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    English missing

    ausgesprochen selbstgefällig

    Subject

    ausgesprochen selbstgefällig

    Sources

    Ein Theaterregisseur ruft während der Proben einen dunkelhäutigen Schauspieler zu sich, und sagt "scherzhaft": "Komm mal her Sklave!"


    Der Schauspieler hat sich zurecht beschwert. Aber eigentlich war die Bemerkung kein Rassismus. Es war ausgesprochene Selbstgefälligkeit. Der Blödmann dachte, er sei witzig, und wenn Chefs denken, sie sind witzig, dann muss meistens jemand leiden!

    Comment

    die Nuancen zwischen den Vorschlägen in LEO sind mir nicht klar


    ich hätte gern ein Adjektiv, dass das Wort Selbstgefälligkeit noch ein bisschen widerlicher macht, auf deutsch ist mir nur "ausgesprochen" eingefallen


    ENTSCHULDIGUNG 😚 ES WAR IN DER FALSCHEN RUBRIK - ENGLISCH wird gesucht

    AuthorMarcBerthe (719078)  21 Apr 21, 10:45
    Comment

    Du könntest über den Regisseur z.B. sagen: He was so pleased with himself. He thought he was exceedingly funny.


    NB. Warum das (selbst bei großzügiger Auslegung) kein Rassismus sein soll, erschließt sich mir nicht.

    #1Author mbshu (874725) 21 Apr 21, 11:05
    Comment

    Weitere Antworten gibt es hier related discussion: ausgesprochen selbstgefällig ...

    #2Author no me bré (700807) 21 Apr 21, 11:48
    Comment

    #1 So ohne Kontext ist das sicherlich rassistisch. Aber ich habe im Theater mit dieser Art von Regisseur zusammengearbeitet und "Sklave" (bzw. in meinem Fall "slave") ist eine Anrede, die ich nicht nur einmal gehört habe. Und an Schauspieler (bzw. Regieassistenten, Bühnenarbeiter, usw.) gerichtet. Es ist selbstgefällig und widerlich, der Regisseur (aka Gott im Selbstverständnis) empfindet es als Humor (mit einem Quäntchen Wahrheit, so empfindet er es). Es ist aber in Bezug auf einen dunkelhäutigen Schauspieler einfach nur unheimlich gedankenlos und anmaßend.


    Mein Vorschlag wäre: He was smugly (priggishly) complacent. Oder (aber eher nicht schriftlich): He was acting like a prick.

    #3Author thisismyknick (1117613) 21 Apr 21, 12:05
    Comment

    Ebenfalls NB: Würden wir in einer postrassistischen Gesellschaft leben, wäre die Äußerung kein Problem. Möglicherweise hätte nämlich der Regisseur auch einen andersfarbigen Untergebenen (als solche betrachtet er offenbar seine Schauspieler*innen) ebenfalls so bezeichnet.


    Es gibt in der Serie "Monk" eine Szene, die das illustriert: Der Detektiv Monk hat diverse Phobien, nach dem Händeschütteln muss er sich zwanghaft die Hände desinfizieren. Seine Assistentin reicht ihm zu diesem Zweck immer ein Feuchttuch. Nun ist Monk genötigt, einer ganzen Reihe von Menschen nacheinander die Hand zu geben, nach dem letzten verlangt er hektisch nach einem Tuch. Der Letzte ist allerdings dunkelhäutig. Sofort wird Monk Rassismus unterstellt; die Anwesenden wissen ja nicht, dass ihm jeglicher Hautkontakt zuwider ist.


    EDIT: thisishernick war schneller.

    #4Author Raudona (255425)  21 Apr 21, 12:05
    Comment

    Bei mir ist ein Halbsatz verloren gegangen: Der Satz war an Schauspieler jeglicher Couleur und Herkunft, jeglichen Alters und Geschlechts gerichtet.

    #5Author thisismyknick (1117613) 21 Apr 21, 12:09
    Comment

    Ich denke die ganze Zeit an "conceited (bastard)". Ist vermutlich falsch. DWWDI

    #6Author B.L.Z. Bubb (601295) 21 Apr 21, 12:23
     
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