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    Mi permetto

    Richtig?

    Ich erlaube mir

    Beispiele/ Definitionen mit Quellen

    Mi permetto di inviarti nuovamente la mia richiesta con un aggiornamento.


    Ich erlaube mir, dir erneut meine Anfrage mit einem Update zu schicken. 

    Kommentar

    Danke, Deutsch gesucht! :)

    Verfasser LD4 (543337) 09 Jun. 19, 14:00
    Kommentar

    Nur zwei Anmerkungen :

    "Update" verwendet man im Deutschen eigentlich nur, wenn eine Software, ein Computerprogramm verbessert bzw. ergänzt wird ... wenn das nicht der Fall ist, dann wäre "Aktualisierung" besser.

    Das "dir" ist nicht falsch ... ich persönlich bevorzug die Schreibweise "Dir" ... beide Formen sind möglich.


    Dein Deutsch wird immer besser !

    :-)

    #1Verfasserno me bré (700807)  09 Jun. 19, 14:40
    Kommentar

    Also:

    "Ich erlaube mir, dir erneut meine (aktualisierte) Anfrage zu schicken."

    ( "aktualisierte" steht in Klammern, da "erneut" die Aktualisierung implizieren könnte.)

    --- oder einfach gleich:

    "Ich erlaube mir, dir meine aktualisierte Anfrage zu schicken."

    -

    "Ich erlaube mir, dir erneut meine diesmal aktualisierte Anfrage zu schicken."

    -

    Wollte man sich einen vertraulichen, umgangssprachlichen Spass machen:


    "Ich erlaube mir, dir erneut meine upgedatete Anfrage zu schicken."

    (trotzdem hat non me bre recht, dass der Ausdruck "Update" vor allem

    auf Computerprogramme bezogen verstanden wird!)

    -

    zum "Dir" oder "dir":

    Ich bin auch noch ein old-school-fan vom groß geschriebenem "Dir",

    habe mir aber sagen lassen müssen, dass es auch in der persönlichen

    Anrede in Briefen oder Mails antiquiert daherkommt.

    -

    Der DUDEN sagt folgendes dazu:

    https://www.duden.de/sprachwissen/sprachratge...


    "Groß- oder Kleinschreibung von „du/Du“ und „ihr/Ihr“


    Manch einer macht sich um die Groß- oder Kleinschreibung der Anredepronomen beim

    Duzen vielleicht gar keinen Kopf. Wer es aber doch genauer wissen möchte, der kann

    hier etwas über die Groß- oder Kleinschreibung von du bzw. ihr erfahren.


    In der Regel werden die Formen des Anredepronomens du kleingeschrieben, ebenso

    dann auch die der Mehrzahl ihr. Die Kleinschreibung gilt darüber hinaus auch für die

    Formen der Possessivpronomen dein, euer und auch für deinesgleichen, deinerseits usw.


    In Briefen (auch auf Ansichtskarten u. Ä.), E-Mails und SMS kann man allerdings auch

    großschreiben: Liebe Elly, wir wünschen dir/Dir viel Erfolg in deinem/Deinem neuen Amt

    als Vorsitzende des Bachvereins und euch/Euch allen viele renaturierte Bäche voller

    überbordend lebensfroher Bachflohkrebse. Allgemein gilt: In allen Textformen, in denen

    der Autor selbst den Leser persönlich anredet, kann man du/Du und die genannten

    Wörter großschreiben. Das gilt dann zum Beispiel für Zettelmitteilungen in WGs

    (Katinka, du/Du wirst durchaus nicht gedisst, wenn du/Du auch mal den Müll runterbringst), 

    Bemerkungen von Lehrern in den Heften ihrer Schüler (Da hattest du/Du wirklich einen

    ganz tollen Einfall, Steffi) und, und, und. In all diesen Fällen empfehlen wir übrigens

    die Großschreibung.


    Umgekehrt heißt dies aber auch: In der wörtlichen Rede (etwa in Erzählungen oder Romanen)

    werden du und die anderen genannten Wörter nie großgeschrieben, da ja hier der Autor nicht

    den Leser anredet: „Ach, du bist gut integriert, lachte Moira, ich meine, du passt gut in die Landschaft“

    (Sylvie Schenk: Der Gesang der Haut).

    Nicht großgeschrieben wird auch in Werbeanzeigen bzw. -plakaten, Editorials von Jugendzeitschriften

    oder in Fragebogen (z. B. bei schriftlich fixierten Prüfungsfragen), da es sich hier jeweils nicht um

    eine persönliche Anrede handelt.


    #2Verfassersebsn (1039076)  10 Jun. 19, 01:21
    Kommentar

    Etwas off-topic: "ich erlaube mir" kommt nicht überall so gut an, wie es wahrscheinlich gemeint ist.


    Ich weiß nicht, wie "mi permetto" im Italienischen verstanden und / oder gehandhabt wird.


    Aber rein begrifflich sollte eine Erlaubnis schon von jemand anderem als der- oder demjenigen kommen, der/dem etwas erlaubt werden soll. Wenn man sich selbst etwas erlaubt, nimmt man sich (ungefragt) etwas heraus.


    Persönlich fände ich "Erlaube mir / erlauben Sie mir bitte, ..." höflicher, selbst wenn es eine Formalität zu sein scheint.

    #3Verfasserweißnix (236288) 12 Jun. 19, 11:57
    Kommentar

    Je nach Kontext kann das "ich erlaube mir ... (dies und das zu tun oder anzumerken)"

    sogar ausgesprochen aggressiv gemeint sein. Gerade diese eigentlich höfliche Ankündigung

    kann beispielsweise im Diskurs als scheinheilige Verpackung dienen und eine besonders

    böse und gemeine Kritik einleiten.

    -

    ;-)


    #4Verfassersebsn (1039076) 12 Jun. 19, 19:13
     
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