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    la gamella - der Jochbogen, Seitenbug am Joch für Ochsen

    Neuer Eintrag

    la gamella - der Jochbogen, Seitenbug am Joch für Ochsen

    Beispiele/ Definitionen mit Quellen

    DLE: gamella. Del lat. camella 'escudilla'.

    2. f. Arco que se forma en cada extremo del yugo que se pone a los bueyes, mulas, etc.


    WSDS: ¹gamella f · Jochbogen, Seitenbug m am Joch für Ochsen

    Kommentar
    Verfasser vlad (419882)  09 Jun. 22, 17:13
    Kontext/ Beispiele
    Kommentar

    Ein Joch ist ein Geschirr für Zugtiere. Aber ein Jochbogen ist ein Knochen

    im Schädel von Mensch oder Säugetier.

    Die Übersetzung Jochbogen würde ich im vorliegenden Kontext weglassen.


    la gamella - Seitenbug am Joch für Ochsen

    #1Verfasserriemann (1040979)  09 Jun. 22, 19:25
    Kommentar


    Da zu spät für eine Info an Edith ...


    Für den Jochbogen finde ich zumindest dieses Anwendungsbeispiel :


    https://de.wikipedia.org/wiki/Geschirr_(Zugtier)

     ... Die zweite Form des Joches ist das Widerristjoch, das von den Zugtieren mit dem Widerrist geschoben wird. Der Jochbalken wird vor dem Widerrist der Zugtiere aufgelegt, um ihren Bug wird jeweils ein U-förmig aus elastischem Holz gebogener Jochbogen gelegt und nach oben durch Bohrungen im Jochbalken geführt. Dort wird er durch ursprünglich ebenfalls hölzerne Jochnägel fixiert, die durch eines von mehreren Löchern des Jochbogens gesteckt werden, was eine Anpassung an die Größe des Zugtieres erlaubt. Der Jochbalken war ursprünglich ein einfaches Rundholz, später wurde er an die Nackenform der Zugtiere angepasst. Spätere Joche verwendeten die jeweils gut verfügbaren Materialien, zum Beispiel eiserne Beschlagteile oder heute auch in Streifen geschnittene Lkw-Reifen als Jochbögen. ...




    ... für den Seitenbug jedoch nur ein Beispiel aus der Anatomie ... hier historisch und es geht um Pferde :


    https://www.gutenberg.org/files/63602/63602-h...

     ... Als Mittelglied zwischen seinen streifenlosen, asiatischen Verwandten und den afrikanischen Tigerpferden sind[S. 163] seine Füße leicht — von unten nach oben in abnehmender Stärke — gestreift und zieht sich dem Rücken entlang vom Schwanz bis zur Schulter ein schwarzes Band, das sich hier in zwei gegen die Seitenbuge hin verlaufende Arme teilt. ...

     ... Die vorherrschende Färbung ist ein silberiges Weiß, das auf der Oberseite des Kopfes, an den Seitenflächen des Halses und des Rumpfes, sowie an den Hüften in ein blasses Isabellgelb übergeht. Am Seitenbug zieht sich ein weißer Streifen von Handbreite herab. Ein zweiter Streifen verläuft längs des ganzen Rückens und an der Hinterseite der Schenkel; in seiner Mitte liegt der kaffeebraun gefärbte Riemen. ...



    ... und hier, ebenfalls historisch, geht es um ein Schiff :


    https://archive.org/stream/indogermanische16u...

     ... Langhüfr M. Sturl. I, 342^; hüfr M. 'Bug der Schiffs-Seite*; also 'Schiff mit langem Seitenbug*. ...


    #2Verfasserno me bré (700807) 09 Jun. 22, 19:30
    Kontext/ Beispiele

    https://www.dwds.de/wb/Jochbogen

    Jochbogen

    1.

    Anatomie Teil des Jochbeins

    2.

    Architektur Gewölbebogen über einem Joch


    DWDS-Beispielextraktor

    Verwendungsbeispiele für ›Jochbogen‹

    maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

    Die Haut über dem Jochbogen zum linken Auge hin schimmerte bläulich, am Kopf über dem linken Ohr entstand eine Beule. [Killian, Hans: Auf Leben und Tod, München: Wilhelm Heyne Verlag 1976, S. 267]

    ...

    Kommentar

    Es ist natürlich nicht verboten, einen Teil eines Jochs (Geschirr für Zugtiere) Jochbogen 

    zu nennen, aber nach dem DWDS bezeichnet der Begriff einen Teil des Schädels.

    #3Verfasserriemann (1040979)  09 Jun. 22, 19:42
    Vorschläge

    la gamella

    -

    Seitenbug am Joch für Ochsen



    Kommentar

    riemann hat recht, d. h. Jochbogen soll weggelassen werden.

    #4Verfasservlad (419882) 09 Jun. 22, 19:53
    Kommentar

    Für den "Seitenbug" konnte ich keinerlei Fundstellen auftreiben ... nicht im Zusammenhang mit einem Geschirr für Zugtiere ... (cf. #2 hier) ...


    ... für den "Jochbogen" schon ... auch wenn es einen gleichlautenden Begriff aus der Anatomie gibt ... und einen aus der Architektur ... (cf. #2 hier) ...

    #5Verfasserno me bré (700807) 09 Jun. 22, 21:03
    Kontext/ Beispiele

    Die landwirthschaftlichen Geräthe und Maschinen Englands: mit besonderer Berücksichtigung der landwirthschaftlichen Mechanik und einer Uebersicht der Verhältisse der englischen Agricultur, Volumen 3, Wilhelm Hamm, Vieweg, 1845, p. 556.

    Die Ochsen werden in ganz Europa gewöhnlich im Joch gefahren. Das Joch besteht aus einem Holzstück, welches quer auf dem Nađen des Thieres liegt, und so an den Hörnern desselben befestigt ist, daß es hauptsächlich mit dem Kopfe zieht. Die Stirnjoche sind entweder getrennte oder ganze. Erstere gebraucht man für einzelne Thiere, wenn sie im Karren gehen, oder auch für zwei neben einander, um ihnen Erleichterung und freiere Bewegung zu gestatten, da sie die Köpfe der Thiere nicht in gezwungener Lage zusammenhalten. Das ganze oder Doppeljoch hat Mehreres für sich. Da anerkanntermaßen der Ochse seine größte Stärke im Kopf und Nacken hat, so gestattet es größere Kraftentwickelung; ein Paar Ochsen im Doppeljoch können bergab auf das Kräftigste das Fuhrwerk zurückhalten, und namentlich kann es  keine einfachere und wohlfeile Geschirrart geben, wie das Doppeljoch. Das englische Doppeljoch (Fig. 376), welches man noch hin und wieder sieht, besteht aus einem doppelt gebogenen Balken, dessen Bogen auf den Nacken der Thiere zu liegen kommen. An jedem derselben sind zwei Schleifen von Leder angebracht, welche sich um die Hörner der Thiere legen, sie sind verbunden durch zwei breite Riemen, wodurch mittelst einer Schnalle die Befestigung des Jochs vor der Stirne geschieht. Außerdem aber geht von jedem Jochbogen ein biegsamer Reif von Ulmen-, Eschen oder Nußbaumholz, welcher in jenen mittelst eines Zapfens und Nagels befestigt wird, aus, welcher sich um den Hals der Thiere legt. Die Mitte des Jochs, zwischen den beiden Bogen, ist durchbohrt; durch das Loch geht der im Kopf der Deichsel befestigte Jochnagel, an welchem die Ochsen ziehen. ...



    Allan Quatermains Abenteuer: Heu-Heu oder das Ungeheuer, Henry Rider Haggard, mach-mir-ein-ebook.de, 2. Auflage, 2014.

         Wir sprangen herab und begannen sie auszuspannen, indem wir zunächst so schnell wie möglich die Joche abnahmen. Dies war keine leichte Aufgabe, wie ich euch versichere, ebenso sehr wegen der Verwirrung, in der sich die Ochsen befanden, wie aus dem Grund, dass dies buchstäblich unter den Feuerstrahlen erfolgen musste, denn die Strahlen zuckten rings um uns her. Jeden Augenblick erwartete ich, dass einer von ihnen den Wagen treffen und ein Ende mit uns und unserer Geschichte machen würde. ...

         Mit den anderen zerrte und stieß ich an den Ochsen herum und zog, so gut ich es konnte, die Riemen aus den Jochbogen. Endlich waren alle befreit und rannten davon, um Deckung unter vorspringenden Felsen oder anderswo zu suchen, ...


    Kommentar

    Noch zwei Beläge für 'Jochbogen' und kein einziger für 'Seitenbug'.

    #6Verfasservlad (419882)  13 Jun. 22, 14:54
     
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