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  • Subject

    Altarumlauf,

    [rel.]
    Sources
    Altarumlauf oder Umgang um den Altar ist ein liturgischer Brauch bei evangelischen und jüdischen Gottesdiensten. Dabei gehen die Gläubigen im Uhrzeigersinn um den Altar herum, um den Zugang von Laien zum Altar zu betonen. .
    AuthorIlldiko (763882) 23 Apr 12, 00:03
    Comment
    circumambulation of the altar; to circumambulate the altar
    #1AuthorHerb_2 (758866) 23 Apr 12, 00:11
    Comment
    Wo gibt es in einer jüdischen Synagoge einen Altar? Bzw.: Wo gibt es eine jüdische Synagoge mit Altar?
    #2Author MiMo (236780) 23 Apr 12, 00:22
    Sources
    Noch jetzt geht man in der Synagoge zum Andenken an jenen Umgang um den Altar alle sechs Laubenfesttage um die Bima

    http://books.google.de/books?id=CLIfAAAAYAAJ...
    #3AuthorIlldiko (763882) 23 Apr 12, 00:48
    Comment
    "zum Andenken an jenen Umgang um den Altar" meint: zum Andenken an den Altar im (70 n.Chr. zerstörten) Tempel von Jerusalem. Die Bima ist das Lesepult der Synagoge, jedoch kein Altar.

    "Die Bima, auch: Bimah, pl.: Bimot, von griechisch Βήμα, Bema, oder auch Almemor genannt, ist der Platz in einer Synagoge, von dem aus die Tora während des Gottesdienstes verlesen wird. Bima und Toraschrein bilden dabei die liturgisch-funktionalen Zentren im Gottesdienst.

    In der Regel besteht die Bima aus einem erhöhten Pult oder Podium, einem Tisch (Schulchan, von hebräisch Tisch), um die Tora dort aufzulegen, sowie jeweils einer Treppe für den Auf- und Abgang." (Wikipedia)
    #4Author MiMo (236780) 23 Apr 12, 06:36
    Comment
    Wir wollen die Kirche im Dorf lassen, MiMo. Altar- und Bimaumlauf wäre doch etwas spröde als Terminus.
    #5Author M-A-Z (306843) 23 Apr 12, 09:24
    Sources
    "Der Almemor (Bima, Tewa) ist eine Plattform oder ein Tisch, von dem aus die Torarollen verlesen werden. Die Plattform ist meist über Stufen an zwei Seiten zu erreichen und mit einem Geländer Innenraum der 1938 zerstörten Synagoge von Worms (mit toraschrein und Bima) umgeben. Die Bima ist der Einrichtungsgegenstand, welcher die Anlage einer Synagoge am meisten beeinflusst. Der Vorsteher liest von dort während des Gottesdienstes aus den Torarollen und leitet die Gemeinde an, sich beim Gebet nach Jerusalem zu wenden. Der Tisch muss groß genug sein, um die Rollen darauf ausbreiten zu können, im allgemeinen steht er auf einer erhöhten Plattform, die von einem Bimagitter umgeben ist. Der Tisch soll aus Holz sein. Die Männer saßen seitlich der Bima. Dies war den Frauen vorenthalten, für welche es deshalb separate Räume im hinteren Teil der Synagoge bzw. später auf den Emporen gab. Jeder Mann kann zur Lesung aufgerufen werden, was für den Betreffenden eine große Ehre darstellt, aber meist übernimmt dies der Vorleser, da die Lesung in einem bestimmten Tonfall, nach strengen Vorschriften erfolgen muss."

    (aus: http://schule.judentum.de/projekt/synagoge.htm)
    Comment
    Ein Nichtjude mag ja "die Kirche im Dorf lassen", wenn es um Synagogen geht, aber einen Juden dürfte es befremden, wenn man aus der Bima einen Altar macht und damit dem jüdischen Ritual eine christliche Bedeutung unterschiebt. Im Judentum gab es den Altar nur im Tempel zu Jerusalem...
    #6Author MiMo (236780) 23 Apr 12, 10:34
     
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