwas. Wie eigentlich immer bei dem Autor mag ich die Geschichte, aber ich werde mit seinem Stil nicht warm. Jedes Mal überzeuge ich mich, dass es diesmal anders sein wird, aber ich glaube, dies ist tatsächlich das vorletzte Buch, das ich von ihm lesen werde. (Ich habe leider noch ein schon gekauftes auf dem Kindle warten. Letzte Chance :-)


    Re #20: Wieso 'eben'? Wird sie anfangs als perfekt eingeführt?

    #21Verfasser Gibson (418762)  08 Jul. 23, 11:31
    Kommentar
    Over Sharing von Jane Fallon (Penguin) steht auf meiner Wunschliste.
    Mir ist aufgefallen, dass ich zurzeit viel Trockenes und Frustrierendes lese. Jetzt möchte ich mal wieder laut lachen beim Lesen:

    --


    "This brilliantly funny and biting novel from the bestselling author Just Got Real follows forty-something Iris who is determined to pull the rug from under the hypocritical social media influencer who ruined her marriage." https://www.waterstones.com/book/over-sharing...

    #22Verfasser WittGenStein (1323045)  10 Jul. 23, 11:33
    Kommentar

    The Trees - Percival Everett


    Ein verhältnismäßig* lustig geschriebener Roman über Rassissmus in den USA, insbesondere den Südstaaten. Leicht und amüsant zu lesen (wie ein Krimi aufgebaut).


    *manchmal bleibt einem der Lacher im Hals stecken, wenn man überlegt, wie tief der Rassissmus geht.

    #23VerfasserDixie (426973) 13 Jul. 23, 11:13
    Kommentar
    Verkörperter Schrecken (Bessel van der Kolk)

    "Dieses Buch erschließt ein faszinierendes neuartiges Verständnis der Ursachen und Folgen von Traumata und schenkt jedem, der die zerstörerische Wirkung eines solchen Erlebnisses kennengelernt hat, Hoffnung und Klarheit. Traumata sind eines der großen gesundheitlichen Probleme unserer Zeit, nicht nur weil sie bei Unfall- und Verbrechensopfern eine so große Rolle spielen, sondern auch wegen der weniger offensichtlichen, aber gleichermaßen katastrophalen Auswirkungen sexueller und familiärer Gewalt und der verheerenden Wirkung von Mißbrauch, Mißhandlung, Vernachlässigung und Substanzabhängigkeiten. Bessel van der Kolk, der seit über dreißig Jahren in den Bereichen der Forschung und der klinischen Praxis an vorderster Front aktiv ist, beschreibt in seinem neuen Buch, daß das Entsetzen und die Isolation im Zentrum eines jeden Traumas buchstäblich Gehirn und Körper verändern. Neue Erkenntnisse über die Überlebensinstinkte erklären, warum Traumatisierte von unvorstellbaren Ängsten, Taubheitsempfindungen und unerträglicher Wut heimgesucht werden und wie Traumata ihre Fähigkeit, sich zu konzentrieren, sich zu erinnern, Vertrauensbeziehungen aufzubauen und sich in ihrem eigenen Körper zu Hause zu fühlen, negativ beeinflussen. Weil sie oft das Gefühl haben, ihr Leben nicht selbst steuern zu können, und weil sie wegen erfolgloser Therapien frustriert sind, fürchten viele von ihnen, eine Heilung sei für sie unmöglich geworden. Das Buch Verkörperter Schrecken beschreibt auf inspirierende Weise, wie sich eine Gruppe von Therapeuten und Wissenschaftlern zusammen mit ihren Patienten bemühten, neueste Erkenntnisse aus den Bereichen der Gehirn- und Bindungsforschung sowie über Körpergewahrsein in Behandlungsmethoden zu integrieren, die geeignet sind, Traumatisierte von der Tyrannei ihrer Vergangenheit zu befreien. Diese neuen Wege zur Genesung aktivieren die natürliche Plastizität des Gehirns und nutzen sie, um gestörte Funktionen zu reorganisieren und die Fähigkeit, „zu wissen, was man weiß, und zu fühlen, was man fühlt“, wiederherzustellen. Außerdem erschließen sie Erlebnisse, die jenen Empfindungen der Hilflosigkeit und Unsichtbarkeit, die mit Traumata verbunden sind, unmittelbar entgegenwirken, und ermöglichen es so Erwachsenen wie Kindern, ihren Körper und ihr Leben zurückzuerobern. Nach der Lektüre dieses Buches werden die Leser Ehrfurcht vor der menschlichen Resilienz und der Macht unserer Beziehungen, zu verletzen und zu heilen, verspüren – ob im geschützten Raum der Familie oder in größeren Zusammenhängen."

    https://www.gp-probst.de/buecher/van-der-kolk...
    #24Verfasser WittGenStein (1323045)  26 Jul. 23, 23:30
    Kommentar

    Harry Bingham: Talking to the Dead


    Britischer Krimi mit sehr ungewöhnlicher weiblicher Hauptfigur. Gefällt mir gut. (Wurde auch Zeit. Ich habe in der letzten Zeit drei Bücher angefangen und wieder aufgegeben, weil sie mich einfach nicht genug gefesselt haben.)

    #25Verfasser Gibson (418762)  08 Aug. 23, 16:46
    Kommentar

    #21 Gibson, entschuldige die späte Antwort, ich hatte erst eine Urlaubsvertretung zu tun und dann letzte Woche Urlaub. Das "eben" einerseits im Vergleich zu anderen Kinderbüchern voller perfekter Helden und andererseits, weil sie sich im Buch lange selbst als diejenige sieht, die alles richtig weiß und die Umstände sie zum Umdenken bringen.


    Jetzt gerade lese ich "ungarischer Tanz" von Hans Habe. Das sprang mir in einer Tausch-Telefonzelle entgegen. Ich weiß noch nicht, was ich davon halten soll.

    #26Verfasser La chatte (823589)  08 Aug. 23, 19:46
    Kommentar

    Danke für den Krimi-Tipp, Gibson. Ich habe mir gerade ein Exemplar des ersten Buchs der Reihe bestellt; ich bin gespannt.


    Zurzeit lese ich "22 Bahnen" von Caroline Wahl. Ein Buch über schwierige Verhältnisse, über Emanzipation, über eine Sommerliebe. Aber nicht kitschig.

    #27Verfasser Red Poppy (876587)  08 Aug. 23, 22:18
    Kommentar

    Wilhelm Raabe: Wunnigl


    Martha Grimes:

    The Man with a Load of Mischief

    The Anodyne Necklace

    The Dirty Duck

    Jerusalem Inn

    The Five Bells and Bladebone


    Richard Baerwald: Okkultismus und Spiritismus (Berlin 1928)


    Moritz Baßler: Populärer Realismus - Vom International Style gegenwärtigen Erzählens (C.H.Beck, 2022)


    Samira El Ouassil & Friedemann Karig: Erzählende Affen - Mythen, Lügen, Utopien / Wie Geschichten unser Leben bestimmen (Ullstein, 2021, 4. Auflage)

    #28Verfasser MiMo (236780)  15 Aug. 23, 07:32
    Kommentar

    Ach, die Fiona-Krimis von Harry Bingham. Die habe ich vor Jahren alle sechs kurz hintereinander gelesen und fand sie klasse. Nur leider gibt es wohl keine Fortsetzungen mehr, auch wenn mehrfach angekündigt wurde, dass er noch einiges auflösen wollte.

    #29Verfasser penguin (236245) 15 Aug. 23, 08:44
    Kommentar

    In der Bibliothek nahm ich dieses Buch mit - über 800 Seiten dick und schwer (wenn auch auf dünnem Papier gedruckt; mit vielen und besonderen, leicht surrealen Illustrationen).


    Christian Seiler, "Alles Gute - Die Welt als Speisekarte" (2019)

    Ganz sicher ist das was für Menschen, die rasend gerne essen und über Essen und Trinken (!) und Lokale auf der ganzen Welt lesen.

    "Ich esse, reise und schreibe" ist der erste Satz.

    Ich habe die ersten x Kapitel durch, die ersten 100 Seiten - Adelaide; Azoren; Bad Gastein; Barcelona; Berlin; Bornholm ... es geht bis [... ] West Coast, Wien, Zürich weiter - nur, ob ich das aber noch aushalte, weiß ich nicht. Ich bin irgendwie regelrecht gesättigt von dem, entschuldigt, Gefresse und dem vielen Wein auf jeder Seite :))

    Es ist dennoch auch interessant zu lesen, zumal der Stil des Autors mir ganz gut gefällt und er sich querbeet alles reinzieht. Ganz lehrreich.


    Hier schreibt der Perlentaucher über drei Rezensionen:

    https://www.perlentaucher.de/buch/christian-s...

    Ergiebiger diese Rezension im "Spiegel":

    https://www.spiegel.de/reise/fernweh/alles-gu...

    #30Verfasser Seltene Erde (1378604)  16 Aug. 23, 16:11
    Kommentar

    Amal El-Mohtar & Max Gladstone, Verlorene der Zeiten. Ich habs gekauft, weil mir jemand von einem kleinen Internethype darueber erzaehlt hatte. Es ist ein Sci-Fi Briefroman. Dystopisch, poetisch, brutal, wirr, schoen. Zwei intergalaktisch zeitreisende Killer die auf verschiedenen Seiten eines intergalaktischen Krieges stehen schreiben sich Briefe. Es ist toll geschrieben. Ganz aktuell ist mir aber die Wortgewalt etwas zu viel, und ich hab das Buch auf die Seite gelegt.

    Insgesamt finde ich den hype nicht voellig grundlos - man muss aber in der Stimmung dafuer sein.

    #31Verfasser Sock5_2 (1366160) 17 Aug. 23, 10:05
    Kommentar

    Re Bingham (Spoiler!): Das Buch hat mir gut gefallen, obwohl es nicht noch ein Buch mit missbrauchten und ermordeten Frauen gebraucht hätte - ich lese das normalerweise nicht mehr, aber in diesem Fall fand ich die Polizistin wirklich ungewöhnlich und interessant. Aber ihre "Heilung" am Ende fand ich nicht überzeugend, und ich weiß auch nicht, ob den anderen Büchern dann nicht etwas Essentielles fehlt. Auch die Ankündigung im Nachwort, dass wir noch erfahren werden, was in ihrer Kindheit passiert ist, gefällt mir nicht. Ich hätte es besser gefunden, wenn das einfach ungelöst bleibt. (Anders als bei Tara French's sonst sehr gutem "Into the Woods", wo es mich sehr geärgert hat, dass es nie eine Lösung gab, auch in den folgenden, locker verbundenen Büchern nicht). Aber ich will auf jeden Fall noch eins lesen.


    ---

    Ich habe ein Buch von Max Gladstone (Three Parts Dead) auf meinem TBR-Stapel. Ich werde berichten :-)

    ---


    Gerade fertig bin ich mit Future Home of the Living God von Louise Erdrich (mein LEO-liest-Vorschlag für die letzte Runde). Es ist nicht schlecht und die Sprache hat mir größtenteils gut gefallen, aber es wurde im zweiten Teil zu sehr "Handmaid's* Tale", nur ohne das Worldbuilding. Vor allem aber wurde die Prämisse der Geschichte - dass die Evolution plötzlich rückwärts läuft - überhaupt nicht entwickelt. Hätte ein tolles Buch sein können, aber die Autorin bleibt leider im Anfang stecken.


    (*Danke an Seltene Erde, die mich mal wieder gerettet hat :-).


    #32Verfasser Gibson (418762)  18 Aug. 23, 20:36
    Kommentar

    Gern geschehen. :)

    Ein "hand-made tale" kann ich nicht bieten, aber, da ich oben in #30 das genannte Kompendium nach dem ersten Achtel wieder in die Bibliothek zurückbrachte, griff ich heute im Laufe des Abends mir etliche Artikel aus der letzten WE-Ausgabe der Süddeutschen Zeitung (die ich kostenlos bekomme, wenn ich will). Und ich muss sagen, schon der erste Artikel, von Meredith Haaf, war sehr bereichernd und sprach mich inhaltlich sehr an. Der zweite Artikel ebenfalls - - und ich blättere weiter.

    Alle paar Tage mal so eine Zeitung ist eine gute Idee.


    Im Bücherschrank nahm ich gestern was von Margot Käßmann mit - "in der Mitte des Lebens", von 2009 oder so. Da lese ich das ein oder andere Kapitel.


    #33Verfasser Seltene Erde (1378604) 18 Aug. 23, 22:14
    Kommentar
    Witzig. Die Käßmann habe ich mal geschenkt bekommen, besser gesagt, die Mitte des Lebens. Als ich sie ausgelesen hatte, kam sie in den öffentlichen Bücherschrank. :-)
    #34Verfasser WittGenStein (1323045) 18 Aug. 23, 23:09
    Kommentar
    The Precariat (Guy Standing)
    kommt auf meinen Stapel an Büchern, die ich dieses Jahr noch lesen möchte:


    https://www.kulturkaufhaus.de/de/detail/ISBN-...
    "This book presents the new Precariat - the rapidly growing number of people facing lives of insecurity, on zero hours contracts, moving in and out of jobs that give little meaning to their lives. The delivery driver who brings your packages, the uber driver who gets you to work, the security guard at the mall, the carer looking after our elderly...these are The Precariat.Guy Standing investigates this new and growing group, finding a frustrated and angry new underclass who are often ignored by politicians and economists. (...)"
    #35Verfasser WittGenStein (1323045)  20 Aug. 23, 13:02
    Kommentar

    Adolf Muschg, Der Sommer des Hasen


    Giuliano da Empoli, Der Magier im Kreml


    Ewald Arenz, Alte Sorten

    #36Verfasser MiMo (236780)  29 Aug. 23, 07:47
    Kommentar

    In nicht mal 2 Tagen durch:

    Ralf Rothmann "Theorie des Regens" (Exzerpte aus 50 Jahren Notizbüchern).


    Nun, da endlich aus ca. 15 Stadtbibliotheksfilial-Exemplare eines frei wurde, starte ich mit

    James Nestor "Breath - Atmen ... Neues Wissen über die vergessene Kunst des Atmens" (Bestseller; GsD sehr gut übersetzt von Martin Bayer)

    https://www.mrjamesnestor.com/

    There is nothing more essential to our health and well-being than breathing: take air in, let it out, repeat 25,000 times a day. Yet, as a species, humans have lost the ability to breathe correctly, with grave consequences.

    Award-winning science journalist James Nestor travels the world to find out what went wrong in our evolution of breathing - and how to fix it.  

    #37Verfasser Seltene Erde (1378604)  03 Sep. 23, 15:45
    Kommentar
    Beziehungskompetenz im Beruf:
    Brücken bauen mit Empathie und Gewaltfreier Kommunikation
    (V. Heim und G. Lindemann, Haufe Verlag)

    "Gemeinsam erfolgreich sein. Ziele und Projekte alleine umzusetzen, ist heute kaum mehr möglich. Dagegen entstehen oft unerwartete Chancen, wenn Menschen sich zusammentun und an einem Strang ziehen. Entscheidend ist dabei, Individualität produktiv zu nutzen und Prozesse einfühlsam zu steuern. Denn aus wertschätzenden Verbindungen entsteht Motivation.

    Inhalte:
    Das Gehirn ist auf Beziehung ausgelegt: Warum Wertschätzung und Empathie so wichtig sind
    Mit Worten Brücken bauen: Wie Sie eine empathische Grundhaltung einnehmen und gewaltfrei kommunizieren
    Schwierige Situationen konstruktiv lösen: Wie Sie Antipathien überwinden und Beziehungen wieder ins Lot bringen
    Gelingende Beziehungen gestalten: Wie jede:r Einzelne ein neues Miteinander in Familie, Unternehmen und Gesellschaft schaffen kann."
    (Quelle: Haufe Shop)
    #38Verfasser WittGenStein (1323045)  20 Sep. 23, 15:38
     
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