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  • Subject

    racial or ethnic origin

    [law]
    Sources
    "The reference to “sensitive information” is to the various categories of sensitive personal information identified by applicable privacy legislation as requiring special treatment, including in some circumstances the need to obtain explicit consent. These categories comprise personal information about *racial or ethnic origin*, political opinions, religious or other similar beliefs, trade union membership, physical or mental health, sexual life or criminal record."
    Comment
    Aus der Datenschutzbestimmung eines US-Unternehmens. Hat jemand einen Vorschlag, wie man zumindest "racial" politisch korrekt ins Deutsche übertragen kann? Die ethnische Herkunft finde ich ganz in Ordnung, aber ich bin im Zweifel, ob es eine zusätzliche Entsprechung für "racial" gibt. Was meint ihr?
    AuthorMisselio (439051) 14 Dec 09, 16:40
    SuggestionRasse oder ethnische Herkunft
    Comment
    Auch wenn das Wort "Rasse" im Deutschen hier natürlich einen negativen Beiklang hat, wird es dennoch verwendet. Zum Beispiel ganz offziell im deutschen Antidiskrimierungsgesetz (AGG)

    http://de.wikipedia.org/wiki/Allgemeines_Glei...
    Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz verbietet Benachteiligungen nur, soweit sie an eines der folgenden personenbezogenen Merkmale anknüpfen:
    * Rasse und ethnische Herkunft,


    http://bundesrecht.juris.de/agg/__1.html
    § 1 AGG
    Ziel des Gesetzes ist, Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen.
    #1Authormad (239053) 14 Dec 09, 16:44
    Comment
    Die Amerikaner haben noch solche Rassenthoretischen Relikte in der Sprache, man hört z.b. auch immer noch "the fugitive is a 20 y/o caucasian male" und solches, aber das ist ja auf keinen Fall anstössig gemeint. Ich würde 'racial' aber nicht ins Deutsche übersetzen, das kommt garantiert nicht gut raus..

    Ich denke, mit 'ethnische Herkunft' deckst du 'racial or ethnic origin' sehr gut ab..
    #2AuthorSage N. Fer Get K.S.C. (382314) 14 Dec 09, 16:47
    Comment
    #3Authorenigma14 Dec 09, 16:48
    Comment
    OK, die Deutschen haben's also auch noch in den Rechtstexten drin :-)

    Ich würde das aber nicht schreiben - so etwas wie menschliche Rassen gibt es nicht, oder nur eine, da alle anderen schon lange ausgestorben sind..

    Und es wundert mich schon ein wenig, dass dieses AAG dieses Jahr revidiert worden sein soll und dies niemand umformuliert hat...
    #4AuthorSage N. Fer Get K.S.C. (382314) 14 Dec 09, 16:50
    Comment
    In dem von mir oben angegebenen Link wird's erklärt!
    Demnach sollte es drin bleiben.
    #5Authorenigma14 Dec 09, 16:56
    Sources
    Es gibt nur eine menschliche Rasse. Die EU benutzt den Begriff nur, um ein Signal gegen Rassismus zu setzen . Das AGG verwendet die Formulierung „aus Gründen der Rasse“. Damit soll klargestellt werden, daß Diskriminierte sich nicht auf die Zugehörigkeit zu einer „Rasse“ berufen müssen. Es reicht, wenn der Täter diskriminiert, weil er glaubt, das Opfer gehöre einer vermeintlichen „Rasse“ an.
    Comment
    Wieso sollte es demnach drin bleiben? Diese Erklärung ist komplett aus den Fingern gesaugt - Bullshit - und höchstwahrscheinlich auf den Hinweis von einem Menschenrechtler oder Anthropologen hin entstanden.
    Die Juristen, die den Gesetzestext verfassen, meinen es ja nicht böse, aber sie sind schon zu lange Roboter und haben ihre rechte Hirnhälft schon vor zu langer Zeit verloren, als dass ihnen solche soft issues auffallen würden.




    #6AuthorSage N. Fer Get K.S.C. (382314) 14 Dec 09, 17:02
    Comment
    Danke allerseits für eure Kommentare! "Rasse oder ethnische Herkunft" wie zuerst genannt gibt es tatsächlich noch erstaunlich oft als feststehende Formulierung in vergleichbaren Texten. Mal sehen, was ich daraus mache. Denkanstöße gibt es ja jetzt dank euch zu Genüge.
    #7AuthorMisselio (439051) 15 Dec 09, 10:39
    Comment
    Bin kein Jurist und kenne nicht alle Texte der deutschen Gesetzbücher, aber die Beispiele aus #1 scheinen mir den Begriff "Rasse" im Deutschen nur im direkten Kontext mit "Benachteiligungen (aufgrund der Rasse)" zuzulassen.

    Alles andere wird im Deutschen ziemlich böse und keinesfalls politisch korrekt rüberkommen.

    Amerikaner sind da unbefangener im Umgang damit - aus welchen Gründen auch immer (ihre Geschichte im Umgang mit Rassenfragen ist ja so unbelastet nun auch nicht). Man findet zuhauf Statistiken, die anscheinend völlig neutral und wertfrei die Bewohner von Städten etc. nach ihren Rassen sortieren.

    Ich behaupte mal: Sowas lässt sich nicht politisch korrekt ins Deutsche übersetzen.
    Wenn es Dir darauf ankommt, die Wertfreiheit drinzubehalten, dann beschränk Dich am besten auf die "ethnische Herkunft". Die sagt ja letzten Endes auch nichts anderes aus - ist sowieso gewissermaßen doppelt gemoppelt.
    #8AuthorCalifornia81 (642214) 15 Dec 09, 11:19
    Comment
    Unabhängig davon, ob es menschliche Rassen gibt, gibt es jedenfalls Menschen, die dieser Threorie nachhängen, und tatsächlich aus diesen vermeintlichen Gründen diskriminieren.

    Wenn das zugegeben umstrittene Wort aus den Gesetzestexten getilgt würde, müsste es über die zugehörigen Kommentare doch wieder herein. Weil es Rassismus eben doch noch gibt. Auch, wenn das eigentlich niemandem gefällt. Die Erscheinung ist da, also brauchen wir auch noch das Wort, das die Erscheinung bezeichnet.

    Man bringt es nicht aus der Welt, indem man sich geistig dagegen versperrt, und das Wort zum Unwort macht. In diesem Kontext müssen wir es eben in den Mund nehmen, um den Inhalt dahinter zu verdammen und zu ächten.
    #9AuthorHarald (dede) [de] (370386) 15 Dec 09, 13:06
    Comment
    #9 Du bestätigst - vermutlich unbeabsichtigt - nur das, was ich in #8 gesagt habe:

    die Beispiele aus #1 scheinen mir den Begriff "Rasse" im Deutschen nur im direkten Kontext mit "Benachteiligungen (aufgrund der Rasse)" zuzulassen.

    Sofern es um die Kritik und die Bekämpfung von Rassismus geht (oder um historische oder gesellschaftskritische Darstellungen desselben), wird man dieses Wort gebrauchen können und müssen.
    Aber eben nur da.

    Ich kann mir im Deutschen beim besten Willen kein Beispiel vorstellen, wo man diesen Begriff unbefangen und wertfrei in anderem Kontext als eben zu diesem einen Zweck benutzen könnte, ohne selber rassistisch rüberzukommen.
    #10AuthorCalifornia81 (642214) 15 Dec 09, 13:25
    Comment
    Wenn ich zur Erinnerung das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland zitieren dürfte.
    Artikel 3
    (3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.


    Rasse hin, Rasse her. Das BKA beschreibt Personen nach äußeren Merkmalen und Staatsangehörigkeit.
    http://www.bka.de/fahndung/personen/navperson...
    #11Authormessem (391864) 15 Dec 09, 15:39
    Comment
    Liebe Profi-Übersetzer, verzeiht mir die Frage... Müssen denn Übersetzungen den Wertmaßstäben einer Gesellschaft genügen und ggfs. "politisch korrekt" angepasst werden? Muss die Übersetzung nicht 1:1 erfolgen?

    Wenn die Bestimmungen für ein "deutsches Zielpublikum" gelten sollen, müssen dann auch andere Dinge im Text geändert werden? Darf der Übersetzer das "aus dem Lameng" machen?

    Es interessiert mich nur mal, das soll weder Kritik noch Zustimmung sein. Ich bin einfach neugierig.
    #12Authorkedi31 (394684) 15 Dec 09, 15:58
    Comment
    #11 Auch das GG wieder ein Beispiel für die Nennung nur im selben Atemzug mit Benachteiligungen.

    Und das BKA fragt für die Fahndungsliste wohl weniger nach political correctness als nach möglichst genauen Personenbeschreibungen... finde ich mit der hier angefragten Situation nicht vergleichbar.

    #12 Müssen denn Übersetzungen den Wertmaßstäben einer Gesellschaft genügen und ggfs. "politisch korrekt" angepasst werden? Muss die Übersetzung nicht 1:1 erfolgen?
    Bin zwar kein Profi-Übersetzer und insofern nicht ganz Zielgruppe Deiner Anfrage, habe aber genügend mit Übersetzungen zu tun, um mir trotzdem mal eine Antwort zu erlauben:

    Ganz einfach: Es gibt in den allermeisten Fällen keine 1:1-Übersetzung.

    Wenn Du hier "1:1" übersetzt, gemeint also Wort für Wort, dann hast Du sofort eine Wertung drin, die Du in der Kultur des Originals nicht drinhattest. Und schon ist es nicht mehr 1:1.

    Wenn Du noch mehr Beispiele brauchst, wo eine 1:1-Übersetzung falsche Wertungen, politische Unkorrektheiten, falsche Nuancen oder Untertöne reinbringt, dann guck einfach mal in - na ja, sagen wir mal: jeden beliebigen Thread dieses Forums... ;-)


    Und die andere Anfrage, die ich aus Deiner Frage herauszuhören meine, wäre wohl diese: "Wird es nicht inzwischen übertrieben mit der political correctness?"
    Meine persönliche Meinung dazu: Ja, es wird vielfach übertrieben. "Menschen mit Migrationshintergrund" sind schon eine ziemlich lächerliche Konstruktion.
    Aber es gibt bestimmte Bereiche, wo wir, u.a. aufgrund unserer Geschichte, uns einfach keine political uncorrectness erlauben können. Der vermeintlich unbefangene Gebrauch des Begriffs "Rasse" geht in Deutschland einfach nicht mehr, es sei denn, man hat nichts dagegen, sich selber in die rechte Ecke zu stellen.
    #13AuthorCalifornia81 (642214) 15 Dec 09, 16:32
    Comment
    Also, ich für meinen Teil, kenne und schätze z. B. Frauen mit Rasse ;-)
    (Jau, das Wort funktioniert noch ;-)
    #14Authormad (239053) 15 Dec 09, 18:41
    Comment
    #14 Du Scherzkeks... ;-)
    #15AuthorCalifornia81 (642214) 15 Dec 09, 21:55
    Comment
    Wenn die Bestimmungen für ein "deutsches Zielpublikum" gelten sollen, müssen dann auch andere Dinge im Text geändert werden? Darf der Übersetzer das "aus dem Lameng" machen?

    Ganz sicher nicht "aus dem Lameng".

    Unwidersprechbares Primärziel einer Übersetzung: Das Ergebnis soll das wiedergeben, was der Autor des Originals selber in der Zielsprache gesagt/geschrieben hätte, wenn er der Zielsprache mächtig gewesen wäre.

    Leider führt die Regel eher selten ganz zwingend zu eindeutigen Ergebnissen. Im konkreten Fall ist der Begriff "Rasse" im Kulturkreis der Zielsprache stark belastet. Wer ihn benutzt, macht sich mit zusammen mit dem Vokabular der Rassisten auch deren Gedankenwelt in gewisser Weise zu Eigen.

    Ich habe mir auf der Seite des Institut für Menschenrechte ein Dokument mit diesem Untertitel ergoogelt:
    Zur Problematik des Begriffs „Rasse“ in der Gesetzgebung

    Darin wird der Vorschlag gemacht, Formulierungen wie "aus Gründen der Rasse" durch Formulierungen der Art "aus rassistischen Gründen" zu ersetzen. (Dieses Papier zielt auch gleich mit auf internationale Verträge und macht den analogen Vorschlag auch für englische Texte: "without discrimination based on racism".)

    Meine ganz persönliche Meinung: Ja, das soll man mal machen.

    Aber der Autor des Originals, um das es in diesem Faden geht, hat es nicht gemacht, und auch die deutschen Gesetzestexte operieren noch mit dem Begriff "Rasse". Mein Fazit, wenn auch mit Bauchschmerzen: Den Begriff "Rasse" in dieser Übersetzung verwenden.
    #16AuthorHarald (dede) [de] (370386) 16 Dec 09, 09:14
    Comment

    Sind wir nach 13 Jahren eigentlich weiter, was die Übersetzung von "racial or ethnic origin" angeht? Sollen wir es "nur" bei "ethnischer Herkunft" belassen?

    #17AuthorB.L.Z. Bubb (601295) 04 Jul 22, 12:40
    Comment

    OT

    ... generic white whale...

    #18AuthorWittGenStein (1323045) 04 Jul 22, 12:42
    Comment

    Da hat sich mE. in den letzten nicht nur dreizehn, sondern vielmehr dreißig Jahren nichts getan ...

    #19Authorno me bré (700807) 04 Jul 22, 13:06
    Comment

    Amerikaner sind da unbefangener im Umgang damit - aus welchen Gründen auch immer (ihre Geschichte im Umgang mit Rassenfragen ist ja so unbelastet nun auch nicht). Man findet zuhauf Statistiken, die anscheinend völlig neutral und wertfrei die Bewohner von Städten etc. nach ihren Rassen sortieren.


    Since the thread has been exhumed: The usage of "race" has changed over time in English, apparently more so than in German, and does now reflect the understanding that there is no genetic basis for the term. It's basically a sociological distinction, as discussed in M-W


    Usage of Race

    Noun (1)

    Sense 1a of this entry describes the word race as it is most frequently used: to refer to the various groups that humans are often divided into based on physical traits, these traits being regarded as common among people of a shared ancestry. This use of race dates to the late 18th century, and was for many years applied in scientific fields such as physical anthropology, with race differentiation being based on such qualities as skin color, hair form, head shape, and particular sets of cranial dimensions. Advances in the field of genetics in the late 20th century determined no biological basis for races in this sense of the word, as all humans alive today share 99.99% of their genetic material. For this reason, the concept of distinct human races today has little scientific standing, and is instead understood as primarily a sociological designation, identifying a group sharing some outward physical characteristics and some commonalities of culture and history. (Emphasis mine.)


    Here, more of the dictionary's treatment of the term, showing how its usage has changed over the years:

    "Definition of race

     (Entry 1 of 3)

    1a see usage paragraph below: any one of the groups that humans are often divided into based on physical traits regarded as common among people of shared ancestry

    It shall be an unlawful employment practice for an employer … to fail or refuse to hire or to discharge any individual, or otherwise to discriminate against any individual … because of such individual's race, color, religion, sex, or national origin … — Title VII of the Civil Rights Act of 1964, United States Code 

    … family trees made more complicated by the intersection of different races …— Michael A. Chaney

    First, the [2020 US Census] question [about race] is based on how you identify. Second, the race categories generally reflect social definitions in the U.S. and are not an attempt to define race biologically, anthropologically, or genetically. We recognize that the race categories include racial and national origins and sociocultural groups. — United States Census Bureau

    To the extent that economic opportunity is expanded, race relations are improved.— Tom McClintock also : the fact of dividing people, or of people being divided, into such groups : categorization by race

    The Army will remove photographs of candidates in promotion board hearings … as part of an effort to address why so many black officers are being passed over in favor of their white counterparts … . The removal of photos by the military's largest service is a tacit acknowledgment of how much race still plays a part in decisions about who should advance. — Helene Cooper

    The U.S. is going through a social and political upheaval, offering an opportunity to undertake a necessary, hard look at the role of race in defining what kind of a nation the U.S. is now and has been historically. — William C. Danvers

    Even when a new show promises to break new ground … we are forced to swallow more of the same—a general erasure or ignorance of race. — Roxane Gay

     

    b dated : a group of people sharing a common cultural, geographical, linguistic, or religious origin or background

    The Yorkshire type had always been the strongest of the British strains; the Norwegian and the Dane were a different race from the Saxon.— Henry Adams

    … this girl, Dolores by name, and a Catalonian by race …— Charlotte Brontë

    c archaic : the descendants of a common ancestor : a group sharing a common lineage

    … by descent I am the head not only of my own race, which ends with me, but of the Haughton family, of which, though your line assumed the name, it was but a younger branch.— Edward Bulwer-Lytton

    This forest was adjacent to the chief haunts of the MacGregors, or a particular race of them, known by the title of MacEagh …— Sir Walter Scott

    2a : a group of living things considered as a category

    … the whole race of mankind … stumbling and blundering along the path of life …— Anne Brontë

    … Nan denounced the entire race of boys as "plaguey things."— Louisa May Alcott

    … countless asters, … tansies, golden-rods, and the whole race of yellow flowers …— Henry David Thoreau

    … full many a man loves his dog better than the rest of mankind, and so the devotion of the race of dogs finds return and recompense.— Wardon Allan Curtis

    Tom Cruise and Emily Blunt star in a sci-fi thriller set in the near future, when an alien race has attacked Earth.— Barbara Vancheri

    When the last century ended, humans could not even fly. In the 20th century, the human race went to the moon and began to explore the stars. — sfgate.com 

    b archaic : breed 

    Under these conditions, a race of highly … delicate, and gentle cattle had been developed.— Henry E. Alvord

    c obsolete : the act of breeding or producing offspring

    Male he created thee, but thy consort female for race …— John Milton

    It behooveth therefore that the Mares appointed for race, be well compacted, of a decent quality, … in age not under three nor above ten years old.— Edward Topsell

    3 biology : a group within a species that is distinguishable (as morphologically, genetically, or behaviorally) from others of the same species

    This quail species is diverse and can be classified into 21 recognized geographic races in North America …— Eric T. Thacker and Tim L. Springer

    also : a usually informal taxonomic category representing such a group that is often considered equivalent to a subspecies

    4 archaic : a group of people sharing some habit or characteristic (such as profession or belief)

    … the whole race of politicians put together.— Jonathan Swift

    The Apostles, though they were fishers too, were of the solemn race of sea-fishers …— Henry David Thoreau

    … the race of domestic clowns or jesters, maintained in the houses of the wealthy …— Sir Walter Scott … to become a Dissenter seemed to him identical with choosing God instead of mammon. That race of Dissenters is extinct in these days, when opinion has got far ahead of feeling …— George Eliot

    … our daughters haunt the town as if searching for something they missed, walking up beside the rocks with books in their arms like a race of little nuns.— John Updike

    5 obsolete : temperament, disposition And now I give my sensual race the rein …— William Shakespeare"


    #20Authorhbberlin (420040) 04 Jul 22, 15:15
    Sources

    Da hat sich mE. in den letzten nicht nur dreizehn, sondern vielmehr dreißig Jahren nichts getan ... (#19)

    Comment

    Was soll sich auch tun? Der Begriff wird aus soliden Gründen als problematisch empfunden. Daran wird sich so bald nichts ändern; ebenso wenig wie daran, dass in der Vorlage von 2009 "racial" steht und irgendwie übersetzt werden will.


    Ich neige übrigens zu Californias Lösung von damals (#13): Wenn es Dir darauf ankommt, die Wertfreiheit drinzubehalten, dann beschränk Dich am besten auf die "ethnische Herkunft". Die sagt ja letzten Endes auch nichts anderes aus - ist sowieso gewissermaßen doppelt gemoppelt. 

    #21AuthorMr Chekov (DE) (522758)  04 Jul 22, 19:42
    Comment

    Im Prinzip stimme ich ebenso #13 zu, was die praktische Handhabung einer Übersetzung hier betrifft.


    Allerdings hat sich 13 Jahre später der Begriff "mit Migrationshintergrund" eingebürgert und ich empfinde ihn überhaupt nicht als lächerliche Konstruktion. Ich wüsste nicht, wie ich das anders passend sagen sollte.

    #22Authorthisismyknick (1117613) 04 Jul 22, 23:47
    Comment

    Migrationshintergrund ist doch nicht das gleiche wie Ethnie oder *Rasse.

    #23AuthorMr Chekov (DE) (522758)  05 Jul 22, 06:25
    Comment

    #22 Hat auch niemand behauptet. Es war in einem Nachsatz von #13. Und ich habe mich darüber gewundert.

    #24Authorthisismyknick (1117613) 06 Jul 22, 20:53
    Comment

    @thisismyknick, #22/24:

    Statt "mit Migrationshintergrund" könnte man auch "Einwanderer" verwenden.

    #25AuthorAGB (236120) 08 Jul 22, 11:37
    Comment

    Hier wurde zum mehr oder weniger selben Thema auch schon sehr abwechslungsreich diskutiert, bis der Faden dann voll war: related discussion: the word "race" Außerdem findet man dort auch Links zu weiteren Fäden.

    #26AuthorPippilotta007 (1196225) 08 Jul 22, 12:54
    SuggestionHautfarbe
    Comment

    "Hautfarbe" trifft wohl das, was mit "racial" ausgesagt werden sollt, im Deutschen am ehesten. Es ist das augenfälligste Rassenmerkmal, das jemandem im Zusammenhang mit Datenschutz bekannt sein kann, auch im Zusammenhang mit Diskriminierung wird die Hautfarbe immer an vorderster Stelle genannt, und die Beschreibung von eric (#4 im Link von #26) läuft ebenfalls darauf hinaus.

    #27AuthorRominara (1294573)  08 Jul 22, 13:11
    Comment


    @thisismyknick, #22/24:

    Statt "mit Migrationshintergrund" könnte man auch "Einwanderer" verwenden.



    Als Einwanderer verstehe ich die Generation, die nach Deutschland gekommen ist. Deren Kinder und Enkel aber nicht. Es ist ein bisschen schwierig, konkret zu benennen, ab welchem Glied der "Migrationshintergrund" wegfällt, aber wenn es (bei der Berechnung von Förderprogrammen zum Beispiel) für die Statistik wichtig ist, müssen eben auch manchmal die zweite und dritte Generation erfasst werden. Das sind aber für mich keine Einwanderer.

    #28AuthorGibson (418762)  08 Jul 22, 13:54
     
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