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    Sprachlabor

    Welche Ausspracheprobleme habt ihr???

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    Welche Ausspracheprobleme habt ihr???

    Kommentar
    Hallo,
    ich studiere Romanistik und muss ein Referat über zur Phonetik halten. Mich interessiert sehr, welche Worte, Buchstabenfolgen, Laute etc. euch im Spanischen Probleme bereiten oder gar nicht zu bewältigen sind!
    Wäre schön,wenn ihr mir weiterhelft:)

    Sería muy amable;)
    VerfasserSarita28 Okt. 08, 11:07
    Kommentar
    Hier ein heißer Tipp:

    Siehe auch: Cómo se aprende el doble r?

    Saludos
    #1Verfasserioagab (441595) 28 Okt. 08, 11:19
    Kommentar
    versuch's doch mal hiermit:

    rápido ruedan los carros cargados de azúcar al ferrocarril


    ist zwar nicht doble r, aber auch ein hübscher Spruch:

    tres tristes tigres comían trigo en tres tristes platos con trigo



    Ueben ueben ueben, irgendwann rrrrollt es schon ;)
    #2VerfasserAnaben29 Okt. 08, 03:56
    Kommentar
    Ich habe zunächst auf der Schule das in Spanien übliche Spanisch gelernt und ich weiß noch, dass ich mich oft bei Wörtern wie "cerrar", bei denen c/z und r recht schnell hintereinander kamen, verheddert hab.
    Nachdem ich dann länger in Südamerika war und seitdem auch deren Aussprache für c und z übernommen habe, habe ich eigentlich gar keine Probleme mehr (die ist deutlich einfacher).

    Auch wenn ich das r rollen kann, ist bei mir der Unterschied zwischen pero und perro nicht immer 100%ig hörbar.
    #3VerfasserVorbis (293709) 29 Okt. 08, 09:16
    Kommentar
    "urbanización" und "aeropuerto" sind zwei, bei denen ich mich regelmäßig verhaspele
    #4VerfasserFogueres29 Okt. 08, 13:59
    Kommentar
    Ich hatte am Anfang Schwierigkeiten mit Wörtern wie margen oder Jorge, wo der ch-Laut direkt hinter dem gerollten r kommt.
    #5Verfasserparac (271522) 29 Okt. 08, 16:31
    Kommentar
    au ja: Jorge kann ich heute noch nicht richtig ...
    #6Verfasserla déesse aliénée29 Okt. 08, 16:45
    Kommentar
    Ich habe nach anderthalb Jahren fleißigem Üben endlich das errrrre gelernt, aber bei Wörtern wie "horroroso" habe ich immernoch Probleme. Das betrifft die Wörter, bei denen kurz hintereinander zweimal rr oder rr und r auftauchen, wie z.B. auch beim bereits erwähnten "cerrar".
    Des Weiteren klingt es bei mir sehr holperig, wenn vor einem "r" ein s oder n stehen, auch im Artikel: un río, los ríos. Den Übergang bekomme ich nicht ganz hin.
    Hoffe, mein Beitrag hat dir geholfen.
    #7Verfasserkleine Wanze (490460) 02 Nov. 08, 00:51
    Kommentar
    Hallo, also ich bin seit fast 6 Jahren in Mexico und habe das rollende "erre" aufgegeben, ich denke das bekomme ich nie hin (habe schon sehr sehr viel geübt!!)
    #8VerfasserMiguelito02 Nov. 08, 22:46
    Kommentar
     Hola!
    Vielen Dank schonam für die zahlreichen Antworten:) Hat mich gefreut!
    Und wie ist es mit dem b/v ? Denkt ihr immer an deren Aussprachebesonderheiten?

    Schreibt mir einfach alles,was euch so einfällt;)
    Danke!!!
    #9VerfasserSarita04 Nov. 08, 19:24
    Kommentar
    Ach ja, genau... mit dem x bin ich mir teilweise auch nicht sicher.. zB bei dem Wort "éxito". Spricht man es wie x oder wie j?
    #10Verfasserkleine Wanze (490460) 04 Nov. 08, 23:09
    Kommentar
     Ich habe bemerkt, dass Deutsche Probleme haben mit der Aussprache der "Diptongo".
    Zum Beispiel "puerta". Deutsche sagen "pu-erta".
    #11VerfasserHerr Ronban (398474) 05 Nov. 08, 09:56
    Kommentar
    Ich kann halt nur das r nicht rollen. Aber das ist im Spanischen ja eh nicht soooo wichtig...
    Egal wie ichs versuch.
    A mi me cuesta pronuciar la r
    #12Verfassergaruhape (510419) 10 Nov. 08, 23:51
    Kommentar
    Wenn ich mich sehr drauf konzentriere, kann ich in den meisten Buchstabenkombinationen das doble r rollen. Aber das einfache r, wie in pero, treibt mich zur Verzweiflung.
    Zum Glück scheitert an sowas nicht die Verständigung...

    Auch noch schwierig, aber nicht ganz so: Anfangskonsonanten (Ca, Pe, Te) nicht anzuhauchen und die 'd's weicher als im deutschen auszusprechen.
    #13VerfasserDaja11 Nov. 08, 11:22
    Kommentar
    @10: éxito mit dem "deutschen X"

    Sehr problematisch finde ich auch noch den "E-u-r-o", furchtbar

    b/v machen hingegen nie Probleme. Warum auch? Wird sehr ähnlich ausgesprochen (gleich?), und die Schreibweise kann man lernen. Da habe ich festgestellt, dass Muttersprachler weitaus größere Probleme mit der Rechtschreibung haben.
    #14VerfasserFogueres11 Nov. 08, 11:33
    Kommentar
    Hm, ich glaube die Schwachstellen sind neben dem r für Norddeutsche vor allem:

    d
    t
    ll/y

    Das "d" ohne Gaumen zu sprechen hat mir sehr viel Mühe gemacht.

    Mein "t" haben die Spanier am Anfang für ein Z gehalten ;-)
    Naja, hat auch lange gebraucht, bis ich es geschafft habe dabei nicht auszuatmen. Es ist nicht ohne grund so, dass viele Worte im Deutschen früher mit "th" (nicht das Englische) geschrieben wurde, wo heute nur noch ein einfaches "t" steht. Ich vermute, dass viele Spanier hier den Gaumen auch nicht berühren.

    ll/y: Zumindest in Andalusien ist da kein deutschen "i" drinnen. Beim "ll" gar nicht - beim "y" nicht, wenn ein Vokal volkt.
    Das ist hammerhart, "reyes" ohne "i" auszusprechen, aber auch nicht mit deutschem "sch". Als ich 2teres gemacht habe, meinten die Spanier, ich spräche wie Leute aus Argentinien - ich habe das als Kompliment genommen, schließlich sind Argentinier Muttersprachler ;-)

    Gruß
    Michi
    #15VerfasserMichi17 Nov. 08, 01:47
    Kommentar
    A mí la lluvia
    no me inspira

    Y no me lleva
    a una salida


    Hähä, argentinisches ll an Michi gewidmet ;]
    #16VerfasserDoktor Faustus (397365) 17 Nov. 08, 07:22
    Kommentar
    das gerollte R bekomm ich eigentlich ganz gut hin. Das Doppel-R auch... zumindest wenn ich die Wörter einzeln ausspreche oder mich drauf konzentriere. Wenn ich aber normal spreche bzw. mich unterhalte, kann es schon mal passieren, dass sich R und RR gleich anhören... pero – perro etc.
    Da ich länger in Südamerika war, habe ich mir auch ganz schnell das gelispelte C und Z abgewöhnt. Macht es für Deutsche einfacher :)
    Womit ich oft Probleme habe sind Wörter mit RD. Wörter mit RT wie harto gehen, aber mit dem sanfter ausgesprochenen D nach dem gerollten R (fardo etc.) klappts nicht so gut!
    Außerdem bereiten mir langsilbrige Wörter Probleme... allerdings weniger wegen der Ausprache, sondern weil ich mir da im Kopf immer erst mal die Silben zurecht legen muss. Estacionamiento zum Beispiel.
    Übrigens... ein Wort, dass ich überhaupt nicht aussprechen kann ist: refrigerador! Warum auch immer! Wahrscheinlich zu viele R’s in Verbindung mit dem G. Da muss ich mich erst 2 Minuten konzentrieren um es dann nur in Slow-Motion aussprechen zu können. haha
    #17VerfasserLucia17 Nov. 08, 12:59
    Kommentar
    Ja, refrigerador find ich auch schwer. Einfach "la refri" nehmen ;)
    #18VerfasserVorbis (293709) 17 Nov. 08, 16:03
    Kommentar
    Doktor Faustis: Danke, gefällt mir :)
    #19VerfasserMichi17 Nov. 08, 23:09
    Kommentar
    Sorry, Doktor Faustus.

    Siehe auch: Editierfunktion
    #20VerfasserMichi17 Nov. 08, 23:11
    Kommentar
    Nun wundert euch nicht, ich habe bis zum 6 Lebensjahr nur Spanisch gesprochen, in Deutschland haben wir dann überwiegend Deustch zu Hause gesprochen. Heute bin ich mitte 20 und habe Probleme mit dem Rollenden-R, obwohl's ja eigentlich meine zweite Muttersprache ist ... auch das gibt's ... aber nicht bei allen Wörtern. "Por ejemplo" oder "micro" kann ich problemlos aussprechen, aber bei "perro" für "Hund" oder "cerrar" fällt es mir sehr schwer wie ein Muttersprachler zu klingen ....Es geht aber noch schlimmer ... Eine Bekannte, mit deutschem Vater und Südamerikanischer Mutter, die auch eher mehr Deutsch zu Hause gesprochen hat, kann zwar perfekt Spanisch, doch spricht sie das "R" wie ein deutsches aus ... Klingt sehr merkwürdig, weil sie sonst alles wie 'ne Muttersprachlerin ausspricht ...
    #21Verfasserperejil17 Nov. 08, 23:32
    Kommentar
    Perejil, mit dem r geht es mir genauso, am leichtesten fällt es mir, wenn ein Konsonant davor steht.

    Ich schaffe es nicht "luego" anständig auszusprechen: entweder spreche ich zuviel "e" oder überhaupt keins.

    Dasselbe Problem habe ich mit dem "s", entweder zuviel oder gar nicht.
    #22Verfasserqwer22 Nov. 08, 01:08
    Kommentar
    aeropuerto bekomm ich auch nicht hin, außerdem neutralizado, ich hab Schwierigkeiten mit dem . Wenn das /u/ am Anfang steht ist das kein Problem, einfach den Gleitlaut [w], aber als zweiter Teil des Diphthongs ist das schwierig für mich.

    Zum r/rr: Den normalen Tap bekomm ich auch hin, nachdem er sich bei den ersten Versuchen wie ein [t] angehört hat, aber der Trill ... ich übe und übe, aber es wird nichts. Naja, dann fallen bei mir die paar Minimalpaare eben weg. Selbst die hablantes nativos haben als Kind manchmal Probleme damit. Wenn das /r/ in der Coda steht, achte ich oft nicht drauf, ich mach oft die typisch deutsche r-Vokalisierung.

    Zum elle: im Spanischunterricht wurde uns das gar nicht erklärt, aber da viele Sprecher ohnehin Yeísmo haben, bin ich eben auch eine yeísta (hab mich ausführlich damit beschäftigt).

    Seseo mag ich nicht, nachdem ich mir die korrekte Aussprache angewöhnt hab, kann ich mich da auch nicht umstellen, mach eher eine Überkorrektur hin zum ceceo.

    Zu b/v: als mir das endlich mal erklärt wurde (mein Spanischlehrer in der Schule hat wohl nie Phonetik oder Phonologie des Spanischen gerlernt), war es schnell gelernt.
    #23Verfasserchaotica (524785) 27 Nov. 08, 18:53
    Kommentar
    @ chaotica: bitte klär mich auch auf :)
    was gibts beim elle zu beachten?? Mein Spanischlehrer hat uns das auch nie erklärt bzw. nur, dass ll und y wie das deutsche J ausgesprochen werden. Aber das scheint es ja wohl doch einen Unterschied zu geben?
    Und b/v wird beides wie b ausgesprochen haben wir erklärt bekommen.
    #24VerfasserFelina27 Nov. 08, 20:06
    Kommentar
    Felina: Das kommt darauf an, wie Du das j im Deutschen aussprichst. Viele Leute sprechen es eben mit einem "i"-Laut drinnen aus.
    Außerdem wird das y nur so ausgesprochen, wenn danach ein Vokal folgt: rey [rei] - reyes [redjes] (Das dj wie bei Django)

    Gruß
    Michi
    #25VerfasserMichi_ (523867) 27 Nov. 08, 20:42
    Kommentar
    Hallo Michi_ !

    Es gibt drei Möglichkeiten:
    1. Ich verstehe dich nicht.
    2. Du hast da etwas mißverstanden.
    3. Du sprichst von einem Regionalismus/einer ganz bestimmten Sprachvariante.
    4. Ich bin total bescheuert. ;-)

    Denn anders möchten sich mir deine Erläuterungen zum y (vs. i und vs ll) nicht erklären.

    Ich versuche hierhin mal einen Ausschnitt aus einer Pdf-Datei der RAE zu kopieren/verlinken. Hoffentlich klappts.

    http://www.rae.es/rae/gestores/gespub000015.n...
    #26VerfasserDame du Lac (471635) 28 Nov. 08, 21:20
    Kommentar
    Okay, die Verlinkung hat also geklappt. Nun gehe bitte zu Punkt 2.5. vo es um die Grapheme i, y und ll geht. Der Text bis zum ersten grauen Merkkasten beschreibt es, wie ich es (von kastillischer Mutter) gelernt habe, weshalb für mich der Unterschied der Aussprache des y in rey vs. reyes einfach der ist, dass y im ersten Fall wie i gesprochen wird, im zweiten (ähnlich) wie (deutsch) j. Was du mit dem dj-Laut meinst, ist mir schleierhaft. Oder spieltest du auf die Argentinische Variante an?
    #27VerfasserDame du Lac (471635) 28 Nov. 08, 21:25
    Kommentar
    Und der "klassische", im verschwinden Begriffene Unterschied zwischen ll und y ist doch, dass ersterer lateral gebildet wird, während letzterer ein Reibelaut ist. Oder sehe ich das falsch??
    #28VerfasserDame du Lac (471635) 28 Nov. 08, 21:30
    Kommentar
    Bemerkung am Rande: Ich finde übrigens, dass man es den Sprachenlernenden auch unnötig schwer machen kann. Manche Besonderheiten und Subtilitäten in der Aussprache ergeben sich meiner Meinung nach durch den "natürlichen Gebrauch" und bedürfen nicht gleich zu Anfang ausgeklügelter Schemata und Erklärungen. Manche Lehrbücher übertreiben es wirklich und erklären eher umständlich und lang und breit, was sich entweder nach längerer Übung von selbst, quasi automatisch ergibt oder (wenn nicht) auch nicht zu soooo gravierenden Verständnisproblemen führen wird. Manche Phoneme realisieren sich je nach phonetischem Umfeld eben je unterschiedlich, was sich oft rein artikulatorisch so und nicht anders ergibt/möglich ist.
    #29VerfasserDame du Lac (471635) 28 Nov. 08, 21:36
    Kommentar
    Beispiel um zu illustrieren, was ich meine:

    Ist es wirklich nötig, darauf hinzuweisen, dass das n in no und antes etwas anders ausgesprochen (als [n] dargestellt) wird als das n in once oder conciencia (als [h] mit Punkt unten dargestellt)?? Wenn man gezielt darauf achtet, wird es einem klar, aber auch ohne dieses "Wissen" ergibt sich diese leicht unterschiedliche Artikulation ganz natürlich von selbst durch den unterschiedlichen Laut-Kontext.
    #30VerfasserDame du Lac (471635) 28 Nov. 08, 21:43
    Kommentar
    Hallo Michi!

    Weil es mich einfach nicht losließ, habe ich nochmal in meinem (recht alten) Spanisch-Linguistikbuch nachgeschaut. Und dort steht:

    Regionale Besonderheiten

    In Südspanien, aber auch in der Umgangssprache von Madrid, zeigt |y| die Tendenz zur Vorverlagerung der Artikulation in den alveolaren Bereich in Richtung auf [ʒ]. In der La Plata-Region ist diese Entwicklung bereits abgeschlossen. Neben [ʒ] ist dort mit [ʃ] auch die stimmlose Aussprache zu hören.

    Ich habe erst jetzt gesehen, dass du weiter oben von Andalusien sprichst. Dann beziehst du dich also darauf mit dem dj? Diese Eigenart Südspaniens war mir bisher nicht bewußt. Gilt das oben Beschriebene denn noch oder ist die Entwicklung in Spanien inzwischen noch weiter fortgeschritten? Das Buch ist immerhin schon 20 Jahre alt. ;-)

    OT: Sechs Postings hintereinander! Das soll mir erstmal einer nachmachen! ;-)) :-(
    #31VerfasserDame du Lac (471635) 29 Nov. 08, 15:19
    Kommentar
    Hi Dame du Lac!

    1. Ja, ich war bisher eigentlich nur in Andalusien.
    2. Hm, das Problem ist halt folgendes:

    Sage einem Spanier (okay, sagen wir Sevillano oder Malageño ;-)) der deutsch lernt, er soll das "j" wie ein "y" oder "ll" aussprechen, und es wird ganz gut klingen. Andersrum funktioniert es leider nicht, da es im Deutschen viele Aussprachemöglichkeiten für das "j" gibt - sogar im Hochdeutschen. Einige sagen "ietzt", andere sagen "[ʃ]etzt" (wobei das [ʃ] nicht ganz so hart ausgesprochen wird)... und alle Varianten dazwischen sind möglich.

    3. Ich glaube, das eine gute Aussprache gleich am Anfang gelernt werden sollte. Durch das Sprechen der Sprache mit falscher Aussprache bringt man sie sich dan selber weiter bei. Das wieder auszumärzen ist sehr schwer. Vor allem später beim Sprechen mit Muttrsprachlern hilft das auch beim Verstehen. Da ist natürlich der Unterschied in der Aussprache nicht ganz so wichtig wie zum Beispiel die Tonhöhenveränderung im Satz bei Fragen, Aussagen, ... .
    Wenn Du eine spanischsprachige Mutter hast, tust Du Dir damit natürlich viel leichter.

    4. Cool ist es, dass es mittlerweile nicht nur Bücher gibt, aus denen man lernen kann, wenn man gerade keinen Muttersprachler greifbar hat. Fürs Spanische gefällt mir folgende Seite: http://www.studyspanish.com/pronunciation/
    (Achtung, man muss JavaScript für diese Seite erlauben.)

    Gruß
    Michi
    #32VerfasserMichi_ (523867) 30 Nov. 08, 16:02
    Kommentar
    @Felina:
    tut mir leid, hab die Frage erst jetzt gesehen. Aber Dame du Lac hat das eigentlich schon beantwortet. Korrekt wäre es, wenn man ll=[ʎ] und y=[j] unterscheidet, da hat dir dein Spanischlehrer wohl etwas Falsches gesagt. Aber viele hablantes nativos unterscheiden das auch nicht mehr, ist also nicht schlimm.

    Unterschieden wird es noch in:
    - vielen Teilen Spaniens (nicht Andalusien!)
    - Paraguay
    - Teilen von Ecuador (Süden), Chile (Süden), Argentinien (San Juan, La Rioja, Santiage del Estero), Kolumbien, Bolivien und Peru (nicht in Lima, sondern in den Gegenden in denen auch Quechua gesprochen wird)

    Und ja, das [ʎ] ist ein palataler Lateralapproximant, das [j] dagegen ein palataler Zentralapproximant. Kann jetzt nur schlecht erklären, wie man das realisiert ;)

    Danke noch an Dame du Lac für die vielen Infos, vor allem, dass es Südspanien jetzt auch [ʒ] gibt, da ist es ja nicht schlimm, dass ich mir mittlerweile die La-Plata-Aussprache angewöhnt hab :)
    #33Verfasserchaotica (524785) 06 Feb. 09, 22:25
    Kommentar
    Hörbar gibt es für mich keinen Unterschied zwischen ll und y. ich bin gebürtiger Chilene mit 1. Muttersprache Spanisch, also castellano - zur Info.

    Aussprachprobleme gibt es für mich im Deutschen z.B. Vokale vor einem h, dann wird das Vokal lang gesprochen, dagegen wenn Doppelkonsonanten vor einem Vokal gibt, wird dieses Vokal kurz gesprochen, da muss man genau aufpassen: Kohl, obwohl, Mehl mahlen - Rollade, Jawoll, Karre, etc.

    Und manchmal vergesse ich, daß das deutsche s wie eine summende Biene klingt, dann werde ich für ein Österreicher gehalten, bei Sauna spreche ich das s zu scharf aus und das klingt für die Deutschen ja fatal. Aber es gibt Dinge die schwer aus dem Kopf zu kriegen sind, vorallem wenn man sie falsch gelernt hat.

    Ich bin dafür dass man die Ausprache auch früh lernt. Für Lateiner sind die ü und ä auch sehr schwer zu lernen. Am besten ist üben üben üben :)
    #34Verfasserross09 Feb. 09, 11:27
    Kommentar
    **FELINA**

    Natürlich gibt es einen Unterschied bei der Aussprache von b und v.

    Das b klingt viel "härter", also eigentlich genau wie auf deutsch, das v jedoch wird eher wie w ausgesprochen.

    Wie eine Spanischlehrerin behautpen kann, dass beides gleich ausgesprochen wird, ist mir ein Rätsel.
    #35Verfasserembru7212 Feb. 09, 01:02
    Kommentar
    @embru72 --- In Guatemala, Kolumbien, Ecuador und Peru wird b und v m.E. normalerweise exakt gleich ausgesprochen. Das hat auch einmal ein Guatemalteke gesagt, wenn ich mich recht erinnere. Außerdem beweisen das auch die vielen Forumsanfragen mit geschriebenen Texten wo Muttersprachler b und v verwechselt haben.
    #36VerfasserWachtelkönig (396690) 12 Feb. 09, 01:09
    Kommentar
    @embru72: Was b/v betrifft, empfehle ich dir die Lektüre von Punkt 2.1 in folgendem Link:
    http://www.rae.es/rae/gestores/gespub000015.n...

    kann den Text leider nicht direkt rauskopieren
    #37VerfasserDame du Lac (471635) 13 Feb. 09, 16:42
    Kommentar
    @embru72

    "Wie eine Spanischlehrerin behautpen kann, dass beides gleich ausgesprochen wird, ist mir ein Rätsel."

    Ich, Spanisch Muttersprachlerin + Spanischlehrerin, kann bestätigen, dass die allgemeine Aussprache von "b" und "v" gleich ist. In Valencia (Spanien) gibt es einen sehr feinen fast unhörbaren Unterschied zwischen den beiden, aber das ist eine Ausnahme.

    "Das b klingt viel "härter", also eigentlich genau wie auf deutsch, das v jedoch wird eher wie w ausgesprochen."

    Wo hast du das her??
    #38VerfasserSpanierIN (436462) 14 Feb. 09, 10:12
    Kommentar
    Ich habe zum Beispiel gerade noch eine Schwierigkeit von meiner Seite festgestellt: das Wörtchen naranja macht mir ganz schön zu schaffen. Ich habe immer das Gefühl, ich komme bis zum r und dann muss ich noch mal von vorne anfangen. Es wird wohl ewig ein Stolperstein für mich bleiben ;-)
    #39Verfasserabejiita (467242) 15 Feb. 09, 18:32
    Kommentar
    Zur Aussprache von 'b' resp. 'v': Ich habe hier (in Costa Rica) einen Urugayo namens Alberto kennen gelernt, den alle aber Bito nennen (dachte ich jedenfalls). Als wir dann aber Emails geschrieben haben, habe ich anhand seiner Emailadresse erst gemerkt, dass er sich Vito nennt. Für mich war der Unterschied also überhaupt nicht hörbar.
    #40VerfasserTica suiza21 Feb. 09, 19:54
    Kommentar
    Hallo, ich wärme das ganze nochmal auf, da ich folgendes gefunden habe:

    IV. El yeísmo

    Confusión de la consonante ll con la y en el habla: lla, lle, lli, llo, llu se pronuncian como ya, ye, yi, yo, yu. Es un fenómeno admitido en la pronunciación; en la escritura es una incorrección. Se puede decir caye en vez de calle, siya por silla, gayina por gallina, yuvia por lluvia, pero no se pude escribir caye, siya, etc.

    Esta confusión entre de ll - y produce otra grave incorrección: escribir ll en vez de y: se debe cuidar no escribir mallo por mayo, pallaso por payaso, sullo por suyo.

    El yeísmo se inicia en la Edad Media y se afirma en el s. XVI. La causa es la mayor facilidad de pronunciación de la y que de la ll. La zona de yeísmo más intensa se sitúa en Madrid y hacia el sur; abunda en Hispanoamérica, en Canarias y en el judeoespañol (llamado también judeo-sefardí). El yeísmo ha estado muchas veces asociado al habla de la ciudad frente al habla rural. Hoy es un fenómeno en alza, sobre todo entre los jóvenes, debido a su uso continuo en radio y televisión.


    http://recursos.cnice.mec.es/lengua/profesore...

    Gruß
    #41VerfasserMichi_ (523867) 12 Jul. 09, 18:57
    Kommentar
    hallo zusammen, mir fällt die korrekte aussprache des buchstaben "v" schwer. es heißt ja, es ist eine mischung aus b und v. aber so eine mischung mag meine zunge nicht. ich spreche es dann zur not wie "b" aus (so wurde es mir beigebracht). aber das komische an der sache ist, dass es manchmal per puren zufall doch klappt, d. h. ich meine die genaue aussprache getroffen zu haben. vor lauter freude darüber versuche ich es dann gleich nochmal - was natürlich nicht klappt :-(
    naja, dann bleibe ich eben bei "b".
    #42Verfasserzwerg77 (727521) 05 Sep. 10, 13:59
    Kommentar
    Also ich finde die Zunge muss für das 'b' (und damit auch das 'v') nicht trainiert werden. Mein Tipp zur Aussprache : Wie das deutsch 'b' aber ohne dass sich die Lippe berühren. Man kriegt es hin, wenn man ein wenig mehr Luft auspresst. Es hat Ähnlichkeit mit dem englischen 'w' (with, walking) finde ich.
    #43VerfasserHans (DE) (686996) 05 Sep. 10, 16:35
    Kommentar
    Ja, Hans, du beschreibst den b/v-Laut recht gut, finde ich. Den Unterschied zwischen b und v habe ich mir auch lange eingebildet, aber es gibt ihn definitiv nicht (Ausnahmen wie Valencia kannte ich bisher nicht). Zwar werden beide Buchstaben nicht jedesmal gleich ausgesprochen und manchmal hört es sich eher wie b und manchmal eher wie v an. Aber das ist vollkommen unabhängig davon, welcher Buchstabe vorliegt. Ich habe schon Warcelona/Uarcelona und Balencia gehört.

    Zu den "vielen Teilen Spaniens" in denen ll und y unterschieden wird, muss man aber hinzufügen, dass innerhalb dieser Regionen nur relativ wenige Sprecher das tun und die Gründe unterschiedlich sind.
    Katalanen tun es häufig, weil sie das ganz klassische "Hochkastilisch" als Zweitsprache erwerben und das ll in der Schule lernen. In Salamanca tun es Leute, die Wert auf ihre Herkunft legen und meinen ihr Spanisch sei die Referenz für alle. Und manche tun es noch, weil sie es aus ihrem Dorf nicht anders lernen konnten. Aber gefühlte 90 Prozent dieser Sprecher sind über 40 Jahre alt und haben ohne Fernseher sprechen gelernt, indem sie den Yeísmo mitbekommen hätten.
    #44Verfasserjanne10 (527370) 05 Sep. 10, 17:07
    Kommentar
    Also mit b liegt du ganz richtig. Die meisten Spanier selbst sehen keinen Unterschied zwischen diesen beiden Buchstaben, daher fällt es auch vielen schwer "haber" und "a ver" zu unterscheiden und schreiben es oft falsch (haber statt a ver).

    Auch verwechseln sie das häufig beim Schreiben; schreiben z.B. rebentar und abentura statt reventar und aventura, oder revelde und vandeja statt rebelde und bandeja...das sieht man ganz häufig, besonders bei den Jüngeren, aber nicht nur.

    Im Spanischen existiert kein Buchstabe, der unserem oder auch dem Englischen W gleichkäme, deshalb sagen viele Spanier auch Basser zum Deutschen Wasser oder bater (váter; auf Spanisch Klo) zum englischen water, und sind auch bei mehrmaligen Biederholungen nicht in der Lage, das richtig zu pronunzieren.

    Also: v und b sind im spanischen praktisch identisch; Barcelona und Valencia fangen beide exakt gleich an :-)
    #45Verfasser................................05 Sep. 10, 17:39
    Kommentar
    @janne10: Na, na! Äußere dich mal nicht so despektierlich gegenüber den Muttersprachlern, die nicht dem yeísmo frönen und zwischen ll und y sehr wohl noch einen Unterschied machen, und zwar weder aus naiver Dörflermentalität heraus, noch aufgrund irgendwelcher dubioser Prestigegründe, sondern einfach und alleine deswegen, weil man diesen Unterschied in ihrer Region immer gemacht hat. :-p
    Meine Mutter, die aus Castilla y León stammt, ist eines dieser immer seltener werdenden Exemplare, así que cuidado con lo que dices, eh! ;-)

    PS: Und natürlich hat sie den yeísmo mitbekommen, aber warum sollte sie sich dieser Aussprache anpassen, wenn es dem widerspricht wie sie seit ihrer Geburt gesprochen hat????
    #46Verfasserla bella durmiente (548586) 05 Sep. 10, 20:14
    Kommentar
    Im Spanischen existiert kein Buchstabe, der unserem oder auch dem Englischen W gleichkäme,

    Warum soll sich das englische 'w' nicht so wie b/v anhören? Der Meinung bin ich sehr wohl.
    Deswegen verstand ich bei dem Lied von Shakira auch vaca vaca :-)

    Magst du mir den Unterschied erklären? Wie gesagt, ich meinte nicht, dass es exakt so ausgesprochen wird.
    #47VerfasserHans (DE) (686996) 05 Sep. 10, 21:11
    Kommentar
    Ich hab nochmal ein bisschen in meinem Kopf "gestövert" und da ist mir eingefallen, dass das v von vaya z.B. tatsächlich ein bisschen wie das englische W ausgesprochen wird, allerdings ohne dabei den Mund zu einem O zu stülpen... also doch manchmal irgendwo zwischen w und b...
    #48Verfasser................................05 Sep. 10, 21:53
    Kommentar
    allerdings ohne dabei den Mund zu einem O zu stülpen

    warum sollte man das auch tun?

    einhundertsiebundvierzig
    einhundertachtundvierzig
    #49VerfasserHans (DE) (686996) 05 Sep. 10, 22:03
    Kommentar
    einhundertsiebundvierzig ?

    Ist mir neu ! In welcher Gegend wird das so ausgesprochen ?
    #50Verfasserno me bré (700807) 05 Sep. 10, 22:11
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    In Englischen tut man das (den Mund beim W zu nem O stülpen): sag doch mal "What, when and anyway, why white wine? ... was machst du da mit deinem Mund?

    ;-)
    #51Verfasser................................05 Sep. 10, 22:13
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    einhundertsiebenundvierzig und nun habe ich mich verzählt...

    also ok ein Lippen vorschieben wird angedeutet, einverstanden?

    eins
    zwei
    drei
    #52VerfasserHans (DE) (686996) 05 Sep. 10, 22:16
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    obwohl... wenn ich es genau bedenke, dann ist es doch schon mehr, als andeuten.
    #53VerfasserHans (DE) (686996) 05 Sep. 10, 22:17
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    En el español moderno la b y la v se pronuncian igual, en España y en la Patagonia. Esto, claro, no fue siempre así, por eso la escritura sigue un patrón etimológico que no se refleja en la pronunciación.
    Lo que sí hace falta decir también es que la b y la v no se pronuncian igual en cualquier posición, es decir que se realizan (en forma totalmente independiente de la grafía) como dos sonidos diferentes. Al principio de la palabra o tras consonante es una oclusiva bilabial como en bueno, valle, esbelto, embriagar, envuelto... en cambio en posición intervocálica o al final de sílaba el sonido se fricativiza (según lo que aprendimos nosotros) o se convierte en una aproximante (como dicen los lingüistas más avanzados), como en labio, abuelo, lavanda, nublado....
    La diferencia entre estos dos sonidos es especialmente palpable en palabras como bebé, bávaro, babero, vividor etc. donde se suceden los dos sonidos en la misma palabra.
    También hay que tener en cuenta que la pronunciación bilabial oclusiva se relativiza (mejor dicho se fricativiza o aproximativiza) en contextos sintácticos en los que el principio de la palabra resulta en posición intervocálica como: a Bogotá, lindo valle, respuesta valenciana.....

    P.S.: lo mismo sucede con la d que también se realiza como dos sonidos diferentes según la posición.
    #54Verfasserqarikani (380368) 06 Sep. 10, 13:48
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    P.S.: lo mismo sucede con la d que también se realiza como dos sonidos diferentes según la posición.

    Wird das 'd' denn so ausgesprochen, dass die Zunge gar nicht den Gaumen berührt, unter Umständen? Ich kann das schlecht beurteilen, als ich das letzte Mal mit dem Ohr so nah an den Lippen einer Spanierin klebte, sagte sie leider nichts mit dem Buchstaben 'd' (sondern irgendwas wie 'Déjame' oder 'Sueltame').
    #55VerfasserHans (DE) (686996) 06 Sep. 10, 16:50
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    *nachobenschieb*
    #56VerfasserHans (DE) (686996) 07 Sep. 10, 12:47
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    Hallo ich, ich nehme an, dass sich qarikani auf das Zungeherausstrecken oder eben nicht bezieht.

    Bei dem Wort nada, z.B. wird das d mit der Zunge und den oberen Zähnen geformt, sodass die Zunge von aussen sichtbar ist, wie auch beim spanischen c oder z).

    Bei desde ist dies z.B. nicht der Fall; da wird das d geformt, indem man mit der Zunge leicht von hinten an die oberen Zähne stösst, die Zunge bleibt im Mund.

    Das trifft für Spanien zu, LA könte ich jetzt grad so spontan gar nicht sagen.

    Saludos :-)
    #57Verfasser................................07 Sep. 10, 14:40
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    Bei dem Wort nada, z.B. wird das d mit der Zunge und den oberen Zähnen geformt, sodass die Zunge von aussen sichtbar ist, wie auch beim spanischen c oder z).

    Stiiiimt, so klingt es schon viel spanischer *freu*. Aber es stösst dann nur die Zungenspitze an den Zähnen, nech? Nicht so weit raus, wie bei c oder z (was ich aber LA-konform ausspreche)

    Spricht die das gut aus?
    http://translate.google.de/#de|es|niemand%20k...

    #58VerfasserHans (DE) (686996) 07 Sep. 10, 14:50
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    Nicht so weit raus, wie bei c oder z

    Doch, durchaus...... wenn du dich mal durch spanische Nachrichtenprogramme schaltest, findest du immer mal eine(n), die/der die Zunge gar nicht weit genug rausschieben kann :-)
    #59Verfasser................................07 Sep. 10, 14:54
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    Die reden immer so schnell, ich kann die Buchstaben nie den Zungenbewegungen zuordnen :-)
    #60VerfasserHans (DE) (686996) 07 Sep. 10, 14:56
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    mi palabara "favorita" es registro o aún mejor (datos) registrales... eso siempre me provaca un nudo en la lengua - jaja
    #61VerfasserCinnamon74 (536817) 07 Sep. 10, 17:53
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    danke, hans ! ich dachte, das kommt nur mir so verdammt schnell vor...*seufz*
    #62Verfasserzwerg7707 Sep. 10, 19:35
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    Hahaha........und wenn man nur noch das hört, und dann irgendwann mal wieder deutsches Fernsehen guckt oder einen deutschen Film, dann kommt es einem so vor, als ob die da beim Sprechen einschlafen und alles übertrieben deutlich p r o n u n z i e r e e e e n ...; und andersrum, wenn man dann mal wieder zwei drei Wochen in DE war und sich wieder an deutsches Fernsehen gewöhnt hat, dann fragt man sich hier wieder, was die denn immer so hektisch wie die aufgescheuchten Hühner plappern müssen, also ob sie soviel Redetext wie möglich in so wenig Sendezeit wie möglich hineinpacken müssten... bis man sich wieder daran gewöhnt hat, und Deutsch-Fernsehen wieder wie Schlaftablettenfernsehen klingt hehehe
    #63Verfasser................................07 Sep. 10, 20:06
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    @ Bella: Deine Mutter ist natürlich über jeden Zweifel von Arroganz und Bäuerlichkeit erhaben. ;) Aber ich vermute, dass das in meinem Text schon drinstand oder ist sie unter 40?

    @ qarikani: Irgendwann einmal sollen auch ce und za unterschiedlich gesprochen worden sein. Das c hinter den Schneidezähnen und das z dazwischen. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob das nicht ins Reich der Legenden gehört. Weißt du vielleicht Genaueres?
    #64Verfasserjanne10 (527370) 08 Sep. 10, 00:48
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    @Janne10: Natürlich ist meine Mutter über 40! Aber, ist das nun per se ein Verbrechen? ... oder sollte es als "mildernde Umstände" gemeint sein??? Ganz klar ist es mir nämlich nicht geworden, was du damit zum Ausdruck bringen wolltest.... Ich muß jedoch beide dieser möglichen Interpretationen als bodenlose Frechheit werten, die förmlich nach irgendeiner Art der Bestrafung schreit!!! ;-)

    PS: Man könnte auch frech behaupten, dass sich der yeísmo aus purer Faulheit entwickelt hat, denn es ist viel schwieriger/mühsamer den ll- als den y-Laut zu realisieren und zwischen beiden automatisch und ohne darüber nachzudenken diesen kleinen, aber feinen Unterschied zu machen. Das kann nämlich nicht jeder, so! :-p

    Was c un z betrifft: Es gab früher anscheinend im Spanischen nicht nur einen stimmlosen, sondern auch einen stimmhaften interdentalen Frikativ, welche durch die Grapheme ç (stimmlos) bzw z (stimmhaft) dargestellt wurden. Beziehst du dich vielleicht darauf? Den eigentlichen Unterschied macht natürlich allerdings nicht die Position der Zunge sondern die vibrierenden bzw. eben nicht vibrierenden Stimmbänder...

    Siehe zum Beispiel den kurzen Hinweis hier unter 2.2.b):
    http://www.rae.es/rae/gestores/gespub000015.n...

    Hier noch ein Text zu den möglichen Schreib- und Ausspracheweisen, pff.... falls du dir das wirklich antun willst... Finde das Thema eigentlich sehr interessant, aber mir schwirrt beim Lesen nach kurzer Zeit der Kopf...
    http://www.cervantesvirtual.com/servlet/Sirve...

    Wahrscheinlich meintest du ohnehin was ganz anderes, jiji...
    Fest steht auf jeden Fall, dass sich das Spanische seit dem Mittelalter phonetisch (und natürlich nicht nur hier) ganz schön gewandelt hat.... öh, wäre keiner drauf gekommen, nö? ;-)

    Edit: "Das c hinter den Schneidezähnen und das z dazwischen." Vielleicht solltest du noch einmal erklären, was genau du damit meinst, denn wirklich klar geworden ist es mir nicht. Das eine interdental und das andere wie/wo genau????

    Ach so, das wollte ich noch hinzufügen: Auch s und z werden (ähnlich wie bei b/v, d, g - frikative Artikulation) je nach Position unterschiedlich gebildet/ausgesprochen: vor stimmhaften Konsonanten findet eine "Sonorisierung" statt:
    zum Beispiel isla (s stimmhaft) - asco (stimmlos)
    juzgar (stimmhaft) - bizco (stimmlos)

    @qarikani, no. 54: Ich glaube, bei esbelto hast du dich geirrt. Ich behaupte, hier wird der b/v-Laut frikativisiert. Soweit ich weiß, wird b/v nicht nach allen Konsonanten, sondern nur nach Nasalen "okklusiv" ausgesprochen (und natürlich im Anlaut). In allen anderen Fällen bzw. Positionen findet eine "Frikativisierung" (oder wie man das nennen mag) statt, oder?
    #65Verfasserla bella durmiente (548586) 08 Sep. 10, 03:01
     
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