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    Spanisch gesucht

    Max Frischs Aufzeichnung auf Spanisch

    Betreff

    Max Frischs Aufzeichnung auf Spanisch

    Quellen
    Vielleicht stoert sich der ein oder andere an meiner Bitte... Findet sich jemand, dessen Spanisch gut genug ist, mir den untenstehenden Text zu uebersetzen? Ich moechte ihn wirklich, wirklich auf Spanisch haben. Ein aufrichtiges Danke im Voraus an alle, die es versuchen!!!


    Du sollst dir kein Bildnis machen [Max Frisch]
    Es ist bemerkenswert, dass wir gerade von dem Menschen, den wir lieben am mindesten
    aussagen können, wie er sei. Wir lieben ihn einfach. Eben darin besteht ja die Liebe, das Wunderbare an der Liebe, dass sie uns in der Schwebe des Lebendigen hält, in der Bereitschaft, einem Menschen zu folgen in allen seinen möglichen Entfaltungen. Wir wissen, dass jeder Mensch, wenn man ihn liebt, sich wie verwandelt fühlt, wie entfaltet, und dass aus dem Liebenden sich alles entfaltet, das Nächste, das lange Bekannte. Vieles sieht er wie zum ersten Male. Die Liebe befreit es aus jeglichem Bildnis. Das ist das Erregende, das Abenteuerliche, das eigentlich Spannende, dass
    wir mit den Menschen, die wir lieben, nicht fertig werden: weil wir sie lieben, solange wir sie lieben. Man höre bloß die Dichter, wenn sie lieben, sie tappen nach Vergleichen, als wären sie betrunken, sie greifen nach allen Dingen im All, nach Blumen und Tieren, nach Wolken, nach Sternen und Meeren. Warum? So wie das All, wie Gottes unerschöpfliche Geräumigkeit, schrankenlos, alles Mögliche voll, aller Geheimnisse voll, unfassbar ist der Mensch, den man liebt. Nur die Liebe erträgt ihn so.
    Unsere Meinung, dass wir das andere kennen, ist das Ende der Liebe, jedes Mal, aber Ursache und Wirkung liegen vielleicht anders, als wir anzunehmen versucht sind – nicht weil wir das andere kennen, geht unsere Liebe zu Ende, sondern umgekehrt: weil unsere Liebe zu Ende geht, weil ihre Kraft sich erschöpft hat, darum ist der Mensch fertig für uns. Er muss es sein. Wir können nicht mehr! Wir kündigen ihm die Bereitschaft, auf weitere Verwandlungen einzugehen. Wir verweigern ihm den Anspruch auf alles Lebendige, dass unfassbar bleibt, und zugleich sind wir verwundert und enttäuscht, dass unser Verhältnis nicht mehr lebendig sei.
    „Du bist nicht“, sagt der Enttäuschte oder die Enttäuschte,“ wofür ich dich gehalten habe.“
    Und wofür hat man sich gehalten?
    Für ein Geheimnis, das der Mensch ja immerhin ist, ein erregendes Rätsel, das anzuhalten wir müde geworden sind.
    Man macht sich ein Bildnis. Das ist das Lieblose, der Verrat ...
    Du sollst dir kein Bildnis machen, heißt es von Gott. Es dürfte auch in diesem Sinne gelten:
    Gott als das Lebendige in jedem Menschen, das, was nicht erfassbar ist. Es ist eine
    Versündigung, die wir, so wie sie an uns begangen wird, fast ohne Unterlass wieder begehen –
    Ausgenommen, wenn wir lieben
    VerfasserNick22 Nov. 10, 18:17
    VorschlagEin Versuch, der aber ueberarbeitet werden muss.
    Quellen
    Es bien destacable, que no podemos expresar como sera el ser humano que amamos, exactamente esa persona. La amamos nomas. En eso justamente consiste el amor, lo maravilloso del amor que nos deja alla con lo vivo, con la disposición de seguir a un ser humano en todos sus despliegues posibles. Sabemos que, cada ser humano, cuando lo amamos, se siente como convertido, despliegado, y que todo se despliege desde el amando, lo mas próximo, lo bien conocido. Muchas cosas las mira como si fuera la primera vez. El amor las libera de cualquier imagen. Eso es lo excitante, la aventura, lo emocionante que no podemos dar abasto con la persona que amamos: porque la amamos, cuando la amamos. Escuche los poetas, cuando aman, andando a tientas, buscando comparaciones, como si fueran borrachos, agarrando cosas en el universo, flores, animales, nubes, estrellas y mares. Por que? Como el universo, como el espacio inagotable de Dios, sin limites, lleno de todo, de todas las secretas, inconcecible es la persona que uno ama. Solamente el amor la aguanta asi.
    Nuestra opinión que conocemos el otro es el final del amor, cada vez, pero causa y efecto no están relacionadas de la manera que suponemos: no porque conocemos el otro termina el amor sino al revés: porque termina el amor, su fuerza, por eso el ser humano esta zanjado. Tiene que. No aguantamos mas. Rechazamos la disposición aceptar mas transformaciones. Le negamos su derecho a todo lo vivo que queda inconcecible y al mismo tiempo estamos asombrados y decepcionados, que la relación ya no sea viva.
    “No eres”, dice el decepcionado, o la decepcionada, “quien pensé que eras.”
    Y que pensó uno que era el otro? Un secreto, que el ser humano es, una enigma excitante de la cual nos cansamos aguantarla. Uno se construye una imagen. Eso es el despegado, la traición. No te haras imagen alguna, se dice de la parte de Dios. También debería ser verdad en ese sentido: Dios como lo vivo en cada ser humano, lo que no es concecible. Es un pecado que cometemos, siempre y sin parar.
    Menos cuando amamos.
    Kommentar
    Faende es schoen, wenn wir es schaffen, diesen exzellenten Text in ein verstaendliches, treffendes Spanisch zu uebersetzen.
    #1VerfasserAnnika23 Nov. 10, 17:44
     
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