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    Bitte nicht erschrecken

    Sources
    Wenn ich mit dem Fahrrad und meinem Hund von hinten auf jemanden zufahre, der mich offensichtlich nicht kommen hört, steige ich ab und rufe den Leuten zu: "Bitte nicht erschrecken (oder: erschrecken Sie sich nicht), hinter ihnen kommt ein Rad mit Hund"! Die Leute drehen sich um, ich grüße und gehe vorbei. Dann erst steige ich auf und fahre weiter.


    Comment
    Wie übersetze ich diesen Zuruf auf Englisch? "Don't be scared" ist vielleicht ein zu starker Ausdruck in diesem Zusammenhang?
    Author Heidi-GER (934133) 29 Jul 14, 08:55
    Comment
    Fear not for I am with you!

    Ist zumindest für einen Lacher gut und entspannt die Situation.
    #1Author Cuauhtlehuanitzin (1009442) 29 Jul 14, 09:03
    Comment
    Don't you have a bell on your bike?
    Followed up with a smile and a "thank you", of course.
    #2Author Spike BE (535528) 29 Jul 14, 09:18
    Comment
    @Spike BE: Heidi-GER bezieht sich wohl als Radfahrerin gegenüber Fußgängern.
    #3Author AMS (247184) 29 Jul 14, 09:27
    Comment
    If you are getting off the bike and walking, is it really necessary to yell at them from behind? Then it's just like passing someone along a path.

    Otherwise try a loud: Hullo! Bike alert! Just me and my dog
    #4Authorarianamaniacs US (97674) 29 Jul 14, 09:32
    Comment
    klingeln empfände ich als aggressiv, man erschreckt sich nur noch mehr, Spike
    #5Author penguin (236245) 29 Jul 14, 09:37
    Comment
    Hm, was ist an Klingeln aggressiv?
    Neulich, als mir ein Hund vor's Rad sprang, wurde ich angemotzt, ich hätte ja klingeln können.
    Andersherum wird man allerdings auch angemotzt, wenn man klingelt.
    Wie man's macht, macht man's verkehrt.
    #6Author ciderhouserules (319301) 29 Jul 14, 09:40
    Comment
    Kommt drauf an, aus welcher Entfernung man klingelt. Wenn man es erst tut, wenn man schon einen halben Meter hinter dem Überholten ist, erschreckt der sich natürlich. Also macht man es aus 20 Metern Entfernung oder so.

    Und... ich glaube, gerade für sowas wurden Fahrradklingeln erfunden.

    Ich stimme der OP insofern zu, als einfach ohne Warnung vorbeizufahren problematisch, ist, nicht nur wegen erschrecken, sonden vor allem weil der Überholte ja aus irgendwelchen Gründen einen Schritt zur Seite machen könnte.

    (Auch wenn ich mich bei diesem Gednken ganz furchtbar deutsch fühle.)
    #7Author Jesse_Pinkman (991550) 29 Jul 14, 09:41
    Comment
    Als Fussgängerin bin ich froh, wenn man mich von hinten anklingelt, zumindest wenn es sich nicht um ein Mountainbike handelt, dessen Reifengeräusch schon von weitem zu hören ist. Und bei vielen Fahrradklingeln geht ja auch ain leichtes "Ding!". :)
    #8Author virus (343741) 29 Jul 14, 09:43
    Comment
    klingeln empfände ich als aggressiv, man erschreckt sich nur noch mehr, Spike 
    penguin: Klingeln wäre nur aggressiv, wenn der bereits abgestiegene und schiebende Radfahrer auf dem Gehsteig die anderen Fußgänger anklingelt. Der OP schildert für mich genau diese Situation.
    Rechtzeitiges Klingeln auf dem Radweg als fahrender Radler ist jedoch absolut okay und lebenswichtig (für alle Parteien). Dafür sind die Dinger ja auch da.

    Aber zurück zum OP: Vielleicht ein einfaches "Careful please!"
    #9Author rufus (de) (398798) 29 Jul 14, 09:51
    Comment
    #3: I realise that. I often ring my bell at pedestrians on shared paths/cycle paths - but a single ring from a reasonable distance, rather than repeated ringing when immediately behind someone, in order to avoid being thought aggressive.

    #9: I can't for one moment imagine a native speaker calling out "Careful please".
    #10Author Spike BE (535528) 29 Jul 14, 10:26
    Sources
    Zum Thema:

    #1 Fear not for I am with you! - Ist zumindest für einen Lacher gut und entspannt die Situation. - Das hat was!

    #4: Bike alert! Just me and my dog!

    Diese beiden Vorschläge passen gut zur Situation.

    Vielen Dank.
    Comment
    Zur Diskussion - Warum nicht einfach klingeln?

    1. Walker und Jogger sind oft mit Kopfhörern unterwegs; Spaziergänger und Wanderer unterhalten sich oft miteinander.
    Sie überhören das Klingeln oft genug.

    2. Das Klingeln kündigt nur ein Rad an, nicht aber Hunde. Einige Leute haben Angst vor Hunden und das erfordert ein anderes Verhalten meinerseits.

    Ich habe eine Deutsche Schäferhündin bei mir und oft auch noch die Elo-Hündin meines Nachbarn. Beide sind 5 Jahre alt und beide wirken schnell und kraftvoll. Sie laufen frei am Rad, damit sie Glas und anderem Abfall am Wegesrand ausweichen können. Sie gehorchen absolut. Aber das wissen die Passanten nicht.

    Deshalb halte ich bei ca. 10 m Distanz an, rufe und richte mich dann nach dem Verhalten der Leute. Haben sie Angst, so nehme ich die Hund auf die ihnen abgewandte Seite des Rades und gehe vorbei. Haben sie keine Angst, so steige ich auf und fahre weiter.

    Übrigens befahre ich mit den Hunden nur Feld-, Wald- und Wingertwege. Auf reine Radwege oder auf von Fußgängern und Radfahrern gemeinsam genutzte Verkehrswege in der Stadt würde ich die Hunde nicht mitnehmen.
    #11Author Heidi-GER (934133) 29 Jul 14, 12:45
    Comment
    Walker und Jogger sind oft mit Kopfhörern unterwegs; Spaziergänger und Wanderer unterhalten sich oft miteinander.
    Sie überhören das Klingeln oft genug.

    It's just as likely they will not notice a voice, I'd say.

    And one can ring the bell "politely" or "aggressively" (#8)
    #12Authormikefm (760309) 29 Jul 14, 12:53
    Comment
    Also, für mich hat das Tönen einer Fahrradklingel immer ganz automatisch einen Beiklang von "Platz da, hier komm ich mit meinem Fahhrad, und wenn du nicht zur Seite springst, dann mangle ich dich über!". Ich kenne viele Leute, die das genauso sehen, und die ein Klingeln von hinten auf einem vornehmlich für Fußgänger vorgesehenen Weg, z. b. im Wald, schlichtweg als Unverschämtheit ansehen würden.
    #13Author dirk (236321) 29 Jul 14, 13:14
    Comment
    Was fändest du denn angemessen, dirk? Wie bereitet man nebeneinander gehende Menschen darauf vor, dass in näherer Zukunft ein Fahrrad, das ebenso berechtigt ist, diesen Weg zu benutzen, an ihnen vorbeifahren wird?

    Um ein höfliches Klingeln, das einfach besagt "ich bin auch hier und brauche etwas Platz, bitte geben Sie die rechte Seite des Wegs frei" als unverschämt zu empfinden, muss man sich schon Mühe geben, finde ich.
    #14Author Gibson (418762) 29 Jul 14, 13:21
    Comment
    Also, für mich hat das Tönen einer Fahrradklingel immer ganz automatisch einen Beiklang von "Platz da, hier komm ich mit meinem Fahhrad, und wenn du nicht zur Seite springst, dann mangle ich dich über!".  
    That's just how you see it; a warning "ping" well in time is the equivalent of "Excuse me" said by a pedestrian in a similar situation or in the foyer of a cinema e.g.

    Just seen Gibson's post "bitte geben Sie die rechte Seite des Wegs frei"; maybe more important is to avoid a collision with a pedestrian who suddenly changes direction e.g. and has not heard the approaching bike.
    #15Authormikefm (760309) 29 Jul 14, 13:22
    Comment
    hier für den Jäger auf Drahtesel mit Hund iPhone will do it!
    #16Authornoli (489500) 29 Jul 14, 13:35
    Comment
    Ich kenne viele Leute, die das genauso sehen

    Ich zum Beispiel.
    Und nein, unverschämt ist das nicht, aber meiner Meinung nach hat der Radfahrer aufzupassen, nicht der Fußgänger, denn der Radfahrer kann leichter ausweichen und der Fußgänger hat hinten keine Augen.

    Immerhin versucht Heidi-GER, die Ängste der Fußgänger zu berücksichtigen, und behauptet nicht einfach, "der tut nichts", "der will doch nur spielen" oder tut sonst einen Ausspruch, den ein Mensch, der vor Hunden Angst hat, eh nicht glaubt.
    #17Author penguin (236245) 29 Jul 14, 13:38
    Comment
    und der Fußgänger hat hinten keine Augen.

    Deshalb wird ja geklingelt. Das ist aber auch nicht genehm.

    Und wenn auf einem Waldweg drei Leute nebeneinander laufen, kann der Radfahrer höchstens in die Bäume ausweichen.

    Noch mal meine Frage: Wie hättet ihr es denn gern? Wie kommt der Radfahrer an euch vorbei?
    #18Author Gibson (418762) 29 Jul 14, 13:44
    Comment
    und der Fußgänger hat hinten keine Augen
    Und genau aus diesem Grund GIBT es Fahrradklingeln.

    Stichwort ist natürlich auch "angemessene Geschwindigkeit", was viele Radler nicht gerne hören. Aber Waldwege sind nicht explizit für Fußgänger, auf denen Radfahrer nichts zu suchen hätten.

    Die ganze Anfrage bzw. Situation ist mit der Erklärung in 11 schon viel einleuchtender geworden.
    #19Author rufus (de) (398798) 29 Jul 14, 13:44
    Comment
    anhalten und laufen, ganz einfach

    Aber Waldwege sind nicht explizit für Fußgänger, auf denen Radfahrer nichts zu suchen hätten.

    Aber auch nicht explizit für Radfahrer, auf denen Fußgänger nichts zu suchen hätten.
    #20Author penguin (236245) 29 Jul 14, 13:45
    Comment
    Ich meinte eine vernünftige Antwort.
    #21Author Gibson (418762) 29 Jul 14, 13:46
    Comment
    Ich glaube, diese Einstellung, Klingeln als unverschämt / unangemessen zu empfinden, ist das, was ich oben mit "sich furchtbar deutsch fühlen" gemeint habe. Diese Einstellung - analog das Hupen im Auto - ist eine, die ich wirklich nur von Deutschen kenne. Klingeln / Hupen wird als Mittel der Durchsetzung oder der Pädagogik empfunden - und leider auch oft gebraucht.

    Andere Nationalitäten sehen das nach meiner Erfahrung entspannter - nach dem Motto: Ich sehe Dich, jetzt sorgen wir dafür, dass Du mich auch siehst, dann passen wir beide auf und es kann nichts passieren.

    Und das ist m.E. der eigentliche Zweck solcher Warnmittel.

    mikefm: "a warning "ping" well in time is the equivalent of "Excuse me" said by a pedestrian in a similar situation or in the foyer of a cinema e.g.
    #22Author Jesse_Pinkman (991550) 29 Jul 14, 13:47
    Comment
    @20: Dann bitte aber auch mein Stichwort "angepasste Geschwindigkeit" lesen.
    #23Author rufus (de) (398798) 29 Jul 14, 13:47
    Comment
    Das ist eine vernünftige Antwort aus Sicht eines Fußgängers.

    Radfahrer, Hundebesitzer und Fußgänger müssen sich eben arrangieren. Es gibt an genügend Stellen (z.B. linksrheinisch in Oberkassel / Lörick) sowohl einen Radweg als auch einen Spazierweg. Vielleicht sollte es das an mehr Orten geben?
    #24Author penguin (236245) 29 Jul 14, 13:49
    Comment
    Penguin: "aber meiner Meinung nach hat der Radfahrer aufzupassen, nicht der Fußgänger, denn der Radfahrer kann leichter ausweichen und der Fußgänger hat hinten keine Augen."

    Und auch das empfinde ich als sehr deutsch und mir extrem fremd, dass immer genau einer die Schuld / Verantwortung hat, und der ist klar zu definieren. Ich meine, im Verkehr sollen alle gemeinsam darauf hin wirken, dass man gut "aneinander vorbei kommt".
    #25Author Jesse_Pinkman (991550) 29 Jul 14, 13:50
    Comment
    … typisch deutsch …

    Nein, das ist reine Notwehr gegenüber rücksichtslosen Radfahrern mit ungebändigten Hunden, die ihre Lieblinge ohne Rücksicht auf Verluste laufen lassen.
    #26Author penguin (236245) 29 Jul 14, 13:54
    Comment
    penguin, abgesehen von der offensichtlichen Absurdität dieses Vorschlags sehe ich auch nicht, wie Absteigen das Problem löst: Ich bin auch mit geschobenen Fahrrad schneller als der gemeine Spaziergänger, und dann brauche ich mehr Platz, um vorbeizukommen.

    Radfahrer, Hundebesitzer und Fußgänger müssen sich eben arrangieren
    Das finde ich auch. Das bedeutet gegenseitige Rücksichtnahme, und das bedeutet für mich als Radfahrer, dass ich nicht rase, wenn ich mir den Weg mit Fußgängern teile, und als Fußgänger, dass ich Radfahrer selbstverständlich vorbeilasse (muss ich ja sowieso, siehe oben).

    Im übrigen Zustimmung für Jesse. Sehr Deutsch und sehr schade. Wir machen uns das Leben so unnötig mies.
    #27Author Gibson (418762) 29 Jul 14, 13:55
    Comment
    penguin; could you tell us the percentage of bikers who are inconsiderate and/or are accompanied by badly-trained dogs?
    #28Authormikefm (760309) 29 Jul 14, 13:58
    Comment
    (Nur damit das nicht untergeht: Ich empfinde Heidis Vorgehen als sehr rücksichtsvoll und angenehm. So viel Mühe machen sich Wenige.)
    #29Author Jesse_Pinkman (991550) 29 Jul 14, 14:01
    Comment
    Warum können Radfahrer nicht darauf Rücksicht nehmen, dass manche Fußgänger Angst vor Hunden haben? Auch das beinhaltet die gegenseitige Rücksichtnahme.

    Man lässt einen Radfahrer gern vorbei, wenn er a) links bleibt, und b) nicht wie wild klingelt (was Deutsche gern tun, Briten aber nicht unbedingt … und dort funktioniert es auch. Das Klingeln ist also das Deutsche daran, nicht das Meckern.)
    #30Author penguin (236245) 29 Jul 14, 14:02
    Comment
    dass immer genau einer die Schuld / Verantwortung hat, und der ist klar zu definieren.  
    Gibson probably remembers that being mentioned recently; many accidents both minor and major occur without anyone being really "schuld"; what's the German for "accidents will happen? ;-)
    #31Authormikefm (760309) 29 Jul 14, 14:03
    Comment
    @mikefm: inconsiderate bikers: maybe 20 per cent; badly trained dogs: don't know, probably fewer. But they're the ones who cause trouble, not the others. And their number increases in cities.
    #32Author penguin (236245) 29 Jul 14, 14:04
    Comment
    mikefm: what's the German for "accidents will happen? ;-) 

    Aus der Werbung einer Versicherung vor einigen Jahren: "Unfälle passieren - und Einer ist immer Schuld daran. Der hatte vorher auch nicht gedacht, dass ihm das passieren würde." (Oder so ähnlich.)

    Das gibt die deutsche Einstellung dazu recht gut wieder, denke ich.
    #33Author Jesse_Pinkman (991550) 29 Jul 14, 14:06
    Comment
    Gibson, wir werden uns da nicht einigen können, lass es uns einfach dabei belassen. And don't take it personally, please.
    #34Author penguin (236245) 29 Jul 14, 14:12
    Comment
    Gibson does remember and was thinking the same ;-)

    re Hundehalter, die ihre Hunde auf andere Leute zulaufen lassen: Was mich da immer aufregt, ist eben dieser blöde Spruch 'Der tut nichts'. Ob der Hund was tut oder nicht ist völlig unerheblich - Angst hat nichts mit rationaler Bedrohung zu tun. Leute, die Angst vor Spinnen haben, wissen im Kopf auch, dass die Spinne ihnen nichts tut. Das ändert nur leider nichts. Leute, die Angst vor Hunden haben, wollen sie nicht in ihrer Nähe, weder liebe noch menschenfressende. Aber das ist denen nicht zu vermittteln.
    Ich finde Heidis Verhalten hier auch vorbildlich.

    Natürlich gibt es Idioten unten allen Wegebenutzern, aber deshalb kann man den netten, weder wild klingelnden noch wild rasenden Radfahrer, nicht vorbeilassen? Das empfinde ich schon als ziemlich Deutsch.
    #35Author Gibson (418762) 29 Jul 14, 14:12
    Comment
    aber deshalb kann man den netten, weder wild klingelnden noch wild rasenden Radfahrer, nicht vorbeilassen?

    Das war doch nicht gemeint - das ist ja auch nicht das Problem!
    #36Author penguin (236245) 29 Jul 14, 14:13
    Comment
    #33: "Unfälle passieren - und Einer ist immer Schuld daran."  

    An insurance company would say that, wouldn't it. :-)
    #37Authormikefm (760309) 29 Jul 14, 14:17
    Comment
    Yeah, but they say it (and use it in advertising) because they know it rings a bell deep within their clientele's souls ;-)
    #38Author Jesse_Pinkman (991550) 29 Jul 14, 14:23
    Comment
    Ich war öfter mit Hund (sg.) und Fahrrad mit kaputter Klingel in Südengland unterwegs. Die beste Erfahrung habe damit gemacht, auf Schrittempo (ohne Absteigen) zu verlangsamen und den Hund auf die abgewandte Seite zu kommandieren. Das reichte eigentlich schon, weil das (zumal deutsche) Hundekommando schon gehört wurde. Allerdings gab es da noch Walkmänner und keine mp3-Player bzw. iPhones.

    Ansonsten war "excuse me" eigentlich immer erfolgreich, nur in Gefahrensituationen vielleicht auch mal "watch out!".

    Im übrigen habe ich (in Deutschland) mal einen einen hundelosen entfernten Bekannten in ähnlicher Situation im Wald getroffen. Ich wusste, dass er sehr hundefreundlich war und mich und meinen Hund kannte. Da habe ich gesagt: "Keine Angst, der spielt nicht, der will nur beißen." Mein Gegenüber brach daraufhin in heftiges Gelächter aus, was den Hund so irritierte, dass er sich hinter meinem Rücken versteckte. :-)
    #39Author reverend (314585) 29 Jul 14, 14:44
    Comment
    #26: ..das ist reine Notwehr gegenüber rücksichtslosen Radfahrern mit ungebändigten Hunden, die ihre Lieblinge ohne Rücksicht auf Verluste laufen lassen
    I know things are different in the UK where it's far less common to cycle with a dog. Here the people with dogs running off the lead (note: I also speak as a dog owner) or, arguably worse, dogs on extending leads stretched across the path are almost always pedestrians, and it's cyclists who are the ones at risk.

    In my view, if people react negatively to a properly timed brief whistle followed by a smile and a "thank you", then it's their problem, not mine.
    #40Author Spike BE (535528) 29 Jul 14, 14:51
    Comment
    OT: I won't join in the German-bashing, I'll leave that to the natives ;-) but this reminds me to post an article in L&L about other nations' opinions of the British.
    #41Authormikefm (760309) 29 Jul 14, 14:52
    Comment
    Dem Hund beibringen, dass er bellt beim Klingeln.
    Die Warnung geht dann so: Ding-dong! Wau-wau! ;-)
    #42Author manni3 (305129) 29 Jul 14, 14:54
    Comment
    Bike bells aren't all that common here. (They probably should be.)
    I tend to call out, just loud enough, Passing on your left. (Probably no mention of any dog, but I suppose it could be, Bike and dog on your left.

    I wouldn't expect anything about not being afraid of the dog, absent a direct confrontation.

    What do skiers say in German?
    #43Author Mike - US (919790) 29 Jul 14, 16:25
    Comment
    "Aus dem Weg!" :D
    #44Author virus (343741) 29 Jul 14, 17:06
    Comment
    Completely OT: Manchmal bin ich doch überrascht, dass sich selbst besonnene Leoniden zu Pauschalisierungen hinreißen lassen. Ich glaube nicht daran, dass es typisch deutsch ist, sich z.B. über Radfahrer aufzuregen, die nach sehr subjektiven Maßstäben zu schnell zu nah gekommen sind. Natürlich gibt es solche Menschen, aber ich bin davon überzeugt, dass das in Deutschland wie überall auf der Welt eine Minderheit ist. Und dieses schöne Beispiel stammt nicht aus Deutschland:

    A pensioner with a grudge against cyclists was convicted of assault after tipping a bag of dog poo over a rider.

    Read more: http://www.cambridge-news.co.uk/Cambridge/Ang...
    #45Author harambee (91833) 29 Jul 14, 18:14
    Comment
    @ 43 Schlittenfahrende Kinder rufen: "Aus der Bahn - Kartoffelschma'n!"
    Das letzte Wort heißt Schmarrn und reimt sich auf Bahn ;-)
    #46Author manni3 (305129) 29 Jul 14, 18:18
    Comment
    @harambee, #45: Ich glaube nicht daran, dass es typisch deutsch ist, sich z.B. über Radfahrer aufzuregen, die nach sehr subjektiven Maßstäben zu schnell zu nah gekommen sind.

    Wenn ich mich recht erinnere, hat das auch niemand behauptet. Zumindest was mich selbst angeht habe ich das Pauschalurteil "typisch deutsch" (wenn auch nicht mit diesen Worten) auf die eher unentspannte Beziehung zu Klingeln und Hupen im Verkehr angewendet.

    Und ich muss noch mal überlegen, was ich falsch gemacht habe, wenn ich als "besonnener Leonide" bezeichnet werde. ;-)
    #47Author Jesse_Pinkman (991550) 29 Jul 14, 18:24
    Comment
    Nun gut, ich bin bereit, das mit der Besonnenheit zurück zu nehmen. ;-) Weiterhin gestehe ich, dass ich den Schwerpunkt der "Typisch-Deutsch-These" etwas verschoben habe. Ich halte aber auch Deine These für unnötig pauschalisierend und falsch.

    Ist aber auch nicht wirklich wichtig. Mir ging es um das schöne Beispiel in meinem Link. Wenn das in Deutschland passiert wäre, hätte sich bestimmt jemand gefunden, der das als typisch deutsches Verhalten bezeichnet hätte :-)
    #48Author harambee (91833) 29 Jul 14, 18:36
    Sources
    # 46 - Manni3: Dem Hund beibringen, dass er bellt beim Klingeln. Die Warnung geht dann so: Ding-dong! Wau-wau! ;-)

    Hat sich was Wau-wau! Das klingt ganz anders, was mein Hund da von sich gibt.

    Manni, du wirst es kaum glauben und wenn du es glaubst und auch nur ein bisschen Fantasie hast, dann wirst du gleich schallend lachen: Denn das funktioniert sogar.
    Comment
    Meine haarige Tochter kann klingelnde Telefone nicht ab. Vom 3. Klingelzeichen an heult sie los ... und sie kann das über mindestens 3 Oktaven. Mein Mann und ich rennen beim ersten Signal los. Das verbucht sie natürlich als Erfolg.

    Ich habe also vorhin bei der Radtour durch die Wingerte bei der ersten Begegnung einen Täuschungsanruf aktiviert. Den Zuruf an die Passanten konnte ich mir sparen; alle haben sich rumgedreht und meine kleine Heulboje bewundert. :-)

    Jetzt brauche ich auch keine Übersetzungsvorschläge mehr. Diese Hundesprache versteht jeder - und ihre Angst vergessen die Leutchen bei unserem merkwürdigen Anblick vollkommen. Ein Schäferhund trabt eilig neben dem Fahrrad her, reckt den Kopf gen Himmel und heult was das Zeug hält und das ohne dabei anzuhalten.
    Die Leute gucken, lachen und treten mit einem HALLO beiseite und die Kommentare - na, die habe ich gehört!

    Zum Piepen komisch war das.
    #49Author Heidi-GER (934133) 29 Jul 14, 19:59
    Comment
    Jetzt brauche ich auch keine Übersetzungsvorschläge mehr.    ;-))
    #50Author manni3 (305129) 29 Jul 14, 20:22
    Comment
    #46: manni, ich kenne das als "Bahn frei - Kartoffelbrei!"
    #51Author Qual der Wal (877524) 29 Jul 14, 21:04
    Comment
    Ein bisschen OT: Ich war heute Mittag zu einem Termin unterwegs und hatte eine Sackkarre mit Bücherkiste dabei. Auf dem schmalen Gehweg überholte ich eine alte Frau mit Rollator und kündigte mein Manöver an mit "Nicht erschrecken!". Sie erschrak leider trotzdem (oder deshalb?) und entschuldigte sich, wohl denkend, sie habe mir den Weg versperrt. Dabei kam ich gut an ihr vorbei und wollte eben nur nicht, dass sie erschrak.

    Das ist m.E. der Knackpunkt: Egal, was man sagt, die Menschen glauben, man äußere eine Aufforderung. Hmmm ... wo kriege ich jetzt für Termine mit Sackkarre einen heulenden Hund her?
    #52Author Raudona (255425) 29 Jul 14, 21:27
    Comment
    Das quietschende Rad     n̲i̲c̲h̲t̲   schmieren!
    related discussion: "The squeaky wheel gets the oil!"
    #53Author manni3 (305129) 29 Jul 14, 21:31
    Comment
    Re #52: Hmmm ... wo kriege ich jetzt für Termine mit Sackkarre *) einen heulenden Hund her?

    Ganz einfach: Werde Tierstimmenimitator! - ;-))

    E: Wuff, wuff!

    D: Wau-wau!

    Dazu gibt es folgende Anekdote:

    In einem Restaurant, das Bier der Marke 'Löwenbräu' anbietet, ertönt im Gästeraum plötzlich ein durchdringendes Löwengebrüll !

    Die herbeieilende Bedienung ist verwirrt und kann sich die Situation (nur ein einzelner Gast an einem Tisch) nicht zusammenreimen, bis dieser Gast erklärt, er hätte, als Tierstimmen-Imitator, die Aufforderung auf den Bierdeckeln wörtlich genommen:

    "Brülle, wie der Löwe brüllt,
    wenn die Maß nicht ganz gefüllt!"

    ... - ;-)

    *) Re: Sackkarre: Wer reist denn auch mit (Im-)Mobilien ?!? - ;-))
    #54AuthorCD (DE) (878283) 29 Jul 14, 21:42
    Comment
    Wenn mein Sohn von hinten mit dem Radl kommt, dann schreit er schrill "Ding-Dong". Und hat gute Erfahrungen damit gemacht.
    #55Author Cuauhtlehuanitzin (1009442) 30 Jul 14, 09:40
    Comment
    #55: Ja, komisch, das habe ich auch schon erlebt.
    #56Author Jesse_Pinkman (991550) 30 Jul 14, 09:51
    Comment
    Wie übersetze ich diesen Zuruf auf Englisch?

    What I hear in the US is:

    Coming through - on your left/right!
    or simply:
    On your left/right!
    #57Author SD3 (451227) 30 Jul 14, 10:47
    Sources
    # 57: Danke für den Vorschlag. - Vorsicht, ich passiere sie rechts/links!

    Das bezieht den Hund nicht ein und viele Leute haben Angst und zwar gerade vor Schäferhunden, Rottweilern, Dobermännern, Riesenschnauzern etc. - Gerade die will ich ja mit meinem Zuruf "warnen", sodass sie nicht gleicht der Schlag trifft, wenn ein solches Monster in 2 m Entfernung an ihnen vorbeiläuft.
    Comment
    Und nun habe ich doch noch ein Frage: "Don't be scared" geht gar nicht?
    Jemand der Angst hat vor Hunden:
    Does he fear dogs?
    Is he scared?
    Is he frightened?
    Is he afraid?
    Or terrified?
    Or petrified?
    Or worried?
    #58Author Heidi-GER (934133) 30 Jul 14, 14:15
    Comment
    He is afraid of (big) dogs.

    Ich frage mich beim Lesen, ob der Fußgänger den Wortlaut der Warnung überhaupt wahrnimmt, oder nur am Ton hört, dass er vielleicht angesprochen bzw. gewarnt wird?
    Ich krieg bei so Situationen irgendwie nie richtig was mit, und das, obwohl ich nie Handy am Ohr bzw. Ohrhörer auf habe.
    #59AuthorJenny_T (876078) 30 Jul 14, 14:31
    Comment
    I haven't read the whole thread, but to build on #57 (which is the first phrase that came to my mind):

    Dog (and bike) coming through!
    #60Author papousek (343122) 30 Jul 14, 15:08
    Comment
    In the US (more specifically, California) I have never heard anything else but "On your left/right!" when being approached by a bicyclist from behind. It has the advantage of compressing the most important information into as few words as possible, leaving me some time to react.

    As for dogs, I do not take kindly to dog owners who don't have their dogs on a (relatively short) leash in public places as required by ordinance of the city I live in. On my daily walks I have been charged by more German shepherds, pit bull-lookalikes, and other potentially dangerous dogs than I care to count.
    #61Author Norbert Juffa (236158) 30 Jul 14, 15:24
    Comment
    Na, denn:

    Dog coming! Freeze!
    #62Author Cuauhtlehuanitzin (1009442) 30 Jul 14, 16:22
    SuggestionOn your left!
    Sources
    In the U.S., just before passing someone, "on your left", or "on your right" seems to be etiquette
    #63Author Zman (1019484) 30 Jul 14, 18:08
    Comment
    Hier einige interessante Kommentare dazu: http://greatergreaterwashington.org/post/1515... (siehe insbesondere die Kommentare unter dem Artikel)
    #64Author harambee (91833) 30 Jul 14, 18:22
    SuggestionDog and bicycle on your left! (Or right)
    Sources
    A lady just passed me on her bike the other day and shouted, "Bicycle on your left!"
    Comment
    "Fear not for I am with you" is something I'd expect out of the Bible.
    #65Author Lori aus Kanada (971402) 30 Jul 14, 22:17
    Comment
    Zu # 61 und einigen ähnlichen Diskussionsbeiträgen

    Mit meiner Methode bei Begegnungen mit Hund am Rad, siehe #11, sollte ich eigentlich ein Dankeschön für mein höfliches, rücksichtsvolles und respektvolles Verhalten, ein Lob für die gute Erziehung meiner Hunde, die niemandem auch nur auf 2 m zu nahe kommen und unbelästigtes Weiterfahren erfahren.

    Aber, nein, man hält mich an, hält mich auf, erzählt mir aus dem Nähkästchen der schlechten Erfahrungen mit unfähigen Hundehaltern und deren unerzogenen Hunden oder mit Hundeliebhabern, die aus Mitleid Streuner aus anderen Ländern aufnehmen und dann mit deren erlerntem Verhalten nicht klarkommen. Und man fordert immerwährenden Leinenzwang. - Bitte, wieso von mir? Wenn ich anhalte, sitzen meine Hunde "korrektestmöglich" rechts von mir am Rad und stehen nicht auf, bevor ich weiterfahre und laufen dann "korrektestmöglich" rechts am Rad neben mir her, bis ich die Leute passiert habe. Dann heißt es "lauflauf" und dann erst laufen sie frei.

    Die Angst der Leute ist, meiner Ansicht nach und aus meiner Erfahrung heraus, meist sehr übertrieben: Mir lief als 7jährigem Mädchen ein 40 kg schwerer Schäferhund über das Gesicht. Ein 40 kg schwerer Hund auf dem Gesicht eines kleinen Mädchens, das macht sich nicht gut. Meine linke Gesichtshälfte ist eine Transplantation. Mein Kiefer auf der linken Seite so verformt, dass ich Probleme mit den Zähnen habe. Der Muskel meines linken Unterlides wurde von einer Kralle zerrissen, sodass das Augenlid immer schlaff war und noch ist. (Je älter ich werde, desto schlaffer wird das rechte untere Augenlid; es gleicht sich also an.) Ich lag 6 Wochen in der Augenklinik, mit verbundenen Augen um sie ruhigzustellen, mit verbundenen Augen auch in der Zahnklinik, wo an mir "gearbeitet" wurde, ohne dass ich sehen konnte, wessen Hand mit welchem Instrument auf mich zukam und ohne zu wissen warum. 1962 hat man beim Zahnarzt mit kleinen Mädchen nicht soviel Worte gemacht wie heute. Ich habe "rumgezickt" und also hat man mich auf dem Stuhl fixiert. Da hieß es lapidar "zu Hause hast du sicher eine größere Klappe wie hier".

    Sollte ich jetzt Angst haben, vor jedem Hund, dem ich das gar nicht zu verdanken habe? Der Hund, mit dem mir das geschah, der ist lange tot. Und kein anderer, mir heute begegnender Hund oder Hundehalter, hat irgend etwas damit zu tun.

    Von dieser, meiner eigenen Erfahrung aus gesehen, ist es nicht nachvollziehbar, wenn jemand generell Angst vor Hunden hat, von mir ganz selbstverständlich erwartet wird, dass ich permanent auf solche Phobien Rücksicht nehme und warum ich mir bei jeder zweiten Begegnung irgendwelche Stories über Begegnungen mit unerzogenen Hunden anhören muß. Es interessiert mich nicht, ich möchte einfach nur meines Weges ziehen, doch man lässt mich nicht - es nervt.
    Meine Hunde sind gut erzogen, sie gehen zu niemandem hin, beschnuffeln niemanden, stupsen niemanden an und schon gar nicht springen sie an jemandem hoch.
    Ich selbst verhalte mich schon mehr als höflich und mehr als korrekt, gebe mir viel mehr Mühe als andere - es würde mir völlig genügen, wenn einer "Danke" sagt.
    Doch, nein, ... siehe zweiter Absatz.

    Fahrradfahrer:
    Sie vergessen gelegentlich, nein, eigentlich immer, dass sie Beine haben und laufen können.
    Ich kauere am Boden, kuschle mit meinen Hunden und gelegentlich noch mit einigen anderen, ein Biker kommt von hinten und fährt ohne Signal an mir vorbei.
    Ich konnte ihn nicht sehen, gehört habe ich ihn auch nicht. Was fällt dem Biker ein? Er überblickte die Situation aus großer Distanz und stieg trotzdem nicht ab? Er ging das Risiko ein, das einer der Hunde mich umschubst und ich ihm vors Rad falle, er geht das Risiko ein, dass ihm einer der Hunde ins Rad läuft und er den Hund verletzt? Ist das höflich? Ist das respektvoll? Noch dazu, wenn er auf schmalen Wanderwegen, die er laut Waldgesetz gar nicht befahren darf, illegal unterwegs ist?

    Ich habe mich aus der Diskussion bisher völlig rausgehalten. Aber nach # 61 und der Forderung nach generellem Leinenzwang möchte ich doch auch mal meine Meinung dazu sagen.

    Jeder vertritt seine eigenen Interessen. Jeder "Naturnutzer" hat unterschiedliche Interessen. Aber ALLE nutzen gemeinsam die Natur.
    Und daraus folgt was? Leinenzwang für alle Hunde?

    Oder endlich mal ein gesetzlich vorgeschriebener Sachkundenachweis vor dem Hundekauf (Herdenschutzhunde gehören nicht in Privathand!) und Hundeführerschein (es hat noch nie einem Hund geschadet, wenn sich der Halter kümmern muß.) und dann Freilauf für gut erzogene Hunde?

    Hunde sind Lauftiere. Ein Schäferhund geht an einem Tag an der Herde viele, viele Kilometer und ist auch noch kopfmäßig dabei völlig ausgelastet. Ebenso kann man ihn als Blindenhund am Bügel führen - doch danach braucht er Auslauf. Ein Dackel ist ein Jagdhund mit unendlichem Mut und Ausdauer. Ein Yorkshire, ein Jack Russel, ein Beagle - Hunde generell an der Leine und damit in permanentem Triebstau (wie heißt das Wort auf Englisch) zu halten, ist schlicht falsch.
    #66Author Heidi-GER (934133) 30 Jul 14, 22:27
    Comment
    Wohl geschrieben, Heidi!

    Der Sachkundenachweis ist übrigens seit 2013 in Niedersachsen Pflicht: eine theoretische Prüfung vor Hundekauf und eine praktische Prüfung mit Hund innerhalb des ersten Jahres.
    #67Author Raudona (255425) 31 Jul 14, 13:05
    Comment
    So ist's richtig. Das sollte ein Bundesgesetz sein.

    Es gäbe deutlich weniger Hunde als Geburtstags-/Weihnachtsgeschenk, wenn die zukünftigen Hundebesitzer schon vor dem Kauf Zeit und Geld in einen Sachkundenachweis unter Einbeziehung von Fachbuchlektüre zu Rassekunde und Rassebedürfnissen, Tierheimhunden, Streunereigenschaften und -bedürfnissen investieren müssten.
    - Sachkunde des Halters hat noch keinem Hund geschadet.

    Und der Hundeführerschein sollte jährlich neu abgelegt werden, denn Erziehung ist kein Einmal- sondern ein Dauerthema.
    - Es hat noch keinem Hund geschadet, wenn der Besitzer sich kümmern muß.

    Da hat jeder was von. Hund, Halter und die Leute, denen wir begegnen.

    Dauerhafter Leinenzwang führt zu Besitzern, die sich um die Erziehung nicht kümmern. Wozu auch, wenn der Hund an der Zwangsleine (möglichst kurz natürlich) läuft?

    Und dauerhafter Leinenzwang führt zu im dauernden Triebstau gehaltenen Hunden. Zu unausgeglichenen Hunden also. Kläffen und ziehen und stürmisches auf andere Zurennen sind Zeichen davon. Und wenn diese kaum erzogenen Tiere von der Leine kommen, gehorchen sie auf keinen Zuruf mehr. Die heißen "Tutnix".

    - Davon hat keiner was. Am allerwenigsten die Hunde.
    #68Author Heidi-GER (934133) 31 Jul 14, 16:54
    Comment
    Jumping in to #61's defence, during my years in Germany, I did find that dogs were generally much better trained than they are perhaps here in North America. There are obviously exceptions, as always. But I also think dogs should be on leashes. I'm quite certain that no jurisdiction in North America would be able to insist that people prove Vorkenntnisse of the animal they are about to buy. There are dog parks - my city has one. I stay away from it. But there are very few well-trained dogs here where I would feel 100% safe around them. People train them to do their business outside (and even then, not everyone picks up after their dog), and I often feel like that's where the training stops.

    Anyways, just wanted to mention that there could be some cultural differences at play here. (Sorry - it's too late for me to do this all in German right now.)
    #69Author Lori aus Kanada (971402) 01 Aug 14, 03:51
    Sources
    Zu dem Thema gibt es viel Pro und Contra.
    Prof. Ingo Nolte, Tierärztliche Hochschule Hannover, führt eine Unterschriftensammlung durch, um zu rigide Ländergesetze zu kippen.
    Gerichtsurteile richten sich gegen einen permanenten Leinenzwang im gesamten betroffenen Gebiet. Hier ein paar Beispiele: http://www.emsbachdalmis.de/html/p_gerichtsur...

    Dr. Dorothea Döring, Lehrstuhl für Tierschutz, Verhaltenskunde, Tierhygiene und Tierhaltung, Veterinärwissenschaftliches Department der Tierärztlichen Fakultät, Ludwig-Maximilians-Universität München, Schwere-Reiter-Str. 9, 80637 München, Tel. (089) 15 92 78-0, Fax 157 82 77, doro.doering@tierhyg.vetmed.uni-muenchen.de, www.vetmed.uni-muenchen.de/tierhyg/home.html, schreibt folgendes:

    Folgende Empfehlungen zum Auslauf von Hunden können gegeben werden:
    Ein genereller Leinenzwang für Hunde ist aus ethologischer Sicht abzulehnen und somit tierschutzrelevant. Zu einer tiergerechten Haltung von Hunden gehört die Möglichkeit zu einem freien Auslauf ohne Leine und zu freiem Kontakt mit Artgenossen. Leinenzwang und Maulkorb behindern den artgemäßen Sozialkontakt, die olfaktorische Kommunikation und das Erkundungsverhalten. Insbesondere bei Welpen sind die Möglichkeiten zu freiem Kontakt ohne Maulkorb und Leine mit Artgenossen für eine gesunde Verhaltensentwicklung essentiell.
    Wenn in Stadtgebieten ein „genereller“ Leinenzwang vorgeschrieben sein sollte, müssen aus Tierschutzgründen ausreichend viele, große und für alle Hundehalter gut erreichbare, strukturierte Freilaufareale für Hunde zur Verfügung gestellt werden.
    Ein Hund sollte ausgelastet, nicht aber überfordert werden. Er muss täglich mindestens zweimal für insgesamt wenigstens eine Stunde Auslauf im Freien haben. Wünschenswert sind zwei bis vier Stunden unter Berücksichtigung individueller Eigenschaften wie Alter, Trainings- und Gesundheitszustand, Rasse usw.
    Der gemeinsame Spaziergang festigt die Beziehung zum Tierhalter und bietet dem Hund Möglichkeiten zur mentalen Stimulation durch Erkunden, sowie zum sozialen Kontakt mit Artgenossen und anderen Menschen. Der Aufenthalt im Garten ersetzt daher keinen Spaziergang.

    Comment
    Hundeparks sind keine gute Lösung:
    Hunde sind Rudeltiere - und das betrifft feste, dauerhafte Rudel, in denen sie leben. In Hundeparks verändert sich die Rudelzusammensetzung ständig; die Hierarchie wird ständig neu geregelt. Das ist sehr problematisch und es kommt dort ständig zu Raufereien. Ich ginge mit meinem Hund dort nicht hin.
    Außerdem werden diese Hundeparks in den unattraktivsten Gegenden angelegt, und das ist dort, wo im Sommer kaum Schatten und kein Wasser ist. Dumm gelaufen für die Felligen!


    #70Author Heidi-GER (934133) 01 Aug 14, 14:07
    Comment
    Hundeführerschein? No thanks!

    I could just see it: Like Fahrschulen here in Germany, the "Hundeschulen" would have a monopoly over instruction, be able to charge outrageous prices, offer their classes only at times when you need to be at work, require that you only practice with them (for a fee) and never on your own, and have the right to demand that you pay for unlimited hours of additional training simply because they say you need it.

    ...and then require an annual renewal?
    So, let me get this straight: If I get a drivers license, as long as I don't build up too many points, I can drive my car until I die and never even need to have my vision checked again. Thus, I could potentially drive into a whole group of people because my reactions have slowed or vision failed and no one noticed. Yet, by the very fact that I own a dog, I have to do follow-up training annually.
    Nope, not for me. I keep my dog under control on a leash (except for those times when we go to a park to play -- under the right conditions.) I pay my punitive Berlin dog tax. I pay for the liability insurance for dogs that is required in Berlin. I always have multiple "Frühstücksbeutel" with me to clean up after my dog.
    I'm a responsible dog owner. I don't need more regulatory non-sense such as a Hundeführerschein.

    No, the German government doesn't need to micromanage life any further.
    #71Author hbberlin (420040) 01 Aug 14, 14:35
    Comment
    hbberlin, der Sachkundenachweis (im Volksmund: "Hundeführerschein") kann ohne Besuch einer Hundeschule abgelegt werden. Ich habe mir gerade die Fragen der theoretischen Prüfung angesehen: Die könnte ich fast alle ohne jede Vorbereitung mit gesundem Menschenverstand beantworten, für einige würde kurzes Nachschlagen genügen. Und bevor man sich den ersten Hund anschafft, sollte man sich doch informieren, oder?

    Die praktische Prüfung zeigt, dass ich meinen Hund gut erzogen habe. Auch das ist ohne Anleitung zu schaffen. Sich zu informieren ist aber auch hier sicher sinnvoll.

    Und wo steht etwas von jährlicher Wiederholung? Der Sachkundenachweis wird einmalig erworben.

    Dass du ein verantwortungsbewusster Hundehalter bist, ist schön für dich, deinen Hund und deine Umwelt. Es gibt aber leider auch andere.

    Zu deiner Erwähnung des Führerscheins für Kraftfahrzeuge kann ich nur anmerken: Ich bin sehr dafür, dass Menschen, die ein Fahrzeug bewegen, sich einer regelmäßigen ärztlichen Kontrolle unterziehen. In vielen Ländern ist das Pflicht, während wir in Deutschland mit einem lächerlichen Sehtest im Teenager-Alter davonkommen und dann jahrzehntelang fahren dürfen, bis etwas passiert.
    #72Author Raudona (255425) 01 Aug 14, 15:49
    Comment
    #68: Und der Hundeführerschein sollte jährlich neu abgelegt werden, denn Erziehung ist kein Einmal- sondern ein Dauerthema.

    This is Germany. The wonderful bureaucrats can make up all sorts of regulations, and a simple test could soon require classes...

    I've had dogs most of my life. I train them to the degree that I want and which means that they are manageable on the street and in my home. Before I bought my current dog, I went out and bought a book on raising a puppy. Funny, I had been doing much the same with all of my dogs. I really don't need to prove my skills to some bureaucrat, nor match the way that my dog behaves to some "DIN-type" standard created in the dark halls of bureacracy, nor pay for the privilege of doing so. If a dog is reported as causing problems, then the owner can be required to show proof of training. Fine. But as a general rule, over-the-top!

    Regarding the "ärtliche Kontrolle" -- the test can be relatively simple. At least in some states in the US, the drivers license examining station often does a simple visual check when you need to renew your license, and both the check and the renewal occur more frequently as you age or if you've had a moving violation. The renewal doesn't necessarily require renewed theoretical or practical examinations, though.
    There are relatively simple devices for such tests. If, using that device, the staff member of the examining station (not an opthamologist, optician, etc.) decides that you do not pass, you can have an eyecare professional do a more thorough exam and present that to the examining station if you pass (for older persons with limited visual acuity, they may suggest a restriction to driving only during daylight hours or similar). I'd hate to have to wait for an appointment at an Augenarzt here to do the same -- I've been trying to get one for weeks for a medically required (but not urgent) test. No telling how long I'll have to wait when I finally find an eye doctor who will give me an appointment (Krankenkasse...).
    #73Author hbberlin (420040) 01 Aug 14, 16:32
    Sources
    hbberlin - ich verstehe deinen Frust und ich verstehe ihn gut. Vor der Geburt (Pränataldiagnostik), im Babyalter und durch die Kindheit hindurch (U1-U9, Kita ist gut, Herdprämie schlecht), über die Ernährung (Veggieday), persönliche schlechte Angewohnheiten (rauchen), bis zum Tod (Sterbehilfe) werden wir bevormundet und kontrolliert - und jetzt wird sogar noch verlangt, dass wir die Hundescheiße ('tschuldigung) in Beuteln mit uns rumtragen.

    Beim Anblick von Scherben, Plastikmüll, Taschentüchern bis hin zu Slipeinlagen (nach Weinfesten - und das ist kein Witz) stinkt mir letzterer Punkt gewaltig.

    Der Hund und seine Ausscheidungen sind ein maßlos übertriebenes Aufregerthema.
    Comment
    Hundeführerschein, Sachkundenachweis, artgerechte Haltung - ich sehe es so:
    Jahrzehntelang waren Wanderer und Reiter, mit und ohne Hund die Hauptgruppe der Waldnutzer.
    Die einzige Gruppe, die sich über Hunde immer wieder mal aufregte, waren die Jäger. Wenn's ein Hund mit dem "jagen" gar zu doll trieb, also nicht nur kurz dem Wild hinterherdüste, sondern es wirklich hetzte und riss, wurde der Hund irgendwann erschossen und verbuddelt.
    Heute kommt mehr Wild (auch Bodenbrüter) unter die Räder der Landmaschinen, denn die Hundehalter passen besser auf als früher.

    Seit einigen Jahren wird der Wald viel mehr genutzt. Jogger, Walker, Mountainbiker, Geo-Cacher, Waldkindergarten, Walderlebnisgruppen, Horden polnischer Pilzesammler usw. beanspruchen Rechte in der freien Natur.
    Und jetzt haben die Hundehalter Probleme, denn den "Sportlern" unter den Waldnutzern sind die freilaufenden Hunde im Weg. Man kann sie halt nicht in die Höhe beamen. Man muss sie zu sich rufen und das braucht Zeit.
    Ein "Sportler" will aber Sport treiben, seinen Athletenkörper stählen, nicht stehenbleiben, vom Rad steigen, warten, bis das Lebewesen Hund beim Besitzer ankommt. "Sportler" geben einem diese Zeit nicht. Sie verlangen Leinenzwang, damit sie können wie sie wollen. Und sie begründen den Leinenzwang nicht mit ihrem unsportlichen Egoismus, sondern damit, dass viele Hundehalter ihren Hund nicht im Griff haben. Und das ist leider wirklich so. Viele Hundehalter haben nicht verstanden, dass sich die Zeiten geändert haben; sie sind zu keiner Anpassung bereit. DAS kann nicht gutgehen.

    Wenn wir unsere Hunde artgerecht halten und ihnen den Auslauf, den sie brauchen, gewähren wollen, müssen wir sie absolut im Griff haben. Sie müssen zuverlässig und sofort auf Zuruf kommen und sie müssen auf Distanz lenkbar sein. Ist der Hund 20 m vor mir und von hinten überholt mich ein Rad oder Jogger, so bringt es nichts, den Hund zu rufen, denn er läuft dem Sportler direkt entgegen. Er muß auf Zuruf sitzen oder auf Fingerzeig zur Seite gehen, so dass der Sportler ungestört und ungefährdet passieren kann.
    Und die Nicht-Hundehalter müssen wissen, dass das funktioniert. Diese Gewissheit gibt ihnen der Hundeführerschein.

    Akzeptieren wir gesetzliche Regelungen nicht, so laufen irgendwann alle Hunde an der (kurzen) Leine und alle die höher als 20 cm sind und schwarz tragen einen Maulkorb.

    Das will ich nicht. Und deshalb bin ich für eine dem Führerschein entsprechende Regelung. Hundehalter mit Hundeführerschein dürfen ihre Hunde freilaufend führen - alle anderen nicht.

    Und, seien wir doch ehrlich, es genügt einfach nicht, 2 x pro Woche in die Hundeschule zu gehen und den Hundeführerschein abzulegen. Wer bleibt denn schon im Alltag dran und korrigiert Fehlverhalten konsequent und permanent? Wir wandern oder joggen, unterhalten uns - Und wenn der Hund es spitzkriegt, dann macht er was er will. Ausbildung / Erziehung IST ein Dauerthema. Sie besteht aus permanenter und konsequenter Korrektur kleinsten Fehlverhaltens (z. B. bleiben BEIDE Pfoten an der Straße auf dem Trottoir).
    #74Author Heidi-GER (934133) 01 Aug 14, 20:11
    Comment
    Wenn wir das weiter denken, kommt dann auch der Kinderführerschein mit Leinenzwang, weil einige Eltern kleine Schulmobber und Schlägertypen ausgebrütet haben und ihrer nicht Herr werden? Oder vielleicht der Eheführerschein mit Idiotentest für trinkende Männer, die ihre Frau schlagen?

    Seit einigen Jahren wird der Wald viel mehr genutzt. Jogger, Walker, Mountainbiker, Geo-Cacher, Waldkindergarten, Walderlebnisgruppen, Horden polnischer Pilzesammler usw. beanspruchen Rechte in der freien Natur.
    Und jetzt haben die Hundehalter Probleme, denn den "Sportlern" unter den Waldnutzern sind die freilaufenden Hunde im Weg.


    Klar, nachdem man Wölfe, Luchse, Problembären und alles andere freilaufende Getier zum Wohle des ungetrübten Walderlebnisses beseitigt hat, sind nun die Haushunde an der Reihe. Solchen "Sportlern" kann ich nur eine Mutterbache in den Weg wünschen, damit sie mal erfahren, was Natur wirklich ist. Und nehmt euch ruhig noch ein paar Zecken mit nach Hause, die Borelliose gibt es gratis dazu.
    #75Author Cuauhtlehuanitzin (1009442) 02 Aug 14, 16:30
    Comment
    "Weiterdenken" - genau: denken ;-)
    #76Author manni3 (305129) 02 Aug 14, 17:10
    Comment
    Kinder-Führerschein im Sinne einer ausdrücklicheren Einladung zum Besuch von (kostenlosen) Erziehungsworkshops wäre tatsächlich nett. Würde vielen Kindern Kummer und dem Jugendamt Arbeit ersparen.
    Denn bekanntlich ist Kindermachen leider noch einfacher als Hunde kaufen...
    #77Author tigger (236106) 02 Aug 14, 18:14
    Comment
    ... bekanntlich ist Kindermachen leider noch einfacher als Hunde kaufen...

    Ach! - Ein Kommentar von einer Jemandin, die vor nicht allzulanger Zeit ihr erstes Junges geworfen hat ?!
    #78AuthorCD (DE) (878283) 02 Aug 14, 18:52
    Comment
    Forts. #78: ... und die sich bestimmt vorher viele, viele Gedanken über Kindererziehung gemacht hat und sich ein Leben lang machen wird. (Muttersein endet nicht irgendwann, das erlebe ich täglich an meiner eigenen Mutter, geb. 1941.)

    Und damit schließt sich wieder der Kreis: Regeln und Sanktionen sind für diejenigen gemacht, die die "goldene Regel" nicht beherzigen. Die anderen müssen es mit ausbaden. Ausbildung und Prüfungen sind für einige dringend notwendig, den anderen schaden sie nicht.
    #79Author Raudona (255425) 04 Aug 14, 19:29
    Comment
    Doch
    #80Author Mike - US (919790) 04 Aug 14, 19:32
    Comment
    #75: Und nehmt euch ruhig noch ein paar Zecken mit nach Hause, die Borelliose gibt es gratis dazu.

    Hab ich das jetzt richtig verstanden: Du wünschst Deinen Mitmenschen die Borelliose an den Hals?
    #81Author zirp_ (703877) 04 Aug 14, 19:44
    Comment
    Das Problem ist, dass da im Wald die schnelle Truppe der Sportler auf die langsame Truppe der Wanderer mit und ohne Kinder und Hunde trifft und letztere beide düsen halt unberechenbar durch die Gegend.
    Das unterbricht den Biker im Flow und den Jogger im Lauf, was denen natürlich nicht passt.
    Sie fordern also freie Bahn durch klingeln oder rufen - und das stinkt wiederum den langsameren Wanderern die oft in Gruppen unterwegs sind und diese dann auflösen und zur Seite gehen muss.
    Und es nervt Wanderer mit Kindern oder Hunden, die diese alle paar 100 m in die Höhe beamen sollen, weil es den Bikern zu lange dauert, bis man sie an der Hand bzw. Leine hat.
    Man versucht die schnellen von den langsamen zu trennen und hat den Mountainbikepark mit 800 Streckenkilometern geschaffen, doch der wird nicht angenommen.
    Die Spielwege für Leute mit Kindern sind schön, aber es gibt zu weniger.
    Beleuchtete Joggingstrecken sind auch sehr schön, aber die Jogger möchten Abwechslung.
    Die Biker beanspruchen gleiche Rechte wie die Jogger - und vor allem freie Bahn und zwar zackzack.
    Wenn es bei schönem Wetter oder vor Wettbewerben voll wird im Wald und den Sportlern ihr Training über alles geht, dann verlieren Wanderer spätestens beim 7. Zuruf die Geduld.
    Mike hat vermutlich etwas gegen diese Versuche, den "Verkehr im Wald zu regeln" - aber besser wär's schon.
    #82Author Heidi-GER (934133) 04 Aug 14, 20:21
    Comment
    Mir gefällt der Vorschlag von Karl Valentin recht gut:

    Der Verkehr soll folgendermaßen eingeteilt werden. Und zwar
    täglich von 7 bis 8 Uhr Personenautos, 8 bis 9 Uhr Geschäftsautos, 9
    bis 10 Uhr Straßenbahnen, 10 bis 11 Uhr Omnibusse, 11 bis 12 Uhr die
    Feuerwehr, 12 bis 1 Uhr die Radfahrer, 1 bis 2 Uhr die Fußgänger.

    Sollte diese stundenweise Einteilung nicht möglich sein, wäre eine
    andere Lösung möglich, und zwar Tagesverkehr: Der Montag ist nur für
    die Personenautos, der Dienstag nur für die Geschäftsautos, der
    Mittwoch ...


        Der vollständige Vorschlag, den ich aus Copyright-Gründen
        kürze, kann hier nachgelesen werden. Er endet so:

    ... 1945 Fußgänger und so weiter.
    Oder: Im 20. Jahrhundert nur Personenautos, im 21. Jahrhundert nur
    Geschäftsautos, im 22. Jahrhundert nur... (Protest und Tumult im Saal)
    #83Author manni3 (305129) 04 Aug 14, 20:51
    Comment
    Wenn es bei schönem Wetter oder vor Wettbewerben voll wird im Wald und den Sportlern ihr Training über alles geht, dann verlieren Wanderer spätestens beim 7. Zuruf die Geduld.

    Mir reicht es schon im Freibad, wenn mir so ein schwimmbrillen-und-mützenbewehrter Autist im Kraulstil entgegen brettert und seinen Achselschweiß drei Bahnen weit verspritzt. Würden die wenigstens klingeln - aber nein, sie erwarten einfach, dass du ihnen schon von selber aus der Bahn paddelst. Und mindestens zwei solcher Egozentriker triffst du IMMER im großen Becken an. Beschwerden bei den Bademeistern führen aber zu der Antwort: Wir können doch niemandem vorschreiben, in welchem Stil er schwimmt.

    Und wir können auch im Wald niemandem vorschreiben, wie schnell er läuft. Mit Hund oder ohne.
    #84Author Cuauhtlehuanitzin (1009442) 05 Aug 14, 08:53
    Comment
    Schon klar: Die Blöden sind immer die anderen!
    #85Author manni3 (305129) 05 Aug 14, 08:59
    Comment
    Der Blöde ist der eine, der rücksichtslos zehn andere niederrennt, -radelt oder -schwimmt.
    #86Author Cuauhtlehuanitzin (1009442) 05 Aug 14, 10:38
    Comment
    ...und sei es nur verbal.
    #87Author zirp_ (703877) 05 Aug 14, 10:43
     
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