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    English missing

    den Sack zu machen / zumachen (Redewendung)

    Subject

    den Sack zu machen / zumachen (Redewendung)

    Sources
    • Wenn wir die letzten Änderungen gemacht haben ist das Projekt fast beendet. Beeil dich also, damit wir endlich den Sack zu machen können.
    • Ein paar Anmeldungen kommen morgen noch rein. Anschließend machen wir den Sack zu und starten mit dem Workshop.
    Comment

    Es gibt schon zwei, drei Threads, die ein bisschen dünn sind. Bester Vorschlag schien mir "wrap things up" … aber wrap-up ist doch auch die "Nachbereitung", oder? Das würde nicht stimmen.


    Dieser Thread hier (clinch the win / seal the win / put the game out of reach) bezieht sich nur auf die Wendung im Sport-Kontext. related discussion: den Sack zumachen

    Author pompelmo (475645) 04 Oct 22, 11:16
    Comment

    "zu machen" halte ich für grob falsch und nur "zumachen" für richtig.

    #1Author mordnilap (835133) 04 Oct 22, 11:21
    Comment

    ist doch egal, @mordnilap, ich wollte bloß, dass man den Thread mit beiden Schreibweisen findet

    #3Author pompelmo (475645) 04 Oct 22, 12:19
    Comment

    Zustimmung zu #1


    Zu #3


    Ich finde mordnilaps Hinweis nicht egal, sondern -- insbesondere für Deutschlernende -- wichtig. Es gibt nur eine richtige Schreibweise, und die lautet 'den Sack zumachen'. Nun steht leider eine -falsche- Variante im Fadentitel.


    Dein erster Satz ist falsch, dein zweiter richtig. Auch dort lautet das Verb 'zumachen'.

    #4Author karla13 (1364913) 04 Oct 22, 13:12
    Comment

    Ja, find ich super, dass ihr euch darum kümmert. Und habt ihr auch einen Vorschlag für die Englische Übersetzung?

    #5Author pompelmo (475645) 04 Oct 22, 13:14
    Comment

    Oh Gott, englisch ist hier natürlich ein Adjektiv, das hätte ich natürlich klein schreiben müssen. Sorry, liebe Deutschlernende, kommt nie wieder vor.

    #6Author pompelmo (475645) 04 Oct 22, 13:15
    Comment

    #5


    Nein, leider nicht.

    Ich wollte eben noch per Edit ergänzen, dass mein Beitrag OT ist, aber du warst zu schnell. 😉

    #7Author karla13 (1364913) 04 Oct 22, 13:18
    Comment

    Im ersten Satz ("Wenn wir die letzten Änderungen gemacht haben ist das Projekt fast beendet. Beeil dich also, damit wir endlich den Sack zu machen können.") denke ich an "so that we can get it over with" oder "get this thing done".


    Im zweiten Satz ("Ein paar Anmeldungen kommen morgen noch rein. Anschließend machen wir den Sack zu und starten mit dem Workshop.") vielleicht eher an "let's bag the existing applications" oder so. Da find ich die Verwendung des Sack-Spruchs aber irgendwie nicht ganz richtig.


    AWWDI 😉

    #8Author B.L.Z. Bubb (601295) 04 Oct 22, 13:20
    Comment

    put s.th. to bed, call it day


    fällt mir zu Bubb's Vorschlägen noch ein (und auch "wrap it up" kann passen).


    Hängt halt auch vom konkreten Satz ab - ich finde die Verwendung in den Beispielen im OP auch nicht ganz synonym.

    #9Author Gibson (418762) 04 Oct 22, 14:38
    Comment

    Zu #9


    ... ich finde die Verwendung in den Beispielen im OP auch nicht ganz synonym.

    Zustimmung


    put s.th. to bed, call it day

    Eine Verständnisfrage, Gibson: Heißt es nicht "call it a day"? Bitte um Erleuchtung.

    #10Author karla13 (1364913) 04 Oct 22, 15:29
    Comment

    #9 - "call it day" 

    Na, aber wenn schon, dann doch "call it a day"!

    .. wobei mir diese Wendung nicht wirklich zu passen scheint, denn das hieße ja nur so etwas wie "für heute/erstmal Schluss machen". Es wird damit deutlich, dass etwas ggf. eben noch nicht fertig ist, sondern dass man sich nur erst einmal einen Feierabend gönnt.

    Also Wendungen wie "Let's wrap things up." oder "Hurry up to get this/it done, get it over with" scheinen mir da passender.

    "put sth to bed" kenne ich gar nicht.

    #11Author RightSaidFred (1322814)  04 Oct 22, 15:32
    Comment

    Statt "put something to bed" kann man auch "get this thing done and dusted" sagen.

    #12Author B.L.Z. Bubb (601295) 04 Oct 22, 16:00
    Comment

    Klar, "call it a day", sorry.


    Wie gesagt - Kontext. Ich verbinde damit auch, dass man jetzt erst mal aufhört, aber ein späteres Weitermachen nicht ausgeschlossen ist. Aber auch im Deutschen würde ich: "Für heute reicht's mir. Ich will das nicht noch 2 Stunden diskutieren. Jetzt lass uns den Sack zumachen und was Essen gehen." durchaus nicht als völlig final verstehen.


    Allerdings ist der Satz nicht in meinen aktiven Wortschatz (ich fand ihn schon immer blöd), deshalb verstehe ich vielleicht die Nuance falsch.

    #13Author Gibson (418762) 04 Oct 22, 16:42
    Comment

    Ich verstehe den Satz als endgültig abschließen.

    In diesen Sack kommt weiter nichts mehr rein, was jetzt drin ist, reicht. Wir können ihn zumachen.

    #14Author manni3 (305129)  04 Oct 22, 16:46
    Comment

    Das ist auch mein bescheidenes Verständnis dieser Wendung.

    #15Author B.L.Z. Bubb (601295) 04 Oct 22, 16:49
    Comment

    Zustimmung zu #14, 15


    Zu 13

    Allerdings ist der Satz nicht in meinen aktiven Wortschatz (ich fand ihn schon immer blöd), deshalb verstehe ich vielleicht die Nuance falsch.

    Geht mir auch so. Geht Frauen vielleicht eher so als Männern, das Blödfinden.


    (Ich sage auch "das geht mir auf den Senkel" und nicht "das geht mir auf den Sack". Oder, wenn ich spitzfindig sein will, was eigentlich nie der Fall ist, sage ich: Das geht mir auf den nicht vorhandenen Sack.

    Aber vielleicht habe ich die Redewendung immer falsch verstanden, und der Sack gehört eigentlich dem Weihnachtsmann.)

    #16Author karla13 (1364913) 04 Oct 22, 17:05
    Suggestionwrap it up
    Comment

    Re OT: "wrap-up ist doch auch die "Nachbereitung", oder?" NO, "wrap it up" means that you've completed the task (or often, closed a deal.)

    #17Author Martin--cal (272273) 04 Oct 22, 17:06
    Comment

    Re #14, 15: Dann passt "call it a day" in der Tat nicht sonderlich gut.

    #18Author Gibson (418762) 04 Oct 22, 17:07
    Comment

    Ich kenne so einige Frauen, die stattdessen "das geht mir auf die Eierstöcke" sagen.


    Es dürfte durchaus ein Teil der männlichen Anatomie gemeint sein, da ein Synonym für "geht mir auf den Sack" ja "geht mir auf die Eier" ist.

    #19Author B.L.Z. Bubb (601295) 04 Oct 22, 17:07
    Comment

    Zu #19


    Ich kenne so einige Frauen, die stattdessen "das geht mir auf die Eierstöcke" sagen.

    Stimmt, igitt, das habe ich verdrängt.

    Mir gehts aufn Senkel, dabei bleibts..


    Es dürfte durchaus ein Teil der männlichen Anatomie gemeint sein, da ein Synonym für "geht mir auf den Sack" ja "geht mir auf die Eier" ist.

    Stimmt ja nochmal.

    #20Author karla13 (1364913) 04 Oct 22, 17:12
    Comment

    Ich sage auch "das geht mir auf den Senkel" und nicht "das geht mir auf den Sack".


    Dito, allerdings denke ich bei dem Sack in diesem OP an ein großes Stoffbehältnis, nicht Teile der Anatomie. Aber es klingt so gewollt zupackend und bodenständig, wird in meiner Erfahrung aber vorwiegend von Anzugträgern verwendet. Das ist dann immer etwas albern in meiner Wahrnehmung.

    #21Author Gibson (418762) 04 Oct 22, 17:12
    Comment

    Zu #21


    Jaja, das sind zwei unterschiedliche Säcke. 🙈


    #22Author karla13 (1364913) 04 Oct 22, 17:17
    Comment

    21 stimme ich auch zu 😉

    #23Author B.L.Z. Bubb (601295) 04 Oct 22, 17:18
    Comment

    #20 Mir gehts aufn Senkel, dabei bleibts..


    Hm ... ist "Senkel" womöglich eine Umschreibung für das, was, äh, vorm Sack rumhängt?


    Historisch hat das Wort wohl was mit "Senkblei" u. Ä. zu tun. Halt was Langes, Dünnes mit einem Gewicht untendran, was man versenken kann. Zum Beispiel auch eine Ankerkette.

    #24Author Kapustiner (1229425) 06 Oct 22, 16:07
    Comment

    #24


    Hm ... ist "Senkel" womöglich eine Umschreibung für das, was, äh, vorm Sack rumhängt?

    Das wäre allerdings fatal, da hätt ich mir ja immer selber ein Bein gestellt... 😀


    Historisch hat das Wort wohl was mit "Senkblei" u. Ä. zu tun. Halt was Langes, Dünnes mit einem Gewicht untendran, was man versenken kann. Zum Beispiel auch eine Ankerkette.

    Interessant! Ich hatte nie drüber nachgedacht. Für mich wars immer ein Schnürsenkel. Liegt doch nahe. Nicht.

    #25Author karla13 (1364913) 06 Oct 22, 16:23
    Comment

    #14

    Ja, Sack zumachen ist endgültig gemeint, gerade das bringt es zum Ausdruck.


    #16

    Ja, ich sehe tatsächlich immer den Nikolaus vor mir, wenn ich es sage/höre.

    Das Bild des Zuschnürens ist dann wohl tatsächlich am ehesten mit "wrap it up" ins Englische gerettet und trifft laut #17 die Sache sehr gut.


    #8

    "so that we can get it over with" oder "get this thing done" werde ich mir auch merken, danke!


    #10 und #12

    Für "put something to bed" und "get this thing done and dusted" fehlt mir als nicht-native-speaker eindeutig das Gefühl, welche Konnotationen da so möglicherweise mitschwingen …


    #18

    Dann ist "call it a day" wohl eher im Sinne von "Es für heute gut sein lassen", oder?

    #26Author pompelmo (475645) 06 Oct 22, 17:01
    Comment

    #27 Schlussstrich kenne ich ja weniger aus dem angegebenen Kontekt (Projekt, Arbeit …), sondern dass man über etwas nicht mehr länger debattieren möchte.


    (Berüchtigtes Beispiel die "Schlussstrich-Debatten", wenn Menschen meinen, man dürfe sich als Deutsche nicht länger wegen dieses Holocaust verrückt machen, da müsse man mal einen Schlussstrich ziehen.")

    #28Author pompelmo (475645) 06 Oct 22, 18:35
    Comment

    Dann ist "call it a day" wohl eher im Sinne von "Es für heute gut sein lassen", oder?


    Genau.

    #29Author Gibson (418762) 06 Oct 22, 18:53
    Comment

    #26 - Für "put something to bed" und "get this thing done and dusted" fehlt mir als nicht-native-speaker eindeutig das Gefühl, welche Konnotationen da so möglicherweise mitschwingen … 


    For me, the image for "put x to bed" is of a parent tucking their child into bed for night = final interaction, after which x is 'asleep'. For "done and dusted", I think of a carpenter finishing work on e.g. a piece of furniture and then dusting it off.


    Another phrase that you might encounter in this context is "put a bow on it". As with "wrap it up", think makes me think of preparing a gift for someone.

    #30Author covellite (520987) 07 Oct 22, 09:55
    Comment

    Bei "wrap it up" denke ich eher an den Ausdruck vom Film "it's a wrap", wenn eine Szene oder der ganze Film "im Kasten", also abgeschlossen, erledigt, fertig ist.


    Und "done and dusted" hat eine mir bekannte englische Angelegenheit gesagt, wenn sie meinte "eine Sache ist abgeschlossen/durch/fertig".


    A: WWDI 😉

    #31Author B.L.Z. Bubb (601295)  07 Oct 22, 09:58
    Comment

    Re #31


    OT


    Eine "Angelegenheit"?? Was isn das für 'ne Umschreibung? [grübel, grins]


    A: WWDI

    Oh, eine neue Schreibweise... Voll freitagskreativ, der Bubb...

    #32Author karla13 (1364913) 07 Oct 22, 10:47
    Comment

    Dreck. Angelegenheit = Anwältin. Da waren die Finger wieder schneller als das Hirn ...

    #33Author B.L.Z. Bubb (601295) 07 Oct 22, 11:20
    Comment

    #25 Schnürsenkel. Liegt doch nahe. Nicht.


    Ich hoffe, du lässt jetzt nicht deine komplette Schuhbatterie auf Klettverschluss umrüsten. 😉


    "Dit jeht mich voll uffe Klette, ey!"

    #34Author Kapustiner (1229425) 07 Oct 22, 14:45
    Comment

    Re #34


    "Dit jeht mich voll uffe Klette, ey!"


    🤣


    @Kapustiner, du kannst es nicht wissen, aber man nennt mich auch die Imelda Marcos Berlins -- natürlich nur, was den Schuhtick betrifft...

    Nein, ich war ganz konsequent, Umrüstung auf Klette lehne ich ab: Ich hab 100 Paar Sneakers in die Tonne gekloppt. Ade, ihr ganzen falschverstandenen Schnürsenkel.

    #35Author karla13 (1364913) 07 Oct 22, 19:40
    Comment

    Mit Säcken kenne ich mich halbwegs aus. Bin selber ein alter Sack. ;-)


    Aber die Redensart "den Sack zumachen" bezieht sich glasklar auf einen Sack, archätypisch aus Jute, wie ihn der Weihnachtsmann als Gabensack verwendet. Nicht auf einen Hodensack/Skrotum. Wie es zu diesem merkwürdigen Exkurs in die männliche Anatomie kommen konnte, möchte ich lieber nicht weiter beleuchten...


    #36Author Harald (dede) [de] (370386) 08 Oct 22, 01:03
    Comment

    ... Sack, archätypisch aus Jute, wie ihn der Weihnachtsmann als Gabensack verwendet. ... -- oder einen Kartoffelsack, wie sie früher im Herbst zum Einkellern dieser Erdfrucht in die Häuser geliefert worden waren ... oder die, in denen im Überseehafen Kaffee- und Kakaobohnen angeliefert wurden (bzw. noch werden, heute halt nicht einzeln, sondern containerweise) ...

    #37Author no me bré (700807)  08 Oct 22, 10:00
    Comment

    re #36


    Obwohl ich keiner bin und ich keinen habe, kenne ich mich mit alten Säcken auch halbwegs aus.


    Aber die Redensart "den Sack zumachen" bezieht sich glasklar auf einen Sack, archätypisch aus Jute, ...

    Das hat doch hier im Faden auch niemand in Frage gestellt!? Es ging hier bei der Begriffsbestimmung nur um die vorübergehende oder endgültige Art des Zumachens.


    Wie es zu diesem merkwürdigen Exkurs in die männliche Anatomie kommen konnte, möchte ich lieber nicht weiter beleuchten...

    Das brauchst du gar nicht zu beleuchten; das kannst du ganz einfach in ##16, 19-22 nachlesen, Da steht alles klar und deutlich drin. Es war ein kurzer Exkurs zu einem anderen Sack-Ausdruck.

    #38Author karla13 (1364913) 08 Oct 22, 16:11
    Comment

    #35 Ich hab 100 Paar Sneakers in die Tonne gekloppt. Ade, ihr ganzen falschverstandenen Schnürsenkel.


    Hättste halt die Senkel ohne Sneaker gekloppt. Slip-ons sind doch voll angesagt. Oder traut sich Frau von Welt mittlerweile ohne ein adrettes Schleifchen nicht mehr aus dem Haus? 😛


    Ich warte ja noch auf die Rückkehr der Affenschaukeln. Schöner Titel für einen Horrorfilm.

    #39Author Kapustiner (1229425) 08 Oct 22, 18:26
    Comment

    #36 Ich weiß, es ist pedantisch, aber:


    archetypisch

    #40Author Der Handelsmann (913179) 12 Oct 22, 11:44
    Comment

    Suzie Quatro hat gesungen: can the can.

    #41Author riffraff68 (854542) 12 Oct 22, 12:06
     
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