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    wei/mä/du

    Sources

    Aus einer Kontaktanzeige:


    "Frau sucht Begegnungen (wei/mä/du) ..."

    Comment

    Weiblich, männlich, du...(?)

    Was ist hier gemeint?

    Danke für Aufklärung!

    Author Oedipa (676921) 30 Sep 22, 12:51
    Comment

    Duplex?


    OderTippfehler ... einer von "duversen" möglichen.

    #1Author mbshu (874725)  30 Sep 22, 12:55
    Comment

    Fehl-erkennung von "dv" für "divers"?

    #2Author C3PO (877869) 30 Sep 22, 12:59
    Comment

    Ich bin für duplex ;-)

    #3Author manni3 (305129) 30 Sep 22, 13:17
    Comment

    "dual"?

    #4Author B.L.Z. Bubb (601295) 30 Sep 22, 13:32
    Comment

    muss es statt du nicht dich heißen? 🤔

    #5Authorzacki (1263445) 30 Sep 22, 13:37
    Comment

    #5

    😂


    Ich bin für dubios (neenee, blöder Scherz...).


    Ich unterstütze #2

    #6Author karla13 (1364913) 30 Sep 22, 13:41
    Comment

    Ich hab's: so duhn, daß man nicht mehr weiß, ob man Männlein oder Weiblein ist!

    #7Author mbshu (874725) 30 Sep 22, 13:47
    Comment

    Sorry, aber wei/mä/du ist schon selten schräg. Das geschlechtsneutrale Wort "Mensch" oder ein Hinweis wie "Geschlecht egal" wären Alternativen gewesen. Warum muss denn unbedingt eine Abk. sein? Und warum dann nicht das leidlich eingeführte m/w/d (das man notfalls gugeln kann)? Und wenn man selber Abk.en bastelt, warum dann mit unterschiedlicher Länge? Ich hätte keine Lust auf eine Begegnung.

    #8Author Achim Almschreck (1359109) 30 Sep 22, 14:20
    Comment
    durcheinander, was denn sonst?
    #9Author reverend (314585) 30 Sep 22, 14:24
    Comment

    aber nicht dunkelhaarig oder noch schlimmer?

    #10Authorzacki (1263445) 30 Sep 22, 14:28
    Comment

    Gut, dass es nicht


    we, mäh, du heißt ...


    Es ist Freitagnachmittag...


    #11Author wienergriessler (925617) 30 Sep 22, 14:34
    Comment

    Ich hatte anfangs gedacht, es heißt vielleicht was ganz anderes (Weiber, Mädels, Du..?) - auf w/m/d bin ich erst nach etwas Nachdenken gekommen....

    #12Author Oedipa (676921) 30 Sep 22, 14:38
    Comment

    Vielleicht soll es wirklich einfach "du" heißen, in dem Sinne, dass sich jede Person, die den Beitrag liest, angesprochen fühlen soll?

    #13Author JanZ (805098) 30 Sep 22, 15:03
    Comment
    zu #12
    Dachte ich auch erst, aber Durchgeknallte passte dann nicht in die Reihe, wirkte trotz inklusiver Form auch nicht völlig pc.
    #14Author reverend (314585)  30 Sep 22, 15:06
    Comment

    Der einzige (!) Treffern, den Googel bietet, ist


    Lottogewinnerin (35) auf stürmischer, hoher See sucht Begegnungen (wei/mä/du). Schick mir sofort ein SOS. Antworte garantiert.


    Was mir sehr nach einem Scam klingt. Da ist wohl müßig zu überlegen, was am wahrscheinlichsten ist.

    #15Author Gibson (418762) 30 Sep 22, 15:15
    Comment

    Kein Scam - das ist die Anzeige, die ich meine; sie ist in gedruckter Form erschienen (ich hatte sie gekürzt).

    #16Author Oedipa (676921)  30 Sep 22, 15:19
    Comment

    Aber jemand, der im Lotto gewonnen hat, setzt doch nicht so eine Anzeige auf. Damit will man doch nur schlichte Gemüter anlocken, zu welchem Zweck auch immer. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das ernst ist. (Oder ist sie von dir ;-)?)

    #17Author Gibson (418762)  30 Sep 22, 15:25
    Comment

    35jährige suchen auch eher in Dating-Portalen als in Print-Medien. Vielleicht sollen ältere Männer gefischt werden, ihre Namen und Adressen?

    #18Author grinsessa (1265817) 30 Sep 22, 15:30
    Comment

    #18


    Aber ältere Männer fischt man doch nicht mit weimädu?! 😉

    #19Author karla13 (1364913)  30 Sep 22, 15:41
    Comment

    Mich erinnerts an Mo mah du von Haindling

    #20Author manni3 (305129) 30 Sep 22, 15:52
    Comment

    #20


    OT


    Das Lied (und Haindling) ist toll, aber für sone Berlinerin nbisschen schwer zu verstehen...


    Wie schon die Kommentatoren sagen:

    Olle Preisn soin'd Goschn hoidn -- Schleich de Saubreis und sog blos nix gega Boarische Buam!

    #21Author karla13 (1364913) 30 Sep 22, 16:13
    Comment

    Es ist einfach der Ausdruck im Betreff:

    wei/mä/du - Weib, mäh du als Gegenstück zu Mo mah du - Mann, mäh du ;-)

    #22Author manni3 (305129)  30 Sep 22, 16:29
    Comment
    Das ging doch los mit "Äbte mähn Heu", oder?
    #23Author reverend (314585) 30 Sep 22, 16:39
    Comment

    Das ist was anderes.

    Haindling singt: A Pata steht am Wies'nrand / Und hod a Sens'n in da Hand

    #24Author manni3 (305129) 30 Sep 22, 17:53
    Comment

    Nu.

    #25Author reverend (314585) 30 Sep 22, 18:07
    Comment

    Mo mah du hat der Buchner erfunden, um es irgendwie sinnvoll erscheinen zulassen. Eigentlich ist es ein tantrisches Mantra momadu.

    #26Author bluesky (236159) 30 Sep 22, 18:45
    Comment

    Ich vermute, es soll einfach "witzig" sein. Also wirklich "du" (s. #13), aber so in dem Sinne "ich suche DICH. Ja, genau DU bist gemeint."


    Aufmerksamkeit hat die Anzeige schon erregt, funktioniert also.

    #27Author Raudona (255425) 30 Sep 22, 19:10
    Comment

    Bei den sich überschlagenden Ratschlägen zum Senken des Wasserverbrauchs ("Waschlappenedikt") könnte es eine Kurzform für Duscher*in sein. 😁


    Wer hat den Mut, sich auf die Anzeige zu melden und beiläufig nachzufragen?

    #28Author Analphabet (1034545) 01 Oct 22, 00:43
    Comment

    #28


    🤣

    #29Author karla13 (1364913) 01 Oct 22, 01:13
    Comment

    #28: Seufz. Na ok, mach ich.

    Kann jemand einen Business Account mit Karte bereitstellen? Platin reicht wohl, soll ja nicht übertrieben wirken.

    Ach ja, und welcher Anteil der Millionen soll dann dahin fließen? 😉


    PS: Spesenabrechnung erübrigt sich hoffentlich. Sonst brauche ich halt noch die entsprechenden Formulare.

    #30Author reverend (314585) 01 Oct 22, 01:38
    Comment

    Vielleicht hat jemand auch nur etwas Handschriftliches oder Gescanntes falsch abgetippt und es soll eigentlich heißen


    wei/mä/div


    d.h. so wie heute in Stellenanzeigen getextet werden muss (dvi=divers, eine Person, die sich nicht mit weiblich oder männlich identifiziert)...

    #31Author Friedhelm D. (366844) 02 Oct 22, 00:44
    Comment

    wei/mä/div

    d.h. so wie heute in Stellenanzeigen getextet werden muss


    Hast du schon mal jemals irgendwo "wei" und "mä" gelesen? Ich nicht.


    Die ganze Anzeige ist völlig schräg und ich halte sie weiterhin für Scam.

    #32Author Gibson (418762) 02 Oct 22, 01:02
    Comment

    Völlig OT, aber wahr:


    "Wei" ist ein häufiger chinesischer Familienname, der auf das Königreich von Wei zurückgeht, das von 445 v.Chr. bis 556 n.Chr. existierte.


    Japanische Lesung: gi


    ; - )



    #33Author MiMo (236780) 02 Oct 22, 04:30
    Comment

    #31 → #2 😉


    (Ich vertrete diese Theorie ja auch, aber dank reverends uneigennützigem Angebot werden wir bald Genaueres wissen... Karte und Formulare stehen übrigens bereit.) 😀



    #32

    Lottogewinnerin (35) auf stürmischer, hoher See sucht Begegnungen (wei/mä/du). Schick mir sofort ein SOS. Antworte garantiert. (#15)

    Ich halte die Anzeige auch für total fishy. Sie ist zwar in Der ZEIT erschienen, der gesamte Text klingt aber mehr nach 'Ruf mich an! SOFORT!' (und dann klackert der Zähler der Telefonsexhotline oder wie man das nennt). Es werden ja auch 'Begegnungen' gesucht, auch eher untypisch fürs Zielpublikum.


    Antworte garantiert.

    Siehe weiter oben. Die LEO-Community wird auch dieses sprachliche Rätsel bald zufriedenstellend gelöst haben.

    #34Author karla13 (1364913) 02 Oct 22, 09:10
    Comment

    Mist, jetzt weiß ichs endlich. Leider habe ich schon an ZA 134392 geschrieben und will den Briefkasten dafür nicht aufbrechen.


    Das heißt natürlich weinerlich / mäkelig / dummdreist.

    Oder doch Weinkenner / Märchenprinz / Dukatenscheißer?

    Aber dann wärs ja großgeschrieben.

    Jedenfalls passe ich dann in beiden Fällen nicht zum gesuchten Profil. Lebt wohl, Millionen.


    Halt die Karte trotzdem noch fest, Karla, man weiß ja nie.

    #35Author reverend (314585) 02 Oct 22, 11:22
    Comment

    Anna Lyse sacht:


    Lottogewinnerin ist nicht gelogen, war aber nur ein Dreier für 10,90 Euro.


    (35) war leider ein Zahlendreher, das tatsächliche Alter ist 53.


    stürmische hohe See ist finanziell gemeint, d.h. "hoch verschuldet".


    Keine Aussagen zu eigenem Aussehen


    Im Klartext:


    "Potthässliche Schreckschraube sucht jemanden, den sie ausnehmen kann."


    Lass bloß die Finger davon, reverend!

    #36Author Analphabet (1034545)  02 Oct 22, 13:05
    Comment

    Re #36


    Anna Lyse sacht:

    😂


    (35) war leider ein Zahlendreher, das tatsächliche Alter ist 53.

    HALLO! Nichts gegen 53jährige Frauen!


    stürmische hohe See ist finanziell gemeint, d.h. "hoch verschuldet".

    Das hatte reverend ja auch schon vermutet: → Dukatenscheißer.


    "Potthässliche Schreckschraube sucht jemanden, den sie ausnehmen kann."

    Der Berliner sagt 'Schabracke' dazu, und MiMo hatte auch noch so ein schönes Wort im Angebot, das ich leider schon wieder vergessen habe.


    Lass bloß die Finger davon, reverend!

    Das ist jetzt leider zu spät. Die Antwort auf ZA 134392 ist schon längst im Kasten gewesen.

    Ah, ich sehe gerade: Die erste Kartenabbuchung ist bereits erfolgt. 50.000 Euro.

    reverend, hättste doch bloß nicht gleich in deiner "Bewerbung" die Prüfziffer mitgenannt...

    Tststs, und wir alle müssens ausbaden... Da heißt es jetzt, den Gürtel noch etwas enger zu schnallen...

    #37Author karla13 (1364913) 02 Oct 22, 13:45
    Comment

    #32 meine Aussage bezog sich natürlich auf Abkürzungen, welche die Absenderin sicherlich verwenden musste (wenn das mit den Millionen nur Rubel sind oder gar nicht stimmt). Oder werden Anzeigen in der Zeitung nicht mehr nach Anzahl Buchstaben bezahlt?

    #38Author Friedhelm D. (366844) 02 Oct 22, 15:09
    Comment

    #37: "MiMo hatte auch noch so ein schönes Wort im Angebot"


    Was meinst Du? "abgetakelte Fregatte", "alte Scharteke", "altes Schrapnell", "alte Schrulle"?


    (Ich möchte darauf hinweisen, dass ich diese Ausdrücke nicht aktiv verwende, nur gezwungenermaßen in Zitaten ... Nie würde ich eine ältere Dame als Scharteke, Schapnell oder Schrulle bezeichnen. "Fregatte" nur in Ausdrücken wie "ein flotte, schnittige Fregatte, die schnell und genau Kurs hält" ...)


    OT - Fußnote:

    Ich schmökere gerade in dem amüsanten Buch "Traumfrau werden" - Männer verführen von Rosita Nissen (Erstdruck 1987, weitere Auflage 1990); die Autorin ist inzwischen über 70 Jahre alt, aber ich würde keine der obigen Bezeichnungen für sie verwenden; sie ist eher eine schnittige Luxusjacht!



    #39Author MiMo (236780) 02 Oct 22, 15:16
    Comment

    Zu #39


    SCHARTEKE !!

    Das wars, danke MiMo.

    Hatte ich noch nie gehört, musste es erstmal nachschlagen und bin jetzt dank Wiki "schlauer":


    Eine Scharteke ist die abwertende Bezeichnung für ein altes, wertloses Schriftstück oder Buch. Die Bezeichnung kam im 16. Jahrhundert auf. Im 19. Jahrhundert bezeichnete man damit allgemein altes wertloses Gerät, schließlich stand das Wort abwertend für eine alte Frau.


    Der Übergang von Buch zu Frau hat mir gefallen.


    "alte Scharteke" wäre dann lt. Wikipedia redundant, oder, MiMo? 😉


    #40Author karla13 (1364913)  02 Oct 22, 16:28
    Comment

    #40


    Nicht redundant, sondern intensivierend wie "ein übler Schurke", "ein frommer / sanfter Engel", "eiskalt", "lammfromm", "ein uralter Greis" ...

    #41Author MiMo (236780) 02 Oct 22, 17:32
    Comment

    #40: Nicht redundant, sondern intensivierend....


    Pleonasmus (Fülle [des Ausdrucks]) nennen das die studierten Gräzist:innen...

    #42Author Achim Almschreck (1359109)  02 Oct 22, 23:19
    Sources

    Lottogewinnerin (35) auf stürmischer, hoher See sucht Begegnungen (wei/mä/du). Schick mir sofort ein SOS. Antworte garantiert.

    Comment

    OT: Apart from the (wei/mä/du), nobody questioned what this "SOS" is. Is it a typo for "SMS"? If she is really in trouble on a stormy sea, shouldn't she be sending an SOS, not hoping to get one? (Or does SOS mean something else?)

    #43Author Martin--cal (272273)  03 Oct 22, 05:50
    Comment

    SMS geht ja nicht, da es sich um die Funktion einer Leserkontaktvermittlung der Wochenzeitung "Die ZEIT" handelt. Es gibt also nur einen Inseratcode, mit dem man an die Zeitung schreibt. Dazu wird der eigentliche Brief in einem Umschlag verschlossen, der mit der Nummer beschriftet wird. Diesen Umschlag steckt man in einen zweiten und schickt dann das Ganze an die Abt. Leserdienste (oder so) der Zeitung/Zeitschrift. Die öffnen den äußeren Umschlag und sortieren den inneren in ein Postfach, dessen Inhalt dann ein- oder mehrmalig an den Auftraggeber versandt wird.


    SOS wird hier also kein Notruf sein, sondern ein "Share Of Selfies". 😉

    Alternativ wäre auch an einen Somalia-Schilling zu denken, aber dazu wäre eine Bankverbindung des Empfängers nötig. Außerdem ist die Summe eher eine Art Konto-"Ping". Letzter Kurs ist 1 SOS = 0,0018 EUR.

    #44Author reverend (314585) 03 Oct 22, 08:01
    Comment

    Re #43


    OT


    ... nobody questioned what this "SOS" is.

    Doch, hier ist eine, die sich das auch gefragt hat... Ich wollte die Frage aber gar nicht erst stellen, da mir der ganze Text unsinnig erscheint. [Wenn sie mit ihrem Bötchen auf hoher See ist, wie und wo sollen die weimädu Begegnungen denn stattfinden?]


    Ich hab es jedenfalls als SOS-Ruf gelesen und finde das auch unlogisch.

    #45Author karla13 (1364913)  03 Oct 22, 08:40
    Comment

    Aber für die Inserentin scheint es logisch zu sein, dass in Seenot die Retter SOS funken und nicht die Schiffbrüchigen.😂


    Da sieht man mal, was ein (kleiner) Lottogewinn im Hirn des Glückspilzes anrichten kann.

    #46Author Analphabet (1034545)  03 Oct 22, 11:55
    Comment

     nobody questioned what this "SOS" is.


    Ich habe es so verstanden: "ich bin ja reich (Lottogewinn), also wenn du Hilfe brauchst, melde dich". Das würde ja genau zu dem klassischen "Mein verstorbener Onkel will Ihnen 83 Millionen hinterlassen" Scam passen.


    Dass das nicht zur 'stürmischen See' ihrerseits passt, stört dabei wenig, weil die ganze Anzeige ja komplett seltsam ist.

    #47Author Gibson (418762) 03 Oct 22, 13:01
    Comment

    Noch eine Spekulation: Da hat sich jemand in der Anzeigenabteilung einen Spaß erlaubt, vielleicht in den späteren Stunden einer Betriebsfeier.


    Ist nicht soooo abwegig: Ich habe mal in einem Klatschblatt mit großem Bekanntschaftsanzeigenteil gearbeitet, da wurden gelegentlich Anzeigen gebastelt, um a) den Platz zu füllen und b) eine bestimmte Richtung anzustoßen.

    #48Author Raudona (255425) 03 Oct 22, 14:29
    Comment

    b) eine bestimmte Richtung anzustoßen


    Da wird jetzt wohl die unüberschaubare Zielgruppe glücksspielaffiner Schiffbrüchiger erschlossen. 😉

    #49Author Kapustiner (1229425) 03 Oct 22, 18:55
     
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