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  • Subject

    anti-boy culture

    Sources
    als Überschrift zu sozialkritischem Text
    Author Siss (1091233) 23 Nov 15, 15:52
    Comment
    Vorschlag: Anti-Jungs-Kultur
    #1Author wizzie (323563) 23 Nov 15, 16:04
    Comment
    Wie umgangssprachlich soll's denn sein? Noch ist der offizielle Plural von "Junge" Jungen.
    http://www.duden.de/rechtschreibung/Junge

    Anti-Jungen-Kultur klingt allerdings zugegebenermaßen seltsam. Wenn man mehr über den Kontext, sprich Inhalt des Textes, wüsste, könnte man ggf. variieren:

    Jungenfeindliche Kultur
    Jungen-diskriminierende Kultur
    ...
    #2AuthorCalifornia81 (642214) 23 Nov 15, 16:17
    Comment
    Es geht darum, dass Mädchen schon in der Schule cleverer als Jungs sind und ihnen dann später im Job den Rang ablaufen, da es lt. Verfasser immer mehr weibliche Führungskräfte gibt. Soft skills werden nämlich immer wichtiger usw. und so fort ....
    #3Author Siss (1091233) 23 Nov 15, 16:20
    Comment
    Californias Vorschläge würden sich aus dem Kontext sicher erklären, könnten aber theoretisch als Gegenteil zur "altenfeindlichen" Kultur verstanden werden.
    Schade, dass "Knaben" und "Buben" so gut wie ausgestorben sind, die wären weniger missverständlich.
    Siss: Mein herzliches Beileid, dass Du so einen Käse übersetzen musst.
    #4Author Lady Grey (235863) 23 Nov 15, 16:24
    Comment
    Ich finde den zweiten Vorschlag aus #2 gut (also "Jungen diskriminierende Kultur", ohne den Bindestrich). Der ist auch grammatisch gesehen nicht missverständlich, da der Gegensatz zu "Alte" hier eben "Junge" lauten müsste.

    Direkt "Käse" (wie in #3 erwähnt) find ich das übrigens inhaltlich nicht, nur wenig praxisnah, da man die weiblichen Führungskräfte in sehr vielen Bereichen immer noch mit der Lupe suchen muss.
    Und die es dann schwer haben mit den ausbildungs- und soft-skill-resistenten "Jungs" um sie herum, die es _trotzdem_ ziemlich weit hoch geschafft haben...
    #5Author weißnix (236288) 23 Nov 15, 17:08
    Comment
    Ich habe mit 'jungenfeindlich' auch kein Problem, dafür gibt es ja den Rest des Textes, und ich halte es für flüssiger als 'Jungen-diskriminierend'. (Ich würde es auch mit Bindestrich schreiben.)
    #6Author Gibson (418762) 23 Nov 15, 17:25
    Comment
    Noch eine Stimme für "jungenfeindlich"; finde ich nicht missverständlich.
    #7Author Oedipa (676921) 23 Nov 15, 17:57
    Comment
    Ich gebe nochmal zu bedenken:
    Mir ist es hier gerade um das "...feindlich" zu tun, das aus meiner bescheidenen Sicht gegenüber dem "anti-boys ..." doch etwas zu militant klingt, und sich auch aus der Klarstellung in #3 nicht ohne Weiteres ergibt.

    Wir haben es hier schließlich nicht mit einem radikalen/militanten Feminismus zu tun, dem eine solche Sprachregelung möglicherweise unterzuschieben wäre, sondern mit Vorgängen / Einordnungen / Weichenstellungen, die schon in der (Grund-)Schule ablaufen - und da wäre "Feindlichkeit" wohl doch etwas zu viel des Schlechten.

    Bedauern ist übrigens ebenso fehl am Platze, weil eben tatsächlich Mädels meist kooperativer und lernbereiter sind. Manche Jungs "fragen es sich", stimmt schon.
    #8Author weißnix (236288) 23 Nov 15, 18:20
    Comment
    wie wär's mit: eine Kultur, die Jungen benachteiligt

    oder als Überschrift: Jungen benachteiligt (wenn du so frei sein darfst)
    #9Authorlibritor (876887) 24 Nov 15, 15:20
    Comment
    zu #3: Es geht darum, dass Mädchen schon in der Schule cleverer als Jungs sind

    So generell gilt "in der Schule" sicherlich nicht. Solange es um Fleiß und Sorgfalt geht, sind Mädchen in unteren und mittleren Klassen den Jungen meistens voraus. In der gymnasialen Oberstufe ziehen die Jungen aber erfahrungsgemäß an vielen Mädchen vorbei, v.a. in den sog. MINT-Fächern. Damit will ich nicht sagen, dass Mädchen hier nicht auch exzellent sein können!
    #10Author Reinhard W. (237443) 24 Nov 15, 19:36
    Comment
    Halb-OT @Reinhard:
    Hier ging's ja eigentlich nur um eine Übersetzung und nicht um eine inhaltliche Diskussion zur Richtigkeit oder Falschheit solcher Thesen.
    Da Du aber dieses Fass nun schonmal aufgemacht hast, eben eine Korrektur zu Deiner Aussage: Die Mädchen sind m.W. bis zum Abitur den Jungen deutlich voraus. Der Knick kommt erst danach. Nicht schon in der Oberstufe.

    Und natürlich reden wir hier nur von Durchschnittswerten, das ist ja klar.

    Ich finde dieses Thema (anders als Lady Greys Einschätzung "Käse" :-) ) im Prinzip hochspannend, und es gibt dazu eine Menge interessanter Aspekte. Z.B. die Kinder- und Jugendliteratur, die in weiten Teilen für Jungen komplett unattraktiv ist (Harry Potter ist eine rühmliche Ausnahme). Oder die Tatsache, dass - nach meinem Kenntnisstand - Mädchen aus reinen Mädchenschulen im Studium der MINT-Fächer weit überproportional vertreten sind. Und und und... / *Ende OT*
    #11AuthorCalifornia81 (642214) 24 Nov 15, 21:18
     
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