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  • Betreff

    mi cocha pechocha

    Quellen
    Ich nehme an, dass es ein verspielter Kosename ist. Es stand am Ende einer  Email der plagender Natur war, zwar als "mi cocha prechiocha" geschrieben aber ich nehme an, dass pechocha gemeint ist da es auch ein Song gibt, der so heisst.

    Kommentar
    Mich interessiert der Ursprung. Cocha heisst ja Teich, Pecho heisst Brust...und weiter komme ich nicht :-)
    VerfasserCuba-Libra (1126150) 03 Aug. 16, 15:01
    Quellen
    cocha. (Del quech. cocha, lago, laguna).
    I. 1 .f. Ec, Pe, Bo:C,E. pop. Laguna.
    2. Ec. Parte de un río que se ensancha y se remansa.

    coche, -a.
    I. 1. m. y f. Gu. Cerdo, puerco. rur.
    2. sust/adj. Gu. metáf. Persona sucia o desaseada. pop + cult → espon.
    3. Gu. metáf. Persona muy gorda. pop.

    cocho, -a.
    I. 1. adj/sust. Pe. Referido a persona, anciana, de edad avanzada. pop.
    2. adj. Pe, p.u. metáf. Referido a cosa, vieja, antigua. pop.


    I. 1. f. Py. Mujer de senos grandes. pop.

    pechocho, -a. 
    I. 1. adj/sust. Co; RD, Ch, cult → espon ^ afec. Referido a persona, preciosa, linda, hermosa. pop.
    2. Ho, Ch; Co. pop ^ afec. Referido a un niño, precioso, bonito. inf.

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    Kommentar
    Aus welchem Land stammt der Absender der E-Mail?

    Siehe auch:
    #1Verfasservlad (419882) 03 Aug. 16, 18:16
    Quellen
    Der Absender stammt aus Cuba
    #2VerfasserCuba-Libra (1126150) 03 Aug. 16, 19:38
    Kommentar
    Dann hat er sich wohl verschrieben (vielleicht sogar gewollt): ich gehe davon aus, dass er den Songtitel in bezug auf die bestimmten Eigenschaften des Adressaten anwenden wollte (siehe das Video "MI COCHA PECHOCHA" in #1).

    Hier ein Beispiel (aus "Spanische Grammatik" von Jacques de Bruyne) dafür, wie es gemeint sein könnte:

    »Um einen stark affektiven Satz wie den folgenden verstehen zu können, muß man wissen, daß Ricardo Zamora ein berühmter spanischer Torwart war. Außerdem wird die Mehrdeutigkeit des Substantivs delantera [→ „Sturm" (im Fußball) oder „Vorderteil", „Vorderseite" und im übertragenen Sinne „Busen"] geschickt ausgenutzt. Der Kommentar drückt Bewunderung aus und richtet sich an eine Frau mit auffallendem Busen:

    ¡Guapa, con esa delantera, ni Ricardo Zamora! (M. Delibes, Cinco horas con Mario, 217).

    Schatz, dieser Busen/Sturm ist sogar für Ricardo Zamora zuviel (dies ist die wörtliche Übersetzung; das Wortspiel läßt sich so im Deutschen nicht wiedergeben).«

    In Cuba (aber auch in anderen Ländern) könnte cocha als Euphemismus für chocha (vulva), in Kolumbien für chucha oder bizcocha (mujer atractiva; vulva) stehen, und in Mexiko heißt cochar übrigens tener sexo.
    #3Verfasservlad (419882) 03 Aug. 16, 20:34
    Kommentar
    en lenguaje infantilizado: mi cosa preciosa

    die einfache Lösung war schon in der Anfrage drin, es hiess nämlich ursrpünglich "prechiocha"... da hat er der Schreiber den Deutern deutlich leicht gemacht hehehe...
    #4Verfasserqarikani (380368) 03 Aug. 16, 23:08
    Kommentar
    Ich habe auch gleich an 'mi cosa preciosa' gedacht.
    #5Verfasserdalata (1114813) 04 Aug. 16, 04:49
    Kommentar
    Trotzdem, auf die Idee muss man erst mal kommen ... :-)
    #6Verfasserno me bré (700807) 04 Aug. 16, 10:55
    Quellen
    Revista de filología y lingüística de la Universidad de Costa Rica (Editorial Universidad de Costa Rica, 1986):

    De los 241 nombres que Constenla recoge, 67 de ellos forman el hipocorístico con el sonido /č/ (inicial o interno); es decir, un 27.8% (más de una cuarta parte) utilizó la palatalización como mecanismo sustitutivo (Chus, Chepe, Chabela, Chico, etc.).     
    La alta frecuencia de la /č/ en la formación de hipocorísticos revela que este sonido porta una gran carga emotiva, reflejada por la intimidad, confianza y afectividad de uso, y en algunos casos, por relaciones de menosprecio.      
    Otros lugares comunes donde aparece la /č/ como vehículo connotativo, los encontramos en ambientes populares (populacho):
    — canciones populares: "Ocho vacho de chevecha che me chube a la chabecha...", donde la /č/ caracteriza el habla propia de un borracho.
    — expresiones populares: "cocha pechocha", "qué me diche, pie?", "no conoche Chan Joche de noche".
    — vocablos populares: pachuco, pucho, chusma, pacho, deschave, güicho, chepa, cuecha, chorcha, chanchuyo.
    Kommentar
    Ergänzend...
    #7Verfasservlad (419882) 04 Aug. 16, 15:15
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    Wow...vielen Dank für eure Hilfe!

    #8VerfasserCuba-Libra (1126150) 04 Aug. 16, 23:08
    Kommentar
    ****laaaach***
    Wieder mal so ein Fall von Wissenschaft vs Hausmannskost ;-D

    So sagt man zu kleinen Kindern, wenn man sie am liebsten "auffressen" will.
    Ja, das muss man laut lesen, dann wird einem klar, was es ist - man sieht es ja doch so gut wie nie in geschriebener Form.
    Zudem klingt es in der Praxis oftmals eher wie eine Symbiose des englischen "sh" mit dem spanischen "ch", also nicht ganz zischend.

    #9Verfasserlisalaloca (488291) 08 Aug. 16, 11:18
    Kommentar
    In Amerika ist diese Art intimer Pseudokindersprache praktisch flächendeckend. Die Anfrage wurde mit einem kubanischen Beispiel gestartet. Ich kenne das aber genauso aus Kolumbien, Argentinien und der Dominikanischen Republik. Die Realisation des ch-Lautes ist, wie lisa richtig bemerkt, nicht überall und bei allen Sprechenden gleich.

    Frage: Existiert dieses Phänomen in Spanien auch? So oder auf eine andere Weise?

    So was ähnliches in Sachen Kindersprache gibt es im Deutschen ja auch, wenn Erwachsene zu Kindern sprechen. Nervt ein bisschen...
    #10Verfasserqarikani (380368) 08 Aug. 16, 15:12
     
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