Werbung
LEO

Sie scheinen einen AdBlocker zu verwenden.

Wollen Sie LEO unterstützen?

Dann deaktivieren Sie AdBlock für LEO, spenden Sie oder nutzen Sie LEO Pur!

 
  •  
  • Übersicht

    Sprachlabor

    Cómo se aprende el doble r?

    Betrifft

    Cómo se aprende el doble r?

    Kommentar
    Ich lerne jetzt seit etwa zwei Jahren Spanisch, aber es gelingt mir einfach nicht das doppelte R richtig zu rollen. Habt ihr einen guten Tipp?

    Hace dos anos estudio el espanol, pero todavía no me sale el doble rr, aunque he tratado muchas cosas. Tienen una idea como lo podría aprender?
    VerfasserAnna19 Jun. 06, 13:54
    Kommentar
    Mir wurde mal gesagt: "Versuch mal auszusprechen, wie ein Amerikaner "todo" aussprechen würde." Der Laut, der dann für das "d" rauskommt, ist sehr ähnlich. Ich kanns immer noch nicht rollen, so für sich, aber in einem Wort fällt es jetzt nicht mehr auf.

    Ein anderer Tipp war: Sag statt Drossel ganz schnell und oft hintereinander do-dossel, dann würde es von selbst kommen. Hat bei mir leider nicht geklappt.

    Suerrrrrrrte!
    #1VerfasserSabine19 Jun. 06, 13:58
    Kommentar
    Bei mir hat's (vor ca. 18 Jahren) mit dem Wort 'Francesco' geklappt. Ein Wochenende lang ständig aufgesagt, so dass es allen auf die nerven ging, aber dann funktionierte es plötzlich.

    Jetzt, als Sprachlehrerin im Rückblick, würde ich auch so ein 'dentales' Wort wie Drossel oder Trillerpfeife zum Üben logischer finden (d. h. eins, wo die Zunge bei der ersten Lautbildung schon vorne an den Zähnen liegt). Du musst versuchen, dass der R-Laut an derselben Stelle gebildet wird wie das vorhergehende D bzw. T, nicht nach 'hinten' springen für's R. Kann sein, dass die Aussprache beim Üben zunächst etwas feucht wird ;-), aber das sollte sich dann geben...

    Viel Erfolg
    #2Verfasserhiho19 Jun. 06, 14:13
    Kommentar
    Ich habe es mit Brötchen gelernt.
    Sag ganz oft hintereinander B-D-ötchen. Dann klappt es irgendwann.
    Bei den Wörtern mit tr dr br pr geht es einfacher. Ich fand marron furchtbar schwer. aber Übung macht auch hier den Meister, denke ich, weil die Zunge das r direkt oben hinter den Zähnen rollt und die Zunge ja bekanntlicher Weise ein Muskel ist.
    #3VerfasserCharly11 Nov. 06, 18:36
    Kommentar
    Also, ich habe die gegenteilige Erfahrung gemacht:
    Ich finde das rollende R gerade bei "dr" und "tr" besonders schwer.
    Francesco und marron finde ich dagegen unproblematisch.

    Einen guten Tipp wie man's leider habe ich aber leider auch nicht!
    #4Verfasserzea13 Nov. 06, 11:14
    Kommentar
    Guck' mal im Internet, da habe ich was interessantes gefunden, u.z. unter http://www.uiowa.edu/~acadtech/phonetics/span...

    Du musst einfach weiterüben. Die Kinder üben in Argentinien
    folgendes:
    R con R, guitarra
    R con R, carril
    ruedan que ruedan las ruedas del ferrocarril

    Bei mir ist das rollende R kein Problem,
    aber das deutsche R kann ich immer noch nicht !
    #5VerfasserMicenas13 Nov. 06, 11:37
    Kommentar
    Ich habe letztens mal gelesen, dass ab etwa dem 16. Lebensjahr manche Laute gar nicht mehr erlernbar sind.

    Ich kämpfe mit dem rollenden R schon seit über 2 Jahren (und davon lange Zeit sogar unter Muttersprachlern) und ich habs nicht hinbekommen. Aber ich gebe nicht auf und wer die Drossel mal probieren ^^
    #6VerfasserNadine14 Nov. 06, 21:26
    Kommentar
    Ich war auch einer dieser hoffnungslosen Fälle, die das r nicht rollen konnten. Dann hat mir meine Schwester einen tollen Satz beigebracht.
    Brühe Brot und Braten bringt die Braut dem Bräutigam. Na ja, im Grunde reicht auch ein einziges Wort mit BR, aber so ist es lustiger. Und zwar, wie schon einer der Vorredner gesagt hat, spricht man nicht Br sondern Bd. Also
    Bedühe Bedot und Bedaten bedingt die Bedaut dem Bedäutigam.
    Wenn man das immer schneller ausspricht bekommt man irgendwann ein Gefühl dafür, wie sich das r rollen lässt. Dann heißt es allerdings Geduld und üben üben üben. Bei mir hat es relativ lange gedauert, aber jetzt beherrsche ich es ziemlich gut.
    Wem es also wirklich wichtig ist, der übt fleißig und nach ein paar Wochen geht es einem in Fleisch und Blut über und man macht es automatisch. Viel Spaß und viel Glück.
    #7Verfasserbuffoline15 Nov. 06, 16:33
    Kommentar
    Mein Favorit in der Schule war immer:

    "El perro de San Roque no tiene rabo porque Ramon Rodriguez se lo ha cortado".

    Die Feuer-Probe ist mit Sicherheit: "pero (aber)" softes, "r" und "perro (Hund)". Ich kenne viele nicht-Spanier, bei denen man keinen Unterschied hoeren kann. Ist aber kein Problem. Kann man im Kontext immer verstehen, was man sagen moechte.:-)
    #8VerfasserDotour17 Nov. 06, 11:00
    Kommentar
    Da kriege ich doch tatsächlich einen Lachkrampf, wenn Ihr Deutschen, die Ihr Euch häufig über unsere Art Hochdeutsch zu sprechen amüsiert, Mühe mit dem rollenden "R" habt. Das rollende "R" zu lernen ist ganz einfach. Lernt zuerst Schweizerdeutsch oder Bayrisch. Am Besten bei einem guten Glas Rioja.
    #9VerfasserGiorgioS (243699) 17 Nov. 06, 12:34
    Kommentar
    auf spanisch gibt es keine dopel "R". nos escribimos un solo "R" pero lo leemos 2"r" cuando viene en principio de palabra....
    #10Verfasserana18 Nov. 06, 14:14
    Kommentar
    auf spanisch gibt es keine dopel "R". nos escribimos un solo "R" pero lo leemos 2"r" cuando viene en principio de palabra....
    #11Verfasserfür Sie Anna18 Nov. 06, 14:19
    Kommentar
    Ich hab auch gelesen, dass man es sehr schwer hat ab dem 16. Lebensjahr das r rollen zu lernen. ich habe es trotzdem mit 16 hinbekommen, weil ich unbedingt spanisch lk nehmen wollte, aber dort auch nicht die einzige sein wollte, die es nicht kann.
    Im wort kann ich das r jetzt eigentlich ganz gut rollen.

    Das mit den 16 Jahren und r rollen war, glaub ich, eine Studie des wdr, dass Kinder immer versuchen alle laute, die sie hören nachzumachen und dass man die laute, die es in der Umgebung nicht oft gibt, direkt fallen lässt und nicht behält.

    Meine Verwandten leben in Bayern und als ich spreche auch eigentlich perfekt bayrisch.

    Trotzdem habe ich zuerst gar nicht gemerkt, dass das spanische r dem bayrischen r schon sehr nahe kommt. Und habe es irgendwie gelernt. Bis ich dann mal wieder in Bayern war und ich gemerkt habe, dass ich eigentlich nur hätte versuchen müssen das spanisch mit einem bayrischen Dialekt aus zu sprechen.
    #12VerfasserCharly18 Nov. 06, 18:03
    Kommentar
    Fuer Ana: natuerlich gibt es 2xR auf spanisch.
    Wie z.B. Ferrocarril.
    #13VerfasserDotour21 Nov. 06, 09:23
    Kommentar
    Also ich habe das Zungen- R auch sehr lange nicht gekonnt. Eine Freundin hat mir dann den Tipp gegeben immer das Wort "Birke" so auszusprechen :" Bi-d-ke".
    Und nachdem ich dann dieses "Bi-d-ke" wochenlang immer wieder schnell hintereinander vor mich hergesagt habe - hat hat sich meine Zunge auf einmal gerollt :-)
    #14VerfasserEilathan24 Nov. 06, 12:27
    Kommentar
    Hola,
    kein deustche, tut mir leid. Para pronunciar la doble R: situa la lengua en el paladar igual que para pronunciar "ele", entonces ahi tienes que intentar que vibre el principio de la lengua apoyando los laterales de la lengua en la parte inferior de la mandibula superior (en la cara interior de los dientes superiores).

    cuando pronunciar la doble R: siempre que encuentres escrito RR, pero tambien a veces cuando empieza la palabra con una sola R (cuando es la primera letra de la palabra) tambien se pronuncia doble R, como si fueran RR.
    Ejemplos de inicio de palabra con una R que se pronuncian como dos R:
    Retomar (se pronuncia = rretomarr)
    Recoger (se pronuncia = rrecogerr)

    El infinitivo de los verbos tambien se pronuncia como doble R, por ejemplo:
    Coger (se pronuncia = cogerr)
    Pintar (se pronuncia = pintarr)


    Ejemplo de pronunciar una sola R:
    Costura (se pronuncia = costura), aqui la R es suave porque situas la lengua en el mismo sitio pero no vibra, solo se pronuncia la R una vez.

    Espero que te ayude, animo con el espaniol.
    #15Verfasserespania3713 Dez. 06, 15:34
    Kommentar
    Noch ein Lernsatz:
    Un perro va por la carretera cuando es atropellado por un carro a pesar de los gritos del arriero.

    Damit hab ich's seinerzeit hinbekommen, und ich war über 20
    #16VerfasserFandango14 Dez. 06, 20:29
    Kommentar
    Ich bin 21 und versuche das spanische r zu rollen.
    Ich weiss also wie du dich fühlst, dass macht mich echt wahnsinnig.
    Aber ich weiss dass ich das noch lerne.
    Ich probiere es meistens mit dem Wort perro.
    #17VerfasserSpain20 Dez. 06, 19:08
    Kommentar
    Bin Deutsche, habe das "r" rollen gelernt und habe etliche Deutsche daran verzweifeln sehen - das ging zum Teil so weit, dass sie aus Frust aufgehört haben die Sprache zu lernen. Meistens versuchen sie einfach falsch. Eine Freundin hat mir erzählt, in der Gesangsausbildung haben sie es gelernt, indem sie Wörter mit intervokalischen "l" (z.B. Pelle) so oft schnell hintereinander sagen, bis die Zunge von selber anfängt zu "vibrieren". Mit "d" oder dem englischen "d" geht das auch, einfach weil die Zunge dann nahe der richtigen Ausgangsposition ist, nämlich am Zahndamm.
    Die Ratschläge von Sabine, hiho, Charlie und Buffoline sind jedenfalls der richtige Weg!
    #18VerfasserMamacita21 Dez. 06, 11:48
    Kommentar
    Hallo, also ich lerne jetzt seit etwa einem Jahr Spanisch und konnte das r auch ewig nicht rollen bzw. kann es immer noch nicht richig. Gut zum üben finde ich das Wort treppe (te-reppe).
    Allerdings muss ich sagen, dass ich teilweise auch genau deswegen kein Bock mehr auf Spanisch hatte und irgendwann habe ich es gelassen. Und siehe da: Wenn ich ganz normal Spanismein tipp: übe es ab und zu mal, wenn du alleine bist, aber steigere dich da nicht zu sehr hinein, irgendwann kommt es automatisch!
    Ich kann z.B. auch nicht (wie viele andere) bei deutschen Wörtern irgendwie das r rollen, es geht ur im spanischen, weil ich es mir irgendwann angewöhnt habe!

    PS: das mit 16 kann nicht sein, ich bin erst 15 ^^
    #19Verfasserleberkäs92 (358370) 03 Sep. 07, 10:02
    Kommentar
    Ich habe inzwischen schon öfters gehört, dass das genetisch bedingt sein soll, ob es erlernbar ist oder nicht.
    Als Kind hat es mich zB immer tierisch frustriert, dass ich das r nicht so rollen konnte wie meine Mutter und meine Schwester. Im Kroatischen braucht man es auch gerollt und da ging bei mir gar nix.
    Ein mexikanischer Freund von mir hat eine Cousine in Mexiko, die ist jetzt 5 und spricht eben Spanisch mit nem r, das eher französisch klingt.
    Ich weiß nicht, ob das stimmt mit der Genetik, aber ich bin überzeugt, dass es für manche Leute einfach nicht erlernbar ist. Was es für mich leichter machte, es zu akzeptieren und eben ohne das r zu rollen weiterzulernen. Und es ist so cool, endlich mit dem blöden r-rollen-Lernen aufzuhören nach all den Jahren, die es zu nichts geführt hat ;)
    #20VerfasserCoogar (322283) 15 Sep. 07, 19:30
    Kommentar
    Hallo, ist zwar schon lange her die Frage, habe aber auch noch eine Lösung: Im Gesangsunterricht haben wir den Leuten, die keine Zungen-R konnten immer diese Übung ans Herz gelegt:
    T und D schnell hintereinander sprechen, aber nicht TEEE und DEEE, sondern wie in der Grundschule eben nur T und D(gehaucht). Dabei die Zunge ganz locker lassen (ich weiß, leichter gesagt als getan)und versuchen, immer schneller zu werden. Dann kommt der Laut wirklich von selbst, weil es genau die Zungenstellung ist, die man braucht. Aber das muss wirklich geübt werden, kann man nicht nach 10 min. erwarten... Nicht nachlassen, manche Studenten haben ein ganzes Semester gebraucht und geübt, aber es funktioniert!!
    Mucha suerte
    #21VerfasserMeike21 Sep. 07, 15:59
    Kommentar
    Ich bin als Kind nach Mexico gekommen, und habe es in mehr als einem Jahrzehnt nicht geschafft, das RR richtig zu rollen. (Dafür hab ich im Französichunterricht mit der Ausprache von rue Punkte gesammelt.) Mein Problem ist es nicht, die Zunge in die richtige Stellung zu bringen, ich kann ewig lang einfach rrrrrrr rollen, aber sobald es in einem Wort vorkommt, also nur kurz gerollt werden muss, geht gar nichts mehr. Da ich nicht immer fe-rrrrrrrro-ca-rrrrrril sagen wollte, habe ich es irgendwann mal aufgegeben. Gemäss meinen Bekannten war das halb so schlimm, ich töne deswegen trotzdem nicht wie eine typische Deutsche sondern "nur" so, als hätte ich einen Sprachfehler.
    #22Verfasser Fresa Suiza (326718) 21 Sep. 07, 16:09
    Kommentar
    also an dieser stelle wollte ich mal vielen dank sagen fúr die ganzen tipps. hab mir alles notiert und werde jetzt fleissig üben.
    lebe seit knapp 3 monaten in barcelona und kann das mit dem "erre" nämlich auch nicht. eine freundin sagt, wenn ich ein wort habe mit einfachem r klappts fast immer, aber sobald ich ein wort mit doppel r sage, ist kein r zu hören..
    sie hat mir gezeigt wo die zunge hin, aber selbst wenn ich weiss wo sie hin muss, vibriert sie einfach nicht.
    das werde ich jetzt mit euren ganzen tips mal üben.
    bin ja mal gespannt wie lange ich brauche..

    mir hat mal jemand den spruch aufgeschrieben:
    r con r cigarro
    r con r barril
    rapido ruedan los carros

    oder so ähnlich, zettel leider verlegt.. ;o)

    viel glück an alle anderen "Betroffenen"
    #23Verfasserniki18 Nov. 07, 16:24
    Kommentar
    noch ein lernsatz:

    Tres tristes tigres tragaban en tres tristes trastos en un trigal.

    gut zum ueben,

    san jordi


    #24Verfassersan jordi28 Dez. 07, 21:15
    Kommentar
    Hiermit liefere ich die allerbeste rollendes-R-Übung, zum Auswendiglernen:

    http://www.youtube.com/watch?v=kJzQKY6YePc

    hehehe, vergleicht jetzt mit dem englischen Version:

    http://www.youtube.com/watch?v=_jqrbuNF29M

    viel Spaß dabei!
    #25Verfasser Doktor Faustus (397365) 28 Dez. 07, 22:17
    Kommentar
    ¡Estoy frustrada! Por mas rapido que rueden las ruedas del ferrocarril, yo sigo sin poder pronunciar la maldita erre.Y a mi edad ya ni lo aprenderé, por eso para mi solo vinos que no lleven una r en el nombre
    #26Verfasser Fresa Suiza (326718) 28 Dez. 07, 23:48
    Kommentar
    O solamente vinos con erres fácilmente pronunciables, como por ejemplo Trollinger.
    #27Verfasserholger (236115) 29 Dez. 07, 14:11
    Kommentar
    also bei mir hat "Bedötchen" am besten funktioniert. EInfach ganz oft und möglichst schnbell ;) viel Glück!
    #28Verfasserimpossibel21 Jan. 08, 16:34
    Kommentar
    Ein verzweifeltes Hallo...

    Ich probiere jetzt seit 4 Monaten alle möglichen "Bdötchen" und "pero" und "perro" und you tube clips.. aber nichts! Es klappt nicht, es klingt einfach nur sch***e bei mir!

    Ich weiß nicht wie es den anderen geht, aber mich frustriert das total und will mich nicht damit abfinden! Wenn ich eine Sprache lerne, will ich sie auch richtig lernen, aber es funktioniert einfach nicht!

    Meine letzte Hoffnung ist es jetzt ein Logopäde, ist mir auch egal ob ich das aus eigener Tasche bezahlen muß, ansonsten muß ich das Spanisch lassen (aber das will ich ja nicht :o( ), aber mir ist es echt peinlich so falsch zu sprechen, zu mal alle anderen hier bei mir das richtig können. Egal ob r oder rr im Wort oder einfach nur so rrrrrrrr ohne Wort und sogar im Flüstern können die das rollen. Also meine ganze Familie kann das so perfekt, nur ich nicht! Die mußten das auch nie üben, die konnten das einfach! Und wir sind original Mecklenburger, liegt normalerweise gar nicht in unserem Dialekt, trotzdem können es total viele, nur ich nicht :o( Scheint also nicht genetisch bedingt zu sein...

    Gibt es das wirklich, dass man etwas einfach nie lernt??? Ich meine, Sprache wird doch nicht vererbt und angeboren.

    ...und verzweifelte Grrrrrrüße

    #29VerfasserSK22 Feb. 08, 00:15
    Kommentar
    Ich war noch keine 10 Jahre alt als ich nach Mexico kam, und Mitte zwanzig als ich wieder ging. In all den Jahren habe ich nicht gelernt, dass rrr zu rollen. Ich spreche akzentfreies Spanisch, bis auf diesen einen Punkt. Ich bin der Meinung, dass es bei einigen einfach physisch nicht machbar ist. Deswegen auf eine wunderschöne Sprache zu verzichten finde ich sehr übertrieben.
    #30Verfasser Fresa Suiza (326718) 22 Feb. 08, 08:46
    Kommentar
    Ja, es stimmt. Leute, die z. B. ein zu kurzes Zungenbändchen haben, können das r gar nicht rollen.
    #31Verfasser sani27 (237382) 22 Feb. 08, 09:01
    Kommentar
    Wenn das am zu kurzen Zungenbändchen liegt, kann ein Logopäde das aber sagen, oder? Sollte er doch dann als erstes kontrollieren, oder?
    #32VerfasserSK22 Feb. 08, 09:54
    Kommentar
    @ SK: ich würde mir nicht so viele Sorgen darum machen.
    Ich bin Spanierin und habe die Erfahrung, dass mein eigener Vater das r nicht richtig rollen kann. Er ist 100% Spanier und hat sein ganzes Leben in Spanien gewohnt. Also, es muss sein, wie die anderen sagen, dass einige Leute einfach das nicht können.
    Du sollst nicht deswegen aufhören, Spanisch zu lernen. Einen kleinen "Sprachfehler" (ich weiß nicht ob das auf Deutsch richtig ist... defecto de pronunciación) haben viele Leute, auch Muttersprachler. Und in den Alltag ist es unwichtig. Also, als Beispiel, dass mit meinem Vater, er haltet oft Vorträge, manchmals auch Radio-Interviews... und fast niemand bemerkt, dass er das "rrr" nicht richtig sagt.
    Versuch nicht so perfektionistisch und so hart mit dir zu sein. Und wenn dir Spaß macht, Spanisch zu lernen, mach es.

    P.S. Entschuldigung für meine Fehler auf Deutsch, ich beherrsche die Sprache nicht ;-) (du solltest mich auf Deutsch hören, meine Aussprache ist ziemlich schlecht, aber jeder kann mich verstehen)
    #33Verfasseranimandoalpersonal22 Feb. 08, 10:06
    Kommentar
    Ich habe mir auch ewig Sorgen gemacht, weil ich es lange nicht hingekriegt habe. Richtig rollen kann ich das r immer noch nicht (nach 15 Jahren "Spanisch-Kontakt"). War deshalb früher auch oft betrübt, bis meine spanischen Freunde mir sagten, dass eine aus der Gruppe (Spanierin) das r auch nicht rollen kann. War mir bis dahin noch nie aufgefallen. Du musst halt einfach versuchen, nicht mehr das deutsche r in der Kehle zu verwenden, denn das merkt man deutlich, sondern eine Mischung aus d und l hinter den Vorderzähnen. Wenn du versuchst, den "r"-Laut dort zu lassen (im vorderen Bereich des Mundes), hört es sich gleich viel besser an. Aber gib das Spanische nicht auf!! Ich liebe es, Spanisch zu reden, und in Mexiko haben mich einige sogar für eine Spanierin gehalten (da ich ja "spanisches Spanisch" sprach und deshalb "fremd" klang) und haben es nicht einmal gemerkt, dass ich Deutsche bin. Und wie gesagt: ich hatte noch nie Probleme, dass man mich wegen des nicht gerollten r nicht verstanden hat. Man kriegt auch locker aus dem Zusammenhang raus, ob du "pero" oder "perro" meinst.
    #34Verfasser sani27 (237382) 22 Feb. 08, 10:13
    Kommentar
    Ich finde diese Unterhaltung sehr amüsant. Das deutsche "r" ist auch ein riesiges Problem für Spanisch-Sprechende. Klänge so vom Hals abgegeben haben wir wenig. Insofern hab ich gemerkt, dass unser "g" auch mal vom Hals her kommt. So schlage ich immer meinen Kollegen vor, das deutsche "r" auszusprechen, als ob es eine Mischung aus "g" und "r" wäre. Und es klappt bei den meisten!

    Sprachfehler sind ja eine Tatsache. Aber es passiert auch, dass unsere Sprach-Fähigkeiten in der früheren Kindheit angelegt werden. Als ich in Köln in die Uni ging, um Deutsch zu lernen, gab es ein spezielles Angebot zur Phonetik für Asiaten. Ihre Sprachen sind so anders als die westliche, dass sie mehrere Klänge einfach nicht erzeugen können. Bei meinen meisten asiatischen Kommilitonen hatte ich stets Probleme, sie zu verstehen. Es gibt tatsächlich ein Alter, in dem das Gehirn dazu bereit ist, sich nach akustischen Reizen zu entwickeln, und danach aber nicht mehr. Das erklärt halt den Unterschied zwischen dem Sprachskönnen eines Einwanderers und dem seiner Kinder.
    #35Verfasser Doktor Faustus (397365) 22 Feb. 08, 12:46
    Kommentar
    @animandoalpersonal und Doktor Faust
    Wenn Spanier mit spanischem Akzent Deutsch (oder auch Englisch) reden, finde ich, hört sich das aber sehr sympathisch an, weil das spanische einfach einen so angenehmen Klang hat... ;o) Kenne einen Spanisch-Muttersprachler, und der ist auch noch Mexikaner, der rollt das r nicht wirklich, aber der sagt, dass das starke rollen und lispeln europäisch ist. (?)

    Aber z.B. wenn Russen oder Polen mit Akzent Deutsch reden, hört sich das ziemlich "hart" an, wenn man das so sagen kann. Und ich finde wir Deutschen sprechen auch ziemlich "hart" und das beißt sich so mit dem Spanischen... Allerdings bereitet mir die spanische Aussprache überhaupt keine Probleme, nur dieses verflixte "rr"! Das spanische r rolle ich nicht im Rachen, wo ich ansetzen muß weiß ich ja, aber es klingt eher wie ein "L", so wie Kinder es in der Grundschule sprechen. Ich höre ja jeden Tag spanische Musik, Interviews, Texte, Sprachübungen... Sogar auf Arbeit da ich viel mit Auto unterwegs bin (da bin ich alleine und kann "mit reden"). Manchmal so viel, das ich dann sogar meine eigene Sprache "blöd" ausspreche, weil ich mich so auf dieses "r" konzentriere... wie z.B. bei "drei" oder "Preis". Das mir das "r" in den Rachen rutscht, das Probleme habe ich nicht, weil ich als Küstenkind das "r" im Deutschen eh fast nie rolle.. höchstens mal ansatzweise und nicht mal das kann ich richtig rollen :o/

    Ich finde nur dieses "r", was bei mir eher einem "l" ähnelt, hört sich ein wenig (sprach-)behindert an. Zumindest bin ich hier in meinem Umfeld die einzige die so blöd spricht und das ist mir ehrlich gesagt bischen peinlich und hemmt mich auch, frei spanisch zu sprechen.

    Ich werd auf jeden Fall zum Logopäden gehen, vielleicht gehts ja doch irgendwie! Meine Schwester konnte kein "sch" und "dr" als Kind... bei ihr war alles "s" oder "gr" (wie srank, sule, suhe.. oder graußen, grinken...) die hat das ganz schnell richtig gelernt. Schaden kann es ja nicht!
    #36VerfasserSK22 Feb. 08, 17:38
    Kommentar
    Hallo,

    habe das gleiche Problem: studiere Spanisch und Russisch und versuche seit Jahren vergeblich, das r zu lernen. Jetzt endlich habe ich erste Erfolge. Mein Problem war es, dass ich einfach nicht wusste, wie ich die Zunge zum vibrieren bringe. Bei mir hat letztlich folgendes die Zunge zum Vibrieren gebracht:

    - Kutscher-R: erst mal die Lippen vibrieren lassen, wie wenn man Brrrr zu einem Pferd sagt.

    - Mit dem Pferd geht es weiter: durch schnalzende Geräusche mit der Zunge das Geräusch eines trabenden Pferdes nachahmen (tloc-tloc, tloc-tloc)

    - Jemanden die Zunge rausstrecken und bäääh vibrieren lassen. Am besten vor dem Spiegel, um zu kontrollieren, dass wirklich die Zunge und nicht die Lippen vibrieren.

    - Wenn das nicht gleich klappt, kann es an der Atmung liegen: Zwerchfellatmung (mit dem Bauch, nicht mit der Brust), vielleicht einfach mal einatmen, 3 Sekunden die Luft anhalten und auf den Bauch achten beim Zunge rausstrecken.

    - Wenn das mal klappt ist es fast geschafft. Es geht nur noch darum, die Zunge hinter den Vorderzähnen vibrieren zu lassen. Etwa so, wie wenn man L oder T sagen würde. Das Ganze erst mal stimmlos probieren, einfach nur die Zunge vibrieren lassen. Es geht genauso wie beim Zunge rausstrecken.

    - Nicht gleich aufgeben, wenn es nicht beim ersten Mal klappt. Das wichtigste ist: die Zungenspitze muss entspannt sein. Mit Gewalt geht es nicht. Einfach sein lassen und wieder probieren, wenn ihr entspannt seid. Abends im Bett oder wo auch immer.

    - Mir hat es geholfen, die Luft nur auf einer Seite über die Zungenspitze strömen zu lassen. (Die Zungenmitte ist seitlich links an die leicht geöffneten Zähne angelehnt und die Luft kann so nur nach rechts strömen)

    - Eine etwas brachialere Methode, die hilft, dass die Zunge nicht zu weit nach vorne kommt, ist es, einen Bleistift zwischen die Zähne zu nehmen und hineinzubeißen. Die Zunge befindet sich dann über dem Bleistift und kann nicht unter den Schneidezähnen hindurch.

    - Wenn das klappt, fehlt es nur noch, dem Gerolle Stimme zu geben. In dem Stadium befinde ich mich gerade. Ich versuche es auch hier mit so was ähnlichem wie T und L. Und dann die ersten Silben -erre-, -irre-, -arre, ... Wenn jemand Tipps dazu hat, wäre ich sehr dankbar :)
    #37VerfasserAM06 Mär. 08, 00:37
    Kommentar
    Noch ein Trick: die Zunge locker hinter die oberen Schneidezähne legen, als wollte man ein D sprechen. Und dann eine Telefon- oder Türklingel nachahmen: Drrrring, Drrrring, Drrrring.
    #38Verfasser parac (271522) 06 Mär. 08, 03:50
    Kommentar
    @AM du hast Recht, das Kutscher-R ist genauso!! Ist mir nie aufgefallen und das hab ich früher ständig gemacht, als Kind beim Spielen! ...hätte vielleicht nicht damit aufhören sollen... ;o)

    Was noch ähnlich sein soll, ist es, so wie Kinder ein Maschinengewehr nach machen.

    Da vibriert die Zunge genau an den Schneidezähnen...
    Dieses "tztztztztztz...."

    Mein kleiner Neffe von 8 Jahren hat das "rr" nie gesprochen, kann aber das Maschinengewehr und als meine Mutter ihm das "rr" mit der Zunge gerollt gezeigt hat, hat er es einmal probiert und konnte es... (wahrscheinlich weil die Lütten da einfach nicht drüber nach denken)
    Ich kann es übrigens immer noch nicht!!! Obwohl ich als Kind das "Kutscher-r" konnte, da ich reiten war und oft "Pferd" gespielt hab und das Maschinengewehr konnte ich auch. Aber irgendwann hab ich das Gespiele ja mal sein lassen und es verlernt und ich kann es bis heute nicht wieder :o(

    Hab es noch nicht zum Logopäden geschaft wegen der Arbeit, aber hab bald Urlaub, dann geh ich hin. ;o)

    "AMs" Tips werde ich aber auch mal durch probieren...

    Schönes Wochenende!
    #39VerfasserSK08 Mär. 08, 14:51
    Kommentar
    bin seit 6 monaten in südamerika und hab auch probleme mit der "rr" habs zwar schon ein wenig gelernt, aber vorallem wenn es auf einen vokal folgt wird es schwierig...
    ich bekomme nur langsam ein ganz anderes problem und zwar mit dem einfachen "r" hab da eigentlich nie so drüber nachgedacht, aber als ich letztens mit einem freund im bus saß und laut "la parada porfavor" rief wies hier üblich ist, bekamm der einen halben lachkrampf und meinte es würde doch "parada" heißen, worauf hin ich das wort wiederholte und auch noch einige andere worte wie "pero", "caro"...aber irgendwas scheint mit meiner aussprach nicht zu stimmen...
    ich bekomm es einfach nicht hin nicht das deutsch "r" zu sprechen aber auch nicht das "r" wirklich zu rollen wie bei einem doble "r" kann mir da vielleicht jemand einen tip geben ?! (habe leider nicht die möglichkeit das spanisch einfach sein zu lassen =P...auch wenns manchmal hart ist, weil ich wirklich von null auf hundert direkt eingestiegen bin)
    #40Verfasseryudi (422341) 11 Mär. 08, 03:16
    Kommentar
    Ich hab mit dem r auch sehr viele Probleme gehabt- vor allem während meines Austauschjahres in Bolivien. Nach 8 Monaten konnte ich es aber dann doch.
    Erst hab ich einfach versucht die Zunge irgendwie vibrieren zu lassen und bin fast verzweifelt dadran- dann hat mir aber ein Bekannter gesagt, ich würde das d wie ein r aussprechen.
    Daraufhin hab ich anstatt des r immer ein d gesprochen und irgendwann entstand daraus ein richtig gerolltes r.

    Vielleicht hilft das ja wem...
    Nur nicht aufgeben und weiter üben ;-)
    #41VerfasserCariba (415325) 11 Mär. 08, 22:04
    Kommentar
    #42VerfasserSK19 Mär. 08, 04:50
    Kommentar
    Aha! Und wie ist es dann zu erklären, dass es Kinder gibt, die in einer r-Rollumgebung aufwachsen und es trotzdem nicht können? Denen fehlt dann der Nachahmungswille oder wie? Naja, wahrscheinlich hat jede Erklärung was Wahres für sich, aber so richtig wissenschaftlich klingen die Artikel für mich nicht.
    #43VerfasserCoogar (322283) 19 Mär. 08, 19:02
    Kommentar
    Ausnahmen bestätigen die Regel...
    Nee, kann ich dir nicht sagen, ich bin doch auch kein Sprachwissenschaftler, sonst könnte ich das bestimmt ;o)

    Allgemein wird ja das ausgesagt, was auch hier im Forum gesagt wurde und ja auch Tatsache ist, um so älter man ist, um so schwieriger ist es auch, eine andere Sprache zu lernen bzw. dessen Aussprache so akzentfrei wie möglich hin zubekommen.

    Mein Neffe kann es wie gesagt rollen und der hat auch seit der ersten Klasse Englischunterricht (er geht auf eine freie Grundschule) und spricht sehr sehr gut Englisch! Besser als ich von der Aussprache her (Wortschatz natürlich noch nicht), obwohl ich seit über 11Jahren Englischunterricht habe.

    Ich fand es einfach mal ganz interessant, irgendwer hatte hier ja auch mal diese Sendung erwähnt.
    Ich konnte es als Kind auch, hab es aber verlernt und kann es bis jetzt nicht wieder (wie gesagt, meine Familie und vorallem meine Mutter können es perfekt).
    Ich übe täglich...
    #44VerfasserSK19 Mär. 08, 21:03
    Kommentar
    Ich lerne auch erst seit Kurzem spanisch und bin noch in den Anfängen. Das rollende "R" habe ich bis jetzt vernachlässigt, weil ich weiß, dass ich es auch nicht kann.
    Ich war aber der festen Überzeugung, dass das rollende "R" im Rachen gebildet wird. also ganz hinten.
    Habe ich das jetzt richtig gelesen und das wird vorne, direkt hinten den Zähnen gebildet.
    Ich habe das mit der Treppe und der Drossel mal versucht. Das klappt halbwegs, ich weiß nicht, wie das aussieht, wenn das Problem ziemlich hinten im Wort kommt.
    #45VerfasserKapern (418996) 20 Mär. 08, 15:30
    Kommentar
    @Kapern --- Ja, macht man mit der Zungenspitze, keinesfalls im Rachen. Und je nachdem, zwischen welchen anderen Buchstaben das r steht, ist es m.E. unterschiedlich schwierig.
    #46Verfasserholger (236115) 20 Mär. 08, 16:51
    Kommentar
    Das ist sowas von falsch, dass man es ab dem 16. Lebensjahr nicht mehr erlernen sollte. Ich bin 21 und hab es vor einem Jahr durch intensives Üben von "Brötchen" gelernt (ein Wochenende, jeden Tag 5 h und schon gings).
    Immer wieder ganz schnell Bdötchen, Bdötchen, Bdötchen aufsagen. Irgendwann kann man das r von alleine rollen. ;)

    *schnurrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr*
    #47VerfasserRrrrrr22 Mär. 08, 20:44
    Kommentar
    ich bin seit einem halben jahr in mexico und habe auch schon einen brasilianer und zwei mexicaner kennen gelernt, die beide nicht das r rollen konnten. trotzdem sprechen sie (obviamente) akzentfrei. ich musste mich doch ein wenig amuesieren, als ich vergeblich versuchte dem mexicaner das rollende r beizubringen ;)
    also - wenn selbst einige muttersprachler es nicht koennen dann sehe ich kein problem darin, die (vielleicht erfolglose) arbeit einfach aufzugeben und das maldita erre a la verga zu schicken :D
    entschuldigt bitte die wortwahl ;)

    liebe gruesse aus mexico!
    #48Verfasserborralbi24 Mär. 08, 12:29
    Kommentar
    Ich kann das r auch nicht rollen, obwohl es meine Eltern können und es auch in unserem Dialekt fester Bestandteil ist. Auch üben hat bisher leider nichts genützt.
    Jetzt versuche ich verzweifelt irgend einen Grund zu finden warum es nicht geht!
    Kann es vielleicht daran liegen, dass ich eine ziemlich lange Zunge habe?????
    #49Verfasserxyz24 Mär. 08, 18:37
    Kommentar
    Also ich habe im Prinzip kein Problem damit, dass "r" bzw das "rr" zu rollen, allerdings kann ich es nicht allzulange einzeln rollen und wenn ich beispielsweise einen Text im Spanischbuch lese, rollen zwar die "erres", allerdings klingt es manchmal irgendwie abgehackt und stockend.
    Mache ab Sommer ein Austauschjahr in Spanien, könnte es sein, dass sich diese abgehackte, stockende Aussprache dann bessert? Also liegt es nur an der Übung? Oder muss ich jetzt für immer damit leben, etwas stockend zu sprechen?!
    Dann rolle ich nämlich lieber gar keine "erres" mehr...
    Und bei manchen Wörter (z.B. sonrisa, río, cristianos, progreso, sangriento,...) fällt es mir irgendwie schwerer, das "r" in einem Text zu rollen!
    Saludos!
    #50Verfasser-muffi-24 Mär. 08, 20:35
    Kommentar
    Mir persönlich fällt es nicht so schwer, das "r" zu rollen, allerdings kenne ich viele andere Leute mit demselben Problem.
    Ich habe mal von einer besonderen Übung gehört, mit der das angeblich recht gut erlernbar ist. Ich weiß nicht, ob sie wirklich funktioniert, aber ich geb sie jetzt einfach mal weiter...
    ---- L N D T
    Es geht darum, dieses "Wort" ganz oft hintereinander zu buchstabieren (also "elendete") und irgendwann sollte angeblich das rollende "R" dabei herauskommen ... ;)
    wie gesagt, ich weiß nicht, ob's klappt, aber "anatomisch" betrachtet erscheint es mir sinnvoll.
    Viel Spaß und viel Erfolg :)
    #51VerfasserBlume des Bösen01 Apr. 08, 20:48
    Kommentar
    ¡Hola! Ich habe eine Frage zu dem rrrr: Wenn man das R im Spanischen einfach als D ausspricht, also statt "pero" -"pedo" und das ganz schnell sagt, hört sich das eigentlich wie ein gerolltes r an. Aber das Problem ist dann das man 1. kein längeres R rollen kann, weil man ja auch kein langes D sprechen kann und 2. geht das bei Wörtern bei denen das r nach einem D oder T kommt nicht.
    Was ist an meiner Theorie denn jetzt falsch? Was machen die Spanier anders? =(
    #52Verfasserrrrrrr06 Apr. 08, 09:27
    Kommentar
    Oje Leute, was gebt ihr euch für Mühe. Macht es wirklich etwas, wenn man das nicht kann? Ich prrobier's gar nicht mehr und oft ist mein komisches "R" Anlass zum Lachen und Spassmachen. Genau wie die spanische Aussprache von EUropa oder EUro. Für mich unmöglich. Ich höre zwar den Unterschied, aber ich krieg's einfach nicht hin. Bin allerdings schon 53, vielleicht liegt's ja auch daran. Aber im Ernst, sooo wichtig finde ich es nicht.
    #53Verfasser Pepinaza (416033) 06 Apr. 08, 11:21
    Kommentar
    hallo,
    ich kann euch eins segen und zwar streng euch erstmal an das verdammte RR hinzubekommen wenns nicht klapt dann klapt es einfach nicht, man sollte sich nicht stressen lassen für etwas irrelevantes, es kann einfach an einer sprachbehinderung liegen, das gibt es doch, ich komme aus mexiko und ich bestätige auch dass es auch da muttersprachler gibt die das RR einfach nicht können und ich gebes ungern zu aber ein paar werden ausgelach je nach behinderungsgrad. Vor 10 jahren gab es in mexiko eine serie die "LAS AVENTURAS DE LENGUARDO" also " DIE ABENTEUERN VON LENGUARDO" haha absolut witzig und da gehts eben darum dass der hauptdarsteller das verdammte RR nicht ausprechen kann und wirk deswegen dumm und wird von allen ausgenuzt hehe so eine art "ERNIE" von Stromberg hehe wobei ERNIE halt keine sprachbehinderung hat oder naja *grins* ne mal im erst bei ausländern sid wir da sehr tolerant und diese sprachbehinderung hat auch keine auswirkungen in die persönlichkeit, besser gesagt wir loben sogar die mühe die sie sich geben beim spanisch lernen :D
    #54Verfassersubcomandante marcos06 Apr. 08, 14:25
    Kommentar
    ad AM

    Ich versuchte deinen Erklärungen zu folgen
    allerdings, wie kann man die Zunge rausstrecken, "bäh" sagen und da dann irgendwas sei es Lippe oder Zunge vibrieren lassen???????????????
    Für mich ist das so unlogisch, weil dieses "Bäh" und dazupassende Grimasse einfach nichts mit dem Vibrieren irgendeines "Teiles" zu tun hat.

    Genausoschwer tue ich mir bei der Beschreibung
    a)
    des "Kutscher-RRRRRss" weil das kann man halt - und ich vermute, dass viele Kutscher im deutschen Raume das so machen - auch sehr gut mit Kehlkopf-R sagen

    b) des "Maschinengewehres" und "Katze" und was weiß ich, weil das alles wie gesagt perfekt mit Kehlkopf-R geht

    c) die Tipps mit Bdötchen...soll ich da be-dötchen versuchen zu sagen oder bdötchen (also wirklich bd hintereinander??)

    Vielleicht kann jemand seine Tipps "vertonen" das würde glaube ich vielen helfen!


    Irgendwann schaffen wir's hoffentlich alle!!!

    Adios

    #55Verfasser anea (290506) 29 Mai 08, 00:51
    Kommentar
    hola Anna,

    wie schon einige Mitglieder geschrieben haben, gibt es einige Sätze, die man oftmals wiederholen sollte, damit man das /r/ richtig hinbekommt. Allerdings gibt es Menschen, die logopädisch bedingt das "r" nicht rollen können.

    Ein kleiner Satz, mit dem man es versuchen kann ist: "Un perro cruze und ferrocarril". Bedeutet soviel wie: ein Hund überquert die Eisenbahnschienen.

    Meine Freundin kann es auch nicht, sie ist dopplet so alt wie du, auch einige Freunde kriegen es einfach nicht hin.

    Man kann tricksen, und zwar, indem man nicht versucht, dass /r/ zu sprechen, sondern zum Beispiel "nada" sagt. Sprich es mal ganz schnell aus. Und dann sag "perro" und "nada" im Wechsel. Dir wird auffallen, dass das intervokalische "rr" und das "d" intervokalische quasi allophon, also gleichlautend sind.

    suerte con probarlo! meld dich mal, wenn es geklappt hat...
    saludos, cosimodo
    #56Verfassercosimodo (351591) 29 Mai 08, 09:56
    Kommentar
    Hola nochmal,

    hier ein Zitat aus einem Beitrag auf der Seite des WDR:

    Eigentlich ist das Rollen des "r" ganz einfach: Man muss die Zunge nur an die oberen Schneidezähne setzen und die Zungenspitze langsam nach hinten bewegen. Dann spürt man eine Art Rand. Die Zungenspitze muss nun nah dieser Stelle angesetzt werden. Atmet man nun aus, kann man das "r" rollen. Beim Ausatmen flattert nämlich nun das Zäpfchen im Rachen und erzeugt den Rolllaut. Leider werden aber trotz dieser Anleitung längst nicht alle User von wdr.de plötzlich das "r" auf die gute alte bayerische Weise aussprechen können. Denn: Unsere Bewegungsmuster werden in unserem Hirn offenbar fest eingeplant und sind nach dem 16. Lebensjahr nur noch schwer zu ändern. Wer also bis 16 Jahre nicht das "r" gerollt hat, wird es danach auch nur noch schwer lernen. Grundsätzlich haben wir aber alle diese "Begabung". Gerade bis zum siebten Lebensmonat ist der menschliche Sprechapparat jedes Menschen besonders vielseitig und kann so auch das gerollte "r" bilden. Begegnen wir im Verlauf unseres Spracherwerbs dann allerdings nicht mehr dem bayerischen "r", beginnen sich unsere Artikulationsabläufe im Hirn zu festigen und wir verlernen den Rolllaut, weil er in unserer täglichen Sprache nicht vorkommt.

    saludos, cosimodo
    #57Verfassercosimodo (351591) 29 Mai 08, 10:01
    Kommentar
    Übung: Text zum Video (#25)

    Erres

    El terrateniente Ramón Pueyrredón Aguirre arreaba rumiantes en su remoto rancho. Se aburría Ramón, encerrado en su recurrente rutina. Resuelto a romperla, arrancó rumbo a tierras rimbombantes.
    -¡Arre!
    Recorriendo Recoleta, Ramón reparó en un rodaje y, de repente, una revelación.
    -¡Rayos!
    Resolvió arrimarse al reconocido realizador Rasputin Romanov y correr el riesgo de requerirle un rol de reparto en su relato. Romanov sonrió.
    -Eres atorrante, y churro.
    Ramón, zorro, le regaló un riquísimo Navarro Correas, recelosamente reservado, que recordaba el terruño y el ruso, regodeándose, respondió:
    -Rendirás. ¡ A rodar!
    Y resultó que en la remake “Romance río arriba”, Ramón representó a un terrateniente que arreaba rumiantes en su remoto rancho. Ramón, realizado, recuperó su sonrisa.

    ¿Cuántas erres tiene su vino?
    #58Verfasser Doktor Faustus (397365) 29 Mai 08, 12:49
    Kommentar
    Hola, cosimodo.
    "Beim Ausatmen flattert nämlich nun das Zäpfchen im Rachen und erzeugt den Rolllaut." (57)
    Das hat dann aber mit dem spanischer r nichts zu tun, da müßte doch direkt die Zungenspitze ein bißchen vibrieren.
    #59Verfasser Wachtelkönig (396690) 29 Mai 08, 15:13
    Kommentar
    Hallo,

    ich hab schon vor einiger Zeit versucht zu lernen, das r auf die japanische Art zu rollen (bspw. im Namen Midori), die ja die gleiche wie im Spanischen sein müsste. Dabei bin ich von selbst auf die "d-Methode" gekommen, hab also ständig ganz schnell "Midodi" gesagt ("Bedötchen" geht aber viel besser zum Üben, wie ich jetzt weiß ;) und dabei ist es mir irgendwann automatisch passiert, dass ich während dem r-d die Zunge vom Gaumen aus nach vorne in Richtung Schneidezähne geschoben habe. Das Ergebnis klang schon mal recht authentisch...

    Aber halt das große Problem: Bei dieser Methode kann man kein "tr" ohne gewisse Pause zwischen den beiden Buchstaben machen...
    Und dauerhaft "rollen" kann man das r natürlich auch nicht, wie es mit d auch nicht geht, wie hier schon erwähnt wurde.

    Heute bin ich dann auf diesen Thread hier gestoßen und hab es, weil ich mittlerweise auch Spanisch lerne und dort mein "Japanisch-r" längst nicht ausreicht, mal wieder probiert.
    Erstmal mit der Methode von "AM" - erfolglos. Dann hab ich seinen 5. Schritt aber dahingehend modifiziert, dass ich erstmal ein ganz normales stimmloses s gemacht hab, mit der Zunge an der ganz normalen Stelle (hinter den oberen Schneidezähnen, oben angedrückt). Während diesem s konnte ich die Zunge auf einmal so zum Vibrieren bringen, dass dabei etwas rauskam, was mir schon ziemlich nach einem echten gerollten r klingt. Dann hab ich langsam das stimmlose s verschwinden lassen, et voilà, ich glaub ich kann's. =)

    Ich bin grad dabei zu lernen, Worte wie "perro" automatisch so auszusprechen, statt mit dem ollen Zäpfchen-r in der Mitte. Und es klingt auch schon ganz gut.

    Dann aber doch noch eine Frage: Sollte man beim spanischen einfachen r, wie in "pero", eher das "Bedötchen"-r einsetzen und versuchen zu perfektionieren, oder eher mein gerade gelerntes gerolltes r, und das halt nur ganz kurz "anrollen"?
    #60Verfasserrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrübe12 Jun. 08, 23:27
    Kommentar
    HI

    Warum klappt das denn wenn man Bedötchen sagt?? Meine Freunde sagen das wär albern und würde nicht funktionieren!o.O..
    #61Verfasser??o.O??25 Jun. 08, 19:19
    Kommentar
    ... soll es beim gerollten r nie klappen, probiert's mit den erres tucumanas! (vgl. #58 und #25)

    http://www.youtube.com/watch?v=BxNfn8axiqk
    #62Verfasser Doktor Faustus (397365) 25 Jun. 08, 21:25
    Kommentar
    @ ??o.O??

    Nein, das ist nicht albern - doch, es funktioniert (wenn auch, wie gesagt, nicht für das dauerhaft gerollte r)! :)
    Du musst die erste Silbe natürlich ziemlich verschlucken, also eigentlich "Bdötchen" sagen, und wenn du das oft und schnell genug machst, müsste schon nach eine Weile das richtige rauskommen.
    #63Verfasserrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrübe27 Jun. 08, 16:12
    Kommentar
    @ ??o.O.??

    Die "Bedötchen"-Methode klappt deswegen, weil das /d/ und das /r/ungefähr den gleichen Artikulationsort haben. Soll heissen, die Zunge befindet sich bei der Aussprache von /d/ und dem spanischen /r/ annähenrnd an der gleichen Stelle im Mund. Dadurch, dass man das Wort versucht möglichst schnell auszusprechen, kommt ein Laut heraus, der dem spanischen /r/ sehr nahe kommt.
    Ich persönlich bin der Meinung, dass jeder, der sich näher damit beschäftigt, wo die Laute im Mund gebildet werden und fleißig übt, die Aussprache von /r/ lernen kann.
    Habe aber leicht reden, da es mir nie schwer gefallen ist.
    Ich finde es aber überhaupt nicht schlimm, wenn es jemand nicht kann.
    Andere Länder, andere Laute!
    Saludos
    #64Verfasserlittleflipper (392746) 29 Jun. 08, 09:33
    Kommentar
    Ich habe mich gewundert, als meine ecuadorianischen Freunde mir sagten, dass die Amis mit ihrem englischen R eine bessere spanische Aussprache erreichen würden als ich mit meinem deutschen Rachen-R.

    Über das englische R bin ich dann zu diesem D-ähnlichen Laut gekommen, nur dass im Vergleich zum englischen R die Zunge weiter Richtung Schneidezähne ansetzt, genau wie hier beschrieben.

    Jetzt habe ich hier zum ersten Mal vom Bdötchen gelesen, das kann ich aber schon. Aber ein langes RR kann ich nicht, und in einigen Wörtern kriege ich auch das Bdötchen-R nicht richtig hin, wie z.B. in "verde", "vertical".

    Viele Ecuadorianer könne gar kein R rollen, sondern benuzten ausschließlich einen "sch"-ähnlichen Zischlaut, also anstatt "perro" sagen sie "pescho" mit weichem "sch". (Mir scheint, dass sie das aus dem Quichua übernehmen.) Das klingt aber schon ziemlich dörflich und ist keine Alternative für mich.

    Meine neuen Arbeitskollegen in Kolumbien machen mich öfters an wegen meiner Aussprache. Andererseits war ich verwundert, in letzter Zeit ist es zwei mal passiert, dass ich von Einheimischen für einen Kolumbianer gehalten wurde, ich hatte aber nur wenige Sätze gesagt, in denen auch zufällig fast kein R drin vor kam, zumindest keine schweren oder langen R. Das heißt für mich soviel: Wenn ich das R richtig rollen könnte, dann käme ich der einheimischen Aussprache ziemlich nahe.

    Ich bin überzeugt davon, dass man es in jedem Alter lernen kann, wenn es als Kind auch leichter ist. Man muss lernen, den entsprechenden Muskel anzusteuern und den dazugehörigen Bewegungsablauf.

    Das gleiche passiert, wenn ein europäisches Kind in tropischen Gefilden aufwächst: Es lernt genau wie die Einheimischen Kinder, die Hüften beim Tanz zu bewegen. Ein Tanzlehrer hat mir mal gezeigt, wie ich vor dem Spiegel üben soll, die entsprechenden Muskeln in meiner Hüfte anzusprechen. Er meinte dass wir alle die gleichen Muskeln haben, dass aber die Kultur darüber entscheidet, ob wir deren Benuztung trainieren oder vernachlässigen. So ähnlich stelle cih mir das mit dem R vor...

    #65Verfasserklaasklever02 Jul. 08, 03:46
    Kommentar
    @klaasklever
    Ich bin überrascht, dass die erre norteña (Nord-Argentinien, siehe #62) keine „Einzigartigkeit” ist. Kürzlich habe ich entdeckt, dass sie auch in Costa Rica herrscht - abgesehen davon, dass dort ebenfalls voseado wird -

    http://youtube.com/watch?v=8HSruiFI35w

    und nun machst du mir bekannt, dass es in Ecuador auch so ist! Danke dafür :)
    #66Verfasser Doktor Faustus (397365) 02 Jul. 08, 04:27
    Kommentar
    @Doktor Faustus

    Das "sch"-R ist in der gesamten Andenregion Ecuadors anzutreffen. Es ist sogar dermaßen typisch für die Ecuadorianer, dass viele Kolumbianer von "Ecuadosh" sprechen und schreiben, wenn sie sich negativ über das Land äußern wollen. (Dazu gab es in den letzten Monaten reichlich Gelegenheit, weil Ecuadors Präsident Correa -sprich Coshea- die diplomatischen Beziehungen abgebrochen hat und nicht wieder aufnehmen will, bis Kolumbien einen anderen Präsidenten wählt.)

    Den Voseo kann man in Ecuador auch oft hören, oftmals zwischen Eltern und ihren Kindern oder engen Freunden. Und ganz offiziell gebräuchlich ist der Voseo in der Region Antioquia in Kolumbien, also um Medellín.
    #67Verfasserklaasklever03 Jul. 08, 01:33
    Kommentar
    Ich hab's so gut wie geschafft!!!

    Nach Jahren der Verzweiflung ob meines Versagens, das R rollen zu können, habe ich durch dieses Forum neuen Mut geschöpft und stundenlang rumprobiert, die Zunge mal hier mal da angesetzt, verschiedene Wörter wiederholt, verschieden geatmet, eben alles ausprobiert, immer versucht dabei locker zu bleiben. Wie schon gesagt, das Bdötchen-R konnte ich schon lange, aber eben kein langes richtig gerolltes R.

    Auf einmal, während ich um Bus stand und leise vor mich hin brabbelte, spürte ich wie meine Zunge für einen Moment zu flattern anfing! Ich hatte dieses Flattern noch nie gefühlt und mich durchströmte sofort ein unbeschreibliches Glücksgefühl! Am liebsten hätte ich sofort einige Freunde per Handy angerufen, um ihnen mein neues gerolltes R vorzumachen, aber ich hatte Angst, dass es dann auf Kommando nicht mehr klappen würde. Also bin ich erstmal heim und habe dort weitergeübt, auch vor dem Spiegel, in dem ich sehen konnte, wie meine Zunge flatterte!

    Meine kolumbianischen Freunde machten mich oft wegen meines R an, weil ich es nicht richtig rollen konnte. Am nächsten Tag kam ich dann in zwei Situationen, die sich für mich zu Triumphen entwickelten: In einem Gespräch über die Muppet-Show ging es um Kermit den Frosch, der auf spanisch anscheinend "Rana Rene" heißt. Sofort sagte ein Freund zu mir "Hey Eddi, sag mal RRRaana RRRene" und fing schon an zu lachen, als ich all meinen Mut zusammennahm und ganz cool antwortete "RRRana RRRene". Es machte sich fast schon Enttäuschung auf dem Gesicht meines Freundes breit und er meinte, das hätte sich jetzt gut angehört, aber es gäbe manchmal Worte, die ich nicht richtig aussprechen könne. Ich habe still in mich hinein gelacht! RRRana RRRene!

    Dann am gleichen Tag, etwas später, ging es um Haustiere. Der Klassiker, diesmal von einer Freundin vorgetragen "Hey Eddi, sag mal Perrro", ich daraufhin "Perrro". Sie schaute etwas verwirrt und sagte, hey, das klang ziemlich gut. Und ich dachte
    "Endlich ein Riesenfortschritt nach jahrelangem Versagen"...

    Also Leute, ich kann das R bislang nur circa eine Sekunda lang rollen, aber es klingt wohl schon ziemlich authentisch. Jeden Tag übe ich gewinne dadurch mehr Sicherheit. Es lohnt sich wirklich! Hier einige Tatsachen, hoffentlich kann ich anderen damit Mut machen:

    – Es gibt anscheinend verschiedene Wege, zum "Bdötchen"-R und dann auch zum gerollten "Flatter"-R zu kommen. Für mich ging der Weg über das englische R zum Bdötchen-R. Das muss jeder für sich selber rauskriegen, jeder ist verschieden, einfach herum probieren! Gut ist auch ein Freund, der Muttersprachler ist seine ehrliche Meinung zur Aussprache sagt, ohne sich über dich lustig zu machen.

    – Vom Bdötchen-R kam ich zum "Ein-Mal-Flatter"-R, das war ein einfaches Bdötchen-R, das einmal nach flattert. Ich hatte vor zwei Jahren eine Freundin, die mit Nachnamen "Parra" hieß. Immer wenn ich irgendwo etwas für uns reserviert habe, musste ich diesen Namen angeben, und "Para" ist einfach kein Nachname bzw. "Para" ist in Kolumbien ein Paramilitär. Irgendwann gelang es mir also, "Parra" mit einem "Nach-Flatterer" auszusprechen. Nicht immer, aber wenn ich unter Druck stand, gelang es am besten. (Das ist bestimmt individuell verschieden. Ich bin Profimusiker und daran gewöhnt, mit Lampenfieber und unter Druck meine besten Leistungen abzurufen.) Und zwar gelang es mir immerhin so gut, dass die entsprechenden Personen "Parra" aufschrieben, ohne nachzufragen, wie es buchstabiert wird.

    – Das "Ein-Mal-Flatter"-R gelang mir aber nur nach dem Vokal A! Aber mit Übung gelang es mir immer besser.

    – Mit den weiteren Tipps, die ich hier im Forum entdeckte, bastelte ich mir eigene Sätze zusammen. Absoluten Nonsens, aber mit meinen bevorzugten Vokalen. Z.B. "El vierrrnes me amarrrarrré con Marrria Parrra de Ibarrra en Ecuadorrr". Ein absoluter Schwachsinn, aber es klappte jetzt immer besser. Auf das Wort "vierrrnes" kam ich, weil während des Übens eine Band anrief, ob ich am Freitag spielen könne. Ich sagte "Sí, yo estoy libre el vierrrnes" und mir flatterte plötzlich die Zunge bei "vierrrnes", obwohl es da gar nicht hingehört, aber egal, an den wenigen Erfolgserlebnissen muss man sich festklammern!

    – Zuerst konnte ich das R nur nach dem Vokal A rollen, und nach dem R musste wieder ein A kommen, so wie in "Parra" oder "Ibarra" oder "guitarra". Danach ging es auch nach anderen Vokalen wie z.B. "porrr" oder "Ecuadorrr". Danach dauerte es etwas, bis ich es auch nach dem Vokal E rollen konnte, und endlich schaffte ich es, "Perrro" zu sagen!!

    – Am allerschwersten war für mich, das R zu Wortanfang zu rollen. So wie in Rrrana Rrrene. Aber nach dem ich einfach nicht locker gelassen habe und immer weiter meine eigenen Spezialsätze geübt habe, ging es irgendwann auch zu Wortbeginn!

    – Ich bin jetzt mehr denn je davon überzeugt, dass es JEDER lernen kann. Es gibt dabei kein Geheimrezept, jeder muss für sich versuchen, die entsprechenden untrainierten Muskeln anzusprechen und den Bewegungsablauf zu koordinieren. Die Tipps in diesem Forum sind dabei sehr hilfreich, besser könnte ich es auch nicht beschreiben.

    – Ich bin jetzt 32 Jahre alt. Seit ich 19 bin und mit spanisch anfing, wollte ich das R rollen und habe es 13 Jahre lang nicht geschafft! Ich habe deswegen aber nie die Lust an spanisch verloren und meine Freunde sagten mir immer wieder, meine Aussprache sei sehr gut, nur mein R wäre eben nicht perfekt, aber das wäre nicht schlimm. Trotzdem wollte ich es immer lernen.

    – Ich kann das R jetzt immer noch nicht ewig lange rollen, aber jeden Tag geht es mit Übung ein kleines bisschen länger, und vor allem gewinne ich an Sicherheit, was ein schönes Gefühl ist.

    – Es gibt nach wie vor Wörter, die mir Schwierigkeiten bereiten. Nach T oder D kann ich es immer noch nicht, ich kann z.B. nicht "Trren" sagen. Auch "Carrrlos" geht nicht. Zwar wird in diesen Worten das R ohnehin nicht lange gerollt, trotzdem übe ich fleißig weiter.

    – Danke an alle Beiträge in diesem Forum, das hat mir in den letzten Tagen noch mal so richtig den Kick gegeben, es in jeder erdenklichen Situation zu üben, bis ich den Schalter umlegen konnte!

    – An alle anderen: Gebt nicht auf! Das ist wie Schwimmen oder Radfahren, als Kind lernt man es leichter, aber als Erwachsener ist es immer noch möglich!
    #68VerfasserEddi04 Jul. 08, 17:12
    Kommentar
    Also ich hab ein ganz anderes Problem.. Ich kann das "r" NUR rollen. (Kleiner Tipp: Zunge locker an den Gaumen legen und dann lange und fest ausatmen, als ob man ganz lange "h" "sagen" will)
    Wie spricht man das Deutsche "r" aus?!
    Wäre schön, wenn mir jemand helfen könnte. Bin zwar Deutsche und lebe auch schon mein ganzes Leben (17,5 Jahre) in Deutschland aber sogar mein eigener Name ist mir ein Greuel, weil total viele den nicht verstehen. Ich hab mir nämlich angewöhnt, das "r" fast gar nicht zu sagen, weil mir immer eingeredet wurde, ich hätte einen Sprachfehler (also das Roll-"r") und dann wollte ich das nicht mehr sagen. Das ist wie mit Menschen, die Stottern, ich vermeide manche Wörter total. Gerade, wenn Konsonant und "r" aufeinander folgen. Dabei liebe ich selbst mein Roll-"r"! Über Tipps für das deutsche "r" würde ich mich total freuen!
    LG Trilia
    #69VerfasserTrilia15 Jul. 08, 14:44
    Kommentar
    Na ja, es wird halt üblicherweise ganz weit hinten im Rachen gebildet. So ähnlich wie das 'ch' in 'ach', 'Aachen', 'Tacheles', 'machen'.

    (Zumindest fühlt es sich bei mir so ähnlich an, wenn ich versuche, darauf zu achten, wie ich es mache.)
    #70VerfasserDaja15 Jul. 08, 22:24
    Kommentar
    Ich habe "la doble erre" (nicht "el doble erre") erst mit 20 gelernt. Das italienische Wort "prosciutto" war mir dabei sehr hilfreich, weil "r" dem ein "p" vorangeht, einfach leichter zu pronunzieren ist. Eine Woche hat es gedauert. Jeden Tag ein bißchen im Auto vor mich hingesprochen, dann ging es.

    Was aber den korrekten Umgang anbelangt, das dauert Jahre. Ich höre heute noch ausgebildete Opernsänger, die anstatt "Maria", "Marria" singen. Ich selbst habe Jahre gebraucht um z.B. zu "Entre Rios" richtig auszusprechen oder guerrero herido y derrotado (Textzeile von Jose Luis Perales) Es ist auch spannend zu sehen, daß Entre Rios zwar natürlich nur ein "r" bei Rios hat, aber "el entrerriano" dann das doppel "r" bekommt.

    Ist ja auch logisch... wenn man's weiss :-))
    #71VerfasserMoreOpinions15 Jul. 08, 23:21
    Kommentar
    Hallo!
    Der Trick mit D statt klappt ganz gut für das einfache R, z.B wenn ein Deutscher sagt: "Kä oder ess?" fragt er richtig nach der Uhr (Que hora es?)
    Ich habe vielen Deutschen das R beigebracht. Als sie das einfache R gelernt haben, haben sie erfolgreich das doppelte R gelernt. Wichtig ist, das der hintere Teil der Zunge immer nach vorne geht und NICHT nach hinten (wie wenn man gurgelt). Außerdem, die Spitze soll am vorneren Teil des harten Gaumens (über die Zahnfleisch der oberen Schneidezähne) vibrieren. Eine hilfreiche Übung dazu ist wie folgend:

    1. Die Spitze der Zunge stark an den vorneren Teil des harten Gaumens lehnen, sodass die Zunge gespannt wird.
    2. Durch starkeres Ausatmen versuchen, die Spitze von dem Gaumen zu trennen.
    3. Die Spitze soll der Luft einen Widerstand leisten.

    Ich hoffe es hilft ein Bisschen :)

    [Ich glaube, für die Leute aus Ostdeutschland is es wohl kein Problem, das R zu lernen. ]
    #72Verfasser Wolfgent (294477) 17 Jul. 08, 13:41
    Kommentar
    Hallo Trilia,

    was machst du denn, wenn du Halsweh hast und der Arzt dir eine Lösung zum Gurgeln verschreibt? Dort wo du gurgelst, damit die Lösung nicht den Hals runterläuft, da wird das fauchende R gebildet!
    #73VerfasserEddi18 Jul. 08, 01:16
    Kommentar
    Mit el perro würde ich auf keinen Fall anfangen. Ich kann Dir nicht genau sagen, ob es an dem P oder dem E vorher liegt, aber das klappt nie am Anfang und wird Dich höchstens frustrieren.
    Ich hab nach wie vor Probleme, kriege es aber immer besser hin.
    Ich hab erstmal anfangen mit dem Bedötchen-trick. Und dann irgendwann versucht, erst ein aspirietes K und dann direkt hinterher ein D zu sprechen. Also "khd"
    (Ob das K aspiriert ist, merkst Du, wenn du die Hand vor den Mund hälst.) So wird es irgendwann klappen. Ich übe immer wenn ich allein bin und sonst nichts mache, auf das ich mich konzentrieren muss. Z.B. auf dem Nachhauseweg. Es braucht Zeit, aber irgendwann rollt es das erste Mal und das wird Dich davon überzeugen, dass Du es lernen kannst.

    Viel Erfolg
    #74Verfasserel perro19 Jul. 08, 02:53
    Kommentar
    Also, ich kann als Ex-Zonen-Deutscher behaupten, dass es keinesfalls leichter ist diesen "alveolaren Vibrant" zu bilden...auch wenn wir 'ne Menge "russischer Mundsprachler" um herum uns hatten (viele Russen bilden das auch eher guttural, also aus der Kehle heraus, meine Lehrerin war jedenfalls aus Königsberg/Kaliningrad)!

    Für mich ist das Problem dieser Lautbildung ziemlich kompliziert, da bei mir die Luft immer seitlich der Backenzähne entweicht...klingt eher wie die frühe Stimme von Donald Duck...meine Zungenspitze will wohl nicht "flattern"...da kann ich press-atmen wie ich will *schnief*

    Aber was soll, die Spanier können kein gutturales und die Deutschen /Franzosen /Engländer /Asiaten usw. eben kein "alveolar-vibrierendes" R ...

    That's Life!
    #75VerfasserNoComprende22 Jul. 08, 22:51
    Kommentar
    Hallo alle zusammen

    Mir drängt sich da eine Vermutung auf:
    Wer seine Zunge nicht rollen kann, kann auch das R nicht rollen.

    Mit Zunge rollen ist gemeint, dass man die Zunge an den Längsseiten soweit wölben kann, dass sie sich berühren und somit eine "Röhre" bilden.
    Bei mir geht das soweit, dass ich mit gerollter Zunge Getränke wie mit einem Trinkhalm aufsaugen kann. ^^

    Wie es zu der Vermutung kommt:
    Meine Freundin versucht seit geraumer Zeit, das R rollen zu erlernen, leider noch ohne Erfolg. Genausowenig ist ihr das Zungenrollen bisher gelungen.

    Mir bereitet das R rollen und das Zungenrollen überhaupt keine Probleme. Ich habe es allerdings auch erst mit 24 Jahren gelernt, das R zu rollen. Ein russischer Kommilitone hat mich darauf aufmerksam gemacht und sich gewundert, warum die Deutschen das R nicht rollen können. Mit seinen Tipps und einiger Übung konnte ich es dann auch, schon nach kurzer Zeit.

    Auf Spiegel-Online hab ich einmal einen Artikel zum Thema gelesen:
    http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1...

    Da heißt es, dass es wohl genetisch bedingt ist, dass einige Mneschen die Zunge rollen können und andere widerum nicht.

    Das R zu rollen scheint mir aus meiner Beobachtung sehr davon abhängig, den Luftstrom mit dem seitlichen Rollen und Anschmiegen der Zunge an die seitlichen Zahndämme. Das Flattern der Zungenspitze am Zahndamm der Scheidezähne funktioniert sonst gar nicht. Zumindest weis ich nicht, wie es sonst funktionieren soll.
    Mir viel es sehr leicht das R zu rollen. Ganz im Gegensatz zu denen, die so große Schwierigkeiten haben es trotz intensivsten Trainings zu erlernen.

    Nun würde es mich brennend interessieren, ob meine Vermutung/Hypothese durch eure Beobachtung widerlegt werden kann.

    Das soll heißen: Wer kann das R rollen aber trotzdem nicht die Zunge rollen?

    Ich würde meiner Freundin gerne die Hoffnung machen können, dass sie es noch erlenen kann das R zu rollen, weil es Menschen gibt, die es auch gelernt haben, obwohl sie die Zunge nicht rollen können.

    Ich würde mich sehr über eure Antworten freuen.

    Grüße aus Paderborn
    #76VerfasserRadialtempotest27 Jul. 08, 13:43
    Kommentar
    Hmm, ich kann deiner Freundin keine Hoffnung machen, aber ich würde zumindest behaupten, dass der von dir vermutete Zusammenhang zwischen der Fähigkeit das "R" zu rollen und der des Zungeneinrollens nicht besteht. Ich habe nämlich nicht die geringsten Probleme, meine Zunge zu rollen, versage aber stets bei der korrekten Aussprache meines Lieblingsbuchstabens ;)
    #77VerfasserMaria27 Jul. 08, 15:51
    Kommentar
    Hallo Maria, danke für deine Antwort.
    Ich hab es meiner Freunden mal gleich berichtet, dass du die Zungen rollen kannst, aber nicht den Buchstaben.
    Mich würd aber immer noch interessieren, ob jemand das R rollen kann, aber nicht die unge.

    Zwischenzeitlich hab ich mal wieder mit meiner Freundin geübt.
    Was bringt die Zunge zum vibrieren fragte ich mich immer wieder...
    Ist die Kombination aus Anspannung und gleichzeitiger Entspannung so schwierig?
    Ich hab es mal Kopf über versucht, also Handstand oder Kopf in Rückenlage über Bettkante hängen lassen.
    Dann die Zunge entspannt an Gaumen oder Zahndamm anliegen lassen.
    Gegen diese "enstpannte Haltung" der Zunge die Luft aus den Lungen pressen...
    Naja, mal klappt es dann und mal auch nicht, dass die Zunge bei mir vibriert.
    Bei meiner Freundin klappt es mal wieder gar nicht.
    Wenn ich dann noch die Zunge gegen den Luftstrom und zwar nur gegen den Luftsrom drücke, ohne Berührung des Zahndamms, dann entsteht sofort ein Vibriren bei mir.
    Bei der Vibration schlägt die Zunge dann aber doch an Gaumen und Zahndamm.


    Übrigens:
    Beim normalen Rollen im Sprachfluss entsteht die Virbration auf der linken Seite viel einfacher als auf der rechten. Die rechte Seite müsste ich also auch noch intensiver trainieren. Am einfachsten ist immer noch vore die Mitte hinter den Schneidezähnen am Übergang zum Gaumendach.

    Nunja, ob die Hals-über-Kopf -Methode hilfreich sein kann, hm... keine Ahnung.
    Aber wer es trotzdem ausprobieren möchte, oder auch nicht, jedem wünsche ich noch viel Erfolg beim Üben.
    #78VerfasserRadialtempotest (69043) 03 Aug. 08, 14:05
    Kommentar
    Wie wäre es hiermit (meine Eltern haben mir das gesagt als ich klein war)

    debajo de un carro había un perro y vino otro perro y le mordio el rabo
    #79Verfassercbarker (453643) 08 Aug. 08, 12:40
    Kommentar
    hi, ich hab heute meine zweite Spanischstunde überhaupt gehabt (^^) und schon aufbekommen das gerollte r zu üben. Ich war total verzweifelt muss ich sagen!
    aber durch die Tips hier hab cih wenigstens das "bd" r gelernt, danke!
    aber das r richtig rollen kann cih nicht, ich hoffe ich krieg das bald hin!
    #80VerfasserSteffie13 Aug. 08, 19:47
    Kommentar
    Also ich komme aus Franken und hier rollen eigentlich die meisten das R vorne. Ich habe als Kind kein r aussprechen können und statt Fahrrad immer fajad gesagt, was auch der grund war, dass mich meine mutter zum logopähden gebracht hat. der hat mir aber nur das r im rachen beigebracht. übrigens, mein cousin kann das r auch nicht rollen und unsere mütter sind geschwister aus NRW. Kann es sein, dass es erblich veranlagt ist, ob man das r rollen kann oder nicht?
    Ich wollte auch unbedingt das R rollen können und habe es dann hinten im Rachen gerollt. Später habe ich versucht, meine Zunge gerollt vorzuschieben. Die Bewegung war schon die gleiche, aber es hat sich eher nach maschinengewähr angehört, da war noch ein s mit dabei.
    Wenn ich spanisch lese, sage ich auch statt dem r ein d wie bei bdötchen.
    Meine Frage: Wenn ich bdötchen ganz oft hintereinander sage, kann ich dann irgendwann auch ein r alleine rollen? Ein kleiner Junge ausunserem Dorf sagt auch immer D, und daraus wurde bis jetzt kein "Roll-R". Oder soll ich weiterhin versuchen, die zunge vorzuschieben, und wo kommt die luft bei einem "korrekt" gerollten R raus? bitte helft mir, ich lerne in 4 wochen spanisch.

    Im Vorraus danke
    #81Verfasserla Nena17 Aug. 08, 16:48
    Kommentar

    Ich komme aus NRW und meine ganze Familie - mich eingeschlossen - konnte das "R" nicht rollen. Das hat mich ziemlich gestört, denn ich lerne jetzt schon seit einer Woche Spanisch und habe frustriert festgestellt dass die Anderen aus meiner Klasse es alle schon einwandfrei konnten! Ich habe dann auch den Trick mit dem "Brötchen" versucht, also "Bdötchen" statt "Brötchen", und habe es den ganzen Schulweg lang aufgesagt. Jetzt kann ich es schon fast. Es hört sich zwar noch nicht perfekt an und ich kann es noch nicht bei jedem Wort, aber es ist schon viel besser. Ich kann nur empfehlen es mit diesem Wort zu versuchen, denn ich habe es damit (fast) geschafft, obwohl ich noch nicht mal das "Kutscher-R" konnte. Ich wünsche euch viel Glück!
    P.S.: Bei mir vibriert die Zunge gar nicht. Muss sie das denn ...?
    #82VerfasserAnna24 Aug. 08, 15:17
    Kommentar
    Ich als Mitteldeutscher konnte zunächst auch kein rollendes r.
    Habe es erst in Russland gelernt, da habe mir ein paar deutsche Slavisten geraten es mit dem Wort "Drama" zu üben (schnell hintereinander wiederholden). Heute habe ich kein Problem mehr mit dem rollenden r. Da gibt es übrigens in der Werbung so einen netten farbigen Kerl (aus irgend einer Model Casting Show), der kann Drama auch nett mit rollendem r aussprechen. Ihr solltet euch jedoch nicht seinen anderen "homogenen" Klang angewöhnen.
    #83VerfasserAmöbe24 Aug. 08, 21:31
    Kommentar
    Das Wort Drama ist schon immer sehr farbenfroh und homogen (homosapiens) gewessen. Denn es kommt ja in allen Kulturen, Erdteilen und Zeitgeschichten vor. Viellleicht gelingt es darum dem netten Farbigen es besonders auszusprechen :)
    Auf Kuba, wo ich herkomme, lassen die Kinder mit viel Fantasie die Züge ordentlich rollen, dabei kann der Lockführer eine gute weltberühmten Zigarre genießen. Und zwar so:

    r con r cigarro
    r con r carril
    rápido corren los carros
    por la vía del ferrocarril

    ps: Sprechfehlern sind bei uns auch keine Seltenheit. Aber Insulaner können auch selten in einem Glaswasser ertrinken!
    #84Verfassercimarrón25 Aug. 08, 02:00
    Kommentar
    hallo an alle!

    au ja, auch ich habe mit dem problem zu kämpfen!! lerne mittlerweile schon seit 5 jahren spanisch (mit unterberchungen) und muss sagen, dass mich mein kleiner "sprachfehler" anfangs gar nicht so gestört hat. doch als ich dann begonnen habe mich in meinem studium auf spanisch zu spezialisieren kam so langsam der "frust". hört sich ja schon besser an mit einem schön gerollten "r" zu sprechen.. leider habe ich aber lange zeit mein schicksal einfach nur so hingenommen und nie wirklich geübt. bis ich vor einiger zeit jmd kennen lernte, der genau das selbe problem hatte und es mit viel übung schließlich zu einerm super rrrrrr gebracht hat!!

    da ich seit 1 monat nun für längerer zeit im spanischsprachigen ausland bin packte mich die lust und der ehrgeiz das problem endlich mal anzupacken und mit dem üben anzufangen. seit 3 wochen laufe ich somit komische sätze murmeln durch die straßen (tditditditdatdatdatdatdotdo.. bdötchen, pdinz von pdeußen ...), denn dank dieses wunderbaren forums war ich ja nun mit vielen hilfssätzen etc gesegnet. nach vielen frustrierenden tagen zeigte sich nun vorgestern das erste erfolgserlebnis! ich weiß nicht wie es kam, aber als ich mal wieder versuchte das r nach einem dentalen laut auszusprechen (tdes statt tres, tdimestre statt trimestre) hörte es sich auf einmal echt nicht schlecht an. muss mich natürlich noch saumäßig konzentrieren bevor ich das entsprechende wort sage, aber es wollt schon leicht und das ist doch schon mal ein anfang!! übe nun weiter fleißig dentale "r"s, wie bei trabajo, trueno, triángulo, das ist eindeutig einfacher zum anfangen!

    meine frage nun: wie gehts es weiter? habt ihr nen tipp, wie ich jetzt fortfahren soll? denn alle anderen "r"s wie in brasil, gripa, prado und am allerschwersten natürlich die am wortanfang und zwischen zwei vokalen sind immer noch unmöglich für mich!! habt ihr eine idee? warte auf eure antworten..
    ES GIBT HOFFNUNG! :-)

    solcito
    p.s: wie siehts eigentlich bei euch aus? habt ihr auch schon fortschritte erzielen können?
    #85Verfassersolcito31 Aug. 08, 01:46
    Kommentar
    Hmm, ich würde erstmal weiterhin die dentalen r's üben und dann, wenn du denkst, du hast es drauf, einfach mal versuchen die anderen Wörter in der selben Zungenstellung zu sprechen.

    Bei mir geht's schon ziemlich gut, aber ich darf mich nicht zu sehr verkrampfen, dann geht's nicht.

    MfG
    #86Verfasserla nena02 Sep. 08, 21:38
    Kommentar
    Also bei klappt das gerollte R eigentlich ganz gut... bei Trockenübungen ist das wirklich kein Problem. Beim normalen Sprechen eigentlich auch nicht. Die meisten Probleme habe ich aber beim Doppel-R! Vor allem bei PERRO!! Da kommt dann meistens doch nur ein PERO raus :-/
    #87Verfasserdesi27503 Sep. 08, 20:13
    Kommentar
    Hallo! Ich hab das "r"-Problem auch und finde es auch ziemlich frustrierend. Ich lerne seit 4 Jahren Spanisch, war auch 7 Wochen in Argentinien, aber da hab ichs leider auch nicht gelernt. Also, das mit dem "d"-r wie bei "bdötchen" klappt eigentlich ganz gut, aber trotz aller Tips verste ich nicht, wie ich es richtig rollen kann, denn meine Zunge vibriert noch lange nicht, da kann ich sie noch so oft an den Gaumen andrückn und ausatemn oder sonstwas, es klappt einfach nicht? Oder mach ich das irgendwie falsch? Die Beschreibungen sind auch immer so kompliziert, ich kann mir das gar nicht richtig vorstellen... Hat irgendjemand noch Tips, wie ich das "doble-r" richtig oder wenigstens besser aussprechen kann? Irgendwie hab ichs trotz der ganzen Vorschläge hier noch nicht richtig kapiert...

    Gracias!
    #88VerfasserFarAway06 Sep. 08, 19:02
    Kommentar

    so.. ein weiteres update nach einer woche üben.
    hab mich jetzt erstmal daran gemacht das "b-dötchen-r" nach konsonanten zu üben, sprich alle wörter die mit tr, cr, gr, pr, br, fr anfangen. und muss sagen, es klappt immer besser. allerdings kann ich auch die sorgen meiner vorgänger verstehen, denn irgendwie bleibt es ja bei dem b-dötchen-r? klar, es ist dem rr sehr ähnlich, aber man hört ja schon einen leichten unterschied?
    oder wie war das bei euch, ist das b-dötchen-r dann irgendwann zu einem schön gerollten geworden?

    rr zwischen vokalen und am wortanfang sind natürlich immer noch der horror, wie lernt man das bloß?

    danke für eure antworten!
    durchhalten und nicht verzagen..
    #89Verfassersolcito09 Sep. 08, 14:56
    Kommentar
    womit ich - abgesehen von meinem "peRRo" problem - auch manchmal Schwierigkeiten habe ist RD. Sowohl R als auch D werden vorne am Gaumen gebildet und irgendwie verknotet sich da meine Zunge. Ähnlich bei RT wobei das einfacher ist. Anders herum (TR oder DR) geht aber. Gibt es hier vielleicht auch ein gute Sprech-Übung?
    #90Verfasserdesi27509 Sep. 08, 16:40
    Kommentar
    xD
    also ich schreib mal wie ich das mache:
    das vordere Drittel der Zunge oben an den Gaumen legen, sodass die Spitze der Zunge die Schneidezähne gerade so berührt. dann ausatmen und die zunge lösen. ->jetz schwingt sie von selber
    PS: im deutschen nervt mich dieses r sehr
    #91VerfasserÜ11 Sep. 08, 12:50
    Kommentar
    ¡Hola!
    Wie viel muss sich denn die Zunge von Gaumen lösen? Bei mir kommt da nur "rsrsrsrsrs" raus!

    Ich habe morgen meine 3. Spanischstunde, umd zu meinem Glück hab ich festgestellt, dass 15% in meiner Klasse auch kein rollendes R zustande bringen :)
    Ich hab dann mal meine Eltern genervt und gefragt, wie die das machen, und dann hat meine Mutter gesagt, mein Papa macht das anders als sie. Toll, und was ist jetzt richtig?
    #92Verfasserla Nena21 Sep. 08, 17:44
    Kommentar
    ¡Hola muchachos!
    Meine Aussprache ist auch nicht perferkt... aber ich höre gerne spanischsprachige Musik und singe zudem noch gerne mit... und irgendwann rollt man von ganz allein, weil es für die Zunge viel ökonomischer ist... das ist jedenfalls meine Erfahrung.
    Kinder lernen ja auch die richtige Aussprache von Englisch und Französisch durch Lieder.
    Saludos
    #93Verfassersakirch (376542) 22 Sep. 08, 20:17
    Kommentar
    ich komme aus Serbien und bei und wird das r auch gerollt! bin schon 18 und kan das r einfach nicht rollen.das hoert sich bei mir voll komisch an..alle sagen mir ich soll die zunge flatern lassen aberwie??zungenspitze hinterden schneidezaehne usw..bin schon 4 jahre fleisig am lernen aber habs immer noch nicht gelernt:S :(
    Ein Freund von mir konnte als kind auch das r nicht rollen dann ist der mit eltern ins krankenhaus gegangen und da hatte der irgendeine operation i-wie an der zunge und seitdem kann er es perfekt...ist da was dran, gibts das wirklich so operationen oder so um das r zu rollen denn ich kann ja nicht ma die zunge flattern lassen was die vorrausetzung ist...
    BITTE UM HILFE BIN VOLL AM VERZWEIFELN :S
    #94VerfasserStefan/Serbe07 Okt. 08, 04:20
    Kommentar
    also nach meiner erfahrung kriegt man das mit dem R (generell) schon irgendwann hin. das problem ist die deutliche unterscheidung zwischen einfachem und doppelten. kannste mit deinen muttersprachlern testen und sie mal fragen wovon du sprichst, von auto oder teuer.

    carro - caro
    #95Verfassertilllt08 Okt. 08, 00:44
    Kommentar
    ja bei uns ist das das normale gerollte r halt..eig genau so wie bei dern tuerken, spaniern oder schweizern.....mehr weis ich auch nicht will das unbedingt lernen weil ichs fuer meine mutersprache brauche....

    LG.
    #96VerfasserStefan/serbe08 Okt. 08, 15:59
    Kommentar
    @ stefan, wo hat dein freund sich den operieren lassen, kannst du da genaueres berichten?
    #97Verfasserla Nena19 Okt. 08, 15:29
    Kommentar
    @ stefan
    Dein Freund hatte wahrscheinlich ein zu kurzes Zungenbändchen. Das kommt gelegentlich vor. Die Bewegungsfreiheit der Zunge ist dadurch eingeschränkt und es entstehen Probleme in der Aussprache. Ein einfacher chirurgischer Eingriff kann helfen.

    Vielleicht lässt Du Deine Zunge vom Arzt überprüfen.
    #98VerfasserGustavo19 Okt. 08, 19:12
    Kommentar
    Ich lerne zur Zeit auch Spanisch und habe noch ein paar probleme mit dem erre doble ... das einfache kann ich, das doppelte klingt manchmal schon, abe rich stelle meine Zunge immer ganz anders als beim Einfachen ?!

    Mir ist zudem noch eingefallen, dass ich manchmal ein "Problem" mit dem englischen "three" hatte. ich war in England und meine Gastmutter hat das r immer gerollt, ich mach das jetzt noch manchmal so, Vllt. hilft es ja jemandem als Anrgegung?! ;)
    #99Verfasserlouisa25 Okt. 08, 17:54
    Kommentar
     mmh...wirklich ziemlich amüsante diskussion, die ihr da alle führt.
    auch ich kann nach zwei jahren spanischunterricht das "R" nciht rollen...ich bezweifle, dass ich das irgendwann mal schaffen werde.
    mein Problem ist nur, dass ich eigentlich den Traum habe (auch die Noten stimmen) Französisch-und Spanischlehrerin zu werden. Ich weiß nur nicht...also ich glaube, als Lehrerin sollte man das rrr schon so toll rollen können wie bei Ramón Rodriguez.
    #100VerfasserMedia.naranja04 Nov. 08, 17:05
    Kommentar
    also ich hab auch so meine probleme mit dem rollenedem "r". ich kann zwar schon meine zunge "vibrieren" lassen, weiß aber irgendwie nicht wie man nun den ton rausbringt. wenn ich nämlich beides kombieniere, entsteht eine mischung aus gurgelden r und rollenden r...

    vielleicht hat ja jemand noch ein parr tipps für mich...

    saludos
    #101Verfasserlisha14 Nov. 08, 12:05
    Kommentar
    Ich versteh dein Problem eigentlich gar nicht. Du musst einfach einen Ton mit rausbekommen.Also bei mir klappt das erre doble eigentlich gut, bloß das einfache kann ich nur nach bestimmten Wörtern. Ich schaffs einfach nicht, das R einmal zu rollen.
    #102Verfasserla Nena14 Nov. 08, 14:04
    Kommentar
    Ich tu mich da auch schwer.
    "pronto" als "p-donto" so schnell wie möglich aussprechen hat mich immerhin soweit gebracht, dass ich das einfach R einigermaßen aussprechen kann. allerdings leider nicht nach T oder D, weil ich dann ja im Prinzip zweimal fast den gleichen Konsonanten auszusprechen versuch. Und das doppelte wird eh nix.
    Ach, es ist ein Kreuz, das rollende R ist eine Sache, um die ich die Südis in Deutschland echt beneide... :)

    #103Verfasser anorak (489071) 17 Nov. 08, 16:38
    Kommentar
    @anorak

    Versuche einfach mal das "t" bzw. das "d" spanisch auszusprechen. Also ohne den Gaumen und das Zahnfleisch dabei zu berühren. Beim "d" kannst Du sogar ganz leicht auf die Zungespitze beißen (bitte nur gaaanz leicht ;-))

    Dann klappt das auch mit dem "r" danach.
    #104VerfasserMichi18 Nov. 08, 16:50
    Kommentar
    bisher wusste ich noch nicht einmal, dass das D und T ohne Gaumen gesprochen werden! hahaha Man lernt nie aus. Hat uns unser damaliger Spanischlehrer wohl verschwiegen... und der war auch noch Spanier ;)
    Wie soll das denn funktionieren ohne Gaumen?? Ok, das D wird ja ähnlich dem englischen TH ausgesprochen.. aber das T?
    Muss ich bei Gelegenheit mal üben ;)
    #105Verfasserlapaz18 Nov. 08, 17:17
    Kommentar
    Jop, in Spanisch sind T un D anders als in Deutsch. Habt ihr Steffan Raab gehört? Wenn er TV Total sagt, hört sich wie tche fau tchotchal, oder Tse vau tsotsal LOL.

    Und hier eine Tabelle :-)
    Deutsch (ähnelt im Spanischen)
    D R
    T ts (wer nicht glaub sollte Konfiguration aussprechen "configuratsion")

    Das weiche "D" (z.B deDo) gibt es nicht im Deutschen. Es ähnelt dem englischen TH in "although" (amerikanische Aussprache, nicht die deutsche, wo man TH durch S ersetzt :-)
    #106Verfasser Wolfgent (294477) 03 Dez. 08, 11:06
    Kommentar
    Hola,

    Gott habe echt rierisch ein Problem damit, das ich weder das geschlagene noch das gerollte r aussprechen kann. Studiere Spanisch auf Lehramt, muss es also spätestens können, wenn ich anfange zu unterrichten. Hat jemand ein paar echt gute Tipps zumindest für das geschlagende r mit denene er die aussprache gelernt hat? Meine Spanischleherin in der Schule hat mit uns blöderweise nie das r geübt geschweige denn mit uns und die Aussprache besprochen.

    Viele Grüße
    #107VerfasserMaika04 Dez. 08, 22:03
    Kommentar
    Danke Michi,

    ich versuch's mal *vorsichtig auf die Zunge beiß*...
    :)

    Madrid, Madrid, Madrid...
    #108Verfasser anorak (489071) 05 Dez. 08, 18:32
    Kommentar
    hola ya he leído todos sus consejos y ahopra quiero intentarlo otra vez...todavía me quedan siete meses acá en venezuela y por lo menos quiero dar lo mejor para aprenderlo...pero solo logré pronunciar la r una o dos veces y aun estas veces no estaba segura...ahora lo practico todos los días pero me parece tan fastidio y no sé que hacer....me siento como si gastara mi tiem`po y cada día me parace más difícil hablar español porque siempre pienso en eso y todos me lo dicen...pero no sé si es mejor practicarlo mucho todos los días o solo a veces..o como lo hago cuando hablo espanol (hasta que sepa como hacerlo) hablo normal sin intentar pronunciar lo r o es mejor si lo practico cada vez que hable...no sé....creo que no aprendo tanta espanol como nomralmente cuando siempre practico la r...pero también creo aprovechar mi tiempo aquí en venezuela para aprenderlo....
    #109Verfasserleberkaes9213 Jan. 09, 22:19
    Kommentar
    Buenos días! Bdötchen, Bdötchen, BDÖTCHEN!!!!!!:) Es klappt!=)

    Ich habe vor rund zwei Wochen spontan mit dem Spanisch-Lernen angefangen und heute, nach dem ich diese Website gefunden habe, hat es zu 1. Mal geklappt!!! Mir ist klar, dass das Bdötchen-R auf Dauer nicht ausreichend ist, aber dieses kleine Erfolgserlebnis ist schonmal einfach toll! Wie kann ich es jetzt hinkriegen, die Zunge richtig vibrieren zu lassen?? Ich habe schon die Methode von kommentar 37 und einige andere ausprobiert - leider ohne eErfolg!:(...kennt jemand eine wirklich zuverlässige Methode es zu lernen??
    ...ich würde mich über eine Antwort sehr freuen!:)
    #110VerfasserLa Cucaracha17 Jan. 09, 15:12
    Kommentar
    Hola!
    Ich bin's nochmal...also ich beherrsche jetzt seit ca. einem Monat das spanische Zungen-R und kann also sagen, dass die Fähigkeit dazu nicht genetisch bedingt ist! Als ich das R zum errsten Mal gerollt habe, dachte ich zunächst noch, es würde sich um das "falsche" handeln, obwohl meine Zunge 'geflattert' ist. Nach einigen weiteren Malen, war ich mir dann ganz sicher, dass es wirklich nicht aus dem Rachen kam. Was ich noch für Tipps geben kann? Es kann sein, dass das 'Bdötchen-R' die Zunge lockert, aber wirklich lernen kann man es eigentlich nur, wenn man sich an die Tipps mit der Zungenstellung hält und sich dabei nicht allzusehr verkrampft - einfach die Zungenspitze an den Gaumen, da lassen und leicht ausatmen...ich hoffe, es hilft! Ich weiß ja, dass es manchmal nicht leicht umzusetzen ist! :)
    #111VerfasserLa Cucaracha07 Mär. 09, 16:34
    Kommentar
    Hier mein Rezept:

    1) Die Vibration
    Um ein Gefühl für die Vibration zu bekommen, kann man zuerst einmal das Kutscher-R probieren, also die Lippen flattern lassen: BRRRR.
    Die Zunge zum flattern zu bringen ist etwas schwieriger. Man kann behelfsweise ein Stäbchen (z.B. Bleistift, Wattestäbchen) zwischen die zwischen die Zähne nehmen (unter die Zunge legen). Die Zungenspitze sollte dabei möglichst den T-Punkt berühren (das ist der Punkt im Gaumen, an dem die Zunge ist, wenn man ein T, D, L, N etc. spricht).

    2) Zunge kräftigen
    Wichtig ist es, dass die Zunge genügend Kraft hat und nicht nach vorne rutscht. Eine gute Üben ist hier mit der Zunge schnalzen, bzw. an den Gaumen ansaugen, als wenn man Schnalzen würde, aber dann so lang es geht dort belassen (Mund offen). Im Spiegel kann man überprüfen, dass die Zunge symmetrisch oben ist.

    3) Die Atmung
    Wenn die Zunge kräftig genug ist, dann fehlt nur noch die Atmung und die richtige Stellung des Kehlkopfes. Dazu einfach mal tief Luft holen, den Mund öffnen und aus dem Zwerchfell heraus gegen den Kehlkopf Druck aufbauen, ohne die Luft entweichen zu lassen. (Das ist ein bisschen so, wie man sich übergeben möchte aber nichts kommt.) Mit den Händen oder am Spiegel kann man überprüfen dass der Kehlkopf nach oben wandert. Genau das muss er auch beim R, wenn auch nicht so extrem.
    Nochmal einen starken Druck aufbauen. Dann die Zunge wie beim Schnalzen mit Kraft gegen den Gaumen drücken (Zunge am T-Punkt). Evtl. die Lippen breit nach hinten ziehen, Zähne sind fast geschlossen. Dann ein Trrr... sagen und dabei den aufgebauten Druck entweichen lassen (entweder mit oder ohne Stimme). Mit etwas Glück fängt die Zunge bereits zu Schwingen an. Ansonsten die Zungenspannung regulieren: sie muss kräftig genug sein, damit sie nicht von dem Luftstrom nach vorne gedrückt wird, aber locker genug, damit sie vibrieren kann (zwischendrin Schnalzen zum Entspannen). Man kann Anfangs, wenn die Luft zu entweichen beginnt, auch hinten mit dem Zäpfchen etwas mithelfen, damit die Zunge ins Vibrieren kommt (das fühlt sich dann fast an wie gurgeln).

    Ich bin ein Beweis, dass auch hartnäckige Fälle das Zungenspitzen-R lernen können. Habe es jetzt seit 8 Jahren mit verschiedensten Methoden immer wieder probiert, bis es endlich (mit Hilfe eines Logopäden) geklappt hat. Also nicht aufgeben, und nichts erzählen lassen von wegen angeboren und so ;)
    #112Verfasseram22 (456412) 24 Mär. 09, 21:14
    Kommentar
    @am22
    schönes (Geheim)Rezept :)

    @all
    an alle, die es doch nicht hinkriegen:

    Macht euch keinen Kopp! Das macht euch nur noch sympathischer, wirklich! Zumindest in Lateinamerika und wahrscheinlich auch in Spanien, werdet ihr deshalb nicht dumm (wohl eher bewundernd) angekuckt!


    PS: In diesem Beitrag steckt keine Ironie
    #113VerfasserKeine Ironie24 Mär. 09, 22:39
    Kommentar
    Ich war länger in Südamerika als Fresa Suiza, aber das "r" machte mir immer Probleme - bis zu einem Moment:

    Mein Mann kritisierte in Anwesenheit anderer mein "r".

    Darauf der Südamerikaner: "Was kritisieren Sie denn Ihre Frau, ihr "r" passt doch perfekt zu ihrem Haar."

    Nicht, dass das mein "r" verbesseert hätte, aber auf jeden Fall mein Selbstbewusstsein und meine Gelassenheit.
    #114Verfasserla costeña25 Mär. 09, 08:58
    Kommentar
    Das mit dem rollenden "r" macht lässt mich als Deutschen Muttersprachler auch schon langsam verzweifeln. Ich habe zuerst 3 Jahre lang Spanisch in der Schule gelernt, danach in Spanien gearbeitet und auch in Zentralamerika,meine Freundin ist noch dazu Latina und ich habe mir oft sagen lassen, dass ich eine sehr gute Aussprache hätte - nur ist das "r" für mich wirklich ein immer größeres Hindernis - vorallem, je öfter ich darüber nachdenke... So wie ich es verstanden habe gibt es im Spanischen mindestens zwei verschiedene "Rs", eines, dass nicht gerollt wird und durch das Abrollen der Zunge bei den Schneidezähnen beim Ausatmen gebildet wird (z.B. amar) ... Dieses kann ich auch problemlos aussprechen. Aber dann gibt es Worte wie "raro" oder "ratón" oder "red" "tRes" "quatRo" "regalo" wo ich verzweifle. Nachdem ich alle vorherigen 114 Kommentare gelesen habe ist mir nun immer noch nicht klar, wie ich das anstellen soll... Bildet man dieses zweite R so ähnlich wie das erste? ODer ist der Ansatz wieder anders? Und wie entsteht das "R" nun? Nur durch vibrieren der Zunge? Oder doch im Rachen? Oder beides? Hilfe!!
    #115VerfasserPlatano22 Jul. 09, 17:25
    Kommentar
    Also, das ist in der Tat ein schwieriger Laut. Aber versuch doch einmal, Bayrisch oder norddeutsches Plattdeutsch zu sprechen. Da gibt es auch dieses rollende R. Nach meiner Erfahrung im Spracherwerb, habe ich damit diese Hemmschwelle wegtrainiert.

    Etwas anderes, das bei mir funktioniert hat, ist, dass man mit nem netten Schwipps (sprich: Alkohol) ebenfalls viele Hemmungen wegebkommt und alles fluessiger ausgesprochen wird (bis zu einem bestimmten Grad natuerlich, ich moechte hier nicht zu uebermaessigem und gefaehrlichem Konsum animieren).

    Generell habe ich immer noch Schwierigkeiten, das R und RR zu unterscheiden. Entweder spreche ich das einfach R zu stark oder das doppelte RR zu schwach aus. Und nach einem A habe ich ebenfalls enorme Schwierigkeiten, da ich im Deutschen nach dem A eigentlich alles nur andeute und den Vokal etwas abdunkle. Bsp. Carlos ist und bleibt ein Cahlos ... sehr witzig fuer Muttersprachler und manchmal auch schwer fuer die zu verstehen.
    #116Verfasser AnnaAn (289663) 24 Jul. 09, 12:40
    Kommentar
    rollen die Bayern nicht hinten im Rachen?
    Weil deren gerolltes R klingt doch anders, oder kommt mir das nur so vor?

    #117VerfasserFischli24 Jul. 09, 13:56
    Kommentar
    Münchner Bayrisch hat ein Zungenspitzen RRR genauso wie das norddeutsche Plattdeutsch.

    Und natürlich klingt das alles anders als im Spanischen, weil die Sprache "drumherum" ja eine andere ist. Die R-Technik ist jedoch dieselbe: Zungenspitze gegen den Zahndamm !


    Ein starkes Rachen RRR gibt es im Rheinland .... das klingt dann eher wie ein überbetontes "CH" sozusagen "chch". Da sagt man statt fertig eben fechchtig. Was dem "ch" Laut im "ach" ähnelt.

    #118Verfasser AnnaAn (289663) 24 Jul. 09, 14:16
    Kommentar
    veo que hay una tremenda desesperación en cuanto a la pronunciación de la doble erre. pareciera que muchos gemanoparlantes que estudian español piensan que esta es la piedra de toque, que habiendo superado este escollo como que los van a confundir con autóctonos... jajajjaj, tan fácil no es el asunto. el acento siempre va a persisitir... pero eso no tiene nada de malo... si ustedes hablan un español gramatical e idiomáticamente correcto nadie pero nadie se va a molestar por el detalle de la pronunciación de la doble erre.... no pierdan el tiempo con güevadas.....
    #119Verfasserqarikani24 Jul. 09, 21:59
    Kommentar
    @AnnaAn

    "fertig-->fechchtig" Nein, nein, okay ja. Das mit dem r hast Du schon richtig erkannt, nur alles drumm herum ist auf der Strecke geblieben. Chchüschtüsch häiß dat: "fächchtüsch";)

    Schöne Grüße von einem Rheinländer, der besser Bayerisch redet.
    #120VerfasserMichi_ (523867) 26 Jul. 09, 00:54
    Kommentar
    @Michi

    ja das hast Du natürlich recht, wenn Du ALLE Laute komplett in die Lautsprache einbringen möchtest... ich wollte mich nur ein wenig auf das kehlige und überstark betonte "ch" konzentieren.

    "Tschö mit Ö" wie so gern im Rheinland gesagt wird... und zur Sache mit derm "r" und "rr" ... hätte ich auch noch einen Rheinländischen Spruch: Et kütt wie't küt un et hätt noch immer jot jejange !

    Schöne Grüße von einer Hamburgerin, die sowohl Platt als auch Kölsch (sprachlich!) bewandert ist.
    #121Verfasser AnnaAn (289663) 28 Jul. 09, 13:27
    Kommentar
    ........ ich liebe die spanische sprache une werde auch französisch dafür abwähln... aber ich kann das RR auch nicht :( und ich bin die einzige aus meiner klasse die das nicht kann^^ und mein schwarm (spnier) ärgert mich damit auch immer... selbst meine kleine schwester 2(!!!!) ärgert mich damit und lacht sich immer einen ab... ich werds mal mit den bdötchen probiren

    arrrrrrrrriba xD
    #122Verfasserkizucky30 Jul. 09, 18:17
    Kommentar
    ich kann nur ein rachen-gerolltes r
    ist der hörbare unterschied groß?
    #123Verfassergast25 Okt. 09, 14:15
    Kommentar
    #124VerfasserBacanal27 Okt. 09, 16:35
    Kommentar
    Und wenn das noch aus dem Mund einer schönen Spanierin käme wäre es perfekt...
    http://www.youtube.com/watch?v=wHFSJIWQ9Xc&fe...
    #125VerfasserBacanal27 Okt. 09, 17:10
    Kommentar
    Hi
    ich übe seit einiger Zeit, das r zu rollen. Ich hab das mit dem "Bdötchen"-Trick probiert womit ich jetzt auch so etwas wie einen r-Laut hinbekomme.
    Bevor ich das weiter trainiere, würde ich aber gerne wissen, ob es falsch ist, wenn beim r die Zungenspitze kurz leicht den Gaumen berührt (ungefähr dort, wo sie beim "d" ist).
    Das kommt nämlich bei mir durch die Übung automatisch, aber ich bin mir nicht sicher, ob das so auch richtig ist.

    #126VerfasserThomas18 Sep. 10, 22:09
    Kommentar
    Nun, das ist ja der Sinn der Übung. Allerdings ist der Kontakt dann etwas weiter hinten als beim D.
    #127Verfasser domingO (568360) 19 Sep. 10, 00:08
    Kommentar
    Ok, danke. Wollte wie gesagt nur sichergehen, dass ich mir hier nicht was vollkommen falsh beibringe. Nochmals danke :)
    #128VerfasserThomas19 Sep. 10, 01:13
    Kommentar
    Das mit dem "Bdötchen" hat mir selbst auch geholfen das R zu rollen. Allerding kann ich es nur in Wörtern bit -br- rollen 'Brötchen' 'Brauchen' 'Brot'.... bei allem anderen (sogar bei "pero" -aber) klappt es nach wie vor gar nicht....
    Weiß jemand was ich da tun kann?
    #129VerfasserBrötchenbraut13 Nov. 10, 18:16
    Kommentar
    Ich hatte damals, als ich nach Spanien kam, im Sudentenwohnheim eine Nachbarin, die sich jeden Nachmittag vor mich gesetzt hat und mir

    "había un perro debajo del carro y vino otro perro y le mordió el rabo"

    und dann auch "tres tristes tigres comieron trigo en un trigal"

    vorgesagt hat... ich musste das dann elend häufig nachsprechen... das hat aber alles nix genutzt, mein rrrr kam aus der Gurgel und nicht durchs Zungezittern hinter den Schneidezähnen zustande...

    Mein Tip (ich hab nicht alles hier gelesen, und weiss also nicht, ob das schonmal jemand geraten hat):

    SINGEN

    Spanische Musik hören, sich den Text raussuchen und mitsingen. So hat's bei mir geklappt, und das obwohl ich absolut nicht singen kann...
    #130Verfasser iKon (748181) 13 Nov. 10, 21:28
    Kommentar

    Spanische Musik hören, sich den Text raussuchen und mitsingen. So hat's bei mir geklappt, und das obwohl ich absolut nicht singen kann...



    Super-Idee! Und hier kommt dazu auch schon das erste Gute-Laune-Lied :-)

    http://www.myvideo.de/watch/6639519/Marquess_...

    Aus bestimmten Gründen mußte ich es mir immer wieder anschauen, hätte ich das rr bis dahin nicht rollen könne, hätte ich es dann gelernt.
    Arrriba :-)
    #131Verfasser Hans (DE) (686996) 13 Nov. 10, 22:50
    Kommentar
    Keine Ahnung ob dies funktioniert: Beim pfeifen (nicht das mit Fingern, sondern nur Lippen) langsam die Zunge heben, bis sie vibriert. Ist schwerer als beim Sprechen, darum ne gute übung. Um das kurze zu üben, das gleiche aber mit einem Lufstoß, der nur vom Mund und nicht von der Lunge kommt - diese sind Versuche, Vogelstimmen zu imitieren, also können ruhig auch so klingen. Danach, wenn man es halbwegs hat, das Prrrr schnurren versuchen. Und dann einen schlecht Deutsch sprechenden Spanier imitieren, der dauernd deutsche Wörter mit zu hartem oder rollenden R ausspricht. Brrrause, usw.
    #132Verfasserleon-geyer (551779) 14 Nov. 10, 18:13
    Kommentar
    Also ich bin 14 Jahre alt und gehe ab Sommer warscheinlich ein Jahr nach Brasilien, zu der Familie meiner Gastschülerin (die im Januar kommen wird) weil wir uns so gut verstehen etc. und heute hat sie mir ein paar portugiesische Wörter gesagt und gesagt dass viele Wörter wie im deutschen ausgesprochen werden, ich aber bei manchen Buchstaben aufpassen muss weil sie anders ausgesprochen werden. Da war auch das "r" dabei und ich wusste dass man das so rrrollt. Das konnte ich noch nie, aber zum Beispiel meine Cousine konnte das immer (deswegen war ich immer total neidisch). Ich habe es versucht, auch nachdem ich das gelesen habe mit dem Bdötchen aber es klingt halt nach Bdötchen udn nicht nach Brötchen. Dann habe ich einen Tipp von einem hier gesehen, dass man sich aufs Bett legen soll mit dem Kopf nach unten hängend und dann die Luft hefig ausstoßen soll. Ich habe es ein paarmal gemacht und nach 2 Minuten oder so hat es schon geklappt und mein Körper hat massenhaft Glückshormone ausgeschüttet! Dann habe ich es mit dem ersten Wort das mir einfiel, coro, probiert und es hat geklappt. Bei obrigada gab es ein paar Schwierigkeiten, aber da habe ich den Dreh raus. Auch bei ara (was ich mir einfach so ausgedacht hab) hat es problemlos funktioniert. Ich habe komischerweise anders als die Anderen Probleme, das r hinter einem t oder so zu rollen, auch schaffe ich dieses Flattern nur 2 oder 3 mal, aber das wird hoffentlich noch. Nachdem ich es meiner Mutter aufgeregt vorgeführt hatte meinte sie, das hört sich nach einem echten gerollten rrr an. Ich bin mir irgendwie unsicher weil es so schnell geklappt hat aber ich werde meine Tante fragen, sie hat irgendwas mit Sprachen studiert, und sie wird mir hoffentlich eine gute Antort geben, wenn nicht frage ich die brasilianische Gastschülerin denn sie muss es ja am besten wissen!
    #133Verfassercoro01 Dez. 10, 22:33
    Kommentar
    Also ich bin 14 Jahre alt und gehe ab Sommer warscheinlich ein Jahr nach Brasilien, zu der Familie meiner Gastschülerin (die im Januar kommen wird) weil wir uns so gut verstehen etc. und heute hat sie mir ein paar portugiesische Wörter gesagt und gesagt dass viele Wörter wie im deutschen ausgesprochen werden, ich aber bei manchen Buchstaben aufpassen muss weil sie anders ausgesprochen werden. Da war auch das "r" dabei und ich wusste dass man das so rrrollt. Das konnte ich noch nie, aber zum Beispiel meine Cousine konnte das immer (deswegen war ich immer total neidisch). Ich habe es versucht, auch nachdem ich das gelesen habe mit dem Bdötchen aber es klingt halt nach Bdötchen udn nicht nach Brötchen. Dann habe ich einen Tipp von einem hier gesehen, dass man sich aufs Bett legen soll mit dem Kopf nach unten hängend und dann die Luft hefig ausstoßen soll. Ich habe es ein paarmal gemacht und nach 2 Minuten oder so hat es schon geklappt und mein Körper hat massenhaft Glückshormone ausgeschüttet! Dann habe ich es mit dem ersten Wort das mir einfiel, coro, probiert und es hat geklappt. Bei obrigada gab es ein paar Schwierigkeiten, aber da habe ich den Dreh raus. Auch bei ara (was ich mir einfach so ausgedacht hab) hat es problemlos funktioniert. Ich habe komischerweise anders als die Anderen Probleme, das r hinter einem t oder so zu rollen, auch schaffe ich dieses Flattern nur 2 oder 3 mal, aber das wird hoffentlich noch. Nachdem ich es meiner Mutter aufgeregt vorgeführt hatte meinte sie, das hört sich nach einem echten gerollten rrr an. Ich bin mir irgendwie unsicher weil es so schnell geklappt hat aber ich werde meine Tante fragen, sie hat irgendwas mit Sprachen studiert, und sie wird mir hoffentlich eine gute Antort geben, wenn nicht frage ich die brasilianische Gastschülerin denn sie muss es ja am besten wissen!
    #134Verfassercoro01 Dez. 10, 22:33
    Kommentar
    Glückwunsch, coro, Hut ab. Vielleicht probiere ich mal deine Methode, sie klingt vielversprechend. (-:

    Aber ... du weißt ja schon, dass das R auf (brasilianischem) Portugiesisch eigentlich nicht gerollt werden muss? Ein einzelnes R zwischen Vokalen ist wie auf Spanisch, nur einmal geschlagen; aber R am Wortanfang und RR sind eigentlich fast wie H, sprich: gar nicht, oder wenigstens kaum, gerollt. Also für Brasilien musst du eigentlich kein sehrrrr gerrrrolltes RRRR können.

    D.h., so weit ich weiß, in den Regionen, die mir bekannt sind. Falls das aber nicht überall stimmt, wird Carioca oder jemand mich hoffentlich richtigstellen.

    Ob das jetzt für dich eine gute oder eine schlechte Nachricht ist, weiß ich nicht, aber nur für den Fall. (-:

    #135Verfasser hm -- us (236141) 02 Dez. 10, 00:26
    Kommentar
    Es regt mich dermaßen auf, dass ich es einfach nicht schaffe diese blöde r zu rollen. Bei meinen Versuchen das r zu rollen wird mir immer nach spätestens einer Minute total schwindelig, weil ich es nur einigermaßen hinbekomme, wenn ich ganz viel Luft durch den Mund blase(und das hört sich dann natürlich entsprechend dämlich an). Ich würde es so gern können, aber ich glaube ich bin ein hoffnungsloser Fall. Habe sogar mal einen Spanier getroffen, der das r nicht rollen konnte. Vielleicht ist es ja bei mir auch so, dass es rein physisch gar nicht möglich ist das zungenspitzen-r hinzubekommen... ¡Socorrrrrrrro!
    #136Verfasserj@net (773806) 12 Feb. 11, 17:14
    Kommentar
    Dann klappt es auch noch nicht bei dem einfachem "r"? Wie hört es sich denn an, wenn du "Bdötchen" sagst? Ich finde, den Tipp "Bdötchen" sehr gut, und könnte mir vorstellen, dass er hilft.
    "Leider" kann ich ihn so nicht testen, weil ich schon immer das "r" rollen konnte.

    Ich zitier mal #64 aus diesem Faden:

    Die "Bedötchen"-Methode klappt deswegen, weil das /d/ und das /r/ungefähr den gleichen Artikulationsort haben. Soll heißen, die Zunge befindet sich bei der Aussprache von /d/ und dem spanischen /r/ annähernd an der gleichen Stelle im Mund. Dadurch, dass man das Wort versucht möglichst schnell auszusprechen, kommt ein Laut heraus, der dem spanischen /r/ sehr nahe kommt.
    Ich persönlich bin der Meinung, dass jeder, der sich näher damit beschäftigt, wo die Laute im Mund gebildet werden und fleißig übt, die Aussprache von /r/ lernen kann.


    Ansonsten könnte man noch versuchen den so allseits beliebten bremer Dialekt nach zu sprechen *hüstel* :-)

    Butter, Mutter und Kutter werden hier "gangsta-rap-mäßig" genuschelt.

    Budda, Mudda und Kudda. Wenn man die öfter hintereinander spricht, kommt man dem spanischem "r" auch schon nahe. :-)

    Ich krieg nun kein Zollstock in meinem Mund abgelesen, aber die Zunge trifft immer fast genau die Stelle bei den Worten "budda" und "borra(r)"
    #137Verfasser Hans (DE) (686996) 12 Feb. 11, 17:31
    Kommentar
    Dieser Faden zum rollenden R ist offensichtlich ein Dauerbrenner hier bei LEO, immerhin seit 2004. Jedesmal wenn ich auf ihn stosse, stehen mir allerdings die Haare zu Berg. CÓMO SE APRENDE EL DOBLE R?.... Das ist offenbar falsch und sollte natürlich heissen: ¿Cómo se aprende la pronunciación de la doble erre? Ich kenn mich da in den technisch-administrativen LEO-Angelegenheiten nicht aus, aber der Titel eine Hitfadens, der seit Jahren vor allem von Anfängern und Lernenden konsultiert wird, sollte doch korrekt sein. Kann man da wirklich nichts machen? Vielleicht wäre es nützlich, wenn sich jemand vom LEO-Team dazu äussern könnte. O que proceda directamente.
    #138Verfasser qarikani (380368) 13 Feb. 11, 00:21
    Kommentar
    Huhu qari !

    Anscheinend wird der Faden seit fast sechs (6) Jahren immer wieder von Fragenden und Antwortsuchenden aufgefunden, vielleicht gerade wegen der Bezeichnung, jemand mit deutscher Muttersprache wird wohl kaum nach "erre" suchen ... deshalb sollten wir den Titel lassen wie er ist ... und zum Wohle aller höchsten einen zusätzlichen mit "erre" veranstalten ... und den hier verlinken und umgekehrt ...

    Mit freundlichen Gute-Nacht-Grüßen !
    ¡ y buenas noches muy amigables ! :-)



    PS : trotz jahrelanger Versuche kriege ich das auch immer noch nicht hin ... obwohl mein Papa mir das seit frühester Jugend vorgemacht hatte ...
    #139Verfasser no me bré (700807) 14 Feb. 11, 00:33
    Kommentar
    Ich würde es auch begrüßen, wenn das LEO-Team es heimlich korrigieren könnte, oder wenigstens die richtige Form daneben schreiben, z.B.:

    Cómo se aprende el doble r? [richtig: la RR, la doble erre, das Doppel-R ...]

    Aber zuerst hätte ich eine Frage: ist 'doble erre' nicht eigentlich doppelt gemoppelt? Ich dachte, es wäre entweder

    la erre / la rr

    oder

    doble ere / doble r.

    Aber jetzt, wo ich es im DPD nachschlage:

    "Su nombre es femenino: la erre (o ere, si se quiere precisar que representa es sonido vibrante simple; —> 2a); su plural es erres (o eres). El dígrafo rr (—> 3) se denomina erre doble o doble erre."

    Hmpf. Für mich ist das irgendwie immer noch nicht ganz logisch, aber ich kann mich damit abfinden. (-:

    Vielleicht denke ich ans LL, das früher in vielen Wörterbüchern als ein Buchstabe für sich geführt (?) wurde (WIMRE).
    #140Verfasser hm -- us (236141) 14 Feb. 11, 01:22
    Kommentar
    @hm -- us: lo que pasa es que la letra "R" en español se pronuncia o se llama "erre", es decir cuando nosotros aprendemos el alfabeto nos enseñan o pe cu erre (y no ere, aunque el DPD lo admita y aunque el DRAE consigne el vocablo "ere") ese te... y se dice por ejemplo "pero se escribe con una sola erre"... así es y no porque tenga lógica sino porque es así.

    ¡que descanses rico, no me bré!
    #141Verfasser qarikani (380368) 14 Feb. 11, 01:52
    Kommentar
    ¡Che boludos!

    ich hätte da zwei kleine (argentinische) Tipps, für alle bei denen es gar nicht klappen will:

    Das einfache R lässt sich zumindest zwischen Vokal und Konsonant und am Wortende umgehen, indem man es wie ein deutsches H haucht.

    Das stark gerollte R kann man im Stile eines waschechten chuncanos aussprechen, berühmtestes Beispiel hierfür ist glaube ich Mercedes Sosa: http://letras.terra.com.br/mercedes-sosa/63295/
    #142Verfasserconde02 Mär. 11, 17:24
    Kommentar
    Das einfache R lässt sich zumindest zwischen Vokal und Konsonant und am Wortende umgehen, indem man es wie ein deutsches H haucht.

    @conde Es kann nicht dein Ernst sein, dass aus einem "para" ein "paja" ("paha" in der andalusischen oder lateinamerikanischen Aussprache) gemacht werden soll.
    ¡Ahí sí que es peor el remedio que la enfermedad!. A nadie le extrañaría escuchar una "r" a la alemana en "para", pero una "h" aspirada provocaría muchísimos malentendidos.
    #143Verfasser lunanueva (283773) 16 Mär. 11, 11:18
    Kommentar
    Als nächstbeste Alternative würde ich ein "d" vorschlagen (wie schon weiter oben)

    para ist von pada nicht weit entfernt... ich finde, man könnte es auch für einen süßen Sprachfehler halten :-)
    #144Verfasser Hans (DE) (686996) 16 Mär. 11, 17:10
    Kommentar
    Pienso que el no poder pronunciar correctamente las erres es un problema del cual el germanoparlante que se acerca al español tiene mucha conciencia, tal vez demasiada. Pero hay un problema de pronunciación que yo por lo menos considero mucho más grave y sobre el cual no se habla mucho: la aspiración de las oclusivas (p/t/k) que hace lo thýpikho y más kharakhtherísthikho del acento alemán en oído hispano. Trabajen primero en eso que es más fácil y más distorisionante y dejen las erres para después.
    #145Verfasser qarikani (380368) 16 Mär. 11, 21:11
    Kommentar
    la aspiración de las oclusivas (p/t/k)

    Stimmt und das "g" gehört noch dazu.. also dort wo es so ausgesprochen wird (alguna, z.B.)

    Und noch etwas, was man schon aus weiter ferne hört ohne die einzlenen Wörter zu verstehen -> die Wörter nicht so abhaken.

    Colombiaa logrado und nicht Colombia-ha logrado ... der Kenner weiß, dann schon das dort ein "h" hinkommt :-)
    #146Verfasser Hans (DE) (686996) 16 Mär. 11, 21:41
    Kommentar
    Hallo ihr! :)
    Ich habe das rollende r erst vor kurzem gelernt!
    Ich war jahrelang verzweifelt, weil ich es nicht gekonnt habe.. Zuerst hab ich Italienisch und dann auch Spanisch gelernt, aber bei beiden Sprachen ist das rollende r ja äußerst wichtig. Ich habe mich immer geschämt, weil ich es nicht konnte - das hat mich teilweise wirklich am Sprechen gehindert. Ich war jedoch das letzte halbe Jahr in Costa Rica und dort habe ich angefangen mir das rollende r selbst beizubringen. Am Anfang hab ich damit aufgehört das "deutsche r" zu verwenden (hab irgendwie versucht meine Zunge näher bei den Vorderzähnen zu positionieren...und da ist so ein Mischmasch herausgekommen^^). Jedenfalls hat mir eine Logopädin auch gesagt, ich sollte jeden Tag gewisse Übungen machen, wie z.B. immer sagen: "aré aré aré arrrrrrrrrr", "eré eré eré errrr" - und das mit allen Vokalen. (man sollte versuchen die Zunge im Mund vorne hinzuplatzieren..) Bei mir es dadurch besser geworden - ich hab das r schon kurz im Wort rollen lassen können.. Beim Anfangs-r, das End-r und das Doppel-r hab ich aber schon fast aufgegeben gehabt - ich hab es einfach nicht hinbekommen! Bis es dann vor kurzem auf einmal doch geklappt hat - jetzt kann ich ein ewiglanges rrrrrrrrr rollen! Ich möchte nur sagen - für die, die sich auch mit dem r plagen: einfach nie aufgeben!! Ich hätte eigentlich nie gedacht, dass ich es noch irgendwann hinbekomme..aber mit meinen 19 Jahren hat es endlich funktioniert! :)
    Ich hoffe, ich hab ein paar Verzweifelten motivieren können.. Viel Glück auf alle Fälle:)
    #147VerfasserChrissi161 (874392) 11 Jul. 12, 23:01
    Kommentar
    *mpf* Ich hab kürzlich das "Kompliment" bekommen, dass ich das "rr" wie eine gesuchter Araber (Namen will ich nun nicht nennen) auspreche.
    Das ist ja auch ein Teufelskreis: Als Deutschsprachiger muß man sich darauf konzentrieren das "rr" korrekt auszusprechen.
    Kann mir gut vorstellen, dass es dann zeitweise mal zu ausgeprägt rüberkommt... schade.

    Dann konzentrier ich mich dann doch lieber auf die Grammatik :-)
    (und darauf, dass rr nicht wie in "Allah huakarrrrr" aus zu sprechen.


    so was aber auch...
    #148Verfasser Hans (DE) (686996) 13 Jul. 12, 22:37
    Kommentar
    Ich spreche wirklich gut Spanisch, mit ganz wenig Akzent. Aber das "r" kann ich auch nicht rollen. Das bringt mich aber nicht wirklich um den Schlaf. Ich weiß nicht, wie ich es erklären soll, aber ich habe mir angewöhnt das "r" zu imitieren. Den Unterschied hört man kaum. Dabei kommt mir zu Gute, dass in meiner Wahlheimat Costa Rica das "r" sowieso ein wenig vernuschelt wird. Was mir aber wichtig war: Meine Kinder sollten kein "r" im Namen haben. :-)
    #149Verfassersuemi (577381) 14 Jul. 12, 04:27
    Kommentar
    Ich lebe seit in etwa 2 Monaten in Spanien und mir ist es sehr wichtig, dass ich eine Sprache perfekt lerne. Deswegen habe ich seit dem ersten Tag an versucht, das gerollte R zu lernen.
    Es hat sehr lange gedauert und ich hatte schon das Gefühl, physikalisch nicht dazu in der Lage zu sein.
    Viele Leute hier haben auch behauptet, dass man es nur als Kind lernen könne.

    Lange Rede, kurzer Sinn: ich habe es im Endeffekt gelernt und zwar in nur einem Tag.

    Und zwar indem ich eine andere Methode ausprobiert habe.
    Ich habe häufiger schon gelesen, dass das deutsche Rachen-R einem dabei helfen kann, das Zungen-R zu artikulieren.
    Dies habe ich aber immer als billigen Ersatz, sozusagen als Nachahmung, um die eigene Unfähigkeit, den korrekten Laut zu artikulieren, abgetan.

    Im Endeffekt hat sich herausgestellt, dass ich zum Erlernen vor allem eins brauchte:
    Mir war nie bewusst, wie es sich anfühlt die Zunge vorne vibrieren zu lassen.
    Irgendwie habe ich es geschafft, die Vibration des Rachen-Rs auf meine Zungenspitze zu übertragen.

    Sobald ich das geschafft hatte, habe ich nach und nach das Rachen-R entfernt bis nichts mehr davon übrig war.

    Danach bedarf es nur noch einer Menge Übung, um das R an die jeweilige gewünschte Sprache anzupassen.

    Ich weiß nicht, ob es hier erlaubt ist Links zu posten, aber ich nehme es einfach mal an!

    Dieses Video hat mir sehr dabei geholfen, auf den richtigen Weg zu kommen.

    http://www.youtube.com/watch?v=XKRQMCHlONU

    Bei Fragen, schreibt mich ruhig an.
    #150Verfasser Smoerre (973357) 13 Dez. 13, 17:43
     
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  
 
 
 
 
  automatisch zu   umgewandelt