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  • Betreff

    Deckungsbeitrag (DB)

    [Wirtsch.]
    Quellen
    http://www.steuernetz.de/controllerlex/d2.html

    Deckungsbeitragsrechnung


    Die Deckungsbeitragsrechnung ist das Instrument zur Planung und Steuerung des Unternehmens zum Gewinnziel hin mit der Doppelaufgabe:

    Entscheidungen in ihrer Auswirkung auf den Gewinn besser beurteilen zu helfen (Decision Accounting), Ziele in Zahlen zur Leistungsbeurteilung von Führungskräften zu formulieren (Responsibility Accounting).

    Deckungsbeitragsrechnung ist die Verknüpfung von marktorientierter Denkweise mit betrieblichen Mengen und Werten; sie fördert das Denken vom Kunden her. Die Aussageform der gut ausgebauten Deckungsbeitragsrechnung macht Marktplanung sowie technische und organisatorische Strukturen daraufhin transparent, ob sie insgesamt zum Ergebnisziel führen.

    Baut man eine stufenweise Deckungsbeitragsrechnung, so sind die drei Kernstufen erst einmal der Deckungsbeitrag I nach Ansatz der Produktkosten, abgezogen vom Nettoerlös. Dieser Deckungsbeitrag dient z.B. zur Beurteilung von Sortimentsprioritäten je nach Engpaßlage; für Entscheidungen zu Eigenfertigung oder Fremdbezug; für Beurteilung von Verkaufspreisentscheidungen in ihrer Auswirkung auf das Deckungsbeitragsvolumen (ISO-Deckungsbeitragskurve).

    Da vom Deckungsbeitrag I her zu begründen ist in der Servicerolle des Controllers gegenüber dem Verkauf/Marketing, welches Produkt im Salesmix vom Ergebnis her am meisten förderungswürdig ist, ergibt sich daraus, daß nach dem Deckungsbeitrag I die Kosten jener Maßnahmen folgen müssen, die der Verkaufsförderung und Marktunterstützung des Produkts bei bestimmten Kunden in bestimmten Regionen dienen. Danach kommt der Deckungsbeitrag II als Zwischensumme. Ist der DB II negativ, so müssen die Marketingmaßnahmen überdacht werden - oder es handelt sich um ein Produkt in der Phase der Markteinführung. Dann ist das Bild der Deckungsbeitragsrechnung auf eine Mehrjahresplanung auszulegen.

    Logisch folgt daraus - in Anlehnung an das Stichwort Profit Center - dass nach dem Deckungsbeitrag II die Strukturkosten der Marktbearbeitung zu folgen hätten. Es handelt sich um die organisatorischen Einheiten der Sparten, Niederlassungen, vertriebswegzuständigen Managers im Vertrieb oder der Key Account Manager. Es ergibt sich auch, daß die Strukturkosten nach dem Deckungsbeitrag II desto längerfristig zu gestalten sind, je tiefer sie in der Ergebnisrechnung drinstehen. Bei den Promotionmaßnahmen, wie z.B. Werbekostenzuschüsse, Eintrittsgelder, Sponsoring, kann man schneller entscheidungsverändernd handeln als bei jenen Sachverhalten, die durch Personalentscheidungen oder die Einrichtung von Niederlassungen gebunden sind.

    Daraus ergibt sich auch, daß die Inhalte der Deckungsbeitragsstufen umsortierbar zu gestalten sind im Sinn mehrdimensionaler Deckungsbeitragsrechnungen. So kann die stufenweise DB-Rechnung auch angeordnet sein je Region, je Vertriebsweg oder je Kunde (vgl. Kundendeckungsbeitragsrechnung).
    Verfasservictorians (337355) 08 Aug. 07, 14:42
    Kommentar
    Vielleicht hilft dir das weiter: http://canales.elcomerciodigital.com/empresa/...
    #1Verfassersani27 (237382) 08 Aug. 07, 16:51
    VorschlagDeckungsbeitrag
    Kommentar
    índice de cobertura
    #2Verfassermistermanuelklein (377086) 14 Jan. 09, 12:06
    Vorschlagcontribución
    Quellen
    ventas - costes variables = contribución - costes fijos = margen bruto

    Quelle: Control de la Gestión empresarial, 2003
    #3Verfasserlalobita04 Mai 09, 17:53
     
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