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    Translation correct?

    The project will result in a more finely grained map of literary history - Das Projekt wird eine fei…

    Source Language Term

    The project will result in a more finely grained map of literary history

    Correct?

    Das Projekt wird eine feinkörnigere Karte der Literaturgeschichte ergeben

    Comment

    Das ist Wissenschaftssprech und muss es auch sein, denn es ist für einen Forschungsantrag. Es soll bedeuten, dass die Literaturgeschichte nach dem Projekt genauer als bisher dargestellt werden kann. Aber was ist die genaue Bedeutung?

    Mein englisches Sprachgefühl reicht nicht so weit. Auf Deutsch kann man "feinkörnig" nicht übertragen verwenden, und man würde auch nicht "Karte" verwenden, weil man "kartieren" auch selten übertragen verwendet.


    This is science speak and is intended to be so, because it is from a research application. It should mean that literary history can be described more detailed than before after the project. But what is the exact meaning?

    My feel for English does not go that far. "Finley grained" cannot be used figuratively in German, and "map" in figurative use would be rather poetic.

    Authorindien-stephan (417173) 17 Aug 22, 11:34
    Comment

    Bei "feinkörnig" denke ich an Betonzuschlag und an Schleifpapier ... :-)


    ... bei einer Karte wäre das "hochaufgelöst(e Bilder / Darstellung)" oder "detailiert" ...

    #1Authorno me bré (700807)  17 Aug 22, 12:13
    Comment

    +1 für "detaillierter", auch ich sehe "feinkörniger" eher in der Materialbeschaffenheit als in der Darstellung.


    "feiner granuliert" ist noch möglich, wenn ausgedrückt wird, dass die Datenlage nicht nur die Betrachtung auf Landesebene oder Landkreise ermöglicht, sondern bis hinunter auf Städte und Ortsteile heruntergebrochen werden kann, (also nicht nur die Literaturgeschichte Hessens, sondern hier dann sogar Frankfurt oder sogar bis auf Goethe hinunter) wenn man das wünscht. Ist glaube ich auch etwas näher am Sprachbild, das im Englischen genutzt wird.


    Wenn die Entwicklung der Literatur örtlich betrachtet wird (auch gegenseitige Einflüsse) ist durchaus "Karte" üblich, auch im übertragenen Sinn spricht man häufig von "Wissenslandschaften", auch wenn es nur um die Zuordnung zu Sachgebieten geht, eine Aufzeichnung als "Karte" ist also nicht so falsch, wie Du im OP vermutest.

    #2Authorm.dietz (780138)  17 Aug 22, 12:39
    Comment

    Einfach "detailliertere Darstellung der Literaturgeschichte"?

    #3AuthorRaudona (255425) 17 Aug 22, 15:07
    Comment

    oder:

    ein Bild mit höherer Auflösung

    eine Karte mit kleinerem Maßstab

    eine detailliertere Karte

    #4Authormbshu (874725) 17 Aug 22, 15:42
    Comment

    "Feinkörnig" passt also auf keinen Fall, und "Karte" hat nichts mit realen Orten zu tun, sondern mit einer "mind map": die mit einer Straßenkarte verglichene Literaturgeschichte kann "mit höherer Auflösung", also detaillierter dargestellt werden.

    Ich befürchte schon, diese Redewendung gibt es überhaupt nur in Berkeley.

    #5Authorindien-stephan (417173) 17 Aug 22, 17:26
    Comment

    Ich stolpere über das Deutsche:

    "Das Projekt wird [...eine .... Karte] ergeben?

    Was auch immer statt "Karte" dastehen wird, da passt für mich was nicht.

    Es ginge doch eher um das Ergebnis --- nicht das Projekt an sich.


    Weiß jemand, was ich meine?


    ---


    Ansonsten:

    #3 ist doch gut, aber man könnte das noch anreichern: "Das Ergebnis des Projekts wird eine sehr viel detailliertere Darstellung der komplexen / vielschichtigen / verästelten Literaturgeschichte sein". (Wenn man das so behaupten darf/kann.)

    #6AuthorBraunbärin (757733)  17 Aug 22, 18:25
    Context/ examples

    Fabio Moretti: Graphs, Maps, Trees: Abstract Models for Literary History, 2007


    In this groundbreaking book, Franco Moretti argues that literature scholars should stop reading books and start counting, graphing, and mapping them instead. In place of the traditionally selective literary canon of a few hundred texts, Moretti offers charts, maps and time lines, developing the idea of “distant reading” into a full-blown experiment in literary historiography, in which the canon disappears into the larger literary system. Charting entire genres—the epistolary, the gothic, and the historical novel—as well as the literary output of countries such as Japan, Italy, Spain, and Nigeria, he shows how literary history looks significantly different from what is commonly supposed and how the concept of aesthetic form can be radically redefined.


    https://www.degruyter.com/document/doi/10.151...

    Comment

    Leider ist der Ursprungssatz aus dem Kontext gerissen. Könnte es nicht sein, dass die 'map of literary history' wörtlich zu verstehen ist? Dazu müsste man mehr über das Forschungsprojekt wissen.


    Es gibt jedenfalls die Methode, literatursoziologische Phänomene oder den Weg kultureller Dependenzen in Landkarten zu visualisieren.

    #7Authorghost_4 (1278168)  18 Aug 22, 09:02
     
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