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  • Subject

    yard engine = Rangierlok?

    Sources

    Kann man das englische Wort "yard engine" mit "Rangierlok" übersetzen?


    Eine wörtliche Übersetzung wie etwa "Hofmaschine" wäre natürlich Quatsch.


    Die Google-Bildsuche liefert tatsächlich ein paar Rangierloks zu dem Ausdruck.

    Comment

    Textbeispiel: After the engineer who was operating the yard engine had witnessed Tom's 55-foot fall, he at once sounded the alarm.


    Das ganze fand auf einer "saw mill", d.h. einem Sägewerk, statt. Es würde inhaltlich also wohl passen.


    Allerdings hat Leo bereits andere Begriffe für "Rangierlok" gespeichert.

    AuthorTom.de (352572) 08 Feb 23, 10:16
    Comment

    Passt schon. Ich würde allerdings den Begriff Werkslok vorziehen, da es sich ja wohl um eine Lokomotive handelt, die nur auf dem Werksgelände eingesetzt wird.

    #1Author ghost_4 (1278168) 08 Feb 23, 10:28
    Comment

    Ja, "Werkslok" passt zu einer Lok, die ausschließlich auf dem Firmengelände genutzt wird ...

    #2Author no me bré (700807) 08 Feb 23, 10:41
    Sources

    Yard - A system of tracks other than main tracks and sidings. A yard is used for making up trains, for storing cars, and for other purposes.

    Yard Engine - An engine being used in yard service.

    https://www.csx.com/index.cfm/about-us/compan...


    Many yards are located at strategic points on a main line.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Rail_yard


    Eine Werksbahn oder Werkbahn ist eine auf einem Werksgelände (beispielsweise Fabrik- oder Bergbaugelände) befindliche Eisenbahn, die zur Erfüllung eines internen Eisenbahnverkehrs und gegebenenfalls auch als Anschlussbahn dient.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Werksbahn

    Comment

    I'm not sure a Werkslok is the same thing? A yard engine seems to be used around main-line railways rather than on closed-off, private sytems.


    (edit: Oh, now I see the bit about the saw mill. Forget my comment :)

    #3Author CM2DD (236324)  08 Feb 23, 10:47
    Comment

    @CM2DD: Hier wird nicht vergessen, sondern sich höflich bedankt für die Mühe! 😉

    #4AuthorTom.de (352572) 08 Feb 23, 10:54
    Comment

    Maybe someone else will find it useful :D

    (Looked it up, and am glad to see that Tom made a full recovery.)

    #5Author CM2DD (236324) 08 Feb 23, 11:08
    Comment

    Wiki gibt als Pendant zu Werk(s)bahn: https://en.wikipedia.org/wiki/Industrial_railway.


    Eine Werksbahnlok kann auch für Strecken außerhalb des Werksgeländes zugelassen sein.


    Der OP ist nicht eindeutig. Das Sägewerk kann eine eigene Werksbahn haben oder auch nicht (ich denke mal, es wäre eher untypisch). Rangierlok ist der allgemeine Begriff, damit liegt man nicht falsch.

    #6Author mbshu (874725)  08 Feb 23, 11:42
    Comment

    "Werkslok" müsste schon passen, denn:


    Man findet über den Textauszug in #0 heraus, dass es um eine "mill" in Portland, Oregon geht, genauer gesagt in den Städtchen "Palmer" und "Bridal Veil". Und dazu findet man das hier:


    "Trees, many of them of tremendous diameter and height, thickly stud the mountain side. These trees are felled and cut into logs in the ordinary manner of these Wewstern lumbering forests, after which donkey engines, mounted upon heavy sleighs made purposely for them, gather the product in from all directions. Long cables are employed for this purpose, and they can strip an acre or two of saw logs at a single setting. This process is called "yarding", and when a section has been cleared the donkey and sleigh are moved, by using the cables, to another place. "Bull" donkeys of greater strength than "yarding" donkeys, with their endless cables, haul the logs from the "yard" to a logging railroad, and this latter delivers them at the mill. The "bull" donkeys use a skid road, but the railroad, upon which is run a powerful Baldwin locomotive, is constructed much the same as any other railroad, only it has no cars in its equipment. The logs, rounded (or "sniped") at one end, are drawn over the ties, one trailing after the other -- a string of them half a mile long, sometimes -- and their passing over them does not seem to injure the ties in the least degree."


    http://columbiariverimages.com/Regions/Places...


    #7Author Jalapeño (236154) 08 Feb 23, 11:51
    Comment

    @mbshu: Ja, sehe ich auch so, die "yard engine" spielt in der Geschichte eine Nebenrolle, daher ist wissenschaftliche Genauigkeit nicht gefordert. Ich stelle mir eine werkseigene Rangierlok vor, mit der ankommende oder gelagerte Baumstämme irgendwie hin- und hertransportiert werden, und da saß eben der Lokführer ("engineer") drin und beobachtete zufällig Toms Sturz (55 feet = mindestens 15 m) und konnte so die gesamte Belegschaft des Sägewerks alarmieren, um seine Leiche zu suchen.

    #8AuthorTom.de (352572) 08 Feb 23, 11:59
    SuggestionWerkslok
    Comment
    ... hier kommt noch eine (unmaßgebliche) Stimme für die "Werkslok"...
    Rangierloks sind im Eisenbahnjargon "vorbelastet" als zuständig für das Rangieren von Waggons.
    Hier hingegen scheinen eben keine Waggons rumzuschieben zu sein (s. #7), sondern diese Maschine wird (wenngleich evtl. tauglich zum Rangieren) nur als mechanisiertes Pendant zum Rückepferd (Edith nennt das "logging horse") verwendet...
    Bin halt immer noch eisenbahnaffin,
    HTH
    #9Author weißnix (236288)  08 Feb 23, 12:53
    SuggestionGüterzuglok
    Comment

    Ich habe mal ein wenig recherchiert.

    Yard Engine ist nichts anderes als eine Güterzuglok bestehend aus 2 Einheiten.

    Drauf gekommen bin ich als mir dieses Video dazu angesehen habe:

    https://www.youtube.com/watch?v=1ejC2Nd7or8


    Die in dem Video dargestellte dieselelektrische Lok ist hier zu finden:

    https://en.wikipedia.org/wiki/EMD_GP40-2


    Einsatz ist der Gütertransport in den Weiten Kanadas, USA und Brasilien.

    Die verwendeten Trassen sind meist Eigentum der Transportgesellschaften, wie Alaska Railroad oder Conrail, was ja nichts mit einer Betriebslok oder Werkslok gemeinsam hat.


    CM2DD lag also schon richtig.

    #10Author buttermaker (826321)  08 Feb 23, 17:19
    Comment

    Buttermaker, ich denke Du hast das Video falsch gedeutet. Dieses Video will zeigen, welche Loks in Yards zum Einsatz kommen können:

    (Nicht nur die typischen, relativ kleinen Rangierloks (en:switcher), sondern auch) jene monströsen 2-Teiler, die man als "mother and slag" bezeichnet. Hier (also beim Einsatz im Yard) werden sie ferngesteuert und der Zugführer trägt die Fernbedienung vor seiner Brust. Gelbe Rundumleuchten auf der Lok zeigen an, dass der Zugführer womöglich nicht in der Lok sitzt, sondern daneben im Gleisbett steht.


    (Die Gründe, warum man überhaupt solche Kombinationen baut, und warum ein großer Teil der Slag-Einheit einfach nur aus Betongewichten besteht, mögen interessant sein... Aber ich will nicht weiter darauf eingehen. Sie haben nichts zu diesem Übersetzungsproblem beizutragen.)

    #11Author Harald (dede) [de] (370386)  09 Feb 23, 09:12
    Comment

    @Harald Genau diese Assoziationen, dass eine Werkslok doch eher klein ist, hat mich dazu veranlasst auf den mehr allgmeineren Begriff Güterzuglokomotive auszuweichen. In den USA ist eben alles eine Spur grösser und die Strecken und Züge sind länger.

    #12Author buttermaker (826321) 09 Feb 23, 10:02
    Comment

    Hier gibt es Bilder der Lok. Eine "Güterzuglokomotive" ist das für mich nicht, ich bin aber auch kein Eisenbahner.


    https://wyeastblog.org/2012/01/15/proposal-br...


    Weitere Bilder über die Bildersuche mit "Bridal veil" und "lumber":


    https://www.google.com/search?q=%22bridal+vei...


    Einfach nur "Lok" reicht für diesen Text sowieso aus, in dem geht es ja nicht um Eisenbahnfachsimpeleien, sondern darum, wie der Verunglückte durch ein "göttliches Wunder" den Unfall überlebt hat, erkannt hat, dass es böse, böse, böse ist, die falschen Bücher zu lesen, und dass er fürderhin durch das Land ziehen und andere bekehren muss.


    "he had become an infidel early in his life from reading books in his uncle’s library which included the works of Voltair, Thomas Paine and Robert G. Ingersoll. His experience in the nether world instantly showed him the falsity of the philosophies of these notorious adocates of agnosticism and infidelity. In the brief time Tom spent there, he saw that the spirit of man exists after death of the body and he that rejects Christ must spend eternity elsewhere than with Him."


    Edith: Mehr darüber, was "yard" hier heißt, steht übrigens in meiner #7. Es geht nicht um einen "rail yard".

    #13Author Jalapeño (236154)  09 Feb 23, 10:31
    Comment

    ... Genau diese Assoziationen, dass eine Werkslok doch eher klein ist, ... -- Hmmm ... hängt das nicht eher von der Größe des Werks ab, bzw. vom Gewicht und der Strecke der auf dem Werksgelände zu transportierenden Güter ? Ein Stahlwerk oder eine Autofabrik brauchen sicherlich - nicht nur leistungsmäßig - größere Werksloks als z.B. ein Sägewerk oder eine Getreidemühle ...

    #14Author no me bré (700807) 09 Feb 23, 10:35
    Comment

    Das Wesen einer "yard engine" sehe ich wie #1 darin, dass sie nicht in der Landschaft herumfährt wie eine Güterzuglokomotive. Über die Größe des Triebfahrzeugs sagt der Ausdruck nichts aus.

    #15AuthorRominara (1294573) 09 Feb 23, 12:54
    Sources

     

    Comment

    #14 "hängt das nicht eher von der Größe des Werks ab, bzw." ?


    Nicht wirklich. Reales Beispiel aus meiner Stadt:


    Ein Drahtwalzwerk mit mehreren Fertigungsstraßen, jeweils in einer (mehrschiffigen) Halle. Die Bundesbahn liefert einen Zug mit Halbzeug, den "Knüppeln" (10 cm im Quadrat, 6-10 m lang) auf ein Abstellgleis. Die Werksbahn koppelt je nach Bedarf Segmente von ca. 3-6 Waggons ab und schiebt sie in das Ein- und Ausgangshallenschiff der jeweiligen Walzstraße direkt unter die Kranbahn. Auf dem Gleis daneben werden parallel die fertigen Coils (z.B. ca. Wickel von ca. 1 km rundem Draht von 8 mm) auf leere Waggons geladen. Ist ein Zugsegment beladen, wird das Zugsegment zu einem anderen Abstellgleis gebracht. So entsteht dort segmentweise der Zug, den die "Die Bahn" abholen kann.


    Das Anforderungsprofil für Loks einer Werksbahn ist also ähnlich zu dem in vielen (nicht allen) Rangierbahnhöfen. und unterscheidet sich deutlich vom Profil für Loks im Fernverkehr. Deshalb ist "Rangierlok" tatsächlich ein Begriff mit konkretem (auch konstruktiv-technischem) Inhalt.


    (@#15: Das gilt natürlich auch für "yard engines", wenn man dem Dictionary folgt, das schon in #3 verlinkt und zitiert wurde. "Yard Engine: An engine being used in yard service.")

    #16Author Harald (dede) [de] (370386)  09 Feb 23, 16:53
     
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