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  • Betreff

    indefinido von ir / ser

    Quellen
    Hola,

    Kenn jemand den historischen/linguistischen Hintergrund der Tatsache, dass 'ser' und 'ir' im indefinido identisch sind?

    Saludines!
    Verfasser Sage N. Fer Get K.S.C. (382314) 22 Jan. 08, 15:00
    Vorschlagser - ir
    Quellen
    hast du vielleicht ein Beispiel?
    #1VerfasserNeo22 Jan. 08, 15:12
    Quellen
    Pretérito perfecto simple (Indefinido) fui
    fuiste
    fue
    fuimos
    fuisteis
    fueron
    Kommentar
    @Neo
    dies gilt für ser und für ir
    #2Verfasser Fresa Suiza (326718) 22 Jan. 08, 15:29
    Vorschlagser - ir
    Quellen
    was denn für ein Beispiel?
    ...halt die ganzen Indefinido-Formen:

    fui
    fuiste
    fue
    fuimos
    fuisteis
    fueron

    ...ich bin neugierig, ob das im lat. auch so ist (IMO nicht), oder wo's sonst her kommt...

    Danke!
    #3Verfasser Sage N. Fer Get K.S.C. (382314) 22 Jan. 08, 15:30
    Kommentar
    ...yes! ..velech chasch du mer hälfe? :)
    #4Verfasser Sage N. Fer Get K.S.C. (382314) 22 Jan. 08, 15:31
    Kommentar
    Sorry, kei aahnig, linguistik isch nöd eso mis Ding
    #5Verfasser Fresa Suiza (326718) 22 Jan. 08, 15:33
    Vorschlagtja das wird schwierig
    Quellen
    ehrlich gesagt das ist eine sehr sehr schwere frage, warum heist die sonne "die sonne und nicht "der sonne" ? das wusste sogar gohete oder martin luter nicht, sie haben wahrseinlich auch wörter, artikeln und präpositionen nach gefühl eingesetzt und wurden dann als standard aufgenommen :D also nicht fragen warum das ist wie es ist, das bringt eucht nicht weiter, viel besser als verstehen ist die anwendung :D
    #6Verfasserstromberg22 Jan. 08, 15:41
    Quellen
    Kommentar
    Hier wird es ein bisschen erklärt. Ob das hilft?
    #7Verfasser picarolet (347031) 22 Jan. 08, 15:48
    Kommentar
    Im Lateinischen verlaufen beide Konjugationen schön getrennt.
    http://www.mbradtke.de/gr007.htm
    #8VerfasserFederico (260052) 22 Jan. 08, 16:17
    Kommentar
    @stromberg:
    das ist auf keinen Fall das Gleiche... eine Vergleichbare Frage zum Deutschen wäre: "Wieso bezeichnet der Begriff 'Bank' sowohl die Sitzgelegenheit als auch das Kreditinstitut?" und darauf gibt's eine eindeutige Antwort. ..und ausserdem wüsst ich nicht, was Martin Luther mit Sprache zu tun hat...
    danke trotzdem für deine Mühe

    @picarolet:
    ..da wird, soweit ich das gesehen hab, nur gesagt, dass diese verben mehrere Stämme haben, aber nicht, wieso die beiden (im 2. stamm) gleich sind..
    Aber ich geh's nochmals ein bisschen genauer durch, mein spanisch ist nicht sehr gut...
    Dank dir vielmals!!

    #9Verfasser Sage N. Fer Get K.S.C. (382314) 22 Jan. 08, 16:19
    Kommentar
    @den Verfasser von #9 mit dem unaussprechlichen Nick:
    Martin Luther hat immerhin soviel mit der deutschen Sprache zu tun, als dass er mit seiner Bibelübersetzung die Grundlage für das gelegt hat, was heute als die (hoch)deutsche Sprache gilt.
    (Für en Schwizer isch das natürli nit sehr überzüügend, un ich weiß nöd, öb mer öbbe öbbis gliichs vom Zwingli säge chönnti ....)
    #10VerfasserFederico (260052) 22 Jan. 08, 16:27
    Quellen
    Kommentar
    Die Neugier steht immer an erster Stelle eines Problems, das gelöst werden will. Galileo Galilei
    #11Verfasser Doktor Faustus (397365) 22 Jan. 08, 16:30
    Kommentar
    Jahrhunderte lang vor Luter standen schon die Gedichte der Minnesänger und die Sprüche Meister Eckharts als Grundlage der deutschen Sprache.

    @picarolet
    Danke! Ganz toller link!
    #12Verfasser Doktor Faustus (397365) 22 Jan. 08, 16:41
    Kommentar
    @Frederico
    so hab ich das nicht gesehen... hab auch nicht gewusst, dass seine Überstzung relevant war für die heutige Sprache...
    ...Ich war der Meinung, dass das Älteste, wovon man heute noch behaupten kann, dass es einigermassen Gültigkeit hat, das Grimm-Wörterbuch ist...
    wieauchimmer :)

    @Heinrich :)
    ..schöner Nick!
    Danke vielmals für die Links.. hab mir sie ausgedruckt und schau es mir im Zug auf dem Nachhauseweg* mal an..



    *Nachhauseweg: kann man das so schreiben? :) kommt mir irgendwie spanisch (:-)) vor...

    Gruss
    #13Verfasser Sage N. Fer Get K.S.C. (382314) 22 Jan. 08, 16:47
    Kommentar
    achja..

    @Federico:
    sauberes Züridütsch!! würd dir den Schweizer glatt abkaufen! :)
    #14Verfasser Sage N. Fer Get K.S.C. (382314) 22 Jan. 08, 16:55
    Kommentar
    @ Doktor Faustus
    Natürlich gab es schon deutsche Sprachzeugnisse von höchstem Wert vor Luther. Aber er hatte mit seiner Bibelübersetzung großen Einfluss auf die weitere Entwicklung.
    http://iq.lycos.de/qa/show/39564/Wie+hat+Mart...
    #15VerfasserFederico (260052) 22 Jan. 08, 17:03
    Kommentar
    @Frederico:
    ..ist doch egal..
    irgendwie logisch, dass jeder, der etwas aufschreibt, das Schreiben seiner Nachwelt beeinflusst... trotzdem finde ich nicht, dass es in Bezug auf Literatur und Sprache gerechtfertigt ist, Goethe und Luther in einem Atemzug zu nennen. Das ist, als nannte man im Bezug auf Physik Einstein und Goethe (um den wieder drin zu haben :) )

    @Faust
    Ich bin nun zu Hause angekommen und hab beide dox gelesen. Das eine von diesem Joel Rini ist sehr auschlussreich. Steht auch noch anderes Interessantes drin.
    Danke nochmal vielmals!!


    hier ist noch der ser-ir-auszug für alle:

    Why do ser and ir have the same form in the preterite? First, it is really the perfect conjugation of the Latin verb esse which came to be used for both ser and ir in Spanish. In Spoken Latin, the preposition in (> Sp. en) used with a location signified «movement toward». Also, ser and estar did not have the same restrictions in Old Spanish that they do in Modern Spanish and consequently ser occurred at times where one might expect estar. Thus fuerunt in campum = «they were (moving/in route) toward the country», e. g., eventually came to mean «they went to the country», and this paradigm eventually became associated with the infinitive ir «to go».



    Gruss

    #16Verfasser Sage N. Fer Get K.S.C. (382314) 22 Jan. 08, 18:10
     
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