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    Psychoanalyse und die österreichisch-türkische Zweiweltlichkeit

    Subject

    Psychoanalyse und die österreichisch-türkische Zweiweltlichkeit

    [psych.]
    Sources

    Überschrift in einem Forschungsprojekt, welche das gleichzeitige Sein bzw. Leben in diesen zwei "Welten" ausdrücken soll.

    Comment

    Ich denke, es geht nur, wenn man dieses deutsche Wortungetüm zerlegt (two-worldliness klingt m.E. fürchterlich). "Psychoanalysis and living simultaneously in the Austrian and Turkish worlds"??

    Author Ferenczi (237228) 17 Dec 18, 12:17
    Comment

    Mir ist nicht klar, ob es sich um Psychoanalyse von Individuen oder eines Phänomens handelt.

    #1AuthorOWI (1170040) 17 Dec 18, 12:31
    Comment

    Growing up in two worlds as a female adolescent

    #2Author wienergriessler (925617) 17 Dec 18, 12:32
    Comment

    Würde eventuell "dichotomy" passen? psychoanalysis and the austro-turkish dichotomy?

    #3AuthorSpinatwachtel (341764) 17 Dec 18, 12:33
    Comment

    Bitte #2 nicht beachten

    #4Author wienergriessler (925617) 17 Dec 18, 12:34
    Comment

    (Antwort an #2 editiert)


    @0 Geht es um Individuen oder um ein Phänomen? Manfred Lütz hat beispielsweise in 'Der blockierte Riese' die gesamte katholische Kirche als Institution auf die Couch gelegt.


    @3 Das würde bedeuten, dass die Welten völlig voneinander getrennt sind. Ich bin mir nicht sicher, ob der Titel im OP genau das ausdrücken soll. (Austro-Turkish)

    #5AuthorOWI (1170040) 17 Dec 18, 12:35
    Comment
    Ich nehme an, es geht um die Psychoanalyse bei Menschen, die in Österreich leben und türkischen Kulturhintergrund haben. Der wird wohl zu berücksichtigen sein vom Therapeuten.
    #6Author tigger (236106) 18 Dec 18, 08:14
    Comment
    @OWI: Gutes Argument, allerdings ist zu berücksichtigen, dass diese zwei Welten in Österreich immer noch deutlich stärker getrennt sind als z.B. in Deutschland.
    #7Author tigger (236106) 18 Dec 18, 08:16
    Comment

    Kann ich als Deutscher nicht beurteilen. Wenn das so ist, finde ich den Vorschlag in #3 passend.

    #8AuthorOWI (1170040) 18 Dec 18, 08:36
    Comment

    zu 3 und 8: Es geht nicht um dichotomy (M-W: "a division into two especially mutually exclusive or contradictory groups or entities"), sondern darum, dass Menschen mit einem "doppelten" Hintergrund zweier "Welten" -- mit tw. großen Unterschieden, auch Widersprüchen, aber auch Gemeinsamkeiten -- sozusagen in sich selber eine "Zweiweltlichkeit" tragen, mit der sie zurecht kommen müssen, etwa in einer Psychoanalyse.

    zu 1 und 5: Für die Übersetzung finde ich das nicht entscheidend.

    Bitte um Vorschläge zur Übersetzung von "Zweiweltlichkeit". Danke.

    #9Author Ferenczi (237228) 18 Dec 18, 11:28
    Comment

    Im Deutschen lassen sich beliebig Komposita bilden, im Englischen funktioniert das nicht so leicht. Ich fürchte, du musst auf


    (the) two worlds of (...) o.Ä.


    ausweichen.


    Wenn es um Individuen geht, sind 1 und 5 nicht entscheidend. Ich hatte nur nachgefragt, weil heutzutage auch Phänome, Institutionen, Kontinente und Strömungen auf die Couch gelegt werden. Lütz psychoanalysiert die Kirche, Wardetzki den Kapitalismus und Frances Amerika.



    OT

    An dieser Stelle möchte ich noch einen Buchtipp für die Feiertage geben. Es handelt sich um 'Irre! Wir behandeln die Falschen!' (M. Lütz).

    #10AuthorOWI (1170040) 18 Dec 18, 14:56
    Comment

    dual-ethnicism/culturalism


    might work here


    #11Author dude (253248) 18 Dec 18, 15:32
    Comment

    Halte ich deshalb für etwas problematisch, weil es weniger um unterschiedliche Ethnien als um Sozialisierung in zwei unterschiedlichen kulturellen Welten geht, wenn ich Ferenczi richtig verstanden habe. Diese Welten schließen einander einerseits komplett aus, andererseits überschneiden sie sich zum Teil. Vor diesem Hintergrund und darauf zugeschnitten soll Psychoanalyse gelingen.

    #12AuthorOWI (1170040) 18 Dec 18, 15:39
    Comment

    Aha.

    #13Author dude (253248) 18 Dec 18, 15:40
    Comment

    Gerade sehe ich, dass du 'culturalism' geschrieben hast. War das eben schon da? Das funktioniert besser.

    #14AuthorOWI (1170040) 18 Dec 18, 15:42
    Comment

    Both options are valid contenders, imo. You can belong to a certain ethnic group, yet live in a country that's dominated by a different ethnic group. That's not the same (imo) as belonging to a certain culture and living in a different one. Maybe the OP can decide which version (if any) is applicable to his/her context.

    #15Author dude (253248) 18 Dec 18, 15:49
    Comment

    Maybe the OP can decide which version (if any) is applicable to his/her context.

    Sehe ich auch so.

    #16AuthorOWI (1170040) 18 Dec 18, 16:21
    Comment

    dude #11: This could indeed work. "Psychoanalysis and dual Austrian-Turkish culturalism"? Oder noch besser "biculturalism"?

    Merriam-Webster: Definition of bicultural 

    : of, relating to, or including two distinct cultures

    # 15 + 16: Das soll die Autorin entscheiden, ich gebe nur Übersetzungshilfe.

    #17Author Ferenczi (237228) 18 Dec 18, 19:26
    Comment

    "biculturalism" might even be better, yes. But in that case I'd drop the "dual."

    #18Author dude (253248) 18 Dec 18, 19:29
    Comment

    'Biculturalism' passt wunderbar. Es gibt viel Trennendes bzw. Getrenntes und gleichzeitig viele Schnittmengen.

    (@ 17 Hoffentlich übernimmt die Autorin das.)

    #19AuthorOWI (1170040) 18 Dec 18, 19:54
    Comment

    Herzlichen Dank an alle! Die Autorin ist sehr mit biculturalism (dude: natürlich ohne dual!) einverstanden.

    #20Author Ferenczi (237228) 19 Dec 18, 12:35
     
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