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  • Oggetto

    andarsi a + infinito

    Fonti

    “Annarse a cchiamà Leone poi, che è er nome d’una tigre” (dialetto romanesco)

     

    Ist es möglich den Typus andarsi a chiamare durch ein Verb oder eine Verbalphrase getreu dem Italienischen ins Deutsche zu übersetzen?


    Es wird erzählt, dass bei der Wahl des neuen Papstes nach dem langen Pontifikat von Pius IX. ein Römer, der seinen Ungereimtheiten wegen berühmt war, die Namenswahl des neuen Pontifex (Leonis XIII.) wie folgt kommentiert habe: „Und was? könnte der neue Papst nicht Pio Nono Decimo heißen? ----- (???) und dann sich Leone nennen zu lassen, der obendrein der Name eines Tigers ist?"*


    *sich Leone nennen zu lassen, der obendrein der Name eines Tigers ist?"/sich Leone, der obendrein der Name eines Tigers ist, nennen zu lassen?

    Welches der beiden klingt besser den wählerischen Ohren der deutschen Grammatik?


    Vielen Dank im Voraus

    Autorefosco (1215124)  30 Jan 21, 22:45
    Commento

    Beides wäre möglich, in meinen Ohren hört sich die erste Variante jedoch besser / weniger sperrig an.

    Ich bin in dem Thema nicht unbedingt drin und vielleicht übersehe ich auch etwas, aber ich hätte jeweils "was obendrein..." geschrieben.

    #1Autore Frolf (DE) (1270837) 31 Jan 21, 13:56
    Commento

    Ja zu #1 ... als Variante (evtl.) : ... was noch dazu ...

    #2Autore no me bré (700807) 31 Jan 21, 14:26
    Commento

    Ich glaube, auf Deutsch würde man es einfacher formulieren:

    … und sich dann Leone nennen, was obendrein der Name eines Tigers ist.


    Für mich besteht inhaltlich kein Unterschied, ob sich jemand "nennen lässt" oder "sich nennt".

    #3Autore Arjuni (944495)  31 Jan 21, 16:25
    Commento

    stimme alle oben genannten Bemerkungen zu.


    Dazu:

    "sich Leone, der obendrein der Name eines Tigers ist, nennen zu lassen?"

    Dieser Einschub des Relativsatzes klingt in den wählerischen Ohren der deutschen Grammatik weniger verständlich; ich würde auch sagen er ist falsch, weil er trennt, was zusammen gehört nämlich "sich Leone nennen zu lassen".






    #4Autore Turintiere (1140748)  31 Jan 21, 21:16
    Commento

    1. Was bezieht sich (oder sollte es sich beziehen) auf den ganzen Satz (chiamarsi Leone; beachte man bitte den Unterschied zwischen Italienisch und Deutsch: chiamarsi Leone: il che/la qual cosa è il nome di una tigre; was Unsinn erzeugen würde). In Übereinstimmung mit dem italienischen Text war meine Absicht hingegen, ein einzelnes Element desselben (d. h. Leone) durch einen Relativsatz zu spezifizieren. Aber es scheint, dass dies von den deutschen Sprachrechtlern nicht erlaubt ist.

    2. Der Typ andarsi a + Infinitiv (oder auch andare + reflexiver Infinitiv) ist eine phraseologische Form. Wenn wir sie vereinfachen - und das ist in vielen Fällen möglich - ist das Problem gelöst. In einigen Fällen verlieren wir jedoch die Bedeutung der Periphrase ganz oder teilweise. Im Beispiel drückt andarsi a chiamare das Missverhältnis aus zwischen dem Abfahrts- und dem Ankunftsort der Tat: wie wenn Einer damit meinen wollte: unter allen dir näherliegenden Namen, wähltest du den am weitesten entfernten (und daher den seltsamsten) aus! Durch den Wegfall der Periphrase bleibt eben diese lange, merkwürdige Wegstrecke unausgesprochen.

    #5Autorefosco (1215124) 01 Feb 21, 00:34
    Commento

    Zu 1.

    Ich verstehe den Unterschied, den du machen willst. "Leone …, der …" hört sich aber auf Deutsch nicht idiomatisch an.


    Zu 2.

    Diese Phrase gibst du aber auf Deutsch nicht wieder, indem du "nennen lassen" verwendest. Willst du das, was du als Missverhältnis zwischen dem Abfahrts- und dem Ankunftsort bezeichnest, verdeutlichen, musst du es irgendwie umschreiben. Mir fällt auf Deutsch keine Wendung ein für "andarsi a".

    #6Autore Arjuni (944495)  01 Feb 21, 09:19
    Vorschlagauf den Gedanken kommen
    Fonti

    Und dann auch noch auf den Gedanken kommen, sich Leone zu nennen




    Commento

    Als zusätzliche Variante

    #7AutoreVersus889 (1117500) 01 Feb 21, 09:43
    Commento

    #5 1.

    So könnte man vielleicht mit einem Relativsatz übersetzen:

    ...und sich den Namen "Leone" geben zu lassen, der (obendrein) noch dazu der Name eines Tigers ist.

    "sich...geben zu lassen" ist meiner Meinung nach aber stilistisch mindestens unschön.

    Varianten:

    den Namen Leone anzunehmen, zu wählen

    #8Autore Turintiere (1140748) 01 Feb 21, 19:51
     
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