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    Traducción al alemán

    Un secreto... -> guardar algo de algo/alguien

    Asunto

    Un secreto... -> guardar algo de algo/alguien

    Fuente(s)

    Un secreto vale lo que aquellos de quienes tenemos que guardarlo.


    Aus Carlos Ruiz Zafón

    La Sombra del Viento,


    Kap. 1, erster Satz

    Comentario

    Ich weiß nicht, wieviele Jahre es schon her ist, dass ich einen spanischen Satz gelesen habe und ihn grammatikalisch nicht durchdringen kann. Ich zerlege ihn einfach mal, vielleicht hilft das etwas.


    A Un secreto vale 

    B lo que 

    C aquellos

    D de quienes

    E tenemos que guardar 

    F lo.


    Ich steige nicht durch, was sich auf was bezieht...

    Sinngemäß

    I.

    A-B Ein (einziges) Geheimnis ist (genau)so viel wert wie C(all)jene Dderer, E1vor denen wir Fes E2bewahren müssen. (?)

    II.

    A-B Ein Geheimnis ist so viel Wert wie Cjene (Geheimnisse?), Dvor denen E1 wir Fes E2 bewahren müssen. (???)

    Weder I noch II ergibt irgendeinen Sinn. :-(


    Danke für Hilfe!



    Autorcookie crumbler (484354) 07 Mar 19, 20:08
    Comentario

    Un secreto vale lo que aquellos de quienes tenemos que guardarlo.

    Das verstehe ich so:

    Ein Geheimnis ist so gewichtig wie die, vor denen wir es bewahren müssen.


    Soll heißen, vor Leuten, die keinen Wert, kein Gewicht haben (das ist hier nicht im tugendhaften, moralischen Sinn gemeint), müssen wir unser Geheimnis nicht schützen; nur vor denen , die so "gewichtig" sind, dass sie uns schaden können.


    #1Autornaatsiilid (751628) 07 Mar 19, 21:54
    Comentario

    'Aquellos' bezieht sich also auf 'jene' (Menschen). Das ergibt Sinn. Irgendwo kann auch eine moralische Botschaft darin enthalten sein. Denn wer anderen bewusst Schaden zufügt, hat ein großes unmoralisches Gewicht.


    Vielen Dank!


    :-)

    #2Autorcookie crumbler (484354) 07 Mar 19, 22:18
    Comentario

    Es ist lange her, dass ich das Buch gelesen habe und ich weiß nicht, in welchem Zusammenhang der Satz steht, aber meine erste Interpretation war anders:


    Ein Geheimnis ist uns soviel Wert wie die Leute, die es uns anvertraut haben.


    Wenn uns jemand gleichgültig oder unsympathisch ist und er uns was im Vertrauen erzählt, werden wir es einfacher nachplappern als wenn uns die Person viel wert ist.


    @cookie crumbler: Kannst du uns mehr Kontext geben?

    #3Autorpicarolet (347031) 08 Mar 19, 14:01
    Comentario

    Habe gerade das Buch nicht zur Hand. Vor dem ersten Kapitel erfahren wir über den zwölfjährigen Protagonisten Daniel. Er ist Halbwaise und wird von seinem Vater zum riesigen Friedhof der Bücher in Barcelona geführt, wo er das Buch mit dem Titel 'La Sombra del Viento' findet und in einer Nacht durchliest. Daniel muss seinem Vater versprechen, niemandem von der Herkunft des Buches zu verraten. Danach beginnt Kap. 1 mit dem zitierten Satz.


    Deine Übersetzung dürfte passen, picarolet, denn Daniel liebt seinen Vater sehr. Aber warum dann de quienes? Daniel soll es doch das Geheimnis für und nicht vor seinem Vater hüten.


    Danke für Hilfe!


    #4Autorcookie crumbler (484354) 08 Mar 19, 14:37
    Comentario

    Weil es ein Geheimnis seines Vaters ist. Er muss ein Geheimnis seines Vaters bewahren, also ein Geheimnis von seinem Vater, deshalb "de".

    #5Autorpicarolet (347031) 08 Mar 19, 14:51
    Fuente(s)

    https://books.google.de/books?id=Y35rAgAAQBAJ...


    "Aschene Tage

    1945-1949

    1

    Ein Geheimnis ist soviel wert wie der, der es uns anvertraut. Beim Erwachen war mein erster Impuls,

    meinen besten Freund an der Existenz des Friedhofs der vergessenen Bücher teilhaben zu lassen.

    Tomas Aguilar war ein Mitschüler, der seine Freizeit und sein Talent der Erfindung höchst sinnreicher

    Vorrichtungen widmete, die jedoch von geringem praktischem Nutzen waren, wie der aerostatische

    Speer oder der Dynamokreisel. Keiner drängte sich mehr auf als Tomas, um dieses Geheimnis mit

    mir zu teilen. Mit offenen Augen träumend, stellte ich mir meinen Freund und mich mit Laternen und

    Kompaß bewehrt vor, bereit, die Mysterien dieser Bücherkatakombe zu lüften. Dann erinnerte ich mich

    an mein Versprechen und entschied mich für das, was in Kriminalromanen »ein anderer modus ope-

    randi« genannt wird... "

    Comentario

    So wird's bei Fischers übersetzt...

    #6Autorriemann (1040979) 08 Mar 19, 14:58
    Comentario

    guardar: bewahren/ hüten (Geheimnis)


    Also gut, ihr habt mich überzeugt. Wenn man 'guardar' ganz einfach mit 'anvertrauen' übersetzt, trifft man den Sinn und muss sich keine Gedanken um 'de' machen. Allerdings verändert man durch diese Übersetzung die Perspektive, denn 'guardar' (hüten) bezieht sich auf die Person, die es anvertraut bekommt, der man es anvertraut.


    Danke an alle!

    #7Autorcookie crumbler (484354) 08 Mar 19, 16:12
    Comentario

    Wieder was gelernt. Danke.

    #8Autornaatsiilid (751628) 08 Mar 19, 18:28
    Comentario

    Hoffentlich meldet sich noch jemand mit mutterspanischem Hintergrund.

    Mir ist nicht klar,

    a) wie dieser Satz spontan verstanden wird, und

    b) wie man diesen Satz formal richtig übersetzen kann.

    #9Autorriemann (1040979) 08 Mar 19, 18:39
    Comentario

    Dann bin ich wohl nicht die einzige, die so ihre Schwierigkeiten mit diesem Satz hat... Beruhigend... ;-)


    Auf a) und b) in #9 hätte ich auch gerne noch ein paar Reakionen von Forumsteilnehmern mit mutterspanischem Hintergrund.

    #10Autorcookie crumbler (484354) 08 Mar 19, 20:56
    Comentario

    Obwohl ich nicht "mutterspanisch", höchstens "mutterdeutsch" bin, will ich mich an #9 b heranwagen:


    "Ein Geheimnis ist nur soviel wert wie die, deren Auftrag wir haben, es zu hüten."


    Das soll keinerlei Kritik an picarolets Übersetzung sein, nur der Versuch, ziemlich eng am Original zu übersetzen.

    #11Autorcosteña (589861) 08 Mar 19, 22:02
    Comentario

    Un secreto vale lo que aquellos de quienes tenemos que guardarlo.


    Mit meinem muttersprachlichen Vorder- oder Hintergrund würde ich den Satz spontan und ohne zu zweifeln so übersetzen:

    Ein Geheimnis ist so viel wert, wie diejenigen vor denen wir es schützen/bewahren müssen. (je mächtiger, schwatzhafter und gefährlicher diese Leute sind, desto wichtiger ist, dass das Gehemnis eben geheim bleibt).


    Also im Sinne von #1, naatsiliid.


    Wie man auf die Übersetzung von picarolet (#3 und 5) und des Fischer-Übersetzers (# 6) kommt, ist mir eher schleierhaft. Ich kenne den Text von Ruiz Zafón nicht, aber der kleine Kontext, den die Übersetzung liefert, deutet doch in keiner Weise auf den Vater, sondern auf diesen Freund Tomás hin, vor dem man sich in Acht nehmen sollte. Wenn man weiterliest, kommt man sicher darauf, warum das Wahren des Geheimnisses in diesem Fall wichtig oder unwichtig ist.



    #12Autorqarikani (380368) 08 Mar 19, 22:07
    Comentario

    Mir fehlen im Moment wohl die grammatikalischen Fachbegriffe, aber der Fall erinnert mich sehr an das, was man als genitivus subjectivus versus genitivus objectivus kennt.


    Gehört "de quienes" zum Subjekt "aquellos"? Es wäre dann gewissermaßen linksgerichtet.

    So sehen das picarolet und....... und......


    Oder ist "de quienes" eben rechtsgerichtet und somit Teil eines Objekts?

    So sehen das naatsiilid und qarikani und.....und......


    Mir ist die zweite Möglichkeit völlig fremd. "Ein Geheimnis vor jemand schützen/ bewahren" in dieser aktiven Form kennt mein Sprachgebrauch nicht, höchstens "ein Geheimnis vor jemand haben."

    #13Autorcosteña (589861) 08 Mar 19, 22:22
    Comentario

    @12

    Ich meine, dass das Geheimnis eher vor dem Buchhändler Gustavo Barceló zu schützen/ bewahren ist. Wie gesagt, das Buch habe ich derzeit nicht zur Hand und nach Details googeln möchte ich derzeit nicht, um nicht zuviel über den Ausgang zu erfahren. Die Spannung soll erhalten bleiben.


    @13

    Ich kenne auch 'ein Geheimnis vor jemandem haben', finde aber, dass man es auch vor jemand anderem insofern schützen bzw. bewahren kann, indem man nichts preisgibt, was es lüften könnte.


    @alle

    Danke für eure Hilfe! Es war eine interessante Diskussion!

    #14Autorcookie crumbler (484354) 08 Mar 19, 22:52
    Comentario

    ... aquellos [← accidente] de quienes tenemos que guardarlo.


    ist ein Relativsatz mit einem expliziten "accidente" ('aquellos').


    guardar [defender o proteger] alguien o algo {contra ~ de} alguien o algo

    #15Autorvlad (419882) 08 Mar 19, 22:57
    Comentario

    Vlad, du verstehst den Satz also wie #1 und #12?

    #16Autorcookie crumbler (484354) 08 Mar 19, 23:01
    Comentario

    >Vlad, du verstehst den Satz also wie #1 und #12?


    Steht doch so geschrieben:


    Un secreto vale lo que aquellos de quienes tenemos que guardarlo.

    =

    Un secreto vale lo que aquellos contra quienes tenemos que guardarlo.

    #17Autorvlad (419882) 08 Mar 19, 23:04
    Comentario

    Ich wollte mich vergewissern, weil es aus Beitrag #15 nicht eindeutig hervorgeht.

    Danke an alle!

    :-*

    #18Autorcookie crumbler (484354) 08 Mar 19, 23:06
    Fuente(s)

    Gegeben:


    Un secreto vale lo que aquellos de quienes tenemos que guardarlo.

    Comentario

    Übersetzung des von riemann in #6 angeführten Satzes:


    >Ein Geheimnis ist soviel wert wie der, der es uns anvertraut.


    Meine Rückübersetzung dieses Satzes:


    Un secreto vale lo que aquél quien nos lo confía.


    ¡Que Dios nos guarde de los malentendidos!

    #19Autorvlad (419882) 09 Mar 19, 13:44
    Comentario

    La traducción inglesa dice (por si persistieran dudas):


    A secret's worth depends on the people from whom it must be kept.

    https://epdf.tips/the-shadow-of-the-windd6e29...


    E insisto en que la frase de Ruiz Zafón está perfectamente bien formulada y es espontáneamente comprensible. No logo entender las razones del complique.

    #20Autorqarikani (380368) 09 Mar 19, 14:12
    Comentario

    Hmmm ... geht es nun um die Leute, die einem das Geheimnis anvertrauen, oder um die Leute, vor denen man es geheimhalten muss ?

    #21Autorno me bré (700807) 09 Mar 19, 14:23
    Comentario

    Nur um noch deutlicher zu werden:


    Die Version mit 'jmdm. ein Geheimnis anvertrauen' ist voller Quatsch.


    Man soll den Satz praktisch wortwörtlich übersetzen und nichts anderes hineindeuten. Así de simple. :Ð

    #22Autorvlad (419882) 09 Mar 19, 14:29
    Comentario

    Más claro agua.

    #23Autorqarikani (380368) 09 Mar 19, 14:33
    Comentario

    No logro entender las razones del complique.

    Qarikani, das sag ich mal denjenigen, denen ich Deutsch beibringe (auf Deutsch natürlich). Danke! :D

    Man soll den Satz praktisch wortwörtlich übersetzen und nichts anderes hineindeuten. Así de simple. :Ð

    Ja, vlad! Sag das mal denjenigen, die den Satz ins Englische und Deutsche übersetzt haben! ;-P

    Ihr seid klasse! :D

    #24Autorcookie crumbler (484354) 09 Mar 19, 15:17
    Comentario


    (Vlad, sag Lucia Graves lieber doch nichts, sie ist die Tochter von Robert Graves...

    https://www.goodreads.com/author/show/221645....)

    #25Autorcookie crumbler (484354) 09 Mar 19, 15:41
    Comentario

    @cookie, aber die englische Übersetzung ist doch in Ordnung. :Ð

    Zwar ist das keine wortwörtliche Übersetzung, aber sie gibt den Sinn des spanischen Satzes richtig wieder... im Gegensatz zur deutschen Übersetzung.

    #26Autorvlad (419882) 09 Mar 19, 16:39
    Comentario

    Nur bloß um die Grammatik des Satzes zu verdeutlichen:


    Un secreto vale lo [mucho] que [valen] aquellos | de quienes tenemos que guardarlo.

    #27Autorvlad (419882) 09 Mar 19, 17:09
    Fuente(s)

    Zwar ist das keine wortwörtliche Übersetzung

    Ich hatte dich aber beim Wort genommen, vlad! ;-)

    Comentario

    Was die grammatikalische Konstruktion angeht, dürfte auch


    Un secreto vale tanto como aquellos de quienes tenemos que guardarlo.


    Wenn C.R. Z. es gleich so geschrieben hätte, hätte ich hier nicht anfragen müssen.

    Manno! :-(

    #28Autorcookie crumbler (484354) 09 Mar 19, 18:32
    Comentario

    ¡Ojito, cookie! Los hablantes no hablan, ni los escritores escriben para servir de modelo en una clase de gramática. Ni mucho menos para hacerle la vida fácil a traductores que parecieran sufrir de insuficiencia idiomática ( como el de Fischer, que Dios me lo siga bendiciendo). Eso no quiere decir que no respeten las reglas.


    Repito lo que ya dije dos veces: la oración de Ruiz Zafón me parece impecable (y esto implica no solamente su intelegibilidad espontánea sino desde luego también todos los aspectos gramaticales).

    #29Autorqarikani (380368) 09 Mar 19, 19:56
    Comentario
    Ich vertraue natürlich auf euch Muttersprachler, aber ich als Nichtmuttersprachler vermisse das Verb im Nebensatz: lo que valen aquellos.

    Él vale lo que ella.
    El dólar vale lo que el peso.
    El jugador vale lo que su esfuerzo / habilidad.


    Ist das eigentlich so üblich?

    Und noch eine Frage: könnte man nicht eigentlich auch 'lo que valgan aquellos' verwenden?



    #30Autorhm -- us (236141) 09 Mar 19, 22:16
    Comentario

    @29 Gerne hätte ich deinen Beitrag als Schlussbemerkung stehen lassen, aber zwei Gründe sprechen dagegen:


    - Wenn C.R. Z. es gleich so geschrieben hätte, hätte ich hier nicht anfragen müssen.

    Manno! :-(

    => Ich hätte diesen hier verwenden sollen ;-(


    - 30 Beiträge sind eine schöne runde Zahl.


    Die Diskussion mit euch war wunderbar, es gab etwas zu lachen und ein paar von uns haben etwas dazu gelernt. Habt einen schönen Sonntag! :-)



    -----

    ed.:

    Jetzt kam mir schon hm dazwischen. Na, dann müssen wir die 40 oder 50 voll kriegen. ;-)

    #31Autorcookie crumbler (484354) 09 Mar 19, 22:20
    Comentario

    @30

    Und noch eine Frage: könnte man nicht eigentlich auch 'lo que valgan aquellos' verwenden?

    Wie würde denn dann dein ganzer Satz lauten?


    P.S.:

    vlad, in #19 hätte ich aquel (sin tilde) aus der Rückübersetzung heraus genommen:

    Un secreto vale lo que aquél quien nos lo confía.

    Oder sehe ich da etwas falsch?


    #32Autorcookie crumbler (484354) 09 Mar 19, 22:28
    Comentario

    hm, schon wieder weg? Wie würde denn dein ganzer Satz lauten?


    P.S. #32 aquél in dem Fall doch mit Akzent, sorry!

    #33Autorcookie crumbler (484354) 09 Mar 19, 22:39
    Fuente(s)

    Un secreto vale lo que [valen] aquellos de quienes tenemos que guardarlo.

    Comentario

    Zu #30:


    (1)

    >ich als Nichtmuttersprachler vermisse das Verb im Nebensatz: lo que valen aquellos.


    Está elidido por estar mencionado anteriormente y por lo tanto sobrentendido. Nada especial en español, así también, p. ej., en: Lo hice como mi maestro (... como lo hizo mi maestro).


    (2)

    >Und noch eine Frage: könnte man nicht eigentlich auch 'lo que valgan aquellos' verwenden?


    Wozu? Bei diesem konkretten Satz handelt es sich um ein sozusagen allgemeingültiges Axiom.


    (3)

    >Él vale lo que ella.

    >El dólar vale lo que el peso.

    >El jugador vale lo que su esfuerzo / habilidad


    Ein paar Beispiele dazu aus dem Internet:


    • Pero su opinión vale lo que ella 0, y si el que ha escrito la declaración piensa que se va hacer famoso por hacerlo, está listo o lista.

    • No le des manija. Vale lo que el peso después de Griesa.

    • Y esa actitud, oblicua pero certeramente, es la que se deduce de una "sociedad liberal" –digamos, capitalista– en la que cada uno vale lo que su esfuerzo y su sagacidad.

    #34Autorvlad (419882) 10 Mar 19, 21:03
    Comentario

    @qarikani: Ich bin fast immer mit dir einverstanden, aber diesmal ist es anders.


    Ich weiß nicht, ob der Satz grammatikalisch einwandfrei ist. Ich weiß nur, dass mein erster Eindruck der war, den ich genannt habe und dass das in dem Kontext viel besser passt. In dem Buch gibt es in dem Moment keine Feinde oder bedrohliche Gestalten, die scharf auf das Geheimnis wären. Tomás ist in dem Moment nur ein Freund, dem er gerne Geheimnisse anvertraut. Das tur er hier in dem Fall nicht, weil sein geliebter Vater ihn gebeten hat, es gar niemandem zu verraten. Meine Spanischkenntnisse kann mals muttersprachlich ansehen. Vielleicht ist der Satz nur in Spanien üblich?


    Ich versuche noch einmal den Satz grammatikalisch zu entschlüsseln:


    Daniel kennt ein Geheimnis seines Vaters und soll es nicht verraten. Das ist nicht Daniels Geheimnis, sondern das seines Vaters. Also soll er sein Geheimnis hüten.


    Wäre solche Sätze für alle hinnehmebar und verständlich?


    "Tenemos que proteger los secretos de nuestros padres"

    "Tenemos que proteger los secretos de quienes nos son valiosos."


    Wenn ja, müsste der vorgegebene Satz auch möglich und richtig sein, oder?


    Ich finde die deutsche Übersetzung absolut richtig und halte die englische Übersetzung leider für eindeutig falsch.

    #35Autorpicarolet (347031) 11 Mar 19, 07:34
    Comentario

    Hallo ihr Lieben,


    hier noch eine Meinung zu richtig und falsch.


    Ich halte weder die englische noch die deutsche Übersetzung für eindeutig richtig oder falsch und zwar aus folgendem Grund:

    Als ich den im OP geposteten Satz im Roman las, fühlte ich mich stark an den Lateinunterricht erinnert. Den Sinn des Satzes konnte ich mit eurer Hilfe erst erfassen, nachdem ich seine Einzelteile auf ihre grammatikalische Konstruktion und Bedeutung hin abgeklopft hatte. Würde ich die so gewonnenen Erkenntnisse ins Deutsche übertragen, käme ein verständlicher, aber unidiomatischer deutscher Satz dabei heraus.

    Um einen idiomatischen deutschen bzw. englischen Satz zu bilden, bin ich also zu einer Transferleistung gezwungen, die über das Grundverständnis hinaus geht. Erstens muss die Aussage verstanden werden und zweitens ist eine idiomatische Versprachlichung in der Übersetzung nötig. Nachdem nun jede Sprache unterschiedliche grammatikalische Grundstrukturen hat, muss man beim Transfer häufig Kompromisse schließen, was m.E. sowohl bei der engl. als auch bei der dt. Übersetzung des geposteten Satzes gelungen ist.


    #36Autorcookie crumbler (484354) 11 Mar 19, 08:47
    Fuente(s)

    (1)

    Un secreto vale lo que aquellos de quienes...

    Tema en 'Español-Français' comenzado por papyzen, 14 de Junio de 2007.

    https://forum.wordreference.com/threads/un-se...

     

    Kong Ze : Madrid : Spanish - Spain . . . . . . . . . . #3

    >>>>>>>>>>>> 

    También encuentro la frase un poco confusa, pero creo que la entiendo con otro sentido:

    "aquellos de quienes tenemos que guardarlo" son los que no deben conocer el secreto.

    >>>>>>>>>>>> 

    Por ejemplo, el secreto será más importante si los que no deben enterarse son peligrosos; si da igual que el secreto se sepa, porque aunque se difunda no va a tener consecuencias, es un secreto de poca importancia (por lo que recuerdo de la novela, creo que tiene sentido, ¿no?).

    https://forum.wordreference.com/threads/un-se...

     

     

    (2)

    lo que aquellos de quienes tenemos que guardarlo

    Tema en 'Sólo Español' comenzado por Yendred, 1 de Diciembre de 2017.

    https://forum.wordreference.com/threads/lo-qu...

     

    Kaxgufen : La Plata, Argentina, Castellano de Argentina . . . . . . . . . . #8

    Creo que estamos pasando por alto algo. "Guardar un secreto de Juan" significa que Juan me ha confiado (o me enteré sin que Juan lo sepa), algo que no debe divulgarse.

    >>>>>>>>>>>>>>>> 

    Pero en esta frase

    Yendred dijo: ↑

    >>>>>>>>>>>>>>>> 

       aquellos de quienes tenemos que guardarlo

    >>>>>>>>>>>>>>>> 

    significa que tenemos que tratar que esos "aquellos" no se enteren del secreto.

    No es reemplazable por "cuyo secreto tenemos que guardar"

    >>>>>>>>>>>>>>>> 

    El rey no debe enterarse del secreto A

    El zapatero del pueblo no debe enterarse del secreto B

    >>>>>>>>>>>>>>>> 

    Secreto A más importante que secreto B

    https://forum.wordreference.com/threads/lo-qu...

     

    Wiseh : Español - Colombia . . . . . . . . . . #8

    El "aquellos" está indicando los sujetos con los que se mide la valía del secreto. Para entenderlo mejor, podrías agregar el verbo tácito que tiene la oración y menciona gunnros más arriba, haciéndolo, la oración quedaría:

    >>>>>>>>>>>>>>>> 

    "Un secreto vale lo que valen aquellos de quienes tenemos que guardarlo"

    >>>>>>>>>>>>>>>> 

    Entonces "aquellos", serían las personas a quienes se les esconde el secreto, y quienes según su valor, también se lo otorgarán a lo que se está encubriendo.

    https://forum.wordreference.com/threads/lo-qu...


     

    (3)

    Un secreto vale lo que aquellos de quienes tenemos que guardarlo.

    Tema en 'Spanish-English Vocabulary / Vocabulario Español-Inglés' comenzado por ovejanegra, 2 de Agosto de 2018.

    https://forum.wordreference.com/threads/un-se...

     

    Elcanario : En un lugar de Castilla : Spanish - Spain . . . . . . . . . . #6

    Bevj dijo: ↑

    >>>>>>>>>>>>>>>> 

       Un secreto vale lo que [valen] aquellos de quienes tenemos que guardarlo

       I understand:

       A secret is worth as much as the people whom we have to keep it from.

    >>>>>>>>>>>>>>>> 

    Bevj tiene razón.

    https://forum.wordreference.com/threads/un-se...

    Comentario

    Un secreto vale lo que aquellos de quienes tenemos que guardarlo.


    Zuerst ziemlich wortwörtlich:


    Ein Geheimnis "kostet" das, was diejenigen ["kosten"], [ ̶v̶̶o̶̶n̶ ] vor denen wir es schützen müssen.


    Natürlich verstehen wir unter dem Verb 'valer' hier 'wert sein' (im übertragenen Sinne). Der Rest ergibt sich von selbst. Man soll es nur an die Sprache anpassen, in die es übersetzt wird, damit es idiomatisch klingt.

    #37Autorvlad (419882) 11 Mar 19, 10:41
    Comentario

    Vlad - con todo el debido respeto -, aber so geht es nicht. Du kannst nicht dezidiert eine Position vertreten, in der vorgeschlagenen Übersetzung dann aber die Gegenposition unterstützen.


    Dein Satz:

    Ein Geheimnis "kostet" das was, diejenigen ["kosten"], von denen wir es schützen müssen.


    Dieses "von denen" bedeutet doch "cuyo", ist also der Auftraggeber. Dagegen willst Du doch argumentieren.

    Du kannst aber nur "vor denen" meinen. Es ist sicher nur ein "typo", aber ein gravierender, weil die Aussage ins Gegenteil verkehrender.

    Den Kommafehler im Satz finde ich natürlich auch nicht gerade schön.

    #38Autorcosteña (589861) 11 Mar 19, 11:10
    Comentario

    Ich gebe zu, den Satz kann man auch so verstehen. Die Formulierung ist nicht eindeutig. Deshalb wird so oft danach gefragt. Trotzdem: Auf Spanisch sagt man "guardar un secreto" in dem Sinne von das nicht weitererzählen. Man kann fragen: "¿Me guardas un secreto?" und das heißt einfach, dass man das Geheimnis für sich behalten soll. "Guardar un secreto de alguien" finde ich komisch in dem Sinne von "vor jemandem bewahren".


    Deshalb war und ist für mich der Satz eindeutig. Und auch deshalb, weil im Kontext vom Buch auch klar ist, dass er das Gehemnis nicht verrät weil SEIN VATER ihn darum gebeten hat.


    Gibt es einen Muttersprachler aus Spanien, der sagt, dass meine Version (und die des deutschen Übersetzers) definitiv falsch ist?



    #39Autorpicarolet (347031) 11 Mar 19, 11:13
    Comentario

    Gibt es einen Muttersprachler aus Spanien, der sagt, dass meine Version (und die des deutschen Übersetzers) definitiv falsch ist?


    Jetzt bin ich echt gespannt!


    (Als Muttersprachlerin D, Hintergrund Romanistikstudium, habe ich meine Einschätzung ja schon abgegeben, s. #36.)

    #40Autorcookie crumbler (484354) 11 Mar 19, 11:24
    Comentario

    Ich habe noch weiter nachgedacht (ich wollte noch editieren, war aber nicht schnell genug):


    Dass Tomás sein bester Freund ist und dass er es ihm nicht erzählen darf, macht das Geheimnis zugegebenermaßen noch wertvoller...


    Ich finde, als Fazit kann man sagen, dass die Formulierung nicht die beste ist. Und dass m. E. doch beide Interpretationen möglich wären.

    #41Autorpicarolet (347031) 11 Mar 19, 11:28
    Comentario

    ...dass m. E. doch beide Interpretationen möglich wären.

    Sag ich doch, warum glaubt mir denn keiner? ;-)

    #42Autorcookie crumbler (484354) 11 Mar 19, 11:32
    Comentario

    Zu #37 + #38:


    @costeña, du hast vollkommen recht, mia culpa :(


    Es sollte heißen:


    Ein Geheimnis "kostet" das, was diejenigen ["kosten"], vor denen wir es schützen müssen.


    #43Autorvlad (419882) 11 Mar 19, 11:38
    Comentario

    Jetzt check ich fei gar nix mehr...

    #44Autorcookie crumbler (484354) 11 Mar 19, 11:47
    Comentario

    Zu #43:

    ... mea culpa. Ð

    #45Autorvlad (419882) 11 Mar 19, 12:09
    Comentario

    Nochmal zurück zu diesem saublöden 'de'


    kann man es nun sowohl als

    'vor'

    als auch als

    'für

    jemanden schützen' verstehen oder nicht?


    => Daniel schützt das Geheimnis für seinen Vater vor anderen Menschen.


    Ehrlich, langsam verstehe ich fast weniger als vor meiner Anfrage!!!



    #46Autorcookie crumbler (484354) 11 Mar 19, 12:39
    Comentario

    Qué pena contigo que no podamos ponernos de acuerdo, picarolet. Yo también te aprecio mucho, pero ya sabes: "Amicus Plato sed magis amica veritas", como supuestamente dijo Aristóteles cuando le recriminaron haber criticado a su amado maestro Platón.


    No es culpa mía, pero parece que cada vez estoy más cerca de ser el último hablante nativo que sigue aguantando en este páramo (y no me lo tomen a mal, que esa no es la idea: me quedo porque evidentemente me divierto, a veces al menos). De cualquier manera me hubiera gustado escuchar las opiniones de otros hablantes que parecen haberse esfumado todos. Es que a mi no me cabe ni me resta duda de que ese "de" no puede ser interpretado sino de una sola manera. Y más leo la frase, más me convenzo.

    #47Autorqarikani (380368) 11 Mar 19, 20:23
    Comentario

    Ich finde auch das beide Interpretationen möglich sind. / Ob der Autor sich so viele Gedanken (wie Ihr hier) gemacht hat als er das schrieb?

    #48Autordalata (1114813) 12 Mar 19, 16:56
    Comentario

    Da der Autor noch lebt, könnten wir ihn ja mal fragen:



    'Lieber C.R.Z.,


    warum hast du das erste Kapitel nicht wie von cookie crumbler mit Un secreto vale tanto como aquellos de quienes tenemos que guardarlo begonnen (s.#28)? Was genau hast du dir eigentlich dabei gedacht?


    Viele Grüße


    von den Leonidinnen und Leoniden aus dem Spanischforum!'



    :-)

    


    #49Autorcookie crumbler (484354) 12 Mar 19, 17:54
    Comentario

    Auch aus meiner Sicht kann es beides bedeuten, wobei ich eher zu der Auslegung "vor jemandem bewahren/schützen" tendiere.


    Vielleicht war diese Ambiguität ja sogar vom Autor gewollt...

    Oder: Man liest das Kapitel und ist hinterher dadurch schlauer.

    #50Autorlisalaloca (488291) 12 Mar 19, 18:19
    Fuente(s)

    (1) Übersetzung ins Portuguisische


    A Sombra do Vento – Carlos Ruiz Zafón

    http://lelivros.love/book/download-livro-a-so...

    »Um segredo vale o que valem aqueles de quem temos de guardá-lo.«


    (2) Übersetzung ins Italienische


    L'ombra del vento

    https://books.google.de/books?isbn=8852037853

    Carlos Ruiz Zafón - Edizioni Mondadori, 2013

    »Un segreto conta quanto coloro da cui dobbiamo proteggerlo.«


    (3) Übersetzung ins Englische


    The Shadow of the Wind: The Cemetery of Forgotten

    https://books.google.de/books?isbn=0297857134

    Carlos Ruiz Zafon - Hachette UK, 2009

    »A secret's worth depends on the people from whom it must be kept.«


    (4) Übersetzung ins Polnische


    Cień wiatru - Carlos Ruiz Zafon

    https://www.legimi.pl/ebook-cien-wiatru-carlo...

    »Sekret wart jest tyle, ile warci są ludzie, przed którymi powinniśmy go strzec.«


    (5) Übersetzung ins Russische


    Онлайн книга - Тень ветра | Автор книги - Карлос Руис Сафон

    http://loveread.ec/read_book.php?id=2803&p=2

    »Всякая тайна стоит ровно столько, сколько тот, от кого мы ее скрываем.«

    Comentario

    Nur so aus Neugier habe ich mir die Übersetzungen in die oben angeführten Sprachen angeschaut... und schaut mal... alle fünf Überstzungen entsprechen der Auslegung des Satzes von @naatsiilid, @qarikani und @vlad.

    #51Autorvlad (419882) 12 Mar 19, 20:26
    Comentario

    Ich hätte noch gerne folgende Versionen:

    • Katalanisch
    • Kantonesisch
    • Mandarin
    • Arabisch
    • Japanisch
    • Farsi
    • Türkisch
    • Hindi
    • Finnisch

    Dann könnten wir auch diesen Faden voll kriegen.

    #52Autorcookie crumbler (484354) 12 Mar 19, 21:17
    Comentario

    Zu #46:


    Sagra.— Pero ¿los conejos se cazan o se pescan?

    El cazador astuto.— (Más correcto que nunca.) Eso depende de la borrachera que tenga uno, señorita...

    (Miguel Mihura, «Tres sombreros de copa»).



    Siehe auch: .

    #53Autorvlad (419882) 12 Mar 19, 21:29
    Comentario

    Jetzt mal Ironie beiseite. Vlad, wie alle hier bewundere ich deine Hilfsbereitschaft, deine Vielsprachigkeit und deinen analytischen Verstand. Für einige andere Profis hier, darunter auch Muttersprachler, sieht es so aus, als sei eine weitere Auslegung des Satzes möglich. Es ehrt dich, dass du deine Argumente belegst. Allerdings konnte bisher nicht belegt werden, dass eine andere Auslegung als deine falsch ist.


    Ich danke allen Mitdiskutierenden mit einem Zitat:



    Would you rather be right ... or happy?

    (Marshall Rosenberg)



    ____


    ed.:

    #53 war eben noch nicht da.

    Wenn ich im Ruhestand bin, finde ich hoffentlich Zeit, mir diese Doktorarbeit zu Gemüte zu führen...

    (Oh, die Ironie ist wieder zurück...)

    #54Autorcookie crumbler (484354) 12 Mar 19, 21:38
    Comentario

    Allerdings konnte bisher nicht belegt werden, dass eine andere Auslegung als deine falsch ist.


    No es la interpretación exclusiva de vlad quien se mata por ustedes buscando y aportando material probatorio de autoridades como María Moliner y Rufino José Cuervo, sino - oh, milagro - la de todos los traductores de Ruiz Zafón, salvo uno que evidentemente se equivocó (cosa que le puede suceder a cualquiera). ¿Qué es lo que hay para porbarle a quién? Demasiado tiempo ha perdido vlad tratando de explicarles lo evidente.. Yo te admiro, querido amigo, pero de verdad es que estás gastando margaritas en marranos o pólvora en chimango....


    Für einige andere Profis hier, darunter auch Muttersprachler,


    No sé qué es lo que entiendes bajo "Profis", estimado/a cookie, pero el único "Muttersprachler" (que yo sepa y cuyo uso del idioma conozca) que metió cuchara aquí soy yo. Y no he tenido la menor duda en que no hay ninguna ambivalencia posible en cuanto a la interpretación de la frase. Y que vlad y los traductores (salvo el alemán que se equivocó feo) tienen razón y no tienen razón los que sostienen el disparate que sostienen, por más "Profis" que sean.


    No suelo ser tan violento en mis opiniones, pero esto ya me tiene con las bolas al plato. ¡Que Dios nos guarde de los porfiados, contumaces. cabezones y emperrados!

    #55Autorqarikani (380368) 13 Mar 19, 00:44
    Comentario

    Liebe(r) qarikani (und Mitdiskutierende),


    weil du 'Muttersprachler' und 'Profis' aufgegriffen hast:

    Wenn ich den Nutzerprofilen Glauben schenken kann, haben sich in dieser Diskussion bisher insgesamt drei Muttersprachler (Spanisch) zu Wort gemeldet (davon einer du) und in #50 eine Person, die zweisprachig aufwuchs. Eindeutig als Profi ist davon eine Person in ihrem Profil ausgewiesen. Zumindest gehe ich davon aus, dass sich ein Übersetzer bzw. eine Übersetzerin professionell mit Sprache beschäftigt.


    Wie u.a. von dir erbeten, haben sich mehrere Muttersprachler (Spanisch) hier im Forum zu einer Einschätzung eines spanischen Satzes zu Wort gemeldet. Nicht von allen deckt sich die Einschätzung mit deiner.



    Darüber, ob sich der deutsche Übersetzer vom Fischer Verlag bei diesem Satz getäuscht oder lediglich für eine etwas freiere und zulässige Übertragung entschieden hat, lässt sich ganz offensichtlich streiten. Nach einem solchen Streit ist mir als Fadeneröffnerin nicht.



    Man kann eine Diskussion, in der es mehrere Sichtweisen gibt, mit unfreundlichen Worten beenden, oder man kann sich in Dankbarkeit und gegenseitigem Respekt einig sein, dass man sich uneinig ist.


    Als Fadeneröffnerin wünsche ich mir hiermit von Herzen Letzeres.





    Danke!

    #56Autorcookie crumbler (484354) 13 Mar 19, 03:56
    Comentario

    Hola, yo soy nativo español y lo entiendo así:


    Una persona guarda un secreto de alguien o a alguien. Por ejemplo, si Marta tiene un secreto y me lo cuenta, yo "le guardo el secreto a Marta" o "guardo el secreto de Marta".

    Otros ejemplos:

    Guardaré el secreto de tu nombre

    Guarda el secreto del asesinato de su vecino

    Guardé el secreto de la infidelidad de Fermín durante años

    etc.


    Por otro lado está que debo proteger el secreto para que no se enteren otras personas. En ese caso utilizaría otro verbo: ocultar.

    Ocultar el secreto de Marta a Luis


    Por tanto, entiendo que la oración: "Un secreto vale lo que aquellos de quienes tenemos que guardarlo." significa que el secreto será tan valioso o tan importante como para mí lo sean las personas que me lo han confiado.

    #57AutorPepitoPiscinas (1264926) 19 Mar 19, 11:08
    Comentario

    ¡Muchas gracias por tu contribución aclaratoria, PepitoPiscinas!

    Y bienvenido a LEO, por supuesto.

    Esperamos verte más a menudo por aquí.

    #58Autorlisalaloca (488291) 19 Mar 19, 19:11
    Comentario

    He aqui mi granito de arena también como española con la esperanza de que mi participación sirva para volver a encauzar la consulta, que me parece de enorme interés.


    Saludos,

    Alcántara


    Un secreto vale lo que aquellos de quienes tenemos que guardarlo.


    Según lo entiendo, quiere decir:


    Un secreto vale lo que [valen] aquellos que nos han pedido guardarlo [el secreto].


    O lo que es lo mismo:


    Un secreto tiene el mismo valor que el valor que tienen aquellos que nos han pedido guardarlo [el secreto].


    ¿Qué quiere decir (según yo lo entiendo)?:


    Que un secreto tiene el mismo valor que el que tienen aquellos que nos lo han confiado.


    Creo que puede querer indicar que cuando nos dicen un secreto es muy de agradecer que nos lo hayan confiado.


    Pero esa es la humilde interpretación que saco yo al leer la frase tan así fuera de contexto.

    #59AutorAlcántara (1200324) 19 Mar 19, 20:53
    Comentario

    >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> 

     

    • «Un secreto vale lo que [valen] aquellos | de quienes tenemos que guardarlo».

     


    >Y no he tenido la menor duda en que no hay ninguna ambivalencia posible en cuanto a la interpretación de la frase.

    (qarikani #55)

     

            Es gibt tatsächlich keine Ambivalenz in diesem Satz, denn...

     

    im Relativsatz «de quienes tenemos que guardarlo» übt die Funktion des direkten Objekts - anstelle eines Nomens - ein klitisches Pronomen (d. h. der Akkusativ 'lo' [= 'ihn']) aus, das in einer deiktisch-anaphorischen Beziehung zum Nomen des Hauptsatzes («Un secreto vale ...») steht und sich deswegen keinesfalls auf das Relativpronomen 'quienes' beziehen kann.

     

            Bei der Analyse des Satzes sollte man sich zuerst fragen, zu welchem weiteren Satzelement - außer zu 'quienes' - die Präposition 'de' in einer semantisch-syntaktischen Beziehung steht.

     

    In einem Satz wie


            "Guardé el secreto de la infidelidad de Fermín durante años"


    ist das erste 'de' «el régimen del sustantivo 'secreto'» und das andere denotiert «posesión o pertenencia».

     

    In einem Satz wie


            "Guardo el secreto de Marta"


    ist 'de' besitzanzeigend, es entspricht dem deutschen Genetiv, was nicht der Fall des diskutierten Satzes ist, denn *"guardar lo de quienes" macht genauso wenig Sinn im Spanischen, wie im Deutschen *"ihn derer (auf)bewahren". Auch kann das 'de' kein «régimen» des Pronomens 'lo' sein, da 'lo' (= 'ihn') keine Präpositionen regieren (⇐ nach sich ziehen; verlangen, erfordern) kann.

     

            Demzufolge kann die Präposition 'de' nur «el régimen del verbo 'guardar"» in der Bedeutung 'proteger algo de alguien' (= 'etwas vor jemanden bewahren, schützen, hüten') sein und der Sinn des Satzes entspricht der Darstellung von naatsiilid (in #1), qarikani (in #12), Kaxgufen (in #37) und Wiseh (in #37).

     

     



    >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> 

     

    Zusatzinformation (für die es mögen):

     

            Das transitive Verb 'guardar' ist polysem und hat unter anderen folgende Bedeutungen: ocultar, esconder, encubrir, conservar, reservar, ser fiel a su reserva, mantener, retener, cuidar, vigilar, resguardar, defender, proteger, preservar.

     

            Außer Akkusativ regiert es Dativ und auch die Präposition 'de' (ganz selten 'contra', um mögliche Zweideutigkeit zu vermeiden: 'guardar la casa de/contra los ladrones'). Dieses 'de' hat die gleiche Bedeutung wie die deutschen Präpositionen 'vor' und 'gegen', wenn sie sich mit Verben wie verheimlichen, verstecken, verteidigen, schützen, bewahren u. Ä. verbinden: "guardar el cuerpo del frió / guardarse del frió, guardar los ovinos de los lobos, guardar de los ladrones la casa, guardar(se) de los adversarios / de malas amistades / de aduladores, guardar la palabra / su promesa / tesoro(s), guardar secretos, etc.".

     

            Wenn 'guardar un secreto' mit dem Dativ konstruiert wird, kann dieser entweder als 'dativo benefactivo' (oder je nach Analyse 'posesivo') oder 'malefactivo' fungieren. Das heißt, 'guardar un secreto' kann in etwa «für jemanden ein Geheimnis aufbewahren» oder «jemandem ein Geheimnis verheimlichen» bedeuten, erst der Kontext beseitigt die Mehrdeutigkeit.


            Hier ein paar Beispiele dafür:


    ⇒ »guardar - ocultarle algo a alguien«


    (1)

    —¿Entretenimiento? Lo será de las manos; en cuanto a la imaginación, juzgo que andará suelta.

    —Pues, por eso entretiene. Figúrate que ahora mismo recordaba a mi madre y pensaba en unas cuantas cosas, que tal vez hubieran sucedido si ella no hubiese muerto.

    —¿Qué cosas?

    —¡Curioso! ¿Y para qué quieres saberlas?

    —¡Picara! ¿Y tú por qué quieres ocultármelas?

    —Porque no te importan nada.

    —¿Porque no me importan nada, Aurora? ¿Hay por ventura algo tuyo que no me importe mucho, muchísimo? ¿De cuando acá me supones indiferente a lo que te pertenece? ¿De cuándo acá me guardas un secreto, manifestándome antes que me lo guardas? ¡Ah! Aurora, tú estás cambiando para mí, y esto no es nuevo, no: tiempos hace que me parece encontrarte reservada, sin confianza conmigo, menos amiga, menos hermanita mía....

    [La Revista ecuatoriana: Tomo V, n. 49 al n. 60. Página 283. Banco Central del Ecuador, Quito, 1988]

     

    (2)

    —Tú eres lo único que me interesa. ¿Me quieres aún?

    —Sí, Purita; más no puede ser.

    —Siento una dulzura extraña cuando me hablas de ese modo. Daría todo por conservar tu cariño.

    —Todo, no. Ahora mismo me guardas un secreto. ¿Regresas a España? Eso sería lo único tremendo para mí.

    [Chaves, Maria Concepción L. De: Madame Lynch: Evocación. Página 307. Ediciones Péuser, 1957]

     

    (3)

    MАNOLO. (En elegante ti aje de montar). Vengo a invitarte a dar una vuelta por el Parque, Merceditas. ¿Quieres acompañarme?

    MERCEDES. Gracias, Manolo; mas hoi quisiera quedarme en casa.

    MАNOLO. ¿Qué te pasa, hermanita? (Poniéndole la mano en el hombro) ¡Mírame a los ojos! ¡Tú me guardas un secreto! ¿Quieres que te lo diga yo?

    MERCEDES. ¡Calla, Manolo! ¡No me digas nada, te lo suplico!

    [Urzúa de Calvo, Deyanira: Patria i hogar: Poesías i dramas. Página 69. Impr. y Enc. "La Ilustración", 1912]

     

    (4)

    En sus últimos minutos, lo único que le pedía era que le pasara la mano por la cabeza. Se miraron a los ojos por unos segundos, y Lola tuvo que evadir la mirada... pues ella le guardaba un secreto y jamás se lo diría. Se lo había guardado durante su enfermedad y lo mantenía dentro de ella como en un baúl sin fin trancado con candado. Solo su hermana conocía de este secreto que juró nunca divulgar a alguien. Nadie más lo sabía, pues esto aseguraba que su padre muriera sin enterarse. Lola estaba consciente de que no podía salvar a su padre, pero sí podía liberar su alma manteniéndolo al margen del sufrimiento que ella había experimentado el año anterior.

    [Gómez-Bassols, Isabel: Una mujer verdadera. HarperCollins Español, 2016]

     

     

    ⇒ »guardar - No comunicar a otros un secreto. Reservar. Ser fiel a su reserva«

     

    (5)

         Había niños que sabían decenas de nidos, pero no tantos como algunos escolares compañeros de mi amigo Luis, quienes, según cuenta este en uno de sus precisos relatos, conocían varios centenares. Claro que debía exagerar algo. Sin duda el cuento de los niños y los nidos de mi aldea tiene una pretcnsión moral i/adora. Por una parte, pretende inculcar el amor y respeto de los niños hacia los pájaros y, por otro, infundir la responsabilidad de saber guardar los secretos, sobre todo cuando estos tienen la finalidad de proteger a los más débiles. Parece que aquellos niños ya sabían el siguiente refrán:

         —¿Me guardas un secreto, amigo?

         —Sí, te lo juro.

         —Mejor lo guardas, si no te lo digo.

    [Gerardo Martín Pascual: Еn el corazón de otros tiempos: Recuerdos autobiográficos y crónica del siglo XX. Página 248. Editorial Visión Net, 2007]

     

    (6)

    —¿Me guardas un secreto, Robertico?

    —Como una tumba, vieja, ya lo sabes.

    —Tengo un novio, Robertico —y como yo no sabía qué decirle, siguió hablando—: bueno, todavía está muy verde, pero algo me dice que la cosa se cuajará, ¿tú sabes?

    —Sí, yo sé, pero no entiendo el secreto.

    [Leante Chacón, Luis Ramón: Paisaje con Río y Baracoa de Fondo. Página 71. Instituto de Cultura Juan Gil Albert, 1997]

     

    (7)

    ... «Por la tarde», repuse con tono de cínico de película. «No hacemos sino anticiparnos unas horas», dijo, poniendo su mano izquierda encima de mi muslo derecho. Pensé en el pobre Jesús, encerrado en el ataúd en un inmundo agujero; oh, no, aquello que hacíamos no estaba nada bien. Me hice fuerte y se lo dije. Ahora se rió sonoramente. «¡Jesús! ¡Vaya idiota! Creéme, le detestaba, no podía aguantarlo... Incluso, si me guardas un secreto, te diré que rezaba a diario para que se muriera». Estuve a punto de frenar el coche y pedir a Elena que se apeara, pero seguí adelante, tragando saliva. «No es que crea fervientemente en el poder de la oración —dijo Elena—, pero he descubierto que poseo cierto poder..., cierto poder para acabar, digámoslo así, con lo que no me gusta». Su mano había ascendido un poco, camino de mi mi entrepierna. Sentí un escalofrío de pánico a la vez que una acometida de deseo; algo indescriptible.

    [Latorre, José María: Fiesta perpetua. Página 83. Olifante, 1991]

     

     

    Übrigens... ein Satz mit dem Sinn ("aquellos cuyo secreto tenemos que guardar"), den ihm manche hier gewiss fälschlicherweise verleihen, sollte lauten wie folgt:

     

    «Un secreto vale lo que [valen] aquellos | a quienes tenemos que guardarlo».




    >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> 


            Zwar sind hier alle Profis (siehe den Hinweis in #54), trotzdem habe ich mir erlaubt, ein kleines Lexikon dazu zu fügen für den Fall, dass den Faden auch mal Laie lesen.



    régimen.

    5. Gram. Preposición que pide cada verbo, adjetivo, sustantivo, etc.:

    el régimen del verbo "acordarse" es la preposición "de".

    https://www.wordreference.com/definicion/r%C3...

     

    regir.

    • 3. Gram. Tener una palabra bajo su dependencia a otra palabra de la oración:

    los verbos transitivos rigen sus complementos directos.

    • 4. Gram. Exigir un verbo una determinada preposición o complemento:

    el verbo "arrepentirse" rige la preposición "de".

    https://www.wordreference.com/definicion/regir

     

    deixis.

    • 2. Ling. Función de ciertos elementos lingüísticos que señalan algo que se ha dicho o se va a decir en el discurso, un punto en los ejes de espacio o tiempo, o un elemento respecto de los hablantes, por ej. este, ese o aquel: la deixis personal se realiza a través de pronombres.

    https://www.wordreference.com/definicion/deixis

     

    deiktisch.

    • (Sprachwissenschaft) hinweisend (als Eigenschaft bestimmter sprachlicher Einheiten, z. B. von Demonstrativpronomen).

    https://www.duden.de/rechtschreibung/deiktisc...

     

    anafórico, ca

    • 1. adj. Ling. Que hace referencia a algo ya mencionado o que denota una idea expresada anteriormente:

       pronombre anafórico.

    https://www.wordreference.com/definicion/anaf...

     

    Anapher, die

    • 2. (Sprachwissenschaft) zurückverweisendes Element eines Textes (z. B.: Die Frau ... Sie war sehr elegant).

    https://www.duden.de/rechtschreibung/Anapher

     

     

     

    >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> 

     

    @PepitoPiscinas #57:


    >Por otro lado está que debo proteger el secreto para que no se enteren otras personas. En ese caso utilizaría otro verbo: ocultar.

    >Ocultar el secreto de Marta a Luis.

     

            Deswegen hat Josep Pèlfort bei der Übersetzung ins Katalanische gleich zum Verb 'ocultar' gegriffen, um alle eventuell mögliche und unmögliche Deutungen auszuließen:

     

    »Un secret val el que valen aquells a qui l'hem d'ocultar

    [Ruiz Zafón, Carlos: L'Ombra del Vent. Columna Edicions, 2016]

     

            Aber Lia Sezzi, seine italienische Kollegin, wollte doch schon möglichst nah beim Originaltext bleiben und verwendete das Verb 'proteger'.

     

    »Un segreto conta quanto coloro da cui dobbiamo proteggerlo.«

    [Ruiz Zafón, Carlos: L'ombra del vento. Edizioni Mondadori, 2013]

     

     


    >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> 

     

    @cookie crumbler #54:


    >Allerdings konnte bisher nicht belegt werden, dass eine andere Auslegung als deine falsch ist.

     

            Aber jetzt!




    ‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾

            Nota bene: No soy español nativo ni nacionalizado, pero... en la lingüística hay una cosita que se llama 'análisis sintáctico', que por cierto no es una ficción ni improvisación, ni "yo creo, siento y percibo".

    #60Autorvlad (419882) 23 Mar 19, 13:30
    Fuente(s)

    CONTEXTO encontrado en la página: http://www.stmaryscollegecrosby.com/mflwiki/l...


    "(...)

    DÍAS DE CENIZA 1945-1949

    1

    Un secreto vale lo que aquellos de quienes tenemos que guardarlo. Al despertar, mi primer impulso fue hacer partícipe de la existencia del Cementerio delos Libros Olvidados a mi mejor amigo. Tomás Aguilar era un compañero de estudios que dedicaba su tiempo libre y su talento a la invención de artilugios ingeniosísimos pero de escasa aplicación práctica, como el dardo aerostático o la peonza dinamo. Nadie mejor que Tomás para compartir aquel secreto. Soñando despierto me imaginaba a mi amigo Tomás y a mí pertrechados ambos de linternas y brújula prestos a desvelar los secretos de aquella catacumba bibliográfica. Luego, recordando mi promesa, decidí que las circunstancias aconsejaban lo que en las novelas de intriga policial se denominaba otro modus operandi.(...)"

    Comentario

    Después de una larga y acalorada discusión con mucha información sobre el tema, hemos decidido cerrar este hilo.

    Muchas gracias a tod@os por vuestras aportaciones. Todas merecen ser respetadas, aunque no todos estén de acuerdo con ellas.


    Por favor, respetad las reglas de juego en el foro para las próximas aportaciones en otros hilos y como recordatorio, os envío mi post #15 en Siehe auch: .



    Un saludo

    #61AutorMercè (LEO-Team) (142266) 25 Mar 19, 11:36
    Se ha cerrado esta discusión.
     
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:-) transformarlo automáticamente a 🙂