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    Reisen in Kuba, Viajar en Cuba

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    Reisen in Kuba, Viajar en Cuba

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    Hallo Leute, ich würde gern im September 3 Wochen durch Kuba reisen - nicht organisiert sondern individuell, d.h. mit Mietwagen, Bus, Zug, per Anhalter etc. u. an den Orten solange bleiben, wie es mir gefällt - d.h. alles möglichst flexibel u. ohne Hotels/Pension vorauszubuchen. Mein Ziel: möglichst viel von Land u. Leuten kennenzulernen. Eine Vorgehensweise, die in Europa u. vielen anderen Ländern völlig selbstverständlich ist, muß dies nicht in jedem Land der Fall sein. Möglicherweise sind ja in Kuba diese Freiheiten eingeschränkt? (Ich komme selber aus der ehem. DDR .....). Bin für Ratschläge u. Informationen, Hinweise etc. (möglichst aus eigener Erfahrung) sehr dankbar - también en Español!
    Autorspiderman (280783) 24 May 07, 09:57
    Comentario
    Servus, spiderman!

    also, ich war schon ne weile auf kuba...die sache is die, wenn ich mich recht erinnere, kannst du nur einreisen, wenn du schon für (zumindest ein paar tage) ein hotel gebucht hast....
    ansunsten kannst du wohl per anhalter nicht viel reißen, weil die autos und auch trucks meisten schon völlig überfüllt sind. abgesehen davon is da alles suuper eazy...man findet immer und überall unterkunft, und lernt suuperschnell leute kennen...
    du solltest nur vor allem in ¨la havana und santiago nich unbedingt jedem der dich anlabert "zuviel vertrauen chenken"...nich weils gefährlich w¨r, sondern weil die halt oft einfach nur was von dir bezahlt haben wollen...
    #1AutordonKEKS25 May 07, 10:22
    Comentario
    Hallo, wie DonKeks schon schrieb, muß bei der Einreise bereits eine Hotelreservierung für die ersten 3 Tage vorliegen. Dies wird jedoch normalerweise nicht überprüft, ist also nur pro forma. Da jedoch Havanna, wenn Du als Einreiseflughafen Havanna wählst, echt sehenswert ist, kannst Du die ersten Tage dort verbringen, und somit von Deutschland aus ein Hotel für Havanna reservieren. Dann wäre das erst mal geklärt. Im Land selbst sin die Busverbindungen sehr gut. Für die Strecke Havanna-Trinidad bezahlte ich einfach 25 EUR. Wie arm die Leute vor Ort sind, sieht man daran, daß man für alles und jedes zahlen muß. In Havanna wurde ich von einem Architekten und dessen Schwester in ein Gepsräch verwickelt und am Ende wurde mehr oder weniger direkt um eine Einladung in ein Restaurant gebeten. Verständlich, wenn man weiß, daß der Architekt pro Monat umgerechnet 15 Eur verdient, seine Schwester als Lehrerein 8 Euro. Das reisen im land war aber zu jeder Zeit sicher. Per Anhalter funktioniert nicht so doll.
    #2Autorgordito (314615) 28 May 07, 01:06
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    Also, wir sind vor 2 Jahren in Kuba gewesen. Die erste Woche in Havanna, danach 1 Woche mit Mietwagen im Westen. Unterkunft bei Privatleuten war unproblematisch - es gibt viele 'casas particulares', das sind Privatleute, die eine offizielle Erlaubnis zur touristischen Vermietung haben, und oft auch Verpflegung mit anbieten - war bei uns immer sehr lecker, autentisch und viel mehr als man zum Sattwerden brauchte. Wie 'bei Muttern' halt. Opa hat uns auf der Terrasse das Zigarrendrehen beigebracht und wir hatten immer sehr viel Spass miteinander. Kann ich also sehr empfehlen, wir werden es auch auf alle Fälle wieder machen. Listen der 'casas particulares' gibts bei google, einige haben auch direkt eine web Seite, mit anderen kann man sich über Telefon gut vorher in Verbindung setzen. Wir haben es allerdings auch erlebt, dass an einem Ort die ersten Casas particulares die wir angefahren sind, besetzt waren. Aber alle waren sehr bemüht, uns dann bei Nachbarn, Freunden, Verwandten unterzubringen. Also mit der Suche nach einer Unterkunft für die Nacht nicht erst spät abends anfangen.
    Mit Dollares oder Euros ist auch das Tanken kein Problem gewesen, für die Cubanos wird der Sprit allerdings streng rationiert. Wie im Übrigen wahrscheinlich vieles Dich an die Vergangenheit erinnern wird. Zumindest wir haben viel Dinge erlebt, die wir aus unserer Zeit als West-Besucher in der DDR kannten: Vom Restaurant mit leeren Tischen aber kein Platz, bis zur 'Intershop'-Kopie wo man von Cola über französischen Champagner bis zu Marlboro alles kaufen kann - wenn man Dollares/Euros hat.
    Kuba ist ein wunderschönes Land und die Kubaner sind in der Regel auch sehr freundlich, nett und hilfsbereit. Trotzdem sollte man in den großen Städten, an Autobahnraststätten, am Strand .... aufpassen, es gibt auch Abzocker, für die 100 Dollar mehr sind als sie in einem Jahr mit ehrlicher Arbeit verdienen können. Aber das ist ja nicht nur auf Kuba so.
    Viel Spass in Kuba!
    #3AutorPaul29 May 07, 19:55
    Comentario
    Hallo...

    ich war im November letzten Jahres drei Wochen mit dem Auto auf Kuba unterwegs. Insgesamt würde ich davon abraten. Ausserdem ist Kuba wahnsinnig teuer. Alles wird in "peso convertible" bezahlt, der umgerechnet genau ein US Dollar ist. Eine Nacht in einem Doppelzimmer in einer Casa particular kostet zwischen 20 und 30 US-Dollar. Frühstück zwischen 3 und 5 US-Dollar. Mittag oder Abendessen 5-10 US-Dollar. Dabei unterscheiden sich die Preise in den Casa particulares nicht besonders von denen in den Restaurants. Zum Frühstück gabs immer eine menge Obst, Kaffee, Brot und Honig... manchmal Eier und ranzige Butter. Wir haben mal cubanische Pesos in einer casa getauscht und uns dann Früchte auf dem markt gekauft.... 10 Bananen haben uns umgerechnet 0,10¤ gekostet. Zu den oben genannten kosten kommen dann noch Kosten für Sprit dazu... man darf als Tourist nur eine bestimmte Marke kaufen, die es nicht an allen Tankstellen gibt und ich glaube 1 Liter hat so 1US-Dollar gekostet. Weiterhin muss man überall wo man sein Auto hinstellt einen Wächter bezahlen und für Eintritte... jeder Wasserfall kostet mindestens 5 US-Dollar. Die Preise hören sich nicht so schlimm an, aber es summiert sich und die meisten casas particulares sind sehr einfach. Obwohl damit in jeder casa geworben wurde habe ich in drei Wochen nur zweimal warm geduscht.
    Zum Autofahren im allgemeinen: Die Strassenverhältnisse reichen von normal bis hin zu katasrophal... dieses kann sich schlagartig ändern, sodass man nicht darauf gefasst ist, dass zum beispiel plötzlich die Strasse in einem grossen Loch endet. Nachts zu fahren würde ich abraten... wir sind jedoch täglich nachts gefahren, weil man für 100km 2 Stunden braucht und die Sonne um 6 Uhr schon unterging. Auf der fahrbahn gibt es alles... auch auf der "Autobahn". Als uns auf der Autobahn ein Pferdewagen auf unserer Spur entgegen kam sagte mein Freund: "Jetzt habe ich alles gesehen:" Die beschilderung ist katastrophal. Autobahnasufahrten sind oft nicht beschildert und auch nicht die Auffahrten, sodass man sich permanent verfährt.
    Wir wurden ausserdem jeden tag mindestens einmal von der Polizei angehalten und mussten isgesamt 40 Us-Dollar Strafe zahlen. Einmal 10 für nicht blinken beim geradeausfahren, einmal 30 fürs falschherrum in eine Einbahnstrasse fahren, wo jemand alle Schilder geklaut hatte. Man wird also permanent abgezockt.
    Es ist wichtig genügend geld mitzunehmen, denn Geld am Automaten oder in der Bank abheben, sowie mit Kreditkarte zahlen kostet 10% Komission! Das habe ich auf der ganzen Welt noch in keinem Land erlebt.
    Was mich aber auch gestört hat und was ich nicht erwartet hatte waren die Kubaner selbst. Es ist glaube ich besser, wenn man nicht so gut spanisch spricht. Mein Freund ist Spanier und hat natürlich alles verstanden. Insgesamt war es bei uns so, dass sich die Kubaner gegenseitig schlecht gemacht haben. Ausserdem war es oft so, dass um Kugelschreiber und Kleidung... (nicht um etwa Essen) gebettelt wurde. Weiterhin wurde für jede noch so kleine Dienstleistung und Auskunft geld erwartet. Man hat dabei das Gefühl, dass den Kubanern der Stolz fehlt. Ich habe auch die so oft beschriebene Lebensfreude nirgendwo gesehen. Wenn überall Musik gemacht wird und getanzt wird, dann nur, weil danach Geld dafür eingesammelt wird.
    Ich war nach den drei Wochen Kuba sehr enttäuscht. Vor allem auch, weil ich soviel Gutes gehört hatte. Muss wahrscheinlich jeder selbst seine Erfahrung machen. es ist auf jeden fall ein Abenteuer... aber ich war echt froh nach drei Wochen wieder in Europa zu sein... und ich ich bin schon viel auf der Welt rumgereist und hatte so ein gefühl noch nie!

    Achja, das mit dem Hotel ist egal. Wir hatten eine Casa particular gebucht und bei Einreise hat die beamtin die casa durchgestrichen und irgendein Hotel im Zentrum eingetragen.
    #4AutorKatha30 May 07, 22:03
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    Auch wir waren letzten Frühling in Kuba.
    Wir sind nach Havanna geflogen und hatten dort ein nettes Hotel reserviert, danach sind wir mit dem Mietwagen von Cubacar 2 1/2 Wochen fast über die ganze Insel gefahren.

    Meiner Meinung nach ist es nicht möglich, mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren. Es mag ein paar Fernbusse geben - die sich die meisten Kubaner vermutlich nicht leisten können - aber es gibt keine ernsthaften Stadtverbindungen, und Zug fahren dürfte recht gefährlich sein! (V.a. in technischer Hinsicht.)

    Die Kubaner sind darauf angewiesen, dass sie von irgendwelchen Lastwagen oder Privatleuten mitgenommen werden. An den Straßenkreuzungen stehen immer viele Leute, und es gibt sogar uniformierte "Anhalterzuteiler", die allerdings Touristen nicht aufhalten. Wer Spanisch kann, sollte jedoch so nett sein, Leute mitzunehmen.

    Mit Euro und US-Dollar kommt man höchstens in Havanna und Varadero weiter, besser ist, die Touristenwährung Peso Convertible zu kaufen. Wer nicht wirklich gut Spanisch kann und in der Lage ist, sich mit Leuten fließend zu unterhalten, kann es sich dagegen sparen, die Pesos für Kubaner zu kaufen, zumal das eigentlich nicht erlaubt ist. (Wir wurden sehr oft angesprochen, ob wir die nicht wollten, aber es ist sinnvoller, den Kubanern zum harten Peso Convertible zu verhelfen, den sie, wenn sie nicht im Tourismus arbeiten, schwer kriegen, nur für den man aber Importware kaufen kann.)

    Das Wohnen in Casas Particulares hat auch bei uns super funktioniert, schließlich wurden wir richtig weiter empfohlen von einem Betreiber zum nächsten! Die Casas aus dem Reiseführer waren nämlich meist ausgebucht.

    Wer nicht so gut Spanisch kann, sollte auch vorsichtig sein bei den Geschäftchen, die einem dauernd angeboten werden. Sie betteln nicht (außer in Trinidad), aber den dummen Gringo ein bisschen übers Ohr zu hauen macht schon Spaß! (Wir waren da zweimal zu blauäugig. War nicht so schlimm, aber man ärgert sich doch...)

    Fazit: Kuba ist großartig, super, wunderschön!
    #5Autortigger01 Jun 07, 10:29
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    Hi ich wollt die Frage noch mal aufgreifen und mal so in die Runde fragen...Was kostet denn so individual Reisen in Kuba d.h nur Jugendherbergen oder Strand pennen etc wenn man so 3 Wochen bleibt, mal ohne Flug wär cool

    #6Autorspeedy12 Jun 07, 19:52
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    Hi spiderman, am Stand schlafen geht nicht, die Stände werden bewacht/überwacht und es ist verboten. Treampen ist teurer als Mietwagen oder anderes. Jeder hält bei dir die Hand auf. Merke einfach den Satz: Der ärmste Ausländer ist immer noch reicher, als jeder (Durchschnitts-)Cubaner. Ich war 12 x dort und kann nur sagen, es ist toll. Wenn Du Ex-DDRler bist, wirst Du dich gut zurecht finden. Die lieben Brüder und Schwestern aus dem Westen (sorry an alle jenseits der ehem. Grenze)haben es da schon schwerer. Als Ostler kann man besser improvisieren. Und das brauchst Du um so individuell reisen zu können. Guck mal bei kubaforen.de nach, dort bekommst du alle Antworten. Ach ja, und an alle hier, die sagen Cubaner sind teure Freunde - ein Erfahrung von mir als Rat. Wenn die Schnorrei zu lästig wird, verlange für Deine Dienste einfach einen Pesos, d.h. schnorrt einer ein Zigarette und das immer wieder, lächle und sage Un peso par favor. Das hilft, glaubts mir. Und sagt nie, dass ihr das erste Mal da seid, dann ist man Frischfleisch für die Schnorrer. Etwas Hintergrundwissen sollte man immer haben, wenn man da hin fährt, egal wo.
    #7Autornicachico (340478) 17 Jun 07, 12:55
    Comentario
    Hola chicos,
    die Reisepläne sind gemacht. Vielen Dank für Eure vielfältigen Ratschläge u. Meinungen.
    Wir fahren jetzt Mitte September bis Mitte Oktober nach Kuba. Erst Havanna / Hotel ÜF, dann Mietwagen u. casas particulares quer durchs Land, Route tbd u. flexibel, anschließend noch eine Woche in Varadero Touriprogramm mit Strand u. all inclusive.
    Transport übernimmt die Iberia (preiswerteste Tickets, die ich finden konnte) mit dem zusätzlichen Gimmick von 6 Aufenthalt in Madrid - also ist noch ein Quickistattbummel drin.
    Wenns jemanden interessiert, kann ich nach dem Urlaub ein Erfahrungen posten?
    #8Autorspiderman (280783) 24 Jul 07, 14:50
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    Hallo, also ich war 2003 einen Monat mit einer Freundin allein in Cuba unterwegs. Und beide sprachen wir zu diesem Zeitpunkt kein Wort Spanisch. Wir waren nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs und es hat alles wunderbar geklappt. Einmal war sogar ein umgebauter LKW dabei. Ich kann die Erfahrung nicht teilen, das für jede Auskunft Geld erwartet wurde. Uns wurde so oft geholfen, weil wir oft ziemlich ratlos irgendwo rumstanden und nie wollte einer dafür Geld. Das einzige was mich gestört hat, war das Gezische und Gepfeife der Kerle wenn wir Mädels durch die Strassen gingen. So was ist mir noch nie passiert und ich fand es ziemlich aufdringlich.

    Auch war es kein Problem mit Dollar überall zu bezahlen und auch an die einheimische Währung zu kommen. Dazu musste man sich nur an die oft lange Schlange der Cambios anstellen und wir konnten ohne Probleme tauschen und dann auf dem Markt günstig einkaufen gehen.

    Cuba war ein Traum und die schönste Stadt war Trinidad.

    Saludos
    #9AutorGästin07 Ago 07, 16:17
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    Also, zwei Wochen auf Cuba (2008). Davor individuell durch Mexiko. Ich muss sagen, dass ich Mexiko wirklich viel besser fand. Ich fühlte in Cuba wenig Herzlicheit (verständlich wenn man die Lebensumstände berücksichtigt), das Essen war ne Katastrophe (v.a. selten frisches Obst - in der Karibik!) und alles teuer und kompliziert durch die Währungsgeschichte. Ich habe überhaupt nichts gegen Abenteuer und kann auch mal unter freiem Himmel schlafen, aber dann sollte es nicht teuer sein.

    Ansonsten ist die Insel natürlich wunderschön, die Musik ist Klasse und die Städte teilweise ein Knaller (wenn man sie denn nicht verfallen ließe). Aber ich war alles in allem etwas entäuscht.

    Wer nach Varadero oder so fährt, ist sowieso selbst Schuld. Das hat mit Cuba soviel zu tun, wie Fidel mit White Russian
    #10Autorroberto23 Mar 09, 15:08
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    Weiß vllt jemand, ob ein Schüleraustausch o.ä. mit Kuba möglich wäre?
    #11AutorBea24 Mar 09, 17:31
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    Wir haben im vergangenen November 3 Wochen Kuba gemacht ... allerdings aus Feigheit mit vorgebuchten Unterkünften.

    Ein Mietwagen ist wahrscheinlich die beste Lösung, sich zu bewegen. Außerdem kann (und sollte) man Anhalter mitnehmen, was eine weitere Möglichkeit ist, mit Leuten ins Gespräch zu kommen -- und zwar ohne unerwünschte Zuhörer.

    A propos sprechen: Ohne Spanischkenntnisse würde ich das lieber nicht versuchen. Spätestens wenn einem an einem Zebrastreifen ein Motorradfahrer auf den Kofferraum rauscht und man die cubanische Polizei rufen muß, wird es ohne schwierig.

    Ansonsten kann ich das allermeiste oben Gesagt so bestätigen: Anständiges Essen ist ein Problem, viele Leute wollen einem irgendeinen Mist verkaufen oder einen gleich direkt verarschen, um an Kohle zu kommen. Man muß ständig auf der Hut sein. Natürlich sind nicht alle Leute so, aber so viele, daß man sich eigentlich ständig unsicher fühlt, sobald man mit einem Cubaner redet. Was irgendwie auch schade ist.
    #12Autorbuntklicker.de25 Mar 09, 15:26
    Comentario
    Hola Spiderman

    Also mich interessiert schon wie EURE Erfahrungen in Cuba waren.
    War es so, wie du dir es vorgestellt bzw. wie ihr es geplant habt?

    Saludos!
    #13AutorSurislay25 Mar 09, 16:09
    Comentario
    Der Thread ist von 2007 !
    #14Autorrica25 Mar 09, 16:36
    Comentario
    Danke! Ich hab es gesehen.
    Es interessiert mich trotzdem sehr!
    #15Autor Surislay (491847) 25 Mar 09, 17:21
    Comentario
    @Surislay
    Keine Angst, der Thread ist zwar von 2007 aber ich lebe noch, dh. bin nicht in Cuba ums Leben gekommen. ;-)

    Also die Reise war wirklich toll - wenn auch nicht ganz billig. Die ersten fünf Tage in Havanna mit tagsüber Salsa-Kurs. Danach 10 Tage individual durchs Land mit dem Mietwagen u. übernachtet in casas particulares (entweder telefonisch am Abend voher geklärt oder am gleichen Tag am Zielort direkt aufgesucht). Danach noch eine Woche auf Varadero das all-inclusive-Programm mit Strand u. ein paar organisierten Tauchgängen.

    Also Cuba aus diversen Blickwinkeln. Kann buntklicker u. roberto zum großen Teil zustimmen.

    Anhalter haben wir selten mitgenommen (obwohl man sich immer ziemlich besch... fühlt, wenn man an den Leuten vorbeifährt u. in die enttäuschten Gesichter schaut) weil angeblich verboten. Und wenn, dann wollten die Anhalter einem tatsächlich immer ein Quartier vermitteln, ein Restaurant zeigen oder irgendwas verkaufen (Zigarren, Rum). Alles natürlich gegen Provision.... Man entwickelt da nach einiger Zeit ein wirklich unangenehmes Mißtrauen gegen alle, die einen ansprechen. Das ist m.E. sehr schade, weil es einfach die Atmosphäre vergiftet.

    Übrigens buntklicker, für die Polizisten brauch man nicht Spanisch sprechen - denn die tun's auch nicht. Muß wohl so wie in der ehemaligen DDR gewesen sein, wo ja scheinbar an der Grenze auch nur die Beamten mit dem schärfsten (sächsischen) Dialekt eingesetzt waren. Wir sind mal angehalten worden, wegen falschem Abbiegens auf der Autobahn (fragt lieber nicht nach den Details ;-)) u. ich hab die Jungs nicht verstanden. Übrigens das Klischeee mit den Bestechungsgeldern u. der cuban. Polizei hat sich bei dieser Gelegenheit nicht bewahrheitet. Ich hab keins angeboten u. die haben auch keins verlangt u. mich trotzdem fahren lassen.

    Casas Particulares sind ein gutes Mittel um mit den Einheimischen ins Gespräch zu kommen. Empfehlenswert ist dabei, nicht um den letzten Euro zu feilschen (was möglicherweise geht) aber nur dazu führt, dass die herzliche u. freundliche Atmosphäre leidet. In der Regel geben die Gastgeber sich beim Frühstück die größte Mühe, Ihre Gäste zu verwöhnen - also auch mit frischem Obst u.s.w. Die Preise für die CP waren in der Regel u. 2 bis 5 Euro höher als in diversen Internetquellen oder Reiseführern angekündigt - lagen aber trotzdem bei preiswerten 20-30 CUC pro Doppelzimmer/Nacht.

    Die cuban. Küche ist in der Tat ziemlich einseitig u. besteht häufig aus Pizza oder Reis mit schwarzen Bohnen u. Huhn. (Wobei es durchaus Ausnahmen in einigen privaten Restaurants gibt.).

    Es gab vieles, was mich an die verflossene DDR erinnerte (es war wirklich wie eine Zeitreise): überall die Propagandaplakate, die Artikel in der Granma (wirlich mit humoristischem Wert - wenn man nicht selber darunter leiden muß), die unterschiedlichen Regeln für Cubaner u. Touristen, das Schild vor einem Blumenladen in Santa Clara "No hay flores!" (sic!) usw.....

    Wenn Du noch mehr wissen willst, frag einfach!
    #16Autorspiderman (280783) 06 Abr 09, 16:03
     
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